Doppelgänger Folge #54 vom 3. Juli 2021

Robinhood IPO | Coinbase AppStore | ZOOM kauft KITES | Shopify Unite | FDP Spenden aus der Startup Szene

Pip ist enttäuscht, dass Frank Thelen sich in Widersprüche über Parteispenden-Transparenz, Privat- und Unternehmensspenden und Klimafakten verwickelt und dann als "Deeskalationsstrategie" versucht den Grünen Einzelspender zum Buhmann zu machen. Shopify senkt seine Entwickler-Gebühren - und das ist auch gut so. Zoom kauft ein KI-Startup aus Karlsruhe. Und Coinbase baut einen AppStore um ein Crypto-Ecosystem aufzubauen - aber zentral. Ausnahmsweise mehr Politik als uns lieb ist - aber Transparenz ist wichtig und lügen ist falsch. Darauf können sich Doppelgänger meist einigen.

Philipp Glöckler (@gloeckler) und Philipp Klöckner (@pip_net) sprechen heute über:

00:02:35 Leadership by Amazon: Neue Executives

00:07:44 Pip begründet detailliert seine Kritik an Frank Thelen 00:27:10 Was müsste die Politik für Startups tun?

00:31:30 Pip stellt klar: Er hat Frank Thelen nicht vernichtet!

00:34:33 Business Idee: Glöckner möchte CEOs als implizite Influencer nutzen indem er alle Produkte aus ihrem Home Office, die man Video Calls sieht, in einem Shop vertreibt

00:36:00 Leadership by Tobias Lütke

00:39:06 Average Revenue Per User (ARPU) von Amazon und Shopify

00:42:02 Crypto App von Coinbase

00:44:38 Remote- oder Back to the Office: Glöckner prognostiziert den Arbeitsplatz der Zukunft

00:52:05 Kontextualisierung zu Amazon Unbound

00:56:16 Glöckner sucht ein Büro in Hamburg

00:57:13 Hörerfrage: SPACs, IPOs oder doch lieber eine GmbH? Kurze Erläuterung von Vor- und Nachteilen.

01:00:37 Ist es einfacher an die Börse zu gehen wenn man eine Aktiengesellschaft (AG) war

01:02:46 Leistungsträgerschaft, Staatsquote, Staatsausgaben, Steuerverschwedung

01:25:52 #sustainable Discord Gruppe. CO2 Belastung des Podcasts

01:27:48 Zoom kauft Startup aus Karlsruhe Kites: automatisch erstellte Übersetzungen in Echtzeit / Chancen für Zoom

01:34:42 Github KI-Bot Copilot: Machine Learning fürs Programmieren

01:37:38 Glöckners Prediction: Microsofts kauft Discord

01:37:53 Wird die Gesamtproduktivität der Softwareentwicklung durch Machine Learning verbessert? Oder begrenzt es die Kreativität?

01:38:22 Pip fand den Machine Learning Scanner für Legosteine namens Brickit interessant

01:40:26 S-1 filing zum Robinhood IPO

Shownotes:

Wir zitieren das FDP Spende 🤔 Video von Frank Thelen auf Instagram https://www.instagram.com/tv/CQySLBRKkSH

https://www.businessinsider.de/gruenderszene/media/kritik-an-frank-thelen-nach-spende-an-fdp/

https://twitter.com/pip_net/status/1411072082398617601

https://www.bundestag.de/parlament/praesidium/parteienfinanzierung/fundstellen50000/2021/2021-inhalt-816896

https://www.btc-echo.de/news/fdp-veroeffentlicht-krypto-freundliches-wahlprogramm-116648/

Doppelgänger Tech Talk Podcast

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Ein Klick auf die Textabschnitte spielt diese ab. Du kannst auch mit dem Player umherspringen.

Bloß weil wir gelernt haben den Planeten anzuzünden, glauben wir, dass unsere wirtschaftliche Leistung steigt.
Ich erwarte gar nichts von dieser Spende. Gar gar gar nichts.
Gar nichts. Gar nichts von dieser Spende. Guten Abend, Herr Gaglöckler. Ich wünsche einen wunderschönen Freitagabend. Du hörst Stille im Hintergrund. Das ist mein neuer Kühlschrank. Also ich möchte mich entschuldigen dafür, dass im letzten Podcast die Audioqualität wieder ganz furchtbar war, weil Schuld war mein da kaputter Kühlschrank, den ich vergessen habe vorher rauszuziehen. Dieser wurde jetzt ersetzt durch ein neues Fabrikat. Der alte kam von einem, wir haben ja letztes Mal in der letzten Samstag-Folge über die südkoreanischen Chebols, diese Familienkonzerne gesprochen. Der letzte war von Samsung, jetzt haben wir einen von der Lucky Gold Star Group, auch bekannt als LG, der flüsterleise ist bisher. Ich bin sehr zufrieden. Der Lieferant hat gesagt, der letzte hat zehn Jahre gehalten. Darauf muss man mit Dankbarkeit und Demut reagieren. Für mehr wäre das nicht geschafft. Die guten alten in der DDR haben 30 Jahre gehalten, diese FCKW-Würfel. Naja, auf jeden Fall hoffe ich, dass die Audioqualität diesmal jetzt besser ist. Ansonsten sehr gute Liefererfahrung mit einem, ich glaube, auf der britischen Insel beheimateten weiße Ware, Haustechnik.
Okay, zwei Fragen. Wieso hast du dich für den Kühlschrank entschieden und wieso für diesen Anbieter?
Für den Kühlschrank kann ich relativ klar sagen, weil ich wollte wieder einen Side-by-Side-Kühlschrank und ich wollte einen mit Barfach, also logischerweise, wo man irgendwie die Milch für den Kaffee rausholen kann, ohne den ganzen Kühlschrank aufzumachen, weil es in der Regel energieeffizienter ist. Und dadurch, dass ich relativ viel selber koche, irgendwie Side-by-Side und ein bisschen mehr Volumen. Genau, und was war die andere Frage?
Warum den Anbieter?
Weil mir der Aufbau-Service und Abhol-Service und also Verpackung mitnehmen, Altgeräte mitnehmen, neu Gerät aufbauen, also aufzubauen gibt es im Kühlschrank nicht viel, aber vor allem das Mitnehmen des Alten und das Mitnehmen der Verpackung ist nicht bei allen selbstverständlich. Das hat die Auswahl auf wenige Anbieter begrenzt und das war der, der irgendwie die beste Kombination aus Preis und Service hatte.
Sehr schön, ich freue mich. Ich höre nichts. Mal gucken, wie das Feedback ist. Wir versuchen auf jeden Fall die Qualität besser zu machen. Wenn es immer noch nicht besser ist, dann müssen wir dich irgendwann in einen kleinen Raum einsperren und dann haben wir auch weniger Hall. Mal sehen. Sonst wollte ich dich fragen, ob du, du bist ja so ein Amazon-Investor, Amazon-Freund, ob du mir erklären könntest, welche Leadership-Principles die so haben. Also es gab jetzt die News, dass sie zwei neue haben. Die zwei neuen würde ich dir sagen und zwar das eine ist, dass sie der beste Employer auf der Welt sein wollen und das andere ist, dass sie mit Success und Scale brings broad
responsibility. Also Freund wäre glaube ich übertrieben. Ich bin Investor und das teilweise aus sehr rationalen Motiven.
Du hast Angst, dass du verarmst. Du hast Angst, dass du verarmst im Vergleich zu Jeff.
Dass ich relativ underperforme, genau. Verarmen ist übertrieben. Das wäre es doch nicht. Ich kenne die alten nicht, beziehungsweise eins der alten war Bias to Action, glaube ich. Das ist von Amazon, oder?
Stimmt das?
Ja, das ist richtig. Das heißt, dass Leute im Zweifel machen. Von den neuen, die erscheinen mir sehr logisch, die kannte ich auch nicht, aber das erste war, sagst du es nochmal?
Dass sie der beste Employer auf der Welt sein wollen?
Genau, das müssen sie werden, weil sie glaube ich so wie alle Blue-Collar-Hire, also Employer, Arbeitgeber jetzt Probleme haben werden. Es gab diesen Artikel in New York, wo sie irgendwie 150% Schirm hatten. Das heißt, dass sie irgendwie alle acht Monate das Personal wechseln, ungerechnet, wenn ich mich nicht irre. Das ist natürlich ein Problem. Das heißt, sie müssen, und ich glaube, es trifft nicht nur auf Amazon zu, sondern auf alle, die sogenannte Low-Skilled oder Blue-Collar-Worker in großen Mengen einstellen wollen. Da gibt es eine riesige Konkurrenz, schwer die Leute in den Jobmarkt oder in eine Anstellung zurückzubekommen. Enorme Hiringbonuses und Gehaltserhöhungen, der effektive Mindestlohn steigt. Das heißt, das ist eins der Kernprobleme von Amazon für die Zukunft und sich da zu committen, erscheint mir total sinnvoll. Das andere war, dass die Responsibility für die Scale und zu übernehmen, das ist letztlich, wir auferlegen uns ein gewisses Maß an Selbstregulierung, um Regulierung zuvor zu bekommen. Sie versuchen gut mit ihrer Verantwortung umzugehen, also die Verantwortung sie einzugestehen öffentlich und versuchen gut damit umzugehen. Das ist erst mal PR, glaube ich auch, aber das ist auch was zu tun muss, weil ansonsten werden sich Behörden, also das kann man vielleicht auch ein bisschen als Reaktion auf die Nominierung von Lina Kahn als FTC-Sharewoman, also der Federal Trade Commission, sehen, dass man jetzt sagt, okay, wir wissen jetzt brechen harte Zeiten für Antitrust und Regulation an. Da machen wir das mal zu einem unserem Maxim, dass wir uns hier verantwortungsvoll im Ökosystem verhalten. Von daher kann ich das gut nachvollziehen. Was waren die alten noch außer Bias der Action?
Was du natürlich weißt, ist Customer Obsession, Ownership und dann was immer halt Think Big und alles, aber auch sehr sparsam zu sein. Also die Geschichte kennt man ja auch immer, dass man… Fugality mit den… Genau, dass die ersten Schreibtische oder angeblich immer noch die Schreibtische einfach nur Türplatten sind, die schnell zusammengeschraubt worden sind und so weiter. Meine Lieblingsgeschichte daraus ist immer noch aus dem ersten Jeff Bezos Buch, dass er die… dass dann so ein neues Büro, als das neue Büro einbezogen worden ist, hat wohl irgendjemand gemanagt, dass jeder Meetingraum einen Fernseher hat und hat dann die Fernseher an die Wand geschraubt und Jeff fand das alles unnötig, weil er auch nicht so Powerpoint-Präsentationen haben möchte und hat dann die Fernseher wieder alle abmachen lassen, aber die Haken hat er dran gelassen, um einfach ein Zeichen zu setzen,
dass das ein schlechter Move war. Okay, verstanden. Ich bin mir nicht… wie siehst du das? Ich bin mir nicht hundertprozentig sicher, ob diese Fugality immer gut… Also so ein Kostenbewusstsein zu haben ist nicht schlecht, aber ich glaube, das kann auch gefährlich werden. Ich bin mir nicht so sicher, ob das nur gut ist, aber…
Ich finde es auf jeden Fall besser als andersrum.
Als Ineffizienzen und Geldverschwendung durch den Ofen?
Wenn du jetzt sagst, okay, irgendwie Flug von, keine Ahnung, zwei, drei Stunden Flug und jemand bucht den einfach ohne nachzudenken Business, das würde bei Amazon nicht vorkommen. Ich finde es eher so, dass man dreimal nachdenkt. Das bringt, glaube ich, auch Inspiration oder Innovation, wenn man nicht für alles immer sofort das maximale Geld ausgibt.
Was trinkst du eigentlich? Es ist 21 Uhr, was trinkst du für einen Wein?
Weißweinschorle.
Verstehe. Ich habe einen… Ein Albarino, das ist eine spanische Rebsorte aus Galicien, nicht so bekannt in Deutschland. Schmeckt ganz gut.
Sag mal, was ist denn heute auf Twitter passiert?
Ich glaube, das, was du meinst, hat gestern schon angefangen. Das ist zugegebenermaßen etwas eskaliert. Angefangen hat das damit, dass gestern Frank Thelen und einige, er meint hat selber als führende oder große Start-up-Unternehmer und Unternehmerinnen bezeichnet, über die Bild-Zeitung kommuniziert haben, die eine größere Parteispende an die FDP zusammenleisten, in Höhe von 500.000 Euro mit zehn Menschen. Und um das vorweg zu sagen, jeder soll gerne wählen, was er möchte. Wenn möglich, also bitte unbedingt im demokratischen Spektrum, also gerne keine Nazis wählen und auch keine linksextremen Parteien oder linksradikalen Parteien. Ansonsten ist es auch, dass sich jeder politisch engagieren möchte. Mir ist es viel lieber, dass sich Leute politisch engagieren, dass sie vor allem überhaupt wählen gehen. Wir müssen nicht alle die gleiche Partei wählen, wir müssen auch nicht alle der gleichen Meinung darüber sein. Und man darf Parteien meiner Meinung nach als Privatperson auch gerne mit Geld unterstützen oder mit seiner Mitgliedschaft. Da gibt es gar kein Problem, auch wenn das die FDP ist. Warum auch nicht? Woran ich mich so ein bisschen gestoßen habe, also verschiedene Sachen, aber das eine ist, dass mit einer meiner Meinung nach verharmlosenden Argumentation, nämlich dass Deutschland nur für 2% der Emissionen zuständig wäre, begründet wurde, dass man irgendwie größere technologische Lösungen suchen müsste. Und die waren nach meinem Verständnis eher bei der FDP. Diese 2% halte ich für irreführend, weil wir sind 80 Millionen Deutsche und sind bei 7,5 Milliarden, 8 Milliarden Menschen. Das heißt, wir sind nur 1% der Weltbevölkerung und haben 2% Emissionen. Das heißt, wir überindexieren auf jeden Fall beim Verbrauch, historisch sowieso, weil wir von den historischen Ressourcen ganz viel verbraucht haben. Aber selbst jetzt sind 2% immer noch doppelt so viel, wie uns zusteht, selbst wenn wir noch nichts in der Vergangenheit verbraucht hätten. Plus, was man ja auch immer sagen muss, dass wir jetzt unsere Konsumgüter in China herstellen lassen, das ist ja auch ein Headfake, sondern nur eine Verschiebung. Und dann auf die Chinesen zeigen, dass die keine gute Ökobilanz haben. Das sind ja auch Produkte, die für uns und die Amerikaner und andere entwickelte Volkswirtschaften hergestellt werden. Von daher sind diese 2%, glaube ich, eh missverständlich. Und das hatte ich moniert, vor allen Dingen, weil es irgendwie ermeint ist, würde unsere Verhandlungsposition stärken, wenn wir eben nicht, so wie die Grünen, gegen die sich das nach meiner Auffassung scheinbar gerichtet hat, zu agieren, sondern wir müssen da irgendwie größere Lösungen suchen. Und ich würde mir jetzt zugutehalten, dass ich ihn da vielleicht falsch verstanden habe und es geht eben darum, dass wir eine globale Lösung finden müssen, das ist ja auch richtig. Meiner Meinung nach darf das aber nicht zur Ausrede werden, warum wir in Deutschland nicht handeln. Wenn alle sich irgendwie Mikado spielen und totstellen und sagen, wir können nichts machen, bevor die anderen mitmachen, dann ist das ja auch nicht so. Ich glaube, das ist eine sehr gute Frage. Ich glaube, wir müssen uns da einigermaßen auf die Zukunft konzentrieren. Und ich glaube, wir müssen uns auch auf die Zukunft konzentrieren, weil wir ja auch schon seit den letzten 50 Jahren versucht haben, und das hat nicht geholfen. Und Technologie allein wird das Problem auch nicht lösen. Technologie hat uns hierher gebracht. Du siehst genau, wo der Verbrennungsmotor erfunden wurde, da ist das globale GDP angestiegen. Und bloß weil wir gelernt haben, den Planeten anzuzünden, auf Basis von Öl, das uns eigentlich nicht gehört, sozusagen aufblähen oder eben dort künstliches Wachstum erzeugen, indem wir einfach nur eine Energieform in die andere umwandeln, nämlich fossile Energie in andere Energieformen, die wir dann nutzen, weit über Gebühr und weit mehr, als uns das zusteht. Das habe ich kritisiert und ich habe das irgendwie ein Deppen- und TNT-Argument genannt, womit ich aber eigentlich meinte, wer damit angesprochen wird, mit diesem Argument. Ich glaube, das versucht Leute zu erreichen, die da nicht tiefer drüber nachdenken. Dann denkt man ja 2 Prozent, was können wir schon machen? Wir sind nicht das Problem, sind wir aber und waren wir immer. Irgendjemand muss halt vorangehen und ich glaube, es ist ein Weg, eine erfolgreiche Wirtschaft zu bauen und dort voranzugehen, mit einem guten Beispiel und mit eigener Technologie. Dann ist das so ein bisschen hin und her gegangen und wie gesagt, mich stört überhaupt nicht, dass Menschen sich da zusammentun und eine Spende machen an eine Partei ihrer Gunst. Was ich doof fand, ist, er hat dann für seine Spende und die Rechtfertigung auch natürlich Gegenwind bekommen aus verschiedensten Lagern und hat dann unter anderem auf Instagram ein Video gepostet, um das zu erklären. Es hat sich 10 Minuten Zeit genommen, um das irgendwie transparenter zu machen. Das ist ja auch gut. Da hat mich am meisten gestört,
dass das Video nicht optiviert war für Instagram. Also Instagram ist ja auch Hochformat.
Das war Querformat, das fand ich auch komisch. Ehrlich gesagt, als ich es heute gesehen habe. Mal sehen, wie lang es noch da ist. Da hat er auf jeden Fall gesagt, er erwartet sich gar nichts von dieser Spende.
Wie bitte? Ich erwarte gar nichts von dieser Spende. Er erwartet sich nichts.
Das wird unser Jingle für die Sendung, glaube ich. Es ist der erste Investor, den ich kenne, der irgendwo Geld hintut und nichts dafür erwartet. Damit meinte er natürlich, dass da keine Gefälligkeiten mit erkauft werden. Was mich dann aber mehr verärgert hat, ist, die Passage spielen wir vielleicht mal ein. Jetzt war auch eine Frage, ob ich es fair finde,
dass du den demokratischen Wahlprozess mit so einer Spende beeinflusst. Tja, das kam natürlich viel, das verstehe ich, von den Grünen. Die sind auch sehr emotional, die Grünen-Wähler. Aber da muss ich euch leider total enttäuschen. Die Grünen sind nämlich nicht der Grüne. Die Grünen sind nämlich die, die von den Privatpersonen, meines Wissens nach, bitte googelt das, das wird ja alles sehr transparent, da gibt es ja ein Gesetz, die meisten Spenden von Privatpersonen haben. Unter anderem, soweit ich informiert bin, eine Million von einem Bitcoin-Trader. Also, es wäre sogar unfair, wenn die FDP keine Spenden bekommt, weil dann hätten die Grünen mehr Spenden von privaten Leuten. Also, es wäre unfair, wenn die Grünen mehr Spenden von privaten Leuten. Also, da habe ich noch nie einen Auftrag gehört, dass die Grünen jetzt ganz viel Geld, vor allen Dingen ja von Bitcoin, bekommen. Und gerade heute oder morgen werde ich jetzt ein längeres Video hochladen, wo ich genau darüber spreche, dass es ein Problem ist, dass Bitcoin so viel Energie verbraucht. Vielleicht gibt es auch eine Lösung durch grüne Energie, da versuche ich mich einzubringen, um das hinzubewegen. Es gibt jetzt auch eine Diskussion zwischen Jack Dorsey und Elon Musk dazu. Wir fördern erst mal Kryptowährung. Ich glaube, das ist eigentlich auch gar nicht, was sie wollen. Und dann auch noch eine Kryptowährung, die eine Menge Energie verbraucht. Energie kann ja nur umgewandelt werden. Eine Menge Energie umzuwandeln, das war schon wirklich sehr erstaunlich. Also, schaut da bitte mal rein, bevor ihr jetzt sagt, okay, diese Gruppe von zehn Gründern, die haben irgendwas ganz Schlimmes gemacht.
Dann haben die Grünen noch was viel, viel Schlimmeres gemacht. So, und da fängt er jetzt quasi damit an, dass auch angesprochen wird, ob er einen demokratischen Prozess behindere. Und das kommt vor allem von Grünwählern. Jetzt weiß ich nicht, wie er bei einer Wahl, die noch nicht stattgefunden hat und die geheim ist, lesen kann, welche Fragesteller Grünwähler sind und nicht. Wie auch immer. Vielleicht hat es sich jetzt irgendwie geäußert, oder die haben es auch gesagt. Das finde ich erst mal verwunderlich. Dann sagt er, dass das sehr transparent gemacht wurde und dass da ganz klar gesetzliche Grenzen gibt. Das hat er mir auf Twitter komischerweise noch gesagt. Ihm war das nicht bekannt, wo diese Grenze läge, zur Veröffentlichung zum Beispiel. Das Interessante ist nämlich, dass zehn Personen zufällig genau 50.000 Euro und 0 Cent überwiesen hätten. Wären es 50.000 Euro und 1 Cent gewesen oder 60.000 Euro oder 100.000 Euro, dann hätte man das namentlich dort erscheinen müssen. Spenden aber zehn Leute genau 50.000 Euro, erscheint das nicht, das muss unverzüglich gemeldet werden im Bundestag. So erscheint das aber nicht öffentlich im Register der Parteigroßspenden. Dort erscheint man nämlich nur über ... Ich kann mal kurz ... Ich gucke mal live rein, ob es vielleicht doch drin ist, nicht, dass ich etwas Falsches erzähle. Es wäre schade, wenn man jetzt wegen falscher Tatsachenbehauptungen ... Sekunde ... 2021 ... So, mal gucken. Gestern hatten noch mal Susanne Glatten und Stephan Quant, das ist insofern Redlicht, das sind sozusagen die Familie hinter BMW, Glatten und Quant, die haben 50.000 Euro gespendet. So wird es nämlich sichtbar und transparent, haben sie an die CDU gespendet. So kann man das machen. Den Tag davor hat Marie-Theresa von Saitlein 51.000 Euro gespendet, auch so, das ist eben Florian Rehm aus Wolfenbüttel, das ist wahrscheinlich der Mastjägermeisterproduzent, hat an die Grünen gespendet. Und die CDU, Dr. Klaus Hommels aus St. Moritz, hat an die FDP und die CDU gespendet. Das sieht man alles, das können wir verlinken, dann versteht man, warum das eigentlich relativ transparent ist, sofern man mehr als 50.000 Euro spendet. Alle, die unter 50.000 Euro spenden, sind hier eben nicht drin. Das wusste Jöfrang Thielen nicht, hat er mir auf Twitter gesagt. In dem Video, was er zwei Tage vorher aufgenommen hat, weist er aber darauf hin, dass es da ganz tolle Transparenzpflichten gibt. Er meint, jemand aus der Grünen, jemand aus der Gruppe dieser Spender, hätte das so veranlasst, dass man eben in dieser Stückelung zusammen spendet, hat er auf Twitter selber gesagt. Okay, also es sind zehn verschiedene Menschen,
die da gespendet haben. Wissen wir außer Thielen, wer da noch ist? Oder positioniert er sich einfach da mit denen? Also in dem Bildartikel ist noch Julian Theike von Vfox erwähnt und Tao Tao, ein Co-Founder von Gadget. Und das ist ein sehr interessanter
und sehr interessanter Film. Und das ist ein Film, das wir uns sehr gerne anschauen können. Und ich gehe davon aus, dass wir beide bestimmt verschiedene Personen von wenigstens Mittelbar kennen oder vielleicht sogar gute Bekannte oder gar Freunde darunter sind. Das ist ja auch, wie gesagt, okay, da zu spenden. Ich habe mich nur an der Argumentation gestoßen. Was ich wirklich in Farben fand, ist, was er dann in dem Audio-Stück, was wir gerade gehört haben, macht. Und zwar, dass er sagt, die meisten Spenden von Privatpersonen bekämen die Grünen und da gäbe es diesen ominösen 1-Millionen-Spender, über den wir auch mal geredet haben. Das ist ein Software-Entwickler aus meiner Heimatstadt Kreiswald, den ich nicht kenne und auch keine Beziehung zu dem habe und auch nicht im Ortsverein der Grünen bin oder irgendwas. Aber wir hatten darüber geredet. Und den bezeichnet er jetzt auf einmal, also das ist ein in der Start-Up-Wirtschaft beschäftigter, zumindest laut seinem LinkedIn-Profil, Entwickler, den bezeichnet er jetzt als Bitcoin-Trader, weil der damals nach eigenen Aussagen das Geld oder die Grünen haben stellvertretend gesagt, dass er durch das Halten von Bitcoin über eine lange Zeit zu einem bescheidenen Reichtum gekommen ist, den er als irgendwie nicht moralisch verantwortlich sieht und deswegen der Gesellschaft zugute kommen lassen will die Mittel und hat deswegen diese 1-Millionen-Spende an die Grünen gemacht und hat dabei außerdem das System Bitcoin kritisiert, sieht das inzwischen kritisch, weil es so viel Strom verbraucht. So hat er sich eingelassen. Was Frank Thielen jetzt in dem Instagram-Video, was er für Linken natürlich macht, ist, und sozusagen im Zweifel guckt euch das Instagram-Video auf, das ist sozusagen die ultimative Wahrheit, ich versuche das jetzt nur sinngemäß wiederzugeben, nennt er den halt einen Bitcoin-Trader und sagt, die Grünen fördern jetzt Kryptowährungen. Was, wenn man im Parteiprogramm nachliest, und das sollte man ja immer tun, überhaupt nicht stimmt. Da sprechen sie sich zwar für den digitalen Euro aus, aber gegen private Kryptowährungen, weil die explizit nicht andere Währungen ersetzen sollten. Das heißt, die Grünen sind, wenn irgendwas kryptokritisch, und dieser Spender selber hat sich auch kryptokritisch gezeigt, plus er tritt eben nicht als ein Unternehmer oder mit seinem Unternehmen auf, der hat nicht gesagt, ich bin hier beschäftigt oder das ist meine Firma, sondern spendet tatsächlich als Privatperson, da diese 1-Millionen-Euro die zugegebenermaßen eine sehr hohe Einzelspende ist für jede Partei, aber gerade auch für die Grünen. Er will jetzt sagen, die Grünen dürften das Geld nicht nehmen, weil das Krypto irgendwie Umweltverschmutzung ist und er stellt deswegen, das wäre irgendwie jetzt eine moralisch fragwürdige Spende. Das Spannende ist aber, dass Ihnen anscheinend nicht stimmt, dass die FDP laut einem Artikel in, Sekunde, ich sicherheitshalber die Quelle, in MBTC Echo, in diesem Artikel die FDP veröffentlicht kryptofreundliches Wahlprogramm. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler lässt sich gegenüber dem BTC Echo folgendermaßen ein. Wir sehen die großen Chancen, die in Kryptowährung und generell der Blockchain-Technologie liegen. Letztere wird ganze Branchen radikal verändern, Abläufe vereinfachen und sicherer machen. Der Nachweis von Eigentum, rechtssicher Übertragung blablabla, marktwirtschaftliche Ordnung ist essentielle Bedeutung. Aber auch schneller Zahlungsverkehr und so weiter kann über Krypto-Assets besser erledigt werden. Also wenn irgendeine Partei kryptofreundlich ist, dann doch die FDP und nicht die Grünen, das ist explizit, die zudem noch kritischeren Antrag hatten im Bundesparteitag, der dann aber abgelehnt wurde, aber auch im jetzigen Wahlprogramm steht schon, dass sie der ganzen Sache kritisch gegenüberstehen. Das wiederum, also wie gesagt, er nutzt, also sagt meiner Meinung nach, fälschlicherweise versucht er, den Eindruck zu erwecken, dass die Bitcoin-Spende, die ja natürlich nicht in Bitcoin, sondern in Euro gespendet wurde, dazu führt, dass die Grünen besonders kryptofreundlich werden, was nicht stimmt, das fördern sie nicht ausdrücklich. Im Gegenteil, die Partei, der er gerade sein Geld zur Verfügung gestellt hat, die ist kryptofreundlich und das stört ihn, obwohl es eben noch sein Gegenargument war, dann gar nicht an der Stelle. Und wie gesagt, man kann auch spenden, das heißt nicht, dass man die Wahl kauft. So. Und ein weiterer Unterschied eben, also er versucht jetzt quasi, sich und die anderen Startup-Unternehmer gleichzustellen mit dieser Privatperson und sagt, die Grünen würden am meisten Privatpersonen-Spenden bekommen. Und der große Unterschied ist aber, dass die Person, also dieser Krypto, wie er ihn nannt, Trader, ich sag Entwickler, der sehr früh in Bitcoin investiert hat, der ist danach nicht zur Bildzeitung gegangen und hat gesagt, er spricht hier für die Kryptobranche. Und er sagt, die Grünen haben ein großartiges Programm für die Kryptobranche. Das macht er nicht. Das machen aber die drei Gründer, die jetzt für eine anti-grüne Bildkampagne sich hergeben und sagen, wir müssen hier Deutschland vor Rot-Rot-Grün bewahren, das wäre ganz schlimm für die Wirtschaft. Und deswegen vertrauen wir der FDP und glauben, dass das gut für die Startups ist. So. Und jetzt, da muss man sich schon die Frage stellen, ist das jetzt noch eine Privatagenda, die man da, also wenn Susanne Klatten und der, Sekunde, wie heißt er, auch da nichts Falsches sagen, und Stefan Quandt, wenn die jetzt da diese Spende machen und einen Tag später in der Bildzeitung sind und sagen, die CDU ist die Partei, die die Automafia am besten vertritt in Zukunft, dann würde ja niemand sagen, die sprechen da besonders stark für sich selbst, sondern vielleicht eher in ihrer Funktion als Anteilseigner bei der BMW AG. Und plus, dann ist mir durch Zufall aufgefallen, dass in seinem Statement, wo er diesen Bildartikel selber verbreitet, schreibt Frank Thelen, ich lese vor, ein Tweet vom 2.27 Uhr nachmittags, 30. Juni, ich habe mich mit einer Gruppe von Startup-Unternehmen zusammengetan und spenden 500.000 Euro an die FDP. Ich bin überzeugt, dass eine Rot-Rot-Grüne Regierung verheerende Folgen für unsere Wirtschaft und somit den Standort Deutschland hätte. So. Abgesehen davon, dass die Umfragen eher zeigen, dass wir eine schwarz-grüne Regierung bekommen und nicht eine rot-rot-grüne, schreibt er hier, dass er mit einer Gruppe von Startup-Unternehmen sich zusammengetan hat für diese Spende. Das klingt jetzt überhaupt nicht mehr nach einer Privatpersonenspende, auf die er immer wieder hinaus will, dass er da als Privatperson spendet oder vielleicht auch als Zehn-Privatperson. Aber was er selber schreibt, ist, dass er als eine Gruppe von Startup-Unternehmen sozusagen dort agiert hat. Da würde ich jetzt gerne den Schatzmeister fragen, wer hat denn da ja wirklich gespendet? Das erfahren wir als Bürger leider nicht, weil diese Spenden alle eben nur 50.000 Euro groß waren und dieser letzte Cent gefehlt hat, um die öffentlich zu machen, damit man sieht, wer da wirklich gespendet hat. Ob das ein Unternehmen war, ob das eine Privatperson war, welche Privatperson das war. Wie gesagt, es ist nichts falsch, als Privatperson eine Partei zu unterstützen. Ich bin immer dafür, dass das so transparent wie möglich passiert. Deswegen habe ich ja auch an Lobby Control unter anderem gespendet, als wir hier mal diese Wetter hatten. Nun gut. Und ich glaube, was hier passiert ist und im besten Fall ist das sozusagen bewusstes Handeln, dass man versucht den Eindruck zu erwecken, die FDP wäre besonders gründer- und Startup-freundlich und deswegen tun sich ja zehn Startup-Gründer zusammen und tun so, als wäre das die Startup-Partei an sich. Was wie Gründerszene ganz gut berichtet, der Daniel Hüfner und sein Kollege haben da auf den Startup-Monitor verwiesen, der zumindest Startup- Führungskräfte und Gründer interviewt hat und da sieht man, dass 2017 bei der letzten Bundestagswahl haben noch 40% der Gründer tatsächlich angegeben liberal zu sympathisieren oder zu wählen. Diese Quote ist inzwischen auf 20% runtergefallen. So 500.000 für 20% das wäre der beste Deal bei Höhle der Löwen, den es bisher gab. Wahrscheinlich. Unter diesen Gründern und Führungskräften der Startup-Szene geben inzwischen 37% an, Grün zu wählen. Das heißt, die Wahrheit ist, auch die sind zu der Erkenntnis gekommen, dass vielleicht Grün zu wählen langfristig wirtschaftlich und gesellschaftlich das Schlaue ist. Und mit der Bild zusammen, ist zumindest mein Eindruck, wird jetzt versucht, einerseits die Angst vor Rot-Rot-Grün zu scheren, wovon ich jetzt auch kein Fan wäre, aber das ist nicht das einzige Szenario, was theoretisch kommt, wenn die Grünen jetzt viele Stimmen bekämen. Gleichzeitig wird eben versucht, der Eindruck zu erwecken, dass eben die FDP besonders gut die Belange von Startups fördert, was eigentlich im Parteiprogramm nicht besonders gut zu erkennen ist. Sie sind natürlich gegen Bürokratie, das hilft sicherlich, die ein bisschen abzubauen. Ansonsten ist das jetzt aber nicht übermäßig Startup-freundlich, was die FDP liefert. Und siehst du irgendwas,
was die Politik für Startups machen
müsste? Ja, Bürokratieabbau hilft bestimmt. Ich glaube, dass E-Subs, diese kalte, wie ist das richtige Wort, also, dass du E-Subs versteuern musst, bevor du das Liquiditäts-Event hast, ich glaube, das macht auch keinen Sinn, dass man E-Subs später als Kapital versteuern muss, das finde ich falsch, weil das hat Einkommenscharakter. Ich glaube, dass ein relevanter Teil von E-Subs in den Händen von Gründern, geschäftsführenden Gesellschaftern liegt teilweise und nicht nur von Mitarbeitern. Dann müsste man da Teile, glaube ich, ausschließen zumindest von. Aber prinzipiell kann man das schon besser gestalten. Man kann vor allen Dingen bestehende Industrien weniger protegieren und weniger mit Subventionen pimpen und das Geld stattdessen in gute Ausbildung und Bildung und Infrastruktur stecken. Ja, es ist nicht hauptsächlich
Bildung, Infrastruktur
und junge Leute. Und ein liberales Einwanderungsgesetz, zumindest für qualifizierte Kräfte auch. Ich glaube, das würde auch sehr, sehr helfen, Start-ups das Leben einfacher zu machen. Und das Traurigste wäre, wie gesagt, wenn man sich jetzt einfach da als useful idiot, und das ist nicht als Beleidigung gemeint, sondern der Fachterminus für jemand, der andere Leute Wasser trägt oder sich in dem Glauben, dass er im eigenen Sinne handelt, fremde Motive fördert, dann wäre das eine Antigrün-Kampagne, der Bild hergebens haben. Das fände ich sehr instinktlos und traurig und naiv, ehrlich gesagt. Vielleicht war es auch alles ganz bewusst gemacht. Das macht es nicht so viel besser. Wie auch immer, mir geht es nicht darum, die Grünen zu verteidigen. Ich fand diesen Angriff auf den grünen Spender in Farm, ich finde, das ist a, nicht vergleichbar, b, ist es falsch dargestellt. Und wie gesagt, ihr könnt wählen, was ihr wollt. Ihr könnt unterstützen, was ihr wollt, macht das so transparent wie möglich. Wählt nicht Nazis oder Linksaußen. Man kann natürlich auch die FDP wählen. Ich gehe davon aus, dass viele unserer höheren FDP wählen, nicht die Mehrheit, aber durchaus viele. Und auch das ist okay. Und ich habe selber in meinem Leben schon die FDP gewählt, als ich jung und verblendet war. Und jetzt gerade sehe ich aber Inequality und Klima als zwei größten Probleme, und ich finde, die FDP hat da keine guten Antworten für. Und irgendwie die Fortsetzung von einer schwarzen und schwarz-gelben Regierung ist, glaube ich, keine gute Lösung dafür. Das hat uns ja hierher gebracht. Und da sieht man wenig Einsicht und Änderungswillen, meiner Meinung nach. Aber wie gesagt, da kann man gern anderer Meinung sein. Und ich würde mir gern einbilden, dass unsere Hörer das differenzieren können und den Content trotzdem zu schätzen wissen. Auch wenn man politisch nicht immer auf der gleichen... Wir hören ja auch irgendwelche libertären Podcasts und sehr konservative Podcasts und auch vielleicht ein paar linke Podcasts. Das muss man ertragen können. Und es ist ja auch wichtig, sich die Argumente der Hörerin anzuhören. Und da kann man überall was mitnehmen in der Regel. So geht ja auch Politik. Genau.
Ich würde gerne verstehen, was man sich von der FDP dann als Gegenleistung wünscht.
Naja, zum Beispiel... Das ist jetzt Unterstellung, das kann ich nicht wissen, aber vielleicht eben, dass irgendwelche Flugtaximärkte besser dereguliert werden, dass auf keinen Fall Inlandsflüge verboten werden zum Beispiel. Das wäre desaströs für gewisse Reisegeschäfte, Flugtaxigeschäfte. Dass vielleicht das ESOP-Gesetz gründerfreundlich und man sagt Start-up-freundlich, aber es ist damit auch gründerfreundlich, weil ESOPs immer auch in der Hand von Gründern liegen.
Aber das sind doch alles komplett egoistische Anliegen, die einfach nur die Tasche voller machen
von den zehn Personen. Das ist ja nun mal so ein bisschen im Liberalismus verankert. Dass da jeder seines eigenen Glücks geschmieds ist und jeder sehen muss, wo er bleibt.
Mit welchem Exit hat Thelen denn überhaupt seine Multimillionen, Milliarden
gemacht? War das nicht Wunderlist und MyTaxi ganz am Anfang mal? Milliarden sind es nicht.
Wunderlist war...
Ansonsten ist er ein großer DeepTech-Suppeninvestor und Gewürzmischungs- AI-Plattform- Proponent. Und natürlich hat er auch viele DeepTech-Investments in so Musikensysteme, wiederverwendbare Speichermedien für Energie
und so weiter. Frank IO ist die Webseite. Wunderlist, das ging für 100 oder 200 Millionen weg?
Wir wollen das auch gar nicht so personalisieren. Eigentlich wollte ich nämlich sagen, ich hoffe, dass er uns das nicht übel nimmt, sondern es ging eigentlich um eine Diskussion in der Sache. Zumindest war es so gedacht. Und uns interessieren Personalien normalerweise auch überhaupt nicht in dem Podcast. Aber ich fand, dem musste widersprochen werden. Einerseits, weil jetzt im Nachhinein unklar ist, ob das eben private Spenden waren oder ob, wie gesagt, wenn ich mit meinem Unternehmen-Namen dann zur Bild-Zeitung gehe, dann verschwimmt das. Zumindest finde ich, dass es wirkt wie eine Kampagne sehr stark gegen die Grünen. Plus, wenn man eh eine öffentliche Person ist und so viel Öffentlichkeit genießt und eben das entscheidet, seine Spende mit der Bild-Zeitung zu politisieren, dann muss man sich eben auch die Regenkutte anziehen, wenn man mit sowas rausgeht. Das wollte ich eigentlich sagen. Und jetzt bin ich aber im Nachhinein eigentlich noch mehr enttäuscht, weil er gerade anfängt, nachdem es einen Business Insider-Artikel über diesen CISC gab, seine Tweets zu löschen. Und er hat mich auf Twitter geblockt, was ich auch verstehen kann. Ich spüre auch immer mal wieder das Gefühl in mir, dass ich jemanden blocken will auf Twitter. Ich bin da jetzt nicht beleidigt, weil er mich geblockt hat. Ich finde das jetzt nicht besonders freiheitlich und demokratisch, aber so ist es halt. Dass man jetzt die Tweets löscht, das ist eigentlich Verhalten, was man Suppenkass bei Verhalten, was man aus anderen Parteilandschaften kennt, wo ich weiß, dass er überhaupt keine Nähe dazu hat. Deswegen finde ich es traurig. Aber naja, das war bestimmt das letzte Mal, dass wir so ausführlich über die Grenzfrontier gesprochen haben, weil uns das eigentlich nicht interessiert. Aber der Sachverhalt insgesamt, den kann man mal kritisch betrachten. Und zwar nicht, weil wir unheimlich, oder ich weiß gar nicht, mit welcher Partei du sympathisierst, nicht, weil wir unheimlich mit den Grünen sympathisieren, sondern weil einfach mit falschen Argumenten argumentiert wird und irgendwie unter falschen Verhaltungen Leute angegriffen werden und die Fakten sehr stark verdreht werden.
Ja, mich haben zwei Sachen, wie gesagt, gestört. Einmal das Format. Ich finde, das sollte man, wenn man so ein Influencer ist, auch für Instagram vernünftig machen. Und die Tradernummer, die du gesagt hast, die ist einfach falsch.
Ja, das ist vor allem, der steckt ja dahinter. Also der hat gemerkt, er kriegt Gegenwind dafür, geht dann raus, was okay ist, dann zehn Minuten wieder zu trainieren, sich die Zeit zu nehmen, das zu erklären. Aber wenn dann die beste Erklärung ist, jemand anderes ist ja noch böser und das dann auch noch falsch darzustellen, das ist halt einigermaßen erbärmlich, finde ich. Aber gut. Wie gesagt, das ist alles nicht als Beleidigung oder so gemeint, sondern man würde Besseres erwarten von Leuten, die so viel Gehör und Öffentlichkeit haben. Um auf dein Amazon-Thema zurückzukommen, damit geht dann eben Verantwortung einher auch und die kann man, glaube ich, besser nutzen. Ja.
Ich hatte heute Vormittag eine kleine Business-Idee, die du mir jetzt ausreden kannst. Ich hatte überlegt, einen Affiliate-Shop zu machen oder einen Shop mit all den Produkten, die die CEOs so in ihrem Homeoffice haben.
Die CEO's? Woher würde man dann wissen, was CEOs in ihrem Homeoffice haben?
Naja, weil die immer die ganzen Präsentationen und so machen, weil zum Beispiel Tobi Lüttke von Shopify, der hatte so ein schönes Setup, die hatten diese Woche Unite, Entwicklerkonferenz und da haben sie so gezeigt, wie er bei sich zu Hause dann am entwickeln ist und was er so für ein Setup hat.
Das war schön aus BEM zu Hause, ne?
Die versuchen glaube ich auch immer so ein bisschen zu zeigen, dass man menschlich ist und nicht der absolute Multimilliardär und dass alles so ein bisschen normal ist, aber so das Setup war schon, wäre für uns für den Podcast auch gut. Die bunte Tastatur hat mir gefallen, ich hätte gerne gewusst, von wem der Stuhl ist und so. Das war schon so ein, ja, ich war kurz davor einen Tweet rauszuhauen, ob das jetzt eine Shopify Shop Idee ist und ob man das irgendwie
abwägt. Shop Tobis Haus? Ja, oder so. Links im Tweet.
Immer diese Videos oder diese Ausschnitte von den CEOs oder den Leuten oder Influencern, die das Setup haben und dann kann man, hat man recht so die Liste mit den ganzen Produkten, die man da hat und kann die dann alle kaufen.
Findest du mit oder ohne Mütze besser? Ich glaube, ich weiß nicht, ob das das erste Mal ist, aber das erste Mal so lange und öffentlich ohne Mütze aufgetreten, glaube ich.
Ja, ich glaube, jetzt kommt die Transformation von Tobi Lüttke. Ich glaube, der wird jetzt in den nächsten 20 Jahren so buff wie
Jeff. Ja, der hat so was Gandhi-haftes aber, wenn mit seiner Nickelbrille und wenn die Mütze fehlt. Und apropos Gandhi, er hat den Entwicklern die Gebühren auf die erste Million erlassen. Wenn das nicht passiv-aggressiv ist, dann
weiß ich auch nicht. Passiv-aggressiv
gegen wen? Gegen alle anderen App-Shop-Betreiber und am allermeisten natürlich Apple, wobei die den gleichen Move ja auch schon gemacht haben. Aber ich glaube übrigens das ist auch rational, also es ist nicht nur PR, es ist gute PR, aber es ist rational auch total schlau, weil letztlich weißt du, dass ein Entwickler, der seine erste Million noch nicht gemacht hat, der wird in aller Regel 100% davon ins Business stecken, zumindest was er überhat. Die kaufen sich da nicht sofort einen Tester davon, sondern du hast das Gefühl, du kannst noch weiter wachsen. Nimmst du da, oder so habe ich das immer wahrgenommen, irgendwie als ich kleine Businesses aufgebaut habe, packst du ja jeden Euro sofort ins Business. Und wenn du jetzt diese 20%, den du nicht wegnimmst von jedem Euro, die sie bei dem App-Store bei Shopify generieren, dann werden sie die zu 100% schneller wachsen. Die werden vielleicht einen zweiten Entwickler einstellen dafür oder ich weiß nicht, ob es ein Anreiz ist, mehr zu arbeiten, aber auf jeden Fall kommt das dem Business zu und sie werden damit ein noch besseres Produkt bauen.
Genau, die Apps werden auf jeden Fall besser.
Genau, und denen die Möglichkeit zu geben, gerade am Anfang ihrer Entwicklung mehr Geld zu behalten und damit eigentlich die Eigen- Es ist so ein bisschen wie Venture Capital, wo du aber keine- wo der Return nicht als Geld kommt, sondern als noch bessere Produkte in deiner Plattform und denen das Geld zu lassen und auf diese 20% auf die erste Million zu verzichten, ist glaube ich schlau, weil du die Wahrscheinlichkeit erhöhst, dass mehr Leute in die sozusagen noch höhere Verdienstklasse, die dann auch für Shopify spannender ist, kommen. Und ich glaube, das wird eigentlich jeder App- vielleicht wird das so ein bisschen Best Practice, dass jeder Appstore- Betreiber versteht, dass es ganz rein wirtschaftlich und rational schlau ist, die erste halbe Million, die erste Million, die ersten 100.000 noch keinen Rake oder keine Take Rate zu nehmen, weil eigentlich willst du den Pfad, auf dem die ganzen Small Businesses sind, die in deinem Appstore sind, willst du maximal beschleunigen. Und dafür ist es eigentlich gut, denen nicht 20% von ihrer Transaktion wegzunehmen, weil damit verlangsamst du ja ihr Wachstum. Und in absoluten Zahlen ist das halt auch nur ein kleiner- das ist ein kleiner, kleines kleiner Prozentanteil der Gesamtannahmen, aber hat einen großen Einfluss auf das Gesamtwachstum deiner Partner und SME Entwickler, glaube ich.
Ja, sonst ich habe mir nicht das ganze Video angeguckt, weil es war ein bisschen zu technisch und zu langweilig. Ich fand es auch ein bisschen zu
abgelesen. Ja, es war viel Produkt, nicht super spannend, bis auf diesen Fakt. Ich glaube, das war auch das Wichtigste. Und ich meine, sie senken die Gebühren insgesamt ja auch von 20 auf 15% und sind damit halb so teuer wie die meisten Appstores.
Ja, aber eine Frage hätte ich. Kannst du mir sagen, was Apru von Amazon ist? Also Average Revenue per User. Hast du das in einem Tab bei dir offen?
Bei Amazon nicht, ehrlich gesagt. Aber ich glaube, dass ich weiß, dass er bei Prime Kunden zwei bis dreimal höher ist. Und ich würde sagen, der Apru ist jetzt die Contribution Margin, also nicht der Umsatz, den du mitnimmst. Also wir reden über das Consumer Retail Geschäft, nicht über AWS. Ich würde sagen, was ich jetzt als Apru anschaue, ist vielleicht nicht der Umsatz, sondern entweder Gross Margin oder Contribution Margin. Und mir schwirrt irgend so was von 1.800 Dollar am Kopf, aber ich kann mich
irren. Vielleicht habe ich es auch falsch ausgerechnet, aber die haben gesagt, sie haben 120 Milliarden GMV und sie haben 450 Millionen Checkouts, also People Checkouts. Und wenn ich das ausrechne, wären das 266 US-Dollar.
Pro Warenkorb? Das ist relativ hoch. Also höher als bei Amazon, würde ich behaupten. Warum ist das so hoch?
Ich verstehe, also sie haben gesagt, 450 Millionen Leute haben den Checkout genutzt.
Und was war der GMV nochmal? Sekunde.
120 Milliarden.
Ja, dann kommt das hin. Sekunde. Ja, hast du bestimmt ausgerechnet. Komisch. Warum hast du so hohe Warenkorbe? Gibt es Leute, die Autos? Tesla verkauft nur Merch. Ich frage, ob irgendjemand Autos oder sehr, sehr teure Sachen über Shopify verkauft.
Naja, du hast halt schon Drops oder sowas von irgendwelchen High-Maintenance-Marken oder so. Und Möbel vielleicht und so Sachen. Aber ich war irgendwie auch ein bisschen überrascht. Und ich bin mir halt nicht so sicher, ob das mit dem People, ob das halt User sind
oder ob das Checkouts sind. Bei den Checkouts, vielleicht ist GMV eben wieder netto nach Retouren. Und die Checkout-Zahl ist eben vor Retouren. Das wäre das in Anführungsstrichen Fehler, den wir ja auch bei Mr. Spex gemacht haben. Das könnte da wieder das gleiche Problem sein.
Okay. Also, wie gesagt, ich bin mal gespannt, weil so die ersten richtigen Shopify Konkurrenten werden, ob die das noch haben.
Nee, Moment, aber andersrum. Wenn die Checkouts zu... Dann müsste es noch höher sein. Quatsch, Bullshit.
Wir werden die Zahlen ja bald wieder sehen. Es ist übrigens
Earnings Season. Der Juli hat angefangen. Das heißt, das zweite Quartal ist gerade zu Ende. Es kommen bald wieder ein paar Berichte und dann können wir nochmal drauf schauen, wenn wir uns die Shopify-Zahlen anschauen.
Hast du schon deine erste Krypto-App gebaut?
Krypto-App? Nee, genau, apropos Appstore. Brian Armstrong von Coinbase hat angekündigt, dass sie so eine Art Appstore für Krypto-Apps bauen wollen. Ich hatte das ja, wir hatten darüber gesprochen, warum ich Aktien an Coinbase besitze und ich meinte, eins der Wachstumsszenarien ist, dass sie eben ein Ökosystem um Krypto rum aufbauen. Das ist DeFi, aber das kann eben auch Third-Party-App sein. Was doof daran ist, dass das natürlich sehr stark dem dezentralen System widerspricht, wenn du jetzt sagst, wir haben einen zentralen Appstore. Andererseits ist es natürlich eine sehr günstige Möglichkeit für diese Anwendung NFTs, ICOs oder andere Krypto-Apps, sich halt Exposure einzukaufen. Wo kannst du schneller günstige Kunden treffen als auf Coinbase, wenn da immer die Top 30 Apps gezeigt werden oder ein guter Discovery-Mechanismus existiert. Das ist natürlich viel besser, als irgendwie das Web nach irgendwelchen White-Papers oder halbseitigen Krypto-Angeboten zu durchwühlen, wenn Coinbase sagt, wir haben irgendwie ein Minimum-DD gemacht und wir versprechen, das ist hier kein Fraud. Wir haben uns das angeschaut und es gibt ein gewisses... Dann können sie dieses Trust-Problem, glaube ich, sehr gut lösen. Das ist Geld wert, denke ich. Wie gesagt, für die Apps ist das ein guter Kundenzugang. Teuer, aber sehr direkt, sehr gut, sehr skalierbar. Das würde ein App-Lehrer auch von seinem App-Store sagen, dass du halt sofort Zugang zu Milliarden von Nutzern bekommst. Das ist der Mehrwert und deswegen muss das so teuer sein. Aber es ist sehr zentralisiert. Aber ich glaube, es ist eine total schlüssige Strategie und genauso müssen sie es eigentlich machen.
Ich bin mal gespannt, wie lang sie... Sie müssen ja so lange Storys liefern, bis die Coins wieder nach oben
gehen. Im Moment ist es so ein bisschen winterlich wieder. Wir kommen von den 33.000 nicht so richtig weg beim Bitcoin. Aber wie gesagt, wenn man das jetzt 5, 6 Jahre mitmacht, dann schockt einen das auch alles nicht mehr so sehr, glaube ich.
Mich schockt immer noch, wie viel Strom das verbraucht und wie es da die Lösung für gibt.
Das ist schon Wahnsinn. Da wird ja ran gebaut. Da hat der Frank uns auch schon das nächste Instagram-Video versprochen, wo er das nochmal erklärt, wie man mit... was da das Problem ist bei Bitcoin mit der Energie und wie man das noch besser machen kann. Da arbeitet er schon an Insights und Lösungen. Hat er versprochen in dem letzten Video.
Ich verstehe. Hat er auch Lösungen, wie man jetzt vernünftig remote oder back to the office
arbeitet? Das ist, glaube ich, ein Thema, was jetzt aufkommt. Ich glaube, man ist nicht mehr verpflichtet, die Leute so weit es geht im Homeoffice zu belassen. Jetzt kommt sozusagen das große Back-to-Work-Thema. Genau, bis die Fußballfans
wieder alle nach Hause kommen mit der Delta-Variante.
Genau. Das wird wahrscheinlich nicht so gut. Ich glaube, die einfacheren Fälle sind die Companies, die es schon vorher gesagt haben, wir bleiben komplett remote und die, die sagen, wir wollten Homeoffice eigentlich noch nie. Und für uns ist vollkommen klar, dass jeder im Office zu erscheinen hat. Wobei ich glaube, dass das, außer wenn das wirklich ein zwingendes Erfordernis des Geschäftsbetriebs ist, finde ich, dass das immer ein bisschen dafür spricht, dass man seinen Angestellten nicht verspricht und vielleicht auch einfach andere Leute heiern soll, wenn man glaubt, es ist unmöglich, dass die außerhalb des Offices vernünftig arbeiten. Aber das ist nur meine persönliche Meinung. Ich glaube, diese beiden Extremfälle, die sind relativ unkritisch. Das Spannendeste, glaube ich, was passiert, bei den Hybridmodellen dazwischen. Also gibt es dieses, ich mache drei Tage im Office und zwei kann man zu Hause wählen. Sind die dann flexibel oder will man, dass alle zur gleichen Zeit im Office sind? Kann man das abteilungsweise machen, dass der Customer Support von zu Hause arbeiten kann, aber das Produktmanagement muss in der Firma sein mit den Entwicklern oder andersrum? Das ist, glaube ich, hast du dein Gefühl für, hast du gehört, was funktioniert in deiner Umgebung?
Hybrid ist immer schwierig, vor allem Hybrid mit drei Leute sind im Büro und zwei andere sind von zu Hause dazu gewählt. Die Thematik kennen wir ja aus Telcos, dass das nie immer so super funktioniert.
Wie willst du das verhindern?
Also bin ich bei dir? Da würde ich halt Regeln für nehmen, dass du sagst, jeder wählt sich ein. Man muss halt so ein bisschen überlegen, wie man die Offices ausarbeitet. Am Ende kannst du ja sagen, Leute können 40 Stunden die Woche arbeiten oder mehr, weniger so und du möchtest ja, die Zeit, die Leute fürs Stunden brauchen, wird jetzt, da wird mehr drauf geachtet und du möchtest irgendwie eine Lösung finden, die dein Leuten ermöglicht, so maximale Zeit konzentriert arbeiten zu können und vielleicht da, was sehe ich, also ich sehe jetzt eher mehrere kleinere Büros, die halt super ausgestattet sind, wo man halt sehr schnell, sehr gut in Calls gehen kann, wo es keine Überraschungen gibt und dann auch mehr so individuelle Events. Da habe ich ein bisschen gefragt, ob du früher genauso Karriere gemacht hättest, wenn alles remote gewesen wäre. Also deine ersten Jahre im Job, hättest du genau
so, also hättest du so
schnell so viel Verantwortung bei Idealo bekommen,
wenn du nur von
zu Hause gearbeitet hättest?
Muss ich kurz überlegen. Ich glaube nicht, weil sagen wir mal, bei Idealo war das jetzt nicht eine klassische Karriere in dem Sinne, sondern das war eher so, dass ich mir irgendwie Themen einfach sozusagen angeeignet habe und dazu muss man halt irgendwie zu einem Entwickler gehen und sagen, kannst du mir mal dieses Tool bauen, ohne dass der Produktmanager es weiß oder der CEO.
Oder du verbringst halt viel Zeit da, also jetzt nochmal zurück zu Amat.
Wie ich Produktmanager Reise geworden bin, ist, dass ich an einer falschen Stelle mich mal gemeldet habe. Also da habe ich gehört, dass im Raum Leute über das, wäre unmöglich, remote passiert. Ich habe gehört, dass im Raum hinter mir, also in einem großen Raum, Leute über ein Problem geredet haben, wo ich glaubte, die Lösung aus dem vorherigen Job schon für zu kennen. Du glaubst ja immer die Lösung zu kennen. Damals noch nicht. Das hat sich später erst so entwickelt. Es ging um ein irgendwie so ein Postleitzahlproblem. Ich habe vorher im Callcenter gearbeitet, was Telefonauskunft macht und diese Schlüssellogik von also was gute Gemeindeschlüssel sind und sowas, irgendwie da habe ich mich dann eingemischt und am nächsten Tag war ich auf einmal Produktmanager Reise so gefühlt, weil ich einmal an einer falschen Stelle die Hand gehoben habe, was total cool ist, glaube ich. Und das wäre unmöglich in einem remote Setup passiert. Das ist sozusagen diese Singularität, dass du dann einmal das ist ja Serendipity, ich wechsle es immer, dass du einmal an der richtigen Stelle im richtigen Raum zufällig sitzt und dich traust zu melden ausnahmsweise, nachdem du eine halbe Stunde zugehört hast und dafür brauchst du schon das Setup. Und ich glaube, also was ich glaube ist, dass jede Company sich jetzt entscheiden muss und so lange das hat niemand aktiv gemacht, sondern das machst du reaktiv oder defensiv, dass das jetzt Teil deiner Kultur wird, was dein Setup für Remote, nicht Remote, Hybrid und wie Hybrid ist. Wie viel Vertrauen du Mitarbeitern geben bringst, wie wichtig du glaubst, dass Leute am gleichen Ort zusammenarbeiten. Das wird jetzt Formkultur und ich glaube, was auf jeden Fall passieren wird, ist, dass du so eine extra Fluktuation hast, Return in der Belegschaft, dass wenn Companies jetzt diese Position einnehmen, die damit leben müssen, dass ein Teil der Belegschaft sich nicht mehr daran wiederfinden wird. Also es gibt glaube ich Leute, die haben sich damit eingerichtet und wenn Firmen jetzt sagen, wir möchten, aber dass ihr vier Tage die Woche im Office seid mindestens, dass sie sagen, das ist eigentlich nicht mehr, wie ich mir mein Leben vorstelle, so wie ich die letzten zwei Jahre gelebt habe und dann heißt das, dass man eventuell nur aus diesem Grund und das wird dann ein kultureller Grund den Job aufwechseln. Und ich glaube, das muss man auch akzeptieren als Arbeitgeber oder als Firma, weil man muss diese Entscheidung treffen irgendwie und man kann sie auch nochmal revidieren. Also ich glaube niemand, ich kann ja auch nicht sagen, was das richtige Modell ist. Das hängt immer glaube ich vom Teamsetup, vom Belegschaftsbetrieb der Firma ab. Aber ich glaube, dass es eine gewisse Neuordnung unter der Belegschaft geben wird dadurch in Richtung deines präferierten Arbeitsmodells. Oder? Du wolltest noch was zu Amazon sagen?
Du musst halt auch dieses, also ich würde dir jetzt unterstellen, du hast auch so, ich würde sagen positiv genervt, positiv angenehm genervt,
um aufzufallen.
Ja, also nach dem Motto, du warst länger da, also du kannst ja schon zeigen, dass du länger da bist, dass du bessere Fragen stellst, dass du irgendwie zufällig in der Küche bist, wenn der Chef in der Küche ist
oder sowas. Ich habe mich jetzt nicht in der Küche einen Chef ran geschmissen. Und ich glaube, länger da ist was, was ich später als Chef fand ich das nicht gut. Aus meiner Erfahrung sind die Leute, die bewusst fünf Minuten vor dir im Büro sind und dann, wenn du losgehst, wartest du noch fünf Minuten und die Person kommt immer genau nach dir raus, nur um sicherzustellen, dass sie als Letzte gesehen wurde. Ich bewundere eine alleinerziehende Mutter, das ist natürlich jetzt eine Pauschalierung, aber die in sechs Stunden die gleiche Arbeit schafft, finde ich viel gesünder für die Firma, für Work-Life-Balance. Das ist auch die höhere Effizienz, ganz logischerweise. Dieses extra lange bleiben und so, ich glaube nicht, dass das ist was, was bei jungen, engagierten Leuten vielleicht trotzdem passiert, aber das ist nicht die Hauptdefinition von Outperformance, meiner Meinung nach. Im Gegenteil sogar.
Aber, Entschuldigung. Sehe ich auch so, aber jetzt nochmal da zurück. Also in dem Unbound Amazon Buch wurde erklärt, dass Andy Jassy, der nächste Woche der CEO wird von Amazon, dass der fast gefeuert worden ist, wenn Jeff ihn nicht so gut gefunden hätte. Und das ist halt eine Sache, das war halt in einem kleinen Büro. Da ist die Person aufgefallen. Und die Frage ist, wie schaffst du es als Führungskraft so zu kommunizieren, wie du es machst, wenn du in einem Raum bist? Also wie schaffst du das remote und wie schaffst du auch auf die Leute reinzugehen? Und ich glaube schon, dass man anders führen muss, dass man anders mit den Leuten interagieren muss. Für mich das perfekte Setup ist, die Freiheit zu haben, beides zu machen. Also ich stelle mir das so vor, dass es halt in verschiedenen Städten Räume gibt, wo Mitarbeiterinnen hingehen können und arbeiten können. Ich glaube, jeder braucht auch mal irgendwie einen Weg zur Arbeit, um nachzudenken oder die Möglichkeit haben, wirklich in Ruhe alleine oder mit Kollegen zu sprechen, irgendwie Workshops zu machen, sich auszutauschen. Und auf der anderen Seite sollte zu Hause irgendwie die Gegebenheit sein, alles perfekt machen zu können. Jeder muss ja irgendwie seine Woche irgendwie durchbringen und je nachdem, wenn es dann Kinder und andere Themen gibt, kannst du glaube ich nicht bei allen erwarten, dass sie das Beste geben, wenn sie super viel commuten oder irgendwie was machen. Du willst ja eher, dass sie in jeder freien Minute an dich, an dein Unternehmen denken und dann so ein bisschen denen die extra
Meile geben. Das will auch nicht jeder Arbeitgeber. Vielleicht hast du meins. Was ein wichtiger Punkt ist, das hatten wir damals ganz am Anfang mal erzählt, dass du gibst den Menschen bis zu zwei Stunden des Tages zurück, weil der Commute auf Kosten des Arbeitnehmers geht in der Regel, das wird ja nicht bezahlt und kostet aber einen signifikanten Teil Quality Time. Das ist glaube ich ein wichtiger Aspekt. Gefühlt, ich glaube mindestens einen Alignment Tag zu haben, wo man sich wirklich trifft und abstimmt und irgendwie soziale Gefüge, Geflechte, Bindungen auch entstehen können. Das ist glaube ich mega wichtig. Und ansonsten finde ich ja auch, dass Teams eigentlich so autark wie möglich und mit so wenig Kommunikation wie möglich auskommen sollten, wenn sie wirklich operativ gerade arbeiten. Ich kann mir vorstellen, im Sales ist das schwer, wenn die Leute zu Hause auf sich selbst gestellt sind, sondern da brauchst du ja manchmal so diese Boiler Room Atmosphäre, je nachdem, was die Sales Strategie auch ist. Aber ansonsten glaube ich, dass zum Beispiel Produkt Teams sehr gut mit ein, zwei Meetings am Tag arbeiten können, wenn sie wirklich fokussiert und gut aligned sind und über OKRs oder andere Systeme gut gesteuert sind. Da werden wir, ich hoffe, dass viele Unternehmen darüber berichten, womit sie gute Erfahrungen machen. Ich glaube, da ist Austausch auch total wichtig. Die Leute, die gute Erfahrungen oder auch schlechte machen, das teilen mit anderen. Da werden wir vielleicht viele spannende Artikel sehen oder so, die das noch beschreiben. Eine perfekte Lösung habe ich auch nicht. Ich glaube, es geht nicht ganz. Das Problem ist, wenn du diesen einen Alignment Tag hast, musst du dir fragen, brauchen wir dafür jetzt ein Office oder macht man das nicht im Park, im WeWork, weiß ich nicht, oder teilt sich ein Office mit fünf Firmen oder mit drei Firmen? Das wirkt ja ein bisschen inefficient, ein komplettes Office zu blockieren, um da einmal Kaffeepause zu machen in der Woche. Ein Office mit
fünf Klingelschildern und montags ist die eine Firma da, dienstags die andere,
mittwochs die dritte. Ja, du kannst also Clean Desk machen, theoretisch, aber was ist dann noch das Office? Wie gesagt, dann kannst du auch in WeWork gehen eigentlich, wenn du jeden Tag deinen Schreibtisch leer hinterlässt und dann kommt die nächste Firma am nächsten Tag. Bin gespannt.
Ich glaube, so ein bisschen Identity, so ein bisschen was zum Haben, zum Zurückziehen, so Sachen wegschließen, ist schon
auch nicht unwichtig. Bist du bei deiner Bürosuche schon vorangekommen eigentlich?
Ja, so ein bisschen. Ich habe viele gute Leads bekommen, aber ich habe noch nichts gefunden, was
mir 100% passt.
Ich bin zu wederisch.
Damit du nicht noch mehr unqualifizierte Leads bekommst. Was soll's denn sein? Blankenese, Dachgeschoss?
Mir ist am wichtigsten ein kurzer Commute und nicht zu fancy. Ich will halt einfach nicht die halbe Stunde durch die Stadt düsen, sondern ich will halt bei jedem Wind und Wetter eigentlich hinlaufen können. Das ist für mich irgendwie wichtiger als andere Sachen. Gibt es keine Coworking Spaces
in deiner Nähe, wo das gut läuft? Ja, aber ich bin noch nicht so ein Coworking Space.
Am liebsten würde ich in irgendeinem Office, die was ganz anderes machen, mit denen ich eigentlich überhaupt nichts zu tun habe und die eine gute Infrastruktur haben. Aber ist nicht so wichtig. Ich habe ja einen Platz und ich will mich einfach nur
verbessern oder ein bisschen
was machen. Danke. Wir wurden gefragt, wie es aussieht mit Specs, IPOs oder ob man doch in der GmbH bleiben sollte. Die Frage war konkret, wieso jetzt so viele Firmen an die Börse gehen und ob man nicht auch super stark wachsen kann, wenn man weiterhin in der GmbH ist.
Ja, das ist die Frage der Vor- und Nachteile von Public Company und Private Company, wenn ich es richtig verstanden habe. Wo fängt man an? Der große Vorteil einer Public Company, also Public Company heißt, du bist an der Börse notiert, öffentlich handelbar, dazu sagt man Public Company. Das ist typischerweise eine AG, SE oder in den USA limited, was weiß ich. Der Vorteil ist, dass du relativ einfachen Zugang zu Geld hast. Du kannst neue Aktien rausgeben über die Börse, über die Kapitalmärkte. Das kannst du institutionell verkaufen über Investmentbanken oder Banken. Du kannst teilweise auch direkt in den Markt verkaufen oder irgendwie ein Public Offering machen. Das ist wahrscheinlich einfacher als ein Fundraising in Private Markets, also als Company, die doch nicht an der Börse ist. Du hast in der Regel im Schnitt eine höhere Bewertung an Public Markets, also an der Börse. Du hast Zugang zu, einfachen Zugang zu Kapital und du hast Zugang zu günstigem Kapital, wenn die Börse deine Firma mag und dir ein hohes Umsatz oder Gewinnmeite gibt. Das sind wahrscheinlich die Vorteile. Die Nachteile sind, dass du eben je nach Marktsegment in den besseren Marktsegmenten vierteljährlich, in den Sonderjährlich, halbjährlich deine Zahlen berichten musst und daran auch gemessen wirst. Gerade wenn es vierteljährlich ist, dann hast du halt einen hohen Druck immer abzuliefern und triffst dadurch eventuell strategisch nicht die beste oder bist nicht in der Lage, strategisch die besten Entscheidungen zu treffen. Das ist ja einer der Gründe, warum Unternehmen dann auch wieder von der Börse weg wollen, um irgendwie sich strategisch neu aufzustellen oder langfristige Investment zu machen, die ihnen an öffentlichen Märkten nicht so verziehen werden würden. Das wäre dann der Vorteil eines Private Setups. Da musst du dich nur mit deinem Hauptanteilseigner abstimmen, also deinem Board in der Regel, das irgendwie deine Venture Capitalist oder Anteilseigner repräsentiert. Und wenn du da eine Line mit hast, also eine Übereinstimmung über die Strategie, dann kannst du machen, was du willst und musst für die kleinen Investoren oder Retail-Investoren oder die öffentlichen Investoren nicht viel reporten extra und dein Kurs hängt weniger davon ab, sondern eben mehr, also der wird dann nur bei einer Fundingrunde relevant. Das sind eigentlich die Hauptvor- und Nachteile. Public Company kann beim Hiring helfen natürlich. Also wenn du schon ein mega IPO hinter dir hast mit einem riesen Pop, dann hilft das bestimmt auch neues Personal zu gewinnen. Das kann aber auch, wenn du jetzt zuletzt von Tiger oder Softbank irgendwie einen Milliarden Dekacorn Funding bekommen hast, dann hat das ein ähnliches Gelingen. Also so groß ist der Unterschied vielleicht gar nicht mehr. Das würde ich schon sagen, sind die Hauptunterschiede.
Was sagt deine Kaffeemaschine dazu?
Die dürfte gar nicht an sein eigentlich. Das ist komisch, da muss ich gleich mal gucken gehen. Ist es
eigentlich einfacher an die Börse zu gehen, wenn man eine AG war?
Oder ist? Als GmbH kannst du nicht an die Börse gehen. Du musst eigentlich eine AG, SE, ich glaube als KGAA Kommanditgesellschaft für Aktien kann man glaube ich auch an die Börse. Gibt es, ich glaube Hella oder so oder so ein paar deutsche Mittelständler machen das. Aber du musst wandeln irgendwann. Je früher man das macht, desto besser. Es gibt die Flexibilität dann einen Börsengang auch zu machen, wenn du vorher schon in AG gewandelt hast oder in eine SE. Die ist Societe Europaean, also eine europäische Aktiengesellschaft. Genau, ich überlege gerade, ob ich noch irgendwelche Vor- oder Nachteile, wenn du eine Frage hast oder eine Idee, sag gerne. Aber das sind eigentlich, also wie gesagt, im privaten Markt bist du entweder der alleinige Eigner weiter, wenn du sehr viel Geburtsstraf hast und wenig Investoren hast oder die wenig Stimmrechte haben. Ansonsten musst du dich nur mit deinem Board verstehen, gut. Wobei in Public Markets wird das ja gerade in den USA ein bisschen umgangen. Da hast du diese Foundershares und die Stimmrechte sehr konzentriert sind, was Famika dir auch. Ah, übrigens, ich habe heute erfahren, das Famika dir Video wird öffentlich. Ich kenne die URL noch nicht, aber können sich alle noch anschauen, wenn sie wollen. Da freue ich mich sehr drüber. Sie haben ja gesagt, wie problematisch das ist, dass das Board teilweise nicht wirklich kontrolliert, sondern mit Lakaien besetzt ist bei gewissen Firmen, die Founders zu viele Shares haben. Da ist dann eher das Problem für die Founder, dass halt ihre Optionen und Vergütung sehr stark an dem Börsenwert festgemacht wird, sozusagen. Warum das dann auch besonders kritisch ist, wenn man den Börsenwert selber zu manipulieren, wie bei Tesla. Aber, ja, ich würde sagen, privat mehr Freiheit, erlaubt strategischeres Denken. In Public besser Zugang zu wahrscheinlich günstigerem Kapital. Dafür eben die nervige Pflicht, jedes Quartal Top-Zahlen zu deliveren, gut zu vorkasten, die Vorkasse trotzdem leicht zu übertreffen, jedes Quartal. Und ansonsten wackelt dein Stuhl als CEO vielleicht auch ganz schnell, wenn du nicht genügend Stimmrechte hast.
Wir haben mal wieder eine anonyme Frage bekommen. Ich wusste gar nicht, dass es so einen Service gibt, von anonyme E-Mails versenden.
So schlimm
fand ich die Frage oder Fragen
jetzt gar nicht. Ich finde auch, die hätte man auch. Also man darf, wenn man sich nicht traut, darf man anonym schicken. Das Traurige ist, wir können nicht antworten. Wir müssen dann öffentlich antworten. Das würden wir normalerweise nicht immer tun, aber weil die Fragen ja berechtigt und nicht so schlecht sind, können wir die ruhig mal beantworten. Ich finde, das hätte man auch alles unter eigenen Fragen fragen können.
Es geht mal wieder um
Politik, um
grüne Politik. Magst du einfach durchgehen
und Stellung nehmen? Genau. Also Kritik immer gern schicken, freut uns sehr. Wir wollen uns verbessern, wir wollen transparent sein. Von daher ist es auf jeden Fall gut. Wie gesagt, man kann es anonym machen, man kann es im eigenen Namen machen. Wir werden an niemanden bäschen und man kann es auch im eigenen Namen machen und schreiben, ich möchte nicht erwähnt werden. Das haben wir in der Vergangenheit immer respektiert.
Genau und Mail an podcast at
doppelgänger.io Zuerst sagt die Person, also sie identifiziert sich selbst als, ich sage jetzt mal Tom, weil ich nicht weiß, ob das ein Fehler war. Also Tom, da ist mal auch dein Vorschlag, dass wir irgendwelche Leute einladen wollen, die wir bestimmt nicht einladen, zumindest eines davon. Das können wir beantworten relativ generell, dass wir haben uns mal geeinigt, dass wir keine Gäste vorerst, zumindest in diesem Konzept nicht haben werden. Und deswegen, egal wie gut diese, ich wüsste nicht für wen wir eine Ausnahme, es gibt bestimmt jemanden, für den wir eine Ausnahme machen.
Doch, für den Urlauber Holger. Hallo Holger, ich hoffe du bist gut in Italien angekommen. Du bist unser
erster Gast. Das steht jetzt so fest, wenn du das so sagst. Aber in fünf Jahren. Aber es sind nicht die Leute, die am meisten nachgefragt und vorgeschlagen werden. Da können wir auch gar nichts mehr zu sagen. Das ist bisher nicht vorgesehen. Wir verstehen, dass es dafür ein Interesse gibt, aber das ist irgendwie nicht das Konzept, was wir gerade machen. So, dann Soundqualität und Hintergrundgeräusche sind manchmal gestern bei Pipp etwas störend. Wie gesagt, dafür meine Entschuldigung. Das ist durch den neuen Hightech-Kühlschrank jetzt gefixt erstmal. Genau, die Kaffeemaschine wird halt jetzt nochmal ausgetauscht. Ja, komisch, dass ich die vergessen habe. Die muss nur ausgestattet werden. Das hätte auch nicht passieren dürfen. Aber wir arbeiten konsequent an unserem Setup und versuchen das immer besser zu machen. So, dann erlobt, dass wir so Spitzen gegen Specs, deutsche Investoren teilweise, aufgeblasene Startups verteilen. Und bei meinen Investments würden wir da sozusagen mit der rosa-roten Brille rangehen. Das ist nachvollziehbar, entlässt aber irgendwie geschmäcklich das Gefühl. Dann sollten wir doch vielleicht einfach gar nichts dazu sagen. Das wäre cooler. Es gibt vielleicht aber auch andere Meinungen, sagt der ganz reflektiert. Also, was wir nicht versuchen, ist jetzt meine Investments besonders zu pushen. Im Gegenteil, sozusagen. Ich habe dir, glaube ich, ganz am Anfang mal gesagt, eigentlich ist es cooler, wenn wir so wenig wie möglich darüber reden, weil das überhaupt nicht in meinem Interesse ist oder ich es in der Vergangenheit auch nicht gemacht habe, da jetzt Übergebühr eigene Investments zu promoten. Das ist auch nicht der Ziel des Podcasts und eigentlich, sondern ich würde das sogar gerne vermeiden. Manchmal, sozusagen gerade in letzter Zeit, gibt es halt Einzelinvestments, die dann ein gewisses, sagen wir mal, unsere Relevanzkriterien treffen. Das heißt, sie werden groß genug oder spannend genug, dass es eben dann auch komisch wäre, sie nicht darüber zu reden, weil Hörer dann auch fragen, warum redet ihr eigentlich nie über die? Und dann versuchen wir, vor allen Dingen ich, immer die Gewissenskonflikte offen zu legen. Wenn wir das irgendwie besser machen können, sagt uns gern, wie. Damit hat man natürlich ein Bias oder man ist konfliktet. Deswegen legt man es offen, weil man es eventuell eben zu rosig sieht. Wir haben ja zum Beispiel jetzt bei dem Home2Go-Spec, ich habe ja versucht, auch irgendwie die kritischen Sachen zu erklären. Vielleicht gibt man sich dann nicht genug Mühe, wenn man aber das Ding ist ja, man ist ja selber investiert, weil man überzeugt ist auch. Oder hat da mal mitgemacht oder irgendwie geholfen oder was auch immer. Das ist dann auch schwer, sozusagen auf Teufel komm raus, was Negatives zu projizieren, was nicht da ist. Plus, Philipp Glööckl hat immer die Aufgabe, Verpflichtungen und herzliche Einladungen rumzustacheln, den Finger in die Wunde zu legen. Sowieso, und das macht er ja auch oft genug. Von daher, klar gibt es da einen Interessenkonflikt. Wir versuchen, den offen zu legen. Da jetzt nicht drüber zu reden, wie gesagt, dann würden sich andere Hörer beschweren, dass wir die Themen auslassen. Das ist ein Eindruck, den wir auch nicht erwecken wollen, dass wir dann, gerade wenn es unliebsam ist, auch das Totschweigen. Plus, dass dadurch, dass wir beide A, mit fast allen Gafa-Unternehmen arbeiten und sozusagen in einer Kundenbeziehung, also einer, wo wir jetzt nicht irgendwie abends längst mit denen diskutieren und auch mit vielen anderen Firmen, wenn wir jetzt über nichts mehr reden, wo wir konfliktet sind oder eine Geschäftsbeziehung hätten, dann wäre das ein sehr stiller Podcast, befürchte ich. Ich habe in der Vergangenheit das Glück gehabt, mit ein paar Unicorns zu arbeiten. Ich habe mit Google Millionenumsätze gemacht und mit Google vor Gericht gestanden. Ich habe mit Amazon Facebook-Ko-Umsätze gemacht. Ich habe den Unternehmen viel zu verdanken und habe auch viel Kritik für die übrig. Das heißt, das ergibt sich halt so ein bisschen aus der Erfahrung und dem vielleicht Expertenstatus, dass man ja, die Alternative wäre, dass jemand, der keine Ahnung davon hat, darüber redet, der ist dann unbefangen, der oder die. Aber das heißt, ich habe, wir möchten das ganz so transparent und gut wie möglich machen, aber ich habe leider im Moment keine bessere Lösung. Die Kritik verstehe ich. Wir versuchen auch Dinge, wo wir irgendwie mit drin hängen, trotzdem so objektiv wie es eben dann möglich ist zu sehen. Aber natürlich ist das nicht objektiv. Das ist halt so. Und selbst wenn wir glauben, wir haben es objektiv beleuchtet, dann ist es vielleicht immer noch nicht kritisch genug. Es ist ja auch nicht so, dass wir jetzt jedes Unternehmen, was wir anschauen, nur kritisch beleuchten. Wir loben ja auch gern gute Modelle, wo wir jetzt selber nicht drin sind. Zum Beispiel. Genau. Ich hoffe, das klärt das. Wie gesagt, immer schicken. Wir wollen uns verbessern. Wir wollen das besser machen. Ich weiß da nicht sofort, wie.
Dann noch ein paar Fragen. Da könnt ihr trotzdem immer uns wirklich E-Mail schreiben und sagen, wir machen den Podcast ja auch, um besser zu werden und um mehr zu lernen. Ob es jetzt daran liegt, dass wir nicht mehr zumindestens sagen wollen, oder dass wir irgendwas noch nicht richtig verstanden haben oder falsch kommuniziert haben. Also ich finde schon, dass die After Talks oder die Diskussionen, die danach auf Discord stattfinden, sind ja immer super lehrreich. Auch wirklich noch mal ein Punkt. Jeder kann eigentlich easy zu uns durchdringen, uns eine E-Mail schreiben, uns irgendwie auf Discord oder auf anderen Kanälen anschreiben. Wir lesen die meisten Sachen auch durch und denken dann weiter nach.
Genau, das ist eigentlich der wichtigste Punkt. Wir haben keine Gäste, die uns hier stellen mit Fragen. Aber jeder kann hinterher mit uns in eine Debatte eintreten, auf Twitter, auf Discord, hold us accountable, macht uns auf Fehler aufmerksam. Viele Nutzer machen das. Teilweise nett, teilweise sehr unbequem auch. Aber wir versuchen dann eine möglichst gute Attitude zuzuzeigen und herzliche Einladung, uns auf irgendwelche Fehler hinzuweisen. Bisher hat uns das nicht geschadet, ganz im Gegenteil. Herzlichen Glückwunsch übrigens auch der Juno war wieder ein Wachstumsmonat. Ein bisschen teuer erkauft mit einer extra Folge im Sommerloch. Aber im Sommerloch während der Euro geschafft, auch da wieder mehr Streams als im Monat vor Mai zu schaffen. Dann noch eine politische Frage meinerseits. Ich lese vor, was Tom geschrieben hat. Tom, dessen Namen ich verändert habe. Ich kann eure Sympathien für linksgrüne Politik teilweise nachvollziehen, sehe aber jegliche Steuererhöhungsprogramme kritisch und fühle mich momentan bei keiner Partei zu Hause. Das kann ich gut sagen. Sowohl was die Steuererhöhungen als auch sich bei keiner Partei zu Hause fühlen. Das geht glaube ich ganz vielen Menschen so und teilweise auch mir. Es mag an meiner Ignoranz egozentrisch liegen, aber ich habe das Gefühl, dass der Staat mehr als genug Steuereinnahmen generiert. Das sehen auch viele andere Leute so. Ich denke also, wir haben ein Ausgaben- und kein Einnahmenproblem. Insbesondere wenn man sich die jährlichen Steuerverschwendungen, gescheiterte Großprojekte und das aktuelle Gießkantenteilprinzip ansieht. Auch dem fühle ich mich nicht genügend, das sofort zu widersprechen. Ich bin ein, ich gehe davon aus, dass es okay ist, damit das wir es vorlesen, jetzt wo es anonym ist, oder? Ich bin ein absolutes Arbeiterkind, zweiter Bildungsweg Abi und berufsbegleitendes Studium inklusive Studiengebühren. Ich weiß, dass ich keine ausreichende Rente bekomme und habe mangelnd Alternativen, in Klammern EZB-Null-Zinspolitik etc. vor einigen Jahren eine kleine Wohnung sowie einige Aktien für Geldanlage gekauft. Das ist sehr schlau, glaube ich. Als Reaktion auf das Umfeld ist das einer der besten Sachen, die man machen kann, einen Teil seines Einkommens zurückzulegen und in Immobilien oder Aktien, also Sachwerte, insgesamt zu investieren. So weit, so gut. Nun bin ich aber gefühlt bei allen linksgrünen Parteien das Feindbild Nummer 1, weil er Weißmann, Vermieter und Aktionär ist. Sollen nun aber noch mehr Steuern zahlen und eine noch stärkere Umverteilung von der Mittelschicht an sozial schwächere Schichten finanzieren. Zeitgleich laufen im Trash-TV die Alleinerziehenden mit sechs Kindern von fünf Partnern und erzählen stolz, dass sie am ersten wieder 3.500 Hartz IV bekommen. Er schreibt selber etwas plakativ, aber ihr versteht, worauf ich hinaus will. Dazu möchte ich sagen, dass Trash-TVs wahrscheinlich das ist größtenteils scripted und nicht repräsentativ für die Wirklichkeit in Deutschland, aber er beschreibt jetzt einen Extremfall, den bestimmt auch viele Menschen wie ihn oder andere
verärgern. Genau, das sollte ihn genauso wenig triggern wie dich den diese Tabloid News, die dich jede Woche wieder triggern.
Wie gesagt, möglicherweise verstehe ich es einfach nicht, aber wie gesagt, ich glaube, er versteht schon eine ganze Menge. Aber wie könnt ihr so eine Politik gerecht finden und das bestärken wollen? Wie seht ihr Themen wie Leistungsprinzip, Eigenverantwortung und Steuerverschwendung? Das sind ganz viele gute Fragen eigentlich. Steuerverschwendung, also klar gibt es das. Der Staat ist nicht die effizienteste Art Geld auszugeben. Großprojekte kosten zu viel Geld. Die Bürokratie ist unnötig kompliziert, hat einen gewissen Selbsterhaltungsdrang. Das nervt natürlich. Das nervt wahrscheinlich auch jeden Bundesbürger. Die Frage ist, was ist die bessere Alternative? Das Geld dort einfach wegzunehmen. Dann investiert man halt nicht mehr genug in Bildung und Infrastruktur wahrscheinlich. Das wiederum wäre sehr schädlich, weil ich sehe den Staat als eine Plattform, das erkläre ich vielleicht gleich nochmal, in diese Plattform, die es dann eben ermöglicht, Unternehmer mit dem Leistungsprinzip zu florieren, schnell zu skalieren. Dazu müssen die Straßen erstmal da sein und die Internetleitung und Telefonleitung und das Bildungssystem, das ermöglicht ist dann nämlich erst, Unternehmen sehr schnell effizient skalierbar zu bauen. Das würde alles ohne diese Plattform und ohne Infrastruktur nicht gehen. Das heißt, da muss man wohl schon weiter rein investieren. Plus man möchte eben auch die Sicherheit haben, dass man auf der Straße sich abends bewegen kann, ohne überfallen zu werden. Man möchte ein gutes Gesundheitssystem haben. Wir haben eins der besten Bildungs- und Gesundheitssysteme, auch wenn wir zu Recht trotzdem noch damit unzufrieden sind. Und man es immer besser machen kann. Wenn es auch Länder gibt, die es besser machen, dann daran muss man einfach weiter arbeiten. Dafür muss man auch die richtigen Parteien wählen, die sich das vorgenommen haben, glaube ich. Aber Steuerverschwendung wird es immer geben. Über den Staat das Geld jetzt wegzunehmen, ist nicht, ist nicht als bessere Lösung. Das mit dem Leistungsprinzip, er beschreibt sich als jemand, der sich jetzt wirklich hochgearbeitet hat. Das ist aber meiner Meinung nach komischerweise eine Illusion, der fast jeder, viele Unternehmer, man soll das nicht so generalisieren, aber viele Unternehmer unterliegen, dass sie dir nach drei Glas Wein beinahe mit Tränen in den Augen erzählen, dass sie alles, was sie erreicht haben, nur durch ihre eigene Mehrleistung zu verdanken haben eigentlich.
Ich habe alles dir zu verdanken.
Aber ich habe auch erst
ein Glas getrunken.
Prost, wir stoßen noch mal an mit dem leckeren Alvarino. Ich glaube, der Denkfehler hier ist, und natürlich gibt es viele Unternehmer, die allermeisten Unternehmer, die überdurchschnittlich viel geleistet haben. Nur dann daraus zu schließen, dass das der einzige Bestimmungsgrund für den Erfolg ist, das ist glaube ich ein bisschen unreflektiert und egoistisch. Da würde ich fast unterstellen, an der übermäßigen Intelligenz hat es dann nicht gelegen, dass man da hingekommen ist. Man muss ja eingestehen, wir kommen auf die Welt, kriegen irgendwas zwischen neun und zwölf, dreizehn Jahren Schulbildung umsonst. Er hat wie gesagt selber Studiengebühren bezahlt, ansonsten viele bekommen vier, fünf Jahre teilweise mehr Studium umsonst. Das alles ermöglicht eigentlich soziale Mobilität, also dass man auch als jemand, der vielleicht aus einer komplizierten oder prekären Schicht kommt, theoretisch den Aufstieg schaffen kann ins Bildungsbürgertum oder auch im reiche Unternehmertum. Was ich dann doof finde, ist wenn Leute sagen, ich habe das jetzt geschafft, ich bin das Vorbild, ich habe hier meine erste Wohnung, meine ersten Aktien und sehe mich eigentlich als Aufstiegler auch schon, oder ich habe es auch schon ganz viel erreicht als Unternehmer und ich führe das dann nur zurück auf meine eigene Mehrleistung und ich attribuiere 100% von diesem Erfolg auf mich selbst und gar nichts auf diese, was ich vorhin Plattformen genannt habe, oder Infrastruktur und das ist halt ein relevanter Teil. Ich wäre jetzt nicht hier, hätte ich nicht eine hervorragende Ausbildung auf Staatskosten genießen können und wäre ich auch nicht im einen der größten Binnenmärkte zu Hause, der so viel Kaufkraft hat, sei es ob wir auf Deutschland oder auf die ganze EU schauen, auch das ist ja ein Faktor, dass man überhaupt die Nachfrage kraft und dass die soziale und rechtliche Sicherheit haben muss, in der man dann so florieren kann und das muss man schon sagen und ich finde es dann komisch, wenn man und das hat er jetzt nicht so explizit gesagt, aber das sagen andere Leute dann oft, dass sie dann eigentlich jetzt als Unternehmer am meisten geschröpft werden, was in der Regel nicht stimmt, sondern die Steuerquote ist tendenziell eher niedriger, je reicher man wird, ab einem gewissen Punkt zumindestens und dass man dann eigentlich gar keine Steuern mehr zahlen will, wenn man ja alles selber verdient hat und die Leitern, die einem selber geholfen haben beim sozialen Aufstieg, die dann umschubsen und verbrennen will, das finde ich falsch, weil die Aufgabe wäre es eigentlich mehr diese Leitern zu bauen, als dafür zu sorgen, dass noch mehr Leute diese Möglichkeit bekommen und alles andere finde ich egoistisch zu sagen, ich habe jetzt einmal diesen Aufstieg geschafft und auf einmal fange ich an nicht mehr zu sehen, warum all diese sozialen Einrichtungen und Bildungen und Gesundheitssystemen noch Sinn machen und ich möchte jetzt dafür nicht zahlen, ich möchte am liebsten ausreisen, wie gesagt, das hat nicht Tom gesagt, aber das sind Argumente, die man an anderer Stelle auch schon sehr oft hört, das finde ich zu einfach gedacht, das ist unreflektiert und ich glaube, wenn man sich fragt, das kann jemand sagen, der, wenn jemand aus Afrika hier rüber gepaddelt ist, mit Schulden angekommen ist und hat dann geschafft, alles sich aufzubauen, da kann man sagen, selbst der hat immer noch von der Infrastruktur und der Kaufkraft profitiert, also eigentlich, das ist immer eine gesellschaftliche Leistung, wenn überhaupt die Möglichkeit existiert, Reichtum anzuhäufen oder einen mittelmäßigen Erfolg zu bekommen als Bürger und ich finde es zu einfach zu sagen, das ist immer nur Leistungsprinzip und Eigenverantwortung und deswegen möchte ich eigentlich immer weniger besteuert werden, weil ich immer mehr leiste und Arbeitsplätze schaffe und man schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern es sind auch Arbeitnehmer, die an deiner, an deinem Wohlstand mitarbeiten für dich und du bekommst einen großen Teil der Rente von denen sozusagen mit dazu als Unternehmerlohn dann, von daher, ich verstehe die Gedanken, ich will auch nicht zwangsläufig, also ich bin natürlich auch nicht für Steuererhöhung per se, die Frage ist nur, wir haben jetzt unheimlich viel Geld an Unternehmen ausgegeben, um diese Corona-Krise zu überwinden und dafür zu sagen, dass bloß kein Hauseigentümer auf seine Miete verzichten muss im gewerblichen Bereich, dann müssen wir irgendwo mehr zur Seite kommen, wir können Geld drucken, da sind andere wieder, irgendwie meine Aktiengewinne werden entwertet durch die Gelddruckerei oder meine realen Values werden entwertet oder mein Sparkonto wird entwertet durch die Gelddruckerei, das heißt, das können wir auch nicht unbegrenzt machen, wir können dann nur noch Steuern erhöhen oder Ausgaben kürzen, da muss man halt sagen, was die Alternative ist, ich halte Ausgaben kürzen, sagen, Ineffizienten bekämpfen immer gern, wenn das möglich ist beim Staat, das ist aber relativ schwer, aber das sollte man sich natürlich
vornehmen. Ja, vor allem diejenigen, die gesagt haben, dass der Sumpf ausgetrocknet werden soll, die haben das eigentlich eher als Parolen raus posaunt und dann
nicht wirklich viel gemacht. Ja, das heißt, wenn du dir die Geldgeber, da sind wir beim Thema Spendentransparenz und so, der populistischen Parteien anschaust, dann sind das also die vertreten in seltensten Fällen die Interessen des einfachen Volkes, aber können das natürlich sehr gut so tun und dann gleichzeitig die Agenda Dritter verfolgen, die da sehr hohe Parteispenden auch an AfD oder auch die anderen populistischen Parteien in Europa leisten, wenn es nicht irgendwelche Foreign Actors sind. Genau, also ja, niemand mag Steuererhöhungen, aber wer soll es zahlen, wenn nicht die Leistungsträger? Ich persönlich kann für mich so sagen, für mich ist der Steuersatz ja ein Effekt, wenn der jetzt auf 80 geht, dann nervt es bestimmt irgendwann oder auch über 60, aber ich glaube nicht, dass es besser ist, die Mehrwertsteuer zu erhöhen und Konsum zu besteuern oder Serviceleistungen. Irgendwoher muss das Geld kommen. Man kann es drucken, aber das ist auch nicht fair. Da eignet man halt Sparer letztlich, das ist auch nur eine Umverschiebung von Vermögen und ich glaube am Ende man sollte natürlich nicht von der Mittelschicht nach ganz unten umverteilen, sondern die eigentliche Frage ist, ob man eben nicht über Erbstoffsteuervermögen Steuer von eben ganz oben und nicht wie, achso, dann hat Frank Thelen hat übrigens auch erzählt, ich habe ihn dann gefragt, was dieser grünen Spender sich dann zu Schulden gekommen hat lassen, dass er so ungenädig mit dem umgeht und so in Form und dann meinte er, ihn stört die Steuerfreiheit. So habe ich das verstanden. Ich verstehe es richtig, aber Steuerfreiheit, also Kryptoinvestments sind nach einem Jahr ja irgendwie steuerfrei, die Wertsteigerung, die Capital Gains sozusagen und das nervt ihn und das Problem ist, das will die FDP ja nicht ändern, sondern sie will zudem noch Aktieninvestments steuerfrei machen. Also das sozusagen Capital Gains auf Aktienvermögen und Aktien, das ist leider ein Fakt und das ist nicht richtig gesellschaftlich, aber das ist halt in Deutschland hauptsächlich von den reichsten 10, ja 1 bis 10 Prozent gehalten und wenn du jetzt die Steuern auf Aktien noch abschaffst, die Abgärdungssteuer oder Quellensteuer, was ist das genau, dann hast du noch mehr, also dann geht die Schere zwischen Arm und Reich noch weiter auf, das ist jetzt bestimmt nicht die Lösung, dass die FDP, das ist natürlich ein schönes Gefühl, viele unserer Hörer sind bestimmt Aktionäre und würden sich darüber freuen, wenn sie da keine keine Steuern mehr noch zahlen müssen, aber das ist ein Schlag ans Gesicht der arbeitenden Bevölkerung, wenn die irgendwie bis zu 42, 48 Prozent Steuern zahlen müssen, je nachdem, und gleichzeitig ist jemand, der sich irgendwie in seiner eigenen Firma hauptsächlich über Anteile, Aktien, Optionen, was weiß ich, vergüten lässt, geht dann mehr oder weniger steuerfrei dann nach drei Jahren raus, das ist glaube ich auch keine gute Lösung, aber na gut, auch da kann man verschiedener Meinung sein, ich habe eine vorgestellt, es gibt andere, die kann man in anderen Podcasts sehen, die kann man in allen Zeitungen lesen, ich finde es trotzdem ein Beitrag, also ich will nur sagen, wir sind weder für generell für Steuererhöhungen noch für eine höhere Staatsquote ganz sicher nicht, ich bin persönlich für eine gewisse Form von Umverteilung, aber ganz sicherlich nicht von der Mittelschicht nach unten und gerade bei den Grünen, da hat, wurde ja transparent, dass die Mittelschicht da nicht unbedingt advers betroffen ist, im Gegenteil, also das ist nicht die grüne Agenda, dass die Mittelschichtfamilie jetzt unheimlich viel Geld drauf zahlen muss, am Ende, das ist nach meinem Verständnis nicht grüne Politik, aber wie gesagt, man kann in anderen Parteien leben, man kann anderer Meinung sein, damit kann ich gut leben, ich hoffe, dass unsere Hörer insgesamt so tolerant sind, dass sie auch damit leben können, wenn wir eine andere Meinung haben.
Darf ich noch eine Frage? Letzte Frage zu Frank, ist der überhaupt Influencer für Tesla?
Das weiß ich nicht, transparent, der hat ja auch mit AWS irgendwie so ein Deal hören, sagen, ich weiß nicht, ob er das irgendwo offenlegt, weiß ich nicht, also Transparenz ist jetzt zumindest bei dieser Aktion jetzt nicht die Stärke gewesen, also ich hatte ihn auch gefragt, ob es einen Grund gibt, also wie hoch die diese Spenden halt waren und ob es einen Grund gibt dafür, aber da hat er dann irgendwann nicht mehr, war auch irgendwie bockig oder hat vielleicht auch keine Zeit einfach gehabt, hat dann nicht mehr drauf geantwortet, ich hab ihn gefragt, ob das beim Würfeln rausgekommen ist, dass da jeder zufällig genau 50.000,00 Euro gespielt hat.
Ich kann schon verstehen, dass man mit dir irgendwann keinen Bock
mehr hat, über Twitter zu diskutieren. Ja, Twitter ist natürlich auch nicht das beste Medium, also es ist verkürzt, ich bin da jetzt auch nicht der beste Citizen, wenn es um sachliche Debatte geht, ehrlich gesagt, oder Twitter, also vor allen Dingen, wenn sie auch mit dem Posten eines Bildartikels, Idee hab ich auch oft, aber auch sehr oft, dass die wirklich
wirklich unempfindet ist, und der
Seite, einen ganz belastenden Normal CG Medicaid Group, einsteht hat, und macht damit ganzuchiht. Also du hast ja heißt ja auch die ganz unempfindete Medizin, und das ist ja auch ein sehr unempfindlicher Begriff, und ich glaube, das ist auch ein sehr unempfindlicher Begriff, und ich glaube, dass die Medizin, die Medizin
ist, und ich glaube, dass die Medizin ist, und ich glaube, dass die Medizin ist, und ich glaube, dass die Medizin ist,
und ich glaube,
dass die Medizin ist, und ich glaube, dass die Medizin ist. Ja. Ich glaube, dass wir nicht telefonieren über Zoom oder dass wir das an Jan schicken und Jan das dann fertig stellt,
sondern halt einfach, dass das...
Audio-Streaming. Ja, dass das halt einfach eine halbe Million mal runtergeladen
worden ist. Ist es dann besser, wenn man schneller hört eigentlich? Wird die Geschwindigkeitserhöhung auf dem Server gemacht oder im Gerät?
Die meisten Podcasts werden ja runtergeladen. Also ich würde...
Achso. Aber ansonsten könntest du sagen, wenn du auf dem Server die Geschwindigkeit verdoppelst, dann wäre es unwert... Dann würde ich allen vergeben, die immer damit protzen, dass sie doppelt so schnell hören, weil sie dann die Hälfte Energie sparen, wenn es auf dem Server die Geschwindigkeit...
Das Beste wäre, wenn ihr Meetings macht und dann den Podcast gemeinsam hört. Das wäre aber schlecht, wenn wir uns Downloads
zahlen. In einem Raum, meinst du? Public Viewing, Doppelgänger Public Viewing.
Mich würden zwei Sachen interessieren. Also bitte E-Mail an podcast.doppelgänger.io A, wenn es Public Listening gibt und B, falls sich Leute Notizen machen. Ich könnte mir vorstellen, dass es der ein oder andere Person, die sich so eine Idee oder so
aufschreibt... Und ob es Leute sind, die es im familiären Kreis hören zum Beispiel. Also wo Mann, Frau, Mann, Frau, Frau das hören zusammen. Oder die Kinder.
Genau, statt die Tonybox. Auf jeden Fall. Zoom hat ein Startup gekauft aus Karlsruhe. Das hat auf jeden Fall News gemacht. Ich habe gedacht, es wäre so ein 50-Mann-Laden mit Mega-Engineers. Auf LinkedIn habe ich gesehen, es sind sechs Leute. Also bestimmt sind es zwölf und nicht alle sind auf LinkedIn.
Pressemitteilungen sind zwölf. Scheint ein Acquire-Higher zu sein.
Und die helfen oder die heißen Kites. Karlsruhe Information Technology Solutions. Und sind halt AI-Spezialisten und haben daran gearbeitet, in Real-Time Sachen zu übersetzen. So würde ich es zusammensetzen. Hast du es besser verstanden?
Ne, so habe ich es auch verstanden. In Karlsruhe gibt es ja das Kit, das, ich glaube, was heißt das? Karlsruhe Institute for Technology wahrscheinlich. Also eine, gilt als eine, wenn nicht die beste Machine Learning-Universität oder Hochschule in Deutschland. Das findet sich ja dann auch im Namen. Wie das wahrscheinlich eine Ausgründung aus der Uni oder an der Uni entstanden hat. Wie gesagt, zwölf Leute. Das spricht zum Business dafür, dass entweder das Team oder die IP, falls die Technik oder das Patent tatsächlich schon so gut war, dass man die IP kaufen wollte, und das macht Real-Time-Übersetzung. Das kann Skype ja auch schon mittelgut, glaube ich. Korrekt?
Skype oder Zoom?
Skype kann das schon. Zoom kann es jetzt besser oder wird es bald besser. Und ich glaube, das ist für Business-Calls gar nicht so spannend, weil da wird es wirklich schwer über verschiedene Sprachgrenzen. Ich glaube, da einigt man sich eher auf Englisch, als dass man es ... Vielleicht gibt es Use Cases, die irgendwie zu weit von meiner Realität weg sind, aber wo das aber spannend werden kann, ist natürlich Events. Also wenn du einen Sales Trainer hast, der zum Beispiel auf Englisch referiert und dann wird es aber in Hindi übersetzt oder so, das könnte ... Also ich glaube, für dieses Event- Veranstaltungs-Webinar-Business, da könnte das extrem spannend sein, dass dein größtes Idol spricht Englisch, aber du sprichst kein Englisch oder spricht Russisch oder eine andere Sprache. Da ist es, glaube ich, total spannend, so eine Technologie zu haben. Ob man jetzt in Zukunft in seiner Native Language einen Call führt, den man ansonsten in Englisch geführt hätte, in gebrochenem Englisch, da bin ich mir nicht ganz so sicher. Ich halte das nicht für besser, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass meine Lebensrealität da nicht stellvertretend für den absoluten Durchschnittsnutzer ist. Ich stelle mir das so vor,
dass wir jetzt, so wie wir aktuell die Aufnahme machen, dann parallel den Stream auch auf Englisch hätten und dann könnten wir den Podcast auch direkt international ausstrahlen.
Ah, das wäre ein Riesenvorteil, überlege mal, weil das Begriff unserer Audience ist ja sehr wichtig, aber ich glaube, das kommt auch wirklich nicht gut rüber, wenn du das jetzt übersetzen würdest. Vor allem ... Dann muss Spotify das ...
You need to think, internationally it would be way better, when we speak very good, very English with German accent. Would give us more ...
Ja, wir können ... Wir können uns so Fakesprecher anheuern, einfach, die so tun, als wäre sie ... Das ist alles nicht authentisch. Also, international gibt es ja auch extrem gute Podcasts. Und auch in Deutschland gibt es gute Podcasts.
Ich hoffe, keiner denkt jetzt ... Ich hoffe, keiner denkt jetzt, dass ich wirklich so schlimm
Englisch spreche. Also, ich spreche bestimmt nicht mehr gut, aber ... Ich habe dich noch nie Englisch sprechen hören, glaube ich.
Vielleicht auf irgendeiner Konferenz. Irgendeine Konferenz wird schon geben. Ach doch,
bei Project E haben wir Englisch gesprochen. War echt? Nee. Doch, oder?
Nee, wir haben gesagt, wir machen es auf Deutsch, damit es auf dem Podcast ...
Ach so, genau, weil dein Englisch so schlecht war. Oder meins, wer weiß.
Es gab irgendwann mal eine Veranstaltung, da hat einer auf Englisch präsentiert und dann kam der Veranstalter und meinte, bitte auf Deutsch.
Ja, das ... Ich finde es trotzdem ... Ich fand es trotzdem beeindruckend, dass ... Ich habe am Anfang viel zu wenig Englisch gesprochen, weil ich dachte, mein Englisch wäre nicht gut genug. Aber sehr berühmte deutsche Persönlichkeiten Englisch sprechen hören und dann habe ich mir das irgendwann abgeholt, weil ich dachte, dass ich deutlich besser spreche als die. Und wenn die das ... Ich will nicht sagen, wer, aber es ist ein Name, den jeder kennt. Dann kannst du das auch. Wie auch immer.
Ja, vor allem Angst, das ist genauso beim Sport. Einfach machen. Du wirst eh nicht besser.
Bias to Action heißt es.
Fahmi hast du super interviewt.
Kann man das verstehen?
Obwohl du nichts ... Also, man hat gemerkt, dass du sie gut findest. Man hat gemerkt, dass du nervös bist. Man hat gemerkt, dass du wenig verstanden hast, weil das Setup nicht perfekt war und trotzdem hast du sie sehr gut
interviewt. Also ich war authentisch, hast du gesagt. Vielen Dank. Ich kann das Lob schlecht annehmen, aber ich ... Danke.
Merke ich. Aber was macht Zoom noch so mit dem ... Die Frage ist, macht Translaten Zoom-Call besser?
Nee, eben nicht. Ich sehe das für den typischen Zoom-Call, sehe ich das eben auch am wenigsten. Was sie halt schlau machen, was sie machen müssen, ist, dass sie ihre beste Währung, nämlich ihre eigenen überteuerten Shares, jetzt weaponisen und einsetzen um andere ... Für so ein 12-Mann-Startup. Ja, aber ich meine, du weißt so ein bisschen, wahrscheinlich sind deine Shares zwei-, dreifach überbewertet. Vielleicht, Disclaimer lesen. Auf jeden Fall ist das eine eher inflationäre Währung und wenn du damit jetzt reale Assets, nämlich Firmen, IP, talentiertes Talent, also talentierter Arbeitnehmer einkaufen kannst oder Forscher, Entwickler, dann ist das doch gut, wenn du das umwandeln kannst. Und das müssen sie machen, weil die Gefahr ist, dass die Aktien im Kurs sinken morgen oder ein Crash kommt und dann ist nur noch die Hälfte wert. Dann kauf doch lieber jetzt Dinge, die wertvolle Assets sind. In Deutschland sind die Entwickler sicherlich auch ein bisschen günstiger als im Valley. Die bauen nach meinem Verständnis da jetzt weiterhin ein KI-Zentrum für Language auf in Karlsruhe. Ist ja auch schlau, weil sie haben Zugang zu Top-Talent von der Universität oder Hochschule in Karlsruhe. Von daher finde ich es eigentlich ein schlauer Move, wie das jetzt im Produkt einen Einzug finden wird. Vielleicht wird es auch einfach nur Transcription am Anfang in andere Languages, andere Sprachen. Werden sehen. Aber ich glaube, Zoom muss noch viel mehr kaufen, eigentlich so kleine Feature-Sachen. Eigentlich Zoom hat ja so einen App-Marketplace auch. Wir müssen eigentlich genau das gleiche machen wie Shopifar. Wir wollen erstmal gar nicht mitverdienen lange Zeit, sondern baut erstmal alles, was wir selber gerade nicht schaffen, an Zoom-Features als App-Entwickler nach und ihr könnt gern daran mitverdienen.
Da geben sie auch Gas mit dem SDK und mit den Apps. Und es gibt die ersten Investments, die dann in Startups investieren, die nur so Sachen bauen.
Ich halte es für schlau. Dass das aus Karlsruhe kommt, ist gar keine so große Überraschung, glaube ich fast.
Hast du dich gefreut, dass du jetzt mit GitHub jemanden hast, der mit dir entwickelt?
Das hat mich... Der Kontext ist, GitHub ist eine Plattform, wo letztlich verschiedene Entwicklerfirmen, Teams ihren Code hochladen können und entweder teilen können, also intern teilen oder auch mit der Welt teilen. Und damit natürlich einen riesen Datenschatz. Weil der einzige, der wahrscheinlich alle Daten sieht, ist GitHub selbst. Und die haben jetzt einen Maschinen-Learning-basierten Copilot, nennen sie das, gebaut. Das ist, als wenn ein Entwickler neben dir sitzt und in dem Moment, wo du... So wie auf deinem Handy dein Swift-Keyboard oder dein Apple-Keyboard, dir einfach das nächste Wort vorschlägt, nur dass es eben nicht das nächste Wort ist, sondern eine ganze Passage, eine ganze Funktion letztlich. Das vereinfacht das Programm, merkt, du willst gerade ein Login für Twitter einbauen oder ein Apple-Login oder du willst ein Tweet embedden in deiner Webseite oder irgendwas hoch... oder einen Payment-Prozess einbauen oder irgendeinen Counter oder Countdown oder was auch immer. Das sind ja wiederholende Dinge, die tausend Entwickler vor dir schon gemacht haben oder Entwicklerinnen. Und während du tippst, werden dann eben ganze... oder bei Linkedin kennt man das auch, das Messaging zum Beispiel, werden dann ganze Textpassagen vorgeschlagen und das kann natürlich die Geschwindigkeit extrem erhöhen beim Programmieren, weil du einfach nur repetitive, doofe Dinge einfach nur abentern musst oder abtabulatoren musst. Und mich wundert eher, dass das so spät gekommen ist, weil die Daten dafür hat GitHub schon ewig, das Machine Learning dafür scheint mir nicht übermäßig komplex und du hast bestimmt eine hohe Audience an Beta-Usern, die das gerne testen wollen und eine hohe Toleranz haben zu ersten Fehlern. Von daher erscheint das unbedingt sinnvoll. Warum es jetzt erst kommt, wundert mich ein bisschen. Das kann am Ende die Geschwindigkeit des Programmierens natürlich brutal erhöhen. Das ist Entwickler bauen Software, um Entwickler überflüssig zu machen nach und nach. Das wiederum ist sehr effizient, weil die meisten Entwickler, wie gesagt, das gleiche Coden. Es gibt, wahrscheinlich ist nur jede zehnte Zeile Code unique. Weiß nicht, habe ich mir jetzt ausgedacht. Das ist wahrscheinlich, weil immer alle die gleichen Funktionen ja verwenden letztlich und nur ein paar Parameter.
Gefährliches Halbwissen. Ich glaube, es ist
sogar weniger. Ja, die Parameter, also weniger wahrscheinlich. Die Parameter sind natürlich anders oder Parameter oder was auch immer. Aber wahrscheinlich ist jede Zeile Code schon geschrieben worden. Mehr oder weniger. Und da gibt es weniger Sachen, die noch komplett unique sind.