Doppelg├Ąnger Folge #151 vom 8. Juni 2022

­čŹÄ Apple WWDC + Pay Later | ­čę║ Digital Health | Naked Wines | Fundamentals | Earnings: Fastly MongoDB

Apple hat am Montag eine Menge vorgestellt. Von Apple Pay Later bis zu CarPlay. Wir sprechen ├╝ber Digital Health und Naked Wines. Kann man mit einem Kurswachstum rechnen, wenn eine SaaS Firma profitabel wird? Earnings von Fastly und MongoDB.

Philipp Gl├Âckler (https://twitter.com/gloeckler) und Philipp Kl├Âckner (https://twitter.com/pip_net) sprechen heute ├╝ber:

(00:00:20) Twitter

(00:06:40) Affirm, Apple, BNPL

(00:16:20) WWDC

(00:20:45) Apple Car(play)

(00:32:00) digital health

(00:40:00) Naked Wines

(00:52:00) Fundamental in SaaS Firmen

(00:57:00) Fastly

(01:10:00) MongoDB

Shownotes:

Taxas Twitter Tweet von Pip: https://twitter.com/pip_net/status/1534070920545030145

VW + CarPlay Tweet von Gloeckler: https://twitter.com/gloeckler/status/1534135056796639233

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Willkommen im Doppelg├Ąnger Tech Talk Podcast Folge 151 Anfang Juni. Die Amazon Aktie wurde geteilt. Sie ist jetzt nur noch irgendwas mit 100 Dollar Wert. Pip hast du mittlerweile deine Twitter Aktien verkauft? Ne, ne Sekunde. Das wei├č ich gar nicht.
1000 habe ich noch. Ich wei├č gar nicht. Sekunde, ich muss mal gucken. Irgendwas habe ich noch nicht verkauft. Ja doch, die H├Ąlfte habe ich verkauft. Wieder Willens. 1000 habe ich noch. Und ein paar in dem Spiel. Sekunde, ne Sekunde war dann auch richtig. Und noch 500 in dem Spieldepot. Also 1500 habe ich noch.
Und glaubst du die geht durch?
Sofern man auf die Rechtssicherheit in den USA vertraut, sollte das durchgehen. Ich sehe noch nicht nach meinem Erkenntnis, beziehungsweise das was ich woanders geh├Ârt, gelesen habe, gibt es nur zwei Gr├╝nde daraus zu kommen. N├Ąmlich A, dass der Regulator es untersagt, was nicht der Fall ist. Und B, dass die Finanzierung nicht zustande kommt. Und das scheint ja auch nicht das Problem zu sein. Also ich sehe noch nicht wie er da rauskommen will. Aber hast du mitbekommen hier, dass der AG, der Attorney General, der, wie hei├čt das, Bezirksstaatsanwalt? Landesstaatsanwalt? Wei├č ich nicht. Auf jeden Fall so ein texanischer Oberanwalt-Motz. F├Ąngt jetzt an, da bei Bad Vita auch schon die Botzahlen einzuklagen. Interessanterweise Texas, wo Elon Musk gerade hingezogen ist aus steuerlichen Gr├╝nden mit dem Firmensitz. Ist erstaunlich. Also Texas ist ja ein Billigsteuer-Staat sozusagen in den USA. Oder relativ g├╝nstiger als Kalifornien auf jeden Fall. Offenbar bekommt man aber da trotzdem was f├╝r die wenigen Steuern, wenn man die zahlt. N├Ąmlich der AG Paxton, hei├čt der. Ken Paxton launches an investigation against Twitter for potentially false reporting over its fake bot accounts in violation of the Texas. Irgendeine Consumer Law, interessanter. Also es ist ja ├╝berhaupt kein Consumer. Wo ist denn da Konsumentenschaden entstanden, frage ich mich schon mal. Aber der verfolgt jetzt Twitter zusammen mit Elon offenbar und versucht da auch die Zahlen rauszupressen. Ich glaube immer noch, da kommt er nicht raus. Und ich will auch, dass er die volle Summe zahlt nat├╝rlich. Also ich bin gespannt, ob er das biegen kann. Ich glaube die Anw├Ąlte werden auf beiden Seiten gut sein. Von daher, ich bin gespannt. Und er hat halt auch nach meinem Verst├Ąndnis die Due Diligence ja gewaved. Also drauf verzichtet. Dann w├╝sste ich nicht, warum er dann sagen kann, sorry ich habe einen Riesenfehler gemacht. Und dann sollte das zu Gericht gehen. Es war immer der Case oder sein Nummer eins Schlagplan. Weil ich mache hier, ich l├Âse das Botsproblem. Dann zu sagen, oh ich wusste gar nicht, dass hier ein Botsproblem. Und das 5% nicht ein Problem w├Ąre, das ist ja auch klar. Also er wei├č ja vollkommen bewusst, dass es ein Botproblem gibt. Deswegen halte ich es sowieso f├╝r verlogen und scheinheilig. Glaubst du, du glaubst, das implodiert noch?
Ich glaube der Deal kommt nicht durch. Der will das Pferd nicht mehr haben.
Das glaube ich auch. Dass er es nicht haben will, glaube ich auch. Ich glaube nur, dass er damit nicht durchkommt. Oder ich hoffe es.
Diese Fake Accounts, die k├Ânnen doch eigentlich nur f├╝r die Werbenden irgendwie ein Thema werden, oder? Wenn man jetzt ├╝ber Twitter Werbung gebucht hat, kann man da nicht auch einklagen, dass man sagt, okay wenn 20, 30, 40% Fake Profile sind. Also bei Elon gab es irgendwie jetzt so ein Screenshot, dass, was war es, 50, 60, 70% Fake Accounts auf seinem Profil sind.
Das ist halt besonders betroffen davon, w├╝rde ich sagen. Du k├Ânntest sagen, dass bei Werbetreibenden, die nicht Performance oder Direct Response Werbung machen, sondern so Brand Advertising, dass sie nat├╝rlich, das ist dann ma├čgeblich f├╝r deren Werbeerfolg, ist halt wie viele Leute sie erreichen. Und wenn das inflated ist, dann k├Ânnte ich verstehen, wenn die sich betrogen f├╝hlen. Aber da m├╝ssen sie bei Facebook ja schon lange die gleiche Frage mal stellen. Prinzipiell finde ich es gut, wenn man sich das mal anschaut und mehr Zeit darauf verwendet. Ich w├╝rde sagen, ja das ist unm├Âglich und sie sch├Ątzen es. Das Problem ist, die Companies haben halt kein Incentive, es richtig zu sch├Ątzen. Also sie verstehen schon, dass die User Experience leidet, glaube ich. Aber gleichzeitig, wenn du sie danach misst, wie viele monetarisierbare Nutzer sie haben, ist nat├╝rlich klar, dass sie sich da nicht selber schlecht rechnen werden.
Ich wollte letzte Woche twittern, dass Jack seine Firma Square Block genannt hat, weil das der Knopf war, den er am meisten gedr├╝ckt hat in seiner anderen Firma Twitter. Du findest ja schon, vor allem wenn du irgendwas mit Krypto irgendwo da machst, auf irgendwelchen Datenbanken, kriegst du ja so viel Spam. Und bei diesen gro├čen Accounts muss das ja so krass sein, was da alles reingeflossen kommt. Ich finde schon, User Experience ist auf jeden Fall schlecht, dadurch, dass man da so viele Fake-Accounts bekommt.
Vor allem Twitter hat ja so einen Shadow-Bun, was sie ja machen sollten k├Ânnen. Ich glaube, du kannst das selber als Nutzer filtern, zumindest mit entweder erweiterten Einstellungen oder mit Twiteck. Dass du sagst, ich will in meinem Feed nichts haben von Nutzern, die weniger als 90 Tage alt sind oder die weniger als 100 Follower haben. Das ist f├╝r die geistige Gesundheit sowieso ganz gut, das zu machen. Einerseits finde ich es mal doof, wenn man sagt, jeder Twitter-Nutzer und Nutzerin hat nur so viel Gewicht, wie sie Follower haben. Ich glaube, so einfach ist es dann auch nicht. Aber um einen Gro├čteil des Spams und Frauds zu filtern, w├Ąre es eigentlich schlau zu sagen, ich verbiete Kommentare von Leuten, die entweder weniger als 90 Tage alt sind oder weniger als 100 Follower haben. Das erlebt das eigentlich viel besser, glaube ich. Plus, man k├Ânnte sagen, unverifizierte Nutzer, n├Ąmlich. Und dann k├Ânnen die halt eine Subscription, also wenn ich Twitter Blue bezahle, die Subscription, dann kann ich die jetzt wieder dazu nehmen. Dann k├Ânnen auch die Leute, die noch nicht so viele Follower haben, aber sich authentifiziert haben mit einer Kreditkarte, dann k├Ânnen die das ja auch umgehen. Das f├Ąnde ich eigentlich ganz gut.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung. Keine spezifischen Kauf- und Anlageempfehlungen. Keine Anlageberatung, keine Rechtsberatung, keine Steuerberatung und auch keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Die Verantwortung f├╝r solche Trades liegt bei euch. Philip und Philipp haften nicht vor eure Verluste. Philipp und Philipp und Philipp k├Ânnen ihr Risiko des PÔÇŽ Position der H├ÂrerInnen nicht einsch├Ątzen. Ihr entscheidet selber, was ihr kauft und tragt daf├╝r auch die Verantwortung. Alles k├Ânnt ihr auch nochmal unter doppelg├Ąnger.eu slash disclaimer nachlesen. Und wie sehr hast du dich gefreut, dass Klana und Affirm jetzt noch schwierigere Zeiten haben? Als kleiner Subway in unsere WWDC22, also die Worldwide Developer Conference von Apple, die mit einer sch├Ânen Keynote begonnen hat.
Ich wollte gerade sagen, die sind zweimal in Folge 15% gefallen, aber heute drehen sie schon wieder hoch. Aber in den letzten 5 Tagen hat Affirm 15% verloren. Also die sehen in meinem hier, da wo ich dagegen sehe, ganz gut aus. Aber sie sahen heute schon besser aus. Warum haben die schon wieder hoch gedreht? Ich verstehe es nicht. Ich glaube der gesamte Markt ist heute, ich konnte nicht immer mehr gucken. Es ist Freitagnachmittag, schon wieder alles gr├╝n hier zum kotzen. Ich glaube das br├Ąuchte es nicht, so ein zus├Ątzlicher Katalysator ist prinzipiell immer gut. Br├Ąuchte das jetzt mit Klana und Affirm schlechte Companies? Ne, glaube ich nicht. Die w├╝rden auch so ihrem Schicksal entgegen gehen. Aber dass Apple jetzt selber bei Now Pay Later anbietet, darauf spielt es sich an, hilft sicherlich nochmal. Das verdiene ich ein. Das sollte das Wachstum f├╝r sie verlangsamen, relativ klar denke ich. Und zwar nicht nur neue Kunden zu erreichen, sondern auch bestehende Transaktionen, w├╝rde ich vermuten, wann dann zu Apple. Also wenn ich die Wahl habe zwischen Apple Pay und Affirm, warum sollte ich nicht Apple Pay nehmen? Es gibt zwei einfache Gr├╝nde. Also jeder weitere Player sorgt eigentlich f├╝r Komplexit├Ąt, weil man ganz genau ist, eigentlich auch immer f├╝r zus├Ątzliche Kosten und irgendeine Marge, die jemand verdienen will. Da halte ich das Modell insgesamt ja auch f├╝r relativ unsinnig, weil es zus├Ątzliche Friktion in den Prozess bringt und Marge rausnimmt. Au├čer f├╝r die Leute, die es sich anders nicht leisten k├Ânnen und genau die sollten eigentlich nicht so einkaufen. Und das andere ist Datensparsamkeit. Also wenn ich, Apple bekommt ja mehr oder weniger sowieso meine Daten. Und wenn ich die Wahl habe zwischen Apple und Affirm oder nur Apple, dann auch da wieder lieber eine Partei weniger. Deswegen w├╝rde der rationale Nutzer, w├╝rde sagen, dann lieber bei einer Operator mit Apple, oder?
Ich glaube das Time Gap ist noch ein unterschiedliches. Also Apple erm├Âglicht jetzt durch Apple Pay, dass man die Rate in vier verschiedene Raten in den n├Ąchsten sechs Wochen ausw├Ąhlen kann. Wenn du nat├╝rlich was Gr├Â├čeres kaufst und l├Ąnger brauchst, also Beispiel Paladin, was ja so einer der Haupt-Use Cases war, ist es vielleicht eher so, dass du sagst, okay, ich will das Ding irgendwie ├╝ber einen l├Ąngeren Zeitraum abzahlen.
Warum glaubst du, machen sie das? Es ist hervorragend. Hast du eine Vermutung?
Ne.
Also du hast sowieso bei dem Modell doppelte Adverselektionen. Wenn sie sozusagen die, die k├╝rzere Spann haben, haben sie weniger Zins├Ąnderungsrisiko. Also wenn sich der Marktzins ├Ąndert, bleiben sie nicht auf den Krediten sitzen, wie in der Firm zuletzt oder in Upstart, wahrscheinlich auch im Klarner. Also prinzipiell ist es gut, die Kredite so kurz wie m├Âglich zu erhalten. Also das Risiko insgesamt ist niedriger. Sowohl das Ausfallrisiko als auch das Zins├Ąnderungsrisiko, das der Marktzins gegen dich spielt. Das hast du einmal Selektion, dass sie eigentlich nur die besseren Kredite dadurch bekommen. Es ist anders nochmal, dass sie die iPhone Nutzer bekommen und damit sowieso schon die besseren Nutzer mit einer besseren Bonit├Ąt. Und damit w├Ąren Klarner und Affirm und Afterpay und Siggi oder wie hei├čen die anderen? Zip w├Ąren damit quasi zu den Schrotth├Ąndlern, die das schlechtere Risiko handeln, die ihre eigenen Bad Banks werden. Und Adverselektion hei├čt ja nicht nur, dass Apple die besseren Nutzer bekommt. Der Begriff der Adverselektion beschreibt vor allen Dingen, dass die, die die anderen Nutzer bekommen, eigentlich eine so schlechte Qualit├Ąt bekommen, dass sie eigentlich als Schluss daraus ihre Zinsen so hoch machen m├╝ssten, dass eigentlich der Markt versagt und nicht mehr versorgt werden kann. Also wenn die guten Nutzer verschwinden und ich treibe das jetzt alles sehr art extrem um es zu verdeutlichen, das muss jetzt nicht genau so kommen, aber wenn jetzt nur noch tendenziell schlechtere Kreditbonit├Ąten bei denen landen w├╝rden, dann kann das Modell irgendwann insgesamt nicht mehr funktionieren oder sie m├╝ssen jedem 18% oder 30% APR, also j├Ąhrlichen Zins, aufhelfen und dann wird das Modell deutlich schwerer. Und sie m├╝ssen immer mehr Kredite dann wahrscheinlich auf das eigene Balance Sheet laden, weil die Leute, die die Kredite bisher aufgekauft haben, also Banken und Pensionskassen, die k├Ânnen jetzt im Moment ihr Geld auch woanders mit Zinsen anlegen. Das hei├čt, in der Zeit fr├╝her gab es keinen Grund diese, das sind ja Junkbonds letztlich, also verbriefte Konsumentenkredite, relativ hohes Risiko, wobei wenn es geb├╝ndelt ist, geht man eben davon aus, so wie damals bei der Housing-Bubble, dass das nicht so gro├č ist, aber einen ├Ąhnlichen Zinssatz kann ich jetzt auch mit weniger Risiko bekommen, also warum soll ich das zus├Ątzliche Risiko noch nehmen. Und was noch hinzukommt, ist, dass die Algorithmen, die diese Kreditentscheidung treffen, die wurden ja alle zu so Goldilocks Zeiten trainiert, zu einer Zeit, wo es keine Zinsen gab und wo es keine Defaults gab, keine Ausf├Ąlle, weil der Staat alle B├╝rger rausgeboxt hat mit den Stimichecks. Das ist eigentlich, als wenn du einen Tesla in der Innenstadt von Dallas, Texas trainierst, wo die Stra├čen 15 Meter breit sind und jede Lane ist viereinhalb Meter, und dann packst du ihn in Bangalore oder Ho Chi Minh City auf die befahrenste Stra├če und sagst, jetzt mach mal, du bist ja schon mit AI trainiert. Also, dass die Risikomodelle jetzt in einem Markt, wo die Consumer in einer rezessiven Situation sind, wo sie weniger Geld haben, wo Leute wieder Jobs verlieren, wo es Zinsen gibt, wo es alternative Anlagem├Âglichkeiten f├╝r die Leute gibt, die bisher die Kredite abgenommen haben, wird das Modell deutlich schwerer, glaube ich. Und Apple hat auch die besseren Daten. Auch die Datenpunkte, mit denen du das Risikomodell f├Ąhrst, hat ja auch Apple bessere Daten. Sie sind auch in jeder Beziehung, selbst wenn sie sie nicht mal vom Kunden abschneiden w├╝rden, haben sie schon die bessere Ausgangslage. Und letzter Punkt noch, ich bin mir sicher, Apple kann irgendwo in den AGB von Firm rausfinden, dass Firm vielleicht Daten an Dritte weiterverkauft oder irgendwas, und zack, sagen sie, wir sind die einzig Privacy-sensiblen, wir k├Ânnen euch eigentlich nicht mehr erlauben, Firm zu nutzen. Dann m├╝ssen wir einen extra Disclaimer dazwischen packen, damit du auch klar bist, dass deine Daten f├╝r Retargeting noch genutzt werden, oder dass Klarna irgendwie Cross-Shop, ich wei├č nicht, ob das stimmt, Apple k├Ânnte theoretisch einen Grund finden, ihr Produkt als Privacy-sensibler darzustellen. Ich wei├č nicht, ob das tats├Ąchlich der Fall w├Ąre, aber man k├Ânnte das eben so machen. Also unheimlich viele Vorteile auf Apples Seite, glaube ich, wird deswegen jetzt 100% des Marktes von heute auf morgen shiften? Nat├╝rlich nicht, aber einfacher wird es f├╝r Firm und Klarna nicht dazu.
Ja, und nochmal zur├╝ck zu deinem Beispiel, wenn du dann noch sagst, alle Kunden, die wirklich Geld haben, das ohne Probleme zur├╝ckzuzahlen, die sind jetzt auf Apple, dann ist es noch so ungef├Ąhr, man w├╝rde jetzt alle die wenigen gemalten Stra├čen, die man hat, und Ampeln, die nimmt man jetzt nochmal aus dem Markt weg. Ja, es gibt die Leute, die sagen, okay, ich zahle es, weil es einfacher ist, ├╝ber sechs Wochen oder mit vier Transaktionen. Ich glaube, es ist kein Killer, ich habe mich ein bisschen gefragt, warum sie es machen. Also einfach um ein Statement zu setzen, dass sie das machen wollen.
Vielleicht um ihre Nutzer auch so ein bisschen zu sch├╝tzen sogar, wobei davon w├╝rde ich nicht ausgehen, Apple hat aber noch einen weiteren Grund, zwei weitere Gr├╝nde Finanzdienstleistungen anzubieten.
Erz├Ąhl.
Einmal Service Revenue steigern, immer gut, also weniger Produkt Revenue und mehr Service Revenue. Das sieht in ihrem Income Statement gut aus. Und das andere ist, sie haben ja eine 200 Milliarden Piggy Bank irgendwo in der Karibik und irgendwie mal dieses Geld einem sinnvoll nutzen zuzuf├╝gen, das vergammelt da ja auf ihrem Konto. Apple braucht eigentlich sogar ein Modell mit einer hohen Kapitalbindung oder wo sie irgendwie noch einen guten Zinssatz auf diese 200 Milliarden, die sie rumliegen haben, hat. Und wenn du mit einem vertretbaren Risiko Konsumentenkredit oder sowas anbieten kannst, total geil, besser kannst du diese 200 Milliarden nicht nutzen. Also kannst entweder was anderes daf├╝r kaufen. Das geht, die Frage ist, ich habe lustigerweise heute ├╝ber das Thema schon mit Kasper beim Finance Forward Podcast, ich glaube, der m├╝sste auch diese Woche rauskommen irgendwann, gesprochen. Und der meinte, es ist nicht sicher, ob man das Geld sozusagen da aus der Karibik rausbekommt. Um andere Firmen zu kaufen, w├╝rdest du es rausbekommen, die Transaktion bekommst du hin. Kann sein, dass wenn du es f├╝r die, also st├Ąrkt das deine Bilanz, wenn es da liegt, auf jeden Fall sozusagen, du hast die Kohle, vielleicht kann es sein, es gibt bestimmte Banken, die dir sagen, wir geben dir 20 Milliarden Guthaben, weil du 200 Milliarden Guthaben woanders hast in einem anderen Land. Ich glaube schon, dass du das nutzen kannst. Und das k├Ânnte ein zus├Ątzlicher Anreiz sein, irgendwie dieses Geld noch besser zu nutzen, statt es da einfach rumkammeln zu haben.
Ja, sonst fand ich echt eine gute Pr├Ąsentation. Es gab ein paar neue Sachen von Apple.
Ich auch ├╝brigens. Als Android Nutzer kann ich ja bald auch iOS nutzen, nachdem sie so alle Features nachbauen, die es in Androids schon gibt. Das wird sich immer ├Ąhnlicher, die schaffen das jetzt innerhalb von ein, zwei Quartalen sind sie immer hinterher. Irgendwann kann ich relativ mit niedrigen Switching-Kost umsteigen zwischen den Ger├Ąten und verstehe sofort, weil die Features dann auch da sind. Oder gibt es doch etwas wirklich Innovatives, was Apple gemacht hat?
Wenn du nicht mit dem iPhone klarkommst, kannst du es immer noch als Webcam nutzen.
Aber gibt es daf├╝r ein Ger├Ąt? Es gibt ein Feature, aber im Moment klebst du das iPhone an deinen Monitor, weil die Kamera immer besser sein wird als die von deinem Mac. Korrekt?
Genau. Und dann, es gibt einen Hersteller, der macht daf├╝r so ein Device, dass du das da dran kleben kannst oder dran heften. Und dann ist die Kameraeinstellung auch so, dass sie wohl so switchen kann, dass sie zeigt, was du auf dem Tisch hast. Also du k├Ânntest jetzt Videos machen und dann halt deine H├Ąnde auch zeigen oder irgendwas aufmalen und so. Das hat aber nicht nur Vorteile, k├Ânnte ich mir vorstellen. Wenn du deinen Tisch nicht aufger├Ąumt hast, keine Ahnung. Oder f├╝r sonstige...
Kann man da in den Becher rein? Der Trick mit dem Rotwein im Kaffeebecher funktioniert dann eventuell nicht mehr.
Genau. Aber ich habe mich gefragt, wieso ich nicht auf die Idee gekommen bin, aus so einem alten Telefon eine Kamera zu machen. Es scheint ja eine Firma zu geben, die das irgendwie gemacht hat. Die steht jetzt wahrscheinlich nicht mehr so gut da.
Wieso, aber den Clip brauchst du immer noch. Oder haben die die App gebaut?
Nee, die App gebaut.
Achso, das ist ja nat├╝rlich doof.
Und generell gibt es halt immer wieder so Sachen. Was ich auch gesehen habe, ist, dass die News-App irgendwie aufgebohrt wird und Sport wichtiger wird. Das ist nat├╝rlich schlecht f├╝r die ganzen Apps, die die Fu├čballergebnisse und so zeigen. Sonst endlich, es gibt eine Fahrrad-Map jetzt, auch in Deutschland. Also da scheinen sie in Maps ein bisschen rein zu investieren.
Aber hast du auch das Gef├╝hl, dass Apple so ein bisschen das neue Google wird?
Vom Verhalten her?
Weil sie sich in alle M├Ąrkte reindr├Ąngen, Produkte abl├Âsen mit eigenen L├Âsungen. Ja, auf jeden Fall.
Und halt immer noch mit der Privacy und wir sind so nett und bei uns ist alles sicher. Sie haben jetzt so einen Safety-Check. Das w├╝rde ich sagen, die Schlussmach-App. Da kannst du deiner besseren H├Ąlfte alle Passw├Ârter und alles entziehen und alle Zug├Ąnge, die du mit ihm jemals geteilt hast. Sie ersch├Ąrfen vor Twitter den Edit-Button. Also wenn ich dir jetzt eine iMessage schreibe, kann ich die noch editieren. Und ich brauche jetzt Jan nicht mehr, um irgendwie einen Freisteller oder ein GIF zu bauen. Das kann ich jetzt auch einfach mit einem Bild von dir machen.
Gibt es auch einen Magic Eraser schon, dass du so Dinge aus dem Bild rausnehmen kannst?
Ich meine, das gab es letztes Jahr. Oder war es auf der Google-Konferenz? Da fang ich mal an zu zugehen. Ja, vielleicht. Dann braucht Apple noch zwei Jahre.
Achso, hast du ├╝brigens gelesen, was hier Sebastian Siemiatkowski, der klare Gr├╝nder, erz├Ąhlt hat? Der feiert das ja total so. Will nat├╝rlich nicht eingestehen, dass das, oder will seinen zuk├╝nftigen Investoren nat├╝rlich erkl├Ąren, dass alles nicht so schlimm ist. Der sagt, it's a great win for consumers worldwide that Apple is now embracing a better form of consumer credit. Plagiarism is the highest form of flattery. Also nachmachen ist die h├Âchste Form der Anerkennung oder Bewunderung. Some more interesting dimension of this announcement. Also er sieht da noch viele Nuancen drin. Er glaubt, das beschleunigt die Durchsetzung von BNPL und dann ist Nettogewinn gegen├╝ber Credit Cards, weil Apple das jetzt durchsetzt. Er glaubt, die Medien werden wohlwollender werden, jetzt wo Apple da auch mitmacht. Als Apple in Podcasts eingestiegen ist, nee in Musikstreaming, ist Spotify erst so richtig abgegangen.
Ja, Spotify kam dann nach, oder?
Ja, bei Podcasts, ja, bei Musikstreaming, ja eigentlich.
Ich glaub der ist so rumgebracht an der Wand.
Was soll er auch sagen?
Gar nichts.
Er sagt auch BNPL is a great feature, but it's just one feature. Also er sagt jetzt selber, dass das eigentlich nur ein Feature ist und keine Company mehr.
F├╝r mich das Interessanteste war Carplay. Also Apple hat mal so ein bisschen ein, zwei Designer drangesetzt, wie es im Auto so aussehen k├Ânnte. Und sie hauen dann so Zahlen raus, wie dass irgendwie 98% der Autos in Amerika schon Carplay verf├╝gbar h├Ątten. Und irgendwie ├╝ber 80% oder kurz weniger, bisschen weniger unter 80% w├╝rden Carplay irgendwie, w├Ąre wichtig f├╝r die Entscheidung, welches Auto es ist.
98% der Neuzulassungen bestimmt, oder? Oder der Autos, das kann ja nicht sein. Was ist ein Carplay, wie funktioniert ein Carplay?
Am Ende ist es nur eine Oberfl├Ąche, dass du dein Telefon da siehst. Du kannst das zu buchen zu deinem Auto.
Aber es sind doch nicht 98% der Autos ein Screen ├╝berhaupt. Es m├╝ssen die NeuzulassungenÔÇŽ
Ja, der neuen Autos, die in Amerika verkauft werden, da kannst du das optional wahrscheinlich w├Ąhlen, ├Ąhnlich wie wenn du sagst, du h├Ąttest irgendwie gerneÔÇŽ
Das ist doch, was ich immer gesagt habe. Apple Auto wird eine Plattform und nicht kein richtiges Auto.
Ja doch, die werden auch ein Auto.
Aber erst wird es eine Plattform. Hatte ich recht. Was kann diese Plattform, was mein Auto nicht kann?
Es sieht einfach besser aus. Hast du das gesehen? Ja. Findest du, dass es besser aussieht? Ja.
Wie viele dieser Displays brauchst du genau, wenn deine Aufgabe ist dein Auto zu fahren und bestenfalls Musik zu spielen dabei und navigiert zu werden? Das w├╝rde ich als so Core Functions anerkennen, aberÔÇŽ
Was ich nicht verstehe ist, warum noch keiner ein Auto mittlerweile gebaut hat, was einfach kein Display gar nicht hat, sondern nur ein iPhone. Oder meinetwegen ein iPad. Aber das diese ganze, wenn man jetzt so f├╝nf, zehn Jahre in die Zukunft denkt, man braucht den ganzen Elektroschrott im Auto doch eigentlich nicht. Du k├Ânntest doch ein Auto bauen, ├Ąhnlich wie in den 60ern oder sogar 50er Jahren, da ist einfach nichts drin und dann hast du Android oder iPhone und das ist das zentrale Herz von dem Auto.
Du m├╝sstest noch an die Telemetrie-Schnittstelle ran, um so ein bisschen Geschwindigkeit und sowas zu bekommen.
Genau, das muss dar├╝ber laufen. Also du steckst das Ding vorne vor das Lenkrad und damit l├Ąuft alles.
Also ich verstehe auch nicht, warum die nicht ein Heads-Up-Display machen, warum ├╝berhaupt diese Kinoleinwand da im Auto? Ich finde das ├╝berhaupt nicht n├╝tzlich. Also es hat genau keine zus├Ątzliche Funktion.
Es sieht gut aus und es synkt mit deinem Telefon.
Und sie kriegen noch mehr Daten. Ich wei├č nicht. Wo ich ja immer denke, warum das nicht mehr hat, ist, wo das Gewicht noch viel wichtiger ist. Also ich bin schon da bei dir, du k├Ânntest all das weglassen, w├╝rdest wahrscheinlich f├╝nf, sechs bis zu zehn Kilo sparen beim Auto. Aber wo es ja noch krasser ist, ist im Flugzeug, wo du diese super fetten Bildschirme hast mit einer richtig schlechten Aufl├Âsung und wo jedes Android-Tablet eigentlich besser w├Ąre. Also nur eine gute Halterung f├╝r dein eigenes Tablet w├Ąre schon eine bessere L├Âsung als diese fetten Screen. Und du k├Ânntest wahrscheinlich, was wiegen die? Drei Kilo, w├╝rde ich sch├Ątzen. Mal 600 Pl├Ątze sind eine halbe Tonne, die du einsparst. Das ist eine ganze Menge beim Flugzeug. W├╝rde sich lohnen. Habe ich nicht verstanden.
Von der ganzen Herstellung und so. Also gib den Leuten einfach nur ein Ladekabel und Kopfh├Ârer. Punkt. Ich w├╝rde mir schon w├╝nschen, dass wir da irgendwie eine Verbesserung sehen in der Software. Ich reg mich jedes Mal auf, egal in welches Auto ich sitze, dass das mit Bluetooth und Telefon und so nicht so gut funktioniert. Auch wenn man mit dem Carsharing unterwegs ist und in verschiedenen Autos sitzt, da sieht auch alles anders aus. Man muss sich immer wieder dran gew├Âhnen, wo was liegt.
Warum w├╝rden Autohersteller da mitmachen zum Beispiel?
Die wollen immer nicht das n├Ąchste Nokia werden, aber sie werden es sowieso. Die werden wahrscheinlich einfach nur die Telefonh├╝llenhersteller irgendwann.
Du hast ja geschrieben, hier, Volkswagen soll das standardm├Ą├čig gleich einbauen.
Also ich w├╝rde sofort, also dieser ID.Bus, der T1 in elektrisch, wenn der innen aussehen w├╝rde, so als ob er von Apple designt w├Ąre und alles auf Apple funktionieren w├╝rde, w├Ąre das ein super Auto. Dann w├╝rde ich sogar ├╝berlegen, den mal zu fahren. Und ich glaube von der Zielgruppe w├Ąre es perfekt.
Die Firma gibt es aber schon, die hei├čt nicht Volkswagen, sondern Foxconn. Was ist deine Differenzierung, wenn du das baust und die gesamte User Experience Apple ├╝berl├Ąsst?
Ja, aber die User Experience intern wirst du nie so gut schaffen. Wir haben ja noch nicht so lange probiert. Ja, aber es ist doch ├Ąhnlich wie mit dem Fernsehen.
Das musst du ja irgendwie differenzieren. Wenn jedes Auto ein Apple Auto ist, warum dann ├╝berhaupt noch ein VW kaufen? Dann kauf ich doch auf jeden Fall ein Hyundai oder ein Prius oder ein Foxconn Auto sp├Ąter.
Ja, aber trotzdem musst du dich versuchen damit zu differenzieren. Also ich, I don't know. Ich w├╝rde eher das Auto vom Interieur und von au├čen so gut machen und von den verschiedenen Specs mit Reichweite und alles und auf Elektromobilit├Ąt setzen und die Software w├╝rde ich einfach Apple oder Android machen lassen. Und ja, es geht dann um den User Account und wer hat irgendwie den Nutzer und so und wie kann man sich differenzieren. Aber du wirst doch niemals es schaffen, dass du ein ├Ąhnlich gutes Produkterlebnis hast als auf dem Telefon. Also allein durch den Zeitunterschied von wann das Zeug irgendwie designt wird und produziert und ausgeliefert bei Autos oder der Einkauf.
Das kannst du ja Ove.de updaten sp├Ąter. Also du willst, dass Wolfsburg die verl├Ąngerte Werkbank von Cubatino wird.
Ja, ich w├╝rde das machen. Und wie sollen wir mit China konkurrieren? Also indem wir bessere Autos bauen. Wie hei├čt das? Spaltma├č besser ist. Ich glaube der dies, der wird an der ganzen Software Nummer, an dieser, schade, dass die Folge 46 nicht mehr da ist. Da haben wir das ja eigentlich ein bisschen prediktiert, aber ich glaube, der wird an dieser Software Nummer durch das Genick brechen.
Was in 46 an Weitsicht drin war in der Folge.
Irgendwann holen wir die Nummer raus. Vielleicht. Vielleicht auch nicht.
So was gab es? Gab es was Neues aus Augmented Reality? Kommt die Apple Search Engine endlich? Wird die Schrauben bei Facebook und Google, bei Google ja nicht, aber sind ja die Freunde, aber bei Facebook wieder enger gestellt?
Ich glaube die gr├Â├čten Gewinner dieser Pr├Ąsentation waren Facebook. War es nicht? Es gibt noch keine Brille. Okay. Und es wurde wenig ├╝ber Marketing, glaube ich, gesprochen oder ich habe es ├╝bersprungen. Und es gab auch ein Produkt, das ich vielleicht kaufen w├╝rde. Neue MacBook Air in schwarz. Mein erstes Apple MacBook war schwarz. M2 Schild.
Du willst ein Air statt ein Pro kaufen?
Ja, why not? Du bist auch eher Luft als Pro. F├╝r meine hei├če Luft reicht das.
Und dann hat hier Margrete Vestager noch ins Lagerfeuer gepullert. Und zwar kommt der USB-C Stecker verpflichtend f├╝r Mobilfunktelefone. Bist du auf der Seite Innovation oder auf der Seite Nachhaltigkeit?
Nachhaltigkeit. Also Nachhaltigkeit bedeutet alle haben die gleichen Stecker. Finde ich super.
Okay. F├╝r die n├Ąchsten 200 Jahre gesetzlich.
Ja, gut.
Was ist mit neuen Induktionstechnologien, kleineren Steckern?
Ja, aber Induktionstechnologien sind ja immer, also am Ende werden wir doch eh keine Kabel mehr haben. Das Telefon kannst du ja jetzt schon.
Nee, nee, nee. Es muss ja jetzt verpflichtend. Das ist ja das Ding. Du darfst jetzt, also Innovation ist jetzt gestoppt beim Kabel.
Ach Quatsch. Also ich kann mein Telefon aufladen, wenn ich das irgendwo drauflege.
Das Gesetz ist, du musst jetzt ein USB, also nat├╝rlich spart das Unheil n├Ąmlich viel Elektroschrott. Das ist total gut. Ich finde auch die Seite gut. Aber gleichzeitig, sofern sich nicht die gesamte Industrie darauf einigt, was Neues zu bauen, wird es nie wieder einen anderen Standard jetzt geben.
Ja, ist in Ordnung f├╝r mich.
Also auf jeden Fall besser als drei Standards. Das stimmt schon auch. Warum dann nur Handys? Warum dann nicht alle Ger├Ąte mit dem gewissen Formfaktor? Die Kopfh├Ârer haben da ja trotzdem wieder USB, wie hei├čt das? Mini USB. Die Airpods haben wieder Lightning. Ich wei├č es nicht.
Meinst du? Doch, die machen dann schon alles gleich. Es wird ja keiner mehr, also die Airpods werden immer den gleichen Stecker haben wie die Telefone. Das macht ja sonst ├╝berhaupt keinen Sinn.
Aber dann m├╝ssten wir doch hier Anker, sind die an die B├Ârse gegangen eigentlich Anker? Nee, es wurde zur├╝ckgezogen, oder? Sekunde. Wei├č ich gar nicht. Ich fand das immer doof, dass die an die B├Ârse wollten, aber Sekunde.
Doch, die sind da. Ich glaube schon.
Tats├Ąchlich, Anker Innovations. Aber die m├╝ssten dann doch, sind 9% hoch.
Weil die keine Kabel mehr verkaufen k├Ânnen, oder wie?
Ja, oder Hamer. Wozu geh├Ârt Hamer? Ich glaube, die sind nicht an der B├Ârse, ne? Nee, was ist denn Hamer? Wozu geh├Âren die? Keine Ahnung. Wer sind denn die Kabelverk├Ąufer? Naja, ja prinzipiell ist es schon gut, aber irgendwie ist es auch, wei├č nicht, ob das so komplett standardisiert w├Ąre, aber anders geht es vielleicht nicht.
Was w├╝rdest du denn jetzt an Volkswagenstelle machen? W├╝rdest du hier auf die Carriat Software irgendwie harren und sagen, wir m├╝ssen das schaffen, wir brauchen deutsche Software?
Ich w├╝rde versuchen, die gesamte User Experience im Auto zu kontrollieren. Also ich w├╝rde es optional offen machen, also wenn jemand sagt, du musst es schon so leicht wie m├Âglich machen, deinen Apple oder Android zu verbinden, glaube ich, und dann auch einen Gro├čteil der Bedien├╝berfl├Ąche damit zu ├╝bernehmen. Aber ich glaube, du musst auch versuchen, Mehrwert zu schaffen, sodass die Leute es eben nicht machen. Oder es deins trotzdem im Background l├Ąuft, wenigstens.
Ja, ich sehe es anders. Ich sehe es halt so, also entweder stirbst du wie Nokia oder du stirbst wie Siemens Handys. Also entweder machst du schlechte Software oder l├Ąsst es komplett, weil ich w├╝rde es einfach bleiben lassen. Ich w├╝rde das Auto super gut machen, ich w├╝rde die Geschichte darum gut machen, ich w├╝rde mir irgendwie ├╝berlegen, hier und da ein paar Features zu bauen, die man so nicht hat, ein paar Apps beispielsweise, aber ich w├╝rde das Entertainment, also man kann auch beides machen.
Ja, aber dann fahren wir, um in deiner Analogie zu bleiben, dann fahren wir alle Samsung, Huawei und Oppo oder keine Ahnung, wie die anderen asiatischen Handymarken hei├čen. Dann gibt es nur so ein Autospalt. Wahrscheinlich g├╝nstiger.
Ich sehe keinen anderen Mehrwert. Ich glaube, selbst wenn du es selbst baust, investierst du da Milliarden und guckst dir die Daten an und siehst, dass das nur 5% der Leute nutzen. Also Return on Investment ist ja komplett sinnlos. Du musst halt was bauen, was gut ist, was geil genug ist. Zeig mir eine Person, die das schaffen w├╝rde. Ich glaube nicht dran. Aber wir werden es in den n├Ąchsten 5 Jahren begleiten und mal gucken. Vielleicht nehmen wir ja irgendwann mal aus dem ID Buzz auf, machen dann eine kleine Software DD. Ach hei├čt der Buzz, weil es ein Bus ist? B-U-Z-Z.
Ja, aber ist das eine Anspielung auf Bus?
Ja, und weil es wahrscheinlich ein Megabus wird. Also ich glaube, das ist die gro├če Hoffnung von Volkswagen. Das ist die E-Klasse oder die S-Klasse von Volkswagen. Das Ding muss funktionieren. Und ich glaube, es k├Ânnte auch gut funktionieren, wenn die Reichweite gut genug ist und die Software funktioniert. Oh, sieht cool aus, stimmt. Von innen k├Ânnte er ein bisschen cooler aussehen. Also einfach alles raus und nur ein iPad rein. Lass uns weitermachen. Wir haben eine Frage bekommen, was unsere Perspektive auf Digital Health w├Ąre. Ob wir glauben, dass es ein vielversprechender Wachstumsmarkt ist oder ob es gar nicht so viel Disruption gibt, weil eine H├╝ft-OP bleibt eine H├╝ft-OP. Da kannst du wenig machen. Ich habe f├╝nf Minuten drauf nachgedacht und habe ├╝berhaupt keine Meinung dazu. Ich bin vielleicht noch zu jung oder es interessiert mich zu wenig. Ich glaube, man kann schon gute Software bauen, auch bestimmt gute Hardware und irgendwas f├╝r Robotikm├Ą├čiges. Aber ich schaffe es ja noch nicht mal irgendwie eine Fitness-App vern├╝nftig zu nutzen. Also ich bin irgendwie nicht so positiv oder so bullish auf Digital Health. Wie siehst du das?
Also Experte bin ich da auch nicht. Aber das, was ja einfach zu beantworten ist, die Frage nach dem Wachstumsmarkt, rein demografisch gesehen, ist das nat├╝rlich ein... Also es gibt zwei Sachen, die man mit Sicherheit sagen kann, dass demografisch der Markt gr├Â├čer wird, weil die alten Menschen, also die, die beanspruchen einen Gro├čteil des Gesundheitssystems, mehr werden und l├Ąnger leben, voraussichtlich. Und weil es unterdigitalisiert ist. Das hei├čt wahrscheinlich, die digitale Health-Tech-Komponente wird wachsen. Der Markt ist jetzt, also nicht der Health-Tech, aber der Gesundheitssektor ist, glaube ich, weltweit 10 bis 13, je nachdem, wo man schaut, Trillionen US-Dollar. Also das sind 13 Milliarden US-Dollar. Entschuldigung, 13.000 Milliarden US-Dollar gro├č. Allein in den USA ist der Healthcare ungef├Ąhr 10.000 US-Dollar pro Kopf pro Jahr. Das hei├čt, es ist ganz klar schon ein riesen, riesen, riesen Sektor. Und wie gesagt, der ist unterdigitalisiert. Ich glaube, du hast viel ein einfaches Potenzial bei Pr├Ąvention, Internet of Things, also seien es jetzt irgendwie Uhren oder irgendwelche anderen Tracker oder Ger├Ąte, die du vielleicht auch so verbaust im K├Ârper. Bei Analytics und Testing, also die Corona-Schnelltests haben gezeigt, wie ma├čentauglich man sowas bauen kann. Und du k├Ânntest ja irgendwann wahrscheinlich auch gewisse Krebs-Screener und sowas damit auch testen. Ich glaube, Machine Learning aided Drug Design, also dass du die Entwicklung von Medikamenten mit Machine Learning unterst├╝tzt, um zum Beispiel Wechselwirkungen und sowas besser vorauszusehen und effizienter zu entwickeln vor allen Dingen und zu forschen. Das ist gro├č. Dann nat├╝rlich das ganze Thema CRISPR, Gene Editing, DNA-Therapy, sollte ein riesen, riesen, auch Trillion Dollar Market sein. Dann die mRNA-Plattform, wo man ja davon ausgeht, dass man es nicht nur gegen Infektionskrankheiten, sondern eventuell auch gegen Krebstypen einsetzen kann. Dann die Billo-Digitalisierung, also ├╝berall, wo im Moment Papier, Archive, Silber, R├Ântgenbilder, R├Ântgenfilme verwendet werden, das zu digitalisieren, sollte noch ein gro├čer Bereich sein. Dann die ganzen indirekten Kosten, die sind ja nicht mal drin im Marktvolumen, aber sowas wie Wartezeiten reduzieren, das finde ich immer noch brutal, wie viel volkswirtschaftliche Effizienz verloren geht, dadurch, dass der Sektor insgesamt nicht fluide ist oder du viel Friktion bei der Inanspruchnahme des Gesundheitssystems hast. Das hei├čt, ich glaube schon, es gibt da viel Potenzial, was man mit Technologie und Digitalisierung besser machen kann, da glaube ich schon dran. Trotzdem glaube ich auch, dass es Dinge gibt, wo man jetzt die Kosten nicht um mehr als 20 Prozent irgendwie ver├Ąndern kann, sei es alles, was Pflege ist, so H├╝fte, grauer Stag, Laukom-OPs, w├╝rde man das deutlich besser hinbekommen, aber wahrscheinlich nicht. Wie gesagt, Pflege, ich glaube nicht so sehr an Longevity, auch wenn es ein riesengro├čer Markt ist, glaube ich. Geld wird man da schon verdienen k├Ânnen, ich finde es aus anderen Gr├╝nden aber nicht gut, das haben wir, glaube ich, schon mal besprochen. Bei Pflege, glaube ich, eher m├╝sste der Ansatz sein, wie man die Pflegebed├╝rftigkeit m├Âglichst lange ver├Ąndern kann. Ich glaube, wir brauchen viel mehr L├Âsungen f├╝r die ├╝beralterte Gesellschaft, um zu ver├Ąndern, dass zum Beispiel Menschen, die vereinsam, also wo der Ehepartner zum Beispiel stirbt oder die Ehepartnerin, aber typischerweise ist der Ehepartner der zuerst stirbt, in der Regel setzt dann eine gewisse Immobilit├Ąt ein, die dann zu einem beschleunigten Verfall f├╝hrt und Menschen, die einsam sind oder auch noch zu zweit leben, aber sich zu wenig bewegen, zu schlecht anfangen zu essen oder kaum noch essen, zu wenig essen, zu wenig trinken, die wieder in Communities zu tun, so eine Albert-Schweizer-Heime oder so, aber das Ganze in besserer und sozialer, mit mehr Gemeinschaft, das f├Ąnde ich eigentlich schlau. Ich glaube, das w├╝rde das Gesundheitssystem sogar sehr entlasten, wenn man so Leute m├Âglichst lange aus der Pflegebed├╝rftigkeit raush├Ąlt. Also ich glaube schon, dass es da viel Potenzial gibt, aber ich glaube auch, dass der ├ťbergang sehr langsam sein wird, einfach weil Datenschutz so super wichtig ist, zu Recht auch im Gesundheitssystem. Ich glaube nicht, dass man einfach so drauflos iterieren kann und weil es halt auch zu Recht ein regulierter Sektor ist. Deswegen ist das einer der Gr├╝nde, warum es l├Ąnger dauert. Was auch eine Rolle spielt, ist, dass der Patient selber oder die Patientin nicht die Rechnung zahlt. Das senkt gewisserma├čen, also wenn der Staat oder die Kassen immer zahlen, dann senkt das so ein bisschen den Innovationsdruck, ist mein Gef├╝hl.
Und machst du irgendwas, um l├Ąnger jung zu bleiben?
Ich ├Ąrgere mich weniger ├╝ber Dinge, das h├Ąlt jung. Ich versuche mich zu bewegen, versuche gesund zu essen, einigerma├čen gesund.
Trackst du irgendwas, sammelst du irgendwelche Daten?
Genau, ich habe hier diesen Ring, der mir erz├Ąhlt, ich habe ein Schlafproblem, was ich, bevor ich den Ring hatte, nicht hatte. Das hat sich unheimlich gut auf meine Gesundheit ausgewirkt. Aber wie gesagt, ich m├Âchte meine Lebensqualit├Ąt gerne m├Âglichst lang behalten, aber ich bin nicht unbedingt daran interessiert, mein Leben zu verl├Ąngern. Und ich will eigentlich auch allen anderen das nahe legen, das nicht zu tun. Eine der wenigen guten, nein nicht der wenigen, also eine der schlaueren Sachen, die Elon Musk gesagt hat, ist schon Menschen ver├Ąndern sich nicht, sondern Menschen sterben. Und wenn du ├╝berlegst, dass wir eine total ├╝beralterte Bev├Âlkerung jetzt schon haben und noch mehr haben werden, die dann alle wahrscheinlich sehr konservativ w├Ąhlen, haupts├Ąchlich ihre eigenen Interessen vertreten, die werden Fortschritt und die Interessen ihrer Kinder wahrscheinlich lange Zeit vernachl├Ąssigen. Und von daher ist es dann auch gut, wenn man so fr├╝h wie m├Âglich den Planeten wieder verl├Ąsst und sozusagen aus dem Weg geht, w├╝rde ich sagen. Also nicht, dass jeder seinen Lebensabend verdient, das ist auch nicht falsch zu verstehen, aber ich glaube nicht, dass es gut ist, wenn du eine Gesellschaft von Geronten hast, die die Politik komplett blockieren. Ich habe neulich ├╝berlegt, man br├Ąuchte eigentlich, das Wahlrecht m├╝sste an deine Lebenserwartung gekn├Âpft sein. Also jemand mit 16 sollte eigentlich viel mehr Wahlrecht haben, als jemand der 85 ist, weil er sozusagen die Konsequenzen seiner Wahl viel l├Ąnger zu ertragen hat. Im Moment ist es eher andersrum, dass jemand, der das eventuell alles nicht mehr erleben muss, darf ├╝ber die Zukunft von Menschen bestimmen, die auf dem Planeten, die er oder sie ruiniert hat, ihren Rest ihres Lebens verbringen m├╝ssen. Wir kommen hier vom Hundertsten ins Tausendste.
Wir schaffen noch die zwei Stunden, pass auf.
Heute noch nicht.
Dann wurden wir gefragt, ob wir uns mal Naked Wines angucken k├Ânnten. Ich bin als erstes auf die Webseite gegangen, komme nicht drauf, dann habe ich nochmal ein bisschen rumgesucht, ich komme auf die Investor Seite aus England, also es scheint ein Wein-Abo-Business zu sein, was es schon ein paar Jahre gibt.
Du kommst nicht drauf? Hast du so einen Drunk-Test am Computer, wo du nicht mehr nach zweien stellen darfst?
Ich kam eben nicht drauf, wahrscheinlich ist es wieder irgendeiner meiner Ad-Blocker oder sowas.
Vielleicht weil Naked in der...
Ah ja, genau, genau deswegen. Hat jemand f├╝r dich alle Naked-Webseiten geblockt? Nein, aber ich bin ja hier in einem Coworking-Kindergarten, genau das ist der Grund.
Und da gibt es keinen Masturbationsraum, wo du mal schauen k├Ânntest?
Ich k├Ânnte mir einen Hotspot hier aufbauen, dann k├Ânnte ich wahrscheinlich drauf gehen, aber ja, das macht Sinn. Also ich kann da nichts kaufen, generell ist der Markt glaube ich in Amerika, England und Australien. Es ist so ein Abo-Modell, das ist 40 Dollar im Monat und dann kann ich mir ein bisschen Wein aussuchen und die machen irgendwie die Deals im Hintergrund. Also f├╝r mich erkl├Ąrt so ein bisschen Jugs, Weindepot, Meets, Subscription und ich kann mir jeden Monat was f├╝r 40 Euro, 40 Dollar rausholen.
Ja, kann man sagen, so eine Art Genossenschafts-Flywheel. Du wirst so ein Angel und ich glaube 25 oder 40 Dollar zahlst du und daf├╝r das kriegst du als Guthaben, kannst du auch f├╝r mehr bestellen, kannst du auch anh├Ąufen glaube ich. Ich kann die Webseite besuchen, ich kann aber nicht bestellen und ich war sofort gewuckt, die UX, also schau dir die UX wirklich mal an. Ich glaube nicht, dass du das auf viele Modelle anwenden kannst, aber ich finde es eins der interessantesten, wei├č nicht, ob es das Beste ist, aber eins der interessantesten Onboardings, die ich so gesehen habe. Ich wollte auch sofort bestellen, wei├č nicht, ob das daran liegt, dass ich einen Gl├Ąschen Wein drin hatte, aber hab es leider nicht geschafft, weil ich habe es mehrmals auch versucht, aber es scheitert an der deutschen Adresse. Obwohl man das Land Deutschland, also alles andere ist von der UX her wirklich relativ nah an der Best Practice, aber man kann Deutschland aussuchen, dann aber nicht dahin versenden leider. Obwohl die Kreditkarte schon autorisiert wird und so, aber es kommt dann ganz am Ende leider doch ein Fehler.
Also hast du geleakt, dass die jetzt bald nach Deutschland kommen?
Nee, du kannst auch Gabun oder was wei├č ich, Guatemala anw├Ąhlen. Die haben leider nur kein internationales Shipping. Aber genau, das Konzept ist, also ich glaube sie machen gutes Storytelling, sie sagen, wenn du f├╝r 5 Pfund irgendwie Sainsbury's ein Wein kaufst, ist der Fusel, der da drin ist 30 Penns wert. Wenn du f├╝r 10 Pfund einkaufst, dann ist er ja schon 3 Pfund wert, also dann geht viel mehr der Marge tendenziell ins Produkt rein. Der Rest ist halt Transport, Steuern, Verpackung, Korken und so weiter. Das wei├č man eigentlich schon, aber sie bauen das sehr gut auf. Und dadurch hast du sofort den Eindruck, dass das einzige, was ├╝berhaupt noch Sinn macht, um Wein zu kaufen, ist dieses Konzept, wo sie halt angeblich sozusagen an Marketing, Verpackung und so weiter sparen. Direkt mit jungen, innovativen Winzern zusammenarbeiten, sich den Zwischenhandel sparen. Klingt alles total schl├╝ssig. Ist auch brutal gewachsen w├Ąhrend Corona, wo aber ja auch alles gewachsen ist, was online war. Sekunde, ich gucke mal, wo ich das habe. 2021, das war das Corona-Jahr, haben sie 340 Millionen Pfund, also UK-beheimatet, Umsatz gemacht. Dann f├Ąngt es aber schon an mit den Anpassungen. Sie haben ein sogenanntes Standstill-Ebit. Ich glaube, das ist, was man sonst auch Ebit for Marketing nennen w├╝rde. Also wenn sie keine neuen Nutzer anwerben w├╝rden, dann w├Ąre das ihr Ebit. Das ist nat├╝rlich eine Kennzahl, die man nicht akzeptieren kann. K├Ânnen sie irgendwo als Non-Gap-Mind oder Non-IFRS sicherlich ausweisen, aber das ist jetzt schwer, sich darauf zu verlassen. Sie sagen, nach 5 Jahren haben sie dreimal Payback, also die Akquise kosten wieder drin. 88% des Umsatzes kommen von wiederkehrenden Benutzern. Sie haben rund eine Million aktive Angels, also das sind die, die diese Subscription bezahlen. Dadurch wird die Produktion berechenbar. Sie finanzieren quasi die Produktion der Winemaker, der Winzer, vor mit den Angels. Dadurch kennen sie ungef├Ąhr auch die Absatzmenge. Das ist gar nicht so einfach, das zu skalieren, glaube ich. Kann man sich auch schnell versch├Ątzen. Aber so bauen sie das dann hoch. Sie machen aber schon noch Verlust, wenn man es dann genau nimmt. Wir k├Ânnen jetzt mal ins Q2 2022 gehen. Da machen sie 450 Millionen Umsatz. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung, eine leichte. Das ist gut f├╝r E-Commerce UK im zweiten Quartal. Das ist jetzt so die Mischung zwischen erst und zweiten, weil es offensichtlich ein abweichendes Gesch├Ąftsjahr ist. Da machen sie einen negativen Cashflow von 13 Millionen. Was problematischer ist, ist, dass ihr Inventar steigt. Das sieht fast so aus, dass man den Wein bezahlt oder ankauft. Normalerweise im Herbst, oder? Das w├Ąre perfekt. Dann ist er Weihnachten zur Hochsaison auch schon wieder durchgelaufen. Das Problem ist aber schon, dass das Year-End-Inventory von 66 Millionen Pfund auf 143 Millionen Pfund hochgegangen ist gegen├╝ber dem Vorjahr. Nat├╝rlich wachsen sie dieses Jahr nicht so stark. Das ist ein bisschen kompliziert. Ich finde das mit dem Subscription-Model schlau. Das Flywheel macht Sinn. Letztlich ist es direkt die Consumer f├╝r Wine. Als neigungsorientiertes Investment w├Ąre ich da fast daf├╝r. Also, uns sind nur mit 0,8 Mal Umsatz bewertet. Das ist nat├╝rlich auch relativ g├╝nstig. Sind wie gesagt noch nicht so richtig profitabel. Schwanken sie mal so ein bisschen. Sie waren es w├Ąhrend Corona logischerweise und jetzt sind sie wieder zur├╝ckgefallen. Aber sie akquirieren neue Subscriptions. Ich will diese KPI, Standstill, Ebit nicht so richtig akzeptieren. Aber nat├╝rlich w├╝rde man Marketing jetzt sparen, w├╝rde man schnell ein hohes Ebit machen. Problematisch ist, dieses Direct-to-Consumer f├╝r Wine wurde meiner Meinung nach ungef├Ąhr 20 Mal allein in Deutschland probiert. Weil es nat├╝rlich so schl├╝ssig klingt, warum gehen die Winzer ├╝ber Westwine oder irgendwelche Zwischenh├Ąndler, Peter Mertes und was wei├č ich was es da alles gibt, und kriegen dann nur 1 Euro pro Liter f├╝r ihren Wein, statt es direkt zu verkaufen und 3, 4 Euro zu bekommen. Das klingt alles logisch, aber irgendwie haben die Winzer immer wieder gesagt, ich nehme dir einen Spatz in der Hand und verkaufe regelm├Ą├čig gro├če Mengen, als das Risiko zu tragen, das selber ├╝ber das Internet zu verkaufen und zu verpacken. Ich glaube aber auch, es war noch niemals jemand so nah dran, wie Naked Wine, da ein gutes Modell hinzustellen. Und langfristig sollte es sehr spannend werden, wenn die weiter wachsen k├Ânnen jetzt nach Corona. Wie gesagt, sind relativ g├╝nstig bewertet. Ich k├Ânnte es als Beimischung, also wenn ich Kunde sein k├Ânnte, dann w├╝rde ich es kaufen. Ich w├╝rde mich jetzt nur ├Ąrgern, dass ich die Aktie habe, aber es nicht mehr nutzen kann. Wenn es nach Deutschland kommt, w├╝rde ich mir so eine kleine Beimischung vielleicht holen. Und dann wurden auch gebeten, das mit Havesco zu vergleichen. Die interessanterweise sind auch fast ein ├Ąhnliches Multipel von 0,7. Also Naked Wine ist 0,75 mal Umsatz, Havesco ist 0,68 mal Umsatz, sehr vergleichbar. Die schrumpfen aber, sind nat├╝rlich profitabel, haben 8,8% operative Marge und einen positiven Cashflow von 5%, aber schrumpfen. Und das muss man schon sagen, dass Naked Wine einen kleinen Umsatzanstieg hat im Vergleich zum echt schweren Feuer. Deswegen f├Ąnde ich die spannender und vom Konzept sprechen die mich auch mehr an. Ich finde die Idee eigentlich ganz gut.
Wieso klappt das in Deutschland nicht? Wieso hat das in Deutschland noch keiner geschafft?
Ich wei├č nicht, aber es haben echt viele probiert, mit ein paar Winzern direkt zusammen zu arbeiten. Oder so eine Art Marktplatz f├╝r Winzer zu bauen, ein Shopify f├╝r Winzer, alles schon probiert. Ich finde es auch jedes Mal schl├╝ssig, aber es scheitert gr├Â├čtenteils auch an dem Beitrag. Es gibt ein paar Winzer, die so D2C machen, also die dann irgendwie zumindest ab 12 Flaschen oder so dann auch selber verschicken. Die haben dann auch eine deutlich h├Âhere Marge, glaube ich. Aber am Ende wollen sie auch Berechenbarkeit und sicher gehen, dass sie den Wein 100% loswerden. Und deswegen ist dieser Angel Club so wichtig, weil du relativ sicher sagen kannst, wir haben so und so viel Budget dieses Jahr, um euch diese Charge Wein oder die Ernte dieses Jahres, sie geben ihnen in Anf├╝hrungsstrichen Daten, das hei├čt auf Deutsch, sie sagen, den Chardonnay bitte trocken ausbauen und den, keine Ahnung, Regen k├Ânnt ihr vielleicht sogar ein bisschen halbtrocken ausbauen oder so. Oder der muss ins Fass und der nicht. Also bestimmen vielleicht so ein bisschen mit oder supporten, dass die richtigen Mengen produziert werden und die richtigen Arten. Die Rebsorten kann man nat├╝rlich nicht ├╝ber Nacht ├Ąndern, aber sie k├Ânnen letztlich sehr gut vorhersagen, wie viel Wein sie abnehmen werden und relativ hohe Garantien daf├╝r geben, beziehungsweise die Produktion im Voraus abkaufen oder sichern. Und vielleicht ist das dann genau der Trick, um es doch hinzubekommen mit den Winzern.
F├╝r alle, die jetzt die V├Âgel im Hintergrund h├Âren, Bip wollte das Fenster nicht zumachen. Das w├Ąre so ein besonders aggro Vogel gerade gewesen, der geht gleich wieder. Oder die V├Âgelin. Meinst du, dieses Modell Subscription k├Ânnte sich auch f├╝r andere Branchen durchsetzen oder f├╝r andere Verticals? Ich habe gerade ├╝berlegt, ob es nicht im Supermarkt auch in dem Segment Sinn machen w├╝rde. Also wir haben so eine Biokiste, da zahlen wir jede Woche, jeden Monat, das ist ja eigentlich auch eine Subscription schon. Dass der Kunde dort einfach Geld sparen kann.
Also Wein finde ich total schl├╝ssig. Sechs Flaschen im Monat kaufst du vielleicht sowieso, wenn ich kann, kann ich dir ja mal welche verschenken.
K├Ânnen auch 24 sein, je nachdem.
Je nachdem, wie viele Freunde man hat oder wie viel man verschenken m├Âchte. Die Biokiste hatten wir auch mal im Haushalt. Bei Wein finde ich die ├ťberraschung total gut, bei Biokiste dann irgendwie 14 rote Beete zu bekommen, aber keine Zwiebeln oder so. Kompliziert, aber doch prinzipiell glaube ich schon darin. Kann man auch machen. Und ich finde es gut, auch so ein bisschen zu verstehen, was gerade ├╝berhaupt regional und saisonal angesagt ist, wenn man das so ein bisschen abstimmt. Dann haben wir eine Frage ├╝ber Fundamentals in SaaS-Firmen bekommen.
Die musst du vorlesen, weil ich verstehe die H├Ąlfte der Fundamentals nicht. Und dann kannst du gleich nochmal erkl├Ąren, was ein FCF-Negativ ist. Also Tobi fragt, werden Firmen anders bewertet, wenn sich ihre Fundamentals ├Ąndern?
Ich meine damit zum Beispiel ein SaaS-Business, das durch Wachstum von negativen Free Cash Flows auf positiven Free Cash Flows springt. Also auf Deutsch Cash generiert, wenn w├Ąhrend es vorher Cash verloren hat. Oder von positiven Free Cash Flows, aber Verlusten auf positiven Cash Flows mit Gewinn springt. Kann man beim ├ťberschreiten dieser Meilensteine mit ├╝berdurchschnittlichem Kurswachstum rechnen? Achso, ja, also ich h├Ątte ja auch ein bisschen einfacher rechnen k├Ânnen.
Ja bestimmt, also eine Unprofitable, also eine Growth-Firma muss jetzt auf einmal auf Profitarit├Ąt switchen. Und anstatt jetzt irgendwie eine Mio im Monat zu verbrennen, m├╝ssen sie jetzt eine schwarze Null schreiben. Ganz stark vereinfacht ist es nat├╝rlich so.
Tats├Ąchlich w├╝rde ich da aber nicht so im Sinne von Meilenstein oder so pivotalen Punkten denken, dass jetzt wenn das erste Mal Free Cash Flow generiert wird, dann ist die Company jetzt doppelt so viel wert auf einmal oder so. Sondern es ist eher, also eine Analystin, die sich das anschaut, hat nat├╝rlich immer ein Modell und die wei├č eigentlich dann, ehe das in zwei Quartalen laut der Prognose der Company, die Free Cash Flow positiv ist und weitere zwei Jahre dann auch nach Gap operativen Gewinn macht, zum Beispiel. Das hei├čt, ich w├╝rde da eher gradueller dr├╝ber nachdenken und sagen, die Erreichung dieser Meilensteine ist eigentlich immer schon eingepreist.
Das sagen ja immer alle.
Positive und negative Abweichungen, dass der Kurs jetzt hochspringt oder auch f├Ąllt, passiert eigentlich nur bei zwei Sachen. N├Ąmlich, dass die Ergebnisse brutal verpasst werden, also dass genau diese Erwartungen eben nicht getroffen werden. Dann kommt es eher zu Schwankungen. Also ganz egal, ob das dann so ein Meilenstein ist oder nicht. Aber wenn die Ergebnisse verpasst werden, das hat viel mehr Einfluss. Und wenn die Spezialf├Ąlle sind, vor allen Dingen, dass sich das antizipierte Wachstum oder die Marge, mit der man rechnet, also dass sich das Wachstum beschleunigt zum Beispiel, oder dass sich die Marge verbessert oder der Operating Leverage noch mal st├Ąrker wird. Also das bewegt die Kurse viel mehr, als ob man jetzt eine bestimmte Schwelle ├╝berschreitet. Also es hat nat├╝rlich rein, ich glaube von der Berichterstattung hat das ein bisschen einen Effekt. Und von der Rezeption durch die, sagen wir mal, Retail-Investoren, die einfach nur schauen. Also es gibt nat├╝rlich Investoren, die prinzipiell Firmen meiden, die zum Beispiel Cashflow-negativ sind. Oder die keine Dividende zahlen oder die noch nicht operativ einen Gewinn machen. Und f├╝r die spielt das vielleicht noch eine Rolle. Also ich w├╝rde gar nicht abstreiten, dass es den Effekt gibt. Aber es ist nicht so einfach, wie dass diese Meilensteine jetzt der Grund f├╝r gro├če Kursschwankungen werden in der Regel. Das w├╝rde ich eher verneinen. Sie spielen bestimmt eine kleine Rolle. Wichtiger ist sozusagen, ob diese Erwartungen ├╝bertroffen werden oder ob sie entt├Ąuschend gegen├╝ber den Erwartungen f├Ąllt. Diese Schwellenwerte, die man ├╝berspringen muss wie so eine H├╝rde, das gibt es ja mal nicht. Ich finde es f├╝r eine Firma total wichtig und vielleicht auch f├╝r die Motivation der Mitarbeiter und die Wahrnehmung durch die Presse. Weil das Handelsblatt und managerische Magazinen dann endlich nicht mehr schreiben, die Firma ist nach zwei Jahren ja immer noch nicht profitabel. Was ist da los? Das ist nat├╝rlich sch├Ân, dass man das dann endlich mal hinter sich bringt. So hat Zalando sich bestimmt gefreut oder Amazon, als sie das einmal beweisen konnte, dass man ja tats├Ąchlich damit Geld verdienen kann. Zun├Ąchst einen positiven Cashflow und dann sogar einen operativen Gewinn und dann sogar ein IRFS oder GAP Gewinn. Das ist bestimmt eine Genugtuung. Aber dar├╝ber hinaus ist es eigentlich f├╝r den durchschnittlichen Investor, Investorin, die schauen eher auf andere Sachen. Also zum Beispiel eher die Verh├Ąltniskennzahlen wie Rule of Forty oder sowas. Oder die langfristige Entwicklung im Modell und was der Discounted Cashflow ist, also die Summe der zuk├╝nftigen Cashflows, die sich ergibt aus genau dem, aus der Grossmarge und dem Operating Leverage.
Dann lass uns ein paar Earnings besprechen. Drei St├╝ck, zwei wurden sich gew├╝nscht und MongoDB hatte Mittwoch Earnings. Fangen wir mit Fastly an.
Fastly ist das schlechte Cloudflare, habe ich fr├╝her mal gesagt. Hat sich nachdem auch nicht ausgesprochen gut entwickelt. Also es baut auch CDN-Infrastruktur, damit Gl├Âckler seine Naked-Videos schnell ├╝berall auf der Welt runterladen kann. Fastly baut die Infrastruktur. Immerhin sind auf 100 Millionen Umsatz, 102 Millionen Umsatz jetzt gestiegen. Das entspricht noch einem Anstieg von rund 21 Prozent. Das ist langsamer als das Q1 aller vorherigen Jahre, aber nicht ganz so schlimm wie die anderen Quartale, die zuvor waren. Aber da kommt schon das erste Problem. Die Grossprofit-Marge, also der Rohertragsmarge, ist von 56 Prozent auf 47 Prozent runtergegangen. Also um fast 900 Basispunkte. Das ist schon echt viel. Die Rohmarge ist insofern wichtig, weil das nach der Leistungserstellung alles ist, womit die Firma noch arbeiten kann, um Marketing, Forschung, Gemeinkosten und so weiter zu bezahlen. Das ist der erste Teil, der vom Kuchen weggeht. Fr├╝her war 56 Prozent mehr als die H├Ąlfte vom Umsatz da und jetzt ist auf einmal weniger als die H├Ąlfte des Umsatzes nur noch als Rohmarge verf├╝gbar. Das ist schon eine deutliche Verschlechterung. In dem Fall wieder das Gegenteil vom Operating Leverage, beziehungsweise das negative Operating Leverage. Das hei├čt, sie werden jetzt gr├Â├čer, aber die Marge verschlechtert sich. Das ist eigentlich die falsche Richtung. Dann ist es so, dass ihre ... Sekunde, da ziehe ich mal die Spalten rein, um das noch ein bisschen transparenter zu machen.
Also du bist jetzt bei dir im doppelg├Ąnger.io.
Genau, vollkommen richtig. Ich sehe schon, dass die Kosten schneller wachsen, zumindest in manchen Gebieten, in manchen noch nicht. Also beim R&D wachsen die Kosten, also bei Forschung und Entwicklung, um 40 Prozent. Das ist eben w├Ąhrend der Umsatzung um 20 Prozent w├Ąchst. Das ist ein Problem. Beim Marketing sind sie aber vorsichtiger geblieben mit nur 19 Prozent Anstieg. Und bei den Gemeinkosten liegen sie sogar unter dem Feuer, haben 12 Prozent eingespart schon. Das sagt ja auch viel aus, dass sie sich gen├Âtigt sehen, die Kosten zur├╝ckzufahren teilweise. Und damit sind die Kosten langsamer gestiegen. Also Gesamtkosten, total OPEX, sind langsamer gestiegen als der Umsatz. Aber weil sich die Rohmarge eben verschlechtert hat, reichen selbst die Kosten disziplinisch aus. Und die operative Marge hat sich weiter verschlechtert von 59 Prozent auf minus 61,5 Prozent. Das hei├čt, bei 102 Millionen Umsatz machen sie 64 Millionen, 63 Millionen operativen Verlust. Da gibt es Szenarien, wo das okay ist, aber kein Szenarien funktioniert, wenn man nur 20 Prozent w├Ąchst. An jedem Euro verlieren sie noch 60 Cent und wachsen aber nur 20. Und wenn man jetzt wieder von diesen Modellen redet, dann muss man die Excel-Tabelle ganz weit nach rechts au├čen weiterziehen, bis das irgendwann in einen positiven Bereich kommt. Dann ist ja immer die Frage von diesem Gap Operating Loss. Ist das jetzt wirklich Geld, was sie verlieren oder ist das nur rechnerisch, weil sie viele Aktien rausgeben? Und der Operating Cashflow ist tats├Ąchlich nicht ganz so negativ. Dieses Quartal ist nur minus 13 Prozent, aber das erste Quartal ist da mal ein bisschen st├Ąrker. ├ťber die letzten vier Quartale sind es 71 Millionen negativen Cashflow. Also man blutet schon auch noch ordentlich Geld. Sie haben aber auch noch irgendwie zwei Milliarden auf der Bank, wenn ich mich recht erinnere. Also es ist jetzt nicht so, als ob die an die Wand fahren kurzfristig. Aber sie sind auch Cashflow-negativ und zus├Ątzlich hauen sie halt f├╝nf Prozent neue Shares raus jedes Jahr als Stock-Based Compensation. Die allein ist eben 40 Millionen. Das entspricht ungef├Ąhr 30 Prozent der OPEX, die Share-Based Compensation sind. Das ist mal so der g├Ąngige H├Âchstwert. Das hei├čt, um 40 Millionen wird man quasi verw├Ąssert. Der sonstige Verlust sind irgendwo zwischen 13 und 20 Millionen. Ich glaube, wie gesagt, die sind auch noch mit dreieinhalb Mal Umsatz bew├Ąhrt. Das hei├čt, da ist jetzt das Problem, dass sie sich auch nicht mehr rekapitalisieren k├Ânnen so richtig gut. Sie haben noch zwei Milliarden, so schnell m├╝ssen sie nicht. Ich glaube, die fl├╝ssigen Mittel sind 700 Millionen. Damit kommen sie noch lange aus. Aber mit 20 Prozent Wachstum und so hohen Kosten, super schwer.
Fand ich nie gut.
Jetzt wird es noch schwerer, weil sie nicht mehr g├╝nstig Geld bekommen. Man muss mal verstehen, das kann fr├╝her alles Sinn gemacht haben, als das Geld so billig war. Also was hei├čt, dass Geld billig war? H├Ątte ich dir jetzt vor einem halben Jahr gesagt, Fastly kann mit 100 Millionen Marketing 10 Millionen neues ERA gewinnen.
Ist das ein guter Deal? H├Ątte ich gesagt, ja, wahrscheinlich schon. Sonst h├Ąttest du mich ja jetzt nicht gefragt.
Genau, aber intuitiv w├╝rde man sagen, das ist ja richtig dumm. 100 Millionen ausgeben f├╝r 10 Millionen neues ERA, da muss ich ja 10 Jahre warten. Sozusagen die Payback Period w├Ąre 10. Die Magic Number w├Ąre 0,1. Das ist eigentlich desastr├Âs. Aber wenn dieses ERA mit 100 mal Sales teilweise bewertet wird, dann ist das halt eine Milliarde neue Bewertung. Wenn ich mit 100 Millionen Ausgaben eine Milliarde Market Cap kaufen kann und eventuell die Shareholder nur ein Prozent dilutet werden dadurch, dann habe ich durchaus einen Incentive Vollgas zu fahren. Das haben einige Firmen auch gemacht. Aber wenn dann eben die Bewertungen runterknallen, dann irgendwie so ein Shit hits the fan, dann wird es deutlich schwerer so weiterzumachen und Fastly w├Ąre jetzt nie in dem Bereich, wo sie so hoch bewertet waren. Aber jetzt, wo sie nur noch dreieinhalb mal Umsatz bew├Ąhrt sind und das w├Ąren dann ja eigentlich nur, also Runrate ist 400, dann m├╝ssten sie so eineinhalb Milliarden, Sekunde, ich schaue es mir jetzt nochmal nach, bevor ich Quatsche zahle, erz├Ąhle. 1,5 bis 2,6 Milliarden. Also das sind diese Wertdenke, die sollten sich eher schlecht entwickeln. Gefasst bei 1,5 Milliarden. Ich w├╝rde jetzt wahrscheinlich nicht mehr dagegen wetten. Ich h├Ątte damals dagegen getroffen, das h├Ątte selbst geklappt. Die waren mal bei, am H├Âhepunkt ├╝ber 100 sind jetzt noch 12 wert, also haben fast 90 Prozent verloren. Inzwischen ist dann immer die Gefahr, wenn die nur noch 1,5 Milliarden wert sind, dass doch nochmal jemand kauft. Dann gehen sie halt wieder 20, 30 Prozent hoch. Das Schwert muss man sich nicht ├╝ber den Kopf h├Ąngen, dass da noch eine ├ťbernahme kommt. Deswegen sind die wahrscheinlich schon relativ weit am Boden, w├╝rde ich vermuten. Und dann das weitere Abw├Ąrtspotenzial ist jetzt irgendwann dann doch begrenzt. Was nicht hei├čt, dass es nicht runtergehen kann. Aber das ist dann fast wo ein Hedgefundmanager auch schon wieder die gegenteilige Wette eingehen k├Ânnte. Und sagt, die sind jetzt so verpr├╝gelt, dass die Chance, dass irgendein ├╝berraschendes Event kommt, wie eine ├ťbernahme oder so, h├Âher ist als die Wahrscheinlichkeit, dass sie nochmal die H├Ąlfte verlieren. K├Ânnte ich mir vorstellen. Deswegen w├╝rde ich jetzt nicht mehr dagegen wetten. Ansonsten halte ich es ja f├╝r eine richtig schei├č Kampagne. Also nicht richtig schei├č, sondern es funktioniert einfach nicht gut. Das Produkt wird viel genutzt, tats├Ąchlich auch. Es ist einer der gr├Â├čten Konkurrenten von Klaus Schloer-Flair. Aber es funktioniert halt finanziell meiner Meinung nach nicht. Und die werden, die Kunden werden die immerhin Cashflow profitabel werden. Also mit ein bisschen Kostendisziplin und wenn sie das Wachstum nochmal ein bisschen hochziehen, dann werden sie immerhin Cashflow profitabel. Aber wie gesagt, du wirst hier schon noch ordentlich verw├Ąssert. Neue Aktien im Wert von letzten vier Quartalen allein 150 Millionen. Also bei einer Bewertung Marktkapitalisierung von 1,5 Milliarden. Du kannst dir ausrechnen, was das hei├čt. Wenn jemand st├Ąndig neue Aktien f├╝r 150 Millionen im Jahr rausgibt, dann ist die Bew├Ąsserung logischerweise sogar ├╝ber 5%. Von daher ver├Ąndert sich da meine Einsch├Ątzung zu Fasti nicht. Und dann hat er sich, Sekunde hier steht in der Frage, Shark, drei Fragen, Fastly, Qualis an, Qualis gucken ist ein Security-Unternehmen, das machen wir heute nicht. Was ist die dritte Frage? Habt ihr mal ├╝ber eine Art Doppelg├Ąnger-Academy nachgedacht? Wir ├╝berlegen auf jeden Fall nochmal so ein Basics-Format zu machen, dass wir noch so einfache Fragen oder Grundlagen nochmal besser behandeln. Gegebenenfalls auch visuell, das schauen wir dann, ob es das Video gibt. Frage an Pip, wie viele Stunden Research brauchst du ungef├Ąhr, um ein echtes Bild ├╝ber eine Aktie, ein Unternehmen zu bekommen? Um ein echtes Bild ├╝ber ein Aktie-Unternehmen zu bekommen, brauche ich zwei, drei Jahre eigentlich. Also wenn ich das Unternehmen kenne.
Kaufst du am Anfang oder am Ende von dem Research? Oder immer zwischendurch? Verstehe ich nicht. Wann kaufst du die Aktien? Nach zwei Jahren? Oder am Anfang und dann befasst du dich?
Achso, ich kauf die dann schon mal. Ich kauf die schon mal fr├╝her. Aber oft verstehe ich dann erst nach zwei Jahren, wie es funktioniert. Nein, aber wenn ich das Unternehmen grundlegend kenne, verstehe ich um mir zum Beispiel ein Unternehmen, was ich noch nicht vorbereitet habe. Achso, da muss ich ├╝brigens, siehst du, sehr guter Punkt. Da muss ich n├Ąmlich noch richtig stellen. Da haben sich viele H├Ârer und H├Ârerinnen auch zu Recht beschwert, dass ich bei Digital Turbine, ne, bei Apps, doch Digital Turbine ist das, einen Fehler gemacht habe. Und da habe ich gesagt, dass der Umsatz geschrumpft ist.
Das stimmt auch.
Das liegt aber unter anderem daran, dass sie ihr Accounting ver├Ąndert haben. Und zwar machen die viel so Revenue-Share-Deals. Also das ist der Publisher oder Hersteller der Handys. Also die installieren, machen Pre-Installs auf Handys oder teilen sich Werbeeinnahmen f├╝r Apps mit Publishern. Und sie sind jetzt dazu umgestiegen, dass sie den Revenue-Share nicht mehr ├╝ber ihre eigenen B├╝cher laufen lassen. Also sie sagen, wir verbuchen nur das Geld, was wir wirklich kriegen und berechnen darauf die Grossmarge, statt zu sagen wie vorher, wir lassen das alles ├╝ber unsere B├╝cher laufen, dann zahlen wir den Revenue-Share aus, das sind Cost of Goods und dann haben wir noch unsere eigenen Cost of Goods. Deswegen ist die Rohmarge jetzt auch hochgegangen von, ja von 41 auf 68. Das hat auch wieder mit der ├ťbernahme zu tun von Fiber. So weit ist sie gar nicht hochgegangen. Im Vergleich zum Vorquartal ist sie zum Beispiel von 27% auf 48% hochgegangen. Was dazu passt, dass man die H├Ąlfte oder 45% Revenue-Share dann nicht mehr ├╝ber die eigenen B├╝cher laufen l├Ąsst. So oder so stimmt aber, dass der Grossprofit, n├Ąmlich was ├╝brig bleibt, und da bleibe ich auch bei meiner Einsch├Ątzung, geschrumpft ist. Das ist teilweise saisonal, weil das Q4 bei denen nicht das Weihnachtsquartal ist. Aber dass die jetzt dynamisch wachsen, finde ich trotzdem nicht. Deswegen bleibe ich bei meiner Einsch├Ątzung. Richtig ist aber, dass ich nicht den Grund, ich habe ja vermutet, dass es irgendeinen Grund gibt, warum das jetzt sich halbiert. Und jetzt kennen wir den Grund dank unserer H├Ârer,
die aufgepasst haben. Zur├╝ck zur Frage.
Um eine Firma grundlegend zu verstehen, baue ich hier meinen Cheat. Das dauert irgendwie zwischen 30 und 45 Minuten, wenn ich zwei Jahre nur voll mache. Dabei f├Ąllt mir eigentlich schon, also die Auff├Ąlligkeiten, ├╝ber die ich dann spreche, die fallen mir eigentlich beim Bearbeiten dieses Cheats schon ganz gut auf. Und die Schl├╝ssel, die daraus zu ziehen, um dann Saisonalit├Ąt oder so etwas, aber wirklich vollends zu verstehen, brauche ich dann manchmal doch schon ein bisschen lange. Und so richtig gut versteht man es eigentlich auch nur, wenn man die Earningsquads und so etwas verfolgt, was ich ehrlich gesagt nicht bei allen Aktien oder bei den wenigsten Aktien schaffe. Einfach, weil das nicht mein Hauptberuf ist. Dann m├╝sste ich was an meinem Leben ver├Ąndern, dann k├Ânnte ich mir Earningsquads anh├Âren oder nachlesen. Dann k├Ânnte ich das noch besser. Aber ich w├╝rde sagen, eine Stunde reicht, um einen oberfl├Ąchlichen Eindruck zu bekommen. Aber das hei├čt dann zum Beispiel, ich kenne dann jetzt von einem Fastly nicht jedes Produkt so. Ich wei├č, dass die so ein CDN machen und eine Auslieferung von Daten. Aber ob die jetzt so etwas wie einen Cloud-Frameworker haben oder nicht, das wei├č ich dann nat├╝rlich noch nicht. Ich schaue dann manchmal sehr aus der Zahlenbrille raus und kann nicht das gesamte Produktportfolio der Firma ├╝berschauen. Aber die meisten Leute, die Procter & Gamble haben, kennen auch nicht jede einzelne Procter & Gamble-Marke,
w├╝rde ich behaupten.
Deswegen die wertbildenden Bestandteile, die kenne ich meistens dann schon halbwegs.
Dann lass uns zum letzten Earnings gehen. MongoDB Datenbankmanagement-System. Seit November 2021 halbiert, aber jetzt in den letzten f├╝nf Tagen plus fast 25% hat zweimal so Spr├╝nge gemacht. Einmal nach Earnings und jetzt nochmal. Was ist da los?
Ja genau, es ist relativ stark. 50% nur verlieren, in dem was relativ stark bewertet war vorher, ist gar nicht so schlecht, muss man schon sagen. Wie du sagst, ist eigentlich eine der beliebtesten Datenbanken,
w├╝rde ich sagen.
Also es ist eine NoSQL-Datenbank. Alternative zu CouchDB oder Postgres SQL oder Apache Cassandra k├Ânnte man auch nutzen. Aber ich sehe da schon relativ viele im Einsatz, relativ blickbar entwickeln. Ich habe die auch in Sheet gebaut schon. Mdb, warte mal, ich verschiebe die noch in die richtige Stelle hier alphabetisch.
Wenn mir mal einer einen Shortcut sagen kann, wie man Reiter schneller verschieben kann bei Google Sheets. Bei Excel kriege ich das hin, aber bei Google Sheets nervt das ganz sch├Ân. Jetzt ist es alphabetisch in der richtigen Stelle. Deswegen, die m├╝ssten wir eigentlich drin lassen, die Pausen waren so ein Sonnenmoment. Du musst es mal selber machen, weil diese Scroll-Leiste bewegt sich so langsam, wenn du es an den Rand ziehst, dass meine Geduld ein bisschen strapaziert ist.
Also MongoDB ist eine der wenigen Cloud-Companies, die ├╝ber eine Milliarde Runrate Revenue, 275 Millionen Umsatz im letzten Quartal, also auf Jahressicht annualisiert schon ├╝ber eine Milliarde Umsatz. Und das ist alleine Subscription Revenue. Dann haben sie noch so 11 Millionen Service Revenue. Das steigern sie nicht mehr so, das w├Ąchst schon noch mit, obwohl dieses Jahr ist es sogar um 53 Prozent gewachsen, was eigentlich ganz sch├Ân viel ist. Und so kommen sie auf insgesamt 285 Millionen Umsatz. Umsatz w├Ąchst insgesamt mit 57 Prozent, also schon noch sehr dynamisch. Sieht man auch, dass es ein relativ beliebtes Produkt ist, wenn Datenbanktechnologie schneller als der Markt w├Ąchst. Oder kriegen wir Revenue Expansion? Sekunde. Ich habe es nicht gefunden.
M├╝sste ich nochmal gucken.
Die Rohmarge ist schon ganz solide mit 75,5 Prozent. Das wird Richtung 80 gehen. Wahrscheinlich ist es Non-Gap. Also wenn man jetzt, Sekunde, jetzt k├Ânnen wir hier die, also wir haben Total Cost of Revenue von 78 Millionen. Da k├Ąmen jetzt noch 6 Millionen Service Compensation runter. Und dann w├Ąre man genau bei den 80 Prozent Rohmarge. Man kann davon ausgehen, dass eigentlich jede Firma, die das irgendwie hinbekommt, versucht, auf eine 80 Prozent Rohmarge zuzuarbeiten. In dem Fall ist es eben der Share-Anteil, der da noch fehlt. Noch sch├Âner w├Ąre es nat├╝rlich, wenn man nach Gap auch schon bei 80 Prozent. Hier w├╝rde man nach Non-Gap, also ohne die Shares, die an die Entwickler rausgegeben werden, w├Ąre man bei 80, so ist man noch bei 75,5, was aber auch schon ganz gut ist. Die Kosten wachsen langsamer als der Umsatz, n├Ąmlich nur mit 50 Prozent, w├Ąhrend der Umsatz ja mit 57 Prozent w├Ąchst. Die Rohmarge ist um 270 Basispunkte, also 2,7 Prozent, ausgebaut worden. Das hei├čt, die weitet sich aus mit mehr Umsatz und die Kosten wachsen langsamer. Das hei├čt, sch├Âner Operating Leverage, also es funktioniert mit mehr Scale, wird die Firma effizienter, w├Ąhrend der operative Verlust nach Gap noch minus 35 Prozent im Vorjahr war, ist er jetzt nur noch minus 27,7. Das hei├čt, man verliert weniger und der Cashflow ist sogar schon positiv, sowohl Free Cashflow als auch Operating Cashflow. Zwischen drei und vier Prozent des Umsatzes bleibt in diesem Quartal h├Ąngen, auch auf Last 12 Months, LTM, wenn man die letzten vier Quartale anschaut, ist man auch bei einem positiven Wert. Das hei├čt, die Firma ist Cashflow-positiv, das ist gut, das hei├čt, die wird es wahrscheinlich l├Ąnger geben. Dieser rechnerische Verlust, also dass die Operating Marge schon noch minus rund 28 Prozent ist, die liegt dann immer typischerweise eben entweder an der Aktivierung von Software, aber hier vor allen Dingen wieder an Share-Based Compensation. Die sind n├Ąmlich wieder genau 30 Prozent der operativen Kosten, w├Ąre nochmal in Aktien rausgegeben. Das ist halt genau das, was dann zwischen Gap und Non-Gap Ergebnis oder Free Cashflow fehlt. Glauben wir aber jetzt dem Free Cashflow und ignorieren die Shares, dann w├Ąre man bei einer Rule of 40 von 60 Prozent oder nach operativer Marge sogar 64 Prozent. Das ist ja mal ein ganz guter Wert, aber da spielen jetzt die Shares eben noch keine Rolle drin. Das hei├čt aber prinzipiell, dass die Firma effizient w├Ąchst. Die Magic Number, die die Marketing-Effizienz ausdr├╝ckt, ist bei 0,44. Das ist ein bisschen zu niedrig, scheint aber saisonal zu sein, weil sie immer im ersten Quartal nur um die 0,4 ist, w├Ąhrend sie in den anderen Quartalen dann aber bis zu 0,88 hochgeht. Der Durchschnitt w├Ąre jetzt zum Beispiel 0,76, was eine sehr gute Magic Number ist. Das hei├čt, das ist nur quartalsweise Schwankung, das sieht gut aus. Marketingquote relativ niedrig mit nur 35 Prozent. Also eigentlich sieht das alles gut aus. Ich w├╝rde vermuten, dass ob des hohen Wachstums und dass sie zumindest Cashflow-positiv sind, sie auch entsprechend teuer sind, also schon noch ein zweistelliges Sales Multiple haben, sind 20 Milliarden wert. Und das ist bei einer Milliarde Umsatz dann eben genau 20 Mal, obwohl 285 Millionen Umsatz machen sie ja schon, das sind eher 16 Mal der 2023er Umsatz. Wobei der steigt dann wieder noch ein bisschen mehr, also der 2022er Umsatz 16 Mal. Ja, das ist, glaube ich, ein gutes Unternehmen. Da muss man nat├╝rlich drauf achten. Der Wachstum beschleunigt sich, muss man auch nochmal sagen, das ist auch wichtig. Das war in den letzten zw├Âlf Quartalen, in den letzten acht Quartalen nicht so hoch wie jetzt.
Subscription Revenue, das liegt sch├Ân zu.
Das wird jetzt wahrscheinlich nicht ewig so sein, aber wenn das so bleibt, wachsen die schon sehr effizient, aber sind auch halt nicht alles andere als g├╝nstig. Von daher, es n├Âtigt sich jetzt nicht, auf der Eins zu steigen, aber in den Top 20 der SaaS-Stocks, die es gerade gibt, w├Ąre das, glaube ich, drin. Auch wenn Bewertung halt schon relativ fair ist, oder wenn du jetzt ein Discounted Cashflow-Modell machen w├╝rdest, dann w├╝rde jetzt nicht viel ├╝brig bleiben, und du w├╝rdest wahrscheinlich auf einen niedrigen Unternehmenswert sogar rauskommen. Aber du wei├čt ja auch nicht, was da sozusagen noch kommen kann, an zus├Ątzlichem TAM oder Markt. Ach so, und das Einzige, was so ein bisschen tr├╝bt eigentlich, ist, dass die gro├čen Kunden mit mehr als 100.000 Umsatz, die wachsen definitiv noch, aber wachsen langsamer. Und ich muss noch mal gucken, ob ich eine Pr├Ąsentation finde, wo ich auch die Revenue-Expansion finde. Aber ich w├╝rde vermuten, die geht runter, weil die Anzahl der gro├čen Kunden nicht mehr so schnell w├Ąchst wie vorher. Die kleinen Kunden haben sich so viele hinzugef├╝gt wie noch nie, nein, nicht wie noch nie, aber schon sehr, sehr viele. Also bleibt das Kundenwachstum in absoluten Zahlen sehr hoch. Bei den gro├čen Kunden ist es im Vorquartal bei 106 gewesen, jetzt aber bei 72. Das kann nat├╝rlich auch wieder, ja, das k├Ânnte schon auch wieder Saisonalit├Ąt sein. Ne, das sieht aus wie Saisonalit├Ąt. Nehme ich zur├╝ck. Das kann kein W├Ąsserchen tr├╝ben.
Hier, eigentlich sieht alles gut aus.
Ist nur teuer, muss man sich leisten wollen, aber die Zahlen sehen gut aus. Der ├╝bliche Kritikpunkt wird die hohe Sharebase-Compensation sein. Aber wenn man das nicht mag, dann muss man sich irgendwie 40 Jahre alte Softwarefirmen anschauen. Dann ist das irgendwann weg sp├Ąter. Aber das ist nun mal so bei schnell wachsenden Firmen. Und im Zweifel m├Âchtest du lieber mit Aktien als mit Geld verbessert werden. Gerade das Geld festzuhalten ist ja im Zweifel gar nicht so doof.
Pip, vielen Dank. Ich freue mich auf die n├Ąchste Aufnahme.
Machst du Freitag wieder dein Mittagessen, dein Fr├╝hschoppen da?
Ich glaube noch nicht. Also Bewerbungen f├╝r Mittag mit Malte gehen rein per DM. Es gab ja schon Leute, die aus Wien anreisen w├╝rden, um dieses Happening mitzuerleben. Ich glaube allerdings, wir werden es bi-weekly machen. Ist dann doch zu anstrengend jeden Freitag.
Aber es gab auch H├Ârer, die gesagt haben, du warst gut drauf.
Ich war auf jeden Fall gut drauf. Das kann man so zusammenfassen. Also wenn ihr die Folge noch nicht geh├Ârt habt, geht zur├╝ck. Folge vom Samstag. Sch├Âne Woche, bleibt gesund.
Ansonsten ist hier Trello noch relativ leer. Wir k├Ânnen ja darauf setzen, dass Elon Musk auf jeden Fall noch 2, 3 News bringen wird. Wir hatten keine Leos diese Woche.
Doch, Superhuman hat 25% rausgeworfen.
25.
Und was gab es noch? Cazoo. Bird, 23%.
Das war wahrscheinlich auch wieder nur das Management.
Superhuman, krass.
Ein paar News kriegen wir leider wahrscheinlich wieder rein. Ansonsten freuen wir uns ├╝ber so gute Fragen wie diesmal.
Knapp aus, hat die Strategie ge├Ąndert. Hat auch ein paar Leute rausgeworfen. Also bis Mittwoch. Peace. Ciao, ciao. Bis Mittwoch? Also bis Samstag. Bis Samstag. Peace.