Doppelg├Ąnger Folge #152 vom 11. Juni 2022

Why own it 2.0? | ­čÄž Spotify Investor Day | Apple Pay Later | Proof of Concept | Earnings: Docusign & The RealReal

Alan m├Âchte, dass Gl├Âckler Why own it 2.0 macht. Spotify m├Âchte einen gr├Â├čeren TAM. Apple macht ernst mit Pay Later. Wieviel Prozent der eigentlichen Leistung sollte ein Software MVP besitzen? Wie bekommt man Feedback von Unternehmen? Promotion oder Jobbeginn? Sicherheitsdepot auscashen? Docusign und The RealReal Earnings.

Philipp Gl├Âckler (https://twitter.com/gloeckler) und Philipp Kl├Âckner (https://twitter.com/pip_net) sprechen heute ├╝ber:

(00:00:00) LinkedIn Feed x Links

(00:11:20) Why Own It x Delivery

(00:16:20) Spotify Investors Day

(00:25:50) Apple BNPL

(00:37:00) Was muss MVP k├Ânnen

(00:44:30) Wirtschaft vs Promovieren

(00:53:20) Docusign

Shownotes:

Unentbehrlich Podcast: https://www.unentbehrlich.co/

LinkedIn Feed #algorithm Post von Pip: https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:6940625947163287552/

Spotify XYZ Tweet von Gloeckler: https://twitter.com/gloeckler/status/1534977278995845120

FinanceFWD #137 mit Philipp Kl├Âckner https://financefwd.com/de/pip-kloeckner-klarna-podcast/

Doppelg├Ąnger Tech Talk Podcast

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Post Production by Jan Wagener https://twitter.com/JanAusDemOff

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Willkommen im Doppelg├Ąnger Tech Talk Podcast Folge 152 Mitte Juni. Pipp, meine erste Frage an dich. Was ist los mit dem LinkedIn Algorithmus? Pippen
Oh, ich seh grad...
Und wieso ist dein Ton von deinem Rechner noch an?
Genau, neulich gab es einen Podcast, kann man sagen, bei Alles auf Aktien, bei der Barki vom Digital Leaders Fund zu Gast war. Im Hintergrund st├Ąndig die Outlook-Message zu h├Âren. So, aber ich hab's jetzt ausgemacht. Ansonsten fand ich ihn einen interessanten Podcast, ehrlich gesagt. Keine Werbung und so, aber kann man empfehlen. Hat weniger Quatsch erz├Ąhlt als der Durchschnittsgast. Inklusive mir. Jetzt hab ich vergessen, was ich fragen soll. Achso, LinkedIn. Hab ich doch ausf├╝hrlich auf LinkedIn geschildert.
Ja, too long didn't read.
Genau, also mein Eindruck ist, und es ist mir aufgefallen, weil ein guter Freund hat einen Podcast gestartet, Marius von Heyjobs, ohne B├Ąr, der hei├čt der Podcast, kann man mal reinh├Âren, geht so um die Probleme beim Fachkr├Ąftemangel. Die erste Folge ist drau├čen. Ich hab mich ├╝berlegt, wie kann man das promoten oder helfen? Und entweder fang ich an zu schreiben und merk dann, achso, jetzt m├╝sste ich einen Link posten, und dann wei├č ich schon, der Post bekommt eh keine Reichweite. Oder ich lass es gleich oder denk, LinkedIn ist nicht der richtige Weg. Also man zensiert sich meiner Meinung nach, oder ich tu das zumindest, weil ich glaube, teilweise diesen Algorithmus zumindest beobachten zu k├Ânnen, verstehen kann ich nat├╝rlich nicht, das kann nicht mal der, der ihn geschrieben hat, beziehungsweise kein Algorithmus, sondern das Ergebnis von Machine Learning h├Âchstwahrscheinlich. Deswegen zensiert man sich selber, und ich poste eigentlich nichts mehr, wo Links dran sind, weil ich wei├č, im Zweifel erreicht das niemand. Oder immer weniger. Das klingelt jetzt auch noch. Wer ist das denn? Sekunde. Das war jemand von eBay Kleinanzeigen, die einen Puddel abholen wollte. So, wo war ich stehen geblieben? Der Eindruck ist, dass sobald man einen Link zu einer externen Ressource benutzt, also einen ausgehenden Link, scheint man deutlich weniger Reichweite zu bekommen. Und mein Verdacht war, dass das dadurch passiert, dass man LinkedIn, das Nutzerverhalten beobachtet und insbesondere darauf schaut, wie viel Zeit man auf LinkedIn verbringt. W├╝rde man auf einen externen Link klicken, dann verl├Ąsst man das Netzwerk, ja? Und damit w├╝rde die Session, sozusagen so ein Session-Timeout eintreten. Man benutzt keine weitere Funktion mehr, und das k├Ânnte von einem Algorithmus, der eventuell auf die falsche KPI optimiert, dann missverstanden werden, als das war jetzt ein schlechter User Experience, weil ich ja LinkedIn verlassen habe daraufhin. Es hat sich dann jemand von LinkedIn gemeldet und gesagt, dass das nicht der Fall ist. Also ich h├Ątte dann vorgeschlagen, was man eigentlich machen sollte, ist sozusagen wieder mehr Links zu zeigen. Das ist gar nicht so einfach, weil es ja trainiert ist. Also es ist ja kein Algorithmus, das hei├čt, du kannst es auch nicht einfach so ver├Ąndern. Sondern es w├Ąre gar nicht so schwer, das wieder, gar nicht so einfach, das wieder umzutrainieren. Aber man m├╝sste eigentlich mal ├╝ber einen l├Ąngeren Zeitraum Nutzern mehr Links zeigen und dann gucken, ob die Gesamtnutzungsdauer, die Gesamtzeit, die man oder Sessions, die man auf LinkedIn verbringt, innerhalb von 30 oder 90 Tagen, ob die nicht vielleicht sogar hochgeht dadurch. Also ob das wie so ein Twitter funktionieren kann irgendwann. Das war mein Vorschlag. Das ist auf erstaunlich viel Zuspruch gesto├čen. Also den Eindruck scheinen mehrere Nutzer und Nutzerinnen zu haben, dass das genauso ist. Eine der Resultate daraus ist nat├╝rlich, dass gerade dadurch, indem man das eine diskriminiert, inzentiviert man nat├╝rlich auch diese ganze Selbstdarstellerei. Dass Leute ├╝ber sich selber schreiben, irgendwelche, manchmal sinnvoll, manchmal belanglosen Texte. Und dadurch, LinkedIn hat ja schon bei manchen Leuten den Ruf, dass sie so sagen, das ist ein Netzwerk der Selbstdarsteller und Promoter irgendwie. Und das macht ja auch Sinn, wenn ich auf externe, auf andere Inhalte, egal wie gut die sind, nicht verweisen kann. Oder wenn das nicht gesehen wird, dann das, was ├╝brig bleibt, muss dann ja selbstreferenziell sein. Fast zwangsl├Ąufig oder zumindest gibt es ein gewisses Bias in die Richtung dann. Und dann hat, nachdem wirklich viele Leute damit interagiert haben, sich tats├Ąchlich jemand von LinkedIn auch gemeldet und gesagt, dass sie nicht auf Time Spent in App optimieren. Lynn hat geschrieben, Hi Philipp, I work at LinkedIn on the Feed Product. Lynn ist Director of Product Management at LinkedIn. We are not optimizing for Time Spent in App, because it's not what we've heard from our members that they want from the product. Posts that are successful in LinkedIn spark conversations and great discussions with your network. Und dann verlinkt sie einen Artikel, der aber nicht besonders aufschlussreich ist, um ehrlich zu sein. Spark conversations and discussions, das, daraus w├╝rde ich jetzt lesen, das hat sie, glaube ich, noch nicht best├Ątigt, das hohe Engagement-Raten mit dem Content im Sinne von Kommentaren und vielleicht Reactions, also den Reaktionen darauf. K├Ânnten das sein, was LinkedIn dann tats├Ąchlich sozusagen als Optimierungskriterium nutzt. Das hei├čt, man muss das Ziel, um Reichweite zu bekommen, w├Ąre dann m├Âglichst viele Leute sozusagen zu motivieren, in den Kommentaren teilzunehmen. Und das wiederum w├╝rde ja an den gleichen dunklen Ort f├╝hren, wo Facebook gelandet ist, oder? Weil dann, also wenn ich, ich wei├č genau, wie ich viele Kommentare generieren kann, das geht ganz schnell. Das mache ich manchmal bei uns auf dem Discord-Server. Oder wir k├Ânnen auch mal Wahlrecht diskutieren, das soll auch hashen, habe ich geh├Ârt. Also ich glaube, dass das vielleicht nicht der richtige Weg ist. Man k├Ânnte ja Link Clicks als ein Kriterium auch nehmen und damit w├╝rde man ja sehen, ob Content, externer Content interessant war f├╝r die Nutzer. Wie auch immer, ich w├╝nsche mir einfach, dass LinkedIn, weil es ja schon eine sehr, sehr interessante Audience ist, dass man a, da mehr Inhalt teilen k├Ânnte, aber auch mehr spannenden Inhalt, externen Inhalt finden k├Ânnte, so wie es bei Twitter ist. Aber vielleicht ist die Wahrheit auch, daf├╝r ist halt Twitter da und Twitter macht das einfach zehnmal besser. Und dann soll LinkedIn halt irgendwie dieses im Kreis masturbieren sein und auch auffallen, wei├č nicht. Ich fand es aber schade. Und ein gutes Beispiel ├╝brigens f├╝r, dass diese polarisieren oder kontroversen Inhalte oder auch emotionalen Inhalte deutlich mehr Reach bekommen ist. Also dieser Post, der jetzt schon sehr, sehr gut sozusagen rezipiert wurde, hat 160.000 Impressions gehabt, was schon sehr viel ist. Ich selber habe es rund 20.000 voller, aber der ist deutlich weiter gereist, wie man sieht. Aber zum Vergleich, dieses Anti-Schusswaffen-Video von Steve Kerr, dem Gold-State-Warriors-Trainer, hat fast eine Million Leute erreicht. Da war kein Link drin, sondern ein Video. Und aber nat├╝rlich war es f├╝r Leute unheimlich stark. Also da gab es 260 Kommentare, allein 700 Mal geteilt wurde es. Nat├╝rlich funktioniert das besser. Aber ob das jetzt der Inhalt ist, den ich wirklich auf LinkedIn sehen will, da bin ich mir eben gar nicht so sicher. Das war ja auch eher ein Test, der auch sehr gut funktioniert hat. Ich wei├č es nicht.
Ich habe auch eine kleine LinkedIn-Erfahrung die Tage gemacht. Wir haben ja jetzt, Earnings Season ist ja mehr oder minder vorbei und dann habe ich ├╝ber unseren Account einmal auf Twitter, einmal auf LinkedIn gefragt nach Fragen. Ich habe nat├╝rlich auch, also Fairness halber muss ich sagen, ich habe ├╝ber meinen eigenen Account nochmal den Doppelg├Ąnger-Account getweetet. Aber das Ergebnis ist schon krass. 37 Comments bei Twitter und 2 Comments bei LinkedIn. Das f├╝hlt sich so an wie fr├╝her die Facebook-Pages, in die man viel Zeit investiert hat, in die man kostenlos Leute erreichen konnte und dann ├╝ber die Zeit immer weniger erreichen konnte und immer mehr zahlen musste, um dann wirklich noch sichtbar zu sein.
K├Ânnte auch daran liegen, dass wir von dem Doppelg├Ąnger-Profil auf LinkedIn nicht regelm├Ą├čig posten. Also gibt es eigentlich keinen Track-Record. Und dass Leute vielleicht eher anonym auf Twitter bereit sind, dumme Fragen zu stellen, als auf LinkedIn, wo ihre Mitarbeiter und Kollegen mitlesen. Vielleicht ist es dann schon so, dass es f├╝r jeden Use-Case ein Netzwerk gibt und wenn ich einen Podcast oder eine gute Studie teilen will, dann mache ich das eben eher auf Twitter, weil auf LinkedIn m├╝sste ich dazu per Screenshots lauter Slides bauen. Um zum Beispiel die Ergebnisse einer Studie zu teilen, w├Ąre der einzige Weg auf LinkedIn, das in lauter Slides zu zerhacken und eine Slideshow draus zu machen. Ansonsten w├╝rde es sehr begrenzt sein im Reach, w├╝rde ich behaupten. Einzelne Slides mit plakativen Zahlen, so dieses E-Commerce-Wachstum zum Beispiel, was ich mal gepostet habe, das funktioniert schon noch gut auf LinkedIn, wenn das hilfreich ist. Aber eigentlich ist es zu kompliziert, weil ich muss immer einen Umweg finden, um dieses Feed zu hacken eigentlich, was echt wenig Spa├č macht und dann macht man es lieber direkt auf Twitter.
Du hast dich die letzten Monate ja viel mit so 10 Minuten Superm├Ąrkten besch├Ąftigt. Meine Frage, die mir heute oder gestern so kurz gekommen ist, w├Ąre die L├Âsung nicht, dass man bei diesen Angeboten auch Selbstabholer machen k├Ânnte? Also werden so ├Ąhnlich wie E-Commerce-Firmen, die einmal Retail-Stores gemacht haben, werden nicht Online-Superm├Ąrkte oder Fahrrad-Superm├Ąrkte irgendwann auch zu Selbstabholer-Superm├Ąrkten?
Omni-Channel-Quick-Commerce, Pick&Collect.
Ja, oder ich spare mir die 1,90 und hole das Zeug selbst ab, weil es wurde ja sowieso jetzt irgendwie an jeder Ecke so ein Ding hingestellt.
Ja, komisch, das war noch sch├Ân. Ich wei├č gar nicht, ob mal jemand dar├╝ber nachgedacht hat oder gesagt. Also das Picking ist ein relativ effizienter Prozess. Problematisch w├Ąre so ein bisschen die Ware dann so lange dort stehen zu lassen. Also ich finde es erst mal eine gute Idee. Wenn Leute das machen wollen, ist das schon gar nicht doof.
Danke, und du?
Problem ist so ein bisschen, du musst die Ware lagern, wenn immer Tiefk├╝hl-Sachen drin sind oder Fleisch, Hackfleisch oder sowas. Dann kannst du es nicht einfach im Laden stehen lassen.
Doch, daf├╝r habe ich eine L├Âsung. Locker.
Wie locker?
Es gibt so ├Ąhnlich wie so ein DAL oder Amazon-Locker. Da gibt es vor der Location ein Locker, da gibt es K├╝hl-Locker und Normal-Locker. Da steht das Zeug drin und es gibt halt den Deal, dass die Person das in den n├Ąchsten vier Stunden abholen muss. Wenn nicht, wird es gespendet.
Okay, das hast du dir bei den Sylt-Punks abgekuckt, den Schluck mit dem Locker, oder? Haben wir das schon erz├Ąhlt?
Ne, ne? Bester Growth Hack des Jahres.
Das ist auf jeden Fall Profitr├Ąnkerei. Da haben sich Leute nach Sylt ins DHL-Locker oder Amazon-Locker Schnaps bestellt, um den nicht mit dem Zug mitnehmen zu m├╝ssen. Finde ich h├Âchst professionell. Die Locker nehmen nat├╝rlich wieder viel Platz weg. Und im ├Âffentlichen Stra├čenraum darfst du sie nicht stellen. Du kannst nat├╝rlich die Storefront dazu nutzen. Die ist ja ein relativ toter Platz bei dem Modell. Die Frage ist, wie viele Kunden m├Âchten das wirklich? Du sparst letztes Jahr nur die Zeit im Supermarkt selber.
Ja, oder du sparst dir auch die Zeit zu Hause zu sein. Wenn man jetzt sagt, die Leute gehen wieder mehr ins B├╝ro und sind nicht mehr so viel zu Hause und wollen zu Hause nicht gest├Ârt werden oder das Geld sparen oder sowas. Und es ist eh convenient, weil es auf dem Weg nach Hause ist. Das ist nat├╝rlich einfacher, die Sachen gepickt zu bekommen, die T├╝ten abzuholen und hochzutragen als alles andere.
Ja, also der Mehrwert w├Ąre dann, dass dir das Picken in der App besser gef├Ąllt als in einem echten Supermarkt. Und du w├╝rdest die Zeit an der Kasse sparen. Aber die ist ja gar nicht so lang in der Regel, au├čer zu absoluten Sto├čzahlen. Ich wei├č nicht, also aus Unit Economics Sicht ist das total spannend. Ich wei├č noch nicht, bei wie vielen Leuten das auf den Geschmack trifft. F├╝r mich selber w├Ąre es ehrlich gesagt nicht so interessant.
Wie bist du denn darauf gekommen? Ich hab dir gerade einen Link ├╝ber Discord geschickt. Und zwar ein Kollege von mir, Alan, der versucht, mich seit drei Jahren zu ├╝berzeugen, dass ich Why Own It wieder erleben sollte. Also diese App, die ich mal gehabt habe, wo man sich Produkte von Freunden und Nachbarn leihen kann. So, jetzt habe ich die Tage das erste Mal ein Modell gesehen, von Alan geschickt bekommen. Und du musst mir jetzt ausreden, dass das eine gute Idee ist. Folgendes, das ist ein holl├Ąndisches Startup. Das machen auch Leute, die schon irgendwie ein, zwei Sachen gemacht haben. Es ist so, dass es mit Lastenr├Ądern funktioniert. Es gibt 120 Produkte, die man sich in einem Abo ├╝ber diesen Service holen kann. Das hei├čt, man zahlt, glaube ich, es gibt verschiedene Staffeln, sagen wir mal 10 Euro im Monat. Und dann kannst du dir die Bohrmaschine bringen lassen. Also Quick Commerce meets Rental Economy. Wie findest du die Idee? Lastenrad habe ich, Bohrmaschine habe ich auch. W├╝rde auch jemand ein, zwei Gesichter kennen, die auf den Job gut passen w├╝rden? Ist das ein Experiment wert oder nicht?
Wie kannst du f├╝r 10 Euro mehrere solcher Fahrten pro Kunde ... Achso, du kannst Roundtrip machen. Also du kriegst es nicht on demand, sondern du bestellst es und dann wird es dir irgendwie in den n├Ąchsten drei Tagen vorbeigebracht. Dann kannst du n├Ąmlich so Milchm├Ąnnchen-System fahren.
Ich bin mir mit dem Abo auch nicht so sicher, ob das das beste Modell daf├╝r ist. Weil Why Own It war immer das Problem, also ich habe immer gesagt, es ist leider schwieriger, als was gebraucht zu kaufen und gebraucht zu verkaufen, weil man die Leute immer wieder treffen muss und so. Wenn du diesen Service hast und du k├Ânntest ja auch sogar Lager sparen, indem du sagst, okay, du kannst die Bohrmaschine haben. Du kannst sie f├╝r zwei Tage haben, aber du k├Ânntest sie auch l├Ąnger haben, wenn sie kein anderer braucht.
Ich verstehe nicht, wie man bei dem Modell die ganze Logistik dazwischen abbilden kann, ehrlich gesagt. Es wird zum Kunden hingebracht und dort wieder abgeholt. Das finde ich schwer bei 10 Euro im Monat. Der Drop wird immer noch 1,50 bis 2 Euro. Wenn du es in Amsterdam machst mit Fahrr├Ądern und Milch, also wenn du es nicht on demand machst, also nicht quick, sondern eben geplante Route, dann kommst du auf 1,50 bis 2 Euro pro Drop, glaube ich. Aber dann darfst du halt genau eine Sache im Monat nutzen, damit es funktioniert. Wenn du Bohrmaschine und Rasenm├Ąher machst, dann wird es schon schwer. Und da sind also die Kosten f├╝r das Equipment, die Abschreibung ist jetzt noch gar nicht drin. Mir w├Ąre es ein bisschen zu eng. Gibt es daf├╝r Demand? Ja, wahrscheinlich schon. Ich finde es gut, zum Beispiel diesen K├Ąrcher Scheibenreiniger. Den brauchen wir halt genau zweimal im Jahr, oder dreimal im Jahr, je nachdem, wie fanatisch man da ist. Und es macht ├╝berhaupt keinen Sinn, den zu besitzen, eigentlich. Ich f├Ąnde es eigentlich besser, wenn es in einem Haus so eine Art Ger├Ąteraum g├Ąbe, wo sich halt die zw├Âlf Parteien, die im Haus wohnen, erst mal anfangen, das zu teilen.
Manchmal hilft auch ein Groupchat im Haus. Aber das w├╝rde bedeuten, du m├╝sstest dich mit deinen Nachbarn unterhalten. Ich glaube, das spricht gegen dich, oder gegen den Groupchat.
Wir haben nette Nachbarn. Ich wei├č nicht, ob ich mit einem Fahrrad durch die Welt fahren muss.
Sehr gut. Alan, hast du geh├Ârt? Du musst mit einer besseren Idee um die Ecke kommen.
Ja, und dann sagt er nachher, wenn die hier Milliard├Ąre werden, bin ich schuld, dass er es nicht gemacht hat.
Er will ja, dass ich es gemacht habe. Wenn, dann sage ich, dass du schuld bist. Aber es ist in Ordnung.
Was nat├╝rlich toll ist, ist, wenn das Abo so vergessen wird wie ein Fitness-Abo. Du hast einen Monat, wo einfach niemand was braucht, weil vielleicht Urlaub ist. Dann gibt es noch Monate, wo man im Sommer in den EV ist und nicht viel macht. Obwohl, da macht man vielleicht Gartenarbeit. Ich gucke mal hier.
Bohrmaschine, Kercher.
Winkelschleifer, N├Ąhmaschine, Kercher.
Ich bin einfach froh, dass du es mir ausgeredet hast. Ich glaube, der Zeitpunkt ist jetzt besser als vor zehn Jahren. Aber es ist echt derbe schwierig, weil E-Commerce so derbe einfach ist.
Ich w├╝rde eher denken, dass Sp├Ątis sowas im Lager haben sollten und f├╝r 5 Euro am Tag vermieten. Der Sp├Ąti ist immer nah genug dran an der Community.
Oder Quick-Commerce.
Und die wichtigsten 10 oder 20 Dinger kannst du auch gut lagern. Mit dem Fahrrad muss man es nicht rumfahren, glaube ich.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung. Keine spezifischen Kauf- und Anlageempfehlungen. Keine Anlageberatung, keine Rechtsberatung, keine Steuerberatung und auch keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Die Verantwortung f├╝r solche Trades liegt bei euch. Kip und Philipp haften nicht vor eure Verluste. Philipp und Philipp und Philipp k├Ânnen Risiko-Displ├╝s... Position der H├ÂrerInnen nicht einsch├Ątzen. Ihr entscheidet selber, was ihr kauft und tragt daf├╝r auch die Verantwortung. Alles k├Ânnt ihr auch nochmal unter doppelg├Ąnger.eu slash disclaimer nachlesen. Dann habe ich gestern Abend mir den Spotify Investors Day angeguckt.
Was hast du gelernt? Ich habe ihn nicht gesehen.
Ich habe mich sehr ├╝ber deinen Retreat gefreut. Also ich habe gelernt, dass Spotify gerne einen gr├Â├čeren Thumb h├Ątte. Und ich habe gelernt, dass Spotify scheinbar nicht so ganz happy mit ihrem 200 Millionen Deal mit Joe Rogan ist. Weil am Anfang steht das CEO da, zeigt so die Cover und zeigt das ein oder andere Cover, was Spotify selbst produziert hat oder gekauft hat. Aber Joe ist nicht dabei. Allerdings kommt er dann sp├Ąter, wird er dann gezeigt. Was auch sehr witzig ist, wenn die ├╝ber Fast und Frauschig sprechen, wie wichtig Podcast ist. Und der absolute Highlight dieser Pr├Ąsentation ist die Spotify Machine. Und da zeigen sie halt, dass es Musik gibt, dass es Podcast gibt und jetzt Audiobooks. Und dann gibt es XYZ. Und es ist halt wirklich eins zu eins so wie damals bei WeWork. Wo Rebecca Newman in der Doku oder in dem Film dann zeigt, es gibt jetzt nicht nur WeWork, sondern es gibt auch WeLive, WeFly, WeSo. Und sie versuchen da wohl den Thumb zu vergr├Â├čern und werden uns in den kommenden Monaten, Jahren zeigen, dass sie den Average Revenue Per User viermal vergr├Â├čern k├Ânnen. Nicht so einfach zu verstehen.
Man muss sich vorstellen, es gibt eine Pr├Ąsentation mit einer Dachlehr und darunter sind sechs Module, von denen drei feststehen, n├Ąmlich Musik, Podcast und Audiobooks. Und dann steht da XYZ. Also wir k├Ânnen sozusagen unser Produktangebot verdoppeln. Wir wissen nur noch nicht, was es ist, ist die Message, die da rauskommt. Wer das anschauen will, man kann uns auf Twitter folgen. Philipp Kl├Âckler, das ist der Mann, der gerade gesprochen hat, nicht ich. Wir werden oft verwechselt, wieder neuerdings. Aber das spricht daf├╝r, dass es viele neue H├Ârer gibt, das ist gut.
Als ob du mein Doppelg├Ąnger w├Ąrst.
Genau. Also du bist Ed Kl├Âckler mit OE, GloEkler auf Twitter und ich bin Ed-Pipp. Viele der Sachen, ├╝ber die wir sprechen, findet man immer schon ein, zwei Tage vorher auch auf Twitter. Was habe ich kommentiert? Ich habe gesagt, die Strategie f├╝r die n├Ąchsten Jahre ist, das X finden und dann arbeiten wir von dort weiter.
Was k├Ânnen die denn jetzt noch machen? Die k├Ânnen jetzt Filme machen, Spiele machen und was noch? Konzerte?
Ähm, Audio-Porn.
Das sind ja Audiobooks.
Live-Konzerte, Live-Events kann man schon, Live-Audio, Talkshows. Aber das ist ja ein Podcast-Format letztlich. Was gibt es f├╝r Audio-Events?
Das war ein Punkt, den ich sehr interessant fand. Das andere war, am Anfang wird so gesprochen, dass sie f├╝r Plattform-Fairness sind. Also vor allem so mit gegen Apple und Google und so. Aber dann hinten raus sagen sie, Herr RSS-Feed, die Technologie von Podcasts ist komplett veraltet und die erfinden wir neu. Also da wollen sie wohl ihren Walden Garden machen und schauen, dass man halt exklusiv bei ihnen die Sachen postet.
Aber habe ich das richtig verstanden? Mein Gef├╝hl ist ein bisschen A, um ├╝berhaupt die Premium-Features von Spotify zu nutzen, muss man demn├Ąchst eigentlich ├╝ber Anker gehen. Oder? Also mein Gef├╝hl ist ein bisschen, Anker ist ihre eigene Podcast-Publishing-Plattform, w├╝rde man Publishing dazu sagen. Oder Hosting-Plattform. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird Video-Podcast f├╝r alle verf├╝gbar jetzt demn├Ąchst?
Alle, die Anker nutzen. Ja, genau. Sie versuchen die Nutzer, die Podcaster vor allem in ihr eigenes System reinzuholen. Apple versucht das auch so ein bisschen mit dem Paid-Subscription.
Aber was ist der Vorteil? Das Interesse von Spotify, dass wir auf Anker und nicht auf PolyG verhoffen.
Sie w├╝rden am liebsten, dass wir nur auf Spotify sind. Sie versuchen uns, so ist die Strategie aktuell. Die Strategie ist, sie gewinnen am meisten H├Ârer durch ihre exklusiven Shows und sie bauen das Anker-Produkt und das ganze Hosting und das Podcast-Erlebnis in der App so auf, dass es mehr Sinn macht, dort zu sein, als irgendwo anders.
Das macht bei Video nat├╝rlich Sinn. Das w├Ąre ein Grund, warum du von App... Es gibt ja viele Leute, die auf Apple h├Âren, obwohl sie auch Spotify-Kunden sind. Aber die sagen oft, Podcast h├Âren wir auf Apple, weil die User-Experience da besser ist. Mit Video kannst du nat├╝rlich, wie bei All-In oder Cartoon-Characters, Leute von Apple auf Spotify switchen. Apple hat auch Video?
Ja.
Achso, wusste ich gar nicht.
Also zum Beispiel die Keynote von Apple, die am Anfang der Woche war, die habe ich mir ├╝ber den Podcast-Player angeguckt. Oh, krass. Das funktioniert auch. Das fand ich interessant, dass sie halt sehr versuchen, dass alles unter ihrer Plattform passiert. Da bin ich eigentlich kein Fan von. Ich finde vor allem diese veraltete Technik durch RSS-Feed, finde ich so spannend, dass wir halt nicht in einer Plattform gefangen sind, sondern dass man ├╝berall hin kann. Und das, was sie dann besprechen von wegen RSS, ist zu veraltet und man kann deswegen zum Beispiel keine Songs irgendwie in den Podcast reinschneiden oder sowas. Das sehe ich auch nicht wirklich.
Sie meinen, sie k├Ânnen die Rechte daf├╝r nicht verwerten, wenn du es reinschneidest?
Ja.
Das ist ein neuer Feature, dass du sozusagen alle Songs, die auf Spotify sind, darfst du einbauen und die werden automatisch verg├╝tet dann oder so? Das geht auf RSS halt nicht. Aber da brauchst du eine extra Tonspur im Rohformat sozusagen wahrscheinlich?
Naja, das w├╝rde doch, also es funktioniert ja auch Dynamic Ads auf RSS. Also dann m├╝sste das ja auch funktionieren.
Naja, aber Fortschritt ist ja nicht falsch, da mal ein bisschen wasÔÇŽ
Ja, Fortschritt ist immer gut, aber Fortschritt nur auf der eigenen Plattform finde ich schwierig. Und dann reden sie sehr viel ├╝ber diese One Single Customer Experience. Und da w├Ąre meine FrageÔÇŽ Was meint das? Ja, das halt alles in einer App, die Super App, in der du Audio, Podcast, Musik, alles drin hast. Da glaube ich auch nicht so wirklich dran. Meine Annahme w├Ąre, das hast du ja eben auch so ein bisschen gesagt, die Gro├čzahl der Podcast H├Ârer auf Spotify Android Nutzer sind. Ja, nat├╝rlich. Ich glaube so gut ist das Produkt nur nicht. Und ich glaube selbst wenn das Produkt so gut ist, wird es immer diese Trennung geben, dass eine ist mein Musikerlebnis und das andere ist mein Podcast Erlebnis.
Ja, und ich habe gerade ├╝berlegt, w├Ąre Spotify nicht einfacher zu nutzen, wenn du eine Spotify Music und eine Spotify Podcast Apps hast. Also die r├Ąumliche Begrenzung auf der Startseite ist ja eins der Hauptprobleme, dass du sehr wenig Platz hast, um den Screenspace zu optimieren und ausreichend Discovery, also das Richtige vorzuschlagen, was ich wirklich h├Âren will in diesem Moment, aber gleichzeitig f├╝r Discovery zu sorgen. Das ist ja zum Beispiel beschr├Ąnkt dadurch, also bei mir sind glaube ich fast nur noch Podcast auf der Startseite. Sekunde, ich muss mal gucken, ob ich ├╝berhaupt noch Musik sehe. Oben im Teaser sehe ich noch Musik.
Ganz oben bei dir Capital Bra.
Genau. Und dann kommen eigentlich nur noch Podcast. Also Spotify hat schon verstanden, dass mit Musik nicht, ganz unten kommen Mixtapes und wieder reinh├Âren irgendwann. Ganz geben sie nicht auf. Aber eigentlich ist schon 90% Podcast auf der Startseite. Ja, na gut, vielleicht brauchen wir doch nicht extra Apps. Eigentlich passt sich halt so stark an. Ich meine, es passt sich schon ganz gut an eigentlich.
Ja, und dann habe ich gedacht, dass sie nochmal ein bisschen ├╝bertreiben bei den Podcasts. Sie meinten, es gibt mehr als 4 Millionen Podcastshows. Auf Listen Notes, wo ich immer schaue, gibt es 2,8. Aber ein H├Ârer und Twitter Nutzer, Stefan, hat mich korrigiert. Es gibt eine andere Indexseite, Podcast Index. Da stehen auch ├╝ber 4 Millionen. Also das scheint die Source zu sein, wo sie die Podcastzahlen herhaben. Ich fand es sehr interessant. Sie wollen auf jeden Fall wachsen. Also 4x, was sie aus dem Kunden rausholen wollen, finde ich ziemlich krass. Werbung ist sehr wichtig. Das ist ganz gut f├╝r Lollipop. Also da wollen sie auch viel machen. Und mal schauen. Aber ja, ich bin nicht so ein gro├čer...
Wie wollen sie denn 4 mal so viel Geld aus einem Kunden rausholen?
Das ist meine Frage. Durch x, y und z.
Vertical 3 und Vertical 4 steht hier. Und Advertising vor allen Dingen. Aber du kannst ja nicht Advertising und Subscription, also ich will ja keine Werbung sehen, h├Âren.
Ja, aber im Podcast schon.
Auch wenn ich Premium bezahlt bin?
Ja, dann h├Ârst du die Werbung, die wir selbst nativ reinsprechen.
Aber da kriegt Spotify ja nichts von.
Bis sie das vern├╝nftige Produkt daf├╝r haben. Also es bleibt spannend. Ich bin froh, dass ich die Aktie nicht mehr habe. Ich bin gespannt, wie sie sich in den n├Ąchsten Monaten entwickeln wird. Ich finde, es wird auch Zeit, mal wieder einen neuen Musikplayer zu haben.
Einen neuen Musikplayer?
Wieso nicht?
Ich finde das Produkt schon gut insgesamt.
Dann Apple, Banking. Ich habe gelesen, du hattest recht. Ein paar Sachen von denen, die du behauptet hast, scheinen jetzt dokumentiert geworden zu sein, oder?
Nachdem die versammelte Fintech-Branche uns einmal geschoolt hat, wie falsch wir legen w├╝rden. Aber was jetzt noch klar geworden ist, ist, dass Apple dieses BNPL-Produkt wirklich 100% selber anbietet. Oder gr├Â├čtenteils selber. Also keine Partnerbank hat es zumindest dabei. Und das sollte schon ein Weckruf sein f├╝r die gesamte Fintech-Branche. So hat die B├Ârse das dann auch verstanden. Das Interessante ist, als das announced wurde, hat Affirm ein bisschen negativ reagiert. Aber ansonsten war man relativ relaxed. Als dann aber announced wurde, dass es keine Partnerbank dabei gibt, da sind die Kurse von allen Payments, Startups, auch von Square, haben dann nochmal deutlich nachgegeben. Und ich w├╝rde schon sagen, dass das auch eine Ansage an die Finanzindustrie w├Ąre. Die gro├če Plattform, die die reichsten Menschen der Welt ihr eigen nennt, sagt, wir entwickeln erste Finanzdienstleistungen ohne Partner. Das ist Hashtag It's on. Also damit werden jetzt nicht sch├Ânere Zeiten f├╝r Fintechs und Banken eingel├Ąutet, glaube ich. Und es ist dann auch anzunehmen, dass Google Pay innerhalb k├╝rzester Zeit das gleiche macht. Ich glaube bisher haben sie es aus den Gr├╝nden, die ich letztes Mal genannt habe, Regulierung, die Bankenlobby und so weiter, das noch nicht gemacht. Aber jetzt wo einer angefangen hat, w├Ąre es dann doof. Also wenn das Fenster einmal eingebrochen ist, dann w├Ąre es doof, da nicht mehr durchzugehen. Genau, also die Frage ist auch, welche Finanzdienstleistung wird Apple jetzt als n├Ąchstes dann noch machen. Also bis jetzt machen sie ja nur die k├╝rzesten der Buy Now, Pay Later oder Rechnungskauf Anwendungen, irgendwie sechs Wochen, glaube ich maximal. Das ist wie gesagt das minimale Risiko, was man hat. Wenig Zins├Ąnderungsrisiko, relativ wenig Ausfallrisiko. Aber man k├Ânnte nat├╝rlich in die l├Ąngeren Fristen gehen, wie so eine Firm oder kleiner. Ich denke, da wird die n├Ąchsten zwei, drei Jahre noch viel passieren.
M├╝ssen sie jetzt nicht in den kommenden Wochen announcen, dass sie eine Banklizenz brauchen oder wie kommen sie da drum herum?
Die brauchen sie f├╝r das Produkt, eine Banklizenz. Also A, glaube ich, w├╝rde ihnen nicht schwer fallen, die zu bekommen. Oder vielleicht haben sie schon irgendwo bevorratet, wei├č ich ehrlich gesagt nicht. Da m├╝ssen dann doch wieder die echten Experten von Payment und Banking fragen. Dieser Finance Forward Podcast, in dem ich zu Gast war, der ist inzwischen schon rausgekommen. Da sage ich unter anderem, auch als wir dar├╝ber geredet haben neulich, wollte ich ja intuitiv sagen, E-Commerce wird es jetzt besonders schwer haben und habe mich dann selbst korrigiert, dass Fintech es wahrscheinlich noch schwer hat. Einerseits, weil die darunter liegenden M├Ąrkte, n├Ąmlich bei Payment E-Commerce, bei Equity Trading, der Aktienmarkt, bei Crypto Trading, der Kryptomarkt, weil die alle rezessiv sein werden, h├Âchstwahrscheinlich dieses Jahr. Das macht es nicht einfacher. Aber die Bewertungen waren auch im st├Ąrksten ├╝bertrieben im Fintech Bereich und so weiter. Auf jeden Fall, glaube ich, wird es da sehr schwer. Wir haben jetzt, und das habe ich im Podcast noch nicht vermutet, auch von Trade Republic die ersten News, dass auch Finance Forward exklusiv rausgebracht, dass es dort zu Entlassungen kommen wird. Es wird keine Zahl genannt und es wird auch weiter eingestellt, aber es werden sich trotzdem von ein paar Mitarbeitern getrennt offenbar. Und dann habe ich ├╝ber einen Service, der Breakout Point hei├čt, das ist ein Datenanalyse Tool, das Verhalten von Short-Sale- und Hedge-Fund-Managern, unter anderem Tractor vom Smart Money, einen Tipp bekommen, dass es ein Vehikel gibt, das hei├čt Chrysalis, blumberk├╝rzel ist C-H-R-Y. Und das ist ein b├Ârsennotiertes Investment Holding und da ist ein gro├čer Teil, deren Assets und Management sind tats├Ąchlich in Klarner investiert. Und damit w├Ąre das sozusagen ein guter indirekter Weg, eigentlich Klarner zu shorten, nachdem die jetzt schon von 46 auf 30 Milliarden runtergekommen sind. Dann dachte ich, ja okay, aber man wei├č jetzt nicht genau, wie viel Klarner da genau drin ist und die haben nat├╝rlich auch ein diversifiziertes Portfolio, das ich mir dann angeschaut habe und dann habe ich gesehen, dass da au├čerdem noch die Starling Bank drin ist und der HUD Group und WISE, TransferWISE und WeFox. Und da dachte ich, das wird ja mal besser. Also insgesamt haben die rund 40 Prozent der Assets in Fintech investiert und es k├Ânnte eine gute M├Âglichkeit sein, quasi sich gegen den Fintech-Crash zu hedgen, sozusagen gegen Chrysalis zu wetten, weil die, also ich will jetzt nicht irgendwie ├╝ber die Qualit├Ąten jedes einzelnen dieser Investments schwadronieren, aber das ist ein einigerma├čen guter Index, wenn man die, was sie Bank nennen, dazuz├Ąhlen, sind sogar 50 Prozent. Also es ist 38 Prozent Financials, 19 Prozent Technology, 17 Prozent Consumer Discretionary, das ist der HUD Group unter anderem, 11 Prozent Banken, 7 Prozent Medien, 6 Prozent Insurance, also eigentlich ist deutlich ├╝ber 50 Prozent im weitesten Sinne Fintech drin. Von daher ist das eine spannende M├Âglichkeit, sich sozusagen gegen den zuk├╝nftigen Bewertungsverfall im Fintech-Segment so ein bisschen abzusichern. Ansonsten Secret Escapes ist auch noch drin, Brand Tech Group kenne ich nicht, das ist ein bisschen Beauty-Kram. Aber finde ich eigentlich ganz spannend. Ist auch schon gut runtergekommen, muss man sagen, also so ein bisschen wird es schon antizipiert. Aber wenn man glaubt, dass die Bewertung, Starlink Bank ist eine UK-Bank, ungef├Ąhr drei Milliarden letzte Bewertung, drei Milliarden Dollar, zweieinhalb Milliarden Pfund. Wenn man glaubt, dass Fintech-Bewertungen runterkommen, dann w├Ąre ein indirekter Weg, sich dagegen zu hatchen oder eben darauf aktiv zu wetten, indem man die Kryzales Investments shortet. Weil wir uns ja vorher im Podcast dar├╝ber ausgetauscht haben, habe ich mit dem Kasper von Finance Forward kurz dar├╝ber geredet. Und dann hat der mir was geschickt, was er gefunden hat. Und zwar ist das Family Office von Sebastian Sieberkowski, dem Klana-Gr├╝nder, auch b├Ârsennotiert in Schweden. Die hei├čen Flat Capital. Und auch da ist eins der gr├Â├čten Investments sozusagen ein Holding in Klana. Au├čerdem ist zum Beispiel ein Omio da drin, die es ja nicht einfacher bekommen sollten gegen Uber und Google. Leider auch Discord, dagegen w├╝rde ich jetzt eigentlich nicht wetten wollen. Wobei die Fidelity hatte Discord auch runtergeschrieben, oder? Oder ist Discord oder Reddit?
Reddit.
Dann w├╝rde ich auch das Flat Capital auch eigentlich f├╝r einen guten Hedge halten. Die haben sich auch sehr negativ entwickelt zuletzt. Die sind mal f├╝r relativ viel Geld an die B├Ârse gegangen. Sind jetzt aber nur noch, ich glaube, 100 Millionen Euro oder eine Milliarde schwedische Kronen wert. Ich muss mal gucken, wie viel sie verloren haben. Aber es sieht einigerma├čen schlecht jetzt schon aus. Aber ich w├╝rde vermuten, dass es weiter runtergehen muss eigentlich. Sie haben sich auch schon mindestens gef├╝ttelt seit dem B├Ârsengang. Genau, aber das w├Ąren zwei theoretische M├Âglichkeiten, wenn man glaubt, Fintech wird noch deutlich runterkommen. Cruizales oder Flat Capital des Family Office von des Klana Gr├╝nders, da scheint eine signifikante Position in Klana drin zu sein. Aber auch in Getty, wo ich damit rechnen w├╝rde, dass es relativ schwer wird. Was spricht dagegen?
Nichts. Also dieser Holding Abschlag. Aber ich frage mich halt, warum der Klana Gr├╝nder sein Family Office als Aktien listet. Also was ist der Grund daf├╝r?
Weil es ging, w├╝rde ich sagen. Weil es die Zeit war, die das erlaubte. Also wahrscheinlich um den Halo Effekt auszunutzen, dass wenn du eine 46 Milliarden Firma gebaut hast in 10 Jahren, dann glauben Leute wahrscheinlich, dass du Midas bist. Und auch ansonsten ein gro├čartiger Investor. Der Revolut Gr├╝nder baut auch gerade sein eigenes, das soll hei├čen Quantum Light, glaube ich. Das wird aber eher ein VC-Fund. Ja, ich glaube, du hast den Nimbus oder den Halo, dass du Gold schaffen kannst und monetarisierst das, indem du ein Vehikel baust, das an die B├Ârse bringst. Und eigentlich sollte sowas ja prinzipiell mit dem Net Asset Value bewertet werden, also was die Beteiligungen darin wirklich wert sind. Und durch das h├╝bsche Gesicht vorne drauf, kriegst du es wahrscheinlich hin, dass es besser bewertet wird, als was tats├Ąchlich drin liegt.
Oder ist es einfach ein einfacher Weg, um seine Beteiligungen zu liquidieren, ohne sie zu liquidieren?
Ja, du kriegst Liquidit├Ąt in deinen Assets sozusagen. Du kannst sagen, wenn ich jetzt will, was ich mal als Angel Investment oder Venture Investment gestartet habe, ich will vielleicht die M├Âglichkeit haben, da auch schnell mal wieder 50 Millionen rauszuziehen. Dann ist das ein Weg, das zu machen, genau. Ein guter Punkt. Ansonsten ist das glaube ich keine gro├če Bereicherung f├╝r die B├Ârse, wenn diese Venture-Gesellschaften immer, die funktionieren. Es gibt auch, mit Ausnahme von einem Berkshire Hathaway oder so, aber das ist ja nochmal eine andere Art, das ist ja ein Value-Investor, wenige Dinge, die da, ich glaube, 3i Holding ist b├Ârsennotiert, die machen das auch ganz gut. Aber insgesamt funktionieren die ja ganz oft nicht ganz gut. Also dieses Krysalis mit ├╝ber 55, 56 Prozent Fintech-Exposure, finde ich, ├Ąrgere ich mich ein bisschen, dass ich das nicht fr├╝her gefunden habe, ehrlich gesagt. Das sieht schon echt schick aus eigentlich. Sekunde, ich gucke mal, wie weit die schon runtergekommen sind. Ob es sich da noch lohnt, drauf zu springen. Sekunde, Krysalis Investment Limited London Stock Exchange. Wir waren am H├Âhepunkt bei 260, haben sich auch mindestens halbiert, aber ich glaube, das reicht nicht, ehrlich gesagt.
Trotzdem, lese nochmal den Disclaimer, Pip macht das maximal mit einer Miniposition aus seinem Spielgeldkonto.
Genau, ich mache das im Moment auch noch gar nicht und es gibt dazu keine Optionsscheine, es ginge sowieso nur ├╝ber Sachen, die man eigentlich eh nicht machen kann. Muss man auch nicht machen. Wer sich damit auskennt, f├╝r den ist es eine Idee, aber ansonsten w├╝rde ich nie mehr raten, das zu machen.
Dann haben wir eine MVP-Frage bekommen, Minimal Viable Product, und zwar wie viel Prozent der eigentlichen Leistung sollte ein Software-MVP besitzen, um ein Proof of Concept sinnvoll durchzuf├╝hren. Ich bin ein Freund von so einfach wie m├Âglich, keep it simple, und w├╝rde mir ├╝berlegen...
So wenig wie m├Âglich ist nichts.
Ja, fast nichts. Also wenn du telefonieren kannst, telefonierst du. W├Ąre f├╝r mich auch schon ein MVP.
Also es gibt F├Ąlle, wo Leute sagen, sie haben einem Kunden tats├Ąchlich nur gesagt, was das Tool k├Ânnen wird und das so lange erst mal mit Excel gebaut. Sie haben die Reports oder die Insights, die das Tool generieren, w├╝rde sp├Ąter mit Excel gebaut und als Reports verschickt. Also wenn das funktioniert, super Geschichte sp├Ąter. Ist f├╝r die meisten Kunden glaube ich aber zu wenig, um da einen teuren SaaS-Kontrakt daf├╝r zu unterschreiben. Es sei denn, dass der Nutzwert eben so gro├č ist, dass es in dem Moment auch schon Value generiert f├╝r den Kunden. Ich glaube, es sollte ein Kernproblem l├Âsen. Es muss definitiv nicht perfekt sein, es muss auch nicht f├╝r jeden Kunden funktionieren, aber es muss f├╝r einen Kundentyp, f├╝r so einen Early Adopter Core Audience, muss es ein Problem l├Âsen und Wert generieren. Und der Kunde muss bereit sein, daf├╝r Geld zu zahlen. Ansonsten w├╝rde ich es nicht starten. Und es muss aber meiner Meinung nach auch das sein, worauf man sp├Ąter aufbauen kann. Es gibt ja dieses furchtbare Bild von, was ein MVP ist, mit dem erst Fahrrad, dann Motorrad, dann Auto oder so und dann Rakete oder was wei├č ich. Das ist nicht meine MVP-Logik ehrlich gesagt. MVP w├Ąre f├╝r mich ein Fahrwerk mit R├Ądern, dann Fahrwerk mit R├Ądern und Karosserie und dann brauchst du die Sitze und die Elektrik ins Auto. Also MVP m├╝ssen aufeinander aufbauen und alle das gleiche Problem l├Âsen. Das ist beim Fahrrad, Motorrad, Auto meiner Meinung nach kein gutes Beispiel.
Du hast dich anders. Also wenn ich schnell, g├╝nstig was testen kann, w├╝rde ich jetzt danach auch eher das wegwerfen und es dann richtig bauen.
Du hast ja auch verworfen, was Bestandteil der L├Âsung war. Es kann sein, dass die n├Ąchste L├Âsung, die du dann baust, das ist ja grunds├Ątzlich dann eine andere L├Âsung. Es kann sein, dass die dann zum Beispiel auch nicht mehr passt.
Ja, aber du wei├čt ja schon. Also eins meiner Highlights dieser Woche.
Pass auf, du steigst vom Motorrad aufs Auto und dann sagt jemand, ja aber jetzt bin ich ja gar nicht mehr an der frischen Luft. Das ist ja ├╝berhaupt nicht mehr cool. Klar kann ich mich noch fortbewegen und ich bin genauso schnell, aber genau genommen bin ich jetzt langsamer. Ich stehe mehr im Stau und bin nicht mehr an der frischen Luft. Ich will kein Auto, ich wollte Motorrad fahren. Das Motorrad hat mir super gefallen, das Auto schei├če.
Stell dir vor, du baust einen Marktplatz und um den Marktplatz zu bauen, musst du verschiedene Lager anbinden und mit verschiedenen H├Ąndlern sprechen und alles. Dann k├Ânntest du als MVP erstmal einen Shop bauen und halt manuell oder irgendwie sagen mit deinen H├Ąndlern sprechen, bevor du irgendwie eine halbe Million in eine Marktplatzsoftware investierst. Und wenn du irgendwas mit Excel bauen kannst oder...
Aber pr├╝ft, welche Hypothese beweist der Shop denn, die dazu f├╝hrt, dass auch der Marktplatz sinnvoll ist. Wenn es ein Produkt ist, was noch nicht gibt oder so.
Wenn du ein gr├Â├čeres Inventar hast zum Beispiel.
Ja, dann ist ja zum Beispiel die Gefahr, dass du bei dem Shop, dass der Shop deswegen nicht funktioniert, weil das Inventar ja gerade nicht da ist. Und du w├╝rdest dann nie wissen, ob es funktioniert h├Ątte, wenn du das volle Inventar schon gehabt h├Ąttest.
Das fakest du halt ein bisschen. Ich w├╝rde immer irgendwas bauen, wo die Technik noch nicht 100% ist und wenn es ein Bruchteil davon kommt...
Das ist ja auch richtig, aber du musst ja die richtige Hypothese, also du musst ja schon das testen, was du auch bauen willst. Oder eine Grundfunktion davon.
Aber wenn du es an Preisen setzt, so entweder 5000 Euro oder eine halbe Million, dann w├╝rde ich lieber was f├╝r 5000 Euro bauen und dann wegwerfen.
Nach deiner Logik w├Ąre ein Immobilienmakler ein gutes MVP f├╝r einen Immo-Scout. Das stimmt ja einfach nicht. Sonst h├Ątten Immobilienmakler die Plattform gebaut. Blo├č weil es einen digitalen Immobilienmakler gibt oder einer sich digitalisiert, hei├čt das nicht, dass damit klar ist.
Ja, aber es k├Ânnte schon so sein, dass ein kreativer, guter Immobilienmakler gedacht h├Ątte, er k├Ânnte sein Business skalieren, indem er die Technik daf├╝r baut.
Ja, aber damit hat er halt nicht bewiesen, dass es ein Parkmarket wird f├╝r einen Marktplatz.
Agree to disagree. Also wir sind uns nicht einig geworden.
Also Sekunde, jetzt habe ich die Frage beantwortet. Also Prozent der eigentlichen Leistung, ich w├╝rde sagen 100% von einem Use Case. Mit 70% der Leistung, 70% vom Auto f├Ąhrt noch nicht. Also es muss halt ein Use Case, n├Ąmlich in dem Fall Fortbewegung, muss funktionieren. Das hei├čt das Autoradio muss noch nicht drin sein und die Sitze m├╝ssen noch nicht bequem sein, aber es muss mal 100% von dem Kern Use Case. Und das Problem, was du l├Âsen willst, das musst du zu 100% schon l├Âsen, was nicht hei├čt, dass eben schon 100% der Visionen da sein m├╝ssen, glaube ich.
Und wir haben eine zweite Frage. Wie lassen sich Unternehmen intensivieren, um in der Entwicklungsphase Feedback f├╝r ein Startup, eine Software zu geben? Ich habe geh├Ârt 20 Euro Amazon Gutscheine sind gut, um Leute zu motivieren, irgendein Content zu produzieren.
Ja, nicht im B2B Context wahrscheinlich. Idealerweise ist der Kunde dadurch inzentiviert, dass das Produkt f├╝r ihn oder sie besser wird, wenn er daran mitarbeitet. Also ich w├╝rde sagen, so etwas wie Geld oder so ist glaube ich doof. Man kann sagen, wir machen eine Art Kunden Council, einen Beirat aus Kunden, da wirst du Teilnehmer. Da gibt es regelm├Ą├čige Austausch, Industrie Events, wo du dich mit anderen Experten austauschen kannst und da im Rahmen dieser Workshops holen wir uns sozusagen Feedback von euch und danach gehen wir trotzdem noch sch├Ân essen oder so. Das k├Ânnte man machen, aber idealerweise ist es so, dass der Grund, warum du Feedback vom Kunden bekommst, ist, weil das Produkt da f├╝r sie selbst besser wird. Das w├Ąre ideal. Alles was du k├╝nstlich darauf legen musst, halte ich f├╝r relativ schwer. Aber wenn, dann w├╝rde ich es versuchen, um so eine Art Community zu bauen, so eine Beta-Tester Community oder Industriebeirat. Im Idealfall baust du dadurch so eine Art Ambassadors, Botschafter f├╝r dein Produkt auf, die vielleicht sp├Ąter auch auf Konferenzen erkl├Ąren, wie sie ihre Unternehmen damit transformiert haben, vielleicht mit der Software oder wie sie mit der und der Marketingl├Âsung jetzt noch besser vorankommen. Aber ich glaube, k├╝nstlich zu incentivieren ist sowieso immer super schwer, ehrlich gesagt. Und wie gesagt, Gutscheine funktionieren ja nicht mal B2C wirklich gut. B2B wird es nicht einfacher. Ansonsten sagen wir, Werbestechung w├Ąre mal die L├Âsung.
Und weitere Frage. Jemand macht einen Master im Ingenieurwissenschaft, im Bereich Energiewirtschaft. K├Ânnte jetzt die Promotion machen oder in ein Startup einsteigen? Meine kurze Antwort ist, mach die Promotion. Was w├╝rde Pip machen?
Mach die Promotion w├╝rdest du sagen? Nein, weil du keine machen kannst, weil du noch nicht mal einen Master hast. Ich w├╝rde nicht die Promotion machen, glaube ich. Erkl├Ąr mal warum du die Promotion machen w├╝rdest.
Wenn man sie machen kann und in der Energiewirtschaft noch ein bisschen forschen, glaube ich, ist nicht schlecht. W├╝rde ich jetzt eher machen, als in ein Heizungsstartup zu gehen oder so oder irgendwie Windr├Ąder aufzustellen. Weil ich auch glaube, dass viel von den Sachen werden in den n├Ąchsten Jahren passieren. Da ist es beides erachtens egal, ob du da jetzt anf├Ąngst oder in vier Jahren. Was ist denn das f├╝r ein Take? Einfach weil Studieren eine bessere Zeit ist? Nein, weil du dich differenzieren kannst. Aber du verlierst ja vier Jahre Erfahrung. Also gewinnst Erfahrung auf eine andere Art. Genau, aber bist dann in der Forschung vorne dabei. Das Thema muss halt super sein und es muss in die Richtung gehen, die man gehen m├Âchte. Wird die Forschung in Elfenbeint├╝rmen gemacht? Bei Lilium machen hier Unternehmen den n├Ąchsten Durchbruch in der Batterieforschung.
Ja genau. Ich w├╝rde das weiter machen. Vor allem in der aktuellen Zeit. Ich glaube, wenn du erstmals praktisch gearbeitet hast, fallen dir auch viel spannere Sachen an. Also ├╝ber die Sachen, ├╝ber die ich, also als ich meine Blumenkopfmang gemacht habe, h├Ątte ich da einen Doktor angeschlossen, h├Ątte ich wahrscheinlich ├╝ber furchtbar langweilige Sachen geschrieben. Nachdem ich nur ein Jahr gearbeitet habe in der Internetwirtschaft, da habe ich mehrmals ├╝berlegt, ob ich dann einen Doktor mache, weil auf einmal sind mir spannende Sachen aufgefallen, ├╝ber die man wirklich h├Ątte mal forschen sollen. Vorher h├Ątte ich mir irgendwelche Sachen aus den Fingern├Ągel saugen m├╝ssen. Ich w├╝rde definitiv anfangen zu arbeiten und dann w├╝rde man glaube ich auf Dinge treffen und kann dann genau ├╝berlegen, habe ich Lust darauf hin zu forschen. Was sehr praxisrelevant ist, was vielleicht auch noch weitestgehend unerforscht ist. Ich habe mich immer wieder trotzdem dagegen entschieden, weil ich das Gef├╝hl hatte, dass ich beim Arbeiten trotzdem mehr lerne und nie das Gef├╝hl hatte, ich h├Ątte Zeit daf├╝r gehabt. Aber ich glaube die Optionalit├Ąt ist andersherum besser, also wenn du erstmal arbeitest und dann kannst du jederzeit noch entscheiden. Zum Beispiel wenn du, du hast Nachwuchs oder du musst dich eh ver├Ąndern, weil du einen Job wechseln musst oder du bist drei Jahre bei einem Unternehmen gewesen und willst mal einen Tapetenwechsel haben, dann kannst du immer nochmal entweder vielleicht auch zu einer US-Uni gehen oder irgendwo hin. Ich w├╝rde sp├Ąter machen. Und ich finde da ist deine Position nicht gut vertreten, also ich kann kein Stellung der Gegenargumente akzeptieren.
Ich finde dein Argument z├Ąhlt nur, wenn du ein Master oder ein MBA machen willst. Bei einer Promotion glaube ich machst du die sp├Ąter nicht mehr. Dann, kleine Crashfrage, jemand fragt ob er sein Sicherheitsdepot lieber auscachen.
Boah ich habe gerade Angst, dass du irgendwann vor mir einen Doktor machst. Das w├Ąre lustig, wenn unser Podcast Philipp Gl├Âckner und Dr. Philipp Gl├Âckner hei├čt. Komm zieh mal deinen Master nach, dann mach noch deinen Doktor.
Ich hatte nie Interesse daran, aber jetzt ist mein sportlicher Ehrgeiz nat├╝rlich geweckt. Also falls irgendjemand eine Idee hat, wo ich schnell einen Doktor machen kann, mit Bachelor, muss man bei der SPD fragen.
Gibt es hier eine Universit├Ąt, die sich bereit erkl├Ąren w├╝rde? Vielleicht kriegst du hier einen, wie hei├čt das, einen HC.
Ja, nehme ich auch. Wir haben tats├Ąchlich, glaube ich mal.
Apps f├╝r die hervorragende Botschaft, die du leistest f├╝r die Apps.
Wir haben sogar mal einem Kollegen zum Geburtstag einen Doktor geschenkt irgendwo. Haben wir irgendwo ausgedruckt. Aber ich glaube der hat das nicht auf seinem LinkedIn-Profil.
Aus Kabul oder was?
Ich ├Ąndere einfach meinen LinkedIn.
Also ich w├Ąre beeindruckt, wenn du auf legalem Wege einen Doktor begebst.
Also meine DMs sind offen. Meldet euch. Dr. Gl├Â├Â├Â├Â├Â├Â. Klingt wie so ein Lovebill. Also Sicherheitsdepot lieber auscashen oder Sparpl├Ąne laufen lassen. Nat├╝rlich im Hinblick auf die wirtschaftliche Rezession.
Wahrscheinlich Rezession. Hast du schon wieder Trinken am Freitag gemacht?
Heute ist zu fr├╝h. Ich habe seit Freitag nicht getrunken.
Aber die Frage ist welchen Freitag. Wir sind im Freitag.
Mittag mit Malte f├Ąllt diese Woche aus. Bewerbungen f├╝r n├Ąchste Woche laufen. DMs sind offen. N├Ąchste Woche Mittwoch. Nehme wieder ein bisschen sp├Ąter auf.
K├Ânnen wir vorstellen, dass es ein Dekan ist, mit dem du essen gehst, damit du einen Titel bekommst.
W├Ąre gut, wenn der Doktor Titel mitgebracht wird zum Mittagessen.
Daf├╝r ├╝bernimmst du dann auch die Rechnung vom Hesburger oder so. Was war jetzt die Frage? Achso. Also Frage. Mit dem Sicherheitsdepot lieber auscashen oder Sparpl├Ąne laufen lassen. Also Art 1. Mit dem Sicherheitsdepot niemals an den Aktienmarkt gehen. Das ist halt einfach nicht sicher. Es gibt keine Sicherheit am Aktienmarkt. Maximal ganz ganz langfristig. Das sollte man auf jeden Fall vorausschicken. Ich wei├č jetzt nicht, was die Vorstellung von einem Sicherheitsdepot ist. Ob das irgendwie ein feststehender Begriff aus einem anderen Podcast ist oder so. Ich glaube, jetzt nachdem die Kurse, je nachdem ob man Tech war oder nur im breiten Markt, irgendwo zwischen 20 und 60 Prozent runter sind, die Verluste zu realisieren, ist meistens nicht die schlaueste Sache. Ausgerechnet jetzt, wenn Aktien wieder billiger werden, werden die Sparpl├Ąne zu deaktivieren. Hielte ich auch f├╝r falsch. Ich pers├Ânlich w├╝rde im Moment eher langsam anfangen, wieder nachzukaufen. Aber keine Anlageberatung. Ich w├╝rde jetzt nicht aus Panik aussteigen und ich w├╝rde vor allen Dingen auch nicht die Sparpl├Ąne stoppen. Und die Rezession, also wenn das Rezessionsangst ist, irgendwie darf das noch keine Rezession nennen, weil die Definition ist, dass zwei Quartale in Folge die Wirtschaft geschrumpft ist. Technisch haben wir das noch nicht. Rein faktisch ist das glaube ich der Fall. Und das Szenario ist aber ja schon eingepreist in der B├Ârse. Also wie Aktien jetzt bewertet sind, ist, dass man an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit der Rezession in den USA rechnet, dass die sich wahrscheinlich auch l├Ąnger ziehen wird und nicht nur zwei Quartale. Wenn es ein relativ negatives Zinsszenario gibt, was sich wahrscheinlich aufhellen k├Ânnte, je schwerer die Rezession wird, dann w├╝rde man wahrscheinlich nicht ganz so stark die Zinsen erh├Âhen. Aber deswegen jetzt zu verkaufen, ist letztlich gesehen zu sp├Ąt. Sondern ist die Frage einfach ein Vierteljahr zu sp├Ąt gestellt worden. Ich verstehe jetzt nicht, was der Begriff Sicherheitsdepot hei├čen soll. Wenn das jetzt Geld ist, wovon im Herbst der Hausbau bezahlt werden muss und da ist gerade noch genug da, wie gesagt, dann geh├Ârt das eh nicht in den Aktienmarkt. Dann muss man es jetzt auch verkaufen. Tats├Ąchlich aber nicht, weil jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sondern weil es niemals h├Ątte in Aktien gehen d├╝rfen. Und wenn es einfach ein langfristiges Depot ist, was man eigentlich vorhatte nie anzufassen, dann w├╝rde ich jetzt nicht die Verluste realisieren. Wenn du jetzt die Sparpl├Ąne stoppst, dann hast du die letzten drei Jahre sozusagen zu dem Dreifachen der normalen Preise eingekauft. Und jetzt wo die Preise sich halbwegs normalisieren, hast du den Cost Average Effekt nicht mehr mehr. Und erleidest einen Gro├čteil der Verluste, aber hast nicht mal den Vorteil, dass wenn irgendwann die Kurse sich wieder normalisieren oder h├Âher gehen, hast du nicht mal den Aufholeffekt dabei. Und das alles hei├čt aber nicht, dass wir trotzdem, wenn die Rezession schwerer wird, wenn wir eine Consumer Credit Crisis bekommen, also die ganzen Kreditkarten und Beinau-Pil├Ąter-Kredite und Autokredite platzen, dann kann es nat├╝rlich alles nochmal zehnmal schlimmer werden. Das kann schon auch passieren. Aber ich sehe status quo jetzt keinen Grund, sich jetzt ausgerechnet dem Aktienmarkt zu entziehen. Aber ich verstehe, wie gesagt, auch nicht, wie sicher dieses Geld jetzt ist. Wenn das Leben von abh├Ąngt, dann wie gesagt, darf das nicht dort sein.
Dann lass uns Earnings anschauen. Diese Woche haben wir nicht viel. Wir gucken uns einmal DokuSign an und The RealReal hat sich eine H├Âherin gew├╝nscht. Und dazu haben wir auch noch ein paar News, die die Woche rausgekommen sind. Also DokuSign, wie sieht es aus? Das Corona-Tal zu Ende?
Ja, sch├Ân w├Ąr's. DokuSign sollte jeder kennen. Das ist eine Dokumentmanagement-Software, wo man so Umschl├Ąge bauen kann, wo verschiedene Parteien digital Vertr├Ąge unterschreiben k├Ânnen. Noch nicht notar, notariell beglaubigt, aber trotzdem rechtswirksam, sofern sie keine notarielle Beglaubigung erfordern. DokuSign ist einigerma├čen gut w├Ąhrend Corona gewachsen. Am H├Âhepunkt mit 58 Prozent damals. Wenn man ├╝berlegt, wie stark der R├╝ckenwind durch Corona war, ist das im Nachhinein fast ein bisschen langsam. Wir haben uns damals immer gewundert, warum DokuSign nicht st├Ąrker davon profitiert. Sie konnten das Momentum eigentlich nicht gut ins Heels umwandeln oder nicht gut genug. Also man sieht schon eine klare Beschleunigung von vorher unter 40 Prozent auf dann an der Spitze 58 Prozent w├Ąhrend Corona. Aber der Effekt wird jetzt eigentlich fast komplett aufgefressen, weil jetzt im Vorjahresvergleich zu dem starken 58 Prozent Quartal, das war das Q1 2022, hei├čt das bei Ihnen, abweichendes Fixkalierkalender. Technisch war es ├╝berwiegend das Q1 des letzten Jahres, also 21. Da ist man 58 Prozent gewachsen und jetzt schafft man nur noch 25,5 Prozent, unter anderem weil das eben so ein starkes Quartal war. Das hei├čt im Schnitt ist man dann wieder irgendwo zwischen 35 und 40. Die Strommarge bleibt relativ stabil bei 77,5. W├╝rde man da jetzt nur auf Subscription schauen und non-Gab, dann w├Ąre die sogar bei 85 oder h├Âher. Aber nach Gab und insgesamt ist sie eben bei 77,5 Prozent, was ein guter Wert ist. Man sieht relativ klar, dass DokuSign jetzt bei den Kosten die Handbremse anzieht. Marketing ist nur noch um 500.000 Dollar im Vergleich zum Vorquartal gestiegen. Sie machen 456 Millionen Umsatz, davon sind ├╝ber 300 Millionen Umsatz 587 Millionen US-Dollar. Damit sind Sie auf Jahressicht logischerweise dann auch bei zwei Milliarden Umsatz, also schon richtig fetter auch was Sie machen. Und im Vergleich zu diesen 589 Millionen Umsatz stecken Sie ungef├Ąhr 300 Millionen in Marketing. Das ist jetzt im Vergleich zum Vorquartal aber kaum noch gestiegen, w├Ąhrend der Umsatz schon noch etwas steigt zum Vorquartal, aber auch nicht mehr so stark. Dadurch verbessert sich ein bisschen die operative Marge im Vergleich zum Vorquartal, weil man die Kosten eben im Griff hat. Insgesamt hat man nur 5 Millionen mehr ausgegeben als im Vorquartal, bei einer Gesamtkostenbasis von fast einer halben Milliarde. Also wahrscheinlich hat man da Leute entlassen, weil die ansonsten steigen die Kosten immer von alleine ein bisschen weiter. Die operative Marge ist noch ganz leicht negativ, minus 3,3 Prozent. Dann denkt man jetzt nur noch 25,5 Prozent Wachstum und dann ganz knapp negativ. Das ist ja nicht so geil, obwohl sozusagen mit dem Wachstum w├╝rde man auf jeden Fall noch in die Profitabilit├Ąt kommen nach Gap. Also diese 3 Prozent kriegt man, wenn man 25 Prozent wachsen w├╝rde im Jahr, schon ganz gut ausgeglichen ├╝ber die Zeit. Was aber schon noch besonders ist, ist, dass Docusign eine brutale Free Cashflow Marge hat. Der Operating Cashflow ist n├Ąmlich ein Drittel der Ums├Ątze, ziemlich genau mit 196 Millionen. Also von diesen 589 Millionen werden 196 Prozent im gleichen Quartal in Cash verwandelt. Dadurch, dass man die Gewinne so ein bisschen fortzieht, die Zahlungsstr├Âme fortzieht im Vergleich zur Realisierung des Revenues. Das hei├čt, die Kunden bezahlen die Rechnung, also man kauft, glaube ich, Pakete f├╝r so und so viele Envelopes, also Unterschriftenmappen. Und verbraucht die dann im Laufe des Jahres und im Fortschritt wird das Revenue realisiert, w├Ąhrend man diese Envelopes vorher schon kauft. Genau, wenn man dann jetzt diese Free Cashflow Marge f├╝r die Rule of 40 nimmt, dann ist man durchaus bei einem akzeptablen Wert von 60 Prozent. Und daf├╝r ist Docusign dann, ich muss mal gucken, was sie noch kosten, also sind 17,5 Milliarden schwer, das m├╝sste ein 6,7 mal Umsatz sein, bei 2 Milliarden Runrate, Sekunde, 6,7. Genau, und 38 mal KGV sogar. Das Problem ist halt so ein bisschen, dass 25 Prozent Wachstum wirklich nicht super gut ist. Die Frage ist, ist das jetzt nur der Corona-Effekt, dass die Vorjahresvergleiche so stark waren, dass sie wie so ein E-Commerce-Ding eigentlich darunter leiden und kommen sie wieder Richtung 30 Prozent hoch raus am Ende? Dann w├╝rde ich sagen, ist Docusign eigentlich ganz gut bewertet jetzt. Wenn man davon ausgeht, dass sie nach 58, dann um die 40, dann 35 und jetzt 25 Prozent immer langsamer wachsen, dann k├Ânnte sich die Bewertung noch weiter nach unten anpassen auch. Das ist ein bisschen schwer. Ich denke, sie k├Ânnten noch ein paar Quartale ├╝ber 25 schaffen, ehrlich gesagt, weil die Vergleichswerte eher einfacher werden. Aber in Stein gemei├čelt ist das nicht. Prinzipiell glaube ich, das Produkt ist sinnvoll. Wie gesagt, das Gesch├Ąftsmodell ist sehr Cash-generativ, also man muss sich hier keine Sorgen machen, ob Docusign irgendwann pleite geht oder sowas, dass die so weit von entfernt wie irgendwas. Wenn sie noch g├╝nstiger werden k├Ânnten, k├Ânnten sie ein ├ťbernahmekandidat f├╝r Microsoft sein, mit denen sie gerade eine neue Partnerschaft bekannt gegeben haben. Auf Cashflow-Basis ist die Rule of 40 total gut. Sie haben auch erstaunlich viele Kunden. Das Neukundenwachstum ist angestiegen sogar. Problematisch ist aber, dass die NRR, also die Revenue Expansion runtergegangen ist. Also die Vertr├Ąge pro Kunde letztlich, davon h├Ąngt, dass es ja der Treiber der Revenue Expansion ist, nicht hochgegangen. Das wiederum scheint sinnvoll, also man muss sich fragen, wenn dein Gesch├Ąftsmodell ist, die Vertr├Ąge eines Unternehmens zu digitalisieren, die bleiben ja relativ konstant ├╝ber die Zeit oder wachsen nur genauso schnell wie das Unternehmen letztlich. Man kann nat├╝rlich sagen, es werden vielleicht immer mehr Vertr├Ąge innerhalb einer Unternehmung digitalisiert, sobald Docusign eingesetzt wird, aber man sieht auf jeden Fall, dass Revenue Expansion, 114 ist ├╝berhaupt kein schlechter Weg f├╝r NRR, also f├╝r die netto nach Churn Revenue Expansion, aber sie geht auf jeden Fall runter. Die war am H├Âhepunkt bei 125, ist jetzt nur noch 114. Nicht gut aussehen tut die Magic Number, also die Sales Effizienz. Sie haben mit diesen 300 Millionen Marketing und Sales, haben sie im Vergleich zum Vorquartal nur 8 Millionen neues Revenue und das ist annualisiert dann 32 Millionen ARR rausgeholt. Also 300 Millionen Ausgaben, 32 Millionen neues ARR, das ist dann rund eine Marketing Effizienz von 0,1. Das dr├╝ckt die Magic Number dann auch aus und die sollte sich mindestens bei 0,5 bewegen, noch besser bei 0,7. Da lag sie in der Vergangenheit auch, aber jetzt ist das erste Quartal, wo die Signifikant darunter liegt und das verhei├čt eigentlich nichts Gutes. Obwohl man viele neue Kunden gefunden hat, nur es sind eben Kunden, die noch nicht so viel Revenue beisteuern anscheinend und der Umsatz pro Kunde ist das erste Mal auch etwas runtergegangen und die Billings sind leicht r├╝ckl├Ąufig. Das hei├čt, dass auch der Cashflow sich in den n├Ąchsten Quartalen etwas verschlechtern k├Ânnte, w├Ąhrend das Revenue wahrscheinlich den Cashflow einholen wird.
Auf der anderen Seite haben sie in Deutschland gerade einen neuen Higher gemacht, wie ich auf LinkedIn gesehen habe. Und zwar wen? Vielleicht machen sie Europa ein bisschen mehr.
Ja, sie sind auf jeden Fall sehr stark runtergekommen. Sie haben jetzt schon 7x Umsatz und 40x Price Earnings. Das ist f├╝r ein hoch Cashgeneratives und noch mit 25% wachsendes Unternehmen jetzt gar nicht so schlecht. Die haben sich gef├╝ttelt ungef├Ąhr, nicht ganz, fast gef├╝ttelt. Die hatten einmal diesen 50% oder 40% Absturz, als das Wachstum dann ausgeblieben ist.
Du hattest sie auch mal, du hast ein bisschen Wachstum mitgenommen damals.
Ich hatte sie mal selber und hatte sie dann mal auf einer Liste von Sachen, die ich, ich glaube da waren sie schon runtergekommen, wenn ich mich nicht irre, bin mir auch nicht sicher. Wie gesagt, langfristig ist es eine total solide Company und 25% Wachstum, wenn du 2 Milliarden Umsatz machst, w├Ąchst halt auch nicht mal 60% im Jahr. Das ist ja auch klar. Was mir jetzt ein bisschen schwer ist, wenn die im n├Ąchsten Quartal wieder ├╝ber 25% landen, dann w├╝rde ich sagen, ist eigentlich eine gute Zeit, da mal zu ├╝berlegen, ob man auf der Bewertung jetzt gerade nicht wieder einsteigen kann mit 33% Free Cashflow Marge. Ich kann jetzt mal auf die letzten 12 Monate rechnen in den Free Cashflow, damit wir jetzt die Szenarit├Ąt nicht drin haben. Das sind 566, es m├╝sste 25% von 2,22 Millionen m├╝ssten und ein bisschen mehr als 25% Free Cashflow Marge ├╝bers Gesamtjahr. Schon ganz ordentlich. Ich glaube es ist ein solides Unternehmen, was aber nat├╝rlich im Vergleich zu den Corona Werten jetzt erstmal eine Entt├Ąuschung war w├Ąhrend der letzten Quartale. Darf nur nicht weiter verlangsamen sich das Wachstum, was leider aber, also Quartal zu Quartal ist das Wachstum schon sehr niedrig muss man sagen. Gegen├╝ber dem Vorjahr sieht es noch gut aus, aber 1,5% zum Vorquartal ist echt nicht viel und dass sie Kosten jetzt einsparen, spricht ja auch daf├╝r, wie sie ├╝ber ihr Gesch├Ąft denken, w├╝rde ich mal sagen. Von daher einsteigen w├╝rde ich jetzt definitiv auch nicht.
Dann lass uns ├╝ber The Real Real reden. Ein E-Commerce Luxus Secondhand Shop, Marktplatz w├╝rde ich sagen oder?
Genau, Secondhand f├╝r Luxus, irgendwie Designerware, Uhren glaube ich sp├Ąter dann auch aufgenommen, wenn ich mich nicht irre, Schmuck, Handtaschen, alles irgendwie was deutlich ├╝ber 500 Dollar kostet an Mode. Ist 2019 glaube ich an die B├Ârse gegangen vor Corona, was bei dem Modell vermutlich schlau war, weil Luxury Online hat eher verloren eigentlich. W├Ąhrend Corona, weil es weniger Gr├╝nde gab irgendwie Designer Dresses oder irgendwelche Abenddrohungen zu kaufen. Sie machen einen Umsatz von 146, 147 Millionen US-Dollar, das liegt fast 50% ├╝ber dem Vorjahr. Das hei├čt sie sind jetzt ordentlich gewachsen, dazu muss man mal sagen, dass sie w├Ąhrend Corona eben auch eine echt schwere Zeit hatten.
Und das ist Au├čenumsatz, GMV oder?
Ne, ne, das ist der Innenumsatz.
Wow, was machen die so an Take Rate, 15%?
GMV im ersten Quartal ist 428 und davon nehmen sie mehr als ein Drittel an Revenue mit. Es kann aber auch sein, da bin ich mir nicht so sicher, es gibt theoretisch zwei m├Âgliche Modelle und die mischen sich manchmal. Also du kannst sagen, du machst einen Marktplatz mit einer 30% Take Rate, so w├╝rde das jetzt eigentlich aussehen. Es kann aber auch sein, dass du einzelne Sachen selber aufs Balance Sheet nimmst. Also du wirst ja irgendwann so gut darin die Preise von diesen Handtaschen und Schuhen und was wei├č ich zu beurteilen und sagen wir mal, du hast eine Abteilung, die professionell einkauft in Secondhandl├Ąden und genau wei├č, dass sie irgendwie eine Givenchy Nightingale Tasche oder Hermes Birkin Bag oder was auch immer sozusagen oder irgendwelche Louboutin Schuhe oder so. Wenn du genau wei├čt, wir k├Ânnen die wahrscheinlich innerhalb von 30 Tagen mit der und der Wahrscheinlichkeit zu dem und dem Preis flippen, dann k├Ânntest du die ja direkt vom H├Ąndler oder Kunden ankaufen. Also du machst quasi kein Commission Modell, wo dir 30% des Verkaufspreises geben l├Ąsst, sondern du bietest dem Kunden, der Kundin einen Festpreis und sagst, wir w├╝rden dir diese Tasche wie gesehen, wie gepr├╝ft f├╝r den, den Preis abkaufen und du musst dich nicht um den Verkauf k├╝mmern und so k├Ânntest du dann auf eine entsprechend hohe Handelsmarge. Das sind eigentlich die zwei Modelle, die es gibt. Verkauf auf Kommission mit Take Rate oder du kaufst selber auf das eigene Risiko an und dann verkaufst du es selber, dann k├Ąmst du auf eine 30-40% Marge. Daf├╝r wei├č die Kundin aber sofort, dass die Sache verkauft ist und kriegt sofort das Geld. Da sie 70 Millionen an eigenem Inventory haben, w├╝rde ich davon ausgehen, dass sie das definitiv machen. Das gute ist schon mal, das Inventory ist stabil geblieben, da bleiben sie nicht drauf sitzen offenbar. Genau, also aus diesem 400 Millionen Umsatz machen sie 146, 147 Millionen Revenue, davon bleiben 78 Millionen Gross Profit ├╝brig und dann kommen aber Kosten in H├Âhe von 133 Millionen dazu, woraus sich dann ein operativer Verlust von ├╝ber 50 Millionen, ergibt und das sind wiederum ein Drittel des Umsatzes. Jetzt k├Ânnte man sagen, die wachsen ja mit 50%, dann ist das ja noch okay, aber wie gesagt, das ist so ein bisschen der Corona Aufholeffekt, den man da auch sieht und mit so einem Handel-Marktplatzmodell noch 30% hinten zu liegen bei der operativen Marge ist schon nicht einfach. Ich w├╝rde jetzt definitiv nicht mehr in Geld reinstecken, obwohl ich in etwas ├ähnlichem investiert bin, das eine bessere operative Marge hat, glaube ich. Und das Problem ist, das habe ich bei ohne Aktien wird schwer in der letzten Folge beschrieben, das ist jetzt wieder eine Firma, wo man sich auch mal durchrechnen muss, wie lange kann das so funktionieren, denn der operative Cashflow, also das Cash, was die Firma verl├Ąsst, der Zahlungs, was ist das Gegenteil von ├ťberschuss, der Zahlungsdefizit oder Einzahlungsdefizit ist rund 50 Millionen im Quartal und auf Cash haben die noch 360 Millionen. So 50 Millionen mal 4 sind 200 Millionen negative Cashflow im Jahr, 360 auf der Bank hei├čt 7 bis 8 Quartale Zeit, bis wir uns einen neuen Namen daf├╝r ausdenken m├╝ssen. Die Frage ist, man muss jetzt sagen, dadurch, dass die noch relativ schnell wachsen mit diesen 50%, h├Ątten die wahrscheinlich die M├Âglichkeit sich nochmal mit Geld zu versorgen, da w├╝rde eventuell jemand wieder investieren, weil man glaubt, ganz langfristig kann das dann doch noch funktionieren. Gucken wir mal, was die Bewertung ist. Ah ne, wir sind mit 0,5 mal Sales bewertet und die Marktkapitalisierung ist 300 Millionen, das hei├čt, die 360 Millionen Cash auf der Bank, also sie haben eigentlich sozusagen eine negative Market Cap, wenn man jetzt das Cash abziehen w├╝rde und es wird oft, daf├╝r w├╝rde ich eigentlich gerne mal warnen, es werden oft sagen so Fondsmanager oder irgendwelche Finanzinfluencer, die Company ist nicht mehr mit dem Cash bewertet und die sagen so, als w├Ąre das was Gutes, als k├Ânnte man jetzt das Cash g├╝nstig kaufen, das stimmt vielleicht, wenn man ein Private Equity Unternehmen ist oder so, aber in aller Regel hei├čt das, wenn eine Company mit weniger als dem Cash bewertet ist, dass man relativ sicher davon ausgeht, dass sie pleite gehen, sonst g├Ąbe es keinen Grund weniger als das Cash f├╝r eine Company zu bezahlen, also es ist definitiv keine gute Argumentation, wenn man das h├Ârt, w├Ąre ich immer vorsichtig, ich glaube bei Oscar Hills wurde es zum Beispiel immer so vernett und mir sagt das immer, das Modell funktioniert nicht. Das Modell funktioniert nicht, wenn der Markt dem operativen Modell eine negative Bewertung gibt und nichts anderes hei├čt das, wenn der Gesamt Company Wert weniger als das Cash Wert ist, dann hei├čt das operative Gesch├Ąft wird sozusagen mit einem negativen Geldbetrag bewertet, dass es ein Kostenfaktor ist f├╝r den Enterprise Value, aber auf 0,5 mal Umsatz kannst du halt auch nicht viel Geld aufnehmen, also die br├Ąuchten ja um ein Jahr jetzt weiter durchzustehen, br├Ąuchten sie 200 weitere Millionen, die Company ist aber 300 Millionen wert, w├╝rdest du jetzt also eine Kapitalerh├Âhung machen, neues Geld reinbekommen, w├╝rdest du allein f├╝r dieses eine Jahr 60% verw├Ąssern, je nachdem aus welcher Richtung man zieht, verw├Ąssern w├╝rden m├╝ssen, das hei├čt es ist eigentlich auch keine Option sich noch mit Geld zu versorgen, sie m├╝ssen unheimlich schnell wachsen und gleichzeitig Kosten sparen, von daher und als eine der Konsequenzen hat die CEO jetzt auch das Handtuch geworfen und nach so einer langen Zeit den Abgang, das ist eine Internet Veteran, die auch schon pets.com zugrunde gerichtet hat, also man muss nat├╝rlich immer sagen, es ist ja unheimlich schwer ├╝berhaupt so weit zu kommen, also eine Firma bis zu, ganz sicher kein Zeichen von Unf├Ąhigkeit, wenn man so eine Firma ├╝berhaupt an die B├Ârse bringt und es ist eigentlich schade, also du kannst eigentlich Rent the Runway in die gleiche Tonne schmei├čen, du kannst Stitch Fix wahrscheinlich, Stitch Fix ist nicht ganz so, verbrennt nicht ganz so viel Geld, aber l├Ąuft auch nicht super, w├Ąchst daf├╝r aber auch nicht mehr. Diese ganzen Women Led Fashion Modelle an der B├Ârse funktionieren leider alle ehrlich gesagt nicht sehr gut, das liegt nat├╝rlich nicht daran, dass sie von Frauen geleitet ist.
Alles was Fashion ist funktioniert aktuell nicht, ich gebe ein Modell das funktioniert.
Es ist ein Unterschied ob du sozusagen negatives E-Bit von 5% hast oder hier von 30% glaube ich, 5% in einer so einen rezessiven Phase mit schweren Vorjahresvergleichen ist nochmal was anderes. Aber es ist eigentlich schade, dass ausgerechnet diese Modelle jetzt wirklich wirklich nicht gut funktionieren. Rent the Runway hat sich ein bisschen verbessert bei der Burn, also fr├╝her haben sie ja mehr Verluste als Umsatz gemacht, das ist jetzt etwas besser geworden, aber es ist auch noch hoch defizit├Ąr. Das hei├čt ich w├╝rde vermuten, dass Rent the Runway und the Rear Wheel in zwei Jahren nicht mehr da sind, Stitch Fix kann das schaffen, ist auch weit entfernt davon eine spannende Company zu werden meiner Meinung nach. Nicht gut und vor allen Dingen ist es nat├╝rlich f├╝r die ganzen Modelle die dahinter liegen, also die mit ├Ąhnlichen Modellen irgendwie Second Hand, du m├Âchtest ja immer, dass alle Unternehmen Second Hand Marktpl├Ątze werden. Das ist nat├╝rlich jetzt auch nicht gut f├╝r die, weil das jetzt zu bauen ist gerade teurer geworden, weil the Rear Wheel hat es versucht, war an der B├Ârse, wird wahrscheinlich verschwunden sein in zwei Jahren, es wurde dann vor allen Dingen Geld vernichtet. Das ist nat├╝rlich kein guter Case um dann den n├Ąchsten Second Hand Marktplatz zu bauen, wenn nicht mal das auf der Scale bei dem Umsatz bei irgendwie 1,5 Milliarden GmbH im Jahr, wenn das schon nicht funktioniert.
Ich glaube Second Hand funktioniert vor allem f├╝r die Marken.
Kann man das nicht selber machen? Ja. Aber das keine der MarkenÔÇŽ
Und wahrscheinlich f├╝r the Rear Wheel w├Ąre es sinnvollste, wenn sie das als White Label anbieten f├╝r die Marken.
Ja was du machen k├Ânntest, ich wollte gerade sagen, die Marken haben ja nicht die operative Expertise um das ganze logistische Handling von so viel Retouren, Aufarbeitung und so. Der gr├Â├čte Kostenblock f├╝r diese Unternehmen ist ├╝brigens nicht etwa Marketing, wie man denken w├╝rde, sondern das Handling dieses ganzen Turnovers ist halt unheimlich Geldintensiv, weil es unheimlich viel menschliche Arbeit braucht, egal wie gut man es optimiert. Und du kannst nat├╝rlich sagen, du machst so eine Art Retouren Handling und Second Hand as a Service f├╝r andere Marken. Versuchst du noch mehr Scale zu bekommen, indem du nicht nur f├╝r the Rear Wheel, sondern auch als White Label, wie du sagst, das so ein gr├╝nes Lagerhaus oder gr├╝ne E-Commerce Logistik f├╝r gro├če Marken anbaust, inklusive Second Hand und Retouren. Das k├Ânnte ein spannendes Modell sein vielleicht.
Ja und nochmal zur├╝ck zu der CEO, also diese Julie war 1999 CEO von Pets.com. Pets.com ist so das Dotcom Bust Beispiel eigentlich oder? Es wird immer wieder erw├Ąhnt, wenn man irgendwie ├╝ber den 2000 Crash geht.
Also Pets.com hat es geschafft unter anderem mehr Geld f├╝r Marketing auszugeben, also nur f├╝r Marketing ohne alle anderen operativen Kosten, als sie Umsatz hatten. Also es w├Ąre billiger gewesen den Leuten direkt das Geld zu geben. Aber um fair zu sein muss man sagen, Schuld daran sind VCs, nicht die Gr├╝nder meiner Meinung nach. Also wenn dir jemand Geld gibt sowas zu machen, dann ist nicht die Aufgabe des Gr├╝nders, sondern die Vision umzusetzen. So effizient wie m├Âglich, aber wenn niemand nach Effizienz fragt und so war es 1999 definitiv, das war genau wie vor einem Jahr in dieser Blase, dann w├╝rde ich jetzt explizit dem Gr├╝nder oder der Gr├╝nderin nicht die Schuld daf├╝r geben ehrlich gesagt oder nur sehr begrenzt.
Der gro├če Unterschied ist, sie war CEO und ein Jahr sp├Ąter musste sie den Laden dann zumachen und meinte sie h├Ątte noch ein bisschen Geld an die Shareholder zur├╝ckgegeben. So sie hat im Gegensatz zu Adam Neumann, der ja irgendwie jetzt wieder eine Riesenrunde geraced hat f├╝r irgendwie ein neues Crypto ├ľko Thema, war sie danach echt so verbrannt, dass sie halt eigentlich nichts mehr bekommen hat. Und daraus hin hat sie dann gegr├╝ndet. Also es war so der Angriff nach vorne heraus, dass sie das gemacht hat. Und ich glaube halt jetzt ist sie an dem gleichen Punkt, dass sie halt sagt so, also pets.com das war die H├Âlle f├╝r mich, ich hab keinen Bock das jetzt wieder zu machen. Was wird denn als n├Ąchstes kommen? Als n├Ąchstes wird doch jetzt eine gro├če Layoff Sache dort passieren. Die m├╝ssen sich doch von Leuten, von Themen und von allem trennen, damit sie das Ding irgendwie noch ein bisschen am Leben halten oder halt gedreht bekommen.
Stitch Fix hat gerade 15%, das entspricht 330 Mitarbeitern in San Francisco angek├╝ndigt. Die sind schon Public auch b├Ârsennotiert haben. 15% ist gewaltig. Damit k├Ânnten sie ja fast profitabel werden.
Unser Layoff Channel hier auf Discord, der geht ganz sch├Ân ab die letzten Tage. Also Convoy hat auch entlassen, Logistik. Berlin Brands Group ist gerade in der Presse 100 Leute. Irgendjemand hatte auch geschrieben, dass Planetly Leute angeblich entl├Ąsst. Da haben wir wohl keine Source f├╝r. Vielleicht piepen wir das wirklich erstmal. Wird ein tougher Sommer.
Ja schade, dass die Modelle, also das ist nachhaltig, women-led, das ist ja eigentlich was man sehen m├Âchte mehr. Aber Didi und Honest Coke kann es ja auch noch damit reinlegen. Leider funktioniert das alles nicht so.
Bird hat auch Leute entlassen. Hier ist guter Jungs. Was sonst noch auf Layoffs? Es wird nicht weniger.
So wir haben auf deinen Aufruf unheimlich viele gute H├Ârerfragen bekommen. Die reichen noch f├╝r drei weitere Sendungen. Das ist gut, ihr d├╝rft trotzdem auch neue schreiben. Gerade wenn es aktuelle gibt, aber auch sonst. Die Earnings Season ist vorbei und startet damit auch gleich wieder. Bald im Juli. K├Ânnen wir uns mal wieder ein bisschen tiefer mit ein paar anderen Themen besch├Ąftigen und wir holen vielleicht noch irgendwelche Earnings, die wir vergessen haben, was ja immer mal passiert, auch nochmal auf.
Top. In diesem Sinne, genie├čt die Sonne, habt ein sch├Ânes Wochenende. Bis Mittwoch. Peace.
Ciao, ciao. Bleibt stabil.