Doppelg├Ąnger Folge #194 vom 5. November 2022

Earnings: ­čÄ░ Robinhood ÔŤł´ŞĆ Cloudflare ­čÉę Datadog ­čŽś Atlassian ­čĺŞ Coinbase ­č玭čçĚ MercadoLibre ­čĺ│ Square ­čĹá Zalando

Wir sprechen ├╝ber den Taubenverein Twitter, Stock-Based-Compensation und Umsatzwachstum bei Inflation. Und nat├╝rlich ├╝ber Earnings, Earnings und Earnings.

Philipp Gl├Âckler (https://www.linkedin.com/in/philippgloeckler/) und Philipp Kl├Âckner (https://twitter.com/pip_net) sprechen heute ├╝ber:

(00:04:20) Taubenverein Twitter

(00:14:05) Stock-Based-Compensation

(00:21:00) Umsatzwachstum bei Inflation

(00:25:00) Robinhood Earnings

(00:43:45) Coinbase Earnings

(00:49:00) Paypal Earnings

(00:50:20) Square Earnings

(00:59:30) Klarna Australien

(00:59:30) Fortinet Earnings

(01:06:35) Cloudflare Earnings

(01:15:00) Datadog Earnings

(01:17:30) Peloton Earnings

(01:20:00) Atlassian Earnings

(01:22:00) MercadoLibre Earnings

(01:26:00) Zalando Earnings

Shownotes:

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Willkommen im Doppelg├Ąnger Tech Talk Podcast Folge 194 Anfang November. Jan aus dem Off hat gesagt bitte bitte bitte nicht. Bitte keine Twitter News. Bitte kein Elon Musk. Aber Pipp wie l├Ąuft es in deinem Taubenverein Twitter aktuell?
Gegen Taubenverein geil. Gegenfrage f├╝r Jan. Wie l├Ąuft es denn bei Amazon?
Achso super. Ich bin langfristiger Investor.
Ich glaube sie sind unter 90. Ich habe eine 8 vorne gesehen heute.
Echt? Ach nee. Bestimmt nicht. Wenn du wieder guckst. Jetzt. Ich gucke gerade 92 Euro.
Alles gut. Alles gut. Das ist ja in Dollar weniger. Sekunde. Heute ist das Depot. Ich kann wieder gucken wann ich ausgestiegen bin. Ach die haben Split gemacht. Ja klar. Was war in der Split? 1 zu 10?
1 zu 10 oder 1 zu 20 sogar.
Nee 1 zu 20 kann nicht sein. Weil ich habe bei 1450 Euro verkauft.
Geil. Ja aber so. Ja doch. Wenn man sich Year to Date anschaut. Am 21. M├Ąrz. Verlierst du mit Microsoft hast du weniger Geld verloren als mit Amazon. Da muss ich dir aktuell recht geben.
Es gab hier wieder so einen richtig roten Tag. Da hat Amazon auch nur 3. Microsoft nur minus 3 Prozent gehabt. Apropos. Es gibt nat├╝rlich weitere News. Und zwar. Also auch Amazon hat jetzt angek├╝ndigt wieder, dass sie noch mehr Hiringfreezes haben. Selbst Apple. Das ist ja dein anderer Lieblingsaktie. Apple hat auch schon Hiringfreezes. Wenn jetzt noch Louis Vuitton anf├Ąngt mit Hiringfreezes, dann haben wir ein Problem. Aber um die M├Âglichkeit zur Schadenfreude zur├╝ckzugeben. Ich habe nat├╝rlich mein Meta-Short viel zu fr├╝h geschlossen. Da h├Ątten wir noch gut 10 Prozent mit runter. Die haben ja auch eine 8 vorne inzwischen. Da habe ich ein bisschen zu fr├╝h zu gemacht, weil ich Angst hatte, dass so viel runter. Aber das war jetzt auch mehr der Gesamtmarkt als individuelle Gr├╝nde. Nat├╝rlich die Woche war ja relativ rot. Die Zinsen steigen. Powell hat einen eher mutigen Ausblick oder hawkischen Ausblick gegeben. Wird weiter Zinsen erh├Âhen. Das machten die M├Ąrkte alle nicht. Deswegen ist alles tief rot. Die Unternehmensergebnisse kommen durch Wachsen rein. ├ťberwiegend schlecht w├╝rde ich sagen. Ein paar positive ├ťberraschungen. Dann, wo wir gerade von Hiringfreezes geredet haben, ist es auf jeden Fall, das ist vielleicht nicht verwunderlich, weil es ja Monatsanfang ist, aber die Woche der K├╝ndigung. Stripe, h├Âchstbewertetes Fintech, 14 Prozent entlassen. Lyft, der Airbnb-Konkurrent, hat 13 Prozent angek├╝ndigt. Affirm hat, ich glaube, nur ein oder zwei Prozent, aber auch Entlassungen angek├╝ndigt. Opendoor, das ist hier der Immobilienmakler von Keith R. Boyce, wo ich das letzte Mal so ein bisschen seine Haltung in dem Interview interpretiert habe. Der ja quasi sagt, dass es nach seiner Logik die Firma profitabel w├Ąre. In dieser seiner Meinung nach profitablen Firma hat er jetzt aber jeden f├╝nften Mitarbeiter gehen lassen oder plant das. Depper Labs, diese Kryptobude, 22 Prozent der Workforce wird gehen. 15 Prozent bei Smarva in Berlin. Ich wei├č nicht, in Berlin, aber es ist eine Berliner Firma, 15 Prozent sollen gehen. Leiden bestimmt auch unter den Kreditzinsen. Vielleicht ein ganz ├Ąhnliches Problem wie Upstart. Kry, in Stockholm, 10 Prozent. Pleo, diese Ausgabenmanagementsoftware B2B, 15 Prozent. Delivery Heroes, das sind noch Ger├╝chte im Moment, aber angeblich bis dreistellige Anzahl Leute in General & Admin, also eher in den Konzernfunktionen, nicht bei Entwicklern so viel. Aber es ist noch nicht best├Ątigt, glaube ich, noch nicht in der Presse, aber man munkelt, da k├Ânnten viele Leute gehen. Zillow hat f├╝nf Prozent entlassen, auch klar, dass der Immobilienmarkt nicht l├Ąuft. Booking hat ein weiteres Callcenter in den USA geschlossen mit ├╝ber 200 Leuten. Ich habe ja damals gesagt, wir haben nicht mal ein Drittel. Ich w├╝rde sagen, jetzt haben wir vielleicht langsam ein Drittel der Layoffs gesehen. Also ich glaube, das, was wir bisher gesehen haben, waren die schlauen Firmen, die fr├╝h cutten. Teilweise nicht genug, aber immerhin fr├╝h. Ich glaube, insgesamt haben wir nicht mal ein Drittel oder vielleicht haben wir jetzt ungef├Ąhr ein Drittel der Layoffs, die kommen, gesehen. Ich glaube, es wird zu deutlich mehr noch kommen. Also es f├╝hlt sich so an wie H├Âhepunkt, aber ich glaube nicht, dass das ist. Es wird noch viel mehr kommen. Gut, um auf deine Frage zur├╝ckzukommen. Die News bei Twitter, es gibt nicht so viele, au├čer dass jetzt eine Woche rum ist. Und es ist nat├╝rlich Zeit, nachdem man sich schon vom Management befreit hat und nachdem man gesagt hat, es werden keine 75 Prozent Leute gefeuert. H├Âchstens 25 Prozent sind es doch jetzt anscheinend jeder Zweite. Das wird, w├Ąhrend wir sprechen quasi oder am Ende unserer Aufnahme, es ist Fr├╝hjahr, Freitagnachmittag, sozusagen Vormittag dann in den USA, wird jeder Twitter-Mitarbeiter eine E-Mail erhalten. Entweder an seine Twitter-E-Mail, dann wird drinstehen, du hast deinen Job noch. Oder an die private E-Mail, dann wird drinstehen, du hast keine Twitter-E-Mail mehr. Mehr oder weniger. Sondern das ist der Prozedere, was man gew├Ąhlt hat. Es ist so eine E-Mail auch geleakt, wie das erkl├Ąrt wird, relativ n├╝chtern. Dass es halt eine challenging Zeit ist und man Opfer bringen muss. Man geht davon aus, dass es die H├Ąlfte der MitarbeiterInnen betreffen wird.
Es gibt weitere... Michael hat tats├Ąchlich einen Headhunter angeschrieben, der schon die ersten Ex-Twitter-Leute in seiner Kartei jetzt hat. Also die haben sich bei ihm wohl direkt gemeldet. Und auch in Deutschland war es wohl so, dass es einfach keinen Zugang mehr gab. Dann ab gestern Nacht.
Also die Frage ist, ob das nur Leute sind, die jetzt bei den j├╝ngsten Reduction Workforces betroffen sein werden oder auch schon vorher Leute sich umgeschaut haben. Aber das ist wiederum g├Ąngig, dass man die Accounts dann schlie├čt und man sich nicht mehr einloggen kann. Das w├╝rde ich genauso machen. Nat├╝rlich, Twitter hat leider eine sehr distributed Workforce. Also die Arbeit auf der ganzen Welt. Das hei├čt, es ist unheimlich schwer. Nat├╝rlich kannst du jetzt nicht mit jedem pers├Ânlich das Gespr├Ąch suchen von 3.800 Leuten. Das wird zu schwer. Aber ich glaube, dass man die Accounts schlie├čt, das ist schuld gerade bei so einem sensiblen Business. Da k├Ânnten Leute ja noch irgendwelche privaten...
Aber Werbekunden k├Ânnen sie nicht mehr dr├╝ber nehmen.
Ne, die hauen alle ab. Also nicht alle, sondern es gibt viele Werbekunden, die sich ├Âffentlich aussprechen, dass sie ihre... Also es gibt Werbeagenturen, gr├Â├čere Netzwerke, die ihren Kunden empfehlen, Twitter erst mal zu meiden, w├Ąhrend die Brand Safety da nicht gew├Ąhrleistet ist. Es haben sich ein paar schon vokal ge├Ąu├čert, Audi, Mondelez, General Motors, Nike, glaube ich, die gesagt haben, mit uns erst mal eher nicht. K├Ânnte jetzt nicht der Platz sein, wo unsere Werbung erscheinen soll. Oder wir werden das neu bewerten. Elon Musk hat dann, ich glaube, das bewegt ihn schon ein bisschen, dass er jetzt auch noch den Werbeumsatz verliert. Getwittert, also nicht etwa an die Advertiser, sondern an die User. Was sollten Advertiser mit ihrem Geld unterst├╝tzen? Free Speech oder Political Correctness? Einerseits nat├╝rlich ganz schlau die Frage so zu stellen, weil es so klingt, als w├╝rde man sich gegen Free Speech ausdr├╝cken, wenn man sein Geld von Twitter zur├╝ckzieht. Andererseits k├Ânnen Werbefirmen nat├╝rlich ihr Geld ausgeben, wo sie wollen. Und f├╝r die geht es um Umsatz und um Brand Safety. Also dass ihre Werbung in einem Umfeld erscheint, das sie f├╝r passend halten f├╝r ihre Creatives. Und ich glaube, diese Frage spielt ansonsten gar keine Rolle. Das ist auch kein Statement f├╝r oder gegen Free Speech, wenn du dich jetzt aus Brand Safety Gr├╝nden von Twitter zur├╝ckziehst, meiner Meinung nach. Aber es ist nat├╝rlich vielleicht ganz schlau von ihm, das trotzdem zu versuchen, so zu framen. Ansonsten kursieren Bilder von Menschen, die im B├╝ro schlafen. Angeblich wurden 84 Stunden Wochen von ihnen gefordert, um irgendwelche Deadlines jetzt noch zu treffen und damit sich vielleicht als einer der bleibenden Entwickler, Entwicklerinnen, Mitarbeiterinnen zu qualifizieren.
Es ist ja schon ein krasser Kulturschock. Ich habe mir so vorgestellt, es ist vielleicht so wie Oli Sammer in seinen besten Zeiten hat auf einmal versehentlich Volkswagen gekauft. Und dann gibt es halt einen Kulturschock. Da muss halt jetzt richtig gearbeitet werden. Da kann man jetzt nicht mehr irgendwie den halben Tag Kaffee trinken.
Ich mag das Beispiel. Sehr sch├Ân. Also vorher gab es da einen Relax Day im Monat, also einen bezahlten Urlaubstag f├╝r jeden, jeder Mann und Frau. Das ist vorbei. Die werden jetzt nachgeholt. Erstmal, ob jetzt diese 84 Stunden wirklich repr├Ąsentativ sind, wei├č ich nicht. Das w├Ąre quasi doppelte Arbeitszeit. Aber kann schon sein. Es wurde offensichtlich jetzt kurzfristig ├ťbermenschliches gefordert. Es wird wahrscheinlich, ich glaube, es werden schon Class-Action-Suits, also Sammelklagen vorbereitet, weil man in Kalifornien gar nicht Leute von heute auf morgen feiern kann, sondern wenn man eine so gro├če Reduction in Force oder Entlassungswelle vorbereitet, dann muss man sie eben vorbereiten und kann die nicht einfach so machen. Das hei├čt, man muss eigentlich 30 bis 60 Tage oder je nachdem 30 beziehungsweise 60 Tage vor gr├Â├čeren Entlassungen die Firma informieren dar├╝ber. Das dient dem Schutz der ArbeitnehmerInnen, damit die sich eventuell um Krankenversicherungen, neuen Job und so weiter k├╝mmern k├Ânnen, unter anderem um Planungssicherheit zu gew├Ąhren. Das ist hier offensichtlich nicht passiert. Das hei├čt, ich bin gespannt, ob sie es einfach trotzdem durchziehen. Es sieht im Moment so aus, die ersten Leute haben schon E-Mails bekommen offenbar. Du hast es ja auch gerade geschildert, anekdotisch. H├Âchstwahrscheinlich werden diese K├╝ndigungen zumindest unter kalifornischem Recht nicht rechtskr├Ąftig sein. Auch das, wie gesagt, ich bin kein Arbeitsmarktexperte, aber das ist was, was man nachlesen kann. Und dann werden die Leute entweder so sehr g├╝tige Severance-Packages nochmal bekommen. Ich glaube, da ist Elon Musk ja nicht bekannt f├╝r, nachdem er versucht hat, der C-Level-Riegel ihre Kompensation eigentlich zu nehmen. Es wird ganz spannend, wie das dann wirklich ausgeht und wie viel er noch drauflegen muss, um die Leute dann loszuwerden. Es gibt auch sehr plakative einzelne Berichte von schwangeren Frauen, die gefeuert wurden und morgen nicht wissen, welche Krankenversicherung sie noch haben oder ob sie eine haben. Das wird man wahrscheinlich in den n├Ąchsten Tagen besser verstehen, was da noch passiert. Ansonsten ist nach sieben Tagen zu entscheiden, wer bleibt und wer nicht. Das ist nat├╝rlich relativ wild. Aber es gibt so eine ungeschriebene 100-Tages-Regel eigentlich, dass, wenn du eine Firma kaufst oder dich wesentlich beteiligst oder versuchst, zu pivotieren, hast du eigentlich nur in den ersten 100 Tagen, also ein bisschen mehr als drei Monaten, signifikantes Momentum. Wenn du das schleifen l├Ąsst, dann stellt sich sehr schnell wieder die Normalit├Ąt ein und dann ist es unheimlich schwer, irgendeine Art von Change in eine Firma reinzubringen. Nat├╝rlich muss man es nicht so ruckartig machen, wie es jetzt hier passiert und so r├╝cksichtslos. Aber es gibt dann ein gewisses Incentive, dass man von Anfang an, solange es eine gewisse, wie sagt man auf Deutsch, Alert, also dass die Leute die Dringlichkeit sp├╝ren, das sollte man eigentlich ausnutzen, weil dann die Toleranz f├╝r Wandel relativ gro├č ist ganz am Anfang, w├Ąhrend sich dann schnell so eine Art Business as usual einstellt und dann w├╝rde man sicherlich nicht viel erreichen k├Ânnen. Es braucht ja einiges an Wandel, um die Firma einerseits irgendwie cashflow-positiv zu machen und ├╝berhaupt ├╝ber Wasser zu halten bei den jetzt hinzugekommenen Zinszahlungen und zwar vorher schon nicht besonders ertragreich.
Und deswegen hast du jetzt das gemacht, was du eigentlich nicht mehr machen wolltest und die n├Ąchsten drei Monate Tesla geschortet?
Ne, ich glaube, ich habe noch eine kleine Position, aber das ist eher ein Short gegen den Markt, da geht es gar nicht so speziell um Tesla. Ja, aber es ist ganz, ganz wenig, also eine ganz kleine Tesla-Short-Position habe ich noch. Wie kommst du jetzt darauf?
Ja, weil er jetzt die n├Ąchsten drei Monate alles machen wird, um Twitter irgendwie da aus dem Sumpf rauszuziehen.
Ich dachte, das macht hier David Sachs
und Jason Callahan f├╝r ihn.
Die Diener am Tauchen immer wieder auf jetzt als seine Supporter. Angeblich soll Callahan sich mit dem Ad-Business besch├Ąftigen. Bin gespannt, ob sich einer daf├╝r Gr├Â├čeres qualifiziert. Vielleicht wird David Sachs Head of Brand and Safety oder Trust and Safety, oder Trust Security, wie das hei├čt, das w├Ąre sicherlich lustig.
Es ist halt echt ein Taubenverein. Es wird halt jetzt echt noch schlimmer und noch weiser und noch alter. Bin gespannt.
Ich w├╝rde der Firma jetzt auch 100 Tage geben, so wie man bei neuen US-Pr├Ąsidenten, deren Arbeit nicht vorher beurteilt, um zu sehen, ob das Produkt besser oder schlechter wird. Die Vorzeichen sind denkbar schlecht, es gibt zumindest manche Anzeichen, die jetzt nicht daf├╝r sprechen. Aber wie gesagt, es hat jetzt auch in den letzten Jahren nur gerade so funktioniert und finanziell hat es sowieso nicht funktioniert. Von daher bin ich noch gespannt, was das Produkt zu zeigen wei├č. Ich glaube nicht, dass es zu, ja, das ist die Frage, es wird nat├╝rlich zu mehr Free Speech kommen, aber ob es die Art von Free Speech ist, die man haben will, ist die Frage. Und das meine ich nicht mal aus politischen Lagern, sondern wirklich aus der Perspektive Wahrheit, Volksverhetzung und so weiter. Elon Musk hat ja ein gutes Beispiel gesetzt, in dem er selber, jetzt haben wir wieder zu viel ├╝ber ihn geredet, es gab, der Mann von Nancy Pelosi wurde ja zu Hause angegriffen, nachts im Privathaus. Es wurde gerufen, wo ist Nancy? Es waren offensichtlich politisch motivierte Gegner. Und da hat Elon Musk schon eine Story geshared, wo es hie├č, dass er dieser Mann von Nancy Pelosi vermeintlich einen schwulen Prostituierten selber mit nach Hause gebracht h├Ątte im Suf und von dem angegriffen wurde, was allem anscheinend nach Fake News sind, dass er das auf der Plattform teilt, w├Ąhrend er gleichzeitig von Demokraten, also ich meine, dass man Sachen Fact-Checken l├Ąsst, das ist fair enough, aber selber sowas teilen und andere sagen st├Ąrker Fact-Checken als fr├╝her, finde ich eine komische Tendenz. Das spricht jetzt auch nicht daf├╝r, dass es eine bessere Plattform wird, aber wir werden es sehen.
Dann lass uns doch lieber ├╝ber Stock-Based-Compensation sprechen. Und zwar hat jemand gefragt, ob man das in den Earnings ├╝berhaupt immer so adjusten kann. Die Person w├╝rde das eher als normalen Lohn sehen und sieht es deswegen kritisch, vor allem, weil Unternehmen sich ja nicht davon wirklich l├Âsen k├Ânnen. Also du kannst ja nicht auf einmal sagen, wir machen jetzt hier keine Stock-Based-Compensation mehr, weil dann werden halt wahnsinnig viele Leute dort nicht mehr arbeiten. Wie stehst du zu Stock-Based-Compensation und vor allem in den ganzen Firmen, die an der B├Ârse handeln und immer wieder sagen, ja hier, das haben wir adjusted mit unseren Ausgaben?
Ja, also prinzipiell sollte man, wenn man adjusted liest, frisiert denken. Das ist die einfache Regel. Und die zweite Regel ist, wenn man einfach nur auf Gap schaut, also es wird ja immer vor den Zahlen, wenn man sich die Berichte anschaut, auch in Sekund├Ąrberichten in der Presse und so weiter, wird in der Regel explizit von Gap und Non-Gap-Kennziffern gesprochen. Und Non-Gap sind Metriken, die aus der Firmen eigenen Denke kommen. Die k├Ânnen total relevant zur Steuerung des Businesses sein, aber sie sind eben nicht nach ordnungsgem├Ą├čer Buchhaltung erhoben, beziehungsweise wird das dann in der Regel sehr genau aufgegliedert, wo der Unterschied liegt. Wenn aber Gap davor steht, also normalerweise in den Quartalsberichten kommt ja das Income-Statement, manchmal kommt die Asset zuerst, aber in der Regel kommt das Income-Statement zuerst. Das ist dieses erste Blatt mit Zahlen, wo das Revenue gegen├╝ber dem Vorjahr und so weiter draufsteht. Da sind eigentlich nur Gap, auf den ersten drei Seiten sind eigentlich nur Gap. Also die drei Seiten, das machen wir bestimmt nochmal ausf├╝hrlicher irgendwann, aber die ersten drei Seiten dieser Quartalsberichte sind eigentlich typischerweise das Income-Statement, dann die Assets, also im Deutschen w├╝rde man Bilanz sagen, und das dritte ist der Cashflow-Statement, also die Zahlungsfl├╝sse. Die drei Dinge sind eigentlich immer nach Gap, also Generally Accepted Accounting Principles, also das ist quasi die Buchhaltungsverordnung oder wie soll man das nennen, Regulierung, die akzeptiert ist, und da sind Share-Based Compensation, werden dort genau wie Gehalt behandelt. Das hei├čt, wenn da R&D-Ausgaben von 400 Millionen stehen, dann ist das in der Regel 300 Millionen Gehalt plus Steuern oder inklusive Steuern und weitere 100 Millionen Share-Based Compensation. Also die ist dort drin und nicht abgezogen. Abgezogen wird sie dann spezifisch beim Cashflow, weil sie nicht zahlungswirksam wird, das ist sagen wir mal buchhalterisch aber auch richtig so, also es steht keine echte Auszahlung dadurch, auch wenn die Firma rechnerisch Geld verliert oder Wert verliert. Bei allen Non-Gap-Zahlen und insbesondere beim Adjusted EBITDA, dort werden die Share-Based Compensation, also Share-Based Compensation, das sind Mitarbeiteroptionen, einfach gesagt, die wird dort abgezogen. Das hei├čt, schaut man auf die ersten drei Seiten und die Gap-Ergebnisse oder G-A-P, wie auch immer man das nennen m├Âchte, dann ist das immer inkludiert. Das hei├čt, da wird nichts, nur im rechtlichen akzeptablen Ma├če hin und her adjustiert, wo man vorsichtig ist in den Unternehmenspr├Ąsentationen oder in den weiterfolgenden Seiten, wo dann ├╝ber Adjusted EBITDA und Non-Gap-Numbers geredet wird. Oder auch manchmal in den Highlights, also ganz oben wird das immer noch mal verbal kommentiert mit ein paar Aussagen. Da werden auch oft schon Non-Gap-Zahlen genutzt. Also aber prinzipiell, wenn ihr auf ein Income-Statement schaut, dann wird Share-Based Compensation dort wie Ausgaben behandelt. Und das ist ja auch richtig so. Das ist die im Zweifel strengste M├Âglichkeit, das zu betrachten. Und es wird so gemacht. Warum machen Unternehmen das trotzdem? Also in der Regel geben sie die meisten 15 und 25 % des Gehaltes als Share-Based Compensation raus. Oder der operativen Ausgaben. Das ist ja nicht nur Geh├Ąlter, aber auch. Das kann gerade in Phasen wie die letzten zwei Jahre auch total viel Sinn machen. Also wenn ich eventuell, also sag mal ich bin eine SaaS-Firma und meine Aktie wird mit 50 mal Umsatz und 280 mal EBITDA bewertet. Warum soll ich meinen Mitarbeitern nicht mit Inflated Aktien zahlen? Also ich bin Aktion├Ąr der Firma und ich habe jetzt die Wahl, zahle ich mit teurem Cash? Wobei Cash in der Phase jetzt auch nicht besonders teuer war. Aber tendenziell ist das halt Geld, was man anfassen kann. Oder ich zahle mit Aktien, wo ich eigentlich schon selber wei├č, wahrscheinlich sind die gerade doppelt so teuer wie wir selber. Und so hinter vorgehaltener Hand haben sich einzelne SaaS-Firmen auch so eingelassen, uns geht es eigentlich super, aber so hoch sollte unsere Aktie eigentlich jetzt nicht stehen. Und dann das sozusagen zu weaponisen oder als Geilsbestandteil zu nutzen kann durchaus schlau sein. Weil das Cash wird irgendwann knapp sein, wenn man nicht schon Cash generiert. Dann ist es immer gut Cash zu sparen f├╝r Phasen wie jetzt gerade, wo eventuell auch dann Cashflow-Rechnungen wieder ins Negative drehen. W├Ąhrend man Aktien eben, wenn jemand glaubt, dass die Firma so viel wert ist und sich gerne Aktien bezahlen lassen m├Âchte, why not? Das Problem ist, dass du dann, wenn der Kurs einbricht, ist nat├╝rlich die gesamte Motivation aus diesen Mitarbeiteraktien verschwunden. Das hei├čt, du musst im Zweifel dann doch wieder neue Aktien zuteilen oder den Strike-Price der Option, also dort, wo sie ausge├╝bt werden kann, auf den jetzigen Kurs anpassen, damit der Mitarbeiter, die Mitarbeiterin von da an wieder partizipiert am Wachstum. Das hei├čt, ganz einfach ist es nicht, aber prinzipiell kann es eine Option sein, wenn man glaubt, die Aktien sind gerade sehr hoch bewertet, dass man sagt, wir nutzen das und dann ist das f├╝r die Aktion├Ąrsbasis eigentlich auch kein schlechtes Konstrukt. Wie gesagt, wenn man in die Gap-Zahlen schaut, dann sieht man das ganz gut. Ansonsten wird es sp├Ąter in diesen Reconciliations, also wo das aufgeschl├╝sselt wird, was adjustiert wurde, kann man auch immer nachlesen, wie gro├č der Anteil war. Da gibt es immer bei fast allen Firmen eine extra Zeile, wo das ist, damit man das auch abziehen kann und dann wei├č man ganz gut, wie viel Prozent der OPEX Sharebase-Compensation ist. Also, das ist eine gute Frage, aber ich w├╝rde sagen, es gibt durchaus auch gute Gr├╝nde, um Leute so zu bezahlen, wo ich nicht daf├╝r bin zu sagen, dass das jetzt so ist, als w├╝rde man gar nichts bezahlen. Nat├╝rlich verliert die Firma trotzdem Wert, beziehungsweise wird man verw├Ąssert als Aktion├Ąr oder Aktion├Ąrin. Auch das hat einen Preis, aber im Zweifel werde ich lieber verw├Ąssert, als dass Cash aus der Firma flie├čt. Es sei denn, es ist eine Firma wie Apple oder Microsoft, wo Cash eh im ├ťberfluss da ist. Da kann man auch dar├╝ber reden, ob es nicht besser ist, mit Cash zu zahlen. Das w├Ąren meine Gedanken dazu.
Und dann haben wir noch eine weitere Frage, und zwar zum Umsatzwachstum und Inflation. Wenn Amazon zum Beispiel um 15% w├Ąchst, die Inflation aber 8% ist, dann ist es ja faktisch nur 7% Wachstum. Und sollte man nicht eher bei E-Commerce auf die Anzahl der Produkte, also Unit Sold gucken, und weniger auf das Geld? M├╝sste man da nicht wesentlich kritischer drauf gucken?
Das ist auch eine gute Frage. Die Antwort ist, es kommt darauf an, was man messen m├Âchte. Was man aus Aktion├Ąrs Sicht macht, am Ende geht es mir um Geld. Und man muss nat├╝rlich schauen, ob Inflation auch bei den Kosten gibt, dass die Kosten besonders schnell steigen. Aber prinzipiell m├Âchte ich nur wissen, hat die Firma mehr Geld umgesetzt und mehr verdient? Das hei├čt, wodurch das kommt, ist mir eigentlich Hupe. Du kannst nat├╝rlich sagen, die Absatzkraft oder die Kundengewinnung dr├╝ckt sich auch einfach in der Anzahl der Orders aus. Ich verstehe schon die Frage. Es gibt teilweise Unternehmen, die eine Unterscheidung machen zur Erkl├Ąrung der Performance, dass sie in nominell und real ein bisschen unterscheiden. Aber eigentlich ist es fair, das nicht extra zu betrachten. Viel ├Âfter hast du das Problem bei den Wechselkursen, dass du sagst, in Constant Currency, also zu den Wechselkursen von vorgestern, h├Ątten wir eigentlich so und so viel Gewinn gemacht. Aber weil der Dollar so stark ist, sind die Ums├Ątze weniger wert geworden. Und weil wir feste Vertr├Ąge haben, haben wir jetzt ... Aber auch da w├╝rde ich sagen, ist halt Pech gehabt. Ich will wissen, ob die Firma Geld verdient hat oder nicht. Warum sie es nicht verdient hat, das hat eine gewisse Erkl├Ąrungswirkung. Aber sofern ich nicht glaube, dass die Wechselkurse sich wieder zur├╝ckdrehen werden, ist mir das ja egal. Am Ende, wenn eine Firma einen Dollar bilanziert, dann muss sie halt einen Dollar auch f├╝r mich Geld verdienen. Von daher, der einzige Fall, wo das Sinn machen w├╝rde, ist, wenn du eine kurzfristige Schwankung h├Ąttest. Wenn du jetzt glaubst, der Dollar geht wieder auf 1,15 Euro zur├╝ck, dann kannst du sagen, okay, das sind tempor├Ąre Effekte. Die werden sich wieder einstellen. Deswegen will ich das auch mal in Constant Currency, in unver├Ąnderten Wechselkursen mir anschauen. Aber eigentlich, ich w├╝rde von der Inflation nicht abstrahieren. Es kann immer Inflationseffekte geben. Aber ich w├╝rde von der Inflation nicht abstrahieren. Es kann immer Inflationseffekte geben, die man besser verstehen will. Aber schau auf den Supermarkt. Am Ende interessiert dich, was durch die Kasse geht. Ob jetzt jemand Vinyl gekauft hat, das aber teurer, oder andersrum, ist eigentlich nicht ma├čgeblich. Ich verstehe schon die Frage. Du kannst schon sagen, du verkaufst ├ľl oder so. Klar. Aber das ist die Frage. Bei den ├ľlkonzernen sagt niemand, wir rechnen jetzt mal, als w├Ąre das ├ľl im gleichen Preis geblieben. Als h├Ątten wir keine Rohstoffinflation. Ich glaube nicht, dass man davon abstrahieren sollte. Also, dass man das umrechnen sollte.
Am Ende geht es um Geld. Wenn wir schon bei Geld sind, dann k├Ânnen wir auch ├╝ber Earnings sprechen. Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung. Keine spezifischen Kauf- und Anlageempfehlungen. Keine Anlageberatung, keine Rechtsberatung, keine Steuerberatung und auch keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Die Verantwortung f├╝r solche Trades liegt bei euch.
Philipp und Philipp haften nicht vor Euro-Verluste.
Philipp und Philipp und Philipp k├Ânnen Risiko-Dispositionen der H├ÂrerInnen nicht einsch├Ątzen. Ihr entscheidet selber, was ihr kauft und tragt daf├╝r auch die Verantwortung. Alles k├Ânnt ihr auch nochmal unter doppelg├Ąnger.eu slash disclaimer nachlesen. Womit fangen wir an? Robin Hood? Fangen wir mit unser Lieblings Wir demokratisieren den Finanzmarkt. App-Analysis.
Wir sind eine App, wir dr├╝cken den Finanzmarkt-App an.
Hashtag PIP ist super ironisch. Achso,
hat man das nicht verstanden? Wir gehen mal in die Earnings-Pr├Ąsentation. Die packen wir auch in die Shownotes. Also vielleicht auch da zur Erkl├Ąrung. Woher holen wir immer diese Informationen? In der Regel gehe ich auf die Investor Relations-Seite der Firma. Also holen wir die Originaldaten dort. Und die zwei Dokumente, die in der Regel interessant sind, also normalerweise gibt es einen sogenannten Press-Release, wo die wichtigsten Zahlen drinstehen oder die Zwangsver├Âffentlichung. Und eine Unternehmenspr├Ąsentation, wo das eventuell nochmal besser erkl├Ąrt wird. Und wir gehen jetzt in die Unternehmenspr├Ąsentation von Robin Hood. Es kann au├čerdem noch ein Shareholder-Letter geben. Das ist eine Mischung aus beiden. Und etwas sp├Ąter kommt immer das 10k-Filing. Das ist die ausf├╝hrlichste, aber trockenste Form drin. Die ist aber relativ schwer zu verdauen, ehrlich gesagt. Bietet durchaus zus├Ątzliche Informationen. Und es gibt nat├╝rlich noch den Earnings-Call, wo das Management das kommentiert. Den haben wir oft, gerade bei Live-Earnings noch nicht geh├Ârt. Das muss man eigentlich auch mal dazu sagen. Das hei├čt, da kommen manchmal noch Informationen dazu, die wir in dem Moment dann nicht kennen. Wie auch immer. So, jetzt sind wir in der Robin Hood-Unternehmenspr├Ąsentation und in unserem doppelg├Ąnger.io.sheet nat├╝rlich. Und gehen dazu Hood die net cumulative funded accounts. Das sind alle Konten auf Robin Hood, die im Moment mindestens 100 Dollar haben oder so. Liegen bei 22,9 Millionen. Das ist quasi gleichbleibend, stagnierend seit fast, ganz, ganz leicht steigend seit einem Jahr. Aber nur minimal. Im Vorquartal waren es auch 22,9. Also eigentlich haben sie nur 60.000 neue Accounts gewonnen.
Sieht so aus, als ob sie seit Q2 2021 einfach keine Accounts mehr gewinnen. Genau.
Kann man so sagen. Die Monthly Active Users, also das w├Ąren Kunden, die auch in diesem Quartal mindestens eine Transaktion gemacht haben. Die hat sich von Q2 21, da waren es mal 21,3 Millionen auf jetzt nur noch 12,2 Millionen reduziert. Also die f├Ąllt dramatisch ab. Minus 6,7 Millionen, also minus ein Drittel ungef├Ąhr vom letzten Jahr und fast halb, also minus 90, Entschuldigung, minus 45 Prozent vom H├Âchstwert. Also es traden immer weniger Leute auf Robin Hood, kann man sagen. Oder verlieren da den Spa├č am Trading. Dann die Assets under custody. Das ist immer eine wichtige Kennzahl f├╝r Broker, Banken und so weiter. Irgendwelche Geldverwalter. Die liegen noch bei 62 Milliarden, also diese 22,9 Millionen Nutzer verf├╝gen insgesamt auf ├╝ber 6,5 Milliarden. Daraus kann man eigentlich ausrechnen, dass der Durchschnitt pro Konto bei unter 3.000 Dollar liegt. Also sagen wir mal so, in dem durchschnittlichen Robin Hood Konto liegen unter 3.000 Dollar. Der Median ist weit niedriger. Angeblich gerade so dreistellig, also eher so 300 Dollar. Das hei├čt die meisten Leute haben wirklich minimale Einlagen dort. Im Schnitt sind es wie gesagt 2.800 ungef├Ąhr. 65 Milliarden. Die haben diese Assets under custody, Assets under management, das sagt man auch oft dazu, haben sich im letzten Jahr insgesamt um ein Drittel verkleinert. Jetzt k├Ânnte man sagen, das hei├čt, die Robin Hood Nutzer haben ein Drittel Geld verloren. 32 Prozent sind es genau. Das w├Ąre nat├╝rlich zu einfach, weil man k├Ânnte ja auch Geld abziehen oder hinzulegen. Und tats├Ąchlich ist aber nicht so, dass Leute netto Geld abziehen, sondern wahnsinnigerweise wurden in den letzten vier Quartalen wurden nochmal 18 Milliarden hinzugef├╝gt. Das hei├čt eigentlich musst du sagen, dass der durchschnittliche Nutzer weit mehr als 32 Prozent verloren hat, weil au├čerdem noch immer frisches Geld hinzugef├╝gt wurde. Und nach dem Hinzuf├╝gen von 18 Milliarden sind die Assets under custody von 95 auf 65 Milliarden gefallen. Also eigentlich hast du einen Verlust von 30 plus 18. Also w├╝rdest du immer noch
weniger Geld verlieren, als wenn du Anfang des Jahres Cloudflare gekauft h├Ąttest? Das ist
richtig, aber niemand w├Ąre ja so dumm, nur eine Aktie zu kaufen und sein Geld da rein zu zahlen.
Ich h├Ątte gedacht, die Ergebnisse sind viel schlimmer.
Welche Ergebnisse?
Dass die Leute viel mehr Geld verlieren w├╝rden.
Die H├Ąlfte ihres Geldes ist verloren. Das sieht man hier nicht, weil es nicht so dargestellt wird. Also, year to date MSCI World, was sch├Ątzt du? Ich glaube zwischen 3 und 5 Prozent. Na,
3 und 5, so wenig?
Ja, ich habe heute schon mal nachgeschaut, weil ich schon getwittert habe. Bei Twitter braucht man es mit der Wahrheit ja nicht so ernst nehmen. Jetzt f├╝r einen Podcast mache ich es mal ordentlich. Also der Invesco MSCI World Use Hits, minus 3,6. Wir gucken mal, was der ACWI macht.
Gut, aber Robin Hood wurde ja immer als Casino dargestellt und deswegen h├Ątte ich gedacht, dass die alle mit Hebel und noch viel krasser da am Zocken sind und dass sie halt mehr verlieren als alle die Tech-Aktien, die wir so gerne besprechen.
Also sie haben deutlich mehr als der Schnitt des Marktes verloren. Ich w├╝rde von 50 Prozent ausgehen. Das ist jetzt nicht so einfach zu berechnen, weil die Mittelzufl├╝sse ja nach und nach kommen. Aber ganz grob kann man sagen, deutlich ├╝ber 40 Prozent. Das ist zehnmal so viel, wie der Markt verloren hat. Vier, f├╝nf Prozent verloren. MSCI World, ACWI. Also jeder, der einfach nur in den Sparplan investiert hat, hat eigentlich im letzten Jahr w├Ąhrend Robin Hood Nutzer fast die H├Ąlfte ihres Gelds verloren haben, im Schnitt, nur vier Prozent verloren. Und dann, was aber auch noch spannend ist, also jetzt wissen wir quasi, was da... Das Lustige ist, dass obwohl die Leute weniger traden, offenbar, ist der Umsatz pro Nutzer gestiegen. Und dann erfahren wir auch noch, wie der Umsatz sich zusammensetzt bei Robin Hood. Das finde ich super spannend. Also Umsatz war 361 Millionen. Das ist ein Minus von ein Prozent gegen├╝ber dem vorher, also gar nicht so viel. Also minimal gesunken, fast gleich geblieben, obwohl weniger Leute aktiv waren. Vielleicht waren die intensiver aktiv. Und jetzt muss man sagen, es gibt drei relevante Umsatzkategorien bei Robin Hood. Das sind die Transaktionsbasierten, die Zinsbasierten und Other Revenue. Other Revenue ist 25 Millionen. Von denen abstrahieren wir jetzt mal. Das ist wahrscheinlich Payment for Order Flow. Obwohl das ist Transaktion, da wei├č man gar nicht. Ich wei├č tats├Ąchlich nicht, was das Other Revenue bei ist. Aber es ist auch nur acht Prozent. Das Transaktionsbasierte, das ist, was jetzt mit dem Handeln verdient wird. Das w├Ąren von den 361 Millionen, die Robin Hood, das ist immer aufs Q3, 208 Millionen. Von diesen 208 Millionen w├Ąren 31 Millionen mit Equity Trading gemacht. Das hei├čt, Equity Trading hei├čt nichts anderes als Fonds und Aktien kaufen, verkaufen. Vom Gesamtumsatz 361 Millionen sind 31 Millionen werden mit Aktienhandel verdient. Das ist 3,5 Prozent des Gesamtumsatzes verdient Robin Hood mit Aktienhandel. Der Gro├čteil des Umsatzes, das meiste andere Geld, kommt 124 Millionen, viermal so viel, genau viermal so viel wie mit Aktienhandel, verdienen sie mit Optionshandel. Also Verkaufen von hochriskanten Hebelprodukten. 51 Millionen, und das m├╝ssten so 13, 14 Prozent sein, verdienen sie mit Crypto Trading. Offensichtlich auch volatile, relativ riskant. Das sind die Transaktionsbasierten Sachen. Dann die Zinsbasierten. Der gr├Â├čte Teil der Zinsbasierten Einnahmen n├Ąmlich weitere 48 Millionen, und das sind wiederum auch 13,3 Prozent Margin Trading, oder Margin Interest. Das hei├čt, Leute borgen sich Aktien, oder wollen gehebelt Aktien kaufen. Wenn nicht, also das hei├čt, ich hab nur zwei, ich hab nur 17 Dollar und m├Âchte mir aber trotzdem eine Amazon Aktie kaufen, dann mache ich das mit f├╝nffachem Hebel, und dann leih ich mir, also in der App steht dann einfach nur, hey, du kaufst dir jetzt gehebelt die Aktie. Was tats├Ąchlich passiert ist, ich nehme in dem Moment 70 Dollar Kredit auf, und kaufe mir damit eine komplette Amazon Aktie. Damit verdienen sie, also durch diesen Margin Interest, Leute Geld leihen, damit sie damit Aktien gehebelt kaufen. Weitere 48 Millionen, das sind 13 Prozent ihres Businesses und auch mehr als Aktienhandel. Dann gibt es noch Securities Lending. Das ist, wenn jemand sich Aktien borgt, dass sie das unter den Nutzern machen. Also sie borgen sich nicht am Markt, sondern ein Nutzer borgt dem anderen Nutzer eine Aktie, oder leiht die. Und Robin Hood tritt nur noch als Vermittler auf dabei und macht daraus eine Marge. Und weitere Bestandteile sind noch Interest on Investments in Corporate Cash, also ihr Geld kriegt nat├╝rlich auch Zinsen, solange sie noch welches haben, was aber kleiner wird jeden Tag. Und Interest on Segregated Cash and Crash Equivalents, das abgetrennte Cash m├╝sste das Geld der Kunden sein. Dabei h├Ąlt man nat├╝rlich auch, das ist das, womit Charles Schwab eigentlich das meiste Geld macht, das auf den Verrechnungskunden der Kunden Geld liegt und darauf gibt Zinsen. Wobei die Verrechnungskunden der Kunden bei Robin Hood relativ leer sind. Ich glaube da waren nur 6 Milliarden drauf. Sekunde Assets under Custody Net Cash held by Users ist 4 Millionen, Milliarden sogar nur. Das was ich wirklich krass finde ist, dass nur 8,5% durch Aktienhandel generiert wird. Der Rest, die absolute Mehrheit ist hoch riskante Optionen, Krypto, Margin Trading und die Zinseinnahmen, die jetzt dazu kommen. Nat├╝rlich. Das finde ich schon relativ wild. So was kriegen wir noch. Robin Hood profitiert nat├╝rlich davon, dass es Zinsen gibt wieder. Also das sorgt daf├╝r, dass die Net Interest Revenues steigen, also haben sich verdoppelt im Vergleich zum Vorjahr. Von 63 auf 128 Millionen, das ist nat├╝rlich gut. Sie zahlen noch ein bisschen Zinsen, aber die Einnahmen ├╝bertreffen das. Was sagen sie uns hier noch? Das Net Income, also der Nettoverlust wird weniger tendenziell. Im Vorjahr hatten sie ja diesen Rekordverlust von 1,3 Milliarden. Jetzt sind es nur noch 175 Millionen, also etwas besser. Sie rechnen sogar ein positives, adjustiertes EBITDA aus, haben wir gerade gesagt. Also in diesem adjustierten EBITDA ist aber fast eine halbe Milliarde an Stock Base Compensation, also 425 Millionen. Ach ne, das sind die Stock Base Compensation. Ist nur 110 Millionen, Entschuldigung. Sie sind auf ein positives EBITDA. Sie adjustieren von einem negativen Operating Income von 174 Millionen genug, um auf ein positives EBITDA von 47 zu kommen. Wie auch immer Sie das machen, habe ich jetzt keinen Bock das nachzuvollziehen. Ich w├╝rde mit den Gabzahlen rechnen, wie ├╝blich.
Ich gucke mir gerade den Aktienverlauf an und was man ja schon sagen muss, ist dass in den letzten sechs Monaten die Aktie fast plus 10 Prozent nach oben gegangen ist. Liegt das jetzt nur daran, dass Interest Rates h├Âher werden und Robinhood eine Bank ist und alle Banken in den letzten sechs Monaten sich positiv entwickelt haben? Oder ist da irgendwas anderes noch passiert? Also es liegt an zweierlei
Dingen. Einerseits, dass sie ein gewisses Ma├č an Kostendisziplin hinbekommen. N├Ąmlich, dass die Kosten von im Vergleichsquartal gerade so brutale Sondereffekte, das l├Ąsst sich nicht so richtig vergleichen. War doch nicht sogar der B├Ârsengang schon fr├╝her? War der B├Ârsengang vor einem Jahr? Nee, war viel fr├╝her. Aber es sieht so aus, als wenn der dort verrechnet wurde. Also man muss da sagen, einfach zum Q4 des letzten Jahres sind die Kosten ungef├Ąhr 20 Prozent runtergegangen. Also man baut jetzt nicht weiter Kosten auf, sondern hat offenbar auch Leute entlassen. Das spart Geld, nat├╝rlich auch bei den transaktionsbasierten Geb├╝hren, die niedriger werden, wenn weniger gehandelt wird. Aber das ist nur der kleinste Anteil. Das hei├čt, das Operating Income, der Fehlbetrag in dem Fall ist es ja, der Fehlbetrag engt sich ein. Sie verlieren in Anf├╝hrungsstrichen nur noch 174 Millionen US-Dollar. Wie gesagt, nach Adios, davon sind 110 Millionen Sharebase-Compensation. Das hei├čt, zumindest um die Liquidit├Ątslage der Firma einzusch├Ątzen, das muss man unterscheiden. Also wann macht es Sinn, die Sharebase-Compensation rauszurechnen? Wenn ich einfach wissen will, blutet die Firma jetzt Geld oder verliert sie nur rechnerisch Geld durch die Sharebase-Compensation? Das ist nat├╝rlich schon relevant und w├╝rde man einen Unterschied machen. Es ist nat├╝rlich einfacher Aktien rauszugeben, als Geld rauszugeben, wenn man wirklich Verluste macht. Der Operating Cashflow ist aber gar nicht so negativ bei Ihnen und deswegen ist das Investierter-Ebitda eben auch positiv. Von daher, also einerseits haben Sie die Kosten einigerma├čen unter Kontrolle und der Fehlbetrag wird langsam kleiner, aber er ist immer noch 48 Prozent des Umsatzes, muss man schon sagen. Also es ist schon noch ein ordentlicher Fehlbetrag. Und andererseits, wie du sagst, die Einnahmen, also obwohl weniger gehandelt wird, verbessern sich die Einnahmen durch das Interest-Einkommen, was sich, wie gesagt, verdoppelt hat zum Vorjahr und mit steigenden Zinsen weiter erh├Âhen wird. Das hei├čt, im n├Ąchsten Quartal wird es sogar mehr als 100% im Plus liegen, deutlich mehr. Und dadurch verbessert sich zumindest die Cashflow-Lage. Sie haben auch weiter 6,2 Milliarden Cash ├╝brig. Leute, wenn Sie jetzt nicht aufh├Âren zu traden, denke ich, die Frage ist, also Sie k├Ânnen immer wieder neue Nutzer, also die n├Ąchste Generation der Trader, aktivieren. Ich glaube schon, dass sie irgendwann wieder auf einen soliden Boden kommen werden, ob das Modell eben nachhaltig ist. Ob es nicht schlauer w├Ąre, vielleicht doch ein bisschen weniger Geld pro Nutzer zu verdienen als diese 63 Dollar im Jahr. Und das ist ├╝brigens eins der am besten monetarisierenden Fintechs damit. Also wenn du es mit jetzt irgendwelchen Neobanken vergleichst und so weiter, niemand verdient so viel, 63 Dollar ist der falsche Wert, der APU ist bei Average Revenue per User ist, hat auch annualisiert bei ungef├Ąhr 63 tats├Ąchlich. Die ganzen Neobanken und so weiter verdienen alle nicht so viel Geld mit ihren Nutzern, aber die haben ihre Nutzer eventuell l├Ąnger. Und wenn Leute einfach ├╝ber Sparpl├Ąne Geld aufbauen, ist ihr Lifetime Value definitiv h├Âher als der von Robinhood. Oder anders gesagt, ich gehe davon aus, dass die Zahlen bei Trade Republic signifikant anders aussehen. Ich glaube, gewisse Trends sind ├Ąhnlich, also dass die Assets und der Management netto wahrscheinlich gesunken sind durch die Performance der Aktien k├Ânnte ich mir vorstellen. Ich bin mir aber sicher, dass Trade Republic relativ gesunde Netto-Zufl├╝sse immer hat, so wie selbst Robinhood. Also das ist ja wirklich der eigentliche Wahnsinn, dass obwohl die Leute so viel Geld verlieren, der Netto-Zufluss halt 18 Milliarden war ├╝ber die letzten vier Quartale. Und selbst jetzt in diesem Quartal, dem letzten, haben noch Leute 2,7 Milliarden eingezahlt bei Robinhood. Entweder sind es die schlauen Leute, die einfach wirklich Sparpl├Ąne laufen haben, das w├Ąre ihnen so zu w├╝nschen, oder es gibt Leute, die einfach s├╝chtig sind und immer wieder alles, was sie haben, wie bei einer Gambling-App da reinhauen, das kann ich nicht beurteilen. Aber ich glaube, das nachhaltige und langfristig auch profitablere Modell ist eigentlich, Kunden zu haben, die einfach, wie gesagt, jeder, der ein MSCI World hat, hat maximal 4, 5 Prozent verloren und diese 4, 5 Prozent Verlust sind durch den Sparplan l├Ąngst wieder ausgeglichen worden. Das hei├čt, wenn jetzt 100 Prozent deiner Nutzer MSCI World User w├Ąren, die minimal Geld ansparen, w├Ąren dein Assets under custody positiv. W├Ąhrend das von Robinhood trotz Mittelzufl├╝sse 30 Prozent unter Feuer liegt. Das ist, glaube ich, der Unterschied von einem nachhaltigen Modell und dem, was Robinhood macht.
Eigentlich m├╝sste man eine Bank machen, die einen nicht erlaubt zu traden. Also jedes Mal, wenn du traden m├Âchtest, wenn du was kaufen m├Âchtest, wirst du wieder auf ein ETF r├╝bergezogen und du darfst dann erst traden, wenn du irgendwie 90 Prozent, also du darfst immer nur 10 Prozent von dem Geld, was du in deinem ETF liegen hast, dann zocken.
Dass man sich selbst Regeln setzen kann, das w├Ąre sicherlich sinnvoll, widerspricht nat├╝rlich das Gegenteil der Logik von
Robinhood. Das ist halt kein Casino. Genau,
es macht nicht so viel Spa├č, es gibt nicht so viel Dopamin-Kicks nat├╝rlich, sich an einem ETF zu erfreuen, der halt auch nur ein paar Prozent jedes Jahr macht, aber langfristig mit Zinses-Zinseffekt. Also wie gesagt, jede Oma, jedes Kind, das ein MSCI World Sparplan hat, schneidet signifikant besser ab als der durchschnittliche Robinhood-Nutzer. Und, das muss man auch mal sagen, wenn wir jetzt sagen, 50 Prozent haben die wahrscheinlich verloren, inklusive der Mittelzufl├╝sse, dann hei├čt das eigentlich, dass viele Totalverluste haben. Wenn der Durchschnitt 50 Prozent ist, dann ist der Median vielleicht deutlich tiefer schon im Minus und ganz viele haben alles verloren, h├Âchstwahrscheinlich. Insbesondere, wenn du bedenkst, dass die Margin of Crypto gemacht haben, dass sie Option-Tradings gemacht haben
und so weiter. Dann haben wir eine andere Bank, obwohl ich wei├č gar nicht, ob man das Bank nennen kann, Coinbase, die in den letzten sechs Monaten minus 54 Prozent, hatten so am Anfang vor sechs Monaten so einen krassen Freefall. Wie sieht's bei denen aus? Gibt's wieder Hoffnung am Kryptomarkt?
Begrenzt w├╝rde ich sagen, da ist die Hoffnung auch eher, dass sich die Verluste ein bisschen einengen, aber es ist schwer. Also das Transaction Revenue, also das Umsatzvolumen aus Kryptohandel, ist im Vergleich zum Vorjahr um zwei Drittel gefallen. Das war damals ├╝ber eine Milliarde, 1,1 Milliarden, sind jetzt noch 366 Millionen Dollar. Also zwei Drittel Transaction Volumen weniger. Auch Coinbase profitiert aus dem Zinseffekt. Also die Zinseinnahmen sind von 8,4 Millionen, also eigentlich gar nichts, auf jetzt schon 102 Millionen gestiegen, also haben sich verzw├Âlffacht eigentlich. Das hei├čt, da haben sich allein fast 100 Millionen EBIT Contribution aus Zinseinnahmen hinzubekommen. Das hilft dem Ergebnis auch hier. Kann aber nicht ausgleichen, was an Handelsergebnis weggeht. Man kann es noch untergliedern, in Retailvolumen ist 72 Prozent drunter, Institutional nur 43 Prozent, aber das ist auch kein gro├čer Unterschied. Der Umsatz ist ungef├Ąhr die H├Ąlfte vom Vorjahr, ist um 55 Prozent gefallen, der Gesamtumsatz trotzdem von 1,3 Milliarden auf 590 Millionen. Und da die Kostenbasis aber immerhin nur um 12 Prozent, aber trotzdem gestiegen ist, ist der Verlust inzwischen eine halbe Milliarde, ├╝ber eine halbe Milliarde. Und das entspricht einer operativen Marge. Also sie haben 590 Millionen Umsatz gemacht, haben aber total operating expenses von 1,15 Milliarden und damit machen sie ├╝ber 550 Millionen Verlust und das entspricht 94 Prozent der Ums├Ątze. Also sie machen fast so viel Verlust, wie sie Umsatz machen oder anders gesagt, die Kosten sind fast doppelt so hoch wie der Umsatz. Das dauert noch eine Weile, da auf den gr├╝nen Zweig zu kommen. Also man kann darauf hoffen, dass es wieder ein Krypto Fr├╝hling gibt oder Krypto Sommer und der beziehungsweise Krypto Winter aufh├Ârt. Dann k├Ânnte sich das alles nat├╝rlich schnell ├Ąndern. Aber Wahnsinn ist wirklich die R&D Kosten. Die sinken aber. Es gab ja auch bei Coinbase Entlassungen, die werden aber glaube ich erst im n├Ąchsten Quartal wirksam, obwohl in den paar sind schon, also im Vorquartal hatten sie fast 5000 FTEs. Das waren 130 Prozent ├╝ber dem Vorjahr. Jetzt sind es nur noch 4700. Also es werden schon, sie lassen Leute schon gehen. Da m├╝ssen noch einige mehr weg. Die Sharebase Compensation ist vollkommen gaga. Also zwei Drittel des Umsatz geben sie allein an neuen Aktien raus. Das ist auch Wahnsinn. 391 Millionen an Shares werden rausgegeben.
Das machen sie, weil die Aktie verliert an Wert und um die Mitarbeiter weiter zu halten oder warum? Oder weil das in irgendwelchen Arbeitsvertr├Ągen festgelegt war?
Das war vorher vorgelegt, wahrscheinlich. Und weil sie bis vor einem Quartal ja noch brutal geheiert haben, steigen die immer weiter an die Sharebase Compensation. Auf fast 400 Millionen im Quartal werden sie nur 6,5 Millionen Umsatz machen. Wahnsinn. Das ist jetzt eigentlich ein Gamble auf lang genug durchhalten bis die n├Ąchste Kryptowelle kommt. Oder eigentlich m├╝sstest du halt die 30, 40 Prozent der Leute rauswerfen, damit du irgendwie auch l├Ąnger durchhalten kannst. Mal gucken, was hier die Liquidit├Ątslage sagt. Assets. 5 Milliarden haben sie noch. Aber es sind 2 Milliarden weniger als letztes Jahr. Also sie haben 2 Milliarden Cash verloren innerhalb von 12 Monaten. Das sind aber auch diese brutalen Kosten. Das kann man hier ganz gut sehen, dass das sich schnell aufsummiert, die Verluste, die sie jedes Quartal machen. 5 Milliarden haben sie noch. Also 2,5 Jahre k├Ânnten sie es auch noch so weitermachen. Ob bis dahin dann der Krypto-Sommer kommt der n├Ąchste, wei├č ich nicht. Muss man gucken. Sieht nicht so gut aus. Ich glaube, als Versicherung gegen den n├Ąchsten Kryptohype ist es vielleicht immer noch eine spannende Wette, wenn man Lust darauf hat. Aber das sollte eben ein ganz, ganz kleiner Anteil im Depot sein. Performance ist nat├╝rlich unterirdisch jetzt durch den Zusammenbruch des Kryptomarktes.
Und wie sieht es bei PayPal aus? PayPal? Das ist der n├Ąchste Brand, die wir nie richtig aussprechen werden.
Doch, ich habe eben PayPal gesagt. Das ist richtig. Wir sollen PayPal nicht sagen. Aber es ist halt auch ein richtiger Doverner. Wer hat sich dem blo├č ausgedacht?
Irgendein Taubenclub f├╝r einen.
Julian Reichelt sagt, Elon Musk hat den erfunden. Gro├čer Erfinder. Der hat auch Tesla erfunden, hat er gesagt. Fakten. Egal. Wo waren wir?
Scheint gut zu laufen in deinem Twitter-Universum. Aber ja, zur├╝ck Payment per E-Mail. Wie l├Ąuft es
bei PayPal? Ich war ja vor einem Jahr relativ skeptisch bei PayPal, weil ich glaube, dass sie sehr stark am E-Commerce-Volumen h├Ąngen und damit das n├Ąchste Jahr, oder das damals n├Ąchste Jahr, jetzt aktuelle Jahr, relativ schwer f├╝r sie wird. Das hat sich auch so gezeigt. Die Zahlen dieses Quartals sind eigentlich ├╝berraschend gut, w├╝rde ich sagen. Das Total Payment-Volumen ist 9% hoch gegen├╝ber dem Vorjahr. Ihre Ums├Ątze sind 11% hoch. Die operative Marge hat sich ein bisschen eingeengt von 19,6% auf 19,3%, also so 50 Basispunkte ist jetzt nicht super viel. Das Net Income ist 22% gestiegen. Die Earnings per Share, oder die, sagen wir, der Cashflow, schauen wir mal darauf, ist um 29% sogar gestiegen. Eigentlich ganz gute Zahlen soweit. Aber diesmal haben sich die Investoren mit einem schlechten Q4-Ausblick in die Suppe gespuckt und dadurch hat die Aktie, glaube ich, so ein bisschen uneinheitlich bis leicht negativ reagiert. Sie zweifeln auch an einem guten Weihnachtsquartal. Sie m├╝ssten ganz gute Visibilit├Ąt haben nach dem ersten Monat des Weihnachtsquartals. Das hei├čt, ich w├╝rde Ihnen vertrauen, dass Sie es gut einsch├Ątzen k├Ânnen. Die Leute mochten die Guidance nicht. Ansonsten sind die operativen Ergebnisse f├╝r dieses Quartal eigentlich ganz gut. Der Markt sieht es halt noch nicht so. Dann hatten wir, wo wir gerade bei Fintech sind, noch Square, oder ehemals Square, jetzt Block. Also Square ist so ein bisschen das komplette Gegenteil von Twitter. Also die Firmen wurden ja beide vom gleichen Typen vielleicht nicht gegr├╝ndet, aber lange Zeit gef├╝hrt als CEO. Bei Square funktioniert aber interessanterweise alles ganz gut. Ich glaube, die Aktie ist auch 10% hochgegangen nach den Earnings. Das hat eher positiv ├╝berrascht oder erleichtert, w├╝rde ich sagen. Gross Profit, also man wir schauen bei Square auf den Gross Profit, weil der Umsatz ist schwer verf├Ąlscht durch das eigene Bitcoin oder das Bitcoin Trading der Nutzer. Also es gibt einen gro├čen Posten, das sieht man ganz gut hier auch in unserem Sheet unter Square. Der Bitcoin Revenue und Bitcoin Cost, die laufen ├╝ber das Balance Sheet von Square. Also man verbucht die selber, aber jedes Mal, wenn Sie f├╝r einen Kunden Bitcoins kaufen, verkaufen oder f├╝r sich selber, dann l├Ąuft das eben ├╝ber das Balance Sheet. Da entsteht auch Gewinn draus, also es hat eine Marge, eine kleine, aber das verf├Ąlscht eigentlich das Umsatzwachstum. Deswegen w├╝rde man stattdessen entweder nur aufs Transaction und Subscription Based Revenue schauen oder einfach auf den Gross Profit, was bei Payment Anbietern sowieso relativ g├Ąngig ist, dass man auf Net Operating Revenue oder Gross Profit schaut. So w├╝rde ich das dann auch hier vorschlagen und dann sehen wir, dass der Gross Profit 38% ├╝ber dem Vorjahr liegt. Daraus kommen das sind bei ungef├Ąhr 1,5 Milliarden, davon kommen 774 Millionen von der Cash App als Gross Profit. Das ist eine Steigerung 51% ├╝ber dem Vorjahr sogar. Also die Cash App w├Ąchst schneller und der Square, also das Payment, eigentliche Payment Offline und Online, w├Ąchst 29% gegen├╝ber dem Vorjahr und tr├Ągt 783 Millionen, also ungef├Ąhr genauso viel zum Gross Profit bei. Kann man jetzt relativ absehen, dass die Cash App bald das gr├Â├čere Gesch├Ąft sein wird. Square glaubt, dass da bei 327 Millionen adjustiertes EBITDA h├Ąngen bleibt, aber auch da m├╝ssen wir es nat├╝rlich relativieren, blo├č weil die Firma jetzt ein bisschen netter ist. Ist nat├╝rlich auch da adjusted EBITDA nicht aussagekr├Ąftig. Schauen wir stattdessen auf das Operating Income nach GAP. Das ist noch minus 50 Millionen. Das ist dann gemessen am Gesamtumsatz von 4,5 Milliarden nat├╝rlich nur relativ wenig. W├╝rde man jetzt den Gross Profit nehmen, ist dann ungef├Ąhr 3%, aber immer noch so eine sehr sehr kleine negative operative Marge. Der Cash Flow m├╝sste positiv sein, adjusted EBITDA sowieso. Share Base Compensation ist halt noch eine Viertel Milliarde, 263 Millionen. Also sie hauen viel Share Base Compensation raus und was auch ein bisschen problematisch ist, die Ums├Ątze entschuldigung, die Kosten wachsen weiter mit 45%. Also das ist schneller als der Gross Profit. Das ist nat├╝rlich nicht so gut. Das Gute ist, die Gross Margin dehnt sich aus. Also bei gleichem Umsatz machen sie immer mehr Geld. Das liegt aber auch daran, dass die Bitcoin Ums├Ątze stabil sind und der Rest w├Ąchst und der Rest margenst├Ąrker ist als der Bitcoin Umsatz. Aber das Gross Profit w├Ąchst nur 38%, die Kosten 45% und dadurch bleibt man eben, oder wird negativer als im Vorjahr. Vorher hatte man schon 23 Millionen positive operatives Ergebnis, jetzt sind es wieder minus 49 oder rund 50 Millionen, weil das ist nicht viel. Ich wei├č gar nicht, ob es so wichtig ist, dass sie jetzt Break Even sind oder nicht, glaube ich. Das ist mir relativ egal bei Square. Also der Unterschied ist, warum ich jetzt hier nicht so auf Profitabilit├Ąt schaue, weil die eben noch mit 38% wachsen. Wo findest du eine Firma, die 6 Milliarden Gross Profit, also Rohertrag, im Jahr macht, Run Rate, und noch mit 38% w├Ąchst. Da gibt es jetzt keinen Zwang, irgendwie zu sehr auf die Kosten zu schauen, finde ich. Man kann kritisieren, dass sie hohe Sharebase Compensation haben, man kann kritisieren, dass die Kosten noch mit 45% wachsen, aber immerhin steht hier quasi ein Wachstum dahinter und es ist nicht einfach nur durch einen Kamin gejagt und dann w├Ąchst nicht mal der Umsatz. Genau, von daher eigentlich ganz gute Ergebnisse. Der Markt hat positiv reagiert. Man m├╝sste jetzt theoretisch noch mal After Pay rausrechnen. Es gibt ja die Akquisition, die sie gemacht haben, in Australien war das, glaube ich, haben sie After Pay akquiriert, das hei├čt im Shareholder Letter findet man das auch alles noch mal, excluding BNPL Plattform, also das ist After Pay. Dann w├Ąre das Wachstum statt 38 nur 25% bei Block, bei Square statt 29 nur 17% und bei der Cash App statt 51 nur 37%. Also das After Pay Gesch├Ąft tr├Ągt schon ordentlich zum Wachstum bei. Und wir sind gerade bei Buy Now Pay Later und in der FinTech-Branche gab es heute wieder oder diese Woche wieder News von Klarna, unserem Swedisch-Darling und zwar die Pr├╝fberichte von, ich glaube, Ernst & Young war das f├╝r die australische Untereinheit von Klarna. Es sind ├Âffentlich geworden und die gl├Ąnzen wirklich mit einmaligen Daten. Wir haben auch da, Sekunde, haben wir einen Link schon in den Shownotes. Ja, einerseits hat der Pr├╝fgericht gezeigt, dass die Firma ein 70 Milliarden australische Dollar Net Asset-Defizit hat. Das hei├čt quasi einfach, dass sie ├╝berschuldet ist, also dass die Assets nicht die Verbindlichkeiten decken. Das liegt unter anderem daran, dass man 2021 56 Millionen Verlust gemacht hat. Das ist ziemlich genau viermal so viel wie im Vorjahr. Die Klarna Muttergesellschaft hat ihnen aber einen sogenannten Letter of Support ausgestellt. Das hei├čt, sie kommen f├╝r die Schuld, also ansonsten w├╝rde die Firma nat├╝rlich l├Ąngst Insolvenz anmelden m├╝ssen, weil sie ├╝berschuldet ist. Aber die Firmenmutter kann ihnen so ein Letter of Support umstellen. Das hei├čt, f├╝r den Zeitraum von zw├Âlf Monaten kommen sie im Zweifel f├╝r die Vermittlichkeiten auf und so darf die Firma weiter betrieben werden. Das ist aber noch nicht das Gruseligste. Das Spannende oder die zwei gr├Â├čten Facts oder drei sind, dass das Commission Income, also das, was H├Ąndler an Klarna zahlen, von 10,8 Millionen auf 3,1 Millionen australische Dollar gefallen ist um 70 Prozent. Also es schrumpft, hat sich gedrittelt eigentlich, w├Ąhrend man die Werbeausgaben auf 27 Millionen verdoppelt hat. Also man hat es geschafft mit 27 Millionen an Werbeausgaben 3 Millionen an Commission Income zu generieren. Den Trick muss mir mal jemand erkl├Ąren. Also h├Ątte man das Geld einfach nicht ausgegeben, h├Ątte man fast zehnmal so viel Geld behalten. Und dann der andere spannende Fakt ist, dass die Credit Loss Charges, also das, was man verliert wegen schlechter Kredite, die nicht zur├╝ck geholt werden k├Ânnen, sind von 170.000 auf 8,4 Millionen gestiegen 2021 zum Vorjahr. Jetzt kann man sagen, 8,5 Millionen, so what? Aber wir haben gerade eben gelernt, dass das Commission Income nur 3,1 Millionen ist. Das hei├čt, die Verluste aus schlechten Krediten sind fast dreimal so hoch, wie das Geld, was man verdient hat. Also eigentlich ist es so, ein stark vereinfachtes Income Statement. Sie haben 3 Millionen Umsatz gemacht, haben daf├╝r 27 Millionen Marketingkosten gehabt und dann noch 8,5 Millionen, n├Ąmlich das Dreifache des Umsatzes, an Krediten verloren. Nicht ganz. Und die Credit Losses waren insgesamt 56 Prozent der Receivables, also von den Forderungen, die sie hatten, beziehungsweise die Kreditverluste haben 56 Prozent der Forderungen zum Stichtag. Das hei├čt nicht, dass es durch das ganze Jahr so war, aber zum Stichtag waren die Verluste so hoch wie die Forderungen zu dem Zeitpunkt. Das sind ziemlich, ich glaube nicht, nat├╝rlich sieht es nicht in jedem Markt so schlecht aus, also gerade Deutschland und Schweden sollten deutlich, deutlich besser aussehen. Es gibt ja nicht nur das BNPL und Kreditgesch├Ąft, sondern eben auch einfach sofort sparen und so weiter. Aber verschiedene Finanzexperten haben das wirklich als Horrorbilanz bezeichnet. Man wei├č jetzt nicht, wie es 2022 aussah, aber schlechter geht es, glaube ich, kaum. Und erkl├Ąrt auch so ein bisschen die Gesamtperformance, wenn man sich das gesamte irgendwann jetzt demn├Ąchst muss ja auch wieder die neuen Monatszahlen von Klarne rauskommen. Bin gespannt, ob sich da ein Turnaround
abzeichnet. Sieht eher nicht so aus. Was f├╝r Earnings haben wir noch so?
Das war FinTech. Fortinet haben sich viele gew├╝nscht. Das ist Security, also Netzwerk Security mit Hardware. Man w├╝rde denken, w├╝rden vielleicht so ein bisschen profitieren noch. Was ist der K├╝rzel? FTNT, oder? Ja. Ist auch im Schiedsrichter.
Also wenn ich dir die letzten Wochen zugeh├Ârt habe, dann w├╝rde ich sagen, Security geht immer nach oben.
Ja, insbesondere Netzwerk. Es gab zum Beispiel Arista Software. Das ist die Firma von dem Andi Bechtersheim, ich glaube, Arista Networks. Sekunde. Ich glaube, Andi Bechtersheim. Ich verwechsel mal. Ja doch. Andi Bechtersheim, Sun Microsystems Gr├╝nder. Der macht jetzt Netzwerk Security haupts├Ąchlich f├╝r Datacenter. Und die haben zum Beispiel unheimlich stark von den Meta-Ausgaben. Also Meta haut ja 10 Milliarden Kepex oder sowas raus. Und davon profitieren unter anderem die Leute, die die Datacenter bauen. Also fragen sich viele, das haben wir, glaube ich, erkl├Ąrt vorher, wo das Geld hingeht beim Metaverse. Das eventuell eigene Chipstrecke ist, aber wahrscheinlich auch Datacenter, weil das relativ komplex ist und das alles viel mehr Daten braucht, als im Video Call abzuh├Ąngen. Also Fortinet macht Security. Historisch ist eine Firma mit einer, also f├Ąllt durch eine super solide Operating Cash Flow Marge auf, in den teilweise 50 Prozent, fast immer ├╝ber 40. Bei soliden Wachstum in der Vergangenheit von auch um die 30 Prozent. Das macht es eigentlich attraktiv. Also du hast, ich glaube, 0 auf 40 haben wir gar nicht ausgerechnet. Aber da die Rohmarge so hoch ist und das Wachstum, muss die Rule auf 40 ├╝ber 60 sein. Entsprechend teuer ist Fortinet. Das Wachstum jetzt im Q3 war 32,6 Prozent. Das ist schneller als im Vorquartal. Da waren es mal zwischenzeitlich nur 28,6. Jetzt ist es wieder auf 32,6 hoch. Die Rohmarge hat sich, ist stabil geblieben und die Kosten sind nur um 22,8 Prozent gewachsen. Das ist eigentlich, was man sehen m├Âchte in Chain Operating Leverage. Also die Kosten wachsen nur um 23 Prozent. Da haben sie eingebremst ganz gut, w├Ąhrend der Umsatz um 231 w├Ąchst. Dementsprechend bleibt unterm Strich mehr ├╝brig als im Vorjahr. N├Ąmlich statt 166 Millionen 266 100 Millionen mehr. Und die operative Marge weitet sich von 19,2 auf 23,1 aus. Der Cashflow ist wieder ├╝ber 40, 42 Prozent. Sehr gut, der operative Cashflow. Pre-Cashflow liegt bei 33,5 Prozent. Also man investiert schon noch weiter in CapEx. Das ist der Unterschied zwischen Free Cashflow und operativen Cashflow. Das ist in der Regel die, was man in Hardware steckt oder in Investitionen. Und die Sharebase Compensation ist weniger als 10 Prozent der operativen Ausgaben. Das ist auch sehr gut. Das hei├čt es wird auch nicht mit Aktien rumgeworfen. Im Gegenteil. Ich glaube die Anzahl der Aktiensekunde geht runter. Man wird minus, also 5 Prozent negativ verw├Ąssert. Also mein Anteil, den ich an der Firma habe, repr├Ąsentiert heute 5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Ich werde nicht verw├Ąssert, sondern die Firma zieht immer mehr eigene Aktien durch. Durch Sharebuyback Programme. Ganz spannend. Kanada hat eine Steuer von 2 Prozent erhoben auf Sharebuyback Programme k├╝rzlich. Das ist insofern gut, dass Sharebuyback Programme ja quasi steuerverk├╝rzend wirken, weil Unternehmen nicht mehr Dividenden zahlen, sondern stattdessen eigene Aktien kaufen. Dadurch werden Leute auf dem Papier reicher und m├╝ssen keine Steuern auf den Kapitalzuwachs zahlen.
Aber 2 Prozent ist ja nichts.
Ja, einerseits 2 Prozent so, dass es nicht wehtut, aber es hat durchaus eine Steuerwirkung. Ich glaube man rechnet von irgendwie Milliardeneinnahmen durch. Also einstellige Milliardeneinnahmen. In den USA hat im letzten Biden-Paket war auch schon ein Prozent Steuer dabei. Ich glaube das ist wirklich hom├Âopathisch. Aber bei der Masse an Sharebuyback Programmen, die es gibt, hat das durchaus einen Effekt. Hindert das? Also die verkaufen das dann in Kanada als das inzentiviert Unternehmen mehr in ihre Leute zu investieren statt in Sharebuybacks. Das ist nat├╝rlich Quatsch. 2 Prozent Steuern halten. Also dann stecke ich immer noch das Geld und kaufe es lieber noch. Dann muss ich meinen Aktion├Ąren halt erkl├Ąren, dass ihre Kapitalertragsteuer gerade auf 2 Prozent gestiegen ist von null. So what? Also da hast du schon Recht. Das ist hom├Âopathisch, aber es hat eine gewisse Aufkommenswirkung. Das ist besser als nichts. Vielleicht erh├Âht man die auch noch nach und nach. Ich glaube, kann man gut auf 5 Prozent gehen. Auch als Aktion├Ąr kann man das gut finden. Negative Verw├Ąsserungen. Genau. Meine Aktien werden verst├Ąrkt sozusagen. Und die Aktien haben aber trotzdem leicht negativ reagiert, wenn ich mich richtig erinnere. Und Grund war, dass man beim Zweierlei, also der Ausblick war nicht gro├čartig. Und das andere ist die Billings. Also die so ein bisschen quasi die neue Buchung von Umsatz oder das, was man auf Rechnung geschrieben hat. Das ist nur um 33 Prozent nach zuvor 36 gewachsen. Auch hier ist es so, dass der Umsatz erst nach und nach verbucht wird. Also sie haben quasi Vertr├Ąge im Wert von 1,4 Milliarden verkauft dieses Jahr. Aber das verteilt sich eben auf die n├Ąchsten Jahre als Umsatz. Und damit kann man f├╝r die Zukunft schon eine kleine Verlangsamung des Umsatzwachstums absehen. Frage ist da jetzt, ob Leute aus konjunkturellen Gr├╝nden eher Investitionen aussetzen und sobald es wieder besser wird, dann sofort auch wieder mehr investieren w├╝rden. Oder ob es jetzt wirklich ein Abschwung ist. Wahrscheinlich eher das Zweite. Das hei├čt, man kann daraus schlie├čen, dass der Umsatz langsam erwachsen wird in den n├Ąchsten acht Quartalen. Und dementsprechend hat die Aktien doch ein bisschen verloren.
Ein bisschen verloren ist gut. Hier steht minus 18 Prozent. Ich finde es
auch ganz sch├Ân viel. Aber vor 10 Jahren war es sehr teuer. War sehr hoch bewertet, muss man sagen. Das liegt eben daran, dass sie so berechenbar und profitabel waren. Jetzt hat es halt die Berechenbarkeit einfach einen Hit bekommen. Verst├Ąndlich. Aber es ist also die Wahrheit ist ja, wir h├Âren, dass YouTube negatives Wachstum hat. Dass Facebook quasi Null Wachstum hat. Viele Sachen, die volumenbasiert sind, passiert halt weniger im Internet einfach. Sowohl auf Mitarbeiterseite, also dass ├╝berall Leute gefeuert werden. Andererseits, dass die Konsumenten das Internet weniger in Anspruch nehmen. Also es k├Ânnen ja nicht alle Infrastrukturanbieter wachsen, w├Ąhrend sich im Internet gerade nichts tut. Das Internet ist auch ein bisschen im Winterschlaf. Und nat├╝rlich geht man da weniger aus. Das werden wir sp├Ąter auch bei Cloudflare sehen. Wir k├Ânnen auch von Fortinet direkt zu Cloudflare eigentlich springen. Die leiden n├Ąmlich, glaube ich, unter genau den gleichen Problemen. Knapp 10% verloren ist der Markt schon auf. Wie stehen die Pre-Markets?
Boah. Hilfe. Oh, ich glaube, Jan wird diese Folge nicht mehr schneiden. Das sah von hinten aus nicht so schlimm aus. Also hier steht minus 18% und aktuell ist die Aktie schon bei 41 Dollar. Boah, also das wird ein sch├Ânes Wochenende.
Das h├Ątte ich jetzt nicht gebraucht gerade. Also Cloudflare ist jetzt 18% im Minus. Ich glaube, das wird noch ein bisschen wieder sich normalisieren.
Aber warum? Erkl├Ąr mir warum.
Kaufgelegenheit. Ich finde, das ist eine ├ťbertreibung. Also ich kann nicht sagen, warum. Also das Wachstum von Cloudflare, also Cloudflare macht DNS-Services. Ne, nicht DNS. Hier hei├čt es CDN-Services. Gott, oh Gott, oh Gott. Ich bin so geschockt. CDN-Services, Content Delivery Networks, sorgt daf├╝r, dass ihr das hier gerade relativ einfach schnell runterladen und h├Âren k├Ânnt, dass ihr schnell Pornos gucken k├Ânnt, Bilder, News lesen. Alles, was ihr im Internet macht, wird, oder vieles davon, wird von Cloudflare lokal zwischengespeichert. Das hei├čt, damit, wenn ihr einen YouTube-Film anschaut, euer Request nicht bis Kalifornien reisen muss, sondern nur bis Berlin oder Frankfurt oder N├╝rnberg oder sogar irgendwie nur ein paar H├Ąuser weiter. Das bietet Cloudflare an und viele andere infrastrukturelle L├Âsungen f├╝r das Delivery von und so ein bisschen Security-Sachen auch von Content. Am Ende sorgen sie daf├╝r, dass das Internet schnell und sicher funktioniert, ganz einfach gesagt.
Und ist nach Microsoft wahrscheinlich deine zweitgr├Â├čte Position, oder?
Ja, jetzt 20 Prozent kleiner. Sekunde? 15 Prozent, ja.
Das ist einfach das Amazon-Karma,
das sich packt. Ich mach mal Reload. Jetzt sind es noch 13 Prozent. Ja, macht doch Sinn. Eben waren es 15, jetzt sind es 13 Prozent. Aber es ist immer noch 100 Prozent, 105 Prozent im Plus noch vom Kauf. Aber die war mal fast verzehnfacht. Tja, der Herrgott nimmt's, der Herrgott gibt's, der Herrgott nimmt's. Ja, also, warum die Entt├Ąuschung? Der Umsatz ist um 47 Prozent gestiegen. Das ist nat├╝rlich noch viel Wachstum, aber im Vorquartal war es, in den letzten drei Quartalen war es fast immer 54 Prozent. Das ist jetzt auf 47 gefallen. Das ist schon so eine erhebliche Verlangsamung. Die Rohmarge hat sich auch verschlechtert von 78 auf 75,6 Prozent. Das ist nicht gut. Die Kosten wachsen weiter mit 47. Das ist eigentlich genau wie der Umsatz. Das hei├čt, das ist gar kein gro├čes Problem. Also die Kosten, aber da die Rohmarge sinkt, verschlechtert sich das Ergebnis ein klein bisschen von minus 15 Prozent operative Marge auf minus 18 Prozent. Also leichte Verschlechterung der operativen Marge. Ansonsten Cashflow und sowas, alles ist, alles, Sekunde, Cashflow 43 Millionen positiv, Free Cashflow ist leicht negativ, weil man auch da, also die m├╝ssen ja st├Ąndig in Infrastruktur investieren, in Server und so weiter, in Datencenter. Die Rule of 40 ist auch noch ├╝ber 40, aber die DB-NIA, also was man mit neuen Kunden beispielsweise mit Bestandskunden verdient jedes Jahr, ist nur noch 124 Prozent. Das ist ein guter Wert, aber das war eben
im
Q1 noch 127 Prozent. Das hei├čt, es verschlechtert sich leicht. Ich meine, das ist klar. Es wird halt weniger runtergeladen, weniger angeguckt. Die Leute sind nicht so viel im Internet wie vor einem Jahr, als man nichts anderes machen konnte. Und weil es mehr oder weniger schon volumenbasiertes Modell auch ist, ist ja klar, dass die Revenue Expansion runtergehen muss. Es ist nicht verwunderlich.
Also Cloudfair funktioniert erst wieder, wenn wir im Mieterb├╝rsten sind?
Das w├Ąre wahrscheinlich, ja, das w├Ąre wahrscheinlich f├Ârderlich, wenn viele Daten hin und her transferiert werden und viele Inhalte abgerufen werden.
Tats├Ąchlich. Sollen wir zum Support einfach den Download-File jetzt in unserem Podcast dreimal so gro├č machen?
Wir deliveren jetzt alles in 4K mit Video. Jetzt, wo du deine neue, sch├Âne Kamera hast, machen wir 4K-Video, um Cloudfair zu unterst├╝tzen.
Apropos Kamera. Ich suche noch ein kaputtes iPhone 12, was ich hier fest als meine Kamera nehmen kann. Falls jemand ein iPhone hat mit kaputten Display. Ich hab noch ein 12 Mini. Ja, Mini reicht, glaube ich, nicht. Also muss das kaputt sein? Nee, aber es w├╝rde ja am meisten Sinn machen. Falls jemand in der Schubdade ein 12er iPhone hat mit 2 Kameras, wo das Display kaputt ist und man es eigentlich nicht mehr verkaufen kann, h├Ątte ich vielleicht Interesse. Ich muss es nur mit meiner Apple-ID connecten und dann kann ich es hier fest einwerfen.
Weil du merkst, dass du doch am Handy spielen willst, w├Ąhrend du deine Calls machst? Oder w├Ąhrend ich hier erz├Ąhle?
Ja, vor allem, wenn du mir irgendwelche Zahlen vorliest.
Du sitzt doch vorm Computer. Warum musst du immer alles am Handy machen?
Verstehe ich nicht. Ich w├╝rde es mit dem iPhone irgendwie haben. Dann muss man es nicht immer hier reinsetzen. Das w├╝rde schon Sinn machen. Mit die beste Sucht, die man haben kann. H├Ą?
Nein. Es gibt Schlimmere auf jeden Fall. Also die Revenue-Expansion l├Ąsst leicht nach, was wenig verwunderlich ist. Aber eben, wenn sich das materialisiert, ist der Markt dann doch ├╝berrascht. Und auch die Neukundengewinnung. Man hat nur 4000, obwohl das ist eigentlich genauso wie im Vorquartal, hat man auch nicht mehr Neukundengewinnung. Also es ist schlechter als im Vorjahr. Aber ein bisschen besser als im Vorquartal. Also das Wachstum der gro├čen Kunden. Also die Kunden, die mehr als 100.000 Dollar ausgeben. Das hat sich auch verlangsamt von 61 auf 51%. Also man sieht so ein bisschen, der Wachstumsmotor ger├Ąt in Stocken. Die Magic Number war im Vorjahr Punkt 93. Jetzt ist es Punkt 67. Das ist an der Grenze zu nicht mehr gut. Also die Marketing-Effizienz geht jetzt stark runter. Wenn die unter 0,5 f├Ąllt, dann ist es echt ein Problem. Dann m├╝ssen sie eigentlich schauen, dass sie an den Marketing-Kosten arbeiten oder an der Effizienz. Die Sharebase-Compensation ist relativ historisch einigerma├čen hoch mit 56 Millionen. Das ist ungef├Ąhr ein Viertel der OPEX. Also nicht zu hoch, aber das war schon immer in dem Bereich relativ hoch. Ja, also kurz gefasst, Verlangsamung des Umsatzes. Es zeichnet sich eine Verlangsamung der Gewinnung von Gro├čkunden ab. Die SaaS-Experten schauen bestimmt auf die BNEA, die runtergeht, und die Magic Number, die deutlich in die falsche Richtung zeigt. Die kann sich auch wieder verbessern, nat├╝rlich. Aber es ist eher unwahrscheinlich. Ich glaube, das Problem ist einfach, die Inanspruchnahme des Internets wird sinken. Nicht sinken, aber wird deutlich langsamer wachsen als zuvor. Und das wird sich auch das Wachstum von Cloudflare auswirken.
Ja, also jedes Mal, wenn du mir jetzt sagst, dass du so mega smart warst, dass du im 1. April Microsoft gekauft hast und Amazon verkauft, w├╝rde ich dir immer sagen, ja, h├Ąttest du besser Cloudflare
verkaufen sollen. Ja, h├Ątte ich Cloudflare mal auf dem F├╝nffachen von heute ... was war das? Sekunde. Das w├Ąre viel Geld gewesen. Egal. Ja, so ist es halt. Also ich halte meine ... Ich gehe davon aus, dass es verlangsamen wird aus den eben besprochenen Gr├╝nden. Aber ich glaube, dass Cloudflare trotzdem ... Wir gucken nochmal, wie teuer die sind. Die sind historisch immer teurer gewesen. Muss mir jetzt auch nicht jeder wieder auf Twitter schreiben, wie teuer die sind. Das wei├č ich. Nur noch minus 17 Prozent. Das wird schon besser. 20 Mal Umsatz nach und 555,5 mal Price Earnings. Naja. Aber ich glaube, wenn man ... W├╝rdest du Entwickler fragen, ob sie die n├Ąchsten drei, f├╝nf, f├╝r die sie arbeiten, wie am Cloudflare arbeiten, dann w├╝rden einige sagen, es ist ganz sch├Ân teuer. Aber ich mache es trotzdem. Aber ich glaube, es ist ... Du kannst es mit AWS und Cloudfront machen und ein bisschen Geld sparen. Aber ich glaube, die meisten Leute ... Und Cloudflare shipped gute, neue Produkte, sowohl zur Neukundengewinnung als auch um mehr Budget rauszuholen aus den bestehenden Kunden. Ich bleibe eigentlich verhalten optimistisch f├╝r Cloudflare.
Ja, wir nutzen es auch bei Lollipop und meinen Mitgr├╝ndern. Mega happy. Also das Produkt ist halt
super. Lohnt sich das schon bei euch? Ja. Falls so der gro├če Ansturm kommt von Kunden?
Ja. Also vereinfacht einfach alle Prozesse. So. Punkt. Was haben wir noch? Willst du irgendwas noch machen, damit deine Laune
noch besser wird? Ja, wir k├Ânnen Datadog machen. Das ist Server Observability. Also Datadog baut eigentlich Apps und Anwendungen, um die ... um deine anderen Anwendungen in der Cloud zu ├╝berwachen und schnell Daten daraus zu generieren. Da habe ich auch eine Position, genauso wie in Cloudflare, der Transparenz halber. Die haben bessere Ergebnisse gezeigt. Sind, glaube ich, ungef├Ąhr 10% hoch, After Hours. Und haben damit die Verluste des hier roten Mittwochs auch nur wettgemacht, leider. Am Mittwoch ging ja alles tiefrot runter. Datadog hat 61% mehr Umsatz gemacht. Auch das ist eine Verlangsamung. Die haben vorher 74% und 83% Umsatzwachstum gehabt. Jetzt ist es 61%. Damit hat man aber gerechnet. Gut ist, dass die Rohmarge hier ausgebaut wurde um 2%. Von 76,6% auf 78,6%. Das sieht man nat├╝rlich gerne. Die Kosten wachsen noch etwas schneller als der Umsatz mit 76%. Also muss man noch ein bisschen schauen, dass man nicht ganz so schnell w├Ąchst bei den Kosten. Und dadurch, dass die Kosten schneller wachsen, ist man jetzt noch mal ein bisschen tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Operative Marge vorher minus 2%, jetzt minus 7%. Nicht schlimm. Wie gesagt, den Markt hat es nicht gest├Ârt, dass man hier Verluste macht, weil man eben trotzdem noch mit 61% w├Ąchst. Dann kann man das besser verzeihen. Zumal Operating Cashflow und Free Cashflow schon deutlich positiv sind. 20% Operating Cashflow Marge. Davon abgehen dann eben noch mal die Sharebase Compensation, die hier mit rund 100 Millionen Zubeh├Ârzahlen schlagen. Und das wiederum ist ungef├Ąhr bei 440 Millionen Umsatz rund 100 Millionen Sharebase Compensation. Kundenwachstum war gut. Mehr neue Gro├čkunden gewonnen als im Vorquartal. Aber auch da geht das Wachstum leicht runter. Prozentual gesehen. Magic Number mit 0,94%. Nur noch halb so gut wie im Vorjahr. Aber Werte um die 1 sind eigentlich schon sehr gut bei Magic Number. Also 0,94 ist eine sehr gute Magic Number. Vorher waren die bei 1,5 und teilweise ├╝ber 2. Das ist nat├╝rlich Wahnsinn. Das hei├čt, die kommen jetzt im normalen Bereich. Da w├╝rde ich sagen, auch die sp├╝ren einen gewissen Widerstand beim Verkauf im Markt jetzt. Da k├Ânnte auch noch mal eine st├Ąrkere Verlangsamung kommen. Aber der Markt hat hier deutlich Schlechteres erwartet. Und dadurch haben diese, ich w├╝rde mal sagen, erwartet ged├Ąmpften Ergebnisse oder der d├Ąmpfenden Wirtschaftslage umgehenden Ergebnisse eigentlich zu einer ganz guten Reaktion
gef├╝hrt. Paladin f├Ąhrt jetzt richtig gegen die Wand?
Ja, Paladin haben wir auch im Sheet. Das k├Ânnen wir fix machen. Sekunde. Also Paladin hat ein negatives Umsatzwachstum. Das Revenue geht um 23% runter. Von 805 auf 616 Millionen. Vor allem, weil man weniger Produkte, also weniger Bikes verkauft. Das Subscription Revenue steigt noch um 36%. Das ist sicherlich gut. Teilweise durch Preiserh├Âhungen, teilweise durch Abos. Aber sie verkaufen deutlich. Also der Umsatz durch verkaufte Produkte ist um 60% eingebrochen. Die Fahrr├Ąder, keine Ahnung, ob sie schon welche verschrotten mussten oder wie billig sie die gerade verkaufen. Die Rohmarge ist noch bei 35%. Die Hardware Rohmarge ist negativ inzwischen. Also kann man daraus schlie├čen, dass sie entweder verschrotten oder unter Herstellung verkaufen. Die Subscription Marge, also das eigentliche Abo ist aber 2 Drittel, also 66%. Die Kosten haben sie tats├Ąchlich, also die operativen Kosten, um 5% reduzieren k├Ânnen. Der Verlust ist ungef├Ąhr auf dem Niveau des Vorjahres geblieben. Aber nicht so riesig wie die letzten 2 Quartale. Also der Turnaround deutet sich so langsam an. Aber muss man schon auch noch abwarten. Ob das wieder ein Wachstumsmodell wird. Also das Subscription Modell gibt nat├╝rlich etwas an Sicherheit. Aber bevor sie wieder neue Fahrr├Ąder und Abos verkaufen, wird es sicherlich dauern. Das Inventar haben sie ganz gut abgebaut. Sie haben weniger Inventar als im Vorjahr. Das hei├čt, die Lager sind nicht mehr so voll. Also sie geben die Workouts nicht mehr an. Also das Engagement der Kunden, wie viele Workouts die machen, gab es dieses Mal keine Nachricht zu oder ich habe sie nicht gefunden. Die Anzahl der Mitglieder ist um 6% gestiegen gegen├╝ber dem Vorjahr. Also man hat noch mehr Abos als im Vorjahr, das ist sicherlich gut. Aber es ist weniger als im Vorquartal. Also auch so ein bisschen ├╝ber der Kuppe wahrscheinlich. Man hat eine Netto- Churn, die geben sich auch mal irgendwo eine Sekunde von 1% pro Monat, glaube ich. Die man verliert. Ja, also man arbeitet heftig am Turnaround. Viele Sachen funktionieren, aber es ist einfach zu tief in den roten Zahlen, um das von heute auf morgen rumzurei├čen. Das Ruder dauert.
So, tief in den roten Zahlen. Letzte Aktie f├╝r heute aus Australien. Was ist los mit Team, mit Atlassian?
Und die ganzen E-Commerce-Earnings?
Ah, stimmt, die haben wir auch noch.
Ja, super.
Na gut, machen wir die auch noch.
Wayfair, Ebay, Etsy, DoorDash, Atlassian war wahrscheinlich so, dass die echt nur durch Corona ├╝berhaupt noch funktioniert haben, obwohl sie gar nicht so sehr profitiert haben von Corona. Das ist vielleicht auch so ein bisschen die Erkl├Ąrung. Die haben sich w├Ąhrend Corona ja nicht stark beschleunigt. Und es war eigentlich immer doof. Wahrscheinlich war es so, dass sie eigentlich sowieso schon amzeniert waren. Und Corona hat nur daf├╝r gesorgt, dass es so aussieht, als w├╝rden sie weiter wachsen. Und jetzt geht das Wachstum deutlich zur├╝ck von 36 auf 31%. Gleichzeitig sinkt die Rohmarge von 84 auf 82,7%. Das ist nicht gut. Die Kosten wachsen weiter mit 47%, w├Ąhrend der Umsatz eben nur mit 31 w├Ąchst. Das hei├čt, man rutscht von plus 40 Millionen in minus 34 Millionen operatives Income oder operatives Ergebnis. Oder von plus 6,5 auf minus 4% operative Marge. Also Cashflow ist weiter stark positiv, 20% im Plus. Aber sie sind auch ein Meister darin, Aktien rauszugeben. Sharebase Compensation allein 173 Millionen dieses Quartal. Und auch eher schlechte Wachstumsaussichten haben einen schlechten Ausblick gegeben. Das Neukundenwachstum ist auf 15% runter von vorher. Vor zwei Monaten, letztes Jahr, waren es noch 30%. Neukundenwachstum ist auf 15%. Die BNIA habe ich leider nicht gefunden, war zuletzt 130. Ich wei├č nicht, ob die jetzt schlechter ist. Also dreht sich auch viel
in die falsche Richtung. Dann E-Commerce. Das scheint in die positive Richtung zu gehen. Mercado Libre, Zalando, Gr├╝n. H├Ątte ich nicht gedacht.
Genau, mit Mercado Libre anfangen und alles ein bisschen schnell machen. Mercado Libre hat immer sehr viele W├Ąhrungseffekte. Auf die gehen wir jetzt nicht ein. Alle Ergebnisse w├╝rden in lokaler W├Ąhrung gerechnet. Also ist das real da? Wahrscheinlich. Deutlich besser sein als in Dollar logischerweise. Aber sie bilanzieren in Dollar. Haben wir trotzdem ein scharfes Lead-Ergebnis. Der Umsatz ist um 44%, 45% gestiegen in Dollar gemessen zum Vorjahr. Das Total Payment Volume ist um 54% gestiegen. Ein Drittel der Ums├Ątze kommen aus dem Fintech-Paymentspart inzwischen. GMV ist um 18% gestiegen. Oder fangen wir mal anders an. Die aktive Nutzer sind um 12% gestiegen. Das GMV um 18%. Das hei├čt, die Ums├Ątze pro Nutzer sind ├╝berdurchschnittlich gestiegen. Das Total Payment Volume ist um 54% gestiegen. Das hei├čt, die Payment-Anspruchnahme ist nochmal schneller gestiegen. Der Gesamtumsatz eben um 45%. Das hei├čt, da ist ein sch├Âner Hebel drauf, dass man mit nur 12% mehr Nutzern so viel mehr Umsatz macht. Die Rohmarge hat sich von 43 auf 50% verbessert, was auch daran liegt, dass man mehr Fintech- Ums├Ątze macht. Die operativen Ausgaben steigen mit 63% ein bisschen schneller als der Umsatz. Deswegen verschlechtert sich das Ergebnis ganz leicht. Aber es wird ein bisschen kompensiert vom steigenden Rohertrag. Also die operativen Ausgaben steigen, aber der Rohertrag auch. Deswegen ist das Ergebnis gar nicht so stark betroffen. Man macht nach GAP 129 Millionen positiven Ertrag. Das entspricht rund 5% Marge, was f├╝r E-Commerce eigentlich echt gut ist. Also die Kombination aus Fintech-Payment-E-Commerce scheint gut zu sein, weil ich glaube, es w├╝rde sich gerade jeder E-Commerceler ├╝ber 5% positive Profit-Marge nach allen Kosten und Finanzergebnis freuen. Cash Burn ist nochmal deutlich besser, also Cash nicht Burn, sondern positiver Cashflow ist nochmal deutlich besser. Die Inventories gehen zur├╝ck. Also sie schaffen es abzuverkaufen tats├Ąchlich. Supersolide. W├Ąre wahrscheinlich innerhalb des E-Commerce Segments eine der besten Aktien gewesen im letzten Jahr, weil sie am wenigsten eigentlich betroffen waren von dem, was wir ├╝berall wo anders sehen. Dann habe ich irgendwo hier Wayfair auf ein Sekunde. Skippen wir, ist vielleicht noch nicht so spannend. Wayfair hat irgendwie ein r├╝ckl├Ąufiges Ergebnis. Ich glaube, minus 9%. Sekunde nach hier sehe ich das Wayfair-Logo. Also man macht 2,84 Milliarden Umsatz nach zuvor 3,1. Also vorher 3,12 Milliarden. Das ist ein R├╝ckgang um 9%. Der Verlust ist von minus 2,5 auf minus 10% ausgeweitet worden. Liegt daran nat├╝rlich, dass man hohe Fixkosten hat. Selbst das adjustierte E-Betrag ist von plus 100 auf minus 125 Millionen gedreht. Free Cashflow ist fast eine halbe Milliarde negativ. Das hei├čt Home and Living, haben wir auch schon ein paar Mal gesagt, leidet nat├╝rlich sehr stark darunter, dass Leute sich zu Corona einfach komplett eingedeckt haben mit M├Âbeln und Inneinrichtungen. Da gibt es jetzt halt ein sehr schweres Jahr mit negativen Wachstum. Da gab es glaube ich auch schon Personalanpassungen, beziehungsweise hat man nicht viel eingestellt eigentlich in den letzten Jahren. Eigentlich das Personal von Wayfair liegt auf dem Level von 2019. Also man hat eigentlich w├Ąhrend Corona gar nicht so viele Leute eingestellt und ist da relativ diszipliniert. Eventuell muss man aber sogar trotzdem noch ein paar Leute freisetzen. Also M├Âbelumfeld einfach super, super schwer. Ebay bleibt hoch profitabel, schrumpft aber auch. Schon immer finde ich das auch nicht so spannend. Ich arbeite auch seit Ewigkeiten bei Nutzern und GmV auf der Plattform, manage das aber relativ profitabel. Etsy hat ein weiteres Mal positiv ├╝berrascht und ist optimistisch, komischerweise. Wenn alle skeptisch sind f├╝r das Q4, ist Etsy relativ optimistisch und die B├Ârse hat ihnen das gut abgekauft. Booking und Expedia Reisemarkt auch positiv ├╝berrascht. Das ist ein krass gutes Ergebnis. Zalando k├Ânnen wir mal tiefer reingehen. Letzte Woche ist immer die sch├Âne Big Tech GAFA Woche und die danach ist immer echt die Arbeitswoche. Die harte Arbeitswoche, wo es echt so viele Earnings gibt, aber auch alle eigentlich interessant. So sind wir bei Zalando. Ist auch im Sheet nat├╝rlich. Vermute ich der letzte Reiter. Ne. Da kommen noch Zip, Zoom und Z-Scaler sp├Ąter. Also Zalando hat aus 7,1% mehr GMV auf der Plattform 2,9% mehr Revenue gemacht. Also Revenue w├Ąchst langsamer als das GMV. Nach ihrer adjustierten Logik haben sie auch eine positive EBITDA Marge von 0,6%. Das tats├Ąchliche EBIT ist aber minus 7,4 Millionen und minus 0,3%. Aber immerhin, das ist eigentlich der Verlust ist auf dem Level des Vorjahres. Das ist beeindruckend. Liegt konkret eigentlich daran, dass sie beim Marketing wirklich gespart haben. 15% weniger f├╝r Marketing ausgegeben als im Vorjahr. Kann daran liegen, dass sie mit anderen Lifetime Values rechnen. Kann daran liegen, dass sie aktiv sparen wollten im Marketing, um die Mehrkosten im Fulfillment zu kompensieren. Die Fulfillment Kosten sind 1,5% hochgegangen im Vergleich zum Vorjahr. Wir wissen alle, warum. Haupts├Ąchlich Lohn. Das haben sie teilweise kompensieren k├Ânnen. Steigende L├Âhne unter Auslastung, weil man bestimmt auch damit mehr Umsatzwachstum gerechnet hat. Gleichzeitig haben sie ein paar Effizienzma├čnahmen hinbekommen, die es im Schach gehalten haben. Haben sie dann stolz berichtet. Und so haben sie, also ihre Kosten steigen nur um 4% gegen├╝ber dem Vorjahr. Das ist nat├╝rlich Gold wert. Wenn das Revenue nur 3% steigt. Vor Quartal waren es ├╝brigens minus 4%. Man ist jetzt wieder in Wachstum gedreht und hat kaum Verluste. Von daher, dass die Kosten nur 4% steigen, ist gut. Das liegt unter anderem auch daran, dass man weniger Leute hat als im Vorquartal. Anfang des Jahres waren es noch 17.200. Jetzt sind es noch 16.800 Employees bei. Oder am Stichtag zum Quartalsende waren es noch 16.800. Das hei├čt, so rund 400 Leute hat man gehen lassen. Ich glaube eher, dass man einfach ein paar gehen lassen. Ansonsten man muss achso, in diesen 4% Wachstum ist nat├╝rlich auch die Akquisition von Highest Mobility drin. Das hat man glaube ich im Juni erworben. Das m├╝ssten so ich glaube die haben letztes Jahr so 60 Millionen Umsatz gemacht. Vielleicht sind es 20 Millionen Umsatzbeitrag. W├╝rde ich sch├Ątzen im Quartal. Das hei├čt na gut auf 2,4 Milliarden oder 2,35 Milliarden ist jetzt, also das allein ist nur ein halbes Prozent, ein bisschen weniger als ein Prozent Umsatz Wachstum. Also man w├Ąre auch ohne Highest Mobility gewachsen wahrscheinlich. Aber ein Teil kommt eben daher. Ansonsten die Warenk├Ârbe relativ gleich geblieben. 2% kleiner als im Vorjahr. Orders per Customer 2% h├Âher. Zu Retouren haben sie nicht so viel gesagt. Aber ich w├╝rde auch davon ausgehen, dass die auch leicht ansteigen die Retourenquote. Und wie gesagt, das was man beim Fulfillment verliert hat man bei Marketingkosten zum Teil wieder rausholen k├Ânnen. Das sind eigentlich die spannendsten Sachen. Und tendenziell, ich glaube die Aktie hat leicht im Plus reagiert. Darauf wird schwer glaube ich die, also sie haben die Guidance nach unten angepasst. Oder sie haben gesagt sie erreichen das untere Ende unserer Guidance. Also 180 Millionen Adjusted Ebitda w├Ąren das. Und wenig Revenue Growth Year on Year. Also eine Nullrunde dieses Jahr. Das w├Ąre nach den Superergebnissen letztes Jahr aber auch nicht verwunderlich. Wenn man da jetzt, die Frage ist wie schnell kann das irgendwann wieder anspringen. Wie schnell ist man wieder auf zweistelligen Wachstumsraten gegen Mitte, Ende 2023 vielleicht. Aber ganz solide Ergebnisse. Also es ist nat├╝rlich gut, dass selbst nach IAFS sie nur 7 Millionen verlieren. Operating Fehlbetrag, operative Fehlbetrag, das ist nat├╝rlich ganz gut. Und das Weihnachts Quartal generiert viel Ebit und Cash. Also das n├Ąchste Quartal wird deutlich im Plus sein, weil nat├╝rlich viele Ums├Ątze anfallen. Eigentlich hatten wir DoorDash ist auch nicht so spannend. Hat gut abgeliefert. K├Ânnen wir mal ganz schnell einmal reingucken. DoorDash DoorDash liefert Essen aus in USA haupts├Ąchlich. W├Ąchst immer noch mit 26,5% schneller als in den Vorquartalen dieses Jahres. 1,7 Milliarden Umsatz inzwischen. Der w├Ąchst mit 33% sogar. Die Orders, also ein Drittel Wachstum gegen├╝ber Vorjahr. Die Rohmarge geht runter von 54 auf 45%. Haben wir auch schon mal gesagt. H├Âchstwahrscheinlich, weil die Entweder nehmen sie gewisse Artikel aufs eigene Balance Sheet, aber wahrscheinlich eher, weil die Rider Kosten steigen. Der Wareneinsatz quasi in Form von Arbeit wird gr├Â├čer und damit sinkt erstmal die Rohmarge. In allen anderen Bereichen haben sie aber naja, die Kosten wachsen auch mit 36,5%. Also ├Ąhnlicher Bereich wie der Umsatz. Und sie rutschen damit mit 8 Millionen relativ tief wieder in die roten Zahlen. Minus 18% operative Marge nach minus 8% letztes Jahr. Aber der Unterschied ist eigentlich nur aus der Gross Margin. Alle anderen Sachen bleiben eigentlich relativ gleich. Daf├╝r wachsen sie aber halt 33% noch ganz ordentlich und Gewinnmarktanteile h├Âchstwahrscheinlich. Cashflow ist positiv gewesen immer in der Vergangenheit. Von daher auch nicht so wild eigentlich. Ganz gute Zahlen wurden auch positiv aufgenommen, wenn ich mich nicht irre. Dann
sind wir durch. Cool. Dann haben wir noch zwei Teaser f├╝r die n├Ąchste Folge. Zum einen machst du Zoom-Info. Genau, das haben wir wieder nicht
geschafft heute leider, weil es so viel andere ├ľrnings gab.
Und zum Zweiten erz├Ąhl ich aus dem Metaverse. Ich hab's tats├Ąchlich geschafft, dass ich am Dienstag Vormittag jetzt so eine neue Quest Pro Brille, also diese neueste Brille, die es kaum bis jetzt zu kaufen gibt, mir anziehe und schau da mal, wie das so ist, ohne Beine durchs Metaverse
zu laufen. Wo machst du das? Gehst du hier ins Auge des Sauron?
Ich hab jemanden gefunden, einen H├Ârer, Julian, meinte, er k├Ânnte mir ein Intro machen. Und jetzt hab ich tats├Ąchlich ein Intro bekommen zu Simon und den treffe ich am Dienstag in Hamburg. Und also der hat so eine kleine Agenturberatung und irgendwie scheint irgendwie so eine Brille bekommen zu haben. Ich bin gespannt.
Metaverse? Also wenn du Dienstag noch nichts vor hast? Ne, ich bin interessiert, also ich lass mir das gerne von dir schildern. Ich wei├č, dass du zu viel Euphorie neigst in der Regel, aber bin gespannt, wie du es findest.
Ja, ich auch. Ich bin richtig aufgeregt.
Du musst mindestens zwei Stunden machen, um zu gucken, ob man spucken muss.
Du darfst nicht absetzen
die ersten 120 Minuten.
Kann ich meine Brille anlassen oder brauche ich Kontaktnissen
dazu? Das wei├č ich nicht, muss du Simon fragen.
Also ich bin gespannt. Ich hoffe, ich muss nicht so schnell kotzen, wie beim Go-Kart fahren das letzte Mal.
Beim Go-Kart fahren musst du kotzen? Aber da lenkst du doch selber. Hast du getrunken vorher?
Die Apfelschorle ist mir irgendwie nicht gut gekommen. In Berlin in dieser... Vielleicht war es auch die Abgase. Das kann mir jemand anders erkl├Ąren. Wollen wir Go-Kart fahren?
Nee, auf keinen Fall. Lass uns lieber eine Runde Golf fahren. Das ist das einzige Auto, was ich noch fahre. Ego-Kart nat├╝rlich. Ich bin gespannt. Lass dir nicht befummeln im Metaverse. Pass auf dich auf. Hast du Beine?
Bestimmt nicht. Du kannst hier rum rum befummelt werden. Ihr k├Ânnt mir schreiben, was ich alles im Metaverse
ausprobieren soll. Damit nicht befummelt wird? Was gibt es eigentlich f├╝r einen Grund, warum man die Beine wegl├Ąsst? Es gibt ja nur drei Gr├╝nde. A. Komplexit├Ąt niedriger machen, um Daten zu sparen. Glaube ich nicht.
Ich w├╝rde sagen, MVP.
Das Laufen ist unheimlich schwer. Es hat bei Computerspielen saulange gedauert, um Menschen nat├╝rlich sich bewegen zu lassen. Das erkennen Menschen immer sofort, als ob das nicht echt ist. Aber vielleicht ist der Grund, dass nicht gefummelt wird. Ja. Frag mal deine Metaverse-Experten, warum die keinen
Unterleib haben. Ich berichte und habe ein sch├Ânes Wochenende. Wenn es gut ist, schneiden wir aber raus.
Wir sagen nichts Gutes ├╝ber... Gehst du nur ins Metaverse? Oder auch in andere Sachen? Ich glaube...
Horizon World?
Ich gehe in die Welt,
die mich Facebook mit dieser Questbrille gehen l├Ąsst.
Du kannst auch ins Decentraland gehen. Dann verdoppelt sich die Nutzerzahl sofort wahrscheinlich.
Keine Ahnung. Ich werde berichten. Bis Mittwoch. Tschau.
Tsch├╝ss.