Doppelg├Ąnger Folge #225 vom 22. Februar 2023

Metas Schutzgeld ­čĄČ Forbes Hack | Instagram Channels | Discord indizieren ­čŽŐ Wefox ­čܬ DoorDash & Nubank Earnings

Thought Leader als Profilslogan ist eine Red Flag. Pip stellt eine Idee f├╝r eine Website vor. Was sind die Probleme bei einem SaaS Produkt, das Discord Channels in Suchmaschinen auffindbar macht. Instagram macht Twitter Konkurrenz und ver├Âffentlicht ein Broadcast Feature. Meta will Schutzgeld. Es gibt Earnings von der Nubank und von DoorDash.

Philipp Gl├Âckler (https://www.linkedin.com/in/philippgloeckler/) und Philipp Kl├Âckner (https://twitter.com/pip_net) sprechen heute ├╝ber:

(00:00:10) Forbes Hack

(00:04:50) Discord f├╝r Suchmaschinen indizieren

(00:14:15) Meta will Schutzgeld

(00:25:10) Instagram Broadcast Feature (channels)

(00:32:30) Wefox

(00:39:05) Scotts Gamble

(00:41:45) Apple Text To Voice

(00:45:00) DoorDash Earnings

(00:49:00) Nu Bank

Shownotes:

LinkedIn ├ľsterreich Engagement https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7031879846121103360/

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Willkommen im Doppelg├Ąnger Tech Talk Podcast Folge 225 PIP ganz oben auf der Liste steht Forbes Hack. Welchen Hack hast du gefunden?
Ich habe gar nicht gefunden, sondern der wurde mir zugetragen und zwar haben wir oder ich vor, wann war das, vor zwei Wochen wahrscheinlich, dieses Influencer Ranking uns mal angeschaut, der LinkedIn Influencer der gr├Â├čten deutschen Accounts und wie das Engagement da doch sehr ambivalent zu sein scheint und dann hat jemand was furchtbar schlaues gemacht und das gleiche f├╝r ├ľsterreich quasi kopiert und das ist total okay, also ├╝berhaupt keine Hard Feelings, sondern es ist total schlau das zu adaptieren auf ein anderes Land. Der hat damit erstaunlich viel Presse bekommen sofort und es haben nat├╝rlich, also unser oder mein Posting war ja so ein relativ skeptisch w├╝rde ich sagen oder skeptisch kritisch hinterfragend auch, das hei├čt da w├╝rde man jetzt auch nicht erwarten, dass die Influencer das selbst publizieren. Wenn du das ganze nat├╝rlich auch ein bisschen unkritischer machst, dann steigt nat├╝rlich schon die Wahrscheinlichkeit, dass Leute das auch aktiv promoten und das ist ja eigentlich der alte Forbes 30 under 30 oder welche Listen es noch so alles gibt. Hack n├Ąmlich, dass du mit der Eitelkeit der Leute spielst, sie auf irgendwelche Listen packst und dir sicher sein kannst, dass die Leute das dann weiter tragen in sozialen Medien und so scheint das in ├ľsterreich deutlich besser funktioniert zu haben. Wahrscheinlich eben weil das Sentiment ein bisschen positiver war, aber dann das was man eigentlich lernen kann daraus ist, dass diese Listen zu machen und diese Eitelkeit auszunutzen generell ein gutes Schema ist, wo man eigentlich, man kann das vielleicht f├╝r eine gewisse Industrie nochmal wiederholen, f├╝r noch ein anderes Land, f├╝r ein anderes soziales Netzwerk auf andere KPIs schauen und ich glaube so kann man sich entweder Links besorgen oder Presse oder sich als Fortleader charakterisieren und ich fand es ganz spannend wie gut es in ├ľsterreich funktioniert. Lustigerweise die SEO Szene hat nat├╝rlich sehr fr├╝h schon, aber ich erinnere mich irgendwie in den sp├Ąten 2000er Jahren haben schon immer so Listen kursiert, wo man einfach alle Leute draufgesetzt hat, um dann von denen verlinkt zu werden in ihrem Blog oder so hat man denen dann gehuldigt quasi in den Top 20 besten SEOs lustigsten was wei├č ich und so hat man dann gehofft quasi Presse und vor allen Dingen Links zu bekommen. Das hei├čt auch da war die SEO Industrie sehr fr├╝h, vielleicht hat es irgendjemand anders noch fr├╝her gemacht, also Forbes definitiv, aber ist ein ganz schlauer Marketing Hack eigentlich, wenn man es schlau adaptiert und es hinbekommt, dass Leute wirklich stolz sind das zu teilen.
Fortleader ist eigentlich jetzt der Chief Digitalization Officer oder? Ist doch der Titel der immer wieder aufpoppt, den man sich auch selbst gut geben kann.
Ja also ich pers├Ânlich ganz pers├Ânlich hab ein riesen Problem mit dem Wort, weil es also wenn ├╝berhaupt w├Ąre es ja was was dritte ├╝ber einen sagen. K├Ânnten dann wiederum w├Ąre es aber auch herablassen beziehungsweise sich ├╝ber jemanden heraufstellen, wenn man urteilt das also in dem Moment wo ich urteile jemand w├Ąhrend dort die dann sage ich ja schon, dass ich. In der Lage w├Ąre zu beurteilen, wer das ist oder wer auch nicht so oder so ist es glaube ich vollkommener also ich meine nicht wenn ich sagen vollkommener Quatsch kann jeder sich selber seine Meinung bilden, aber f├╝r mich ist ich w├╝rde. Ist ein guter Weg, sondern nicht auf LinkedIn akzeptiert zu werden als Kontakt, wenn man Fortleader Keynote Speaker und solche Sachen in seinen. In seiner Tagline oder wie hei├čt es, ich glaube Tagline hat es so nach nach Krypto und Emojis das n├Ąchstbeste Negativ Kriterium oder vielleicht sogar ein besseres noch. Emojis w├╝rde ich vielleicht ab und an sogar noch durchlassen, wenn sie passend sind und keine Einh├Ârner drin sind, aber kompliziert, aber ich will das niemandem aberkennen, also wer sich so f├╝hlt soll sich so nennen, wenn Leute jemanden f├╝r sich selber so zu bezeichnen, als sie sagen der Influenz, der beeinflusst meinen. Denken oder die beeinflusst mein Denken oder ich lese die besonders gerne auf LinkedIn, dann soll man das gern so f├╝r sich entscheiden, ich finde es nur schwer so kategorielos und vollkommen objektiv zu. Beanspruchung, dass man Fortleader w├Ąre, also hoffentlich f├╝hrt ja jeder seine eigenen Gedanken mindestens und selbst das. Scheint ja manchmal gar nicht so, gerade wenn es eine beliebte Strategie ist irgendwie Reddit Inhalte 2 zu verwerten oder so, nicht nur eine beliebte, sondern auch eine sehr erfolgreiche.
Ab GoPro Inhalte 2 zu verwerten, Martin hat bei uns auf Discord geschrieben, dass er am validieren ist, ob man nicht.
Was f├╝r eine ├ťberleitung, ich knie nieder. Oder der Sekul war so gut, wir werden es nie rausfinden.
Wieso ist alles geskriptet, vielen Dank hier nochmal an Jan aus dem Off f├╝r das Skript der heutigen Folge. Nein, auf jeden Fall, Martin hat auf Discord geschrieben, dass er am ├╝berlegen ist, ob er ein SaaS Produkt baut und zwar aus unserem Discord Server oder aus dem Content daraus und die Idee ist, dass ein paar Channels indexiert werden, also f├╝r Google sichtbar und somit zum einen leicht auffindbar, zum anderen w├╝rden wir Reichweite dar├╝ber ├╝ber Google gewinnen. Mein erster Gedanke war, eigentlich ist ja Discord super durchsuchbar, ich finde da viele Sachen, die vor einem Jahr mal irgendwie geschrieben worden sind und es ist ja so ein bisschen Safe Space, Private Space und w├╝rde jetzt eher sagen, eigentlich nicht, es riecht auch so ein bisschen eher wie ein anderes Produkt, also eher so Reddit like. Was denkst du als alter CEO Hase?
Also ich w├Ąre fast diametral dagegen, also A, ich finde die Reddit Suche nicht besonders gut oder ich bin so bl├Âd sie zu bedienen, ich glaube schon, dass es noch bessere M├Âglichkeiten gebe und was Privacy angeht, in aller Regel agiert man ja unter Pseudonymen auf Discord, deswegen k├Ânnte auch das noch okay sein, wobei man das noch abchecken muss, also wichtig w├Ąre glaube ich, dass man dann beim Onboarding aufs Server darauf hinweist, dass Inhalte im ├Âffentlichen Web gespiegelt werden. Das dann f├Ąnde ich okay, ich finde es eine spannende L├Âsung, also ich sehe das Problem, ich glaube es w├╝rde ein paar Probleme l├Âsen, die Frage ist, macht man das als SaaS Solution oder baut man nicht einfach selber sozusagen ein Forum, wobei das glaube ich relativ niedrig, ne wahrscheinlich ist SaaS Solution besser. Ich hatte lustigerweise vor ein paar Jahren, also bestimmt schon 10, 15 Jahren, eine ganz ├Ąhnliche Idee, also als SEO suchst du ja immer nach exklusiven Inhalten, die noch keiner hat und willst damit m├Âglichst automatisiert eigentlich Webseiten bauen. Ich habe mir ├╝berlegt, ob ich eine Webseite baue, die einfach alle Newsletter archiviert, also dass du quasi schauen kannst, was war eigentlich der Gutscheincode in dem Charles Thurwitt oder Otto Newsletter vor 4 Wochen zum Beispiel, um sowas durchzusuchen. Aber Newsletter werden in der Regel nicht publiziert oder sie sind gesperrt f├╝r Suchmaschinen, gleichzeitig sind es Inhalte, wo der Versender in der Regel nicht dagegen vorgehen w├╝rde, dass sie ├Âffentlich werden und Letterman sollte das hei├čen, die Dom├Ąne war leider weg, vielleicht hat mich das abgehalten, fand ich einen lustigen Namen. Genau, und damit h├Ąttest du quasi endlos relativ hochwertige Inhalte, also man w├╝rde nat├╝rlich nur Newsletter nehmen, die auch nicht kostenpflichtig sind, also das zu umgehen war damals nicht der Plan, weil es damals kaum kostenpflichtige Newsletter gab und welche, die halt wirklich guten Inhalt haben. Naja, und das Sch├Âne w├Ąre, du h├Ąttest halt einfach nur einen E-Mail-Service aufbauen m├╝ssen, der sozusagen die E-Mail abf├Ąngt und sofort in HTML umwandelt, oder die E-Mail kommt ja in HTML an, ist sogar noch besser. Also du musst einfach nur das HTML auf deiner Seite republizieren und das Sch├Âne w├Ąre, das w├Ąre wirklich passives Einkommen gewesen, aber auch krasser Spam. Genau, das nur als Side-Step. Ich finde, man m├╝sste definitiv begrenzen, welche Kan├Ąle man nimmt, weil es nat├╝rlich viel d├╝nner Content ist auf Discord auch, das ist hier aber schon mit in der Idee drin, dass man ausgew├Ąhlte Discord-Channels nur nutzt. Letztlich das Problem ist, also ich w├╝rde auf jeden Fall mal testen, ob es am Markt Interesse daf├╝r gibt, also einfach mal ein paar gro├če Discord-Server und dann sehr spezielle mit guten Inhalten fragen, ob sie das Problem sind und w├Ąren sie daf├╝r bereit zu bezahlen. Warum ich das wahrscheinlich nicht machen w├╝rde, ist, weil der Content Google w├╝rde es wahrscheinlich gibberish nennen, also er ist minderwertig in der Form, dass zwar sicherlich gute Gedanken darin stecken, aber die Art, wie Leute, also auf unserem Server wird schon relativ ausf├╝hrlich und gut diskutiert. Vielleicht ist unser Content sogar, oder der unserer Nutzer vielleicht sogar gut genug, aber normalerweise ist so Foren- oder Chat-Content halt gepr├Ągt von vielen Abk├╝rzungen, Emojis, sehr kurzen Einlassungen, teilweise auch einfach nur wertenden, inhaltslosen Beitr├Ągen. Das ist am Ende eigentlich f├╝r Suchmaschinen kein so toller Content. Es sei denn, es ist eben ein sehr spezielles Thema, wo es keinen besseren Content f├╝r gibt, dann k├Ânnte man damit ranken. Ansonsten ist es den meisten Leuten, also w├╝rde ich das jetzt auf die Doppelg├Ąnger-Io-Seite onboarden zum Beispiel? Eher nicht, weil ich glaube, das w├╝rde die Qualit├Ąt der Dom├Ąne, der durchschnittlichen Qualit├Ąt der Dom├Ąne eher schaden, wenn man es mit hunderten Unterseiten oder tausenden Unterseiten mit so gibberish Content besiedelt. Und deswegen w├╝rde ich davon absehen, glaube ich. Das hei├čt aber nicht, dass es eine dumme Idee ist. Also man muss einfach testen mit anderen Discord-Servern, ob die das spannend finden. Und die andere Frage ist, wie schafft man das Onboarding von diesem Content in die Discord-Community? Also funktioniert das gut genug, dass jemand, nachdem er da eine gute Antwort gelesen hat oder ein gutes Content-Piece, dass er oder sie dann dieser Community beitritt und dauerhaft da bleibt? Und das w├Ąre auch noch eine Hypothese, die man erstmal beweisen m├╝sste oder in anderen Worten, der ich skeptisch gegen├╝berstehe. Von daher w├╝rde ich das Produkt wahrscheinlich nicht testen, aber das hei├čt nicht, dass es keinen Markt daf├╝r gibt. Also ich glaube, man kann das sehr kosten... also A, es ist ein super kosteng├╝nstiges Produkt, die irgendwie Alpha-Version davon zu bauen. Warum nicht mal ein paar Server fragen, ob das f├╝r die eine n├╝tzliche Erweiterung w├Ąre, ihren Content oder den Content ihrer Community von Google noch besser auffindbar zu machen. Aber alle Argumente, die du gesagt hast, also dass Leute sich da eventuell in ihrer Geborgenheit, in ihrem Safe-Space verletzt f├╝hlen, muss man eben auch mit der Community mal kl├Ąren vorher.
M├╝sste es nicht eigentlich anders sein? Und zwar, dass eine AI mitliest und einen w├Âchentlichen Summary verschickt oder ver├Âffentlicht? Also stell dir vor, die schlaue AI liest mit und schreibt jeden Freitag oder jeden Montag einen Blogpost ├╝ber, das sind die Top 5 Sachen, die auf Discord diese Woche besprochen wurden.
Das finde ich auf jeden Fall ein wertvolles Produkt. Also es versucht Discord ja selber so ein bisschen auf der Welcome-Seite, also wenn ich Discord aufmache, gibt es ja so eine ├ťbersichtsseite der besten Konversationen. Aber finde ich ein gutes Produkt. Also den Nutzern, die nicht t├Ąglich auf Discord sind vielleicht oder nicht st├Ąndig reinschauen, einmal die Woche die besten Konversationen mit dem h├Âchsten Engagement oder die auf irgendeine andere Art und Weise f├╝r die AI besonders interessant wirken, zuzuschicken mit Querverweisen halte ich f├╝r ein geiles Produkt.
Ja und ich w├╝rde viel, viel mehr darauf gehen, die Leute auf den Discord-Server zu bringen, anstatt die Sachen auf Google findbar zu machen. Also so ein Zwischenspiel, aber Fokus sollte immer sein, okay mit diesem Produkt kannst du deine Community vergr├Â├čern.
Ja und die Frage ist, eine Community ist ja was Exklusives auch ein bisschen. Also man nimmt zwar neue Leute ein, aber sie m├╝ssen irgendwie auch in irgendeiner Art gleichf├Ârmig sein. Hei├čt nicht, dass sie alle gleiche Meinung haben sollen oder eine Bubble sein m├╝ssen, aber sie m├╝ssen irgendwie einen Grund haben, sich zugeh├Ârig zu f├╝hlen. Die Frage ist, willst du, also wie machst du, wie k├╝mmerst du dich um diese Selbstselektion, dass da haupts├Ąchlich Leute ongeboardet werden, die auch eben in diese Community gut passen. Du willst ja auch nicht Mitglieder um jeden Preis. Also es kommt drauf an. Es gibt so viele verschiedene Zwecke f├╝r Discord-Server, wenn es irgendein Gaming-Ding ist, ist es vielleicht auch relativ egal. Aber bei uns w├╝rden wir jetzt nicht um jeden Preis mehr Mitglieder in der Discord-Community haben, oder? Es geht ja haupts├Ąchlich um qualitativ hochwertigen Content, gegenseitige Hilfe und sowas zu promoten. Und da ist so ein bisschen Selbstselektion vielleicht gar nicht schlecht. Also wir wollen das nicht selektieren, aber ich glaube das Sch├Âne an Discord ist, dass es sich ganz gut selbst selektiert, wenn man es nicht um jeden Preis wachsen l├Ąsst.
Ja, da h├Ątte ich auch eine gute Idee. Jetzt, wo es eigentlich gang und g├Ąbe ist, dass soziale Netzwerke bald Geld kosten. Also Snap 4 Dollar, Twitter 8 Dollar, Facebook und Instagram bald 12 Dollar.
Ist das schon die n├Ąchste Hammer├╝berleitung?
Machen wir 16 Dollar im Monat f├╝r unseren Discord-Server? Nein, aber Spa├č beiseite.
Daf├╝r checken wir auch den Bibliotheksausweis.
Genau. Und das letzte Zeugnis, also egal in welcher Bildungsgrad, sollte auch nochmal eingescannt werden. Aber Spa├č beiseite.
Wir m├╝ssen vorher auch Klone schaffen. Also wir m├╝ssen es erst so machen, dass wir vier fake frank-th├Ąlen-Accounts auf unserer Discord-Community machen. Und dann schreiben wir das PR-Team ab, dass sie dringend zu uns kommen m├╝ssen und zahlen f├╝r den Account, weil ansonsten die Gefahr best├╝nde, dass die Impersonator von Schaden anrichten f├╝r die Brand. So habe ich verstanden, was Instagram jetzt machen will.
Meine Frage ist an dich. Ich meine, du bist ja ein Instagram-Mikro-Influencer. Also wird dein Leben sich verbessern jetzt, wenn du da monatlich 12 Dollar zahlen musst?
Also die Frage ist, ob ich das zahlen will. Ich habe ja einen blauen Haken schon. Die Frage ist, ob der aberkannt wird. Also die Story hinter dem Gebrabel gerade ist, dass Instagram jetzt Twitter nachmacht und einen Verified Account, das hei├čt auch den bezahlten blauen Haken, einf├╝hrt. Und daf├╝r bekommt man einen ID-Check. Also es wird sichergestellt, das werden wir sehen, wie sicher, aber es soll sichergestellt werden, dass die Person dann wirklich per Ausweis ├╝berpr├╝ft wurde. Weitere Features sind, also es gibt einen Verified Badge, Impersonation Monitoring, also Instagram verspricht proaktiv Doppelg├Ąnger-Accounts zu verfolgen. Customer Support bekommt man erstmals, Prioritization in Comments, also man wird h├Âher gerankt in Antworten, so wie auch bei Twitter. Also man wird st├Ąrker in der Recommendation-Engine f├╝r Explore-Pages gewichtet. Und es gibt ein paar exklusive Stickers, yay. Also das, was ich wirklich kompliziert finde, ist, dass damals, als wir oder ich das Problem mit dem Impersonation-Account hatte, als jemand versucht hat, Scam zu verkaufen, indem er meinen Account kopiert hat. Und jeder irgendwie aus der Finanzszene, den ich kenne, hat ├Ąhnliche Probleme, der auf Instagram ist und nicht nur Finanzszene nat├╝rlich. Damals meinte ich ja, das ist einfach, also Twitter, also Instagram, das immer als unm├Âglich darstellt. Und mein Take war ja, es ist einfach nur zu teuer, dass sie es machen wollen. Also es ist nicht so teuer, dass sie es sich leisten k├Ânnten. Ich glaube, das ist drin im Budget, aber die Marge w├╝rde nat├╝rlich sinken. Aber das Problem ist nicht gro├č genug, um daf├╝r Geld auszugeben, obwohl es nachweislich Nutzer schadet nat├╝rlich. Also Leute verlieren Geld. Es ist definitiv nicht nur, also es bedroht nicht nur deine Assets, sondern kann dein ganzes Leben aus der Bahn werfen, wenn du auf so einen Scam reinf├Ąllst. Je nachdem, wie gut der Scam ist, in Anf├╝hrungsstrichen gut, wie schlechter es ist, wie verwerflich. Und dementsprechend kompliziert finde ich das jetzt eigentlich, dass man jetzt sagt, wenn ihr uns bezahlt, was ist es, die 16 Dollar sind im Monat oder 15 Dollar sind im Monat? Ja. Genau, wenn ihr uns bezahlt, dann sch├╝tzen wir euch. Das ist ein Konzept, was in der freien Welt eigentlich als Schutzgeld bekannt ist, w├╝rde ich sagen. Dass wir sagen, dir oder deinen Followern k├Ânnten schlimme Dinge passieren, wenn du uns nicht 180 Dollar im Jahr bezahlst.
Genau, also der Preisunterschied ist je nachdem, ob du ├╝ber Android, IOS noch mal was abgeben musst oder Facebook noch was abgeben muss. Es f├╝hlt sich so ein bisschen an wie bei Google Maps, da musst du ja jetzt als kleiner Shopowner auch irgendwie immer was zahlen und bist sonst nicht mehr wirklich auffindbar. Was ich echt auch nicht so geil finde, ist, dass sie deinen Personalausweis haben m├Âchten. Also ich m├Âchte eigentlich nicht all meinen Big Tech Freunden, Firmen irgendwie meine kompletten Daten abgeben. Ist wahrscheinlich ein bisschen deutsch und ein bisschen ├╝bertrieben, aber wieso?
Die Frage ist, ob sie die Daten speichern. Also wenn du es ├╝ber einen dritten Anbieter machst. Ich wei├č nicht, ob bei Know Your Customer der Ausweis gespeichert wird oder nur einmal f├╝r die Verifizierung. Ansonsten w├╝rde ja niemand mehr bei einer Online-Bank unterzeichnen, wenn die dauerhaft den Ausweis kopierten. Es ist ja nicht irgendein Hotel oder so, die einfach den Ausweis kopieren und behalten k├Ânnen. Also bei mir, das ist nat├╝rlich eine relevante Frage, wie das gel├Âst wird. Da traue ich ihnen wiederum zu, dass sie es so hinbekommen, dass sie den Ausweis nur f├╝r einen Bruchteil einer Sekunde verarbeiten. Und anders geht Verification nun mal auch nicht. Wie willst du es sonst machen, ist die Frage. Was ich problematischer finde, ist es meiner Meinung nach eben Blackmail und Extortion ist. Also Schutzgeld-Erpressung. Wenn du sagst, wir haben hier ein Problem geschaffen auf unserer Plattform, n├Ąmlich dass wir relativ undiskriminiert alle m├Âglichen Leute Fake-Accounts bauen lassen. Nat├╝rlich bem├╝hen sie sich einigerma├čen das zu l├Âsen, aber nicht effektiv es zu l├Âsen. N├Ąmlich wirklich l├Âsungsorientiert, sondern sie machen es kostenorientiert. Also was ist der bestm├Âgliche Impact bei gegebenen Kosten, den wir in das Problem stecken oder den wir dann in das Problem stecken k├Ânnen, den wir generieren k├Ânnen. Und wir sind es aber bewusst, dass wir es nicht gut genug hinbekommen. Wir haben ein Problem geschaffen und jetzt lassen wir Nutzer daf├╝r bezahlen, dass ein Problem, was wir geschaffen haben, wo wir Bad-Actor nicht ausreichend verfolgen, weil es nicht profitabel genug ist, das lassen wir jetzt bezahlen. Und dann l├Ąsst du es ja noch mehr den Fake-Accounts. Also wenn der einzige Account, den es von dir gibt ein Fake-Account ist, sagen wir mal jemand, der gar nicht auf Instagram ist, zum Beispiel du im Moment glaube ich, du verschwindest vielleicht irgendwann sogar als Account und dann baue ich den Philipp Gl├Âckler Account nach, dann hast du nicht mal die Wahl. Du musst eigentlich um deine Brand oder deinen potenziellen Follower, deine Familie zu sch├╝tzen, musst du Geld bezahlen, um einfach klarzumachen, es gibt keinen anderen Account au├čer dich. Das ist bei einer Plattform, die so relevant ist inzwischen, schon eine Art von Schutzgeld. Weil ich finde, dass es Aufgabe der Plattform ist, daf├╝r zu sorgen, dass es keine Impersonation von echten Personen gibt. Das sollten sie nicht tun, das sollten sie vor allen Dingen tun, um ihre eigene Plattform und ihre eigenen Nutzer zu sch├╝tzen, aber es hat offenbar keine Priorit├Ąt bei Facebook. Ich bin gespannt, ob mein blauer Haken verschwindet, wenn ich nicht zahle. Das f├Ąnde ich besonders perfide.
Ne, das passiert wohl nicht. Da gibt es wohl intern schon Gespr├Ąche, dass sie es irgendwie so machen wollen, dass der blaue Haken bestehen bleibt und auch nicht irgendwie an Wert verliert. Keine Ahnung, wie sie das machen wollen. Irgendwann hast du da vielleicht zehn Badges, die da rumliegen. Was ich mich noch gefragt habe, ist, Instagram interessiert mich ja echt nicht viel. Das k├Ânnte morgen abgeschaltet werden und mein Leben w├╝rde sich nicht ver├Ąndern. Wir sind nat├╝rlich ein bisschen abh├Ąngig von Spotify oder von Apple oder so. Stell dir vor, Spotify ist ja auf einem ├Ąhnlichen Trip, auf dem Weg der Effizienz. Stell dir vor, die w├╝rden jetzt sagen, hey, es gibt jetzt eine monatliche Geb├╝hr f├╝r alle Podcaster, die 12 Dollar kostet. W├╝rde uns nicht wehtun, w├╝rde vielen kleinen Podcasts bestimmt wehtun, aber was w├╝rden wir machen? Schutzgeld einfach zahlen?
In dem Markt hast du ja ausreichend Konkurrenz. Man k├Ânnte das ja sofort ├╝ber Castro oder irgendeinen anderen Player h├Âren. Und dass die interne Recommendation Engine von Spotify nicht der gr├Â├čte Treiber f├╝r Nutzerwachstum ist, wissen wir auch. Das hei├čt, die Frage ist, also A macht es ├╝berhaupt keinen Sinn f├╝r Spotify, Creator von der Plattform zu verjagen. Bis vor kurzem haben sie ja hunderte von Millionen gezahlt, um das Gegenteil zu tun. Und von daher w├Ąre ich ├╝berrascht, wenn sie sowas ├╝berhaupt einf├╝hren. Es sollte eigentlich nicht in ihren Cent es sein. Das ist ja eigentlich in dem ganzen Influencer Game ├Ąhnlich. Also ein TikTok zahlt f├╝r Content.
YouTube, gerade der gr├Â├čte TikToker hat gerade announced, dass er auf YouTube jetzt ist. So, es wird ja um Talente in jeglicher Form bezahlt und es gibt bestimmt ein paar Influencer, ein paar Leute, in dem so vor allem bei Short Videos es ├Ąhnlich aussieht wie in der Verteilung von Podcasts. Also, dass du zwei gro├če Player hast, bei denen vielleicht 60%, 90%, 100% den Markt teilen.
Und es damit best├Ąunigen k├Ânnen und gleichzeitig ihre Follower sch├╝tzen. Also der Jannis hat mir zum Beispiel auf Instagram geschrieben von Aktienrebell, meiner Meinung nach ein sehr fundierter Podcast. Kann man gerne erw├Ąhnen. Ich schaff es leider nicht alle zu h├Âren, aber es ist ab und an wirklich sehr, wenn Themen dabei sind, die mich interessieren, das ist sehr spannend. Oder gut recherchiert vor allem. Der meinte halt auch so, dass quasi in die Richtung, dass das jetzt ein, ob quasi Instagram oder Meta mit Absicht Inaktivit├Ąt gezeigt hat bei der Verfolgung von doppelten Accounts, um sich mehr oder weniger zu zwingen in diese L├Âsung einzusteigen. Sowohl wir eigentlich, ich habe jetzt irgendwie durch Zufall oder was wei├č ich, dadurch, dass das Problem damals relativ pr├Ąsent wurde, den blauen Haken bekommen. Aber f├╝r den Durchschnitt, also es w├Ąre Fakt ist, dass der Durchschnitt Person nicht m├Âglich gewesen w├Ąre und es bei mir auch nur durch ungefragte, aber gut gemeinte Hilfe dann passiert ist. Und so sch├╝tzt es die Follower ein wenig. Aber ich glaube, die Target Audience f├╝r diesen Badge ist eben die kleinen und mittelgro├čen. Aber am Ende, wer sagt dir, dass du nicht immer kleinere Accounts, also du bist ja im Zweifel, bist du argw├Âhnischer, wenn ein gro├čer Account dich anschreibt und dich scannen will. Da denkst du, ja, die, keine Ahnung, Lena Gerke wird mir doch nicht Krypto verkaufen, das ist doch wirklich untypisch. Aber was ist, wenn jemand das sozusagen um viel kleinere macht? Der meiste Scam passiert ja, indem man versucht, wie ein Familienmitglied zu wirken oder so. Wir kennen das wahrscheinlich von SMS Scam und so weiter oder diesen WhatsApp Messages, wo jemand versucht zu wirken, als w├╝rde er ein Hotel buchen und h├Ątte nur die falsche Nummer und dich im Gespr├Ąch verwickelt und so weiter. Von daher, i don't know. Und die andere Sache, die Instagram noch innoviert hat diese Woche oder in den letzten Tagen, ist, dass sie jetzt ein neues Feature bringen, was Channels hei├čt. Also und das ist wieder ein Broadcast Feature, also wie kann ich ├╝ber Textnachrichten nach meiner Logik, also nicht Textnachrichten, sondern Instagram Messages, broadcasten an alle meine Follower. Was ja eigentlich spannend ist oder wo Leute das brauchen w├╝rden, ist ja eigentlich WhatsApp, wo man es abgeschafft hat, das Broadcast Feature. Wahrscheinlich, weil man WhatsApp besser monetarisieren kann langfristig. Aber jetzt schafft man es ausgerechnet bei Instagram, wo ich es eigentlich nicht haben wollte, schafft man das Feature Channels wieder. Das ist aber leider auf 5000 Leute begrenzt. Ich w├╝rde mir vielmehr w├╝nschen, dass man quasi WhatsApp Broadcast wieder mit dem vollen Umfang und mit der gleichen Gewichtung wie echte Nachrichten ins Leben ruft, statt das Feature jetzt in Instagram zu bauen, wo ich glaube, es viel weniger wertvoll ist. Ich h├Ątte viel lieber die M├Âglichkeit, einer gro├čen Gruppe von Empf├Ąngern per WhatsApp Nachrichten zu schicken und denen alle M├Âglichkeit geben, das zu begrenzen oder zu muten, wenn es sie nervt oder auch einfach auszusteigen aus der Gruppe nat├╝rlich. Aber das w├Ąre das wertvollere Feature. Aber das ist wahrscheinlich so wertvoll, dass man es kostenpflichtig machen m├Âchte bei WhatsApp, w├Ąhrend man bei Instagram es jetzt erstmal kostenlos zu bauen scheint. Instagram Channels wurde jetzt angek├╝ndigt.
Ich finde da zwei Sachen spannend. Das erste ist, was sie in Zukunft wohl auch ver├Âffentlichen werden, ist, dass sich mehrere Kreatoren unterhalten k├Ânnen. Also stell dir vor, wir beide k├Ânnten chatten und alle k├Ânnten zugucken oder darauf reagieren oder ein Poll machen. Das zweite ist, dass ich so ein bisschen das Gef├╝hl habe, dass sie dadurch vermehrt und auch durch diese Communities auf WhatsApp vermehrt Twitter angreifen. W├Ąhrend man auf Twitter ja sich so ein Following aufgebaut hat und dann da seine 300, 3000, 30.000 Leute followt, scheint es jetzt irgendwie mehr und mehr in diese privaten Chats zu gehen. Vielleicht hat das Telegram auch so ein bisschen vorgelebt, aber ich habe irgendwie auch aus eigener Wahrnehmung, obwohl das ja immer der schlechteste Weg ist, M-Klass gleich eins, aber dass man halt jetzt einfach vermehrt auf Premium-Content von einzelnen Leuten geht und nicht mehr irgendwie die gro├če Noise hat. Und f├╝r die ganzen Influencer, Creator ist es auch wesentlich angenehmer, einfach nur, dass die Follower nur reagieren k├Ânnen. Also was du ja jetzt machen kannst, wenn du die Nachricht liest, also stell dir vor, du hast so einen Instagram Account jetzt, auf dem du halt Nachrichten schreibst und ich bin der Konsument dieser Nachrichten. Ich kann lediglich Daumen hoch, Daumen runter und irgendwelche Emojis oder maximal vielleicht irgendwann Sticker machen auf deine Kommentare und halt an der Umfrage teilnehmen. Das macht es f├╝r dich nat├╝rlich viel einfacher, weil du nur noch senden musst und dich nicht betteln musst in irgendwelchen Kommentarspalten, wie du es aktuell noch auf Twitter machst.
Ja, stimmt sicherlich. Noch eine andere Interpretation w├Ąre, dass man nat├╝rlich damit auch so ein bisschen die Wallet Gardens Communities oder Gated Communities der Influencer angreift. Also es gibt ja viele, die auf Discord oder sowas umsteigen, um Leute, die vor allen Dingen, weil sie 100% der Audience direkt erreichen, dar├╝ber im Zweifel und mit so einem Broadcast Feature l├Âst ja genau das eigentlich. Also die Follower k├Ânnen nicht mehr antworten, aber ich habe hier die M├Âglichkeit 100% per Text Message. Das ist ja das, wo du im Zweifel die h├Âchste Attention hast, w├╝rde ich sagen. Also bei Reels kannst du wegsortiert werden, bei Stories kannst du wegsortiert werden, im Picture Feed kannst du wegsortiert werden, aber in der Inbox gehst du im Zweifel, auch da kannst du untergehen, je nachdem wie aktiv die Leute sind, aber die Wahrscheinlichkeit unterzugehen ist am niedrigsten. Das hei├čt da ein Broadcast Feature reinzubauen. Es ist spannend, wenn gro├če Influencer zum Beispiel sagen, ich mag Instagram eigentlich, und es w├╝rden viele glaube ich sagen, ich mag Instagram eigentlich nicht mehr, weil ich einen Gro├čteil meiner Audience nicht wirklich erreichen kann, weil ich algorithmisch gefiltert werde. Und ├╝ber Channels w├╝rde ich das dann vermutlich besser hinbekommen in Zukunft, w├Ąre meine Vermutung.
Ja und um Meta abzuschlie├čen, es sieht so aus, als ob sie jetzt so viel PS auf die Stra├če kriegen und die ganze Zeit irgendwelche Sachen releasen, um einfach abzulenken vom Metaverse. Also oder es ist jetzt einfach eine Woche, in der viel passiert. Interessant w├Ąre, wenn jetzt in den n├Ąchsten Wochen noch irgendwas kommen w├╝rde. Und sch├Ân zu sehen, wie sie das einfach testen. Also die verifizierten Sachen machen sie jetzt in Neuseeland oder Australien. Diese Instagram Channels werden jetzt in Amerika mit ein paar Top Leuten getestet. Mal gucken, w├Ąre schon interessant, wenn die jetzt noch mehr verschiedene Sachen ausprobieren w├╝rden.
Also das ist glaube ich auch so ein bisschen, das schwingt so ein bisschen mit, dass sie zeigen, dass sie an den Kernprodukten wieder arbeiten. Wobei ich ja immer noch glaube, dass mehr Arbeit an WhatsApp total angebracht w├Ąre. Das ist eigentlich der Kanal mit undivided attention, den ich gern bespielen w├╝rde, wenn Leute zustimmen, dass sie das m├Âchten. Aber da ist dieses Gruppenlimit von 5000 Messages. Sind in Instagram die Messages eigentlich auch verschl├╝sselt? Ich habe mir ├╝berlegt, ob die das gleiche Problem wie Single haben. Also dass die Verschl├╝sselung, selbst wenn man nur in eine Richtung sendet, so kompliziert ist, dass sie viel Energie frisst beim Handy und man deswegen das 5000er Limit hat. Weil WhatsApp ist ja verschl├╝sselt, aber die Frage ist, ist bei Instagram nicht auch so?
Ja genau das gleiche war auch mein erster Gedanke, als du mir geschrieben hast, wieso machen die das nicht auf WhatsApp? Und da war einfach der Gedanke, ok, WhatsApp ist verschl├╝sselt und Instagram ist nicht.
Aber Instagram Messages werden auch verschl├╝sselt werden oder nicht?
Ja, schnelle Suche, wo der Podcaster noch selbst googelt, Instagram ist auch verschl├╝sselt. Also daran scheint es, es ist kein Performance Produkt. Ich k├Ânnte mir einfach vorstellen, dass sie das anders handhaben wollen. Sie wollen auf Instagram die One-to-many-Konversation haben und sie wollen auf WhatsApp eher das teure Eins-zu-eins Gespr├Ąch.
Ja, das kann gut sein. Obwohl ich glaube, es ist am Markt vorbei. Aber die Menschen wissen was sie tun oder auch nicht, wenn ihre eigenen Cent es dahinter haben. Ansonsten, ich lese ja gerade, ob meines Urlaubs gar nicht so viel, aber die eine Sache, die ich gelesen habe diese Woche ist ein Manager Magazin Artikel. Hei├čt die Tricks des Wefox Blenders. Also das Manager Magazin ├╝berschreibt in aller Regel sehr rei├čerisch. Passt insofern in deren typische ├ťberschriften Logik von Jonas Rest und Dietmar Palern. Wo einerseits viel best├Ątigt wird, was wir hier oder ich hier zuvor, je nachdem, ob du da inkludiert sein m├Âchtest oder nicht, vermutet haben.
Ich habe damit nichts zu tun, Julian.
Genau, ihr seid Freunde. Dass da mehr Show als alles andere ist oder schlaue Zahlen produziert werden, hat das Manager Magazin nochmal gut belegt. Teilweise Sachen, die vorher schon von Finance Forward angesprochen wurden, nochmal sekundiert, aber auch offenbar nochmal sehr gute Originalquellen gefunden, um der ganzen Story Fleisch am Knochen zu geben. Wirkt auf mich authentisch und belegt nochmal gut, dass Wefox eventuell eben nicht die gro├če Story sein k├Ânnte, die immer wieder verkauft wird und man muss vor allen Dingen sehen, wie lange diese vielen, war das in Predictions eigentlich drin, dass Wefox seine 4,5 Milliarden Bewertung verliert? Also das wird nach Lesen der Story vielleicht eben auch nochmal klarer, dass sie vielleicht diese Bewertung nicht verdienen. Warum investieren Investoren da trotzdem, habe ich ├╝berlegt. Ich glaube, der Grund ist schon, dass der Versicherungsmarkt so gro├č ist, dass wenn jemand es schafft, da was wirklich Gro├čes zu bauen, dann ist das nat├╝rlich fast wie ein Social Network. Die gr├Â├čten Versicherer sind eigentlich alle n├Ârdlich der 50 Milliarden, wenn nicht noch mehr Wert und wenn jemand das wirklich revolutionieren k├Ânnte, dann ist das schon wert, da so eine asymmetrische Wette drauf zu machen, auch wenn das Risiko, dass es nicht funktioniert, vielleicht gro├č ist. So w├╝rde ich mir am ehesten erkl├Ąren, warum Leute investieren. Plus, dass die Runden nat├╝rlich strukturiert scheinen, das Manager Magazin glaubt erfahren zu haben, dass es eine doppelte Liquidation Preference bei der letzten Runde gibt. Das hei├čt, das Geld, was geraced wurde, es gab nur ein Teil Eigenkapital, wird doppelt zur├╝ckgezahlt im Fall eines Exits an die letzten Investoren. Ein anderer Teil der Runde war Fremdkapital. Was ich mich eher frage, ist, warum das Business Fremdkapital bekommt, weil die waren zwischenzeitlich mal profitabel, aber das auch nur sehr knapp und sind seitdem wieder hoch unprofitabel. Ob man dem dauerhaft Fremdkapital geben kann? Wobei, wenn sie profitable Businesses damit aufkaufen, was ja teilweise auch der Fall zu sein scheint, dann kann man das vielleicht mit Fremdkapital finanzieren. Die m├╝ssten ja zumindest werthaltig bleiben, wenn man davon ausgeht, dass WeFox sie nicht schlechter macht, als sie vorher waren. Genau, aber das kann sich jeder selbst durchlesen, wir wollen gar nicht die wertvolle Arbeit des Manager Magazins da weggeben.
Ich hatte schon drei ├ťberraschungen bei der ganzen Nummer. Also ├ťberraschungen weniger, aber doch ein bisschen. Das eine ist der Vergleich mit Lemonade, englische, amerikanische Firma, die ja am Aktienmarkt ziemlich gelitten hat. Das zweite ist dieser Tech, wir sind gro├če Tech-Firma und investieren sehr in Tech und dann irgendwie am Ende des Artikels wird so, also ich zitiere da, ist eher so, ja die IT-Struktur ist ├╝berwiegend von anderen Firmen so entwickelt und ausgebaut und WeFox zahlt dazu Lizenzgeb├╝hren. Also da h├Ątte ich jetzt schon gedacht, dass irgendwie so ein Player wahnsinnig viel in eigene Tech investiert hat. Und das dritte und das ist f├╝r mich wirklich die gr├Â├čte Frage, wie hat es Lena Meyer Landrut in den CapTable geschafft? Ist das jetzt die neue hannoveranische Gro├činvestorin, die irgendwie dabei ist? Das war nur mein kleiner Gedanke bei der ganzen Nummer.
Ja, das hat mich auch ├╝berrascht. Aber was schon spannend ist, ist das, also was ist eigentlich die Story, warum das irgendwie zehnmal so hoch bewertet werden soll wie jede andere Versicherung? Und es kann ja eigentlich nur sein, du hast eine bessere Kundenakquise gefunden. Das ist hier nicht der Fall. Also es arbeitet weiter mit Vertretern. Das habe ich damals, als wir das erstmal dr├╝ber geredet haben, mich ja gewundert, dass man ausgerechnet das Vertreter-System, was eigentlich einen Gro├čteil der Rente der Nutzer wegfrisst, also dass ich bei jeder Versicherung eigentlich erstmal die Provision bezahlen muss, bevor ich den vollen Nutzen einer Versicherung, also den vollen Nutzen bekomme ich nat├╝rlich von Anfang an, aber die Vertriebskosten der Versicherung tr├Ągt im Zweifel der Kunde durch h├Âhere Pr├Ąmien. Und das sinnvollst, und das ist ja was Lemonade versucht ist, das abzuschaffen, indem man sagt, wir sparen euch die Vertriebskosten, daf├╝r kriegt ihr bessere Tarife und eventuell, wenn ihr besonders schadenfrei seid, kriegt ihr sogar Geld zur├╝ck und damit eigentlich alle Vertrauensprobleme im Versicherungsbusiness l├Âst, wo WeFox sich ja dagegen entschieden hat und das relativ stark auch als das bessere Modell vermarktet. Da muss man sehen, das kann schon wahr sein, dass die Kundenakquise so ineffizient ist, dass man das eben doch ├╝ber Makler machen soll oder ├╝ber den Zukauf von Maklern. Ich bin skeptisch, aber es ist nat├╝rlich noch nicht 100% bewiesen, was jetzt das bessere Modell ist. Die zweite Edge, also wenn man die Kundengewinnung nicht effizienter hinbekommt, w├Ąre die zweite Edge eben eine technologische, dass man bessere Schadensalgorithmen hat. Das wiederum ist h├Âchst unwahrscheinlich, dass man das auf einer kleineren Kundenbasis als die gro├čen Versicherer hinbekommt, die bessere Algorithmen zur Schadenseinsch├Ątzung oder zur Pr├Ąmienberechnung hinbekommt. Und man sieht ja auch, dass die Verlustquote, was mich ├╝berrascht hat, dass die Verlustquote hier schlimmer aussieht als bei Oscar Health. Oscar Health hat w├Ąhrend Corona glaube ich mal 116% der Pr├Ąmien oder so verloren, also eine negative Rohmarge im Versicherungsbusiness gehabt. Aber bei WeFox, wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Rohmarge minus 140% gewesen. Also dass man 2,4 mal so viel Schaden bezahlt, wie man Pr├Ąmieneinnahmen gemacht hat, das scheint mir vor allen Dingen gutes Business f├╝r die Versicherten zu sein, wenn ich quasi f├╝r ein Drittel oder 40% der normalen Summe versichert werden kann. Oder wahrscheinlich hat sich da auch adverse Lektionen eingestellt, dass besonders viele Betr├╝ger oder so die Produkte gew├Ąhlt haben, weil sie wussten, die Algorithmen oder das Handling ist schlecht. Wie auch immer. Aber das steht alles im Artikel und eigentlich wollten wir es ja gar nicht alles erz├Ąhlen, aber es gibt noch mehr Spannendes, deswegen lohnt es sich da rein zu bl├Ąttern. Was haben wir noch diese Woche?
Ist Scott Galloway jetzt reicher als zuvor?
Da habe ich gemerkt, dass ich, oder ich bin mir nicht sicher, ob wir das richtig haben oder ob er doch, also ich glaube es gab so ein zeitliches Auseinanderfallen. Jemand in der Community hat geschrieben, dass er eine Woche bevor wir es besprochen haben, den Trade gemacht hat, dann h├Ątte er einen minimalen Gewinn im Vergleich zum sehr hohen potenziellen Verlust gemacht. Also dann h├Ątte er 20.000 Dollar plus gemacht, aber wie gesagt, wie er sich das erkauft hat, das Risiko war sehr teuer meiner Meinung nach. Wenn er es in der Woche, wo ich es geh├Ârt habe, gemacht hat, dann hat er definitiv Geld verloren. Aber ich vertraue dem Community Mitglied, der gesagt hat, das war die Woche davor eigentlich, wo der Trade stattfand und da w├Ąre er minimal positiv gewesen. Aber mein Gef├╝hl ist, dass es nicht effizient ist, sich 20.000 Dollar zu ergaunern, also sich 20.000 Dollar zu sichern, das als relativ sicheres Investment zu verkaufen. Wenn man eine Woche sp├Ąter, h├Ątte er den gleichen Trade da wieder gemacht, h├Ątte er massiv Geld verloren. Und er sagte, er macht das revolvierend, wenn ich es richtig verstanden habe. Dann w├Ąre es nicht so schlau, so oder so finde ich es nicht schlau, dass durchschnittlichen Anlegern oder Erstanlegern oder noch gar nicht Anlegern irgendwie als schlaue Taktik zu verkaufen.
Ich habe gestern in den Podcast reingeh├Ârt und er meinte, er h├Ątte 10 Cent pro Share gemacht, also 40.000 Dollar. Ganz sch├Ân viel Stress und ganz sch├Ân viel Risiko f├╝r 40.000 Dollar an seiner Seite.
Und auch da hast du ja einen Mittelsmann, also die Bank bekommt, die das Gesch├Ąft vermakelt, also du hast zwei Seiten des Deals, der, der die Option schreibt und der, der sie kauft. Dazwischen ist die Bank quasi das Casino, das irgendwie ihre Take Rate nimmt. Ich meine klar, wenn es Leute gibt, die die Option kaufen wollen, kann es, gerade wenn die Misspriced ist, das passiert ja durchaus, dass die Nachfrage nach Optionen so hoch ist, dass du eine ├ťberpr├Ąmie bekommst f├╝rs Schreiben der Option, dann kann das schon mal rational sein, das zu tun. Aber ich wei├č nicht, ob man blo├č um anzugeben oder das, ja, ich finde es nicht gut, ehrlich gesagt. Aber theoretisch k├Ânnte er damit in dieser ersten Woche Geld verdient haben, wenn das authentisch ist. Wo wir gerade beim Angeben sind. Ganz kurz, der Guardian hat jetzt eine Datenanalyse beschrieben, in der belegt wurde, dass durch die Algorithmus├Ąnderung bei Twitter Elon Musk sich selber ungef├Ąhr die achtfache Sichtbarkeit von zuvor verschafft hat. Ich finde es immer noch relativ teuer, 45 Milliarden daf├╝r zu bezahlen, aber wenn einem das so wichtig ist, why not? Und um die Social Media Runde einmal abzuschlie├čen, deine Lieblingsfirma Apple arbeitet jetzt an dem Gegenteil von dem, was ich will, n├Ąmlich Textnachrichten in Voice Messages in der authentischen Stimme des Versenders umzuwandeln, statt, was ich will, Sprachnachrichten in Textnachrichten umzuwandeln. Offenbar sind Menschen sehr unterschiedlich und es ist auch zu sagen, okay, so nat├╝rlich, aber ich w├╝nsche mir immer noch das andere Feature, transcribe mir bitte Sprachnachrichten in Text, statt andersrum.
├ťberleg mal, warum Apple das macht.
Sie machen das...
Ich zeige gerade auf meine Kopfh├Ârer.
Damit der Kopfh├Ârer das neue Interface wird? Damit Audio das Interface wird, nat├╝rlich machen sie das. Wie h├Ąngt das mit der gesamten AR Strategie zusammen, erkl├Ąrst uns.
Naja, weil du dein Telefon irgendwann nicht mehr rausnimmst und weil alles, also du guckst durch die Brille, siehst dein Leben, kriegst da kleine Nachrichten und gr├Â├čere Sachen werden dir halt vorgelesen. Ob das besser ist, ob ich so leben m├Âchte, ist eine andere Frage, aber...
Wozu brauche ich eine Brille, wenn die die Textnachrichten nicht einblenden kann?
Weil es wahrscheinlich ein bisschen zu viel Text ist oder weil du vielleicht Sport machst oder in der Bewegung bist und da nicht gerade lesen m├Âchtest. Du wirst ja nicht eine Zeitung lesen k├Ânnen, w├Ąhrend du irgendwie durch die Stadt l├Ąufst.
Warum haben Menschen, als sie des Sprechens m├Ąchtig waren, irgendwann Keilschrift erfunden und Telegramme sp├Ąter und B├╝cher? Nat├╝rlich haupts├Ąchlich um Wissen zu konservieren, aber Kommunikation funktioniert mit der Sprache schon besser. Dann sollen Leute sich halt Sprachnachrichten schicken, Gott. Also warum dann... Ich meine das Gute ist, es ist Wahlfreiheit. Es ist echte Wahlfreiheit. Du kannst sagen, jeder kann... Also dein beliebtester Sendekanal ist nicht mehr an den beliebtesten Empfangskanal gebunden. Also du kannst mir Sprachnachrichten schicken und ich kann mit Textnachrichten antworten und jeder kann so h├Âren und sehen, wie er will. Das ist nicht so wie die Wahlfreiheit der... Ne, wir fangen jetzt nicht an mit Politik.
Als Apple Aktion├Ąr freue ich mich auf jeden Fall auch, dass Facebook uns jetzt weiterhin mehr Geld macht, weil wir ja 30 Prozent bekommen. Und wahrscheinlich werden die meisten dieser Badges eh ├╝ber das iPhone gekauft. Mal gucken. Ich bin da auf die Zahlen gespannt. Die bekommen wir ja bestimmt irgendwann. Vielleicht Ende des Jahres, wenn es ausgerollt ist. Ja und wenn wir schon mal Zahlen sind, hast du uns Earnings mitgebracht?
Ja, ich w├╝rde sagen, wir machen einfach DoorDash und Nubank. Das sind die, die wir letzte Woche nicht geschafft haben. Ansonsten gab es gar nicht so viele spannende neue. Seit der letzten Sendung, heute Abend, kommen noch... Wir nehmen am Dienstagvormittag eher auf. Deswegen kommen heute Abend noch wieder spannende, aber die machen wir das n├Ąchste Mal.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung. Keine spezifischen Kauf- und Anlageempfehlungen. Keine Anlageberatung, keine Rechtsberatung, keine Steuerberatung und auch keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Die Verantwortung f├╝r solche Trades liegt bei euch. Kip und Philipp haften nicht vor eure Verluste. Philipp und Philipp und Philipp k├Ânnen die Risikodisposition der H├ÂrerInnen nicht einsch├Ątzen. Ihr entscheidet selber, was ihr kauft und tragt daf├╝r auch die Verantwortung. Alles k├Ânnt ihr auch nochmal unter doppelg├Ąnger.eu slash disclaimer nachlesen.
DoorDash macht Essens- und Grocery Delivery in USA und weltweit inzwischen.
Hat eine Superbowl-Ad gemacht, deswegen bin ich skeptisch.
Ja, aber die Zahlen wurden auf jeden Fall gut aufgenommen. Erst plus 13% nach den Earnings konnten plus 5% davon durch den Tag retten. Die Orders sind um 27% gewachsen. Das Order Volume, also der Wert der G├╝ter, die bestellt wurden, sogar um 30%. Das hei├čt, der Warenkorb ist ein bisschen h├Âher gewesen. Und der Umsatz sogar um 40%, was wiederum daf├╝r spricht, dass die Tag Rate sich ausdehnt. Das haben wir schon mal beschrieben, dass das der Fall ist. Da sieht man, es zieht sich jetzt so durch die Quartale, dass die Tag Rate sich verbessert. Dadurch w├Ąchst Revenue schneller als Orders und Gross Order Volume. Der Gross Profit allerdings w├Ąchst nur mit 21% und damit langsamer als Orders und langsamer als der Umsatz. Grund daf├╝r wahrscheinlich, h├Âchstwahrscheinlich, sind h├Âhere Waren-Einstandskosten bei dem Haupt-Input-Faktor, der Arbeit ist bei DoorDash. Also die Bezahlung der Dasher wird zunehmend teurer durch Lohninflation und die angespannte Lage am US-Arbeitsmarkt. W├╝rde ich vermuten, dass das der Grund ist, dass der Gross Profit in absoluten Zahlen steigt, aber deutlich langsamer w├Ąchst als die Orders. Ansonsten beim Marketing geben sie nur noch 4% mehr aus als im Vorjahr. Das hei├čt, da spart man wiederum und gewinnt die Marge so ein bisschen zur├╝ck. Beim Research & Development investiert man weiter. Das liegt 80% h├Âher als oder 90% h├Âher als im Vorjahr. General Admin ungef├Ąhr in Line mit dem Revenue wachsen oder insgesamt wachsen die Total OPEX mit 43%. Das ist ungef├Ąhr so schnell wie die Anzahl der Revenue. Problematisch eben aber, dass der Gross Profit, der Bruttoertrag sinkt und dadurch rutscht man tiefer in die roten Zahlen, obwohl DoorDash sagt, sie schlagen auf jeder. Und man muss noch sagen, es gibt einen Sondereffekt 84 Millionen aus Restructuring. Das sind die Entlassungen, die sie im November letztes Jahr gemacht haben. Das sind Einmaleffekte, die man dann aus dem Adjusted EBITDA und den Non-Gap-Werten rausrechnen w├╝rde. Und es gibt einen weiteren Sondereffekt von 300 Millionen. Das ist eine Abschreibung auf den Wert oder Impairment on Goodwill, also eine Abschreibung des Firmenwerts aus der Volt-├ťbernahme. DoorDash hat, ich glaube 2021, den europ├Ąischen finnischen Player Volt ├╝bernommen f├╝r 7 Milliarden, wenn ich mich recht erinnere. Da hat man jetzt die interne Bewertung oder den Goodwill, das ist quasi was man ├╝berzahlt hat, wenn man so will, damals um 300 Millionen abgeschrieben. Und das verschlechtert jetzt das Net-Income, aber das ist ein reiner Buchverlust erst mal. Am Ende so ein Adjusted EBITDA, da muss man auch vorsichtig sein, weil da eben viele Amortisierungen und so was raus und Abschreibungen rausgerechnet werden, w├Ąre 6,4 Prozent sehr gut f├╝r das vierte Quartal, also eine positive EBIT-Marge. Aber was eigentlich das Ergebnis ins Negative zieht, sind die 270 Millionen Sharebase-Compensation. Also das ist in dem Fall auch ungef├Ąhr ein Viertel der OPEX gibt man noch als Sharebase-Compensation raus. Deswegen ist mein Cashflow sogar positiv, operativer Cashflow ist deutlich positiv, 350 Millionen plus im letzten Quartal, aber man gibt es ├╝ber das Jahr so mit Sharebase-Compensation. Wieder weg, insgesamt glaube ich schon gute Zahlen, vor allem weil man davon ausgeht, dass die Grossmarge sich irgendwann wieder einf├Ąngt. Und wenn andere, also mit Uber haben sie nat├╝rlich noch einen sehr starken Competitor, Uber Eats, aber ansonsten wenn andere Player vielleicht auf dem Markt verschwinden oder alle ein bisschen sparen m├╝ssen beim Marketing, dann kann man vielleicht auch bei den Preisen wieder was draufschlagen, um die Rohmarge zu verbessern. Oder man hofft schon auf eine Zeit, wo das alles durch Roboter ausgeliefert werden kann. Wie gesagt, der Markt mockte die Zahlen alles gut so weit. Und dann Newbank, das ist eine Neobank in S├╝damerika, vor allen Dingen ber├╝hmt dadurch, dass sie hohe Drei-Stelle-Wachstumsraten hat und dass es eins der wenigen Fintech-Businesses ist, in der Regel vermutlich das einzige, in das der Fonds oder die Investmentgesellschaft von Warren Buffett, Berkshire Hathaway investiert hat. Das hat ihnen immer schon einen Vorsprung beim Ruf verschafft. Auch dieses Quartal weg wachsen sie noch mit 128%. Brutales Wachstum, der Grossprofit dehnt sich aus, der w├Ąchst n├Ąmlich sogar mit 155%. Also das Umgekehrte, was wir gerade bei Dordesh gesehen haben. Der Grossprofit, der Rohertrag w├Ąchst nochmal schneller als der Umsatz, weil man da effizienter wird, vermutlich durch Zinsgewinne. Lass mich kurz schauen. Die Kosten der Refinanzierung k├Ânnen sie gut weitergeben. Die Zur├╝ckstellungen f├╝r verlorene Kredite wachsen auch nicht so schnell wie der Umsatz. Und dadurch verbessert sich die Rohmargel, wenn ich es richtig sehe. Ansonsten die OPEX, da gibt es einen Sondereffekt von 355, 356 Millionen diesmal. Contingent Share Award Termination, das klingt so als h├Ątten sie irgendwelche ESOP Programme auslaufen lassen. Ich konnte es leider nicht finden, was es genau war. Aber hervorragendes Ergebnis, w├╝rde ich sagen. So oder so, Cashflow positiv seit langen, schon Sekunde, Cashflow Operating ist die letzten vier Quartale sehr klar positiv, machen weit ├╝ber eine Milliarde. Positiven Cashflow, die Sharebase Compensation fristen f├╝r gro├čen Teil davon auf, aber nicht alles. Das hei├čt ohne diesen Sondereffekt w├Ąre man auch dieses Quartal wieder positiv gewesen. Also wenn man das wegadjustiert, die 356 Millionen, w├Ąre man deutlich positiv gewesen. Was spannend ist, der Average Revenue per Active Customer, ARPAC hei├čt das, das ist hier auch im Doppelg├Ąnger IO Slash Sheet mit drin, ist um 53% gegen├╝ber dem vorher gestiegen. Also sie verdienen, ich denke vor allen Dingen durch die neuen Zinsen, 53% mehr pro Kunde. Also es wachsen nicht nur die Kunden, sondern auch der Umsatz pro Kunde. Deutlich die Activity Rate, also die Anzahl der Kunden, die auch aktiv gehandelt haben von den Registrierten, ist weiter hochgegangen. Das sieht wirklich relativ gut aus, ist nat├╝rlich aber auch relativ teuer, habe ich gedacht, mit 8,4 mal Umsatz und 70 mal Forward PE. Andererseits wachsen die eben mit ├╝ber 100% und haben sch├Ân Operating Leverage. Warum sind sie nicht komplett ├╝berteuert? Ich glaube es gibt schon noch ein Risiko, dass man irgendwann dort mal rausfinden wird, dass sie Compliance Probleme haben, wie das hier bei N26 der Fall war, dass sie Money Laundering Probleme haben k├Ânnten. Ich glaube es ist unheimlich schwer ├╝ber so lange Zeit immer noch dreistellig zu wachsen und dabei nicht irgendwelche Fehler zu machen. Vor allen Dingen in L├Ąndern wo es, also sie onboarden ja unbanked people haupts├Ąchlich, also Leute die noch nie vorher einen Bank Account haben. Sagen das k├Ânnte h├Âhere Risiken haben, es k├Ânnte Probleme mit Geldw├Ąsche geben. Ich wei├č nicht, das soll gar keine Unterstellung sein, sondern ich versuche vor allen Dingen einen Grund zu finden, warum die jetzt gar nicht so ├╝bel gepricet sind. Die notieren trotzdem unter dem vorher, glaube ich, wenn ich mich nicht irre. Also haben auch verloren in der Zeit. Vielleicht ist es auch ein guter Einstiegszeitpunkt, wer da mal was aufbauen will, aber wie gesagt man ist eigentlich zu weit weg von S├╝dafrika. Es gibt politische Risiken, es gibt W├Ąhrungsrisiken vor allen Dingen. Sie weisen in Dollar aus die meisten Zahlen, aber dahinter liegt nat├╝rlich eine W├Ąhrungsumrechnung. Egal ob es Argentinien, Uruguay, Brasilien ist, du hast ├╝berall hohe W├Ąhrungsschwankungen, deswegen ist jetzt alles andere als risikofrei.
Mir ist das zu weit weg.
Ja, ich glaube, wenn man das nicht versteht, und 100% verstehe ich das ganz gerne nicht. Von den Zahlen her sieht es super aus, das ist gar keine Frage, weil sowohl Wachstum als auch Profitabilit├Ąt da ist. Wahrscheinlich ist jede deutsche Neobank froh, oder jede europ├Ąische Neobank froh, dass es die Newbank gibt, weil es zeigt, dass das Modell theoretisch funktioniert. Aber auch wenn man hier schaut, wir haben ja gesagt, 8,5 mal Umsatz sind sie wert. Was ist der Umsatz von N26? Weil die sind ja deutlich teurer bewertet, obwohl sie nicht so schnell wachsen. Sekunde, Umsatz N26, kennen wir den, hat Finance Forward auch bestimmt mal irgendwann rausgefunden. Geben Sie sogar selber bekannt, Finance Forward nennt es ern├╝chternd, der Verlust vergr├Â├čerte sich auf 172 Milliarden, aber wo ist jetzt der Umsatz?
Gef├Ąhrliches Halbgoogeln bei Pip.
Ne, ne, ich sage gar nichts, bevor es Quatsch ist. Ich sage gar nichts, bevor ich rausgefunden habe, das ist richtig. 2021 konnte N26 seine Bruttoertr├Ąge im Vergleich zum Vorjahr von 121 auf 182,4 Millionen Euro steigern. Also wir haben 182, jetzt runden wir mal ganz brutal auf 200 Millionen. Also sie sind bestimmt nochmal 30% gewachsen, da waren wir bei 250 Millionen. Also 2022 waren sie vielleicht bei 250 Millionen. Dann geben wir ihnen die gleiche Bewertung von Newbank, obwohl die profitabel sind, dann 250 mal 18, 2 Milliarden. Was ist N26 wert? 10 oder 9 oder sowas. Und jetzt muss man eben noch sagen, dass ich habe ihnen jetzt g├Ânnerhafterweise 30% Wachstum gegeben, Newbank w├Ąchst mit 120. Also eigentlich ist N26 bestenfalls 2 Milliarden wert, ich glaube sogar weniger, meiner Meinung nach. Aber das wird der Markt ja bald zeigen, bei der n├Ąchsten Runde. Also man kann das eine Zeit lang strukturieren und allen Liquidation Preferences geben, aber irgendwann, naja wahrscheinlich wird es mit der n├Ąchsten IPO Phase dann an kleinen Anleger entsorgt. Und dann sehen wir irgendwann in den Public Bewertungen, wie das eigentlich traden sollte. Ich glaube unter 2 Milliarden, wenn man ├╝berlegt, wie moderat, also Anf├╝hrungszeichen moderat, die Bewertung von Newbank ist, die zumindest auf dem Papier deutlich bessere Zahlen haben, wenn auch ein anderes Risikoprofil nochmal. Wobei N26 ist ja jetzt auch weiter von weg ein Safe Business zu sein oder nachhaltig. Na gut, damit w├Ąre es das wieder aus der Achse des Bl├Âden.
N├Ąchste Folge, ganze Menge Earnings, w├╝rdest du irgendwelche Predictions wagen?
Eigentlich nicht.
Sehr gut.
Ich w├╝nsche mir, dass Jan die Sendung wieder komplett scriptet und dass H├Ârer uns die spannendsten News in die Community schicken, so dass die Vorbereitung im Urlaub so effizient wie m├Âglich wird.
Vielen Dank an Jan aus dem Orf und alle, die uns Fragen an podcast.doppelg├Ąnger.io schreiben. Falls euch die Folge gefallen hat, vergesst die Bewertung, schickt sie einfach an eine Freundin, einen Freund. Bis Samstag. Peace.