Doppelg├Ąnger Folge #229 vom 7. M├Ąrz 2023

­čĆŁ´ŞĆ Remote vs. Karriere? ­čĄľ ChatSpot ­čž« Earnings: SEA Squarespace Zscaler Zalando HelloFresh

Was w├╝rden wir an Jana's Stelle machen? Pip is back und geht durch die Quartalszahlen von SEA, Squarespace, Zscaler, Zalando und HelloFresh. Philipp spielt mit ChatSpot von Hubspot und Notion AI.

Philipp Gl├Âckler (https://www.linkedin.com/in/philippgloeckler/) und Philipp Kl├Âckner (https://twitter.com/pip_net) sprechen heute ├╝ber:

(00:16:30) Auswander:innen

(00:33:25) ChatSpot

(00:51:55) SEA Earnings

(00:57:00) Squarespace Earnings

(01:03:45) Zscaler Earnings

(01:05:25) Octa

(01:09:20) HelloFresh Earnings

(01:13:15) Zalando Earnings

Shownotes:

Werbung: Jetzt auf https://doppelgaenger.io/kuhn einen Termin bei KUHN Ma├čkonfektion machen und 20% mit dem Gutscheincode ÔÇťDoppelg├ĄngerÔÇŁ sparen, wenn du dich bis Ende April 2023 vor Ort beraten und vermessen l├Ąsst.

Die ZEIT: Zalando - Die Retourkutsche https://www.zeit.de/green/2023-02/zalando-online-mode-fast-fashion-retoure-nachhaltigkeit

Elon Tweets: https://twitter.com/iamharaldur/status/1632843191773716481?s=20

Dharmesh Shah, Founder und CTO von HubSpot, zeigt ChatSpot https://www.youtube.com/watch?v=fayBEXSKyoI

AI Photo Studio & Modelling Agency https://www.deepagency.com/

Stripe Cuts Valuation to $50 Billion After Facing Fundraising Hurdles https://www.theinformation.com/articles/stripe-cuts-valuation-to-50-billion-after-facing-fundraising-hurdles

Doppelg├Ąnger Tech Talk Podcast

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Post Production by Jan Wagener https://www.linkedin.com/in/jan-wagener-49270018b/

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Willkommen im Doppelg├Ąnger Tech Talk Podcast Folge 229. Pipp, ich habe eine Frage, eine Retourenfrage. Hast du das Zalando System in der Zeit gelesen?
Ich bin kein Zeitleser.
Kannst du dir vorstellen, wie viel Bestellung Zalando pro Minute macht?
Sekunde. Pro Minute? Das w├╝rde ein bisschen dauern.
Unternehmensberatung, Pipp, bist du leider rausgeflogen?
Moment, ich habe gesagt, es w├╝rde dauern.
Souver├Ąnes Auftreten mit gef├Ąhrlichem Halbwissen.
Also wie viele Minuten haben wir am Tag?
Ich mache keinen Public-Merch, ich trinke jemanden Tee. 36.000?
Nee, das ist Sekunden in der Stunde. Also wir haben 24 mal 60. Das sind ungef├Ąhr 1500. Wir rechnen ja ganz grob jetzt. Wie viel sind es?
1440.
Siehst du, gut. Also 1500 am Tag. Das machen wir mal 90. Dann sind wir bei...
129.600.
Okay, also 130.000. Jetzt haben wir noch 50 Millionen Bestellungen. Welche Zahl hast du gerade gesagt? 129.000? Ja. 50 Millionen. Passt ungef├Ąhr achtmal in eine Million. Achtmal f├╝nf sind 40. W├╝rde 40 stimmen?
Wie viele? 40 Bestellungen pro Minute?
Ich habe gerade gesagt 50. Acht passen in eine Million. Das hei├čt wir brauchen 50 mal acht.
400. Nicht schlecht. 480 sind das maximal.
Siehst du, haben wir uns dem noch angen├Ąhert.
Nicht schlecht. Und die Zeit hat einen Artikel ├╝ber Retouren geschrieben und ein bisschen Zalando gefragt, ob sie wirklich so nachhaltige Retouren machen. Und dabei haben sie zehn Produkte gekauft, Tracker reingen├Ąht und die wieder zur├╝ckgeschickt.
Fies. Das hat irgendein TV-Sender schon mal gemacht. Oder war das nicht Funk? Ne, wie hei├čen die?
Ich glaube es wurde schon mal mit Sneakern gemacht.
Steuerung F? Steuerung F hat es gleich mal mit Sneakern gemacht. Genau. Das ist fies. Hat man rausgefunden, dass Recyclet by Zalando auch hei├čt, an andere Gro├čh├Ąndler verkaufen, die es dann verschrotten?
Sozusagen. Wir tun den Link in die Show Notes. Kann jeder selbst lesen, der irgendwie durch die Paywall kommt. Und da gab es eine krasse Zahl. Stell dir vor, wie viele Kilometer sind diese zehn Produkte innerhalb von Europa nach der Retour oder inklusive Retour durch Europa gefahren worden? Zehn Produkte. Alle zehn zusammen.
20.000.
Ja. 28.000.
Ah, auch gut. Ich schw├Âre, ich habe es nicht gesagt. Ich lese die Zeit nicht im Abo, ich lese es nat├╝rlich ab und an online. Wir haben auch H├Âherarbeiterzeit, habe ich mir sagen lassen. Sch├Âne Gr├╝├če.
Ja, fand ich einen super Artikel. Hat mir mal wieder gezeigt, wie gro├č der Unterschied doch ist zwischen man w├╝rde gerne nachhaltig wirtschaften und man wirtschaftet nachhaltig. Ich glaube Retouren ist echt ein krasses Thema.
Der Fehler liegt nat├╝rlich nicht ausschlie├člich beim Versender oder H├Ąndler, sondern unter anderem auch bei den Konsumenten. Ich glaube die Retouren, die man in einigerma├čen guten Zustand zur├╝ckgibt, da sollte, obwohl hat die Zeit die so ein bisschen beansprucht die Sachen oder waren die alle einwandfrei zur├╝ckgegeben worden?
Die waren glaube ich alle. Also die haben zwar alle den Tracker gehabt, aber den konnte man wohl nicht sehen. Da gab es auch eine Zahl dazu, jede f├╝nfte Textilie, die zur├╝ckgeschickt wird, also unter Textilien nicht.
Moment, Moment. Also wenn da ein Tracker verbaut ist, dann hast du die Textilie ja besch├Ądigt. Die Frage ist jetzt, ob man das so unauff├Ąllig kann, dass es als unbesch├Ądigt gelten kann.
Ja und vor allem, ob du die so schnell beim Auspacken, Einpacken, Quality Check checken kannst, dass da so ein kleiner Tracker drin ist. Aber da gibt es auch angeblich jede f├╝nfte Textilie, die retourniert wird, also nicht nur bei Zalando, sondern generell, ist besch├Ądigt oder getragen. Und angeblich sind 44% aller Retouren kannst du nicht mehr f├╝r den gleichen Preis verkaufen.
Ja, das ist wenig ├╝berraschend, leider. Wie gesagt, das meinte ich ja mit, die Konsumentinnen sind durchaus. Apropos KonsumentInnen, herzlichen Gl├╝ckwunsch zum Internationalen Wellenfrauentag. Behandelt eure Frauen heute gut, damit wir sie den Rest des Jahres wieder ungleich behandeln k├Ânnen. Verw├Âhnt sie so gut es geht, damit sie ein weiteres Jahr nicht auf die Stra├čen gehen. Was ist der beste 8. M├Ąrz PR-Stunt, den du gesehen hast? Ach, du kannst ja noch gar nicht gesehen haben, was morgen erst ist. Also wenn ihr das h├Ârt, ist 8. M├Ąrz oder sp├Ąter, wenn wir das aufnehmen, ist nat├╝rlich noch der 7. M├Ąrz. Deswegen kann Herr Gl├Âckner noch gar keinen PR-Stunt wahrgenommen haben. Aber die Content-Planer in den gro├čen Marketing-Abteilungen laufen schon ganz hei├č. Ich habe heute schon eine lustige Anekdote auf LinkedIn gelesen, woÔÇŽ Oh, hier geht es ja noch weiter in Diskussionen.
Neue Rubrik im Doppelg├Ąnger-Tag-Talk-Podcast. Pip und die Kommentare.
Ja, ich habe ├╝berlegt, ob das nicht ein Modell wird irgendwann, dass die FDP mich bezahlt, damit ich nicht mehr auf LinkedIn gehe. Aber diesmal war esÔÇŽ da geht es gar nicht drum. Sekunde. Ich w├╝rde die Namen mal weglassen, weil bei mindestens einer Person man nicht wei├č, ob die da freiwillig ├╝berhaupt reingezogen worden ist oder nicht. Deswegen lasse ich die Namen mal weg. Sondern beschreibe es nur, der, der das gepostet hat, ist ein Entrepreneurship-Lover, Pip, New Work Weirdo, Initiator einer Agentur und Lecturer und so weiter.
Vor- und Nieder sozusagen.
Genau. Das Wort kommt da nicht vor, aber das ist dieÔÇŽ scheint mir auch ein Mitglied der LinkedIn-Bukake-Bubble. Habe ich heute erfunden. LinkedIn-Bukake. Was ist das denn? Diese Kreise aus immer gleichen Leuten, die sich so gegenseitig Engagement schenken. Wo man sich hin und her in Gruppen den Post hin und her schickt, damit sofort Engagement drauf ist, weil sofort so eine psychologische Diskussion gestartet ist. Und das hat mich so ein bisschen an Bukake erinnert.
Aber das sind doch Engagement-Manager.
Das sind Intention-Leads und Intention-Manager ist was anderes. Die sind bezahlt f├╝r vielerlei Kunden, aber die st├Ąrken sich gegenseitig nicht so stark, glaube ich. LinkedIn-Bukake ist, wenn ein Kreis von Thought-Leadern und LinkedIn-Influencern sich gegenseitig in der Bubble versucht zu verst├Ąrken, indem man immer spannende, total unauthentische Diskussionen beginnt. Wie auch immer. Also, uns berichtet dieser Agenturgr├╝nder, dass sie die Co-Founderin ihrer Agentur, also er schreibt es ein bisschen sarkastisch. Er schreibt, wir haben unsere Co-Founderin nat├╝rlich nur, weil sie eine Frau ist. Ich ├╝bersetze immer sinngem├Ą├č. Und wir brauchten sie nur wegen der Diversit├Ąt. Und dann sagt er so, nat├╝rlich nicht, weil sie sind ja ganz anders. Wir nennen sie jetzt mal Christina. Christina ist ein toller Mensch. Sie ist wegen ihrer beeindruckenden F├Ąhigkeiten und Talenten so unverzichtbar. Nicht wegen ihres Geschlechts. Ich glaube, dass doch die meisten von uns so vorgehen oder spielen biologische Merkmale tats├Ąchlich so eine gro├če Rolle in der Arbeitswelt. Leben wir wirklich noch so hardcore in der Vergangenheit, wie ich aktuell das Gef├╝hl habe hier bei LinkedIn und in der Medienwelt? Sind wir also Au├čenseiter mit unserer Sicht auf Menschen? So oder so? Christina, ich bin mega dankbar, dass du da bist. Das sind zwei m├Ąnnliche Gr├╝nder und eine Gr├╝nderin. Und die lobt er ganz stark. Ich wei├č gar nicht, ob es mit dem Frauentag zu tun hat. Aber es passt so sch├Ân emblematisch in die Diskussion, die man sowieso haben sollte. Und dann hat ein ketzerischer Finanzjournalist namens Kaspar Tobias Schlenk in den Kommentaren geschrieben, dass eine wichtige Kennzahl bei der Frage w├Ąre, wie viel Anteil die Christina an der Firma h├Ąlt. Und fragt, wie das dann bei euch verteilt w├Ąre. Und sein ebenso zynisch-ketzerischer Kollege John Stanley Hunter, den wir alle von verschiedenen Porto Produktionen kennen, vom Namen her, kl├Ąrt das dann sp├Ąter auch auf in Form eines Tortendiagramms. Und zwar ist es so, dass die beiden m├Ąnnlichen Gr├╝nder jeweils 49 Prozent in der Firma haben und Christina hat zwei Prozent. Da habe ich mich gefragt, wie unverzichtbar sind die m├Ąnnlichen Gr├╝nder, wenn die 24 mal so viele Anteile haben. Also er bezeichnet Christina hier als unverzichtbar. Und die m├Ąnnlichen Gr├╝nder haben aber 24 mal so viele Anteile. Das klingt ja so, als h├Ątten die den Koffer mit den Atomcodes oder so. Wie auch immer, sch├Ânes Beispiel, dass Frauen in der Regel mit warmen Worten bedacht werden und als H├Ąschen aus dem Zylinder praktisch sind, um Diversit├Ąt der Firma zu feiern. Und eigentlich widerspricht sich der Post damit auch komplett. Also wie gesagt, wir haben die Person mit Absicht nicht genannt, weil es geht doch gar nicht darum, die Person zu b├Ąschen. Aber ich glaube, es ist ein gutes Beispiel daf├╝r, wie vorsichtig gesagt unehrlich diese Debatte teilweise auch gef├╝hrt wird. Und dann eben Frauen so irgendwie zu besseren Maskottchen abgestempelt werden, was ich schade finde. Es gibt nat├╝rlich M├Âglichkeiten, wo das total fair w├Ąre, zum Beispiel, dass sie wesentlich sp├Ąter eingestiegen ist, was hier nicht der Grund zu sein ist. Sie ist seit drei Jahren da, die Firma gibt es seit weniger als zwei Jahren oder es ver├Âffentlichte, glaube ich, seit weniger als zwei Jahren. Es kann nat├╝rlich auch sein, dass sie noch 12.000 Aesop-Shares hat. Sie hat aber Gr├╝ndungs-Shares. Es ist nicht, dass es sp├Ąter eine Kapitalerh├Âhung gab oder so, sondern von den ersten 25.000 Shares geh├Âren jetzt 2%.
Aber Moment, Moment. Es k├Ânnte ein Grund sein, dass die beiden das Geld auf den Tisch gelegt haben und sie damals noch kein Geld hatte. Aber auch dann h├Ątte man ja irgendwann irgendwie einen Plan ausgearbeitet, dass sich das dann irgendwann verteilt und gleich ist.
Ja genau, es k├Ânnte sein, dass sie gesagt haben, deswegen musst du die Anteile erarbeiten, du kriegst 12.000 Aesop-Shares von uns und blo├č weil wir die Reicheren sind. Auf jeden Fall, ich finde 2% klingt nicht so unverzichtbar f├╝r mich.
Gut, also dann heute nicht nur Geh├Ąlter angleichen oder mal ein bisschen mehr zahlen, sondern auch Aesop-Shares und Anteile angleichen am Weltfrauentag.
Und was ich mir auch w├╝nsche ist, dass die Debatte ein bisschen faktenbasierter gef├╝hrt wird. Also ich finde die andere Seite f├╝hrt die Debatte genauso schlecht. Also immer wieder dieses nicht normalisierte Gender-Pay-Gap zu nutzen, also was nicht gem├Ą├č Berufswahl, Arbeitsstunden und so weiter. Ich glaube verschiedene Zahlen haben verschiedene Aussagen. Auch das gro├če, also fast 20% Gender-Pay-Gap hat ja eine Aussage, n├Ąmlich dass Frauen weniger Zeit haben zu arbeiten oder mehr Care-Arbeit ├╝bernehmen. Das ist ja schon eine wichtige Aussage. Man kann nicht sagen, Frauen werden 20% schlechter bezahlt als M├Ąnner. Das ist einfach nicht die Wahrheit. Bis zum 35. Lebensjahr oder 30. Lebensjahr werden sie relativ gleich bezahlt inzwischen. Und dann liegt es teilweise an der Karriere, an der Familie, am Verhandlungsgeschick oder Willen, an der Kompetitivit├Ąt oder dem Wunsch nach Kompetitivit├Ąt und sicherlich auch Diskriminierung einfach. Es gibt verschiedene Gr├╝nde, aber ich glaube man sollte es so differenziert wie jede Debatte eigentlich so differenziert wie m├Âglich f├╝hren. Auf jeden Fall ist es im Moment nicht gerecht, aber es ist auch nicht so ungerecht, wie man es oft erscheinen lassen will. Ich glaube man l├Ąsst offene Flanken f├╝r Angreifer, wenn man mit immer den gleichen nicht ganz realistischen Werten argumentiert, finde ich.
Ja, aber es ist trotzdem immer wieder ├╝berraschend, wie oft man dann doch sieht, dass die gleiche Person als Mann mehr bekommt als als Frau. Selbst bei ersten Jobs.
Dann musst du die gleiche Debatte mit Ost und West aufmachen und 10.000 anderen Sachen. Ist es fair, dass du in Ostdeutschland als B├Ącker weniger verdienst als in Westdeutschland als Mechatroniker?
Nein, nat├╝rlich nicht. Aber irgendwo musst du ja anfangen. Wenn zwei Leute im gleichen Job unterschiedlich bezahlt werden f├╝r die gleiche Aufgabe als Berufsstarter, dann war es keine Verr├╝ckung.
Wie in Ost und West?
Ja, vor allem im gleichen Ort, im gleichen B├╝ro.
Ja, wenn es im gleichen B├╝ro ist oder so. Aber ich meine, wir stellen ├╝berhaupt nicht die Ungleichheit oder Ungerechtigkeit in Frage, die existiert. Und vielleicht muss man es auch ein bisschen plakativ machen, damit es verstanden wird, aber man macht sich damit auch angreifbar. Ich bin gespannt, was wir dann tats├Ąchlich heute im Laufe des Tages noch entdecken an tollen PR-Stunts.
Zur├╝ck zu LinkedIn. Gab es da eine Richtigstellung dazu oder wurde das dann ausgeschwiegen?
Ich glaube, es geht noch. Ich muss mal gucken, ob es noch weiter geht. Es ist so ein bisschen ongoing hier. Sekunde. Also auf jeden Fall scheint es jetzt nicht so den gew├╝nschten Erfolg gehabt zu haben, der Stunt. Also wenn andere Teile der Familie oder was wei├č ich da auf LinkedIn gezogen werden, funktioniert das besser. Der Post scheint jetzt noch ein bisschen im Sand verlaufen zu sein, ist mein Eindruck. Das ist auch so ein bisschen das Problem von LinkedIn. Du kannst nicht darauf vertrauen. Du brauchst nur eine Zecke am Sack, die das nicht glauben will, was du sagst und das entweder hinterfragt oder kritisch ist. Und wenn die Person eventuell Recht hat damit oder zumindest berechtigte Fragen aufwerfen kann oder einfach auch nur komplett polarisierend ├╝berzieht, dann ist es schwer. Es ist halt nicht so ein Einwegding. Selbst auf Twitter kannst du es noch relativ gut, glaube ich, sozusagen einfach nur senden. Entweder musst du mit der Kritik sehr gut umgehen und gewappnet sein oder es macht irgendwann keinen Sinn mehr, so auf LinkedIn rauszutreten. Die Gefahr ist halt immer, dass jemand als erster Kommentar so ein bisschen deine Aussage schon wieder in Frage stellt.
Und wenn wir schon bei LinkedIn sind, wie l├Ąuft es aktuell bei deinem Taubenverein?
Ich w├╝rde es gerne aussparen. Wir k├Ânnen es einfach nicht schonungspacken, der Informationshalber. Es gibt eine lustige Diskussion zwischen einem Ex-Mitarbeiter von Twitter und Elon Musk. Ich finde das fast schon nicht mehr newsworthy. Wen das interessiert, da wird quasi das Nachk├╝ndigungsgespr├Ąch auf Twitter ausgelagert. Da ich jetzt, wenn ich einzelne Tweets oder den ganzen Dialog ├╝bersetzen m├Âchte oder das Thema auch nicht ├╝berstrapazieren, w├╝rde ich sagen, wir verlinken das einfach. Jan packt das in die Shownotes und dann kann man sich das selber anschauen. Ich habe das Gef├╝hl, das sind schon gar keine Highlights mehr. Also die Kurzvariante ist, ein geschasster Mitarbeiter versucht herauszufinden, ob er jetzt wirklich gefoltert ist oder nicht. Er kann HR nicht mehr erreichen, sein Account ist gesperrt. Elon Musk nimmt erst total nett Kontakt mit ihm auf und am Ende wird er wieder diffamiert als Behinderter, der eh nicht gearbeitet hat. Also kein Schei├č, das ist genau, was Elon Musk sagt. Also sie diffamiert ihn wieder ├Âffentlich und so wie man sich den Traumchef vorstellt. Genug ├╝ber Elon Musk geredet.
Unfassbar, unfassbar. Der Laden ist doch weg vom Fenster Ende des Jahres.
Ja, es gab auch mehrere Ausf├Ąlle zuletzt, aber keine, die die Nutzung wirklich einschr├Ąnken. Bist du schon bei Blue Sky? Ne. Hast du dich angemeldet? Bist du auf der Waitlist?
Ich wei├č es nicht, ich glaube nicht.
Blue Sky ist die neue Twitter-Alternative von Jack Dorsey, dem Original Gangster-Twittergr├╝nder. Ich bin auch nur auf der Warteliste leider.
Ich bin m├╝de von Wartelisten. Das reicht jetzt langsam.
Ja, das was Elon Musk der ganzen Welt gebracht hat, ist vor allen Dingen Wartelisten auf Twitter-Alternativen.
Ja, die alle nicht abliefern. Aber gut. Wir haben eine anonyme Frage rein bekommen. Ich lese mal vor. Ich lese mal vor. Also, ich verstehe, wie viele Vorteile es hat, mit anderen Leuten im gleichen Raum zusammenzuarbeiten. Allerdings habe ich gemerkt, dass meine Zufriedenheit unendlich stark steigt, wenn ich in den kalten Monaten November bis April nicht im dunklen Deutschland bin, sondern aus einem sonnigen Land arbeiten kann. Inwiefern hei├čt das, dass ich mich gegen meine Karriere entscheide? In Unternehmen machen Leute Karriere, die im Raum sind. Unternehmensberatung ist raus, fast-paced Startup ist raus. Welche M├Âglichkeiten bleiben? Fulltime Freelancing, BI und Programmier-Skills vertiefen, weil man so besser verhandeln kann. Pip, was meinst du, wie war das sonnige Leben? Ist die Laune dort dr├╝ben besser? Kannst du dir vorstellen, von da sechs Monate zu arbeiten?
Ich kann mir sechs Monate, ehrlich gesagt, zumindest nicht in Kapstadt allein. Aber ich kann jeden verstehen, der bei mir ist, von November bis Februar. Weihnachten ist ja auch ganz heimlich und so. Aber ich finde November und Februar schwere Monate. Ich versuche mich da, wenn irgendwie m├Âglich, zu entfernen. Ich kann das sehr nachvollziehen. Es gibt ja Leute, die auch tats├Ąchlich mental oder physisch, psychisch darunter leiden. Dass du irgendwie nicht schlafen kannst, depressiv wirst oder einfach antriebslos. Ich glaube, das sollte man ernst nehmen. Und wenn man das tats├Ąchlich mit einer Verlagerung des Lebensmittelpunktes l├Âsen kann, dann ist das, glaube ich, eine sehr g├╝nstige Therapie oder Behandlung der Symptome. Von daher kann ich das niemandem ├╝bel nehmen, der die Entscheidung aus gesundheitlichen oder mentalen Gr├╝nden trifft. Man kann aber auch einfach ein paar Jahre warten. Dann haben wir hier ein paar mehr warme Monate. Dann wird es im April wahrscheinlich schon wieder 30 Grad. Deswegen bin ich November bis April jetzt fast schon ein bisschen lang. Aber das ist auch eine Messensfrage.
Mal angenommen. Ich w├╝rde sagen, wir nennen die Person mal Jan.
Jana nennt man sie. Das ist ja anonym. Die Frage war ja anonym.
Also, wir nennen sie Jana. Ich w├╝rde sagen, sie hat einen Master in der Psychologie gemacht und ist ungef├Ąhr Mitte 20. Sonne kann man nat├╝rlich. Kapstadt ist eine Alternative. Ich mit Mitte 20 w├╝rde zum Beispiel mal schauen, was kann ich in Kapstadt machen. Vielleicht kann man da irgendwie noch einen Master oder so was machen oder ein MBA oder so.
Das kann ich sehr empfehlen. Stellenbosch University. Ich war leider nur eine Nacht in Stellenbosch. Aber wenn ich noch mal ein Auslandssemester machen d├╝rfte, dann w├╝rde ich das definitiv machen. Das ist eine Stadt mit einem Drittel Studenten, die vor allem f├╝r viele Weing├╝ter bekannt ist. Eine Weinregion, in der der Pinotage und Chez les Blancs, glaube ich, relativ g├Ąrnig unterfunden ist. Das kann dich niemandem ├╝bel nehmen.
Genau, das kann dir niemand ├╝bel nehmen.
Wenn meine Kinder sagen w├╝rden, ich m├Âchte Auslandssemester in Stellenbosch machen, w├╝rde ich sagen, go.
Genau, das kann dir keiner ├╝bel nehmen. Du kannst es zwei Jahre sp├Ąter immer noch im Lebenslauf gut darstellen. Eltern sind zufrieden. Alles Pinot Krigio, wie man sagt. Ein Bekannter von mir hat tats├Ąchlich ein PhD in Cape Town gemacht und danach einen super Job. Der surft jetzt nat├╝rlich nicht mehr so viel wie damals und wohnt auch nicht mehr an der sonnigen Seite. Aber der hatte dann eine gute Zeit. Wenn es jetzt um mich pers├Ânlich gehen w├╝rde mit 25 und angenommen, ich h├Ątte den bestbezahltesten Postproduktionsjob in der Podcastwelt, dann w├╝rde ich nach Sydney gehen. Da hast du eine Schule, die ist auch so unter den Top 100 Rankings und ich pers├Ânlich w├╝rde mich in Sydney wohler f├╝hlen als in Kapstadt oder S├╝dafrika. Warum das? Ich finde es da einfach angenehmer zu leben. Gleicher.
Das stimmt, das haben wir letztes Mal nicht gesagt. S├╝dafrika ist mit einem Gini-Koeffizient von 0,67 tats├Ąchlich das ungleichste Land der Welt. Es gibt kein Land, wo das Kluft zwischen Armut und Reich so gro├č ist wie Kapstadt. Dann k├Ânnte Jana auch um 6 Uhr morgens anfangen zu schneiden. Ob sie das besser f├Ąnde?
F├╝r uns, wir k├Ânnten auf jeden Fall bis in die sp├Ąte Nacht Earnings machen. Dann w├╝rde es nur noch Live-Earnings geben und es k├Ânnte geschnitten werden. Dann kann man ja immer noch ├╝berlegen, ob Jana noch 1-2 Postproduktionen dazu macht. Es gibt bestimmt noch andere Podcasts, die gerne abends aufnehmen und am n├Ąchsten Morgen ver├Âffentlichen. Und vielleicht auch irgendwas anderes noch bei Doppelg├Ąnger. Zum Beispiel k├Ânnte er jetzt f├╝r diese Folge mal den Disclaimer einsprechen.
Oder mal ein TikTok-Video machen. TikTok-Videos machen, genau. Sehr gut. Aber versuchen wir das jetzt mal hypothesenbasiert anzugehen. Also ist die Hypothese wahr, dass es das Karriereende bedeutet, nach Kapstadt zu gehen? Da w├╝rde ich sagen, ob das jetzt richtig ist oder nicht, das ist eine andere Frage. Aber was bei mir dabei ankommt oder vermittelt wird, ist schon, Karriere beim Team sein, schnell lernen, hat nicht Prior 1. Das ist, was bei mir subjektiv da ankommt. Wenn jemand sagen w├╝rde, ich m├Âchte gerne aus Kapstadt arbeiten, ist das f├╝r mich haupts├Ąchlich eine Lifestyle-Choice. Mit den Einschr├Ąnkungen, die ich vorhin gemacht habe ├╝ber geistige Gesundheit oder mentale Gesundheit. Aber das ist schon eine Lifestyle-Choice und das signalisiert jetzt erstmal nicht, dass deine Karriere Number One ist. Das ist glaube ichÔÇŽ
Ja, aber auch nicht. Mit wie vielen Jahren hast du bei EA angefangen zu arbeiten?
Stell dir vor, du arbeitest mit 25 oder 24.
Ich finde bis 30 kann man schon mal noch das ein oder andere Jahr verr├╝ckt irgendwo verbringen, ohne dass man jetzt sagt, jetzt ist die Karriere zu Ende. Die Karriere machst du zwischen 30 und 50.
Das sind auch die Jahre, in denen du wirklich brennen kannst. Also wenn du an etwas arbeitest, was dir wirklich Spa├č macht, hast du einfach viel Energie. Jeder hat unterschiedlich viel Energie. Bei mir war es so, dass es sich wie Urlaub angef├╝hlt hat. Ich h├Ątte mir irgendwo anders lieber sein wollen, ehrlich gesagt. Ob das jetzt schlau war im Nachhinein, ist eine andere Frage. Das l├Ąsst sich immer schwer beurteilen, weil man wei├č ja nicht, was sonst passiert w├Ąre. Aber mit 30 die Karriere anzufangen, ist auch komisch. Ich will nicht sagen, dass es nicht geht. Es ist auch total okay zu sagen, Karriere ist nicht meine Nummer Eins, sondern ich m├Âchte eigentlich jetzt da f├╝nf Jahre verbringen und dann m├Âchte ich eine Familie gr├╝nden. Ich bin eine der gifted Personen, die auch so ein gutes, mittel bis hohes, f├╝nfstelliges Gehalt verdienen kann als Freelancer oder in verschiedenen anderen T├Ątigkeiten. Wenn jemand die Choice machen will, kein Problem. Und du kannst da auch selber was gr├╝nden. Was ich mir nicht vorstellen kann, ist, dass ein deutsches Unternehmen, das eine Teil Remote Policy hat oder sagt, im All Hands vorstellt, das ist Kems Bay Kevin, das ist jetzt unser neuer CMO. Der hat sich hochgearbeitet ├╝ber drei Jahre. Das sehe ich noch ├╝berhaupt nicht, ehrlich gesagt. Dazu musst du in der Zentrale sein, musst Kontakt zum F├╝hrungslevel haben. Kannst du als Grafikdesigner, als Buchhalter oder als Buchhalterin, viele Jobs kannst du bei Remote machen. Und es h├Ąngt nat├╝rlich auch voll von der Firma ab. Es gibt nat├╝rlich Firmen, da ist GitLab vielleicht total pr├Ądestiniert, genau so was zu machen. Und es gibt andere Firmen, da geht es halt gar nicht. Vielleicht braucht man es auch nicht richtig, die muss man nur die richtige Firma finden. Abgesehen davon musst du dir nat├╝rlich dann auf jeden Fall vor Ort, und das wird, glaube ich, einfacher, eine Community aufbauen, um weiter Austausch zu haben, um weiter zu lernen. Ich glaube, nur Remote das gleiche Lerntempo beizubehalten, ist viele mir schwer. Es gibt Leute, die es vielleicht besser k├Ânnen, aber ich finde es insgesamt herausfordernd. Das hei├čt, entweder muss man sich selber Lernziele setzen, eine Programmiersprache lernen oder irgendwie ein Tandem Sprachlernen vor Ort oder Tandem Programmieren lernen vor Ort. Ich glaube, irgendwie muss man sich so eigene Challenges setzen gerade als Freelancer. Oder man braucht sehr anspruchsvolle Chefs. Das hielt ich f├╝r wichtig. Und was ich auch noch sagen k├Ânnte, was das Gute ist, es bilden sich ja mehr und mehr, wenn du jetzt zum Beispiel bei so den typischen klischeehaften St├Ądten nachdenkst, also sagen wir mal Cape Town oder Lissabon, Porto, da bildet sich ja durchaus eine Expert Community. Und ich glaube, es ist nicht unm├Âglich, dass irgendwie eins von zehn Unicorns auch dort entsteht. Also was hindert dich in Kapstadt vor Ort in irgendeiner Firma zu gr├╝nden und zu sagen, ganz ehrlich, wir haben hier Marketingleute, wir haben hier Designleute, wir haben hier Programmierer, wir haben Produktleute.
Das gute Wetter und der Lifestyle.
Genau. Warum nicht dort gr├╝nden?
Achso, ich wollte sagen, was dich hindert, ist das gute Wetter und der Lifestyle.
Ja, ich habe auch ├╝berlegt, wenn ich dort arbeiten w├╝rde, w├╝rde ich wahrscheinlich eher nachts arbeiten. Oder abends oder so. Oder wenn es zu hei├č ist, dann w├╝rde ich auch schei├če arbeiten. Also was ich nicht machen w├╝rde, ist mich mit meinem Laptop in einen Caf├ę setzen, die Touristen nerven und laute Zoom-Calls machen. Das ist die denkbar schlechteste Weise. Ich glaube, es wird schwer, nochmal auf die beschleunigte Karrierelaufbahn zu kommen, wenn du das f├╝r l├Ąnger als ein Jahr machst. Also ein Jahr kannst du das total unbeschadet machen.
Machst du ein, zwei Jahre mit dem MBA, lebe dich aus und arbeite nebenbei, guck, was f├╝r T├╝ren aufgehen. Danach hast du entweder da einen Job oder du hast mit dem Thema abgeschlossen.
Uns kommt nat├╝rlich immer auf die Story an. Wenn du sagen kannst, ich habe eineinhalb Jahre dort gelebt, habe w├Ąhrenddessen remote genau das gemacht und genau das gelernt und das w├Ąre eigentlich in Deutschland nicht anders gewesen, dann ist es vielleicht auch nicht so wild. Aber gleichzeitig wechselst du dann wieder zur├╝ck im Winter?
Nee, du bleibst dann da f├╝r ein Jahr oder zwei.
Aber wie ist der Winter denn da? Also der Sommer?
Nicht so schlimm wie hier.
Nicht so richtig kalt?
Hin und her pendeln, das w├╝rde ich auf keinen Fall machen.
Aber ich w├╝rde im Kopf Leute bewusst oder unterbewusst diskriminieren, die diese Choice getroffen haben. Es kommt auf die Aufgabe an. Es gibt Aufgaben, wo mir das vollkommen egal w├Ąre. Aber wenn jemand irgendwie in Melbourne, Kapstadt und Buenos Aires die letzten zehn Jahre verbracht hat als Freelancer, w├╝rde ich sagen, ist das jetzt nicht zwangsl├Ąufig der n├Ąchste Head of Marketing Kandidatin f├╝r mich. Ich sage, dass Qualifikationen stark daf├╝r sprechen. Wie gesagt, wenn man das alles gut verkaufen kann und gut nachweisen kann, dass man trotzdem ambitioniert ist, trotzdem viel gelernt hat.
Seitdem er die letzten zehn Jahre jede Doppelg├Ąngerfolge geschnitten hat.
Aber wie gesagt, um das ganz klar zu sagen, es muss sich ja auch nicht jeder f├╝r diesen Weg entscheiden. Wenn man einen dieser Digitaljobs macht, die man remote machen kann, hat man vielleicht so viele Skills, mit denen man ein Leben lang einigerma├čen gut verdient wird. Wenn man vielleicht sogar ein bisschen Geld beiseite legt sehr fr├╝h, kann man sogar vielleicht dann sich mit 40 verrenten in Kapstadt, was auch gehen k├Ânnte.
Ja, und ich finde auch, es muss nicht jeder CMO oder CEO oder so werden.
Nee, kann ja auch keiner. Redenrechnen ist auch schwer.
Ja, aber wenn ich mich so umgucke, finde ich, dass viele Leute einen wesentlich besseren Job haben in einer normalen Position und ihr Leben im Griff haben, als jemand, der auf jeder Veranstaltung rumhopst und die ganze Zeit ├╝berarbeitet ist und links und rechts alles versucht zu optimieren.
Was w├╝rdest du, wenn Jana jetzt Kinder bekommt und die sind f├╝nfeinhalb, was w├╝rdest du dann machen? In Kapstadt zur Schule schicken oder dann zur├╝ck nach Deutschland?
Sydney. Also wenn es nur um Lifestyle geht, Leben, w├╝rde ich nach Sydney ziehen.
Und warum? Ich verstehe den Vorteil von Sydney gegen Kapstadt nicht. Magst du Unrecht, Kriminalit├Ąt, Schwarze nicht? Was ist dein Problem?
Ich finde es einfach von der Stadt, Lebensqualit├Ąt mit einem oder anderen.
Ich fahre nicht in Sydney, weil man da wieviel? 17 Stunden hinfliegt oder so. Ich bin den letzten Flug 12 Stunden ohne r├╝ckklappbare R├╝cklehne gemacht und strebe noch einen Schadenersatzprozess gegen Lufthansa an, weil das f├╝r mich die absolute maximale Strafe ist, wenn ich nicht schlafen kann f├╝r 12 Stunden.
Hast du dich wenigstens beschwert?
Ja, ich habe nat├╝rlich das Kabinenpersonal h├Âflich, also erst dachte ich, der Penner hinter mir hat, kennst du, es gibt diese kleinen Dinger, die du da reinstecken kannst, damit der Vordermann, das machen die gar nicht so. Also erst mal ist schon viel Hass in mir aufgestiegen, weil ich dachte, der Typ hinter mir hat meinen Sitz blockiert. Das habe ich dann versucht auszuschlie├čen, indem ich die freundliche Kabinenbegleiterin, die ja gar nicht so freundlich war, gefragt hat mal zu gucken, was mit meinem Sitz nicht stimmen w├╝rde. Nachdem ich das 4 Stunden schon ertragen habe, muss man dazu sagen. Das Schlimme war, ich habe schon eine Reisetablette genommen, das hei├čt, jetzt einfach Fernsehen durchgucken, w├Ąre keine Option mehr gewesen. Mein K├Ârper sackte schon in sich zusammen, nur war kein Platz daf├╝r. Und die hat dann ein bisschen, also das, was ich schon mit der Masse meines K├Ârpers versucht habe zu forcieren, hat sie dann durch heftiges R├╝tteln an der Lehne nochmal, also erst hat sie mir den Knopf gezeigt, da meinte ich, vielen Dank, ich habe was gelernt. Dann hat sie an der Lehne versucht zu r├╝tteln und hat gesagt, nee, geht nicht, dann kann ich auch nichts machen. Sch├Âner 8 Stunden Flug noch, das hat sie nicht gesagt, also das ist mir ein 8 Stunden Flug, aber alles davor. Ja, und dannÔÇŽ
War schade, dass es daf├╝r kein Video gibt.
Ach, und lustig ├╝brigens, ich habe in der gleichen Reihe wie in einer Doppelg├Ąngerh├Ârerfamilie durch Zufall gesessen. Und die haben geschlafen? Ja, auch nicht so gut hatte ich das Gef├╝hl.
Also, falls du da zuf├Ąllig ein Video gemacht hast, schade mir.
Also, mein Aura-Ring hat gesagt, ich habe netto eine Stunde f├╝nf geschlafen in zw├Âlf Stunden und unter dem Einfluss von Antihistaminika.
Echt, sowas nimmst du?
Ich kann insgesamt nicht gut schlafen im Flugzeug, deswegen versuche ich dann die besten M├Âglichkeiten herbeizuf├╝hren. Und ich habe wieder den Fehler gemacht, dass ich im Flugzeug gegessen habe. Ja, das sollte man nicht machen.
Mein Tipp ist, im Flugzeug nicht essen und Filme durchsuchten.
Wenn man nicht schlafen kann. Nicht essen, aber es ist halt ein 12 Stunden Flug und ├╝ber Nacht. Du hast ja um 8 Uhr angefangen und du kommst um 5 Uhr an, das ist sehr schwer nicht zu schlafen. Und die Lufthansa-Displays sind jetzt auch nicht so geil, dass irgendwie die geilstenÔÇŽ Achso, ich h├Ątte mein iPad nehmen k├Ânnen nat├╝rlich. Naja, aber zum Gl├╝ck, das ist so ein bisschen wie bei Geburt. Also, es steht mir nat├╝rlich nicht zu, dass man zu urteilen, wie schwer eine Geburt ist. Aber, dass man h├Ârt, ist es ja auch so, dass man die traumatischen Erlebnisse der Geburt vergisst. Und ich hoffe, dass die sch├Ânen Urlaubserinnerungen mir lange in Erinnerung bleiben. Und die traumatischen Flugerfahrungen ich bald wieder vergesse.
Das sind Pips ber├╝hmten W├Ârter zum Weltfrauentag.
Und zus├Ątzlicher Tipp, noch kein Coldslaw und keine kalten Desserts essen im Flugzeug. Wenn ├╝berhaupt nur was warm gemacht wurde.
Sehr gut.
Und um sich Freunde zu machen mit so einem kleinen Desinfektionsspr├╝her, den Flugbegleiter auf die H├Ąnde spr├╝hen, wenn sie dich anfassen.
Das hast du noch nicht gesehen.
Aber das Flugpersonal ist auchÔÇŽ Naja, es war ein ganz komischer Flug. Ich habe auch das Gef├╝hl, dass die L├╝ftung nicht ging, ehrlich gesagt. Fliegen ist sowieso so eine degenerierte Sache. Du wirst da von 300 LeutenÔÇŽ Eigentlich atmest du die Pupse von 300 Leuten. Wei├čt du was ein Boeing-Belly ist? Es sammelt sich auch mehr Gas einfach im Bauch und Darm ein, wenn du in 10.000 Metern H├Âhe fliegst. Deswegen soll man auch kein Sprudelwasser trinken. Es ist idealerweise stilles Wasser. Dadurch kannst du davon ausgehen, dass alle Leute erheblichen Flatulenz oder Meteorismus erleiden. Und gut, auf die weiteren Konsequenzen m├Âchte ich nicht eingehen. Aber ich w├╝rde mir eigentlich w├╝nschen, dass es so Flugzeuge gibt, wo du am Flughafen in so ein Modul reingeladen wirst. Du kriegst eine Mischung zwischen Sedation und Vollnarkose. Also ein bisschen wie bei der gro├čen Hafenrundfahrt. Du wirst in so ein Sarg-├Ąhnliches Loch geschoben, wo du schon noch mit dem Kopf rausgucken kannst. Aber da wirst du reingeschoben, platt gemacht f├╝r zw├Âlf Stunden. Da passen auch viel mehr Leute in ein Flugzeug. Und dann wachst du nach zw├Âlf Stunden auf und krabbelst da wieder raus. Oder du wirst in einem Luxus-Terminal aus diesem Sarg rausgeholt. Das ist ja nicht viel menschlicher, als was einem sonst gemutet wird, sitzenderweise. Und dieses eklige Essensverzerren und was wei├č ich. Ne? Ja, okay. Ich glaube, das w├Ąre die humanere Art zu reisen.
Also f├╝r dich f├Ąllt Sydney schon mal aus. Jana, ├╝berlegst dir gut. Lass uns ein bisschen Content machen. Ich habe mir chat-spot.ai angeguckt. Hast du schon gesehen, was das ist?
Das ist von HubSpot, habe ich gelernt. Und sie haben zwei AI-Tools entwickelt.
Genau. Und heute release oder gestern.
Ach so. Nach meinem Verst├Ąndnis ist das eine ein Content-Generator-Gen und das andere so eine Art AI-Sales-Assistent. Aber du erz├Ąhlst mir bestimmt, was das wirklich ist.
Also f├╝r chat-spot.ai Alpha habe ich tats├Ąchlich jetzt schon Zugang und kann damit ein bisschen rumspielen. Falls man sich das anschauen m├Âchte, gibt es ein super Video vom CTO, wie er das erkl├Ąrt. Was die gemacht haben ist, die haben OpenAI, also Chat-GPT genommen. Das mit HubSpot verbunden und mit Google Docs. Und somit kannst du dar├╝ber alles machen. Also du machst halt ├Ąhnlich, wie wir es jetzt gelernt haben, halt bei OpenAI gibst du halt dort dann Sachen ein. Und kannst dann so verschiedene Sachen machen, wie sag mir zum Beispiel mal irgendwie, wie viele SaaS-Firmen gibt es in der und der Stadt oder in dem Land oder gib mir mal ein Report. Also alles so Sachen, die du vielleicht mal BI gegeben hast.
Auch mit Chat-GPT machen kann.
Genau, auch mit Chat-GPT, aber halt in Verbindung mit deinen Daten, deinem CRM. Das bedeutet, du kannst auch automatisch eine E-Mail generieren lassen. Also zum Beispiel kannst du an den Kunden...
Verschw├Âren B├Âses und linken Messages am besten.
Ja, also ich finde es ganz gut. Und du kannst halt auch so andere Sachen fragen, also Marketing-m├Ą├čig. Du kannst nat├╝rlich auch Essays und so schreiben. Du kannst jetzt sagen, hey, schreib mir mal ein Essay ├╝ber AI und Podcast-Werbung zum Beispiel. Also ├Ąhnlich die Sachen, die wir vorher schon gemacht haben.
Also ich glaube, wir brauchen halt die zwei Dinge. Also meine Bef├╝rchtung ist direkt, dass ich zehnmal so viel Cold-Call-Anfragen ├╝ber LinkedIn und E-Mail bekomme in Zukunft. Obwohl lustigerweise noch niemand meine echte Adresse hat, sondern die immer noch an die falschen Adressen kommen, die ich dann Catch-all leider trotzdem bekomme. Aber ich glaube, du hast eine von zwei Sachen. Also A, m├╝ssen E-Mails einen Cent kosten. Dann ist 99 Prozent des Spams eh erledigt. Das l├Ąsst sich, glaube ich, aus Netzneutralit├Ąt-Sachen oder so nicht durchsetzen. Aber ich glaube, es w├Ąre aus ├Âkologischer Sicht unheimlich gut, wenn E-Mails Geld kosten. Weil allein das Speichern des ganzen Spams und irgendwelchen Spam-Ordnern oder Papierk├Ârben verwendet unheimlich viel Energie und rechnet nicht rein, also Storage und Strom. Also das w├Ąre eine M├Âglichkeit. Und die andere w├Ąre, dass du eigentlich so eine Art neues SSL brauchst, ein HAI oder was wei├č ich, also ein Human-to-Human-Interface, wo du sicherstellen kannst, dass auf beiden Seiten einer Konversation gerade ein Mensch sitzt. Also dass du zum Beispiel jedes Mal, wenn du ein Send-Button dr├╝ckst, das auf deiner Apple-Maus, ach das w├Ąre es, pass auf, auf deiner Apple-Maus ist ein Fingerprint-Reader. Und nur wenn dieser Fingerprint-Reader das positive Signal, das muss nat├╝rlich alles End-to-End-verschritten sein und so, dann kriegt die Nachricht den Stempel, das ist von einem Menschen. Also die Alternative w├Ąre nat├╝rlich, du musst jedes Mal ein Capture ausf├╝llen, damit das als menschlich gesendet gilt, das ist nat├╝rlich bl├Âd, aber mit dem Fingerprint-Reader auf der Maus oder auf dem Tracking-Pad, k├Ânntest du sagen, im Moment des Sendens kriegt die E-Mail quasi so eine kleine Medaille von einem Menschen abgeschickt. Weil ich habe keinen Bock auf den ganzen Konversations-Spam, der uns droht, wenn jetzt alle Leute diese AI-Outreach-Tool benutzen und irgendwelche Gr├╝nderInnen ihre Fundraising-Requests an 40.000 Angels in der Welt rausschicken mit solchen Tools. Es gibt nur zwei Arten zu l├Âsen. Das eine ist, dass du Kommunikation authentifizierst oder dass du sie nicht kostenlos machst. Und vielleicht gibt es andere L├Âsungen, die mir jetzt noch nicht eingefallen sind, aber ich glaube, wir brauchen eine L├Âsung daf├╝r.
Meinst du, Spam wird so krass, ich hatte es eher aus der SEO-Sicht gesehen, dass ich das Gef├╝hl habe, okay, wie schafft der, dar├╝ber haben wir auch schon mal gesprochen, aber wie schafft es Google jetzt herauszufinden, ob es von der AI geschrieben ist oder nicht. Also ich habe auch den Test gemacht, das andere Produkt ist so ein bisschen ├Ąhnlich wie das, was Notion macht mit AI. Also die haben das auch zusammengebunden und das funktioniert auch ganz cool. Da kannst du einfach sagen, schreib mir ein Draft von einem Blogpost und dann schickt der das. Und was ich gemacht habe, ich habe zweimal den gleichen Demand gegeben, einmal bei HubSpot und einmal bei Notion, wo ja im Hintergrund beides mal dann OpenAI ist. Und sie haben zwei unterschiedliche Texte gegeben, die nat├╝rlich ihre ├ähnlichkeit haben, aber es war schon unterschiedlich. Aber wie ist es jetzt SEO-m├Ą├čig, wenn da jetzt irgendwie drei Modeanbieter nutzen das jetzt alle drei oder drei Modeshops nutzen das jetzt alles drei, um halt Mode-SEO on Page besser zu machen. So, was macht Google dann? Checken die dann, also werden die irgendwann lernen, so hey, zwei von drei schreiben das mit Maschinen?
Also es gibt zwei Probleme, die man unterscheiden muss. Das eine Problem ist, dann kannst du dein Ranking dadurch verbessern und sollte Google dagegen vorgehen. Das halte ich f├╝r das viel kleinere Problem. Weil am Ende ist ja viel wichtiger, ob es f├╝r die Nutzer n├╝tzlich ist oder nicht. Das hei├čt, ob da jetzt ein Quatschtext da unten dran geklebt wurde von der AI, kann Google eigentlich herzlich egal sein, wenn da Suchbegriffe drin sind, f├╝r die die Seite jetzt anf├Ąngt zu ranken, wo die Nutzer aber die entsprechenden Angebote nicht finden auf der Seite, dann wirst du das aus anderen Metriken, aus irgendwie der Verweildauer, der Bounce-Rate, der Abortion-Rate f├╝r die Webseite und so weiter oder der Abortion-Rate, der Search Journeys und so weiter, ganz gut ablesen k├Ânnen. Das hei├čt, da hast du genug Behavioral Signals eigentlich, dass du, ich glaube, so wird das Search in die Richtung gehen. Das hei├čt, dass f├╝r SEO das kein so starker Vorteil sein wird. Ich glaube schon, dass man, wenn man es smart einsetzt, ein paar Arbeitsabl├Ąufe damit effizienter gestalten kann und vielleicht auch die Content-Strategie noch verbreitern kann durch die AI. Ich glaube auch nicht, dass Google das sanktionieren sollte, weil am Ende muss Google messen, ob es f├╝r die Nutzer funktioniert oder nicht. Und immer wenn Google Dinge sanktioniert hat, dann waren es in der Regel hohle Drohungen. Das hei├čt, die Erkennungsrate ist eigentlich nicht gut genug. Also es gibt zu viele Faults Positives. Das hei├čt, die Gefahr, dass Google eine Seite unberechtigt abstraft, w├Ąre relativ hoch, noch mit drei, vier, f├╝nf Prozent im Moment. Das kann sich Google eigentlich nicht leisten. Das andere Problem ist, die Gefahr ist nat├╝rlich, dass Google und andere AIs von AI-generierten Texten lernt. Also dass quasi ein selbstverst├Ąrkender Teufelskreis beginnt, wo AI immer mehr von AI-generierten Texten lernt und irgendwann nicht mehr unterscheiden kann, was sind eigentlich wertvolle Texte, was sind menschliche Orakel, was sind echte Reporter, die Fakten recherchieren oder in Reportagen verbreiten. Weil das sind ja die eigentlichen Datenquellen, die du haben willst, oder wissenschaftliche Aufs├Ątze und so weiter. Und wenn du das nicht trennen kannst, dann hast du ein Problem, weil die AI immer st├Ąrker gegen den Durchschnitt strebt und immer mehr von eigenen Sachen lernt. Da gibt es wahrscheinlich zwei M├Âglichkeiten. Entweder kannst du AI-basierte Texte erkennen. Da ist es dann auch nicht mehr so schlimm, wenn du mal eins zu viel als AI basiert, dann hast du halt einen Fakt auf einer Seite als AI-basiert eingestuft, aber du findest ihn noch mal auf einer anderen Seite als authentisch und dann ist eigentlich egal. Also ich glaube, da w├Ąre ein Faults Negative von drei, vier Prozent gar nicht so schlimm. Um zu sagen, was ist das origin├Ąre Web und was das AI-generierte Web und du willst nur vom Origin├Ąren lernen. Andere M├Âglichkeit w├Ąre, wenn du es nicht detektiert kannst, irgendwann k├Ânnte es so weit sein, dass AI-basierte Texte nicht mehr detektieren kann ausreichend gut. Einfach weil die Prompts vielleicht auch smarter geschrieben sind. Am Ende kannst du ja so ein, wie hei├čt die Lernform, wenn du gegen eine andere AI arbeitest, ich glaube Adverse Neural Networks oder so, also du kannst ja eine AI darauf zu trainieren, eine gute Antwort zu geben und dabei nicht als AI erkannt zu werden. Also du kannst re-engineeren, wenn du wei├čt, wie die Erkennung funktioniert oder was erkannt wurde, l├Ąsst du eine AI einen guten Output geben und l├Ąsst gleichzeitig den Output optimieren, optimiere den Output au├čerdem darauf, dass er nicht aussieht wie von einer AI generierten Web. Und k├Ânntest so ein Wettrennen zwischen AIs starten. Da w├╝rde am Ende dann wieder Rechenpowerchips und sowas entscheiden, wer gewinnt.
Das ist ganz geil. In der Notion AI Demo zeigen sie das mit schreibe den Text, aber selbstbewusster. Also hast du halt einen Task von deinem Chef, deiner Chefin und du sagst, ja, den Part finde ich noch nicht so gut. Ich glaube, wir k├Ânnten das schaffen, wird dann zu, also bis Ende des Jahres schaffen wir.
Genau. Und du kannst halt sagen, variiere die Absatzl├Ąnge mehr, benutze mehr Worte, klinge nicht so wie eine AI mehr oder weniger. Und dann kannst du die gegeneinander lernen lassen. Und wer auch immer mehr Rechenzeit, was bessere Transformatorenmodelle hat, gewinnt dann eventuell den Kampf. Gehen wir mal davon aus, dass Google diesen Kampf eventuell nicht gewinnen wird. Dass AI-Techs so gut werden, dass Google sie nicht mal mehr mit 80 oder 70% Wahrscheinlichkeit identifizieren kann. Dann musst du eigentlich wieder auf ein Trust-basiertes System umsteigen, so was wie PageRank. Dass du sagst, wir labeln gewisse Seiten als Seed Pool von Seiten, die wir vertrauen. Und je n├Ąher andere Seiten an diesen Seed Pools dran sind, desto mehr Vertrauen wiegen. Also fr├╝her waren das die Ivy League Universit├Ąten, also Stanford oder Harvard oder Regierungsorganisationen, die NASA, Cityprogramm, irgendwie so was. Das kann man sagen, oder gro├če Tageszeitungen auch. Dass man deren Informationen mehr vertraut. Das wird aber wahrscheinlich relativ schnell wieder aufgel├Âst werden, weil diese Systeme kannst du relativ gut umgehen, indem du, wir kennen das alles, Parasite Hosting oder Co-Content Creation. Also als jemand, der sich eine Subdomain auf einer Zeitung bucht, auch schwer damit umzugehen. Genau. Also wie kamen wir jetzt darauf?
Ich habe angefangen, dir ein bisschen ├╝ber Chatspot.ai zu beziehen.
Ach so, deswegen brauchen wir die Identifikation von origin├Ąren menschlichen Inhalten. Und gerade in der Kommunikation, glaube ich. Also bei SEO sehe ich das Problem relativ wenig, ehrlich gesagt. Weil am Ende liefern die Feedback-Signale, zumindest bei oft gesuchten Seiten, wie man den Longtail behandelt, ist nochmal ein bisschen komplizierter. Aber ansonsten hast du eigentlich genug humanes Feedback, was du auswerten kannst. Da ist es relativ egal, ob der jetzt der Text ist oder nicht. Als Beispiel nehme ich immer, wir hatten mal, ich will nicht sagen, welche, aber eine gro├če Webseite, auf der nicht ein zusammenh├Ąngender Satz war. Und die hat f├╝r viele E-Commerce-Terms sehr gut gerankt. Also es verstand au├čer einem Impressum nicht ein zusammenh├Ąngender Satz auf der ganzen Seite. Und trotzdem hat sie sehr gut gerankt. Weil f├╝r gewisse E-Commerce-Anwendungen ist einfach vollkommen egal. Also ganz ehrlich, wenn du ein rotes Kleid kaufst, der Schei├č-Beschreibungstext, der hilft mir ├╝berhaupt nicht bei der Auswahl. Ich will wissen, was f├╝r ein Stoff das ist. Also nicht, dass ich oft rote Kleider kaufe. Also sagen wir mal, whatever. Ich bin jetzt mal sympathisch und versuche mich reinzusetzen. In eine Frau, die ein rotes Kleid kauft. Oder Mann, auch M├Ąnner k├Ânnen rote Kleider kaufen. Kein Problem damit. Was?
Jan, du kannst das Video, wo Pip hier gerade in seinem roten Kleid sitzt, schon gerne ver├Âffentlichen.
Also was ich sagen wollte, ist, was ist da wichtig, ob das irgendwie Polyester oder Baumwolle ist. Welche Gr├Â├če es ist, wie gro├č es ist, wie es ausf├Ąllt, das ist es. Aber ich will nicht die Geschichte, die Wikipedia-Geschichte von Kleidern haben. Oder was f├╝r Wascheigenschaften der Stoff hat. Das hat inzwischen jeder Mensch auch kapiert, ob man Baumwolle oder Polyester lieber mag.
Ich finde es ganz cool als neues Interface. Ich meine, das CRM ist ja jetzt schon irgendwie gewachsen. Und das jetzt einfach mit Suchbegriffen zu f├╝ttern, finde ich ganz schlau als Use Case. Aber du hast nat├╝rlich die Gefahr, dass es noch mehr E-Mails gibt. Aber zur├╝ck zu deiner Fingerabdruck-Idee.
Aber die Frage ist, lass uns nochmal eine Art Extremum f├╝hren. Also du wachst morgen auf, das Tool wird widely available. HubSpot launcht das f├╝r jeden. Inzwischen gibt es Leute, die das selber in so No-Code-Manier mit IFT, Zapier und Google Docs, Linkedin selber bauen. Und morgen wachst du auf, du hast 200 Sachen in der Inbox. Ich glaube, du brauchst ein System, das Dinge nach oben sortiert, die von verifizierten Kontakten kommen. Und die irgendwie gesagt haben, w├Ąhrend ich das hier getippt habe, es kann ja die Tippgeschwindigkeit, wobei das kannst du auch wieder mit AI manipulieren, aber ich glaube, ein Fingerprint ist echt schon das Beste.
Kannst du den Fingerprint nicht machen, indem du antwortest und sagst, beantworte diese Frage und ich lese deine E-Mail? Das w├╝rde noch mehr... Verstehe ich nicht. Naja, also du kriegst 200 E-Mails heute Morgen fr├╝h in deinem Postfach. Und du willst sehen, welche von diesen 200 E-Mails sollst du wirklich lesen?
Welche wurden nicht ├╝ber eine API abgeschickt, sondern durch einen Mensch, der das selber getippt hat, also in einer menschlichen Tippgeschwindigkeit. Also Tippmuster kannst du eigentlich als Fingerprint nutzen, ob es Mensch ist oder nicht. Das kann man, wie gesagt, immer simulieren, wenn man sich schlau anstellt. Aber das ultimative Signal ist irgendwas biometrisches. Also dass deine Webcam deine Iris scannt oder deine Maus deinen Fingerprint scannt. Und nur dann, wenn der Senden-Button in dem Moment, so wie du heute, wenn du die Zahlung best├Ątigst auf dem iPad, macht sie auch ein Face-Scan. Nat├╝rlich kann mir trotzdem jemand das in ein Fenster schreiben. Und dann muss ich halt 500 Mal, aber ich muss dann immer noch 500 Mal senden dr├╝cken. Und allein das w├Ąre schon eine Begrenzung.
Nein, dein Produkt ist das. Alle E-Mails, die an dich kommen, kriegen ein Auto-Reply und m├╝ssen dann irgendwo in die Kamera gucken. Und nur wenn das stattgefunden ist, sind die E-Mails f├╝r dich lesbar.
Ja, aber das verstehe ich. Das ist auch eine L├Âsung. Dass du sagst, du musst sie im Nachhinein nochmal verifizieren. Also dass der Empf├Ąnger eine Verifikation anfordert. Aber das ist noch mehr E-Mail-Verkehr. Und das ist nicht banal. Also E-Mail-Verkehr erzeugt... Ich guck jetzt mal hier.
Mehr CO2 oder weniger CO2 als die Modeindustrie, die mehr verbraucht als alle Schiffe und alle Flugzeuge in der Welt.
Also sch├Ątz mal, was der durchschnittliche CO2-Footprint einer E-Mail ist. Keine Ahnung. Wie viel Milligramm CO2 oder Nanogramm oder Mikrogramm oder was auch immer du glaubst.
Ich kann mir da noch nicht mal irgendwas vorstellen. Hast du irgendeinen Vergleichswert? 100 E-Mails gleich ein Toastbrot?
Also mach mal ein Blatt Papier. Blatt Papier CO2. Kann nat├╝rlich CGPT, aber kann Google schneller. Also ein Blatt Papier verursacht 5 Gramm CO2. Steht hier. Unbedruckt nat├╝rlich erst mal. Was verbraucht ein E-Mail glaubst du? Und das ist nicht mal das ewige Speichern.
Ein Zehntel davon.
Ja genau. 0,3 Gramm. Aber 10 E-Mails sind ein Blatt Papier von CO2. Und da ist das Speichern glaube ich noch nicht dabei. Wenn es eine lange E-Mail ist, that takes 10 minutes to write and 3 seconds to read, sind es schon 17 Gramm CO2. Und im Anhang sind es 50 Gramm. Also 10 Mal so viel wie die Produktion eines Blatt Papiers. Eigentlich, wenn du ├╝berlegst das. Ich gucke jetzt mal hier in meinen Papierkorb. Sind 340.000. Das ist nur der Papierkorb. Also was habe ich gesagt? 5 Gramm ist ein E-Mail. Nein, 0,5 Gramm. 0,3. 0,3 mal 340.000. Und das ist nur Papierkorb. Also ich gucke jetzt mal ganz schnell andere Ordner. Der n├Ąchstgr├Â├čte ist 40.000. Junk E-Mails 32.000. Die sind alle gespeichert. Dann Posteingang der einzelnen Jahre so nochmal 20.000. Naja, machen wir 500.000. Mal 500.000 sind nur 150 Kilogramm. Nur 150 Kilogramm. Aber immerhin. Es gibt bestimmt Leute, die schlimmer drauf sind bei ihren E-Mails. Oder auch nicht so schlimm. Naja, ich bin f├╝r die E-Mail-Steuer. Sowieso. Wir brauchen ja mehr Steuern. Ich bin prinzipiell nicht f├╝r mehr Steuern. Aber wir m├╝ssen dieses E-Mail-Problem irgendwie l├Âsen. Vor allem, weil ich keine E-Mails haben m├Âchte.
Einfach mal delete all. Oder neue Inbox.
Das kommt das n├Ąchste. Die Tools bald sehr gut daran werden, Telefonnummern zu raten. Oder E-Mail-Adressen noch besser rauszufinden. Eigentlich wollten wir schon durch sein mit dem Podcast.
Um das abzuschlie├čen. Ich tue die Vorstellung vom CTO in die Show Notes. Ich fand das echt ganz gut gemacht. Man merkt so richtig, wie der richtig Lust hat, an diesem Produkt zu arbeiten. Das kommt, glaube ich, ganz gut r├╝ber. Mal schauen, was wir noch so haben. Aber man sieht jetzt so die Welle. Snapchat hat es ja ├Ąhnlich gemacht. Du siehst jetzt, wie alle mit dem Tool arbeiten. Oder mit der API arbeiten. Und dann verschiedene Use Cases ausmachen. Das war schon ein kleines Highlight der Woche.
Was hast du uns f├╝r Earnings mitgebracht? Apropos Highlight der Woche. Ein Highlight der Woche waren sicherlich die Earnings von SEA Limited. Genau, die Aktie musste ich nur verdoppeln.
Dann ist sie auf dem Wert, auf den du mich da reingeschnackt hast.
Hast du die gekauft? Na klar. Aber die sind heute 20% hoch gegangen oder so. Hast du mal geschaut?
Die muss ich jetzt noch verdoppeln.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung. Keine spezifischen Kauf- und Anlageempfehlungen. Keine Anlageberatung, keine Rechtsberatung, keine Steuerberatung und auch keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Die Verantwortung f├╝r solche Trades liegt bei euch. Philipp und Philipp haften nicht vor eure Verluste. Philipp und Philipp und Philipp k├Ânnen die Risikodisposition der H├ÂrerInnen nicht einsch├Ątzen. Ihr entscheidet selber, was ihr kauft und tragt daf├╝r auch die Verantwortung. Alles k├Ânnt ihr auch nochmal unter doppelg├Ąnger.eu slash disclaimer nachlesen.
Warum ist die so abgegangen?
Also wir wissen, dass SEA Limited ist eine Firma, die drei Gesch├Ąftszweige hat. Digital Entertainment, E-Commerce und Fintech. Ist so ein bisschen wie das Amazon von S├╝dostasien. Also die L├Ąnder, in denen sie aktiv sind, sind Vietnam, Indonesien, Malaysia, Philippinen und so weiter. Wir wissen, dass das digitale Entertainment, also Gaming-Gesch├Ąft, einfach gesagt, sehr gelitten hat unter Verboten in China oder Regulierung in China, dass Kinder da weniger Zeit am Handy verbringen d├╝rfen und weniger spielen sowieso. Deswegen ist da der Umsatz um 33 Prozent gesunken gegen├╝ber dem Vorjahr. Wir sehen auch, dass der Umsatz mit eigenem Handel um 16 Prozent runtergeht. ├ähnlich wie bei Amazon handelt sie weniger selber. Wir wissen auch, dass in den vergangenen Quartalen SEA Limited im Schnitt immer rund 500 Millionen Verlust gemacht hat pro Quartal. In den letzten zw├Âlf Monaten zwei Milliarden Verlust insgesamt. Und in diesem Umfeld, wo sie die Gaming-Einnahmen einbrechen und ihr Eigenhandel runtergefahren wird, haben sie einen ├ťberraschungsgewinn von fast 350 Millionen plus operatives Ergebnis gemacht. Und zwar, weil einerseits ihr Marktplatzgesch├Ąft weiter mit 50 Prozent w├Ąchst. Das war im Vorjahr fast noch Verdreifachung, die man da gesehen hat. Aber immerhin 50 Prozent davon konnten sie halten. Also Treiber ist der starke R├╝ckenwind in S├╝dostasien, Emerging Markets, schnell wachsende Volkswirtschaft nat├╝rlich und E-Commerce. Dann durchdringt weiter den Markt. Und vor allen Dingen haben sie aber ihre Kosten brutal runtergefahren. Also die Kosten wachsen nur noch mit zwei, also sie sinken sogar gegen├╝ber dem Vorjahr um 23 Prozent, weil man vor allen Dingen beim Marketing krass gecuttet hat. Die Marketingausgaben im Weihnachtsquartal gehen von 1,2 Milliarden letztes Jahr auf 470 Millionen runter. Das sind minus 61 Prozent, mehr als eine Halbierung. Und dadurch werden sie ├╝ber Nacht durch 600 Millionen, erreicht gar nicht, 700 Millionen Einsparungen, werden sie ├╝ber Nacht profitabel, machen 340 Millionen plus jetzt operativen Gewinn. Die sparen auch ein bisschen bei General und Admin steigt noch langsam. R&D wird sogar zur├╝ckgefahren offenbar, also Forschung und Entwicklung. Massive Sparprogramme. Und was jetzt passiert ist, dass wie gesagt das E-Commerce insgesamt 50 Prozent w├Ąchst, das Umsatz insgesamt w├Ąchst nur noch mit sieben Prozent. Das ist nat├╝rlich weit weniger als man dachte in der Vergangenheit, aber umfeldgem├Ą├č ist es ein gutes Wachstum und vor allen Dingen, wie gesagt, sie haben bewiesen, dass sie einfach, weil sie es wollen, profitabel werden k├Ânnen. Und man muss sich auch mal fragen, wie effizient diese Marketingausgaben waren, wenn du einfach 700 Millionen cutten kannst und der Umsatzr├╝ckgang, also wenn es keinen Umsatzr├╝ckgang gibt, sondern man trotzdem gegen├╝ber dem Vorjahr noch mit sieben Prozent w├Ąchst und die Umsatzverlangsamung gar nicht so stark ist, dann war das nat├╝rlich die Schlie├čung von M├Ąrkten. Man ist aus ein paar M├Ąrkten rausgegangen. Und so kommt es zu diesem ├ťberraschungsgewinn. Cashflow ist, Sekunde, ich glaube, ist auch positiv das erste Mal im Q4. Fast zehn Prozent des Umsatzes ist positiver Cashflow. Operative Marge ist im Moment auch drum, zehn Prozent. Adjusted EBITDA ist 14,4, ist aber Quatsch, m├╝ssen wir nicht drauf achten. Die Marketingrate ist von 38 Prozent im Vorjahr auf nur noch 14 Prozent runter, also stark verbesserte Marketingquote. Und deswegen legt die Aktie um 20 Prozent zu. Nicht mag man nat├╝rlich, dass es nur noch mit sieben Prozent w├Ąchst beim Umsatz. Der E-Commerce-Umsatz war mit 50 Prozent. Aber die Profitabilit├Ąt, das gibt nat├╝rlich Optimismus, dass man sich nicht neu refinanzieren muss, dass man mit dem Cash weiter auskommt, Cashflow positiv ist. Und auf einem guten Weg ist, Wachstum und Profitabilit├Ąt hinzulegen. Das war absolut ├╝berraschend, h├Ątte niemand mitgerechnet.
Bei uns war hier, Discord steht auf den ersten Blick gut, aber GMV negativ, Year-over-Year, hei├čt Wachstum nur durch Anstieg der Take-Rate. Genau. Und das andere ist, dass Sie das GMV wohl jetzt nur noch j├Ąhrlich reporten werden. Da ist eine rote Flagge hier als Emoji.
Ja, also dass ein Anstieg der Take-Rate das wahrscheinliche Resultat ist, ist richtig, dass man mehr Leistung verkauft bei gleichem GMV. Warum man das jetzt nur noch j├Ąhrlich reportet, vermutlich weil man nicht will, dass im Markt so gut die Take, obwohl es wird ja trotzdem bekannt, die Take-Rate dann. Aber es w├Ąchst halt auch einfach nicht.
Was hast du uns auch mitgebracht?
Prinzipiell ist es immer nicht so gut, wenn Sachen nicht mehr weiter reported werden. Das stimmt schon, das deutet auf Probleme hin. Und Top-Line-Wachstum wird nat├╝rlich jetzt weniger sein. Aber wie gesagt, insgesamt wachsen sie noch, obwohl sie fast zwei Drittel des Marketings eingestampft haben. Das ist eigentlich eine gute Richtung. Und vielleicht k├Ânnen sie jetzt, wo die krassen Wachstumsm├Ąrkte geschlossen sind, k├Ânnen sie auch wieder vielleicht effizienter wachsen in ihren Kernm├Ąrkten in S├╝dostasien. Dann haben wir noch Squarespace hat reported. Das ist letztlich so ein Website-Builder-Web-Posting-Anbieter. Das machen wir vielleicht ein bisschen schneller. Das ist nicht die superrelevante Firma. Die wachsen wieder leicht beschleunigt mit zehn Prozent nach zuvor nur noch acht Prozent. Ich glaube, du kannst mal nachgucken. Ich w├╝rde denken, dass die Positiv aufgenommen worden sind, die Earnings.
Bis zu zw├Âlf Prozent. Unfassbar. Aber wie k├Ânnen die denn noch wachsen? Diese ganzen Mumps und Pups, Chops. Wer nutzt die das denn?
Also ich denke, die hatten so einen R├╝ckschlag nach den Top-Zahlen. W├Ąhrend Covid sind sie 30 Prozent gewachsen. Das macht Sinn. Dann sind sie auf acht Prozent runter, weil jeder, der eine Website wollte, eine hatte. Und jetzt kommt wieder ein bisschen Schwung rein. Oder vielleicht auch Preiserh├Âhungen, die sie durchsetzen. Wir k├Ânnen mal gucken, was das Kundenwachstum ist. Apu ist sieben Prozent gewachsen. Also der Umsatz pro Kunde ist auch schneller gewachsen dieses Quartal. Die Kundenanzahl, Subscriber, ist nur um drei Prozent gewachsen. Ob man es jetzt Preiserh├Âhungen nennt oder mehr Features verkauft, so tief bin ich jetzt nicht eingestiegen. Aber es wird langsam besser.
Das Hosting bei denen ist ja so g├╝nstig, dass du es einfach laufen l├Ąsst.
Magic Number auch wieder auf 0,7 hoch. Auch sehr gut. Das ist wieder im gr├╝nen Bereich. War es zwischenzeitlich nicht. Und sie sind theoretisch profitabel. Sie haben eine einmalige Impairment Charge von 225 Millionen. Deswegen sind sie jetzt fast 200 Millionen im Minus. Aber Impairment ist eine Abschreibung auf den Unternehmenswert von irgendwelchen Akquisitionen. Das hei├čt eigentlich w├╝rden sie ungef├Ąhr 30 Millionen im Plus sein. Nach Gap, also inklusive aller Sharebase Compensation, Cashflow Marge ist sogar 17 Prozent positiv. Durchs gesamte Jahr rund 20 Prozent. Wula 40 schaffen sie nicht ganz, aber es ist eine solide Firma. Und ich sch├Ątze mal, Sekunde, ich w├╝rde mal was, vielleicht 3, 4, 4 mal Umsatz. Oder was w├╝rde man daf├╝r zahlen? 3,84. Forward PE 43, also KGV 2023 ist 43. G├╝nstig ist es nicht, aber Sekunde, ich muss mal gucken, die Kostenverbesserung. Eigentlich treten sie kostenm├Ą├čig auf die Bremse, also gehen Richtung Nullwachstum. Und der Umsatz w├Ąchst weiter mit 10, das hei├čt die Profitabilit├Ąt m├╝sste sich weiter verbessern. Dann verbessert sich auch das KGV relativ gesehen. Cashflow ist sowieso positiv. Und von der Gr├Â├če, also haben nur weniger als eine Milliarde Umsatz. Auch ein ├ťbernahmekandidat f├╝r Wix hat selber Probleme. Wix ist glaube ich kleiner, w├╝rde ich vermuten. Sekunde.
K├Ânnten die vier Player sich nicht einfach zusammen kaufen? W├╝rde das Sinn machen?
Wix ist ein bisschen kleiner, ein bisschen gr├Â├čer.
Also was gibt es denn alles? Wix, Squarespace, Jimdo ist wahrscheinlich viel zu klein.
Wen gibt es noch? Du willst so ein bisschen Differenzierung wahrscheinlich. Wenn du die alle wirklich verschmelzen w├╝rdest. Wir k├Ânnten sie zusammenlegen und einfach mehr Markenstrategie weiterfahren. Und dann die zentralen Services, also dass dann doch alle auf dem gleichen Rechenzentrum sind. Das ginge schon.
Eigentlich m├╝sste einer von denen doch jetzt auch so ein Chatding bauen. Dass du einfach sagst, ich will eine Webseite f├╝r meinen Blumenladen und hier, Bau.
Ja, mach die ein bisschen gr├╝ner. Ich will keine Faxnummer, sondern so. Das ist Website Builder AI basiert. Das ist glaube ich ein gutes Produkt. Aber fast ein bisschen zu simpel, hat keine Modes. Also es wird am Ende jeder Hoster bauen, glaube ich. Es ist schwer, wo sind die Modes, die Burggr├Ąben, wie kannst du das verteidigen, das sehe ich nicht. Das kann halt jeder bauen. Aber es wird ein Standardfeature, was du glaube ich bauen kannst. Dass du sagst, baue mir eine Fleischerei, eine Gastronomie, eine Floristenseite, eine Yoga-Kursseite. Und dann kannst du sagen, mach mal einen Lotus dahin oder mach mal den Mut ein bisschen chilliger. Das wird wahrscheinlich genug was geben, wenn es nicht schon gibt.
Hier sind f├╝nf URLs, die mir gefallen. Ich will so eine Seite f├╝r meinen Blumenladen.
Apropos, wo wir dar├╝ber schon reden. Es gibt ein lustiges Produkt, das habe ich auf Twitter gefunden. Ich glaube, das wurde mir zugeschickt sogar. Von Danny Post. Ich packe es mal in die Show Notes. Also, dieser Twitter-User sagt, nach Monaten von Arbeit ist das Produkt endlich da. Es hei├čt Deep Agency und es ist ein AI-Fotostudio und Modeling-Agency. Und er erkl├Ąrt, es ist einfach gesagt, du kannst dir zum Beispiel f├╝r Kleidungsbilder, Katalogbilder von der AI Modelbilder. Du kannst einen Hintergrund festlegen, du kannst das Model sagen, du m├Âchtest blond, leicht ├╝bergewichtig oder schwarz, sportlich. Was auch immer, wir jetzt nicht irgendwelche Klischees aufrufen. Letztlich kannst du dir ein Model w├╝nschen und die Klamotten, ich wei├č nicht, ob man die selber draufh├Ąngt, ob man die hochladen muss. Das w├Ąre nat├╝rlich die Hauptanwendung eigentlich f├╝r Katalog-Shootings oder E-Commerce-Bilder. Und es ersetzt tats├Ąchlich eigentlich ein Fotostudio und die Modelagentur. Und das ist, glaube ich, der einfachste Weg. Also, warum w├╝rde noch irgendjemand daf├╝r zahlen, ein menschliches Modelkleidung tragen zu lassen, wenn die einzige Qualifikation eigentlich sozusagen Sch├Ânheit und Posen ist? Das kann definitiv eine AI l├Âsen. Das hei├čt, dass das Standard-Katalog- oder E-Commerce-Model, was einfach an der, an dem oder der Kleidung gut aussieht, ich glaube, die werden einen schweren Job haben in Zukunft. Das hei├čt, wenn du nicht irgendwie einen Fame-Aspekt oder so an dir hast, der zus├Ątzliche Reichweite bringt oder irgendeine Art von Originalit├Ąt oder dass Leute der Marke dadurch mehr Credibility zumessen, dann wird es schwer f├╝r dich als Model. Also das absolut durchschnittliche Model, das Katalog-Model, dessen Tagwerk ist dadurch extrem bedroht.
Tja, nicht schlecht. Ich spiele gerade mit rum. Klass.
So, dann machen wir mal Earnings weiter. Was haben wir noch? Gesetzscaler k├Ânnen wir noch nachholen. Gesetzscaler Cyber Security, ein ehemals schnell wachsendes Cyber Security Unternehmen. Letztes Jahr so rund 62% gewachsen. Dieses Jahr immerhin noch ├╝ber 54% jetzt auf 52% runter. Also es wird ein bisschen langsamer beim Wachstum. Die Kosten wachsen aber nur mit 30%. Die haben sie eigentlich gut im Griff. Die operative Marge ist noch negativ, aber sollte sich dadurch verbessern, dass der Umsatz weiter w├Ąchst und die Kosten langsamer wachsen. Cashflow sowieso schon positiv, aber der Ausblick war, glaube ich, nicht so gut. Sekunde, ich muss mal gucken, aber ich glaube, die wurden eher schlecht aufgenommen, die News. Genau, sind 11% runter, weil man ein besseres Ergebnis erwartet hat. So ganz schlecht finde ich die Ergebnisse eigentlich nicht. Vielleicht h├Ątte man bei den Kosten auch aggressiver sein k├Ânnen, aber minus 17% Marge bei 50%, 52% Wachstum finde ich jetzt nicht so schlecht, aber sie rechnen eben langfristig mit noch weniger Wachstum und das mochte man wahrscheinlich nicht. Der Aufnahmebeweis ist auch nur noch 0,55, das ist nicht perfekt. Ansonsten verbessern sich aber viele Kennzahlen, Marketingausgaben gehen relativ zum Umsatz runter. Die NRA ist mit 125% noch relativ hoch geblieben, das ist sicherlich gut. Und die Branche hat immerhin R├╝ckenwind. Da ist jetzt die Frage, wo die Bodenschwelle des Tales ist. Schafft man es ├╝ber 50 zu bleiben oder geht es jetzt auch auf 30 und langsamer runter beim Wachstum? Da wartet man jetzt sicherlich ab. Dann haben wir noch Okta, das ist ebenfalls SaaS Identity Solutions machen Okta. Also damit nicht jede Firma den Kunden-Login und die Nutzerverwaltung selber bauen muss, bietet Okta das an. Hat nat├╝rlich sehr stark vom Internet-Boom der letzten Jahre profitiert und zwischenzeitlich 60% gewachsen, jetzt auch auf 33 runter. Kosten wachsen aber nur mit 10%, machen sehr gute Kostenkontrolle, sind noch 30, 31% negativ. Aber es verbessert sich, wie gesagt, da darf der Umsatz jetzt nicht zu langsam wachsen. Aber prinzipiell sind sie wieder in der Rule of 40 drin, insbesondere weil der operative Cashflow 15% positiv war im Q4. Und Magic Number verbessert sich langsam auch wieder. Eigentlich ein gutes Infrastrukturunternehmen, aber w├Ąchst jetzt eigentlich mit minus 31% Marge und nur noch 33% Wachstum. Da dauert es nat├╝rlich ein bisschen, bis sie in die gr├╝nen Zahlen reinkommen.
Und sonst?
Dann gab es News von Stripe. Stripe war das mega, also zusammen mit ByteDance vielleicht das mega Decacorn oder inzwischen Centicorn oder was hei├čt das, wenn die 100? Schon wieder vergessen. Hektacorn? Centicorn glaube ich. Also die letzte Public Valuation war glaube ich 95 Milliarden bei der letzten Fundraising-Runde von Stripe. Danach sind sie im Private, ist schon nicht Public. Also die letzte Venture-Runde quasi, die sie geraced haben im privaten Markt, war 95 Milliarden, auch auf einer 95 Milliarden Bewertung, die ├Âffentlich geworden ist. Danach gab es aber in Secondary Markets Leute, die bis zu 200 Milliarden Bewertung bereit waren zu zahlen, um Anteile von Stripe zu bekommen, damit sie in der Linke im Profil schreiben k├Ânnen, dass sie Stripe Investor sind. Haben sie das gemacht, dann h├Ątten sie jetzt ein Viertel der Bewertung, Entschuldigung, drei Viertel der Bewertung verloren, weil inzwischen musste Stripe die eigene Bewertung auf 50 Milliarden anpassen. Einfach weil das Fundraising-Umfeld sehr schwer ist. Stripe macht Payment Solutions, das hei├čt sie leiden nat├╝rlich auch mit unter der E-Commerce, abflauenden E-Commerce Konjunktur. Mit Payment kann man immerhin ganz gut Geld verdienen, aber trotzdem gibt es hier einen erheblichen Cut, wahrscheinlich weil sie langsamer wachsen und das Umfeld sich insgesamt ge├Ąndert hat. Zinsen, Inflation, wir kennen es alles. Man muss dazu sagen, was hei├čt das, wenn die Bewertung sinkt, dass man mehr verw├Ąssert wird, als man will bei der n├Ąchsten Runde. Ich glaube sie m├╝ssen vier Milliarden aufnehmen oder so, also w├Ąren dann fast 10 Prozent verw├Ąssert. Das ist insofern aber nicht so schlimm, also bl├Âd ist es, wenn du vorher wirklich auf 200 Milliarden oder auch 100 Milliarden investiert hast nat├╝rlich. F├╝r die Collison-Br├╝der, die Gr├╝nder, ist es insofern nicht so schlimm, dass Stripe insgesamt, um auf diese 95 Milliarden Bewertung vorher zu kommen, nur zwei Milliarden aufgenommen hat. Also sie haben wirklich hom├Âopathische Dosen an Kapital aufgenommen. Sie haben 110 Investoren und da wurde ihnen aber unterstellt, dass sie auch einfach Investoren aufnehmen, damit die nicht in andere Payments zu tun haben. Das hat sich der Boll CEO immer unterstellt, Stripe nimmt jeden Investor auf, damit er Konflikt ist und nirgendwo anders investieren kann im Payment-Bereich. Also sie haben rund 110 Investoren, aber sie haben nur rund 2,2 oder 2,5 Milliarden Dollar aufgenommen. Sie wurden minimal verw├Ąssert, sofern sie nicht ganz am Anfang sehr viel aufgenommen haben. Haben wirklich mit kleinen dreistelligen Billionen Betr├Ągen sich da auf diese Bewertung hochgearbeitet, ohne viel Verw├Ąsserung. Ich w├╝rde vermuten, die Gr├╝nder k├Ânnten mehr als die H├Ąlfte der Firma noch besitzen, wenn sie es wirklich schlau gemacht haben. Das h├Ąngt ein bisschen davon ab, wie viel am Anfang verw├Ąssert wurde. Muss man vor allen Dingen schauen, wie man f├╝r die Mitarbeiter die ESOP-Stripe-Prices anpasst, weil die im Zweifel st├Ąrker darunter leiden als die Gr├╝nder vielleicht in diesem Fall. Dann haben wir noch deutsche Earnings, haben wir ganz vergessen. Und zwar HelloFresh und Zalando. HelloFresh w├╝rde ich mal ein bisschen schneller machen. Die lagen im Q3, was nicht untypisch ist, unter dem Vorquartal, aber noch ├╝ber dem Vorjahr. Jetzt schrumpft man das erste Mal im Vorjahr von 7,22 auf 7,1 Active Customers, aber das Revenue steigt. Das hei├čt pro Kunde machen sie mehr Umsatz, 19% mehr Umsatz. Das Revenue steigt um 19%. Das hei├čt, dass sie die Average Order Value erh├Âht haben und die Frequenz pro Kunde. Order per Customer ist leicht hochgegangen, Average Order Value ist signifikant hochgegangen mit 19%, aber es werden gerade nicht mehr Kunden, das muss man auch dazu sagen. Von daher waren die Ergebnisse nicht so schlecht. Adjusted Ebitda wollen wir eigentlich ignorieren. Das sieht man noch. Fulfillment Kosten wachsen nur mit 11%, unterdurchschnittlich, das ist nat├╝rlich gut. Procurement w├Ąchst so schnell wie das Revenue, also man kann die Rohmarge einigerma├čen gleich halten. Marketing w├Ąchst mit 37,5% schneller als das Revenue. Und so, deshalb wollen wir das Ergebnis trotzdem besser. Wo haben sie denn gespart? Achso, bei Fulfillment sind sie effizienter geworden, wenn ich das richtig habe. Und so verbessert sich das Ebitda. Und Ebit ganz leicht gegen├╝ber dem vorher, aber man sieht auch hier ganz klar, dass es Grenzen des Wachstums gibt bei dem Modell inzwischen. Und dann machen wir noch Zalando.
Moment, eine Frage habe ich dazu noch. Hast du mir nicht auch irgendeine Kokosmilch News heute Morgen geschickt?
Achso, das war so ein bisschen unwiderlich. Also Sekunde, das muss ich nochmal...
Also ich habe hier von Axi, du hast mir ein Screenshot geschickt. Also ich wei├č nicht, ob das real ist oder deepfake. Aber das HelloFresh stopped selling Kokosnussmilch, weil sie Monkey Labor Allegation haben. Also haben die die Affen genutzt, um die Kokosn├╝sse darunter zu holen? Oder was ist die Story da?
Ja, also es wurde bei der Herstellung einer Kokosnussmilch, die sie aus Thailand importiert haben, wohl herausgefunden, dass es Monkey Business ist. Also ├äffchen wurden offenbar trainiert worden, um die Kokosn├╝sse zu ernten. Ich wei├č nicht, wie sie sie ansonsten weiterverarbeiten sollten, aber ich hoffe, dass sie nur geerntet haben. Was ├╝brigens ein sehr gef├Ąhrlicher Job ist, von daher vielleicht gar nicht so bl├Âd. Da gab es jetzt gro├če Aufschreie, weil es offensichtlich gesellschaftlich akzeptierter ist, irgendwie eine Kuh zu melken f├╝r Essen oder Tiere zu schlachten, aber sie zur Arbeit einzusetzen, ist dann unethisch. Alles drei ist nat├╝rlich fragw├╝rdig. Ich glaube, es ist eine sehr philosophische und ethische Frage, die ich wei├č nicht, sollten wir die bewerten? Warum darfst du Menschen arbeiten lassen, aber keine Primaten? Kannst du Affen dazu zwingen? Haben die einen freien Willen? Ja, dann k├Ânnten sie gehen, h├Ątten sie die M├Âglichkeit zu gehen. Ich glaube, wir kennen die Zusammenh├Ąnge nicht gut genug, um das zu bewerten. Ich w├╝rde mich meiner Meinung nach enthalten. Aber ich meine, offenbar, dass es nicht cool war, also offenbar haben sie die aus dem Sortiment genommen, von daher scheint es in irgendeiner Weise problematisch. Warum legt sich das Huhn deine Eier nicht auf Spa├č? Vor 2000 Jahren haben H├╝hner noch nicht jeden Tag ein Ei f├╝r dich gelegt, sondern haben das haupts├Ąchlich f├╝r Fortpflanzung benutzt, nach meinem Verst├Ąndnis des Fortpflanzungszyklus von H├╝hnern. Was f├╝r Zerlange wollten wir machen? Da w├Ąchst man auch nur noch minimal, Revenue geht 2,2 Prozent hoch. Das ist aber nat├╝rlich gemessen am Markt gar nicht so schlecht. Was lustig ist, Zalando misst sich inzwischen an den Zahlen von vor drei Jahren, HelloFresh sogar an den vor vier Jahren. Also wenn das Wachstum verflacht, dann sagt man, unsere durchschnittliche Wachstumsrate der letzten vier Jahre ist aber hervorragend gewesen. Das hilft nat├╝rlich nicht wirklich, wenn gegen Ende raus das Business jetzt relativ stagniert. Zalando hat beim Rohertrag ordentlich Federn gelassen. Im Vorjahr hat man noch 42,5 Prozent gehabt, jetzt 38 Prozent. Der Grund ist klar, man muss Inventory abverkaufen und damit hohe Rabatte machen, um die Lagerhallen zu leeren endlich. Das ist aber entsprechend gut gelungen, weil die Inventory sind nur noch 57 Prozent des Umsatzes. Das war im Vorquartal 92 Prozent. Also es ist noch ein bisschen mehr als im Vorjahr, ehrlich gesagt, auf Lager. Aber langsam, zumindest steigen die Lagerbest├Ąnde nicht mehr. Das ist gut. Free Cashflow ist deutlich positiv, operativer Cashflow positiv. Ebit hat man rund 100 Millionen im Q4 Plus gemacht. Das ist nat├╝rlich das st├Ąrkste Quartal wegen Weihnachten. Die Fulfillmentkosten sind nur noch mit sechs Prozent gewachsen. Das kann man in der Pr├Ąsentation auch ganz gut sehen. Die Fulfillmentkosten waren vor einem Jahr fast 25 Prozent, ein Viertel des Umsatzes. Jetzt sind es nur noch 23 Prozent, in Anf├╝hrungsstrichen. Aber es w├Ąchst langsamer. Achso, es ist nicht langsamer als der Umsatz. Der Umsatz ist ja um zwei Prozent. Also es w├Ąchst auch noch schneller als der Umsatz, aber nicht mehr so akzeleriert wie zuvor. Hier hat man auch bei den Marketingkosten stark gespart. Die Marketingquote ist von 9,4 auf 7,9 Prozent runter. Ungef├Ąhr eineinhalb Prozent rausgeholt beim Marketing. Durch die Verschlechterung beim Grossprofit hat sich die Ebit-Marsch insgesamt verschlechtert. Aber wie gesagt, das war n├Âtig, um die Lage zu lernen. Von daher ist es eigentlich eine alternativlose Entscheidung. Wenn nicht, m├╝sste man bald tats├Ąchlich noch mehr Klamotten verbrennen. Von daher, ich glaube der Markt hat es nicht super geil aufgenommen. Sekunde, ich glaube minus f├╝nf Prozent heute oder so.
Minus drei.
Minus drei, ja. Ich finde es weder gut noch schlecht. Also es war mehr oder weniger erwartbar. Sie haben beim Marketing gek├╝rzt, wie gesagt. Das ist mal die Frage, willst du eher bei der Grossmargin oder beim Marketing aufgeben? Aber da w├╝rde ich mal vertrauen, dass die Commercial Officer und Data Guys bei Slan das besser verstehen als wir. Wo die Sensitivit├Ąt f├╝r mehr Absatz h├Âher ist. Genau. Und das waren die Earnings im Schnelldurchlauf, weil wir uns ein bisschen verquatscht haben am Anfang. Und inzwischen wird noch klarer, was wir in der vorletzten Folge schon mal gesagt haben, dass eventuell Meta weitere Layoffs plant. Und das wird jetzt immer konkreter, ohne dass es echte Zahlen schon gibt. Aber Bloomberg berichtet jetzt, dass es kurz bevorstehen sollte, die n├Ąchste Entlassungsquelle. Ich finde es aus HR-Sicht denkbar ung├╝nstig, Mitarbeiter wochenlang im Unklaren zu lassen, w├Ąhrend sie eigentlich wissen, es kommt die n├Ąchste Reinigungswelle. Es wird wahrscheinlich viele Management-Positionen betreffen, wenn ich es richtig verstanden habe, das Sentiment. Das werden wir sehen. Wahrscheinlich haben wir Ende der Woche oder n├Ąchste Woche vielleicht die Zahlen. Letzte Welle waren 11.000. Ich k├Ânnte mir vorstellen, dass 6.000 bis 8.000 noch mal dazukommen. Es wird auch gemunkelt, dass Mark Zuckerberg heimlich schon das Metaverse beerdigt. Da bin ich noch nicht so dabei. Sie verbilligen das Headset, auch um die Lagerfreiheit zu bekommen, weil da ja eine neuere, billigere Variante kommt. Das hei├čt, man muss den Schrott erstmal abverkaufen, den alten, den mal nicht losgeworden ist. Wir werden es sehen. Und wo sie weiter investieren, ist ein AI-Team. Also auch Meta will AI machen. Jede Firma, die kann, wird AI-Efforts in Zukunft erlauben. Je glaubw├╝rdiger es ist, desto eher beeinflusst es den Kurs positiv. Wie man sehr sch├Ân bei C3 AI gesehen hat. Man sieht gleich wieder, es ist hier wieder die alte, nicht Urlaubsl├Ąnge, Sekunde. Wie lange haben wir gemacht? 1,30 Minuten. Das geht ja noch.
Aber m├╝de. Du wirkst m├╝der als sonst.
Ja, ich hole Arbeit und schlafe nach. Das ist schwer miteinander zu verbinden.
Sehr gut. Ich freue mich auf die n├Ąchste Folge. Wenn ihr Fragen habt, schickt uns gerne eine E-Mail an podcast.doppelg├Ąnger.io. Und ich habe noch eine Sache in eigener Sache. Ich w├╝rde gerne ein neues Logo kreieren. Also nicht f├╝r uns, sondern f├╝r so ein kleines Hobbyprojekt.
Das braucht definitiv ein neues Logo.
Drei bis f├╝nf Animationsfilmchen. Wenn das irgendjemand machen kann, machen m├Âchte, quick and dirty, aber nicht ganz so dirty, schreibt mir einfach eine E-Mail oder ├╝ber alle anderen Kan├Ąle. Das ist eigentlich immer alles offen.
Ich denke, das macht jetzt alles AI. Kannst du das hier nicht mit HubSpot machen?
Ja, Logo-Kreierung k├Ânnte man nat├╝rlich, aber ich mache das immer noch gerne in P├Ârsen.
Das ist gar nicht f├╝r Lollipop, sondern f├╝r das andere Projekt?
Ja, genau. Sobald das Logo und die Animation live ist, erz├Ąhle ich es im Podcast.
Ich kann das malen.
Oder wenn du heute Nacht wieder nicht schlafen kannst, dann schick mir ein schnelles Logo. Also, sch├Âne Woche. Geht mal kurz alle Frauen diese Woche heute einladen und Geh├Ąlter erh├Âhen und Anteile.
Wir haben ├╝brigens, habt ihr auch Feiertag eigentlich?
Nee. Du hast Feiertag?
Ich glaube, Berlin hat Feiertag. Aber ein Teil des Haushalts arbeitet offiziell hier nicht in Berlin. Und das hei├čt, man kann auch nicht einkaufen gehen. Und dann dachte ich, dann gehst du halt essen. Aber Essen gehen ist am Frauentag wahrscheinlich eine richtig bescheuerte Idee. Es sei denn, du s├╝├čt dir einen richtigen Kackladen aus.
Weltfrauentag bei Pipp. Also, koche ich schon, wie immer. Weltfrauentag bei Pipp hei├čt Pipp hat frei und die Frau muss arbeiten.
Ja, nur dass, ich falle in der Regel mal dadurch unangenehm auf, dass ich irgendwelchen Leuten Videoeinladungen f├╝r Feiertage schicke. Weil ich kein gutes Verst├Ąndnis von Bankholidays habe, ehrlich gesagt. Aber nachher werde ich wahrscheinlich weiter meinen E-Mail-Backlog bearbeiten und Meetings nachholen und so weiter.
Mach einmal Delete all.
Ich muss hier meine Reisestorys noch machen und so. Meine Maps-Listen und so weiter muss ich auch alles noch bauen.
Ach so, ja. Siehst du mal, was das f├╝r ein stressiges Leben als Influencer ist.
Ja, aber hallo, habe ich neulich gelesen hier in welcher Zeitung war das nochmal? Wo der stressige Tagesablauf einer Influencerin erkl├Ąrt wurde?
Spiegel. Aber anhand der Kooperation ist mir sofort aufgefallen, dass der Artikel schon ein paar Monate alt ist.
Ja. Packst du den auch in die Show-Notes?
Ach, n├Â, muss nicht sein.
Zu viel Shaming?
Ja, das machen wir nicht. Also, sch├Ânen Mittwoch und bis Samstag. Peace.
Tsch├ mit ├ľ.