Doppelg├Ąnger Folge #260 vom 23. Juni 2023

Titanic | ­čĄľ┬áKI Musik | Mistral Pitch Memo | Wohlstand | ­čĆí┬á Wohneigentumsquote | Oacdo | Tonies | Youtuber Affiliate Start-up Idee

Elon Musk will mit Mark Zuckerberg k├Ąmpfen. Das U-Boot Titan ist implodiert. Sollte Spotify KI Musik produzieren? Wie finden wir die Payback Start-up Idee von dem YouTuber Dave? Wie sch├Ątzen wir die zuk├╝nftigen Entwicklungen der schrumpfenden Mittelschicht ein? Ist Deutschland noch wettbewerbsf├Ąhig? Warum ist die Wohneigentumsquote in Deutschland so gering? Kauft Amazon Ocado? Tiger Global hat wieder Geld eingesammelt und Oliver Samwer hat sich Dividende ausgezahlt. Hat Tonies ein Inventarproblem?


Philipp Gl├Âckler (https://www.linkedin.com/in/philippgloeckler/) und Philipp Kl├Âckner (https://twitter.com/pip_net) sprechen heute ├╝ber:

(00:00:00) Titanic

(00:14:45) Taubenverein

(00:22:30) KI Musik

(00:28:20) Payback Influencer Idee

(00:39:00) Wohlstand

(00:52:00) Wettbewerbsf├Ąhigkeit

(00:59:30) Wohneigentumsquote

(01:10:00) Mistral Pitch Memo

(01:18:00) Salesforce AI Start-up

(01:20:40) Antitrust Corner: Google Maps

(01:22:00) Ocado + Amazon

(01:24:35) Tiger Global

(01:27:30) Oliver Samwer

(01:30:00) Tonies

(01:42:30) Haftbefehle

(01:50:00) Ende


Shownotes:

US-Navy soll Implosion der "Titan" schon Sonntag registriert haben https://www.zeit.de/wissen/2023-06/tauchboot-titan-usa-navy-implosion-registrierung-atlantik

Elon Musk vows to suspend Twitter users for harassment over ÔÇśslursÔÇÖ like ÔÇścisgenderÔÇÖ and ÔÇścisÔÇÖ https://nypost.com/2023/06/21/elon-musk-says-terms-like-cisgender-are-considered-slurs-on-twitter

Edeltalk Podcast mit Dave ├╝ber sein Start-up (ab Minute 56) https://youtu.be/DqheAjCY22g?t=3391

Pitch Memo von Mistral https://sifted.eu/articles/pitch-deck-mistral

Benchmark, Sequoia Back Ex-Salesforce CEOÔÇÖs AI Startup https://www.theinformation.com/articles/benchmark-sequoia-back-ex-salesforce-ceos-ai-startup

Bundeskartellamt gegen Google Automotive Services & Google Maps https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Meldung/EN/Pressemitteilungen/2023/21_06_2023_Google.html?nn=3591568

Tiger Global Raises $2.7 Billion, 55% Less Than Target Set Last Fall https://www.theinformation.com/articles/tiger-global-raises-2-7-billion-77-5-less-than-planned

Oliver Samwer sichert sich 260 Millionen Euro Dividende https://www.manager-magazin.de/unternehmen/rocket-internet-oliver-samwer-erhaelt-dividende-in-hoehe-von-260-millionen-euro-a-17e58e74-7f2a-44a5-b967-0bc8316b9369

Chamath Palihapitiya & Warren Buffett https://twitter.com/pip_net/status/1672124763408408576

TV Tipp: Reschke Fernsehen https://www.ardmediathek.de/sendung/reschke-fernsehen/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLm5kci5kZS80ODY3

VCBrags Tweet zu Chamath: https://twitter.com/VCBrags/status/1671887782049116161?s=20


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Willkommen zum Doppelg├Ąnger Tech Talk Podcast Folge 260 live aus Berlin. Ich bin gespannt, ob ich es heute noch schaffe zur├╝ck nach Hamburg nach dem kleinen Unwetter hier in Pipps sch├Ânen Hallen. Mal schauen, wie die Akustik so durchh├Ąlt. Pipp, Frage zum Anfang. Lieber ein Kampf mit Mark Zuckerberg oder mit dem U-Boot ein bisschen zu der Titanic fahren. Was w├╝rdest du als dein n├Ąchstes Hobby gerne anfangen?
Auch beides wenig Bock, ehrlich gesagt. Also ich w├╝rde nat├╝rlich den Kampf nehmen, aber auch auf den w├╝rde ich gerne verzichten.
Es wird wieder eine kleine Sommerloch-Folge mit sehr vielen News.
Er meint Gossip.
Ich glaube keinen Earnings. Und wir fangen an mit der U-Boot-Thematik. Das scheint ja wirklich gro├č in den Medien gespielt worden zu sein. Ein kleines Boot mit f├╝nf Insassen konnte, sollte zur Titanic runterfahren. Wei├čt du noch, wann die Titanic gesunken ist? 1913. 1912?
Oh, nicht schlecht. Es war geraten, ich habe das Datum noch nie gewusst. Aber ich dachte mir, dass w├Ąhrend des Ersten Weltkriegs man sowas bestimmt nicht gemacht h├Ątte. Und dass es ungef├Ąhr Anfang des 20. Jahrhunderts war.
Und k├Ânntest du einem Achtj├Ąhrigen erkl├Ąren, wo die Titanic in etwa untergegangen ist?
Ich w├╝rde sagen von Neufundland, aber... Ja, das ist das, was du gelesen hast. Aber wie w├╝rdest du denn... A, im Atlantik. Also wir k├Ânnen es ja sagen, Triangulation. Es war definitiv im Atlantik. Weil sie sind nicht unten um, wie hei├čt das, Argentinien, da sind sie nicht lang gefahren. Sie haben wahrscheinlich die straighte Route zwischen, was war denn der Bestimmungsort der Titanic, eigentlich wei├čt du das?
Von England nach New York.
Dover, oder? Hast du von Dover gefahren? Wir h├Ątten die Titanic-Folge viel besser vorbereiten sollen, aber ich wusste nicht, ob das um die Titanic gehen wird. Ich glaube, sie liegt vor Neufundland. Ich gucke jetzt mal. Meinst du den Ort im Sinne von geografisch oder so tiefen... Ne, geografisch.
Wie tief das ist, da kommen wir sp├Ąter zu. Aber ich w├╝rde es erkl├Ąren, zieh eine Linie von New York nach Portugal, also n├Ârdlich nach Porto zum Beispiel. Und dann ungef├Ąhr ein Drittel auf der New York Seite, auf der amerikanischen Seite. Also mitten im Atlantik, wo eigentlich wenig ist. Nat├╝rlich Neufundland, so n├Ârdlich wird er nannt, aber schon, ja. mitten im Nirgendwo. Und dort gab es eine Firma, oder die Firma gibt es immer noch, die angeboten hat, dass man da runter tauchen kann. Das habe ich bis Anfang dieser Woche gar nicht gewusst, dass man das machen kann. Ich w├Ąre nie auf die Idee gekommen, das auch nur ann├Ąhernd zu denken, dass das m├Âglich ist. Das geht wohl, wie viel Meter runter? 4.000 Meter? 3.800 Meter zu diesem Frack? War es jetzt letzte Titanic-Quizfrage, wann wurde das Frack gefunden? 1963. 1985.
So sp├Ąt erst, wow.
Und ja, da kann man runtertauchen und das haben jetzt ein paar Leute gemacht. Es ist leider nicht so gut gelungen. Also man hat jetzt sehr, also eigentlich sonntags sind sie los und dann hat man die komplette Woche versucht sie zu finden. Hat richtig verschiedene Gef├Ąhrte aufgefahren und jetzt kam raus, dass das Ding eigentlich implodiert ist. Schon am ersten Tag. Und das sind nicht eigentlich die krassen News dort. dass sie das eigentlich schon wussten, aber trotzdem die Leute irgendwie diese Such... Also, man liest so ein bisschen jetzt raus.
Wie, die wussten das schon?
Die US-Marine hatte wohl bereits am Tag eines Verschwindens Hinweise auf eine Implosion. des Tauchboots. Die Informationen wurden aber zun├Ąchst nicht ├Âffentlich gemacht.
Da gab es ├╝brigens Online-Seiten, wo man darauf wetten konnte, ob das gefunden wird oder nicht. Dann ist das spannend, dass die News eigentlich schon raus waren. Also ich habe mich dazu schon auf Twitter ge├Ąu├čert und mir wurde darauf hingewiesen, dass es mir an Piet├Ąt mangelt. Also das ist nat├╝rlich eine Trag├Âdie f├╝r die... und Jan hat mir verboten, oder ihr beide habt mir verboten, Sonar-Sound einzuspielen oder mit der Beginn-Musik von Das Boot zu starten, die Folge. Das ist nat├╝rlich eine Trag├Âdie f├╝r die Familien, die tun mir auch leid, aber ansonsten halte ich das f├╝r einen relativ unforced error, also dass man sich einigerma├čen freiwillig in so eine Gefahr begeben hat, wortw├Ârtlich zu Tode gelangweilt sein muss um 12.000 Fu├č. Es ist eine komplett t├Âdliche Zone. Implodiert hei├čt das, weil der Druck dort so hoch ist, dass es alles zerquetschen w├╝rde und man kann auch davon ausgehen, dass die sehr schnell gestorben sind. Wahrscheinlich ist es vielleicht sogar angenehmer, als wenn die Luft nach und nach ausgeht. Das fand ich viel spannender, dass immer gesagt wurde, dass am Donnerstag um 5 Uhr die Luft ausgehen w├╝rde. Das ist ja nur unter der Pr├Ąmisse, dass alle 5 Personen leben. Man kann den Sauerstoffer deutlich verl├Ąngern, wenn man unter m├Âglichst wenig Energieaufwand die Anzahl der Verbraucher senkt. Von daher fand ich das immer eine Mutma├čung. Naja, dann habe ich mich gefragt, also das Ding liegt, also wenn das neben dem Wrack, also das ist ja auch schon lustig, dass es auf der Suche nach einem Wrack selber zum Wrack wird, also weil man das Wrack gaffen will letztlich, wo tausende von, tausende, hunderte, hunderte wahrscheinlich, hunderte von Menschen gestorben sind, dorthin macht man sich irgendwie Sie wollten ja nicht den Meeresboden erforschen oder die Tierwelt, sondern sie wollten das Wrack, wo hunderte Menschen gestorben sind, angaffen. Dass man dabei dann selber umkommt, hat auch eine gewisse Komik, finde ich, so traurig es auch sein mag. Man begibt sich in diese t├Âdliche Zone und dann habe ich mich gefragt, was diese Rettungsaktion eigentlich soll, weil es eh kein konventionelles U-Boot gibt, was ├╝berhaupt so tief tauchen k├Ânnte, um sie dort rauszuholen. Dann wurde ich berichtigt, vielen Dank Twitter, dass es M├Âglichkeiten gibt, eine Seilwinde so tief runter, also sowohl Tauchroboter und so eine Art Seilwinde, die man angeblich, also eine 4 Kilometer Seilwinde scheint es zu geben. womit man sie h├Ątte bergen k├Ânnen, sofern sie noch gelebt h├Ątten. Wie gesagt, f├╝r die Familien ist es traurig. Wenn sie mit der Trauer durch sind, f├Ąnde ich es gut, ihnen die Rechnungen zuzustellen f├╝r die Aktion. Ich bin in der Regel nicht daf├╝r, die Kosten f├╝r sowas zu sozialisieren. Ich w├╝sste nicht, warum die Allgemeinheit daf├╝r aufkommen sollte, wenn jemand selbst verschuldet sich in so eine Situation begibt. Es ist n├Ąmlich so, vielleicht hast du das auch gelesen, dass Also einer der Angestellten hat gesagt, dass bei jedem einzelnen Tauchgang bisher die Kommunikation abgebrochen ist. Also es immer wieder Probleme gab. Die Firma, die das produziert hat, Oceangate, das ist auch schon lustig, man h├Ątte den Hashtag Oceangate ja erfinden m├╝ssen, wenn die sich selber nicht so genannt h├Ątten. Auf jeden Fall hat diese Firma sich geweigert, das Boot zertifizieren zu lassen. Das wurde von keiner Beh├Ârde irgendwie Man h├Ątte nat├╝rlich testen k├Ânnen, ob das tiefseef├Ąhig ist und so weiter. Das wollte man alles nicht machen. Es gibt irgendwie Ingenieure, die Zweifel daran hatten. Ich glaube aus Carbon bestand die H├╝lle, die offenbar nicht fest genug war. Und ich glaube es ist dieses Jahr nicht besonders oft getaucht, weil das Wetter so schlecht war. in Nordamerika. Insgesamt gab es, glaube ich, rund 40 solcher Tauchg├Ąnge schon, bei denen es, wie gesagt, immer wieder zu Problemen kam. Aber dieses Jahr gab es noch nicht so viele und vielleicht war es einfach nicht perfekt gewartet oder hat irgendwelche Probleme.
Was auch spannend an der Sache ist, ist, dass fr├╝her sind die wohl mit dem zweiten Boot gefahren. Das haben sie auch gelassen. Also man w├╝rde denken, wenn so erfahrene, wohlhabende Leute da runterfahren, dass es da irgendwie ein Safety-Protokoll gibt.
Das zweite Boot war ├ťberwasser oder ein zweites U-Boot? ├ťberwasser w├Ąre eigentlich total schnell.
Ja, ich meine, da bin ich nicht ganz, ich meine es mitunter getan. Es gibt so auf YouTube ein, zwei deutsche kurze Snippets von Leuten, die da waren. Also eine Frau, die das gewonnen hat mal vor ein paar Jahren und unten war. Und dann noch ein Deutscher, der irgendwie vor zwei Jahren, glaube ich, das gemacht hat, der auch meinte, dass es irgendwie, also alleine schon beim ins Wasser gehen gab es Probleme. Also da w├╝rde ich ja schon ├╝berhaupt, also mich w├╝rdest du A nie in so ein Ding stecken k├Ânnen und ich w├╝rde es auch nicht machen. Und das sage ich, ich bin fr├╝her ├╝ber Bungie gesprungen. Das muss ja eine ├Ąhnliche Situation sein. Also du machst das f├╝r ein Erlebnis. Und ja, Wahnsinn. Ich bin gespannt, ob man da noch mal jemals runtertauchen wird. Aber wahrscheinlich schon. Die Leute, die es gemacht haben, haben es ja wahrscheinlich als Hobby gemacht. ├Ąhnlich wie wenn du auf dem berg kletterst oder 250.000 euro kostet ein trip also nur mal das ist ein hobby wie teuer das hobby war und drei drei leute zahlen den trip und die anderen beiden sind halt die die helfen und also das letzte thema ist noch mal dieser controller alle machen sich lustig dar├╝ber dass das ding mit dem logitech controller mit dem man eigentlich irgendwie playstation oder xbox oder so spielt dass man damit, dass das Ding damit gesteuert wird. Das ist aber ├╝berhaupt nicht, eigentlich nicht die gro├če Story, weil das Ding, also diese Controller werden ja unheimlich viel genutzt. Im Milit├Ąr werden sie auch genutzt. Das ist eher so die aktuelle Zeit auf Twitter, dass das dann so skaliert oder so viral wird, dass dann die Aktie irgendwie das mitbekommen von Logitech.
Ich bin mir relativ sicher, dass der Controller nicht der Fehler war. Ich glaube, dass Controller sehr gut qualit├Ątsgepr├╝ft sind im Vergleich zu diesem Boot. Wer war an Bord? Hast du geschaut, wer an Bord war?
Zwar ein Milliard├Ąr, der gerne reist, irgendwie noch ein Milliard├Ąr oder Million├Ąr mit seinem Sohn und der CEO der Firma, die dieses U-Boot hergestellt haben oder betreiben und einer, der irgendwie ma├čgeblich das gesteuert hat, oder?
Ich glaube, der CEO war der Pilot, oder? Es war der pakistanische Multimillion├Ąr Dawood mit seinem Sohn. Er ist eine der reichsten Personen Pakistans, lebt nat├╝rlich aber in London. Dann Hamish Harding, das ist der CEO und Gr├╝nder von Action Aviation, einer Firma, die mit Privatjets handelt. Vereinigten Emiraten beheimatet ist. Der ist wohl Milliard├Ąr. Dann, wie du sagst, der Gr├╝nder und CEO von Oceangate, Stockton Rush. Ich glaube, der hat das gelenkt. Und ein fr├╝herer Kommandeur der franz├Âsischen Flotte. namens Paul-Henri Narjolet, der wahrscheinlich der zweite Pilot, den ich dann anwarbe, auch schon 1977.
Ich w├╝rde jetzt nicht so eine gro├če Story draus machen, dass die das aus Langeweile machen. Du bist ja immer sehr schnell in, man sollte nicht Ski fahren, man sollte nicht das und das machen. Auf der anderen Seite kenne ich Bekannte, die auch nicht viel Fahrrad fahren und sich dann ├╝berlegen, dass es gut ist, eine gro├če Fahrradtour zu machen. Also, lasst die Leute doch machen, was sie wollen.
Ja, die k├Ânnen doch machen, was sie wollen. Die k├Ânnen sich auch direkt eine Klippe runterst├╝rzen, wenn sie wollen.
Ich will nur nicht daf├╝r zahlen. Kommt da jetzt so eine gro├če Rechnung bei dir zu Hause an?
Naja, auf jeden Fall war irgendwie die Flotte von Kanada, USA, Frankreich unterwegs. Zwischenzeitlich und irgendwelche Bergungsboote und Flugzeuge haben den Meeresboden vermessen mit Sonar und was wei├č ich. Also allein das Benzin w├Ąre sonst nicht verbraucht geworden oder das Kerosin oder das Diesel und was wei├č ich. Und abgesehen davon, die Truppen haben so oder so Bereitschaft. Ob da jetzt extra Kosten entstehen wei├č ich nicht. Wenn du ohne Grund oder selbstverschuldet den Rettungsdienst rufst, musst du auch irgendwie 1.500 Euro f├╝r Notarzteinsatz zahlen. Warum soll das jetzt die Allgemeinheit tragen? Da habe ich null Verst├Ąndnis f├╝r. Ski ist ein irgendwie Grenzfall, w├╝rde ich sagen. Einerseits ist es ein akzeptierter Volkssport, andererseits ist es nicht meiner Meinung nach, sondern objektiv zahlenm├Ą├čig eine der Hauptgr├╝nde f├╝r Kreuzbeinrisse. Also es k├Ânnen wahrscheinlich zwei Kliniken f├╝r Kreuzbein dazu machen, wenn du weniger Ski fahren w├╝rdest. Und auch da, egal, fangen wir da mal nicht an.
Lass uns lieber ├╝ber KI reden.
├ťber den Cagefight m├╝ssen wir reden, oder?
KI?
Wo denn KI? Ach doch, achso, nee, ach genau, ich muss noch eine richtig Stellung machen, und zwar haben wir letztes Mal kurz ├╝ber GoStudent, ├╝ber das GoVR geredet. Da ging es um das Startup GoStudent oder GrownUp GoStudent, was eine virtuelle Lernumgebung geschaffen hat, die sie ganz spannend fanden. Und wir haben schon angedeutet, dass es keine entweder, also mein Take war, ich glaube, schlauer w├Ąre es, das alles mit AI zu machen, statt jetzt auf VR zu setzen. Wir haben aber auch gesagt, wahrscheinlich keine Entweder-oder-Entscheidung ist, sondern sowieso eine und auch. Und wir wurden von Ghost Student freundlicherweise darauf hingewiesen, dass sie auch an dem Thema AI schon seit l├Ąngerem Arbeiten und dazu auch schon eine Pressemitteilung rausgegeben haben zuvor. Die kann man sich gern durchlesen, wenn man mag. Ich finde das nicht besonders konkret beschrieben, was sie jetzt genau mit AI machen, sondern nur, dass sie was mit AI machen. Wie gesagt, dass sie GoVR machen, hei├čt nicht, dass sie nicht auch an AI arbeiten, im Gegenteil. Sie haben explizit gesagt, dass sie das auch tun, weil es ja, wie schon dargestellt, einigerma├čen offensichtlich ist. Ab zum V├Âgelverein, wie nennst du das immer, Taubenverein, da gibt es wieder gro├čen Spa├č. Also nicht nur, dass Elon Musk und Mark Zuckerberg sich gegenseitig Schl├Ąge androhen, sondern etwas fr├╝her in der Woche hat Elon Musk zum Besten gegeben, dass Die Worte CIS und CIS-Gender jetzt bei Twitter als Schimpfworte gelten. Oder wie hei├čt die genaue ├ťbersetzung von Slur? Warte mal, das muss ich mal kurz verunglimpfen. Also eine Beleidigung. CIS ist eine Bezeichnung, daf├╝r, dass man quasi geschlechtskongruente Menschen, also die sich so identifizieren wie sie, also ich bin kein Experte daf├╝r und benutze diese Worte auch selber nicht, aber das sind Menschen, die sich mit dem Geschlecht identifizieren, mit dessen Merkmalen sie geboren sind, wenn ich es richtig verstanden habe. Ein Pipi-Mann und du identifizierst dich bis heute noch als Mann und damit bist du ein sogenannter Cis-Mann, wenn ich es richtig verstehe. Gleicherma├čen h├Ąttest du ein Uterus und w├╝rdest dich als Frau identifizieren, w├Ąrst du eine Cis-Frau, nach meinem Verst├Ąndnis. Der Besch├╝tzer der freien Rede. hat jetzt ausgerechnet diese Bezeichnung sozusagen, wenn dir jemand an den Kopf geworfen werden, der selber das nicht m├Âchte. Also wenn du sagst, wenn du nicht m├Âchtest, wenn du darauf bestehst, dass du ein Mann bist und kein Cis-Mann, dann darfst du quasi sagen, du wurdest beleidigt. Und dann kann es zu Sanktionen kommen auf Twitter f├╝r den, der dich so bezeichnet hat.
Okay, kann es sein, dass er damit sehr viel beleidigt worden ist und ist deswegen banned?
Man kann es im Hintergrund durchlesen. Ich glaube, es geht darum, dass es etwas ist, was man ├╝ber einen anderen sagt, der das aber nicht akzeptiert als ein Konzept in seiner Welt. N├Ąmlich f├╝r Menschen, f├╝r die es nur zwei Geschlechter gibt und sagen, dass das ├╝berfl├╝ssige Gender, Blablabla, Gaga, Verleumdung sind. Und warum jetzt ausgerechnet das dann von den Community Guidelines als Beschimpfung eingestuft werden soll, ist mir ehrlich gesagt, oder als Verleumdung, ist mir nicht so 100% klar. Ehrlich gesagt. Vor allem wenn du es damit vergleichst, was ansonsten alles okay ist, offenbar auf Twitter. Und es spielt nat├╝rlich irgendwie mit der generellen Unzufriedenheit mit allen m├Âglichen Gender-Debatten. Ich wei├č nicht, ob das schlau ist, sich da jetzt auf die Seite zu stellen und das damit quasi zu outlawen auf Twitter. Kommen wir zum lustigeren Thema. Der Grund, warum es zu der Konfrontation zwischen Mark Zuckerberg und Elon Musk kam, war, dass Instagram einigerma├čen offiziell seine eigene Twitter-Alternative angek├╝ndigt hat. Dazu hat Elon Musk Stellung genommen, in dem er, was war eigentlich der Ursprungstweet, also ein Journalist hat angek├╝ndigt, dass Meta den Twitter-Rivalen Threats ank├╝ndigt. Daraufhin hat Elon Musk gepostet, I'm sure Earth can't wait to be exclusively under Zucks thumb with no other options. At least it will be sane, was worried there for a moment. Die Erde kann sicherlich nicht darauf warten, dass das Netzwerk auch noch unter Zuckerbergs Daumen st├Ąnde und es keine anderen Optionen als Metanetzwerke mehr g├Ąbe. Daraufhin beantwortete jemand, sei lieber vorsichtig Elon Musk. Ich habe geh├Ârt, dass er jetzt Jiu-Jitsu macht. Also Mark Zuckerberg, du hast es glaube ich schon mal erz├Ąhlt, sein neues Hobby dieses Jahr ist Martial Arts und brasilianisches Jiu-Jitsu. Also eine Art von Kampfsport oder Verteidigungssport. Daraufhin hat Elon Musk dann geantwortet, I'm up for a cage match if he is lol. Also er w├Ąre f├╝r einen K├Ąfigkampf zu haben, wenn Zuckerberg das w├Ąre. Worauf der dann auf Instagram geschrieben hat, also hat einen Screenshot dieses Post gemacht und gesagt, send location. Also sag mir einfach, wo es losgehen soll, frei ├╝bersetzt. Ich glaube, Elon Musk hat sich mal wieder in ein Thema reingelegt. Das letzte Mal, als er einen dummen Spruch gemacht hat und nicht lange ├╝berlegt hat, hat ihn das 40 Milliarden gekostet und er hat sich Twitter eingehandelt. Jetzt k├Ânnte es ein blaues Auge geben. Ich bin mir 100% sicher, dass er sich daraus reden wird. Wie gesagt, Mark Zuckerberg ist wahrscheinlich gar nicht so fit wie noch nie in seinem Leben. Elon Musk scheint mir ein bisschen Gewicht verloren zu haben. Was man sagen muss, Elon Musk ist deutlich gr├Â├čer. Zuckerberg ist glaube ich nur 1,70m gro├č, also relativ klein. No hard feelings f├╝r kleine Menschen, aber er ist 1,70m, w├Ąhrend Elon Musk 1,87m ist, angeblich 85kg wog. So sah das auf den letzten Bildern aus. Ich bin selber 1,87m und ich wei├č, wann ich mal 85kg gewogen habe. Da sah ich anders aus als Elon Musk. Also ich w├╝rde die N├Ąhe auf 98 bis 105 Kilo sch├Ątzen. Aber das werden wir vielleicht beim Wiegen dann rausfinden f├╝r den Kampf. Glaubst du, dass Elon Musk das durchzieht? Also wie gesagt, Mark Zuckerberg ist daf├╝r zu haben offenbar. Glaubst du, dass Elon Musk das durchziehen wird bis zum Ende, so wie Twitter?
Nein, nat├╝rlich nicht. Das w├Ąre schon guter Content. wahrscheinlich besser als das eine oder andere Match, was man in den kommenden Monaten so sehen kann. Und Mark freut sich bestimmt jeden Tag, dass Elon ihm einfach es so einfach macht, sympathischer darzustellen. Ich hatte ja die Prediction 2021, dass Zuckerberg zu Bill Gates wird und auf einmal sympathisch. Und das scheint er mit dieser Kampfsportart in Amerika ja so ein bisschen zu schaffen. Er wird auf einmal menschlich. Er hat auf einmal ein Interesse, das normale Menschen auch haben, das nicht im Metaverse passiert. Und die Leute lachen und lachen mit ihm. Die Transformation von diesem Typen auf dem elektrischen Surfboard mit der amerikanischen Fahne. was ja echt mit der Sonnencreme im Gesicht, was ja wirklich l├Ącherlich war, bis hin zu jetzt dem Superfighter, der mit Joe Rogan irgendwie... Joe Rogan wird wahrscheinlich den Kampf dann moderieren. So, das k├Ânnte schon guter Content werden und auf jeden Fall super PR-Nummer von Marc.
Das hei├čt Joe Rogan f├╝hrt den n├Ąchsten Pr├Ąsidenten und Gewinner dieses Milliard├Ąrs-Battles dann, oder?
Das Thema m├╝ssen wir auch irgendwann nochmal auf die Agenda nehmen. Ist Podcast die Welt, in der die Pr├Ąsidenten jetzt gew├Ąhlt werden? Also nicht mehr Facebook oder Social Media, hier, die hie├čen sie Cambridge Analytica, sondern dieses Jahr oder n├Ąchstes Jahr wird alles auf irgendwelchen Podcast entschieden.
Das diskutieren wir dann nochmal aus. Man muss nat├╝rlich sagen, dass es f├╝r Mark Zuckerberg relativ gesehen sehr einfach ist. Dass er noch unsympathischer wirken konnte, das ist zunehmend schwer geworden. Von daher ist es einfach sein Standing zu verbessern.
Von Zuckerberg zu Spotify. Christian hat gefragt, ob ihr es f├╝r denkbar haltet, dass Spotify ein Musiklabel gr├╝ndet, das mit KI Musik produziert. Also vielleicht so Wegwerfsongs f├╝r einzelne Nutzer, passend zur Stimmungslage. Du kannst dir so vorstellen, du stehst heute morgen auf und Spotify wei├č genau, wie es dir so geht, weil du gestern Abend noch irgendwas geh├Ârt hast und dann in deinem Fall gibt es einen Song von Helge Schneider, der dir auf einmal wieder gute Laune macht. Und vielleicht kriegen die K├╝nstler sogar einen Teil von den Einnahmen dar├╝ber. Ist das die Zukunft von Musik?
Also ich glaube, wenn du es auf einem K├╝nstler lernen l├Ąsst, bin ich mir relativ sicher, dass das nicht gut ausgeht. Also wenn Spotify jetzt sagen w├╝rde, wir schaffen synthetische Helge Schneider Songs oder, I don't know, du k├Ânntest wieder Tupac, neue Tupac Songs haben oder so. Ich glaube, das wird schwer, aber dass man prinzipiell synthetische Musik macht, halte ich f├╝r m├Âglich. Aber die Frage ist, warum sollte Spotify das machen? Das k├Ânnte ja auch jeder andere Produzent oder Artist machen und als Label an Spotify geben, um auch damit Geld zu verdienen. Es w├Ąre f├╝r Spotify nat├╝rlich spannend, weil ihr Problem ist, dass sie von jedem Euro, den sie einnehmen, 30 Cent an die Musikindustrie weitergeben. Da gab es neulich auch eine richtig schlechte Doku, die ich gesehen habe. Da wollte man das irgendwie alles so den Spotify so schieben, dass keiner mehr Geld verdient. Hat aber nur beil├Ąufig erw├Ąhnt, dass eigentlich so die Labels bis zu 80 Prozent oder der gesamte Komplex der Musikindustrie nochmal 80 Prozent bekommt, bevor der Rest an den K├╝nstler geht. Und ich finde 30 Prozent die Spotify da einbeh├Ąlt. Also zumal man ja auch wei├č, dass die Firma nicht ├╝berm├Ą├čig profitabel ist damit oder 35 Prozent EBIT-Marge h├Ątte. Wie auch immer, es w├Ąre f├╝r Spotify spannend, weil sie nat├╝rlich dann nicht mal die Labels zahlen m├╝ssten oder irgendwie ihr eigenes Label. Das hei├čt die Rohmarge w├╝rde von 30 Prozent an die Labels zahlen. 30 Prozent Label ist nat├╝rlich Quatsch. Sie behalten 30 Prozent und zahlen 70 Prozent an die Labels und davon wiederum bekommen K├╝nstler dann zwischen 10 und 20 Prozent w├╝rde ich sch├Ątzen. Also ihre Rohmarge w├╝rde von 30% auf 95% steigen, weil sie es nicht mehr teilen m├╝ssten. Aber wie gesagt, genauso k├Ânnte die Musikindustrie das selber ja auch machen und sagen, ich speise k├╝nstliche Musik. Man braucht nicht mein Leben dazu, es kann sich ja eigentlich jeder mit Spotify verbinden. Und genau das machen, wo du nat├╝rlich Probleme bekommen w├╝rdest, ist wenn du das so benennst wie die Originalk├╝nstler und den Eindruck erweckst, dass das echte Songs w├Ąren von den K├╝nstlern.
Das geht nicht.
Aber du k├Ânntest vielleicht ein Dr. Dro machen oder ein T-Pack. Wei├č nicht.
Pre-Pack.
Ich glaube schon, dass das sicher kommen wird. Ich glaube nicht, dass es von Spotify kommen wird, ehrlich gesagt. Obwohl das Rational sozusagen, dass es f├╝r die Margensituation von Spotify ganz super w├Ąre. Das stimmt schon. Ich w├╝rde die Innovation aber eher von irgendwelchen Startups erwarten oder kleinen agilen Labels, die damit experimentieren. Was dann dazu f├╝hrt, dass Spotify, die ja sowieso schon ein Discovery-Problem haben, komplett geflutet wird mit Inhalten.
Ich bin gerade nur am ├╝berlegen, wie viele Leute ich getriggert habe, weil ich 3Pack und nicht 3Pack gesagt habe. Und? ob die Labels jetzt die Vertr├Ąge mit den K├╝nstlern ├Ąndern und sagen, es gibt nicht nur irgendwie, du musst nicht irgendwie nur drei Platten machen, sondern uns geh├Ârt jetzt deine Stimme. Also egal ob es deine Stimme ist oder deine AI-Stimme,
Aber wir besitzen diese Stimme. Ich wei├č nicht, wie Musikvertr├Ąge gefasst sind. Ob die relativ allgemein gefasst sind, dann sagen das in Anf├╝hrungsstrichen s├Ąmtliche Verwertungsrechte. Wenn nicht, w├╝rde es sicherlich Sinn machen, das nochmal extra aufzunehmen, dass auch die mittelbare Verwertung durch generative AI mit umfasst ist. weil die Labels ja schon versuchen, glaube ich, dagegen vorzugehen, dass man genau das machen kann, was hier beschrieben wird. Aber es gibt ja noch ein Mittelfeld, es gibt ja auch einfach nur Loungemusik und so, also die jetzt nicht mal nach einem K├╝nstler, also ich hab einfach gesagt Fahrstuhlmusik, oder was man typischerweise in einer Shisha-Lounge oder in einer Flugzeuglounge Ich wei├č nicht, in einem Massagesalon oder was wei├č ich h├Ârt. Das kann man nat├╝rlich super per AI generieren. Und ich glaube auch da, ich glaube das ist ein riesen YouTube-Gesch├Ąft ├╝brigens, solche Lounge-Musik-Tapes zu machen oder Compilations. Und das gleiche k├Ânnte man nat├╝rlich auch auf Spotify probieren. Und es gibt sowieso so viele geile Nischen, so Einschlafger├Ąusche oder Sonarger├Ąusche zum Beispiel, die ich nicht abspielen darf. Kann man wahrscheinlich viel mit AI machen in Zukunft. Aber die Frage ist, wie gesagt, wenn das so einfach wird, wird das nicht die Plattform komplett fluten und sollte man nicht irgendwann dann sagen, wenn irgendwas nicht mindestens 100 Plays, obwohl das wird, kann man ja auch wieder manipulieren. Ich wei├č gar nicht, wie man es hinbek├Ąme. Aber Content Flut war ja so eine meiner Predictions. Das erste unmittelbare Problem, was wir haben werden durch AI oder eins der ersten, dass du einfach eine schiere ├ťberflutung mit Inhalten haben wirst, weil die Produktionskosten infinitissimal klein werden.
Ich muss mich bei Noah von unserem Discord-Channel bedanken, dass er mir eine neue Welt aufgemacht hat. Er hat gefragt, wie findet ihr die Startup-Idee von dem YouTuber Dave? Und daraufhin ein Link zu einem YouTube-Format, YouTube-Podcast Edeltalk. Und zum Gl├╝ck mit einem Timestamp ab Minute 57. geteilt. Wir sind ja nicht so ganz die, die voll in der YouTube-Szene. Also letzte Folge haben uns zum Beispiel der Name Trimax gar nicht mehr in den Sinn. Einer der gr├Â├čten Streamer in Deutschland aus Hamburg. Und Edeltalk machen Dominik und Kevin. Die hei├čen auch, also Kevin hei├čt Papaplatte und Dominik Reesie oder Rees haben so 650.000 Subscriber auf YouTube oder 87, 88 Subscriber. Und gehen wohl beide bald zu 7 vs. Wild. Wei├čt du, was 7 vs. Wild ist?
Ja, da gehen so ├ťberlebensk├╝nstler in einen, wei├č nicht, Dschungelwald, einsame Insel und m├╝ssen sieben Tage ├╝berleben in der Wildnis mit, ich glaube, sieben Tools. Es sind sieben Tage, sieben Tools, sieben YouTuber.
Ich hoffe, dass die n├Ąchste Runde nicht sein wird, dass irgendwie sieben Leute in ein U-Boot m├╝ssen. Aber ja, es geht ums ├ťberleben. Und die haben Dave, einen YouTuber, der eigentlich David hei├čt, mit 945.000 Abonnenten interviewt. Und Dave m├╝sst ihr euch so ein bisschen vorstellen, macht so auf deutsch experimente w├╝rde jetzt sagen in mister beast style ein bisschen aber das m├Âchte ja jeder auf youtube sein so er macht schon gute formate unter anderem witzig witziges format ist er testet h├╝lle der l├Âwen produkte und gibt denen dann bewertung und so Und am Ende des Podcasts erz├Ąhlt er von seiner Startup-Idee. Also die reden halt so ein bisschen ├╝ber Startups und ├Ąhnlich wie wir finden sie so Foodstartups vielleicht nicht ganz so gut und die Frage ist immer so, ja funktioniert das Produkt nur, weil du die Reichweite da als Influencer hingibst oder ist das halt wirklich ein super Produkt? Und Dave erkl├Ąrt dann sein Produkt und wei├čt du was Fortnite Creator Code war? Also wei├čt du was Fortnite ist und was der Creator Code war oder ist?
Fortnite ist ein Spiel was inzwischen geh├Ârt auch zu Microsoft, Nivea hat es gekauft. wei├č ich nicht mehr, aber Fortnite ist ein Spiel, wo man so das Open World, glaube ich, und man kann die Welt selber ver├Ąndern, richtig? Und lustige Sachen machen.
Ja, und da gab es so ein super Affiliate-Programm, was unglaublich gut funktioniert hat. Und was Dave jetzt baut mit zwei, drei Leuten, die gerade ihre Jobs daf├╝r gek├╝ndigt haben, ist eine Plattform f├╝r alle Shops, wo es ein Cashback gibt und ein Affiliate. Also stell dir vor, du als Creator, zum Beispiel Pip, Kann ich jetzt in den online shop geben und als gutschein coach pip eingeben daf├╝r bekomme ich als k├Ąufer einen kleinen discount Du bekommst eine provision weil ich das gekauft habe und die plattform bekommt auch ein bisschen was und das w├╝rde halt ├╝berall funktionieren Und es h├Ątte so einen sch├Ânen kreislauf je mehr creator auf der plattform sind und so mehr reichweite w├╝rde es geben und dann k├Ânnte das unternehmen auch noch bessere deals mit allen Seitenbetreibern geben. Und so wird jeder Influencer, jeder Creator als Marke, die dann f├╝r immer mitverdienen kann mit ihrer Community. Was aus der Sicht vielleicht noch interessant ist, ist, dass Twitch gerade sehr stark reguliert, was noch erlaubt ist und was nicht bei Streamern. Also so Product Placements im Hintergrund oder mal eine Werbung abspielen oder sowas. wird in Zukunft alles nicht mehr so ganz erlaubt sein und da gibt es einen kleinen oder gro├čen Aufschrei von allen. Und in dem Fall k├Ânnte man halt seine Audience, die sagen immer Community, aber ich w├╝rde sagen es ist Audience, immer dazu bringen halt an sie zu denken. Also stellt euch vor, egal wo ihr jetzt irgendwas macht, ihr werdet ├╝berall Doppelg├Ąnger eingeben, egal ob ihr irgendwie eine Pizza bestellt, einen Flug bucht, ein Hotel bucht oder irgendwas auf Amazon kauft und Doppelg├Ąnger w├╝rde dann immer einen Cut abgeben, ihr w├╝rdet immer einen Discount bekommen und es w├╝rde einfach ├╝berall funktionieren. Was denkst du, ist das die Zukunft? Ist das, du als kleiner SEO und Affiliate-Experte, Ist das the next big thing? W├╝rdest du da investieren?
Ich w├╝rde da definitiv nicht investieren. Also das, was du Affiliate nennst, nennt man quasi das Prinzip, dass ich als Influencer Werbung f├╝r etwas mache und ich bekomme irgendwie 5% Umsatzbeteiligung an einem Kauf, den ich ausl├Âse. Das nennt man Affiliate Marketing, weil sozusagen eine befreundete Stelle oder eine befreundete Stelle Werbung, provisionsbasierte Werbung f├╝r etwas macht. Und das klingt jetzt ein bisschen so, als wenn die Influencer jetzt auch nach und nach die die Entwicklung der Field-Marketing-Branche mit allen H├Âhen und Tiefen nachvollziehen wollen. Also einfach gesagt, kann man sagen, was die machen, gibt es schon was hei├čt Cookie-Dropping. Also ich markiere jeden Nutzer mit meinem Cookie und will einfach f├╝r alles, was er kauft in Zukunft Provision bekommen. Das hat zumindest f├╝r die Advertiser, also die Shops, die die Ums├Ątze am Ende generieren, nicht so viel Sinn gemacht in der Vergangenheit, weil es einfach nur zu Free-Riding f├╝hrt und so ist das ja auch hier. Also ich verstehe, um das nochmal zu verstehen. Der Influencer sagt, wenn du da und da was kaufst, gib den Code ein. Damit kriegst du einen Discount, richtig? Dann bekommt der Influencer zus├Ątzliches Geld, also eine Provision und der Shop kriegt die Ums├Ątze quasi. Also das w├╝rde ja dazu f├╝hren, dass am Ende auf jede Bestellung, also wenn das funktionieren w├╝rde, dann w├╝rde der Shop irgendwann auf jede Bestellung Provisionen zahlen m├╝ssen. was sinnlos ist. Der schlauere Teil der Affiliate-Branche hat nach und nach gelernt, dass es wenig Sinn macht, jeden Sale mit einem Gutschein zu inzentivieren. Sondern man versucht nur Neukunden oder nur gr├Â├čere Warenk├Ârbe oder nur gewisse Produktsortimente sozusagen zu inzentivieren mit einem Gutschein. und dass man eben nicht der breiten Masse f├╝r jede Bestellung Gutschein gibt. Also w├╝rdest du jetzt sagen, du machst das bei Lieferando, du bekommst immer 1 Euro off oder mal 10% off plus die Provision an den Influencer. Das kann nicht funktionieren, wenn ich bei jeder Pizza bestelle, das einfach eingebe. Du kannst sagen, okay, ist ein Loyalty-Programm dann. die Provision ein bisschen niedriger setzen, so wie bei Cashback-Programmen. Cashback ist ein Affiliate-Prinzip. Die Frage ist dann, wollen die das verkaufen, also ich generiere mehr Umsatz f├╝r dich. Das w├Ąre eine Variante, das was Influencer im Moment haupts├Ąchlich machen. Ich kreiere Loyalit├Ąt f├╝r dich. Das hei├čt, man w├╝rde eher ein bis drei Prozent geben. Das aber dann wirklich auf jede Bestellung. Aber daf├╝r gibt es ja mit Payback und so schon Netzwerke auch.
Aber Payback zu disrupten k├Ânnte doch Sinn machen. Also ein cooles, mobiles, neues, junges Payback kann doch auf jeden Fall Sinn machen. Also ich bin beispielsweise kein Payback-Kunde. So interessiert mich einfach nicht.
Aber woran liegt die Leistung des Influencers? Ist doch vollkommen egal, ob ich den Code Doppelg├Ąnger, den Code Trimax oder Dave oder was wei├č ich nehme. Der generiert nat├╝rlich einmal die Nutzer. Du kannst sagen, die Influencer sind die Shareholder, das ist der Cashback Holding und dann ist ihre Aufgabe halt die Nutzer zu generieren, aber dann so eine Art Teams zu haben, die dar├╝ber entscheiden, wer welche Anteile bekommt an den Transaktionen. Ich finde es unn├Âtig kompliziert und Wei├č nicht. Plus ich trau den Leuten nicht die Execution Skills, tu ich um, dass... durchzuziehen.
Auf der anderen Seite kennen sie die Probleme von Influencern am besten.
Ja genau, sie l├Âsen Influencer-Probleme, aber sie l├Âsen Konsumenten-Probleme, was es nicht gibt, beziehungsweise was schon gel├Âst ist. Und sie versuchen nur ihr eigenes Monetarisierungsproblem zu l├Âsen. Das hei├čt aber nicht, dass es eine marktgerechte Idee hat, die Private-Market-Fit hat, weil weder die Advertiser, also die Shops und Leistungsanbieter, die jetzt schon einmal von der Affiliate-Branche ├╝ber 20 Jahre vergewaltigt worden sind und gerade erst lernen, wie man das nachhaltig steuern kann. Die warten nicht darauf, dass jetzt die n├Ąchsten Parasiten kommen, die von jedem Umsatz was abbekommen wollen. Auch die Konsumenten, wie gesagt, f├╝r die ist das Problem gel├Âst. Wenn ich ├╝berall Rabatt haben will, dann gehe ich irgendwie zu MyDeals oder zu irgendeinem Cashback-Service oder eben zu Payback. Die L├Âsung gibt es ja. W├╝rdest du investieren?
Ich w├╝rde mir das Pitch Deck angucken. Also er meint, aber das sagt ja auch jeder Gr├╝nder, jede Gr├╝nderin. Ja die Shops sind mega pumpt und wir haben eine funktionierende App, alles super. Das sagt man immer zum Launch. Und dann kommt die Realit├Ąt. Ja ich w├╝rde mir das Pitch Deck angucken, w├╝rde mir Feedback von ein paar Leuten holen, aber denke auch, dass es eher das aus seiner Welt oder aus der Influencer-Welt das Problem ist, dass sie einfach keine Lust haben und dass es auch nicht mehr so genehmigt wird, ├╝berall die Dings runterzusetzen, weil was sie ja jetzt machen m├╝ssen ist, dass sie zum Beispiel unter einem YouTube-Video dann einfach von jedem Shop verschiedene Affiliate-Dinge runtersetzen m├╝ssen und das ist halt einfach viel Aufwand und W├Ąre nat├╝rlich super, wenn man ├╝berall ein bisschen Schutzgeld bekommt oder ├╝berall ein bisschen Kohle mitverdienen kann.
Letztlich bist du halt der, du wirst zum Zuh├Ąlter deiner Nutzer. Du kannst nat├╝rlich sagen, ich drohe den Shops, dass ich sie ansonsten nicht mehr da hinschicke. Oder dass ich sogar sage, sie sollen dort nicht einkaufen, weil du nicht teilnimmst. Aber f├╝r so m├Ąchtige, herrliche Influencer nicht, dass sie das ernsthaft durchziehen k├Ânnen.
Dann haben wir noch eine Frage von einem Discord-Nutzer. Die ist eigentlich eine Frage, die Schritt f├╝r Schritt beantworten wird. Da w├╝rde ich vorschlagen, dass du da eh die bessere Meinung hast. Geh die einzelnen Punkte durch und gebe deinen Senf dazu. Ich gebe danach noch meine zwei Cent.
Der Nutzer fragt, der traditionelle Weg zur finanziellen Stabilit├Ąt durch Ausbildung und einen guten Job ist ├╝berholt. Also er fragt nicht, sondern konstatiert erstmal ein paar Pr├Ąmissen. Der traditionelle Weg zur finanziellen Stabilit├Ąt durch Ausbildung und einen guten Job ist ├╝berholt, da die Mittelschicht schrumpft und die Aufstiegschancen schwinden. Harte Arbeit und das Streben nach Wohlstand machen es f├╝r den Einzelnen immer schwieriger den Wohlstand unserer Eltern zu erreichen. wenn er oder sie nicht bereits wohlhabend ist, unter anderem aufgrund neuer Technologien, der Gig-Economy-Massenentlassung, Outsourcing, hoher Immobilienpreise, Mieten und hoher Steuern und Sozialabgaben. Subjektiv ├╝berlegen kleine Dienstleistungsunternehmen nur noch, weil sie Teile ihrer Arbeit ohne Rechnung abrechnen? Wie sch├Ątzt ihr die aktuellen zuk├╝nftigen Entwicklungen ein? Wo stimmt ihr zu? Was seht ihr anders? Also wir sollen die verschiedenen Sachen bewerten. Traditioneller Weg zur finanziellen Stabilit├Ąt durch Ausbildung und guten Job ist ├╝berholt, da die Mittelschicht schrumpft. Ich w├╝rde sagen tendenziell marginal. Stimmt das?
Haben wir Daten dazu?
Richtig ist schon, die Arbeitslosenquote ist so tief wie noch nie und wenn du eine vern├╝nftige Ausbildung machst, wirst du einen gut bezahlten Job in der Regel bekommen. Das ist glaube ich das Problem. Ein Problem ist, dass die soziale Mobilit├Ąt nicht ausreichend steigt. Also das ist Leuten, die nicht schon in gut gebildete Schichten geboren werden, nicht deutlich mehr davon als vor 20 Jahren schaffen, quasi in diese Schichten vorzudringen. Das ist ein Problem und f├╝r die, die nicht gut ausgebildet sind, sind die Chancen nicht besser geworden. Sie sind zwar h├Âchstwahrscheinlich seltener arbeitslos als fr├╝her, aber wenn sie arbeiten, verdienen sie kein Living Wage. Ich w├╝rde sagen, man verdient ein Gehalt, mit dem man nicht vollst├Ąndig an der Gesellschaft teilnehmen kann. Tendenziell ist das problematisch, w├╝rde ich sagen. Das sagt ja auch, die Aufstiegschancen schwinden. Ich glaube, damit meint er soziale Mobilit├Ąt mit Aufstiegschancen und da gibt es auch Zahlen zu, dass das nicht gestiegen ist, die Wahrscheinlichkeit, dass man seiner Schicht nach oben hin entspringt. Harte Arbeit und das Streben nach Wohlstand wird f├╝r den Einzelnen immer schwieriger. Wei├č ich nicht. Den Wohlstand der Eltern zu erreichen stimmt f├╝r die USA definitiv, dass das schwerer ist. In Deutschland glaube ich ist das kein so gro├čes Problem. Es ist jetzt auch nicht so, dass es selbstverst├Ąndlich ist, dass man mehr Wohlstand anh├Ąuft als die Eltern, aber durch das Vererben von Immobilien passiert es teilweise. Das sorgt so ein bisschen daf├╝r, dass der Wohlstand relativ gesehen steigt, wobei, ob dies schneller steigt als die Inflation, ist noch eine andere Frage. Und wenn man kein Besitz hat, dann, da man nicht weniger als nichts haben kann und dann auch das Limit f├╝r Verschuldung eine nat├╝rliche Grenze hat, w├╝rde ich sagen, in Deutschland stimmt das relativ noch nicht, aber in den USA ist es definitiv. ein Problem. Wenn man nicht wohlhabend ist, steht hier, das ist auch richtig, aufgrund neuer Technologien, Gig-Economy, Massenentlassung, Outsourcing, hohe Immobilienpreise, Mieten. Das glaube ich, ehrlich gesagt, Gig-Economy ist in Deutschland f├╝r die allermeisten Menschen kein Thema, w├╝rde ich sagen. Es gibt die meisten Services, besch├Ąftigen Leute ja sozialversicherungspflichtig, mit Ausnahme so Konstrukte von 450-Euro-Jobs, wo man dann aber doch mehr arbeitet. Meine Erkenntnis dann ist, dass es in gewissen Industrien, insbesondere Transportwesen oder Subunternehmer von gro├čen Transport-Apps und Gastronomie oft missbraucht wird. Also man sagt, man besch├Ąftigt sich immer mit Sozialversicherungspolitik f├╝r 50 Euro und dann muss derjenige, aber doch entscheidet sich durch ein gro├čes Wohnen da trotzdem deutlich mehr Zeit zu arbeiten. Das scheint noch eine Umgebung sein oder indem man alle Leute zu Subunternehmer macht, wie bei DHL oder so. In der Logistikbranche gibt es glaube ich Probleme, wo das stimmt. Ansonsten w├╝rde ich sagen, ist auch Geek├Âkonomie nicht so ein typisches Problem f├╝r Deutschland, sondern eher, dass man versucht, den Mindestlohn zu umgehen. Das schon ist auch problematisch. Massenentlassung sehe ich ├╝berhaupt nicht als problematisch in Deutschland, ehrlich gesagt. Der Arbeitsmarkt kann fast jeden aufnehmen, gerade der f├Ąhig ist zu arbeiten und das will. Gut, also ich glaube das letzte gr├Â├čere Problem waren wirklich so die Kohlekumpels oder werden Kohlekumpel sein, die vielleicht relativ alt sind, nur noch begrenzt weiterbildungsf├Ąhig. Ansonsten glaube ich auch die k├Ânnten im Arbeitsmarkt wieder Halt finden. Die Frage ist irgendwie, wie mobil ist man noch. Aber ich w├╝rde sagen Massenentlassung ist in Deutschland kein gro├čes Problem, ehrlich gesagt. weil der Arbeitsmarkt einfach so gut ist wie noch nie f├╝r die Anbieterseite von Arbeit. Outsourcing stimmt teilweise, w├╝rde ich sagen. Und hohen Immobilienpreis und Mieten ist schon ein Problem, w├╝rde ich sagen. Also dass das eventuell schneller steigt als die L├Âhne, das ist in manchen St├Ądten. ein Problem so. Subjektiv ├╝berlegen kleine Dienstleistungsunternehmen nur noch, weil sie Teile ihrer Arbeit und Rechnung abrechnen. Da gibt es glaube ich auch viele, auch das muss man, glaube ich, differenzierter sehen. Ich glaube, im Handwerk hat man wenig Probleme damit. Was nicht hei├čt, dass man nicht trotzdem irgendwann am Wochenende eventuell noch f├╝r Schwarzgeld arbeitet teilweise, aber ich glaube, man kann mit Handwerk gutes Geld verdienen inzwischen. Das wird sich eher noch verbessern. in Zukunft. Dann gibt es aber doch irgendwelche Zweiger, vielleicht auch Gastro. Ja, wei├č nicht, ob man das nicht ohne Schwarzgeld auch hinbek├Ąme, aber sehe ich auch ein bisschen schwarz gemalt. Aber was war jetzt die Grundthese eigentlich dahinter, dass der traditionelle Weg zu finanzieller Steuerung... Das sind irgendwie Hypothesen, die teilweise nachvollziehbar sind, teilweise zumindest f├╝r mich weniger. Ich glaube das gr├Â├čere Problem ist eigentlich, also teilweise ist das problematisch, aber das gr├Â├čere Problem ist eigentlich die Rentenl├╝cke, dass das nicht mehr gel├Âst ist. die Leute, die jetzt eventuell prek├Ąr besch├Ąftigt sind, dass sie definitiv nicht das Geld haben, um zu sparen und Geld f├╝r die Rente zur├╝ckzulegen und diese Leute aber h├Âchstwahrscheinlich auch nur noch eine wirklich desastr├Âse Mindestrente bekommen werden in Zukunft, wenn ├╝berhaupt, weil unser Sozialsystem halt auf Umlage setzt und nicht auf ein Fonds und langfristige Anlage des Geldes. Das hei├čt, wer sich nicht selber mit Altersvorsorger versorgt, hat in Zukunft ein Problem. Und das k├Ânnen nat├╝rlich insbesondere die nicht, die wenig verdienen. Also Leute, die hier zuh├Âren, ├╝berlegen vielleicht, ob sie 100, 200 oder 500 Euro im Monat in ihren MSCI Worldfunk automatisch ├╝berweisen jeden Monat. Die Mehrheit der Menschen in Deutschland hat nicht die R├╝cklagen, um 50 Euro im Monat zu sparen f├╝r eine Altersversorgung. Mit 50 Euro wird es schon relativ schwer, glaube ich. Und das halte ich ehrlich gesagt f├╝r das gr├Â├čere Problem. Ich glaube, der Arbeitsmarkt ist relativ solide. Ich finde es auch gut, dass AI die Produktivit├Ąt erh├Âht und eventuell daf├╝r sorgt, dass der Arbeitsmarkt sich ein bisschen umverteilt. Das wird so kurzfristig so ein bisschen Verwerfung geben sicherlich. Outsourcing sorgt am Ende daf├╝r, dass das Preisniveau halbwegs ordnet. Also ohne Outsourcing Also sprich w├╝rden wir unsere G├╝ter nicht aus China beziehen, h├Ątten wir wahrscheinlich eine ganz andere Inflation nochmal. Also irgendwo profitiert man auch, dass alles billiger wird und irgendwie das Telefon immer noch relativ g├╝nstig ist das einfachste und der Fernseher mal g├╝nstiger wird und der Computer. Ich sehe das alles komischerweise nicht so schwarz, obwohl man muss schon mal sagen, also in den unteren Schichten gibt es viele dieser Probleme eben schon. Aber ich sehe das Hauptproblem, finde ich, ist mangelnde soziale Mobilit├Ąt, also der Aufstieg in h├Âhere Schichten, sei es Bildung oder Einkommen, was sehr stark zusammenh├Ąngt auch. Und die Rentenl├╝cke, das sind die zwei gr├Â├čeren Probleme, glaube ich. Wenn man das l├Âst, kriegt man die anderen vielleicht auch ganz gut im Griff.
Der Sp├Ąti-Verk├Ąufer von Felix Lobrecht w├╝rde sagen, viel Arbeit, wenig Geld. Ich glaube, dieses ganze, fr├╝her war alles besser. Wenn sowas anf├Ąngt, denke ich immer so, nee, auf keinen Fall. Und Streben nach Wohlstand war schon immer schwierig. Also sag mir eine Person, die in der Vergangenheit ist irgendwie zu Wohlstand, egal wie du Wohlstand definierst, Geschafft hat die irgendwie nicht mega hart mega viel gemacht hat und jede erbe ist f├╝r mich kein Wohlstand also das ist so das sind halt die reichen superreichen das ist das f├╝r mich nicht die die Definition des Wohlstands sondern Wohlstand bedeutet f├╝r mich du schaffst es um irgendwie ein besseres Leben zu f├╝hren, als in der Vergangenheit. Wenn du nat├╝rlich immer komplett gepimpert worden bist und einfach das Geld, das ├╝ber Generationen verdient worden ist, verwaltest, dann ist das nochmal was anderes, aber das haben ja die wenigsten. Die Gesellschaft selbst, die muss halt es schaffen, dass es gleich ist und das finde ich schon bemerkenswert, dass da die L├Ąnder jetzt, egal ob es Deutschland ist oder andere, oder St├Ądte, Kommunen, dass die da nicht st├Ąrker in Konkurrenz miteinander stehen. Also ├Ąhnlich wie Unternehmen, die irgendwie in Konkurrenz dazu stehen, wo Leute arbeiten m├Âchten, m├╝ssen ja eigentlich auch L├Ąnder, St├Ądte und so Kommunen da in Konkurrenz stehen, wo Leute arbeiten wollen. Weil was du nicht hast, ist eine Chancengleichheit, wenn du schon so fr├╝h wie mit Kita, Kinderbetreuung und alles anf├Ąngst. oder mit Sport oder so. Das Beste, was da eigentlich passieren kann, ist, dass Kinder aus allen Schichten zusammen spielen, zusammen arbeiten, zusammen lernen und dass halt alles sehr gemischt ist.
Aber stattdessen...
Wenn es diese Sache nicht gibt und auf einmal alle Leute ihre Kinder in die Privatschulen geben oder Kita oder private Nannys und alles nutzen, dann geht die Kluft wesentlich auseinander. Und die Kinder sehen ja auch keine anderen Vorbilder mehr. Also keine anderen Familien. Es ist ja auf einmal alles das Gleiche. Und da w├╝rde ich mir irgendwie mehr w├╝nschen. Berlin ist jetzt ein gutes Beispiel hier. Es w├Ąre wahrscheinlich schon besser f├╝r den Wohlstand der kompletten Stadt, wenn es hier mehr Fahrradwege geben w├╝rde und man vielleicht auch mal auf einen einzigen Parkplatz verzichten w├╝rde. Das sind alles kleine Sachen.
Wie hast du das Thema noch reingesneakt in die Agenda?
Aber es ist ja tats├Ąchlich so. Das Auto ist ein Zeichen von Wohlstand und es wird halt ├╝berpriorisiert zu allem anderen. Und durch die Fahrr├Ąder w├╝rde es wahrscheinlich wesentlich mehr Chancengleichheit geben.
Ich sehe schon das Discord-Forum. Fahrr├Ąder f├╝r mehr Bildungsgerechtigkeit. Also richtig ist glaube ich das Problem, dass das Problem sehr fr├╝h anf├Ąngt, dass du eventuell ein Zweiklassengesellschaftliches Bildungssystem immer fr├╝her hast, weil Leute eben nicht wollen, dass ihr... Du w├╝rdest Leuten empfehlen, die Kinder in ├Âffentliche Schulen zu bringen?
Ich will gute ├Âffentliche Schulen, die es schaffen.
Ob du Leuten empfehlen w├╝rdest, Kinder in ├Âffentliche Schulen zu bringen?
Auf jeden Fall.
Das hei├čt, du lebst das auch so vor? Ja. Genau, es sind viele Leute nicht bereit, das zu tun. Teilweise nachvollziehbar, aber genau das l├Âst das Problem halt nicht. Es ist verst├Ąndlich, dass man f├╝r seine Kinder immer das Beste will.
Aber ist es das Beste? Ich denke nicht. Ist das LaLaLand das Beste f├╝r die Kinder?
BK'IN DR. MERKEL Wie gesagt, ich kann das nachvollziehen, dass Leute in einer vermeintlich sicheren Umgebung, weil ich glaube, dass man in Privatschulen sich andere Habits anerzieht oder ob die besser sind, wei├č ich nicht. Also ich bin schon bei dir und trotzdem kann ich nachvollziehen, dass Eltern denken, sie tun das Richtige, wenn sie ihre Kinder in einer m├Âglichst behaglichen Umgebung Aber wahrscheinlich ist es nicht richtig und ob das so gut aufs Leben vorbereitet, kommt halt drauf an. Aber wir sind ja auch nur zwei privilegierte wei├če CIS-M├Ądchen, jetzt muss man unterbringen, die hier diskutieren. Ich hatte auf Twitter eine Diskussion diese Woche. Ich hatte geschrieben, dass ich noch nie einen Libert├Ąren getroffen habe, der nicht schon in der Lotterie gewonnen hat. Ich glaube, das stimmt nat├╝rlich auch nicht exklusiv, aber relativ gesehen habe ich das Gef├╝hl, dass Leute immer dann liberal und libert├Ąr werden, wenn sie einmal in die Bev├Âlkerungsschicht vorgesto├čen sind, wo ihnen wenig zuk├╝nftige Risiken drohen und ich habe noch wenig Leute vom Arbeitsamt demonstrieren sehen f├╝r eine liberalere Welt. Die Frage ist eben, wenn morgen jeder von uns am gebotenen Karussell noch mal dreht und du w├╝rdest in eine neue Familie reingeboren werden, irgendwo auf der Welt oder meinetwegen selbst irgendwo in Deutschland mit einem random Geschlecht, random Hautfarbe, random IQ und Bildungshintergrund in der Familie. Ich wei├č nicht, ob man dann so zweifelt. Man traut sich nat├╝rlich zu, dass man auch dann das Beste erreichen w├╝rde. Aber ich glaube ganz einfach ist es nicht, dass nur Leistung z├Ąhlt. Sch├Ân w├Ąr's. Ja, haben wir es damit abgeschlossen? Aber du hast gerade ├╝ber Konkurrenz, die St├Ądte m├╝ssen konkurrieren um die Arbeiter, hast du gesagt. Damit hast du das gleiche Thema identifiziert wie Ulf Poschardt auf LinkedIn. Der vergleicht n├Ąmlich die L├Ąnder, die europ├Ąischen L├Ąnder, hatten ein neues Problem entdeckt, was der Gro├čteil des Rest des Bl├Ątterwalds entgangen zu sein scheint. Da schreibt er, es kann einfach nicht wahr sein, mit welcher Nonchalance ├╝ber die zentralen Daten der Wettbewerbsf├Ąhigkeit in Deutschland hinweg geplappert wird. Kein gutes Zeichen. Zitiert dann aus einem Artikel seines Hauses. Da geht es um Lohnst├╝ckkosten, Deutschlands neue Schw├Ąche im europ├Ąischen Vergleich. Also Deutschland wird schlecht geredet. Was Schuld ist, wissen wir gar nicht so genau. Er zitiert Griechenland. Also Lohnst├╝ckkosten sind gemessen am wirtschaftlichen Output, wie hoch die Lohnkosten sind, die dort hineinflie├čen.
Das h├Ârt gerade, weil ich sehe, die einzige Person, die ich kenne, die das gut findet, ist Sven Schmidt.
Bei mir sind es zwei, drei mehr. Also wie gesagt, Lohnkosten ist der anteilige Lohn am Output der Industrie. Und hier wird dann zitiert, die relativen Lohnst├╝ckkosten in Griechenland seit dem Ausbruch der Pandemie 2020 sind die relativen Lohnst├╝ckkosten in Griechenland laut den Kommissionszahlen noch mal um 5% gesunken, in Italien und Portugal um knapp 3%, Spanien um innerhalb 1% und in Deutschland Hingegen steigen sie in den vergangenen Jahren um 2,3 Prozent. Also man will insinuieren, wei├č ich gar nicht was, dass die L├Âhne zu hoch sind oder dass wir nicht wettbewerbsf├Ąhig sind, wenn wir den Leuten so hohe L├Âhne zahlen. Das eigentliche Problem ist nat├╝rlich das, was ich in meiner Keynote adressiert habe, n├Ąmlich die sinkende Produktivit├Ąt. Das ist das gr├Â├čte Problem, ich glaube die Lohnkosten. Und sinkende Produktivit├Ąt f├╝hrt relativ gesehen zu h├Âheren Lohnkosten, muss man auch dazu sagen. Aber der Grund, Also A, es macht ├╝berhaupt keinen Sinn, Deutschland mit Griechenland, Spanien, Italien zu vergleichen. Was der Grund hierf├╝r ist, ist, dass in hochentwickelnden L├Ąndern oder Hochtechnologiel├Ąndern, k├Ânnte man auch sagen, steigen die Lohnkosten fast wie ein gerader Strich ├╝ber die letzten 20 Jahre. Das wirst du in den USA sehen, das wirst du in Kanada sehen, das wirst du wahrscheinlich in S├╝dkorea sehen, im europ├Ąischen Norden wirst du das sehen. Du wirst immer eine Lohninflation bei Technologie berufen. Die werden teurer. Entwickler, Produktmenschen, Finanzindustrie, da steigen die L├Âhne weiter. Du hast entgegenlaufende Produkte. Also theoretisch mit mehr Produktivit├Ąt k├Ânntest du die relativen Lohnst├╝ckkosten ein bisschen in Schach halten. Sprich die Lohne konnten steigen, wenn auch der Output steigt. Das ist ja Produktivit├Ąt. Das habe ich aber dargestellt, dass die L├Âhne schneller steigen als der Output. Sprich bei Rohertrag pro Mitarbeiter bleibt gleich bei Google und Facebook, w├Ąhrend die L├Âhne nat├╝rlich sogar stark weiter steigen in der Tech-Branche. Und das trifft eben hochentwickelte L├Ąnder deutlich st├Ąrker. W├Ąhrend es nat├╝rlich so ist, dass L├Ąnder, in denen der prim├Ąre Sektor, n├Ąmlich Rohstoffe, Agrarwirtschaft und Tourismus, Spanien, Italien, Portugal, Griechenland, was hier erw├Ąhnt wurde, dass die nat├╝rlich viel st├Ąrker darunter leiden, dass in der Pandemie zum Beispiel, also da, und wir haben in Deutschland wie gesagt eigentlich, also 5% nat├╝rliche Arbeitslosigkeit in Deutschland, w├Ąhrend du in Spanien, Griechenland zwar ja noch eine hohe Jugendarbeitslosigkeit hast. Und nat├╝rlich, wenn dann die ├ľkonomie zusammenbricht, wenn Corona und Staatshilfen eventuell nicht so freigiebig ausgezahlt werden wie in Deutschland, weil es einfach auch gar nicht m├Âglich ist, Nat├╝rlich schl├Ągt das dann st├Ąrker auf Arbeitslosigkeit und nat├╝rlich sinken dann die Lohnkosten, wenn du dann mehr Wettbewerb um Arbeit hast. Aber Deutschland kann sich ja nicht mit Spanien und Griechenland vergleichen. Es gibt kaum Industrien, wo wir konkurrieren. Die Essenz von dem Artikel ist meiner Meinung nach, wir sind nicht konkurrenzf├Ąhig mit Griechenland und Spanien bei der Olivenproduktion. So ungef├Ąhr k├Ânnte man sagen, weil wir keine Arbeitslosen haben. Und wie gesagt, ich finde, es gibt einen Grund, warum alle au├čer Wolfsbosch hat das ├╝bersehen ist, weil es nicht relevant ist. Also das Problem, steigende Lohnst├╝ckkosten ist nicht unproblematisch, aber wenn wir an irgendwas arbeiten m├╝ssen, dann ist es die Produktivit├Ąt. Und wie gesagt, ich glaube der Vergleich zu Spanien und so weiter, das ist Quatsch. Und das Produktivit├Ątsproblem haben wir global. Das habe ich ja auch gezeigt, dass es die USA genauso trifft wie Deutschland. Wir sind jetzt nicht die zwei einzigen L├Ąnder, aber in Frankreich ├╝brigens genauso. Aber zwei sehr gro├če vergleichbare ├ľkonomien, also vergleichbar nicht in Form von Gr├Â├če, aber Struktur. Und apropos, wo wir gerade bei L├╝gen mit Zahlen sind. Es wird ja oft gesagt, dass uns der Ausbruch von Sozialismus droht. Wird ja immer k├╝rzlich unterstellt. Und welches Land gilt in Europa als das Sozialste mit dem st├Ąrksten Sozialstaat und den h├Âchsten Abgaben? Deutschland. Das sagen die Leute, die keine Steuern zahlen wollen. Aber tats├Ąchlich ist D├Ąnemark in der Regel ganz oben. Wir haben einen sehr ausgepr├Ągten Sozialstaat, sehr gute Bildung, sehr gutes Gesundheitssystem und so weiter. Ist auch einer der teuersten Staaten, also im h├Âchsten Steuersatz D├Ąnemark. Allein die Einkommenssteuer ist 35 Prozent in D├Ąnemark, sind aber mit Sozialabgaben Aber Steuer- und Abgabenquote, also wenn du die gesamte Steuer- und Abgabenquote, das ist ja eigentlich relevant, anschaust, liegt D├Ąnemark bei 46, das sind Zahlen von 2020, aber die sollten sich jetzt nicht gro├č ver├Ąndert haben, liegt D├Ąnemark bei 46,5 Prozent und Deutschland inklusive Abgaben bei 38. Also D├Ąnemark unterscheidet nicht so stark zwischen Steuern und Abgaben, da ist die Steuerquote letztlich auch 46,5 Prozent. In Deutschland ist die Steuerquote nur die H├Ąlfte, 23,1, aber die gesamte Abgabenquote ist dann bei 38%. Also D├Ąnemark ist das h├Âchste Land. Im Vergleich zum Bruttosozialprodukt hat es die h├Âchste Abgabenquote insgesamt. Und dann hat man aber trotzdem entdeckt, es gibt eine Untersuchung von Wettbewerbsf├Ąhigkeit in L├Ąndern. Wer hat das gemacht? International Institute for Management Development, vier Kategorien, waren ausschlaggebend Wirtschaftsleistung, Effizienz der ├Âffentlichen Hand, wirtschaftliche Effizienz und Infrastruktur. Deutschland nur noch auf Platz 22, haben die negativen Stimmen gesagt. Wir fallen hinter China zur├╝ck, USA sind auf 9. Aber auf Platz 1 ist tats├Ąchlich D├Ąnemark. Der komplett aufgebl├Ąhte Sozialstaat f├╝hrt in dem Fall zu einer hohen Wettbewerbsf├Ąhigkeit und denen scheinen die Milliard├Ąre nicht wegzulaufen und Familienunternehmen. Ich will gar nicht f├╝r eine h├Âhere Steuerquote argumentieren. Bitte nicht falsch verstehen. Ich glaube nur, dass der Zusammenhang so eins zu eins nicht stimmt, dass das unm├Âglich ist. Und ich glaube, eines der Geheimnisse ist, dass D├Ąnemark seine ├Âffentlichen Ausgaben einfach effizienter verwaltet und in Infrastruktur investiert und dadurch ein besseres Investitionsumfeld oder Wettbewerbsumfeld schafft im Vergleich zu anderen L├Ąndern. Aber trotzdem interessant zu wissen, dass es offenbar nicht der Tod aller Attraktivit├Ąt ist, eine hohe Abgangquote zu haben. Auch wenn ich jetzt nicht daf├╝r bin, die noch weiter zu erh├Âhen oder so. Das soll nicht das Argument sein. Und dann die letzte, auch das, wir verpacken das alles in die Shownotes, damit man sich da selber sein Bild machen kann oder nachrecherchieren und dann gerne auch gegen argumentieren auf Discord. Was man auch immer ├Âfter h├Ârt in letzter Zeit, ich wei├č nicht woher es kommt, eventuell aus gewissen Lobbybestrebungen, aber dass die Homeownership Rate in Deutschland besonders niedrig ist und das mit der hohen Landswap Tax, hei├čt Grunderwerbsteuer zusammenh├Ąngen k├Ânnte. Also es ist so, wenn man man sich das bildlich vorstellt, dass Deutschland zusammen mit der Schweiz tats├Ąchlich das Land ist mit der niedrigsten Homeownership, das ist sozusagen wie viel Prozent der Familien oder Haushalte ihr eigenes Heim besitzen oder Wohnung. Das sind in Deutschland nur bei 49 Prozent, w├Ąhrend es in Frankreich zum Beispiel 65 sind und in UK, in Spanien sogar 76. Auf dem Balkan ├╝ber 80, teilweise 90 Prozent. Griechenland 73, D├Ąnemark auch nur 59 zum Beispiel dort, Baltikum so rund 80 Prozent, Polen 86, 87 Prozent. Also ├╝berall h├Âher. Deutschland f├Ąllt wirklich sehr stark raus. Und da hat jetzt jemand, ich w├╝rde jemand nicht nennen, weil ich gar nicht wei├č, wie gro├č das Startup ist, was da leidet. hat jemand dann argumentiert, das w├Ąre, oder er hat ein Interview gegeben bei irgendeiner Zeitung, wo er sagt, der Grund sind die hohen Grunderwerbssteuern in Deutschland, die zwischen, ich glaube, zwischen drei und sechseinhalb Prozent, je nach Bundesland, liegen, also auf Deutsch gesagt, und es fordern im Moment viele, ich habe neulich eine Diskussion auf Instagram, glaube ich, dazu, aber ich lese das auch immer wieder, dass Leute fordern, die Grunderwerbssteuern zu senken, weil das angeblich schw├Ąchere Haush├Ąlte davon abh├Ąlt, eigenen Grund und Boden oder ihr eigenes Haus zu kaufen, weil wenn man ein St├╝ck Land f├╝r 300.000 Euro kauft und darauf 6% Steuern zahlt, dann ist man schon 20.000 oder 18.000 Euro los und das kommt zum Hauspreis dazu und dadurch w├╝rden die Leute daran gehindert, eigenes Verm├Âgen aufzubauen. Also das Problem, was ich prinzipiell damit habe, ist glaube ich, das Fakt ist eben, dass die Mehrzahl der Immobilien einfach von Leuten, die schon reich sind bzw. reich geworden sind im Laufe des Lebens, gekauft werden. Das hei├čt, w├╝rden wir das abschaffen, ist das eine indirekte Subvention f├╝r Leute oder eine Steuererleuchterung f├╝r Menschen. die offenbar mindestens 300.000, 400.000, 500.000 angeh├Ąuft haben und sich damit ein Haus bauen k├Ânnen. Oder die es vielleicht auf Kredit bauen und aber die wirtschaftliche Leistungsf├Ąhigkeit haben, das damit abzuzahlen. Und ich glaube die Kapital, die Grunderwerbsteuer ist nicht, ich glaube es sind drei Prozent, es sind 17 Milliarden Euro, also es ist nicht klein. Und das 17 Milliarden m├╝ssten von, ich glaube wir machen so rund 900 Milliarden Steuereinnahmen, Das hei├čt davon sind das 2%. Also 2% ist nicht wenig und die Haupteinnahmequelle der Gemeinden. Also jetzt einfach die Grunderwerbsteuer zu streichen, die 20 Milliarden quasi nicht einzunehmen, w├Ąre letztlich als wenn jetzt die armen Menschen oder die ├Ąrmeren Menschen Steuererleichterungen finanzieren, damit tendenziell reichere Menschen sich fr├╝her ein Haus kaufen k├Ânnen oder g├╝nstiger ein Haus kaufen k├Ânnen und die 20.000, 30.000 Euro Grunderwerbsteuer sparen. Ich glaube, das kann nicht die L├Âsung sein. Und plus, dann habe ich in der Diskussion mal gesucht, wie das eigentlich in anderen L├Ąndern ist und die Property Transfer Tax in verschiedenen L├Ąndern Europas liegt bei In Spanien 8-10%, Portugal 6,5%, Italien 2-9%, Frankreich 5%, Malta 5%, Belgien 10-12,5%, Niederlande 6%, Deutschland wie gesagt 3,5-6%, ├ľsterreich 3,5%. ├ľsterreich hier das niedrigste Land und aber eins mit der schlechtesten Homonaschebrata. Es gibt bestenfalls keine Ich sehe sogar eine leicht inverse Korrelation mit der Property Transfer Tax. Es scheint ├╝berhaupt kein Grund zu sein. Die Bundesbank meint schon, dass Gr├╝nde f├╝r die niedrigen Homeownerships dreierlei sind. scheint die hohen Nebenkosten des Erwerbs eine Rolle zu spielen, die Transaktionskosten. Dazu kommen ja noch Makler- und Notarkosten eventuell. Was auch eine Rolle spielt, ist, dass in manchen L├Ąndern die Zinsen, die man auf den Erwerb eines Heims zahlt, steuerlich absetzbar sind. Auch das w├╝rde ich sagen, ist eine Steuererleichterung, die haupts├Ąchlich den Leuten zugutekommt, die sich das ├╝berhaupt leisten k├Ânnen, erstmal ein Haus zu bauen. Das hei├čt dann Familien, die das in keinem Szenario ├╝berhaupt irgendwann mal schaffen k├Ânnten, w├╝rden das letztlich mitfinanzieren und nicht davon profitieren k├Ânnen. ├ähnlich wie bei einer Senkung der Grunderwerbsteuer. Und das dritte, und das ist wahrscheinlich der gr├Â├čere Grund, ist, dass wir einfach ein relativ gutes System an Sozialwohnungen in Deutschland haben, die es weniger attraktiv machen oder auch weniger n├Âtig machen. ein Haus zu kaufen. Sprich, man kann in Deutschland relativ gut, also selbstwohlhabende Menschen entscheiden sich in Deutschland teilweise daf├╝r zu mieten. Ich zum Beispiel, weil einfach die Mieterschutzrechte relativ gut sind, weil es nicht genug, aber mehr als in anderen L├Ąndern sozialen Wohnungsbau gibt. Und die 49 Prozent sind nat├╝rlich noch mal gesunken nach der Wende, weil es in Ostdeutschland viel weniger Also weil die ehemaligen Sozialbauten der DDR dann in Genossenschaften oder Wohnbaukonzerne ├╝bergegangen sind. Und das sind wahrscheinlich die besseren Gr├╝nde, warum die Quote so niedrig ist. Trotzdem glaube ich, kann man schon ├╝berlegen, wie man es inzentivieren kann, dass sich Menschen, weil das eigene Heim ein guter Weg ist f├╝r den Verm├Âgensaufbau, dass man schon ├╝berlegen kann, wie kann man das inzentivieren. Also ich h├Ątte wahrscheinlich kein Problem damit, wenn man sagt, es gibt einen gewissen Freitag, also einen einmaligen Freibetrag im Leben. einmal bis zu 20.000 sparen kannst bei der Grunderwerbssteuer.
K├Ânnte man nicht einfach machen, dass Firmen keine Immobilien mehr kaufen d├╝rfen?
Dass Firmen keine Immobilien mehr kaufen k├Ânnen?
Wenn du jetzt beschlie├čen w├╝rdest, dass man als Unternehmen, als GmbH oder was auch immer, so eine Immobilienfirma keine Wohnungen mehr kaufen darf in Berlin.
Okay, dann m├╝ssten auch die Preise... Du warst schon zu lange in Berlin. Gl├╝cklicherweise findest du dich gerade den zweiten Tag in Berlin und willst schon die deutsche Wohnung eignen.
Dann m├╝ssten sich doch auf einmal Leute in Berlin auch in der Lage sein, sich eine Wohnung leisten zu k├Ânnen.
Das ist doch ein vollkommen ├╝berzogener Eingriff in den Markt. Ich bin nicht f├╝r Wohneigentum enteignen. Das ist sowieso aus vielerlei Hinsicht kompletter Bullshit. Und auch das Verbieten von Erwerb von Wohnungen, finde ich. Ich glaube, man sollte mehr Raum schaffen, um Wohnungen zu bauen, mehr verdichten. Das ist das, was den Markt entlastet und trotzdem zu Transaktionen f├╝hrt.
In Prag zum Beispiel, also in Tschechien zum Beispiel, ist es unheimlich schwierig als Ausl├Ąnder, eine Wohnung oder irgendeine Immobilie dort zu kaufen. K├Ânnte man so ein Modell machen? Oder ist das auch zu viel Eingriff in den Markt?
Ich f├Ąnde es okay, das auf Europa zu begrenzen, aber ich glaube innerhalb Europas sollten wir gleichberechtigt miteinander handeln und dazu geh├Ârt auch das Recht Immobilien zu besitzen, w├╝rde ich so sagen. Tschechien ist innerhalb von Europa. Ich finde, als Deutscher solltest du in Tschechien fast genauso schrankenlos Raum erwerben k├Ânnen, wie andersrum.
Ist das wirklich fair? Du verdienst ja als Deutscher wesentlich mehr als ein Tschecher. Ist es wirklich fair, dass du als jemand, der zuf├Ąllig in einem Wohlstandsland aufgewachsen ist, dann in einem anderen Land ganz schnell ein Haus kaufen kannst?
Also A, w├╝rde das ja zu einer Angleichung f├╝hren nach und nach und warum willst du das an L├Ąndern? Dann kannst du auch sagen, sollten Hamburger nach Schleswig-Holstein ziehen d├╝rfen, Ostdorf? Und da die Preise hochtreiben, wo willst du da die Grenze ziehen?
Wahrscheinlich ist die Grenze Europa schon ganz gut.
Also ich ├╝berlege gerade, die einmalige Steuerbefragung ist auch doof, weil es hilft immer noch den Leuten, die es sich sowieso nicht leisten k├Ânnen. Und es hilft tendenziell wieder Leuten, die es sich auch so leisten k├Ânnen. Ich denke einfach Steuern machen die Immobilienpreise nicht, sondern halt das sind halt andere Probleme oder andere Themen so und das ist einfach nur wieder irgendwie... Ja also auf jeden Fall gibt es Korrelationen, l├Ąsst sich nicht nachvollziehen zumindest, beziehungsweise k├Ânnte es sogar inverse sein, aber ich glaube schon, dass man ├╝berlegen kann, also irgendeine Art von F├Ârderung oder so, die das Man k├Ânnte sagen, man macht die Zinsen tats├Ąchlich steuerlich absetzbar, wobei das auch wieder nur hilft den Steuern verdient. Das finde ich schon okay. Man k├Ânnte sagen, man macht es bis zu einer gewissen Obergrenze steuerlich absetzbar. Also du kannst einmalig pro Person pro Sekunde oder pro Haushalt. Ist ein bisschen schwer, weil wenn die sich trennen mussten, ja beide immer noch das Recht haben das zu machen. Also einmalig pro Person darfst du bis zu 5000 Euro am Jahr an, ne nicht 5000 ist zu viel, wenn es nur Zinsen sind, sagen wir bis zu 2000 Euro im Jahr, darfst du an Zinsen Steuer absetzen. Das f├Ąnde ich gerecht, wenn es eine Obergrenze hat und das w├╝rde tendenziell helfen, glaube ich.
Wir haben eben ├╝ber Chancengleichheit und alles gesprochen. Die gr├Â├čte Chancengleichheit ist doch einfach ein super einfaches Steuersystem, das es halt nicht erm├Âglicht, wenn man ein bisschen mehr Geld hat, irgendwelche Extraw├╝nsche zu haben.
Wir m├╝ssen ja trotzdem den Aufbau von Verm├Âgen f├Ârdern. Ich glaube schon, dass die niedrige Quote nicht perfekt ist und eine M├Âglichkeit langfristig als Familie und ├╝ber Generation Verm├Âgen aufzubauen ist halt im eigenen Haus zu wohnen. Von daher finde ich das schon ein f├Ârderw├╝rdiges Motiv und das Geld was man da spart gibt man ja sp├Ąter woanders aus. Das f├╝hrt ja zu Wohlstand und das Geld gibst du ja dann woanders eventuell f├╝r Konsum aus und so weiter. Aber ja, im Prinzip bin ich f├╝r ein m├Âglichst einfaches Steuersystem. Da bin ich schon bei dir. Aber die Frage ist, kann man das Problem irgendwie l├Âsen? Aber klar ist, dass das Senken der Grunderwerbsteuer nicht die L├Âsung ist. Weil das ist einfach eine Steuer, die ├╝berwiegend Wohlhabende betrifft, k├╝rzt du jetzt als erstes. Und damit senkst du die Steueraufkommen von, wie gesagt, was nicht irrelevant ist mit 20 Milliarden. Das ist schon eine ganze Menge. Naja, kriegen wir heute nicht gel├Âst. Gehen wir mal weiter in die Agenda.
Die Startup-Frage schiebe ich auf n├Ąchste Woche. Ich gehe hier gerade ein in dieser sch├Ânen Location, in der ich hier sitze. Okay, dann... Wir machen ein bisschen schneller. Zu warm, oder? Wir haben die Fenster zu, damit wir die V├Âgel nicht h├Âren, aber es sieht ein bisschen tiefer aus.
Du sitzt an deinem Fenster, kannst das Fenster aufmachen. Dann mach das Fenster auf.
Nein, alles gut.
Die V├Âgel fand ich sehr sch├Ân im Hintergrund letztes Mal.
Ich fand sie st├Ârend.
Dann vielleicht nur ein paar Verweise. Es ist inzwischen ├Âffentlich geworden, dass Pitch Deck mit dem Mistrale AI, das ist die Firma, die 105 Millionen geraced hat auf der 135 pre-240 post-Bewertung, also die Firma wird hinterher mit 240 Millionen bewertet nach der Runde von 105 Millionen. Und das Pitch-Deck ist kein Pitch-Deck, sondern ein Memo, also ein siebenseitiges Papier. Und daraus geht es ein bisschen hervor, was die Strategie sein wird von Mistral.ai. Auf der ersten Folie framen Sie, dass nat├╝rlich AI, generativer AI, ein Riesendurchbruch sein wird, dass der Markt unvorstellbar gro├č ist und so weiter. Das w├╝rde man nicht anders erwarten. Und es ist alles nur Text. Es ist wirklich ein Memo, wie ein Word-Dokument. Dann sagen sie, eines der Probleme ist, dass es relativ klar zu einer oligopolistischen Verteilung kommen wird, also dass wahrscheinlich Microsoft und Google das Feld sehr stark dominieren werden und dass zwei US-Player sind, dass der derzeitige Ansatz von Generative AI, gewisse Marktanforderungen eigentlich nicht, denen nicht gerecht wird. Also, dass Firmen zum Beispiel ihre Daten ├╝berlassen m├╝ssen in einem Blackbox-Modell. Was sie stark kritisieren ist, dass die Modelle nicht transparent sind. Also, dass ich nicht wei├č, wie die Entscheidung getroffen wird, wie die Modelle funktionieren. Sie scheinen relativ klar ein deutlich transparentes Modell. Also, wie ich nicht nur Input, Output habt, sondern Zwischenschritte nachvollziehen kann. Das ist eventuell f├╝r Entscheidungen, also auch damit das versicherbar wird, was eine AI macht, ist es vielleicht interessant das Reasoning zu kennen, also was in dem Modell vorgegangen ist, um auch eventuell Bias und Probleme zu erkennen. Es gibt Firmen, die sich nur dem Thema widmen, wie mache ich die Entscheidungsprozesse von AI eigentlich transparent, also dass ich nicht mehr nur ein Ja oder Nein bekomme, sondern auch verstehe, was sich das Modell dahinter gedacht hat oder woraus die Schlussfolgerungen entstanden sind. Sie wollen eine transparente sogenannte White Box statt einer Black Box bauen und sie halten es aussehend f├╝r problematisch, dass man die Daten, die in das Modell flie├čen, nicht kennt. So bis JGPT 3.5 war das ja bekannt, diese vier Korpusse dar├╝ber, oder Korporea, dar├╝ber haben wir schon mal gesprochen. Aber zunehmend wei├č man eben nicht mehr, was die gro├čen Oligopolen nutzen, um ihrer AI zu trainieren und auch das kann nicht der Anspruch sein. Deswegen wollen sie halt die europ├Ąische Variante, die diese Probleme besser l├Âst, bauen. Sie haben technologisches Counter-Positioning, also sie beziehen die Gegenposition zu einem transparenten Modell das den Fokus setzt auf Datenquellen und Datenkontrolle und dass das damit sicherer und datenschutzgerechter wird. Wie gesagt, man kann sich das nochmal in Ruhe anschauen und erkl├Ąren dann auch so ein bisschen, dass ihr Team eigentlich der Asset ist, dass sie die B2B-Seite angreifen werden, dass sie mit ├╝berwiegend sehr gro├čen Kunden arbeiten wollen und die Roadmap wird noch dargestellt. Da sieht man dann quasi auch, dass es einen relativ gro├čen Aufwand brauchen wird, um das zu bauen.
Meine Frage dazu an dich als Business Angel ist, hast du schon Pitch Memos bekommen? in der Vergangenheit.
Ich habe manchmal schlechte Decks bekommen, die nicht anders aussehen, als w├Ąren sie zusammengeschrieben. Aber das muss nicht. Ich glaube, wenn man ein sehr ├╝berzeugendes, wenn man etwas wirklich Gutes baut mit einem guten Team, kann das reichen, glaube ich.
Kann das reichen oder ist es nicht vielleicht sogar besser?
Es kann auch besser sein, weil also der Grund ist ja, dass dieses Verfassen schafft eine gro├če Klarheit. Ich habe das Gef├╝hl, dass wenn man Decks baut, Pitchdecks, dann denkt man zu sehr ├╝ber Das f├Ąllt mir auch selber auf, wenn ich Decks baue. Man denkt zu sehr ├╝ber Optik und Effekte nach und ├╝ber Choreografie. statt sozusagen ├╝ber inhaltliche Koh├Ąrenz nachzudenken. Und ich glaube, ein Dokument zu schreiben, da muss ja jeder Satz auf den n├Ąchsten passen. Und ich glaube, ein Deck erlaubt da mehr Schw├Ąchen, inhaltliche Schw├Ąchen teilweise, weil man das mit Effekten und scheinbarer grafischer Logik immer so herbeiz├╝chten kann, w├Ąhrend sich einfach so eine Abhandlung durchzulesen, die bessere mentale Exercise ist eigentlich.
Um einen guten pitch zu machen da w├Ąre ich schon dabei Ja, wir haben in einer der allerersten folgen dar├╝ber gesprochen dass aber amazon alles mit so ein memos funktioniert und dass es viel besser ist so memos zu schreiben und das ist jetzt f├╝r mich so das zeichen dass Wahrscheinlich die pitch tags der die vergangenheit sind also ich k├Ânnte mir gut vorstellen dass du in den kommenden monaten sehr viele pitch memos bekommst und da das gute ist du Konzentrierst dich da nicht mehr ob du die gleiche farbe genutzt h├Ąttest oder den gleichen PowerPoint-Master von der gro├čen Unternehmensberatung damals, sondern du liest es dir halt durch, kannst dort Fragen stellen und alles und das ist wahrscheinlich jetzt das neue Art, um gro├če Runden zu raisen. Als Startup einmal klipp und klar mit wesentlich weniger Freiraum f├╝r Interpretationen zu erkl├Ąren, was du vorhast.
Ich glaube es h├Ąngt vom Modell ab. Also ich meine hier geht es ja um eine gewisse Philosophie dahinter. N├Ąmlich das was die Probleme der derzeitigen Landschaft sind und das hilft vielleicht das so in so einem Pamphlet zu machen. Ich glaube wenn du bei den meisten Businessmodellen hilft so die Standardlogik des Decks schon schneller die Daten zu verdauen ehrlich gesagt. Wobei Decks viele Schw├Ąchen haben. Also ich glaube das Narrativ ist in einem Deck deutlich schwerer zu verkaufen, zum Beispiel als in einem Pamphlet. Bin mir nicht sicher, ob das f├╝r jedes Startup die beste L├Âsung ist. Es ist halt ein sehr theoretisches Thema. Sie haben kein Produkt, das ist ein theoretisches Thema. Der Markt ist einerseits total klar, andererseits total unquantifizierbar. Der Markt ist halt alles. Was auch spannend ist, Sie sagen relativ klar, auf der ersten Seite ist der einzig gefettete Satz, Wir glauben, dass die meisten Werte in der Merging-Generative-AI-Markt wird in der Hard-to-Make-Technologie, EA, der Generative Models selbst befinden. Da bin ich ja nicht so sicher, ob wirklich die LLMs, also die Foundation Models oder Large Language Models, dass die einen Gro├čteil der Wertsch├Âpfung bekommen werden. Nat├╝rlich m├╝ssen sie das sagen, weil sie wollen LRM bauen. Sie sagen auch sp├Ąter, sie werden glauben, dass sie insgesamt sogar 200 Millionen raisen m├╝ssen. Ich hatte letztes Mal auch davon gesprochen, dass ich damit weiterer Dilution rechnen w├╝rde als Investor. Sie sagen quasi, sie werden mindestens noch mal das gleiche brauchen, um das fertigt, um ein Modell zu bauen, das so gut ist wie GPT-4. Nur, dass bis dahin nat├╝rlich GPT-6 drau├čen sein wird, aber wie auch immer. Ich glaube nicht, dass ein Gro├čteil der Wertsch├Âpfung auf der Modellebene passiert. Wenn du sagst, die Firma, die das Modell macht, hat auch immer den App-Store und der App-Store bek├Ąme immer 20% der Wertsch├Âpfung der Anwendung auf dem Modell, dann k├Ânnte das stimmen. Ansonsten bin ich mir nicht so sicher, dass die Modelle tats├Ąchlich die Haupt-Value-Treiber sein werden in dem Markt. einen interessanten Gegenapproach hat ├╝brigens, und auch das ist jetzt kein unqualifiziertes Team, und zwar kam am 21. Juni, so am Mittwoch, raus, dass Benchmark & Sequoia, also zwei der renommiertesten US-Software-VCs, den ehemaligen Salesforce-CEO Brad Taylor finanzieren. Der wiederum baut auch eine AI-Anwendung oder eine AI-Startup, hat daf├╝r jetzt auch nur 20 Millionen auf eine Bewertung von ├╝ber 100 Millionen geraced, Ansonsten auch schon eine anst├Ąndige Seed-Runde w├Ąre. Die Firma hei├čt LangChain. Ich glaube, es gibt eine Webseite, die so auf Notion basiert. Sekunde. Ja, da erkl├Ąren sie, dass sie ein Data-Aware, also sie machen einen anderen Approach, glaube ich. Also so, wie ich das verstehe, ist deren Approach, dass sie sagen, sie nehmen bestehende Open-Source-Modelle, was ich sowieso f├╝r den vermeintlich besseren Approach halte. Und wenn die dann aber sagen, f├╝r f├╝r verschiedene Industrien an. Also eine Art, Sie w├╝rden nat├╝rlich niemals sagen Dienstleister, aber so eine Systemintegrator oder wie soll man das nennen. Also sie nutzen die verf├╝gbaren Modelle und die in Zukunft verf├╝gbar werden denn und verkn├╝pfen die letztlich mit der Industrie. So klingt krass.
Also hat der es gerade geschafft irgendwie eine IT-Beratungsbude f├╝r 100 Millionen zu bewerten.
Ja es klingt noch so ein bisschen wie jetzt Es klingt so ein bisschen noch wie C3AI, ehrlich gesagt. Wir wenden das nur an. Aber man muss noch ein bisschen schauen, wie sich das weiterentwickelt. Also man kann sich das auf langchain.com durchlesen. Ich gehe davon aus, dass das die richtige Seite ist. Auf jeden Fall hei├čt die Firma so. Ansonsten wir packen die Informationartikel in die Shownotes. Also es ist ein Ex-Google, hoher, hochrangiger Google-Mitarbeiter namens Clay Baver. und Brad Taylor, der ehemalige CEO von Salesforce, die das aufbauen. Ich gehe davon aus, dass ich verstehe, was sie tun. Glauben aber es mit offensichtlich deutlich weniger Kapitalbedarf zu schaffen, weil sie eben nicht ihr eigenes Modell bauen. Ich halte es f├╝r den besseren Weg, aber es ist ganz spannend, das zu beobachten, ob wirklich die gro├čen Large-Language-Models die Ebene sein wird, die Value Captured oder ob es nicht die Anwendungen und Interfaces sind. Also nicht jedes Interface ist langfristig, glaube ich, nachhaltig. Ich bin mir nicht sicher, dass von der Kapitaleffizienz die gro├čen Modelle so spannend sind, aber das wird sich zeigen und ich kann da gut falsch liegen. Dann haben wir noch eine kleine, wie nennen wir es immer, die Antitrust-Corner. Und zwar nach jahrelanger Unt├Ątigkeit, was Google angeht, steht jetzt die Autoindustrie endlich bedroht da und sofort handelt das Bundeskartellamt und tritt auf den Plan. hat bem├Ąngelt in einem sogenannten Statement of Objections, also die Feststellung, es k├Ânnte vermeintlich Probleme geben in dem Bereich, und zwar glaubt das Bundeskartellamt erkannt zu haben, dass es sich bei der Android-Autosoftware von Google, also das Auto-Betriebssystem oder das Navigationsbetriebssystem, das Auto-Betriebssystem von Google, dass dort ein marktmissbr├Ąuchlicher Fall von Bundling vorliegen k├Ânnte, n├Ąmlich dass man das Android Auto nur dann nutzen kann, wenn man au├čerdem Google Maps, Google Play und Google Assistant und so weiter verbaut. Also das ist der Fall, den es auch mit Samsung gab damals oder mit dem Android Case, den die Europ├Ąische Union macht. Und da k├╝ndigt das Bundeskartellamt quasi an, dass sie da genauer reinschauen wollen und nicht legitimes Bundling vermuten. Man w├╝nschte, sie w├╝rden sich auch die Konsumentenprobleme bei Google mal so genau anschauen. Wie gesagt, da wird jetzt gehandelt. Dann hat man diese Woche bei dem UK-basierten Lebensmitteleinzelh├Ąndler Ocado. Sie w├╝rden nat├╝rlich sagen, sie sind eine Technologiefirma, aber da sind die Kurse um bis zu 43% zwischenzeitlich angesprochen bei Ocado, Man glaubt, die Firma k├Ânnte verkauft werden. Ocado ist ein Lebensmittellieferdienst, gilt sozusagen als hochautomatisiert, gerade in der Lagerwirtschaft und Logistik.
Wahrscheinlich vergleichbar mit dem, was Picknick in Holland und Deutschland jetzt macht.
Ja genau, ich glaube die Lagerh├Ąuser sind sogar noch, also das verkaufen sie glaube ich auch an Dritte als Lizenz oder System, die Lagerhausautomatisierung. Da gelten sie also als ein f├╝hrendes Konzept. Sind nat├╝rlich aber auch ein Corona-Baby, sind sehr stark gewachsen w├Ąhrend Corona. Dann haben nach Corona wieder weniger Leute Essen online bestellt. Du hast aber einmal diese ganzen Ressourcen oder Kapazit├Ąten aufgebaut. Und dann kommt direkt nat├╝rlich auch noch mal die Quick-Delivery-Welle hinterher. Die war auch eher zum Ende hin, zumindest die wettbewerbsintensive Phase. Das hat sicherlich auch nicht geholfen, dass man da Marktanteile nur verlieren konnte, obwohl Covid sehr stark getrieben hat. Aber dann wurde das extra Potenzial, was durch Covid entstanden ist, durch viele Services, inklusive Gorillas und Zappi oder wie es hie├č und was es da alles gab in London, noch mal stark angegriffen. So ist die Aktie relativ schlecht gelaufen. Jetzt gibt es aber Ger├╝chte, dass eventuell Gro├č-US-Konzerne und vor allen Dingen Amazon sich interessieren k├Ânnten f├╝r Okado. Amazon kriegt ja so richtig nichts gebacken im Lebensmittel-Liefermarkt, ist mein Gef├╝hl zumindest. Also man gewinnt zumindest nicht relevant Marktanteile da, macht es aber auch nicht wirklich zu am Ende, also wirkt so ein bisschen strategisch unentschieden. Das k├Ânnte jetzt nat├╝rlich nochmal eine M├Âglichkeit sein Marktanteile zuzukaufen, vielleicht Effizienz zu gewinnen und in UK ein Modell aufzubauen, was man dann doch in die Welt exportieren kann.
40% sieht irgendwie krass aus, aber die waren mal 5-6 mal so viel wert.
Ja, wurden sehr stark gehypt w├Ąhrend Corona. Ich fand es nicht so nachvollziehbar immer, also nachvollziehbar schon, aber fand es nicht wahrscheinlich, dass das ein f├╝hrendes Konzept auf Dauer wird. Wie gesagt, zu dem Preis jetzt interessiert sich Amazon daf├╝r. Mal sehen, ob die ├ťbernahme so stattfindet. Das haben beide Firmen nat├╝rlich nicht kommentiert. Dann noch eine schnelle Nachricht und zwar Tiger Global. Dar├╝ber haben wir vor drei, vier Folgen geredet, dass die ├╝berraschenderweise einen Gro├čteil ihres Startup-Portfolios divestiert haben und in einer Art Fire Sale zu Ja, irgendwie in anscheinend marktgerechten Konditionen, aber relativ zu ihren Einstiegspreisen, sehr g├╝nstigen Preisen, ihre einzelne Startup-Position wieder liquidiert haben und wir haben so ein bisschen ger├Ątselt, warum das Sinn machen k├Ânnte. Also brauchen sie selber dringend Cash oder glauben sie der Markt geht noch weiter runter? F├╝r mich war am Ende die logische Erkl├Ąrung, dass sie Liquidit├Ąt generieren wollen, weil die Fonds, aus denen sie investiert haben, sind eh gegessen. Sie werden die Hurdle-Rate, also die Mindestrendite nicht schaffen. Das hei├čt, ihre Management-Fee wird eh nicht passieren. Das sind quasi ├Âkonomisch gesehen tote Fonds, auch wenn man die Management-Geb├╝h Geb├╝hr kassieren kann, aber den gr├Â├čten Teil verspricht man sich nat├╝rlich aus dem sogenannten Carry, also der erfolgsbasierten Pr├Ąmie. Die wird h├Âchstwahrscheinlich nicht mehr einschl├Ągig werden. f├╝r die Fondsgeneration, aus der sie da verkaufen. Man k├Ânnte aber sagen, wir schlie├čen diese Fonds, liquidieren daher Positionen, geben das Geld zur├╝ck an die LPs, in der Hoffnung, dass die dann in den n├Ąchsten Fonds investieren. Das war aus meiner Sicht die einzig logische Erkl├Ąrung daf├╝r, dass man die LPs, die ja seit Monaten keine Distributions, also keine Zur├╝ckzahlung aus den Fonds mehr gesehen haben, dass man da einen warmen Regen von Cash geben m├Âchte, damit die wenigstens in den n├Ąchsten Fonds investieren. Und jetzt gab es tats├Ąchlich News, auch wieder von der Information, dass man nur 2,7 Milliarden f├╝r den n├Ąchsten Fonds geracet hat. Das ist f├╝r Tiger relativ wenig. Das war 55 Prozent unter dem Target, den man sich gestellt hat. Also sie haben diesen Fonds nur halb voll bekommen oder weniger als halb voll und es ist 80 Prozent unter dem letzten Fonds, den man Anfang des Jahres geracet hat.
80% weniger Kohle haben die Augen genommen.
Ein F├╝nftel des letzten Fonds. Und das k├Ânnte sozusagen zu der Story, die ich versucht habe zu konstruieren, passen. N├Ąmlich, dass keiner investieren wollte, weil niemand Liquidit├Ąt hat gerade. Dass man deswegen versucht hat nochmal Distributions zu schaffen, damit das Geld direkt wieder in diesen Fund flie├čen kann, wo dann wieder tats├Ąchlich auch Rendite ├╝berhalb der H├╝rde eventuell m├Âglich w├Ąre.
Aber was kaufen die denn jetzt mit dem Zeug? Kaufen die jetzt irgendwelche overhyped AI Startups oder was?
kaufen ihre alten Beteiligungen, die sie verkauft haben, wieder g├╝nstig zur├╝ck. Das w├Ąre vielleicht schlau. Noch g├╝nstiger? Nee, wei├č nicht. Aber sie investieren jetzt vielleicht wieder, na gut, also 2,7 Milliarden, das wird jetzt kein Seed Stage Fund werden. Die Assetpreise ziehen ja auch schon wieder an, so viele Schn├Ąppchen gibt es dann doch gar nicht mehr. Aber auf jeden Fall ist die Chance besser mit dem Fonds Geld zu verdienen, als mit denen, aus denen sie vorher investiert haben.
Was du mir auch noch erkl├Ąren musst ist, wie es Olli Samber jetzt wieder geschafft hat, 200 Millionen Dividende zu bekommen. In der aktuellen Zeit, in der Tiger Global Zeit, verkauft ihr Zeug und so. Oliver Samba schafft es wieder, auch in dieser Zeit Geld zu machen, mit der ganzen Vergangenheit, mit Rocket Internet und zur├╝ckkaufen und alles. Ist er einfach der schlauste Money Manager, den es gibt oder wie macht er das?
Das kommt darauf an, ob du LP oder Olli oder also f├╝r sich selber scheint er ein sehr guter Money Manager zu sein. Das kann man ihm nicht absprechen. Es sind nicht 200, sondern 260 Millionen, aber das sind Peanuts, was dazwischen liegt. Und ja, Rocket Internet hat beschlossene Dividende in H├Âhe von 315 Millionen auszuzahlen. Das wird ein Gro├čteil ihres Cash sein. Und dadurch, dass Ollisamba und glaube insgesamt 80 Prozent der Firma geh├Âren, stehen ihm 260 Millionen davon zu, berichtet die Financial Times. Und er hat ja in der letzten Zeit immer weiter versucht einen Squeeze-Out zu machen, also andere Aktion├Ąre komplett rauszubekommen aus der Aktie, hat immer wieder Aktien zur├╝ckgekauft, entweder selber oder als Rocket Internet. Und so ist der Free-Float wahrscheinlich Maximal kann er ja 20% sein. Ein paar Institutionelle gibt es vielleicht noch. Wahrscheinlich ist der Freeflow sogar nur 10%. Also das was in den H├Ąnden von kleinen Aktion├Ąren ist. Wie gesagt man hat immer versucht mit ├ťbernahmeangeboten und Squeezeoutangeboten Rockets von der B├Ârse zu nehmen oder diese Aktion├Ąre rauszukaufen. Das ist nicht gelungen unter anderem weil sich Elliot ein aktivistischer Headfund dazwischen geklemmt hat und zwanzig Prozent der Anteile zwischenzeitlich mal ├╝bernommen hat, um sie dann sp├Ąter wieder teurer zu verkaufen und einfach Olli in die Suppe zu spucken. Ja, aber jetzt scheint er, vielleicht ist ein guter Zeitraum, ein guter Zeitpunkt um Cash, also wie gesagt, alle haben gerade wenig Liquidit├Ąt, weil es keine Distributions gibt und Oliver Samba scheint zu beschlie├čen jetzt eine Viertelmilliarde aus Rocket Internet rauszuholen. Was er dann damit macht, wei├č man nicht. Aber er muss nat├╝rlich ein bisschen Zinsen drauf zahlen. Nicht Zinsen, sondern Steuern. Aber dann hat er erstmal ausreichend Liquidit├Ąt und kann auf Shoppingkurs gehen oder Shoppingtour gehen damit.
Oder vielleicht irgendwie eine Rakete oder ein U-Boot oder so.
Ich glaube, Olli ist nicht so vision├Ąr, wie du denkst. Der kauft sich lieber noch ein Hochhaus daf├╝r.
Ich hab die Tage eine E-Mail bekommen und danach gedacht, oh oh, ich werde wie Pip. Und zwar hat Tonis mir das erste Mal eine E-Mail geschrieben mit 20% Rabatt auf ausgew├Ąhlte Produkte vom 21. bis 28. Juni. Ich hab das gesehen, hab erstmal gecheckt, hab ich schon mehrere Rabatt-E-Mails bekommen von Tonis? Nein. Bis 28. Juni? Da ist das Quartal zu Ende. Hat Tunis ein Inventurproblem oder wollen sie einfach noch ein bisschen E-Commerce Umsatz ankurbeln bis zum Ende des Quartals? Und dann habe ich gedacht, aber Tunis hat doch irgendwie so komische Zeiten, hier abweichende Earningszahlen oder sowas. Denke ich richtig oder denke ich nur halbrichtig? Was denkt Pip wirklich, wenn er so eine E-Mail bekommt?
Ich w├╝rde vorsichtig mal sagen halbrichtig. Haben Sie wenn dann kein Inventur- sondern Inventarproblem. Das kann man gleich mal gucken, wie gro├č das ist. Ich habe Tonys ├╝brigens in unser Sheet gemacht. Sie haben kein abweichendes Gesch├Ąftsjahr, aber da sie eine relativ kleine deutsche Firma sind, m├╝ssen Sie nur zum Halbjahr, also nur einen Jahresbericht und einen Halbjahresbericht machen und zum Quartal kriegt man nur so ein Zwischenupdate. Dementsprechend besch├╝ssen Sie das Sheet aus, leider. Ich habe es versucht so gut wie m├Âglich darzustellen, aber es ist nicht so einfach. Was soll ich jetzt sagen? Ach so, Inventories. Inventories als Prozentual des Umsatzes, die sind auf jeden Fall gestiegen. Von vorher waren es, also 2021 waren es 17 Prozent, jetzt sind es 33 Prozent in 2022 gewesen. Q1 2023 kennen wir die Zahlen eben noch nicht, weil Ja, weil es da keine Inventory-Berichterstattung gibt, sondern nur so ein Business-Update. Also die Inventories steigen schon, aber der Umsatz steigt eben auch ganz gut noch. Tonys war tats├Ąchlich, da habe ich als eventuellen Bullen mit zu Dervon und Chibis gehabt. Wer sich nicht nur die politische Diskussion angeh├Ârt hat, sondern auch die Den Rest ist es vielleicht aufgefallen und zwar was ich spannend finde oder man kann sich auch den Podcast Digitale Vorreiter mit dem Tony CEO und Christoph Bursek anh├Âren. Da habe ich die Idee n├Ąmlich her. Also ist sie mir dabei bekommen.
Ich glaube das ist eine bessere Empfehlung.
Ja, wie auch immer. Und zwar war es ganz spannend, also Tony baut diese Tony-Boxen, das sind so Spielzeuge, da steckt man eine Figur obendrauf, zum Beispiel ein Benjamin Bl├╝mchen und dann erz├Ąhlt die Box eine Benjamin Bl├╝mchen-Geschichte und dann stellt man Fred den Feuerwehrmann oder wie der hei├čt, wie hei├čt der, der Feuerwehrmann? Du bist Experte.
Äh, Sam.
Sam, Sam den Feuerwehrmann obendrauf, dann kommt halt eine Paw Patrol, nein, also dann kommt eine Feuerwehrmann-Geschichte und wenn man Paw Patrol rausstellt, kommt eine Paw Patrol-Geschichte raus. Das ist ganz gut. Es war ein Speck, der 468 Speck, der wiederum vom ehemaligen Rocket CEO Alexander Kudlich und Ludwig Ernst Thaler, also nicht der Speck, aber der 468, die Venture Capital Firma, wird von Alex Kudlich, Ludwig Ernst Thaler und Loren Leibold gemanagt. Die haben den Speck zusammen mit Tonis gemacht und dadurch Tonis an die B├Ârse gebracht. Tonis h├Ąlt sich ganz gut f├╝r einen Speck, muss man sagen. Der Kurs liegt so um die 5 Euro, glaube ich. Das klingt jetzt nicht gro├čartig, aber es ist gemessen an anderen Specs und der Kapitalmarktsituation ist in Anf├╝hrungsstrichen nur eine Halbierung gar nicht so schlecht, w├╝rde ich sagen. Die wachsen noch mit rund 38 Prozent. Im Vorjahr waren es noch 40 Prozent, also wenig Verlangsamung. Das Wachstum kommt haupts├Ąchlich aus den USA. In Deutschland ist man im Vorquartal sogar ganz leicht geschrumpft, Entschuldigung, im Vorhalbjahr und im Q3. Im Gesamtjahr w├Ąchst Deutschland im Q1. Da haben wir die aktuellen Zahlen. Im Q1 ist Deutschland noch um 11% wieder gewachsen. Das ist ganz gut. USA aber um 222%. Und USA ist damit jetzt schon die H├Ąlfte des deutschen Umsatzes. Wenn es so weiter w├Ąchst, wird es relativ schnell. Man kann davon ausgehen, dass bis Ende des Jahres Deutschland erreicht hat. Vom Umsatz her und dann dynamisch weiter w├Ąchst. Rest of the world w├Ąchst auch mit 47% auf einem kleineren Niveau. Bisher sieht es so aus, als wenn die US-Expansion funktioniert und das wiederum zu einigerma├čen ertr├Ąglichen Kosten, also die Marketingausgaben. sind ebenfalls nur mit 37% gestiegen auf 25 Millionen im ganzen Jahr 2022 bei nicht mal 10% Marketingquote. Das ist eigentlich ganz kapitaleffizient gewachsen. W├╝rde ich sagen, die Firma ist noch nicht profitabel, macht Minus-Contribution Margin. Minus 13,5% EBITDA-Marge. Das ist bei 40% Wachstum kein Grund f├╝r Sorgenverhalten, w├╝rde ich sagen. Und insofern glaube ich, sind sie auf einem guten Weg zur Profitabilit├Ąt. Und was ich spannend finde an dem Modell sind vier Sachen, die mir jetzt aber schon nicht alle gleichzeitig einfallen. Also das erste sind diese Kreativ-Tonys. Das sind welche, die man selber bespielen kann. Also und die haben so ein bisschen das Spotify-Problem, n├Ąmlich dass sie die Einnahmen f├╝r die Tonys, also die Figuren, die man darauf stellt, mit den Rechteinhabern teilen m├╝ssen. Also sagen wir, keine Ahnung, Disney. oder irgendein Kloppenburg oder wie hei├čt der Verlag von hier der Prinzessin Lillifee. Naja, auf jeden Fall die rechte Inhaber, denen m├╝ssen sie ja Lizenzgeb├╝hren abgeben, deswegen haben sie auch eine Contribution Margin und eine Cross Margin, also Rohertrag nach Lizenzkosten. Man muss sich so vorstellen, die Rohmarge ist eigentlich um die 54 Prozent. Nach den Lizenzkosten geht sie aber runter auf um noch mal weitere 10 Prozent. Das hei├čt, und das ist f├╝r inklusive Boxen, das hei├čt auf Toni-Basis geben sie wahrscheinlich mindestens 20 Prozent des Umsatzes, w├╝rde ich sch├Ątzen, an die Lizenzinhaber weiter und das ist ein Gro├čteil ihrer Marge dann. Und so k├Ânnte es halt spannend sein. Also die Kreativ-Tonys, da spricht man halt selber Geschichten ein oder liest die vor. Darauf entfallen keine Lizenzkosten. Das k├Ânnte spannend sein.
Ja, aber das macht keiner. Viel zu kompliziert.
Also ich habe das gemacht neulich. Das ist einigerma├čen kompliziert, finde ich auch. K├Ânnte doch einfacher sein. Es gibt auch Leute, die sagen, dadurch kauft man nur noch einen Tony statt 20. Ich glaube, dass Leute gibt, die aus Faulheit oder weil die Geschichten so sch├Ân sind, auch mehrere Kreativ-Tonys kaufen. Auf jeden Fall hat das Produkt eine deutlich bessere Marge, n├Ąmlich gar keine Lizenzkosten. Dann ist es so, dass die Lizenzkosten im Dachraum, also wo Tony bisher den meisten Umsatz gemacht hat, besonders hoch waren. Das hei├čt, je mehr man umsatzanteilig in USA und Rest of the World macht, desto relativ gesehen marginal kleiner werden die Lizenzkosten sein. Man sieht auch sehr sch├Ân, dass die Gross Margin After Licensing steigt. Das ist schon der Beweis. Im Vorjahr waren es 35 Prozent. Im letzten Jahr waren es schon 42% Gross Margin After Licensing, w├Ąhrend sich die Gross Margin insgesamt nicht ver├Ąndert hat. Also man sieht ganz klar, Sie haben Lizenzkosten gespart. Drittens, Sie experimentieren mit AI generierten Geschichten. Das w├Ąre super spannend, logischerweise auch keinerlei Lizenzkosten, fast 100% Rohmarge. Das hei├čt man kann einfach sagen, bauen wir eine 5-Minuten-Geschichte zum Einschlafen, in der ein Zauberer und ein Einhorn vorkommen oder was auch immer die pers├Ânlichen Pr├Ąferenzen sind. Das k├Ânnte spannend sein und die Margensituation nochmal verbessern. Abgesehen davon ist es nat├╝rlich auch AI bla bla, also ich w├╝rde es jetzt auch nicht zu hoch bewerten. Aber dadurch, dass diese Effekte alle einigerma├čen gleichzeitig eintreten, finde ich, dass es f├╝r die Profitabilit├Ąt und die Margensituation wirklich spannend ist. Und das vierte, es gab noch einen vierten Punkt, den habe ich wieder. Achso, der vierte ist, dass sie eigene Geschichten machen. Also sie bauen eigenes IP auf. Das hei├čt, du kannst die Eltern einlesen lassen, du kannst AI-Geschichten bauen lassen oder du findest eben dein eigenes Paw Patrol oder Biblioblogsberg. Also ich wei├č nicht, ich hab vergessen, Einschlafbande oder so hei├čt, glaube ich, ein Titel. Also du suchst dir einfach ein Konzept, was gut funktioniert oder einen besonderen Use Case abdeckt, liest das selber mit professionellen Sprechern ein. Du bist dein eigener Rechteverlag und kannst den Teil der Marge dann auch noch einnehmen und auch das sollte zu einer deutlichen Verbesserung der Marge zu werden.
Du untersch├Ątzt die Power von Paw Patrol.
Ja, aber wir reden ja immer ├╝ber marginale Ver├Ąnderungen und der Unterschied, also wei├čt du, was Spotify geben w├╝rde f├╝r ein Prozent mehr Rohmarge, also das macht an der Bottomline so viel Unterschied. Wie gesagt, also 2021 und 21 hatten beide 54 Prozent Rohmarge, aber die Nachlizenz ist von 35 auf 42 gestiegen und wenn das nur auf 45 hochgeht, dann sind das 3% von 200 Bands, allein 10 Millionen zus├Ątzlicher Bottomline-Effekt und das reicht jetzt noch nicht, um die Firma profitabel zu machen, aber au├čerdem wachsen sie ja und ich will keinem dieser einzelnen Sachen, die haben alle Vor- und Nachteile, aber der Netto-Effekt aus allen ist positiv, glaube ich. Und ich glaube, diese vier kleinen Netto-Effekte k├Ânnen zu einer Verbesserung f├╝hren. Der Bear Case f├╝r Tonys w├Ąre, es kommt irgendwann einfach das n├Ąchste Trendprodukt oder Leute checken doch das. Es kommen Kindertelefone, die Eltern wollen ja nicht die Bildschirme im Bett haben, vermutlich zu Recht.
Aber die VR-Bremsen sind in Ordnung.
Genau, sagen wir mal VR. Es kann der n├Ąchste Trend kommen und Tony ist einfach das n├Ąchste Tamagotchi. So kennt keiner mehr in 20 Jahren. Das ist ein Risiko. Wie gesagt in Deutschland haben wir jetzt wieder aufflauendes Wachstum, aber es war mal im Q3 letzten Jahres bei minus neun Prozent wegen der starken Vergleichswerte des Vorjahres auch. Aber letztes Jahr Q3 sah nicht gut aus in Deutschland zum Beispiel. Das hei├čt irgendwo haben die entwickelten M├Ąrkte auch schon Dach. USA k├Ânnte jetzt theoretisch nat├╝rlich noch deutlich gr├Â├čer werden. Die Leute kaufen auch gr├Â├čere Pakete da.
Ich k├Ânnte mir vorstellen, dass du in Deutschland auch ein Dach hast, weil du die, im Gegensatz zu Kassetten, die ja immer wieder kaputt gegangen sind... Gehen diese tun ist halt kaum kaputt das hei├čt dieser secondary Also dieser markt f├╝r gebrauchte sachen der den lern tun ist ja jetzt erst kennen das frage ist ob es ob sie sowas anbieten wenn apple Was stimmt auch den ein oder anderen taler dar├╝ber dass sie irgendwie dieses ja wie hei├čt es secondhand refurb machen so ob sie da reingehen und dann die zweite gefahr war tun ist so ein bisschen Irgendwann verstaubt es halt. Also es gibt, je nachdem wie die Kinder so sind, gibt es halt so 1, 2, 5 Jahre, wo das hardcore genutzt wird und danach gibt es halt keinen Abseil mehr. Aber das haben wir auch nicht.
In den Jahren verkaufen sie halt so 20 Tonys im Schnitt, glaube ich. Das ist halt das super Geschenk, was jeder mitbringen kann. Gibt es an jeder Supermarktkasse inzwischen fast oder auf jeden Fall im Spielenwahlenhandel und auch Amazon ist Topseller. Ich glaube, wo du recht hast, ist nat├╝rlich, dass der Secondary Market irgendwann ein Problem sein k├Ânnte. Das stimmt, dass man das dann einfach auf Ebay Kleinanzeigen, eine gebrauchte Box, kauft. Andererseits habe ich das Gef├╝hl, dass gerade Artikel f├╝r Kinder was ist, wo man tendenziell neu kauft, wenn man es sich leisten kann.
Der Onkel-Spartipp ist auf Ebay-Kleinanzeigen 20 Tonys zu kaufen und dem Enkelkind immer ein Secondhand irgendwie zu schenken.
Das ist sicherlich einer der Gr├╝nde, warum Deutschland nicht mehr so stark w├Ąchst. Dass es eine gewisse S├Ąttigung gibt und dass diese Geschichten so zeitlos sind. Ich glaube, was man machen m├╝sste, ist eine Art Drop von Inhalten, dass du einfach manche Sachen w├Âchentlich rausgibst. Sodass du aktuelle Tonys kaufen musst. Oder dass du einen Tony kaufst, der jede Woche eine neue Geschichte erz├Ąhlt. Wei├čt du, dass du es besitzen musst, damit du es weiterh├Âren kannst.
Ja, ich glaube da ist die Zielgruppe noch zu jung f├╝r. Von den K├Ąufern, von den Konsumenten kannst du auch in gewissen Jahren einfach Paw Patrol 500 mal anh├Âren. Ich bin gespannt, wie sich die entwickeln. Das Produkt ist auf jeden Fall mega. Da kann man einfach nichts zu sagen. Mein Akku geht leer, wir m├╝ssen aufh├Âren. Ganz schnelle News, du hast noch eine TV-Empfehlung?
Der Materialspieler. Wir haben noch einen Punkt zu L├╝gen mit Zahlen, den m├╝ssen wir auch bringen. Das war ja vorher ein Thema. Die linkerechte Gewalt, wir werden das jetzt nicht nochmal neu aufmachen. Aber das Team Reichelt hat f├╝r uns unter pleiteticker.de, das ist die schlechte Nachrichtenseite von Achtung Reichelt, noch mal aufbereitet, dass das Thema offenbar kommt, das mehr und mehr jetzt wieder in die ├ľffentlichkeit kommt. Das muss man sich selber raussuchen. Da steht aber exklusiv, Doppelpunkt, mehr als 100 offene Haftbefehle gegen Linksextremisten. hat das Team Reichelt gefunden oder das Team Achtung Reichelt. Und zwar in Deutschland bestehen 137 offene Haftbefehle gegen 104 Personen der linksradikalen Szene. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Jan Wenzel-Schmidt hervor, die Pleiteticker exklusiv vorlegt. Also man hat hier, ich w├╝rde davon ausgehen, wenn das exklusiv vorliegt, hat man mit dem AfD-Abgeordneten, w├Ąre meine Vermutung, kooperiert. Das ist nat├╝rlich eine Anfrage, die auch nur von der AfD kommen kann, wenn es um diese Sachen geht. Und wie gesagt, da versucht man jetzt wieder linke Gewalt zu problematisieren und wir haben das jetzt oft genug gesagt, dass Gewalt aus allen politischen Ecken zu verurteilen ist, gleicherma├čen. den Rechtsstaat geht. Und zum Vergleich, und den macht man hier fairerweise sogar, gibt es derzeit 916 Haftbefehle gegen Rechtsextreme. Also Faktor 8, 7 vielleicht sogar, der rechten Gewalt. Man versucht hier aber, wie gesagt, zusammen mit der AfD wieder linksextreme Gewalt zu problematisieren und sagt am Ende noch, also dann gibt es hier den Stichpunkt steht Offene Haftbefehle gegen Personen aus dem linksextremen Spektrum haben in den letzten Jahren massiv zugenommen. Das stimmt, haben Sie auf dem Rechten wahrscheinlich auch. 8 der 137 offenen Haftbefehle gehen auf terroristische Taten. Also vielleicht sollte der, wie hei├čt der, Frank Gotthard, mal eine Grammarly-Lizenz f├╝r Johann Reichelt kaufen, damit man hier die Rechtschreibung einigerma├čen vern├╝nftig hinbekommt. Gehen auf terroristische Taten.
Ich w├╝rde da eher Language-Tools nutzen, weil das auch in Deutsch funktioniert.
Ja, vielleicht ein nationales Tool, das finde ich gut. Sicherheitsbeh├Ârden bef├╝rchten weiteres Radikalisierungspotenzial und sehen vereinzelte Kontakte zu verbotenen Organisationen aus dem Ausland. dass einer der Menschen sogar als Gef├Ąhrder gef├╝hrt wird. Insgesamt f├╝hren die Sicherheitsbeurten eine Person bundesweit als linksextrem Gef├Ąhrder. Dabei handelt es sich um einen der Gef├Ąhrten von Lina E., die hier mit vollem Namen ausgeschrieben wird, aus welchem Grund wei├č ich nicht, ehrlich gesagt. Normalerweise sagt man Lina E., hier steht der volle Name Julian Reichelt. Da gibt es jemanden, der angibt, in einem PKK-Trainingslager gewesen zu sein. Das ist wahrscheinlich die ausl├Ąndische Organisation, die handelt. Zum Vergleich, sch├Ątze mal die Anzahl der rechtsextremen Gef├Ąhrder in Deutschland.
10.000.
Nee, ganz wesentlich. Aber es sind 81 mal so viel, wie linksextreme Gef├Ąhrder gef├╝hrt werden. Das liegt nat├╝rlich nur daran, dass die nicht verfolgt werden, w├╝rden ja Leute sagen. Aber wie auch immer, da liegt auf jeden Fall Herr Reichelt dann mit seinem ehemaligen Haus auf Linie anscheinend. Achso, TV-Tipp. Wo wir gerade dabei sind, die Leute, die jetzt noch nicht genug haben, werden das auch noch ertragen. Ich finde tats├Ąchlich, dass Reschke Fernsehen, ein guter Teil, das ist so ein bisschen wie Jan B├Âhmermann in Weiblich w├╝rde ich sagen, aber ich finde die Recherchen tats├Ąchlich meistens besser, nachvollziehbarer, weniger, also sicherlich auch tendenzi├Âs, aber weniger tendenzi├Âs als die vom CTF Magazin. Also es ist ein vergleichbares Format. Es geht um spannende Sachen. Die eine Sache, die ich sehr gut fand, war die ├ľllobby. Fand ich nochmal ein paar krasse Fakten. Auf LinkedIn, ich glaube bei Sascha Pallenberg gab es diese Woche eine Grafik. Die Profits von Big Oil waren im letzten Jahr 200 Milliarden. Das ist ungef├Ąhr so viel wie Big Tech macht. Also die ├ľlindustrie hat so viel Profit gemacht wie die Tech-Industrie letztes Jahr, was man sicherlich auch nicht gedacht h├Ątte. Und dann in der Doku oder in dem Beitrag von Reschke Fernsehen sieht man das unter anderem, ich glaube seit dem Pariser Klimaabkommen, wo man sich eigentlich geeinigt hat, dass das hier alles ganz sch├Ân problematisch ist und wir mal was tun sollten. hat die ├ľlindustrie ein bis zwei Milliarden in Lobbying ausgegeben, um die ├Âffentliche Meinung und Politik zu beeinflussen. Das klingt vielleicht gar nicht so viel, aber Lobbyausgaben sind normalerweise gar nicht so hoch, wie man sich das vorstellt. Man kann mit relativ wenig Geld die Politik beeinflussen in Deutschland, der EU und den USA. Zwei Milliarden sind da echt viel Ausgaben. Und das war eine gute Folge, fand ich. Da habe ich viel gelernt und es gab noch ein paar andere, habe ich wieder vergessen. Auch ├╝ber Springer gibt es historische, wenn man m├Âchte, aber Reschke Fernsehen in der Mediathek. Anja Reschke ist die ehemalige Monitor-Moderatorin, glaube ich. Ich finde es vom Stil ist es nicht super meins, aber inhaltlich finde ich die Themen ganz spannend aufgearbeitet, wenn man abends nochmal so eine halbe Stunde Mischung aus Unterhaltung und Information haben will. Und wenn man keine Information haben will, kann man weiterhin Shammat Pahlai Hapatiya auf Twitter folgen. Der ist n├Ąmlich jetzt, ich glaube, das erste Mal selber in Anf├╝hrungsstrichen Opfer einer Community-Not geworden. Und zwar hat er dar├╝ber geschrieben, warum Warren Buffetts Investments in japanische Firmen eine schlaue Strategie waren. Das erkl├Ąrt er dann auch ganz gut. Und dann hat ihn jemand gefragt, also hast du nicht irgendwann mal erkl├Ąrt, dass du der neue Warren Buffett w├Ąrst und den besseren Track Record, also die bessere Rendite hast und mehr Alpha generiert? Daraufhin sagt Sharmath Padhyahapati ja w├Ârtlich, no, but the media did, don't trust what you read. Daraufhin hat jemand eine Community oder hat die Community von Twitter hier einen guten Job gemacht und geschrieben, also als Community Note, in their 2020 annual letter, Sharmath's social capital compared the fund's first nine-year performance with that of Warren Buffett's. Berkshire Hathaway, the letter is signed by Schamad. Also er hat sehr wohl sich verglichen. Wem das nicht reicht, der kann sich noch einen lustigen Tweet anh├Âren von, ich glaube es ist VC Brex. Also da sagt er es nochmal selber und vergleicht sich mit Warren Buffett und glaubt er generiert deutlich mehr Alpha. Genau, also l├╝gt der Twitter-Gemeinschaft gerade ins Gesicht, verbreitet falsche Fakten, streitet ab, was gemacht zu haben, was er nachweislich gemacht hat. Was ich das Gef├╝hl habe ├╝brigens, dass er bei vielen Themen macht.
Pip, wir haben dein Ziel erreicht. Wir haben fast zwei Stunden aufgenommen. Ich freue mich auf die n├Ąchste Folge. Falls jemand zuf├Ąllig in Amsterdam ein WG-Zimmer oder eine Studenten-WG hat oder eine Idee hat, wie man an eine kommt, eine junge Person aus unserem Umfeld geht dorthin und studiert dort ab August, September, schreibt mir gerne eine E-Mail oder mir auf LinkedIn. Sch├Ânes Wochenende.
Ciao, ciao.
Bis bald. Peace.