Doppelg├Ąnger Folge #279 vom 30. August 2023

Finanzbildung | ­čĺ░ Die VC & PE Fonds Logik | CoreWeave & Nvidia | Instacart & Klaviyo IPO | Crowdstrike | Twitter als Podcast Player

Was sollten junge Menschen ├╝ber Finanzen lernen? Wie funktionieren VC & PE Fonds? CoreWeave vermietet Grafikkarten von Nvidia. Instacart und Klaviyo planen eine IPO. Morgan Stanley stuft CrowdStrike von den Earnings herab.


Philipp Gl├Âckler und Philipp Kl├Âckner sprechen heute ├╝ber:

(00:00:00) Finanzbildung

(00:10:00) VC & PE Fonds Logik

(00:23:30) CoreWeave & Nvidia

(00:40:30) Instacart IPO

(01:07:50) Klaviyo IPO

(01:29:30) Crowdstrike

(01:37:15) Twitter wird Podcast Player


Shownotes:

Morgan Stanley zu Crowdstrike: CNBC

New Reality of VC Funds: The Institutional Investor

Instacart S1: SEC

Instacart Businessanalysis

CoreWeave Tweet

Klaviyo IPO: Techcrunch

Klaviyo S1 Zusammenfassung


Doppelg├Ąnger Tech Talk Podcast

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Willkommen zum Doppelg├Ąnger Tech Talk Podcast Folge 279 am 30. August. Ich bin Philipp Kl├Âckner und telefoniere zweimal die Woche mit Philipp Kl├Âckner. Heute haben wir zwei IPOs, Instacart und Klavio, schauen uns eine Sales-Site-Studie von CrowdStrike an und beantworten ein paar H├Ârerfragen. Lass uns mit Finanzbildung beginnen. Auf Discord hat jemand gefragt, n├Ąchstes Schuljahr wird er an einem Gymnasium einen Kurs in der 11. Klasse zum Thema Finanzbildung anbieten. Was h├Ąttet ihr als Elfkl├Ąssler gerne aus solch einem Kurs mitgenommen? Also 11. Klasse, da bist du glaube ich so 15, 16.
Du warst 21.
Normale Kinder interessieren sich f├╝r Party, M├Ądels, Jungs, Sport, vielleicht Musik. Du f├╝r Chemie, Politik und Wirtschaft. Was h├Ąttest du gerne? Noch gelernt.
Also ich w├╝rde mal umdrehen, was h├Ąttest du gerne fr├╝her gewusst? Jetzt mal unabh├Ąngig ob 11. Klasse, Studium oder so, von den Sachen, die du in den letzten zwei Jahren vielleicht gelernt hast oder die du irgendwann vielleicht auch als Gr├╝nder gelebt hast, was h├Ąttest du gerne schon in der Sekundarstufe 2 gewusst? Was dir sp├Ąter mal deutlich weitergeholfen h├Ątte oder was du f├╝r essentielle finanzielle Bildung h├Ąltst?
Also so ein bisschen Wirtschaft hatten wir tats├Ąchlich. Mit Aktien war damals noch gar nichts. Ich kann mich erinnern, ich hatte einen Bekannten, der schon so ein bisschen mit Aktien rumgedoktert hat als sein Hobby. Aber ich selber hatte damals gedacht, dass ich nie in der Lage bin, dass irgendwann, also ich wei├č noch genau, dass ich irgendwann mal gesagt habe, nee, ich fasse das nicht an, ich kenne mich damit nicht aus. Und damals h├Ątte ich vielleicht gerne so ein bisschen so Businessplan, privater Businessplan irgendwie gelernt. Also wenn du irgendwann Abitur machst, manchmal ziehst du ja aus dem Haus raus, hast dann so die erste WG, erste Wohnung oder so. Und lebst ja schon deutlich anders als zu Hause, wo du ein Dach auf dem Kopf hast, Essen auf dem Tisch und die W├Ąsche gewaschen wird. Und dass man da einfach so ein bisschen spielt, okay was bedeutet das, wie viel Geld brauchst du zum Leben, wie kannst du das Geld verdienen, was sind die Kosten, was w├╝rde passieren, wenn du einen Kredit aufnehmen w├╝rdest und den nicht rechtzeitig zur├╝ck zahlst, wie funktioniert eine Bank, wie kannst du aufpassen, dass du dir keine Quatschprodukte andrehen l├Ąsst, ob es jetzt irgendwie eine Versicherung oder sonst was ist und wieso gibt es das Finanzamt, was macht das Finanzamt, wie bereitest du dich da so vor, was haben deine Eltern die letzten Jahre alles gemacht, was du nicht mitbekommen hast.
Also Haushaltsplan ist glaube ich auch tats├Ąchlich eine gute Idee. Das wird ja auch in vielen Finanzb├╝chern so gelehrt, dass man entweder irgendwie drei Konten Modell macht oder eigentlich wei├č wie wenig einem Netto zum Leben ├╝brig bleibt und das auch ein bisschen schwer ist davon zu sparen aber trotzdem zeigen wie wichtig das ist. Schon eine ganz gute Idee. Ich bin nat├╝rlich mehr am Elfenbeinturm, ich w├╝rde tats├Ąchlich so ein bisschen bei Geldtheorie und Schuldverschreibung anfangen, also um Girald Geld zu erkl├Ąren, also was ist Geld, wer sch├Âpft das, nat├╝rlich nicht, jetzt muss ich jetzt nicht Geldmengenmultiplikate oder sowas erkl├Ąren, aber so ganz grob, dass eine Banknote einfach eine Schuldverschreibung ist, wo jemand gesagt hat, ich gebe dir irgendwas im Wert von 100 Euro, wenn du mir die gibst oder die Bank verspricht, das einzul├Âsen, die Zentralbank. Dann so ein bisschen Zinsen, Guthaben, Dispo-Zinsen erkl├Ąren, so dass Dispo-Zinsen abbezahlen die beste Anlage ist in der Regel oder gar nicht erst. Zumindest in ungeplante Kredite oder nicht Kredite, die nicht durch appreciating assets gedeckt sind, also wo keine H├Ąuser zum Beispiel dahinter stehen, die h├Âchstwahrscheinlich an Wert gewinnen in der Regel, dass das eigentlich fast immer eine schlechte Idee ist, so insbesondere Konsumschulden klar nah, Kreditkartenschulden, das ist glaube ich wichtig. Da gab es auch viele gute Antworten in der Community schon zu. Dann vielleicht so ein bisschen verschiedene Anlageklassen und Renditeerwartungen erkl├Ąren, also das Konzept von Eigentumsrechten und Unternehmertum, also dass ich mich an, also dass ganz normale Menschen sich an Firmen beteiligen k├Ânnen, der Einfachkeit halber mit Aktien oder ETFs, vielleicht auch als Unternehmens, also als Shareholder an anderen Unternehmen. Ich glaube nicht, dass man jeden zum angel investor machen soll, das muss man da auch noch nicht erkl├Ąren, sondern dass man sich an Unternehmen beteiligen kann. Dass es nicht ein Privileg von Superreichen ist, sondern dass auch einfache Menschen sich mittels Aktien beteiligen k├Ânnen. Das f├Ąnde ich schon ganz gut. Dann so ein bisschen den Spannungsraum zwischen Risk Return und Liquidity. Also, wenn ich irgendwie mehr Zinsen habe, dann wird das Risiko immer h├Âher sein. Oder die Liquidit├Ąt ist nicht gegeben, das hei├čt ich muss mich Sehr lange kommitten, so geschlossene Fonds zum Beispiel, da k├Ânnte ich theoretisch eine h├Âhere Rendite als der Markt schaffen, wenn ich gut ausw├Ąhle, muss dann aber sehr lange auf mein Geld verzichten, also dass es da eine Pr├Ąmie gibt f├╝r mangelnde Liquidit├Ąt. Und dann damit so ein bisschen vielleicht die, die Kompetenz oder Medienkompetenz verbinden, wie erkenne ich auch unseri├Âse Angebote. Was sind gute weiterf├╝hrende Quellen? Irgendwie gute Podcasts, gute Webseiten. Woran erkenne ich typischerweise unseri├Âse Angebote? Wie ├╝berpr├╝fe ich das? Was sind vielleicht auch Institutionen, an die ich mich wenden kann? Das w├╝rde ich glaube ich mit reinnehmen.
Ich w├╝rde so ein bisschen durch die verschiedenen sozialen Netze gehen und too good to be true machen. Also einfach zu sagen, die werden ja schon wahrscheinlich viel konsumieren und viel irgendwie immer h├Âren, hier FOMO, da FOMO und so weiter. Und da irgendwie so ein bisschen Radar zu haben, dass man das nicht alles glauben sollte, ist vielleicht in der 11. Klasse ganz gut.
Ja genau, also irgendwie so die F├Ąhigkeit Redflex zu erkennen und so, ich glaube das ist schon wichtig und das kann man auch einfach an Beispielen machen, so an Negativbeispielen, wo es halt einfach auch super schlecht gelaufen ist. Ja vielleicht so ein bisschen die Anlageklassen und Renditeerwartung noch, obwohl es geht fast schon zu weit, finde ich.
Ich glaube. Du h├Ąttest mich in der 11. Klasse schon verloren.
Ich h├Ątte dich verloren? Man muss das halt interessant gestalten nat├╝rlich. Im Haushaltsbuch verliebst du Leute auch. Ist ja auch nicht spannend im Hausaufgabenheft deine Ausgaben aufzuschreiben.
Wie w├╝rdest du es als Entertainer machen?
Genau, ich w├╝rde Leute noch nicht irgendwie, ich glaube ein paar Leute aus der Community haben auch gesagt, mit Trading Apps schon mal anfangen, also das w├╝rde ich eher nicht machen. Man k├Ânnte nat├╝rlich so B├Ârsenspiele machen oder so Musterdepots, aber das ist einerseits nat├╝rlich ganz spannend, weil es auch schnell faszinieren kann, aber es weckt auch diese falsche Erwartung, dass das alles so kurzfristig passiert. Also sagen wir, du hast jetzt maximal ein Schuljahr, in der Regel eher ein Halbjahr f├╝r sowas. Das ist ja nicht der Onlagehorizont, den man gewinnen will in Anf├╝hrungsstrichen, sondern es geht ja um langfristige Rendite und es kann gut sein, dass in einem B├Ârsenspiel wirst du immer der Erste sein, wenn du ein maximales Risiko eingehst und dann Gl├╝ck hast. Zumindest wenn es sehr viele Spieler gibt, ist der Weg das zu gewinnen in der Regel mit einer soliden Strategie. Kannst du zwar plus machen aber es wird immer jemand geben der einfach. Yolo calls gemacht hat und der gewinnt halt mit gl├╝ck dann wenn es ausreichend viele spieler gibt. Deswegen ich will jetzt leute nicht unbedingt denen schon apps andrehen man kann nicht ruhig sagen was die m├Âglichkeiten sind selber zu trainieren aber ich w├╝rde jetzt nicht sagen jeder muss eine app haben. Es gibt ja auch leute die. Ich w├╝rde nicht sagen, dass jeder Aktien haben muss. Ich glaube, es ist f├╝r die allermeisten Leute besser, aber wenn jemand damit eben nicht gut umgehen kann mit den Schwankungen, dann ist es vielleicht eben doch nicht das Richtige. Dann muss er sich halt Geldmarktfonds oder Tagesgeldprodukte oder so kaufen. ist vielleicht langfristig nicht das schlauste aus Renditesicht, aber vielleicht schl├Ąft jemand da noch besser damit. Das muss schon auch gehen, deswegen sollte man glaube ich alle M├Âglichkeiten da besprechen. Genau und vielleicht kann man mal so ganz gro├č grunds├Ątzlich eine Gewinn- und Verlustrechnung von Unternehmen erkl├Ąren, so ein bisschen das, also man muss jetzt nicht das Balance Sheet, also die Bilanz lesen k├Ânnen oder so, das braucht man lange nicht, aber so die typischen Ausgaben, Arten von einem Handelsunternehmen zum Beispiel. Wie funktioniert sowas? Finde ich auch noch ganz interessant. Aber das w├Ąre es dann auch schon. Vielleicht noch sowas, die typischen Stolperfallen sind, wo Leute sich verspekulieren. Also sollte ich mein Haus mit 100% finanzieren? Sollte ich Autos, die eben ein depreciating asset, also das Wertverlust hat, mit Krediten finanzieren und so weiter und so fort. Genau und vielleicht auch einfach mal fragen, was die Kinder interessiert.
Analyse einer Aktie, deren Marke sie alle tragen oder haben oder konsumieren.
Finde ich auch schon fast zu viel. Also du kannst als Beispielunternehmen nehmen, kannst du schon mal.
Wir werden es erfahren. Viel Erfolg mit der 11. Klasse. Schick uns mal, wie es gelaufen ist n├Ąchstes Jahr. Sebastian fragt, wer leidet mehr unter dem Zinsumfels? VCs oder Private Equity Funds? K├Ânnen PE Funds sich von ihren LPs eine Laufzeitverl├Ąngerung genehmigen lassen oder w├╝rde das zu Liquidit├Ątsproblemen f├╝r die LPs f├╝hren? Ist es realistischer, dass PI-Funds eine suboptimale Performance f├╝r die bald auslaufenden Vintages realisieren m├╝ssen, um den Cashflow f├╝r die LPs zu sichern? LPs sind die Leute, die das Geld geben.
Genau, das sind die Limited Partners, also die Investoren in Fonds. Prinzipiell funktionieren Venture Capital und Private Equity Funds nicht so ├Ąhnlich, nicht so unterschiedlich. Die haben in der Regel zehn Jahre Laufzeit. Und dann gibt's gegen Ende hin, du hast diese drei Grundphasen, die Investmentphase, in der Regel die ersten drei bis f├╝nf Jahre, dann so eine Management- und Harvestingphase, wo du die Firmen eigentlich wachsen l├Ąsst, aber kein neues Geld mehr investierst zwangsl├Ąufig. Und dann Richtung Ende beginnt dann das Harvesting, das hei├čt du versuchst eigentlich R├╝ckfl├╝sse zu generieren. Exit immer an ipo sein k├Ânnen aber auch noch andere sachen sein das ist so die die grundlogik des fonds jetzt ist nat├╝rlich schon so dass. Wenn du jetzt sag mal du bist jetzt im jahr neun oder zehn. Und jetzt ist die b├Ârse einfach gerade auf dem schlechtesten stand aber du kannst kein ipo machen es wollen vielleicht auch leute nicht kaufen oder du willst bei den bewertungen nicht kaufen. Dann gibt es schon die m├Âglichkeit die extension zu machen die ist in der regel von vornherein in den statuten der des funks vorgesehen also. Es gibt so typische laufzeiten die hei├čen 10 plus 1 plus 1 oder 10 plus 1 plus 1 plus 1 dass man dreimal verl├Ąngern kann um ja es gibt auch 11 plus 1 plus 1 also die dauer ist in der regel zwischen. zehn und dreizehn jahren w├╝rde man denken laut statuten und dann es gibt auch einen spannenden artikel den ich mal in die show notes packen w├╝rde beziehungsweise erschienen auf der institutional investor von dianne malcahi. The new reality is the 14 year venture capital fund. Da wird beschrieben, dass Statistiken eigentlich zeigen, ich glaube das ist auch wieder die bekannte Kaufmann-Foundations-Studie, auf die sich das beruft. Ja, wird auf jeden Fall zitiert. Die zeigt, dass sieben Prozent der Funds unter zehn Jahre geschlossen werden. Also man kann auch fr├╝hzeitig closen zum Beispiel, wenn man glaubt man hat das beste Ergebnis schon, also es gab jetzt ein IPO Window im Jahr 9 und da hat man alles durchjagen k├Ânnen und die Firmen waren auch so, dass man jetzt nicht noch ein Jahr Rendite mitnehmen will, weil das Risiko h├Âher war, dann kann man theoretisch auch prematurely, vorzeitig schlie├čen.
Schlie├čen bedeutet, dass du alles verkaufst, alles aussch├╝ttest und ist fertig.
Genau, wirklich geschlossen ist der Fonds, also nach der Definition, die ich jetzt nutze, wenn der letzte Cent zur├╝ckgezahlt ist oder in Aktien distribuiert wurde oder wenn der Fonds leer ist sozusagen, wenn sich weder Assets noch Cash drin verh├Ąlt. Das kann aber weit ├╝ber die geplante zeit von zehn oder elf jahren hinausgehen zum beispiel muss immer noch unterscheiden zwischen denen dem residual value und den distribution also die distributions ist das geld was das cash was investoren zur├╝ckbekommen. kriegen in der regel erst mal das eingezahlte geld und eine gewisse mindestverzinsung zur├╝ck und dann wenn es besser l├Ąuft geht der carry der partner der gps der general partner der phone manager ab dann kriegt man den davon eben vom vom rest dann vielleicht noch 80 prozent oder so. Wo war ich jetzt also distributions ist ein teil und es kann auch sein dass einfach so residual value zur├╝ck bleibt im phone und werden manchmal einfach aktien auch verteilt oder anteile. Und auf denen kann man einfach sehr lange sitzen bleiben, wenn es da keine gute Liquidationsm├Âglichkeit f├╝r gibt. Zur├╝ck, 11 bis 12 Jahre brauchen 20% der Fonds, weitere 27% brauchen 13 bis 14 Jahre, also man kann schon mal sagen, dass insgesamt 50 prozent ├╝ber 14 jahre brauchen also 22 prozent brauchen 15 bis 16 14 sogar 17 bis 18 und 10 prozent dauern ├╝ber 19 jahre. Ich glaube Leute die in den letzten zehn jahren angefangen haben zu Fonds zu investieren erstmals wissen sind sich dessen vielleicht nicht mehr bewusst. Aber man muss jetzt auch sagen dass man oft nat├╝rlich schon einen gro├čteil also Oft hast du erste r├╝ckfl├╝sse auch schon im jahr f├╝nf oder sechs wenn es zum trade sale kommt also. Jemand macht ein wirklich gutes angebot f├╝r eine company aus dem fonds preempted so ein bisschen die bewertung der n├Ąchsten jahre dabei oder so, dann kann es auch sein dass man nach acht jahren schon 50 prozent zur├╝ck hat und das, wenn es jetzt hier bis ins jahr 17 oder 15 bleibt dann ist es vielleicht auch nur noch drei unternehmen die da drin stecken die vielleicht auch nicht besonders werthaltig sind das kann schon sein, dass du einen gro├čteil deiner distributions um die zehn jahre oder sogar ein bisschen vorher bekommst. Aber geclosed ist der verantwortlich wenn alles zur├╝ck gespielt wurde oder eben bankrott ist und der fond leer ist. Zumindest so w├Ąre das meine vorstellung. Aber wie gesagt man muss sich darauf einrichten dass es sich durchaus strecken kann gerade in phasen jetzt. Man w├╝rde jetzt nicht du kannst ja sagen wenn ich wenn ich bin verl├Ąngere ich halt immer weil ich mehr rendite mitnehme das macht nat├╝rlich nur sinn wenn es mehr als die marktrendite ist also. Ich werde ja irgendwie verglichen mit anderen Investmentopportunit├Ąten und wenn ich jetzt f├╝r 2% Rendite eine Firma noch zwei Jahre drin halte in dem Fonds, dann w├Ąre der LP oder die LP, ist ja eine Gesellschaft in der Regel, vermutlich eher sauer. Weil ich will ja nicht, also schick mir das doch lieber fr├╝her raus und ich kann es selber f├╝r 5% anlegen oder in den n├Ąchsten Fonds legen, als dass ich jetzt f├╝r 2% Rendite dann auch drin bleibe und du da eventuell noch Managementfee bekommst. Wobei die Management Fee in der Regel entweder degressiv ist, also abnimmt gegen Ende des Fonds oder schon nach der Investmentphase pausiert wird. Das kommt auch so ein bisschen auf die Ausgestaltung des Fonds ab. Ich w├╝rde jetzt davon ausgehen, dass man in der Regel nach Jahrzehnten l├Ąngst nicht mehr die 2% Management Fee oder so bekommt. Manchmal kriegt man noch irgendeine kleine, aber es ist jetzt nicht so, dass da unheimlich viel Geld noch verdient wird, sondern wenn ├╝berhaupt m├Âchte man die Performance managen vielleicht. Oder hat es auch relativ schwer. Wie gesagt Unterschied zwischen VC und PE gar nicht so gro├č. Ein Unterschied den es gibt ist sicherlich das bei Private Equity so genannte Dividend Recapitalizations noch relativ g├Ąngig sind. Ich kaufe eine Firma, habe sie eventuell verschuldet dabei und dann wenn die wirtschaftliche Tragkraft der Unternehmung das erlaubt, kann ich durchaus weitere Schulden aufnehmen oder zus├Ątzliche Schulden. Ich habe ja schon ein bisschen was abgezahlt und die stecke ich aber dann, also ich habe ja die Firma schon ├╝bernommen, das hei├čt ich brauche jetzt nicht mehr das Geld um Anteile zu kaufen, sondern Ich verschulde die Firma also die Firma nimmt Geld auf oder die Dachholding und sch├╝tte das zur├╝ck sofort an die Investoren aus. Das hei├čt ich kann so auf der H├Ąlfte der Strecke eventuell schon zu ersten R├╝ckfl├╝ssen f├╝hren, f├╝r erste R├╝ckfl├╝sse sorgen und damit habe ich early distributions obwohl die Firma vielleicht doch gar nicht verkauft ist. Kann ich nat├╝rlich dar├╝ber streiten, wie sinnvoll das ist, dass man sich verschuldet, nur um es nach oben auszusch├╝tten, aber das ist halt eine gute risikoaverse, obwohl es ist schon auch mit Risiken verbunden, risikoaverse ist es gar nicht, aber du kannst fr├╝hzeitig oder der Private Equity Fonds hat in der Regel fr├╝hzeitig einen Incentive, das Geld schon mal rauszuholen. Kann auch sein, dass man irgendein Asset verkauft aus einer Firma. Die Firma hat irgendwie einen gro├čen Pool an Immobilien gehabt, das wandelt man in REITs um und schafft so eine Sonderdividende, die man schon aussch├╝tten kann. Das ist nochmal eine Ausnahme bei PE, die theoretisch schon so fr├╝her damit Distributions erreichen. K├Ânnten also die die lps glaube ich w├╝rden tendenziell immer dann ihr geld freiwillig drin lassen empfangen wenn es jetzt wirklich so dass das in den n├Ąchsten zwei jahren noch eine vern├╝nftige rendite zustande kommt also sagen wir. Ich glaube daran dass. ich in zwei jahren 30 prozent mehr f├╝r die assets bekomme die man sonst jetzt in einem firesale ver├Ąu├čern soll dann ist irgendwie 30 prozent in zwei jahren nat├╝rlich eine annehmbare rendite dann w├╝rde ich auch sagen lass uns lieber das ipo-window abwarten bevor wir jetzt an einen schlechten secondary buyout oder einen schlechten trade sale machen, weil die Konditionen gerade schlecht sind. Das wird nicht verhandelt, sondern ist in der Regel schon vorgesehen in den Statuten, also man muss da jetzt nicht eine Gesellschaftsentscheidung zwangsl├Ąufig treffen. Genau, und andersrum hat prinzipiell nat├╝rlich der LP schon den Anreiz sein Geld so fr├╝h wie m├Âglich und mit einem m├Âglichst hohen multiple zur├╝ckzubekommen. Das ist der Grundanreiz, aber LPs sind nat├╝rlich als relativ rational anzunehmen. Genau dann ist aber nat├╝rlich eine Sache die man schon noch bedenken kann ist das in so einer Phase wie jetzt ist Liquidit├Ąt nat├╝rlich besonders wertvoll und dann gibt es sicherlich auch nochmal eine gewisse Pr├Ąferenz daf├╝r dass fr├╝hzeitig jetzt Geld ausgesch├╝ttet wird.
wird.
Wir reden ja gleich ├╝ber Klavio und Instacart, die an die B├Ârse gehen. Und das ist nat├╝rlich spannend, wenn man in einer Zeit wie jetzt f├╝r Distributions sorgen kann, indem man Liquidit├Ąt schafft in so einer Firma. Das sind nat├╝rlich auch Firmen, die relativ alt sind, wo die Fonds jetzt vielleicht auch R├╝ckl├Âse generieren m├╝ssen. Aber selbst wenn man es nicht muss, ist es trotzdem was, wof├╝r LPs bestimmt dankbar sind. Wenn die vielleicht auch, wir gucken uns die ja gleich mal an, Ob das jetzt in Sorgen am H├Âhepunkt wieder ist oder ob es noch weiteres Potenzial gibt, aber da sind LPs bestimmt nicht sauer, wenn sie jetzt ihre Anteile, also die kriegen dann in dem Fall vielleicht Aktien statt Cash, je nachdem. Und dann haben sie ein liquides Asset, was sie versilbern k├Ânnen oder haben von Private in Public Investments geschifftet und k├Ânnen das dann balancieren.
Bei Startups und bei VCs reden wir immer ├╝ber Liquidation Preference und je schlechter es f├╝r das Startup aussieht, umso mehr Hebel ist irgendwie da, dass der VC eine Liquidation Preference bekommt. Ist sowas auch bei LPs m├Âglich, die dann in Funds investieren, dass sie sagen, wenn ihr jetzt noch eine Laufzeitverl├Ąngerung haben wollt, k├Ânnt ihr gerne haben, aber am normalen Markt kriegen wir 5%, dann h├Ątten wir auf jeden Fall gerne 5% mehr f├╝r die Zeit oder sowas.
Ich will es nicht ausschlie├čen, aber ich hielt es f├╝r eher untypisch, glaube ich. Nach meinem Verst├Ąndnis wird es selten sozusagen als Verhandlung gel├Âst, sondern man l├Ąsst sich das von vornherein so, diese Extensions einr├Ąumen, dass die m├Âglich sind. Dass LPs unterschiedliche Konditionen in einem Fonds haben, w├Ąre im Zweifel wahrscheinlich sehr ungern gesehen. Also dass da jemand besonders gute Konditionen gibt, gibt es bestimmt auch mal eine Ausnahme f├╝r, weil jemand irgendwie noch drei GPUs in einer Sporttasche hat oder so. Eigentlich eher untypisch, dass man w├╝rde vermuten, dass die LPs relativ ├Ąhnliche Konditionen haben. Ich kenne aber mindestens ein Beispiel, wo es auch mal anders war. Aber dann fragst du dich nat├╝rlich, warum kriegst du das? Es gibt aber so eine Art Liquidation Preference, auch das wie gesagt, du kannst Fonds in vielerlei M├Âglichkeiten ausgestalten, aber ich glaube eine g├Ąngige L├Âsung ist eben, dass die LPs immer zuerst erstmal ihr Geld zur├╝ckbekommen bei der Liquidation und eine Mindestverzinsung, also die sogenannte Hurdle, also oft sieben oder acht Prozent zum Beispiel. Und erst dann wird mit den GPs, also den Partnern, geteilt. Also nur auf die Mehrrendite kommen die an ihre 20%, aber sie haben ja trotzdem schon ihre Management 2% in der Regel vorher bekommen. Aber auch das, je nachdem wie auch das, richtet sich nach der Bargaining Power, der Verhandlungsmacht. der einzelnen parteien wenn du vor hast der sehr begehrt ist kannst du sicherlich auch an sowas drehen wobei du eigentlich nicht f├╝r den fall dass dass du unter 2x bist optimieren solltest das ist eher schlechte signaling glaube ich Wenn du viel Nachfrage hast und Verhandlungsmacht dann eher in der Regel weil du in den letzten Jahren vielleicht sogar 5x gemacht hast mal oder so. Dann jetzt ausgerechnet die Downside zu optimieren w├Ąre vielleicht auch nicht so schlau vom Signaling her.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung. Man sollte aufgrund des Geh├Ârten keine Kauf- und Verkaufsentscheidungen zu Aktien und anderen Wertpapieren treffen. Es besteht immer das Risiko eines Totalverlustes. Solltet ihr dennoch aufgrund der Informationen im Podcast handeln, handelt ihr stets auf eigenes Risiko und wir k├Ânnen unm├Âglich f├╝r etwaige Verluste haften. Alles k├Ânnt ihr auch nochmal unter doppelg├Ąnger.io slash Disclaimer nachlesen. Wenn wir schon bei GPU sind, was macht Core Wave oder Core Weave und wieso ist Nvidia daran beteiligt?
Musst du mir erkl├Ąren, du hast die Story hier reingepackt.
Ich hab mir so verstanden, dass das GPU in the Cloud ist, also die haben irgendwie die sch├Ânen, wie hei├čen sie, H100 oder sowas.
H100 und H100 genau.
Von nvidia und die kann jetzt jeder zug├Ąnglich haben ├╝ber die cloud.
Genau also es ist man k├Ânnte auch sagen dass das northern data von las vegas high performance computing aber also tats├Ąchlich eine firma die, die gpus vermietet als cloud anbieter wenn man so m├Âchte f├╝r wird sicherlich haupts├Ąchlich f├╝r die f├╝rs f├╝rs training oder die inferenz von machine learning ei modellen genutzt oder daher kommt der boom haben zwischendurch schon das auch f├╝r crypto mining genutzt und so weiter was immer grad am wertvollsten war vielleicht auch metaverse berechnet oder pipapo. Aber das Gesch├Ąftsmodell ist eigentlich dann, dass sie viel CapEx ausgeben, also investieren in diese knappen GPUs und es dann mit einer gesunden Marge an Dritte weitervermieten die eventuell, f├╝r ein Startup macht es ja eigentlich nicht Sinn diese GPUs zu kaufen, du wei├čt nicht mal ob du das n├Ąchstes Jahr ├╝berlebst, vielleicht kann man Dinge einfach schneller skalieren, so wie man ja auch andere Dinge in der Cloud baut, wenn man die Sachen erstmal auf andere Leute Silizium ausrechnet. Und das haben die sehr erfolgreich gemacht du hast recht Nvidia hat sich da unter anderem auch beteiligt sind auch viele andere namhafte VCs dabei Sekunde.
Haupts├Ąchlich Blackrock oder?
Cove hei├čen die.
Blackstone.
Ich glaube beide sogar schon also Serious B ist Nvidia und Magneta eingestiegen. Und danach gab es ein Debt Financing, also da wurde gar nicht investiert, sondern Geld geliehen, unter anderem von Co2, Blackstone, Carlyle, Blackrock, Pimco, also gro├če Verm├Âgenssammelstellen eigentlich, die da Kredite gew├Ąhrt haben, in Gesamth├Âhe angeblich von 2,3 Milliarden. Und diese 2,3 Milliarden wurden dann eigentlich eins zu eins in die Chips investiert, also in GPUs. Und die wiederum sind auch das Collateral f├╝r den Kredit. Also es ist so eine Art Asset-Bank-Security, man k├Ânnte es so ausgestalten, aber am Ende ist, also die Core-Weave ist insgesamt nur zwei Milliarden wert angeblich. Du w├╝rdest jetzt nicht in der Firma 2,3 Milliarden borgen ohne weiteres. Das ist ja schon einigerma├čen viel Geld. Aber wenn du halt die Chips als collateral, also als Besicherung dahinter hast, Dann kannst du das machen, weil du w├╝rdest die Chips wahrscheinlich zu 80 Prozent des Marktwertes, wenn nicht sogar f├╝r mehr als den Einkaufskreis im Moment, wieder loswerden. Und das ist der Deal. Und jetzt gibt es Leute, die so unterstellen, das w├Ąre so ein Kreislaufgesch├Ąft mehr oder weniger. Ich halte es ein bisschen f├╝r Verschw├Ârungstheorie, also was man schon sich fragen kann ist, da w├╝rde ich auch sagen, das kann einfach schlaue Strategie sein, warum beteiligt sich da Nvidia und dann kaufen die die Chips, pushen die nur ihr eigenes Business. Dann wird so Blackrock dazu genannt, weil Blackrock auch an Nvidia beteiligt ist, aber wir wissen ja alle inzwischen, dass Blackrock an jeder Firma weltweit eigentlich, allein durch die iShares Produkte, Also ihre ETFs, die die Markt abbilden, beteiligt sind. Jetzt muss man sagen, CoreWeave ist nat├╝rlich eine Private Company, wenn ich mich nicht erinnere, ist noch nicht an der B├Ârse, oder? Dann ist es nat├╝rlich wieder schon wieder, kann man nochmal anders drauf gucken. Ich finde es ein bisschen hei├č gekocht, oder ein bisschen versucht aufzublasen. Was ich spannend finde, ist schon, wie gesagt, es geht hier um 2,3 Milliarden. Wenn man jetzt mal ├╝berlegt, wie das Ergebnis angesprungen ist, Das war ja so ein solide also mehr nicht solide es war outstanding ohne jede frage. Aber es ist nicht so massiv, dass jetzt 2,3 Milliarden da nicht ein signifikanter Anteil w├Ąren. Also wir sind von 7,2 auf 13,5 Milliarden Umsatz gestiegen. Und wenn man jetzt sagt, Moment die haben f├╝r 2,3 Milliarden Chips gekauft, dann w├Ąre das von dem Anstieg ja jetzt ein signifikanter Anteil. Und Nvidia hat unter anderem berichtet, dass sie auch in den USA starkes Wachstum sehen. Und was man jetzt ├╝berlegen kann ist, dieses starke Wachstum in den USA ist dieser einzige Kunde. Wir wissen, dass die gro├čen Cloud-Vendoren eigentlich nicht so viel CapEx gerade fahren dieses Jahr. Man muss sich ein bisschen fragen, woher die anderen Milliarden kommen. Und das hier scheint, also die Firma scheint schon einen Grund zu sein, dass der andere Grund, das habe ich schon mal in der Vollst├Ąndigkeit habe ich schon mal erkl├Ąrt, China kann die H100 nicht kaufen. wegen embargos ab september glaube ich das hei├čt die ballern bestellung durch dieses jahr was das zeug h├Ąlt es gibt daf├╝r die a und h 800 glaube ich das ist so eine kastrierte version die man nach china verkaufen darf weil sie nicht so leistungsf├Ąhig ist wenn ich es richtig verstehe
Da kurze Zwischenfrage, k├Ânnten die Chinesen nicht einfach den in der Cloud nehmen?
Genau, das habe ich auch ├╝berlegt. Also ich hoffe, dass die USA so schlau waren, dass sie das auch verboten haben. Aber ja, das w├Ąre richtig spannend nat├╝rlich. Wenn du sagst, wir verbieten den Chinesen den Chip zu kaufen und du schaffst es aber irgendwie bei Zwischengesellschaften oder sogar direkt, dass die dann auf der Cloud von CoreWeave rechnen. weil es das vermutlich noch wert w├Ąre. Der Preis ist ja nur ein Problem, es geht ja um Zugang vor allen Dingen. Nee, ist ein guter Gedanke. Das ist auf jeden Fall eine Gefahr. Ich hoffe, man war so schlau, das abzudecken. Die Frage ist jetzt, 2,3 Milliarden, ist das eigentlich das gesamte US-Datacenter-Wachstum in der Datacenter-Sparte von Nvidia? Muss man aber auch dazu sagen, ja, vermutlich zieht Nvidia gerade Demand nach vorne. Also die Nachfrage aus China und vielleicht von diesem einen Megadeal ist h├Âchstwahrscheinlich ein Einmaleffekt, w├╝rde ich sagen. Andererseits, Ich glaube man muss schon sehr begabter CFO sein um das in einem Quartal als Gap Revenue zu recognizen. Also entweder musst du wirklich diese Chips verkauft haben dieses Quartal und geliefert haben. Ansonsten hielt ich es f├╝r schwer, dass du den Umsatz schon heute verbuchen kannst. Das ist der Unterschied zwischen Auftragsbestand, Billings, Deferred Revenue, wie auch immer man das nennen m├Âchte und tats├Ąchlich realisierten Revenue. Nach allem was ich wei├č ist es nicht m├Âglich, also ich bin mir nicht sicher ob die einfach so 2,3 Millionen verschieben k├Ânnen. Einfach mal mehr. Und ob man das dann, also ob die es alles in einem Quartal wirklich geliefert haben, sodass man es auch recognizen und verbuchen kann als Revenue. Der Maxi, ich beschreibe jetzt einmal den Worst Case, wo ich aber nicht glaube, dass es der Fall ist, aber es ist ein gewisses Risiko. Also wir haben ja schon gesagt, dieser Gewinnansprung, um das Doppelte eigentlich im Vergleich zum Vorjahr, Kommt haupts├Ąchlich aus preisen das entnehme ich oder schlussfolgerig aus dem fakt dass die cost of revenues nur sieben prozent gestiegen sind. Deswegen w├╝rde ich denken der output physikalisch ist nur sieben prozent mehr chips ungef├Ąhr. Vielleicht ein bisschen weniger bisschen mehr aber man konnte die preise soweit erh├Âhen dass man doppelt so viel umsatz gemacht hat. Es kann nat├╝rlich auch sein dass man irgendwie es geschafft hat die ums├Ątze vorzuziehen und weil man noch nicht geliefert hat steigen die cost of revenues nicht mit. Also ich hab die Chips ja gar nicht gebaut, weil ich gar nicht die Kapazit├Ąt hab. Weil andernfalls musst du ja glauben, dass die Kapazit├Ąt letztes Jahr nur 50% ausgelastet war. Das glaube ich wiederum nicht. Das hei├čt, ist dieses Revenue tats├Ąchlich eine Vorbestellung und es stehen dem noch gar keine Kosten entgegen und deswegen ist die Rohmarge von 53%, also das eine muss man sich schon fragen, dass die Rohmarge von 43, 44 auf 70% gestiegen ist. Das ist jetzt die maximal schlimme Deutung, wenn das der Fall w├Ąre. Ich glaube, das ist nach GAP. Wie gesagt, wenn man einen sehr begabten CFO hat, kriegt der das vielleicht so hingewogen. Ich kann es mir fast nicht vorstellen, wie es geht, dass du Chips, die du nicht hergestellt und geliefert hast, schon als Revenue verbuchst. Man kann bestimmt irgendwelche, du kannst theoretisch so Anzahlungen vorrecht, dann musst du r├╝ckstellen, das w├╝rde eigentlich in den, dann wiederum in der Bilanz auff├Ąllig werden, wenn du so r├╝ckstellst, also wenn du Anzahlungen annimmst oder so. Anzahlungen k├Ânntest du glaube ich, kannst du dir als Revenue verbuchen? Kommt auch wieder vielleicht darauf an, wie das ausgestaltet ist. Du kannst ja sagen, wir verkaufen Rechte auf Zugang auf Chips. So, dann kannst du sagen, das ist Revenue dieses Quartals, weil ich verkaufe eine Verbriefung fast. Dann m├╝sste man das aber eigentlich in der Bilanz sehen, weil dann quasi eine Forderung entsteht oder beziehungsweise Verpflichtung entsteht und eine Cash-Position auf der anderen Seite. Ja ich kann mir nicht vorstellen ich habe das gef├╝hl das wird alles ein bisschen hei├č gekocht aber ich glaube schon es gibt auch eine bullen bull case zu den letzten nvidia zahlen. Entschuldigung ein b├Ąren case zu den letzten nvidia zahlen ich selber w├╝rde nicht traden ich finde die zahlen durchaus verwunderlich aber ich werde auch nicht gegen sowieso nicht gegen publikums aktien und nicht gegen markt der prinzipiellen r├╝ckenwind also Fundamental stimmt ja, ich bin nicht der Buchhalter bei denen, ich kann nicht sagen, ob fundamental alles mit NVIDIA korrekt l├Ąuft. Was ich aber sagen kann, ist, dass mit dem Markt fundamental alles l├Ąuft. So ein AI hat so viel R├╝ckenwind, auch da kann der Trend ein bisschen abflauen. NVIDIA ist quasi der Marktf├╝hrer oder fast Monopolist, eigentlich ist es ein Monopolist in dem Bereich. So bis AMD und Intel oder Infineon da irgendwas nachgebastelt haben, wird es noch lange dauern. Das hei├čt, da stimmt alles und allein deswegen sollte man nicht dagegen wetten. Das hei├čt, man w├╝rde nur gegen die Unstimmigkeiten oder die Fragezeichen in den Zahlen wetten, das ist mir nicht genug. Ich habe jetzt einmal den schlechtesten Case, der gute Case ist eben, sie konnten die Preise verdoppeln, deswegen k├Ânnen sie mit 7% mehr Output doppelt so viel Umsatz machen. Das ist bei der derzeitigen Knappheit dieser Chips ein m├Âgliches Szenario. Also ich w├╝rde sagen nicht, dass es unwahrscheinlich ist. Ich wollte einmal den Gegencase so pr├Ąsentieren, aber ich w├╝rde jetzt nicht gegen das aktuelle Narrativ wetten. Und das Entwickler, der sich da beteiligt, ist auch einfach schlau. Wenn es eine Firma gibt, die mit deinen Produkten richtig geld verdient dann ist es glaube ich schlau dich dazu verketten gleichzeitig hat kori von interesse invidia als shareholder zu haben um zugang zu den chips sicherzustellen das hei├čt es macht f├╝r beide seiten unheimlich viel sinn. Nvidia kommt eine firma rein wo sie vielleicht nicht h├Ątten investieren k├Ânnen sonst k├Ânnen selber am erfolg teilhaben und den auch mit beeinflussen. core weave muss sich strategisch unabh├Ąngig machen beziehungsweise die abh├Ąngigkeit beidseitig machen das ist ja gelungen also sich gegenseitig in holder bringen und von daher finde ich dass du kannst jetzt sagen das ist dann so ein full circle Ja, bringe Peets, aber ich finde es jetzt erstmal nicht anruhig. Beide sind f├╝r sich genommen erstmal sinnvolle Gesch├Ąftsmodelle. Das muss man schon sagen.
Geh mal kurz in dein Lieblingssoziales Netzwerk und schau dir mal an, was der CEO und der CTO vorher gemacht hat. Von CoreWeave.
Das muss ich nicht, die waren in der Finanzindustrie, das vorher.
Sie haben Natural Hedge Fund, Natural Gas Hedge Fund geleitet und gemacht, der CTO auch. Ich frage mich halt, wie du davon auf die Idee kommst das zu machen. Und wenn du dir das Leadership Team anguckst, das ist f├╝r mich eher so voll die Finanzwelt und halt eher das absolute Surfen des Hypes.
Ja habe ich auch, deswegen musste ich jetzt nicht nachgucken, weil ich das nat├╝rlich recherchiert habe, weil ich fast so viel Zeit wie du verbringe mit diesem Podcast. Das habe ich mich auch gefragt aber ich meine es ist am ende leasing modell beziehungsweise sagen sie also ist das modell ist sie kaufen kreditfinanziert chips. Das ist jetzt die n├Ąchste iteration die ja jetzt passiert sagen sie sie kaufen auf pump chips. Und vermieten die an andere mit einer marge das ist urspr├╝nglich irgendwie nichts anderes als. So eine Mischung zwischen Leasing und Verleih, Leasinggeber. Du willst ja auch nicht sagen, dass ein Autovermieter nur von einem Mechatroniker gebaut werden kann oder sowas. Am Ende ist das ein finanzielles Spiel, was sie hier machen. Und sie sagen ja nicht so, wir waren zwei Devs, die gesehen haben, es gibt knappe GPU Ressourcen, sondern die Story, ob die stimmt oder nicht ist eine andere Frage, aber die Story ist, Wir hatten mal eine GPU irgendwo im B├╝ro rumstehen, um Bitcoin zu minen, dann wurden das immer mehr, weil man damit auch viel Geld verdienen konnte. Und dann mussten sie wahrscheinlich irgendwann, als der Bitcoin abgest├╝rzt ist, das neue nutzen. Also ich finde gut, dass du darauf gesto├čen bist. Das ist auf jeden Fall nochmal ein Aspekt, den man sich anschauen kann. Ich w├╝rde aber nicht sagen, dass das prinzipiell gegen die Story spricht.
Okay, ich bleibe skeptisch. Wir werden es in den kommenden Jahren erfahren.
Das hei├čt du glaubst, eine GPU Cloud ist kein gutes Modell, nachdem der Cloud Markt irgendwie 200 Milliarden gro├č ist.
Doch, aber ich h├Ątte irgendwie erwartet, dass das irgendwie Ex-AWS, Ex-NVIDIA, Ex-Google-Leute sind, die irgendwie GPUs im Blut haben.
Ja, die sind halt hochspezialisiert und, i don't know.
Also es gibt
Ich will jetzt nicht nochmal eine Firma nennen, aber es gibt ja durchaus in der Branche auch Firmen, die behaupten ein High-Performance-Computer oder ein ganz ├Ąhnliches Modell zu machen und damit jetzt noch nicht so erfolgreich waren wie CoreWeave.
Aber sind sie wirklich erfolgreich?
Kannst du Geld verdienen, wenn du eine GPU vermietest gerade? Ich w├Ąre ├╝berrascht, wenn das kein gutes Modell ist. Und ich meine, w├╝rdest du 2,3 Milliarden bekommen von Blackrock und Blackstone und so weiter, Fidelity oder was es war, Pimco.
Die sofort in die andere Firma gehen?
Ja, die sind besichert. Also das Risiko ist ein bisschen, also die, kriegen das ja nicht so wegen ihres guten Leumundes, sondern weil die Chips tats├Ąchlich eigentlich BlackRock geh├Âren dann, aber nicht ihnen, bis der Kredit zur├╝ckgezahlt wurde mal.
F├╝r mich f├╝hlt sich das so ein bisschen an wie so ein Business Angel, der sagt, hey, ich investiere hier in dein Startup 20.000 Euro, aber ich berate dich jetzt auch f├╝r insgesamt 20.000 Euro und das Geld geht wieder sofort in meine Tasche. Kannst du so sehen?
Ich w├╝rde sagen, h├Ątte ich eine Firma, die das Modell macht, w├╝rde ich auch ein NVIDIA als Investor haben wollen. Was ist, wenn ich morgen die Chips nicht mehr bekomme? Dann ist mein Business tot. Es gibt keine Alternative. Dann kann ich mich hinter den anderen Kunden anstellen und hoffen, dass ich in Q3 2024 die n├Ąchsten Chips bekomme. Das hei├čt, ich brauche einen strategischen Investor. Und der einzige logische ist hier NVIDIA. Ich glaube, es gibt gute Gr├╝nde daf├╝r, das genauso zu machen. Und am Ende ist das nicht, also ich w├╝rde sagen, wenn die Cloud-Analogie nicht h├Ąlt, es ist eine Mietwagenfirma. Du kaufst dir auf Pump Autos, du verleihst sie und am Ende wirst du sie eventuell wieder verkaufen oder schaffst es auf null abzuschreiben, indem du GPUs, wei├č nicht, die Frage ist, was ist eigentlich die, was ist der aktuelle Lifetime von GPUs? Also wird Nvidia, Wenn Nvidia in vier Jahren dreimal leistungsf├Ąhige GPUs entwickelt, was unwahrscheinlich ist, glaube ich, aber rein theoretisch, dann sind diese 2,3 Milliarden eventuell nicht mehr zu recoupen ohne weiteres. Dann sitzt du auf Chips, die nicht mehr top-notch sind, das hei├čt du kriegst nicht mehr die Mondpreise bezahlt von den Mietern. Du musst auch den Kredit zur├╝ckbezahlen oder sagen wir Amazon, Google, Microsoft verbessern ihre eigentliche Palette besser und nat├╝rlich werden die GPO als Service auch anbieten oder tun es ja schon. Es gibt schon auch Risiken dahinter. Aber die Chip-Zyklen von Nvidia sind aber auch relativ gut voraussehbar. Und wie gesagt, sie Investor, also wenn irgendjemand einen guten Einblick hat, sind vielleicht sie es selber.
Lasst uns ├╝ber IPOs reden. Felix fragt, ob wir uns den Instacart-IPO anschauen k├Ânnen. K├Ânnen wir machen.
Ich habe Instacart, K├╝rzel wird CART sein, C-A-R-T, schon ins Sheet gemacht, weil beide Firmen, die wir uns anschauen, ganz brav zahlen, also Instacart hat bis 2019, Clave glaube ich bis 2020, quartalsweise ins IPO-Prospekt gepackt. Also wenn man sich nicht oben nur die Headline-Numbers anschaut, sondern tief runterscrollt, findet man dann wirklich quartalsweise, betrachtet in den letzten viereinhalb Jahren, kann man die Entwicklung ganz gut nachvollziehen. Instacarts Modell ist einfach erkl├Ąrt eigentlich ein dreiseitiger Marktplatz. Aber das Modell ist, ich schicke Rider in Superm├Ąrkte zum Picken. Also man hat keine Dark Warehouses wie in Gorillaz oder Flink, sondern man schickt Riders in Superm├Ąrkte. Dort picken sie Warenk├Ârbe f├╝r Kunden und bringen die an die Haust├╝r. Diese Superm├Ąrkte sind Partner-Superm├Ąrkte. Ansonsten werden die wahrscheinlich arg w├╝nscht werden, wenn da st├Ąndig irgendwelche Leute einkaufen kommen. Die sind auch deswegen Partner-Superm├Ąrkte, weil sie daf├╝r auch noch einen Anteil bezahlen. Das hei├čt, ich muss Endkunden finden, ich muss Partner-Retailer finden und ich muss Arbeitskraft finden. Deswegen sage ich dreiseitiger Marktplatz. Das Monetarisierungsmodell ist eine Delivery-Fee von 4 bis 10 Dollar. Eine kommission vom retailer in der regel also der teilt noch mal ein teil der handelsmarge f├╝r einzelne produkte manchmal auch extra markups noch also das sagen sie selber noch mal auf die marge was aufschlagen also. Ja markup machen einen aufschlag und es gibt ein subscription modell insta express da kann man f├╝r 100 dollar im jahr. kriegt spart man die delivery fee und hat insgesamt niedrigere fees so ein bisschen wie uber wie hei├čt es uber one als ein subscription modell wo du, wenn du wirklich oft bestellst sparst du dir ein paar geb├╝hren dadurch.
Gibt es dieses amazon prime ich glaube das ist sehr ├Ąhnlich.
Genau, Prime oder Lime. Das hei├čt, sie sind selber kein H├Ąndler, sie machen nicht das Corellas Modell, sondern sie sind eher sowas wie DoorDash, lassen sich vom Kunden die Lieferung bezahlen mit einem Markup und einer Delivery Fee. Der Supermarkt gibt auch noch was dazu und so ist das. Das wird vielleicht fast ├╝berraschend sein f├╝r manche Leute, ist das tats├Ąchlich profitabel schon geworden. Es war mal w├Ąhrend der absoluten Hochzeit Corona im Q24 und Q2321 war es auch schon mal nach GAP profitabel oder hatte ein positives Operating Income. Und jetzt ist es aber eigentlich seit f├╝nf Quartalen durchweg profitabel. Man macht rund 716 Millionen Umsatz und 119 Millionen Operating Income nach GAP. Das sind schon ganze 17 prozent operative marge also ist wirklich deutlich profitabel ist ja auch nicht breit geben sondern macht. 15 mal so viel gewinnen wie im vorher und das ist eine 16,6 prozent operative marge das ist schon sehr ordentlich. Der Umsatz setzt sich bei Instacart aus zwei gro├čen Bl├Âcken zusammen, n├Ąmlich das Transaction Revenue, das ist was sie an den Produkten und der Lieferung verdienen und sie haben relevante Advertising Revenue schon und zwar ungef├Ąhr im Verh├Ąltnis 5 zu 2. Also von diesen 716 Millionen Umsatz sind etwas ├╝ber 200 Millionen Advertising Revenues, etwas ├╝ber 500 Millionen sind Transaction Revenue. Ich habe mal ein paar lustige Zahlen berechnet, also unter anderem Transaction Revenue, also der Average Order Value sch├Ątzt, bist du in dem Schied drin, ne?
Ja, ich gucke nicht richtig rein. Ich w├╝rde sch├Ątzen, es ist 70 Dollar. Nee, 40 Dollar. 112 oder 113 eigentlich. Also wenn ich da jetzt in Amerika bestelle, kann ich von mehreren Superm├Ąrkten gleichzeitig bestellen, oder? Also die k├Ânnen mir ein bisschen was von einem Partner holen und dann von einem anderen, oder? Ich kann die richtig durch die Stadt oder durch meine Community fahren lassen und sie bringen mir einfach alles nach Hause.
Genau also das k├Ânnte eventuell zu weiteren Servicefees f├╝hren oder h├Âheren Liefergeb├╝hren aber dann du kannst sagen geh mir im Walgreens irgendwie Make-up kaufen, fahr zu Costco mir Klopapier im 80er Pack. holen und bringen mir auf dem weg noch ein starbucks latte mit so ungef├Ąhr also es genau so funktioniert wie du sagst du kannst ein mixed mixed. Shopping bag dir bringen lassen sie haben 40.000 verschiedene stores unter vertrag in 5500 st├Ądten also auch kleinere orte. Sie kommen dadurch insgesamt eine halbe Milliarde Produkte. Ja gut, das sind alles so Vanity-Zahlen. Wir gehen mal wieder in die richtigen Zahlen rein. Also 113 Euro Basket-Value pro Order, Average-Order-Value. Daran verdient Instacart nur 7,7 Dollar tats├Ąchlich insgesamt pro Order. Orders sind ungef├Ąhr 66 Millionen im Quartal, also da sind dann 270 im last 12 months, 263 last 12 months. Genau, und was ich aber spannend finde, ist 3 Euro Advertising-Umsatz pro Order. Das hei├čt ja letztlich eigentlich, ich glaube es macht Sinn den Advertising-Absatz pro Order runterzurechnen, weil du siehst das Advertising nat├╝rlich haupts├Ąchlich, wenn du die App aufmachst. Es gibt sicherlich Newsletter und Push-Notification-Kommunikation. Auch das kann man sich bezahlen lassen, aber ich habe es trotzdem aus Interesse mal auf die Order runtergebrochen. Und 2019 war das nur ein dollar pro order an advertising revenue inzwischen ist 3,1 der der ceo kommt von facebook 2021 wurde getauscht oder weitergegeben der staffelstab. Das schon ganz spannend 3 euro und wir wissen der werbeumsatz ist du musst glaube ich am anfang bei den bei den marken den oems irgendwie proctor gamble und so weiter ein bisschen klinken putzen aber. Trotzdem kann man davon ausgehen, dass er sicherlich 90-95% Rohmarge hat, der Werbeumsatz. Letztlich 50% auf die Transactionrevenues nochmal obendrauf, mit Werbung, das macht das Modell nat├╝rlich spannend. Oder ich damals bei Gorillas immer beschrieben, dass das eigentlich eine spannende Option ist. Warum? Weil du wei├čt, was die Menschen konsumieren. Du wei├čt, kaufen die einen 30-Dollar-Wein oder kaufen sie einen 6,99-Dollar-Wein. Du wei├čt, kaufen die im Hohlfutz. die acai bowl oder kaufen die irgendwie das wei├čbrot im cosco. Und das ist nat├╝rlich super spannend also kein online h├Ąndler kennt seine kunden so gut wie wie ein instacart oder eben auch ein gorillas oder flink. Das ist massives Potenzial f├╝r Retail-Marketing, damit Marken die Pr├Ąferenzen von Kunden ├╝berstimmen k├Ânnen oder neue Produkte einf├╝hren. Also jemand sieht, du kaufst immer die Spezies von Paulaner und dann bietet man halt irgendwie Schwibschab dagegen an, weil das besser schmeckt angeblich oder so. Oder das neue Oatly-Eis kommt raus und du kriegst eine Push-Notification, hast eigentlich schon mal das neue Oatly-Eis probiert, Oder oder oder. Ich glaube super spannender werbemarkt und so machen sie jetzt insgesamt eben auch fast run rate 800 millionen umsatz mit werbung bei instacart. Und das ist letztlich auch ohne das w├Ąre es nicht profitabel muss man relativ klar sagen. Die Frage ist sogar, kannst du irgendwann die Transaction Revenues, also kannst du das Verh├Ąltnis noch st├Ąrker schieben, also dass du sagst, wir versuchen die Leistung sogar noch zu verbilligen, wenn wir damit eventuell noch mehr Advertising Revenue mit der hohen Marge generieren. So, also es ist profitabel, ein Sechstel des Umsatzes bleibt als Gewinn h├Ąngen. Jetzt m├╝ssen wir noch wissen, wie schnell es w├Ąchst. Transaction Revenue w├Ąchst 13%, war in den Quartalen davor noch deutlich schneller, jetzt noch 13% gegen├╝ber dem Vorjahr. Advertising Revenue w├Ąchst rund 20%. Gesamtumsatz w├Ąchst 15 Prozent. Rohertrag w├Ąchst 19 Prozent. Das ist nat├╝rlich gut. Rohmarge ist von 71 auf 74 Prozent gestiegen. 74 Prozent, wie gesagt, das liegt daran, das ist ja eine extrem hohe Marge, fast Softwarequalit├Ąt, liegt eben daran, dass sie die Lebensmittel gar nicht ├╝ber das Balance Sheet gehen lassen bei sich selber, sondern ihre Marge ist Was der kunde zahlt und was ihr waren ein start auf die deliveries also die die personalkosten der delivery sind letztlich ihre kosten w├╝rde ich vermuten Ihre operativen ausgaben haben sie gesenkt um sechs prozent und dadurch das tr├Ągt haupts├Ąchlich jetzt zur verbesserung der operativen marge auch noch mal bei und Wenn man wo man aber sagen vorsichtig sein es gibt ├╝brigens von von der washington posten wirklich gemeines peace also irgendwie f├╝nf dinge die man nicht ├╝bersehen darf beim instagram wo man sich fast fragt ob jeff bezos inzwischen doch durch regiert bei der washington post. Fairerweise muss man sagen es ist ein bloomberg opinion piece innerhalb der washington post also das ist ein kommentar oder das kommentar kann man nat├╝rlich weitergehen aber da da ist man schon da wird dann von dave lee. Da wird richtigerweise darauf hingewiesen, dass die Orders flat sind, also der Umsatz w├Ąchst, wie gesagt langsamer, also das Umsatzwachstum sinkt so ein bisschen, ist aber noch bei 15 Prozent. Schaut man sich aber nur die Orders an, die liegen die letzten drei Quartale komplett flat auf 66 Millionen. Das ist Spalte 46, Zeile 46, also im Doppelg├Ąngersheet. Da geht es nicht mehr weiter. Der Gross Transaction Value steigt noch um 5,6% aber auch nur noch beschr├Ąnkt. Das hei├čt, es ist wirklich das 20% Advertising-Wachstum, was jetzt den Umsatz treibt, weder die Warenk├Ârbe noch die Anzahl der Orders steigt noch zweistellig. Das hei├čt, Instacart muss erstmal beweisen, dass es noch weiter wachsen kann, das Modell. Im Moment w├Ąchst es haupts├Ąchlich aus h├Âherer Take-Rate. Das habe ich ja auch einmal die Take-Rate nur Transaction und einmal die Inklusive Advertising ist auch in der Tabelle. Da sieht man sehr gut, dass aus der Take-Rate kommt das Umsatzwachstum. Und aus dem Advertising eben. Die Orders relativ flat, das GTV auch relativ flat. Dann steht noch, reversing some of these trends will require attracting more customers to the platform. Was richtig ist, man braucht wieder neue Kunden irgendwann. Even here things look concerning. Custom acquisition costs have increased dramatically to 625 million in 2022 from 87 million
In 2019.
Also quasi h├Ątten sich die Kassenacquisitionkosten versieben von 2019 auf 2022. Jetzt muss man auch sagen, dass 2019 war vor Corona, 2022. Also Instacart hat halt auch zw├Âlfmal so viel Umsatz inzwischen, dann d├╝rfen die Marketingkosten auch siebenmal h├Âher sein. Das sind ja nicht die customer acquisition kosten sondern sind die marketing ausgaben die nennen das customer acquisition kosten berechnet man ja eigentlich pro kunde. Und f├╝r der der die flieh ist eigentlich also der versteht das eigentlich besser komisch warum der das jetzt trotzdem so abdr├╝ckt. Es sind eben nicht die Campus Customer Acquisition Kosten, sondern die Marketingausgaben. Die haben sich tats├Ąchlich versiebenfacht, aber w├Ąhrend sich der Umsatz verzw├Âlffacht hat, deswegen habe ich auch die Marketingquote nat├╝rlich eingezogen. Und die geht von 56 Prozent, oder sagen wir Ende 2019 fairerweise, sind es 34 Prozent Marketingquote. W├Ąhrend Corona war sie teilweise einstellig, inzwischen sind es 23%. Aber der Schnitt, Marketingquote Durchschnitt, war 2019 44 Prozent und last 12 months, das letzte Jahr, ist sie 24. Also die Marketingquote hat sich deutlich verbessert. Schon sehr tendenzi├Âs geschrieben. Wo ich ihm aber recht gebe, ist gut darauf hinzuweisen, dass die Orders eigentlich nicht mehr signifikant steigen.
Deswegen
Coole Zahlen, weil sie hoch profitabel sind, w├╝rde ich sagen, mit 17% operativen Gewinn. Ich glaube, das Advertising-Business hat auch noch R├╝ckenwind, also hat nicht R├╝ckenwind, aber es hat Potenzial, weil eigentlich ist der gerade ein schlechtes Advertising-Jahr. Das hei├čt, wenn sich der Gesamtmarkt nochmal verbessert, w├╝rde ich annehmen, dass auch die Advertising-Ausgaben bei Instacart nochmal mehr R├╝ckenwind bekommen. Aber der darunter liegende Haupttreiber, n├Ąmlich die Anzahl der Orders, der w├Ąchst nicht wirklich dynamisch. Jetzt muss man nat├╝rlich aber auch sehen, dass die letzten zwei Jahre Instacart gegen alle Gorillas und so GoPuff und so weiter angelaufen ist in den USA und Uber Eats und DoorDash, die alle ├Ąhnliche Modelle betreiben. Auch die liefern ja alle aus Superm├Ąrkten, wenn man m├Âchte. Also Gorillas nicht, aber es gibt das Quick-Commerce-Modell und es gibt Uber Eats und DoorDash, die auch mehr aus Superm├Ąrkten liefern. Da geht ja ein bisschen kompetitiver Druck aus dem Markt raus, w├╝rde ich sagen. Es fehlt VC-Funding. Instacart ist cashflow-positiv. Das hei├čt, die haben trotzdem Kostendruck und man sieht ja hier, sie haben die Kosten auch gesenkt und werden immer profitabler. Aber sie haben positiven Cashflow, w├Ąhrend jetzt viele der Venture-Capital-Finanzierten, also GoPuff oder eben Getty oder was auch immer da noch rumschwirrt, die nat├╝rlich viel mehr drauf schauen m├╝ssen und ich w├╝rde vermuten, dass der Druck ein bisschen nachl├Ąsst. DoorDash kann weiter ordentlich Druck machen, die sind zwar noch negativ, aber Sekunde Cashflow sind beim Cashflow auch schon positiv. Die k├Ânnen einen hohen Wettbewerbsdruck machen. Ich denke mal Uber Eats wird bei Deliveries auch weiter Gas geben, aber eher in einer rationalen Art und Weise, nicht ├╝berzogen. Aber ich glaube, dass prinzipiell alle ihre Marketingausgaben ein bisschen anpassen und sollte daf├╝r sorgen, dass vielleicht auch wieder ein bisschen Wachstum zu guten Kosten reinkommt. Wir kennen jetzt die Bewertung noch nicht. Die letzte Bewertung war mal, sie haben drei Milliarden geraced insgesamt von wirklich absoluten Top VCs, Andreessen Horvitz, Sequoia, D1, sp├Ąter Fidelity, Pepsi ist investiert. K├Ânnte sein, dass weitere OEMs, Nahrungsmittel, FMCG, CPG Firmen sich da einkaufen, auch wenn sie public sind. Die letzte Valuation war, wie wir uns erinnern, Instacart war mal mit 39 Milliarden bewertet, hat mehrere Downrounds gemacht. Zuletzt waren es noch 12 Milliarden wert, muss man jetzt mal schauen. Das w├Ąre 20 bis 25 mal Net Income, 4 mal Umsatz oder 0,4 mal Gross Transaction Value. 4 mal Umsatz, lass mal ├╝berlegen. Kommt wirklich darauf an, wie man glaubt, wie sich das Advertising Revenue weiterentwickelt. Oder ob man nochmal bei den Orders R├╝ckenwind bekommt. Ich find's fair bepreist auf jeden Fall. Ich find's nicht so g├╝nstig, als zu sagen, da muss man jetzt einsteigen. Ich find's auch nicht ├╝berteuert. w├╝rde ich mir von der Seite, also ich pers├Ânlich werde, ich w├╝rde niemandem raten was er damit machen soll, das soll man selber entscheiden, ich selber werde es mir von der Seitenlinie anschauen, ich finde das Modell, also diesen Advertising Markt finde ich schon sehr spannend und wenn das prozentual noch ├╝ber 30 Prozent des Umsatzes geht, Ich glaube schon, dass sie noch nicht alles daraus machen. Wenn du ├╝berlegst, wie wertvoll diese Konsumentendaten sind, die sie sammeln, die eigentlich kaum jemand anderes hat. Das Problem ist nur, es hilft halt nicht, wenn sie die Grundgesamtheit nicht haben. Also 66 Millionen Orders, das sind, was hat er gesagt, 230, 260 im Jahr. Das hei├čt, da stecken vielleicht, ja, keine 100 Millionen Kunden, nein, keine 50 Millionen Kunden dahinter. Wahrscheinlich noch weniger. 50 w├Ąre schon 4 in den USA. Wahrscheinlich sind es eher 20. Ein paar Zahlen bekommt man leider nicht so sch├Ân. Es gibt jede Menge Vanity Metrics, aber die Kundenentwicklung zum Beispiel h├Ątte ich gerne gesehen. Die Orders zeigen sehr transparent. Die Kundenentwicklung gab es glaube ich nicht.
Also sie sind doch schon so ein K├Ąlbchen.
Sie sind 10 Millionen Active Monthly Users. Und um jetzt wirklich relevant, so ein bisschen Subscale auch wieder, um jetzt wirklich relevant f├╝r Werbetreibende zu sein, w├Ąre es nat├╝rlich noch spannender, wenn sie gr├Â├čer werden. Aber dazu m├╝ssen sie ihre Forderzahlen wieder wachsen oder ihre Kundenzahlen wieder wachsen lassen. Es ist immer gef├Ąhrlich, wenn eine Firma so einen Stillstand ger├Ąt, weil die Skaleneffekte und die Netzwerkeffekte und Datanetwork-Effekte, w├╝rde ich sagen, ist das hier am ehesten bei Werbung. Die bleiben dann halt nicht so stark oder werden nicht st├Ąrker fallen.
Und sie k├Ânnten ja auch ein bisschen Wind von vorne bekommen, wenn Leute sparen wollen und wieder arbeiten gehen m├╝ssen und eher am Supermarkt vorbeifahren, dann nutzt man es wahrscheinlich weniger.
Ja oder Amazon endlich mal sein Grocery Business in den Griff bekommt. Ich glaube schon, dass die 10 Millionen Instagart Kunden eher Leute, die besser verdient sind und denen ihre Zeit wirklich wertvoll ist. Und wenn man hier sieht, also Average Order Value ist 113 Transaction Revenues, so rund 8 Dollar da drauf. Das sind Leute, die offensichtlich 7-8% mehr bereit sind, 4 Essen zu zahlen, daf├╝r es geliefert wird. Andererseits sparst du, also um 100 Dollar einen zu kaufen, w├╝rde ich sagen, brauchst du im besten Fall eine halbe Stunde. Selbst wenn das einigerma├čen um die Ecke ist, bist du durch den Supermarkt durch, bist Treppen hoch, Treppen runter, der Fahrstuhl rein, raus, brauchst du schon eine halbe Stunde. Und f├╝r die allermeisten Amerikaner ist 8 Dollar ein guter Halbstundenlohn. Jetzt ist nat├╝rlich die Frage.
Du kannst es nicht vergleichen, du musst es ja schon alles irgendwie einklicken, du musst zuhause sein und so weiter. So ist es ja nicht eins zu eins. Du sparst die H├Ąlfte der Zeit.
Wie gesagt, die meisten Menschen denken ja auch nicht so rational. Wir fahren ja auch wegen 1 Cent Benzinpreis eine Viertelstunde durch die Wallerei. Also auf jeden Fall kann man konstatieren, dass das Modell funktioniert. Es gibt Leute, die die Zahlungsbereitschaft haben. Also, ich glaube, Instacart ist ├╝ber jeden Zweifel erhaben, ob dieses Modell funktioniert, was ja in gewissen Gefilden immer noch umstritten ist. Aber die machen hier 17% nicht rohe Marge, sondern operative Marge. ├ťber 70% rohe Marge.
74% rohe Marge.
Und es sind Leute bereit, on top zu bezahlen. Es sind Retailer bereit, Gewinne zu teilen mit Instacart. Du kannst auf begehrte Produkte eigene Marke abziehen, kommst zu einer vern├╝nftigen Marge, hast noch minimales Wachstum, ob das ein Markt f├╝r 10 Millionen oder 50 Millionen ist, da ist die Jury noch nicht drau├čen. Auf jeden Fall ist es ein hochattraktives Modell diese reichsten 10 Millionen zu beliefern. Das glaube ich hat Instacart vollkommen zweifelsfrei bewiesen und ich glaube diesen Markt gibt es dann in einer bestimmten Gr├Â├če, die es noch zu bestimmen gilt, in den allermeisten L├Ąndern der Welt.
Und wieso gibt es das bei uns noch nicht?
Ja, du siehst ja das Modell, also bei uns wird halt noch aus Dark Warehouses geliefert, aber dass die geb├╝hren schon in eine ├Ąhnliche richtung gehen sieht man ja beziehungsweise dass du wirklich riesige warnk├Ârbe machen musste also ich glaube 60 euro um geb├╝hren frei zu bestellen ich glaube das geht schon mehr und mehr in die richtung des advertising wird definitiv kommen. Die die eigentliche frage ist glaubt man wirklich dass vielleicht ist auch diese gewohnte ami convenience dass du wirklich erwartest dass du aus jedem kackladen bestellen kannst. Ich w├╝rde sagen effizienter ist es immer noch aus dem dark warehouse zu liefern einfach weil superm├Ąrkte so schlecht f├╝rs picken sind. Aber es ist nat├╝rlich eine riesen USP oder eine riesen Subvention, dass du sagst, wir gehen wirklich in fast jedem Laden, der mit uns partnert, f├╝r dich einkaufen. Das ist nat├╝rlich auch Attraktivit├Ąt, du kannst halt, du willst ausgehen und du kannst anderthalb Stunden bevor du ausgehst, noch mal deinen lieblings nagellack in deiner farbe bestellen das nat├╝rlich noch mal was anderes als ein gorillas w├╝rde ich sagen du kannst halt sagen zu sephora diesen nagellack diese farbe, ne flasche shampoos aus dem bodega auf dem weg und irgendwie noch keine ahnung was man sonst noch so braucht aus der drogerie oder was wei├č ich. Das schon auch eine starke selling proposition aber entsprechend teuer aber wie gesagt die zahlungsbereitschaft ist da. Ansonsten nat├╝rlich ist auch instacart nicht drum herum gekommen zu betonen dass sie nat├╝rlich eine AI company sind, es gibt schon ask intercard so einen kleinen chatbot und fairerweise haben sie es nicht ├╝bertrieben aber und, Man w├Ąre auch mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn man das gerade nicht tut. Ich habe gerade gelernt, was habe ich heute gelesen? Es kamen so vorl├Ąufige Zahlen von Klarna, so richtungsweisend, da habe ich gelernt, Stockholm 23. August 23, Klarna, der AI-Powered Global Payments Network und Shopping Assistant. Also auch klar, da ist seit diesem Quartal AI-powered Global Payments Network. Naja, aber wir w├╝rden es selber nie anders machen und so funktionieren Hype Cycles halt auch. Genau, ansonsten sch├Ątze mal Online-Penetrationen, Lebensmittelmarkt, USA, so als Abschluss. Trivia, noch?
Zehn Prozent.
Ganz realistisch, zw├Âlf Prozent. Schon ordentlich, aber ist auch noch viel Markt zu holen, je nachdem ob man glaubt. Die Frage ist, was glaubt man, wie viel Prozent werden online gehen. Was schon noch besonders ist, wie gesagt, dass hier nur ├╝ber 5.000 St├Ądte sind. Also das ist wirklich, das hei├čt, es muss eigentlich die Gr├Â├če 20.000 bis 30.000 bis in die Gr├Â├če runter sein, wenn ich das richtig sch├Ątzen w├╝rde. Jetzt k├Ânnen wir n├Ąchste Trivia machen. Wie viele St├Ądte, ├╝ber 20.000, 10.000 Einwohner gibt es in den USA? Mal sehen, ob Bart uns das beantworten kann. Ich hab nat├╝rlich nicht Bart gefragt, der l├╝gt ja eh nur wieder. Also ich hab zumindest die Liste der 1000 Gr├Â├čten und ich kann dir sagen, wie gro├č die ist.
Sch├Ątz mal. 50.000 Einwohner. 37.000.
Panama City in Florida.
37.000 gro├č.
Also es gibt 1000 St├Ądte, die gr├Â├čer als 37.000 Einwohner sind in den USA. Dann kommt es vielleicht hin, dass 20.000 das untere Level ist, was f├╝r Instacart noch Sinn macht. Also jetzt mit einem groben Daumen. So, haben wir alle was gelernt.
Wollen wir weitermachen? Eine Frage noch. Ja. Hast du von Snowflake gelesen? Bei Instacart im S1-Filing? Nee. Was stand da?
Wie hast du das denn gefunden?
Vier Stunden reichen mittlerweile nicht mehr. Und zwar haben die in dem S1-Filing erw├Ąhnt, dass sie ihre Kosten dramatisch gesenkt haben bei Snowflake. Die haben 51 Millionen daf├╝r ausgegeben und haben es dieses Jahr auf 15 Millionen runtergefahren.
Ja.
Und wenn die Snowflake so runterfahren k├Ânnen, dann m├╝ssen das doch eigentlich alle k├Ânnen. Ja, da sagst du was.
Also meine Hypothese ist ja immer, Daten vermehren sich von alleine. Richtig ist aber schon, dass wenn du schlaue, stingy Leute hast, die irgendwann schon mal ├╝berlegen, welche Daten sind das? Also brauchen wir die Serverlogs von 2017 wirklich noch? Das die gefahr gibt schon also stimmt das insta insta karte hat massiv bei infrastruktur kosten gespart also cloud hosting data hosting ein drittel ist nat├╝rlich schon was also nicht zwei drittel gespart eigentlich. Ich glaube tats├Ąchlich, dass die meisten Unternehmen das k├Ânnten. Aber danach, also danach w├Ąchst es halt wieder. Das ist halt ein Joker, den du einmal ziehen kannst. Das w├Ąre jetzt f├╝r Snowflake, wenn alle das machen, nat├╝rlich trotzdem schei├če. Aber ich glaube, du kannst ja nicht jedes Quartal deine Daten minimieren, sondern die neuen Daten brauchst du wieder relativ komplett und irgendwann kannst du alte, du kannst so einen Prozess einf├╝hren, alte auch wieder loszuwerden, wenn du sie nicht mehr brauchst und nicht mehr vorhalten musst aus irgendwelchen Compliance-Gr├╝nden. Aber ich glaube, nat├╝rlich hat jeder, weil Kosten in der Regel kein Thema waren, hat irgendwo Leichen, wo er viel Volumen oder Rechenzeit bezahlt, die man eigentlich nicht braucht. Genau, und wie gesagt, die R&D haben sie, sind sie auf Niveau des Vorjahres. Am meisten haben sie General und Min gespart, ein Drittel. Marketing haben sie, ist gleichbleibend, daf├╝r aber 15% mehr Umsatz, das ist dann auch nicht schlecht, daf├╝r, dass sie keinen Cent mehr im Marketing ausgegeben haben. Also der Artikel von Bloomberg da in der Washington Post war wirklich schlecht finde ich. Aber wer sich den durchlesen will, kann den auch noch durchlesen. Dann hat man nochmal die maximal kritische Sicht, habe ich das Gef├╝hl. Gut, dann Klavio.
Lass uns bei Daten bleiben und ein bisschen ├╝ber E-Mail sprechen. Falls jemand eine E-Mail bekommen hat von irgendeinem Shopify-Shop, kaufe vier, zahle drei, dann ist das meistens von Klavio. Also du kannst als Shopify-Shop oder E-Commerce-Player Regeln bestimmen, E-Mails rausschicken und so weiter.
Kaufe vier, bekomme drei w├Ąre auch cool. Der n├Ąchste gro├če Hack von Johannes auf der OMR-B├╝hne. wie ich Leute dazu gebracht habe, vier Unterhosen zu bestellen und drei zu bekommen.
Ich war schon ├╝berrascht, wie viel Prozent die an Shopify h├Ąngen. Wei├čt du das aus dem Kopf? Wie viel des Umsatzes vom AAR kommt von Shopify?
Ich w├╝rde sch├Ątzen 72,4 Prozent. Ich meine 77,5.
Das ist eine Menge.
Und Shopify hat eigentlich ein eigenes E-Mail-Marketing-Produkt, ne?
Genau, und da habe ich als erstes gedacht, ja, aber eigenes Produkt, die sind ja im App-Store, also es gibt einen Shopify-App-Store. Und mir, so aus der Vergangenheit, war immer bekannt, die Apps, die Shopify selbst baut, die sind nie so richtig gut bewertet. Mein Gedanke war, ja, ja, Klavio, klar, aber alle, oder Klavio, alle werden mit Klavio arbeiten. Niemand wird mit diesem Shopify-Email-App arbeiten. Jetzt habe ich eben geguckt, beide haben das gleiche Ranking, 3,8. Und rate mal, wie viel mehr Reviews Klavio hat als Shopify-Email. Drei. Drei mal? Ne. Doppelt so viel. Wenig wollte ich sagen. Ich h├Ątte jetzt gedacht bei so einer Firma.
Aber das andere Produkt war auch umsonst oder? Das Shopify Produkt?
Klar, ja, das andere ist umsonst, aber so wahnsinnig teuer ist Klaviyo auch nicht, so als Anfang. Und der absolute Killer-Move von Shopify w├Ąre ja jetzt den IPO zu machen und dann den Mailchimp-Move von 2019 und zu sagen, ja, wir f├╝hlen diese Zusammenarbeit nicht ganz.
Aber es hilft ja am Ende Shopify. Also ist Klaviyo ein Konkurrent f├╝r Shopify? Das w├╝rde ich jetzt nicht sagen. Im Gegenteil. Shopify verdient ja immer mit. An jedem Socken, den du mehr kaufst, so verdient Shopify ja mit. Das hei├čt Shopify muss ja interessiert sein an der Professionalisierung der H├Ąndler. Und Klaviyo f├╝hrt am Ende zu mehr Umsatz. Clayview ist Marketing, SMS, Push, Notifications an Kunden raus, also man kann es Marketing Automation nennen, man kann es E-Mail Service Provider nennen, man kann also ESP, man kann es CDP oder also CDP bauen sie mit dran, Customer Data Plattform, man kann es Customer Engagement Plattform oder sowas wie Brace so ein bisschen vergleichen, diese Sachen gleichen sich eh alle. Also Hubspot macht das inzwischen alles, du kannst Active Campaign nutzen, du kannst Embrace nutzen, Iterable, Brevo, ehemals Scent and Blue, du kannst Insider, was wei├č ich, es gibt zehn Tools, die zumindest gro├če, ich w├╝rde sagen die ├╝berlappen sich alle so 80, 85 Prozent und irgendwas kann immer jeder noch besser. Aber dieses Shopify-Tool, das hat nicht den gleichen Umfang und es ist ja nicht so, dass du Klaview jetzt mit irgendwie massiv Sales belabern verkaufst, sondern das muss ja auch, also die machen Podcast-Werbung und so schon, aber das scheint mir Product-Led-Growth zu sein, weil der Durchschnittsumsatz pro Kunde ist glaube ich nur Sekunde ist das ne das sind 5000 dollar im jahr da kannst du nicht so viel sales also f├╝r 5000 dollar im jahr kannst du einem nicht irgendwie zwei stunden die packe ablabern das hei├čt ich glaube das ist viel self sign up schon sicherlich werbe unterst├╝tzt vielleicht irgendwie low touch sales ein bisschen aber. Ich glaube, dass dieser ganze Markt so crowded ist. Die Exposure zu Shopify ist schon betr├Ąchtlich und das sollte man auf jeden Fall wissen, wenn man sich f├╝r die Firma interessiert. Von daher vollkommen richtig, dass du das erw├Ąhnst. Ich w├╝rde nicht sagen, dass Shopify dir jetzt am langen Arm verrecken l├Ąsst. W├╝rde mich wundern, ehrlich gesagt.
Auf der anderen Seite, wenn du profitabler werden musst und irgendwie im Jahr so 6 Milliarden Umsatz machst und Klavio irgendwie 500 Millionen nur ├╝ber dich, kann man da schon ├╝berlegen?
Kann man machen, ich halte es aber f├╝r grundfalsch. Also als einen Marktplatz oder in dem Fall so Schaufelverk├Ąufer mit, also ein Schaufelverk├Ąufer, der umsatzincentiviert ist oder wo der Umsatz der Kunden der Haupttreiber ist, Der Professionalisierung deiner Kunden entgegenzuwirken halte ich f├╝r mega dumm. Ehrlich gesagt. Ich glaube du willst ein ├ľkosystem, was noch bessere Tools f├╝r deine Kunden baut. Du willst Leute, die besseres Forecasting machen, besseres Purchasing, bessere Versand, bessere Retouren. Das sorgt alles daf├╝r, dass die Journey dir ist, dass deine Kunden l├Ąnger am Leben bleiben. dass sie mehr umsatz machen dass die kunden die auf spotify kaufen happier sind dass die retention rates hochgehen.
Shopify auf shopify.
Habe ich shopify, habe ich stopify, stopify gesagt? Stopify finde ich auch lustig. Wie nennst du das immer? Stopify. Naja also ja kann schon sein also sie sind auf jeden fall abh├Ąngig so das und nat├╝rlich kann shopify das ausnutzen ich hielt es f├╝r strategisch dumm, Aber es kann schon sein nat├╝rlich. Auch Klavio ist nat├╝rlich vor allen Dingen eine AI Machine Learning Company. B├Âse Zungenhau sagen es ist ein Data Layer und ein Application Layer in dem auch AI drin ist. Das halte ich f├╝r realistisch, bzw. w├Ąre meine Interpretation eigentlich. Sie haben es aber auch nicht ├╝bertrieben mit. Das ist ganz lustig, also in dem Prospekt, ist dir sicherlich aufgefallen, ich wiederhole es trotzdem nochmal, weil ich gerade im Redeschwall bin, kam das Wort AI nur 17 mal vor, das Wort Shopify aber 200 mal. Das zeigt auch nochmal ganz gut die Priorit├Ąten da. Genau ansonsten die letzte Bewertung 2021 so 9 Milliarden, es war immer klar, dass die einen B├Ârsengang machen wollen, die werden diese 9 Milliarden jetzt h├Âchstwahrscheinlich nicht erreichen, obwohl sie auf Umsatz, ja ne Umsatz sind sie auch erst bei 585 Millionen, das w├Ąre schon 9 Milliarden w├Ąren dann ja irgendwie 15 mal Wenn es 15 mal, so 585 mal 15 sind 8,77, also genau. Zum Vergleich, Hubspot ist mit 13 mal C jetzt bewertet. Brace mit und querzehn mal das werden so die public pierce vergleichswerte klavier wird wahrscheinlich so viel rund 500 milliarden an die b├Ârse kommen schon f├╝nf milliarden an die b├Ârse kommen denke ich, dass man jetzt noch nicht reingewachst also obwohl man h├Ątte bei dem wachstum fast rein wachsen k├Ânnen die, 21 aber 21 ist der absolute h├Âhepunkt wo die neuen milliarden gaben und zwar am h├Âhepunkt des e-commerce booms alle dachten noch wir bleiben auf dem hohen niveau, Ich glaube daf├╝r, dass sie jetzt wieder auf 5, 6 kommen, ist eigentlich ganz gut, ganz spannend. Der Founder hat noch 38 Prozent der Shares, sein Co-Founder glaube ich noch mal 12. Also noch sehr hohes Founder-Commitment, das ist eigentlich im Zweifel immer sch├Ân. Hier k├Ânnen wir in die Zahlen reingehen, wenn du so weit w├Ąrst, sei denn du h├Ąttest noch Fragen. Auch Clavio ist nat├╝rlich im Sheet, auch die haben uns zumindest bis Anfang 2021 Quartalsberichte nachgereicht. Also nicht uns, sondern das ist im S1 Prospekt drin. KVYO wird das K├╝rzel sein f├╝r Klavio. Das Wachstum, Umsatz habe ich gesagt, ist bei letzten zw├Âlf Monate 585 Millionen oder letztes Quartal jetzt 165 Millionen. Das w├Ąchst immer noch mit 51 Prozent, relativ stabil.
Also es ist,
In dem markt wo icommerce jetzt echt nicht super lief noch mit wirklich. So, ich lese mir die letzten sechs Quartale vor. 70, 63, 57, nochmal 62, dann 57 wieder und jetzt 51% gewachsen. Ich werde gleich mal erkl├Ąren, warum ich glaube, dass es jetzt trotzdem st├Ąrker abfallen wird gleich. Aber spannend, dass die Cost of Revenue in der gleichen Zeit nur 21% gewachsen sind. Auch das wird sich gleich erkl├Ąren. Aber erstmal hei├čt das, Cost of Revenue steigen deutlich langsamer als der Umsatz, also muss wieder eine deutliche Verbesserung der Rohmarge daraus folgern. Die lag vor einem Jahr bei 72%, liegt jetzt bei 77%, also geht der idealtypischen 80% Software-Rohmarge entgegen. Die operativen Ausgaben sind nur um 33% gestiegen, damit auch deutlich langsamer als der Umsatz. Und so hat man das zweite positive Quartal in Folge gemacht. Das letzte war gerade so break even. Jetzt macht man 7 Millionen und das sind 4% des Umsatzes ├ťberschuss nach Gap, also strengster Sichtweise. Cashflows sogar ├╝ber 40 Millionen. Warum glaube ich, der Umsatz wird nicht weiter ├╝ber 50 Prozent wachsen und auch nicht langsam runtergehen, sondern schneller? Clayview hat im September 2022 eine Preiserh├Âhung gemacht. Das ist glaube ich da, wo das Umsatzwachstum von 57 wieder auf 62 ansteigt. Das w├╝rde auch erkl├Ąren, also eigentlich sieht man es vollkommen klar. Es ist n├Ąmlich genau das, was ich gerade gesagt habe. In den drei Quartalen, den ersten drei Quartalen von 2022, gingen Umsatzwachstum und Cost of Revenue fast parallel. Und zwar, sagen wir mal, erstes Quartal 70% Umsatzwachstum, 69% Cost of Revenue. Zweites Quartal 63% Umsatzwachstum oder so ein bisschen schneller gewachsen. Danach ist es 57 und 58. Und auf einmal w├Ąchst der Umsatz weiter um 62%. Aber die Cost of Revenue ist nur noch um 24. Ich glaube, und das Q3 kommt ja jetzt, und eine Preiserh├Âhung ist erstmal ein Einmal-Effekt. Das kann man nur begrenzt oft abziehen, wenn man hier sagt, 30% mehr kostet das Produkt jetzt f├╝r die Kunden. Ich glaube, es scheint relativ gut funktioniert zu haben. Das hat ihnen jetzt nochmal drei Quartale Wachstum gebracht. Und dadurch w├Ąchst der Umsatz eben auch schneller als die Cost of Revenues, weil bei der Preiserh├Âhung steigen die Cost of Revenues ja nicht. Also die Kunden zahlen ja 30% mehr f├╝r die gleichen Service. Deswegen gibt es hier diesen sch├Ân scheinbaren Operating Leverage, oder pro forma ist es ein Operating Leverage. Aber das ist nat├╝rlich nicht replizierbar und dauerhaft zu machen. Das hei├čt, es wird sich jetzt vermutlich in den n├Ąchsten zwei Quartalen, wenn man es hier richtig sieht, vielleicht eher sogar Richtung Q4 erst. W├Ąre eigentlich ein ganz spannender Case, aber ich traue mich auch nicht dagegen zu wetten. Vermutlich wird sich der Kostenwachstum und Umsatzwachstum wieder angleichen. Das hei├čt, das Umsatzwachstum muss deutlich runterkommen. Dieses Narrativ wird von den Zahlen eigentlich gest├╝tzt. Da sieht man es ganz gut, dass sie die Preiserh├Âhung gemacht haben. Das ist ein Fakt, das habe ich mir nicht ausgedacht. Man sieht, dass sie relativ wenig Neukundenwachstum haben, sondern dass es haupts├Ąchlich eben aus dieser Preiserh├Âhung das letzte Wachstum kommt. Trotzdem sind sie profitabel, ich w├╝rde sagen es ist ein sehr kompetitiver Markt, ich habe jetzt nur die Haushaltnames vorgelesen, man k├Ânnte sofort sich bei Gartner oder G2 oder OMR Reviews noch drei oder drei├čig andere Konkurrenten suchen, naja drei├čig vielleicht nicht, aber noch ein dutzend. Profitabel sind sie, aber auch nur knapp. Sie wachsen halt im Moment ordentlich. 50 Prozent ist in der derzeitigen Zeit in der E-Commerce-Schw├Ąche nat├╝rlich viel. Die Frage ist, auf was werden sie runterfallen? Ich denke, sie werden Ende des Jahres noch maximal 30 Prozent, wahrscheinlich unter 30 Prozent w├╝rde ich sagen, wachsen. Und dann wird es mit dem Malte-Bild schon wieder schwer. Und ob sie dann wirklich 6, 7 Milliarden wert sein k├Ânnten, fraglich. Kommt ein bisschen darauf an, ob sie die Kosten weiter im Griff halten. Aber die Kosten wachsen im Moment noch mit 33 Prozent. Das hei├čt, sie m├╝ssen die Kosten auch weiter anpassen. oder zumindest das Einstellen von Menschen stoppen, weil unter diese 33 Prozent wird ihr Umsatzwachstum sehr sicher fallen, bin ich mir relativ sicher. Ansonsten im Moment ist die Rule of Forty bei 76. Das w├Ąre nat├╝rlich, Sekunde, habe ich die richtig berechnet, ja, tendenziell schon. Also im Moment haben sie eine sehr gute Rule of Forty. Man kann 65 sagen, schaut man sich aber das letzte Quartal an, ist es nochmal besser, weil der Cashflow besonders gut war. 76, die offizielle Zahl ist 56, weil sie auf Basis der letzten 12 Monate berechnet ist. Das letzte Quartal ist aber nochmal deutlich besser. Magic Number sieht auch okay aus, ist aber der schlechteste Wert der letzten 8 Quartale, also geht schon auch runter. Ich w├╝rde Klevio nicht anfassen, also es h├Ąngt vom Preis ab. F├╝r drei Milliarden sind es ein Schn├Ąppchen, aber f├╝r ├╝ber f├╝nf Milliarden w├╝rde ich sie nicht anfassen, ehrlich gesagt. Ich glaube es wird zu starken Entt├Ąuschungen beim Umsatzwachstum kommen. Es w├╝rde nat├╝rlich wieder helfen, wenn der E-Commerce Markt anzieht, aber Da die Umgebung so kompetitiv ist, kann man diese Preiserh├Âhung nicht unendlich durchziehen. Es fehlt ein anderer Revenue-Treiber, gerade Neukundenwachstum sehr begrenzt. Revenue-Expansion ├╝ber Volumen schwer im E-Commerce-Markt. Weitere Preiserh├Âhungen, auch schwer. Von daher schwer. Was noch spannend ist, kleiner Funfact ist, sch├Ątzt mal wie viel Geld, also ich denke mal sie werden so zwischen 4 und 5 Milliarden kommen jetzt. Wie viel Geld haben sie geraced?
Das waren sie mal wert, 10 waren sie mal wert. 9. 9, dann werden sie wahrscheinlich die H├Ąlfte geraced haben.
Ne, nur 455 Millionen geraced. Jetzt sch├Ątzt mal wie viel Cash sie noch haben.
Genau das gleiche. Ja 440. Also.
Ich will jetzt nicht sagen, sie haben immer f├╝r Oma geraced und das Geld da nie angefasst, aber sie haben wenig von dem Geld gebraucht. Die letzten drei Quartale haben jetzt auch einen positiven Cashflow von 80 Millionen gehabt. Sie haben insgesamt wenig von dem Geld angefasst und deswegen haben die Gr├╝nder ja auch zusammen noch 50 Prozent. Wenn man das so macht, bescheiden racen, schnell wachsen,
Sie war noch ziemlich lang bootstrapped, also das geh├Ârt ja auch noch dazu.
Also sie h├Ątten das Geld nicht unbedingt gebraucht. Ja also einerseits im Moment sehen viele Zahlen gut aus, Rule of Forty und so, aber das ist eben, man muss dann eben doch viele Zusatzinformationen lesen und genauer reingucken. Kann auch alles gut gehen, aber die Abh├Ąngigkeit von Shopify, der hochkompetitive Markt mit den vielen anderen Produkten, Und eben dieser Einmaleffekt, den man jetzt gezogen hat und jetzt p├╝nktlich rauskommt mit dem IPO. Bei Instacart w├╝rde ich nicht sagen. Bei Klaviyo bin ich mir relativ sicher, dass man es jetzt verkauft, weil dieser Einmaleffekt sichtbar wird. Also das Abflauen dieses Einmaleffektes. Das passiert ja logischerweise nach genau einem Jahr. Also du kaufst dir ein Jahr Sonderwachstum damit. Nach einem Jahr vergleichst du aber wieder mit den Preisen des Vorjahres, wo sie auch schon erh├Âht waren? Verstehst du, was ich meine? Man muss es ja anders erkl├Ąren. Ich mache eine Preiserh├Âhung und sp├Ątestens f├╝nf Quartale sp├Ąter vergleiche ich dann ja wieder mit dem bereits preiserh├Âhten ersten Quartal und dann ist der Sondereffekt dadurch raus und das sollte dann deutlich h├Ąsslicher aussehen als die Zahlen jetzt, die durchaus sch├Ân sind.
Aber wieso w├╝rdest du dann ein IPO machen, wenn du danach abf├Ąllst? Einfach nur um das Geld einzusacken, weil die LPs oder weil die VCs die Kohle haben wollen?
Ja, ich w├╝rde mir auf jeden Fall mal anschauen, wer da jetzt Shares verkauft eventuell. Und danach wird ein IPO nicht einfacher. Also, du kannst nat├╝rlich sagen, danach verliert die Aktie ja irgendwann einen Wert und das ist auch doof, aber wenn du private bleibst, verlierst du auf jeden Fall einen Wert. Weil jeder Late-Stage-Investor wird sich das anschauen oder wenn du sp├Ąter ein IPO machst, dann sieht es schon schei├če aus. Also dann verarsch lieber ein paar Leute und ein paar Leute k├Ânnen auch ein bisschen Geld mitnehmen als das, also nicht meine Meinung, weil es ist wahrscheinlich rational. Weil die Gewissheit hast du sp├Ąter, also die Gewissheit, dass die Aktie runter geht, hast du so oder so. Dann doch lieber noch vorher teuer an die B├Ârse bringen. Das ist was die GPs ihren LPs ja auch quasi verpflichtet sind zu. das beste daraus zu holen, ob das jetzt das beste ist f├╝r Kleinanleger, die das jetzt kaufen. Ich vermute es wird schwer ├╝ber f├╝nf Milliarden zu kommen gegen Ende des Jahres, je nachdem wie der Markt sich auch entwickelt. Vielleicht klappt es aber ganz gut und es gibt irgendeinen R├╝ckenwind, der sich auftut.
Also ich schreibe mir hier mein kleines Notizbuch, dieses Jahr keine IPOs zeichnen.
Wir haben ja ganz am Anfang dar├╝ber gesprochen, nat├╝rlich wollen starke Fonds auch R├╝ckfl├╝sse generieren jetzt und zu dem Zeitpunkt gerade Distribution zu liefern, wenn man vern├╝nftige Preise an der B├Ârse bekommt. Ich glaube Instacart wird einen vern├╝nftigen Preis bekommen. Es gibt durchaus, also die Motivlage f├╝r ein IPO ist bunt schillernd. Es kann sein, es ist einfach Zeit, die Leute wollen raus. Es kann sein, der Markt hat, das IPO-Fenster ist nicht nur offen, sondern die Wand ist rausgerissen. Dann hast du einen Grund reinzumachen, das ist jetzt sicherlich gerade nicht der Fall. Aber ganz oft muss man sich fragen, also die Grundregel ist, wenn jemand Anteile an einer Firma verkauft, hei├čt das, dass der Mensch, der verkauft, weniger dran glaubt als dir als du sonst w├╝rde er sie dir nicht verkaufen so was dazwischen ist doch der preis und mit dem preis ver├Ąndert sich sozusagen vielleicht auch die einstellung der leute die willenserkl├Ąrung aber Wenn jemand dir eine Firma verkauft, hei├čt das prinzipiell, meiner Meinung nach, in jedem Fall, also entweder braucht er dringend Geld oder er oder sie, das kann auch sein, aber es hei├čt eigentlich immer, dass jemand das gerade weniger wertsch├Ątzt als du, sonst w├╝rde er es dir nicht verkaufen. Und deswegen verkaufen Leute es in der Regel, die mehr Informationen haben am H├Âhepunkt. Wie gesagt, es gibt Ausnahmen, dass jemand Liquidit├Ąt will oder Investoren rauswollen und so weiter und so fort. aber Leute verkaufen Firmen nicht aus Altruismus in der Regel. Also entweder hat man verschiedene Erwartungen an das zuk├╝nftige Wachstum oder jemand hat eine noch bessere, also es gibt noch zwei andere Gr├╝nde, also du kannst ├╝berlegen, wird die Entwicklung der Firma ├╝ber oder unter der Marktrendite sein in Zukunft oder hat jemand aus irgendeinem Grund eine noch bessere Investmentalternative f├╝r sich selbst. Das w├Ąre ein weiterer Grund, aber das ist auf der Skala, wo wir jetzt hier reden oder Bei Public Markets nat├╝rlich in der Regel nicht relevant, weil die effizient sind und die Renditeerwartung sich angleichen sollte. Okay, genug theoretisch. Blablabla, hast du noch eine Frage?
Ich musste gerade an Audity denken. Hast du ein Gef├╝hl, wie die sich jetzt in den letzten Monaten, guten Monaten, seitdem sie ein IPO gemacht hat, hier dieses Beauty AI Ding,
Entwickelt hat es kam ja auch zahlen die haben wir auch sogar besprochen oder die waren. Erwartungsgem├Ą├č nicht richtig schlecht auch nicht gut wei├č nicht erz├Ąhlst mir mal und ich sag dann warum ich das vorher wusste. Wusste ich gleich. Bevor die Entwicklung kam, als wir das IPO besprochen haben, habe ich gesagt, ich glaube nicht, dass diese 83 Prozent Rekordwachstum, die sie gerade haben, ann├Ąhernd halten werden. Die sind jetzt von 83 auf 55 runtergegangen. Das ist schon ein gro├čer Schritt. Das hat den Markt aber, glaube ich, gar nicht so geschockt damals bei den Zahlen. Aber ich glaube, die werden hinter den Erwartungen h├Ąngen bleiben. Ja, watch out what you buy. Keine Specs kaufen und bei IPOs gucken. Oder immer gucken.
Im Interesse der Woche haben wir ein paar Earnings. Ein davon ist Crowdstrike und dort hat Holger uns eine E-Mail geschrieben, dass morgen Stanley ein Sellside-Studio f├╝r Crowdstrike herausgebracht hat. Da gibt es wohl drei Punkte. Was ist deine Meinung f├╝r diese Sales-Side-Studie?
Der Analyst hei├čt Fodawalla und hat sie drei Hauptfaktoren f├╝r ihren relativ vorsichtigen Ausblick f├╝r Crowdstrike. Also sie haben sie, glaube ich, von Outperform auf Market Perform runtergestellt. Also wenn ich mich nicht irre. Erstens, further slowdown on companies key industry targets including tech and retail. Companies such as Target and Home Depot, which are among Crowdstrike's largest customers, are spending more cautiously likely resulting in smaller deal sizes. Also ich glaube, der H├Ârer hat sich erbeten, dass ich eine Counter-Analyse mache zu dieser Analyse. Kann ich schon mal abk├╝rzen. Also ich stimme dieser Analyse gr├Â├čtenteils zu. Wir haben ja eben schon gesagt, die Leute schauen auf ihre IT-Budgets. Man kann gl├╝cklicherweise, glaube ich, bei Security nur begrenzstark sparen, aber man verschiebt eventuell Budgets oder Beschaffungsprozesse. Und deswegen sehen wir auch bei CrowdStrike eine Verlangsamung des Wachstums. Ich glaube CrowdStrike hat immer noch die h├Âchste Block Forty, sogar h├Âher als Snowflake im letzten Quartal. Muss man jetzt gucken wo sie landen und wie das dann ist. Einerseits denke ich, die Branche ist resilient, weil es schwer ist, an Security zu sparen. Trotzdem ist es auch nicht so, dass die nicht davon betroffen werden. Also das wird vermutlich stimmen. Zweitens, Headwinds in Cloud-Consumption. The pace of recovery in companies' cloud-optimization efforts remains uncertain. Amazon Web Services, which CrowdStrike's largest go-to-market partner, and accounts for 10% of its annual recurring revenue. Das klingt nicht wie ein Satz, aber letztlich ganz ├Ąhnlich. Die Cloud Utilization oder Consumption insgesamt boomt gerade nicht, sondern wir haben bei AWS auch gesehen, dass AWS deutlich langsamer w├Ąchst als zuvor. Und das ist eben zumindest f├╝r einen Teil von Crowdstrikes Produkten der darunter liegende Markt, das hei├čt die Consumption als Umsatztreiber w├Ąchst langsamer, verst├Ąndlich. Und ich glaube jeder ist sich einig, dass Crowdstrikes Wachstum runtergehen wird, darum geht es gerade, die Frage ist eben, wird es ├╝berproportional jetzt runtergehen oder, wird es so runtergehen, wie es vielleicht eh erwartet wird. Wir waren jetzt im letzten Quartal ja bei 42 Prozent, davor bei 48. Ich w├╝rde nat├╝rlich unter 40 sein. Gut w├Ąre es, wenn es ├╝ber 35 bleibt. Es kann nat├╝rlich auch aber so stark fallen, wie Amazons Cloud-Ums├Ątze, dann w├╝rde sich der Kurs schon sehr negativ bewegen, denke ich. Der dritte Grund ist limited upside in free cash flow. Customers are increasingly desiring annual upfront payments, with management planning towards 10 billion annual recurring revenue. Longer term, the analyst expects necessary investments in new product categories like security and analytics that should result in modest operating leverage over the next few years. Wenn man die Umsatzerwartung von CrowdStrike erf├╝llen m├Âchte, m├╝sste man eben auch in neue Produkte wieder investieren. Das w├╝rde wieder h├Âhere CapEx, h├Âheren R&D Spend, also Forschungs- und Entwicklungsausgaben, hei├čen. Und das, was bisher passiert ist, dass der Operating Leverage, also dass die Kosten langsamer wachsen als der Umsatz, Das w├╝rde dann so ein bisschen au├čer kraft gesetzt und die profitabilit├Ątslage w├╝rde sich nicht so stark weiter verbessern im moment ist es noch so dass der umsatz um 42 prozent w├Ąchst und der die kosten nur um 41 und dadurch wird Crowdstrike ein klein bisschen profitabler. Sekunde wir gucken noch mal wie es mit der Rohmarge aussieht. Genau, zum Gl├╝ck wachsen die Cost of Revenue noch langsamer, auch nur mit 33, also die Rohmarge verbessert sich, also ein Teil der Profitabilit├Ątssteigerung kommt aus der Rohmarge, der gr├Â├čere Teil und der kleinere aus operativen Kosten. Wenn jetzt das passiert, was ich sage, der Umsatzwachstum geht auf 35% runter, dann wachsen kurzfristig die Opex jetzt wieder schneller als der Umsatz, das w├Ąre nicht gut. Und w├╝rde man dann weiter in Forschung und Entwicklung investieren wollen, im Moment w├Ąchst Forschungsentwicklungsausgaben mit 45 Prozent sogar, dann k├Ânnte das eben schwer werden oder der Operating Leverage w├Ąre nicht mehr so stark. So oder so bleibt Crowdstrike hyper Cashflow positiv. Sie werden h├Âchstwahrscheinlich auch 2000, also das derzeitige Finanzjahr, das ist jetzt 24 bei Ihnen, das werden Sie meiner Meinung nach Ja sicher nicht, aber sie werden ein profitables Quartal auch nach GAP haben, ob sie jetzt das gesamte Jahr profitabel sind, wei├č ich noch nicht, aber sie sind wirklich nah dran. Also net income ist schon positiv. Also net income ist sogar schon positiv. Also sie werden das Jahr auf jeden Fall positiv abschlie├čen oder h├Âchstwahrscheinlich, aber man wird jetzt nicht mit 10% positiver profitmarge im n├Ąchsten jahr aufwachen das ist auch relativ klar durch die ausgaben und dass man wieder investieren muss wenn man den umsatz ausweiten will ist auch klar au├čerdem wenn kunden sozusagen rabattiert ganzjahres upfront payments machen will muss man auf marge verzichten ja ich w├╝rde mir jetzt nicht widersprechen die die hauptfrage ist eben oder die einzige frage ist Zu welchem Ausma├č, man glaubt, sich diese Sachen manifestieren werden? Also landen wir bei 32% Wachstum statt 42% oder bei 35% oder 36% statt 42%? Ich glaube, 36% w├Ąre eingepreist, 32% w├Ąre eine Entt├Ąuschung. Wird die Rohmarge sich weiter verbessern oder wird die stabil bleiben? Das sind die Fragen. Und am Ende sind die Meinungen dieser Analysten ja in den Kurs eingepreist. Manchmal gibt es so, dass ein Analyst was raushaut und dann bewegt sich der Kurs massiv. Ich glaube das ist jetzt eh schon eingepreist. Ich halte meine Crowdstrike auf jeden Fall, weil also an meiner grundlegenden These, dass Firmen mehr Geld f├╝r IT Security ausgeben m├╝ssen und im absoluten Durchschnitt der Markt noch komplett unterversorgt ist und die Firmen zu wenig daf├╝r ausgeben, die h├Ąlt. Ich glaube, dass es innerhalb des Softwaresektors einer ist, der outperformen wird. Von daher sehe ich Crowdstrike ist trotzdem aber sehr teuer, weil sie eben so So viel cash generieren und relativ stabiles wachstum gezeigt haben in den letzten jahren. Aber ja ich schmei├č die jetzt nicht wegen der ich lese solche studien ehrlich gesagt auch nicht in der regel. Kann man immer mal nochmal schauen ob man irgendwelche blind spots hat mit dem man es nicht gerechnet hat dadurch sind die daf├╝r sind die glaube ich super spannend.
Aber.
Ja, 80 Prozent dieser Studien sagen kaufen. Und meistens ziehen die Kursziele hoch, nachdem die Aktie gestiegen ist. Deswegen finde ich es ein bisschen beschr├Ąnkt. Sinnvoll. Also wichtig ist, dass man eine Hypothese hat und dass die Zahlen der Hypothese nicht grundlegend widersprechen und der Preis f├╝r die Achse am Ende irgendwie noch stimmt. Dann darf ich dich zweifach begl├╝ckw├╝nschen und zwar einmal, weil du hattest in einer deiner Predictions drin, dass Twitter zu einer Podcast-Plattform wirst. Das ist jetzt noch nicht eingetreten, aber Elon Musk ruft aktiv dazu auf, dass Leute ihre Podcasts auf Twitter publizieren m├╝ssen, sollten. Jetzt habe ich den Link nicht mehr, aber es ist auf jeden Fall, er hat getweetet, submit your podcast zu Twitter, es erwartet euch eine gro├če Audience von Ex-Nutzern. Er hat nat├╝rlich nicht Twitter gesagt, sondern Ex. Das hattest du vorausgesagt, ob das jetzt eintritt ist noch eine andere Frage, aber zumindest steht es auf seiner Agenda. Und die viele Sachen, die Elon Musk verspricht, erreicht er ja mit einer Dekade Verz├Âgerung. Von daher k├Ânntest du deine Wette im Jahr 2033 gewinnen und Twitter wird dann eine relevante Podcast Plattform sein. Und die zweite Gratulation, du hast heute wieder sehr gute Fragen gestellt und du bist noch eine Woche weiter Podcast-Co-Host. Ich freue mich auf die Wochenendausgabe mit dir.
Bis dann. Super. Bis dann. Ciao. Der Doppelg├Ąnger-Tag-Talk-Podcast ist ein Projekt von Philipp Gl├Âckner und Philipp Gl├Âckler, recherchiert von uns, produziert von Jan aus dem Off. Infos zur Vermarktung gibt's auf doppelg├Ąnger.io-sponsoring. Wenn dir die Folge gefallen hat, teil sie gerne mit einer Person, die uns noch nicht h├Ârt. Vielen Dank f├╝r deine Zeit und bis Samstag.