Doppelg├Ąnger Folge #285 vom 19. September 2023

­čĆŤ´ŞĆ Bill Gurley, Lobbyismus & Regulatory capture | Produktidee Pitch | Pips R├╝ckblick auf sein Portfolio | Pips Rente | Tiktok News

Was ist regulatory capture? Pip f├╝hrt durch die Keynote von Bill Gurley und ├╝bertr├Ągt die Kritikpunkte an Lobbyismus auf Deutschland. Ein H├Ârer fragt, wie er eine Produktidee an Tech Firmen verkaufen k├Ânnte. Pip l├Ąsst seine Aktien Revue passieren und spricht ├╝ber die Rente - Jan wird daf├╝r sorgen, dass die beiden zumindest nicht in Podcast-Rente gehen, keine Angst.


Philipp Gl├Âckler und Philipp Kl├Âckner sprechen heute ├╝ber:

(00:00:00) Bill Gurleys Lobbyismus Keynote

(00:28:25) Produktidee an Unternehmen pitchen

(00:39:15) Pip-Aktien Revue

(00:48:20) Pips Rente

(00:53:55) Tiktok News


Shownotes:´╗┐

Bill Gurley Keynote: Youtube

Tiktok Wikipedia Snippets: The Verge

EU Strafe f├╝r Tiktok: FT

Microsoft AI Researcher Data Leak: Wiz


Doppelg├Ąnger Tech Talk Podcast

AI by Pip: https://www.doppelgaenger.io/ai

Sheet https://doppelgaenger.io/sheet/

Disclaimer https://www.doppelgaenger.io/disclaimer/

Post Production by Jan Wagener

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Willkommen zum Doppelg├Ąnger Tech Talk Podcast Folge 285 am 19. September. Ich bin Philipp Gl├Âckner und telefoniere zweimal die Woche mit Philipp Gl├Âckner. Heute l├Ąsst Pip seine Investment Ideen Revue passieren. Das wurde sich gew├╝nscht. Es wurde sich auch gew├╝nscht, dass er mal erkl├Ąrt, wie er f├╝r die Rente zur├╝cklegt. Und ich habe eine kleine Content Empfehlung. Und bevor es richtig losgeht, du hast dir ja gew├╝nscht, die unvorbereiteten Fragen, ich h├Ątte heute eine f├╝r dich.
Oha, auf geht's.
Kannst du mir sagen, was die zwei gr├Â├čten Hits der Band Crazy Town waren?
Crazy Town? Ich kenne nicht mal einen Hit von denen.
Also es gab Butterfly. Und Revolving Doors.
War das so Green Day Style oder?
Ja, vom Haarlook auf jeden Fall. Ich w├╝rde eher sagen so Limp Bizkit.
Wer kennt der Crazy Town?
Willst du dir kurz das Lied anh├Âren oder lieber nicht?
tr├Ągt das zur Contentqualit├Ąt bei?
Na, nicht wirklich. Es ist auch so ein Lied und ein Video, was wahrscheinlich heutzutage gecancelt wird. Aber in dem Video tr├Ągt das Bandmitglied ein Tattoo auf dem Unterarm und der sagt Epic. Nun kannst du zusammenf├╝hren, wie ich da drauf gekommen bin. Also, Revolving Doors ist ein Lied.
Wo hast du denn die Verschw├Ârungstheorie her?
Auf dem Arm steht, also in dem Musikvideo, ihr k├Ânnt alle selbst gucken, Crazy Town Revolving Door, 0 Minuten 45 Sekunden, tr├Ągt einer der Bandmitglieder, ich meine der rappt oder singt danach auch, das Tattoo Epic.
Wahnsinn. Nehmen wir eigentlich auf? In Zoom?
In Zoom nicht, aber normal schon.
Eigentlich nehmen wir in Zoom immer nochmal Sicherheitshalter auf, oder?
Okay, record to the cloud.
Ja, dann bring ich mal Licht ins Dunkeln. Du hast mir ein Video geschickt von der All-In-Konferenz, also dem Summit des All-In-Podcasts mit Jason Calacanis, David Friedberg, David Sachs und Chamath Palihapitir. Die machen eine Konferenz und dann kriegen zunehmend bessere Speaker da. Sogar Frank Thelen soll da sein. Nat├╝rlich nicht als Speaker. Da ist Bill Gurley aufgetreten, der eigentlich jetzt nicht f├╝r politischen Aktivismus bekannt ist, sondern bei Benchmark einer der renommiertesten US-VCs war, glaube ich. Ich glaube, er ist ausgeschieden. Er hat unter anderem das Uber und WeWork Investment gemacht, also auch in dem WeCrashed-Film wird auch dargestellt. Doch, ich glaube, es soll er sein. Doch, doch, glaub schon. Und der hat diesen Summit genutzt, um einen Vortrag zu halten ├╝ber Lobbyismus im weitesten Sinne und Regulierung und was man unter dem Stichwort Regulatory Capture versteht. Das ist einfach gesagt, wenn gro├če Unternehmen versuchen Regulierung so beeinzuflussen, dass sie letztlich ihnen n├╝tzt und nicht etwas f├╝r mehr Wettbewerb sorgt, sondern eigentlich die Verh├Ąltnisse noch verschlechtert, die Preise f├╝r Konsumenten noch h├Âher h├Ąlt oder eben Konkurrenten am Markt eintritt. hindert. Das ist so ein Konzept. Regulatory Capture wurde von Josef Stieglitz, sp├Ąterer Nobelpreisgewinner, aber er hat es nicht f├╝r die Regulatory Capture, glaube ich, bekommen, sondern, ich glaube, f├╝r den Market of Lemons, wenn ich mich nicht irre. Und genau, also da, es ist eigentlich ein Rant, w├╝rde man neudeutsch sagen. Also er regt sich, also Bill Gurley regt sich, also muss man sich vorstellen, als einen wahrscheinlich 2,05 Meter Mann, so optisch eingesch├Ątzt, der normalerweise sehr ruhig mit einer sehr tiefen, sonoren Stimme redet, aber da wirklich ein bisschen aus sich raus geht und erkl├Ąrt, wie das f├╝r ein seiner Startups, an die er immer investiert hat, sozusagen zum Tod oder zum Ausscheiden des Startups aus dem Markt gef├╝hrt hat, das damals Comcast und Verizon, also die gro├čen Telekommunikationsanbieter in den USA, Ich glaube, das Startup wollte lokales Wi-Fi bauen, so B├╝rger-Wi-Fi, und das wurde verhindert von den gro├čen Telco-Anbietern. Und dann erkl├Ąrt er halt, was alles falsch ist mit der Regulierung in den USA. Das ist jetzt vielleicht auch nicht verwunderlich, so diese ganze Konferenz hat einen sehr libert├Ąren Touch. Dass man da prinzipiell gegen Regierungseinmischung ist, ist da nicht ├╝berraschend und es erntet auch stehenden Applaus. Ich glaube, er hat auch viele berechtigte Punkte. Er erw├Ąhnt, wie gesagt, Regulatory Capture, dass es so ein einfaches Beispiel ist. Die gro├čen Schlachtereien machen die Hygieneanforderungen f├╝r Schlachtereien einfach so hoch, schwer und teuer, dass sich nur noch wirklich gro├če Schlachth├Âfe lohnen und dass der kleine Privatschlachter eigentlich seinen Schlachthof nicht mehr unterhalten kann oder nur unter komischen Auflagen und so weiter. Das ist jetzt ein Beispiel f├╝r Regular Toy Capture. Es gibt hunderte, dass du sagen, wenn du auf den Schienen der Deutschen Bahn fahren willst, 10.000 Sachen gew├Ąhrleisten musst und, und, und, und, und, und. Und nat├╝rlich wird es ausgenutzt ├╝ber Lobbyismus. Versuchen gro├če Unternehmen dann die Gesetzgebung und Regulierung so zu beeinflussen. Genau, und den anderen wichtigen Punkt, den er erkl├Ąrt ist, das ist ja dein Hinweis, die revolving door. Und das Wort ist dir schon ein paar mal gefallen bei uns im Podcast und da geht es explizit darum, dass immer wieder Beamte oder Angestellte zwischen gro├čen Corporates und Regierungsinstitutionen Den Job wechseln. Das Problem haben wir in Deutschland durchaus auch, wenn wir dann immer erfahren, dass irgendwie der Entwicklungsminister, der vorher Geld in der dritten Welt verteilt hat, auf einmal f├╝r einen gro├čen R├╝stungskonzern die politischen Kontakte pflegt. Ich glaube, Roland Pofalla ist bei der Bahn Lobbyist geworden. Es gibt viele, ich will jetzt auch gar nicht einzelne rausstellen. Das passiert in allen Parteien, w├╝rde ich sagen, vielleicht mit Ausnahme der Linken. Da habe ich es noch nicht so oft geh├Ârt. Vielleicht gibt es da ein paar Ausnahmen, aber die stehen da jetzt nicht so im Verdacht. Aber es passiert durchaus auch bei Gr├╝nen, viel bei FDP, CDU, CSU-Politikern. Wie gesagt, wir haben es schon mehrmals erkl├Ąrt, aber es ist ein riesen Problem. Und er beschreibt da alles an den Fall der Covid-Tests. Das ist wirklich, also er bringt das gro├čartig r├╝ber. So Presentation Skills w├╝rde ich ihm 5 von 5 geben. Content auch sicherlich mindestens eine 4. Und erkl├Ąrt quasi, warum Covid... Covid-Tests bei Aldi in der Kasse in Deutschland nur 75 Cent kosten. Und die in den USA aber zur gleichen Zeit 12 Dollar gekostet haben, weil nur drei Firmen beauftragt worden sind, damit diese also die Genehmigung bekommen haben, sie zu produzieren. Das ist Abbott, eine andere Firma, deren Name ich nicht wei├č, und eine dritte. Und bei zweien hat dieser, der Typ, der das sozusagen mitentschieden hat, vorher gearbeitet. Es gibt viele Beispiele auch aus den gro├čen Tech-Unternehmen, dass die Leute immer wieder in der Regierung platzieren oder Regierungsmitarbeiter anwerben. Letztlich dient das eben der indirekten Beeinflussung und der Herstellung von Verbindungen, dass man einfach so schnelle Dienstr├Ąte hat oder auch so inoffizielle Kan├Ąle in die Unternehmen. In Deutschland war das zu dem Zeitpunkt eben nicht so stark und wir haben deswegen 96 Produzenten zugelassen f├╝r diese Tests. Also letztlich alle, die einigerma├čen funktionierten, wurden getestet und zugelassen und deswegen hatten wir halt viel Competition und nicht dieses Regulatory Capture. Was ich nicht so mochte, ist, dass er quasi sagt, die Briter greifen jetzt nur Big Tech an, um sie zu blackmailen mehr oder weniger also um auch von denen noch geld zu bekommen also er f├Ąngt den talk ja an indem er sagt er wollte mal mit einem politiker sprechen ├╝ber ein thema was ihm wichtig war und das allein das meeting quasi in sechsstelligen betrag an spenden gekostet h├Ątte was so in Deutschland ja offiziell eigentlich nicht ginge. Es gibt hier gerade einige Verfahren oder so News Cycles rund um das Thema, wie sagt man das? Ich glaube, anspruchgebundene Spenden. Es gibt noch ein anderes Wort daf├╝r, mir f├Ąllt das korrekte Wort nicht an. Prinzipiell kannst du nicht sagen, hier, ich sage jetzt mal FDP, ich spende dir Geld nur, wenn ihr das und das Gesetz erl├Ąsst oder euch mal um die Industrie k├╝mmert oder uns da mal irgendwelche Vorteile verschafft. Das darfst du nicht, sondern du kannst einfach spenden und sagen, Ich hoffe mal, dass sie wissen, in welcher Industrie ich arbeite und sich daran erinnern. In den USA ist das alles noch ein bisschen direkter. Man kann schon sagen nat├╝rlich, dass in dem Moment, wo sich die Politik einer Industrie widmet, f├Ąngt die nat├╝rlich an, ihre Lobby-Ausgaben zu erh├Âhen. Man kann sich die historischen Lobby-Ausgaben der gro├čen Gafas anschauen und mit deren zunehmenden Marktmacht stiegen die an, sodass sie inzwischen, glaube ich, die Firmen sind, die am meisten an Lobby-Ausgaben ausgeben. Also mehr als R├╝stungs- oder Healthcare-Industrie, die als sehr lobbyismusschwer gelten oder auch Tabak spielen und so weiter. Dass das jetzt ein Versuch ist, dass Senatoren da sagen, wir brauchen Regulierung f├╝r Big Tech, dass das ein Weg ist, da Geld zu extrahieren, finde ich ein bisschen zu einfach und auch ein bisschen w├╝ste Unterstellung, obwohl es nat├╝rlich theoretisch so funktionieren k├Ânnte. Also das Ergebnis ist auf jeden Fall, dass die gro├čen Tech-Unternehmen hunderte an Millionen an Lobby-Ausgaben, obwohl hunderte an Millionen, ja doch vielleicht sagen historisch k├Ânnte das stimmen, investieren. Das ist in irgendwelche Think-Tanks an Politiker direkt ├╝ber Lobby-Agenturen und so weiter wird es dann verteilt und dem Nutzen zugestiftet. Man k├Ânnte aber auch, die andere Sichtweise w├Ąre halt, Tech-Unternehmen w├Ąren durch Netzwerkeffekte mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zu nat├╝rlichen Monopolen, also Einfach gesagt, Google ist durch die Daten├╝bermacht, das zunehmende Sammeln von Nutzerdaten und dass sie immer mehr Daten ansammeln, ist es ihnen so einfach, die beste Suchmaschine zu bauen, dass es zu einem nat├╝rlichen Monopol wird. Netzwerkeffekte, wenn sie wirklich stark sind, k├Ânnen zum nat├╝rlichen Monopol f├╝hren. Also ein nat├╝rliches Monopol ist, wenn ein Produkt so gut wird, dass es einfach nicht ohne weiteres m├Âglich ist, einen Konkurrent zu erschaffen mit gleicher Qualit├Ąt oder ├Ąhnlichen Preisgef├╝ge. Und dann gerade wenn es in bereiche wie telekommunikation geht oder sagen google hat ja auch eine sehr wichtige rolle bei der daseinsvorsorge mit wissen wenn man so m├Âchte dann gibt es eben auch andere gr├╝nde warum man das lieber regulieren will weil die einfach sehr m├Ąchtig sind wir haben ja du hast gesagt heute ist die folge vom 19 eigentlich sind die vom 20 wenn man das h├Ârt aber heute am 19 gibt es ja tats├Ąchlich wieder mal eine Anh├Ârung in Luxemburg, glaube ich, beim EUGH ├╝ber das Google-Verfahren, wo mal wieder ein Google-Case, der seit zehn Jahren l├Ąuft, verhandelt wird. Und es hat allerlei Probleme, wenn nat├╝rliche Monopole so gro├č werden und sich dann auch wettbewerbsfeindlich verhalten, vermeintlich. Deswegen glaube ich, es ist ein bisschen zu einfach zu sagen, die Politiker mucken nur auf gegen die Tech-Konzerne, um da Geld abzugreifen. Vielleicht gibt es welche, die das auch so machen, aber ich glaube, es gibt durchaus begr├╝ndete Interessen, warum man als Politiker die Marktmacht von einem Facebook, Amazon oder Google auch zumindest problematisch sich anschauen kann.
Nur nochmal kurz f├╝r mich, also du hast dir das Video gerade in 1,5 Geschwindigkeit angeguckt und keine Notizen gemacht oder wie kriegst du das so schnell ├╝bersetzt?
Ich musste die H├Ąlfte in anderthalb, den Rest in zwei gucken, weil die Zeit knapp wurde. Also ich bin gerade in einer Woche, wo ich nicht ganz so viel Zeit f├╝r die Vorbereitung habe wie sonst. Ne, ich habe hier drei Stichpunkte. Hier steht Regulatory Capture, damit ich das nicht vergesse, Revolving Door und Blackmail Elizabeth Warren, das sind meine. Das sind die drei Punkte, die ich ansprechen wollte, da steht hier, achso, es gibt noch einen vierten, was ich auch wichtig finde ist, oder zwei Sachen, also er sagt am Ende, das steht jetzt nicht hier, aber da erinnere ich mich gerade dran, da wird da von David Friedberg, glaube ich, gefragt, was muss man eigentlich tun, um das besser zu machen, und er sagt, Also es f├Ąngt an mit radikaler Transparenz und das w├╝rde ich 100% unterschreiben. Nicht nur, weil ich glaube, dass Transparenz ein sehr wertvolles Gut und ein hoher Wert ist, sondern dass das Beste, was man machen kann, also um anzufangen Lobbyismus zu bek├Ąmpfen oder kontrollierbar zu machen, ist Transparenz zu schaffen. Und deswegen h├Ârt man vielleicht immer mal wieder meine Sympathie f├╝r die NGOs, Abgeordnetenwatch oder Lobbycontrol durch, die wir immer mal referenzieren, weil ich glaube, das ist unheimlich wichtige Arbeit ist und die Versuche auch finanziell zu unterst├╝tzen. Und das andere, was man da auch sieht und das ist glaube ich krass, wenn man das als normaler Konsument oder B├╝rger sich anschaut, wie vergleichsweise preisg├╝nstig es ist einzelne menschen oder parteien umzustimmen also wenn man die lobbyausgaben sich insgesamt anschaut dann sind das eben keine milliarden sondern in anf├╝hrungsstrichen nur hunderte millionen ├╝ber die zeit aber schaut man sich zum beispiel in deutschland die parteispenden an dann ist es ja selten dass die irgendwie hoch sechsstellig sind sonst sind wirklich ich will nicht sagen kleinste betr├Ąge aber ich finde immer wieder vergleichsbar vergleichsweise kleine betr├Ąge auch wenn man sich die gesamt Rechenschaftsberichte der Parteien anschaut, wir haben ja mal dar├╝ber berichtet, dass irgendwie eine, also du hast drei gro├če Finanzierungsquellen, das sind die Mitgliedergeb├╝hren, dann die Parteispenden. Und dann diese anderen Zuwendungen, was oft eben diese, das Erwerben von meiner Meinung nach ├╝berteuerten Marketingst├Ąnden auf den Kongressen ist, als eine indirekte Zuwendung oder irgendwelche Events, die man zusammen plant. Ich w├╝rde mal sagen, es ist einfach vergleichsweise g├╝nstig, so eine Partei zu kaufen. Deswegen muss man sich auch nicht wundern, wenn es immer mal wieder Gesetze gibt, die jetzt irgendwie ├╝berraschend wirken. E-Fuels, das erw├Ąhnt Bill Gates, ├Ąh, nicht Bill Gates, Bill Gurley, auch wie g├╝nstig das eigentlich ist. Ich glaube, das untersch├Ątzen Leute. Ich will jetzt nicht sagen, dass man da mit jeder Parteispende eine Partei kauft, aber ich glaube, es ist auch vollkommen klar, dass Unternehmen nicht Parteien mit viel Geld bedenken oder relativ viel Geld bedenken, um daf├╝r nichts zu bekommen, sondern nat├╝rlich gibt es immer eine Erwartung der Reziprozit├Ąt dabei, also einer Gegenleistung. Wir machen das nicht um einzelne Parteien zu bashen, sondern weil ich glaube, dass Transparenz bei Lobbyismus unheimlich wichtig ist. Und insofern unterst├╝tze ich auch das Video, das stimmen wir jetzt nicht bei anderen Punkten ├╝berein, aber wenn jemand wie Bill Gurley da seine Zeit und Reichweite nutzt, das Thema zu, meinetwegen auch mit ein paar libert├Ąren Ideen verbunden zu pushen, finde ich das prinzipiell gut. Was ich ├╝berraschend finde ist, sie sagen, man versucht das ja so ein bisschen als Marketing f├╝r All In und diesen Summit zu nutzen und sagen, ah, das wird Wir senden das sofort raus, das wird viral gehen. Da muss man leider sagen, das ist nicht viral gegangen. Obwohl er das dann sehr niedrigschwellig aufbereitet, das Thema, w├╝rde ich sagen. Nur deswegen, weil es so einfach ist. Die Einladung an alle, also selbst Gl├Â├Âckler hat es fasziniert, die Einladung an alle, das sich anzuschauen, ist wirklich einfachst verst├Ąndlich, w├╝rde ich sagen. Aber es haben auf YouTube nur eine Viertelmillion Menschen gesehen und auf Twitter angeblich 4 Millionen, aber das ist f├╝r Twitters Z├Ąhlweise, die ja ist, dass du irgendein Fenster nicht innerhalb von zwei Sekunden geschlossen hast, dann gilt das ja schon als geschaut, ist das, finde ich erstaunlich niedrig, die Reichweite. Es ist nicht so viral geworden. wie es sollte, was traurig ist, weil das Thema braucht definitiv mehr ├ľffentlichkeit. Also dieser Spruch, der gilt ja eigentlich dem Journalismus, der New York Times, Democracy Dies in Darkness, ich glaube, der kann gerade auf Lobbyismus angewendet werden. W├╝rdest du bei jedem Gesetz die betroffenen Unternehmen heranschreiben, wie die Parteien gestimmt haben und welche, also wo ist die Institution, die uns Bei jedem Gesetz sagt, welche Parteien wie gestimmt haben, welche Institutionen, Klammern, Unternehmen davon betroffen sind und wie die zuletzt, ├╝ber die letzten Jahre Parteispinnen verteilt haben. Abgeordneten-Watch-Lobby-Control machen das punktuell schon, ich glaube nicht systematisch genug. Aber w├Ąre das transparenter, glaube ich, w├╝rde sich da viel schneller der Volkszorn gegen bestimmte Parteien noch richten. Und es w├Ąre also das Mindeste, was du als B├╝rger erwarten kannst. Ich finde Lobbyismus prinzipiell nicht falsch. Auch der ADFC, der Fahrradfahrer-Club, ist ja lobbyiert f├╝r die Rechte der Fahrradfahrer. Nat├╝rlich nicht so viel wie der ADAC. Zum Lobbyismus geh├Ârt eben auch, dass NGOs die Politik beeinflussen, obwohl die in der Regel nicht ganz so guten Zugang haben zur Politik. Aber was man schon hinterfragen muss, ist, dass ich als B├╝rgerpolitik unterst├╝tzen kann, also ich als Privatperson spenden kann an Parteien. Ist wahrscheinlich fair, wenn ich das m├Âchte, als Aus├╝bung meines B├╝rgerrechts. Was man sich schon fragen muss, ist, warum Unternehmen, die nach meinem Verst├Ąndnis von Staat, warum die dieses Recht bekommen. Ein Unternehmen ist ja kein Beteiligter am politischen Prozess. Ein Unternehmen kann sich nat├╝rlich austauschen und seine Gr├╝nde darlegen bei Gesetzgebung und deswegen ist Lobbyismus ja auch wichtig. Also der Begriff Lobbyismus kommt ja, dass fr├╝her die Vertreter der Unternehmen in der Lobby, also dem Vorraum des Parlaments, rumgehangen haben. Eigentlich l├Ąuft es heute auch nicht so viel anders. Obwohl. Und quasi versucht haben, die Politiker zu instruieren und zu informieren nat├╝rlich auch. Aber man muss sich schon fragen, warum haben Unternehmen im politischen Prozess quasi ein Recht, Parteien zu unterst├╝tzen, finanziell? Ein Unternehmen ist ja kein B├╝rger. Es existiert im Staat, es hat wichtige Aufgaben. Unternehmer und Unternehmerinnen sind auch wichtig und sollen gern mehr spenden, wenn sie mehr haben. Wobei ich es ganz schlau f├Ąnde, das auch irgendwo zu deckeln. Aber warum jetzt Unternehmen irgendwie steuerbeg├╝nstigt Parteien unterst├╝tzen sollen, ist mir auch noch nicht so 100 Prozent klar. Und ob das zu besseren Entscheidungen und zu besserer Politik f├╝hrt. Weil am Ende soll die Politik ja die Constituents, die B├╝rgerschaft der Politiker, also die B├╝rger, die sie gew├Ąhlt haben, vertreten. Und das passiert ja nicht, wenn ich Politiker w├Ąhle und die dann sozusagen von Unternehmen umgedreht werden eventuell oder nicht mehr f├╝r ihre B├╝rger das Beste erreichen, weil ihnen finanzielle Anreize geboten werden, das nicht zu tun. Und ich glaube in den USA ist es nochmal schlimmer als in Deutschland, aber es ist nat├╝rlich ein globales Problem.
So viel zu meiner Content-Empfehlung, aber ein bisschen musst du den Kreis noch drehen und zwar das Tattoo von Epic.
Achso Epic, sch├Ân. Ich komm drauf zur├╝ck, das hab ich mir nicht runter geschrieben. Epic ist ein anderer Case, der dort beschrieben wird. Epic stellt, wenn ich es richtig verstanden habe, in der Geschwindigkeit Software f├╝r Emergency Rooms, also medizinische Software her. Und die haben es geschafft, ein Gesetz zu machen, was die Innovationsschwelle so hoch legt, indem, glaube ich, die ├ärzte mehr oder weniger direkt Zahlungen daf├╝r bekommen haben, wenn sie diese Software bestellen. Und das war f├╝r Challenger einfach schwer zu machen, also f├╝r neue, innovative Firmen. Und Bill Gurley sagt quasi, die CEO dieser Firma, die w├╝rde bei ihm 10 von 10 bekommen im Wettkampf f├╝r perfektes Regulatory Capture. Und jetzt ist aber die Frage, hat Crazy Town das wirklich als Kritik an Epic sozusagen dieses Tattoo getragen im Song Revolving Doors? Wenn ja, ist nat├╝rlich ein sehr gesellschaftskritischer und politisch kontroverser Beitrag zum Musikbusiness.
Ich bin gerade am schauen, wann Epic gegr├╝ndet worden ist.
Also es ist nicht Epic Companies, also nicht Epic Gaming, sondern eine kleine, gar nicht so kleine Softwarefirma in den USA, aber die halt, Man wei├č ja, Healthcare ist relativ teuer in den USA und die schaffen sich da einfach viel Geld auch mitzunehmen. Achso und was anderes, was er zeigt, was wirklich sehr impressive ist, dass nach regulatorischen Eingriffen die Kurse von Firmen den Markt in der Regel outperformed haben. Also es ist nicht etwa so, dass wenn man h├Ârt Google Rekordstrafe oder die und die kriegen jetzt einen runter oder kriegen einen r├╝ber, dass man dann verkaufen sollte schnell, sondern Ein relativ starkes Pattern, wenn man ihm da glauben darf, ist eigentlich, man sollte bei solchen News, wenn die Aktien st├╝rzen, nachkaufen oder zukaufen, weil in der Regel die Firmen, sobald sie von Regulierung in Anf├╝hrungsstrichen betroffen oder sind oder damit bedacht werden, k├Ânnte man ja auch sagen, ist ihnen eher besser als vorher geht oder besser als dem Markt.
Ich hatte so ein bisschen das Gef├╝hl, dass er auch Angst hat, dass sein Business, so wie er es betrieben hat, jetzt vorbei ist. Also sie sagen ja, jetzt als n├Ąchstes kommt Silicon Valley und Regulierung von AI und so. Und sie wollen die, bis jetzt war Silicon Valley so erfolgreich, weil es so wahnsinnig weit weg war von Washington D.C. Und wenn auf einmal die Politik so viel mitspricht, Bei AI kann das Gesch├Ąft, so wie es funktioniert, nicht mehr funktionieren. Was ja nochmal interessanter ist, wenn man wei├č, dass er mit Uber so viel Geld gemacht hat und Uber ja genau das gemacht hat, also genau was disrupted hat, was vorgegeben war. Also sie haben ja eigentlich alles gemacht, was verboten war.
Genau, das war schon ein relativ wilder Westen. Letztlich in der Illegalit├Ąt, muss man relativ klar so sagen. Gearbeitet in manchen L├Ąndern, bis zu diesem Ask for forgiveness later Prinzip. Also wir starten erstmal, egal ob es jetzt legal ist oder nicht und wenn es einen drauf gibt, dann m├╝ssen wir halt sp├Ąter mit der Politik reden. Genau, und was man auch nicht vergessen darf ist, Antitrust oder so ein Kartellrecht, es gibt ja so verschiedene Bl├Âcke. Es gibt Regulierung, das ist eben, wir haben festgestellt, hier gibt es ein Monopol. Zum Beispiel weil Schienennetze, Elektrizit├Ąt oder eben Suchmaschinen scheinen dazu zu neigen, nat├╝rliche Monopole zu werden durch Netzwerkeffekte. Dann regulieren wir den Sektor. Es gibt ja aber auch Antitrust im Sinne von Zerschlagung oder eben der Untersagung von Merchants. Also dass man sagt, gewisse Firmen k├Ânnen nicht noch mehr Firmen akquirieren, weil die noch st├Ąrker dadurch werden und die Marktmacht steigt. Und dann geht man davon aus, dass wenn die Marktmacht steigt, der Wettbewerbsdruck sinkt und f├╝r Konsumenten schlechtere Ergebnisse erzielt werden. Und das wiederum ist den VCs ein riesen Dorn im Auge, weil am Ende hei├čt das, dass Microsoft, Adobe, Facebook und so weiter ihre Firmen nicht kaufen d├╝rfen. So ein Snapchat w├Ąre sicherlich mehr wert, wenn es die Vision g├Ąbe, dass Facebook sich das nochmal einverleibt. Und was diese WCs sehr st├Ârt, prinzipiell an der, in dem Fall nicht Regulierung, sondern Antitrust, Zerschlagung oder Merger Control, wie sagt man das, ja, Akquisitionskontrolle, das muss dann ja genehmigt werden in gewissen F├Ąllen. Und weil Lina Kahn und Tim Wu und Cantor quasi dort an den Stellen sitzen, die da eher Wettbewerbs-, also pro Wettbewerb, aber gegen zu viel Machtanh├Ąufung sind, ist es gerade nicht gut, solche Deals durchzubekommen. Und das juckt die VC. Das muss man sagen bei der Kl├Ąrung der Incentives, die es hier gibt, schon auch mal erw├Ąhnen. Das wurde ja auch in der Vergangenheit immer mal in dem Podcast so fallen gelassen. Und dann jeder potenzielle K├Ąufer, der bei deinem Startup fehlt, dr├╝ckt letztlich den Preis oder das beste Outcome f├╝r dein Startup. Und deswegen m├Âgen VCs das nat├╝rlich nicht, wenn solche Akquisitionen regelm├Ą├čig untersagt werden. Gleichzeitig sollten sie es aber auch doof finden, wenn ein Unternehmen eben so gro├č und m├Ąchtig sind, dass du letztlich wei├čt, dass von deinem VC-Ticket eigentlich immer ein Drittel an Google und Facebook geht, als Customer Acquisition. Du kannst sagen, es schafft auch viel Effizienz, weil das mir erst hilft, Firmen richtig schnell aufzubauen. Fr├╝her brauchte ich dazu TV-Werbung, das hat nicht so viel anders funktioniert und jetzt kann ich halt mit Google und Facebook extrem schnell eskalieren. Das hat Vorteile f├╝r Startups, hat aber sicherlich auch Nachteile. Also eigentlich sollten Ist, glaube ich, ein gro├čer Spannungsraum und wie alles muss man es differenziert sehen. Also Regulatorik, man muss schon sagen, bei nat├╝rlichen Monopolen musst du halt regulieren. Aber richtig ist auch, dass gerade in den USA dieses Regulatory Capture oft zu sogenannten Rent-Seeking-Unternehmen f├╝hrt, die einfach nur noch Gewinne versuchen zu extrahieren, indem man die Politik so beeinflusst, dass sie bestm├Âglich den Interessen des eigenen Unternehmens dient.
Und man k├Ânnte doch auch sagen, dass sie jetzt... Also im Vergleich zum Epic Beispiel, dass er gesagt hat, ├ärzte bekommen 40.000 Dollar, wenn sie die Software nutzen, nochmal 17. Also sie m├╝ssen eine Software nutzen und wenn sie diese Software, oder sie bekommen Geld, um eine Software zu kaufen. Dann bekommen sie nochmal Geld, wenn sie nachweisen k├Ânnen, dass sie die Software nutzen und Die Regeln, welche Software sie nutzen d├╝rfen, sind so definiert, dass man eigentlich immer zu Epic gekommen ist. Wenn du das jetzt auf AI setzt, k├Ânnte es ja auch bedeuten, dass alle deren AI Investments in den letzten Monaten wieder nichts wert sind, weil man halt klar definiert, das sind die Charakter von AI, die m├╝ssen erf├╝llt werden. Und alles andere erlauben wir nicht. Und damit gibst du irgendwie fest, also definierst du die Sache, dass es nur mit Open AI funktioniert und vielleicht noch zwei anderen.
Ja genau, das hast du sehr gut erkannt. Ich glaube es ist tats├Ąchlich so ein bisschen die Revolution frisst ihre Kinder, also ihre Z├Âglinge, Sam Altman und Mark und was wei├č ich, die jetzt quasi gro├če AI-Efforts gestartet haben. Und ja, ganz laut nach Regulierung schreien, was er auch gut darstellt, sehr einpr├Ągsam. Die k├Ânnen nat├╝rlich sagen, damit du eine AI auf den Markt loslassen darfst oder ├╝berhaupt sagen, anschalten darfst, brauchst du ein Alignment-Team von mindestens 50 Leuten, aus denen mindestens 20 PhDs sein m├╝ssen. Wo du wei├čt, die kosten n├Ârdlich von einer halben Million gerade pro Stelle. Du kannst sagen, sie m├╝ssen in einem Prozess, den man auf mindestens ein halbes Jahr ausdehnt, sich das freischalten lassen m├╝ssen von einer Regierungsbeh├Ârde. Einfach um den Wettbewerb zu verlangsamen, maximal zu behindern. Wenn die gro├čen AI-Unternehmen, die jetzt schon einigerma├čen was erreicht haben, sich einigen w├╝rden, w├Ąren das sicherlich die Regulierungen, die sie schreiben w├╝rden oder unterst├╝tzen w├╝rden. sehe sicherlich so aus, dass wir hohe H├╝rden auflegen, gro├če Compliance Teams, gro├če Alignment Teams, gro├če Data Security Teams, viel Aufwand in der ├ťberwachung der AI, eventuelle Zertifizierung durch eine Regierungsbeh├Ârde. Alles was es schwer macht f├╝r kleine Schnellboote, w├╝rden die gro├čen Flugzeugkreuzer, Flugzeugtr├Ąger sicherlich versuchen zu etablieren. Und ich glaube genau davor m├Âchte Bill Gurley oder auch die anderen dann im Gespr├Ąch warnen, dass das passieren k├Ânnte. Und das w├Ąre f├╝r Innovationen sicherlich schlecht. Ob es f├╝r Sicherheit besser oder schlechter ist, auch da gibt es, glaube ich, positive und negative Aspekte, die man beachten muss. Aber die Gefahr ist schon ein bisschen, dass das, was du gerade schon angedeutet hast, eintreten k├Ânnte.
Also Link in den Shownotes, falls ihr es schauen wollt, guckt es euch an. Ich habe ein bisschen was gelernt und Pippa hat es besser zusammengefasst als ich es jemals h├Ątte machen k├Ânnen. Hast du Corona oder warum bist du so nett? Ich versuche hier weiter in diesen Podcast zu investieren.
Sehr sch├Ân, sehr sch├Ân. Werbung. Falls du im E-Commerce oder Retail-Bereich arbeitest, bist du bestimmt bestens f├╝r den Black Friday im November vorbereitet und sammelst aktuell reichlich Kontaktdaten, um diese am Black Friday zu kompetieren und deinen Umsatz zu maximieren. Nutzt du daf├╝r auch schon WhatsApp als Kanal? Genau das macht die Berliner Softwarefirma Charles als offizieller WhatsApp-Business-Solution-Provider f├╝r Firmen wie Mediamarkt, AboutYou und Snogs m├Âglich. Wichtige Info dabei, WhatsApp selbst l├Ąsst sich das pro Konversation am Tag bis zu 11 Cent kosten. Daher hat Charles als f├╝hrende Anbeter f├╝r WhatsApp-Marketing die KPI Revenue Per Conversion eingef├╝hrt. Also wie viel Umsatz kommt bei jeder Konversation zur├╝ck. Durch die besondere Kombination der eigenen Software und internen Experten lag 2022 der durchschnittliche Umsatz pro Konversation bei den Kunden von Charles noch bei 1,43ÔéČ und am Black Friday 2022 bei 3,64ÔéČ. Aktuell liegt der Umsatz durchschnittlich bei 2,20ÔéČ und f├╝r den Black Friday werden 4 bis 5ÔéČ erwartet. Also eine Return von deutlich h├Âher als 10x, wenn man das mit dem typischen Return on Adspend vergleicht. Was denkst du, wie viel Umsatz du zus├Ątzlich mit WhatsApp machen k├Ânntest? Wenn du genau verstehen willst, wie das funktioniert und vor allem kalkulieren willst, wie viel zus├Ątzlichen Umsatz du dank Charles und WhatsApp-Marketing erwarten k├Ânntest, geh auf hello-charles.com.dg und spiele mit dem Black Friday und Cyber Week WhatsApp-Umsatzrechner. Werbung Ende. Fahren Sie fort.
Kommen wir zu H├Ârerfragen. Volker fragt, stellt euch vor, ihr habt spontan eine Idee, um ein Produkt zu verbessern oder ein Portfolio zu erweitern. Nat├╝rlich handelt es sich um die beste Idee ever. Das denkt man immer von seinen Ideen, das kenne ich. Nur was soll, kann man nun damit machen? Haben Unternehmen wie Google, Microsoft, Spotify, wir k├Ânnen auch Shopify nennen, Meta, Tesla, Telekom eine Art Eingangstor f├╝r einen m├Âglichen Pitch? Falls es so etwas geben sollte und euch etwas bekannt ist, hat das jemand schon mal gemacht, eine Idee zu platzieren? Gab es daf├╝r eine Entlohnung? Er hat wohl angeblich eine Idee und denkt, dass viele unserer H├Ârerinnen und H├Ârer auch Ideen haben. Vielleicht gibt es da einen Vorschlag. Bevor du wieder eine halbe Stunde erkl├Ąrst, was man machen k├Ânnte, w├╝rde ich kurz antworten.
Ich habe nur noch eine halbe Stunde insgesamt, ich kann gar nicht so lange. Ne, bitte, ich lasse dir gerne den Vortritt und unterbreche dich dann einfach, wenn ich sprechen m├Âchte.
Also, ich glaube, es gibt einen Weg. Der bedeutet E-Mail. Also mir ist es mal gelungen vor langer langer Zeit einen CEO anzuschreiben, das war jetzt nicht Big Tech, aber schon eine gr├Â├čere Firma und dem ganz konkret zu sagen, was ich anders machen w├╝rde. Es war damals sogar Online-Marketing und ein bisschen Produkt. Und daraus ist dann ein Beratungsjob entstanden und irgendwann eine Festanstellung. Ohne zu verraten, wer das war. Aber ich glaube, das ist schon m├Âglich.
Wie gl├╝cklich war der im Nachhinein mit seiner Einstellung?
Ja, eigentlich. Ich glaube, anfangs war es super. F├╝r die ersten Jahre. Also ich glaube, da gibt es auf jeden Fall die M├Âglichkeit. Die Frage ist halt, wen kannst du anschreiben und triffst du sie? Also es ist bestimmt auch eine Timing-Frage und irgendwie Peace of Mind und es war wahrscheinlich ein Vorteil, dass ich irgendwie vorher irgendwie schon mal auf dem Radar dieser Person war. Aber es ist, glaube ich, schon m├Âglich. Bisschen die Frage, wie man es macht. Machst du es so, als ob man das Gef├╝hl hat, du versuchst sofort etwas zu verkaufen oder einen Job daraus zu machen oder hilfst du halt irgendjemand damit?
Ich w├╝rde eigentlich sagen, es ist absolut unm├Âglich und w├╝rde mich jetzt selbst moderieren zu, ich glaube es ist eine Frage des Mindsets, beschreibt auch ganz gut unsere Unterschiedlichkeit. der Connector-Typ, Networking-Typ, der schafft sich so lange zu der Person durchzudr├Ąngeln, die vielleicht sogar der tats├Ąchliche Entscheider ist, und sie zu ├╝berzeugen, dass sicherlich was bis zu einer gewissen Gr├Â├če funktioniert. Ich glaube, es wird schwerer f├╝r dich, Excel endlich dazu zu bringen, meine Daten nicht mehr umzuwandeln in Zahlen, wenn ich im Sheet 8. August eingebe, dass er nicht da wieder eine Zahl draus macht. Aber Ich w├╝rde eigentlich sagen, Unternehmen haben nicht so eine Art, also ich kenne kaum Unternehmen, die so ein ├Ąu├čeres Vorschlagswesen haben. Was einerseits daran liegt, dass viele Konsumenten, glaube ich, nicht so gut darin sind, zu erkennen, was wirklich f├╝r die breite Masse gut ist. Das hei├čt, man kann nat├╝rlich trotzdem die Ideen scannen, aber in der Regel mangelt es ja nicht an Ideen im Unternehmen. Das kommt einem vielleicht so vor als Konsument, dass man denkt, die sind einfach zu doof und die verstehen das nicht und es w├Ąre so einfach. Und manchmal stimmt das vielleicht sogar auch. Aber in der Regel sind die Backlogs der Produktabteilung, die JIRA Boards, ├╝bervoll mit Ideen. Sonst geht eher darum, was man schafft umzusetzen und was eben Impact f├╝r eine breite Nutzerschaft oder die Kernnutzerschaft des Produkts hat. Und das ist Nicht immer das, was randomisierte Nutzer gut erkennen. Ich w├╝rde trotzdem sagen, es gibt drei Wege. Das eine ist, wenn es wirklich so gut ist, die Idee, dann k├Ânnte sie gut genug sein, um das Feature zu einem Produkt zu machen. Also wenn du irgendwie signifikante Probleme von einem gro├čen Produkt besser l├Âst, dann spricht nichts dagegen, das vielleicht als Ausgangspunkt f├╝r ein neues Produkt zu nehmen. Dann sollte man es einfach selber bauen, wenn man so ├╝berzeugt ist und nicht verschenken. Die Frage war ja auch noch sozusagen, kriegt man daf├╝r irgendeine Art von Verg├╝nstigung und ich glaube, dass dann irgendwie der Umsatz aus dem Produkt mit dir geteilt wird oder sowas, das halte ich f├╝r h├Âchster. Unwahrscheinlich wiederum, mit einer Ausnahme den sogenannten Bug Bounties. Da gibt es sehr standardisierte, formalisierte Programme, die Bug Bounties hei├čen. Das hei├čt, wenn Leute sich auf die Suche nach Penetrationspunkten beim Hacking oder anderen Data Leaks oder so weiter begeben und Unzul├Ąnglichkeiten an Software finden. Dann gibt es zum Beispiel Google, also ich kenne viele Leute zum Beispiel Google Bug Bounties, die es schon gel├Âst haben. Dann kann man daf├╝r manchmal so zwischen 10.000 und 50.000 Dollar bekommen, je nach Schwere des gefundenen Fehlers. Eine andere M├Âglichkeit, die ich mir aufgeschrieben habe, ist tats├Ąchlich sich als Produktmanagerstatt zu bewerben. Das ist, w├╝rde ich jetzt sagen, ├╝ber Umwege das, was du eigentlich gemacht hast. Und da w├╝rde ich wiederum sagen, wenn du dich bewirbst irgendwo, Das b├╝rgt nat├╝rlich immer die Gefahr, dass du derjenigen Personen dann drei Ideen gibst, die sie sowieso schon hatten und schon 18.000 Mal geh├Ârt haben. Also ich w├╝rde mich damit auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Also zum Produktmanager, Managerinneninterview zu gehen und zu sagen, ich w├╝rde mit meinem ersten Tag das, das und das machen, ist glaube ich nicht so schlau. Sondern ich w├╝rde vor allen Dingen die Vorgehensweise erstmal beschreiben, wie man arbeitet, nicht was man machen w├╝rde. Nicht so Silver-Bullet-like drei Dinge vortragen, die man f├╝r mega schlau h├Ąlt, weil die Chance ist hoch, dass die die schon 10.000 Mal geh├Ârt haben und die gar nicht realistisch sind. Und es geht prinzipiell auch immer mehr um die Arbeitsweise.
Das sagt jetzt Pipp mit Berufserfahrung. Wie war das fr├╝her, Pipp, so erste Jobinterviews?
Ich hatte nicht viele Jobinterviews, ich hatte ein Jobinterview in meinem Leben. Ne zwei, zwei, zwei, zwei, zwei, zwei. Ne drei, ├Ąh. Warte.
Z├Ąhlst du das mit dem IQ Test mit?
Drei. Vier. Ich glaube ich hatte vier. Ich hatte zwei bei Finanzen und zwei in der Internetbranche und davon habe ich den eins genommen und danach hatte ich nie wieder eins. Genau wenn man glaubt man kann das wirklich gut dann man kann ja versuchen sich damit zu bewerben und wenn man das ordentlich ausarbeitet und nicht nur sagt, wie das jetzt geiler w├Ąre, dann ist das vielleicht spannend. Genau und das, wie gesagt ich halte es f├╝r h├Âchst unwahrscheinlich. Aber wenn man die richtige Person trifft, kann man sich vielleicht so durchmogeln, aber dass dann der R├╝ckkanal funktioniert, man irgendwie am Erfolg beteiligt wird, sofern man keinen Job bekommt oder es selber baut, einfach als Produkt halte ich das f├╝r unwahrscheinlich. Man muss dann mit dem Fame leben, dass man sagen kann, man hat dieses Feature der Company gegeben, wenn man es f├╝r so gut h├Ąlt.
Wie der eine Typ, der die ganze Zeit sagt, er h├Ątte die Hashtags erfunden bei Twitter damals. Hat doch irgendwie einen Angel oder ein Produktmensch immer f├╝r sich geclaimt.
Ich meine, noch schlauer, also das Schlauste, ich habe eine wichtige Sache vergessen. Wenn das so schlau und innovativ ist, ist das Schlauste, was du nat├╝rlich machen kannst, ist zu patentieren. weil du gerade Hashtag gemeint hast. Angeblich gibt es ja ein Patent auf Hashtag zum Beispiel. Wenn es wirklich innovativ, neuartig ist, dann w├╝rde ich vielleicht mal mit einem Patentanwalt sprechen und schauen, ob man es patentieren kann, weil dann hat man schon mal einen guten Leverage, um eventuell auch finanzielle R├╝ckfl├╝sse daf├╝r zu bekommen sp├Ąter, wenn dann jemand doch einsieht, dass es eine gute Idee war. Dann, wie gesagt, h├Ąngt es ein bisschen davon ab, wie schlau es wirklich ist. Immer schwer ohne Beine, also ihr k├Ânnt uns noch ein Beispiel schicken, dann k├Ânnen wir viel besser dar├╝ber reden, aber so allgemein wie die Frage gehalten ist, ist jetzt das eine relativ differenzierte Antwort darauf gewesen, w├╝rde ich sagen.
Ja, wenn ich zur├╝ckdenke, meine drei wichtigsten Sachen waren Outreach, E-Mail oder in deinem Fall, ja, viele, viele direkte Nachrichten. Lass anfangen, lass anfangen, lass anfangen, ich mach alles. Also ich glaube, das Wunder.
Im Business-Kontext meinst du. Herr Gl├Â├Âckler spricht prinzipiell nicht ├╝ber Privatsachen, deswegen, sonst w├╝rde er nat├╝rlich andere Dinge sagen.
Ja, aber ich glaube, wenn man relativ jung ist hat man da gr├Â├čere chancen wirklich was zu bewegen und je nachdem wie man jemanden trifft gibt es auch die m├Âglichkeit dass sie sagen okay in dem corporate environment sind uns ein paar sachen zu langsam, Wieso nicht mal ausprobieren, dass es irgendwie mit einem jungen Mindset von au├čen irgendwie ein bisschen schneller sein k├Ânnte. Ich k├Ânnte mir vorstellen bei gewissen Leuten trifft man da vielleicht zu genau richtigen Zeitpunkt genau hin. Auf der anderen Seite, Es gibt tausend Ideen und oft werden auch Ideen, die irgendwie vor zwei Jahren irgendwann mal irgendwo vorbereitet wurden, dann ein paar Jahre sp├Ąter von irgendeinem anderen Produktmanager oder Managerin dann irgendwie umgesetzt und kriegen dann das Go, um etwas zu machen.
Was ich fairerweise auch noch sagen w├╝rde, und das beeinflusst vielleicht auch der Transparenz, weil es meine Antwort glaube ich auch beeinflusst, Ich habe in meiner Karriere immer mal Leute getroffen, die mir erkl├Ąrt haben, was an unseren Produkten besser h├Ątte laufen k├Ânnen. Und das war in neun von zehn F├Ąllen extrem unqualifiziert. Also entweder waren einem gewisse Restriktionen, rechtliche, technische, andere, gar nicht bekannt. Das hei├čt, man kann gar nicht einsch├Ątzen, was technisch m├Âglich ist und was nicht oder was rechtlich m├Âglich ist. Aber ja, ein von zehn Mal ist vielleicht auch eine gute Idee dabei. Ja. Aber ich wollte nur sagen, in der Regel lieben es Leute auch nicht, wenn du auf einer Messe auf sie zukommst und sagen, was sie schon immer sagen wollte, was so richtig schei├če an einem Produkt ist, muss man sich einen besseren Opener ├╝berlegen. Vielleicht. Oder einen richtig guten Pitch.
Uns wird ja immer gesagt, der Podcast sollte maximal 40 Minuten sein, deswegen h├Âren wir jetzt einfach aus. Vielen Dank und auf Wiedersehen.
Wir sind ja auch feedbackresistent.
Eine H├Ârerfrage w├╝rde ich noch mal, wenn du noch Zeit hast, es wurde sich gew├╝nscht, deine Investmentideen Revue passieren zu lassen, vor allem die, die nicht geklappt haben, hat sich die Person glaube ich ausgesucht. Snapchat als Metaverse Play, Acast, um von Podcasts zu profitieren, PIP Recruiter, ach nee, Zip Recruiter und Cloudflare.
Wir fangen mit einer Einleitung an. Ich glaube, prinzipiell ist es fair, uns auch so ein bisschen an den historischen ├äu├čerungen zu messen. Wir w├╝rden nat├╝rlich immer abschreiben, dass es, obwohl Investmentideen gut meinetwegen, Ich glaube, was mir wichtig ist, sind drei, nur drei Dinge. Das erste ist, du hast ja schon gesagt, das ist dann immer nat├╝rlich die Auswahl der Dinge, die nicht geklappt haben. Was Leute gern vergessen ist irgendwie, dass wir viele Firmen, die 90 Prozent verloren haben, auch sehr fr├╝h negativ besprochen haben und das muss man, wenn man fair ist, schon daneben legen auch. Ich glaube, wir sind total selbstreflektiert, oder so selbstreflektiert, wie es mir m├Âglich ist, w├╝rde ich sagen, wir sind nicht gut darin, irgendwie verzehnfache Kandidaten zu treffen, deswegen w├╝rden wir auch niemals von sowas sprechen. Oder irgendwelche Dinge, die durch die Decke gehen. Sagen wir, uns interessiert ja eher die Logik dahinter und deswegen reden wir dar├╝ber nicht, weil wir irgendwie Ideen verteilen wollen. Was mir viel wichtiger ist, ist vielleicht Firmen, wo man, ich will nicht sagen, sicher sein Geld verliert, aber wo es wirklich berechtigte Zweifel am Modell gibt, dar├╝ber zu sprechen, finde ich viel spannender. Und auch da gibt es vielleicht noch mehr zu lernen. Und man muss vielleicht beides ein bisschen auch zusammen betrachten. Das zweite ist, man muss, das wird dann immer so verk├╝rzt dargestellt, wenn ich von Dingen spreche wie als Hedge gegen. So zum Beispiel Coinbase als Hedge gegen ein Wiederaufleben der Kryptoszene. Wenn dann Coinbase nicht fliegt, weil die Kryptozin nicht wieder aufgelegt ist, dann hei├čt das nicht, dass die ├äu├čerung falsch war. Sondern es hei├čt, dass du hast eine Versicherung gekauft. Also das Beispiel, das ich gerne nehme, ist, du hast dir eine Fahrradversicherung gekauft und dann wird ein Jahr lang dein Fahrrad nicht geklaut und dann bist du traurig, dass die Versicherung nicht eingetreten ist oder was. Nee, dann ist dein Fahrrad halt nicht geklaut worden. Das ist ja gut. Da musst du den Kontext beachten und so Snapchat als Metaverse play. Jetzt ist das Metaverse nicht gekommen und ich glaube, wir haben kein Hail daraus gemacht, dass wir auch nicht ├╝berm├Ą├čig dran glauben. Also ich nicht, du schon.
Ich glaube nur an die Apple Brille.
Genau. Wenn das Metaverse dann nicht kommt. Die Aussage war ja, bei Snapchat sind die User affiner zu AR-Produkten. Es ist die AR, VR-affinste Audience, glaube ich, die ein Unternehmen haben kann. Und deswegen hielte ich, wenn das Metaversen-Ding kommt, wenn es ein Ding werden w├╝rde, hielte ich Snapchat f├╝r aussichtsreicher als vielleicht ein Facebook oder andere Unternehmen, die wir in dem Kontext besprochen haben. Deswegen ist es, glaub ich, fair, dass man das immer so ein bisschen mitbetrachtet. Ansonsten, ich hab Snapchat nie besessen, sondern es war damals, wie gesagt, eine Idee, die aber, ich glaub, mit einer negativen Rendite geendet h├Ątte. Acast, der Podcastmarkt, hat sich durch die gesamte Werbeflaute auch nicht besonders gut entwickelt. Ich glaub, Audioboom und die anderen sind nicht deutlich besser gelaufen. Am Ende ist vergleichsweise gut noch Spotify gelaufen. Das hat sich jetzt auch nicht super entwickelt in der Zeit. An SIP Recruiter halte ich weiter fest, weil, wie gesagt, es ist ein langer demografischer Wandel, eine Langzeitwette ist, an die ich da glaube und in die ich investiere. Deswegen, das ist vielleicht die dritte Sache, ich w├╝rde mich in der Regel nicht dazu hinrei├čen lassen, dass ├╝berhaupt, man kann sich das zwischendurch immer mal anschauen, aber Mir ist jetzt noch relativ egal, ob die Hypothese-Basis heute aufgegangen ist oder nicht. ├ähnlich ist es bei Cloudflare. Ich glaube langfristig an Cloudflare. Mir ist vollkommen klar, dass das Unternehmen, nicht so wie bei Cypricooder, die ich f├╝r relativ g├╝nstig bewertet halte, ist Cloudflare nat├╝rlich sehr teuer bewertet. Aber ich glaube auch, dass die Gesch├Ąftsaussichten sehr gut sind f├╝r Cloudler und die Risiken sehr ├╝bersichtlich. Und das ist ja der Grund warum es so teuer ist. Im Zweifel, das haben wir schon ein paar mal erkl├Ąrt, kaufe ich lieber Aktien f├╝r langfristige Trends. Von denen ich qualitativ sehr ├╝berzeugt bin und zahl dann lieber ein bisschen mehr als dass ich irgendwelche wetten in stark zyklische industrien eingehe oder firmen die noch ein relevantes risiko haben insolvent zu gehen zu kaufen genau und wie gesagt es gab glaube ich viele sachen die jetzt besser gelaufen sind als die vier besprochenen aber Wie gesagt, man sollte sowieso nicht, man sollte diesen Podcast h├Âren, um prinzipielles Verst├Ąndnis von gewissen Industrien, Wirtschaften und Finanzen sich anzueignen. Und dann sollte man basierend darauf eigene Entscheidungen treffen. Ich rate niemandem hier zu traden, was ich erz├Ąhle. Im Gegenteil, ich w├╝rde davon abraten. Wenn man Geld vermehren m├Âchte, ├╝ber lange Zeit ist der MSCI World wissenschaftlich gesehen das beste Produkt daf├╝r. Ich glaube, es gab keinen Titel, den wir hatten, wo irgendwie die n├Ąchsten Verdoppler, die Tenbacker oder sowas drin stand. Das vermeiden wir aus Gr├╝nden und ist auch nicht der Sinn des Podcasts. Und sagen wir, h├Ątten wir es getroffen, w├╝rde ich mich auch nicht ├╝berm├Ą├čig damit br├╝sten. Wobei, mit der Ausnahme von sozusagen den gefallenen Aktien, ich freue mich tats├Ąchlich ein bisschen diebisch, wenn wir eine Aktie, die sich als h├Âchst dubios herausgestellt hat im Nachhinein, Fr├╝her, als die Faktenlage noch nicht so eindeutig war, kritisch beugt haben. Zum Beispiel Social Chain oder all diese ganzen Specs von Germat und so weiter. Das finde ich ist schon ein guter Dienst an der Anlegerkultur, Aktienkultur in Deutschland.
Wobei es ja auch relativ gute Aktien gibt, die viel verloren haben.
Also genau, das war der vierte Punkt. Vielen Dank daf├╝r. Oh, du springst mir zur Verteidigung bei. So gute Bro-Energy heute. Also das ist der andere Punkt. Nat├╝rlich, man muss das immer vom Gesamtmarkt sehen. Also wie hat sich der Markt gesamt entwickelt? Also gerade Cloudflare ist nat├╝rlich auch einfach, weil Tech-Titel und Hochwachstumstitel generell sehr stark zur├╝ckgegangen sind, runtergegangen. Wie gesagt, es gibt genug Beispiele, wo Unternehmen deutlich mehr als 75 Prozent verloren haben. Von daher, wo w├╝rde Cloudflare jetzt auf Jahressicht stehen, wei├č ich gar nicht. Ich bin mir sicher, Leute glauben mir das immer nicht, aber ich gucke da wirklich nicht jeden Tag rein. Also in meinem Langfristportfolio ist mir relativ egal, wo die aktuell stehen, weil ich bin Preisnehmer. Ich kann nicht zur Firma fahren und sagen, ich m├Âchte euch bitte billiger haben, sondern ich kaufe das halt, wenn ich ├╝berzeugt davon bin. Es ist jetzt nicht so, dass ich gar nicht auf Bewertungen gucke, aber Year-to-date ist Cloudfare auch wieder 45% im Plus. Auf Jahressicht ausgeglichen. Auf 5-Jahres-Sicht deutlich im Plus. H├Ątte man es jetzt f├╝r 200 Dollar gekauft, ist man immer noch fast 70% unter Wasser. Aber das w├Ąre auch an der kompletten Spitze. Und sage Sekunde, ich kann auch, kriege ich das hier schnell raus. Wenn wir hier schon Transparenz predigen. Ich sag auch gern, wie CloudLive f├╝r mich gelaufen ist. 184 Prozent im Plus f├╝r mich noch. In circa drei Jahren.
Hast du die nur einmal gekauft oder immer wieder nachgekauft?
Es ist hier nur eine Position. Wahrscheinlich habe ich sie einmal gekauft. Ja. Und ich habe zwischenzeitlich verkauft. Immer mal. Das kriege ich jetzt so schnell nicht nachvollziehen. Rein logisch nicht mit Verlust. Das m├╝sste klar sein, dass das unm├Âglich ist, wenn man die Zahlen kennt. Aber ja. Und SIP Recruiter bin ich 23 Prozent im Minus. Anderthalb Jahren ungef├Ąhr. Snowflake 30% im Minus. Datadog ein bisschen mehr sogar noch. Crowdstrike bin ich auch noch 30% im Plus von ca. Anderthalb, zweieinhalb Jahren entfernt. Und hast du dich von irgendwas... Dann habe ich hier mal eine Tenex DNA Aktie gekauft, da bin ich 41% im Minus noch.
Ich glaube ich bin bei denen im Plus, als ich hier meinen Pat daneben gesetzt habe und eine Aktie gekauft habe.
Oder 10. Gl├╝ckwunsch.
Ganz viel sp├Ąter.
Okay, ist das beantwortet oder m├Âchtest du noch nachhaken?
Eine kleine Frage. Damals, als die Aktien Tag f├╝r Tag nach... Warte, du wolltest bestimmt kurz fragen, wo eigentlich Agora steht oder?
Was hei├čt das nochmal?
Ich vergesse es mal wieder. Ich w├╝rde sagen, mein Lucky Punch von Clubhouse, den ich einfach nach zwei Wochen wieder h├Ątte verkaufen sollen, w├╝rde sagen, minus 95 Prozent seit meinem Kauf. Ich meine, ich h├Ątte bei 10 Dollar gekauft.
H├Âhepunkt war 60, jetzt ist es bei 52. Achso, dann hast du auch nur 75 Prozent verdammt. Entschuldigung, was wolltest du eigentlich fragen?
Damals, als die Aktien Tag f├╝r Tag nach oben gegangen sind, da hast du doch bestimmt jeden Tag in dein Portfolio geguckt und als so kleinen Ego-Booster.
Da habe ich mich mehr damit besch├Ąftigt, das stimmt schon. Klar, da rechnet man sich jeden Tag aus, wie viele Flaschen Champagner man jetzt eigentlich poppen kann.
Meinst du, du trinkst noch Champagner in der Rente?
Ich bin kein gro├čer Champagner-Fan, ehrlich gesagt. Aber ich versuche immer wieder, mich ├╝berzeugen zu lassen.
Als ├ťbergang zur n├Ąchsten Frage. Ein gesch├Ąftsf├╝hrender Mehrheitsgesellschaftler einer GmbH ist rentenversicherungsbefreit und fragt sich so langsam, wie er das mit seiner Altersversorge machen sollte. Er schaut sich verschiedene Produkte an, hier Basis, RIRIP-Rente und so weiter. Er kriegt manchmal Werbung von irgendwelchen Privat-Renten-Produkten und vergleicht das so ein bisschen mit MSCI World. Jetzt w├╝rde er nat├╝rlich gerne wissen, was macht Pip? Der m├╝sste doch in einer ├Ąhnlichen Situation sein. Magst du uns ein bisschen von deiner Rentenstrategie erz├Ąhlen?
Also wir machen keine Anlageberatung schon gar nicht auf Altersvorsorgeprodukte und so weiter. Ich habe zu Zeiten wo ich es einfach nicht besser wusste tats├Ąchlich auch mal eine R├╝rup-Rente abgeschlossen. Ich glaube ich war schon selbstst├Ąndig zu der Zeit und dachte es w├Ąre eine gute M├Âglichkeit irgendwie so Geld hinter der Bandmauer zu bringen um irgendwelche grunds├Ątzlichen Vorsorgebed├╝rfnisse zu erf├╝llen. Ich habe das irgendwann pausiert, um einfach das Geld besser zu verwandeln. Also wie man das als hochm├╝ndiger B├╝rger macht, haben wir Altersvorsorge, ohne mich. Staatliche F├Ârderung brauche ich diesen Monat mal nicht. Ich pausiere das mal einen Monat und mache mit dem Geld was anderes. Und seitdem habe ich es nie wieder aktiviert. Und eigentlich w├╝rde ich es auch gerne mal umschichten. Dabei verliert man nat├╝rlich wieder die F├Ârderung, muss man dann zur├╝ckgeben und so weiter. Ich scheue ein bisschen den Aufwand. Andererseits missg├Ânne ich der Allianz oder was auch immer der Ertr├Ąger war. die Managementgeb├╝hren. Das hei├čt, w├╝rde ich es mit einem Klick k├╝ndigen k├Ânnen, h├Ątte ich es heute schon gek├╝ndigt, ehrlich gesagt. Und wenn nur 10 Euro rauskommen w├╝rden, w├╝rde ich die nehmen, weil ich glaube, bis zu meinem Renteneintritt, ich da noch mehr draus mache als die. Stopp.
M├╝sste das nicht mit einem Klick gehen? Es gibt doch so eine Regelung, dass man alles, was man irgendwie online und so macht, genauso einfach wieder... Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja.
Haben wir ├╝ber Regulatory Capture geredet, schon eigentlich und die deutsche Altersvorsorge und wie das eigentlich passieren k├Ânnte, das haben wir eigentlich beim ersten Teil ausgelassen, das w├Ąre das beste Beispiel gewesen. Also wie gesagt, keine Beratung, aber mein Bauchgef├╝hl ist, Alles, was du an Geb├╝hren zahlst, kannst du nicht mehr als Rendite bekommen. Jetzt wird es durch die staatliche F├Ârderung ein bisschen ausgeglichen, aber ich pers├Ânlich halte es f├╝r, wenn man nicht schon unheimlich viel Geld da drin hat, dann muss man es sich einfach mal selber durchrechnen. Das k├Ânnen wir jetzt nicht stellvertretend machen. Aber ich glaube, dass man in der Regel, wenn man noch 30 Jahre Zeit hat bis zur Rente, besser damit laufen w├╝rde, ein breit gesteuertes Produkt zu kaufen, weil in der Regel Fonds das nicht schlagen, weil die Managementgeb├╝hren von in der Regel ein bis zwei Prozent von der Rendite abgehen, weil die Gelderhalt-Garantie, also diese staatlich regulierten Vorsorgeprodukte m├╝ssen ja eine Gelderhalt-Garantie liefern. Und das hei├čt, sie haben st├Ąndig entweder Hedging-Kosten oder gehen zu wenig Risiken ein, um vern├╝nftige Renditen zu holen. Obwohl langfristig die Rendite ja relativ niedrig ist beim MSCI World. Deswegen bin ich eigentlich immer auf der Seite das umzuschichten. Was ich nicht machen w├╝rde, ist jetzt einem 58-J├Ąhrigen oder einem 58-J├Ąhrigen zu sagen, ├Ąndere das nochmal alles. Da w├╝rde ich wahrscheinlich die angestaute staatliche F├Ârderung mitnehmen. Aber wenn man noch einigerma├čen jung ist, glaube ich, hat man eine gute Chance, bessere Ergebnisse zu erreichen. Wenn man stattdessen nicht einen Sparplan macht, sondern es mit sofortiger Wirkung umschichtet. Es ist rein mathematisch, Im Schnitt gesehen nicht logisch, dass dieses Produkt besser performt als der Markt. Was an den zus├Ątzlichen Garantien liegt und an den Geb├╝hren. Beides musst du bezahlen. Du musst die Garantien bezahlen. Du musst, wenn du mehr Sicherheit haben willst, auf Rendite verzichten. Das ist Finanzmathematik. Und das andere ist, noch einfacher Mathematik ist, wenn jemand zwei Prozent daf├╝r haben m├Âchte ein Geld zu managen, sind das zwei Prozent, die du nicht mehr verdienen kannst. und die professionellen, in Anf├╝hrungsstrichen, Money-Manager in der Regel auch nicht rausholen. Wer Lust hat, kann im Doppelg├Ąnger-Sheet sich auf der letzten Spalte, da gibt es eine Beispielrechnung, wie gemanagte Fonds gegen ETF performen k├Ânnten, wenn diese Annahmen da richtig sind oder man die richtig ausf├╝llt. Da sieht man es ganz gut. Apropos, danke an Jan nochmal, der hat unser Doppelg├Ąnger-Sheet. Doppelg├Ąnger.io. Da kann man so Zahlen drauf nachschauen, wenn wir ├╝ber Earnings reden und so. Nochmal, das Cover-Sheet ist jetzt aktualisiert. Sch├Ątzt mal, wie viele Unternehmen schon im Sheet sind. Ich habe immer gesagt, irgendwann haben wir die Nestec 100. Was glaubst du, wie viele Unternehmen drin sind? 100 und 1. 124 schon. Wow.
H├Ątte ich auch nicht gedacht. Irgendwas, was du gerne wieder rauswerfen w├╝rdest?
Ja, hier dein Agora und Veganz. Aber ich glaube, das ist eine Freude der Zeit. Bei beiden. Und alle Reiter sind wieder rot. Das hei├čt, die n├Ąchste Earnings-Saison kann bald anfangen.
Wir m├╝ssten noch so irgendeinen Mechanismus einbauen, um zu sehen, wann welche ungef├Ąhr Earnings machen. Die machen doch eigentlich immer zur gleichen Zeit, oder? Also wenn eine Firma irgendwie Anfang Oktober dann das macht, dann machen die das ja jedes Jahr Anfang Oktober, oder?
Ja, ich mache das jetzt so, dass ich das Earnings Announcement, das bekomme ich in der Regel, in das Sheet ├╝bertrage, wenn ich es schaffe. Kann ich noch nicht versprechen, aber ich versuche es mal. Aber so schaffen wir es ja in der Regel, wenn wir wollen, darauf zur├╝ckzugreifen. So, ansonsten gibt's noch News, dass TikTok seine Suche zunehmend von eigenem Inhalt trennt. Nicht trennt, aber dass sie zus├Ątzliche Inhalte reinziehen. The Verge berichtet, dass man mehr Wikipedia-Snippets in der TikTok-Suche findet. Millennials wie wir oder ... Gen X, was sind wir immer? Ich vergesse es immer wieder. Du bist eine andere, ist ja auch egal. Wir verstehen oft nicht, dass es wirklich Menschen gibt, die TikTok-Suche als Suche verwenden. Wir denken, das ist okay, wenn ich mich mal an ein Video erinnere und ich finde das nicht wieder, dann suche ich die TikTok-Suche. Aber je j├╝nger Menschen sind, desto eher nutzen sie die TikTok-Suche, zum Beispiel auch um Restaurantempfehlungen zu finden, um Reisetipps zu finden, um gewisse Produkte zu googeln in Anf├╝hrungsstrichen. Das hei├čt TikTok k├Ânnte irgendwann vielleicht doch ein Konkurrent im Suchmarkt werden oder ist es eigentlich schon, nat├╝rlich mit wenig Marktanteilen. Andererseits ist das nat├╝rlich auch Pest und Cholera. Also man m├Âchte ja jetzt nicht seine Suchdaten bei einem chinesischen Konzern haben. Aber auch das k├Ânnen sie ja noch ├Ąndern. Da hast du hier noch reingeschubst. Die EU hat TikTok eine 350-Millionen-Strafe gegeben, weil sie Kinderdaten gesammelt haben, was man in der EU nicht darf, von Minderj├Ąhrigen. k├Ânnen wir auch noch verlinken jetzt nicht so weit drauf eingehen und dann hat andy leer vom bootstrapping podcast wie hei├čt er richtig also nicht an dieser happy happy happy was trapping genau uns noch ein artikel geschickt von vom blog wo bekannt geworden ist dass 38 terabyte von privaten daten aus versehen von. Microsoft-AI-Forschern auf GitHub publiziert wurden. Das hei├čt, die haben etwas benutzt sozusagen, um automatisch gewisse Teile des Azure-Accounts ├╝ber sogenannte SRS-Tokens teilen. Und eigentlich sagt man, den und den Ordner m├Âchte ich teilen und direkt zu GitHub schieben, dann k├Ânnen Leute sich das runterladen. Und man hat aus Versehen eben eine gro├če Menge Daten, die man vielleicht sogar wollte, mitgeschickt. Aber man muss sich das so ein bisschen vorstellen, wie wenn man Dropbox nutzt. Man hat den Dropbox-Ordner, wo man Dinge teilen kann auch. Es gibt auch Leute, die sagen, eigentlich will ich mein ganzes Harddrive in der Cloud haben, dann kann nichts schiefgehen. Das war hier so ein bisschen der Fall. Dadurch sind Tausende von, ich glaub, 30.000 Microsoft Teams-Messages, die nat├╝rlich nicht f├╝r die Augen bestimmt waren, Private Keys, also Passw├Ârter, Zug├Ąnge zu Tools und so weiter, aus Versehen mitgeteilt worden. Und wahrscheinlich auch Forschungsdaten, die nicht rausgehen sollten. Nicht so gut, das ist nat├╝rlich was, was nicht passieren sollte, aber das sind jetzt von gr├Â├čeren Sch├Ąden daraus, ist jetzt andererseits aber auch noch nicht bekannt geworden, aber vielleicht w├╝hlen sich Leute auch noch durch die 30.000 Teams-Messages.
Ist dein E-Mail-Postfach damit betroffen worden?
Mein E-Mail-Postfach, ich habe mich jetzt erinnert, vielen Dank an die vielen Leute, die mir versucht haben zu helfen. Es gab viele nette Hinweise. Mir ist jetzt inzwischen aufgefallen, warum ich das wahrscheinlich nie in Angriff genommen habe, weil es verschiedenste andere Probleme noch gibt. N├Ąmlich mit dem, der da damit zusammenh├Ąngende Kalender ist noch ein anderes Problem, was mich krass nervt, weil der nicht so einfach zu synchronisieren ist. Und was war das dritte Problem? Das habe ich schon wieder vergessen. Es gab noch eine andere Komplikation. Also die Standardl├Âsungen, die einen einfachen Umzug erm├Âglichen, werden vorerst noch nicht funktionieren f├╝r mich. Aber es gab einen guten Tipp, dass ich tats├Ąchlich nicht alle Spamfilter bei meinem Hoster aktiviert hatte. Es kann gut sein, dass das zumindest jetzt ein Teil der Last nochmal rausgenommen hat. Also ich habe jetzt in meinem Junk-E-Mail schon mal 900 Mails drin, die ich jetzt nicht lesen muss. Das ist Produkt einerseits meiner schlauen Filter und andererseits des neuen Spam-Filters. Von daher. Es ist schon besser geworden, hat ein bisschen Zeit gebraucht. Und wei├čt du, was ich auch gemacht habe? Ich habe auf der Zugfahrt meinen Desktop aufger├Ąumt. Ich habe einen leeren Desktop wieder gerade. Auf meinem Reiselaptop. Das sieht sch├Ân aus. Das gibt mir eine geile OCD.
Der neue PIP, das ist das erste Mal seit 2008.
Ich glaube es war nur Arbeitsverdr├Ąngungsstrategie, weil ich so viel zu tun hatte und definitiv nicht anfangen wollte. Es geht ja schneller als man denkt.
Hast du so einen Ordner, den du dann irgendwie 15. September genannt hast und da alles rein und aus der Sicht f├Ąllt?
Das ist ein geiler Trick. Ich hab tats├Ąchlich komplett durchgel├Âscht. So zwei, drei Sachen, die wirklich wichtig waren, in die Dropbox geschoben und alles andere. Weg, weg, weg, weg, weg.
Sehr sch├Ân. Ich dann freue ich mich auf einen aufger├Ąumten Pipp am Wochenende.
Und es ist auch gut, weil wenn ich hier auf der Konferenz morgen eventuell pr├Ąsentiere und es zu so einem Fehler kommt, dass man au├čerdem den Desktop sieht, dann muss ich mich nicht so doll sch├Ąmen wie sonst.
Also ein sch├Ânes Foto von uns beiden als Hintergrundbild wenigstens.
Genau, mach ich noch. Richtig noch einen.
Was erz├Ąhlst du morgen? Pr├Ąsentierst du mir am Wochenende nochmal, was du morgen pr├Ąsentierst?
Das ist classified, kann ich leider nicht. Das Konzept dieser Konferenz ist ja, dass man nicht dar├╝ber redet, was man pr├Ąsentiert und deswegen kann ich das leider nicht mit dir teilen.
Wei├čt du, was der Unterschied ist von der Pr├Ąsentation von Bill Gurley und von dir?
Ähm, da bin ich gespannt.
Bill Gurley nimmt sich 15 Jahre Zeit f├╝r so eine Pr├Ąsentation. Pip macht es in maximal 15 Stunden.
Was ich vielleicht sagen kann ist, dass es jetzt um 15.30 Uhr ist. Wir seit einer Stunde aufnehmen ziemlich genau. Ich davor 30 Minuten f├╝r das Video Zeit hatte und die Vorbereitung. Und dass heute morgen um neun die Pr├Ąsentation noch keines Leid hatte und jetzt schon fertig ist.
Gut also erz├Ąhlst du wieder.
Nein ich habe ich habe gelernt sozusagen als als profi podcaster oder semi professioneller podcaster ist die audiospur inzwischen meine st├Ąrke und ich habe nur ein beschr├Ąnktes ma├č an slides und ich kann, Wenn ich anderen Leuten so zuh├Âre beim Reden, kann ich selber eigentlich sehr konzentriert arbeiten. Es ist so ein bisschen wie white noise f├╝r mich, andere Leute sprechen zu h├Âren. Und ich kriege interessanterweise trotzdem mit, was die erz├Ąhlen auch. Und kann dabei aber super arbeiten, konzentriert. Ich br├Ąuchte eigentlich, wenn ihr Konferenzen habt, auf die ich als Gast gehen soll, also ich verbitte mir, angesprochen zu werden von Menschen, aber so als besseres Coworking-Space w├Ąre ich noch interessiert an Konferenzeinladungen. Weil ich da sehr effektiv arbeiten kann. Ihr braucht Steckdosen, gutes WLAN, Tische und ausreichend Spuren.
Gut, dann sind ja die meisten Konferenzen, fallen dann ja weg. Auf jeden Fall mal guten WLAN.
Steckdose vor allen Dingen. WLAN kriege ich selber noch hin mit dem Hotspot, aber ich mache meinen Hotspot sozusagen als Ger├Ąte-Marketing sowieso mal auf Konferenzen.
Aber auch das hat ja nicht funktioniert. Mal angenommen 70.000 Leute sind auf irgendeiner Konferenz, dann hast du ja auch kein Netz mehr.
Kleiner Marketing-Tipp, wenn ihr auf gro├čen Messen seid, sorgt auf jeden Fall, selbst wenn ihr keinen Stand-WLAN habt, baut auf jeden Fall, legt irgendwo ein billiges Samsung-Handy mit einem Hotspot hin und haut in den Hotspot eure Marketing-Message. Irgendwie Freibier heute Abend, 18 Uhr am Stand von BaBaBa. Kostet genau gar nichts und g├╝nstiger kann man Leute nicht erreichen. So, und damit schlie├če ich und widme mich dem Rest des Tages. Und wir h├Âren uns am Wochenende wieder mit H├Ârerfragen. K├Ąmen ganz willkommen eigentlich. Es sei denn, jemand m├Âchte nochmal einen neuen Regulierungstalk haben, den wir besprechen. Ansonsten und in der Abwesenheit von Earnings h├Ątten wir ein bisschen Zeit f├╝r gute H├Ârerfragen und H├Ârerinnenfragen.
Gerne per E-Mail an die Spam-Adresse podcast.doppelg├Ąnger.io. Und ich freue mich vor allem, Pipp, wenn du mir erz├Ąhlst, wie es morgen fr├╝h beim Fr├╝hst├╝ck war, ob die ein oder andere Person dich schon anspricht, warum du bei deren Vortr├Ągen nicht zugeh├Ârt hast.
Ich hoffe, die h├Âren das alle nicht. Vielleicht piepen wir das auch. Mal sehen. Vielleicht senden wir es auch nicht. Ansonsten, ich war in so einem omin├Âsen Festzelt. Wann war das? Sonntag? Da habe ich vier H├Ârer getroffen, tats├Ąchlich. Ich war ├╝berrascht. Also an Bahnh├Âfen und Flugh├Ąfen passiert das relativ oft, wobei ich an Flugh├Ąfen nicht so oft anzutreffen bin. Aber im Zelt, vielleicht waren es auch acht und ich habe irgendwann nicht mehr gesehen, aber es war ├╝berraschend. Wei├čt du, von wem ich dich gr├╝├čen soll? Sag an. Keiner Sau. Bis zum Wochenende. Ciao, ciao.
Der Doppelg├Ąnger Tag Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Gl├Âckner und Philipp Gl├Âckler, recherchiert von uns, produziert von Jan aus dem Off. Infos zur Vermarktung gibt's auf doppelg├Ąnger.io sponsoring. Wenn dir die Folge gefallen hat, teil sie gerne mit einer Person, die uns noch nicht h├Ârt. Vielen Dank f├╝r deine Zeit und bis Samstag.