Doppelg├Ąnger Folge #288 vom 29. September 2023

­čô▒AIÔÇÖs 'iPhone': Jony Ive & OpenAI | Monopole volkswirtschaftlich erkl├Ąrt | Amazon vs. FTC | Zuckerberg im neuen Metaverse | ­čĹ╝ Business Angels nicht in Not

Jony Ive, der ehemalige Chefdesigner von Apple, arbeitet jetzt mit Sam Altman zusammen. Pip erl├Ąutert Monopole aus der Sicht eines Volkswirtschaftlers und erkl├Ąrt, warum Business Angels keine Subventionen ben├Âtigen. Mark pr├Ąsentiert KI-Chatbots mit Promi-Stimmen und nimmt via Metaverse am Lex Friedman Podcast teil. Durchgesickerte E-Mails von Google zeigen sehr fragw├╝rdiges Verhalten, und Microsoft hat 2020 Gespr├Ąche mit Apple ├╝ber den Verkauf von Bing gef├╝hrt.


Philipp Gl├Âckler und Philipp Kl├Âckner sprechen heute ├╝ber:


(00:00:00) Intro

(00:11:15) Microsoft, Bing & Apple

(00:22:07) Monopole volkswirtschaftlich erkl├Ąrt

(00:36:38) Amazon vs. FTC

(00:46:05) Metas neue AI Demo

(00:51:50) Zuckerberg Friedman Metaverse Avatar

(00:58:10) OpenAI Hardware Device mit Softbank

(01:04:45) Angel Investoren nicht in Not


Shownotes:´╗┐

Werbung: Erfahre, wie Lenovo Barcelona dabei hilft, eine Stadt der Zukunft zu werden


Microsoft wollte Bing an Apple verkaufen: The Verge

Google Anzeigenteam E-Mail Leak: Twitter

FTC verklagt Amazon: S├╝ddeutsche

OpenAI Hardware Ger├Ąt: FT

OpenAI Kapitalerh├Âhung: Reuters

Handelsblatt Artikel zu Start-Up Investments

Mark Zuckerberg bei Lex Friedmann: Youtube


Doppelg├Ąnger Tech Talk Podcast

AI by Pip: https://www.doppelgaenger.io/ai

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Disclaimer https://www.doppelgaenger.io/disclaimer/

Post Production by Jan Wagener

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Willkommen zum Doppelg├Ąnger Tech Talk Podcast, Folge 288 am 30.
September.
Ich bin Philipp Gl├Âckler und telefoniere zweimal die Woche mit Philipp Kl├Âckner. Heute haben wir eine sch├Âne Big Tech AI Folge. Bevor wir anfangen, Pipp, wie nennt man nochmal die Tatsache oder den Begriff davon, dass Amazon die Preise von allen Shops sieht und daraufhin die Preise bestimmt. Ich will Dynamic Pricing sagen, aber das ist es glaube ich nicht, oder?
Doch, doch. Ich glaube schon. Also du meinst, dass du in Reaktion auf den Markt deine Preise So fast Realtime Einpass, das ist genau, was man Dynamic Pricing nennt. Was sagst du denn?
Ich habe noch so einen anderen Begriff im Kopf, aber also nicht im Kopf, den ich in Vorbereitung zur heutigen Folge gesucht habe. Aber die Frage war zu einfach, deswegen habe ich noch eine zweite f├╝r dich. Was ist ein Windhund-Prinzip?
Windhund-Prinzip? Habe ich noch nie geh├Ârt, tats├Ąchlich.
Das kam zur Vorbereitung von der einen Karte, die wir jetzt verschoben haben. Aber das ist das Prinzip, dass wer zuerst kommt, mal zuerst. Also der erste Hund gewinnt. K├Ânnte man in Verbindung setzen zu der F├Ârderung f├╝r die Solaranlagen bei E-Autos.
Ah, wisst ihr. Ja, das haben wir heute leider nicht. Das ist auch nicht mehr aktuell relevant. Ich habe auch eine ├ťberraschungsfrage von dir. Und zwar lese ich dir ein Tweet vor. Da sieht man ein Video mit einem Rettungsboot, das Fl├╝chtlinge aus einem Seenot bed├╝rftigen oder in Seenot geratenen Boot befreit. So ein kurzes Video. Und dazu steht, der Account ist Radio Genua. Mit blauen Haken, nat├╝rlich. Schon mal vorweg, das Radio Genoma gibt es nicht und zum Account sp├Ąter auch. Wer hat diesen Tweet wohl retweetet und damit promotet?
Also ich kann mich nur, also wahrscheinlich der Nicht-CEO von X, ehemals Twitter.
Genau, der hat an einer Brand-Safe-Plattform arbeitet. Also er hat mit den Worten, ist the German public aware of this? Da inzwischen prangern Community-Notes an beiden Posts, aber retweeted, also gibt, was dadurch passiert ist, dass es jetzt innerhalb von wenigen, 4pm, vor zwei Stunden ist es gestartet, Es hat dadurch jetzt schon bereits 10 Millionen Views bekommen. Lustigerweise ist dieser Account Radio Genua ein blau behagter, offensichtlich nicht verifizierter Twitter Account. Dersen einzige Funktion ist, Leute in einen Telegram-Channel zu fuddeln. Also schaust du eine Bio f├╝r diesen Account oder in s├Ąmtliche Posts von dem Account, wirst du, egal was du machst, sofort zu Telegram geschubst. Elon Musk ist nat├╝rlich bewusst, dass egal was er postet, oder so wie er das postet, ist ja auch vollkommen klar, dass er da ├ľffentlichkeit drauf lenken will, um die deutsche ├ľffentlichkeit endlich zu informieren. dass wir mit Steuergeldern illegale Migration f├Ârdern. Und es ist mir nat├╝rlich bewusst, dass er damit Aufmerksamkeit erweckt, auf einen vollkommen ungepr├╝ften Sachverhalt von einem, ich w├╝rde nicht sagen Fake-News-Account, aber einem Account, der eindeutige Ziele verfolgt. bekommt auch sofort, was man sich verdient mit solcherlei Posting. Also die rechte Influencerin Naomi Seibt, der Pseudo-Journalist Lukas S., die Schweizer Weltwoche, kommentieren flei├čig darunter. Leute sagen, wir sollten es mal mit Faschismus probieren in Deutschland, weil wir es ja noch nie gemacht haben und das immer eine gute Idee ist. Dann kommt ja Anti-Ukraine, sehe ich gerade, das ist neue Anti-Ukraine-Propaganda, wo Es werden viele ukrainische Soldaten gezeigt, die vorgiblich den Hitlergru├č zeigen. Und so weiter und so fort. Also das, was man immer bekommt, wenn man sowas postet oder dokumentiert. Ich finde es immer wieder einigerma├čen traurig, Und dann gab es ja noch eine zweite News aus dem Twitter-Aufkl├Ąrung. Ich wei├č nicht, ob ihr es mitbekommen habt. Die Code-Conference von The Verge lief ja am Wochenende oder am Montag, wo Linda Maionetto, oder wie hei├čt sie, aufgetreten ist. Und eines der schlechtesten CEO-Interviews aller Zeiten, w├╝rde ich sagen, ist Embrace f├╝r schlechteste Interviewer. CEO-Interview aller Zeiten. Sie wurde unter anderem gefragt, ob sie eine CNO, Chief Not... wie hie├č das? Not in... Not Executive at All Officer oder so, ich wei├č nicht mehr. Kann man sich auch auf YouTube anschauen, Linda Ciccorino. Aber ich bin ein weiteres Mal... Also zwei Fragen. A, was geht in Elon Musk Kopf vor oder was ist seine Agenda, dass er glaubt, hey, ich mische mich mal in deutsche Politik ein, Und endorsed er einen Tweet, in dem aufgerufen wird, also in dem jemand sagt, ich hoffe die AfD gewinnt die Wahlen, damit er sein Ende nimmt. Also das eine, wie darf man das laut obersten Gericht inzwischen sagen, dass eine Partei, die in Teilen faschistisch ist. Oder man kann einfach sagen, in denen viele Nazis abh├Ąngen. Was muss ich reden? Warum stehen? Warum heute Deutschland? Was haben wir falsch gemacht? Warum heute Deutschland? Ich kann jetzt nicht beurteilen, ob das wahr ist oder nicht. F├╝r mich sind das nicht illegale Fl├╝chtlinge, sondern erstmal Menschen, die aus Seenot gerettet werden. Wenn Elon Musk m├Âchte, dass sie nicht gerettet werden, ist das seine Sichtweise. Ich finde es keine besonders humane. Das Thema werden wir jetzt nicht. Da darf man meinetwegen auch verschiedene Meinungen haben. Das macht eigentlich zu einem netteren Menschen. Wie auch immer. Aber warum Elon Musk glaubt, er muss sich jetzt gerade in die deutsche Politik einmischen. deutsche ├Âffentlichkeit retten davor dass sie dass ihnen das nicht bewusst ist obwohl es ja ausreichend in den nachrichten kommt dass es fl├╝chtlings rettende schiffe gibt raussehen und geratene menschen rettende schiffe geht und das andere was ich verstehe ist warum Politiker, Unternehmer, Medien, dem Typen immer auf den Arsch k├╝ssen, der regelm├Ą├čig antisemitische Posts entweder selber macht oder retweetet, Faschisten promotet, Frauen, Gay, Alters, transfeindliche Posts promotet. Ich versteh's nicht. Und warum er es nicht schafft, diese ganze Free-Speech-Team so richtig ist, mal f├╝r was Gutes zu nutzen.
Er will einfach nur anz├╝nden. Er will einfach die ganze Zeit nur anz├╝nden und Chaos verursachen. Das erscheint ja auch so ein bisschen die Story aus dem Buch, aus seiner Biografie jetzt zu sein. Dass er einfach nur irgendwie es liebt, Chaos zu haben und trotzdem alles hinkriegt und das macht. Und ja, der hat da einfach Spa├č dran.
Das ist wahrscheinlich... Er hat doch niemals ├╝berpr├╝ft... Ja, also ich glaube dir recht. Also das ist ein interessanter Aspekt. Da kann man sich im Interview bei, wie hei├čt es, Sway, glaube ich, oder On with Kara Swisher, da ist Walter Isaacton zu Gast. wird gut gut rangenommen, aber insgesamt ist das guter Journalismus, was da passiert. Aber die Frage ist dann, er hat es definitiv nicht gepr├╝ft, sonst h├Ątte diesen Account, wie gesagt, wenn er glaubt, das ist das wichtigste Problem f├╝r Europa gerade, soll er es tweeten. Aber diesen Account zu retweeten, verbunden mit dem Endorsement der AfD, also der Empfehlung, die AfD zu w├Ąhlen, damit das Ende nimmt, Ist das sein Goldfisch-Aufmerksamkeitsspanner? Also, wenn David Sexus am Wochenende wieder in All Int. thematisiert, dann ist mir klar, woher es kommt, aber ich versteh's nicht. Also, warum er seine wenige Zeit daf├╝r nutzt? Du kannst so viel Gutes machen. Du kannst Free Speech f├╝r so viele gute Dinge nutzen. Und stattdessen sehst du Hass, Zwietracht und machst dich zum Tool von Putin. I don't know.
Wahrscheinlich freut er sich, dass jetzt wieder Millionen ├╝ber ihn reden.
Und vermutet dabei seinen direktesten Konkurrenten bei Free Speech, n├Ąmlich Telegram. Das ist die Definition von n├╝tzlicher Idiot, dass er um, also wir wissen ja nicht warum, ├╝ber die Motive kann man nur spekulieren, mir f├Ąllt es ehrlich gesagt schwer, irgendein sinnvolles Motiv daran, also dein Chaos stiften ist tats├Ąchlich das beste, auf das man kommen kann. Aber auf dieser Mission, dieses Chaos anzufeuern, promotet er einen Account der Leute gezielt in eine Telegram-Gruppe, wo dann noch mehr so Schei├če abgeht. Also unqualifizierte News geteilt werden, die ganz klar in eine Richtung gehen. Sorry, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es gut ausgeht, wenn der Mensch noch mehr Macht bekommt. Wie? Wie soll das funktionieren? Ich glaube nicht, dass er ein schlechter oder b├Âser Mensch ist, aber ich wei├č nicht, entweder wegen seiner Substanzen, oder dass er wirklich sehr bipolar ist und heute so, oder irgendetwas, immer die letzte Info, die ihn erreicht, f├╝r ihn gerade die wichtigste ist, was ich so ein bisschen nachvollziehen kann sogar. Man muss doch irgendeinen Regulativ haben, irgendeinen Feedback-Circle, der einem, wenn man so einen Quatsch macht, einfach sagt, hey, das war dumm.
Ich wird linda ja wirklich noch zur ceo von twitter ex und dann hat sie immer so ein button wo sie seine tweets freischalten darf also ├Ąhnlich wie wir in der guten corporate communication das dann so head of communications nochmal dr├╝ber liest.
Interview klang also also dass ich hier noch bis ende des jahres gebe beziehungsweise war auch deine also ich hab dich ich hab dir das interview geschickt und gesagt wie lange ist sie noch da. Ich glaube nicht lange, weil ich glaube niemand ist dem gewachsen, aber sie so gut sie angeblich auch zu vermag nicht. Und ganz sicher l├Ąsst er sich nicht von ihrem Ma├č regeln. Das sieht man ja an. Ihr Job besteht darin, im Nachhinein den Eindruck zu erwecken, dass sie halbwegs on board ist mit dem, was passiert. Also das alles, was er nach drei Essl├Âffeln Ketamin raushaut, noch zu sagen, das hatten wir vorher besprochen. Ich bin ├╝ber alles im Bild, was Elon nachts in seinem Privatjet auf 30.000 Fu├č H├Âhe unter Drogen macht. Nat├╝rlich war das alles vorher mit mir abbestimmt. Ich bin ja die CEO. No fucking way. Okay, genug zu dem Thema. Ich hab schon jetzt keinen Bock mehr. Wir machen heute die kurze, schnelle... Also wir sind ja heute vertauschte Rollen, wie immer. Ich befinde mich in der Toskana. Das hei├čt, du bist so vorbereitet wie immer und ich lasse mir von dir die Woche erz├Ąhlen. Wenn Philipp im Urlaub ist, merkt man das nicht so, weil er, wie gesagt, so vorbereitet wie immer ist. Aber ansonsten machen wir heute verdrehte Rollen und du erz├Ąhlst mir, was abgegangen ist und ich gebe meinen Schei├č dazu.
Mich w├╝rde interessieren, ob du als Microsoft 2020 auch versucht h├Ąttest, die Suchmaschine Bing an Apple zu verkaufen?
Ja, gute Frage. Das habe ich sogar mitbekommen auf der Fahrt. Also es ist bekannt geworden von, war es die Information wieder? Ja, oder? Ich glaube, die Information hat es urspr├╝nglich gefunden. Jetzt ist bei Reuters ├╝berall, dass Microsoft wohl in Gespr├Ąchen war, die Suchmaschine Bing an Apple zu verkaufen. Ich h├Ątte als Microsoft Bing verkauft, weil es, glaube ich, kein profitables Gesch├Ąft war und weil es keinerlei Aussicht darauf gab, irgendwie damit signifikante Ergebnisbeitr├Ąge zu machen. Die beste Hoffnung, die man h├Ątte, also warum man Bing vielleicht halten sollte, w├Ąre, dass wenn Google irgendwann reguliert w├Ąre, es dann relativ wertvoll w├Ąre, ein weiteres Angebot bereit zu haben. wenn der Browser-Markt oder andere Sachen nochmal deutlich dereguliert werden, dann w├Ąre es ganz gut, eine Alternative im Portfolio zu haben zu Google. Ansonsten, ich verstehe vor allen Dingen, warum Apple das nicht angenommen hat. Also A, glaube ich, wei├č ich nicht, ob das kulturell zusammenpasst, das Bing-Team, also was kaufst du bei Bing? Ein paar Nutzer, die es nicht geschafft haben, ihren Browser oder ihre Suche umzustellen, die aus Versehen immer wieder auf Edge klicken und vielleicht das Team. Microsoft sitzt in Redmond bei Seattle. Apple in Cupertino. Ich wei├č nicht, ob das klappt. Und wie gesagt, Apple kriegt ja 20 Milliarden, sch├Ątzt man von Google daf├╝r, dass sie eben keine Suchmaschine bauen. Und mit aller Macht, die Apple hat, w├╝rde ich schon annehmen, dass eine gewisse Anzahl von Nutzern mal wieder zur├╝ck zu Google gehen w├╝rden, vorerst. Und dass die 20 Milliarden reiner eBit-Beitrag, 100% Cashflow, wertvoller sind als die Chance, eine eigene Suchmaschine aufzubauen, weil sie letztlich mindestens 50% der Einnahmen sowieso bekommen, ohne irgendwelche CapEx, ohne irgendwelche operativen Ausgaben zu haben. Wenn du die gesamte Marge eines Gesch├Ąftsmodells bekommst, ohne die Kosten, also man k├Ânnte sagen, Search hat eine 50% Marge, das ist, glaube ich, realistisch, ich glaube, es k├Ânnte mehr haben, wenn man es nicht so wie Google f├Ąhrt, und was Apple kriegt, ist eigentlich 50% von jeder Suche, also die gesamte Marge k├Ânnen sie oben absch├Âpfen, ohne dass sie irgendwas an den Kosten tragen m├╝ssen. Und wer das nicht weitermacht, also es w├Ąre irrational zu sagen, dann mache ich doch lieber meine eigene Suchmaschine, wo ich irgendwie Kosten aufbauen muss und weniger Umsatz habe im schlimmsten Fall. Von daher wundert mich nicht, dass der Deal gestorben ist oder nicht passiert ist. Inzwischen ist Microsoft vielleicht ganz schlau, dass sie mit Bing so eine Art Launchpad f├╝r ihre generativen AI-Assistenten haben.
Ja das war meine andere frage gewesen wie w├Ąre die AI Strategie von Microsoft ohne Bing.
Dann w├╝rde Cortana dich alle f├╝nf Minuten vorsetzen, dass du mal hier mit ihr interagieren sollst. Nee, also Bing ist schon eine gute Plattform, da Microsoft ja sonst keine Endger├Ąte hat. k├Ânnten sie es sonst nur in Office einbauen oder so. Das w├Ąre nicht so erfolgreich. Und Bing hat ja so ein ganz kleines bisschen Marktanteil jetzt sogar gewonnen dadurch, dass Leute da kosten- kosteng├╝nstig JetDBG dar├╝ber nutzen wollen. Von daher ist es jetzt sicherlich wertvoller als es 2020 war, da bin ich mir relativ sicher.
Und lass uns bei Suche bleiben. Hast du zuf├Ąllig eine E-Mail von 2019 von Google gefunden?
Ich habe in den letzten Folgen schon ab und an gesagt, dass ich mich freue auf die Offenbarung, die das DOJ-Verfahren gegen Google ans Licht bef├Ârdern wird. Es gibt zwei News eigentlich. Das eine ist, dass der Richter, wenn ich es richtig verstanden habe, gesagt hat, dass er eigentlich glaubt, dass Discovery Beweise eigentlich unsverz├╝glich an die ├ľffentlichkeit kommen sollen, sofern sie in dem Verfahren, also vorher war das Verfahren unter relativ viel Verschluss, immer noch so halb├Âffentlich. Jetzt hat der Richter, wenn ich es richtig verstanden habe, beschlossen, dass Beweise gern unmittelbar an die ├ľffentlichkeit kommen d├╝rfen. Und dadurch erfahren wir als ├ľffentlichkeit nat├╝rlich viel mehr. Und eine Sache, die jetzt gerade die Runde macht, ich habe es auf LinkedIn gepostet, ist eine E-Mail. Die spannendsten Beweise sind nach meiner Erfahrung tats├Ąchlich E-Mails in so einem Prozess, weil da sich Menschen ├Ąu├čert und man das nicht mehr gro├č interpretieren muss, sondern dass da ganz offen in der Regel drinsteht, was man eigentlich bedungen hat mit dem Verfassen. Und jetzt gibt es zum Beispiel ein E-Mail vom 3. Mai 2019. Es ist ein Reply von Jerry Dischler, damals der Vice President Advertising Business, wenn ich es richtig verstanden habe. Und das geht an Anil Sabawal, der wiederum ist ein hoher Produktexekutiv bei Google. Und die E-Mail besteht aus den ersten drei Paragrafen. Da wird viel erz├Ąhlt in die Richtung, wir fragen euch ja nie die... Erkl├Ąrt einmal, dass Ruth, und Ruth ist, glaube ich, Ruth Porat, die ehemalige CFO von Google, Probleme quasi hat, die Zahlen der Wall Street zu matchen. Also man gibt ja so eine Guidance ab und wenn man die dann nicht schafft, weil die Konjunktur schlecht l├Ąuft, also 2019 ist es wie gesagt, dann ist es immer schlecht f├╝r den Aktienkurs. Wenn man seine Zahlen nicht trifft, das w├Ąre jemand, der zuh├Ârt, der wei├č das inzwischen. Und sozusagen so ein bisschen inspiriert und angehalten Bei dem Versuch dieser Ruth, der CFO helfen zu wollen, sagt er, er bittet das Team ja sonst nicht um viel und er will auch nicht so viel beeinflussen. Also er sagt eigentlich so 20 Zeilen lang, ich frage euch ja nie irgendwie das Produkt hier kaputt zu machen oder irgendwas. Mir ist vollkommen klar, dass wir immer das Beste f├╝r den User bleiben. Aber im letzten Absatz wird dann relativ klar gefragt, also wir m├╝ssen diese Ziele irgendwie erreichen. Es w├Ąre ganz schlimm, wenn wir es nicht schaffen und ihr habt ja schon gezeigt, dass ihr mit ein paar Tweaks hier echt viel leisten k├Ânnt. Das k├Ânnte aber nicht reichen, weil es ist Mitte Mai und das Quartal ist schon halb vorbei. Und dann ist der letzte Upside. In that spirit, do you think it's worth considering a rollback? Also ein gewisses Feature, was vorher gebaut wurde, zur├╝ckzurollen. Das wurde offenbar in der vorherigen E-Mail besprochen. Oder gibt es irgendwelche scrappy, schnelle, schmutzige, kurzfristige Ver├Ąnderungen, die wir machen k├Ânnen, die die Anzahl der Suchanfragen, also die Driver f├╝r Googles Gesch├Ąftsmodell, wie viel Geld Google verdient ist, die Anzahl der Suchanfragen und die Klickrate auf die Ads letztlich und die Preise. Dass sie die Preise manipuliert haben, haben wir letztes Mal gelernt. Dass sie st├Ąndig an der Klickrate arbeiten mit zehntausenden Ingenieuren, wissen wir auch. Hier geht es um den Grundtreiber, eigentlich um die Anzahl der Anfragen, die vermute ich nicht mehr stark steigt im kommerziellen Bereich. Jetzt fragt er quasi, dieses Feature, was ihr gebaut habt, das ist ganz nett, aber da sinken die Suchanfragen vermeintlich durch. K├Ânnen wir nicht entweder das einfach zur├╝ckrollen, weil egal ob es jetzt gut war oder nicht, weniger Sucheinfragen sind schlecht f├╝r Google oder f├╝r das Ergebnis? Oder k├Ânnen wir irgendwas dran rumfummeln, dass wir das Feature haben, aber trotzdem mehr Sucheinfragen bekommen? In Klammern, for example, can we increase vertical space between the search box icons' feet? Also k├Ânnen wir einfach ein bisschen mehr Platz an gewissen Bereichen zwischen der Suchbox oder den Icons und dem Feed machen. Also man soll sich das selber angucken auf LinkedIn oder wir packen es in die Schuhe. Aber es wird relativ klar gefragt, wir brauchen mehr Klicks, wir brauchen mehr Geld. k├Ânnt ihr euer nettes Feature mal zur├╝ckrollen, k├Ânnt ihr Chrome... Also es geht glaube ich, wenn ich es richtig verstehe, darum, die Seite, wenn du einen neuen Tab aufmachst in Chrome, dann bekommt man ja so ein neues Fenster, wo es ein Suchschlitz gibt und ein paar Inhalte. Wie ich ja in der Anfolge gesagt habe, der Suchschwitz ist das zentrale Feature, also die E-Mail konfirmiert eigentlich alles, was wir zuletzt gesagt haben. Der Suchschwitz, einfach gr├Â├čer, breiter machen, ein paar Pixel drumherum, dass er noch zentraler wirkt, das hat bei der Gr├Â├če von Google tats├Ąchlich Auswirkungen. Ja, und was das ganz klar zeigt, ist zweierlei. Einerseits, die ganzen Chinese Walls, die Google immer vorgibt, das App-Department redet nicht mit Search, Search nicht mit Product, Product nicht mit Chrome, Chrome nicht mit Analytics und so, ist nat├╝rlich vollkommen Quatsch, steckt eine gro├če Strategie dahinter, die hei├čt Klicks erh├Âhen, Geld verdienen. was jedes Unternehmen muss, aber dann soll man nicht so tun, als w├Ąre es anders. Und das andere ist, dass man ganz klar sozusagen nicht den User an die erste Stelle stellt, sondern dass wenn man eine... das ist was Kultur wird in einem Unternehmen. Wenn du einmal aufh├Ârst, den Nutzer an die erste Stelle zu stellen, dann schaffst du in dem Moment Kultur. Das hei├čt, bei der n├Ąchsten Entscheidung ist das schon aufgeweicht. Dann steht ja in den Prinzipien, don't be evil ist aus den Prinzipien raus, aber so irgendwie, dass der Nutzer, wenn wir den Nutzer an die erste Stelle stellen, dann ergibt sich alles andere draus von ganz alleine. Das ist glaube ich noch irgendwie so da drin verbrieft. Ich wei├č nicht, ob so w├Ârtlich, aber wenn du regelm├Ą├čig oder auch nur erstmals dagegen verst├Â├čt, dann wird das meiner Meinung nach Kultur. Weil Leute beim n├Ąchsten Mal in Antizipation, welche Diskussion jetzt daraus entsteht, direkt so entscheiden, weil sie wissen, es kommt eh gleich der Typ um die Ecke und sagt, hey, mein CS-Team erreicht unsere Ziele nicht und wollte, dass sie morgen alle nicht mehr alle mit euch in der sch├Ânen Cafeteria essen gehen k├Ânnen. Ich hoffe, dass dieses Verfahren noch mehr Transparenz schafft. Es geht nicht darum, Google zu bashen, sondern es geht um Transparenz. Ich glaube, Transparenz f├╝hrt immer zu guten Dingen. Und dass die ├ľffentlichkeit, the German public, deserves to understand how Google acts here, w├╝rde Elon Musk sagen.
Ich fand einen der letzten S├Ątze am besten ├╝bersetzt. Ich m├Âchte auch nicht, dass die Botschaft lautet, wir machen diese Sache, weil das Ads-Team Einnahmen braucht. Nein, genau.
Die Botschaft soll hei├čen, Anil, sag du das mal, damit nicht ich der Typ bin, damit das Ads-Team das nicht selber durchdr├╝ckt, sag du das doch mal als Produkt-Guy. Das ist ja sch├Ân im Text, genau.
Aber ja, so gro├č ist eigentlich der Unterschied nicht. Also am Ende, ein Supermarkt entscheidet auch, wo er seine Produkte hinstellt, damit er mehr Eigenmarken verkauft oder so. Aber klar, als SEO oder als Google-Versteher hat man immer das Gef├╝hl, die sind autark.
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Wusstest du, dass Lenovo in Barcelona die Reaktionszeit von Notfalldiensten bei Verkehrsunf├Ąllen verbessert? Ich hatte vor ein paar Tagen erw├Ąhnt, dass Lenovo Barcelona dabei hilft, eine Stadt der Zukunft zu werden. Daf├╝r hat Lenovo leistungsstarke, widerstandsf├Ąhige und kompakte Edge-Server entwickelt, welche in den 3000 Stra├čenverteilerschr├Ąnken in Barcelona eingebaut werden. Wenn ein Verkehrsunfall auftritt, k├Ânnen die Kameras der Stadt das Ereignis erkennen und die Rettungskr├Ąfte informieren. ├ťber das 5G-Netz der Stadt und die gut platzierten Edge-Server von Lenovo kann der Notdienst nahezu sofort auf die Informationen zugreifen, um seine Reaktion optimal zu koordinieren. Mit ma├čgeschneiderten L├Âsungen von Lenovo wird die Smart City Barcelona immer weiterentwickelt. um das Leben der Menschen in der Stadt zu verbessern. Wenn du erfahren m├Âchtest, wie Lenovo mit der Stadt Barcelona kooperiert, klicke jetzt auf den Link in unseren Show Notes.
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Lass uns von einem Big Tech zum n├Ąchsten gehen. Marcel hat gefragt, warum kann der Staat gegen Unternehmen wie Amazon Klagen einreichen, weil die Marktmacht zu gro├č sei. Zum Beispiel Amazon, die Anbieter klein halten w├╝rden oder Google, die eigene Produkte in den Vordergrund stellen. Bei meinem Arbeitgeber stellen wir auch lediglich unsere Produkte vor und bewerben und stellen Vorteile gegen├╝ber Konkurrenten dar. Ist das nicht genau Wettbewerb?
Also die schnelle Antwort ist, es h├Ąngt davon ab, ob man eine Monopolist ist oder eine marktbeherrschende Stellung hat oder nicht. Das ist die Grundfrage und das ist warum insofern sagt der Verfahren Google, da haben wir gerade dr├╝ber geredet, das Department of Justice gegen Google zusammen mit den Verbundesstaaten. Und das gleiche passiert jetzt mit Amazon und nicht das gleiche, sondern da ist es die FTC, die Federal Trade Commission, die klagt, also die Rolina Khan, der der Chairwoman ist. Und die Frage, um die zumindest mein Eindruck am meisten gek├Ąmpft wird, ist nicht, ob sich da antikompetitiv verhalten wird oder nicht, sondern womit viel Zeit verbracht wird in der Argumentation, ist die Marktdefinition- und Monopolfrage. Also handelt es sich hierbei um ein Monopol. Bei Google ist man ja geneigt, schnell Ja zu sagen, weil wir wissen, Deutschland hat eigentlich 95 Prozent Anteil, in den USA 90, weltweit, Ex-China auch so um die 90. Da muss man nicht lange rei├čen, ob das ein Monopol ist in der horizontalen Suche. Das ist eine andere Frage. Welchen Markt definiere ich? Sage ich horizontale Suche, sage ich Suche auf Mobilger├Ąten, Suche auf Desktop-PCs, sage ich Suche in einem bestimmten Land. N├Ąmlich alle vertikalen Suchen dazu und so weiter. Und selbst Google, w├╝rde ich denken, argumentiert regelm├Ą├čig, dass es gibt ja noch Amazon, es gibt ja noch YouTube. Das geh├Ârt auch zu Google, das w├╝rde jetzt nicht helfen, aber es gibt ja noch Flugsuchen, es gibt Hotelsuchen. Das Gesch├Ąftsfeld Suche ist viel gr├Â├čer. als Google und deswegen haben sie nicht 90 Prozent Anteil, sondern vielleicht nur 30 oder so. Wobei dann vielleicht ein logischer Schluss ist, wir begrenzen das eben auf horizontale Suche und sagen, das ist ein Markt und in diesem Markt hat Google ein Monopol und muss sich fair verhalten. Aber es ist immer die Standard-Verteidigungslinie zu sagen und das macht auch Amazon. Ich glaube der Vorwurf ist Amazon hat im US-Online-Retail 60% und Amazon sagt nat├╝rlich ja, aber es gibt ja auch Walmart und Krogers und wir stehen im Wettbewerb mit jeder mit jedem kleinen Tante-Emma-Laden auf der Stra├če und mit jeder Luxus-Boutique auf der Stra├če, also mit dem gesamten Retail-Markt der USA und da haben wir nicht mal sechs Prozent oder keine Ahnung, einstellige Anteile. Das hei├čt, darum wird immer gek├Ąmpft und das ist eben der Unterschied zwischen dem Arbeitgeber von dem Fragestellenden hier und den Firmen, die jetzt angeklagt werden oder deren Monopolmacht besprochen wird. Es sind eben Monopole und damit gelten andere Ein anderes gutes Beispiel, iOS und Android k├Ânnte man auch sagen, sind entweder ein Duopol im mobilen OS-Markt oder es ist auf nicht Apple-Ger├Ąten ein Android-Monopol, auf Apple-Ger├Ąten ist iOS ein Monopol. Meta k├Ânnte man sagen, ist nahe einem Monopol f├╝r Social Media. Da hilft TikTok jetzt gerade dadurch, dass sie stark dazu gewinnen, dass das vielleicht doch anders aussieht. Aber prinzipiell ist das die Frage und wenn man eben ein Monopol ist, dann ist die herrschende Meinung, dass das gewisse Regulierungen oder eben die Zerschlagung bedingen kann oder erlaubt. Die Gegenmeinung w├Ąre, der libert├Ąre feuchte Traum, das ist alles Wettbewerb. Auch Amazon steht im Wettbewerb mit seinen H├Ąndlern auf der Plattform. Wenn sie das besser k├Ânnen, winner takes it all. Google kann sein Produkt doch bauen, wie sie wollen. Warum sollen da nicht ihre eigenen Shopping suchen und Flugsuchen dar├╝ber? Das ist ihr Produkt, ihr Feature. Warum sollen sie das nicht machen? perfekter Darwinismus, der Freimarkt entscheidet. Aber, was man in der Vergangenheit gelernt hat, ist, daraus entstehen eben Monopole, die sich dann sehr verfestigen und die f├╝hren nicht mehr zu volkswirtschaftlich optimalen Konstellationen. Das f├╝hrt zu einer Art Marktversagen oder was gut untersucht ist, dass eben im Monopol nicht mehr volkswirtschaftlich die optimale Menge hergestellt wird. N├Ąmlich der Monopolist kennt seinen Grenzertrag pro Produkt, also was er pro Produkt verdienen kann und was jedes produzierte Produkt kostet. Und der Monopolist ist geneigt, nur soweit Produkte herzustellen, bis der Gewinn maximal ist. Das hei├čt, wenn irgendwann man zwar noch zus├Ątzlichen Umsatz und sogar zus├Ątzlichen Gewinn machen kann, aber die Gewinnmarge nicht mehr steigert zum Beispiel pro Produkt, dann sagt er, das ist jetzt ineffizient f├╝r mich weiter zu produzieren. Und bei perfekter Konkurrenz, also einem atomistischen Markt oder vielen, vielen Anbietern, da wird deutlich mehr hergestellt und es wird ein niedrigerer Punkt auf der Preisabsatzfunktion gew├Ąhlt. Das hei├čt, es gibt mehr Output, mehr Produkte zu niedrigeren Preisen. Dadurch haben die Hersteller ein bisschen weniger Rente, also man unterscheidet Produzentenrente und Konsumentenrente. Die Produzentenrente ist quasi der Gewinn aller Hersteller zusammen. Im Monopol nur der Gewinn des Monopolisten. Im Monopol ist die Produzentenrente, also die Monopolrente maximal. Aber in dem Zustand kompletter Konkurrenz ist es eben so, dass die kombinierten Renten, n├Ąmlich die der Produzenten und der Konsumenten und der Gesamtautput maximal sind und dadurch mehr zu g├╝nstigeren Preisen hergestellt wird und die Nutzer dadurch mehr Nutzen erfahren oder mehr Wohlfahrt vereinnahmen k├Ânnen die Konsumenten. Das hei├čt, volkswirtschaftlich ist das deutlich bessere Ergebnis und deswegen versucht man Monopole entweder zu verhindern. Es gibt aber Bereiche, wo die sich nat├╝rlich bilden. Man k├Ânnte jetzt Strom, Wasser, also typischweise Infrastruktur zum Beispiel, aber auch Modelle mit starken Netzwerkeffekten wie die Google-Suche vielleicht. Deswegen versucht man das zu verhindern, weil Antitrust macht man nicht, weil man glaubt es ist Es ist nicht fair, wenn ein Unternehmen gewinnt, sondern Antitrust soll Konsumenten sch├╝tzen oder die Gesamtvolkswirtschaft, aber eigentlich vor allen Dingen Konsumenten und Preise, weil der Monopolist eben immer dazu neigt, entweder Preise zu ├╝berziehen oder eben nicht genug herzustellen, damit die Preise oben bleiben. Wer es nicht verleitet, sozusagen die Preise zu senken, um noch ein paar mehr Produkte herzustellen und abzusetzen. Das ist der Unterschied. Dann f├╝hrt das zu weiteren Ineffizienten. Warum ist die Gesamtrente schlecht? Da kann man zus├Ątzlich noch hinzuf├╝gen. Es gibt eine gewisse allokative Ineffizienz. Das ist eben, dass nicht so viel hergestellt wird, wie hergestellt werden k├Ânnte. Also die Volkswirtschaft und die Ressourcen werden nicht perfekt allokiert. Dann gibt es eine technische Ineffizienz, n├Ąmlich dass es im Monopol keinen Kostendruck mehr gibt. Dadurch die Kostenkurve, dazu m├╝sste man jetzt die Preis-Absatz-Funktion mit der Grenzkosten-Funktion vor sich sehen, aber ich versuche es mal zu beschreiben. Wo der Punkt ist, wie viel ich produziere, h├Ąngt grunds├Ątzlich davon ab, was meine Kosten pro Produkt sind und was meine Abgaben, der Preis, den ich bei den verschiedenen Abgabenmengen erreichen kann. Jetzt setze ich wenig ab. kann der Preis sehr hoch sein. Will ich viel verkaufen, muss ich niedrigen Preis w├Ąhlen. Also es ist so eine fallende Preisabsatzfunktion. Und dem entgegen, um so einen konurrischen Punkt zu finden, steht die Kostenfunktion und wenn es jetzt aber keine Kostendisziplin mehr gibt im Unternehmen, weil ich habe keine Konkurrenz, es gibt keinen Konkurrenzdruck, dann neigt es dazu, dass die Kosten zu hoch sind. Das hei├čt, der Punkt wird noch weiter nach links verschoben und es lohnt sich noch fr├╝her nicht mehr zu produzieren f├╝r den Monopolisten, weil seine Kosten zu hoch sind. Das hei├čt, es erscheint noch fr├╝her nicht opportun, den Output zu erh├Âhen. Und dadurch kommt es zu einer weiteren Einschr├Ąnkung des Outputs. Ein gutes Beispiel, w├╝rde ich da sagen, sind die Tech-Konzerne, die meiner Meinung nach alle viel zu hohe Kosten haben. Weil sie keinen Kostendruck haben oder keinen vern├╝nftigen Wettbewerb, stellen sie viel zu viele Leute ein und konkurrieren nicht ├╝ber die Produkte, sondern saugen einfach Leute auf. Und dann gibt es noch eine qualitative Ineffizienz. Das hei├čt eigentlich, dass du als Monopolist auch wenig Innovationsdruck hast und tendenziell schlechte Leistung, schlechten Service anbietest. Gutes Beispiel daf├╝r die E-Mail, die wir eben gelesen haben. Google sagt halt, mehr Geld, warum nicht? Produkte ein bisschen schlechter machen, why not? Who cares? Kriegt doch keiner mit. Sollen die Leute doch zu einer anderen Suchmaschine gehen. Also das ist halt was tats├Ąchlich passiert ist. Man k├Ânnte als Beispiel auch den schlechten Kundenservice von US Cable Companies, von Deutsche Bahn, was wei├č ich, was man da als reguliertes Monopol w├Ąhlen w├╝rde. Die sind alle nicht f├╝r guten Kundenservice und hohe Innovationen. Sch├Ânes Beispiel ist auch AT&T, die in den Battle-Labs verschiedene Innovationen haben verrotten lassen, das Modem und so weiter, weil es ihr Monopole angegriffen h├Ątte. Oder jetzt Google, die mit der AI erst sehr sp├Ąt rausgekommen sind, weil das bisherige Modell einfach spannender w├Ąre. Das sind die ganzen Effekte, warum Monopole eben bek├Ąmpft werden. Und wie gesagt, daran denken, es geht nicht darum, dass man gegen einen Wettbewerb ist, sondern man will den Wettbewerb f├Ârdern, weil das zu besseren Ergebnissen f├╝r die Konsumenten und B├╝rger. die Ableitung daraus oder die Rechtsfolgen sind, dass du dich eben nicht verhalten kannst wie jede andere Firma mit deinem Wettbewerb. Also du kannst, stell dir mal vor, dein Stadtwerk, das ist ja ein reguliertes Monopol, sagt jetzt, wir haben gerade investiert in Busch, J├Ąger oder Gira, wir liefern Strom jetzt nur noch durch Busch, J├Ąger, wir bauen unseren eigenen Stecker und du musst jetzt alle, die unseren Strom haben wollen, m├╝ssen, es wird im Stecker erkannt, ob das irgendwie das richtige Stadtwerk ist und wenn das nicht passt, liefern wir den Strom nicht mehr. Das willst du ja nicht, oder? Dein Wasserberg gibt dir nur noch Wasser, wenn du es durch ein Geberitbecken l├Ąufst. Die Post sagt, wir nehmen nur noch Briefe auf Leitspapier oder die mit, keine Ahnung, Karandaschf├╝llern geschrieben oder Kugelschreibern geschrieben wurden. Das hei├čt, wenn Monopole entstehen, werden sie ja entweder zerschlagen, um wieder Konkurrenz zu schaffen. Daf├╝r ist AT&T ein gutes Beispiel oder Standard Oil. Also Rockefeller ist ja so reich geworden mit Standard Oil. Oder Andrew Carnegie, das amerikanische Stahlmonopol. Das hei├čt, man kann sie zerschlagen oder man kann sie regulieren. Was dazugeh├Ârt, ist eben, dass sie gewisse sogenannte Mass-Carry-Vorsehungen, dass man sagt, Wenn du die Eisenbahn bist, kannst du nicht sagen, wir lassen niemanden mehr am Brennerpass durch oder so oder wir lassen niemanden mehr auf unseren Gleisen fahren, sondern die DB Netz muss halt unter gewissen Voraussetzungen, also dass man irgendwie die richtige Spurbreite hat und ein WC an Bord und eine sichere gepr├╝fte Bahn und so weiter und so fort, muss die Bahn jeden Anbieter, also jedes lokale, regionale Unternehmen, aber auch so ein FlixTrain oder die Die franz├Âsische Bahn oder italienische Bahn oder polnische, tschechische Bahn, die m├╝ssen alle in Europa auf der deutschen Bahn fahren d├╝rfen, m├╝ssen daf├╝r Geld abheben und das muss sozusagen zu fairen Bedingungen passieren. Das hei├čt, sie m├╝ssen andere Produkte zulassen auf ihrer Infrastruktur, weil sie, also Bahnen werden typischerweise zu nat├╝rlichen Monopolen. Self-Preference wird in der Regel untersagt, also du darfst deine eigenen Produkte nicht bevorzugen. Das ist ja, was man Google zum Beispiel unterstellt mit den Shopping, Travel, Hotel, Integration und so weiter. Dass sie da ihre Marktmacht ausnutzen, indem sie ihre eigenen Produkte nicht ihrem eigenen Ranking-Algorithmus aussetzen, sondern sie einfach oben dr├╝ber stellen. Du darfst zum Beispiel nicht irgendwelche, also es gibt Refusal to Supply, du darfst irgendwelche Leistungen nicht selektiver bringen oder diskriminieren. Also stell dir vor, die Lufthansa und die Fraport sind miteinander irgendwie verbandelt und Fraport sagt jetzt, ja, hier von der t├╝rkischen Airlines enteisen wir die Flugzeuge aber nicht. So, wir haben einen Leistungsservice, aber denen stellen wir nur Star Alliance Flugzeugen zur Verf├╝gung. Das geht immer auch nicht, sondern so ein Refusal to Supply, du darfst nicht einfach sagen, wir betanken eure Flugzeuge nicht oder wir oder alle anderen Entsagungen von Dienstleistungen, die wichtig f├╝r den Betrieb sind. Das sind so die typischen Sachen, die man bei Monopolen kl├Ąrt. Wenn das nicht gegeben ist, dann w├Ąre das Wettbewerbsfeindliches Verhalten. Das versucht man zu unterbinden oder zu regulieren oder direkt Regeln aufzustellen, dass das nicht passiert. Und allenfalls droht, also das Negativste w├Ąre eben Standard Oil, wo dann irgendwann sie den ├ľltransport besessen haben. Das hei├čt, du h├Ąttest eine ├ľlquelle haben k├Ânnen, aber du h├Ąttest keinen Waggon mal auf der Eisenbahnschiene gefunden, der das f├╝r dich transportiert oder das Tankstellennetz geh├Ârte zwischen aus Standard Oil. Bei Google k├Ânntest du sagen, die k├Ânnten das auch, dadurch, dass sie ganz oben auf der Funnel in der Suche sitzen, k├Ânnten sie das immer weiter auf alle M├Ąrkte runterbrechen. Also Google k├Ânnte sagen, hey, Nach Reisen suchen eh alle Leute bei uns. Warum sollte noch irgendjemand au├čer uns Reisen anbieten? Das sind ja immer wir, womit es anf├Ąngt, deswegen dr├╝cken. Und man hat hier ganz gut gesehen, wie sie Google Shopping einfach ├╝ber Nacht zum Marktf├╝hrer gemacht haben. Als Google Shopping das erste Mal ├╝ber den SERPs stand, hat es damit eigentlich die Nummer 1 im Markt erkl├Ąrt. Als Google hat von einem auf den anderen Tag sein eigenes Produkt zur Marktf├╝hrer gemacht. Und das ist eigentlich, was du genau nicht willst, weil es wettbewerbssch├Ądlich f├╝r alle anderen Produkte ist. Gesch├Ądigt da ist, wie gesagt, nicht nur die anderen Firmen, sondern vor allem die Konsumenten, die in dem Fall vielleicht nicht mehr die besten Preise bekommen, weil Google Shopping keinen Anreiz hat, das beste Produkt zu bauen, keinen Anreiz hat, strikt nach Preis aufsteigend zu listen, sondern vielleicht die mit den h├Âchsten CPC obendran stellt, Genau das ist, was du eigentlich vermeiden m├Âchtest.
Zur├╝ck zu Amazon. Macht es f├╝r die jetzt Sinn, dass Lisa Kahn von der FTC so sich dagegen aufstellt? Also haben die nicht in Zukunft genug Konkurrenz durch TikTok, Temu, Shein?
Das ist eine sehr gute Frage. Also was Amazon macht, ist zun├Ąchst erstmal Lisa Kahn zu versuchen zu diskreditieren oder ihre Befangenheit vorzuwerfen. Das ist ein relativ einfacher Vorwurf zumindest erstmal. Ob der dann durchgeht, ist eine andere Frage. Aber der Vorwurf ist insofern offensichtlich, dass sie ja ihre Dissertation oder Promotion dar├╝ber geschrieben hat und eine Art Grundlagenpapier f├╝r die Regulierung von Tech-Konzernen geschrieben hat. Das Problem ist so ein bisschen, Das US-Antitrustrecht basiert darauf, dass der Schaden beim Konsumenten eintreten muss und der ist vor allen Dingen durch zu hohe Preise immer zu messen. Das hei├čt, solange du nicht nachweisen kannst, dass die Preise f├╝r die Konsumenten steigen. Am Ende ist es unheimlich schwer, da vorgegen vorzugehen und gerade bei Services, die kostenlos sind oder sagen nicht kostenlos, aber keinen Preis haben, also keinen monet├Ąren Preis, keine Geb├╝hren f├╝r die Nutzer, wie Facebook oder Google, ist es deswegen schwer den Schaden. festzustellen. Und das macht die Regulierung so nahmlich schwer. Das ist, glaube ich, Sherman Act oder so, der das damals, wenn ich mich recht erinnere, so postuliert hat. Und Lina Kahn hat quasi das, wenn ich mich recht erinnere, war das der Inhalt der Arbeit, dass sie gesagt hat, wir k├Ânnen nicht weiter darauf schauen oder es ist eben die langfristige Preisentwicklung des die Nutzer auf Amazon nicht mehr die besten Preise finden oder auf Booking.com k├Ânnte man auch ein gutes Beispiel nehmen. Der Wettbewerb funktioniert bei Amazon jetzt zum Beispiel deswegen nicht mehr, weil Amazon den H├Ąndlern sagt, ihr d├╝rft keine besseren Preise auf anderen Plattformen anbieten. inklusive eures eigenen Shops. Und jetzt ist ja so, dass der H├Ąndler bei Amazon bis zu 20% Take Rate vielleicht sogar ein bisschen mehr zahlt und abgeben muss am Amazon. In seinem eigenen Shop k├Ânnte er es eigentlich auch 10% g├╝nstiger verkaufen. Er h├Ątte immer noch mehr Marge als bei Amazon, aber das ist ihm verboten. Darunter leiden nat├╝rlich Konsumenten, weil wir k├Ânnten einen besseren Preis haben. Der Shop k├Ânnte es 10% g├╝nstiger auf seinem eigenen Shop verkaufen, k├Ânnte es bei Idealerlisten einen kleinen Klickpreis zahlen, Und es k├Ânnte bessere Preise f├╝r Konsumenten geben. Warum es unter anderem bei Idealo oft, oder in der ├╝berwiegenden Anzahl der F├Ąlle, bessere Preise gibt als bei Amazon. Aber, wo kann ich jetzt her? Genau, ich glaube, das stellt sie so ein bisschen dar, und warum man eben nicht nur nach den direkten Preiserh├Âhungen jetzt in dem Fall f├╝r die H├Ąndler oder so schauen kann, sondern es ist da ein neues Machwerkbrauch f├╝r, wenn ich es recht verstehe.
Ja, aber man k├Ânnte doch argumentieren, dass Amazon genug Konkurrenz hat durch die... Achso, genau, das war die andere Frage.
Stimmt, genau. Und das werden sie sicherlich tun in der Verteidigung. Sie werden nat├╝rlich sagen, Es gibt doch mehr Konkurrenz denn je. Chein, Temu, die ├╝berrennen uns. Wenn wir es nicht machen, macht China. So Patriotismus-Karte. Genau das wird die eine der Verteidigungslinien sicherlich sein. Es gibt ├╝berhaupt keinen belegt daf├╝r, dass die Konkurrenzintensit├Ąt sinkt. Ich w├╝rde als FTC in dem Fall nat├╝rlich zeigen, dass die Anzahl der Amazon H├Ąndler gerade brutal zur├╝ckgeht. Vielleicht kann man die Preisentwicklung auch gut messen. Sie werden sagen, es gibt hier Portale, die haben innerhalb von Monaten hunderte von Millionen von Nutzern und Bestellungen akquiriert. Sie dr├╝cken den Preis unter Amazon-Preise. Wir befinden uns im schlimmsten Wettbewerb aller Zeiten mit denen. Genau genommen verkaufen die das ja im Fall von Stein f├╝r die H├Ąlfte von Amazon oder bei Temo f├╝r ein Viertel von Amazon. Und hier habt ihr doch eure Competition. Und zu einem gewissen Grad kann man dem folgen sogar. Ob sie deswegen ihre H├Ąndler fair behandeln, ist eine andere Frage. Es geht in der Regel um die Marktdefinition. Welchen Markt schaut man sich an? Ist man in diesem Markt? Wie gro├č ist der Marktanteil in diesem konkreten Markt? Und dann, wie hat man sich verhalten? Das ist wiederum vergleichsweise einfach. Da hat man halt viele Leute, die nachweisen k├Ânnen. Diese Bestpreis-Klausel wird ja regelm├Ą├čig kassiert. Die hat man Booking-App erkannt in der EU. Warum sollte Amazon das d├╝rfen? Selbst in China, wo Alibaba und Tencent reguliert wurden, war das ja auch einer der Angriffspunkte, wo man gesagt hat, das l├Ąuft aber nicht mehr. Dass hier irgendwie sagt, wenn H├Ąndler bei euch verkaufen, d├╝rfen sie woanders nicht mehr g├╝nstiger verkaufen. Das ist einfach so klar konsumenten- und wettbewerbsfeindlich, dass man da nicht lange mehr recherchieren muss, glaube ich.
Aber dann m├╝ssen sie doch eigentlich auch Dynamic Pricing verbieten.
Dynamic Pricing w├╝rde nach unten hin ja Wettbewerb f├Ârdern. Also wenn alle dann mit Hilfe von Technologie real-time die Preise senken, w├Ąre das ja gut. Wenn das funktioniert wie bei den Tankstellen, sage ich mal, dass am Karfreitag oder am gr├╝nen Donnerstag dynamisch die Preise alle hochgehen auf einmal, also dass das zu einer Art technischem Kartell wird, k├Ânnte es auch andersrum funktionieren.
aber die marken w├╝rden ja auch dadurch also die endkonsumenten gewinnen okay weil die preise meistens nach unten gehen aber f├╝r marken ist es ja auch fast unm├Âglich ihre marge irgendwie einigerma├čen im griff zu halten Es muss ja nur irgendeiner das gleiche Produkt auf Amazon f├╝r einen Euro g├╝nstiger anbieten.
Ja, aber da w├╝rde ich sagen, da w├╝rde ich mir nicht sicher, ob die den Schutz verdienen. Also wenn jemand das g├╝nstiger anbietet als du, das ist erstmal, also da finde ich schwer den Konsumenten Schaden klarzumachen. Du k├Ânntest sagen, daf├╝r gibt es eben dann Regelungen wieder, also die Worte sind fr├╝her auch schon mal bei uns gefallen, Predatory Pricing, Dumping oder Bundling, also Wenn Amazon sagt, wir verkaufen gewisse Dinge unter Einstandswert oder so, in der Regel mit dem Motiv, die H├Ąndler so lange zu unterbieten, bis sie den Markt verlassen und dann die Preise wieder hochzuziehen, dann kann man sagen, wenn jetzt jemand hier Kampfpreise dauerhaft macht, unter dem eigenen Einkaufswert, um Marktteilnehmer vom Markt zu entfernen, dann hat das langfristig nat├╝rlich schlechte Effekte, weil man davon ausgeht, dass im Monopol, sobald das Monopol dann etabliert ist, die Preise sofort steigen w├╝rden und deswegen ist Predatory Pricing auch verboten. Ich w├╝rde aber nicht sagen, dass das so weit gehen sollte, dass Amazon nicht mit den Marken oder dass H├Ąndler gegen die Marken ausspielen. Das f├╝hrt ja schon zu mehr Konkurrenz. Was in dem Verfahren wirklich angeprangert wird, ist die Bestpreisklausel, soweit ich wei├č, das Umgehen mit der Buybox und FBA. Also wirst du ├Âfter gezeigt, wenn du Amazon Services nutzt, kommst du in die Buybox, nur wenn du Prime lieferst oder FBA nutzt. Das sind eigentlich Sachen, wo Google seine eigenen Services bevorzugt, also Stichwort Self-Preference wieder. Das w├Ąren die Sachen, die am einfachsten durchzubekommen sind f├╝r die FTC.
Wenn die FTC erfolgreich ist, dann wird Amazon zwei, drei, vier verschiedene Firmen irgendwann sein und alle Aktion├Ąre und Aktion├Ąrinnen werden sich freuen.
Verschiedene m├Âgliche Rechtsfolgen. Eine ist Zerschlagung. Amazon Logistik, Amazon Marketplace, Amazon Retail wird getrennt. Also Retail werden alles, was ihre eigenen Marken sind oder wo sie selber H├Ąndler sind, Marktplatz ist eine unabh├Ąngige Schiedsrichter- oder Marktplatz-Plattform dar├╝ber. Logistik muss auch einzeln stehen, damit sich nicht gegenseitig subventioniert. Oder es wird einfach reguliert, dass man eben sagt, Buybox m├╝ssen alle Leute gleich behandelt werden und das FBA oder das Nutzen von anderen Amazon-Services darf nicht dar├╝ber entscheiden, ob du in der Buybox bist oder nicht. Dann w├╝rde Amazon nat├╝rlich sagen, Na gut, wir machen das total transparent. Wir gehen erst nach Klickrate und dann kleben sie ganz gro├č die Lieferzeit der H├Ąndler daran. Also das nur was Prime ist, kommt ja innerhalb von einem Tag. Und dann lassen sie die Nutzer in Anf├╝hrungsstrichen entscheiden. Wobei, wenn das dann der Nutzerwillen ist, dann muss man das vielleicht auch so respektieren. Aber das ist so ein bisschen das Problem, dass nat├╝rlich die Plattformen M├Âglichkeiten haben, mit so einem Compliance-Mechanismus trotzdem das gleiche zu erreichen, wenn man es sehr schlau anstellt. Es ist unheimlich schwer, Tech-Produkte zu regulieren, weil es einfach oft M├Âglichkeiten gibt, mit anderen Mitteln das gleiche zu erreichen, also die Regulierung zu umgehen. Auch da das Beispiel, es gibt ja das Ulti, diese Record-Find, 2,4 Milliarden, gegen Google, wegen Google Shopping und die Situation hat sich ja bis heute nicht signifikant ver├Ąndert. Also weder die der Konkurrenten noch die f├╝r Konsumenten in den Suchergebnissen. Der Konsument kriegt weiterhin im Regelfall nicht die g├╝nstigsten Preise. Die Konkurrenten kriegen weiterhin nicht die Sichtbarkeit, die sie mal hatten oder vielleicht verdienen w├╝rden. Das ist schwer zu sagen. Angeblich finden Google-Algorithmen immer wieder raus, dass Preisvergleiche nicht so weit oben stehen sollten, weil Nutzer sie nicht m├Âgen. Au├čer, wenn es Googles eigenes Produkt ist, das k├Ânnen Sie, obwohl Nutzer Preisvergleiche angeblich nicht gern sehen m├Âchten, k├Ânnen Sie Ihr eigenes Preisvergleichsprodukt ganz oben dr├╝ber stellen, weswegen Sie in dem Fall, glaube ich, zum Beispiel auch anfichten, dass es sich dabei ├╝berhaupt um ein Preisvergleich handelt, oder es ist nicht eigentlich nur eine kreative Form von Anzeigen, die Sie da hinstellen.
Lass uns in den AI-Corner gehen.
Von Antitrust in den AI-Corner.
Keith hat geschrieben, was ist eure Meinung zu den AI-Ank├╝ndigungen von Meta? Und diese Woche scheinen tats├Ąchlich die ganzen gro├čen AI-Player wieder aus dem Urlaub gekommen zu sein und eine News nach dem anderen rauszuhauen, also sowohl bei Meta als auch Bei OpenAI gibt's ein paar News. Meta hat mit Promis zusammen AI-Konversationsassistenten aufgebaut oder ver├Âffentlicht. In Amerika launcht das wohl jetzt. Wir in Europa d├╝rfen mal wieder nur von der Seite zuschauen. Ein paar Promis von Tom Brady bis MrBeast und Snoop Dogg nat├╝rlich, sind jetzt als ├Ąhnliche Charaktere in Instagram, Messenger, WhatsApp und auch in der Quest und in dieser Ray-Ban Metaglasses und man kann mit denen sprechen. Also jetzt kannst du, ich w├╝rde zum Beispiel, Naomi Osaka ist auch da, die Tennisspielerin, die w├╝rde ich zum Beispiel fragen, sag mal, wann kommt Corday endlich nach Europa auf Tour? Du k├Ânntest Paris Hilton fragen keine ahnung was man die fragen kann aber ja es gibt verschiedene sachen und ich glaube es ist mega smart es zu machen von denen weil. Die audience wird halt das gef├╝hl haben sie reden mit einer promipersonen und erz├Ąhlen der wahrscheinlich wesentlich mehr als sie so einem chatbot erz├Ąhlen w├╝rden.
Ja, also das an Persona zu kn├╝pfen, also nicht Persona, sondern konkrete Personen oder Profile. Das ist zwar kein echter Profiler, aber du hast einen Bot, der so spricht, als w├Ąre er Snoop Dogg.
Aber er hei├čt anders als Snoop Dogg. Das witzige ist, die sehen so aus, reden so, sie hei├čen aber anders.
Aber ist das eine Koop, glaubst du, mit denen?
Ja klar, die verdienen da richtig Geld.
Ja, ich glaube schon. Ich bin gespannt. Ich meine, l├Ąuft das au├čerhalb von Facebook auch? Also auch auf Instagram? Also wenn nicht, werde ich es ja nicht nutzen k├Ânnen.
Ja, aber halt nur in Amerika.
Ich finde es jetzt keinen so gro├čen Product Launch. Ich bin gespannt, wie es Engagement-m├Ą├čig, also ob das ├╝ber eine Spielerei hinauskommt. Tats├Ąchlich sind ja so viele Menschen in Amerika einsam und allein. Also nicht nur da, sondern auch hier, dass das vielleicht wirklich spannend ist, wenn du gar nichts zu tun hast, mit einem Chatbot zu chatten. der eine gewisse Identit├Ąt hat, k├Ânnte man ja im weitesten Sinne sagen. Du wei├čt, dass es zun├Ąchst erstmal keine echte Person ist, aber es ist halt ein lustiges Gespr├Ąch mit jemandem, der so redet wie ein Rap-Star oder wie ein Sport-Star oder ein Comedian. Von daher, ich glaube, ob ich das gro├č announced h├Ątte, wei├č ich nicht. Hast du auch gesehen, dass du auch AI-Sticker hast? Du kannst jetzt so mit einem Satz Sticker bauen. Du kannst sagen, l├Ąchelnder nigiri sushi oder so oder eine pizza die basketball spielt und dann wird automatisch so ein sneaker erstellt das ist nat├╝rlich rein technologisch wir haben letztens dar├╝ber geredet was w├Ąre wenn entwickler an wichtigen sachen arbeiten aber wir haben er erstellte sticker f├╝r facebook messenger.
Das bedeutet du kannst ├╝ber facebook messenger bald irgendwelche hawaii pizzen verschicken.
Ja, genau. Ich kann sagen, so ein Dick-Pic, aber als Comic. Und die das schicken zum Beispiel.
Gut, also nichts Neues.
Ja, genau. Und ansonsten, die Ray-Ban, finde ich, das war das eine, wo ich dachte, das ist ja was, was Leute vielleicht schon noch mal probieren w├╝rden. Dadurch, dass du es in der ├ľffentlichkeit so ein bisschen tragen kannst und es nicht sofort auff├Ąllt. Wie sieht das aus?
Ähnlich wie die Snap-Brille damals?
Nee, also ich glaube, das ist f├╝r die allermeisten Leute nicht von der normalen Ray-Ban zu erkennen inzwischen. Das fand ich schon, ich will nicht sagen ├╝berzeugend, aber... Ich glaube, das ist das bessere MVP als ihr komisches Headset. Dar├╝ber werden wir bestimmt auch gleich noch reden m├╝ssen, aber ich bin gespannt, wie weit das gehen k├Ânnte. Und ich glaube es nat├╝rlich, dass da Ray-Ban und nicht Meta draufsteht. Das ist der eigentliche Trick.
Wer sind die beiden gr├Â├čten Verlierer, wenn dieses mit Promis chatten funktioniert?
Instagram-Influencer?
Ja, die h├Ątte ich nicht gedacht. Eher so an Firmen oder Art von Firmen.
Oder sie bieten Influencern das an als, hey, ganz ehrlich, ob jetzt Leute in Philippinen eure Instagram-Messages beantworten oder der Agent, dann lass uns doch gleich so machen. Was war denn die Frage? Ja, Verlierer.
Ich glaube, Cameo kann komplett einpacken.
Achso, ja, die sind schon l├Ąngst durch.
Und Dating-Apps k├Ânnen doch eigentlich auch einpacken.
Cameo ist mit Whisper und diesen ersten sprachgenerativen Modellen schon komplett durch. Und was kann auch einpacken? Sorry, ich bin ein bisschen hinten dran. Dating-Apps.
Also die ganze Zeit da rumchatten und so ist doch auch
Ich wei├č nicht, wie die Apps funktionieren, ehrlich gesagt. Ich wei├č nicht, ob man das zum Chat macht oder zum Treffen. Du meinst, dass Leute den Chat automatisieren? Ja. Was ich gelesen habe, dass es so ein 10.000-Euro-Feature bei Twitter gibt, also so ein Superpremium. Das w├Ąre nat├╝rlich gut, wenn dann so ein Konzert statt ist, der die Anbahnung komplett schon mitmacht. Also so dann quasi erst beim Date Termin finden, in die Diskussion einsteigst. Ich vermute, das ist, was der Durchschnitts-Szenarien-Nutzer will. Aber ich kann nicht so 100% damit empathize.
Dann lass uns ├╝ber das Headset sprechen. Da war Mark Zuckerberg bei Lex Friedman und die haben einen Metaverse-Podcast gemacht. Beide sitzen in verschiedenen R├Ąumen in Amerika verteilt, haben ihre Quest-Brille auf, Kopfh├Ârer auf und haben vorher ihr Avatar abscannen lassen. Und deswegen sieht das alles sehr reell aus. Mein Gef├╝hl war, das ist noch too good to be true. Und es ist eher so wie autonomes Fahren und es sitzt jemand im Kofferraum und f├Ąhrt das Auto. Glaubst du, das ist die Zukunft? Glaubst du, wir k├Ânnen auch bald so einen Podcast aufnehmen und sehen uns nicht mehr in 2D, sondern in 3D?
Du meinst, das war nicht ernst? Echt, oder?
Ich fand's schon sehr gestaged.
Also ich kann mir vorstellen, dass die Technologie so weit ist. Ich glaube, es ist noch relativ aufwendig, das zu bauen. Was ich ganz interessant finde, ist, dass quasi das ja ein Product Launch ist, der bei Lex Friedman passiert. Ich glaube, das ist auf jeden Fall eine gro├če Entwicklung, dass Unternehmen ihre Product Launches eventuell auf den Kan├Ąlen von gro├čen Influencern, wo man davon ausgehen kann, dass sie einfach fast jeden erreichen, also Joe Rogan, Lex Friedman, sowas machen. So wie er in letzter Zeit, jetzt nicht nur in den letzten zwei Wochen, sondern auch davor schon immer in vielen Podcasts einfach jeder Gast zwischen einem Buch zu verkaufen hat. Also die TV-Talkshow hat ausgedient, Leute verkaufen jetzt B├╝cher in Podcasts. Aber ich fand es auf jeden Fall beeindruckend, wie detailgetreu das inzwischen ist. Also man kann sich das anschauen, in der letzten Lex Friedman-Folge, ich glaube 389, ├Ąh 98, Da ist Mark Zuckerberg f├╝r eine Stunde zu Gast und da reden sie quasi in einem virtuellen Raum. Ich finde es qualitativ ziemlich beeindruckend schon. Die Frage ist, will man das? Wo macht das die Welt besser? Ich glaube, es w├Ąre spannend, wenn man das... Also, das unlockt nat├╝rlich viel Spending f├╝r Avatare, weil nat├╝rlich niemand so aussehen will, wie man wirklich aussieht in dieser Welt. Sondern sagen wir, du benutzt das f├╝r Vorstellungsgespr├Ąche. Als nicht wei├čer Mensch hast du nat├╝rlich jeden Anreiz, dir erstmal ein Avatar zu kaufen, um im Gespr├Ąch auch angenommen zu werden. Das ist eine Konsequenz, die ich sehen w├╝rde. Ich wei├č es nicht. Bei unserem Podcastgespr├Ąch, dem w├╝rde es gerade ├╝berhaupt nicht helfen, oder?
Ich habe nur gedacht, wie viel Mimik, K├Ârpersprache wohl Mark Zuckerberg in den letzten Monaten trainiert hat, damit es gut aussieht, wenn er diese Brille an hat und ... Redet, weil es ist ja, was ja passiert ist, du hast ja die Brille auf und die zeigt dein Gesicht und Mimik ist so wahnsinnig wichtig und ich k├Ânnte mir das vorstellen, dass er mit einem Trainer daran arbeitet, dass Man ihm auch wirklich vertraut, wenn er einem in die Augen schaut.
Man muss mal auf LinkedIn suchen, wer der Mimic and Gesture Trainer, Executive Gesture Coach oder so ist, f├╝r Mark Zuckerberg. Was ich schon glaube ist, dass so Interviews, wo du Leute, also die TV-Schalte oder so, wo du den Experten, irgendwie den Corona-Experten, den du da normalerweise in seinem Schlafzimmer interviewst oder in ihrem Schlafzimmer, dass du die vielleicht virtuell in so ein Studio, auf so ein Studiositz holst damit. Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Also es ist die bessere TV-Schalte, dass du irgendwie der Gast in der Talkshow, der da immer nur hinten an der Wand klebt, weil er gerade nicht konnte oder die Maschine oder der Zug ausgefallen ist, dass man den dann virtuell im Studio sitzt und dass er irgendwie ein kleines Heimstudio, wo er die Technik daf├╝r hat oder sein Appartat zur Verf├╝gung stellt. Das kann ich mir gut vorstellen, w├╝rde ich sagen.
Und zwei Sachen noch. Einmal, wir reden ja gerne ├╝ber Latenz. Das haben sie auch gesagt. Wenn du den Scan-Up machst, dann ist es wohl so, dass es weniger Datenvolumen ist und besser ├╝bertragen wird als eine 3D-Video-├ťbertragung. Und das andere ist, man kann ja dann Wenn man einmal so ein Avatar, eine Pers├Ânlichkeit gegeben hat oder so, ist einfach weiter durchlaufen lassen. Also wenn du jetzt sagst, das ist der News Anchor, dem das Land vertraut und der wird so nachgestellt, dann altert der halt nicht mehr und Stimme und alles kriegst du ja irgendwie hin. Also du baust halt f├╝r immer die Pers├Ânlichkeit, die dann Ja, zum Beispiel News oder so ans Volk pr├Ąsentiert.
Ja, ich find's auf jeden Fall besser als diese Comic-Pedo-B├Ąrden-Welt, die sie bisher gebaut haben. Da, ohne Beine und so. Aber ich find's eine vielversprechende Iteration. Ich seh immer noch nicht, bis auf gewisse Entertainment-Anwendungen, wo ich das gern in meinem t├Ąglichen Leben benutzen w├╝rde oder davon stark profitieren k├Ânnte.
Wenn du deine Beratung von zu Hause machen k├Ânntest, nicht mehr reisen m├╝sstest, weil du... Ich glaube nicht, dass das so... Ich glaube, das ist so ein Generationen-Ding.
Ich glaube, das ist was, wo f├╝r die ├╝bern├Ąchste Generation, also die zwei hinter uns, w├╝rde das vermutlich komplett okay und normal sein. Ich f├Ąnde es nur noch schwer, glaube ich. Aber ja, das ist ein Punkt so. Wenn du irgendwie in Singapur einen Workshop hast, dann ist das vielleicht die bessere L├Âsung. Tats├Ąchlich.
Ja, oder halt in der Woche drei, vier Mal M├╝nchen, Berlin, M├╝nchen, Berlin machst.
Ich bin immer zugefahren, du wei├čt.
Ja klar, aber es kostet ja trotzdem Zeit. Das ist ja CO2 au├čen vor.
Das ist ja Reisezeit. Ja, weil du sagst so, als w├Ąre das was Schlechtes im Zug zu sitzen und heulende Menschen, schreitende Kinder, ├Ąh, essende Menschen zu beobachten. Das ist doch ein hohes Vergn├╝gen. Naja, ├Ąhm, jetzt bin ich da angekommen. ├ähm, so, lasst mal weitermachen hier. Wir sind schon ├╝ber dem Limit f├╝r die Urlaubsepisode.
Ja, ein bisschen AI und Hardware haben wir noch. Welche AI-Hardware werden denn der Ex-Apple-Designer Johnny E. Ive und Sam Ortman zusammen mit OpenAI starten? Was denken die beiden sich aus, wenn sie irgendwie sch├Ân spazieren gehen oder irgendwas anderes machen?
Ja, das Schlimme ist, Masa-san ist ja auch noch dabei. Ich verlese mal, was ich mitbekommen habe von den News und du erkl├Ąrst mir den gro├čen Sinn dahinter. Also, angeblich gab es Gespr├Ąche zwischen OpenAI und Johnny Ive, was der Entwickler, der legend├Ąre Apple-Designer ist. Der iMac hat er gebaut, oder?
Ja, vor allem iPhone wahrscheinlich, oder?
Ja, naja, genau.
Also, keine Ahnung, was er alles gemacht hat. Er war auf jeden Fall bei Steve Jobs, als es interessant wurde.
Genau. Und hat ├╝berlebt. Also ist der Typ, der nicht rausgeflogen ist in der Produktabteilung. Zusammen mit dem Softbank-Chef Masaya Shisan sollen die angeblich gerade diskutieren, die OpenAI-Hardware-Couple nie zu bauen. Gleichzeitig raced angeblich OpenAI auf eine 90-Milliarden-Bewertung wieder eine Milliarde, was eigentlich so ein Minimalbetrag ist f├╝r OpenAI. Angeblich raisen sie eine Milliarde. Irgendjemand hat auch was von IPO genuschelt. Da bin ich mir nicht so sicher, ob das Quatsch ist. Also wenn sie ein IPO machen, w├╝rde ich sagen, also in die 2024 IPO planen, w├╝rde ich definitiv nicht zugreifen. Ich glaube, es gibt ja eigentlich nur zwei Outcomes bei OpenAI. Entweder glauben die Leute, die investiert haben, es wird das gr├Â├čte Ding ever, und wenn die Bestandsinvestoren anfangen zu verkaufen, dann sollten wir als Leute, die da ├╝berhaupt keine Ahnung von haben, definitiv nicht ins Messer greifen und jetzt denen die Aktien abkaufen, glaube ich. Aber sie raisen, wie gesagt, nochmal eine Milliarde auf 90 Milliarden. Ich meine, es ist, glaube ich, ganz sch├Ân f├╝r die, die vorher investiert haben. Die k├Ânnen dann ihr Investment hochschreiben. Microsoft hat dann einen Buchgewinn, aber auch alle anderen, die da vorher schon investiert waren, k├Ânnen sich damit r├╝hmen, bei einer fast 100-Milliarden-Company dabei gewesen zu sein. Das ist eine der gr├Â├čten Public-Private-Companies. Vielleicht ist das der Grund f├╝r die 100.000. Es macht eine Milliarde jetzt nicht viel Unterschied, glaube ich, f├╝r OpenAI. Und sie machen ja schon eine Milliarde Umsatz im Monat, ├Ąh im Jahr angeblich, ne? Also Optik 90, ja. Wei├č ich nicht, aber du musst mir jetzt erkl├Ąren, wie das Ger├Ąt, also welches Ger├Ąt braucht man f├╝r AI und wie soll das aussehen und warum braucht man das?
Ja, ich denke erstmal, dass die Runde wahrscheinlich hier von Masayoshi-san von Softbank gemacht wird.
Der will rein.
Und wenn der rein m├Âchte, dann krieg ich die ganze Zeit WeCrashed-Vibes.
Also das ist ja auch die Frage, w├╝rde ich da jetzt auf 90 Millionen investieren? Also wie gesagt, man k├Ânnte sagen, das macht ja eine Milliarde Umsatz und ist sicherlich schnell wachsend. Andererseits ist die Upside halt sehr limitiert. Also du kannst jetzt sagen, es wird die gr├Â├čte Company der Welt, so gro├č wie Apple, zwei, zweieinhalb Milliarden. Dann hast du noch ein 20x. Ich glaube es gibt aber schon noch einen Downside, dass wir rausfinden, dass eigentlich alles Open Source wird, dass die Hardware wichtiger wird. Und dann ist OpenAI eigentlich nur eins von vielen Modellen, mit guten Wissenschaftlern sicherlich, die sich aber in der n├Ąchsten Funding-Bubble alle irgendwie selbstst├Ąndig machen werden.
K├Ânnte es nicht auch dazu kommen, dass es so eine Art Napster ist? Also, dass nie richtig geregelt worden ist, wie es mit den Daten ist, urheberrechtlich und sie dann halt richtig verklagt werden und alles und es dann sp├Ąter eine Art Spotify gibt, die es nochmal so machten, dass die, dass die Labels auch das Geld verdienen.
Also ich f├Ąnde ja, ich finde, LLMs als Wertsch├Âpfungslayer. Bin ich noch nicht 100% ├╝berzeugt, dass das ein gutes Investment ist. Vor allen Dingen nicht, wenn du bei 100 Milliarden einsteigst. So, wenn jetzt jemand sagt, ich will hier nochmal ein ganz spezielles LLM bauen f├╝r eine Industrie, das klare Vorteile hat, das irgendwie besser nachvollziehbar oder so, hat Accountability eingebaut. und du darfst hier auf 12 Millionen investieren. Klar kann das vielleicht schlau sein, aber wenn du schon bei 90 Milliarden einsteigst, dann hast du jetzt bestenfalls noch ein 10x. Das Risiko ist nat├╝rlich auch schwer etwas begrenzt, aber ich habe es nicht f├╝r das Spannungsinvestment. Aber ich glaube auch nicht, dass du ein anderes Bedienger├Ąt brauchst f├╝r das AI-Zeitalter. Ich glaube, Leute wollen kleine Screens haben, sie wollen weiterhin Medien konsumieren, also Du kannst sagen, Breden l├Âsen das ein bisschen ab. Aber ich glaube, dann m├╝sstest du... Du brauchst ja nicht nur Johnny Ives, sondern du brauchst auch den Supply Chain Typen. Gut, das k├Ânntest du sagen. Masa-san hat sicherlich gute Connections zu ARM, was die Chip-Architektur angeht. Vielleicht auch in andere Supply Chain Aspekte, aber... Ich w├╝rde... Ich halte es nicht f├╝r so spannend, ehrlich gesagt.
Erinnerst du dich noch an Humane?
Aber was ├╝brigens krass peinlich w├Ąre, ist wenn die es schaffen, aber Meta nicht mit Hardware. Also wenn Meta es nicht hinbekommt, irgendeine Brille zu etablieren und die Johnny Ive, Mother Sun und OpenAI bauen was und schaffen es, das am Markt zu etablieren, obwohl sie eigentlich keine Distribution haben.
Erinnerst du dich noch an Humane, diese Ex-Apple-Leute, die so ein Device machen wollten, ├Ąhnlich wie so einen Star-Track-Knopf, mit dem man reden kann?
Ja, also der Communicator w├Ąre nat├╝rlich die logische L├Âsung. Also hast da ein Hemd, einen Knopf, dr├╝ckst drauf und laberst mit einem Assistenten, so einer Mini-Alexa. Aber du brauchst trotzdem, glaube ich, irgendeine Projektionsfl├Ąche. Also du willst ja trotzdem auch weiter Audio Entschuldigung, visuell Daten, glaube ich, wahrnehmen. Deswegen glaube ich schon, dass das nur in der Kombination mit der Brille funktioniert. Und wenn du die Brille hast, brauchst du den Knopf nicht mehr. Oder? Du wolltest gerade pitchen, Entschuldigung.
Ich habe das Gef├╝hl, dass es in die Richtung geht. Die wollen halt in den legend├Ąren iPhone-Markt rein. Das, ja, kann ich mir nicht so ganz vorstellen. Ich finde halt einfach krass, Sam Altman scheint irgendwie auf dem Trip zu sein, gr├Â├čer, mehr, weiter als Elon Musk zu kommen und ist irgendwie ├╝berall dabei. Also was der alles an Projekten irgendwie kickstartet und anschiebt, ist ja Wahnsinn.
Ja, so und so. Er hat sich ein bisschen um die Projekte gek├╝mmert und weniger um die deutsche Innenpolitik.
Ja solange Sam sich heraush├Ąlt, haben wir vielleicht noch ein bisschen Gl├╝ck. Immer weniger Startups k├Ânnen Anschlussinvestoren f├╝r sich gewinnen. Hast du nicht letzte Folge genau das Gegenteil gesagt und gemeint du siehst so viele spannende Pitches wie noch nie?
Nachdem ich den Weltartikel gemissbericht habe zur Lage der Startup-Szene, ist jetzt gestern, am Mittwoch, am Donnerstag das Handelsblatt auf den Zug aufgesprungen und bem├Ąngelt, Business Angels sind f├╝r junge Unternehmen eine wichtige Kapitalquelle. In der ersten Halbzeit ging die Zahl dieser Finanzierung aber zur├╝ck. Das geht dann wie immer entsprechend durch die Branche und man zeigt hier auch, dass man ungef├Ąhr ein Viertel weniger, ne nicht mal ein Viertel, von irgendwie 2.200 auf 1.700 ist das zur├╝ckgegangen, die Anzahl der Finanzierung der Business Angel. Die Zahl der investierenden Angels, um genau zu sein. Man sieht aber in der gleichen Grafik, dass wir eigentlich im Schnitt von 2021 sind, also einem der sehr guten Jahre. Das hei├čt, wir sind nur nicht so gut wie im ersten Quartal 2022, was allgemein sehr gut war, ein Outlier. Wenn man ein bisschen rausgesucht w├╝rde, w├╝rde man hier ├╝berhaupt keinen R├╝ckgang mehr sehen. Das wird dann so ein bisschen gekabert hier vom Verband des Business Angels Deutschlands, B.A.N.D. Disclaimer, ich bin da nicht Mitglied. Der Verband fordert die Politik daher auf Angel-Investoren st├Ąrker zu unterst├╝tzen. Also wir Angel-Investoren, wir brauchen Unterst├╝tzung von der Politik jetzt angeblich, laut dieses Verbandes. da mit Firmen in der Fr├╝hphase mehr Liquidit├Ąt zur Verf├╝gung steht. Ohne die Fr├╝hphase laufe auch sp├Ąter nichts, macht der Bandvorsitzende Bernd Kirchhoff im Gespr├Ąch mit dem Handelsblatt deutlich. Viele indische Investoren, sie klettern aktuell lieber ihr Bestandsportfolio ab, erl├Ąutert Felix Engelmann von Startup Detector, oder sie schl├Âssen sich in gr├Â├čeren Runden zusammen. Auch da wieder ist die Erkl├Ąrung nat├╝rlich, wenn man die Zinsen bzw. im n├Ąchsten Absatz Es wird dann erkl├Ąrt, auch da kann man einen O-Ton nehmen, hinzukommt, dass sich, also hinzukommt, das ist erstmal lustig, dass man alle anderen erstmal Gr├╝nde nimmt, dann hinzukommt, dass sich durch die wieder gestiegenen Zinsen auch andere Anlagemodelle lohnen. Wenn es auf Tagesgeld 4% Zinsen gibt, dann fragen sich doch viele, warum sie riskante Investments in Startups t├Ątigen, kommentiert Christian Kiefer, Mitgr├╝nderin der virtuellen Verm├Âgensverwaltung RightCapital, wo ich wiederum interessiert bin. die auch als Angel aktiv ist. Und das ist nat├╝rlich die eigentlich richtige Aussage, denn wenn ich die Zinsen erh├Âhe, werden weniger Startups gegr├╝ndet. Das ist der einzige Sinn dieser Zinspolitik. sagen, hier unsere Wirtschaft schrumpft und so. Das ist, was wir politisch beschlossen haben. Wir erh├Âhen die Zinsen, um die Inflation im Griff zu bekommen. Wir wollen die Wirtschaft abk├╝hlen und dazu geh├Ârt auch, dass Investitions- und Finanzierungsvorg├Ąnge weniger attraktiv werden. Der Staat gibt mir 3,5 bis 5 Prozent f├╝r mein Geld, je nachdem, Europa, USA, was wei├č ich. Und das soll dazu f├╝hren, dass es ihnen unattraktiver ist, Geld zu investieren, andere Firmen zu finanzieren. Es soll die Wirtschaft abk├╝hlen. Das hei├čt, es ist nicht verwunderlich. Ich finde es ehrlich gesagt intellektuell unehrlich, wenn man dann jetzt als Angelverband sagt, nee, wir wollen aber trotzdem investieren, aber wir wollen das gerne gef├Ârdert haben. Warum? Ich sehe es nicht. Also der Staat will die Wirtschaft abk├╝hlen, nat├╝rlich will man nicht irgendwie Innovationen abk├╝hlen, aber es ist auch nicht so, dass gar keine Start-ups mehr gegr├╝ndet werden. Der Start-up-Markt ist per se zyklisch. Das war schon immer so. Die Leute wollen komischerweise auch nicht, wenn es gut l├Ąuft, dann ruft niemand nach dem Staat. Und jetzt dann kommen die L├Âsungen. Sekunde, die kann man auch noch kurz verlesen. Dann schreibt die Autorin noch, wie auch gr├Â├čeren Wagniskapitalangebern macht, den Engines zu schaffen, dass sie aktuell kaum oder nur mit Verlusten aus Investments aussteigen k├Ânnen. Das ist auch noch ein eigentlich sehr wichtiger Punkt, n├Ąmlich der Grund, warum nicht mehr investiert wird, ist, dass wir keine IPOs und keine Exit-Events haben.
Repetitions-Events.
Genau, also ich habe keinen Exit, ich habe keine Train-Sales, ich kriege mein Geld nicht zur├╝ck aus den Startups gerade, weil niemand verkaufen will zu den Preisen.
Manchmal musst du auch noch nachlegen, oder?
Ja genau, als Angel jetzt nicht ganz so oft, aber doch ab und an auch. Oder du wirst halt hart verw├Ąssert. Aber ja, das ist der Gang der Dinge, das ist ein zyklischer Markt. Und ich wei├č nicht, warum man jetzt dann... So, auf jeden Fall schl├Ągt der hier BAND-Chef da Kirchhoff hat einige Ideen, um Investitionen in Startups attraktiver zu machen. Wie gesagt, Investitionen in Startups sind attraktiv, also wenn du Business-Stellung bist, sind die entweder attraktiv oder nicht, w├╝rde ich sagen. Und ich w├╝rde sagen, mir fehlt zwar auch Liquidit├Ąt, um noch mehr Investments zu machen dieses Jahr oder um deutlich mehr Investments zu machen, aber das hat nichts damit zu tun, ob diese Startup-Investments attraktiver sind oder nicht. Die m├╝ssen f├╝r mich nicht attraktiver, die sind so attraktiv wie noch nie gerade. Ich k├Ânnte Liquidit├Ąt gebrauchen, aber da hat der Staat eben beschlossen, wir wollen jetzt nichts mehr h├Âren und deswegen, das soll Liquidit├Ąt einfangen. Warum sollte sich ein Staat jetzt aufzurufen, was zu machen, was die eigene Strategie sabotiert, macht ├╝berhaupt keinen Sinn. Man k├Ânnte sich zum Beispiel am Gro├čbritannien orientieren und privaten Angel-Investoren erm├Âglichen, ihre Erl├Âse beim Ausstieg aus einem Startup steuerlich zu stunden, sofern diese innerhalb von drei Jahren wieder neu investiert werden. Jetzt muss man sagen, dass die Erl├Âse aus Startup-Investments eh schon mit Kapitalsteuer, also mit 25% bedacht werden, weil man das ja in der Regel aus einer Holding tut. Ich wei├č nicht, ob es da noch weitere Steuervorteile braucht, sondern richtig ist schon, dass die oft direkt wieder in andere Start-ups, also wenn ich ein Liquidit├Ąts-Event habe, stecke ich das direkt wieder in Start-ups rein oder in den Aktienmarkt. Ich wei├č nicht, ob man das weiter f├Ârdern muss. Meine Angst ist immer, dass jegliches Steuergeschenk zu irrationalen Entscheidungen f├╝hrt. Das sorgt daf├╝r, dass Leute, die ohne die Steuergeschenke vielleicht keine guten Angel-Investoren w├Ąren und das dann vielleicht auch zu viel investiert wird. Das hat gar keinen Sinn. Also es ist sozial gesund, auch wenn mal weniger investiert wird, weil weniger Geld da ist. Das passiert ja im ganzen Marktraum, sondern jetzt ausgerechnet da mehr Geld reinsteckt wird. Dann gibt es noch einen weiteren Vorschlag. Zugleich regt er an, dass der Staat einen sogenannten Secondary-Fonds unterst├╝tzt, damit Business Angels ihre Anteile an Startups leichter fr├╝her ver├Ąu├čern k├Ânnen. Also w├╝rde die Marktliquidit├Ąt dort sehr gering werden.
Moment, Moment, der Staat soll jetzt alle schlechten Investments abkaufen, damit die Business Agents dann steuerfrei in gute Sachen wieder investieren k├Ânnen?
Genau, also ich m├Âchte eine Badbank f├╝r meine schlechten Investments, ich m├Âchte, dass eine vom Hightech Gr├╝ndervon verwaltete Badbank bitte meine Startups, also dass die dann sorgen kann und dann dabei erstmal Geld, Steuer gestundet bekommen und dann weiter zu versuchen, nochmal einen zweiten Shot zu haben auf andere Start-ups. Also man k├Ânnte es nat├╝rlich machen, dass man sagt, ich muss bei Investment schon sagen, ob ich sozusagen Sangria verkaufe oder nicht. Weil wenn nicht, f├╝hrt das nat├╝rlich zu einer adversen Selektion, dass ich sage, keiner w├╝rde sich doch von seinen guten Investments trennen und gleichzeitig dann den Start sozusagen zum Market Maker zu machen, zum Zwangs Liquidit├Ątsprovider ist eine absurde Forderung. Es gibt es glaube ich in keinem Land der Welt, es hat noch niemand danach gefragt. Es gibt auch keinen Grund. Es ist einfach nur das Ausgehen der Ende einer Blase. Es ist vollkommen normal, dass ein bisschen weniger investiert wird gerade. Dann h├Ârt dieses Jammere endlich auf. Business Angel, Co-Investitionsfonds und was wei├č ich. Es gibt mehr Angels denn je. Es gab bis vor kurzem mehr Liquidit├Ąt denn je. Als die ├ťberschussliquidit├Ąt da war und die Asset-Price-Bubble alle Werte in die H├Âhe geschoben hat, hat niemand sich beschwert, dass das hier Quatsch ist. Und jetzt den Staat aufzurufen, ich glaube das f├Ârdert nur, ein b├Âses Wort sage ich jetzt mal, Zombie-Business-Angels am Markt. die nur durch, so ein bisschen wie die Riester-Vorsorge, die nur durch staatliche F├Ârderung irgendwie daraus eine ordentliche Asset-Klasse machen kann. Ich brauche keinerlei Anreiz, um ein junges Startup zu entwickeln. Ich mache das aus ├ťberzeugung, ich mache es aus reiner Profitgier au├čerdem und es scheint einigerma├čen gut zu funktionieren. Man braucht eigentlich 20, 30 Jahre, um das wirklich herauszufinden, wie gut es funktioniert. Was ich nicht will ist, dass ich irgendwie schlechte Angels oder andere Angels querfinanzieren muss mit steuernden Geldern. Da haben wir echt wichtigere Probleme. Oder k├Ânnen wir das Geld besser? Dann sollen wir lieber irgendwie... den Staat schlanker machen und das Geld nach unten umverteilen, sodass die Konjunktur, also der private Konsum gesteigert wird, auch das hilft Start-ups. Aber dass jetzt ausgerechnet wir Impulse brauchen, um wieder in Start-ups zu investieren. Stellen wir vor, der Staat w├Ąre Co-Investor in 2021 und diesem ersten Quartal 2020 gewesen. So, dann h├Ątte der Start jetzt einen Haufen Kryptobuden und was wei├č ich, die gegen Null tendieren. Oder Rollerfirmen und Quick-Commerce-Companies. Ich wei├č nicht, ob das jetzt wirtschaftlich so ein gro├čer Fortschritt gewesen w├Ąre, wenn der Starter geholfen h├Ątte.
W├Ąre doch sch├Ân gewesen, wenn du irgendwie dieses Jahr noch deine Gorillaz-Aktien sch├Ąrfst.
Ich habe noch Premium-Getty-Anteile. Gegen geringes Ajo w├╝rde ich mich da, also vielleicht auch negatives Ajo, w├╝rde ich mich da von trennen k├Ânnen, wenn jemand das m├Âchte. Ne, also ich hatte das Verbat.
ich frage mich wann dieses gejammer aufh├Ârt es ist ja jeder gibt es irgendjemand in der wirtschaft der nicht am jammern oder am fordern ist was ist denn wieder angefangen zu arbeiten.
Ja es ist schon eine herausfordernde phase ich will auch nicht sagen dass alles l├Ąuft und weiter so und das wird schon wieder es gibt irgendwie schon gro├če probleme f├╝r die industrie. Aber dann immer in der Krise zu sagen, also wenn ich jetzt eine Subvention bekomme, die verfestigen sich dort, in der n├Ąchsten Bubble kommen die oben drauf, es wird nur noch mehr ├╝berhitzt, ich sehe das ├╝berhaupt nicht. Ich glaube schon, dass Angels ein Liquidit├Ątsproblem haben insgesamt gerade. Aber wie gesagt, das ist ein gewolltes Problem. Es ist gewollt, dass Unternehmen gerade kein Geld haben. Es ist gewollt, dass es einfacher ist, dein Geld zur├╝ck zum Staat zu geben, als es irgendwo zu investieren. Das ist, was die Politik gerade will. Und das jetzt wieder aufzul├Âsen, ist Quatsch. Es gibt viele gute Startups, die weiterhin Geld bekommen, w├╝rde ich sagen. Und ich sehe auch kein gro├čes Funding-Problem in der Early-Stage-Phase. Und wir wollen ja auch gar nicht mehr so viele Leute gr├╝nden wie fr├╝her. Die Frage ist, ist es, dass weniger Angels da sind oder dass auch weniger Gr├╝nder gr├╝nden. Und das haben ja auch vielleicht zu viele Leute gegr├╝ndet in der Vergangenheit.
Das Windhund-Prinzip wurde zum Scho├čhund-Prinzip.
Ja, so kann man es auch sagen. Also ich brauche als Business Angel, ich komme okay gut gerade, ich kann, wenn ich mich sehr einschr├Ąnke, bin mit 2. Klasse nach Italien gefahren mit der Bahn, dann komme ich durch diese schwere Zeit und kann trotzdem noch, ich glaube, ich habe mehr investiert als in meiner, also nicht von der Summe her, aber von der Anzahl der Startups als in den vorherigen Jahren. Von daher, ja gut, ich will jetzt nicht sagen, dass meine Stichproben von 1 besser sind als die Daten von Startup Detector hier. Aber ich glaube, man kann das alles nicht rein quantitativ messen.
Wie sind die Bewertungen so im Vergleich zum letzten Jahr?
Es gehen ja auch alle anderen Kurse runter, es gehen alle anderen Finanzierungen runter, es gehen Investitionen runter, es geht CapEx runter. Das ist halt irgendwas, was die Wirtschaftspolitik beschlossen hat weltweit. Und in jedem anderen Land sieht es nicht besser aus. Und in dem Moment, wo du so ein Verband etablierst, denken wir halt, okay, jetzt geht es uns gerade schlecht. Jetzt sind wir dran, Forderungen zu haben an die Politik. Ich glaube, das ist auch der Grund, warum ich an so einem Verband in der Regel nicht teilnehme. Das ist nur irgendwie Entitlement, Freeriding. Lobbyismus ist ja in der Regel zur irrationalen Entscheidung. Wenn ich wei├č, der Staat finanziert mit, der Staat muss mir abkaufen als secondary, dann habe ich schon ein falsches Risk-Return-Verst├Ąndnis eigentlich.
Wie sind denn die Bewertungen im Vergleich zum letzten oder vorletzten Jahr?
Schon ein bisschen realistischer. Also hast du jetzt nicht mehr so viele Leute, die sagen, wir raisen hier auf 15 Millionen eine Pre-Seed-Runde ungef├Ąhr. Au├čer nat├╝rlich im Bereich AI. Also du brauchst ja Geld tats├Ąchlich oft, um das zu machen. Ich glaube, die Waffen sind einigerma├čen fair runtergekommen. Aber es ist jetzt auch nicht so, dass die Gr├╝nder betteln m├╝ssen oder so. Ich sehe Leute investieren links und rechts. Und das einzige, was fehlt, ist Liquidit├Ąt. Aber wie gesagt, das ist ein gewolltes Problem. Das andere ist, es gibt Opportunit├Ąten. Es gibt auch g├╝nstige Aktien. Es gibt noch keine g├╝nstigen Immobilien. Es gibt g├╝nstige Firmen, es gibt... Alles ist hier ein bisschen g├╝nstiger. Deswegen macht es nicht mehr so viel Sinn, das Risiko zu nehmen. Ich bin mir nicht sicher, ob man es deswegen subventionieren muss.
Ich freue mich, wenn wir in 20 Jahren einmal deine ganzen Angel Investments Revue passieren lassen.
K├Ânnen wir gerne machen, in 20 Jahren. Apropos Investments Revue passieren, weil ich jetzt im Urlaub nicht so viel mehr Pip brauche, bei Money Mindset m├╝sste ich im Interview erschienen sein.
Da habe ich eine Frage. Multimillion├Ąr kann man sich nennen, wenn man 1,1 Millionen hat, oder?
Ich w├╝rde sagen 2,01. Und das andere Sequenzteil haben wir vergessen. Es gibt auch weitere. Man kann nach Philipp Kl├Âckner oder Philipp Kl├Âckner bei Spotify oder der Plattform seines Dings suchen. Dann findet man noch welche. Ansonsten den Titel habe ich nat├╝rlich nicht gew├Ąhlt. Unsere Worte wie Multimillion├Ąr kommen mir normalerweise nicht ├╝ber die Lippen. Aber so wollte man das eben dort texten und meine Mitbestimmung h├Ąlt sich in Grenzen. Aber es ist trotzdem... Ich fand es ein ganz gutes Interview. Fragen, die ich noch nicht beantwortet hatte vorher. Hast du schon geh├Ârt? Nee. Vielleicht jetzt.
Ist ja eine kurze Folge geworden.
Hier war das Studio Bummens, Lederhosenkater. Hast du das geh├Ârt? Finde ich, habe ich schon durchgesucht. Die ersten drei Folgen. So in Oktoberfest-Laune oder Wiesn-Laune. Fand ich auch ganz gut gemacht.
Ja, Bummens liefert immer ab. Die machen gute Sachen.
Genau, also es geht um, die erste Folge hei├čt Bier Royale, dann der Club, also gut aus den Folgen abgewiesen. Es geht um die M├╝nchner Kl├╝ngel rund um die Wiesen. K├Ąfer, das P1, das Hardhouse, Koks, Puffs, Alkohol und so weiter.
Also die Gr├╝nde warum du da immer abh├Ąngst. ich habe jetzt nicht die energie dem zu versprechen oder jetzt lieber schlechter schlechter willst hast du hitze schon angeh├Ârt hitze, ja das ist die letzte generation close up von der produktion von johann b├Âhmermann.
Wo ich das jetzt brauche wei├č ich auch nicht. Richtig schlechte laune glaube ich. w├╝rde ich mir im Urlaub mal nicht geben. Okay, so, verwickeln wir n├Ąmlich nicht weiter in Gespr├Ąche. Ich kriege meinen Kamm. Sch├Âne Gr├╝├če, bis zum n├Ąchsten Mal.
Sch├Ânes Wochenende und Peace. Der Doppelg├Ąnger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Gl├Âckner und Philipp Gl├Âckler, recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Orf. Infos zur Vermarktung gibt's auf doppelg├Ąnger.io slash sponsoring. Wenn dir die Folge gefallen hat, teil sie gerne mit einer Person, die uns noch nicht h├Ârt. Vielen Dank, sch├Ânes Wochenende und bis Mittwoch.