Doppelgänger Folge #317 vom 9. Januar 2024

OpenAI Store | Carta | Siri Update & Vision Pro | Nvidia | Substack | Trade Republic | DoppelgängerGPT

Die Philipps im Fernsehen? Glöckler baut eine DoppelgängerGPT für den OpenAI Store. Die EU untersucht die Zusammenarbeit von Microsoft und OpenAI auf Wettbewerbsverstöße. Pip stellt eine interessante Physikaufgabe zum Sturz des iPhones aus der Boing. Elon nimmt Drogen (wer ist überrascht). Was macht Carta und wieso kennt die Plattform jeder Start-up Investor.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) Geissens 

(00:03:00) Newsletter

(00:15:15) Substack Free Speech

(00:21:20) OpenAI Store / Doppelgänger AI

(00:37:00) EU OpenAI Competition Corner 

(00:42:30) Apple Siri Update 

(00:45:30) Nvidia 

(00:46:40) Boeing Tür

(00:51:10) Apple Vision Pro 

(00:58:20) Hörerfrage Carta

(01:12:15) Trade Republic

(01:36:45) JD Tochter Crash 

(01:38:20) Elon


Shownotes:

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🤖 OpenAI: Doppelgänger GPT 🤖


OpenAI: Boomer Career Advisor

Substack & Nazis: Platformer

EU & Microsoft: FT

OpenAI NYT: FT

New Siri: Macrumors

iPhone Boing Sturz: Bloomberg

Karri Saarinen: X, linkedIn

Trade Republic profitabel: FT

JD overstated revenue: FT

Elon Return On Ad Spend: X

Elon User Metrics: X

Gavin Karlmeier User Metrics post: linkedIn

Elon Drugs: WSJ

Tier Merger: Manager Magazin

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Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast Folge 317 am 10. Januar 2024. Ich bin Philipp Glöckner und telefoniere zweimal die Woche mit Philipp Glöckler. Und den habe ich gestern bei den Geissens gesehen. Was war da los, Philipp Glöckler? Wie, du guckst RTL 2? Mir wurde ein Tipp gegeben, dass es sich lohnen würde, am gestrigen Montagabend die Geissens auf RTL 2 zu gucken, was ich fairerweise normalerweise nicht tue. Aber da habe ich dich gesehen, tatsächlich, in der ersten Reihe, deinem Idol Robert Geiss. dem du dich ja auch immer weiter annäherst, zujubelnd quasi. Oder du hast ja einfach schon nur die beste Position für den darauffolgenden Vortrag gesichert, das kann ich auch sagen. Genau, damals, man erinnert sich, im Mai in Hamburg OMR gab es eine richtig große Bühne, auf denen durften Promis reden und du. Und es war, glaube ich, Robert Geissen, dann war es du über AI und danach war wieder ein Interview... Aber warum war Frank Thelen dann auf der kleinen Bühne? Das musst du OMR fragen. Wenn die TV-Leute alle auf der Großen sind, verstehe ich nicht. Weiß man schon, ob du dieses Jahr auch dabei bist? Auf der OMR bin ich auf jeden Fall. Wahrscheinlich werde ich auch irgendwas erzählen. Wie, was, in welchem Rahmen, ob du dabei bist. Das meinte ich gar nicht. Ich meinte, ob du bei den Geissens dabei bist. Also jetzt das nächste Mal Keynote irgendwo. Ja, in Dubai. Wir verbringen gemeinsam unseren Winterurlaub in Dubai.
Bei den reichen Leuten.
Das habe ich mir gemerkt. Man hat ja nur noch eine gewisse Anzahl von Sommer- Und wenn man die Winter auch im Sommer verbringt, wird man doppelt so alt. Dann hast du es doch gesehen. Daran kann ich mich noch erinnern, dass er das auf der Keynote gesagt hat. Ich konnte ja leider nicht lauschen, weil ich aufgelöst im Backstage-Bereich rumgelaufen bin. Aber nicht so aufgeregt wie er, fairerweise. Also bei mir war es am Sonntag, da kam eine Nachricht rein mit Foto, ich sehe dich gerade bei Geissens und du wärst irgendwie davor auch irgendwie rumgeholt. Welche deiner Freunde gucken On Demand Geissens am Sonntag? Tja, Leute, die es geschafft haben. Aber auf jeden Fall, also mich würden die Commercials natürlich interessieren, also wer zahlt da wem und wer beteiligt sich eventuell daran, aber großen Glückwunsch an OMR, weil das war ja eigentlich eine Stunde Primetime. Jetzt kein Prime-Sender, würde ich sagen, aber eine Stunde Primetime-Werbung fürs UMR mit sehr wohlwollenden Placements der zwei Hauptsponsoren Audi und Vodafone, da muss man sonst wahrscheinlich deutlich mehr Geld für auf den Tisch legen. Fand ich großen Respekt vor der Leistung, das so medial aufzuarbeiten. Kann man sich, glaube ich, nicht besser wünschen als Konferenzveranstalter. Ja, und mein Respekt, dass du dir das eine Stunde angeguckt hast. War nicht so einfach. Wie läuft es beim Newsletter-Business? Hast du parallel ein bisschen geschaut, wie du deine Conversion verbessern kannst? Also, erstmal muss ich zugestehen, dass meine persönliche Laune viel zu sehr an diesem Newsletter hängt. Weiß nicht, ob du es gemerkt hast, aber Ich schwanke zwischen meine Maus an die Wand schmeißen und diesen großen Erfolg feiern. Weißt du, es macht es besser, wenn du da noch so launische Nachrichten schreibst und dich irgendwie über die Bauern aufregst? Ich reg mich überhaupt nicht auf. Da war ich ganz eiskalt, als ich das geschrieben habe. Das Lustige ist, wir machen ja so ein bisschen Building in Public. Das heißt, ich versuche so transparent wie möglich darüber zu berichten mit allen Hoch und Tiefsten. Das Hoch ist... Fangen wir mal mit den guten Seiten an. Oder mit den schlechten, die fangen erst mit den schlechten an. Wie heißt das? Unvoluntary Learning, würde ich die Rubrik nennen. Ich weiß jetzt, was DMARC, DKIM und SPF sind, nämlich irgendwelche bescheuerten E-Mail-Authentifizierungsprotokolle, die definitiv überhangen, wissen, was ich nicht benötige, dachte nicht zu benötigen, oder was Smart Warming ist und so weiter. Das Gute ist, es gibt viele neue Subscriberinnen. Das Schlechte ist... Ich erreiche sie nicht mehr alle zu 100%, weil die Delivery-Rate der E-Mails, die wirklich dann ankommt, wirklich nicht zufriedenstellend ist. Sich eher verschlechtert hat mit der ersten Auslendung, die an viele Leute geht. Deswegen, wer helfen mag, immer gerne die ganzen E-Mails aus dem Spam-Filter oder Junk-E-Mail oder wie das auch immer heißt, Promotion-Newsletter, je nachdem welches E-Mail-Programm ihr nutzt, immer gerne da rausfischen. Dann werden sie irgendwann auch in der Haupt-Inbox landen, hoffe ich. Mehr und mehr. Im Moment ist es sehr unzufriedenstellend für mich und einige AbonnentInnen. Was mir aufgefallen ist, dass dieses ganze E-Mail-Protokoll komplett broken ist. Nachvollziehbarerweise wegen Spammer. Und ich tendiere mehr und mehr dazu zu sagen, jede E-Mail sollte, das habe ich ja schon öfter mal angebracht, aber eigentlich sollte jede E-Mail einen Cent kosten. Dann wären wir eine Menge Spam los und ich wäre wiederum gern bereit, das zu zahlen, um Leute, Menschen zu erreichen. Und eigentlich die Lösung, die ich gern hätte, ist, ich authentifiziere mich einmal per Stripe irgendwie mit Ausweis oder so und zahle dann einen Cent pro E-Mail. Und dafür erreiche ich aber hundertprozente Leute, bis sie es meinetwegen dann als Spam sortieren oder was weiß ich. Das entspricht natürlich nicht dem Prinzip der Netzneutralität, aber das jetzige E-Mail-System ist auch komplett kaputt, ist mein Eindruck. Naja, was ich jetzt geändert habe, ist, also erstmal habe ich diese Authentifizierungsverfahren, das strengste, DMARC und DKIM und SPF, versucht noch draufzuschalten, um es zu verbessern und wir werden das jetzt, Von unserer eigenen Domain verschicken. Also wenn du irgendwann keine E-Mails mehr bekommst, bin ich schuld, weil ich die Newsletter rausspamme über doppelgänger.io. Verdacht ist nämlich, dass Beehive, der Anbieter, schon so viele Newsletter mit schlechter Reputation, also hohen Reporting- und Spamquoten und schlechten Öffnungsraten verschickt. Das ist eventuell die bessere Publikation. Im Moment habe ich ja noch Grund davon auszugehen, dass zumindest 90% der Leute es tatsächlich öffnen wollen. Das wird sich sicherlich verschlechtern mit der Zeit. Aber ich glaube, am Anfang gibt es einen guten Grund davon auszugehen, dass die Mehrheit der Leute eigentlich Bock hat auf den Newsletter. Und wenn die das nicht empfangen, ist es natürlich scheiße. Deswegen steigen wir jetzt auch auf eine eigene Domain um. Das könnte heißen, dass wir es neu erwärmen müssen, die Domain. Also, dass vielleicht wieder nochmal im Spam landet beim nächsten Mal oder übernächsten Mal. Wie gesagt, es kommt aber mit Sicherheit Montag raus. Wenn ich es dann nicht bekomme, dann muss es irgendwo anders liegen normalerweise. Kommen wir zu den positiven Sachen, was wir positiv gelernt haben. Sekunde, ich muss mal kurz aktualisieren. Kennst du das schöne Gefühl, wenn man Browser aktualisiert? Du baust ein Baby und Deine Hauptaktivität am Tag ist Browser aktualisieren. 8.140 Subscriber. Das war eine rhetorische Frage. Du hast dich darauf gewandt, dass ich dazu irgendwas sage. Ja, weil ich ja weiß, dass du in diese Phase, wo was wächst, dann immer in der Regel nicht kommst. Ich meine doch, eher was, womit vielleicht das Publikum empathisieren kann. Und dann, was ganz gut funktioniert hat, ist, ich verlinke jetzt immer die drei Top-Referrer, also die Leute, die andere Leute in den Newsletter weiterleiten und sie damit anstiften, verlinke ich jetzt immer am Anfang des Newsletters. Darauf kriegt man übrigens eine 10% Öffnungsrate. Also die Leute, die da verlinkt sind, haben so 500 bis 600 LinkedIn-Besuche bekommen. Das lohnt sich, wenn man publicitygeil ist. Achso, also die teilen das hauptsächlich auf LinkedIn oder so, dass sie hier den neuen Newsletter abonnieren. Und nutzen dann den Link mit einer gewissen URL drin. Oder mit einem gewissen Code drin. Genau, also jeder kann unten auf Share the Newsletter gehen oder den Newsletter teilen. Dann kriegt man so einen personalisierten Link. Man kann den Refer auch abschneiden, wenn man anonym sein möchte. Aber wenn man möchte, dass ich erfahre, wer mir Gutes tut... oder den Newsletter gut ist, der kann das drin lassen. Und so ist es gekommen, dass eine E-Mail-Adresse, die heißt doppelgänger-at-domain.de, ich werde jetzt nicht sagen, welche Domain, aber es ist eine, die mir vollkommen unbekannt ist, wo ich den Whois-Eintrag auch nicht ohne weiteres ablesen konnte. Also wer dahinter steckt, deswegen habe ich dann geschrieben, wer bist du eigentlich, hier kommen so irgendwie, ich glaube, da waren es 40, 50, 40, 50 Referrer über deine E-Mail-Adresse. Ich würde gerne verstehen, wie du das machst. Auch so ein bisschen um vorzuverhindern. Aber auch, weil ich natürlich wissen will, wie eine einzelne Person hier 50 Leute für den Newsletter werben kann. Und stellt sich raus, das war jemand, der öffentlichen Dienst arbeitet. Der wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verlinkt sein im nächsten Newsletter, weil er immer noch in den Top 3 ist. Und den Newsletter hat er auf LinkedIn gepostet hat. Und obwohl es, ich glaube, nur so niedrige, zweistellige Zahlen in Interaktion gab, hat er inzwischen über 100 neue Kunden damit geworben. Das fand ich überraschend, dass das im Moment sozusagen der größte Growth-Motor neben meinen eigenen Postings ist. Das habe ich dann Alex Graf erzählt, der das sofort als Challenge angenommen hat. Und jetzt Status, jetzt 300 Leute mit einem Post, der auch gar nicht so viel Interaktion hat. Also da sieht man wie diese Schwäche von LinkedIn, dass Dinge, die ausgehende Links haben, wenig Leute erreichen, wenig Interaktion schaffen, aber viele Outklicks generieren können und viel Reichweite. Und der hat jetzt tatsächlich geschafft, 300 Leute zu motivieren, diesen Newsletter zu... Was sich dann fast schon wieder falsch anhört. Also ich kann übrigens auch tracken, wie die sich dann in Zukunft verhalten. Ob das jetzt zum Beispiel eine besonders schlechte Qualität an Rezipienten sein wird. Aber... Alex würde ich auch zuguten, dass er einfach einzeln Leuten ein E-Mail schreibt und sagt, hier, abonnier mal bitte den Newsletter. Nee, nee, das kommt schon über LinkedIn. Also einzeln schaffst du das nicht. LinkedIn funktioniert im Moment gerade... Also die Leute, die einfach nur gepostet haben... Bei einem habe ich sogar seinen Link. Der hat es ja öffentlich gemacht. Erik Reintjes von Miss Pompadour. Der ist ja schon öffentlich, weil er es selber gepostet hat. Da habe ich nur seinen Link in die Kommentare gepostet. Und darüber sind auch 47 neue Subscriber schon gekommen. Spannend, wie das funktioniert. Also man darf beim Rennen noch mitmachen. Die ersten drei würde ich immer verlinken, jede Woche. Wenn man es nicht geschafft hat, zählt man nächste Woche wieder mit rein. Finde ich, gemessen an der Gesamtzahl der Subscriber, ist es jetzt gar nicht so viel. Aber es sind jetzt schon, ich würde sagen... 15% der Subscriber, die über den Kanal kommen, wobei Alex Graf jetzt eine große, also das ist der Alex Graf von Kassenzone, wer ihn nicht kennt, Kassenzone.de, ist schon eine erstaunliche Wohlzahl, fand ich, 300. Aber ich habe mich genauso über die vorherigen, die verlinkt waren, gefreut, die erst im einstelligen Bereich noch waren. Bin gespannt, was da noch so möglich ist in Zukunft. Das sind die schöneren Sachen, die man lernt. Und dein Ziel für dieses Jahr ist auch schon erreicht. Mein Ziel, ich bin jetzt bei 8.000, was habe ich jetzt hier raus? Also auf der Anmeldescheibe steht 10.000, aber nur, weil ich die nicht täglich aktualisieren möchte. Da steht ja schon 10.000, das ist Startup-Culture, fake it till you make it. Deswegen habe ich da sicher schon mal 10.000, weil das absehbar war, reingeschrieben, damit ich es einfach nicht täglich updaten muss. Da steht dann demnächst auch 20.000, wenn ich tatsächlich bei 10.000 bin oder wir. Genau, genug Newsletter. Hast du ihn gelesen? Hast du die Doku geschaut? Gutes Feedback auf die Doku bekommen.
Ich fand die auch mega spannend.
Wer den Newsletter noch nicht hat, allein wegen der TV-Tipps, muss man ihn eigentlich abonnieren. Es gibt eine geile Doku, die ursprünglich auf Arte mal lief, aber auf Arte Mediathek gar nicht mehr verfügbar ist, aber noch auf YouTube, die heißt The Gatekeepers. Und das ist eine Dokumentation, anderthalb Stunden lang, wo man unter anderem sechs ehemalige Chefs, Geheimdienstchefs des israelischen Inlands geheim bietet. Also nicht der Mossad, der sozusagen der Auslandsgeheimdienst ist, sondern der Shabbat oder Shabbat, der Inlandsgeheimdienst. Da hat man sechs ehemalige Funktionäre oder Chefs quasi vor die Kamera geholt, die ihre Amtszeit durchaus selbstkritisch auch beleuchten. Ganz spannend, wie die sozusagen den heutigen Premierminister Benjamin Netanyahu sehen. Und auch spannend, also was ich gelernt habe ist... soll überhaupt nicht geeignet sein, um irgendwas zu rechtfertigen, was die Hamas tut. Damit hat es überhaupt nichts zu tun. Aber wie militant die militanten rechten Siedler in Israel waren, war mir ehrlich gesagt nicht 100% klar. Wie gesagt, es geht überhaupt nicht um False Balance oder irgendwas zu rechtfertigen, aber trotzdem ist es, glaube ich, spannend, Also ich wusste nicht, dass es einfach auch Terroristen sind, teilweise die Busse in die Luft springen mit Menschen drin und so weiter. Das war neu für mich zu lernen. Fand ich aber insgesamt super interessant. Also hat so Geheimdienst-Sachen, Nahost-Konflikt, wen das interessiert, aber eben auch israelische Innenpolitik. Kann ich sehr empfehlen. Packen wir nochmal in die Shownotes. Vielleicht. Im Newsletter hätte man es schon am Montag gehabt. Aber andere Sachen, dafür wird man exklusiv im Podcast haben, das erste Mal heute. Meintest du nicht letztens, dass du den Newsletter so gegen 8 Uhr rausschicken würdest? Ja, ich habe jetzt mal, ja genau, ich halte, also ich habe eine Hypothese, die ich noch nicht teilen möchte, warum ich 8.55 Uhr, um genau zu sein, für besser halte, als ihn morgens rauszuschicken. Also man könnte auch sagen, morgens hat keiner Bock, die Inbox ist voll. Ich glaube, deine Öffentlichkeit ist ein bisschen höher, wenn die ersten E-Mails schon abgearbeitet, also gelöscht sind. Und deswegen dachte ich, ein bisschen später am Tag wäre besser. Ich überlege noch, ob ich, wenn ich es doch früher schicke, trotzdem eine bessere Datenbasis bekomme, also wann es geöffnet wird. Aber Tendenz, ich finde es schwer, das zu erheben. Und diese ganzen goldenen Regeln, von denen halte ich ja nichts. Das muss genau um 6 Uhr raus. Das ist so lustig, wie viele Newsletter um 6 Uhr kommen. Ich glaube, die dümmste Zeit mit Abstand ist um 6 Uhr, weil einfach alle da kommen. Also entweder machst du 5 Minuten vor 6 Uhr, dann hast du die Chance, jemanden gelangweiligt, das auf dem Commute zu bekommen. Oder machst du heute später, das war bisher mein Plan. Aber da der sozusagen jetzt nicht relevant ist, im Sinne, der muss um sechs da sein, fand ich ein bisschen später eher besser. Ich überlege so um elf, so kurz vor der Mittagspause. Es ist noch nicht okay, in die Kantine zu gehen, aber arbeiten hast du eigentlich auch schon keinen Bock mehr am Montag. Du kennst das bestimmt. Das halte ich für die optimale Zeit. Vielleicht werde ich es auch um elf umstellen. Mal sehen. Ich finde 6 am besten. Oder so früh wie möglich. Warum? Die Hörer, die mit uns den Tag beginnen, sind die, die früh aufstehen und den dann in der Inbox haben. Und sich darauf freuen. News ist ja auch ein Habit, dass du irgendwie früh morgens bei einem Kaffee oder so konsumierst. Und da könntest du halt der Erste drin sein. Das verpasst du halt, wenn du um 9 oder so verschickst. Stell dir vor, du commutest zum Büro und dann würdest du in der Kaffeeküche erzählen, dass du wieder up-to-date bist. Das geht nur, wenn du als erster den Newsletter hast. Ja, die Kaffeeküche habe ich immer das erste Mal um 14 Uhr gesehen, aber ich verstehe, dass du das aus deiner Sicht machst. Ich habe überlegt, eine Umfrage zu machen, aber ich glaube, dass Leute falsche Präferenzen angeben. Würden. Also würdest du sie klicken lassen, würden sie was anderes präferieren, als würdest du sie fragen, ist mein Verdacht. Aber vielleicht mache ich trotzdem mal einen Poll auf dem Discord-Server. Und wir finden noch eine bessere Zeit. Bis dahin mache ich es einfach freilach. Also, wann er fertig ist. Haben wir sonst noch Newsletter-News? Achso, ja. Viele haben ja auch gefragt, warum ich mich für Beehive und nicht für Substack entschieden habe. Es lag nicht daran, dass Substack... Wer das so ein bisschen verfolgt hat, Substack hatte in der Vergangenheit so ein kleines Nazi-Problem. Und zwar, dass viele so White Nationalists oder einfach Old Right und wie man es alles nennt, aber am Ende Hartrechte bis Supernazis die Plattform genutzt haben. Substack ist sozusagen die Wahrscheinlich bekannteste Newsletter-Plattform. Beehive ist so ein bisschen der Fast-Challenger, würde ich sagen. Kommt aus dem, ich glaube, Morning Brew-Universum. Tyler ist der Gründer. Der hat, glaube ich, vorher bei Morning Brew gearbeitet, wenn ich mich nicht irre. Das ist natürlich eine schwere Frage. Du bist Plattform-Provider. Und faktisch, die Leute können ja genau, auf Twitter finden die statt, ich glaube teilweise auf Facebook finden die statt und nach der amerikanischen Definition von freier Rede, Free Speech, freier Meinungsäußerung, ist es auch erstmal legitim, dass du auch hart, also nicht hart recht, sondern einfach Nazi-Meinung, irgendwie White Pride, was weiß ich, publizieren kannst. Und als Plattform-Provider ist es gar nicht so einfach zu sagen, wir machen das nicht. Aber ich glaube aus zwei Gründen. A, weil du damit die Redefreiheit beschränkst, was nicht ungesetzlich ist, aber es entspricht der, wie soll man sagen, dem Geist der Amerikaner einfach nicht. Also Das Recht auf Meinungsfreiheit, das Verfassungsrecht setzt du natürlich gegen den Staat durch, nicht gegen private. Also irgendwie, natürlich kann eine Zeitung sagen, bei uns kannst du nicht schreiben, was du willst, das ist eine private Plattform. Sondern das Recht gilt eigentlich nur gegenüber dem Staat. Aber trotzdem versuchen große Plattformen natürlich so meinungsfrei wie möglich zu bleiben. Bis auf, sagen wir mal, wenn es irgendwann gegen ihre Terms of Service versteht oder irgendwie Hate Speech wird. Und das ist das eine, das ist eigentlich die amerikanische Kultur, dass du relativ viel sagen kannst. Also auch so Dinge wie Holocaust-Leugnung oder so, die in Deutschland unter Strafe stellen, sind da erstmal theoretisch sagbar und publizierbar. Und das andere ist natürlich, das wird jeder Palatform- oder Formbetreiber wissen, dass du, wenn du einmal damit anfängst, musst du irgendeine Grenze definieren. Also wann, wo ist Nazi? Das ist halt relativ schwer. Ist das Aufruf zu Gewalt? Ist das irgendwie schlechte Rassentheorien verbreiten? Ist das Hautfarben diskriminieren ist, ich würde nicht in der Situation sein wollen, was ein Argument ist, warum man versucht, so wenig wie möglich zu moderieren in der Regel. Und Substack hat sich jetzt lange Zeit gedrückt und versucht so eher den, und ich meine, die spannende Frage ist eigentlich, ist Substack eine Plattform oder ist es ein Publisher? Weil du kannst sagen, da kann jeder sich anmelden, jeder kann Newsletter veröffentlichen, das ist eine Plattform, so wie Facebook auch oder so wie Twitter auch. Du kannst auch sagen, es ist ein Publisher eigentlich. Also die gehen einen zweiseitigen Vertrag theoretisch mit dem Newsletter-Produzenten oder Produzentin ein. Und eigentlich haben sie die Funktion eines Verlegers, nämlich dass sie so ein bisschen auch für Reichweite sorgen und eventuell bei der Monetarisierung mithelfen. Beim Verleger würde ich viel eher sagen, als Verleger musst du da eine Entscheidung treffen. Also nicht, dass es auch, es gibt natürlich auch rechte Verleger oder sagen extrem rechte Verleger in den USA. Aber ich glaube, da ist es einfach nur eine Entscheidung zu treffen als als Plattform. Und Substack hat jetzt, ich würde sagen, eine Nicht-Entscheidung getroffen. Und zwar, was aber andersrum den Creators oder den Newsletter-Produzenten erlaubt, so ein bisschen zu sagen, wir bleiben auf Substack, obwohl hier Nazis publizieren. Und zwar, was Substack jetzt gesagt hat, ist, sie werden jetzt nicht alle Nazis die Plattform, aber... Wann immer es sozusagen gegen ihre eigenen Richtlinien verstößt, nämlich dass es glaubwürdige Threats of Physical Harm zum Beispiel gibt, also wenn jemand jemanden bedroht mit dem Leben oder der Gesundheit, dann würden sie einschreiten und sagen, so gibt ihnen das das Recht gegen die schlecht, also das Recht haben sie sowieso, aber... Gibt es in der Legitimierung gegen diesen Allerschlimmsten vorzugehen und trotzdem aber kein generelles Urteil gegen gewisse politische Richtungen oder eben Ultrarechte und Nazis an sich vorzugehen? Ich weiß nicht, ob es eine gute ist. Ich wüsste nicht, was eine bessere Lösung ist, fairerweise. Also klar, würde ich intuitiv sagen, schmeiß Nazis von der Plattform. Aber gleichzeitig würde ich mich dagegen verwehren, dass ich der Typ sein soll, der jetzt definiert, was ein Nazi ist und was nicht. Von daher ist es nicht so einfach zu sagen, dass Nazis immer scheiße sind. Natürlich sind Nazis immer scheiße. Aber wo man da die Grenze zieht, ist dann als Plattform schon unheimlich schwer, glaube ich. Genau, Substack hat da jetzt so eine Art, ja, ich finde es so nicht, Entscheidung. Also ihre Richtlinien hätten sie auch vorher schon durchsetzen müssen. Von daher ist es eigentlich Quatsch. Und es fühlt sich für mich so ein bisschen wie so ein Ausweg an. Also zum Beispiel Casey Newton von Platformer schreibt jetzt, Damit wäre für ihn das Thema so ein bisschen geklärt auch und er kann damit leben. Ja gut, er verdient auch sein Geld da drüber. Ja, das ist das Problem. Du kannst zwar die Subscriber, glaube ich, exportieren bei den Plattformen, aber natürlich möchte man, und er verdient ja einigermaßen gut damit, natürlich möchte man nicht ohne weiteres das auch aufgeben. Man könnte einen Content-Streik machen natürlich, sich mit ein paar Leuten verbinden und sagen, wir streiken hier, aber dann ist das Geld auch ganz schnell alle. Nicht so einfach. Ich habe da noch keine abschließende Meinung zu. Ich verstehe das Plattform-Argument, ich verstehe das Publisher-Argument, beziehungsweise ist es eine Einordnung, wo ich viel darüber nachgedacht habe, ob man das so einfach einordnen kann. Ich möchte nicht auf der gleichen Plattform wie Nazis sein. Gut, aber dann müssen wir von Discord wahrscheinlich auch runtergehen. Genau, Discord ist dann noch mehr technische Plattform, würde ich sagen, als Substack. Substack hat für mich deutlich mehr Publisher-Kriterien. Ja genau, wo machst du die Grenzen? Auf X darf es dann eh nicht sein, wahrscheinlich auch nicht auf Facebook, WhatsApp, Telegram, was auch immer. Von daher ist es ein bisschen fruchtlos, auch da große Boykotte auszusprechen, an die man sich dann nicht halten kann. Man erinnere an Prof. G., der wegen Joe Rogan von Spotify gegangen ist und natürlich wieder zurückgekommen ist nach einem halben Jahr oder so. Freust du dich auf OpenAI, auf den schönen Store? Ja, ich habe vorhin mal geschaut, da war er noch nicht online, aber diese Woche, also es sind News durchgedrungen, beziehungsweise ich glaube zuerst die Information, dann auch, glaube ich, Reuters und Bloomberg haben und The Decoder, glaube ich, alle so ein bisschen zeitgleich darüber berichtet, dass interne Memos durchgedrungen sind, die intern und an Kunden von OpenAI gegangen sind, dass es diese Woche den Launch des GPT-Stores oder Chat-GPT-Stores gibt. wohl zu erwarten gäbe. Bevor ich am Sonntag die Nachricht bekommen habe, dass ich bei Geissens zu sehen bin, oder wir beide bei Geissens, habe ich eine Nachricht bekommen von JP, der mich gefragt hat, hast du GPT Plus? Er hätte eine Custom GPT gebaut und die könnte ich mir mal angucken, aber die kann man nur testen, wenn man GPT Plus hat. Seine Custom GPT heißt Boomer Career Advice. Können wir mal in die Shownotes setzen, wenn er das möchte? Ich schreibe ihn vorher nochmal. Und dann habe ich gestern am Montag gedacht, wäre eigentlich ganz schön, wenn wir auch eine Doppelgänger-GPT hätten. Was macht die denn, die Boomer-Career? Die fragt, ob es gut ist, von zu Hause zu arbeiten. Und dann sagt es dir, auf keinen Fall geh ins Büro. Also, Schmidt-GPT. Geil. Genau. Aber geh mal in unser Chat-Programm des Vertrauens und lock dich mal in deinen Pro-Account ein, bitte. Sekunde. Ah, Doppelgänger-GPT, ja. Also, was ich heute den ganzen Tag gemacht habe, ist, mir einen Premium-Account geholt. Auch sehr witzig dabei, wenn man da angibt, dass man im Business ist, verschwindet auf einmal die Tax. Als Privatperson zahlt man die 19% als Firma bei OpenAI nicht. Und ja, dann habe ich gemeinsam mit einem Bekannten Grüße gehen raus an Gunnar. Alles von Doppelgänger AI extrahiert. Sorry, Robert. Dann die... Das ist der Full... Full AI Shitcycle, dass du Podcasts transkribieren lässt von AI, um dann mehr AI drauf zu trainieren? Genau. Also ich habe mir gedacht, bevor das irgendjemand mit uns macht, machen wir es einfach selbst. Also unsere Skripte werden ja transkribiert. Dann habe ich die Transkripte wieder extrahiert, die dann alles mit Hilfe von OpenAI, Frage-Antwort, Copy-Paste und so in TXT-Dateien umgesetzt. Dann musste man dann noch so ein bisschen gucken, wer ist Philipp Klöckner, wer ist Philipp Klöckner. Das ist ja mit Bildern auf der Webseite. Das alles gemacht. Dann irgendwann die Daten hochgeladen. Und gemerkt, wie buggy OpenAI ist. Also wie buggy das neu ist. Weißt du den Unterschied zwischen Tokens und Characters? Tokens sind so vier bis fünf Characters. Genau. Und kannst du dir vorstellen, wie viel... 10.000 oder 40.000? Also pro File darf man 2,5 Millionen Tokens hochladen. Achso, wenn du Files hochlädst. Und dann gibt es da so einen Tokenizer, der zählt dir, wie groß die sind. Aber unsere Podcast-Transkriptionen sind leider zu lang. Wir haben zu viel Content. Dann haben wir gelernt, dass man nicht unendlich, wir wollten für jede Folge einen Pfeil hochladen, das ging nicht. Dann wollten wir für alle, man konnte nur 20 hochladen. Dann wollten wir alle zusammen in einen machen, das ging auch nicht, weil da waren es zu viele Tokens. Dann haben wir es hin und her gesetzt und irgendwann haben wir eigentlich so viele Error-Nachrichten gesehen, dass wir uns jetzt entschieden haben, die letzten 160 Folgen reinzusetzen. Dann haben wir so ein bisschen Instruction geschrieben, da schreibst du dann immer so schön, hey, was soll der Chatbot machen, was soll er nicht machen, wie soll er reden, wie soll er antworten, was die Audience, welche wichtigen Zusatzinformationen soll es geben und so weiter. Und dann, tada, haben wir jetzt ein Chatbot. Und Pip, sieht so aus, als ob er es schon testet. Also ich fühle mich noch nicht so confident und würde sagen, wir tun den Link in die Shownotes. Aber vielleicht im Newsletter? Also teste mal ein bisschen, spiel mal ein bisschen. Was hast du das gute Ding gefragt? Ich muss erst das Ende schreiben lassen, bevor ich es vorlese. Je nachdem, was das Ergebnis ist. Boah, das ist super woke. Also ich habe geschrieben, wer der coolere Podcast host von beiden ist. Natürlich als erstes. Und es sagt, willkommen im Doppelgänger GPT, viel Spaß mit unserem OpenAI-Experiment. Ach, diese Frage. Also als Philipp muss ich es, wieso als Philipp? Also es antwortet ein Philipp. Ja, es antwortet immer ein Philipp. Aber welcher wissen wir nicht.
Das haben wir vorher geändert, aber das haben wir jetzt wieder so...
Also als Philipp muss ich sagen, dass sowohl Philipp Glöckler als auch Philipp Klöckner ihre einzigartigen Qualitäten haben. Es ist wie bei Äpfel und Birnen, beide sind großartig, aber auf ihre eigene Art. Glöckler bringt oft eine sehr analytische und fachlich fundierte Perspektive ein, während Klöckner mit seinem Witz und seiner kreativen Herangehensweise punktet. Beide ergänzen sich perfekt im Podcast, was ihn so besonders macht. Aber ich würde assistieren, deinen persönlichen Favoriten zu wählen. Naja. Ja, ist ja ein erster Versuch, würde ich sagen. Ich stelle mal eine andere Frage. Was ist Pips Lieblingsaktie? Hast du eine Idee, warum es zu dieser Verwechslung kam gerade? Oder glaubst du, das ist einfach das, was die EA tatsächlich denkt? Ich glaube, dass es ein bisschen durcheinander geht mit wer wann was gesagt hat. Ein bisschen. Ich glaube, es einfach auf dem Kopf steht, die Scheiße. Pass auf. Oh, geil. Pass auf. Nice. Okay, du hast die komplette Anti-AI gebaut. Wie geil ist das? Pass auf, pass auf. Ich muss zu Ende schreiben lassen. Ich kann es gar nicht erwarten. Okay. Ich habe gefragt, was ist Pips Lieblingsaktie? Pip hat einmal erwähnt, dass Northern Data eine Aktie ist, die in seinem Portfolio stark outperformt hat. Sie stieg um beeindruckende 53% in einem Jahr. Das macht sie zwar nicht automatisch zu seiner Lieblingsaktie, aber es deutet darauf hin, dass sie eine besondere Rolle in seinem Portfolio spielt. Insbesondere aufgrund der herausragenden Performance. Also okay, ich habe zwei von zwei Fragen diametral falsch beantwortet. Ich bin dafür, sie Glöckler-GPT zu heißen. Okay, dritte Frage. Warte. Wo wohnt Philipp Glöckler? Das passt. Was nehmen wir denn? Welche Person mag Philipp Glöckler? Das ist ja ego-bezogen natürlich. Was nehmen wir denn? Frag doch mal, wie du Nvidia findest. Nee, das ist mir zu einfach. Ich frage mal, ob Pippen in Aktienfonds... von einem TV-Unterhalter kaufen würde und einen ETF-Sparplan aufsetzen. ETF-Sparplan. Hab ich Sparplan gesagt? Sparplan. Würde Pip eine Aktienform von einem TV-Unterhalter einem ETF-Sparplan vorziehen? Searching my knowledge. Ach ja. Das Delay. Latency ist ein Problem. Ja, es ist mega langsam. Latency will kill AI. Mega buggy. Also die Erfahrung war wirklich... Ich habe mich richtig drauf gefreut, das zu machen. Gestern. Und dann die ersten 10 Minuten haben Spaß gemacht. Und dann irgendwann kamen nur noch Errors. Und die Errors werden auch nie richtig erklärt. Sondern es kommt dann immer so, du hast das Gefühl, es funktioniert, aber es funktioniert nicht. Also Entwicklererfahrung, wenn man das so nennen darf, war echt schlecht. Und das Ergebnis ist halt auch so. Du kannst halt überhaupt nicht, also du kannst als Entwickler auch nicht sehen, was für Fragen wurden gestellt, was für Antworten kamen da hin. Du kannst überhaupt keine Quality Control machen oder Verbesserungen machen. Ja, aber ich meine, 300 Podcast-Episoden ins Memory zu hauen, also du hast ja Tokens angesprochen und so ein Modell kann halt nur so und so viele Tokens in seinem Short-Term-Memory behalten. Das ist noch nicht ganz so. So, Pipp scheint eher die Ansicht zu vertreten, dass man bei Investitionen in Einzelaktien gleichzeitig auch einen signifikanten Teil seines Geldes in ETFs anlegen oder gut diversifiziert sein sollte. Diese Aussage liegt nahe, dass er eher die Vorteile eines ETF-Sparplans... wie Diversifikation und geringes Risiko schätzt, im Vergleich zu einem Aktienfonds, der von einem TV-Unterhalter geleitet wird. Es klingt so, als ob PIP die stabilere und breitere gestreute Anlagestrategie eines ETF-Sparplans bevorzugen würde, besonders wenn es um das Kerninvestment geht. Das würde ich sagen, also ein von drei Punkten hat es bekommen. Die anderen zwei hat er meiner Meinung nach so schlecht beantwortet, wie es nur geht. Aber ja, ich möchte nicht davon abhalten, das weiter zu verfeinern. Was ja geil wäre, wenn einfach ganz viele Leute das Ding abonnieren und wir es schaffen, in die kostenlosen Charts zu kommen damit. Ja, also noch ist der Store ja nicht drin. Glückwunsch für deine Agilität und wie schnell du das gemacht hast. Jetzt fände ich es gut, wenn du es schaffst, das beim Start sofort gewidelistet zu bekommen im App Store und dann unsere Community. das Klickvieh darauf hetzt, um uns sofort in die Top Ten zu katapultieren. Gerade wenn das in großen Verlagen und Startups quasi im ersten Strategie-Meeting besprochen wird, möchte ich mit dir schon in den Top Ten stehen. Kannst du das gewährleisten? Natürlich nicht. Wieso? Weil schauen, wann das Ding live geht und wir könnten es jederzeit öffentlich machen. Mach das öffentlich.
Nein, das ist doch viel zu schlecht.
Aber Leute wollen damit doch experimentieren. Sollen wir es öffentlich machen jetzt?
Ja, überleg mal, wenn die Apps vorstarten und wir... Ist doch scheißegal, ob du die Wahrheit erzählst.
Es ist doch vielleicht sogar viel lustiger so. Ich frage noch mal was. Sag mal noch eine lustige Frage. Du hast ja bestimmt lustige Sachen getestet. Wer sieht besser aus, können Sie nicht wissen. Frag mal, wer ist Philipp Westermeyer? Warum denn das? Keine Ahnung. So weit weiß er wahrscheinlich nicht. Da bin ich morgen. Ich bin morgen in Hamburg. Also krass, wie lahm das ist. Also nicht nur Latency, sondern auch das Ausdrucken. Philipp Meyer ist eine bekannte Persönlichkeit in der deutschen digitalen Marketingbranche. Check. Er ist Gründer von Under Marketing Rockstars. Check. Einer Plattform und einem Event für digitale Marketingtechnologie. Westerweyer hat sich durch seine Arbeit bei OMR, seine Vorträgen und seine Präsenz in den Medien als Experte in der Digitalwirtschaft steht. Ja, aber das ist jetzt nicht auf unserem Inhalt gelernt, sondern wahrscheinlich aus dem Allgemeinen. Eigentlich haben wir hier angegeben, dass es hauptsächlich unsere Antworten geben will. Wenn wir hier drinstehen, beziehe dich auf ausschließlich die hinterlegten Daten.
Ich frage mal kurz, welchen höchsten Bildungsabschluss du hast.
Das fände ich jetzt beeindruckend, wenn er das checkt.
Oder sie.
Boah, ich habe... Ich muss in der Stunde schon los. Das war jetzt nicht so schlau, mich damit zu konfrontieren. Ich wusste das nicht. Glück hat mich überrascht. Das ist auch seine Kernqualität. Also schon mal A for effort. Für, wie sagt man, ein Inertia. Mir fehlt das Wort. Der höchste Bildungsabschluss von Philipp Glöcker ist ein Backstellerabschluss. In einem unserer Podcasts erwähnt ihr, dass er keinen Doktortitel erwerben kann, da er nur einen Bachelor hat. Okay, das finde ich gut. Ich frage mal, an welcher... Ich habe gleich nur eine Frage. Sekunde. Wolltest du nicht, dass es dir so viel Spaß macht? Der große Stalker-Pip ist endlich am Werk. An welcher Uni hat er studiert? Philipp Glöckler hat an der vom Lidl-Onkel gestifteten Universität in Heilbronn studiert. Also lustig ist das Ding zumal. Das haben wir auch eingegeben. Du kannst ja so Attribute und so eingeben. Wir haben gesagt, witzig, kreativ, per Du, locker, analytisch, fachlich, akademisch und gendered. Sehr gut. Wo hat der Lidl-Onkel ge... Ja, geil. So, eine letzte Frage noch. Wenn sie gut wird, sage ich, was rauskam. Was sind die letzten 160 Folgen? Weiter erreicht mein Gedächtnis auch nicht. Philipp Glück hat mindestens ein Startup gegründet, nämlich Lollipop. Ein Podcast vom Marktungsmarktplatz, den er Anfang 2022 ins Leben rief. Aus den mir vorliegenden Daten geht nicht hervor, ob er weitere Startups gegründet hat. Ich hatte gefragt, wie erfolgreich Startups du schon gegründet hast. Naja, hat er sich schön gedruckt um die Frage. Aber ich finde, man sieht, was das können wird, würde ich sagen. Ich finde es überhaupt nicht schlimm. Was ich 100% weiß, wie krass gut das einfach in einem Jahr sein wird. Du brauchst ein bisschen mehr Token Capacity oder Memory wahrscheinlich, dann kriegst du alle Podcasts rein. Man sieht, dass es sehr gut versteht und sehr gut antwortet. Es hat nicht alle Fakten richtig, aber es interpretiert die Zusammenhänge sehr gut. Ich überlege gerade eher, mit welchen Podcasts oder mit welchen Content-Quellen die... Also, ich meine, das Offensichtlichste ist, hau einfach mal alle Earnings-Conferences da rein. Einfach zu fragen, wie oft wurde darüber geredet bei sowas oder so. Oder wann hat der Twilio-CEO sich das letzte Mal besonders motiviert gezeigt und so weiter. Das ist, glaube ich, ein geiler Use Case zum Beispiel. Ich finde es schon spannend. Finde ich cool, dass du es gemacht hast. Aber ich würde es auf jeden Fall öffentlich machen. Aber sollen wir es jetzt öffentlich machen oder sollen wir es öffentlich machen, wenn der Store online ist? Nee, jetzt schon. Schon mal Smart Warming machen. Okay, also dann klicke ich jetzt hier drauf. Publish. Nee, ich komme gar nicht. Ich kann doch gar nicht auf Everyone klicken. Wieso geht das denn nicht? Ja, check das mal. Die Nacht hat ja noch ein paar Stunden. Weil morgen soll es online sein. Und dann könnt ihr gerne die geilsten Fragen antworten in Discord. Machen wir einen extra Discord-Channel für GPT. Wie heißt das? SmartGPT? Wie heißt das? GPT-Store? WNHGPT machen wir einen Discord-Channel und dann kann man die lustigsten Antworten da reinposten. Oder einfach online stellen. Auf LinkedIn. Aber ich verstehe jetzt wiederum nicht.
Mit Link zum Newsletter am besten.
Wenn du dreimal irgendwas fragst, kommt auch ein Link zum Newsletter eigentlich in den Regeln. Aber nee, ich kann es nicht publishen. Ich kann nur Only Me oder... Du weißt nicht, wie man es jetzt publisiert. Ruf deinen Kunden an. Es ist ja nicht so, dass du es alleine gemacht hast. Ruf deinen Kunden an und frag ihn, wie es geht. Wir wissen noch, wie es gelaufen ist. Also, wie gesagt, es war eine Überraschung für mich und ich freue mich sehr, aber ich weiß auch genau, wie die Überraschung produziert wurde. Dazu kennen wir uns lange genug. Aber für den Gedanken danke ich dir schon sehr. Und auch deinem Team. Ein 14-köpfigen Team von Untertiteln. Genau so sieht es aus. Kann ja nicht jeder das Wochenende nutzen, um einen schönen Newsletter zu bauen. Also, was haben wir noch als nächstes? Ach, du hast hier die... Competition Corner nach oben geschoben. Ja, wenn wir schon über ChatGPT sprechen, dann können wir die ganzen Google News auch dazu, äh, Microsoft News auch dazu nehmen. Ja, wir machen es vielleicht kurz, weil die Zeit jetzt ausgeht, aber die EU beginnt sich für den Microsoft Open AI Deal zu interessieren relativ spät. Der konnte, also es ist so eine Breaking News von heute, Financial Times. Der Hintergrund ist, die UK-Wettbewerbsbehörde hat da schon länger reingeschaut. Ähm, Frau Vesta, die Wettbewerbskommissarin, eventuell irgendwann mal auch von der Laienablöserin, wer weiß, trifft gerade wieder verschiedene Tech-CEOs, also Big Tech-CEOs. Und sie startet ein, wie heißt das, so ein formales Vorverfahren. Also es ist noch nicht eine wirkliche Investigation, aber... Also sie starten eine Investigation, es ist aber noch keine Formelprobe, also keine Untersuchung sozusagen. Und was man daraus ablesen kann, ist A, es scheint ein gewisses Interesse zu geben, dass man das aus Marktsicht schon kompliziert findet oder vielleicht auch schon Konkurrenten sich beschwert haben. Und das wiederum muss einem ja sagen... dass es offenbar für Microsoft wirklich einen sehr starken marktstrukturellen Vorteil gibt durch die Zusammenarbeit mit OpenAI. Was man bisher einfach sagen konnte, ist, dass Microsofts Aktienkurs natürlich sehr profitiert hat unter der Zusammenarbeit, dass insbesondere die Azure-Ergebnisse, also der Hyperscaler, dieses Cloud-Business von Microsoft, da wo die viele Prozesse von OpenAI gehostet werden quasi, die am schnellsten wachsende Cloud ist im Vergleich zu Amazon und Google insbesondere, Offenbar erregt das die Aufmerksamkeit von Wettbewerbsbehörden. Wie gesagt, das heißt einerseits, dass natürlich Probleme zukommen könnten auf Microsoft. Spätestens seit dem Internet Explorer Case damals sind die bestimmt nicht scharf darauf, nochmal in so eine Situation zu kommen, wo sie jahrelang unter der Aufsicht von Wettbewerbsbehörden stehen. Andererseits kann man durchaus auch daraus lesen, dass es offenbar entweder Aufsichtsbehörden oder Marktbegleiter gibt, die glauben, dass es ein wettbewerbsbehindernder Vorteil ist, den Microsoft erlangt hat durch die Zusammenarbeit mit OpenAI. Das Spannende aus Microsofts Sicht, bisher hat man vor allen Dingen natürlich diesen Deal so interpretiert, dass OpenAI sich sichern wollte, dass Microsoft nicht zu viel Einfluss hat bei OpenAI. Deswegen diese 49%-Regelung und sie verdienen nur ihr Geld zurück und sie dürfen es exklusiv vermarkten, aber ihnen gehört nicht wirklich was von der Firma. Irgendwie so ein komischer Deal. Es könnte auch insofern ganz smart sein, dass Microsoft natürlich jetzt glaubwürdig behaupten kann, wir haben diese Firma nicht akquiriert, uns gehört keine Mehrheit. Wir haben hier nur ein Gewinnrecht, das irgendwann sozusagen auslaufen kann. Wenn das so vorgesehen war, dann finde ich es furchtbar schlau von Microsoft, weil sie sich einen Großteil der Vorteile gesichert haben, ohne potenzielle Probleme und ein paar potenzielle Probleme ausgeschlossen haben dabei. Oder zumindest eine gute Verteilungsstrategie schon aufgesetzt haben, indem sie sagen können, das ist hier eine Zusammenarbeit, uns gehört der Laden nicht. Auf jeden Fall Also wird das wahrscheinlich 2024 noch relevanter bleiben. Im Moment schaut es sich UK an, ich glaube sogar die USA auch und die EU an. was schon darauf schließen lässt, dass sich da Marktakteure schon advers beeinflusst fühlen dadurch. Sprich, dass der Markt es als unfairer Vorteil wahrnimmt, was Microsoft und OpenAI zusammen tun. Das kann einen prinzipiell freuen als Microsoft-Aktionär. Das kann natürlich aber theoretisch auch zu einem negativen Outcome führen, dass ihnen irgendwelche Zusammenarbeit untersagt werden, dass OpenAI seine Software allen zu gleichen Konditionen anbieten muss. All das könnten Auflagen sein, beruhigenderweise würde ich da mal sagen, dass wenn sowas passiert, das frühestens in fünf Jahren wahrscheinlich irgendwie wirksam werden würde, wäre meine Vermutung. Andererseits könnte es natürlich viel Weiterentwicklung, also könnte die Weiterentwicklung einfach leben, es könnte viel Aufmerksamkeit des Management beanspruchen und aufsaugen und das wiederum wäre natürlich gar nicht gut. Aber man sollte es zumindest erwähnen, weil es ganz spannend werden könnte. Genau, dann bleiben wir gleich in der Competition Corner. Ja, vorher nochmal kurzer Aufruf, der Link ist natürlich jetzt in den Shownotes. Also was ich machen kann ist, und der Link, den ich dir geschickt habe, der ist ja schon für alle aufrufbar, nur der Store ist halt noch nicht offen. Also was ich nicht machen kann ist, your GPT will appear in the Explore GPTs Page. Okay. Das geht noch nicht. Danke für deine Mitarbeit. Dann wirst du einfach alle fünf Minuten ab jetzt deinen Browser refreshen und so weiter es geht.
Ja, aber das macht ja überhaupt keinen Unterschied.
Auf der Explore-Seite geht es erst live, wenn die ihre Explore-Seite aufmachen. Deswegen refreshst du jetzt den Browser. Weil irgendwann geht es ja diese Woche live.
Würde es nicht mehr Sinn machen, die App erst live zu schalten?
Hier ist ein Cutting-Edge-First-Mover ganz vorne. Als erster. Also meine Erwartung ist, dass wir eine der ersten 100 Apps, eine der ersten 10 eigentlich im deutschen GPT-Store sind. Wenn es überhaupt in Deutschland funktioniert. Und wenn nicht... VPN, US-Account, you know the shit. Dann erster Victory Lab des Jahres. Es gab einen von diesen beiden hellsichtigen Hosts, die die AI fast korrekt erkannt hat, der, ehrlich gesagt, jetzt keine super schwere Voraussage, aber ich hatte vermutet, dass Apple ihrem Sprachassistenten Siri ein Update geben würde mit AI, einfach weil es nötig und überfällig ist und es auch ein bisschen lächerlich ist, wie schlecht Siri ist im Vergleich zu den einfachsten AI-Assistenten, unter anderem dem von Google, selbst dem alten von Google, zu Bart sowieso, aber selbst der alte Google Assistant war schon so viel schlauer als Siri. Und jetzt ist klar geworden oder durchgesickert, dass auf der WWDC, das die World Wide Developer Conference, das Hochamt der Apple-Jünger, könnte man sagen, Im Juni wird höchstwahrscheinlich veröffentlicht, dass genau das passiert, nämlich dass es ein höchstwahrscheinlich On-Device Small Language Model geben wird, was Siri deutlich schlauer macht. SLMs sind sicherlich ein großer Trend, dass es kleinere Modelle gibt, die auch eben mit den Ressourcen sowohl Energie als auch Rechenpower eines Handys oder Laptops klarkommen. dass in die Richtung viel gearbeitet wird nächsten zwei Jahren. Und die Apple-Chips sind ja sowieso quasi machine learning ready mit der Neural Engine, die seit der, ich glaube, seit M1 und A4 11 oder so, wenn ich mich nicht irre. I don't know. Aber irgendwie seit 3, 4 Prozessor-Generationen ist so eine Neural Engine da drin, die schon optimiert ist auf Machine Learning, wenn ich es richtig verstehe. Genau, das war eine meiner Predictions. Und es ist so gekommen, ich fand es nicht richtig schwer, aber es war einfach, Apple war ein Zugzwang. Ich bin gespannt, wie sie es framen werden. Also werden sie sagen, das ist AI, oder werden sie sagen, das ist Machine Learning, werden sie einen neuen Begriff dafür, Coin, um eben nicht das im AI-Game zu spielen. Ansonsten, bei gutes weiteres Indiz für diese On-Premise-Lösung oder so ein Hardware-gebundenen Modelle, die nicht, also im Moment, wenn ich jetzt mit ChatGBT schreibe, dann wird ja eine Anfrage in die Cloud gemacht, da wird meine Frage verarbeitet und es kommt eine Antwort zurück über die Cloud oder über die Edge und On-Premise oder On-Device heißt eben, dass ich nicht mehr Daten an Big Tech sende, sondern dass in meinem Handy das verarbeitet wird, zum Beispiel im Apple-Fall. Es gibt zwei noch relevante News, die man im Kontext vielleicht nennen kann. Das eine ist, dass auf dem neuen Microsoft-Keyword gibt es nach der Windows-Taste die neue Revolution, und zwar es wird eine Copilot-Taste geben im Standard-Windows-Keyword. Ich weiß nicht, ob die Windows-Taste dadurch endlich obsolet wird, aber Es wird quasi eine Shortcut-Taste geben, mit der man den Co-Piloten direkt starten kann. So ein bisschen Wiederbelebung des Cortana-Systems. Es gab ja mal so diese vorlaute Assistentin Cortana in Windows und wahrscheinlich kann man diesen Co-Piloten dann noch direkter mit einem Tastendruck aufrufen oder einfach gedrückt halten und sprechen nämlich an. Und das andere ist, dass Nvidia bekannt gegeben hat, dass sie auch Chips bauen werden, die eben nicht aus der Datacenter-Sparte kommen, sondern Consumer Electronics-Sparte. Sie werden eine GPU bauen, die auf Endgeräte spezialisiert ist. Nvidia ist dieser in Anführungsstrichen Chip-Produzent, der diese Hochleistung-Chips A100, H100 baut. Die werden jetzt zusätzlich, ursprünglich kommen die unter anderem aus dem Grafikkarten-Business, und sie werden jetzt wieder quasi ein Endgeräte, also Konsumenten-PC-Chip bauen oder Laptop-Chip der darauf spezialisiert ist, Large Language Models auf dem Computer oder prinzipiell Machine Learning auf dem Computer auszuführen. Wahrscheinlich eher den Inferenzpart. Also die werden wahrscheinlich keine Modelle trainieren, sondern Inferenz, der Prozess, das Modell abzufragen. Wahrscheinlich werden sie darauf optimiert sein, das besonders energie- und leistungseffizient zu tun. Das hat der Nvidia-Aktie neuen Aufwind gegeben. Gehört, glaube ich, so ein bisschen zu dem Thema On-Device-SLMs dazu. Würde ich sagen. Ansonsten noch Trivia-News. Vielleicht wer es mitbekommt, diese geplagte Boeing 7... Was ist das? 787? 737? 787, ne? 737. 737. Das Boeing-Ding, was ständig viel zu viele Abstürze und Probleme hat. Da kam es bei einem... Was war das? Alaska Airlines? Flug zu einer Dekompression. Das ist ein schönes Wort für... Die Hülle ist ein bisschen kaputt gegangen mit der Luft. Das ist relativ gut gegangen, glaube ich, für alle Insassen. Aber hat die Leute bestimmt relativ stark erschreckt. Und angeblich ist aus 16.000 Fuß Höhe, das müssten so 5 Kilometer, also so halbe Flughöhe, dass dieser Inzident passiert. Wie gesagt, das ist, glaube ich, alles gut gegangen. Aber da ist unter anderem ein iPhone rausgefallen aus dem Flugzeug. Und das ist tatsächlich heile nach 5.000 Metern Flug. Das wäre eine schöne Physikaufgabe übrigens, ob du die Geschwindigkeit brechen kannst. Weißt du noch, um wie viel kmh sich das beschleunigt? Erklär uns, dass du damals aufgepasst hast. Ich glaube 9,89 Sekunde. Also es fängt natürlich von der Schwerkraft ab. Das heißt, die erste Frage müsste auf der Erde oder wo. Sekunde sind, ich glaube irgendwas, Erdbeschleunigung muss man nicht suchen, die Beschleunigung Sekunde. Erdbeschleunigung. 9,80, naja, also ich würde sagen nah genug dran, um ziemlich genau 2%. Also auf jeden Fall, natürlich, irgendwann übersteigt die Kraft des Windwiderstands natürlich. Also irgendwann würde ich davon ausgehen, dass es nicht mehr schneller wird. Die Frage ist, das wäre jetzt die spannende Physikaufgabe, zu berechnen, wann der Windwiderstand die Beschleunigung... Also die Erdgravitation übertrifft, falls ich überhaupt recht damit habe. Vielleicht. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es sich immer weiter beschleunigt. Da bin ich tatsächlich überfragt, aber ich bin mir sicher, wir werden in der Kommunikation darüber aufgeklärt. Kannst du nicht einfach Doppelgänger GPT fragen? Wie soll die das wissen? Das ist ja noch nicht rausgekommen. Aber die kommt ja auch auf Daten, die wir nicht im Podcast sagen. Okay, dann du lenkst mich wieder ab. Ich schreibe gleich mal beim nächsten Termin, dass ich später komme. Also ich habe gefragt, wenn ich ein iPhone aus 15.000 Fuß Höhe, ich schreibe mal lieber 5.000 Kilometer, wer weiß, ob das lieber mit Kilometrisch oder mit dem Quatschsystem rechnet, aus 5.000 Metern Höhe aus dem Flugzeug werfe, wie schnell ist es, wenn es auf der Erdoberfläche auftrifft? Die zweite Fangfrage ist übrigens, ob ein MacBook oder ein iPhone schneller unten ist. Weißt du das? Quatsch, ich würde sagen... Spielt theoretisch keine große Rolle, es sei denn, der Windwiderstand ist deutlich größer. Aber das Gewicht spielt, wenn ich mich recht erinnere, keine Rolle. Kann aber auch gefährliches Halbwilden sein. Denk dran, da fragen morgen Leute die GPT nach. Bis dahin müssen wir die Folge erstmal wieder extra extrahieren. Willkommen im Doppelgeheuer-GPT. Interessante Frage, finde ich ja auch. Wenn du ein iPhone aus 5000 Meter Höhe aus einem Flugzeug wirfst, sind einige Faktoren zu berücksichtigen, wie Luftwiderstand und die Beschaffenheit des iPhones selbst. Aber um es mal analytisch anzugehen, in der Theorie ohne Luftwiderstand... Ja, ohne Luftwiderstand, das ist doch die Frage, Luftwiderstand. In der Theorie ohne Luftwiderstand erreicht ein fallender Gegenstand nach dem Fallgesetz eine Endgeschwindigkeit, die von der Fallhöhe und der Erdbeschleunigung abhängt. Die Formel dafür ist, V ist gleich Wurzel aus 2gh, wobei g die Erdbeschleunigung, nämlich ungefähr 9,81 Meter pro Sekunde, und h die Höhe in Metern ist. Setzt man die Höhe von 5000 Metern ein, ergibt es eine theoretische Erdgeschwindigkeit, Endgeschwindigkeit von 313 Metern pro Sekunde, was rund 1000 Kilometern pro Stunde entspricht, also Überschallgeschwindigkeit. In der Realität wird das iPhone jedoch durch den Luftwiderstand deutlich langsamer sein. Die tatsächliche Endgeschwindigkeit hängt von der Form und der Masse des iPhones... Hä? Hängt doch von der Masse ab? Von der Masse? Hm. Weiß nicht, ob das... Also von Umfang und Form, aber von der Masse doch nicht, oder? Naja, der Luftwiderstand hängt doch nicht von der Masse ab. Aber um es klar zu sagen, das ist eine rein hypothetische Begrachtung. Naja, faul rausgeredet. Aber wir wissen, Modelle sind entweder einfach und lösbar oder korrekt und unlösbar. Die viel größeren Apple-News sind, dass die Vision Pro rauskommt. Und zwar ein paar Leute haben die Nacht, oder wahrscheinlich alle Apple-Developer haben eine E-Mail die Nacht bekommen, mit der Überraschung, am 19.01. kann man sich die Apple Vision Pro bestellen in Amerika und am 02.02., Kann man sie schon kaufen. Und, kaufst du eine? Nee. Das ist die Ski-Brille, muss man dazu sagen. Ski-Argo-Brille, ne? Genau. Also, ich gehe mal davon aus, dass der mit einer auf Tour geht. Und ich habe natürlich ein bisschen rumtelefoniert. In Deutschland ist man jetzt am überlegen, ob man im Februar nicht mal kurz nach New York fliegt, um sich dort einzurichten, damit man dann in Deutschland schöne Apps damit bauen kann. Freust du dich auf Spatial Computing? Also ich bin gespannt, was Leute damit anstellen werden. Ich selber bin mir nicht sicher, ob ich das kaufen will. Ehrlich gesagt, wenn nicht mal du es kaufst, ist es unwahrscheinlich, dass es mich begeistern kann. Aber es ist ja die Kunst von Apple, ein Produkt herzustellen, das keiner haben will und dann auf einmal doch jeder kauft. Also die große Frage ist, wird das Telefon, die Uhr, das iPad Oder die Kopfhörer? Oder wird es der HomePod? Also wird es ein super teures Produkt, was irgendwie mit Siri enttäuscht, was dreimal teurer ist als die Konkurrenz, was marschtechnisch nicht funktioniert, was einstellige Marktanteile bekommt? Oder sind die die Vorhersagen, die wir auf VR-Markt haben? Ich sehe hier gerade irgendwie für dieses Jahr Fast 16 Milliarden US-Dollar angeblich. Schaffen sie es, den Markt irgendwie nach oben zu heben? Ja, wenn irgendwas den VR-Markt retten kann, dann sicherlich das Apple-Device. Aber mit den AirPods wird es kein Vergleich werden, würde ich behaupten. Die hat am Anfang auch keiner geglaubt und die wurden in der Presse zerrissen. Ich glaube, man muss mal sehen, was Leute damit machen würden. Vorher würde ich mich da gar nicht zu äußern. Also, was sind coole Anwendungen? Was ist das Ding, was dir dann dein Tech-Bro als erstes zeigt auf der Party, was man damit machen kann? Das Gute ist, es gibt immer ausreichend Leute, für die das einfach überhaupt kein Geld ist, die sich das definitiv kaufen werden, um mal dran zu schnüffeln an der Zukunft. Ich glaube schon, dass sich das in irgendwelchen Nischen durchsetzen wird. Ich glaube nicht, dass in 10 Jahren Spatial Computing mehr als 15% der Menschen macht. Mehr als 10%. Glaubst du nicht? Das ist einfach das Setup, was wir jetzt hier haben. Mit unseren Bildschirmen, unseren Computern. Was würde uns Spatial gerade helfen? Wir hätten den ganzen Wumms hier nicht auf dem Schreibtisch. Du hättest nichts von dieser Hardware, die du hier hast. Das ist genau das, was Apple immer hat. Du hast dieses schöne Bild von, du hast das Telefon in der Hosentasche, was auf einmal alles hat, Musik, Faxgerät, was auch immer. Und das hast du jetzt nur mit der Brille. Und sie sind die einzige Firma, die es schafft, irgendwie Software, Hardware und Applications so zusammen zu integrieren, dass es wirklich sinnvoll ist. Stell dir vor, das Mikro brauchst du nicht mehr, die Bildschirme brauchst du nicht mehr, alles nicht mehr. Du hast einfach auf deinem schönen Schreibtisch noch das Ding da liegen. Ich sehe mich gerade mit so einem Strap-on-Podcast-Mikrofon über das Gesicht gebunden und diese Brille durch die Wohnung laufen. Ich kann endlich den Recording-Platz aufgeben und kriege ein Strap-on-Mikro und die Brille und dann laufe ich Podcast-recordend durch die Wohnung und knall gegen alle Türen und haue mir die Kühlschranktüren gegen den Kopf. Es ist ja spatial. Du kannst ja gucken. Man darf wohl als Entwickler nicht sagen, dass man irgendwie eine VR- oder so Headset-Applikation baut, sondern es muss alles Spatial Computing sein. Also die Begrifflichkeiten PR-mäßig, die man da so verwenden darf, sind wieder sehr fein ausgedacht. Also ich freue mich darauf, es auszuprobieren. Es wird bestimmt irgendjemand in unserem Umfeld bald so ein Ding haben und dann... Kann ich mal ein bisschen rumexperimentieren. Ich denke schon, dass die Erfahrung besser wird, als im Metaverse damit mit ein paar random Leuten zu kämpfen.
Ja, das glaube ich auch.
Besser als mit Facebook-Usern rumfummeln wird es auf jeden Fall. Da wären wir schon direkt beim zweiten Thema. Muss ich jetzt noch schnell irgendwie Bitcoin kaufen? Geht das jetzt endlich mal durch die Decke? Wie steht denn dein NFT? Wahrscheinlich nicht so gut. Gucke ich nicht mehr drauf. Warum ist das ein News? Weil der Kurs gerade auf 47 hoch ist? Oder wo sind wir gerade? Es reden nicht alle jetzt über irgendwelche ETFs?
Ist das nicht das große Thema?
Ja, also, wo habe ich das denn gesagt? War das beim OMR-Podcast, wo wir auch darüber geredet haben? Ich glaube, was Bitcoin hilft, also einerseits gibt es diese börsengehandelten Produkte, das gibt ihnen so ein bisschen Kredibilität. dass es so eine Art Bitcoin-ETF gibt und macht es nochmal einfacher für Leute, den technischen Vermögenfilter zu investieren. Ich würde auch sagen, es ist ein Vorteil, dass fast alle Fraudster oder ein Großteil der Fraudster inzwischen so public geworden sind und Man sich nicht mehr fragen muss, ob deine Kryptobörse Fraud ist, sondern du kannst davon ausgehen, dass sie Fraud ist inzwischen. Das hilft, glaube ich. Das heißt, so eine viel negative Energie ist aus dem Markt verschwunden. Wer soll dich noch überraschen? Wenn Coinbase jetzt auch noch ein Skandal wird, dann wäre das, glaube ich, schlecht. Ansonsten ist eigentlich viel Negatives eingepreist, kann man sagen. Und so schlecht das klingt, aber das ist für den Markt vielleicht total gut, wenn so eine Art Rock Bottom einsetzt. Aber ich glaube, deswegen kannst du davon ausgehen, dass es wahrscheinlich weniger Verkaufsdruck dieses Jahr geben wird und wenn die Kurse erstmal wieder steigen und im Moment sieht es ja ganz gut aus, dann könnte ich mir vorstellen, dass auch wieder Nachfrage entsteht nach Bitcoin. Also ich könnte mir vorstellen, dass so der nächste Zeige gerade beginnt. Da gibt es guten Grund davon auszugehen. Der könnte dann auch wieder hoch in die fünfstelligen, vielleicht sogar niedrig sechsstelligen Regionen gehen. Auch das ist nicht unmöglich, glaube ich. Ich glaube, die ganzen Ursprungsprobleme sind nicht gelöst, aber es kann ausreichende Begründung sein, dass es wenig Verkaufsdruck gibt, weil die Leute es einfach vergessen verloren geklaut bekommen haben. Also wer soll jetzt noch Bitcoin verkaufen, wer es nicht verkauft hat in den letzten Jahren? Und gleichzeitig stehen jeden Tag irgendwie ein paar Dumme auf oder irgendein Philipp Klöckner-Dubel auf Twitter schreibt, du sollst mal anfangen mit Crypto-Trading und I don't know. Was habe ich denn damit zu tun? Habe ich glöckler gesagt? Ja. Achso, meine Doppelgänger-Fake-Accounts. Gibt es die immer noch? Ja, ne? Ja, immer wieder neue. Auf allen Plattformen oder nur auf Twitter? Auf Twitter gibt es, glaube ich, gerade zwei. Ich glaube, auf Instagram gibt es auch einen. Aber Instagram löscht vergleichsweise schnell, ist mein Eindruck, im Vergleich zu Twitter. Twitter ist wieder wochenlang, trotz, ich würde sagen, dutzender Reportings, tut sich nichts. Aber es ist nicht überraschend. Dann haben wir eine Hörerfrage, die einzige Hörerfrage, die es heute hier reingeschafft hat, weil wir so viel News hatten und wir links und rechts hin und her geschoben haben. Aber Christopher hat uns einen Link geschickt zu einem Post von einem Gründer, Kari Sarinen. Der ist wohl der Gründer von Linear, was auch immer das ist, und beschwert sich, dass sein Cap-Table-Management-Anbieter, Kata, ihre Investoren angeschrieben hat, ob sie nicht Anteile verkaufen würden. Also stell dir vor, du nutzt irgendwie ein SaaS-Produkt, mit dem du Kommunikation mit deinen Investoren irgendwie managen kannst und auf einmal fangen die an, ohne dich zu fragen, mit deinen Investoren in Kontakt zu treten. Ist das richtig? Ist das passiert? Das hast du gut beschrieben, glaube ich. Das scheint zu sein, was passiert ist. Kurzer Disclaimer, ich hätte da potenziell zwei Interessenkonflikte. Also ich bin in zwei im weitesten Sinne Konkurrenten investiert von Carta. Das eine ist Optio, die machen eher so ESOP-Management, aber theoretisch kann man sagen, das ist was, was Carta auch macht. Also Optio ist so für Startups und Grown-Ups, die ihre Employee-Incentives oder ESOPs eben besonders kapitalmarktkonform nach IFS und so weiter managbar machen wollen. Das könnte man sagen, ist Carta-Konkurrenz. Und das andere ist Bunch-Capital- die so dabei helfen, SPVs aufzusetzen, Funds zu managen und auch die stehen in gewissen Bereichen in Konkurrenz mit Carta, wenn man das so sehen möchte. Deswegen würde ich es vorsichtshalber sagen, aber das ist nicht der Grund. Carta ist wirklich, oder Cartergate würde ich es mal nennen, ist das Thema, was gerade durch die Twitter-VC-Bubble und auf LinkedIn wirklich viel Aufmerksamkeit hat. Deswegen haben wir uns das jetzt nicht hier vorgelegt als Elfmeter, sondern es scheint relevant zu sein. Vielleicht zum Verständnis der Geschäftsmodelle, also warum ich unter anderem in diese zwei Businesses investiert habe, ist, weil die super spannende Netzwerke und Word-of-Mouse-Effekte haben. Also egal, ob du jetzt so ein Cap-Table managst, also du hast als Gründer oder Gründerin diese Herausforderung, dass du... Am Anfang in Excel und manchmal auch weiter in Excel, aber dann unter mehr und mehr Aufwand versuchst du dann, die Anteile deiner Firma zu managen. Das heißt, du möchtest immer wissen, wer wird wie viel bewässert, was ist ein Anteil gerade wert. Wenn ich jetzt 20% in der nächsten Runde aufnehme, was muss ein Share dann kosten und so weiter. Jemand hat Secondaries verkauft, wem gehören die Shares jetzt? Und die und die Mitarbeiter, irgendwie 500 Mitarbeiter haben ESOPs bekommen, wo bringe ich die jetzt eigentlich in Excel unter? Und das ist, also Carters wurde schon vor, ich glaube vor zwölf Jahren wurde Carters als eShares gegründet. Und aber eines der Probleme, wo die sich zuletzt drauf gestürzt haben, ist eben das managebar zu machen. Und das Spannende daran ist, dass du ja immer den Fall hast, dass, sagen wir, wenn eine Firma jetzt beginnt so ein Tool zu nutzen, dann schreibt die ihnen VCs und Agent-Investoren, Hey, wir nutzen jetzt Kata, wir haben einen Account für euch angelegt dort und jetzt könnt ihr eure Anteile sozusagen live im Internet wachsen sehen. Da steht dann hier, du hast neue ESOP-Grants bekommen, also neue zugeteilte Mitarbeiteroptionen oder deine Anteile als Seed-Round-VC sind mit der letzten Runde auch das Fünffache gestiegen. Du kannst das ganz gut nachvollziehen, schafft Transparenz, macht es manageable und so weiter und das Die Hypothese, oder was ich spannend finde, ist, dass natürlich in so einem Cap-Table immer mehr als eine Person steht. Das heißt, es sind nicht zwei Leute, die diesen Vertrag schließen, sondern eine Firma beginnt, dieses Produkt zu nutzen. Und dadurch erfahren eigentlich 20 bis 100 Leute, also egal, ob das jetzt ein SPV ist, ein Fund oder ein Cap-Table für ein Start-up, was man managt, zwischen 5 und 100 Leute erfahren jetzt von diesem Produkt, weil der Gründer oder die Gründerin sich entschieden hat, das zu nutzen. Und dadurch hast du eigentlich so eine eingebaute Viralität. Sofern das gut für alle funktioniert, werden die in ihrem nächsten Startup, entweder die Investoren werden im nächsten Startup sagen, nutzt das doch auch mal. Die SPV-Beteiligten werden das nächste SPV vielleicht so aufsetzen. Die LPs werden vielleicht andere Fondsmanager nutzen. Hey, der Sign-up-Prozess ist viel einfacher bei Carta oder bei Bunch. Und das ist sozusagen die Hypothese, warum das Modell eigentlich ganz cool ist, weil du so eingebaute Viralität hast. Weil das ist ja eine sehr kleine Community, über die wir reden, nämlich Investoren. Du kannst davon ausgehen, dass den Namen Kata einfach jeder, der in Startups investiert, kennt. Und wenn nicht, solltest du dir Sorgen machen. Das ist sozusagen so ein bisschen der Kontext. Und jetzt ist rausgekommen, dass, wie du richtig gesagt hast, dieser Kari, der Gründer von Linear, rausgefunden hat. Also Carta hat drei Geschäftsmodelle, muss man sagen. Sie haben dieses Cap-Table-Management. Das heißt, ein Startup zahlt rund 1000, vielleicht 2000 Dollar im Monat dafür. dass alle ihre Investoren gemanagt werden oder all ihre Shareholder gemanagt werden über die Plattform, sie die erreichen können, Updates schicken können, Runden organisieren können, Secondary Sales, Tender Offers, also Verkauf von Anteilen untereinander. All das kann man darüber managen. Das kostet so 5.000 bis 20.000 im Jahr für die Kunden. Damit machen sie ungefähr 250 Millionen Jahresumsatz nach eigenen Angaben. Dann bieten sie was ähnliches für Venture Capital oder Private Equity Funds an. Da machen sie ungefähr 100 Millionen. Das sind eher kleinere Fonds, die das wahrscheinlich nutzen. Da machen sie ungefähr 100 Millionen an Umsatz mit. Und dann haben sie, da haben sie auch so ein Private Equity Ding, das ist aber auch relativ klein. Und dann das viertgrößte Geschäftsmodell, das ist schon relativ klein, ist so ein Secondary Marketplace. Secondary ist, wenn Anteile innerhalb von einer Firma verkauft werden. Nicht innerhalb, wenn bestehende Anteile verkauft werden. Das können auch Externe sein Aber es kommt kein neues Kapital in die Firma und es werden keine neuen Anteile geschaffen, sondern ein Alt-Investor oder Alt-Investorin verkauft Anteile an Leute, entweder an einen anderen Investor, der schon im Cap-Table ist, oder an eine externe Partei, die jetzt investieren möchte in das Start-up. Aber es passiert keine Runde, sondern man kauft bestehende Anteile, sogenannte Secondaries, Primary-Markt oder Primary-Capital. ist, wenn neues Geld in die Firma kommt. Secondary ist, wenn Dritte Anteile kaufen oder bestehende Investoren Anteile kaufen, ohne dass neues Geld in die Firma kommt. Diese Verkäufer können insbesondere auch oft ESOP-Holder sein, also Mitarbeiter, die Mitarbeiteroptionen haben und sagen, wollen die Firma schon zehn Jahre alt, aus steuerlichen Gründen oder auch so, wollen die ersten Mitarbeiter vielleicht mal ein bisschen Geld vom Tisch nehmen und haben es leid. Es gibt gewisse steuerliche Zwänge, wenn ich mich recht erinnere, aber es kann auch so sein, dass die einfach mal Geld haben wollen. Und dann muss die Firma, oder ist die Firma eigentlich aufgerufen, so eine Art, man nennt es Tender-Offer, also einen geplanten Secondary-Sale zu machen. Das ist was bei OpenAI gerade zuletzt passiert ist, oder auch bei Stripe. Die werden so auf 90 Milliarden sagen, oder Stripe jetzt deutlich tiefer, aber bei OpenAI schafft man es ja offenbar jetzt doch bei 90 bis 100 Milliarden Zu sagen, wir haben hier ein paar Leute, die wollen Anteile kaufen. Wir wollen keine neue Runde machen, aber alle, die jetzt raus wollen aus OpenAI, frühe Investoren oder Mitarbeiter, können Anteile verkaufen. Das ist quasi dieses Secondary-Konzept. Und was Carta da macht, ist prinzipiell erstmal diese Transaktionen zu begleiten als Plattform. Sie nehmen sich 2% Managementgebühr oder Transaktionsgebühr dafür. Das heißt, wenn 10 Millionen Wert an Secondaries den Besitzer wechselt, kriegen sie 200.000 Dollar Transaktion. Gebühren und insgesamt machen sie sie mit 3 Millionen. Also nicht viel, kannst du davon ausgehen. Bei 3 Millionen müssen sie 150 Millionen Volumen nur gemacht haben. Bisher ist es nicht besonders viel. Also insgesamt ein sehr kleines Geschäftsmodell. Und was jetzt rausgekommen ist, dass sie eben nicht nur die Infrastruktur für diese Secondary Transactions bereitstellen, also dafür sorgen, dass die Anteile richtig übergehen, sondern dass sie Bestandsinvestoren aktiv anschreiben, dass sie Also sie versuchen quasi, das Geschäftsmodell so ein bisschen zu befeuern, indem sie sagen, hey, wir hätten hier einen Käufer für deine SpaceX-Anteile, sage ich mal, und wärst du nicht interessiert, Mitarbeiter der ersten Stunde ein paar deiner Anteile zu verkaufen an irgendein Family Office, was glaubt, sie wollten schon immer mal auf LinkedIn in ihr Profil schreiben, dass sie SpaceX-Investor sind. Und so... Ist das jetzt bei Carta passiert quasi, dass sie aktiv diese Transaktion, also aktiv Leute angeschrieben haben? Und jetzt muss man halt sagen, dass natürlich verfügt Carta über diese Daten, weil ihre Kunden, die alle eingetragen haben, ihre Investoren im CapTable, aber es sind deswegen nicht Cartas Daten. Also die zu nutzen für ein anderes Geschäftsmodell, nämlich diesen Secondary, also bloß weil jemand sein CapTable managen lässt dort, heißt das nicht, dass das Carta sozusagen die Erlaubnis gibt, die Leute anzuschreiben und zu sagen... wollte nicht mal Anteile verkaufen. Und das ist das, worüber sich Kari von Linear da beschwert hat. Man muss verstehen, die Firma hat kein großes Interesse daran, mit Ausnahme von selber strukturierten Runden, also wenn sie selber die Kontrolle haben, also sie sprechen selber Investoren an, die Secondaries kaufen möchten und dann organisieren sie selber intern in der Firma, wer möchte jetzt ein bisschen Geld vom Tisch nehmen, welche Mitarbeiter müssen mal, der erste VC muss vielleicht raus, weil der Fonds schließen will und so weiter. Das heißt, man möchte es eigentlich möglichst stark kontrollieren, weil das Signaling von Bestandsinvestoren, die Secondaries verkaufen, ist natürlich kein Ritterschlag. Also sagen wir mal, alle drei Investoren in den ersten zwei Runden wollen jetzt auf einmal Anteile verkaufen, statt ihr pro Rater wahrzunehmen, also Anteile nachzukaufen in der nächsten Runde, wäre ein sehr schlechtes Signal. Das heißt, man möchte das so ein bisschen unter Kontrolle haben. Das muss vom Board normalerweise abgesegnet werden. Und Carta kobert jetzt so ein bisschen Investoren an oder Bestands-Shareholder an, ob sie nicht verkaufen wollen. Also allein aus so einem Kontrollwahn möchte das eine Firma nicht oder aus Kontrollzwängen? Plus der Deal ist eben, dass Carter dein Secondary-Marktplatz wäre, vielleicht, wenn du das möchtest, aber ganz sicher nicht, dass sie ein Broker sind, die aktiv deine Assets verkaufen oder dein Equity verkaufen. Und dieser Kari, der das berichtet hat, hat viel Zuspruch bekommen von anderen Foundern, die Ähnliches erlebt haben. Also es scheint kein Einzelfall zu sein. Der CEO von Carter hat relativ schlecht darauf reagiert, indem er es erstmal abgestritten hat. hat einen Blogpost geschrieben auf Medium, wo er alles erklärt hat, nur nicht, ob sie es tun, ob das ein Fehler ist und ob sie es in Zukunft noch tun wird. Also alles, was man tun sollte, in einem Shitstorm, hat er nicht beachtet. Da ging eine lange Twitter-Debatte hin und her zwischen dem Linear-Guy und dem Carter-Guy und dann viele Leute, die sich eingemischt haben mit neuen Informationen. Und am Ende muss man sagen, ist Carta jetzt eingeknickt. Und wenn man überlegt, dass das nicht mal ein Prozent ihres Businesses war. Es scheint sozusagen eine große, von der Vision oder Mission her, schien das relativ wichtig gewesen zu sein. Irgendwann sagt, er sagt immer so, sie wollten die Nasdaq für Private Illiquid Shares sein. Also sie wollten Liquidität schaffen für diese Startup-Anteile, die ansonsten schwer zu verkaufen sind. Aber persönlich schien ihm das relativ wichtig zu sein oder zumindest gibt das so vor. Aber tatsächlich vom Geschäftsmodell hat es nicht wirklich funktioniert bisher. Und Sie hätten das auch andersrum drehen müssen, oder? Dass Sie erstmal zeigen, wer hat überhaupt Interesse, Anteile zu kaufen? Das haben Sie fairerweise. Sie haben, Sie sind, wenn ich es verstehe, war Ihr Pitch, wir haben einen Käufer. Der Käufer hat sogar ein bindendes Offer abgegeben. Also der ist bereit zur Valuation von X zu kaufen. Und wenn ihr mehr Geld wollt, können wir nochmal zurückgehen vom Käufer, vielleicht gibt es sogar mehr. Aber sie haben quasi ein einseitig bindendes Angebot schon reingeholt. Also ein sehr harter Sales, also was heißt hart, aber ein sehr verlockender Sales Pitch auch. Ja, jetzt ist es so weit gegangen, dass Karte eingeknickt ist und gesagt hat, wir geben das auf, gerade weil wir die Daten haben, das ist ein unfairer Vorteil, wir sollten das nicht machen. Und es ist auch eine riesen Gefahr. Also welcher Fonds oder welches Startup würde, also du musst in einem Klammerbeutel gepudert sein, wenn du dahin gehst, stell dir vor, du bist ein Fonds, Dann weiß Carta, welche LPs, also welche Investoren du in deinem VC-Fonds hast und dann kommt irgendein dahergelaufener Neo-Fondsmanager dahin und sagt, ich würde gerne mal für 5000 Dollar die besten LPs, die in Fintech-Fonds investiert haben, anschreiben. Wäre doch ein geiles Geschäftsmodell für euch und auf einmal schreibt jemand deine LPs an. Und im nächsten Fonds konkurrierst du mit dem Typen, der gerade über Carta quasi deine Investoren angeschrieben hat. Beim nächsten Fundraising bist du in Konkurrenz mit dem. Das kann nicht gut sein. Also du kannst nicht einerseits die Daten für Leute, für sehr vertrauliche Daten managen und sie gleichzeitig dann selber monetarisieren. Entweder verlierst du dann dein Kerngeschäft und wie gesagt, das Brot- und Buttergeschäft hier ist mit einer Viertelmilliarde Umsatz definitiv das Cap-Table-Management. Oder du nutzt die Daten, aber beides zu machen ist, glaube ich, sehr gefährlich. Und ich glaube, die Reputation von Carta hat trotzdem stark gelitten. Viele, also wenn man sich Twitter anschaut, wie auch renommierte VCs, ich weiß nicht, wer war das, war es Paul Graham oder Jason Lemkin oder so, also mehrere Stimmen, auf die im Silicon Valley auch gehört wird, haben da letztlich sich sehr negativ drüber geäußert, dass das immer klar war für sie oder dass das schon immer der Pitch war, wenn wir die Daten haben, nutzen wir die. Von daher kann das schon sehr schädlich sein für Carter. Ansonsten ist es eine sehr bequeme Lösung. Aber ich empfehle auch gern die anderen Sachen, die ich im Anfang gewählt habe. So, du willst Feierabend machen. Was hast du sonst noch für News? Achso, es gibt spannende News von Trade Republic. Es geht nicht um die PR-Nachricht, dass ich jetzt leider durch den Podcast die WS-Altersvorsorge-Demo verpasse. 17.30 Uhr war ich in Beidenbergspark. Als ich eben vorbeigefahren bin, war noch nichts los. Aber mal schauen. Ich glaube, Trade Republic ist fünf Jahre alt geworden, wenn ich mich nicht irre. Die App-Nutzer, zumindest in Berlin, weiß ich nicht, ob überall, haben eine Einladung bekommen zu einer Demo. Für Altersvorsorge ist ja auch ein guter Zweck, muss man fairerweise sagen. Das ist nicht so wichtig, weil Ansonsten gibt es ein neues Angebot von Treasury Public, das ist die sogenannte Mirror-Karte. Das ist eine Debit-Karte, keine Kreditkarte, aber eine Visa-Debit-Karte, so wie auch die Revolut-Karten und viele Neobank-Kartenangebote. Besonders daran ist nicht nur, dass du die 4% Zinsen bekommst, also Guthabenzinsen, sondern auch, also Trade Republic Hintergrund hat ja eine Vollbanklizenz bekommen im letzten Monat, glaube ich. Und du bekommst nicht nur 4% Zinsen, sondern du bekommst 1% Cashback, beziehungsweise Saveback heißt das. Ob das jetzt so eine gute Wortschöpfung ist, weiß ich nicht. Aber das heißt letztlich, das 1% deiner Umsätze kriegst du in deinen ETF oder was weiß ich, Sparplan. Gut geschrieben. Also du kaufst dein Netflix, du bezahlst dein Amazon Prime für 89 Euro und bekommst dann, wenn du das damit bezahlst, einen knappen Euro in deinen Savings Account oder in deinen Sparplan. Plus du kannst Aufrunden aktivieren. Das heißt, dass normal immer auf den ganzen Euro aufgerundet wird und das geht auch. Das war was, was ich wirklich mal gründen wollte vor 5, 6 Jahren. Da dachte ich so, es wäre doch geil, wenn du eine Kreditkarte hast, wo du aus der Interchange-Fee, die du verdienst, also Cashback-Karten gibt es ja schon immer, statt das Cashback sozusagen dem Nutzer oder der Nutzerin zu geben oder zu behalten, packst du es in den Sparplan, weil Leute so sehr gut passiv sparen können, ohne es zu merken. Und so einen gewissen Zwang, ich glaube, du kommst da trotzdem so oft Sagen wir 100 Transaktionen, im Schnitt kriegst du wahrscheinlich beim Aufrunden 30 Cent. Statistische Wahrscheinlichkeit wäre eigentlich 50 Cent natürlich bei 0 bis 99 oder 49 Cent. Aber da es viele 99er Summen gibt, also 99 Cent Summen, wo es kein Aufrunden gibt oder nur wenig, ist es wahrscheinlich eher 20, 30 Cent. Der Schnitt, weil du kommst wahrscheinlich so auf 20, 30 Euro im Monat. Das wäre für viele Leute schon ein ganz gutes Polster, wenn du vielleicht noch ein bisschen was dazu sparst. Also das wollte ich mal gründen. Da hat mir aber jemand erzählt, es gibt Acorns, die machen das schon. Das ist in Europa aber nie gekommen tatsächlich. Es gab mal eine Firma, die das, Vantik oder so glaube ich, die das versucht haben zu bauen. Vielleicht wäre es schlau gewesen. Naja, jetzt kommt es auf jeden Fall von Trade Republic. Weiterhin ist die Karte die erste verspiegelte Karte. Also du kannst dich daran spiegeln. Mirror-Karte. Als Berliner Teilnehmer der Startup-Szene frage ich mich vor allem natürlich, was passiert, wenn man mit so einer Mirror-Karte auf einem Mirror rumstößt und da irgendwas zerstößt. Ob man sich dann wie im Spiegelkabinett fühlt. Aber ob das eine Rolle gespielt hat, weiß ich nicht bei der Kreierung. Aber es ist auf jeden Fall die erste Karte, in der ihr euch spiegeln könnt. Oder was auch immer. Das spannende News aber, das haben sie ganz gut verknüpft, glaube ich, um dann auch wirklich PR zu bekommen. Das ist vielleicht ein ganz schlauer Hack. Sie haben ein paar Daten, haben sich ein bisschen nackig gemacht, ein paar Daten rausgegeben. Und zwar hätte man vielleicht nicht erwartet, dass Trade Republic das letzte Jahr, das Finanzjahr endet, oder Fiskaljahr endet im September. Profitabel war, zweistelliger Millionenbetrag, sagt Christian Hecker, der CEO. Die Quellen Financial Times berichten von Net Profit, also es wäre nach Steuern, also operatives Ergebnis, plus Steuern, je nachdem, minus Steuern, sollen angeblich zweistellige Millionen Summen übrig geblieben sein. Sie sagen auch, sie haben 35 Milliarden Assets under Custody oder Assets under Management. 35 Milliarden, das ist nicht schlecht. Von 4 Milliarden Kunden, das wäre ein Schnitt von 8.000 bis 9.000 Euro pro Kunde. Ich würde mal davon ausgehen, dass es wahrscheinlich eher so ist, dass die Kunden 12.000 bis 15.000 haben und ein paar Kunden gar nichts oder ganz wenig. Also der Schnitt täuscht da sicherlich. Sonst gibt es bestimmt auch so inaktive Accounts oder welche, die kaum funded sind. Also die relevanten aktiven Kunden liegen wahrscheinlich im fünfstelligen Bereich, was ganz gut ist. Genau, ich würde schätzen... dass sie so bei 300 Millionen Umsatz liegen müssen. Also A, um break-even zu werden. Also damit sie diesen Profit erwirtschaften, würde ich vielleicht ein bisschen mehr als 300 Millionen Umsatz schätzen. Kann man auch wahrscheinlich, wenn du so mit Brokern und so vergleichst, die machen so rund 1% der Assets Under Management in der Regel als Fees. So ein FlatEx zum Beispiel hat nur 2,5, das ist auch krass, FlatEx DeGiro hat 2,5 Millionen Kunden, Trading Public hat schon 4 Millionen Kunden. Und FedEx hat auch nur 40 Milliarden, S&M, also vergleichbar. Und die machen auch 400 Millionen Umsatz übrigens, also rund 1%. Das heißt, ich fühle mich mit 300 Millionen Umsatzschätzung eigentlich ganz wohl. Fairerweise, es könnte sein, glaube ich, dass vielleicht ein Drittel davon, ich glaube, das ist public, dass rund ein Drittel von dem PFOV, wie heißt das, Payment for Order Flow, kommt. Das wird ja 2026, wenn die Gesetzgebung dazu kommt. Dann wäre ein Drittel des Umsatzes wieder weg, aber bis dahin, wenn man weiter wächst, sollte man das ja trotzdem decken können. Also es ist natürlich nicht schön, wenn ein Drittel des Umsatzes wegfällt, aber es scheint nicht unüberwindbar. Also A kann man anders monetarisieren, B die Größenordnung, um in Profitabilität zu kommen, haben sie ja trotzdem. Zum Vergleich Scalable, da gibt es öffentliche Zahlen, ungefähr die Hälfte der Assets Under Management, 17, 17,5 Millionen, glaube ich, mit einem Fünftel der Kunden, also die Durchschnittskunde hat eher 20.000 bei Scalable, ein bisschen reicher, aber ich glaube noch nicht profitabel, wenn ich mich nicht noch... Man sieht, glaube ich, dass, was wird hier, ja, solider zweistelliger Millionenbetrag an Nettogewinn. Das würde ich Net Profit nennen. Ich glaube, es war ganz schlau von Trade Republic sozusagen diese Vollbank zu bauen oder von Anfang an darauf hinzustreben, eine Vollbank zu bauen. Ein klarer Vorteil ist, dass du den Zinsgewinn voll bekommst. Also einerseits geben sie ja 4% Zinsen an die Nutzer weiter, wenn man das aktiviert hat, für alle anderen, die das verschlafen. haben sich bei einem vollen Zinsgewinn, während wenn du jetzt nur eine Banking-App bist, die mit Solaris arbeitest im Hintergrund zum Beispiel, dann musst du dir eben diesen Zinsgewinn teilen. Und es ist ja gerade so, dass diese ganzen Broker, auch Robinhood und so oder Coinbase, gerade profitabel werden, weil die Zinsgewinne so hoch sind. Also wenn Kunden da ihr Geld liegen lassen und die Zinsen nicht oder nicht im vollen Umfang zurückbekommen, dann bekommen sie halt ihre Zentralbankrate darauf mindestens. Und haben dementsprechend einen neuen Revenue-Stream, der bestimmt dabei geholfen hat, das Ding profitabel zu machen. Ich würde sagen, es ist ein schönes Gegenbeispiel zum Lean-Startup-Approach. Also was vom Ende her zu denken und zu sagen, wir machen eine Vollbank, das dauert länger, wir werden stark verwässert. Ich habe mein Cap-Table geschaut, da sieht man schon, dass es nicht ganz günstig war, das so zu bauen. Sekunde. Die Holdings, die man den Gründern zuordnen kann, den drei Gründern, haben Rund drei, drei und anderthalb Prozent, also insgesamt nur noch siebeneinhalb Prozent, fairerweise. Und das heißt dann pro Gründer, also der CEO hat dann zum Beispiel nur noch 2,88 Prozent, das ist fairerweise. Klingt natürlich wenig, fairerweise muss man aber davon ausgehen, dass Trade Republic irgendwie 3, 5 Milliarden irgendwie sowas wert ist, das heißt auch 3%. Von 3 Milliarden sind ja trotzdem 100 Millionen. Aber man sieht dann im Cap Table, also dann kommen die Investoren, Creandum hat 16%, Project A hat einmal 9%, TCV hat 3%, Sequoia ist überfischt, Menlo Park, das müssten alles Sequoia-Vehikel sein. Dann sieht man auch sehr schön im Cap-Table, dass die Fonds, also Creandum und Project A, dann so SPVs oder Continuation-Funds nutzen, um ihre Pro-Rata wahrzunehmen, also weil sie aus dem ersten Fonds vielleicht gar nicht mehr genug Reserven haben, um dieses dann doch sehr erfolgreiche Venture nachzufinanzieren, also sozusagen das Double-Down zu machen und ihr Pro-Rata wahrzunehmen. Man hat dann ja das Recht, quasi nicht verwässert zu werden und weiter zu investieren. Und eventuell war der erste Fonds gar nicht so ausgestattet, das zu machen. Das heißt, man setzt dann SPVs, Special Purpose Vehicles auf, wo man nochmal neues Geld raced und sagt, damit könnt ihr jetzt in unsere zwei Gewinner, sagen wir mal, ich weiß nicht, ob das so ist, aber ich sage jetzt mal Trade Republic und SpriteGuard oder so, investieren. Oder man macht so einen Continuation Fund, der noch mehr Ventures beinhaltet. Dann sieht man Excel mit 13%. FF Trade Republic ist wahrscheinlich Founders Fund ein Vehikel, rund 10%. Und dann gibt es, und das ist ganz spannend, so Vehikel, die heißen, da kommt nochmal Founders Fund, Trade Republic Hurdle, also die Trade Republic Bank hat nochmal 3,5%, Anteile an sich selbst. Und dann gibt es Trade Republic Hurdle UG und Trade Republic Hurdle 2 UG. Da würde ich jetzt vermuten... Die haben so insgesamt, ich glaube, einmal 5,6, einmal 3,8 oder so, also knapp 10 Prozent, dass das nochmal Ventures sind oder Holdings, worüber die Founder beteiligt sind, also nochmal inzentiviert werden. Es kann ja sein, dass sie quasi auf diese 7,5% runterverwässert wurden durch die Investmentsrunden, die es gebraucht hat. Nochmal zur Geschichte von Trade Republic. Ich glaube, ganz am Anfang waren sie im Commerzbank-Accelerator, wenn ich mich richtig erinnere. Haben da wahrscheinlich Shares verloren oder wurden verwässert. Und dann hat, glaube ich, die Sino AG, so ein großer Broker aus Düsseldorf, relativ viele Anteile besessen. Und dadurch waren sie quasi, als sie dann die nächsten Investments bekommen haben, schon relativ stark verwässert, die Gründer. Und dadurch sind sie jetzt bei den 7,5%. Und dann muss man vielleicht in Absprache mit den VCs irgendwann die Entscheidung getroffen haben. Also würde ich jetzt, das ist Spekulation, ich kann das nicht wissen, aber ich würde jetzt vermuten, aufgrund dieser Hurdle Holdings, die da drin sind, dass darüber das Management nochmal neu inzentiviert wurde. Es sind ja 10%. Man könnte sagen, hey, ihr habt ja nur 7,5%. Wir Wir reservieren hier Anteile. Entweder ein Altgesellschafter oder alle geben ein bisschen was davon ab, damit ihr wieder Bock habt. Und wir haben Clawback, also eine Clawback-Provision. Wir sagen, wenn der Exit nicht mindestens 5 Milliarden wird, dann teilen wir diese Holdings wieder unter den Shareholdern auf. Und wenn der Exit über 5 Milliarden wird, dann ist das euer Zusatzanteil, euer Bonus sozusagen. Vielleicht heißt es deswegen Hurdle, weiß ich nicht. Kann ich mir vorstellen, dass es Im Moment gehören die Anteile diesen Foundern, das heißt, ich würde davon ausgehen, dass sie ihnen vielleicht noch nicht 100% gehören, sondern dass es noch ein Clawback gibt, also dass gewisse Bedingungen getroffen werden müssen, damit das so passiert, aber also haben sie dann doch noch ein bisschen mehr Geld vielleicht als die ansonsten stark verwässerten ursprünglichen Founderanteile. Genau, dann gibt es noch jede Menge Opportunity-Fonds und sehr renommierte Angels da drin. Aber wo kam ich her? Ich wollte sagen, ich finde es einfach schlau, dieses Vollbank-Ding, auch wenn es wie gesagt ein bisschen Zeit braucht und hohe Verwässerung kostet, zu bauen, weil es jetzt glaube ich ein großer strategischer Vorteil ist. Und ich habe es versucht mit den Robin Hood Zahlen zu vergleichen. Also ich habe gesagt 35 Milliarden oder beziehungsweise Christian Hecker, der CEO, hat gesagt 35 Milliarden Assets Under Management und Robin Hood ist zum Beispiel auch nur bei 89 Milliarden. Also das ist knapp dreimal so viel. Und wenn du überlegst, Robin Hood ist 11 Milliarden wert gerade an der Börse und ich würde sagen schlechter aufgestellt oder nicht deutlich besser aufgestellt. Dann müsste man sagen, Trade Republic ist wahrscheinlich auf jeden Fall noch 3 Milliarden wert bei einem Börsengang. Also man ist weit davon entfernt, den Unicorn-Status zu verlieren. Was war die letzte Bewertung? Ich glaube 3 Milliarden, oder? Oder waren die schon bei 5 Sekunden? Vielleicht finden wir das noch raus. Sie haben, glaube ich, 1,3 Milliarden eingesammelt oder so. Ja, genau, 1,3 Milliarden. Aber wir wissen nicht, was die letzte Bewertung war. Also vom OTPP haben Sie, Ontario's Teacher Pension Plan, haben Sie zuletzt Geld bekommen, 250 Millionen. Sagen wir mal 3 Milliarden, ich weiß nicht. Jetzt muss ich nachgucken, kann ich auch keinen Quatsch erzählen. Sekunde. 5 Milliarden sogar, also 5 Milliarden, nicht 3 Milliarden. Ob es jetzt 5 Milliarden wert ist, jetzt können wir noch gucken, wie schnell wächst Robinhood eigentlich. Sekunde, da können wir in unser Sheet schauen, da steht Robinhood ja drin. So, und Robinhood wächst ja nämlich nicht, sondern doch wächst Total Net Revenue schön. Es wächst nur nicht bei den Transaction Based Revenues, sondern es wächst durch die Zinseinnahmen. Und es wächst mit 29%. Wenn ich richtig rechne, müsste Trade Republic mindestens beim gleichen Wachstum sein. Und mein Gefühl ist, dass die Kundenkohorten von Trade Republic ja viel gesünder sind. Also A, der durchschnittliche Robinhood-Kunde hat 3.700 Dollar im Depot, während das, wie wir gerade gelernt haben, zweieinhalb Mal mehr ist bei Trade Republic. Und dann... Es ist, glaube ich, relativ einfach davon auszugehen, dass Trade Republic so eine Art, ich würde sagen, 20 bis 30 Prozent Grundwachstum hat. Also theoretisch wachsen sie mit dem MSCI World. Also sagen wir, du hast die perfekt rationalen Anleger. Die sind im Sparplan. Wenn der MSCI World 10 Prozent macht, wächst ihr Kapital um 10 Prozent. Dann, wenn sie richtig schlau sind, zahlen sie jedes Jahr pünktlich ein oder jeden Monat sogar. Das heißt, sagen wir, da kommt nochmal mit 10, 15 Prozent extra Wachstum her, weil jeder sozusagen versucht, mehr einzuzahlen in seinen Sparplan. Und dann kannst du auch noch neue Kunden akquirieren. Unter anderem jetzt mit der neuen Debitkarte vielleicht, wenn man jetzt auf verspiegelte Karten steht. Kostet 50 Euro, der Spiegel. Aber wenn du auf verspiegelte Karten oder Safe-Pack stehst, dann kann das nochmal neue Kunden bringen. Ist sicherlich auch nicht ganz einfach für N26 und vor allen Dingen auch ein Angriff auf Revolut bestimmt. So, und jetzt das große Problem und der große Unterschied ist ja, Robinhood ist ja meiner Meinung nach einfach ein Casino. Und das drückt sich darin aus, dass die Assets an der Kaste ihrer User Zum Beispiel in den letzten drei Jahren sind die von 5.000 auf 3.700 Dollar runtergegangen. Das heißt, wenn ich mich nicht verrechnet habe, dass der durchschnittliche Nutzer ein Drittel weniger im Account hat als vor drei Jahren. Jetzt kannst du sagen, wenn ganz viele neue dazukommen, dann sinkt das ja, aber das war ja auch nicht der Fall. Tatsächlich waren die monthly active users 12 Millionen vor drei Jahren und jetzt sind es noch 10 Millionen. Das heißt, das kann nicht der Grund sein. Fakt ist, Nutzer verlieren Geld bei Robinhood. Robinhood ist für den durchschnittlichen Nutzer der sicherste Weg, Geld zu verlieren. Man kann es auch einfach anschauen, indem man sich die Assets under Custodies und die Net Deposits anschaut. Ganz kurz, glaubst du, das war bei Robinhood oder bei anderen Tradern nicht so?
Hat nicht jeder irgendwie vor zwei Jahren... Doch, ich rede doch von Robinhood gerade.
Bei Trade Republic oder so. Geld verlieren hat doch vor 20... 22 muss doch jeder fast Geld verloren haben. Das glaube ich nicht. Ich glaube, dass also, das alles, was ich jetzt sage oder schon gesagt habe, ist sehr schwarz-weiß natürlich. Und natürlich ist keine Kohorte so homogen, wie ich es gerade beschrieben habe. Tendenziell würde ich aber sagen, beziehungsweise glaube ich, auch den Verlautbarungen, die teilweise gesagt werden, dass bei Trade Republic mindestens zwei Drill-Den-Nutzer eben eher Sparplan-Charakteristika haben, relativ rational in ETFs oder Aktien-Sparpläne investieren. Sehr berechenbare Kohorten, die A, immer Net Deposits haben und B, dadurch wahrscheinlich auch im Schnitt gewonnen haben über die Zeit. Und gleichzeitig sieht man bei Robinhood relativ klar, dass das nicht der Fall ist. Man kann sich die S-Animation anschauen, man kann sich die Accounts der einzelnen User anschauen, man kann sich auch die Revenue-Struktur anschauen, nämlich dass nur 6% des Umsatzes aus dem Handel mit Wertpapieren kommen, sondern der Rest aus Optionen und Crypto-Trading. Jetzt kann es natürlich sein, dass die ganzen Crypto-Geist dieses Jahr wieder besser aussehen bei Robinhood. Aber Start des heute, Q3 2023, ist es so, dass im Q1 2021, das ist glaube ich die erste Zahl, die wir nach dem Börsengang bekommen haben, da hatten sie 19 Milliarden Assets an der Custody. Die Net Deposits, die nächsten 10 Quartale müssten das sein, ne, die nächsten 14 Quartale, Entschuldigung, sind 81 Milliarden. Das passt ganz gut. Jetzt sind wir genau bei 100 Milliarden, die eingezahlt wurden bei Robinhood. Und davon sind heute noch übrig 86,5. Und wenn ich jetzt einfach die Net Market Gains zusammenrechne, der letzten, das sind 15 Quartale, dann sind die minus 16,5 Milliarden. Also, ich würde jetzt ein bisschen übergriffig sein und sagen, Robinhood hat 16,5 Milliarden vernichtet. War es natürlich die Die Nutzer haben die mehr oder weniger leider selber verzockt und teilweise in Gebühren gelassen vielleicht. Aber aus den 100 Milliarden, die mal eingezahlt wurden, sind mehr als 100 Milliarden bei Robinhood, sind einfach 16,5 Milliarden als Net Market Losses verschwunden. Das sind Verluste, die die Nutzer gemacht haben, die bei Robinhood getradet haben. Und ich bin mir relativ sicher, dass bei Trade Republic das Bild nicht so stark zumindest so aussieht. Sie haben 16,5 Milliarden Verluste gemacht. Also das ist alles hier in Sheet gucken. Das ist die Quelle. Die Quelle kann sich irren und so weiter. Aber wenn ich es richtig gerechnet habe, beziehungsweise geben Sie das ja auch aus, die Net Market Gains, sind 16,5 Milliarden Verlust. Und hätte man jetzt einfach Anfang 2000, also wenn diese Rechnung anfängt, sein Geld in MSCI World gepackt, hätte man 45% Gewinn gemacht. Also der Unterschied zwischen, ich bin der durchschnittliche Robinhood-Kunde, das sind, weil es glücklicherweise fast genau 100 Milliarden sind, kann man sagen, minus 16,5%. Der Markt hat plus 45% gemacht. Das ist der Unterschied zwischen rational schlau und dummes Casino-Opfer. Aber es könnte ja genauso auf unsere Hörerschaft oder uns selbst führen, dass du einfach Einzelaktien kaufst, anstatt ETFs zu besparen. Ich habe in einem Jahr fast 45% Verlust gemacht, aber insgesamt in dem Zeitraum seit 2000 stehe ich deutlich besser da. Und auch besser als der MSCI World. Aber klar, es gibt natürlich Leute, die es so nehmen. Aber ich vergleiche da mit Absicht mit dem MSCI World, weil das ist ja die... Diese Minimal Viable Strategy, die jeder machen kann, die schlau ist, was wir auch immer sagen, dass du 80, 90 Prozent deines Geldes hoffentlich so anlegst und wo wir auch selber sicherheitshalber einen bestimmten Teil so anlegen. Von daher ist das, glaube ich, der Unterschied. Und ich würde mich dazu zu der Aussage durchringen, dass ich glaube, Trade Republic könnte in drei, vier Jahren mehr wert sein als Robinhood. Robinhood versucht natürlich gegenzulenken, aber ihr Rentenplan, wo sie ein Prozent draufzahlen auf den 401k oder was das ist, Der ist Dead on Arrival. Da hat man ja gesehen, dass das überhaupt nicht angenommen wird, weil sie gar nicht die Leute educaten können oder wollen, das tatsächlich so anzuwenden. Vielleicht wird Robin Hood immer ein Premium haben, weil sie in den USA sind. Und man sieht übrigens auch, es ist nicht nur die Net Market Gains, die hier drauf gehen, sondern Robinhood schafft es auch. Was habe ich gesagt? Die haben 90 Milliarden Assets under Management und sie machen daraus im Jahr 1,77 Milliarden Umsatz. Das heißt ja, dass sie eher 2% Fees, sie können 90 Milliarden, 1,7, ja 2%. Fees nehmen, während wir vorhin gesagt haben, Flatex oder Trade Republic taxiere ich eher bei ungefähr 1% des AUM, die sie im Jahr erlösen. Woher kommt das Geld? Wie gesagt, ein Drittel Payment for Order Flow, der Rest wahrscheinlich Kickbacks von Vertriebsprovisionen oder wie auch immer man es nennen möchte. Fakt ist, kaufst du bei iShares, also BlackRock, deinen MSCI Worldplan oder bei einem anderen Anbieter oder kaufst du einen Optionsschein der Derivat, dann gibt es da wahrscheinlich eine Provision drauf. Genau, aber so kommen sozusagen, ich sage jetzt mal, normale Broker auf rund 1% des AOMs an Umsatz. Klar, wenn man mehr handelt, zahlen Kunden mehr, wenn man weniger handelt, auch weniger. Also wenn man, sagen wir mal, nur sein ETF kauft, dann ist es wahrscheinlich nicht 1%, aber Robinhood. Und ich meine, 2% im Jahr, das spielt eine Rolle bei deiner Rendite. Der größere Anteil, der größere Verlust sind die Net Market Losses natürlich. Aber die zwei Prozent kommen noch obendrauf, die Robinhood verdient und es ist schwer, darauf eine vernünftige Userschaft aufzubauen. Und ich denke einfach, dass Robinhood zwei Probleme hat, die Trade Republic zumindest in einem viel kleineren Ausmaß hat, nämlich Art-Shern, Nutzer, die ganz verschwinden, weil sie enttäuscht sind oder weil sie einfach ihr Geld verloren haben. Und dann Revenue-Shern und das sieht man ja super, dass die Accounts von 5000 auf 3700 Dollar gehen, weil die Leute Geld verlieren. jeder, der so ein Business mal geleitet oder investiert hat, würde dir sagen, dass Churn ist dein Hauptproblem am Ende. Wenn du es einfach nur extrapolieren würdest, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Trade Republic mehr wert ist. Aus der Logik, die ich vorhin gesagt habe, dass du idealerweise weniger dumme Kunden hast, die rational anlegen, die Market Gains bekommen, die mehr Geld nachschießen und du vielleicht noch Kundenwachstum hast, was wahrscheinlich auch schneller ist. Plus, wie gesagt, die Zinseinnahmen helfen auch Trade Republic, weil die helfen Robinhood auch. Von daher bin ich, und ich versuche das gar nicht unkritisch zu sehen, aber ich bin da vergleichsweise bullish für Trade Republic, hätte ich gesagt. Also, dass die ihre 5 Milliarden nochmal sehen, da bin ich sehr optimistisch. Dass sie ein Dekakorn werden können, bin ich auch optimistisch. Und wenn Robinhood so weitermacht, was nicht gegeben ist, die werden sicherlich auch das checken, zumal wenn sozusagen das solidere Modell vor dir rumschwirrt, nicht vor dir, noch ist Robinhood ja viel größer, aber ich glaube... Vom Trajectory von den Union Economics kannst du jetzt schon sagen. Und du kannst ja auch den Customer Lifetime Value ausrechnen. Also sagen wir mal, was haben wir gesagt? Durchschnittliche Kunde hat 8.000, 9.000 im Depot, beziehungsweise du machst 1% von 35 Milliarden. Dann bist du bei 300 Millionen. Was haben wir gesagt? Union Economics wollen wir machen. Also der durchschnittliche Kunde, Kundin, hat, was sagen wir, 35 Milliarden, 4 Millionen Kunden, das heißt 9.000, Sekunde, stimmt das? Ja, hat 9.000 Euro im Depot, davon kriegst du vielleicht einen Prozent, sind rund 100 Euro und dann steigt das Estana Management über die Zeit, also du kriegst jedes Jahr so ein bisschen mehr. Kannst du sehr gut dein Customer Lifetime Value. Du hast anfangs relativ wenig Churn, glaube ich. Vielleicht irgendwann, wenn es wirklich groß wird, wechselt man nochmal zum anderen Broker. Ich würde vermuten, die Churn ist nicht so groß wie bei Robinhood auf jeden Fall. Und es hat gezeigt, wie gesagt, dass es jetzt inklusive in einem Jahr mit Zinsen und Payment-for-Order-Flow profitabel sein kann. Finde ich eigentlich... Also würde ich jetzt zur aktuellen Bewertung, was immer die ist, Shares von Robinhood oder von... Also ich finde Robinhood mit 11 Milliarden zu teuer und Trade Republic würde ich für alles unter 5 Milliarden würde ich Secondaries kaufen. Aber ich reiß mich jetzt auch nicht drum. Es ist jetzt nicht, dass ich super heiß bin. Wenn ich eins von beiden kaufen müsste, würde ich Trade Republic kaufen. Also wenn du jetzt eine E-Mail bekommen würdest von Carta, dass du kaufen kannst, dann würdest du es machen. Gut. Zum Schluss, 140 Sekunden. Letzte Info noch, ich habe schon im Finance Forward Artikel zu den News gelesen, dass im heutigen Finance Forward Podcast der CEO Christian Hecker auch zu Gast sein wird. Vielleicht gibt er da noch mehr Insights, was das Geheimnis des Erfolges ist oder ob es gar kein Erfolg ist und wie sie es alles machen wollen. Vielleicht kann man es dann nachhören. Da hat Kasper Schlenk ihn, glaube ich, einvernommen. Zumindest war das so annonciert im Finance Forward Artikel. Sehr schön. Dann sehe ich hier noch JD und 140 Sekunden Elon Musk. Halte dich kurz. Also, ganz kurz, JD ist, japanisch hätte ich mal gesagt, chinesischer E-Commerce-Gigant und dessen Tochter, nämlich Dada, die auch Nestec-listet ist, ist 46% eingebrochen nach dem üblichen, sagen wir mal, nach der üblichen China-Krankheit. Nicht Covid, sondern... Also sie haben eine halbe Milliarde Yuan, das sind 70 Millionen Dollar, ungefähr fälschlicherweise mehr in Umsätzen gemacht, aber auch in Kosten. Das heißt, sie haben wahrscheinlich... Dinge übers Balance-Sheet laufen lassen, die Außenumsatz wären, die sie nicht hätten verbuchen dürfen. Also es gleicht sich im Ergebnis aus, aber damit haben sie ja trotzdem ihren Umsatz aufgepumpt. Das haben wir nur aufgenommen, weil es wieder eine erneute Warnung ist, dass in China, ich will nicht sagen, dass nicht die gleichen rechnungslegenden Standards gelten, aber dass sie auf jeden Fall anders interpretiert werden regelmäßig und es die Gefahr, dass... Es gibt in der westlichen Welt solche Cases und in China, aber in China ist die statistische Evidenz einfach höher, dass das immer mal wieder passiert. Es gibt den Fall Luck & Coffee, die alles doppelt einfach ausgewiesen haben und auch das wieder ist ein Warnsignal. China-Stocks sind sehr günstig, keine Frage, weil viele politische Risiken eingepreist sind, aber eben auch da sollte man bedenken, dass... Ihr letztlich nicht wisst, um welche Firmen es sich da handelt, ob da überhaupt was verkauft wird, ob alles frisiert ist und so weiter. So, dann, um das abzuschließen, und zum Glück haben wir dafür dann nicht mehr viel Zeit, einmal gibt es einen spannenden Wall Street Journal Artikel, das ist unser Highland, Egon Musk. im Verdacht steht, einfach ein bisschen zu viele Drogen zu nehmen. Und zwar glaubt das Wall Street Journal, beziehungsweise Emily Glazers Reporterin, dass er regelmäßig LSD, Kokain, Ecstasy, Mushrooms und Ketamin, also Pilze und Ketamin verwendet. Elon Musk hat das dementiert nicht, sondern hat es auf Twitter bestätigt, dass es stimmt, mehr oder weniger. Wir packen es in die Shownotes, muss man gar nicht so stark werten. Ich glaube, beziehungsweise kann das jeder selber werten, glaube ich. Ich fände es überraschend, wenn Elon Musk der einzige Mensch wäre, auf dessen Psyche und Leistungsfähigkeit Drogen einen rein positiven Einfluss haben. Alle Menschen, die ich kenne, die regelmäßigen oder übermäßigen Kontakt haben, mit Drogen hatten, haben sich in eine eher unangenehme Weise, mindestens persönlich, manchmal auch gesundheitlich, entwickelt. Von daher erklärt das meiner Meinung nach auch so ein bisschen vielleicht seine Entwicklung und Verhalten. Ich glaube, dass man wahrscheinlich, ich rate davon ab und tue das selber nicht, aber wahrscheinlich kann man einzelne Funktionen immer mal pimpen mit Drogen, sei es die Vorstellungsfähigkeit oder auch Leistungsfähigkeit. Ich glaube aber, dass das immer auf irgendeiner anderen Seite sein Tribut zollt und das dauerhaft einfach nicht funktioniert, wie die meisten Drogen. Und ich glaube einfach nicht daran, dass es bei ihm groß anders läuft. Das Einzige, was noch interessant ist, ist sein Statement dazu. Sekunde. Weil das wieder so ein bisschen die Denkweise zeigt. Darauf angesprochen, auf Twitter, wie gesagt, er leugnet das überhaupt nicht. Er hat öffentlich geraucht. Er hat, glaube ich, von Ketamin LSD, das hat er alles schon mal irgendwann auch selber zugegeben oder wurde schon mal gesagt. Also jemand, Whatsapp Franks heißt der Händel, wirft ihm quasi vor, dass er regelmäßig Drogen nimmt. Also der sagt, my mother just told me Italian news station are repeating non-stop that Elon Musk is doing mushrooms, cocaine and all sorts of drugs. Time to sue their asses. Darum sagt Elon Musk, punkt, punkt, punkt, while simultaneously leading Tesla to the world's most valuable car company. Model Y is the most selling vehicle on earth. Und da fehlt ein Wort übrigens. Ich habe jetzt most eingestellt. Model Y is the selling vehicle on earth. And SpaceX to be the world's most valuable space company, 80% of all payload to orbit last year. Whatever I'm doing, I should obviously keep doing it. Also es ist der Zweck heilig, die Mittel. Jemand, der so erfolgreich ist wie ich, muss unfehlbar sein, was immer ich tue. Es kann nur richtig sein, weil ich wirtschaftlich erfolgreich ist. Das ist eine Rechtfertigung dafür und das ist anders wahrscheinlich auch nicht machbar. Und das war's schon. Und dann noch ganz spannende Zahlen, die das Stable Genius hier wieder rausgebracht hat. Und zwar einmal gibt es eine Zahl, die ich glaube von Neil Patel kommt und dann auch von verschiedenen Twitter Executives retweetet wurde. Und zwar hat Neil Patel, so ein bisschen umstrittener Internetmarketer, den Return on Ad Spend bei verschiedenen Social Networks gemessen. Das ist quasi, wie viel Von meinem Geld bekomme ich zurück, wenn ich einen Dollar ausgebe in deren Werbemanager oder in deren Werbeplattform. Da ist LinkedIn relativ weit unten mit 2,6 mal ROI. Facebook 3,2. Also es würde heißen, 3,2 Dollar komme ich auf einen Dollar zurück. Dann TikTok mit 4,1. Snapchat 4,9. Pinterest 5,2. Und X hat 6,8. Also den höchsten Return on Ad Spend im Vergleich zu Facebook, LinkedIn, Instagram. Und so weiter... Da haben jetzt Leute es angezweift. Ich hierum glaube das sofort, weil es gibt eine ganz einfache Erklärung dafür. Die Plattform, in der gewisse Advertiser nicht mehr werben wollen, wird immer vergleichsweise günstig sein. Das ist letztlich ein Marktplatz. Wenn viele Nachfragende aussteigen, dann wird das Inventar sich verramscht und du kriegst die günstigsten Ad Prices und dann wird dein ROI auch entsprechend hoch sein. Die Frage ist also, warum dann niemand oder immer weniger Leute Advertisen, ist natürlich, dass sie negative Nebeneffekte durch das Umfeld vermuten und deswegen oder sagen wir mal anders, du kriegst auch auf Pornoseiten oder auf Seiten, wo kostenlose Filme angeboten werden, kannst du auch sehr günstig Werbung kaufen. Aber da wollen Marken eben nicht Werbung kaufen und deswegen sind die so günstig. Vielleicht ist der ROI, wenn du da Schwanzverlängerungen verkaufst oder Nahrungsergänzungsmittel, hast du vielleicht sogar einen guten ROI, aber man will da eben nicht investieren. Das heißt, das erklärt diese vermeintlich sehr guten ROI. auf Twitter. Und das andere ist, Elon Musk selber tweetet, dass diese Plattform, this platform is seeing incredible usage growth, Ausrufezeichen. Dann folgt eine Tabelle, wir packen das auch mal in die Shownotes, dann folgt eine Tabelle mit seiner neuen North Star Metric, nämlich total seconds, also wie viele Sekunden wurden auf der Plattform verbracht. Und da sieht man, dass es geht um die letzten sieben Tage, Vom 3. Januar rückwärts, wenn ich das richtig sehe. Und da steigert sich diese verbrachten Sekunden global um 9,5%. In Japan sogar um 6,27%. In der EU um 4,6%. In Middle East nur um minus 2,6%. Und da sieht er jetzt Incredible Usage Growth. Und was du dich hier fragen musst ist, ob er alle, die das lesen, für komplett dumm hält. Oder was viel schlimmer wäre, ob er selber so dumm ist, dass er glaubt, das ist dieser Wachstum. Also alles, was diese Grafik beweist, ist, dass Menschen nach den Feiertagen Zeit von ihrer Familie oder von Reisetätigkeit wieder aufs Internet umwidmen oder wieder ihre Berufe aufnehmen, wieder mehr Zeit im Internet verbringen. Also ich kann dir kaum eine Webseite zeigen, die nicht in der ersten Januarwoche oder in der letzten Dezember, Anfang Januarwoche, keinen Anstieg in Aktivität hat. Das ist eine ganz normale Entwicklung. Und er verkauft das hier als neuen User-Growth. Also es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder er hält wirklich alle, die das lesen, für komplett dumm, weil das, was jeder vernünftige Marketer machen würde, wäre ein Year-on-Year-Vergleich. Also steht das überletzten Jahr. Und dann würde es wahrscheinlich nicht so gut, dann würde es ganz sicher nicht so gut aussehen. Dafür sprechen alle externen Daten, dass es nicht so gut aussehen würde. Und ich glaube tatsächlich, dass das davon zeugt, dass er wahrscheinlich selber auch die falschen Zahlen, also ich weiß es nicht, ich kann mir nicht vorstellen, dass er so dumm ist. Eigentlich kann er nicht so dumm sein, sondern er muss alle anderen für dumm halten. Aber warum hast du überhaupt diese Statistik? Also hast du Saisonalität nicht verstanden oder was? Also wie gesagt, zwei Optionen. Entweder er selber hat wirklich keine Ahnung und vergleicht statt je und je die letzte Woche und kapiert Saisonalität nicht. Oder er will einfach alle verarschen und dann musst du wirklich fragen, was hat er für eine Meinung von seinen Followern auf X. Das ist ja klar, dass er die für nicht besonders schlau halten kann. Die kennt er ja, die Plattform. Aber selbst von allen anderen Leuten, das ist einfach ein Witz. Und wenn du noch einen Anhaltspunkt mehr brauchst, warum es dabei nur um Saisonalität und Holidays geht, ist, dass in der MENA-Region, die muslimisch ist... die Nutzerschaft sinkt. Also in allen Ländern, wo das Christentum oder wo Holidays, Weihnachtsfest besonders verbreitet ist, steigt es besonders stark. Und in der MENA Region, wo davon ausgehen kann, also das Middle East, North Africa, wo davon ausgehen kann, dass es einfach viele Muslime dort gibt, dort steigen die Nutzerszahlen ausgerechnet nicht. Und das kannst du nicht anders erklären. Außer, dass es dort kein Weihnachten gibt und wahrscheinlich kein Winter auch gerade. Und keine Skiferien. Es ist komplett grotesk. Ich habe die aktuelle Folge des Haken dran Podcasts noch nicht gehört, aber ich habe gesehen, dass das da auch nochmal auseinandergenommen wird. Ich nehme an, die sind zu den gleichen Rückschlüssen gekommen. Ansonsten muss man das schon mal klatschen. Also was für alberne Metriken hier verkaufen. Also ganz egal, ob du ein Nutzer bist, ein Beobachter, ein Investor in diese Plattform, ein Deadholder, also ein Gläubiger dieser Plattformen. mir würde das sämtliches Vertrauen an das Management geben. Oder wie gesagt, er glaubt, er ist so schlau, dass er alle verarschen kann. Das sollte dich genauso... Ich fühle mich ja viel mehr beleidigt, wenn jemand... Ich weiß nicht, womit ich besser leben könnte. Also würde mir jemand diese Zahlen zeigen. Ich würde ihn anschreien, dass ich mich intellektuell beleidigt fühle. Weil wenn du glaubst, dass ich darauf reinfalle, dann musst du mich für fucking dumm gehalten haben. So was macht mich richtig aggressiv. Du wirst mich niemals in einem Büro schreien sehen, glaube ich. Aber der eine Zeitpunkt, wo ich schreie, ist, wenn jemand mich für dumm verkauft.
Wir schließen damit.
Ich bin auf dem Link gerade und sehe, Elon Musk sagt, er ist CTO, der Chief Troll Officer. Das hat er damit ja gut geschafft. Ja, definitiv. Wie gesagt, wer das nicht hören will, kann das ja überspulen. Deswegen machen wir es immer ganz am Ende. Ich fand es ein großartiger Erfolg. Es hat viel Spaß gemacht. Danke für deine Arbeit mit dem Doppelgänger GPT. Ich bin dafür, dass wir weiter damit rumspielen. Ich fand es sehr unterhaltsam. Ich denke mir weiter Fragen aus und baue auf unsere Community. Vielleicht schaffen wir sogar im Newsletter eine kleine GPT-Section unterzubringen für das Tool. Aber das muss noch ein bisschen besser werden, glaube ich. Und ein bisschen lustiger auch. Und nicht so woke. Ja, das Ding ist live. Link ist in den Shownotes. Ich habe auch nochmal gecheckt. Der Kollege JP hat seinen auch freigegeben. Also wir haben jetzt zwei dort. Ihr könnt jetzt einmal rumspielen mit dem Boomer Career Advisor und mit dem Doppelgänger GPT. Viel Spaß dabei. Und wenn es euch gefallen hat, die witzigsten Antworten könnt ihr gerne teilen, egal wo. Pip freut sich über jede Antwort. Okay, ich muss wirklich los. Schöne Grüße an Patrick von Home2Go. Danke, dass du vor und unten auf mich wartest. Das ist ja nett von dir. Ganz schlimm von mir. Aber das Publikum dankt dir. Noch ein kurzer News-Einschub aus dem Off. Nach Aufnahme hat das Manager-Magazin berichtet, dass die E-Scooter-Firma TIR sich in einen Merger mit den Wallen dort flüchtet und dass beide Unternehmen dabei massiv an Bewertung verlieren. Außerdem soll der TIR-CEO wohl seinen Chefposten abgeben. In diesem Sinne, habt einen schönen Mittwoch. Bis Samstag. Peace. Ciao. Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Glöckler, recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off. Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community. Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken. Unsere aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes. Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag. Geiler Sound. Das wäre so ein cooler Entry-Sound. Oder wenn eine Prediction kommt. Und jetzt würde Plotner. Ja, mach ein Sample darauf. Das wird ab jetzt. Und jetzt pass mal auf. Und dann kommt das. Kennst du diesen Sample von dieser Police-Serie aus den USA? Wo so ein kommt, wenn ein neuer Beweis gefunden wird oder jemand angestellt wird.