Doppelgänger Folge #325 vom 6. Februar 2024

Universal Music vs. TikTok | Podcast Business | BigTech Accounting | Earnings: Spotify, Palantir, Tonies,

Wer sitzt am längeren Hebel: TikTok oder die Musik Labels? Die Hölle friert ein und Pip lobt Zahlen von Palantir. Außerdem gibt es Earnings von Spotify und Tonies. Die Big Tech Firmen haben einen kleinen Accounting-Trick und wir erklären Abschreibungen.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) ETF

(00:09:30) Universal vs. TikTok

(00:22:30) Podcast Business / SmartLess / Joe Rogan

(00:37:10) Spotify Earnings

(00:44:10) Tones Zahlen

(00:57:10) Palantir Earnings

(01:06:00) Big Tech Accounting Abschreibungen

(01:17:50) Accounting Abschreibungen

(01:24:30) Snap Job Cuts

(01:28:15) Vestiare Crowdfunding


Shownotes:

Buchhaltung Big Tech: FT

Deepfake Scam: arstechnica

Vestiare Präsentation


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Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast Folge 325 am 7. Februar 2024. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit Philipp Klöckner. Daniel Eck von Spotify würde sagen, heute gibt es eine Audio First Sendung. Wir sprechen über die Universal TikTok-Verhandlungen, neue Podcast-Deals, gehen über die Earnings von Tonys und Spotify und noch ein bisschen mehr. Aber bevor wir anfangen, müssen wir nochmal zurückgehen zur letzten Folge. Ganz am Ende haben wir über einen ETF gesprochen. Und zwar den S&P US Technologies Select Sector. Und der hat sich so angehört, als ob der die besten Tech-Titel oder die wertvollsten Tech-Titel so zusammenfasst, 75 davon. Was ich übersehen habe und was uns Hörer geschrieben haben, dass ja gar nicht alle Significant Seven dabei sind. Also Meta, Amazon und Google fehlen. Und zusätzlich gibt es ein großes Klumpenrisiko angeblich, weil die Top-4-Positionen Apple, Microsoft, Nvidia und Google Broadcom über 50% des ETFs ausmachen. Also typischer Fehler, man hat nicht wirklich aufs Kleingedruckte geschaut oder hinter die Liste. Oder haben wir irgendwas vergessen letzte Folge? Ja, einen Tod muss man halt sterben. Also mir ist auch nicht aufgefallen, dass da jetzt ein paar der Gafas fehlen tatsächlich. Es ging eher darum, ob man was schafft, was exklusiv Tech ist. Und das würde ich halt schon sagen. Also im Vergleich zu NASDAQ. Problem ist ja, wie gesagt, in NASDAQ, dass da so viel Zucker und Consumer Goods drin sind. Und wenn man das meiden will, dann ist weiterhin diese S&P US Technology Select Sector ETF, glaube ich, Tech-lastiger als die NASDAQ. Auf die letzten 1, 3 und 5 Jahre hat er auch besser performt, obwohl diese Aktien nicht da drin sind. Das muss man auch sagen. Also das hat bisher nicht geschadet. Das muss in der Zukunft, kann das auch anders sein. Klumpenrisiko gibt es bei dem anderen wahrscheinlich. Gucke ich jetzt nochmal kurz. Also den perfekten ETF wird es halt auch nicht geben. Also ich kann jetzt nicht Nestec auswählen. Du kannst Nestec nehmen und Consumer Goods dagegen shorten oder so wahrscheinlich. Oder vielleicht hat ja auch ein Hörer oder Hörerin eine Idee, dass dann kann man gerne mal pitchen, wenn jemand einen Technology, einen besseren Technology ETF findet mit einer guten Kostenstruktur. Also der Nasdaq 100, der hat auch in den Top 10 Titel 45%. Das ist jetzt nicht so viel besser, würde ich sagen. Also auch da klumpen Risiko. Das ist halt, Sekunde, wie ist es im Vergleich? Ja, zwei Drittel. Bei dem Technology Select sind zwei Drittel in den Top Ten Aktien. Und allein Apple und Microsoft haben 40%. Ist halt kopflastig, aber Microsoft und Apple sind halt nun mal auch die größten Tech-Unternehmen. Also wie gesagt, schöner wäre es, wäre das irgendwie nicht Market Cap gewichtet vielleicht. Ob es dann besser performt, ist aber schon wieder die Frage. In der Vergangenheit war ja groß wird größer schon ein Thema. Man kann es auch mischen. Man muss halt wissen, was man möchte. Aber sich prinzipiell die Top Ten Constituents anzuschauen, dann sind die Inhaltsstoffe sozusagen des ETFs. Das macht schon immer Sinn, haben wir auch letztes Mal vorgelesen, was da drin ist. Uns ist nicht aufgefallen, was da nicht drin ist, tatsächlich. Aber vielleicht bräuchten wir auch gar nicht diese ganzen Monopole, also zwei Monopole oder ein paar Monopole, halbe Monopole hat man ja trotzdem drin. Aber ja, ich kenne auch kein besseres Produkt, ehrlich gesagt. Und ich weiß nicht, ob wir das mal recherchieren wollen. Ich finde es einen guten Car Outsourcing. Schickt mal alle eure Lieblingsprodukte. Tech-ETFs ein, der Arc-Innovation zum Beispiel von Katie Wood. Und dann suchen wir uns gerne die Perlen daraus. Ich finde die Option jetzt aber beide könnte, ich glaube mit beiden Optionen fährt man besser, als wenn man Stockpicking macht. Darum geht es ja letztlich. Es ist mal so ein bisschen so mit den ETFs. Nimmst du den MSCI World, dann heißt der, der ist nicht gleichgewichtet oder da fehlen Emerging Markets. Nimmst du den Emerging Markets dazu, dann hast du für Diktaturen oder für China da drin... Nimmst du die Nasdaq, hast du Zucker drin. Nimmst du den hier, hast du zu viel Apple und Microsoft und zu wenig Meta und Google drin. Wie gesagt, ein Tod muss man sterben. Das perfekte Produkt gibt es nicht. Wobei, es wird wahrscheinlich bald noch synthetischere ETFs geben, wo man sich seinen breit diversifizierten Sparplan zusammen klicken kann. Also in Zukunft, ich glaube die Zukunft ist schon, dass du algorithmisch sagen kannst, in einer Art generativer AI, gib mir ein ETF, der nur aus Technologietiteln besteht, der keine ESG-negativen Sektoren beinhaltet, der zur Hälfte nach Market Cap, zur Hälfte nach Revenue oder was auch immer gewichtet ist und schließe diese zwei Titel noch aus, die ich einfach per se nicht mag. Und dann kaufen wir aber trotzdem jeden Monat aus diesem Körbchen. Das kann ich mir vorstellen, dass das Produkte sind, an denen gerade schon gearbeitet wird und die es irgendwann geben wird in naher Zukunft. Ob die dann so eine tolle Kostenstruktur wiederum haben, ist eine andere Frage. Wahrscheinlich würde man die nicht für 0,15 Euro Prozent TR bekommen, sondern dann wieder bei anderthalb Prozent oder so liegen, ist mein Verdacht. Weil das Overhead natürlich teurer ist. Und eine unvorbereitete Frage für den Anfang. Raus mir, gibt es doch heute keine Zeit für unvorbereite Fragen. Wenn man sich den Verlauf so anguckt, also den Big Tech Aktien, ein, zwei reden wir ja heute noch, Und die ETFs, da hat man doch das Gefühl, dass das alles wieder wahnsinnig heiß gelaufen, oder nicht? Ja, da kommen wir später tatsächlich drauf. Das ist jetzt eine besonders unvorbereite Frage. Ich finde, dass die Bewertungen schon wieder sehr, sehr hoch sind, gemessen daran, dass wir ja ganz andere Zinsen dahinter liegen haben als vorher. Du hast ja fast die, also nicht überall, aber in einzelnen Titeln hast du ähnliche Malte-Pills, obwohl du viel höhere Kapitalkosten hast. Also die Die Kapitalmarktzinsen oder der Leitzins, der sagt ja so ein bisschen aus quasi, was ist mein Berechnungszinssatz, um ein Discount-Cashflow-Modell zu machen. Und wenn das bei Nullzinspolitik schon überbewertet war und jetzt auf einem ähnlichen Multiple teilweise tradet, muss man sich ja fragen, ob das noch so viel Sinn macht. Wer weiß. Es gibt ja auch Fondsmanager, bei denen ist das halt der Berufsoptimismus und du verkaufst Aktien halt nicht, wenn du sagst, alles ist überbewertet. Es ist jetzt gerade kein guter Zeitpunkt, in den Markt einzusteigen. Aber ich mache mal einen Fonds auf. Aber die sagen ja alles ist ja noch spottbillig. Alles Kaufgelegenheiten. Naja, das zeigt ja immer die Zukunft. Aber ich würde nochmal als Gegenargument auch dazu, man möchte es ja mal so differenziert wie möglich sehen, ich glaube im ersten oder zweiten Newsletter hatte ich das Zitat, das mag ich so gern, von George Soros, glaube ich. In jeder Blase gibt es halt drei Möglichkeiten Geld zu verdienen. Sozusagen indem du früh dabei bist, indem du am Höhepunkt aussteigst oder um den Höhepunkt aussteigst oder auf fallende Kurse setzt. Und indem du später, wenn alle verzweifelt sind, wieder einkaufst. Es kann gut sein, dass man hier noch weiter Geld verdient mit der Übertreibung. Der Witz ist natürlich, dass du nie weißt, in welcher Phase der Blase du bist. Ja, als einfacher Retail-Investor. Ich will auch nicht sagen, dass man jetzt überhaupt nicht einsteigen, also keine Aktien kaufen sollte, weil die Bewertungen zu hoch sind. Das ist auch Quatsch. Kann auch wieder doppelt so. Je nachdem, wie alt ihr seid, habt ihr das ja ein paar Mal erlebt. Ein KGV von 50 kann auch auf 100 gehen, hat man immer wieder gelernt. Ja, nur der Retail-Investor ist ja der Letzte, der das Timing irgendwie vernünftig hinbekommt. Und wenn du denkst, es ist zu hoch. Ich kann mich erinnern, als ich mal Tesla verkauft habe, als sie diesen Short Squeeze hatten und ich gedacht habe, das geht nie mehr weiter nach oben. Ja, ging es wahrscheinlich noch. Aber er hat sich ja halbiert. Sie haben ihr Allzeithoch noch nicht gesehen. Aber das Business läuft ja jetzt auch nicht besser seitdem. Wie läuft denn das Business für Universal und TikTok aktuell? Während wir die letzte Zeit viel auf LinkedIn rumgealbert haben, scheint man auf TikTok jetzt auf einmal das Gefühl zu haben, es gibt einen Mute-Button oder einen Mute-Modus. Also auf einmal fehlt da Musik. Ist das eine Verhandlungstaktik, die du auch machen würdest? Du ziehst jetzt das Fazit vorweg. Also der Kontext ist, die großen vier Major Labels haben alle Verträge mit TikTok für die Nutzung ihres Contents. Also damit ich da die Songs von Sony, Universal, Warner, was weiß ich, hinterlegen kann. Also zahlt TikTok einen kleinen Betrag an diese Labels, der inzwischen bestimmt gar nicht mehr so klein ist, aber jetzt auch nicht gemessen an der gesamten Musikindustrie ist das ein sehr, sehr kleiner Betrag. Und Universal hat jetzt gesagt, sie wollen mehr. Keine Ahnung, ob das fix war oder pro Stream oder pro View und auf jeden Fall haben sie das Gefühl, sie müssen jetzt mehr bekommen. Da ist man wohl zu keiner Einigung gekommen. Und jetzt hat Universal sich erst, also ich würde sagen, blufft oder pokert zumindest sehr hoch und sagt, wir untersagen TikTok die Nutzung unserer Inhalte. Worauf TikTok erstmal dafür gesorgt hat, dass die Musik nicht automatisch abspielt, wenn man die Inhalte aufruft oder in der Übersicht ist. Und nach meinem Verständnis gibt es ein 30-Tage-Moratorium. Das heißt, sollte man in 30 Tagen nicht einen Deal finden, dann darf man die überhaupt nicht mehr nutzen auf TikTok, diese ganzen Songs. Und ich glaube, das ist ehrlich gesagt das letzte Mal, dass wir so eine Verhandlung erleben werden. Ich glaube, das Machtgleichgewicht ist vielleicht gerade noch so, dass Universal da ein bisschen mitstinken kann. Aber mein Gefühl ist, dass sie eigentlich... nicht mehr at arm's length verhandeln, dass TikTok am längeren Hebel sitzt. Wäre ich TikTok, würde ich es aussetzen, glaube ich. Ich glaube, das Produkt wird jetzt kurzfristig nicht besser dadurch für User. Gleichzeitig ist TikTok aber für, ich glaube, drei Viertel der, nicht nur Gen Z, sondern aller TikTok-Nutzer ist TikTok die Hauptmöglichkeit, neue Musik zu entdecken. Und alles, was Universal da tut, ist sicher zu seinen eigenen Künstlern und den anderen Mitverwertern der Rechte. Also da hängt ja eine ganze Kettenindustrie dahinter. Auch die Labels, Vertriebe, eventuell die Leute, die Merch oder Konzerte verkaufen. All das hängt daran, ob dein Content bei TikTok entdeckt wird. Und wie ich das ein bisschen mitbekomme aus der Musikszene, ist, dass die Künstler überhaupt nicht happy sind, was Universal da... Kleine Stichprobe, aber mein Gefühl ist, dass die Künstler nicht so happy sind mit dem was. Also insbesondere neue, digitalere Künstler, die viel auf digitale Vertriebswege setzen und die typischerweise auf TikTok entdeckt werden, sind nicht sehr happy mit der Verhandlungstaktik von Universal, sondern im Gegenteil. Die würden glaube ich heute wieder sofort entscheiden, scheiß auf die Pfennige, die wir von TikTok bekommen. Das ist unser bester Marketingkanal und wir würden das umsonst, also wahrscheinlich würden die Künstler gerne umsonst auf TikTok erscheinen. Ich hatte mal vor... Sekunde, ich muss noch gucken, ob ich das finde. Ich hatte mal vor... Als TikTok so ein bisschen hochkam und ich TikTok getestet habe, bin ich ja in die Shuffle-Bubble geraten, habe ich dir das mal erzählt? Also ich bin in so ein richtig hässliches Rabbit Hole gekommen, weil ich irgendwie die ersten drei Videos falsch angeschaut habe. Weißt du, was Shuffeln ist? Dieser Tanz so Gabba-mäßig zu elektronischer Musik, wo die so Moonwalk-mäßig die Füße so hin und her shuffeln? Kennst du den nicht? Pass auf, auf jeden Fall gab es da Songs, die wurden damals extrem genutzt. Ich spiele Ihnen mal einen vor. Ich glaube, Zitatweise darf ich das vorspielen. Es dient der Berichterstattung, es dient nicht der Unterhaltung, sondern nur der Berichterstattung, über was ich meine. Ich bin auch sicher, dass sich die Labels hier nicht betrogen fühlen. Kennst du das? Ja, es ist irgendwie so ein Radiosong. Also es ist halt, klar, wann hast du das im Radio gehört?
Ich glaube, das war eine lange Zeit.
Ich finde auch meinen anderen Song voll, den kennt man eher so, Friendship von Pascal Le Toublon. Der gleiche Song. Kennst du auch?
Das ist alles so Fahrstuhlmusik.
Aber ich finde, also die beiden habe ich damals als, zumindest in der Shuffle-Bubble, sind die, ich muss jetzt den Lautsprecher mal umschwingen, Zumindest in der Shuffle-Bubble waren die ganz groß. Ich schätze mal, der letzte, den du gehört hast, Pascal Le Toublon, Friendships, wie oft gehört? Auf TikTok? Auf Spotify schaue ich jetzt. Da kriege ich es am ehesten hin. Keine Ahnung, 100 Millionen Mal? 300 Millionen Mal. Meiner Meinung nach komplett auf TikTok entstanden. Und danach wird es natürlich Mainstream. So, und hier Minau von Alok, Bruno, Martini und Sieber. 734 Millionen. Also eine Dreiviertel Milliarde mal gehört. Meiner Meinung nach auch. Plus seine anderen Songs sind jetzt bestimmt nicht von Leiden berühmt geworden. Da siehst du eigentlich genau, die wurden nur mitgehört. Insgesamt würde ich sagen, hat er eine Milliarde Spotify-Streams TikTok zu verdanken. Also wäre ich jetzt Universal und würde meine jungen Künstler gut vertreten, also oder andersrum, wäre ich TikTok, weiß ich eigentlich jetzt am längeren Hebel. Und dann entweder lernst du als Künstler, geh direkt zum Independent Label, wobei die dann eventuell wieder über Universal vertrieben werden. Wie gesagt, viele Leute in der Verwertungskette sind nicht glücklich gerade über die Situation. Ich bin gespannt. Sicher bin ich mir, dass es das letzte Mal so eine Verhandlung gibt. Wahrscheinlich wird man lernen, dass es nicht schlau ist, das zu tun. Und ich glaube auch, dass Universal einknicken wird. Also die Frage ist, wird TikTok Ihnen irgendeinen Faith-Saving-Deal schenken? Also dass Sie sagen, wir erhöhen das jetzt um 25 Prozent oder irgendwas, was nicht substanziell ist, um Ihnen zumindest dann die Möglichkeit geben, erhoben aus dem Raum rauszugehen, mit erhobenem Haupt aus dem Raum rauszugehen. Aber dass Universal hier echt einen Leverage hat, glaube ich, ehrlich gesagt. Ich bin kein Musikindustrie-Experte, aber ich glaube, TikTok ist viel weniger von Universal abhängig als andersrum. Mein Gedanke war, dass Universal vielleicht irgendwie ein paar Anteile haben möchte, ähnlich wie sie es bei Spotify haben. Kann gut sein, dass die sich so in ihren Cap-Table reinmogeln wollen, meinst du? So wie bei Spotify damals? Also Spotify hat sie halt gebraucht. Ohne Musik kein Spotify. Aber TikTok ist halt auch ohne Musik gebraucht. Ja, also du hast recht, glaube ich. Aber nicht, dass sie ohne Musik relevant sind, sondern dass TikTok einfach über den Status hinaus ist, wo sie die unbedingt brauchen. Also Spotify war damals eher so ein Empty Room oder Henna-Ei-Problem. Wenn ich nicht die Musik bekomme, schaffst du den Durchbruch nicht. Und bei TikTok ist es, glaube ich, so, dass sie so groß sind, dass sie sich nicht mehr von einem einzelnen Player mobben lassen müssen. Aber ja, ich meine... TikTok gilt ja, oder ByteDance, die Mutter als chinesische Company, aber die hat ja jede Menge westliche Investoren. Also es ist wirklich Gott und die Welt drin. G42, KKR, Sequoia, Tiger Global, Goldman Sachs, Morgan Stanley, General Atlantic, SoftBank Vision. Und das sind jetzt nur die Lead-Investoren. Also wahrscheinlich noch weitere. Kann schon sein, dass sie sich da noch rein mogeln wollen. Wobei, wie viele Anteile erwarten sie, dass sie noch bekommen? Also bei 100 Milliarden oder was soll ByteDance wert sein? Zehn Milliarden haben sie eingesammelt. Gut, 250, 270 Milliarden sogar. Keine Ahnung, kriegen sie halt einen Prozent daran, aber ich weiß nicht. Ich glaube, TikTok muss ein bisschen schauen, dass sie PR-seitig, Kommunikationsseitig nicht verlieren und sich im Zweifel auf die Seite der Künstler stellen. Also was ich machen würde, wobei darauf kann kein Künstler eingehen, weil sie die Rechte gar nicht haben. Also eigentlich müsste ich sagen, wir brechen nicht ein unter Universal, aber wir erlauben jedem Künstler kostenlos seine Musik zu listen weiterhin. Der Künstler darf das natürlich gar nicht annehmen, aber es wirkt so, als wärst du auf der Seite der Künstler. Oder du sagst, du bietest allen Independent den gleichen Deal, den Universal hatte und jedem Künstler als Einzelnen und provozierst damit so ein bisschen die Streikbrecher. Einfach nur, um besser darzustellen. Ich glaube nicht, dass Künstler die Rechte haben, das überhaupt anzunehmen. Aber ich glaube, dass es kommunikationstechnisch in der öffentlichen Meinung ganz gut ankommt. Das ist so ein bisschen wie Apple, die sagen, die kleinen Entwickler bei uns, die müssen nur 10% zahlen, weil sie genau wissen, dass die nicht die Umsätze machen. Aber es lässt sich gut aussehen. Wie gesagt, ich würde einiges darauf wetten, dass die Universität es nicht gewinnt. Und wenn, bin ich gespannt, wie klein der Verhandlungsgewinn sein wird. Aber wo ich mir sehr sicher bin, ist, dass das die letzte Verhandlung der Art ist. Zumindest wenn TikTok so einigermaßen so relevant bleibt, wie sie derzeit sind. Krass, wenn TikTok es schaffen würde, diese Strukturen aufzubrechen. Ja, man muss auch so ein bisschen unterscheiden. Ich glaube, ist für Caesar oder Taylor Swift oder so TikTok noch so wichtig? Wahrscheinlich eher nicht. Aber für viele Up-and-Coming-Stars, die entdeckt werden darauf, Aber insgesamt ist es für Künstler schon sehr wichtig. Aber auch die Großen brauchst du doch da drauf. Die Frage ist, ob die Großen auch TikTok brauchen. Das ist die Frage. Ich überlege gerade, dass es viele arrivierte Künstler gibt, denen das weniger wichtig ist. Und dann ein paar Junge, denen es mega wichtig ist. Aber ich glaube, letztlich sind beide gut damit beraten, sich den Kanal TikTok nicht zu verschließen. Ich glaube, der triggert Wie groß sind denn Taylor Swift und Drake auf TikTok? Ja, die haben alle Milliarden, Hunderte von Millionen Follower bestimmt. Ich will gerade mal gucken, ob es eine Studie gibt. Eigentlich müsstest du anhand der TikTok-Performance Spotify-Streaming vorher sagen können. Also du findest immer diese Zahl, dass entweder zwei Drittel oder drei Viertel der Nutzer Musik entdecken auf TikTok. Fände ich ja voll spannend, das mal zu untersuchen. Es ist leider nicht so numbers-driven hier die ganze Szene. Oder ich bin zu blöd, danach zu suchen. Wie gesagt, entweder hänge ich zu sehr an meiner Schaffel, oder ich bin mir sehr sicher, dass TikTok-Views... Das ist auch neulich so Sophie Alice Baxter oder so, die nochmal hochgekommen ist dadurch. Also sie ist auch zum Beispiel, dass Leute in die Charts zurückkommen, dadurch, dass sie auf einmal auf TikTok viral gehen und sowas. Das gibt schon, glaube ich, den Zusammenhang. Naja. Wie viel Zeit bist du auf TikTok am Tag? Ich bin einmal im Monat vielleicht eine Stunde auf TikTok oder so, aber ich benutze das nur mega dosiert, weil ich nicht dumm bin. Also weil ich genau weiß, was passiert, wenn ich es regelmäßig nutzen würde. Und außerdem bin ich ja in so komischen Bubbles, dass... Sekunde, soll ich mal gucken, was... Du kannst es ja mitnehmen, dann haben wir eine Stunde Content voll. Okay, das ist Fabian Köster von der Heute-Show. Sekunde. Hä, was soll ich jetzt machen? Okay, wollt ihr Zugriff für irgendwas haben?
Wir hatten unsere Differenzen.
Umso wichtiger sind doch jetzt das Allerallerwichtigste. Erstmal, was willst du erreichen? Okay, das sehe ich auch nicht.
Die Stimmung kam mir bekannt vor.
Keine Ahnung, was das ist, aber es sind vier nackte Frauen auf dem Boot. Das ist Gambling-Werbung? Play Now? Hm, sieht ja aus wie auf Twitter hier.
Ich bin nicht mehr in der Schaffel-Bubble, glaube ich. Oh Gott, Watershop? Oh Gott, Link, da machen wir nicht aus, bin ich ja nicht.
Ich bin aus der Schaffel-Bubble raus, das ist gut. In der Online-Marketing-Bubble, aber das ist fast schlimmer.
So.
Das wäre auch ein geiles Podcast-Format, sodass jemand einfach fünf Minuten lang seinen TikTok-Feed durchlaufen lassen muss.
Oder auf YouTube.
Du liegst gestern ein und guckst dir entweder Insta oder TikTok. Oder als Daily-Podcast. Jeden Morgen auf fünf Minuten getimt, dass andere das konsumieren können und nicht selbst in die Versuchung kommen. Würde TikTok das erlauben? Wenn sie alle, sie klauen doch eh alles, darf man ihren Content auch so einfach klauen. Das ist ja nicht ihr Content, der der Creator, ich glaube. So, genug Musik. Ach nee, es geht weiter mit Musik. Wir machen jetzt Podcast. Bleibt bei Audio. Und zwar zwei große Deals in der Podcast-Szene in den letzten Tagen. Den einen, können wir noch ein bisschen zurückgehen. Also man kann eigentlich sie beide verbinden. Kannst du dich erinnern, was im Mai 2020 passiert ist? Im Mai 2020? Ich bin zum Beispiel 30 geworden. Genau. Genau. Und ich habe ja sechs Monate lang an dir gearbeitet, dass du endlich mal einen Podcast mit mir machst. Und da im Mai warst du so weit, dass du gedacht hast, oh, I smell opportunity. Joe Rogan hat 20 Millionen bekommen von Spotify. Das ist auch mein Geburtstagsgeschenk an mich. Ich starte einen Podcast und ruiniere mein Leben. Genau. Genau, und neben uns, die im Juli 2020 angefangen haben, unter den eine Million Podcastshows, also Peak New Podcasts in 2020, gab es auch drei Schauspieler, die angefangen haben mit Smartless, die ein bisschen erfolgreicher sind als wir, die sind ein bisschen älter und Promis, die andere Promis einladen und dann zu dritt interviewen. Der Podcast ist mittlerweile oder war letztes Jahr 2023 Nummer 4 Top Apple Show und die Jungs haben zwischendurch mal an Amazon verkauft und zwar 2021 für angeblich 80 Millionen. Dazu sind noch so Ich glaube, drei andere Podcasts gekommen, die sie auch in ihrem Studio gemacht haben. Und jetzt hat Amazon wohl gemerkt, Podcast ist doch nicht so cool. Spotify sprechen wir gleich nochmal drüber. Und Sirius hat für angeblich 100 Millionen die Jungs jetzt zurückgekauft. Also ich denke, dieses Jahr sehen wir sehr viele so Deals von... Podcasts gehen von Exclusive woanders hin, hören auf, es wird viel untereinander verteilt. Sirius hat wohl eine neue App, die kriegen sie in Deutschland glaube ich gar nicht und wollen da jetzt gucken, wie sie mit dem Content monetarisieren. Und da ist auch so ein Modell, dass sie den Content eine Woche später auf die anderen Podcast-Player ausspielen und Advertising und alles machen. Also ein bisschen Bewegung, aber natürlich... 80, 100 Millionen sind keine 250 Millionen. Das ist nämlich was Spotify angeblich für Joe Rogan bezahlt hat, um wieder Multi-Year bei Spotify Contents zu veröffentlichen. Wobei das auch nicht so stimmt. Also da war es so 2020 gab es angeblich 20 Millionen und Joe Rogan hat nur noch auf Spotify dann veröffentlicht. Nun ist es so, dass er auch auf allen anderen Plattformen veröffentlichen darf, also vor allem YouTube und Apple. Aber von Spotify vermarktet, oder? Genau, von Spotify vermarktet. Wieso macht das Sinn für Spotify? Die hätten doch eigentlich ihn auch umsonst haben können. Umsonst? Ja, also wenn sie jetzt gesagt haben, unsere vier Jahre Partnerschaft, Joe Rogan war sehr nett. Ab jetzt bist du wieder auf dich alleine. Du kannst deinen Podcast selbst vermarkten und überall hosten. Die Wahrscheinlichkeit wäre doch gewesen, dass er sowieso auch auf Spotify den Content hochlädt. Es sei denn, er wäre exklusiv zu Apple gehören oder YouTube. Apple hätte ihn nicht angefasst? Ja, stimmt, stimmt, stimmt. Und hätte YouTube ihn angefasst? Ja, guter Punkt. Ich glaube, YouTube schon. Wie viele Jahre ist der Deal dann? Hast du das rausgefunden? Ich würde sagen, er ist wieder für vier Jahre. Der letzte Deal war vier Jahre, da gab es 200 Millionen. Jetzt hat man Inflation noch ein bisschen dazu gerechnet und gesagt, wir teilen uns alles, was über ein gewisses... Marketing-Umsätze gehen, teilen wir 50-50, also machen wir nochmal vier Jahre. Ja genau, der Deal ist so quasi eine Garantiesumme und Spotify vermarktet das und wenn sie mehr erwirtschaften mit der Werbung in dem Podcast, dann kriegt er davon auch noch einen Anteil, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich meine, so läuft der Umsatz halt über ihr Balance-Sheet immerhin. Also der Umsatz bleibt, der dürfte relativ niedrigmaßig sein. Selbst wenn sie da ein bisschen mehr verdienen, davon haben sie ja nur irgendwie einen Anteil, keine Ahnung, vielleicht die Hälfte. Das ist dann gemessen daran sehr niedrigmaßig. Aber niedrigmaßig ist ja bei Spotify jeder Umsatz, von daher ist das nicht so wichtig. Können wir schon vor, ich meine 50 Millionen im Jahr, das ist nichts, so. Na gut, aber wenn sie das Ding gut vermarktet bekommen, machen sie die 250 in einem Jahr. 250 Millionen, glaubst du? Ja, doch. Er sagt, er hat 11 Millionen Hörer pro Folge. So, lass das 10 Millionen sein. Lass uns mal so rechnen wie alle anderen Podcaster. Dann hat er wahrscheinlich vier. Ja, okay. Dann kannst du sagen... Werbung, TKP, vielleicht maximal 50 Dollar. Kannst du auch runterrechnen. Dann 500 Spots. 200.000 pro Episode. Wie oft macht er? Zweimal die Woche? Er hat 160 Folgen gemacht letztes Jahr. 161. 20, 25 Millionen so. Wahrscheinlich kommt er beim TKP ein bisschen höher, weil er so viel Reichweite hat. Oder ich bin mit meinen 4 Millionen daneben. Ja, wahrscheinlich kommt man da hin. Also rechnen werden die schon können bei Spotify einigermaßen. Warum macht man es auf andere Plattformen? Ich glaube, weil das letztlich ja Werbung für die Show ist auch. Das ist ja ganz viel. Auch die Wondery-Exclusive-Sachen, die sind dann ja doch in gekürzten Versionen auf anderen oder mit Werbung auf anderen, nur bei Amazon werbefrei oder so. Ich glaube, das ist schon sinnvoll, damit Leute Joe Rogan-Inhalte sehen, das auch auf anderen Plattformen freizugeben. Und wenn das alles werbefinanziert ist, und sozusagen mit Native-Werbung vielleicht auch eingebaut, dann hast du ja ein Interesse daran, mehr Verbreitung dafür zu finden. Und gleichzeitig zieht das, glaube ich, auch Werbetreibende auf die Spotify-Plattform. Also es ist natürlich gut, auch überhaupt einen Podcast zu haben, der so viel Volumen liefern kann. Und das zieht natürlich, also du bist dann nicht mehr so Subscale, du kannst signifikant Volumen Du kannst auch mal irgendwie eine Million von Ford in einem Monat ausgeben eventuell über Podcast. Das hilft schon, glaube ich. Und dann willst du einerseits ein sehr großes Format haben und andererseits willst du es auch, glaube ich, woanders distribuieren. So würde ich es mir vorstellen, dass das so eine Logik ist. Ich glaube, es macht eigentlich keinen Sinn, Dinge 100% exklusiv zu machen. Als alle unendlich Geld hatten, konnte man sich das leisten als Marketing-Move. Ich glaube, heute muss man schon schauen, dass man auch Geld damit verdient. Und dann willst du eigentlich maximale Distribution haben, um zu hoffen, dass du entweder bei jeder Ausspielung, egal wo, Geld mitverdienst. oder dass du von anderen Plattformen Leute auf deine Plattform rüberziehst, weil du das dort promotest und am Ende aber immer doch die beste Version auf Spotify ist oder wie auch immer. Ja, ich bin gespannt, wie viel YouTube, vor allem YouTube, da an Hörern wegzieht von und wie sie das noch vernünftig monetarisiert bekommen. Also wie viele von den Leuten, die sie über Joe Rogan bekommen haben, um dann ein Premium-Account von Spotify zu bekommen, halten den Account weiterhin, wenn es den Content auch auf YouTube gibt. Du kannst ja in die Daten schauen und schauen, Leute, die über Joe Rogan gekommen sind in der Periode, vielleicht kann man die irgendwie taggen, doch du kannst die Leute, die erstmal nur oder hauptsächlich Joe Rogan gehört haben, also du machst einen Filter oder slice and dice, da dein Snowflake nach Leuten, die in einer gewissen Periode gekommen sind und Joe Rogan, aber wenig andere Podcasts gehört haben, dann schaust du, wie haben die sich eigentlich entwickelt, hören die inzwischen andere Podcasts Und wenn du viele andere Podcasts hörst, dann weißt du, die werden jetzt nicht nur wegen Joe Rogan abhauen. Und wenn jemand halt nur Joe Rogan hört, der wird vielleicht dann zu YouTube wechseln. Der konnte es aber so derbe lang.
Er schafft nicht mehr viel zu hören.
Er kann nichts anderes hören. Boah, der Spotify-Algorithmus macht mich so fertig. Der war jahrelang nicht so schlecht. Was kriegst du denn für Empfehlungen? Ich habe das Gefühl, dass Durchhörrate jetzt wichtig ist. Das heißt aber auch, dass, sagen wir mal, es gibt einen Podcast, der sechsmal die Woche sendet und du hörst nur die Wochenend-Episode oder nur die Montag-Episode. dann geht er halt nicht mehr in deinen Feed, weil du ja nur fünf von sechs Episoden nicht gehört hast. Und das ist mein Gefühl. Sehr anekdotisch, heuristisch kann sein, dass ich überhaupt nicht verstehe, was da passiert. Das ist auch die Frage, ob so eine Plattform vielleicht transparenter sein sollte. Aber mein Gefühl ist das und deswegen habe ich das Gefühl, dass Dinge, die ich länger nicht mehr gehört habe, dann wirklich überhaupt nicht mehr in meinem Feed erscheinen und sie vergessen werden. Ich habe gestern gemerkt, einen Podcast, den ich normalerweise immer höre, dass der einfach komplett untergegangen ist für vier Monate. Obwohl würde Ende zufällig vorgeschlagen werden, würde ich ihn in 80% der Fälle hören. Ich habe das Gefühl, das bildet zu sehr Bubbles. Also was du zufällig dreimal durchgehört hast nacheinander, wird dir dann täglich vorgeschlagen. Und Dinge, die du eigentlich gerne hören möchtest, aber vielleicht zweimal verpasst hast, weil es zeitlich ungelegen kam, die verschwinden dann, werden so buried im Feed. Bin nicht so richtig happy mit dem Spotify Feed. Aber ich muss auch mal wieder ein bisschen aufräumen hier. Könnte es sein, dass du vermehrt Content hörst oder dir Content vorgeschlagen wird, auf dem Werbung von Spotify dann läuft? So könnte man das natürlich optimieren. Wenn man Geld zusammensuchen muss, dann wäre das vielleicht auch logisch, dass man das tut. War auch ein Verdacht von dir, dass Podcasts, die durch Spotify vermarkten... Meinst du, wir müssen uns mal von Spotify vermarkten lassen, damit wir wieder Hörer finden? Hast du dir die Zahlen angeguckt? Januar durch die Decke. Durch die Decke, aber nur, weil wir diese spannenden LinkedIn-Themen immer besprechen. Das zieht natürlich viele Hörer an und gefällt auch der Orleans. Lass mal Spotify bleiben, direkt zum Earnings. Shoutout übrigens für den Discord-Member, der rausgefunden hat, dass die Lloyd seit 40 Jahren der Buchprüfer von Microsoft ist, den LinkedIn gehört. Also ich glaube nicht, dass es super relevant ist, weil die Chance 1 zu 4 ist, wie man auch ganz richtig gesagt hat. Aber es ist trotzdem ein lustiger Fun-Fact. Und damit ist das Thema auch schon wieder vorbei, keine Sorge. Zurück zum Earnings Call. Ich habe kurz reingehört und hauptsächlich natürlich bei Podcasts und die Fragen zu Podcasts. Da gab es eine Frage ganz am Anfang, die meinte, wann ist Podcast profitabel und da wurde geantwortet, es gibt zwei Gründe für Profitabilität, also als Ziel für 2024. Und das erste ist, Topline, mehr Engagement auf der Plattform und Bottomline, bessere Deals verlängern, schlechtere Deals nicht mehr machen oder aus den Deals rauskommen. Klingt smart. Alles sehr, sehr einfach, hat man gesehen. Das Engagement wahrscheinlich musst du aufräumen, damit nicht mehr drin ist. Und Joe Rogan war immer wieder Thema. Und sie sagen, sie hätten alles ausprobiert, sie würden was für die Creator tun, aber für mich hört es sich so an, sie wollen vor allem den Werbeumsatz außerhalb von Spotify. Also wie du gesagt hast, dann mit Ford einen großen Deal zu machen, weil du einfach sagst, hey, wir verkaufen Keine Ahnung, 60% der Sachen, die bei uns sind und 40% auf YouTube oder Apple und was auch immer. Und haben einen viel größeren Markt. Und zur Profitabilität meinten sie auch so, 2023 war Restrukturierung, also Profitabilität von dem Podcast-Markt. Und jetzt 2024 ist es wieder Innovation und Wachstum. Da bin ich nicht so ganz sicher, ob das wirklich wahr ist. Daniel Eck meinte, dass die Kreatoren vor allem mehr Engagement über die Plattform haben wollen mit Q&A und so. Da bin ich mir nicht so ganz sicher, ob das einfach nur das Engagement ist, was Spotify gerne haben würde. Das kann auch schnell ins Negative gehen und zu YouTube oder zu wie überall anderen. Kommentare irgendwie dann auch vernünftig verwaltet werden müssen und da gibt es bei Spotify auf jeden Fall noch keine wirkliche Lösung für Creator, dass man das irgendwie vernünftig managen kann. Und dann letzte Frage war, was die Erwartung ist, wenn Joe Rogan jetzt auf anderen Plattformen ist. Und da meinte Daniel Eck, dass sie jetzt so groß sind, also als Amtsinhaber würde es sinnvoll sein, jetzt das aufzumachen. Als kleine Plattform oder als kleiner Anbieter sind diese Exclusives sinnvoll. Aber da sie jetzt Number One Podcast Player sind, ist es der richtige Schritt, das aufzumachen. Und es wäre auch viel besser, weil alle Creator das so haben wollen. Also Ich kann mir gut vorstellen, dass sie auch verlieren können mit dem Deal. Also weil ich einfach das Gefühl habe, Video lebt auf YouTube oder auf TikTok. Und vor allem diese großen Content Pieces. Also wieso sollst du dir drei Stunden, zwei Stunden Joe Rogan anhören, wenn YouTube oder TikTok weiß, dass der Algorithmus genau der richtige ist? Jetzt komme ich wieder mit dem alten, keine zwei Stunden Podcast Argument. Lex Friedman und Joe Rogan sind zwei der erfolgreichsten Podcasts und gehen regelmäßig zwei, drei Stunden. Und wo guckst du Lex Friedman? Stimmt halt für 80% der Leute und für die anderen 20 gibt es dann keine Produkte, wenn alles nur noch kurz ist und keine Tiefe und nichts. Ich glaube, es muss immer auch die Gegenbewegung geben. Was ich glaube, du hast was angesprochen, was ich schon wichtig finde. Ich glaube, dass Joe Rogan eben auch Leute außerhalb von Spotify erreichen möchte einfach. Und ich glaube, die User Experience, wenn du irgendwie Apple und Spotify auf dem Handy haben musst und nicht mehr weißt, welchen Podcast du und welche Plattform hörst und so, ist schon nervig. Und einer der Gründe, warum wir jetzt nicht irgendwie exklusiv oder paid oder irgendwas tun würden, ist ja auch, dass am Ende willst du ja Leute erreichen mit deinen LinkedIn-Analysen. Und das kriegst du halt nicht, indem du auf den finanziell besten Deal optimierst, sondern indem du versuchst, möglichst viele Menschen zu erreichen. Was sagen denn die Zahlen? Und natürlich nicht aus Selbstzweck. Wir sind ja eher Überzeugungstäter. Aber bei Joe Rogan geht es am Ende auch um Werbeumsätze. Und ob du an 100 Millionen sendest oder an 125, macht einen Unterschied. Das ist schon mal 20% Wachstum. Und ich glaube, Spotify kann sehr gut berechnen, wie viele Leute sie jetzt dadurch verlieren. Wahrscheinlich ist es nicht so viel. Joe Rogan muss sich doch auch durchgerechnet haben, dass er das Ding selbst gut vermarkten kann. Da bin ich mir nicht so sicher. Was traut er sich dann nicht mehr zu? Also für 250 Millionen kannst du schon eine Menge machen. Aber ich glaube nicht, dass Spotify für einen Deal verdient, ehrlich gesagt. Also sie machen viel Umsatz damit, aber ich glaube nicht, dass sie viel Marsch damit machen. Keine Ahnung, du bist der Falken. So, wir schauen mal in die Zahlen. Genau, es ist gerechtfertigt, dass Spotify nach den Earnings 7% nach oben gegangen ist.
Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung. Man sollte aufgrund des Gehörten keine Kauf- und Verkaufsentscheidungen zu Aktien und anderen Wertpapieren treffen. Es besteht immer das Risiko eines Totalverlustes. Solltet ihr denn aufgrund der Informationen im Podcast handeln, handelt ihr stets auf eigenes Risiko und wir können unmöglich für etwaige Verluste haften. Alles könnt ihr auch nochmal unter doppelgänger.io nachlesen.
Ähm, ich glaube es sind nur 5, ja nur 5. Ich würde sagen schon, die Zahlen sind schon gut. Umsatz ist um 16% gestiegen, die letzten zwei Quartale waren es nur knapp 11%, jetzt sind wir bei 16% Wachstum. Das kommt aus besseren Werbeumsätzen und Preiserhöhungen bei Subscriptions. Würde ich sagen, die Premium-Umsätze, das sind die Premium-Subscriber, sind um 17% gestiegen, also ganz bisschen mehr. Und der Werbeumsatz, wir wissen ja, der Werbemarkt, dem geht es jetzt nicht super gut, aber auch da kann man 12% gegenüber dem Vorjahr wachsen. Und das kommt aber, wenn man sich jetzt die Maus gleich mal anschaut, dann ist es so, die Premium-Nutzer sind um 15% gestiegen und die Ad-Support des Maus um 28,5%. Die Anzahl der Nutzer ist um 28% gewachsen, der Umsatz aber nur um 11,6%. Das sagt einem relativ klar, dass der Apo, warum haben wir den gar nicht ausgerechnet eigentlich? Der Apo liegt 13% unter dem Feuer pro Ad-Supported-Nutzer. Also der Werbemarkt, zumindest bei Podcasts, hat sich immer noch nicht erholt. Man hat zwar deutlich mehr Nutzer, aber die Werbeerlöse pro Nutzer sind erst mal geringer geworden auf Spotify. Ich denke auch schon, dass da jetzt mal das Tal kommen muss und vielleicht gegen Mitte 2024 der APU auch wieder hochgehen sollte, wenn wieder ein bisschen Druck in den Markt kommt. Rohmarge hat sich verbessert um 1,4 Prozentpunkte. Das ist immer wichtig bei Spotify. Das kommt hauptsächlich aus vergleichsweise weniger gestiegenen Cost of Revenues und letztlich aus den Sparmaßnahmen. Ich glaube, 17 Prozent wollten sie ja sparen. 17 Prozent wollten sie entlassen. Das sieht man noch nicht im Headcount. Der Headcount ist nur 9 Prozent unterm Vorjahr. Das heißt, entweder haben sie es noch nicht geschafft, manche Leute gehen zu lassen in Europa, vermutlich. Oder es wären gar nicht diese 17%, aber im Moment sieht es noch nicht nach 17% aus. Aber das kann auch sein, dass sie ein paar erst Anfang des Jahres wirklich gehen lassen und dass sie noch auf der Payroll bleiben. Genau, also Rohmarge hat sich leicht verbessert. Kurze Erinnerung, Spotify hat immer dieses Problem, dass sie rund 70% der Umsätze dem Vernehmen nach in den Artist Pool einzahlen. Also von dem, was übrig bleibt nach Apple-Gebühren und Mehrwertsteuer und allem, gehen 70% an die... an die Artists oder die Labels, die es dann weiter verteilen und damit bleibt quasi nur eine Grundrohmarge oder Contribution von 30% und dann durch paar technische Kosten und so weiter geht die nochmal um 3% runter und dann kommt man bei 26,7 an, was schwer macht, so dann danach noch Marketing und so weiter zu bezahlen und R&D. Operativen Ausgaben sind im Vergleich zum Umsatz kaum gestiegen, nur 2% bei General Admin hat man gespart. Ich meine, das sind jetzt die Kostenmaßnahmen, haben wir gerade gesagt, 17% angeblich Bei R&D haben sie weiter investiert. Da ist man 13% über dem Vorjahr, aber Marketing hat man ein bisschen gespart und Overhead-Kosten auch. Und so hat sich die operative Marge verbessert. Also was am Ende übrig bleibt, hat sich verbessert von minus 231 Millionen auf minus 75 Millionen nur noch. Das ist minus 2% Marge. Also im Vorquartal hatten sie sogar schon einen kleinen Gewinn gemacht. Der Verlust ist jetzt nicht groß und fairerweise muss man sagen, in diesem Verlust von 75 Millionen oder nach Steuern 70 Millionen Verlust stecken 110 Millionen Severance-Kost. Also es sind Abfindungen. Würde man die jetzt wegnehmen, dann wären wir eigentlich schon 40 Millionen plus. Und es sind 33 Millionen Abschreibungen auf Immobilien. Irgendwie hat ihr Stockholm Headquarter oder irgendein anderes Gebäude, vielleicht eher New York oder wo auch immer die gerade leer stehen, einen Wert verloren. Und da haben sie 33 Millionen abgeschrieben. Gutes Zeichen, warum Firmen vielleicht ihre Headquarter nicht besitzen sollten. Nach diesen 143 Millionen wäre man eigentlich 70 Millionen im Plus. Also das sind Einmaleffekte. Da macht es, glaube ich, Sinn zu adjustieren. Das passiert halt nur einmal oder zumindest nicht jedes Quartal. Und damit sind sie eigentlich auch dieses Quartal wieder profitabel. Wenn man es ganz genau nimmt, sind sie eigentlich zwei Prozent im Plus. Würde ich sagen, der operative Cashflow ist auf Rekordniveau. 400 Millionen rund. 400 Millionen Free Cashflow. Also operativer Cashflow ist quasi Free Cashflow, weil sie kaum Investitionsausgaben getätigt haben. Auch da sparen sie nur eine Million Investitionen, also CapEx. Zum Vergleich, letztes Jahr war der Cashflow minus 70 Millionen. Dieses Jahr ist er plus 400 Millionen. Also das geht alles in die richtige Richtung, würde ich sagen. Verstehe ich, dass die leicht hochgeht. Ich überlege gerade, warum geht es nicht so. Subscriberwachstum... 28 Millionen neue Maus haben sie, aber die hauptsächlich werbefinanziert. Ich würde sagen, das einzige Haar in der Suppe ist so der Werbemarkt, aber da geht man ja davon aus, dass der wiederkommt. Dass der Ad-Supported-APU, dass der 13% runtergeht, ist nicht so geil, aber ich würde fast sagen, hätte auch ein bisschen mehr als 5% hochgehen können, eigentlich sind die Zahlen ganz gut. Um auf 10% EBIT-Marge zu kommen oder Profit-Marge ist aber trotzdem noch ein weiter Weg. Also wir sind jetzt bei 2% nach Sondereffekten, würde ich schätzen. Aber jedes Prozent ist wirklich ein harter Weg, wenn man die Ausgangsbasis schon nur 30% Rohmarge ist quasi. Ich habe gerade gedacht, vielleicht kann uns irgendjemand mal schreiben, falls man die erste Temo-Werbung auf Spotify hört. Ja, guck mal, ich glaube... Ich bin mir nicht sicher, ob es das perfekte Medium dafür ist, weil es sich schlecht transportieren lässt. Also die arbeiten ja sehr mit visuellen Reizen. Deswegen ist ein Mobile Display, glaube ich, praktischer. Und das andere ist, ich glaube, du willst Leute auch eher auf der Couch als im Commute haben. Aber wenn du überlegst, Podcast ist wahrscheinlich eher im Auto, eher im Commute. Und bei Tätigkeiten, also du machst gerade Sport oder du putzt gerade das Haus oder kochst, das ist so ein typisches Szenario, den die Leute immer wieder beschreiben, da bist du nicht ready to shop. Während du im Feed scrollst, dann glaube ich, bist du eher in so einer Situation, wo du leicht abzulenken bist in der Shopping Experience. Mein null vorbereiteter, spontaner Take. Kann falsch sein, oder? Aber auf der anderen Seite wollen sie auch einfach überall präsent sein. Ich glaube, wen du über Podcasts erreichst, den erreichst du auch über soziale Medien. Ist mein Bauchgefühl. Aber ich würde nicht ausschließen, dass du Shein-Werbung irgendwann auf Spotify siehst. Allein schon als Lobby-Maßnahme werden sie, glaube ich. Ich habe das Gefühl, Shein und Timo drehen gerade PR und Lobbyismus sehr stark auf. In den USA hat man sich da auch schon verstärkt mit Personal und so weiter. Ich kann mir gut vorstellen, dass man da bald so Meta-like-Werbung wie man den Waste in der Bekleidungsindustrie um 1,3% reduziert hat, weil man On-Demand produziert oder irgendwie sowas. Hast du noch Earnings für uns mitgebracht? Sekunde. Zwei habe ich, glaube ich, noch. Genau, wir haben Tonys. Also Tonys sind so Vorläufer. Das ist eher so ein, wie nennt man das? untestierte Zahlen, so ein Zwischenausblick. Tonys ist in dem Marktsegment notiert, wo man das quasi noch nicht muss, an der Frankfurt Stock Exchange. Das heißt, sie müssen nur halbjährlich publizieren. Man kann es freiwillig machen, weil ich glaube, bei Home2Go machen wir es vierteljährlich freiwillig, auch um Transparenz und Vertrauen zu schaffen. Das würde ich jetzt einfach mal sagen, unabgesprochen, aber zumindest meiner Meinung, Eindruck. Aber hier kriegen wir sozusagen so ein Zwischenupdate und das sagt jetzt... Also Überschrift ist, Tony exceeds revenue guidance for financial year 2023 and achieves positive adjusted EBITDA. Ich habe es mal so, so viel man das, sind jetzt nur ein paar Zahlen, kommen jetzt im Sheet. Also Sie sprechen von 358 Millionen Umsatz in 2020. 2023, das entspräche einer Steigerung, sofern meine Berechnungen hier stimmen. Das ist immer ein bisschen kompliziert mit diesem Halbjahr, Volljahr, Vierteljahr. Müsste aber eigentlich 39% Wachstum sein, damit schneller als im Vorjahr. Also ganz leichte Beschleunigung nochmal sogar. Im letzten Quartal hat man höchstwahrscheinlich so 166 Millionen. Umsatz gemacht. Das wäre 38 Prozent, also auf dem gleichen Level. Also es ist jetzt auch nicht so, dass es zum Ende des Jahres deutlich abfällt. Es schwankt schon sehr die Wachstumsraten jedes Quartal, aber sieht eigentlich ganz gut aus. Im zweiten Halbjahr müsste man, wenn ich es richtig sehe, sogar auf 40, ein bisschen mehr als 40 Prozent Wachstum gekommen sein. Und das hatten Sie ja schon angekündigt, dass Sie EBITDA oder Adjusted EBITDA positiv sind. Das war sowieso schon im Halbjahr waren wir schon 3 Millionen im Plus, das heißt im schlimmsten Fall wäre man jetzt bei minus 3 Millionen und ist dafür aber ordentlich gewachsen. Das Wachstum kommt vor allen Dingen aus den USA, da ist man um 93 Prozent, wenn ich es richtig berechnet habe, gewachsen im Q4. Da war man vorher sogar, also auf Gesamtjahressicht ist man über 100 Prozent gewachsen. Aber im letzten Quartal immer noch 93%. Also die USA nimmt gut Traktion auf und ist auch im letzten Quartal jetzt größer als der Dachmarkt gewesen, wenn ich es richtig sehe oder berechnet habe. Von daher würde ich sagen, die Aktie bewegt sich glaube ich nicht doll, sogar leicht negativ. Die kam auch schon am 2. Freitag raus. Hä, ist heute Dienstag? Ach, heute ist Dienstag. Gott, ich ziehe überhaupt nicht durch. Also am Freitag kam ich schon raus. Wie hat Star reagiert? Sieht man irgendwas? Sekunde noch. Auch irgendwie nicht wirklich beeindruckend. Ich finde es eigentlich ganz gute Zahlen. Man müsste sich jetzt noch angucken, wie sich die Inventories entwickeln und so. Da wir jetzt nur Umsatzzahlen haben und einmal das adjustierte EBITDA, gibt es jetzt schon noch Möglichkeiten, wie das noch nicht groß perfekt ist alles. Aber es deutet erstmal in eine gute Richtung. Das Problem ist sicherlich, dass Toni Söngewald auch als Back an die Börse gekommen ist. Die notiert noch ungefähr bei 50% des Emissionspreises oder des Backpreises. dass auch Sie eine sehr niedrige Liquidität in der Aktie haben. Sekunde, ich suche mal den... Also Sie haben zwar einen 43% Free Float nach eigenen Angaben, also Aktien, die sich im Streubesitz finden. Also Hauptinvestor ist Amira, das ist so ein Family Office Private Equity, die das vorher finanziert haben mit 27,5% laut der Website von Tonys. Dann gibt es so eine Santo Ella Co-Invest GmbH, das ist glaube ich auch im weitesten Sinne Amira zuzurechnen, so ein SPV oder Co-Investor, den sie aufgebaut haben. Das heißt, sie sind dann bei 33% insgesamt. Höllenhunde GmbH klingt, als könnten es die Gründer sein. Sekunde. Höllenhunde, ob das jetzt ein gutes Naming ist? hat man sich wahrscheinlich auch nicht vorgestellt, dass das irgendwann mal auf einer Investor Relations Webseite... Oder vielleicht ist das so die kleine Show von Hülle der Löwen. Na gut, der Name vorher war auch nicht besser. Ja, ich glaube, das sind die Gründer. Denen gehört noch 8%. Auch nicht schlecht, ne? Und dann 468 Spec Sponsors. Das ist der Spec Sponsor, die den Spec gelauncht haben. 468, Alex Krenner-Kuttlich und Co. und Team. Und die Firma selbst hat noch rund 11% Treasury Shares, die sie verwalten. Aber, also trotzdem ist es relativ hohen Free Floats, ist die Sekunde, das tägliche Volumen, ich schaue jetzt mal hier bei, Sekunde bei Unvista. Also heute haben zum Beispiel keine 10.000, also ich überschlage, es ist 18 Uhr, ja Börse hat zu, keine 10.000 Aktien den Besitzer gewechselt. Das heißt 50.000, 50.000, also das ist jetzt nur ein Börsenplatz, Sekunde, wir gucken mal an die anderen Börsen. Also Xetra 12.000, Tradegate 12.000 und der Rest ganz wenig. Also sind wir mal gnädig. 25.000 ist jetzt das Volumen gewesen. Das scheint auch ein relativ normaler Tag gewesen zu sein. Und beim Kurs von 5 sind 25.000, 125.000 Euro am Tag Tagesumsatz. Und das Problem ist, würde jetzt hier einen Fonds investieren wollen, weil ihm die Zahlen gefallen, dann, also nehmen wir mal, ich glaube, die haben 128 Millionen Aktien und ich möchte jetzt 1% der Firma mir kaufen als Fonds, dann wären es ja 1,3 Millionen Shares. Und bei den Umsätzen bräuchte ich zwei bis drei Monate, um die Position aufzubauen bei dem Tagesumsatz. Also sehr stark vereinfacht. Natürlich verändert der Kurs die Bereitschaft zu verkaufen und eventuell auch Liquidität in der Aktie. Aber ganz theoretisch brauchst du mehrere Monate, um die Position aufzubauen. Und das größere Problem ist, dass du, um schnell wieder rauszukommen, wenn du dich dagegen entscheidest, mehrere Monate brauchst. Und das ist entweder schon regulatorisch schwer für Fonds, da überhaupt investieren zu dürfen. oder sie fühlen sich eventuell noch nicht wohl damit. Das heißt, du brauchst entweder so eine kleine Family Office oder Fonds, die da reingehen, die gar nicht so viel Volumen verwalten, oder so mittelgroße Investoren. Du siehst, bei den anderen Speck-Aktien, die quasi in der Zeit an die Börse gegangen sind, sieht es gar nicht so anders aus. Würdest du jetzt auf ein Home-to-go schauen, würde es ganz ähnlich aussehen, glaube ich. Das heißt, du kannst einerseits sagen, als Investor kriegst du eine Illiquiditätsrendite, also weil nicht alle kaufen können, die aus rationalen Gründen kaufen wollten, notiert die Aktie vielleicht günstiger, als sie tatsächlich wäre. gerade. Aber das Risiko, was du kaufst, ist eben, dass du nicht so schnell rauskommst. Wobei, als ein relativ kleiner Investor kommst du ja wieder schnell raus. Also das Volumen kriegst du wahrscheinlich dann verkauft. Aber das könnte ich mir vorstellen, warum die Aktie jetzt nicht so richtig anzieht eigentlich. Also ein Disclaimer, ich habe ein paar Tonys. Könnte ich eigentlich mal wieder? Sekunde, ich muss mal gucken. Ich glaube, ich habe ein paar Tonys Aktien mal gekauft irgendwann, als ich die für spillig erachtet habe. Ich muss ja hier in meine Trading App schauen. Oh, ein guter Tag heute. 3% im Plus. Was ist denn da los?
Wie viele Positionen hast du denn da in deinem Zockportfolio?
Das ist so eine schöne runde Summe, die kann ich nicht zukaufen. Da müsste ich jetzt wieder nochmal eine vierstellige Summe zukaufen, damit es so schön rund bleibt. Ja, also das soll auch keine Empfehlung sein. Aber wie kommen denn die Specs aus dem Problem wieder raus? Über Zeit muss man weiter wachsen, damit man irgendwann für große Fonds interessant ist? Ja, gute Frage. Also am Ende hilft nur regelmäßig gute Zahlen liefern, sodass dann eben erst kleine und zunehmend größere Investoren, die da einsteigen können, das kaufen eventuell. Dann steigt der Kurs und mit dem steigenden Kurs steigt eventuell auch die Bereitschaft der Altinvestoren, also eben dieser Amira und so weiter, sich von der Aktie zu trennen. Die wollen jetzt vielleicht, wenn die ihren Kunden mal gesagt haben, 10, obwohl die waren ja schon vorher investiert. Naja, theoretisch haben die im Kopf bestimmt irgendeine Zahl, die sie gerne sehen möchten dafür und wollen vielleicht nicht für 5 Euro verkaufen, weil sie glauben, die Firma ist mehr als 5 Euro wert. Also du könntest ja sagen... Es wartet doch einfach jeder der drin ist, die 10 Euro Marke zu knacken oder 10 Dollar. Ja, also ich würde davon ausgehen, dass du bei 10 so einen Widerstand hast, weil es immer so psychologische Verkäufer gibt, die sagen, wenn ich meine 10 Euro wieder sehe, dann verkaufe ich das sofort. Das ist natürlich vollkommener Quatsch und trotzdem machen uns viele Leute... Du könntest jetzt sagen, was haben sie jetzt dieses Jahr gemacht, also 358 Millionen, wie gesagt, alles untestiert, was wir vorhin gesagt haben, 358 Millionen, sagen wir, sie wachsen nächstes Jahr nochmal 30 Prozent vielleicht, dann bist du bei rund 500 Millionen oder 460 Millionen Umsatz und bei einer 10 Prozent EBIT-Marge hättest du 50 Millionen und dann wärst du, 600 Millionen sind sie gerade wert. Dann ist das ein 12er Price Earnings Forward Multiple. Da würde ich sagen, ist jetzt nicht super teuer eigentlich, wenn du bedenkst, dass sie vielleicht noch mit 30% wachsen nächstes Jahr. Ich weiß das natürlich alles nicht, kann mich irren, aber natürlich haben sie noch diese 10% EBIT Marge noch gar nicht, aber ich glaube schon, dass man mit dem Modell hinkommen kann, weil es im weitesten Sinne ein Plattformmodell ist und sich die Margen eigentlich alle verbessern sollten mit der Zeit bei mehr Größe. Von daher glaube ich schon, dass sie ein bisschen unterbewertet sind, aber es gibt eben, wie immer, der Markt ist, obwohl hier ist der Markt eben nicht effizient, weil es gibt Teile des Marktes, die nicht investieren könnten, selbst wenn sie wollten, glaube ich. Also die können nicht rational sein und deswegen glaube ich, kann man da immer schon eine Prämie haben, aber du hast vollkommen recht, du weißt nie, wann sich deine Prämie monetarisiert. Also spätestens, wenn es mal Dividenden gibt irgendwann oder die Firma verkauft wird. Aber ansonsten, wann sich dieser Knoten löst, das ist sehr schwer. Du brauchst halt mehr freihandelbare Aktien. Die gibt es erst, wenn der Kurs steigt. Das ist so ein Teufelskreislauf, könnte man sagen. Es gibt so Re-IPOs, also dass du nochmal neue Aktien an den Markt bringst. Ist auch eine Möglichkeit, hat aber sicherlich auch Kosten. Das sind so die Möglichkeiten, die Tony jetzt, sofern ich das richtig sehe, kann ich mir vorstellen, dass man da so Gespräche hat. Ich bleibe meiner Investment-Theorie oder meinem Principle treu, keine Specs. Ich habe viele Fehler gemacht in den letzten Jahren, aber eine Sache habe ich richtig gemacht, ich habe, glaube ich, keinen einzigen Spec gekauft. Als kategorische Entscheidung ist das, glaube ich, richtig, weil die Klasse Specs hat absolut underperformed, also so wie keine andere Asset-Klasse wahrscheinlich. dass deswegen jetzt gar keine vernünftigen Specs gibt. Da ist Toni, also ich will es nicht nochmal hier loben, aber ich finde die eher eine Ausnahme dafür, dass, wie gesagt, und jetzt 50% verloren in der Zeit, ist jetzt im Vergleich zu anderen Tech-Aktien jetzt auch nicht, die Frage ist, ist das Tech oder ein Spielehersteller, aber ich würde die jetzt nicht als exemplarisch für Specs sehen. Ich glaube, die haben ihre Verkaufsversprechen einigermaßen gut gehalten im Vergleich zu anderen Specs. Das Also wie gesagt, als ganze Klasse hast du vollkommen recht. Deswegen haben wir es auch mal kritisch gesehen. Und doch gibt es Bags, die glaube ich eigentlich ganz, ganz gute Substanz haben. Und ich will Tonys dazu ziehen. Das Hauptrisiko ist natürlich, dass es so ein bisschen One-Trick-Pony ist. Also wird entweder diese Produktkategorie für immer populär bleiben. Und schafft man das immer wieder, diese Marke zu verneuern und Content zu schaffen? Schafft man es Mehrwert, also gibt es Modes, dass man gegen Billigkonkurrenten usw. bestehen kann? Oder schafft man es, weitere Produktlinien aufzubauen? Das ist natürlich auch ein strategisches Risiko. Aber, wie gesagt, im Moment wachsen sie 30%. Das Wachstum sieht jetzt... Sekunde, wir können ja mal... Müsste man nicht so ein bisschen auch sehen können sogar... Es ist nicht so einfach, auf die Marketingausgaben zurückzuschließen, aber das Wachstum in den USA kannst du jetzt nicht so einfach erkaufen, glaube ich. Ich glaube schon, dass da ein bisschen Traktion dahinter ist. Das ist mein Eindruck. Ja, coole Firma. Aber im Vergleich zu, also wenn wir zu Friskant, also die Wahrscheinlichkeit, dass die über 10 Euro kommen oder 10 Dollar in den nächsten drei Jahren, ist doch relativ gering. Das wäre natürlich auch eine Verdopplung, was sowieso übertrieben ist. Ja, aber das ist ja auch eine sehr kurzfristige Denke, die du hast. Ich glaube, die Wahrscheinlichkeit, dass sie in 10... Letztlich sind sie wahrscheinlich fair gepreist. Du hast schon einige Risiken da drin, angefangen mit dem Produktrisiko, was wir gerade beschrieben haben.
Dann ist es eben illiquide.
Aber ich glaube, wenn du einen langen Horizont hast und mit der Illiquidität leben kannst... Finde ich als Beimischung kein Quatsch, ehrlich gesagt. Also ich habe 1000 Stück, was sind das dann? 5000 Euro? Kann man sich jetzt denken, dass das keine volle Prozentzahl ist. Also es ist eine Beimischung. Hast du auch eine Beimischung vom Palantir? Ne, dazu konnte ich mich noch nicht überwinden, leider. Die haben aber gute Zahlen reportet, ob sie so gut sind, wie der Markt in Anführungsstrichen denkt. Sekunde, ich muss nochmal gucken, ob ich das nur geträumt habe oder... Also Sie waren zwischendurch 30% im Plus heute, da war mir schon wieder kurz schlecht. Jetzt sind Sie noch 27% im Plus. Die Zahlen sind aber ohne jeden Zweifel gut, würde ich sagen. Ob Sie das jetzt rechtfertigen, das würde ich schon wieder in Frage stellen. Aber Palantir ist auf 608 Millionen Umsatz im vierten Quartal gewachsen. Das ist eine Steigerung von knapp 20% gegenüber dem Vorjahr. Also Palantir ist eine Firma, die... Je nachdem, wie man fragt, ist es ein Accenture, das Teams in Unternehmen schickt, um Big Data Anwendungen zu bauen, die teilweise auch Maschinen lernen können. Oder das nächste SAP oder Oracle der Welt, ein Softwaremarkt, der so groß ist, dass nicht mal große TV-Entertainer sich vorstellen können, wie groß der eigentlich ist. Ich bin eher so ein Follower der ersten Hypothese, aber... So oder so hat es ein gutes Quartal abgeliefert und ist auch sehr profitabel inzwischen. Wie gesagt, 20% Wachstum, Rohmarge nochmal verbessert um 2,6 Prozentpunkte von 79,5 auf 82,1. Vorwurf, teures Accenture hin oder her. Auf jeden Fall ist es ein Accenture mit 82% Rohmarge. Das kann man erstmal neidlos sagen. Accenture hat natürlich Sekunde, wird natürlich nicht so eine Rohmarge haben, sondern eher vielleicht bei 45% liegen, würde ich schätzen. Mal kicken. Ich ärgere mich immer, dass ich diese Behauptung aufstelle, weil ich die dann immer live googeln muss. Sogar nur 32%. Also bezahlen lässt sich Palantir auf jeden Fall als wäre es eine Softwarefirma. Marketing steigern sie kaum. R&D haben sie relativ viel investiert für ihre Verhältnisse. 33% gestiegen gegenüber dem Vorjahr. Bei den Gemeinkosten-Overhead sparen sie 15% gegenüber dem Vorjahr. So wachsen die Kosten, operativen Kosten nur um 3%, während der Umsatz, wie gesagt, 20% steigt und dadurch verbessert sich das Bottomline-Ergebnis deutlich von minus 3,5% auf plus 11%. Das heißt, schön profitabel jetzt nach Nach Zinsen und so weiter, sogar bei 16% Profitmarge, weil sie irgendwie eine Milliarde rumliegen haben müssen, weil sie haben hier allein 132 Millionen Zinseinnahmen. Die verbessern jetzt das Finanzergebnis nochmal und so die Profitmarge. Cashflow auch brutal positiv, ist von 79 Millionen im Vorjahr auf 301 Millionen im Q4 hochgegangen. Also generiert sehr viel Cash, zahlt dann aber ganz viel an Sharebase Compensation aus, sodass man wieder verwässert wird. Und das ansonsten hätte man jetzt nochmal deutlich, wenn man jetzt die Sharebase Compensation, die ist bei 132 Millionen, würde man die noch abziehen, dann hätte man... 35% Profitmarge schon. Sozusagen ohne Stock-Based Compensation. Aber da das die Aktionärin verwässert, sollte man das natürlich nicht so sehen. Achso ja, Adjusted EBITDA Marge 36, genau. Aber du kannst halt nicht einfach so tun, als wären diese Aktien nicht ausgegeben. Von daher macht das schon Sinn so. Sie gewinnen in allen Segmenten Kunden hinzu. Sekunde. Und vor allem Umsatz. Das Government, also das Geschäft mit Regierung wächst um 11 Prozent. Das verlangsamt sich immer weiter, das Wachstum. Und das Geschäft mit kommerziellen Kunden wächst um 32 Prozent jetzt im letzten Quartal. Davor waren es 23 und 10 Prozent. Also es schwankt sehr, muss man sagen, die Umsätze. Es ist ein bisschen komisch, dass das Revenue so unregelmäßig realized wird. Man würde ja denken, dass so eher Subscription, aber es scheint sehr projektbasiert zu sein. Also anders kannst du nicht erklären, warum die Umsätze so stark schwanken eigentlich. Ja, würde ich so erklären. Genau, aber ansonsten sehr gute Zahlen. Wie gesagt, sie sind deutlich profitabel inzwischen. Sie wachsen mit 20% jetzt nicht super schnell. Die Frage ist halt, ob das jetzt alles den Preis rechtfertigt. Nach dem Anstieg heute sind sie halt 50 Milliarden wert. Da ich das ja ein Drittel hinzugewonnen habe. Und wenn du jetzt das Net Income letzten Jahres anschaust, da sind wir bei 200 Millionen. Das würde 250 mal Net Income sein, die Bewertung. Denke ich jetzt nicht, dass das eine gute Bewertung ist. Jetzt kannst du sagen, okay, Current Trading, das letzte Quartal hat allein 100 Millionen gehabt. Dann sagen wir, dann annualisieren wir das einfach mal 4 und sind bei 400 Millionen. Dann haben wir nur noch 125 mal Net Income mal Price Earnings. Auch nicht so geil. Dann können wir nur Free Cashflow nehmen. Dann sind wir bei 70 mal Free Cashflow. Ist auch nicht billig. Und wie gesagt, die wachsen jetzt nicht durch die Decke, sondern 20%. Das sieht aus, als könnte es sich vielleicht sogar noch ein bisschen weiter beschleunigen. Angeblich werden Ihnen die AI-Produkte außer Hand gerissen. Aber ich finde es nach wie vor teuer. Aber das muss gar nichts heißen, weil der Markt Palantir preist, wie er will. Ich glaube, es ist schwer, das irgendwann mit Rückflüssen an Kapital zu rechtfertigen, aber der Aktie hat sich sicherlich erstmal gut getan, der ganze AI-Hype. Wer will, kann mal Palantir-Hypothese. Dann findet man noch die Gedanken des 10xDNA-Fonds dafür. Der ist damals davon ausgegangen, Sekunde. Bis 2025 wird man, also der Umsatz mit Regierungskunden wird um bis zu 40% wachsen. Der ist wie gesagt um 11% gewachsen statt 40%, knapp daneben. Rest of the World-Regierung wächst sogar mit bis zu 60%. International wächst mit 11%. Umsatz mit Unternehmenskunden wächst mit in den USA bis zu 50%. Wächst tatsächlich 70%. Da liegen sie tatsächlich drüber. Hä? Der Vorjahreswert sieht komisch aus. Oder hat es da auch schon so geschwankt? Nee, aber da... Ja, da liegen sie richtig. Aber dafür ist international wächst nur 10%. Und da hatte man 45% geschätzt. Naja. Und auch geil, 10xDNA hat die Net Dollar Retention auf 140% geschätzt. Also dass man für Regierungen rest of the world... Für Unternehmen in den USA 135%, für Unternehmen außerhalb der USA auf 140%. Also, wessen Geisteskind musst du eigentlich sein, wenn du glaubst, dass du einen Vertrag mit der Regierung um 40% im Jahr erweitern kannst? So, das... Musst du gute Lobbyarbeit machen. Ja, komm, die Dinger werden auf 10 Jahre verhandelt oder so. Da kriegst du auch keine 40% Kostensteigerung im Jahr rein verhandelt. Und selbst mit Unternehmen, also 140 in der jetzigen Zeit, ich glaube Snowflake steht bei 135 inzwischen noch. Also die sind sozusagen die mit der höchsten Sekunde, lass mich mal gucken. Wann ist der Report rausgegangen? Naja, wenn du Aussagen über die Zukunft triffst, dann ist es eigentlich egal, wann dir das rausgegangen ist. Ja genau, Snowflake ist bei 135 genau. Das ist sozusagen das Unternehmen mit der höchsten Revenue-Expansion gerade. Und Palantir war zuletzt bei 110 und danach habe ich nichts mehr gelesen. Also zwischen 110 und 140. Ist mehr als nur 30%. Das klingt wie nur 30%, sind auch nur 30% Punkte, aber tatsächlich sind das Welten, ob du mit 110% oder 140% Revenue Expansion rechnest. Der Report ist von Sekunde, ich glaube März 2022. Also da warst du über den Höhepunkt der Blase auch schon hinweg. Aber zeigt ein bisschen, wie hellsichtig man, oder wie viel Expertise da tatsächlich vorhanden ist. So, aber ansonsten das Topzahlen von Palantir, da gibt es gar keine Frage. Ich glaube nicht, dass sie diese Bewegung rechtfertigen. Und das Palantir wie immer, aber das ist auch immer gleich falsch und richtig, wenn ich das sage, wie immer überbewertet ist. Aber wenn der Markt oder die Aktionäre das so bewerten, dann ist egal, was Philipp Klöckner dazu sagt. Erklär mir lieber ein bisschen Buchhaltung. Und zwar in Vorbereitung für mein MBA-Finance-Modul. muss ich jetzt mal verstehen, was für Tricks von den Big Tech Firmen genutzt werden, um profitabler zu werden. Da kam ein Artikel die Tage raus, ist das einfach normales Handwerk, was die Jungs da machen? Der Trick ist 20% Leute entlassen, das kann ich dir schon sagen. Ne, es geht um einen Trick, der auch immer mal wieder Thema auf unserem Discord ist. Also was die alle großen Tech-Unternehmen inzwischen, also Microsoft hat es gemacht, Google hat es gemacht, ich glaube Meta auch und Amazon hat es jetzt zuletzt gemacht Was sie machen ist, dass sie die rechnerische Abschreibungsdauer ihrer Server in den Datacentern von 4 auf 6 Jahre verlängert haben. Also 4 auf 6 war zumindest bei Google, glaube ich, die richtige Zeitraum. Kannst du dir vorstellen, warum das die Gewinne erhöht? Also Abschreibungen sind letztlich fiktive Kosten, wenn man so möchte. Und Wenn ich die über mehr Jahre verteile, also von vier auf sechs Jahre, dann mache ich pro Jahr weniger Verlust, weil die Verluste aus dem Werteverzehr, also Abschreibung soll eigentlich den Werteverzehr eines Wirtschaftsguts abbilden. Ich erkläre gleich, was das meint. Wenn ich diesen Werteverzehr auf mehrere Quartale verteile, dann mache ich pro Quartal oder pro Finanzjahr weniger Verlust. Dadurch verschönert sich mein Ergebnis. Tatsächlich hat es auf die Cash-Situation genau gar keine. Doch, über die Steuern könnte es das Cash ein bisschen beeinflussen. Aber dann ist es sogar eher negativ. Aber pro forma wirst du auf dem Papier nach GAP erstmal profitabler. Dadurch ist es ein bisschen, als wenn du dein Auto, dein SUV mal zwei Jahre länger fährst noch. Dann sparst du, wenn du es jetzt auf der Firma gekauft hast. Wobei in Deutschland gibt es für Autos natürlich klare Abschreibungsregeln, aber theoretisch Du hast dir ein Auto für 40.000 gekauft und wolltest das eigentlich über zwei Jahre abschreiben. Dann hättest du jedes Jahr, weil du so schlecht fährst, dass du wegschmeißen kannst, zwei Autos, Aschenbecher ist voll, musst weg das Auto nach zwei Jahren. Dann hättest du jedes Jahr 20.000 abgeschrieben. Ich fahre das jetzt ausnahmsweise mal vier Jahre und mache den Aschenbecher einmal leer zwischendurch. Und dann hättest du halt 10.000 Kosten pro Jahr für das Auto rechnerisch über Abschreibung. dementsprechend besser sanierter sieht dein Haushalt aus, obwohl du so oder so 40.000 für das Auto gezahlt hast. Das ist das Gute. Und was du bei Servern jetzt machst, ist quasi, dass du sagst, was haben wir gesagt, zwischen 4 und 6 Jahren. Also was ist der KGV? Nicht Kurs-Gewinn-Verhältnis, sondern Kleinstgemeinsame Vielfach von 4 und 6? Musst du nicht antworten. Du hast es auf den Lippen, ich weiß es, aber es ist, Sekunde, 12? Nee, Quatsch, 24. Also du kaufst, nee, 12. Also du kaufst für 12 Milliarden CapEx-Server. Also CapEx steht immer in den, wo steht das? Im Cashflow-Statement als Purchase of Property and Equipment steht da in der Regel in den englischen Cap-Sachen. Das heißt, das ist, was du ausgegeben hast, um Dinge zu kaufen. Also ein großer Teil davon ist bei Tech-Unternehmen einfach Server. Also gerade bei den großen Hyperscalern, über die wir reden. Und Meta. Und du gibst 12 Milliarden für Server aus. So, und jetzt, wenn du die über vier Jahre linear abschreibst, also linear heißt dann jedes Jahr das Gleiche. Man kann auch davon ausgehen, dass ein Server im fünften Jahr nicht weniger Leistung bringt als im ersten. Man kann es auch so degressiv machen, aber ich würde einfach einfach machen, dass es linear ist. Das heißt, 12 Milliarden über vier Jahre abgeschrieben ist einfach 3 Milliarden jedes Jahr, dass du dann rechnerisch... Also, ganz am Anfang buchst du einmal Kasse gegen... Was ist das Anlagevermögen? Also Kasse sinkt um 12 oder Cash-on-Cash-Equivalents? Dein Master ist ja auf Englisch, ne? Das dürfen wir verraten. Das heißt, Cash-on-Cash-Equivalents buchst du gegen, was ist das, Long-Term-Assets oder so? Sekunde, wie heißt das in der, habe ich hier noch irgendwo was offen? Buchhaltung war tatsächlich dein bestes Fach, oder? Ja, ich kann jetzt nicht jeden Buchungssatz noch aus dem Kopf, aber ich hatte eine schöne Grüße an Frank Becher von der Sparkasse Vorpommern. Das war unsere profe Buchhaltung. Aber das habe ich einigermaßen verstanden. Das hat mich interessiert, komischerweise. Sekunde, wie heißt das im englischen Balance Sheet, das Anlagevermögen? Property and Equipment heißt es, ne? Moment, Moment. Property, Plant und Equipment. Je nach Unternehmen. Bei Amazon heißt es, glaube ich, Property, Plant und Equipment. Bei Google heißt es Property and Equipment. Aber es meint immer die physischen Besitztümer und Habseligkeiten der Firma. Und also, wir buchen... Sekunde, jetzt muss ich hier wieder den Screener auflegen. Also wir buchen Cash and Cash Equivalents gegen Property, Plant and Equipment. Also es geht Kasse 12 Milliarden ab auf einmal. Und auf einmal das Anlagevermögen ist um 12 Milliarden hochgegangen, PPE. Und im Cashflow Statement steht dann eben in den, also da gibt es ja Operating, Investing und Financial Activities. Operating ist so das, was an Kundengeldern und so reinkommt. Dann Investing ist eben genau sowas. Dann steht da eben Ausgaben für PPE oder CapEx von 12 Milliarden hochgegangen. Und damit ist es ja schon abgeschlossen eigentlich. Dann hast du 40 Milliarden Operating Cashflow, dann gehen 12 Milliarden CapEx runter und dann ist dein Free Cashflow, wenn es jetzt kein Finanzergebnis gibt, ist dein Free Cashflow, der übrig bleibt, dann eben 28 Milliarden in dem Jahr. So, das ist im ersten Jahr quasi dann die ganze Buchung. Und dann, wenn du abschreibst... Über vier Jahre hast du halt drei Milliarden pro Jahr, also 0,75 Millionen im Quartal. schreibst du ab, der Wert verzählt dieses Service, weil der vier Jahre lebt, wirst du halt ein Zwölftel dieser zwölf Milliarden, hä, Sekunde, der lebt vier Jahre, ein Sechzehntel, Quatsch, ein Sechzehntel dieser zwölf Milliarden wirst du, also vier Quartale mal vier Jahre, wirst du jedes Quartal abschreiben, das ist dann rechnerischer Verlust, also da steht dann Amortization and Depreciation in der Reconciliation in der Regel, Das ist aber ein rein rechnerischer Verlust quasi. Das heißt, den machst du geltend als Verlust, weil der Server sich abnützt, aber das Geld für den Server hast du ja eh schon bezahlt in Periode 1. Und das heißt, das drückt jetzt dein Ergebnis jedes Jahr, also im ersten Jahr drückst du das Ergebnis halt nicht, weil ich habe ja Geld getauscht, nur ich habe Geld gegen Anlagevermögen getauscht. Das heißt, es gibt keinen Verlust. Du kaufst es am 31. Dezember, du kommst zu Weihnachten für 12 Milliarden Server, dann leiden dir noch kein Wertverlust. Das heißt, du tauschst nur Kasse gegen Anlagevermögen. Kein Verlust. Ist eine Ausgabe, sehr schön, ist eine Auszahlung, aber kein Verlust. Und im nächsten Jahr hast du zwar keine Auszahlung mehr, weil die Server hast du ja schon bezahlt, aber du hast eben diesen Buchverlust der Abschreibung, die den Werteverzehr abbildet. So, und wenn das jetzt auf sechs Jahre streckst, dann sind es eben nur noch zwei Milliarden pro Jahr. Also die zwölf durch sechs sind dann zwei Milliarden pro Jahr und 500 Millionen pro Quartal statt 750 Millionen pro Quartal. Dadurch hast du weniger rechnerischen Verlust, den aber länger und machst auf dem Papier erstmal mehr Gewinne. Dann kannst du das auch noch auf acht Jahre hochziehen? Also du musst dann eigentlich gegenüber der Textbehörde, wenn du glaubhaft nachweisen kannst, dass du die Server wirklich acht Jahre nutzt und dann erst wegschmeißt? Dann, am Ende gibt es Gesetzgebung. Also für viele Standardwirtschaftsgüter, da gibt es eine Tabelle, ich habe vergessen, wie die heißt. Sekunde. Es gibt so für ganz viele, sind die schon in irgendeiner Folge mal durchgegangen? Für ganz viele Wirtschaftsgüter gibt es so Standardabschreibungsdauern, dass irgendwie Häuser, ob mit Dach oder ohne Dach umzäunen. Es gibt so eine AFA-Tabelle, war das da drin? Sekunde. Sortiersieb- und Brechanlagen, Planierraupen, 25 Jahre. Also A-Fattable heißt das. Es gibt so einfach gewisse Standards. Aber bei 8 Jahren wäre es natürlich, bei 12 Milliarden, oh schwer, 1,5 Milliarden pro Jahr, sind dann durch 4, sind 375 Millionen im Quartal. Genau, wir machen mal ein Beispiel von Google. Das ist nämlich ganz spannend. Also Google, Sekunde, sieht man, wer Lust hat, hier mitzuspielen, kann ins Doppelgänger-Sheet gehen, doppelgänger.io slash sheet. Und dann sieht man hier, dass bei dem Cloud Operating Income, das ist Zeile 75, 75 BF, und da ist das Operating Income vom letzten Jahr minus 480 Millionen auf jetzt plus 864 Millionen. Millionen gestiegen. Und weißt du noch, meine Prediction war, dass Google in der Cloud weiterhin wieder Verluste machen wird, nachdem sie zwischendurch Kurzgewinne machen. Und das war ja jetzt komplett falsch, weil sie jetzt auf einmal 864 Millionen plus gemacht haben aus der Cloud. Sie hatten letztes Jahr noch minus 7% Cloud-Marge, dann hat sie einen Kleingewinn gemacht und jetzt sind sie auf einmal bei 9,4% Marge, weil sie diese 864 Millionen machen. Und jetzt ist aber auch bekannt, dass Google 2023 durch diesen Trick angeblich 3,4 Milliarden an Abschreibung gespart hat. Rechnen wir die jetzt durch 4, sind wir bei 3,4, 1,7, 850 Millionen. Das ist genau der ganze Gewinn, den Sie gemacht haben. Das heißt, ich unterstelle jetzt, falls ich das richtig konstruiere, indem ich diese 3,4 Milliarden einfach durch 4 teile, Dann haben sie im letzten Quartal nämlich genau gar keinen Gewinn gemacht, weil eventuell das aus der Amortisierung der Server käme. Und genau das ist der Trick, quasi, wenn du so möchtest. Ich könnte jetzt nochmal gucken, was die Abschreibung sich für eine Sekunde... Machen wir das? Ich habe ja hier eher Google offen. Sekunde. Ich gucke mal, ob ich die Abschreibung rausfinde. Also wächst das Cloud-Business gar nicht so stark, wie wir alle denken. Doch, wachsen tut es schon. Aber das Ergebnis hat sich nicht so stark verbessert. Die Abschreibung beeinflusst ja nur das Ergebnis. Und auch nur das Rechnerische. Es ist wichtig zu verstehen, dass das für das Cash, was Sie verdienen, überhaupt keinen Unterschied macht. Sie kriegen genauso viel Cash wie vorher. Sekunde. Wo ist hier DNA? Also, Naja, der Effekt ist nicht ganz so groß, wie ich dachte. Also letztes Jahr haben sie 3,6 Milliarden im Q4 abgeschrieben und dieses Jahr im Q4 3,3. Also das wären jetzt nur 300 Millionen Unterschied. Auf Gesamtjahr steht hier aber allein schon eher 1,5 Milliarden. Komisch, warum sagt der Artikel 3,4 Milliarden? Also aus dem Q4-Statement geht hervor, dass es eher nur anderthalb Milliarden waren. Dann wiederum wäre es so, dass nur die Hälfte dieser 800 Millionen, also dass die Hälfte oder irgendwie 300 Millionen davon kommen aus der veränderten Abschreibetaktik. Da gucken wir jetzt mal ein bisschen rauf. Dann müssen wir hier demnächst auch noch das Cashflow-Statement mit in die Sheets nehmen. Na toll, das kommt davon. Ja, ich hoffe, das hat niemand verstanden. Ansonsten, was vielleicht noch Ganz spannend ist, es gibt ja gerade immer so Forderungen aus der Wirtschaft und Herr Habeck möchte dem ja auch nachkommen, wenn ich ihn richtig verstehe, die Abschreibungsdauer zu verkürzen, also das genaue Gegenteil davon zu tun. Und das wiederum möchte die Industrie aber hauptsächlich um Steuern zu sparen, weil du kannst natürlich das Gegenteil machen. Du kannst dich auch ungesund rechnen oder sagen arm rechnen damit. Also ich kann... eine neue Fabrikhalle oder einen neuen Server oder ein neues Auto schneller abschreiben, dann habe ich höhere Verluste erstmal. Und das sind wie gesagt reine Buchverluste. Also ich zahle das Auto sowieso, so wie vorher. Aber wenn ich das Auto kaufe, kann ich schneller abschreiben, habe damit höhere Verluste und muss weniger Steuern zahlen, obwohl ich genauso viel Geld einnehme oder ausgebe wie vorher. Muss ich weniger Steuern zahlen, weil ich mehr Verlust mache oder weniger Gewinn mache. Und das ist quasi so ein Steuergeschenk, was man macht, wenn man kürzere Abschreibungsdauern erlaubt. Und das hätte zur Folge einerseits, dass die Unternehmen weniger Steuern zahlen müssen, was der Wirtschaft hilft, weil sie können mit dem Geld, was sie nicht an Steuern zahlen, investieren. Und es hat auch den Investitionsanreiz, dass wenn du es schnell abschreibst, die Investition vielleicht nochmal spannender erscheint für das Unternehmen. Weil das wirkt ja jetzt ein bisschen schizophren, wenn Google will und Amazon wollen die Abschreibungsdauern verlängern und die deutsche Industrie schreit alternativ zu verkürzen. Wie gesagt, es sind zwei verschiedene Motive. Die einen wollen sich profitabler rechnen für ihre Börsenkurse, die anderen wollen tatsächlich Steuern sparen oder ein Steuergeschenk haben und deswegen schneller abschreiben oder progressiver. Also eher Dinge, die man vorher, so eine Planierraupe, wo man vorher 25 Jahre abschreiben musste, wollen sie jetzt in 15 Jahren abschreiben. Oder so. Neb scheint sich auch profitieren zu haben. Hast du was verstanden? Nächste Woche frage ich ab. Du hörst das jetzt noch dreimal durch und dann frage ich dich nächstes Jahr. Nächstes Jahr kannst du mich abfragen, genau. Wie viel zahlt man für den Server im dritten Jahr? Das weiß ich eigentlich gar nicht. Richtig, sehr gut, sehr gut. Nicht Zahlungswirbsack. Okay, hast bestanden. Chris, das Doppelgänger-Diplom.
Doppelgänger NBA.
Ist das der beste Use Case für das Vision Pro Headset? Bildung. Vernünftige Bildung für alle. Warum steht hier Vision Pro eigentlich nicht in unserer... Das ist in die Läden gekommen. Warum hast du das hier nicht in das Trello-Board geschummelt heute? Hast du ein paar Reviews gesehen? Ja, ein bisschen. Aber ich warte darauf, bis ich das Ding auf dem Kopf habe. Ich warte auf die erste Show, wo ich den Screen anmache und du sitzt mit der Scheißbrille da. Das dauert noch ein bisschen. Aber vielen Dank für alle, die geschrieben haben. Es gibt tatsächlich Doppelgänger-Hörer, die diese Woche im Flieger aus Amerika oder aus Boston sind. Ja, nenn die mal namentlich, die Öko-Sünder. Werden alle gecancelt. Mach da hinten mal deinen Grill aus. Deinen Ofen. Dann reden wir weiter. Der heizt nur noch mit LNG. Wie so ein gutes Kreuzfahrtschiff. Genau. Was hat dich überzeugt von der Meta? Du hast viele Memes irgendwie herumgeteilt. Ja, die Memes haben mich überzeugt. Es gibt einen guten Review von Macarel. Wie hieß denn der? Du weißt... Marquez? Marquez heißt er, glaube ich. Oh Gott, Marco Rel. Also, von so einem YouTuber, der Macrela heißt. Nein, Marquez heißt er. Das ist angeblich das beste Unboxing-Video. Und Casey Neistat hat eins gemacht.
Was, glaube ich, ganz gut ist.
Da kann man sich ganz gut reinversetzen, glaube ich. Es zeigt schon, wie kreativ der ist so als Mensch, dass er es versteht, wie das erfahrbar wird. Also, für das Video hätte Apple zwei Millionen zahlen müssen, würde ich sagen. Das von Casey Neistat. Haben sie wahrscheinlich auch. Kann gut sein. Weißt du nicht? Könnte gut sein.
Also der hat es auf jeden Fall gut erlebbar gemacht, fand ich.
Was ich überlegt habe, ist dieses scheiß Keyboard in DR, das wird auch niemals... Also ich würde das allein deswegen nicht als Produktivitätstool nehmen, weil das Keyboard in der Luft ist einfach so... Also da wirst du auch niemals auf eine vernünftige Produktivität mitkommen. Ja, weil keiner wird mit dem Keyboard arbeiten. Du wirst dieses Keyboard haben hier... Und du wirst dann mit einem MacBook arbeiten. Und du hast einfach deine Bilder, das ersetzt. Von Apple gab es mal so ein... Glücklicher hältst du eine kleine, bunte Plastikflöte in die Luft, wie DFK-Händler, nicht DFK-Händler, Martin Krohr, um Everything Counts zu spielen. Nein, es war ein Magic Keyboard. Also Apple hat dann mal für 5000 Euro so einen krassen Bildschirm rausgebracht, den es, glaube ich, mittlerweile auch nicht mehr gibt. Und das ist einfach die Ersetzung davon. Das Ding wirst du im Büro anhaben und damit arbeiten. Du kaufst für deine 3.500 Euro Brille noch ein 200 Euro Keyword dazu wieder? Nein, das hast du ja, weil du dein MacBook sowieso hast. Also du arbeitest mit deinem MacBook oder mit den Sachen, die du hast, aber du kaufst nicht mehr von LG oder einer anderen Firma irgendwelche Bildschirme. Du ersetzt einfach den Bildschirm. Und dafür ist es viel angenehmer zu arbeiten. Wahrscheinlich. Also das ist auf jeden Fall ein Use Case, den ich sehe. In der Öffentlichkeit damit rumzulaufen, würde ich vermeiden. Zu Hause damit rumzulaufen, würde ich auch vermeiden. Aber im Büro... Die Leute, die damit rumlaufen, machen sich alle komplett zum Obst, um das mal ganz klar zu sagen.
Sagt man es noch so?
Das ist cringe. Mal gucken, wann du mit dem Ding rumläufst. Ich steig deswegen nicht ins Apple-Universum. Der wird auf jeden Fall nicht mehr dumm angesprochen, wenn du das Ding anziehst.
Du kannst dich mehr verstecken.
Natürlich wirst du dumm angesprochen. Damit hast du auch gesehen in den Videos. Man macht sich über dich lustig. Ja, gut. Deswegen würde ich es nicht öffentlich sagen. Aber mal gucken, wann ich so weit bin und das Ding einmal anziehen darf. Und schau, ich kann mir schon vorstellen, dass es den Schreibtisch ein bisschen verändern wird. Hat schon einen Grund, warum es Spatial Computing und nicht irgendwie VR, AR ist. Wie viele davon werden 2024 verkauft? Oder 2025? Da hat er schon eine Prediction gemacht. Mehr als von der Quest. Okay, we'll see. Sonst, Snap-Earnings kommen noch raus, wenn wir mit unserer Arbeit hier fertig sind. Also wenn ihr das hört, wisst ihr schon, wie gut oder schlecht die Snap-Earnings waren. Vorher wurde noch ein bisschen aufgeräumt. Am Montag wurde announced, dass sie sich von ein paar Leuten wieder trennen. Genau, haben am Kopf entlang geschnitten im Senior Management, angeblich auch so ein bisschen um ESOPs, also Sharebase Compensation zu sparen. Das belastet halt das Gap-Ergebnis, die Sharebase Compensation und angeblich hat man so ein bisschen, ich glaube, versucht den Meta-Move nachzumachen, also Teams, Overhead der Teams rauszukicken und eher produktive Leute zu, also nicht, dass Manager nicht produktiv werden, aber wir wissen schon, was man meint, also man versucht als Firma wieder agiler zu werden. und gleichzeitig Kosten zu sparen. Natürlich sind die oberen 10% teurer als die unteren 10%. Müssen wir mal schauen, was denn der Nettoeffekt ist. In den Earnings wird man jetzt vor allen Dingen erstmal wieder die Abfindungskosten sehen und dann vielleicht im nächsten Quartal, was es wirklich bewirkt hat. Genau. Ansonsten gab es noch eine spannende News aus Hongkong. Weißt du, was der CEO-Scam ist? Ja. Man schreibt eine E-Mail an den CEO, er soll schnell was überweisen? Oder man tut so, als ob man der CEO ist und man soll schnell was überweisen? Genau, du schreibst eine E-Mail an die Sekretärin oder Sekretär oder CFO des CEOs und schreibt, der Chef hat gesagt, also er gibt sich entweder als Chef aus oder sagt, der Chef kann gerade nicht, hat gesagt, wir müssen mal ganz schnell daran überweisen, sonst platzt hier ein Riesendeal. Wir müssen hier, keine Ahnung, Vorkasse leisten oder whatever. Das nennt man CEO-Scam. Funktioniert wieder richtig, sagst normalerweise E-Mail und jetzt scheint es mehr und mehr über Teleconferencing tatsächlich zu funktionieren. Auf jeden Fall hat in Hongkong jemand sich in einem Videomeeting befunden, in dem alle anderen Teilnehmer von einer AI per Video projiziert worden sind. Und die haben ihn tatsächlich dazu davon überzeugt, 200 Millionen Hongkong-Dollar, was ungefähr 26 Millionen US-Dollar sind, an einen Scammer zu überweisen. Frage ist, warum darf eine einzelne Person so viel Geld überweisen? Ich glaube, Sekunde, ich glaube, es war der CFO. Sekunde, das war der CFO. Achso, der CFO war im Call, aber der war halt gespielt von der AI. Geil. Aber schon krass, dass man das nicht merkt. Ich kann es mir nicht so richtig vorstellen. Aber es muss ja nur einer reden immer gleichzeitig. Die anderen müssen sich nur glaubwürdig verhalten. Aber überleg mal, wie wertvoll diese ganzen Zoom-Aufnahmen und so, die wir gemacht haben, werden irgendwann oder in Firmen. Naja, das kann auch lustig werden. Also ich glaube, da muss man sich so ein bisschen neue Policies ausdenken innerhalb der Firma, wie viele Augen man braucht, um eine Überweisung zu tätigen oder was akzeptable Zahlungswege sind, um solche Summen hin und her zu schieben. Das wirft jetzt kein gutes Licht erstmal auf die Involvierten. Und dann hat uns noch jemand zugeschickt, die Materialien von Vestia. Letztes Mal bin ich ja daran gescheitert, mich in diese Crowdfunding-Plattform einzuloggen. Und jetzt, fairerweise stehen da aber so umfangreiche Materialien nach dem Einloggen zur Verfügung. Und wir hatten so ein bisschen gemutmaßt, dass sie wahrscheinlich nicht mehr so stark gewachsen sind zuletzt. Und vermutlich auch noch weit von der Profitabilität weg sind, sonst hätte ja irgendein VC das weiterfinanziert. Und was man jetzt sieht in den Zahlen ist, Also so ein Above the Fold sehen die auch erstmal alle schön aus. Riesenmarkt, immer gewachsen in der Vergangenheit. Im 2020 Corona-Jahr hat sich Vestiaire verdoppelt. Also Vestiaire Kollektiv ist eine Plattform für gebrauchte Luxusmode oder pre-loved Luxusmode. Corona haben sich verdoppelt auf 1,3 Millionen Orders. Im letzten Jahr, 2023, sind die Orders nur noch um 4,5% gewachsen. Und das wiederum wurde erkauft mit... Finde ich jetzt hier die Marketing-Ausgaben. Aber auf jeden Fall ist am Ende das EBITDA im Jahr 2023 minus 76 Millionen und ungefähr die Hälfte des Umsatzes ist Verlust. Im Vorjahr waren es sogar minus 86 Prozent. Also negatives EBITDA. Da hatte man 135 Millionen Umsatz gemacht und 117 Millionen Verlust in 2022. 1923 hat man 16 Prozent mehr Umsatz gemacht, 157 Millionen. Aber immer noch 76% Verlust, was wiederum minus 48% EBIT-Marge ist. Und 24% plant man mit nur noch 16%, aber wieder stärker wachsend. Das halte ich für unwahrscheinlich. Langfristige Käger haben sie hier nicht ge... Also es ist, wie wir gesagt haben, gibt es, glaube ich, berechtigte Zweifel an der langfristigen... Machbarkeit dieses Geschäftsmodells, glaube ich. Und ich finde es jetzt auch einigermaßen unredlich, an der Stelle jetzt Crowdfunding für, ich glaube, bis zu 5 plus 8 Millionen, wenn ich es richtig verstanden habe, könnte man von Nutzern raisen. Wenn man mehr als 50.000 Euro investiert, kriegt man einen Lunch mit Max Bittner dazu. Mein Gefühl ist, dass es nicht das beste Investment ist. Und die einfachste Erklärung dafür ist, dass vermutlich kein institutioneller Investor hier bereit war, weiter zu investieren. Deswegen muss man, glaube ich, dazu anmahnen, Skepsis walten zu lassen, um es vorsichtig zu sagen. Finger weg von Crowdfunding, Finger weg von Spike. Jetzt habe ich es vorsichtig, damit du es so raushabst. So, damit hätten wir es geschafft, die kurze Mittwochsfolge, wie man in anderen Podcasts sagen würde. Und am Samstag gibt es dann aber wieder tiefere Insights in die großen Karriereplattformen. In diesem Sinne, habt einen schönen Mittwoch. Bis Samstag. Peace. Tschöde. Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.