Doppelgänger Folge #359 vom 4. Juni 2024

Nvidia CEO Math | Ex-OpenAI Aufsichtsrätin | Klarna 'profitabel' | GameStop Saga Pt.2

Pip ist Fahrrad Schwimmen in Süddeutschland, Ex OpenAI Aufsichtsrätin Helen Toner gibt in einem Interview Einblicke in die Geschehnisse hinter dem kurzzeitigen Rauswurf von Sam Altman und der Nvidia CEO muss sich etwas einfallen lassen, um die Bewertung seines Unternehmens zu rechtfertigen.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

00:00:00 Intro

00:09:30 Ex-OpenAI Aufsichtsrat

00:33:50 Klarna

00:42:50 Gamestop

00:48:30 Gitlab


Shownotes:

Wall-e: Youtube

Helen Toner Interview: TED

CEO Math: Youtube

Klarna: Sifted

Gamestop: Barrons

GitLab: SiliconAngel


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Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast Folge 359 am 5. Juni 2024. Ich bin Philipp Glöckner und telefoniere zweimal die Woche mit Philipp Glöckner. Und der einzige Grund, warum wir heute aufnehmen, ist eigentlich, ich würde gerne wissen, wie deine Reise nach Süddeutschland ist. Bist du am Samstag mit dem Auto... Bist du dorthin gekommen, wo du hin wolltest? Bist du jetzt irgendwie am Helfen? Kann man im Regen Fahrrad fahren? Wie waren die letzten Tage bei dir?
Ja, also mit dem Auto nach Konstanz habe ich es geschafft. Das ging erstaunlich gut. Aber da habe ich dann gemerkt, dass es ja relativ regnerisch ist im Süden gerade. Leute haben mir hinterher gesagt, warum bist du zu doof, auf den Wetterbericht zu schauen. Das Problem ist, dass es für mich gar nicht so viel Sinn gemacht hätte. Es stand sowieso fest, dass ich irgendwo entlang des Neckars fahren muss, weil ich einen beruflichen Termin noch in Heilbronn habe Ende der Woche. Das heißt, da muss ich eh hin. Das heißt, Ich hätte jetzt nicht die Tour schön an die Ostsee verlegen können oder so, oder zeitlich verlegen können. Zeitlich würde ich es nicht schaffen, weil ich sonst nicht genug Zeit dafür habe, sonst ist jetzt nur einmal diese Woche frei. Das heißt, ich musste eh da enden, deswegen dachte ich, guck's halt nicht, sondern was soll schon passieren. Aber dass es so nass ist, war mir tatsächlich nicht klar, weil ich die letzten zwei Tage davor auch nicht ausreichend Nachrichten geschaut habe, ehrlich gesagt. Naja, turns out, es ist sehr nass hier und während der Regen von oben natürlich schon nervt beim Fahrradfahren oder nach vorne, je nachdem wie schnell man fährt, ist es natürlich auch so, dass wenn man entlang von Flüssen fährt, die Fahrradwege ganz oft so nah am Fluss sind, dass sie, wenn der Fluss überschwemmt ist, der Fahrradweg auch überschwemmt. Und gegen Wind fahren nervt schon richtig und ist schwer, aber gegen Strom fahren macht keinen Quatsch. Und ich habe auch meine Flipflops vergessen. Die meisten Fahrräder, meistens Fahrradfahrer sind hier inzwischen so schlau, dass sie mit Flipflops fahren, damit sie durch die Pfützen zwischendurch mal schieben können das Fahrrad so knietief. Das kann ich leider nicht, weil ich mit nassen Schuhen fahren glaube ich sehr ungesund ist. Und ja, deswegen muss man immer mal wieder irgendeine Strecke auf der Bundesstraße umfahren. Die scheinen auch einigermaßen okay zu sein. Aber es ist so ein bisschen alles mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad. Also sowohl vom Wetter als auch von den Straßengelegenheiten. Und irgendwie ständig in nassen Sachen zu sein, ist auch nicht meine größte Stärke. Aber it is what it is. Dafür sehe ich viel hier von der schönen Neckarregion und habe die Donauquelle gesehen. Die Donau war gar nicht so voll. Ich glaube, die ist aber erst zwei Tage später zum Höchstpegel gekommen. Gerade sind wir am Neckar. Der sieht einigermaßen beängstigend aus. Also das ist, wenn man aus dem Norden kommt, kennt man das ja nicht, aber... Teilweise ist der Fluss so kurz unter der Sohle der Brücke, also ist kein Platz mehr unter der Brücke oder du siehst so, dass so Baumkronen noch rausschauen, dann weißt du eigentlich, dass da fünf Meter Baum noch drunter sind. Oder es kommt halt, also es schwimmt allerlei, ist ja auch kein gutes Zeichen, wenn ständig so Treibhäuser und so was und halbe Garagen da mit im Fluss schwimmen. Naja, es ist ein ungewollter Katastrophentourismus. Ich kann es nicht empfehlen, hierher zu kommen. Andererseits scheint die Feuerwehr und so das alles gut im Griff zu haben. Zumindest da, wo ich gerade bin. Ich bin gerade in Roddeburg. Apropos Roddeburg. Ich habe noch einen Usability Award des Monats zu vergeben. Und zwar, was macht man, wenn man nicht so viel... Also an einem Tag mussten wir wirklich abbrechen, weil es zu nass war. Also haben wir irgendwie 30, 40 Kilometer gefahren und dann beschlossen, es macht keinen Sinn. Was macht man stattdessen? Irgendwie gibt es auch keine vernünftigen Hotels hier. Das heißt, es gab kein Spa oder Sauna. Das heißt, auf ins Freizeitbad Rottweil. Schöne Grüße. Und weil wir ja nicht blöd sind, haben wir vorher angerufen und gefragt, ob man da eigentlich ohne alles so hinkommt. Also, ob die so für die Sauna Handtücher verleihen und so. Ja, ja, ja, kommt einfach her, können wir Ihnen ein paar Handtücher verleihen. Da holt man sich einfach ab und so. Auf geht's zum Aquasol Rottweil. Und wer so bessere Termen gewohnt ist, der weiß, da gibt es ein Chipsystem in der Regel und das funktioniert alles ganz gut. Hier war das anders. Da ist so ein Eingang wie... an jedem in den 80er, 90er Jahren gebauten Freibad, so mit so einem Drehkreuz und da saß dann die Frau und dann haben wir gefragt, ob wir das Handtuch erborgen könnten jetzt. Ja, machen Sie oben an der Sauna Rezeption, das ist ganz einfach und Sie kriegen jetzt ein normales Magnetkartensystem, was dort den Eintritt regelt und aber das Ding, wo die Magnetkarte reinsteckst, zum Reingehen, druck dir in dem Moment einen Saunabong aus, mit dem du dann in den Saunabereich darfst. Hochtechnologie. Warum du die Magnetkarte nicht nehmen kannst, dafür erkläre ich gleich. Wie auch immer. Dann meinte die Frau, aber ihre Schwimmhose haben sie schon mit, gell? Nee, wir haben ja angerufen, dass wir nichts haben und ob das okay wäre, ob wir Handtücher für die Sauna brauchen und in der Sauna würden wir eh keine Schwimmhose tragen. Na ja, das geht nicht. Sie müssen ja durch den Schwimmbereich durch, um nach oben zu der Sauna zu kommen. zu verhandeln, ob wir das in der wunderschönen Unterwäsche, die ja eh schon was war, machen könnten. Das wurde verneint. Dann hat sie, weil es eine nette Frau war und hilfsbereit, hat sie uns zwei Handtücher geborgt, um bis zu dem Saunabereich zu kommen, vom Umkleidebereich. Na ja, dann auf jeden Fall Magnetkarte rein, Saunabong raus, reinkommen, dann kommen wir in so einen schönen Umkleidebereich, der sofort die Kindheitstraumata aktiviert. Bei mir Schwimmunterricht war nicht mein Lieblingsfach, kann ich schon mal gestehen. Und wenn du diese versifften Kabinen wieder riechst und so jungen Sammelumkleideschrank 100 bis 250 siehst, das hat auf jeden Fall Traumata bei mir reaktiviert. Naja, dann muss man, also dann packt man da seine Sachen in den Schrank, hat dann nur noch sein Handtuch rum, schleicht sich direkt. So, dann muss man, um diesen Schrank zu verschließen, obwohl da ein Schlüssel drin steckt, muss man die Magnetkarte reinstecken. Warum auch immer steckt man die Magnetkarte in den Schrank, damit man ihn dann erst verschließen kann und einen Schlüssel mitnehmen kann, den man sich so ums Handgelenk bindet. Also mit diesem Schlüssel ums Handgelenk und nur einem eingebockten Handtuch geht man dann leider auch ohne Badelatschen, weil die gab es dann auch doch nicht, obwohl anders versprochen. Tippst man dann, versuchend ohne sich aufs Maul zu packen, 200 Meter in diesen Badebereich und eine Treppe hoch noch dabei. Denkt man im Saunabereich an, fragt die nette Frau an der Rezeption, also man zeigt seinen Saunabond. der ausgedruckt wurde für einen erstmal vor. Dann fragt man, wie es denn jetzt mit den Handtüchern stämme. Und dann meint sie, ja, die gäbe es, aber nur gegen Kaution. Und die kosten natürlich Geld. Und dann meinte sie, kann man das irgendwie auf den Schlüssel so buchen oder so? Oder wie funktioniert das hier? Nein, nein, das müssen sie schon mitbringen. Das heißt, tippeldi, tippel, tippel, tappel, wieder runter. Aber es würde oben Wertaufbewahrungsschließsäche geben, also man kann einfach sein Portemonnaie mitbringen. Naja, also wieder runter, ohne beide Leitungen, 200 Meter. aus der schönen Sammelumkleidekabine, den das Portemonnaie geholt. Wieder hoch zur Saunatippe, die Tappe, die Tappe. Jetzt haben wir Geld, können Handtücher leihen, großartig. Und gehen dann zum kleinen Wertaufbewahrungsschrank, wo ein neuer Schlüssel schon auf uns wartet. Und man das Portemonnaie reinsteckt, beziehungsweise einfach die Kreditkarte oder Handy, was man mitgenommen hat, umzuzahlen. Und diese Wertaufbewahrungsbox in einer Sauna funktioniert natürlich nach dem System ein Euro oder zwei Euro reinstecken, um sie an- und zuzuschließen. Und was hat man typischerweise nicht dabei natürlich in der Sauna? Münzgeld. So, naja, dann mussten wir, wie haben wir denn Münzgeld bekommen? Achso, das muss man dann auch wieder in der Saunareposition glücklicherweise wechseln und Ich fand es relativ umständlich, ehrlich gesagt, für ein Eintrittssystem. Ich habe das Gefühl, man kann das mit einem einfachen Chip alles deutlich besser lösen. Aber naja, das ist wie ein Usability Award des Monats an Aquasol in Rottweil. Dann gab es aber ganz tolle Aufbüsse mit Klangschalen und Regenkellen. Das wurde auch alles als großer Mehrwert verkauft.
Konntest du dann entspannen und dich schön aufwärmen?
Auch beim Jahr. Die Entspannung hat ein bisschen an der Gesamtsituation gelitten.
Und wie macht man es, wenn man Fahrrad fährt und die Klamotten jeden Tag nass sind? Also du hast da Wechselklamotten, fährst du tagsüber jeden Tag mit nassen Klamotten?
Wie kriegst du die Sachen wieder trocken? Die ersten fünf Minuten nicht, dann wieder. Also die ersten fünf Minuten starte ich trocken, aber in der Regel fängt es dann relativ schnell an zu regnen. Ja, man trocknet die halt auch so Heizungs, wie heißt das, Handtuch wärmern und mit Hilfe von Föns macht man die Schuhe schön trocken, worauf sich die Sohle dann so zusammenzieht, dass man die Schuhe eigentlich nicht mehr tragen kann. Das ist eine große Wonne alles. Aber ich bin guter Dinge, keine Sorgen machen. Ich kämpfe mich hier natürlich durch eine halbe Runde.
Ich merke, dass du immer schön entspannen kannst, wenn du Urlaub machst.
Ja, oder? Ich sehe ein bisschen müde aus, aber ich schlafe auf jeden Fall mal. Ich träume auf einmal so weird auch. Ich weiß nicht, woran das liegt, ehrlich gesagt.
Von was träumst du? Von AI?
Von Robotern? Das kann man leider nicht sagen. Entweder zu gruselig oder zu privater Natur. Eine Mischung aus vielen Dingen.
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Ja, das hatte ich auch vergessen, dass ich noch einen Newsletter schreiben muss auf der Tour und Podcast aufnehmen, das wusste ich ja, das ist so inzwischen im Habit drin, aber ich bin jeden Sonntag wieder überrascht, dass ich einen Newsletter schreiben muss noch. Helen Toner ist zusammen mit, wie heißt sie, Tasha McCauley? Irgendwie so auf der Art. Dann höchstwahrscheinlich die Initiatoren des Putsch gegen Sam Altman damals, also als das Board ihm das Misstrauen ausgesprochen hat. Scheint es so, als wenn Hilden Thunert eine Forscherrunde für Sicherheit und IT oder Sicherheit in der IT am... CSET heißt das Institut, glaube ich, an der Georgetown University. Dann Tasha McCauley war die zweite Frau im Open AI Board und zusammen mit Adam D'Angelo, dem Quora-Gründer, konnten sie dann höchstwahrscheinlich Ilya Satske, die vierte Person im Board, überzeugen und damit eine Mehrheit gewinnen, um Sam Altman zu feuern. Und damals gab es ja immer nur diese Aussage, Sam Altman hasn't been candid at all times. Oder his candor wasn't perfect at all times oder irgendwie sowas. Also er war nicht 100% aufrichtig, könnte man frei übersetzen. Und jetzt ein halbes Jahr später hat sie ein Interview bei TED Audio Collective gegeben, TED AI heißt der Podcast, wo sie über diese Vorgänge ein bisschen spricht und dabei relativ klar sagt, dass Sie einfach überhaupt kein Vertrauen mehr in Sam Altman haben, weil er die, also nach ihren Aussagen, ich würde schon mal vorweg schicken, ich glaube, weder Sam Altman noch ihr wird hier 100% glauben. Man spürt sehr stark, also Sam Altman redet entweder wenig drüber oder zieht es nur ins Lustige oder wenn doch, dann merkt man, dass er schon noch ein bisschen angefasst ist davon. Bei ihr merkt man sehr klar, dass sie das immer noch sehr persönlich nimmt, glaube ich. Und dementsprechend würde ich das als zwei Seiten einer Medaille sehen, die man sich beide anschauen sollte und sich dann eine Meinung bildet. Dass eine der beiden Varianten 100% wahr ist, würde ich im Moment noch fast ausschließen. Aber auf jeden Fall hat sie gesagt, dass dieses Board quasi seine Arbeit nicht machen konnte, weil es dem Ortmann ihnen wirklich wichtigste Informationen vorenthalten hat. Also sie haben von der im November 2022 sozusagen die Geburt von ChatGPT, davon haben sie nach eigenen Angaben auf Twitter oder aus der Presse erfahren. Was natürlich für die Aufgabe des Boards ist ja die Mission zu sichern, dass die AI im Sinne aller Menschen und sicher eingesetzt wird. Und das kannst du natürlich nicht machen, wenn dir so maßgebliche Informationen fehlen. Also sie haben sich einfach im Dunkeln gefühlt. Teilweise soll Sam Altman doch klar unehrlich gewesen sein, also entweder verschwiegen oder auch gelogen haben. Und deswegen haben sie dann in dieser Nacht-und-Nebel-Aktion beschlossen, quasi ihm den Stecker zu ziehen. Und das beschreibt sie im Podcast ganz gut. Wer das interessiert, der kann sich das ja noch mal Was auch ganz spannend ist, sie sagt außerdem, es gab ja diese Abstimmung unter Mitarbeitern, wo so Mitarbeiter so einen Brief unterschrieben haben, dass irgendwie 98% der Mitarbeiter dafür sind oder 95, ich weiß nicht mehr was war, dass er wieder sozusagen reinstated wird als CEO. Und da sagt sie jetzt dazu, dass da quasi der Kontext fehlt. Das war nicht so, dass die freiwillig eine Petition geschrieben haben, sondern die wurden von den Initiatoren dieser Petition mehr oder weniger vor die Wahl gestellt. Wenn wir Sam nicht wieder zurückholen, dann wird unsere ganze Arbeit hier ruiniert und OpenAI wird auseinanderfallen. Und sozusagen mit diesen zwei Optionen konfrontiert sollen, dann diese große Zahl der Mitarbeiter geschrieben haben, dann lieber mit Sam. Das ist zumindest ihre Lesweise. Es wurde anders kommuniziert. Es ist ein bisschen komisch, dass außer Helen Toner niemand das bisher so geleakt hat. Also normalerweise hast du ja irgendeinen Mitarbeiter, der gefeuert wird und dann mal die Wahrheit liegt. Deswegen würde ich ihr jetzt auch nicht 100% glauben. Ich finde beide Varianten, also dass das nicht so glimpflich abgelaufen ist, wie es von Microsoft und Sam Altman von außen an die Presse dargestellt wird, ist glaube ich relativ klar. Dass Sam Ordman sich da jetzt komplett reingemogelt hat, wie Helen Turner das versucht erscheinen zu lassen, glaube ich, ehrlich gesagt, 100%ig auch nicht. Ich finde es definitiv kritisch, wie viel Macht er jetzt hat. Von dem neuen Board scheint er deutlich weniger kontrolliert. Er kriegt jetzt höchstwahrscheinlich Anteile an der Firma oder irgendeiner Unterfirma. Genau. Ansonsten, wie gesagt, man kann sich das selber anhören. Ich überlege gerade, ob sich noch was Neues gelingt. Und sie sagt wieder, dass er auch bei Y-Kombinator schon rausgeworfen wurde. Das wiederum hat Paul Graham, also sein Mentor damals bei Y Combinator inzwischen, offiziell dementiert. Das heißt nicht, dass es nicht so gewesen ist. Das heißt, dass Paul Graham sagt, zumindest sagt, dass es nicht so war. Das kann immer noch natürlich eine Eine abgesprochene Formulierung sein, aber er sagt, dass Sam Ordman nur deswegen von Y Combinator gehen musste, weil Paul Graham und sein Team ihm damals gesagt haben, du kannst nicht sozusagen Präsident bei Y Combinator sein und gleichzeitig Open EIC oder du musst dich für eins entscheiden und er hat sich entschieden und das ist die offizielle Story sozusagen, warum er gegangen ist, die Paul Graham erzählt. Helen Toner versucht zu sagen, dass er da wegen Fehlverhaltens rausgeschmissen wurde. Also dass er nicht einfach im Umgang war, das hört man ja von vielen Leuten.
Aber es gab da auch irgendwie so ein bisschen... früher schon Punkte, dass er sehr machtungrig war, sehr viele Sachen nebenbei gemacht hat und das Y-Kombinator auch nicht so ganz gefallen hat. Ich fand den Take von Scott Galloway im Pivot-Podcast gut dazu. Er meinte so ein bisschen so, okay, die ist jetzt auf einer Revanche-Tour und er kann verstehen, dass sie enttäuscht ist, aber in Boards bei Aufsichtsräten läuft es nun mal so. Da gibt es halt am Ende den CEO und Und wahrscheinlich eine Person, die für den größten Shareholder steht, die dann nach den offiziellen Meetings vielleicht nochmal entscheiden, in welche Richtung man irgendwie Sachen macht und so. Und das kann ich mir schon vorstellen. Anfang 30, die ist sehr in ihrer Sicherheitswelt dort. Vielleicht war sie auch mit der Rolle ein bisschen überfordert. Und die Company hat ja einen großen Shift hingelegt. Auf jeden Fall so von der Von der Außenwahrnehmung, von Open to Close, ich kann mir schon vorstellen, dass das halt einfach eine andere Art zu arbeiten ist, in dann so einem Board, wo es dann um Milliarden geht. Und nicht um, wir wollen eine schöne, sichere Welt haben.
Ich weiß nicht, warum du glaubst, dass sie überfordert ist. Prinzipiell ist sie auf dem Papier erstmal besonders gut qualifiziert dafür als IT-Sicherheitsforscherin, würde ich sagen. Im Zweifel qualifizierter als die anderen Leute, die sozusagen gegen sie gestimmt haben. Dass das in Bord so ist, würde ich durchaus sagen. Also auch da hast du Machtdynamiken, denke ich. Was hier halt besonders ist, ist, dass es eben diesen größten Shareholder nicht gibt, beziehungsweise es ist halt so indirekt Microsoft, obwohl es ja eigentlich so keine Shareholder gibt an der Firma. Das heißt, wer besetzt eigentlich das Board und so, das ist ja alles nicht so klar. Das wurde halt einmal gebaut am Anfang, da waren auch Elon Musk und Beethoven, glaube ich, mit dabei und die haben sich dann aber alle so zurückgezogen. Dass es so wirkt, als wäre sie auf einer Revenge-Tour, das würde ich unterschreiben. Also sie wirkt sehr disgruntet. Wärst du ein Journalist, ein Reporter und würdest mit ihr ein Interview führen, dann würdest du wahrscheinlich darauf hinweisen, so wie ich das am Anfang gemacht habe, dass sie nicht so wirkt, als wäre das 100% glaubwürdig oder als hätte auch sie eigene Motive oder wäre noch unglücklich.
Das andere, was ich mir aus dem Interview rausgenommen habe, war WALL-E, der alte Disney-Film von 2008. Kannst du dich an die Geschichte erinnern, die sie erklärt hat dort?
Äh, nee.
Sie sagt, in dem Film sind Menschen, die auf so Rollstühlen sitzen und den ganzen Tag mit Content und mit Essen vollgestopft werden. Und wenn man heutzutage, hat man natürlich nicht mehr die Zeit, sich den ganzen Film anzugucken, also guckt man kurz auf YouTube und schaut nach Wall-E und Humans und dann findet man so Fitless Humans, 3 Minuten Video, wie die so durch die Welt fahren. auf so schwebenden Rollstühlen. Davor ist so ein Screen und sie trinken, ich glaube, Milkshake. Das scheint ja ein gutes Frühstücksgetränk zu sein. Und das Bild sehe ich jetzt jedes Mal, wenn ich wirklich in the real life bin. Also wenn ich vor einem Bäcker stehe und auf einmal sehe, dass hinter mir sieben Leute stehen, die alle aufs Handy gucken, sehe ich jetzt die ganze Zeit das Bild von den Leuten, die einfach nur Content und Essen zu sich nehmen und nichts mehr wirklich machen. Das ist wahrscheinlich die Zukunft, in der wir jetzt schon leben, wenn wir nicht gerade mit dem Fahrrad fahren, aber es ist schon interessant, wie es immer wieder Filme gibt, die uns dann das Jetzt zeigen, weil 2008 war das iPhone schon da, aber ich würde mal sagen, es war nicht so Attention-Grabbing wie aktuell.
Ich habe das überhört tatsächlich. Aber das vergleicht sie sozusagen jetzt schon mit der derzeitigen Lage?
Ja, und sie hat so ein bisschen Sorge, dass das die Zukunft ist. Und rede dann auch so von, dass es immer kommerzielle Anreize gibt und Leute oberflächlicher werden und so. Also es ist schon so ein bisschen... Er erinnert mich an mich vor 20 Jahren, als ich die Welt mit Öko-Klamotten retten wollte.
Ja, aber Philipp, vielleicht brauchst du auch genau solche Leute in einem Board, würde ich sagen.
Aber das ist doch Alibi. Glaubst du an diese Leute? Das ist doch einfach nur Storytelling dazu. Also, am Ende, welche Firma hat keinen kommerziellen Anreiz?
Um auch wieder Scott Galloway zu zitieren, der macht ja oft so diesen Vergleich zwischen richtig zu liegen und wirksam zu sein. Und ich würde in dem Fall sagen, dass das schon richtig und wichtig ist, immer wieder auf die Konsequenzen von gewissen technologischen Fortschritten zu verweisen und zu versuchen, in die Zukunft zu extrapolieren, was sich dadurch auch an extremen Situationen ergeben kann. Und gleichzeitig ist es natürlich so, dass Leute nicht auf die Wissenschaftler hören. Das hat die Vergangenheit auch gezeigt und du hast recht. Die Incentives sind immer pikunier oder monetär am Ende und deswegen werden insbesondere Firmen wie Meta und so weiter eben haben diese sehr starken negativen, adversen oder diese adversen Effekte auf die Gesellschaft. Kann man das aufhalten damit? Nee. Ist es trotzdem berechtigt, dass Leute darauf hinweisen? Ich glaube ja und ich glaube, dass es wichtig ist, weil manchmal endet es eben doch was. Meistens zehn Jahre später, wenn es dann immerhin etwas Grundlagenforschung oder Dinge gibt, auf die man sich beziehen kann.
Aber muss man nicht von außen darauf hinweisen und nicht von intern? Also wieso haben diese Firmen, diese Leute intern, die dann versuchen, darzustellen, dass das alles ein bisschen humaner ist.
In dem Fall war es so, dass die Firma ja als Non-Profit gestartet ist und sich deswegen ein durchaus auch kritisches oder ausgewogenes Board gegeben hat, wenn ich es richtig verstehe. Es ist ein bisschen in Disbalance gekommen, dadurch, dass Leute gegangen sind, also aus dem Board verschwunden sind und nicht ersetzt wurden, aber solange du Non-Profit sein willst und dein Ziel wirklich das größere Wohl der Menschheit ist, dann ist es ja vielleicht nicht ganz so, das Leute zu machen. Status heute ist OpenAI eine ganz andere Company und da hat so eine Person überhaupt keinen... Deswegen sind jetzt Larry Summer und hier, Brad Taylor im Board unter anderem. Jetzt ist es halt eine von männlichen Businessmen getriebene Firma mit einem dementsprechenden Board und natürlich verfolgt die inzwischen viel mehr kommerzielle Effekte. Vielleicht ist es eine Notwendigkeit, weil es schwer ist, sozusagen eine AI mitzuhalten, wenn man nicht Milliarden oder zig Milliarden hinter sich hat. Aber insofern könnte man sagen, ja, heute... wäre es einfach nur wirklich Kosmetik, so eine Person noch im OpenAI-Board zu haben. Damals schien das eher sozusagen die generelle Natur des OpenAI-Boards zu sein. Was ja dazu geführt hat, dass sie eine Mehrheit gefunden haben, um sozusagen die Reißleine zu ziehen. Nur hat dann eben das mächtige Plänkel um das Board herum oder hinter dem Board dazu geführt, dass es dann doch unwirksam wurde und die Situation letztendlich sicherlich verschlechtert hat. würde ich denken. Nicht für OpenAI oder Sam Altman, aber für die ursprünglichen Motive dieses Boards.
Lass uns bei AI bleiben. Am Wochenende ist mir ein Video in meine Timeline reingerutscht. Von Jensen Huang, dem CEO von Nvidia. Er hat mal wieder eine Keynote gehalten und am Ende gesagt, the more you buy, the more you save. Er erklärt das so ein bisschen mit, wenn man mehr GPUs kauft, dann kann man Daten schneller verarbeiten und man spart Geld und so. Und deswegen sollte man mehr GPUs kaufen. Und weil je mehr du kaufst, umso mehr sparst du, habe ich immer das Gefühl, mir möchte irgendjemand was verkaufen, was too good to be true ist. Ist das die neue Mathematik für CEOs? Muss man einfach mehr GPUs kaufen, dann kann man Kosten sparen und es ist ganz, ganz einfach. Man muss sich nicht mehr mit Menschen auseinandersetzen, man kauft einfach mehr GPUs und alles wird besser?
Business Insider hat das, glaube ich, zuerst als CEO Math, so in Anspielung auf Girl Math, geframed. Das kommt von einer Tech-Konferenz in Taiwan, die es kürzlich gab, wo Jensen Wang quasi auch aufgrund seiner eigenen Provenienz sozusagen der Star-Keynote-Geber war und da hat er es erklärt. Gleichzeitig, was er auch erklärt ist, sein großes Thema war so, dass die IT-Industrie mit 3 Trillionen Dollar, also 3 Billionen Dollar Industrie ist heutzutage. Und dass durch AI und Chips diese 3-Billionen-Dollar-Industrie aber eine 100-Billionen-Dollar-Industrie, nämlich sozusagen jede produzierende Firma eigentlich beeinflussen wird. Und ich glaube, nichts, was er sagt, ist irgendwie nicht durchdacht. Zumindest habe ich bisher noch nichts gefunden. Und ich glaube, dass er so ein bisschen... Also eine Angst, wenn du CEO von Nvidia sein willst gerade, muss deine Angst sein, dass irgendjemand mal durchrechnet, wie teuer diese Firma eigentlich gerade bewertet ist und wie groß die AI-Industrie eigentlich werden muss, um das zu rechtfertigen. Also wie oft muss ich Nvidia noch verdoppeln, um in seine Bewertung reinzuwachsen und wie groß muss der AI-Markt oder der Markt für High-Performance-Computing oder so eigentlich werden, um das jemals zu rechtfertigen. Ich glaube, deswegen strickt er jetzt mit Absicht Narrative, um einerseits diesen Markt so groß erscheinen zu lassen. Also es ist nicht die IT-Industrie, die der Nvidia-Markt ist, sondern jedes Unternehmen wird in Zukunft GPUs machen. Jeder wird mit Robotern neue Roboter herstellen. Und das ist, glaube ich, ein schlaues Narrativ. Irgendwie musst du ja da rangehen, aber auch ein bisschen durchsichtig, finde ich. Und das andere ist eben, dass er sagt, sein Beispiel ist ja, wenn du einen Heimcomputer hast, einen PC, Für 1000 Dollar und du steckst eine 500 Dollar Grafikkarte, sind ja auch im Heimgebrauch relativ teuer, steckst eine 500 Dollar Grafikkarte drauf, steigt die Leistung des Computers einfach sehr, sehr stark an. Und er sagt halt, wir machen das Gleiche mit dem Data Center. Da hast du für eine Milliarde Dollar CPUs drin, also normale CPUs, Central Processing Units. Und wenn du da nochmal 500 Millionen GPUs draufsteckst, dann wird das hundertfach teurer. Also Dinge, die vorher mit CPUs 100 Zeiteinheiten brauchen, brauchen in der Kombination CPUs und GPUs nur noch eine Zeiteinheit. Und das wiederum ist, glaube ich, so ein bisschen dem neuen Produkt geschuldet, was sie anbieten wollen. Diese neue Blackwell-Linie wird ja diese GB200 haben. Das sind zusammengesteckte 72 GPUs. Und dann gibt es diese Variante GB200NVL72, wo man zu diesen 72 GPUs noch 36 CPUs zusammensteckt. Und das wird quasi der Supercomputer mit den CPUs, die manche Tasks besser können oder die Kontrolle der Prozesse besser überwachen als die GPUs. Und die GPUs sind sozusagen die Rechenmonster. Und ich glaube, dieses Produkt will er stark verkaufen in Zukunft. Und er will natürlich auch Rechencenter, die hauptsächlich auf CPUs basieren gerade, den Markt auch dahin erweitern. Also er will nicht nur der GPU-Guy sein, sondern die Kombination oder du kannst dein CPU-Rechencenter mit GPUs aufwerten und ganz einfach gesagt will er Markt bauen, glaube ich, Markt machen, Markt erschließen. Das ist in den verschiedenen Statements, glaube ich, ganz gut zu sehen. Was ich noch spannend finde, ist, dass sie, sie haben ja gleichzeitig auch die Rubin-Linie ange, also den Nachfolger von Blackwell. Blackwell ist das, was 2024, Ende 2024, glaube ich, rauskommen soll. Der Nachfolger der Hopperchips, also die H100 Hopperchips, weil das ist die aktuelle Generation, die so stark nachgefragt ist. Die nächste wird Blackwell heißen oder B200 oder eben diese Kombination GB200 mit den gestackten CPUs und GPUs. Und die nächste wird Rubin heißen. Also wahrscheinlich R300 oder R200, weiß man nicht. Und die soll bereits 2026 rauskommen. Und sie versuchen quasi zu einem Yearly-Cycle zu kommen. Es wird so einen Brückenschiff geben, den Blackwell Ultra in 2025. Der schließt so ein bisschen den Cycle. Aber eigentlich wollen sie einen jährlichen Release-Cycle haben, dass sie jedes Jahr eine neue Prozessor-Generation herausbringen. Und dann, was ich auch noch gelesen habe, ist, Elon Musk hat ja diese 6 Milliarden für die GPUs geraced für XAI, wo wir vorgerechnet haben, dass das Geld eigentlich komplett drauf geht, schon für die 100.000 GPUs, die er angeblich kaufen will, die H100. Und in einem Nebensatz oder in einem anderen Tweet hat er auch noch gesagt, dass er bis zu 300.000 von den B200s kaufen will in Zukunft. Und dafür bräuchte er nochmal 9 bis 12 Milliarden, was wiederum heißt, dass er eigentlich die Bewertung von XAI so schnell wie möglich auf 50 Milliarden oder 40 Milliarden pre hochtreiben muss, also verdoppeln muss, um auch diese Bestellung auszulösen. die wiederum aber auch natürlich, weil du dich gewundert hast, warum Jensen Wang so gut über Elon Musk spricht, aber wenn er natürlich sagt, nach meinen 100 Hopperchips ziehe ich mir nochmal 300k Blackwell rein demnächst oder bestelle die, dann erklärt das glaube ich, warum Jensen Wang diese Kenner Wer wäre dann höchstwahrscheinlich der beste Kunde? Wenn Meta oder Microsoft nicht auch noch mehr nachfragen, dann wäre er damit der größte Kunde von Nvidia. Dann wirst du sie in vielen Sportstadien zusammen sehen, glaube ich, oder was auch immer ihre gemeinsamen Hobbys sind.
Die sind dann gemeinsam auf der Yacht und der eine macht den anderen sauber.
Zeigen sich ihre schönen weißen Körper.
Aber also, kannst du mir mal erklären, ob man diese ganzen Dinger braucht? Also es ist doch, das ist einfach nur Wettrüsten. Es erinnert mich irgendwie an Leute, die einfach, keine Ahnung, sich alle halbe Jahre ein neues Auto in die Garage stellen, um zu zeigen, dass sie noch ein Auto mehr haben.
Also ich würde sagen, es ist, womit kann man es gut vergleichen? Es ist glaube ich so, dass Es ist ein Winner-Takes-Most-Market, würde ich sagen. Also wenn du das beste Modell hast, dann wirst du immer 80% des Marktes haben und alle anderen Modelle werden sich 20% teilen, vielleicht weil sie besonders sicher sind oder irgendein Edge-Use-Case besonders gut können, aber wahrscheinlich ist es so, dass das aktuell beste Modell immer 80% des Marktes bekommt, so mittelfristig. Und jetzt hat natürlich jede Firma, die an dem Rennen noch ernsthaft teilnehmen will, also N-Shopic, OpenAI, Microsoft, vielleicht Google, ganz sicher Google und so weiter, ein hohes Interesse in diesem Rennen. Und dieses Rennen ist wahrscheinlich ein 300, 400 Milliarden Mark, weiß nicht, aber ein dreistelliger Milliardenbetrag, den du gewinnen kannst. Und natürlich ist es sinnvoll, da irgendwie bis zu 20 Milliarden an Hardware reinzuschmeißen und noch viele andere Ressourcen, um eine Chance auf den Titel zu machen. Aber es ist schon so, dass alle anderen das gleiche Geld brauchen werden und wahrscheinlich Modelle bauen, die von dem Tag an, wo dieses beste Modell wieder dann existiert, veraltert sind und annähernd wertlos werden. Also ich finde es eine sehr spannende Dynamik, dass du diese... Entvalidierung der bestehenden Modelle hast, in dem Moment, wo es eins gibt, was nochmal ein Prozent besser ist einfach. So, weil du willst nicht das nächstbeste haben oder so. Du willst immer das schnellste, günstigste und zuverlässigste von den Antworten. Und es gibt so ein gutes Beispiel dafür, wo die... Achso, Trading ist eigentlich... Du kannst sagen, Trading Software ist das ein gutes Beispiel. Was bringt dir eine Trading-Software, mit der du marginal den Markt schlägst, ist ja unendlich wertvoll. Beziehungsweise je nachdem, wie viel du sie einsetzen kannst. Irgendwann gibt es so mathematische Grenzen, wo es nicht genug Ineffizienzen im Markt gibt. Also du kannst sagen, du hast einen Trading-Algorithmus, der macht dir 51 zu 49 sozusagen richtige Wetten und damit kannst du Geld drucken, mehr oder weniger. Wenn jetzt aber jemand aufsteht und macht einen Trading-Algorithmus, der 51,5 macht, dann würde der so schnell quasi die Marktineffizienzen korrigieren, dass der andere fast wertlos dadurch wird, weil er nur noch genauso gut wäre wie der Gesamtmarkt. Entweder weil er schneller ist oder bessere Wetten macht, quasi den Markt schneller durch Arbitrage wieder ausgleicht. Das ist, glaube ich, das Beste, was mir jetzt gerade einfällt.
Das hattest du vor ein paar Folgen schon mal erklärt. Aber wenn... ein perfektes System gibt, dann ist doch eigentlich alles überflüssig. Also könntest du ja auch sagen, dass jetzt bald jeder Geschäftsführer werden kann von einer Firma. Also bald hast du halt für alles immer die richtigen Antworten. Oder du könntest auch sagen, das Modell tradet so gut, tradet besser als alles. Dann haben halt auf einmal alle sofort Die richtigen Antworten. Dann macht Traden ja überhaupt keinen Sinn mehr.
Ich glaube, Traden kannst du automatisieren. Alle Funktionen eines CEOs oder leitenden Angestellten glaube ich nicht. Es gibt schon noch menschliche Reste.
Wie viel? Ich glaube, da ist wahrscheinlich gerade das, was Unternehmensberater gerne verkaufen. Wir automatisieren alle Aufgaben, aber... Und die Chefetage, die lassen wir. Die können wir nicht automatisieren. Aber am Ende machen die doch auch das Gleiche. Die schreiben, fassen zusammen, motivieren Leute.
Ermahnen Leute? Also ich glaube, würdest du rückblickend so ein Businessbook schreiben, dann würdest du viele sehr erfolgreiche Unternehmen sehen, die sich zu dem Zeitpunkt nicht rational verhalten haben, sondern einfach auch Glück hatten oder besonders aggressiv waren oder durch irgendwelche, vielleicht auch durch menschliche Netzwerke oder Beziehungen einen großen Erfolg hatten. Und das ist für eine AI, glaube ich, schwerer nachzubauen. Und gleichzeitig hast du ja dieses Problem der Waffengleichheit. Wenn alle den gleichen Advice bekommen, ist es vielleicht doch wertvoll, sozusagen unorthodoxen oder contrarian. Auch das könnte man mit dem Trading vergleichen. Wenn alle das Gleiche tun, musst du eigentlich was anderes tun. Also sagen wir, alle nutzen die Microsoft AI und fahren ihr Geschäft sozusagen auf Autopilot, im wahrsten Sinne des Wortes, oder auf Copilot. Dann könnte es dein Edge sein, dass du als einziger relativ irrational agierst und damit aber trotzdem eine Edge entwickelst. So, dann gab es noch News, die sind sogar, ich glaube, vor dem letzten Podcast schon rausgekommen, aber da hatten wir es noch nicht behandelt. Und zwar hat Klana bekannt gegeben, dass sie nach eigenen Angaben profitabel sind im Q1 2024. Also auf einem guten Weg dahin waren sie ja schon zuletzt, das haben wir auch immer gesagt. Und jetzt geben sie bekannt, dass ihr Umsatz um 29% auf 6,4 Milliarden schwedische Kroner, 550 Millionen Euro, angestiegen ist, während sich ihr Adjusted Operating Income auf positive 22 Milliarden Euro bewegt hat. Und wenn man Adjusted Operating Income liest, dann weiß man natürlich schon, dass Operating Income oder auch Net Profit wird nicht profitabel gewesen sein, sonst müsste man nicht mit dem Adjusted Operating Income werben. Aber wir können mal in die Zahlen reinschauen. Ich habe die auch schon in Sheet gepackt.
Dann gehe ich mal auf doppelgänger.io slash Sheet.
Genau, da gibt es einen Reiter Klana. Also Sie haben hier GMV, also den über Klana, Buy Now, Pay Later oder Kreditkarte oder andere Systeme umgesetztes Handelsvolumen, ist um 17,3% gestiegen. Muss man glaube ich sagen, das ist für derzeitige E-Commerce-Situationen ein ganz ordentliches Wachstum. Ihr eigener Umsatz ist tatsächlich um 29% in der Pressemitteilung gestiegen. Das kommt teilweise auch aus einer weiteren Erhöhung der J-Grade. Wir sind jetzt bei 2,57% des GMVs, was sie als Umsatz behalten. Der eigentliche Umsatz von Klarna wäre ja das Net Operating Income. Das ist aber immerhin auch um 22% gestiegen. Und dann sind ihre Ausgaben aber gegenüber dem Vorjahr um 7% gesunken. Also das macht einen großen Schritt Richtung Profitabilität aus. Die Credit Losses sind gestiegen. Das ist nochmal wichtig. Das sind nicht Credit Losses, sondern die Rückstellung für Credit Losses, wenn ich mich nicht irre. Die sind auch im Verhältnis zum GMV stark gestiegen, also sehr stark doch schon. Also die waren letztes Jahr bei 0,37% des GMVs und inzwischen sind es fast 0,5% des GMVs. Also das war im Q4 auch schon über 0,5%. Also man sieht so, dass die entweder trifft Klana ein bisschen laxere Kreditvergabeentscheidung oder die Bonität der Kunden verändert sich einfach, während sie in diesen kurzfristigen Verträgen landen. Auf jeden Fall gibt es mehr Ausfälle, das muss man relativ klar sagen in absoluten Zahlen und relativ gesehen. Das tatsächliche Operating Result Oder Net Income ist minus 408 Millionen schwedische Kronen. Das müssen so 335 Millionen negativ Net Income sein. Das war im letzten Jahr minus 1,27 Milliarden schwedische Kronen. Also es hat sich gedrittelt, könnte man sagen, der Fehlbetrag. Und dann zieht Klarna eben Abschreibung und Share Based Compensation und Sekunde, ich muss mal gucken, was die noch abgezogen haben. Ich hatte das hier schon. Also Sie haben Share-Based Compensation abgezogen, Abschreibung, das ist normal. Other Income, das sind aber nur 19 Millionen, das ist wirklich klein. Und Restrukturierungsausgaben, aber das wäre auch fair. Und das sind auch nur 52 Millionen. Also der Hauptpunkt sind tatsächlich die Abschreibungen. Da muss man sich ein bisschen überlegen, warum muss Klana eigentlich so viel abschreiben? Könnte so eine selbst erstellte Software sein, die Sie aktiviert haben zuvor? Die Kundenforderungen dürften eigentlich in den Credit Losses sein, nicht Abschreibungen. Das weiß ich aber ehrlich gesagt nicht. Ist das hier definiert? Aber so oder so sieht man, dass sie auf einem guten Weg sind. Nach IFRS ist ihre operative Marge minus 7%. Die war minus 28 vor einem Jahr. Also man sieht... Den Weg in die Profitabilität ist ganz klar. Dass jetzt dieses Adjusted Operating Income dann eben noch keine pro forma Profitabilität darstellt, eigentlich ist klar. Aber man sieht auch, dass sie nicht weit davon entfernt ist. Der Cashflow ist ganz deutlich positiv. Von daher finde ich das schon beeindruckend. Ich hätte vor zwei Jahren sozusagen nicht darauf gewettet, dass Klana das Ruder so stark rumziehen kann. Und meinen eigenen Fehler eingestehen, muss ich dann sagen, ich hatte nicht Unrecht, dass dieses Geschäftsmodell so schlecht ist, sondern was krass war, ist wie ineffizient das betrieben wurde, einfach in der Zero Interest Rate Policy Zeit. Also wenn du so schnell von, Sekunde, was war hier der schlechteste, also im ersten Halbjahr 2022, das ist noch nicht so lange her, zwei Jahre her, hatten sie noch eine negative operative Marge von minus 82 Prozent. Also haben fast so viel Verlust gemacht, wie sie Umsatz gemacht haben. Oder im Q2 2021, nee 2022. Im Q2 2022 waren es minus 92, also wirklich fast so viel, wie sie Umsatz gemacht haben. Und dass sie dann quasi zwei Jahre später profitabel sind. Das hätte ich nicht gedacht. Aber das zeigt einfach, wie vollkommen irrational die Firma damals Geld ausgegeben haben muss. Und sie haben damit damals ja gar nicht so viel mehr Wachstum gehabt. Also wir haben jetzt ja dieses 29% Wachstum und in diesem beschriebenen Quartal hatten sie von 27%, sie sind langsamer gewachsen damals mit mit deutlich mehr Geld im Rücken und mit einem viel besseren Klima eigentlich in der Branche. Und selbst zu ihren guten Zeiten sind sie so 43, 45 Prozent gewachsen. Jetzt geben sie einfach die Hälfte aus und wachsen mit 29. Da muss man sich wirklich fragen, wie bekloppt es eigentlich damals war, dieses Geld zu raisen und so auszugeben. Also man hat sich natürlich in der Konkurrenz mit Affirm gesehen und mit anderen neuen Beina Operator-Anbietern und anderen Fintech-Lösungen. Aber es macht sehr, sehr klar, wie vorsichtig eigentlich, selbst wenn das Geld umsonst ist, sollte man vielleicht besser damit umgehen. Weil offenbar man einfach die Hälfte der Ausgaben, wahrscheinlich die Hälfte der Ausgaben cutten kann und relativ gesehen sehr gut damit fährt.
Gut, das werden wir aber doch jetzt bei allen Firmen fast sehen, die damals so krasse Bewertungen hatten. Also jeder, der 2020, 2021 hohe Bewertungen hatte, hat doch das Geld so rausgeschossen, wie es nur ging. Du hast ja immer gedacht, du kriegst wieder die nächste große Runde. Tiger investiert doch sowieso.
Das ist alles richtig. 100 Prozent, das ist alles richtig, dass die meisten so agiert haben. Der Unterschied ist, dass manche haben sich damit zusätzliches Wachstum gekauft und manche haben das Geld nur ausgegeben. Und was ich ja gerade zeigen will, ist, dass Klarna das Geld ausgegeben hat, aber eigentlich langsamer gewachsen ist oder genauso schnell gewachsen ist wie jetzt. Und wir werden aber auch Firmen haben, die sich viel Wachstum gekauft haben und die jetzt zwar gut sparen, aber dann auch nicht mehr wachsen auf einmal. Also ich glaube, es gibt schon noch zwei verschiedene Gründe. Bei denen kannst du sagen, also bei dem zweiten Beispiel ist es so, die shiften halt einfach hin und her, je nachdem, was die Marktlage gerade ist an der Zinsfront. Und das ist auch okay, dass du, wenn Wachstum billiger ist, kaufst du es dir halt, wenn nicht, nicht. Bei Granaba ist es einfach so, die Zahlen erwecken den Eindruck bei mir, dass als das Geld billig war, sie es so ineffizient ausgegeben haben, dass sie wahrscheinlich die Inkrementalität dieses zusätzlichen Spendings nicht ansatzweise verstanden haben. Oder ich interpretiere die Zahlen falsch, aber es können wir vorstellen, dass Leute, die sich damit auskennen, zu einem ähnlichen Eindruck kommen.
Ich hätte gedacht, dass es für Klarna nicht so gut läuft, weil die Leute nicht mehr so viel Paddleton-Bikes kaufen. Wissen wir, was die großen Umsatzbringer sind für Klarna? Also damals, Corona war doch die große Geschichte, Paddleton, das Bike für 2000 Euro, 2000 Dollar kann man über Klarna kaufen und damit haben sie eine Kooperation und das feuert irgendwie sehr viel dieses Buy-Now-Pay-Later-Produkt an. Wissen wir jetzt, ob es mehr in Travel geht oder in andere Konsumfelder?
Ja, genau. Dieses Paletten war mal relativ groß im Vergleich, aber Paletten nicht Affirmkunde. Die waren bei Affirmkunde, glaube ich. Aber ich glaube, es sind viele kleine Sachen einfach. Ich glaube, Travel ist sehr groß. Die Kooperation mit Booking hilft sehr wahrscheinlich. Also gerade bei einem Hotel fragst du dich, warum soll ich das eigentlich 90 Tage vorher zahlen? Wenn ich es 90 Tage schieben kann ohne Kosten, mache ich das wahrscheinlich. Und ich denke, viele kleine Sachen. Man müsste sich mal die Kohorten anschauen. Wenn du Nutzer hast, die prinzipiell gut damit umgehen können, dann kann das natürlich sehr schnell zum präferierten Zahlungsweg werden.
Ich kenne schon einige, die sagen, damit ist das Online-Shoppen viel angenehmer geworden.
Wer sein Portfolio auf jeden Fall nicht mehr mit Klana finanzieren kann, ist Roaring Kitty. Wir haben in einer der letzten Episoden schon darüber gesprochen, dass sozusagen das Meme-Trading mit GameStop zurück ist. Und wie heißt der? Keith Hill? Kyle Hill? den Namen vergessen. Auf jeden Fall mit dem Pseudonym Roaring Kitty, der den ersten GameStop Hype schon aufgelöst hat, ist er wieder zurück und hat die Aktie damit sehr stark bewegt. Und jetzt hat er selber eine Position offenbart, in der man sieht, dass er 5 Millionen Aktien von GameStop, die im Moment so ungefähr bei 28 Dollar stehen, oder 30 Dollar stehen, besitzt. Also 5 mal 30 wären 150 Millionen an GameStop Aktien besitzt er. Und 120.000 Calls, Datum 21. Juni. zu 20 Dollar. Die waren, als er sie gekauft hat, wahrscheinlich out of the money, aber sind jetzt natürlich mit 10 Dollar im Money, also die Differenz aus dem heutigen Kurs von 30 und den 20, die er dafür, oder der Strike Price der Option wären nochmal 10 Euro Unterschied oder Dollar Und damit auch einen dreistelligen Millionenbetrag wert. Und außerdem hat er noch 30 Millionen oder 29 Millionen Cash im Account, was ihm ein bisschen Optionalität gibt. Und dass er das disclosed hat, hat jetzt den Wahn natürlich nochmal befeuert. Zwischenzeitlich war die Aktie 80% im Plusformmarkt. als sie auch besonders illiquide ist natürlich. Jetzt scheint sie eher um die 30 zu traden, aber noch weit unter den Höchstständen von 40, 46 oder so der letzten Wochen. Und ja, die Leute, die dem Keith Gill heißt, glaube ich, die dem folgen, sollten jetzt einerseits wissen, dass er auf einem guten Weg ist, zumindest halber Milliardär zu werden, gerade dadurch. Wobei das Problem ist, dass wenn du 5 Millionen Aktien von GameStop besitzt, kannst du die natürlich nicht im Guten loswerden. Also ein seriöser Investor würde die nicht abkaufen, weil der die auch nicht halten möchte. Und wenn du sie in den Markt dumpst, bewegst du den Markt nach unten so stark, dass du wahrscheinlich die letzten unter deinem Einstattpreis verkaufst. Das heißt, es ist gar nicht so einfach jetzt Geld zu machen mit seinen Shares. Aber im Zweifel machen die Optionen ja das Geld für ihn. Jetzt schaut die SEC da drauf und E-Trade, wo er sein Account hat, hat angeblich überlegt, ihn wegen Manipulationen seines Accounts zu berauben. Da gehen Experten mal davon aus, dass das gar nicht so einfach ist, weil dass er das öffentlich macht, ist ihm nicht verboten. Gerade eigentlich das Closed Data mit seinem Account oder dass er eine Position hat, gleichzeitig scheint er wirklich daran zu glauben. Also es ist weniger Pump and Dump als viele andere Sachen, sondern er scheint ja wirklich an den Wert der Company zu glauben und das bleibt auf jeden Fall spannend. Wir nehmen gerade am Dienstagmorgen auf, deswegen haben wir die Crowdstrike-Earnings auch wieder nicht drin und ich würde mich auch dagegen aussprechen, die heute Nacht einzusprechen, das hat letztes Mal nicht so gut funktioniert, beziehungsweise hat gut funktioniert, aber... Naja, genau. Bin gespannt, wie der Tag heute ins Trading geht. Aber was man relativ sicher weiß, ist, dass er seine Position um 5 Dollar aufgebaut hat, seit die Aktien, die er gekauft hat. Und der Strike-Price für die Option ist, wie gesagt, 20 Dollar. Das heißt, solange GameStop über 20 Dollar bleibt, wird er signifikant im dreistelligen Millionenbereich Geld verdienen. Und sein derzeitiger Networth ist irgendwo um die 400 Millionen. Und würde jetzt die Aktie nochmal 10 Dollar steigen, dann wäre er deutlich über einer halben Milliarde. Also man muss sich keine Sorgen machen um Roaring Kitty, ist mein Gefühl. Die Frage ist, wie das das Verhältnis zu seiner Followerschaft ändert. Also dass die jetzt so doof sind, quasi die Aktie für ihn hochzutreiben, Ich glaube, es gibt viele Leute, die es aus Überzeugung machen und denen das Geld da wirklich auch egal ist. Gleichzeitig ist es wieder so, dass der einzige Betrag, der noch höher ist als diese 400 Millionen, ist das, was Short-Seller schon wieder damit verloren haben, nämlich über eine Milliarde bis dato. Das heißt, manche Leute machen es natürlich aus Überzeugung. Aber selber damit Geld zu verdienen, ist, glaube ich, gar nicht so einfach.
Und kann es wieder Probleme oder Vorteile für... die verschiedenen Plattformen geben? Also Robinhood oder wer? Es wurde doch schon mal irgendwie gestoppt dann irgendwann. Die Geschichte war doch, dass Robinhood auf einmal aufgehört hat oder dass Leute dort nicht mehr sich befreien konnten von ihren Positionen.
Ich glaube, dafür ist es dieses Jahr nicht groß genug, ehrlich gesagt. Und die sind natürlich auch besser vorbereitet inzwischen. Und das Cashpolster von Robinhood sieht besser aus. Das war ja tatsächlich ein Illiquiditätsproblem letztes Jahr. Was schon passiert ist, dass der Handel mehrmals angehalten wurde für, ich glaube, AMC und GameStop. Und es zu irgendwelchen technischen Ausfällen noch kam. Ich weiß nicht, ob die damit zusammenhängen. Das war mir noch nicht klar zum Redaktionsstand. Ja, zu irgendwelchen Verwerfungen führt das schon immer.
Und du hast noch keine kleine Position aufgebaut?
Definitiv nicht, definitiv nicht. Soll ich mal gucken, wie hier deine Robin Hood Position... Also Robin Hood sollte davon profitieren, natürlich. Ich gucke mal kurz hier, wie deine Position steht.
Ja, meine Annahme war, dass Reddit und Robinhood davon profitieren, weil die ganzen Meme-Aktien wieder am Kommen sind. Und du hast da eine kleine Position für gekauft, ne?
Genau, nur um deine Prediction zu tracken quasi. Ja, 14,6% im Fluss bist du. Und ich glaube, ich habe sogar ein bisschen spät eingekauft. Oh Gott, Rohöl geht ja runter. Was ist denn hier los, ey?
Kurze Werbeunterbrechung. Doppelgänger-Hörerinnen und Hörer wissen, dass Oliver, der VP Sales von Personio, Leute im Sales sucht. Wenn du also SaaS Sales lernen möchtest oder sogar schon Erfahrung im Software Sales hast, solltest du dir mal die Jobseite von Personio, der All-in-One-HR-Software-Lösung aus München anschauen. Du könntest zum Beispiel als SDR, Sales Development Representative, anfangen und Sales von der Pike lernen, also wie kommt man beim Kunden durch die Tür und dann als AE, Account Executive, befördert werden und somit den Verkaufsprozess abschließen und damit das Problem des Kunden lösen. Mit Sales-Erfahrung kannst du dich natürlich direkt als AI bewerben. Wenn du ein Painkiller-Produkt verkaufen möchtest, also ein gutes Produkt, das ein ernsthaftes Problem löst, dann geh jetzt auf die Jobseite von Personio. Den Link findest du natürlich in unseren Shownotes. Viel Spaß mit der weiteren Folge. Werbung Ende. Was hast du noch für mich, bevor du wieder nass Fahrrad fährst?
284 Euro plus habe ich gemacht bisher. Können wir einmal für Essen gehen, wenn du dich sehr zusammenreißt. So, dann können wir noch... Was haben wir noch? GitLab, das machen wir schnell. Ich habe eigentlich nur noch 5 Minuten Zeit. GitLab hat auch reportet, das ist das einzige, was wir zum Dienstagmorgen schon haben. Umsatz steigt um 33%, Subscription Revenue sogar um 36%, Rohmarge bleibt relativ gleich, was gut ist und die Kosten steigen nur mit 19%. Sie haben so ein Top-Line und Bottom-Line geschlagen. Es gibt böse Analysten, die schreiben, dass die Firma aber nicht profitabel geworden ist, weil das Net-Income von minus 51 auf minus 55 Millionen gesunken ist. Das liegt aber einzig und allein an einem Steuereffekt eigentlich. Die operative Marge hat sich von minus 46 auf minus 32 verbessert. Also es ist besser geworden. Wobei im Vorquartal war die schon mal noch besser. Im Q4 ist das die Sinualität. Sekunde. Ja, das... Scheint Seasonalität zumindest sein zu können. Zumindest im Vergleich zum vorher sieht es eigentlich ganz ordentlich aus. Wie gesagt, die Analysten sind ein bisschen skeptisch, ob das jetzt wirklich in die richtige Richtung zeigt oder nicht. Also die Zahlen waren gut. Der Ausblick war auch gut. Man ist ein bisschen misstrauisch bei der Margenentwicklung. Prinzipiell, wenn die 33% wachsen und noch minus 32% Marge hat, das kann schon aufgehen. Das braucht dann halt nochmal 6-7 Quartale, bis sie wirklich profitabel sind. Cashflow-positiv sind sie sehr, sehr deutlich schon. 38 entspricht 20% positive Cashflow-Marge. Also da muss man sich eigentlich keine Sorgen machen. Eigentlich ganz gute Zahlen. Hätte man auch besser würdigen können, glaube ich. Aber mal schauen. Jetzt haben wir noch drei Minuten für eine Frage, wenn du willst.
Wir hören auf. Habt viel Spaß auf der Fahrradtour. Bleibt gesund und munter. Wir hören uns wieder am Samstag. Habt einen schönen Mittwoch.
Bis dann. Peace. Ciao, ciao.
Trockene Füße wünsche ich euch.
Bis zum nächsten Mal.
Sie kippt uns immer wieder die Schlauze an der Arbeit und Microsoft Jede Aktie wird durchleuchtet, doch Das ist keine Anlageberatung Selbst die Marschaut, sie wählen in die Tat um Wir spüren den Rhythmus im Algorithmus Leben jeden Sieg In den Schatten für Berlin Schön, dass es den Algoritm gibt Wir spüren den Rhythmus im Algorithmus Leben gehen sieht, in dem Schatz sind wir beliebt, stört es dich und den Algorithm. Wir führen in den Rhythmus, YouTube-Algorithmus. Leben jeden Weg, in den Schatten wir beliebt. Schön, dass es den Alkohol gibt.
Wir spüren den Rhythmus, den Alkoholbrust. Leben jeden Weg, in den Schatten wir beliebt. Schön, dass es den Alkoholbrust gibt.