Doppelgänger Folge #366 vom 28. Juni 2024

The Platform Group | Amazon kopiert Temu | AMD kommt an Nvidia ran | Aleph Alpha

Wieso investiert VW in Rivian? Verwässert Amazon sein Produktversprechen? Was findet Pip bei seinem Deep Dive in die Platform Group?


Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) Platform Group

(00:34:20) VW Rivian

(00:36:30) Amazon Temu (aus eCommerce Sicht die spannendste News der Woche)

(00:44:40) AMD 

(00:46:40) Aleph Alpha


Shownotes:

VW Rivian: Reuters

The Platform Group Interview: Youtube

Dr. Dominik Benner K5: Youtube

Platform Group: OMR

Amazon Temu Like: The Information

AMD Chips

Aleph Alpha: Indiskretionehrensache

Aleph Alpha: Manager Magazin


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Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast Folge 366 am 29. Juli 2024. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit Philipp Klöckner. Meine Stimme ist immer noch angeschlagen, deswegen sage ich heute noch weniger als sonst. Aber wir haben Mitte Januar 2024 in Folge 319 über die Plattform Group gesprochen von Dr. Dominik Benner. Zwei Tage nach der Veröffentlichung haben wir eine E-Mail erhalten, anonym, Plattform Group und Cluelo. Vielleicht könntest du die E-Mail nochmal rausholen, Pipp.
Also warum holen wir es überhaupt nochmal raus? Einerseits haben wir das Thema so ein bisschen geparkt, weil es ein bisschen Recherche erfordert hat. Und dann hatte ich tatsächlich in letzter Zeit unter anderem auf der K5 auch wieder ein paar Gespräche dazu mit Branchenvertretern. Und die haben dann doch nochmal mein oder unser Interesse geweckt. Also wir haben mit verschiedenen Quellen geredet, die dem Unternehmen nahestehen, kann man glaube ich sagen. Die wollen überwiegend anonym bleiben. Aber trotzdem sind das verlässliche Quellen. Die E-Mail damals war, also die hatten über die Plattform gesprochen, hatten beschrieben, dass sie so auf das Grundgeschäft von Schur24 und ein paar selbstgebauten Plattformen aufbauen und sich mit Akquisitionen versuchen zu vergrößern und damals auch schon in die Fashionnet AG reingemerged waren, ne? Das war so ein Reverse-Merger. Sie sind quasi ohne IPO an die Börse gegangen, indem sie eine bereits an der Börse gelistete kleine Firma namens Fashionet akquiriert haben mit dem sogenannten Reverse-Merger. Die E-Mail war dann, lieber Philipp, lieber Philipp, an bei nur ein paar Gedanken und Einblicke zur Plattform, die bisher leider noch nicht in die Öffentlichkeit gelangt sind. Ihr habt es auch im Podcast kurz erwähnt, dass sowohl Viflacar als auch Cluno, der TPG, die Abkürzung für Platform Group, gehören. Viflacar hat letzten Mai Cluno übernommen, kurz nachdem Viflacar selbst im Januar von der PDG übernommen wurde. Die Verhandlungen dazu liefen parallel. Die gesamte Akquisition im vergangenen Jahr ist allerdings alles andere als sauber verlaufen, meint der Hinweisschreiber hier. Es wurden 95 Prozent der Münchner Clunow-Mitarbeiter entlassen über Aufhebungsvertrag, also in Klammern Aufheber steht da, und relativ schnell der Laden dicht gemacht. So weit, so gut. Allerdings warten bis heute noch alle Mitarbeiter auf ihre Abfindungszahlen. In Klammern hätten spätestens im September ausgezahlt werden sollen. Das ist jetzt der Stand vom Januar. Ob das jetzt, was jetzt in der Zwischenzeit passiert ist, wissen wir nicht. Was man sagen kann, ist, dass im Januar eben Abfindungen, die nach Meinung der Person völlig gewesen wären, nicht gezahlt worden sind. Das Unternehmen stellt sich tot und antwortet auf keine Anfragen. Es laufen mehrere Pfändungsklagen. Das Management wurde inzwischen schon zweimal gewechselt. Es gibt Gerüchte, dass Viv Lacar unberechtigterweise alle Clunokonten leergeräumt hätte. Es ist einfach traurig, dass der Dr. Benner sich nach außen hin als der erfolgreiche Geschäftsmann gibt, aber die Läden intern mehr als fragwürdige Dinge abziehen. Wir Mitarbeiter wissen mittlerweile einfach nicht weiter. Also man muss davon ausgehen, dass das ein Mitarbeiter ist von einer der Firmen. Klagen zur Fendung führen uns nichts, da die Konten der Firmen leer sind. Das ist natürlich ein sehr heikles Thema, aber gegebenenfalls habt ihr ja einen Rat bzw. Erfahrungswerte, welche Möglichkeiten es gibt, doch noch an sein Geld zu kommen. Viele Grüße. Also der Vorwurf, der Hauptvorwurf würde ich sagen.
Genau, das war der Stand im Januar. Ich habe dann nochmal ein Follow-up jetzt gemacht in den letzten Tagen. Vielleicht kannst du das auch nochmal vorlesen.
Ja, ich will nur kurz erklären, was du gerade in einfachen Worten nochmal da schneiden brauchst inzwischen. Also in einfachen Worten ist der Hauptvorwurf hier, dass nach der Übernahme man bei der einen Firma die Leute entlassen hat, damit die Abfindungszahlung oder durch die Aufhebungsverträge die Pflicht zur Abfindung entsteht. Und dass man der nicht nachgekommen ist, unter anderem, weil das Geld gar nicht mehr auf den Konten der Firmen war, obwohl die Plattform Group selber ja quasi eine scheinbar liquide, börsennotierte Firma ist, die das Geld haben sollte, diese Abfindung zu bezahlen. Dann gab es noch eine zweite E-Mail, ich glaube, die ist jünger. Das ist die gleiche Person, die dann quasi ein Update uns geschrieben hat. Das Update lautet, im März 2024 kam erstmals etwas Bewegung in die Sache. Wiflacar hatte erstmals angefangen zu reagieren und mehreren ehemaligen Mitarbeitern unter anderem mir Ratenzahlungen angeboten. Sie versuchen die Abfindung in Raten zu zahlen. Auch eher unüblich, würde ich sagen. Ich kann nur sagen, dass ich noch nie davon gehört habe. Das scheint ein Muster zu sein, beziehungsweise war es bei Wiflacar ähnlich. Ein Mitarbeiter der Plattform Group wurde als Geschäftsführer berufen. Und ein externer Freelancer als kaufmännischer Leiter. Der hat sich aber auch schon wieder verabschiedet inzwischen. Witzigerweise habe ich gerade gesehen, dass der COO seit diesem Monat aber auch nicht mehr bei der Plattform Group ist. Also der zum Geschäftsführer gerufen wurde. Im Handelsregister ist er noch GF. Aber ich glaube laut LinkedIn kann man sehen, dass es nicht mehr ist. Damals wurden die Wechsel aber immerhin kommuniziert. Meiner Meinung nach passt es in dem Laden so einiges ganz und gar nicht. Also das ist sozusagen der Anfangsverdacht, also die E-Mails, die wir bekommen haben. Daraufhin habe ich mich mit verschiedenen Menschen unterhalten, die gut unterrichtet sein sollten darüber, was da passiert. Und die Vorwürfe, die immer wieder aufkommen, und zwar nicht nur auf einen einzelnen Deal oder nur wie Flakar oder nur Klune oder nur was auch immer, Sondern was so ein bisschen übergreifend Strategie sein sollte, ist einerseits diese Cash-Pooling-Strategie, physisches Cash-Pooling, also das Geld aus den Firmen sozusagen in die Top-Holding hochgezogen wird. Das ist alles nicht untypisch. Die meisten Unternehmensberatungen würden einem komplexen Firmenunternehmen Ich würde vielleicht immer empfehlen, so eine Art Cash Pooling zu betreiben. Das heißt einfach, dass man ein Masterkonto hat, in der Regel irgendwo weit oben in der Holding, wo die Liquidität gehäuft wird und in den Firmen hält man halt genauso viel Liquidität bereit, wie man immer braucht. Und das löst man durch so Kreditverträge unter den Firmen. Das ist relativ aufwendig. Also man macht das jetzt nicht bei jeder Wald- und Wien-Holding. Aber wenn man viele Firmen kauft, dann hat man irgendeine Strategie, um das Cash in einer Holding zu bündeln in der Regel. Das andere ist, dass relativ kurzfristig immer Leute entlassen wurden, habe ich aus mehreren Firmen gehört. Auch, dass der einfach die... Soll man sagen, die Stimmung auf Arbeit und der Umgangston sich signifikant ändern in der Regel. Ein weiterer Vorwurf ist, das sind ja im weitesten Sinne Marktplatzgeschäfte oder Plattformgeschäfte. Also die Schuhe24 zum Beispiel aggregiert die Angebote verschiedener kleinerer Schuhhändler einfach gesagt. Das gleiche gibt es für Maschinenhändler, für Möbel und verschiedene andere Sachen. Und man wirbt auch sehr stark mit der Anzahl der Händler. Wir hatten damals ja berichtet, glaube ich, weil Avocado Store gekauft wurde von der Plattform Group. Das ist ja auch ein Marktplatz für Fairtrade und irgendwo sustainable Sachen. Und was auch so strategisch anscheinend bei so across the board oder bei vielen Übernahmen ist, ist die Preise. relativ für die Händler erhöht werden oder die Kondition verschlechtert, wie auch immer man das sehen möchte. Wobei in einem Interview dieser Dr. Dominik Benner sagt, dass die Preise ja festgesetzt werden von der Platform Group. Also sie selber entscheiden, für was sie die Angebote verkaufen. Das ist so Teil der Strategie, dass sie die Preissetzungsmacht haben. Aber implizit scheinen sich auf jeden Fall dadurch die Kondition für die Händler zu verschlechtern, wurde mir berechnet. Und da muss man natürlich sagen, dass das insofern vermutlich alles sehr kurzfristige Maßnahmen sind. Also ich kann natürlich Firmen akquirieren, jetzt mal ein bisschen plakativ gesagt, das Cash raussaugen, die Mitarbeiter entlassen, um die Kostenbasis zu verbessern und die Konditionen für die Händler erhöhen, um den Umsatz zu vergrößern. Das ist ja aber in der Regel ein Einmaleffekt, das kann ich einmal machen. Und kurz darauf setzt natürlich irgendwann auch die Händler Churn. Also ob ich mit dem Modell dann noch neue Händler akquirieren kann, organisch, oder ob ich nicht vielleicht sogar mehr verliere, als ich akquiriere, das wird zumindest unwahrscheinlicher. Und das wirkt auf mich, meiner Meinung nach, so ein bisschen unnachhaltig als Strategie. Also das ist, glaube ich, geeignet, kurzfristig Ergebnisse zu verbessern, also das EBIT. zu verbessern, weil man die Kostenbasis quasi senkt und die Konditionsänderungen im Zweifel erstmal zu mehr Umsätzen führen bei gleichem Traffic. Aber mittelfristig verliert man dadurch eventuell Händler, Inventar und damit auch wieder Umsatz, würde ich vermitteln. Das fällt natürlich nicht auf, solange man das immer wieder macht. Man könnte so ein bisschen sagen... Ein sehr einfacher, sehr stumpfer Private-Equity-Ansatz. Ich glaube, die meisten Private-Equity-Firmen würden nachhaltiger agieren, ehrlich gesagt. Oder zumindest vorsichtiger in die einzelne Richtung gehen, ist mein Gefühl.
Ich habe so ein bisschen gedacht, vielleicht ist es so eine Art Treasure oder so. Also hier diese Zukäufe von Amazon-Shops und dann versucht man das irgendwie mit den gleichen Plattformen zu machen. Ein bisschen diese Geschichte davon. Aber mir fehlt irgendwie... Also dort habe ich immer gesehen, okay, die Expertise der Leute und wie krass die das da exekutet haben und man hat irgendwie gesehen, dass da auch krasses Talent hingegangen ist. Wir hatten so ein paar Leute aus unserer Führerschaft, die irgendwie zu diesen Firmen gegangen sind. Und ich kann mir irgendwie nicht so vorstellen, wie das alles so wirklich technisch funktioniert.
Vielleicht noch ein Disclaimer. Ich kenne diesen Markt natürlich sehr gut, weil ich bei Ladenzeile viel Zeit verbracht habe und lange investiert war. Ladenzeile hat inzwischen die Türen geschlossen, da können wir gleich kurz drauf eingehen. Und das andere, ich habe mal in meine E-Mails geguckt, ich hatte tatsächlich 2020 mal ein kurzes Telefongespräch mit dem Herrn Dominik Benner, wo er mir die Strategie erklären wollte und ich glaube, es ging um Beratung oder ich weiß gar nicht, ob es vielleicht auch eine operative Tätigkeit war. Aber ich hatte damals auf jeden Fall den Eindruck gewonnen, wenn ich sage, dass sie nicht wissen, was sie machen, aber zumindest habe ich die Strategie nicht unterschrieben, die mir so gepitcht wurde, weil Mit der Erfahrung von Ideale und Ladenzeile wäre, glaube ich, niemand in his right mind 2020 nochmal auf die Idee gekommen, so eine Plattform zu bauen. Wenn du weißt, wie schlecht es den Playern, ein Stylite, ein Heuriga, Ladenzeile wie gesagt, es ist noch Alliance Home, es sind ja ein paar Sachen, kennt man ja so, die letztlich Aggregatoren für Shop-Angebote sind. Und ich glaube, keiner von denen würde sagen, wir haben Angst, dass neue Konkurrenten gegründet werden. Die haben letztlich Verteilungskämpfe um die letzte Sichtbarkeit in Google gekämpft und dabei insgesamt als Gruppe alle verloren, weil Google immer weniger Sichtbarkeit diesen Geschäftsmodellen gibt, weil Google sich relativ klar antikompetitiv gegenüber diesen Marktteilnehmern verhält. Und deswegen habe ich damals ehrlich gesagt nicht verstanden, warum jemand nochmal so Schuhe und Möbelshops, das ist ja genau das Landteil oder Lions Home Modell oder Style Art Modell, gründen wollte. Und deswegen fand ich es auch überhaupt nicht interessant. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist die Differenzierung sozusagen, dass man die lokalen Händler, die kleinen Händler und nicht die großen Online-Shops anbindet. Das klingt erstmal natürlich schlau. Die haben großen Verkaufsdruck, die kriegen E-Commerce selber nicht hin. Und man hat Zugang zu Inventar, was auf den großen Shops vielleicht nicht ist. Also ein sehr seltener Sneaker oder so, der ist vielleicht auf allen Plattformen schon ausverkauft, aber irgendein kleiner Händler in Hürtkalscheuren hat den noch im Regal liegen. Und das könnte ja spannend sein, dieses Inventar online zu bringen. Meine Erfahrung ist dann aber wieder das, also wir haben das bei Idealo, aber ganz sicher bei der Anzeile mehrfach diskutiert und getestet, ob das denn schlau wäre. Und unser Eindruck war immer, dass a, die kleinen Händler softwaremäßig einfach so schlecht angebunden sind, dass du es nicht schaffst oder nicht zu vernünftigen Service-Levels dieses Inventar wirklich real-time online verfügbar zu machen. Also einfach gesagt, entweder weiß der Händler nicht mal selber, was in seinem Regal steht, ohne zu gucken. Ja. Die können irgendwie im Kassensystem noch gucken, ob sie noch ein Modell im Lager haben, wenn du Glück hast. Aber ob das dann Realtime ist und ob, wenn sie es verkaufen, das sofort dann online nicht mehr verfügbar ist, also ob du über APIs das wirklich Realtime managen kannst, ist die Frage. Und unsere Meinung war damals... Es gibt so ein paar Offline-ERP-Systeme, mit denen man arbeiten könnte, wo man Anbindungen bauen kann, aber dass das eigentlich niemals zu der zufriedenstellenden Qualität funktionieren werde und dass auch nicht alle Offline-Händler irgendwie eine vernünftige Softwarebasis dafür haben und dass sie auch teilweise gar nicht den Willen haben, das zu machen. Und deswegen haben wir das letztlich immer verworfen. Und mein Eindruck ist, der Schuh24 hat ja so genau das funktioniert. Jetzt kann man sagen, haben die vielleicht was geschafft, was uns nicht gelungen ist. Das ist ja möglich, auch wenn ich nicht verstehen würde, warum. Und dann habe ich lustigerweise mal geschaut, wie denn die Zufriedenheit mit dem Produkt ist. Und dann war ich gleich zweifach überrascht. Nämlich einmal kann man, zum Beispiel auf großen Marktplätzen ist Schuh24 ja gelistet als Meta-Anbieter. Und bei Idealo haben die zum Beispiel aus 32 Shop-Meinungen 1 von 1, also man muss sagen, 1 wäre die, man kann nicht auf 0 gehen, 1 ist die Mindestanzahl. Also Sie haben 1,1 von 5 Sternen. Und das wirft vor allen Dingen bei mir die Frage auf, warum die überhaupt noch bei Idealo gelistet sind. Ich hätte eigentlich erwartet, dass Idealo Shops rausschmeißt, die so eine schlechte Kundenerfahrung bieten. Aber 1,1 von 5 Sternen ist wirklich schlecht. Liest man sich dann die Meinung durch... Artikel ist nicht lieferbar, schlechter Kundenservice, Retoure wurde nicht bestätigt, Schuhe, also ich lese die Überschriften vor einfach, kann man auf Idealo Schuhe24 nachlesen, Schuhe angeblich versandt und sind dann anscheinend nicht gekommen, Finger weg von dem Händler, Schuhe nicht angekommen, unprofessioneller Shop. Ich lasse keine aus, ich lese alle vor, die ich sehe. Nie wieder keine Lieferung, unpassende automatische Antworten, unseriös, Finger weg, fragwürdige Auftragsabwirkung, unglaubwürdiger Kundendienst, schnelle Lieferung, Schuhe exakt wie bestellt, das ist eine gute zwischendurch, das ist fairerweise aber die einzige, es gibt noch eine zweite mit fünf Sternen, dann unmöglich, zwar schnelle Lieferung, aber angekommen sind Sandalen in schmal, kaputte Schuhe und angeblich kein Eingang der Retoure, Lieferung kommt nicht an, und so weiter. Ja. Es gibt zwei Sekunden, drei mit fünf Sternen, die anderen haben ausnahmslos eigentlich einen Stern oder sehr wenig Sterne. Wie gesagt, auf 1,1 Durchschnitt zu kommen ist gar nicht so einfach bei der Bewertung. Trustpilot sieht ganz ähnlich aus, also ein anderer Service, der sowas macht. Da haben sie anderthalb von fünf Sterne, was ich auch mehr als unterdurchschnittlich bezeichnen würde. Daraus schließe ich jetzt, dass die Firma entweder operativ unheimlich schlecht gemanagt ist oder dass eben genau dieses Modell nicht funktioniert, weil es daran scheitert. Du musst halt die Retourenabwicklung für die Händler machen. Das ist logistisch aufwendig. Der Händler muss das selber verschicken im Zweifel. Und es scheint aus meiner Sicht für Kunden erstmal nicht aufzugehen. Was dann auch gleichzeitig die Frage aufwirkt, wie das wirtschaftlich funktionieren kann, wenn Kunden, also ohne Wiederkaufsrate, ohne vernünftiges Retourenhandling, ist ja unwahrscheinlich, dass du profitabler akquirierst als andere E-Commerce-Unternehmen. Und wir wissen, wie schlecht es anderen E-Commerce-Unternehmen geht. Die Plattform Group würde vielleicht sagen, wir sind ein Softwareunternehmen, wir bieten eine Software an, obwohl sie sagen auch, wir machen hier Full-Service-Logistik für die angebundenen Händler. Aber wenn du überlegst, dass About You und Zalando kämpfen um jedes Nachkommastelle-EBIT-Margegrade, um irgendwie profitabel zu sein, dann fällt es mir schwer nachzuvollziehen, wie diese Firmen langfristig sozusagen erfolgreicher arbeiten sollten. Obwohl sie das dem Anschein nach tun. Aber wir können mal durch das Q1-Deck gehen. Also, das ist auf der Webseite, das heißt Q1, The Platform Group Q1 Results. Da wird erst mal das Management vorgestellt, können wir auch mal kurz drauf eingehen. Supervisibird, Aufsichtsrat, dem steht Stefan Schütze vor. Weitere Mitglieder sind Jens Wasel, Florian Müller und Dominique Barton. Jens Wasel kennt man vielleicht aus dem KW-Commerce-Umfeld, also erfolgreiches Amazon-Business in der Vergangenheit gegründet. Wenn ich mich nicht irre, Florian Müller auch aus einem ähnlichen Umfeld, war mal, glaube ich, für Logistik bei der Social Chain tätig und aber auch KW-Commerce mal eine Zeit lang. Also es scheint da irgendwie verwundt zu sein, aber du willst ja auch nicht verwundern, dass man Leute aus der Branche haben möchte. Insofern ist es nicht auffällig, ob man jetzt ausrechnet von der Social Chain die Leistungsträger, weiß ich nicht. Dieser Stefan Schütz wiederum kam mir irgendwo bekannt vor. Und zwar habe ich gesehen, dass der im weitesten aus dem Umfeld der Finlab AG kommt. Und die kam mir bekannt vor, hatte ich schon mal gehört. Und zwar in einer Folge, über die wir mal über Christian Angermeyer gesprochen haben, ist Finlab gefallen. Ich glaube, das Family Office von Christian Angermeyer ab Hiron war mal... ähm, signifikant in FinLab investiert und scheinen denen nahe zu stehen, was man unter anderem daran sieht, dass ein gewisser Juan Francisco Rodríguez, der Geschäftsführer bei der C3 Management, das wiederum scheint die Firma von Stefan Schlütze zu sein, im Aufsichtsrat, Geschäftsführer ist, auch Geschäftsführer, auch bei FinLab, glaube ich, beteiligt war, und dass dieser auch Geschäftsführer bei Apeiron, also beim Family Office von Christian Angermeier, ist laut North Data. Genau, daher quasi der Aufsichtsrat, Vorsitzende Stefan Schlütze, scheint sozusagen zumindest mittelbar nah im Umfeld von Christian Angermeier zu sein, über diesen Juan Francisco Rodriguez, der bei C3 Management, der Firma, wo Stefan Schütze selber Geschäftsführer ist, ebenfalls Geschäftsführer ist. Also beste Voraussetzung für den E-Commerce. Es gibt eine weitere Analogie mit der Social Chain AG, und zwar, dass der zweitgrößte Investor nach Dr. Dominik Benner selber, oder dessen Holding, also die halten noch 80% an der Firma ungefähr, Und der zweitgrößte Investor ist die Paladin Asset Management. Wem das nicht sagt, das ist der Fonds von inzwischen Sohn von Carsten Maschmeyer, Marcel Maschmeyer, glaube ich. Also Paladin One war dieser Fonds, mit dem Carsten Maschmeyer früher als Vermögensverwalter agiert hat, nach meinem Verständnis, wo oft insbesondere Sportler auch ihr Geld anlegen. Der Sekunde, wir gucken mal hier, kurz Performance, On Vista... Also auf drei Jahre hat er minus 18 Prozent gemacht, auf fünf Jahre immerhin plus 23,5. Das war jetzt auch ein besonders schwerer Jahr. Ich würde sagen, schafft knapp oder nicht den Inflationsausgleich der Fonds. Und wie gesagt, muss man sich auch fragen, wenn man in Social Chain investiert war und Veganz unter anderem auch, dann passt das vielleicht auch fast zusammen. Der Fonds hat 7,5 Prozent seiner Gesamtholdings in der Plattform Group, laut den letzten Daten, die ich finden konnte. Und das letzte, was auch wieder, ich würde nicht sagen Red Flag ist, aber sehr gut passt zum Gesamtbild, ist, dass das Bankhaus Haug Aufhäuser Lampe ihr sehr aggressives Kursziel, was fast beim Doppelten des Kursziels der MMORPG zum Beispiel liegt, von 17 Euro ausgegeben hat für die Platform Group. Ich glaube, jetzt stehen sie bei 6 Euro. wenn ich mich nicht irre, so rund. Sekunde, ich gucke mal kurz. Ich hatte früher ja mal das, 8,60 Euro sind es immerhin schon, also eine Verdopplung sieht Haugaufhäuserlampe immerhin noch da. Genau. Achso, wir waren beim Q1-Deck, da gehen wir mal weiter durch. Das Management besteht aus Drei Personen werden hier dargestellt, eben diesen Dr. Dominik Benner, Laura Vogelsang, das ist eine ehemalige Mitarbeiterin der FashionNet AG, davor war sie bei Vodafone, kommt, wenn ich richtig verstehe, aus dem Payment- und HR-Track und es gibt einen CFO, Reinhard Hedkamp. Dann erklären Sie Ihre Strategie, dass Sie organisch versuchen zu... Sie haben in den letzten drei Monaten die Öge-Gruppe oder Oege-Gruppe akquiriert. Sie haben den Avocado-Stop akquiriert und Sie haben die Hood Media GmbH, die ist der Betreiberin der Hood.de, also einem anderen Aggregator, akquiriert. Sie haben dadurch Ihre Anzahl der Partner von rund 5.000 auf rund 12.000 vergrößert. Das verkaufen Sie immer so ein bisschen als den Haupttreiber, je mehr Partner, desto mehr Produkte, desto mehr Umsatz. Das ist das Flywheel, was dann so dargestellt wird oder das Narrativ, was erzählt wird, unter anderem in einem Interview mit Dominik Benner. Kann man sich anschauen, wo sie überall investiert. Man muss sagen, es wirkt so ein bisschen wie ein Gemischtwarenladen. Also sie haben eine Consumer Goods Sparte. Das ist eben Fashionet, Outfits24, Hood.de, Taschen24, My Stationary, Avocado Choice, Schuh24, dein Jubiläum. Dann Freight Gods, also schwerere Ware, würde ich sagen. Das ist Möbel First, Elektroroller, Bike-Angebot, Cluno, Vifla K packen sie ja mit rein, Profitechnik Simon. Dann Industrial Goods, das ist so ein B2B-Gindomarkt mit Maschinenverkäufer oder Maschinenmarktplatz. Lot Autoteile, Dentatec, also das ist was für Zahnersatz, glaube ich, oder Zahnlaborbedarf oder so, wenn ich mich richtig erinnere. Und dann noch Service & Retail Goods, da ist Aponau und Doc Green drin, lokale Stores, Teach und so weiter. Ich finde es schwer, so eine richtige Strategie zu erkennen, außer wenn man sagen würde, wir versuchen die Software auf jede Branche anwendbar zu machen. Das könnte man als übergreifende Statistik ansonsten ein bisschen wie ein Gemischwarenladen. Und dann kommen wir jetzt zu den spannenden Financials. Und zwar hat man das GMV im MQ1 von 161 auf 191 Millionen gesteigert. Das müsste so sein. Also knapp 20% sein. Net Revenue von 84,2 auf 108 Millionen. Grossmargin stabil geblieben. Marketingkosten ganz leicht gesenkt. Distributionkosten haben sich leicht erhöht. HR ungefähr gleich geblieben. Justed EBITDA ist von 6,8 auf 8,5 hochgegangen. Q1, das reportete von 13,3 auf 16,7 und Net Profit von 9,7 auf 12,9. Buchhalterisch machen sie gute Margen. Net Marge wäre 12%. Das hat gerade fast niemand im E-Commerce bei vergleichbarer Größe. Also von den Public-Listed-Companies auf jeden Fall. Spannend wäre jetzt natürlich noch, also dann sieht man noch, die Anzahl der Orders ist deutlich stärker gestiegen, von 750.000 auf 940.000. Order-Value ist im 3-Euro-Hochgang auf 115.000. Aktive Kunden von 3,6 auf 4,4. Number of Employees interessanterweise aber von 768 auf 758. Da sieht man so ein bisschen, dass diese Vorwürfe, dass da viele Leute, dass das wahrscheinlich wahr sind, weil in dieser Zeit haben sie ja viele Firmen akquiriert, machen hier, was ist das, 750 zu 940, sind wahrscheinlich 25% mehr oder so. Und, Sekunde, ich rechne jetzt aus, bevor das uns hier das Genick bricht. 24,9. Krass. Also es sind 24,9% um genau zu sein. Oh, da wachst du. Aber man hat 24,9% mehr Orders vollfüllt mit 10 Mitarbeitern weniger. Also man hat es von 768 auf 758 reduziert. Und das ist, wenn man überlegt, wie viele Firmen zugekauft worden sind in der Zeit, kann man nur davon ausgehen, dass da Leute entlassen worden sind. Aber so Effizienz muss man per se jetzt auch erstmal niemandem vorwerfen. Genau, dann zeigen Sie ein bisschen Umsatzverteilung. Ich will eigentlich den Cashflow sehen, falls der hier drin ist. Wenn nicht, gehen wir aufs Jahresergebnis. Nee, hier steht Cashflow nicht drin, da müssen wir doch auf die Jahressicht gehen leider. So, Consolidated Financial Statements, wir sind auf Seite 52, 53 und wir sind erstmal im Balance Sheet, also in der Bilanz und was man da schon sieht, ist also vorausgeschickt schon mal, sie haben positiven Cashflow aus operativer Tätigkeit in 2003 gehabt. Das ist natürlich gut, würde man ja auch erwarten bei so einem relativ klar positiven, bei einer Net-Profit-Marge von 12 Prozent wäre es gar nicht so einfach negativ zu machen. Was man aber auch aussieht, dass das Inventar massiv abverkauft wurde, würde ich sagen. Im Dezember 2022 hatte man noch 127 Millionen Inventar am Lager. Das sind im Dezember 2023, Ende letzten Jahres, nur noch 92 Millionen. Das heißt, was sind das, 35? Ja, 35 Millionen wäre allein die Reduktion des Inventars. Es sei denn, das Inventar hat sich reduziert. Ich glaube, man hat auch ein paar Firmen geschlossen schon. Das könnte natürlich auch dazu führen, dass man Inventar reduziert. Aber prinzipiell ist das ja immer sehr Cashflow wirksam, wenn ich Inventar reduziere. Also ich halte einfach weniger Ware auf Lager, verkaufe die ab. Dann habe ich nicht zwangsläufig unbedingt viel Buchgewinn, aber ich habe einen Cashflow-Effekt, weil die Kapitalbindung freigesetzt wird. Und das finden wir dann sicherlich auch in der Kapitalflussrechnung wieder. Man sieht auch, dass die Liabilities ansteigen, also Liabilities sind die Verbindlichkeiten, von 115.000 auf 151.000 würde ich sagen, also das Märchenmagazin würde schreiben überproportional. Die Trade Payabilities, also was Sie anderen Schulden anderen nennen, sind von 73 Millionen auf 109 Millionen gestiegen. Das sind auch 36 oder so. Ja, 36 Millionen.
Aber wem schulden sie das Geld? Die claimen doch immer, dass sie so profitabel operieren können.
Ich würde annehmen, dass Trade gegenüber den Händlern wäre. Also dass sie, wenn sie Kundengelder in den Verein nehmen, auch das ist keine unübliche Taktik. Du kannst es halt auch nur einmal machen, aber du kannst natürlich sagen, ich... Vereinnahme das Geld der Kunden, also der Endkunden und den Händler bezahle ich erst, wenn die Ware frei von Retourenansprüchen ist oder irgendwie sowas. Ein paar Tage später habe ich negativ Working Capital. Ist eine gute Finanzierungsmöglichkeit. Wie gesagt, kann man aber nur relativ begrenzt machen. Ich würde jetzt vermuten aus den Zahlen, das scheint so, als wenn sie zumindest in die Richtung arbeiten, wenn sich... die Trade Payables, also die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung so stark erhöht, doch relativ stark erhöht haben. Das sind ja 50 Prozent, oder? Von 73 auf 109 sieht für mich nach mehr als 50 Prozent aus, so über den Daumen. Jetzt kann man auch gucken, haben sich Ihre Ansprüche vielleicht in ähnlicher Zahl entwickelt, dann könnte man das entkräften, wenn man jetzt sagt, Ihre Receivables sind von 38 auf 54 hoch. Also sind schon auch gestiegen, aber nicht im gleichen Ausmaß. Ja. Achso, da kann man natürlich, wo wir eh schon in der Bilanz sind, können wir mal gucken, wie viel Cash eigentlich in der Firma liegt, weil das ja auch ein Thema war. Cash & Cash Recruits ist von 12 Millionen auf 7,6 Millionen runtergegangen. Also das ist jetzt nicht unnötig viel Liquidität in der Firma drin, könnte man sagen. Das war zum Stichtag Dezember 31, äh 31. Dezember 23. So irgendwelche kurzfristigen Bankverbindungen. Cash Equivalence ist quasi das kurzfristigste. Davon gibt es 7,6 Millionen. Aber da sie Cashflow-positiv sind, ist es ja vielleicht gar nicht richtig. Wobei sie natürlich aus dem Cashflow auch weitere Akquisitionen sicherlich bezahlen wollen. Und ja, wenn man sich dann die Kapitalflussrechnung, also da, wo der Cashflow zustande kommt, anschaut, sieht man eben auch, dass... Da findet man diese 35, 36 Millionen Increase in Trade Payables and Other Liabilities drin, also dass sie quasi Verbindlichkeiten vorausgezögert bezahlen und man findet auch die 37 Millionen Decrease in Inventories als eigentlich die zwei Hauptkomponenten, also das ist ganz spannend, weil es von der Zahl her so schön passt. Der Decrease in Inventory, Abverkauf des Lagers, sind 37 Millionen und Die Increase in Trade Payables sind rund 36 Millionen. 37 plus 36 sind 73 Millionen. Und der positive operative Cashflow... ist 71 Millionen. Also böse könnte man sagen, dass 101% des Cashflows aus diesen beiden Posten, des positiven Cashflows aus diesen beiden Posten entstehen, nämlich der Erhöhung der Trade Payables, der Verbindlichkeiten gegenüber Handelspartnern und der Abverkauf des Inventars. Und dass sie ansonsten einen negativen Cashflow aus operativer Tätigkeit hat. Ohne diese 73 Millionen wäre man ganz knapp negativ. Genau, so viel zur finanziellen Lage. Aber ich glaube, das Hauptproblem ist eher das strategische Kalkül, also das Wenn diese Anschuldigungen, die man wie gesagt von verschiedenen Firmen aus dem Umfeld gehört hat, stimmen, dann ist das vor allen Dingen, glaube ich, eine nicht nachhaltige Strategie und das ist das größere Problem. Die Frage ist auch so ein bisschen, wo ist die Exit-Strategie? Also du kannst das so ein bisschen weiter so machen, aber ich glaube, dass kein Private Equity Player, wenn du da schon einmal mit der Sense durchgegangen bist, Wird es kein Private Equity Player kaufen, dass es an der Börse dauerhaft erfolgreich ist, bin ich gespannt, ob das funktionieren kann. Dass es Objekte gibt, die man zukaufen kann, da bin ich relativ optimistisch. Was man da dann wiederum noch rausziehen kann oder rausnehmen kann als Kosten und so weiter, ist die Frage. Aber am Ende müssen halt Händler und Kunden glücklich sein und mein Eindruck ist, dass beides zumindest bei Einzelnen dieser Firmen, die sie gekauft haben und aufgebaut haben, Nicht der Fall ist, und das ist ja ganz gut nachvollziehbar in den Berichten. Ich gucke mal kurz hier in meine Notizen, ob ich irgendwas anderes noch auffällig fand. Und wie gesagt, es ist natürlich alles kein scharfes Schwert, aber die Nähe zu Finlab, Christian Angermeyer, der Paladin-Fonds wieder, Haug Aufhäuser... Das sind keine notwendigen Bedingungen, aber mein Pattern-Matching schlägt da so ein bisschen an, würde ich sagen. Dass Firmen mit ähnlichen Charakteristika in der Vergangenheit oft den Markt auch underperformed haben, vorsichtig formuliert.
Ich bin gespannt, wie es dort weitergeht. Irgendwann gibt es ja Earnings.
Schauen wir uns auf jeden Fall mal an. Genau, die Earnings werden natürlich mit Verzug jetzt erstmal ein ähnliches Bild zeigen, weil schwer wird es halt das erste Mal, wenn du einen Vergleich zum, also die Q424 oder Q125, wo man sieht... Ich glaube, der Dominik Benner hat auch gesagt, sie wollen die Hälfte aus organischem Wachstum und die Hälfte aus anorganischem schaffen. Da, glaube ich, wird es schwer. Obwohl, gut, wenn du die Preise erhöhst, hast du auch erstmal organisches Wachstum. Das ist jetzt die Frage, wie organisch nennt man das. Aber das, glaube ich, wird schwer. Aber eine Zeit lang zeigt sich das ja nur sehr schwach in den Zahlen, fairerweise. Das heißt, es wird ein bisschen dauern, bis das sicher wird. Aber wir behalten das mal im Blick. Und wenn noch jemand Hinweise hat oder was los werden möchte dazu, kann er gerne nochmal schreiben. Dann greifen wir uns aus.
E-Mail ist podcast.doppelgänger.io Mal schauen. Wenn man jetzt noch tiefer einsteigen würde, müsste man wahrscheinlich ein paar Leute, die in den Firmen gearbeitet haben, mal kontaktieren, mit ein paar Händlern sprechen und so weiter schauen. Da ist natürlich die Frage, wie weit können sie die Preise erhöhen, bis die Händler keine Lust mehr auf das Spiel haben und wenn... auf ein paar Plattformen ein paar große Händler weggehen, dann wird es schwierig. Also wie in jedem Marktplatz wird erzählt, es geht um die Anzahl der Produkte und um die Anzahl der Händler. Aber meistens ist es ja eine Handvoll Händler, die wirklich sehr viele Produkte haben, die dann sehr viel Umsatz machen, oder nicht?
Ja genau, das siehst du ja auch, dass das Narrativ zumindest nicht eins zu eins aufgeht, weil sie haben ja die Händleranzahl von 5.000 auf 12.000 gesteigert. Und der Umsatz steigt ja unterproportional, vorsichtig gesagt, dazu. Es ist halt genauso, wie du sagst, dass es natürlich ein Powerlaw gibt und es nicht gleichermaßen sich eins zu eins überträgt in Umsatz, würde ich sagen. Okay, dann machen wir noch ein bisschen die weiteren News der Woche, würde ich vorschlagen. Sowas hat die Märkte ein bisschen bewegt. Volkswagen hat 5 Milliarden in den US-E-Auto-Anbieter Rivian investiert. Einer der wenigen, die überhaupt überlebt hat, muss man fairerweise sagen. Aber auch Rivian verliert noch 40.000 Dollar am Auto, glaube ich, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Und jetzt...
Und es ist fassbar. Ich kann mich noch erinnern, wie man sich früher aufgeregt hat, dass Volkswagen irgendwie 1000 Euro auf einen Golf drauf zahlt.
Ja, naja, jetzt muss man dazu sagen, Autos ist ein Plattform, im wahrsten Sinne auch ein Plattform-Business. Das heißt, erstmal eine Plattform zu entwickeln, du merkst die Plattform dann halt teilweise bis zu 10 Jahre oder länger. Das heißt, dass am Anfang du mehr Geld verdienst und vielleicht erst nach zwei Drittel der Produktion überhaupt cashflow-positiv bist. Das ist gar nicht so untypisch, aber das scheint auch Teil der Strategie hier zu sein. Also Mein Eindruck ist, dass was man so ein bisschen tauscht, ist, dass Volkswagen sich, glaube ich, bestimmt für die Software, nachdem ihre eigene Software Sparte Cariad ja, wie sagt man, krisengeschüttelt ist, mehrfach, interessiert man sich, glaube ich, für die Software von Rivian und will die teilweise in so kleinen SUVs, die in den USA verkauft und produziert werden, auch nutzen. Das kann natürlich spannend sein, ob das so ein bisschen ihr Softwarearm werden könnte, das Joint Venture. Der Kurs hat sich übrigens, ich glaube Rivian ist 6 Milliarden im Marktwert gestiegen, weil der Kurs signifikant angestiegen ist nach der News natürlich. Weil vorher musste man sich fragen, ob Rivian bald zahlungsunfähig ist. Jetzt ist das Risiko da weggefallen, damit ist die Firma deutlich attraktiver, weil du ähnliche Upside oder noch bessere Upside hast und die Downside sich deutlich verbessert hat. Und Rivian wiederum kann natürlich eventuell, also kann einerseits auf Lizenzen, Teile der Logistik und so weiter von Volkswagen zugreifen. Das heißt, das wird die Produktionskosten wahrscheinlich günstiger machen, die Produktion effizienter machen. Man kann vielleicht sogar ein Werken produzieren von VW, wenn man wirklich Kapazitätsprobleme hätte. Scheint erstmal wie eine relativ vernünftige Kooperation. Zumindest bei Rivian hat der Markt es auf jeden Fall sehr gemacht. Aber wie gesagt, das ist hauptsächlich auch einfach, weil sie ein bisschen aus dem Gröbsten raus sind. Damit VW jetzt dabei wirklich was lernen kann oder signifikant mehr absetzen kann darüber, das wird man noch so ein bisschen schauen müssen.
Ich fand es spannend, dass Amazon jetzt Temo macht.
Ja, das ist natürlich aus E-Commerce vielleicht die spannendste News der Woche. Und zwar der Ad-Sender, von dem ich gesprochen habe, der auf der K5 zu Temo präsentiert hat. Also es ist wie gesagt ein niederländischer... Ja, auch China-Analyst, würde ich sagen, von TechBuzzChina. Der meinte so, zuerst, was passieren wird, ist zuerst belächeln die Händler, die China-Anbieter, dann, was war das zweite? Ich glaube, dann sind sie besorgt oder so und als nächstes wollen sie so sein wie sie. Und genau das passiert hier so ein bisschen. Nämlich Amazon plant laut Information von The Information, eine Temu-like Discount-Section with direct shippings from China einzubauen. Wie man sich das vorstellen muss, ist, es wird eine Sektion auf Amazon geben, wo die Service-Levels einfach deutlich reduziert werden. Im Sinne von, hier gibt es nicht mehr Next-Day-Delivery, sondern es dauert zwischen 9 und 12 Tagen oder 11 Tagen, bis das aus China da ist. Dafür ist es aber super günstig und ist letztlich Direct Manufacturer to Consumer. Also das Temo-Modell einfach gesagt. Ich habe so ein bisschen gemischte Gefühle dafür. Einerseits fühlt es sich vielleicht an, als müsste Amazon reagieren, um ihr Preisversprechen zu ändern. Amazon will natürlich der günstigste sein und das gelingt ihm im Moment nicht, weil dieses Manufacture-to-Consumer-Modell, das kannst du einfach nicht schlagen von der Effizienz her. Es ist das effizienteste Modell, da gibt es keine Frage dran, einfach weil es weniger Mittelsmänner gibt und keine unnötigen Intermediäre dazwischen. Und wenn du den besten Preis haben willst, dann musst du die Richtung gehen. Und gleichzeitig lösen sie aber ein weiteres wichtiges Serviceversprechen, nämlich Geschwindigkeit und Convenience halt damit komplett auf. Und ich glaube, ob das nicht einfach so perfide, ja, so will man sagen. Es wäre geil, also nicht nur, dass Temu und Shein denen insgesamt wahrscheinlich so ein bisschen Sorgenfalten bereiten, den großen E-Commerce-Anbietern, aber vielleicht schaffst du es jetzt auch noch, dass die sich alle so verändern, dass sie ihre eigenen USPs aufgeben, nämlich die Schnelllieferung und Convenience und Qualität und so weiter, um genauso zu werden wie Temu und damit vergiftest du quasi auch noch die. Also Das ist jetzt nur eine Lesweise. Du kannst doch sagen, Amazon wird noch attraktiver, wenn sie noch günstigere Sachen aus China direkt anbieten. Das ist ja, was sie versuchen offenbar, dass sie da Marktanteile gewinnen oder nicht mehr abgeben zumindest. Ich glaube aber, dass das definitiv auch... Ich hätte gerne das Amazon-Memo gesehen zu dem Thema, weil ich glaube, es hat definitiv auch negative Komplimente. Wie erkennst du in Zukunft auf Amazon, was ist sofort lieferbar, was ist in neun bis zehn Tagen lieferbar? Wie weißt du, welches Modell du bist? Ob das ein Großteil aus China kam in dem Preisbereich, das war dir vielleicht oder musste dir vorher auch schon klar sein. Aber ich finde die Verwässerung des Produktversprechens, wenn du überlegst, wie groß Amazon ist, finde ich das den größeren Schaden im Vergleich zum potenziellen Preis. Mehrwert. Aber vielleicht sieht Amazon Timo auch wirklich noch gefährlicher als ich und als weiter wachsend und Problemen. Und ich meine, wenn Amazon jetzt umkippt und vielleicht noch ein paar andere, dann würde das ja irgendwann eventuell zum Standardmodell werden und dann sagst du ja auch deinen Händlern eigentlich, fuck you. Weil in dem Moment, wo du Timo wirst, erklärst du jedem anderen Händler auf Amazon, bye bye, wir machen jetzt deinen Job. Früher hat man Amazon vorgeworfen, dass sie selber Händler werden, also die Amazon Basics und so, dass sie ihre Einkäufer zu den Manufacturers schicken. Und früher war der Vorwurf, sie werden selber Händler. Wenn Amazon jetzt wirklich das aggressiv betreibt, dann muss man sagen, Amazon schiebt die Händler. Schöne Grüße an die nächsten Big Brands entstehen auf Amazon, was ich ja nie geglaubt habe als Hypothese. Obwohl, das widerspricht theoretisch nicht. Aber was man sagen kann, ist, dass als Händler ist Amazon noch weniger der richtige Platz für dich als sonst. Weil jetzt geht Amazon nicht zu einem Manufacturer, beziehungsweise schon, aber sie verkaufen der Manufacturer eigentlich Media auf Amazon. Und das ist aus Amazon-Sicht natürlich super spannend. Weil, wenn das hier funktioniert, dann wird es dazu führen, nehme ich an, dass die, insbesondere die Retail-Media-Sparte bei Amazon explodiert. Weil, was Amazon ja eigentlich macht, ist, sie sagen, wir machen keine Logistik und so weiter, die Flugzeuge, das könnt ihr auch alles selber, das macht die Post oder wie auch immer. Nutzen wir sogar unsere Flugzeuge, wenn wir Kapazität haben und lassen die damit noch besser aus, was ja auch spannend ist. Aber am Ende verkaufen sie ja Media oder Advertising an chinesische Fabrikanten. Sie müssen ein bisschen Qualitätsmanagement machen, das wird nicht ganz einfach. Aber am Ende heißt das, wenn Amazon Temo kopiert oder so eine Chinese Discount Section macht, dann ist das meiner Meinung nach reines Advertising, reiner Advertising Umsatz und damit super interessant für Amazon. Aber wie gesagt, von der USP von Amazon ist es schon auch gefährlich, zum nächsten Temo zu werden. Was man ganz sicher sagen kann, ist, in jedem Fall wird es für Händler keine schönere Zeit auf Amazon. Da bin ich mir einigermaßen sicher.
Und generell für E-Commerce ja nicht. Es wird ja so sein, dass jetzt eigentlich war doch die Aussage, dass vor allem bei Meta, durch Temu und Shein irgendwie die Werbebudgets so hoch getrieben worden sind. Das wird jetzt bei Amazon auch passieren. Das bedeutet, die Händler müssen auch immer mehr zahlen, um oben sichtbar zu sein. Mehr chinesisches Geld geht wahrscheinlich auf Amazon, um da Werbung zu machen. Und das zieht, also E-Commerce in generell wird einfach härter.
Ja, genau. Also Amazon wird jetzt nicht Geld, also wird wahrscheinlich nicht viel Geld von Temo entschieden bekommen, aber sie werden quasi an dem Gesamtkuchen, also Werbegelder aus China in die westliche Welt, wird Amazon größeren Anteil bekommen an dem Markt. Das ist auch eine sehr gute Lebensweise.
Und es wird wahrscheinlich ähnlich so sein in Zukunft, wie wir es gesehen haben mit irgendwie guten Marken. So werden auch gute Händler es schaffen, diese Plattformen alleine zu spielen.
Die Händler, die jetzt bedroht sind davon, sind natürlich insbesondere die, die einfach billig China-Kram einkaufen und das auch versuchen auf Amazon mit einer Marge zu verkaufen. Das Modell kann nicht mehr funktionieren. Spätestens heute wäre damit auch Threadio und sowas alles gegessen, glaube ich. Das heißt, das wird nicht mehr funktionieren, weil in Zukunft werden sich die chinesischen... Hersteller selber Medialeistungen im Westen kaufen und dann brauchen sie bestenfalls noch einen sehr effizienten Logistikpartner oder lassen es eben von der Post bewerkstelligen bei kleineren Sachen. Und damit kann man einen großen Teil des Handelssystems neu denken, vorsichtig gesagt, oder sich neue Aufgaben suchen.
Direct to Consumer 2.0.
Ja, das wird natürlich jetzt gradueller sein, als es klingt. Ich klinge jetzt wieder sehr fatalistisch, aber und ich glaube aus Sicht von 4, 5 Jahren ist das vielleicht richtig, was ich sage. Es geht natürlich langsamer voran und irgendwie bei uns gibt es das noch gar nicht bei Amazon, aber wenn das einmal angefangen hat, Ich glaube, Effizienz hat so ein inneres Momentum. Wenn das einmal in Gang gesetzt ist, dann sagt niemand, ich mache hier nochmal einen Job mit 50% Marge und dafür werden die Kunden dann schon das Doppelte für das Produkt zahlen. Unwahrscheinlich. Alles, was nicht differenziert ist als Marke oder so, wirst du direkt aus China kaufen demnächst. Und es trifft den Offline-Handel genauso wie jeden, der noch online Ware in China einkauft und versucht, in so einem quasi-Abitrage-Geschäft im Westen weiter zu verkaufen.
Wir haben noch gar nicht über AI gesprochen. Gibt es noch irgendwelche AI-News?
Achso, das habe ich fast übersehen. Genau, wir haben ja noch drei kurze News. Und zwar das eine, ich glaube, Andi Lehr hat es mir geschickt. Schöne Grüße. Und zwar der neue AMD-Chip, der 300MX, ne, wie heißt der? Sekunde. MI300X, Entschuldigung. Instincts heißt er. Der soll deutlich besser, also auf Hardware-Level deutlich besser abschneiden als die Nvidia H100 zumindest. Und auch näher rankommen an die Blackwell 200s, die neuen. Aber fairerweise, es wurde so ein bisschen gebenchmarkt auf dem reinen Hardware-Level. Also was man sieht ist, der Cache ist deutlich schneller oder hat mehr Bandbreite. Insgesamt ist die Bandbreite größer. Du kriegst mehr Daten und Operationen durchgeschoben durch den Chip. Das sieht man relativ klar. Und fairerweise hat der Nvidia-Chip danach noch mehrere Software-Updates bekommen, die in den Benchmark-Daten wahrscheinlich nicht drin sind. Und es kann sein, dass ein Teil dieses Vorsprungs softwaremäßig mitigierbar ist. Also dass der Test nicht 100% fair ist. Und sie haben ein bisschen mit AMD zusammengearbeitet für die Benchmarks. Aber es sieht schon so aus, als wenn auf der reinen Hardware-Seite, der jetzt erstmal besser ist als die H100. Das Problem ist eben, dass die H100 nicht state-of-the-art ist. Was man geschafft hat, ist, das Bleeding Edge von AMD ist jetzt so gut oder besser wie die letzte Generation von Nvidia. Das ist vielleicht auch schon Fortsprung, weil es im Zweifel dann ja kostengünstiger wäre. Aber das heißt jetzt noch nicht, dass sie Nvidia irgendwie überholt haben, aber... Sie zeigen so ein bisschen, dass sie im Rennen sind und nicht komplett abgeschlagen. Das Problem bleibt aber weiterhin auch die Software, dass nicht genug Entwicklerinnen auf der Plattform quasi oder zu der Plattform beitragen und das beliebtere Setup ist, also die Nvidia-Software. Dadurch hast du dir das NRI-Problem. Wie mit jeder Plattform ist es so, dass mit großer Adoption kommt mehr Verbesserung. Aber wenn die Verbesserung nicht da ist, hat niemand Lust, bei der Adoption mitzuwirken. Und während auf CUDA ganz viele Menschen programmieren, ist es bei AMD eben noch relativ schwer. Aber zumindest hardware-seitig haben sie es ganz gut im Griff. Offenbar. Die Tests kann man sich anschauen bei Tom's Hardware.com oder Chips & Cheese hieß es, glaube ich. Dann... Es gibt zwei neue Artikel zu Aleph Alpha. Ich habe ja auf der OMR-Präs schon ein bisschen gesagt, dass Aleph Alpha irgendwas zwischen Missing in Action und Dead on Arrival ist. Was genau, weiß man noch nicht. Dass es letztlich kein Modell gibt oder das Modell, was getestet wurde, immer nicht besonders stark war. Und jetzt gibt es zwei Sachen. Einerseits Thomas Kniever, Blogger Ugerstein, ich glaube seit 20 Jahren mit Indiskretion Ehrensacher unterwegs und sonst glaube ich Social Media Berater, hat einen Artikel geschrieben, das Märchen von der 500 Millionen Finanzierungsrunde. Den kann man sich auf jeden Fall mal von der AI zusammenfassen lassen, weil der ein bisschen lang geraten ist, aber Da wird eigentlich gesagt, dass die News waren ja damals, und ich glaube, wir hatten das in unserer Sendung auch schon so ein bisschen hinterfragt, was jetzt hinter diesen 500 Millionen steckt, weil ich glaube, es war relativ klar, dass es nicht 500 Millionen Kapitalerhöhung war, sondern dass es da um Government Grants ginge oder aber Umsatz zu sagen, also dass man sagt, die Landesregierung Baden-Württemberg oder was auch immer der Partner war, das weiß ich nicht mehr, aber würde die Software kontrahieren oder benutzen und dafür zahlen oder Lizenzen zahlen und Das schien schon immer so ein Mischmasch zu sein und er versucht das so ein bisschen auseinanderzunehmen. Was war jetzt eigentlich die Kapitalerhöhung, das neue Venture Capital, was in Alpha geflossen ist und wie viel davon sind irgendwelche Art von Lizenz zu sagen und so weiter. Das verlinken wir einfach mal in Diskussion, Ehrensache. Dann hat heute relativ frisch das Manager-Magazin auch nochmal Aleph Alpha und den Gründer Jonas Andrulis unter die Lupe genommen und ist auch, vorsichtig gesagt, wie üblich skeptisch und auch eher enttäuscht von der bisherigen Leistung. Meine Vermutung ist so ein bisschen, dass Aleph Alpha so eine Art KI-Accenture werden wird, was... Open-Source-Modelle, kommerzielle Modelle und vielleicht ein paar eigene Modelle integrieren wird für Behörden, für vielleicht Hochschulen, für Forschungsinstitutionen, für Krankenhäuser, für Mittelständler. Und das braucht, ich glaube, es ist ein spannendes Geschäftsmodell. Es ist weder eine Technologie-Plattform noch ein Technologie-Produkt, glaube ich, sondern es ist eben ein hochspezialisierter Systemintegrator für KI, der es sicher und vertrauenswürdig macht. Und von daher... Mein Gefühl ist, dass es dahin gehen wird, weil sie für alles andere auch schon den Anschluss verloren haben und gar nicht die finanzielle Ausstattung. Das ist mein Eindruck. Ich würde mir natürlich wünschen, dass ich anders liege, aber das ist im Moment ehrlich gesagt schon das beste Szenario, was ich noch sehe für Aleph Alpha.
Sonst hätten wir die Modelle halt alle gesehen und alle würden damit rumspielen.
Sie sagen ja, Sie machen das für B2B-Kunden und können mal sagen, das ist gar nicht relevant, dass wir allen zeigen, was es ist. Aber allein aus Marketinggründen würde man ja eigentlich die Leute ein bisschen damit rumspielen lassen. Das ist das billigste Marketing, was du haben kannst, mal was zur Verfügung zu stellen, was der Standardanbinder schon mal mit ins Unternehmen bringen kann. Das heißt, es wäre eigentlich schon dumm, das nicht zu tun und ich würde richtigerweise daraus schließen, dass wenn es das nicht gibt. Also es gab ja mal eine Variante, mit der man testen kann und hier Thomas Knie war gleich auch rumgetestet zum Beispiel. Die war damals schon relativ rückschrittlich und kaum nutzbar. Und ich halte es für unwahrscheinlich, dass sich das deutlich verbessert hat. Aber wie gesagt, es gibt irgendjemand, der den deutschen Unternehmen und Behörden AI erklären muss, oder es sich sinnvoll und sicher implementieren muss. Und vielleicht wird das ja dann die Aufgabe von Aleph Alpha in Zukunft.
Bevor wir aufhören, Pipp, wir haben noch eine Hausaufgabe zu tun.
Und zwar?
Na, Fußball. Weißt du, gegen wen wir am Samstag spielen? Sehr gut. Schon ein Punkt. Was denkst du, wie geht das Spiel aus?
Ich glaube, es wird schwerer, weil die Dänen sich wahrscheinlich, ähnlich wie die Schweizer, schon deutlich besser auf uns einstellen werden, als die zwei einfachen Gegner, die wir am Anfang hatten. Man sieht, wie schwer uns das geht.
Da hört man so ein absoluter Berater-Talk. Keine Ahnung, aber man kann es schon sehr gut verkaufen.
Das ist meine Lesweise aus den letzten Spielen und ein bisschen, was man darüber mitbekommt. Papa Guide ist ja automatisch nach unten, ob man will oder nicht. Ich finde, wir sind schon deutlich unsicherer, wenn wir gegen jemanden spielen, der sich besser auf uns eingestellt hat. Ich habe auch nicht verstanden, welches Spiel Toni Kroos, das haben wir schon drüber geredet, gesehen hat, als er meinte, wir hätten das Spiel über langen Strecken unter Kontrolle. Da dachte ich so, hä? Bitte? Also ich hoffe, dass wir es diesmal haben. Vielleicht können wir uns ja auch nochmal irgendwie besser aufstellen und Mittelstadt auch einfach draußen lassen. Naja, ich würde sagen, ich könnte mir ein Gegentor bekommen auf jeden Fall. Und ich hoffe aber natürlich, dass wir trotzdem 2-1 gewinnen.
Ja, wir gewinnen 2-0. Ich halte über 2-0 fest.
Es wird ein super Spiel.
Ich glaube an euch Jungs.
Ihr schafft das. Vielleicht kriegen wir auch einfach ein eigenes Tor.
Wir hören uns wieder Mittwoch. Habt ein schönes Wochenende. Viel Spaß beim Spiel.
Ich tippe drei deutsche Tore 2-1. In diesem Sinne. Bis Mittwoch. Schöne Grüße aus Paris. Ciao. Bis zum nächsten Mal. bis dich und den Algo gibt. An die Börse mit nem Speck, höchstwahrscheinlich bist du Dreck. Hätte ich lieber nen ETF, jetzt ist mein Depot fast weg. Das Buch ist zum Glück wasserfest, falls im Bad man sich doch mal verschätzt. Ich habe 10x in den G. Setzt niemals Wortideen in die Tat um. Spüren den Rhythmus im Alkoholismus. Leben jeden Lied in den scharfen Vierblied. Schön, dass es den Alkohol gibt. Wir spüren. Tech-Aktien-Chillig, Trendsteller erkannt. Von Hamburg bis Berlin musst du dir Tech Talk ziehen. Wir spüren den Rhythmus im Algorithmus, leben jeden wie in den Shards und wir beliebt. Schön, dass es den Algo gibt. Wir spüren den Rhythmus im Algorithmus, leben jeden wie in den Shards und wir beliebt. Schön, dass es dich und den Algo gibt.
Wir tauschen uns auf den meisten Stand, packen Aktien chillig.