Doppelgänger Folge #431 vom 11. Februar 2025

🇫🇷 Frankreich goes AI mit LeChat und 109 Milliarden Euro #431

Elon ärgert Sam, Sam bloggt und die Franzosen sind mit Le Chat von Mistral schneller als ChatGPT. Es ist eine gute Woche für AI in Europa und für Monday.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) Elon will OpenAI kaufen

(00:14:50) Sams Beobachtungen

(00:36:50) 109 Milliarden

(00:46:00) Le Chat

(00:52:20) EU AI Champions Initiative

(01:07:30) Klarna

(01:14:15) Shein

(01:09:10) Monday

(01:18:45) Ye



Shownotes


Drei (KI) Beobachtungen von Sam Altman Blog

Von Elon Musk geführter Gruppe bietet 97,4 Milliarden Dollar für die Kontrolle von OpenAI WSJ

Macron stellt Pläne für 109 Milliarden Euro an KI-Investitionen in Frankreich vor Financial Times

Mistral hat 'Le Chat' gelauncht - seine Antwort auf ChatGPT LinkedIn

Dieses Bündnis will Europas KI-Kräfte entfesseln Frankfurter Allgemeine

Klarna-CEO wirbt für Krypto-Ambitionen vor dem Börsengang Sifted

DOGE gegen die NIH: Abschied vom größten Motor der biomedizinischen Forschung, der je geschaffen wurde Science-Based Medicine

Shein bittet einige chinesische Zulieferer um Diversifizierung nach Vietnam Bloomberg

Trumps FBI-Auswahl Kash Patel hat bis zu 5 Millionen Dollar in Aktien vom chinesischen E-Commerce-Giganten Shein erworben Wired

Frühe Krypto-Händler hatten schnellen Gewinn auf Trump Coin, während andere Verluste erlitten New York Times


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Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast Folge 431 am 12. Februar 2025. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Und heute haben wir so eine schöne Gossip-Folge. Also Sam bloggt, Elon ärgert Sam, die Franzosen sind auf einmal schneller als ChatGPT. Die Franzosen machen auch so ein Mini-Stargate. Also es wird irgendwie ein paar Milliarden nach Frankreich gewired. Und monday.com hat irgendwie krasse Earnings. Ich habe gerade gesehen, After Hours plus 26%. Das kannst du uns gleich noch erklären.
Das kennt man sonst nur von Cloudflare.
mir hat ein Hörer geschrieben, es ist jetzt nicht mehr PIP Recruiter, sondern es ist jetzt PIP Flair. Könnte aber auch bedeuten, dass es jetzt Peak erreicht hat.
So funktioniert Social Media nicht. Social Media funktioniert so, dass du auf Ewigkeiten Zip Recruiter, PIP Recruiter nennst, weil das einer der schlechtesten Tipps zugegebenermaßen war, wenn man das Tipp nennen möchte. Oder eine der schlechtesten Ideen. Cloud Flair hat 60% seit Jahresanfang gemacht, glaube ich, ungefähr. Wo sind die Dankeschreiben?
Wo sind die Blumen? Egal. Ein anderer Hörer hat mich am Wochenende angerufen und meinte, Philipp, was macht ihr bei Folge 500? Er würde gerne Folge 500 mit uns feiern. Also vielleicht überlegen wir uns was. Vielleicht feiern wir im Oktober.
Wir fahren Kartrennen über 500 Runden. Wir fahren ein Kartrennen über 500 Runden. Die DG500. Das schaffe ich nicht.
Ich habe die letzten zwei Mal, die ich versucht habe, Kart zu fahren, musste ich frühzeitig ausschreien.
War dir schlecht, oder? Oder war du schlecht, du musstest? Schlecht. Oh, ich habe was Falsches gegessen.
Ich bin mal mit einem Kart gefahren, da habe ich gedacht, der verliert seinen Kopf. Aber der hat einfach den Helm nicht zugemacht. Der hat den Helm nicht zugemacht, dann ist er irgendwo gegengefahren und dann ist der Helm so weggeflogen.
Ja, ist auch ein vollkommen unnötiges Risiko. Was machen wir denn mit der 500?
Definitiv nicht Monopoly spielen. Aber ja, mal schauen. Im Oktober könnte das Wetter ja noch ganz gut sein.
Was ist ein Spiel, wo man bis 500 scoren kann? Darts, aber das geht zu schnell vorbei.
Wir müssen irgendwie ein Event mit 500 Leuten machen. In Ludwigs Lust.
Festival.
Sowas wie Feierfestival.
Feierfestival im Schlosspark Ludwigs Lust. Fände ich gut.
Mal schauen. Mit was sollen wir anfangen? Mit Elon und seinem Anwalt oder mit Sam und seinem Blogpost?
Ich finde das alles gar nicht so gossipy. Das ist hier spannende Wirtschaftskrimi.
Erklär mal, also hat Elon eine Chance, jetzt OpenAI wirklich zu übernehmen?
Ich glaube nicht, ehrlich gesagt. Der Kontext ist, Elon ist einer der ursprünglichen OpenAI-Gründer, muss man verstehen, und beschwert sich seit Jahren, seit klar ist, dass Sam Altman die Firma in eine For-Profit-Company umwandeln muss. Der Sachgrund dafür wäre, dass OpenAI, wenn sie jetzt hier AGI zu entwickeln verfolgen wollen, so viel Kapital, sprich Rechenpower dafür brauchen, dass das nur am privaten Markt zu holen wäre. Das schafft man einfach als Stiftung. Nicht, so würde Sam Altman es zumindest verteidigen. Ich finde es schwer, Argument dagegen zu finden. Es ist aber natürlich klar, dass viele Leute damit auch sehr reich werden könnten. Unter anderem die Investoren, Sam Altman selber usw., Elon tut jetzt so, als wenn er sich als ehemaliger Stifter verarscht fühlt. Tatsächlich muss man auch immer dazu sagen, hat er selber versucht, die Firma unter seine Kontrolle zu bringen in der Vergangenheit. Das ist ihm nicht gelungen und scheinbar scheint auch deswegen Grushes zu hegen seit Ewigkeiten. Open AI's letzte Runde war 157 Milliarden Bewertungen, die nächste wird höchstwahrscheinlich angeführt von Softbank bei rund 300 Milliarden Post Money, also nach der Kapitalinjektion liegen, man versucht bis zu 40 Milliarden US-Dollar aufzutreiben, das ist eine 4 mit 10 Nullen. Und nun hat das Wall Street Journal, ich glaube nicht mal exklusiv herausgefunden, sondern der Anwalt von Elon Musk hat es, glaube ich, gesagt, wenn ich es richtig gelesen habe, dass eine Investorengruppe rund um Elon Musk ein Angebot abgegeben hat, ein sogenanntes unsolicited offer, also ein Niemand hat gefragt nach dem Geld, könnte man einfach sagen. Und zwar möchte diese Investorengruppe rund um Elon Musk 97,4 Milliarden US-Dollar dafür ausgeben, um die Assets, die Überschriften sind alle so, Elon Musk will OpenAI für rund 100 Milliarden US-Dollar kaufen. Das ist nicht wirklich, was passiert. Soweit ich es verstanden habe, ist es tatsächlich nicht ganz einfach. Aber will er die Assets der Non-Profit damit kaufen, beziehungsweise gibt ein Gebot dafür, Dafür ab, sein Anwalt hat zuvor schon Anfang Januar versucht, einen Bidding-Prozess zu erzwingen für diese Assets. OpenAI hatte dieses besondere Konstrukt, dass ein Non-Profit-Unternehmen im Moment ein For-Profit-Unternehmen ist. dirigiert von oben und Elon Musk bietet jetzt für die Assets des Non-Profit-Unternehmen, wer kennt gleich, warum das wichtig ist. In dieser Investorengruppe sind der Ex-Gründer von Palantir, Baylor Equity Partners, Barron Capital, 8VC, das ist Joe Lonsdale, der Palantir-Firma, Ari Emanuel, ein Hollywood-Producer, dem die Firma Endeavor gehört, und so weiter und so fort. Warum macht Elon Musk das jetzt? Du kannst natürlich nicht OpenAI, die ja schon weit über 100 Milliarden wert sind, für 97,4 Milliarden kaufen. Was er versucht zu machen, meiner Meinung nach, ist, den Wert des Anteils der Non-Profit-Company hochzutreiben. OpenAI versucht sich gerade von dieser Non-Profit-Company loszulösen und sich in eine komplette Non-Profit-Company sozusagen umzuwandeln. Und man kann jetzt aber nicht sagen, wir stoßen die Non-Profit-Company, die da drüber liegt, einfach ab, sondern einem ist relativ klar, dass man die irgendwie kompensieren muss. Und das muss man irgendwie fair nach Marktrichtlinien machen, so at arm's length. Weil es verhandeln ja auf beiden Seiten quasi, also auf einer Seite das Board of Directors des Non-Profit, die stehen... Nach dem letzten Putsch aber Sam Altman alle relativ nah. Und die verhandeln quasi mit Sam Altman, beziehungsweise mit der For-Profit-Organisation. Das heißt, damit man jetzt nicht einfach hier ein Charity komplett ausführen kann, wenn nicht, könntest du ja immer Geld per Charity raisen und am Ende das die Firma umwandelt. Das muss man als Staat und Steuerbehörde natürlich verändern. Deswegen ist OpenAI wahrscheinlich klar, dass sie rechtlich gezwungen sind, die Non-Profit-Organisation, die Charity zu kompensieren. Und bisher ist man davon ausgegangen, dass man das zum Beispiel macht, indem man den bis zu 25% an der zukünftigen Firma gibt. Also sagen wir mal, OpenAI wird eine normale Firma, die auch an die Börse gehen kann. Dann würden der Charity-Organisation oder der Non-Profit-Organisation immer noch 25 Milliarden gehören. Entschuldigung, 25% der Firma gehören, was ja nach der neuesten Bewertung 75 Milliarden sind. Elon Musk würde, glaube ich, zweierlei erreichen. Also er möchte diesen Prozess prinzipiell sabotieren und weiter verlangsamen. Das hat er schon durch verschiedene Klagen vorher versucht. Und es können zwei Sachen sein. Also entweder gelingt ihm das tatsächlich, dass irgendein Richter sagt... Das Board wird gezwungen, dieses Angebot anzunehmen, weil das Angebot besser ist als die Kompensation, die OpenAI der Charity geben würde. Das halte ich für relativ unwahrscheinlich. Und dann die Anwälte von Elon Musk scheinen auch eher zu glauben, dass sie für 97 Milliarden die Hälfte der Firma bekommen würden oder so eine kontrollierende Mehrheit, also 51 Prozent. Also sie sagen, argumentieren, OpenAI ist insgesamt vielleicht nur 190 Milliarden wert und mit 97 Milliarden müssen uns eigentlich 91 Prozent. 51 Prozent der Firma gehören. Dann hätte Elon Musk auf dem Weg eine Kontrollmehrheit über die Firma gekauft. Allerdings nicht mal im Mantel. Er möchte es ja aus dem Non-Profit rauskaufen. Er bietet es sozusagen am Markt raus. Dann kauft er die Assets des Non-Profits und zu den Assets gehört eben dieser Stake in OpenAI. Damit hätte er die Kontrolle über die Firma übernommen. Ich halte das für relativ unwahrscheinlich, aber es kann gut sein, dass der Präsident irgendwie jetzt irgendwelche Gerichte auch noch anweist, das durchzuwinken oder so. Also ganz unmöglich ist es vielleicht nicht. Aber wahrscheinlicher ist, dass er Sam Altman einfach ins Lagerfeuer pisst und dafür sorgt, dass der Anteil der Non-Profit größer wird und damit der Anteil von den Investoren Microsoft, aber zum Beispiel auch der Anteil, den Sam Altman bekommen würde, eventuell reduziert. relativ gesehen kleiner wird. Das heißt, er macht den Deal nur weniger spannend und unattraktiver für Sam Altman und die anderen Investoren und damit torpediert er ihn oder erschwert er ihn natürlich trotzdem erheblich. Das sind die zwei Szenarien. Also entweder bekäme er tatsächlich die Hälfte für das Geld der Firma oder er sorgt dafür, dass die 25 Prozent, die die das Charity bekommen würde, nochmal ausgeweitet werden müssen, weil es jetzt einen Marktoffer von 100 Milliarden für diesen Anteil gibt und damit die Firma höher bewertet wäre. Von dem Hintergrund ist vielleicht auch spannend, warum sie so ein Interesse haben, so schnell diese Masayoshi-san-Runde auf 300 Milliarden zu machen. Weil je höher die Bewertung von OpenAI jetzt wäre, desto kleiner könnte man den Anteil des Non-Profits eventuell bewerten. Vielleicht wusste man auch schon, dass Elon Musk diese Taktik verwenden wird. Dann gäbe es für OpenAI quasi einen Anreiz zu sagen, wir sind sogar 500 Milliarden wert. dann wäre Elons Angebot nämlich nur 20% der Firma wert und würde den Anteil des Non-Profits noch kleiner bewerten. Das sollte so ungefähr die Motivlage dahinter sein. Ich würde nicht ausschließen, dass es Elon Musk unter den derzeitigen Bedingungen vielleicht sogar gelingen könnte, die Kontrolle mit zu übernehmen. Ich hielte das für relativ unrechtens. Es wäre natürlich aber fairerweise auch unrechtens, wenn OpenAI sagt, wir kaufen die Non-Profit mit einer Einmalspende von 10 Milliarden raus. Das ist, glaube ich, nicht, was passieren wird, sondern man redet so oder so schon über 25 Prozent, was ja gemessen an 300 Milliarden 75 Milliarden werden. Also das ist erheblich. Das Non-Profit würde wahrscheinlich so oder so ein Stake im Wert von 75 Milliarden bekommen. Elon Musk sagt jetzt einfach nur, wir glauben, der Stake könnte 100 Milliarden wert sein und deswegen sind wir bereit, dafür zu bieten. Und wir möchten die verpflichten, unser Angebot anzunehmen, weil was das Non-Profit-Board eigentlich nicht tun dürfte, ist zu sagen, wir geben uns mit 75 Milliarden zufrieden Wenn wir 97 bekommen könnten, dann würden sie quasi ihre Fetische Obligation, die treuhänderische Verwaltung und die damit verbundenen Pflichten vielleicht brechen. So ist die Lage. Sam Ortman sagt dazu... Er lehnt das Angebot, was tatsächlich noch gar nicht eingetroffen ist, aber so durchgestochen wurde vom Anwalt. Er lehnt das ab, aber er bietet gern an, die Reste von Twitter für 9,74 Milliarden, also für ein Zehntel der Summe, zu kaufen. Daraufhin hat Elon Musk wiederum ihn als Zwindler bezeichnet. Sekunde.
Ich habe gedacht als Scam Altman.
Also dieses Angebot kam raus, Sam Altman twittert, no thank you, but we will buy Twitter for 9.74 billion if you want. Darauf antwortet Musk Swindler und später schreibt er unter einen Tweet, der das wiederum dokumentiert hat, Scam Altman, also dem Vornamen C hinzu, Scam ist das Wort für Betrug. Die OpenAI ist nicht auf Verkauf. Die OpenAI-Mission ist nicht auf Verkauf. Elon versucht viele verschiedene Dinge seit langem. Ich denke, er versucht uns einfach zu langsamen. Er ist natürlich ein Gegner. Er arbeitet hart und hat viel Geld für XAI verdient. Sie versuchen mit uns zu kämpfen aus technologischer Sicht. Sie wollen das Produkt auf den Markt bringen. Ich wünschte, er kämpfe nur darum, ein besseres Produkt zu bauen. Aber ich denke, es gibt viele Taktiken, viele, viele Verbrechen, all diese verrückten Sachen. Wir werden versuchen, unsere Hände runter zu legen und weiter zu arbeiten.
Denkst du, dass Musks Ansicht auf XAI aus der Sicht der Unschuld ist?
Wahrscheinlich ist seine ganze Leben aus der Sicht der Unschuld. Ich fühle mich für diesen Mann. Ja, Shots are fired. Wie gesagt, die waren sich vorher auch schon nicht grün. Sam Altman versucht einfach ein bisschen rationaler zu sein in dieser Debatte. Aber man muss eben auch sagen, Sam Altman versucht die Kontrolle über diese Firma, die mal als Charity gestartet ist, unter sich zu reißen. Und von daher ist die Kritik schon berechtigt. Man sollte aber nicht dem Glauben unterliegen, dass Elon Musk hier sozusagen der Good Actor ist. Er will einfach nur, dass er die Kontrolle hat. Weil ich glaube, aus seiner Sicht wäre es natürlich sehr traurig. Er ist der größte Space-Unternehmer der Welt, ohne jeden Zweifel. Er ist der größte Auto-Unternehmer der Welt, ohne jeden Zweifel. ein relevanter Robotic-Player werden. Und es sieht sozusagen für seine Vita einfach nicht gut aus, wenn er nicht der größte AI-Unternehmer der Welt ist, obwohl er es quasi vor sich hat liegen sehen. Und das AI wird als Markt größer sein als alles, was er wirklich gebaut hat, nach aller Voraussicht. Er hat mit XAI ja ein Pferd im Rennen, was irgendwie auch mit zweistelligen Milliardensummen bewertet ist. Aber einerseits vermisst er glaube ich immer noch OpenAI oder ist traurig, dass jemand anders ihm das geschafft hat abzuluchsen. Das ist so ein bisschen wie Trump, der Dealmaker, der nicht akzeptieren könnte, wenn jemand einen Deal gegen ihn macht. Und ich glaube... Elon hat ja die Kontrolle von Tesla ganz ähnlich an sich gebracht, dass jetzt das jemand mit ihm abzieht. Also eine Firma, in der er beteiligt war, sozusagen die Kontrolle übernimmt, CEO wird und eventuell eigener wird, das stört ihn glaube ich so ein bisschen an der eigenen Vita, mutmaßlich.
Ja, und er versucht halt, wie schon vorher, er hat auch unterzeichnet, dass man hier irgendwie eine Pause bei AI irgendwie einlegen sollte oder sowas. Also er versucht halt alles, dass er mit Ex-AI gleichauf sein kann.
Ja, also er ist Komplett hypocritisch eigentlich oder doppelmoralisch. Also du hast gesagt, er will die AI anhalten, damit er aufholen kann. Er hat auch die AI-Regulierung sozusagen unterschrieben und dafür plädiert, wie wichtig es wäre, AI zu regulieren in Kalifornien. Und gleichzeitig erzählt er jetzt mit Deutsch, er will alle Regulierung abbauen. Also ihm gefällt Regulierung immer gut, wenn er es als Waffe verwenden kann gegen Konkurrenten oder um seine eigenen Firmen zu stärken. Und jetzt seine jetzige Rolle und PR-Gestalt ist natürlich der Feind jeglicher Regulierung.
Und Sam hat das Wochenende genutzt, um einen kleinen Blogpost zu schreiben.
Ja, da muss man sich sicherlich fragen, hatte der gewusst, was ihn ereilt? Fairerweise muss man sagen, am Montag war oder ist, Montag Dienstag ist diese große AI-Konferenz in Paris gewesen, der AI-Summit. Viele Unternehmen geben so eine Art Agenda vorher ab. Entweder wollte Sam Altman so ein bisschen ablenken von dem Thema, was er vielleicht hat kommen sehen, oder das ist einfach sein Statement zum Status von AI, kann man interpretieren, wie man sagt. will. Er hat einen Post geschrieben, der Three Observations heißt, wo er drei Annahmen trifft. Und zwar, also er erzählt so ein bisschen über die gesamte Entwicklung von AI, bla bla bla. Das ist spannend, kann man, wir packen es in die Show, das kann man sich selber anschauen. Und seine drei Annahmen sind Nummer eins, the intelligence of an AI model roughly equals the log of the resources used to train it. These resources are chiefly training compute data and inference compute. It appears that you can spend arbitrary amounts of money and get continuous and predictable gains. The scaling laws that predict the Also übersetzt, die Intelligenz oder Fähigkeiten von KI-Modellen entsprechen ungefähr dem Logarithmus der Ressourcen, die man dafür aufwendet. Also mit 1% mehr Ressourcen schafft man nicht 1% mehr Intelligenz, sondern man muss ein Vielfaches, sagen wir mal, immer mehr ausgeben, um immer kleinere Fortschritte zu erreichen. zu gewinnen, aber es geht voran. Das ist die Kernaussage sozusagen. Die dazu benötigten Ressourcen sind Trainingsrechenzeit, dann Daten natürlich und Inference Compute, also die Rechenzeit. Inzwischen geht man ja sehr zu diesem Test-Time-Compute, also dass bei der Abfrage nochmal viel härter nachgedacht wird von der KI. Und deswegen ist Inference Compute jetzt eben auch wichtig. Und er sagt quasi, es sieht so aus, als könnte man unendliche Summen an Geld verdienen, willkürliche Summen an Geld ausgeben und würde Continuous und Predictable Gains bekommen. Also man würde weiterhin Fortschritte machen und diese sind sehr kalkulierbar. Das ist ja, was ich mehrmals erklärt habe, dass das aus Investorenperspektive natürlich sehr schön ist, dass ich einfach irgendwo Geld reinwerfe und ich werde immer besser, bis irgendwann nachweislich Nutzen entsteht. Da sind wir ja längst, dass ein Code geschrieben werden kann oder Dinge schnell zusammengefasst, geschrieben, Videos generiert, Bilder generiert und so weiter. Das heißt, du kannst eigentlich berechnen, an welchem Punkt, wie viel Investment du brauchst, um an welchem Punkt zu gelangen, um was damit zu bauen, was eigentlich überspannt ist. Das sind die sogenannten Scaling Laws. Und er sagt, dass diese Scaling Laws quasi auch sehr stark voraussagen können, welchen, was ich gerade erklärt habe, welchen Fortschritt man erreicht, über mehrere Größenordnungen. Also man weiß genau eigentlich, was man mit einem irgendwie 1 Milliarden Parameter Model, 10 Milliarden Parameter, 100 Milliarden Parameter Model schafft. Oder man könnte es auch an der Rechenzeit festmachen, was du aus 10 Megawatt, 100 Megawatt, 1 Gigawatt oder 10 Gigawatt rausholen kannst von Fortschritt sozusagen. Das war die These 1. Das ist natürlich sehr in seinem Interesse. Er ist die am besten mit Geld ausgestattete Firma. Das heißt, er möchte weiterhin das Game spielen. Whoever has the most toys gets all the reward. Nummer 2. The cost to use a given level of AI falls about 10x every 12 months and lower prices lead to much more use. Also das ist so ein bisschen... wieder das Jevons-Paradox, was dahinter steht, was neuerdings jeder googelt, das hat quasi die Kost, das gleiche Level an AI zu nutzen, also nicht die immer bessere Software, sondern wenn ich das gleiche, sagen wir, wenn ich GPT-4 war vor einem Jahr zehnmal teurer, als es jetzt ist. Und das siehst du tatsächlich in den allermeisten Statistiken. Also du kannst nicht GPT-4 mit 5 oder 3 mit 4 vergleichen, aber wenn du sagst, GPT-4, was das heute noch kostet oder die Leistung, die man aus GPT-4 rausholen könnte, Die hat vor einem Jahr noch zehnmal so viel gekostet, Kosten pro Token. Das, finde ich, hält ganz gut die Hypothese. Das ist teilweise von Hardware getrieben, also Moore's Law, wonach sich die Rechenleistung alle anderthalb Jahre verdoppelt. Hinzu kommt aber die Effizienz, die aus der Software und besserer Datenaufbreitung und so kommt. Und so kommt man auf diesen Gesamteffekt von 10x im Moment noch. Wie lange das hält, ist eine andere Frage. Aber man kann das im Moment sehr gut beobachten. Würde ich sagen, teilweise ist der Effekt sogar... noch größer. Und er leitet natürlich daraus ab, dass es so günstig wird, dass es unheimlich viel benutzt werden wird in Zukunft. Und das dritte ist, the socio-economic value of linearly increasing intelligence is super exponential in nature. A consequence of this is that we see no reason for exponentially increasing investment to stop in the near future. Du hättest diesen Post auch von hinten nach oben schreiben können. Er sagt nämlich jetzt, dass auch wenn der der Fortschritt nur linear ist, also ich wäre, sagen wir mal, jedes Jahr 10% besser, dann ist der Impact, der sich daraus ergibt, aber exponentiell. Und darüber können wir jetzt lange diskutieren, aber einfach gesagt ist es, wenn ich einmal auf einen IQ von 120 komme... Also der Schritt von einem IQ von 110 zu 120 ist natürlich nicht 10%, sondern es ist der Unterschied zwischen ich habe was, was ein Märchen schreiben kann zu ich habe was, was ein Financial Model bauen kann oder so. Und der Schritt von 120 IQ zu 130 IQ ist dann eben ich habe was von ich kann ein Financial Model alleine bauen zu ich kann eine Firma alleine aufbauen, vielleicht mal ein bisschen plastisch formuliert. Und wenn du sozusagen ein gewisses Level an Autonomie bekommst, irgendwann könntest du argumentieren, dann ist der Value nämlich eben nicht mehr 10% höher, sondern er ist 10-mal oder 100-mal so hoch. Weil auf einmal kann mir so ein Ding einen eigenen Code bauen, ein eigenes Businessmodell aufbauen, eine eigene Firma aufbauen. Oder so. Das ist, glaube ich, die Aussage. Und natürlich ist das aber sehr in seinem Interesse, weil er hat oben ja erklärt, dass die Rewards logarithmisch fallen. Also ich kriege immer mehr aus den gleichen 10 Milliarden, die ich da reinschmeiße, bekomme ich immer weniger Returns zurück. Damit diese Rechnungen langfristig natürlich funktionieren, muss ich beweisen, dass der sinkende Grenznutzen oder Diminishing Returns, würde man im Englischen sagen, also die immer kleineren Fortschritte, am Ende aber viel, viel, viel größeren Impact haben. Deswegen schreibt er natürlich am Ende, dass selbst bei einer linearen Steigerung der Fähigkeiten wird der Impact überproportional, also exponentiell sein. Und das ist dann die ultimative Berechtigung, warum ich zehnmal oder x-fach exponentiell mehr Kosten geben kann, um nur lineare, also der logarithmische Kehrwert sozusagen des exponentiellen Wachstums, wenn du so möchtest. Und wenn ich einerseits sage, ich habe immer niedrigere Nutzengewinne mit dem gleichen Input in Geld, Dann muss ich andererseits irgendwie den Beweis machen, dass ein 10% besseres Modell am Ende aber 100 mal so viel Nutzen entfaltet. Und dann kann ich rechtfertigen, dass ich da so viel Geld reinschmeiße, obwohl die Fortschritte nur logarithmisch sind. Das ist der ganze Case. Das ist natürlich am Ende der Business Case von OpenAI, wenn man das so ist. Ich glaube, diese Beobachtungen sind richtig. Ich kann die sehr gut nachvollziehen. Es würde mir schwerfallen, also gegen sie argumentieren könnte ich schon, aber ich würde mich dabei nicht im Recht fühlen. Und dann erzählt er so ein bisschen weiter, was das alles bewirkt mit der Welt und wie mächtig das ist für Einzelmenschen. Er vergleicht das mit den Transistoren. Also es sind die Sachen, die in Mikrocomputern stecken oder in allen elektronischen Bauteilen eigentlich. Die Transistoren sind eigentlich das Spannende. Der Markt für Transistoren ist vergleichsweise relativ klein, aber Transistoren haben Computern, Fernseher, Smartphones und so weiter erst ermöglicht. Und da macht er so den Vergleich, wie wertvoll damit AI eben wert wird. Und ganz am Ende wird er so ein bisschen sozialpolitisch. Also er sagt, wir müssen auch aufpassen und so. Dann kommt Safety, ist dann wieder ein großes Thema, logischerweise. Und seine letzten drei Paragraphen sind nochmal relativ spannend, finde ich, weil da geht es um Verteilungsgerechtigkeit. Einerseits hat er recht, andererseits spricht er auch da seine Agenda, meiner Meinung nach. Also er sagt... Also vollkommen richtige Beobachtung mit dem Fortschritt von Technologie. ist der Lebensstandard oder alles, was wir Wohlstand nennen würden oder Wellbeing, immer gestiegen. Also wir haben über die Zeit, wenn man sich diese Sachen von This World and Data anschaut oder so, warum es der Menschheit immer besser geht, die Kindersterblichkeit geht zurück, die Leserate geht hoch, die Lebenserwartung geht hoch. Selbst die relativ armen Menschen in Entwicklungsländern oder erst recht in der westlichen Welt leben zehnmal besser, als Menschen vor 100 Jahren gelebt haben, wenn sie relativ arm waren und so weiter und so fort. Das kann man alles super begründen, wie Technologie das Lebensniveau der Menschen anhebt. Was Technologie aber noch nie geschafft hat, interessanterweise, ist die Verteilung der Gewinne aus Technologie unter den Menschen gleichmäßiger zu verteilen. Und ich beschreibe das nur, es ist jetzt keine ideologische Agenda oder so. Aber man kann relativ gut sagen, bei den Feudalherren, dem das Land gehört, hat die Erträge bekommen. Also die Bauern haben das Land der Feudalherren bekommen, ihre Erträge. Irgendwie acht Zehntel der Ernte wahrscheinlich abgegeben an den Feudalherren und mit dem Rest konnten sie relativ schlecht leben und die Feudalherren waren super reich. Im Industriezeitalter waren es die Menschen, die das Kapital und nämlich die Fabriken in dem Fall besessen haben. Die Lohnarbeit haben in den Fabriken gearbeitet, aber der Großteil des Profits ist bei den Menschen, die die Fabriken besessen haben, gelandet. Und jetzt im Technologiezeitalter ist es letztlich so, dass die Tech-Milliardäre sozusagen das sind, wie wir profitieren alle von Technologie, gar keine Frage, aber den Großteil der Profite landet bei den Menschen, denen die großen Tech-Firmen gehören. Das war eigentlich relativ vergleichbar. Würdest du dir den Gini-Koeffizienten über die Zeit anschauen, schwankt der natürlich schon ein bisschen, aber du kannst immer sagen, dass den relativ wenigen Menschen, denen viel Kapital gehört, dass die exorbitant reich geworden sind damit und dass relativ viele Menschen daran nicht teilhaben. Also denen geht es, wie gesagt, in absoluten Zahlen besser, aber relativ gesehen zum verfügbaren Gesamtwohlstand. ist ihr Anteil nicht größer geworden. Das ist ja die Beobachtung quasi. Und ich würde das so unterschreiben. Kann man jetzt wieder als besonders links ansehen oder so, aber ich glaube, es ist erstmal eine Beschreibung der Fakten, ist ja nicht wertend. So, dann schreibt er weiter in Particular, Das ist so die alte Marx-Theorie da, die ich versucht habe zu erklären. Also er sagt quasi, dass mit AI glaubt er, dass das noch schlimmer werden könnte. Weil er den Impact von AI für so groß hält, dass sozusagen diese Ungleichheit nochmal größer werden könnte, als wir sie sowieso schon Er spielt jetzt mit der Idee, entweder jedem Menschen auf der Welt ein Compute-Budget zu geben, also ein Rechenzeitbudget, damit sie selber AI nutzen können, egal ob sie reich oder arm sind. Oder AI so günstig zu machen, also die Abfrage von Modellen und den Zugang zu Intelligenz so günstig zu machen, dass es sich jeder leisten kann und so weiter und so fort. Und das ist spannend, man muss dazu sagen, Sam Ortman ist, wie viele Tech-Milliardäre komischerweise, auch ein großer Fan des UBI. Also OpenAI hat sogar ein Experiment gesponsert, wo Leute mit Geld ausgestattet wurden, um mal zu sehen, wie sich die Gesellschaft verändert, wenn man Leuten einfach irgendwie 2000 Dollar im Monat gibt. Ich weiß nicht genau, wie das genau Setup war, aber er fördert Experimente zum Universal Basic Income, also bedingungslosen Grundeinkommen und scheint ein großer Fan dazu zu sein. Selbst Jeff Bezos und ich glaube Mark Zuckerberg haben sich dafür ausgesprochen. Und das Ist insofern aber in dem Fall, glaube ich, keine Philanthropie. Das habe ich auf einer Konferenz in Bielefeld mal vor, ich glaube, fünf, sechs Jahren erklärt. Aus Sicht von Deckenmaierdern macht das total viel Sinn. Die würden, glaube ich, wenn sie könnten, sofort für Universal Basic Income stimmen. Und es macht deswegen Sinn, weil dieses UBI natürlich, wer bezahlt das?
Die Steuerzahler.
Genau, es bezahlt der Staat und damit die Steuerzahler. Die Steuerbasis ist hauptsächlich in der Regel die Einkommenssteuer, also Lohnsteuer, vielleicht Einkommenssteuer. der arbeitenden Bevölkerung plus die Umsatzsteuer, all das wird hauptsächlich von den unteren 80-90% der Bevölkerung getragen, während Der Effekt von einem UBI wäre, dass die ärmsten Menschen mehr Geld zur Verfügung hätten, beziehungsweise alle hätten mehr Geld zur Verfügung, aber am stärksten würde es bei den Ärmsten wirken. Und die würden das höchstwahrscheinlich sofort in Konsum und wandeln und damit die Wirtschaft brutal anheizen. Das heißt, es käme zu zwei Sachen und das eine erklärt Sam Altman auch, nämlich eine Asset Price Inflation. Also er sagt, manche Güter werden unheimlich billig werden und andere Luxusgüter oder sowas wie Landbesitz wird unheimlich teuer werden. Würdest du einem Geld geben, dann würdest du wahrscheinlich eine Asset Price Inflation haben, weil alle haben Geld auszugeben auf einmal. Das würde die Wirtschaft brutal anheizen, wovon dann die Menschen, die Aktien und Unternehmen besitzen, krass profitieren werden, die die Land besitzen und so weiter. Das heißt, wenn ich schon reich bin oder wenn ich super reich bin, Finde ich UBI erstmal super. Das ist das größte Wirtschaftskonjunkturprogramm der Welt, was man sich vorstellen könnte. Und es wird bezahlt von allen außer dir, weil die superreichen Menschen ja die kleinste Steuerneigung haben. Also teilweise heißt das, dass jemand, der irgendwie Mindestlohn verdient, relativ zu seinem Einkommen mehr Steuern zahlt, als Leute, die schlaues Engineering machen können, um ihren Steuersatz maximal zu senken. Zumindest ist das, was man in Statistiken sieht, wenn man sich das in den USA insbesondere, aber auch in europäischen Ländern anschaut, dass es eben nicht so ist, dass die reichsten Leute die höchste Steuerquote haben, relativ gesehen, sondern dass sozusagen Leute, die viel arbeiten, eine hohe Steuerquote haben und Leute, die Einkommen weit über einer Million im Jahr haben, dann irgendwann wieder sinkende Grenzsteuersätze auf ihr Einkommen haben. Von daher würde ich unterstellen, ich kann verstehen, dass Sam Altman für ein Compute Budget ist, weil das ist ja nichts anderes als ein Minimum, ein UBI, ein Universal Basic Income, nur in Form von Compute Credits sozusagen. Und die andere Frage ist, wo wird das wohl gerechnet? Also wo gibt es zu den Leuten das Minimum Einkommen? Dann gehen sie halt in Walmart und kaufen dafür ein oder bei Amazon und treiben so die Wirtschaft an. und gibst sie in ein Compute Budget, das eventuell vom Staat dann bezahlt werden müsste, dann wird das natürlich in Rechenzentren gerechnet. Zum Beispiel in Rechenzentren wie Stargate, wo du 500 Milliarden gerade investieren willst, um Rechenzentren zu bauen, wo noch niemand weiß, wie man sie nutzen wird. Aber wenn ich jedem Bürger Compute Budget gebe, sozusagen auf Staatskosten, dann habe ich mein Rechenzentrum natürlich sofort amortisiert, für lange Zeit im Voraus. Und trotzdem hat die Idee natürlich was total Charmantes. Also wenn jeder Mensch der Welt... sozusagen sich seinen eigenen KI-Agenten bauen könnte mit dem Compute Budget, hätte das theoretisch schon die Möglichkeit auch, zumindest diese Leute wieder in absoluten Zahlen weniger arm zu machen. Also die würden vielleicht statt 10 Dollar am Tag 14 Dollar am Tag oder 30 Dollar am Tag bekommen. Aber die Leute, die sozusagen die Datacenter besitzen, wo dieses Compute Budget ausgegeben wird, die würden wieder reicher werden. Das heißt, dieses Ursprungsproblem würde es meiner Meinung nach nicht ändern, ehrlich gesagt. Das heißt, ich glaube, seine Beobachtung ist richtig. Seine Lösung ist aber eine Nichtlösung, aus meiner Sicht zumindest.
Und was wäre die Lösung?
Die Lösung wäre Umverteilung. Lösung wäre, also ich glaube, die einzigen, da kommen wir vielleicht gleich nochmal drauf, die einzigen Wege, komplette gesellschaftliche Zerwürfnisse zu verhindern, ist Dass du AI besteuerst, das wird unheimlich schwer. Ich glaube, deswegen musst du am Ende Datacenter oder eigentlich sogar Strom besteuern. Wenn du Strom besteuerst, machst du natürlich die gesamte andere Industrie kaputt damit. Aber eigentlich bräuchtest du eine 3-4x Stromsteuer auf jede Kilowattstunde. Weil ich glaube, das wird am Ende der einzige Weg, überhaupt Geld rauszuholen für Nationalstaaten aus der AI. Ansonsten wird es schwer, das überhaupt zu regulieren oder das Steueraufkommen zu generieren daraus. Und das Geld musst du dann nutzen, um dann... Ja, wahrscheinlich doch wieder über ein UBI oder so, um zu verteilen. Also es ist keine bessere Lösung, ehrlich gesagt. Aber so würdest du zumindest den Effekt begrenzen, dass oben immer mehr ankommt und würdest nicht die Mittelschicht damit belasten, das mit der Umverteilung, sondern du würdest sagen, du würdest... wenn du so möchtest, Übergewinne abschöpfen ganz oben bei der Produktion der AI und nicht bei den Menschen, die irgendwie noch als Arzt arbeiten oder als Physiotherapie-Kraft oder wie auch immer.
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Ja. Definitiv. Bild, Bild, Bild, glaube ich. Also wie gesagt, ich glaube, da sind wir schon wieder bei dem Thema. Also der einzige Weg, glaube ich, zumindest einen Teil der Wirtschaftsleistung im Land zu halten, ist, dass wenigstens die Datacenter hier stehen. Weil dann kannst du die Wertschöpfung in den Datacentern eventuell besteuern, wenn du es gut hinbekommst. Würde es nicht passieren, sagen wir mal, würden wir alle AI nutzen. und die Datacenter stehen in Irland oder in den USA oder in Indonesien oder in irgendeinem Staat, der sich bereit erklärt, eine niedrige Datacenter-Steuer zu haben oder Firmen von der Steuer zu befreien, die Datacenter bauen, dann wäre es so, dass es so wie jetzt gerade mit Online-Werbung passiert, dass es einfach komplett nicht versteuert wird. Ich hatte es neulich ganz schnell, um zu erklären, was ich meine, was das Problem ist. Also ich gehe mal ins Unternehmensregister und gebe Google Germany ein. Google Germany GmH sitzt in Hamburg in der ABC-Straße bei dir da um die Ecke. So, dann gehen wir mal in den Jahresabschluss 2023. Also du machst kurz den Research. Du bist ja hier Masterstudent und Profi-Researcher. Du guckst mal, wie viel Umsatz Google in Deutschland macht. Das kannst du approximieren. Du kannst einen Gesamtumsatz von Google nehmen und Deutschland ist, ich glaube, 4% des Welt-GDPs oder wir sagen, in manchen Ländern ist Google nicht, dann nimmst du 5%. Such mal einen Google-Gesamtumsatz. Das müssen so 2,5 Milliarden sein, oder?
Ich frage meine neue Lieblings-AI.
Ja, frag mal deine Lieblings-AI und sag mal, was Googles Umsatz in Deutschland ist.
307 Milliarden.
Das klingt zu viel als Googles Gesamtumsatz, glaube ich.
Zack, so schnell wird man von der neuen AI enttäuscht.
Weltweit ist Google bei 350 Milliarden. Jetzt sagen wir mal, Deutschland ist 4% der Wirtschaftsleistung weltweit. Dann wären wir bei 12 Milliarden, richtig? 14. Machen wir ganz defensiv 10 Milliarden. Und jetzt schätzt mal, wie viel Steuern Google 2023 in Deutschland gezahlt hat. Das steht ja in der, also sie abweisen hier Bilanz und das Ergebnis Vorsteuern und Nachsteuern auf. Und jetzt schätzt mal bei, achso, wir haben natürlich nur den Umsatz. Wir haben ganz konservativ 10 Milliarden Umsatz. Das werden sie erschaffen. Die operative Marge von Google kennen wir, die ist ungefähr ein Drittel. Also Google nimmt ein Drittel von dem Geld mit nach Hause. Nach den Kosten. Das heißt, wir sind dann bei 3,4 Millionen. Milliarden. Und was würde man bei 4 Milliarden Gewinnsteuern zahlen in Deutschland? Als Unternehmen, würdest du denken? 20% davon. Ja. Das wären? 800 Millionen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind hier mit 85 Millionen.
Das sind die 1000 Mitarbeiter.
Also das ist ein Zehntel von dem, was wir jetzt rechnet haben. Das sind jetzt unsere eigenen Milchmädchenrechnungen. Müssen wir alles nochmal validieren und triangulieren und links und quer rechnen. Fakt ist, Google Deutschland, und das ist die einzige Entity, glaube ich, oder die oberste Entity, die es gibt, zahlt 85 Millionen, vorher waren es 84, das ist jetzt auch kein Sondereffekt, in Deutschland an Steuern. Und ich meine, es ist ja schon klar, dass Google Milliarden an Umsätzen macht in Deutschland und dass die operative Marge nicht schlechter sein wird als im Rest der Welt, ist auch relativ klar. Das ist quasi, was passiert, wenn eine rein digitale Technologie, wo man... den Sitz der Wertschöpfung frei wählen kann, der ist dann nämlich in den Niederlanden und in Irland und irgendwo auf irgendwelchen Südseeinseln, dann hast du quasi Riesenumsätze und Riesenmilliardengewinne, die nicht mehr besteuerbar sind. Und genau das Gleiche wird mit KI passieren. Nämlich, dass die KI läuft irgendwo auf irgendeinem Datacenter, das in der Steueroase steht, mehr oder weniger. Die Wertschöpfung wird in Deutschland abgezogen. Im Gegenteil, es killt sogar Arbeitsplätze und Industrie in Deutschland. Das heißt, es senkt die Wirtschaftsleistung in Deutschland, während woanders Wirtschaftsleistung entsteht und wir sozusagen steuerbares Einkommen verlieren und dann die Mehrleistung der KI nicht besteuern können. Deswegen Wenn es irgendwie geht, müssen wir wenigstens die Datacenter besitzen, damit die Firmen zumindest die KI, die sie lokal anbetten, das ist die Frage, ob das wertvoll genug ist, dass du KI lokal anbetten musst. Also ist der Geschwindigkeitsvorteil so wichtig, dass ich sage, ich möchte, dass das Datacenter in Deutschland steht. Man kann natürlich auch Datenregulierungen machen, die es verbietet, außerhalb von Deutschland das zu rechnen. Vielleicht ist auch das schlau, dass man sagen kann, datenschutzmäßig bestehen wir darauf, dass es in Deutschland ist und das führt dann dazu, dass wir es auch hier versteuern können. Auch das kann man natürlich alles umgehen. Es ist ein sehr, sehr schwerer Wettkampf gegen die Steueranwälte der großen Unternehmen oder großen Kanzleien natürlich, das zu gewinnen. Aber ich glaube, die einzige Möglichkeit, wenn du überhaupt steuern mitnehmen willst, ist, dass du wenigstens die Wertschöpfung der Datacenter besteuerst. So, dann kannst du immer noch sagen, die Software, die gebaut wurde, die wird dann halt weiterhin besteuert, wie es auch jetzt besteuert wird, aber... Das Delta zwischen reiner Energie und was aus dem Data Center an Leistung rauskommt oder an Mehrwert rauskommt, wenigstens darauf haben wir eine Steuerbemessung. Und allein deswegen brauchen wir in jedem europäischen Land souveräne Data Center. Also souveräne müssen nicht dem Staat gehören, aber sie sollten auf deutschem Boden stehen, damit sie steuerpflichtig in Deutschland sind. Sie sollten idealerweise im Besitz deutscher Entitäten sein, Unternehmen und Unternehmern, Unternehmerinnen. Und deswegen bin ich dafür.
Und Frankreich?
Bild, Bild, Bild. Frankreich sagt Pluck, Baby, Pluck. Das ist so ähnlich wie mein Bild, Bild, Bild. Ich habe neulich noch Train, Baby, Train geschrieben bei Trump. Also zu diesem AI-Gipfel, der in Paris stattfindet, planen alle ihre großen PR-Mitteilungen. Und eine davon ist, dass der französische Präsident Macron angekündigt hat, dass sie ein Investmentprogramm im Wert von 109 Milliarden Euro planen. Es geht um massive KI-related Investitionen in Frankreich. Das ist vergleichbar mit dem Stargate-Programm, nicht nur vom Charakter her. Auch vom Umfang. Frankreich hat nur ungefähr 10% des GDPs. Ich glaube, die USA sind bei 27 Billionen. Frankreich müsste bei 3 Billionen liegen, wenn ich mich nicht irre. Das heißt, Frankreich ist ungefähr ein Zehntel so groß wie die USA. Wenn die ein Fünftel so viel ausgeben, dann indiziert das doppelt über im Vergleich zu den USA. Wobei... Wir haben es schon mal erklärt, aber dieses Target-Programm muss man wirklich verstehen. Also A sind das Investitionen, die sowieso getätigt worden wären, teilweise. Und B muss man sagen, allein die Mehrinvestitionen der großen vier Tech-Unternehmen. Also was Meta, Google, Amazon und Microsoft in CapEx ausgeben werden. Und im Moment gehen diese CapEx zu 95% plus in Datacenter. Die haben letztes Jahr 250 Milliarden ausgegeben und werden dieses Jahr so 320, 330 Milliarden ausgeben, im nächsten Jahr wahrscheinlich 360. Das heißt, nur der Anstieg... der Investition der großen Tech-Unternehmen, die sie sowieso machen, entspricht dem, was Project Stargate jetzt zusätzlich pro Jahr, nämlich ungefähr 100 Milliarden angekündigt hat. Also in den USA werden so oder so 100 Milliarden investiert von den großen Tech-Unternehmen, wobei die großen Tech-Unternehmen, to be fair, investieren ja nicht nur in den USA, sondern auf der ganzen Welt. Aber man muss die Relation schon ein bisschen verstehen, aber für Frankreich sind 109 Milliarden auf jeden Fall ein Riesenschritt im Vergleich zu dem Stargate-Projekt, aber auch den Investitionen der großen Tech-Unternehmen. Das soll kommen, du hast es schon richtig angedeutet, teilweise aus dem Vehikel MGX, das untersteht dem Staatsfonds von Abu Dhabi. Muss man sich auch so ein bisschen fragen, der MGX Geht ja in den USA mit ins Stargate rein, investiert massiv weltweit in KI. Es gibt zwei Erklärungen dafür und ich glaube, beide stimmen. Die eine ist, die ganzen Emirate und ölfreien Staaten sind in der wirtschaftlichen Transition. Sie verstehen, dass Öl nicht auf Ewigkeiten ihren Wohlstand sichern kann. Deswegen versuchen sie, Mit großen Investmentfonds, so ein bisschen wie der norwegische Staatsfonds, das vorgezeigt hat. Norwegen ist auch ein ölreiches Land mit viel Offshore-Drilling. Versuchen sie quasi langfristigen Reichtum zu schaffen für ihre Völker oder die Herrschaftsfamilien, je nachdem. Und investieren deswegen auf der ganzen Welt in moderne Technologien. Die andere Erklärung ist, schätze mal, um wie viel Prozent der Energieverbrauch in Europa gerade noch steigt jedes Jahr. Kannst wieder deine Lieblings-KI fragen, wenn du möchtest.
Ne, die hat mir eben nur Zahlen von 2023 gegeben. Und falsch.
Keine Ahnung, 5%? Ja, er fällt jedes Jahr. Also der Höhepunkt des Energiekonsums in Europa war 2005, 2006 ungefähr. Und seitdem gibt es natürlich Jahre mit mehr und weniger Energieverbrauch. Das liegt an Konjunktur und Wetter. Aber im Schnitt ist dann der Höhepunkt war bei 40.000 Petajoule und inzwischen sind wir eher bei so 37. Also es geht jeden Tag ein bisschen zurück der Energieverbrauch in Europa. Das liegt an Deindustrialisierung, weil das Industrie nach China und in andere Länder abwandelt. An Sachen wie energiesparenden Glühbirnen sicherlich auch. Ein bisschen Awareness im Verkehr und so weiter gibt es verschiedene Gründe. Sicherlich dafür, dass die Erde auch wärmer wird. Also in Europa gibt es nicht so viele Klimaanlagen, aber die Heizung muss man weniger einsetzen. Wahrscheinlich auch jedes Jahr ein bisschen, sind meine Vermutungen.
Ja, und Preis, oder?
Ja, der Preis drosselt das natürlich auch ganz gut, klar. Aber ich meine, der Großteil des Energieverbrauchs hängt einfach an der Konjunktur und wie stark die Industrie wächst oder boomt. Und für Abu Dhabi ist es natürlich schon spannend, auf der ganzen Welt quasi den Motor anzumachen. Also nur der Anstieg von AI könnte diesen Einbruch der Energiekonsumption in Europa ausgleichen. Also man geht davon aus, dass AI so auf 2-3% kommen könnte in den nächsten 5 Jahren des Gesamtenergieverbrauchs. Das würde hier reichen, um den sinkenden Energieverbrauch aufzuhalten. Das heißt, man könnte sagen, es ist auch im wirtschaftlichen Interesse von ölfördernden Staaten, dass die Nachfrage nach Energie hoch bleibt. Und deswegen zu sagen, plug, baby, plug, würde auch Sinn machen. Ich glaube, beides ist wahr. Die wollen natürlich sovereign wealth schaffen langfristig. Ich kann mir auch vorstellen, dass sie zufällig in eine Industrie investieren würden, Die Energie und damit auch fossile Energien als Inhaltsstoff oder als Betriebsstoff braucht, ist vielleicht nicht ganz zu vernachlässigen dabei. Außerdem investiert ein kanadischer Fonds, der Brookfield heißt. Das sind oft so und KKA, Blackstone und EQT, die ganze Private Equity Riege committet sich mehr oder weniger auch. Da muss man auch dazu sagen, das ist jetzt nicht ungewöhnlich. Also alle großen Private Equity Player, also die, die Infrastrukturfonds haben, also in sowas investieren, sind gerade wild auf Datacenter, weil es eine sehr predictable Return-Industrie zu sein scheint. Also du baust so ein Datacenter, mehr oder weniger eine Infrastruktur oder Immobilieninvestment und du weißt, du bekommst sehr, sehr predictable Returns über die nächsten 20 Jahre und deswegen ist das für Private Equity natürlich ein guter Weg auf 10, 12, 14, 15, 16% Rendite jedes Jahr zu kommen. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass die alle bereitstehen, Auch da könnte man sagen, genauso wie bei Stargate, die hätten das schon so oder so gemacht, glaube ich. Aber Macron macht das Gleiche, meiner Meinung nach, was Trump gemacht hat. Er erklärt unter welchen Umständen diese 100 Milliarden über die nächsten Jahre zusammenkommen, findet Partner, die sich da auch ein bisschen zu committen und macht eine große Macron-Schleife um das Paket. Und das ist schlau. Vom Signal her ist das natürlich, was Europa braucht, zu sagen, wir geben nicht auf, wir machen auch mit, auch hier wird investiert. Macron committet auch, und das ist vielleicht fast wichtiger, ein Gigawatt an Nuklearenergie dazu, weil der Nvidia Sustainability Dude hat auf dem KI-Gipfel relativ klar gesagt, dass der Verteilungsschlüssel wie Nvidia Chips weggibt. Also das machen sie nicht mit Absicht, aber das ist was sich ergibt, ist letztlich Energie. Also Datacenter werden da gebaut, wo Energie zur Verfügung steht und da gehen auch die Nvidia Chips letztlich hin. Also nicht, dass sie erst fragen, habt ihr die Energie, aber wer keine Energie hat, kann kein Datacenter bauen. Weißt du, du kannst nicht ein Datacenter bauen und dann sagen, wir stecken jetzt irgendwo einen Stecker rein und dann geht's los. Sondern du musst dir ja über... Jahrzehnte Zugang zum Netz sichern über Verträge. Insofern greenlightet Macron das, dass er sofort 200 oder 250 Megawatt zur Verfügung stellt und bis zu 1 Gigawatt an französischem Nuklearstrom mit Macron-Siegel bereitstellen möchte. Dafür zwei Drittel des Stroms in Frankreich werden als Nuklearstrom gewonnen. Klar ist natürlich, dass Frankreich diesen Strom nicht von heute auf morgen bauen könnte. Also es ist nicht neuer Nuklearstrom, da wird nicht ein Nuklearkraftwerk neu gebaut. Das letzte wurde gerade gebaut in Flamanville, hat 25 Jahre gedauert, ist sauteuer geworden. Der Strom wird nicht unheimlich günstig werden daraus wahrscheinlich. Das heißt, der Strom wird woanders fehlen und wird natürlich dann entweder mit Erneuerbaren nachgebaut oder aus Fossilen. Aber allein zu sagen, der Strom stände zu verpflichten, da wo ihr das bauen wollt, sorgen wir dafür, dass der Strom da sein wird, das ist quasi auch schon ein Commitment, was hilft, Datacenter schneller zu bauen. Weil ansonsten ist das ein weiteres Genehmigungsverfahren, wo kriege ich den Strom eigentlich her und wo darf ich das Netz überhaupt anfassen. Von daher... Gutes Zeichen, schlaue PR, steht schon noch ein bisschen was dahinter, denke ich. Und vom Umfang her beeindruckend vergleichbar mit Stargate. Sowohl so ein bisschen vom Charakter, viel PR auch, aber namenhaft und vom Größenumfang für Frankreich auf jeden Fall vergleichbar. Und eine weitere Sache, die passiert ist?
Eine Frage hätte ich noch. Meinst du, unsere Politiker sollten auch ein bisschen mehr auf den AI-Zug aufspringen?
Ja, ich möchte immer noch behaupten, erfunden hat das alles Robert Habeck. Also der ist der erste, in dem Fall Vizekanzler, der vor die Presse getreten ist und gesagt hat, unter Anleitung des Staates, auch da hatte der Staat eigentlich gar nicht so viel mit zu tun, aber investieren große Firmen 500 Millionen in Aleph Alpha. Das war natürlich viel, viel kleiner. Das ist irgendwie ein Promille von dem, was da geht, oder 5 Promille, ein halbes Prozent von dem, was Frankreich jetzt macht. Aber die Idee, wir stellen uns als Regierung dahin und kündigen große AI-Investments an, die eigentlich aus dem privaten Sektor kommen, das hat Habeck erfunden. Das ist ganz wertfrei, ich will das gar nicht loben, weil am Ende ist ja nichts dabei rausgekommen. Das war auch nicht besonders schlau, glaube ich. Vielleicht war es gute Symbolpolitik, darüber kann man reden. Aber der Erste, der das gemacht hat, ist meiner Meinung nach Habeck.
Gestern Abend, als ich das Fax bekommen habe mit allen Themen, über die wir so reden, bin ich so ein bisschen durchgegangen. Trump lese ich später. Sam lese ich später. Oh, es gibt eine neue App. Und angeblich Nummer 1 im App Store in Frankreich. Ich habe geguckt, in Deutschland auf Platz 44. Le Chat von Mistral. Das ist Macrons Lieblingsstartup aus Frankreich. Meine ehemalige Meta-Leute, die jetzt mit der App ChatGPT oder DeepSeek Konkurrenz machen. Das Ding ist umsonst. Es ist ohne Anmeldung möglich. Also du kannst einfach einen Chat machen. Und bevor ich die Artikel gelesen habe... habe ich zu einem Bekannten geschrieben, wow, ist das schnell. Also ich habe gefragt, schreib mir mal einen Businessplan für eine Pickleballhalle mit drei Plätzen und war echt überrascht, dass sie im Gegensatz zu allen anderen Chatbots, die ich sonst so gesehen habe, irgendwie die Latenz im Griff hatten. Also es war super, super schnell. Jetzt haben wir natürlich eben mit Google gemerkt, okay, die Daten sind vielleicht ein bisschen alt und sie scrapen vielleicht nicht ganz so viel wie die anderen. Aber also Gratulation, guter Launch und schnelles Produkt.
Ja, zwei Sachen, die ich daran interessant finde. Das erste ist, dein Business Case oder dein Use Case ist ein total gutes Beispiel. Überleg mal, wie viele Leute, also sie wollen eine Frittenbude aufmachen oder ein Fitnessstudio oder eben eine Pickleballhalle. Und ganz oft sind das so Unternehmer, die Schaffenskraft, Energie haben, Passion haben. Aber wenn ich oft höre, dass so Leute, die jetzt nicht typische Businessleute sind und trotzdem, glaube ich, gute Unternehmer sind, was für eine Herausforderung ein Businessplan für die ist. Also die fangen an zu googeln, wie macht man einen Businessplan? Dann landen sie irgendwie bei der IHK oder was weiß ich und müssen sich das aneignen. Oder wenn sie Glück haben, haben sie einen Steuerberater oder einen alten Freund, der bei der Unternehmensberatung ist, der ihnen dabei hilft. Aber das ist halt was, wo KI krass Nutzen schaffen kann für Menschen, für die das eine Riesenhürde darstellen würde. Weil die das ja machen müssen für ein Bürokratieapparat in der Bank am Ende hauptsächlich. Und dann das System zu navigieren, also die Bausteine, die die Bank dann in die Beine wirft, um zu gucken, ob du dir das einigermaßen gut überlegt hast. Da kann ein Chatbot super helfen. Also A, die tatsächliche Funktion zu erfüllen, nämlich dir zu sagen, das ist illusorisch, was du dir da vorgestellt hast. Beim Restaurant ist der Wareneinsatz ein Drittel und nicht die Hälfte. Das klappt so alles nicht. So viel Marge wirst du niemals erreichen. Du hast die Miete vergessen, du hast das vergessen, du hast die Steuer nicht abgezogen. Das heißt, da finde ich ein gutes Beispiel für, wo ein Chatbot heute schon... dem absolut durchschnittlichen Gründer oder Gründerin helfen kann. Die besten Gründer kriegen das wahrscheinlich einigermaßen schnell hin, wo selbst die googeln das teilweise. Aber der absolut durchschnittliche Gründer oder Gründerin, für die ist das ein Riesengewinn an Zeit allein. Und ein guter Co-Pilot, der ihn checkt, also der auch sagt, du stellst dir das Business gerade vielleicht falsch vor. Das finde ich spannend. Das andere, was ich fairerweise sagen muss, ich war nicht super optimistisch, als die VCs in, unter anderem doch, ich glaube Headline war es, in Mistral investiert haben. Da habe ich ja vorgerechnet, dass die Mathematik nicht so richtig funktioniert. Ich glaube, man kann nicht mitstinken und ich glaube, die Returns sind nicht da. Das kann noch wahr oder falsch sein, aber ich würde schon sagen, dass ich die Chancen von Mistral unterschätzt habe zu dem Zeitpunkt. Ich hätte gedacht, es kommt viel mehr auf Kapital an und ich hätte gedacht, dass das zweidrittbeste Modell wird am Ende nicht wirklich Nutzen entfalten. Da bleibe ich dabei, wobei man kann immer noch sozusagen den Ausweg nehmen, den Aleph Alpha macht und sagt, ich gehe jetzt auf die Implementierung mit Behörden, mit großen Unternehmen und da entsteht der Nutzen, weil die werden sich selber OpenAI auch nicht zerstören. Die werden selber OpenAI auch nicht nutzen, sondern machen es entweder über Palantir oder über Salesforce oder das wird ihr Zugang zu KI sein und das können wir nachbauen. Von daher finde ich echt krass, wie Mistral performt. Und ja, was sie jetzt gezeigt haben, ist, sie können ähnliche Leistungen wie State-of-the-Art-Modelle nochmal schneller zeigen. Sie sind ein 100% Open-Source-Modell auch in dem Fall. Also obwohl... Ich wollte gerade sagen, obwohl der Name jetzt nicht großartig ist, ist die App teilweise auf Platz 1 gewandert im App Store. Ich glaube immer noch, wenn irgendjemand das Rennen um KI-Modelle gewinnt, dann ist es die erste Firma, die Naming in den Griff bekommt. Was für beschissene Namen. LeChat finde ich ja fast noch das Beste. Wenn du überlegst, wie diese anderen Chatbots alle heißen, die Webadressen dazu, alles heißt irgendwie chatbot.deepseek und was weiß ich. denk dir doch mal sowas wie Google aus und hab konsistent der Consumer, also für den B2B-Markt kannst du das alles anders, da kannst du Turbo machen und Lite und Maxi und Sonnet und irgendwie solche Pakete machen, so Enterprise-Pakete heißen woanders, auch nicht schlauer. Aber für den absolut Standard-Consumer-Nutzer mal einen Namen zu machen und das Produkt einfach ständig besser zu machen, so wie Google... Bis zu einem gewissen Punkt zumindest. Und es aber den Namen beizubehalten, weil ganz ehrlich, dem Endkunden ist doch egal, ob das jetzt das neueste, schnellste Blablabla-Modell ist. Das will ein Chatbot, der sich immer weiter verbessert, der mir irgendwie erklärt, was es für neue Funktionen gibt. Wenn das mal jemand baut, würde es glaube ich schon noch helfen. Wie auch immer, also Mistral hat pünktlich zum AI-Gipfel bewiesen, dass sie noch gut im Rennen sind, dass sie konkurrenzfähige Produkte bauen können. Die Nutzererfahrungen auf jeden Fall im Nichts nachstehen, wie du gerade schon erklärt hast. Sie haben den Vorteil, dass sie vielleicht als europäisches Unternehmen besser ein europäisches Unternehmen verkaufen kann. Von daher sicherlich was A. Macron ganz gut in die Agenda passt und andererseits aber auch wirklich Hoffnung für Europa gibt. Und Hoffnung für Europa ist die perfekte Überleitung zur EU-AI-Champions-Initiative. Das Also dieser AI-Gipfel fühlt sich so ein bisschen wie die ersten Tage von Trump an, nämlich dass man so mit News überwältigt wird, dass man gar nicht mehr Kraft hat, gegen die Einzelnen zu kämpfen. In dem Fall ist es jetzt natürlich überwiegend positive News, aber was fast untergegangen ist, ist dass unter Leitung von General Catalyst und Jeanette zu Fürstenberg eine Initiative entstanden ist, wo es um 150 Milliarden nochmal geht. Und das ist nicht die französische sozusagen Data Center Investment Initiative, sondern eine unabhängige Initiative, die EU Champions heißt, AI Champions.eu heißt. Und der Subtitle ist Unlock Europe's Full Potential in AI. Es geht hier um 60 Unternehmen oder 70 inzwischen, die sich zusammengefügt haben, zu beweisen, dass Europa es im Thema AI doch kann, würde ich jetzt subsumieren. Es ist ein komischer Mix aus uralten Industriekonzernen, so ein Airbus ist dabei, ein Saab, Heineken aus Holland oder Dänemark. Dänemark, ne? Ich glaube Dänemark. Oder Heineken? Sind Dänemark oder Holland?
Holland.
Dänemark.
Holland.
Gugel mal.
Über Schnellwette?
Ich denke immer Holland, aber dann ist es doch Dänemark. Was ist denn aus Dänemark? Nee, Carlsberg ist Dänemark. Verdammt, nee, Heineken ist Holland, du hast recht. Stimmt, ne? Also Niederlande. Also es sind klasse Industriekonzerne. Ein Airbus. Heineken, wie gesagt. Philips, was sehen wir noch so? Lufthansa ist dabei, Mercedes-Benz ist dabei, Saab ist dabei, Rüstung und Auto. Renault ist dabei. Die Deutsche Bank ist dabei, Franken, Küchenarmaturenhersteller zum Beispiel. Dann sind aber auch ganz relativ junge Startups und Celones, Get Your Guide habe ich gesehen, Mistral natürlich, Personio, Pigment. Spotify, Robco, Paloa, Helsing als KI-Startup, Eleven Labs KI-Startup, teilweise Publishing, Holzbrink als Publishing-Gruppe, Henkel Industriekonzern, dann Finanzindustrie, AXA, BNP, Deutsche Bank, wie gesagt, Deutsche Telekom, dann E.ON und EDF. EDF ist der Stromversorger oder der Betreiber der Kernkraftwerke in Frankreich, die natürlich dann auch ein Interesse haben. Wie auch immer, die tun sich alle zusammen, haben so ein Letter geschrieben. Und da denkt man erstmal so, ja, was machen die jetzt? Mein erstes Gefühl war so, wenn man nicht mehr weiter weiß, baut man einen Arbeitskreis und es fehlt mir hier irgendwie an konkreten Handelsempfehlungen. Also ich finde, die Initiative schafft es nicht gut rüberzubringen, was eigentlich ihr klares, also was das Ziel ist, AI in der EU stärker machen, das sehe ich schon. Und nicht den Anschluss verlieren. Aber wie das passieren soll, finde ich, hätte man ein bisschen knackiger machen können. Dazu muss man dann nämlich einen 60-seitigen Report oder 56-seitigen Report runterladen, Den habe ich mir dann wiederum von Diebzig zusammenfassen lassen, beziehungsweise gefragt, was die konkreten Maßnahmen sind, die gefordert werden. Das passiert im letzten Drittel des Reports. Ich habe dann auch nochmal nachgeschaut, um zu gucken, ob Diebzig keinen Quatsch macht. Und die lesen sich dann aber tatsächlich relativ sinnvoll. Die Frage ist jetzt noch, wie können die Unternehmen das vorantreiben. Aber prinzipiell die Forderung, wir können die mal verlesen, die will ich schon unterschreiben. Unter sechs Punkten, glaube ich, oder acht Punkten subsumiert. Nummer eins ist Unified Approach, Regulatory Clarity und Compliance. Ich lese jetzt die Unterpunkte nicht vor, aber es ist relativ klar, eine Harmonisierung der Regulierung in Europa, also dass du nicht länderspezifische Regulierungs- oder Compliance-Richtlinien hast, macht Sinn. Du brauchst eine EU-Richtlinie, an die man sich halten kann, womit man in jedem Land arbeitet. Sicher ist, die Grundstimmung auf dem AI-Gipfel in Paris war schon auch, dass wir es übertrieben haben bei der Regulierung und man so ein bisschen Regrets hat, dass wir damit uns selber ein Bein gestellt haben. Zweite, Data Harmonization und Secure Data Sharing. Thema Data Privacy, dass man das sinnvoll aufsetzen soll, standardisiert. Möglichkeiten, Daten zu teilen, aber dabei natürlich die Sicherheit gewährleistend schaffen, finde ich auch total sinnvoll. AI Investment and Adoption Acceleration Program, da ist Punkt 1, Reduce Bureaucratic Burden. Bureaucratie senken ist sinnvoll, klar, keine Frage. Risk Absorbing Measures ist einfacher machen für Banken, Investoren und Venture Capital zu investieren. Sekunde, da muss ich jetzt mal ins Dokument gucken, tatsächlich, wie sie das, also ich finde jetzt nicht, dass der Staat für Risiken bürgen sollte oder so, ich weiß auch nicht, ob das jetzt die Forderung ist. Prinzipiell sollte man es, glaube ich, einfacher machen, in Startups zu investieren für gewisse Kapitalsammelstellen, aber ich weiß, tatsächlich geht für mich jetzt weder aus dem Originaldokument noch der Zusammenfassung klar heraus, was damit gemeint ist. Link AI Investment to Financial Market Reforms. Ensure that AI Investment is explicitly linked to financial markets such as Capital Markets Union. Ja, macht auch Sinn. Wir brauchen einen einheitlichen Kapitalmarkt. In ganz Europa bin ich auch sehr, sehr, sehr dafür. AI Infrastructure to Power the AI Strategy. Kollaboration zwischen Industrien, Data Center, Energie und so total dafür logischerweise. Public-Private Partnerships macht auch Sinn. auch Sinn meiner Meinung nach, dass man eventuell als Staat mit Unternehmen kooperiert, um Infrastruktur zu bauen. KI-Data-Center werden eine infrastrukturelle Rolle haben. Das ist relativ klar. Man kann das im privaten Sektor gut abbilden. Wenn es den Staat da eventuell braucht und der private Sektor das nicht alleine machen möchte, dann bin ich in dem Fall dafür. Das ist so wichtig, dass wenn es nur mit Staatshilfe geht, dann muss es so passieren. Permit-Prozess vereinfachen, auch total sinnvoll bei der Infrastruktur. Das ist ja, was ich bei Macron versucht habe zu beschreiben. Die AI-Campaign to empower public understanding, Skills Development, ja das ist ein bisschen soft, die Öffentlichkeit ein bisschen educaten und die Skills entwickeln der Bevölkerung ist ein No-Brainer, findet man gut, aber das dann umzusetzen ist dann relativ schwer. Radical Collaboration across Sectors macht weiter. auch sind. Das können ja diese Unternehmen jetzt vorleben. Ich glaube, da sind sie jetzt auch in der Bringschuld, um zu erklären, warum dieses Wild Bunch of Unternehmen, also was ist deren Commitment? Das ist meiner Meinung nach immer noch schwer zu erkennen. Aber wenn die jetzt zusammen irgendwie die AI von Helsing nutzen, also ich weiß nicht, ob Helsing jetzt das richtige Beispiel ist, aber Wenn diese Unternehmen, also insbesondere die alten großen Unternehmen sich verpflichten tatsächlich die jungen Startups zu fördern, indem sie die AI-Produkte abnehmen, dann wäre das schon mal einer der größten Schritte. Das glaube ich ist sowieso das Beste, was sie für die... für KI-Startups in Europa tun kannst, ist ihre Produkte kaufen. Die relativ risikoaversen großen Unternehmen, die viele Budgets verwalten, anfangen Startups mit Aufträgen zu versehen. Das bringt zehnmal mehr als staatliche Investments und alles andere. Also wenn das unter Radical Collaboration across Sectors gemeint ist, bin ich sehr dafür. Strategic AI Adoption in Infrastructure Leadership. Klingt jetzt ein bisschen tautologisch, aber wenn es um Infrastruktur geht, natürlich. Macht Sinn, haben wir schon gesagt. Talent Education Prioritization. Klar, Talent ist wichtig. Also diese Forderungen sind so sinnvoll, also man kann überlegen, ob sie so simpel sind, dass sie jeder unterschreiben kann und deswegen vielleicht dann auch illusorisch. Die Frage ist wirklich, wie man das jetzt umsetzt. Prinzipiell gibt es jetzt keine Forderungen, wo ich... Das Gefühl hat, man muss stark dagegen opponieren, weil es Unfug ist oder so. Ich mache mir eher Sorgen, wie das wirklich in die Tat umgesetzt werden wird. Mit dieser Initiative werden aber 150 Milliarden Investments über die nächste Zeit, so ein bisschen fuzzy, aber ausgelobt oder ihr Markt, also die Fonds, die sich daran beteiligen, unter anderem General Capitalist, aber auch wieder die Private Equity Unternehmen usw., geloben, 150 Milliarden zu investieren. Da das in der EU ist, könnte ich jetzt theoretisch sagen, ich bin Blackstone und will 10 Milliarden Infrastrukturfonds zu Comiteta Center bezahlen. Dann kann ich das natürlich sowohl dieser Initiative als auch der Macron-Initiative unterstellen, wenn ich es in Frankreich mache zum Beispiel, weil das eine ist in der EU. Das heißt, wie sehr dieses Geld jetzt ihr Markt ist, also so gebrandet ist auf diese Initiative, muss man dann sehen. Aber auch hier würde ich sagen, richtiges Signal, richtiger Hebel im Sinne, dass viel über Infrastruktur geredet wird, weil das wird der Hebel, Infrastruktur und Datacenter sind damit hauptsächlich gemeint. Talent, Education und so stimmt auch alles natürlich. Ich will das nicht banalisieren, aber das sind Forderungen, wie gesagt, die so richtig sind, dass sie so ein bisschen Allgemeinplätze sind, vielleicht fast. Nach der Aufnahme hat Ursula von der Leyen noch Folgendes angekündigt. I welcome the European AI Champions Initiative that pledges 150 billion euros from providers, investors and industry. And today I can announce that with our Invest AI Initiative we can top up by 50 billion euros So thereby we aim to mobilize a total of 200 billion euros for AI investment in Europe. We will have a focus on industrial and mission-critical applications. It will be the largest public-private partnership in the world for the development of trustworthy AI. Ja, von daher würde ich schon sagen, eine gute Woche für Europa. Wenn die beiden Sachen einigermaßen so passieren, dann zeigt das auf jeden Fall, ich glaube, dass man so ein bisschen den Wake-up-Call gehört hat. Vielleicht braucht es dieses Projekt, vielleicht das Beste an Projekt Stargate, von dem ich, wie gesagt, gar nicht so viel halte, aber dass so ein bisschen die Dringlichkeit, Urgency entstanden ist in Europa, da mitzuhalten und jetzt endlich Gas zu geben und Wenn das der Effekt ist, bin ich sehr stark dafür. Schlechtesten Kommentar übrigens fällt mir gerade noch ein. Zum Thema Politik und Technologie in Deutschland hat Thomas Jasombek auf LinkedIn zum Besten gegeben. Und zwar schreibt er, das deutsche Tech-Problem ist vor allem ein journalistisches Problem. Okay, you got my attention. Was für ein Kontrast. Gestern im TV-Duell nicht eine Frage zu Technologie und KI, während Frankreich KI zur Präsidentensache macht und gigantische Investitionen ankündigt. Das deutsche Tech-Problem ist vor allem ein journalistisches Problem. Wenn Spitzenpolitiker nie in den Hauptmedien nach ihrer Technologiepolitik gefragt werden, dann darf man sich nicht wundern, dass Tech auf deren Agenda kaum eine Rolle spielt. So reden Maybrit Illner und Sandra Maischberger lieber über den Mindestlohn statt über Strategien, wie man unsere Bevölkerung qualifiziert. Wie kriegen wir Tech-Kompetenz in die Köpfe unserer politischen Journalisten? Das ist meiner Meinung nach die ultimative Täter-Opfer-Umkehr. Wenn du selber für deinen Wahlkampf quasi Migrationspolitik als Partei sagst, weil in Aschaffenburg ein schreckliches Attentat passiert ist und vorher in Magdeburg, machst du jetzt Migrationspolitik zu deinem Hauptthema und ein bisschen Wirtschaftspolitik nebenbei. Du kannst gerne sagen, das ist auch ein Das ist ein journalistisches Problem. Natürlich haben Journalisten, meiner Meinung nach, die Aufgabe, das hat glaube ich, ich glaube, Jasmin Mbarek bei Apophika neulich gesagt oder ihre Gästin, ich weiß es gar nicht mehr. Ich glaube, man kann sich als Journalist oder Journalistin schon mal fragen, muss ich denn auf dieses Migrationsthema auch aufspringen? Also du kannst nicht immigrieren, das ist klar. Aber den politischen Diskurs bestimmt die Presse natürlich schon mit. Und dass man sagt, das ist auch ein journalistisches Problem und dass Journalisten vielleicht den Mut haben sollen, auch mal in einer Sendung, die zwei Stunden geht, zehn Minuten für Tech zu reservieren und für die Rente zum Beispiel, für die Altersvorsorge. Das würde ich sogar unterschreiben. Aber zu sagen, es ist vor allem ein journalistisches Problem, das ist komplette Verkennung der Tatsachen und Täter-Opfer-Umkehr. weil es ist seine Partei, die Migrationspolitik last minute noch zum Hauptthema gemacht hat, um der AfD irgendwie Stimmen abzugewinnen und sich dann zu beschweren, dass niemand über Technologie reden will. Ganz ehrlich, ich habe Friedrich Merz noch nie viel über Technologie geredet. Angela Merkel ist die Kanzlerin, die quasi die Neuland-Theorie und so weiter aufgemacht hat in Deutschland und gezeigt hat, wie wenig Sachverstand wir von diesen Themen in der Politik haben. Keine Partei stellt sich da besonders talentiert an. Wobei, ich habe im Newsletter den letzten Podcast Tech and Tales, wo der nicht mal Rall, die Spitzenkandidatin, sondern einer der Gründer von Volt, Damian von Böselager, in einem Tech-Podcast zu Gast ist. Und da würde ich sagen, können die meisten Politiker nicht so gut mitreden über KI und Technologie wie er wiederum. Aber ansonsten hört man von Politikern wirklich wenig über Technologie und ich glaube... Nicht, dass das die journalistische Aufgabe, oder es ist bestimmt auch die journalistische Aufgabe, aber nicht primär und nicht vor allem ein journalistisches Problem. Das finde ich echt eine traurige Analyse von Thomas Jajombek an der Stelle. Sowohl wegen der Historie der CDU, was Technologie angeht, als auch der jüngsten Entwicklung im Wahlkampf ausgerechnet seiner Partei. Und die anderen Parteien machen das Spiel natürlich genauso mit, fairerweise auch.
Wenn wir jetzt schon mal Politik sind, kurze Frage. Am Wochenende habe ich überlegt, also ich habe mir gemerkt, 18% der Leute entscheiden am Wahltag, welche Partei sie wählen. Und bei Volt ist ja immer das Thema 5%. Könnte man das nicht organisieren? Also könnte man nicht so eine Seite machen, in der man sagt, ich würde Volt wählen, wenn und dann E-Mail-Adresse rein und man macht so einen Ticker und Eine Hochrechnung?
Also damit die Leute sich confidenter fühlen sozusagen und man sich der schweigenden Mehrheit bewusst wird. Das ist dein Ziel.
Genau. Und dann gibt es irgendwie bei 50.000, bei 500.000, bei 5 Millionen gibt es eine E-Mail und sagt, wir haben confirmed 5 Millionen Leute, die ihre E-Mail-Adresse angegeben haben und wählen würden.
Das Problem ist, du kennst ja die Grundgesamtheit nicht. Also du könntest das niemals in eine Prozentzahl umrechnen.
Du brauchst 2,5 Millionen Leute.
Also du kannst eine Petition oder eine Unterschriftenaktion machen, um 2,5 Millionen Stimmen zu finden. Niemand hört sich davon ab. Und wenn du die findest, dann kannst du den Leuten erzählen, wenn ihr jetzt alle ankreuzt, was ihr sagt, dann wird Volt über 5% sein. Also die Idee macht erstmal Sinn und finde ich auch charmant. Das Problem ist ja, dass nicht alle Wählenden überhaupt Zugang und Spaß an solchen Aktionen haben. Das heißt, es gibt immer so eine schweigende Mehrheit. Tatsächlich gehen hier ganz viele Leute auch nicht wählen. Deswegen ist es schwer, diese ultimative Wahrscheinlichkeit rauszugeben. Die Gefahr ist natürlich, dass am Ende in deiner Aktion sich nur 80.000 Leute finden und du demotivierst Leute. Also es kann genauso gut nach hinten losgehen. Weißt du? Es ist ein bisschen riskant. Wenn, würde ich es sogar eher medial spielen. Also indem du über einflussreiche Personen, sprich Influencer oder Prominente und so weiter, den Eindruck erweckst, dass ganz viele Leute diese Partei kennen und sie wählen und allein sozusagen durch eine mediale Überpräsenz. Das Problem ist ja, dass Volt und andere Splitterparteien wie die FDP nicht mehr in alle TV-Duelle reinkommen, weil sie so klein sind. Dann verlierst du auf einmal Medienpräsenz. Und du kannst natürlich versuchen, das ist natürlich schwer, wenn du sagst, du startest schon mit dem Handicap, aber wenn du schaffen würdest, dass du quasi zumindest in sozialen Medien, so wie die AfD das auf TikTok zum Beispiel schafft, einen Großteil der Share of Voice einzunehmen, dass du quasi dort größer wirkst als in der Realität, das könnte, glaube ich, den gleichen Effekt haben. Also sagen wir mal, wenn ein Fünftel des politischen Contents, den du in sozialen Medien siehst, Volt-Content ist, dann beginnst du, glaube ich, zu glauben, dass das eine relevante Partei ist. Und der Effekt ist relativ, nichts ist einfacher und so, gerade wenn dir die anderen Kanäle fehlen, aber das würde ich noch am ehesten zutrauen, dass man das, wenn man gute Politik und gute Kandidaten hat, könnte man das theoretisch zumindest schaffen.
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Gut, hast du noch irgendwelche uninteressanten Tech-News? Wir müssen ein bisschen aufs Gas treten.
Sehr gut, dann einfach nur Monday-Earnings und Trump lassen wir einfach. Über Trump reden wir noch so viel oder ist da hinten in der Trump-Ecke noch irgendwas dabei?
Der eben im Rahmen der EU-KI-Champions besprochenen Investmentfonds General Catalyst ist außerdem im Gespräch in einer Megarunde in der Tropic zu investieren. Zusammen mit wieder MGX, dem Abu Dhabi-Investor, sollen sie bis zu 2 Milliarden investieren. in Entropic in der nächsten Runde investieren wollen. Also auch da geht es noch weiter. Entropic ist die KI-Firma, wo Amazon einen relativ großen Stake drin hat und stark drauf setzt. Dann ist inzwischen klar geworden, ich glaube die Financial Times hat zuerst gehabt, dass das Klana-IPO schon im April, in den nächsten drei Monaten, ... ereilen wird. Das heißt, da wird es spannende Analysen geben, hoffe ich. Wobei die Zahlen ja durch die Regulierung eh schon öffentlich sind. Das heißt, die sind auch schon im Sheet bei uns drin. Eventuell muss man das Sheet dann ein bisschen ändern, wenn sie endlich public... Im Moment machen sie es nach der Regulierung und müssen mal gucken, ob sie sich dann anders reporten. Um ein kleiner Pferd versucht er sehr stark, diese KI-Welle zu reiten. Fair enough. Das ist die Aufgabe eines CEOs. Wenn du deine Firma an die Börse bringen willst, dann sagen sie, sie haben 1500 Leute rausgeschmissen ... Wir reden ständig von weiteren Einsparungen, wollen niemanden mehr einstellen oder warten, dass Leute sozusagen von alleine gehen. Wir wollen mehr, denn wir alles in der Firma mit KI machen und da federführend sein. Und um noch so eine dritte Welle zu reiten pünktlich zum Börsengang, hat der CEO Sebastian Simiatkowski jetzt auch noch bekannt gegeben, dass sie in den Kryptomarkt einsteigen wollen. Sie wollen da nicht das letzte Fintech sein, was noch mitmacht, sondern haben jetzt erkannt, es ist nicht so spät, dabei zu sein und Die aktuelle Kryptowelle könnte sozusagen nochmal neue Euphorie geben und ist natürlich dann auch eine schöne Backstory noch für den Börsengang im April. So, money.com hast du angesprochen, Workflow und Dashboard-Software, Unternehmenssoftware wächst immer noch? Wird wenig drüber geredet, aber wächst immer noch 32% im Vergleich zum Vorjahr, stabil zum Vorquartal. Im Vorquartal hatten sie 27 Millionen Verlust gemacht, jetzt machen sie 10 Millionen Gewinn. Das liegt daran, dass die operativen Ausgaben sehr hoch sind. Es gab eine Einmalzahlung General Admin, das waren wahrscheinlich Grants an den CEO der Long Term Investment Plan oder sowas. Sorry, Long Term Incentivation Plan. Auf jeden Fall sind sie jetzt wieder ins Plus gerutscht, wachsen knackig weiter. Also man dachte wahrscheinlich, das Wachstum nimmt ab weiterhin, weil die Guidance schwach war. Aber jetzt sind sie wieder bei 32%. Net Income ist um 86% gestiegen gegenüber dem Vorjahr. Operating Cashflow ist auch um 30% gestiegen. Machen dieses Jahr 300 Millionen plus Operating Cashflow, schon letztes Jahr, 2024. Free Cashflow, auch 300 Millionen, geht fast 1 zu 1 durch, haben wenig Hardware-Investitionen. Gewinnen Kunden die NDR, die Revenue Expansion, steigt an. Die waren mal auf 110 runter, ist jetzt wieder bei 112. Bei großen Kunden ist sie 116, das sind gute Zahlen. Magic Number sieht besser aus, Rule of 40 sieht besser aus, richtig gute Zahlen für Monday. Ob jetzt 27% Anstieg gerechtfertigt sind, weiß ich nicht. Es haben sich so ein bisschen die Geister geschieden. Es gab glaube ich Leute, die Gegenmanne gewettet haben, deswegen müssen die jetzt sich nach einkaufen. Und deswegen ist der Anstieg jetzt glaube ich ein bisschen höher als gedacht. Oder die Börse ist auch insgesamt so ein bisschen fickrig. Bei Cloudflare hat man das ja auch schon gesehen. Ich freue mich natürlich über die 27% und irgendwie am nächsten Tag nochmal 5-6%. Was dann zu einer sehr guten Jahresperformance bisher führt. Aber es ist auch schon ein sehr starker Ausschläger nach oben oder unten gerade. So, und dann machen wir den Rest schnell im Eselskalopp. Und zwar, das Doge ist super fleißig dabei, unter anderem Krebs-Research zu defunden. Und zwar, wir packen es mal in die Shownotes unter dem Video. Die Quelle ist sciencebasedmedicine.org unter dem Titel Deutsch versus the NIH. NIH ist die National Institute for Health, glaube ich. Da werden einfach gesagt die Overhead Fundings an Forschungseinrichtungen gestrichen. Man muss sich vorstellen, wenn was, also du willst ein, sagen wir mal, Fusionsreaktor funden, dann ist es eben so, dass weiterhin der Fusionsreaktor gefundet wird, aber das Gebäude drumherum irgendwie, die Personalstelle oder das Büro, das soll stark zurückgefahren werden. Man wirbt dann so ein bisschen mit falschen Fakten, indem man so tut, als wären 60% der Ausgaben oder teilweise bis zu 70% der Aufgaben Overhead. Tatsächlich ist es so, dass der Overhead oben drauf kommt. Das heißt, selbst wenn du auf 5 Millionen Funding 3 Millionen hinzubekommen würdest, ist das insgesamt ja nur 40% oder so. des Gesamtfundings, was in den Overhead geht. Das ist gar nicht so. Und wahrscheinlich am Ende müssen Wissenschaftler auch irgendwo ihre, brauchen sie auch einen Computer und eine Toilette und eine Personalabteilung und ein warmes Haus und Strom und Energie. Das heißt, man kann nicht nur Direct Funding machen. Wie auch immer. Da geht das Doge jetzt ran und wird damit einen Großteil von, nicht einen Großteil, aber einen signifikanten Teil von Forschung an Medizin, unter anderem Krebsforschung und so weiter, wegkacken. Dann kurze News. SHEIN fängt an, seine Produktion nach Vietnam zu verlegen. Und weil SHEIN ja selber kein Hersteller ist, weisen sie, würde ich sagen, ihre Hersteller an, beziehungsweise inzentivieren sie sie, nach Vietnam zu gehen, um den China-Tariten auszuweichen und auch so ein bisschen sich aus dem Fegefeuer zu nehmen, oder aus dem Kreuzfeuer zu retten. Das heißt, sie committen sich, 20-30% höhere Einkaufspreise zu zahlen, wenn die Ware aus Vietnam und nicht aus China kommt, damit ist die Herstellerbasis besser diversifiziert. Man muss sich mal fragen, wie unabhängig diese angeblichen unabhängigen Produzenten sind, wenn die Plattform sie anweisen kann, mehr oder weniger den Ort zu verlegen. Aber das ist, was passiert. Und ganz interessant, weißt du, wer Cash Patel ist?
Keine Ahnung.
Das ist der angehende FBI-Direktor, hat so einen leichten Silberblick, vielleicht wenn man sich an Fotos erinnert, die durch die Presse gegangen sind in letzter Zeit. Der soll das FBI in Zukunft unter Trump verantworten. Und da hat sich herausgestellt, dass der 5 Millionen in Shein-Shares besitzt. Also er hat seine Vermögensauskunft gemacht aus Compliance-Gründen oder Transparenzgründen. Und da ist aufgefallen, dass er 5 Millionen besitzt. beziehungsweise einen Stake zwischen 1 und 5 Millionen an Scheinen besitzt. Und zwar ist der gewestet, kurz nachdem er seine Anhörung hatte, was wiederum dafür spricht... dass sie ihm geschenkt wurden oder für Beratungsleistung geben wurden. Und was wohl passiert ist, dass er quasi auf einmal Fashionberater geworden ist. Hat jemand schön zusammengefasst? Und es ist auch Pam Bondi, die neue US Attorney General, also Bundesstaatsanwältin, Generalstaatsanwälten, würde man glaube ich sagen im Deutschen, auch die scheinen Konflikte zu haben, weil sie bei der Lobbyfirma gearbeitet hat, woher mit der Shein gearbeitet hat. Also Shein wusste offenbar recht gut, wer in der zukünftigen Trump-Regierung Positionen bekleiden würde und hat dafür gesorgt, dass die schon mal ein paar Shein-Shares vorab bekommen. Hintergrund ist, dass sie ihnen in den USA angefeindet wird oder verfolgt wird dafür, dass sie eventuell Zwangsarbeit liefert. Da gibt es kein Lieferkettengesetz, aber natürlich möchte man verhindern, dass Ware aus Zwangsarbeit in die USA kommt. Am Ende ist es schon so eine Art Lieferkettengesetz. Deswegen sehen sie sich da Verfolgung ausgesetzt und den FBI direkt davor mit Shares zu versorgen, ist natürlich eine nette Geste. Passt aber ansonsten sehr gut. Dann, da können wir jetzt nicht detailliert drauf eingehen, packen wir mal in die Shownotes. Es gibt von New York Times eine schöne Analyse, wie eigentlich der Trump-Coin für die verschiedenen Investoren in Anführungsstrichen funktioniert hat. Also dass da fast eine Million Leute, also nur bei der offiziellen, also man kann gar nicht tracken, was über Marktplätze teilweise gehandelt wurde, aber was direkt gehandelt wurde, hat Shane Alanis ganz gut auseinandergenommen. Es sind 800.000 Leute, die da insgesamt über 2 Milliarden verloren haben, während die Familie Trump ganz gut eingecashed hat. Wir packen es in die Shownotes für die Leute, die es interessiert. Ansonsten ist es vielleicht auch nicht so spannend. Und auch minimal Zeit verwenden wir auf so ein bisschen den Aufreger, ist fast banalisiert, aber Wer es nicht mitbekommen hat, der ehemalige Rapper Kanye West hatte in den letzten zehn Tagen, glaube ich, einen ziemlichen Meltdown auf da, wo man so einen Meltdown überhaupt nur haben kann, nämlich auf X. Er hat in einem Tweetsturm von bestimmt 30, 40 Tweets massenhaft schwerst antisemitische Inhalte geteilt. Frauenfeindliche, schwulenfeindliche Inhalte. Am Ende hat er sich von der Plattform verabschiedet, nicht ohne vorher Elon Musk explizit zu danken, dass er dort so durchdrehen durfte oder to vent, ich weiß nicht, wie man das übersetzen würde, aber er hat sich bedankt, dass er das, was ich jetzt mit durchdrehen übersetzen würde, ungestört tun könnte. Nach deutschem Recht wäre das alles, glaube ich, sehr, sehr kompliziert gewesen. Er hat außerdem auch einen Superbowl-Spot gekauft, wo er so ein Handy aufgenommenes Video einfach hat einspielen lassen und auf seinen Online-Shop Yeezy.com verwiesen hat innerhalb des Videos. Und seit Montag, wenn man Yeezy.com besucht, ich muss ja gucken, ob das immer noch der Fall ist. Also das war seine Klamottenmarke mit Adidas ursprünglich, ne? Yeezy.com. Hast du die Schuhe noch? Trägst du die noch gern? Sind nicht mehr so cool, ne? Ja, also... Wenn man auf Yeezy.com klickt, da war vorher seine Klamotten, sein Merch zu kaufen in dem Shopify-Shop. Inzwischen gibt es da einen einzigen Artikel zu kaufen mit der Artikelnummer hh-01 und es ist ein weißes T-Shirt, was ein Hakenkreuz zeigt. Was dazu geführt hat, dass Shopify seine Mitarbeiter anweisen musste oder wollte, zu sagen, dass sie keinen Kommentar dazu haben, dass er die Software Shopify für dieses Angebot nutzt, was jetzt seit mehreren Tagen online ist. Jetzt nach der Aufnahme hat Shopify den Shop von Kanye offline genommen. Ich fand, das war ein sehr schöner... Was heißt schön? Schön war es auf jeden Fall nicht. Es war ein guter Beweis dafür, was auf X jetzt möglich ist und wofür... Meinungsfreiheit genutzt wird, wenn man sie schrankenlos oder beinahe schrankenlos gewährt.
Und so ausgeflippt ist er, weil er bei Insta rausgeflogen ist, oder?
Also ich glaube ursprünglich, weil er geistig krank ist, würde ich, also kann man nicht anders sagen. Ich glaube, dass er Mentally Challenged ist. Das klingt nicht nach einem gesunden Menschenbild. So oder so. Ganz egal, ob er jetzt schizophren ist oder komplett durch ausgeflippt, weil er so reich ist oder was auch immer der Grund ist. Aber ich glaube, das ist der Ursprungsgrund. Ja, aber er wurde, ich glaube, die Kette ereignis war so ein bisschen, dass er auf dieser Grammy-Gala seine Ausstellfreundin in einem transparenten Kleid zur Schau gestellt hat. Das war auch ein Satz, den er gesagt hat, dass er Dominion over his wife hat. Also er hat die Verfügungsgewalt oder Herrschaftsgewalt über seine Frau und kann machen, was er will, weil er so reich ist. und sie von seinem Geld lebt. Und dafür wurde er angefeindet. Dann wurde er irgendwann, ich glaube, nachdem er sich in Anführungsstrichen verteidigt hat, auf Instagram gecancelt. Ich weiß nicht, ob für das Foto oder für seine Verteidigung. Und dann ist er auf X komplett durchgedreht. Über Tage. Also, naja. Damit hat es auch genug Platz schon eingeräumt bekommen.
Dann schönen Mittwoch alle. Bis Samstag.
Tschüss.
Ciao, ciao.