Doppelgänger Folge #442 vom 21. März 2025

MBA | Pinduoduo Earnings | Komoot Exit #442

Philipp Gloeckler beantwortet MBA Hörerfragen und Philipp Kloeckner shortet Pinduoduo. Dazu wird noch die Summe des Komoot Exits geschätzt. Dazu sprechen wie über den Digital Markets Act, Teslas Buchhaltung und dass X wieder 44 Milliarden wert ist.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) MBA

(00:24:00) Google

(00:28:15) Digital Markets Act

(00:33:00) Perplexity

(00:36:55) Pinduoduo Earnings

(00:46:00) Komoot Exit

(00:53:00) Teslas Earnings

(00:59:25) X

(01:03:30) Schmuddelecke



Shownotes

Amazon unterbietet Nvidia mit aggressiven AI-Chip-Rabatten The Information

Johannes Beus: Google Core Update: Foren & Communities verlieren an Sichtbarkeit LinkedIn

Brüssel geht trotz Trump-Drohung gegen Google und Apple vor Financial Times

Google führt neue Funktionen für das Gesundheitswesen für die Suche und Android ein TechCrunch

1,4 Milliarden Dollar sind selbst für Tesla eine Menge, um durch die Maschen zu fallen Financial Times

Satellit statt Glasfaser: US-Regierung plant Milliardenförderung für Elon Musks Starlink Der Spiegel

Wert von Elon Musks X „steigt auf 44 Milliarden Dollar Kaufpreis“. The Guardian

Russland bespricht Raumfahrtkooperation mit Musk Twitter

Elon Musk hatte ein „All Hands“ Meeting bei Tesla BlueSky

Tesla fährt durch eine Wand YouTube


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Wir entschuldigen uns vorab für die Tonqualität der heutigen Aufnahme. Wir haben verschiedene Audio-AIs getestet und rausgeholt, was möglich war. Und wir freuen uns, euch am Mittwoch wieder in gewohnter Qualität zu begrüßen.
Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast Folge 442 am 22. März 2025. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Philipp, wo finde ich dich heute? Sieht ein bisschen anders aus als sonst.
Weil ich nicht so schöne Vorhänge zu Hause habe. In meiner Kiminate, nein, ich bin im Hotel, weil ich noch auf der Start-Konferenz in St. Kallen bin. Das ist eine von Studenten organisierte, ich glaube so 6.000, 7.000, kleine oder große, sehr erfolgreiche Konferenz, wo ich das zweite Mal bin. Genau, und da gehe ich auch gleich wieder hin. Da habe ich ein Panel gehabt, ein Ask-Me-Anything-Session. Genau. Aber wo wir gerade beim Thema Bildung sind, es ist hier seit langem eine Hörerfrage überfällig. Und wenn ich mich nicht irre, wendet sich deine Studienzeit dem Ende zu, obwohl du irgendwie die Abschlusspartie noch nicht... Mir fehlt noch die Kalendereinladung für... Wird es irgendwann so ein Bild von dir geben mit so einem... Nicht Propellerhut, aber was kriegt man da? Wie heißen diese Hüter eigentlich, die man, wenn man examiniert wird, da bekommt?
Keine Ahnung. Graduation Head. Keine Ahnung.
Kannst du das so gut in die Luft wirfst und in so einem lilanen Talar oder so auftrittst?
Nee, ich glaube nicht.
Wie heißt das eigentlich? Ich weiß es nicht. Also Kreuzworträtsel fragen. Wollen wir das jetzt googeln?
Du googelst noch.
Ja, mach mal. Mörtelbrett oder Mauerkelle? Moment, Moment, das ist ja interessant. Der schwarze Hut mit dem viereckigen Dach und der Quaste wird im Englischen aufgrund seiner Form Mortarboard genannt, was so viel wie Mörtelbrett oder Maurerkelle bedeutet. Bei uns ist er auch bekannt als Barrett, Abschlusshut, Bachelorhut, Masterhut, Akademikerhut. Okay, ich möchte ihn mit Mörtelbrett demnächst sehen. Guck mal, das hat sich doch schon gelohnt. Das war's für heute. Bildung aus... Wie heißt das? Ähm... Academic Dress. Ah, nee, es ist ein Talar tatsächlich. Ich glaube, so bei Priestern und... Nee, beim Richter ist ein Robe, aber ich glaube, Talar ist tatsächlich richtig. Hervorragend. Habe ich 55... Dass ich das richtig geraten habe. Früher habe ich im Callcenter gearbeitet und weil das dann nicht 100% erfüllend war, also selbst während man spricht, ist man eigentlich nicht komplett ausgelastet. Das heißt, ich habe immer so während einer Schicht so ein 200 Seiten Kreuzvertreterbuch blöd durchgerattert. Dann kennst du irgendwie alle griechischen Göttin und irischen Inseln und sowas auswendig. Und ich glaube, daher muss ich es mit dem Teller irgendwann abgespeichert haben.
Das ist Ja, da warst du bestimmt der Einzige, der das im Kreuzwetter gemacht hat.
Nee, ich glaube schon.
Und dann gab es da mehrere, die so parallel noch irgendwelche anderen Sachen gemacht haben.
Kennst du, ich mache auch immer, wenn ich im Zug Leute an meinem Tisch sitze und Kreuzwetterdrittel mache, dann, ich werde ja immer zwischen 30 und 40, früher in meiner Familie habe ich das immer gemacht, um Leute zu ärgern, aber da gibt es ja so Kreuzwetterdrittel, wo so acht Buchstaben um den Kreis sind, die so Lösungsworte geben. Und dann werden dir die ersten drei Worte dann noch im Kurzvertritt, aber ich weiß nicht, nur die Felder, wo die Lösungen sind. Und dann immer versucht, in Gesprächen so ganz unanfällig das Lösungswort anzubringen, ohne dass sie bereits wissen, dass das Lösungswort ist. Genug weiter. Aber wir wollten ja eigentlich, also du beendest dein Executive MBA an der Uni B und Hier gibt es eine Hörerfrage, die so Holger Zschepitz-mäßig 14 Fragen in einer stellen. Und zwar, ich lese mal alle vor und dann gehen wir die nach und nach durch. War es das wert? Was sind die Learnings? Hat sich ein Netzwerk gebildet und ist das was wert? Was wäre die Alternative zum MBA gewesen? Frasiere ich mal rum. War es die Zeit wert? Hat es Spaß gemacht? Wichtigste Frage natürlich. Und hast du zwischendurch mal überlegt aufzugeben? Ich würde die Frage gleich mal umformulieren. Wie oft hast du überlegt aufzugeben zwischendurch? Fangen wir hinten an. Wie oft dachtest du, ich schmeiße das hin, die Zeit zu Hause ist mir wertvoller, ich wäre jetzt eigentlich lieber bei meinem Podcast-Kurus. Ich würde diese Zeit viel lieber investieren, um den Podcast vorzubereiten, eine schöne Hip-Hop-Story oder ein bisschen Pop-Kultur in den Podcast bringen. Oder mich einem neuen Start-up widmen.
Also, letzteres schon mal gar nicht. Aber ja... Lass mal so anfangen. Also als ich mich da beworben habe, habe ich mit so ein paar Leuten gesprochen, die gerade fertig wurden. Und eine Dame meinte so, ja, es war schon ziemlich anstrengend, die Zeit.
Zwischenfrage, wie ist die Frauenquote im Executive MBA?
50-50, würde ich sagen. Wirklich? Ja, ganz schön.
Aber warum machen die jetzt alle, wenn die später die Jobs trotzdem nicht bekommen?
Hahaha. Das würde ich nicht sagen. Ich glaube, damit muss sich keiner Sorgen machen. Es gab in unserer Kohorte irgendwie kein Dating-Drama oder keine Love-Story.
Oder du hast sie nicht bemerkt.
Oder das, ja, gut möglich. Das merkt man dann vielleicht ein paar Jahre später.
Oder du sagst es nur, um das nochmal ganz klar an den Männern zu bringen, dass eine Love-Story nicht stattgefunden hat, von der alle glauben, dass sie existiert.
Genau. Also, da habe ich überlegt aufzuhören. Also, ich glaube, das Programm läuft ja schon so, dass sie sich so ein bisschen ins kalte Wasser werfen. Und dass du vor allem am Anfang erstmal gucken musst, was du alles machen kannst, wie weit Zeit du da investieren möchtest. Man hat auf jeden Fall bei allen in den ersten sechs Monaten so gedacht, dass da jeder sich mal so ein bisschen dran gewöhnen musste. Da gab es wirklich schon alles. Es gab auch welche, die aufgehört haben. Und so anfangs, ich erinnere mich an meine erste Gruppenarbeit.
Aufsteigerquote? Entschuldigung, wir gehen sofort weiter zurück.
Aufsteigerquote? Ich glaube, wir haben mit 35 angefangen und hören jetzt mit 30 auf.
Okay, das ging. Und du hast durchgehalten. Herzlichen Glückwunsch.
Ich nehme dich an.
Ja, ich bin durch. Und du wirst es auch bestehen, das weißt du auch schon.
Genau, also jetzt am Samstag wird die finale Arbeit eingereicht und dann muss ich noch so ein bisschen Elektris machen, aber das ist jetzt noch zweimal oder sowas. Das heißt, der offizielle Part und der Part, mit dem man halt mit den ganzen Leuten zusammen immer war, der ist vorbei.
Okay, so, jetzt wieder als du angefangen hattest, wolltest du erzählen.
Ja, so die Gruppenarbeit, also vor allem mit dem... Airbus-Mitarbeiter, der nicht mehr dabei ist, war schon anstrengend. Und so kulturell anders arbeiten war auf jeden Fall eine Herausforderung.
Weil er so konzernig war, oder?
Ja, Konzernik und viel reden. Und das war nicht so ganz meins. Aber am Anfang habe ich mal kurz überlegt, warum habe ich mir das angetan. Aber so richtig aufhören war noch nicht so. Aber viele haben immer mal wieder dran gedacht. Es gab schon so, dass man sich gegenseitig motiviert hat, dass man das jetzt gemeinsam da durchsteht. War eigentlich ganz witzig. Also ich würde sagen, von den 30, die noch da sind, haben vielleicht 10 überlegt, auch mal aufzuhören. Und ich habe eine Umfrage in unserem Groupchat gemacht. Fünf würden es nicht nochmal machen.
Aber es ist ja eine ganz gute MPS-Quasi. Das würde ja heißen, da sind die Abbrecher mit drin, oder? Nee. Gut, okay. Also von 35 sind 5 ausgestiegen und 5 würden es nicht wieder empfehlen. Das heißt aber, es werden so 20 über 5, also 25 über 5, netto 20, die sozusagen Endorser werden. Das ist ja eigentlich ganz positiv.
Ja, ich würde auch.
Hast du so einen Wingman, einen Buddy gehabt oder eine Wingmouse?
Nein, ich habe keine Ahnung. Ich habe es natürlich gemacht wie im Podcast. Ich habe mir den Schlauesten ausgesucht und mit dem das dann durchgezogen. Ich habe für mich auf jeden Fall gelernt, Corporate Finance und Finance werden auf jeden Fall nicht meine Themen. Also ich werde keine Karriere.
Das heißt, du hast sofort den Buchfinken identifiziert in der Gruppe und dein Rechnungswesen komplett mit ihm gemacht.
Der Typ, der bei Amazon arbeitet, hat, glaube ich, mit Abstand den besten Abschluss und hat auch wahrscheinlich nicht am meisten Der ist mit Abstand am besten. Was man schon merkt, die Leute, die vorher so ein bisschen Corporate Finance und so Sachen gemacht haben, zum Beispiel einer war PwC vorher und dann selbstständig, haben halt schon mal einen großen, großen Vorteil. Sonst, wenn man jetzt so Undergrad überlegt, also nach der Schule zu studieren, Ich würde, und ich glaube, das hast du auch schon mal gesagt, ich würde nicht nochmal mit BWL anfangen, sondern ich würde eher naturwissenschaftlich irgendwas machen und danach ein Master oder ein MBA machen. Ja, vor allem glaube ich, jetzt ist es nochmal wesentlich mehr als vor 20 Jahren.
Scheint jetzt so, als würde man nicht viel BWL-Grundwissen dafür brauchen, das bringt es.
Ja, genau. Und da ist halt auch nochmal so ein bisschen so MBA-mäßig, es ist halt alles sehr, sehr oberflächlich. Also es reicht halt alles so ein bisschen an. Also souveränes Auftreten bei gefährlichem Halbwissen ist da auf jeden Fall die Tatsache. Es gibt dir so ein bisschen Überblick, was es alles so gibt und danach kannst du vielleicht nochmal irgendwo tiefer reingehen und überlegen und du verstehst, wahrscheinlich wesentlich mehr die anderen Leute in deinem Unternehmen dann, die anderen Abteilungen, aber es geht halt nirgendwo so wahnsinnig tief rein. Es gibt einen ganz guten Überblick und es ist natürlich auch so, ein paar Fächer sind halt so ein bisschen so Leadership, Coaching und so weiter. Also, da hat mal jemand gesagt, der auch ein MBA in Berlin, glaube ich, gemacht hat, meinte so, ja, ist halt so ein super Thema für eine Midlife-Crisis. Also du kriegst auch so ein paar Coaching- und Softthemen. Das Einzige, was da wirklich bei mir hängen geblieben ist, ist so eine Liste mit so 27 Sachen, die man gerne im Leben machen möchte. Das ist ganz einfach, so drei Sachen aufzuschreiben, aber 27 denkt man dann schon ein bisschen mehr. Und Coaching, ja, das war nicht so das ganze Gute. Die Marketingklassen fand ich ganz gut. Ich habe auch ein paar Klassen, die fand ich jetzt nicht so gut. Sustainability fand ich sehr ernüchternd. Hätte ich mir mehr erwartet. Und ja, Corporate Finance ist auf jeden Fall nicht mein Thema. Wird es auch nie sein. Vielleicht sollte ich dafür mal ein Tutorial-Video machen, damit ich es einmal erkläre, damit ich es dann verstanden habe. Und sonst war halt alles durch. Also Leute waren halt sehr gemischt, alles dabei. Hast du das Geld jetzt wert? Ja, auf jeden Fall.
Und das Netzwerk, die WhatsApp-Gruppe ist wertvoller als die Kindergartengruppe oder die Sportverein-Gruppe, die Pedal-Gruppe?
Ja, das wird ja auch immer nochmal so gesagt. Also so Netzwerk, vor allem bei den Business-Schoolen ist das ja immer so das große Argument. Und da ist bestimmt was dran. Also, keine Ahnung, kann jeder WHOler, der irgendwie in der Internetszene arbeitet, wahrscheinlich bestätigen. Ich habe eher so ein Anti-Netzwerk gesucht. Also, ich habe angerufen und meinte so, ja, danke, dass ich angenommen bin. Könnt ihr mir sicherstellen, dass ich der einzige Deutsche bin? Und das, ja, für mich war das Netzwerk jetzt nicht so der entscheidende Punkt. Ich wollte eher aus dem aktuellen Netzwerk raus, aus Deutschland raus, irgendwie andere Leute sehen, andere Kulturen sehen. Aber es ist auf jeden Fall, also in der Business School, es lebt davon, wenn du irgendwo arbeiten willst. Also ja, es ist auf jeden Fall Vitamin B, wird da groß geschrieben, würde ich mal sagen.
vorerst letzte Frage. Was machst du jetzt mit dem ganzen Bums? Wird es einfach im Podcaststudio hinter deinem Kopf aufgehängt, das Zertifikat? Oder gibt es einen größeren Plan dahinter?
Du musst erst mal machen, warum habe ich das gemacht?
Strategie erzählt man ja immer vom Ende her. Man ist irgendwo hingekommen und erklärt dann, wie man das schon mal geplant hat.
Genau. Also, wie ist es überhaupt dazu gekommen? Wir waren ja mal bei der WAU auf so einem Event, haben da einen Live-Vortrag, glaube ich, gemacht. Und da gab es, ich glaube, das hast du gar nicht mitbekommen, aber zwischendurch habe ich mich mit einem unterhalten, der ein MBA dort gemacht hat. Der hat das so kurz erzählt und da habe ich mir so ein bisschen da mit der Idee gespielt. Aber... Ich wollte es nicht in Deutschland machen. Einfach aus, ja, wahrscheinlich dummen Gründen, aber ich hatte nicht so viel Lust mit, ja, die Chance, dass ich dann mit drei Hörern irgendwie...
Du sagst, wie es ist. Genau.
Genau, ich wollte so ein bisschen, das war vor allem halt, das war so 2023 war so ein Jahr, da hatte ich nicht so wahnsinnig viel Bock auf den Podcast zwischendurch mal und es war auch so das Jahr nach Corona. Da wurden wir auf jeden Fall relativ regelmäßig angesprochen. Ich habe so ein bisschen das Gefühl gehabt, ich wohne ja auch hier im Epizentrum der Digitalbranche. Selbst wenn ich samstags morgens beim Markt war, wurde ich angesprochen und wollte so ein bisschen raus. Und dann kam zufällig irgendwann eine Einladung auf so ein Event von der Uni, da konnte ich nicht, aber dann habe ich halt recherchiert, was es da so gibt und die haben halt ein Programm gehabt oder haben das Programm, dass du einmal im Monat für drei Tage vor Ort über 18 Monate so ein Executive MBA machst. Und das fand ich ein ganz gutes Angebot, was irgendwie auch abbildbar war oder ist. Und deswegen habe ich das gemacht so. Und ich habe es so ein bisschen gemacht aus Plan B. Was ist, wenn Pip irgendwie keinen Bock mehr hat oder ich keinen Bock mehr habe?
Hätte ich der MBA über Wasser dann?
Ja genau, dann kann ich mir wenigstens gut anlegen. Ja, oder mit so einem Wisch irgendeinen normalen Job machen. Und Learning war eigentlich, dass ich dann so nach sechs Monaten MBA gemerkt habe, ah nee, der Podcast ist ja eigentlich, also ich brauche keinen Plan B, der Podcast ist so gut, ich muss mehr mit dem Podcast machen. Und dann hat der Podcast auch irgendwie mehr Spaß gemacht. Also wenn du jetzt sagst, was hat der MBA gebracht?
Der MBA hat gebracht, dass ich mehr Spaß am Podcast habe. Dass man auch ohne Lern- und Arbeit Geld verdienen kann. Hervorragend.
Großartiger Punkt. Genau, genau. Nee, äh, Hauptsächlich von dem PrepTalk von dem Amazon-Mann. Also dem muss man danken.
Grüße raus. Nachdem die Qualität der Mitarbeiter...
Das ist eine der wenigen Einzelaktien, die ich noch habe.
Was sind die Next Steps?
Was machst du jetzt damit? Die Next Step? Gar nichts. Was soll ich denn machen? Also ich bin auf der Suche. Ich merke schon, mir ist langweilig. Ich war gestern golfen und joggen. Und ich habe den Dichtungsring an der Espressomaschine geworfen. Hab nachgelesen, das sollte man jedes Jahr machen. Ich habe es jetzt nach 10 Jahren das erste Mal gemacht. Kann ich sehr empfehlen. Aber ja, ich bin auf der Suche, aber ich glaube, außer Podcast mache ich jetzt in den nächsten Wochen, Monaten nicht viel. Handicap auf, einstellig runterspielen.
Bis du schon mal Lago mitspielen kannst. Und dann... Richtige Frage, um das alles zu kondensieren. Würdest du Jan aus dem Off, unserem Producer, der ein Studium abgeschlossen hat, aber glaube ich noch ein MBA hinterher schieben könnte, würdest du ihm empfehlen, das zu machen oder nicht?
Auf jeden Fall. Der ist ja schon sehr jung in seiner Midlife-Crisis, der kann das auf jeden Fall jetzt schon machen. Also, jetzt mal, du kannst ja...
Jan, wenn er nochmal so frech würde, setzen wir ihn, keine Sorge.
Was ich mir überlegt habe, ist, ob ich auch ein Fulltime gemacht hätte. Also, du kannst das ganze Ding ja auch Fulltime machen.
Also, vier Stunden am Tag bei dir?
Genau. Ich muss ganz ehrlich sagen, also, wenn wir mit dem Podcast vor zehn Jahren oder so, also, zehn Jahre jünger, mit 30 oder sowas, hätte ich den wahrscheinlich Fulltime gemacht. Und dann kannst du dich natürlich noch fragen, machst du es in Europa oder machst du es in Amerika? Also wahrscheinlich, wenn du dir das Ranking anguckst, je besser die Uni, je internationaler, umso besser. Und ich denke, wenn du es in Amerika machst, ist es halt nochmal, also es kostet wahrscheinlich das Dreifache, mindestens. Aber du kriegst wahrscheinlich auch das Dreifache zurück. Also ich glaube, Business, MBA in Amerika zu machen, in jungen Jahren, Fulltime, ist nochmal eine ganze andere Nummer. Und würde ich es empfehlen, also wenn man es machen wollte und ich wollte es immer machen, würde ich es auf jeden Fall machen. Und dann kannst du halt, ich glaube, du kannst auch mit allen Unis nachverhandeln. Also der Preis, der da steht, der ist, glaube ich, muss nicht bezahlt werden. Und du kannst mit allen Leuten reden, die da waren. Die meisten sagen dir, glaube ich, relativ klar, wie sie es fanden. Könntest du das Produkt auch noch besser machen? Auf jeden Fall. Und ich glaube, das ist auch so die, das größte Problem von den MBA-Schulen oder so ein bisschen. Also die leben halt schon sehr von der Legacy, von dem, was sie da haben, von dem Modell, was sie haben, von dem Status und sowas. Und du könntest, glaube ich, das ganze Programm irgendwie oder die Art des Lernens oder Lehrens noch um einiges verbessern. Du könntest auch das Netzwerk um einiges verbessern. Aber es war jetzt in total, die 18 Monate gingen ja schon echt schnell rum. Und mal gucken, was als nächstes kommt. So richtige Alternativen, das war ja auch eine Frage, gibt es irgendwie eine Alternative dazu? Das sehe ich jetzt nicht so. Also es gibt auch ein Modell, dass du das komplett online machen kannst oder so Hybrid. Aber dann sitzt du da den ganzen Tag vorm Zoomen. Das ist, glaube ich, auch nicht so wahnsinnig spannend. Kannst du dir alles selbst beibringen? Ja, auf jeden Fall, wenn du der Typ dafür bist. Aber so der Mehrwert ist schon, da im Raum zu sitzen und dann eher eine Diskussion mit den anderen Leuten zu haben. Ja. Und, ja, irgendwie so ein Wochenendtrip oder sowas. Oder so ein, wie heißt das jetzt? Heißt das manchmal Masterclass mit irgendwie 20 Unternehmern auf Mallorca?
Ich glaube, das ist nicht die richtige Alternative. Man kann fragen, ob du jetzt die Doppelgänger-Master anbietest und einfach ein Programm kuratierst und dann den Doppelgänger-Master anbietest als YouTube.
Nee, ich glaube, das machen wir nicht.
Ja, bist du jetzt eigentlich offiziell der höchstgebildete Podcast-Kurus in diesem Bereich? Podcast nicht.
Ich glaube, Diplom und Master ist immer noch gleichgestellt, oder?
Oder MBA.
Ja, pass auf. Vielleicht mach ich jetzt auch noch einen Doktor. Ja.
Das wäre natürlich nicht schlimm, weil dann würden die Leute uns doch mehr von wechseln.
Er ist schlauer, das muss ein Doktor sein.
Genau, das wäre lustig. Wird sich beruhigt, ich kenne untalentiertere Doktoren. So, mit wenn erlaubt.
Ja, also wenn ihr am überlegen seid, einen Master zu machen nachts, Mit dem ultimativen Argument?
Wenn es ein Argument gäbe?
Naja, du siehst halt nochmal andere Sachen und andere Leute... Also es gibt so zwei, drei Leute, die das auch so ein bisschen gemacht haben als Ausrede, um dann was anderes zu machen. Also zum Beispiel aus steuerlichen Gründen nach... Ups. Aus steuerlichen Gründen nach Piep zu ziehen, um dann nicht zu sagen, dass man es aus steuerlichen Gründen macht. Und ja, also am Ende lernst du halt ein paar Leute kennen. Du lernst Leute in so Stresssituationen kennen. Das ist eh immer besser.
Dritten hat seinen Master in Malta gemacht. Oder Zypern.
Genau.
Man merkt auf jeden Fall schon, dass ich Akademiker bin. Ich habe nach einem ultimativen Grund gefragt und du redest schon seit fünf Minuten wieder.
Kurze Werbeunterbrechung. Unser Partner Personio, die All-in-One-HR-Software-Lösung aus München, vereinfacht mit ihrem Payroll-Produkt den Lohnabrechnungsprozess in deinem Unternehmen. Da die HR und Gehaltsdaten an einem Ort sind, kannst du mit Personio Payroll die Lohnabrechnung in Sekunden tätigen. Schneller, weniger Fehler und in automatischer Kommunikation mit Behörden und Sozialversicherungsträgern. Mach in Zukunft deine Lohnabrechnung in Personio. Mehr Infos dazu findest du unter doppelgänger.io. Viel Spaß mit der weiteren Folge. Werbung Ende.
So, wir brechen das jetzt hier ab.
Nee, lass mal. Ich bin jetzt ruhig. Ich bin jetzt ruhig. Ich gehe jetzt auf den Golfplatz. Du machst einfach die Show fertig.
Genau, bereite du dich mal auf deinen...
Was haben wir an Tech-News? Ich sehe, wir bleiben bei Amazon. Amazon wird aggressiv, ist eh immer preisaggressiv und versucht... Darüber haben wir doch schon mal gesprochen, oder? Dass sie... ihre Kunden zu überzeugen, nicht auf Nvidia-Chips zu setzen, sondern auf ihre eigenen.
Genau, also Amazon baut schon seit fast zehn Jahren ja seine eigenen KI-Chips. Premium ist der, der zum Beispiel besonders gut ist, um Modelle zu trainieren und damit mit den GPUs von Nvidia stark konkurriert. Und was The Information jetzt erfahren hat vom Kunden, ist, dass Amazon quasi, wenn man das sozusagen Äpfel mit Äpfel verglichen in Rechenleistungen umrechnen würde... dass sie für ein Viertel des Preises eine Nvidia GPU, quasi einen eigenen Tranium-Chip bei vergleichbarer Leistung, anbieten kann und können, unter anderem weil er energieeffizienter. Interessant finde ich das, weil das ja, also warum glaubst du ein Viertel? Also ich glaube, es ist auch ein bisschen Zufall, aber man könnte auch so ein Narrativ dahinter spinnen. Warum können sie es ein Viertel günstiger anbieten? Entschuldigung, warum können sie es zu einem Viertel des Preises, also drei Viertel günstiger anbieten?
Weil sie Nvidia ihre Margen nicht zahlen müssen. Das ist doch das schöne Belsos, your margin is my opportunity.
Du müsstest dich ja fragen, wenn sie auf 75% des Preises verzichten, das muss ja Dumping sein oder sie verlieren Geld dabei. Aber mit dem Hintergrund, dass wir ja wissen, NVIDIA hat eine 76, 78 glaube ich inzwischen Prozent Rohmarge. Also die Verkaufspreise der Chips liegen beim Vierfachen der Produktionskosten etwa. Und würde Amazon quasi auf einen Großteil der eigenen Marge verzichten, was ja historisch so ein bisschen ihre Strategie war, wie du richtig sagst, your margin is my opportunity. Also wenn du ein Produkt hast, wo du 20 Prozent drin verdienst, bin ich bereit, den Marktanteil zu erobern, indem ich meinen Gewinn auf zwei oder drei Prozent reduziere. Und genau das scheinen sie jetzt bei Chips zumindest zwischenzeitlich eigentlich zu versuchen. Also sie haben vielleicht ähnliche Einstandspreise. Also Nvidia hat keine Größenvorteile, würde ich behaupten, weil am Ende lässt du deine Chips immer beim Chip-Produzenten, also TSMC oder so, produzieren. Du hast ein paar Skalenerträge, also du musst das Chip-Design gestalten, nur einmal machen, in Anführungsstrichen, und dafür kann NVIDIA halt drei Millionen Chips vom gleichen Typ verkaufen und Amazon vielleicht nur 300.000 produzieren oder so. Du kannst die Kosten nicht ganz so gut umlegen wie bei einem großen Unternehmen. Aber die Skalenvorteile sind nicht riesig. Das heißt, die Einstandskosten sollten für einen Auftragsfertiger nicht so viel anders sein als für Nvidia. Nvidia ist wahrscheinlich der wichtigste Kunde von TSMC zusammen mit Apple. Aber man könnte davon ausgehen, dass sie ähnliche Einstandskosten haben. Und damit wäre Amazon, wenn sie einfach sagen, wir verzichten auf den Aufschlag, den Nvidia macht, der erheblich ist, weil sie es viermal so teuer weiterverkaufen. können wir Rechenzeit so günstig anbieten und damit unser Cloud-Business befeuern. Irgendwo holen wir das Geld on the way wieder aus und 20% Marge haben wir vielleicht trotzdem noch irgendwo. Genau, das ist die typische Jeff Bezos Strategie dahinter. Würde ich sagen. Dann gab es ein paar News aus dem Hause Google oder das Haus Google betreffend. Alphabet ist die Mutterfirma an der Börse.
Die erste News fand ich so no news, dass ich gedacht habe, die hätte Jan hier reingetan.
Also A hat Jan hier schon mehr Sachen ins Trello kopiert, als du während des ganzen Verlaufes der Sendung. Und B, die habe ich reingekopiert. Also was Google angekündigt hat, ist, dass sie in den KI-Ergebnissen und dem sogenannten Knowledge Panel, also wo Informationen direkt wiedergegeben werden und die Webseite nicht mehr verlinkt wird oder nur als Quelle verlinkt wird, mehr und mehr Gesundheitsfragen beantworten. Also sie versuchen so ein bisschen der Gesundheitsroboter zu werden, indem sie einerseits Fragen versuchen direkt zu antworten. Wenn man sagt, was mache ich beim Schnupfen oder vergleichsweise einfachen Gesundheitsfragen. Und sie führen eine Sektion ein, what people suggest. Also sie destillieren aus anderen Foren und UGC-Seiten Inhalte raus, die Nutzer typischerweise selber empfohlen haben oder ausprobiert haben und meinen, das wäre doch auch interessant als Ergebnis, statt auf wissenschaftliche Quellen zu verlinken. Das wiederum ist interessant, weil mit dem neuesten Core-Update von Google, also Google optimiert tagtäglich seinen Algorithmus, aber es gibt auch immer größere Wellen. Die sogenannten Core-Updates, das muss man sich vorstellen wie größere Releases, wo die Software novelliert wird oder neue Daten refreshed werden. Und im jüngsten Core-Update beobachtet Johannes Beuys von Sistrix, ein smarter Kopf der Suchmaschinenoptimierungs- und Beobachtungsbranche, dass ausgerechnet UGC-Inhalte, also User Generated Content wie Foren, zum Beispiel Urbia, Gute Frage, NET und MotorTalk als Beispiel hier, jetzt sehr stark an Sichtbarkeit verloren haben. Mit dem interessanten Nebeneffekt, dass ausgerechnet Reddit, die eine Partnerschaft mit Google haben, nochmal deutlich an Sichtbarkeit gewonnen hat. Was ein bisschen gegen meine Short-Wette spielt natürlich, weil ich ja darauf wette, dass Google ihnen nicht noch mehr Sichtbarkeit geben kann. Google hat, wie ich das zumindest als Szenario auch schon angedeutet habe, dass das schon passieren kann, dass ich mich da an die Nase setze, weil Google immer wieder beweist, dass sie es doch hinkriegen. Aber Google hat nochmal 10-15% mehr Sichtbarkeit an Reddit vergeben. Das ist die eine Entwicklung, die Johannes Beuys, glaube ich, richtig beschrieben hat. Also Viele User-Generated-Inhalte verlieren gleichzeitig, wie eben gesagt, destilliert Google diese Inhalte in sein eigenes Produkt rein. Also man könnte sagen, lernt slash klaut aus diesen Seiten und baut damit eigene Produkte, in dem Fall hier Health Advice. Und die andere Beobachtung ist aber, ich habe dann mal geschaut, damit ich jetzt sozusagen nicht in meine Reddit-Historie verfalle und sage, Google und so schummeln hier wieder. Tatsächlich ist es so, dass Quora, also einer der größten Konkurrenten von Reddit, auch massiv an Sichtbarkeit gewinnt und auch die Wikipedia in letzter Zeit stark an Sichtbarkeit gewandert. Sodass es für mich eigentlich mehr aussieht, als wenn Google bewusst relativ unkommerzielle Ergebnisse. Und das ist auch ein Trend, den man seit langem nachvollziehen kann, würde ich sagen. Mein Gefühl ist, dass Google mehr und mehr die organischen Ergebnisse umdeutet in organisch heißt, hier darf kein Geld verdient werden mehr. Oder hier darf zunehmend weniger Geld verdient werden. Das heißt... Redaktionelle Inhalte von Zeitungen oder sowas wie Wikipedia oder Foren kommen relativ hoch in den Suchergebnissen, während kommerzielle Ergebnisse, die damit Geld verdienen, Shops, Marktplätze und so weiter, immer weniger Sichtbarkeit bekommen, ist meine Vermutung. Und die werden natürlich damit gezwungen, indirekt das Geld dann stattdessen in Ads zu stecken, um überhaupt noch Sichtbarkeit zu haben und Kundenexposure zu bekommen. Wäre eine Unterstellung, das zu beweisen, ist natürlich relativ schwer. Google würde immer sagen, Unsere Userdaten haben bewiesen, dass Nutzer mehr genau diese Inhalte sehen wollen. Sie wollen mehr Reddit, mehr Wikipedia, mehr Quora, aber weniger diese anderen UGC-Foren und deswegen ist das eine datenbasierte Entscheidung und Algorithmus und da können wir nichts draus machen. Und dass wir die anderen Ergebnisse davor holen, dient auch nur den Kunden. Wer das eher nicht so sieht, ist die Europäische Kommission. Das ist sozusagen die Executive Branch oder der ausführende Arm des EU-Parlamentes oder der EU. Und die neue EU-Kommission, da hat ja ein neues Amt angetreten, hat jetzt festgestellt, dass zumindest Google und Apple unter dem DMA, dem Digital Markets Act, genau diese Gesetzgebung brechen. Der Digital Markets Act als Erinnerung ist, zusammen mit dem Digital Service Act, eine Neuschaffung von Wettbewerbsgesetzen gewesen. Der DSA spielt hauptsächlich darauf ab, dass zum Beispiel Social Media Netzwerke gewisse Verhaltensmöglichkeiten Kodizes beachten müssen, was zum Beispiel Hate Speech und so weiter angeht. Und der DMA, da geht es hauptsächlich um Wettbewerbsverhalten. Also bevorteile ich meine Produkte, benachteile ich freien Wettbewerb und so weiter. Und nach diesem DMA wurde jetzt herausgefunden oder erlassen von der EU-Kommission, dass sie glauben, dass Google und Apple erst mal Im Fall von Google hauptsächlich dadurch, dass sie sich selber bevorzugen, also dass sie konkurrierende Produkte wie Preissuchmaschinen, Hotelsuchmaschinen, Fernwohnungssuchmaschinen, also ich bin da offensichtlich konfliktet aufgrund meiner Vergangenheit und derzeitigen Rolle, also einerseits, dass sie quasi denen zunehmend weniger Sichtbarkeit geben, während sie eigene Produkte nach ganz oben stellen und in die Sichtbarkeit der Nutzer auf Platz 0 hieven und sich damit einen ungerechten Vorteil geben und Produkte, die ansonsten, würde ich behaupten, nicht wettbewerbsfähig, zumindest nicht in Googles eigener Suchmaschine wären, auf Platz 0 stellen. Hinzu kommt, dass Google vorgeworfen wird, dass sie den App-Developern es nicht einfach machen, Konsumenten über alternative Verfahren Dinge zu kaufen, sondern den App-Store-Kauf erzwingen. Und genau das wirft man auch Apple vor, wie üblich. Das ist insofern interessant. Also A, weil das zichtemal ist, ist das festgestellt worden. Also in der Vergangenheit wurde das marktmisbräuchliche Verhalten festgestellt von Google bereits. Dann hat Google das versucht zu mitigieren durch, man könnte sagen, malicious compliance würde ich jetzt werten, oder Remedies, die das... die Situation verbessern sollen, aber sie tatsächlich entweder nicht verbessern oder verschlechtern, wäre meine Interpretation. Jetzt hat aber nach dem GMA die EU-Kommission nochmal festgestellt, dass auch gegen den GMA verstoßen wird in der derzeitigen Art das Business. Das ist deswegen wichtig, weil natürlich gerade man sich fragt, ob man gegen Trump überhaupt sowas machen kann. Jetzt muss man sagen, Google und Apple sind natürlich die Companies, die Trump noch am relativ gesehen wenigsten wohlgelegen sind. Das würde vielleicht nochmal ganz anders aussehen, würde man jetzt gegen er. Also wenn man jetzt den DSA enforcen, das würde sicherlich am meisten Meta und X eben als Twitter betreffen. Ich glaube, da würde Trump sehr schnell einschreiten und sagen, oder J.D. Vance, und sagen, das ist hier wieder Zensur und bla bla. Zensur ist doch unser Privileg in den USA. Aber Muss man jetzt schauen. Also einerseits könnte das natürlich was sein, was man in einem Handelskrieg mit den USA auch wieder als sozusagen Faustfund nutzen kann. Also dass man sagt... Theoretisch könnte man jetzt sagen, bei Verstoß gegen den DMA kann eine Strafe von 10-20% des Global Revenues, also A, Umsatz nicht gewinnen und B, 10-20% des Umsatzes ist schon ordentlich viel. Ich meine, diese Unternehmen haben trotzdem 30-40% Profitmargen, das heißt, selbst wenn sie 20% Strafe für Repeat Offending bekommen würden, wären sie immer noch positiv und das würde ja auch nur einzelne Quartale betreffen. Plus, dass in der Regel der Profit aus diesen, obwohl, wenn man sagen würde, dass sie wirklich 10% des Umsatzes bezahlen müssten als Fein, dann wäre das langsam in dem Bereich, wo man sagen würde, wahrscheinlich rechtfertigt ist der Profit aus der Marktmachmissbrauch dann nicht mehr zwangsläufig größer als, naja, also ein bisschen mehr als ein Parkticket, würde ich sagen.
Also ich bin gespannt, was passiert. Ich würde mir natürlich auch noch wünschen, dass sie auch mal richtig besteuert werden. Aber das werden wir wahrscheinlich nicht mehr erleben.
Was natürlich sinnvoll wäre, ist sowas jetzt anzustreben, um dann im Falle eines Handelskriegs zumindest die Möglichkeit zu haben, wir lockern hier die Zügel vielleicht auch wieder. Also prinzipiell muss man sagen, das ist rechtens und das sollte so durchgesetzt werden. Aber je mehr Tech-Companies das betreffen wird in Zukunft, desto eher ist damit zu rechnen, dass die USA sozusagen, dass Trump sich so ein bisschen schützend vor die Stellen wird. Und dann ist es vielleicht besser, im Zweifel gegen mehr Companies vorzugehen und dann auch wieder ein bisschen was abzugeben, obwohl es natürlich schade ist, dass man eventuell was abgeben würde, was man ja eigentlich aus der Überzeugung, dass es rechtens ist, tut. Wir bleiben im Suchmarkt und da hat Bloomberg erfahren, Das Perplexity, das ist die KI-Suchmaschine oder KI-Such-Experience oder wie auch immer man es nennen möchte, der Suchbot. Antwortmaschine. Die Antwortmaschine, die in der Vergangenheit sehr, sehr schnell gewachsen ist, sowohl bei den Usern, aber vor allen Dingen bei der Bewertung. Ich hatte zuletzt noch ein kleines Secondary-Ticket auf der 9-Millionen-Bewertung gemacht. Ich weiß nicht mehr, was deine Meinung dazu war. Was ich dir aber sagen kann, ist, dass sich der Wert jetzt kurzfristig verdoppelt hat, weil angeblich oder dabei ist, sich zu verdoppeln, weil Perplexity auf dem Weg ist, auf eine 18 Millionen Bewertung Geld zu raisen.
Ja, freut mich natürlich für dich, aber ich mache mir schon ein bisschen Sorgen um Perplexity, weil der CEO war irgendwie seit ein paar, der ist gar nicht mehr so, fällt mir gar nicht mehr so auf wie vor ein paar Wochen.
Bei jedem Thema sofort in der Fresse ran. Es gab gerade nichts, wo sie sich ranhängen konnten, außer dass sie Deep Seek sofort eingebaut haben, glaube ich, wenn ich mich nicht irre.
War das nicht so? Genau, das war das Letzte. Ja.
Ja, es gibt gerade keine gute Newsblase, wo sich dran hängen kann. Sie könnten eigene Chips bauen. Das wäre nochmal ein Move. Oder ankündigen. Sie können ankündigen, natürlich Data Center Investments zu machen. Aber es ist die Frage, ob da jemand jetzt investieren wollte. Was nehmen Sie denn auf, auf den 18 Millionen Sekunden? 1, 2 Milliarden schätze ich. 18 Milliarden natürlich. Ja, Sie wollen auch nur 500 bis 1 Milliarde investieren. Vielleicht auch einfach nur, um noch mehr Secondaries zu verkaufen. Du machst die Runden so knapp, dass zu viel Nachfrage da ist und dann versuchst du als Alt-Investor deine Secondaries da loszulernen. Weiß ich nicht, aber...
Das wird der Korbi vorgeworfen. Da hat wohl irgendwie der Founder oder das Founding-Team ein paar... Irgendwie 150 Millionen hat der CEO letztes Jahr an Secondaries oder so verkauft.
Da gab es auch nochmal News. Also der Blogger, der damals über NVIDIA DeepSeek geschrieben hat und ein sehr dunkles Szenario bezeichnet hat, was sich offenbar nicht bewahrheitet hat, aber der hat sich jetzt auch nochmal aufs Korn genommen und behauptet, dass wenn die AI-Nachfrage nachlassen könnte, das Modell sehr schnell implodieren könnte und mehr wie ein WeWork aussieht. Und zwar den Vergleich sieht er deswegen bei CoreWeave, seine Datacenter nur leased, also mietet, so wie WeWork auch, dann ein relativ fortschrittliches Tech-Setup da rein designt und das dann weitervermietet an Kunden teurer. Das hat gewisse Parallelen mit WeWork, wenn du so möchtest. Andererseits ist das nun mal, wie das Datacenter-Business funktioniert. Auch Oracle liest seine Datacenter und baut sie nicht immer selber. Von daher ist das nicht so atypisch. Ich bin mir auch nicht sicher, ob alle der großen Hyperscaler, ob die nicht auch teilweise Datacenter ließen. Das heißt, so atypisch ist das nicht. Und ja, wenn deine Nachfrage einstürzt, dann wird es für jede Company schwer. Also, dass du dann einen Margin Crunch hast, ist auch nicht überraschend. Also, Das Szenario besteht sozusagen, wenn die ihren IPO-Prospekt rausgeben, dann werden sie genau darauf hinweisen, dass das ein Risiko ist. Letztlich ist es, wenn du möchtest, ein glorifiziertes Immobiliengeschäft, wenn du so möchtest, wie Hotellerie. Also du... Du liest dir von einem Entwickler ein Datacenter und verkaufst die einzelnen Zimmer oder einzelnen Server weiter. Das ist so ein bisschen wie Hotel-Business von der Charakteristik. Und wenn du keine Auslastung von 70% mehr hast in den Zimmern oder 80%, dann wird es schwer und dann ist dein Hotel nicht mehr profitabel. Wenn du aber eine 100% Auslastung schaffst, dann bist du eventuell auch sehr profitabel. Das ist ganz klar das Szenario für CoreWeave. Das heißt, die Werte sind einzig und allein, ob du glaubst, dass es weiterhin eine Übernachfrage nach Chips gibt, dann solltest du CoreWeave Bullish sein und wenn nicht, hast du jeden Grund, die Aktie auch zu meiden, wenn du dir da nicht so sicher bist. Ich könnte mir vorstellen, dass ich die nicht ewig halte, zum Beispiel oder zumindest einen Teil liquidiere, wenn die an die Börse gehen.
Vor zwei, drei Wochen haben wir darüber gesprochen, dass du deine Temu, also PinduDu-Aktien noch verkaufen wirst. Hast du das mittlerweile gemacht?
Habe ich am Vortag der Earnings tatsächlich endlich hinbekommen. Da gab es ein bisschen Online-Banking-Hassle. aber die konnte ich noch zu, ich glaube, rund 120 Euro oder so verkaufen. Ich glaube, es waren glatt 1000 Stück, wenn ich mich nicht erinnere. Dann kamen die Earnings raus und ich war ein bisschen nervös, weil die Storys, ich war mir relativ sicher, dass Temo sozusagen die beste Zeit gesehen hat. Die Trump-Zölle werden das nächste Quartal nicht besser aussehen lassen. Das heißt, die Guidance müsste eigentlich nicht so groß sein. Deswegen wollte ich unbedingt raus aus der Position. Habe zusätzlich, um mir die Soße zu versüßen, noch ein paar Shorts dazu gekauft. Also habe ungefähr nochmal zu den 1000 Stück, die ich verkauft habe, die ich tatsächlich hatte, noch 300 Stück leer verkauft über Produkte.
Also wir müssen kurz festhalten, es ist jetzt 22. März. Es ist wieder so, also ich glaube, dieser Fear-Index ist irgendwie sehr hoch. Das merkt man an zwei Sachen. Zum einen, Pip shortet wieder und zum anderen, Jan schaut nicht mehr in seine Trading-App. Das sind aber zwei Charaktere, in denen der 4-Index wirklich, wirklich weit oben ist.
Ja, genau. Und dann war ich relativ happy, als 12.30 Uhr die Zahlen, das war kurz vor meinem Ask-Me-Anything-Session hier in St. Gallen, hing ich am Handy und habe den Kurs beobachtet. Und war sehr happy, als der Ticker sofort vermeldete, Ergebnisse unter den Erwartungen schlägt, glaube ich, Earnings per Share, aber Revenuewachstum zu niedrig. Und dann ist die Aktie kurzzeitig 8% eingebrochen, was in dem Fall, wenn ich 1.000 Stück hatte, ungefähr 10.000 Euro Ersparnis oder Verluste, die ich nicht erlitten habe, heißt. Plus, dass die die 8-fach gehebelten Faktorzertifikate gekauft haben.
Hahaha.
sich natürlich ganz gut entwickelt haben. Und dann habe ich schon geplant, wie ich das Geld abends in Shampoos-Pullen im Trischli umsetzen werde. Nach meiner ersten Anything-Session und meinem Panel auf der Stage habe ich um 17 Uhr oder so nochmal aufs Handy geguckt. Und dann standen die auf einmal bei 4% im Plus. Was ist denn jetzt los? Wir haben Scheiß-Ergebnisse geliefert. hatten es verdient, 8% abzustoßen oder eigentlich zweistellig zu verdienen, meiner Meinung nach. Und dann waren die auf einmal wieder ins Plus gedreht. Und ich hatte noch nicht mal meine Optionsscheine oder sagen wir, Derivate verkauft, verfluchter Mist. Naja, das muss ich nicht länger halten und hoffen, dass das hier, ich weiß gar nicht, ob die überhaupt noch bis zum nächsten Quartal sein gehen oder ja, naja.
Das war auf jeden Fall eine teure Podiumsdiskussion.
Das war ein sehr teurer Tag. Also ich hätte halt einfach bei den minus 8% verkaufen sollen, dann könnte ich in Karsten-Maschmeiß-Malbach zurück nach Berlin fahren gleich. Naja, so. Aber gehen wir mal in die Pinduoduo-Ergebnisse rein. Vom Hintergrund muss man wissen, Philipp betet seit einem Jahr vor, dass Schienen und Pinduoduo langsamer wachsen, als man denkt. Das ist die geschätzte Modelle, glaube ich, nicht nachhaltig, entweder ökologisch noch wirtschaftlich. Also Wirtschaftlich nachhaltig sind sie insofern, dass sie profitabel sind. Aber ich glaube, dass das Wachstum sich stark verlangsamen wird und bald noch einstellig sein wird bei beiden Modellen. Wobei bei Schienen könnte es noch ein bisschen knapp zweistellig bleiben. Und die Lage ist natürlich auch nicht verbessert. Du hast intensive Konkurrenz in China. Du hast einen schwachen chinesischen Konsumenten, der aber gerade aufgepimpt wird von der Regierung. Also da gibt es Stimuli, die gesetzt werden, damit mehr konsumiert werden kann. Aber die USA versuchen die D-Minis-Regelung zu kassieren. Das heißt, es würde deutlich schwerer machen, die 90 Millionen Pakete, die man in die USA verschickt pro Monat, da weiterhin zollfrei und steuerfrei hinzujagen. Vor diesem Hintergrund sehen die Zahlen wie folgt aus. In den letzten zwei Quartalen, also die Online-Marketing-Revenues von Pinduoduo sind in den letzten zwei Quartalen jeweils 29% gewachsen, wachsen jetzt nur noch 14%. Also Wachstum hat sich halbiert. Und das Weihnachtsquartal ist auch kaum noch stärker als das... Also bisher war das Weihnachtsquartal natürlich immer mindestens 20% über dem Vorquartal teilweise deutlich. Deutlich mehr. Jetzt ist es nur noch knapp zweistellig unter dem Vorquartal. Also auch das Quartal-zu-Quartal-Wachstum ist sehr niedrig. Das gleiche ist bei Transaction Services. Das ist wahrscheinlich die Sparte, zu der man Temo zählen muss. Da ist das Wachstum auf... von 78% im Vorquartal auf jetzt nur noch 30% runtergegangen. Also wir sehen hier eine starke Moderation des Wachstums wie angenommen. Zwar teilweise war das auch eingepreist, also dass man nicht weiter dreistellig wie zuvor wachsen kann, war den Leuten schon auch klar. Aber das Umsatzwachstum von insgesamt jetzt 21% nach zuvor 50%, wenn man den Gesamtumsatz nimmt, ist schon eine deutliche Verlangsamung. Und das war so nicht eingepreist, das war unter den Erwartungen, deswegen hat die Aktie auch erstmal verloren, während die Cost of Revenues mit 32% deutlich schneller gewachsen sind. Das heißt, die Rohmarge hat sich verschlechtert und zwar von 60,5% auf 56,8%. Das ist immer noch besser als in jedem anderen, würde ich sagen, Fashion-Retail-Unternehmen oder was auch immer, Plastik-Shot-Retail-Unternehmen, aber die verschlechtert sich auf jeden Fall die Rohmarge. Die Marketingquote ist ungefähr gleich geblieben. Und weil die Rohmarge aber durchgeht, dann auch das operative Ergebnis. Wobei man muss sagen, Marketingquote ist gleich geblieben. General Admin hat man aber gespart. Das wächst nur noch 6,5%. Und damit unterdurchschnittlich. R&D wächst etwas mehr als der Umsatz. Aber die operative Marge verschlechtert sich auch um 2%. Ungefähr von 25,2% auf 23,1%. Also Margenkompression bei Temo. Stark moderiertes Wachstum. Marketing im Vergleich zum Vorjahr 14% nur gesteigert. Das ist sozusagen in line mit dem Umsatzwachstum an den Marketing-Services. Und Nettoprofit ist irgendwie 14-15% hoch. Also nicht mehr High-Growth-Company, Margen gehen langsam runter. Und ich hätte gesagt, das verdient einen hocheinstelligen oder kleinen zweistelligen Malus. Und mir ist ehrlich gesagt bis heute nicht klar, warum die jetzt noch 4% ins Plus gedreht haben. Ob es da noch irgendwelche optimistischen Kommentare der Geschäftsleuten gab. Weil eigentlich, und das ist interessant, also das, was ich viel beobachte, ist natürlich, was Temu außerhalb von außerhalb von China sozusagen, dass da das Wachstum nachlässt. Ich glaube, die Kohorten sind nicht gut. Ich glaube, die Retention ist nicht gut. Ich glaube, die Produktqualität ist nicht gut. Und es gibt zunehmend auch in der westlichen Welt Konkurrenz. Aber was noch hinzukommt, ist, dass im Heimmarkt, also wo die App Pinduoduo heißt und so ein Group Buying Service ist hauptsächlich und teilweise ein Agriculture Group Buying, dass man da zunehmend Konkurrenz von Alibaba und JD verspürt. Und dann die Analysten haben aus dem überdurchschnittlichen Wachstum von JD und Alibaba geschlossen, dass Pinduoduo Marktanteile verloren haben muss und das scheint eingetreten zu sein. Also Pinduoduo wächst quasi langsamer als die Konkurrenz und verliert Marktanteile an Alibaba. Das zeigt auch, dass sie nicht so einzigartig und konkurrenzfähig sind, wie man glauben würde, sondern dass es durchaus Konkurrenten gibt, die es schaffen, schneller zu wachsen in ihrem Heimatmarkt. Und wie gesagt, inwiefern das international wirklich nachhaltig ist, muss ich auch zeigen. Ich glaube, man sieht ganz gut, dass in den Ländern... dass sie hauptsächlich davon profitieren, dass sie ständig neue Länder starten und dass das aber ein Effekt ist, der durch die Endlichkeit der Anzahl von wirtschaftlich relevanten Ländern in der Welt sie in fast jedem Land irgendwann ein Plateau erreichen werden, was dann eben nur noch nicht wieder zweistellige Wachstumsraten erreichen wird. Deswegen muss ich jetzt mal sehen, was ich mit meinen komischen Hebelprodukten mache. Timing ist wichtig. Jetzt bleibe ich entweder darauf sitzen und muss hoffen, dass die Aktie weiter verliert. Das ist wiederum problematisch, weil die China-Stimmung insgesamt gerade ganz gut ist. Vorher war man sehr China-Hawkisch, jetzt wird er Trump. Es ist fast so ein bisschen irrational, sodass man tendenziell davon ausgeht, es könnte sich auch wieder stabilisieren, die Lage. Plus, dass China stark den eigenen Markt stimulieren will. Deswegen ist jetzt eine Wette gegen China gar nicht so opportun gerade. Die China-Ängste sinken gerade so ein bisschen. Die Leute machen sich weniger Sorgen darum aus irgendwelchen Gründen. Kommen wir gleich nochmal drauf. Eine andere China-News haben wir auch noch. Deswegen ist es jetzt gar nicht so schlau, diese Short-Produkte noch lange zu halten. Weil ich mir schon vorstellen könnte, dass der China-Markt insgesamt nach oben drehen könnte, genau weiß man das natürlich nicht. So, eine weitere Lektion, warum man nicht kurz verkaufen, Short-Selling machen sollte, oder überhaupt mit Themenprodukten handeln, ich hätte einfach nur meine Position verkaufen sollen, dann hätte ich, das Gute ist, ich sitze jetzt auf ein bisschen Cash und habe Geld zu investieren, wenn gute Startups um die Ecke kommen, oder sich die Kurse nochmal verbessern, der Rest ist wahrscheinlich wieder Leergeld, muss man sehen, beziehungsweise, wenn man das macht, dann sollte man wirklich vielleicht vom Rechner sitzen.
Du wanderst ja und fährst Fahrrad ab und zu. Nutzt du Komoot, die Wander-App?
Auf jeden Fall. Meine zwei Freizeit-Lieblingsprodukte sind die Komoot-App und die SP-Connect-Handyhülle. Das ist eine Handyhülle, mit der man ein Handy sehr fest an dem Fahrrad anbringen kann. Wenn man das richtige Fabrikat hat, kann man sie sogar auf die Vorderradgabel fest anbringen mit einer kleinen Drehbewegung. Komoot ist relativ bootstrapped Hidden Champion aus Potsdam, gegründet von fünf, sechs Gründern. Hat irgendwann einmal Venture Capital aufgedrängt bekommen von Berlin Brandenburg, so ein Venture Fund, Sekunde gucken, wie der heißt. Die wird das Woche berichtet. Ich glaube exklusiv darüber.
MBG Beteiligungsgesellschaft.
Genau, MBG Beteiligungsgesellschaft des Landbundes.
Aber LP Capital scheint auch irgendwie daran zu sein.
Genau, es gab noch ein paar kleinere, glaube ich, die mit dazu sind. Für die hat es sich auf jeden Fall alle gelohnt, weil sie so mindestens 20x gemacht haben, wenn ich es richtig verstanden habe, behauptet die Wirtschaftsführer. Komoot hat 2023 36 Millionen Umsatz gemacht. Ich nehme an, mit einer relativ hohen Ruhemarge. Und die Gründer verkaufen jetzt aber doch, weil sie, glaube ich, sie sagen, dass die weitere Skalierung... nicht mehr ihrem Fähigkeitsprofil entspricht. Und deswegen verkaufen sie es an eine italienische Firma mit dem Namen Bending Spoons, Löffel verbiegen. Und zwar, das war der offizielle Betreiber der Corona-Apple in Italien. und scheint inzwischen der Holding zu sein, die sich Apps zusammenkauft, um damit Cashflow zu generieren. Also sie haben unter anderem Evernote, so ein Notizentool, und WeTransfer, ist vielleicht bekannt, gekauft. In der Regel entlassen sie viele Leute und, ja, man könnte sagen, sacken den Cashflow ein, ohne Produkte relevant weiterzuentwickeln. Ich hoffe natürlich, dass genau das mit Komoot nicht passiert. Es wäre sehr schade drum, aber ist natürlich auch nicht der schönste Move, wenn du als Gründer dein Baby an so einen App-Aggregator verkaufst. Du könntest auch irgendwie ein Management-Buyout mit Private Equity machen. Oder jemanden finden, der wirklich interessiert daran ist, die App weiter wachsen zu lassen. Das Also er weckt jetzt den Eindruck, so wie das Management schon die Wirtschaftsfrau unterschreibt, auf jeden Fall, dass es eventuell nicht sozusagen das Hauptmotiv sein könnte, sondern dass man wirklich eher versucht, die bestehende Userschaft der Produkte weiter zu monetarisieren und nicht massiv weiter in R&D investiert. So, mein Browser macht jetzt echt die Grätsche, jetzt ist Trello auch noch abgestürzt.
Zeig mir mal, worüber ich als nächstes rede. Was du ja machen kannst ohne Browser, ist mir mal zu erklären, für was sowas gekauft wird. Also was meintest du, 36 Millionen Umsatz?
Ja, weiß man jetzt nicht, was das Ergebnis ist. Ich traue mich jetzt nicht, im Unternehmensregister nachzuschauen, weil das würde den Browser dann sicher killen. Ja, ich könnte mir vorstellen, vier-, fünfmal Umsatz vielleicht. Also du wirst, wenn du wirklich Kosten rausnimmst, kriegst du bestimmt 40, 50 Prozent EBIT-Marge daraus, glaube ich. Also eventuell hat Komod-Kosten, also ein bisschen Server-Kosten, Personalkosten... Vielleicht Lizenzierung gewisser Karten. Und die verkaufen sie dann ja in teilweise Einmalzahlung, teilweise Abo-Modellen an die Nutzer weiter. Das ist sehr gut kalkulierbar. Das macht das natürlich auch so attraktiv, das Modell, dass ich sehr gut mit den bestehenden Abos der Kunden rechnen kann. Ich kenne die Customer Acquisition Cost ganz gut. Ich weiß ganz gut, wie die Customer Acquisition Cost zu den zukünftigen Purchases der User ist. Wenn man es weiß, kostet mich vielleicht 15 Euro, einen Nutzer zu akquirieren oder eine Nutzerin. Dann kauft irgendwie davon jeder Zweite einmal das Kartenpaket Deutschland oder für die eigene Region für 19 Euro oder ich weiß jetzt nicht, was es gerade kostet. Jeder Zehnte kauft vielleicht das Lifetime, alle Karten für 199 oder 119 oder was es kostet. Das macht das natürlich sehr kalkulierbar und skalierbar, wenn man die richtigen Fähigkeiten dafür hat. Das ist jetzt alles sehr vereinfacht dargestellt natürlich. Aber ja, ich glaube vier, fünfmal Umsatz. Je nachdem, wie profitabel sie vorher waren. Ich versuche das hier einmal mit dem Unternehmensregister. Wenn nicht, musst du mir jetzt gleich das Trello vorlesen, wenn das alles abstürzt. Ich hoffe, dass zumindest das Podcast-Aufnahmetool am Leben bleibt.
Ich finde es überraschend. Ich hätte eher gedacht, dass die irgendwie an Garmin oder so verkaufen.
Ja, genau. Du könntest überlegen, irgendein Outdoor-Anbieter oder Navigation-Anbieter. Umsatzerlöse 2023 sind 35,5 Millionen Euro. Hoher Ergebnis 2 Drittel, 23 Millionen müsste fast genau 2 Drittel sein. Und Jahresüberschuss nur 2,5 Millionen. War noch unprofitabel im Vorjahr. Hätte ich auch nicht gedacht. Sonstige Betriebe, Löhne und Gehälter sind 8 Millionen. Sozialabgaben, also sagen wir 10 Millionen Gehalt. Sonstige betriebliche Aufwendungen müssten dann hauptsächlich Lizenzen und an die Lizenzen müsste eigentlich Materialaufwand sein. Also die Lizenzen für die Karten würde ich als Materialaufwand verwuchen. Ansonsten wäre da nämlich mit 13 Millionen auch ganz schön hoch. Für Server ist das ein bisschen viel. Und dann sind 10 Millionen tatsächlich Marketing vielleicht. Vielleicht steht das sogar noch irgendwo. Okay, dann gucken wir mal, wie schnell sie wachsen. Das ist natürlich noch relevant. Von 29 auf 35,5 sind ziemlich genau 20% Wachstum. Wir schlagen im Kopf, bei 2,5 Millionen Ergebnis würde man nicht mehr 4,5 Millionen zahlen nennen. Dann zahlt man vielleicht ein-, zweimal Umsatz tatsächlich nur. Kann aber jetzt die Frage, kannst du das Marketing effizienter machen? Kannst du beim Personal Materialaufwand sparen? Sparen wird, glaube ich, schwer. Personal haben sie ganz schön aufgebaut. Von siebeneinhalb Millionen Kosten auf rund zehn Millionen. Sonstige betriebliche Aufwendungen haben sie schon gespart beim Marketing. Ja, ich würde sagen, wahrscheinlich ist es für... Und einmal Umsatz 30, ja, nicht mal, also 25, 30 Millionen wahrscheinlich, keine Ahnung. Wilde Schätzung. Natürlich kann man uns gerne korrigieren und uns die richtige Summe zuschicken.
Dann, bevor dein Browser komplett aufgibt, ab in die Schmuddelecke.
Irgendwie 1,4 Milliarden Falschbürokratärisch Ja, und zwar ist der Investigativ-Reporter der Financial Times, muss man ja sagen, Dan McCrum, also der damals federführend an der Wirecard-Story gearbeitet hat, lange Zeit. Wenn der sich dem Thema widmet, hat es oft schon einen Geschmäckle oder riecht fishy. Und der fühlt sich jetzt berufen, über die Tesla-Buchhaltung zu berichten. Und zwar gibt es zwei Sachen, die ihm zusammen mit seinem Silicon Valley Reporter Stephen Morris aufgefallen sind. Und zwar einerseits eine Cashlöcke von 1,4 Milliarden in Teslas Buchhaltung. Wie er das berechnet oder wo das herkommt, ist einfach gesagt das. Es gibt ja den Posten CapEx oder PPE, Purchases of Property and Equipment. Das sind Nettoinvestitionen, wenn man so möchte. Also wie viel gebe ich aus, um Dinge auszuprobieren. Das können im Fall von Tesla Datacenter sein, das können Maschinen sein für die Fabrikation, das können Werkshallen sein. Alles, was man im weitesten Sinne als Investition in Güter bezeichnen würde. Also Equipment oder Property. Das kann, wie gesagt, Landbauten oder Maschinen oder eben auch Datacenter und Chips sein. Und dieser Posten sollte eigentlich sozusagen dann in der Bilanz, also PPI ist ein Cashflow-Posten, also wie viel habe ich dann Geld ausgegeben, misst das, erscheint in der Investitions- Cashflow-Rechnung. Cashflow of Investing Activities. Und dann gibt es in der Bilanz, also bei den Assets natürlich, ein Posten für, genau, also in dem Fall heißt es Value of Property, Plant and Equipment. Also das ist der derzeitige Wert von eben jedem jenen Posten, Property, Plant, Equipment, PPE. Und jetzt ist es so, dass quasi die Cashflow-Rechnung ausweist, dass 6,3 Milliarden investiert worden sind in PPE und der Netto-Increase in dieser Position in der Bilanz über die gleichen Zeitraum ist aber nur 4,9 Milliarden. Also einfach gesagt, du hast 6,3 Milliarden ausgegeben, um deinen Wert 4,9 Milliarden zu steigern. Und da gibt es eigentlich nur wenig Erklärung dafür, wie das passieren kann. Also das ist schon Nettoposten. Du kannst natürlich sagen, es wurde gleichzeitig property abgeschrieben oder so und deswegen sinkt es auch. Das würde man ja auch nachvollziehen können, die Abschreibung und so weiter. Dann, Sie befragen hier einen Buchhaltungsprofessor, Lucy Hale, oder Professorin, weiß ich gar nicht, aber ich nehme an, Professorin von der Wharton School of Finance, die oder der sagt, dass es gibt so ein paar Sachen, wie gesagt, die Pre-Assay, also Abschreibung könnte ein Thema sein, oder schwankende Wechselkurse, das ist hier aber relativ unwahrscheinlich bei Tesla, und eigentlich muss man sich fragen, PwC ist hier der Prüfer gewesen, wie es dazu gekommen ist, und Im Zweifel wäre das ja auch erklärungsbedürftig. Also man würde vielleicht auch erklären müssen, warum es da ein Delta gibt. Also einfach gesagt, sie haben Geld ausgegeben, wofür kein Gegenwert in der Bilanz entstanden ist. Also Ja, du könntest auch sagen, du hast irgendwas krass über Preis gekauft und musst es sofort abschreiben. Aber wie gesagt, dann wäre es auch eine Abschreibung. Also eigentlich kannst du den Wert deiner Güter nicht einfach berichtigen, ohne dass du eine Abschreibung dafür buchst. Du musst ja irgendeine Gegenbuchung haben und diese Gegenbuchung fehlt. Sozusagen nach meinem Verständnis. Und das passiert jetzt in dem Umfang das erste Mal so stark, aber schon in den letzten Jahren immer mal im kleineren Rahmen. Und das andere Problem ist, also nicht Problem, aber was Dan McCrum aufwendig findet, und jetzt muss ich hier mal so eine wissenschaftliche Stimme natürlich, die das so ein bisschen belegen, also irgendein Professor sagt dann auch, dass das manchmal auf Fraud hindeutet, aber warum Tesla eigentlich 37 Milliarden Cash hat und trotzdem 6 Milliarden neue Schulden aufgenommen hat. Also aus irgendeinem Grund hat Tesla, obwohl sie in Geld schwimmen, einen Kredit über 6 Milliarden aufgenommen. Gründe kann man auch nur mutmaßen, aber das Geld ist gar nicht da. Elon Musk hat mit dem Geld irgendwas anderes gemacht. Weiß man nicht. Wäre natürlich eine schlimme Unterstellung. Man hat den Kredit aufgenommen, um irgendjemandem Gefallen zu tun. Wäre eine andere... Also, weiß nicht. Mir fällt schwer, gute Begründungen zu geben. Warum sollst du zu teuren Zinsen Geld aufnehmen, wenn du selber... Deine eigene Bank sein könntest. Das findet man ja auch auffällig. Wenn du nie eine Cashlöcke hast, warum brauchst du 6 Milliarden? Man könnte sagen, du willst für schlechte Zeiten Pulvertrocken haben, aber wie gesagt, 37 Milliarden sollten eigentlich einiges decken können. So, das beides findet man jetzt aus buchhalterischer Sicht auffällig, zumindest erstmal. Und es gibt keine gute Erklärung dafür. Die kann Tesla natürlich liefern, aber ich nehme an, ich habe es noch nicht gelesen, aber normalerweise würde man ja erwarten, dass Elon Musk erstmal behauptet, dass die Financial Times mal wieder mit Schwarzland zusammenarbeitet, gegen ihn oder irgendwie sowas. Oder dass die Financial Times sowieso generell Legacy Media ist und lügt. Das werden wir demnächst, falls das hier in seiner Aufmerksamkeit, vielleicht hat er das auch noch gar nicht gelesen, weil er zu busy ist, um sich um Tesla zu kümmern. Aber, ja. Ich habe so ein bisschen überlegt, also das Erste, was einem einfallen würde, ist ja, dass das die KI-Chips sind, die er einfach an XEI weitergegeben hat, die er mit Tesla gekauft hat. Also er hat für Tesla ja KI-Chips, also GPUs gekauft und die dann an XEI weitergegeben. Das könnte, aber dann wäre es wirklich dumm, die so abzuschreiben ohne eine Gegenbuchung. Also die einfach sozusagen als Missing in Action zu melden ohne Gegenbuchung. Naja, vielleicht wird das hier bei der nächsten Earnings-Konferenz erklärt. Bis jetzt hat sich niemand genügend gefühlt, das zu kommentieren. Wir können nicht schauen, ob es zu irgendeinem Update geht im Artikel. Aber ich glaube, niemand hat das kommentiert. Tesla did not respond to request for comment. Also Tesla wurde natürlich rechtzeitig gefragt, ob sie dazu Stellung nehmen möchten. Das haben sie nicht genutzt, warum auch immer. Und die eine Stimme hier, Jacek Welch, Professor Corporate Finance an der SRH Berlin University of Applied Science, oh Gott, ich habe noch lange gesucht, sagt, Combination of Excess Cashflow, also zu viel Geld eigentlich und trotzdem Ongoing Capital Raising, also sie trotzdem Kredite aufnehmen, is another red flag that can signal accounting misstatements, sagt der Professor.
Wenn er den Artikel nicht gelesen hat und dazu noch nicht kommentiert, was hat Elon sonst so die Woche gemacht?
Genau, also A, wo er auch wieder finanziert hat, ist seine Firma X, also das, was ehemals Twitter war. Da hat er neue Anteile verkauft, im Wert von einer Milliarde, glaube ich, um neues Geld zu raisen, um die Firma, die weiter Geld verliert, zu finanzieren. Und zwar hat es geschafft, dabei... eine Bewertung von 44 Milliarden. Das entspricht, glaube ich, einem Enterprise Value von 32, weil es auch Schulden und so weiter gibt. Aber 44 Milliarden an Bewertung quasi aufgerufen. Und Leute waren bereit, auf der Bewertung eine Milliarde zu investieren. Ich muss ja gucken, ob bekannt ist, wer da investiert hat. Weil die Frage ist ja, welcher vernünftige Investor glaubt, dass X wirklich 44 Milliarden wert ist. Oder bin ich nur bereit, diese Mondbewertung zu bezahlen von 44 Milliarden. Und wir kennen ja so ungefähr, Gewinn gibt es nicht und den Umsatz kennen wir ungefähr, oder können wir schätzen von X. Und das wäre jetzt nach normalen Standards keine 44 Milliarden wert. Das heißt, eine Vermutung wäre, dass Leute... gezielt die Bewertung hochtreiben, um Elon Musk so ein bisschen auch zu helfen und seine Gunst zu erlangen, gerade wegen seiner exponierten Rolle in der US-Regierung.
Also Perplexity sagt mir Darsana Capital und 1789 Capital. Und die waren auch wohl bei SpaceX und XAI dabei.
Also wir finden jetzt nicht so richtig raus, wer dazu jetzt investiert hat, aber es scheinen keine bekannten Namen zu sein. Und es war erstmal nur eine Secondary-Runde, also es wurde noch gar kein neues Geld gerast. X versucht auch tatsächlich neues Geld zu raisen, wohl 2 Milliarden, um die Verluste auszugleichen. Aber das Interessante ist, Ich kann natürlich jetzt einmal mit dieser Secondary Transaction den Wert auf 44 Milliarden hochpushen. Also sagen wir, ich suche mir ein paar Freunde. Also ist jetzt alles mutmaßlich, aber wie das so geht, weiß man nicht. Ich würde jetzt mal sagen, ein mögliches Szenario ist Leute, die gerne möchten, dass Elon Musk ihnen Gefallen schuldet, investieren jetzt einen kleinen Betrag auf 44 Milliarden, pushen damit die Bewertung hoch und auf dieser Bewertung, die in Anführungsstrichen der Markt dann gemacht hat, kann Elon Musk die nächsten 2 Milliarden, die dann dilutive sind. Also sozusagen die Secondary Transaction kostet ihn erstmal nichts, da werden keine neuen Shares rausgegeben. Und um die nächste Transaktion nicht so dilutive zu machen, also die Verbesserung niedrig zu halten, pushe ich halt vorher im Private Market auf 44 Milliarden mit dieser Secondary Transaction die Bewertung hoch und kann dann irgendwelchen Scheiß erzählen, die nochmal investieren wollen, 2 Milliarden. Ja, die letzte Bewertung war 44 Milliarden, da könnt ihr jetzt die nächste Runde machen auf 50 ungefähr oder auf 44. Das könnte ein Motiv sein, wir werden mal schauen.
Die 1789 Capital ist auf jeden Fall ein Partner auch Donald Trump Jr.
Ah, wirklich? Okay. Also Herr Glückler hat gerade recherchiert, dass einer der mutmaßlichen Beteiligten in der Runde Trump-Vertraute, Trump-Familie sind, was sie jetzt machen. Man muss auch sagen, die vorherigen Investoren, also in Dresden, wissen wir, steht der Regierung inzwischen sehr nah. Sequoia hat einen, würde ich sagen, mindestens einen Partner, irgendjemanden, glaube ich, als Maga oder Trumpisten. einordnen kann und ein großer Fan von Elon ist auch gleichzeitig. HVC ist Lonsdale, oder wie heißt der, der Ex-Palantir-Gründer. HVC, Joe Lonsdale, Sekunde, gucke ich kurz nach. Joe Lonsdale genau, der war Palantir-Kunde. Also die Twitter-Investoren-Basis ist schon eine spezielle auch. So, letzte Woche hatten wir berichtet, dass das White House jetzt Darling empfangen bekommt, weil vorher das WiFi angeblich nicht funktioniert hatte. Außerdem, nachdem es diesen kleinen Werbestand gab, berichtet jetzt unter anderem der Spiegel, wahrscheinlich mit Berufung auf US-Medien, dass der US-Handelsminister Howard Ludnick, Staatsbediente, aufgefordert hat, die öffentliche Breitbandförderung der USA verstärkt für Starlink-Anschlüsse einzusetzen. Also da, wo man Geld ausgegeben hat, um das Internet in vielleicht entlegene Regionen oder schlechter netzte Regionen zu geben, wird es in Zukunft nicht mehr in Breitbandanschlüsse irgendwie bodengebunden gemacht, sondern soll zunehmend Starlink zugutekommen. Die Gesamtförderung könnte bis zu 42 Milliarden US-Dollar sein. Turns out it pays to pay the President. Es gibt technisch sicherlich auch gute Gründe dafür, Starlink zu benutzen. Also sagen wir, du hast irgendwie drei Häuser in einem Dorf in Arkansas, da ein Glasfaserkabel hinzulegen, macht bestimmt keinen Sinn. Aber dann wäre die richtige Ansage ja, es gilt ab jetzt immer zu prüfen, was die wirtschaftlichste Variante ist aus Sicht des Staates. Und was hier aber passiert ist, dass man generell Starlink bevorzugen soll. Das ist sozusagen dann nicht Technologieoffenheit, sondern das ist klare Subventionierung von einem Unternehmen, das mit dem Präsidenten mehr oder weniger im Bett ist. Wieder weiteres Thema aus der Bananenrepublik. Bleiben wir bei Starlink, wo sich eine weitere Kooperation ankündigt im Dreigestirn. Elon, Donald und Wladimir ist, dass angeblich Russland in Gesprächen um eine Space-Kooperation mit Elon Musk ist. Es heißt erstmal nur Space. Man weiß noch nicht, ob es um Starlink oder Raumtransport geht, also andere SpaceX-Angebiete. Aber... Die Meldung von Bloomberg ist Russian Direct Investment Fund, RDIF, dessen CEO Kirill Dmitriev, who Russian President Vladimir Putin recently named the country's special envoy on international economic and investment cooperation, revealed on Tuesday that a meeting with United States billionaire and entrepreneur Elon Musk is coming in the near future. Also der russische Direct Investment Fund will demnächst mit Elon Musk über ein Investment. Ich weiß nicht, was man dazu noch sagen soll. Und man muss sagen, das ist ein sanktioniertes Land. Wir dürfen gerade nicht einen Euro mit der Kreditkarte nach Russland schicken, aber Elon Musk verhandelt über Zusammenarbeit mit SpaceX, mit dem diktatorischen Oberhaupt eines sanktionierten Handelspartners. Ansonsten wurde ein Meeting vorbereitet für Elon Musk, wo es um die potenzielle Strategie in einem China-Krieg geht. Also man muss sich vorstellen, Elon Musk hat alle möglichen Security-Clearances, also er darf allerlei Confidential Files und so weiter anschauen, in Geheimnisse eingeweiht werden sowieso, die ansonsten Staatsgeheimnisse wären, was jetzt so weit geht, dass er quasi ein Briefing bekommt, wie ein mögliches Kriegsszenario mit China, zum Beispiel Taiwan oder an anderen Hotspots in der Welt, was die USA planen würden, um damit umzugehen oder selber wie dann auch ein Erstschlag-Szenario aussehen könnte, weiß man nicht. Da soll jetzt ein Meeting extra für Elon Musk anberaumt sein. wo er auch dazu nochmal seinen First Principal Send geben kann. Dann ebenfalls aus der Kategorie Bananenrepublik, der gleiche Handelssekretär Lattnig hat in einem Fernsehinterview Geschichte geschrieben, in dem er sagt, Als offizieller Vertreter der Regierung, also als Trade Secretary und offizieller Vertreter der Regierung, hat er den TV-Zuschauern quasi geraten, Tesla-Aktien zu kaufen. Was? Sorry, nicht Trade Secretary, sondern Commerce Secretary, also Wirtschaftsminister. Howard Ludnicks war im Fox News zu Gast und hat dort wortwörtlich gesagt, also hat Elon Musk the best person to bet on, die beste Person, auf die man betten kann, genannt. If you want to learn something on the show tonight, it's buy Tesla, he said. Also er sagt, alles was du lernen kannst, ist, kauf Tesla-Aktien. Es ist unglaublich, wie billig diese Aktie ist, relativ gesehen. Es wird nie wieder so billig sein. Das heißt implizit, er geht davon aus, dass sie steigt. Also innerhalb von einer Woche wird das Weiße Haus zum Autosalon gemacht, zum T-Punkt für Starlink. Und seine Regierungsverträge werden zu Starlink verschoben. Und der Wirtschaftsminister rät der Bevölkerung, Tesla-Aktien zu kaufen. Das ist so, als wenn Robert Habeck gesagt hätte, kauft mal alle Tesla. irgendwie VW-Aktien, die ist super unterbewertet, kann nur steigen und Herbert Diess ist irgendwie, keine Ahnung, Blume oder wer es denn noch tut, ist der beste CEO der Welt. Wahnsinn. Das ist, wie gesagt, selbst in der US-Geschichte noch nie passiert. Also was natürlich normal ist, dass man mal über eine Messe sagt und sagt, tolle, das ist die tolle deutsche Technologie oder dass man die Wirtschaft insgesamt lobt oder so. Das kommt vor, das ist ja auch Aufgabe der Politik. Aber dass man quasi dazu rät, Aktien zu kaufen oder gar darüber urteilt, ob jetzt eine Aktie teuer oder billig ist, ja, wie gesagt, auch Kategorie Bananenrepublik. Und dann der Nutzer im Haken dran, Discord, CoffeeJunkie, glaube ich, mich richtig erinnere, hat darauf hingewiesen, auf einen interessanten Thread auf BlueSky, wo von einem All Hands, was glaube ich auf Exogast Streamed wurde, berichtet wurde, wo Elon Musk mal wieder seine Belegschaft eingeschoren hat. Und unter anderem... Er schwärmt von einer Zukunft of Abundance, also wo es alles in unendlichem Ausmaß gibt, das auch noch nachhaltig wäre und so weiter. Dann sagt er, Tesla would have regulatory approval globally to operate autonomous vehicles in 5 years. Also er sagt, weltweit würde er innerhalb von 5 Jahren die regulatorische Zustimmung haben, Robotaxis abzubauen. zu betreiben. Es kann, wenn das überhaupt wahr wäre, also er könnte davon überzeugt sein, dass es bis dahin schafft. Definitiv ist es ja noch nicht der Fall. Die Frage ist, ob er glaubt, dass sein Kumpel Trump das für ihn durchboxen wird, also jedes Land quasi erpressen wird, dass sie verflucht nochmal den Autoverkehr zu deregulieren haben, damit Elon's Autos da fahren können. Oder was auch immer ihn glauben lässt, dass er offenbar überzeugt davon ist, dass in fünf Jahren Robotaxis auf allen Straßen der Welt fahren können. Ich glaube schon, dass es auf ersten Straßen, es gibt ja welche in Austin, San Francisco und so, das wird auch zunehmend so sein, aber davon auszugehen, dass man global Deregulierung haben wird in den nächsten fünf Jahren und dass es ausgerechnet Teslas eventuell nicht marktfähiges System sein wird, was ja in den USA das Einzige ist, was noch nicht fahren darf auf der Straße als Robotaxi. Das lässt entweder darauf schließen, dass es einfach ein komplett leeres, höhenloses Versprechen ist, oder dass er sehr selbstbewusst ist, dass Trump das für ihn durchwinken wird. Ansonsten lobt er Cathie Wood. Das ist sozusagen die amerikanische Frontier. Some people like Cathie Wood at ARK. ARK Invest ist deren Firma. Do see the future. Also sie ist die Einzige, die in die Zukunft gucken kann. So what I'm saying is hang on to your stock. It's mind-blowing. Also er möchte, dass die Mitarbeiter jetzt nicht ihre Aktien wegwerfen, weil der Kurs sich gerade halbiert hat, sondern sie sollen dabei bleiben. Casey Wood kapiert, wie wertvoll Tesla mal sein wird. Er erklärt auch, dass sie einen Supercharger bauen. Wir haben letztes Mal berichtet, dass BYD in 5 Minuten 400 Kilometer aufladen kann oder Technologie hat, um das in Zukunft zu tun. Er erzählt, die vierte Version des Supercharger von Tesla wird Ähnliches verbringen können, ohne konkrete Zahlen zu sagen. Dann sagt er, 90% des Superchargers Der Stromerzeugung auf der Erde werden Solarpanels und Batterien sein. Interessanterweise. Neulich mit Alice Weidel. Fehlt sie ihm noch schwer. Da war er noch ein Nuklear-Fan wegen der AfD. Und inzwischen glaubt er offenbar, dass erneuerbare Batterien die Zukunft sind, was wissenschaftlich, glaube ich, die richtige Antwort ist. Schön, wenn er das immer wieder so sagen würde, dass 90% mit Solarpanels und Batterien erledigt werden. Das sagt natürlich unter anderem darum, weil er auch eigene Batteriefabriken bauen will und die Supply Chain für Batterien aufbaut. Und vielleicht auch, dass ein Grund ist, warum man gerade versucht, seltene Erden und Rohstoffe auf der ganzen Welt zu erpressen, per Außenpolitik und Drohgebärden. Weil das natürlich, um die größte Batterieproduktion der Welt aufzubauen, wäre das natürlich unheimlich wichtig am Ende. Du könntest ja sagen, first principle thinkings, in einer Welt, wo du unendlich viel Energie hast, wo Roboter alles bauen können und alle anderen intellektuellen Tests von KI gemacht wird, sollten alle Margen Richtung Null gehen oder sehr niedrig sein. Und dann ist das Einzige, was die Kosten eines Produkts noch bestimmt, sind die Rohstoffe. Und dann wären Rohstoffe die wertvollsten Commodities der Welt. Weil was du bauen kannst, in dieser Welt of Abundance, wo du alles bauen kannst mit Robotik, wäre das Einzige, sagen die Inhaltsstoffe noch, was wertbestimmt ist. Und deswegen ist der Zugang zu günstigen Inhaltsstoffen, seltenen Erden, Rohstoffen, Erzen, Mineralen und so weiter, unheimlich wichtig. Und gerade aus dem Grund macht es natürlich auch Sinn, das aus der Ukraine rauszupressen. Zum Beispiel. Genau, dann kommt noch ein bisschen bla bla bla. Wir verlinken den Thread mal in den... Schon, und ich glaube, damit haben wir es für heute geschafft. Ja, so sieht es aus, wenn man mehr Unternehmer in die Politik lässt. Es gibt weiterhin auch in Deutschland Unternehmer, die das fordern und für unheimlich schlau halten. Man sieht in welche Richtung das geht, ganz gleich, ob Genies wie Elon Musk sind oder verkannte Genies, stable Geniuses wie Donald Trump. Das ist was passiert, wenn man einen Staat wortwörtlich wie ein Unternehmen leitet. Obwohl ich glaube, die meisten Unternehmen deutlich weniger korrupt sind.
Ja, wir können auch noch das Video von... Genau, das Video hochladen oder in die Shownotes nehmen, wo der Tesla durch die Wand fährt, ganz gut produziert von einem YouTuber, der gegenstellt, wie die Technik von Tesla ist zu der anderen Technik, weiter Technik.
Also, ja. Also und zu der Umfrage, die wir letztens mal erwähnt haben, da hatten wir erwähnt, dass sich das Ergebnis, also zunächst haben von 100.000 Stimmen, glaube ich, 94% gesagt, sie würden keinen Tesla, nicht ja wegen Teslas kaufen. Jetzt muss man dazu sagen, weiß nicht, ob ich es letztens erwähnt habe, aber Würdest du Skoda fragen, würden wahrscheinlich auch 90% sagen, ich würde mir niemals einen Skoda kaufen oder würdest du Seat sagen. Das ist jetzt gar nicht so untypisch, dass du sagst, eine gewisse Automarke ist gar nicht in meinem Raven Z drin. Aber wie auch immer, 94% haben gesagt, sie würden sich nicht für den Kauf eines Teslas interessieren, ob das jetzt repräsentativ ist bei 100.000 oder nicht, aber es ist unwahrscheinlich, dass es komplett off ist. Und dann hat sich im Nachhinein die Waage sehr verändert und da hat man wohl inzwischen herausgefunden, dass es mehr als eine sechsstellige Anzahl von Stimmen, also mehr als die ursprünglichen 100.000 von zwei IPs aus den USA kamen. Das muss natürlich nicht von Tesla selber kommen, das können irgendwie zwei sein. picklige Teenager aus ihrem Keller gewesen sein, während sie zum Foto von Elon Musk runtergeholt haben. Und genau, das andere, das Video, war das im Newsletter drin? Weiß ich gar nicht. Ach genau, es war im letzten Newsletter, also wenn man doppeltgängig im Newsletter googelt, findet man den Link, da ist ein YouTube-Video verlinkt. Was jemand da gemacht hat, ist drei, vier state-of-the-art Autos mit Fahrassistenten oder selbstfahrenden Selbstfahrfunktionen zu testen und zu sagen, erst hat man sie so gegen Gegen Kindertrappen, also typisches Szenario, Ball rollt auf die Straße, Kind läuft hinterher. So erkennt das Auto das. Alle, inklusive des Teslas, haben das sehr gut erkannt und Meter davor gestoppt. Das ist ja auch, was man erwarten würde. Selbst Autos, die kein Full-Cell-Driving haben, sondern nur Fahrassistenten, würden das in der Regel machen. Ich glaube, bei den allermeisten modernen, wie Audi, Mercedes, VW-Modellen, würde das auch schon passieren. Allein durch die Fahrassistenzsysteme. Und dann hat man es so ein bisschen schwerer gemacht und es geht quasi darum, Elon Musk behauptet ja immer, Leida ist eine viel zu teure, also Leida ist, ich habe jetzt vergessen, wofür das steht, aber es heißt Light and, also eine Konvention aus Licht und Radar. Und eine Reichweitenmessung durch Licht. Das ist aber eine relativ teure Technologie. Und Tesla glaubt ja, wir können das alles mit Kameras. Der Mensch hat nur zwei Augen, der schafft es damit auch, 3D zu sehen und Auto zu fahren. Warum sollen Automatex-Kameras das nicht auch können? Das ist so ein bisschen die First-Principle-Theorie dazu. Was dann aber passiert, wenn man die Fahrbahn zum Beispiel vernebelt oder beregnet, ist, dass ich glaube im Regen hat es funktioniert, im Nebel schon nicht mehr. Und dann hat lustigerweise das Szenario, was ich oft vorher mal beschrieben habe, was passiert eigentlich, wenn jemand eine Autobahnabfahrt auf dem Brückenpfeiler raufsprayt. Das hat man versucht so ein bisschen nachzustellen, indem man eine Styroporwand auf die Straße gestellt hat, die aber mit dem vorherigen Horizont oder der Perspektive bemalt war. Und der Tesla fährt straight da durch. Jemand hat bemerkt, dass der Autopilot Sekunden vorher noch disengaged. Also er sagt quasi, also er bremst nicht, aber er sagt, ich bin mir nicht so sicher, übernimm mal das Steuer. Das aber zu einem Zeitpunkt, wo es wahrscheinlich nicht mehr möglich gewesen wäre, zu bremsen und zu verhindern. Kann man sich selber anschauen und da gibt es bestimmt auch Videoreactions zu von Tesla-Fanboys, die erklären, warum das alles nicht so ist. Aber was man auf jeden Fall sagen kann, ist, dass die Leiterautos das alles... gut geschafft haben und dass viele dieser Systeme ja auch schon verkehrt zugelassen sind in einzelnen Städten in den USA, zum Beispiel durch Waymo, Cruise und so weiter.
So. Pipp, viel Spaß in St. Gallen. Wir hören uns wieder am Mittwoch. Habt ein schönes Wochenende. Bis dann. Peace. Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Blöckler. Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off. Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community. Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken. Unsere aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes. Vielen Dank. Schönes Wochenende. und bis Mittwoch!