Doppelgänger Folge #480 vom 1. August 2025

Figma IPO | Earnings: Microsoft, Amazon, Apple, Meta, Spotify, Cloudflare #480

Felix Lobrecht investiert mit anderen Prominenten in ein Padel Start-up. OpenAI beeindruckt mit einem Jahresumsatz von 12 Milliarden Dollar. Figma erlebt einen spektakulären Börsengang mit einem Aktienanstieg von 250% am ersten Handelstag. Amazons Aktienkurs leidet unter hohen KI-Investitionen, die das Gewinnwachstum bremsen. Microsofts Aktien steigen um 9% dank beeindruckender Quartalszahlen und einem Azure-Umsatz von 75 Milliarden Dollar. Meta-Aktien klettern nach starken Ergebnissen. Apple verzeichnet starke Gewinne, doch die Sorge um Zölle belastet die Investorenstimmung. Spotify erlebt den schlechtesten Tag seit zwei Jahren nach einer schwachen Prognose. Reddit überrascht mit einem Aktienanstieg von 20% dank übertroffener Quartalsprognosen. Elon Musk spendet nach dem Streit mit Trump 15-Millionen-Dollar an die Republikaner. 


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:


(00:00:00) Tagesschau & Italien

(00:12:10) Padel Startup 

(00:21:25) OpenAI & Anthropic Umsatz 

(00:30:40) Figma IPO

(00:47:00) Spotify Earnings

(00:55:30) Microsoft Earnings

(01:04:50) Amazon Earnings

(01:10:35) Apple Earnings

(01:11:55) Meta Earnings

(01:15:00) Roblox Earnings

(01:16:10) Reddit Earnings

(01:18:30) Cloudflare Earnings

(01:20:50) Schmuddelecke


Shownotes

Padelsport: Felix Lobrecht wird Start-up-Investor – manager-magazin.de

OpenAI erreicht 12 Milliarden Dollar Jahresumsatz – theinformation.com

Anthropic Umsatz – theinformation.com

Figma-Aktienkurs steigt um 250% bei IPO – wsj.com

Amazon-Aktie fällt wegen KI-Ausgaben und Gewinnwachstum – ft.com

Microsoft-Aktie steigt um 9% nach Gewinnbericht – cnbc.com

Meta-Aktien steigen nach starken Ergebnissen; Zuckerberg plant 'Superintelligenz'-Ziele. – ft.com

Apple: starke Gewinne, aber Sorgen wegen Zöllen – ft.com

Roblox-Aktie steigt um 10% nach Umsatzplus und starkem Nutzerwachstum – cnbc.com

Coinbase-Aktien fallen, enttäuschende Einnahmen im zweiten Quartal – cnbc.com

Spotify fällt um 11% aufgrund schwacher Prognose – cnbc.com

Reddit-Aktien steigen um bis zu 20% nach besserem Umsatz und Prognose im zweiten Quartal – cnbc.com

Cloudflare übertrifft Gewinnerwartungen mit starkem Umsatz- und Kundenwachstum – siliconangle.com

Elon Musk spendete Trump und der GOP $15M trotz Konflikt – politico.com

Hawley will 600-Dollar-Rabattchecks. Wer besticht die Wähler? –  eu.usatoday.com

Spahn: correctiv.org

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Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast, Folge 480, noch 20 Folgen bis zur 500er, am 2. August 2025.
Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner, nun auch bekannt aus dem Fernsehen.
Pip, wie hast du es geschafft, in die Tagesthemen zu kommen?
Wie ich das geschafft habe? Ich hoffe, durch jahrelange Arbeit. Ich bin ja gerade im Urlaub auf einer kleinen italienischen Insel. Wann war das denn? Am Dienstag? Ich glaube, am Dienstag. Um 17 Uhr rief Helge Fust von der Tagesthemen-Redaktion an, der die leitet, und fragte, ob ich mich noch mal zum Thema Palantir äußern möchte, weil der Hintergrund ist, also einerseits sagen, wie kommt der darauf, weil ich natürlich vorher bei einer Panorama-Reportage vom NDR schon mal mich dazu geäußert hatte. Und die Tagesthemen werden ja auch beim NDR produziert in Hamburg. Genau, dazwischen kam so ein bisschen, dass ich im Urlaub war. Das Gute war aber, dass ich als treuer Podcaster ohne Sommerpause natürlich immer mein Setup dabei habe. Das heißt, Ich hatte ein relativ vernünftiges Mikrofon dabei. Mein Laptop der neuesten Generation hat eine einigermaßen vernünftige Webcam. Ist nicht so gut wie die, die wir sonst nutzen, aber gut genug für die Tagsthemen. Das zweite Problem ist natürlich das Netz. Sowohl das Telefonnetz als auch das Internet ist wirklich desaströs in Italien. Wer sich über deutsches Telefonnetz und Infrastruktur beschwert, der soll wirklich mal einen Sommer in Italien verbringen. Und, kleiner Seitenschwenk, merkt ihr mal das Thema, aber Ich muss mal kurz einen kleinen Rant über Infrastruktur und Privatisierung geben. In Italien wurde ja viel privatisiert. Die Autobahnen sind alle so mautpflichtig und so und alle Strände sind eigentlich verkauft oder 80% der Strandfläche, zumindest der attraktiven Strände, wurde so ein privater Betreiber. Der Vorteil ist, man hat immer so ein Umbrella und zwei Liegen, die man sich mieten kann für irgendwo zwischen 20 und 100 Euro am Tag. Der Nachteil ist natürlich, dass man Geld dafür bezahlen muss. Das könnte man sagen, ist aber gerechtfertigt. Man hat schönere Duschen, man hat ein bisschen Gastronomie, man hat diese tollen Liegen und so. Das ist natürlich mehr wert. Aber wozu das zum Beispiel führt, ist zu einer Unter- Die Utilisierung, wie würde man das sagen im Deutschen, unter Beanspruchung der öffentlichen Güter, weil was dann passiert ist, zum Beispiel an einem sehr sonnigen Tag wie gestern, die liegen zum Höhepunkt, sagen wir mal um 12 Uhr mittags, alle komplett besetzt sind, also verkauft sind. Und dann gingen ganz viele Leute aber um drei, weil es natürlich viel zu warm ist, auch schon nach Hause. Und dann dürfen diese Liegen aber nicht ein zweites Mal verkauft werden, weil theoretisch die Leute ja wiederkommen könnten und ihr Anrecht auf diese Liege für einen Tag gekauft haben. Das heißt, während an einem öffentlichen Strand, wenn jemand geht, ein Platz frei wird, wo sich wieder jemand hinlegen kann, ist das in der Logik der Privatstrände in Italien offenbar so nicht vorgesehen. Das heißt, man lässt lieber bis zu der Hälfte der Liegen irgendwann dann später am Tag liegen, sozusagen ungenutzt da, obwohl man die nochmal, man könnte ja sagen, wir machen jetzt einen reduzierten Preis, Hälfte des Preises und bei Aufforderung müsstest du den Strand verlassen und bekommst das Geld zurück, falls jetzt doch die Leute, die das gebucht haben, zurückkämen. Aber nee, macht man alles nicht. Entweder weil man das Geld nicht braucht oder weil die Situation rechtlich komisch ist. Auf jeden Fall führt das dazu, dass am Ende weniger Leute an den Strand gehen können und zwar nicht nur wegen Geld, sondern selbst die, die Geld hätten, können nicht mehr eine Liege buchen, weil sie schon morgens um neun einmal besetzt war und dann den Rest des Tages brach liegen muss. Da funktioniert der Markt einfach mal nicht besonders gut, finde ich, obwohl ich sonst natürlich ein Fan des Marktes bin. Und wie die Autobahnen, also die Einzelnen, die an den Autobahnen richtig verdienen, sind die Leute, die die Stoßdämpfer in Autos reparieren. Ich glaube, dass privatisierte Autobahnen von der Qualität her funktionieren, kann man sich hier auch ganz gut anschauen. Wie kamen wir darauf? Achso, die Internetverbindung war ein bisschen challenging, hat dann aber zum Glück im richtigen Moment ganz gut gepasst. Und Hintergrund, worum es da ging, warum war das ein Tagesthema wert, ist, dass mit Baden-Württemberg nach, ich glaube, Hessen und Bayern, das dritte oder vierte Bundesland talentieren, nicht nur Plan zu beschaffen, sondern tatsächlich schon beschafft hat, also diese US-Polizei-Militär-Geheimdienst-Software, die Daten zusammenfügt aus verschiedenen Quellen. Die hat man schon mal für 25 Millionen gekauft, ohne dass es einen rechtlichen Rahmen gäbe, um sie einzusetzen. Darüber wird jetzt diskutiert. Das ist so ein bisschen der älteste Konflikt im Rechtsstaat, habe ich das auf LinkedIn genannt. Also du kannst natürlich mit Überwachung immer Sicherheit erkaufen. Und andersrum, je weniger Überwachung es gibt, desto unsicherer lebt man tendenziell. Natürlich auch. Die Frage, um das ein bisschen ins Extrem zu führen, ist die Frage, könntest du einen Anschlag... wie den Breitscheidplatz verhindern, wärst du bereit dafür, dass alle Autos dauerhaft überwacht werden oder dass alle Handys ständig getrackt werden, in welchen Mobilfunkzellen sie sich befinden und das sofort zugänglich für Polizeibehörden ist? Ich würde sagen... so traurig so ein Anschlag ist und wie viele Leben da unnötig ausgelöscht werden, möchte ich trotzdem lieber in einem freien Staat leben. Also ich bin bereit, das Risiko einzugehen. In dem Bewusstsein, das könnte mich insbesondere als jemand, der in der Großstadt lebt, auch mal selber treffen. Aber das ist mir immer noch lieber, als ständig überwacht zu werden. Ich behaupte nicht, dass das richtig oder falsch wäre, die einzig mögliche Einschätzung. Sondern jeder hat natürlich ein anderes Gefühl, wo genau seine Grenze liegt. Vielleicht möchte, wer sagt, irgendjemand... Meine Flugdaten sind okay, meine Autodaten schon nicht mehr und meine Bewegungsdaten, die ich zu Fuß zurücklege, auf gar keinen Fall. Also man kann das differenzieren, jeder hat ein anderes Gespür für, wo er die Abwägung zwischen Freiheit und Sicherheit für sich selber tut. Das ist jetzt erstmal nur meine Meinung, ich tendenziell gerne mehr Freiheit. Weniger Sicherheit oder so viel Sicherheit wie möglich, aber ohne die Freiheit signifikant zu begrenzen. Und die Gefahr, die sich mit Palantir jetzt konkret verbindet, ist natürlich, es könnten Daten in die USA abweichen, obwohl das natürlich versucht wird auszuschließen, das läuft auf deutschen On-Premise Plattformen. Bei Servern, wo es keinen Außenzugang gibt, dann frage ich mich immer, wie würde man Software-Updates hochladen? Kommt dann jemand mit einer Diskette vorbei? Ob das so 100-100% sicher ist? Ich finde es schwer nachzuvollziehen. Mir fehlt so ein bisschen das Vertrauen, dass man das 100% was an die Themen bekommt. Plus dahinter sitzt immer ein Analyst oder eine Analystin, also der Faktor Mensch, der Anwender, der hat vielleicht auch irgendwie, der oder die hat... Ein Lebenspartner, dem sie gerne hinterher spionieren würden. Mal gucken, ob die wirklich nicht geblitzt worden sind auf irgendeiner Fahrt in der Vergangenheit und so weiter und so fort. Du könntest politisch unentsame Personen verfolgen. Wir wissen, dass unter anderem aus Polizeibehörden Daten für sogenannte Todeslisten, also Aufenthaltsorte, Melderegister usw. von Menschen, sagen wir mal, auch gezogen worden sind. Und wenn man den Menschen dann so eintut, und ich will jetzt nicht Polizisten oder Generalverdacht stellen, es sind natürlich einige, ganz wenige, die das so machen, beziehungsweise Polizisten oder Polizistinnen, muss man davon ausgehen, dass sie ähnlich irgendwie politisch verortet sind wie der Rest der Bevölkerung grundsätzlich. Aber da wird es natürlich auch ein paar radikale Menschen darunter geben. Und insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass zum Beispiel Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt in nächstes Jahr Landtagswahlen was Gott verhindern möge, aber es könnte da ja nicht mehr verhinderbar sein, dass die AfD an der Regierung teilnimmt und die AfD würde mit Sicherheit gerne das Innenministerium haben wollen, könnte ich mir vorstellen. Und ob ich in einem Bundesland, wo die AfD das Innenministerium inne hat, die angekündigt hat, Journalisten, politische Gegner und so weiter zu jagen, zu verfolgen, an die Wand zu stellen, einzelne Vorfeldorganisationen oder Menschen, nicht die gesamte AfD natürlich, aber da würde mir das nochmal besondere Sorgen machen und deswegen würde ich gerne sehr starke Schranken für die Nutzung seiner Software sehen. Also um das auch ganz klar zu sagen, wenn ein Richter anordnet, es ist Gefahr im Verzug für Leib und Leben oder Terrorismusverdacht und sagt, wir sollen das jetzt ad hoc einsetzen, bin ich der Letzte, der irgendwie dagegen wäre, wenn es einen konkreten Verdacht und eine richterliche Entscheidung gibt. Mir ist auch klar, dass das nicht immer möglich sein wird. Aber wie gesagt, am Ende ist es ein Zielkonflikt. Und im Zweifel lieber mehr Sicherheit, weniger Überwachungsstaat. Für mich, ich habe auch Verständnis dafür, wenn Menschen das anders sehen. Ich finde es, wie gesagt, es trifft nicht meine Einschätzung, aber jeder kann dazu eine eigene Meinung entwickeln. Gerade wenn jemand davon betroffen war, von Gewalt oder von Übergriffen, verstehe ich, dass man sich zumindest kurzfristig erstmal deutlich mehr Sicherheit entwickelt. und bereit ist, viel Freiheit dazu aufzugeben, weil natürlich irgendeine Gewalttat oder so deine Freiheit auch massiv beschränkt, auf Jahre hinaus, rein mental, eventuell auch körperlich. Genau, aber dazu habe ich kurz, also für Tagesthemenverhältnisse relativ lang, fünf Minuten, aber insgesamt natürlich relativ kurz und man weiß ja, die größte Herausforderung für mich ist, nicht kurz zu fassen. Aber immerhin, das ist mir ganz gut gelungen. Ansonsten habe ich mich ein paar Mal verhaspelt und zu viel M gesagt. Aber da sieht man entweder, was Jan hier alles rausschneiden kann oder dass ich doch ein bisschen aufgeregt war.
bist doch ein Mensch. Und was ich bei dir immer ganz süß finde, ist, dass diese Nachrichten oder dass du da irgendwo erscheinst, das kommt immer zu mir. Nur was immer so witzig ist, ist, dass ich es als erstes von dir bekomme.
Als erstes?
Ja genau, also ich habe am Morgen von ein paar Leuten so Screenshot, Nachricht, was auch immer geschrieben ist, wurde auch schon gefragt, wann du endlich Balance auftrittst. Und was als nächstes kommt, so TED-Tagesthemen und wann kommt die große Talkshow? Was ich immer ganz süß finde, ist, dass du wie so ein kleiner Sohn, der Papa beweisen will, dass er relevant ist und auf dem richtigen Karriereweg ist, dass er da erscheint.
Ich wusste nicht, dass du das so deutest. Dann schicke ich es dir einfach nicht mehr.
Ich freue mich.
Ich erreiche dich ja sowieso. Dann lasse ich das einfach. Tatsächlich bist du eine der wenigen Personen, denen ich das aktiv geschickt habe. Ansonsten erreicht es eher mich so wie dich, dass Leute das schicken und die socialisieren. Ich meine, die Tagesthemen haben, glaube ich, so rund zweieinhalb Millionen Zuschauer. Ich bin dann immer überrascht, wer das schaut und wer nicht. Das finde ich sehr interessant. Wir wissen ja, dass die meisten davon auch leider weit über 60 sind, im Schnitt zumindest. Und das merkt man natürlich auch so ein bisschen bei dem Medienbruch. Also es ist jetzt nicht so, dass man danach irgendwie 100 neue Instagram- oder LinkedIn-Follower hätte. Das passiert in sehr moderatem Maß, aber deutlich weniger, als man vielleicht vermuten würde. Genau, ansonsten, also um das noch zu erklären, also jetzt fragt man sich natürlich, warum hat der im Urlaub so ein Jackett mit, das lag daran, dass ich glücklicherweise zum Urlaubsbeginn in Süddeutschland auf eine Hochzeit eingeladen war und dadurch zumindest ein Jackett und Hemd dabei hatte. Und die Krawatte war ein bisschen zu farbenfroh, um sie im TV zu tragen. Also sie war einfarbig, um das ganz klar zu sagen, weil mehrfarbige Krawatten verboten werden sollten. Aber die hat nicht so gut gepasst. Und im Hintergrund sah man, weil das der einzige Raum, der mir zur Verfügung stand, mit Tisch war, so ein bisschen ein immerhin gut gemachtes Hotelbett. Aber zur Erklärung, das ist natürlich nicht mein Zuhause gewesen, sondern ein schönes maritimes Hotel ansonsten. hätte ich natürlich vor meiner Krebenate, vor dem Kamin, das Foto oder die Situation inszeniert, wie immer.
Das dreckige Hemd von der Hochzeit hast du einfach nur vorne kurz ein bisschen gebügelt, oder?
Das habe ich nicht mal gebügelt. Das habe ich einmal so straff in die Hose gesteckt und dadurch, dass ich im Urlaub so zugenommen habe, ist das von ganz alleine straff.
Ja, vielleicht solltest du es wie Felix Lobrecht machen und ein bisschen Paddle spielen. Die große Sport-News in der deutschen Start-up-Szene Mitte, tatsächlich heißen die nur Mitte, wie Berlin Mitte, Pedal-Anbieter von einem ehemaligen Fintech-Gründer. Ich meine, warst du bei dem nicht auch mal investiert in die vorherigen Sachen? Ja, die haben gut Geld bekommen und unter anderem ist Felix Lobrecht jetzt vom Podcaster zum Investor geworden.
Genau. Ich glaube, es sind noch ein paar andere sogenannte Promi-Investoren dabei. Jonas Hummels, Mats Hummels, Moritz Fürste, Kloppo, Jürgen Klopson, wenn ich es richtig sehe. Ist das?
Ja, Jürgen auch. Jürgen und Marc.
Das passt ja auch zu einem sportlichen Unternehmen. Den Gründer, Bastian Krautfeld, kenne ich tatsächlich schon eine ganze Weile, habe in sein vorheriges Unternehmen investiert. Ich halte ihn für einen hervorragenden Produktfrager und würde in fast alles investieren, was er gründet, fast blind. Hätte hier auch die Möglichkeit gehabt, nehme ich an. Es passt natürlich aber nicht so 100% auf das Profil eines Venture Investors. Ich glaube, dass man da ein total profitables Unternehmen, was bestimmt auch irgendwie Ich glaube, es ist in gewissem Maße auch skalierbar. Es ist ja eigentlich so ein bisschen wie ein Immobilienunternehmen oder ein Hotel, wenn man so möchte. Also du mietest oder pachtest oder erbaust im schlimmsten Fall. Also bauen wird man nicht. Dafür wäre es dumm, Venture Capital zu geben. Ich hoffe, man pachtet ein Gebäude und baut es dann aus. Im Immobilienbusiness würde man sich den Ausbau sozusagen auch noch finanzieren lassen mit Fremdkapital. Auch deswegen fände ich es komisch, das mit Eigenkapital und Venture-Capital zu machen. Aber sagen wir mal, man pachtet ein Gebäude, baut es selber aus und vermietet es dann stundenweise. Da hat man natürlich eine schöne Losgrößentransformation, also von monatlicher oder fünfjähriger Pacht auf kleine Stundenteile, wo man natürlich eine hohe Margenerhöhung hat durch den Ausbau zu einem Paddelcourt. Man kann zusätzliche Service, Gastronomie anbieten, Merchandise und so weiter und so weiter. Plenty of Opportunity to monetize. Ich glaube, dass das funktionieren wird. Es ist natürlich ein bisschen trendabhängig mit dieser Trendsportart. Das ist so ein Fragezeichen. Und das andere ist eben, wie skalierbar ist das. Du kannst natürlich es in verschiedenen Städten schnell skalieren, wenn du es mit Fremdkapital machst, wenn du nicht viel Eigenkapital für den Umbau benötigst, sondern das auch irgendwie noch finanziert bekommst. Dann würde ich da sehen, du könntest es theoretisch sogar als so ein Franchise-System machen, also dass du jeweils Einzelunternehmern in den verschiedenen Städten quasi die Lizenz vergibst. Dafür erklärst du ihnen mehr oder weniger, wie der Umbau geht oder baust es für sie um und verpachtest es weiter und sie tragen dann so ein bisschen das Betreiberrisiko. Das würde es noch skalierbar machen, so neben Immobilien. Und Techs und Franchise-Systeme sind eines der wenigen wirklich sehr, sehr skalierbaren Geschäftsmodelle. Das sieht man an diesen chinesischen Kaffeeketten oder an Domino's Pizza, McDonald's und so weiter. Die Unternehmen sind ja nicht so schnell gewachsen, weil sie so hohe Margen haben. Das haben sie zwar auch, aber hauptsächlich weil über Franchise das besonders skalierbar ist. Von daher könnte man sagen, das kann schon skalieren wie ein schnell wachsendes Startup und trotzdem finde ich es nicht so 100% technologie-skalierbar. Ich wünsche Basti auf jeden Fall sehr viel Glück damit. Ich glaube, er wird das meistern. Ich glaube, das wird profitabel werden. Da habe ich relativ wenig Zweifel dran, ehrlich gesagt. Ob man als Anfangsinvestor da jetzt sein 50 bis 100x machen kann... Weiß ich nicht, aber ich würde mich total freuen, wenn es gelingt. Und ich halte es definitiv nicht für unmöglich, ehrlich gesagt.
Ja, ich bin gespannt. In Amerika gibt es halt im Pickleball zwei richtig große Franchise-Ketten, die halt, also die, ich meine, glaube 700 Hallen irgendwie letztes Jahr aufgezogen haben. Paddle, keine Ahnung, ich spiele dreimal die Woche Pickleball, Paddle jetzt nicht. Aber ich würde den Unterschied erklären, Paddle ist eher so die Midlife-Crisis-Sportart und Pickleball die Rentnersportart. Aber da ich eher der Fan von Rentnersport bin, wie mit Golf, macht es mehr Spaß. Kann man auf jeden Fall ausprobieren. Der Unterschied ist, glaube ich, eher, also die Lärmkurve bei Pickleball ist ein bisschen schneller und du hast wahrscheinlich, wenn du irgendwie jetzt, wenn wir uns mit vier random Leuten treffen würden und eine Runde Pickleball spielen, hätten wir nach fünf Minuten Spaß und bei Paddle dauert es ein bisschen länger. Also musst du schon Tennis spielen können. Aber ich werde es mal wieder ausprobieren.
Ergibt sich damit nicht vielleicht auch so ein bisschen... zahlungskräftigere Klientel bei Padel?
Heißt es Padel oder Padel? Ich nenne es Padel, aber die Spanier sagen Padel.
Ist es nicht in Spanien entstanden?
Achso, whatever. Also genau, wenn du den spanischen Markt anguckst, da ist mir jetzt nicht aufgefallen, dass sich da irgendeine Kette richtig ausgründen konnte oder sowas. Also da siehst du nicht so einen wirklichen USP, sondern du siehst eher, dass die Also viele Tennisplätze dann auch Padel anbieten. Und wahrscheinlich kannst du in dem Markt aktuell am meisten Geld verdienen, wenn du derjenige bist, der die Schaufeln verkauft, also diese Plätze. So ein Platz kostet, glaube ich, 30.000 bis 60.000 Euro, um hinzusetzen. Also du hast ja da diesen Kunstrasen, so ein Glaskäfig drumherum. Und ja, ich bin mal gespannt. Ich spiele bestimmt in den kommenden Wochen mal hier in Altona eine Runde. Die haben jetzt hier eine neue Halle, die ist so ein bisschen inoffiziell. Und was ich, ich habe einmal mal Mitte gespielt, es war schon, also in, wo war das? Wandsberg, glaube ich. Ziemlich große Halle. Ich meine, das wäre früher, früher war da auch irgendwas Sport, früher war da wahrscheinlich Tennis drin. Und die meinten damals, die haben so eine große Nachfrage, dass sie selbst in der, Zeit, in der sie noch nicht offiziell aufhaben, also in der sie irgendwie ab 4 Uhr aufhaben und dann davor irgendwelche Bauarbeiten machen, waren sie immer komplett ausgebucht. Das fand ich schon bemerkenswert im Vergleich zu Pickleball, wie die Nachfrage dort ist. Was man allerdings auch sieht, ist, dass die Marken auch da mehr hinterher sind. Also jetzt zum Beispiel bei Mitte würde ich, wenn ich mir Manager Magazin zwei Sachen wünschen könnte in dem Artikel, würde ich einmal gerne wissen, wie Adidas da involviert ist, also sind die investiert oder irgendwie Premium-Sponsor oder was auch immer, weil die scheinen da irgendwie bei Mitte eine große Rolle zu spielen und mich würde interessieren, wieso eine Person Prokura bekommen hat und jetzt keine Prokura mehr hatte, aber das sind alles kleine Startup-Geschichten, die wahrscheinlich dazugehören, wenn man schnell wächst.
Also ich glaube, das Spannende ist wirklich, um Skalierbarkeit zu haben, glaube ich, brauchst du eins von zwei Modellen. Das eine ist, du machst Franchise und dann wäre immer sozusagen der, der den Ausbau trägt. Also ich gehe davon aus, dass du die Hallen entweder... Also entweder hast du einen Immobilienentwickler, der die neu baut, wobei das natürlich so Leichtbauhallen sind und wahrscheinlich nicht super schwer, aber du nimmst irgendwie eine, das war vorher vielleicht eine Kartbahn oder ein Indoor-Spielplatz oder ein Jump-House oder was weiß ich und baust das um, wie auch immer und pachtest es dann. Und dann kannst du entweder sozusagen einen Franchise-Nehmer, der sich von der lokalen Bank einen Kredit holt, denen quasi die Courts installieren lassen. Das wäre glaube ich Version 1, die sehr skalierbar ist. Und die andere ist eben, dass du es fast so wie Immobilien machst, dass du mietest, du pachtest oder mietest die fertige Halle. Also du sagst, du suchst dir wieder einen Immobilienentwickler und der trägt aber den Ausbau und dafür ist die Miete aber schon deutlich höher. Weißt du, also so ein bisschen wie bei Hotels, da kannst du die Ausstattung ja mit, also am Ende wird da diskutiert irgendwie, ob du das Silberbesteck sozusagen noch mit in den Anfangskredit oder in die, ich übertreibe jetzt ein bisschen, aber du könntest ja sagen, du kaufst den Rohbau, du kaufst den Rohbau mit Auslegware und Beleuchtung. Oder mit Einrichtung der Pellzimmer oder irgendwann geht es halt darum, ist die Nespresso-Maschine schon im sozusagen Mietpreis drin oder nicht und so weiter. Und wenn du viel des Interieurs quasi abbezahlen kannst, indem du es quasi in die Miete mit reinbringst, dann kommst du, glaube ich, auch relativ hohe Rohmargen am Ende und vor allen Dingen kannst du sehr kapitaleffizient wachsen. Wenn du die Courts alle selbst bauen musst, dass man Hallen selber bauen muss, glaube ich nicht, die kann man immer mieten dafür, dann gibt es Immobiliengesellschaften, aber wenn du die Courts selber bauen musst, Ist es, glaube ich, zum Wachstum so ein bisschen begrenzt, aber kann immer noch sehr hohe Rohmargen trotzdem haben, glaube ich. Naja, okay. So, wir müssen noch etwas weitermachen. Wir haben ja ganz viele Earnings noch diese Woche. Es war die große Tech-Earnings-Woche mit vielen großen kleinen Tech-Earnings. Gleichzeitig gab es aber auch News von OpenAI. dass OpenAI sich selber schon bei einer Revenue Run Rate von 12 Milliarden US-Dollar sieht. Zum Hintergrund gehört, dass OpenAI gesagt hat, dass sie ihren Umsatz von rund 4 Milliarden auf 12,7 Milliarden steigern wollen dieses Jahr. Die Run Rate ist nicht gleich der Umsatz. Man muss sich ja vorstellen, diese Firmen wachsen alle sehr schnell. Das heißt, sie machen im Januar vielleicht nur 500 Millionen Umsatz. Und im Dezember aber schon 3 Milliarden. Und so kommt man dann vielleicht auf einen Jahresschnitt von 12,7 Milliarden Umsatz. Diese 12 Milliarden Runrate beziehen einen monatlichen Umsatz von einer Milliarde. Das kann man relativ sicher sagen. Und damit sind Sie auf einem sehr guten Weg, diese 12,7 Milliarden zu erreichen oder zu übertreffen. Ich würde vermuten eher zu übertreffen, wenn Sie jetzt im Ende Juli schon bei einer Milliarde sind. Ganz gute Chance, glaube ich, dass sie im Gesamtjahr eher bei 14, 15 Milliarden Runrate, nicht Umsatz, Entschuldigung, doch Umsatz landen. Runrate wird sogar noch höher sein. Dann, sie sagen auch, sie haben 700 Millionen Chat-GPT Weekly Active Users. Das ist kleiner als die letzte Zahl, die ich gehört hatte, interessanterweise, aber so oder so sehr beeindruckend. Also 700 Millionen Menschen nutzen einmal in der Woche Chat-GPT. Muss man jetzt ein bisschen aufpassen, ob da nicht irgendwelche Webbesuche, die da auf der Chat-GPT-Domain landen, fälschlicherweise mitgezogen werden. Aber ich hoffe, die machen das wirklich vernünftig und nehmen nur Nutzer, die das wirklich mehr oder weniger eingeloggt und klar identifizierbar nutzen. Ansonsten wäre ich schon sehr überrascht. Genau, aber das zeigt, diese Technologie ist monetarisierbar. 12 Milliarden sind nicht nichts. Damit wäre, das muss man auch mal sagen, also sagen wir mal, wir wären am Ende des Jahres bei 15 Millionen, ob das jetzt 14 oder 16 sind, egal, bei 15 Milliarden Umsatz sein, dann ist diese 300-Millionen-Bewertung nur noch das 20-fache des Umsatzes. Und das klingt vielleicht viel, aber das ist im Vergleich zu Cloudflare, über die wir später noch reden, die bleibt bei 40 Millionen. liegen oder Figma, die gerade einen komplett steilen Börsengang gemacht haben und bei ich glaube 70 mal Umsatz notieren gerade, dann muss man sagen, dagegen, also es ist ja nicht verrechnungslich schlimm, aber dagegen ist OpenAI dann fast günstig. Dazu gehört jetzt wieder, dass die Rohmarge bei OpenAI vermutlich noch ganz anders aussieht. Man sollte eigentlich fast alle Businessmodelle auf Basis der Rohmarge betrachten und gar nicht so auf Umsatzzahlen, aber da Umsatzzahlen natürlich immer größer sind und beeindruckender reden Firmen immer gerne über Umsatzzahlen, nützlicher wäre tatsächlich auf Rohmarge zu schauen. Die wird nämlich bei OpenAI kleiner sein. Also Figma geht wahrscheinlich schon in Richtung, wir hatten sie wahrscheinlich mal angeguckt, aber Richtung 80% oder mehr Rohmarge, während OpenAI vermutlich noch unter 50% liegt. Das heißt, die Qualität dieses Umsatzes ist eine andere von den 15 Milliarden OpenAI Umsatz. Umsatz werden vielleicht nur 6, 7 Milliarden an Rohmarge übrig bleiben. Und das schaffen andere Unternehmen schon vielleicht mit 9, 10 Milliarden Umsatz. Aber so oder so, wie gesagt, diese Technologie ist monetarisierbar, zumindest für die größeren Firmen. Die Bewertung ist damit, ich will nicht sagen fair oder günstig, aber man kann sagen, sie ist fair und nachvollziehbar, würde ich behaupten. Also die stammt ja, ist jetzt ein paar Monate her, das heißt, das war so ein bisschen antizipiert. Als vorausschauendes Multiple von 20 fände ich jetzt nicht teuer, ehrlich gesagt, davon ausgehend, dass die Runrate oder Umsatz Ende des Jahres zwischen 15 und 20 Milliarden liegen werden. Und ähnlich gute News hört man aus der Position 2, zumindest von den selbstständigen oder eigenständigen, unabhängigen Startups. Der nächste Verfolger von OpenAI ist ja Entropic, von den ehemaligen OpenAI-Remieten gegründet. Die kündigen auch schon an, dass sie in die Nähe von 5 Milliarden Umsatz rücken, also nicht weit, also 40, 45 Prozent von OpenAI schaffen. Und haben die Cojones, um selber auf einer 170 Milliarden Bewertung zu raisen. Also, was heißt das? Ich habe hier zufällig die Unterlagen, mit denen so ein bisschen die Runde auch beworben wird. Die sagen halt, OpenAI macht gerade 12 Milliarden ARR. Sie machen 4 Milliarden. Das ist ein Drittel. Aber sie wollen quasi auf der Hälfte der Bewertung von OpenAI bewertet werden, angeblich, weil sie schneller wachsen zum Beispiel. Und weil sie einfach später gestartet sind, wachsen sie schneller, muss man fairerweise auch dazu sagen. Und weil sie stark im Enterprise-Markt sind, nicht im Consumer-Markt. Das wäre vielleicht ein weiterer Grund, der auch zu besseren Margen führen könnte zum Beispiel. Aber das ist halt die Frage. Man muss eigentlich sagen, Entropic ist noch ambitionierter bewertet als OpenAI, wobei wir gerade sagen, OpenAI ist gar nicht so ambitioniert bewertet. Entropic wäre dann mit 170 Milliarden mit dem 40-fachen des derzeitigen ERA, könnte man auch sagen. Wie gesagt, das ist wie Cloudflare bewertet, mit dem Unterschied, dass Cloudflare hohe positive operative Cashflows hat und eine 76% Operating Marge, auf die wird Entropic im Moment auch nicht kommen. Aber Entropic wächst schnell, wird bestimmt nicht den Anschluss finden auf OpenAI, aber wird auch nicht abgehängt, sondern ist ein guter Zweiter. Und was man auch so ein bisschen ablesen kann, ist, dass der Markt offenbar keine Prämie zahlt für die Führungsposition von OpenAI. Also man würde ja sagen, Entropic ist vielleicht kein Also-Run, also sie sind nicht abgeschlagen oder so, sondern sie sind schon die gute führende Nummer 2, aber sie machen natürlich auch nur ein Drittel des Umsatzes der Nummer 1, aber niemand scheint zu glauben, dass OpenAI... Irgendwelche, wie soll man sagen, eigene Magic hat oder dass es einen Winner-Takes-It-All-Market gibt. Ansonsten würde man die Nummer 2 nicht in 170 Milliarden oder man glaubt, Entropic kann OpenAI noch überholen. Das halte ich für eher unwahrscheinlich. Dann glaube ich eher, dass Google oder so am Ende der Erste wird. Aber finde ich ganz interessant. Freut mich aber auch, dass auch die Nummer 2 noch mit 170 Milliarden bewertet wird. Das ist ja so ein SAP eigentlich. Die machen hier 4 Milliarden Umsatz und sind bewertet wie ein SAP. Ich bin gespannt, ob die Runde zustande kommt. Es sieht sehr so aus, ehrlich gesagt. Also sie wird angeführt von Iconic Capital, das ist Man sagt so ein bisschen das Family Office von Mark Zuckerberg, weil viel von seinem Geld auch da drin liegt. Aber es hat verschiedene LPs. Teilnehmer an der Runde wären außerdem Amazon, Google, Andreessen Horowitz, Lightspeed, Bessemer, General Catalyst. Also alles hervorragende Namen. Und OpenAI rast natürlich. Warum erfährt man bei OpenAI von diesen 12 Milliarden Euro? Sie versuchen natürlich auch weiter zu raisen. Also deren nächste Runde wird unter Beteiligung oder sie kompletieren besser gesagt diese 40 Milliarden Runde, die von Softbank gepriced wurde. Da werden jetzt wohl Sequoia und Tiger Global wieder am Start. Also wir werden im Laufe dieser Sendung noch öfter diese 2021er Vibe spüren. Aber ja, die Tiger Global ist zurück und findet OpenAI jetzt relativ spät mit.
Ja, crazy. Aber ja, lass uns das über Sigma sprechen.
Hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Ich hatte auch mal die Möglichkeit, in Entropic zu investieren. Ich glaube auf 40 Milliarden oder so. Und ich dachte, für die Nummer 2 sind die schon echt teuer. Und da war es noch nicht so absehbar, dass die mal 4 Milliarden Umsatz machen werden so schnell mit Cloud. Aber es wäre schlau gewesen, es hätte sich in weniger als 12 Monaten vervierfacht. haben mit ein bisschen Verwässerung drin. Also schon beeindruckend. Ich bin ein bisschen überrascht, ehrlich gesagt, zu was für einer Bewertung. Aber es ist einfach auch viel FOMO drin, dass du Runden so zusammen bekommst auf den Bewertungen. Weil natürlich es auch nur begrenzt viele Möglichkeiten gibt. Es gibt halt Leute, die haben eine Theorie, dass sie eben an LLMs glauben und nicht ans Application Layer, weil sie glauben, dass Applications alle ersetzt werden. Dann kannst du ja nur in die Public Companies, also Google oder Meta investieren. Oder ansonsten bleibt dir eigentlich nur OpenAI, Entropic, vielleicht Thinking Machines Lab, das neue Startup von Mira Murati, der Ex-CTO von OpenAI. Ganz spannend, da kam News raus, dass Meta mehr als eine Milliarde, to be fair, über mehrere Jahre, aber mehr als eine Milliarde für einzelne Angestellte angeboten hat, um sie von Thinkings Machine Labs, also von Muratis Firma, wegzulocken. Und die sollen es verneint haben. Das ist mal ein gutes Zeichen, dass sie Missionaries sind und keine Mercenaries. Aber das nochmal in Verbindung zu der Zahl, dass Google mal, ich glaube, 600 Millionen für das gesamte DeepMind bezahlt hat. Und jetzt kriegt ein einzelner Angestellter eine Milliarde in Aussicht gestellt. Oder man könnte auch sagen, dass diese einzelne Angestellte so viel Geld bekommen, wie die Firma, über die wir letztes Mal geredet haben, Cognigy aus Düsseldorf, die verkauft wurde an ein US-Unternehmen, ein AI-Unternehmen. Also ein einzelner Mitarbeiter aus dem Team von Muram Rati hätte einen größeren Exit auslösen können für sich selber als diese deutsche AI-Company.
Was für Summen, das ist einfach unglaublich. Unglaublich. Lass uns über Figma sprechen. Also, gestern habe ich... so ein bisschen über WhatsApp mit einem Designer gechattet, weil ich mir gedacht habe, ich brauche jetzt noch ganz schnell eine CI für die DG Open nächstes Wochenende. Währenddessen hast du mir geschrieben, dass Figma einfach 250 Prozesse beim IPO gemacht hat. Ich habe erst mal gedacht, es ist FIG, also FIGS, und habe nicht an Figma gedacht, weil es einfach unfassbar ist, Ich habe zudem jetzt mal eben Perplexity gefragt. Eine andere Aktie, die ganz gut gelaufen ist beim IPO, war Beyond Meat. Der geht es irgendwie nicht mehr so gut. Und generell, es scheint so zu sein, dass Firmen, die beim IPO einen Riesen-Pop machen, eigentlich ein super Short-Kandidat sind. Also kannst du mir erklären, warum der Pop und wie kann ich Figma shorten?
Also wie die Figma-Shorts erkläre ich dir nicht. Wir kommen später auf die Reddit-Earnings. Da sieht man ganz gut, wie meine Short-Ideen teilweise auch sehr schief gehen können. Nicht alle, aber die zum Beispiel. Wie kommt es zu dem Figma-Pop? Ich kann dir einmal sagen, was Scott Galloway heute Nachmittag sagen will. Also man muss dazu sagen, wir nehmen eigentlich immer vormittags auf. Das heißt, wenn wir das aufnehmen, haben wir immer den Pivot-Pod noch nicht gehört. Der kommt, glaube ich, um 12 Uhr mittags raus und meistens nehmen wir ihn zwischen vormittags auf. Das heißt, wenn was so ähnlich klingt, dann ist das tatsächlich Zufall und Great Minds Think Like oder wie auch immer man das nennen möchte. Wir haben den in der Regel noch nicht gehört. Aber ich gebe dir jetzt einmal den Scott Galloway-Take da drauf, der kommen wird. Also die drei Bingo-Wörter. Wollen wir eine kleine Schnellwette machen? Was setzt du ein? Also es wird das Wort Direct Listings, wie er wird das formulieren, also wird mehr oder weniger gesagt, die Investmentbanker gehören gefeuert, sie hätten ein Direct Listing machen müssen und es ist ein Wealth Transfer to the Rich oder sowas. Also man muss sich vorstellen, so ein IPO-Prozess läuft ja so, dass man Banken beauftragt. In dem Fall waren hier, glaube ich, eine Vielzahl von Banken beteiligt. Sekunde, ich hatte mir das sogar notiert. Ich war morgens dann dabei, die machen viele Tech-IPOs eigentlich. Dann Goldman Sachs, Allen & Company und AP Morgan haben das zusammen betreut. Und die gehen mit der Firma eigentlich, also die Firma sagt, ich möchte ein IPO machen, bereitet sie mit der Investmentbank schon sozusagen dieses Prospekt. vor, indem man einerseits sich rechtlich absichert, andererseits die Firma natürlich auch so gut wie möglich darstellen möchte und dann geht man auf so eine Roadshow zu Investoren, das sind dann so irgendwie Investmentfonds, ja, Fondsmanager, teilweise mal High Net Worth Individuals, wenn die wirklich viel Geld unter Verwaltung haben und denen macht man die Partizipation am IPO schmackhaft. Also man sagt, möchtest du jetzt nicht mit dem IPO in diese Firma investieren, der Kurs wäre so irgendwo zwischen irgendwie 25 und 28 Dollar und Damit wären wir bei einer Bewertung von 15 Milliarden. Das ist ja 5 Milliarden unter dem Deal, den Adobe damals zahlen wollte. Du kannst jetzt dabei sein und das ist ganz fair bepriced. Wahrscheinlich wird der Kurs am ersten Tag nochmal 20% hochgehen. Und das ist so ein bisschen dieser Pop am Anfang. Im ersten Listing der Aktie ist in der Regel so zweistellig hochgeht. Das ist gewollt. Das ist eine Art Geschenk an die Leute, die sich in dem IPO committen und sagen, wir sind, obwohl die Aktie noch nicht so flüssig an den Marktmärkten ist, sind wir eine der ersten, die an die Aktie glauben und wir kaufen es sozusagen zum IPO-Preis. Dafür erwarten wir aber so ein bisschen, oder die Banken versprechen Ihnen implizit, nicht wörtlich, aber aus Erfahrung weiß man, Wenn ich da mit dem IPO reinkomme, dann ist der erste Kurs wahrscheinlich schon ein bisschen höher. Da habe ich direkt meine ersten 15-20% Rendite gemacht. Das ist das Rational, was vielleicht einige Leute haben, die in so einem IPO investieren. Dafür dürfen sie dann manchmal auch längere Zeit nicht aus der Aktie aussteigen oder so. Das ist soweit gewollt, dass es einen kleinen Pop gibt. Plus die Investmentbank sichert sich teilweise so einen Greenshoe zu, den sie hinterher noch an Friends und Family verteilen kann oder wo sie selber die Profite mit reinnehmen. Und jetzt ist diese Aktie aber, also A, sie wurde am Ende auf 33 Dollar gepricet, obwohl sie ursprünglich mal unter 30 war, aber da hat sich in der Roadshow schon herausgestellt, die Nachfrage wird so hoch sein. Wir können auch 33 verlangen. Das ist diese Bookbuilding-Spanne oder dieses Buch, was die Investmentbank führt, wo sie sagt, wer will eigentlich alle zu welchem Preis rein. Wenn man am Ende sagt, wir verkaufen 1,2 Milliarden an Aktien und wir haben hier 5 Milliarden an Nachfrage, dann sagt man natürlich, jetzt erhöhen wir den Preis mal auf 33, damit fliegt vielleicht 3 Milliarden an Nachfrage rein. Aber die gesagt haben, wir würden nur bis 30 gehen oder bis 32. Aber wir können ja die 1,2 Milliarden, die wir raisen wollen, immer noch voll bedienen. Und es gibt ein bisschen Übernachfrage, die wir später im freien Markt kaufen werden. Dadurch wird es zu einem Pop kommen. Und hier muss es jetzt aber so, also ich glaube, es sind zwei Dinge, die entscheidend sind. Also A, es gab deutlich mehr Nachfrage als Angebot, sonst würde der Kurs nicht steigen. Und zwar ist es um 250% gestiegen. Von 33 Dollar auf 112,50 oder was war das? Hast du es gerade präsent? Sekunde. FIG ist das Kürzel. Das kennt Google natürlich wieder noch nicht. 115,50 sogar. Das entspricht, wie gesagt, einer mehr als Verdreifachung der Aktie. Und das kann nicht gewollt sein, eigentlich. Weil jetzt ist es ja so, dass die... Also, es wurden 1,2 Milliarden an Aktien verkauft und teilweise hat die Firma damit neues Geld geraced. Also es geht in die Kasse der Firma. Dann müsste man jetzt aber sagen, nur für 30% des Preises, den sie hätten erreichen können. Das heißt, sie haben jetzt eine Milliarde genommen, obwohl sie... bei einer direkten Auktion zum Beispiel auch 3 Milliarden hätten bekommen können oder 4 Milliarden fast. Und die Altinvestoren, die zu dem Preis eventuell verkauft haben, haben auch deutlich zu günstig verkauft. Wobei deren restliche Anteile, falls sie weiter erhalten, natürlich jetzt von dem Kurs-Pop voll profitieren und dann ist das vielleicht auch ein Rundungsfehler. Das Ganze wird bestimmt ein bisschen dadurch noch beschleunigt, dass, ich habe es gerade erwähnt, es sind 1,2 Milliarden an Aktien verkauft worden, also Gegenwert-Dollar. Und die Bewertung lag zum Zeitpunkt des IPOs bei 19 Milliarden, glaube ich. Das heißt, es sind so 6% der Aktien nur im sogenannten Free Float. Das heißt, dass das so stark ansteigt, zwischendurch wurde der Markt ja auch kurz ausgesetzt und so, liegt ein bisschen wahrscheinlich daran, dass das so eng war. Das gleiche haben wir eigentlich bei CoreWeave gesehen. Es gibt viele Leute, die gar nicht verkaufen dürfen. Lock-Up-Sperre heißt das. Man darf, wenn man sich committed hat als Alt-Investor oder IPO-Investor, manchmal 6 bis 12 Monate nicht verkaufen. Da gibt es aber viel Nachfrage und ganz wenig Leute, die überhaupt das Recht haben, an dem Tag zu verkaufen. Und weil hier nur 6% der Aktien floaten, könnte das dazu beigetragen haben, dass es besonders eng und besonders übertrieben war. Und das hat jetzt dazu geführt, dass Figma statt 19 Milliarden 70 Milliarden wert ist. Und mit dem 70-fachen, also im letzten Quartal haben sie 230 Millionen Umsatz, glaube ich, gemacht. Also man könnte sagen... Bisschen gönnerhaft eine Milliarde Revenue Run Rates sind sie gerade. Bin mir sicher, dass sie da im Q2 jetzt landen werden, wenn die Zahlen rauskommen. Damit wäre das eine 70-fache des Umsatzes Bewertung. Und das hat natürlich 21er, 22er Vibes vom Jahr her gesehen. Sie wachsen mit 46%. Man kann sich das alles schön rechnen, warum das genau richtig so ist. Sie sind ja auch profitabel. Und da ist eigentlich der Clou drin. Weil sie profitabel sind und das Geld eigentlich gar nicht bräuchten, hätten sie ein sogenanntes Direct Listing machen können. Also da ist es eher so, dass man nicht diesen Bookbuilding-Prozess mit der Investmentbank zusammen macht, sondern dass man einfach sozusagen an die Börse geht und der erste Kurs entscheidet, was die Aktie wert ist. Man nimmt die Angebotsnachfragesituation von der Börse live mit und macht nicht diesen eigentlich ineffizienten Bookbuilding-Prozess vorher. Weil du hast ja einen Markt, du hast Angebot, Nachfrage, warum sollten Leute mit Learjets durch die Welt fliegen, um eine Aktie zu verkaufen? Das ist in sich ineffizient, dieser IPO-Prozess, müsste man eigentlich sagen. Spotify hat das mal... bewiesen mit einem Direct-Listing. Ich glaube, Google hat so eine andere Option gemacht. Hat Palantir nicht auch ein Direct-Listing gemacht? Wer war der andere? Coinbase? War Coinbase ein Direct-Listing? Ich weiß nicht, es gab auf jeden Fall welche. Und gerade in diesem Fall, wo die Firma das Geld nicht braucht, wo sie profitabel ist, die machen 20% Gap-Marge, glaube ich, Operating-Marge, hätte es diesen IPO-Prozess meiner Meinung nach nicht gebraucht, sondern man hätte ein Direct-Listing machen können. Wäre für alle besser gewesen, außer für die Investmentbanker, Die alten Investoren hätten trotzdem relativ schnell Liquidität bekommen. Sie hätten an Tag 1 eventuell verkaufen können, je nach Vertragsausgestaltung. Also das würde Scott Galloway sagen. Die Investmentbanker gehören gefeuert. Sie haben das brutal mispriced, mispriced wäre das zweite Wort auf der Dingo-Karte. Also ich sage Direct Listing, mispriced und JP Morgan. Wenn das 3 vorkommt, kriege ich einen Döner von dir.
Sehr gut. Wie kann denn so eine Softwarebude mehr wert sein, deutlich mehr wert sein, als Volkswagen zum Beispiel?
Also, weil sie 40 Millionen Umsatz im Quartal machen, das sind 160 Millionen, oder sagen wir mal, das steigt noch auf 200 Millionen im Gesamtjahr. Und dann wären das ja nur noch bei 200 Millionen, nur noch 300 mal Earnings, ist das richtig? Bisschen mehr. 350 mal Earnings, da kann man wirklich nichts sagen. Sie sind profitabel, sie haben eine hervorragende Margensituation. Wir haben das ja vorher besprochen, das S1. Margensituation ist super, sie wachsen noch 46%. Das ist schon eine super Company. Aber ich glaube, es war problematisch, dass der Markt ein bisschen eng war, also zu wenig Angebot an Aktien da war. Und dass sie auch also ein bisschen gaga gepriced waren. Also die IPO-Valuation wäre ja die Bewertung gewesen, die Adobe damals zahlen wollte, rund 20 Milliarden. Und dass jetzt dreieinhalbmal so viel wert sind, das... Also ich sage, die Banken haben einen schlechten Job gemacht. Wäre ich da entweder Alt-Investor oder CEO, wäre ich pisst. Und du kannst ja auch nicht sagen, die haben die Firma schlecht verkauft oder so, weil die Nachfrage hat ja funktioniert. Also entweder... Haben sie zu den falschen Leuten gepitcht, also dass sie auf der Roadshow nur Leute getroffen haben, die gesagt haben, das ist ins Maximal 35 Dollar wert. Und der ganze Rest des Marktes sieht es aber deutlich wertvoller. Ja, ich weiß nicht, was die alternative Erklärung ist. Oder sie haben sich einfach von den Banken verarschen lassen. Also das meiste Geld hat da auf jeden Fall jetzt der Investmentbanking-Sektor im Zweifel gemacht. Ich kann mir vorstellen, dass viele Leute, die mit Figma arbeiten, das Tool so cool finden. Es gibt ja kaum ein digitales Unternehmen, was nicht Figma nutzt. dass auch viele Retail-Investoren sich freuen, mal eine Chance zu haben, ein Tool zu kaufen, mit dem sie täglich arbeiten. Wobei, wenn du im Tech arbeitest, gibt es ja 10.000 Möglichkeiten, das zu tun. Also auf jeden Fall ist das IPO-Fenster jetzt weit offen. Sebastian Zimiatkowski hat gerade seine Banker angerufen und gesagt, wann er raus kann mit Klana. Also du kannst jetzt erwarten, dass irgendwie StubHub, Klana und die ganzen Leute da jetzt schnell hinterher wollen, weil sie die Dollarzeichen in den Augen haben und sehen, dass der Markt heiß wie Frittenfett ist.
Auch richtig hart für die Leute, die irgendwie als Mitarbeitende letztes Jahr ihre Anteile veräußert haben. Also Wahnsinn. Krass. Ich bin gespannt. Das Ding muss doch schnell auch wieder runterkommen, oder? Die müssen doch eigentlich eine ähnliche Kurve haben wie so ein Beyond Meat.
Ne, das glaube ich nicht. Also ich Das Potenzial, dass man eine 40% Korrektur gibt, gibt es natürlich. Aber wie gesagt, wir sprechen später bei Cloudflare, die sind auch 40 mal Umsatz, also sind nicht mal profitabel dabei, nach Gap zumindest, machen aber viel Cashflow. Ich kann da schon sehen, wie Leute sich das im Kopf rechtfertigen. Ich finde es auch nicht komplett absurd, aber es ist natürlich am absoluten Maximum und Price for Perfection. Wenn jetzt die Wachstumsrate mal 5% runtergeht im nächsten Quartal, dann würde sich das sehr schnell korrigieren zu hoch 2, also was heißt hoch 2, stelle ich um 20% vielleicht oder 30%. Das kann schon passieren. Ich glaube nicht, dass Figma sich jetzt nochmal verdoppeln wird kurzfristig. Aber who knows. Aber die Märkte sind frothy. Also sie brodeln und sind heiß wie Frittenfett. Die Leute, ich meine, das Ding ist alles andere ist ja auch teuer. Guck dir die Mac7 an, mit Ausnahme von Google und vielleicht Meta ist das ja auch alles sehr rich bepreist. Wo willst du denn sonst reingehen, wenn alles schon wieder besonders und feuer ist? Naja, es fühlt sich auf jeden Fall so, also ich spiele das erste Mal seit langem mit dem Gedanken, mal wieder ein paar Gewinne mitzunehmen, opportun und andererseits die Tech-Firmen, die Big-Tech-Firmen zeigen überwiegend hervorragende Earnings. Das können wir gleich als Übergang nutzen. Wie steht es um deine Amazon-Position? Die gibt es noch.
Die gibt es noch, aber nicht so gut.
Ja, alle anderen Firmen haben ja super reported. Aber wir gehen mal bei Amazon rein. Nee, eigentlich müssen wir mit Microsoft rein. Dramaturgisch müssen wir mit Microsoft anfangen.
Also eigentlich müssen wir vorher nochmal kurz über Spotify reden. Da haben wir ja wegen Acres letzte Folge geredet. Die hätte man mal schön shorten können nach der Folge.
Ja, du hast aber ja noch vorgeschlagen, die zu kaufen, oder nicht?
Ja, nee, die schaffen es ja nicht, Werbung zu verkaufen. Die meinen, es wäre eine Execution-Challenge und kein Strategie-Problem.
Hat Daniel Eck gesagt, auf Deutsch ist es nicht sein Fehler, sondern er arbeitet mit Monkeys zusammen, oder was soll man daraus lesen? Ich selber setze die richtige Strategie, aber ich habe die falschen Leute geheiert, oder was will er damit sagen? Das habe ich nicht ganz verstanden.
Ich hätte eine Lösung. Ich würde auch um Döner wetten. Und zwar folgendes. Ich weiß, wer Spotify aus dem Werbemarkt oder Werbe-Execution-Problem rausholt. Weißt du es auch?
Nee, ich kann dir aber sagen, wer sie noch weiter reintreibt, nämlich YouTube.
Aber weißt du, wer sie rausholt?
Niemand. Weil du die gleiche oder bessere Leistung für ein Viertel des Geldes bei YouTube kaufen kannst. Das ist jetzt ein bisschen stark vereinfacht.
Also... Ende des Jahres wird die liebe Linda von X, die ja jetzt gerade auf Jobsuche ist, bei Spotify anfangen.
Ja, safe nicht. Linda Zaccarino fässt niemand mehr mit einer, mit einem 10-Foot-Pool, würde man sagen, mit einer 3-Meter-Stange an, behaupte ich. Aber ich verstehe, was du sagst. Also die war ja ein guter Ad-Executive. Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung. Man sollte aufgrund des Gehörten keine Kauf- und Verkaufsentscheidungen zu Aktien und anderen Wertpapieren treffen. Ihr müsst selbst hinterfragen, ob wir Milliarden meinen, wenn wir Millionen sagen. Es besteht immer das Risiko eines Totalverlustes. Solltet ihr dennoch aufgrund der Informationen im Podcast handeln, handelt ihr stets auf eigenes Risiko und wir können unmöglich für etwaige Verluste haften. Alles könnt ihr auch nochmal unter doppelgänger.io nachlesen. Ne, ich glaube auch schon, der Verdacht ist ein bisschen... Also, guck mal, du kannst... Was schätzt du YouTube-TKP? Ich schätze zwischen 5 und 12 Euro. Oder? Ja. Wir fragen mal hier unseren kleinen Analysten. Leute fragen immer, wie groß unsere Redaktion ist. Und unsere Redaktion sind Philipp, ich, manchmal Jan und Krok. So, fragen wir Krok. Ja.
Das ist schon eine Weile her, habe ich gesagt, wir hätten eine Redaktion von 10 Leuten im Hintergrund.
Manche Leute haben eine Redaktion und sagen nichts. Wir haben keine und tun so, als gäbe es eine.
Der einzige Wirtschaftspodcast ohne Ghostwriter.
Okay, ich sage, ich möchte ein Consumer Product of Spotify und YouTube advertising. What's the CPM I have to expect? So, das läuft mal parallel, während wir in die Zahlen reinschauen. Aber meine These ist schon, dass Podcast-Werbung viel intensiver ist, eine höhere Qualität hat, auch eine höhere Response-Rate, wenn du so möchtest, als YouTube-Werbung. Aber der Preisunterschied ist schon... Also ich würde natürlich Leuten immer raten, ausschließlich in diesem Podcast hier zu werben, wenn wir wieder Platz dafür haben. Aber... Ansonsten, wenn man billig Masse kaufen will, ist YouTube natürlich auch spannend. Aber wir gucken jetzt mal rein. Die Aktie hat wie viel verloren? Das sagst du uns.
10% oder so, oder?
Ja, höher. Also höher als 2-stellige Sekunde. Ach ne, also auf 5-Tages-Sicht nur noch 8%. Ja, mir ist es dann knapp 2-stellig gewesen. Zwischenzeitlich mal. Hattest du recht. Also warum? Der Umsatz ist einfach von 15% Wachstum in den beiden Vorquartalen auf 10% runtergegangen. Das liegt weniger an den Premium-Subscribern, beziehungsweise auch die sind vorher mit 16% gewachsen, jetzt nur noch mit 12% oder knapp 12%. Das sind die Leute, die für die Subscription auf Spotify zahlen. Und das Ad-Supported-Segment, da ist das Wachstum von 8%. auf minus 1% runtergegangen. Das hat das Gesamtwachstum natürlich auch getroffen, obwohl die Ad-Supporter am Gesamtumsatz keine 20% ausmachen, muss man auch sagen. Also eigentlich das Premium-Segment ist deutlich wichtiger und treibt den Umsatz. Das Spannende ist aber, Spotify hat trotzdem seine Marge deutlich verbessert. Also die Cost-of-Revenue haben sich genau nicht bewegt. Das lässt mich immer nochmal kontrollieren, ob ich hier die richtige Zahl genommen habe. Sekunde. Das ist verdächtig. Okay, die Marge hat sich Der Umsatz ist um 10% gestiegen, die Cost of Revenue ist aber nur um knapp 7%. Damit hat sich die Marge nicht ganz so doll, wie ich dachte, aber sie hat sich verbessert im Vergleich zum Vorjahr. Also Rohmarge ist 2% Punkte hoch von 29% auf über 31%. Die operativen Ausgaben sind auch nur 8% gestiegen. Damit ist... Erstmal das Operating Income sogar um 50% gestiegen, 53% gegenüber dem Vorjahr, aber dann kamen relativ hohe Kosten aus der Finanzabteilung dazu und eine hohe Steuerlast und dadurch ist das Net Income, das Gesamtergebnis dann tatsächlich positiv gewesen nach langem Mal wieder. Eigentlich ist Spotify jedes Quartal schon negativ gewesen und eigentlich ist Spotify jedes Quartal jetzt profitabel gewesen zuletzt und jetzt ist man wieder kurz in die roten Zahlen gerutscht und der Ausblick war auch nicht großartig, ehrlich gesagt. Operativer Cashflow ist aber 44% über dem Vorjahr, Free Cashflow 43% über dem Vorjahr, also man muss jetzt keine Sorgen machen, aber das Wachstum hat natürlich eine Delle bekommen, dass man sieht, das App-Geschäft läuft nicht Super. Positiv könnte stimmen, Anzahl der Premium-Subscriber wächst weiter mit 12%, Ad-Supported-Subscriber wächst mit 10% nach zuvor 9%. Also die Anzahl der Nutzer wächst. Meine Vermutung ist dann, dass sozusagen Listening-Time weggeht und dass es entweder, ja wahrscheinlich ein Medienwechsel, dass Leute dann noch vielleicht mehr YouTube und Netflix schauen, ist schon meine Vermutung. Weil die Subscriber-Zahlen sehen eigentlich gut aus, ehrlich gesagt. Das hat man jetzt nicht mit übermäßig vielen Marketingausgaben gekauft, so wie es aussieht.
Ich habe mir den Earnings Court angehört und musste erst so ein bisschen schmunzeln über diese Execution-Probleme. Und dann haben sie so über AI-DJ gesprochen. Und ich habe mich gefragt, ob die überhaupt AI-ready sind. Also, wenn ich mir jetzt die AI-Zukunft vorstelle, die so ein... Sam Altman hier mit dem Apple-Designer und alles sich so vorstellt. Also habe ich irgendwie das Gefühl, dass das, wie wir aktuell Musik... Also hat Spotify, wenn man nicht mehr die App nutzt, noch ein großes USP gegenüber anderen? Oder könnte jetzt ein OpenAI, wenn ich irgendwie meinen Lieblings-Chatbot habe, von OpenAI, mit dem ich die ganze Zeit interagiere, sage ich dem nicht einfach, hey, spiel mir irgendwie, keine Ahnung, das neue Album von Helge Schneider.
Naja, man könnte schon sagen, Spotify hat den Zugang zum Inventar. Also möchte OpenAI jetzt mit den vier großen Labels und der ganzen Bande an Independent-Labels denen nochmal Verträge schließen und so ein Artistpool bauen und das alles regeln. Ich glaube, das ist schon ein Vorteil, den Apple und Spotify haben, dass sie da relativ weit vorangekommen sind. Also, dass sie das Backbone der Musikindustrie bleiben, das denke ich schon. Die Frontends können sich verändern, aber das ist ja jetzt auch schon so, dass du im Auto eventuell ein anderes Frontend nutzt oder so, um Spotify abzuspielen. Das mit dem AI-DJ, den ganzen Tag sind hier keine Vögel in Italien, aber ausgerechnet jetzt muss der Typ da, das ist die Münchgrasmücke übrigens, die Black Cab, ähm, Naja, egal. Also das mit dem EIDJ ist, ich fange da immer an zu pfeifen, wenn ich anfange zu reden. Also das mit dem EIDJ halte ich natürlich auch so ein bisschen für Vaporware und... Blablabla. Das ist, weil sie keinen echten Use Case für AI haben, bauen sie jetzt einen AI-DJ. Wer will denn einen AI-DJ? Ich will keinen DJ-Set hören. Ich will irgendwie Podcasts und ausgewählte Songs hören. Ob die jetzt perfekt gemixt sind, ist mir relativ hupe, ehrlich gesagt. Das kann man bestimmt machen. Du kannst einfach, glaube ich, aus DJ-Sets lernen, wie gute Übergänge funktionieren und daraus kannst du wahrscheinlich statt dem normalerweise ein- und ausfäden oder übereinanderfäden, kannst du tolle Übergänge machen. Das ist bestimmt möglich. Ob das jetzt so viel Mehrwert ist, glaube ich nicht. Ich glaube, es wäre viel wertvoller, die gleiche Machine Learning Experience mal in das Vorschlagssystem zu setzen. Also, dass Spotify mal ungefähr ein Gefühl dafür bekommt, wenn ich nur zwei Stunden am Tag zur Verfügung habe, was sind die drei Podcasts, die ich zuerst hören möchte. Und nicht den, der zuletzt publiziert hat oder was weiß ich vorschlägt. Also man sieht, dass sie immer mal wieder daran arbeiten. Vielleicht ist mein Use Case auch ein bisschen selten, ich weiß es nicht, aber ich... Hätte wahrscheinlich so 30 bis 40 Stunden Podcasts, oder wahrscheinlich sind es viel mehr noch, aber die ich am Tag hören könnte, sozusagen die ich abonniert habe. Und davon schaffe ich im Moment aber tatsächlich maximal eineinhalb Stunden zu hören. Und mir da priorisiert zu geben, was sind die, die du jeden Tag hörst, die du aktiv aussuchst, die du stark durchhörst, das würde mir mal unheimlich helfen, ehrlich gesagt. Da müsste nicht immer wieder irgendein Nischen-Podcast, den ich mal abonniert habe, weil ich da zu viel Zeit hatte, mir anhören und wegklicken, damit ich meine drei wirklich regular Podcasts hören kann. Für Musik funktioniert es relativ gut wahrscheinlich, oder schon besser. Bei Podcasts habe ich das Gefühl, funktioniert es unheimlich schlecht, zumindest für mich. Mag sein, dass ich ein Einzelfall bin.
wie sehen die denn multiple-mäßig aus? Also, weil die Aktie hat sich ja schon irgendwie in den letzten, was hatte ich gesagt, 70% jetzt vielleicht nicht mehr so viel, aber die hat sich ja year-to-date schon super entwickelt.
Spotify? Ja, genau, deswegen hast du letztes Mal noch gesagt, die hätte man kaufen sollen, die sind irgendwie 100% und plus hier. Ja, genau. Und dann wolltest du, angeblich wolltest du dann Short. Ja, sie sind so 130 Milliarden wert, immerhin. Das ist schon wirklich eines der relevanten europäischen Unternehmen. Also ein bisschen Poster Child auch.
Du bist in Euro, ne?
Nee, nee. Gerade bin ich hier in Dollar eigentlich.
Okay, bei mir sagst du 160 Milliarden. Ach nee.
Haha, ich bin bei Shopify. Klassiker. Klassiker. Also Spotify ist 130 Milliarden wert und das entspricht ungefähr dem 60-fachen des Gewinns und dem 7-fachen des Umsatzes. Bei nur noch 10% Wachstum ist das natürlich sehr ambitioniert. Und wenn man davon ausgeht, dass sie einen Großteil der Mehreinnahmen immer wieder teilen müssen mit Artists, daran versuchen sie ja zu arbeiten, das zu ändern, aber... Ich halte es für relativ, also ich fühle mich nicht, ich bin prinzipiell so challenging, wie das Produkt manchmal noch ist, trotzdem großer Fan der Lösung und nutze die immerhin jeden Tag mehrere Stunden. Aber die Aktie halte ich jetzt nicht für besonders opportun zu kaufen. So, und damit ist das der Segway für Spotify, um jetzt loszulegen.
Wie viel Geld habe ich verloren mit Amazon in den letzten Tagen?
Wir machen Microsoft zuerst. Du kannst mich fragen, wie viel ich gewonnen habe in Microsoft. Man kann schon mal sagen, Microsoft ist nach den Earnings, also ich habe eine Position in Microsoft, der Transparenz halber, keine Risiko, aber von den Big Tech ist es einer von zwei, die ich besitze.
Keine Risiko, das war doch mal 30% in deinem Portfolio.
Ja, aber ich habe, weil es die liquideste Aktie ist, mal einen Teil abverkaufen müssen, um Steuern zu zahlen. Genau, Microsoft hat nach den Earnings, nachbörslich ungefähr 8% gewonnen. Das ist für so ein Dickschiff wie Microsoft schon eine ganze Menge. Also das heißt, der Wert von Microsoft hat sich um 300 Milliarden erhöht. verschoben durch diese Earnings. Also wer sich mal fragt, ob dieses Investment in OpenAI, diese 14 Milliarden und so gerechtfertigt waren, nur insbesondere das Azure-Wachstum dieses Quartal hat Microsofts Wert nochmal um 300 Milliarden erhöht. Sie sind jetzt bei 4 Billionen zusammen mit NVIDIA im 4-Billionen-Club drin. Ich glaube, Microsoft wird hervorragend gelenkt. Das ist ein Grund, warum ich in die Aktie investiert bin. Aber wir gehen mal Schritt für Schritt weiter. Das Umsatzwachstum ist von 13 auf 18% gewachsen. Auch das, das klingt jetzt nicht massiv, aber Microsoft ist ja ein riesen Dickschiff. Es sind einfach mal von 11 Milliarden und damit 45 Milliarden an Revenue Run Rate dieses Quartal hinzugekommen. 45 Milliarden incremental zusätzliches Revenue. Zusätzlicher Umsatz, der in diesem Quartal von Microsoft erarbeitet worden ist im Vergleich zum Vorjahr. Man könnte jetzt monieren, die Rohmarge sinkt etwas. Das liegt daran, dass die Dienstleistungen, die sie mehr verkaufen, etwas weniger Rohmarge haben, nämlich Datacenter, Hyperscaling an Dienstleistungen. Der Größteil des Wachstums kommt nämlich aus Azure, erklären wir gleich nochmal. Deswegen ist die Rohmarge ein bisschen runtergegangen. Das würde man in diesem Fall aber nicht negativ sehen, weil Azure ansonsten sehr spannendes langfristiges Revenue ist. Weil sie die Kosten aber nur um 6% gesteigert haben, also Umsatz um 18% gestiegen, Kosten nur um 6%, also die operativen Kosten nur um 6% gestiegen, hat sich die operative Marge auf 45% verbessert. Von 43 auf 45,2 Punkte mehr operative Marge. Auch das im Vergleich zum Vorjahr sind das 6,5 Milliarden mehr Profit mal 4 jedes Quartal. Also 6,5, 13, 26 Milliarden Runrate mehr Profit bei Microsoft. Einfach mal so. Wer sich fragt, warum das mal 300 Milliarden hochgeht in der Bewertung, das ist der Grund. Operativer Cashflow auch bei 43 Milliarden gelandet. Wo jetzt alle immer hingucken, sind natürlich die KI-Investitionen. Also wie viel CapEx geben die aus? Teilweise wird das ja auch kritisch gesehen. Das ist immer noch 23% mehr als im Vorjahr mit jetzt 17 Milliarden, die Microsoft für CapEx, also für den Aufbau neuer Datacenter ausgibt. Und das ist eine Moderierung, muss man sagen. Also im Vorquartal waren es noch über 50%, jetzt nur noch 23% Wachstum. Vorquartal 16,75 Milliarden Investitionen, jetzt nur noch 17,1. Also kaum noch Anstieg. Das kann man gut oder schlecht sehen. Das Gute ist, Microsoft spart Geld, wenn man so möchte, und gibt nicht ganz so viel wie einen drunken Sailor aus, wie Meta. Aber was dahinter steckt, ist, dass sie es nicht schaffen, schnell genug Datacenter zu bauen. Also sie kriegen nicht schnell genug Zugang zu Energie und zu Datacenter-Equipment. Und irgendwann werden auch die technischen Berufe knapp, die die Dinger bauen. Also woher willst du so viele Leute von heute auf morgen bekommen, die Datacenter bauen und die ganze Infrastruktur und Technik drumherum? Das heißt, Microsoft kommt mit dem Ausbau nicht hinterher, Und das kann mittelfristig natürlich auch problematisch sein. Also die zwei größten Bottlenecks, die wir in der nächsten Zeit sehen werden, sind Energie, Zugang zu Energie und das zweite wahrscheinlich Daten. Insofern ist es echt schlau, was Mark Zuckerberg gemacht hat mit Scale AI kaufen. Chips können alle kaufen. Energie wird knapp werden. Energie wird schwierig werden zu beschaffen. Chips ist nur eine Frage des Geldes. Nvidia wird alle großen beliefern. Da kann man einen schweren Vorteil erlangen. Es sei denn, man gibt einfach mehr Geld aus. Aber mehr Geld ausgeben ist kein so guter Plan. Aber für in Anführungsstrichen nur 15 Milliarden einen Teil der Dateninfrastruktur mit Scale AI wegzukaufen von Big Tech, würde ein ganz guter Move gewesen sein von Mark Zuckerberg. Befürchte ich. Auch wenn es da gibt es ja Konkurrenten, Search AI, Turing und so weiter. Aber Scale AI... als Supply Chain Anbieter wegzukaufen aus dem Markt, sollte für alle anderen einigermaßen für Probleme sorgen. So, wir gehen jetzt mal in die Segmente, das ist immer das Spannendste. Wie setzt sich dieses 18% Gesamtwachstum zusammen? Und da sticht heraus, und das ist ja die am meisten beobachtete Zahl, dass Azure, also die Hyperscaling Cloud von Microsoft, um 39% gewachsen ist. Von zuvor 31% und 33% wachsen die jetzt mit 39%. Also 35% wäre großartig gewesen. Aber jetzt sind sie, und man hat bei Google schon gesehen, das Wachstum sah gut aus. Da hätte man so ein bisschen antizipieren können, dass es wahrscheinlich 35% wird. Aber dass es 39% wird... Das ist enorm. Jetzt kann man auch noch sagen, da stecken wahrscheinlich so 2% FX drin, also dadurch, dass Microsoft in Dollar reportet, aber wenn sie Verträge zum Beispiel, sagen sie mal, sie vermieten Datacenter in Euro oder anderen Währungen, durch die Dollarschwäche gerade, das hilft natürlich den Ergebnissen, das wird irgendwann wieder zurückgehen, sollte der Dollar stärker werden, aber der schwache Dollar hilft dir sozusagen, wenn du viel Umsatz im Ausland machst, Microsoft tut das. dann verbessern sich deine Ergebnisse. Aber selbst 37% wären immer noch gut. Also wie gesagt, Consent Currency wären es wahrscheinlich eher 37%, jetzt sind es 39%. Das ist ein enormer Geschwindigkeitsanstieg beim Umsatz der Azure Cloud. Alles andere hat auch deutlich beschleunigt. Da immer ein bisschen Währungseffekt da drin. Insgesamt Cloud Revenue von 20 auf 27 Prozent Wachstum gestiegen. Commercial Products von 11 auf 16. Commercial Cloud von 12 auf 18. Consumer Products von 10 auf 21 Prozent. Consumer Cloud von 10 auf 20. Das wächst alles deutlich schneller, teilweise durch den Währungseffekt. Aber die Cloud dicht wirklich raus. Azure mit 39%. Wachstum Microsoft hat auch das erste Mal bekannt gegeben, wie viel Umsatz Azure macht. Nämlich im letzten Jahr. Microsoft hat mit dem 30. Juni Das vierte Quartal abgeschlossen, die haben abweichendes Geschäftsjahr, das heißt Q4 2025 endet für sie in diesem Monat oder im letzten Monat und deswegen haben sie gesagt, dass sie bis zum Q4, also in den letzten vier Quartalen oder zwölf Monaten endet. hat Azure 75 Milliarden Umsatz gemacht bei Microsoft. Das ist ungefähr ein Viertel des gesamten Umsatzes, der inzwischen von außer Cloud kommt. Das deckt sich interessanterweise. Ich habe ganz unten in meiner Tabelle, also wir sind im Doppelgänger-Earnings-Sheet, da habe ich so eine Estimation gemacht. Auf Basis eines Leaks Den es vor, ich glaube, vier Jahren oder so mal gab. Und ich habe einfach mal hochgerechnet weiter mit den Wachstumszahlen. Ich bin in den letzten zwölf Monaten auf 76,6 Milliarden gekommen. Microsoft sagt, sie sind über 75 Milliarden. Also meine Kalkulation scheint ganz gut gewesen zu sein. Also hervorragende Zahlen von Azure. Es ist auch absehbar. Ich glaube, die Amazon Cloud, die führende, ist so bei 112 Milliarden Umsatz, glaube ich. Microsoft ist jetzt bei 75. Es ist relativ klar, dass Microsoft, haben wir schon ein paar Mal gesagt, Amazon irgendwann ablöst als Number One Cloud Provider. Das ist ein hoch profitables, relativ berechenbares Geschäft. Microsoft investiert hier leider ein bisschen zu wenig, würde ich sagen. Das ist das Einzige, was mir Sorgen macht. Aber sie können die Knappheit offenbar gut monetarisieren, weil die Margen halt... im Zweifel steigen und das Umsatzwachstum trotzdem barbarisch ist. Also in einem 75 Milliarden Umsatz-Business noch 40 Milliarden zu wachsen, du könntest jetzt sagen, bei einer ähnlichen Profitabilität so ein Cloudflare oder so, ne? Nee, die haben nicht so eine gleiche Wachstum. Wer wächst ja noch mit 39%? Das ist gar nicht so einfach. Also ich versuche gerade so Azure Standalone zu pricen. Aber du würdest wahrscheinlich mindestens 40 mal 50 mal Umsatz rankleben bei dem Wachstum. Nehmen wir mal 40 bei 75. Was habe ich gesagt? Dann hätten wir 3 Billionen allein Azure wert, oder? Doch. Also ich habe 75 Milliarden Umsatz. und multipliziere das jetzt mal sehr aggressiv mit einem 40er Umsatz-Multiple, dann hätten wir 3 Billionen, die allein Azure wert wäre. Deswegen mag ich Microsoft. Also kein Advice muss man nicht kaufen. Die Aktie ist sehr hoch bewertet. Warum ist sie so hoch bewertet? Weil sie einigermaßen berechenbar und zuverlässig funktioniert. Der Umsatz schwankt nicht stark und wenn, schlägt der eher nach oben aus. Zumindest jetzt zuletzt. Und ich glaube, das Hyperscaler-Geschäft. Das ist ja meine große Hypothese. Ist ganz attraktiv bei allen Anbietern. Das hilft Google sehr stark, das hilft Microsoft sehr stark. Wie es bei Amazon läuft, können wir dann jetzt besprechen.
Und wie läuft es bei Amazon?
Das ist eine der wenigen Einzelaktien, die du noch hältst.
Vielen Dank.
Und was jetzt wichtig zu verstehen ist, warum die Amazon-Aktie ein bisschen nachgegeben hat, ist, nachdem Google sein Cloud-Wachstum von 28 auf 32 Prozent steigern konnte, nachdem Microsoft sein Cloud-Wachstum von 33 auf 39 Prozent steigern konnte, hat Amazon es geschafft, sein Cloud-Wachstum... von 17 auf 17,5% zu steigern. Fairerweise muss man sagen, Amazon ist halt der Marktführer und riesig groß. Im letzten 12 Monaten haben sie 116 Milliarden Umsatz gemacht. Da ist es natürlich deutlich schwer nochmal 20 neue Milliarden zu finden von heute auf morgen. Von daher sind 17,5% immer noch sehr beeindruckend. Aber nachdem Google 4% schneller gewachsen ist, Microsoft 6% schneller gewachsen ist, dass AWS das überhaupt nicht übersetzen konnte in Mehrwachstum für ihre Hyperscaler-Sparte und dass sie bei 17,5% Wachstum die operative Marge sich verflechtert hat und nur 9% mehr Income übrig geblieben ist, sind das zumindest aus der AWS-Sparte erstmal relativ ernüchternde Ergebnisse. Aber wir gehen nochmal in die Gesamtzahlen rein. Amazon-Umsatz gesamt wächst, und das muss man auch mal sagen, insgesamt waren die Zahlen überhaupt nicht schlecht von Amazon. Amazon wächst insgesamt um 13%. Die Cost of Sales sind nur um rund 10% gewachsen. Damit hat sich die Rohmarge ein weiteres Mal verbessert von 50,1 auf fast 52% Rohmarge. Das ist großartig. In den Dimensionen, wie gesagt, auch wieder absolut gut. Fulfillmentkosten sind gestiegen, aber nicht so schnell wie der Umsatz. Nur etwa so schnell wie der tatsächliche Umsatz mit Warengütern. Und damit haben sie sich prozentual nicht stark erhöht, sondern sogar sind ein bisschen kleiner geworden. Also operative Ausgaben insgesamt 11% gewachsen bei 13% mehr Umsatz, also auch da operativer Hebel und die operative Marge insgesamt ist von 10 auf 11,5% gestiegen. Insofern sind das gute Zahlen 30% oder 31% mehr Operating Income aus 13% mehr Umsatzwachstum. Erstmal sozusagen nach Gap das gesamte Business gemischt. Sieht super aus. Und dann muss man eben dann doch genauer reinschauen. Die Segmente wie folgt. Online-Stores, ihr eigenes Online-Geschäft ist von 5% auf 11% Wachstum beschleunigt worden. Physical Stores, relativ egal, finde ich es unauffällig. Third-Party Seller Services, ganz ähnlich, von 5,5% auf 11,5%, wächst genauso schnell wie das online eigene Geschäft. Subscriber-based, leicht beschleunigt auf 12% Wachstum. Dann AWS eben mit nur 17,5% Wachstum, was nicht schlecht ist, aber wer weiß, wie Google und Microsoft gewachsen ist, ist es schlecht. Dann ist es einfach nicht genug, muss man so sagen. Und dann, was aber spannend ist, das Advertising-Business hat sich wieder auf 23% beschleunigt, von zuvor 18%. Ich nehme an, das liegt ein bisschen daran, vielleicht Werbedruck aus China. Schnell noch Ware loswerden, schnell noch Leute verschiffen vor den Zöllen und so weiter. Das könnte zu mehr Advertising geführt haben. Oder vielleicht ist es auch schon der Fakt, dass Amazon über Amazon hinaus Advertising anbietet und da zusätzliches Volumen. Dann die Anzahl der Mitarbeiter, vielleicht noch ganz interessant, wächst pro Forma gegenüber dem Vorjahr noch um 1%, aber liegt unter dem Vorquartal schon. Also im Q1 haben mehr Leute bei Amazon gearbeitet als jetzt. Und ich nehme an, vielleicht mit Ausnahme des Q4, wo Weihnachtsgeschäft ist, wird das auch so bleiben, entweder stabil bleiben oder sogar ganz leicht zurückgehen. Die Investitionen in Property and Equipment, also sogenannte CapEx-Investitionen, sind um 83% gestiegen bei Amazon. Also Amazon hat statt 18 Milliarden Euro 32 Milliarden investiert dieses Jahr. Das sind auch Distributionszentren oder so, aber es sind hauptsächlich auch Datacenter schon und KI-Investitionen. Das heißt, Amazon's One Rate bei Investitionen ist 32,6430 Milliarden im Jahr, die sie investieren. Das ist groß. Nicht nur knapp, sondern dicke zweimal der deutsche Währungsetat. Also Amazon gibt in einem Jahr doppelt so viel für Investitionen, KI und andere Sachen aus, wie wir für Rüstung ausgeben in Deutschland im normalen Jahr ohne Sondervermögen und so weiter. Schon enorm. Der operative Cashflow ist fast 30% im Vorjahr. Sieht total gesund aus, aber dadurch die hohen Investitionen leidet der Free Cashflow dann natürlich weiter. Ein bisschen die Free-Cash-Flow-Marge ist eher auf dem Allzeit-Tief, weil man massiv investiert. Also herausstellen sollte man, wie gesagt, das sehr gute Advertising-Geschäft und das leider vergleichsweise zu anderen Hyperscalern sehr moderat wachsende AWS, wo sich sehr gut absehen lässt, dass Microsoft bald Amazon den Rang abläuft.
Mit leisigen Geschäften muss ich jedes Mal schmunzeln, wenn ich Amazon Prime gucke, weil ich jedes Mal die gleiche Werbung ausgeliefert bekomme. Ich weiß jetzt schon, dass man auf jeden Fall den Eltern sagen sollte, dass sie noch Basilikum kaufen sollen, wenn sie eine Stunde zu früh kommen.
Ich kriege bei denen jedes Mal das gleiche ausgeliefert.
Ich bin immer kurz davor, zwei Euro mehr zu zahlen, damit ich die Werbung nicht mehr sehen muss.
Ja, mach das mal. Dann siehst du auch die Werbung nicht mehr. Verlierst du auch Informationen. Achso, Meta und Apple haben auch reported. Beide relativ gute Zahlen tatsächlich. Wir machen mal, weil wir bei Amazon sind und mein Browser so langsam ist, bei Apple weiter. Apple besser als erwartet das Quartal. Wächst nach 5% im Vorquartal wieder mit 10% knapp auf 94 Milliarden Umsatz. Also Beschleunigung des Wachstums auch hier. Rohmarge ist gleich geblieben, hat sich nicht verbessert. Ungefähr gleich geblieben. Aber die operative Marge ist ganz leicht gestiegen. Also prinzipiell, weil die Kosten auch 8% gestiegen sind. Nur ein leichter Anstieg des Gewinns. Aber dass man 10 statt 5% wieder wächst, ist natürlich erfreulich. gewesen. Das Problem ist natürlich so ein bisschen, dass man weiß, das kommt vielleicht so ein bisschen aus Hamsterkäufen und dass man schnell noch iPhones gekauft hat, bevor die Zelle kommen und es könnte ein paar Einmaleffekte sich da drin verstecken. Die Strategie hat sich bei Apple ja nicht deutlich verändert. China ist als Markt auch nicht gesünder geworden. Es gibt keinen rationalen Grund, warum diese Zahlen besser sein sollten, beziehungsweise der rationalste Grund ist, Leute haben noch schnell Apple-Produkte geshoppt. Mit der Angst, sie könnten teurer werden, wenn das nächste iPhone in den USA gebaut wird. Mal ein bisschen plakativ gesagt. Aber prinzipiell sind es gute Zahlen. Niemand erhöht jetzt deswegen deutlich seine Prognosen, weil man so ein bisschen davon ausgeht, dass sie auch wieder runtergehen könnten demnächst, wenn sich solche Einmaleffekte nivellieren würden. Und dann hätten wir noch Meta. Ist glaube ich 11% hochgegangen, sehr gute Earnings. Und zwar konnte Meta, die Facebook- und WhatsApp-Mutter, seinen Umsatz um knapp 22% steigern nach 16% im Quark-Quartal. Also auch deutliche Akzelerierung des Umsatzwachstums hier. Gross Profit nochmal erhöht von 81,3% auf 82,1%. Sehr, sehr gute Rohmarge. Kommen wir gleich noch zu, warum die eigentlich noch besser ist wahrscheinlich. Operative Ausgaben nur um 10% gesteigert, also Umsatz plus 22%, operative Ausgaben nur plus 10% und damit die operative Marge natürlich ausgeweitet verbessert um 5% Punkte, von 38 auf 43% operative Marge. Und diese operative Marge, die 20 Milliarden, mehr als 20 Milliarden Gewinn abwirft im Quartal, ist insofern noch irreführend, dass Mark Zuckerberg noch heute einfach seine Reality Labs abschalten könnte und die Leute rausschmeißen. Und der würde 4,5 Milliarden im Quartal sparen. Das heißt, eigentlich macht Meta 25 Milliarden operatives Einkommen. Die Reality Labs ja so ein bisschen als Discontinued Business schon begreifen. Also entweder werden sie mal erfolgreich als Venture-Projekt und dann machen sie Umsätze. Wenn nicht, kann man sie aber relativ schnell abbauen. Und dann, müsstest du sagen, ist das eigentlich Operating Income von Continued Businesses 25 Milliarden. Und das wäre dann eine Profitabilität von eher 52% und nicht mehr 43%. Also eigentlich hat Meta eine verdeckte 50% operative Marge, würde ich behaupten. Insofern ist es dann fast auch noch günstig bewertet. Operative Cashflow plus 32%. CapEx, die Investitionsausgaben verdoppelt im Vergleich zum Vorjahr. Von 8 auf 16,5 Milliarden mehr als verdoppelt. Also Mark Zuckerberg gibt weiter viel Geld aus für Datacenter. Suche Partner, die die mit ihm finanzieren, weil irgendwann natürlich... Das Geld auch weniger wird. Der Free Cashflow ist runtergegangen. Wegen der Investition ist man am Höhepunkt, war man mal auf fast 14 Milliarden Free Cashflow bei Meta. Jetzt ist man noch bei 8,5. Nicht, weil der operative Cashflow sinkt. Der liegt mit 26 Milliarden auf Rekordniveau. Das Problem ist eben die hohen CapEx Spendings in Datacenter. Und dann, wie gesagt, wenn man sich anschaut, insbesondere die operativen Ausgaben, Ja genau, das Operating Income, also die Family of Apps, die Meta-Produkte, wenn man so möchte, macht 25 Milliarden Operating Income. Hier sieht man das dann nochmal. Und die Reality-Labs machen 4,5 Milliarden Verlust. Wie gesagt, das ist eigentlich Geschäft, was man auch stoppen könnte, wenn man nicht irgendeinen strategischen Nutzen da sehen würde. Aber eigentlich das Kerngeschäft von Meta ist auf einer 100 Milliarden, beziehungsweise mit dem Weihnachtsquartal sogar über 100 Milliarden Umsatz-Run-Rate, also nicht Umsatz, Entschuldigung, Operating Income Profit-Run-Rate, und einer verdeckten 50% plus Profitmarge. Würde ich behaupten. Genau. Und dann haben wir jetzt noch ein paar kleine Firmen. Roblox hochgegangen, die Aktie zweistellig, wächst immer noch mit, also die Bookings, also was Leute sozusagen an, oder sagen wir mal so, was Kinder an Kreditkarten der Eltern da durchziehen, ist um 50% gestiegen.
Moment, willst du darauf anspielen, auf eine gemeinsame Bekannte, deren kleine Person für 1000 Euro Sachen gekauft hat?
Naja, also auf jeden Fall, die Aktie geht 10% hoch, obwohl man noch Geld verliert, aber es ist wirklich krass, wie viel. Die Nutzer steigen weiter, Mitte zweistellig, die Zeit im Spiel, die verbracht wird, steigt. Es ist schon ein geiles System, was Roblox da gebaut hat, mit diesem Credit und dem parallelen Geldsystem. Eigentlich, wo man immer wieder mal mitverdient, wenn jemand Geld ausgibt oder hochlädt oder konsumiert. Nicht so gut lief es für Coinbase. Die sind nur wenig gewachsen im Vergleich zum Vorquartal. Haben die Erwartung verfehlt. Aktie hat nachgegeben. So, dann bei Reddit. Die haben ganz gut abgeliefert. Aktie steigt um 20%. Da gehen wir mal rein. Weil meine Hypothese so ein bisschen war, dass die langsam mal Wachstum abgeben müssten. Weil sie ja nicht immer mehr Besucher von Google bekämen könnte. Aber leider schafft Google es immer wieder. Also Reddits Sichtbarkeit bei Google... ist auf All-Time-High. Also sie haben einfach nochmal 50% Sichtbarkeit bei Google hinzugewonnen, seit ich diese These gemacht habe. Das führt dazu, dass Reddit wirklich für alles irgendwo rankt. Inzwischen teilweise mit sehr komischen URLs übersetzten Inhalten und ich behaupte immer noch, die User Experience sollte sowohl durch die Monetarisierung als auch den zusätzlichen Suchtraffic tendenziell eher leiden für die Stammnutzer von Reddit, aber Bisher haltet diese These leider relativ schlecht. Der Umsatz konnte Reddit sogar um 78% steigern und damit wieder beschleunigen. Die O-Marge hat sich verbessert durch einen sehr hohen operativen Hebel. Die Kosten von Reddit, bis auf ein paar Serverkosten, steigern natürlich nicht, steigen nicht, wenn sie mehr Umsatz machen. Sehr starker Operating Leverage. Die operative Marge ist inzwischen plus 14% und sie konnten... Das Advertising Revenue insbesondere um 84% steigern. Das Other Revenue, wo ich immer sage, das lässt sich nicht so einfach steigen, das wächst tatsächlich auch nur um 25%, also immer langsamer. Dass die These immerhin stimmt, dass sie nicht noch mehr Daten verkaufen können oder nur in sehr beschränktem Maß. Aber das Advertising Revenue hat sich fast wieder verdoppelt im Vergleich zum Vorjahr. Und durch den Operating Leverage, also dass die Kosten relativ gleich bleiben, aber deutlich mehr Umsatz reinkommt, hat sich das Adjusted EBITDA vervierfacht. Anzahl der De-Deactive-Nutzer plus 21%. Also man sieht die Monetarisierung. Wenn Sie aus 21% Leuten mehr 84% mehr Umsatz rausholen, dann müssen Sie massiv die Monetarisierung verbessert haben. Das heißt aber auch noch mehr Ads und Langfristig droht so ein bisschen, glaube ich, eine End-Certification von Reddit. Wie gesagt, bisher sind meine Voraussagen hier aber nicht besonders gut eingetroffen, beziehungsweise nur teilweise. Der Aktie geht es dementsprechend sehr gut. Es ist ein bisschen komisch, dass immer noch niemand hinterfragt, warum Google Reddit so viel Sichtbarkeit gibt. Teilweise sind es natürlich auch großartige Inhalte, aber die werden zurzeit zumindest nicht besser, ist mein Eindruck. Und vielleicht noch eine letzte Stelle, Earnings News. Cloudflare, das ist tatsächlich eine meiner größten oder die größte Position Internetinfrastrukturanbieter. bietet eine Edge-Lösung an. Ich glaube, könnte ein großer Profiteur von AI in der Edge sein. Nicht im Endgerät, sondern am letzten Serviceknoten zum Kunden. Konnten die Umsatzwachstum steigern, mal wieder, seit langem. Da gab es eine langsame Verlangsamung oder allmähliche Verlangsamung des Umsatzes. Und jetzt ist man aber von 26,5 auf 27,8%. Umsatzwachstum gestiegen, also wächst wieder schneller als zuvor, was für eine so relativ alte Firma auch nicht ganz normal ist. Die Rohmarge hat sich dabei stark verschlechtert. Das liegt daran, dass Cloudflare inzwischen mehr Leistungen erbringt, die ein schlechteres Margenprofil haben. Aber in dem Fall ist das Umsatzwachstum in dem Markt hier wichtiger. Cloudflare ist auch wieder unprofitabler als zuvor. Nach minus 9%, jetzt minus 13% operative Marge. aber muss man immer sagen, beim Cashflow wird dieses Jahr eine halbe Milliarde an positivem Cashflow übrig bleiben bei Cloudflare, also Es ist nicht so, dass die Firma Geld verliert, sondern letztlich sind das die Sharebase Compensation, die das nach unten drücken. Und sie investieren relativ stark in schon neue Hardware. Da sieht man so ein bisschen, dass sie sich auf noch mehr Wachstum vorbereiten, würde ich sagen. Weil ihre CapEx, also die Investitionsausgaben, haben sich verdoppelt von 30 Millionen auf 60 Millionen. Darauf schließe ich. Sie sehen mehr Wachstum vor sich, sonst würde man nicht die Investitionen verdoppeln. Also das stimmt mich nicht. Etwas positiv. Ebenfalls positiv, dass die DBNEA, die Expansion Rate des Umsatzes mit Kunden, das erste Mal wieder von 111 auf 114 gestiegen ist. Auch das rennt umkehr in die richtige Richtung. Der Kurs hat nur moderat reagiert. Am Anfang 5% im Plus, jetzt noch 1,5% im Plus, glaube ich. Das wiederum liegt daran, dass die Aktie für absolute Blowout-Earnings schon gepriced ist. Also Cloudflare muss hervorragende Earnings liefern. um einen minimalen Anstieg zu liefern. Wenn sie knapp abweichen würden, dann würde es sofort einen Einbruch geben, einfach weil die Aktie zugegebenermaßen sehr teuer ist, mit 40 Mal Umsatz bewertet. Aber auch hier die Stabilität und Berechenbarkeit der Ergebnisse führt dazu, dass der Markt sie so gerne mag, dass man bereit ist, diese Prämie zu zahlen für eine Firma, die in der Regel abliefert. Wie ein Uhrwerk. Ich glaube, dieses Jahr 85% im Plus auch schon wieder die Aktie. Was mir persönlich ganz gut tut. Und dann sind wir, du kannst dir schon mal die gute News zum Ende ausdenken. Ich habe nämlich im Urlaub in der Geschwindigkeit hier keine gefunden, leider. Obwohl es bestimmt welche gibt. Noch schnell drei Schmuddel-Corner-News. Und zwar Nummer 1. Politico berichtet... Dass Elon Musk weiteres Geld an den MAGA-Ink-Fund, oder wie heißt das, diese PACs, also die Political Action Committees, diese Lobby-Funds, da hat Elon Musk 5 Millionen in den MAGA-PAC und in einen anderen für die republikanische Partei nochmal 10 Millionen gesteckt. Tage, nachdem er sich auf Twitter gestritten hat schon mit Trump und den Republikanern. Also nachdem er eigentlich mehr oder weniger sein Zerwürfnis mit den Republikanern und Trump bekundet hat, hat er weiter Geld laut Filings an die Republikaner gespendet. Und dafür gibt es jetzt alles spekulativ natürlich, aber verschiedenste mögliche Erklärungen. Das ist so eine Art... Ob Ablöse oder wie sagt man, Aussteuer ist. Dafür, dass man im Frieden auseinander geht, hat er nochmal 15 Millionen hinterher geschickt, um jemanden zu besänftigen vielleicht, weil er, vielleicht hat Trump gesagt, du hast mich öffentlich beleidigt, Appstein, wisst ihr was, weiß ich. Das lasse ich dir nicht durchgehen. Entweder kämpft mir das bis zum Ende durch oder du zahlst jetzt hier einen Ablösebrief. Es könnte sein, dass Elon Musk akzeptiert. Wir gehen auseinander, aber ich brauche trotzdem noch gewisse politische Gefallen, die Regulierung Elektroautos, was weiß ich von euch. Und dafür zahle ich weiter. Man sieht auf jeden Fall, dass das, was er nach außen sagt und das, was er dahinter mit seinem Geld tut, in dem Fall auseinanderfallen. Weil er nach außen den Leuten erklärt hat, er gründet eine eigene Partei zu dem Zeitpunkt schon. Oder kurz danach hat er gesagt, er konnte in einer eigenen Partei. Er hat klar gesagt, dass er nicht mehr auf einer Linie ist mit Trump und den Republikanern und hat sie währenddessen weiter finanziell unterstützt. Wie gesagt, das waren jetzt nur zwei mögliche Erklärungen. Vielleicht gibt es noch andere, dass er einfach einen Check zu spät ist, die den Check zu spät eingelöst haben oder so. Das scheint Politico aber nicht so zu vermuten. Apropos Check. Die Trump-Regierung hat ja auch angekündigt, dass es sogenannte Tariff-Discount-Checks geben wird. Unter anderem der Senator Josh Hawley, natürlich Republikaner, schlägt vor, ein Gesetz zu erlassen, nachdem jeder Amerikaner inklusive Kindern, nicht jeder, aber erstmal prinzipiell jeder Amerikaner inklusive Kindern, 600 US-Dollar als sogenannten Rabattcheck für Tariffs, also für Zölle, bekommen solle. Er sagt auch, wir wollen sicherstellen, dass nicht irgendwelche demokratischen Eliten diese Schecks bekommen, sondern die Hardworking Blue-Color-Bevölkerung. Was natürlich den Eindruck erweckt, man möchte da Stimmen kaufen eigentlich und nicht tatsächlich die Wirtschaft ankurbeln oder die Zölle verdaubarer machen. Was auch zu weit gehört ist, also man sagt, man zahlt das aus den Einnahmen, oder man impliziert, dass man das aus den Einnahmen der Zölle zahlen würde, um dann wiederum, weil es ist ja so, ne? Die USA feiern jetzt diesen Trade Deal, den wir letztes Mal besprochen haben, als großen Gewinn. Tatsächlich heißt das ja aber nur, dass ihre Bevölkerung jetzt mehr Einfuhrsteuern zahlen muss oder mehr Einfuhrsteuern zahlen muss, wenn sie irgendwas aus Europa kaufen. Das ist ja erstmal per se für niemanden gut. Insbesondere nicht für die Leute, die ihren Lebensstandard erhöhen wollen, indem sie europäische Güter kaufen. Und deswegen sagt man jetzt, um das abzufedern, zahlen wir, weil wir ja diese massiven Zolleinnahmen haben, jetzt können wir euch das ja wieder zurückgeben, den Leuten, die bedürftig sind, die Blue-Color-Working Ähm, Bevölkerung, die Trump wählt. Und deswegen kriegt die 600 Dollar pro Kopf. Und die Wahrheit ist, A, so viel Geld wird mit den Zöllen nicht eingenommen werden, äh, höchstwahrscheinlich. Und das Lustige ist, dieser Josh Hawley sagt gleichzeitig dann, dass die Leute das als, äh, Steuerrelief brauchen, nach, äh, irgendwie vier Jahren Weidenpolitik, ähm, wurden sie steuerlich so drangsaliert, dass sie endlich wieder Geld in der Haushaltskasse brauchen. Also, Which one is it? Man sagt nicht so klar, was ist jetzt der Grund, warum die es brauchen? Ist es die schlechte Biden-Politik oder ist es die hohen Zölle, die erhoben wurden, die sie jetzt in Zukunft bezahlen müssen? Was man sicher sagen kann ist, wenn wir jetzt davon ausgehen, dass 300 Millionen Amerikaner diesen Check bekommen sollen, dann wären das ja 180 Milliarden, wenn ich mich nicht irre, an Ausgaben. Und das ist nicht das Geld, was man mit den Zöllen erlösen würde. Das heißt... Die USA würden sich weiter verschulden pro Kopf, in dem Fall hier mal ausnahmsweise nicht, um reiche Leute reicher zu machen, sondern das wäre, wenn man so möchte, eine sehr gerechte Verteilung, weil jeder es pro Kopf bekommt. Es hat aber alle möglichen Probleme. Also einmal ist die neue Nettoverschuldung dabei. Das andere ist, so ein Stimulus, Helikoptergeld, wird definitiv wieder zu Inflation führen. Wenn ich irgendwie nur so und so viele Tische im Restaurant habe und weiß, ab morgen hat jeder 600 Dollar in der Tasche, dann mache ich meine Speisekarte teurer, weil ich weiß, das Restaurant wird morgen voll sein. Das heißt, solch starken Nachfragestimulierungen führen eigentlich immer, so wie auch zu Corona, zu erhöhter Inflation, wenn ich das Geld so mit dem Helikopter rausschmeiße. Und am Ende ist das das Gegenteil von dem, was man versprochen hat. Man gibt hier mehr Geld aus, als Biden wieder kauft sich damit. Indirekt eigentlich auch stimmen, wenn man mal ganz ehrlich ist. Das hat Biden aber auch gemacht. Biden hat diesen Student Debt Relief gemacht oder Forgiveness, also dass er teilweise Schulden wie gesagt, mit Bildungsschulden erlassen hat, um vielleicht seine Klientel zu stärken. Das gehört auch zur Wahrheit, glaube ich. Aber den Staatsfinanzen der USA hilft das ganz sicher nicht. Das macht die Handelspolitik nicht schlauer oder logischer und ist insgesamt, glaube ich, wieder... Eine ziemliche Luftnummer sollte das tatsächlich so kommen und sollte man wirklich einzelne Leute davon ausschließen. Dann würde es nicht nur den administrativen Aufwand erhöhen, sondern insgesamt natürlich höchst ungerecht sein. Und wir hatten letztes Mal über die Korrektivinvestigation bezüglich Entspannung gesprochen. Da gibt es jetzt einen zweiten Teil. Der ist überschrieben der Minister und der News-Investor. Da geht es um den Unternehmer Frank Gotthard, der die CompuGroup Medical, glaube ich heißt es, gegründet hat. Sie beliefern Arztpraxen und Krankenhäuser mit Software. Einerseits finanziert er dieses Verschwörungsmedium oder Hetzmedium, wie auch immer man es nennen möchte, News, was von dem Ex-Bild-Chefredakteur Jürgen Reichelt stattfindet. journalistisch in Anführungsstrichen betrieben wird, aber wirtschaftlich scheint eben dieser Unternehmer dahinter zu stehen, der prinzipiell aber der CDU oder dem konservativen Flügel der CDU nahesteht. Und da wird teilweise ein bisschen mutmaßlich, bin ich so 100% einverstanden mit allen Darstellungen da, dass man irgendwie die Bilanzsumme der CompuGroup als Indikator für den Wohlstand nutzt, ist glaube ich wirtschaftlich nicht so sinnvoll, aber trotzdem gibt es interessante Erkenntnisse daraus. zu den Verknüpfungen einerseits zwischen Frank Gotthard und Julian Reichelt und News und andererseits zu Jens Spahn. So, du kommst jetzt mit den guten News.
Ja, ich habe keine guten News, aber ich habe eine Prediction. Ich glaube, Trump überlebt Epstein nicht. Ich glaube, Ende des Jahres ist, also es wird nicht besser mit J.D. Vance, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass wir Ende des Jahres noch Trump im Amt haben.
Naja, ich meine, das Also wäre richtig Bock drauf. Das wäre ja der ultimative Masterplan. Stell dir vor, Trump müsste gehen und J.D. Vance würde tatsächlich nachrücken. Wie geil wäre das? Und ausgerechnet wegen der App-Stein-Files. Andererseits, ich meine, du hast schon Sexualstraftäter. In der Regierung. Also was soll da drin stehen, was Leute noch schockiert? Seine Constituents oder seine Anhänger verzeihen ihm ja offensichtlich fast alles. Ich glaube, Kinderschändung ist so eine... Ich weiß, man soll den Begriff nicht benutzen. Missbrauch von Minderjährigen ist so eine rote Grenze, insbesondere für viele rechte Leute. Das wird ja auch immer wieder als Narrativ... genutzt, weil man natürlich gut Leute versammeln kann, dahinter niemand mag. Niemand mag Leute, die Kinder missbrauchen. Diese NPD-Aufkleber, Tod für Kinderschänder und sowas, gibt es ja nicht ohne Grund. Damit kann man halt Leute gut fangen. Und deswegen könnte man vermuten, das wäre die Grenze für einige mager Leute. Ich glaube, das Einzige, was Trump schaden können, ist, wenn rauskommt, dass er mit Leuten, mit jungen Mädchen, die deutlich Kindern, die deutlich unter 14 Jahren waren, irgendwie Geschlechtsverkehr hatte und dass jemand sich danach das Leben genommen hat oder so. Man muss sowieso davon ausgehen, dass man schwerst traumatisiert ist danach, glaube ich. Aber wenn es quasi Hinweise und Schilderungen dazu gibt, wie schlimm das für die betroffenen Opfer war. Ich glaube, das ist etwas, was der MAGA-Audience schwerfallen würde, zu verdauen. Die würden es natürlich leugnen. Es gäbe Sofortverschiebungstheorien, warum das im Nachhinein geplantet wurde und sich ausgedacht wurde und so weiter. Man würde jetzt bestimmt versuchen, Ghislaine Maxwell irgendwie zu pardonen, zu begnadigen dafür, dass sie sagt, so stimmt alles nicht und sie sozusagen falsches Zeugnis abgibt, könnte ich mir gut vorstellen. Ich würde theoretisch sagen, ich glaube, dass Trump das überlebt. Andererseits wäre es dann von den Strippenziehern hinter J.D. Vance natürlich großartig, wenn er nachrücken würde. Aber müsste er dafür nicht sterben, reicht, wenn er abtritt, geht nicht automatisch der Vizepräsident hinterher, oder? Also der Wahnsinn ist, wie du in einem Rechtsstaat, also der eigentliche Wahnsinn ist doch, wie das in einem Rechtsstaat überhaupt weiter unter Verschluss bleiben kann. Das ist so ein bisschen das Ergebnis dieser, wer hat das mal gesagt? Demisier, oder? Das Ergebnis würde sie beunruhigen, oder so? Also nicht, dass das nirgendwo schon mal passiert wäre, aber dass überhaupt was, wo es so ein starkes öffentliches Interesse gibt, wo Leute gesagt haben, das liegt auf meinem Schreibtisch, ich kenne das, wo inzwischen eigentlich auch Leute die Inhalte kennen müssten, dass mächtige Leute sowas überhaupt unter Verschluss halten können. Und das hilft natürlich dem ganzen Verschwörungsnarrativ noch mehr. Ist schon ein Wunder. Aber ich meine, die Wahrheit ist natürlich, eventuell ist es gar nicht Trump. Ich könnte mir vorstellen, dass es nicht mal Trump, sondern noch mächtigere Menschen sind, die ein Interesse daran haben, dass das nicht rauskommt. Also vielleicht könnte Trump sogar damit umgehen mit seiner Erwähnung, aber vielleicht weiß er, dass es weitaus mächtigere Menschen gibt, die damit mit auffliegen würden. Das ist jetzt natürlich auch wieder Verschwörungsnarrativ, aber die... deutlich einflussreicher sind als er.
Aber Trump kümmert sich ja nur um sich selbst. Also dem ist ja alle anderen sind ihm ja egal.
Ja, vielleicht sagen die ihm, du kriegst nochmal zwei Milliarden von uns, wenn du während deiner Amtszeit dafür sorgst, dass das nicht rauskommt.
Mal schauen. Ich wünsche euch auf jeden Fall ein schönes Wochenende, dir eine schöne Zeit im Urlaub. Bis Mittwoch.
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Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.