Doppelgänger Folge #517 vom 9. Dezember 2025

SpaceX IPO | Netflix vs. Paramount | Alex Karp ⛷️ #517

SpaceX plant für Ende 2026 einen Börsengang bei 800 Milliarden Dollar Bewertung. Google Gemini überholt ChatGPT bei den Nutzungsminuten. Meta kauft Limitless (ehemals Rewind) für sein Wearables-Team. Netflix bietet 83 Milliarden für Warner Bros. Discovery – doch Paramount/Skydance kontert mit einem feindlichen 108-Milliarden-Angebot, unterstützt von Jared Kushner und Saudi-Geld. Die EU untersucht Google wegen der Content-Nutzung für AI-Overviews und verhängt 120 Millionen Euro Strafe gegen X. Elon Musk reagiert mit Angriffen auf die EU-Kommission. Trump erlaubt Nvidia, H200-Chips nach China zu exportieren. In Russland wurden hunderte Porsches per Hack lahmgelegt.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:


(00:00:00) Intro

(00:02:06) SpaceX IPO: $800 Mrd. Bewertung für Ende 2026

(00:10:11) Secondary-Markt boomt: Bubble-Indikator?

(00:14:00) OpenAI-Studie: 40-60 Minuten Zeitersparnis pro Tag

(00:15:40) Google Gemini überholt ChatGPT bei Nutzungsminuten

(00:18:42) Google Slides: KI-Bildgenerierung mit Nano Banana

(00:24:33) Meta kauft Limitless (ehemals Rewind)

(00:27:54) Netflix vs. Paramount: Kampf um Warner Bros. Discovery

(00:35:05) EU untersucht Google wegen AI-Mode Content-Nutzung

(00:41:55) EU-Fines vs. Tech-Gewinne

(00:44:21) EU-Strafe: 120 Mio. Euro gegen X wegen DSA-Verstößen

(00:51:30) Elon Musks politisches Muster: Persönliche Rache?

(00:58:09) Starlink profitiert von Trump-Administration

(01:00:32) Trump erlaubt Nvidia H200-Chips nach China

(01:06:35) Porsches in Russland per Hack lahmgelegt

(01:08:19) Alex Karp: Neurodivergent Fellowship nach auffälligem Auftritt

(01:15:10) Karp über "High-Testosterone Males" und Männlichkeit


Shownotes

SpaceX plant Börsengang 2026 nach $800 Mrd. Bewertung – theinformation.com

OpenAI: KI spart Arbeitern fast eine Stunde täglich – bloomberg.com

OpenAIs Vorsprung unter Druck – ft.com

Meta übernimmt KI-Wearable-Unternehmen Limitless – cnbc.com

Netflix – theinformation.com

Google von EU wegen KI-Inhaltsnutzung untersucht – cnbc.com

EU-Kommission als profitabelstes Internetunternehmen der EU 2024? – linkedin.com

Elon Musk fordert Abschaffung der EU nach Geldstrafe – cnbc.com

EU: Elon Musks X soll 120 Mio. € Strafe zahlen – politico.eu

Elon Musk: EU vs. Musk: 120 Millionen-Strafe nur der Auftakt – handelsblatt.com

Wie Starlink von Elon Musks Trump-Verbindungen profitierte – restofworld.org

Trump erlaubt Nvidia H200 AI-Chip-Verkäufe nach China mit 25% US-Beteiligung – cnbc.com

Russland: Hunderte Porsche-Autos springen nicht mehr an – spiegel.de

USA: Trump und Warner Bros. Bieterschlacht – sueddeutsche.de

Alex Karp – nypost.com

Alex Karp – finance.yahoo.com

Alex Karp – instagram.com



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Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast Folge 517 am 10. Dezember 2025. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Pip, was ist los? Wieso habe ich kein Newsletter in meinem Postfach?
Einfach gesagt, ich habe morgen eine längere Zugfahrt vor mir und ich habe gemerkt, das ist eine der besseren... Widmung einer Zugfahrt ist, den Newsletter dabei zu schreiben. Und es ist so eine ereignisreiche Woche. Ich schwanke bei der Top-Story noch zwischen Elon Musk und die EU und dem Warner Brothers Deal, über den wir auch gleich reden. Das sind zwei relativ bewegende, also mir ist schon klar, dass die Leute jetzt nicht schon wieder Elon Musk hören wollen, aber ich finde es ganz interessant, was er da mal wieder veranstaltet und das so ein bisschen im Kontext zu setzen. Das System erkläre ich vielleicht gleich ein bisschen, wenn wir drauf kommen. Also wir haben heute alle Bereiche außer Earnings prall gefüllt. Es gibt Mega-Merger, Antitrust-Themen, Kartellstrafen, beziehungsweise EU-Strafen, IPOs. Letztes Woche haben wir gesagt, dass ein Tropic ein IPO planen könnte. Übernahmen, Meta kauft mal wieder was hinzu. Wie gesagt, ein bisschen Elon-Corner, Trump-Corner. Du hast hier reingelegt, dass die Porsches in Russland nicht mehr laufen, das kannst du mir gleich erklären. Mega-Mercher und ein Schneehasen-CEO, über den wir vielleicht später noch sprechen. Das ist die gute News des Tages. Ich hieße das schon mal, Alex Karp gründet eine Fellowship, so eine Stiftung, für neurodiverse Menschen. Warum, das erklären wir noch später. Das ist die Persönlichste, die ich finden konnte unter allen Newslettern. Ein Grund, warum ich Newsletter nicht geschafft habe, ist, dass ich in so vielen anderen Podcasts zu Gast war. In welchen, schreibe ich aber erst in Newsletter. Da sind immer regelmäßig Medienempfehlungen drin, also YouTube-Videos, Dokumentationen, Podcast, die man hören kann. Aber eigentlich ist das immer nur, wo ich gerade zu Gast war. Ansonsten finden da kaum Content-Pieces statt. Das habe ich von Big Tech abgeschaut. Wenn man solche Slots schafft, sollte man zunächst erstmal die eigenen Produkte da promoten. Aber wir steigen mal ein. Die Information In unserer Community inzwischen The Misinformation genannt, weil sie ab und an nochmal daneben liegen. Ich behaupte weiterhin ein sehr gut informiertes Branchenmedium, das vielleicht nicht immer richtig liegt, aber in der Regel, wie gesagt, gut informiert ist.
Moment, wo lagen die denn falsch in den letzten Wochen?
Naja, das haben wir letztes Mal erklärt, diese Microsoft-Story, dass die Sales-Erwartungen für Mitarbeiter bei gewissen KI-Produkten gesenkt wurden. Worauf Microsoft gesagt hat, insgesamt sind die Sales Target nicht gesenkt worden, sondern man hat das nur verschoben. Ich würde jetzt auch nicht sagen, dass das ein klares Dementi ist, sondern eher eine Korrektur oder Richtigstellung. Natürlich nutzen Zeitschriften immer im Zweifel die reißerischste Überschrift, wobei da die Information jetzt auch nicht einer der Schuldigsten ist, würde ich sagen. Da ist Business Insider oder so deutlich übergriffiger. Aber diese Information berichtet unter anderem, dass... SpaceX, also eine von Elon Musks weiteren Companies, ich würde sagen, die eigentlich wertvollste, wo man auch den weder Produkte noch Sinn, also würde ich nicht in Frage stellen. Ich glaube, es ist innovativ, es ist sinnvoll, es hat eine Branche disruptiert und revolutioniert, hat ein paar Probleme, was so Souveränität und Abhängigkeit angeht, insbesondere mit Starlink. Da kommen wir auch gleich nochmal drauf später, aber... Diese SpaceX galt ja lange als die am... Diese SpaceX galt ja... Es ist schon ein bisschen später heute, muss man dazu sagen.
Warst du Skifahren oder wie?
Ich war noch nicht Skifahren. Aber ich habe mir für die Episode zu weitest Tages mal wieder ein Glas Rosé aufgemacht.
Prost, ich trinke hier mein alkoholfreies Bier. Elon sagt ja... Du wirst mir jetzt erklären, Information sagt, es passiert. Elon sagt, es passiert nicht. Aber der muss das auch sagen, dass das nicht passiert, wahrscheinlich in dem aktuellen Zeitraum. Und meine Frage ist, kann sowas noch ein 10Xer werden?
Nee, 10Xer glaube ich nicht. Aber jenes SpaceX soll für 800... Also, jene SpaceX soll jetzt Ende nächsten Jahres nach People Familiar with the Discussions an die Börse gehen, also in ungefähr einem Jahr, zu einer Bewertung von 800 Milliarden US-Dollar. SpaceX galt ja lange als die wertvollste Private Company, bis OpenAI ihn diesen Titel abspenzlich gemacht hat. SpaceX-Anteile werden jetzt im Secondary-Markt so zwischen 450 und 500 Milliarden US-Dollar gehandelt, bis vor kurzem noch so um die 400, jetzt noch einen Ticken höher. Und wenn du dann überlegst, dann wäre das, selbst wenn du jetzt eventuell noch einen Carry abziehst für einen SPV-Provider oder so, dann hättest du so 60, 70% Rendite noch innerhalb von einem Jahr. Dann nach dem IPO hättest du noch ein halbes Jahr Lockup wahrscheinlich. Und das ist das eigentliche Problem. Also sagen wir mal, dieses 800 Milliarden IPO würde passieren, was eine sportliche Bewertung wäre, bei nur 15,5 Milliarden Umsatz, nicht Gewinn-Umsatz. Also das wäre dann mit... Oh Gott, 50 Mal? Ja, ziemlich genau 50 Mal, glaube ich, Umsatz bewertet. Das ist schon sportlich. Aber es ist natürlich auch eine fast monopolartige Company inzwischen, die schnell wächst und gute Margen haben wird und hohe Netzwerkeffekte mit Starlink und so weiter. Ich würde jetzt erstmal die Bewertung gar nicht weiter kommentieren. Also wenn diese 800 Milliarden passieren, dann wäre das ein Aufschlag von, wie gesagt, nach Gebühren vielleicht 60, 70%. Das klingt natürlich nach einer spannenden Rendite, um das einfach und SpaceX Secondaries gibt es aber auf relativ vielen Plattformen, glaube ich. Das sind natürlich scheinbar sichere 70%, die du jetzt mal mitnehmen könntest innerhalb von einem Jahr. Aber, also dieser IPO-Markt kann sich wieder schließen. Dann, du würdest wahrscheinlich ein halbes Jahr die Shares halten müssen nach dem IPO und ob die so lange dann ihren Wert behalten, ist nochmal eine andere Frage. Und letztlich gibt es natürlich immer ein Restrisiko, also dass die Bewertung nicht erreicht werden kann oder Elon Musk irgendwie aus dem Flugzeug fällt, was weiß ich. Es ist eben keine sichere Rendite, aber man könnte überlegen, ob man das spannend findet. Ich würde jetzt nicht dazu raten, dazu zu spekulieren. Ich werde es selber nicht machen. Ich habe mir das aber kurz mal mit jemandem gerade zusammengerechnet und dachte, es ist schon eine Opportunity. Aber keine, die ich jetzt nehmen muss. Wie gesagt, es gibt definitiv da viele, nicht nur Restrisiken, sondern auch erhebliche Risiken. Aber ansonsten wäre das natürlich von, es ist letztlich so, als wenn du eine Aktie für 480 Euro kaufst und für 800 verkaufen kannst in einem Jahr, wenn das alles so eintritt. Wie gesagt, das ist aber nicht wirklich sicher. Die Frage ist so ein bisschen, warum gehen die an die Börse? SpaceX ist ja eigentlich angeblich profitabel und Cashflow positiv. Man hat in der Vergangenheit mal überlegt, Starlink auszuspinnen, also nur Starlink an die Börse zu bringen. Inzwischen sieht aber auch das normale Space Logistics Business, der Rest, der nicht Starlink ist, relativ spannend aus. Deswegen nimmt man es jetzt zusammen. Ja, entweder will Elon Musk vielleicht eine weitere Firma nach Tesla, wo er schnell Shares liquidieren kann oder wo er Bei dieser Erhöhung der Bewertung könnte er natürlich wieder seine Shares verfänden und Kredite aufnehmen dagegen. Es wäre eine Möglichkeit zur Liquidität zu kommen, selbst wenn er keine Anteile verkauft. Das könnte ich mir vorstellen. Wobei man fast argumentieren könnte, dass SpaceX Anteile fast schon so fungibel, also übertragbar sind, dass vielleicht, könnte ich mir vorstellen, seine Hausbank, ist glaube ich JP Morgan, nee, Schwingen Morgan Stanley, die ihm das vielleicht auch so beleiden würden. Könnte ich mir fast vorstellen, weil die eigentlich ganz gut handelbar sind. Und was man nochmal positiv hervorheben muss, also was wirklich eine beeindruckende Leistung ist, schätzt mal, wie viel Geld SpaceX aufgenommen hat. Also um diese irgendwann mal 800 Milliarden, jetzt im Moment so 450 Milliarden Bewertungen zu schaffen... wie hoch war das Geld, was sie geraced haben, sozusagen die Gesamtfinanzierung?
Vielleicht 8 Milliarden?
Nee, 10 bis 12. Also je nach Quelle zwischen 10 und 12 Milliarden. Aber es ist natürlich unheimlich kapitaleffizient. Also so eine Bewertung aufzubauen, indem man selber nur 12 Milliarden geraced hat. Ganz am Anfang war es natürlich extrem schwer, Leute zu finden, die daran glauben. Inzwischen ist es natürlich vergleichsweise einfach. Die Profitoren sind so seine alten, bekannten Whaler Ventures, Sequoia und die Leute, die immer wieder da investieren, die hätten da natürlich einen großen Payday und es sei ihnen gegönnt dafür, dass sie hier sehr früh an diese damals bestimmt verrückte Vision geglaubt haben, die Elon Musk und vor allen Dingen die Angestellten bei SpaceX aber natürlich sehr, sehr gut exekutiert haben, über die Zeit. Gerade Starlink zuletzt ein bisschen mit Hilfe von Trump, aber da komme ich später nochmal drauf.
Ein Unternehmer, der es geschafft hat, meinte vor kurzem zu mir, sein größter Indikator, dass alles so bubbly ist, wäre, dass er als so kleiner Typ mit ein bisschen Geld so wahnsinnig viele Secondaries angeboten bekommt. Kannst du das nachvollziehen? Also fühlt es sich nicht aktuell an, dass irgendwie so sehr viele Sachen in irgendwelchen Inboxes, WhatsApp-Gruppen und so weiter angeboten werden?
Die Secondaries sind dann so große West-Tech-Startups?
Also alles Dinge, alle AI-Firmen, über die wir hier regelmäßig sprechen. Mhm.
Ich glaube, wie so oft nicht, ist das nicht monokausal. Ich glaube, allerseits ist es so ein bisschen die Emergence von Plattformen, also dass es viele neue Plattformen gibt, die sowas handelbar machen, was so ein bisschen dazu beiträgt, dass mehr Angebote auch rumschwören. Ein zweiter Effekt ist, glaube ich, dass diese Firmen so schnell so viel wert geworden sind, dass jemand, der am Anfang mal 2% gekauft hat an Entropic oder OpenAI, inzwischen da Multimilliarden liegen hat, die dann da ein bisschen Geld vom Tisch zu nehmen und Secondaries zu verkaufen, ist natürlich opportun. Und weil die Tranchen dann aber so groß sind, also du schaffst dann wahrscheinlich nicht sofort so einen 200-Millionen-Block zu verkaufen, sondern dann kommen eben diese SPV-Provider, die sich so den Zugang zum Cap-Table da zusammenhasseln, dafür ein bisschen Aufschlag nehmen. Und man könnte sagen, dass dieses Aufschlag, anbieten von Secondary Services. In der Regel werden dazu diese SPVs aufgesetzt und so, wenn das Leute sind, die ihren Zugang monetarisieren. Das ist so ein bisschen Late-Stage-Bubble-Phänomen. Das haben wir damals in der SPAC-Phase und so auch gesehen. Da würde ich sagen, das ist ein Indikator, dass sich so eine Wertschöpfungskette ergibt, dass jemand Zugang zum Cap-Table hat, ein SPV baut und das wiederum an kleine SPV-Provider, die das wiederum noch unterverkaufen an die Zahnärzte in ihrem Dorf. Das ist natürlich ineffizient, weil da so viel Marge verloren geht für den Investor. Also das Risk-Return-Verhältnis stimmt jetzt nicht. Also einer der Gründe, warum dieser SpaceX-Deal und warum ich es nachgebunden gesagt habe, ist, Wenn man jetzt mal total blauäugig davon ausgeht, das würde alles so passieren. Und sie würden noch ein halbes Jahr nach dem Börsengang den Kurs absichern können oder sogar übertreffen. Dann hättest du eben diese 70% in Anführungsstrichen sichere Rendite, aber der SPV-Provider nimmt da irgendwas schon zwischen 25% an Gebühren runter. Und wenn du davon ausgehst, dass der Secondary-Preis eigentlich sozusagen der Fair-Market-Value wäre, also wenn alle im Private-Markt, haben nicht alle ähnliche Informationen, aber Irgendwie bei so einer Unternehmung, die inzwischen einigermaßen transparent ist, kann man sagen, die Leute haben einigermaßen ähnliche Informationen. Das heißt eigentlich, ist das der faire Preis? Und wenn ich dann aber quasi eine 20% Verwaltungsgebühr zahlen muss, wenn mir 20% des Anstiegs genommen werden und eine Setup-Fee, weil die Frist so kurz ist, fast wie eine Yearly-Fee ist von 5%, dann... verschiebt sich mein Risk-Return so ein bisschen auf eine negative Weise, weil ich, sagen wir mal, 5% sofort Fee verliere. Das ist entweder mehr Risiko, das ich nehme, oder ich weniger Return nicht bekomme. Und mein Return wird halt gecappt bei 80%. Dann ist es schon nochmal schwerer, da Geld mit zu verdienen, würde ich sagen. Ansonsten wäre das ja alles Free Money und das wissen wir. Gibt es nicht. Ja, also zum Teil würde ich ihm recht geben, dass das so ein bisschen Late-Stage-Bubble-Phänomen ist, wenn diese mehr und mehr Leute versuchen, in so einer Art Fast-Pyramiden-System nach unten Anteile an diesen Firmen zu verkaufen. Aber es gibt auch ein paar andere so strukturelle Gründe dafür. Aber wo wir gerade bei Bubble sind, um das zu entkräften, unterstelle ich jetzt eigentlich einfach mal, Gibt es eine neue Studie und zwar wurden da 9000 Arbeiter gefragt, also jetzt wurden diesmal nicht Firmen gefragt, wie in der MIT Nandos Studie oder wie hieß die? Also hier wurden nicht Firmen gefragt, ob ihre Piloten funktionieren oder so, ihre Projekte, sondern Mitarbeiter, ob sie produktiver werden mit KI. Kurzer Exkurs, in dieser kritischen MIT-Studie haben die Mitarbeiter selber auch angegeben, produktiver zu sein. Dann sind die Projekte gescheitert, aber die Menschen sozusagen hatten Erfolg, wenn man das so paraphrasieren möchte. Und jetzt hat man 9000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen befragt und die geben an im Schnitt 40 bis 60 Minuten am Tag. Und das ist ja nicht unerheblich, das ist unerheblich. zwischen 10-12% der Arbeitszeit des Tages einsparen in Professional Tasks, also Arbeitsaufgaben und das jeden Tag. Das ist ja ganz ordentlich. Jetzt muss man dazu sagen, die Studie wurde von OpenAI in Auftrag gegeben oder selber durchgeführt. Die werden jetzt nicht rausfinden, dass KI niemandem hilft. Also ob die jetzt bei der Auswahl der Kunden, also der Befragten so ein bisschen geschaut haben, wer nutzt KI eigentlich besonders effizient oder so. Das wissen wir alles nicht. Aber ich würde mal so sagen, sie haben 9000 Leute gefunden, für die es funktioniert. Immerhin. Und die sie uns so viele Minuten eben damit sparen. Wir packen den Link in die Shownotes für Leute, die sich das genauer anschauen wollen. Zeigt aber auch so ein bisschen, also dass sie diesen Research überhaupt veröffentlichen muss, zeigt natürlich, dass man sich mit Kritik auseinandersetzt. Also so als Erinnerung, Google musste niemanden erinnern, dass man auf Google alles finden kann oder dass Leute das benutzen, glaube ich, als sie mal gegründet worden sind. Und wo wir gerade bei OpenAI sind, noch eine zweite News. Die Financial Times hat geschrieben und der Artikel, der ist gar nicht so interessant, aber sie haben die Datenquelle SimulaWeb genutzt und mal interessanterweise die in den Apps verbrachten Minuten, also nicht in den Apps, sondern auf der Webseite verbrachten Minuten, um genau zu sein, in verschiedenen KI-Agenten analysiert. Das ist mit der Web so approximativ näherungsweise möglich. Und wir wissen, ChatGPT wirft immer diese 800 Millionen Nutz-Weekly Active User in den Raum. Google sagt 650 Millionen nur und das nur monatlich, ein klein bisschen drunter. Und monatlich ist ein anderer Maßstab, wenn man so möchte. Deswegen ist das nicht so richtig vergleichbar. Aber SummonerWeb macht das eigentlich relativ vergleichbar. Insbesondere, wenn man dann auf die Minuten schaut, dann hat man natürlich nicht nur die Besucher oder ob da jemand einmal im Monat oder einmal pro Woche oder täglich war. Das ist gar nicht so wichtig, sondern eigentlich sehr wichtig, wie viel Zeit verbringt er da im Monat. Und wenn ich einen Tag das fünf Stunden intensiv nutze, ist das schon genauso viel wert wie jemand, der das irgendwie jeden Tag der Woche eine Stunde nutzt. Also das Habit, die regelmäßige Nutzung wird schon noch höher bewertet, aber am Ende geht es ja um Nutzungszeit und auch dadurch baut sich ein Habit auf. Und interessanterweise stellt sich da das Bild so dar, dass seit Oktober und sogar kurz davor, was kommt vom Oktober, August, Seit September Google Gemini bei den verbrachten Minuten, fairerweise hier ist der Desktop- und Mobile-Web-Traffic beobachtet. Das heißt, wenn jetzt was besonders oft über eine App genutzt würde, das könnte bei Chat-CBT zum Beispiel so sein, dann wäre das hier noch nicht drin. Aber auf den Web-Traffic schauen kann man sagen, dass Google Gemini gerade da nach Nutzung der führende, Chatbot ist und relativ klar Cloud und ZGBT den Rang abgelaufen hat. Die haben jetzt noch nicht massiven Vorsprung. Ich würde sagen, Cloud ist so bei 6, ZGBT bei 6,5 und Gemini bei 7. Aber man sieht einen klaren Trend, dass Gemini da aufholt und überholt. Und hinzu kommt eigentlich eben noch diese verdeckte Nutzung in der Google-Suche, würde ich sagen, wo Gemini ein bisschen parallel Noch live läuft, aber ganz spannend und ich glaube auch einer der Gründe, warum man bei OpenAI so nervös ist, seit Gemini 3 wirklich ein relativ großer Erfolg geworden ist und Nanobanana auch, also das Image-Generierungsmodell auch sehr populär.
Hast du Nanobanana schon in Google Sheets ausprobiert?
Nein.
Also ich hatte die letzten Tage die Freude, eine Präsentation zu bauen. Kommt selten vor. Aber dort hast du jetzt, wenn du da Slides baust, kommt unten so ein Bananenzeichen und dann diese Folie optimieren. Drückst du dann drauf und dann verbessert die AI deine Folie. Ich würde sagen, man kann sich vorstellen, wie das funktioniert, allerdings der Nachteil ist, es kommt nicht ein neues Slide raus, sondern es kommt ein neues Slide-Bild raus, was du dann nicht mehr wirklich bearbeiten kannst.
Ah ja, genau. Also es wird wahrscheinlich mit so einem Diffusionsmodell oder so gebaut, wobei... Ich könnte mir vorstellen, dass in der nächsten Iteration, du könntest ja wiederum ein anderes Modell nehmen, um die Bestandteile zu erkennen und dann wieder zu dekonstruieren und das zu bauen. Insofern ist Microsoft mit PowerPoint schon fast ein bisschen weiter, weil wenn du da Designideen anwendest, die... gefühlt so eine Mischung aus Algorithmik und Machine Learning sind. Also es wirkt nicht so, als wenn es 100% Machine Learning ist. Dazu ist es zu wiederkehrend. Es scheint sehr deterministisch zu sein. Also eher ein Algorithmus, der dahinter läuft. Es gibt keine KI-Algorithmen, wenn man so möchte. Es ist entweder ein Algorithmus oder ein KI-System. Wie auch immer, ich glaube, das Hauptproblem liegt da an den Trainingsdaten. Also dass man vielleicht ist das naiv von mir, das zu denken, dass man nicht schlauer ist, aber mein Gefühl ist, wenn ich die ersten, ich habe es jetzt lange nicht mehr getestet, im letzten Vierteljahr würde ich sagen, diese ersten Slide-Generierungs-KIs, die ich gesehen habe, fand ich grottenschlecht. Das ist aber auch vollkommen klar. Ich glaube, wenn du weißt, wenn du mal 10 so eine random Stichprobe nehmen würdest, von PowerPoint-Slides, ich denke natürlich irgendwie an das, was irgendwie, keine Ahnung, KKR, Silver Lake, irgendwelche Investmentbanken, Altimeter, so typischerweise publizieren. Das folgt immer, oder die ganzen großen Beratungen. Das landet dann irgendwie auf unseren Schreibtischen und dann, das hat eine sehr konsistente Logik, Look and Feel, Design, ist in der Regel so gemacht, dass es gut verständlich ist und so. Aber es gibt natürlich auch ganz viele Leute, beginnend mit Schule und Uni und kleinen und größeren Unternehmen, die wirklich sehr triviale, teilweise vollkommen nutzlose PowerPoint-Slides waren. Wenn die Trainingsdaten dann wirklich sämtliche Slides sind, die in der Vergangenheit gebaut worden sind oder die zum Beispiel insbesondere in Free-Online-Tools gebaut worden sind, dann kann ich mir vorstellen, warum das Ergebnis scheiße ist. Also ich glaube, eigentlich müsstest du da irgendwo so einen Professional Cut machen und sagen... Wir nehmen eigentlich nur die Slides gewisser Urheber, die auf mindestens 8 von 10 geratet wurden. Also man hätte vielleicht so einen ersten Pool von menschlichen Ratern, die sagen, das ist professionell, das ist nicht professionell. Und nur wenn das an den professionellen Part übertrifft, dann nutzen wir es auch. Jetzt kann man sagen, für eine Geburtstagseinladung oder so brauche ich das ja alles nicht. Da will ich ja genau das Unprofessionelle. Aber vielleicht muss man für verschiedene Use Cases auch verschiedene Modelle haben und so weiter. Aber long story short, Ich glaube definitiv, dass man dahin kommt, dass Durchschnittsleute mit KI besser, das können sie vielleicht, ich glaube, wenn du jetzt Leute mit einbeziehst, die nicht jeden Tag Slides bauen, dann würden die wahrscheinlich auch heute schon bessere Slides bauen mit KI, fairerweise. Und Ich selber baue keine schönen Slides, muss man auch dazu sagen. Also ich dürfte mich jetzt nicht darüber aufhören, aber ich bin sozusagen Konsument von sehr guten Slides, würde ich sagen. Und insofern kann ich es bewerten. Ich kann sie selber nicht besser bauen oder schöner bauen, um fair zu sein. Ich halte es auch nicht für das optimale Mittel der Kommunikation.
Man würde ja denken, wenn Leute jetzt noch nie eine Slide gebaut haben, werden sie ja in Zukunft nicht mit AI ein Slide-Tool nutzen, um eine Slide zu bauen. sondern du würdest ja in Gemini irgendwie prompten und das spielen. Man könnte jetzt sagen, dass das Feature, was Google da ausgerollt hat, jetzt super ist, um zu lernen, wie man gute Slides baut.
Vielleicht ist es auch so, dass einfach zu wenig Trainingsdaten, also können wir jetzt auch wieder sagen, ausgerechnet die in Google Slides gebauten Slides, sind das jetzt die besseren oder werden die besten Slides nicht schon noch in PowerPoint? Das ist jetzt alles... sehr wertend, was jetzt gut und schlecht ist, liegt natürlich immer im Auge der Betrachterin. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass es a schwer ist, wirklich gute Slide-Tags en masse zu bekommen, wenn du nicht Microsoft bist. Und Microsoft, nehme ich an, darf sie nicht nutzen. Wenn sich herausstellt, Microsoft benutzt die PowerPoint-Slides von Kunden, hättest du riesen Datenschutzprobleme. Also welche große Unternehmensberatung oder Investmentbank würde noch PowerPoint nutzen? Das heißt, die Kunden von Microsoft müssen darauf vertrauen, dass Microsoft die Slides nicht nutzt. Worauf willst du dann trainieren? Ich könnte mir vorstellen, dass das ein Grund ist, warum das alles langsamer geht, als man denkt. Was vielleicht ein Grund dafür wäre, ist, dass ich glaube schon, dass Unternehmensberatungen intern ausreichend Slides haben, um darauf zum Beispiel eine eigene KI zu trainieren. Wenn sie das richtige Modell haben, aber bessere Trainingsdaten, was ich bei den großen Unternehmensberatungen vermuten würde, dann könnte ich mir vorstellen, dass sie zu einem besseren Ergebnis kommen sogar. Aber sie haben natürlich mit ihren Kunden das gleiche Problem. Das heißt, wenn Porsche gerade wieder von Roland Berger eine Restrukturierung bekommt, dann wollen die natürlich nicht, dass darauf Slides für andere Automobilunternehmen kommen. gebaut werden oder so. Von daher bin ich gespannt, was da ultimativ das beste Produkt werden wird.
Wir haben vor zwei Jahren mal über eine Firma gesprochen, die ein kleines Device hat, das alles aufnimmt und dann kann man Fragen stellen. Das hieß damals noch, Rewind und es war von einem CEO hat das, der vorher schon was gemacht hat, Optimize.ly hat das so sehr schön in einem YouTube-Video erklärt. Jetzt kam am Freitag die News, dass Meta die gekauft hat. Und dann gibt es so ein schönes Video vor vier Tagen von dem CEO, anderthalb Minuten lang, dass sie jetzt gekauft sind. Und was so passiert, dass sie halt das Produkt eigentlich jetzt nicht mehr verkaufen, aber es noch für ein Jahr laufen lassen. Und dann habe ich so weiter auf den YouTube-Kanal von denen geguckt, von Limitless. Und dann sehe ich so, vor vier Monaten hat der so ein Reaction-Video gemacht. zu Mark Zuckerbergs How to Achieve Personal Superintelligence. Und jetzt wäre meine Vermutung, er hat durch das Reaction-Video zum Exit geschafft. Also wahrscheinlich nicht, wahrscheinlich waren die Gespräche schon vorher und alles, aber auf der anderen Seite kann ich mir auch aktuell echt vorstellen, dass irgendjemand Marc dieses Video geschickt hat und so nach dem Motto, hey, da ist ein Typ, der arbeitet schon seit drei Jahren an dem Zeug, was du irgendwie machst, das Ding läuft nicht so richtig, ist doch ein super easy Equihire, lass den mal anrufen.
Vier Monate können zahlreich tatsächlich ganz gut passen. Also ich könnte mir vorstellen, dass man so mit ein bisschen Willen in drei, vier Monaten so eine Transaktion durchbekommt. Rewind oder jetzt Limitless war noch keine so große Firma, haben insgesamt nur 28 Millionen geraced, dafür, dass sie im AI-Business im weitesten Sinne sind. ist das ja wirklich fast tiny, tiny. Ihre Series A war im Mai 2023 und seitdem haben sie, glaube ich, kein Geld mehr gerast. Scheint jetzt kein super Wachstumsprodukt. Ich glaube, das ist auch wieder ein Agri-Hire einfach. Also, dass Meta sich da irgendwie ein paar Leute für ihr Variables-Team sichern wollen. Dan Sirucker ist ein relativ erfahrener Founder. Du hast schon gesagt, er hat Optimizely gegründet und wohin verkauft? War das Google oder Salesforce?
Das weiß ich gar nicht.
Eppyserver hat es gekauft, okay. Ja, genau. Also er hat so ein A-B-Testing-Tool gebaut.
Ich stehe gar nicht vor.
Wie so ein komischer Equihire. Ich glaube ja an das Variable, was sie gebaut haben, so eine Mischung aus Brosche, Neck, wie sagt man, Anhänger. Niemand braucht das, ganz ehrlich. Wenn du ein Handy hast und Kopfhörer, brauchst du dieses Device nicht. Es ist vollkommen nutzlos, wenn du mich fragst.
Ich bin eh immer davon ausgegangen, dass Instagram eh schon alles mithört. Von daher, das Device brauchst du sowieso nicht.
Von der Produktvision passt es natürlich sehr zum Meta. Das ist ein kleiner Clip, den du mit dir rumträgst und der letztlich dein Leben aufzeichnet. Und dabei natürlich ständig eine Geolocation hat, deinen gesamten Kontext, Ton, was um dich herum passiert. Die Daten sind wahrscheinlich, vielleicht um so ein bisschen Real-World-Daten einzusammeln, aber dafür hat es zu wenig Kunden. Es sei denn, du könntest es jetzt lauter Metakunden irgendwie andrehen.
Die werden die Technik ja in die Brille setzen.
Also wenn sie daran glauben, dass das funktioniert, dann muss das ja in die Brille kommen. Aber was kann das Ding jetzt, was die Brille nicht auch so kann? Also es hört mit und der Rest ist Software. Ich weiß nicht, ich würde mal sagen, ich kann mir vorstellen, dass da nicht viel Geld geflossen ist, aber man irgendwie ein paar Leute aus dem Team haben wollte.
Kurze Werbeunterbrechung. Family Offices investieren rund ein Drittel ihres Vermögens in Private Markets. Abseits der Börse Tendenz steigend. Und obwohl mittlerweile viele die Anlageklasse Private Equity kennen, Private Markets sind deutlich mehr als das. Und genau da setzt unser Partner Liquid an. Mit der Next-Familie schafft Liquid jetzt Zugang zur gesamten Welt der Private Markets. Private Equity für Wachstum, Infrastruktur für Inflationsschutz und Private Debt für stabile Erträge. Ihr investiert dabei auf Augenhöhe mit professionellen Investoren, ohne Kompromisse, voll digital und ab 20.000 Euro. Und die Qualität ist bestätigt. Europas größte Ratingagentur Scope sagt, Liquid steht für Innovation und Zugänglichkeit und verleiht dafür den Scope Award 2025. Wenn ihr herausfinden wollt, ob Private Markets zu eurem Portfolio passen. Dies ist keine Anlageempfehlung, sondern eine Werbung für unseren Partner Liquid. Und nun viel Spaß mit der weiteren Folge Werbung Ende. Erklär mir Netflix oder generell Amerika, was da jetzt los ist. Als wir fertig waren mit der Aufnahme, kamen glaube ich die News, dass Netflix... Warner kaufen möchte. Und jetzt, als ich eben im Zug war, kam jetzt noch die Nachricht, ja, es gibt jetzt noch ein Angebot, das ist jetzt nochmal irgendwie maßgeblich teurer. Also, habe ich so auch lange nicht mehr erlebt.
Genau, das hätte in alle unsere Rubriken gepasst. Das ist jetzt unter Antitrust Corner, hätte aber auch eine normale News sein können und hat auch schmuddeleckige Nuancen. Und wie du richtig sagst, am Dienstag Ne, was haben wir heute für einen Tag? Heute ist Dienstag. Am Freitag stellte sich raus, dass es gab einen längeren Bieter-Wettstreit schon um Warner Brothers, das legendäre Movie-Studio. Es gehören unter anderem Batman und irgendein anderes Avatar oder so Riesen-Franchises schon dazu. Und jetzt hat die News, Netflix bietet bis zu 83 Milliarden Euro. US-Dollar für diese Firma verkauft, ein Teil von Warner, und zwar CNN, TNT, also früher das Ted-Turner-Imperium war, also hauptsächlich das wertheitigste bestimmte TV-Sender, CNN und TNT, TBS Discovery gehört noch dazu, das wollen sie verkaufen, daran ist Netflix nicht interessiert, aber man würde eben das Filmstudio Warner Bros. Discovery damit kaufen und Und HBO Max, ein der noch erfolgreicheren, vom Inhalt her bestimmt erstklassiges Programm, aber es ist eben nicht Disney oder Netflix, sondern die zweite Liga, wenn es geht. Ich glaube so 13% Marktanteil, Netflix hat 18% in den USA. Die würde man quasi dazu kaufen und hätte dann entsprechend viel Marktanteil. Das lässt man sich ordentlich kosten. Diese 83 Milliarden entsprechen ungefähr 28 Mal dem Gewinn dieser Spaten, die sie übrig behalten. Der Rest, wie gesagt, wird verkauft und Man muss sich schon fragen, ob das so durchgegangen wäre, weil dadurch einfach eine sehr große Marktmacht entstehen würde. Ist Netflix die Nummer 1 oder ist Disney? Ich weiß gar nicht, wer die Nummer 1 ist, aber 18% ist ein ordentlicher Marktanteil. Wenn du ja noch 13% dazu hast, dann... hast du natürlich einen großen Teil des Marktes auf einmal geschaffen. Und eigentlich ist das in der Regel nicht gut für Competition. Netflix argumentiert, es wäre total gut für Competition und würde die Auswahl für Menschen sogar erhöhen, wenn man so wichtige... Stücke wie Harry Potter gehört zum Beispiel dazu oder Batman auch auf Netflix gucken könnte. Die Argumentation ist, glaube ich, ein bisschen schwer zu halten. Das wird den Konkurrenzkampf sicherlich nicht erhöhen, sondern es wird eigentlich ein Wettbewerber, nämlich HBO Max, aus dem Markt genommen. Das will sich Netflix ordentlich was kosten lassen, wie gesagt mit 83 Milliarden Euro. Die Netflix-Aktie ist runtergegangen, das ist nachvollziehbar, weil der Preis glaube ich allzu teuer gilt und man nicht 100% einverstanden war mit der Strategie und es eben nicht klar war, ob das so durchgeht. Und dann kam zwei Tage später eine weitere Nachricht, nämlich das Paramount Skydance, das ist die Firma, die von Larry Ellisons Sohn geleitet wird. ein Gegengebot anbietet und bereit ist, ich glaube, 108 Milliarden, also noch mehr Geld auszugeben. Die wollen wiederum aber CNN und so behalten. Das ist die Firma, die unter anderem schon CBS gekauft hat und da die Top-Anchor ausgetauscht hat gegen so eine, sagen wir mal, eher freiheitlich denkende, unabhängige Journalistin und damit das Gewicht schon deutlich verändert hat innerhalb von CBS. Und wenn die jetzt noch CNN kaufen, dann ist eine der letzten kritischen Stimmen im Medienmarkt der USA, vielleicht mit der New York Times und ein paar anderen. Im Fernsehen wirst du dann kaum noch Sachen außer CNBC vielleicht finden, die jetzt nicht einfach Trumps Lied singen. Sagen erschwerend, wenn man so möchte, kommt hier noch dazu. Also nicht nur, dass das Larry Ellison, der als Trump-Supporter gilt oder als republikaner Supporter, aber im Moment auch Trump-Supporter, der diesen ganzen Stargate-Booms da mitmacht mit Trump und beim Twitter, nee, sorry, beim, wie heißt das Ding? TikTok, ja, mitbetreiben möchte und so von den Chinesen übernehmen möchte, die US-Variante von TikTok. sondern auch die Firma Affinity Partners soll, also wenn Paramount Skydance das übernimmt, werden sie das zusammen wahrscheinlich mit Saudi und Qatari Geld machen und der Firma Affinity Partners, die wiederum dem Schwiegersohn von Donald Trump, nämlich Jared Kushner, gehört. Und das Spannende ist, dass auch Affinity Partners selbst wiederum auch von den Saudis, also vom PIV, dem Staatsfonds der Saudis, investiert ist. Das heißt, Jared Kushner verwaltet quasi das Geld der Saudis als Money Manager. Er ist unter anderem dabei, EA Sports von der Börse zu nehmen gerade, auch in dem Fall wieder mit den Saudis und Silver Lake, wo wiederum die Saudis auch Investoren sind, und seiner Firma Affinity Partners. wo die Saudis ein sehr großer Investor sind. Also Jared Kushner hat ja auch da diese Verhandlungen, die Abraham Accords gemacht, um Nahost so ein bisschen zu befrieden. Hat das wahrscheinlich ganz gut gemacht, aber man sieht auch vielleicht nicht ganz ohne den wirtschaftlichen Nutzen so ein bisschen Hinterkopf zu haben. Apropos EA Sports, haben wir gerade, ist die schon draußen? Ja, ich glaube, sie ist draußen. Eine Episode des Liquid Podcast, Smart Money oder so heißt der. Da geht es um die EA-Übernahme. Da erklärt man mir nochmal... wie so ein Take Private funktioniert, wenn man was von der Börse nimmt und was hinter diesem Deal mit EA, wo der Saudi-Prinz in so einem Konsortium quasi die von der Börse nehmen möchte. Das erklären wir da. Genau, und ein ähnliches Konsortium aus so einem Golf-Staatengeld mithilfe von Jared Kushner, dem Schwiegersohn von Donald Trump, Und Paramount, wie gesagt, im Medienimperium, was Larry Ellison sich gerade zusammen kauft, versucht man jetzt ein Gegenangebot zu machen, um die CNN-Mutter, aber auch den Betreiber von HBO Max zu kaufen. Das Interessante ist, dass Paramount sagt, dass das Gebot nicht nur finanziell das Bessere ist, sondern auch die schneller und sicherer durchkommt. So als wüsste man sozusagen, wir wären durchgewunken von der Trump-Administration, das unterstelle ich jetzt. Aber es kommt so ein bisschen so ein Selbstbewusstsein in diesem Angebot durch, dass man sagt, ob Netflix diesen Deal wirklich durchbekommt, na wir wissen nicht, aber unserer Sicht. Wie gesagt, das sagen sie nicht so wortwörtlich, aber es klingt sehr stark so durch, dass die Wahrscheinlichkeit für ihren Deal deutlich höher ist. Könntest du sagen, es liegt daran, dass sie im Streaming-Business noch nicht so groß sind? Fair enough. Aber ja, das ist so ein bisschen die Geschichte.
Ist denn Trump schon involviert? Also wenn es um Deals geht, ist er doch immer gerne dabei.
Ich glaube, er hat hier noch keine. Also sein Schwiegersohn wickelt das ja, wie gesagt, so ein bisschen mit ab. Ich glaube, eine direkte Fee bekommt er in diesem Fall zumindest noch nicht.
Wäre aber kein großes Wunder. Handwerklich muss da doch irgendein Investmentbanker einen großen Fehler gemacht haben. Oder normalerweise, wenn man irgendwas verkauft, dann guckt man doch, wer sind die Interessenten und versucht mit allen zu reden und Announce nicht sowas und dann kommt jemand danach. Ich würde auch gerne.
Ich habe eine Sache vergessen und zwar, dass das zweite Offer von Paramount ein sogenanntes Hostel-Offer ist, also eine feindliche Übernahme. Also Netflix hat sich quasi mit Warner geeinigt, den Aktionären eine Mischung aus Cash und Netflix-Anteilen zu bieten. Dafür muss man über 50 Milliarden Schulden aufnehmen bei Netflix übrigens, um das zu finanzieren. Und dann ist Paramount quasi um die Ecke gekommen und hat gesagt, Mit uns redet der Vorstand zwar nicht, aber wir bieten mehr. Das Nicht-Hostel-Offer ist so eine Art, nicht taken private, sondern es ist eine M&E-Transaktion. Also Netflix übernimmt das in Abstimmung. Also der Vorstand bekommt diesen Deal und empfiehlt das vielleicht sogar auch seinen Aktionären. Und dann kommt Paramount um die Ecke und sagt, Moment, uns hat hier zwar niemand diesen Deal angeboten, aber wir bieten mehr. Und wir lassen jetzt die Aktionäre entscheiden. Und das nennt man dann quasi Hustle. Also feindliche Übernahme. Dass man quasi den Prozess, den vorher, wie du richtig gesagt hast, Investmentbanken versucht haben zu leiten, zieht man dann quasi in die Öffentlichkeit und sagt, lasst doch bitte einfach die Aktionäre entscheiden, wenn ihr es nicht hinbekommt.
Und kaufst du das Ding so viel wert?
Jetzt muss natürlich davon ausgehen, dass ein Aktionär nicht sagen wird, ich nehme 27,50 für die Aktie, wenn ich 30 bekommen kann. Das... Das hängt dann immer davon ab, ob es da noch eine eigene Familie gibt oder große Blöcke an Shareholdern, die das theoretisch blockieren können. Aber du kannst natürlich davon ausgehen, dass die Aktionäre im Zweifel da ihre Rendite verpflichtet sind. und einfach das bessere Angebot nehmen werden. Es sei denn, sie wollen vielleicht Warner und CNN und so nicht in den Händen von Paramount sehen. Aber einerseits können wir jetzt nicht so gut in der US-Medien-Szene ein, um zu wissen, wer da jetzt was noch für weitere Motive haben könnte, aber das ist soweit ich es jetzt quasi nachvollziehen kann erstmal.
Für uns wäre es da besser, wenn Netflix das kaufen würde, dann könnten wir mehr Content hier schauen.
Dann müssen wir erstmal nicht mehr HBO kaufen. Netflix hat aber auch einen weiteren Grund für eine Preiserhöhung, weil du ja dann deutlich mehr Material hast. Das ist so ein bisschen, was sich der Markt auch fragt und warum die Netflix-Aktie gesunken ist, ob die das quasi ausreicht. Also sie müssen massiv Schulden machen, müssen dann Cost-Cutting machen, um das zu refinanzieren und können sie außerdem ihre Preise wirklich erhöhen. Schaffen sie es, diese Übernahme quasi zu finanzieren durch höhere Gebühren oder werden gar neue Kunden gewinnen dadurch? Unwahrscheinlich. Wird jetzt irgendjemand deswegen Netflix abonnieren, der nicht vorher eh schon HBO hatte? So, wir bleiben in der Antitrust Corner. Ganz frisch heute, wie gesagt, wir nehmen am Dienstagabend auf, hat Google eine neue Antitrust-Find bekommen von der EU. Und zwar geht es diesmal um den Content, den sie für den sogenannten AI-Mode produzieren. Und ich glaube auch die AI-Overviews nutzen. Also die Frage ist, ob Google seine Marktstellung ausnutzt, um, sagen wir mal, Publisher, aber auch Content-Creator auf YouTube zum Beispiel, dazu zu zwingen, Google den Content zu überlassen für Machine-Learning-Produkte, AI-Overviews und AI-Modes zum Beispiel. Was damit gemeint ist, ist, dass ich als Publizierender im Internet, seien es Video oder Texte, Es ist Google als Suchmaschine natürlich so wichtig für mich, dass ich nicht meine Inhalte einfach vor Google blocken kann, sofern ich dem aber nicht widerspreche. Es ist aber so, dass Google das natürlich dann automatisch so interpretiert, dass ich es auch für den AI-Mode und die AI-Overviews und damit die Abschaffung meines Raison d'être als Website oder Video so ein bisschen verwende. Also dass über kurz oder lang meine Inhalte eigentlich von Google selber genutzt werden, um Fragen damit zu beantworten und damit der Besuch meiner Webseite mehr und mehr obsolet wird. Das ist der Hintergrund. Also Entschuldigung, ich habe gesagt, das ist eine Feinde, das ist falsch. Es ist eine Investigation erstmal. Also eine Untersuchung wurde eingeleitet, ob das so ist. Man könnte sagen, es gilt die Unschuldsvermutung, aber die kann man sagen, gilt hier erstmal nicht. Weil wenn man so eine Investigation startet, schon davon ausgeht, dass es einen Schaden und vermutlich ein marktmissfreudiges Verhalten gibt. Ich habe gerade erklärt, was der Grundverdacht ist. Und das wird man jetzt schauen, ob das eben nachgewiesen werden kann. Und dann könnte das zum Beispiel als Verhalten unterbunden werden. Oder Google muss Vorschläge machen, wie sie das in Zukunft schlauer lösen. Und es könnte eventuell auch theoretisch eine Strafe geben, wo dann theoretisch ganz viele Content Creator auf einmal klageberechtigt sein könnten. Meine allein juristische Auffassung, ich habe natürlich keine Ahnung davon, aber wenn sich jetzt herausstellt, Google hätte es nicht tun dürfen, würde ich sagen, muss man zumindest prüfen, ob dann nicht eigentlich alle, bei denen das jetzt schon in Vergangenheit passiert ist, Klagen oder Ansprüche haben könnten auf den entgangenen Traffic und die Monetarisierung, die Google damit auf seine eigene Seite verlagert hat. Es gibt außerdem eine Strafe gegen Elon Musk, auch gegen Elon Musk, aber erstmal gegen die Plattform X, ehemals Twitter. Und bevor wir dahin kommen, noch kurz, unter anderem auch wegen dieser Strafen, kursiert gerade so ein lustiges Schaubild auf LinkedIn X und wo man es so erwarten würde, wo gegenübergestellt werden die Gewinne der europäischen Tech-Industrie, also SAP, Adyen Amadeus, Dishold Systems, Spotify, Wise und so weiter, was die so insgesamt im Jahr 2024 an Gewinnen erwirtschaftet haben. Und das wird gegenübergestellt mit den Strafen, die die EU-Kommission verhängt hat in 2024. Und dann wird es unter anderem so kommentiert mit, das most profitable business der EU wäre die EU-Kommission, weil ihre Einnahmen aus Fines, aus Wettbewerbsstrafen, den Ertrag der europäischen Unternehmen übertreffen. würden. Und das klingt total lustig, die EU macht mehr Umsatz mit, indem sie Strafen gegen die US-Konzerne verhängt, als ihre eigenen Firmen an Gewinn ertragen. Aber es ist also A, es ist schon mal Äpfel mit Bullen verglichen, weil diese Strafen sind die Strafen für jahrzehntelangen Marktmachmissbrauch in der Regel. Das heißt, warum die überhaupt so groß ausfallen, liegt auch daran, dass es in der Regel Missbrauch über mehrere Jahre betrifft. Das andere ist, würden diese US-Konzerne einfach ihre Steuern in der EU zahlen, dann wären unsere Steuereinnahmen deutlich höher. Ich will nicht sagen, dass die Feins bekommen. Im Fall von Apple hängt es mit Steuern zusammen. Aber das ist ja nicht der Grund, dass sie keine Steuern zahlen. Aber wir wären als EU deutlich prosperierender, wenn die US-Konzerne nicht einen Großteil der Steuern aus der EU rausschleusen würden über Steueroasen. Das würde schon mal uns die Möglichkeit geben, mit dem Geld schlauere Sachen zu tun. Und abgesehen davon sind diese Strafen ganz einfach zu verhindern, indem man sich an geltendes Gesetz hält. Das ist ja nicht so, dass erratisch wie in den USA irgendwelche Sachen verhängt werden und von heute auf morgen steht mein Boot im Hafen und muss steuern oder Zölle zahlen auf etwas, was gestern nicht stimmte, sondern das sind Gesetze, die klar waren oder so. wo Unternehmen sich inzwischen nachweislich auch bewusst waren, dass sie marktmarktmissbräuchlich handeln, was dokumentiert wurde, in internen E-Mails selber sozusagen bestätigt wurde. Und ich finde es ehrlich gesagt billige Polemik. Man kann natürlich darüber traurig sein, dass wir nicht mehr hochprofitable Tech-Konzerne haben in der EU. Das ist eine richtige, total berechtigte Kritik. Aber das beides in Verbindung zu setzen, finde ich ehrlich gesagt billigen Populismus. Wie gesagt, beide Aussagen sind vollkommen richtig. Das ist Man könnte ja stattdessen auch mal fragen, warum es eigentlich zig Milliarden an Einnahmen aus diesen Strafen gibt und warum die Tech-Konzerne es immer weitermachen und warum es seit zehn Jahren von Google, von Meta, von Apple immer wieder Strafen gibt. Das könnte man genauso kritisieren. Nicht nur die berechtigte Kritik, dass unsere Unternehmen nicht besonders ertragsreich waren in der Vergangenheit. Also da ausgerechnet Stimmung gegen... Als jemand, der fairerweise Transparenz habe, als direkter Betroffener, ich bin bei einer der Firmen beteiligt gewesen, die Beschwerdeführer waren in so einem EU-Verfahren, kann ich nur sagen, dass ich sehr froh bin, dass die EU die Rechte und den Wettbewerb... Diese Fines oder diese Strafen schaden ja nicht dem Wettbewerb und das ist auch kein Ersatz für gute Wettbewerbspolitik oder für gute Innovationen, sondern die sind dazu da, um Innovation und Wettbewerb wieder zu ermöglichen. Also die großen Tech-Konzerne haben vor allen Dingen natürlich viele, also wir hätten vielleicht größere Plattformen heute. wenn die US-Konzerne nicht so übermächtig wären und ihre Marktmacht ausnutzen. Vielleicht hätten wir eine zweite Suchmaschine. Vielleicht hätten wir mehr vertikale Suchmaschinen, Flugsuchmaschinen, Shoppingsuchmaschinen und so, wenn Google die nicht alle kaputt oder überwiegend kaputt gemacht hätte und so weiter. Von daher finde ich das eine bisschen alberne Verdrehung der Realität, wenn Gründer und VCs das als eine gute Darstellung der Realität in der EU machen. Auch wenn viel Kritik an unserer Leistung da bestimmt angebracht ist. Aber das gegeneinander auszuspielen, halte ich für unfug. Ehrlich gesagt, das nur vorangestellt. Und es gab noch eine wahrscheinlich noch bedeutendere, tatsächlich jetzt fein und nicht Investigation. Und zwar hat die EU aus dem Digital Service Act festgelegt, eine Strafe von 140 Millionen US-Dollars und 120 Millionen Euro gegen X erlassen. Mitglieder der Kommission haben sich gleich so geäußert, dass das nur der Beginn von Strafen ist, weil man keine Veränderung des Verhaltens sieht und davon ausgeht, es könnten schon Anfang nächsten Jahres weitere Strafen folgen. Es geht konkret unter anderem darum, dass die blaue Hakenkennzeichnung irreführend sei, weil man sie eben einfach kaufen kann unter anderem. dass bei den Werbeanzeigen keine Transparenz herrscht. Also es ist so ein Katalog wie bei Meta zum Beispiel nicht gibt, wo ich Werbeanzeigen nachvollziehen kann. Wer zahlt dafür? Wer sieht sie? Was waren die Targeting-Einstellungen? Das stellt X nicht zur Verfügung. Und Forschende bekommen keinen Zugang zu der Plattform. Also X verhindert systematisch, dass man zum Beispiel Sentiment-Analysen als Forschende macht. machen kann oder irgendwie nachvollzieht, wie die Algorithmen tatsächlich funktionieren oder das vermeintliche Fehlverhalten von Elon Musk auswertet oder, oder, oder. Und das sind nicht an den Haaren herbeigezogene Anklagepunkte, wenn man so möchte, sondern das ist im DSA, also Digital Services Act der EU seit Jahren so geregelt. Das ist nicht neu. Das Gesetz gibt es jetzt drei, vier, fünf Jahre. Die Zeit vergeht so schnell. Und X hätte sich dem unterwerfen können, so wie die meisten anderen Plattformen auch. Und dann hätte es diese Strafe verhindern können. Und X sagt ja selber, Elon Musk hat selber gesagt, we comply with the law, with the local law. Also wir halten uns an lokale Gesetze. Sie haben das hier offensichtlich nicht getan und haben dafür die Quittung bekommen. Was Elon Musk macht, ist natürlich absehbar. Er und sein rechter Magermob und ein paar seiner... Volklinge im Rest der Welt sehen natürlich nur wieder eine Durchsetzung von Zensur gegen die Meinungsfreiheit. Man versucht hier dem einzigen Verteidiger der Meinungsfreiheit ein Bein zu stellen. Und seine Reaktion ist natürlich, dass er die EU angreift und die dafür verantwortlichen EU, die EU-Kommission und die einzelnen Kommissare. Das begründet er so, dass die EU-Kommission gesagt hat, dass sie sich das Geld holen, auch wenn X das eventuell nicht hätte. X ist inzwischen eine Tochter von XAI, muss man wissen. Die würden sozusagen in letzter Konsequenz das Geld von Elon Musk holen. Da muss ich fairerweise sagen, da bin ich mir nicht ganz so sicher, ob das so einfach möglich wäre. Elon Musk ist zwar ein bedeutender Shareholder dieser Firma, aber ihm gehören die nicht alleine. Ob er da persönlich wirklich haftbar sein sollte, die Twitter-Übernahme... hat er ja, da würde ich sagen, war er so viel dafür und hat so viele Anteile, dass man sagen kann, er steht stellvertretend für das Unternehmen. Auch das wieder nur meine leidenjuristische Meinung, dass man ihn vielleicht persönlich belangen konnte. Ob das in dem XAI-Konstrukt noch so hält, ist fraglich. Aber wenn... Das könnt ihr einfach vor Gericht ausfechten. Also ihr könnt ja einfach sagen, ich lasse Ex-Pleite gehen und natürlich bürge ich nicht für die Firma oder hafte nicht für die Firma, weil ich bin nur einer von vielen Shareholdern. Bei mir könnt ihr das Geld nicht holen und ein vernünftiger Rechtsstaat, den wir in der EU in den allermeisten Ländern haben, würde das auch so bestätigen. Er hat, ganz interessant, das ist das erste Mal, dass ich das auf X gesehen habe. Entweder bewege ich mich so selten da nur noch oder es ist wirklich relativ neu. Er hat unter anderem einen Post mit einem bestätigten Drüko versehen. Wenn man diesen Retweet von ihm aufruft, also Drüko ist Retweet mit Kommentar, wenn man so möchte, steht da, Also hier folgt Extend DSA offenbar. und folgt lokalen Gesetzen und zeigt diesen Post, den Elon Musk aber selber retweetet hat, nicht an. Jetzt habe ich einen Umweg versucht, also ich habe dafür gesorgt, dass ich weder in UK, Indien noch der EU bin und mir das angeschaut habe. Der Post, um den es da geht, war ein Hakenkreuz, über dem ein EU-Logo geklebt ist und die sagen, du reißt das EU-Logo ab und dabei wird das Hakenkreuz sichtlich. Ich würde jetzt mal paraphrasieren, hinter EU steht eigentlich sozusagen eine Nazi-Vereinigung und deswegen verstehst du das hoffentlich gegen Gesetze in dem Vereinigten Königreich Indien. und der EU. Selbst auf seiner eigenen Plattform erinnern ihn Leute daran, dass er mal gesagt hat, lustigerweise ein Tweet von ihm, Wer fälschlicherweise Leute als Faschisten oder Nazis bezeichnet, was er ja hier gerade propagiert hat, dann sollte das behandelt werden wie Aufruf zum Mord. Das hat er offensichtlich vergessen, dass er das mal so gesagt hat, weil genau das tut er ja her. Dann posten alle Leute seinen schönen Heilgruß, den er mal gemacht hat, darunter. Und dafür, dass er eigentlich bei der Plattform nicht so viel Gegenwind zu erwarten hat, in der Regel scheinen hier viele Leute nicht der gleichen Meinung zu sein. Natürlich gibt es auch viele, die ihm 100% zusprechen, dass die EU einfach eine riesengroße Unterdrückungsorganisation wäre. Und ja, wie gesagt, er fordert die Abschaffung der Kommission, der EU greift in wieder ganzen Tiraden von Tweets, lässt er sich jetzt an der EU aus. Und das Interessante ist, ich habe das Das klingt jetzt entweder total klar oder doch interessant. Ich fand es doch interessant. Es gibt ja Leute, die glauben immer noch, dass Elon Musk so eine Art Gerechtigkeitskämpfer und politischer Aktivist ist, der irgendeine größere Agenda hat, die ja entweder Free Speech oder Anti-Woke oder einfach einen Rechtsruck oder was auch immer er auf der Welt verteidigen will. Und ich glaube, das ist ehrlich gesagt viel, viel, viel zu kompliziert gedacht. Weil wenn du dir einfach mal anschaust, was seine politischen Engagements in der Vergangenheit waren, dann zeigt sich ein Pattern super klar. Es gab irgendeinen, in Anführungsstrichen, Übergriff oder Eingriff, der ihn ganz persönlich betroffen hat. Und dann dreht er komplett auf gegen das entsprechende Government, gegen die Regierung, die das zu verantworten hat. Und greift in der Regel die Menschen auch sehr persönlich an. Also er instrumentalisiert dann seine Nutzer auf X und seine Volksschaft, um die aufzuhetzen. Gegen was, was eigentlich sich in erster Linie erstmal gegen ihn persönlich richtet. Dass er so andere Leute da mit reinzieht und sagt, der Woke-Mind-Virus ist unsere große Gefahr und Population Collapse und Covid und AfD rettet Germany und so. Das sind so Pseudo-Rechtsfertigungen, die er danach zusammenbaut. Aber was du eigentlich sehr stark sehen kannst, ist, dass immer zuerst eine persönliche Verletzung oder gefühlte Verletzung seiner selbst und seiner Rechte passiert. Und dann, er mit der vollen Gewalt seiner Tweets gegen diese Regierung vorgeht. Das hat begonnen mit den USA-Covid, wo ihm die Fabriken geschlossen wurden. Da fing er das erste Mal an, gegen die US-Regierung zu hetzen, dass das Unterdrückung, Censorship, was weiß ich war. Das ganze Thema Woke Transgender Rights, wissen wir, gibt es in seiner Familie ein Case, wo ihn das einigermaßen unmittelbar betrifft und seitdem scheint das ein Problem für ihn zu sein. Dann gibt es den Case Brasilien, wo ein Richter, dieser Alexandre de Moraes, X quasi verboten hat. In Brasilien, wenn sie sich nicht ans Gesetz halten, danach ist er sehr dezidiert gegen diesen Richter vorgegangen, hat ihn verurteilt. Irgendwie als Diktator geframed, verunglimpft und so weiter. In der EU, jetzt der aktuelle Fall eben, er kriegt diese Strafe und geht sofort gegen die Kommission vor. Er hatte schon mal in der Vergangenheit so eine Auseinandersetzung mit Thierry Biron. Auch da ging es um die Blue-Check-Verification. In Australien hat der E-Safety-Commissioner eine Strafe von nur 610.000 Dollar erlassen gegen X, worauf Elon Musk anfing, ihn als censorship zu beschimpfen und sich in australische Politik einzuladen. Das Ganze, die Riots, die angeblich muslimischen Vergewaltigungsgangs und so, dass er die UK-Regierung zum Rücktritt bringt, auch das hat alles erst angefangen damit, dass die Plattform eingeschränkt werden sollte in UK. Also du kannst... Und Sekunde, es gibt noch die Einmischung in Deutschland übrigens und pro AfD-Sprache fing an mit den regulatorischen Hürden, die ja mit der Gigafactory, also als er sich da mit den Gewerkschaften und den Umweltprotesten auseinandersetzen musste und der deutschen Bürokratie, fing er auf einmal an, sich in deutsche Politik einzumischen. Ich finde dieses Pattern, ich habe mir das Du kannst es übrigens in Kanada noch nachvollziehen, in China, Taiwan sogar. Ich habe mir das so ein bisschen von KI zusammenfassen lassen, von vielen verschiedenen KIs, unter anderem OCOG übrigens. Und die finden dieses Pattern alle relativ schlüssig. Und deswegen finde ich es schon traurig für die ganzen Leute, die sich vor diesen Kahn spannen lassen von Elon Musk und sein Wassertragen, seine politische Agenda zu verfolgen. die, wenn man ganz ehrlich ist, gar nicht groß ideologisch ist. Sondern es geht einfach nur darum, jeder, der ihm auf die Füße tritt, den hetzt da sein gesamtes Schäfchenvolk auf den Hals und bezeichnet die wahlweise als Nazis, Diktatoren oder was ihm gerade einfällt. Aber der Ursprung ist immer, irgendjemand hat ihm das Pausenbrot geklaut. Ob das 610.000 Dollar sind oder 120 Millionen in der EU, Oder mal eine Fabrik in der Woche zumachen. Der Grund für Elon Musk politisches Engagement scheint einfach nur persönliche Rache zu sein, wenn man dem Pattern so folgt. Ich sage nicht, dass es die einzige Begründung ist oder die logisch oder so, aber es scheint zumindest eine hohe Koinzidenz zu geben zwischen dieser persönlichen Verletztheit im wirtschaftlichen Sinne. Ich glaube, ich weiß gar nicht, ob ihr jetzt denkt, dass die Leute ihn nicht mögen deswegen, aber es geht einfach um ökonomischen Schaden, der ihn betrifft und dass er sofort einen Feldzug und Das hat natürlich eine abschreckende Wirkung, weil jeder, der das entscheidet in Zukunft, weiß, ich bin jetzt Mode auf X für die nächsten vier Wochen, wenn ich gegen Elon Musk oder eine seiner Plattformen oder Firmen was entscheide. Dann habe ich den Volkszorn oder zumindest den von der Nazi bei X erstmal eine Zeit lang auf mir.
Zu viel Elon Musk Content für mich.
Lass uns lieber über Trump reden. Keine Angst, das wird jetzt nicht jede Woche so passieren, aber ich fand es schon wertvoll, das einmal nachzuvollziehen. Weil es wieder so symptomatisch war, die EU verhängt hier eine nach meinem Verständnis vollkommen nachvollziehbare Strafe, wo X sozusagen mit offenem Visier in den DSE reingefahren ist und gesagt hat, wir testen das jetzt mal, wir müssen das alles nicht machen, wir verstoßen dagegen, sollen die mal kommen. Und dass die die Reaktion nicht ist, wie kann ich das in Zukunft lösen, so wie selbst Google und Meta das inzwischen zumindest ab und an versuchen hinzubekommen, sondern erstmal die, die dafür verantwortlich sind, ans Kreuz zu nageln, das schon sehr bezeichnet und findet sich, wie gesagt, in seiner Biografie immer wieder so. Und ich glaube, er ist Einfach ein primitiver Opportunist, was das angeht und hat vielleicht gar keine so große darüber liegende politische Agenda. Letzte kurze News, ich habe es vorhin schon mal angeschnitten. Ich würde einfach das in die Shownotes packen. Restoftheworld.org hat einen ganz spannenden Artikel darüber geschrieben und eine spannende statistische Häufung gefunden in der Installation oder Freigabe, Deregulierung von Satellitennetzwerken. in verschiedenen Regionen der Welt nach der Trump-Inauguration. Und da gibt es einfach viele Länder, die scheinbar so ein bisschen unter Druck der US-Regierung oder aus vorauseilendem Gehorsam ihr Land für Starlink geöffnet haben. Damals noch wohl wissend, Elon Musk schien damals wie der Best Buddy von Trump. Wir wissen, es hat sich später nochmal anders ergeben. Aber es berichtet aus der Zeit, wo die sich noch sehr nahe waren. Und unter anderem, weil das am besten dokumentiert ist, gibt es hier so einen Brief von dem Premierminister von Bangladesch, der aus eben so einer Art vorauseilenden Gehorsam in einem Brief schreibt. Also da geht es darum, wie Bangladesch versucht, Bangladesch exportiert, wie wir wissen, sauviel Kleidung, das ganze H&M-Sara-Kram wird auch oft in Bangladesch hergestellt. Das heißt, die wurden von diesen Tariffs, den Zöllen, unheimlich stark betroffen und mussten das irgendwie lösen. Und in ihrem zu Kreuze kriechenden Brief gibt es einen Absatz, der heißt, We have executed the necessary steps to launch Starlink in Bangladesh. So als wäre das eine Bedingung, man könnte sagen, danach hat die USA doch gar nicht gefragt worden, aber dass die das in den Brief reinschreiben, spricht ja dafür, dass sie irgendwie davon ausgehen, dass das etwas ist, was sozusagen dem US-Präsidenten pläsieren soll. Die USA hat bestimmt auch strategische Interessen. Also wenn ich das Internet von dem Rest der Welt, und das machen sie auch so, so gut sie es können. Aber es ist natürlich spannend, weil der Rest der Welt mehr und mehr auf dem Satelliten-Netzwerk einer US-Firma läuft. Ganz egal, ob man sich gerade mit dem CEO versteht oder nicht, hat die USA natürlich solche Interessen. Auf jeden Fall scheint Elon Musk und Starling sehr stark davon profitiert zu haben. Natürlich gab es auch vorher schon Lizenzen, die vergeben worden sind. Das ist nicht so, was jetzt... mit Trump sich die Anzahl der Freigaben verfünffacht hätte oder so, aber es gibt eine gewisse Häufung und Anzeichen dafür, dass Länder das als etwas gesehen haben, womit man Donald Trump einen Gefallen tun könnte. Womit wir wieder bei unserem kleinen verrückten US-Präsidenten sind. Dizzy Donald hat ein neues Dekret erlassen und ermöglicht es jetzt Nvidia tatsächlich H200 Chips nach China zu exportieren.
Ein kleines Handgeld.
Die US bekommen 25%. Ich weiß gar nicht, ob vom Gewinn, vom Umsatz anscheinend. Also ein Viertel des Umsatzes. Das ist an US-Budget gemessen ein Fliegenschiss, würde ich sagen. Also ich glaube, es haben sich so 20 Milliarden an Orders aufgestaut. Dann wären das im besten Fall pro Jahr vielleicht 5 Milliarden Euro. Wenn man davon ausgeht, dass Nvidia vielleicht 20 Milliarden Umsatz machen könnte mit China, dann würden die USA da 5 Milliarden mitnehmen. Das ist ganz ehrlich, das hilft deren Haushalt überhaupt nicht. Das sind 10 Dollar pro US-Bürger und es ist ja nicht so, dass die US-Bürger das bekämen. Aber damit erkauft er und man weiß ja nicht, was noch gelaufen ist, damit dieser Duo-Deal möglich sein konnte. Für Nvidia ist es natürlich super. Wenn man Nvidia-Aktionär ist, kann man sich freuen. Das hat man auch im Kurs gesehen, weil viele dieser H200-Chips auf Halde haben und nicht verkaufen konnten. China ist ja ein fortschrittliches Land, aber die Länder, die Zugang zu den besten Chips haben, H200 ist die letzte Generation, nicht die aktuelle. Wer die Black-Bull-Chips, die neuen Chips bekommen kann, der braucht keine H200-Chips. Deswegen lassen die sich nicht so großartig verkaufen und deswegen braucht man China. Das heißt, Jensen Wang hat wahrscheinlich irgendwie ein Champagner aufgemacht, als er das gehört hat oder wird aktiv daran mitgearbeitet haben, das hinzubekommen. Aber es gibt natürlich viele Sicherheitsberater in den USA, die sich teilweise auch öffentlich äußern und sagen, dass in einem Alleingang vollkommen einseitig, unnötig und kurzfristig denkend Trump hier die nationale Sicherheit der USA verspielt, weil es den Chinesen natürlich die Möglichkeit gibt, schneller aufzuschließen oder irgendwann zu überholen bei der KI-Entwicklung, wenn man ihnen diese zwar nicht Top-Chips, aber eben immer noch sehr leistungsfähigen Chips verkaufen würde. Und das, was einem da an Umsatz entgeht, diese sagen wir mal 20 Milliarden im Jahr, sind ein vergleichsweise kleiner Schaden im Vergleich zu dem potenziellen Schaden, wenn das wirklich jetzt China helfen sollte, auch nur ein, zwei Monate aufzuholen bei der KI-Entwicklung, wäre das für die USA wirklich selten demnächst das so zu machen. Aber genau deswegen hat es Trump gemacht. Eigentlich können sich sowohl Putin als auch Xi Jinping niemanden mehr an der Macht wünschen als Trump. So unwohl man sich vielleicht mit unseren US-Partnern gerade fühlt, würde ich diese Chips natürlich lieber in der Hand von Alliierten wissen oder früheren Alliierten als in der Hand der Chinesen. Gerade auch, wenn es durchaus Vorteile gibt. Die Chinesen können damit Open-Source-Modelle entwickeln, mit denen wir uns wiederum von den USA unabhängiger machen könnten. Das Szenario gibt es schon auch. Trump sagt auch irgendwie, die Politik wird amerikanische Jobs wieder schaffen, die USA stärker machen, Manufacturing, Benefit American Taxpayers, blablabla. Aber wie gesagt, dafür ist es eigentlich viel zu klein. Und was auch ganz spannend ist, dass China wiederum klatscht gar nicht so laut in die Hände und sagt, geil, jetzt kriegen wir die Top Ships. sondern Xi Jinping hat erstmal angekündigt, damit das auch ja nicht wie ein großes Geschenk an ihn wirken würde, dass sie erstmal regulieren werden, wer diese Chips überhaupt bekommt in China. Dazu gehört auch, dass die USA verkaufen diese Chips nur an so Trusted Käufer. Sie wetten, sie kontrollieren vorher noch die Käufer. Das darf nicht jedes Unternehmen kaufen, sondern nur gewisse, da wird man vielleicht der Militärindustrie und so das nicht geben wollen, sofort an der Rüstungsindustrie. Aber das gleiche wollen lustigerweise die Chinesen machen. Das heißt, In China wirst du in Zukunft erklären müssen, warum ein lokaler Chip, ein chinesischer Chip, diese Anforderungen nicht erfüllt. Das heißt, du musst beweisen, was ich machen kann, funktioniert nur mit den H200-Chips. Ansonsten sagt die chinesische Regierung, du nutzt keine US-Chips, du nutzt chinesische Chips, weil die wollen ihre eigene Chip-Industrie fördern. Das heißt, Trump hat hier Nvidia einen riesigen Gefallen getan. Der USA kurzfristig erstmal einen Nachteil verpasst damit, würde ich sagen. Und die Chinesen sind aber schlau genug zu sagen, dass strategisch entwickeln wir weiter unsere eigenen Chips, bloß weil die USA uns hier ein paar Almosen-Chips rüberschmeißen. Wenn wir jetzt nicht wieder eine Abhängigkeit starten von KI-Chips aus den USA, wir werden die vielleicht als Überbrückung nutzen, da wo wir sie brauchen, aber langfristig bauen wir unseren eigenen Chipsektor und wir hoffen, dass der irgendwann sogar besser oder zumindest effizienter ist als US-Chips.
Nun kommen wir zu meiner Lieblingsgeschichte der Woche. Ich fand es sehr amüsant, dass in Russland wohl hunderte Porsche lahmgelegt worden sind. Ein Autohändler spricht über mögliche Sabotage. Also meine Interpretation ist, irgendjemand hat es geschafft, sie zu hacken und einfach die Diebstahlsicherung aktiviert. Finde ich... Eigentlich, also ich habe ja schon mal gesagt, man hätte den Russen vielleicht einfach Microsoft abschalten müssen, dann hätte man nicht mehr arbeiten können. Aber so deutschen Luxus nicht mehr fahrbar zu machen, finde ich auch eine ganz gute Methode. Auf der anderen Seite zeigt es aber auch, wie diese ganzen Autos verbunden sind. Also das ist ja wahrscheinlich überall möglich mit jedem aktuellen neuen Auto.
Ja, das ist Next Generation Klassenkampf. Statt SUVs anzünden, einfach lahmlegen. Ja, ich finde es eine ganz lustige Art des stiller Protestes, vielleicht untertrieben, aber ein relativ nicht eskalativer Protest und trotzdem trifft es vielleicht die Richtigen, nämlich die, die Porsche fahren in Russland, sind im Zweifel Leute, die vom System Putin auch profitieren, natürlich nicht immer, es ist alles nicht so schwarz-weiß, aber den Leuten bewusst zu machen, dass das auch Konsequenzen für sie hat. Und wenn das hier wirklich noch, man muss ja sagen, das ist ja wirklich sehr zivil, dass ein Auto liegen bleibt oder gar nicht erst angeht. Wenn es liegen bleibt, ist es wiederum spannend, weil es ja erheblich auch Infrastruktur lahmlegt. Hier ist neulich mal so ein anderes Auto vor einer Tram liegen geblieben und ging einfach nicht an. Backfahrsperre, auch so ein SUV, deutsches Fabrikat. Da haben sich mal so 10, 20 Trams hinter gestaut. Da liegst du einen ordentlichen Teil von Berlin mit lahm, wenn du das nicht innerhalb von einer halben Stunde von der Strecke bekommst, das Auto. Ich stelle mir vor, dass das ähnlich da in Moskau gewesen sein kann. In dem Fall ist es natürlich so, dass insbesondere die Autos, die Richtung Osten verkauft werden von deutschen Sportwagenherstellern, ein besonders gutes Diebstahl- oder Verhinderungssystem brauchen, ohne jetzt da irgendwelche Vorurteile zu bedienen. Aber das scheint Grundausstattung zu sein in dem Fall. Und das wurde offenbar gehackt und damit konnte man die Autos aus der Ferne lahmlegen. Das heißt, dieses Diebstahl-Verhinderungssystem legt die Treibstoffzufuhr auf den Motor. Also das bringt ja auch gar nichts, wenn das Auto kurzschließen kannst oder so, sondern der Sprit läuft quasi erstmal nicht. Und damit konnte man die ganz gut lahmlegen.
Dann ab zum Schneekönig.
Ja. Also, ich weiß gar nicht, wie wir das... Wir wollten das ja als Persönlichkeit der Woche aufzeigen. Also, fangen wir mal an. Die New York Post, das ist ein bisschen ein reißerisches Medium, aber die beziehen sich aber eigentlich nur auf einen Social-Media-Post von Palantir selbst. Und Palantir kündigt wie folgt an. Also A zeigt Palantir hier selber nochmal ein Video von ihrem CEO auf dem New York Times Dealbook Summit, über den wir letztes Mal gesprochen haben auch. Und ich würde schon mal vielleicht... raten, sich das selber anzuschauen und dann selber sein Urteil zu treffen. Nicht, dass wir eventuell falsche Eindrücke erwecken, aber eigentlich spricht alles Karp hier, gerade was Gestik angeht, sehr gut für sich selbst. Wer mal auf einer Agenturweihnachtsfeier war oder wie komme ich da jetzt wieder raus? Die Hafti-Doku gesehen. Genau, sehr gut. Oder die Hafti-Doku gesehen, denen könnte das Oder wer den Airbnb-Founder mal im Podcast erlebt hat, der könnte parallel in dem Verhalten entdecken. Und Palantir beschreibt aber dieses Video wie folgt. While cross-country skiing this morning, Dr. Karp decided to launch a new program, the Neurodivergent Fellowship. If you find yourself relating to him in this video unable to sit still or think faster than you can speak, we encourage you to apply. The final round of interview reviews will be conducted by Dr. Karp personally. Application link coming soon. Thank you and good luck. Nach einem ausgedehnten Cross-Ski-Workout am Morgen hat Dr. Alexander Karp, der CEO von Palantir, beschlossen, er möchte, dass die Stiftung, heißt das Stiftung? Fellowship? Wie übersetzt man das? Stipendium? Sehr gut. Ein Stipendium für neurodiverse Leute. Also es können Leute mit ADHD sein, Autisten und so weiter, ne? Wie gesagt, man fasst es ja bewusst irgendwie als neurodiverse, weil es auch viele Ausprägungen davon gibt, zusammen. Und für die baut er quasi ein Stipendium. Also wenn man das Gefühl hat, man fühlt sich öfter so, bewegt sich öfter so oder denkt schneller, als man sprechen kann, so wird hier dieses Verhalten versucht zu framen. Ich würde immer noch sagen, dass das definitiv so aussieht wie nach einer Schneetour, aber nicht nach Cross-Country-Schienen-Trimmen. Das könnte der PR-Stunt des Jahres werden. Auf jeden Fall, das dann noch aus Scheiße Gold zu machen. Also stell dir vor, du bist in der PR-Abteilung. Dein CEO erscheint, sage ich mal. Er erscheint ja nicht dort, sondern scheinbar ist er dort high as a kite im Interview oder einfach sehr aufgeregt, dass er mal von Andrew Ross Hawken interviewt. Und du denkst, was machst du daraus? Wait. lass uns ein Stipendium für neurodiverse Leute machen und einfach erklären, dass das ein ganz normaler Zustand ist. Und dazu sagen, ich finde es vollkommen, ich finde es super wichtig, neurodiverse Leute zu normalisieren. Ich finde es zum Beispiel total traurig, wenn die sich irgendwie als Patienten bezeichnen oder so. Meinetwegen kann man gerne die 80% der Leute, die sagen, Stereotypen Neuronormal sind oder wie auch immer man das nennen möchte, als Retards bezeichnen. Also wenn 20% der Leute anders funktionieren, finde ich es falsch, irgendwie als anders zu framen oder als krank zu framen. Ich mag auch diese ganzen ADHD-Diagnosen nicht oder so, sondern Leute sind einfach unterschiedlich, glaube ich, und Gehirne funktionieren unterschiedlich. Das ist ja auch einigermaßen gut untersucht. Und deswegen... finde ich es gar nicht so gut, dass man jetzt für die Leute explizit noch ein Stipendium macht. Was sich eventuell im Nachhinein als traurig herausstellen würde, wäre natürlich, wenn sich herausstellt, dass er das wirklich benutzt hat als Cover-Up. Also würde sich herausstellen, dass ihm mal jemand eine Locke klaut und so einen Christoph-Daumen-Test mit ihm macht. Und dann hat er quasi diese Menschen, die zumindest einige, viele bestimmt darunter leiden, einige, die sich selbst noch als krank bezeichnen oder als Patienten, hätte er die dann quasi missbraucht dafür, wäre das natürlich ein ziemlich abscheulicher PR-Move, muss man fairerweise auch sagen. Genau kann das natürlich nur er wissen. Die Kommentare, kann man sagen, sind Gold. Deswegen würde ich den X-Link auch unbedingt in die Shownotes packen. Die Kommentarspalte erfüllt, was man sich versprechen würde, wenn jemand so hyped auf einer Bühne auftritt. Und ich würde vielleicht noch hinzufügen, was auch ganz lustig ist, als kleine Erinnerung an den Februar diesen Jahres. Da hatte Alex Karp nämlich schon mal einen ähnlichen Eindruck. Auftritt, wo er auch schon ein bisschen Morgenluft schnuppert, sein Aktienkurs lief schon gut, Palantir hat deutlich bessere Zahlen geliefert natürlich in den letzten Jahren, das gebe ich ihm alles, aber das hat er so als Möglichkeit genutzt, um mal auf die ganzen Short-Seller abzuhaten und damals behauptet, dass die das alles tun würden, um für ihr Cocaine-Habit zu zahlen. Also hat sozusagen den Leuten, die gegen seine Aktien wetten, und damit auch mich, zu dem Zeitpunkt, weiß ich gar nicht, aber insgesamt, quasi ein Cocaine-Habit unterstellt. Auch das würde, sollte sich, sagen diese Vermutung, die man beim Betrachten dieses Videos haben könnte, oder zu dem Schluss man kommen könnte, ähm, bewahrheiten, würde natürlich auch dieser Spruch extrem schlecht altern. Abgesehen davon, und jetzt leider sein Aussehen kommentierend, aber finde ich, für einen Cross-Country-Sheer sieht er in seinem klein bisschen zu engen Shirt auch nicht so fit aus, wie wir ihn vermuten. Und das bringt mich nämlich auf noch die andere Topic, die er, irgendwie hat er es diese Woche versucht, in die Medien zu kommen, oder ich weiß nicht, ob es Absicht war oder versehen, Er hat außerdem, ich glaube, das war in einem Interview mit Axios, ein Plädoyer für die Männlichkeit. Also nicht die Männlichkeit, sondern die Männer als Gattung und Geschlecht. und gemeint, dass demokratische Politik in der Vergangenheit die Rechte von High-Testosterone-Males, also Männern, die einen hohen Testosteronspiegel haben, nicht ausreichend bedacht hätte. Er ist jetzt sozusagen der Schutzheilige nicht nur der neurodiversen Menschen, sondern auch der Männer mit hohen Testosteronspiegel, die darunter leiden und deswegen zum Beispiel nur geografisch monogam sein. Das ist so die Learjet-Version von dem Postleitzahlen-Witz, dass du in der Postleitzahl noch keine Frau hättest. Das macht er so mit Kontinenten, dass er geografisch monogam ist und innerhalb von Europa und Amerika tatsächlich nur mit einer Frau zusammenlebt. Oder keine Ahnung, worauf er sich sonst bezieht mit dem Hightest Listeron oder wie auch immer.
Naja. Wie kommen die Leute zu solchen Aussagen?
Das ist dieser Weibschiff, das ist die Stimmung. Du kannst ja auch sagen, ich finde es sehr nachvollziehbar. Ich glaube, er hat das komplett undifferenziert ausgedrückt, aber er versucht gerade ja auch nicht irgendwie salomonische Urteile zu treffen, sondern er provoziert und pusht und leitet den Weibschiff selber mit und versucht, quasi Landpolitik Menschen auch so ein bisschen in die Richtung zu drängen, glaube ich. Du kannst vollkommen fair argumentieren, dass Männlichkeit sehr negativ besetzt wurde in der Vergangenheit, du dich fast schämen dafür musst, ein Mann zu sein. Das unterschlägt natürlich, woher das gekommen ist und wie lange Frauen sozusagen unter Männern und dem Patriarchat gelitten haben und warum es diese Gegenentwicklung gibt. Und dass es zu der Gegenentwicklung quasi auch wieder eine Gegenentwicklung gibt, also dass man dann auch sagt, es ist wieder okay, ein Mann zu sein und irgendwie... fair. Ich finde es eine total sinnvolle Debatte, die man haben kann, aber gerne ein bisschen differenzierter und ich finde es ein bisschen trivial, wie er das tut und bei ihm wirkt es eigentlich auch eher mehr wie Kulturkampf, ehrlich gesagt.
Ja, weiß nicht. Da sehe ich es nicht so.
Was ist deine Meinung dazu?
Also, ich glaube, es gibt wenig Männer, die sagen können, sie sind benachteiligt worden.
Ich glaube, dass es zumindest Biografien gibt, wo Männer es in der Vergangenheit schwerer gehabt haben, aber das liegt oft daran, dass man versucht jetzt die Gerechtigkeit ein bisschen auszugleichen und wenn du vorheriges Unrecht glätten und kompensieren möchtest, dann geht es halt nur indem du, also das schaffst du nicht mit einer gleitenden Angleichung, also wenn du sagst, ab heute machen wir alles 50-50 und fair, dann dauert es halt Generationen, bis du wirkliche Gleichheit oder Gleichberechtigung hinbekommst. Also sagen wir mal, wenn du zum Beispiel, als Beispiel, vielleicht auch eins, das mich betrifft oder so, du willst dafür sorgen, dass jetzt eine gewisse Mindestquote an Frauen in Aufsichtsraten oder Vorständen sitzt, dann musst du natürlich die nächsten 200 Posten erstmal fast ausschließlich mit Frauen besetzen. Und dann führt das natürlich dazu, dass in einigen Fällen, wahrscheinlich sogar vielen Fällen, pro forma qualifiziertere Männer den Job nicht bekommen, weil eine Frau den bekommt, weil es eine Frau sein muss. Das heißt nicht, dass die Frau per se nicht qualifiziert ist, sondern dass es allein dadurch, dass es so stark dann reguliert ist, natürlich zu einer Ungerechtigkeit in die andere Richtung kommt. Aber dazu muss man halt schon sehen, dass in der Vergangenheit eben ganz viele Männer, also ganz viele Frauen das nicht geschafft haben, obwohl sie qualifiziert waren. Von daher glaube ich schon, dass es Männer gibt, die sich darüber be- beschweren können, aber es ist dann wieder auch unreflektiert nicht zu verstehen, warum das so ist. Dass es vielleicht einen Grund dafür gibt, dass man das jetzt etwas ungerecht erscheint, wovon man selber aber jahrzehntelang profitiert hat, weil man man war. Ich finde, man kann einfach beide Seiten betrachten.
Ich bin gespannt.
Ich will damit nicht in Abrede stellen, dass das nötig ist. Aber ich habe trotzdem Verständnis dafür, wenn Männer sich beschweren, dass sie gerade sozusagen benachteiligt sind in einzelnen Aspekten. Ich glaube nicht, dass das generell so ist, aber es gibt sicherlich einzelne Biografien, wo jemand eine wichtige Promotion nicht machen kann, weil sozusagen eine Frau jetzt den nächsten Schritt machen muss. Und dass sich das persönlich ungerecht anfühlt, kann ich verstehen. Aber ich erwarte von schlauen Menschen auch, dass sie den Blick fürs größere Ganze haben und verstehen, dass das die einzige Möglichkeit ist, insgesamt Gerechtigkeit zu schaffen. Oder mehr Gerechtigkeit zu schaffen.
Ja, es gibt ja auch nicht nur einen Job. Da musst du halt was anderes probieren.
Ja, aber das Phänomen, was ich gerade beschrieben habe, betrifft ja eine ganze Industrie.
Ich glaube, vor allem in der Wirtschaft wurde ja unter Männern so viel hin und her gedealt und so viele Vorteile ausgenutzt.
Und das ist auch richtig. Das unterschreibe ich natürlich. Und deswegen ist es ja auch okay, deswegen gibt es wenig Alternativen, es anders und besser zu machen. Na klar war es in der Vergangenheit ultra ungerecht und definitiv nicht besser. Ich sage ja nicht, dass das jetzige System nicht besser ist. Ich sage nur, dass es natürlich auch in dem System Opfer kennt. Und zwar jeder, dem Privilegien weggenommen werden, in dem Fall Männer, fühlt sich erstmal immer ungerecht behandelt. Und dann ist es natürlich auch tatsächlich kurzfristig gesehen im Moment eine tatsächliche Ungerechtigkeit. Schaut man sich es im gesamten Zeitablauf an, ist es aber eher sozusagen eine Kompensation für vorheriges Unrecht, wenn man so möchte. Und natürlich wäre das Beste, wenn in Zukunft tatsächlich nur Leistung entscheidet. Was zum Beispiel meiner Meinung nach nicht vereinbar mit einer 50-50-Quote ist. Je nach, sag mal, es gibt Industrien, glaube ich, wo du 50-50 total gut hinbekommst. Es gibt wahrscheinlich sogar, wo es sinnvoll wäre, mehr Frauen in den Vorständen zu haben. Wie auch immer. Da können wir nochmal eine extra Folge zu machen, wenn wir uns im Kopf und Kragen reden wollen.
Es wäre auf jeden Fall besser, wenn all diese Firmen, von denen wir jetzt hier in der Schmuddelecke geredet haben, von Frauen geführt werden würden.
Ja, und die Staaten bitte. Vor allen Dingen die Staaten.
Also, promotet eure Frauen. Falls ihr jetzt zwei gute Leute habt, nimmt die Frau.
Schickt die Frau zur Arbeit. Und wir gehen auch in die Bar.
Zum Schluss habe ich gesehen, du hast einen Podcast.
Ja, genau. Aber verrate ich erst im Newsletter in welchem.
Okay, also ich hoffe, abonniert schon mal den Newsletter. In den nächsten 48 Stunden kommt der Newsletter, der eigentlich für Montag versprochen war. Habt einen schönen Mittwoch. Bis Samstag.
Peace. Das ist alternative Zeitrechnung. Das ist der beste Newsletter. Genau.
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