Doppelgänger Folge #519 vom 16. Dezember 2025

Fanblast | OpenAI $6 Mrd. ESOPs | KI-Boom killt Brückenbau | Jensen Huang lobbyt Trump #519

Credit Default Swaps steigen dramatisch. OpenAI schafft die Vesting Cliff ab und zahlt dieses Jahr 6 Milliarden Dollar an Mitarbeiter-Optionen aus – im Schnitt eine Million pro Kopf. Der KI-Boom verdrängt inzwischen andere Infrastrukturprojekte wie Brücken und Straßen. Google kündigt 5 Millionen TPUs für 2027 an. Reuters enthüllt, dass Meta wissentlich Milliarden-Fraud aus China toleriert. Trump gründet eine neue US Tech Force mit 1000 Silicon-Valley-Mitarbeitern. Jensen Huang wird zum erfolgreichen Lobbyisten in Washington. Cisco erreicht nach 25 Jahren endlich wieder den Dotcom-Kurs.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:


(00:00:00) Adidas + Wagner Brüder

(00:08:14) Lilium-Gründer startet Drohnen-Startup

(00:15:35) KI-Bubble: Oracle & Coreweave

(00:22:54) OpenAI schafft Vesting Cliff ab

(00:32:35) KI-Boom verdrängt Infrastruktur

(00:41:26) KI-Impact vs iPhone

(00:47:46) Google TPU-Offensive

(00:49:36) Meta toleriert Fraud aus China

(00:55:30) Fanblast

(01:00:41) AG1-Werbung beim Sternekoch

(01:04:17) Trump US Tech Force

(01:12:32) Jensen Huang als Lobbyist

(01:16:45) Trump AI Executive Order

(01:21:05) Trump verspottet Rob Reiner

(01:22:10) Cisco erreicht Dotcom-Kurs

(01:24:05) Tesla Pickleball-Schläger



Shownotes

Lilium-Gründer gründen neues Drohnen-Start-up nach Insolvenz. - manager-magazin.de

Oracle-Datenzentren für OpenAI auf 2028 verschoben - bloomberg.com

KI-Aktien: CoreWeave könnte als erster KI-Riese scheitern - manager-magazin.de

OpenAI beendet Vesting Cliff für neue Mitarbeiter - wsj.com

AI-Datenzentrum-Boom könnte Ressourcen von Straßen- und Brückenbau abziehen - bloomberg.com

How Google’s AI Chips Stack Up to Nvidia’s - theinformation.com

Meta toleriert Anzeigenbetrug in China bis 2025 - reuters.com

Undercover bei Fanblast youtube.com

AG1 - youtube.com

Trump-Regierung startet US-Tech-Force zur Rekrutierung temporärer Arbeitskräfte - nextgov.com

US-Digitaldienst - en.wikipedia.org

Jensen Huang Trump - ft.com

Trump: KI-Verordnung sorgt für Spannungen - washingtonpost.com

Trump truth social - threads.com

Cisco - ft.com

Cisco - companiesmarketcap.com

Cisco- marketscreener.com

Tesla bringt neues Produkt auf den Markt - businessinsider.de


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Willkommen zum Doppelgänger Tech Talk Podcast Folge 519 am 17. Dezember 2025. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Und bevor wir jetzt hier wieder über Tech, AI, Trump und so weiter sprechen, die große Blase und so weiter, es gibt ja wieder ein paar Indizien, muss ich mich erstmal hier beschweren. Eines der Highlights der kommenden Wochen wird für mich sein, in Berlin zu sein, ein NBA-Spiel zu gucken. Und nein, ich habe sogar ein Ticket gekauft. Also ein Freund von mir hat ein Ticket gekauft und der ist noch in die Vorkasse gegangen. Aber es gibt auf jeden Fall ein Highlight. Und es wurde gemunkelt, dass eine große deutsche Marke bald der Partner ist von den beiden Wagner-Brüdern.
Wer spielt denn?
Also in der U-Bahn-Arena oder wo? Ja, genau.
Und wer spielt?
In der UBA-Arena die Memphis Grizzlies gegen Orlando Magic.
Also den deutschen Magic, oder?
Genau, da spielen drei Deutsche, unter anderem die beiden Wagner-Brüder. Und ja, in unserem Groupchat war auf jeden Fall schon viel los, weil der eine ist schon lange verletzt, der Große, und der Kleine, der Superstar, der hat sich auch verletzt Anfang Dezember. Ja.
Auf jeden Fall, Herr Alida stürzt sich wie der Löwe auf die verletzten Gnusen.
Ja, also ich habe ja irgendwann mal prediktet, dass Puma das Rennen machen wird. Die haben ja seit meiner Prediction auf jeden Fall mehr Probleme bekommen. Und Adidas wird auch das Basketball-Team irgendwie nächstes Jahr sponsern und hat auf jeden Fall auf Instagram so ein schönes Video gemacht mit den beiden Brüdern und so. Ja, daraufhin, wie ich natürlich als größtes Konsumopfer nach Paul Ribke, habe ich sofort meine Kreditkarte genommen. Bin auf adidas.de gegangen und habe gedacht, schön, da kaufe ich mir doch gleich die neuen Basketballschuhe fürs Pickleball. Ja, und dann war ich überrascht. Auf adidas.de findet man nichts, also auf jeden Fall kein Bild von den beiden Brüdern, gar nichts. Ich glaube, die Schuhe, die sie da anhaben, sind nicht ihre Schuhe, die kann man dann irgendwie da kaufen. Aber ich war doch schon echt enttäuscht. Also wenn man so ein Deal macht, das ist ja ein... Keine Ahnung, großer Millionendeal, eine große Partnerschaft. Das sind wahrscheinlich so zwei der bekanntesten deutschen Spieler, Sportler international aktuell. Franz ist, glaube ich, irgendwie mit 200 Millionen auf jeden Fall einer der bestbezahlten Spieler. Die Jungs, wer die Doku noch nicht gesehen hat, sehr amüsant.
200 Millionen Gehalt?
Guck mal, was Franz Wagner bekommt.
Das ist sehr viel, oder?
Wagner Geholz.
Also mit Werbung vielleicht, oder?
Achso, 224 Millionen US-Dollar. Damit sind es nur 44,8 Millionen Euro im Jahr.
Ja, siehst du.
Ich würde den nehmen. Ganz ehrlich, ich würde den nehmen. Ich würde da nicht weiter verhandeln. Ich würde den nehmen.
Aber leider spielst du zu schlecht Basketball, Pickleball und Golf, um da hinzukommen. Kann man bei Golf eigentlich so eine späte Karriere starten? Oder ist das auch so, dass man eigentlich mit fünf angefangen haben muss, wenn man irgendwie groß mitspielen will?
Ja, keine Ahnung. Second Shot wäre auf jeden Fall eine gute Brand, um die Karriere nochmal zu starten. Kein Pressure. No Pressure, Daniel. No Pressure. Also du kannst ja beim Golf auf jeden Fall wenig kaputt machen und Bernhard Langer zeigt, dass du lange spielen kannst. Außer du bist Tiger Woods und bist halt ein bisschen verrückt. Aber ja, du kannst auf jeden Fall eine lange Karriere haben. Länger als du sie wahrscheinlich im Basketball haben kannst.
200 Millionen geht auch gar nicht. Du hast ja einen Salary Cap bei der NBA, oder? Also das gesamte Team wäre einfach nur so und so. Ich glaube, Steph Curry hat mal 60 Millionen verdient und das war, glaube ich, einer der größten Verträge überhaupt, wenn ich mich nicht irre.
Ja, das könnt ihr alles gleich in Discord besprechen. Damit möchte ich nichts zu tun haben. Auf jeden Fall, ich möchte zurück zum Marketing. Wie kann man so ein Announcement so verkacken? Also A... Ich will die Schuhe haben. Ich will die Schuhe von denen haben. Ich will die jetzt kaufen, wenn das Announcement rauskommt. Das ist seit Kanye West wahrscheinlich die größte Chance für Adidas, mal wieder so ein bisschen Nachfrage von jüngeren Leuten zu haben oder älteren Podcastern. Und dann machst du...
Sorry. Also entweder schätze ich deren Relevanz wirklich komplett falsch. Also ich war früher mal großer NBA-Fan, aber ehrlich gesagt den Anschluss ein bisschen verloren. Aber unterschätze ich deren Relevanz. Das sind ja jetzt nicht die nächsten Air Jordans. Und Air Wagner, sorry, das ist ein komplizierter Name, sage ich mal so.
Also wenn er nicht verletzt ist, ist Franz der beste Spieler im Team.
In einem Team.
In einem Team. Also, eine gewisse Relevanz, sonst würdest du ja so ein Deal nicht machen. Also, wieso machst du, wieso, lass es anders machen, wieso würdest du einen Influencer, einen Creator, einen Sportler unter Vertrag nehmen, ohne ein Produkt allein zu haben?
Ja, dafür, dass er dein, sozusagen von der Stange das Material trägt, mehr oder weniger. Oder dein aktuelles Topmodell anzieht.
Ja, während er noch verletzt ist. I don't know. Also ja, das ist nach dem Rebranding von Jaguar der größte Fail für mich im Großkonzern-Kosmos. Tut mir leid, Adidas, aber das könnt ihr doch besser.
Aber wann kommst du nach Berlin? Warum bin ich nicht eingeladen?
Wenn du mir 500 Euro gibst, kann ich dir vielleicht noch eine Karte klar machen.
500 Euro? Ey, ohne Scheiß, für 500 Euro kannst du in Toronto, also nicht für 500, aber für das Doppelte kannst du Quartz High setzen in den USA. Weil du zahlst lieber 500 Euro und in der Uber Arena irgendwie im Rang 18 schräg aufs Feld zu gucken.
Gut, einmal Mittagessen mit dir oder ein Basketballspiel gucken. Kommt zum gleichen Mal raus.
Nee, aber ohne Scheiße. Da kannst du fast irgendwie in die USA fliegen. Ich glaube, ich habe damals ein bisschen über 1.000 Euro pro Seat bezahlt für Quartzite.
Ja, das wird jetzt nicht mehr der Fall sein.
Nee? Das ist nicht so lange her. Das ist sechs Jahre her, glaube ich. 500 Euro für einen normalen Platz in der U-Bahn, da bin ich auf jeden Fall albern. Sorry. Würde ich nicht sagen.
Ja, aber siehst du die Zahlbereiche, was denkst du, was ich für die Schuhe ausgegeben hätte?
Ja.
Wahnsinn. Na, jetzt habe ich euch gemeldet.
Ihr kauft dir lieber ordentliche Karten für ein deutsches Spiel oder so?
Ja, ja, ja.
Wenn du bei Alba einfach durch den Eingang gehst, schieben die dich sofort zu den Rollis, glaube ich, das ist die erste Reihe.
Und zack, spuckt er hinten den schönen Tee auf die Tastatur. Gut, also, wir sehen uns vielleicht am 15. Januar in Berlin.
Und jetzt Glück hat alle, die noch 500 Euro übrig haben für schlechte Karten. Sag mal, wo du sitzt.
Keine Ahnung. Es sind keine guten Karten. Es ist ein Wunder, dass ich überhaupt eine Karte bekommen habe. Grüße gehen raus an meinen alten Unifreund.
Der ist total unterprivilegiert hier.
Aber ja, ich freue mich, du kommst bestimmt auch irgendwie rein.
Ich kenne jemanden, der kann da helfen. Es hat zufällig was mit einer unserer ersten Folgen zu tun und einem bekannten deutschen Zahlungsabwickler. Erinnerst du dich noch? Der große Bogen zu Folge 2 oder so. Da spielen nämlich sowohl Sneaker als auch Sporttickets eine Rolle. Schöne Grüße nach Nordrhein-Westfalen.
Nach Zypern wahrscheinlich. Dann sehen wir uns, ja. Gut, genug Basketball und Sneaker.
Bleiben wir bei unserem seriösen Team.
Genau, jetzt geht es nur noch bergab. Oder nee, wir gehen bergauf. Es gibt News aus dem Thronen-Deutschland.
Aus großen Thronen werden kleine Thronen. Aus Thronistan. Wir wussten nicht, ob Schmuddelecke, Bubble Corner oder normale News, aber wir sollten es keine normalen News haben. Ist das jetzt die News der Woche quasi. Das Manager-Magazin schreibt, Kasper Schlenk und Sarah Heuberger haben recherchiert, dass der Lilium-Gründer Daniel Wiegand, seinen nächsten Streich plant oder sein nächstes Opus. Und zwar geht es wieder um fliegende Fahrzeuge. Diesmal sollen es aber nicht ganz so komplexe Sachverhalte sein, also keine Personen und damit auch weniger Zulassungsärger, sondern man baut Drohnen. Es sollen keine Dual-Use, keine militärischen Drohnen sein, sondern, wenn ich es richtig verstehe, geht es um Wartung und Überwachung von Infrastruktur, Baustellen, Tanklagern, Stromleitungen. Ich kann mir vorstellen, auch so Eisenbahnlinien und so. Also ich glaube, du wirst in Zukunft einen großen Teil der physischen Infrastruktur in Deutschland überwachen müssen, entweder vor irgendwelchen russischen Drohnen schützen oder irgendwelchen osteuropäischen Stahlhändlern. Die Material klauen, also irgendwie Kabel oder ganze Schienen klauen. Genau, ob das der Anwendungsfall ist, wissen wir gar nicht. Es steht einfach nur Wartung von Baustellen, Tanklager, Strom, Leitung. Dafür will man Fluggeräte bauen. Und angeblich soll der Ansturm von Investoren schon erheblich sein. Man möchte 10 bis 15 Millionen Euro einsammeln auf einer 15 Millionen Bewertung. Raunt ist aus dem Wald. Dabei sind auch wieder die alten Gründer, Andreas Möbius, Sebastian Born und Patrick Nahten. Das ist, wenn ich es richtig verstehe, das gleiche Gründungsteam wie bei Lidl. Und obwohl man sagt, es sind schon viele Investoren interessiert, greift man auch wieder auf die alten Investoren, wo ich jetzt sage, naja, egal. Also dabei sollen auch wieder da sein, einerseits der durchaus mit einer guten Reputation gesegnete Wagniskapitalgeber Atomico, Aus Finnland ist das? Ist das Finnland? Ja, ich glaube Finnland. Also Niklas Sendström, der Skype-Gründer, steht dahinter. Die hatten auch schon Nilium investiert. Und wer aber auch wieder dabei sein soll, ist TV-Unterhalter Frank Thelen und Christian Reber, ehemaliger Gründungspartner von Frank Thelen, zuletzt Pitch gebaut und tweetet komische Sachen aus Mallorca in der Regel. Genau, wie sich das jetzt verträgt mit tatsächlichem Investoreninteresse, wird man sehen. Es ist noch nicht ganz klar, wer an dieser Runde teilnehmen wird, aber wir... Schauen wir mal, wie sich das entwickelt. Wie gesagt, das Produkt sollte, einerseits sind sie ein bisschen spät dran, wobei es glaube ich ganz viele Use Cases noch für Drohnen gibt. Man muss ja vielleicht auch gar nicht so First Mover sein. Und es ist regulierungstechnisch einfacher als jetzt wirklich bemannte Flugzeuge nochmal neu zu bauen und einen Teil ihres Teams, Wissens und so weiter können sie sicherlich recyceln. Wobei man auch immer sagen könnte, viele der aktuellen Drohnenfirmen Also man muss sich auch vorstellen, wenn jetzt, sagen wir mal, wir kriegen einen Weihnachtsfrieden in der Ukraine, der sicherlich nicht toll aussehen wird, aber es wäre ja schön, wenn das Blutvergießen stoppt, dann werden natürlich weiter Rüstungsgüter gebaut, aber damit die Firmen weiter wachsen können, du wirst ja nicht immer wieder doppelt so viele Drohnen bauen können jedes Jahr. Das heißt, du suchst dir irgendwann neue Use Cases. Und ich glaube, die irgendwie Quantum Systems, Stark und wie sie alle heißen, werden sich irgendwann ja auch alternative Use Cases ausdenken und überlegen, was können wir eigentlich mit Drohnen-Hardware und unseren Software- und KI-Capabilities noch bauen, Und ich glaube, Maintenance und Überwachung im privaten Bereich, also Objektschutz und so weiter, wird relativ schnell da auftauchen. Also ich glaube, das ist jetzt auch kein blauer Ozean, wo er sich da rein stürzt, sondern wird früher oder später zumindest sehr umkämpft sein. Wir werden sehen. Die alten Investoren glauben an ihn, obwohl sie sich beim ersten Mal, ich weiß gar nicht, wie die da persönlich rausgegangen sind, also ob da vielleicht doch noch jemand Geld mitgemacht hat, sogar weil er früh genug verkaufen konnte. Aber offenbar glaubt man wieder an das Team. Warum auch nicht? Einmal scheitern ist ja nicht... Nicht schlimm. Ob wir jetzt Privatanleger nochmal in den Speck investieren sollten oder in irgendein Deck mit wilden Visionen. Man erinnert sich an die EBIT-Margen, die vorausgesagt wurden, ich glaube für dieses Jahr unter anderem. Das ist eine andere Frage. Aber dass da private Investoren wieder investieren, ist ja löblich.
Ja, ich habe den Artikel gelesen. Als erstes habe ich gedacht, wie kann er denn nochmal gründen? Das Ding ist doch insolvent gewesen. Aber natürlich war er ein anderer CEO zu dem Zeitpunkt.
Aber du kannst doch, wenn du Insolvenz nicht verschleppst und nicht persönlich haftbar bist, warum solltest du nicht nochmal gründen können?
Ich habe gedacht, es ist nur bei Verschleppungen, dass man sieben Jahre nichts gründen darf.
Also ich glaube, wenn du die Insolvenz... fristgemäß anmeldest und die Firma irgendwie halbwegs vernünftig liquidierst. Ich glaube nicht, dass sich das daran... Du kannst ja mal kurz recherchieren. Ich war glücklicherweise noch nicht in der Lage. Aber ich finde, dass es um Insolvenz geht, gehört ja zur Startup-Geschichte. Und ich finde auch nicht, dass man Leute deswegen nicht funden sollte oder so. Im Gegenteil.
Ja, und das andere war dann, okay, was machen die, wenn sie nicht Dual-Use machen? Und da habe ich gedacht, na klar, ich meine, der Reber wird wahrscheinlich... mutmaßlich, zwinker, zwinker, er wird mir wahrscheinlich am Pitch Deck mitgeschrieben haben. Und ich stelle mir jetzt vor, dass jetzt so kleine Drohnen immer auf Mallorca um die Häuser fliegen, um sicherzustellen, dass da keiner reingeht. Das ist ja das größte Problem, was man hat mit Immobilien in Spanien.
Jetzt kriege ich dir die bösen... Schreib direkt den Glück da. Ich gebe dir... Nicht mich wieder antreten. Ich habe versucht, das hier ganz neutral für den Bericht zu erstatten.
Und das andere ist... Also so wie, also Direct-to-Consumer ist ja DJI so das Produkt, was man so kennt. Die haben glaube ich GoPro, was auf jeden Fall die kleinen Kameras so angeht, irgendwie ziemlich gezeigt, wo es lang geht. Und drohnenmäßig sind die ja auch unglaublich. Also ich bin jetzt schon gespannt, wie man... Ja, in diesen Markt reinkommen.
Das ist ja jetzt, also du spielst gegen Vollprofis. Genau, einfache Drohnen-Use-Cases werden irgendwie von DJI China abgehandelt. Und sollte es tatsächlich einen Frieden geben, ich glaube, was die Ukrainer über Drohntechnologie gelernt haben, was denkst du denn, was da passieren wird? Wie die ihre Capabilities in quasi zivile Use-Cases umsetzen werden. Da hast du Entwickler, da hast du Leute, die was aufbauen wollen. Das heißt ja nicht, dass es in Deutschland nicht mehr... Das Einzige, wo ich ein bisschen traurig war, ich habe Rundzahl abgelesen und dachte, endlich kommt Frank Thelen wieder zu Lanz als Rüstungsexperte. Das hätte Spaß gebracht, glaube ich. Aber es soll ja ein ziviler Use Case hier sein, was Frank Thelen ja nicht davon abhält, sich dazu zu äußern. Zumindest der Fokus wird immer Fragen, glaube ich. Und jetzt tauchen wir direkt in die KI-Bubble auf.
Die platzende KI-Bubble.
Findest du? Ich mag die Zeit gerade, weil auch auf dem Discord-Server gerade haben wir, ich will gar nicht sagen erbitterte, sondern fruchtbare Diskussionen. Das Spannende ist, dass es so viele schöne, verschiedene Einschätzungen zur Bubble gibt. Es gibt die Leute, die irgendwie super optimistisch sind. Es gibt Leute, die sehr, sehr skeptisch sind. Es gibt Leute, die versuchen, das differenziert zu betrachten. Und solange es noch verschiedene Meinungen gibt, wird die Bubble wahrscheinlich noch nicht platzen. In der Segel ist es so, wenn alle irgendwie total gehypt sind, dann ist es wahrscheinlich, dass die Bubble platzt. Wenn alle relativ skeptisch sind, dann schon wieder nicht mehr so.
Also mein Bild ist folgendermaßen. Mein Bild ist folgendermaßen. Es gibt diesen großen Luftballon und dann gibt es so ganz, ganz viele kleine Nadeln Und es gibt nur eine Person, die versucht, die ganze Nadel von dem Luftballon wegzuhalten.
Und das ist David Sacks. Warum wollen alle anderen reinstechen?
Jede Nadel ist so ein Indiz, dass irgendwas nicht klappt. Und die nächste Story ist so ein weiteres.
Kennst du den Trick, wie man eine Nadel in den Luftballon reinstechen kann, ohne dass er platzt? Keine Ahnung. Spucke? Spucke? Wenn Glöckler irgendwas irgendwo reinbekommen wird, probiert das erstmal mit Spucke. Sehr schön. Also die beste Folge.
Was in deinem Kopf gerade losgeht, würde ich gerne wissen.
Auf jeden Fall wurde es nicht rausgeschnitten.
Ich habe mich noch nie so rot gesehen.
Schön. Wie sagt man das, ohne die Marke zu verwenden? Ein Klarsichtklebstreifen auf eine Stelle kleben? Vom Luftballon und durch diesen glasig Klebestreifen kannst du da reinpiksen und dann entweicht die Luft nur ganz langsam. Und die Nadel kannst du aber reinstecken und wieder rausziehen. Das suchen wir auch gerade für den KI-Markt eigentlich. So ein Stück Klebestreifen, was es uns ermöglicht, langsam Luft herauszulassen oder den Firmen genug Zeit zu kaufen, um in die KI-Fantasie reinzuwachsen. Wo Leute sich jetzt mehr und mehr fragen, ob da wirklich so viel KI-Fantasie dran ist, wie gesagt wird. Das sind hauptsächlich zwei Firmen, die haben wir auch beide schon erwähnt, also ein bisschen die Trailblazer oder die Stimmungsbarometer für den KI-Bag. Und das ist einmal Oracle und CoreWeave. Oracle ist eigentlich kein KI-Pureplay, die haben eine große Software. Und hatten auch schon eine alte Datacenter-Sparte. Aber die machen jetzt erhebliche Wetten auf KI und dadurch laden sie sich unheimlich viel KI-Exposure auf, wenn man so möchte. Also exponieren sich zu dem Risiko freiwillig, indem sie quasi sagen, wir nehmen hunderte an Milliarden an zukünftigen Aufträgen an. und versprechen, Data Center zu bauen, um diese Aufträge abzuarbeiten. Dafür müssen wir hohe Schulden aufnehmen, dafür müssen wir viele Zinsen zahlen. Und nur wenn unsere Kunden das auch bezahlen werden, werden wir damit einigermaßen gut Geld verdienen und wenn diese Datacenter nicht ausgelastet sein sollten aus irgendeinem Grund, dann könnte das fast existenziell sein für Oracle, weil die Wette doch relativ groß ist und man könnte es so beschreiben und für CoreWeave gilt eigentlich eins zu eins das gleiche, außer dass die kein Kerngeschäft haben, auf das sie sich verlassen kann. Oracle hat immer noch ein bisschen Cashflow aus dem Stammgeschäft. CoreWeave ist, wenn man so möchte, ein reines Datacenter-KI-Play und eigentlich Wenn man sich diese Datacenter-KI-Plays anschaut, sind das so glorifizierte Immobilien-Deals, wenn man möchte. Also du bist auf eine Finanzierung angewiesen und je nachdem, wie viel Zinsen du bezahlen musst und wie sich der Zinsmarkt entwickelt, schwankt die Profitabilität deines Projekts auch. Du kannst sehr schnell skalieren, du kannst sehr schnell Milliardenvermögen aufbauen. Das ist so ein bisschen... Immobilien erlauben ja sehr schnell so in der gleichen Generation Leuten Milliardär zu werden, siehe Renaud Benko und andere, aber man kann auch sehr schnell scheitern, wenn man sich aus dem Markt heraus kalkuliert. Also wenn die Immobilie nicht 100% ausgelastet ist dann, und das Gleiche gilt für ein Data Center, dann schafft man es nicht, den Zinsdienst zu erwirtschaften. Es ist nicht so einfach, das weiter zu verkaufen wie bei Immobilien, würde ich behaupten. Wenn es nicht ausgelastet ist, dann weiß jeder, dass es keine Nachfrage gibt. Genau, hat viele Analogien mit einer Immobilienblase, wenn man so möchte. Also es wird für die Zukunft gebaut. Es gibt aber zwei große Stellschrauben, die es gefährlich machen. Das eine ist die Zinsentwicklung und dazu gehört natürlich auch die Bonität des Betreibers oder des Entwicklers. Der zahlt natürlich auch noch mehr Zinsen, wenn er so wie Oracle jetzt schon als ein bisschen angeschlagen gilt. Und das andere ist eben die zukünftige Auslastung, was man da an Miete erreichen kann, wie viel man bezahlen wird in Zukunft für KI-Rechenzeit. Das bestimmt auch die Profitabilität des Projekts. Und die Profitabilität kann so stark sinken, dass es eben ins Negative wird und man nicht mal die Zinsen zurückzahlen kann oder die Rückzahlung für den Kaufpreis des Data Centers. Und dann würde man sich quasi so ein bisschen in den Ruin kalkuliert. haben. Wir haben in der Vergangenheit mal diese Credit Default Swaps erwähnt. Das sind Ausfallversicherungen, einfach gesagt, gegen Oracle Schulden. Also ich kann mich dagegen versichern, Sagen wir mal, ich habe eine Anleihe von Oracle gekauft, also ich habe Oracle Geld geborgt, damit sie Data Center bauen kann und ich kriege jetzt kalte Füße und denke, ich würde mich gerne dagegen versichern, dass wenn Oracle nicht zahlt, dann möchte nicht ich das Risiko tragen, sondern eine Bank soll mir das versichern. Dafür gibt es dieses Instrument der Credit Default Swaps, also einfach gesagt, wenn der Schuldner auszahlt, dann springt die Bank ein. Und die Preise sind krass durch die Decke gegangen für diese Credit Defaults, was dafür spricht, dass man das Risiko, was da antizipiert wird, deutlich höher ist. Also Versicherungen wären teurer, wenn der Versicherungsfall wahrscheinlich erscheint. Und den Anstieg der Credit Defaults kann man jetzt als Indiz dafür sehen, dass Leute glauben, Oracle könnte sich hier wirklich verkalkuliert haben und übernommen haben. Und das Gleiche gilt eben für CoreWeave, da das Risiko noch größer, weil es wie gesagt kein Geschäft gibt, sondern eine reine Wette auf den Bau von Datacentern. Auf Pump ist gar nicht negativ gemeint, aber das ist nun mal die Realität und Immobilienprojekte sind halt immer fremdfinanziert oder in aller Regel fremdfinanziert. Und dementsprechend ist das Risiko hoch. Und die Aktien werden ja zum Beispiel, also sowohl Oracle als auch Coreweave, werden so ein bisschen zum Barometer für die KI-Zuversicht. Oracle ist quasi wieder auf dem Kurs zurück vor diesem Open-Air-Deal. Also man hat das eigentlich komplett ausgepreist. Es könnte sogar sein, dass es in Zukunft negativ eingepreist wird als Risiko. Einerseits ist das Stammgeschäft, wie gesagt, eigentlich solide. Aber es ist nicht so, dass Oracle noch irgendeinen Bonus dafür bekommt, dass sie eine KI-Fantasie haben. Im Gegenteil, eigentlich ist das schon komplett ausgepreist. Und Oracle ist auf dem alten Kurs zurück. Dann gibt es spannende News von OpenAI. Und zwar hat das Wall Street Journal exklusiv herausgefunden, dass OpenAI das sogenannte Westingcliff für neue Angestellte abschaffen will. Und beim Westingcliff geht es um ESOPs, also um Mitarbeiterbeteiligungsoptionen. Und wir haben es hier in der Sendung schon ein paar Mal erklärt, das sogenannte Cliff oder Westingcliff ist eine eigentlich Standardregelung, die besagt, dass du in der Probezeit noch keine Anteile bekommst. Das heißt, wirst du die Firma vor Ablauf von sechs oder zwölf Monaten verlassen, dann bekommst du natürlich dein Gehalt, aber die Mitarbeiteroptionen, die dir zugeteilt worden wären, die erhältst du nicht. Einfach damit man Leute, die die Firma eh verlassen, da gibt es ja keinen Grund, die noch zu inzentivieren über ESOPs, deswegen möchte man die nur auszahlen für Mitarbeiter, die sich wirklich als einigermaßen mittel- und langfristig erweisen. Wie gesagt, es ist relativ gängig so, dass man das so macht, auch nachvollziehbar, glaube ich, und es ist auch fair, glaube ich, wenn ein Mitarbeiter akzeptiert, dass wenn er es nicht geschafft hat, das erste Jahr zu überstehen, dass er dann nicht beteiligt wird an der Firma. Gleichzeitig kann das halt zu großem Reichtum führen, wenn man sehr früh dabei war und dann länger in der Firma verbleibt. Siehe Nvidia zum Beispiel, wo 80% der Mitarbeiter mehr Millionäre geworden sind über Mitarbeiteroptionen, weil sich die Aktie so gut entwickelt hat. Und was OpenAI jetzt macht, sicherlich als Maßnahme im Wettkampf um Talente, ist, dass sie dieses Westing Cliff abschaffen. Das heißt, wenn du zu OpenAI wechselst, kriegst du ab Tag 1 Mitarbeiteraktien zugeteilt. Das ist, ich habe das noch nirgendwo gesehen, ehrlich gesagt, außer irgendwie bei jemanden, der wirklich keine Ahnung von einem ESO-Programm hat und es aus Versehen falsch aufgesetzt hat. Aber wenn du das mit einer vernünftigen Anwaltskanzlei aufsetzen lassen würdest oder mit dem Rat von erfahrenen Freunden, würdest du eigentlich immer so ein Cliff einbauen. Und OpenAI löst das jetzt freiwillig auf. Die Begründung, fairerweise, ist eine gute. Die Chief of Applications, Fitchissimo, die sie von Instacart, glaube ich, abgeworben hatten, die sagt, es geht darum, dass die Leute von Tag 1 Risiken akzeptieren sollten. Also sie sollten nicht Angst haben, gefeuert zu werden. Die Begründung wäre quasi Wir haben Angst, dass wenn die Leute quasi erst nach der Probezeit Aktien bekommen, dass sie dann im ersten Jahr oder in den ersten sechs Monaten nur darum kämpfen, die Probezeit zu überleben und zu risikoavers sind. Und deswegen lösen wir das auf. Wir wollen, dass die Vollgas geben, Risiken eingehen und sich eigentlich nicht über den Fortbestand ihres Jobs sorgen, sondern von Tag eins an wie ein voller Mitarbeiter und Mitarbeiterin agieren. Ich finde, das ist eine ganz gute Begründung. Ich glaube, das allein rechtfertigt diese Maßnahme nicht. Ich glaube, es geht einfach auch ein bisschen darum, noch ein zusätzliches Paket oder in dem Paket, was man schmiert für neue Mitarbeiter, noch mehr Attraktivität zu schaffen, weil Mitarbeiter vielleicht auch wissen, dass sie gar nicht ein Jahr da bleiben oft. Und trotzdem möchte man sich das Talent anbieten. Sicher. Dabei gibt es noch einen weiteren spannenden Fakt, der viel zitiert wurde aus dem Artikel. Und zwar wird OpenAI dieses Jahr allein für Mitarbeiterincentivierung. Hast du es gelesen oder möchtest du raten?
Ich möchte nicht raten.
Ich möchte lösen. Gib mir die Lösung. Sie werden 6 Milliarden US-Dollar an ESOPs raushauen dieses Jahr. Das ist die Hälfte des Umsatzes nur für Mitarbeiterincentivierung derzeit. Außerdem muss man noch Data Center, die normalen Gehälter und, und, und bezahlen. Aber 6 Milliarden, glaubt das Wall Street Journal, oder hat Dokumente gesehen, in denen das ersichtlich wurde, dass sie dieses Jahr allein 6 Milliarden an ESOPs bezahlen. ESOPs bezahlen ist insofern falsch, dass es natürlich ein Non-Cash-Line-Item ist. Also diese Aktien gibt man raus und die verwässern jetzt erstmal, also die machen den ESOP-Pool oder den Anteil der Firma, der Mitarbeitern gehört, größer. Das heißt, er verlässt nicht einen Dollar, bis auf ein paar Steuern vielleicht, sondern es werden einfach immer mehr neue Aktien geschaffen und das verwässert die Altaktionäre. Das heißt, diese 6 Milliarden wechseln nicht wirklich die Besitzer, sondern das liegt natürlich auch daran, dass OpenAI inzwischen 500 Milliarden wert ist. Das heißt, selbst wenn man nur 1% der Firma pro Jahr an die Belegschaft gibt, dann ist das halt automatisch 5 Milliarden. Einfach, weil die Firma insgesamt so viel wert ist. Und das ist wahrscheinlich einer der Gründe, warum, also vielleicht wurden einen Teil dieser ESOPs zugeteilt, als die Firma noch 50 Milliarden schwer war, vor 18 Monaten oder zwei Jahren war das da. Und wenn man dann gesagt hat, du kriegst 10.000 Aktien pro Jahr und jetzt ist die Firma zehnmal so viel wert, dann entsteht das eben. Und eine kleine Rechnung, die ich noch gerne machen würde, OpenAI hat ja so zwischen 5.000 und 7.000 Mitarbeiter. Das heißt auch, dass jedes Jahr im Schnitt jeder Mitarbeiter eine Million an ESOPs erhält. Im Schnitt, es wird natürlich welche geben, die mehr und weniger bekommen, aber im Schnitt werden die nicht nur Millionär, sondern jedes Jahr eine Million Durchschnittszuteilung an jeden der 5.000 bis 7.000 Mitarbeiter. Wenn man diese 6 Milliarden runterrechnet, durch 6.000 bis zu genau eine Million Mitarbeiter, rauskommen im Schnitt. Da wird es welche geben, die machen auch 20 Millionen, da wird es auch welche geben, die machen nur 52.000, in Anführungsstrichen nur. Aber ja. Das heißt, am Ende wird OpenAI wahrscheinlich genauso viele Millionäre schöpfen wie Nvidia.
Ja, und es gibt einen, der angeblich überhaupt nichts daraus kriegt. Der arme Sam Altman, der hat ja angeblich gar keine Anteilung, gar keine ESOPs.
Ja, ich bin gespannt, wann wir mal da erfahren, wie er, also außer durch seine Investments in Firmen, die dann mit OpenAI-Partnern gekauft werden oder so weiter, wo genau sein Plan liegt.
Ja, und jetzt mal angenommen, wir beide hätten irgendwie hier in unserem Board-Meeting darüber gesprochen, wie wir das machen mit den ESOPs. Wärst du auf die Idee gekommen, das so zu regeln? Also denkst du wirklich, ist das sinnvoll? Ich hätte jetzt gesagt, auf keinen Fall. Wenn du es noch nicht mal schaffst, hier ein Jahr zu bleiben, dann... Also die Regeln sind ja vorher klar gesetzt.
Ne, also wie gesagt, ich finde... Es gibt eigentlich wenig Klauseln, die ich aus den Standard-ESOP-Verträgen rausfande. Ich finde, es gibt für die meisten eine gute Begründung. Das Einzige, was ich reinverhandle, wenn es nicht drin ist, ist Accelerated Vesting. Das heißt, wenn die Firma nach zwei Jahren verkauft wird, dann gelten auch meine vier Jahre Shares als gevestet, weil das Erfolgsevent für die allermeisten Beteiligten eingetreten ist. Das ist das Einzige, wo man in der Regel nochmal aufaugen möchte. Oder vielleicht so Bad Lever, Good Lever Clause, ohne jetzt tiefer darauf einzugehen, da kann man dran rumdoktern. Aber Cliff, da kann man darüber reden, ob sechs oder zwölf Monate fair sind. Für mich als Mischung aus Senior Operator oder Berater kann man natürlich schon sagen, zwölf Monate Cliff ist ein bisschen viel, weil ein Großteil des Know-how-Transfers passiert im ersten Jahr. Und dann steht so eine Incentivierung für Moral Hazard auf einer Seite, wenn man sagt, ich gucke mir jetzt elfeinhalb Monate viele Sachen ab und dann ziehe ich das Cliff ab. Deswegen kann das für Berater, glaube ich, wo viel Know-how transferiert wird, am Anfang Sinn machen, dass du dir so eine Art Backup-Klausel machst. Das heißt, ihr dürft zwar das Cliff ziehen und ich verstehe auch, dass ihr eure Aktien zurückhaben wollt, aber dann müsst ihr sozusagen eine Break-Fee zahlen, dafür, dass ihr das opportunistisch gezogen habt. Also entweder müsst ihr mir nach sechs Monaten sagen, dass das hier nicht passt. Das ist okay, wenn das nicht funktioniert. Aber wenn ihr nach elfeinhalb Monaten sagt, das hat nicht so funktioniert und du sollst deine Aktie nicht bekommen, dann musst du stattdessen sehr hohen Stundenlohn zahlen oder irgendwie so, kann man das eventuell regeln. Bei mir ist das tatsächlich noch nie passiert, dass jemand das opportunistisch gezogen hat, aber ich kann mir schon vorstellen, dass wenn man 100 Deals macht, das ein-, zweimal vorkommen könnte, dass jemand sagt, wir behalten die dann doch. Andererseits, ein bisschen muss man sich das natürlich auch selber zuschreiben, wenn jemand glaubt, dass er nach einem Jahr schon alles abgezogen hat an deinem Know-how, dann ist dein Know-how vielleicht doch entweder nicht so tief oder du konntest eben nicht überzeugen in dem Jahr. Genau, also ich würde Westing in meinem ESO-Programm immer drin haben. Und ich glaube, das ist so ein bisschen Verzweiflung oder sagen wir mal so, die Macht shiftet sehr stark zum Talent hin in dem Markt. Das heißt, die Talente können fast diktieren, was sie wollen. Und wenn OpenAI jetzt als einziger sagt, bei uns wirst du von Tag 1, selbst wenn du nach fünf Monaten deine eigene KI-Bude gründen willst, dann kriegst du deine Shares trotzdem und die sind millionenwert. Das ist natürlich schon ein Argument. Aber du ziehst natürlich auch kurzfristig inzentivierte Leute an. Die Frage ist, ob diese Regelung wirklich, also wenn man daran glaubt, was die Application-Chefin sagt, dass das wirklich das Verhalten im ersten Jahr ändern wird, dann würde ich sagen, das wäre ein gutes Argument, Ich glaube mir ehrlich gesagt.
Was ich an dieser ganzen Geschichte auch nicht so ganz verstehe ist, also Entwickler per se verlieren ja gerade so ein bisschen an Stellenwert. Die Gehälter von Entwicklern gehen glaube ich eher nach unten, als dass sie nach oben gehen. Durch AI. Aber AI-Entwickler haben so eine krasse Nachfrage. Also die meisten Leute, die da arbeiten, waren doch vorher irgendwelche Entwickler, die bei Facebook oder so rumgesessen haben. Also wo ist die Secret Source, dass die jetzt auf einmal so krass nachgefragt sind? Oder sind es die 100 schlauesten Entwickler, die irgendwo gearbeitet haben?
Also du hast wahrscheinlich schon eine relativ hohe Talent-Density bei OpenAI. Ja. Klammer auf, jetzt aber mit mehr Forward Engineers, vielleicht auch nicht mehr so, also die, die zum Kunden gehen und das sagen, die selber gerade einen Kurs gemacht haben, wie implementiere ich KI bei OpenAI und dann zum Kunden gehen und das da einbauen, da ist, das ist vielleicht nicht mehr ganz so hochklassiges Material vielleicht auch und du musst halt, es gibt KI-Researcher und Entwickler, also die Researcher, glaube ich, sind super hart umkämpft, die Entwickler, wenn sie spezialisiert sind auf KI und nicht erst seit dem letzten Sommer, glaube ich, auch schon sehr wertvoll, ehrlich gesagt. Also die Leute sind jetzt ehrlich gesagt nicht die, die weniger gebraucht werden, kurzfristig, ehrlich gesagt.
Für mich ist das wieder so eine kleine Nadel.
Also ich meine ganz ehrlich, wenn du Entwickler bist, musst du halt anfangen, einfach dich auf KI-Entwicklung umzubranden. Das Problem ist, dass du halt noch schlechtere Projekte machen musst, nämlich KI, die nicht funktioniert, irgendwo implementieren bei irgendeinem Großkonzern im schlimmsten Fall. Ansonsten wäre es natürlich doof, wenn du jetzt sagst, nee, ich möchte hier weiter in Fortran und Cobal Banksoftware bauen oder so.
Wie viele WordPress-Entwickler sind jetzt KI-Entwickler?
Ja, WordPress-Entwickler ist schon voll.
Deswegen habe ich das gesagt.
PHP-Entwickler sind das ja im Zweifel. Naja, aber das ist ja, also ich als ehemaliger Marketing-Guy oder noch halb Marketing-Guy, also wir haben ja die gleiche Stimme, also was ich den Entwicklern jetzt vorwerfen wollte und dann sage ich aber gleich, dass wir da kein Stück besser sind. ist natürlich, dass als Entwickler hast du natürlich, wie hieß dieses Framework, auf dem alle Krypto gemacht haben oder Blockchain vor drei Jahren? Hab ich mir vergessen. Fuck. Aber auch geil, wie irrelevant das ist, wenn ich es heute nicht mehr weiß. Solidity? Wie hieß das denn? Solidity. Alter. Siehst du? 20 alte NBA-Spiele vergessen, damit ich mir den Term merken konnte. Genau, also vor drei Jahren waren alle Solidity-Entwickler und heute machen alle PyTorch und keine Ahnung, irgendwas, womit man KI entwickeln kann. Aber es ist ja fair. Und es gibt ja auch andere Berufsbilder, die so schnell sich den Trends anpassen. Alles fair, ist ja nicht schlimm. Im Gegenteil. Im Gegenteil ist es total sinnvoll, dass du Arbeitskräfte hast, die sich extrem schnell der Nachfrage anpassen. Ich würde das eigentlich als positiv sehen. Bei Blockchain war es, ich würde mal behaupten, weniger sinnstiftend als im KI-Sektor. Aber das wird sich ja auch erst noch zeigen. Und da gibt es ja große Diskussionen darüber, gerade ob jetzt... die weitere KI-Entwicklung die beste Verwendung unserer Ressourcen ist. Warte mal eine Sekunde. Perfekte Überleitung zum nächsten Thema. Und zwar geht es um Mittelallokationen oder Ressourcenallokationen. Also wir gehen vom Hubschrauber-Drohnenlevel in den Low-Orbit und schauen mal aus der Orbit-Perspektive. Und zwar schreibt Bloomberg, dass der AI-Boom inzwischen... Dafür sorgt, dass andere Infrastruktur nicht mehr ausgebaut werden kann, teilweise zumindest. Also in dem Wettbewerb um Ressourcen, und hier geht es hauptsächlich einfach um Bauarbeiter, passiert es inzwischen, dass Infrastrukturprojekte wie Bahnbrücken, Autobahnen, nicht mehr vorangetrieben werden, also die geplant waren und die wichtig waren für lokale Communities teilweise, weil stattdessen Datacenter für Big Tech gebaut werden, bekommt die Stadt leider keine neue Brücke. Und das zeigt natürlich so ein bisschen jetzt wahrscheinlich eine weitere Fehl-, also dass nicht mehr nur Geld fehlallokiert wird, also ineffizient verwendet, also wir können Genau wissen wir das jetzt natürlich noch nicht, aber wir können davon ausgehen, dass ein gewisser Teil der massiven Investitionen, die gerade getätigt werden, im Nachhinein sich als wirtschaftlich nicht sinnvoll erachten werden. Es kann sein, dass das im Durchschnitt natürlich trotzdem schlau war, die zu investieren, auch wenn der ein oder andere Dollar nicht effizient ausgegeben wurde. Es kann natürlich auch sein, dass kurzfristig das gesamte Geld ineffizient war im Schnitt und erst langfristig sich wieder rechnet. Oder es kann auch sein, dass fast jeder Dollar sich gerechnet hat. Das werden wir aber erst sehen. Das ist, wenn man so möchte, die zumindest teilweise Fehlallokation von Geld im KI-Markt. Also dass andere Projekte nicht mehr vorangetrieben werden oder nicht mehr gefundet werden, weil jeder sein Geld im KI steckt. Und das gleiche passiert jetzt aber tatsächlich auch mit Ressourcen wie Arbeitskraft. Also wie gesagt, Hier steht sogar Straßen reparieren, also Straßen bauen, Straßen reparieren ist ja quasi immer mehr oder weniger der gleiche Topf. Brücken, Infrastrukturausbau wird aufs Wartegleis gepackt, wortwörtlich, weil man stattdessen lieber Data Center baut, um KI zu rechnen. Das Gleiche kann man auch über Strom sagen. Das ist der Strom oder die Energie, die wir gerade haben, am besten verwendet in KI. Oder sollte man nicht erst erneuerbare Energien entwickeln, bevor man KI weiterentwickelt und so weiter und so fort. Aber nochmal ein ganz gutes Beispiel dafür, was für Blüten entstehen. dieser KI-Boom gerade treibt.
Ich bin gespannt. Ich kann mir das nicht vorstellen, dass die so viel... Aber ja, solange Trump da ist, wird es Bild, Bild, Bild sein.
Ich möchte mal eine wichtige Unterscheidung machen, weil das auch im Discord wieder Thema war. Und gar nicht korrigierend, sondern nur erklärend. Wenn man jetzt beurteilt, ob diese Investitionen sinnvoll sind oder nicht, also ob diese 400 Milliarden oder wahrscheinlich, wenn man alles zusammen nimmt, fast eine Billion, die 2025 und 2026 investiert werden jeweils, ob die sich gerechnet haben, kann man erst in zehn Jahren sagen. Wenn man irgendwie eine vernünftige Investitionsrichtung macht, oder sagen wir in fünf bis sechs Jahren, wenn die Chips abgeschrieben sind und so weiter, dann kann man überlegen, ob dieses Jahr... ob das eine schlaue Mittelallokation war, die man gewählt hat als Gesellschaft, als Unternehmen und, und, und. Was man aber schon sagen kann, ist, dass was bisher in KI investiert wurde, also wenn du überlegst, was wurde in OpenAI investiert oder in Entropic und was wurde damit an Rückflüssen und an technologischen Fortsprungen geschaffen, dann kannst du schon sagen, dass gemessen an den einigermaßen überschaubaren Investitionen, die in diese Firmen gegangen sind, schon einiges an Wert entstanden ist. Dass du das Dreifache des Umsatzes investieren musst, um eine sehr schnell wachsende Tech-Company zu bauen, ist nicht untypisch. Wie gesagt, das haben wir bei Palantir gesehen, bei Databricks, bei Snowflake. Das waren jetzt auch nicht die günstigsten Firmen, aber das ist nicht so untypisch, dass du irgendwie 20 Mal Umsatz ansetzt und dass du das Dreifache des Umsatzes brauchst als Funding, Wie gesagt, ich glaube, das ist kein Pattern, was jetzt komplett noch nie da gewesen war. Und auch wenn du überlegst, was mit den bisherigen Investitionen, also nicht die Zahlen, die wir jetzt dieses Jahr gehört haben, 300, 400, 500 Milliarden. Wie gesagt, deren Wahrheit wird sich in der Zukunft entscheiden. Aber das, was in den letzten Jahren ausgegeben wurde... Ich finde, dafür hast du diese Technologie in drei Jahren brutal weiterentwickelt. Wenn du überlegst, was ChatGPT vor zwei Jahren konnte und was es heute kann und was Cloud heute kann. Klar, niemand sagt, die können Unternehmen leiten oder irgendwelche Abteilungen abschaffen oder so. Aber was sie für einzelne Personen individuell leisten können und was sie in Applikationen, die geeignet sind und Use Cases, die geeignet sind für den derzeitigen Stand von KI leisten können, finde ich, ist das schon sinnvoll. Ansonsten gäbe es diese Umsätze ja auch nicht. Es ist ja nicht so, dass irgendwie drei Viertel der Cloud-Abfragen in irgendeinem Mülltunnel landen oder so. Sorry, das glaube ich einfach nicht.
Aber glaubst du, es hat einen größeren Impact als das iPhone?
Langfristig, ja. Ob wir das heute schon sehen, ist eine andere Frage. Heute sehen wir das wahrscheinlich noch nicht. Dann ist die Frage, was ist der Impact von iPhone? Da müsste jetzt die gesamte App-Ökonomie dazusetzen. Da müsstest du wahrscheinlich 50% extra Wachstum auf Suchanfragen, weil man sie jetzt von überall machen kann, die gesamte Social-Media-Ökonomie mit dazurechnen, die eigentlich nur auch entsteht, weil du auf der Couch surfen kannst und so weiter. Das heißt, der Second- und Third-Level-Effekt vom Smartphone ist, glaube ich, Gar nicht so einfach zu quantifizieren, sondern müsste ich mir jetzt mal einen Tag hinsetzen und zu überlegen, was der Impact wäre. Das könnte KI zum Beispiel wahrscheinlich ganz gut, zumindest wenn ich ein paar verschiedene KIs so triangulieren lasse. Langfristig wird der Impact aber größer sein, das glaube ich schon. Glaubst du nicht? Das ist natürlich schwer einzuschätzen, KI ist das, was jetzt der arbeitenden Bevölkerung hauptsächlich dient und da liegt ja schon sozusagen das erste...
Aber jetzt mal ehrlich, also jetzt, wie viel, drei, zwei Jahre, drei Jahre, auch mehr Jahre?
Zehn Jahre gibt es die Firma, aber seit drei Jahren gibt es das Produkt.
Man könnte jetzt ketzerisch sagen, alles, was sie bis jetzt für mich wirklich positiv gemacht haben, ist, dass sie mir helfen, die Texte ein bisschen zu verbessern.
Texte schreiben, Zusammenfassung schreiben, Übersetzungen, Analysen, Research. Bei Research können sie so massiv Zeit sparen. Ich kann einfach... Wenn ich irgendeine dumme Äußerung hier mache und will die schnell validieren. So früh hatte ich mich einen halben Tag hinsetzen müssen, um zu schauen, ob ich recht habe oder nicht. Allein die Datenquellen zu finden und so weiter. Es ist alles eine 5-Minuten-Anfrage jetzt noch maximal. Und du musst natürlich Experte genug sein, um zu verstehen, wenn das jetzt halluziniert. Also wenn was überhaupt keinen Sinn macht. Dass man sich da nicht 100% drauf verlassen kann und dass ich mein irgendwie 14-Milliarden-Unternehmen nicht von KI leiten lassen kann oder von Analysen, die KI macht, leiten lassen kann, ist auch klar. viele kleine Tasks deutlich schneller machen, solange ich die Fähigkeit habe, sie relativ schnell auf Validität selber zu checken.
Genau, du hast aber immer irgendwie so ein kleines Sternchen irgendwo.
Wenn dein Praktikant oder dein Praktikant irgendwas auf den Tisch legt, dann Sorry, der birgt auch nicht mit seinem Leben dafür, dass das richtig ist.
Doch, Jan, schon.
Die KI wird immer, also wir idealisieren den Menschen komplett, macht keine Fehler, lügt nicht, halluziniert nicht, hat niemals einen schlechten Tag, kommt nicht besoffen zur Arbeit, wird nicht krank, was weiß ich. Aber wenn die KI mal eins von 99,5 Ergebnissen inkorrekt ist, dann heißt das, ist vollkommen unbrauchbar. Was soll man damit bauen?
Naja, das nicht, aber du hast ja schon...
Du musst mit Menschen arbeiten, die Einfach die Hälfte der Sachen falsch einschätzen. Sorry, du bist in deinem Arbeitsleben bestimmt auch über Leute gestolpert, die in mehr als 5% der Fälle halluziniert haben, mal vorsichtig formuliert.
Moment, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh, äh. Nein, aber du kannst ja sagen, Anwalt ist auch ein super Beispiel für KI. Du kannst ja jetzt hier in so einem Chatbot, wenn du irgendein Problem hast, damit reden. Der große Unterschied zu einem menschlichen Anwalt und der KI-Anwalt wird wahrscheinlich sein, dass der menschliche Anwalt dir klarer ins Gesicht sagt, weil er dir nicht gefallen möchte. Du hast ja bei der KI immer das Problem, dass sie dir irgendwie so ein bisschen zusprechen möchte und dir gefallen möchte. Das kannst du wahrscheinlich ausarbeiten, aber es gibt halt bei allen Sachen, die du machst, hast du halt immer dieses Sternchen. Und wenn du Mitarbeiter, eine Mitarbeiterin hast, wo du immer merkst, hey, da muss immer nochmal drüber geguckt werden, dann wirst du ja auch irgendwie handeln und sagen, dann ist das vielleicht nicht die richtige Person für mich.
Also ganz viele Aspekte. Vollkommen richtig, die KI ist zu nett zu dir. Du kannst dir einen Modus geben, der Professional oder Blunt oder Candid heißt. Dann hat sich das gegessen. Du kannst sogar sagen, sei mein kritischster Mitarbeiter. Hinterfrag alles, was ich mache, dreimal. Das ist einfach nur eine Einstellungsfrage. Im wahrsten Sinne des Wortes. Auf Anwenderseite und auf Toolseite. Das kannst du lösen. Wenn du Mitarbeiter so einfach dirigieren und steuern kannst, bin ich mir nicht so sicher. Und der Unterschied ist, dass jeder sich jetzt einen Anwalt leisten kann. Also diese billigste Form eines Anwalts, ob du dich damit selber vor Gericht vertreten kannst, ist eine andere Frage, ist mir auch klar. Ich will jetzt auch nicht sagen, dass das jetzt schon Anwälte ersetzt, aber eine schnelle, also es hat auf jeden Fall ganz vielen Leuten ermöglicht, mal schnell zu checken, ob sie im Recht sind, wenn ihr Vermieter ihnen irgendwas androht oder der Arbeitgeber oder ein Mitarbeiter mich verklagt. Egal, ich will jetzt gar keine Seite beziehen. Das Da ist erstmal die Schwelle sehr stark gesunken. Ob das dann verlässlich ist und ob man sich daneben davon abhängig machen sollte, ist eine ganz andere Frage. Oder ob am Ende nochmal ein Anwalt drüber schauen sollte. Fakt ist, es gibt auch schlechte Anwälte. Ist ja nicht so, dass immer die Person, die recht hat, auch recht bekommt am Ende. Manchmal hat auch jemand einen besseren Anwalt gehabt. Es muss ja daran liegen, dass der andere Anwalt schlechter war. Es gibt auch Anwälte, die Fehler machen.
Es gibt auch Richter, die Fehler machen. Lass über Google sprechen. Ich habe mich gerade gefragt, ob du in der Prediction-Folge Google erneut als dein Winner des nächsten Jahres führen wirst.
Ich habe überlegt, ob ich dieses Jahr ihn als Gewinner oder Verlierer. Ich weiß noch, dass irgendwann mal Scott Galloway sie als Gewinner gesagt hat. Da habe ich gesagt, das glaube ich nicht. Aber ich glaube, das war 2024, oder? Übrigens, apropos, ich vermisse die Prediction-Seite auf unserer Webseite. Hast du da eine gemacht? Nö. Kannst du mal KI bitten, das anzufassen für dich? Google ist auf jeden Fall weiterhin mein Gewinner. Und ich überlege auch schon, wie viel Zeit das in meinem Vortrag nächstes Jahr bekommen wird. Also die gute News ist, den wird es nächstes Jahr wieder geben und der ist auch für die OMR schon bestätigt. Und ich glaube, den Google-Erfolg zu erklären, sollte schon ein Teil davon sein. Auf jeden Fall, die Information hat jetzt nochmal dieses TPU-Thema ein bisschen beleuchtet und dabei zwei spannende Zahlen herausgearbeitet. Also es ist so ein genereller Explainer-Artikel, was sind eigentlich TPUs, was können die Halb so schnell oder halb so gut wie die Nvidia-GPUs, aber eben hoch spezialisiert. Und die spannende Zahl ist, dass Google 2026 nächstes Jahr 3 Millionen TPUs bauen will und 2027 schon 5 Millionen TPUs bauen will. Also nicht mehr nur für die eigene Cloud, sondern auch für Kunden. Und 5 Millionen, wenn man jetzt davon ausgeht, dass eine TPU mehr als 10.000 Dollar kostet, bevor ich ausgehen würde, dann heißt das, dass Google, wenn ich es richtig berechne, mehr Chip-Umsatz macht als AMD. Und erst recht mehr Datacenter-Umsatz. Und das finde ich schon beeindruckend. Also es wird gebaut und designt wird es von Broadcom, die daran auch ordentlich mitverdienen werden. Aber ich... gilt es für eine spannende Entwicklung, wenn Google quasi nach Nvidia der zweitgrößte Anbieter von KI-Chips wird. Und ich kann es nicht für unwahrscheinlich, ehrlich gesagt. Und erst dann die AMDs, Intels, Chinesen und so weiter kommen. Also man scheint hier auf jeden Fall was gebaut zu haben, was eine enorme Nachfrage hat. Das hängt natürlich genauso an der Gesamtnachfrage für KI, wenn die einen Bericht dann hat, wird Google diese TPUs auch alle nicht bauen. Also TPUs sind diese hochspezialisierten KI-Sheds von Google. Aber wenn doch, also 5 Millionen, sagen wir mal 10.000 kostet, das sind 50 Milliarden extra Umsatz. Das macht sogar für Google einen Unterschied, ehrlich gesagt. Und egal, ob sie sie selber betreiben und vermieten oder an Kunden verkaufen, ist das nochmal eine gehörige Business-Line, die so, würde ich sagen, jetzt auch noch nicht eingepreist ist. Unbedingt. Aber es hängen natürlich auch noch ein paar Fragezeichen dran.
Dann ab in die Schmuddelecke über ein Thema, das wir doch eigentlich schon mal abgehakt haben.
Ja, das denkt man immer. Es ist so geil. Man liest diese News, also ich lese einen Artikel, also Reuters berichtet das. Das sollte einem das Gefühl, Reuters ist eine Nachrichtenagentur, für die es nicht bekannt ist. Und das heißt, es hat Newscharakter. Ja. Ich hatte genau den gleichen Gedankengang wie du. Ich habe gelesen, Meta tolerates rampant ad fraud from China to safeguard billions in revenue. Meta toleriert irgendwie brutalen Betrug im Advertising-Business aus China stammend, um seine Milliarden an Umsätzen zu retten. Übersetze ich jetzt mal frei. Ist das nicht eine alte News? Aber warum würde Reuters dann am 15. Dezember, also vorgestern, darüber schreiben? Man hat hier auf jeden Fall nochmal interne Dokumente gesehen und neue Zahlen recherchiert, dass Meta bis zu 10% seines Umsatzes mit Sachen macht, die sie selber als High-Profile-Fraud-Scam usw. einordnen. Darüber haben wir schon berichtet. Aber hier wird nochmal klar, dass zum erheblichen Teil ein Viertel dieser Umsätze aus China, allein kam, was ja schon mal ein spannender Punkt ist, da hätte man sich mal fokussiert, drum kümmern können. Und zwar war es zwischenzeitlich so, dass 19% des Geldes, und das waren mindestens 3 Milliarden, die in China umgesetzt wurden von Meta, mit Scams, Illegal Gambling, Pornografie und anderem verbannten Content gemacht worden sind. Einer von 5 Dollar, die Meta in China verdient hat, waren Sachen, die sie selber als entweder illegal oder gebannt gebrannt haben. Dann gab es eine Taskforce, die daran gearbeitet hat, um das zu halbieren von 19 auf 9 Prozent. Und jetzt die ABC-Frage. Was glaubst du, hat man dann gemacht? A. Weiterlaufen lassen, B. Intensiviert oder C. Diese Taskforce rausgeschmissen?
Wahrscheinlich Taskforce rausgeschmissen.
Genau.
Aber es gab doch auch noch irgend so ein Integritätsstrategie-Ding, was ich sehr amüsant fand.
Ja, das ist ein bisschen traurig, dass Reuters das nicht rausfinden konnte. Also man spricht in einem Dokument aus 2024, also der Grund für die Pausierung oder wie nennt man das, wenn das entkommissioniert wird, das Team, gibt es kein deutsches Wort für, wie auch immer. Auf jeden Fall ist das Zitat aus dem Dokument, as a result of integrity strategy pivot and follow up from SAC, wurde dieses Team gebeten, die Arbeit zu pausieren. Also es muss irgendeine große Art Projekt gegeben haben, dass der sogenannte integrity strategy pivot war, Und daraufhin nochmal eine Äußerung von Sack, die referenziert wird. Und damit wurde das dann gegessen. Was jetzt der Inhalt dieses pivotalen Moments war, wissen wir nicht. Das konnte Reuters leider auch nicht rausfinden. Aber es hat offensichtlich dazu geführt, dass man weniger in die Bekämpfung dieses Ad-Frauds zurückkehrt. aus China stammt, gestellt. Teilweise wurden chinesische Agenturen da offensichtlich auch nur als sozusagen Einfallsforte genutzt. Das heißt, Meta arbeitet in China mit Agenturen zusammen, worüber sich dann kleinere Kunden einbuchen können. Genau, aber also erfolgreich diese Maßnahme aus Zuckerbergs Sicht, weil danach konnte man den Anteil von Band-Ads wieder auf 16% steigern, also wieder jeder sechste Dollar aus China war dann wieder in Anführungsstrichen illegal nach Metas eigenen Definition, nachdem man das kurzzeitig auf ein Zehntel reduziert hatte. Was mir wirklich Sorgen macht, ist, dass ich glaube, wir sollten solche Leute und solche Unternehmen nicht AGI entwickeln lassen. Wer schon bewiesen hat, dass er so mit der Verhandlung, also abgesehen davon, was Meta prinzipiell für die Gesundheit unserer Jugend und von Erwachsenen tut und getan hat in der Vergangenheit, Wer außerdem noch so sehendes Auges teilweise illegale Geschäfte unterstützt, sage ich mal, da bist du im US-Law ja auch schnell irgendwie bei Wire Fraud, Geldwäsche. Wenn du dich zum Mittelstmann solcher Geschäfte machst und das weißt, zumindest nach meiner allein Interpretation, wirst du fast ja Teil von organisierter Kriminalität. Also wenn du siehst, dass in Scams die Leute systematisch um ihr Geld bringen, oder irgendwie Waffen verkaufen oder Pornografie oder illegales Glücksspiel fördern. Und du lässt das zu und tust nichts. Du machst dich ja zum Mittäter, zumindest aus moralischer Sicht. Ob das gesetzlich ist, müssen wir im Gericht entscheiden. Aber ich finde schon krass, dass in dem Wissen, dass das passiert, das nicht zu unterbinden, sondern die erfolgreichen Maßnahmen quasi wieder zu lockern, um das zu fördern damit indirekt oder weniger zu unterbinden, Dass das nicht strafbar ist, finde ich schon komisch. Aber ganz sicher will ich nicht, dass solche Leute irgendwie die Menschen sind, die in Zukunft die Architekt... Der Typ war auf dem Cover der Time als Architekt der AI. Wollen wir, dass solche Wichser die Architekten von KI werden? Sorry. Es macht mir erhebliche Sorgen, wenn Menschen, die offensichtlich, wenn sie vor ein moralisches Problem gestellt werden und die einfach gesagt alles Geld der Welt haben... sich dafür entscheiden, nicht Geld einzusetzen, um das Problem zu lösen, sondern stattdessen ein paar mehr Euro Quartalsumsatz mitnehmen, halte ich das für höchst problematisch, ehrlich gesagt.
Hast du dieses YouTube-Video gesehen, was ich dir gestern geschickt habe über Fanblast?
Ich habe gesehen, dass es eine große Runde gemacht hat, aber ich habe ehrlich gesagt nicht gesehen, ob der Länge noch nicht komplett anschauen kann, weil meine Zeit begrenzt ist. Aber du kannst gerne einen Verweis drauf machen oder die kurze Zusammenfassung.
Ja, also wir verlinken es meines Erachtens gut recherchiert, hat irgendwie in drei Tagen eine Million Aufrufe bekommen. Kurz geht es darum, dass es eine Firma ist, die bei WhatsApp und iMessage eigentlich vorgibt, dass man mit Influencern chattet und diese Influencer, also die versuchen einem dann das Geld aus der Tasche zu holen. So nach dem Motto, hier, zahl nochmal einen Zehner, dann zeige ich dir ein Bild. So ein bisschen Onlyfans-Vibe.
Aber es sind keine Influencer, sondern irgendwelche Leute aus den Philippinen, nehme ich an.
Naja, es sind Deutsche und es sind deutsche Influencer.
Aber die machen das selber? Also die schreiben selber?
Die haben halt so ein System aufgebaut, das ähnlich ist wie Firmen mit WhatsApp kooperieren können. Und dann haben sie halt irgendwo die Daten liegen, dass sie dann schnell auch sagen können, wenn jetzt jemand sagt, hey, das bist du doch gar nicht, dann kommt auf einmal so eine Sprachnachricht von dir, doch, klar bin ich das. Und wenn es dann irgendwie ein Kunde ist, der dann vielleicht nochmal 5000 schon irgendwie bezahlt hat, dann kriegt die Influencerin vielleicht noch schnell eine Nachricht, hey, sag mal kurz, Markus, spreche mal kurz persönlich an über die Sprachnachricht. Das ist schon crazy.
Das kannst du in Zukunft mit KI machen. Dumm, dass du das noch persönlich einsprichst. Klingt ein bisschen wie Onlyfans für RTL 2 Zuschauer.
Genau so, wenn du es mit KI gemacht hättest, gäbe es auch keine Whistleblower, die halt Hauptteil dieser Doku sind. Aber die Frage ist jetzt, mit halt der News davor, das war es ja alles über die Rails von Meta, also WhatsApp. Ist da Meta mitschuldig oder nicht?
WhatsApp kann sich natürlich relativ einfach daraus ziehen und sagen, dass sie fast infrastrukturellen Charakter sind. Also das ist so ein bisschen, ist die Telekom schuld am Enkeltrick, wenn jemand aus dem Balkan anruft und irgendwie alte Leute bedroht. Wird schwer, glaube ich. Du kannst natürlich sagen, dass wenn es so ein WhatsApp-Business-Account ist, den du dafür brauchst, dass man vielleicht die prüfen muss. Aber die Telekom hat auch nicht die Verpflichtung, jeden zu prüfen. Also der muss einmal einen Ausweis haben, aber ansonsten kriegt jeder einen Telefonanschluss für seine Firma, den er möchte. Ist nicht ganz einfach. Also ich bin ja nicht dafür bekannt, Meta leicht vom Haken zu lassen, aber... da sind sie ja wirklich nur Carrier, wenn du so möchtest, wenn sie denen dann einen blauen Haken geben oder so. Das wiederum würde ich sagen, wenn die es irgendwie als verifizierten Account erscheinen lassen und dann ist die Gegenseite aber nicht greifbar. Das heißt, ich kann auf den angeblich verifizierten Partner nicht zurückgreifen, um mein Geld zurückzubekommen oder so. Dann kann man darüber überlegen, ob eine Mitschuld besteht, weil wenn ich die verifiziere, dann muss ich meiner Meinung nach auch dafür bürgen so ein bisschen. Aber wenn das jetzt wenn jemand irgendeine random ausländische Nummer akzeptiert und das über WhatsApp passiert, bin ich geneigt zu sagen, dass das zumindest nicht so ganz einfach wäre. Das ist alles immer nur unsere eigene moralische Einschätzung, nicht die rechtliche.
Und ich hätte noch eine zweite Frage zu der ganzen Story. Also in dem Video wird dann gesagt, dass Knossi da beteiligt ist, OMR ist wohl auch beteiligt. Und so, was machst du denn als Investor, wenn dein Startup einen Pivot macht, Und dann so in die Grauzone rutscht. Du kommst da, also bist ja da mitgefangen.
Drei Möglichkeiten. Du findest einen anderen Co-Investor, dem das egal ist, dem du deine Shares verkaufst. In der Regel mit einem kleinen Abschlag. Oder... Nee, es gibt eigentlich nur zwei Wege. Also entweder findest du einen anderen dummen, dem das entweder egal ist oder der es nicht weiß. Obwohl, dann machst du dich ja auch stolz. Also nee, eigentlich findest du jemanden, dem das offensichtlich egal ist. Also die Gründer oder was weiß ich und lässt dir deine Shares abkaufen. Und wenn du keinen mehr dafür findest, dann verkaufst du sie für einen Euro zurück an jemanden. an das Management oder gibst sie zurück. So steigen VCs ja ganz oft auch aus Companies aus, die irgendwie nicht erfolgreich sind, damit irgendwie Liquidierung und so oder nicht übermäßig kompliziert ist, verkauft man einfach die Shares für einen Euro zurück. Dann können die Gründer damit machen, was sie wollen. Aber dann nimmst du natürlich einen Verlust mit. Und wenn du das nicht machst, dann musst du dann sozusagen, oh, ich profitiere gar nicht davon, ich wusste das gar nicht und Geld kriege ich gar nicht. Wenn du kein Geld erwartet hast, dann kannst du deine Shares zurückgeben. Also weil Knossi kommentiert da, die YouTube-Kommentare habe ich mal kurz gelesen und Knossi tut da so, als wüsste er davon nichts und hätte er davon nicht profitiert. Aber dann hat ja jemand darunter geschrieben, warum er dann bei irgendeiner Investmentrunde noch neue Anteile gekauft hat. Also angeblich will er seine Anteile verkaufen. Aber wenn ich das richtig interpretiert habe, ich habe das jetzt auch nur gelesen und nicht nachrecherchiert, aber es sieht so aus, als hätte er die Verwässerung verhindern wollen, indem er noch Anteile nachgekauft hat. Zumindest schreiben das YouTube-Kommentare. Wie gesagt, ich habe das jetzt im Handelsregister nicht nachvollzogen. Würde jetzt eine Firma, in die ich investiert bin, in illegale Aktivitäten engagiert sein, würde ich sie bitten, das zu unterlassen. Wenn nicht, würde ich jemanden versuchen zu finden, der das weiß. aber mir trotzdem so viel wie möglich Geld für meine Shares geben würde. Wenn das nicht geht, würde ich im Zweifel eher die Shares zurückgeben, als Shareholder einer kriminellen Firma zu werden, glaube ich.
Ja, crazy.
Sorry.
Vor allem würdest du ja denken, dass es den Influencern alles gut genug gibt.
Also wieso willst du dir seine Brand nie gut machen? Es geht ihnen nie gut genug.
Zurück nach Amerika.
Das war mein persönlicher Tiefpunkt aus dem Influencer- Klar.
Hast du wieder keinen Tisch in deinem Lieblingsrestaurant bekommen, oder was?
Wie kommst du jetzt darauf? Das hat tatsächlich was mit Restaurants zu tun. Weißt du schon, was kommt?
Nein, keine Ahnung.
Also, wer Apophika oder einen der Podcasts von Studio Women's hört, Da gibt es einen spannenden Podcast gerade über die Gründung und den Werdegang des Lokals Toulouse-Lautrec aus Berlin. Das ist ein Berliner inzwischen Sternerestaurant mit einem ultrasalentierten Koch, einer ultra netten Serviceleiterin. Also wirklich Gastronomie-Legenden aus Berlin und das vorherige Restaurant, wo die gearbeitet haben. Vielleicht war ich da ab und an zu Gast und auch in dem jetzigen Restaurant. Und dann werben die aber für AG1 und sagen, dass im stressigen Küchenalltag, da trinkt man gerne mal so diese grüne Pflöre in sich rein und bla. Du kannst doch nicht Sternekoch sein und irgendwie Gastronomie-Tament. Und dann erzählst du den Leuten, dass du diese grüne Pisse säufst. Sorry. Wie sehr muss man Geld brauchen? Du kannst ja sagen, dann lass das halt laufen, aber ich spreche das nicht ein oder so. Aber du kannst dich nicht als Sternekoch hinstellen und sagen... Im hektischen Alltag saufe ich AG1 und ich mache einen Spritzer Zitrone rein, damit es überhaupt erträglich ist.
Ich habe gesagt, in der Küche wird du schier gefahren.
Wir packen nochmal einen Show-Notfall. Wie heißt die, wo wir gerade bei YouTube waren? Das fand ich wirklich traurig. Ich schätze die Leute wirklich sehr. So ein wahnsinnig talentierter Koch.
Wenn die Burn zu hoch ist.
Wenn die Burn zu hoch ist. Ja, mit guter Gastronomie lässt sie leider kein Geld verdienen. Das ist ja auch alles wahr. Aber wenn du das machen musst, dann... Das hat mich wirklich zutiefst traurig gemacht. Ich weiß, dass AG1 natürlich für Podcasts, die eine breite Ordnung haben, wir haben das Privileg, dass wir so wertvolle Hörer wie euch haben und Hörerinnen, die oft über viel Budget entscheiden und deswegen verdienen wir, wenn man Werbung hört, relativ gut damit. Und ansonsten, im Consumer-Segment ist AG1 natürlich eines der am besten zahlenden Werbeprodukte. Muss man sich auch mal fragen, warum eigentlich, warum das so ist, warum alle eure Lieblings-Podcast-Hosts AG1 so toll finden, ob das an dem großen Produkt liegt oder dass man damit viel Geld verdienen kann und dann auch viel für Werbung bezahlen. Aber das fand ich wirklich, wirklich traurig. Und wir hatten das Angebot auch mal auf dem Tisch und ich habe das gekostet und gesagt, auf keinen Fall, also ich habe literally den Dialog jetzt bestimmt noch irgendwo zum Glück gesagt, Du kannst gern sagen, dass du das trinkst. Ich kann sagen, ich habe Corona und weiß nicht, wie es schmeckt, aber es soll gesund sein. Aber ich werde definitiv nicht sagen, dass man das trinken oder genießen kann, weil es einfach wirklich zum Kotzen schmeckt. Es schmeckt wie so dieser Himbeer, das bittigste Himbeeraroma, was du irgendwo bei Bayer kaufen kannst oder in China kaufen kannst. Wir empfehlen jetzt hier YouTube-Doku nur 17 Minuten The Dark Truth Behind AG1. Oder The Drunk Science of Athletic Greens. Kann man sich auch anhören. Oder How the World's Favorite Green Supplements Flew Up. Und dann... Sorry. Für kein Geld der Welt. Und vor allen Dingen nicht, wenn du Koch bist. Wenn dir Essen wichtig ist. No offense. Studio Bummels macht super Podcasts. Die beiden sind mega talentiert, mega nette Leute. Aber das fand ich wirklich einen Tiefpunkt in der Geschichte der Podcast-Vermarktung.
Eine richtige Rant-Folge heute. Gefällt mir. Lass doch kurz mit Trump...
Aber nicht, dass die Leute erst den Spuckewitz vergessen. Und wir kommen jetzt erst in die Schmuddelecke. Was hat die Katze noch so reingeschleift? Achso, oh Gott, jetzt geht das. Moment, wenn du dachtest, das wäre der Redneck. Ne, gute News eigentlich. Trump Admin launches US Tech Force to recruit temporary workers after... Also, es wird die US Tech Force gegründet und es sollen bis zu tausend Angestellte aus der Tech-Industrie ins US-Government gehen und da quasi Projekte bauen, beschleunigen und das... die US-Regierung und Administration modernisieren, Innovation und Disruption dahin bringen. Das ist natürlich genau, was man braucht, dass endlich hochqualifizierte Tech-Menschen dafür sorgen, dass auch der Staat entbürokratisiert und digitalisiert wird, dass KI-Use-Case erfunden werden. Von daher super Sache. Das wäre die Lesweise in vielen anderen Podcasts, aber hier natürlich nicht. Es ist natürlich unheimlich problematisch, nämlich A, Das sind, wie gesagt, bis zu 1000 Mitarbeiter aus Firmen wie Palantir, Meta, Oracle, XAI, aber auch Google AWS und anderen. Das sorgt natürlich vor allem dafür, dass es ein... Ich habe es auf dem LinkedIn-Post als die größte Revolving Door der US-Geschichte bezeichnet. Revolving Door beschreibt das Phänomen, dass... die Regierung und große Lobbyorganisationen oder die Unternehmen dahinter ihre Mitarbeiter in so einer Art Stuhlkreis austauschen. Das heißt, es gehen beispielsweise Google-Mitarbeiter in die Administration und dafür werden Leute aus der Administration vielleicht bei Google eingestellt als Lobbyisten oder so. Sodass man immer schön ein Adressbuch baut, Kontakt zur Politik aufnehmen kann. Und so weiter. Das ist ein Riesenproblem. Also natürlich wollen wir, dass Operator auch in die Regierung gehen können. Natürlich müssen Regierende irgendwo auch später arbeiten können. Auch ein Christian Lindner muss halt Geld verdienen können und dann muss er halt natürlich auch arbeiten. Man kann jetzt auch nicht sagen, man findet jeden Job scheiße, den er macht, oder er darf jetzt nie wieder arbeiten oder so. Aber es bringt natürlich massive Interessenkonflikte mit sich. Und das sind Leute, die teilweise einfach nur ein, zwei Jahre pausiert werden. Das heißt, die arbeiten eigentlich weiter für die Tech-Firmen und werden abgestellt, um in der Regierung zu arbeiten. Was werden die machen? Die werden natürlich auch Produkte einfach einkaufen von den Firmen, wo sie vorher gearbeitet haben. Und dann sagen, das hier lösen wir mit der und der Lösung, das hier mit der und der Lösung. Also gehen wir einkaufen und man vermischt da natürlich sehr stark private und öffentliche Interessen miteinander. Und natürlich soll das jetzt kein Plädoyer dagegen sein, die Regierung zu modernisieren. Das muss man schon trotzdem machen. Warum das hier aber ein Projekt ist, was man mindestens hinterfragen sollte, ist, es gab in der Vergangenheit schon mal ein US Digital Services, eine US Digital Services Agentur. Und zwar wurde der US Digital Service von Obama gegründet 2014, glaube ich, Sekunde. Ja, 2014, fairerweise, damals sehr nah an Google. Es ist relativ bekannt, dass Google hat die Obama-Kampagne mit Ressourcen unterstützt, hat Analytics-Leute abgestellt, um ihm zu helfen, den Wahlkampf effizienter zu machen. Und danach hat Obama im Amt diese US Digital Services ins Leben gerufen, deren erster Chef Head of USDS war Mikey Dickerson, ehemaliger Google-Ingenieur. Der nächste war Matt Cutts, den werden gerade Leute aus der SEO-Branche noch kennen. Der war früher der oberste Spam-Fighter bei Google. Also sozusagen unser Kontrahent als SEOs, der uns davon abgehalten hat, Google einfach zu manipulieren oder es schwerer gemacht hat. Der war der zweite Kopf dieser US Digital Services Behörde. Das heißt, solch eine Behörde gab es schon seit 2014 und zwar bis 2025, als sie mit Doge ersetzt wurde. Das heißt, man hat die USDS quasi dichtgemacht, Leute rausgeschmissen. Und das Ganze einfach mit Doge, also Elon Musks Spaßministerium ersetzt. Und das wiederum hat man dann ja auch zugemacht, nachdem man, was hatte man da nochmal probiert? Moment, hatte man da Tech-Leute in die US-Regierung geschickt, um aufzuräumen und das hat nicht funktioniert? Das hat beschissen, auch da gibt es Sekunde... Pack ich hin, lese ein Newsletter, das Video von Patrick Boyle. Da gibt es ein schönes Video über den Erfolg von Doge, was die eigentlich erreicht haben in der Zeit. Aber wir wissen, Doge wurde inzwischen offiziell auch zugemacht, weil genau das nicht geklappt hat. Tech-Leute in die Regierung schicken und da aufzuräumen. Die haben nichts gemacht, außer Leute rauszuschmissen, haben sich wie die Elefanten im Porzellanenladen benommen und herausgefunden, dass die Regierung eigentlich gar nicht so ineffizient ist, wie man dachte und dass man nicht helfen kann. Das ist gescheitert. Und jetzt versucht man das Gleiche nochmal. Alles, was dabei rausgekommen ist in der Vergangenheit, ist, dass Leute, die daran schon gearbeitet haben, die US-Regierung zu digitalisieren, hat man als Doge-Ministerium rausgeschmissen aus vielen Behörden und Ministerien. Und jetzt bringt man neue Leute aus dem Silicon Valley wieder da rein. Und der übrigens... Der, der diese Menschen eingeladen hat, ist der Head of OPM. OPM steht für Office of Personal Management. Das ist Scott Cooper. Scott Cooper wiederum ist der erste Angestellte, den Andreessen Horowitz jemals hatte und Partner bei Andreessen Horowitz, Managing Partner. Hat er natürlich pausiert. Er ist noch passiver Holder in den Fonds von Andreessen Horowitz, also profitiert weiter theoretisch davon. Er hat aber keine aktive Managementrolle mehr. Also Du bringst jetzt Silicon Valley einfach nochmal brutal in die US-Regierung. Nur eben nicht so stark aus dem demokratischen Lager, wie Obama es gemacht hat. Was ich damals auch kritisiert habe. Also es ist nicht so, dass wenn Obama es mit den Demokraten und Google macht, ist es gut. Und wenn Trump es mit Palantir, Meta und Oracle macht, ist es scheiße. Ist es zwar, aber es ist in beiden Fällen nicht richtig, glaube ich, oder gefährlich. Oder birgt Interessenkonflikte. Naja, auf jeden Fall. Und Doge, hier unsere Source ist nextgov.com. Die erklären nochmal ganz gut, was eigentlich Doge gemacht hat. Also die General Service Administration, das ist die allgemeine Personalverwaltung, die hat die sogenannte Einheit 18F, wo ich glaube rund 100 Entwickler drin saßen. Das war so die interne Tech-Unternehmensberatung der Administration, hat man rausgeschmissen. Tech-Leute, die die Regierung effizienter machen sollten durch Technologie, hat Elon Musk rausgeschmissen aus der Regierung. In der Social Security Administration hat man Leute rausgeschmissen. Die Tech-Leute im Office of Transformation rausgeschmissen. Defense Digital Service wurde geschlossen, nachdem massenhaft Leute abgehauen sind nach Doge. Im IRS, der Steuerbehörde, hat man 2000 Tech-Leute rausgeschmissen, warum unter anderem das Steueraufkommen bedroht ist und man wahrscheinlich weniger Geld einnimmt, als man durch Doge jemals gespart hätte. Trump und Doge haben vor allem Unliebsame wahrscheinlich, Tech-Leute rausgeschmissen und installieren jetzt eine neue Tech-Force von tausend Leuten aus dem Silicon Valley. Ich würde behaupten, ein bisschen republikanerlastiger als vorher. Und das macht natürlich den Bock zum Gärtner. Das ist eigentlich das weiße Haus aufschließen oder die gesamte Administration aufschließen für Big Tech. Und fairerweise, da kann auch noch was Gutes draus entstehen. Aber ich würde mich nicht wundern, wenn das Weiße Haus zufällig ganz viele öffentliche Aufgaben an private Firmen auslagert, viele Software-Abos und so weiter, die sie gekündigt haben, mit Doge wieder neu bestellt, eventuell teurer bestellt und so weiter und so fort. Was ich nicht glaube, ist, dass sich hier tausend Freiwillige gefunden haben, die als Community Service für 150.000 Dollar beginnen, in der Regierung zu arbeiten. Aber wir werden sehen, wir beobachten das. Ich glaube, man sollte es sehr genau beobachten, weil man erst genau solche Abteilungen geschliffen hat, um sie jetzt wieder aufzubauen. Nur mit anderen Personal, wenn man so möchte.
Aber ja, es scheint einfach zu sein, mit Trump reden zu können. Das war ja auch nicht überraschend. Jetzt zur nächsten Story.
Ja, genau. Sehr gute Überleitung. Die Financial Times hat mal ganz gut aufgeschrieben, wie es eigentlich zu der Tatsache gekommen ist, dass Nvidia wieder Ships nach China verkaufen kann. Und ohne jetzt so tief drauf einzugehen, auch aus Zeitgründen, wird hier sehr gut beschrieben, wie Jensen Wang und Nvidia eigentlich niemand waren, der in Washington bekannt war. Nvidia hat keine große Lobbyorganisation in den USA unterhalten, obwohl es ein US-Unternehmen ist. Jensen Wang hat sich nicht für den Washington aufgehalten. Donald Trump hat bei einem Termin sogar mal gesagt, dass er nicht wüsste, wer Nvidia und dieser Chancellor Meng wäre, was sich dann geändert hat, als Howard Ludnick, dieser Investmentbanker, der Commerce Secretary, glaube ich, geworden ist, die Beziehung zwischen Trump und Nvidia hergestellt hat, wahrscheinlich, also mutmaßlich, sage ich mal, weil er gerochen hat, dass da Geld zu holen ist, dass das hier ein großer Markt ist, der verboten ist, aber wenn man den wieder liberalisiert und die Erlaubnis erteilt, könnte die Trump-Administration hier zumindest Geld für den Steuerzahler mitnehmen, diese 25 Prozent oder vorher 15 Prozent bei den H-20-Ships. Ob er da sich irgendwie selbst dran bereichert hat, wissen wir natürlich nicht. Es wäre aber nicht überraschend. Naja, man merkt auf jeden Fall, wie die Präsenz, also Jens de Weng war auf einmal relativ oft in Washington, hat die Trump-Administration auf Flügen nach Saudi-Arabien, nach UK, in die Arabischen Emirate begleitet. hat seine Arbeit als CEO da gemacht. Aus Jensen Wang kannst du glaube ich nicht vorwerfen, dass er versucht hat, so viele Chips zu verkaufen, wie es geht. Das erzählt jemand aus der Regierung hier interessanterweise auch. Der sagt relativ klar, die US-Nachfrage für die Chips ist nicht groß genug. Wir müssen dafür sorgen, dass die Nvidia-Chips auch außerhalb der USA gekauft werden können. Und das hat man offensichtlich geschafft zu erreichen, indem Jensen Wang zu einem nicht nur erfolgreichen CEO, sondern auch erfolgreichen Lobbyisten aufgestiegen ist. Eine andere schöne Lobby-Story hat die Washington Post veröffentlicht, da geht es darum, Die Überschrift ist How Trump's Tech Advisors Overcame a MAGA Rebellion over AI. Also es geht über diesen AI Act oder die AI Executive Order, die Trump zuletzt unterschrieben hat. Schön hier ist auch das Video von der Unterschrift. Da ist links Sriram, das ist der Andreessen Horvitz Partner, Sriram Krishna glaube ich. Dann Ted Cruz, keine Ahnung, was der da sucht. Howard Ludnick, interessanterweise. Dann Dave Sachs, der der EISA ist. Dann Scott Besant, der Secretary of Treasury, oder was ist Besant? Ich vergesse. Wünscht mir mal, ich müsste mir das nicht merken, weil ich hoffe, dass die bald wieder Treasury, genau. Und rechts daneben steht Schamat wieder. Was hat der denn da zu suchen? Also, Sri Ram und Dave Sachs sind so die KI-Zahlen im Weißen Haus. Der eine war früher VC, der andere auch bei Andreessen Horowitz. So ist das nun mal. Ludnig und Besant sind Commerce und Treasury. Macht auch Sinn. Ted Cruz ist irgendwie texanischer Senator oder Senator, wie heißt das? Schamatt steht da wieder einfach so rum. Hat Dave Sachs wieder vergessen, die Tür zuzumachen zu seinem Büro? Ich weiß es nicht. Naja. Auf jeden Fall hat er da mitgeholfen beim Unterschreiben oder dazu daneben gestanden, wie auch immer. Das war diese Executive Order, die festlegt, dass Staaten, also Bundesstaaten, nicht mehr KI regulieren können, sondern dass es auf Bundeslevel, also auf Trump-Level reguliert wird und nicht auf Einzelstaaten-Level reguliert werden kann. Und der Artikel der Washington Post beschreibt halt sehr gut, wie sehr die Silicon Valley-Fraktion hier kämpfen musste, um das hinzubekommen, weil deren Widersacher also nicht die Demokraten, sondern die MAGA-Loyalisten, also Make America Great Again Movement. Das war ja so lange Zeit der Kampf. Trump hat halt so zwei Lager, das ist die Silicon Valley Tech Elite, die mit so einem leichten Rechtsstrahl mindestens, und die MAGA-Bewegung Steve Bannon, die auch hinter ihm steht. Die sind sich natürlich aber nicht über alle Themen einig. Und die MAGA-Elite, oder ich soll sagen, die MAGA-Bewegung sagt ihnen macht es vor allen Dingen Sorgen, dass sie ihren, ich sag erstmal, Redneck-Anhängern, ist eine Vereinfachung logischerweise, die Basis ist bestimmt komplexer, aber sagen wir mal, dem Arbeiten in Amerika können sie schlecht verkaufen, dass wir KI vorantreiben und so weiter. Deswegen würde die MAGA-Bewegung gern KI lokal regulieren können, also zum Beispiel in Texas irgendwelche KI-Steuern einführen oder so, um den einfachen Leuten zu sagen, eure Jobs gehen nicht so schnell weg. Oder was auch immer man da geplant hat. Wahrscheinlich ist ein Teil der Wahrheit auch, dass wenn ich Gouverneur in so einem Bundesstaat bin, habe ich natürlich mehr Macht, wenn ich KI regulieren kann, als wenn ich es nicht regulieren kann. Also alles, was Trump reguliert und ich nicht mehr regulieren kann, sagen wir mal einfach gesagt, die Firma lädt mich nicht mehr zum Hummeressen ein an Weihnachten. Das heißt, ich möchte eigentlich immer so viel Verfügungsgewalt wie möglich auf dem Bundesstaatenlevel haben. Und zwar unterstelle ich jetzt zumindest, damit ich mehr Wine and Dine und einfach auch Kampagnenzusagen bekomme. Weil am Ende muss OpenAI dann an jeden Gouverneur oder dessen Kampagne spenden, um jeden Gouverneur zu gewinnen für die Regulierung. Während es natürlich einfacher ist, die Trump-Administration in die eigene Tasche zu bekommen und darüber die Regulierung einzuholen. Zumindest wäre das meine Interpretation. Ob das wirklich so ist, können wir nicht wissen. Das wäre nur so, wenn die USA ein extrem korruptes Land wären. Aber auf jeden Fall haben diese beiden Lager, wie schon so oft zuvor auch, was zum Beispiel Immigration angeht, die MAGA wollten diese Visas so weit wie möglich zurückziehen, keine Ausländer, Jobs für gut qualifizierte Amerikaner, bla bla bla. Und die Tech-Konzerne wollten natürlich so viel wie möglich hochqualifizierte Ausländer ins Land holen. Da gibt es immer wieder Themen, wo man sich nicht grün ist. Aber der Artikel der Washington Post überschreibt quasi sehr gut, wie Dave Sachs und Srisam Krishna von Andreessen Horowitz, oder ehemals Andreessen Horowitz, es geschafft haben, die Trump-Administration dazu zu bringen, diese Order zu erlassen, wonach nur das Weiße Haus KI regulieren kann. Und das muss natürlich auch im Kontext zu dem, was wir vorher erzählt haben über den Digital Service. Also wo immer du Unternehmern Zugang gibst, werden sie den natürlich nutzen. Dann noch ein kleiner neuer Tiefpunkt von Trump. Ein einigermaßen bekannter, aber sehr talentierter Hollywood-Filmautor, nämlich Rob Rainer, ist nicht nur verstorben, sondern ist höchstwahrscheinlich zusammen mit seiner Frau Opfer eines Verbrechens geworden, was mutmaßlich von einem eigenen Familienmitglied ausgegangen ist, seinem Sohn. Zumindest ist das bisher die Vermutung. Und Rob Reiner war auch ein demokratischer Anhänger und erbitterter Widersacher von Trump, könnte man sagen, oder wiederholter Kritiker von Trump. Und diesen tragischen Tod von Rob Reiner hat Trump jetzt genutzt, um einen True Social Post abzusetzen, in dem er, ich will es gar nicht verlesen, aber sagen wir mal so, den Tod und die tragischen Umstände dieses Todes nutzt, um sich im Nachhinein an dieser Person zu rächen und hinterherzutreten, ihm zu unterstellen, dass er psychisch erkrankt wäre und es mehr oder weniger verdient hätte, dafür zu sterben. Ich weiß nicht, ob das bisher eine rote Linie war, sich über den Tod oder Opfer von Verbrechen lustig zu machen, aber es ist schon nochmal zumindest für mich ein neuer Tiefpunkt. definitiv kein präsidiales Verhalten. Ich glaube, darüber kann man sich einigen, egal was man von Trump hält.
Das ist unfassbar.
Aber es erfüllt die Wirkung. Wir reden darüber, statt über Epstein zu reden. So, jetzt noch zwei gute News um diese Sendung. zu beschließen. Die eine für Sportfans, die andere für Aktienfans. Wir fangen mit den Aktienfans an.
Ein weiteres Indiz, die größte Nadel bis jetzt in diesem Podcast.
Wenn ihr im März des Jahres 2000 auf dem Höhepunkt der US-Internet-Bubble in Cisco investiert habt, dann hättet ihr einerseits kurzfristig mehr als 80% verloren, im Laufe der nächsten zwei Jahre. Und letzte Woche oder der 11. Dezember markiert den Tag, an dem Cisco wieder den gleichen Kurs hat wie am Höhepunkt 2000. Das heißt, ihr hättet jetzt wieder, wenn ihr einen Dollar investiert hättet, nur 25 Jahre später wieder einen Dollar als Cisco. Aktionär, jetzt muss man korrigieren, zwei Dinge dazu sagen. A, Cisco ist als Unternehmen, immer noch nur die Hälfte wert. Also am Höhepunkt waren sie mal fast 550 Milliarden wert. Heute sind sie bei knapp über 300. Das heißt, sie haben so viele Aktien zurückgekauft und eingezogen, dass der Aktienkurs zwar jetzt wieder so hoch wie früher ist, aber das Unternehmen, das liegt eigentlich auch nur daran, dass es weniger Aktien gibt, weil man die eingezogen hat. Positiv kann man wiederum aber sagen, dass Cisco in der Zeit viele Dividenden gezahlt hat, Und die machen den Total Return etwas größer. Also wenn man die Dividenden einrechnet, dann hätte man immerhin rund 50% Gewinn gemacht in 25 Jahren. Das heißt aber auch, selbst mit 3% auf dem Sparbuch hätte man 100% ungefähr gemacht in 25 Jahren. Also ein gutes Investment war das trotzdem nicht, wenn man nach 25 Jahren nur 50% Gewinn hat. Aber Cisco ist auch so Die Ikone dieser Bubble und viele andere Aktien haben sich deutlich schneller entwickelt. Hätte man damals in Amazon, Google oder sowas investiert, hätte man das Ganze ja nicht bereut. Selbst hätte man es damals am Höhepunkt gemacht. Aber für die Börsianer-Community ist es ein lustiges Jubiläum, dass Cisco jetzt diesen Wert endlich wieder erreicht hat. Obwohl, wie gesagt, die Firma insgesamt den Wert noch nicht erreicht hat. Es ist einfach nur die Aktie hat den gleichen Kurs wieder erreicht. Genau. Und dann, das sollte dich ja freuen, ich habe, glaube ich, dein Weihnachtsgeschenk gefunden.
Ich freue mich drauf.
Oder würdest du dich nicht freuen über den neuen Tesla Pickleballschläger? Der Merchandise-Shop, auch Tesla, die ich mir heute angeguckt habe und komplett vom Glauben abgefallen ist, wie viel Merchandise es gibt von Tesla. Außer bei dem Cybertruck-Bieröffner, den habe ich verstanden. Cybertruck-Bieröffner... Würde ich sofort kaufen, ehrlich gesagt. Ich glaube, das Design des Cybertruck passt viel besser zu einem Bieröffner als zu einem Auto. Damit kann man nicht viel schenken. Aber ansonsten gibt es einigermaßen viel Unsinn im Fanshop. Aber es gibt den Tesla Pickleballschläger in einer Lizenz von Sal Kirk hergestellt. Das scheint ein bekannter Hersteller zu sein von Pickleball Rackets. Kann ich dir den kaufen? 300 Euro, das lässt mir natürlich wert, dich glücklich zu machen mit einem Tesla Racket.
Ich habe mich gerade gefragt, ob es eine Maus gibt, also eine Computermaus, die so ist wie der Cybertruck. Das wäre ja auch die perfekte Form dafür. Aber nein, ich bleibe meinem Jola-Schläger treu. Das sind für mich die besten Schläger im Pickleball. Aber ja, ich kann verstehen. Man kann auf den Schläger aber nicht schreiben, nicht den Sticker drauf machen, dass man den gekauft hat, bevor Elon irgendwie verrückt geworden ist.
Das geht nicht. Unglaubwürdig, weil er gerade erst rausgekommen ist. Leider. Ja, ich bin gespannt, wie viele Leute man auf dem Pegelballplatz in Zukunft mit... Ich habe auch echt noch nie Tesla... Also in Berlin sieht man ab und an Tesla-Merch, aber das sind in der Regel wirklich die Arbeiter in Grünheide, die mit der S-Bahn zur Arbeit fahren. Die sieht man ab und an mal. Aber ich habe noch nie jemanden gesehen, ehrlich gesagt, und das fand ich fast wieder komisch, der freiwillig so Tesla-Merch trägt.
Ja, früher doch. Also früher habe ich so ein paar Leute gesehen, die so eine Käppi anhatten.
Es gibt ein Tesla-Brandeisen. Das habe ich auch gesehen. Aber hast du gedacht, also ich habe gesagt, erst Tiere, dann Moment Burger oder doch Menschen. Also wozu benutzt man dieses Brandeisen? Ist das eine komische Art von Tätowierung oder um Tiere zu markieren oder einfach nur um einen Burger zu grillen oder irgendwie ein Steak noch, das Tesla-Finish zu geben? Steht da eine Beschreibung?
Also ich glaube, es ist für Burger.
Steak. Guck mal, vielleicht steht das in der Beschreibung drin. Bestseller.
Unfassbar.
Bestseller ist das Cybertruck-Aufziehauto übrigens. Die Thermosflasche kann ich jetzt auch mal sagen. Die Thermosflasche muss man sich vorstellen wie so ein Zylinder, wo der Ausguss oben so breit ist, dass es glaube ich schwer ist, da draußen zu trinken. Aber andererseits super einfach wäre, da rein zu pinkeln. Die sieht so ein bisschen aus, als wäre die nicht zum Trinken optimiert, sondern zum Reinpinkeln, finde ich. Findest du nicht? So, jetzt gucken wir. Jetzt gucken wir. Also Brandeisen kostet 80 Dollar, äh Euro. Markieren Sie einen Anlass mit dem Tesla-Brandeisen. Inspiriert vom Tesla-Cyber-Rodeo-Event, verfügt dieses Brandeisen über einen handgefertigten Kopf aus Edelstahl mit speziell gefrästen Hardtoys. Ideal zum Einprägen des charakteristischen T-Logos auf Lebensmittel wie Burger-Patties und Brötchen. Ah, okay. Oder auf natürliche Materialien wie Holz und Lederwaren. Vorsicht beim Erhitzen und Einprägen. Die Warnung, dieses Produkt ist kein Spielzeug. Na gut, immerhin.
I don't know. Ich bin nicht überzeugt. Ich wünsche mir für 2026, dass wir weniger über Trump und weniger über Elon reden.
Aber ich glaube, das wird nicht passieren.
Befürchte ich leider auch. In diesem Sinne, habt einen schönen Mittwoch. Bis Samstag. Peace.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Glöckner und Philipp Glöckler, recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off. Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community. Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken. Unsere aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes. Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.