Doppelgänger Folge #528 vom 16. Januar 2026

Replit & Parloa Funding | Aleph Alpha: Gründer geht | DeepSeek Hedge Fund macht 57% | Hoss & Hopf Trennung #528

Die UK-Polizei setzt israelische Fans auf die No-Fly-Liste – wegen eines von Copilot erfundenen Fußballspiels. Jonas Andrulis verlässt Aleph Alpha, 15 Prozent der Stellen werden gestrichen. Trump verspricht, dass Amerikaner nicht für Data-Center-Stromkosten zahlen müssen. Google Gemini will Zugriff auf E-Mails und Fotos. TSMC meldet 35% Gewinnwachstum. OpenAI schließt einen 10-Milliarden-Dollar-Deal mit Cerebras für 750 Megawatt Rechenleistung. Tesla streicht den FSD-Einmalkauf. ChatGPT und Google launchen Übersetzungstools. Mira Muratis Thinking Machines Lab verliert drei Co-Gründer an OpenAI. Replit raised 400 Millionen auf 9 Milliarden, Parloa 350 Millionen auf 3 Milliarden. Der DeepSeek-Hedge-Fund macht 57% Rendite. Frank Thelen ist wieder in Scam-Anzeigen. Hoss und Hopf trennen sich. CNBC startet 2027 einen deutschen Kanal.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:


(00:00:00) Intro

(00:03:52) Aktientipps für 15-Jährige: Blutige Nase holen

(00:12:00) Trump & Microsoft: Data Center Stromkosten-Deal

(00:19:30) Aleph Alpha: Gründer Jonas Andrulis geht

(00:24:30) TSMC: 35% Gewinnwachstum, globale Expansion

(00:26:00) Cerebras: 10 Mrd. Dollar Deal mit OpenAI

(00:30:00) Replit & Parloa

(00:34:30) DeepSeek Hedge Fund: 57% Rendite

(00:37:00) Tesla FSD

(00:42:00) ChatGPT Translate & Google Translate

(00:43:15) Copilot erfindet Fußballspiel

(00:45:00) Thinking Machines Lab

(00:47:00) Frank Thelen Scam-Anzeigen

(00:58:30) Hoss und Hopf

(01:03:00) CNBC startet deutschen Kanal 2027

(01:05:30) Verbraucherschutzecke


Shownotes

Trump sagt, Microsoft wird Amerikaner nicht für Strom bezahlen lassen. - businessinsider.com

Kann Gemini jetzt auf E-Mails und Fotos zugreifen? - zdnet.com

Aleph Alpha ohne Jonas Andrulis: Gründer legt alle Ämter nieder. - linkedin.com

TSMC Q4 Rekordgewinn durch KI-Chip-Nachfrage - cnbc.com

OpenAI schließt Milliarden-Partnerschaft mit Cerebras - wsj.com

Replit kurz vor Finanzierung bei 9 Milliarden Bewertung - bloomberg.com

Parloa verdreifacht Bewertung in 8 Monaten auf 3 Mrd mit 350 Mio Finanzierung - techcrunch.com

Deepseek-Gründer Liangs Fonds wachsen um 57% im China-Quants-Boom - bloomberg.com

Tesla plant subtile Änderung mit großen Auswirkungen - marketwatch.com

chatgpt-uebersetzung - androidauthority.com

Polizei Microsoft Copilot Fehler - theverge.com

Mira Murati verliert Co-Gründer an OpenAI - manager-magazin.de

1000 Scam-Anzeigen mit Frank Thelen - manager-magazin.de

Frank Thelen vs. Christian W. Röhl (Scalable): Jay-Z würde sagen "Men lie, women lie, numbers don't." - LinkedIn

Ende von Hoss Hopf: Was hinter den Kulissen geschah - businessinsider.de

afd einzige lösung deutschland bushido podcast - raptastisch.net

CNBC startet deutschen Kanal 2027 - broadbandtvnews.com



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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 528, am 17. Januar 2026. Ich bin Philipp Glöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Glöckner. Meine Stimme ist noch ein bisschen heiser. Ich bin hier in Berlin, blauer Himmel, ohne dich, ist ein bisschen ungewohnt. Aber gut, wir müssen erstmal ein paar Sachen klarstellen. Also, Nico Rosberg und ich sind fast Freunde. Ich kann jetzt wieder auf sein LinkedIn-Profil. Es war wohl ein Bug. Ich habe auch was kommentiert und die Freundschaft ist pending. Zwischendurch habe ich ein bisschen Research gemacht. Es gibt ein Golf-Video von vor zehn Jahren von Nico Rosberg. Also ich sehe eine rosige Zukunft für weiteren Content. Ich freue mich auf eine neue LinkedIn-Bekanntschaft.
Ja, genau. Er hatte sich ganz kurz bei mir auf LinkedIn gemeldet und meinte, dass das sicherlich keine Absicht gewesen sein kann. Und insofern korrigieren wir das gern vom letzten Mal. Da gab es zumindest keinen ernst gemeinten Blog und alle sind happy. Aber sag mal, vor was für einer schönen Sichtbetonwand sehe ich dich da? Und wie war das Spiel gestern in Berlin eigentlich?
Cool, ja. Ich bin hier in so einem Hotel direkt neben der Uber-Arena. Da war das NBA-Spiel gestern. Die deutschen Wagner-Brüder waren noch ein bisschen eingerostet, sind dann irgendwann in der zweiten Hälfte ein bisschen wacher geworden. Geiles Spiel, geile Atmosphäre, aber schon sehr krass amerikanisch. Woran machst du das fest? Das Spiel ohne Pausen würde mir besser gefallen. Hier und da werden T-Shirts hochgeworfen und alles. Es war ein super geiles Event. Die Frage ist, kann sich die NBA in Deutschland oder in Europa durchsetzen? Und das kann ich mir bei den Ticketpreisen jetzt nicht so vorstellen.
Wären die dann weiterhin so hoch?
Wahrscheinlich nicht, weil die Superstars nicht spielen, aber trotzdem wahrscheinlich mehr als du fürs Fußball zahlst.
Aber lag das daran, dass die Arena so klein ist? Also ich finde die Preise absolut pervers, wie gesagt. Also ich habe so Preise zwischen 500 und 1300, 1500 Euro gehört. Wie gesagt, für 1000 Euro sitzt du irgendwo in Kanada-Court-Side-NBA. Bei einem nicht so super spannenden Spiel vielleicht. Das ist schon ein bisschen albern, irgendwo für einen hinteren Rang in der UBA Arena 500 zu bezahlen, um ehrlich zu sein.
Ja, also wir haben 500 bezahlt für so einen mittelguten Platz, würde ich sagen. Ich habe aber mit einem Freund am Mittwoch telefoniert, der meinte, sag mal, wann bist du mal wieder in Berlin? Und ich meinte, morgen bei dem NBA-Spiel. Und er so, was, was hier? Und der Spartipp hier geht raus, wenn man, während die Türen schon offen sind, dann auf einer Plattform des Vertrauens nach Tickets kauft, kann man die auch sehr, sehr günstig nehmen. Weil der hatte deutlich bessere Plätze als wir und hat deutlich weniger bezahlt. Aber, Obacht, Ebay-Kleinanzeigen habe ich gehört, da läuft der ein oder andere Scam noch. Grüße gehen raus an unseren Hörer Robert.
Wie transferierst du am gleichen Tag noch Tickets?
Über die App. Also über die Ticket-App.
Das geht?
Das scheint zu gehen. Also der war auf jeden Fall mit seinem Sohn drin. Und da kommt die unvorbereitete Frage für dich. Der Sohn ist mittlerweile 15 und Nach dem Spiel haben wir uns hier noch zusammengesetzt und dann meinte er so, was muss ich denn als 15-Jähriger machen, um mit Aktien anzufangen. Sein Vater hat dann so aus dem Hintergrund gerufen, du sollst Doppelgänger hören, das habe ich dir schon hundertmal gesagt. Meine Antwort war eher weniger machen, als zu denken, man ist schlauer. Was wäre denn dein Tipp an den 15-jährigen Hörer, der jetzt wahrscheinlich beim Frühstück gezwungen wird, diese Folge zu hören?
Ich glaube, ich würde mit 15 versuchen, nicht zu viel Geld einzusetzen, aber mir so ein bisschen aktiv rumzutraden und mir so ein bisschen eine blutige Nase zu holen. Eventuell. Oder auch einfach so ein bisschen zu lernen, wie es geht dabei, weiß man nicht. Aber die Wahrheit ist, je früher du dir deine blutige Nase holst, desto billiger ist es. Also wenn du einen Crash jetzt mit Mitte 40 erlebst, dann kostet dich das mal schnell zig, wenn nicht hunderttausend Euro. Wenn du das Privileg, was ich hatte, du hast den neuen Markt schon mitgemacht, du hast die GFC, Great Financial Crisis 2008 mitgemacht, hast dir vielleicht schon ein, zwei Mal so eine blutige Nase geholt oder es von der Sideline anschauen können oder so. Das ist, glaube ich, schon wertvoll. Von daher ist, wenn man davon ausgeht, dass fast alle Trader mal diese Erfahrung machen, also insbesondere männliche, dann ist vielleicht gut, die früh mit wenig Geld zu machen. Das wird sein totales Outcome am Ende wenig beeinflussen. Ansonsten, wenn der präfrontale Cortex schon ein bisschen besser ausgebildet ist, kann man natürlich sagen, die intelligenteste Lösung ist halt 80% in MSCI World zu machen und dann vielleicht so, um an der Börse Spaß zu finden und irgendwie nicht anderen Wettmechanismen zu verfallen, dann kann man vielleicht auch mal irgendwie bei Google oder Amazon oder woran immer man glaubt, auch aufs Traden. Wenn man das mit einem kleinen abgesteckten Teil des Geldes macht, finde ich das nicht schlimm. In dem Alter. Wenn man später irgendwie aufs Eigenheim spart und die Frau garstig ist, wenn man dann 30% des Geldes verzockt hat. Da ist es, glaube ich, deutlich schlimmer.
Du sagst blutige Nase, dann höre ich Hebel.
Nee, aber auch mit Einzeltiteln. Wenn du in so einer Blase wie jetzt bist, also du musst davon ausgehen, dass du entweder direkt vor einem Crash oder in den letzten zwei Jahren vor einem Crash investierst. Es kann immer noch sein, dass du dein Geld nochmal verdoppelst, aber Es kann auch gut sein, dass du morgen die Hälfte hast. Also ich brauchte kein Hebelprodukt dafür. Neuer Markt war, ich hatte irgendwie aus Zivildienstgehalt, sagen wir mal 10.000 DM, 55.000, 60.000 DM gemacht, innerhalb von weniger als einem Jahr. 98, 99 vom Dotcom-Crash. Und dann war ich auf, ich glaube, unter 10.000 oder um die 10.000 zurück wieder genauso schnell. Also ich hatte so russische Ölaktien, SAP-Vorzüge, Druckmaschinenhersteller. Das ist geil. Das habe ich schon ein paar Mal erzählt. Mein Verständnis von Technologie war damals, dass CD-Presswerke, also Singulus, Die haben wirklich CDs und DVDs gepresst. Also in was, was schneller disruptiert wird, hätte man damals nicht investieren können eigentlich als in DVDs. Und das andere war eben König und Bauer, KBA, König Bauer-Albert-Vorzüge. War so ein dividendenstarker Titel, der Rollen-Rotationsdruckmaschinen hergestellt hat. Also das, worauf man Presseerzeugnisse am Ende drückt. Ich glaube, noch schlechter hat man nicht jemals gehört. Aber ansonsten hatte ich so SAP-Vorzüge, die sind ganz gut gelaufen. Gazprom, Luke Oil, Sugut Jeftegas, Rosseneft, ist auch alles super gelaufen. Damals war man sich noch nicht so bewusst, was das für Konsequenzen hat. Aber wie gesagt, das ist alles eine Zeit mal sehr schnell sehr hoch gegangen. Und dann aber auch ganz schnell wieder runter. Dazu hat man damals keinen Hebel gebraucht. Hättest du da noch einen Hebel gehabt, wärst du auf Null gelandet, definitiv. Aber wie gesagt, das hat mich damals quasi netto kein Geld gekostet, beziehungsweise ich habe nur verloren, was ich schon vorher gewonnen hatte. Und selbst hätte es ein bisschen was gekostet, wäre es immer noch das günstigste Learning, was du haben kannst. So früh zu lernen, dass es nicht normal ist, wenn du in einem Jahr 100-200% machst. Dass das nicht auf Dauer so funktioniert, die Märkte. Und dass kein Unternehmen das dauerhaft schafft.
Und glaubst du, dir hätte irgendjemand einen guten Tipp, also irgendwas an die Hand geben können?
Ganz ehrlich, ich bin zutiefst überzeugt, das sind Erfahrungen, die man selber machen muss. Mit Ausnahme, ich sage präfrontaler Kortex, weil so die Ausbildung des Gehirns tatsächlich ein bisschen was dazu hat. Also Frauen sind bessere Anleger in der Regel. Die sind nicht so risikoaffin. sind besser darin, wirklich das Sparplankonzept zu befolgen, behaupte ich jetzt. Immer im Schnitt ist alles nicht schwarz-weiß, aber im Schnitt ist es, glaube ich, relativ belegt, dass das so ist. Und es gibt Leute, die dem nicht so verfallen. Aber insbesondere bei Männern unter 25... Ist es vielleicht besser, diese Erfahrung selber zu machen, weil ganz ehrlich, am Ende hört niemand auf die Opas im Radio, was die vom Krieg erzählen. Die sagen alle, ihr versteht diese KI-Economy. Wir haben damals gesagt, ihr versteht das Internet nicht, dann ist es trotzdem gecrashed. Dann hat man Great Financial Crisis gesagt, ihr versteht die Finanzbranche nicht oder ihr versteht nicht, dass jeder hier sein eigenes Haus haben kann und damit generational wealth bauen kann. Und dann ist es trotzdem geplatzt. Und jetzt sagen die Leute, ihr versteht KI nicht, ihr versteht Full Self Driving nicht, ihr versteht Quantum nicht, ihr versteht Fusion nicht, bla bla bla. Aber es ist die gleiche Scheiße over and over again. Aber es ist das Privileg dieser Generation, das jetzt auch selber erfahren zu dürfen. Und abgesehen davon, es gilt immer auch in der Bubble, kann man Geld machen, sogar besonders gut. Und trotzdem werden die allermeisten den Ausstieg nicht schaffen.
Was ich gestern an dem NBA-Abend nicht verstanden habe, war die Halftime-Show. Vielleicht könnte mir das jemand aus den jüngeren Generationen erklären. Normalerweise kriegt man mich mit Hip-Hop immer so. Aber Luciano ist für mich echt einer der wenigen Künstler, mit denen ich überhaupt nicht connecten kann. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der so big ist. Der hat die Halftime-Show zwei Songs gemacht. Ich würde jetzt auch sagen, es war jetzt nicht das perfekte Fit für Zielgruppenüberschneidungen vom Publikum und Bühne war jetzt nicht so groß. Aber ja, der 15-Jährige meinte...
Sorry, aber wenn die Tickets 500 Euro plus kosten, wie willst du denn auch... Da musst du Roland Kaiser dahin stellen, wenn wir mal ganz ehrlich sind. Das sind doch irgendwie well-situated Opas wie du nur im Publikum. Oder hast du da viele junge Leute gesehen? Und irgendwie ein paar VCs mit ihren Kindern mit.
Ja, ey, das ist auch der größte, also, ich meine, wenn du so 10 Jahre, 15 Jahre oder so, finde ich super, kannst du super machen. Vor uns war eine Familie mit einem 5-jährigen Kind. Die sind nach der Haftheim gegangen. Wieso tust du dir das an? Da hat keiner Spaß dran.
Mein Tipp ist, Urlaub nach Vancouver oder Toronto buchen. Nicht in die USA. Toronto ist eh das schönere New York, meiner Meinung nach. Da drei, vier Wochen Urlaub machen, damit der Flug sich einigermaßen lohnt, kann man irgendwie ein geiles Eishockey-Spiel sehen, ein geiles NBA-Spiel sehen, vielleicht auch NHL. Hat Natur, hat Großstädte, kann shoppen günstig, der Euro ist stark, zum Dollar, kanadischen Dollar weiß ich gar nicht, aber wahrscheinlich auch. Das sind nette Menschen. Das ist mal wirklich Urlaub von Europa. Also lieber nach Kanada. Ohne Scheiße, wenn du da zu früh hingehst als Familie, bist du 2000 Dollar los, damit kannst du schon fliegen. Dann hast du da vor Ort noch ein paar Kosten, aber kannst für 120 Dollar ein normales Ticket kaufen oder eben für 500 bis 1000 kannst du irgendwie sehr weit vorne in der Mitte sitzen.
Fünfer Schnellwette, dass jetzt, genau jetzt, in zwei Stunden eine Nachricht von Jan kommt.
Kann er da Offside-Frage zeigen? In Berlin hängen schon Plakate rum, so von United Airlines und so einer US-Kampagne. Die versuchen Leute wieder nach New York zu locken, weil die Touristenzahlen so runtergehen. Aber hat ja auch niemand Bock, an der Grenze erstmal sein Social Media auszupacken. Oder beim ESTA-Visum anzugeben, seine fünf Instagram-Profile zu disclosen. Na, Herr Mayer, sagen Sie mal, haben Sie nicht noch ein zweites Profil eventuell, das wir finden könnten? Hüsel, Hüsel, Zwinker?
In den Nachrichten kann man darüber nicht lesen, aber ich meine, dass bei der amerikanischen Nationalhymne am Ende geboot wurde. Ich war erst überrascht, aber ich meine, dass wir nun gehört zu haben. Aber gut, lass uns bei Amerika bleiben und über amerikanische Tech-Firmen reden.
Also wir wissen ja, Datacenter-Ausbau braucht viel Strom. Das sorgt für verschiedenste Probleme. Also einerseits, dass die Stromkapazität nicht da ist, sondern bestenfalls kurzfristig zur Verfügung gestellt werden kann durch Natural Gas, also Erdgasverbrennung, belastet das Grid des Stromnetzübergebühr. Das kommt zu Ausfällen von elektronischen Geräten, weil die Stromschwankungen zu groß sind, da wo Datacenter sind, da wo Datacenter sind. kommt es teilweise zu Lärmemissionen, zur Veränderung der Naturwelt. Leute spüren teilweise Vibrationen, wenn sie sensibel sind. Ein Drittel der Datacenter-Projekte sind on hold, weil sie von Bürgerinitiativen blockiert werden. Da gibt es so Datacenter Watch oder so, glaube ich, eine Seite, die das ganz gut dokumentiert. Und die Opposition der Bevölkerung... Wächst ein bisschen gegen Datacenter, einfach gesagt, weil sie davon nichts haben in der Regel. Die Mittelschicht nimmt an diesem ganzen Wachstum ja nicht teil. Wenn du nicht irgendwelche Assets besitzt oder Tech-Aktien, geht dieser ganze Aufschwung einigermaßen an dir vorbei, beziehungsweise wird von Inflation aufgefressen. Aber sie fressen die ganzen negativen Effekte, die ich eben schon genannt habe. Und insbesondere die steigenden Energiepreise in 13 Bundesstädten sind unter anderem durch Data Center die Energiepreise gestiegen. Obwohl Öl und Fossil Fuel insgesamt günstiger denn je ist oder günstiger seit langem, steigen die Energiepreise, was an der Übernachfrage von Data Center liegt. Und weil Affordability, also sich Dinge leisten zu können, das Preisgefüge ein großes Thema ist in den USA gerade, hat Trump jetzt einen Pakt mit Microsoft angekündigt und sagt, dass Microsoft sicherstellen wird, so berichtet Business Insider, dass die Amerikaner, also die amerikanischen Bürger, nicht die Rechnung zahlen müssen für die Data Center Power Consumption. Das heißt, er arbeitet mit Microsoft, also sein Team arbeitet mit Microsoft an einem Weg, sicherzustellen, dass die Strompreise sich nicht auf den normalen Bürger übertragen. Und da muss man jetzt sagen, wie will er das tun? Das ist nun mal ein Markt, ein Netz im Moment. Das ist eine Angebotennachfrage. Das ist so, wie Marktwirtschaftler den Markt funktionieren sehen wollen. Auch ich würde sagen, genauso sollte er funktionieren. Und jetzt eine Partei da auszuschließen, ist halt... Also du kannst staatlich irgendwie eingreifen, aber selbst dann wird es schwer, ohne entweder Steuergeschenk oder Strafsteuern auf Strom für Großabnehmer oder so. Wie willst du das ändern? Ich sehe eigentlich keinen Weg. Das heißt, es ist erstmal ein leeres Versprechen, was glaube ich schwer einzuhalten wird, wenn man einigermaßen den Markt intakt halten möchte. Trotzdem haut das erstmal raus, weil sich damit natürlich Stimmen gewinnen lassen. Oder weil es ein Riesenthema ist, dass Leute eine größere Electricity-Bill haben von heute auf morgen. Es gibt genau eine Möglichkeit eigentlich das zu lösen, die realistisch ist und das ist das, was wir vor zwei, drei, vier Sendungen mal beschrieben haben, nämlich dieses Off-the-Grid oder Behind-the-Meter Stromversorgung. Das heißt, ich gehe gar nicht ans Netz. Mein Datacenter ist eine Insel und hat keine Verbindung zum Stromnetz. Und es wird dann in der Regel, einzige Möglichkeit, wird in der Regel Gas-To-Beam sein. Das heißt, ich baue mir mein eigenes Gaskraftwerk, das hat irgendwie eine feste Leistung von 200 Megawatt, die es da rausballert mit 10, 20 To-Beam. Und ich belaste das Netz nicht, ich gebe auch nichts ans Netz zurück, sondern ich mache mich autark von der Netzinfrastruktur in den USA. Dann könnte man sagen, belastet es den Strompreis erstmal nicht. Mittelbar verbraucht man natürlich trotzdem Energie und über den Gaspreis und so weiter müsste auch das sich irgendwann auf den Markt wieder auswirken, aber deutlich indirekter. Und so wäre es eventuell möglich, dass dann zumindest die Elektrizitätspreise am Netz davon vorerst unberührt bleiben. Aber es ist natürlich auch so ein bisschen eine Illusion.
Also schiebt das Problem ja einfach nur in die Zukunft, oder? Also dass du dann Preise ein bisschen später merkst.
Ja, am Ende ist der Markt für Energie ein Markt. Du kannst jetzt sagen, Energie am Netz, also Elektrizität, ist nochmal ein anderer Markt. Da können sich auch prinzipiell unterschiedliche Preise durchsetzen. Aber nach dem Merit-Order-Prinzip zumindest, Der Gaspreis in den meisten Fällen, wenn ich das richtig verstehe, sollte der Gaspreis in den meisten Fällen ausschlaggebend für den Entelektrizitätspreis sein. Das letzte Kraftwerk, das angeschaltet wird, wird immer ein Gaskraftwerk sein in der Regel. Das heißt, der Gaspreis bestimmt den Elektrizitätspreis. Man könnte natürlich noch so feste Agreements machen, aber das bewegt mittelfristig und langfristig den Preis genauso. Also ich glaube nicht, dass so einzelne Unternehmen da so vom Marktpreis abschalten kann, wie das hier versucht wird, den Eindruck zu erwecken. Und warum ausreichend Microsoft jetzt das Problem sein soll und nicht, also natürlich ist Microsoft Teil des Problems, aber warum nur Microsoft und nicht alle, warum Oracle und die anderen hier nicht aussitzen, verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht.
Es scheint so ein bisschen jetzt die Nachfrage nach persönlichen Daten zu geben bei AI. Also diese Woche habe ich vermehrt von Claude gehört, den Claude Coworker. Ich habe so ein Video gesehen, wie jemand seinen kompletten Computer mit Claude... Coworker aufgebaut oder aufgeräumt hat. Man denkt so an so einen Bildschirm voll mit Screenshots und irgendwelchen Dokumenten und auf einmal räumt Claude alles für einen auf.
Mutig.
Bei mir, ich brauche da keinen Coworker für, ich werfe das alles in den Mülleimer.
Wenn der Desktop voll ist, kaufe ich mir einen neuen MacBook.
Genau, das ist mein Spaß. Also Final Cut ist immer 90 Tage umsonst, wenn man ein neues MacBook kauft. Das heißt, ich kaufe mir einfach alle 90 Tage ein neues MacBook. Nein, Spaß beiseite. Gemini möchte das jetzt auch. Und ja, man kann jetzt überlegen, ob man E-Mails, Fotos und so weiter alles an Gemini freigibt. Ich habe 4000 unbeantwortete E-Mails und möchte eigentlich mit meinem Postfach nichts mehr zu tun haben. Soll ich sagen, Gemini, go?
Das wird definitiv mal so kommen, dass Agenten größtenteils die Postfächer überwachen. Google versucht ja einerseits das Produkt natürlich besser zu machen, indem sie mehr Kontext im weitesten Sinne, also dein privates Umfeld besser verstehen. Und die Sachen, die du in den Apps machst, das hilft natürlich, bessere Antworten zu geben und hilfreicher zu sein. Du sagst ganz richtig, es sind natürlich auch Daten, die damit wieder inhaliert werden. Ich nehme an, da steht in den Terms and Conditions, dass die Wände nur anonymisiert genutzt werden fürs Training. Aber das könnte ja vielleicht zum Beispiel passieren, dass es anonymisiert wird. genutzt wird oder zumindest die Interaktion mit den Daten genutzt wird, dass deine persönlichen Daten jetzt ins Modell einfließen, das wäre natürlich ein Risiko, was Google nicht eingehen möchte. Aber es ist natürlich ein Vorteil, das ist einfach was, was eine Open AI nicht tun kann, ohne weiteres, beziehungsweise die können natürlich Anbindungen bauen zu gewissen Tools und Cloud kann sich auch Zugriff geben lassen, aber besonders einfach bei Google ist es halt ein Klick und du sagst, Gmail, Google Fotos, YouTube, deine History, deine Search History vielleicht, dürfen wir da reingucken und dann versteht Google seinen Kunden so gut, wie sie ihn auch vorher verstanden haben im Search-Bereich und es macht das Produkt besser und spielt, glaube ich, einen wichtigen Vorteil aus bei Google.
Und weiter in Deutschland. The Falling Angel. Was ist mit Aleph Alpha versucht es auch sich aufzuräumen?
Ja, weiß nicht, was du mit Angel meinst, aber vielleicht wenig überraschend, wenn man ganz ähnlich ist. Also dass Aleph Alpha die Ambition irgendwie... Wobei, es gab immer wieder mal Versuche, noch Modelle zu bauen oder sowas, aber das scheint einfach nicht von Erfolg gegrünt zu sein. Und jetzt scheint das Verhältnis zwischen den Investoren und dem Management auch so zerrüttet zu sein, würde ich mal interpretieren zumindest. dass der Gründer, Jonas Androulis, aus der Firma ausscheidet. Die Geschäftsführung hat er ja schon mehr oder weniger abgegeben. War, glaube ich, noch Chairman oder sowas. Und auch da tritt er jetzt zurück. Das Handelsblatt, was da bei RF Alpha immer besonders gut unterrichtet ist, hat eine interne E-Mail wohl gefunden, wo Er wörtlich sagt, this was not the outcome I anticipated when we began this journey together. Da finde ich, klingt schon so ein bisschen disgruntled. Das heißt ja eigentlich so, als wir eine Partnerschaft gemacht haben, dachte ich nicht, dass das mal so enden wird. Einerseits ist das natürlich ein Allgemeinplatz und klar, dass niemand sich das so vorstellt, dass er da irgendwann so rausgeht. Gleichzeitig ist da schon so eine Art Schuldzuweisung oder Unzufriedenheit mit der Lage, glaube ich, drin. Und es sagt, I remain available for collaboration if circumstances allow, was auch, glaube ich, heißt, oder was man interpretieren könnte als, im Moment sieht da jemand verbrannte Erde und es ist gar nicht so einfach, wieder zusammenzuarbeiten. Da scheint es vielleicht Unstimmigkeiten über die Strategie weiterer Entwicklung oder... Weitere Verwendbarkeit des Gründers gegeben zu haben, könnte man mutmaßend spekulieren. Wie gesagt, wer da Interesse hat, kann das beim Handelsblatt weiterlesen. Es müssen auch bis zu 15% der Belegschaft wurde das Unternehmen verlassen. Also man hat 50 Stellen abgebaut, was dafür spricht, dass auch die neue Strategie zumindest funktioniert. mit dem bestehenden Personal nicht funktionieren zu scheinen?
Ich hätte da eine Frage. Ich bin ja ein Freund von Zankost. Ich habe überhaupt kein Problem, irgendwas sofort wegzuwerfen, abzuschließen, zu beenden. Das war ja jetzt so eine Venture-Kiste. Da wurde ja viel Geld reingesetzt, da wurde eine Wette, man hat eine Wette gemacht. Lohnt es sich jetzt, das irgendwie noch versuchen zu pivoten oder zu retten. Also wir müssen es nicht spezifisch auf das Thema sehen. Ich habe das mit jemand anders auch mal besprochen, der irgendwie einen Pivot macht und meinte so, beende das Ding doch einfach. Zahl den Investoren ihr Geld ein bisschen noch zurück, was noch da ist. Mach doch einfach dicht und starte ein neues Kapitel. Mal angenommen, du würdest heute Abend essen gehen und ihr würdet über so einen Fall reden. Was wäre da deine Empfehlung?
Ja, das ist auf jeden Fall genau die richtige Frage zu stellen. Also meine Empfehlung wäre, dass die negative Presse, die sich da weiter anschließen wird, nicht hilfreich ist. Plus, du hast vollkommen recht, ein Großteil des Geldes ist wahrscheinlich noch nicht geflossen. Das heißt, die Zusagen, die es da mal gab, ich gehe davon aus, dass davon nicht viel Geld verschwunden ist bisher oder verbrannt wurde, sondern dass die schwarze IT-Gruppe auch einfach sagen könnte, die letzten 300 Millionen überweisen wir jetzt hier nicht mehr für den Quatsch. Also man kann das irgendwie in die eigene IT eingliedern, wenn man glaubt, dass das Personal oder irgendeine IP, die es da noch gäbe, wertvoll ist, könnte man es vielleicht in Schwarzdigits oder welcher Art auch immer da relevant wäre, quasi mit reinbauen. Ich glaube, der Name Aleph Alpha ist schon so tainted oder wie soll man das sagen, also da schwingt ja nicht mehr Innovation oder sowas mit, sondern da schwingt Misserfolg, falsche Strategie wahrscheinlich und so weiter. Ich würde es tatsächlich dicht machen, schauen, ob das Personal trotzdem vielleicht bei der Schwarz-IT was anderes Sinnvolles bauen kann, wofür es Anwendungsfälle gibt. Vielleicht so ein bisschen basierend auf internen Projekten, wo man auch ein bisschen mehr langen Atem hat, weil man den Langfristnutzen sieht. Vielleicht hat man das eigentlich auch schon so gemacht, weiß ich nicht. Aber ja, das ist die richtige Frage. Ich würde auch dazu tendieren, das umfassend zu restrukturieren. Das muss man vorsichtig sagen.
Ja, nur Corporate zu schaffen, das wäre nie...
Aber wir wissen jetzt auch nicht. Also wenn es jetzt 20.000 Behörden oder 20 Behörden gibt, die damit total erfolgreich zusammenarbeiten, erste Erfolge sehen und die Mittelständler schon alle Alpha-Lösungen bei sich heiß erwarten, dann sehen wir das vielleicht auch einfach nur nicht, wo der Erfolg ist. Aber dafür sprechen die News jetzt eher nicht.
Bei den Schaufelherstellern scheint es immer noch gut zu laufen.
Genau, der taiwanesische Hersteller von KI-Chips oder Chips insgesamt, der verkündigt, dass die Gewinne um 35% angestiegen sind bei Umsatzanstiegen von ungefähr 20,5% in lokaler Währung. Also da läuft es gut. Weiter super Auftragseingang. Insbesondere KI-Chips treiben das Geschäft und weil es einen Operating Leverage gibt, einen gewissen Preiseffekt, kann man dann eben den Gewinn überdurchschnittlich steigern. Also 20% der Umsätze, aber 35% mehr Gewinn. Fast 80% der Chips, die sie bauen, sind inzwischen 7 Nanometer oder kleiner, also was man so als Hightech bezeichnen könnte. Man versucht es mehr und mehr außer Landes zu bringen. Also es gibt halt so eine globale Expansionsinitiative, um das auch auf europäischen und hauptsächlich amerikanischen Boden zu bringen. Das Geschäft so ein bisschen von Taiwan zu derisken, aber auch sicherlich die strategischen Interessen von Amerika denen nachzukommen. Das wird hochincentiviert von den USA. Die geben große Steuergeschenke mit, wenn TSMC seine Fabriken auch in den USA baut. Haben wir schon erklärt, warum das wichtig ist. Weil im Moment einfach ein riesen Cluster-Risiko auf der taiwanesischen Halbinsel liegt. Aber Geschäft läuft da zumindest noch nicht zu sehen von irgendwelchen Anzeichen eines Crashes oder einer Nachfrage. Dann sind wir damit auch in der Bubble Corner wieder und haben ein paar positive und überpositive News. Ich habe ja jetzt ein paar mal erklärt, dass ich eigentlich versuche in zwei Dinge relativ breit zu investieren am Sekundärmarkt. Das eine ist Alles, was so ein bisschen Robotik heißt und alles, was so ein bisschen alternative Chips heißt. Also was könnte das nächste? Das nächste Nvidia macht keinen Sinn, weil nichts davon wird eine 4 Trillion Dollar Company so schnell. Aber wer könnte Nvidia 2 bis 5 Prozent Marktanteil wegklauen in Zukunft? Das eine ist natürlich Google mit seinen eigenen Chips. Aber es gibt eben auch Firmen wie Grog, die ja gerade verkauft worden sind an Nvidia. Oder eine andere Hoffnung daran war Cerebras. Das sind die, habe ich, ich glaube, in dem ersten OMR-Talk vor drei Jahren mal vorgestellt, die auf einer Runde diese runden Halbleiter-Wafer-Platten, wo man die Chips normalerweise so rauslasert oder stanzt oder wie auch immer. Da hat man überlegt, warum machen wir überhaupt lauter kleine viereckige Chips, warum machen wir nicht die ganze Wafer-Platte zu einem riesen Chip, wo dann die Kommunikation innerhalb der Platte zwischen den verschiedenen Kernels und dem Speicher eventuell viel schneller sein könnte. Und von Cerebras hat man nach ein paar Saudi- oder Abu-Dhabi-Investments nicht mehr so viel gehört, aber jetzt gibt es wohl einen Deal, dass OpenAI signifikant Computerkapazität oder Rechenzeit einkaufen soll bei Cerebras. Und zwar wird, sprich von 750 Megawatt, man rechnet ja nur noch in Megawatt und Gigawatt in der Regel, an Computing Power. Über nur drei Jahre soll das 10 Milliarden US-Dollar bringen für Cerebras. Was einerseits ein Riesendeal wäre für Cerebras, 10 Milliarden an Umsatz über drei Jahre schon. Gleichzeitig ist das große Fragezeichen natürlich, wie möchte OpenAI das denn wieder finanzieren. Es sind einfach 10 Milliarden, die zu ihren 1,3 bis 1,5 Billionen an Verpflichtungen, die sie eingangen sind, hinzukommen. Man könnte sich fragen, war Cerebras vielleicht die erste Firma, der es auch nicht so gut ging, die vielleicht gekippt wäre und deswegen steigt OpenAI da zumindest mitten im Versprechen ein. Wäre so eine alternative Erzählweise dazu. Ansonsten kann es auch einfach sein, dass OpenAI hier weiter versucht, alle Ressourcen zu blockieren, die sie bekommen können, damit die Konkurrenz keinen Zugang dazu hat. Das wäre das einfachere Alternativ. So oder so gut erstmal für Cerebras. Deren Lösung natürlich, die noch relativ experimentell ist, also die funktioniert schon, aber ob die jetzt gut, besser als der Rest ist und so weiter, das muss aber erstmal bewiesen werden. Und wenn OpenAI sich hier committet, ist das wahrscheinlich erstmal ein gutes Signal, könnte man denken.
Also kaufst du weiter Secondaries von denen?
Ich habe so einen Pending-Deal. Also ich habe vor ein paar Wochen wahrscheinlich ein Commitment gemacht. Ob das jetzt durchgeht und stattfindet, ist noch so ein bisschen unklar. Das Risiko ist immer, dass wenn solche guten News kommen, dann solche Deals auch zusammenfallen, weil man den gerne repricen würde. Wenn ich Glück habe, dann habe ich es zu einem sehr günstigen Preis gekauft, bevor diese doch marktbewegenden News rauskamen, muss man sehen. Also ich rechne noch nicht 100% damit, dass der zustande kommt. Aber so mein Commitment hatte ich vor ein paar Wochen gegeben, weil ich explizit so ein bisschen auf der Suche war nach einer Möglichkeit bei Zero Brust beteiligt zu sein.
Und gibt es schon News bei Krog?
Also meine letzte Einlassung war ja, dass ich davon ausgehe, dass die Suppe da ein bisschen heißer gekocht wurde, als sie gegessen wird. Mehr kann ich dazu gerade nicht sagen. Oder einfach gesagt, dass der Preis, für den Chamath sich loben lässt, eventuell nicht der Preis war, für den das tatsächlich über den Tisch gegangen ist. Aber mehr kann ich dazu nicht sagen. Das ist mein Eindruck, was man so aus dem Markt mogeln hört.
Ja, schon. Verrückter Markt. Was haben wir noch? Wir haben ja auch richtig gute News für ein deutsches AI-Startup.
Ja, wir fangen mal mit Replit an. Das ist noch nicht deutsch. Replit ist eine der oder ist die Vibe-Coding, also mit Cloud-Code selber. Das ist eine der Startups, so ein bisschen wie Lovable und so weiter, ist Replit eines der Startups, was Vibe-Coding anbietet. Also mit Hilfe von ein paar Prompt-Software bauen oder Apps bauen. Und die verkünden jetzt, dass sie vor einer Runde stehen, wo sie 400 Millionen einsammeln auf einer Bewertung von 9 Milliarden. Das wären ungefähr 5% Verwässerung. Schön niedrige Verwässerung auch wieder, kapitaleffizientes Wachstum. Die letzten Umsatzzahlen sind glaube ich aus dem September, da waren sie bei 150 Millionen, wenn ich mich nicht irre. Dann sagen wir, sie sind jetzt wahrscheinlich bei 200 bis 250 und dann würde das 35, 40 mal Umsatz sein, glaube ich, bei dem Wachstumstempo auch. Nicht überraschend, ist natürlich sportlich, aber auch nicht überraschend. Passt irgendwie von den Zahlen, wenn ich die richtig schätze, dann passen sie zusammen. Ja, zeigt, dass da weiter massiv investiert wird. Es war nie einfach, glaube ich, eine 10-Milliarden-Firma zu bauen, gefühlt. Selbst 2021 käme es mir vergleichsweise schwer vor im Nachhinein. Und dann gibt es tatsächlich auch aus Deutschland eine Mega-Runde zu verkünden, und zwar Paloa. Paloa baut Customer-Service-Bots, so die nächste Generation Zendesk, könnte man sagen, also mithilfe von KI-Agenten. Customer Service in verschiedenen Kanälen, Audio, aber auch Chatbot geschrieben und so weiter erledigen. Sehr konkretes Produkt, eine der Lösungen, die KI nachweislich zumindest in gewissen Levels schon besser kann, als Menschen auf jeden Fall effizienter, auf jeden Fall verfügbarer, auf jeden Fall schneller, oft höflicher, positiver und so weiter. Und die sammeln auch 350 Millionen auf 3 Milliarden ein. Also da eher 10 Prozent, ein bisschen mehr Verbesserung. Aber es ist auch nicht schlecht, weil einfach mal die Bewertung innerhalb von 8 Monaten verdreifacht wurde. Sie waren vorher schon Unicorn, jetzt sind sie dreifaches Unicorn. Investiert haben unter anderem General Catalyst, mitgemacht haben EQT, Altimeter, das ist der Crossover-Fund von Brett Gerstner, Durable Capital, Mosaic Ventures, berichtet TechCrunch. Und ich glaube, als Umsatz ist 50 Millionen zuletzt bekannt geworden. Haben sie, glaube ich, zum Jahreswechsel selber bekannt gegeben. Das war ARR. Ich gucke mal ganz kurz, ob das ARR oder Umsatz war. Nee, sie sagen, es ist 50 Millionen. Ach nee, doch, 50 Millionen. ARR. Ach, ist doch lustig. Die Headline ist, 6 Months NAI Unicorn Paloa Surpasses 50 Million Revenue Mark. 50 Millionen Revenue, wenn du es im Dezember 2025 rausgibst, denkt man natürlich, das könnte eventuell der Umsatz des Jahres 2025 sein. Aber es ist natürlich doch ARR und das ist dann grundsätzlich unterschiedlich. Also 50 Millionen Revenue würden eher für vielleicht 10 bis 12 Millionen im letzten Monat sprechen. Dann wärst du eigentlich bei 100 Millionen ARR, aber 50 Millionen ARR sind dann eben 4, irgendwas im Dezember. Was trotzdem natürlich gut ist, keine Frage. Aber dann ist die Bewertung halt auch 60 mal ARR. Das ist natürlich auch schon sportlich. Und dann verwässern sie doch ein bisschen mehr als Replit. Aber trotzdem ist es natürlich ein super Ergebnis für eine deutsche Company. 3 Milliarden hätte vielleicht auch den Weg auf 10 Milliarden damit, wenn der Rückenwind bleibt. Ich glaube, das ist eine Lösung, die je nach Kunde, vielleicht auch nicht für jeden Kunden, aber die KI... im Moment schon besser als Menschen kann und die natürlich mit der Zeit, A, mit mehr Kundendaten. Warum wäre es schlau gewesen, in Paloa zu investieren? Das eine ist, die Technologie schreitet voran und wird immer besser. Das heißt, wenn es heute einigermaßen funktioniert für Kunden, wird es immer besser mit dem Fortschreiten der KI-Technologie. Und das andere ist, mit jedem weiteren Kunden, den ich gewinne, wenn ich die Erlaubnis habe, Trainingsdaten so ein bisschen zu sharen zwischen den Kunden, das weiß ich nicht, ob das so ist, aber das kann man ja inzentivieren oder dies und das, dann wird natürlich mit jedem Kunden und jedem Customer Service Gespräch, jedem Bot Gespräch, würde durch Reinforcement Learning eigentlich das Modell dahinter oder das fein getunte Modell, die Anpassung besser. Und das macht es, glaube ich, zu einem spannenden Produkt. Das heißt, du kannst davon ausgehen, dass die Produktqualität mal ein bisschen, einfach gesagt, von alleine sich steigert über die Zeit. Du kannst natürlich einiges dazu tun, um sie zu verbessern. Und wenn die Lösung heute funktioniert, wird sie übermorgen richtig gut sein. Von daher glaube ich, das könnte auch vielleicht innerhalb von zwei, drei Jahren auf 10 Milliarden gehen, wenn meine Hypothesen, die ich gerade geäußert habe, stimmen würden. Genau. Glückwunsch Wäre natürlich schön, wenn wir mal wieder ein dicker Korn aus Deutschland hätten. Dann gibt es eine ganz interessante News aus China, die Bloomberg berichtet. Und zwar, wir erinnern uns noch an das DeepSeek R1 Modell, was uns allen so ein bisschen Schreck eingejagt hat Anfang letzten Jahres. Wer sich erinnert, die Firma DeepSeek oder die Firma Highflyer dahinter, wurde ja von einem Ex-Hedgefund-Manager gegründet, der Chatbots eigentlich mal oder der KI-Modelle eigentlich mal zum Trading einsetzen wollte. Und dann hat er mehr oder weniger aus Versehen mit den Chips, die er eh hatte, ein super effizientes KI-Modell sozusagen abkupfern lassen von anderen KI-Modellen und dabei ein paar Sachen relativ innovativ gelöst wahrscheinlich. Und der Hedge Fund läuft wohl aber mehr oder weniger weiter im Hintergrund und soll dieses Jahr oder letztes Jahr einen relativ guten Return von 57% gemacht haben. Also 56,6%, das ist für ein Hedge Fund ein hervorragendes Ergebnis. Du versuchst eigentlich hauptsächlich in jeder Marktphase Geld zu verdienen. Wenn du in der Boom-Phase dann noch ungefähr das Doppelte bis Dreifache des Marktes zulegen kannst, ist natürlich geil. Mich würde interessieren, ob er selber auf den Untergang der KI-Firmen, also hat er selber Nvidia oder sowas geshortet damals, weil das würde sehr gut erklären, wie man so eine außerordentliche Rendite, wenn ich entscheiden kann, wenn die KI-Schaufelverkäufer 15% an einem Tag verlieren, dann würde ich auch 57% Rendite schaffen, ehrlich gesagt. Hoffe, darüber wird irgendwann mal ein Film gedreht. Bin gespannt, was man tatsächlich, damit wird es ja relativ opak und undurchsichtig aussehen. alles, was da die Motivlage wirklich ist. Also wollen die ein geiles KI-Modell bauen oder bleibt da eigentlich Hedgefund-Trade? Also er hat 10 Milliarden wohl unter, habe ich das richtig gelesen? Waren es 10 Milliarden an der Management? Ist jetzt auch kein kleiner Fund. Ja, 70 Billionen Yuan, was 10 Milliarden US-Dollar wären. Also guck mal, 56% Rendite sind dann Fünfeinhalb Milliarden, davon kriegt er ein bis zwei Milliarden selber. Naja, ein gutes KI-Modell kann ich immer schon noch reicher machen, aber wenn es nicht klappt, hat er immerhin das, ist auch nicht schlecht.
Ja, Wahnsinn, dass das alles so zusammenklappt. Also es ist ja irgendwie eine Story, die too good to be true ist.
Ja, ich finde es auf jeden Fall so ein bisschen mysteriös. Also da würde ich gerne mehr verstehen und tiefer drin sein, was da so der Talk of Town ist oder in den Gängen erzählt wird in dem Unternehmen. Also mein letzter Stand ist, dass wir natürlich weiter an Modellen forschen, aber auch viel interne Konkurrenz in China haben mit Alibaba, Quen und so, also dass sie jetzt der führende chinesische Player sind, sehe ich gerade nicht mehr so. Aber das kann sich auch immer sehr schnell ändern, wie wir wissen. Apropos sehr schnell ändern, die Produktpricing-Policy bezüglich Full Self-Driving bei Tesla hat sich sehr überraschend geändert. Und zwar hat Elon Musk angekündigt, dass nur noch bis zum Valentinstag, ich glaube 14. Februar, wäre es möglich, das Full Self-Driving für 8.000 US-Dollar zu kaufen, sozusagen als One-Off-Payment. Danach gibt es nur noch die 99 Dollar Monthly Subscription fürs FSD. Warum macht er das? Und mindestens drei Antworten, bitte.
Mindestens drei Antworten, hauptsächlich, weil er irgendwie mehr Umsatz machen möchte. Irgendjemand hat ihm erklärt, wie SaaS funktioniert.
Okay, er hat bisher 8000 Euro Upfront-Payment bekommen, 8000 Dollar, und würde dann 99 Dollar pro Monat bekommen. welches Modell es ist, macht kurzfristig mehr Geld.
Und auf die 8.000 verzichtet er?
Ja, die gibt es dann nicht mehr. Also du zahlst entweder 8.000, dann hast du Lebens...
Wenn er die 8.000 nicht mehr nimmt, dann ist es ganz klar das Produktscheiße.
Vielleicht hat es sich doch einfach nicht mehr verkauft. Das ist auch die Frage, ob Leute gesagt haben, wenn ich sowieso per Subscription jederzeit anschalten kann, wenn es richtig gut ist, warum soll ich 8.000 upfront zahlen? Außerdem hat es den Tesla halt extrem teuer gemacht, im Vergleich zu anderen Autos. Also es gibt verschiedene Sichtweisen. Ich will auch gar nicht beanspruchen, dass ich jetzt wüsste, welche richtig ist. Man könnte ad eins, so ein bisschen offensichtlich wäre, Tesla möchte dringend im ersten Quartal noch Umsatz machen. Dann löst das jetzt natürlich so ein bisschen Rush aus. Das ist der letzte Monat, wo ich noch zum Fixpreis FSD kaufen kann. Also kaufe ich mir jetzt nochmal schnell einen Tesla oder kaufe das FSD zum Fixpreis und dadurch entsteht natürlich vollkommen kostenfreier Umsatz bei Tesla. Also man kann davon ausgehen, dass Tesla nur minimale Kosten beim FSD hat. Und dass das irgendwie 90% Grossmargin Umsatz wäre. Also Geld von oben, wenn man so möchte, was fast zu 100% ins EBIT geht. Und man will das einfach pushen, indem man sagt, das gibt es nur noch bis 14. Februar. Und dadurch kriegt man viel Umsatz rein, weil der CFO gesagt hat, wir brauchen noch ein bisschen hohen Grossmargin Gewinn. Eine Möglichkeit. Zweite Möglichkeit ist, dass der Subscription Revenue natürlich höher bewertet wird vom Markt. Ob das jetzt bei Tesla ausreichend den Unterschied macht oder die Lage signifikant ändert, würde ich so ein bisschen in Frage stellen, aber prinzipiell ist Subscription Revenue natürlich höher bewertet. Rein finanzmathematisch würde ich sagen, wenn man überlegt, wie lange so ein Tesla auf der Straße ist, also Wie gesagt, 99 Dollar sind 1200 im Jahr. Das heißt, nach sieben Jahren bist du irgendwie neutral, wenn du keine Zinsen hättest. Mit Zinsen eigentlich nach kürzer. Ich würde sagen, unter jedem Umstand ist es schlauer als Kunde den monatlichen. Es sei denn, du glaubst, du fährst dein Tesla 20 Jahre und selbst dann musst du mit den Zinsen genau rechnen. Also 8000 Euro zu geben für was, was du auch für 100 Dollar im Monat kaufen kannst, ist eigentlich nicht so ein schlaues Geschäft. Und andersrum sollte Tesla es da nicht anbieten. Also ich glaube, es ist tatsächlich vielleicht der Grund so ein bisschen, dass sich das 8000 Paket nicht mehr verkauft. Das könnte sein. Weiß ich aber nicht. Und ein weiterer Grund, der sicherlich eine Rolle spielt, ist, dass Elon Musk ja, um seine Bonusregel zu erreichen, muss er glaube ich 10 Millionen oder 15 Millionen Subscriptions verkaufen für das Full Self Driving. Und das ist natürlich schwer, wenn er die verschenkt, oder nicht verschenkt, sondern für einmal Geld quasi ausgibt. Damit kriegst du keine Subscriptions verkauft. Also das spielt sicherlich auch eine Rolle. Kann sich jeder selbst zusammendenken, was hier eine Rolle spielt. Oder wenn jemand noch bessere zusätzliche Ideen hat, kann er uns im Discord damit erhellen.
Das ist immer meine Lieblingsgeschichten. Wenn das C-Level sich zusammensetzt und sagt, wir haben jetzt viele, wir müssen jetzt gucken, wie wir die erreichen. Aber wir müssen vor allem gucken, wie wir die in der Krautzone erreichen können. Es geht ja um unseren Bonus.
Ich bin gespannt, wie die Auswirkung ist und ob das lange so bleibt. Mein Kommentar war übrigens, Jule Mas hatte das irgendwie gesagt, in Zukunft, also du kannst jetzt noch bis 14. Februar 8.000 Dollar zahlen oder musst 100 Dollar im Monat zahlen. Mein Kommentar war so ein bisschen, ja, oder du kaufst dir einfach einen Hyundai und hast es irgendwie für 42.000, demnächst wahrscheinlich voll inklusive. Oder zahlst du die Hälfte? Wir werden sehen. Naja, dann so ein bisschen nicht viel reported, aber ich finde es ganz interessant, gerade aus deutscher Sicht, ist ChatGPT hat ein eigenes Translate-Produkt als Standalone-Produkt rausgegeben. Also man kann mit Chatbots auch so schon relativ gut übersetzen natürlich, aber... Jetzt gibt es ChatGPT Translate als Standalone-Produkt, was vielleicht mit einem angepassten Modell, könnte man vermuten, in 50 Sprachen sehr, sehr gut übersetzen kann. AndroidAuthority.com sieht darin hauptsächlich Konkurrenz zu Google Translate. Aus deutscher Sicht wissen wir, das ist natürlich auch problematisch für DeepL. Genau, und nicht nur ChatGPT baut das. sondern Google hat auch direkt nachgezogen und kündigt Translate Jammer an, a new suite of open translation models. Also Google macht Translate Jammer, das ist ein Submodell, was es dann mit 4 Milliarden, 12 Milliarden, 27 Parametern gibt, 4 Milliarden sicherlich gut geeignet, auch um auf Endgeräten zu laufen. deutlich effizienter als größere Modelle im Vergleich, sagt Google selber. Und auch das hilft natürlich DeepL nicht, weil damit mehr oder weniger jeder seine eigene Translation-Software bauen könnte, mithilfe von Translate-Schema, was wie gesagt ein offenes Modell von Google bereitgestellt ist. Man könnte auch sagen, Google will ja einfach das Geschäftsmodell von OpenAI, also OpenAI baut quasi ChatGPT Translate will damit eventuell Geld verdienen und Google sagt, na dann bieten wir es halt Open Source für alle an und dann verdient wenigstens OpenAI auch nichts damit. Wer weiß, was das Rational dahinter war. Dann noch kurze Erinnerungen, dass es wirklich gefährlich ist, KI derzeit bei wichtigen Sachen zu vertrauen. Und zwar meldet The Verge, UK Police blame Microsoft Co-Pilot for intelligence mistake. Also es gab in der Verbrechensverhinderung da einen relativ schwerwiegenden Fehler. Und zwar hat in einem Intelligence Report, also so eine Art Zusammenfassung der Gefahren, der Microsoft Co-Pilot gesagt, sich ein Fußballspiel zwischen, ich glaube, West Ham und Maccabi Tel Aviv ausgedacht, das es niemals gegeben hat und daraufhin die Fans von Maccabi Tel Aviv auf so eine Art No-Fly-Liste gesetzt, also hat ihnen Verbot, ich glaube, nach London einzureisen gegeben. Being banned from a match. Also die wurden aus dem Stadion ausgeschlossen, die Fans von israelischen Fußballteams. Und das wie gesagt nur aufgrund eines vollkommen erfundenen Spiels mit Zwischenfällen. Zeigt sehr gut, warum man eben doch noch einen Human in the Loop braucht und der KI bei sowas nicht 100% vertrauen kann. Natürlich besonders problematisch, wenn sowas bei der Polizei eingesetzt wird. Dann gibt es noch News, eher enttäuschende News wahrscheinlich, aus Mira Muratis Firma Thinking Machine Lab. Mira Murati ist die ehemalige CTO von OpenAI, die mit ehemaligen Kollegen zusammen ihre eigene KI-Firma gegründet hat, die erst auf 2 Milliarden, dann relativ schnell auf 12 Milliarden US-Dollar Geld geracet hat, soweit ich weiß. Und die soll jetzt drei ihrer Co-Gründer verloren haben und zwei davon sollen zurückkommen. zu OpenAI gehen. Anscheinend Fijisimo, die Sea of Applications bei OpenAI, verkündet ganz stolz, dass Barrett Zoff, Luke Metz und Sam Schönholz zurück zu OpenAI gehen. Bei OpenAI soll es wohl Quellen geben, die sagen, dass zumindest einer, nämlich Barrett Zoff, wenig vertrauensvoll mit Informationen umgegangen ist, also eventuell Firmengeheimnisse nach außen an Konkurrenten verraten haben. Die Vorwürfe stehen zumindest im Raum, vielleicht auch im Vorgang seines Wechsels zum Unternehmen. Das ist natürlich ein heftiger Schlag für Mira Murati, dass sie einen wichtigen Teil ihres Teams verliert und die zurück zur OpenAI gehen. eventuell dann wieder auch Wissen mitnehmen und so. Schade. Mehr Konkurrenz ist ja tendenziell besser, auch wenn es sicherlich nicht einfach ist. Und wenn OpenAI dann das Talent wieder aufsaugt mit irgendwelchen Millionenzahlungen, ist das natürlich traurig. Und spricht auch nicht für Den Erfolg von Thinking Machine Labs, wenn Leute sagen, sie de-risken und sie glauben nicht an den Erfolg des Unternehmens, sondern gehen lieber wieder zur OpenAI zurück, lässt natürlich auch so ein bisschen am Erfolg von Thinking Machine Labs zweifeln.
Für mich ist die große Überraschung, dass sie wieder zurück zur OpenAI gehen. Ich habe gedacht, die sind von OpenAI weg aus einem gewissen Grund und wollen irgendwie es anders machen. Aber in der ganzen Branche sind die Leute ja sehr wechselfreundlich. Also was da für Deals ausgehandelt werden, hier und da für ein paar Monate, hier und da, ist schon crazy. Wie man da überhaupt eine Firma bauen kann mit so einer Fluktuation, muss man erstmal irgendwie verstehen.
Ja, die ganzen Teile zusammenzuhalten ständig ist wahrscheinlich nicht einfach. Das Märchenmalzien hat eine Push-Nachricht in meinen Feed gepusht. Mit der Überschrift, Betrugsmasche mit Anleger-Tipps, 100 Scam-Anzeigen mit Frank Thelen. Dachte ich erstmal, was ist neu? Wo ist die News? Aber es geht darum, dass Betrüger wohl Frank Thelen und andere Prominente... um dann eben so Kryptoplattformen zu bewerben oder einfach Geld zu erbeuten von arglosen Nutzern. Mit betroffen davon sind Dirk Müller, Philipp Hopfen, Podcaster und sogenannter Finanzberater. Das hat die Firma Leak Shield alles, also ich würde sagen, das mehr oder weniger mal ziehen, hat da dankbar die PR von Leak Shield aufgenommen. Also Leak Shield bietet die Dienstleistung an, prominente Firmen und so weiter vor sowas zu schützen, indem man es sehr schnell automatisiert meldet. Was Leak Shield oder der Artikel auch sagt, dass es dann längst nicht so schnell auch verschwindet, wie man denken würde, sondern zwischen Wochen und Wochen. Monaten dauert, bis es dann tatsächlich von den Plattformen verschwindet. Ich würde sagen, einerseits, ich glaube, von selbst verschuldet zu reden, würde zu weit gehen, aber die Auswahl dieser Experten, den treffen Scammer natürlich nicht ohne Grund. Das heißt, weil man diese Menschen regelmäßig auch woanders Finanzprodukte anpreisen sieht, ist es natürlich besonders einfach zu verwechseln, ob das jetzt ein nur sozusagen die normale Kleinablegerabzocke ist oder wirklich der Betrug, was wir den Leuten natürlich nicht unterstellen. Aber wenn man regelmäßig irgendwelche Fonds oder so anbietet, macht man sich natürlich zumindest ein bisschen vulnerabler für solche Scams. Trotzdem passiert es auch Leuten irgendwie wie uns, mir, dem Gründer von Finanzfluss und so weiter, dem man das jetzt nicht vorwürfen würde. Also es ist jetzt nicht, wie gesagt, prinzipiell ist das natürlich zu verurteilen und niemand verdient das. Aber Leute, die auf solche prominente prinzipielle Anlageentscheidung vertrauen, sind natürlich willkommenes Fressen für Betrüger. Das kann man glaube ich schon So sagen. Ich hoffe, wir haben es schon ein paar Mal gesagt, aber wir werden euch niemals irgendwelche Finanzprodukte verkaufen oder Trading-Mechanismen. Wir wollen nicht mit euch traden, wir wollen euch nicht reich machen, wir bieten euch kein Co-Trading an, wir wollen euch nicht auf Krypto-Plattformen locken. Wir bieten euch ab und an mal wohlkuratierte Services hier in der Werbung an. Aber darüber hinaus, wenn ihr irgendwie auf anderen Plattformen von uns hört, ist das mit Sicherheit nicht einer von uns, mit dem ihr Kontakt habt. Also immer vorsichtig sein bei sowas. Was ich ganz spannend finde an dem Artikel, was nicht drinsteht, aber ich daraus lese, ist, es ist ja spannend, dass LeakShield innerhalb von Stunden diese Personen, Brands und Unternehmen schützen kann. Also die eine Frage, die du dir stellen musst, ist, warum kann LeakShield es so schnell melden, aber Facebook oder Meta es nicht so schnell runternehmen? Das macht ja super klar eigentlich, dass es einfach wirtschaftlich unprofitabel für Meta ist. A, weil sie an den Werbeanzeigen mitverdienen, das muss man ganz klar sagen. Und B, weil die Kosten der Eindämmung relativ hoch sind. Relativ muss man da in Anführungszeichen gleichsetzen. Weil der Schaden natürlich auch hoch ist bei den Nutzern. Das ist das eigentlich Spannende. Also was ist da das Wichtige? Der Schaden der Nutzer, der Umsatz, den Meta macht oder die Kosten zur Eindämmung. Das sind eigentlich die drei wichtigen Sachen. Das scheint auf jeden Fall nicht schlimm genug zu sein, dass Meta sich da verpflichtet fühlt, seine Nutzer effektiv zu schützen. Aber was LeakShield, glaube ich, beweist, und es soll gar keine Werbung für das Produkt sein, aber wenn so ein kleines Startup solche exponierten Prominente so gut in der Ad-Library überwachen können, oder wie auch immer sie es machen, vielleicht haben sie auch ein paar echte Nutzer oder eine Toolbar, die sie nutzen oder so, aber dann muss Meta mal erklären, warum sie das nicht hinbekommen. Was das kleine Startup hier sehr effektiv hinbekommt, nämlich gewisse exponierte Personen zu überwachen, sozusagen sehr schnell Takedown-Requests zu formulieren. Und dann braucht Meta aber Wochen, um die umzusetzen. Das zeigt einfach Unwillen. Und da muss man unterstellen, dass sie gerne das Geld mitnehmen. Weil ansonsten könnte man ja sagen, hey, wir machen hier ein Equihire, Leak Shield kann das besser. Also dieses kleine Startup aus Deutschland kann das besser als wir großer Konzern, dann müssen wir vielleicht mal hier eine Million ausgeben, um das zu kaufen und nicht um irgendeinen KI-Gründer, der noch Milchbrei hinter den Ohren hat, als neuen KI-Chef für Milliarden einkaufen. Vielleicht sollten wir uns mal darum kümmern. Das ist das eigentlich Spannende, warum ich den Artikel erwähne. Dass es ein guter Beweis dafür ist, dass Meta nicht an Unvermögen, sondern an Unwillen scheitert, wenn es darum geht, sowas mehr einzudämmen. Auch wenn es schwer ist, das perfekt hinzubekommen, aber man sieht hier, wie einfach es anscheinend ist. ist deutlich besser hinzubekommen.
Ich schaue gerade meine Nachrichten, weil ich habe im Mai letzten Jahres mal so eine Werbung bekommen. Mir hat jemand ein Screenshot geschickt von einem Reel, auf dem Frank Thelen damit werbt, dass man in seine WhatsApp-Gruppe kommen soll. Und mein Kumpel hat mir da geschrieben, ob da irgendjemand illegal Werbung macht mit Frank Thelen oder ob er das wirklich macht. Also man traut ihm auch zu, dass er dann solche Newsletter-Gruppen bewirbt.
Das ist eine banal einfache Werbung. Das ist tatsächlich das Problem.
Das würde man schon sehen.
Da würde ich jetzt sagen, das ist erkennbar, aber das ist natürlich das Problem, ohne jetzt irgendwie Täter-Opfer-Umkehr dazu machen. Aber Es gibt halt Menschen, die sind aufgrund ihres Profils, aber auch wie sie selber vermarkten. dafür mehr geeignet. Es gibt einen Grund, warum einerseits werden natürlich Leute, die eine positive Reputation haben, prinzipiell ausgenutzt. Olga Cepes hat das gleiche Problem. Wie gesagt, Thomas Kehl von Pflanzfluss. Wir haben das Problem auch. Christian Röhl hat das Problem. Sehr schön übrigens. Gut, wir gehen nicht darauf ein. Aber schöne Grüße an Christian Röhl. Herzlichen Glückwunsch schon mal zum erfolgreichen Podcast.
Ich mache es gerade auf.
Also es betrifft Leute, glaube ich, die versuchen, das Richtige zu tun. und Anlagetipps nicht zwangsläufig so einfach wie möglich zu monetarisieren. Und dann betrifft es aber natürlich eben einen Frank Thelen, einen Dirk Müller oder wie heißt der Hopf hier mit Vornamen? Keine Ahnung, Philipp Hopf. Natürlich auch aus Gründen, weil da wirklich nicht auseinanderzuhalten ist, was ist jetzt ein seriöses Angebot oder ganz ehrlich, wer irgendwie Lilium, Sono Motors, Wirecard per Instagram promotet, Woher soll ich denn jetzt wissen, ob die nächste Kryptobörse ein Scam ist oder ob Frank Thelen jetzt hier wirklich endlich mal ein gutes Investment für mich gefunden hat? Das ist schwer. Was wolltest du noch sagen? Die Überleitung ist schon mal, 2026 ist das Jahr des Bro-Beef. Du wolltest noch was davor sagen.
Ja, genau. Grüße gehen raus an meinen Freund Frank Telekom. Also, du hast irgendeinen Kommentar oder irgendwas gepostet.
Ich habe gar nichts gemacht. Moment, Moment, Moment.
Ich habe gar nichts gemacht.
Moment, Dirk Hagemann hat auf Twitter veröffentlicht, um jetzt das einmal richtig zu sagen, wie Christian Röhl zu Recht irgendwie ein Jahr neuer Podcast für Scalable Review passieren lässt. Damit, glaube ich, für einen Corporate-Podcast und für sozusagen den Wert der Hörerschaft, den man da bekommt, also da geht es ja um Trading auf vielen Leute und so weiter, glaube ich, ein sehr solides Ergebnis präsentieren konnte. Und dann so ein kleiner, andere würden ihn Hater nennen, schreibt drunter, das wäre irgendwie... Kleingarten-Niveau, paraphrasier ich jetzt mal, ich weiß gar nicht, was er da geschrieben hat, aber er hat versucht irgendwie den Erfolg zu schmälern.
Zitier es doch bitte.
Ich lese es ganz ehrlich, ich lese es nicht vor. Es gibt nichts Schlimmeres als anderen Leuten den Erfolg nicht gönnen. Du kannst mir viel vorwerfen, aber we're not shitting on other people's success. Und irgendwie Ganz ehrlich. Wollen wir jetzt anfangen, das Engagement von Frank Thelens angeblich 500.000 Links in Vollern anzuschauen? Oder was war sein letzter Podcast? Wie sein Podcast bei OMR auf YouTube lief im Vergleich zu anderen vermeintlich sehr langweiligen Leuten. Vielleicht mal die Kommentare unter dem Frank Thelen Podcast bei OMR durchlesen. Das ist glaube ich vielsagend. Oder Keine Ahnung, dann kann man urteilen, wer jetzt da mehr Leistung auf sich vereinigt hat. Wie auch immer, so oder so gehört es hier nicht irgendwie da rum. Also ich finde schon, LinkedIn ist jetzt auch nicht nur ein Medium, wo man nur Victory Lab after Victory Lab, man kann auch mal dagegen reden, aber irgendwie zu sagen, das wäre jetzt noch nicht erfolgreich und dann, wenn man es selber nicht mal besser hinbekommt, boah, sorry, ist mir zu dämlich. Apropos zu dämlich. Gute News.
Ich muss noch eine Sache dazu sagen.
Ich bin nicht der hier, der Frank Thelen die ganze Zeit kommentiert, sondern das ist Philipp Glööckler.
Ich habe dann nur mal so... Thelen hat irgendwie in diesem Kommentar, den ich nicht lesen kann, weil er mich blockt, geschrieben, dass das halt nicht erfolgreich ist. Auf Basis von YouTube-Zahlen. Ich habe mir dann mal die YouTube-Zahlen angeguckt von Frank Thelen und von Scalable. Scalable hat aktuell... 42.000 Subscriber. Thelen hat 45.000 Subscriber. Und dann gibt es so eine Seite, habe ich auch erst letztes Jahr kennengelernt, Social Blade. Da kannst du so gucken, wie sich zum Beispiel Subscriber entwickeln werden. Und wenn Scalable einfach nur so weitermacht, wie sie aktuell weitermachen. Und Thelen, der Social-Media-Profi, so weitermacht, wie er aktuell weitermacht, hat Scalable Thelen dieses Jahr locker überholt auf YouTube. Also macht weiterhin den guten Job.
Mein Tipp für unsere Hörer und Hörerinnen.
Vielleicht könnt ihr ja auch mal Pip fragen. Scalable macht weiter so wie zuvor. Das läuft ganz gut. Vielleicht kriegt ihr irgendwann ja auch mal Pip als Gast. Der scheint ja irgendwie... Hörer mitzubringen und ja, Thelen, sorry, Jay-Z sagt, Women lie, Men lie, Numbers don't. Also, das war die falsche Einordnung von dir.
Apropos an unsere männlichen und weiblichen Hörer, findet einen Freund oder eine Freundin, der euch so liebt, wie Glöh seine Werbetreibenden. Machen weiter. Ich habe das mal eingeordnet unter Good News. Und zwar titeln inzwischen fast alle sogenannten Mainstream-Medien, aber relativ früh dran, aber nicht als erster, war Business Insider. Und zwar titeln die aus von Hoss und Hopf, was wirklich hinter den Kulissen des Podcasts passierte. Diese Woche habe ich, also ich habe Man spricht ja so Anfang des Jahres und bei Predictions von Bingo-Cards. Also viele Sachen, die ich nicht auf der Bingo-Card hatte dieses Jahr. Also A, dass ich irgendwann mal aus Content-Gründen Oliver Pocher auf Instagram folgen würde, hatte ich nicht auf meiner Bingo-Card dieses Jahr. Aber es haben sich Gründe ergeben, das zu tun. Das hat eins. Das andere ist, mir war bewusst, dass es im weitesten Sinne einen wirtschaftsbezogenen Podcast gab, der Hoss und Hopf hieß. Ich bin immer noch davon ausgegangen, weil ich das irgendwie, alle diese unseriösen Figuren in einen Topf schmeiße in meinem Kopf offenbar, dass das dieser Julian Hosp ist, diese irgendwie blonde Dubai-Krypto-Lutscher, weil Hosp, Hopf, Hosp, das war für mich alles das Gleiche. Hab dann, als ich den Artikel gesehen habe, mich gewundert, wo der dann ist, sondern dass das ganz zwei andere Personen sind, die den machen. Wie gesagt, es war mir als, nicht als wichtiger, aber es war mir als ein kontroverser und reichweitenstarker Podcast bekannt. Wer den tatsächlich macht, habe ich mich nie mit beschäftigt, zum Glück. Jetzt wird das aber medial relativ groß raufgerissen. Ich weiß nicht, ob das, manchmal steht auch so ein bisschen Eindruck, ob das ein PR-Stunt ist. Also wenn wir uns morgen trennen, würde dann die Presse auch darüber so schreiben, frage ich mich. Mal sehen, ob wir dieses Jahr überleben. Scheint ja das Jahr des Bro-Beat so ein bisschen zu sein. Und zwar trennen die sich angeblich, so sagt Philipp Hopf, das ist der ohne Haare, oder ohne sichtbare Haare in der aktuellen Frisur. Am Höhepunkt, am Zenit der Zusammenarbeit hat man beschlossen, neue Wege, andere Wege zu gehen, sinngemäß. So gibt er das bekannt. Wenn man so den Konversationen auf Twitter und so weiter der Protagonisten folgt, gibt es aber Grund davon auszugehen, dass man sich wohl sehr uneinsam über gewisse politische Themen bahnt. Der Verdacht entsteht, dass es mit dem Iran im Nahen Osten zu tun hat. Es ist ja so ein bisschen so ein Urproblem von Rechtsauslegern, dass sie einerseits sehr pro Israel, dass einige von ihnen sehr pro Israel sind, weil sie die Araber hassen. Und gleichzeitig aber auch so ein bisschen antisemitisch veranlagt sind. Das gilt natürlich nicht für alle und bla bla bla. Ich will es auch nicht zu stark verallgemeinern. Aber auf jeden Fall scheint das so ein bisschen dahinter zu stehen. Da wird jetzt in verschiedensten Medien drüber gemutmaßt, aber das könnte der Grund gewesen sein, warum man so unvereinbar sich... getrennt hat. Es riecht, wie gesagt, auch so ein bisschen nach PR-Aktion. Das könnte man, also unter anderem deswegen, also was interessant ist, dass lange bevor Business Insider oder irgendein anderes Medium das aufgegriffen hat, hat die Junge Freiheit unterschrieben, Wochenzeitung für Debatte, tatsächlich Number One Headsblatt der AfD oder AfD-nahes Headsblatt. Da hat man zuerst JF exklusiv berichtet, Podcast Duo, Horst und Hopf trennt sich und da durfte Philipp Hopf seine Position sehr ausführlich und einseitig darstellen. Also mit Journalismus hat das nichts zu tun, sondern da hat man, ich würde behaupten, Philipp Hopf die Möglichkeit gegeben, hier seine Version der Geschichte einmal in Ether zu blasen. Mein Eindruck soweit. Naja, mal schauen, ob das nur PR-Stunt ist, um Hörer zu gewinnen. Übrigens, einer meiner größeren Fehler in der Vergangenheit war, die Domain JFDE zu verkaufen. Damals wusste ich auch nicht, was damit passieren wird, aber mir hat mal die JFDE gehört. Ich habe die dann verkauft. Hätte ich gewusst, dass sie dahin geht, hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht. Gibt es dazu noch was? Also ich meine, gute News. Also wenn der Podcast nicht mehr existiert, finde ich das jetzt eigentlich nicht weiter schlimm. Damit verbindet sich auch gleichzeitig die Gefahr natürlich, dass neue Podcasts entstehen. Der Kian Hoss sinniert schon darüber, einen eigenen Podcast zu machen oder stellt es zumindest so ein bisschen überlegt auf Twitter, bereits einen eigenen Podcast zu machen. Darunter bekennt sich Bushido sofort bereit mitzumachen. Können wir uns vorstellen, wie gut das ist. Eines der möglichen Themengebiete heißt, warum AfD die einzige Lösung für Deutschland ist. Das wird, wie auch vorher schon, natürlich überwiegend aus Dubai und der Schweiz berichtet, was das Richtige für uns in Deutschland ist. Das ist ja auch so ein bisschen wiederkehrendes Motiv. Naja, wir sind gespannt, wie das ausgeht. Wenn ihr bisher nichts gehört habt von Horst und Hopf, dann gibt es keinen Grund, da irgendwie nochmal einzutauchen, ehrlich gesagt. Zumindest habe ich das auch nicht getan.
Ja, ich bin gespannt einfach aus Podcast-Sicht, ob es einer von den beiden nochmal schafft, so eine große Reichweite auf dem Format zu bekommen.
Ja, und ganz ehrlich, mein Verdacht ist vor allen Dingen, dass jetzt gewissen YouTubern diese Reichweite zufallen wird, die schon immer in einem ähnlichen Wasser fischen. Da wird es fairerweise auch nicht besser, ehrlich gesagt. Und was wiederum schön ist, dass wir natürlich jetzt so ein bisschen hinter den Kulissen erfahren werden. Also die Protagonisten werden jetzt natürlich bei irgendwelchen anderen Podcasts und YouTubern vor dem Mikrofon sitzen und erzählen die Dirty Secrets voneinander so ein bisschen auspacken. Und das ist dann vielleicht doch wieder unterhaltsam. Das wiederum gibt diesen YouTubern natürlich aber dann wieder die Reichweite den gleichen. Mist irgendwie zu machen. Dann noch eine News, wo ich noch nicht weiß, ob sie gut ist, aber ich habe es dann in mir hat erstmal so ein, also mein schnelles System 1, intuitive Reaktion war positiv. Und zwar habe ich gelesen, CNBC launcht einen deutschen Kanal 2027 nächstes Jahr. CNBC ist ein Medium, das wir hier oft zitieren. Man könnte sagen, ein besseres NTV der USA, sehr börsenlastiger Send, also Mischung zwischen News mit einem starken, starken Börsenfokus. Der legendäre Jim Cramer, so ein Wackjob-Moderator, der der beste Kontraindikator der Börse ist, vielleicht kennt man daher CNBC. Das ist auch so ein bisschen die Frage. Irgendjemand hat gefragt, wer wird der deutsche Jim Cramer? Das wäre natürlich spannend. Also was dann da an Personal aufgefahren wird, ob da wieder einfach nur abgehalftete NTV-Moderatoren aus der Versenkung geholt werden, oder man wirklich gute, spannende neue Leute aufbaut, bin ich gespannt. Aber ich würde erst mal sagen, wir sind default mal positiv für die deutsche Börsenkultur und Anlegerkultur vielleicht total wichtig. Und vielleicht kommt es daher auch. Ich könnte mir vorstellen, dass das so ein bisschen dem Erfolg... von Trade Republic Scalable und so weiter geschuldet ist, dass jetzt überhaupt eine potenzielle Audience entsteht für ein deutsches CNBC. CNBC-Dach soll das heißen. Also die Grundgesamtheit an investitionsinteressierten Menschen, vielleicht ist die erstmal wieder so groß, dass sich ein CNBC-Angebot in Deutschland, was man natürlich inzwischen mit KI und so auch effizienter bauen kann, lohnen würde. Weil wenn wir ganz ehrlich sind, wenn du dich für Börse wirklich interessierst, gibt es in Deutschland keinen Sender für dich. Welt willst du aus anderen Gründen vielleicht nicht rund um die Uhr hören. NTV finde ich, ehrlich gesagt, fachlich nicht stark genug. Wenn ich im Hotel morgens Zähne putze, gucke ich CNBC oder Bloomberg oder CNN und fühle mich damit deutlich besser unterrichtet. Und von daher finde ich es erstmal eine gute Sache. Wie das dann personal ausgestattet wird und programmiert wird, müssen wir dann mal gucken. Ein bisschen ist es ja noch hin. So und dann ganz kurz noch die Verbraucherschutzecke. Wieder und zwar hat uns jemand D. Ich weiß nicht, ob er genannt werden will. Ich sage mal D. Schöne Grüße. Danke für den Scam der Woche. Und zwar geht es um Fake-Übernahmeangebote. Also dass man regelmäßig als CEO einer Firma sogenannte Kaufangebote bekommt. Was genau der Scam ist, da gibt es meines Wissens nach verschiedene Herangehensweise. Es gibt Leute, die so Upfront-Payments verlangen. Die sagen, um die Ernsthaftigkeit beider Seiten zu bekunden, musst du jetzt 50.000 Euro einmal sozusagen an Breakup-Fee schon mal vorab zahlen und dann überlegen wir, ob wir deine Firma viel zu teuer kaufen. Und du kaufst im Kopf schon deine Yacht und sagst, die 50.000 geben wir jetzt auch nochmal aus. Das ist ein Scam, der, glaube ich, gemacht wird. Es kann natürlich auch nur eine Phishing-Expedition sein, also dass tatsächliche Firmen, Co-Alpha, versuchen, Firmen unter Werk zu kaufen und deswegen mit so einem Shotgun-Approach. Kaufangebote rausschießen und dann so ein bisschen wirkaufendeinefirma.de like, also ich weiß nicht, ob es das gibt, aber versuchen Leute zu übervorteilen, die Firmen günstig einzusammeln und dann eventuell über Börsen wieder weiter zu verkaufen. Also Vorsicht, wenn euch jemand, den ihr vielleicht als Potenzialkäufer nicht erwartet habt, Anbiet, eure Firma zu kaufen, niemals in Vorleistung gehen und so weiter. Und dann hören wir uns am Wochenende wieder. Nee, es ist das Wochenende. Dann hören wir uns am Mittwoch wieder. Wie gesagt, bin ich ganz auf dem Damm heute.
Ja, holt euch gut. Du dich auch vor allem, Philipp.
Und bis Mittwoch. Bis. Danke, danke. Ciao, dir auch.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Glöckler recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off.
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Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken. Unsere aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes. Vielen Dank. Schönes Wochenende. Und bis Mittwoch.