Doppelgänger Folge #532 vom 30. Januar 2026

xAI-SpaceX-Merger | Christian Lindner blockiert Pip | OpenAI IPO 2026 | Microsoft Tesla Meta SAP Earnings #532

SpaceX soll mit XAI verschmolzen werden. Anthropic überrascht und sammelt statt 10 Milliarden gleich 20 Milliarden ein, prognostiziert 55 Milliarden Umsatz für 2027. OpenAI plant sein IPO für Q4 2026 und arbeitet an einer 100-Milliarden-Runde mit Amazon, Nvidia und Softbank. Microsoft: 45% der zukünftigen Cloud-Umsätze kommen allein von OpenAI. Tesla meldet eines der schwächsten Quartale – in Europa brechen die Verkäufe um bis zu 70% ein wegen Elon Musks politischem Engagement. SAP stürzt 16% ab nach enttäuschenden Cloud-Zahlen. Der CISA-Chef hat vertrauliche Homeland-Security-Daten in ChatGPT hochgeladen. Meta testet Premium-Abos für Instagram, Facebook und WhatsApp.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) Intro & Dry January

(00:02:48) Christian Lindner blockt Pip

(00:05:58) Elon Musk: SpaceX-XAI-Tesla Merger?

(00:12:10) Apple kauft QAI für 2 Mrd.

(00:15:02) Meta testet Premium-Abos

(00:17:53) KI in der Produktentwicklung

(00:21:04) OpenAI IPO-Pläne & 100 Mrd. Runde

(00:23:58) Aleph Alpha

(00:55:26) Neom/The Line

(00:59:27) Microsoft Earnings

(01:05:22) Meta Earnings

(01:11:03) Tesla Earnings

(01:18:10) SAP Earnings

(01:19:29) Samsung Rekordquartal

(01:21:30) Verbraucherschutz: Signal-Phishing bei Journalisten

(01:24:29) Tokenisierte Wertpapiere und Regulierung

(01:25:33) Grok/X: Visa & Mastercard ignorieren CSAM

(01:28:23) Meta: Zuckerberg ignorierte KI-Chatbot-Warnung

(01:30:44) Data Center Werbekampagnen

(01:32:03) Shein EU-Untersuchung & Meta WhatsApp-Zugriff

(01:34:28) Das Letzte: Melania-Film & CISA-Chef ChatGPT-Fail

(01:40:45) Politische Spenden und deren Einfluss

(01:45:31) RobCo 100 Mio. Series C

(01:53:28) Apple Earnings

(01:55:51) US Trade Deficit auf Höchststand


Shownotes

SpaceX erwägt Fusion mit Tesla oder xAI - bloomberg.com

Apple Q.AI Übernahme - ft.com

Meta to test premium subscriptions - techcrunch.com

Anthropic Funding - ft.com

Anthropic Hikes 2026 Revenue Forecast 20% - theinformation.com

OpenAI und Anthropic im Rennen um IPO - wsj.com

Nvidia, Microsoft, Amazon in Talks to Invest Up to $60 Billion in OpenAI - theinformation.com

Amazon plant Investition in OpenAI - wsj.com

OpenAI plant biometrisches soziales Netzwerk gegen X-Bot-Problem - forbes.com

Bosch verkauft Aleph Alpha Anteile an Schwarz Gruppe - faz.net

Neom Projekt - ft.com

Microsoft Marktkapitalisierung und Gewinne - cnbc.com

Microsoft Earnings - ft.com

LinkedIn erreicht erstmals 5 Mrd. Quartalsumsatz - geekwire.com

Produktionsende für Tesla Model S und X - cnbc.com

SAP Earnings - ft.com

Signal Scam - linkedin.com

Signal Scam- linkedin.com

SEC klärt Regeln für tokenisierte Aktien, verschärft Überwachung. - coindesk.com

Zahlungsmethoden und CSAM-Erkennung - theverge.com

Gericht blockiert Chatbot-Beschränkungen für Minderjährige - reuters.com

Meta startet Werbekampagne für Rechenzentren - theverge.com

EU-Untersuchung gegen Shein möglich - reuters.com

US-Untersuchung zu WhatsApp-Datenschutz - bloomberg.com

Melania Trump-Dokumentarfilm verspottet wegen leerer Kinovorführungen. - gbnews.com

Amazons 35-Millionen-Dollar-„Melania“ - nytimes.com

Wie viel kann ein Präsident verdienen? - nytimes.com

Party donations 2025: AfD large donations skyrocket - lobbycontrol.de

Diese Entwicklung sollte jeden Amerikaner beunruhigen. - x.com

Trump Cybersicherheit Sensible Materialien ChatGPT - independent.co.uk

Marktführer Robitik Robco- handelsblatt.com

US-Handelsdefizit wächst am stärksten seit 34 Jahren - reuters.com

im Loop Podcast - finanzfluss.de

Tim Gabel Podcast mit Pip – Youtube


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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 532, am 31. Januar 2026. Good News für alle, die Dry January gemacht haben. Grüße gehen raus. Ich hatte gestern Abendessen. Da war die Hälfte des Tisches noch alkoholfrei getrunken. Aber ja, ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche. Und jetzt kommt mein Highlight der Woche mit dem AI-Evangelist Philipp Klöckner. Ich habe gesehen, du bist irgendwo als AI-Evangelist, ist dein Untertitel bei irgendeinem Talk auf irgendeiner Messe. Finde ich gut.
Den habe ich mir nicht selber ausgesucht, aber... Bei Accessorl, auf der Accessorl Experience Konferenz, glaube ich.
Sehr schön. Wir haben heute wahrscheinlich die längste Folge, die wir je aufgenommen haben. Es gibt ganz schön viele News und ein bisschen Earnings.
Die beste.
Die beste? Ja. Sollen wir mit LinkedIn anfangen?
Gleich mal hier ein kleiner Verbrauchertipp. Ich glaube, ich habe es schon ein paar Mal gesagt, aber Dry January ist für Anfänger. Profis machen Dry February, weil es drei Tage weniger sind. Wie Trump sagen würde, man kann 10% früher wieder anfangen zu trinken.
Sollen wir mit LinkedIn anfangen? Ich habe mittlerweile echt Spaß auf der Plattform. Leute haben mir jetzt schon Screenshots geschickt, dass sie meine Kommentare witzig finden.
Du ziehst freiwillig LinkedIn hier in unsere Agenda rein. Das wäre sogar irgendwann gekommen, das Thema. LinkedIn macht nämlich das erste Mal 20 Milliarden Umsatz im Jahr, glaube ich. Da reden wir später bei Microsoft Earnings drüber. Ja, wie machst du denn das? Ich sehe auf jeden Fall, dass du da täglich Content ballerst jetzt.
Ja, ich habe mir gedacht, ich ballere jetzt jeden Tag, außer am Wochenende, da ist ja nichts los, ballere ich jetzt irgendwas raus und dann versuche ich immer einen witzigen Kommentar irgendwo drunter zu schreiben. Was ich aber merke ist, ich würde gerne mehr kommentieren, aber LinkedIn gibt mir nicht mehr Content zum Kommentieren. Also ich habe so ein bisschen Empty-Room-Problem bei LinkedIn.
Müsste vielleicht noch mehr Leute... Erstmal musst du mir erklären, warum Christian Lindner mich geblockt hat und dein Post, dein frecher Kommentar noch erscheint.
Das ist bestimmt ein Bug. Ein Bug im System.
Genau, seit dem Stromausfall bei TikTok wird aus Versehen der Content moderiert. Bei LinkedIn. Ich habe mich auf einen Job beworben. Ich habe gesagt, ich mache vier Jobs. Hintergrund ist, Sekunde, haben wir das hier irgendwo im Feed? Der Autoverkäufer sucht, also man ist nur so stark wie sein Team, Ausrufezeichen. In diesem Sinne suche ich zum nächsten möglichen Zeitpunkt weitere Unterstützung durch. Ein Vorstandsreferent, alles immer mit Slash in MWD und so, also er macht das richtig, nur der Einfachheit halber lese ich es kurz vor. Also Vorstandsreferent, Pressesprecher, Vorstandsfahrer und Werkstudent braucht er. In bester unternehmerischer Manier habe ich gesagt, ich finde es einen relativ aufgeblähten Beamtenapparat hier und würde es unbürokratisch alles in Personalunion halbtags machen. Und dafür wurde ich dann geblockt.
Was? Was heißt das, was du jetzt vorgelesen hast, kannst du nur vorlesen, weil du einen Screenshot hast?
Das kann ich nur lesen, weil ich einen Screenshot habe. nicht mehr teilnehmen. Aber ich vermute, Christian Lindner hat gepostet, dass er nochmal auf den Weltwirtschaftsgipfel durfte bei Axel Springer. Ja, Frank, hast du mir leid. Du wirst Christian niemals so sehr lieben, wie Axel Springer Christian liebt. Der irgendwie als neben Ola Kellenius sitzen darf, als Chef der Autoland AG. Das ist schon geil. So, jetzt aber zu den ernsten Themen. Oder wolltest du... Noch ein kleiner Tipp hier für unsere CEOs und Executives und Salesleute, die gerade so ein bisschen ins PR gehen und LinkedIn einsteigen. Ihr habt das Gefühl, dass es entweder eine Software gibt, die mir nicht bekannt ist, die im Hintergrund Cloud nutzt oder dass Leute relativ viel selber dafür Cloud oder ChatGPT nutzen, um ihre Posts zu bearbeiten. Und es gibt gerade ein Pattern, was leider unheimlich stark ist, wenn man schreibt, Irgendwie schreibt mir mal ein LinkedIn-Post hier. Das ist so eine, ich sage mal, Fake-KI-Dialektik. Was man in diesem Post immer findet, ist, dass jemand sagt sowas, True Leadership isn't this, but it is that. Oder erfolgreiche Sales ist nicht rumquatschen, sondern blablabla. Immer so eine Fake-Dialektik, dass ich mein eigenes Gegenargument mache und es dann widerlege. Und das siehst du teilweise drei, vier Mal im gleichen Post und in dem Moment, wo du das liest, weißt du schon, dass es von KI zusammengewichst wurden. Und es ist so peinlich, wenn du siehst, was Leute da versuchen für Content rauszuhauen und du riechst von vorne bis hinten diesen KI-Muff da dran und weißt, also Ich lasse meine Posts auch von KI überprüfen, auf richtige englische Grammatik und so weiter. Das sieht man vielleicht manchmal nicht, aber ich schaue schon irgendwie. Aber ich weiß nicht, ob das so schlau ist, die Posts auf Engagement optimieren zu lassen von KIs. Weil ganz ehrlich... Ich will nicht sagen blocken, blocken tue ich niemanden, aber ich entfolge Leuten, wo ich zweimal hintereinander so einen Post gesehen habe, weil ich weiß, das ist seelenloser KI-Müll und hat nichts mit dem zu tun, was die Person wirklich macht oder vertritt. Und ganz ehrlich, es funktioniert nicht. Es funktioniert jetzt vielleicht ein paar Tage mal einigermaßen und automatisiert eure Content-Kampagne. Oder ich weiß nicht, ob irgendeine Agentur das ist, die das gerade so massenhaft so baut. Aber es hat sich irgendwie in den Trainingsdaten reingeschlichen, dass es besonders schlau wäre, dieses, ich widerlege mein eigenes Statement und sage, gute Werbung ist nicht einfach Klicks kaufen, sondern blablabla machen. Wenigstens, wenn ihr was mit KI generiert, dann liest es doch mal durch und schaut nicht, ob diese ganz klassischen Artefakte da drin sind. Sieht wirklich nicht gut aus.
Hiermit ist das LinkedIn-Tutorial vorbei. Vielleicht wirst du ja wieder freigeschaltet von Christian. Also wäre auch gut für sein Engagement.
Ja eben, ich habe ja, weißt du, ich gebe seine Jobanzeige noch reich, also dass er mich nicht einstellen möchte, ist ja eine Sache. Aber dann gebe ich der Jobanzeige rein reichweit und werde dafür auch noch blockiert. Aber so sind die Liberalen, weißt du, Meinungsfreiheit, hier Elon Musk und wir mehr Millet und Elon Musk wagen und dann die Leute mundtot machen auf LinkedIn. Das ist nämlich die liberale Meinungsfreiheit, die da vorgelebt wird.
Elon blockiert nicht, oder?
Doch, doch, doch. Das ist auch eine richtige Mimose. Es gibt viele Journalisten, die ihn kritisiert haben, wo er geblockt hat.
Und der Gute möchte jetzt seine Firmen zusammen mergen, oder wie?
Ja, war das eine Prediction? Jan hat das so freudig erregt geschickt. Ich glaube, zumindest hatten wir es mehrmals ein bisschen angedeutet, dass das passieren könnte. Reuters und Bloomberg berichten relativ unabhängig, dass Elon Musk Vorkehrungen treffen soll, würde ich mal vorsichtig behaupten, eventuell SpaceX mit Tesla oder XAI zu merchen. Das entnimmt man unter anderem daraus, dass zwei Vehikel, also so Shell-Firmen, wie sagt man auf Deutsch? Mantelfirmen oder Regalfirmen sind es eigentlich. Wie sagt man das im Deutsch? Die, die du aus dem Regal ziehst, die Firmen? Gibt es ein Wort dafür? Vorratsgesellschaften. Also er baut dafür Vorratsgesellschaften, die irgendwie so K2 Merger Sub 1 und K2 Merger Sub 2 oder so heißen. Und daraus schließt man und aus Gesprächen mit People familiar with the matter, dass man zumindest die Option vorbereitet, diese Firmen merchen zu können. Wir wissen auch, dass Tesla in XAI investieren soll. Ich würde mal behaupten, das soll dabei helfen, die Bewertung von XAI hochzuschreiben. Dazu braucht man ja immer sozusagen eine öffentliche Runde. Und wenn Tesla da quasi sagt, XEI ist safe 250 Millionen wert, da hauen wir mal 2 Milliarden auf 250 Milliarden rein, dann ist XEI damit mehr oder weniger offiziell 250 Milliarden wert. Also ich glaube, Tesla wird nicht gemerged. Ehrlich gesagt. Wo fängt man an? Macht irgendwas davon Sinn? Ich würde behaupten, wenn irgendwas Sinn macht, dann Tesla und XCI zu merchen. Tesla hat das finanzielle Profil, um XCI zu supporten eine Zeit lang. Und man könnte immer, also die Story, dass man mit KI und Robotern, das hängt so ein bisschen zusammen, Robotik und KI, das würde ich ihnen sogar noch abnehmen. Aber das hilft ihnen nicht so richtig, glaube ich. Und die Wahrheit ist, im Moment ist Tesla, Tesla empfehlen zu nennen, wäre vielleicht übertrieben, aber Tesla hat sehr schwere Zeiten. vor sich oder ist mittendrin in sehr schweren Zeiten. Ist natürlich trotzdem ein Riesenerfolg, gar keine Frage. Und XAI baut, glaube ich, gute Modelle. Daran würde ich gar nicht rumnörgeln. Es baut gute Image-Modelle. Oder nee, Image-Modelle finde ich nicht so gut. Aber ich würde sagen, die Imagine-Modelle, die kleinen Videomodelle sind ganz fähig und Grog ist auch ein total akzeptabler, zumindest in den allermeisten Belangen, Chatbot. Da, wo er nicht an der falschen Stelle Partei ergreift. Aber Fakt ist, XCI ist die KI-Firma, die das am schlechtesten monetarisiert bekommt. Also irgendwie ein Mistral oder so macht wahrscheinlich nicht mehr Umsatz, aber es bewegt sich in ähnlichen Bereichen wie ein XCI, während Anthropic und OpenAI wirklich davonlaufen, was Umsatz angeht. Weiter zu behaupten, ein XCI wäre 200 Milliarden wert, ist einfach ein Joke, wenn man ganz ehrlich ist, weil es in keinem Verhältnis zum Umsatz steht. Aber diese Bewertung kann man halt im schlimmsten Fall mit einem Investment von Tesla nochmal bestätigen oder sogar ein bisschen hochschrauben. Warum ich glaube, dass der Tesla nicht mit SpaceX merchen wird. Tesla wächst langsam. Lass uns einfach darüber nachdenken, wie das Profil der entstehenden Company wäre. Weil er möchte SpaceX ja in die Börse bringen. Und jetzt da Umsatz, der gerade schrumpft, rein zu merchen. Relativ niedrige Margen rein zu merchen. Und vor allen Dingen eine Firma, wo ihm nur 25% gehört. Damit würde er sich verwässern. Also er hätte hinterher weniger an SpaceX, Tesla, Co., wenn du so möchtest. Es gibt einen Grund, vor dem Sinn machen könnte, es wäre der schnellere Börsengang. Also Tesla könnte SpaceX kaufen. Also so ein bisschen wie bei Kabilame. Ich schaffe einfach, falls Tesla wert, auch anderthalb Billionen, glaube ich. Also ich schaffe nochmal, wie viele Stück Tesla-Aktien gibt es? Sekunde, gucke ich mal kurz nach. Dann können wir das einmal richtig beschreiben oder annähernd richtig. Es gibt bestimmt Fans, die es aus dem Kopf wissen, wie viele Tesla-Aktien es gibt. Kann man ja ausrechnen. Wenn wir wissen, dass der Kurs 430 ist, müsste es ungefähr 3 Milliarden, stimmt das? 3 Milliarden Tesla-Aktien. Ein bisschen mehr wäre jetzt meine Schätzung. Ich überlege gerade, wo ich das am schnellsten rausfinde. 3,75 Milliarden. Tesla ist 1,5 Billionen wert. SpaceX soll ja auch so viel wert sein. Das heißt, Tesla würde einfach nochmal 4 Milliarden Shares rausgeben. Diese 4 Milliarden Shares würden die SpaceX-Besitzer bekommen. Und dann wäre SpaceX als gemerged mit Tesla an der Börse. Also würde es einen Reverse-Merger in Tesla machen. Ich befürchte aber, dass die SpaceX-Investoren keine Shares an der gemeinsamen Firma haben wollen. Also die wollen nicht Tesla SpaceX haben, sondern die glauben, dass SpaceX tatsächlich anderthalb Milliarden wert werden können und dass sie gar nicht schnell genug wieder rauskommen, wenn das mit Tesla mergen würde. Deswegen glaube ich, die ganze Tesla-Logik funktioniert nicht. Das macht ja auch keinen Sinn. Ich brauche keine Autos im All, diese Roboter... Könnte man im All irgendwann gebrauchen, aber die Mars-Mission wurde ja mehr oder weniger verschoben, abgeblasen. Also wozu brauche ich Roboter? Im All und wenn wären das viel zu wenig Roboter. It doesn't make sense. Was ist jetzt der Case für, ich merge SpaceX mit XAI, das sind zwei Private Companies. Das Gute ist, an XAI gehört Elon Musk fast die Hälfte noch, an SpaceX glaube ich 42%. Das heißt, sein Anteil an der neuen Firma wäre sogar ein klein bisschen höher als bisher. Das, was bei Tesla extrem stören würde, ist hier sogar vorteilhaft. Ihm würde hinterher wahrscheinlich so 45% oder 44% an der neuen Firma gehören. XCI ist klein, kann alleine glaube ich nicht genug Geld raisen, um mitzustinken. Es ist, ich will nicht sagen gefehlt, wie schnell er Grocke gebaut hat, wie schnell er unter der Umgehung von Regulierung Kolossus aufgebaut hat. Es hat das schon alles erfolgreich gemacht, aber es gelingt ihm nicht, damit Geld zu verdienen. Und ob das in den nächsten drei Jahren besser wird, ist nicht zu sehen. Keins der Modelle ist Die sind alle nah dran an den guten Modellen, aber Grog ist jetzt nicht deutlich besser als ein anderes Modell. Das heißt, wirtschaftlich ist XAI erstmal kein Erfolg, auch wenn es eine 200-Milliarden-Company ist. Es ist immer sehr relativ, was man da als wirtschaftlichen Erfolg bezahlt. Keiner von uns hat eine 200-Milliarden-Company gebaut, aber er hat die irgendwie aus X und XAI zusammengebastelt. Aber Fakt ist, sie kann sich selber nicht tragen, sie kann sich nicht monetarisieren und es ist derzeit auch kein Weg, dahin sichtbar, auch wenn es nicht vollkommen unmöglich wäre, dass irgendwann er damit mal Geld verdienen würde. So, das heißt, sie brauchen einen großen Partner. SpaceX macht Überschüsse, ist profitabel. SpaceX hat das Problem, dass sie auch langsam wachsen, 20, 30 Prozent, glaube ich. den Umsatz, den XCI hinzufügen könnte, wäre für SpaceX noch einigermaßen relevant und XCI's Umsatz wächst schneller als SpaceX im Gegensatz zu Tesla. Also es ist nicht viel, was XCI macht, aber der Umsatz wächst wahrscheinlich ein bisschen schneller als der von SpaceX. Das heißt, es ist jetzt ein spannenderes Profil und es wäre irgendwann mal theoretisch, wenn es klappen sollte, dann doch hochmarschig, würde man hoffen zumindest. Das ändert natürlich aber nichts daran, dass die Story letztlich genauso beschissen ist. Also warum sollte SpaceX eine KI-Sparte brauchen? Brauche ich als Weltraum-Logistik-Unternehmen und meinetwegen Satelliten-Internet-Provider, wozu brauche ich eine KI-Sparte oder eine KI-Unit? Da würde man natürlich die, meiner Meinung nach, Bullshit-Story-Data-Center im All ranziehen. Also XAI wird die wettbewerbsfähigste KI-Firma, weil ihre Data-Center im All sind und die günstigsten. Bevor der Tag kommt, an dem das so sein sollte... hat sich das Rennen XAI gegen Entropic, gegen OpenAI aber längst entschieden, würde ich sagen. Also bevor du das erste echte Datacenter, sagen wir mal, mit mehr als 200 Megawatt Kapazität im All hast, ist dieses KI-Rennen längst entschieden. Das heißt, die Story geht hinten und vorne nicht aus. Wir haben schon ein paar Mal angedeutet, warum Datacenter im All vielleicht zumindest noch keine so gute Idee sind. Aber das wird man als Story verkaufen, sollte man die beiden Firmen merchen. Aber Wenn die gemerged werden, wenn das angekündigt wird, dann ist das nichts anderes als eine Rettungsaktion für XAI, weil XAI ja leider nicht tragfähig ist, nicht mehr in der Lage ist, Geld zu raisen. Wir sprechen später heute in der Sendung, was die anderen gerade machen an der Kapitalfront. Und es ist so ein bisschen, ich würde mal sagen, die Die Aufhübschung des Lebenswerks von Elon Musk, wenn das passiert. Also wenn SpaceX XAI kaufen sollte. Tesla ist, ich will nicht sagen verloren, aber Tesla hat keine große Wachstumsstory vor sich. Sie werden nicht mehr als 10% des Robotikmarkts bekommen, bin ich mir relativ sicher. Das könnte 10% des Robotikmarkts, wäre spannend. Selbstfahrende Autos könnten ein großer Markt werden. Auch da wird es massive Konkurrenz geben. Das heißt, die Margen werden niedrig sein. Genauso wie es jetzt im Automarkt keine riesigen Margen gibt, es sei denn, du brauchst Luxusautos. Das wäre mein Read. Ich würde die Wahrscheinlichkeit, dass SpaceX mit XAI merged auf schon so 50-50. Ich glaube, das ist auch was, die Prediction Markets übrigens sagen. Also ich hätte es aber so oder so auf 50-50 geschätzt. Also ich halte es nicht für unmöglich. Ich würde es nicht ausschließen, aber auch nicht als sicher achten, weil es für SpaceX, also als SpaceX-Aktionär möchte ich diesen KI-Boomster eigentlich auch nicht drin haben. Ich glaube, SpaceX ist ein gutes Standalone-Business. Das ist, glaube ich, sehr, sehr rich bewertet. Aber das ist bei Elon Musk eben so, das kann man sich nicht aussuchen. Und warum ich jetzt eine KI-Firma, die mit dem 200-fachen des Umsatzes bewertet ist, da drin haben möchte. Genauso wenig, wie ich einen Tesla mit dem 200-fachen des Gewinns drin haben möchte. SpaceX ist ja das solideste Business von Elon Musk, wenn wir mal ganz ehrlich sind. Er sollte sich viel eher mal fragen, ob er Starlink nicht aus SpaceX rausnimmt und das getrennt macht, weil Starlink vielleicht ein schneller wachsendes Business ist, als das Logistik-Business sein könnte. Oder, oder, oder. Aber, naja. Ich bin gespannt. Ich würde trotzdem wetten, Mit der Data Center in Space Story macht er vielleicht erst den Merger und bringt dann SpaceX an die Börse. Weil das Problem ist, wenn XAI fehlt, bevor SpaceX an die Börse geht, dann ist sein Nimbus, sein Heiligenschein, sein Halo-Effekt kaputt. Dann ist er der Typ, der gerade seine KI-Firma ruiniert hat. Und dann SpaceX an die Börse zu bringen mit so einem angeschrammten Image ist, glaube ich, schwer. Deswegen wäre es einfacher, XAI noch schnell aufzukaufen. Dann wäre es ein pro forma Erfolg, auch wenn es, glaube ich, relativ transparent kein Erfolg wäre. Und dann kann SpaceX als sozusagen sein Lebenswerk, als die ultimative X-App, an die Börse bringen. Dann sagt er halt, das ist jetzt die Super-App mit Satelliten, Internet und so weiter. Er wird dann so eine Mischung aus dem globalen Kommunikationsmittel und Data Center im All wahrscheinlich als Vision bauen. Bin gespannt, wie er das bei der SEC durchbekommt. Aber ich nehme an, die ist ja auch gerade erst eher wohlwollend gegenüber solchen Fantasien.
Ich glaube einfach, dass er mehr Ownership haben will. Und ich denke, dass er Tesla da auch noch mit rein mergt irgendwie.
Aber dann verliert er ja Ownership. Also dann müsste er, ganz ehrlich, ich habe überlegt, unter welchen Umständen macht es mit Tesla Sinn? Du müsstest Tesla quasi, ich unterstelle mal das, was Olli Samber, oder ich sage mal so, das, was Olli Samber immer unterstellt wurde, was er mit Rocket Internet angeblich gemacht hat, also die Firma schwach gerechnet, klein gerechnet, um sie dann zurückzukaufen. Also er könnte irgendwie den Tesla-Kurs, ich sage mal, künstlich einstürzen lassen. dann vielleicht noch mehr Anteile kaufen sogar an Tesla oder Tesla eben günstiger in SpaceX reinmerchen. Aber im Moment, dadurch, dass Tesla 1,5 Billionen wert ist, würde er sich selber so stark verwässern, weil ihm da nur ein Viertel gehört. Also was Verwässerung ist, müssen wir nicht nochmal erklären. Aber an den anderen Firmen gehören ihnen rund 50% bei SpaceX 42 und wenn ich eine Firma mit 25% reinmerche, gehört ihm an der mittleren Firma oder an der neuen Firma halt nur um die 30%. Oder 33%. Deswegen hat er kein Interesse. Aber klar, die Frage ist, musst du Tesla retten? Plus, er kann Tesla nicht klein rechnen, weil sein Networth, die Nummer 1 in der Bloomberg Billionaires List, hängt an Tesla im Moment noch. Das heißt, da ist auch nicht opportun, Tesla zu schrumpfen. Du willst es nicht kaufen, weil es ist das hässliche Geschwisterkind Tesla inzwischen. Ich glaube, er würde das einfach vor sich hinkrippieren lassen. Bisschen Optimus-Fantasie, bisschen Full-Self-Driving, in jedem Markt 5% vielleicht Marktanteil bekommen. Immer wieder Fantasien rausholen, dass der Kurs da oben bleibt. Profitabel bleiben, moderat wachsen irgendwann wieder, vielleicht sogar mit Robotern. Aber du willst das nicht in deiner zukünftigen Mega-Firma drin haben, eigentlich Tesla. Dazu ist es zu lame, würde ich behaupten.
Und könnte er irgendwie sagen, er macht die ganze Robotik-Nummer jetzt in der anderen Firma? Dass er irgendwie sagt, das passt viel besser zu SpaceX?
Ja, 100%. Das haben wir auch schon gesagt. Dass eigentlich die Optimus-Roboter besser zu X... Also die Optimus-Roboter, die passen zu XAI, könnte man sagen. Die brauchen die gleichen Ressourcen. Fairerweise Full Self-Driving, könnte man auch sagen. Also eigentlich müsstest du die Hardware-Sparte abgeben. Und dann machst du eine KI-Company, die Full-Self-Driving entwickelt, die Robotik entwickelt. Und Tesla baut Roboter und Autos, ist ein langweiliger Hardware-Hersteller, wird eigentlich ein chinesisches Unternehmen, wenn man mal ganz ehrlich ist irgendwann. Und X würde dann ein KI-Unternehmen, was Full-Self-Driving entwickelt, was Krog entwickelt, was Robotik-Modelle entwickelt. Und Tesla wird die verlängerte Werkbank dafür. Das ist zumindest ein Konstrukt, was man nachvollziehen kann.
Ich habe diese Woche irgendwo gelesen, ich meine es war im Manager Magazin über Elon Musk und Tesla, dass man ja eigentlich, also von Ark Invest, hat wohl irgendein Analyst gesagt, man muss das autonome Fahren, muss Tesla eigentlich gar nicht mehr hinbekommen, weil irgendwann kann ja der Roboter einfach sich ins Auto setzen und das Auto fahren. Kann ich mir jetzt noch...
Das ist natürlich 3D-Schach. Wenn Full-Step-Driving nicht klappt, fährt der Roboter uns. Geil.
Ja, genau.
Nitrogenbrauen auf jeden Fall.
Genau.
Wenn die Unwahrheit wahr ist, dann packen wir einfach noch mehr Unwahrheit dazu.
Wir machen weiter mit Unwahrheiten. Also sie sind wahr, aber sie lesen sich für mich so, als ob sie unwahr seien. Und zwar kauft wohl Apple ein Startup, von dem ich noch nie gehört habe, für 2 Milliarden US-Dollar. Und das ist damit irgendwie die größte oder zweitgrößte Transaktion von Apple ever, um... Ja, AI-Devices zu bauen, also Stifte, Pins und Pens und vielleicht eine Brille. Hast du von QAI jemals gehört?
Nee, nie gehört, aber das ist jetzt auch nicht verwunderlich. Die sind im, ich glaube, israelischen Startup-Ökosystem. Da gibt es auf jeden Fall, ich glaube, mehr Startups als in Deutschland und mehr Deep-Tech-Startups auch. QAI forscht an, ich würde sagen, Mimikinterpretation im weitesten Sinne. Also sie haben Patente die mithilfe von In-Ear-Devices und Brillen die Mimik der tragenden Person verstehen und da eine nonverbale Kommunikation versuchen zu entwickeln. Also was man möchte ist, ob das das ist, was QAI von Anfang gesehen hat, weiß ich nicht, aber was man unterstellt, was Apple daran spannend finden könnte, wäre, dass wenn man so eine KI-Brille trägt, dann möchte man ja nicht ständig laut in der U-Bahn quatschen oder so. Und QAI will quasi an einer Steuerung von Devices mit einem Zwinkern, mit einem Wangenzucken, mit einem Zahnfletschen, mit einem Ohrwackeln, wer es kann. So könnte man dann quasi Displays bedienen oder Interfaces bedienen. Das ist die Technologie, wenn ich es richtig verstehe, die sie bauen wollen. Es wäre natürlich wertvolles IP, wenn sie das hinbekommen. wäre das wertvolles IP. Ich glaube schon, dass Apple mit EarPods und eventuell einer leichten Brille ein gutes KI-Set hätte, das ausreichend wäre, um KI zu bedienen. Das bleibt halt das Problem. Ich glaube, ich würde halt immer noch aufs Handy schauen wollen. Oder du kannst ein Display in der Brille haben, das geht schon auch. Aber die Frage der Bedienung bleibt. Du möchtest weder mit Handgesten irgendwo durch die Gegend laufen und so Minority Report-mäßig an der U-Bahn-Scheibe kleben, Ob es jetzt besser ist mit Gesichtszuckungen, wenn Leute dich da fragen, ob du einen Schlaganfall hast in der Bahn, ob das dann besser ist, weiß ich auch nicht, ehrlich gesagt. Aber das scheint die Vision zu sein, die QAI und Apple hier gemeinsam verfolgen wollen.
Ich will endlich mal mit dem Produkt rauskommen. Ich will jetzt endlich mal wieder konsumieren.
Diesen Sommer muss was kommen. Moment, Moment. Zyklus, ein Konsumwand. Apple geht sehr gut, werden wir später im Verlauf der Sendung noch erfahren. Also die iPhone-Sales laufen richtig gut bei Apple. Also du musst Apple den Aktienkurs nicht stützen, da läuft es eigentlich. Wo es auch läuft, ist Meta. Auch das kommen wir gleich in der Earnings-Corner noch drauf.
Ja, aber vorher meine Geschichte zu der Story, warum ich glaube, dass es so ist. Also ich glaube, dass Marc vor kurzem einen Termin hatte mit, wie heißt sein bester Kumpel, Boss oder so. Hat gesagt, hey, irgendwie verstehe ich das nicht mit der AI-Nummer. Das läuft nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Keiner nutzt das in WhatsApp. Irgendwas machen wir da falsch. Lass uns wieder auf unsere Stärken fokussieren. Lass uns wieder das machen, was wir wirklich machen können. Lass uns einfach wieder mehr von Snap kopieren, dann funktioniert das auch mit dem Produkt. Das wäre meine Herleitung für die News, die du uns jetzt erklären wirst.
Lass Evan Spiegel wieder unser Produktmanagement machen, sagst du?
Genau. Also mehr ist sonnig, oder? Bei Snapchat hat das Abo ja ganz gut zu funktionieren.
Ja, TechCrunch berichtet, dass Meta wohl Premium-Varianten von Instagram, Facebook und WhatsApp testen soll bereits. Das, was man für das Bezahl-Abo bekommt, ist glaube ich hauptsächlich die Nutzung der KI-Bots, um Content zu erstellen. Das ist lustig. Ein Feature funktioniert nicht und dann nimmst du Leuten auch noch Geld ab. Also niemand will es haben und dann lässt du Leute auch noch dafür bezahlen, dass sie es nutzen. Also mir erschließt sich die Strategie noch nicht 100%. Man muss aber natürlich abwarten, wie das dann im Markt ankommt, ob es Leute gibt, ob es Facebook-User vielleicht gibt, die das dann nutzen. Ich weiß es nicht. Ich wüsste nicht, was ich, also was ich verstehe ist, dass Leute dafür zahlen wollen, ihre Werbung wegzubekommen. Also die wird immer mehr zum Beispiel in Instagram. Glaube, es gibt Leute, die für WhatsApp bezahlen würden. Wie gesagt, man kann das ganz gut mit Signal oder Threema ersetzen. Aber es ist natürlich was, was noch fast gar nicht monetarisiert ist. Und gleichzeitig ist es so im Alltag von Menschen drin, dass sie, glaube ich, fast nicht drumherum kommen, das zu bezahlen. Also würdest du Leuten 2,99 im Monat abnehmen für WhatsApp-Nutzung? Die würdest du bekommen, glaube ich, von 80% der Leuten. Oder? Wahrscheinlich sogar mehr, wenn du sagst, wenn du in so und so viele Gruppen drin bist, kostet es noch ein bisschen mehr. Also ich glaube schon, dass man besser monetarisieren kann, auch insbesondere bei WhatsApp. Dass ich jetzt bei Instagram oder Facebook mehr bezahlen sollte, glaube ich nicht. Aber ich glaube, Meta sieht auch, dass mit Werbung irgendwann mal Ende Gelände ist. Also kurzer Spoiler zu den Meta-Earnings. Die haben, was gut ist, ihre Klickpreise um mehr als 10% erhöhen können. Aber sie haben auch das ausgespielte Volumen an Anzeigen um 12, 13 Prozent, glaube ich, erhöhen können. Bei, ich glaube, nur 6, 7 Prozent mehr Nutzern. Also einfach gesagt, man sieht, entweder nutzen Leute mehr die App oder man sieht pro Session mehr Anzeigen inzwischen. Und irgendwann hat das, wobei bei Google haben wir auch mal gesagt, das hat ein Ende irgendwann. Und trotzdem schafft Google immer wieder noch mehr Anzeigen irgendwo zu platzieren, beziehungsweise die Klickrate zu erhöhen. Aber vielleicht überlegt man auch deswegen, ob man Premium-Subscription haben könnte. Ich glaube, die beste Premium-Subscription wäre, dass du ein grünes Signal bekommst. Also ich will meine Daten geschützt haben. Ich will keine Werbung mehr sehen. Aber wie gesagt, dann ist Meta oder WhatsApp eigentlich nicht die richtige Lösung. Da kommen wir auch später nochmal drauf, wie es mit Meta und den Daten funktioniert. Aber erstmal gehen wir in die beliebte Bubble-Time. Ich würde sagen, wir sind nah an der Peak-Bubble.
Bevor du damit anfängst, möchte ich dir eine kleine Geschichte aus meinem Leben erzählen. Gestern Abend war ich mit meinen fünf Lieblings-Techies Abendessen. Natürlich, es sind alles so Unternehmer, die es geschafft haben, Erste-Welt-Probleme haben wir besprochen und dann ging es irgendwann um die große Liebe zu Claude. Und ein Bild habe ich jetzt auf LinkedIn gepostet, fand ich wirklich crazy, das hätte ich nicht gedacht. Also, Peace, einer meinte... Er würde Claude so beschreiben, dass es ist wie ein 20 Meter Roboter mit Laseraugen und er sitzt auf der Schulter und flüstert dem Roboter einfach ins Ohr. Also es war jetzt wirklich das erste, oder nicht das erste Mal, ich habe immer mal so die Momente gehabt, wo irgendwelche Produktleute sagen, ey Wahnsinn, was ich irgendwie jetzt mit AI bauen kann. Und was man glaube ich auch sagen muss, so ist, So eine richtige Differenzierung zwischen den Produkten gibt es dann vielleicht doch nicht. Aber es war wirklich so, die fünf Jungs, die alle früher irgendwie zwei, dreistellige Teams von Entwicklern geleitet haben, sind jetzt alle auf den Trichter, ey, anstatt 20 Leute brauche ich jetzt nur noch eine Person für das. Das war so crazy zu sehen. Also natürlich schreiben sie, ja, die Qualität und so. Aber es war wirklich so, das Fazit von dem Abend war, ja, ich kann jetzt das, wo ich früher 20 Leute für gebraucht habe, kann ich jetzt mit einer guten Person bauen.
Das ist schon crazy.
Ja, das...
Also, Claude ist super und Claude wird immer besser, noch natürlich. Und immer autonomer auch. Und sagen die zu, Die vervollständigen Projekte werden immer größer, was möglich ist. Und trotzdem kannst du, glaube ich, nicht sagen, du kannst ein 20-Mann-Team damit ersetzen. Was ich glaube, was stimmt ist, dass du bis zu sechs Monate schneller pitchen gehen kannst mit einem Prototypen. wo du früher schon Leute heiern musstest oder irgendwie in Nachtarbeit den ersten Prototypen bauen. Das glaube ich ja. Da kommst du viel schneller hin. Also wenn du einen kleinen Marktplatz baust, so eine kleine Stellenbörse, sowas in der Art, sowas kann man heute über Nacht oder an einem Wochenende bauen als Prototypen. Ich glaube, spätestens wenn du irgendwie dann doch, wenn da jemand bezahlen soll, wenn es eventuell mehrere Sprachen hat, wenn Kundendaten verwaltet werden insbesondere, dann wirst du natürlich immer noch close Unterstützung nutzen, aber dass das jetzt 20 Leute ersetzt, Stand heute glaube ich nicht. Dass das in Zukunft irgendwann mal in die Richtung geht, glaube ich schon, also dass ein Software-Architekt oder Architektin dann das macht, was früher ein ganzes Team gemacht hat, schon eher. Wenn du auch noch bessere Security-Tools bekommst, noch bessere Pen-Testing-Tools, das, was jetzt die typischen Lücken sind, natürlich kommt dieses Feedback jetzt auch zurück zu Entropic. Und natürlich baust du die ganzen Safeguards rein, also Wenn du weißt, die Vergangenen haben gewisse Sicherheitslücken offen gelassen oder gewisse Datenunsicherheiten hinterlassen, baust du natürlich jetzt einfach eine Schleife rein, wo das am Ende immer nochmal überprüft wird und so wirst du nach und nach besser. Also ich pflichte dem tendenziell total bei. Trotzdem glaube ich, immer wenn man versucht, solche Analogien zu finden, wie jetzt kann ich ein Team von 20 Leuten ersetzen, dann würde es, glaube ich, um Entwicklerarbeitsstellen viel schlimmer stehen, als wir das heute sehen, wenn das möglich wäre. Und man muss auch unterscheiden, ob man, wie gesagt, die nächsten Prototypen baut. Da gewinnt man, glaube ich, vor allen Dingen ein Vielfaches an Zeit und spart massiv Kosten. ein echtes Projekt zu verwirklichen oder bestehende Software damit zu refactoren oder so, halte ich immer noch, da ist es einfach bestenfalls ein netter Co-Pilot.
Ja, aber was schon interessant ist, also wir haben ja vor einem Jahr oder so darüber geredet, wie das der kleine CEO irgendwie positioniert und sagt, er braucht so viele Leute nicht mehr und alles. Und es ist halt echt nochmal ein Unterschied, ob dieses Narrativ, diese Geschichte von Effizienz, ob die von irgendwie dem CEO oder dem Marketing kommt oder halt wirklich von der Technik. Früher gibt es ja immer diese schöne Geschichte von so, ja, Marketing und Sales hat das Produkt verkauft, aber Technik sagt, das dauert alles noch ein bisschen, wir sind noch gar nicht so weit. Und jetzt hast du halt, dass die Leute, die es bauen können, sagen, oh, ich kann jetzt hier, auf einmal habe ich eine Superpower, auf einmal kann ich es irgendwie schneller, mit wenigen Ressourcen. Oder eine andere Geschichte diese Woche hat mir jemand geschrieben, der baut ein neues Produkt und er sagt halt, ey, durch Gemini hat er irgendwie einen mittleren, fünfstelligen Betrag in den letzten Monaten gespart, weil er halt alles mit Gemini gemacht hat und nicht mit irgendwelchen Leuten.
Das ist schon crazy. Ja, also ich bin dabei, dass sozusagen der Das Team, was die Arbeit macht, die Grundwork, das besser beurteilen kann als der CEO. Aber trotzdem ist das nicht das Szenario, was unsere Wirtschaft treibt. Zumindest nicht den Großteil. Die Frage ist, ob der CTO von SAP... das auch genauso sieht zum Beispiel. Oder das ist ein Head of Engineering von SV HANA oder so. Das ist dann eben nochmal ein anderer Unterschied. Und ich glaube, was man immer braucht, ist eben eine differenzierte Sichtweise. Das verträgt sich nicht irgendwie mit großen Medienauftritten oder Keynotes oder so. Da funktionieren generelle Statements und Übertreibungen immer besser. Also entweder zu sagen, 95% der Projekte scheitern, das kommt gut an. Wenn du sagst, ich schaffe das 20-fache der Arbeit oder ich kann 20 Leute ersetzen, das kommt auch gut an. Aber so ein differenziertes Statement, wie du kannst dein Prototyp statt in sechs Monaten in einer Woche bauen und gleichzeitig... wird das Entwickeln wirklich großer Softwareprojekte eher im Bereich 5 bis 12 Prozent effektiver dadurch und effizienter dadurch. Und das lässt sich wiederum schlecht messen und schlecht umverteilen, die gewonnene Produktivität. Das ist, glaube ich, die Wahrheit. Aber das auszuerzählen, da schläft das Publikum ein. Aber wer jetzt gerade an seinem nächsten Startup baut, klar, ich werde heute jemanden treffen, der das nächste Gorillas bauen will. Vorsicht gesagt. Mit Robotern.
Das ist nicht mehr von Menschen ausgefahren, sondern mit Robotern.
Und da sieht man schon, wie Leute, die ein gutes Produktverständnis, aber keinen Coding-Skills haben, einfach mehr oder weniger über Nacht zu einem Prototypen kommen. Das hatten wir sicherlich noch nicht vorher.
Also ich werde... in den kommenden Wochen, glaube ich, mal versuchen, was zu bauen. Wir waren zu sechst, ich bin der einzige Nicht-Hacky an diesem Tisch und sie meinten, selbst ich wäre in der Lage, etwas zu shippen.
Wenn das passiert... Ich sage voraus, du bist nicht in der Lage, weil die Leute, die sagen, ich probiere das mal, das ist mein guter Vorsatz, dass dieses Jahr irgendwann mal zu probieren, die bauen nichts, sondern... Die Leute, die es so sehr juckt, dass sie sich heute Nacht hinsetzen und es nach der Arbeit machen, das sind die, die was bauen. Hat Bill Gurley oder so, hat das glaube ich gerade auch gepostet. Also die beste Versicherung gegen deinen Jobverlust gerade ist, dich maximal in KI reinzulehnen. Und alles, was du kannst mit KI machen, weil das ist die beste Jobkarte. Egal welchen Job du hast, oder fast egal welchen du hast, wenn du einfach der bist, der die Möglichkeiten von KI maximal ausnutzt, dann wirst du halt so ein superproduktiver Mega-Worker werden.
Früher hieß das, wer schreibt, der bleibt.
Naja, sorry. Wer prompt, der kommt.
Also letztes Learning von dem Abend, die meinten auch, es ist überhaupt nicht mehr wichtig, gut zu prompten. Also man könnte der AI jetzt... Letztes Jahr haben viele gesagt, du auch, die Kunst ist, richtig gut prompten zu können, das scheint nicht mehr so wichtig zu sein. Auf jeden Fall für Entwicklung.
Stimmt, also ich glaube, du kannst mit Prompting immer noch was rausholen, aber richtig ist, die KIs werden immer besser darin, mit schlechten Prompts umzugehen. Was natürlich auch eine Produktaufgabe ist, die vollkommen klar war. Also, dass Prompt-Engineer der Job der Zukunft wird, das Bullshit ist klar, weil die Produkte müssen einfach so gut werden, dass sie natürliche Sprache verstehen. Ich habe das ja früher immer als Beispiel bei Siri genommen. Da ging es so, als wenn wir über Natural Language Processing geredet haben. Der KI-Test von 2019 war, dass du den Google Assistant Alexa oder Siri gefragt hast, stell mir eine IAU auf sechs Minuten. Und keiner von denen hat es verstanden. Außer ich glaube, Google hat es verstanden. Google konnte das schon ganz gut übersetzen. Siri hat nicht verstanden, was gemacht und dann haben Leute immer gesagt, ja, du musst sagen, stell Timer auf 6 Minuten oder auf 360 Sekunden so ungefähr. Aber das ist ja eben dann prompt Ding, was eigentlich schon wieder Programmieren ist. Und was du aber können musst, ist, dass die KI es eben so gut versteht, dass wenn ich Eier Uhr sage, dass sie kapieren, dass es um Timer geht. Und das ist quasi, was die Modelle jetzt schaffen, dass sie eben nicht mehr möglichst genau sagen musst, was du brauchst, sondern dass sie die Intention dahinter verstehen und durch das Reinforcement-Learning, was im Hintergrund immer passiert, werden sie eigentlich besser und besser darin zu verstehen, was der gewollte Output ist. So, womit wollte ich jetzt eigentlich anfangen? Achso, die Wabbel. Ich wollte sagen... Eigentlich ist ja jetzt das Q1 und ich hatte mal gesagt, dass ich glaube, die Bubble wird jetzt oder es gäbe ein Szenario, was einigermaßen wahrscheinlich wäre, in dem die Bubble jetzt burstet. Ich habe auch schon erklärt inzwischen, warum ich das nicht mehr glaube. Aber trotzdem habe ich so die brodelnden Gefühle gerade sehr, sehr stark. Also was mir schon wieder sagt, Ende des Jahres, Anfang nächsten Jahres. Könnte es soweit sein. Also auf jeden Fall sagen, das Thermometer geht weiter nach oben oder das Barometer wäre vielleicht eine bessere Analogie bei einer Bubble. Also der Luftballon wird weiter aufgebläht und der Druck steigt. Wir beginnen mal mit den, also es sind alles positive News, wenn man so möchte, wenn man an die Bubble glaubt und es macht ja auch Spaß. Also, Anfang der Woche hat die Financial Times berichtet, dass Entropic, ich hatte Entropic noch für seine Kapitaleffizienz gelobt, dass sie auf 350 Milliarden nur 10 Milliarden aufnehmen und dadurch nur minimal verwässern um 3%. Es hat sich herausgestellt, sie haben doch die Möglichkeit genutzt, 20 Milliarden einzusammeln. Es gab so viel Nachfrage nach der Entropic-Runde, dass man gesagt hat, na gut, dann rüsten wir uns gleich mal für die Zukunft. Wir wissen, OpenAI wird wahrscheinlich eine richtig große Runde machen. Dann sammeln wir wieder über 20 Milliarden ein und sind gut aufgestellt und verwässern dann eben ein klein bisschen mehr. Und so soll jetzt bekannt geworden sein, dass man von dem singaporeanischen Staatsfonds von Singapur und CO2 und ein paar anderen Investoren sogar 20 Milliarden aufgenommen hat. In Verbindung damit hat die Information wiederum Dokumente gesehen, die besagen, dass Entropic auch ihre Prognosen nach oben gedreht haben. Also sie nehmen nicht nur mehr Geld, sondern sie sagen, wir wollen damit auch mehr schaffen. Sie zeigen quasi, was sie mit mehr Geld schaffen können. Und unter anderem gehen sie davon aus, dass sie 2027, also schon im nächsten Jahr, also damit ist natürlich der Dezember 2027 gemeint und dann die Revenue Run Rate, also das ARR, was im Dezember, das sind jetzt fast 22 Monate oder 23 Monate bis dahin. Aber da wollen Sie bei 55 Milliarden Umsatz schon sein. Das ist höher, als Sie bisher projiziert haben oder prophezeit haben. Sie wollen auch ein Jahr später erst, nämlich 2028 Cashflow positiv sein. Also Ihren, wenn man so möchte, Turnaround in die profitable Phase hat man ebenfalls nach hinten verschoben. Ihr optimistisches Szenario In dem überholen sie sogar den letzten Outlook von OpenAI. OpenAI hat ja mal gesagt, 2029 werden sie inzwischen 145 Milliarden sogar haben. Das sieht Entropic in einem optimistischen Szenario. Glauben sie, dass sie da rankommen werden und OpenAI quasi überholen? Natürlich wird OpenAI seine Erwartungen auch noch hochschrauben, da bin ich mir relativ sicher. Man möchte noch aggressiver wachsen. Dafür gibt man ein bisschen die Kapitaleffizienz. auf, ob das so klappen wird. Es geht dabei um eine Verdreifachung. Wir waren dieses Jahr bei rund 9 Milliarden, glauben wir. Wir werden nächstes Jahr bei 18 sein und dann wollen sie es aber auf 55 schaffen. Selbst im konservativen Szenario auf 46. Ob das dann gelingt, muss man sehen. Aber bisher, du hast es ja selber beschrieben, Clot ist super populär. Entropic macht relativ voraussehbaren Umsatz mit B2B-Kunden. Kann immer noch jede technische Änderung sein, die das sofort wieder umshiftet. Jetzt gerade aber zum Beispiel gibt der ClaudeBot, das sprechen wir gleich noch drüber, auch nochmal einen neuen Rückenwind, der das vielleicht sogar beschleunigen könnte. Also man will mehr investieren, dann die Profitabilität nach hinten verschieben. Also wenn man glaubt, man kann bis 2027 55 Milliarden machen, dann wäre es natürlich Quatsch, vorher auf ein Break-Even zu pushen. Sondern dann sollte man weiter investieren. Das heißt, Tropic ist hier immer noch sehr kapitaleffizient. Selbst wenn sie hier quasi aufs Gas steigen. Nach der ersten Stunde von vier Stunden heute gibt meine Stimme schnell auf. Das ist nicht so ein gutes Vorzeichen.
Ja, wir gehen jetzt zu Punkt Nummer 5 von fast 50.
Also Entropic tritt aufs Gas, aber natürlich lässt OpenAI sich auch nicht lumpen. Auch da gibt es News. Und zwar berichtet exklusiv das Wall Street Journal ganz frisch gestern Abend, dass sie erfahren haben von IPO-Plänen noch dieses Jahr von OpenAI. Und zwar im vierten Quartal dieses Jahres. Soll OpenAI sich zumindest auf ein IPO vorbereiten, mit den entsprechenden Großbanken sprechen, die die Firma dafür fit machen? Die Prediction Markets sehen das IPO inzwischen auch deutlich wahrscheinlicher, bei so ungefähr 50-50. Vorher war es, glaube ich, bei 16 oder 18 Prozent. Also hätte man auf meine Prediction, dass sie das IPO noch dieses Jahr machen, gewettet, hätte man sein Geld jetzt schon verdreifacht. Wenn das IPO wirklich passiert, noch deutlich mehr Geld. Ja, natürlich wird es ein Trillion-Dollar-IPO werden. Also bis dahin wird OpenAI mit über einer Billion bewertet werden, wenn das stattfindet, muss man dazu sagen, und wenn der Markt hält bis dahin. Hintergrund ist natürlich der extreme Kapitalbedarf. Mein Eindruck ist, während Anthropic eben versucht, das alles relativ kapitaleffizient und rational zu schaffen, will OpenAI das Problem sehr stark mit Geld totschlagen. Also am meisten Rechenzeit, es gibt gute Gründe das zu tun, wenn man glaubt, dass Rechenzeit und Energie die ausschlaggebenden Punkte sind, dann macht es natürlich Sinn, einfach dafür zu sorgen, dass man am schnellsten an am meisten Kapital kommt und dafür wäre ein Börsengang möglich. Der beste Weg. Wir sehen gleich, welche Kapitalquellen eigentlich alle schon ausgeschöpft und angezapft sind. Und auch bei Entropic geht man ja davon aus, dass sie dieses Jahr noch an die Börse gehen werden. Und deswegen glaube ich so ein bisschen, das könnte jetzt auch bald der Höhepunkt sein, wenn die beide sozusagen ihr Risiko in die Public Markets an die Kleinanleger übertragen haben und die ganzen ETF-Sparer dann diesen KI-Hype mitfinanzieren endlich. Dann ist die Barbell auch langsam reif. zu bursten. Vielleicht wird das ein bisschen Luft rausgelassen. Wird so richtig zerplatzen, wird es ja nicht, weil ja am Ende doch einiges an Wertschöpfung dahinter steht, auch wenn es natürlich sehr übertrieben ist im Moment. Also ich bin gespannt, ob das IPO noch dieses Jahr klappen wird. Wenn man sich die Umsatzprojektionen so anschaut, eigentlich haben die ja alle relativ gute Zahlen. Also ich befürchte, man müsste im SEC-Filing so ein bisschen auf das Thema Churn eingehen. Wie lange dauern eigentlich die durchschnittlichen Verträge? Wie lange zahlen Leute ihren Pro-Account oder wie entwickelt sich die Revenue-Expansion in AP, also in Schnittstellenverträgen für Leute, die quasi pro Token zahlen? Kommt es da zu einer guten Revenue-Expansion oder gibt es da auch Leute, die nach zwei Milliarden Tokens auf einmal wieder verschwinden und eventuell eine andere Plattform nehmen oder ihr KI-Unterfangen aufgeben? Das alles wäre natürlich spannende Daten, die wir in Richtung Börsengang sehen würden. Aber ansonsten, die reinen Revenue-Zahlen sehen sicherlich ganz gut aus und würden es ermöglichen, an die Börse zu gehen. Und noch, würde ich sagen, ist die Stimmung ja auch ganz gut. Also es gibt natürlich viele Privatanleger, die gern, wenn man überlegt, wie viel Geld in die Ship-Manufacturer fließt und in die ganzen Schaufelverkäufer, dann muss man schon sagen, es gibt natürlich Leute, die würden gern mehr auf den KI-Trend wetten. So richtige KI-Pure-Plays gibt es gar nicht so viel an der Börse. Und deswegen hat der Markt natürlich auch Hunger nach diesen IPOs. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das noch funktionieren könnte. Auf jeden Fall brauchen die Firmen Zugang zu Kapital und die Börsen sind am Ende natürlich der größte Kapitaltopf, der zur Verfügung steht. Bis dahin würde ich sagen, wird die Gans noch ein bisschen fett gemacht. Sagt man das so? Macht man die Kuh fett oder die Gans?
Die Kuh.
Die Kuh? Okay, dann wird die Kuh noch ein bisschen fett gemacht. Sekunde. Wird die Gans oder die Kuh fett gemacht? Ist das gar kein Spruch? Google sagt, die Kuh wird hübsch gemacht. Das macht den Kohl nicht fett. Ich sage, die Kuh wird fett gemacht zum Verkauf. Und zwar berichtet ebenfalls exklusiv The Information, möchte gehört haben, dass Opmei Und Teile davon waren schon immer bekannt, aber sie fügen es nochmal zusammen und haben neue Informationen. An einer Investmentrunde arbeitet, die bis zu 100 Milliarden einsammeln soll. Dabei soll Geld von Nvidia kommen. Nvidia hatte ja über verschiedene Milestones und Zeitpunkte eh schon mal 100 Milliarden insgesamt zugesagt, die nach und nach abgerufen werden jetzt. Es soll interessanterweise auch signifikant Geld von Amazon kommen. Microsoft wird nur mit weniger als 10 Milliarden wohl dabei sein. Also die werden relativ gesehen sogar ein bisschen verwässern, wenn ich das richtig rechne. Also weniger besitzen an der Firma als vorher. und also relativ gesehen. Genau, wer ist noch dabei? Nvidia, Microsoft, Amazon, Softbank wird wahrscheinlich wieder dabei sein. Gibt es auch gerade Gerüchte, dass Softbank erneut 30 Milliarden, also zu den 40 Milliarden, die committed sind, wenn ich es richtig verstehe, nochmal 30 Milliarden zusätzlich committen würde und so könnte eine 100 Milliarden US-Dollar Finanzierungsrunde zustande kommen. Also OpenAI würde Ein halbes SAP raisen quasi als Kapitalerhöhung. Ungefähr 100 Milliarden einsammeln. Und man sieht hier, hier sind halt kaum noch klassische VCs dabei. Also da werden noch ein paar VC-Namen reinkommen am Ende bestimmt. Aber das ist alles Corporate-Geld, was man anzapft. Amazon, Microsoft, Nvidia. Das sind keine typischen Wagniskapitalfinanzierer, deren Mittel sind irgendwann erschöpft, beziehungsweise sind sie schon investiert bei OpenAI oder konfliktet durch andere. Zumindest früher hat Sam Ortman darauf ja Acht gegeben, dass man nicht woanders investieren durfte, wenn man in OpenAI investiert. Ich weiß nicht, ob er das inzwischen immer noch so eng sieht, weil er jetzt ja so ein bisschen Fuße des Fasses kratzen muss, würde man im Englischen sagen. Und das Wall Street Journal glaubt sogar erfahren zu haben, dass Amazon bis zu 50 Milliarden in dieser Runde hat. dazu steuern könnte. Also wir setzen das Puzzle so ein bisschen zusammen aus verschiedenen Medienberichten. Aber dann könnte es eben so sein, dass Amazon 50 Milliarden macht, Softbank vielleicht 30, Nvidia vielleicht 20, Microsoft dann um die 10 und noch ein paar kleine Tickets. Und dann hätte Sepp Mortmann auch schon die 100 Milliarden zusammen. Das dann auf einer Bewertung von vorher 750, am Ende wahrscheinlich so 830, 850 Milliarden. Und damit ist man schon kurz vor der Billion, die ich in Aussicht gestellt hatte. Und diese Trajektorie jetzt zu zeigen vom Börsengang ist natürlich auch wichtig. Also systematisch die Bewertung weiter zu steigern, mit idealerweise auch immer besseren Zahlen, damit man beim Börsengang dann sagen kann, wir glauben, wir sind jetzt 1,4, 1,5 Billionen wert. Und wir haben nicht nur Zahlungsversprechen, sondern auch Umsatz. Ist natürlich wichtig, jetzt immer zu zeigen, dass der Markt daran glaubt. Und war das jetzt schwer, dieses Geld zu raisen? Glauben die, dass das so viel wert ist? Die Wahrheit ist ja auch, also sie müssen ja fast mit investieren. Also wenn Nvidia jetzt, wenn bekannt würde, dass Nvidia, Amazon und Microsoft hätten OpenAI investieren können, deren Kunde ja OpenAI, also OpenAI ist bei allen Kunden, und dann sagen sie, nee, wir wollten da nicht mehr investieren, das war uns zu heikel. Das wäre ja ein eher schlechtes Zeichen für den Markt. Man könnte fast sagen, die sind in so einer, sag mal, ist das Catch-22-Situation? Ich weiß nicht, aber sie sind in der Situation, wo sie eigentlich fast investieren müssen, um den schönen Schein aufrecht zu erhalten. Also A, kriegen sie das Geld über ihre Cloud-Sparten ja teilweise zurück oder Nvidia über Chip-Umsätze. Für Nvidia ist es eh ein No-Brainer, mehr oder weniger. Aber ein Amazon oder ein Microsoft haben natürlich auch kein Interesse daran, dass jetzt oder Masayoshi San, der gerade all in all auf AI und Datacenter geht, die haben alle kein Interesse, dass jetzt rauskommt, dass OpenAI kein Geld mehr bekommt. Das heißt, aus dem, was so Circular Economy war, könnte im schlimmsten Fall so ein Stockholm-Syndrom werden, dass alle immer mehr Geld reingeben müssen, damit bloß keiner merkt, dass die Musik nicht mehr spielt. In einem Szenario, wo das vielleicht Ich will gar nicht sagen, dass die Musik nicht mehr spielt. Aber wenn sich irgendwann schon abzeichnet, dass KI-Umsätze vielleicht doch gar nicht so groß sind, wie man glaubt oder nicht ganz so schnell wachsen, dann hätte von denen, die da investieren, kein Interesse daran, das früher als nötig bekannt zu machen, weil auch ihr Schicksal ja sehr stark daran hängt, würde ich mal behaupten.
Und wenn die jetzt an der Börse sind, glaubst du, die bewegen sich noch weiter nach oben?
Ist da noch Luft? Also ich glaube, die werden Pop am ersten Tag haben. Also sagen wir, die kommen so für anderthalb, sie schaffen es noch einmal, sich zu verdoppeln bis zum Q4, kommen für anderthalb Billionen an die Börse und dann gibt es, glaube ich, schon Privatanleger, die das als erste Chance sehen, jetzt in ChatGPT zu investieren und sich da rein stürzen, glaube ich schon. Also dann werden so Third-Party-Daten, glaube ich, wieder sehr wertvoll. Wer sehr gut sehen kann, wie sich API-Calls entwickeln, wie sich die Nutzung der Chatbots entwickelt, wie Design-Apparates, also wenn du so ein Visa oder Mastercard bist und du weißt, du kannst das über Browser, Browser-Daten oder Stripe könnte sowas, die Daten, die Stripe hat, sind ja so wild. Wenn du weißt, die Anzahl der Abos steigt von 5% auf 6,5% bei ChatGPT, sind das natürlich spannende Daten. Danach wird die Börse dann so ein bisschen die Aktie traden, glaube ich. Und am Ende reporten sie dann vierteljährlich. Das hat Sam Oldman ja schon gesagt, dass er darauf eigentlich keinen Bock hat. Er freut sich nicht darauf, der CEO einer Public Company zu sein und zu reporten zu müssen. Gleichzeitig ist es für OpenAI natürlich trotzdem ein wichtiger Schritt, um weiter an Geld zu kommen.
Ist das eine Exit-Strategie?
Das ist ein Exit. Wenn du so viel verbrennst, willst du eigentlich nicht an der Börse sein.
Der ist weg. Ich sage, der geht mit IPO weg.
Raus. Ich glaube, es ist schon bekannt, dass er noch mehr Aufgaben an Simo Fica oder wie sie heißt, die Instacart-CEO übergeben will. Das ist, glaube ich, schon bekannt, dass er mit einem IPO eventuell weitere Aufgaben abgeben würde.
Ja, ich glaube, er ist raus. Lass uns zum deutschen OpenAI gehen.
Nehmen wir einen Moment. Sein anderer Exit könnte nämlich sein, und zwar hat Forbes erfahren, dass OpenAI für ein Social Media Network wieder erwägt, biometrische Informationen zu erfassen. Wir wissen ja, dass Sam Altman von einem deutschen mitgegründeten Firma World, ehemals WorldCoin, mit investiert, wo man solche biometrischen Merkmale mit so einem Orb-Gerät erfasst. Ich hatte 2022, 2023 mal gesagt, dass ich glaube, dass das sehr wichtig sein wird, wenn der AI-Slob komplett Überhand nimmt, dann will ich eigentlich nur noch mit echten Menschen reden. Oder ich möchte zumindest wissen, ob ich mit echten Menschen rede und dann wären biometrische Merkmale eigentlich die einzige Lösung. Und jetzt kommen wieder neue Spekulationen auf, der Kurs des World Coins hat auch ein bisschen zumindest darauf reagiert schon. Und jetzt spekuliert man wieder drüber. Und das ist ja natürlich übrigens ein Weg für Sam Ortman auch wieder raus zu cashen. Also wenn er mit Openair entweder nur das World-Protokoll nutzt oder die Firma World aufkauft, dann würde er selber daran schon mal einen ordentlichen, hohen neunstelligen Gewinn machen. Mindestens, wenn nicht sogar mehr als eine Milliarde mitnehmen.
Wahnsinn. In Deutschland sind die Tickets ein bisschen kleiner, oder?
Was ist bei Aleph Alpha los? Ja, nachdem zuvor ja schon das Management erst so Ideal Supervision bekommen hat, dann, ich würde mal interpretieren, so ein bisschen rausgedrängt wurde oder sich... selber rauskatapultiert hat aus der Firma, scheint der Digi-Konzern oder die Schwarzgruppe jetzt nach noch mehr Macht zu greifen und kauft unter anderem die Anteile von Bosch raus. Also die VCs, LakeStar und 468, haben schon ihre Anteile verkauft in der Vergangenheit. Und jetzt sagt Bosch, sie möchten sich eigentlich auf industrielle Use Cases, also das ist die Frage, warum sie das bei der Investition noch nicht wussten, aber sie wollen sich mehr auf industrielle Use Cases fokussieren mit ihrem VC-Arm. Und Aleph Alpha wiederum dreht mehr Richtung Behörden, Medien, Finanzsachen und Retail. Also das, was ein bisschen so auch in dem Bereich der Schwarzgruppe liegt. Und deswegen will man sich strategisch von den Anteilen trennen. Kann man jetzt viel reinterpretieren. Fakt ist, die Schwarzgruppe übernimmt diese Anteile und baut die Kontrolle, die sie ja eh, also wir hatten ganz am Anfang mal so ein bisschen da rum recherchiert, dass es sowieso so wirkte, als hätten sie sehr viel Kontrolle über Das Schicksal von Aleph Alpha. Und das wird jetzt noch weiter ausgebaut. Ich glaube, die Deutsche Bank und SAP verbleiben noch in dem Cap-Table. Und hier Parade-Firma Christco, glaube ich, ist die Frage. Hast du nicht mal gesagt, die sollen die einfach schlucken? Es geht mehr und mehr in die Richtung, könnte man sagen.
Ich würde es einfach abschließen. Sankt Kost, fertig.
Abhaken. Dicht machen?
Ja.
Aber dann ist die Frage, warum kauft man jetzt die Anteile? Wir wissen ja nicht, wie viel Geld geflossen ist für die Anteile. Vielleicht ist auch gar nicht so viel Geld geflossen und Bosch wollte einfach nur raus, weil sie schon eh nicht mehr daran glauben, an das Projekt. Apropos nicht mehr an das Projekt glauben. Dir sagt der Name Nium bestimmt was, beziehungsweise The Line.
Ja, um ehrlich zu sein, ich habe mir eben ein Video angeguckt, wo das so ein bisschen beschrieben wurde. Das große Bauprojekt sollte irgendwie wie viel Kilometer lang sein?
100, 140 oder so?
170 glaube ich, ja.
Nur 170.
Und dann wurde es irgendwann auf zwei oder so runter reduziert, also ein bisschen kleiner.
gemacht. Und das ist natürlich immer noch großer Unfug. Also Mium ist so ein größeres Projekt in Saudi-Arabien. The Line ist eins davon. The Line soll eben 170 Kilometer langes Gebäude, ein Gebäudekomplex könnte man sagen, sein. Seit Hitler in Prora hat niemand mehr sowas Schönes gebaut. Es gibt seit Jahren viel Kritik von Physikern, Statikern und Leuten, die mit Bau vertraut sind, dass es aus vielerlei Hinsicht Unsinn ist, sowas zu bauen. Es beginnt damit, dass es eine riesengroße Windfalle ist, also wenn es mal wirklich weht. Kann man sich vorstellen, das Ding ist irgendwie ein paar hundert Meter hoch, 200 Meter breit, glaube ich, und 170 Kilometer lang. Wenn es da mal ordentlich gegenwindet, brauchst du schon eine echt massive Struktur, um das irgendwie hinzubekommen. Dann ist auf der einen Seite nur Schatten, auf der anderen Seite ist durch die Verspiegelung noch mehr Sonne als vorher schon. Und in der Wüste ist es jetzt auch so schon eine sehr lebensfeindliche Umgebung. dann ist eine lange Linie, man könnte es so sagen, alles was Städte und Verkehrsplaner bisher gelernt haben, in irgendwie 10.000 Jahren menschlicher Geschichte, hat man da versucht zu widerlegen. Also man baut Städte ja unter anderem so kreisförmig, weil damit die zurückzulegenden Wege minimiert werden, weil die kürzeste Entfernung zwischen zwei Punkten und so weiter. Mit so einer Line würdest du zu jemandem, der in dem gleichen Gebäude wohnt, ja bis zu 170 Kilometer fahren müssen, ne? Du könntest die gleiche Fläche oder die gleiche bebaute Fläche natürlich auf einem viel kleineren, kreisförmigen Areal haben und hättest dann vielleicht nur einen maximalen Weg von 5 Kilometern dazwischen oder 10 Kilometern. Aber nein, hier sollte es 170 Kilometer. Dazu gehörte auch übrigens ein Ski-Resort in Saudi-Arabien, in dem die Winterspiele, die asiatischen, kann man sich nicht ausdenken. In der saudi-arabischen Wieste ein Ski-Resort und so weiter. Aber genau, die Nachricht ist, dass das jetzt radikal eingeschrumpft werden soll. Es gab auch immer ein paar gute Podcasts, die darüber berichtet haben, wie es da so zugeht. Also, dass da so mehr oder weniger Verhältnisse, vorsichtig gesagt, wie beim Aufbau der Katari-Fußballstadien geherrscht haben. Viel Druck. Es gibt so einen legendären Bauleiter, der quasi als Sklaventreiber so ein bisschen bekannt ist, der da versucht hat, möglichst lange dafür zu sorgen, dass das haltbar ist. Die großen Consulting-Firmen haben sich die Klinke in die Hand gegeben, um das irgendwie hinzubekommen und zu orchestrieren. Und am Ende sind sie offenbar alle gescheitert. Und den Saudis geht einfach auch ein bisschen das Geld aus. Also der Ölpreis ist niedriger, als man gedacht hätte vielleicht. Das heißt, es ist gar nicht so einfach, das zu finanzieren. Gleichzeitig kauft man sich irgendwie noch EA Sports und hat tausend andere Prestigeprojekte, die man machen möchte. Den World Cup, irgendwelche WM, ja genau, WM habe ich ja gesagt, die Weltexpo 2030. soll nach Saudi-Arabien kommen. Jetzt hat man einfach eingesehen, dass es nicht so ein Klaus-Projekt ist und man sein Geld dann doch besser nutzen kann. Bin gespannt, ob dann irgendwas gebaut wird und ob das irgendwie jemals bewohnbar wird. Ich bliebe selbst da noch skeptisch.
Ich finde es gut, wenn sie ein Pivot machen. Also da würde ich jetzt ein Pivot machen und sagen, the line ist jetzt the circle und man baut es rund und kleiner.
Und ein Datacenter rein. Und dann hat man Solarstrom obendrauf. Das wäre nochmal eine Idee. Das wäre vielleicht sogar ein bisschen schlauer schon. Immer noch nicht schlau, aber schon schlauer.
Ab zu den Earnings. Wie sehr hast du mit Microsoft diese Woche gelitten, würde ich gerne wissen.
Nicht so toll, aber Microsoft hat 12% glaube ich am Höhepunkt. verloren. Die Zahlen, ich glaube, ich gucke mal, wie es heute ist. Ich halte es eher für eine Übertreibung, würde ich sagen. Die Aktie hat da sehr empfindlich reagiert. Inzwischen hat es sich ein bisschen zurückmoderiert, sehe ich gerade. Ja, also am Tiefpunkt ist sie auf 4,22 runter. Jetzt ist sie schon wieder auf 4,33. Also zwischendurch war es auf jeden Fall eine Übertreibung. Jetzt kommt die Aktie ein bisschen zurück. Die Zahlen waren nicht grottenschlecht, würde ich sagen. Wir gehen mal ins Sheet rein. Wir können auch darauf eingehen, was enttäuscht hat. Also, Umsatz steigt bei Microsoft um 17% insgesamt nach 18% im Vorjahr. Viel wichtiger ist, um gleich mal da hinzuspringen, natürlich aber das Cloud-Business. Und der Umsatz von der Cloud-Sparte Azure ist um 39% gestiegen. Währungsbereinigt 38%. Und im Vorquartal waren es 40%. Das heißt, man hat die Erwartungen des Marktes hier gerade so getroffen oder knapp verfehlt. Also man hätte sich nach den 40% im Vorquartal nochmal 40% gewünscht. Da ist man jetzt 1% drunter geblieben. Jetzt muss man überlegen, ob deswegen Microsoft 12% weniger wert ist und 350 Milliarden an Wert verlieren sollte. Ich würde sagen, eher nicht. Was noch auf die Stimmung gedrückt hat, ist das Operating Income ist ein bisschen kleiner geblieben, ist nur um 21% gestiegen. Also es gibt ein Operating Leverage, das ist schneller gestiegen als der Umsatz. Und trotzdem, die operative Marge war im Vorquartal 49% und jetzt ist sie 47%. Also ganz leicht, oder nee, doch um zwei Prozentpunkte fast gesunken. Das hat enttäuscht. Grund dafür ist nach Aussagen der Microsoft CFO, dass man einfach gesagt zu viele Ressourcen auf das eigene KI-Geschäft verlegt hat. Also hätte man die ganzen Data Center, die man gebaut hat, per Azure an Kunden vermietet, dann hätte man deutlich mehr Marge gemacht. Aber weil Microsoft parallel eben auch noch so ein kleines OpenAI baut, wenn du so möchtest, und die Modellforschung, die sie selber betreiben unter Mustafa Sulayman, also sozusagen natürlich auch noch defizitär ist, genauso wie bei Entropic, genauso wie bei OpenAI, belastet das das Ergebnis. Also je mehr eigene KI-Forschung Microsoft macht für den Co-Piloten, für GitHub, für eventuell andere Modelle, desto mehr ist die Marge belastet, weil das quasi Forschungsaktivität ist, der erstmal keine neuen Umsätze entgegenstehen. Würde man die gleichen Ressourcen jetzt an Kunden vermieten, dann wäre die Marge höher. Wenn man böse ist, könnte man auch sagen, warum nutzen sie es selber, wenn Kunden Interesse daran haben? Ist das Kundeninteresse vielleicht gar nicht so groß und sie sagen so nie, sie haben es genutzt, damit man nicht glaubt, es würde stillstehen oder es wäre schwer, die Leistung in den Markt zu bringen. Wenn die Leistung in den Markt bringen so schwer wäre, dann hätte man aber sicherlich nicht so massiv investiert. Und das ist der nächste und letzte Kritikpunkt, dass die CapEx nochmal um 89% gegen die im Vorjahr gestiegen sind. Und Microsoft im ihr zweites Quartal, das vierte Kalenderquartal, da haben sie 30 Milliarden investiert. Also die Runrate wäre jetzt 120 Milliarden an Investitionen im Jahr, pro Jahr. 30 Milliarden pro Quartal. Das ist ungefähr 85% des Operating Cashflow, den Microsoft zur Verfügung hat, der damit, oder ja, 6 von 7, ja, ungefähr, die Microsoft zur Verfügung hat. Microsoft, muss man auch sagen, beim Operating Cashflow einen neuen Rekord gemacht mit, also ein Q2, ihr Q2 zumindest, 60% über dem Vorjahr, macht fast 36 Milliarden Überschuss, aber 30 davon pulvern sie eben sofort wieder in Data Center. Und diese massive Expansion der Ausgaben Das wird so ein bisschen vom Markt bestraft jetzt. Wie gesagt, dass da zwischenzeitlich 440 Milliarden an Wert, zwei SAPs an Wert verloren gegangen sind, halte ich jetzt für übertrieben. So schlecht waren die Ergebnisse jetzt nicht. Es sei denn, man glaubt, dass das wirklich jetzt eine Verlangsamung des Wachstums war. So wiederum sieht es aber nicht aus, weil die Remaining Performance Obligations von Microsoft, also der Cloud-Umsatz, der schon eingeworben wurde, aber noch nicht materialisiert ist, weil er in den nächsten Jahren erst abgearbeitet wird, der ist um 110 Prozent gestiegen. Also die Nachfrage scheint eigentlich okay zu sein, da muss man aber ein großes Sternchen dran machen, weil von dieser Nachfrage kommen 45 Prozent allein von OpenAI. Dieses Cluster-Risiko, also dass das von heute auf morgen wegfallen könnte, nicht dass das wahrscheinlich wäre, aber ist quasi zu viel Konzentration auf einem einzelnen Kunden, der dazu nicht besonders zahlungsfähig ist, obwohl sie ja jetzt gerade 100 Milliarden einsammeln wieder. Aber das wird so ein bisschen bemängelt, dass sozusagen die Hälfte der Azure Data Center nur an OpenAI vermietet ist für die Zukunft und man nicht 100% weiß, ob die das dann auch abnehmen werden. in Zukunft. Das sind die Sachen, die die Aktie belastet haben. Ansonsten, wie gesagt, das Wachstum ist gesund. Azure wächst auf 39. Das ist deutlich besser als die relativ kleinen Google. Das ist deutlich. Amazon ist in den niedrigen, ich glaube, 22%, 23%. Also fast doppelt so schnell wie Amazon immer noch. Google ist um die 30, wenn ich mich richtig erinnere. Also es ist die am schnellsten wachsende Cloud und sie holt Amazon irgendwann. Also nimmt Amazon demnächst die Marktführung ab. Trotzdem war es ein klein bisschen schlechter als erwartet. Man hat mehr erhofft.
Wahnsinn. Habe ich das jetzt richtig verstanden? 45% macht OpenAI?
Der zukünftigen... der zukünftigen Cloud-Umsätze. Also das sozusagen, was gebucht ist und schon versprochen, aber noch nicht ausgeliefert wurde, noch nicht durchgerechnet wurde.
Wow. Also wenn die AI-Bubble platzt, dann können wir auf jeden Fall alle gut günstige Cloud-Aktien kaufen.
Ja, du könntest natürlich sagen, dass das OpenAI der ultimative Buchhalter-Trick ist, um Microsoft einfach mal doppelt so, also um zwei Billionen teurer zu machen als vorher. Weil ob das Cloud-Revenue dann wirklich irgendwann mal reinkommt, ist die Frage. Wobei bisher sieht man ja, also das, was diese 39 Prozent, die wir berichten, das ist ja Revenue, was in den Books ist. Also das wurde ausgeliefert, dafür gibt es Nachfrage und das ist nicht nur OpenAI, Es gibt ja auch noch ein klassisches Azure-Business, das ist nicht alles KI und trotzdem treibt KI extra Wachstumspunkte im Cloud-Business bei Microsoft. Insofern, klar ist das viel Konzentration in der Zukunft, aber ich sehe es nicht so kritisch. Mich hinterlässt das relativ unbesorgt bei Microsoft. Ich glaube, wir haben in den Predictions gesagt, dass wir mit Market-Performen rechnen bei Microsoft. Also weder große Outperformance noch krasse Underperformance. Dabei würde ich auch bleiben. Ich finde, die Ergebnisse stehen dem hier nicht entgegen.
Crazy.
Oder sagen wir mal noch nicht. Wenn sich Azure-Wachstum jetzt weiter verlangsamen würde, dann könnte man darüber nachdenken. Man muss ja auch überlegen, Azure macht 100 Milliarden im Jahr. Sie müssen 40 Milliarden Revenue finden. Wenn sie nochmal 40% wachsen wollen, ist das jetzt auch nicht ohne. Aber auch nicht unmöglich. Also wenn man es schafft, irgendwann wirklich gute Co-Piloten in Office einzubauen und wenn man es schafft, dass Leute lernen, die zu benutzen, dann kannst du natürlich unheimlich viel KI-Workload in die Cloud packen von Microsoft auf einmal. Wenn du sagst, das muss alles gerechnet werden und Microsoft 365 kostet jetzt 100 Euro mehr im Jahr, weil wir die ganzen Anfragen rechnen müssen, die allein in Office und Outlook und Excel gemacht werden mittels KI. Dann kommst du da schon irgendwie auch so hin. Naja, genau. Ansonsten, genau, kleiner, ich will nicht sagen Lichtblick, aber lustiges Detail noch, dass LinkedIn macht jetzt 5 Milliarden Umsatz mit Werbung. Unter anderem die Video-Werbung soll sehr gut laufen, mit 30% wachsen. Auch nochmal ein Meilenstein, dass LinkedIn jetzt quasi 20 Milliarden Umsatz macht. So, deutlich besser sah es aus für Meta, die hatten wir auf Outperform gesetzt dieses Jahr, glaube ich, einfach weil sie so günstig bewertet sind mal wieder, dass es schwer ist, noch schlechter zu performen und die sind 10% hochgegangen mit guten Earnings. Ihr Umsatz wuchs mit 24%, das ist deutlich schneller als im Vorjahr, das Vorquartal war noch ein bisschen schneller, aber 24% ist für einen Werbemarkt schon echt krasses Wachstum. Ihre Kosten haben sie fairerweise auch massiv ausgebaut. Ihr Operating Income wächst nämlich nur mit 6%. Also Meta investiert massiv in R&D. Plus 41%. Also steigert die R&D Kosten deutlich schneller als den Umsatz mit 41%. Das ist ihr eigenes KI-Geschäft, wenn man so möchte, wo einfach noch nicht viele Die Analysten haben immer wieder gefragt, was Mark Zuckerberg mit den ganzen Datacenter machen will, die er baut und er hat gesagt, das ist noch nicht der richtige Moment, ihn danach zu fragen. Das muss er sich noch ausdenken, wofür er die ganzen KI, weil seine KI-Abteilung da noch nichts Sinnvolles draus bauen konnte bisher. Wir bleiben dran und schauen, was daraus wird. Also wie gesagt, das Operating Income steigt nur um 6% trotz des ganz guten Umsatzanschiebs. Damit kann man sich vorstellen, die Marge geht auch runter. Operative Marge war letztes Jahr mal bei 48% im Weihnachtsquartal. Die geht jetzt auf 41% runter. Also da hätte man auch ein bisschen enttäuscht sein können. War man aber nicht. Zahlen waren trotzdem besser als erwartet. Und ja, Mark tritt auch weiter aufs Gas. 21,3 Milliarden sind die CapEx von Meta. Ungefähr 50% über dem Vorjahr. Sowohl Microsoft als auch Meta haben innerhalb von zwei Jahren ihre CapEx, also die Investitionen in Datacenter, ungefähr verdreifacht. Wenn man zusammenrechnet, die beiden Wachstumsraten ganz ordentlich. Es bleibt noch ein bisschen Free Cash Flow übrig, 14 Milliarden. Also Meta macht auch so wie Microsoft 36 Milliarden. Operating Cashflow. Das ist jetzt aber auch Ihr bestes Quartal Q4 natürlich. Das machen Sie nicht jedes Quartal. Und nachdem Sie dann 21 Milliarden ausgeben, bleiben immer noch 14 Milliarden übrig. Also ein bisschen Reserven hat Meta noch. Ansonsten Nutzer wachsen auf wundersame Weise. Ich weiß nicht, woher sie kommen, aber sie wachsen noch mit 7%. 3,58 Milliarden Nutzer gibt es in der Family of Apps jetzt. Die Monetarisierung hat sich um 16% verbessert, also der Average Revenue pro Nutzer. Und dann können wir mal in die Sekunde, habe ich hier Earnings Presentation noch auf. Genau, Average Price per Ad geht um 6% hoch. In Europa um 12%, das liegt glaube ich an Währungseffekten, nehme ich an. Und die Ad-Impressions-Delivered gehen um 18% hoch. Also entweder hat man Leute dazu gekriegt, deutlich mehr Zeit auf Instagram zu verbringen. Oder hat die Anzahl der Werbeanblendungen noch deutlich erhöht? Auf jeden Fall. Also man wächst 18% mehr Werbeeinblendungen weltweit. Ich habe vorhin gesagt, zweistelliges Preis pro Ad-Impression. Das stimmt nicht. 6% im Plus, zumindest weltweit. Weil Asia-Pacific nicht ganz so gut lief bei der Monetarisierung.
Crazy. Wie viel ist Meta aktuell wert?
Auch so zwischen 1 und 2 Milliarden, oder? 1,8. 1,9.
Ja.
Dann hat auch noch reported Tesla, auch da habe ich die Zahlen ins Doppelgänger-Sheet eingetragen. Tesla hatte eins der schwächsten, wenn nicht das schwächste Quartal der Geschichte. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Umsätze um 3% gesunken. Im Vergleich zum Vorquartal sogar noch deutlicher von 28 Milliarden Euro. auf 25 Milliarden runter. Das müssten über 10 Prozent sein, wenn ich es richtig rechne, die man zum Vorquartal verliert. Grund sind teilweise desaströse Absatzzahlen in Europa. Mal so neutral wie möglich gesagt, gibt es aufgrund des politischen Engagements von Elon Musk eine erhebliche Kaufzurückhaltung aus europäischen Ländern. Etwas Boulevardesker gesagt, die meisten Europäer hassen Elon Musk inzwischen so sehr, dass sie sich lieber einen rostigen Nagel ins Knie hauen würden, als einen Tesla zu kaufen. Je nach Land bis zu 55% oder noch mehr, in manchen Ländern über 70% Verkaufseinbruch für Teslas. Kann immer verschiedene Effekte noch eine Rolle spielen, aber man sieht das eigentlich durch alle Länder durch eigentlich relativ Gut, was Elon Musk gut gemacht hat oder das Unternehmen Tesla gut gemacht hat, ist die Kosten zu managen. Der Rohertrag steigt nämlich trotzdem um 20%. Also man konnte die Sekunde, ich habe das irgendwo auch pro Auto ausgerechnet, die Cox pro Auto, Average Cost per Unit, habe ich mir selber berechnet, das sind keine Tesla-Zahlen, also können Fehler drin sein, hat man um 10% gesinkt. Das heißt, ein Tesla herzustellen ist 10% günstiger geworden. Wir wissen, das kann nicht aus den Rohstoffpreisen kommen, sondern es muss aus dem Personal kommen. Und anderen Sparmaßnahmen am Ende kommen. Oder man hat günstigere Varianten gebaut. Der Modellmix spielt dabei ja auch eine Rolle. Aber so oder so ist die Rohmarge gestiegen. Die war letztes Jahr 16% und ist dieses Jahr 20% oder die Automotive-Rohmarge gestiegen. Das ist vielleicht sogar noch besser, die war letztes Jahr 14%, ist jetzt 18%. Also hat man nochmal deutlich effizienter gemacht und manövriert, haben wir auch schon mehrmals gesagt, eigentlich ganz gut durch diese Zeiten der Verkaufs-Zurückhaltung. Und es ist nicht der Automat insgesamt. Also in Europa wurden 3% mehr Autos verkauft, habe ich irgendwo in der Headline gelesen. Zuletzt ist es schon so, dass Teslas hier besonders unbeliebt sind, zumindest in Europa. R&D investiert man noch, plus 40% Forschung und Entwicklungskosten gegenüber dem vorher. Da hatte man lange Zeit ein bisschen gespart. Jetzt gibt man wieder Gas. Ich nehme an, das ist Weiterentwicklung von Full Self Driving und Optimus. die hier neue Kosten verursachen. Auch Selling, General und Admin, also Gemeinkosten und Marketing steigen deutlich. Auch da hatte man zwischendurch hauptsächlich eher gespart. Liegen jetzt 26% über dem Vorjahr. Und das Income von Operations ist dann wiederum trotzdem niedriger als im Vorjahr. Also Umsatz sinkt, man macht erstmal mehr Gross Profits, weil die Autos effizienter gebaut werden, dann braucht man um sie zu verkaufen und um die Forschung zu finanzieren aber doch wieder mehr Geld und landet auch bei einem negativen operativen Ergebnis. Der Net Profit oder das Net Income sinkt sogar um 60% gegenüber dem Vorjahr auch massiv. Was gut lief ist das ganze Strombusiness, also mit den Superchargern. Da gibt es noch verbaute Storage um 29% hoch. Solar Deployed reporten sie nicht mehr. Die Energy Generation Storage Sparte wächst mit 25%, also das rettet so ein bisschen das Ergebnis. Das ist vielleicht auch ein Grund für die Margen. Wir haben ja Automotive-Marge und Gesamtmarge extra betrachtet, aber die Gesamtmarge wird natürlich auch von dem Solar-Business mit hochgezogen. Man baut weiter Supercharger-Stations aus. Es gibt ungefähr ein Sechstel mehr Stations als im Vorjahr mit Superchargern. Also die Business-Unit läuft gut. Ansonsten die Autosales sind so schlecht. Man beginnt jetzt, das Model S und das Model X einzustellen. S ist, glaube ich, die größere Limousine, also das längste Auto, wenn man so möchte. Full Sedan heißt es im Englischen. Und X ist das, was Tesla selber Luxus-SUV nennt. Die haben sowieso nur noch unter 10% der Verkäufe ausgemacht bei Tesla. Und jetzt stellt man die ganz ein und fokussiert sich auf die Volumenproduktion des Model Y und 3. Also das sind die kleinen, kurzen Limousinen und Kompaktautos. Und in Zukunft natürlich des Robotaxis und der Semi kommt und der Roadster ist in Planung. Die können alle jeden Moment kommen seit vier Jahren, wie wir wissen. Und ich glaube, das war ein bisschen das Problem. Also das Model S und das Model X jetzt einzustellen, nachdem sie relativ lange am Markt waren und mit über 100.000 Dollar die teuersten Varianten sind. Das ist nachvollziehbar, das ist unnötige Komplexität bei relativ kleinen Umsatzanteilen. Und dass Tesla immer effizienter wird, ist auch nicht verwunderlich, weil Autoplattformen, da steckt immer viel Geld in der Entwicklung am Anfang. Und dann kann man so eine Modellpalette relativ lange melken und je länger du sie baust, desto effizienter werden sie, weil die Maschinen quasi abgeschrieben werden über die Zeit, die Anlaufkosten sind irgendwann weg, die Forschungskosten werden kleiner, wenn du auf bestehenden Modellpaletten quasi weiterbaust. Und das Problem ist natürlich, dass Tesla eben Also wo ist das nächste Modell? Du könntest jetzt sagen, das Robotaxi, wenn das kommt, wäre das die nächste Plattform. Das ist nochmal kleiner, nochmal günstiger und soll super ökonomisch sein, wenn es dann kommt. Das könnte die nächste Volumenplattform sein, auf der man hunderttausende von Autos mal wieder baut. Im Moment ist nicht erkennbar, was das Model S, das Model X ersetzen soll, was irgendwie die nächste große Innovation ist. Es sei denn, man glaubt an Cybertruck. Wir wissen, der verkauft sich nicht gut. Semi, also der Truck, den Tesla baut, der wird seit Ewigkeiten verzögert und wird auch nicht reißen. Absatz finden nehme ich an. Und das Robotaxi, darauf kann man eben wetten, wenn man möchte. Aber das Robotaxi hat eben auch Konkurrenz von Hyundai, von Honda, von Toyota und so weiter. Und von BYD natürlich und den chinesischen Horrorstern. Es wird auch kein Selbstläufer. Ich glaube, die Aktie hat weder besonders hoch noch besonders schlecht reagiert. Hat auch 3,5% runtergegangen, moderiert sich aber auch wieder nach oben schon. Also es gab einen kurzen Einbruch, geht aber auch schon wieder hoch, wahrscheinlich durch die Gerüchte mit den Merchern. Und man sagt nochmal, dass Tesla eben 2 Milliarden in XCI investieren will. Das kommt auch heute und gestern frisch raus. Vielleicht ist das, dass Leute jetzt Tesla kaufen, um in XCI zu investieren oder so. Die Financial Times schreibt, SAP suffers biggest fall in five years amid concerns over cloud business. Also größter Aktieneinsturz in den letzten fünf Jahren für SAP, weil das Cloud-Business kränkelt. Der Gesamtumsatz bei SAP steigt nur noch mit 19%. Nach zuvor 27, 23,5 und 21,6%. Also verlangsamt sich der Gesamtumsatz in der Cloud. Der wächst mit 19%. Das Total Revenue ist von 7% auf 3% Wachstum gesunken. Also insgesamt bestimmt ein bisschen konjunkturelle Lage hier. Aber insbesondere das Cloud-Business hat ja die Performance getragen in der Vergangenheit. Und da kommt es jetzt zu einer Verlangsamung. Und auch die Auftragseingänge, wenn man so möchte, lassen da nichts Besseres vermuten, dass sich das drehen könnte. Schnell, ergebnisvoll steuern hat sich verbessert um rund 20 Prozent, wenn ich das hier richtig im Kopf rechne. Das sieht ganz gut aus, also die Kosten haben sie im Griff. Aber das Wachstum und insbesondere das wichtige Cloud-Wachstum hat enttäuscht bei SAP und deswegen ist die Aktie ungefähr 16% günstiger, weil jetzt natürlich begonnen wird an der Cloud-Story von SAP zu zweifeln.
Und dann hast du noch Samsung hier reingehauen. Seit wann interessiert das Samsung? Kühlschränke?
Samsung ist einer der größten Chip-Hersteller und hat ein absolutes Rekordquartal gebracht. Und zwar haben sie ihren Umsatz um 24% gesteigert. Aber Samsung baut mehr als nur Chips. Auch wenn die Chipsparte massiv wächst, wächst der Gesamtumsatz nur um 24%. Aber Der Operating Profit hat sich vervierfacht und zwar ist es um über 200% gestiegen, also hat sich verdreifacht. Samsung ist massiv profitabler geworden, dadurch dass die Speicherpreise angezogen sind und der Konkurrent SK Hynix oder Hynix oder wie auch immer man das nennen möchte, hat das erste Mal mehr Gewinn gemacht als Samsung. Samsung hat ungefähr 65 Milliarden Umsatz gemacht in diesem Quartal und SK Hynix hat nochmal ein paar Prozent mehr gemacht, das erste Mal in seiner Geschichte Samsung überholt. SK Hynix ist noch ein bisschen mehr, würde ich sagen, aufs Chip-Business fokussiert als Samsung oder insbesondere auf die Chips, die gerade für KI besonders viel gebraucht werden. Ja, meine Angst ist so ein bisschen, dass ich irgendwann im Doppelgänger steht, hier so Samsung, Hynix und irgendwann Caterpillar und Atlas Copco oder GE Venova einbauen muss, die Baugerätehersteller, wegen des ganzen Datacenter-Booms. Ich hoffe nicht, aber weil es wirklich sehr, sehr gute Ergebnisse sind. Das zieht gerade den ganzen koreanischen Stock-Market mit hoch, also der outperformt. Viele westliche Märkte, weil allein die Ship-Hersteller, die in Korea sitzen, massive Gewinne fahren damit. Also das müsste das Gesamt-GDP von Korea wahrscheinlich sogar beflügeln. Ich gucke gerade mal, wie das aussieht. 1% in 2025 nur. Naja, aber dann würden wir uns vielleicht nicht wissen, wie es ausgesehen hätte ohne die Ship-Hersteller. Und damit gehen wir in die Verbraucherschutzecke. Und die Schmuddelecke kommt erst noch. Und zwar heute haben wir mal ausgesucht, weil es von verschiedenen Leuten gepostet wurde und ich habe es auch mehrmals auf LinkedIn gesehen. Und zwar gibt es gerade eine Phishing-Attacke, die sich dem Anschein nach explizit an Journalisten richtet, wo man versucht, die Signal-Accounts von Journalisten zu hacken, beziehungsweise Zugangsdaten zu bekommen. Also Es kontaktiert einen eine Telefonnummer, die schreibt, man wäre vom Signal Support und man soll hier irgendwie SMS-Codes oder Pins weitergeben, womit sich dann von einem anderen Gerät in deinen Signal-Account eingewählt werden würde. Und die Gefahr ist nicht nur, dass hier eventuell private Kommunikation abhanden gehen könnte. Also das soll nicht heißen, dass Signal nicht sicher ist oder so, sondern es ist quasi eine, wenn man so möchte, Social Engineering oder Phishing-Attacke auf Menschen. Signal an sich ist sehr sicher. Aber genau, das Problem ist nicht nur, dass die persönliche Kommunikation gefährdet ist. sondern dass man auch die Möglichkeit hätte, Kontakte auszulesen. Das ist bei Journalisten, die ihre Quellen schützen wollen, natürlich unheimlich sensibel. Also wenn ich ein Journalist bin, der irgendwie gerade mit einem Whistleblower redet, oder, oder, oder, und dann wird klar, was ist meine Quelle. Also irgendein State Actor oder großer Corporate schafft es wirklich rauszufinden, wer hier was verpetzt hat an Journalisten. Damit riskiert man im schlimmsten Fall vielleicht sogar das Leben seiner Quellen oder definitiv ihre Reputation oder ihre wirtschaftliche Ausdauer. Insofern Vorsicht, wenn euch jemand, also prinzipiell fragen euch Messenger nicht nach eurer PIN, indem sie euch eine Nachricht senden. schreiben oder so. Da insbesondere aufpassen diese Woche. Das haben mehrere Journalisten berichtet. Auch Netzpolitik hat darüber berichtet, sehe ich gerade. Es scheint eine konzertierte Attacke zu sein. Was das Ziel genau ist, ist noch unklar. Also ob sich jemand einfach breiter mit Daten sichern möchte, Oder ob es einen speziellen Case gibt, wo man versucht, wirklich eine Quelle auswendig zu machen. Dafür wäre das schon eine sehr groß angelegte Attacke, muss man sagen. Aber auch sowas lässt sich natürlich mit KI immer besser automatisieren, sodass selbst jemand Kleines, der vielleicht nur Rache üben will, weil er verfiffen wurde, könnte so eine Aktion natürlich auch selber bauen. Vielleicht brauchst du gar keinen State Actor dafür.
Und damit ab in die Schmuldelecke, oder? Nee.
Es kommt noch kurz in der Verbraucherschutzecke. Hat die SEC ausnahmsweise, zumindest ansatzweise, was für einen Verbraucherschutz getan gerade? Und zwar reguliert die jetzt die sogenannten Tokenized Stocks besser. Also wenn man quasi per Kryptotokens versucht, den Kurs von Aktien nachzubilden, was ja Robinhood starten will und verschiedene andere Anbieter sich auch mit beschäftigen, hat die SEC jetzt klargemacht, dass es eine klare Unterscheidung geben muss zwischen echten issuer-sponsored tokenized securities, also das heißt in dem Fall, dass die Firma, die die Aktien herausgibt, einverstanden ist und das genehmigt, dass ihre Aktien tokenized werden. Da gab es ja diesen Disput, dass Robinhood OpenAI-Anteile traden wollte und Sam Altman gesagt hat, das ist definitiv nicht möglich, weil wir es nicht erlaubt haben und das irgendwie mit unseren SBAs oder Bylaws irgendwie verboten ist. Und ansonsten kann man weiterhin synthetische Tokens bauen, also die auf den Aktienkurs wetten oder die über einen SPV Gewinnanrechte haben nach Kosten eines möglichen Kursgewinns und so weiter. Das muss dann aber zumindest benannt werden oder man überlegt, die SEC scheint zu versuchen, Privatanleger vor dem zweiten Fall eher zu schützen. Also dass es nur die echten Ischwa-Sponsored-Securities geben sollte und man die anderen eigentlich nicht mehr so einfach kaufen können, weil damit eben auch viel Schindluder getrieben werden kann. So, damit geht es jetzt aber in die Schmuddelecke noch.
Genau, Schindluder wäre der perfekte Übergang dazu. Wieso sind wir da nicht selbst drauf gekommen?
Ja, hat mich hinterher auch ein bisschen geärgert. The Verge schreibt, man muss sagen, The Verge fährt fast eine Kampagne so ein bisschen gegen X und Grog, natürlich auch vollkommen zu Recht. Es gibt ausreichend Grund für Kritik an Grog und dem CSAM-Material, was da generiert wird. Nicht nur das CSAM-Material, also was eventuell Kindesmissbrauch zeigt, sondern überhaupt, dass Menschen, insbesondere Frauen, dann gegen ihren Willen sexualisiert werden. Das ist das Problematische, das sollte jedem klar sein. The Verge zeichnet sich jetzt aber dadurch aus, dass sie erst versucht haben, Google und Apple mit guter Begründung, glaube ich, da mit reinzuziehen und jetzt einen weiteren Schluss führen. Also ich glaube, beides ist sachlich erstmal richtig. Jetzt sagen sie quasi, warum lassen Visa und Mastercard eigentlich Zahlungen noch an Grog zu? Weil normalerweise die immer ganz schnell dabei sind, wenn irgendwo auf Pornhub oder so Kindesmissbrauch auftaucht. Dann sind die ganz schnell dabei, ganze Dial-Webseiten und Netzwerke zu blacklisten, sodass du sie mit Kreditkarten quasi nicht mehr ohne weiteres bezahlen kannst. Und ausgerechnet bei X machen sie das aber nicht. Und wie gesagt, ich glaube, es ist vollkommen richtig, diese Unternehmen so ein bisschen bei ihrer Verantwortung zu nehmen. Also sowohl Apple und Google, die sonst immer so ein bisschen der moralische Richter über ihre App-Stores sind und jede Nacktheit irgendwie bewerten und so weiter. Und auch eben Visa und Mastercard, American Express und Discover als Kreditkartennetzwerke, die hier normalerweise sich so ein bisschen als Regulatoren aufspielen und sagen, was erlaubt ist und was nicht. Da muss man sich schon fragen, warum die weiterhin Zahlungen an X zulassen. Die Unterstellung ist natürlich, dass sie... Angst oder Respekt vor Elon Musk und eventuell seinem Verbündeten, seinem Rücken Trump haben, weil ansonsten hätten sie hier längst handeln müssen. Das war übrigens einer der besten Takes von Eric Newcomer, glaube ich, vom Newcomer Newsletter. Der hat das SpaceX XAI Merger kommentiert mit Elon ist this close to have rockets generating CSAM content. Die nächste Innovation wäre Raketen, die Kindesmissbrauchscontent generieren, wenn man die beiden Firmen vereinigen würde. Trifft es vielleicht ganz gut. Aber wie gesagt, The Verge sagt, warum juckt das diesmal die Kreditkartenfirma eigentlich nicht, wenn über Webseiten, die Geld einsammeln mithilfe von Kreditkartennetzwerken, dann Material von Kindesmissbrauch generiert wird. Apropos Kindesmissbrauch. Wir sind bei Meta. Also es geht nicht um expliziten Kindesmissbrauch, aber Reuters hat erfahren, dass in einem Verfahren, den der Bundesstaatsanwalt Raúl Torres verantwortet, wird unterstellt, dass man Materialien gesichtet hätte, nachdem Mark Zuckerberg quasi sein eigenes Integrity-Team oder sein Safety-Integrity-Team zurückgepfiffen hat, nachdem die darauf hingewiesen haben, dass die KI-Bots von Meta in der Lage wären, sexually exploitative conversations, nennt Reuters das, mit Minderjährigen zu führen. Also man hat herausgefunden, dass die sexual interactions machen, dass sie damaging sexual material generieren, sexual positions und so weiter in Verbindung mit Kindern zeigen. Als Mark Zuckerberg darauf hingewiesen wurde von seinem eigenen Integrity-Team, dass das problematisch sein könnte, wenn man diese Chatbots dann auf Minderjährige loslassen würde, sollte er das quasi niedergebügelt haben und gesagt haben, move fast and break things, hat er wahrscheinlich gesagt, unterstelle ich jetzt mal. Wissen wir natürlich nicht, was er gesagt hat, aber offenbar hat ihn das nicht daran gehindert, das trotzdem auszurollen, zumindest unterstellt, dass dieser laufende Gerichtsfall, das muss jetzt endgültig geklärt werden, was da wirklich passiert ist. Wir packen den Artikel von Reuters in die Show-Nutzwelt, das ist jetzt genau durchlesen möchtest, ist damit natürlich erstmal eine Anschuldigung. Und was dann genau passiert ist, wird das Gericht dann zu klären haben. Aber das sind die Aussagen von internen Teams oder was man dann nachvollziehen konnte aus internen Konversationen. Und was Meta außerdem macht, gerade in den USA, ist eine Werbekampagne mit Videos unter anderem mit dem man Leuten, die in der Nähe von zu bauenden oder existierenden Data-Centern wohnen, quasi das Leben in der Nähe eines Data-Centers schmackhaft macht. Man hat so lustige Werbefilme von glücklichen Familien, die tolle High-Paying-Jobs haben jetzt gedreht, wie dir glückliches Leben in den kleinen Gemeinden, die Data-Center beherbergen. führen, um den Eindruck zu erwecken, dass Data Center spannende Jobs generieren und das Leben besser machen. Die Wahrheit ist natürlich, dass Data Center relativ jobarme Businesses sind. Also da arbeiten oft nur eine kleine zweistellige Anzahl an Menschen in so einem Data Center. Es ist nicht, dass da hunderte oder tausende von Jobs geschaffen werden. Wie viel Steuern die zahlen, so kann ich nicht einschätzen. Aber Jobmotoren sind Data Center jetzt wirklich nicht. Aber von dem Projekt Data Center Watch weiß man ja, dass viele Data Center quasi on hold sind und nicht gebaut werden können wegen Bürgerprotesten. Und wir werden bestimmt mehr und mehr solche PR- und Lobbyismus-Stunts sehen, um es schmackhafter zu machen, neben einem Data Center zu leben. Dann gibt es noch eine News. Wir haben darüber berichtet, dass Temu sich gerade mit allen möglichen Untersuchungen auseinandersetzen muss. Jetzt hat Schein in der EU das Schicksal ereilt, dass es eine Untersuchung geben wird. Es geht um den Verkauf illegaler Produkte. Also man könnte annehmen, es ist entweder illegal. Kleidung, in der zu hohe Giftstoffkonzentrationen sind vielleicht oder nicht sichere Spielzeuge oder Elektronikgeräte oder Piracy, also Produktpiraterie. Das sind so die typischen Sachen, die dabei moniert worden sind. Es steht nicht explizit im Artikel. Was in diesem Fall der Case ist, Reuters schreibt das. Also SHEIN muss sich in der EU jetzt einer Untersuchung stellen. Das soll wohl nicht dazu führen, dass die Webseite nochmal geschlossen wird, wie in Frankreich das der Fall war zuletzt. Da ging es um Sexpuppen, die eventuell Minderjährige darstellen könnten. Weitere Probleme für SHEIN, den Börsengang erwarten wir dieses Jahr nicht mehr. Und dann noch kurz zu Meta, da berichtet Bloomberg, dass die USA gerade ebenfalls eine Untersuchung, also da ist noch nichts bewiesen, auch das ist erstmal eine Untersuchung, aber man untersucht Anschuldigungen nachdem Meta-Contractors, also Menschen, die im Auftrag von Meta gearbeitet haben, Vielleicht zum Beispiel Leute, die sie für Content-Moderationen über Accenture angemietet haben oder irgendwelche anderen Freelancer oder über Plattformen, weiß man nicht. Aber das wird hier einfach als Meta-Contractors genannt, also Auftragsarbeiter. Die berichteten, dass sie Unfettered Access, also unbeschränkten Zugriff auf WhatsApp-Messages hatten. Und einerseits, wie gesagt, das ist nur eine Anschuldigung und Meta bestreitet das. Andererseits ist es aber auch nicht die erste Anschuldigung. Hier in dem Artikel werden weitere Fälle aus der Vergangenheit wo es ähnliche Anschuldigungen gab. Und das widerspricht natürlich sehr stark dem Narrativ von Meta, dass WhatsApp end-to-end verschlüsselt ist und es unmöglich wäre, irgendwelche Konversationen nachzuverfolgen. Fairerweise muss man sich natürlich auch fragen, warum kriminelle Menschen und Geheimdienste In der Regel andere. Wie heißt diese App? Sky? Weißt du das zufällig, die Kriminelle immer nutzen?
Ich glaube Sky. Welche meinst du?
Nein. Wenn ich jetzt danach suche, bin ich direkt eh auf dem Plan, oder? Sky ECC heißt sie. Also das weiß ich nur aus meiner pseudo-journalistischen Kapazität. Ich habe das selber nie genutzt, das Produkt. Aber ich habe das Gefühl, Menschen, deren Privacy wirklich wichtig sind, die nutzen entweder Threema oder eben, wenn es wirklich um Leben, Tod und viel Geld geht, AirSky ECC. Und ja, also die Leute berichten unter anderem Menschen, also man fragt sich auch, wie soll Content-Moderation auf WhatsApp denn jemals stattgefunden haben, wenn man nicht in die Nachrichten reinschauen kann. Das ist auch so eine Frage. Also entweder kann es keine geben. Dann fragt man sich, warum Leute hier behaupten, sie hätten an Content-Moderation bei WhatsApp gearbeitet. wenn es das nicht gäbe. Kann natürlich irgendwelche öffentlichen Kanäle oder Newsletter gewesen sein. Wir wissen es nicht. Es ist erstmal eine Anschuldigung. Wir schauen, was dabei rauskommen wird. Wie gesagt, die USA untersuchen das und wir wissen, die derzeitige US-Administration wird alles daran setzen, das rauszufinden und da unbestechlich drüber urteilen. Und damit wären wir quasi bei der neuen Rubrik Das Letzte. Ich würde sagen, den Titel hat sich Melania oder ihr Film diese Woche verdient. Es ist so eine Art Biopic-Dokumentarfilm entstanden in den USA, der einfach nur Melania heißt. Er dokumentiert die stets gut gelaunte Ehegattin des derzeitigen US-Präsidenten in den Tagen und Wochen vor der Einschwörung für die neue Amtszeit von Trump. Für den Film hat Amazon, um ihn exklusiv zu bekommen, 40 Millionen Euro berichtet. Experten gehen davon aus, dass die Produktion dieses Films ungefähr 5 Millionen Euro gekostet hat. Es wird unterstellt, dass Amazon mit Absicht massiv überzahlt hat, um diesen Film zu bekommen. Das heißt, dass es sich eigentlich um eine verdeckte Spende, wenn man so möchte, an die Trump-Familie dabei handelt. Der zweitgrößte Bieter, Disney, hat nicht mal die Hälfte von Amazon geboten. Ich glaube, um die 15, 16 Millionen war denen das immerhin noch wert. Und auch da muss man schon überlegen, ob das ein gerechtfertigter Preispunkt war. Also auch wenn Märkte Märkte sind und eigentlich eine gute Price Discovery bieten, wirkt es hier so, als wenn 40 Millionen, die Amazon dafür bezahlt hat, eigentlich eher Donald Trump milde stimmen sollen, als wirklich den wirtschaftlichen Nutzen dieses Films widerspiegeln. Was sich unter anderem daran zeigt, dass die Kinoseele, in denen der Film teilweise auch gezeigt wird, gähnend leer bleiben. Es kursieren auf den üblichen Netzwerken gerade so Screenshots von Ticketbörsen, wo man typischerweise Kino-Plätze buchen kann, wo dann ein Platz irgendwie besetzt ist oder wenige Plätze besetzt sind. Also es scheint keine große Nachfrage nach der Biografie von Melania Trump zu geben und das obwohl Amazon Studios 35 Millionen US-Dollar zusätzlich in die Promotion dieses Films gesteckt hat. Also sie haben 40 Millionen für diesen Film bezahlt, für einen Film, der 5 Millionen gekostet hat zu produzieren. Und dann haben sie ungefähr ein Viertel des Werbebudgets von Avatar muss man sich vorstellen, in die Promotion gesteckt. Damit werden Plakate auf dem Times Square bezahlt, in L.A. die Bushaltestellen und Busse zugepflastert, soweit, dass man die Busse außer Verkehr nehmen musste, weil sie regelmäßig Opfer von Vandalismus geworden sind, weil Leute da ihre Missgunst gegenüber diesem Machwerk der Geschichte ausdrücken wollten. Sowohl diese massiven Werbeausgaben, die ja nochmal draufgehauen wurden, das riecht alles eigentlich, als hätte man der Trump-Familie ein Riesengeschenk machen wollen. Und das ist natürlich nur eine Art, wie sich Unternehmen die Gunst erkaufen. Mutmaßlich passiert das genauso über die Beteiligung an den Kryptopumps, die die Trump-Familie macht, über die Beilegung von Slap-Lawsuits. Ich habe im Newsletter geschrieben, dass die Trump-Familie inzwischen über 90 Millionen US-Dollar eingenommen hat, durch das Verklagen von Medien. Also man verklagt Medien auf Milliarden, die teilweise wirklich auch journalistische Fehler gemacht haben, muss man sagen. Manche ja, manche nicht. Man verklagt die auf Milliardensummen, einigt sich dann auf zweistellige Millionensummen und darüber hat die Trump-Familie allein schon 90 Millionen verdient. Es liegt natürlich nicht daran, dass man glaubt, man könne die Prozesse nicht vor Gericht gewinnen oder einen Großteil der Anklagepunkte zurückweisen, sondern es liegt daran, dass man eingeschüchtert wird, eventuell Angst hat vor Trumps gut bekannter Rachelust. Und deswegen muss man quasi den Feind der freien Presse in den USA auch noch mitfinanzieren. Die New York Times hat einen schönen Artikel darüber gemacht, packen wir auch in die Shownotes. Der rechnet mal zusammen, wie die Trump-Familie sich mutmaßlich um 1,4 Milliarden bereichert hat. Während dieser Amtszeit, also in dem ersten Jahr der Amtszeit, hat man schon fast anderthalb Milliarden quasi persönlichen Reichtum geholt. Es fängt an mit Merchandise und Licensing-Deals für die Trump-Marke, geht dann über diese Lawsuits, in denen man sich viel zu teuer entschädigen lässt und sich die Gunst kauft. Es ist sowas wie dieser Amazon-Movie. wo mutmaßlich viel zu viel bezahlt wird für einen einfach schlechten Film. Der Regisseur, der das sozusagen produziert hat, hat seit sieben Jahren keinen Film mehr gemacht, unter anderem, weil er sich mit Sexual Harassment Vorwürfen auseinandersetzen musste. Wo man fairerweise auch sagen muss, ist der Typ, der Rush Hour 1 bis 4 gemacht hat. Und das kann kein schlechter Mensch sein, wenn er die Rush Hour Filme gemacht hat. Wenn die Vorwürfe wahr sind, ist er natürlich trotzdem ein Arschloch. Spätestens als er sich hierfür hergegeben hat, hat er, glaube ich, seine künstlerische Karriere eben beendet. Also der New York Times Artikel verfolgt sehr gut nach, wie Trump sich da regelmäßig bereichert. Wir haben letzte Sendung kurz über das Problem mit den Super PACs geredet. Das ist ja so ein anderer Weg, wie man als Unternehmen sich macht, über die Kandidaten einkauft, indem man die mit Hilfe von Super PACs, also diesen Political Action Committees, die durch das Citizens United versus FEC, die Election Committee Klage quasi entstehen konnten und warum man jetzt mit zig Millionen die Kandidaten aufpampern kann und sich damit politische Gefallen vermeintlich sichert. Und Lobby Control hat gerade ganz aktuell heute einen Artikel darüber geschrieben, dass wir in Deutschland auch, also wir haben nicht amerikanische Zustände, es gibt keine Super PACs, Aber die Anzahl der absoluten Millionen Großspenden geht in Deutschland ebenfalls gerade durch die Decke. Und viele davon landen leider, in mindestens zwei Fällen geht man davon aus, dass es zumindest höchstwahrscheinlich ist, dass es sich dabei um Mittelsmänner handelt. Aber viele dieser Spenden, wollte ich sagen, gehen zur AfD. Wie gesagt, da gibt es zumindest Verdachtsmomente, die darauf hindeuten, dass es nicht tatsächlich im Namen oder nur im Namen, nicht aber im Auftrag der Menschen, die es gespendet haben, passiert ist. Da diese Spenden vom Staat ja auch noch verdoppelt werden in der Regel, birgt das verschiedenste Probleme packen wir auch mal in die Schonungswahl. Natürlich auch in Deutschland sich Unternehmen, Unternehmer und Einzelpersonen damit Macht über politische Entscheidungen mutmaßlich kaufen wollen. Offiziell darf man das nicht. Offiziell geht es nur darum, eine politische Richtung zu fördern. Oder alle Richtungen. Hier wird auch Bitpanda genannt, die insgesamt 1,75 Millionen gespendet haben an CDU, SPD, FDP und CSU. Das ist halt, wenn man Politik einfach insgesamt geil findet, nehme ich an. Oder ein Mittel der politischen Landschaftspflege wird es auch gern genannt, dass man einfach sich pro Demokratie äußern möchte. Genau, und packen wir in die Shownotes. So eine kleine Warnung davor, was Lobbykontroll in dem Fall vorschlägt, ist, dass man das einfach mal irgendwann deckelt. Also vielleicht sollten Unternehmen hier nicht Bürgerrechte ausüben können. Wir haben letztes Mal erklärt, wie das in den USA mit der Redefreiheit begründet wird. Also weil freie Rede existiert, muss ich Millionen in irgendeinen politischen Kandidaten stecken dürfen. Das ist natürlich ein Far-Fetch und in Deutschland sollte man sich auch fragen, warum einzelne Familien irgendwie Millionen in die Politik stecken und ein, zweistellige Prozent Bereiche des gesamten Wahlkampfbudgets damit bewerkstelligen. Jemand anderes, also Melania hatte heute einen Konkurrenten, um die Story das letzte, das ist Madhu Gattumukalla. Und zwar ist Madhu Gattumukalla der derzeit amtierende Chef der CISA. CISA ist die Cyber Security and Infrastructure Security Agency. Die hat Trump erst komplett zusammengestrichen und massiv verkleinert. Also die USA und Unternehmen insgesamt waren noch nie unter so großen Cyberthreats, also Hackingversuchen und so weiter und Angriffen auf kritische Infrastruktur wie gerade. Und in der Zeit hatte Trump diese Behörde quasi maximal, nicht maximal, aber stark zusammengestrichen. Und der neue Chef dieser Behörde, der über Kristi Noem dahin gekommen ist, die Homeland-Security-Chefin, hat jetzt seine Kompetenz. Ich habe ja letztes Mal schon erwähnt, dass dieses Kabinett größtenteils gross inkompetent ist. Und wirklich der Name Wixfigur im Kabinett, den, glaube ich, Micky Beisenherz oder jemand in seinem Team erfunden hat, wirklich vielleicht der Treffendste ist. Aber um die Inkompetenz dieser Person mal darzustellen, der Acting Director der Cybersecurity and Infrastructure Security Agency, der USA, hat vertrauliche Daten in ChatGPT hochgeladen. Was schlauerweise durch technische Hürden den allermeisten Mitarbeitern verboten und unmöglich ist. Also es ist theoretisch gar nicht möglich, das hinzubekommen, weil es natürlich gesperrt ist, damit Vollidioten, sowas nicht hinbekommen, weil es auf seinen Account wohl nicht zutraf und er spezielle Zugänge hatte, war ihm das aber gelungen und er konnte vertrauliche Homeland Security Daten erhalten. hochladen in ChatGPT, was wir alle wissen, was keine gute Idee ist, das zu machen, weil es in Trainingsdaten landen könnte oder sowieso erstmal damit an OpenAI übergeht, in irgendeinem Datacenter, was vielleicht Microsoft betreibt ist und so weiter und vielleicht in Saudi-Arabien steht, landet. Das ist übrigens der Cesar-Chef, der auch bei einem Lügendetektortest, nachdem er Unterlagen aus einer Behörde haben wollte, die hochvertraulich waren, musste er sich einen Lügendetektortest stellen und in dem er durchgefallen war, woraufhin die sechs Leute, die den Test gemacht haben, gefeuert wurden, weil sie ihn angeblich unter Druck gesetzt hätten mit dem Test. Ja, also ernstzunehmender Konkurrent für Melania. So, und jetzt aber noch drei schnelle gute News, würde ich es mal einordnen. Die erste ist, die Presseabteilung hat das Ganze aufgeregt geschrieben, dass es eine Megarunde gibt, in der Rob Co., Eine Robotikfirma, in der unter anderem auch Freigelds Capital, der Investor von Frank Thelen investiert ist, hat laut Angaben der Firma 100 Millionen eingesammelt. Die Bewertung bleibt vorerst noch ein Geheimnis, obwohl das hätte ich ja theoretisch aus den... Sekunde, ich kann mal eine Sache probieren. Übrigens schöner Use Case für KI. Im Handelsregister, in dem Fall hier, war das so ein, ich glaube, fünf- oder sechsseitiges Dokument, der CapTable, mit lauter so 1 Promille und unter 1 Promille Anteilen. Dann war es natürlich im Querformat eingescannt, sodass man dann so mit 90 Grad getilteten Kopf vom Monitor sitzt. Es sei denn, man hat die teure Acrobar-Kopie, wo man das auch drehen kann. Und dann ist es wirklich in irgendwie, ich sage erstmal rund 100, das ist nur geschätzt, nicht gewusst, aber rund 100 Unterpositionen aufgeteilt. Und dann habe ich das ganze Dokument mal in, weil es ja öffentlich ist, das sind öffentliche Daten, im Handelsregister in Gemini hochgeladen und gesagt, machen wir mal eine vernünftige Tabelle raus und rechnen die Anteile zusammen. Und da sind wir tatsächlich jetzt bei was Vernünftigen rausgekommen. Also die Pressemitteilung sagt, es sind unter anderem Lightspeed Ventures, SCUS Ventures, ich nehme an, das ist Sequoia Capital, die sie selber angekündigt haben, eingestiegen und außerdem Lingotto, das sitzt in Irland, ist aber die Agnelli-Familie, glaube ich, und Leitmotiv sitzt in Wilmington, USA, soll aber, wenn ich es richtig verstanden habe, der VC von VW sein, die dann diese Roboter bestimmt demnächst nutzen möchten. Genau, Lightspeed und Lingotto angeführt, beteiligt sind außerdem Sequoia, Greenfield, Kindred und Leitmotiv. Also ich weiß nicht, wer was vorher besaß, aber Lightspeed hat jetzt, die haben ja angeführt, die haben 16% übernommen. Kindred hat rund 5% übernommen. Legotte rund 4%. Dann sind wir bei 9 plus 16 sind 25%. Leitmotiv nochmal 2 sind 27%. Und wenn Sequoia neu dazugekommen ist, haben die nochmal 16%, dann wären es ja fast 40%. Das wäre ganz schön viel. Dann wäre die Bewertung natürlich nicht... Jetzt gucke ich nochmal einmal vielleicht in einen der vorherigen Handelsregister-Auszüge, weil ich jetzt... Es kann natürlich sein, dass einer von denen schon vorher investiert war. Sekunde. Eben hatte ich übrigens Probleme beim Runterladen des Cap-Tables. Aber eigentlich ist das eine gute News, weil es natürlich eine gute News für Deutschland ist, wenn eine deutsche Firma hier 100 Millionen eingesammelt hat für Robotik. So wollen wir das auch lesen. So, dann gucken wir mal vor einem Jahr, wer da schon Gesellschafter war. Vor einem Jahr gab es... Ah, Lightspeed hat damals schon 15% gehabt. Da war Lightspeed drin, da war Sequoia Großpfand schon drin. Also wenn SC Sequoia ist, was ich annehme, Grand Cayman, Kindred war schon drin. Orbital Ventures war schon drin. Und Sequoia war auch schon drin, sehe ich gerade. Moment. Also Sequoia hat damals 18% gehabt. Und Lightspeed hat 15%. Also es wirkt jetzt bestimmt mega vorbereitet, aber ich schwöre es ist es nicht. Also dann ist es ja so, dass Lightspeed so ein bisschen Verwässerungsschutz gekauft hat in Sequoia. Und eigentlich sind nur Lingotto und Leitmotiv neu hinzugekommen. Wenn ich es richtig sehe. Sekunde, jetzt muss ich nochmal in den neuen Captable schauen.
Gott, oh Gott, oh Gott. Doch keine guten News.
Wir lesen jetzt mal nicht hier im Handelsblatt, sondern ich gucke nochmal, was die selber geschrieben haben. Das ist ja verbindlicher. 100 Millionen für Robotikunternehmen. Series C über 100 Millionen Dollar. Die Investoren dieser Runde können spektakulärer nicht sein. Neben Lightspeed und Sequoia zählen dazu auch zwei Investoren aus der Industrie. Lingotto, die Agnelli-Familie ist das und Leitmotiv, der VC-Arm von Volkswagen. Sie bauen so Roboterarme, wo dann so KI rübergesprüht wurde. Und deswegen ist das jetzt wieder spannend. Da gibt es natürlich viel Konkurrenz in dem Markt, muss man dazu sagen. Jetzt gucke ich noch. Einordnung der Runde durch Investoren. USA-Geschäft wird ausgebohrt werden, steht hier noch. Nachdem wir bereits die Series B angeführt haben, freuen wir uns auch eine Finanzierungsrunde über 100 Millionen US-Dollar erneut aktiv mitzugestalten. Unser Anspruch ist Robco oder Messlatte, was moderne Robotik in realen Produktionsumgängen leisten kann, weiter angehoben, meint Alexander Schmidt von Lightspeed. Robco hat das Zeug, okay. Und Lingotto sagt, die Industrie steht da. Also sie haben ja selber gesagt hier, dass sie die Series B schon angeführt haben. Das heißt, es ist überhaupt nicht verdächtig hier, dass die schon drin waren. In der Series B waren hat Lights Beat äh genau, hat ihnen 15% gehört. Sequoia hatte insgesamt 20% würde ich sagen. Und die anderen waren noch nicht drin. Und jetzt, wenn Gemini mich nicht belügt, hat Sequoia jetzt 15, also entweder nicht oder nur ganz wenig mitgekauft oder ein bisschen mitgekauft, wurde aber effektiv verwässert, also hat nicht mal den Pro Rata gemacht, wenn ich es richtig sehe. Es gibt ja noch andere Vehicles, die man Sequoia mit zurechnen muss. Lightspeed hat 16,5, also hat von 15 auf 16,5 erhöht, das heißt die haben kräftig zugekauft und dann kommen die anderen neu hinzu. Naja, aber dann müsste ja, Sekunde, jetzt müsste ich noch gucken, wie viele neue Anteile geschaffen wurden. Ah, das ist ja relativ einfach. Wir hatten hier, was ist die höchste Zahl? 56. Genau, 56 ist die höchste Aktie. Und in der neuen ist, jetzt brauche ich das Originaldokument wieder. Gemini hat sogar ein PDF, wie war eingebaut, Sekunde. In der neuen ist die höchste Aktie 88 ist die letzte. Ja, 88. Also kannst du ja selber ausrechnen. 56, 88. Sekunde, kann ich auch machen. Also es müsste so 36 Prozent Verwässerung sein. Stimmt das? Ja, Verwässerung 36 Prozent. Warum bleibe ich nicht dabei? Okay, jetzt ist es nachgerechnet. Apropos, mir fällt gerade ein, wir haben die Apple Earnings gar nicht. Haben wir die Apple Earnings vergessen? Also kurzer Exkurs, Apple Earnings. iPhone läuft wie Sau. Ich vermute aber, das ist auch ein bisschen Währungseffekt, weil der Dollar so schwach ist. Und die iPhones hauptsächlich in Europa und Asien verkauft wurden. Mal zum Vergleich. Ein iPhone kostet gerade 1099 US-Dollar in den USA. In Deutschland kostet das 17 Pro 1099 in den USA. Und es kostet in Deutschland 1.300, aber Euro. Das sind 1.550 US-Dollar. Das heißt, es kostet fast 50% mehr außerhalb von den USA. Und das treibt, glaube ich, so ein bisschen mit den... Also es ist nicht nur der... Also die laufen auch einfach ganz gut tatsächlich in Asien. Vielleicht aus Angst vor Zöllen und so weiter. Aber es ist auch ein bisschen Währungseffekt. Aber es waren gute Ergebnisse von Apple. Also iPhone lief richtig gut überwiegend in Asien. Das kurz die Apple-Korne. Jetzt kommen wir zurück, also 36% Verwässerung und dann wäre, wenn Sie 100 Millionen eingesammelt haben und wenn diese 100 Millionen komplett aus dieser Runde kommen, was ja hier so, Sekunde, gucken wir mal kurz, Series C über 100 Millionen, ja, also Sie kommen über diese Runde, dann müsste die Bewertung ja 100 durch 36 mal 100 sein. Das wären 280 Millionen. Oder, wie das Handelsblatt schreibt, ein mittlerer bis höher dreistelliger Millionenbetrag. Das ist so wie bei dem Scanbot-Exit, wo es auch fast dreistellig war. Und vielleicht doch nicht fast dreistellig war. Also, meine Milchmenschenrechnung sagt, um die 300 Millionen, 100 Millionen eingesammelt. Trotzdem gut, wenn wir damit eine neue Robotikfirma in Deutschland aufbauen. Herzlichen Glückwunsch dafür. Deswegen ist es auch in den Und die anderen schlechten News, in denen sich eigentlich schlechte News verstecken, ist Reuters berichtet unter anderem mit Berufung auf das Commerce Department Bureau of Economic Analysis. Also die kommerzielle Statistikbehörde der USA, dass das US-Trade-Deficit, was Donald Trump versucht hat mit seiner genialen Zollpolitik in den Griff zu bekommen, auf dem höchsten Stand seit langem ist. im Vergleich zum Vormonat ist das und liegt über dem Vorjahr. Also der Vormonat war besonders schlecht, diese 94%, das würde ich denen mal durchgehen lassen, das ist nicht repräsentativ. Aber was man definitiv sagen kann ist, dass alles, was Trumps Zölle geschafft haben, ist, dass das Trade-Deficit noch größer geworden ist. Fairerweise muss man auch erklären, das liegt so ein bisschen an der Pharmaindustrie. Die wurde mit Tariffs geslappt und dadurch, weil man das importiert, wird das, wenn es trotzdem importiert wird, einfach noch teurer. Es liegt auch an den Datacentern. Die ganzen Computer und Semiconductor, die in die USA importiert werden, schlagen da ordentlich zu. Das Manufacturing wird tatsächlich weniger exportiert aus den USA. Die Exports sind eingebrochen. Und dementsprechend ist das Defizit höher denn je. Herzlichen Glückwunsch, Howard Latnick. Und dann, wer, wenn er das hier durchgehört hat, nach zwei Stunden immer noch nicht genug hat, der kann sich im Finanzfluss-Podcast im Loop dieses Wochenende eine Sonderepisode anhören, in der ich mit der Moderatorin Marie-Abdelaziz Dizzo und Gabor Steingart über die Erbschaftsteuer sprechen darf. Wir hatten ungefähr 40 Minuten lang ein sehr angenehmes, sachliches Gespräch, haben da unsere Argumente ausgetauscht. Hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe, ich konnte einigermaßen bestehen gegen Gabor Steingart, der, wie man sich denken kann, kein großer Fan einer, was für ihn jetzt eine effektive Steuererhöhung wäre. Mir geht es natürlich gar nicht um eine Steuererhöhung, sondern um eine gerechtere Gestaltung der Erbschaftsteuer. Das haben wir jetzt im Podcast schon mal erwähnt, deswegen muss ich nicht nochmal runter. rasseln. Aber wer Spaß daran hat oder wen das interessiert, der kann sich das im Ebenloob-Podcast gerne nochmal anhören.
Du hast noch gar nicht gesagt, dass du auch bei Tim Gabel warst. Ich habe hier von einem, wie sage ich das, von Jans Lieblingsmusikern und meinem Styleberater habe ich eine Nachricht bekommen mit einem Screenshot. Es wurde sich über deine Schuhe ein bisschen lustig gemacht. Ich sollte dir das nächste Mal die Schuhe putzen, wenn du Videopodcast machst.
Also A, die Schuhe muss man im Vergleich zu den Schuhen meines Interviewpartners sehen. Die, würde ich sagen, Puller... Die polarisieren zumindest auch. Also man kann das irgendwie als Höhepunkt des Styles feiern oder eben nicht. Es war halt irgendwie Schneematsch in Stuttgart. Was soll ich machen? Soll ich dann im Studio noch meine Schuhe putzen? Und die sind jetzt auch nicht mehr die neuesten. Und ich habe tatsächlich geschaut, ob ich mir die neu kaufen kann, weil die Soda kaputt gegangen ist durch diesen Lava. Kennst du diese Lavasplitter, mit denen man Gehwege bei Schnee quasi rutschfest macht? Das ist halt das Gift für Sneakersohlen. Und damit habe ich die Sneakersohlen kaputt gemacht und dann wollte ich mir die neu kaufen, aber dann gibt es die nicht mehr. Also diese Art von Sneaker gibt es in Gelb nicht mehr und deswegen kann ich mir die nicht nochmal kaufen. Ich kann sie natürlich aber nochmal putzen besser und vielleicht sogar reparieren. Mal bei Wäschach vorbeigehen, vielleicht reparieren die mir die. Aber ja, wer noch drei Stunden Zeit hat, der kann auf YouTube oder Spotify den Tim Gabel Podcast mit mir. Wir reden hauptsächlich über KI. Ich hatte die noch nicht angekündigt, doch im Newsletter hatte ich die angekündigt, im Podcast aber tatsächlich noch nicht. Wenn ihr euch für Erbschaftssteuer nicht interessiert oder euch Gabor Steingart und mir schon durchgehört habt, dann könnt ihr auch noch euer Wochenende mit dem Tim-Gabe-Podcast mit Philipp Klöcke versüßen.
Kommentiert schön, welches ihr besser findet. Also, in diesem Sinne, habt ein schönes Wochenende. Bis Mittwoch. Peace.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Glöckner und Philipp Glöckler, recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Auf.
Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community.
Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken.
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Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.