Doppelgänger Folge #535 vom 10. Februar 2026

MrBeast kauft Banking App | Software-Earnings: Spreu vom Weizen | OpenAI & Fitnessstudios im Januar #535

MrBeast Industries kauft die Gen-Z-Banking-App Step Mobile – ist das die Zukunft der Influencer-Monetarisierung? Amazon baut einen KI-Content-Marketplace, um Publisher am Leben zu halten. Die EU warnt Meta: WhatsApp darf keine Chatbot-Konkurrenten mehr blockieren. OpenAI feiert 10% Wachstum im Januar. Der Software-Ausverkauf trennt Spreu vom Weizen: Monday.com verliert 20%, Datadog gewinnt 15%. Spotify überrascht mit starken Zahlen. Frank Thelen behauptet in einem Podcast, er hätte "oft 1000x" mit Investments gemacht. Die USA wollen MAGA-nahe Think Tanks und NGOs in Europa finanzieren. Die Trump-Familie hat bereits 1,4 Milliarden Dollar aus World Liberty Financial gezogen. Und Taiwan-Chips werden von US-Zöllen ausgenommen.



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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:


(00:00:00) Intro

(00:03:06) MrBeast kauft Step Mobile Banking App

(00:06:04) Influencer-Monetarisierung: Infrastruktur statt Merch

(00:11:56) Amazon baut KI-Content-Marketplace

(00:14:49) EU warnt Meta: WhatsApp blockiert Chatbots

(00:18:02) OpenAI feiert 10% Januar-Wachstum

(00:21:06) Monday.com Earnings

(00:38:13) Datadog Earnings

(00:39:14) Spotify Earnings

(00:42:06) Frank Thelen: Die 1000x-Lüge im Faktencheck

(00:54:11) USA finanzieren MAGA-NGOs in Europa

(01:00:42) Eric Schmidt datet Söder-Tochter

(01:05:20) Krypto: Tether & World Liberty Financial

(01:16:30) Taiwan-Chips von US-Zöllen ausgenommen



Shownotes

MrBeast’s Beast Industries to Buy Gen Z–Focused Banking App - theinformation.com

Amazon Discusses AI Content Marketplace With Publishers - theinformation.com

Update: ChatGPT & Google dropped Grokipedia. - linkedin.com

Sam Altman lobt ChatGPTs Wachstum bei OpenAI's $100 Milliarden Finanzierung. - cnbc.com

Meta von EU aufgefordert, WhatsApp für Rivalen zu öffnen. - bloomberg.com

Monday.com drops 21% as AI disruption fears mount in software - cnbc.com

Datadog ist heute Spitzenreiter im S&P 500. - barrons.com

Spotify pops 16% on strong user growth, earnings beat - cnbc.com

{ungeskriptet} Frank Thelen Podcast - open.spotify.com

US government to fund Maga-aligned think-tanks and charities in Europe - ft.com

Krypto-Riese Tether half Türkei bei Milliardenschlag gegen Betrug. - bloomberg.com

Eine Generation regiert, die nächste profitiert von Krypto. - wsj.com

US Tarifs chips Ausnahme - ft.com


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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 535 am 11. Februar 2026. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Und wir fangen wieder mit... Influencer-YouTuber-News an. Vor ein paar Wochen gab es das große Paycheck-Story von einem großen TikToker. Jetzt ist es ein bisschen andersrum. Also ein großer YouTuber kauft was. Ist das der neue Firecell in der Internet-Bubble, dass jetzt Streamer, YouTuber, Leute mit Reach gescheiterte Startups kaufen und sie dann nochmal aufpeppen?
Du hältst jetzt auch schon auf die Kaby-Lame-Stories rein, dass da irgendwo Geld geflossen wäre. Aber da kommen wir später nochmal drauf. Genau, aber du hast recht, es ist andersrum. Also so rum hört man normalerweise Storys nicht oft. Ist ja so ein Start-up. Manchmal auch in den letzten Zügen arbeitet man mit einem Influencer. Hier passiert das Gegenteil. Nämlich MrBeast Industries, das ist, wenn man so möchte, die Investment-Holding oder operative Holding. Von Mr. Beast steigt ein bei der GenZ Neobanking App namens StepMobile und die übernimmt die Bank und will sozusagen die Attention, die Mr. Beast verwaltet, in diese Banking App leiten und auch Mobilfunk Tarif, das gehört ja heutzutage fast fest dazu, also die meisten Mobile Banking Apps. bieten so ein White-Label-Mobilfunkvertrag dazu an. Es gibt diese ganzen Gigs-Formate. Hakan, der Auto1-Gründer, baut gerade an sowas. Lars Hinrichs baut gerade an sowas, ehemaliger Deutsche Telekom-Aufsichtsrat. Und dann kann eigentlich jede App oder jede Banking-App das relativ einfach so anbieten. Und ich habe nicht so richtig verstanden, was bei StepMobile... die USP ist. Also es ist für junge Leute, es ist Gen Z, es ist bunt, es ist einfach. Es ist so ein bisschen Temu mit drin. Man bekommt Geld einfach nur, um in der App Spiele zu spielen. Aber eigentlich soll es Banking und Kreditkarte sein. War zwischendurch mal, also gefundet mit ich glaube so 50 Millionen, dann nochmal 300 Millionen Schulden aufgenommen. 2021 mal fast ein Unicorn. General Catalyst hat als letzter echtes Bargeld reingepackt oder Equity reingepackt. Da war es knapp unter Unicorn 2021. Aber wir wissen, was 2021 für ein Jahr war. Das heißt wahrscheinlich, sofern es nicht explodiert ist, seitdem ist es nicht mehr eine Milliarde wert. Und jetzt hat MrBeast oder seine Firma ist für Taschengeld eingekauft. Diese MrBeast Industries wird geleitet von einem ehemaligen Softbank-CEO oder Managing Director, also jemand, der für den Softbank Vision Fund gearbeitet hat. Also durchaus ambitioniert. Er wurde aber, wenn ich es richtig gelesen habe, von MrBeast Mutter approved als guter Fiduciary Manager für dessen Vermögen. Ja, und jetzt kauft man sich da ein und die Frage ist, an dich natürlich, du bist ja der Monetarisierungsexperte. Also wie würdest du heute als Influencer, du hast 100 Millionen Follower. Wie würdest du monetarisieren? Also machst du irgendwie das übliche Game, bisschen Modeschmuck und Supplements, sage ich mal. Oder du machst eine Koop, gründest irgendwie mit jemand anders fast 20% an der Firma. Oder du akquirierst Firmen, die, und so würde ich diesen Deal sozusagen interpretieren, du akquirierst Firmen, die Infrastruktur haben, weil eine Banking-App bauen, also eine echte Banking-App, würde ja regulatorisch schon so ein bisschen lange dauern. Also du kaufst dir irgendwie eine Infrastruktur zusammen und belebst die quasi mit einer neuen Brand und mit deinem Traffic, deiner Attention. Was ist das beste Monetization-Game, auch wenn es so ein bisschen um Risk-Return geht?
Das wird ja schon so für einen guten Discount über die Ladenticke gegangen sein, würde ich mal meinen. Also du kaufst was, was ein paar Millionen Nutzer hat und der wird das ja jetzt, das erste an das ich gedacht habe ist, er wird bestimmt ein Video machen mit irgendein Spiel und du kannst die App runterladen und du kannst eine Million Dollar gewinnen. Also, dass er... Und dann, also, er wird ja, ich würde sagen...
Also, kurz zur Erklärung, Mr. Wies ist bekannt dafür, der macht YouTube-Videos so, wer hier am längsten seine Hand auf dem Auto hält, geht mit dem Lamborghini nach Hause oder irgendwie sowas. Oder kriegt, wer hier am längsten im Piranha-Teich unter Wasser bleibt, kriegt eine Million Dollar. Genau.
Und ich glaube, dass er halt dieses Spiel halt voll auf diese App abwälzen wird. Man sieht es ja auch, er hat ja auch andere Produkte schon selbst gelaunt, von Schokolade, Burgerladen und so. Und manche sehr erfolgreich, manche funktionieren nicht ganz so gut. Aber er produziert ja schon richtig krassen Content da drauf. Zum Beispiel in den Burgerladen hat er halt gezeigt, wie er da den Burger macht und alles. Und ich denke halt auch, dass er... Es gab wohl so ein geleaktes Paper vor einem Jahr, dass sie so in Mobile und Banking irgendwie reingehen wollen. Und da es ja immer irgendwie, nicht Glücksspiel, aber immer so in so ein Spiel geht, in dem man viel gewinnen kann, würde ich meinen, wird der die Customer Base verdoppeln können innerhalb von zwölf Monaten.
Erinnerst du dich noch, wir hatten früher mal so eine Tabelle gemacht, oder ich hatte die gemacht, aber wir haben die ab und an diskutiert, welche Banking-App, wie viel Marktbewertung pro Nutzer bekommst du? Ich glaube, Robinhood hat so 30 Millionen Funded Accounts, whatever that means, und ist 80 Milliarden wert, glaube ich. Das wären also 2.000 bis 3.000 Euro pro Account. Dann könnte man sagen, du kannst 10.000 neue Nutzer bringen und jetzt machen wir der Einfachheit halber nur 1.000 Dollar pro Account, weil das ja Gen Z und kleine kleine Sparer sind und keine großen Zocker. Was habe ich gesagt? 10.000? Dann hättest du den Wert um 10 Millionen gesteigert. Das wäre ja auch nicht viel. Du musst schon eine Million Nutzer. Kann MrBeast eine Million Nutzer befriedigen?
Auf jeden Fall.
Dann hat er eine Milliarde an Wert geschafft. Das wäre mehr als die Banking-App wert war.
Das ist das Game. Was denkst du, was er dafür bezahlt hat?
50 Millionen? 100 bis 200 vielleicht.
So viel?
Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wie viele Nutzer es gab.
6 Millionen Nutzer oder 5 Millionen Nutzer oder sowas war es irgendwie. Aber wie viele davon sind noch aktiv?
Ja, das klingt so. Dann könntest du ja wieder sagen, aber seine Burgerkette hat ja am Ende nicht so gut funktioniert.
Ja, aber die Schokolade funktioniert.
Also die Frage ist wirklich, wie kannst du Attention heutzutage am besten monetarisieren? Und ist das sozusagen der goldene Trick? Vorbild ist natürlich auch so ein bisschen Ryan Reynolds mit, wie heißt die Mobile Company? Mint. Mint Mobile, genau. Der hat gesagt, nicht Banking, aber erstmal Telco. Das hat ganz gut funktioniert. Da ist er Milliardär geworden, glaube ich, oder nah dran oder auf dem Weg. Banking ist natürlich der nächste Schritt. Das ist übrigens, was ich vor fünf Jahren hier mal behauptet habe, dass das ganze Influencer-Gen umgedreht wird. Also, dass alles... was Tech-Stack ist, wenn du so möchtest. Damals ging es hauptsächlich so um Kosmetik und Kleidung. Habe ich gesagt, Kosmetik-Kleidung kannst du irgendwie Kosmetik in Italien oder bei Cosnova und Kleidung in, keine Ahnung, wo immer du willst auf der Welt, hauptsächlich irgendwie Bangladesch, China, Türkei kaufen. Und eigentlich ist der Influencer, also warum willst du noch mit einer Marke kollaborieren? Du bist die Marke, du bist der Traffic-Funnel, du bist die Retention und alles andere ist Supply-Chain dahinter. Und ich würde jetzt sagen, wenn MrBeast das gelingt, also Ryan Reynolds ist ein erstes Indiz, dass das funktionieren kann. Man muss auch sagen, Jessica Alba hat nicht so gut funktioniert. Gwyneth Paltrow tendenziell funktioniert vielleicht. Aber du kannst halt sagen, die Personen sind die Marken und alles dahinter ist Supply Chain und das ist austauschbar. Früher hat man gesagt, die Marken sind die Marken und die Werbegesichter sind austauschbar. Und ich habe ja gesagt, das wird ausgetauscht. Und wenn MrBeast der Deal gelingt, würde ich sagen, dann bauen alle anderen eigentlich nur noch Werkbank, Infrastruktur, Supply Chain. Und der, der den Traffic kontrolliert, und das sind heutzutage große Mieternetzwerke und Plattformen, aber natürlich auch die Influencer, die sind die eigentlichen Brands.
Ich glaube, das passt voll auf seine Brand. Er könnte ja auch Sachen in der App spielen. Irgendwie Leute, die es schaffen, gut zu sparen, verdoppelt er jetzt nochmal irgendwie das gesparte Geld. Und die einzige Frage, die ich mir stelle, ist es, wird es wirklich eine gute Bank?
Oder wird es halt irgendwann Gambling, Prediction Markets, Krypto zocken? Es wird natürlich gamified. Es hat jetzt schon so Temo-Züge. Du spielst um Geld in der Banking-App. Das muss man sich mal vorstellen. Also du bekommst immer ein Geld und setzt keins ein bisher. Er kann natürlich als nächstes Prediction Markets Kooperation mit reinbauen. Irgendwie Kalschi, Polymarket Corp. Aber wenn du weißt, was zu Brand passt und was nicht, was sind denn die Top 3 Produkte, die er noch launchen sollte? Und was sind die drei Produkte, die er auf keinen Fall machen sollte? Also er oder andere Top-Influencer. Für was steht er denn? Ich sage schon mal, was er nicht machen sollte. Ein KI-ETF.
Oh nein.
Hast du dir den Podcast angehört? Das kommt später. Kommt später und ist skippable für die, die das immer nervt.
Ach ja, gut, das skippe ich auch.
Du wirst dann schlafen schon.
Ich spiele ein bisschen Golf hier.
Wir machen heute übrigens nur eine Stunde. Ich bin vorhin nicht pipi gegangen. Also ich halte eh nur eine Stunde durch. Das ist mein neuer Trick um den Kopf. Die letzten drei Male waren glaube ich alle so um die zwei Stunden. Deswegen ist das jetzt mein Trick. Also wir haben abends angefangen und genau, ich war nicht pipi.
Hol dir mal noch einen Tee, dann geht es schneller.
Das ist das andere, mein Wein ist weg.
Was wären die besten Produkte? Also er hat Schokolade gemacht. Das hat funktioniert. Dann hat er irgendwie Cornflakes oder sowas gemacht. Oder irgendwie Lunchies. Ich weiß nicht ganz genau, was das ist. Und Burger. Burger funktioniert nicht. Also Fastfood würde ich die Hände von lassen. Ich glaube, er macht jetzt Finance. Also er versucht Kindern vernünftig Wirtschaften beizubringen. Dann macht er irgendwas mit Education. Bestimmt irgendwann. Und er macht irgendwas mit Fitness, Longevity oder sowas. Also er versucht, die Jugend von der Schokolade wieder wegzubekommen.
Also ich glaube, es gibt zwei spannende, die mir... Ich wollte gar nicht so lange hier einsteigen, aber jetzt finde ich es auch ganz spannend. Ich habe früher immer gesagt, du musst irgendwas nehmen, was einfach vollkommen egal ist und hohe Grass Margin. Und dann landest du halt bei... Also Schokolade würde ich zum Beispiel sagen, eigentlich nicht gut, weil Schokolade hat keine große Marge, weil die Inhaltsstoffe, glaube ich... Also der Zucker ist nicht teuer, aber der Kakao ist teuer. Und ich glaube, die Marge, wenn ich mich nicht irre, auf Schokolade ist gar nicht so groß. Supplements, irgendwie... MrBeast Kreatinpulver verkaufen, glaube ich, kannst du ordentlich Geld mitmachen. Wobei da ist es so, glaube ich, dass eigentlich die Konkurrenz relativ hoch ist. Gleichzeitig, wenn du wirklich jemandem erzählen kannst, wenn MrBeast draufsteht, ist es besser, dann kannst du als einziger eine noch bessere Marge machen. Aber ich glaube, eigentlich musst du darauf schauen, was sind die am wenigsten undifferenzierten Industries, also die most commoditized Industries. Das spricht sehr für den Erfolg von Mint Mobile, also Telefonvertrag, seien wir mal ganz ehrlich. Es ist nicht so, als wenn du durch den Hörer hörst, ob du jetzt gerade mit Telefonica, Vodafone oder T-Mobile telefonierst. Also es fühlt sich am Ohr nicht anders an. Wir glauben den Netzabdeckungs-Bullshit eigentlich nicht mehr. Es ist eine vollkommen undifferenzierte Dienstleistung und es geht nur darum, ob dir Magenta, Rot oder Blau besser gefällt, wenn wir ganz ehrlich sind. Also es ist Brand, es ist Geschmack, es ist Narrativ, bla bla. Und dafür, also es erklärt, warum Mint Mobile gut funktioniert. Es erklärt auch, warum es dann viele Discount-Anbieter gibt und so weiter. Du könntest sagen, Banking, eigentlich auch super undifferenziert. Da geht es vielleicht noch ein bisschen um Frontend-Experience, aber eigentlich, ganz ehrlich, macht es keinen Unterschied, worüber du deine Aktien kaufst. Und vielleicht muss man so rangehen, was sind die undifferenziertesten Produkte? Dann landest du wahrscheinlich irgendwann bei Milch oder Butter oder so. Butter kostet unter einen Euro nur noch. Echt? War das nicht mal sauteuer irgendwann? Beim Lieferanten meines Vertrauens gibt es Butter für unter 1 Euro. Ich frage mich immer, ob da so Hälfte, keine Ahnung, gestreckt, Hälfte Styropor-Erdkern drin ist oder so. Aber wie komme ich jetzt darauf? Ach so, undifferenzierte Produkte. Also ich glaube, das ist eigentlich der Trick. Also du brauchst was, klar möchtest du ein bisschen Marge haben, aber noch viel wichtiger ist, ist das was, womit sich eigentlich kein Geld verdienen lässt, weil es nur um Marke geht und da kannst du dann punkten. Weil natürlich hast du lieber einen MrBeast-Vertrag als einen Telekom-Vertrag oder so.
Ich glaube, so denkt er nicht. Ich glaube, er denkt eher so, was für Themen er besetzen möchte.
Ja, und dann landest du bei Banking? Was denn noch so? Wir haben nur eine Stunde, sonst würde ich jetzt noch mal schnell eine Chatty-Anfrage hier machen. Undifferenziertesten Industrien der Welt. Aber Consumer Goods ist schon gut. Vielleicht passt dann Schokolade doch ganz gut. Schokolade ist die bessere Butter.
Kurze Werbeunterbrechung. Als ich Ende Januar auf LinkedIn gepostet habe, dass wir ein neues Büro suchen, dachte ich nicht, dass die Umsetzung so schnell geht. Nach unterzeichnetem Mietvertrag haben wir unserem Partner Room Hero einfach unseren Grundriss und eine Liste unserer vorhandenen Möbel geschickt. Und nur drei Tage später saßen wir in einem Call mit einer Innenarchitektin und dem Gründer Daniel. Das Beeindruckende, die haben uns anhand eines digitalen 3D-Zwillings direkt gezeigt, wie das fertige Setup aussieht, inklusive Kostenrechnung. Wenn ihr also gerade umzieht, euch vergrößert oder euer Team mit einem besseren Office-Vibe zurück aus dem Homeoffice holen wollt, ist Room Hero eure Abkürzung. Daniel ist selbst treuer Doppelgänger-Hörer und gibt der Community einen Rabatt. Die komplette Planungsleistung im Wert von mehreren tausend Euro ist für euch bei Umsetzung kostenlos. Sichert euch jetzt einen Termin direkt unter roomhero.de slash dg. Room Hero, wie der Raum hält, nur auf Englisch. Und nun viel Spaß mit der weiteren Folge. Werbung Ende.
Okay, den machen wir weiter. Wo wir gerade bei Marktplätzen sind. Die Information berichtet, dass auch Amazon inzwischen ein KI-Content-Marketplace bauen will. Zuvor haben das, wir haben schon mal über, wie hieß das, was so wie Zollstand hieß, Tolbit, glaube ich, Tolbit. Ich glaube, Tollbit. Dann hat Cloudflare es gebaut, Microsoft hat es gebaut und jetzt Amazon. Warum die Unternehmen? Das ist natürlich vollkommen klar, weil die schon, also Content Marketplace soll heißen, wer von den großen KI-Anbietern meinen Content klaut oder benutzt, der soll bitte bei mir bezahlen. Und ich möchte das am liebsten nicht einmalig machen, sondern ich möchte eigentlich idealerweise bei jeder Nutzung ein bisschen Geld mitverdienen. Und dafür brauche ich die technische Infrastruktur. Und deswegen sind es natürlich Amazon in Klammern AWS, Microsoft in Klammern Azure und Cloudflare in Klammern CDN Edge Computing, die das anbieten, weil die haben natürlich die Content Provider, die Publisher, die Webmaster schon alle unter Vertrag und sind die natürlichen Gatekeeper, wenn man so möchte. Und die versuchen jetzt quasi alle eine Möglichkeit zu bauen. dass die Publisher versuchen können, automatisiert mit KI-Unternehmen in Verhandlungen zu treten. Problematisch könnte sein, wenn die eine Marktseite gar nicht dick genug ist, also einfach gesagt, wenn wir am Ende nur mit OpenAI und Google übrig blieben, zum Beispiel, kann natürlich auch zwei andere sein, Das ist ein bisschen wie Trivago, hat unter anderem deswegen nicht funktioniert, weil es nicht genug Hotel hat, also weil Booking zu groß war, wenn man so möchte. Also du brauchst eigentlich für einen guten Marktplatz zwei Marktseiten, die beide fragmentiert sind. Und wenn es zu wenig Nachfrage gibt, dann könnte das schwer werden. Die Publisher sind noch skeptisch. Das ist natürlich einerseits ein geiles Business, wenn man da als Markt, sozusagen als Trade Desk für Content, sage ich mal, jetzt ein bisschen mitverdienen kann für Amazon oder Cloudflare. Aber es ist natürlich auch in ihrem ureigensten Interesse, weil wenn diese Publisher, und das habe ich ja letztes Mal bei den Google-Zahlen so ein bisschen beschrieben, wenn diese Publisher weiter sterben, weil ihr Content einfach benutzt, geklaut, verwendet, wie auch immer man das nennen möchte, wird und sie dadurch selber aber obsolet werden, weil der Traffic nicht mehr auf ihrer Webseite ankommt, weil die Suchmaschinen und Chatbots wirklich minimal Traffic noch ans Web weiterleiten, dann brauchen die natürlich ein Geschäftsmodell. Also wenn AWS und Cloudflare morgen noch Kunden haben möchten, zumindest Webseiten als Kunden haben möchten, dann müssen wir irgendwie schauen, wie sie ein Geschäftsmodell für die finden und den Content eben in so eine Auktion zu verkaufen, wäre natürlich eine Möglichkeit. Weil ansonsten könntest du fast sagen, das ist der Shortcase irgendwann für Hyperscaler, also für die Hyperscaler, die hauptsächlich Webseiten hosten zumindest, also zum Beispiel in Cloudflare oder Fastly, Die, die KI-Prozesse hosten, ist vielleicht nochmal ein anderer Markt dann, oder die es auch machen. Aber die, die Webseiten hosten, haben ja irgendwann ein Problem, weil Webseiten werden sterben. Auf LinkedIn bestreiten das einzelne Google-Mitarbeiter noch, dass ich das irgendwie richtig interpretieren würde. Aber ich glaube schon, dass es einen Grund hat, warum das Google-Network-Revenue sinkt. Und ich glaube weiterhin, dass es ist, weil die Webseiten keinen Traffic mehr bekommen. Und dass der Rest des Webs, das Open Web, nach und nach stirbt. Und deswegen müssen Amazon, Microsoft, Cloudflare sich, glaube ich, Möglichkeiten überlegen, wie sie quasi so ein bisschen Herzdruckmassage machen oder sagen wir mal den Rest des Netzes an den Tropf legen und dafür sorgen, dass die KI-Betreiber wenigstens eine Krankenversicherung bezahlen, um die am Leben zu halten. Ob das die beste Variante ist, ist eine andere Frage. Aber es ist zumindest eine Möglichkeit dafür zu sorgen, dass die Publisher ein bisschen länger überlegen.
Wenn nichts mehr im Netz steht, dann hat die KI ja auch nichts mehr zu lesen.
Ja, auch die KI hat ein Incentive, dass das Open Web weiter funktioniert eigentlich. Weil es ist die Almende, die Dorfwiese. Die kleinen KI-Crawler sind so Schafe und jeder Bauer hat ein Schaf und die schicken die auf die Dorfwiese zum Äsen. Ich weiß nicht, wie das bei Schafen heißt, aber zum Gras fressen. Und wenn die Dorfwiese, der Content, das Web irgendwann verdorrt, weil es nicht mehr regnet, weil die Schafe nicht mehr draufpinkeln, um das wieder zu düngen, dann wird es schwer. Im Moment gehen die Schafe fressen und pinkeln zu Hause. Der goldene, nitratreiche Dusche wird zu Hause beim Bauern gemacht, in die Kassen der großen Tech-Konzerne und die Wiese vertrocknet und trotzdem geht man immer wieder hin zu essen und irgendwann ist das Gras weg. Das ist das Bild, was ich mir gerade ausgedacht habe. In meiner agrar-ökonomischen Logik.
Lass mich das Bild weiter malen. Und die Devise von Crockipedia schmeckt einfach nicht, oder wie?
Das ist eine herrliche Beleitung. Crockipedia, wie bringen wir das da unter? Also die News ist, es gibt eine vorherige News, die wir nicht besprochen haben, aber das war zum Beispiel im Haken dran Podcast zu hören. dass Rockipedia, das ist ja der Wikipedia-Konkurrent von XAI, immer öfter in den Suchergebnissen von Google aufgetaucht ist. Also vergleichsweise wenig noch, aber er ist aufgetaucht. Und nicht nur Google, sondern auch in den Antworten von anderen Chatbots, von OpenAI zum Beispiel. Und das sollte einem zu denken geben, das muss nicht per se schlecht sein, aber es birgt gewisse Gefahren. Und was verschiedene Beobachter der SEO-Szene, unter anderem Lily Ray und Glenn Gabe, darauf bezieht sich wiederum alte Landwehr von PKI, die wir schon mal erwähnt haben, gemonitort oder nachvollzogen haben, ist, dass seit neuestem einerseits Google offensichtlich oder scheinbar die Grokipedia so ein bisschen mehr aus den Suchergebnissen verbannt und auch die Chatbots Grokipedia weniger und weniger Aufmerksamkeit schenken. Also da hat man offensichtlich so ein bisschen mitbekommen, dass es vielleicht einerseits eine Möglichkeit ist, schlechte Presse zu bekommen und dass das nicht die Anforderungen an guten Content stellt, die man selber hat. Plus man möchte vielleicht auch dem Konkurrenten hier einfach nicht helfen.
Oder ist es nicht einfach die alte SEO-Regel mit dupliziertem Content?
Ja, es gibt durchaus Gründe. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Es gibt ja Google-Quality-Guidelines. Das eine wäre, du sagst so vollkommen richtig, dupliziert. Es gibt Artikel, die wirken eigentlich wie bei Wikipedia abgeschrieben. Damit könntest du sagen, das ist eine Webseite, die hauptsächlich auf nicht-originärem Content beruht und deswegen verdient sie es nicht zu ranken. Also wenn ich eine Grokipedia bauen würde und sie mit ChatGPT zusammenbauen würde, würde mir das passieren zumindest. Und ich nicht gleichzeitig so viel Presse bekommen würde, wie Elon Musk für Grokipedia bekommen hat. Die andere Variante ist so automatisierter Content. Also wenn ich eine Webseite zu 100% mit KI baue, dann würde das den Google-Qualitätsrichtlinien auch widersprechen. Das heißt, Google ist einerseits, könnte man sagen, gemäß seinen Richtlinien tut Google da genau das Richtige. Es straft automatisierten und duplizierten Content ab. Du bist natürlich auch ganz schnell in der Debatte, wo du sagen kannst, schaden OpenAI und Google da mit Absicht dem Konkurrenten, indem sie ihnen Unrechtmäßig ausschließen, wobei Google sich immer auf seine Richtlinien berufen könnte, die vorher bestanden haben. Und wenn ich eine Seite baue, die dagegen verstößt, also da hat Google seine Richtlinie ja, sie haben sie mal geändert, gerade was KI-Content angeht, aber das ist jetzt nicht neu und nicht wegen Graukypedia entstanden. Insofern wird das, glaube ich, schwer durchzufechten. Wir haben einen schönen Antitrust-Case übrigens, den können wir ja gleich mal, wo wir hier schon so ein bisschen über Wettbewerbspolitik reden. Und zwar hatte ich das angekündigt, war auch nicht schwer, glaube ich, aber wir hatten mal darüber geredet, dass Meta andere KI-Chatbots aus WhatsApp rausschmeißt. Also es gab mal die Möglichkeit... irgendwie mit Chat-GPT oder KI-Chatbots über WhatsApp zu kommunizieren. Und dann hat Meta das ebenfalls über seine Terms and Conditions verboten. Das heißt, du durftest nicht mehr Chatbots via WhatsApp anbieten. Wohl konnte man aber den, oder sollte man sogar den Chatbot von Meta selber nutzen, den komischen blauen Kringel. Hast du ihn schon mal benutzt? Ich habe ihn noch nie benutzt, ehrlich gesagt.
Zu wenig. Ich hätte gedacht, ich benutze es mehr.
Ja, ich habe nicht mal aus Versehen draufgeklickt. Und ich hatte schon angedeutet, dass wenn man einen gewissen infrastrukturellen Charakter unterstellt bei WhatsApp, was man in Europa glaube ich kann, dass man sagt, es ist schon die dominierende Messaging-Plattform. Wenn du Signal, Telegram und SMS vielleicht noch, iMessage, weiß ich nicht, aber zumindest auf Android hat WhatsApp bestimmt 80-90% Marktanteil, würde ich schätzen. Dann hat ist es für Meta gar nicht so einfach, darunter liegende Konkurrenten auszuschließen, wenn sie selber ein KI-Produkt haben. Meta nutzt sein eigenes Monopol im Messaging, um Konkurrenten im KI-Markt zu behindern. Da habe ich damals zumindest einen Verdacht für marktmissbräuchliches Verhalten gesehen. Und das scheint die EU-Kommission zu teilen. Ein paar Monate später kommt jetzt die Warnung von der EU. Also es handelt sich noch um eine Verwarnung, wenn ich das sehe. Aber genau das Verhalten scheint die EU jetzt anzubrangern, dass Blocking Competitors from Entering or Expanding in the Rapid Growing Market for AI Assistance quasi das ist, was Meta hier versuchen könnte und dass das dann unterbunden wird. Also es könnte gut sein, dass es so eine Art Must-Carry-Obligation gibt, also dass Meta Es ist so ein bisschen wie, sagen wir, die Deutsche Bahn besitzt das Streckennetz und sie kann dann nicht sagen, wir lassen Flixzüge hier nicht drauf fahren. Sondern weil du das Netz besitzt und weil es ein Monopol ist, musst du andere drauf fahren lassen. Du musst eine faire Regel machen, du kannst es ihnen schwer machen, du kannst sagen, die müssen die gleichen Toiletten haben oder die müssen die und die Auflagen erfüllen und mindestens genauso gut wie unsere Züge sein und so weiter. Sowas kann man so ein bisschen immer versuchen, um zu stänkern. Aber du kannst nicht jemanden komplett blocken, sozusagen deine Schienen zu benutzen. Und so ist es für Meta dann eventuell auch schwer, andere Chatbots auszuschließen, weil man sagt, das ist ein allgemeiner Weg der Kommunikation. Wenn ich jemanden davon ausschließe, dann schließe ich ihn eigentlich schon von der Kommunikation mit gewissen Menschen aus über diesen Kanal. Und ja, so würde ich das interpretieren. Und wie gesagt, ich fand das relativ absehbar und es scheint jetzt so zu kommen. Dann... Gute News nehme ich an. Ich weiß nicht, sind es gute oder schlechte News? Das kannst du mir gleich erklären von OpenAI. Und zwar berichtet CNBC, dass Sam Altman ganz aufgeregt sein Team Slack-Messages geschrieben hat, dass OpenAI oder ChatGPT wieder mehr als 10% Wachstum im Monat macht. Interessant, dass das überhaupt ein Nachrichtwert ist. Ich lese da zwei Sachen raus. Also Ars hat vorher nicht mehr 10% im Monat gemacht. Das ist schon mal das eine. Und B, ich glaube, es war zwischendurch nicht nur unter 10% Wachstum, sondern vielleicht sogar bei Stillstand oder sogar Rückläufig. Es ist immer ein bisschen schwer mit den alternativen Daten da. Und Dezember ist jetzt auch eine Zeit, wo, wenn man davon ausgeht, dass Leute das auch beruflich und in der Schule und in der Universität nutzen, so ein bisschen ist Dezember auch ein normales Nachfragetier. Aber es sieht schon so aus, als wenn es einen ordentlichen Haken rückwärts gab im Dezember. Und es ist bestimmt aus Manns-over-Manns-Sicht einer der schweren Monate. Und dann von Dezember auf Januar zu wachsen wiederum ist auch relativ einfach.
Das ist ungefähr so, wie wenn ein Fitnessstudio sagt, wir wachsen wieder Monat für Monat.
Jetzt mit mir selber diskutieren, bin ich mir auch schon sicher, dass es keine gute Nachricht für OpenAI ist. Das sind so die Startups, die ein Jahr kein Reporting geschrieben haben und dir dann im Januar schreiben, sie sind 10% gegenüber dem Vormonat gewachsen und sind sehr optimistisch für das neue Jahr. Das ist, was ich gerade von Sam Ortman eigentlich da rauslese. Also dieses selektive Reporting. Ich weiß nicht, ob man so seine Mannschaft motiviert bekommt, weil die wissen auch, was ihnen blüht. Also zum Kontext gehört, Claude schlägt Open AI gerade links und rechts nicht nur mit Superbowl-Spots, sondern... Achso, hast du den Superbowl-Spots von Open AI gesehen? Nee. Ja, wenn, dann wärst du eingeschlafen. Also ich verstehe das nicht. Also... wenn Sam Ortman wusste, was er für einen Superbowl-Spot produziert hat lassen und dann den von Claude gesehen hat, also von Anthropic, dann ist mir klar, warum er richtig schlechte Laune hatte. Weil er hat einfach den langweiligsten, also du kannst irgendwie alles bauen und so eine Minute stimmungsvolle Musik, aber sorry, es war der Das ist der langweiligste Super Bowl-Spot, den ich seit langem gesehen habe. Und ich habe auch nicht so viele gesehen, ehrlich gesagt. Aber im Vergleich zu dem von Claude, der wirklich lustig, konfrontativ war. Also egal, was man von den beiden Produkten hält, es war einfach eine lustige Parodie auf KI insgesamt. Also bei Super Bowl Spots schlägt Code gerade OpenAI, aber wenn man sich so die Tokens, es gibt Tokenomics, ist so ein Feature von Semi-Analysis, da kann man sich so ein bisschen anschauen, wer gerade die meisten API-Tokens schreibt. Da gewinnt gerade, also in absoluten Zahlen ist Entropic noch nicht vorne, aber wenn du schaust, wer gewinnt gerade mehr zusätzliche Tokens oder wer verkauft gerade mehr zusätzliche Tokens pro Kunde, sieht Anthropic vorne aus. Im Consumer-Markt macht Gemini weiter richtig Druck und das spürt OpenAI. Es ist definitiv Crunch-Time, dieses Beginnende. ChatGPT berichtet weiterhin von 800 Millionen Weekly Users. Gleichzeitig wissen wir, Google ist selber bei 720, das sind allerdings Monthly, das lässt sich nicht 100% vergleichen. Aber ich würde sagen, Weekly und Monthly ist jetzt auch nicht so unterschiedlich bei KI, ehrlich gesagt.
Ich habe ja das Gefühl, dass OpenAI so in die Facebook-Zielgruppe reinrückt. Also ich glaube, es ist sehr sticky bei der eher älteren Generation, die sich auch noch auf Facebook findet und die anderen ziehen weiter.
Also es sind tendenziell ältere Leute wahrscheinlich. Oder weniger versierte Leute. Das sind so die mit dem Samsung-Klingelton, die in der Bahn nerven.
Du meinst die mit dieser Tasche auf dem Telefon?
Mit dem Aufklapp-Leder-Etui. Oder was ist der typische Samsung-Klingelton? Ich weiß gar nicht, aber der so richtig nervt. Und die einfach bei jeder SMS oder WhatsApp-Nachricht noch einen Reminder bekommen. Oder wie heißt das? Push-Notification. Oder Klingelton bekommen. Das sind die Chat-GPT-Nutzer-Entzückungen, glaubst du? Ja, man würde ja denken, dass Google, ich hätte immer gedacht, dass Google und Apple es in den Mainstream schieben. Und jetzt habe ich fast das Gefühl, also ich bin sehr nah dabei, was du sagst. ChatGPT wird es, Yahoo, das Facebook. Das sind die Leute, die Facebook Messenger noch nutzen. So ein bisschen. Mal sehen. Es ist noch ein bisschen früh. Frank Thelen hat gesagt, OpenAI ist Toast. Vielleicht wird es noch wahr. Auf jeden Fall sind sie gechallenged von Entropic und Google. Ja. Und wenn du überhaupt wieder betonen musst, dass man wieder 10% im Monat wächst von Dezember auf Januar, würde ich jetzt mal sagen, das ist kein gutes Zeichen.
Wie sind denn die Earnings gelaufen? Gab es da gute und schlechte Zeichen?
Oder Zahlen? Ja, also zum Kontext der Earnings gehört, wir hatten ja zuletzt so einen Abverkauf der Softwareaktien erlebt. Also große KI-Panik, alle glauben, niemand braucht mehr Software. Die Softwareaktien haben zwischen 30 und 80 Prozent verloren. Ich glaube, teilweise komplett übertrieben. Und ich glaube, jetzt kommt wie bei jedem Abverkauf so eine schöne Phase wie... wo ich mal sage, jetzt trennt sich wieder Spreu vom Weizen. Und das zeichnet sich auch so ein bisschen ab. Ich glaube, die Logik ist, Seed-basierte Tools, die sich einfach auch wirklich wipeconen lassen, wo es auch einfach viele neue Konkurrenten gibt, die eine sehr hohe Rohmarge hatten, weil es so einfach war, das zu bauen und es einfach sehr stark im Marketing-Play war. Die sind, glaube ich, bedroht und gleichzeitig gibt es viele Software, die viel Daten verarbeitet, die relativ komplex ist, wo es eben doch nicht ganz so einfach ist. Die sind eigentlich relativ sicher und dann gibt es auch Software, wo eigentlich die eigentliche Software gar nicht so wichtig ist, sondern wo es eigentlich viel mehr um Experience, User Interface, Marke geht. Duolingo zum Beispiel, gutes Beispiel, habe ich mich heute beruflich ein bisschen mit beschäftigt. Duolingo hat 80% des Wertes verloren, ist noch 6 Milliarden wert, hat aber, oder 5, hat eine Milliarde Cash, macht positive operative Marge, wächst 40%. Weiß ich nicht, ob KI das jetzt wirklich, also das KI, das irgendwann ersetzen kann für ein paar Leute, ist klar, aber macht KI das Duolingo jetzt pleite innerhalb der nächsten drei Jahre? Glaube ich ehrlich gesagt nicht. Also finde ich relativ... Also tradet irgendwie auf 15 Mal Earnings. Inzwischen finde ich schon... Vielleicht auch ein bisschen übertrieben. Aber jemand, den es wahrscheinlich dann eher zurecht getroffen hat, ist Monday.com. Die sind zum Beispiel, also Monday.com ist eine Kollaborationssoftware. Hohe Rohmarge, habe ich gerade gesagt. Monday hat mit 89% wirklich eine der höchsten Rohmargen überhaupt. Also einfach gesagt, hohe Rohmarge heißt, es kostet relativ wenig, das Produkt zu erzeugen. Kunden zahlen aber das Zehnfache der Erzeugungskosten dafür im Schnitt. Und dementsprechend ist es vielleicht auch einfach, das nachzubauen, noch günstiger zu bauen und noch mehr Geld in Marketing zu stecken oder es individuell für verschiedene Industrien zu bauen oder, oder, oder. Also das ist, glaube ich, eine Industrie, die challenge ist. Das Umsatzwachstum verlangsamt sich. Von letztes Jahr 32, dann Q1 30, 27, 26, jetzt noch 25 Prozent Wachstum. Das ist natürlich bei vielen Software-Companies so, dass sie gerade so ein Prozent im Quartal an Wachstum verlieren. Das ist jetzt auch nicht überraschend. Die Rohmarge bleibt stabil auf 89%, das ist gut, aber die operativen Ausgaben steigen schneller und das Operating Income ist geschrumpft, 75% unter im Vorjahr, also man hat nur 9,5 Millionen Gewinn gemacht im Q4 letztes Jahr, jetzt sind es aber nur noch 2,5 Millionen. Da sieht man für Monday scheint es schwerer zu werden. Der Ausblick war auch relativ negativ und dann hat die Aktie 20% verloren nochmal, obwohl Monday glaube ich auch vorher schon stark betroffen war. Ich gucke mal kurz. Year-to-date-Performance hat sich schon mal halbiert dieses Jahr. Letztes Jahr drei Viertel verloren vom Höhepunkt. Sekunde. Der letzte Höhepunkt war so bei 330. Jetzt ist es bei 75. Das ist so ein Vierteljahr geviertelt. Ungefähr. Also geht schon deutlich abwärts. Und da würde ich jetzt auch nicht auf einen großen Turnaround wetten, ehrlich gesagt. Bei Monday. Kannst jetzt sagen, irgendwie du Die besten Companies werden jetzt selber einen Pivot schaffen, Teams abbauen, mit KI selber entwickeln. Aber es ist natürlich auch schwer, wenn du so eine bestehende Codebase hast, die von Menschen gebaut wurde. Gar nicht so einfach. Es ist im Zweifel einfacher, zehn Mondays für noch speziellere Use Cases oder für gewisse Industrien zu bauen. Für ganz generische weiter Use Cases ist es wahrscheinlich immer noch günstiger, eine Monday Lizenz zu kaufen, als selber zu bauen. Das ist auch mal wichtig zu erklären. Ich glaube, Es ist nicht so, als wenn jede Firma sich jetzt ein neues HR-System vibe-coded oder einen neuen Kollaborationsmanager vibe-coded, weil am Ende zahle ich lieber 5.000 Euro im Jahr oder 10.000 Euro im Jahr für eine Lizenz, als einen Entwickler oder Entwicklerin abzustellen und zu sagen, baue mir das jetzt mal, maintaine es, erweitere das und arbeite ständig daran. fairerweise, das muss ich vielleicht außerdem sowieso noch, wenn ich eine Lizenz habe, brauche ich immer noch jemanden, der es implementiert und so, das auch wieder wahr. Aber in der Regel ist es immer noch relativ, das ist ja der Vorteil von SaaS, dass eine weitere Lizenz verkaufen eben so günstig ist und deswegen ist die operative Marge ja so hoch. Das ist für den Kunden günstig, aber auch für den Anbieter eigentlich extrem profitabel.
Könnte man sagen, dass halt diese Margen einfach nicht mehr in der SaaS-Welt so abrufbar sind. Also du meintest ja, Monday hat somit die größte Marge. Jeff Bezos hat immer gesagt, your margin is my opportunity oder so. Kann man nicht sagen, dass diese ganzen SaaS-Margen jetzt einfach kleiner werden?
Also du brauchst die Margen. Also es ist ja nicht so, dass die jetzt alle Geld drücken. Also Monday hat eine operative Marge. Also was am Ende übrig bleibt, ist dann drei Prozent oder so. Sekunde... Die operative Marge ist 0,7%. Also letztes Jahr waren es 3%, jetzt sind es 0,7%. Die drucken jetzt nicht Geld damit, weil die es natürlich dann wieder im Marketing raushauen. Also sie haben 90% Rohmarge, aber dann hauen sie 30% in R&D-Marketing und Gender-Admin und dann bleibt wieder nichts mehr übrig davon. Also ich weiß nicht, ob man von dieser SaaS-Marge von 80% wirklich runtergehen wird, ehrlich gesagt. Ich glaube auch nicht, dass es ein Preisproblem ist. Also ich glaube nicht, dass Kunden sagen, ich wechsle jetzt unbedingt mein Kollaborationstool, wenn ich da jetzt nochmal 2.000 Euro im Jahr spare als Enterprise oder irgendwie 5.000 Euro im Jahr spare. Ich glaube, es ist gar nicht eine große Preissituation. Ich glaube, die Gefahr ist eher, dass man stärker individualisierte Unternehmen Anwendung findet. Also ich glaube, die Gefahr ist eher, dass man Anwendungen findet, die mehr auf den eigenen Use Case passen, also Vertical, SaaS, die jetzt einfach für Zahnarztpraxen oder für Gerüstbauer oder so das bessere System ist und dass die so einen Teil aus dem Markt mitnehmen. Und was schon, glaube ich, auch passiert ist, dass Startups, ein paar Startups zumindest, die früher so die die neu ankommenden Kunden gewesen wären, dass die von Anfang an eine andere Lösung bauen. Also ich glaube nicht, dass große Firmen oft wechseln, aber ich glaube, dass viele Startups von Anfang an ein bisschen weniger SaaS-Lösungen nutzen, weil sie vielleicht nur ein, zwei Funktionen brauchen und das kann man dann vielleicht doch wipecoden. Das Gegenteil hat gerade Datadog bewiesen, war mal eine meiner Lieblingsaktien. Die konnten, also die wurden auch mit verdroschen, ich gucke mal kurz, wie es lief für die. Nicht ganz so stark, also haben sich nicht geviertelt, glaube ich. Höhepunkt war um die 190, jetzt sind wir noch bei 130. Also hat auch Year-to-Date wieder ausgeglichen nach dem Anstieg, aber hat schon ein bisschen Federn gelassen, aber eigentlich sind wir noch ganz gut gehalten. Aber kann jetzt sein Wachstum beschleunigen. Letztes Jahr 25% gewachsen, jetzt 29%. Cost-of-Revenue wachsen langsamer, Rohmarge bleibt ungefähr, wie geht das denn? Achso, nee, Cost of Revenues wachsen langsam als letztes Jahr, aber wachsen gleich schnell wie der Umsatz. Deswegen bleibt die Rohmarge gleich, logischerweise. Operative Ausgaben, lustigerweise, die Hä, ist hier ein Fehler drin? Oder machen die das wirklich so? Ne, ist kein Fehler. Also die führen die Firma wie so eine Schweizer Uhr. Umsatz wächst um 29,2, Kosten 29,6, operative Ausgaben 29,6. So ist die operative Marge genauso wie im Vorjahr. Also sie skalieren, aber haben einfach keinen Operating Leverage, wenn man so möchte. Aber weil sie auch noch mit fast 30% im Wachstumsmodus sind, wollen sie vielleicht auch gar nicht so sehr den Leverage ziehen, sondern haben es, was vielleicht jetzt gerade wichtiger ist, es geschafft, das Wachstum hochzuhalten oder sogar zu beschleunigen. Ganz interessant, natürlich möchte man eigentlich immer so ein bisschen sinkenden Fixkostenanteil haben, also einen sogenannten Operating Leverage, dass der Umsatz schneller steigt als die Kosten. Aber sie bleiben, ich würde es jetzt mal so interpretieren, bleiben lieber auf dem Gas und kaufen mehr Wachstum. An der Börse ist angekommen, ich glaube, sie haben 15% zugelegt. Sekunde. 15 Prozent, genau, 15 Prozent heute im Plus. Lief sehr gut, also eine relative Stärke im Vergleich zu SaaS-Software-Stocks. Insgesamt sieht man das. Theoretisch ist beides SaaS. Monday baut Kollaboration, Datadock was ganz anderes. Technische Observability für Apps in der Cloud ist eben nicht so sehr von einzelnen Seeds abhängig, nicht so sehr von Anzahl der Mitarbeiter abhängig, eher von Anzahl der Prozesse und Apps in der Cloud. Und das ist das Schöne bei so einem generellen Ausverkauf, Wenn man da ein bisschen zuschaut und alles irgendwie im Schnitt 15-20% runter, dann mal zu gucken, gibt es vielleicht doch einen Qualitätsunterschied und wurde hier nicht zu viel in einen Sack gepackt und verprügelt, sondern gibt es da nicht auch Qualität und gibt es da Sachen, die zu Recht neu gepricet werden müssen, finde ich immer eine ganz spannende Marktphase. Ich werde jetzt nicht predicten, wer wo liegt, aber bei den beiden finde ich es sehr nachvollziehbar, warum der eine eigentlich ganz gut weiterhin funktioniert und zu Unrecht verprügelt wurde und warum Bei Mandi das erwartbare Eintritt ist auch relativ klar, weil es jetzt kein super komplexes Stück Software ist. Ich erwarte indische Ergebnisse von Asana zum Beispiel, würde ich vermuten. Muss man sehen. Keine Anlageberatung, aber Mandi, Asana, Atlassian, das wären vielleicht die, wo ich erwarten würde, dass die eher betroffen sind. Datadog, Cloudflare, das sind noch gute Beispiele. Twilio weiß ich nicht. Ähm... Okta vielleicht. Da würde ich sagen, vielleicht tendenziell ein bisschen besser. Wir werden sehen. Wem es auch gut geht, weiß ich nicht, ob du darauf gewettet hättest, ob du überrascht bist oder ob das einfach nur dein... Du hast sowieso gesagt, du bist jedes Jahr bullisch für den Podcast, oder?
Ja, aber ich bin nicht bullisch für Spotify.
sondern für YouTube Podcasts oder was?
Nee, eher Acast und YouTube, ja.
Acast und YouTube, würde ich sagen. So oder so hat Spotify gute Ergebnisse abgeliefert, fand zumindest der Markt. 15% im Plus, auch die Aktie, mit gutem Userwachstum. Die reporten die User ja noch im Vergleich zu Netflix. Es geht weiter 11% mehr Nutzer als im Vorjahr. Das ist... Der Markt hat mit weniger Wachstum gerechnet, aber es Spotify bleibt auf so einem hohen Wachstum, kann weder beschleunigen noch verlangsamen, aber 11% war besser als erwartet. Premium-Subscriber wachsen 10%, Ad-Supported 12%. Mit relativ wenig Marketingaufwand hat man das geschafft. Die Marketingkosten sind nur 1% über dem Feuer, umso beeindruckender. Das zeigt so ein bisschen, dass Spotify vielleicht so ein bisschen zügellos mit dem Geld umgegangen ist. Ich habe hier in meiner Tabelle so mal ausgerechnet, also wir sind auf doppelgänger.io. Der Kack, also Kosten, Akquisitionskosten pro neuen Once-Directive-User waren mal bei über 30 Dollar, sind jetzt auf 10 Dollar. runter in diesem Quartal. Also man hat deutlich effizienter nochmal, wie viele neue Nutzer sind das? 38 Millionen Nutzer hat man hinzugefügt und hat da quasi nur 10 Dollar pro Nutzer bezahlt für, wenn ich das richtig ausgerechnet habe. Marketingausgaben steigen nur um 1%, aber Umsatz steigt um 7%. Das ist ein Operating Leverage. Rohmarge konnte man 1% rausholen, was bei Spotify immer sau viel ist, muss man sagen. Also Spotify gibt prinzipiell rund 70% an die Artists weiter, als Royalties, als Lizenzen für die Inhalte. Das heißt, wenn Spotify hier seine Marge von 32 auf 33% steigen kann, ist das ein Riesenschritt, weil der verfügbare Raum eigentlich nur 5% sind, wenn man so möchte, weil sie einen Großteil trotzdem weitergeben müssen. Insofern ist es spannend. Operative Marge inzwischen steigt von 11 auf 15%. Da sieht man, wie groß dieser Hebel dann ist. Net Income steigt von 9% auf 26%. Marge, also wundert mich. Das sind schon sehr gute Ergebnisse. Ich kann nicht so richtig ausmachen, woran das liegt, ehrlich gesagt. Was treibt das deiner Meinung nach?
Ich habe mich gefragt, ob Sie jetzt ein Gewinner werden von der Unsubscribe-Nummer gegen Apple.
Das würde man ja jetzt noch nicht sehen. Aber das ist trotzdem eine interessante Frage.
Ja, ich weiß es nicht. Ich warte sehnsüchtig darauf, dass sie irgendwie Double-In-On-Video machen und wirklich mal eine gute TV-App herausbringen. Ich bin noch nicht wieder rübergewandert. Vielleicht kommt ja auch irgendwann der Moment, dass ich wieder zu Spotify komme. Aber ich weiß nicht.
Also es kommt mehr aus dem Ad-Supported-Bereich. Das lässt sich ja mal auf Podcast schließen. Aber so richtig neue Deals haben sie auch nicht. Aber ich glaube, es braucht gar nicht immer so diese ganz großen Deals. Es gibt so viele, ich sag mal, zweite Reihe Möchtegern-Jerogans. Vielleicht treiben die natürlich auch ein bisschen Traffic und wachsen damit. Wer weiß. Apropos, schöne Überleitung. Ich hab das mal in den Bereich Verbraucherschutz eingeordnet heute. Aber ich kam nicht drum hin, einen deutschen Investorendarsteller oder dessen Auftritt bei einem Videopodcast auf Spotify zu verfolgen. Der Podcast heißt Undescripted mit Ben. Da sind so allerlei dubiose Figuren, irgendwie vom AfD-Politiker, Sauerwagenknecht, irgendwelche Impfgegner, was weiß ich, regelmäßig zu Gast. Und jetzt eben auch Frank Thelen. Und der Grund, warum ich es erwähne, ist, weil es wirklich ein bezeichnender Beweis ist, wie gedruckt dieser Mann lügt. Also das mag jetzt manche Leute nicht überraschen oder so, aber das ist ja jemand, der sich im geschäftlichen Umfeld bewegt, der Finanzprodukte vertreibt. Und in dem Podcast behauptet er unter anderem, dass er mit seinen Venture-Capital-Aktivitäten mehrmals 1000x gemacht hätte. Also wörtlich sagt er oft 1000x. Der Host fragt nach, paraphrasiert 1000x. Das ist ja ganz schön ordentlich. Und Frank Thelen sagt ja.
Also 1000x bedeutet, wenn ich jetzt 100.000 Euro in ein Startup investiere...
Weil 1000 kriege ich 100 Millionen zurück. Genau, damit kannst du schon mal mehr Mathe als Frank Thelen, würde ich vermuten. Also zu seiner Verteidigung würde ich mal davon ausgehen, dass er wirklich zu dumm zu rechnen ist. Weil, wie gesagt, wenn nicht, ist es einfach Betrug. Also kann man nicht anders nennen. Wenn ich irgendwie dabei bin, irgendwelche Finanzprodukte zu vertreiben und ich lüge mehrmals, Über meine historische Performance ist das meiner Meinung nach Täuschung. Also ich kann nicht sagen, ich verkaufe hier irgendwie Finanzprodukte. Und dann tue ich so, als hätte ich irgendwelchen Erfolgsinvestor. Für mich fühlt sich das auf jeden Fall betrügerisch an. Sagen wir so. Also ich fühle mich getäuscht dadurch. Er sagt nämlich außerdem, dass er 100.000 Euro Schecks geschrieben hat. Und er sagt auch an welche Unternehmen. Das ist überhaupt nicht spekulativ, was ich mache. Sondern er sagt, seine Home Runs, seine besten Unternehmen waren Wunderlist, MyTaxi, Kaufta, Bunyal. Also Bunyal ist die Mutter von Kaufta. Die haben alle Exits gemacht. Die Exits waren, ich würde sagen, relative Erfolgsfälle. Wenn man da früh dabei gewesen wäre, hätte sich, glaube ich, jeder gefreut, darüber dabei zu sein. Damit hätte man Geld machen können. Damit hätte man sein Geld auch vervielfachen können. Wahrscheinlich verzehn, verzwanzigfachen. Er sagt aber quasi, er hätte oft 1000x gemacht. Und wenn man jetzt mal die Mathematik macht, also die Zahlen dazu sind nicht 100% öffentlich. Aber was man sagen kann, ist, dass Ich bin mir relativ sicher, dass keine der Firmen über 200 Millionen wert geworden ist. Und da bin ich mir sehr sicher schon. Und wenn ich sagen soll, gerne klagen und dann können wir es vor Gericht mal genau klären. Es gibt ja die Zahlen, also man hört aus dem Markt, also ich weiß natürlich, was die Zahlen sind, aber ich bin sehr sicher, dass es nicht mehr, dass keine der Firmen mehr als 200 Millionen wert war. Und nach unten würde ich sagen, waren sie wahrscheinlich mindestens 50 Millionen wert. Also zwischen 50 und 200 Millionen spielt sich das ab. Du hast aber richtig gesagt, um 1000x aus 100.000, also er sagt, ich habe 100.000 investiert. oder wir haben 100.000 mit seinem Partner investiert, um da 1.000x zu machen, müsste ich eben 100 Millionen rauszuholen. Das heißt, bei Exit müssten wir, also selbst wenn wir vom allerbesten Fall jetzt ausgehen, von den 200 Millionen, wo ich nicht glaube, dass irgendeine Firma das geschafft hat, ehrlich gesagt, aber wir versuchen den bestmöglichsten Fall für Frank zu rechnen. 200 Millionen Exit mit Wunderlist, meinetwegen. Dann hätte ihm beim Verkauf ja noch 50% der Firma gehören müssen. Und damit er die 1.000x hat, hätte er außerdem auf eine 200.000 Euro Bewertung investieren müssen am Anfang. Sonst hätte es ja auch nicht funktioniert. Also wenn ich irgendwie erst bei 2 Millionen Bewertungen einsteige, dann verhundertfacht sich ja nur noch die Bewertung auf 200 Millionen. Das geht auch nicht. Das heißt, ich muss ganz am Anfang, also wie bei so einem Hude-der-Löwen-Deal, muss ich sagen, ich kaufe dir 50% des Unternehmens für 100.000 Euro ab. Und dann darfst du nicht verwässert werden, zehn Jahre lang. Und dann musst du das Unternehmen verzweifeln. Dann würde es funktionieren. Und das ist natürlich nicht der Fall. Das lässt sich nachvollziehen, Handelsregister. Frank haben drei oder seinem Vehikel haben drei, fünf und zehn Prozent an dem Unternehmen gehört, laut Handelsregister. Das heißt, es gibt rechnerisch keine Möglichkeit, die mir bekannt wäre. dass er 1000x mit einer dieser Firmen gemacht hat. Also er behauptet, er hätte es oft gemacht, er nennt diese Beispiele, er sagt, er hat 100.000 investiert und er sagt, er hat oft 1000x gemacht. Ist es rechnerisch, mathematisch unmöglich, egal, 10x DNA, first principle thinking, laut first principle thinking, hätte er bei Gründung die Hälfte der Firma haben müssen und quasi nominal, also für 1 Euro den Share kaufen müssen. Und selbst dann hätte es nach Verbesserung nicht funktioniert, weil wir am Ende eben nicht mehr so viel gehört haben. Es ist einfach... Und meiner Meinung nach ist, jeder, der irgendwie im Investitionsgeschäft ist, könnte ihn irgendwie nach Wettbewerbsrecht verklagen, weil es unlauterer Wettbewerb ist, mit solchen Äußerungen irgendwie öffentlich aufzutreten, während du Finanzprodukte vertreibst, während du selber als Investor aktiv bist und so weiter.
Aber ich habe gerade Gemini gefragt bei Wunderlist und da sagt, die restlichen ca. 70% der Anteile verteilen sich auf verschiedene Investoren an. Darunter Sequoia, Atomico, Early Bird und eben Frank Thielens Firma E42.
Aber ich habe gerade gesagt, 3, 5 und 10% hat er an den Firmen gehabt. Und die Prozent zu haben, heißt ja noch nicht mal, dass du den Prozentteil des Exit-Erlöses bekommst. Also vielleicht gab es bei einer der Firmen ja auch noch eine Liquidation-Preference. Aber wie gesagt, selbst im besten... Wir müssen gar nicht darüber diskutieren, mutmaßen, was hätte gegen ihn spielen können. Ich rechne ja den positivsten Case, den es gibt. Und es ist im positivsten Case. Also wenn ich annehme, 200 Millionen Erlös, was nicht der Fall war. Wenn ich annehme, er hat 50 Prozent besessen, was nicht der Fall hat. Und wenn ich annehme, er war als Gründungsinvestor dabei, was vielleicht in einem Fall der Fall war. Selbst dann reicht es nicht. Und obwohl diese Bedingungen nicht eintreten, also ist es unmöglich, trotzdem überhaupt ist es. Er wiederholt auch die, da würde ich jetzt nicht Lüge sagen, aber er streut mit Absicht das Gericht. Also er wird gefragt, so sein Scanbot-Do-Exit wurde ja irgendwann jetzt kürzlich nochmal verkauft. Da haben sie es irgendwie geschafft, beim Handelsblatt das Gerücht zu streuen, dass das ein fast dreistelliger Exit war. Frank Thelen macht daraus, das Handelsblatt hat geschrieben 100 Millionen, hat das Handelsblatt nicht geschrieben, aber... Er wiederholt diese falsche Zahl, obwohl er natürlich die richtige Zahl kennt. Die richtige Zahl ist näher an der Hälfte von 100 Millionen als an 100 Millionen. Das weiß Frank Thiel. Und er erzählt aber... Ich bin unter NDA, ich darf das nicht sagen, aber das Handelsplan hat geschrieben 100 Millionen. Das ist vielleicht keine Lüge, aber es ist natürlich auch eine sehr bewusste Irreführung, um seinen Exit besser aussehen zu lassen. Bei der Firma ist er irgendwie achtkantig rausgeflogen, das Management wurde ausgetauscht, er wurde ersetzt, weil er nicht funktioniert hat als Geschäftsführer. Am Ende hat er aber noch Anteile besessen und streut da Gerüchte über. Dann hat er gerade den gleichen Scheiß erzählt über diesen Kabi-Lame-Deal. Also nochmal, Kabi-Lame Da hat eine Firma einfach irgendwie 50.000 oder 75.000, äh 75 Millionen Aktien gedruckt und quasi Kabilaim Anteile an der Firma gegeben. Kabilaim hat niemals eine Milliarde, also was man sagen kann ist, diese Firma hat eine Milliarde Paper Money geschaffen und Kabilaim gegeben. Und dadurch war er für einen Bruchteil einer Sekunde vielleicht mal eine Milliarde wert, wenn man an die Bewertung der Firma an der Börse glaubt. Das hat Frankchen auch als irgendwie super spannenden Case verkauft. Bei OMR hat er schon über sein Keynote-Honorar, weiß ja, ist auch schwer, da will ich jetzt auch nicht Lüge sagen, aber ich habe nicht das Gefühl, dass auch nur der Durchschnitt der Konferenzen ihn so zahlt, wie er behauptet hat. Dann erklärt er auch, warum er so viele Hater hat. Wie zu erwarten war, es sind die Linken, die schuld sind. Natürlich, er hat irgendwie so einen grünen linken Derangement-Syndrom. Die letzte Stunde des Podcasts, das sind drei Stunden, hört euch das bitte nicht an.
Dass du dir das angetan hast.
Die letzte Stunde wird es richtig schlimm. Die letzte Stunde wird einfach eine stundenlange Wahlwerbung für die AfD. Das ist richtig traurig. Aber Was ich wirklich nicht verstehe, ist, warum Leute wie Friedrich, also er gibt dann mehrmals damit an, dass er viele Stunden schon mit Friedrich Merz zusammengesessen hat, eins zu eins. Und dass so Leute wie Tim Höttges oder Friedrich Merz wirklich noch Zeit mit dem Kasma verbringen, der einfach über seine Performance lügt, der nach meiner Definition und meinem Empfinden ein Betrüger ist, der mit falschen Investmentrenditen versucht, Leute davon zu überzeugen, dass er ein guter Investor wäre. finde ich so rufschädlich für jeden, der sich mit dem... Also das Gute ist, er wird ja schon nirgendwo mehr eingeladen, wo er seinen Fonds promoten kann, in seriösen Medien. Deswegen geht er ja zu Ben Unscripted und bei Mario Lochner und diesem ganzen rechtslibertären Investment- und Verschwörungs-Bubble muss er da jetzt seine ETS verkaufen. Das ist ja schon mal gut. Aber dass irgendwie so trotzdem noch Politiker... Jemand anderes hat mir geschrieben, ich weiß nicht, ob der genannt werden will, aber das finde ich eine gute Einschätzung. Der hat gesagt, also sinngemäß, das ist halt der Elon Musk, den wir verdienen, weil wir wollen es halt in Deutschland auch glauben. Wir haben halt keinen besseren und wir brauchen halt jemanden, der uns auch ein bisschen Hoffnung und Technik-CNA verkauft. Und vielleicht haben wir es auch nicht besser verdient und wir wollen unseren Frank Thelen. Wer es auf jeden Fall gut fand, ist Anna Nina oder wie das heißt. Das ist dieser TikTok-Account oder Instagram-Account, der auch mit Ulf Poschert immer zusammenarbeitet. Wo man aber weiß, was war die Story nochmal? Das war KI oder so? Also irgendwie KI-Influencerin oder so? Die hat es sofort repostet. So, damit schließe ich das gerne ab. Zur Erklärung, ich weiß, mir wird das immer anders unterstellt, mir macht das auch alles keinen Spaß, aber ich finde es aus Verbraucherschutzsicht wichtig. Ich will nicht, dass unsere Politik von so Leuten beeinflusst wird. Es gibt 10.000 konservative, selbst liberale, libertäre Leute, die ich sehr schätze, mit denen ich gut reden kann. Es geht überhaupt nicht um die politische Gesinnung, sondern es geht um, wie sagt man das, ich will die ja gar nicht persönlich angreifen, aber Es geht um Lügen, es geht um Inkompetenz, es geht um Dummheit, wie er über Energiepolitik redet. Dass Leute es vermutlich glauben, über Einwanderung, über Diversität. Ich kann jetzt auch viel sagen, es sind natürlich politische Themen, aber ich kann es gut ertragen, wenn jemand mir in aller Ruhe sagt, warum er das sagt. Also jemand, der schlau ist, mir erklärt und eine andere Meinung hat. Ich habe mich gern mit Gabor Steingart zusammengesetzt und über die Erbschaftssteuer geredet, obwohl ich eine ganz andere Meinung habe. Aber ich finde es total fruchtbar, solche Diskussionen zu führen. Aber es tut Deutschland, glaube ich, nicht gut, wenn so Leute zu viel Einfluss haben.
Aber hat der noch so viel Einfluss?
Mich interessiert das halt echt überhaupt nicht mehr. Achso, apropos, der nächste Super Bowl ist übrigens im März, ist er bei Kleinko oder Groß wieder in der ARD. Aber ich meine, das Gute ist, er ist jetzt nur noch im Unterhaltungsprogramm. Es wird besser. Aber ganz ehrlich, dein Bundeskanzler beschäftigt sich mit dem Typen. Der weiß nicht, was 1000x Rendite sind oder lügt mit Absicht. Das Geile übrigens ist, jemand meinte, er scheine es selber nicht zu glauben, es gibt so Tales, so Mikroausdrücke, also es ist gar nicht so einfach zu lügen, wenn du es besser weißt. Und wenn du dir das Video anschaust, während er sagt, wir haben mehrmals 1000x gemacht, schüttelt er dabei den Kopf. Das haben wir schon mal bei einem anderen Investor mit dem initialen CA gesehen, weil da ging es um eine Firma, die Payment Solutions anbaut. Nicht Wirecard, aber eine andere, die auf mich ähnlich Meiner persönlichen Meinung nach...
Ich habe damit nichts zu tun, das ist alles Pip, alles Herr Klöckner.
Ja, aber meine Meinung kann ich schon äußern. Also auf mich persönlich wirkte die, meiner Erfahrung nach, einfach sehr dubios. Und da gab es einen Investor, der sich in Videos zugeäußert hat. Das ist so ein Anfängerfehler von Leuten, die noch nicht perfekte Soziopathen sind. Wenn die lügen, dann schütteln die noch den Kopf dabei. Also die wollen das rüberbringen, aber ihr Unterbewusstsein schüttelt noch den Kopf, weil sie wissen, es ist nicht wahr. Und das sieht man ganz cool, wenn Frank Thelen sagt, wir haben 1000x gemacht. Einfach mal gucken, was der Kopf macht.
Ich gucke mir den Scheiß nicht an.
Ja, aber noch besser ist nicht angucken. Ist eure Zeit nicht wert, macht das nicht.
Bleiben wir in der Gammel-Ecke?
Ich würde gerne sagen, gute News. Die USA finanzieren wieder NGOs. Also nachdem man USA-Hilfe für NGOs weltweit zusammengestrichen hat, die sogenannte Soft Power, also damit ist gemeint, ich unterstütze auf der ganzen Welt pro-amerikanische, pro-westliche, pro-demokratische NGOs und Hilfsorganisationen. Das hat man ja sehr stark zusammengekürzt. Vielen Dank Elon Musk und Doge dafür. Aber Man möchte mal in gute Nachrichten. Die USA Financial Times schreibt, US Government to fund think tanks and charities in Europe. Problem ist, die Financial Times schreibt, US Government to fund MAGA-aligned think tanks and charities in Europe. Die Trump-Administration wird zum Anlass des 250. Jahrestags der USA oder der Unabhängigkeit der USA wieder beginnen, sich im Ausland zu engagieren. Und zwar mit magerfreundlichen und damit sind natürlich rechts bis rechtsextreme libertäre Organisationen gemeint. Die werden in Zukunft wieder unterstützt mit US-Staatsmitteln. Dafür ist Budget wieder da, was man woanders, was man irgendwie in der Flüchtlingshilfe, in der Aids-Hilfe, in der Gesundheitsversorgung von Dritte-Welt-Staaten gekürzt hat, wird man jetzt in Zukunft stecken, um die Financial Times, glaube ich zum Beispiel, um die Reform-Partei im UK zu unterstützen. Und ich befürchte fast, auch hier in Deutschland, wir werden sehen. Wem schreibst du da so erregt?
Ich sehe das noch, was du machst. Okay. Willst du es wissen? Ja. Also, folgendes. Ich kriege ein Foto geschickt. Da steht Abschlussprüfung zum mittleren Schulabschluss. Deutsch. Von 2013. Das hat ein Sohn von einem Nachbarn von mir nach Hause gebracht. Das ist ein Übungsheft.
2013?
Ja. Ja, mittlere Reife. Dann kriege ich das erste Foto und dann ist da ein Text und dann Beispielaufgabe, Grundlage eines Sachtextes und dann ist da ein Artikel über mich und die Sharing Economy drin.
Ja, das zeigt, wie bankrott unser Schulsystem inzwischen ist.
Der arme Junge, der weiß gar nicht, ist komplett verwirrt.
Unfassbar.
Ja, deswegen.
Gut, lass uns bei bizarren News bleiben. Heute ist es wirklich ein bisschen Boulevard. Aber wir machen das jetzt so wie Apophika. Am Samstag ist immer die Boulevard-Ausgabe. Also wer harte Fakten, Earnings und Financial News haben möchte, der muss Mittwoch zuhören. Am Samstag gibt es die leichte Unterhaltung fürs Wochenende.
Moment mal. Also, Pep, folgendes Szenario. Du bist ein bisschen älter geworden. An Weihnachten stellt dir deine Tochter ihren neuen Freund vor und du stellst fest, der neue Freund deiner Tochter ist elf Jahre älter als du.
Wie ist deine erste Reaktion? Ich frage jetzt furchtbar viele. Dieser imaginäre Freund meiner imaginären Tochter würde mir jetzt... In dem imaginären Szenario viele furchtbare schlechte Witze einfallen. Ach, ich weiß nicht, ob ich das jetzt direkt so bewerten würde, aber so denkst du vielleicht darüber. Also verschiedene Leute haben uns eine Bild-Headline zugeschickt. Wir versuchen das normalerweise zu vermeiden. Aber die haben nun mal zuerst darüber berichtet als Breaking News. Und die Headline war Google CEO in Klammern 70. Ex. Achso, das ist hier vom Breaking News Sticker. Achso, da oben. Also da steht Ex-Google CEO in Klammern 70 liebt Söder Tochter.
In Klammern 27.
Eric Schmidt, heute 70. war so ein bisschen die, was man so Edal Supervision nennt, die elterliche Aufsicht für die Google-Gründer. Das war in den 2010er Jahren, 2005er, 2010er Jahren, glaube ich. Die Google-Gründer haben offensichtlich ein sehr erfolgreiches Produkt gebaut, aber dann ging es um Monetarisierung, um Big Business, wie holt man die großen Brands rein, wie leitet man so eine Riesenunternehmung. Marissa Mayer hat das Werbebusiness mit anlaufen lassen und irgendwann kam Eric Schmidt dazu quasi um, der Firma irgendwie so ein Elder-States-Image zu geben, Leadership, Kooperation, Werbegelder und so weiter. Einfach das mitzumanagen, für den Fall, dass das den Gründern ein bisschen über den Kopf wuchs. Das waren Nerds, die wollten sich eigentlich natürlich auch lieber dem Produkt und der Technik widmen und irgendwie nicht die Erbsen zählen. Und dafür gab es Eric Schmidt, der hat das irgendwie eine Dekade, glaube ich, geleitet oder so. Der ist jetzt 70 und die Bild glaubt oder titelt Ex-Google-CEO, Liebtochter von Markus Feder. Gloria-Sophie Burkant ist die laut Instagram sehr ansehnliche und ich weiß nicht, ob die Fotos mit AI bearbeitet sind, die Texte sind es auf jeden Fall. Das sagt zumindest mein KI-Sachverstand. Ich würde sagen, auf den ersten Blick kein Match. Aber who am I to judge? Ich habe Eric Schmidt mal in einem Berliner Luxushotel gesehen. Da dachte ich auch, nett von ihm, dass er seine Enkelin mit nach Berlin bringt. Gehe ich davon aus, dass das seine Enkelin war? Ich weiß nicht, ob einer hat. Vom Alter her hat es damals auch schon so gepasst. Man weiß nicht, ob man dem jetzt vertrauen kann. In Davos soll nichts gesehen worden sein. Das ist da vollziehbar, ob die sich jetzt lieben oder nicht, das weiß natürlich nur die Bild hinter der Paywall. Wirklich gut, aber es ist eine Scheinzeit miteinander zu verbringen. Meine Lieblingsstory über Eric Schmidt ist immer noch, da ging es mal um das Thema Privacy. Also Google steht ja immer so ein bisschen mit Verdacht, auch viel Daten über die Leute zu sammeln. Und er ist bekannt für den Spruch, dass Leute, die quasi sich Angst um ihre Daten machen, mehr oder weniger einfach sich nicht zu Schulden kommen lassen sollen. Also, wer sich nicht zu Schulden kommen lässt, ungefähr, der braucht auch keinen Datenschutz. Und das fand ich insofern immer lustig, dass er sich mal in New York, laut New York Post-Information, ein Apartment für, ich glaube, 40 Millionen US-Dollar, irgendwie so in einem Dreh, zweistelliger Millionenbetrag, gekauft haben sollen. Und das Soundproof also schalldicht gemacht haben soll. Und wer jetzt an Schlafen denkt, der liegt natürlich vollkommen richtig da, weil es ging natürlich nicht darum, dass keine Geräusche nach draußen dringen, zum Beispiel, weil er sehr laut schnarcht oder so, sondern er hat einen sehr leichten Schlaf, hat er später erklärt. Und Damit quasi in seinem Schlaf ihm nichts stört, war es ihm besonders wichtig, dass das Apartment relativ schalldicht ausgebaut war. Vielleicht war er auch schon einer der ersten Podcast-Fans in seiner Zeit voraus und wollte dann ein kleines schalldichtes Studio reinbauen oder so. Weiß man nicht, kann man auch nur spekulieren. Wie auch immer. wo die Liebe hinfällt, oder?
Ja, wir gratulieren dem neuen Pärchen. Hast du noch was, oder kann ich endlich Feierabend machen?
Ja, die Frage, aber sehen wir jetzt demnächst wirklich Markus Söder mit Eric Schmidt vielleicht? Achso, auf der Münchner, ich habe eben Apophika-Podcast, habe ich gehört, dass sie auf der Münchner Sicherheitskonferenz, das ist ja in München, der ist Söders Franke natürlich, aber trotzdem domizilieren sie ja irgendwo da in Bayern. Und Eric Schmidt soll wohl für die ISC anreisen. Vielleicht gibt es dann eine neue Story. Die BILD wird bestimmt dranbleiben und das für uns rausfinden, ob da jetzt wirklich was geht. Und man weiß natürlich auch nicht. Also natürlich, Sie sagen, er liebt die Tochter von Markus Söder. Es könnte natürlich auch sein, dass es nicht so exklusiv ist, wie es scheint. Ich glaube, es gibt auch vorher schon Artikel, die darauf hindeuten, Er hält das mit den Beziehungen wie der Palantir-Chef. Dass er vielleicht bestenfalls geografisch monogam ist. Es gibt durchaus Berichterstattung, die darauf hindeutet, dass er zeitgleich sich da mit mehreren Frauen verlustiert hat.
Wie kriegst du davon einen guten Übergang in Krypto hin?
Ich überlege gerade, was denn das hier für eine News überhaupt war. Crypto-Giant Tether aided Turkey in Billion-Dollar-Crack. Also Tether hat jetzt für die Türkei doch 580 oder was war denn das? 580 Millionen, 460 Millionen Euro konfisziert. Aber nach meinem Verständnis war ja das was. Ist das hier nicht dieses permissionless, bla bla bla, Crypto-Ding immer? Warum kann jetzt noch jemand da mein Geld konfiszieren?
I don't know.
Oder ist das bei Stablecoins anders? Also wir verstehen nicht genug von Krypto, aber auf jeden Fall hat Tether dann doch irgendwie eine halbe Milliarde Geld konfessiert im Namen der Türkei von Leuten, wo die Herkunft voll unklar war. Verdacht Geldwäsche nehme ich an und so weiter. Zu Tether habe ich auch noch eine nette Theorie, aber die äußere ich ein anderes Mal, wenn Neurorobotics aufgeflogen ist. Vielleicht. Aber dafür haben wir jetzt heute keine Zeit mehr. Ich muss aufklettern, die Stunde ist schon voll. Ich habe es im Newsletter, wer das nachlesen möchte, schon ganz kurz verhandelt. Aber das Wall Street Journal hat jetzt nochmal geschrieben über die Firma World Liberty Financial. Das ist so das Fintech von, wenn man so möchte, der Trump-Familie. Und die rechnen ganz gut auf, wie die Trump-Familie schon 1,4 Milliarden US-Dollar an Cash aus dieser Holding rausgeholt haben soll. Also es ist nicht Paper Gains, nicht Paper Money. Nicht Krypto oder so, sondern wirklich Cash, das sie da rausgezogen haben. Die Emirate oder eine der Familien der Emiraten haben 500 Millionen unter anderem da reingezahlt, um das aufzupumpen, sage ich mal. Für mich fühlt sich das ein bisschen an wie die große Spendenkasse, das große Sparschwein der Trump-Familie. Wer sich vermeintlich mutmaßlich Gefallen erkaufen will, der gibt Geld oder macht irgendeinen Joint Venture mit World Liberty Financial. Und so ist die Firma so wertvoll geworden, dass die Trump-Familie laut Angaben des Wall Street Journal schon 1,4 Milliarden, 1400 Millionen US-Dollar da rausziehen konnte. Und nicht nur die Trump-Familie, sondern auch die Familie Witkoff, das ist dieser Sonderverhandler, der gerade mit Putin verhandelt. Auch dessen Söhne sind natürlich nur die Söhne, Eric Trump, Zach Witkoff. Brandon Lutnick natürlich vom Commerce Minister, wie heißt das, Handelsminister, Barron Trump und Donald Trump Jr., die dann mit einer Firma, bei der für mich der Wert, die 100% nachvollziehbar ist, erstaunlich sehr gutes Geld machen und es sogar ihnen gelingt, Cash daraus zu ziehen. Und dann gibt es noch einen News aus der US-Politik und zwar will die USA jetzt wohl die Zölle aussetzen, und zwar für Chips aus Taiwan. Also um den Datacenter ausbauen, nicht unnötig teuer zu machen und zu behindern, will man jetzt eine Exemption, eine Ausnahme machen, oder ein Carve-Out, aber das ist nichts anderes als eine Ausnahme, für die Chips, die aus Taiwan kommen. Man sagt, das ist quasi der Gefallen dafür, dass TSMC in den USA ein Werk gebaut hat. Deswegen könnte man da jetzt eine Ausnahme machen bei Taiwan. Und ich wette immer noch darauf, dass als nächstes die Tax Credits kommen. Also wer Data Center baut, kriegt Steuervergünstigungen in den USA. Bin gespannt, ob wir das noch sehen als Lebenserhaltungsmaßnahme für die KI-Industrie. Aber das ist schon mal ein erster Schritt dahin, würde ich sagen. Keine Zölle mehr. Also es gibt jetzt eine Industrie, die explizit von Zöllen ausgenommen ist und das sind die, die Datacenter bauen und Semiconductor-Chips in die USA importieren. So, jetzt haben wir keine guten News diese Woche. Hast du gute News für uns? Was gibt es Gutes zu berichten?
Nee, keine Ahnung.
Bad Bunny fand ich ganz gut, die Show. Das heißt, die Halftime-Show hast du dir angeschaut?
Ja, und ich finde, also doch, ich finde die Good News eigentlich die amerikanischen Sportler, die sich zu Wort melden.
Bei Olympia finde ich auch. Gut, siehst du, habe ich heute Tag auch noch gedacht.
Das finde ich echt bemerkenswert und gut. Die Reaktion von Trump sieht man auch, dass es ihm... Richtig stört.
Die Bad Bunny Halbzeit-Show, scheiße, weil er nicht erwähnt hat, wie gut die US-Aktienmärkte gelaufen sind. Das ist mein Lieblingskommentar. Bad Bunny hat gar nicht gesagt, wie gut es dem Aktienmarkt geht. Was ist das überhaupt für eine scheiß Halbzeit-Show?
Ich freue mich auf Samstag. Habt einen schönen Mittwoch.
Bis dann. Glückler meinte er freut sich. Ach nee, es ist ja tatsächlich Mittwoch. Oh Gott, ich stehe komplett durch. Habe ich ja vorhin alles falsch gesagt gerade. Du lässt mich einfach weiterreden.
Ich habe gedacht, das checkst du eh nicht.
Ist egal. Das ist der Beweis. Hier wird nicht geschnitten, hier wird nicht neu aufgenommen. Aber ihr seht, wie geistig verwirrt die Moderatoren sind.
Ja, einer von beiden. Also, habt einen schönen Mittwoch. Bis dann.
Tschau, tschau.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Glöckner und Philipp Glöckler.
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