Doppelgänger Folge #536 vom 13. Februar 2026

Alle VCs wetten auf Anthropic | Cloudflare, Shopify & Spotify Earnings | China kopiert OpenAI & Google #536

Waymo hat doch Menschen im Hintergrund: Remote-Operatoren auf den Philippinen übernehmen, wenn ein Fahrzeug nicht weiterkommt – inklusive Infinite-Money-Glitch über DoorDash. Anthropic sammelt weitere $30 Mrd. ein bei $380 Mrd. Bewertung – praktisch jeder große Investor ist dabei. Bloomberg berichtet vom Tabubruch, in OpenAI und Anthropic gleichzeitig zu investieren. X erreicht $1 Mrd. Subscription-ARR, lag als Twitter aber mal bei $5 Mrd. Werbeumsatz. Spotify behauptet, die besten Entwickler hätten seit Dezember keine Zeile Code geschrieben – die R&D-Kosten sind aber tatsächlich um fast 40% gesunken. OpenAI und Google warnen US-Abgeordnete vor chinesischer Modell-Destillation. Die EU eröffnet ein neues Antitrust-Verfahren gegen Googles Werbeauktionen, während AI Overviews das offene Web weiter austrocknen. Die FTC attackiert Apple News wegen angeblichem Links-Bias. Robinhood enttäuscht mit schwachem Krypto-Geschäft, Cloudflare glänzt mit 34% Umsatzwachstum und 40% Kundenwachstum. Die EPA streicht unter Trump die wissenschaftliche Basis für die Schädlichkeit von Treibhausgasen. Eine Juniper-Research-Studie zeigt: Jede 10. Social-Media-Anzeige in Europa ist ein Scam.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) Waymo

(00:08:59) Anthropic $30 Mrd. Funding

(00:15:11) X erreicht $1 Mrd. Subscription ARR

(00:18:02) Spotify: Beste Entwickler schreiben keinen Code mehr

(00:21:07) Jonas Andrulis und Roland Berger Joint Venture

(00:26:55) ai.com Domain für $70 Mio. verkauft

(00:30:01) China destilliert OpenAI und Google Modelle

(00:40:24) Distillation Attacks: Die Debatte um Content-Klau

(00:41:59) Google Antitrust: EU untersucht Werbeauktionen

(00:46:07) AI Overviews und das Sterben des Open Web

(00:51:49) FTC vs. Apple News

(01:07:34) Robinhood und Coinbase Earnings

(01:13:12) Cloudflare Earnings

(01:19:55) Verbraucherschutz: Elster Phishing und Scam Ads Studie

(01:25:41) EPA streicht Klimaschutz-Grundlage


Shownotes

Waymo setzt menschliche Agenten im Ausland ein - cybernews.com

Waymo stellt DoorDash-Fahrer ein, um Autotüren zu schließen. - x.com

Anthropic schließt $30 Milliarden Finanzierungsrunde für KI-Startups ab. - cnbc.com

Anthropic erhält $30 Milliarden in Serie-G-Finanzierung. - anthropic.com

VCs brechen Tabu: Unterstützung für Anthropic und OpenAI. - bloomberg.com

1. X Subscriptions - theinformation.com

Elon Musks xAI verliert zweiten Mitgründer in 48 Stunden. - businessinsider.com

Spotify: Beste Entwickler schreiben seit Dezember keinen Code dank KI - techcrunch.com

Roland Berger and Jonas Andrulis start start-up - handelsblatt.com

AI domain - x.com

OpenAI beschuldigt DeepSeek, US-Modelle zur Vorteilsgewinnung zu destillieren. - bloomberg.com

Google says attackers used 100,000+ prompts to try to clone AI chatbot Gemini - nbcnews.com

EU untersucht Google wegen Suchanzeigen-Preisen erneut auf Kartellverstöße - bloomberg.com

Apple steht vor neuen Spannungen mit Trump-Regierung - ft.com

FTC Apple - x.com

Apple News bevorzugt linke Medien, schließt konservative aus: Studie - nypost.com

Tech companies pressured to share data on Trump critics, according to reports - msn.com

‘What Oligarchy Looks Like’ - commondreams.org

Google übermittelte persönliche und finanzielle Daten eines Studentenjournalisten an ICE - techcrunch.com

EPA - nbcnews.com

Scam Ads - juniperresearch.com


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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 536 am 14. Februar 2026. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Und wir haben ja hier schon ein paar Mal erwähnt, dass wir recht interessiert an Waymo sind. Also wir würden da vielleicht auch irgendwie Secondaries kaufen, wenn es möglich ist. Aber es kam eine News jetzt raus, also schon eine Woche oder zwei älter. Ich habe sie von einem Bekannten geschickt bekommen mit irgendwie Short Waymo oder so. Auch die scheinen Leute zu haben, die so ein bisschen remote das Auto steuern. Was macht das mit dir? Also dem lieben Elon, dem reiten wir das immer so an. Den netten Waymos, die scheinen ja eh nichts zu arbeiten.
Ich weiß nicht, ob es 100% vergleichbar ist, ehrlich gesagt. Also das ist das Ergebnis einer Befragung im Kongress, wo sowohl Waymo als auch Tesla-Executives befragt worden sind. Und man muss dazu sagen, es ist ein relativ sehr, selbst für meine Verhältnisse, noch verbraucherfreundlicher demokratischer Senator. Ich will nicht sagen, allesverhinderer, aber der... Ist schon sehr, sehr stark auf der Verbraucherseite. Also für amerikanische Verhältnisse und selbst für meine. Marky, Edward Marky. Der hat in dem Fall den Chief Safety Officer von Waymo, also der Google-Tochter, gefragt. I want to start with a little known fact about autonomous vehicles. When an AV such as Waymo encounters a situation on the road that it doesn't know how to handle, the Waymo phones a human friend for help. Sagt er. Und das bestätigt der Google-Mitarbeiter. Der Unterschied ist, glaube ich, dass Bei Tesla ist es, wenn ich es richtig verstehe, so, dass quasi ständig sie unter Human Supervision fahren. Also es muss ständig jemand aufpassen, während das Auto fährt und das verfolgen. Bei Waymo ist es so, dass wenn das Auto nicht weiterkommt, Also es weiß nicht, was es tun soll. In der Regel hält es dann erstmal an und dann greift ein Mensch, also man hängt das hier sehr stark darauf auf, dass diese Menschen in den Philippinen sitzen, also am anderen Ende der Welt und will damit dann auch Sicherheitsrisiken verbinden, weil das ja anscheinend nicht mit Glasfasergeschwindigkeit sozusagen um die Welt traveln kann, das Signal. Kann man natürlich kritisieren, dass Google da günstigste Clickworker in den Philippinen engagiert, wenn man möchte. Der Unterschied ist aber, glaube ich, zu Tesla, dass Google hat die Zulassung für Full Self-Driving Autos, aber wenn die Autos einfach irgendwo nicht weiterkommen, dann greift quasi ein Mensch ein. Also der sieht dann, wo sich das Auto gerade befindet, hat Zugriff auf alle Kameras und Sensoren und kann das Auto daraus manövrieren. Das würde ich ehrlich gesagt wollen, wenn ich in einem Full Self-Driving Auto sitze, dass wenn das Auto nicht mehr weiter weiß, da irgendein Mensch Fernzugriff hatte, so wie, keine Ahnung, wenn du nimmst einen Leihwagen von der Straße irgendwie, da kann ein Mitarbeiter ja auch zur Not den Motor an- und ausmachen, wenn mal was nicht funktioniert oder die Türen verriegeln. Was nicht passiert ist, dass jemand, der in den Philippinen sitzt, also zumindest ist das wie gesagt mein Verständnis, dass jemand, der in den Philippinen sitzt, das Auto mit irgendwie 55 Meilen über den Highway brettert. Das wäre natürlich gefährlich, Loss of Signal und so weiter, das ist aber nicht der Fall. Sondern sagen wir mal, ein Waymo wird zugeparkt, es gibt keinen Weg mehr raus. Das Auto sagt, ich weiß nicht, was ich tun soll, es gibt keine logische Lösung für dieses Problem. Dann schaut sich ein Mensch das Problem an und löst die Sicherheitssituation auf. Wo jetzt der Skandal ist, du kannst sagen, Philippine ist weit weg und so weiter. Ich habe nicht das Gefühl, dass es ein großes Sicherheitsproblem ist, beziehungsweise ich würde es für ein Feature halten, noch nicht ein Bug. Kann man anders sehen. Ich würde von Tesla erwarten, dass das Gleiche passiert. Wie gesagt, nach meinem Verständnis ist es bei Tesla so, dass... Sie die Erlaubnis nur haben, das zu tun unter dauerhafter Human Supervision. Und das ist, was Waymo nicht tun muss und nicht tut, wenn ich es richtig verstehe. Dafür gibt es auch keine Bestätigung. Das hat der Waymo-Executive hier auch nicht bestätigt. Er hat nur bestätigt, dass wenn das Auto nicht weiter weiß, ist ein Mensch in den Philippinen anruft, der dann übernimmt. Insofern ist es schon nochmal ein anderer Fall. Es gab übrigens einen lustigen Reddit-Artikel, der es dann durchs Internet geschafft hat. Wo es tatsächlich einen DoorDash-Shop gibt, also über DoorDash kann man ja Essen bestellen oder so, aber man kann auch kleine Dienstleistungen, irgendwie hol mir mal ein Paket ab irgendwo oder so bestellen. Und da hat Waymo offenbar jemand bei DoorDash bezahlt, um die Tür eines Autos zu schließen. Also irgendein Kunde ist schnell rausgelaufen, hat die Tür nicht richtig zugemacht. Und dann kann das Auto nicht weiterfahren und weil das Auto noch nicht mit diesem Render Human Marktplatz verbunden ist, beziehungsweise hat das DoorDash dafür genommen, das ist auch lustig, das zeigt dir eigentlich, du brauchst dieses Render Human gar nicht, weil du kannst DoorDash oder MyHammer oder Mechanical Turk oder sowas nutzen oder Fiverr und sagen, hey, komm mal rum hier und mach meine Tür zu. Und der noch lustigere Kommentar war aber ein Kommentar, der geschrieben hat, dass es ein Infinite Money Glitch ist, weil du könntest quasi... Zwei Minuten mit dem Waymo fahren, die Tür mit Absicht auflassen und dir selber den DoorDash-Job holen, die Tür wieder zuzumachen. Das ist die Full-Circle-Gig-Ökonomie, wie dann endlich auch unterprivilegierte Menschen Geld verdienen können, indem sie wie kürzeste Zeit mit zum Auto fahren, dann mutwillig die Tür offen lassen und sich von Google dafür bezahlen lassen, das Problem selber wieder zu fixen.
Da freue ich mich auf ein YouTube-Video. Wie viel Geld kann man als AI-Gehilfe in einem Monat verdienen über Gig-Jobs?
Ja, also ich meine, hier bei DoorDash werden 11 Dollar dafür bezahlt. Also du kriegst 6 Dollar garantierte Summe plus 5 Dollar, wenn du ein Foto machst, wie du die Tür zugemacht hast. Das sind schnelle 11 Dollar. Also das Ist jetzt noch nicht Mindestlohn in den USA, aber dafür, dass du hier einen Anfahrtsweg von 10 Minuten nur hast, ist es ganz gut verdientes Geld. Das würde ich auch machen. Tatsächlich lohnt es sich noch nicht für mich. Aber nah dran. Du nimmst dir so einen Leihwagen von der Straße, du kriegst einen 3-Euro-Gutschein, wenn du es volltankst.
Machst du das? Never. Du?
Nee, macht auch keinen Sinn, ehrlich gesagt. Also wenn ich tanke, also ich vergesse die Gutscheine, du kriegst ja die Gutscheine, man muss die ja tanken, weil es gar nicht anders geht, kriegst du trotzdem Gutscheine, aber nee, it doesn't make sense. Also wenn du deine eigene Zeit irgendwie wertschätzt, dann, außerdem stinkt es an der Tanke.
Kannst ja auch laden.
Für laden kriegst du auch Geld.
Lass uns in die Bubble Time gehen.
Das war übrigens auch mein Lieblings-Boomer-Fail irgendwie, als hier in Berlin der Strom ausgefallen ist, haben so die ganzen Thorstens auf... Auf Ex natürlich gesagt, jetzt sehen die Leute mit ihren Elektroautos mal, wie sie klarkommen sollen, so ungefähr. Weil man das Elektroauto ja nicht woanders in Berlin hätte laden können. Und dann haben die Leute natürlich korrigiert, was denkst du denn, womit deine Tankstelle betrieben wird? Also das Benzin muss ja ins Auto gepf... Also Zapfsäule klingt natürlich so, als wenn das mit Überdruck da reinkommt. Ne, aber sorry, das wird gepumpt. Da ist schon eine Pumpe drin und die wird wiederum nicht mit anderem Benzin betrieben, weil das vielleicht ein bisschen gefährlich wäre an der Tanke, sondern natürlich auch mit Elektrizität. Insofern waren das nicht so schlaue, heme Kommentare. Aber das würde man ja auch nicht erwarten. Da kommen wir später vielleicht nochmal drauf.
Ab in die Bubble Corner. Welches AI-Startup hat diese Woche wieder ein bisschen Geld eingesammelt?
Es ist genau genommen keine neue Runde oder so, aber wir haben ursprünglich mal Entropic dafür gefeiert, dass sie nur 10 Milliarden aufgenommen haben, weil sie ja eigentlich die mit der besten Kapitalkontrolle sind oder mit der höchsten Kapitaleffizienz von den KI-Unternehmen. Also relativ Moderat im Vergleich zu OpenAI zumindest Geld investieren. Und diese Runde haben wir dann später berichtet, ist auf 20 Milliarden angewachsen und jetzt vermeldet CNBC, dass man innerhalb dieser Runde auf einer 350 Milliarden Pre-Bewertung 30 Milliarden geraced hat, sodass man jetzt bei 380 Milliarden Postbewertung wäre. Dazu gehört auch, dass Teil des Geldes wahrscheinlich, also 15 Milliarden sollen allein von Nvidia und Microsoft kommen und die waren vorher schon committed. Das heißt, die hast du eventuell vorher schon mal in News gelesen. Da ist oft so, dass der gleiche Dollar, der investiert wird, in vier verschiedenen News über ein halbes Jahr auftaucht. Einmal ist es als Early Commitment oder Letter of Intent, dann in den Verhandlungsgesprächen und dann irgendwie als Extension der Runde oder es wird einfach beiläufig erwähnt, dass da Geld, was man früher schon mal eingesammelt hat, mit in die Runde zählt. Und so weiter. Ansonsten veröffentlicht Entropic auch seine Revenue Run Rate. Die ist Status heute, das ist der 12. Februar, bei 14 Milliarden. Ich glaube OpenAI ist bei 20 Milliarden. Das heißt Entropic war immer so auf die Hälfte taxiert. Schließt auf oder wächst schneller als OpenAI gerade gefühlt. Das ist eine mehr als Verzehnfachung gegenüber dem Vorjahr. Ganz ordentlich, was ich auch interessant finde, in der Pressemitteilung schreibt OpenAI Rephrased 30 Billion in Series G Funding led by GIC and Co. 2, valuing Entropic at 380 post. The round was co-led by DE Shaw Ventures, Dragoneer, Founders Fund, Iconic and MGX, bla bla bla bla. Und dann Significant Investors in this round include, Doppelpunkt, Excel Edition, Alpha Wave Global, Altimeter, AMP, PBC, Appaloosa, Bailey Gifford, Bessemer Ventures, Und XN, die kenne ich nicht. Also eigentlich hätte ich es nur ankreuzen sollen, welcher VC und Gross Fund und Crossover Fund, der mehr als eine Milliarde verwaltet, hat hier nicht investiert. Also wirklich alles dabei von den Staatsfonds, Temasek ist, Singapur glaube ich, GIC ist auch Singapur, wenn ich mich nicht irre, dann aber auch Katar, dann alle Investmentbanken, JP Morgan, Goldman und Morgan Stanley. Die hoffen natürlich alle auch auf den Job, den Börsengang machen zu dürfen später dieses Jahr. Das heißt, nicht überraschend, dass die damit investieren. Aber es ist natürlich auch gar nicht so einfach. 30 Milliarden musst du auch einfach erstmal zusammenkratzen. Also vielleicht gar nicht so verwunderlich, dass hier so viele Namen erscheinen. Ich habe das unter anderem deswegen erwähnt, weil es einen weiteren Artikel gibt, gerade von Bloomberg, ganz frisch. Und da geht es darum vom 11. Februar. Da schreibt Bloomberg darüber, dass im Silicon Valley gerade ein großes Tabu gebrochen wird, nämlich dass man auf zwei Player in der gleichen Industrie setzt. Früher hat man immer so gesagt, wenn du in Gorillas investierst, investierst du nicht in Flink, logischerweise. Oder wenn du in Snowflake investierst, investierst du nicht in Databricks. Direkte Konkurrenten fandest du nicht. Jetzt scheint das so ein bisschen aufzuweichen und Bloomberg bzw. die Reporterin Rebecca Torrance und Natascha Mascarenes schieben das so ein bisschen auf das AI-Battle und dass hier einfach jeder seine Chips verteilen möchte in der Industrie. Ich glaube ehrlich gesagt, dass es schon auch ein bisschen daran liegt, dass viele glauben, sie hätten eventuell das falsche Pferd gesetzt, wenn sie früh auf OpenAI gesetzt haben. Und jetzt sich so noch diversifizieren wollen oder die Risken wollen, indem sie auch bei Anthropic dabei sind. Echt? Das ist mein Gefühl zumindest. Also warum würdest du sonst Anthropic und OpenAI fanden? Und quasi OpenAI, also vor allen Dingen Anthropic nach OpenAI fanden. Ich ärgere mich auch. Weißt du noch, wie wir diskutiert haben? Da ging es um 150 Milliarden, glaube ich, oder noch weniger sogar bei Entropic. Und ich meinte, ob ich jetzt einen Zweitbesten fanden möchte und so. Heute würde ich, every day of the week, Entropic auf der jetzigen Bewertung fanden und nicht OpenAI. Und ich glaube, das gleiche Rational, was ich gerade vorgebracht habe, ich glaube, viele VCs denken ehrlich gesagt auch so. Dass es nicht mehr so klar ist, dass OpenAI das gewinnt. Du kannst Google Public Stock kaufen natürlich und auf Google setzen. Aber von den Finanzen her ist Entropic gerade die bessere und günstigere Company, würde ich behaupten. Schnelleres Wachstum, bessere Margen, verbrennt weniger und holt beim Revenue stark auf, hat wahrscheinlich die bessere Revenue-Qualität, verliert weniger Kunden an Google als Chat-GPT. Ich bin sogar beim gleichen Preis im Moment noch. Also würden beide jetzt eine Billion kosten? Naja, das wäre ein bisschen viel für Entropic. Also, sagen wir mal, auf... Auf 750 Milliarden würde ich gerade einen Tropic kaufen und nicht OpenAI.
Weil sie B2B machen oder warum?
Ja, weil ich glaube, die Revenue-Qualität ist besser, weil sie weniger verbrennen, effizienter arbeiten, man weniger so diesen ganzen menschlichen Gossip da rausschwören hört, sie verlieren weniger Personal oder das Personal lästert hinterher zumindest nicht darüber oder äußert sich nicht, wenn jemand geht. Finde ich schon die überzeugendere Company gerade. Heißt nicht, dass Open ja aus dem Rennen ist oder so, aber wenn es darum geht, wer rein finanziell gerade besser dasteht, würde ich fast sagen Cloud. Und 20 versus 14 Milliarden ist kein großer Unterschied. Und Wachstumsrate ist viel wichtiger und mit welcher Marge das Revenue kommt. Deswegen, ich finde den Artikel spannend, also dass es diesen Tabubruch gibt, das ist eine vollkommen richtige Beobachtung. Aber ich, also was ich daraus schließe, ist, Leute merken, sie haben auch das falsche Pferd. Also es wird ja auch berichtet von Vinod Khosla zum Beispiel, der sehr früh bei OpenAI drin war und sozusagen sich nicht dazu durchringt, sozusagen bei seinen Prinzipien bleibt. Aber dann zum Beispiel Brad Gerstner von Altimatter, die riskt sich jetzt mal, sage ich mal, und ja, ich habe gerade vorgelesen, wer alles in Entropic drin ist jetzt. Das ist wirklich fast, also ich lese da keinen Fund, den ich kenne. den wir als irgendwie 3-4 Milliarden verwertet, der jetzt nicht dabei war bei der Runde. Bis auf ganz wenige vielleicht. Ich will jetzt nicht nochmal vorlesen, aber da war wirklich Excel, Bessemer, Green Oak, General Catalyst. Das ist wirklich jeder. Lightspeed, Menlo, Ich müsste jetzt überlegen, welche Firma ich kenne, die hier nicht investiert ist. Andreessen Horowitz wurde nicht genannt, aber die waren, glaube ich, schon drin.
Der Brad ist doch der, der Sam so dumm angemacht hat. Von wegen, wenn du nicht zufrieden bist, dann finde ich dir einen Käufer für deine OpenAI-Aktien.
Genau, genau, genau. Die sind ja auch in dieser Runde dabei. Das Interessante ist, OpenAI, da ist es mal public geworden, das OpenAI hat eine Bedingung, dass eigentlich ihre Investoren nicht in die Konkurrenz investieren dürfen. Du kannst natürlich trotzdem machen und darauf pochen, dass das eventuell nichtig ist, die Klausel. Also vielleicht darfst du es gar nicht untersagen. Du kannst sagen, private Autonomie. Du kannst vereinbaren, was du willst, wenn sich jemand dazu committet. Du kannst auch sagen, es ist wahrscheinlich wettbewerbswidrig und deswegen betrachte ich es als nichtig und mache es einfach trotzdem. Vielleicht hat Altimeter auch tatsächlich ihre OpenAI-Shares. Das wäre halt richtig lustig, wenn er sagt, okay Sam, Dann möchte ich meine Shares jetzt verkaufen und dann packt er das Geld, was er da rausholt, eins zu eins in Entropic und würde damit den besten. Das wäre später eine richtig geile Story. Das ist ja auch für einen Film einfach geil. Sam Ordman macht einen auf dicken Hosen, sagt, du kannst mir jederzeit die Shares zurückgeben, ich bin ein Käufer dafür. Der Typ sagt, okay, nimm das Geld, investierst zum richtigen Moment in den Konkurrenten und dann wächst Entropic besser als OpenAI. Fände ich eine sehr lustige Story. Sehr gossipy. Ansonsten lässt sich Brad Gerstner gerade dafür feiern, dass seine Idee des Trump-Depots, wie heißt das hier, dass jeder 1000 Dollar in sein Depot bekommt als Kind? Trump-Accounts, oder? Heißt das nicht Trump-Accounts? Schau dir mal vor, wir hätten auch Linde-Accounts haben können.
Hätten wir jetzt alle Krypto und es wäre nichts mehr wert.
Jeder hätte einen Solana reinbekommen. Der hätte nicht einen Cent dazu gegeben. Das hätte alles irgendjemand anders bringen müssen. Naja. Die drittgrößte Challenger-KI-Company ist ja, beziehungsweise jetzt ist eigentlich die größte, jetzt wo SpaceX XAI und XAI X und X Twitter gekauft hat, ist es ja so, dass eigentlich SpaceX die am höchsten bewertete KI-Company ist von den jüngeren, also wenn man Google und Big Tech rausnimmt. Da, ich glaube, Nikita Bier ist ein bisschen auf Pressetour, der war im Podcast zu hören und so weiter und soll... bei einem All Hands, also einer Generalversammlung der Belegschaft bei X, den Fakt gedroppt haben, dass man eine Milliarde US-Dollar in Annualized Recurring Revenue macht, also in Subscription Revenue. Das heißt, im Dezember muss das der Umsatz mit Subscriptions bei x über 80 Millionen gelegen haben, das wäre ein ganz gutes Ergebnis, wenn man sagt, was kostet mindestens so 100 Dollar im Jahr, glaube ich, die kleinen Subscriptions, es gibt sogar noch kleinere für 3 Dollar in Indien oder so, aber sagen wir im Schnitt, jetzt haben wir mindestens 100 Dollar dafür, dann wären das ja eine Million Leute, die wirklich dafür Sekunde, nee, jährlich habe ich gesagt. Jährlich 100 Dollar ist natürlich 10 Millionen Leute, die dafür zahlen würden. Gerade wäre eine ordentliche Zahl. Wobei, es kommen auch diese Firmenaccounts hinzu. Du musst ja teilweise, damit du deine Domain nicht verlierst oder deinen Händler nicht verlierst, als Firmenaccount zahlen und so weiter. Also ich würde es wahrscheinlich jetzt weniger als 10 Millionen Nutzer, die das nutzen, am Ende. Aber das wäre immerhin mal, es lässt sich jetzt hart trennen, ist das jetzt AI-Revenue? Also zahlen die Leute das wegen GROK? Zahlen Sie es wegen X Premium oder zahlen Sie es wegen Schutzgeld an X, damit Sie Ihr Firmenhandel nicht verlieren oder es nicht in Auktion geht oder, oder, oder. Wie auch immer, auf jeden Fall hat X oder XCI oder jetzt SpaceX eine Milliarde Subscription Revenue Run Rate erreicht. Die Wahrheit ist war auch, Twitter hat mal 5 Milliarden Werbeumsatz gemacht, davon ist noch die Hälfte übrig. Also ich gehe davon aus, dass man immer noch weniger Umsatz macht mit X und XCI als Twitter zu seiner besten Zeit, als es weggekauft wurde, gemacht hat. Insofern ist das ein Erfolg, aber man muss ihn schon auch in Relationen sehen zu wie viel Equity man eigentlich verbrannt hat oder wie viel Wert man zerstört hat bei X und XCI.
Eigentlich müssten die doch langsam mal wieder das Marketing hochschrauben, oder?
Naja, aber was willst du da vermarkten? Also Willst du sagen, komm an die Nazi-Bar?
Gut, aber so viel Unterschied wie alle CEOs, die sich irgendwie mit Trump da in Reihe stellen, ist es ja auch nicht mehr.
Überleg dir mal einen guten Werbespruch für Ex. Du bist jetzt jung von Matt und sollst Ex wieder public machen.
Das wäre ganz klar, was ich machen würde. Exhibit bringt seinen Song nochmal neu raus.
Den Song Ex? Genau. Wir wollen die GEMA nicht zahlen. Willst du mal kurz einsingen für uns?
Aber es ist möglich, dass ich das schon mal live gesehen habe.
So lange her. Ich frage mal Supergrock.
Aber GEMA, dürfen wir jetzt nicht elf Sekunden den Song spielen?
Ich bin kein Medienrechtler. Was ist das? Musikrecht IP? Also wir dürfen so ein bisschen Fair Use machen. Einmal kurz die Line einspielen. Aber wie lange genau, weiß ich nicht. Ich frage mal, Supergrob, you have to create an ad campaign for XAI for the German market, machen wir, oder? Also ich sage, die Kampagne soll herausheben, was besonders ist an X und XAI. Mal gucken. Grob gearbeitet. Kolosses schmilzt für diese Anfrage. Ich habe natürlich Expert-Thinking gemacht. Ich möchte ja nicht, dass Elon Musk auch noch Geld verdient hier dran. Deswegen dauert es jetzt eine Viertelstunde. Wir springen mal kurz vor im Podcast. Okay, ich wollte nur Slogans und er macht hier eine große Kampagne gleich draus. Also ich habe definitiv nicht genug Drogen genommen, um das zu verstehen. Also so ein bisschen wie von so einem typischen Berlin-Neuköllner-Werber. Also drei funny Slogans sind Nummer eins, also schon mal vorweg, ich finde keiner von lustig und ich verstehe es auch nicht und weiß nicht, wie das Werbung sein soll. Nummer eins, xei auf x, Wahrheit sucht und findet deinen verlorenen Socken. Zweitens. X plus XAI. KI, die nicht woke ist, sondern wach. Ist es zur Erklärung? Es ist ein Wordplay zwischen woke und wach. Oh Gott, ist das schlecht. Drittens. GROK von XAI. Verstehe das Universum besser als dein Navi. Okay, also ich würde sagen, super, GROK ist gefeuert.
14.6.
Short XAI, würde ich sagen. Apropos XAI. Willst du noch was aus Spotify sagen? Das ist ja dein Metier.
Nee, mach du mal. Ich habe da einen anderen Take zu.
Wer ist der? Bastian Ek? Achso, ist Daniel Ek jetzt zu viel mit hier kleiner Bastian abgehangen oder so?
Aber der ist doch gar nicht mehr CEO, oder?
Ach stimmt. Aber Spotify lässt sich zitieren mit, also TechCrunch schreibt, Spotify says, its best developers haven't written a line of code since December, thanks to AI.
Also ist es nicht eh so, dass die besten Entwickler relativ schnell im Unternehmen nichts mehr coden, sondern nur noch managen?
Ja, also ich würde auf jeden Fall sagen, ich kann an der Spotify-App auch nicht erkennen, wann da mal wieder eine Zeile Code geschrieben wurde. Außer, dass die Connection zu External Devices wieder besonders schlecht ist gerade. Also die Verbindung zu einem Device, wo ich das abspiele, irgendwie eine Sonos-Box oder so, fehlt gerade so drei von vier Mal. Wenn ich Geld dafür bekomme, wie oft ich diesen Connect-Button drücke... wäre ich reich. Noch reicher.
Naja. Als ich die Überschrift gesehen habe, musste ich an den Shortclip denken von dem neuen Lex Friedman Podcast. Und zwar hat der Sebastian Steinberger interviewt.
Das ist der OpenClawBot.
Genau, mit der Überschrift The Viral AI Agent That Broke The Internet. Drei Stunden, 15 Minuten. Alle Podcasts, die über zwei Stunden sind, lasse ich mir von dir hören und dann den Podcast zusammenfassen, wie letzte Woche oder am Mittwoch. Aber der hat am Anfang gesagt, dass er auch nicht mehr tippen würde, sondern er unterhält sich mit Whisper. Vielleicht sind wir einfach noch nicht so weit, aber die richtig schlauen Entwickler scheinen nicht mehr zu tippen, die scheinen zu reden.
Ich glaube schon, dass du relativ viel mit Sprache machen kannst. Die Latenz geht immer weiter runter. Die Modelle können immer schneller und schneller reagieren. Du müsstest jetzt eine Marke für Desktop-Mikrofone rausbringen.
Vielleicht kommt dieser Mundkorb bald. Es gab doch mal so ein Headset, der wie so ein Mundkorb war.
Also hellbeleckter sein.
Genau.
Damit die anderen nicht mithören können, aber du kannst reinsprechen. So ein Navy Seal, ich will so ein Navy Seal Mikrofon. Weißt du, dass du so einen Kehlkopf hast, so ein Kehlkopfmikrofon, wo du dann so ganz leise sprechen kannst und es hört trotzdem mit. Das wünsche ich mir vor allem für alle Leute, die demnächst Bahn fahren mit mir, dass sie einfach so ein Mikrofon haben, wo nur das Mikrofon nur sie versteht und die Umgebung davor geschützt bleibt.
Ja, das ist New Work.
So sieht die Zukunft aus. Ja, ich hoffe nicht.
Das hatte ich da gedacht. Mal gucken, es kommt jetzt scheinbar die zweite, dritte Welle von AI-News in Firmen, wie es genutzt wird.
Ja, ich mag nur mal diese absoluten Statements nicht, weil das ist genau wieder, was dir dann irgendwo zerflickt wird oder was so viel unnütze Opposition gegen KI macht. Wenn Leute sagen, hier wurde nicht eine Zeile mehr per Hand geschrieben, ist halt ein sehr polarisierendes Statement. Weil dann heißt es wieder, meine Software in meiner Firma geht das nicht und die soll mal herkommen. Ist doch egal, ob jetzt 90% oder 100% oder 85%.
Fakt ist, das Produkt ist schlecht, egal wie es entwickelt wurde.
Das auch? Ich sehe auf jeden Fall nicht... Was ich spannend fände, ist, eine KI mal zu beauftragen, Spotify nochmal neu, aber richtig zu bauen. Weil mal ganz ehrlich, also das eigentliche Produkt ist der Katalog und das Frontend da drauf mal von Pika auf neu zu bauen und den vernünftigen Empfehlungsalgorithmus für Podcasts zumindest, wäre vielleicht gar nicht so doof.
Oder einfach mal vier Apps. Eine Musik-App, eine Kinder-App, eine TV-App, eine Podcast-App, beziehungsweise Video-App. Das wäre ja meine Strategie. Fünf Apps.
Wenn fünf Apps aufbrechen. Ich wollte eigentlich gerade sagen, ich glaube das, also diese PR-Messages sind mir relativ egal, ob der jemand eine Seite Code geschrieben hat oder nicht. Was mich viel mehr interessiert ist, wenn sie mal sozusagen die Hälfte der Entwickler entlassen oder ihre Kosten deutlich runterbringen. Aber da habe ich in die Zahlen geschaut und Spotify hat wirklich fast 40% seiner R&D-Kosten gesenkt in den letzten zwei Jahren. Also sie hatten vor zwei Jahren im vierten Quartal 468 Millionen R&D-Ausgaben. Jetzt sind es noch 290. Letztes Jahr 20 Prozent runter, dieses Jahr 23 Prozent. Also was man schon sagen kann, ist, dass sie mit weniger Entwicklern gerade gleich viel oder mehr weiß ich nicht machen. Da gibt es auf jeden Fall Effizienzvorsprünge, weil der Umsatz steigt weiter, aber auch nicht ganz so schnell. Aber sie haben schon massiv eingespart bei den operativen Ausgaben. Insofern ist das eigentlich der spannendere Fakt, finde ich.
War da die Content-Produktion oder so nicht drin? Weil sie haben ja schon strategisch auch sich sehr geändert.
Ja, aber R&D würde ich vermuten, ist jetzt schon wirklich Tech-Team. Ja. Weil das ist ja eigentlich das eigentliche Problem. Wie kannst du wirklich die Produktivitätsvorsprünge irgendwie messen? Also sparst du Geld oder schaffst du mehr Output? Und das ist eine Frage, also vor allem mit dem, beziehungsweise sparst du Geld, damit wird sich in Zukunft Jonas Andrulis mehr beschäftigen dürfen.
Das Comeback des Jahres. Wird es das Comeback des Jahres?
Der hat nämlich bei Roland Berger angeheuert und darf in Zukunft Unternehmen mit KI restrukturieren. Wahrscheinlich. Also der ist ja so ein bisschen gegangen worden oder hat Aleph Alpha verlassen. Aleph Alpha ist so ein bisschen unteres Regiment von der Schwarzgruppe geschlüpft, wenn wir das richtig interpretieren. Dann hat sich ganz schnell ein neuer Partner gefunden für Jonas Androulis, den Gründer von Aleph Alpha, und zwar... Sollt Roland Berger die Unternehmensberatung und deren Chef Stefan Scheible einen Joint Venture bauen mit ihm oder ein neues Startup errichten, wo man künstliche Intelligenz dann für kollaborative KI nutzen wird, die dann besser mit den Menschen und Experten zusammenarbeiten kann in Zukunft. Das soll der Plan sein. Einerseits ist ja ein bisschen das, woran Aleph Alpha gescheitert ist, würde ich vermuten. Also ich sehe jetzt nicht so richtig, warum das besser funktionieren sollte. Das Handelsblatt zitiert den Roland-Berger-Chef Scheible wie folgt. Alles, was ein junges Startup am Anfang auffällt, ist hier schon da. Die Finanzierung steht, die Organisationsstrukturen gibt es bereits und das Gründungsteam kann auf das Wissen von all unseren Experten zugreifen. Ich glaube, der viel wichtigere Part ist natürlich, dass Roland Berger schon geschätzt Beziehungen zu ganz vielen Unternehmen hat. Das heißt, das Sales ist viel einfacher. Also die Unternehmen, die Roland Berger berät, wollen natürlich alle zukünftig KI-Lösungen haben für alle Probleme. Bisher würde ich sagen, haben irgendwie Accenture, Deloitte da noch sehr stark die Nase vorn bei KI und Data. Und also einerseits schließt Roland Berger wahrscheinlich so ein bisschen eine strategische Lücke auch. Und sie wären wahrscheinlich sonst auch Gefahr gelaufen, Kunden zu verlieren, die zu anderen Beratungen gehen. Wenn sie nicht selber entweder KI-Produkte oder KI-Dienstleistungen anbinden, wahrscheinlich wollen sie das jetzt mit Androides aufbauen. Der hat es ja schon ein bisschen geprobt bei All of Alpha, wenn Roland Berger ihm jetzt die Kunden auf dem Silbertablett mitbringt. Könnte theoretisch funktionieren, würde ich sagen. Natürlich würde man diesmal auf, ich schätze mal, feingetunte Open-Source-Modelle setzen. Ob die Experten von Roland Berger jetzt eine große Rolle spielen darin, da bin ich mir nicht so sicher, ehrlich gesagt. Befürchtet, dass es nicht so stark in Public gebaut wird, wie Aleph Alpha. Also wir werden nicht so viel erfahren, wie das läuft. Sondern es wird, glaube ich, eher so ein internes Tool von Roland Berger bleiben. Wäre zumindest meine Vermutung. Das heißt, wir werden leider nicht so viel erfahren, befürchtet. Es sei denn, das Handel bleibt so nah an Jodas Andrudis dran, wie wir das gewohnt sind. Dann gibt es natürlich weiterhin Top Insights daraus.
Und wie wird das sich jetzt unterscheiden zu einem Prompt, der irgendwie sagt, berate mich so, wie Roland Berger es machen würde?
Ja, die Diskussion habe ich lustigerweise diese Woche mit jemandem geführt. Und meine Lesweise wäre zumindest, das verkennt, warum du eine Unternehmensberatung heuerst. Du machst das nicht ausschließlich zumindest, um deren Expertise zu bekommen, sondern du willst... Die Haftung, die Deckung, du willst jemanden, der Schuld hat, wenn es nicht funktioniert. Und dafür brauchst du dann eben einen Berger, einen McKinsey, einen BCG und so weiter.
Du willst doch eigentlich, dass das umgesetzt wird, was du dir vorher schon ausgedacht hast, ohne dass es dir jemand ankreiden kann.
Genau. Anders formuliert, wenn du dir von ChatGPT eine neue Strategie entwickeln lässt und die geht schief, verlierst du deinen Job. Wenn du McKinsey hirest und die Strategie schaffst du nicht umzusetzen oder geht schief, verlierst du deinen Job nicht, weil du hast den vermeintlich Besten geheirat. Deswegen verlierst du nicht deinen Job. Das wissen, also wenn du sagst, du bist in der und der Industrie, du hast die und die Challenges, du siehst die und die Wachstumspotenziale, baue mir mal dafür eine Strategie. Was soll ich investieren? Wo soll ich investieren? Welches Personal brauche ich? Das kann eine KI, glaube ich, ganz gut heutzutage. Meine Vermutung ist, dass es nicht alles, worum es in der Unternehmensberatung geht.
Hast du in den letzten Tagen mal in deinem Domain-Portfolio geschaut, ob du irgendeine KI- oder AI-Domain noch rumliegen hast?
Ja, schön wär's. Also, letzte Woche gab es schon die Story, dass jemand auf Twitter mehr oder weniger geschrieben hat, sie haben für 70 Millionen die Domain AI.com gekauft, für 8 Millionen eine Superbowl-Kampagne gebucht und das Produkt dahinter irgendwie mit Open-Source-Software wipecoded und darauf basierenden KI-Unternehmen aufgebaut. Das hatten wir kurz im Trelle und dann fand ich es irgendwie doch nicht mehr so lustig, interessant und relevant. Und jetzt finde ich aber eine noch schönere Story dahinter ist rausgekommen. Ich habe schon viel darüber gemutmaßt, wem eigentlich diese Domain gehört. Die war vorher immer weitergeleitet zu OpenAI und XAI, aber das, glaube ich, hat man nur zur Monetarisierung gemacht, also um über irgendeinen Revenue-Share-Deal da Geld zu verdienen, wenn jemand ein Abo abschließt vielleicht. Jetzt hat aber jemand rausgefunden bei der India Times, dass diese Domain AI.com Arsian Ismail gehört hat, einem Indonesier, dessen Initialen AI waren. Die hat er vor 30 Jahren registriert. Er hat sie 1993 registriert. Du musst dir mal vorstellen, dass 1993 die Domain AI.com frei registrierbar war und niemand außer Arsian Ismail in Indonesia ist auf die Idee gekommen, diese Domain zu registrieren. Und jetzt hat er sie für 70 Millionen verkauft. Was ich glaube immer noch vergleichsweise günstig ist, ehrlich gesagt.
Da würde ich gerne mal die History sehen. Der hat ja bestimmt ab und zu mal Anfragen bekommen, um die Domain zu verkaufen.
Ja, das ist komisch. Da müssen ständig Leute hoch, fünfstellige, sechsstellige, wahrscheinlich irgendwann siebenstellige Gebote abgegeben haben, um die zu akquirieren.
Hättest du die bis 70 gehalten? Ich wäre wahrscheinlich bei 5 schon schwach geworden, mindestens.
Fakt ist, für dein Leben macht der Unterschied zwischen 10 und 70 Millionen keinen großen Unterschied mehr. Also jeder, der gar kein Geld hat, ich würde niemals diskutieren, wenn jemand da bei 5 Millionen schwach wird oder so, weil das verändert sein Leben extrem. Und dann weiter zu spekulieren hat ja schon auch Risiken. Ja, und wie gesagt, der Unterschied ist nicht mehr so groß. Hätte dafür auch 150 bekommen können irgendwann, bestimmt. Aber wie gesagt, ich glaube für jemanden, ich weiß nicht, wie der vorher gelebt hat, aber wie gesagt, 70 oder 150 ist kein Unterschied im Lebensstil.
Was war die größte Domain-Transaktion, die du gemacht hast?
Ohne Projekt, also wo es nur um den Namen geht, glaube ich HBDE.
Und, Sommer?
So um die 30.000 Euro, glaube ich. Da habe ich gekauft für 5.000. HB.de, ja, ich glaube, habe ich mal was Teures verkauft. Also ich habe mal mit Projekt was Teurer verkauft.
Was heißt mit Projekt?
Naja, da war schon Traffic drauf, da war Content drauf, es hat Geld verdient. Aber ich glaube, so 32.000 HB.de. Und ich dachte so, die wird irgendwie Handelsblatt oder was war die, Zigarettenmarke, dachte ich am Anfang oder so, Holzprägen, wer die kaufen könnte. Und ich glaube, es hat dann... Es ist gar nicht...
Irgendein Holger gekauft.
Ich sehe gerade, die wird gar nicht mehr genutzt. Es hat ein Bekleidungskonzern gekauft, was ich nicht 100% schlüssig fand. Glaube ich zumindest, oder? Doch. Ja, ich glaube schon. Ja, egal. So, genug Gossip, wir machen weiter. Bloomberg berichtet, wir sind immer noch in der KI-Bubble-Konne, dass OpenAI US Lawmakers Abgeordnete unterrichtet hat, dass sie vermehrt feststellen, dass chinesische Konkurrenten ihr Modell nutzen, quasi um es massenhaft abzufragen und damit eigene Modelle zu destillieren. Das habe ich auf der OMR T0 vom letzten Jahr mal versucht zu erklären. Da ging es darum, wie konnte DeepSeek eigentlich so effizient, so erfolgreich werden. Und Model Destillation ist ein Teil der Effizienz und des Erfolges von DeepSeek. Das heißt einfach, ich erkläre das mal so, Du kannst als Student alle Bücher der Welt versuchen zu studieren und wirklich gut werden. Oder du hast einfach einen sehr guten Professor, der alles studiert hat und dir sozusagen destilliertes Wissen beibringt, was er für wichtig hält, er oder sie. Und Destillation ist quasi genau das. OpenAI hat ein riesengroßes Modell gebaut, was sehr aufwendig zu trainieren war. Und dann kannst du ein kleineres KI-Modell, ein Small Language Model trainieren. quasi aus OpenAI's Modell lernen lassen, ohne die gesamten Trainingsdaten zu inhalieren. Spart man viel Zeit, Geld, Ressourcen und so weiter. Und das scheinen chinesische Konkurrenten immer wieder zu probieren. DeepSeek wurde noch hauptsächlich auf Lama trainiert, aber auch auf ChatGP. Das konnte man meiner Meinung nach fast beweisen. Nämlich, was super auffällig war, ist, dass das Cutoff-Date der Data, also wenn du gefragt hast, was sind deine jüngsten Daten, dann war das der gleiche Tag wie die jüngsten Daten von OpenAI. Also DeepSeq wusste nichts, was OpenAI nicht auch wusste. Und das war sehr, sehr auffällig. Es hatte keinen Live-Zugang zu irgendwelchen Search-Daten oder so. Sonst hatten nur seine Trainingsdaten. Und die Trainingsdaten haben zufällig am gleichen Tag aufgehört wie die Trainingsdaten von JetGBT. Und das fand ich sehr auffällig, ehrlich gesagt. Und jetzt macht OpenAI US-Abgeordnete darauf aufmerksam. Ich nehme an, dass man damit zweierlei möchte. Entweder wir bewirken, dass noch weniger Chips nach China exportiert werden. Da hat man ja die Pforten so ein bisschen aufgemacht, um mitzuverdienen. Trump wollte es als guten Deal verkaufen, dass er da 25% bekommt, wenn Nvidia seine H200s verkaufen kann. Nvidia freut sich, sie werden ihre H200-Prozessoren los, haben zusätzliches China-Revenue. Die restlichen KI-Konzerne finden das aber alles andere als gut, weil es halt dafür sorgt, dass die Chinesen noch effizienter ihre Modelle kopieren können, wenn man so möchte, und daraus Open-Source-Modelle bauen und damit das geschätzte Modell der KI-Unternehmen aus den USA angreifen, weil mehr und mehr Startups natürlich sagen, Warum soll ich hier die teuren Tokens bei Entropic oder OpenAI kaufen, wenn ich mir einfach Rechencenter-Leistungen kaufen kann und ansonsten irgendwie Kimi oder DeepSeek oder Quen, also ein chinesisches Open-Source-Modell, laufen lasse? Und ich vermute, dass OpenAI so ein bisschen damit schon wieder Rechtsprechung in eine protektionistischere Ecke versucht zu bewegen, um die Ressourcen, die den Chinesen zur Verfügung stehen, zu limitieren. weil sie quasi US-Technologie damit abkupfern, kann man in dem Sachverhalt glaube ich schon so sagen. Und zeitgleich berichtet NBC, und ich glaube die beiden News gehören eigentlich zusammen, dass Google sich beschwert. Und Google sagt laut NBC, Google says attackers used 100.000 plus prompts to try to clone AI-Chatbot Gemini. Und das ist in einfachen Worten das gleiche, was Destillation ist. Also auch Google als zweiter führender Anbieter Sie nennen das nur commercially motivated actors, aber gemeint sind damit natürlich Leute, die Modelle destillieren. Das sind überwiegend die chinesischen Open Source Player, die mehr als 100.000 Abfragen auf das Modell machen. Ich meine, einerseits ist das natürlich eine Verletzung des Vertrags. Also es gibt keine Lizenz, die das covern kann bei Google, nehme ich an. Das ist einmal ein Zart pro Token. Und selbst dann ist es immer noch Diebstahl quasi von IP, wenn du das Modell nur abfragst, um es zu kopieren. Das ist mit Sicherheit ausgeschlossen durch die Terms und Conditions von Google. Und Google nennt es auch Destillation Attacks oder Model Extraction Attacks. Also es geht um den gleichen Sachverhalt. Ich bin gespannt, ob die USA jetzt darauf reagieren. Also was willst du machen? Du kannst China nicht verbieten. China wird... Ihre Unternehmen fast motivieren, das zu tun, damit man nicht den Anschluss verliert. Das heißt, das Einzige, was du wieder machen kannst, ist, den Chips-Export noch stärker zu regulieren. Aber dadurch, dass Destillation so effizient ist, selbst mit schlechteren Chips kannst du gleich gute Modelle bauen, wenn du destillierst. Das ist nicht ganz einfach, aber dass die KI-Unternehmen sich da beschweren, sagt schon viel. Und denen geht es natürlich nicht um die nationale Sicherheit oder so, sondern... Deren Problem ist, nochmal kurz beschrieben, dass die chinesischen Modelle extrem kostengünstig sehr leistungsfähige Kopien bauen können, die 99% oder 98% der Leistung der US-Modelle haben, mit viel weniger Aufwand und dass sie dann aber im gleichen Markt um User suchen. Wenn du in Porsche 98% gleich nachbaust und dann in Deutschland ein Showroom aufmachst und sagst, hier gibt es Autos, die wie Porsche aussehen, die auch 280 fahren, kosten aber 32.000 Euro. Und davor sind Kosten bei Open Source, wo man sagt, du kannst den selber zusammenbauen, wir verkaufen dir den Bausatz. Und davor haben die großen US-Konzerne natürlich... Angst, dass sie am Ende die R&D-Kosten bezahlen, dass alles Open Source wird, was für mich auch so ein bisschen Hoffnung ist, weil das für uns Europäer wiederum ganz gut wäre eigentlich. Und dann kann jeder seine eigene KI laufen lassen und feinchen und so weiter.
Dann kann man den Xiaomi SU7 denn überhaupt in Deutschland kaufen?
Keine Ahnung. I'm not in the market for cars.
Ich frage auf jeden Fall Jan aus dem Off.
Grüße gehen raus. Der ist noch zu jung für Midlife Crisis.
Ja, also nochmal zurück, aber es ist ja so ein bisschen so, als ob der...
Habe ich dir eigentlich nur das Bild geschickt, das jemand aus Bonn geschickt hat?
Ja, klar.
Also... Es war ganz lustig, wir hatten einen Hörer, schöne Grüße, uns ein Bild geschickt, dass er während er unseren Podcast über einen Bonner Investorendarsteller gehört hat, dessen, also ohne jetzt jemanden doxen zu wollen oder so, also ein Auto, das vom Kennzeichen her darauf schließen lässt und vom Fabrikat vor allen Dingen darauf schließen lässt, es könnte dem Deutschen Niedermass gehören, vor gerade vorweg.
Nochmal zurück zu OpenAI und Google. Es ist ja schon so ein bisschen so, als ob der Junge, der irgendwie beim Abschreiben erwischt worden ist, sagt, dass der Nachbar abschreibt. Weil am Ende sind die Modelle ja auch...
Ja, das ist total berechtigte Kritik. Du kannst sagen, die Modelle selber klauen Content aus dem Rest der Welt und dem Netz. Fairerweise die Aufbereitung dieses Contents oder der Lernvorgang kostet sie halt zig Milliarden und das ist das Problem. Das eigentliche Problem ist, dass Distillieren so eine hocheffiziente Taktik ist, aber du brauchst halt einmal das große Ursprungsmodell Sonst kommst du damit auch nicht weiter. Also irgendjemand muss die teure R&D-Arbeit machen, damit du dann günstig destillieren kannst. Ist Bogey Boys eure neue Marke oder ist das noch ein fremdes Produkt?
Kennst du den Rapper Macklemore?
Ja.
Der hat die Marke gemacht. Ab in den Antitrust-Corner.
Und zwar, auch relativ frisch, 12. Februar, schreibt Bloomberg, dass Google eine neue Antitrust-Untersuchung ins Haus steht. Und zwar geht es diesmal wieder um den Advertising-Markt. Also Google hat ja schon insgesamt fast 10 Milliarden Euro an Strafen eingesammelt für Shopping, für AdTech, für Android. Und jetzt geht es nochmal um den Advertising-Markt. Und zwar ist die Fragestellung, ob Google nicht so ein bisschen den Finger an der Waage hat, wenn es darum geht, die Preise für die Ad-Auktion im Search-Business zu bestimmen. Was sich viele Advertiser zum Beispiel fragen, ist, wer bestimmt eigentlich, was meine Marke kostet bei Google? Also ich bin, keine Ahnung, was ist ein Produkt? Sag mal ein Produkt. Du bist halt irgendeine Brand. Sagen wir, du bist...
Ich will jetzt nichts nehmen, was ich hier stelle.
Ja, egal. Vitra. Wir nehmen Vitra. Retail ist schwer. Ne, nehmen wir nicht. Du bist N26. Und du möchtest einfach Leute einkaufen, die nach N26 suchen. Und normalerweise dürfte es ja rein rechtlich... wenig Leute geben, die auf die gleiche Marke bieten und wenn, dann wäre ihre Performance so schlecht, wenn sie die Marke nicht nutzen. Also wenn darunter eine Anzeige dann von Revolut ist oder von, was weiß ich, ING Diva, dann wird die so schlechte Klickraten haben, dass es immer noch sehr, sehr günstig sein sollte, für Revolut diesen Traffic zu kaufen.
Ja, wir machen das jetzt. Also ich habe jetzt hier gerade N26 gesucht. Die erste Werbung ist Consors Bank, die zweite Werbung ist Konto und dann kommt keine Werbung von N26.
Ja, wenn N26 dann mitbieten würde, hätten sie deutlich günstigere Konditionen normalerweise, weil die Klickrate auf die eigene Anzeige natürlich, wenn ich nach der Brand suche, ich will ja nicht Consor. Ich will ja nicht Konsors finden. Ich will ja nicht... Was war das andere? Konto. Ich will N26. Und was du aber schon siehst, ist, dass du über die letzten Jahre jedes Jahr deutlich mehr Geld bezahlt hast für deine eigene Marke. Und die Frage ist, wo liegt die Begründung darin? Also gibt es mehr... Ich kann mir keine Marke vorstellen, wo das nicht passiert ist über die letzten Jahre. Die Frage ist, es sind keine neuen Competitors hinzugekommen. Die Conversion Rate ist nicht deutlich hochgegangen. Die Monetarisierung der Competitors hat sich nicht verdoppelt. Aber ich soll jetzt irgendwie jedes Jahr 20% mehr für den gleichen Klick zahlen, um Customer zu bekommen. Das wirkt so ein bisschen arbiträr. Ob Google da was macht oder nicht, dafür ist dieses Verfahren jetzt da, um das rauszufinden. Was ich aber aus dem Advertisermarkt höre, ist, dass sich viele Leute fragen, dass mindestens bei diesen Brand-Auktionen, aber auch bei anderen Auktionen, wo quasi das Reserve-Bit, also das niedrigste mögliche Gebot festgelegt wird, ob Google da nicht ein bisschen sagt, das ist jetzt zwar eine Börse, aber wenn der Preis niedrig ist, dann sagen wir, der muss höher sein. Das ist die Unterstellung und das wird jetzt geprüft und ich glaube, dass es diesen Verdacht gibt, der sich in der Industrie sehr stark durchsetzt. Nach meinem anekdotischen Knowledge würde ich sagen und fairerweise die EU-Kommission würde das auch ohne Grund jetzt nicht öffnen, das Verfahren. Also das Es ist jetzt bestimmt keine Phishing-Expedition, wo die EU-Kommission sagt, wir gucken mal, ob wir irgendwas finden bei Google. Sondern ich glaube, es gibt einen sehr großen Anfangsverdacht, unter anderem, wenn man sich die Entwicklung der Klickpreise anschaut, für vergleichbare Terms, für Brand-Terms über die Zeit, gleiche Marke, gleiches Wettbewerbsumfeld, trotzdem wird es immer teurer jedes Jahr. Und zwar nicht irgendwie 2% wie Inflation oder 4% wie Inflation, sondern eher zweistellig jedes Jahr. Und da will die EU jetzt reingucken. Und das ist sicherlich ganz schlau so. Also ich begrüße das natürlich. Also man freut sich gerade oder ich freue mich gerade über jedes Verfahren, was eröffnet wird, obwohl wir wissen, dass Trump da eventuell zurückfauchen wird oder ja strafen lassen wird oder seine schützende Hand über die US-Tech-Unternehmen legen wird. Also dass wir überhaupt noch neue Wettbewerbsverfahren eröffnen, auch wenn das hier wieder bestimmt zwei, drei Jahre mindestens dauern wird, finde ich das einen guten Fakt. Und gleichzeitig finde ich, es gibt gerade ein viel größeres Problem, und das ist so dieses Sterben des Open Webs, was wir in der vorletzten Episode, glaube ich, was ich da beschrieben habe, was man so ein bisschen an dem, meiner Meinung nach, an dem Google Partner Network Revenue nachvollziehen kann, dass dieser Bereich eigentlich immer langsamer wächst, beziehungsweise sogar schrumpft. Und wenn man ins Open Web mal reinschaut, also bei Publishern, wie viel Traffic da noch ankommt, oder bei kommerziellen Seiten, wie sich die Klickraten entwickeln. Es gibt super Studien von Seer Interactive, die die Klickraten beobachten, wenn zum Beispiel so AI-Overviews hinzukommen oder wenn Google mal wieder sein Ad-Labeling haben sie auch wieder verändert. Das heißt, Anzeigen sind wieder noch viel schwerer zu erkennen gerade. Was da meiner Meinung nach passiert, gerade ganz mal fliegst du im Helikopter hoch und schaust mal auf ein Google-Suchergebnis. Grundsätzlich gab es da mal zwei große Bestandteile. Das eine sind die organischen Ergebnisse, die kostenlose Ergebnisse, SEO-Traffic und so weiter. Und dann gibt es die Anzeigen, die oben drüber oder rechts daneben und unten drunter stehen. Und es wurden immer mehr Anzeigen mit der Zeit, die wurden immer schlechter kennzeichnet. Dadurch hat das organische Netz sozusagen schon immer weniger Traffic bekommen, jedes Jahr ein bisschen. Und jetzt kommen aber zusätzlich noch die AI-Overviews rüber. In ganz vielen, ich glaube bis zu 80 Prozent, selbst bei kommerziellen Anfragen bis zu 80 Prozent haben dann schon so eine AI-Overview. Und was die ja machen, ist, sie konkurrieren hauptsächlich mit dem organischen Teil. Also Google hat natürlich sichergestellt, dass die AI-Overviews jetzt nicht die Klickrate der Anzeigen verändert. Das wurde mit Sicherheit natürlich A-B getestet. Also ich glaube nicht, dass Google einen Cent weniger in den Anzeigen macht, seit sie AI-Overviews einblenden. Das sehen wir auch in den Google Earnings, dass die Werbeumsätze sich so beschleunigt wachsen, also noch mehr wachsen. Das heißt, das scheint den Werbeumsätzen nicht zu schaden. Wem es aber schon schadet, ist den organischen Ergebnissen. Die werden nach unten verdrängt, sie werden teilweise obsolet, weil die KI-Ergebnisse, die aus dem Content dieser Ergebnisse, die da vorher gerankt haben, generiert werden. Oft machen die den Grund, das Netz noch zu besuchen, ja quasi überflüssig. Und jetzt darf man nicht vergessen, auch die Webseiten, die da unten standen, die organischen Ergebnisse, die haben sich auch über Werbung finanziert und die verdienen jetzt bis zu 50% ihres Google-Traffics. Und jetzt einerseits muss man sich fragen, wo geht dieses Werbebudget jetzt wohl hin? Also sagen wir mal, da standen vorher Fokus, Welt.de und FAZ. Die sind alle werbefinanziert, unter anderem auch. Jetzt kriegen die 50% weniger Traffic. Die Kunden, die vorher Display-Werbung bei diesen Publishern gekauft haben, müssen jetzt einen anderen Kanal finden. Und der Kanal, der funktioniert, ist natürlich Google Search. Das heißt, Sie können eben eventuell Werbebudgets umschiften zu Google. Das heißt, jedes Mal, wenn Google den Rest des Labs austrocknet, können Sie damit rechnen, dass automatisch mehr Budget in Ihr Anzeigengeschäft geht. Und dann passiert gleichzeitig noch was anderes, nämlich die AI-Overviews qualifizieren den Traffic immer weiter vor. Das heißt, früher haben Leute vielleicht viele der organischen Ergebnisse gekriegt, haben Preisvergleiche gemacht, haben redaktionelle Artikel gelesen, sind beim Hersteller vorbeigesurft, um sich über das Produkt zu informieren. Das alles passiert jetzt immer weniger, sondern stattdessen lese ich mir eine AI-Overview durch, bin dann eventuell schon gut informiert und jetzt bereit, das Produkt zu kaufen. Das wiederum verbessert die Conversion-Rate in den Anzeigen. Das heißt, die Advertiser können jetzt mehr Geld pro Klick bezahlen, weil der Traffic, der bei Google noch ist, jetzt wertvoller geworden ist, weil er besser vorqualifiziert wurde. Das, was vorher das Internet übernommen hat, Die Publisher, die Webmaster, die Blogs, die Kreatoren, die haben Traffic vorqualifiziert, bis jemand dann am Ende gekauft hat. Und dann hat entweder der Rest des Webs monetarisiert oder Google Search. Jetzt kann der Rest des Webs deutlich schlechter monetarisieren. Vorqualifiziert wird der Traffic durch die AI-Overviews. Und dann zahlen Advertiser am Ende mehr pro Klick, weil die Conversion leicht steigt. Das wird auch jeder Advertiser bestätigen können, dass die Klickpreise immer weiter steigen. Die Conversion steigt auch. Ob Anzeigen profitabler werden, dann ist das nochmal eine andere Frage. Aber das Hauptproblem ist, dass der Rest des Netzes bei der Rechnung immer weniger eine Rolle spielt. Man muss schauen, wie lange das jetzt erstmal auch wieder ein Einmaleffekt bei Google ist. Das kann man so einmal machen. Das verändert gerade die Revenue-Situation bei Google, glaube ich, deutlich. Aber wie das in Zukunft laufen soll, ist eine Frage. Und wie der Rest des Webs sich in Zukunft finanzieren soll, ist eine Frage. Der Google-Mensch hier lässt sich nämlich auch zitieren. Also sie sagen natürlich, Dann sagt man aber auch, Also Statement aus Mountain View. Google Search Ads help small businesses compete with the biggest brands driving economic growth and keeping the web free for everyone. Und keeping the web free for everyone, genau das funktioniert nicht mehr. Und mit daran sehr stark schuld ist Google, weil sie immer weniger Traffic ins Web weiterleiten, weil sie alles, was Nutzeranfragen haben könnten, mit Hilfe des Contents, den sie woanders in Anführungsstrichen geklaut, gescraped, trainiert haben, selber AI-Overviews machen und von der Verbesserung der Traffic-Qualität oder von der Education der User oder der Vorqualifizierung der Nutzer profitieren sie, indem sie den Werbekunden mehr Geld in Rechnung stellen können, weil die Conversion-Rate der User gestiegen ist, weil die Nutzer jetzt in Anführungsstrichen besser informiert wurden durch AI-Overviews.
Kurze Werbeunterbrechung. Hand aufs Herz. Weißt du aus dem Stehgreif, wie dein Cashflow im nächsten Monat aussieht? Oder navigierst du bei deinen Finanzen eher auf Sicht und hoffst, dass am Quartalsende keine bösen Überraschungen warten? Den echten Überblick zu behalten, ist im Business oft deutlich komplexer, als es sein müsste. Genau hier setzt Sage an. Seit über 40 Jahren unterstützt Sage KMUs dabei, maximale Transparenz in der Buchhaltung zu schaffen. Es geht darum, dass du verlässliche Daten und klare Prognosen hast, damit du fundierte Entscheidungen für deinen Wachstum triffst, ohne Zeit in manuelle Aufgaben zu verlieren. Den Sage Co-Pilot. Er fasst alles Wichtige zusammen, weist dich proaktiv auf offene Posten hin und übernimmt den täglichen Zahlenspagat für dich. So hast du jederzeit die Echtzeitübersicht über deine Kennzahlen und kannst dich voll auf deine nächste Expansion oder Innovation konzentrieren. Für alle Doppelgänger, Hörerinnen und Hörer gibt es ein exklusives Angebot. Du erhältst 50% Rabatt auf die ersten 12 Monate von Sage Active inklusive Co-Pilot. Gehe einfach auf sage.com slash doppelgänger. Das ist S-A-G-E.com slash doppelgänger mit A-E. Den Link findest du natürlich in deinen Shownotes. Und viel Spaß mit der weiteren Folge. Werbung Ende. Dann gehen wir zu Apple. Ist Apple vielleicht der größte Verlierer des Superbowls?
Weil Tim Cook ein Selfie mit Bad Bunny gepostet hat? Also, bevor du das erklärst. Ich erkläre einmal kurz die News und du erklärst dann, was der Verbot ist. Also, Financial Times schreibt, Apple faces new tensions with Trump administration. Es gibt neue Spannungen zwischen Apple und Trump. Vom 12. Februar ebenfalls. Und zwar hat Apple Post bekommen vom FTC-Commissioner, Regulierungsbehörde. Der schreibt, ich sage es einmal paraphrasiert und dann zitiere ich ein paar Passagen. Der sagt letztlich, es geht um Apple News. Das schickt dir automatisch Push-Notifications oder sammelt relevante Artikel für dich zusammen. Und Andrew Ferguson, der FTC-Commissioner oder Chairman, bemängelt jetzt, dass dort seiner Meinung nach ausschließlich Left-Wing-News-Outlets erscheinen und dass more conservative publications suppressed werden. Also Vorwurf, nur linke Systempresse würde von Apple News promoted, werden konservative Publikationen mit Absicht ausgelassen werden. Wie er das begründet ist, da ist eine Fußnote dran an diesem Satz, Nummer 9 bezieht sich auf ein Post, das ist wahrscheinlich auch neu, dass ein FTC Brief oder FTC Statement sich auf einen Artikel der New York Post, die genauso ein schon grenzwertiges Medium ist, bezieht. Und zwar schreibt die New York Post, da Apple News promotes left-leaning media outlets as it shuts out conservative sites entirely. Und das basiert auf einer sogenannten Studie des Media Research Centers. dass immerhin 620 verschiedene Storys sich angeschaut hat, die Apple vorgeschlagen hat. Von den 620 kamen 440 von Outlets, die als left-leaning gelten, while the remaining 180 were published by Centrist Outlets. Meanwhile Outlets, which are considered Dann noch weiter in den Daten steht, dass 72 dieser Artikel kamen von der Washington Post, 54 von Associated Press, 50 von NBC, 34 bei The Guardian, 25 von NPR, 54 vom Wall Street Journal und die Post oder Fox News hatte genau 0, schreiben sie. Jetzt muss man sagen, diese Einordnung links und rechts, wird mittels eines Spektrums gemacht, was ein Think Tank, was bipartisan ist, also keiner Partei zugehörig, oder überparteilich würde man sagen im Deutschen, die mal so eine Art Monitor rausgebracht hat, wie man Zeitungen einordnen kann in der US-Presselandschaft. A, hier wäre schon ein Fehler drin, weil das Wall Street Journal, zumindest die Opinion-Artikel des Wall Street Journals, werden von Allsides als right-leaning deklariert. Aber ich lese das mal vor, was sozusagen laut Allsides linke Publikationen sind. Bloomberg, CBS, gehört Paramount, CNBC, CNN, Business Insider, gehört Axel Springer, NBC, The New York Times, vielleicht nachvollziehbar NPR, nachvollziehbar Politico, gehört Axel Springer, Time Magazine, USA Today, Washington Post, Yahoo. Das ist schon left-leaning quasi laut dieser Einordnung. Centrist wären dann immerhin Reuters, Market Watch, Forbes, eigentlich nur oder überwiegend Business-Publikationen. Und als klar rechts zum Beispiel würde jetzt sowas wie Breitbart, also selbst The Epoch Times ist nur right-leaning, Fox ist nur right-leaning, also moderat rechts sozusagen. Und wenn man jetzt quasi da ruft, da soll so eine falsche Balance rein, würde das, glaube ich, zu einem furchtbaren Ergebnis. Also stell dir mal vor, man sagt jetzt, für jeden Artikel, was ist hier sehr links nach der Skala, wäre The Guardian, Huffington Post, New York Times Opinion, der links. Das heißt, für jeden New York Times Opinion Artikel müsstest du jetzt einfach einen Breitbart da mit reinnehmen. Dann wäre das nach der Logik balanciert. Und das wäre total gefährlich. Und das Grundproblem ist ja, dass einfach dass Medien, die der Wahrheit verpflichtet sind, einigermaßen gute journalistische Arbeit machen, automatisch als left-leaning gelten, nach den meisten Einordnungen. Das liegt daran, dass du, wenn du Fakten nicht infrage stellst, zum Beispiel sowas wie Klimawandel, Also wenn du sagst, Klimawandel ist ein Problem, und da kommen wir gleich noch drauf, dann gilt das schon als Left-Leaning. Wenn du sagst, Frauen verdienen die gleichen Rechte wie Männer, gilt das schon als Left-Leaning. Wenn du sagst, alle Menschen haben die gleiche Menschenwürde, würde es schon als Left-Leaning gelten. Also Dinge, die eigentlich unverhandelbar sein sollten, werden als links eingeordnet. Und dass man das automatisch immer mit Left-Bias übersetzt, ist glaube ich ein Riesenproblem. Problem. Wir wollen natürlich eine breite Medienlandschaft. Ich will auch konservative Medien haben. Ich will auch right-leaning Medien haben. Ich möchte aber nicht, dass The Atlantic oder The Guardian mit Breitbart verglichen wird und irgendwie als zwei Pole einer... Weil das eine ist Journalismus und das andere ist einfach irgendwie rechte Hetze. Ja, aber auf jeden Fall... Natürlich ist das, was Apple News vorschlägt, weil das eher die Quellen mit einer zweifelsfreien Reputation sind und die dann eben oft left-leaning sind. Wobei, wie gesagt, das Wall Street Journal steht nicht im Verdacht, besonders left-leaning zu sein. Warum man das dann noch mit aufzählt, zum Beispiel, verstehe ich nicht. Aber vielleicht nachvollziehbar, dass man das so empfindet. Und trotzdem fragt man sich, warum im Land der Free Speech jetzt sich da jemand in die Produktpolitik eines Konzerns einmischt. Und warum das Gleiche dann nicht bei X passiert, wo liberale Medien ja relativ klar und sagen, wo offentlich zugegeben wurde, dass man die irgendwie behindert. Naja. Also, der Andrew Ferguson schreibt wörtlich, Er schreibt hier eine Multitude of Studies, verlinkt aber genau diese eine, über die wir eben gesprochen haben. These reports raise serious questions about whether Apple News is acting in accordance with its terms of service and its representation to consumers as well as the reasonable consumer expectations of the tens of millions of Americans who use Apple News. Und dann schreibt er, as an American citizen, I abhor and condemn, also sehr stark gesprächig, verabscheue und verurteile any attempt to censor content for ideological reasons, such efforts whether taken to appease overzealous activists at the behest of foreign Also er sagt quasi, wer sowas macht, der steht im Verdacht, irgendwie überbordender Aktivismus selber zu befördern oder anderen Nationen zu dienen oder der Silicon Valley Elite zu dienen. Was ja auch so insofern lustig ist, dass die Silicon Valley Elite jetzt gerade nicht im Verdacht steht, zumindest Teile der Silicon Valley Elite, die sehr eng zusammenarbeiten mit Trump, zum Beispiel Larry Ellison oder Elon Musk. Der eine kauft sich gerade ein News Imperium zusammen, um damit Musk in den Arsch zu kriechen. Der andere hat es schon gemacht, Elon Musk und tippt da auf der Skala und interessanterweise kriegen die diesen Brief nicht, obwohl sie versuchen quasi ihre Plattform tendenziell zu gestalten. Und dann schreibt Andrew Ferguson noch, the FTC is not the speech police, we do not have authority to require Apple or any other firm to take affirmative positions on any political issues, but Congress has mandated that we protect consumers from material misrepresentations and omissions, including when the product or service offered to consumers is speech-relatable. Was er damit schreibt ist, und das ist dir meistens wahrscheinlich aufgefallen, das ist die FTC, also die Handelsaufsicht, das, wovor Lina Kahn war. Die sollten sich eigentlich mit Antitrust befassen und Amazon und Google zerschlagen. Stattdessen schreiben sie Briefe, dass Apple News nicht rechts genug sind. Das heißt, es ist überhaupt nicht seine Aufgabe, sich damit zu beschäftigen. Er packt jetzt diesen Paragraf da noch mit rein, um zu erklären, warum er sich damit beschäftigt. auch wenn es keine besonders gute Erklärung ist. Aber was die FTC, wie gesagt, die hätte eigentlich andere Dinge zu tun gerade, aber Trump hat da alle Demokraten im Beirat rausgeschmissen und den Typen zum Chairman gemacht und stattdessen belästigen die jetzt quasi Apple, weil sie angeblich nicht genug False Balance in ihrem News-Produkt reinhaben. Und was mich auch gefällt, also Wie gesagt, wenn überhaupt, würde das ein Thema für die FCC sein, wenn es irgendwie um Free Speech gehen sollte und um Medien. Aber naja. Das andere, was ich mich gefragt habe, erinnerst du dich noch, dass ich letzte oder vorletzte Sendung gesagt habe, dass meine Google News Vorschläge immer so beschissen sind in letzter Zeit? Also, wenn ich jetzt irgendwie, ich suche jetzt Cloudflare Earnings zum Beispiel mal. Die kommen gleich noch, keine Sorge. Und was ich jetzt bekomme... sind so irgendwie KI-Schleudern, Market Screener, TradingView, InvestingCom. Das sind alles KI-generierte Artikel. TechStockQuadrat, 24-7 Wall Street, Budget. Alles Müll, den ich nicht lese. Was ich möchte, ist, ich möchte Wall Street Journal, Financial Times, Barron's, meinetwegen MarketWatch. Irgendwie Leute, die Original Reporting... zu Earnings noch schreiben. Die habe ich früher, behaupte ich, in den Top-Stories immer gefunden. Und jetzt sind die weg. Bisher fand ich es nur komisch und dachte, dass dieser Algorithmus kaputt ist von Google. Dann habe ich mal news.google.com aufgemacht. Und dann sehe ich erstaunlich viel so Bild, Fokus, Welt. Das kann natürlich jetzt Einbildung sein. Da ist schon noch Spiegel-NTV da drin. Aber das sind Sachen, die ich niemals klicken würde. So Bild, BZ, Fokus, Welt. klicke ich nicht oft drauf und ich meine, Google News kennt meine Präferenzen auch nicht. Ich kann hier auf den für mich Reiter gehen, dann sehe ich immer noch viel zu viel Dinge, die ich niemals lesen würde. Aber Google weiß zum Beispiel, dass ich Bloomberg, Wall Street Journal aktiv gefolgt bin. Die kennen natürlich meine Klickraten zu gewissen Publikationen und so. Also warum werden mir immer wieder Dinge vorgeschlagen, die ich safe nicht besuche? Es gibt ja Leute, die so News- und Discover-Traffic beobachten. Und die sind bestimmt noch unter unseren Hörern. Wenn jemand da ähnliche Insights hat oder es gut nachverfolgen kann, also die Welt bekommt auch gerade relativ viel Traffic von Google, also die Similar-Web-Ergebnisse für die Welt. Ich weiß nicht, ob es irgendeinen Grund gibt, warum gerade mehr Leute die Welt anklicken sollten oder so. Oder ob die einfach irgendwie eine bessere SEO gefunden haben. Aber wenn irgendjemand es gut nachvollziehen kann, das würde mich mal interessieren, warum mein Google News so schlecht geworden ist. über die Zeit, ob es da irgendeine Algorithmusveränderung gab oder so, oder ob man da auch schon versucht, vorauszueilen, damit man nicht so einen Brief bekommt. Wie Tim guckt, das ist alles hoch spekulativ. Weiß ich nicht, aber den Eindruck, dass Google News keine vernünftigen Ergebnisse mehr zeigt, zumindest im Finanzbereich, den habe ich seit mehreren Wochen.
Also wenn du das jetzt noch weiterspinnst, dann müsste es ja irgendwann auch so sein, dass es in deinem Social Feed so aussehen wird. Also je nachdem, wo du, jetzt nimm es zum Beispiel YouTube, je nachdem, wo du in YouTube eintauchst, kriegst du ja immer mehr davon ausgespielt. Und wird es dann irgendwann so sein, dass in meiner linksgrün versifften YouTube-Blase ich dann auf einmal noch irgendwie von der anderen Seite immer mehr Content bekomme?
Ja. Also ich glaube, der YouTube-Algorithmus ist sehr, sehr gut, deine Präferenzen tatsächlich gut zu verstehen. Ich habe nicht das Gefühl, also dass man da in Echo Chambers ein, so Rabbit Holes eintaucht, das sehe ich schon so. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass der Politik wie biased ist gerade. Es sei denn, du hast das selber eben so verursacht. Ich glaube auch nicht, dass Trump YouTube auf dem Plan hat. Ich weiß auch nicht, ob Google da wirklich jetzt bei Google News oder den News-Vorschlägen in den normalen Suchergebnissen irgendwie die Hand an der Waage hat. Wo man sieht, ist natürlich auf X. Du folgst keinem AfD-Account und kriegst trotzdem immer die neuesten Posts von Naomi Seipel und Alice Weidel in deinen Feed gespült, ohne jemals danach gefragt zu haben. Da sieht man ganz klar Tendenzen. Das wurde ja auch mehrfach nachgewiesen mit irgendwie jungfräulichen Handys, die keiner angefasst hat. Du folgst allen Parteien einmal und irgendwann hast du nur noch Content aus der rechten Ecke. Das wurde ja alles schon ganz gut nachgewiesen. Wir bleiben mal bei Druck auf Tech-Companies. Und zwar berichtet hier MSN in dem Fall zum Beispiel, dass das DHS, das Department of Homeland Security, wohl mehr und mehr Subpoenas schickt, also Vorladung. Wie heißt das auf Deutsch, wenn du Beweise vorlädst, also nicht Personen, sondern Daten bekommst? Herausgabegesuche? Oder wie würde man das auf Deutsch sagen? Ja, das ist Vorladung. Aber im Englischen lädt man auch Dokumente vor. Ich glaube, es wäre eine Herausgabegesuche oder so. Also auf jeden Fall schickt das DHS quasi Post an zum Beispiel Google und andere Unternehmen, Facebook und so weiter. Um rauszufinden, wer sich hinter gewissen Instagram-Accounts versteckt. Da geht es hauptsächlich um Accounts, die die Arbeit von ICE erschweren, aber auch Trump-kritische Accounts liest man in mehreren Artikeln, die das gleiche beschreiben. Und es scheint jetzt nicht so, als wenn Big Tech hier sich stark sträubt und die Daten schützt. Und es sieht so aus, als würden sie diese Daten dann, also das ist natürlich rechtskonform, also wenn du sagst, die Definition von rechtskonform ist ein bisschen kompliziert. Du kannst natürlich sagen, ICE und DHS sind generell übergriffig gerade und man muss die gesamte Legitimation ein bisschen infrage stellen. Man kann auch sagen, wenn es geltendes Recht ist und das DHS ein Sapuina schickt, vielleicht muss das auch rausgeben. Das finde ich verfassungsrechtlich ein bisschen schwer, das gerade einzuordnen in den USA. Aber auf jeden Fall muss man damit rechnen, dass, wenn man sich kritisch äußert, im Zweifel der Aufenthaltsort von den Big Tech Konzernen an das DHS, das Homeland Security Ministerium, weitergegeben wird von Google oder Meta zum Beispiel, werden hier genannt. Und dann gehen wir langsam in die Earnings Corner. Wir fangen mal mit Robinhood an, würde ich sagen. Deren Aktie ist so ein bisschen eingebrochen, weil sie insbesondere im Kryptobereich schlechte Ergebnisse gezeigt haben, relativ schlechte Ergebnisse gezeigt haben. Man kann das nachvollziehen auf doppelgänger.io slash sheet. Da gibt es so Tabellen mit den aktuellen Zahlen, zumindest für die Firmen, die wir besprechen. Manche andere sind ein bisschen out of date. Der Umsatz von Robinhood ist immerhin um 26,5% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das ist aber langsamer als im Vorquartal. Da hat man sich fast verdoppelt, weil so richtig Boom war. Jetzt nur noch 26,5% Wachstum. Aber die Marge hat sich zum Beispiel schon verschlechtert, weil man dann doch ganz ordentlich investiert hat. Die operativen Ausgaben sind um 38% gestiegen. Und deswegen hat sich die Marge einmal verschlechtert. Was man schon sieht, ist, dass unter anderem die Umsätze aus Krypto um 38% zurückgegangen sind. Also Umsätze mit Aktien plus 54%, Optionen plus 41%, aber Krypto zum Beispiel minus 38%. Und das hat man so schlecht nicht erwartet. Das liegt natürlich daran, dass der Bitcoin sich nicht so gut entwickelt hat unter Trump, wie man vielleicht dachte. Ich glaube, der tatsächliche Grund ist aber auch, dass die Prediction Markets während Robinhood Und das ist auch der Grund, glaube ich, warum Robinhood eigene Prediction Markets Funktionen plant, weil ich glaube, die Zielgruppe ist einfach die gleiche. Also junge Männer, die gamblen wollen, sind bisher zu Robinhood gegangen, haben da Optionen oder Krypto gekauft. In Zukunft können sie das Gambling noch einfach irgendwie mit Polymarket oder Calci machen und Sportwetten, Kryptooptionen. Nicht für alle, aber für einen gewissen Teil der Audience ist das alles das gleiche Motiv, nämlich Dopaminkicks, Gambling, Hoffnung auf den Hauptgewinn. Und ich glaube, das wird es für Robinhood in Zukunft schwerer machen. Was ich auch spannend finde, ist, Robinhood hat das selber gezeigt, wo ich mich wirklich frage, ob das so schlau ist, aber die haben mal ihren Market Share in gewissen Industrien ermittelt über die letzten vier Jahre. Und da zeigen Sie zum Beispiel, dass Sie im Equities Trading inzwischen 1% oder 1,1% Marktanteil haben. 2022 hatten Sie 0,45%, jetzt sind Sie bei 1,1%. Bei Krypto sind Sie vom halben Prozent auf jetzt 1,24%. beim Margin Trading, also mit Krediten, auch auf ungefähr 1,1%. Und im Optionsmarkt haben sie 7,5% des Gesamtmarktes. Das heißt, jede 13. Option wird über Robinhood getradet. Oder andersrum, die Robinhood Audience überindexiert siebenfach zum absolut durchschnittlichen Anleger, was Optionshandel betrifft. angeht. Also es werden siebenmal so viele Optionen gehandelt, wie man vermuten würde. Sie haben 7,5% Marktanteil im Optionsmarkt, obwohl sie nur 1% Marktanteil im Aktienmarkt haben. Das zeigt, wie risikoaffin und zockerisch eigentlich die Leute sind, die Robinhood nutzen. Und was man auch wieder schön sieht, ist, dass die Robinhood-Anlegerinnen und sind natürlich hauptsächlich Anleger, einfach viel schlechter performen als der Markt. Ich habe in diesem Sheet hier mal drei Spalten eingezogen. Das eine ist die Net Market Gains. Die gibt Robinhood selber an. Also wie viel haben die Leute quasi plus oder minus gemacht, dadurch, dass sie getradet haben oder dadurch, dass sie investiert waren dieses Quartal. Dann habe ich als Benchmark Performance mal den S&P 500 genommen. Und dann die relative Performance. Und da sieht man zum Beispiel, dass im Q4 und Q1 die Robinhood-User 10% weniger im Schnitt als der Markt gemacht haben. Also das sind Quartale, wo der Markt nicht super lief und da hat sie deutlich anders performt. Wenn der Markt hoch geht, Q2 und Q3, laufen sie zwar auch ein bisschen besser, aber da laufen sie so 1-2% besser. Wenn der Markt runter geht, die Drawdowns sind aber viel tiefer. Also sie nehmen weniger stark teil, beziehungsweise sie nehmen etwas stärker teil an den Gewinn des Marktes, aber sie verlieren viel drastischer, wenn es runter geht. Und das liegt natürlich an der viel zu hohen Risikoneigung und den Optionen, wenn man da immer Bullish Calls kauft und dann rausfliegt, wenn der Markt runter geht. Und ich glaube, deswegen verlieren. Was man sagen kann, ist, dass Robinhood Anleger massiv den Markt underperformen. Was auch heißt, dass es kein sinnvolles Vorsorgemotiv dahinter gibt. Bei vielen Nutzer, zumindest nicht bei allen. Was man schon auch sieht, ist, dass die Retirement-Accounts immer weiter steigen. Immer mehr Leute quasi das auch als Rentenvorsorge nehmen. Aber ansonsten ist das Profil schon sehr, sehr zockig, wenn man so möchte. Ganz ähnlich sah es für Coinbase aus. Die haben überraschend in die Verlustzone geschwenkt, weil Krypto so schlecht lief hauptsächlich. Haben auch zweistellig verloren Coinbase. Da war unter anderem Jeffrey Epstein investiert in der Vergangenheit. Weiß man nicht, ob Jason das gedealt hat oder nicht, aber wir sind ja alle sehr close. Und dann gehen wir zu Cloudflare. Ich finde, man sieht jetzt sehr schön, was ich letztes Mal behauptet hatte, nämlich, dass es Software-Companies gibt, die relativ wenig, also dass dieser generelle Ausverkauf von Software relativ doof ist und es schon Software-Companies gibt, die sehr gut laufen und relative Stärke beweisen und andere Monday-Sana-Companies. was Sie so genannt haben, die da vielleicht mehr von Betroffenen sind von der KI-Panik oder betroffen sein sollten.
Cloudflare ist ja nicht wirklich eine Softwarefirma, oder?
Es ist eine Mischung zwischen Hardware, also zwischen Betreiber von Rechenzentren und Das Grundprodukt ist schon Software, würde ich sagen. Die Marge ist Software. Die CapEx sind, also Cloudflare gibt schon noch 300 Millionen im Jahr für CapEx raus, also um weiter Infrastruktur zu bauen. Ist eine Mischung definitiv. Ist keine reine Software-Company, das kann man schon so sagen. Aber Fakt ist, sie wurden zwischenzeitlich sehr stark mit abverkauft. Und das ist, glaube ich, der Fehler. Umsatz ist um 34% gestiegen nach 31% im Vorquartal. Also der Umsatz beschleunigt, das Umsatzwachstum beschleunigt sich wieder bei Cloudflare. Und wachsen damit so ein bisschen in ihre sehr hohe Bewertung rein. Die Cost of Revenue steigen aber auch sehr stark, 49%. Das liegt vielleicht am starken Ausbau von, ich glaube, auch Inference-Kapazitäten in der Edge. Deswegen geht die Rohmarge runter von 76% auf 73%, relativ drastisch sogar. Gesamtoperative Marge bleibt ungefähr gleich um die 8%. Sinkt sogar ein kleines Stück, also wird noch ein kleines Stück negativer. Der operative Cashflow wiederum aber, also das Geld, was Cloudflare produziert, steigt um 58,5% auf Q4 oder auf Jahresbasis. Also das sieht sehr, sehr solide aus. Und die tatsächlichen Business Metrics, also DBNER, die Expansion Rate, wie viel Umsatz mache ich mit meinen Kunden nächstes Jahr, Steigt auf 120, ist ein bisschen runtergegangen auf 110 Prozent, ist jetzt schon wieder bei 120. Also es ist nochmal gestiegen weiter. Das heißt, Cloudflare schafft es, ihren Kunden teure Dienstleistungen anzudrehen, an den bestehenden Kunden. Die Anzahl der Customers wächst aber auch um 40 Prozent. Also es sind Leute mehr Kunden bei Cloudflare geworden. Das könnte so ein bisschen schon an KI-Agenten und so liegen. Wenn du deinen KI-Agenten mit dem Internet verbinden willst, dann ist Cloudflare eine Lösung. Wenn du so Agents im Edge laufen lässt, also willst du irgendwelche Agentic-Dienstleistungen in der Edge laufen lassen, hat Cloudflare Produkte dafür. Du kannst eigentlich deine Software auch komplett auf Cloudflare sozusagen mit Cloudflare-Workern auf deren Servern laufen lassen, wenn du möchtest und quasi dieses normale Hosting fast umgehen kannst. Du kannst Datenbanken in Cloud schnell laufen lassen und so weiter. Nur so kann man eigentlich dieses massive Customer-Wachstum gerade erklären um 40%. Es gab eine Übernahme, die ich vergessen habe. Haben Sie irgendwas gekauft? Aber das wäre nicht Q4-gültig schon. Das sind ja Q4-Zahlen. Irgendwas haben sie noch nicht mal gekauft. Aber das könnte ja noch ein Grund sein vielleicht. Ansonsten, die Anzahl der großen Kunden wächst um 23 Prozent. Das ist ungefähr wie im Vorjahr. Aber läuft auch gut. Magic Number ist 0,84. Sehr, sehr gut. Tool of 40 ist 69. Auch sehr, sehr gut. Anzahl der Mitarbeiter steigern sie auch um 21 Prozent. Also investieren in mehr Wachstum. Das heißt, sie sehen vermutlich, dass... das Revenue wachsen und so weiter gehen könnte, ich würde sagen, durchfällt sehr gute Zahlen. Von Cloudflare hat der Markt auch so gesehen, dass er zweistellig hochgegangen ist, auf Jahressicht, also Year-to-Date, trotzdem ungefähr auf Level, oder ein klein bisschen im Plus zum Jahresanfang, glaube ich, relativ unentschieden. Aber relative Stärke im Vergleich zu anderen Softwaretiteln, würde ich sagen. Eine andere Aktie, die ich besitze, Arista Networks, hat ebenfalls gute Zahlen geliefert und zugelegt. Achso, die Zahlen habe ich leider noch nicht ins Sheet geschafft, sehe ich gerade. Aber das sind die, die die Verkabelung für Datacenter bauten, die Switches, mit denen man Serverschränke verbindet und so weiter. Viel Rückenwind, sehr zyklisches Geschäft, kann auch immer, wenn es Weniger Ausbau gibt man schnell verlieren. Aber hat rund 10% zugelegt. Erstmal nach den relativ guten Earnings. Und hält sich Sekunde. Anet ist der Ticker. Wie halten die sich dieses Jahr? Ja, auch plus 1%, was dieses Jahr, glaube ich, gut ist. Ich vergleiche mal. Nasdaq ist 2% unter Wasser dieses Jahr. Also überhaupt positiv zu sein, ist schon mal eine relative Outperformance, würde ich sagen. Dann hat Shopify reportet, da ging es ein bisschen runter, weil die Marge nicht so gut war. Umsatz lief ganz gut, Earnings aber schlechter, also Marge schlechter als erwartet, verliert 6%. War es krass, endest du nicht noch in Klaviyo? Das ist ja dieses Marketing-Tool, was sehr stark von Spotify-Nutzern genutzt wird. Das Lustige ist, dass Klaviyo als Software-Tool deutlich billiger bewertet ist als Shopify. Shopify ist ja im weitesten Sinne auch Software natürlich, aber das eine ist ja so ein wirklich perfektes SaaS und ist so viel günstiger bewertet als Shopify, gerade obwohl es eigentlich das gleiche Ökosystem ist, wenn du so möchtest. Finde ich interessant. Habe ich neulich in einem anderen Podcast gehört. Ist nicht meine Idee. Ich glaube bei irgendwo Jason Lemkin oder so hat das erklärt. Also die Valuation Spread zwischen Shopify und Klaviyo ist wirklich interessant. Obwohl Klaviyo eigentlich schneller wächst und das reinere Softwareprodukt ist, wenn du so möchtest und nicht so stark am E-Commerce Umsatz hängt wie Shopify.
Klaviyo nicht das Shopify Marketing Tool?
Genau, sage ich ja. Ja, und deswegen ist es so komisch, dass es sich so unterschiedlich entwickelt. Und so viel günstiger ist es vergleichsweise. Bewertet. Und dann hat Applovin noch reportet und ist 20% eingebrochen. Ich habe gesagt, dass ich glaube, dass wenn man darauf spekulieren möchte, dass die Blase so ein bisschen platzt, dann wären zum Beispiel Palantir, Applovin und Reddit gute Möglichkeiten und Applovin hat jetzt zwar wieder gute Ergebnisse gezeigt, aber längst nicht so gut, wie man gebraucht hätte. Der Short-Seller hat seinen Report sogar zurückgezogen, habe ich gelesen. Das heißt, dann hat die Aktie kurz sogar zugelegt, zweistellig. Aber dann mit den Earnings wieder 20% verliert. Verloren Year-to-Date. App-Level minus 41%. Also hat sich schon fast halbiert dieses Jahr. Mal gucken, wie Reddit gelaufen ist. Glaube nicht ganz so schlecht. Oh doch, 46% Year-to-Date. Also Palantir. Year-to-Date minus 23%. Also hättest du dich absichern wollen gegen... diese Software-Krise oder kleine Krise, die wir gerade haben, oder eine gesamte KI-Bubble, die platzen könnte, dann wären das vielleicht ganz gute Trades gewesen. Und dann gehen wir in die Verbraucherschutz-Ecke. Da diesmal eine Warnung von einem Nutzer, ich weiß gar nicht, ob er erwähnt werden wollte, aber Es gibt auch sehr authentisch wirkende E-Mails inzwischen, die behaupten, es gebe eine Rückerstattung aus der Steuererklärung mit dem offiziellen Elster-Logo-Werben. Betrefft Informationen zur Rückerstattung ihrer Steuerbeträge über Elster, man soll sich einloggen, damit das Geld zurücküberwiesen werden kann, so ungefähr. In dem Fall gibt es hier noch einen relativ einfachen Hinweis, nämlich dass die E-Mail-Adresse eine ist, die sich eindeutig nicht in Deutschland befindet. Daran hätte man es sehen können, aber es gibt natürlich viele Leute, die denken, ich kriege jetzt Geld, geben dann eventuell sensible Daten ein, zum Beispiel Kontodaten, wo das Geld dann hinüberwiesen werden soll und dann ist man Opfer eines Verbrechens geworden. Also prinzipiell gibt es wirklich wenig Behörden, die einen per E-Mail anschreiben, um einem Geld zu schicken, um Geld einzufordern oder so. Das ist immer... Obacht geboten bei solchen Geschäften, wenn da sowas per E-Mail reinkommt. Aufpassen.
Und dann können wir in die Schmuddel-Ecke gehen.
Hier ist nochmal die News. Da ist nochmal ein TechCrunch-Artikel, wo es auch um Google und ICE geht, dass Google da Auskunft gegeben hat an ICE. Das ist letztlich sehr ähnlich zu den anderen News, die wir schon besprochen haben. Deswegen können wir gleich zu den News gehen, die wir das letzte... Achso, ne, wir haben hier noch Schmuddelecker. Das hier, Palantir, gehört noch in die Schmuddelecker. Und zwar... Es stehen ja demnächst die Midterm-Wahlen an in den USA. Und das Silicon Valley investiert jetzt massiv in Super PACs, um die Trump-Administration zu unterstützen. Oder teilweise auch geht es um KI-freundliche Gesetzgebung. Hier wird einmal berichtet... dass unter allem Palantir, dessen Co-Founder Joe Lonsdale, Andreessen Horowitz und OpenAI insgesamt, glaube ich, bisher 125 Millionen zusammengebracht haben, um die Republikaner zu unterstützen und dann wiederum eine sehr AI-freundliche Regulierung zu erreichen. Ich glaube, unter anderem dagegen stellt sich Entropic mit 20 Millionen, die da auch massiv investieren, aber andere befördern. Aber das zeigt, dass natürlich das Silicon Valley sich auch hier wieder mehr Einfluss auf Trump zusammenkaufen wird über solche Super-Packs. Da haben wir mal in einer letzten Folge darüber berichtet, was da so ein bisschen das Problem mit diesen Packs ist, dass man da quasi sehr relativ direkt Politik beeinflussen kann. Und insbesondere Palantir, OpenAI, Andreessen Horowitz, aber eben auch Anthropic tun das gerade. Und dann jetzt aber wirklich das Letzte für diese Woche. Ein weiterer trauriger Tiefpunkt in der Amtszeit von Donald Trump ist, dass die EPA, das ist die Performer Environment Protection Agency, also sie soll die Umwelt schonen laut Mandat in den USA. Die hat jetzt quasi die wissenschaftliche Basis aufgegeben dafür, dass oder sogar revoked, also zurückgezogen, dass quasi Klimawandel oder dass Treibhausgase schädlich werden. Also es ist jetzt offizielle US-Politik, dass Treibhausgase nicht schädlich werden. Das ist natürlich wissenschaftsfeindlich und erstmal von Wissenschaft entkoppelt, aber fast wissenschaftsfeindlich, wenn die Environment Protection Agency selber sagen muss, wir glauben jetzt nicht, weil wir entziehen die wissenschaftliche Wahrheit, dass Klimagase für Klimawandel suchen und schädlich sind und am Ende auch wirtschaftliche und menschliche Konsequenzen haben. Das aufzuweichen oder zurückzuziehen ist natürlich abstrus. Es ist nicht nur wissenschaftliche Mindermeinung, sondern es ist einfach die Unwahrheit. Sowohl das Leben und die Gesundheit von Menschen wäre negativ beeinflusst, als auch die Wirtschaft. Also was passiert, wenn wir noch mehr Treibhausgase in die Atmosphäre jagen? Mir ist vollkommen klar, dass Klimapolitik viel Geld kostet und niemand fühlt sich so, als hätte er das Geld gerade, um Klimapolitik zu machen. Aber keine zu machen, ist auch teuer. Der nächste Hurricane, der irgendwie in New Orleans ankommt oder der nächste Blizzard in New York oder, oder, oder, wird halt immer schwerwiegendere Konsequenzen haben. Man ist so geneigt zu sagen, man wünscht sich, dass New York zuerst im Atlantik versinkt, aber natürlich ist das was, was man sich nicht wirklich wünscht. Es geht ja wirklich um das Schicksal, das Leben von Menschen und von allem, was die haben. Man wünscht das niemandem, aber was man schon sagen muss, ist, keine Klimapolitik zu machen, hat Konsequenzen und die sind viel, viel, viel teurer als die Prävention durch Reduzierung von Treibhausgasen, auch wenn das ein sehr teures Unterfangen ist, aber nichts zu tun oder gerade weiter Noch mehr CO2 in die Atmosphäre zu jagen, hat extreme Konsequenzen. Unfair ist natürlich vor allem gegen die Länder, die selber die Wahl nicht haben. Also irgendwie in Bangladesch oder irgendwelche Südseeatolle, die selber kaum CO2 produzieren, aber noch viel mehr, noch unmittelbarer betroffen sind. Also die USA haben schon Klimaphänomene und sind selber betroffen. Aber noch mehr trifft es natürlich die, die kaum CO2 selber ausstoßen, aber sehr unmittelbar davon betroffen sind. Da quasi jetzt egoistisch zu sagen, dafür, dass wir mehr Öl verbrennen können, vielleicht die schöne saubere US-Kohle wieder steigern können und was weiß ich. Dafür verbieten wir der Environment Protection Agency jetzt zu sagen, dass Treibhausgase gefährlich sind. ist natürlich an Dummheit, Frechheit, Egoismus nicht zu überbieten. Und dass sich andere World Leader, andere Menschen, NGOs, Journalisten mit sowas überhaupt beschäftigen müssen, ist eine Zumutung. Weil es so weit von der Wahrheit und Wissenschaft entfernt ist, dass auch da irgendwie Unternehmen nicht einschreiten. Aber ganz klar, ich meine, Big Tech weiß... Big Tech weiß auch, dass sie demnächst mehr Erdgas verbrennen müssen für ihre Data Center. Die haben sich alle mal committed, CO2-neutral zu werden bis 2030 oder 2035. Und jetzt wissen sie aber, dass ihre Data Center auch Erdgas und eventuelle Erdöl brauchen werden in Zukunft. Und vielleicht ist das auch der Grund, warum man da ausnahmsweise nicht einschreitet oder mal sagt, sorry, das ist jetzt doch ein bisschen weit von der Wissenschaft weg, wenn ihr sagt, dass Climate Goals alle Unfug sind und die USA sich daran nicht mehr gebunden fühlt. Ich finde es sehr traurig, aber gleichzeitig muss man immer sagen, es ist auch überhaupt nicht überraschend, dass das ein Grundprinzip der Trump-Politik ist. Also nicht nur wissenschaftsferne, sondern auch alles einfach zu reversen, was man an Errungenschaften, an progressiver Politik gemacht hat in den letzten Jahren. Insofern ist es auch leider wenig überraschend.
Genauso habe ich gedacht, als ich die Nachrichten gesehen habe. Hatte das eh noch nicht schon gemacht. Also man erwartet einfach nichts anderes. Bin gespannt, wie das jetzt alles wieder aufgeräumt wird im Nachhinein. Oder hoffe, dass das irgendwie in vier Jahren alles wieder aufgeräumt wird. Aber das war so, ja okay. Das war auf seiner Bingo-Karte auf jeden Fall.
Und trotzdem gibt es Menschen, die ihn wählen und die ihn wieder wählen werden in den Midterms. Jemand, der gesagt hat, wir wollen mehr CO2 produzieren. Wir lassen uns das nicht vorschreiben. Wir müssen egoistischer sein. Scheiß auf andere Leben. Scheiß auf Leute in New Orleans, Fort Lauderdale.
Hast du noch Good News für uns zum Schluss, fürs Wochenende?
Ich habe zumindest eine spannende News. Und zwar wurde mir eine Studie zugetragen von Juniper Research. Die Revolut, gesponsert hat es zumindest, aber angeblich keinen Einfluss darauf genommen hat. Die Studie heißt Protecting Users from Scam Ads. Also es geht nochmal um dieses Thema, Facebook verdient viel Geld. Also ich sage jetzt mal Facebook, das steht hier nicht, es geht um Social Media insgesamt. Aber Social Media Plattformen verdienen viel Geld mit irreführender Werbung, mit Scam Werbung, mit Werbung, die versucht Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen und zwar nicht mal für Produkte, sondern Produkte. Einfach für Scams ohne Gegenleistung. Und Juniper Research zeigt hier sehr nochmal das Ausmaß. Also sie schreiben, dass quasi eine Billion, also deutsche Billionen Ads 2025 schätzungsweise ausgespielt worden sind. Und dass das Ad Revenue, was daraus generiert wurde, 4,4 Milliarden Euro Euro höchstwahrscheinlich war. Das sind 10% der Einnahmen, glaube ich, die quasi dann mit Scam-Ads gemacht worden wären. Deutschland ist da ganz vorne mit dabei, mit Frankreich. Ich verstehe das als Aufruf. Eine von 10 Anzeigen, die Social Media Nutzer sehen in Europa, war ein Scam. Das muss ich mir vorstellen. Jede 10. Anzeige, die du auf Social Media siehst, im Schnitt zumindest, laut dieser Studie von Juniper, ist ein Scam. Und es geht jetzt so weit, dass hier Financial Institutions versuchen davor zu schützen, indem sie Studien in Auftrag geben, dass die Social Media Networks endlich mal, ich meine, was ihr machen solltet, ist euer Geld nicht mehr an Facebook geben. Ihr solltet sagen, ich gebe keinen Cent mehr bei Facebook aus, bevor ihr das Problem löst, bevor ihr das von 10 auf 1% runter, vielleicht ist es 1%, und selbst 1% wäre noch unakzeptabel, Aber vielleicht verwendet ihr mal 10% von dem Geld, was wir euch überweisen, eure scheiß Plattform sauber zu halten und nicht stattdessen den Leuten das Geld wegnehmen zu bewerben. Weil am Ende hat natürlich die Fintech-Branche das Problem, dass die Nutzer fragen, wie kann ich mein Geld wieder zurückholen, wenn man sie fragen kann. Es gibt ja auch Apps, wo man keinen Support erreicht. Ich habe gerade das Problem, dass eine Kreditkarte von mir aus sicherheitshohen Gründen gesperrt wurde. Und das ist bei einer App, wo es keine Möglichkeit gibt, jemanden zu unterstehen. Wir melden uns. Ich lese mal vor, was hier steht.
I call you.
Don't call me, I call you. Oh, ist nicht mehr gesperrt? Sekunde. Jetzt ist sie gerade entsperrt. Tatsächlich, ausgerechnet jetzt. Auf jeden Fall war sie tagelang aus Sicherheitsgründen gesperrt. Da steht so, wir melden uns in Kürze bei Ihnen. Du kannst aber nichts zu... Das ist deine einzige Kreditkarte, wäre es zu... Es gibt niemanden, den du schreiben kannst, kein Chat, kein FAQ. Also FAQ gibt es natürlich, aber das hilft in dem Fall ja nicht. Na gut, wie auch immer. Also ich glaube, das, was Revolut, was N26, was Trade Republic, Scalable, alle tun sollten, ING, jede Bank... sagen, ich höre auf, bei Facebook auch nur einen Cent auszugeben und meinetwegen, wir verabreden uns dazu untereinander, sodass niemand jetzt da als Streikbrecher gewinnt, bis dieses Problem gelöst ist und bevor unsere Kunden nicht mehr, hier steht durchschnittlicher Loss per Scam in jedem Land so um die 1000 Pfund, 1200 Euro sind es, glaube ich. Das ist, was ein Kunde durchschnittlich verliert. Und wir geben bei euch kein Geld mehr aus, bis ihr aufhört, euer Geld damit zu verdienen, die Werbung von Leuten auszuspielen, die unseren Kunden im Erfolgsfall 1000 Euro klauen. Für nichts. Für Scams. Ich führe sie auf eine Trading-Plattform, die es nicht gibt. Ich mache mit ihnen Copy-Tradings, Crypto-Leverage, whatever. Oder was es für Scams noch gibt. The average social media user in Europe sees over 190 Scam-Ads per month. sagt die Studie auch. Ich finde es schon bezeichnend, dass jetzt die Banken sich da hinstellen müssen. Wie gesagt, die ernten leider am Ende einen Großteil der Probleme, aber die eigentlichen Geschädigten sind natürlich die Kunden und die Banken sind quasi in Mitleidenschaft gezogen. Einerseits finde ich es gut, dass auch wenn wir den Gründer vorher kritisiert hatten schon für seine Privatentscheidung, die er getroffen hat, Finde ich es gut, dass Unternehmen da helfen, mal die Probleme von Social Media, und wenn wir ehrlich sind, das betrifft X und Meta hauptsächlich, zu beleuchten. Aber noch besser fände ich es, wenn sie einfach aufhören, Vaniergelder auszugeben. Weil das ist die einzige Sprache, die Meta, neben Regulierung. Und ich glaube, selbst im Vergleich zur Regulierung ist es die stärkere Sprache. Wenn man einfach nicht mehr sein Geld ausgibt, da wo einfach organisiertes Verbrechen 10% des Umsatzes macht. Stell dir vor, du hast eine nette Pizzeria unten an der Ecke und du weißt, jeder zehnte Kunde ist einfach ein Mafiosi da. Würdest du da jeden Tag gerne essen gehen?
Ganz ehrlich, die Firmen, bei denen du beteiligt bist oder irgendwas zu sagen hast, die werden doch jetzt nicht aufhören, auf einmal Meta als Wärmekanal zu nutzen.
Aber ich glaube, die Finanzindustrie hat hier einerseits eine spezielle Verantwortung gegenüber ihren Kunden, weil sie sagen, am Ende wird das Geld halt ja irgendwo überwiesen. Und ich glaube, die machen das ja auch nicht aus freien Stücken, sondern weil sie die Probleme haben. Also to be fair, Revolut hat wirklich ein... Ich hatte es ja mal beschrieben, wo ich mal Geld ins Ausland überwiesen habe und ich wirklich bestimmt 30 Fragen beantworten musste, wo Revolut alles getan hat, um sicher zu gehen, dass ich mir... Also ich habe irgendwie... Also du musst doch sagen, Wurde das Ihnen in Social Media ausgespielt? Kennen Sie den Empfänger? Ist das eine Adresse im Ausland? Wurde Ihnen Rendite versprochen? Hat das was mit Krypto zu tun? Das ist, was ich jetzt so erinnere. Aber es waren wirklich mindestens zwei Dutzend Fragen. Das war ein vollkommen seriöses Geschäft. Ich habe es am Ende gemacht und die haben trotzdem noch gesagt, wir sind uns sehr, sehr sicher, dass das gerade ein Scam ist, was du machst. Du machst das definitiv auf eigenes Risiko. Das zeigt schon, wie viele Probleme man damit hat. Und klar sollte jetzt, also wenn es nach mir geht, kann auch jedes Business gerne mal Meta irgendwie boykottieren, aber man müsste sich dazu verabreden, damit nicht jemand anders davon profitiert, fairerweise. Aber ich glaube, warum nicht mal angefangen bei der Finanzindustrie, dass man sich zusammentut und sagt, Unsere Kunden sind die Geschädigten, wir sind die Mitgeschädigten. Wir hätten wahrscheinlich 20% weniger Call-Volume im Call-Center, weil das ist, was unsere Kundenbetreuung sehr stark mit beschäftigt, wenn wir das mal lösen. Irgendwie muss man Meta ja mal aufrufen, ihre scheiß Arbeit zu machen. Kann nicht sein, dass jede zehnte Anzeige Scam ist und du sagst, ich bin zu dumm, das rauszufinden. Ich investiere 85 Milliarden in KI jedes Jahr, aber ich kriege es nicht hin, Scam-Ads manuell zu reviewen oder eine KI zu bauen, die gut genug ist, um es einigermaßen zuverlässig hinzubekommen. Also überleg mal, was da noch durchgeht. Jede zehnte Anzeige. 4,4 Milliarden Umsatz. Das ist doch kompletter Wahnsinn.
Ja, so verdient man Geld. Wahnsinn.
Du kannst die Anzeigen beurteilen, den Anzeigentext, das Image kannst du mit KI so gut auswerten inzwischen. Du hast das Alter des Accounts, du hast die Adresse Kreditkarte, die bezahlt. Ich sage nicht, dass es einfach ist, aber es ist auch nicht so schwer, dass es so möglich ist. Das eigentliche Problem ist, dass sie ja trotzdem die Rechnung zahlen, die Scammer, und man offenbar diese 4 Milliarden gern mitnimmt allein in Europa.
In diesem Sinne, passt auf, was ihr für Werbung ausgespielt bekommt. Passt auf, was für E-Mails ihr bekommt. Und habt ein schönes Wochenende. Wir hören uns wieder am Mittwoch.
Bis dann. Peace. Ciao, ciao.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Glöckner und Philipp Glöckler. Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off. Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community. Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken. Unseren aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes. Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.