Doppelgänger Folge #537 vom 18. Februar 2026

OpenClaw-Gründer geht zu OpenAI | Pentagon vs. Anthropic | DeepMinds Aletheia | Chip-Knappheit trifft PlayStation #537

Der Instagram-Moment der AI-Ära: OpenClaw-Entwickler Peter Steinberger geht zu OpenAI – mutmaßlich für einen Milliardenbetrag. Chip-Knappheit eskaliert: Sony verschiebt die PlayStation, Consumer-Elektronik wird teurer. TSMC baut vier weitere Fabriken in den USA. SpaceX plant den Börsengang mit Dual-Class-Shares und bewirbt sich mit XAI um einen Pentagon-Drohnenvertrag. Das Pentagon droht Anthropic als Supply Chain Risk einzustufen – weil Claude Massenüberwachung und autonome Waffen ablehnt. DeepMind überrascht mit Alicea, einem Modell das Mathe-Benchmarks pulverisiert. Meta plant Gesichtserkennung in Ray-Ban-Brillen, Elon Musk tweetet seit 30 Tagen täglich über Rasse und Tesla Robotaxis crashen 9x häufiger als Menschen. 


Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf ⁠⁠⁠⁠⁠doppelgaenger.io/werbung⁠⁠⁠⁠⁠. Vielen Dank! 


Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:


(00:00:00) Intro

(00:01:42) Chip-Knappheit & TSMC Fabriken in den USA

(00:09:57) SpaceX IPO mit Dual-Class-Shares

(00:17:37) Pentagon Drohnenvertrag: SpaceX und XAI

(00:24:53) Pentagon vs. Anthropic: Supply Chain Risk

(00:33:42) DeepMind Alicea und geheime Supermodelle

(00:39:56) Anthropic Super Bowl Ad: 11% User-Boost

(00:40:11) OpenClaw-Gründer Peter Steinberger geht zu OpenAI

(00:52:57) Shopify CEO Tobi Lütke codet wieder

(00:56:59) Meta Ray-Ban Gesichtserkennung

(01:02:42) Elon Musk: Iran-Sanktionen und Race Tweets

(01:10:20) Tesla Robotaxi

(01:16:01) Anthony Kim Comeback


Shownotes

Viele Elektronikhersteller gehen bis 2026 bankrott, sagt Phison-CEO. - pcgamer.com

TSMC USA - ft.com

SpaceX erwägt Dual-Class-Aktien bei IPO für Musk. - bloomberg.com

SpaceX nimmt am Pentagon-Wettbewerb für autonome Drohnentechnologie teil. - bloomberg.com

Pentagon warns Anthropic will pay a price as feud escalates - axios.com

Google Aletheia - x.com

Anthropic got an 11% user boost from its OpenAI-bashing Super Bowl ad, data shows - cnbc.com

OpenClaw, OpenAI und die Zukunft | Peter Steinberger - steipete.me

NanoClaw löst ein großes Sicherheitsproblem von OpenClaw. - venturebeat.com

Meta plant, Gesichtserkennung in Smart Glasses zu integrieren. - nytimes.com

Elon Musk könnte gegen Iran-Sanktionen mit X Premium verstoßen. - theverge.com

Elon Musk über X: "Für das Überleben eines Landes braucht es eine gemeinsame Kultur. - x.com

Tesla 'Robotaxi'-Status: 8 Monate, 19% Verfügbarkeit, Musks Versprechen fehlen - electrek.co

Bewirb dich jetzt für die DG Open am 4. Mai doppelgaenger.io/open


📧 Abonniere jetzt den Doppelgänger Newsletter auf⁠⁠⁠⁠⁠ doppelgaenger.io/news⁠⁠⁠⁠⁠ und erhalte jeden Montag die relevanten News der Woche 📧

👋 Aktuelle⁠⁠⁠⁠⁠ Werbepartner des Doppelgänger Tech Talk Podcasts⁠⁠⁠⁠⁠, unser Sheet und der Disclaimer 👋

Ein Klick auf die Textabschnitte spielt diese ab. Du kannst auch mit dem Player umherspringen.

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 537 am 18. Februar 2026. Ich bin Philipp Glöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Glöckner.
Happy Chinese New Year für unsere AfD-Abgeordneten. Oder wen es noch betrifft.
Ich merke, wir hören die gleichen Podcasts morgens. Es ist das Jahr des Pferdes.
Ist das so?
Oder wo hast du es herausgefunden? Ich habe es von Apophika.
Achso, ich habe es aus unserer Meme. Also, dass das Chinese New Year ist, das bleibt einem hier nicht verborgen. Und den AfD-Joke habe ich aus unserer Meme-Sektion auf dem Discord-Server natürlich.
Aha.
Da ist ein bisschen vulgäreres Meme drin. Aber das ist so ein bisschen... Priorativ, sagt man, glaube ich, in der Apotheke. Wie kommen wir jetzt von China auf... Doch, eigentlich... Nein, mit China hat es nichts zu tun. Also, was haben wir heute im Angebot? Wir reden über Chips, wir reden über SpaceX-IPOs, über AI-IPOs, about Pentagon im Clinch mit Entropic. Natürlich reden wir über die News der Woche, nämlich das OpenClaw-Teil von OpenAI, beziehungsweise OpenClaw wird eine Foundation, aber der Peter Steiberger geht zu OpenAI. Dann gehen wir zwangsläufig auch kurz in die Schmuddelecke des helsichen Grenzen. Und dann erzählst du mir am Ende noch was Gutes. Hoffe ich. Aber wir fangen an mit der Chip-Ecke, wenn man so möchte. Und zwar das größere Thema ist ja inzwischen nicht mehr GPUs zu bekommen, sondern sogenanntes Memory-Shortage. Also das Speicherkapazität mit hoher Bandbreite, die man so für die Chips und Rechenzentren typischerweise bräuchte, knapp wird. Und da AI-Chips eine so hohe Wertschöpfung haben, dass sie priorisiert sind, werden von den Herstellern, also Samsung, SK Hynix, Kioxia und Micron und so weiter, wer da verliert, sind quasi die Consumer Electronic Chips, was absurde Konsequenzen hat. Wir haben schon darüber berichtet, dass einfach PCs unheimlich teuer geworden sind dadurch, wenn man sie mit irgendwie 2 GB RAM ausstattet oder so. Und Sony soll den Launch seiner Playstation um ein Jahr verschieben angeblich. Also die neue Spieleplattform von Sony wird einfach ein Jahr später gelauncht. Was ich für mutig halte, weil darauf zu wetten, dass sich die Situation verbessert. Weiß nicht, ob das so schlau ist, aber offensichtlich kommen sie überhaupt, haben sie vielleicht auch gar keine Chance an die Chips anders. Die Chip-Branche ist dadurch ausgezeichnet, dass sie extrem zyklisch ist. In schlechten Jahren verdient man kaum Geld oder macht sogar Verluste. Und wenn der Markt heiß ist, so wie jetzt gerade, macht man krasse Übergewinne. Was aber selten passiert ist, dass Samsung jetzt sagt, wir stellen 20 neue Werke hin. weil jetzt gerade mehr Speicher gebraucht wird. Es würde gar nicht so schnell auch gehen und das Problem ist, dass man immer Angst hat, dass wenn die Produktionsstätten fertig wären, dass dann die Nachfrage auch wieder weg ist. Deswegen passt sich das Angebot der Nachfrage nur sehr langsam an und es gibt so fast Schweinezyklen. Würde man in der VWL sagen. Genau, also es führt dazu, dass die Sony Playstation verschoben wird, höchstwahrscheinlich. Aber PC Gamer berichtet auch darüber, dass wahrscheinlich viele Hersteller von Consumer Hardware pleite gehen werden einfach, die keinen Zugang zu Chips mehr finden. Also das sind natürlich hauptsächlich die, die auch vorher schon ein bisschen angeschlagen waren. Aber für die wird das jetzt durchaus ernst. Und wir hatten ja schon gesagt, die iPhones, ich rechne damit, dass also alle Consumer... iPhone ist halt nur das beste Beispiel, aber letztlich wird alles, was Consumer Electronic ist und Speicher beinhaltet, also wo ein Prozessor mit Onboard-Speicher drauf ist, wird quasi deutlich teurer werden in der nahen Zukunft. Ich glaube, es wird dieses und nächstes Jahr teurer. Definitiv. So weiter gehen noch.
Brauchen die Telefone denn noch so viel mehr Speicher? Also ich frage mich gerade, ob es so eine Art, wie heißt es, Shrinkflation gibt. Also dass die neuen Produkte rauskommen. Man sagt, es hat mehr, aber eigentlich hat es gar nicht so viel mehr, um die Preise nicht so anzuheben.
Ja, du könntest an den Komponenten sparen. Und Speicher wäre im Moment das, was der Hauptpreistreiber ist. Also Kameras und so kosten, Chips kosten auch Geld. Aber Chips hat man ganz gut unter Kontrolle, würde ich behaupten. Wobei natürlich die Foundries, die Chips herstellen, irgendwie TSMC, Broadcom, was weiß ich, deren Kapazitäten konkurrieren natürlich auch mit anderen KI-Chips. Also Broadcom, ich weiß jetzt nicht, ob die die Chips für Apple bauen, aber ob die TPUs für Google bauen oder Smartphone-Chips für Apple, Es kann schon sein, dass das eine, das andere, also es ist ja eigentlich ein Crowding-Out-Effekt, dass so viel KI-Nachfrage ist, dass andere Sachen aus dem Markt gedrängt werden. Ja, kann ich mir gut vorstellen, dass du einfach für den gleichen Preis statt 200... 56 Gigabyte natürlich Speicher nur noch die Hälfte bekommt, 128 oder so. Das wäre der einzige Weg, den Preis zu halten, es sei denn, man möchte auf Marge verzichten.
Und was bedeutet das für Cloud Computing? Also wird alles teurer? Wahrscheinlich auch, oder?
Ja, also selbst SSD-Speichern, also nicht nur wirklich so High-Bandwidth-Memory, was auf der Platine ist, sondern auch SSD-Platten und sowas werden ja schon teurer. Also ist letztlich alles knapp. Und auch da wird man einen Teufel tun, glaube ich, die Kapazitäten schnell auszubauen. Wobei man natürlich davon ausgehen kann, dass der KI... Megazyklus ein relativ langfristiger Zyklus sein könnte, aber man hat natürlich genauso Angst, dass das alles schnell in Luft aufgeht wieder. Langfristige Investments macht aber zumindest TSMC. Das ist der größte Chipmanufacturer, der in Taiwan beheimatet ist, aber in Arizona schon erstes Werk auf US-Boden gebaut hat und der committet sich, vier weitere TAPs zu bauen, also Chipschmieden in den USA zu bauen. Also mehr Produktionen in die USA verlegen wäre nicht ganz richtig, weil man baut das ja nicht in Taiwan ab, aber man baut in Zukunft auch mehr Produktionsstätten in den USA. Das ist gar nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Man braucht relativ gute Wetterbedingungen, Luftreinheit und Hitze, alles mögliche, Strahlung spielt da alles eine Rolle, um eine Fabrik mit möglichst wenig Ausschussrate zu bauen. Tektonik, also ob es da Erdbeben gibt oder auch nur leichteste Anzeichen von Erdbeben, sauberes Wasser und, und, und. Die letzte Fabrik in Arizona war zwar sehr schwer, da die Prozesse zu etablieren und aufzubauen, aber sie hatte danach wohl ganz gute Ausschussraten, also niedrige Ausschussraten und jetzt will man weiter investieren. Das ist für die Souveränität, Autarkie von den USA natürlich relativ gut. TSMC macht das hauptsächlich, auch weil sie dafür von Zellen ausgenommen werden. Also dass der Deal quasi den TSMC mit der US-Regierung hat, dass solange sie in den USA investieren, das hat erstmal eine wirtschaftsfördernde Wirkung, wenn man das in den USA baut, also die Errichtung der Fabriken fördert natürlich das GDP und dann auch die Produktion auf US-Boden in Zukunft. Aber gleichzeitig ist es halt ein strategisches Motiv, dass im schlimmsten Fall die USA auf eigenem Boden Chips herstellen könnten, wenn irgendwas in Taiwan schief geht. Und TSMC wiederum bleibt verschont von hohen Exportzöllen, die theoretisch aufgrund der langen Beheimatung in Taiwan fällig werden würden.
Ich habe mal gehört, dass es überhaupt nicht das Talent in Amerika gibt, um diese Plans zu bauen und zu machen. Glaubst du, da ist was dran? Also wie lange dauert es denn, das Talent wirklich rüberzuholen? Ich würde gerne mal den Output sehen irgendwann, ob Taiwan einfach doppelt so viel produzieren kann in der gleichen Fabrik.
Also die Effizienz misst man in den Niels, also der Ausschussrate. Das ist quasi, wie viel von dem produzierten Schiff musst du wegschmeißen, weil drei Transistoren kaputt sind und es nicht funktioniert. Und die war zumindest historisch dann doch relativ gut gewesen in den USA. Aber es gibt ganz spannende Podcasts über den Onboarding-Prozess, also was passiert ist, dass man Leute aus Taiwan in die USA fliegt, die fliegen. Die ersten Monate, wobei fairerweise das macht auch jede Kaffeekette und jedes Fastfood-Restaurant so, dass man dann geschulte Mitarbeiter ins Ausland bringt, um die ersten Filialen aufzubauen. Genau, da versucht man natürlich mehr und mehr Fachkräfte vor Ort anzulernen. Aber ob die jetzt wirklich da in Arizona, ob das jetzt da so ein Typ, der vorher irgendwie Mining oder eine Ranch getrieben hat in Arizona, da jetzt zum Chipbauer wird, ist natürlich die Frage.
Dann sehe ich hier ganz viele Sachen, die ich eigentlich in die Schmuddelecke gesetzt habe. Aber Elon hat es weit nach vorne gebracht.
Ja, genau. Bei Elon Musk-Firmen ist die Bar für Schmuddelecke relativ niedrig. Das heißt, normale Schweinereien gelten da noch als Daily Business. Apropos normale Schweinereien. Bloomberg berichtet am 13. Februar schon, dass SpaceX eine sogenannte Dual-Class-Share-Structure anvisiert für den eigenen Börsengang. Und zwar ist das was, was wir von Google und Facebook schon kennen oder heute Meta. Und zwar gibt man den Shares des Gründers und eventuell früher Investoren, aber hier geht es mit Sicherheit hauptsächlich um den Gründer, also mehrfache Stimmrechte. Ein bisschen wie das deutsche System mit Stammaktien und Vorzugsaktien. Vorzugsaktien sind oft stimmrechtslos, haben dafür aber eventuell eine höhere Dividendenanwartung. Das gleiche macht man in den USA oft, indem man, sagen wir mal, Also A- und B-Shares oder C-Shares, so verschiedene Klassen macht und die haben dann teilweise 10 mal oder 100 mal so viel Stimmen wie in Anführungsstrichen eine normale Publikumsaktie, also die du dann eventuell beim IPO erwerben kannst. Dadurch kann man es besorgen, dass ein Gründer, der vielleicht sogar nur noch 10% der Anteile hält, über 50% der Stimmrechte hat. So hat Mark Zuckerberg die Kontrolle über Facebook behalten, mit allen Vor- und Nachteilen. Man könnte sagen, Vorteil ist, der Visionär, der Gründer führt weiter, wie im Familienunternehmen oder im gründergeführten Unternehmen die Firma weiter und muss weitergehen. kann die Vorteile des Kapitalmarkts, nämlich Refinanzierungsmöglichkeiten und so weiter, wahrnehmen, während er trotzdem einigermaßen Autarkiefreiheit hat in der Leitung des Unternehmens. So würde man das begründen, dass der Vorteil ist. Der Nachteil ist, dass Das Regulativ, also es gibt ja einen Grund, warum man irgendwie Boards of Directors, Aufsichtsräte im europäischen Bereich hat, warum es aktivistische Investoren geben, also die Anteile erwerben, um dann die Strategie der Firma zu beeinflussen. Das ist ja eine Hygienefunktion der Märkte und die fällt damit natürlich aus. Also das hat man bei Mark Zuckerberg ganz gut gesehen, dass er lange Zeit machen konnte, was er will. Eine normale Firma mit gleich verteilten Rechten hätte ihn zum Beispiel sowas wie die Reality Labs wahrscheinlich nicht so lange verziehen. Da hat es einiges an Aktivismus und Überredungskunst gebraucht, um ihn davon abzubringen damals. Das hätte er nicht so viele Stimmrechte gehabt. sicherlich anders laufen. Bei Google ist es ganz ähnlich, wobei man da schlecht argumentieren kann, dass zumindest aus wirtschaftlicher Sicht die das schlecht verwaltet hätten. Die hatten mal zwischenzeitlich die Gefahr, dass sie die KI-Welle so ein bisschen verdribbeln. Aber da haben sie sich ja bestens draus recovered. Genau, das gleiche plant jetzt SpaceX. Da hat am neuen Unternehmen Elon Musk ja irgendwas so um die 40, etwas mehr als 40 Prozent. Und wenn man ihm jetzt zum Beispiel einfach nur doppelte Stimmrechte gäbe, dann hätte er sozusagen selbst nach dem IPO noch mehr als 50% der Stimmrechte und könnte mehr oder weniger machen, was er wollte. Und es ist auch nochmal ein spannender Twist zu meiner Vorhersage, dass ich glaube, dass man mit Tesla nicht merchen würde, weil er dort zu wenig Anteile hält. Ich habe immer 25% gesagt, aber das ist Quatsch. 25% hätte er nur, wenn er sein volles Aktienpaket bekommt. Eigentlich hat Elon Musk nur noch 11% an Tesla. Das heißt, die Verwässerung wäre noch höher. Das heißt, wenn er jetzt Tesla mit SpaceX beides auf anderthalb Millionen merchen würde, dann würde er auf unter 25 Prozent oder um die 25 Prozent verwässern an dem neuen gemeinsamen Unternehmen. Das will er natürlich nicht. Wenn er sich jetzt aber an SpaceX so viel Stimmrechte über diese Dual-Class-Struktur geben ließe, dann könnte es sein, dass er quasi nach einem Mercher mit Tesla noch die Mehrheit der Stimmen hat. Das wäre zumindest aus Kontrollsicht erstmal interessant. Als wirtschaftlich Berechtigter würde er aber trotzdem stark verwässert werden. Ich weiß nicht, ob er wirklich...
Es wird dazu kommen.
Es wird dazu kommen. Aber Tesla ist zu hoch bewertet. Du willst Tesla nicht auf 1,5 Billionen einbringen in eine Firma, die... Na gut, du kannst sagen, SpaceX ist genauso überbewertet.
Aber Tesla kann sich ja auch noch halbieren. Wenn sich der Wert von Tesla in den nächsten 12, 24 Monaten halbiert, dann sieht das...
Dann ist eine ganz neue Debatte. Tesla unter... Unter einer Billion ist das schon nochmal deutlich opportuner und insbesondere, wenn er die Kontrolle hier... Genau, dann würde es ja auch mit weniger Gewicht einfließen. Klar, also auf der Hälfte ist es ein ganz anderer Schnack und dann würde er, glaube ich, mit SpaceX zuschlagen und das auch noch verschmelzen. Aber dafür kämpft er mit Tesla ja eigentlich ganz gut. Dafür, weil er natürlich auch noch sein Package hat und seine Anteile und da natürlich noch mehr... Also wenn dir jemand anbietet, eine Million zu schenken, dann hast du natürlich schon das Incentive, den Wert von Tesla jetzt erstmal nicht zu beschränken.
Ich glaube, er macht den Mark-Meter-Move. Also der labert so viel Visionsschwachsinn in Tesla rein, dass die Leute den Glauben verlieren. Und dann, wenn Tesla nicht mehr so viel wert ist, dann nimmt er das mit auf.
Die Frage ist, was muss passieren, damit so die Leute, die auf der jetzigen Bewertung glauben, Tesla ist ein gutes Investment, um die davon abzubringen.
Du meinst, dass Frank Telekom sich ein neues Auto holt, oder was?
Ja, aber auch das, du hast das erwähnt, nicht ich. Also ich kann das ja nicht so richtig, na gut, es ist halt irgendwie Optimus, Full-Safe-Driving-Fantasie, keine Ahnung. Aber die Frage ist, kann Elon Musk irgendwas tun, um diese Investoren zu enttäuschen? Das Einzige, was er machen kann, ist, er kann sagen, er verbringt nur noch einen Tag die Woche bei Tesla. Was wahrscheinlich eh die Wahrheit ist. Aber wenn er das öffentlich konstatieren würde, vielleicht würde dann Tesla 20% an Wert verlieren. Die Ergebnisse werden von alleine nicht besser werden. Full Self-Driving wird es auch nicht vorerst nicht lösen. Das werden wir weiter unten nochmal besprechen. Ich würde sagen, Optimus wird Teslas größter Fehl. Also A, weil der Markt für Robotik also der wird relativ fragmentiert sein und von China dominiert. Man kann ja darauf wetten, okay, dann ist es China gegen Elon Musk und warum sollte Elon Musk nicht gewinnen? Aber das Rennen hat er ja schon einmal verloren. Das Rennen ist Tesla gegen BYD und auch das, also er kann, egal wie effizient er ist, er schafft es nicht, das günstige herzustellen. Nicht mal in China. Also China hat schon einmal mit dem vergleichbaren Produkt gegen Elon Musk gewonnen und warum sollte es bei Robotern anders sein? Also vielleicht schafft es irgendwann, vernünftigen Roboter zu bauen, aber damit wird er niemals mehr als 10% des Marktes haben. Und auch das, ja, wie viel Marge soll so ein Roboter haben?
Ich denke, er wird sich voll auf SpaceX konzentrieren, weil das ist der IPO, mit dem er irgendwie, der vor ihm ist. Und wahrscheinlich wäre der Killer-Move zu sagen, er ist nicht mehr CEO von Tesla. Damit wird Tesla voll an Wert verlieren. Und dann nimmt das irgendwann, sagt der CEO, der neue CEO konnte nix. Ich brauche das wieder.
Er kauft günstig zurück. Mit der Firma, wo ihm 40% gehören.
Fünfer Schnellwerte?
Ja, aber was man auch sehen muss, dann ist Elon Musk der CEO von einer Firma, die 15 Milliarden Umsatz macht. Also, das ist jetzt nicht riesig. SpaceX soll ungefähr 15 Milliarden Umsatz machen. Wenn man jetzt X dazu rechnet, sind es vielleicht 16. Oder 16,5. Das muss schon noch ganz schön groß werden. Und ganz ehrlich... Das spielt irgendwann auch gegen seine Zeit. Ich meine, man kann ihm jetzt nicht vorwerfen, dass sich die Firmen langsam bewegen. Also seine Timelines werden immer verfehlt werden. Aber trotzdem bewegen die sich natürlich relativ schnell. Aber Raketenstarts, muss man mal sehen, wie viel man davon pro Jahr machen kann, um da auf mehr als 15 Milliarden Umsatz zu kommen.
Gut, aber 15 Milliarden war Tesla, das war irgendwann 2017, 2018. 2017 haben die 11,8 Milliarden gemacht, 2018 21,5. Warum soll er das nicht machen?
Wir werden sehen. Wo wir gerade bei SpaceX sind, das ist eher ein Thema, Schmuddelecke ist fast schon nicht ernsthaft genug dafür. Zuerst bei Bloomberg gesehen, am 16. Februar, und zwar berichten die, dass SpaceX und XAI um einen Vertrag mit dem Pentagon kämpfen. Oder sich darauf bewerben. Da gibt es so eine große Preis-Challenge, wo man 100 Millionen bekommt. Würde man den Vertrag gewinnen und das Produkt deliveren, könnte man, glaube ich, auch deutlich mehr Umsatz noch damit machen. Aber der Preis, mit dem man erstmal winkt, sind 100 Millionen. Und zwar geht es um ein Drohnensystem, was Swarming-Technology hat, also wo ich mehrere Drohnen gleichzeitig steuern kann. Das ist für einen menschlich... Man muss sich vorstellen, wenn du das mit so einem DJI-Pult oder mit so einem Handy kontrollierst oder so einem Controller, ist es schwer, mehr als eine Drohne zu steuern. Es gibt vielleicht talentierte Leute, die da ein, zwei, maximal drei gleichzeitig steuern können, wenn sie das sehr gut machen. Aber Swarming-Technologie würde es halt erlauben zu sagen, du hast, keine Ahnung, ein Dutzend Drohnen im Aufsatz und sagst, engage mit dem Panzer, der zwei Kilometer vor mir Richtung Nordwesten steht. Und die können quasi zusammen einen Angriff planen, der sozusagen durch Sprache gesteuert wird. Also es geht um Sprachsteuerung und um Swarming. Um diese Technologie zu bauen, bewerben sich jetzt SpaceX Technologien. Und XCI beim Pentagon, das sind natürlich andere Parteien, die das auch bauen wollen. Früher hätte es Walkouts gegeben bei jeder Firma, die an sowas teilnimmt. Zumindest bei Google gab es sowas historisch. Jetzt versuchen sich aber sicherlich viele da mit reinzubringen. Das Bauchgefühl, was man hat, wenn Elon Musk Firmen solch eine Technologie bauen, muss man glaube ich nicht ausdrücken. Unnötig beschreiben. Also ich fühle mich nicht wohl damit, wenn Elon Musk so eine Technologie entwickelt, wenn sie eventuell den Vertrag nicht bekämen. Die Rüstungsindustrie ändert sich vom System her ja gerade sehr stark in den USA, dass man sagt, wir warten gar nicht auf solche Aufträge, sondern wir bauen Technologie. Und wenn sie überlegen ist und günstig, also effizient, dann wird sich ein Käufer dafür finden in der westlichen Welt. Und jetzt, wenn du quasi weißt, im Drohnenkrieg in der Ukraine hat sich gezeigt, es wäre eine spannende Technologie, sowas zu haben, also den menschlichen Drohnenführer abzulösen und Swarming-Technologie und Sprachsteuerung zu haben, also dass da niemand mehr mit der Playstation oder mit dem Nintendo Switch im Graben sitzen muss, sondern irgendjemand in einem gepanzerten Fahrzeug Oder sogar weit weg sitzen kann und Drohnen sprachsteuern kann. Das wäre natürlich ein entscheidender Vorteil in der Kriegsführung, sagt mir mein Laienverständnis davon. Und ich befürchte, gebaut werden wird das so oder so. Ich kann mir vorstellen, dass Andorilan sowas baut, andere Hersteller. Aber jetzt eben auch SpaceX und XCI. Und in dem Zusammenhang gibt es eine zweite spannende News. Und zwar berichtet Axios exklusiv, dass das Pentagon gerade wohl ein Handfest, früher hat man gesagt Handfest, aber da wir wissen, dass sich Leute tatsächlich im Weißen Haus schlagen, kann man jetzt Handfest nicht mehr sagen, weil dann glaubt jemand, hier hat sich jemand gebrüht. Also es gibt auf jeden Fall wohl ein Zerwürfnis zwischen Entropic und dem Pentagon, um es mal vorsichtig zu sagen. Und zwar droht das Pentagon, Entropic als ein Supply Chain Risk zu brandmarken. Die Konsequenz davon wäre, dass Firmen, die Lieferanten des US-Militärs wären, angefangen mit einem Stift, Computern, Telefonen oder auch eben Waffentechnologie, nicht mehr mit Entropic arbeiten könnten. Dieses Supply Chain Risk Status ist sowas, was zum Beispiel ein Huawei bekommt, also ein chinesischer Hardwarehersteller, weil man sagt, die Gefahr ist, wir könnten hier ausspioniert werden von den Chinesen und deswegen darf das, wenn du ein Panzer für unser Herr baust, dann darf das Da darf da keine chinesische Technologie drin sein. Und den Status will man jetzt Entropic geben. Und natürlich nicht, weil es ein echtes Safety-Risk ist, würde ich behaupten, sondern was dahinter steckt, sind zwei Dinge, würde ich behaupten. Also das eine ist, dass man Entropic noch als Vertreter der woke AI wahrnimmt, so ein bisschen. Und das andere, dass Entropic ein paar letzte sogenannte Safeguards hat, also Sicherheitsreislinien. die nicht überschritten werden. Da geht es um sowas wie autonome Drohnen, die Menschen töten. Zum Beispiel, Entropic sagt, eigentlich kann das Pentagon alles machen, was sie wollen mit unserer KI und bisher scheint Claude auch die präferierte, das muss man dazu sagen, bisher scheint Claude die präferierte KI des Pentagons gewesen zu sein. Also es wurde angeblich zum Beispiel für den Einsatz in Venezuela eingesetzt. Also man ist eigentlich ein Fan von Claude und scheint es offenbar auch zu nutzen, sonst wäre man vielleicht auch gar nicht so engagiert, hier das zu steuern. Aber die zwei Dinge, die nicht gehen, und wie gesagt, Tropic sagt, eigentlich kann das Pentagon mit der Software machen, was sie wollen, alles was legal ist. Es gibt nur zwei Sachen, die quasi gegen die Verfassung von Claude verstoßen. Claude kriegt keine Rollen mehr, sondern hat so eine Art Verfassung, so einen ethischen, moralischen Kodex bekommen. Und zwei Dinge, die es explizit nicht machen darf, ist Mass Surveillance, Massenüberwachung von Amerikanern. Interessant auch, es ist begrenzt auf Americans. Es steht nicht Mass Surveillance, sondern Mass Surveillance of Americans ist verboten. Und Develop Weapons that can be deployed without a human involved. Also zum Beispiel solche Drohnen, die mehr oder weniger automatisch angreifen könnten und nicht ständig von einem Menschen kontrolliert sind. Und auch das möchte das Pentagon aber wegbekommen. Die Angst dahinter ist, dass Anthropic zum Beispiel das Modell abschalten könnte, wenn es um ICE-Aktivitäten geht. Das ist im Moment nicht Pentagon-Aufgabe ICE. Aber theoretisch hätte Entropic immer die Möglichkeit zu sagen, das ist aus unserer Verfassung von Claude her nicht möglich. Und deswegen dürft ihr zum Beispiel die amerikanische Bevölkerung nicht überwachen. Und das ist ja das Eisthema, wenn man ganz ehrlich ist. Und David Sachs hat es ja relativ klar gesagt in einem der All-In-Interviews, wo er quasi gesagt hat, wir können den KI-Firmen nicht vorschreiben, wie sie ihre KI bauen. Aber wir können entscheiden, was wir einkaufen, was wir nicht einkaufen. Und das hier greift natürlich noch viel weiter. Es ist nicht, was wir einkaufen, was wir nicht einkaufen, sondern das Pentagon verbietet quasi mit einer großen Anzahl von Firmen, nämlich alle, die irgendwie einen Vertrag mit dem Pentagon haben, Cloud zu nutzen. Oder sie würden ihre Verträge mit dem Pentagon verlieren. Eigentlich ist es ein vollkommen übergriffiger Akt, um zu sagen, ihr seid uns noch zu woke. Also gebt uns euer Modell. Wir wollen das beste Modell, was ihr habt, aber wir wollen es als Open-Source-Modell haben eigentlich und eure Finger lasst ihr weg davon und wir machen damit, was ihr wollt. Was natürlich eine starke Machtergreifung durch das Pentagon ist und was, wenn du überlegst, warum Entropic mal gebaut wurde, um sichere KI zu bauen, um Guardrails zu haben, um eine Verfassung zu haben, ist es natürlich gegen alles, wofür Anthropic ursprünglich mal angetreten ist. Und es wird jetzt, glaube ich, eine der spannendsten, also, dass sie überhaupt so weit kommen, zeigt ja, dass sie ein bisschen Rückgrat erstmal zeigen, offenbar, sonst würde es diese öffentliche Debatte, oder sagen sie, sonst würde diese Debatte nicht an die Öffentlichkeit dringen, sagen wir mal so. Eine öffentliche Debatte ist es ja nicht. Und das ist natürlich jetzt schwer. Also lässt sich Entropic erpressen und würde viele Firmenkunden wahrscheinlich in den USA verlieren dadurch, wenn das Pentagon das durchzieht. Gleichzeitig können sie sagen, dann arbeiten wir aber gar nicht mehr mit dem Pentagon. Dann hätte, glaube ich, das Pentagon ein Problem. Dann kann Pete Texas versuchen, mit Kroc den nächsten Diktator irgendwie zu stürzen. Ja, also ich bin gespannt, wie das ausgeht. Ich wünsche mir natürlich, dass Entropic da so widerstandsfähig wie möglich bleibt. Aber... gleichzeitig ist es wirtschaftlich natürlich ein Riesenrisiko, sich mit der Trump-Regierung in diesem KI-Wettrennen zu verderben. Weil das natürlich am Ende darüber entscheiden kann, ob deine Datacenter subsidized werden, wie gesagt, ob große Firmen überhaupt Verträge mit dir machen können. Welche Firma beliefert nicht irgendwie das Pentagon in den USA?
Wie siehst du das für Europa? Also, wenn man das jetzt weiterspinnen könnte, könnte man doch irgendwie sagen... Microsoft, Google, Workspace und so sollte alles nicht genutzt werden für deutsche Firmen oder europäische Firmen.
Aus Resilienzgründen meinst du, Autonomiegründen tendenziell schon. Also ich glaube, würde man heute vor der Entscheidung stehen, ist natürlich immer was anderes, das von Anfang an richtig zu denken oder jetzt ein bestehendes System umzukippen. Aber ich glaube, würdest du heute eine IT-Infrastruktur neu aufbauen, würdest du versuchen, sie so resilient und autark wie möglich zu machen. Können wir deswegen jetzt von heute auf morgen komplett auf Microsoft verzichten? Nee, aber vielleicht sollte man bei zukünftigen Procurement-Entscheidungen das mitbedenken.
Und würdest du in sowas investieren, wenn jetzt jemand kommt und sagt, ich baue das europäische Office?
Ja und nein. Also ich finde den Purpose gut. Ich glaube, du kannst es deutlich effizienter bauen als zuvor. Also das nächste Google Workspace zu bauen, wird einen Bruchteil der Kosten verursachen. Insofern bin ich relativ optimistisch. Gleichzeitig sind Sales und Procurement Vorgänge mit großen Unternehmen und staatlichen Organisationen natürlich die absolute Hölle. Wobei man sagen kann, dadurch, dass es jetzt so ein bisschen Urgency gibt, sind vielleicht auch einzelne Entitäten bereit zu sagen, Wir würden das vielleicht sogar vorfinanzieren. Wir committen uns sehr früh zu einem sehr langfristigen Vertrag. Also vielleicht ist das Klima auch gut, um mal diese ewigen Ausschreibungs-Sales-Probleme mit Behörden... Also man muss jetzt auch vorsichtig sein. Der Grund, warum Ausschreibungsprozesse wichtig sind und so kompliziert sind, liegt ja auch ein bisschen daran, um Korruption zu verhindern. Also du willst ja auch nicht, dass... Jemand irgendwie so freihändig wie Trump über Dinge entscheidet. Also du willst ja nicht so Eingriffe haben wie jetzt da eben beim Pentagon, dass irgendwie, weil Trump im Fullsquare sitzt, er ein Unternehmen quasi erpresst und ihm die Geschäftsgrundlage fast entzieht. Also wie gesagt, es geht nicht nur um ein paar Pentagon-Verträge, es geht darum, ob Entropic noch mit irgendeinem Unternehmen zusammenarbeiten kann, was irgendwie an das Pentagon beliefert wird. Oder ob es behandelt wird, als wäre es ein chinesisches Hardware-Unternehmen wie Huawei, das droht den Staat auszuspionieren. Und es ist natürlich vollkommen übergriffig, das zu tun. Was du aber auch raushören musst, ist, dass offensichtlich alle anderen Unternehmen, also Google, also das ist zumindest meine Vermutung, belegen kann ich das nicht, aber wenn Entropic hier clasht mit dem Pentagon und das offensichtlich durchsticht, um überhaupt ein bisschen Aufmerksamkeit dafür zu bekommen... gehe ich davon aus, dass OpenAI das so unterschreibt alles, dass Google das so unterschreibt, dass Palantir das so unterschreibt, also dass ihre Software für Massenüberwachung genutzt werden kann. Also ich habe bei Exios oder bei Semaphore nicht gelesen, dass bei Google ein Problem besteht, dass Google Massenüberwachung ausgeschlossen hat in den Gemini-Richtlinien oder dass Elon Musk das ausgeschlossen hat oder dass Palantir ausgeschlossen hat, dass autonome Drohnen quasi mit Palantir-Software am Ende Menschen ohne die die ultimative menschliche Entscheidung umbringen können. Das ist die andere Seite der Medaille. Das steht hier so nicht und es ist jetzt eine Unterstellung, aber keiner von denen hat das Thema eskaliert zumindest. Deswegen würde ich davon ausgehen, dass das was ist, was erstmal nur Entropic betrifft und wo alle anderen, also Google, SpaceX, XAI, Palantir, Feynman sind und diese Beschränkungen in ihrer Software nicht haben. Oder Ist es wirklich so, dass es nur ist, weil Anthropic noch als woke gilt und man quasi deswegen ganz gezielt Anthropic ausgesucht hat? Das will ich nicht ausschließen. Und so wie David Sachs darüber spricht, ist es schon auch Culture Warfare, der noch gilt. Also es geht gar nicht, also es sind zwei mögliche Szenarien, sage ich mal. Das eine ist, dass Pentagon möchte, die Macht über die Software haben. Zweites Szenario, es geht weiterhin wirklich nur um Kulturkampf. Anthropic gilt noch als woke AI, weil sie ein einmaßen vernünftige Verfassung für ihr Produkt haben und Wahrheit priorisieren über False Balance und so weiter. Und deswegen macht man es. Oder beides kann auch wahr sein, natürlich. Dass es um beides geht.
Oder mutmaßlich Nummer 3, David Sachs ist einfach sauer, dass er nicht auf den Cap Table gekommen ist.
Ja, das weiß man auch nie.
Das ist traurig, also funny because it's true. Also es ist schon möglich.
Ich glaube auf jeden Fall, dass wir nicht weniger Konflikte in der Welt sehen. Also wenn wir solche Technologien haben in Zukunft, glaube ich nicht, dass wir weniger Konflikte sehen, ehrlich gesagt. Und im besten Fall wird daraus eine Technologie- und Materialschlacht, in Anführungsstrichen besten Fall. Im schlimmsten Fall wird sowas aber noch effizienter gegen Zivilbevölkerung eingesetzt, so wie es jetzt gerade in der Ukraine passiert. Also wie willst du so einen Drohnen-Schwarm irgendwie daran hindern, ein Umspannwerk oder eine Ölraffinerie platt zu machen, relativ gezielt?
Auf der anderen Seite könnte man auch sagen, dass Crime vielleicht runtergeht, wenn alle überwacht werden. Oder nicht? Also London, New York...
Aber willst du das jetzt als positive Vision verkaufen?
Nee.
Also A habe ich nicht das Gefühl, also New York ist von den 80er Jahren natürlich gesehen stets besser da. Aber gerade was London angeht, habe ich nicht das Gefühl, dass das CCTV das zu einem sicheren Ort gemacht hat. Also man weiß natürlich nicht, wie wäre es ohne Überwachung. Aber London ist glaube ich Gerade nicht der sicherste Ort Europas, um ehrlich zu sein, zumindest nach dem, was ich höre. Und teilweise verlassen Leute wohl London, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen. Und B ist das natürlich die Debatte, ich weiß nicht, ob man die jetzt zum zehntausendsten Mal anfangen möchte, aber das ist ja immer der Konflikt, ob du mehr überwachen möchtest, um dich sicherer zu fühlen. Aber wo das hinführt, und dabei musst du immer mitbedenken, dass morgen eventuell... in Teilen rechtsradikale Partei oder rechtsextremistische Partei hier an der Macht sein könnte. Und damit Leute überwacht, die einfach nur auf der falschen Demo waren. Oder einen Podcast haben. Oder sich in den letzten 10, wenn du überlegst, wie nachtragend Trump ist, wer sagt dir, dass irgendwie die AfD nicht mal alle Leute verfolgt, die in den letzten 10 Jahren sich mal negativ geäußert haben und dazu solche Technologien nutzt. Also ich verzichte gerne auf etwas Sicherheit für etwas mehr Freiheit und informationelle Selbstbestimmung. Das kann jeder anders gewichten. Es gibt typischerweise konservativere Menschen, die Sicherheit priorisieren und sagen... Ich mache doch nichts, dann sollen wir alles gut überwachen. Aber es funktioniert immer nur so lange gut, bis man mal selber eventuell Opfer von sowas geworden ist. Das ist so ein Schieberegler, wo es auch total unnormal ist, dass verschiedene Leute in der Bevölkerung verschiedene Auffassungen zu haben, glaube ich. Ich tendiere da eher auf der liberalen Seite. Und glaube, dass Freiheit und Privatsphäre schon schützenswert ist und dass man auch leider ein bisschen weniger Sicherheit dafür in Kauf nehmen muss, ab und an. Aber das eine geht nicht unter das andere. Also du kannst nicht Freiheit haben und maximale Sicherheit. Das ist einfach ein Zero-Sum-Game, wenn du so möchtest. Es gibt vielleicht irgendwo ein Optimum, aber du kannst nicht beides schlagen.
Kurze Werbeunterbrechung. Kennst du das Gefühl, wenn du eine Dividende von 4,50 Euro bekommst? Was machst du damit? Cappuccino kaufen oder einfach auf dem Konto lassen? Damit ist jetzt Schluss, denn Scalable hat DRIPS. Dividend Reinvestment Plans. Einmal aktiviert und deine Dividenden werden automatisch wieder investiert. Das Ganze funktioniert für das gesamte Sparplan-Universum. Also 4.500 Aktien und über 2.700 ETFs. Und ist komplett gebührenfrei. Dein Zinseszinseffekt macht also Überstunden, während du doppeltgänger Podcasts hörst. Und falls du deinen Dry Powder lieber trocken hältst, gibt es weiterhin 2% Zinsen pro Jahr auf dein Tagesgeld. Gehe jetzt auf scalable.capital und aktiviere Drips. Link ist natürlich in den Shownotes. Disclaimer, Kapitalanlagen bergen Risiken. Dies ist keine Anlageempfehlung, sondern eine Werbung für unseren Partner Scalable. Und nun viel Spaß mit der weiteren Folge. Werbung Ende.
Und dann gab es noch einen ganz spannenden Tweet, worüber ich nicht so viel gelesen habe, aber ich fand es doch ganz interessant. Mit relativ wenig Aufmerksamkeit, würde ich sagen, hat DeepMind ein Modell namens Aletheia genannt. Ich glaube, das ist irgendein griechischer Begriff für das Herausfinden der Wahrheit oder so. Gelaunched, was in manchen Benchmarks, also zum Beispiel hier geht es um Mathe-Olympiaden lösen, einfach funktioniert. nicht nur Klassen, sondern Bildungsstufen besser ist als Gemini 3 Pro oder GPT 5.2 Thinking. Also zum Vergleich, die führenden Modelle kommen so auf 30 bis 36 Prozent und LSE schneidet mit 92 Prozent ab und löst quasi einen Großteil der Probleme, kann viele dieser schweren Mathe-Probleme, Sekunde, wie heißen die? diese Erdos-Probleme, weiß nicht, wie man es ausspricht, so lösen. Und das scheint so eine Art Wissenschaftsassistenz zu sein. Und das Besondere ist nur, dass, also das vermutet man zumindest, dass DeepMind sie jetzt publiziert. Also, wovon man vielleicht ausgehen sollte, ist, dass die KI-Firmen inzwischen im Hintergrund einfach Modelle haben, die deutlich besser sind. Also sofern der Markt sie zwingt, werden sie natürlich immer versuchen, das bessere Modell zu bauen und so weiter. Aber ich glaube, wir kommen jetzt langsam in die Zeit, das wird ja auch in diesem AI-2027-Szenario beschrieben, wo die besten KI-Labore vielleicht nicht mehr ihre besten Modelle wirklich an den Markt bringen. Ein gutes Beispiel ist auch, dass N-Shopic ja Cloud-Code für seine Konkurrenten gesperrt hat. Also offiziell, damit es nicht abgekupfert wird. Du könntest aber auch dich fragen, ob Cloud 4.5 nicht schon dabei ist, Cloud 5 zu coden. Und man quasi sagt, wenn jetzt KI einen Großteil unseres Codes schreibt, dann sollten wir diese KI unseren Konkurrenten eigentlich nicht mehr geben, weil wir in einem jüngeren Interview sagt Dario Amodea auch, dass er glaubt, dass sie relativ nah an diesem exponentiellen Punkt sind, also wo Software sich selbst beschleunigt. Jetzt kann man sagen, das ist immer Bullshit, KIPR oder so, aber in der Vergangenheit war der nicht dafür bekannt, uns besonders unzutreffende Aussagen zu machen, würde ich jetzt behaupten. Also sein Track Record ist jetzt deutlich besser als der von Elon Musk bei sowas. Und dass es offenbar so verdeckte Modelle gibt, die einfach in irgendwelchen Benchmarks deutlich, deutlich besser sind. Man kann jetzt auch sagen, das ist ein auf Wissenschaft optimiertes Modell, also ein spezielleres Modell. Das ist natürlich, dass es in gewissen Benchmarks bessere Ergebnisse hat, aber das ist hier wirklich eine andere Liga. Und wie gesagt, der Fakt, dass man das eigene Coding-Modell nur noch in abgespeckter Version rausgibt, weil man eventuell Angst hat, dass Konkurrenten das nutzen, um selber noch schneller, noch bessere Modelle zu bauen, ist auch ein Signal, was man vielleicht... Vielleicht sollte man es nicht überinterpretieren, aber in den Kontext der Ereignisse so ein bisschen mit einbeziehen. Und damit gehen wir ein bisschen in die babblige Ecke. Wir bleiben bei Anthropic. Und zwar haben Analysten von BNP Paribas, also Banker, oder deren quantitativen Analysten, glauben, sie haben gemessen, dass das Superbowl-Ad von Anthropic ein 11% User Boost verursacht hat. Also innerhalb von einer Nacht 11% mehr Nutzer. Das wäre viel, wenn man davon ausgeht, wie groß die User Basis schon ist. Der Website Traffic auf der Website von Claude soll 6,5% sein. gestiegen sein allein an dem Tag und Daily Active Users sollen 11% hochgegangen sein, während man bei ChatGPT nur rund 3%, 2,7% mehr Daily Active Users gesehen hat und bei Gemini 1,4%. Also wofür das spricht, ist das, was wir ja schon so ein bisschen antizipiert haben, dass Anthropic definitiv das Werbegame beim Superbowl Und dass das auch messbare wirtschaftliche Effekte hat. Also gemessen daran, was für ein High-Stakes-Game, die AGI bauen oder für eine KI zu entwickeln oder die mit der besten User-Adoption zu bauen, dass es da um hunderte von Milliarden geht. Dafür hat Entropic aus einem 10 Millionen, also ich nehme an, das ist so irgendwie zwischen 8 und 20 Millionen, je nachdem wie oft der geairt ist, das weiß ich jetzt nicht, sollte das gekostet haben, dann war das vermutlich gut investiertes Geld. Also 11 Prozent, könntest du sagen, 11 Prozent Extrawachstum auf die letzte Bewertung, 380 wären 38 Milliarden. Jetzt weiß man nicht, wie nachhaltig das ist und so weiter, aber so oder so. wäre es dumm gewesen, nicht diesen Spot zu machen. Und ich meine, selbst für ChatGPT und Gemini war das wahrscheinlich ROI-positiv. Also auch No-Brainer aus deren, selbst wenn du nur 1% extra Traffic damit rausholst, ist es rein wirtschaftlich noch ein No-Brainer, würde ich behaupten. Einfach, weil die Kosten überschaubar sind. Aber ja, für einen Tropic, also dann sozusagen den besten Spot zu machen, hat natürlich nochmal einen ganz anderen Vorteil. Preis. Und das ist dann relativ zu gewinnen. Und das scheint Entropic gewonnen zu haben. Was ich da aber auch überlege, ist, wenn du überlegst, um was für zig hunderte Milliarden Beträge es geht, also wie viel Werbedruck werden wir gerade sehen, um Consumer und Unternehmen dafür zu begeistern, KI zu nutzen. Allein schon, ich bin bei einer Recherche eben darüber gestolpert, wie viele Affiliate-Sites es gibt, die quasi versuchen, die ersten 100.000 Tokens bei Anthropic, bei OpenAI, bei Google zu verkaufen. Ich bin mir sicher, die kriegen vierstellige Provisionen, wenn du da neuen Enterprise-Kunden hinloggst. Du machst einfach nur einen Model-Vergleich. Du willst OpenClaw installieren, was ist das beste Model, was du dahinter laufen lässt. Kannst du richtig mit Geld machen, glaube ich. Also ich bin gespannt, weil am Ende wird das natürlich, also man versucht das natürlich zweites mit Product-Led-Growth zu bauen, aber natürlich wird am Ende gerade im Consumer-Bereich auch massiver Werbedruck runtergehen und das hat der Superbowl jetzt hier schon mal vielleicht so ein bisschen als Auftakt gezeigt.
Haben wir noch bestimmt den einen oder anderen Hörer hier, der damit gerade gut Geld verdient. Aber lass uns über den Instagram-Moment unserer Zeit reden. Man erinnert sich zurück, 2012, 13 Mitarbeiter werden für eine Milliarde von Meta bzw. Facebook gekauft. Es ging um diese kleine, schöne Foto-App Instagram. Die hatten ein, zwei Millionen Downloads, vorher so eine schöne Geschichte mit Pivot und so. Eigentlich erleben wir das doch gerade. Oder was war deine erste Reaktion auf die M&A-Geschichte, den schnellen Startup-Exit aus Österreich?
Mein erster Gedanke war tatsächlich, dass Sam Altman hat ja mal gesagt, du hast glaube ich auch darauf gewettet, gewinnst du eigentlich eine Prediction damit? Hast du nicht gesagt, dieses Jahr wird es die erste One-Billion-One-Man-Company? One Human meintest du natürlich damit, Company geben?
Oh, habe ich das? Ich muss mal ganz kurz hier auf LinkedIn gucken, da habe ich ja alles gepostet.
Ich war da ja skeptisch, ehrlich gesagt. Aber Sam Ortman hat ja die, also so ein bisschen wie das bei Prediction Markets gerade üblich ist, hat er die Wette einfach für sich selber gewonnen. Also man geht davon aus, so 100% sicher ist das nicht, aber dass es Milliardenbeträge sind, die da im Raum standen. Also wir fangen mal vorne an. Wir haben in den letzten Episoden darüber gesprochen, was OpenClaw eigentlich ist. Das ist dieser Bot, den ich auf meinem Heimcomputer installieren kann und dann kann der irgendwie meine WhatsApp, meine E-Mail lesen und so ein bisschen wirklich Personal Jarvis Assistent spielen. Der hat unheimlich viel Anklang gefunden. Natürlich haben sich nicht nur jeder Venture-Capitalist der Welt auf den Entwickler, der ein Österreicher ist, Peter Steinberger heißt er, gestürzt, sondern er soll auch mutmaßlich Anrufe von Mark Zuckerberg natürlich bekommen haben. Und jetzt hat er verkündet, 14. Februar am Valentinstag, dass sein neues Valentine Sam Ortman ist und er OpenAI Jetzt muss man sagen, der Mann ist höchstwahrscheinlich nicht mit Armut geschlagen. Der hat mal eine kleine Software gebaut, also fairerweise hat sie über zehn Jahre, glaube ich, gebaut, PSPDF, was mehr oder weniger der PDF-Viewer für die meisten Apple-Geräte geworden ist. Verstehe ich das richtig? Möglich. Später hieß es dann Nutrient. Das hat er entwickelt und mutmaßlich für einen dreistelligen Millionenbetrag verkauft. Inside Ventures hat das, glaube ich, übernommen oder finanziert. Und danach hat er eine längere Auszeit gebraucht, teilweise aufgehört zu coden, hat sich dann Mitte des letzten Jahres wieder so ein bisschen rangesetzt und laut, ich glaube, eigenen Schilderungen soll er Ende letzten Jahres, im November begonnen haben, diesen OpenClaw oder damals noch CloudBot zu bauen oder damit zu experimentieren. Ich habe auf Twitter zuspitzend gesagt, es wurde an einem Wochenende gevibecoded. Das stimmt nicht, also Was er selber gesagt hat, ist, dass es einzelne Features wie die WhatsApp-Connection, dass er das in einer Stunde gebaut hat. Ich bin überrascht, wie viel er auf Twitter aktiv ist. Ich glaube, er hat viel mit Pressearbeit. Er macht Interviews im Podcast über drei Stunden, beantwortet viele Tweets auf X, gibt viele Interviews für Zeitungen noch nebenbei. Ich bin mir sicher, er arbeitet gerade 20 Stunden am Tag. Also fairerweise, er hat ein paar Wochen daran gearbeitet. Dann wissen wir, das ist super populär geworden, hat hunderttausende von positiven Bewertungen auf GitHub, Leute, die das erfolgreich nutzen. Also genau genommen hat er OpenClaw nicht verkauft. OpenClaw wird weiter als Open-Source-Software von der Foundation, also einer Stiftung, weiter betrieben. Aber er tritt OpenAI hinzu. Sam Ortman sagt, er wird die nächste Generation von Personal Agents driven, was immer das heißt, ob er das Team anführt oder ob er so ein Individual Contributor wird, das wissen wir nicht. Ich habe auch das Gefühl, dass, also ohne irgendwie seine Fähigkeiten schmälern zu wollen, also es ist ja offensichtlich, er hat eine Software gebaut, die drei-stelligen Millionen wert war vorher, er hat jetzt ein Produkt gebaut, was wahnsinnige Adoption hat und das ist über jeden Zweifel erhaben. Aber die Frage ist, braucht OpenAI wirklich einen weiteren Entwickler, dem Sie eine Milliarde zahlen? Oder sehen Sie irgendwie ein Talent, was andere nicht sehen, das Sie bezahlen? Oder, das wäre so ein bisschen meine Unterstellung, ist es eben doch nur ein bisschen Stealing the Thunder von Cloud und Entropic? Weil OpenClaw ist theoretisch eine Plattform, die mit verschiedenen Foundation Models arbeiten kann. Aber Cloud 4.5, Sonnet oder Opus waren so die präferierten Modelle, also womit Leute das hauptsächlich eingesetzt haben. Das heißt, es hat vor allen Dingen die Adoption von Anthropic auch stark vorangetrieben. Und man kann ja sagen, Sam Orban wollte einfach ins Lagerfeuer pissen. Charakterlich ist ihm das 100% zuzutrauen, dass er einfach sagt, Er muss diesen Typen vom Markt nehmen, weil das ist die Gefahr, dass es so ein Take-off-Moment für Anthropic wird. Die andere Möglichkeit ist, und das ist vielleicht, also sagen wir mal so, gegenüber anderen Entwicklern, ohne dass ich das wirklich einschätzen könnte, aber durch Beobachtung und durch andere Quellen würde ich sagen, er ist jetzt wahrscheinlich nicht zwei Klassen besser als die besten Entwickler bei OpenAI, aber er hat ein Produkt gebaut, was für Menschen funktioniert. Vielleicht ist er der bessere Produktmanager. Das kann man natürlich sagen, weil was OpenAI kauft, ist im Zweifel die Distribution. Also, dass jemand ein Produkt gebaut hat, was mindestens eine sechs-, wenn nicht siebenstellige Anzahl von Menschen genutzt hat. Viele von denen, die vorher nicht an KI geglaubt haben, viele von denen, die vorher dachten, Agenten sind nicht gut genug. Das heißt, er hat diesen Distribution-Moment oder Dispersion-Moment erzeugen können. Oder es ist einer der Pivotal Moments, die es gerade gibt, die vermutlich... eine Beschleunigung bei Agentic AI bewirken könnten. Und das ist dann eigentlich das Verdienst. Das würde ich ihm 100% geben. Er ist über jeden Zweifel erhaben, dass er das bewirkt hat, was viele vorher nicht geschafft haben. Die GPTs von OpenAI haben es nicht geschafft. Das ganze Thema Agentic Commerce hat es nicht geschafft. Das ganze Thema Agents hat es nicht geschafft. Sondern ein Entwickler, der ein Produkt gebaut hat, was einfach auf Anwender-Level funktioniert, hat eigentlich so ein bisschen, ich will nicht sagen gesolvt, aber die Distribution-Challenge deutlich mitbestimmt. Und das kann, wenn wir gerade vorgerechnet haben, dass ein Superbowl-Ad Milliarden-Impact hat, dann ist das, was er gemacht hat, Milliarden wert. Gar keine Frage. Weil, dass man das nicht günstiger nachbauen könnte als OpenAI oder das andere, dass fünf schlaue Entwickler bei OpenAI, die mindestens genauso talentiert sind, das nicht nachbauen könnte, das ist nicht die Frage. Sondern die Frage ist sozusagen, Kann ich dieses Open-Claw-Movement quasi an meine Firma binden? Kann ich in Tropic da irgendwie rausdrängen, würde ich zumindest unterstellen, dass das so ein bisschen die Motivlage von Open AI da ist. Ansonsten zur schöpferischen Tiefe der Leistung. Also es gibt zum Beispiel jemand, Sekunde, habe ich das hier ins Trello reingepackt? Ja, es gibt jemand, der hat Nano-Claw gebaut und dabei die meisten Security-Flaws, also OpenCore gilt ja als relativ unsicher, relativ ineffizient, sind 300.000 Zeilen Code. Jemand hat das relativ schnell versucht nachzubauen, hat es Nanocore genannt, deutlich weniger Codezeilen dafür gebraucht, ist out of the box relativ safe gemacht. Das heißt, man kann das günstiger reproduzieren. Es steht hier, Nanocore counters this by reducing the core logic to roughly 500 lines code. auf TypeScript. TypeScript ist, wenn man so möchte, JavaScript-Shortcut, um Code effizienter zu bauen, indem man auf fertige Module oder Libraries zurückgreift, wenn ich es richtig verstehe. Deswegen auch, wenn ich kein Programmierer bin und das dann abschließend selber nicht beurteilen kann, aber es wirkt so, als wäre die eigentliche Software, wenn man einmal die Idee verstanden hat, nicht unmöglich wäre, schnell zu reproduzieren. Aber was er halt geschafft hat, ist, die Adoption bei teilweise normalen Anwendern oder Menschen, die grundlegendes Code-Verständnis haben, massiv voranzutreiben. Und ich glaube, das versucht OpenAI, sich hier einzukaufen und eben aber auch Entropic wegzunehmen. Auch, man konnte auch vorher schon sagen, ich möchte das mit OpenAI Codex bauen und nicht mit Entropic, aber die meisten Leute haben out of the box erstmal Cloud genutzt dafür. Daher kommt ja auch vermutlich so ein bisschen der Ursprungsname OpenAI Cloud. Also genau, dann wurde auf X so gefragt, wie viel Geld er bekommen haben muss, um den Deal zu machen. Oder dass Entropic das so ein bisschen verdribbelt hätte, warum Entropic, die eigentlich das präferierte Modell waren, nicht so ein Deal gemacht hat, worauf er meinte, dass die Love Letters von der Legal Abteilung von Entropic eventuell nicht geholfen hätten. Das hat aber auch schon wieder so halb zurückgerudert, dass er eigentlich nicht schlecht reden möchte über Entropic. Ich weiß nicht, ob das schon wieder Corporate PR von OpenAI war, die da eingegriffen haben.
Was hättest du ihm denn geraten?
Also mal angenommen, Peter ruft dich an oder schreibt dir auf X, hey, kann ich mal kurz sprechen?
Ich habe hier so Möglichkeiten, links, rechts oder geradeaus. Also ich hätte ihm gesagt, tu es nicht, tu es nicht, lauf weiter.
Der Hintergrund, dass er finanziell, also wenn er nicht irgendeinen großen Fehler gemacht hat, dass er finanziell relativ unabhängig sein sollte, spielt natürlich eine große Rolle. Dass er nicht zu Meta gegangen ist, spricht auch erstmal für ein grundsätzlich gutes Bauchgefühl bei ihm. Ob Anthropic das wirklich verspielt hat und nicht mal ein Angebot gemacht hat, Das wäre tatsächlich dumm, wenn das der Fall wäre. Ich weiß nicht, was man ihm beim OpenAI noch versprochen hat. Sein Projekt gibt er auf. Gut, er wird jetzt dadurch wahrscheinlich Papiermilliardär. Also kriegt irgendwie 0,1% oder 0,15% von OpenAI dafür. Die Frage ist, es wird jetzt viele Copycats geben, nehme ich an, aus China oder eben Nanoclaw usw., Das Coole war ja, dass das quasi ein Österreicher war, der komplett ausgecheckt war aus dem Leben, irgendwie drei Jahre Sabbatical gemacht hat, irgendwie an Fröschen geleckt, ein bisschen übertrieben gesagt, seine Liebe zum Coding wiederentdeckt. Das ist ja auch die perfekte PR-Story, dass die Community das so ein bisschen liebt und daran glaubt, wenn der das kann, dann will ich das auch mal probieren. Das ist ja eine andere Story, als wenn du hinterher dann bei OpenAI, der für Asian verantwortlich bist und irgendwie Corporate PR machen sollst. Ich konnte das noch nicht verifizieren, ehrlich gesagt, aber es gibt eine Anzeige, ich weiß nicht, ob die authentisch ist, Aber angeblich ist es ein von OpenAI promoteter Tweet, wo er quasi schon seinen Shift von Cloud Code zu Codex, also zu OpenAIs Produkt ankündigt. Dass er einfach nur quasi so ein Maskottchen wird, wäre natürlich die denkbar schlechteste Lösung. Aber ich befürchte, dass man die Community kaufen wollte. Und die Frage ist, wie oft funktioniert sowas gut? Also Instagram war immer ein gutes Produkt oder WhatsApp. Und das hatte echte Fans und es hatte Netzwerkeffekte. So ein Produkt, klar, du hast eine Community drumherum, aber so richtig Netzwerkeffekte sehe ich ehrlich gesagt nicht. Es ist schnell kopierbar. Es war definitiv nicht perfekt und effizient, soweit man das von außen sehen kann. Ich kann mir gut vorstellen, dass dadurch in einem halben Jahr niemand mehr davon reden wird.
Ja und nein. Also ich meinte eben Instagram, weil durch diesen Instagram-Exit, finde ich, gab es danach sehr viele Nachahmer, die irgendwie gesagt haben, wir sind ein kleines Team, wir bauen irgendwie eine ganz fokussierte App und wir werden irgendwie es schaffen, einen unglaublichen Wert zu schaffen durch einen Exit. Und ich kann mir vorstellen, dass es da jetzt auch viele Nachahmer gibt. Das ist immer nicht so ganz wahr, weil... Der Typ war ja schon eine Ausnahme. Oder ist eine Ausnahme. So viel GitHub-Comments und alles, wie er gemacht hat. Also Entwickler haben den schon echt für sehr, sehr gut, fleißig gehalten.
Die Jungs von fleißig und gut sind noch zwei unterschiedliche Sachen.
Ja, aber ja, die... Die Gründer von Instagram waren ja auch nicht irgendwie die Leute, die gerade angefangen haben zu entwickeln. Aber ich denke schon, dass es jetzt mehr Wind gibt. Und die Community, es gab ja so Meetups in der ganzen Welt.
Ich glaube, die sucht sich ein neues Thema.
Oder? Also das ist doch irgendwie wie wenn auf einmal dein Independent-Musikartist zu einem Major-Label geht.
Ja, genau. So würde ich es auch beschreiben. Und wie gesagt, ich will die Leistung überhaupt nicht schmälern. Im Gegenteil. Ich habe Genauso viel oder sogar mehr Respekt vor jemandem, der Adoption driven kann, als vor jemandem, der 5% besser programmieren kann als andere. Also ich finde, Produkte zu bauen, die Menschen lieben und nutzen und die anwendbar sind für Menschen auch, ist die viel wichtigere Skill am Ende. Und das ist meiner Meinung nach auch etwas, was den Preis rechtfertigt. Aber sofern du kein Produkt mit Netzwerkeffekten baust oder was 10x besser ist, ist es halt kopierbar, ablösbar. Du hast jetzt schon die Copycats. Es kann trotzdem so ein Inflection Point sein. Also ganz ehrlich, wäre ich jetzt irgendwie Ron Conway oder Y Combinator. Ich meine, die machen natürlich nichts anderes. Aber ich würde definitiv jetzt 100 Leute in ein Haus packen und jeder soll einfach irgendwie sowas ähnliches Vibe coden. Weil die Wahrscheinlichkeit, das muss ja nur einer davon innerhalb der nächsten 180 Tage für eine Milliarde verkauft werden, dann bist du positiv. Und die Wahrscheinlichkeit ist gar nicht so klein, glaube ich. Also die Frage ist, wonach suchst du überhaupt noch aus? Also wer hätte auf den Typ, du kannst sagen, es ist ein Serial Founder, deswegen hättest du auf ihn setzen sollen. Aber die Frage ist, solltest du einfach Spray and Pray machen? Oder was ist es, was du als Investor eigentlich noch beurteilen kannst, wer eine Chance hat, quasi ein Milliardenunternehmen zu bauen oder nicht? Wenn das in zwei Monaten Arbeit ist, also ich vereinfache das jetzt mal wieder ein bisschen, drei Monate Arbeit, schaffst, Milliardenwert zu generieren. In der heutigen Welt, die Milliardenwert generiert ja OpenAI nicht. Es ist eine Mischung aus jemand, der so viel bezahlen möchte und jemand, der so viel Adoption fahren kann. Aber es zeigt natürlich auch ein bisschen die Verzweiflung von OpenAI.
Ja, aber das ist auch die Verzweiflung vom ganzen Markt, oder? Wahrscheinlich haben die sich gegenseitig angerufen und gesagt, irgendeiner muss den Typen wegkaufen. Das macht uns hier unsere ganzen Bewertungen kaputt.
Ja, um Ihnen vielleicht nochmal eine Eloge daraus zu machen, was Peter Steinberg halt geschafft hat, ist, was alle KI-Firmen zusammen nicht geschafft haben, Value in das Produkt zu bringen und es so wertvoll zu machen, dass Leute dafür bezahlen. Also dass Leute es anwenden können, dass sie ihnen alle Freigaben für den Computer geben oder ein Laborsystem zumindest und dass sie wahrscheinlich dafür bezahlen würden, also diese Adoption Gap. Da hat er wahrscheinlich mehr für getan als irgendwie 40 Growth-Manager, die irgendwo bei ChatGPT da sitzen. Klar, also ChatGPT selber hat auch viele Adoption und so weiter, aber in diesem halb-semi-professionellen Bereich, also ich bin keine Enterprise-Lösung, aber ich bin auch kein Consumer, sondern ich bin dieses Digital Ocean-Client-App-Entwickler dazwischen oder Privatperson mit Entwicklungsfähigkeiten. Da hat er quasi diese Lücke geschlossen und aus dem, was Modelle können, was gemacht, was Menschen verstehen und anwenden können wiederum. Und das ist glaube ich das, wo die nächsten Billion, also wenn du davon rausgehst, dass Modelle eventuell Commodities werden, dann ist das, was die nächsten zum Unicorns und Dekacorns bauen wird, jemand, der schafft und eben am Ende kannst du, also vor einem halben Jahr hätten wir gesagt, das ist ein Wrapper. Also es ist nur irgendwie ein bisschen Software um Grundlagenmodelle gebaut, dass man genau in sowas nicht investieren sollte, Und dann ist es innerhalb von 90 Tagen Unicorn, wenn du so möchtest, wenn die Daten so stimmen, die so rumschwören. Das zeigt eben, wie wichtig Distribution Adoption oder wie auch immer man das nennen will, ist. Und dass die Challenge gerade, also die Challenge, Modelle immer fähiger zu machen, ist eine, aber die wird gelöst und die schreitet voran. Da mache ich mir wenig Sorgen drum. Die Challenge, wie schaffe ich es, dass die Modelle für den, der es einsetzt, Nutzen stiften, die ist viel weniger gelöst, glaube ich. Weil es noch viel zu viele Leute gibt, die sagen, ich habe den Use Case nicht. Und der beschreibt selber auch in dem Podcast bei Lex Friedman zum Beispiel bei Use Case, dass er irgendwo in der Einöde in Algerien oder Marokko ist, glaube ich. Und quasi, er hat kaum Netz, aber er kann noch WhatsApp nutzen mit Edge oder so. Und wenn du dann natürlich einen KI-Agenten hast, der in der Cloud arbeitet, oder Remote in deinem eigenen Computer, den du aber über WhatsApp befähigen kannst, ist das natürlich super wertvoll. Weil der schickt dir die Antworten per WhatsApp. Das braucht relativ wenig I.O. Also musst du immer nur die Textnachricht durchbekommen. Das ist schon cool. Dann buchen wir mal das Hotel oder reservieren wir heute Abend im Hotel schon mal einen Tisch fürs Abendessen. Schon praktisch.
Bevor wir in die Schmudelecke gehen, müssen wir auch eine Sache kurz besprechen. Du hast mir ein Screenshot geschickt über Shopify, beziehungsweise der CEO. Er wird so ein bisschen angekreidet, dass er... wieder mehr Commits macht, also mehr Sachen entwickelt und man sagt so, hey, das kann jetzt nicht die beste Zeit eines CEOs sein. Und dann geht es so ein bisschen hin und her. Würdest du es gut finden, wenn CEOs wieder mehr entwickeln?
Also am Ende muss ein CEO daran messen, wie sich der Aktienkurs seiner Firma entwickelt und wie er dazu kommt. Also ob man irgendwie Langlaufski wie Alex Karp läuft, Tennis spielt oder Tobi Lüttke ist auch, glaube ich, dafür bekannt, dass er auch während der, also ich weiß nicht, ob während der Arbeitszeit, kann man beim CEO nicht definieren, als CEO hast du immer Arbeitszeit, aber dass er während seiner Zeit auch Gaming, noch Zeit für Gaming findet oder für Coding, ist, glaube ich, relativ bekannt. Was die Statistikzeit ist, 2024 hat er rund 100 Commits gemacht, letztes Jahr 25, immerhin über 800 und jetzt ist er in den ersten anderthalb Monaten des Jahres schon bei 1000 Commits und Genau, dieser Account, Eli oder ElkElk, sagt quasi, das ist nicht die beste Zeitverwendung für jemanden, der eine 150-Milliarden-Company verwaltet. Und Tobi Lüttke schreibt darauf, dass er glaubt, das ist falsch und seine Quelle ist, dass er selber eine 150-Milliarden-Company genauso steuert. Also ich glaube, Pro und Contra. Contra ist, selber programmieren kannst du immer sagen, deine Aufgabe ist, andere Leute anzuführen. an der Firma zu arbeiten, nicht für die Firma zu arbeiten, die Strategie zu bauen, die richtigen Leute zu finden, die richtigen Märkte zu identifizieren und nach außen deine Visionen kommunizieren. Das wären die Aufgaben und dabei hilft dir Programmierer nicht. Andersrum kann man auch sagen, wie willst du die Fähigkeiten von KI verstehen, wenn du es nicht selber angewendet hast. Das siehst du so, wenn deutsche DAX-CEOs über KI reden. Oder du kannst mir auch gerne vorwerfen, dass es auf mich zutrifft. Ich weiß nicht, dass ich es gar nicht anwende, aber ich code selbst natürlich jetzt nicht viel mit KI. Aber ich glaube schon, dass es dir hilft, zu verstehen, was möglich ist mit KI. A, du bist in Konversationen mit deinem Produktteam, mit deinem Tech-Team. Du kannst beide Probleme haben. Du kannst überoptimistische Leute haben, denen du sagst, ich bin mir sicher, so weit sind wir nicht. Du kannst auch Leute sagen, die schon zu sehr in der Vergangenheit verhaftet oder im Status Quo verhaftet sind und sagen, das ist alles zu unsicher, das funktioniert doch noch nicht, unsere Tech-Organisation ist doch schon sehr effizient. Und um dagegen zu pushen, egal welches Problem du hast, ist es schon gut, glaube ich, selber einmal zu verstehen, was heute möglich ist. Wo die Limitierungen auch sind, welchen Produktivitätsanstieg du erwarten kannst, Man kann ja zum Beispiel sagen, ein Grundproblem ist, dass die Leute produktiver sind, aber keiner schafft mehr Arbeit, weil sie sozusagen die Arbeit nicht an die Firma zurückgeben. Wenn du jetzt selber codest und siehst, das hätte mich früher eine Woche gekostet und jetzt mache ich es am Vormittag, dann kannst du schon überlegen, ob du die Performance-Erwartungen an dein Team auch anpasst als CEO. Oder mal überlegst, welche Leute schaffen das und welche nicht. Oder was für einen Typ muss ich demnächst hiren? Also Ich glaube prinzipiell ist es gut, sich sozusagen mit der sogenannten Gruntwork oder Grassroot...
Sich die Finger schmutzig zu machen.
Genau, sich die Finger schmutzig zu machen. Ich habe bei Ideale wirklich in den untersten Rängen angefangen, mit Produkten. also Produktdaten anlegen, Produkte in Shops wiederfinden, die automatisch verknüpfen. Ich glaube, es ist vollkommen unmöglich, die Prozesse in so einem Unternehmen von der Spitze zu optimieren, wenn du nicht verstehst, was sozusagen am untersten, zweithöchsten, zweitiefsten und so weiter Level getan wird. Ich glaube, du musst das mal selber gemacht haben. Deswegen ist es, glaube ich, auch sinnvoll, dass CEOs sich mal irgendwie in den Kundenservice setzen oder so noch verstehen, was Leute in der Firma eigentlich machen. Von daher... Sollte jeder CEO jetzt mit Cloud-Coden? Ich glaube nicht. Aber sollte jemand, der eine Tech-Company leitet, sollte dem untersagt werden, das zu tun? Auch nicht. Und am Ende gibt ihm der Erfolg recht. Also Sekunde. Jetzt muss man natürlich gucken, was hat Shopify so returned?
Naja, also wenn du dir das heute oder dieses Jahr anguckst, so hat da mehr Komits gemacht und die Aktie ist 30% runtergegangen. Aber ich meine, du kannst einem Technical CEO, und Tobi ist ja wirklich einer, der das Ding irgendwie von Anfang an gebaut hat, der wird immer Phasen haben, wo er selbst was bauen möchte. Und AI ist ja schon so der Katalysator dafür, um zu zeigen, man kann wieder mehr machen.
Also vom Börsengang 2015... hat er so ungefähr 40x gemacht. So muss man ihm jetzt nicht vorwerfen. Die letzten fünf Jahre hat es im Schnitt 24% Total Return gemacht. Insofern, ja, zuletzt hat Shopify stark verloren. Das ist, glaube ich, hauptsächlich auch so, weil sie mit der KI-Blase mitverkauft wurden. Sonst würden sie nochmal deutlich besser liegen. Dann würden sie eher bei 50-fachen innerhalb von zehn Jahren liegen. Also ich würde mir nicht anmaßen, Tobi Lüttke zu erzählen, was er tagtäglich zu tun hat. Und wie gesagt, wenn er die Hälfte des Tages Civilization spielt, um in der Zeit andere Probleme im Kopf zu lösen, ich glaube, das klingt ein bisschen doof, aber ich glaube, es ist angestellt, zu denken, dass ein CEO das nicht tun sollte. Im Gegenteil, es ist sogar seine Aufgabe, die Fähigkeiten der Technologie zu verstehen. Vielleicht sollte er gar nichts anderes machen, könnte man sogar argumentieren. Wenn du eine Firma aufgebaut hast, die ansonsten lieben ist, die gutes Management hat, bevor ich davon ausgehe, sonst könnte er sich, glaube ich, viele Freiheiten nicht leisten, die er zu genießen scheint, dann ist genau das vielleicht seine Aufgabe, zu verstehen, was eigentlich die nächste Herausforderung ist und was diese Software gerade kann und was sie nicht kann.
Ab in die Schmuddel-Ecke.
Und zwar berichten die New York Times, dass Meta dem Anschein nach, oder laut Quellen, die sie haben, wieder plant, Gesichtserkennung in ihre Meta-Ray-Brand-Brillen einzubauen. Das hatte man vor fünf Jahren mal auch wegen politischem Gegenwind und Schicksal in der Öffentlichkeit zum Adapter gelegt. Und jetzt versucht man das wohl wieder aufzuwärmen und mit ins Produkt reinzubringen. Und bei internen Diskussionen soll man wohl mehr oder weniger gesagt haben, dass das politische Klima gerade so durcheinander ist, dass einfach gesagt man weniger Gegenwind wohl erwartet und es vielleicht mit weniger Shitstorm möglich wäre, sowas an den Markt zu bringen heute. Die New York Times schreibt, der politische Tumult in den Vereinigten Staaten würde Kritiker ablenken. Das heißt, wenn die Die liberalen, progressiven Kräfte sind gerade gebunden mit der Trump-Regierung. Wenn die Kater vom Weißen Haus demonstrieren, tanzen die Mäuse auf dem Tisch, könnte man auch sagen. Oder der Mäuserich hier. Deswegen bekommen wir eventuell, wenn das durchgeht, bald Gesichtserkennung in Meterbrillen. Vor dem Hintergrund, den wir gerade vorher erklärt haben, dass eventuell die USA Zugriffsrechte darauf haben, Und das Geheimdienst zur Definitivzugriffsrechte, es gibt ja nach Cloud Act, so können die das jederzeit sozusagen anfordern, dieses Herausgabegesuchen, Sapoina machen, nehme ich an. Und das Problem ist ja sozusagen nicht die, also meiner Meinung nach ist das größere Problem in dem Fall nicht die Daten, die du als Anwender sozusagen freigibst, also dass eventuell... Du spielst damit und die Brille zeichnet auf, mit wem du Abendessen warst oder ein Video mit deinem Kind spielst, weil was sind die Sachen, die man First Person shooten will, Abendessen vielleicht nicht. aber irgendwie in welchem Skiurlaub du warst, das erste Laufen deines Kindes oder Graduation von deiner Erstgeborenen und was auch immer so Momente sind, das ist nicht das Problem. Das Problem sind die ganzen anderen Leute, die bei der Graduation stehen oder das zweite Kind, was mit deinem Kind dabei gespielt hat oder die anderen Leute, die auf der Skipiste in dem Moment waren und vielleicht krankgeschrieben waren. Du verletzt ja die Privacy von lauter Leuten in der Umgebung. Deine eigenen Daten, das sind Entscheidungen, die kannst du treffen, wenn du blöd bist oder wenn dir das egal ist. Vergangenheit zeigt, uns ist das leider egal. Menschen sind bereit, ihre Privatsphäre aufzugeben, wenn sie ausreichend coole Dienstleistungen oder bequeme Dienstleistungen dafür empfangen. Aber die Leute, die nichts davon haben und einfach nur in der Gegend rumstehen, die haben diese Wahl nicht. Und deswegen muss eigentlich so eine Technologie per Default verboten sein. Es kann nicht sein, Ich will auch nicht, dass eine Kamera von einem Tesla mich irgendwie aufzeichnet, ob ich gerade vom Bäcker, vom China Club, vom Massagesalon, vom was weiß ich stehe. Auch das sollte nicht okay sein. Das verletzt immer die informationelle Selbstbestimmung von anderen Menschen, wenn du öffentlichen Raum oder gar private Szenen aufzeichnest. Also ich hoffe, Meta bekommt den Gegenwind, den sie dafür verdienen. Weil die Risiken, die sich damit verbinden und natürlich wird sowas auch gejailbraked werden und Leute werden irgendwie die Social Media Profile von Menschen damit versuchen automatisch aufzufinden, wenn das nicht sogar ein Standardprofil ist. Es gibt gerade einen Riesenskandal. Was heißt Riesenskandal? Es gibt gerade einen Skandal. wo zum Beispiel so Cam-Girls oder Only-Fans-Kreatoren, die mit Absicht ihre Identität verschleiern. Also du machst irgendwie komische Masturbationsübungen vor einer Webcam und setzt dir dabei eine Kitty-Maske auf oder was auch immer so der typische Use-Case ist oder eine Latex-Maske. Und dann versuchen Leute quasi mit Hilfe von KI herauszufinden, wer die Person dahinter ist, indem sie KI nutzen, um öffentliche Profile von der Person herauszufinden. rauszufinden. Zum Beispiel, weil im Hintergrund das gleiche Schlafzimmer ist. Oder, oder, oder. Oder die Leberflecker an der gleichen Stelle. Oder, oder, oder. Ich hielt es für besser, wenn solche Technologien nicht in Brillen... Also, du musst mir auch mal einen Use Case erzählen. Welches Feature ist so wertvoll, dass du dafür bereit bist, das einzugehen? Also die Güterabwägung, da finde ich sehr schwer. Dafür, dass ich auf der Messe mal erkenne, dass ich mit dem Typen vor drei Jahren schon mal gesprochen habe, weiß nicht. Ist bestimmt nützlich, aber... ist einfach eine sehr schlechte Balance zwischen Privacy und Utility, glaube ich, die man hier eingehen würde. Apropos Verstöße gegen Privacy. Nicht Privacy, aber ein anderer Verstoß scheint mutmaßlich Elon Musk zu begehen. Und zwar hat das sogenannte Tech Transparency Project herausgefunden, dass verschiedene iranische Regierungsorganisationen Ein Premium Account auf X haben. Dafür müssten sie X bezahlt haben und dann würde man mutmaßlich damit gegen Sanktionen verstößen. Also der Iran ist ein sanktionierter Staat. Und wenn ich quasi Geld vom Mullah-Regime oder dessen Vertretern nehme, dann handele ich damit rechtsbrüchig. Natürlich kann man das irgendwie mit Geldwäsche und so versuchen, über andere Kanäle zu bezahlen, so oder so. Der Urheber ist aber, der ursprüngliche Vertragspartner wäre, im Iran zu finden. Und es ist relativ klar, wer davon, selbst wenn es nicht der Vertragspartner ist, ist relativ klar, wer der Bevorteilete ist davon. Und damit sollte es ein Verstoß gegen geltendes Recht und US-Sanktionen sein. Wir wissen natürlich, dass Elon Musk da nicht unter Verfolgung leiden wird. Trotzdem ist es, glaube ich, wichtig, darauf hinzuweisen, dass er damit in einem weiteren Fall rechtsbrüchig ist und dem Anschein nach gern das Geld von Diktatoren, die ihre Menschen auf der Straße erschießen, annimmt, während er den demokratischen Regierungen der Welt schiebt. den Spiegel vorhält und Dinge unterstellt, die sie nicht mal tun. Ansonsten ist sehr auffällig, ich glaube jemand hat eine schöne Statistik gemacht, dass Elon Musk ohne Unterbrechung seit über einem Monat täglich über das Thema Rasse im weitesten Sinne tweetet. Also es gab nicht einen Tag in den letzten 30 Tagen, an dem er nicht irgendeinen Tweet zum Thema im weitesten Sinne White Supremacy oder warum weiße Kultur und wie er das immer nennt, überleben müsste. Unter anderem ein Tweet vom 15. Februar. Dass Leute für die englisch-schottisch-irische Origin und Culture in die USA kommen, weiß ich nicht, ob das der Grund ist. Ich glaube, sie kommen eher wegen wirtschaftlicher Chancen. dahin. Ich glaube, dass sie auch nicht als Immigranten ins Sozialsystem hinkommen, sondern weil sie das USA bis vor kurzem zumindest als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten gehalten hat. Ich finde es auch interessant, dass man den Satz beginnt mit Nobody dies to defend the multicultural economic zone. Also inwiefern wäre es wichtig, dass jemand dafür sterben möchte für sein Land? Das ist auch eine komische Definition von nationalem Bekenntnis oder Kultur. Und es ist natürlich auch vollkommen unfug, dass die amerikanische Kultur auf englisch, schottische, irische hinweist. Wurzeln beruht. Natürlich beruht sie auch auf diese Wurzeln, aber die Kultur ist halt genauso in der Der Südwesten der USA ist super stark italienisch geprägt. New York hieß früher New Amsterdam, hat unheimlich viele deutsche Einwanderer gehabt, mehr als ihren, ganz sicher mehr Italiener, Deutsche und Holländer als ihren am Anfang. Viele Staaten an der Ostküste haben nach dem 19. Jahrhundert viele russische Einwanderer gehabt. Der gesamte mittlere, also die Mittleren Staaten haben unheimlich viele Einwanderer aus Deutschland gehabt, im Norden aus Norwegen und Schweden, Kanada teilweise. Also die Kultur, mit Ausnahme der Sprache und vielleicht Auffassung von Besitzrechten und Kapitalismusdefinitionen, wüsste ich jetzt nicht, warum, die USA sind genau der Melding-Part dieser verschiedenen Nationen, dass da verschiedene Nationen nebeneinander leben konnten, das ist, was die USA meiner Meinung nach ausmacht, und zu behaupten, dass dann, und er meint dann natürlich eine weiße Kultur, eine englischsprachige Weiße, ja, also, ich finde es relativ faktenfremd, ehrlich gesagt, sondern es ist einfach, ich baue mir die, also es bekommt fairerweise auch Community-Notes, beide der Ursprungstweets, auf die er sich bezieht, als auch sein eigener, aber es ist einfach historische Verklärung, was er macht, Warum das so wichtig ist gerade? Keine Ahnung. Gefühlt gibt es wahrscheinlich wieder irgendein Event in seinem Privatleben. Vielleicht ist es, weil Starlink in Südafrika nicht benutzt werden darf wegen Affirmative Action, also dass man da Farbigröbe mit Unternehmer haben muss, um eine Firma zu leiten und so weiter. Dass Tesla und SpaceX als die Firmen gelten mit der niedrigsten Quote an nicht-weißen Menschen und so weiter. Man weiß es nicht. Aber es ist schon erschreckend, wie viel Er sich quasi diesem Thema Rasse widmet und wirft natürlich auch nochmal einen anderen Blick darauf. Also für mich nicht, aber für Leute, die bisher in Frage gestellt haben, ob er irgendwie faschistische, rassistische Motive hat, wenn er seinen Arm Richtung Himmel reckt oder so, wird das Bild vielleicht zunehmend klarer. Damit uns selbst die schlimmsten Elon-Fans sagen ja inzwischen immer in Klammern, auch wenn ich mit seinem politischen Blablabla nicht übereinstimme usw., Jemand, der in der Vergangenheit auch fast nur positiv berichtet. Es gibt ein Magazin, das heißt Elektrek. Das war früher, würde ich sagen, fast ein Tesla-Fanboy. Auch die ist inzwischen deutlich kritischer geworden oder fühlt sich einfach der Wahrheit verbunden. Die haben mal ganz gut in einem aktuellen Artikel, Fred Lambert ist der so ein ikonische Publisher des Magazins, die haben mal die Robotaxi-Versprechung von Elon Musk Revue passieren lassen und geschaut, wo sind wir da eigentlich. Beginnt mit der Flottengröße. Im Oktober 2025 hat er gesagt 525. Oder mehr allein in Austin. Wir sind heute bei 42 Autos, die auf der Straße sind. Also nicht mal 10 Prozent davon. Dann das Thema Availability. Von diesen 42 Autos, die sind nur zu 19 Prozent derzeit wirklich available. Das heißt, wenn du wirklich mal einen fahren willst, schaffst du es eigentlich nicht, wirklich darauf zuzugreifen. Das ganze Thema an Supervised funktioniert bestenfalls extrem limitiert, schreibt er. Dann während des Regens hat man das Auto ausgestellt, was sehr stark für diese Probleme kein Leider zu haben spricht, nämlich dass das mit Kameras dann schon schwerer ist, wenn es stark regnet oder schneit oder die Sonne gegen anblendet. Dann interessant, das beste Argument für selbstfahrende Autos ist ja die Sicherheit. Also dass es irgendwann eventuell verboten wird für Menschen Autos zu fahren, weil sie einfach eine viel, viel höhere Unfallquote haben als Autos. So ist das aber nicht derzeit zumindest bei den sogenannten Tesla-Robotaxis. Die haben nämlich eine neunfach höhere Crashrate als Menschen. Und Menschen sind insbesondere in den USA schon relativ schlechte Autofahrer, muss man sagen. Aber die Self-Driving-Cars sind nicht etwa sicherer als Menschen, sondern haben eine neunfach erhöhte Crashrate selbst gegenüber den durchschnittlichen Menschen. Wir packen den Artikel in die Shownotes. Seed. Während, und das schreibt Electric auch, dass Waymo inzwischen 20% der Uber-Fahrten in einzelnen Bereichen macht. Also es muss nicht so sein, sondern Tesla delivert da einfach nur wie immer sehr schlecht gegenüber seinen Versprechen. Was nicht heißt, dass das immer so bleiben muss, aber kurzer Realitätscheck, den wir da machen. auf den wir verweilen. So, und jetzt darfst du uns von guten News berichten.
Ich habe gerade gedacht, dann kann es ja sein, dass bald Moja in Hamburg mehr autonome Autos fahren hat als Tesla.
Wenn die vollkommen... Und diese neunfach erhöhte Crashrate ist mit Supervision, also mit einem Monitor-Driver... immer noch bauen sie neunmal mehr Umsätze. Das ist auch nochmal wichtig. Kann gut sein, dass in Hamburg mehr fahren als Teslas in Austin.
Aktuell sind es 25, aber ich habe gerade gelesen, bis Ende oder bis 2030 sollen es 10.000 Autos sein. Ich bin gespannt.
Dann muss man ja ein bisschen sehen. Aber da sitzt dann noch ein Fahrer drin und liest Mopo oder wie läuft das?
Also aktuell sind da noch Testfahrer drin, auf jeden Fall. Der falsche Stadtteil für mich. Die sind noch nicht in ganz Hamburg, aber es kommt.
Aber ja, zu den Good News.
An der Goldküste, wo Glückler wohnt, da weiß ich noch nicht, wo die Straßen so eng sind. Die Villengegend, da dürfen nur G-Klassen fahren. Ja, lass uns zu den Good News gehen. Mein Highlight des Wochenendes ist wahrscheinlich das Golf-Comeback des Jahrzehnts, des Jahrhunderts. Und zwar gab es mal einen Spieler, der wurde so 2008 als der nächste Tiger Woods gewählt. beschrieben. Unglaublich toller Schwung. War irgendwie ein bisschen lauter. Es hat Spaß gemacht, ihm zuzuschauen und alles. Hat gewonnen. Es gibt auch legendär im Ryder Cup mal eine krasse Präsenz gehabt. Und ja, dann war er auf einmal weg. Wegen Verletzung. Dann ging es eigentlich nur bergab. Mehr Verletzungen. Dann auch so ein bisschen Alkohol, Drogenprobleme und alles.
Und jetzt ist er zurück. Also wirklich wie Tiger Woods.
Ja. Und jetzt ist er zurück und hat bei Live Golf ein krasses Turnier gewonnen. Also auch ein Gewinn für Live, weil es das erste Spiel ist, was ich tatsächlich so ein bisschen geguckt habe. Und ja, hat jetzt vier Millionen zurück, mehr auf dem Konto, minus Steuern und so. Aber ja, unfassbar. Kann man sich mal angucken, wer irgendwie sich die Highlights anschauen möchte, der gute Spieler. Der junge heißt Anthony Kim, AK. Und es gibt jetzt so Storys, dass das wegen seiner Tochter ist. Ja, sowas verändert wahrscheinlich viel. Aber ich glaube auch, dass es einfach eine krasse Motivation war, irgendwie wieder Geld zu verdienen.
Und der hat da echt gegen die großen... sich durchsetzen können.
Und wenn wir schon mal golf sind, ein bisschen Eigenwerbung.
Die nächsten DG Open, wahrscheinlich die letzten DG Open, ich werde das Rebranding jetzt noch zu Second Shot durchführen, werden am 4. Mai um 14 Uhr sein.
Man kann sich anmelden auf doppelgänger.io. Wir machen Scramble, das heißt, man spielt den besten Ball.
Das bedeutet, du könntest eigentlich auch mitspielen.
doppelgänger.io Dann sehen wir uns am 4. Mai. Und weißt du schon, wann du eine Keynote hältst? 5. Mai? 6. Mai? Wann wirst du auf der OMR sprechen?
Gute Frage. Weiß ich tatsächlich noch nicht. Aber du bist da. Ich gehe davon aus, dass ich da bin. Inschallah.
Sehr gut, ich freue mich drauf. Also, wenn ihr noch kein Ticket habt und vor allem, wenn ihr noch kein Hotel habt, dann solltet ihr das vielleicht jetzt buchen. Wir hören uns wieder am Samstag.
Bis dann. Tschau, tschau. Wenn nicht, könnt ihr bei Glück auf der Couch schlafen alle.
Ja, ich habe jetzt hier eine Couch, das stimmt.
Aber ja. Machst ein Übernachtungslager im Doppelgänger-Office.
Genau, genau.
Oh Gott, oh Gott, oh Gott.
Die setzen sich hier in den einen Glaskasten, da können die dich beobachten, während du die Powerpoint dazu schreibst.
Wie heißt das hier?
Big Brother heißt das.
Das Sommerhaus der Kinospeaker.
Also, tschüss. Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Glöckner und Philipp Glöckler. Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off. Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community. Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken. Unsere aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes. Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.