Doppelgänger Folge #538 vom 20. Februar 2026

Social Media Ban für Kinder | Altman-Amodei Handshake-Gate | Ohne KI keine Beförderung? | OpenAI $100 Mrd. Runde #538

Merz sympathisiert mit einem Social Media Ban für Kinder. Google holt sich mit Gemini 3.1 die Benchmark-Krone zurück. OpenAI raist $100 Mrd. bei bis zu $850 Mrd. Bewertung – Nvidia allein soll $30 Mrd. geben. Das virale Video der Woche: Sam Altman und Dario Amodei verweigern sich beim India AI Summit den Handschlag. Perplexity gibt sein Werbemodell auf und schwenkt auf Enterprise. Klarna verliert 27% nach schwachen Zahlen – die Kreditausfallvorsorge steigt schneller als der Umsatz. Die CFTC versucht, Prediction Markets der Bundesstaaten-Regulierung zu entziehen. Milliardärs-Steuersätze sind ein Problem für die US-Wirtschaft. 


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) Social Media Ban für Kinder

(00:19:45) Apple Event am 4. März: Brille und AirPods mit Kameras

(00:25:21) Google Gemini 3.1 und OpenAI $100 Mrd. Runde

(00:35:40) India AI Summit: Altman und Amodei verweigern Handschlag

(00:51:25) Perplexity gibt Werbemodell auf

(00:54:47) Accenture: Keine Beförderung ohne KI

(01:59:40) World Labs $1 Mrd. und XAI Saudi-Investment

(01:06:27) New York stoppt Robotaxis

(01:10:42) CFTC vs. Bundesstaaten: Prediction Markets

(01:19:40) X-Algorithmus verschiebt Meinungen nach rechts

(01:22:37) Klarna und Figma Earnings

(01:32:50) Freedom.gov: US-VPN für Europäer

(01:39:20) Zuckerberg vor Gericht: Engagement war nie unser Ziel

(01:48:14) Angermeyer | Palantir: DHS-Milliardendeal

(01:58:05) WSJ: Milliardäre zahlen zu wenig Steuern


Shownotes

Garrison Lovely Dario Amodei Podcast - ⁠x.com⁠

Merz riskiert Streit mit Trump über Social-Media-Verbot für Minderjährige - ⁠bloomberg.com⁠

Apple intensiviert Arbeit an Brille, Anhänger und Kamera-AirPods. - ⁠bloomberg.com⁠

Apple kündigt überraschend "Special Apple Experience" an. - ⁠heise.de⁠

Google ist wieder führend in KI: Gemini 3.1 Pro Preview. - ⁠x.com⁠

OpenAI-Chef: Dringende Regulierung für KI erforderlich - ⁠heise.de⁠

OpenAI-Finanzierung erreicht über $100 Milliarden in aktueller Runde - ⁠bloomberg.com⁠

Nvidia OpenAI - ⁠ft.com⁠

Sam Altman and Dario Amodei refusing to hold hands - ⁠linkedin.com⁠

OpenAI Has Poached Instagram’s Celebrity Whisperer - ⁠vanityfair.com⁠

Perplexity - ⁠ft.com⁠

Accenture - ⁠ft.com⁠

AI Pioneer Fei-Fei Li’s Startup World Labs Raises $1 Billion - ⁠bloomberg.com⁠

Saudi-Arabiens Humain investiert 3 Milliarden in Elon Musks XAI. - ⁠bloomberg.com⁠

Aktivistischer Investor Palliser Capital schrieb an japanischen Toilettenhersteller Toto. - ⁠x.com⁠

New Yorks Robotaxi-Plan gestoppt - ⁠bloomberg.com⁠

Wir sehen uns vor Gericht - ⁠axios.com⁠

Elizabeth Warren kritisiert Trumps CFTC - ⁠x.com⁠

Gouverneur Cox - ⁠x.com⁠

Meta startet $65 Millionen Wahlkampagne - ⁠nytimes.com⁠

X's Algorithm Pushes Users to Lean More Conservative - ⁠gizmodo.com⁠

Klarna - ⁠ft.com⁠

Klarna-CEO: Belegschaft wird bis 2030 um 1.000 reduziert. - ⁠fastcompany.com⁠

US plans online portal to bypass content bans in Europe and elsewhere - ⁠reuters.com⁠

Mark Zuckerberg said he reached out to Apple CEO Tim Cook to discuss ‘wellbeing of teens and kids’ - ⁠cnbc.com⁠

Philipp Kloeckner auf X: "Metas Zuckerberg ist voller 💩. - ⁠x.com⁠

Gay Tech Mafia - ⁠wired⁠

Steht der größte #MeToo-Skandal in Thielworld bevor? - ⁠postscript1794.substack.com⁠

Christian Angermayer: In ten years, no jobs will exist. - ⁠omr.com⁠

Angemeyer - ⁠chatgpt.com⁠

DHS Palantir - ⁠wired⁠

How tenaciously Palantir courted Switzerland - ⁠linkedin.com⁠

Billionaires’ Low Taxes Are Becoming a Problem for the Economy - ⁠wsj.com⁠

Silicon Six" beschuldigt, $278 Mrd. US-Steuern zu umgehen. - ⁠theguardian.com⁠


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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 538, am 21. Februar 2026. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Und erstmal Happy Birthday an ein, zwei, drei Freunde, die heute vielleicht zuhören. Die hatten gestern, heute, morgen Geburtstag. Grüße gehen raus. Bevor wir mit viel, dieses Docket ist voll, wir können eigentlich vier Stunden reden, glaube ich. Bist du für oder gegen Social Media Ban für Kinder?
Ich bin nicht dafür, aber ich bin auch nicht dafür, die Situation so zu belassen, wie sie ist. Ich bin mir nicht sicher, ob ich eine bessere Lösung habe. Möchtest du deine teilen? Ich habe das Gefühl, du hättest da schon eine Idee.
Als ich das gelesen habe, habe ich gedacht, Was würde der kleine Philipp machen? Also mal angenommen, ich werde 13.
Du würdest durch freedom.gov surfen, aber da kommen wir ja später drauf, und über den VPN und durch ein Land surfen, wo sowas nicht gauge-gated ist, also wo es keine Alterssperre gibt. Aber zu freedom.gov kommen wir ja später.
Naja, also ich hätte mir wahrscheinlich einen VPN-Tunnel gegraben. Aber es gibt ja schon so, wenn was verboten ist, so vor allem als Jugendlicher ist es doch, oder Teenie ist es doch eigentlich...
Also ich sage dir mal ein paar Sachen, die für Minderjährige verboten sind und du sagst mir, ob du die gemacht hast oder nicht. Als Kind...
Ja, ja, ja, ja.
Was Leute tun, um zu verhindern, dass das Wort Porno fällt. Unwahrscheinlich. Also genau, das wäre...
Also warst du auf Rocken, Porno, Zigaretten, Alkohol, Auto, was noch verboten?
Auto hätte ich eine lustige Geschichte, aber ich neige dazu, die nicht zu erzählen, weil ich mir sicher bin, dass mir die 10.000 Mal vorgehalten wird, wenn ich die erzählen würde.
Hast du deine betrunkenen Eltern früher nach Hause gefahren oder was?
Ne, da habe ich sogar noch besser. Jetzt habe ich zwei Storys. Also eine gute Story ist, dass ich mal meinen betrunkenen Grundschullehrer von der Polizei nach Hause gefahren habe. Also er hatte bei der Polizei was zu tun und ich habe ihn nach Hause fahren müssen. Aber unter welchen Umständen das passiert ist, erkläre ich jetzt nicht. Die andere Story hat damit zu tun, dass ich immer sage, ich habe noch nie einen Unfall gebaut, seit ich den Führerschein habe. Wo waren wir denn? Wir waren bei der Social Media Sperre für Minderjährige. Das Hauptproblem ist natürlich, dass sowas schwer durchzusetzen ist und in aller Regel umgangen wird. Natürlich kann es trotzdem sinnvoll sein, Dinge für illegal zu erklären, weil einerseits... Wirkt es damit vielleicht besonders anziehend? Andererseits wissen Eltern, dass sie zum Beispiel damit beauftragt sind, ihre Kinder davon fernzuhalten, sofern es ihnen möglich ist. Ob die das dann gut können und ob die den moral high ground haben, wenn sie selber addicted to Instagram sind, ist die nächste Frage. Ein weiterer Grund dagegen ist, dass ich schon sagen würde, wenn man das vor Kindern sperrt, dann eigentlich auch vor anderen vulnerablen Gruppen. Also warum nicht alte Menschen, warum nicht irgendwie ein bisschen minderbemittelte Menschen, denen irgendwie ein paar Hirnzellen fehlen, so AfD-Wähler oder so, vielleicht sollte man denen das auch verbieten. Also der Grund, dass man Kinder nimmt, ist natürlich, weil da Schutzbefohlene sind und eine besondere Verantwortung haben. Mangelnde Mündigkeit vermeintlich einhergeht, wobei man diese Mündigkeit eben schon auch anderen Personengruppen absprechen kann, wobei die eben dann offenbar nicht so schützenswert sind. Wer jetzt dafür argumentiert, würde wahrscheinlich sagen, bei Tabak und so funktioniert das ja gut. Also Tabak, wie gesagt, pornografische Erzeugnisse, Alkohol, sowas age-gaten, wie auch Alkohol in Deutschland, ein bisschen niedrig vielleicht. Aber da würde ich aber eine Sache zu bedenken geben. Alkohol und Tabak ist was, was einfach Jahrtausende Kultur und Tradition ist. Ob das jetzt richtig oder falsch ist, ist eine komplizierte Frage. Aber es ist einfach aus einer Freiheitssicht, freier Wille, und dazu gehört eben auch der Wille, sich selber zu schaden, ist es deutlich schwerer, das zu verbieten. Die andere Frage ist, wenn heute jemand käme, und sagt, ich habe hier ein neues Getränk, da habe ich 40% von einem Nervengift reingekippt, was außerdem abhängig macht und allerlei andere negative Gesundheitseffekte hat und die Leute relativ zügellos macht, wenn man irgendwie eine Flasche davon trinken würde, dann würden wir das nicht neu auf den Markt lassen. Das gleiche gilt für Tabak. Wenn du sagst, ich habe hier was, das kann man verdampfen, jetzt bei Vapes hat man leider genau das getan, aber wenn man sich vermutlich hat einreden lassen von der Tabaklobby, dass man damit gesünderes Rauchen erfindet, aber Normalerweise würdest du, wenn du sowas wie Zigaretten neu erfinden würdest, das nicht auf den Markt bekommen. Wenn in irgendeinem Eiweißriegel 0,1% von einem krebserregenden Stoff ist, dann würde der nicht auf den Markt kommen. Also wenn du sowas wie Tabak zum Verrauchen, Verdampfen auf den Markt bringen würdest und es sind 50 krebserregende Substanzen drin, du würdest das heute definitiv nicht mehr neu auf den Markt nehmen. Social Media ist jetzt nicht so alt, oder die gefährliche Entwicklung in Social Media ist jetzt nicht so alt, dass man nicht sagen kann, man könnte da eventuell schon nochmal überlegen, ob man das besser macht. Und die Lösung, die ich besser fände, wäre natürlich, dass wir einfach Social Media so bauen, dass es einfach weniger schädlich und gefährlich ist. Ich will nicht sagen, dass das irgendwie einfacher wäre oder ich eine super Idee dafür hätte, aber... Wir sehen ja einerseits, wo genau das schief geht, relativ gut inzwischen. Und wir sehen, dass Menschen sich aktiv dafür entscheiden, im Zielkonflikt, ob ich mehr Engagement und mehr Umsatz mache und damit Gesundheit riskiere, scheinen Leute sich dank Studien des Zielkonflikts, also der abzuwägenden Rechtsgüter, sehr bewusst zu sein. Und da, wo solche Entscheidungen getroffen werden, könnte man ja schon sagen, dass solche Entscheidungen einfach so zu treffen sind, dass die Gesundheit der Nutzer zu schonen ist und nicht Umsatz oder Engagement oder Time in App Spend oder Meaningful Interactions oder was auch immer oder Unregretted User Minutes zu maximieren sind. Da komme ich später auch nochmal drauf, das Thema. Ich glaube, ein Altersband finde ich irgendwie zu einfach. Also man würde es ja so prüfen, ist das geeignet? Also Ich würde sagen, es ist nicht 100% geeignet, weil es löst das Problem zumindest nicht komplett. Dann ist es eben auch nicht maßvoll eigentlich, weil man natürlich viele positive Use Cases auch wieder ausschließt damit. So richtig gut finde ich es weder juristisch noch moralisch. Und das andere, was wir noch nicht besprochen haben, es gibt ja nicht nur Ausweicheffekte im Sinne von ich gehe dann durch ein VPN oder ich lüge bei meinem Alter oder ich kaufe mir eine gefakte ID oder oder oder, was dann passieren wird. Ich lasse meine große Schwester mir den Account machen, irgendwie sowas. Das andere Problem ist, wohin wohin verschiebt sich das Grundbedürfnis zu kommunizieren dann? Also wir glauben ja nicht, dass die Leute dann in SMS zurückgehen, sondern das wird dann eben irgendwie dann vielleicht auf Roblox, vielleicht in Fortnite. Nicht auszudenken, es gibt wahrscheinlich sogar noch schlimmere Orte als Social Media, wobei das jetzt schon gar nicht so einfach ist. Also wie kann man jetzt sagen, hast du uns die eigentlichen News schon gesagt? Die eigentliche News ist, dass Kanzler Merz sich gerade sympathisiert mit der Idee. Einen Tag nachdem die SPD damit rausgekommen ist, die haben wahrscheinlich davon Wind bekommen und ihm versucht, da so ein bisschen in den Kahn zu fahren. Die haben noch ein bisschen differenzierteres Konzept dafür. Ob es das jetzt einfacher macht, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Aber im Moment wäre die Große Koalition offenbar willens, das durchzusetzen. Wohl wissend, dass das eventuell auf amerikanischen Widerstand stoßen würde.
Was glaubst du denn ist schlimmer für Kinder? Alkoholsüchtige Eltern oder Social-Media-Süchtige Eltern?
Ich glaube, es nimmt sich nicht viel, ganz ehrlich. Also die Auswirkungen von Alkohol, allerlei negative soziale Effekte, natürlich eventuell Angst, Trauma, kommt natürlich auch an, wie schwer alkoholsüchtig die sind. Also es gibt ja schon... Wenn du jeden Abend zwei Bier trinkst, bist du nach Definition schon alkoholsüchtig. Das ist wahrscheinlich was, wovon Kindern, sofern es nicht schlimmer wird, jetzt ein bisschen weniger leiden. Aber es gibt natürlich auch viel schwere Formen, wo Leute sich irgendwie bewusstlos trinken oder dann komplett entzügelt sind oder zu Gewalt neigen und, und, und. Das ist sicherlich schon sehr schädlich und traumatisch. Bei Social Media wiederum ist es so, dass so ein Selbstbewusstsein Relativ kurzzeitiger Aufmerksamkeitsentzug sozusagen. Also die Eltern sind vom Handy abgelenkt, beschäftigen sich deswegen nicht mit ihrem Kind. laut Studien schon relativ klare negative Auswirkungen haben. Also da ist selbst in kleinen Mengen, wenn man so möchte, schon eventuell negative Auswirkungen.
Ich sehe es genauso, aber ich bin auch schuldig. Ich gucke auf jeden Fall zu viel aufs Telefon. Ich habe hier meine AI des Vertrauens gerade gefragt. Was denkst du, wie viele Kinder betroffen sind bei Alkohol? In Deutschland. Also wo die Eltern eine Alkoholsucht haben.
30% mindestens. Zwischen 20 und 30% würde ich sagen.
3 Millionen. Bei Social Media geht es zwischen 2 bis 4 Millionen.
Wie viele Kinder gibt es in Deutschland? 15 Millionen wahrscheinlich.
12 Millionen.
Aber es ist ein zweistelliger Anteil.
13 bis 14 Millionen Kinder. Wahnsinn. Lass uns alle ein bisschen weniger trinken. Ein bisschen weniger aufs Handy gucken.
Und also gerne auf Discord bessere Ideen diskutieren. Also fairerweise, man kann jetzt nicht mehr sagen, das ist irgendwie absurd, weil Australien hat es durchgesetzt, irgendein anderes europäisches Land, das war das Belgien-Niederlande, wäre das noch gerade durchgesetzt. Fehlt mir gerade die Erinnerung. Ich glaube, was gut daran ist, dass man Daten bekommt. Also ich finde es auf jeden Fall gut, wenn Länder das probieren, ehrlich gesagt, weil ich gerne mal sehen würde, ob es... glaube ich, dass es jetzt schlechter wird dadurch? Tendenziell nicht, ehrlich gesagt. Und vielleicht, wenn es keine sehr gute Lösung gibt, vielleicht muss man dann eine gute nehmen, solange man glaubt, dass es nicht schlechter wird, obwohl es, wie gesagt, ein hohes Gut ist. Die jungen Menschen, die stark dagegen sind, argumentieren halt mit ihrem Recht der digitalen Teilhabe, Ausdruck, politische Teilhabe. Also wenn du schon nicht wählen kannst, wie kannst du überhaupt noch Also du kannst dann quasi nur noch auf die Straße gehen und wenn du in Oberammergau oder auf Amrum wohnst, wie sollst du irgendwie noch politisch demonstrieren, wenn dir die Medien quasi dafür genommen werden? Also es gibt schon noch gute Gründe zu sagen, das ist ein relativ starker Eingriff in die Rechte von Menschen. Du kannst natürlich total realitätsfremd sagen, deine freie Rede wird dadurch nicht oder deine Meinungsfreiheit wird dadurch nicht eingeschränkt. Du kannst ja weiter meinen, was du möchtest und kannst... Irgendwie bei der Tagesschau in der Kommentarspalte was schreiben oder so. Aber das tritt es glaube ich schon nicht 100 Prozent. Also dass auch junge Menschen ein Recht haben, untereinander verschlüsselt zu kommunizieren, glaube ich schon, dass das wichtig ist. Und auch, dass sie sich irgendwo frei äußern können. Und wenn du jetzt wirklich ein breites Social-Media-Verbot nehmen würdest, also YouTube, die immer sagen, wir sind Social Media, würden dann auf einmal sagen, wir sind kein Social Media. Sie möchten immer Social Media sein, wenn es um Community geht. In dem Moment würden sie, glaube ich, ganz schnell kein Social Media mehr sein. Aber dann stellen wir vor, du könntest nicht mehr bei YouTube mitdiskutieren oder veröffentlichen. Das hielt ich schon auch für problematisch. Deswegen würde ich mir eine bessere Lösung wünschen. Was man von Produkten, die auf dem Markt sind, erwarten kann, ist, dass sie nicht gesundheitsschädlich sind, wenn sie sich an Kinder richten. Also das Mindeste wäre, glaube ich, dass die Produkte, die sich an Kinder richten, also in dem Moment, wo Facebook, Instagram, WhatsApp, Roblox, whatever, wissen, sie haben es mit einem Minderjährigen zu tun und sagen, wir wissen oder sagen, Ich empfehle sehr den Hakenbrand-Podcast dafür, wo das relativ regelmäßig diskutiert wird. Es gibt gute Studien, die eigentlich sagen, so Meta und so, die wissen relativ gut, wie alt jemand ist. Das kann man vom Verhalten abschätzen, wie Leute tippen, welche Wörter sie nutzen, wann sie wach sind, an welchen Orten sie sich befinden. Wir wissen genau, wie viele Daten diese Netzwerke erheben. Und wer fünfmal die Woche zufällig an einem Ort ist, der aussieht wie eine Schule, ist entweder Lehrer oder Kinder. Und ich glaube, der Rest der Kommunikation ist zwischen Lehrer und Kindern relativ unterschiedlich. Von daher ist es ziemlich einfach zu erkennen, wer minderjährig ist und wer nicht. Und das ist jetzt nur eine Idee. Es gibt 10.000 andere Möglichkeiten. Und dass man dann, wenn man das erkannt hat, ich habe es hier mit einem Minderjährigen zu tun, mit einer gewissen Sicherheit, sagt, dass man halt gewisse Dinge, wo man weiß, dass sie schädlich sind, einfach in Grenzen hält. Und dass die Incheke-Wischi-Abteilung sich ausnahmsweise auch mal damit beschäftigt, fände ich schon ein Mindestmaß an Vorkehr, die man treffen soll.
Ich war die Woche bei Zartmann auf dem Konzert.
Der hat eine sehr gute Show gemacht.
Und er hat angefangen mit Fuck die AfD und er hat aufgehört mit Fuck die AfD. Also den gleichen Song als ersten und als letzten Song gespielt. Und dazwischen thematisiert, wie viel Hass er im Internet bekommen hat für diesen einen Song, wo diese Aussage drin ist. Und jetzt müsste es nicht irgendwie so eine Art... Führerschein oder so geben. Also nicht Führerschein, aber so generell, wenn man sich daneben benimmt, dann ist man vielleicht mal kurz aus dem Club rausgeworfen oder sowas.
Was ist deine Definition von daneben?
Na, wenn du halt so richtige Hassparaden irgendwie machst. Ich meine, du kannst ja auch nicht, also kannst ja auf der Straße alles machen. Nicht so wirklich. Wenn du halt zu schnell fährst, verlierst du deinen Führerschein. Wenn du betrunken fährst, verlierst du deinen Führerschein. Selbst wenn du auf dem Scooter betrunken fährst, verlierst du deinen Führerschein. Wieso soll es im Internet irgendwie jemand den Tod wünschen dürfen?
Ja, 100% beziehungsweise ja und nein. Also einerseits kann man sagen, so war das System ja vorher. Vor Trump war das ja so, dass es... so Hate-Speech-Richtlinien gab und so. Man kann durchaus sagen, dass sie immer mal auch wieder zu weit gegriffen haben, im Nachhinein, würde ich sagen. Im Vergleich zu heute fand ich es trotzdem das bessere System, ehrlich gesagt, auch wenn es Schwächen hat und teilweise natürlich gewichtige Schwächen, wenn es um Redefreiheit und sowas geht. Mit der zweiten These, die du hast, stimme ich aber 100%. Also es sollte nicht so sein, dass du im Internet was sagen kannst, bevor... Also du solltest dich im Internet so fühlen, als würde ein Polizist neben dir stehen. Da würden jetzt viele Leute vielleicht auch widersprechen, aber Fakt ist dann, was du im öffentlichen Raum nicht darfst, solltest du im Internet genauso nicht dürfen, meiner Meinung nach. Wenn wir aus der Sicht einer Demokratie sprechen, in Deutschland sozusagen. Also darf ich dich, wenn ich dich sozusagen auf der Straße nicht beleidigen kann, bedrohen, volksverhetzen kann, irgendwie dir seelischen Schaden zufügen kann, dann soll ich es auch nicht im Internet können. Wenn man davon ausgeht, dass es sich um einen Rechtsstaat handelt. Im Fall von China, Iran oder so würde ich sagen, natürlich sollen die gegen lokales Recht verstoßen dürfen, weil da letztlich jede Äußerung von Kritik verboten ist. Und da muss man das anders sehen, ehrlich gesagt. Weil würde ich sagen, da müssen die sich auch an lokales Recht halten. Also würde ich Dissidenten und so jede Möglichkeit nehmen. Also die brauchen wiederum das Recht anonym. Weil ansonsten könntest du ja sagen, let's go, Klarnamenpflicht, alle laden ihren Ausweis hoch und dann kommt die Anzeige, wenn du Scheiß erzählst. Dann ist es so ein Problem in Ländern, wo man tatsächlich unterdrückt wird. Was ist mit Ungarn zum Beispiel, Slowakei, was ist eben mit echten Diktaturen, die nicht nur auf dem Weg dahin sind, sondern angekommen. Auch wieder nicht. Aber ich bin 100% dabei. Genau das sollte der Anspruch sein, dass du dir im Netz nichts leisten kannst, was du auf der Straße nicht kannst. Manchmal denke ich auch, wenn Leute dich auf LinkedIn beleidigen oder so, Sollten sie mir mal irgendwie in der Bar sagen oder so oder auf der Straße im Dunkeln. Also ich glaube, Leute müssen sich auch bewusst sein, dass man sich irgendwann mal in Person trifft und ob sie es dann nochmal wiederholen möchten, was sie sagen.
Oder auch über was wir später, ob man sich dann noch die Hand auf der Bühne gibt.
Ja, zum Beispiel. Naja. So, aber das sollte kein Aufruf zu Gewalt sein, sondern ein Aufruf, sich zivil zu verhalten im Internet natürlich. Also bitte nicht missverstehen. Genau, aber es ist ein schweres Thema. Ich glaube auch naturgemöst, dass man dazu verschiedene Meinungen hat. Das hängt natürlich so ein bisschen daran, ob man eher für, wie der im konservativen Spektrum, starker Staat, Ordnungsstaat, Überwachung ist oder eher Freiheitsrechte schätzt, ob man mit Kindern in der Lage ist, Empathie zu üben und so weiter und so fort.
Weißt du, wie ich das alles löse? Ich baue jetzt hier ins Büro einen Schrank, wo man die Telefone einsperren kann. Ich wundere, dass es da noch kein schönes Produkt für gibt. Es gibt noch keine schöne Telefonbox. Also Telefonbox, wo man das Telefon reintut, abschließt und dann gründen lässt.
Könnte jeder irgendwie Büros tragen für 15 Euro? Ja, nee, es muss so ein bisschen...
Es muss ja schon so ins Gesicht sein. Also es muss schon so signalisiert. Aber gut, wir bleiben bei Telefon oder... Fast. Wir gehen zu Apple. Es gibt gute News für Jan und mich. Wir dürfen am 4. März wieder Geld ausgeben. Wir wissen noch nicht für was. Vielleicht eine Brille, vielleicht ein Telefon, vielleicht ein MacBook Air, das ganz, ganz klein, günstig und schön ist.
Aber es gibt ein überraschend großes Announcement des Nichtswissens.
Was glaubst du, was es gibt? Oder gibt es einfach ein Update von diesen riesen Kopfhörern, die die letzten vier, fünf Jahre nichts gesehen haben, außer einen USB-C-Anschluss?
Du hast die Statistiken gesehen. Ein Nutzer hat uns Statistiken geschickt, dass ich nur 2,7 Mal so viel reden will wie du. Ich hätte das tatsächlich auch höher geschätzt. Jetzt versuchst du das hart auszuleichen. Überhaupt nicht.
Ich habe schon vielen Leuten erzählt, dass Strategie ist für mich, wenig zu reden, weil du sowieso viel reden möchtest. Also wenn ich jetzt viel reden würde, würde der Podcast einfach nur noch länger werden. Und das andere ist...
Das geht alles von deiner Redezeit ab. Also es geht nicht von meiner Redezeit ab, sondern es kommt oben drauf.
Also Jan und ich verlieren nur damit, wenn ich viel rede. Aber der größte Gamechanger ist, dass ich hier in unserem neuen Büro Internet habe. Also ich muss ehrlich sagen, Glasfaser, unfassbar. Es ist weniger Latenz und es macht viel mehr Spaß mit dir hier über das Internet zu sprechen.
Ja, deswegen sage ich ja, Starlink-Markt wird immer kleiner mit jedem Meter Glasfaser, der ausgebaut wird. Also du würdest ja jetzt nicht nochmal auf ein seitliches System enden. Okay, da müssen wir jetzt noch nicht hingehen. Also begonnen hat die Apple-Story mit einem, nicht geheim, aber mysteriösen, mit einer mysteriösen Ankündigung, dass am 4. März diesen Jahres in New York, London und Shanghai, ja tatsächlich an drei Orten, Journalisten und Influencer eingeladen werden, um was ganz Großes zu erleben. Und was genau, wissen wir nicht. Aber zum Glück gibt es ja den Apple-Maulwurf Mark Gurman, der bei Bloomberg arbeitet und Also keine Ahnung, ihr müsst irgendwie in der Apple-Kantine leben oder die Leute beim Lieblings-Coffeeshop ständig abfangen. Gilt als extrem gut informiert. Und glaubt zu wissen, dass es Neuerungen geben könnte bei Brillen. Ich vermute, es wird um eine leichte Brille gehen, also statt der dicken Brille. Klobiegen der halben Kloschüssel auf dem Kopf wird sicherlich sowas ähnliches wie eben bei Meta geben. Dann ein Pendant, also ein Anhänger, würde man auf Deutsch sagen, glaube ich. Manchette.
Nee, wie heißt das?
Branche? Brosche? Brosche oder Anhänger, je nachdem. Und Kamera-Airpods sollen kommen. Also das Neue ist quasi, die Apple-Geräte sollen Augen bekommen, würde ich sagen. Damit die KI besser weiß, in welchem Kontext ich mich befinde, wäre quasi ein visuelles Interface natürlich wichtig. Sprich Videokameras und die kann man nur in so und so viele Arten verbauen und deswegen versucht man eben eine Brille zu bauen, wo offensichtlich Kameras drin sein werden. In der Brosche, Anhänger, Collier, Schmuck, Item wird auch eine Kamera verbaut sein und die nächste Generation AirPods könnte Kameras sein. bekommen. Also aus seinen Ohren würden so kleine Kameras nach vorne gucken. Also die Zahnbürsten werden in Zukunft, die Zahnbürstenkopfe werden in Zukunft nach vorne gedreht. Das ist sehr nah dran an meiner Prediction vom letzten Jahr, dass das perfekte KI-Variable schon die AirPods sind. Ich glaube, ich habe hier im Podcast auch schon mal erwähnt, dass sie eigentlich nur noch Kameras bräuchten. Ich bin gespannt. Also A, ob Apple, wann Apple das deliveren wird. Wahrscheinlich erst nächstes Jahr. Aber es wäre auf jeden Fall, ich will nicht sagen der Endsieg, aber es wäre mal Apples erster Tritt in den Ring, wenn sie sagen, wir bleiben die, die die Führerschaft bei Endgeräten haben. Und wer dann die Software bewerkstelligen will, darf bei uns im App Store anklopfen und 30% seines Umsatzes abgeben. Das war so ein bisschen meine Theorie, dass das eigentlich das spannendste Modell wird und Apple der KI-Gewinner wird, indem sie über den App Store sehr stark davon profitieren. Also wer daran glaubt, der müsste jetzt Apple Long sein. Eigentlich, ich würde nochmal abwarten, wie die Geräte laufen. Es kann natürlich auch sein, dass es wieder so ein alberner Pin wird, wie von Humane damals oder Rabbit oder wie das hieß. Ich glaube an diese Broschen-Schmuckstücke ehrlich gesagt nicht. Ich glaube an die Airpods. Ich glaube an Airpods mit Kameras, egal wie schlecht. Die müssen ja nicht hochauflösend sein. Da geht es vielleicht gar nicht so um Bilder machen, sondern es geht darum, dass die KI ungefähr weiß, worauf du gerade schaust. Ich setze weiterhin auf Airpods mit Kameras als das ultimative KI-Device. Niemand braucht ein zusätzliches. Brille, fair enough. Es gibt Leute, die sind schon sehr gut an Brillen gewöhnt. Sonnenbrille tragen die allermeisten Menschen.
Wahnsinn, ich bin gespannt. Also mein Geld haben sie. Apple, falls ihr das hört, ich wäre am 4. März auch noch verfügbar. Ihr könnt mir auch eine kostenlose Leihgabe geben.
Ab nach Shanghai.
Dafür würde ich natürlich kurz rüberfliegen. Lieber Shanghai als Amerika. Dass man das mal sagt. Ich bin gespannt, wie es verbaut wird. Ich habe hier so eine kleine Kamera, mit der kann ich natürlich ein bisschen länger aufnehmen. Man sagt GoPro, aber es ist keine GoPro. Das Ding ist schon schwer und alles. Klar, das kann jetzt 4K aufnehmen, aber generell in den Brillen ist da schon ein bisschen mehr Platz als in so einem Kopfhörer. Vielleicht wird es ein großer Kopfhörer.
Die spannende Frage ist, brauchst du eine Brille, die so gut ist, dass sie auch gute Fotos macht?
Ich möchte, wenn ich zufällig ein Hole-in-One schlage, also von 100 Metern ins Loch, dann möchte ich davon eine okaye Aufnahme haben, damit ich das Daniel schicken kann und er sehen kann, er hat es geschafft.
Es muss schon gut sein. Ja. Das wäre aus User-Sicht natürlich ein total spannendes Feature, dass ich sage, ich nehme immer die letzten 30 Sekunden auf, so wie bei Alexa, wie Alexa, glaube ich, anfangs mal funktioniert hat. Die wird sofort wieder gelöscht, aber wenn ich sage, das war cool, habe ich die letzten 30 Sekunden immer, aber ich habe keine 2 Minuten oder 2 Stunden, sondern ich habe immer nur die letzten 30 Sekunden, wenn wirklich ein Unfall passiert oder keine Ahnung, George Clooney läuft vor dir über die Straße oder was auch immer beeindruckend ist für dich im Leben. Das zu haben wäre natürlich ein cooles Feature, aber genau das ist halt die ultimative Privacy-Violation. Haben wir in der letzten Episode erklärt, warum zumindest ich das für ein absolutes No-Go halte. Weil eben alle anderen Leute die Entscheidung nicht getroffen haben, ob sie gerade gefilmt werden wollen und ob das und wie das gelöscht wird und wer da vorher drauf geschaut hat und wer vorher noch einen Gesichtsabgleich gemacht hat und so weiter. Da sollten Bürger, glaube ich, zu Recht kein Vertrauen haben in irgendwelche Institutionen. So, und dann gibt es News von Google. Die haben das erste Mal eine 3.1-Version vom Gemini-Modell rausgegeben. Also normalerweise machen die so halbe Schritte von 2,5 auf 3 und so weiter. Jetzt haben sie das erste Mal eine 3,1. So wie Klo zuvor auch eine 4,6 gemacht hat. Also man macht jetzt kleinere Iterationen. Böse könnte man sagen, weil die Schritte nicht mehr groß genug sind, sagt man, das ist 3,1 statt 3,5 oder 4. Früher wäre es der Sprung von GPT-2 auf 3 gewesen und jetzt sagt man, das ist 3,1, weil man weiß, die Ergebnisse sind eigentlich noch relativ enttäuschend oder nicht gut genug. Aber das ist vielleicht ein bisschen boswillig. Eigentlich ist der Anstieg schon signifikant. Also Gemini Pro holt sich damit wieder die Nummer 1 in den meisten breiten Indizes oder Benchmarks zurück. Da stand zuletzt Claude Opus 4,6 Max oder 4,6 Max. Mit einem knappen Vorsprung, jetzt hat Gemini 3.1 Pro bzw. die Preview-Version davon einen relativ deutlichen Vorsprung wieder. Also nicht, dass es andere deklassieren würde, aber es ist schon echt gut dabei und deutlich günstiger, also ungefähr die Hälfte der Kosten von Cloud. Also nochmal wieder ein deutlicher Schritt. nach vorne aus dem Haus Googles. Es wirkt so, als wenn Google immer so weit forscht, wie es geht und es dann so geheim hält wie möglich und es würde auch Sinn machen. Haben wir letztes Mal erklärt. Vielleicht will ich meine Technik auch gar nicht so früh wie möglich teilen. Ich könnte einfach, wenn ich glaube, ich bin voraus, könnte ich immer warten, bis jemand mich überholt. In dem Fall hier Claude oder das nächste Mal vielleicht GPT 5.3 oder was weiß ich. Und dann überlege ich, okay, ich brauche 5% mehr als die, um glaubwürdig zu sein und haue das raus und versuche intern trotzdem mit einer noch besseren Version zu arbeiten, um eventuell meine eigene Forschungsgeschwindigkeit zu beschleunigen. So hat Google hier relativ souverän wieder die Spitze eingenommen. Währenddessen machen sich wieder von beiden Firmen, also sowohl Entropic als auch OpenAI, so relativ düstere Aussagen brechen sich Bahn. Zuletzt jetzt soll es Herr Ortmann wieder gesagt haben, dass KI dringend Regulierung braucht. Dario Amodei hat zuletzt gesagt, also hat diesen relativ pessimistischen Aufsatz geschrieben und in Interviews sich auch sehr skeptisch und besorgt. dass man wirklich schon relativ nah an so einem exponentiellen Moment dran sein könnte. Jetzt sagt OpenAI-CEO Sam Ortman eben auch, dass Superintelligenz nah sein könnte. Zum Hintergrund gehört, glaube ich auch, dass die beiden gerade Geld geracet haben oder dabei sind, Geld zu racen, dadurch Eindruck zu erwecken, Das ist jetzt die letzte Möglichkeit, noch auf den Zug zu springen. Ist natürlich immer opportun und ich glaube, das gehört so ein bisschen auch dazu, dass das immer auch ein bisschen Marketing Richtung Investoren ist. Ansonsten gibt es natürlich, also Heise schreibt zum Beispiel, dass es natürlich auch immer Zweifel daran gibt, dass man mit LLMs überhaupt Superintelligenz hat. bauen kann. Dazu würde ich wiederum sagen, selbst wenn es keine AGI ist, die man baut, kannst du trotzdem relativ schädliche Anwendungen schon auch mit KI bauen, die einfach nur ein bisschen besser ist als die jetzigen. Oder selbst mit der jetzigen kann man eben was Persuasion, Überzeugung angeht, Manipulation angeht, Deepfakes angeht, großen Schaden anrichten. Ich glaube schon, dass Gute KI-Regulierungen, die viele Chancen erhält, während aber das, was wir wissen, was schädlich ist, schon ganz klar eingrenzt, wäre ich tendenziell auch dafür. Ich habe gerade gesagt, dass OpenAI ja gerade am Fundraising ist. Wir wissen, die wollen so eine 100 Milliarden Mega-Runde zusammenbekommen. Auch da hat Bloomberg jetzt die Information bekommen, dass sie wohl relativ weit fortgeschritten sind. Es soll um eine Pre-Money Valuation gehen von 730 Milliarden Euro. Also ungefähr doppelt so viel wie Entropic. Das ist ihnen vielleicht auch wichtig, dass es genau doppelt so viel ist wie Entropic. Ob sie wirklich so viel wert sind, würde ich mal ein Fragezeichen dran machen. Es rechnen die Leute jetzt schon hoch, wann Entropic OpenAI im Umsatz überholen könnte oder im AR überholen könnte. Wobei natürlich die Extrapolation, weil Entropic sich jetzt verzehnfacht hat, heißt das natürlich nicht, dass sie sich nochmal verzehnfacht werden und OpenAI weiter langsam wächst. Aber tendenziell glaube ich schon, dass Entropic schneller wackeln kann als OpenAI. Und mit den 100 Milliarden oder mehr, die sie aufnehmen soll, soll es um bis zu 850 Milliarden Postbewertung gehen. Also Pre-Bewertung ist quasi, wie viel Wert gebe ich der Firma, bevor ich das Geld einsammle. Und wenn ich dann sage, die ist jetzt 730 wert und wir sammeln 100 ein, dann wäre sie hinterher natürlich 830 wert, weil diese 100 Milliarden ja in der Firma drin sind. Das ist der Unterschied zwischen Pre und Post. Und Bloomberg nennt auch schon die größeren Investoren. Und zwar glaubt man zu wissen, dass Amazon, Softbank, Nvidia und Microsoft drin sind. Was mir wiederum sagt, das sind natürlich jetzt die ultimativen strategischen Investoren. Also Amazon möchte natürlich, dass sie irgendwie Fuß in die Tür bekommen oder ihren Anteil vergrößern, sodass sie ihr AWS-Wachstum beschleunigen können und ihre Rechenzentren mit auslasten können mit OpenAI. Microsoft, wissen wir, muss eh so ein bisschen mit investieren. Kann man sagen, entweder wollen sie ihren Einfluss sichern oder als Zeichen, dass sie weiter an ihr eigenes Investment glauben, würde Microsoft jetzt aufhören zu investieren, wäre das erklärungsbedürftig zumindest. Und wäre ganz sicher nicht gut für Gedeih und für der von OpenAI, wenn Microsoft jetzt sagt, wir möchten erstmal nicht mehr Geld da reinstecken. Insofern ist es nicht überraschend, dass Microsoft Geld reingibt. Für Nvidia gilt das Gleiche. Die haben ja mal ein 100 Milliarden Commitment gemacht, was wohl relativ wenig bindend war zu OpenAI und würden sie jetzt davon komplett zurücktreten, wäre das auch ein schlechtes Zeichen, wo auch Nvidia kein Interesse dran haben können. Und Softbank, wissen wir, möchte gern wieder der Kingmaker bei KI sein und auf jeden Fall auf den Hype-Frame aufsteigen. Insofern sind diese Investoren jetzt noch relativ wenig überraschend. Das sind aber auch die, die die tiefsten Taschen haben natürlich, also die vielleicht zwischen 5 und 30 Milliarden reinschmeißen könnten in diesen 100 Milliarden Topf. Wer ansonsten noch Geld hat, ich nehme an, wir werden am Ende von einer Liste stehen, die so lang ist wie die von Entropic. Ich bin gespannt wirklich, wie man 100 Milliarden zusammenbekommen soll. Was auch bekannt wird, ist, dass Nvidia zum Beispiel allein 30 Milliarden geben soll. Also dieser 100 Milliarden Deal, wo man gesagt hat, für jedes Gigawatt, was ihr mit unseren Chips ausbaut, kriegt ihr eigentlich 10 Milliarden geschenkt, oder nicht geschenkt, sondern Investition von uns. Der soll so ein bisschen abgeblasen sein, aber trotzdem investiert in Nvidia natürlich signifikant und im Moment spricht man von 30 Milliarden, also es wären 30 Prozent dieser Runde. Amazon könnte bis zu 10 Milliarden haben, aber wir wissen, Amazon hat schon ordentliche Cashflow oder ist in Cashflow nöten. Ihren eigenen Ausbau zu finanzieren wird schon schwer mit dem bestehenden Cashflow. Sie werden Geld aufnehmen müssen, also werden Bonds rausgeben, Anleihen rausgeben. Und wenn man jetzt hier auch mal 10 Milliarden investieren würde oder mehr, das geht halt alles von dem Geld auch ab. Im Cashflow-Statement ist das mehr oder weniger der gleiche Posten. Also nicht der gleiche, aber es ist beides Cashflow in Investitionsaktivität. Das eine ist CapEx, das andere ist Marketable Securities oder wie auch immer man das nennen möchte. Oder Equity Method Investing oder wie auch immer das da ausgedrückt wird. Aber erstmal sehen, wie viel Amazon noch dafür aufbringen kann. Und Microsoft, gleiches Thema. Die haben zwar, ich glaube, so um die 200 Milliarden Cashflow oder 150 und wollen aber auch selber viel investieren. Mal gucken. Und dann, also wir haben ja gesehen, wie viele Parteien es brauchte, um bei Entropic 30 Milliarden einzusammeln. Jetzt wollen wir hier das Dreifache zusammenkratzen. Ich nehme an, wir werden wieder Namen aus Südostasien, aus der Golfregion lesen. Vielleicht große Pensionskassen, wobei dass die jetzt große Tickets, also irgendwie Kelpers, OTPP, weiß gar nicht, selbst für die halte ich das schon für sehr groß. Bestimmte, die ganzen Tiger Cups, Dragoneer, Altimeter, KOTU und Sam Ortman wird auf jeden Fall aufgeben seinen Zwang, dass man nicht in beide Firmen investieren kann. Also wenn er die 100 Milliarden voll bekommen will, zu sagen, ihr dürft nicht in eine andere KI-Firma investiert sein, das kann er vergessen, glaube ich. Also das wird nicht funktionieren. Dafür hat er die Verhandlungsmacht.
Ganz sicher nicht mehr.
Ja, Wahnsinn, wie schnell sich sowas ändern kann. Ja, also das ist meine Einschätzung. Wir werden sehen. Aber wie gesagt, ich weiß ja noch, wie schwer das war für Gorillas, irgendwie eine Milliarde zusammenzukratzen. Und eine Milliarde war damals für Europa eine Wahnsinnsrunde. Aber das ist auch irgendwie 20, 30 Parteien, von denen hier 10 Millionen, da 20 Millionen. Und wenn ich überlege, dass jemand 100 Milliarden... an Venture Capital auftreiben will. Wie gesagt, der Gesamt-Venture-Capital-Markt USA sind 200 Milliarden. OpenAI möchte die Hälfte davon in einer Runde raisen. Das wird natürlich eben nicht nur aus Venture-Capital-Fonds kommen, sondern wahrscheinlich kommt die Hälfte allein von Corporate Strategic Investors, also den Amazon, Microsoft und der NBVAS. Aber so oder so ist auch das, was übrig bleibt, Du brauchst jetzt nicht irgendwie 20 Millionen von jemandem zu nehmen. Da kostet dich der Call mehr Zeit, als sich das im Fundraising-Ziel voranbringt. Wenn du 20 Millionen aufnimmst, sind das 0,2 Promille deiner Summe, die du brauchst. Ist das richtig? Unter 100 Millionen musst du mit gar niemandem sprechen eigentlich. Und selbst 100 Millionen... Macht irgendwie der Stellvertreter vom CFO oder von der CFO wahrscheinlich. Und jetzt findet man Leute, die eine Milliarde oder die irgendwie 200 Millionen plus freihändig ausgeben können. Was heißt freihändig? Ich bin gespannt. Also deswegen landest du am Ende bei den Sovereigns und bei den Strategic Investors. Aber wir werden sehen.
Lass uns zu dem witzigsten Video der Woche kommen.
Schrei dich sofort auf. Traurigstes Video der Woche. Ich sage traurigstes Video der Woche.
Erklär das Video bitte.
Also es geht gerade ein Video viral und das zeigt eigentlich schon die Fehlleistung, dass es viral geht. In Delhi, Indien, findet gerade der indische AI Summit statt, wo ich glaube 250.000 Leute unterwegs waren. und sich die großen KI-sogenannten Leader die Klinke in die Hand geben, aber nicht die Hände in die Hand, um genau zu sein. Und da gab es so eine Art Abschlusszeremonie, wo der Premierminister Modi da war. Er steht in einer Reihe von einem guten Dutzend Leadern oder Leuten in Anzügen. Rechts neben ihm zum Beispiel Sundar Pichai, der Google-CEO, links neben ihm Sam Altman, links daneben Dario Amadei von Entropic und noch ein paar andere Leute. Dennis Hassabis war da von DeepMind und so weiter. Und jetzt will man quasi diesen Deal feiern. Es wurden Milliarden an Investments für Indien und den globalen Süden, Südostasien verkündet. Alle wollen da Datacenter bauen. Die großen indischen Konglomerate, also Tata und Adani und Reliance, alle die groß sind in Indien, bauen jetzt Datacenter zusammen mit den KI-Unternehmen. Jetzt wollte man das am Ende feiern. Und Premierminister Modi reißt, wie in so einem Boxring, die Hände von den Leuten links und rechts von sich hoch. Rechts neben ihm steht Sunar Pichai. Der nimmt natürlich gern die Hand mit hoch. Damit er nicht nur dessen Hand hochreckt, nimmt er auch die links von ihm. Die gehört Sam Altman. Und jetzt verstehen alle, was hier angesagt ist. Es geht darum, sich selbst zu feiern. Und alle strecken die Hände in die Höhe und fassen ihren Nachbarn an, wie bei seiner Teambuilding-Übung. Und jetzt ist aber der komische Umstand entstanden, dass Sam Altman rechts neben Dario Amodei steht. Und die beiden sind so offensichtlich nicht gewillt, ihre Hand auch nur in die Luft zu nehmen zunächst und geschweige denn sich anzufassen. Also Das Verhalten kennst du sonst eigentlich nur von Putin oder so, der nichts anfasst, weil er Angst hat, vergiftet zu werden und weil er weiß, wie gern er andere Leute mutmaßlich vergiftet und keinerlei Kontakt zu irgendwas haben möchte. Aber so ungefähr sind die beiden sich spinnefeind und sie heben am Ende die Arme so überkreuz, ohne sich dabei anzufassen, sodass zumindest alle Arme in der Luft sind. Aber sie sind die einzigen beiden in diesem guten Dutzend Menschen, die sich dabei nicht über ihren eigenen Schatten springen können. Und sich so wortwörtlich mal die Hand reichen können für drei Sekunden für ein Pressefoto.
Crazy. Ich würde jetzt gerne einen Aufruf machen an die Community. Ich hätte gerne ein ähnliches Video. Ich sehe OMR Top 20 Speaker. Westermeyer in der Mitte. Daneben bist du und Frank Thelen und ihr macht eine ähnliche Geste.
So A, zwei Fehler. Erstens, ich würde Frank Thelen die Hand reichen, auch auf der Bühne. Da kommen wir gleich drauf. Das finde ich nämlich das Traurige daran. Und das Zweite ist, dass Frank Thelen kein Top-20-Speaker ist. Und ich vielleicht auch nicht. Ich habe auch erst gelacht und dachte, wie witzig. Und nach drei Sekunden dachte ich... Gott, wie traurig. Also ich war schon damals zu Rocket-Zeiten und davor irgendwie in allen möglichen wirklich so sehr, sehr dense. Also überleg mal, diese ganzen Kriege früher irgendwie, Zalando gegen Mirapodo und Home24 gegen, keine Ahnung, West... oder ne, West... gehört ja auch zu Rocket, aber... oder Wimdu Airbnb, ne? Also... Ich kann jetzt keine Geschichten erzählen, aber da gab es schon...
Komm, wir sind unter uns. Wir sind unter uns.
Komm, hört keiner her. Also vielleicht wurden Gegenstände aus dem Büro des anderen geklaut. Wie auch immer. Das waren irgendwie flinke Gorillas und so weiter. Die waren sich jetzt alle nicht grün und so. Aber ich glaube, niemand hätte so ein schlechtes Bild abgegeben, dass man nicht bereit ist für einen gemeinsamen Purpose. Und wenn es nur für das Press... Also selbst wenn du es inhaltlich komplett verurteilst, dass du als Leader der eventuell zwei wichtigsten Companies der Weltgeschichte, das könnte ja zumindest der Fall sein, ob das jetzt so ist, wird sich rausstellen, aber potenziell musst du dich fragen, wenn das wichtige Firmen sind, die eventuell AGI entwickeln und die zwei Leader schaffen es nicht, innerhalb von ein paar Sekunden zu checken, dass was sie gerade machen, definitiv zehnmal schlechter aussehen würden, als ihrem Erzfeind die Hand zu machen.
Ja, aber es ist ja ein bisschen mehr. Es ist ja nicht so, dass es Erzfeinde sind. Also das sind sie, aber es gibt ja auch noch eine Vergangenheit. Das ist ja so ein bisschen so Ex-Ehepartner.
Du kannst gleich mal erklären, was das für ein Zerwürfnis ist. Und trotzdem würde ich sagen, ich glaube, man muss sich fragen, wie kann man so verstritten sein, dass man nicht checkt, dass man für drei Sekunden mal so tut, als wäre man zumindest in der gleichen Bubble, in der gleichen Crowd, weil dir ja vollkommen klar ist, dass das jetzt auf Video ist, Und dass niemand auf diesem Bild gut aussehen wird am Ende. Du tust Modi keinen Gefallen damit und dem ganzen Purpose dieses Summits. Das ist vielleicht das kleinste Problem. Aber dass diese Pressebilder viral gehen würden, soweit musst du eigentlich denken. Du musst doch merken, das ist eine krasse Kindergartensituation.
Vor allem die PR-Männer.
Dass man den Widerspruch hat, dass man sich fühlt wie, ich will das nicht, das verstehe ich 100% nachvollziehbar. Es gibt auch Leute so, Neben denen möchte ich lieber nicht stehen oder mit denen möchte ich nicht auf der gleichen Bühne sein. 100%. Aber entweder gehe ich da nicht dahin oder wenn ich mir bewusst bin, ich bin jetzt in der Situation und ich habe jetzt die Wahl zwischen schlecht aussehen und einfach aussehen wie ein dreijähriges Kind, dann vielleicht lieber schlecht aussehen. Mit ein paar Ausnahmen. Und deswegen fand ich dein Beispiel ganz lustig. Wie gesagt, es gibt Leute, die haben mich mit Frank Thelen reden sehen. Ich habe ihm auch die Hand gegeben und irgendwie Ich würde es auch immer wieder tun, ob er das tun will, ist eine andere Frage. Und das, obwohl ich jetzt keine besonders hohe Meinung von ihm habe. Aber es geht ihm auch nicht so weit, dass man ihm jetzt die Hand nicht geben würde. Es gibt schon ein paar Leute, die ich wirklich für eher so Richtung kriminell betrügerisch halte. Vielleicht wird einer von denen im Podcast hier noch erwähnt später. Müsst ihr selber raten. Aber da würde ich sagen, Da würde ich vielleicht schon schauen, dass ich gar nicht in die Verlegenheit komme, indem ich nicht auf die gleiche Bühne gehe. Und ganz sicher würde ich mich nicht neben denen stellen. Und wenn, dann viele ist mir auch sehr schwer, solchen Leuten die Hand zu reichen. Vor allen Dingen, wenn man sonst vielleicht nur über Anwälte kommuniziert oder so. Und ja gut, davon musst du jetzt bei den beiden ausgehen, dass da vielleicht Anwaltspost hin und her, dass man schlecht übereinander redet, dass man sich Mitarbeiter abwirbt, dass man, ich meine, in der ganzen Debatte um den Spot haben die sich ja nicht viel genommen sozusagen.
Ich habe mir den OpenAI-Spot angeguckt, der ist ja echt lahm.
Also mega lame. Und es müssen ja beide, das Ding ist ja, das ist so eine Situation, wenn einer einen Move macht, Also wegziehen kann der andere nicht. Es hätte ja nur einen mit Herz gebraucht, der die Hand nimmt. Weil sagen wir, Dario Amodei hätte jetzt die Hand genommen. Ich glaube nicht, dass Sam Ortmann seine Hand dann weggezogen hätte. Macht es dann auch nichts mehr. Das heißt, sie müssen beide so eine Abscheu voneinander haben. Und ja, du musst jetzt erzählen, was die Geschichte ist, warum das ist.
Ich kenne die Geschichte gar nicht. Also ich weiß, dass die gegangen sind so und andere Wahrnehmung haben und alles. Und ab und zu im Interview gibt es so die eine oder andere Aussage, dass man dafür nicht arbeiten würde und so und irgendwie andere Prinzipien oder so hat. Das ist aber auch so ein bisschen ein Fail. Man hätte den einen ja auch einfach auf die andere Seite stellen können. Es gibt ja oft so Veranstaltungen, wo Leute sind, die sich vielleicht nicht so ganz grün sind und dann sitzt der eine ganz links und der andere ganz rechts und damit hat sich die Sache.
Ich war mal auf so ein Event bei einer...
Jetzt tu nicht so, dass das nur ein Event ist.
Bei einer früheren Wirtschaftszeitschrift. Da hat man mich mit einem ehemaligen Löwen aus der Höhle der Möwen da so Rücken an Rücken, aber an die verschiedenen Orte des Saals, also die maximale Diagonale gewählt. Und ich habe nach außen ins Fenster geguckt und er auch, damit wir uns nicht mal am Eingang begegnen idealerweise. Aber du hast vollkommen recht, man kann das... To be fair, das wäre überhaupt nicht nötig gewesen. Ich weiß schon, wie man sich verhält. Also, wie gesagt, ich würde mich trotzdem einigermaßen anständig benehmen, wobei das auch schon so ein Grenzfall ist. Achso, du hast vollkommen recht. Also das Protokoll sollte sowas eigentlich vermeiden, solche Situationen. Und wenn die sich selber so dahingestellt haben auf die Bühne, also wenn es kein Protokoll gab, was ich mir nicht vorstellen kann, weil Modi auf der Bühne ist und allein sicherheitsmäßig und so weiter. Also dass Sundar Pichai neben ihm steht, ist sicherlich auch kein Zufall. Von daher hat man sich das glaube ich schon genauer überlegt und dann ist das leider ein Fail gewesen, das nicht.
Die investieren so viel Zeit, um irgendwie super PR-Statements zu machen. Und dann läuft sowas. Ich finde es gut. Ich hätte sonst gar nicht mitbekommen, dass es dieses Event gab.
Es war schon relativ wichtig, aber vielleicht auch wichtig, dass der globale Sinn da mehr Aufmerksamkeit bekommt. Weil sie A, noch zu wenig KI nutzen und B, das größte Potenzial darin hätten, theoretisch zumindest. Also ich finde es auf jeden Fall traurig. Und ganz ehrlich, es macht mir auch ein bisschen Angst. Wenn Leute... die im schlimmsten Fall echt mal viel Macht über Gedeih und Verderb der Menschheit haben werden, da nicht die Größe haben, über den Schatten zu springen, macht mir das echt Sorgen. Also wenn man sich fragt, woher das kommt, es gibt ein altes Interview von Dario Amode mit Alex Kantrowitz, glaube ich, wo er, sagen wir mal, zumindest relativ ausführlich beschreibt, also er umschreibt es, Aber er sagt eigentlich relativ klar, dass er Sam Ortman nicht so für vertrauenswürdig hält. Also er sagt so 10.000 Beispiele. Er benennt nicht ganz klar Sam Ortman. Er sagt quasi, warum er sich bei der Firma nicht wohlgefühlt hat oder warum er gegangen ist. Und dann sagt er so, wenn bei Personalentscheidungen, bei Release-Entscheidungen bezüglich des nächsten Modells... Bei Technikentscheidungen, bei generellem Alignment, bei dem Schicksal der Firma, wenn man da das Gefühl hat, man wird nicht aufrichtig behandelt, dann so ungefähr, das ist jetzt paraphrasiert, Das war Big Technology oder wie das heißt. Mit Alex Kentrowitz kann man sich bestimmt anschauen. Oder Jan Pax in die Shownotes. Den habe ich jetzt geteilt. Sekunde, ich teile es mal mit Jan. Der kann das in die Shownotes packen. Patrick von Home2Go hat mir das heute lieberweise geschickt. Schöne Grüße. Big Technology Podcast heißt das. Ich schicke es Jan und Jan Pax in die Shownotes. Da kann man sich das mal anhören. Dann versteht man... Das bestätigt halt auch nochmal, was alle Leute, also was viele Leute, die mit ihm gearbeitet haben, über Sam Orton sagen. Also dass man dem quasi nicht weiter trauen darf, als man ihn werfen kann. Und er muss schon, also, wenn du sowas siehst, ich halte Amode jetzt echt für einen relativ netten Typen, ehrlich gesagt. Also nicht, der hat bestimmt auch seine irgendwie Issues, aber ich will mir nicht vorstellen, was da vorgefallen ist, dass man so verstritten ist.
Ich versuche die ganze Zeit aus dem Bild heraus zu bekommen, wer jetzt nicht die Hand geben wollte. Also meine Annahme ist, er wollte nicht die Hand, aber es ist unmöglich.
Ja, aber dann, ganz ehrlich, dann musst du souverän genug sein und einfach sagen, komm Digga, dann... Weißt du, stell dir mal vor, der in Anführungsstrichen kleinere Amodee nimmt Sams Hand, das wäre ein Boss-Move, das zu machen. Du dominierst ja jemanden auch, wenn du einfach die Hand nimmst und sagst, komm, hab den nicht so. Das wäre auch eine krasse Dominanz-Geste. Der behandelt Sam Ordner, als wäre es Jeffrey Epstein so. Das ist vielleicht meine Red Lines und da würde ich jetzt auch sagen, ich lege jetzt mal nicht die Hand um die Schulter gerade. Ich glaube, damit haben wir es jetzt noch ein bisschen ausgebeutet.
Was haben wir noch Schönes?
Willst du deine Victory Lab schon machen? Erstmal geht es noch um OpenAI und zwar, dass sie von Instagram den sogenannten Celebrity Whisperer geklaut haben. berichtet Vanity Fair, ein Medium, was es selten in unserem Podcast schafft. Aber es gab quasi bei vorher Meta und dann Instagram Charles Porch. Und Charles Porch war offiziell oder ist jetzt VP of Global Creative Partnerships. Und so ähnlich war sein Titel, glaube ich, auch bei Instagram. Aber letztlich ist er der Typ, der so ein bisschen mit der Medienindustrie und die Creator-Industrie, aber eben nicht den kleinen Creatoren, sondern wirklich den Hollywood-Stars und den Big Shots, so ein bisschen wie, wie ist dieser Podcast? Podcastchefin von Spotify, die hatten auch mal so eine, die eigentlich nur eingekauft wurde, um die ganz dicken Podcasts einzuholen.
Von Netflix kam die, oder?
Ja, war das so? Ja, ne? Naja, auf jeden Fall, ich sag mal, so ein Typ ist er, ein bisschen profan. Und den hat OpenAI jetzt, ich nehme an, wieder mit reichlich Geld... Und was man erwarten kann, ist, dass demnächst eben irgendwelche Celebrities entweder Avatare bauen lassen mithilfe von OpenAI-Technologie, um so ein bisschen den Widerstand der Creative-Industrie zu brechen. Oder einfach als Werbetestimonials zusammenarbeiten. Und ich glaube, beides ist möglich. Also dass man sagt, wir brauchen ein paar Hollywood-Leute, die quasi unsere Testimonials werden. Aber du kannst natürlich auch sagen, wir wollen so ein bisschen die die Fronten aufweichen in die Media-Industrie und in die Hollywood- Entertainment-Industrie, indem wir ein paar Leute, so wie sie das in der Verlagswelt gemacht haben, indem sie, also meine Interpretation zumindest, dass sie mit den meinungsstarken Verlegern, Hubert Murdoch, Axel Springer, sehr früh gepartnert haben, um damit so ein bisschen die Fronten, so Beachheads, wie sagt man auf Deutsch, Brückenkopfe, zu bauen. Und dann ist es deutlich schwerer für den Rest der Industrie, sich noch mit geschlossenen Linien zu verteidigen. Ich könnte mir vorstellen, dass sie sowas ähnlich jetzt quasi mit Hollywood probieren, also dass sie jetzt ersten, vielleicht ersten Stars ihre IP abkaufen oder sagen, wir dürfen digitale Zwillinge von euch bauen und so weiter. Das werden wir sehen. Und ich rechne, das habe ich ja beim Superbowl-Thema schon gesagt, also dieser Adoption-Kampf wird noch so, also was wir an Werbebudgets sehen werden, an absolut gaga Kooperationen und so, ich glaube, wir sind noch nicht darauf vorbereitet. Überlegt mal, wie das allein beim Internet damals war, wen da irgendwie AOL vor es vor den Computer geholt hat, um Werbung zu machen, was für crazy Partys es gab und so weiter. Das kommt ja alles noch. Also im Moment sind wir fast noch in der Testphase, dass man irgendwie hier Leuten eine Milliarde gibt, damit sie sagen, ChatGPT ist mein Chatbot des Vertrauens oder so, oder deswegen darf ChatGPT jetzt mit der Stimme von Snoop Dogg reden oder so. Das kommt ja alles noch. Ist Snoop Dogg schon in Perplexity investiert eigentlich? Nee, der hat ein Exity, aber die Sanity Group wurde gerade verkauft. Da kriegst du doch auch Kohle. 52 Millionen. Herzlichen Glückwunsch an das Team.
Kurze Werbeunterbrechung. Als ich Ende Januar auf LinkedIn gepostet habe, dass wir ein neues Büro suchen, dachte ich nicht, dass die Umsetzung so schnell geht. Nach unterzeichnetem Mietvertrag haben wir unserem Partner Room Hero einfach unseren Grundriss und eine Liste unserer vorhandenen Möbel geschickt. Und nur drei Tage später saßen wir in einem Call mit einer Innenarchitektin und dem Gründer Daniel. Das Beeindruckende, die haben uns anhand eines digitalen 3D-Zwillings direkt gezeigt, wie das fertige Setup aussieht, inklusive Kostenrechnung. Wenn ihr also gerade umzieht, euch vergrößert oder euer Team mit einem besseren Office-Vibe zurück aus dem Homeoffice holen wollt, ist Room Hero eure Abkürzung. Daniel ist selbst treuer Doppelgänger-Hörer und gibt der Community einen Rabatt. Die komplette Planungsleistung im Wert von mehreren tausend Euro ist für euch bei Umsetzung kostenlos. Sichert euch jetzt einen Termin direkt unter roomhero.de slash dg. Room Hero, wie der Raum hält, nur auf Englisch. Und nun viel Spaß mit der weiteren Folge.
Werbung Ende. Ja, Perplexity, wir haben gerade drüber geredet. Und zwar, ach, das meintest du bestimmt mit Victory Lab.
Genau.
Und zwar berichtet die Financial Times, dass Perplexity sein Werbemodell aufgibt. Ich hatte damals gesagt, es macht keinen Sinn, nicht nur, dass es dumm ist von ihnen selber das zu probieren, weil es wird nicht funktionieren und sie nehmen sich selber die Fantasie, dass man mal Werbung machen könnte. Also es gibt so diese Weisheit, dass wenn du dir nicht sicher bist, ob irgendein Revenue-Modell funktioniert, dann nutzt du das bis zur Series E oder F weiterhin als mögliche Monetarisierungsoption, statt es zu früh zu testen und zu lernen, dass das nicht funktioniert, weil dann alle Investoren wissen, dass das schon mal nicht mehr funktioniert. Und Perplexity hat das eigentlich nicht nur für sich, sondern auch für Google und alle anderen OpenAI usw. ruiniert. Und jetzt machen sie so ein bisschen den Entropic-Move und sagen, wir werden werbefrei. Fakt ist, aus den Abos kriegen sie auch nicht genug Geld zusammen und wachsen da auch nicht mehr schnell genug. Deswegen, was bleibt übrig, wenn Consumer-Bezahlen nicht funktioniert und Werbung nicht funktioniert? Was macht man dann? B2B. Genau. Enterprise. Das heißt, man versucht jetzt Firmen quasi einzelne Arbeitsplätze zu verkaufen. Und um damit Umsatz zu machen. Ich habe im Kopf mein Investment in Perplexity ehrlich gesagt schon abgeschrieben.
Das ist auf dem Papier zwar gerade noch glaube ich 18, 13 irgendwas sowas.
Bin auf dem Papier bei fast zweimal meinem Geld. Ich glaube, das sehe ich nicht mehr wieder.
Ich nutze es auch echt nicht mehr.
Und man darf nicht unterschätzen, also wir haben ja letztes oder vorletztes Mal erklärt, dass Google zwar Werbung macht und mit KI vermischt, aber dass das ihrer Werbung ja letztlich hilft. In dem eigentlichen AI-Mode oder Gemini findet aber ja noch keine Werbung statt. Also zumindest nicht so aggressiv, wie man es gewohnt ist. Also ich glaube schon... Ich könnte mir auch vorstellen, dass OpenAI seine Werbe, würde ich zusätzliche Prediction machen für dieses Jahr. Vielleicht wird es aber erst nächstes Jahr soweit sein. Es war auch von OpenAI richtig dumm, das vor dem Börsengang zu machen, ehrlich gesagt. Also OpenAI macht genau den gleichen Fehler wie Perplexity. OpenAI hätte drei Monate vor dem Börsengang sagen sollen, wir können außerdem noch Werbung machen und wir fangen jetzt damit an. Dann hätte man die Fantasie gehabt und für den Börsengang. Jetzt werden sie zum Börsengang reporten müssen, dass das Advertising-Business nicht funktioniert. befürchte ich. Oder sie können irgendwelche komischen Deals machen, dass die Advertiser kriegen 20.000 Arbeitsplätze mit dazu oder so. Ich weiß noch nicht. Aber es ist, glaube ich, ein weiterer strategischer Fehler gewesen von OpenAI, zu früh auf Werbung zu setzen. Genauso wie Perplexity, die jetzt eben zurückrudern. Habe ich, glaube ich, ganz gut eingeschätzt, würde ich behaupten. Wir werden sehen. Wenn OpenAI es jetzt schafft, dann lag es vielleicht eher an Perplexity und nicht an dem Thema an sich, was ich eigentlich aber denke.
Wie würdest du jemanden motivieren, der sagt, das Internet setzt sich nicht durch, beziehungsweise KI kann nichts besser als ich?
Ich würde ihm extra Geld geben, dafür, dass er geht.
Dass er geht.
Also das ist so die humanste Art, um Leute loszuwerden, die sich Fortschritt verweigern, glaube ich. SAP hat das ja, glaube ich, mal in relativ großem Umfang gemacht. Du spielst an auf einen Artikel, ebenfalls Financial Times, und zwar Accenture, die Unternehmensberatung, die selber ja angeblich eine halbe Million Menschen in generativer KI ausgebildet hat, was immer das heißt, sagt jetzt quasi... dass Leute, die sich nicht ausreichend mit KI beschäftigen, die Financial Times nennen das AI-Refuse-Nix, dass die quasi für Promotionen, für Beförderung nicht mehr in Frage kommen. Und ich glaube, wo war das noch so? War das bei Meta auch so? Wurde das in Zukunft im Performance-Review bewertet, wie viel KI du nutzt? Ich glaube, es war Meta. Und ich glaube, ehrlich gesagt, es macht auch total viel Sinn. wer heute sagt, ich arbeite mit Absicht nicht mit KI, da ist eigentlich schon relativ klar, dass wenn sich mittelfristig diese Einstellung nicht ändert, dass es einen deutlich aus ökonomischer Sicht zumindest, weniger wertvollerer Mitarbeiter oder Mitarbeiterin wird. Würde ich behaupten. Also du brauchst die Superworker, die wissen, wie man sich selbst mit KI augmentieren kann. Das heißt nicht, dass sie sich ersetzen sollen. Das heißt nicht, dass alles mit KI schon super funktioniert oder so. Aber ich glaube, dass die Haltung irgendwie, ich nutze keine KI, weil ich habe keinen sinnvollen Nutzen gefunden, das soll mir mal jemand begründen. Also den Job würde ich sehen, wo KI vollkommen unnütz ist und wo man behaupten kann, KI würde keine positiven Produktivitätseffekte haben. Wenn das deine Einstellung ist, ist das tatsächlich zu vergleichen mit das Internet setzt sich nicht durch oder so und wir wissen, wie gut das gealtert ist. Und ich glaube, dass Accenture natürlich auch einfach für die eigene Brand das braucht, dass ihre Leute auch gute Also ich glaube, du wirst in Zukunft sehen, dass die ganzen Unternehmensberatungen ihrer eigenen KI-Influencer, also nicht KI-Influencer im Sinne von Avatare, sondern quasi Professionals und Partner, die bei KI besonders firm sind, entwickeln werden. Weil die Wahrheit ist ja, sagen wir mal, du bist... sag mal einem deutschen Konzern, du bist die Deutsche Bank. Und jetzt kommen irgendwie Accenture, Deloitte, Berger, BCG, McKinsey, alle und pitchen dir irgendwie ein KI-Projekt. Wenn du die dann fragst, wie habt ihr das dann selber schon in eure Supply Chain, in eure Zusammenarbeit, in eure HR, in eure Kollaboration, Sales-Prozesse eingebaut? und lässt dir das mal zeigen, dann guckst du, glaube ich, auf ein schimmliges Salesforce-Backend mit SAP-Rechnungswesen, Personalverwaltung wahrscheinlich, würde ich vermuten. Also was ich sagen will, ist, dass die großen Beratungen, glaube ich, auch erstmal zeigen müssen, dass sie selber in der Lage sind, KI effektiv zu nutzen, zu implementieren, company-wide. zu nutzen, Daten darin zu sharen. Datensharen ist natürlich ein sensibles Thema bei Unternehmensberatung, weil du die Kundendaten ja voneinander trennen musst. Also es ist gar nicht so einfach, eine systemübergreifende KI zu bauen. Aber ich glaube, man muss, wenn man glaubhaft das an Kunden verkaufen will, dann muss man auch sich selber mal schneller reformieren und transformieren. Und ich glaube, da haben alle, so mein beschränkter Einblick, den ich habe, ist, dass alle Beratungen da noch relativ viel zu tun haben. Aber sie werden in Zukunft, glaube ich, einiges tun, um a, das zu ändern und b, auch nach außen zu kommunizieren, dass sie das schon deutlich besser im Griff haben.
Ich bin gespannt, wie die sich transformieren. Das ist ja eine viel größere Transformation, als wir sie noch vor zehn Jahren hatten.
Also stell dir mal vor, da kommt jetzt Beratung ABC zu dir und sagt, wir haben hier ein Projekt, da können wir die und die Abteilung bei Ihnen deutlich effizienter machen und das spart Ihren 10% Personal an diesem Projekt, das wir Ihnen verkaufen, arbeiten aber 20% mehr Stunden, oder berechnen wir 20% mehr Stunden als für das letzte vergleichbare Projekt. Du erwartest doch, dass ich auch weniger Stunden von der Beratung brauche dafür. Aber nicht mehr. Also wenn die selber nicht effizienter sind, wie soll ich denen das abnehmen? Jetzt sehr stark vereinfacht, sehr plakativ. Aber naja, wir werden sehen. So, und dann, wir bleiben noch Ganz kurz in der KI, nicht ganz schön viel KI-Bubble noch, aber dann müssen wir auch langsam mal weitermachen. Die Firma World Labs von Pfeifei Li raised eine Milliarde von unter anderem Andreessen Horowitz, auch wieder Nvidia, auch wieder AMD, also die Ship-Hersteller, auf eine Bewertung. Die Bewertung wird uns gar nicht verraten, glaube ich. wird uns nicht verraten, hat Bloomberg noch nicht erfahren, aber eine Milliarde. Also ich nehme an, die Bewertung wird zwischen 4 und 10 Milliarden sein. Und zwar ist Fai Fai Li, wenn du so möchtest, die Konkurrentin von Yann LeCoeur, wenn es darum geht, sogenannte World-Modelle zu bauen. Also ich würde sagen, sie ist eine relativ theoretische KI-Forscherin, war auch eine der wenigen Frauen auf diesem Bild im Time Magazine, wo die Leute da alle auf der Stahltraverse gesessen haben. Ja, auch eine Vertreterin, die hat viel bei Bildgebung geforscht vorher und glaubt jetzt so wie Jan Lecoeur eben, dass LLMs uns nur so und so weit bringen. Und wenn man so lernen möchte wie ein Mensch, Menschen können ja mit deutlich weniger Trainings starten. dann bräuchte man sogenannte World-Modelle, um Physik zu verstehen, um andere Zusammenhänge schneller zu verstehen. Wie gesagt, Menschen brauchen nicht eine Million Bilder, um eine Katze vom Hund zu unterscheiden und so weiter und so fort. Wofür es gute Gründe gibt, weil wir kommen im Gehirn auf die Welt, das irgendwie ein paar zehntausend Jahre schon alt ist. Das hilft natürlich, dass wir so eine Art, wie heißt das, hartes Ramm, wie hieß das früher, Romm, ne? Also unsere Evolution, unsere Instinkte und so weiter sind so ein bisschen rum, das heißt, das hat jeder abgebohrt und danach müssen wir nur noch gewisse Dinge dazulernen, beziehungsweise das befähigt uns besonders schnell zu lernen. Und jetzt brauchen aber, viele sagen halt, die nächste Generation werden sogenannte Weltmodelle sein und daran forscht sie ungefähr eine Milliarde dafür eingesammelt. Und noch ein kleiner Nebenfakt, wo wir gerade bei Finanzierung sind. Es ist jetzt außerdem bekannt geworden, dass einer der Investoren in der letzten 20 Milliarden Runde für XAI, wo man versucht hat, diese Bewertung relativ hoch zu setzen, wahrscheinlich auch im Vorfeld des Mergers mit SpaceX, wo ich vermuten würde, der war damals schon bekannt, dass man das tun würde. Da hat Elon Musk für XCI nochmal 20 Milliarden geracet und 3 Milliarden davon, also 15 Prozent, sollen allein aus Saudi-Arabien bekommen sein. Über andere Wege eventuell noch zusätzliches saudisches Geld, aber allein Die Humain Holding, also Humain, H-U-M-A-I-N, ist ein saudi-arabisches Vehikel, um in KI zu investieren, soll 3 Milliarden dieser Runde gemacht haben. Also auch da würde ich vermuten, hat man schon... Und von diesen 20 Milliarden soll auch nicht alles Equity gewesen sein, wenn ich mich richtig erinnere. Das heißt, vielleicht ist es sogar noch eine größere Portion, der Equity-Tranche. Also wenn man zum Beispiel 10 Milliarden Schulden geracet hat und 10 Milliarden Equity wären sogar 30 Prozent der Summe. Ich vermute, aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage von XCI war es nicht so einfach, die Runde zu racen und dass man da entweder Gefallen einfordern musste von so den typischen Investoren, die immer investieren mit Elon Musk oder eben nach Saudi-Arabien gehen, um das Geld zu holen.
Das spricht jetzt ein bisschen Dann hätte ich eine Frage, was das hier soll. Willst du mir tatsächlich sagen, dass ich in den letzten zwölf Monaten in eine Toilette investieren sollte?
Gesollt haben hätte? Da hättest du 60% mitgemacht, auf jeden Fall.
Besser als jeder Fonds, den ich gesehen habe in den letzten Monaten.
Jede Aktie. Vielleicht auch, weil wir uns mit den falschen Fonds beschäftigen. Der Toilettenhersteller Toto auch hervorragende Brand, dafür schon mal 10 von 10, hat 60% Performance im letzten Jahr gemacht. Und zwar aus folgendem Grund. Mal eine persönliche Hintergeschichte dazu. Man wird so als Stock-Market- und Tech-Analyst ja immer gefragt, was sind die heimlichen KI-Gewinner, mit denen noch keiner richtet. Also wir kennen Nvidia, ASML haben wir auch verstanden, TSMC sowieso. Jetzt das RAM, das nächste Ding ist, Hyperscaler, auch schon alle saudurchs Dorf getrieben, das ist vorbei. Und dann die... die Generatoren Siemens Energy, Vanova und so weiter auch kapiert, dass man jetzt Kraftwerke braucht für die Data Center und Shadow Grid aufbaut. Aber ich will jetzt sowas wie der stellt eigentlich die Türschlösser an Serverschränken her. Solche Tipps wollen die Leute dann. Und jetzt gibt es wohl einen Activist-Investor, der Palliser Capital heißt, der sich eingekauft hat in diesen japanischen Toilettenhersteller Toto, weil er glaubt, dass deren Fähigkeit Keramik zu verarbeiten noch sehr wertvoll wäre. Also wortwörtlich, die Fähigkeit Keramik zu verarbeiten wäre, könnte wertvoll werden, um sogenanntes cryogenic etching, also ich übersetze mal entweder cryogenes oder Niedertemperatur etzen, also das, wie man Chips und Memory Chips bauen wird in Zukunft. Dazu bräuchte man Porzellan, was auch bei Kälte einfach gesagt relativ gut funktioniert als Trägermedium, oder sagen wir, um im Prozess quasi Träger zu sein. Und deswegen setzt Palliser Capital jetzt auf die Fähigkeiten von eines Toilettenherstellers aus. Japan. Also Long, Willeroy und Boch oder Idealstandard oder was es da noch so gibt. Grohe.
Das war super News für Deutschland, oder?
Sachsen, Thüringen und so. Willeroy und Boch ist polnisch, oder? Aber war mal polnisch. Wo sind die eigentlich beheimatet? Irgendwo im, also es gibt so im Schwarzwald, da ist Grohe und Hansgrohe, die sind alle im Schwarzwald, wenn ich mich recht erinnere. Ich habe mal die Kategorie Keramik, also Bartkeramik bei Ideale aufgebaut. Da kannte ich mal das gesamte Sortiment vom Reuter Bartshop auswendig. Sekunde, Willeroy und Boch. Also die Herkunft ist, Französisch spielen wir hier relativ sicher. Obwohl es natürlich ein französischer Name ist, ist mir auch klar, aber Sekunde.
Mettler.
Saarland. Haben wir Geschichte in Polen. Damaliges Spreusser Staatsgericht. Eine Produktion hatten sie in Polen, glaube ich. Schöne Teller mit Reisadler und Hakenkreuz auch gemacht.
Ohne Witz.
Welcher Businessstudent sitzt da gerade dran und schaut sich, wer heute die Dinger zusammen kaufen kann. Ich mache jetzt ein Roll-Up von Bad Keramik. Sehr schön. Ja, wenn das so kommt, sind wir in Deutschland hervorragend aufgestellt, würde ich sagen.
Da läuft es mit der Wirtschaft. Ab zu Antitrust. Was hast du uns da mitgebracht? Jetzt wird es ja eher so ein bisschen schmuddelig.
Ja, noch nicht richtig. Aber genau, also es ist gar nicht so richtig, obwohl es Das ist so eine Mischung zwischen Antitrust und Regulierung, würde ich sagen. Und zwar berichtet Bloomberg als erstes, dass New Yorks Governor, also vom Bundesstaat New York, die Pläne für ein weiteres Ausrollen von Robotaxis vorerst zurückgezogen hat. was für die Expansion insbesondere von Waymo natürlich ein misslicher Umstand ist. Da hätte man sehr gern sicherlich auch in New York weiter Autos ausgerollt, aber das wurde jetzt sozusagen mit Rücksicht auf die verschiedenen Stakeholder, based on conversations with stakeholders, including in the legislature, it was clear that the support was not there to advance this proposal, sagt ein Pressesprecher für die Gouverneurin. Waymo zeigt sich enttäuscht von der Entscheidung. Ich glaube, die traurige Wahrheit dahinter ist, dass Wenn ich mich recht erinnere, ist New York die Stadt, die sozusagen noch die stärkste Taxi-Lobby hat. Also da sind immer noch, ich glaube, 15 bis 20 Prozent der Fahrten, was ein hoher Prozentteil ist in den USA, werden weiterhin noch über so Yellow Caps. Da muss man diese Medallion-Lizenz kaufen. Also du kaufst quasi so eine Plakette. Davon gibt es... Ich glaube so 10.000 Stück in New York. Das heißt, du brauchst diese Taxi-Lizenz. Und die haben zu Höchstzeiten mal eine Million gekostet, diese Taxi-Plaketten. Inzwischen sind sie aber immer noch gut sechsstellig. Und das heißt, einerseits New York verdient richtig Geld damit, Taxi-Lizenzen zu vergeben. Das heißt, vielleicht muss Waymo auch einfach Geld auf den Tisch geben. Ich könnte mir aber vorstellen, dass man das sogar angeboten hat. Und andererseits ist die Taxi-Lobby vielleicht so stark, dass man einfach die Autos aus der Stadt raus reguliert. Obwohl es logischerweise eben, wie wir wissen, sicherer ist, den Service erweitern würde. Es gibt sicherlich viele Leute, die gerne ohne Taxi, also ohne Mensch im Auto fahren würden. Aber ich glaube gleichzeitig ist das, wir haben das ja auch bei Uber schon gesehen, eher so eine temporäre Widerborstigkeit. Ich könnte mir vorstellen, in spätestens fünf Jahren fahren Waymos auch in New York. Insbesondere wenn Leute, und das ist ein Waymos-Argument, die sagen natürlich, New Yorker, die in San Francisco und L.A. ab und zu mal sind, die sind begeistert von den Waymos und wundern sich, warum es die dann in New York nicht gibt. Und je mehr Waymo in anderen Städten ausgerollt wird, desto schwerer wird es eben den Leuten zu erklären, warum das jetzt in New York nicht geht. Im Moment kann man natürlich die Taxi-Lobby da noch ein bisschen schützen.
Aber das wäre doch eigentlich der faireste Deal, wenn Waymo einfach den Taxi-Betreibern diese Medaillen irgendwie abkauft. Das ist ja angeblich eine Million wert oder so.
Also fairerweise, was du natürlich unbedingt sagen, gut, dass du das sagst. Also Fakt ist natürlich, es kann nicht sein, dass Waymo kostenlos in New York Autos auf die Straße stellt und Taxi-Betreiber für einen dann sicherlich schrinkenden Markt oder Markt in Structural Decline 100.000 Dollar im Jahr zahlen für die Plakette. Für das Medaillen. Also das geht natürlich nicht. Dass Menschen zahlen müssen, aber Roboter umsonst fahren, das wäre ja absurd. Das heißt... Das Mindeste wäre, dass Waymo eine Medaille pro Auto kauft. Und eigentlich müsstest du sagen, dadurch, dass die Autos rund um die Uhr einsetzbar sind, vielleicht müssten sie sogar den doppelten Preis zahlen oder, oder, oder. Nur das wäre fair. Du kannst nicht Taxilizenzen teuer verkaufen. Und dann sagen, wir setzen euch jetzt aber irgendwie Roboter-Konkurrenz kostenlos auf die Straße und entwerten dabei noch die Lizenzen, die wir selber... Und das kannst du ja ausrechnen, 10.000 Lizenzen, 100.000 Dollar, das ist schon eine Milliarde und mehr, die New York damit einnimmt, die du am Ende aber auch zahlst als Taxikunde, natürlich. Naja, mal sehen, wie lange sie es durchhalten. Und dann bleiben wir noch ein bisschen bei Regulierung. Und zwar hat der Chef der CFTC, das ist die Commodity Futures Trading Commission, Und zwar Mike Selig heißt der. Ein Brief geschrieben an Gerichte, einen sogenannten Friend of the Court Brief heißt das genau. Im Deutschen heißt das glaube ich Amicus Curiae oder so. Du bist eine nicht beteiligte Partei in einem Verfahren, aber du bist quasi eine relevante Stimme entweder der Gemeinschaft oder Experte in dem Fall oder so weiter. Dann kann man so einen Amicus-Kurier da quasi hinterlegen. Und das hat jetzt der CFTC-Share gemacht. Und zwar um sich in allen Verfahren, wo sich quasi US-Bundesstaaten mit Kalschi und Polymarket streiten, also mit den Prediction Markets Anbietern, um quasi den Rücken zu stärken, dass die Länder oder die Bundesstaaten das nicht regulieren dürfen, sondern dass es quasi das ist föderale, also US-weite Regulierung ist, die der CFTC ist. Also die Bundesstaaten wollen teilweise Prediction Markets verbieten, weil es Gambling ist aus ihrer Sicht. Gründe dafür sind vermutlich nachvollziehbar. Und jetzt sagt der CFTC-Scherber, wo immer ihr das verbietet, schreibe ich schon mal so einen Freundschaftsbrief an den Richter oder die Richterin, wo drin steht, wir von der CFTC glauben, das geht die Gouverneure hier gar nichts an. Die haben nicht das Recht und wir würden darum bitten, dass ihr das entweder an ein höheres Gericht verweist oder einfach anerkennt, dass das Bundesgesetzgebung ist und die Die CFTC kann quasi Bundes-, also dazu muss man sagen, Commodities and Futures, da geht es um was, um Waren, Termingeschäfte, teilweise auch Krypto inzwischen. Das sind natürlich Sachen, die man für das ganze Land reguliert. Also damit die Chicagoer Börse genauso traden kann wie die New Yorker, ist das Bundesgerechtsprechung. Gambling ist aber Landes-, also Du kannst in New Mexico, irgendwie Las Vegas, kannst du natürlich Gambling machen und woanders geht es dann eben doch nicht. Und deswegen ist das quasi föderal gelöst, also dass jeder Bundesstaat das für sich erklären kann. Und was die CFTC macht quasi, ist jetzt, dass sie sagen, sie möchten, dass das auf nationaler Ebene geklärt wird und die Gouverneure und Bundesstaaten sollen sich nicht einmischen. Und Die Gouverneure reagieren dann relativ gereizt darauf. Die möchten das selber regulieren. Also Elizabeth Warren, die Senatorin, nicht Gouverneurin, aber die sagt zum Beispiel, Trump's CFTC is trying to strip states authority to regulate gambling within their borders and protect Americans from getting ripped off. CFTC should focus on ensuring our derivatives markets don't blow up the economy again, not helping corrupt political insiders cash in. Also ja quasi, wer Gambling verbieten will, sollte das Recht dazu haben, Leute verlieren da das Geld und die CFTC soll sich um seinen Scheiß kümmern und lieber aufpassen, dass nicht wieder sowas wie 2009 passiert. Und da stellt hier Prediction Markets würden so politischen Insidern helfen, also dass man da quasi ripped off ist. wird. Und Governor Cox aus Utah bringt es noch besser auf den Punkt. Der zitiert Mike Selig, den CFTC-Chef, und sagt Mike, I appreciate you attempting this with a straight face, but I don't remember CFTC having authority over the derivative market, in Anführungsstrichen, of LeBron James' rebounds. Also er quasi auch, nicht durch die Blume, sondern relativ direkt, sie sollen sich um die tatsächlichen Derivatives, also Die Derivative, wie übersetzt man das denn? In Deutsch gibt es keine Übersetzung, heißt Derivative. Also da geht es, also Finanzwetten, Termingeschäfte, um sowas geht es da, kümmern und nicht darum, ob man zum Beispiel Sportwetten darauf machen kann, ob LeBron James, wie viele Rebounds der in einem Match macht und so weiter, weil das hat, und fairerweise Prediction Markets sind halt beides. Ich kann mich dagegen gewisse Elementarereignisse versichern irgendwie, ob ein ob ein Hurricane kommt, ob politisch sich das Klima ändert und so, könnte man sagen, das wäre jetzt sehr stark im Bereich der CFTC sozusagen der, so ein Derivativmarkt ist es ja schon. Dann muss man auch sagen, dann droht aber auch die Gefahr natürlich, dass irgendwann viel mehr Leute auf was wetten, als eigentlich zur Debatte steht. Also du könntest sagen, es gibt irgendein Event, das ist ja ein gutes Beispiel, wie viel ist SpaceX beim Börsengang wert? Und das wären dann 1,5 Billionen. Und am Ende wetten aber 10 Milliarden an Anlegergeld, weil die alle nicht im Private-Markt sein können. Wetten die vorher über Prediction-Markets auf den Börsenkurs von SpaceX, um sich quasi wie Venture-Capitalist-Investoren zu werden. Auf einmal hast du 10 Milliarden, die auf 1,5 Billionen wetten. Das ist ja so ein bisschen wie die Great Financial Crisis auch entstanden ist, dass quasi auf den Hauskredit von einer Familie am Ende eventuell zwei Millionen US-Dollar gewettet haben an irgendwelchem Pensionärsgeld. Bisschen stark übertrieben. Aber richtig ist auch, wenn es wiederum um Sportwetten und diese ganzen Joke-Wetten und was weiß ich, was man alles machen kann gilt, warum sollte sich die CFTC da einmischen? Und was ich auch schon mal erklärt habe, ist, dass dahinter natürlich immer steckt, dass Gouverneure, was der Name schon sagt, würde ich mal unterstellen, so viel govern wollen wie möglich. Also the larger your realm, the bigger your coffers. Wenn ich auf Bundesstaatsebene Big Tech, Gambling, Tobacco, Alkohol, alles regulieren darf, dann kriege ich natürlich auch die Wahlkampfspenden von diesen Parteien. Wenn nur die nationale Regierung gewisse Dinge regulieren kann, dann werden die Wahlkampfspenden sich natürlich auch an diese Regierung hauptsächlich wenden. Man könnte also, wenn man jetzt glauben würde, dass Trump ein korrupter Präsident wäre, dann könnte man auch unterstellen, der versucht so viel Gesetzgebung wie möglich an sich zu reißen, damit die Kalschi und Polymarket-Investoren oder Gründer oder oder in seinen Superpacks spenden müssen und nicht in den von Governor Cox in Utah zum Beispiel, um denen Mittel zu schieben. Man muss sagen, Utah hat wirklich die strengsten Gambling Laws, was wahrscheinlich so ein bisschen an den starken Bedeutung von Familie und Religion, ich glaube 55% der Bevölkerung sind Mormonen allein und nochmal 30-40% Christen und andere Religionsgemeinschaften. Deswegen haben die besonders harte Gambling-Laws. Aber Ich vermute schon, es steckt so ein bisschen auch der Streit um Lobbygeld dahinter, wie das leider so oft ist, wenn es um Kompetenzkämpfe im US, sozusagen föderales System versus nationales Budget geht. Ganz gutes Beispiel dafür auch wieder ist unter anderem, die New York Times schreibt ganz aktuell, dass Meta gerade 65 Millionen US-Follower in Wahlkämpfe in Texas und Illinois investiert, um sicherzustellen, dass dort KI-freundliche und metafreundliche Gesetzgebung passiert. Und zwar sponsort man explizit Kandidaten von Demokraten und Republikanern, und zwar die Personen quasi innerhalb der Parteien, die als KI-freundlich, Datacenter-freundlich gelten. Also damit die sozusagen schon die Vorausscheide gewinnen und am Ende Gesetzgebungskompetenz bekommen, versucht man Leuten zu helfen, die am Ende sagen, ja, gern mehr Datacenter bei uns um die Ecke, beschleunigtes Vergabeverfahren, Umweltverschmutzung macht nichts, Lärm macht nichts, Gasturbinen, klar, solange hier drei Jobs entstehen, ist doch super. Würde das jetzt zum Beispiel nicht auf dem Level reguliert werden, würde Meta natürlich das Geld eben nicht in Texas und Illinois ausgeben, sondern in Trump Super PAC stecken, was sie trotzdem eventuell tun.
Wir sind zwar noch nicht bei den Good News, aber ich habe das Gefühl, ich kriege gar nicht mehr so viel mit von Trump.
Das ist ein bisschen ruhiger geworden die letzten Tage. Ja, der Golf gerade oder so, oder? Der zündelt mit dem Iran gerade. Wenn ich meine News richtig überblicke. Ich weiß nicht, wer es hören muss, aber Gizmodo berichtet, dass der X-Algorithmus dazu neigt, konservative Gesichtspunkte und Perspektiven stärker anzuzeigen. Das ist insofern ein News-Wert, weil subjektiv haben wir das vielleicht alle so empfunden, bis auf die, die glauben... dass ihn selbst X noch irgendwie zu links versifft ist. Aber es gibt eine neue Studie von den Universitäten Bocconi, das ist Mailand, glaube ich, Italien, St. Gallen und der PSI, Paris School of Economics. Da haben Wissenschaftler einfach mal untersucht, also einerseits haben sie festgestellt, dass im For-You-Feed mit 20% mit 20% höherer Wahrscheinlichkeit konservative News erscheinen im Vergleich zu welchen, die eher liberal sind, die nur 3% more likely sind, wenn man auf das For You... Also es geht darum quasi, ich habe das in Anführungsstrichen normale Feed versus For You Feed, das Algorithmische. Und sobald du quasi das For You Feed, was ja inzwischen der Standard ist, nimmst, hast du 20% mehr konservative News und auch 3% mehr liberale. Und dann ist es außerdem so, dass im algorithmischen Feed 58% weniger News-Seiten sind, Und 27% mehr sogenannte politische Aktivisten sind also irgendwelche Personen, die versuchen, Meinung zu machen. Auf X hat man auch gefunden. Und dann hat man außerdem mal, um das wirklich wissenschaftlich auch auszuwerten, zwei Gruppen von Nutzern gebaut. Die einen haben ein in Anführungsstrichen normales Feed und die anderen ein algorithmisches Feed genutzt. Und während man jetzt erstmal nur nachgewiesen hat, dass die Nachrichten unterschiedlich sind, was uns, wie gesagt, nicht überrascht, Aber damit ist ja noch nicht bewiesen, ob es auch wirksam ist. Aber man konnte auch die Wirksamkeit beweisen, also dass sich die politischen Auffassungen der Personen nach rechts, beziehungsweise ins konservative Lager verschoben haben, wenn sie das algorithmische Feed haben. Das heißt, in dem Moment, wo du sozusagen, und das ist die Standardeinstellung bei X, dieses algorithmische Feed nutzt, wirst du nach rechts manipuliert. Und auch wenn du schon rechts bist, wirst du noch rechter. Wenn du gemäßigt bist, zentral, triffst du nach rechts. Wenn du links bist, triffst du nach rechts. Das heißt, deine Meinung wird quasi aktiv manipuliert, durch das algorithmische Feed auf X. Das kann natürlich liegen, dass viele liberale, progressive Quellen auch verschwunden sind von X. Es kann daran liegen, dass das Feed quasi eine Tendenz hat, manipuliert wird und so weiter. Darüber kann man nur mutmaßen. Fakt ist aber, dass wer sich konsumierend auf X bewegt, manipuliert wird und nach rechts driftet. Das hat diese Studie gezeigt. Wir verlinken sie in den Show Notes.
Lass uns zu den Earnings gehen und zu deiner zweiten Victory Lab für diese Folge.
Das ist ja schon rekordverdächtig hier. Ja, könnte man so sagen. Klarna ist da, wo es meiner Meinung nach hingehörte. Ich habe nochmal nachrecherchiert. Es gibt verschiedene Folgen, in denen ich sage, ich glaube Klarna sollte ungefähr, und zwar 2022 habe ich das gesagt, Klarna sollte ungefähr 5 Milliarden wert sein und keinen Cent mehr. Fairerweise ist Klarna seitdem deutlich gewachsen. Und trotzdem sind sie jetzt bei diesen 5 Milliarden wert. angekommen, nachdem sie ja zwischenzeitlich mal am Höchststand 46 oder so wert waren, glaube ich. Beim Börsengang hat man dann doch nochmal ein bisschen mehr geschafft zwischenzeitlich, aber jetzt hat die Börse klar nochmal 27% abgenommen von der Bewertung nach den letzten relativ schlechten Zahlen und jetzt ist man wieder bei 5 Milliarden. Der Grund, der Umsatz wächst eigentlich erstmal relativ gut. GMV, also das vermittelte Volumen wächst um 32%. Da sehen wir immer noch eine Beschleunigung. Also es wird mehr und mehr geshoppt über Klarna. Man kann auch sagen, das Einkommen aus Zinsen wächst sogar um 48%. Und das Total Revenue wächst um 39%. Auch nochmal schneller als im Vormonat. Also beim Umsatz sieht man eine richtig starke Beschleunigung. Nochmal und wächst fast 40% inzwischen. Aber... Und es gibt jetzt verschiedene Kostenpunkte, die noch schneller wachsen und dadurch dreht sich Klana weiter in die Verlustzone. Man hat letztes Jahr 41 Millionen Überschuss gemacht, dieses Jahr 26 Millionen Verlust. Und das liegt daran, dass insbesondere die Provisions for Consumer Credit Losses, also das, was man zurückstellt für Verluste, Konsumenten, die eventuell ihre Kredite nicht zurückzahlen könnten oder die in einer gewissen Wahrscheinlichkeit ihre Kredite nicht zurückzahlen könnten, da muss man jetzt mehr und mehr Vorsorge betreiben. Dass das steigt, wenn man mehr Sales macht, ist Klar, aber es steigt überproportional. Also die Provision steigt stärker als die Umsätze, nämlich mit 60% gegenüber dem Vorjahr. Das heißt, dass man das Risiko höher einschätzt. Was auch steigt, sind die Kosten für Processing und Servicing. Die steigen um 55%. Da muss man sich fragen, warum die jetzt steigen. Also Klana hat eigentlich immer weniger Mitarbeiter. Von 7.000 auf nur noch knapp unter 3.000. und trotzdem steigen die Kosten für Processing und Servicing und die Funding-Kosten steigen ebenfalls um 43% schneller als der Umsatz. Das heißt, dass man sich nicht mehr so günstig finanzieren kann, was eventuell auch am Kreditprofil der Kunden liegt. Allein Sales und Marketing kann man sparen, die wachsen nur 16%, also langsamer ist der Umsatz. Aber so oder so, Verliert man wieder Geld, nachdem man zwischendurch profitabel war für den Börsengang? Und jetzt machten sich natürlich die Investoren Sorgen, dass die Gesundheit der Consumer-Kredite, die Klana da vertritt, zunehmend schlechter werden könnte. Und dann, Klana hat ja teilweise auch Sachen auf dem eigenen Balance-Sheet, die man eventuell noch abschreiben müsste und so weiter, solche Gefahren könnten dann drohen. Und deswegen hat trotz des hohen Wachstums die Aktie also relativ stark reagiert und 27% Prozent verloren. Wer auch reagiert hat, ist der CEO. Sebastian Siemerkowski sagt, dass er von seinen 3000 Leuten noch weitere 1000 abbauen möchte bis 2030, also in den nächsten drei Jahren oder dreieinhalb, vier Jahren. Wie gesagt, von 7 auf 3000 ist man schon runtergegangen. Jetzt werden nochmal 1000 abbauen, indem man Leute, die gehen, einfach nicht mehr ersetzt und tendenziell aber dafür höhere Gehälter bezahlt.
Ich würde gerade sagen, irgendwann ist er der alleinige Gründer mit der One-Billion-Dollar-Company.
Aber mal gucken, wie der Laden so weiterläuft. Du kannst natürlich sagen, ein gut eingeschwungenes Fintech, du hast jetzt eigentlich kaum positive Grenzkosten eines weiteren Kundens. Also wenn du jetzt 100 neue Kunden gewinnst, was hast du für Kosten? Du hast mehr Customer Service, das versucht man ja auch mehr und mehr zu automatisieren mit gemischtem Erfolg. Also Customer Service ist was, was mit skaliert, würde ich sagen, mit den Kunden, wobei man auch da eben zunehmend Effizienz haben kann durch KI. Aber ansonsten würdest du ja vermuten, dass die Fixkosten, du brauchst ja nicht einen Entwickler mehr oder so, wenn du 100 Kunden mehr hast. Insofern glaube ich schon, dass man so ein bisschen wie Amazon das immer versucht anzudeuten. vielleicht auch den Umsatz verdoppeln könnte mit der gleichen Anzahl Mitarbeiter. Wie gesagt, bisher haben sie sehr gut die Mitarbeiter zurückgefahren und sind dabei schneller gewachsen als je zuvor. Da haben wir Klarna in der Vergangenheit auch für gelobt, dass sie es eigentlich ganz gut machen. Was vielleicht auch noch so ein bisschen Naserumpen gebracht hat, ist, dass der Umsatz pro Kunde so ein bisschen rückläufig ist im Vergleich zum Vorjahr. Also pro Kunde setzt Klarna immer weniger um. Also wenn man die Endkunden, die Consumer als Kunden sieht, Pro Retail-Partner sinkt der Umsatz aber, glaube ich, auch sogar noch deutlicher. Liegt aber auch daran, dass man besonders viele Retail-Partner gerade geonboardet haben. Und die Jungen machen sicherlich noch nicht so viel Umsatz. Da muss man auch so ein bisschen warten, wie sich das einpendelt.
Bei denen lief es besser. Ich habe mich in der Vorbereitung versucht... Also ich habe mich versucht vorzubereiten. Ich habe mir dieses Video angeguckt, was du irgendwie da reingesetzt hast mit dem CEO. So eine Art Podcast-Interview. Es ist 30 Minuten lang. Ich konnte es mir nicht angucken. Ich habe es nicht geschafft.
Ja, das habe ich mir gar nicht angeschaut. Ich habe den Text drumherum gelesen. Aber was man sagen kann, ist, die Figma-Aktie hat seit dem Börsengang 80% verloren und jetzt wieder 15% zugelegt. Also für IPO-Investoren, die da irgendwie auf Scott Galloway gehört haben, die sind wahrscheinlich weiter nicht so happy mit der Performance. Aber erstmal gab es einen kleinen Rebound, weil die Zahlen eigentlich ganz gut sind. Der Umsatzwachstum hat sich wieder auf 40% beschleunigt. Das hatte mal ein schrächeres Quartal zwischendurch. Wächst jetzt aber ganz ordentlich. Die Rohmarge sieht noch relativ schlecht aus, muss man sagen. 10% unter dem Vorjahr und die operativen Ausgaben sind von Kosten für Börsengang, glaube ich, beeinflusst. Da kann man gerade nicht so gut drauf schauen. Im Moment verliert man viel Geld, aber wie gesagt, das liegt auch an Einmaleffekten. Der Cashflow sieht eigentlich positiv aus zumindest, also Man verliert immerhin kein Cash und die Revenue Expansion ist mit 136% sogar gestiegen. Also sehr gute Revenue Expansion, 136%. Kunden konnte man auch gewinnen. Eigentlich ganz gute Zahlen, aber die Guidance auf die nächsten Quartale war nicht gut genug. Figma gehört zu einem der Aktien, wo man glaubt, KI könnte das gefährden. wo sie jetzt was relativ Schlaues machen und sagen, sie arbeiten mit Entropic zusammen, um quasi mit in den KI-Tag-Stack reinzudrücken. Wenn ich es richtig verstanden habe, soll man Sachen, die man in Entropic mit Cloud-Codec-Swipe gekodet hat, sich dann in Figma anschauen können und bearbeiten können. Ich vermute eigentlich, dass man es eher andersrum macht, also dass ich was in Figma baue und im Hintergrund baut Cloud mir das schon. Das wäre mein intuitives Verständnis von neuer Entwicklung gewesen. Sie machen es andersrum, aber auch das ist ein Workflow, mit dem man natürlich arbeiten kann. Also ich kann mir eine App coden, ich schaue mir sie dann in Figma an und dann kann ich sie quasi drag and drop verändern, kann irgendwelche Fensterbuttons größer ziehen, Farben verändern und im Hintergrund wird Cloud das quasi umsetzen und meine Live-Application bzw. meine Application live ist hier vielleicht noch nicht, mit verändern. Das könnte natürlich schon Sinn machen, weil ob Sprache und Prompting am Ende das richtige Interface für Leute ist, die Apps bauen wollen, ist die Frage. Jetzt muss man sich auch fragen, warum Anthropic, also braucht Figma dazu oder könnte Anthropic sich so ein Tool dann nicht auch relativ schnell wipecoden? Also ein Grafik-Editor für Cloud-Code wäre natürlich vielleicht auch einmal eine sinnvolle Erkennung. Wäre Wärst du eine gute Prediction zu sagen, Anthropic kauft Figma? Oder andersrum? Natürlich kauft nicht Anthropic Figma, die arbeiten mit denen zusammen, sondern Sam Ortman nimmt Figma von der Börse, damit sie nicht mit Anthropic arbeiten. Meine geltende Prediction wäre, einer von den beiden kauft Figma. Inzwischen, nach kurzem Nachdenken, denke ich aber vielleicht sogar Sam Altman und nicht. Also ein bisschen wie, das ist auch so geil, mutmaßlich soll ja hier Cloudbot über eine Milliarde wert gewesen sein. Und Figma ist auch nur 13 mal so viel. Also für 20 Milliarden kannst du die wahrscheinlich von der Börse nehmen. Wobei, naja, es wird schwer. Die IPO-Investoren werden sich für 20 Milliarden nicht eine Firma abkaufen lassen, die irgendwie für fast 100 Milliarden an die Börse gegangen ist. Schwer. Könnt ihr mir vorstellen. Das kriegen wir nicht, ewig selbstständig bleiben. Weil es natürlich eigentlich eine gute Ergänzung wäre. Und für Entropic... Obwohl 20 Milliarden, du könntest ja einfach Aktien tauschen, du brauchst das Geld nicht. Aber fairerweise vielleicht, wenn man wirkt, wenn Klot so gut ist, wie ein Shopping immer sagt, dann könnte er natürlich so ein Grafikinterface vielleicht auch einfach oder Softwareplanninginterface oder Softwaredesigninterface auch einfach selber schnell nachbauen. Das sollte ja heutzutage alles schneller gehen.
Ja, ich bin gespannt. Im März starte ich vielleicht mein App-Produkt. Und dann sind wir in der Schmuddelwecke.
Genau. Warst du schon mal auf freedom.gov?
Nee, da möchte ich nicht hin.
Das möchte ich nicht.
Das mache ich nicht.
Ich mag mein geschlossenes Internet. Also wenn man auf freedom.gov gehen sollte, also .gov ist die offizielle Endung von US-Regierungsbehörden, dann steht da Freedom is coming, Information, und auf Deutsch, auf seiner Weise, Information ist Macht, beanspruche dein Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung, macht euch bereit. Es ist natürlich interessant, dass die USA jetzt auf einmal die Verteidiger von Menschenrechten sind, wenn man überlegt, dass die Pressefreiheit in den USA zum Beispiel deutlich schlechter ist als in vielen europäischen Ländern, wie gerade andere Menschen in den USA behandelt werden. Und dass die Presse versucht wird, gleichzuschalten. Dass Plattformen, wie wir gerade berichtet haben bei X, versuchen die Meinung zu manipulieren und so weiter. Aber auf jeden Fall bringt die US-Regierung jetzt Freedom in den Rest der Welt. Und zwar plant man unter diesem Banner Freedom.gov ein Online-Portal, um Content-Sperren, insbesondere von Plattformen in Europa, zu umgehen. Also man möchte quasi einen Hort, einen Online-Hort für Nutzer bauen, die zum Beispiel in Europa sitzen und dann in Zukunft eventuell, wenn irgendwelche Sachen auf X gesperrt werden, die nicht mehr anschauen können, die können dann auf freedom.gov gehen und haben da so eine Art Tor-Browser oder VPN-Funktion, mit der sie quasi einen virtuellen Sitz in den USA haben. und dementsprechend dann wieder sehen können, was sie laut EU-Recht eventuell nicht sehen können. Es ist ja nicht so, dass jetzt unheimlich viele Dinge zensiert werden würden in der EU gerade, aber sollte das jetzt so sein und jemand fühlt sich, hat da den Verdacht, dass was zensiert würde, dann kann er ungetrackt angeblich und nicht eingeloggt, unbehelligt von US-Geheimdiensten natürlich, diesen VPN-Service nutzen. Reuter schreibt außerdem, Den Vorsitz des Projekts hatte der Undersecretary for Public Diplomacy, Sarah Rogers, also sie. Und the project was expected to be unveiled at last week's Munich Security Conference, but was delayed, the source said. Reuters could not determine why the launch did not happen, but the State Department official, including lawyers, have raised concerns about the plan two of the sources said, without detailing the concerns. Also ohne darauf einzugehen, was genau die concerns sind. Was hättest du denn für concerns, wenn man sowas macht?
Ich habe das Gefühl, die wollen einfach nur, dass man mehr Daten wieder irgendwie, dass man sich mehr Sachen anguckt.
Am Ende ist es doch Also ich glaube, du hast verschiedene Probleme auf jeden Fall. Also A, du baust einen Honeypot für Kriminelle. Also wenn ich irgendwie... Also an Tag 1 oder Day 0 werden erstmal nur Bad Actor dieses Portal nutzen. Du kriegst einen kostenlosen Endpunkt in den USA. Jeder, der bisher komplizierte VPNs dafür nutzen musste oder was weiß ich, du baust hier fast so eine Art künstliches Darknet, wo Leute angeblich anonym, ob das dann anonym bleibt oder nicht, ist wie gesagt noch fraglich, machen können, was sie wollen. Wenn ich mir irgendwie Content für Kindesmissbrauch, also was mir fernliegt, aber dann sollte ich mir sowas anschauen wollen, dann würde ich natürlich erstmal dadurch gehen. Wenn ich Kryptoscams machen würde, Phishing, wenn ich das Dark Web navigieren wollte oder publizieren im Dark Web, ich würde ja nur noch diesen VPN nutzen. Das sehe ich aus wie ein US-Bürger. Ich kann andere Regulierungen umgehen damit. Das heißt, du baust den absoluten Cesspool auf und so ein Tor in die dunkle Welt, wenn du möchtest. Die, die das eventuell nutzen aus schlechten Motiven, müssen gleichzeitig aber fürchten, dass es ein Honeypot ist. Also wenn du ein legitimer Nutzer bist, musst du Angst um deine Daten haben, wie du ganz richtig sagst. Wenn du ein Krimineller bist, würde ich sagen... Bin ich mir jetzt wirklich sicher, dass da keine US-Sicherheitsbehörde mal schaut, wer da was tut mit. Das wäre ja schon interessante Daten. Dann bin ich mir sicher, es wäre an Tag 1 überlastet. Einfach weil Leute versuchen, das zu DDoSen, weil sie versuchen, alle möglichen Scammer sofort nutzen würden. Ich glaube, dass sich bei Leuten, die sowas nutzen würden, in der Regel um ein bisschen minder Bemittelte, handelt im europäischen Raum, könnte ich mir vorstellen, also wäre ich jetzt jemand, der mit Scams sein Geld verdient, würde ich an Tag 1 im freedom.gov Phishing-Attempt machen. Also sagen, damit du freedom.gov nutzen kannst und freie Rede ausüben, brauche ich erstmal den Namen deines ersten Haustier, den Maiden-Name, wie heißt das, Geburtsnamen deiner Mutter, deine E-Mail-Adresse und dein Passwort und dann kannst du jetzt im freien Internet surfen, dann würde ich irgendwie deine ganzen Accounts hacken bzw. infiltrieren damit. Ich bin gespannt, ehrlich gesagt, ob das so kommt. Und das Ding ist, die Leute, die jetzt wirklich darunter leiden, also die jetzt irgendwelche Nachrichten, die sie in Anführungsstrichen verdienen, nicht sehen, die sind glaube ich nicht mündig genug, das zu nutzen. Und die, die es nutzen, sind so technisch versiert, dass sie es missbrauchen würden. Das wäre meine Prediction, was freedom.gov angeht. Also dass du eigentlich einen besseren Tor-Browser baust, dem keinem normalen Bürger was hilft. Selbst wenn du daran glauben würdest, es gäbe ein Problem mit Free Speech in Europa, was teilweise gibt, sicherlich Fälle, aber... Naja, ich glaube, es ist eine Nullnummer. Es wird nicht gelauncht, weil irgendein paar Leute, unter anderem eben Rechtsanwälte und Sicherheitsleute, während der Administration bestimmt gesagt haben, dass es keine so schlaue Idee ist, das jetzt so mal zu launchen. Plus, die andere Gefahr ist natürlich, dass Leute sich dadurch geschützt fühlen und dann eventuell anfangen, durch ihren freedom.gov-Tunnel irgendwelche Hakenkreuze zu posten, aber nicht checken, dass sie natürlich trotzdem Straftaten begehen, nach lokalem Recht. Auf die Fälle kann man, glaube ich, kann man auch die Uhr nachstellen, dass irgendwelche Deppen aufwachen und sagen, ich dachte, ich wäre hier sicher und free speech, ich kann hier machen, was ich will. Nur klopft die Polizei hier an meinen Hörf. Naja.
Also, ich sehe, es wird nicht besser. Nimm mich bitte hier noch durch den Rest des Schrodel-Ecke und das Letzte.
Wir haben es gleich geschafft. Und zwar gibt es wieder spannende Einlassungen aus dem Gerichtsverfahren mit Facebook. Die hat dann bei CNBC ist, dass Mark Zuckerberg, um guten Willen zu zeigen, irgendwann sogar Tim Cook angerufen hat. um zu klären, wie man noch besser Kinder und Teens schützen kann, obwohl wir wissen, dass er intern, als er die Wahl hatte, das zu tun, sich regelmäßig mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dagegen entschieden hat, bringt er jetzt vor Gericht vor, dass er Tim Cook angerufen hätte, um the well being of teens and kids, Zitat, zu diskutieren. Ziel dieses Anrufes, bin ich mir ziemlich sicher, ist, dass er die Verantwortung dafür zu Apple und Google, nämlich die Besitzer der App-Stores, verlegen wollte. Also, weil Meta dieses Kinderproblem eigentlich nicht haben möchte, und das schlagen sie immer vor, das sollte Googles und Apples Problem sein, also die sollten einfach Kindern nicht erlauben, diese Apps runterzuladen, wenn sie verboten sind. Oder wenn sie nicht gut sind und deswegen versucht man das quasi zu deren Problemen zu machen. Und ich bin mir sicher, darüber wollte Mark Zuckerberg mit dem Cook reden. Ich nehme an, er hat auch die Google-Gründer angerufen oder den CEO. Was ich aber spannender fand, ist eine weitere Aussage, die er gemacht hat. Und zwar, dass increasing engagement on Instagram was not a company goal. Also mehr Engagement auf Instagram zu produzieren, wäre nicht ein Ziel von Meta.
Hört uns bitte nicht. Hört auf, diesen Podcast zu hören.
Und bitte nicht aufhören, die ganzen Werbekunden, die uns die Tür einrennen, bitte auch nicht mehr. Wir machen das hier nicht, um Geld zu verdienen.
Hört auf.
Doch, ich mache das nur des Geldes wegen. Ich mache es aus Geltungsbewusstsein.
Ab jetzt kriegst du kein Geld mehr von mir.
Dann mache ich es bald aus dem Knast. Für wie authentisch hältst du dieses Statement von Mark Zuckerberg, dass increasing engagement kein Company Goal von Instagram wäre? Besser Frage. du wärst der Vorsitzende Richter Philipp Glööckler, euer Ehren, welche Frage hätten Sie darauf gestellt, um das zu präzisieren? Du bist Vertreter der Anklage. Was hättest du Mark Zuckerberg gefragt, um das Statement nochmal ein bisschen abzuklopfen?
Ich wäre fallen vom Stuhl gefallen. Ich hätte so ein Lachfleisch bekommen, ich könnte gar nicht mehr.
Also, Ich weiß nicht, ob das so eine Art Plädoyer ist, was er frei halten durfte oder ob er das wirklich in der Vernehmung gesagt hat. Also wenn da nicht jemand sofort nachgefragt hat, wann haben sie das Wort Engagement dann so aus den Company Guidelines löschen lassen? Warum findet sich das seit einem gewissen Zeitpunkt in keiner Jobanzeige mehr? Wir wissen das natürlich alles nicht so genau. Aber ich habe den Eindruck, dass Meta-Angestellte die früher vielleicht damit geworben haben, dass ihr Job Driving Engagement ist, neuerdings das auch nicht mehr so oft, in ihren Lebensläufen auf LinkedIn schreiben. Ich könnte mir vorstellen, bei Google kennen wir ja so Beispiele, dass gewisse Worte, wenn es um Marktmacht geht oder so, da sagt jetzt niemand mehr, wir sind hier die dominante Plattform bei Suchwortvermarktung oder so. Das wurde quasi... geblacklistet, solche Worte. Ich könnte mir vorstellen, dass es so eine Art Stahlorder bei Meta auch mal gab, dass man die Worte Engagement vermeidet. Mindestens, glaube ich, kann man sagen, dass das irgendwann mal ausgetauscht wurde gegen Meaningful Interactions. Das klingt so viel besser. Und dann hätte der Vertreter der Anklage vielleicht mal nachfragen sollen, was denn der Unterschied zwischen Engagement und Meaningful Interactions wären. Dann hätte Mark Zuckerberg mutmaßlich gesagt, Meaningful Interactions sind Klick, Kommentare, Likes und Listen speichern und ähnliches. Aber nicht mal das reine Abspielen von Videos oder so. Und dann wäre die Frage wieder, inwiefern unterscheidet sich das von Engagement? Das ist ja einfach nur eine Definitionsfrage. Ob ich es Engagement nenne oder Meaningful Interactions, sorry. Fakt ist, dass es natürlich das Ziel ist, die zeitliche Involvierung der Nutzer mit dem Netzwerk zu maximieren. Ich habe mal recherchiert, Sekunde, und zwar es gibt so ja historische Leaks, also einerseits zwischen 2023 und 2026 sind im Gerichtsverfahren immer wieder rausgekommen, dass Daily Time Spent, also wie viel Zeit pro Tag du in der App verbringst, definitiv eine KPI war, das Increasing Engagement, a Primary KPI of the Leadership. Dann hat sich das eben irgendwann 2021 geändert zu sogenannter Meaningful Social Interaction, was aber eigentlich nur ein Umbranding ist, dass man vielleicht nicht mehr jedes Videoplay und jedes Öffnen einer Nachricht, sondern die Interaktion mit Medien nimmt. Am Ende ist das nur eine andere Definition von Engagement. Also würde ich jetzt normale Personen fragen, was der Unterschied zwischen Interaction und Engagement ist. würde ich jetzt nicht ohne weiteres, glaube ich, erklären können, was der Unterschied ist. Und was interessanterweise, woran man nicht gedacht hat, ist, glaube ich, beim Interaction-Washing der eigenen Kommunikation ist, dass es natürlich weiterhin sogenannte Engagement-Ads gibt. Bei Meta geht man da in die Werbe In anderen Regionen gibt es unter Werbeziele sogenannte Engagement-Ads. Interagiere mit Menschen auf Facebook, Instagram und Messenger. Mit Engagement-Ads kannst du mehr Nachrichten, Videoaufrufe, Interaktionen oder Absagen zu deiner Veranstaltung erhalten. Also sofern Metas Firmenziel noch Geld machen ist, scheinen Engagement-Ads zumindest darauf abzuzielen. dass das Teil der Firmenstrategie ist. Und wenn man dann sagt, das wäre kein Company Goal, ist das natürlich Wortklauberei, sich darauf auf den Punkt zu verfestigen. Man würde nicht auf Engagement optimieren. Und dann gibt es noch ein Thema, wo ich ein bisschen überlegt habe, ob wir darüber reden. Überschrieben oder begonnen hat das unter anderem mit einem Artikel von dem Magazin Wired, was man im Prinzip als seriös einschätzen kann, dass ein Artikel geschrieben hat, dass der Inside the Gay Tech Mafia überschrieben ist. Da geht es Im weitesten Sinne darum, dass beschrieben wird, dass junge männliche Gründer sich oft Vorteile eröffnen können, wenn sie im Silicon Valley ihren Körper vielleicht anbieten oder in Aussicht stellen. Der Name Peter Thiel fällt relativ oft. Da gibt es diese alte Geschichte, dass sein... Boyfriend nach einem Streit mit seinem Mann mal aus dem Ball gekommen gefallen ist, die natürlich wieder aufgewärmt wird im Zusammenhang. Damit ist es gleichzeitig ein Artikel, der ja weniger gut nachvollziehbar ist, weil er sich hauptsächlich auf X-Quellen, also auf Tweets bezieht, der weitere Anschuldigungen, also noch schwerere Anschuldigungen gegen Peter Thiel erhebt. Da muss man sagen, wie gesagt, dass hauptsächlich Hörensagen und Berufung auf Tweets, aber die sind nicht alle anonym, also es sind teilweise Leute, die damit Klarnamen Schuldzuweisung erheben. Trotzdem ist das jetzt für uns nicht nachprüfbar, wie ernst das ist. Wir haben es jetzt trotzdem reingenommen, einerseits, weil es eben kein einzelner Artikel oder so ist, sondern so ein bisschen ein Trend zu sein scheint oder so ein MeToo-Moment, wo jetzt verschiedene Parteien beginnen, darüber zu sprechen, vielleicht auch im Zusammenhang mit dem Epstein-Case. Natürlich muss man das alles mit Vorsicht genießen. Auch da gilt so eine Art Unschuldsvermutung. Wir haben überlegt, ob wir darüber reden oder nicht. Ich habe mich am Ende dafür entschieden, weil wäre das ein heterosexueller Investor aus Europa, der dafür bekannt ist, eventuell junge weibliche Gründerinnen auszunutzen, dann hätten wir aus einem Übermaß an Vorsicht wahrscheinlich auch darüber berichtet, auf die Gefahren, dass das falsch sein könnte und deswegen erwähnen wir, dass das alles nicht richtig sein muss, aber dass es schon ein Gesamtbild zeichnet, insbesondere ein schlechtes Bild auf Peter Thiel wirft. Wir packen die Artikel nicht schon, das kann man sich selber mal durchlesen, aber ich würde sagen, das ist schon so ein MeToo-Moment, wo eine Sache, die ich glaube längere Zeit im Silicon Valley so ein bisschen nur hinter vorgehaltener Hand erzählt wurde, oder nach drei, vier Bier, jetzt mehr Aufmerksamkeit bekommt und wenn man es liest, scheint es schon problematisch zu sein.
So, und zum Schluss noch ein bisschen Good News.
Achso, nee, erst bleiben wir noch bei der homosexuellen Verschwörung. Nein, Spaß. Genau, es wollten irgendwelche Leute in der Community unbedingte Stellungnahme zum letzten OMR-Podcast haben. Ich habe dazu gar nicht so viel zu sagen. Also da war mal wieder der, ich würde mal sagen, umtriebige Investor Christian Angermeyer zu Gast. Problematisch finde ich da weniger die politischen Äußerungen. Ich stimme mit fast keiner von denen überein und finde die hochproblematisch. Aber deswegen würde ich nicht sagen, muss man Leute irgendwie canceln oder nicht einladen. Auch wenn da so abstruse Einschätzungen zum Trump-Kabinett und den einzigen Also es lässt an seinem eigenen Urteil vor allen Dingen zweifeln. Die zwei Sachen, die ich erwähnenswert finde, ist A, dass er relativ klar gesagt hat, dass ein Geschäftsmodell hinter seinen Doping-Olympics, wie ich ursprünglich vermutet habe, einfach das Verkaufen von Nahrungsergänzungsmitteln und den Präparaten ist. Also dass du quasi da die Gladiatoren gegeneinander kämpfen lässt im sportlichen Sinne, wenn man das Sport nennen kann. um dann Leuten die gleichen Drogen zu verkaufen oder die gleichen leistungssteigenden Präparate zu verkaufen, wie die Leute genossen haben. Was auch interessant ist, dass er ganz stolz sagt, sie würden die Medienrechte erstmal nicht verkaufen. Ich glaube eher, es gab wenig Interesse für die Medienrechte, ehrlich gesagt. Also ich kann nur jeden seriösen Fernsehsender dazu aufrufen, also nicht, dass die auf mich hören würden, aber ich wäre enttäuscht, wenn irgendein seriöser Fernsehsender die Rechte daran kaufen würde und quasi damit eine große Dauerwerbesendung für Anabolsteroide und was weiß ich, man typischerweise nimmt oder Testosteronpräparate Da kann man noch so oft sagen, man soll seinen Arzt konsultieren oder so. Ich halte es nicht für richtig, dafür Werbung zu machen und es irgendwie als Sportevent zu kaschieren. Und das andere, was mich wieder beim Durchhören, ich musste mir das leider antun, weil so viele Leute gefragt haben, ist... Ich habe mal eine KI meines Vertrauens gefragt, was eigentlich die Wahrscheinlichkeit ist. Also es ist ja so, wir wissen, der Aktienmarkt geht im Schnitt nach oben. Spätestens so nach 10, 15 Jahren, selbst wenn man mal eine schwere Fahrt durchgemacht hat, ist man in der Regel im Plus. Und wir wissen auch, dass der mit so einer hohen Zuverlässigkeit nach oben geht, dass man kann wirklich einen Affe mit einer DART mit Dartpfeilen auf irgendwie einen S&P 500 Chart oder die einzelnen Firmen werfen lassen. Und bei ausreichend Versuchen würde der Gewinn machen nach einer gewissen Zeit, weil der Aktienmarkt so gut funktioniert und Indizes sich gegenseitig regulieren usw. Und deswegen habe ich mal gefragt, was denn die Wahrscheinlichkeit wäre, dass wenn man auf 10 Firmen wirft und 10 Jahre wartet, dass alle davon irgendwie zwischen 50 und 95, 98, 99% im Minus liegen. Und die kurze Antwort ist, the chances are virtually zero. Also es ist praktisch unmöglich, so oft so massive Verluste zu erleiden, wenn man auch nur zufällig auswählen würde. Also wenn man keinerlei Ahnung von Achsen hätte und eine Affe würde auf den Stockmarket werfen, selbst dann würde man Gewinn machen oder nicht solche Großverluste. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass man... Mit einer hohen Regelmäßigkeit, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit massive Verluste gesehen vom Höchstkurs und IPO-Preis. Also Höchstkurs wären die Verluste noch viel größer. Aber allein vom Höchstkurs, wenn man sich die Unternehmen anschaut, wo dieser angeblich grandiose... Investor beteiligt war. Also Mülleric, minus 98 Prozent, also immer vom IPO-Preis und es basiert auf ChatGPT. Den Link habe ich gepostet unter dem jeweiligen Post auf LinkedIn, wer das nachvollziehen will. Also es sind nicht meine eigenen Berechnungen, sondern die von ChatGPT. Ich habe es gebeten, die Performance-Seite IPO zu berechnen. Und nur als Beispiele, Minerik minus 98%, Sensei Biotherapeutics minus 98%, Accelera minus 84%, Resolve, Firma, die mir besonders am Herzen liegt, muss ich sagen, minus 78%, Attai Life Science minus 75%, Compass Pathways minus 55%. Und allein Alto Neuroscience, die ich gar nicht kannte, ist derzeit zum IPO-Preis noch 20%. Im Plus, es wurden aber auch ein paar vergessen, es gibt ja noch weitere, Northern Data, Flatex, die Naga Group, Samara Asset Group und so weiter und so fort. Nicht immer waren hier wirklich 10 Jahre dazwischen und so, nicht immer sind es 80% Verlust, aber würde man sich die Wahrscheinlichkeit ausgeben lassen, Wie wahrscheinlich ist es quasi so oft so massiv daneben zu liegen beim Investments, wenn man fairerweise die Person hat natürlich in der Regel deutlich früher in diese Firmen investiert und nicht erst beim IPO. Aber hätte man in diese IPOs investiert, hätte man immer sehr oder fast immer extrem viel Geld verloren. Das kann man glaube ich so sagen.
Vielen Dank, dass du dir den Podcast angehört hast. Ich habe es nicht. Ich habe mir nur die Zahlen so ein bisschen auf YouTube angeguckt und es scheint nicht so viel nachgefragt zu werden. Was man schon merkt, ist, die Leute, die vor vier Jahren noch sehr viel Reichweite mitgebracht haben, scheinen es jetzt ein bisschen schwieriger zu haben.
Hätte ich nach dem ersten Podcast irgendeinen dieser Bumsbuden gekauft? Würde ich mir das auch nicht nochmal antun wahrscheinlich. Na gut, wir machen noch schnell weiter. Es gibt noch die News, dass das DHS, also Department of Homeland Security in den USA, das sind die, die auch zum Beispiel der Border Protection und ICE vorstehen, hat ein eine Milliarde Purchasing Agreement mit Palantir geschlossen. Was dahinter steckt, ist, dass diese Behörden, unter anderem ICE oder die Customs and Border Protection, in Zukunft Software im Wert von bis zu einer Milliarde ohne Ausschreibungsverfahren oder ohne kompetitives Ausschreibungsverfahren kaufen können. Das heißt, man muss nicht irgendwie Konkurrenzangebote einholen, wenn ich das richtig verstehe, sondern man kann einfach quasi in diesem Rahmenvertrag, würde man im Deutschen vielleicht sagen, Palantir Software, sozusagen off the shelf, kaufen, beziehungsweise Dienstleistungen von denen in Anspruch nehmen. Wyatt schreibt, ja, essentially skip the competitive bidding process. Nach meiner Verständnis ist das die Ausschreibung. Oder einkaufen wie entsparen, sagt man in Deutschland. Und so scheint das DHS jetzt in Zukunft mit Palantir zu kooperieren. Also dass andere Gebote gar nicht mehr berücksichtigt werden, beziehungsweise das Ausschreibungsverfahren nicht eröffnet wirkt, sondern direkt das Geld zu Peter Thiels Palantir gibt. Dann gibt es noch eine andere News, die uns öfter zugetragen wurde zum Thema Palantir. Und zwar hat das Schweizer Magazin Republik den Procurement-Prozess der Schweizer Behörden in Hinsicht auf Palantir. So ein bisschen versucht, Transparenz zu machen. Gleich vorweg zu sagen, Palantir widerspricht vielen dieser Aussagen und hat da extra einen Blogpost zu gemacht und verklagt jetzt auch die Journalisten bzw. das Medium Republik, was die allen Behauptungen aufstellen, die wir nicht überprüfen können, aber die jetzt von Palantir angegriffen werden. Die Republik behauptet, dass Palantir über sieben Jahre massive Sales-Bemühungen unternommen hat, um den Schweizer Behörden ihre Software anzubieten. Dabei wurde die Software regelmäßig als unnötig empfunden. Oder man hat einen Reputationsschaden vermutet. Am Ende soll bis 2024 immer noch die Schweizer Armee Interesse gezeigt haben. Aber ein interner Report, den die Journalisten gesehen haben wollen, sagt dann, dass man ultimativ Angst hatte, dass die US-Geheimdienstbehörden, vor allen Dingen CIA und NSA, so eventuell an die Daten der Schweizer Armee hätten kommen können. Das war die Angst, warum angeblich das Projekt gekippt sein soll. Wie gesagt, palliative Streitlassen geht dagegen vor. Ich bin gespannt, wie das ausgeht. War auch hier nicht ganz sicher, ob man sich da schon zu früh auf eine Seite stellen sollte. wollen würde. Ich würde mir natürlich wünschen, dass da die Journalisten gute Arbeit gemacht haben und gewinnen, aber es besteht da natürlich die Möglichkeit, dass Palantir da vielleicht auch zumindest teilweise Recht behält, wenn sie so aggressiv dagegen vorgehen. Sollten sie kein Recht behalten und so aggressiv dagegen vorgehen, muss man sagen, ist es halt so ein typisches Slap-Verfahren, wo man einfach versucht. Palantir ist ja inzwischen mit sehr viel Geld ausgestattet und da können sie im Zweifel sich auch leisten, um andere Medien abzuschrecken, mal ab und an so ein kleines und mittelgroßes Medium zu verklagen und ihnen das Leben schwer zu machen, um kritische Berichterstattung zu unterbinden. Wir werden sehen und dranbleiben, wie das endet und wünschen erstmal den Journalisten, sofern sie hier gute Arbeit geleistet haben, alles Gute in dem Prozess. Und dann die gute News des Tages, sage ich mal. Letztes Mal ging es darum, dass gewisse Medien von Apple News, glaube ich, zu stark ausgespielt werden sollten. Und da hatten wir uns noch über die Einordnung des Wall Street Journal als Moderate Left oder was das war, gewundert. Und jetzt muss ich lesen im Wall Street Journal, dass das Wall Street Journal, die jetzt... gehört Rupert Murdoch, steht nicht im Verdacht, Hort des Kommunismus zu sein, aber schreibt nicht in einem Meinungsartikel, Billionaires low taxes are becoming a problem for the economy. Also man berichtet, dass die niedrigen Steuersätze, die Milliardäre in den USA zahlen, ein echtes Problem für die US-Wirtschaft werden. Da wird beschrieben, dass die einzige Klasse, wenn man so möchte, die seit 1990, also in den letzten 35 Jahren, ihren Anteil am Reichtum ausbauen konnte. Die oberen 0,1% waren, alle anderen haben relativ verloren. Es wird auch gezeigt, dass die oberen 0,1%, inzwischen 14,4%, des Gesamtreichtums besitzen, was ein Anstieg über 6% Punkte ist, also von 8 auf 14,4 in 35 Jahren, also immer mehr Reiche und das Problem ist natürlich, dass so Trickle-Down nicht funktionieren kann, offensichtlich, weil Ein immer größerer Teil des Discretionary Spending, oder die nennen das Personal Outlays, also Geld, das wirklich ausgegeben werden kann, liegt in den Händen von Milliardären und die geben es in der Regel nicht aus. Das ist das große Problem. Das Wall Street Journal erwähnt auch das typische Gegenargument. Sie sagen, Milliardären geht es noch mal deutlich besser als Millionären. Das hört man in Deutschland auch oft, dass die oberen 1% ja schon, keine Ahnung, 20% der Einkommensteuern zahlen oder so. Aber das ist natürlich eine vollkommen... Irre Sicht, also die Initiative Neue Marktwirtschaft schreibt so einen Quatsch, glaube ich, auch immer, oder alle, die sich gegen Steuern oder progressive Steuern aussprechen. Es geht nicht darum, wie viel Steuern eine gewisse Klasse schon zahlt. Also bloß, weil ich Milliardär bin und andere Milliardäre schon viel Geld zahlen, befreit mich das nicht von meiner Obliegenheit, die Steuern zu zahlen. Sondern es geht darum, wer prozentual zu seinem Einkommen einen fairen Satz zahlt. Und da ist es leider so, dass Milliardäre prozentual von ihrem Einkommen in der Regel weniger Steuern zahlen als Millionäre, was genau das Problem ist, was Wall Street Journal beschreibt. Und wenn sogar das Wall Street Journal das inzwischen verstanden hat, muss man sich wirklich fragen, warum es immer noch Leute gibt, die zum Beispiel in Frage stellen, warum Milliardäre einen niedrigen Erbschaftssteuersatz effektiv haben und auch einen niedrigen Einkommenssteuersatz effektiv haben. Also diese Klassenargumentation, weil Milliardäre schon so viel vom Staat finanzieren wollen, Sollen sie jetzt noch weniger Steuern zahlen in Zukunft? Kompletter Bullshit. Es geht darum, wie viel Geld habe ich und wie viel Prozent davon kriegt der Staat. Am Ende zahlt sonst die Mittelschicht mehr Steuern, also relativ gesehen mehr Steuern als die Milliardäre und das kann ja nun wirklich niemandes Interpretation von Gerechtigkeit sein. Es sei denn, man ist selber Milliardär, wenn wir viele Milliardäre unter dem Zuhörerrahmen können sich gern melden, die sind ausgenommen, die dürfen ihre eigenen Interessen meinetwegen vertreten. Auch wenn es ein bisschen asozial ist. Und das andere Problem und das wird, ich weiß gar nicht, ob es auch erwähnt ist, Trump verschlimmert natürlich dieses Problem zunehmend und zwar Es gibt hier einen schönen Artikel aus dem Guardian, der relativ aktuell ist, aus dem letzten Jahr. Der heißt In den letzten zehn Jahren haben fast 300 Milliarden an Steuern wurden quasi umgangen, allein von den großen sechs Tech-Konzernen, wenn man sich den den effektiven Steuersatz anschaut, also was man wirklich an Steuern gezahlt hat, gibt es so Beispiele, dass Meta und Amazon zum Beispiel 2025 zwischen 1 und 4 Prozent Steuern gezahlt haben sollen. Eigentlich müsste man in den USA 21 Prozent zahlen als Unternehmen. Jede Bäckerei würde 21 Prozent zahlen. Meta und Amazon sollen, wie gesagt, im niedrigen Einstellungsbereich bezahlt haben. Meta 3,6 Prozent, Amazon 1,4 Prozent, Alphabet, Google 8 Prozent, Tesla 3,5 0% nada auf 5 Milliarden. Null effective tax rate. Und das ist natürlich auch, wo das meiste Geld dieser Milliardäre drinsteckt. In Unternehmen, die selbst in den USA mindestens 21% tax rate haben sollen. Aber insbesondere in Europa zahlen sie in der Regel einstellige Beträge und schaffen es dann durch Optimierung, das noch weiter zu sinken.
Wir sind durch. Wir können Mittag essen. Habt ein schönes Wochenende, wirft das Handy in die Ecke, genießt das Wochenende und falls ihr immer noch einen Podcast hören wollt, Liz hat mir gerade geschrieben, dass sie in Indien ist und jetzt eine Solo-Folge macht über Indien und diesen AI-Event. Also falls ihr noch weiter... Was auf eure Ohren haben wollt, schaut Tech und Tales. Hat ein schönes Wochenende. Wir hören uns wieder am Mittwoch.
Bis dann. Peace.
Ciao, ciao. Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Glöckler. Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off. Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community. Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken. Unseren aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes. Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.