Doppelgänger Folge #543 vom 11. März 2026

Meta übernimmt Moltbook | Stargate-Streit | Iran vs. AWS Data Center #543

Anthropic beziffert den Umsatzschaden auf $350 Mio. und klagt gegen die Supply-Chain-Risk-Einstufung. Big Tech stützt Anthropic: Amazon, Google und Microsoft bestätigen, dass Claude auf ihren Plattformen bleibt. 37 OpenAI- und DeepMind-Mitarbeiter reichen einen Amicus Brief ein. OpenAI-Robotik-Chefin Caitlin Kalinowski kündigt wegen Bedenken zu Überwachung und autonomen Waffen. Yann LeCuns AMI Labs sammelt $1,03 Mrd. bei $3,5 Mrd. Bewertung. Meta übernimmt Moltbook. Microsoft bündelt Copilot Cowork in M365 - Bundling-Alarm für Anthropic und Perplexity. Oracle und OpenAI streiten über die Stargate-Finanzierung, Nvidia springt ein und führt Meta als neuen Mieter heran. Iran greift Amazon-Data-Center in Bahrain und Dubai an - $300 Mrd. KI-Investitionen am Golf in Frage gestellt. Saudi-Arabien erwägt, The Line in ein Rechenzentrum umzuwidmen. Robinhoods Venture Fund fällt 16% am ersten Tag. Hims & Hers einigt sich mit Novo Nordisk. Ein Palantir-Gründer attackiert per Super PAC einen NY-Kandidaten für die Arbeit bei Palantir. DOGE nutzt ChatGPT, um Geisteswissenschaften-Förderung zu streichen. XAI scheitert gegen Kaliforniens Datentransparenz-Gesetz. 88% der X-Nutzer haben nie über Werbung gekauft. AWS kämpft mit Ausfällen durch KI-Code. Trumps Söhne investieren in Drohnenfirmen. 


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

00:00:00) Anthropic vs. Pentagon: Big Tech stützt Claude

(00:12:51) Anthropic klagt, OpenAI-Robotik-Chefin kündigt

(00:17:17) AMI Labs: $1 Mrd. für Yann LeCuns Weltmodelle

(00:22:53) Meta übernimmt Moltbook

(00:28:05) Microsoft Copilot Cowork: Bundling-Alarm

(00:32:50) Oracle/OpenAI: Stargate-Streit

(00:37:44) Iran greift Data Center an

(00:42:20) Robinhood Venture Fund und Hims & Hers

(00:47:25) Palantir-Gründer attackiert eigenen Ex-Mitarbeiter

(00:51:07) DOGE nutzt ChatGPT gegen Geisteswissenschaften

(00:53:30) Musk vs. Kalifornien und X-Werbepoll

(01:04:07) AWS-Ausfälle durch KI-Code und Prompt Injection

(01:12:21) Trumps Söhne investieren in Drohnen


Shownotes

Anthropic Pentagon - wired

Amazon, Google und Microsoft stützen Anthropic - heise.de

OpenAI- und Google-Mitarbeiter unterstützen Anthropic-Klage - wired.com

Kalinowski tritt bei OpenAI zurück - x.com

OpenAI-Robotik-Chefin kündigt wegen Pentagon-Deal - fortune.com

AMI Labs: $1 Mrd. für Weltmodelle - techcrunch.com

Meta übernimmt Moltbook - axios.com

Nadella kündigt Copilot Cowork an - x.com

Oracle und OpenAI stoppen Rechenzentrum-Ausbau - bloomberg.com

Iran-Krieg gefährdet $300 Mrd. KI-Investitionen am Golf - theinformation.com

Drohnenangriffe bedrohen KI-Rechenzentren am Golf - theguardian.com

Saudi-Arabien: The Line wird zum Rechenzentrum - techradar.com

Robinhood-Venture-Fonds fällt 11% am ersten Tag - cnbc.com

Robinhood: $658 Mio. Fonds für Privatanleger - reuters.com

VCBrags-Post - x.com

Hims & Hers steigt: Novo Nordisk zieht Patentklage zurück - cnbc.com

Alex Bores’ KI-Strategie bei Anthropic - politico.com

Trump/DOGE kürzt Geisteswissenschaften-Stiftung - nytimes.com

Musk scheitert gegen Kaliforniens Datenschutzgesetz - arstechnica.com

Musk-Post zu Tesla - x.com

Amazon Engineering Meeting- ft.com

Microsoft: KI-Zusammenfassung als Sicherheitsrisiko - thehackernews.com

Trumps Söhne investieren in Drohnenfirma - wsj.com

Palmer Luckey: $1 Mrd. für Retro-Konsolen - ft.com


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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 543 am 11. März 2026. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Und heute wird es wie die letzten Folgen eine Kriegs-AI-Folge. Und wir fangen an mit dem Thema der letzten zwei Folgen. Anthropic vs. Department of War und wer da so Seiten bezieht. Was die letzten Tage geschah.
Ja, also genau. Die Geschichte geht weiter. Wir versuchen es nicht zu weit zu strecken. Ich habe einen Newsletter auch darüber geschrieben, wer das noch nachlesen möchte. Das, worüber wir noch nicht gesprochen haben, ist einerseits, gibt es unter anderem bei Wired einen Artikel, wo ein Sprecher von Entropic so ein bisschen beziffert, was da eigentlich an Schaden entsteht. Also zum Beispiel, dass man dieses Jahr eine halbe Milliarde Umsatz mit Regierungsbehörden gemacht hätte oder das geplant hat und jetzt noch bestenfalls mit 150 Millionen statt 500 Millionen rechnet. Dass man aber auch eben aus dem privaten Sektor, das ist ja so eine kleine Erinnerung, dass... einerseits die Regierung angeordnet oder die Regierungsbehörden angeordnet wurden von Trump, nicht mehr mit Anthropic zu arbeiten und gleichzeitig gewissen privaten Companies, die mit dem Pentagon arbeiten möchten, in dem Prozess Anthropic nicht mehr nutzen dürfen, weil es als Supply Chain Risk designiert ist. Genau, man beziffert jetzt hier den Schaden auf natürlich mehrere hundert Millionen an Verdienstausfällen oder Umsatzausfällen, was wiederum für die Bewertung von Anthropic natürlich dann... wenn nicht hunderte Milliarden ausmachen könnte, weil einfach die Wachstumsgeschwindigkeit dadurch deutlich beeinträchtigt wird. Wir packen den Wyatt-Artikel in die Shownotes, wer sich da tiefer einlesen möchte. Spannender und erwähnenswert sind zwei Dinge, nämlich dass aus man könnte sagen unerwartete Ecke, wobei es glaube ich dann doch nicht so unerwartet ist, wie man dachte, aber kommt jetzt Hilfe, herangenahmt. Einerseits ist es so, dass mindestens 37 Angestellte von Google DeepMind und OpenAI einen sogenannten Amicus Courier, also einen Unterstützerbrief an das Gericht geschickt haben. Ich glaube, wir haben in irgendeiner anderen Episode schon mal darüber geredet. Aber das ist letztlich quasi, ich bin in dem Verfahren gar kein Beteiligter, aber als so mittelbar Beteiligter oder Experte mische ich mich trotzdem ein und schreibe an die Jury. Da sagen die, die Kammer einen Brief um meinen Punkt klar zu machen und da gibt es eben 37 Angehörige von DeepMind, also dem KI-Labor von Google und Menschen, die bei OpenAI arbeiten und dann auch der Chief Scientist von Google DeepMind, Jeff Dean. die sich quasi auf die Seite von Entropic stellen und der US-Regierung bzw. der Grand Jury hier klar machen, dass das für die KI-Entwicklung in den USA tatsächlich weitreichende Konsequenzen haben könnte, wenn man die Zusammenarbeit mit Entropic verbietet, beendet und so weiter. Das ist natürlich, ich würde sagen, ein guter Sportsmanship. dass man da, obwohl man natürlich auf vielerlei Ebenen erbittert konkurriert, aber dass zumindest einige, man muss jetzt sagen, es sind 37 Leute von Tausenden von Angestellten.
Genau, also das habe ich gedacht. Ich habe die Überschrift gesehen, 37, das ist würde man sagen, das ist ein Parking-Ticket.
Das sind kein Prozent. Man kann ja erstmal die 37 feiern, die in ihre Hose gegriffen haben und ihr Rückgrat gefunden haben, vorsichtig gesagt. Man könnte auch bemängeln, warum das nicht noch mehr tun. Es gibt Proteste, es gibt Leute, die kündigen, boykottieren. Aber ja, man kann sagen, das ist ja nicht mal ein Prozent der Belegschaft, die sich dafür ausspricht. Und trotzdem umso wichtiger, dass es Leute gibt, die das machen. Man weiß ja nicht, ob sich dann noch welche anschließen. Ich weiß auch gar nicht, wie viele Leute jetzt glaubwürdig so einen Amicus-Brief unterzeichnen könnten, ehrlich gesagt. Das ist jetzt nicht wie eine Petition oder so, wo man auch mit 10.000 Leuten mal unterschreiben kann, sondern es ist mehr oder weniger so ein Expertengutachten oder Unterstützungsbrief eben fürs Gericht. Aber ich finde es prinzipiell positiv, wenn sich hier Leute auf die, obwohl sie damit vermeintlich einem Konkurrenten helfen, sich auf die richtige Seite stellen. Ich finde das erstmal gerade in jetzigen Zeiten eine schöne Geste. Und außerdem haben auch unabhängig voneinander sowohl Amazon als auch Google als auch Microsoft und jetzt nicht einzelne Angestellte, sondern die Firmen klargestellt, dass man über ihre Plattformen weiterhin Cloud benutzen können wird. Also sie schmeißen jetzt nicht voreilig Entropix Cloud von ihren Cloud-Plattformen, sondern stärken auch Entropix insofern den Rücken, dass sie sagen, bei uns kann man weiter mit Cloud arbeiten. Jetzt muss man sagen, dass...
Genau, also die drei sind ja auch mit die größten Shareholder von der Firma.
Ja, also zugegebenermaßen genau sind die natürlich Shareholder bei Entropic, wie auch bei jeder anderen KI-Company, würde man vermuten. Da wüsste ich jetzt nicht, ob das tatsächlich reicht, um sich mit seinem Hauptgeschäft und der großen Company dahinter zu stellen, hinter irgendeinem Venture Investment. Ich glaube, was viel wichtiger ist und das größte Risiko aus Business-Sicht, dass Cloud wahrscheinlich einen signifikanten Teil ihres Cloud-Geschäfts ausmacht. Also du willst Cloud nutzen und buchst das eventuell über AWS, über Google Cloud Platform, über Microsoft Azure. Und von ihrem so wichtigen KI-Umsatz und von der Wachstumsgeschwindigkeit des Cloud-Geschäfts der großen Tech-Konzerne hängen vielleicht 5 bis 10 Prozent auch drauf. also relativ gesehen, nicht insgesamt, sondern vom Cloud-Umsatz, also vom Cloud-Umsatz-Wachstum, um präzise zu sein, auch an Anthropics Cloud, wenn man sieht, wie viel B2B-Share Cloud inzwischen hat. Ich will die Boden noch nicht ausschütten, aber das ist schon beeindruckend, wie stark Anthropic gewinnt im B2B-Geschäft gerade. Das heißt, wenn die großen Cloud-Hosts jetzt sagen können, bei uns gibt es keinen Cloud mehr, dann muss man entweder darauf hoffen, dass ganz viele Firmen ganz schnell auf Microsoft Copilot switchen, was ich für unwahrscheinlich halte. Not, not. Oder, also, ich glaube, dem bleibt gar nichts anderes übrig und das müssen sie vielleicht auch mal ihrem Präsidenten verklickern, dass das nicht so schlau ist, was er da macht. Der will natürlich auch nicht, dass Claude auf Dauer verboten bleibt, sondern sie wollen einfach diese Company unterjochen und brechen und sich durchsetzen gegen die vermeintlich links-woken Extremisten, ja, der links-radikale-woken-Firma. Ich habe jetzt zuletzt nochmal diesen Ex-Uber-Guy, Emil, wie heißt er? Ich habe es schon wieder vergessen, Sekunde. Der hier ist Undersecretary im Verteidigungsministerium. Emil Michael heißt er. Das ist auch eine ganz spannende Personalie. Der war mal die rechte Hand von Travis Kalanick mit allen dazugehörigen Skandalen, die man sich vorstellen kann. Und ist jetzt Pentagon. Der hat ja im All-In-Podcast ein bisschen erklärt, dass sie quasi gesehen haben, wie geil sie da Caracas auseinandergenommen haben mit der Hilfe von Claude. Und dann irgendjemandem bewusst geworden ist im Pentagon, dass die Software zwar sehr mächtig und praktisch ist, aber dass da immer noch eine Firma ist, die das jetzt auch von heute auf morgen ausschalten könnte, wenn sie wollte und so weiter. Und das scheint wohl, zumindest beschreibt er das so, dass das ein Aha-Moment gewesen war, wo man beschlossen hat, man muss diese Software so einsetzen. irgendwie autark wie möglich sich einverleiben, sodass wenn das Pentagon, die NSA oder was weiß ich, da irgendwann mal vielleicht auch was ein bisschen halbseitiges damit machen möchte, nicht irgend so ein idealistischer CEO eventuell dem ein Riegel vorschiebt. Das scheint so ein bisschen die Angst zu sein und warum man jetzt ein für ein allemal klar machen will, wer die Grenzen setzt für die Nutzung von Cloud.
Gut, aber wenn das jetzt wirklich so ist, dass die Big, also die Hyperscaler weniger Umsatz machen, weil Claude weniger genutzt werden darf.
Larry Ellison von Oracle hat sich übrigens noch nicht geäußert, soweit ich weiß.
Vielleicht schafft es Trump damit, die Tech-Bubble ein bisschen kleiner zu machen.
Glaubst du, das kann einen Effekt haben? Ich habe diese Woche mit jemandem im Hintergrund über Iran gesprochen und ich finde, die eine Sache, auf die man sich bei Trump ja so ein bisschen verlassen kann, das kann man glaube ich auf gar nichts, aber man muss sich halt einfach die Anreize, also die Incentives auf Englisch anschauen. Jetzt zum Beispiel dieser Ölpreisschock, Iran, Börsen fallen aus verschiedenen Gründen. Ich glaube, worauf du dich fast verlassen kannst, ist, dass mit Blick auf die Midterms Trump A, keine hohen Gaspreise, also Auto- und Benzinpreise haben möchte und auch einen guten Stockmarket haben möchte. Also er möchte bestimmt nicht in die Midterms gehen mit der Dow Jones hat 20% nachgegeben und das Benzin ist irgendwie 30% teurer pro Gallone. gehe davon aus, dass der das irgendwie schnell beiliegt. Man sieht das ja schon mit diesen absurden Garantien. Also du kannst jetzt einen Tanker in die Straße von Humus fahren und wenn er abgeschossen wird, bekommst du nicht das Öl ersetzt, sondern das gesamte Schiff, was ein Vielfaches des Öl der Ladung vermutlich kostet und so. Also Von daher glaube ich, dass am Ende, und ich will nicht sagen, dass es was Gutes ist, aber das ist die eine Sache, die vielleicht so ein bisschen berechenbar ist, dieses Taco, Trump always chickens out, am Ende macht er das, was für die Börsen das Beste ist. Ich will nicht sagen immer, aber in den meisten Fällen. Und deswegen würde ich mir jetzt, glaube ich, eher, dass die Tech-Konzerne Trump mal erklären, wie das mit Entropic ist. Und alle versuchen, die beiden, also ich stelle mir vor, wie alle von allen Seiten die beiden versuchen, so an den Tisch zu ziehen und sagen hier, kiffe Make-up und vertragt euch mal. Das ist meine Vermutung. Genau weiß das natürlich so richtig niemand.
Da wäre ich mit dir vor einem halben Jahr noch mitgegangen. Jetzt habe ich das Gefühl, es ist alles Epstein-Ablenkung und jedes Wochenende wird irgendwas angezündet.
Ja, das sagen viele und ich will es nicht ausschließen, aber mein Gefühl ist, dass die Weltöffentlichkeit überschätzt, wie wichtig Trump-Epstein ist, ehrlich gesagt. Also klar berührt das seine Basis, aber ganz ehrlich, seine Basis hätte ihm eher verziehen, was immer in den Epstein-Files stand, als den Iran anzugreifen. Da verliert er jetzt zum Beispiel viele Ultrakonservative mit dem Iran-Krieg. Also diese Kriegsfreiberei, das war ja was, es gibt so viele von diesen alten Reden irgendwie, als Obama oder Biden mal vorgeworfen, nee Obama hat er glaube ich vorgeworfen, er würde einen Krieg gegen den Iran starten, nur um an der Macht zu bleiben und so weiter und so fort. Also er hat sich ja immer als Antikriegspräsident verkauft und macht jetzt das Gegenteil und zündelt auf der ganzen Welt rum. Im Newsletter habe ich es geschrieben, man versucht gerade Criminal Cases gegen die kubanische Führung. Wie heißt der Oberstaatsanwalt in den USA? Attorney General, glaube ich. Und so sind angewiesen, quasi Criminal Indictments, also Anklagen gegen die Führung Kubas zu erheben. Angeblich, um einen friedlichen Umsturz zu machen. Also zu sagen, liefert euch mal selbst aus und dann wird das Land in bessere Hände übergeben. Aber dass das nicht passieren wird, wissen wir auch. Also Kuba könnte das Nächste sein. Worauf ich hinaus will, ich glaube... Meine These ist ja immer noch, dass es wenig gibt, was die Öffentlichkeit Trump nicht verzeihen würde, traurigerweise. Ich meine, wie gesagt, da läuft ein verurteilter Sexualstraftäter nicht nur rum, sondern ist als gewählter Präsident. Dass er irgendwie mit jungen Mädchen dazu gegangen war, ist auch relativ klar. Ich weiß nicht, was da noch... Klar, die Smoking Gun irgendwie, die ultimative Smoking Gun. Ich weiß auch nicht, wie klar man das noch braucht, damit sich die Meinung wechselt. Aber selbst Pädophilie oder... dieser Missbrauch von Kindern ist glaube ich nichts, was lang genug hängenbleiben würde an Trump. Und ich glaube, dass es kein Kompromat gegen Trump gibt, weil ihm einfach nichts peinlich ist. Leute erpresst man mit Dingen, die ihnen selber peinlich sind oder die ihnen ihre Position kosten würden. Und beides kann ich bei Trump nicht sehen. Deswegen glaube ich, halten wir die Apps jedenfalls für wichtiger als Trump. Was ich mir vorstellen könnte, ist, dass in Trumps Umkreis Menschen sind, für die die Apps jedenfalls super wichtig sind und die ihm dann erklären, warum er jetzt in Iran bombardieren muss und dass er vielleicht nicht mehr geistig in der Lage ist, das zu verstehen, was jetzt das Richtige und das Falsche gerade für ihn selber ist. Das könnte ich mir vorstellen, dass es Menschen gibt, die durchaus was zu verlieren haben noch, also deren Ruf noch vermeintlich unbescholten ist. Da gibt es bestimmt viele, die man ausredigiert hat aus den Apps, jedenfalls Und dass die wiederum ausreichend Einfluss auf ihn haben oder bereit sind, über Umwege, Krypto und so weiter Geld umzuleiten. Das kann ich mir schon eher vorstellen. Aber das ist alles irgendwie Spekulation.
Du glaubst, es stört ihn, dass Anthropic jetzt ihn oder Amerika verklagt?
Ne, das ist ja... Glaube ich auch nicht. Also womit soll er gerechnet haben? Also... Er macht ständig diese Gesetzesüberschreitenden, also verstößt ständig gegen die Gewaltenteilung. Es werden regelmäßig seine Handlungen wieder einkassiert, selbst obwohl der oberste Gerichtshof, der Supreme Court, jetzt schon Trump-freundlich besetzt ist. Was ja eine positive Nachricht ist, dass man da teilweise trotzdem noch im Sinne des Gesetzes urteilt. Und ich glaube, das ist ihm vollkommen klar, dass früher oder später viele Dinge, die er verursacht, also wie ASEER-Tariffs, also Zölle, dass die auch wieder einkassiert werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand schafft, einen Case zu machen, warum Entropic tatsächlich ein Supply Chain Risk sein sollte. Dann musst du jede Software Company hat auch jemand, der, also wenn bei Microsoft, bei SAP jemand sagt, ich schalte jetzt den Server aus, weil ich das nicht mehr will, ich schließe, ich will Remote Zugriff auf den Account von einem Kunden und mache den dicht oder so, dann müsst du jede Also es ist der Inbegriff von Willkür, was da passiert. Definitiv schätze ich, dass die USA noch so viel Restrechtsverständnis gerade haben, dass das definitiv, ich weiß nicht, wie schnell das gehen würde, also ob man so eine Art Eilverfahren da schafft, aber auf jeden Fall wird das von Gerichten gekippt werden. Die Frage ist, wie viel Schaden bis dahin schon entsteht und sich den quantifizieren zu lassen von Entropic ist natürlich schlau, weil selbst wenn man das jetzt zurückrollt, hätte man eventuell dann eben auch so wie bei den Tariffs, da entstehen ja jetzt Schadenansprüche, Und das gleiche könnte dann Evangelion Tropic gelten. Was sicherlich nicht das ist, was sie wollen. Am Ende willst du einfach in einem fairen Markt so eine Competition machen, im Wettbewerb stehen. Das scheint auch gedacht zu haben, Caitlin Kalinowski. Das ist die Robotik-Chefin von OpenAI, die ihren Job niedergelegt hat, ich glaube in dem Fall kann man von Niederlegen sprechen, sie hat auf Twitter geschrieben, I resigned from OpenAI, I care deeply about the robotics team and the work we build together. This wasn't an easy call, it has an important role in national security. But surveillance of Americans without judicial oversight and lethal autonomy without human authorization are lines that deserve more deliberation than they've got. Also sie sagt relativ klar, dass genau die Sachen, die OpenAI uns seit 10 Tagen versucht zu verkaufen, als dass das auch ihre Rotlinien wären, dass sie die wohl offensichtlich verletzt sieht. Also sie legt mit Berufung darauf, dass das zu wichtig wäre. Also die Überwachung von Amerikanern ohne... so ein Gesetz, Judicial Oversight, also ohne richterliche Anordnung, und eben autonome Waffen, wo kein Mensch am Ende eingreift, das ist natürlich insofern brisant, dass sie da quasi eine Whistleblowerin ist. Also sie verkauft jetzt nichts an die Öffentlichkeit oder so, oder sagt nicht, dass was Schlimmes passiert ist, aber obwohl OpenAI sagt, nee, nee, das ist ja alles okay, was wir unterschrieben haben, das ist safe, da kann nichts passieren, da wird hier niemand bespitzelt, Trotzdem legt sie genau deswegen ihren Job nieder. Was uns alle, also wer da noch nicht dran gezweifelt hat bisher, dass OpenAI das eben nicht ganz so ernst meint und uns PR-Bullshit verkauft, sollte sich fragen, warum die relativ gut informierte Robotics-Chefin bei OpenAI dennoch kündigt. Sie betont, wie gesagt nochmal, es geht hier nicht um Sam Altman oder um People, sondern es geht ums Prinzip. Die Schlussfolgerung, die man daraus ziehen muss, ist, dass sie glaubt, dass OpenAI prinzipiell diese beiden Prinzipien, die wir eben erwähnt haben, nicht achtet, obwohl man, wie gesagt, uns versucht, etwas anderes zu verkaufen. Ich glaube, diese Kündigung mit dem Hinweis, Sagt mehr zu der Sache, als was man von Sam Altman oder der PR-Abteilung von OpenAI lesen kann. Es sei denn, man geht davon aus, dass sie wirklich komplett falsch informiert ist und Delulu ohne Grund jetzt da hinschmeißt, weil sie irgendwie Regenbogenpresse liest oder was weiß ich.
Oder was Eigenes machen möchte und das wäre ein perfekter Exit.
Ja, aber dann beschmutzt du, glaube ich, nicht deinen Arbeitsplatz. Das wäre wirklich ein schlechter Look. Aber du suchst nur nach der Überleitung zur Funding-Runde von Yann LeCour, vermute ich.
Nee, gar nicht. Ich suche nach der Überleitung zu meiner Prediction für dieses Jahr. Ich habe ja die Prediction, dass Sam Altman Ende des Jahres nicht mehr bei OpenAI ist. Und vielleicht ist das ja so ein bisschen sein Genickbruch jetzt.
Alle müde es zu verkacken gerade auf jeden Fall.
Genau, also es spielt mir eigentlich in die Karten, glaube ich. Aber ja, das werden wir in den kommenden Wochen bestimmt weiterverfolgen.
Aber wer soll es dann machen?
Ja, irgendwie so ein... Wahrscheinlich Dara von Uber kommt dann und muss aufräumen.
Vielleicht. Wir haben schon einen gesprochen. Jan Lecombe, das ist ein Meta-Erimit, also war mal der KI-Entwicklungschef, Chief Scientist von Meta, eine Legende der KI-Forschung. Ich will nicht sagen Feind, aber Skeptiker der LLM-Technologie. Also er hat natürlich eine Wertschätzung dafür, was man bisher erreicht hat mit LLMs, aber glaubt eben, es braucht was anderes als LLMs, weil sie diese stochastischen Fehler haben und zu Halluzinationen neigen und so weiter und so fort. Und deswegen hat er ja EMI Labs gegründet. Wofür stand EMI nochmal? Autonomous Machines? Gute Frage, Sekunde. Vielleicht finden wir das noch aus. Rüstige Website. Advanced Machine Intelligence, fast. Und natürlich AMI ist das französische Wort für Freund. Jan Lecoevis, dem Namen nach Franzose und allen Informationen nach, die ich habe, auch. Und der gibt jetzt bekannt, dass er immerhin, und wir haben ja in der Vergangenheit so ein bisschen spekuliert, ob er die Fundingfähigkeiten hat. Also er hat sich einen erfahrenen Gründer, nämlich Alexandre Lebrun, gesucht, mit dem er zusammen Geld geracet hat. Und jetzt haben sie 1,03 Milliarden. Das ist lustig. Ich weiß nicht, warum sie diese 0,3, diese 30 Millionen da unbedingt noch drin haben müssen. Normalerweise würde man das jetzt auf eine Milliarde betrachten. aufrunden. Keine Ahnung, vielleicht hat er mit irgendjemandem gewettet, dass er es nicht schafft, eine Milliarde zusammenzubringen und schreibt deswegen jetzt immer 1,03. Also auf jeden Fall hat er eine Milliarde und 30 Millionen geraced und diese 30 Millionen scheinen wichtig zu sein aus irgendeinem Grund. Auf einer 3,5 Milliarden Pre-Money-Valuation und wir hatten in der Vergangenheit ein bisschen die Frage gestellt, ob Jan Lecoe jetzt der ist, der so eine Funding-Runde alleine auf die Beine stellt, aber zusammen mit seinem Hired-Gun-CEO, der war vorher, Hired-Gun, dem hat er sich zusammengetan, der hat vorher eine eigene KI-Firma in Nabla gehabt, Und jetzt haben sie es geschafft, eine Milliarde zusammen zu sammeln. Ich habe über Umweg raus ein ganz kleines Ticket da gemacht. Außerdem fällt mir gerade noch ein, haben wir gar nicht im Docket, aber Nvidia hat in... Miramurati, Thinking Machines Labs, außerdem auch investiert. Da ist aber, glaube ich, keine Summe bekannt geworden. Das ist insofern auch fast keine News mehr, weil natürlich ist das letztlich Chip-Kapazität, die da investiert wird. Also ich glaube, man gibt ihnen Geld, dafür müssen sie aber wieder entweder Chips kaufen, so der übliche Deal. Und deswegen fast nicht mehr erwähnenswert. Aber was man ganz gut sieht, dass diese Eremiten-Auswanderer aus den großen KI-Firmen es wirklich schnell schaffen, da sieht Zitronen auf Milliardenbewertungen hinzubauen, weil es Leute gibt, die, ich würde mal sagen, an Menschen glauben wollen, die die nächsten Transformermodelle, die nächsten LLMs besser bauen, noch ganz neue Ansätze probieren. Vielleicht auch noch erwähnenswert, Pfeiffer-Lee, World Labs hat ebenfalls eine Milliarde geracet kürzlich. Das sind so die drei Großen, die gerade, also Mira Murati, ehemals CTO OpenAI, dann Jan LeCun von ehemals Meta und Pfeiffer-Lee war vorher Forscherin, ich weiß nicht an welcher Universität, ehrlich gesagt, vielleicht Stanford. Das ist mal so, wenn man sich aus dem Fenster lädt, man kann nichts sagen, aber man darf nicht das Falsche sagen.
California Institute of Technology, was Stanford ist, aber Wir warten schon noch darauf, dass die jetzt irgendwann mal was abliefern. Also Murati ist ja jetzt schon ein Jahr dabei.
Ja, und ich glaube, das ist die falsche Investment-Hypothese. Ich habe in zwei der drei genannten so ein kleines Seat-Ticket gemacht, aber meine Hypothese ist nicht, dass ich Bock habe, jetzt 15 Jahre zu warten, bis die ihre Forschung abschließen. Also vielleicht dauert es nicht 15 Jahre, aber ich glaube, es wird mehr als drei dauern. Ich glaube eher, dass wenn die auf dem Weg sind zu einem Durchbruch, sie relativ schnell von einem der Großen übernommen werden oder dass irgendwann Apple sagt, wir brauchen doch noch eine KI-Abteilung. Oder irgendwie Amazon sagt, für Maschinen, für die physische Welt brauchen wir ein World Lab, wobei Jeff Bezos ja Prometheus baut, also ein eigener World, so Robotik-KI-Lab auch. Also ich spekuliere da eher auf einen schnellen Acquihire im niedrigen zweistelligen Milliardenbereich. Aber ja, wenn nicht, wartet man fünf bis zehn Jahre und sieht vielleicht die besseren LLMs, also Word-Modelle, die schneller mit weniger Daten lernen können. Das ist, was man versucht. Der unterschiedliche Ansatz, zumindest bei Yaron O'Connor, aber ich glaube auch bei Phi Phi Lee, bei Thinking Machine Labs, weiß nicht, ist, dass man eben sagt, ein LLM braucht Millionen von Datensätzen, um die einfachsten Dinge zu lernen. Das Gute ist, es kann dann so ein Moravex-Paradox, es kann Dinge, die Doktoren und Doktorinnen lange lernen müssen, unheimlich schnell und gut auf einmal, aber die ganz einfachen Sachen lernt es eben dann doch nicht so schnell. Also ein menschliches Baby oder eine Ratte kann gewisse Dinge schneller lernen als ein LLM mit weniger Daten. Den Ansatz, den man sucht, ist eben, wie funktioniert das? Warum können Menschen oder Ratten das eigentlich schneller lernen? Warum muss das Modell irgendwie zwei Millionen Bilder von einer Katze sehen, bis eine Katze von einem Muffin unterscheiden kann? Das ist so ein bisschen die Hypothese, auf die man dann setzt.
Kurze Werbeunterbrechung. Wenn ihr eine Firma aufbaut, kann es schnell unübersichtlich werden. Sich mit Berichten, Cashflow-Fragen und manuellen Prozessen zu beschäftigen, ist kein Wachstum, sondern Selbstausbeutung. Genau hier kommt Sage Intact ins Spiel. Das ist eine cloudbasierte Finanzmanagementlösung für Unternehmen, die skalieren wollen. Alles automatisiert, von der Buchhaltung bis zur Konsolidierung mehrerer Standorte. Ihr bekommt Echtzeittransparenz, damit ihr Entscheidungen auf Datenbasis trifft, anstatt nur auf Bauchgefühl. Und weil wir alle unsere Zeit lieber sinnvoll nutzen, gibt es den Sage Co-Pilot. Das ist ein KI-Assistent, der euch wichtige Kennzahlen des Tages zusammenfasst oder Routineaufgaben übernimmt. Er liefert euch quasi die Antworten, bevor ihr die Fragen überhaupt tippen müsst. Falls ihr also bereit seid, das Finanzchaos zu beenden, als Doppelgänger-Hörer bekommt ihr 20% Rabatt auf die ersten 12 Monate von Sage Intact. Inklusive Sage Co-Pilot. Alle Infos findet ihr unter sage.com slash doppelgänger. Da schreibt man sage.com slash doppelgänger mit AE. Den Link findet ihr natürlich in den Shownotes. Und nun viel Spaß mit der weiteren Folge Werbung Ende.
Ich hätte da echt gar keinen Cent drauf gesetzt. Aber, also die News erstmal, bevor wir hier wieder so kryptisch reden, ist, Exios vermeldet exklusiv Meta übernimmt Moldbook. Zur Erinnerung, Moldbook ist das Social Network, wo sich OpenClaw-Instanzen drauf angeblich unterhalten würden. Ursprünglich hieß OpenClaw ja Clawbot, das mochte Claude nicht, deswegen wurde es für ein paar Stunden, glaube ich, in Moldbot genannt. umgenannt. Das mochte der Peter Steinberger wiederum nicht als Name. Und ich glaube, die Handles wurden weggesnappt oder so, wenn ich es richtig erinnere. Deswegen heißt es jetzt Open Claw. Aber in der Zeit, wo es Maltbot hieß, hat man Maltbook, das Facebook, sag ich mal, für Bots gebaut. Da gab es diese Erzählung, dass Bots da schon die Übernahme der Weltherrschaft diskutieren oder sich gegen ihre Owner verschwören, gegen ihre geistigen Väter und Mütter.
Also alles, was normalerweise auf Facebook stattfindet von Menschen.
Ja, genau. Ganz oft war es aber einfach so, dass jemand die Bots instruiert hat, was sie zu sagen haben. Also man hat dem Bot gesagt, verhalte dich mal so und so und dann hat er sich so verhalten und dann haben alle gesagt, wow, mein Bot ist bei Bewusstsein. Wie auch immer. Und jetzt hat Meta tatsächlich diese Firma Maltbock gekauft. Also im besten Fall kann man nur sagen, das ist Es geht hier sicherlich nicht um das Produkt Maltbook, sondern aus irgendeinem Grund glaubt man, dass die Gründer Matt Schlicht und Ben Parr, glaube ich, wertvolle Additions zu dem Meta Super Intelligence Lab von Alexander Wang sind und wollte die mit ins Team holen. Es wirkt sehr erratisch. Also Ich würde ja wenn inzwischen versuchen, ob ich diese Firmen irgendwie unter dem Radar kaufen kann, damit ich mich der Peinlichkeit nicht hergebe, ständig diese Teams und Firmen einzukaufen, was einfach nur noch verzweifelt wird. Seit einem halben Jahr hat Facebook kein Modell mehr auf den Markt geworfen. Seit schon halb Meter kein Modell mehr auf den Markt geworfen. Man weiß nicht, woran sie überhaupt forschen. Dem Werbegeschäft geht es gut, daran kann man nicht rumlörgeln, aber ja. Irgendwie ist es eine News, weil es so absurd ist, aber wir wissen den Preis nicht. Es wäre natürlich spannend, jetzt noch zu wissen, was man hierfür bezahlt hat. Ich hoffe, dass es ein niedriger dreistelliger Millionenbetrag maximal war. Und das wäre schon viel. Aber ansonsten würde man jetzt den Price-Fact kennen, dann wäre es sicher eine Geschichte, über die man später mal mit dem Schmunzeln nachdenkt.
Wir haben in der letzten Folge über die Metabrille gesprochen und diesem Datenschutzthema, also dass es Subunternehmer gibt in Kenia, die die Bilder angucken und damit irgendwie die KI trainieren wollen. Ich habe mich im Nachgang am Wochenende gefragt, ob die das nur mit den Bildern und Videos machen von der Brille oder ob man sich als Instagram-Nutzer, der ja die komplette Fotolibrary auf freigibt, manchmal sich da auch Gedanken machen müsste eigentlich. Also weil du hast ja, egal welche App du nutzt, wenn du irgendwie da Fotos hochladen kannst, wirst du ja immer gefragt, erstens mach die Putsch an und zweitens gib mir Access zu all deinen Fotos. Also glaubst du, dass darauf auch gearbeitet wird? Da müsste man ja wahrscheinlich in den AGBs nachlesen, dass das nicht so ist.
Kannst du gerne mal kurz checken lassen von einem KI-Tool deiner Wahl, wie das ist? Ich hatte Grog mal gefragt, ob er das macht, weil ich das Gefühl hatte, dass dieses Image-to-Video, also ich habe mich gefragt, warum stellt Grog so viele Ressourcen zur Verfügung? Image-to-Video, also Grog hat ein Feature, Imagine, wo du aus einem Bild ein animiertes Video machen kannst. Von, ich glaube, 8 Sekunden waren es ursprünglich, ich weiß nicht, wie viele es gerade sind. Das kostet relativ viel Rechenzeit oder Tokens, deswegen habe ich mich gewundert, warum man das kostenlos zur Verfügung stellt. Und da habe ich überlegt, ob man das macht, um Zugang zu den Libraries der Nutzern zu bekommen. Weil so kriege ich natürlich Millionen, Milliarden von Bildern, auf denen ich trainieren kann. Als ich Kroc gefragt habe, hat er gesagt, das Bild, was ich hochlade, nutzen sie natürlich. Die Bilder, die ich nicht hochlade, aber freigebe, angeblich nicht. Ob das so ist? Wir wissen, wie sehr man X vertrauen kann bei sowas. Was ich dir sagen kann, ist, dass ich früher aus Bequemlichkeit natürlich mit einigen Apps meine Bilder-Library geteilt hatte. Ich neige aber auch nicht dazu, so viele übermäßig peinliche Bilder zu machen. Aber dass ich insbesondere mit Instagram das nicht mehr mache. Also ich teile da quasi die Funktion, mit der man bei Bedarf einzelne Bilder teilt. Aus genau dem Grund, weil ich davon ausgehe, dass Bilder, die ich an Meta weitergebe, in jeglicher Form ausgebeutet werden. Ob das richtig oder falsch ist, keine Ahnung. Das kann man gerne bei uns auf dem Discord diskutieren, was da die Terms of Service gerade sagen. In dem Fall wäre es aber so, dass egal, was sie sagen, ich immer vermuten würde, dass irgendein Schabernack damit getrieben wird. Genau.
Ich dachte, du hättest die Frage, ob du beim Kacken irgendwann mal die Brille aufhattest. Ich wollte mir mal eine ausleihen von jemandem, aber der meinte, das wäre mit seinem Account und hatte so eine Ausrede, sie mir nicht auszuleihen. Und seitdem warte ich auf die Apple-Brille. Vielleicht kommt sie irgendwann. Lass uns von Apple zu Microsoft geben. Die haben mal wieder gezeigt, dass sie immer noch keine schönen Produkte bauen können, aber dafür man alles damit machen kann.
Das Microsoft Teams der Clawbots wurde geboren. Oder wie soll man das nennen? Ich weiß nicht. Also Satya Nadella kündigt ganz stolz an, dass es innerhalb der Microsoft 365 Suite jetzt Copilot Cowork gibt. So als wäre Copilot nicht unbeliebt genug. Gibt es jetzt eine Cowork-Funktion von Copilot. Das ist sowas wie Manus oder später dann eben Claude. Oder wie heißt das von Perplexity-Fernseher? Da hätte ich beider gesagt Computer. Wie komm ich da los? Fernseher. Ja, geil. Farbfernseher. Nicht Cloud-Computer. Perplexity-Computer. Also diese agentischen Helfer, Coworker, gibt es jetzt auch von Microsoft. Das wird natürlich wieder preisgünstig, wenn nicht kostenlos, gebandelt, vertrieben werden. Also Das wird einfach gesagt mehr Markt kaputt machen, als es schafft erstmal wieder. Ich bin gespannt, ob man... Es steht ja hier, es ist Teil der M365 Suite und damit wäre das wieder der klassische Fall, wie man Slack, Zoom usw. kaputt gemacht hat. Von Bundling, Dumping, Predatory Pricing oder wie auch immer man das nennen möchte. Die Wettbewerbsbehörden werden wieder zu lange brauchen, um darauf zu reagieren. Man würde jetzt vermuten, dass eigentlich... Entropic Perplexity und alle sofort Web-Drafts-Verfahren gegen Microsoft anstrengen müssten, weil ein Feature, was viel Geld kostet bei ihnen, von Microsoft jetzt wieder innerhalb von ihrem Produkt kostenlos angeboten wird, wenn ich das richtig verstehe. Hier steht zumindest in Satya Nadella Post noch nicht von einem zusätzlichen Preis. Ansonsten die Bedienlogik ist so, wie man sie von Windows 11 oder wo sind wir gerade? Wahrscheinlich von Windows 11 erwarten würde. Also es sieht Ja, wenn man sich mit Teams abgefunden hat, dann wird man auch damit klarkommen. Wenn man auf ästhetische Frontend steht, dann ist es eine Zumutung.
Also Mac-Nutzer werden es nicht nutzen.
Also eine der anderen hässlichen Wahrheiten, also wie viel Marktanteil Cloud gewinnt, ist super spannend, wenn man sich die Daten anschaut von Kreditkartenanbietern und so weiter. Aber wie unbeliebt Copilot ist, also bei GitHub Copilot war bei Programmierung ja mal eins der führenden Tools am Anfang. ist inzwischen komplett von Cloud-Code abgelöst. Also wenn du nicht irgendwie selber, weil vermutlich werden selbst die Leute bei Microsoft Cloud-Code nutzen, könnte ich mir vorstellen, wir wissen es nicht. Könnte man, findet man das raus? Man könnte nach Geolocation gucken, wie die Usage von Cloud-Code in der... Naja, wir packen mal die Ankündigung von Satya Nadezhda in die Shownotes, was ich auf jeden Fall empfehlen würde. wäre die Ex-Kommentare dazu. Dafür lohnt es sich mal vorbeizuschauen. Und damit ist dann auch schon alles gesagt, glaube ich. Hätte aber eigentlich in die Wettbewerbsecke reingehört, weil, wie gesagt, es ist eigentlich wieder Bundling. Also Microsoft Teams hat das Gleiche mit Slack damals gemacht. Microsoft Teams hat das Gleiche mit Zoom gemacht. Teure, alleinstehende Dienstleistungen einfach in ein bestehendes Produkt integriert. Ich bin gespannt, aus welchem geografischen Dunstkreis wir dazu erst Wettbewerbsklagen sehen. Also ob die EU da der Erste ist oder England oder UK oder in den USA. Jemand gibt, der sich daran stößt und dem auffällt, dass das doch wieder diese Bundling-Sache ist, die wir beim Internet Explorer schon mal hatten und später bei Teams. Zu Unbundling kommt es gerade eher bei Oracle und OpenAI. Und zwar, es gibt ja dieses legendäre Stargate-Programm. Also ein Teil und der erste Teil, wenn man es genauer nimmt, des Stargate-Projekts. Da ging es mal um 500 Milliarden Investitionen für Donald Trump, mehr oder weniger. Und ein Teil davon sollte das Datacenter in Abilene, Texas sein. werden. Das befand sich damals schon im Bau, das heißt, das war keine neue Investition, die hätte man eh gemacht, die war in trockenen Tüchern, die war unterschrieben und so weiter. Man hat dann nur gesagt, ja, das ist Stargate, das ist eine neue US-Investition, unter Trump geht es richtig los, obwohl es, wie gesagt, schon im Bau war. Und zwar Crusoe ist der Entwickler, das ist selber ein Startup, die das bauen, da gibt es eine ganz lustige Netflix-Doku darüber, wer das mal sehen möchte. Und da geraten jetzt OpenAI und Oracle in Zwist über die Finanzierung, schreibt Bloomberg. Das heißt, die nächste Ausbaustufe dieses Data Centers, also nach meinem Verständnis mietet OpenAI da schon von Oracle Kapazitäten, aber die nächste Ausbaustufe, da wird man sich wohl nicht einig, wie man das finanzieren möchte. Wir wissen, Oracle ist relativ stark verschuldet, hat relativ hohe Refinanzierungskosten dadurch auch. OpenAI möchte natürlich Datacenter so günstig wie möglich mieten und muss auch schauen, woher sie überhaupt das Geld dafür nehmen und ob sie das gerade noch auftreiben können. Und deswegen hat man wohl so eine Art Baustopp erstmal vereinbart, natürlich nur unter den beiden, weil währenddessen hat Nvidia wohl ganz emsig dafür gesorgt, dass Meta jetzt dieses Data Center, also die nächste Ausbaustufe, dann vielleicht mieten würde. Das ist ein Video, die da wohl mit 150 Millionen mehr oder weniger gebürgt haben, damit Crusoe, der Entwickler... dramatisiert das jetzt mal ein bisschen, würde ich sagen. Das könnte wahr sein, muss aber nicht immer. Ich würde es so deuten oder interpretieren, dass Nvidia Crusoe dem Entwickler 150 Millionen gegeben hat, als so eine Art Bürgschaft, damit die nicht pleite gehen, wenn das Ding gebaut werden. Und gleichzeitig haben sie als Kunden Meta rangeschliffen, die das jetzt übernehmen sollen, die natürlich auch mehr Kapazität brauchen und Das, was OpenAI da liegen lässt, wohl jetzt gerne anmieten würde und dann mit Crusoe das weiterentwickelt, weil der Deal von Oracle und OpenAI zusammengefallen ist. Das Spannende ist jetzt, ob Oracle in den nächsten Earnings bei den Remaining Performance Obligations, also den ausstehenden Umsätzen, das korrigieren wird. Also wird da jetzt weniger OpenAI Revenue? Wir wissen ja, da hat mal... Das ging mal, glaube ich, 450 Milliarden an ausstehenden Umsätzen oder so, wenn ich mich richtig erinnere, die sie berechnet haben. Und allein 300 waren von OpenAI oder so. Also nicht festnagelnd, aber so ungefähr waren die Verhältnisse. Und theoretisch müssten diese 300 ja nach unten korrigiert werden, wenn dieser Deal so nicht stattfindet. Insofern ist das natürlich schon ganz spannend. Man macht sich, glaube ich, keine Vorstellung, wie groß dieses Datacenter ist. Also das hat die Fläche... Wer wird mir in der Frage, wer jetzt sind es? 5, 50 oder 500 Fußballfelder? 500. Genau. Also das Data Center ist so groß wie 500 Fußballfelder und wird so viel Strom verbrauchen wie Seattle. Also eine ganze, nicht Kleinstadt, sondern große Stadt. Ist schon ein gigantisches Projekt, wird so 30, 40 Milliarden kosten wahrscheinlich. Die Hälfte davon geht in Nvidia-Chips. Deswegen versucht Nvidia hier auch vorsichtig gesagt zu vermitteln, dass das noch weiter gebaut wird, weil ansonsten kriegt Nvidia auch vielleicht ein Absatzproblem. Man sieht, wie hier alle schon schön konfliktet sind miteinander und niemand mehr möchte, dass irgendjemand scheitert, weil jeder scheiternde Data Center Deal, jeder irgendwie Developer, Real Estate Developer, der da im Zuge Pleite geht oder jeder Mieter, der seine Miete nicht antritt, könnte diese Blase zum Platzen bringen oder der letzte, das Quäntchen, wie sagt man an der Waage, das Zünglein an der Waage sein, was sozusagen die Blase platzen lässt. Deswegen sind hier alle ganz emsig sicherzustellen, dass das auf jeden Fall gebaut wird und dass auf jeden Fall Nvidia-Chips drin sind. Ich finde, es zeigt so ein bisschen, wie fragil die Situation auch ist. Was die perfekte Überleitung zu den Datacentern sind, die etwas südlicher gelegen in der Golfregion steht. Und zwar wissen wir, dass beim Gegenschlag oder Vergeltungsschlag des Irans, also wo man versucht, in der Region einfach überall zu zündeln, um möglichst viele mit in den Krieg zu ziehen und die Schmerzen auf die ganze Region zu vergrößern, um damit auch Verhandlungsmacht zu gewinnen, würde ich unterstellen. Da greift man ja unter anderem Datacenter, hauptsächlich glaube ich von Amazon, in, ich glaube, Bahrain und Dubai an. Das zeigt, glaube ich, zweierlei. Die Medien schreiben stark darüber, dass man vor dem Hintergrund nochmal überlegen muss, ob das so schlau ist, da in einer zumindest relativ instabile, also aus nordamerikanischer Sicht ist das eine relativ instabile Region. Ob es unbedingt schlau ist, dort Datacenter anzusiedeln, muss man natürlich ein Fragezeichen dran machen. Also in North Virginia werden die ja deswegen gebaut, weil es da keine Erdbeben zu erwarten sind. Das ist eine sehr ruhige Lage. Kanada ist unverdächtig, die USA anzugreifen, Mexiko vermutlich auch. Insofern, deswegen baut man gerne in solchen Lagen die Data Center. Und ob die Golfregion, wo es dann doch noch relativ regelmäßig zu solchen Konflikten kommt... ein ebenso guter Standort ist, muss man eben fragen. Da überlegen jetzt Leute, muss man eigentlich schon Drohnenabwehrsysteme auf Datacenter bauen, was die Kosten natürlich erhöht. Also dann ist der günstige Strom irgendwann egal, wenn ich irgendwie eine Patriot neben jedes Datacenter stellen muss, um Raketen abzuwehren oder Abwehrsysteme für Drohnen darauf bauen muss. Das heißt, das macht es dann schon lange nicht mehr so opportun. Und vor dem Hintergrund fragt man sich jetzt auch, ob es zu den massiven KI-Investitionen, also die Golfstaaten wollen ja hunderte von Milliarden investieren. Auch ganz spannend habe ich diese Woche gelernt, bei der Vorbereitung meiner Keynote für dieses Jahr, dass zwei der fünf größten Data Center, also eins wird in Saudi-Arabien, eins in Dubai stehen. Also die sind wirklich massiv.
Weil man da so gut kühlen kann oder warum?
Man kann sagen, die Energie ist natürlich sehr günstig. Egal, ob du Sonne nimmst oder Öl, Gas, das wirst du da besonders günstig bekommen. Und es gibt ein strategisches Interesse, dass man Wertschöpfung dahin verlegen möchte, also aus lokaler Sicht. Die anderen Externalitäten, die es da gibt, machen es vielleicht doch weniger opportun. Und es geht jetzt in dem, was ich beschreibe, natürlich explizit nur um KI-Datacenter. Wenn du wie können die da am schnellsten ihre Netflix-Filme gucken oder KI-Inferenz, also die Abfrage von KI-Modellen, da müssen die Datacenter natürlich so nah wie möglich am Nutzer oder Nutzerinnen stehen. Das heißt, es wird natürlich auch Datacenter in der Region geben, das ist auch vollkommen selbstverständlich, dass das so ist. Aber ob man die teuersten Forschungs-Datacenter, also da, wo R&D-Projekte laufen, wo Modelle trainiert werden, ob man die wirklich dahin stellen sollte, Ich weiß nicht. Also kann man zumindest so Fragezeichen dran machen und das wird gerade diskutiert, ob das noch so schlau ist, wirklich. Und das andere, was natürlich das auch zeigt, also man kann sagen, früher hätte der Iran Raffinerien angegriffen und Pipelines, das macht er trotzdem natürlich. Aber die Frage ist, warum greift er die Datacenter an? Und ich glaube, das liegt auch so ein bisschen daran, dass man vielleicht vermutet, dass man damit Trumps Supporter trifft. Also ich habe ja vor vielen Sendungen mal gesagt, dass man vom Verhalten her Trump eigentlich immer mehr auch so ein bisschen sehen kann wie so ein kleiner Mini-Putin. Und bei einem Putin fragst du dich ja nicht mehr, wie musst du den sanktionieren, weil das kannst du eigentlich aufgeben, sondern du musst dich eigentlich fragen, wie treffe ich die Oligarchen, die ihn supporten. Also muss ich deren Londoner Häuser fänden oder muss ich den Zahlungsverkehr, muss ich die sanktionieren. Und was der Iran macht, ist klar... fühlt sich für mich zumindest so ein bisschen so an, als ginge es in die gleiche Richtung. Also ich überlege jetzt eigentlich, wo kann ich den Supportern von Trump und seinen Oligarchen am meisten schaden? Und dass ich da die Amazon-Datacenter in der Region platt mache oder zumindest Schaden anrichte, sorgt halt für Ausfälle und macht Probleme. Und wie lange die großen Tech-Konzerne das dann geil finden, dass auf einmal ihre Datacenter militärische Ziele gewonnen sind, muss man sich halt auch fragen. Und wo wir gerade bei Projekten sind, die hinterfragt werden und das widerspricht dem jetzt so ein bisschen fairerweise. Also fangen wir mit der guten Nachricht an. Auch in Saudi-Arabien scheint inzwischen die Überzeugung gewachsen zu sein, dass dieses 170 Kilometer lange Bauwerk in der Wüste, also in dem NEOM-Projekt, diese sogenannte The Line, wo 9 Millionen Menschen leben sollten auf 170 Kilometer, dass das vielleicht doch nicht die beste Idee der Welt war. Dass es zu teuer ist, dass es wieder Physik, Natur und was weiß ich ist und eigentlich nur durch den unbedingten Willen des Herrschers entstehen konnte, wenn überhaupt. Und eigentlich Alle Ingenieure, die daran arbeiten und so weiter, mehr oder weniger verzweifelt sind und nicht mehr an den Erfolg des Projektes glauben. Und deswegen versucht man das jetzt umzuwidmen. So weit, so gut, das ist wahrscheinlich eine schlaue Entscheidung. Tatsächlich will man dann aber Datacenter. Also überlegt man jetzt, Datacenter da reinzubauen. Das Gute ist, für Datacenter bräuchtest du deutlich weniger Infrastruktur. Also für Menschen brauche ich irgendwie Kinos, Kindergärten, Bahnhöfe und so weiter. Das brauchen Datacenter alles nicht. Die brauchen Lüftung, Heizung, Strom so ungefähr. Kühlung natürlich und nicht Heizung. Und insofern wäre das einfacher. Noch schlauer wäre es natürlich, diesen ganzen Bums abzureißen und nicht zu bauen, weil es Unfug ist. Aber im Moment überlegt man da eben eine Umwidmung zu machen, berichtet die Financial Times. Und daraus statt einer Megacity zu bauen, ein Datacenter zu bauen, was dann aber immer noch alle Probleme mit sich bringen würde, die wir gerade versucht haben an dem Beispiel von Bahrain und Dubai zu erklären.
Zurück in die Tech-Welt und in die Finanzwelt. Robinhood macht jetzt einen Venture-Fonds. Das heißt, ich kann jetzt hier als Retail-Investor ein bisschen VC spielen?
Oder wie kann ich das verstehen?
Ist das der Peak-Bubble-Indicator überhaupt?
Ja und ja und ja. Also das ist so ein bisschen das Versprechen. Also der RVI, also das Kürzel bei Bloomberg wird RVI sagen, R-V-I, für den Robinhood Venture Fund Number One. Da liegen immerhin 658 Millionen drin, die man verteilt hat auf verschiedene Startups. Unter anderem Revolut, Databricks, ich glaube Ramp, ein Fintech, Airwallex erinnere ich mich noch, Aura, dieser Measurement Ring. Ich glaube, es gibt so sieben Flagship Investments, die man gemacht hat. Und den bringt man als die Möglichkeit für Projekte, Privatinvestor und Kleinanleger in Venture Capital zu investieren an die Börse, hat eine ordentliche 2% Management Fee, wie man das auch kennt. Es gab immer mal Versuche, es gibt ein paar börsennotierte Venture Fonds tatsächlich, gab es immer mal in manchen Phasen mehr und weniger und ja, ich glaube es ist so ein bisschen ein Indikator dafür, dass wir in so einer Peak Bubble Zeit auch ist. Ich denke, es ist so ein bisschen aber auch Der Versuch, ich glaube, bei Robinhood schaut man sehr viel, warum verlieren wir eigentlich Kunden oder warum geben Kunden weniger und nicht mehr Geld bei uns aus. Und dann hört man in Interviews wahrscheinlich oft die Erklärung, zum Beispiel, weil man mit den Prediction Markets mitmacht, zum Beispiel, weil man Krypto spekuliert und zum Beispiel vielleicht auch, weil man über Secondary Plattformen oder so in Venture rummacht. Und ich glaube, man versucht einfach, den Kunden ein möglichst breites Portfolio zu geben, damit... man idealerweise 100% des Finanzvermögens der Kunden verwalten kann und dazu, manche Menschen wünschen sich halt, dass es auch Venture ist und dass sie quasi kleine Wagniskapital finanzierer werden können. Das Gute ist, dass über so ein Konstrukt kann man immerhin wieder sehr schnell raus, also man hat eine relativ hohe Liquidität. Ob das, wenn alle gleichzeitig raus wollen, noch so gut funktioniert, ist eine ganz andere Frage, aber theoretisch Wenn ich jetzt ein unerfahrener Venture-Capital-Anleger bin, kann ich mein Geld, wenn ich kalte Füße bekomme, über die Börse ein bisschen schneller rausbekommen als im Normalfall. Gleichzeitig ist es aber eben so, dass die Leute natürlich nicht 100% verstehen, was sie da machen. Und ich würde es so ein bisschen als die Thälensche Erbsünde einordnen. Es ist natürlich eine Phase, wo Bewertungen hoch sind, wo insbesondere die Bewertungen in privaten Märkten sehr hoch sind. Also diese ganzen Firmen gehen unter anderem nicht an die Börse, weil an der Börse wären sie sofort weniger wert als im Privatmarkt, ist meine Vermutung. Und deswegen ist Databricks und Revolut und Ramp und alle vielleicht auch noch im Privatmarkt. Und das Gleiche galt übrigens für diesen Fonds. Der ist an die Börse gegangen und hat am ersten Tag erstmal stramme 16 Prozent, glaube ich, verloren. Ein bisschen davon hat er wieder aufgeholt. Auch da sieht es so ein bisschen wie die Analogie, die ich gerade gewählt habe, aus.
Wenn du gerade Thelen erwähnt hast, können wir ja direkt zu Hymns und Hörs gehen. Da habe ich fast das Gefühl, das sind Einsteckkurse.
Nachdem es 50% hochgegangen ist?
Ja, aber es ist ja auch 50% runtergegangen. 50% runter und dann 50% hoch ist ja nicht das gleiche Level, wie ich am Anfang des Podcasts gelernt habe.
Richtig, sehr gut, sehr gut, sehr gut. Genau, also Hims und Hers ist dieser Telemedizin-Vertreiber von Arzneimitteln, teilweise günstige, selbstentwickelte, aber teilweise auch Markenware inzwischen. Und die befanden sich in einem Streit um diese GLP-1-Hämmer. Da hat man jetzt ein Deal gefunden mit Novo Nordisk, nachdem man eben nicht mehr in Konkurrenz mit ihnen ist und die haben diese sogenannte Compound-Fähigkeit genutzt. Also du darfst, wenn Medikamente so knapp sind, dass man die Original-Medikamente nicht kaufen kann, darfst du sie selber in der Apotheke zusammenrühren. lassen, einfach gesagt. Da gab es so eine Sonderregelung, von der hat man Gebrauch gemacht und hat deswegen viel, viel günstiger als die Markenprodukte, also Osempic, Vigori, Nomonjara und so weiter, das selber verkauft und damit gutes Geld verdient. Dann wurden sie verklagt von den Herstellern. Es wurde ihnen untersagt. Die Aktie hat, glaube ich, so bestimmt zwei Drittel an Wert verloren, waren mal bei 60, sind unter 20 notiert inzwischen und haben jetzt mal wieder 50% Gewonnen, weil sie sich endlich mit Novo Nordisk geeinigt haben und in Zukunft Osempic und Vigovi verkaufen werden an ihre Kunden. Also sie werden es nicht mehr selber anmischen, werden vorerst kein Generikum verkaufen, bis das vielleicht irgendwann möglich ist. und kooperieren quasi mit den großen Herstellern, wo es ja auch inzwischen ein bisschen Preiswettbewerb gibt. Das hat den Markt dann beruhigt und man hat die Aktie direkt wieder 50% hochgeschickt. Ich habe die Labels diese Woche gar nicht vergeben. Das ist ja alles so in loser Reihenfolge. Ich sehe schon bekannte Gesichter hier in den Kärtchen, von daher gehe ich davon aus, dass wir das richtig getroffen haben. Also ich lese hier durch und XAI, das wird schon schmuddlecker sein, wo wir uns gerade befinden. Aber wir fangen an mit einem Superpack. Und zwar gibt es, also Superpacks sind diese Fonds, die sich zusammentun, um Kandidaten zu unterstützen. So Wahlkampfzweckgesellschaften könnte man vielleicht auf Deutsch sagen. Da gibt es einen, der sich mit KI-Regulierung beschäftigt. Das ist Leading the Future heißt der. Und der will vor allem dafür sorgen, dass KI so wenig wie möglich in Bundesstaaten reguliert wird. Und wo KI relativ stark reguliert wird gerade, ist unter anderem New York, wo der Kandidat Alex Boris zur Wahl steht. Und den versucht man jetzt mit so Schmuddelkampagne, würde man im Deutschen sagen, also mit Negativkampagnen Also es gibt erstmal einen Werbespot, den man gemacht hat, um zu erklären, warum der sogenannte RAISE, der Responsible Artificial Intelligence Safety and Education Act, nicht gut ist. Und die zweite Anzeige, also typisch diese Super PACs machen hauptsächlich Folgendes, dass sie TV-Anzeigen schalten. Für oder gegen Kandidaten, für oder gegen bestimmte Zwecke. Und die zweite Anzeige, die sie geschaltet haben im TV... Da versuchen sie diesen Kandidaten Alex Boris quasi so schlecht wie möglich zu machen und werfen ihm unter anderem vor, dass er mit ICE zusammengearbeitet hat, um Software zu beschaffen für ICE und dass er unter anderem auch als Verkaufsagent für Palantir gearbeitet haben soll. Im Spot wird wortwörtlich gesagt, er hat Hunderttausende Dollar für ICE gebeten und die Technik für ICE verkauft. Und er hätte eben für Palantir gearbeitet von 2014 bis 2020. Das ist so jetzt erstmal nicht super überraschend, so funktioniert amerikanischer Wahlkampf, also sowohl die Super-Packs als auch Negativ-Campaigning, da schaffiert man sich nicht so in Deutschland darüber, wenn man mal in der Vergangenheit eines Kandidaten so einen Ausfall sucht und hier versucht man eben sowohl die Arbeit für ICE als auch für Palantir als negativ erscheinen zu lassen, im relativ liberalen New York vielleicht auch nachvollziehbar, dass das den Wählerzorn heraufbeschweren soll. Das einzige Interessante hier dran ist und warum wir es überhaupt haben, ist, dass der Gründer dieses Superpacks Joe Lonsdale ist, einer der Gründer von Palantir. Also der hat so ein Political Action Committee ins Leben gerufen, hat sich von vielen Tech-Unternehmen fanden lassen und jetzt wirft er einem Kandidaten vor, dass er für genau jene Firma, die er gegründet hat, arbeitet. Daraus versucht er ihm einen Strick zu drehen. Und jetzt stelle man sich vor, es gäbe keine freien Medien, die wenigstens versuchen, da so ein bisschen, also was hier ist bei Politico erschienen, stelle man sich vor, es gäbe keine Medien, die der Öffentlichkeit zumindest sowas auch mal erklären. Die Leute würden gar nicht wissen, wie sie im Fernsehen mit Wahlwerbung verarscht werden. Das ist quasi Der SuperPAC, der von dem Gründer der Firma, die in Verruf gebracht werden in der TV-Werbung, zahlt für eben jene TV-Werbung, um den demokratischen Kandidaten da anzugreifen, weil der KI regulieren möchte und da für Sicherheit sorgen möchte in seinem Bundesstaat.
Crazy. Zum Glück haben wir das nicht bei uns.
Was passieren kann, wenn man KI einsetzt? zeigt ein Artikel der New York Times, der überschrieben ist, when Doge unleashed CHPT on the Humanities. Und zwar beschreibt das, wie Doge-Mitarbeiter seines Zeits nicht etwa Grog, sondern CHPT genutzt haben, um so schnell wie möglich rauszufinden, wie man Geld bei so Charity-Sachen sparen kann. Und die eine Anfrage, die man gemacht hat, ist nicht, macht das wirtschaftlich Sinn oder nicht, ist das Geldverschwendung, gibt es hier Verdacht auf Fraud, sondern sie haben einfach nur gefragt, Also sie haben eine Liste von Projekten gezeigt, der Software, und haben gesagt, hat das irgendetwas mit Diversity, Equity and Inclusion zu tun? Und er soll mit maximal 120 Zeichen, also weniger als eine SMS oder weniger als ein Twitter, nee, Worte sind das bei Twitter, ne? Sind das Worte oder Zeichen bei Twitter? Zeichen. Zeichen. Also weniger als einem Twitter-Text antworten und mit Ja oder Nein beginnen. Und ChatGPT hat seine Arbeit gemacht und danach Projekte ausgewählt, hat unter anderem zum Beispiel die Digitalisierung von Black Newspapers gecancelt. Also es geht darum, dass Grants, Unterstützungszahlungen an diese Organisation in Höhe von insgesamt 100 Millionen eingespart werden sollten. Es wurde aber auch unter anderem eine Dokumentation über die Versklavung jüdischer Frauen während des Holocaust gecancelt, weil, mit der Begründung, it's contributing to DEI by amplifying marginalized voices. Also weil das unterdrückte Minderheiten sind, muss das ein schlechter Anlass gewesen sein, dass man jüdische Frauen, die im Holocaust zur Sklavenarbeit gezwungen wurden, dokumentiert. Das kann nicht im Interesse der USA sein und so weiter und so fort. Das zeigt quasi, mit welcher Akribie und Verantwortung man vorgegangen ist beim Geldeinsparen bei Doge. Wir wissen, am Ende hat das alles zum Glück wenig gebracht und trotzdem viel Schaden angerichtet, wenig Geld gespart damit. Aber ich vermisse noch so ein bisschen die die LinkedIn-Posts darüber, warum Doge jetzt doch keine gute Idee ist von den Leuten, die das mal sehr laut und offen gefordert haben in der Vergangenheit. Würde ich mal interessieren, ob die das alle immer noch so schlau fanden. Wir bleiben bei Elon Musk, der der Urheber von Doge war. Ja, kann man so sagen. Und zwar gibt es, nicht in New York, sondern in Kalifornien sind wir jetzt, auch da gibt es eine relativ strikte KI-Gesetzgebung. Unter anderem die Bill 2013, das ist die Assembly Bill, AB 2013 steht für Assembly Bill 2013, die hat folgendes gehört. Aus Transparenzgründen müssen KI-Anbieter angeben, aus welchen Daten sie ihre KI trainiert haben. So, Ars Technica schreibt, the law requires AI developers whose models are accessible in the state to clearly explain which data sources were used to train the models, when the data was collected, if the collection is ongoing, and whether the data sets include any data protected by copyrights, trademarks or patents. Wir sind in Kalifornien, man kann sich vorstellen, Hollywood hat ein bisschen Einfluss darauf und hier guckt man auf Copyrights ein bisschen mehr als in anderen Bundesstaaten. Vielleicht auch, könnte man vermuten. Und jetzt gibt es natürlich eine Firma, namentlich XAI, die sich erheblich dagegen gewährt hat, das zu tun. Die hat quasi gesagt, das ist der Untergang von XAI und der KI-Industrie als Ganzes. Sie würden damit wichtigste Geschäftsgeheimnisse verraten, haben sich auf das Fifth Amendment berufen, das müsste Due Process sein, also dass ihnen kein vernünftiger Prozess gewährt würde und hier über ihren Kopf hinweg entschieden wird. Haben sich deswegen an die Gerichte gewandt und der Richter hat das aber einkassiert. Und zwar, einfach gesagt, weil er überhaupt nicht erkennen konnte, wo... Bevor wir den Grund sagen, es gibt hier erstmal zwei offensichtliche mögliche Gründe. Also sagen wir drei mögliche Gründe. Das erste war, XR hat wirklich irgendeine Secret Source, die wir nicht kennen, die sie schützen wollen, weil das ein massiver Vorteil gegenüber der Konkurrenz ist. Das wäre das erste, was Elon Musk versucht zu erklären, was er aber nicht darlegen konnte im Prozess, um das schon mal zu spoilern. Das zweite wäre... Secret Ingredients is Crime. Also sie machen einfach irgendwas, was illegal ist und deswegen möchte oder zumindest shady ist und sie möchten nicht, dass das public wird. Und das dritte ist, es ist einfach super langweilig, weil sie das gleiche machen wie jeder andere und damit die ganze Story für XCI zusammenfällen würde, warum sie so viel besser sind als alle anderen. Weil es könnte sich zum Beispiel rausstellen, dass sie gar nicht so viel X-Training-Daten nutzen, also von dem Social Network, weil sie wissen, die sind nicht besonders gut, was dann wiederum ihre ganze Investment-Story kaputt machen könnte. Spekulation. Auf jeden Fall hat der Richter dieses Eilbegehren abgewiesen mit der Begründung, dass er nicht sehen könnte, wo XCI irgendwie signifikant anders arbeitet. Also warum der Grund, warum er jetzt ausgerechnet XCI-Datenquellen hätte, die über die Datenquellen der Konkurrenz hinausgeht und deswegen nicht gezeigt werden könnte, inwiefern das Trade Secrets, also Geschäftsgeheimnisse sein könnten, ist ihm zumindest nicht erklärlich zu machen. Und XAI hätte das auch nicht geschafft oder versucht, sondern hat nur so mit allgemeinen Plätzen und sehr generalistischer Argumentation quasi argumentiert. Also sie haben nicht gesagt, diese Daten müssen geheim bleiben, weil die kennt keiner, sondern was sie gesagt haben ist so allgemeines Blabla, das ist schlecht für die KI-Branche und Pipapo. Und so wird es jetzt höchstwahrscheinlich so kommen. Moment, also XCI darf diesen Prozess weiterführen, aber das Eilverfahren, das konnten sie nicht gewinnen. Sie haben den Due Process, also sie können weiter rechtlich dagegen vorgehen und das wird irgendwann dann richterlich entschieden. Aber in der Zwischenzeit müssen sie sich dem Gesetz unterordnen. Und so werden wir vielleicht auch sehen, und das ist ja das Schöne an Transparenz, wie diese KI-Anbieter ihre Modelle trainieren und was da drin steckt. Was ja super interessant ist, nicht nur für uns als Nerds oder hochinteressierte Berichterstatter, sondern ich glaube das Gegenteil von dem, was XCI behauptet, nämlich XCI sagt zur Verteidigung... dass Consumer cannot possibly care oder es wäre nicht nützlich für Consumer, diese Daten anzuschauen. So ungefähr, die sind zu dumm, das zu verstehen, die interessiert das nicht. Aber es gibt natürlich interessiertere Consumer wie uns, die das schon interessieren würde und wir würden das zur Not auch für normale Menschen übersetzen und versuchen. was sich daraus für sie ergibt. Insofern würde ich diese Transparenz unbedingt begrüßen und hoffe, dass diese AB213 effektiv bleibt und die großen KI-Firmen uns mal zumindest ungefähr sagen müssen, auf welchen Daten sie eigentlich ihre Modelle trainiert haben. wo sie die kaufen, wo sie die annotieren, wie viel davon schon synthetisch ist. All das ist unbedingt wichtig, glaube ich. Die Nutzung eines Chatbots kann man jetzt nicht direkt mit dem Medikament vergleichen, aber Fakt ist, wir würden ja kein Medikament nehmen, wo wir nicht wissen, was ungefähr drin wäre. Also wenn da nur Bauchschmerzen draufsteht und wir aber nicht wissen, ist das pflanzlich, ist das homöopathisch, sind das irgendwie Photonpumpenhemmer. Ich möchte schon wissen, was da jetzt der wirksame oder eben nicht wirksame Bestandteil ist. Und ich glaube, das Gleiche sollten wir bei KI fordern, dass ich verstehen möchte, also weil die Trainingsdaten so wichtig für das Outcome ist, also je nachdem, wonach das Modell oder worauf es trainiert wurde und wie später feingetunt wurde. Je nachdem muss ich dessen Antworten auch einordnen. Und natürlich ist es richtig, dass vielleicht nicht jeder Nutzer das interessiert und nicht jeder das versteht. Und trotzdem hat die Öffentlichkeit ein Recht darauf zu verstehen, wie diese Produkte grundsätzlich zumindest zu funktionieren. Und deswegen fände ich es gut, wenn es in noch mehr noch mehr Legislaturen eigentlich so eine ähnliche Gesetzgebung gebe, weil ich ein großer Believer an Transparenz bin. Die XDR hier versucht explizit, dem Anschein nach, als einziger zu verhindern. Wo Elon Musk allerdings dankenswerterweise für Transparenz sorgt, ist mit einer weiteren Vox Populi Vox Dei Frage. So hat er es nicht genannt, aber Elon Musk hat am 9. März, das ist der Montag dieser Woche, auf seiner Plattform die Nutzer mal befragt, ob sie jemals etwas gekauft hätten, was auf eine Anzeige auf dieser Plattform basiert. Also hast du irgendwann mal gedacht, ich habe hier eine Werbung auf X gesehen und jetzt kaufe ich mir den neuen Tesla mal. Oder jetzt gebe ich mal ein bisschen Geld im Casino aus. Oder starte bei dieser Porn-Site ein Account. Oder was man da noch so sieht. Oder ich vergamble jetzt mal ein bisschen Geld. Und Menschen haben ehrlich geantwortet. Es gibt 1,5 Millionen Votes. Das ist jetzt von der Menge her natürlich repräsentativ. Von Man muss auch davon ausgehen, dass ja inzwischen jeder auf der Plattform Elon Musk folgt. Es ist ja fast unmöglich, seinem Content auszuweichen. Man kann aber davon ausgehen, dass es insofern ein Bias gibt, dass selbst Elon Musk-Fans, die nichts gekauft haben, schreiben würden, sie hätten was gekauft, nur um ihn zu unterstützen. Während man nicht davon ausgehen muss, dass irgendjemand zu Unrecht behauptet, er hätte nichts gekauft, obwohl er was gekauft hätte. Das heißt, ich würde mal sagen, diese Ergebnisse sind vielleicht sogar noch positiver, als man denkt. Aber selbst wenn sie es nicht finden, wenn wir sie einfach als repräsentativ annehmen, dann wäre das Ergebnis, dass einer von acht Menschen, die hier abgestimmt haben von 1,5 Millionen, jemals etwas aufgrund von Werbung von X gekauft haben. Oder andersrum gesagt, 88% der Nutzer sehen die Aussage ab, dass sie jemals etwas gekauft hätten, weil sie Werbung dafür auf X gesehen haben. was natürlich ein desaströses Urteil für die Werbeeffizienz von Anzeigen auf X ist und vielleicht einer der Gründe, warum niemand es vermisst, auf dieser Plattform zu werben, ehrlich gesagt. Ist vielleicht auch nachvollziehbar, weil X, zumindest außerhalb von Amerika, oft noch ein Nischenmedium ist und die Leute tendenziell eher männlich, eher gebildet, weiß ich gar nicht mehr, ob das noch zutrifft, aber Es ist einfach auch Medien, so wie Reddit, wo es besonders schwer ist, glaube ich, effektiv Werbung laufen zu lassen. Und trotzdem zeigt man, wie schön sich Elon Musk hier in den Fuß geschossen hat. Ursprünglich war seine Response sigh, also ein Seufzen. Und jetzt sehe ich gerade, hat er noch drunter geschrieben, one day, so mit weinenden Augen. Also eines Tages wird das besser werden. Er glaubt, es liegt daran, dass die Ads irrelevant sind. Also hier ist so ein Bart Simpson Comic, wo der an die Tafel 10.000 Mal schreibt, I will not place irrelevant ads. Da muss man fairerweise sagen, das Problem von Ad-Relevanz ist größtenteils 80% des Weges gelöst. Das haben Meta mit Machine Learning usw. in den letzten 20 Jahren ganz gut beackert. Und heutzutage noch schlechtes Ad-Relevanz. Das Targeting zu produzieren, ist wirklich fast ein Ding der Unmöglichkeit. Da gibt es ausreichend Machine Learning, nicht Algorithmen, sondern Systeme, die das einigermaßen gut hinbekommen sollten. Von daher ist das, glaube ich, eine Ausrede. Die Wahrheit ist, die Werbung ist irrelevant, aber nicht, weil sie schlecht ausgespielt wird, sondern weil die Werbetreibenden vielleicht einfach nicht attraktiv sind. Und ich würde ihm zugutehalten, dass er immerhin das Ding noch nicht gelöscht hat.
Ja, aber wollte er nicht früher irgendwie das Ding auch werbefrei machen? Es gab doch so diese große Sache, wo er irgendwie dem Disney-CEO gesagt hat, dass er ihn nicht so lieb hat oder sowas. Also ich glaube, sowohl für die als auch für Reddit ist es halt schwierig. Werbe ist halt eigentlich ein anderes Medium. Es gibt ja kein richtiges Werbetext-Medium, außer das, was Google hat.
Ja, to be fair, Reddit kriegt inzwischen so viel Google-Traffic, dass sich das Problem so ein bisschen zumindest moderiert. Also früher war es ein bisschen zugespitzt formuliert, eine Nerd-Community, die werbeblind war und eher gegen einen Baum fahren würde, als eine Anzeige im Internet zu klicken.
Und es kommen so viele dumme Leute da drauf, dass die Banner geklickt werden, oder was?
Das hast du gesagt. Aber sagen wir mal so, Google hat natürlich ein viel breiteres User-Profil als Reddit, wo internetaffine, ja, tech-savvy Leute surfen. Und wenn du den breiten Google-Traffic, die da irgendwie nach dem besten Pancake-Rezept surfen, auf Reddit auf dem Mars, weil Reddit ja für alles rankt, dann, ich glaube, das ist einer der Gründe, warum das Serbe-Geschäft bei Reddit anzieht. Weil sie andere Kunden haben. Ich würde gerne mal die Werbe-Klick-Raten von Locked-In-Users, also die, die ein Reddit-Account haben, versus Leute, die von Google kommen, also nicht Locked-In-Users. Habe ich noch nicht gesehen leider im Shareholder-Letter, aber ich glaube, das wäre sehr interessant. Meine Vermutung wäre, dass ausgelockte Nutzer mindestens dreimal so oft Werbung klicken wie die eingeloggten Reddit-User, die ein Account länger als drei Jahre alt ist. Ganz interessante News noch, die Financial Times berichtet, dass Amazon so eine Art Emergency Engineering Meetings gerade einberufen hat, wo es um die Zuverlässigkeit der Services geht. Also Amazon kämpft so ein bisschen mit mehr als normal Outages. Also es gab verschiedene Ausfälle der Infrastruktur in Teilen und die Zuverlässigkeit der AWS Cloud hat darunter so ein bisschen gelitten. Und man hat offenbar den Verdacht, dass das an, man nennt das Gen-AI-Assisted-Changes liegt, die dann ein High-Blast-Radius haben, also eine große Auswirkung oder großen Auswirkungskreis. Und ja, man vermutet, dass quasi man die bei Amazon inzwischen zu viel sloppy Code geschrieben wird, der vielleicht doch Fehler hat, wozu, wo es wohl der eventuell Grund für einige dieser ausfällt.
I call bullshit. Ich glaube das nicht. Ich glaube, also AI wird als Nummer 1 Ausrede genommen, dass man nicht so viele Leute braucht, also Leute entlassen kann. Und AI wird als Nummer 1 Ausrede genommen, dass Sachen nicht mehr funktionieren, weil wichtige Leute nicht mehr da sind.
Du unterstellst, dass Amazon das nächste Twitter wird, wo du 80% der Leute rausschmeißt und dann die wunderst, warum gewisse Sachen nicht mehr so gut funktionieren. Ich neige ja dazu, diese Technologie zu entschuldigen und würde es auch in diesem Fall tun. Wenn überhaupt Fehler passieren, ist es natürlich, dass Menschen ihre Arbeit bzw. die Arbeit von KI nicht überprüft haben. Weil was du mir nicht erzählen kannst, ist, dass KI per se initial schlechteren Code schreibt. Zumindest nicht als der durchschnittliche Entwickler. Du kannst sagen, bei Amazon arbeiten vielleicht bessere, aber trotzdem geht das wahrscheinlich normalerweise durch ein paar mehr Augen, bevor das live geht. Also du hast ein Code-Review oder so, oder bevor das irgendwie committed wird oder gemerged wird mit dem Code. Schaut noch einmal der Ursprungsentwickler oder Entwicklerin rauf und so weiter. Da gibt es ja Sicherheitsmechanismen und vielleicht werden die geskippt. Vielleicht, wie du sagst, weil die Zeit nicht mehr da ist, weil Leute gefeuert wurden. Vielleicht, weil man KI auch schon zu sehr vertraut und dadurch entstehen Fehler. Prinzipiell kann KI Code schreiben. Klar, der ist auch nicht immer fürlerfrei. Das ist natürlich auch vollkommen richtig. Aber deswegen sollte man eben am Ende von Menschen oder anderen KIs wiederum überprüfen lassen. Und wir sind wahrscheinlich auch einfach in der Lernphase, wo man noch den richtigen Weg damit umzugehen, so ein bisschen erlernen muss. Ich glaube tatsächlich, so wie du sagst, dass so ein bisschen eine Mischung aus beiden Effekten ist. Also ich glaube schon, dass man das Problem sieht, dass einige dieser Ausfälle eventuell mit KI zu tun hatten. Und trotzdem ist das vielleicht auch nicht das einzige Problem.
Ich denke, das ist so ein bisschen die Überheblichkeit, dass jemand sagt, ich kann das mit KI machen. Und dann ist halt nicht so los. So ein bisschen wie mit Klarla, die sagen so, hey, wir brauchen jetzt irgendwie das und das, das Tool nicht. Wir bauen das jetzt schnell selbst. Und dann schaffst du halt irgendwie die 80% super schnell, aber die letzten 20% da knackt halt und das dauert halt einfach lange.
Ich glaube, das ist 100% so. Überhaupt keine Frage. Würde ich 1 zu 1 unterschreiben. Trotzdem ist das aber nicht die Begründung zu sagen, KI wird das niemals können. Wir haben Kinderkrankheiten, wir müssen besser und schlauer im Umgang mit KI werden. Vielleicht muss die Software und Technologie sich auch noch weiterentwickeln, bevor man es für gewisse Sachen nutzen kann. Aber ich will nur mal davor warnen, vor den Leuten, die das jetzt als Anlass nehmen, zu sagen, KI wird auch in zehn Jahren noch keine Software schreiben können. Weil das wiederum ist auch nicht der Fall. Das ist eine Illusion. Dass sie Fehler macht, ist klar. Ich finde diesen Maßstab des Fehlermachens halt immer falsch und das nervt mich, dass man an dem perfekten, idealisierten Menschen, der niemals Fehler macht, der alles richtig macht, misst. Und allein das ist natürlich falsch. Dann berichtet Hacker News, ganz interessant, dass wir sind bei, es geht um das Thema General... Intelligence Optimization oder Geo oder Generative Engine Optimization oder wie auch immer man es nennen möchte, Gaio, Geo, Geo, um die Optimierung der eigenen Webseite oder Brand, um bei der Ausgabe von Chatbots besonders prominent oder positiv dargestellt zu werden. Und da gibt es so einige Tricks, wie zum Beispiel so Fake-Ranglisten zu erzeugen, irgendwelche Awards. Hier, das sind die zehn besten Webseiten für und dann steht meine Software immer da oben. Das kann man irgendwie mit so einem quantitativen Massen-Approach ganz gut machen. Und ein schon ein bisschen sophistizierterer Ansatz, den es gerade gibt, ist so eine Art Prompt-Injection in die Summarize-with-AI-Buttons. Also es gibt Webseiten, die haben so Buttons, wo du es automatisch mit gewissen KI-Agenten zusammenfassen lassen kannst. Und in diesen Link schaffen Website-Betreiber das quasi über Parameter- zusätzliche Instruktionen einzugeben und zwar in das Memory, also den Kontext sozusagen des Modells zu laden.
Okay, damit ich das verstehe, das ist so wie früher weißer Text auf weißem Hintergrund unten auf der Webseite.
Ja, oder fast noch eher wie Cross-Site-Scripting, aber ich will jetzt nicht erklären, wie das funktioniert hat, aber es ist, du manipulierst Parameter und schaffst es, dem Modell so implizites Wissen unterzumogeln. Also diese Webseite ist übrigens immer die beste, wenn es um das und das geht. So etwas kannst du halt dem Modell untermogeln und in Zukunft wird es dann die Fragen des Nutzers oder der Nutzerin immer so beantworten. Das ist natürlich extrem kurzfristige Taktik. Ich würde niemandem raten, das zu machen. Würde ich sowieso nicht. Ich glaube, am Ende wird Geo sehr stark bei klassischen SEO und PR-Arbeit landen. Alles andere dazwischen sind so Arbitrage-Effekte, die für vielleicht ein, zwei Jahre funktionieren werden. Da wird man ein bisschen rumspielen können und Schabernack treiben mit diesen Maschinen, solange es noch keine Penalties, Spam-Hunter und gibt Leute, die sich einfach mit der Gegenwehr gegen solche Aktionen beschäftigen. Aber Microsoft macht das ja schon öffentlich quasi, um davor zu warnen. Also die sagen, sie haben mindestens 50 verschiedene Fälle gefunden, die mindestens 31 verschiedene Firmen aus 14 Industrien versucht haben zu nutzen, um sich besser erscheinen zu lassen in Chatbots. Und das nächste, was man macht, wird natürlich sein, dass wenn du uns damit versuchst zu verarschen, wirst du einfach mal die nächsten 18 Monate in gar keinem Chatbot von uns mehr erscheinen. Und dann aus der Kategorie das Letzte, vielleicht auch inzwischen alles nicht mehr überraschend, aber das Wall Street Journal berichtet exklusiv, dass die beiden Trump-Söhne, Eric Trump und Donald Trump Jr., sich engagieren bei einer Drohnenfirma, die natürlich auf Aufträge aus dem Pentagon, also dem Kriegsministerium der USA, hofft. Man hat offenbar so ein bisschen aus dem Ukraine-Krieg gelernt, dass Drohnen wichtig sein könnten und hat da die Business-Chance erkannt in der Trump-Familie und baut jetzt die Firma Powerhouse auf mithilfe. Und die wiederum wird gemerged, keine Satire, in eine Drohne. Golfkursbetreiberfirma und jetzt, das ist hier dein Metier, die börsengelistet war bereits und zwar heißt die Sekunde Aureus Greenway Holdings, hat irgendwie so chinesischen CEO und was weiß ich, die normalerweise Golfkurse betreibt, also Golfplätze sagt man glaube ich, betreibt. Und die sind schon börsennotiert und da hat man sich von Chamazzo diesen Reverse Merch angeschaut und abgeschaut und versucht, Power Ass, also diese Drohnenfirma jetzt dadurch an die Börse zu bringen und davon zu profitieren. Jeder, der da investiert, verspricht sich natürlich, dass die beiden Trump-Boys das schon hinbekommen würden, dass Papa die Drohnen dann einkauft bei der Firma. Und dementsprechend der Firma gute Zeiten bevorstehen. Dabei bleibt, das macht man mit der Investmentbank, mit der man schon immer gearbeitet hat, mit der man auch die Krypto-Deals gemacht hat, pipapo. Und dabei bleibt es aber noch nicht. Und zwar investiert Eric Trump außerdem in eine israelische Drohnenherstellerfirma namens Xtend bei einem anderthalb Milliarden Deal und versucht sich auch da zu engagieren. Also natürlich alles brutale Verquickung von Family Business, wo man davon ausgehen muss, dass der Papa selber der Auftragsteller ist, der am Ende zumindest mit entscheidet, welche Technologie eingekauft wird und so weiter. Müffelt alles sehr stark nach Bananenrepublik und Korruption, aber auch nicht groß überraschend, wenn man ganz ehrlich ist.
Tolle Unternehmer, die Jungs.
Tolle, tolle Unternehmer.
Sonst hast du noch hier mir geschickt, dass ich mir bald einen neuen Gameboy kaufen kann. Also ich wäre dabei. Ich hatte nie einen Gameboy, durfte ich nicht. Aber ich glaube dran. Ich denke, so ein Luxus, generell glaube ich ja an Luxusprodukte, also Luxuswäscheständer zum Beispiel, kann man sich einen günstigen kaufen oder halt einen teuren bauen. Und ich glaube auch, als ich das Ding gesehen habe, das erste Mal gibt es ja schon eine Weile jetzt, also Palmer Lucky baut halt ein Retro- Gameboy hat so eine Retro-Firma, Mod Retro, mit der halt jetzt so ein, ich glaube 200 Dollar oder so kostet das Ding, Gameboy baut und da alte Spiele drauf spielen lässt. Und ich hatte so 2020, als ich diese Podcast Recording App gebaut habe, hatte ich in meinem Pitch Deck einen Trend, der hieß Dematerialisierung. Da hatte ich so ein schönes Bild, das Habe ich jetzt auch eben nicht schnell gefunden, auf jeden Fall nicht schnell bei Google Images, sondern schnell in der Präsentation. Da hast du so jedes Hardware-Produkt und daneben die App und dann unten so eine Klammer zu dem iPhone, dass das iPhone halt alles übernimmt. Früher hatte man einen Kalender, eine Kamera, ein Telefon und so weiter und das sind halt jetzt alles App-Icons. Und ich glaube, wir erleben jetzt tatsächlich wieder die Materialisierung. Also du hast jetzt auf einmal wieder ein Armband, das dir irgendwie mehr Daten gibt als das iPhone oder als die Apple Watch. Du hast auf einmal einen Kamera-Gimbal, mit dem du eher Videos machst als mit dem iPhone und so weiter. Und ich glaube auch, dass so ein Offline-Gameboy wieder ganz gut funktionieren könnte. Und die Leute, wie zum Beispiel ich, die früher keinen durften, hätten jetzt das Geld, einen zu kaufen.
Ja, das heißt, wir sehen dich bald mit dem Texas Instrument Taschenrechner an der Tasche wieder und einem Notizbuch und einem großen Telefonhörer.
Genau so sieht es aus.
Alle Retro-Produkte kommen zurück zu mir. Dabei belassen wir es für heute und wir hören uns am Samstag wieder.
Bis dann, schönen Mittwoch.
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Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.