Doppelgänger Folge # vom 17. März 2026

AI-Washing Entlassungen | Nvidia $1 Billion Umsatz | Implementation Gap: AI & Private Equity #545

Der Iran-Krieg bedroht über die Sperrung der Straße von Hormuz globale Lieferketten: Öl, Helium für die Chipproduktion, Düngemittel und Memory-Chips aus Südkorea sind betroffen. Nvidia präsentiert auf der GTC 2026 die Vera-Rubin-Generation und plant $1 Billion Umsatz bis Ende 2027. Zusätzlich investiert Nvidia $26 Mrd. in Open-Weight-KI-Modelle. OpenAI streicht Nebenprojekte und fokussiert auf B2B, um Anthropics Aufholjagd ($19 Mrd. ARR) zu begegnen. OpenAIs Adult-Mode-Pläne beunruhigen das eigene Advisory Board. Sowohl OpenAI als auch Anthropic werben um Private-Equity-Firmen für KI-Beratungs-Ventures. Tesla plant eine Terafab für eigene Chip-Produktion. Meta entlässt bis zu 16.000 Mitarbeiter, um KI-Investitionen zu finanzieren. Musks xAI wird erneut umstrukturiert – "nicht richtig aufgesetzt". Digg entlässt alle Mitarbeiter und schließt die App. 59% der Hiring Manager geben zu, KI als Vorwand für Entlassungen zu nutzen. Ein Polymarket-Journalist erhält Todesdrohungen wegen Iran-Wetten. Big Tech startet eine Anti-Fraud-Allianz. Teenager verklagen XAI, weil Grok Nacktbilder von Minderjährigen erstellt hat.



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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) Iran-Krieg: Straße von Hormuz bedroht Lieferketten

(00:20:35) Nvidia GTC 2026: $1 Billion Ziel und Vera Rubin

(00:33:45) OpenAI fokussiert auf B2B, streicht Nebenprojekte

(00:43:59) OpenAI Adult Mode: Berater warnen vor Erotik-Features

(00:49:10) OpenAI und Anthropic werben um Private Equity

(01:00:05) Tesla plant Terafab für eigene Chip-Produktion

(01:04:13) Meta entlässt bis zu 16.000 Mitarbeiter

(01:07:51) XAI-Umstrukturierung und Digg schließt App

(01:10:05) AI-Washing

(01:12:00) Polymarket: Todesdrohungen und Oscar-Insider-Trading

(01:15:04) Big Tech startet Anti-Fraud-Allianz

(01:17:16) Teenager verklagen XAI wegen Grok-Nacktbildern


Shownotes

Nvidia GTC 2026: $1 Billion Bestellungen für Blackwell und Vera Rubin - cnbc.com

Nvidia investiert $26 Mrd. in Open-Weight-KI-Modelle - wired.com

OpenAI streicht Nebenprojekte für Kerngeschäft - wsj.com

OpenAIs Adult-Mode beunruhigt eigene Berater - wsj.com

OpenAI sucht PE-Partner für Enterprise-KI-Venture - reuters.com

Tesla-Aktie steigt dank Musks Terafab-Plänen - barrons.com

Meta plant Massenentlassungen wegen KI-Kosten - reuters.com

Musks xAI fängt erneut von vorne an - techcrunch.com

Digg entlässt Mitarbeiter und schließt App - techcrunch.com

AI-Washing: Stellenabbau als KI-Strategie verkauft - bloomberg.com

Polymarket-Journalist erhält Todesdrohungen - spiegel.de

Big Tech startet Allianz gegen Online-Betrug - axios.com

Ex-Zalando-Chef Ritter wird Interims-CEO bei Kinnevik - manager-magazin.de

Teenager verklagen Musk: Grok erstellte sexuelle Bilder - washingtonpost.com

Meta investiert bis zu $27 Mrd. in Nebius KI-Infrastruktur - bloomberg.com


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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 545 am 18. März 2026. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Wir sind beide remote zugeschaltet. Ich glaube, ich habe einen schöneren Tag gehabt als du.
Nein, natürlich nicht.
Wo bist du denn? Ich bin in Comportar, schön Portugal. Ich habe 36 noch groß gespielt mit dem netten Daniel und ein bisschen Muskelkater jetzt in den Waden.
Und ein bisschen Sonnenbrand auch schon, oder?
Grüße gehen raus nach zu Hause. Mir wurden zwei Sonnencreme eingepackt, also mitgegeben. Ich packe selbst. Ich habe natürlich die 30er mitgenommen, aber mir wurde noch schnell die 50er in die Hand gedrückt und die war gut.
Ich muss mal etablieren, dass wir Creme und nicht Creme sagen. Die Diskussion hatte ich schon an anderer Stelle heute, glaube ich. Echt? Also, wir sagen nicht Creme. Wir sagen nicht Creme, sondern Creme.
Sonnencreme.
Sonnencreme, okay. Gut, dann haben wir das festgestellt. So, möchtest du auch gleich Werbung machen für die Sonnencreme des Vertrauens zur kleinen Podcast-Hure? Ich habe mir heute schon... von dem ehemals sehr bekannten deutschen Publizisten erklären lassen, dass wir alle Huren sind. Also vor allen Dingen du. Ich bin bestenfalls ein teures Escort, weil ich nur einmal Hostred-Werbung gemacht habe, glaube ich. Aber ja, Gabor Steingart hat seine Podcast-Kollegen kritisiert. Man vermutet, dass er damit auch Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander meint, weil die jetzt wohl auch Host-Rats-Ads einsprechen. Und hat es mit Prostitution gleichgesetzt. Wie schmutzig fühlst du dich, wenn du unsere Werbung einliest?
Also ich würde liebend gerne jedes Werbegeld nehmen, anstatt das Geld von Springer zu bekommen. Schöne Grüße gehen raus, aber... Springer-Geld oder Werbung? Und woher kriegt Springer sein Geld? I don't know.
Erklärst du es mir, erklärst du es mir. Und du machst ja auch komische Events auf dem Golfplatz. Ob das Golfplatz oder Boot ist, dann auch was anderes. Ich sehe das Problem schon mit Host-Red-Werbung. Deswegen weigere ich mich auch einigermaßen konsequent. Dagegen, insbesondere wenn es Produkte sind, wo man eventuell auch vermutet... Was ich neulich überlegt habe, ob das... Nicht wettbewerbsrechtlich sogar, also ich kenne mich natürlich nicht gut genug aus, aber ich hätte gedacht, wenn jemand wirklich falsch behauptet, er würde jeden Morgen irgendwas nehmen zum Beispiel. Also ich meine, obwohl wenn irgendjemand im Fernsehen sagt, ich trinke jeden Morgen oder eske ich mehr oder so, ist das ja auch davon. Ja, ich weiß nicht. Also ich finde das schon auch rufschädigend, wenn man was bewirbt, wo man jetzt... eigentlich jedem klar ist, dass man es nicht so meint. Also wenn irgendwie jemand, der sich regelmäßig mit iPhones ablichten lässt, sagt, sein Samsung-Handy ist sein bester Freund oder so und viele andere Sachen, die da noch so in den Kopf kommen, finde ich es schon kompliziert. Also ich finde, die Kritik kommt aus der komischen Ecke, weil natürlich versucht Steingart sich dadurch Spenden und Abos zu finanzieren, aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, immer wenn ich alles sehe, was The Pioneer macht, also die Events und die kleineren Events auf dem Boot und so, dann ist das jetzt nicht mehr irgendwie, wie sagt man, das Flaggschiff der Unabhängigkeit des deutschen Journalismus, sondern eher auch die größte außerparlamentarische Lobbyorganisation des Mittelstands oder der Deutschland AG. Ist mein persönliches Gefühl, wenn ich die gesamten Werke mir so anschaue. Ich habe damals mal, als ich den Podcast, den OMR-Podcast mit Carver Stein gehört habe, fand ich noch sehr sympathisch, die Idee, wirklich unabhängigen Journalismus zu machen. Aber leider hat er bewiesen, dass es eben, zumindest ist das mein Eindruck, dann doch nicht nur mit Abozahlung geht, sondern dass man viel Event-Business, das dann eben doch von Firmen bezahlt wird und wo dann vielleicht doch der CEO der Firma in der gleichen Woche nochmal ein Podcast ist, weil er gerade in Berlin war natürlich nur. Am Ende ist es dann doch nicht so unabhängig, glaube ich, wie man vermutet.
Am Ende, wie funktionieren Medien ohne Werbepartner? Wir beispielsweise würden nicht ohne Werbepartner funktionieren und wir schauen genau...
Ich würde es auch ohne Werbepartner machen, fairerweise. Was ich nicht machen würde, ist Geld nehmen und damit die Hörerschaft Das ist, glaube ich, die schlechteste Option, dass man das dann irgendwie nur einem Zehntel der Hörerschaft zur Verfügung stellt und ganz viel Reichweite verliert. Wenn man Geld verdienen will, dann ist Werbung halt schon das Mittel der Wahl, glaube ich.
Genau, und was ich an der ganzen Debatte nicht verstehe, ist, sein Hauptschiff verdient doch Geld, also sein Mutterkonzern verdient Geld mit Werbung. Oder wie funktioniert Sprenger?
Ja, Mutterkonzern, ich glaube Springer hat 40% oder eine Firma, ein Drittel oder 40% glaube ich.
Ohne Springer würde es den Laden nicht geben, Punkt.
Hätten sie es deutlich schwerer und vielleicht nur ein Schiff, würde ich sagen auf jeden Fall. Aber ich will mal sagen, es ist natürlich ein Medienkenner und macht gleichzeitig so eine Kampagne, wo Leute lebenslange Mitgliedschaft für 5000 Euro haben. kaufen können. Vielleicht ist auch einfach genau das, was man macht, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Dann erfindet man halt den ästhetischen Journalismus. Und das finde ich übrigens das viel größere Problem. Er sagt ja, dass der ästhetische Journalismus, man soll nicht nur Angst machen und Probleme sehen, sondern Lösungen und Brücken bauen. Das wiederum ist nicht Aufgabe des Journalismus, meiner Meinung nach. Also Journalisten müssen sich, dürfen sie, aber... müssen sich meiner Meinung nach nicht dazu herablassen, jedem zu erklären, und ich will jetzt nicht sagen, dass nur er den Fehler macht oder so, aber das zum Idealbild des neuen Journalismus zu erklären, dass man jetzt die Lösung mitliefert, das ist nicht meine Definition von Journalismus. Meine ist, die Realität beschreiben, entweder klar als Meinung deklariert, Oder ansonsten kann man sich auf die Analyse beschränken und muss den Leuten nicht erklären, wie es besser geht. Also dieser paternalistische Journalismus, der sich anmaßt. Hier ist so ein bestes Beispiel. Ulf Posch hat ja irgendwie bei allen Parteien weiß angeblich, wie ihre bessere Strategie laufen sollte. Das finde ich jetzt ist auch nicht das, was guten Journalismus ausmacht, zumindest aus meiner Sicht.
Also ich kann mich nur wiederholen. Ich finde es viel wichtiger, wer in deinem Cap-Table ist, als von welchen Werbepartnern du Geld nimmst. Und wenn du irgendwie nur einen Shareholder hast, der sein Geld eigentlich mit solchen eher angstmachenden, publizierenden, was auch immer irgendwie Geld verdient, dann sehe ich das viel kritischer als zehn Werbepartner, die gut ausgesucht sind.
Ja, also diese Brücke wiederum hat er nicht gebaut. Aber vielleicht auch, weil er nicht kritisieren möchte, sondern Lösung vorschlagen. Also er hat zwar an Spiegel, FAZ und Süddeutsche kein gutes Haar gelassen und wie gesagt an den freien Journalisten, die sich jetzt im Podcast-Wald rumschlagen, aber das Bild und Welt auch einen Beitrag zu leisten, das konnte man nicht nachlesen in seinem Essay.
Ja, von daher. Where hat er das gepubliziert oder erzählt?
Im Podcast und auf seiner Plattform. Man kann sich das bei Turi verkürzt durchlesen, wenn man nach Pionier und dem ästhetischen Journalismus googelt.
Schönwetterjournalismus.
Die journalistische Utopie.
Vom schönen Journalismus direkt in den Krieg.
Hier gibt es weiter die hochskeptische Analyse ohne Lösungsvorschläge. Außer für das persönliche Überleben der Hörer haben wir ab und zu einen Lösungsvorschlag.
Aber Wahnsinn. Die Bubble platzt jetzt, aber nicht, weil die Leute zu viele Chips gekauft haben, sondern weil die Leute kein Helium mehr bekommen? Oder was ist die große Geeks- und AI-Story diese Woche?
Der Weltwirtschaft fällt inzwischen auf, dass alle möglichen Sachen jetzt von so einem Supply Chain Risk betroffen sind. Also es geht natürlich um die Sperrung der Straße von Hormuz. Im Newsletter habe ich kurz gesagt, versucht zu erklären, wie die Lage da ist, also warum das so ein Nadelöhr ist. Einfach gesagt, Straß von der Moos ist so ein Nadelöhr. Also vom Persischen Golf in den Golf von Oman und damit in die Weltmeere lässt. Und die ganzen ölproduzierenden Nationen am Golf, also hauptsächlich Saudi-Arabien, aber auch im Norden Irak, Kuwait, dann die Emirate plus Katar, Bahrain und so weiter, müssen quasi diese Straße passieren, um ihr Öl und Gas zu verkaufen. Es gibt Pipelines, die... Von Saudi-Arabien nach, ich glaube, Fujairah heißt das, auf der rechten Seite des Horn, dieser Meerenge. Aber diese Pipeline kann so 10% der Exporte, die nötig wären, nur fassen. Das heißt, die ist ja super wertvoll, aber kann längst nicht das Volumen, was man braucht, transportieren. Es kommen ungefähr 20% der weltweiten Produktion an Fossil-Fuels aus, oder zumindest von Öl und Gas, Kohle natürlich nicht, aus dieser Region. Das wiederum betrifft jetzt erstmal alle Staaten, die Energieimporteure sind. Das ist zum Beispiel typischerweise Japan, also typischerweise Asien, zum Beispiel Japan, Südkorea, in Klammern Memory-Chip-Produktion, SK Hynix und Samsung zum Beispiel. Ich glaube, Südkorea importiert so rund zwei Drittel seiner Energie und davon zwei Drittel wiederum aus der Golf-Region. Taiwan, unser Ship-Island, wo 90% der Hochtechnologie-Chips produziert werden, Hat auch signifikante Energieimporte aus dieser Region und es droht jetzt schon quasi die Supply Chain zu gefährden mittelfristig, muss man dazu sagen. Kurzfristig haben die natürlich auch strategische Reserven und es gibt noch Tanker, die mit verflüssigtem Erdgas und Öl unterwegs sind, also die schon auf dem Weg befinden, aber in ein paar Wochen könnte es dann schon knapp werden, wenn bis dahin keine Lösungen gefunden wird, fairerweise, das habe ich im Newsletter auch geschrieben, dass auch Iran abhängig ist von Seehandel. Also die brauchen wiederum Import von Kraftstoffen, also Mineralöl, Diesel und Benzin, weil sie selber keine Raffinerien gebaut haben. Das heißt, sie verkaufen Öl, aber raffinieren es nicht selber, haben keine petrochemische Industrie dafür. Das heißt, auch... Und Iran ist angewiesen darauf, sich nicht komplett zu isolieren eigentlich. Er kann das nur eine Zeit lang durchhalten. Und neben Öl, was relativ offensichtlich war, was man natürlich schnell wusste, gibt es aber viele Kuppelprodukte der Ölproduktion. Also mit Erdgas zum Beispiel entwickelt man auch Helium. Also in den Erdgasvorkommen ist auch immer ein bisschen Helium gebunden, so ein bis fünf Prozent der Menge, glaube ich. Und so ist Katar zum Beispiel, also Katar ist eher Gas als Öl, Katar produziert ein Drittel der Heliumproduktion. Der Rest kommt aus den USA, wo es viel Gas gibt, aus Algerien bis ganz klein, ein bisschen Polen, Australien noch. Und dieses Helium wird wiederum gebraucht für die Schipproduktion, weil Helium ein hervorragendes Kühlmittel ist. Helium ist, glaube ich, die Substanz, die sich am weitesten verflüssigt runterkühlen lässt, auf irgendwie 269 oder 265 Grad, also knapp unter 1 Kelvin. Also erst dann wird es flüssig und dadurch kann man es so wie flüssigen Stickstoff nur noch viel kälter super nutzen, um Sachen zu kühlen. Wenn ein Drittel wegfällt der Produktion, kann man sich vorstellen, ist kompliziert. Auch da gibt es große Reserven. In Deutschland gibt es in Gronau Epe, glaube ich, heißt das, von Air Liquide. Oder Linde ist wahrscheinlich in dem Fall ein großes Depot, wo theoretisch eine sehr hohe, ich glaube 50 Millionen Kubikmeter, wenn ich mich richtig erinnere, ungefähr reinpassen. Helium ist ein Kuppelprodukt. Dann gibt es Stickstoffverbindungen, also Harnstoff, Urea und Ammoniak. Das sind Ausgangsmittel für ganz viele chemische Prozesse und vor allen Dingen das Hauptdüngemittel. Wir haben natürlich jetzt Frühjahr-Düngesaison. Das heißt, die Düngemittel, die ein Beiprodukt hauptsächlich von der Ölproduktion sind, also im Erdöl wiederum sind viele Stickstoffverbindungen, wo man daraus Ammoniak und Harnstoff gewinnt, den man dann wiederum in Dünger umarbeitet oder als Dünger benutzt. Und dann gibt es noch ein paar andere Sachen, Brom und Schwefel. Schwefel auch wiederum in fossilen Brennstoffen enthalten. Und all das fehlt jetzt und droht so ein bisschen die Weltwirtschaft lahmzulegen und drückt auf die Geschwindigkeit. An den Börsen kann man das schon ganz gut sehen. Also die Aktien, Südkorea hat glaube ich, die Chip-Hersteller haben schon 20%, also die Memory-Hersteller haben schon 20% nachgegeben. Mein Gefühl ist, dass man sich relativ Klar ist darüber, was das Problem ist und deswegen bald eine Lösung herbeizuführen sucht. Gleichzeitig handelt Trump so, indem er die NATO um Hilfe bittet, die natürlich dafür überhaupt kein Mandat hätte, wirkt er schon so ein bisschen verzweifelt. Eigentlich muss man wissen, also man hätte wissen müssen, dass der Iran die Straße von Hormuz blockiert. Der vermint die mit Minen, die sind jetzt nicht so frei schwebende Minen, sondern welche, die dann auch ferngesteuert werden können. Also das ist gar nicht so einfach. Und es gibt so eine Seedrohne, so wie Andoril jetzt neue Generationen baut, gibt es auch ältere Generationen, mit der man die Straßen quasi blockieren kann. Das hat der Iran schon mal in den 80er Jahren gemacht. Da gab es dann eine Militäroperation, um den quasi frei zu ballern wieder, die Straße. Aber das hätte eigentlich jeder Pentagon wissen müssen, dass das die... Konsequenz ist und hinter vorgehaltener Hand äußern jetzt schon auch die vermeintlichen Verbündeten in der Region Kritik an Trumps Vorgehen. Also für Dubai, Abu Dhabi ist es, glaube ich, überhaupt nicht lustig, dass sie ihren langen, teuer, vor allem teuer, Und über viele Jahrzehnte aufgebauten Ruf als sichere Business-Metropole und Vergnügungszentrum, Tourismuszentrum, Reise- also Airline-Hub in der Region aufgebaut haben und jetzt jemand ihnen vor Augen führt, wie gefährlich die Region ist, was für ein Pulverfass das ist. Ja, und dementsprechend besorgt sind die Finanzmärkte gerade. Mein Gefühl ist schon, dass, also man kann Trump nicht vorwerfen, dass er sich bisher nicht gut um die Börsen gekümmert hat. Also das scheint ihm immer ein Anliegen zu sein. Das wird ja auch als KPI verkauft, immer wie der S&P 500 gerade steht unter der Regierung. Deswegen glaube ich, dass er schon bemüht ist, das zu lösen. Alleine ist es relativ schwer, weil der Iran hat fairerweise keine andere Möglichkeit, sich zu wehren, außer so einen Flächenbrand da auszulösen, um den Schaden so groß zu machen, dass die Führer überhaupt irgendwie überleben können. Fakt ist auch, wenn die abtreten, sind sie einen Tag später auf dem Marktplatz oder vor der Moschee oder wo auch immer man da Leute exekutiert. Ja, wir werden das sehen. Ich bin trotz allem relativ optimistisch und dann wären das natürlich alles Kaufgelegenheiten. Aber wenn das länger als vier, fünf Wochen andauert, dann gäbe es tatsächlich Probleme mit den Lieferketten. Wenn Chips betroffen sind, sind Smartphones, Computer, vor allen Dingen aber GPUs natürlich, etc. alles betroffen. Wobei das eher fairerweise auch wieder eher ein Problem für das produzierende Gewerbe, also für ein Nvidia, für ein Broadcom, für ein Apple, Google vielleicht, also nicht Google, Google Stammgeschäft ist egal, aber die, die jetzt nur von Chipsproduktion abhängen oder Elektronikproduktion abhängen, für die ist es gefährlich. Für die KI-Industrie insgesamt, ob die jetzt ihre Chips früher oder später bekommen, das ist, glaube ich, jetzt dann gar nicht so wichtig. Also ich glaube jetzt nicht, dass für ein Open AI oder ein Job. Andererseits, wenn die gesamte Unsicherheit an den Märkten so groß wird, dann könnten auch Fundingrunden platzen und, und, und. Also man weiß nicht. Es ist ein hohes Maß an Unsicherheit. Trotzdem bin ich verhalten optimistisch, ehrlich gesagt.
Also aktuell irgendwo zwischen wie damals, als der Tanker irgendwie falsch stand oder Corona? Irgendwo dazwischen?
Interessanterweise würden einige Leute das sogar, also schwerer als die Evergreen-Katastrophe, also das war der Evergreen-Frachter, der im Suezkanal quer stand, glaube ich. Ich glaube, man würde es schwerer einordnen als das tatsächlich sogar, weil da musste man nur einen Umweg von, ich glaube, was ist das, um Afrika rum, drei, vier Wochen machen. Das verteuert viele Güter, aber man kriegt es immerhin raus. Ich glaube, das hier ist schwerer. Ob es schwerer ist als Corona, wird sich zeigen. Im schlimmsten Fall könnte es schlimmer werden, würde ich behaupten. Und was ja auch krass ist, dass Trump jetzt wieder sagt, er hat jetzt die Fed aufgefordert, natürlich die Zinsen zu senken, um die Aktien zu stützen, vermute ich mal, die Wirtschaft zu stützen. Aber das ist ja immer die dümmste Möglichkeit, die du machen kannst. Wenn du einen Supply Chock hast, also du hast nicht mehr genug Angebot, die Waren kommen nicht an, alles wird teurer und dann senkst du die Zinsen, dann fehlt ja der Transmissionsmechanismus. Also was hilft dir, wenn das Geld billiger ist, aber du nichts kaufen kannst, du nicht investieren kannst, du hast weiter eine Unsicherheit, du hast weiter keine Rohstoffe. Das ist meiner Meinung nach auch kompletter Unfug. Also aus Trumps Sicht vielleicht kurzfristig sinnvoll, um gutes Wetter zu machen, aber strategisch glaube ich auch Unfug. Also eigentlich muss man sich darauf konzentrieren, wie man in zwei, drei Wochen diesen Krieg beigelegt bekommt. Und wenn man zur Not mit dem besteht, was natürlich ein sehr trauriges Outcome wäre für die vielen Leben, die es schon gekostet hat. Aber rein wirtschaftlich gesehen und Wirtschaft kostet am Ende auch Menschenleben. Also wenn das schief geht und du würdest jetzt wirklich so eine Supply Chain Krise haben, dann wird das im schlimmsten Fall auch Hunderttausende von Leben kosten. Im Zweifel wäre es dann vielleicht die bittere Pille, die man schlucken müsste, mit dem bestehenden Regime zu verhandeln. Was natürlich ein Outcome ist, was man sich nicht wünscht. Wenn jetzt man da schon die ganze Region in Brand steckt, dann wäre es natürlich schön, wenn das Outcome wenigstens wäre, dass man eine Chance hätte, Regime-Change zu erreichen, idealerweise zum Besseren. Aber die Möglichkeit, also die sogenannte Off-Ramp, wie man da jetzt wieder rauskommt, da scheint noch niemand so einen richtigen Vorschlag zu haben, ehrlich gesagt. Und das andere, was ich noch im Newsletter erklärt habe, ich glaube, das ist auch wichtig zu verstehen, dass es, glaube ich, kein Zufall ist, dass Venezuela und Iran angegriffen werden, weil das sind dann die zwei weiten Nationen, die im Fall vom Iran zwei Drittel, glaube ich, im Fall von Venezuela 90% ihres Öl an China verkauft haben. Also ohne diese beiden Nationen ist China viel erpressbarer. Also sagen wir mal so, wenn... ist Amerika gelingt, die Ölproduktion zu kontrollieren. Und in Venezuela arbeiten sie eigentlich mit der vorherigen Regierung oder Mitgliedern der vorherigen Regierung zusammen, weil sie eigentlich nur das Öl wollen. Und ich glaube, würdest du Trump fragen, ob er die Kontrolle über das Öl bekommt, aber die Mullahs bleiben an der Macht oder er hat Demokratie, aber nicht die Kontrolle oder Demokratie oder Monarchie, parlamentarische Monarchie meinetwegen, aber er kriegt die Kontrolle über das Öl nicht, dann würde er mit den Mullahs zusammenarbeiten, bin ich mir relativ sicher. Weil ich glaube, dass es eigentlich um die, quasi um einen Faustpfand oder Hebel gegen China geht, weil China, also warum China unheimlich viel erneuerbare Energie ausbaut, ist einerseits wirtschaftlich schlau, andererseits aus der Unabhängigkeitsperspektive schlau. Mega wichtig, weil China natürlich der mengenmäßig größte Importeur von fossilen Energie ist. Und das könnten sie dann eigentlich nur noch aus Russland bekommen, wenn Iran und Venezuela unter amerikanischer Kontrolle sind. Und ich glaube, darum geht es eigentlich in den ankommenden Verhandlungen mit Präsident Xi, die hier anliegen. quasi die eigene Verhandlungsmacht zu stärken, indem man den Chinesen klar macht, wenn ihr uns die Chips klaut und Taiwan platt macht, dann kriegt ihr auf absehbare Zeit eigentlich keinen Zugang, zumindest nicht zu der Menge an Öl, die ihr braucht.
Können sie dann nicht einfach von Russland das Öl nehmen?
Ja, genau. Russland wäre dann die Möglichkeit. Russland ist theoretisch sanktioniert. Darum scheren sich die Chinesen, glaube ich, weniger. Ich weiß gar nicht, ob die russische Produktion ausreichen würde für China, ehrlich gesagt. Das hätte ich jetzt im Vorhinein vielleicht kontrollieren müssen. Aber Fakt ist, sie haben vorher einen Großteil aus Venezuela und Iran gekauft, also fast die gesamte Produktion. Das lässt vermuten, dass sie schon darauf angewiesen sind, in gewissem Maß.
Lass uns in den Bubble Corner gehen und über Nvidia sprechen. Die haben mal wieder alles präsentiert. Gab es tanzende Roboter? Was war das große Spektakel? Ich habe leider nur den Golf beigeschlagen und mich nicht vorbereitet.
Also es geht um das Hochamt der Nvidia-Fans, die GTC. Das ist ihre eigene Developer-Konferenz, auf der es auch immer die legendäre Keynote von Jensen Wang gibt. Der darf zweieinhalb Stunden Kinos halten. Das wäre natürlich mein feuchter Traum, einfach zweieinhalb Stunden lang Leuten die Welt zu erklären. Er darf das als Sales-Veranstaltung. Hat das auch gemacht. Ich habe fairerweise zeitlich, weil ich die ganze Woche unterwegs bin, nicht geschafft, die vollen zweieinhalb Stunden zu hören. Aber habe mir ein paar Highlights angeschaut und alles durchgelesen, versucht zusammenzufassen. Ich habe auch alle KI-Modelle gequält und erpresst mir die Slides. rauszuextrahieren aus dem YouTube-Video, aber nicht mal Gemini, die ja Zugang zu YouTube haben, war bereit, mir die Slides zu klauen. Daraus, die hat NVIDIA selber noch nicht veröffentlicht. Und dann dachte ich, das wäre ein geiler KI-Use-Case. Screenshotte mir mal alle Slides, die du im Video siehst und baue daraus ein PDF oder PowerPoint-Deck. Soweit sind wir noch nicht. Das liegt natürlich an Copyrights. Auch und wenn überhaupt könnte es, glaube ich, nur Google, weil sie Zugang zu YouTube-Videos haben. Wie gesagt, das ist mir nicht gelungen. Aber die Highlights würde ich mal sagen. Also, Sie haben natürlich ihre neue Generation gelobt, Vera Rubin, das ist das, was nach Blackwell kommt, gezeigt, wie viel effektiver die sind. Die sollen vor allen Dingen, wenn es um Leistung pro Watt geht, das war eigentlich etwas, was ich so ein bisschen kritisieren wollte in meiner Keynote, dass wenn man sich die Leistung pro Watt anschaut, dann kann man sagen, dass diese Ships zweimal leistungsfähiger werden, aber die Effizienz, also wie viel sie aus dem Watt rausholen, steigt nicht so stark mit, wie man denken würde, sondern vielleicht eher so 40-50% effizienter werden die nur jedes Jahr oder jede Regeneration, was dazu führt, dass mit mehr Leistung auch immer mehr Strom verbraucht wird von den Dingern. Das soll jetzt mit der Generation eventuell anders werden, das müssen wir nochmal genauer anschauen. Ansonsten, das womit er Headlines gemacht hat, ist, dass er gesagt hat, dass mit diesen zwei Generationen Blackwell und Vera Rubin er plant eine Billion US-Dollar Umsatz bis Ende 2027 zu machen. Das ist gar keine so krasse Projektion, wenn man sich das mal auf die Quartale durchrechnet, dann ist das eben so eine Fortführung des bestehenden Wachstums. Man muss sich natürlich aber fragen, wer die Rechnung dafür zahlt. Die Big Six, also die drei Hyperscaler plus Meta plus CoreWeave und Oracle geben ja so rund 700 Milliarden für Rechenzentren aus dieses Jahr. Davon geht es so ungefähr 250, 300 Milliarden aus. allein in Chips gehen, also wer den Rest kauft, das muss Nvidia immer noch beantworten, würde ich sagen. Man hat ja versucht, so ein bisschen Sovereign Clouds zu verkaufen, also dass zum Beispiel die Golfstaaten dann große Rechenzentren bauen, das stimmt auch, zwei der größten fünf geplanten Rechenzentren werden in der Golfregion sein, aber da muss man ja auch ein kleines Fragezeichen ran machen, ob jetzt noch alle Bock haben, wirklich in UAE und im Königreich Saudi-Arabien ihre Mega-Data-Center zu bauen, ob das so eine schlaue Idee ist, Jetzt gerade sieht das zumindest nicht so aus. Da müsste man schon einen sehr nachhaltigen Frieden in der Region schaffen, damit solche Megaprojekte da entstehen, würde ich mal behaupten. Das heißt, ob die alle so massiv einkaufen, wie man dachte, ist auch klar. Er redet so ein bisschen davon, dass Startups und so das dann auch kaufen. Und es geht natürlich um Roboter, die nächste Generation, Autos und das, was irgendwann kommen soll. Aber ich sage mal so, es ist ein Stretch. Man kann Jensen Wang andersrum aber nicht vorwerfen, dass er bisher seine... eigenen Projektion und ambitionierten Ziele nicht erreicht hätte. Von daher hat er im Gegensatz zu anderen wie Elon Musk jetzt erstmal den Benefit of the Doubt, dass man sagen kann, bisher hat er uns da nicht groß verarscht und warum sollen wir ihm deswegen misstrauen? Es ist einfach nur eine Herausforderung, die Käufer für diese Chips zu finden, weil wir wissen, dass die Adoption von KI da nicht schnell genug nachzieht im Moment. Aber wir werden sehen. Also dieses eine Billion Target hat natürlich aber die Presse geliebt und ist dann in jeder Headline aufgetauscht. Ansonsten haben sie auch ihre erste mit GROK zusammenentwickelte LPU, Language Processor Unit, das ist ja quasi die Hochleistungs-Inferenzchips, die GROK, das Startup, was sie gerade für 20 Milliarden angeblich gekauft hätten. Dessen nächste Generation haben sie vorgestellt, dass der soll super werden. Das ganze Thema Inferenz hat viel Platz eingenommen, also dass die Abfrage der Modelle oder die Nutzung von KI, es gibt ja Training und aktive Nutzung, wenn man so möchte. Und diese ganze Tokenomics, also in Zukunft, was ich immer als Tokenveredelung bezeichne, also das Tokensverkaufen, das hört man auch von Sam Ordman gleichzeitig, so ein bisschen, als wenn die vorher nochmal telefoniert haben. Man tut jetzt so quasi, als wenn man Tokens pro Token abrechnen würde und am Ende auch der Consumer oder zumindest die B2B-Kunden eigentlich pro Token zahlen und man dann so einen Veredelungsprozess hat. Und die GPUs oder in dem Fall die LPUs, also die Inferenzchips, wären ja dann quasi die Tokenproduktionsmaschinen, die Druckmaschinen der Wissenschaftsgesellschaft. Das sind dann quasi Gelddruckmaschinen. Das ist so ein bisschen die Geschichte und deswegen hat man jetzt hochspezialisierte Chips für Inferenz und man muss sich fragen, wie dieser Keynote ausgesehen hätte, hätte man nicht last minute noch Krog gekauft, ehrlich gesagt, weil dann... Hätte entweder eigentlich einen eigenen Inference-Chip ankündigen müssen oder die Frage ist, welches Narrativ sie sonst wären. Hätten wir sie wieder erzählen müssen, dass die GPUs immer noch gut genug für Inference sind wahrscheinlich und sie dafür auch gut vorbereitet sind. Wer weiß.
Kurze Werbeunterbrechung. Kennst du das Gefühl, wenn du eine Dividende von 4,50 Euro bekommst? Was machst du damit? Cappuccino kaufen oder einfach auf dem Konto lassen? Damit ist jetzt Schluss, denn Scalable hat DRIPS. Dividend Reinvestment Plans. Einmal aktiviert und deine Dividenden werden automatisch wieder investiert. Das Ganze funktioniert für das gesamte Sparplan-Universum. Also 4.500 Aktien und über 2.700 ETFs. Und ist komplett gebührenfrei. Dein Zinseszinseffekt macht also Überstunden, während du doppelgänger Podcasts hörst. Und falls du dein Dry Powder lieber trocken hältst, gibt es weiterhin 2% Zinsen pro Jahr auf dein Tagesgeld. Gehe jetzt auf scalable.capital und aktiviere Drips. Link ist natürlich in den Shownotes. Disclaimer, Kapitalanlagen bergen Risiken. Dies ist keine Anlageempfehlung, sondern eine Werbung für unseren Partner Scalable. Und nun viel Spaß mit der weiteren Folge. Werbung Ende. Die Aktie hat aber nicht reagiert. Ist das nicht so ein Event, wo man auch hätte denken können, es geht jetzt mal wieder 5% nach oben oder nach unten?
Ich glaube, sie hat ganz leicht positiv sogar reagiert, aber nicht deutlich. Ich glaube, das ist immer eher so ein Bibbern bei dieser Keynote. Also da muss viel gut gehen, damit der Kurs so bleibt, würde ich sagen. Also jede kleine Enttäuschung hätte den Kurs getankt. Und wenn vieles gut geht, dann bleibt er so oder steigt ganz leicht. Einfach weil da so viel Fantasie schon eingepreist ist bei Nvidia. Da nochmal irgendwie 10%. Also A, wenn die Aktie 10% steigen würde, wären das 500 Milliarden. Das ist gar nicht so einfach. Aber ja, genau. Sie haben natürlich erzählt, Robotics wird wichtig. Achso, dann Nemo Claw. Sie bauen so eine sichere Open Claw Umgebung. Da würde ich jetzt behaupten, ich glaube, der Markt ist einfach nicht besonders groß. Also auch wenn das gefühlt jetzt riesen Wellen gemacht hat, aber die Menschen, die dann wirklich so einen eigenen Clawbot aufsetzen, ich weiß nicht, ich halte es nicht für einen riesigen Markt, soweit man das jetzt beurteilen kann. Das kann sich natürlich immer schnell ändern, wenn das User Interface deutlich einfacher wird, aber ich habe nicht das Gefühl, dass viele Leute gerade sagen, let's go, ich will so einen kleinen Spion auf meinem Computer haben, der hier wüten kann, wie er will. Aber man hat quasi versucht, die Open-Cloud-Technologie zu nehmen und mit ihrer eigenen Plattform Nimo das zum Beispiel schon mal sicherer zu machen und besser zu ermöglichen. Und dann haben sie für die Gaming-Industrie ein ganz geiles Produkt gebaut, was fotorealistische Umgebung erzeugen kann. Also du programmierst was quasi in diesen üblichen Unity-Maschinen und so weiter. Und entweder baut quasi so eine Art Filter, der das wirklich wie Hollywood aussehen lässt im Hintergrund. Schon beeindruckend, aber auch kein Riesenmarkt, muss man wieder dazu sagen. Ich glaube, ja, dann so Server Racks, wo man dann diese 144 GPUs reinpacken kann von den Veraro, wenn die dann so und so viel Leistung haben. Alles ganz großartig. Wie gesagt, ich meine, die Aktie hat nicht verloren, das heißt ja schon, der Markt findet das spannend, glaubt es und Vor allem kauft er diese eine Billion Nummer, was ja auch gut ist. Und dann gab es noch eine zweite News, wo wir gerade bei Nvidia sind und zwar ein, zwei Tage vorher hat unter anderem Wyatt geschrieben, Nvidia geht aus so Filings hervor, dass sie 26 Milliarden Euro in Open-Weight-Modelle, also so eine Art Open-Source, also wo die Gewichte offen und frei verfügbar einsehbar sind, investieren wollen. 26 Milliarden ist schon für so ein Open-Source-Projekt sauviel Geld. Das werden sie wahrscheinlich wieder investieren, indem sie Chips zur Verfügung stellen. Ist, glaube ich, strategisch aber auch schlau. Eigentlich muss Nvidia alles tun, um es Token-Produzenten, würde ich jetzt mal nennen, das Leben leichter zu machen. Und Open-Web-Modelle gehören natürlich dazu. Es gibt so eine Weltkarte, zeige ich vielleicht auch in meiner Keynote, das kann man jetzt schlecht erklären, aber du musst dir vorstellen, es gibt so eine Art Warschauer Pakt der Inferenz. Also die gesamte westliche Welt nutzt hauptsächlich eben OpenAI oder Entropic oder sowas. Und wenn du dann aber die vermeintlichen Schurkenstaaten, irgendwie China, Russland, Teile Afrikas, Teile Südostasiens dir anschaust, Das ist alles tiefrot, das heißt, die benutzen DeepSeq oder andere Open-Source-Modelle. Das Gute ist, Open-Source-Modelle haben nur wenige Monate Verzögerung, um die gleiche Leistung zu erreichen, weil sie durch Distillation ja immer relativ schnell aus den großen Modellen trainiert werden können. Das Schlechte ist, 9 von 10 Open-Source-Modelle werden in China programmiert und sind nicht so open, wie man sich das möchte. Sie haben zwar offene Gewichte, aber die Transparenz über die Trainingsdaten ist zum Beispiel nicht gegeben. Deswegen macht es vielleicht Sinn, ein breiteres Open-Source-Ökosystem zu befördern als NVIDIA, um einerseits all den, die noch keinen Zugang haben zu den großen westlichen Modellen oder es nicht wollen oder nicht bezahlen wollen oder, oder, oder. Also am Ende geht es darum, mehr Rechenleistung, also mehr Abnehmer für Rechenleistung zu finden. Deswegen ist es, glaube ich, eine schlaue Sache, massiv Geld nicht nur in irgendwelche Startups zu investieren, die NVIDIA-Chips kaufen, sondern auch in den Open-Weights, Open-Source-Sektor, Um quasi auch dieses Paralleluniversum, was sich aber trotzdem ja im Wettbewerb befindet, mit den großen KI-Laboren auch zu befördern, ist glaube ich ein schlauer strategischer Move, zumal NVIDIA ja nicht weiß, wohin mit ihrem Geld. Von daher finde ich das wiederum schlau. Außerdem ist jede Unabhängigkeit, die wir haben können von den Was ist denn mit offenen Gewichten gemeint? Hier siehst du quasi, du verstehst wie die Modelle, also verstehst ist übertrieben, aber du siehst quasi die Gewichte der einzelnen Modelle, das fügt Transparenz hinzu. Es gibt aber so einen Openness-Faktor, da gehört Open Weights ist ein Faktor. Das hilft aber nicht, wenn ich nicht weiß, woraus die trainiert worden sind, was die Trainingsdaten sind.
Also so ein bisschen auch das, für was Meta kritisiert wurde bei der Open-Source-Strategie?
Genau, Fake Open-Source, wenn du so möchtest. Was heißt Fake? Du kannst es frei verwenden, außer Commercial Use Cases in der Regel. Aber wie gesagt, du weißt eigentlich nicht. Ich mache immer die Analogie mit dem Arzneimittel, wo du nicht weißt, welcher Wirkstoff drin ist. Ich finde, dass jeder, der KI nutzt, sollte ein Recht darauf haben zu wissen, wie diese Modelle trainiert werden. Es gibt ja in Kalifornien auch diese Verfügung, die genau das ermöglichen soll, wo Elon Musk gerade dagegen vorgeht. Aber ich finde, wir haben Recht daraus zu wissen, was die Trainingsdaten sind. Also ob da jemand bestimmte Quellen ausgeschlossen hat. Also hat bei Grog Elon Musk zum Beispiel manche Publikationen die New York Times aus den Trainingsdaten löschen lassen. Nur als Beispiel könnte ich mir vorstellen, dass er sich deswegen so dagegen wird. Böse Unterstellung von mir. Aber wenn das jetzt wirklich öffentlich wird, ich würde es mich nicht wundern, wenn Grog, um näher an dem maximal truth-seeking-Modell zu sein, gewisse als links-progressiv-liberal geltende Medien eventuell niedriger gewichtet hat oder sogar ausgelassen hat. Das gleiche könnte ein Tropic natürlich oder OpenAI oder Google mit anderen Quellen machen. Also eine gewisse Auswahl treffen ist, glaube ich, prinzipiell erstmal schlau. Wenn man es aber macht, um eine politische Gewichtung damit herbeizuführen, kann man sagen, dann will ich Ihnen das auch nicht verbieten. Ich sage nur, ich möchte es wissen, wenn es so war. Also als Anwender muss ich es wissen. Das kannst du gerne so machen. Das ist ein freier Markt. Wenn ich eine neue Zeitung aufmache, kann ich sagen, die ist eher rechts- oder linkslastig oder hat keine politische Ausrichtung. Das ist alles fein. Pluralität ist ja gut. Aber wenn ich behaupte, es wäre ein maximal truth-seeking-Modell, Und dann manipuliere ich die Trainingsdaten. Dann wäre es wenigstens fair, wenn alle Leute darüber Bescheid wissen, die das nutzen. Und wie gesagt, es gilt nicht nur für XDA, sondern für alle Modelle natürlich.
Von Open Source zu Open AI, bei denen scheint die Bude am Brennen zu sein. Die wollen sich jetzt auf den Core fokussieren und weniger Geld in Side-Projects stecken. Das ist doch ein Zeichen, dass da alles drunter und drüber läuft.
Ja, also hätte man das Wort Code Red vorher nicht mal schon benutzt und wäre ihnen das nicht so schlecht sozusagen als PR-Bombe im Gesicht explodiert, dann würde man wahrscheinlich wieder ein Code Red ausrufen, aber die App-Chefin Fijasimo, die sie von Instagram geiert haben, hat eigentlich relativ klar gesagt, Sie ist nicht der Typ, der Codes ausruft, aber man kann das schon mit dem Code Red vergleichen. Also sie macht da keinen Zweifel draus oder keinen Hehl draus, dass es eine angespannte Situation ist. Und man sagt quasi, man hat so ein bisschen in der Vergangenheit bei OpenAI versucht, viele verschiedene Sachen zu machen. Ich erinnere an Sora, dieses Video-Dingsbums da, an Hardware-Projekte und was man alles probiert hat. Und um die Ziele zu erreichen, will man sich jetzt aber doch stärker fokussieren und weiterentwickeln. Fokus war schon immer der Haupttreiber von Wachstum, würde ich behaupten. Es gibt immer nur ein, zwei Geschäftsmodelle in einem Geschäftsmodell, die wirkliche Umsatz-, Wachstums- und Gewinntreiber sind. Früher, bevor ich KI-Präsentationen gehalten habe, habe ich viel über Wachstum gesprochen. Und Fokus war ein Riesenthema davon. Und ich habe dabei immer erklärt, wenn du dir die GAFA-Unternehmen anschaust, dann wirst du sehen, dass Google zu dem Zeitpunkt irgendwie 85% des Umsatzes mit seinem Search-Werbemodell gemacht hat. Meta das gleiche mit Werbung. Apple hat quasi ein Produkt, nämlich das iPhone, was unheimlich viel Umsatz macht. Samsung hat irgendwie 26 Telefone im Regal. Apple macht aber mit einem einzigen Modell jedes Jahr, oder jetzt sind es vier, fünf inzwischen, aber man versteht den Punkt, glaube ich. Also Fokus auf eine erfolgreiche Sache, die hohe Marge hat, die schnell wächst, ist unheimlich wichtig. Das scheint OpenAI jetzt auch verstanden haben. Am Anfang kann man natürlich so viele kleine Boote ins Wasser werfen und schauen, was schwimmt am schnellsten. Ich glaube vor allen Dingen aber auch getrieben von Entropic und deren Erfolg, die sagen, ich bin mir sicher, dass ich am Ort bin, spürt, den Atem von Daya Amodei im Rücken. OpenAI ist gerade, glaube ich, bei 25 Milliarden Revenue Run Rate Anthropic mit höherer Geschwindigkeit auf 19. Also holt eigentlich zum Überholen an oder wie gesagt, ist zumindest nah dran. Deswegen, glaube ich, merkt man, man muss was tun und der Fokus soll auf API und B2B sein, wenn ich es richtig verstanden habe. Also man versucht, glaube ich, sogar das B2C-Modell, das Endkunden-Modell so ein bisschen zu depriorisieren. Ich glaube, das liegt an der Revenue-Qualität, dass B2B-Kontrakte eine bessere Revenue-Expansion haben. Also die Wahrscheinlichkeit, dass jemand nächstes Jahr mehr ausgibt als dieses Jahr, ist bei B2B höher. Es ist viel schwerer, einem B2C-Customer zu erklären, dass was gestern 20 Euro gekostet hat, jetzt 30 Euro und nächstes Jahr 40 Euro kostet. Klar, du kriegst mehr Leistung, aber aus einem Konsumentenbudget so viel rauszuholen, ist gar nicht so einfach. Unternehmen spüren natürlich viel stärker oder können viel besser vergleichen, was hat ihnen KI gebracht und ist das wert. Und deswegen lässt sich da mehr rausholen. Die sind tendenziell auch treuer als Consumer. Und Ich erinnere mal an die Umsatzziele, die sich OpenAI gesteckt hat. Erinnerst du dich noch, wie viel Umsatz wollen sie 2030 machen?
Boah, ja, 100?
Ja, 284, wenn ich mich richtig erinnere. Und jetzt machen wir eine kleine Milchpersonenrechnung. Wie viele Leute, das ist ja öffentlich gezahlt, wie viele Leute gerade OpenAI nutzen? Das waren zuletzt so 900 Millionen Weekly Active User, nach eigenen Angaben. Davon zahlen aber nur 5%. Das wären so rund 50 Millionen, die gerade bezahlen. So, jetzt machen wir 284 durch 50. Dann weißt du, dass jeder von denen eigentlich 600 Dollar zahlen muss, damit man auf die Summe kommt. Natürlich können mehr Leute OpenAI nutzen oder mehr Leute von denen, die nutzen können, beginnen zu zahlen. Du hast noch andere Effekte, aber nach der einfachsten Rechnung müsstest du jetzt sagen, die müssen richtig viel Geld hinlegen. Jetzt sagen wir mal, sowohl die Anzahl der Leute, die es nutzen und dann der Anteil von den Leuten, die dafür zahlen, wächst mit. Und dann sind wir vielleicht statt bei 50 Millionen 2030 bei 284 Millionen. Das ist vergleichsweise so viele Leute, wie für Spotify oder für Netflix zahlen. Dann müsste aber immer noch jeder von denen 1.000 Euro im Jahr. 284 Millionen, 284 Milliarden müsste jeder Konsument, also wenn man nur mit Konsumentenrevenue, das ist natürlich nicht der Plan, aber wenn man nur mit Konsumentenrevenue zu dieser Zahl kommen würde, dann müsste man quasi 1.000 Dollar pro Jahr pro User einsammeln können. Und das wissen wir ist natürlich nicht möglich. oder unwahrscheinlich, dass Privatkonsumenten, das ist, so viel Subscriber hat ungefähr Netflix oder Spotify zum Vergleich. Das kostet 200 Euro im Jahr. Und das ist jetzt auch noch netto brutto und so weiter. Also das ist nicht möglich. Das heißt, sie wissen eigentlich, dass mindestens die Hälfte und eigentlich mehr des Umsatzes aus B2B kommen muss. Und AdTropic hat ihnen das leider gut bewiesen. Und man merkt so ein bisschen, dass die gute Brand von OpenAI, die sie gerade versuchen so ein bisschen kaputt zu machen, aber dass jeder Konsument das kennt, hilft ihm ein B2B-Geschäft gar nicht so sehr, wie man gedacht hätte. Und ich glaube deswegen... fokussieren sich jetzt mehr darauf, bei B2B wieder Leading zu werden und damit Entropic die Kunden abspenstig zu machen oder die nächsten Kunden zu gewinnen, damit Entropic sie nicht noch mehr gewinnt. Und ich glaube, dass das B2B-Geschäft natürlich weitergeführt wird und ChatGPT wird besser werden, aber es ist halt schwer, Leute dazu zu bringen, zu bezahlen. Und ich würde übrigens auch mal an diese 900-Millionen-Zahl ein großes Fragezeichen machen, weil der größte Wachstumsmoment für OpenAI war, als sie die Authentication Wall rausgenommen haben. Das heißt, du musst dich im Moment für ChatGPT nicht anmelden, um das zu nutzen. Also nicht um irgendein Modell zu nutzen. Um das Neueste zu nutzen und so musst du ja bezahlen und anmelden sowieso dann. Aber du kannst es halt uneingeloggt nutzen. Und ich würde gerne mal wissen, wie sie genau berechnen, wie diese 900 Millionen zustande kommen. Also wenn ich es als nicht eingeloggter Nutzer auf meinem Laptop, auf meinem Telefon und noch in der App nutze, bin ich dann drei Nutzer? Oder können sie das wirklich übereinanderlegen und wissen, ich bin die gleiche Person, wenn ich nicht eingeloggt bin? Das heißt, das erklärt vielleicht auch, warum nur 5% zahlen. Das heißt, eigentlich müsste man diese monthly active users zahlen, was weiß ich, das ist alles ganz nett, aber worum es doch wirklich geht, ist eingeloggte Nutzer und zahlende Nutzer. Und dann ist die Lücke zwischen Entropic und OpenAI gar nicht mehr so groß. beziehungsweise wenn man auf nicht eingeloggte Nutzer geht, dann kann man fairerweise auch gleich sagen, dann ist Google doch viel größer. Wenn ich AI-Overviews oder AI-Mode in Google nutze, dann bin ich nicht eingeloggter Nutzer und dann hat Google 2 Milliarden Nutzer und nicht 800, 900 Millionen wie OpenAI.
Aber wieso würde man bei der Zahl übertreiben? Also es ist doch eigentlich umso besser, je besser die Conversion ist von Nichtzahlenden zu Zahlenden.
Ja, um den Leuten zu sagen, dass jeder es nutzt, um groß auszusehen. Ich will auch nicht sagen, dass sie nicht der Führende sind. Also wenn du outside in reinschaust, man sieht schon, dass sie natürlich viel mehr Traffic, also Gemini holt auf, Cloud holt auf, aber sie sind Faktor 3, 4, 5 vielleicht sogar größer als die anderen noch. Aber die Qualität der Nutzer ist eben doch eine andere. Weil das sind halt alle subventionierte Nutzer. Die nehmen zwar noch Chativity 5.2 oder so, was man kostenlos bekommt und nicht eingeloggt. Aber am Ende geht es darum, Leute zu finden, die dafür bezahlen. Wenn du um nicht bezahlte, nicht eingeloggte Nutzer konkurrierst, dann konkurrierst du mit Google. Das kannst du nur verlieren. Wenn du um eingeloggte, bezahlende Nutzer konkurrierst, konkurrierst du zwar auch mit allen, also theoretisch auch mit Google, aber vor allen Dingen mit Entropic. Da hättest du, wenn du Gas gibst, zumindest eine Chance, den Enterprise-Markt teilweise zu gewinnen. Was nicht heißt, dass es einfach ist, weil im Moment ist Entropica ganz gut dabei.
Ich glaube, es ärgert sie zutiefst, dass sie nicht das Image dieser Bilderplattform haben. dass sie bei der Super Bowl so beworben haben, also dass man was damit bauen kann und jeder zum Unternehmer wird. Er sagt ja auch gerne, dass irgendwie die Einzelperson oder dass das beste Jahr ist für Einzelpersonen, irgendwie richtig Wohlstand aufzubauen. Aber es scheint halt andere Plattformen zu sein, die das nutzen.
Also unsere Zeit bewegt sich natürlich schneller als die Vergangenheit. Aber denk mal an die Anfänge des Internets, irgendwie 1995, 1998 oder so. Und du lebst jetzt natürlich in dieser Bubble. Aber bis heute, wie viele Leute haben überhaupt eine eigene Webseite? Also zu glauben, dass alle Bilder sind. Es gibt Leute, die sind einfach Konsumenten. Die doomscrollen sich auf Instagram und Twitter durch. Und Twitter überhaupt nutzen ja auch nur ganz wenige Leute. Also Leute, die 1998 eine Webseite gebaut haben. Die nutzen heute mit Sicherheit auch, zahlen die für KI und nutzen KI, um irgendwas zu bauen.
Da bin ich mir sicher.
Aber das ist aber ein verdammt kleiner Markt, darf man nicht vergessen. Und wie viel die dafür bezahlen? Fairerweise, damals hat man auch 500 Euro bezahlt, um eine Webseite zu bauen und über eine ISDN-Kanalbündelung. noch mal 1000 Euro an Telefonkosten bezahlt, um mitzuspielen im Internet. Das wiederum ist gut. Aber der Markt für echte Bilder ist halt ein sehr kleiner Markt. Also solange du dir nicht ganze Firmen baust, wird es schwer, das Geld da wieder reinzuholen.
Ja, und das ist wahrscheinlich so ein bisschen wie Uber-Driver. Da wurde auch immer schön gesagt, du bist jetzt dein eigener Unternehmer und so weiter. Und am Ende, wenn man sich die ganzen Fahrer angeguckt hat, bei vielen geht die Rechnung gar nicht auf mit eigenem Auto und so weiter.
Das gute ist, Uber hat immer nur 30 Milliarden verbrannt und das galt schon als Rekordverlust, bis sie profitabel geworden sind. Das hat OpenAI jetzt schon auf der Uhr und will nochmals irgendwie 100 Milliarden zusätzlich verbrennen.
Oh wow. Also der Fokus ist jetzt auf Bilder und ein bisschen Haut, oder wie?
Genau, es gibt weiterhin die Kontroverse darum, ob man auch so ein bisschen in die Schmuddlecke gehen will mit OpenAI. OpenAI hat verstanden, so wie auch Elon Musk, dass das Internet eigentlich für Pornografie gebaut wurde. Und deswegen überlegt man schon länger, so einen Adult-Modus zu machen. Also OpenAI hat ja auch so ein internes Advisory Board und die warnen vehement und einstimmig, wenn ich es richtig verstanden habe, davor, das so umzusetzen. Und Sam Altman hört natürlich insofern darauf, dass er sagt, na gut, wir machen erstmal keine Pornografie, aber ein bisschen Dirty Talk wird ja noch okay sein. Und auch davor waren die Experten. Also sie sagen, es besteht die Gefahr von emotionaler Abhängigkeit. Also wenn ich jetzt mit der KI flirte, dann entsteht dieser Hör-Effekt. Also das wird dann irgendwie meine eigentliche Freundin, ich gehe gar nicht mehr raus zum Incel und quatsche nur noch mit meiner KI-Freundin und meinem KI-Freund. Also verschiedenste Probleme, wie gesagt, emotionale Probleme. Abhängigkeit, OpenAI ist nicht gut genug darin, Kinder zu identifizieren. Das heißt, man muss damit rechnen, dass der Bot auf einmal Sexy Talk mit Kindern macht oder mit Minderjährigen und so weiter und so fort. Alle möglichen Probleme. Aber wie gesagt, der Kompromiss scheint, meint das Wall Street Journal erfahren zu haben, zu sein, dass verbale Erotika eventuell kommen könnte demnächst zu OpenAI. Da es mit den Bildern nicht so schlau ist, hat man nach Grog einigermaßen gut verstanden, glaube ich, und hält sich davon erstmal fern.
Ich verstehe echt nicht, warum die das machen. Also auch nur, um Usage 2 zu machen.
Engagement. Engagement. Niemand ist treuer als jemand, der da einmal am Tag zum Flirten hingeht. Zum romantischen Austausch hingeht. Was glaubst du, wie schaffst du es besser, jemanden einmal am Tag mit deiner Software vertraut zu machen?
Ja, aber...
Masturbation ist das Zähneputzen von 50% der Bevölkerung.
Das bist du ein Typ, der zwei oder dreimal am Tag die Zähne putzt, wenn ich fragen darf.
Sonst geht es wirklich nur um Zähneputzen natürlich.
Lass uns nochmal vom Thema vom Anfang des Podcasts reden. Am Ende ist es doch der Punkt, dass die komplette Glaubwürdigkeit von AGI ist doch damit weg. Also es ist ja noch schlimmer, du hast ja immer gesagt, Google hat die schlauesten Leute eingestellt, um da irgendwie die Pixel zu ändern, damit die Werbung irgendwie noch ein bisschen größer ist oder was auch immer. Jetzt hast du die schlauesten Leute, die eigentlich nur dafür da sind, um irgendwie den Chat erotischer zu machen, dass die Leute da mehr chatten.
Also ich finde es nicht ganz so einfach. Also ich stimme dir zu und trotzdem gibt es glaube ich weitere Aspekte. Also man muss schon anerkennen, dass es natürlich ein Grundbedürfnis von Menschen ist, sowas zu tun. Es wäre natürlich zehnmal besser, wenn sie das in dem Spektrum, was wir als gesund und legal einordnen, machen, wenn sie es dann in der real world machen. Das wäre natürlich zu bevorzugen. Aber wenn man sieht, wie viel Prozent des Internets quasi Erwachsenenunterhaltung ist, wie viel Prozent von Filmproduktionen vor dem Internet Erwachsenenunterhaltung war, ich bin mir relativ sicher, dass ich würde tippen, für eine Schnellwette wurden mehr Erwachsenenfilme produziert oder mehr Hollywoodfilme. Ich bin mir relativ sicher.
Wie war die Videothek damals, als du noch ein bisschen jünger warst? Welcher Raum war größer?
Ich war, glaube ich, in meinem ganzen Leben niemals in einer Videothek. Bin ich mir relativ sicher. Wir hatten lange keinen Videorekorder zu Hause. Das heißt, es hätte nicht viel Sinn gemacht. Das nächste war dann tatsächlich schon irgendwie Playstation und Blu-Ray.
Also, was du mir sagen willst, du hast damals schon alles illegal runtergeladen.
Habe ich nicht gesagt. Könnte aber sein. Ich war schon immer ein tech-affiner Mensch, würde ich sagen.
Das verjährt.
Aber nie abgemahnt.
Noch nicht.
Ich finde, man sollte dann schon auch irgendwie ein bisschen sexpositiv sein und ich glaube schon, dass das ein elementarer Bestandteil des Internets ist, aber es muss halt schon, jetzt kann man sagen, das gelingt bei pornografischen Inhalten natürlich auch nicht 100%, dass man Minderjährige davon fernhält und das hat auch schon negative Konsequenzen en masse. Boah, ehrlich gesagt habe ich mir noch keine... Ich glaube, das werde ich irgendwann mal in einer 2-Stunden-Episode von Haken dran mit Gavin aus diskutieren. Oder so fühlt es sich so an. Und besser unter Moderation oder psychologischer Betreuung.
Aber wie viel Platz...
Also ich habe keine abschließende Meinung dazu. Aber ich finde nicht mal so, jetzt zu sagen, KI darf mit Erotik nichts zu tun haben, finde ich definitiv zu absolut. Zu sagen... Wir bauen hier quasi KI-Sprachroboter, um Leute im Internet von Erotika abhängig zu machen. Das muss man sicherlich auch irgendwie verändern. Und das ist ja natürlich was, was droht zu passieren. Aber kommen wir zum langweiligen Thema Private Equity. Und zwar, wir haben letzte Sendung darüber berichtet, dass Entropic, ich glaube mit Blackstone, Hammond Friedman, und irgendeinem anderen Outlet, vergessen, welches es war, zusammenarbeitet quasi, um die Portfolio, also um eine neue Firma zu gründen, die die Portfolio-Firmen von großen Private-Equity-Unternehmen berät und bei der Implementierung von KI in diese Unternehmen hilft. Das ist spannend für die Private-Equity-Industrie, um den Wert dieser Unternehmen zu hebeln. Es ist spannend für Andropic, weil man den Markt damit entwickeln kann, weil es Bill-Over-Effekte hat auf andere Industrien, auf andere Teilnehmer in der gleichen Industrie. Superschlau, das zu machen, glaube ich, vollkommen klar. Und nachdem das durchgesickert ist oder Entropix hat durchsickern lassen, bereut Richters jetzt exklusiv, dass OpenAI sich auch versucht ins Bett zu legen mit verschiedenen Private Equity Playern. Und zwar wird hier genannt TPG, das Texas Pacific Group, ich glaube eine der fünf größten knapp nach Asset Management. Bain, Brookfield, das sind die, die auch viele Datacenter bauen, Advent. Und vielleicht noch andere. Auch hier will man ein neues Joint Venture bauen. Weil man kompetitiv ist, will OpenAI sogar Preferred Shares rausgeben an die PIs. Das wiederum macht auch Sinn, glaube ich. Also Preferred Shares, die kriegen Sonderdividenden eventuell. Das ist aus Private Equity Sicht natürlich spannend, mehr Kohle zu bekommen. Und aus OpenAI Sicht wiederum ist es eigentlich... Fast egal. Also ich würde behaupten, OpenAI will ja nicht mit diesem Joint-Venture-Geld machen, sondern sie wollen die KI-Nutzung antreiben und die Industrie befeuern, dass sie mehr KI nutzt und andere Firmen inspirieren, das Gleiche zu tun. Und deswegen wäre es kurzsichtig, also man könnte sogar sagen, ihr kriegt 100% der Gewinne dieses Ventures, solange ihr es nur schafft, dass eure Private-Equity-Partner-Unternehmen dann auch wirklich massiv KI einsetzen. Also die Strategie finde ich gar nicht doof, ist natürlich als kompetitive Affront gegenüber Entropic zu verstehen. Da gibt es nur Common Shares, also nur Stammaktien, wenn man so möchte. Das heißt, die Gewinnaufteilung könnte bei OpenAI spannender sein für die Private Equity Unternehmen. Ob sie damit dann das richtige Unternehmen setzen, ist wieder eine ganz andere Frage. Aber man hat hier quasi die Private Equity Wirtschaft jetzt in beiden Unternehmen als guten Transmissionsmechanismus in die Industrie verstanden, würde ich mal behaupten. Die sind besonders offen dafür, die brauchen schnelle Ergebnisse, die sehen vielleicht auch, dass ihre Unternehmen, wenn sie es nicht selber transformieren, von der nächsten Generation von Unternehmen bedroht werden. Also Private Equity Unternehmen sind natürlich viel in Dienstleistung, Serviceunternehmen, auch in Healthcare und so weiter betroffen. Wenn das jetzt jemand disruptiert, also sagen wir mal, es entsteht ein neues Services-Startup, das die automatisierte Arztpraxis macht, die automatisierte Anwaltskanzlei und so weiter und so fort, dann wäre das natürlich auch eine Bedrohung für Private Equity. Das heißt, die können das aus defensiven Motiven oder offensiven Motiven, vor allen Dingen aber aus Effizienz- und lukrativen Motiven machen. Ich halte es für schlau von den großen KI-Butzen, mit denen zu Partnern dann Forward Engineers zu stellen, so eine Art Hands-on-Unternehmensberatung zu bauen. OpenAI macht das außerdem sehr stark mit den großen Unternehmensberatungen auch, wobei die auch mit fast allen arbeiten, wenn ich es richtig verstehe. Genau. Also man muss daran arbeiten, diese Implementation-Gap zu schließen und den Unternehmen also wirklich mit so Corporate Handholding, wie das damals auch bei der Digitalisierung war. Du kannst dir nicht eine Technologie sagen und jetzt mach mal, sondern du musst ihnen vorbeten und eigentlich musst du Das Einbauen in die Unternehmen, wie man diese Technologie sinnstiftend nutzt. Ansonsten wird es 20 Jahre dauern, bis irgendwie die Hälfte der Unternehmen einigermaßen transformiert sind. Die meisten Unternehmen sind ja bis heute nicht digital transformiert. Du kannst jetzt nicht erwarten, dass die sich selber KI beibringen. Ist zumindest meine Lesweise.
Aber ist das schon irgendwie so ein Deal, wie Nvidia investiert in OpenAI?
Finde ich nicht. Ich glaube, es ist, wie würde unsere ehemalige Kanzlerin sagen, es ist alternativlos. Weil, was ich für unwahrscheinlich oder zu langsam halte, ist, dass, ich würde jetzt sagen, Private Equity Unternehmen sind, wenn du es dir anschauen würdest, schon dynamischer geführt oder sagen wir, dynamischer Wachstum, Adoption neuer Technologien und so weiter als das Durchschnitt Corporate, als das Durchschnitt Familienunternehmen und so weiter. Das heißt, die sind schon, jetzt nicht Bleeding Edge oder so, das sind natürlich Start-up und Growth-Firmen, aber tendenziell technologieaffiner und eher bereit, neue Technologien zu adopten. Gleichzeitig würde ich sagen, das sind eben nicht alle diese Private Equity-Unternehmen, die Expertise haben, um das selber umzusetzen. Also to be fair, niemand hat die Expertise. Wir wissen ja alle nicht, wie man KI sinnvoll einsetzt, außer auf dem persönlichen Level. Aber es gibt ja nicht viele Unternehmen, die es erfolgreich geschafft haben. Genauso wie es bei der Digitalisierung am Anfang nur für ganz wenige, oder bis heute nur für ganz wenige funktioniert hat, sich selber zu disruptieren. Irgendwie wurden Milliarden in der Beratung mitverdient, aber zeig mir mal ein Unternehmen, das das erfolgreich hinbekommen hat. Von daher glaube ich, dass da zusammenzugehen mit also dass die KI-Buden quasi, die Ingenieure und Ingenieurinnen stellen und Produktmanager, die wissen, was die Technologie kann, die der vertrauen, die auch wissen, was die Limitationen sind, damit zum Kunden gehen und das zusammen machen, ich halte das für die richtige Lösung. Für mich macht das total viel Sinn. Auch das kann man kritisieren natürlich. Ich halte es aber für die bessere Lösung, weil ansonsten wird es entweder nicht passieren die nächsten fünf Jahre oder so langsam passieren. Was ansonsten passiert ist, dass Startups die Technologie 100% nutzen, also sehr früh sehr viel nutzen, ältere Firmen sie aber fast gar nicht nutzen, dann hast du 20 Jahre, bis dahin platzt die ganze Blase wieder, ganz sicher. Dann siehst du genau das, was du beim Internet gesehen hast, würde ich behaupten. Nämlich ein großer Hype, große Ernichterung, komplette Blackout-Phase, irgendwie zwei, drei Jahre, wo nichts gefundet wird, wo keiner mehr dran glaubt. Das kannst du, glaube ich, so ein bisschen bridgen, wenn du hier gute Joint Ventures machst. Und wie gesagt, die Private Equity Unternehmen müssen sonst auch befürchten, dass die Sektoren, in denen sie investiert sind, vielleicht disruptiert werden zunehmend von Startups. Weil die kriegen natürlich, wenn sie ihre Unternehmen jetzt weg... Sie haben wahrscheinlich noch ein anderes Problem, würde ich vermuten, nämlich dass, wenn, ich nehme jetzt mal die hier genannten, wenn Advent jetzt demnächst eine Firma an Permira oder, achso Permira war die andere glaube ich bei Entropic, Advent will seine nächste Firma an TPG verkaufen oder an Bain oder CPC, dann fragt natürlich der Käufer, Was ist denn mit KI? Ich will den Preis eigentlich nicht mehr zahlen, weil ich glaube, das wird von KI disruptiert. Dann kannst du noch so lange sagen, ja, wir glauben, wir sind ein ganz großer KI-Profiteur, wir nutzen schon ganz viel KI. So dumm sind die dann wieder auch nicht, dass sie das kaufen. Das heißt, du musst irgendwie deine eigene Transformation vorantreiben. Ansonsten hast du dieses Damoklesschwert, dass jede Industrie disruptiert wird von Robotik oder KI über dir schweben und es wird unheimlich schwer, diese Firmen an die Börse zu bringen oder dem nächsten Private Equity Owner weiter zu verkaufen. Das ist meine... Meinung, Vermutung, Interpretation. Ich beanspruche das nicht als Wahrheit, aber können mir vorstellen, dass das auch eine Rolle spielt.
In einer der allerersten Folgen hattest du so ein schönes Bild über Transformation und irgendwas mit Skifahren. Ich glaube, Skifahren lernen im Alter oder so. Was war die Erklärung damals?
Ja, es war Snowboardfahren, weil ich das selber mal mit 32 probiert habe. Es war keine gute Idee. Ansonsten sage ich immer, es ist wie Krankengymnastik auf dem Geriatriebett. Also du kannst natürlich jemandem, der todsterbstkrank ist, da jeden Tag Physiotherapie und Krankengymnastik geben. Also mag es auch gute medizinische Implikationen für geben oder Indikationen für geben. Aber ob das, das tut letztlich allen nur weh, macht niemandem Spaß. sorgt für deutliche Schmerzen und das Leben verlängert es maximal geringfügig. Diese Consulting-Massage, die du diesen zum Sterben verurteilten Firmen immer noch jahrelang gibst, ich würde meine begrenzte Lebenszeit aber nicht verbringen. Deswegen versuche ich so Jobs auch zu meiden wie der Teufel das Weihwasser. Mir fehlt der Purpose. So sehr ich mir auch wünsche, dass einige Familienunternehmen oder wirklich Firmen, die technologieaffin sind, das schaffen und sich selber transformieren, bin ich dann doch zu rational und analytisch, um zu erkennen, dass das bisher nicht vielen gelungen ist, dass es ein kulturelles Problem ist, dass die Mitarbeiter entweder nicht dazu bereit oder nicht in der Lage sind und ich bin nicht bereit, mehr Lebenszeit dafür. Es gibt Leute, die können mit ganz viel Interessismus denen erzählen, wie die Welt besser wird, aber das ist wie, als wenn ich erzählen würde, dass ich 80 Greens aufhebe jeden Morgen. Ich glaube, ich kann es nicht gut anderen verkaufen, wenn ich selber nicht dran glaube.
Jetzt mal angenommen, es hat bei 1-5% der Firmen funktioniert, so eine Transformation. Glaubst du, dass das bei AI jetzt besser funktionieren wird?
Prinzipiell nein, aber ich glaube, wenn, dann funktioniert es. Zum Beispiel in so einer Zusammenarbeit zwischen den Shareholdern, hier den Private Equity Unternehmen und den großen KI-Laboren, weil das wiederum hat Palantir, und das muss man ihnen geben, sehr erfolgreich bewiesen. dass sie selbst die behäbigsten, größten, technologieunaffinsten Firmen, weil das ist meiner Meinung nach das Kernklientel von Palantir, dazu bringen können, ihre Daten einigermaßen in die Reihe zu bekommen und da halbwegs vernünftige Dashboards und Anwendungen drauf aufzubauen.
Ja, aber nur weil die die Software nutzen, die denen irgendwie... auf dem Tablet serviert wurde, heißt das ja lange noch nicht, dass die Firmen digitalisiert sind.
Ich sage nicht, dass sie damit digitalisiert sind, aber sie haben erstmal eine vernünftige Datenstruktur oder eine bessere als vorher. Das ist ja die eigentliche Arbeit, was die Forward Deployment Engineers machen, ist meiner Meinung nach die Datenquellen normalisieren, zusammenfügen, irgendwie zu standardisieren, Daten nutzbar zu machen, Taxonomien einzuführen und so weiter.
Die Daten aus dem Ordner ins Internet.
Also Fakt ist doch, die KI-Firmen und viele Startups arbeiten doch längst so, dass es funktioniert. Da kannst du sagen, die werden bis zu einem gewissen Level, bis sie irgendwann auch zu groß und zu Corporate sind, wahrscheinlich viel schneller wachsen, viel effizienter wachsen. Intern wird in den KI-Firmen schon sauviel Code geschrieben. Es gibt viel weniger Management-Ebenen, viel mehr Individual Contributor, die tatsächlich Code schreiben oder schreiben lassen jeden Tag. Ich würde schon behaupten, da funktioniert das. Und wenn du es irgendwo lernen kannst, glaube ich dann von denen und mit denen. Du hast trotzdem kulturelle Probleme und so, das passiert alles. Aber ich meine, am Ende, was wird passieren? Du hast so eine Art, so eine kleine McKinsey-Accenture-Armee, die dann ins Unternehmen geht. Die sagt so, was macht ihr denn hier den ganzen Tag? Können wir das mal drei Monate lang aufzeichnen? Können wir mal eine Kamera hinter den Arbeitsplatz hängen? Und dann wird dein Job mit KI wegautomatisiert.
Genau. Also Roland Berger, 2.0. Findet er nicht so witzig. Möchte er sich nicht so äußern. Lass uns lieber über Tesla reden. Wie hat das Elon über die Schmuddelecke geschafft? Also wir reden über Tesla, aber wir sind noch nicht in der Schmuddelecke. Es ist für dieses Jahr das erste Mal.
Ja, wir wollen ja nicht in Ideologie verfallen. Erstmal kann man das hier neutral analysieren. Und zwar berichtet unter anderem Barron, dass Tesla jetzt eine TerraFab bauen will. Fab ist der Fachbegriff oder Branchenbegriff für Schipproduktionsfabrik. Terra, weil Giga gibt es nicht mehr her, logischerweise, wofür auch immer das Terra da stehen soll. Es soll auf US-Boden gebaut werden, das freut natürlich Trump und ist auch sinnvoll. Du brauchst halt eine unabhängige Schipproduktion, sowohl aus nationaler Sicht, aber auch als Unternehmen. Das Narrativ ist quasi, dass man in Zukunft für die Autos und Roboter und eventuell eigene KI-Chips so viel Semiconductor, also Halbleiterchips, aber auch Speicher und andere Halbleiterprodukte brauchen wird, dass man quasi ein eigenes Fab bauen muss. Also um die eigene Produktion zu stemmen, weil man ja bald, wie wir wissen, Millionen und Abermillionen von Robotern und Autos produzieren wird, und sich unabhängig zu machen, muss man diese TerraFab bauen und Chips selber herstellen. Das wäre im Kostenvorteil, wenn man überlegt, wie viel Geld vermutlich jetzt schon dafür ausgegeben wird. Es ist aber auch kein leichtes Unterfangen, es sind massive Investitionen, die man dafür tätigen muss. Es ist nicht ganz einfach, unglaublich, ob es überhaupt möglich ist. Wenn es jemand schafft, würde ich es in dem Fall, das muss man ihm ja zuschreiben, dass Elon Musk jetzt nicht dafür bekannt ist, solche Vorhaben, Vielleicht oft nicht im Zeitrahmen, aber man kann ihm zutrauen, dass er was, was sich sonst niemand trauen würde, nämlich nochmal eine neue Chipfactory aufzubauen. Kann ich mir vorstellen, dass er das hinbekommt. Bisher hat er da wiederum einen ganz guten Track Record, auch weil er viele Timelines und andere Sachen nicht hinbekommt. Aber das würde ich ihm zutrauen, auch wenn es ein schweres Unterfangen ist. Ich glaube, was dahinter aufsteckt, und auch das, ich glaube, es macht immer Sinn, nach offensiven und defensiven Motiven zu suchen. Das defensive Motiv ist hier, glaube ich, dass Chips, wenn sie so knapp bleiben, und er spricht davon, und das ist ja auch eine vollkommen richtige Analyse, dass sowohl Speicher als auch GPUs oder KI-Chips natürlich relativ knapp bleiben werden noch für eine gewisse Zeit. Es sei denn, wir sehen eine krasse Abflau in der KI-Konjunktur. Ansonsten wird es weiterhin krasse Chip-Knappheit geben und massive Rohmargen bei Nvidia, also sehr hohe Preise für Chips in einer Welt. Sagen wir mal, wir haben wirklich... massives Undersupply von Chips. Also die Produktion gibt nicht genug her und lässt sich nicht schnell genug ausbauen. Und wir haben einen Nvidia-Chip, der 50.000, der nächste, der Rubin, wird wahrscheinlich 80.000. Ich kenne die Preise nicht, aber ich nehme an, der wird dann vielleicht schon so um die 80.000 kosten und hat 75% Rohmarge. Und ich habe einen Tesla, der kostet 30.000 und hat noch 10% Rohmarge wahrscheinlich. Wer wird jetzt die Chips bekommen? Oder wer kann sich die Chips leisten? Natürlich sind in einem Auto nicht die gleichen Chips zwangsläufig wie jetzt in einer GPU-Karte. Aber am Ende entscheidet ja TSMC, für wen sie die nächsten Chips bauen. Und da schaust du meiner Meinung nach dahin, wo die Rohmarge ist. Und ein Auto mit 10% Rohmarge oder eine Waschmaschine oder irgendwie einen muffigen Computer... Da kriegst du halt nicht so viel Geld für deinen Chip, wie wenn du damit einen geilen Nvidia-Server-Rack baust, wo du 75% Marge drauf hast. Und ich glaube, da ist auch so ein bisschen die Angst, dass er glaubt, dass in Zukunft nur noch die KI-Unternehmen überhaupt den Zugang zu den Kapazitäten von TSMC bekommen. Wobei TSMC möchte sich natürlich auch diversifizieren und möchte nicht zu viel auf einen Kunden, also nicht nur auf Nvidia setzen, aber die Gefahr schon, dass Tesla irgendwann komplett Zugang zur Chip-Produktion verliert. Könnte ich mir vorstellen. Das Wenn ich nach einem defensiven Motiv suche, würde ich daran denken, ehrlich gesagt.
Dann gehen wir in die Schmuddelecke. News der Woche dazu. Meta möchte bis zu 20% der Belegschaft entlassen, wegen KI. Ich habe mich gefragt, was man wohl streichen würde. Was würdest du streichen, wenn dir jetzt jemand sagt, hier, Firma XYZ, 20% der Leute müssen raus, wir brauchen die Kohle, um Chips zu kaufen.
Ja, du hast eine Sache schon ganz richtig gesagt. Also, Die Leute, die da entlassen werden bei Meta, die sollten sich klar sein darüber, dass sie entlassen werden, damit man statt ihrer Gehälter Schiffs bezahlen kann. Genauso wie das auch bei Oracle war. Der größte Jobkiller an KI ist gerade die Ausgaben für Chips, die Oracle, Meta und so weiter machen. Die haben, wenn man so möchte, schon 10.000 an Jobs gekostet. Nicht, weil die KI die Jobs macht, sondern weil man Chips kaufen muss, um Tokens zu produzieren. Facebook oder Meta wird bis zu 20%, sagt man, von 79.000, das müssten 15.000 bis 16.000 Mitarbeiter sein, entlassen. Ich nehme an, dass man wieder in die Management-Ebenen geht. Also überlegt, wer ist Individual Contributor? Also wer baut wirklich Code und Produkte? Wer released Features? Ich glaube, es wird auch wieder als so eine Art Performance-Review genutzt. Wer nutzt KI? Wird auch eine Frage sein, sicherlich. Das hat man ja vorher schon angekündigt, dass KI-Nutzung so ein bisschen Einstellungskriterium oder Performance-Kriterium wird. Wahrscheinlich wird man versuchen, die Belegschaft so ein bisschen zu trennen in Superarbeiter, die mit KI jetzt schon deutlich mehr schaffen. Also wer lässt jetzt schon Cloud für sich coden und macht dreimal so viele Commits wie vorher? Und wer performt in Anführungsstrichen nicht, nutzt die neuen Möglichkeiten nicht, baut keine Features mehr und contributet nicht ausreichend zu neuen Produkten, Features und schafft zu wenig Output.
Ich habe mich eben gefragt, ob die Firmen vielleicht in Zukunft dann auch mehr zentralisieren. Also was passiert zum Beispiel mit den Standorten in Europa von Meta? Braucht man die in Zukunft noch? Kann die AI nicht in allen Sprachen, in allen Ländern eine Person enablen?
Naja, also die Standorte in Europa sind ja größtenteils hochstilisierte Baristas, die werbetreibenden Kaffee verkaufen oder Kaffee anbieten, oder? Woran denkst du jetzt beim Meta?
Boah, ich freue mich schon auf die WhatsApp-Nachrichten, die morgen reinfliegen.
Aber mit Ausnahme von Google Zürich und ein paar Standorte in Paris vielleicht, habe ich das Gefühl, dass die Standorte in Europa größtenteils Sales-Niederlassung sind. Da kann man auch überlegen, wie viel man davon braucht, also warum ich so viele Leute brauche, um ein Produkt, was sowieso jeder braucht und kauft. Natürlich die Education, die die Sales-Leute machen, die führt dazu, dass Advertiser besser darin werden, ihr Geld auszugeben und so weiter. Ich will jetzt nicht sagen, dass die alle überflüssig sind. Aber es ist ja schon auch so, dass die Leute wissen, dass sie an Google und Meta nicht vorbeikommen. Ja, aber wir werden sehen. Ich möchte gar nicht so darüber mutmaßen, wer jetzt bei Meta da zuerst entlassen wird. Das ist traurig genug. Also eigentlich ist es halt jeder fünfte Mitarbeiter. Und es ist ja auch nicht so, dass die Leute das erste Mal schwitzen übers Wochenende, sondern da sind ja schon ein paar Entlassungsfällen durchgegangen. Zeigt aber auch, wie massiv overstaffed diese Firma war. Wahrscheinlich, weil sie wächst schneller denn je mit weniger Leuten und in Zukunft mit noch weniger Leuten. Als reine Aktie betrachtet ist Meta natürlich damit hochattraktiv, also strategisch sehen sie nicht super aufgestellt aus, aber der Umsatz wächst, die Kosten sinken, mit Ausnahme der Datacenter wiederum. Aber
Und dann doch wieder in der Schmuddelecke der gute Elon. Er hat seine eine Firma gekauft und dann durch die Blume gesagt, dass das, was er da gekauft hat, eigentlich nichts wert ist. Wie kann man das interpretieren?
In dem Fall schreibt unter einem TechCrunch, dass Elon Musk sagt, XAI wurde von Anfang an nicht richtig aufgesetzt. Also da sind ja nur noch zwei der, ich glaube, elf Gründer überhaupt dort und es kommt jetzt erneut zur Umstrukturierung oder eine andauernde Umstrukturierung. Ich nehme an, er ist mit den Ergebnissen nicht zufrieden und versucht jetzt quasi die Firma immer wieder neu zu schaffen. Ich weiß nicht, ob er versucht neue Talente zu gewinnen, auf jeden Fall nicht. Dreht sich auch da das Personalkarussell extrem schnell. XCI ist jetzt Teil von SpaceX. Dadurch hat sich der Zugang zu Kapital erstmal verbessert. Also man kann sich ein bisschen von SpaceX über Wasser halten lassen und mit SpaceX zusammen im Börsengang dann vielleicht Zugang zu neuen Geldern bekommen. Aber an Output, also B2B-Markt sollte extrem schlecht aussehen für GROK, wenn wir ganz ehrlich sind. Selbst Government-Contracts, die haben zwar diese ganzen Rahmenverträge, aber ob man dann wirklich die auch nutzt, also Volumen darüber schiebt, ist eine andere Frage. Und auch bei Konsumenten ist Grog jetzt nicht das beliebteste Modell, habe ich das Gefühl. Ich will ja nicht sagen, dass es zwangsläufig schlecht ist. Ich würde schon sagen, dass Cloud und Google, Gemini und 5.4, ChatGPT inzwischen besser sind. Aber zuletzt war Grog jetzt nicht so weit entfernt. Aber das, was Elon Musk sagt, dass von wegen in drei, vier Monaten wegen Colossus und so wird Grog die anderen Modelle alle nur noch im Rückspiegel sehen und so, Wenn er das glaubt, verstehe ich nicht, warum er so unzufrieden mit seinem Personal hier ist. Also das kann er sich selbst vielleicht verkaufen, aber der Öffentlichkeit glaube ich nicht erfolgreich. Wer auch noch Leute entlässt, ist Dick. Wir haben über die Wiederbelebung der Plattform dick.de mal gesprochen in der Vergangenheit. Das kann man jetzt wohl als gescheitert bezeichnen. Ich habe ein bisschen drauf rumgespielt, immer mal probiert. Es war nicht überzeugend, ehrlich gesagt. Und jetzt scheint es gescheitert zu sein. Sie entlassen alle Mitarbeiter und schließen die App. Das nur als kleine Randnotiz. Und wo wir beim Jobthema sind, da gibt es auf Bloomberg gerade noch eine ganz spannende News. Und zwar gibt es aktuelle Studien, die so ein bisschen auseinandernehmen, warum Firmen eigentlich Menschen gerade so massiv entlassen. 59% von 1000 Hiringmanagern, die Resume.org befragt hat, sagen, dass KI quasi ein, ja, wie soll man das sagen, cooles, also sie nennen das hier AI-Washing. Also KI ist ein gutes Motiv, um Leute loszuwerden, die man eh loswerden wollte. Also es ist Quasi ein vorgehaltener Grund, um Entlassung zu rationalisieren. Und nur 9% geben an, dass KI tatsächlich die Arbeitsaufgaben der Menschen, die man entlassen hat, erfüllt hat. Also 90% der Fälle entlassen. ist es durch die KI definitiv nicht gelungen, diese Jobs tatsächlich zu ersetzen, sondern in der Regel, das ist ja was wir immer vermutet haben, dass man einfach Leute, die man zu viel geheiratet hat, schon immer loswerden wollte oder weil die allgemeine wirtschaftliche Lage kompliziert ist, dass man die loswird und man sagt halt, damit es nach außen nicht aussieht, als wärst du eine Firma, die sparen muss, sagst du, du bist eine Firma, die sparen will, weil KI so cool ist und weil wir mit KI schon richtig coole Sachen machen. Und das kommt hier aus diesen Umfragen ganz gut raus. Wir packen den Link mal in die Shownotes für Leute, die sich das genau anschauen wollen. Wir reden ja schon immer so ein bisschen über die Problematik mit den Prediction Markets, also Insider Trading und was alles die wetten auf Ereignisse, wo eventuell Menschen sterben und so weiter. Und der Spiegel berichtet jetzt über einen besonders problematischen Fall, wo es wohl wetten zum Iran-Krieg gab, also da geht es um Vergeltungsschläge auf Israel und ein Reporter, der für die Times of Israel schreibt, wurde da wohl bedroht, also da ging es darum, wird Zu einem bestimmten Zeitpunkt, an einem bestimmten Tag die erste Rakete irgendwie auf israelischem Boden einschlagen oder sowas ähnliches. Das hat er so niedergeschrieben als Kurzmeldung, woraufhin Leute, die da offenbar drauf gewettet haben, dass das nicht passiert, ihm geschrieben haben, das wären Fake News und er soll das sofort wieder runternehmen. Und dabei wurde er massiv bedroht, also mit Leib und Leben. Und das zeigt schon, was für ein ernsthaftes Geben das wird. Also weil die Medien teilweise die Orakel sind, die darüber bestimmen, ob diese Wetten eintreten oder nicht. Da steht ganz oft in den Wettbedingungen, dass mindestens drei große Zeitschriften oder so das bestätigen müssen oder drei große Presseagenturen bestätigen müssen, damit das als richtig gilt. Die Korrespondenten, die das jetzt schreiben, müssen quasi schwitzend am Schreibtisch sitzen, weil sie Angst haben müssen, dass jemand eine Million verliert, wenn sie sagen, dass es 23 und 59 und nicht 0 und 1 passiert. Das ist nur eins von vielen Problemen. Eine andere interessante Entwicklung, die vielleicht ein bisschen lustiger und nicht so traurig ist, wie das, was der Spiegel schreibt, ist, dass kurz vor der Oscar-Verleihung hat sich der Markt für Best Actor auf Polymarket erstaunlich stark bewegt. Dass er sich bewegt, wenn der Best Actor verliehen wird, ist relativ klar. Aber noch vor der Verleihung, also man muss sich vorstellen, Timothee Chalamet war lange Zeit massiv führend mit bis zu 80% Gewinnanteil und Michael B. Jordan war abgeschlagen mit unter 10%. Dann Ein paar Tage und Stunden vor der Oscar-Verleihung kam es auf einmal zu so einer Trendumkehr, dass auf einmal ganz viele Leute Michael B. Jordan... vorne gesehen haben. Obwohl natürlich der Film längst abgedreht war. Man muss vermuten, dass entweder jemand die goldenen Umschläge früher gesehen hat oder mit der Jury gesprochen hat oder, oder, oder. Aber ich glaube, ein schönes Beispiel dafür, man kann das, wo, Sekunde, was ist die Quelle, damit man das, wer sich interessiert, bei PaulKedrowski.com kann man das durchlesen oder Best Actor Market Had a Last Minute Change of Heart ist die Überschrift, hinter der man das findet. Genau, zeigt ganz gut die Probleme. Und dann eine interessante News, die Axios berichtet, exklusiv ist, es gibt jetzt eine Zusammenkunft, eine gemeinsame Initiative von großen Tech- und Retail-Unternehmen, vor allem Google, Amazon, OpenAI, natürlich auch Meta, LinkedIn, Microsoft, Adobe, Pinterest, aber auch Tajay und Levi Strauss und die Match Group, also Tinder und Hinge gehören denen. haben sich zusammengetan im Rahmen des UN Global Fraud Summit in Österreich und haben den Industry Accord against Online Scams and Fraud beschlossen. Und zwar möchte man jetzt mehr zusammenarbeiten bei der Bekämpfung von Fraud. Mark Zuckerberg sieht schon 10% seines Umsatzes wegschwimmen und ist hoch besorgt. Man könnte natürlich sagen, das ist eine gute News, wenn die jetzt endlich mal zusammenarbeiten und dem Fraud, das ja ein Riesenproblem ist, in der Vergangenheit, das FBI ermittelt ja immer so Zahlen, wie viele Leute da betrogen wurden, um wie viele Milliarden und die sind ständig steigend. Also man könnte das durchaus als gute News sehen, ich sehe das jetzt aber erstmal hauptsächlich als Absichtserklärung, da geht es natürlich so ein bisschen um Datenaustausch untereinander und dass man über die Plattformgrenzen hinweg das verfolgen könnte oder so. Ich finde, das darf aber nicht davon entlasten, dass die Plattformen selber erstmal alles Nötige tun müssen, um das zu verhindern. Wir wissen ja, dass dieser ständige Konflikt zwischen ich möchte möglichst wenig Friktion beim Sign-up auf diesen Plattformen zum Beispiel machen, gerade bei Werbetreibenden zum Beispiel. Also ich möchte es nicht unnötig schwer machen, mich da anzumelden und sofort Posts abzusetzen und sofort Leuten zu schreiben. Und trotzdem muss man überlegen, warum können so viele hunderte, tausende und Millionen und Abermillionen Accounts Massive neue Gruppen. Warum kannst du überhaupt in den ersten 60 Tagen Gruppen eröffnen? Warum kannst du Hunderten von Menschen innerhalb weniger Tage mit Nachrichten vollballern? Man kann auch so ein bisschen das throtteln und so ein bisschen langsam so eine Aufwärmphase. Es gibt so viele Möglichkeiten. Man kann das besser erkennen. Und was ich interessant finde, also was ich sagen wollte ist, Ich glaube, die einzelnen Plattformen können mit mehr Aufwand und mehr investiertem Geld da schon auch alleine noch mehr machen. Und dann können sie trotzdem gerne außerdem zusammenarbeiten, wenn das hilft. Aber das wirkt hier so wie, statt das Problem selber zu lösen, stellen wir uns alle in den Kreis und halten Hände und sagen, wir schaffen das, wir schaffen das, wir schaffen das. Und das wird nicht die Lösung dieser Probleme sein. Sondern die Lösung ist, diesen Zielkonflikt zwischen, ich mache lieber mehr Geld, als dass ich einen sicheren Platz baue, aufzulösen. Das ist, was man eigentlich lösen muss. Also man möchte wie gesagt Daten besser austauschen und schneller reagieren auf Scammer. Und auch zum Beispiel auf gemeldete Scams fehlt schneller reagieren. Und das ist, daran würde ich sie mal messen. Ob in einem halben Jahr oder in einem Jahr, wenn 14 Leute reporten, hier ist ein Doppelgänger-Account von Philipp, der mir gerade wieder Krypto verkaufen will, ob es dann endlich nicht nach 6 Monaten oder 6 Wochen, sondern wirklich nach 3-4 Stunden Auflängen genommen wird. Weil das ist ja das Hauptproblem. Selbst wenn zahlreiche Nutzer, mir ist klar, dass man auch das abusen könnte, dass Leute, um sich zu mobben, eventuell falsche Leute melden, aber das kann man ja überprüfen. Das ist einfach nur menschliche Arbeit, leider, die man machen muss. Aber insbesondere den Fakt, dass man hier mehr oder weniger verspricht, besser auf Meldungen zu reagieren, Da würde ich ein großes Fragezeichen dran machen, beziehungsweise daran kann man, glaube ich, gut messen, ob diese Initiative was gebracht hat. Und dann vielleicht, es ist nicht wirklich eine gute Nachricht, aber ich verkaufe jetzt mal die gute Nachricht des Tages. Und zwar schreibt die Washington Post, dass jetzt einige Schüler aus Kalifornien XAI verklagen, weil einer ihrer Mitschüler mithilfe von GROK Ich glaube, in mindestens 18 verschiedenen Fällen Nacktbilder von zu dem Zeitpunkt minderjährigen Menschen erstellt hat. Also er hat Bilder von angezogenen Schulkameraden, Kameradinnen natürlich hauptsächlich, genutzt, um sie zu entkleiden und weiter zu editieren mithilfe von Grog. Grog hat das gern gemacht und damit quasi Seasam-Material, also Missbrauchsmaterial von Minderjährigen erzeugt. Dagegen Gehen diese Kinder zusammen mit den Eltern jetzt vor? Die müssen natürlich jetzt vor allen Dingen, also die berichten darüber nur unter dem Deckmantel der Anonymität, vermutlich unter anderem, weil sie Angst haben, dass Ilham Masti als nächstes irgendwie auf Ex, als Pädophile fährt. bezeichnet oder so. Ich bin gespannt, wie er sich daraus redet. Es ist natürlich schwer jetzt auf Kinder loszugehen in seinem Fall. Das ist vielleicht sogar für ihn eine rote Linie. Aber ich glaube, insbesondere von der Öffentlichkeitswirksamkeit wäre es was ganz Gutes, wenn da mal gleichzeitig möchte man die Kinder oder ehemaligen Minderjährigen natürlich nicht exponiert jetzt im Fernsehen vielleicht sehen, weil die ja selber auch Opfer sind, aber gleichzeitig braucht es vielleicht genau das, um mal klarzumachen, was für ein Schindluder getrieben wird, unter anderem, das ist ja auch nur einer von vielen, es gibt 10.000 andere Sachen, die man mit Krog angestellt hat, aber gut, dass auch dieser Fall vor Gericht geht und Menschen da den Mut haben, für die das sicherlich nicht einfach war, zusammen mit ihren Eltern ihre Rechte zu vertreten und natürlich einerseits diese Person, aber vor allen Dingen auch Krog als Enabler dieses übergriffigen Verhaltens vor Gericht zu ziehen.
Und ich habe zum Schluss noch eine richtig gute Nachricht und zwar Alexander Graf macht wieder die ganze Arbeit für uns. Kassenzone.de kann man sich bewerben auf die Kassenzone Party, wo wir auch mit Gastgeber sein dürfen. Am 4. Mai vor der OMR. Ich glaube das dritte oder vierte Mal. Also eine Party organisiert von dem besten Partyorganisator Hamburgs oder Kiels. Und wir dürfen auch vorbeikommen und freuen uns auf eure Bewerbung. Hat einen schönen Mittwoch.
Bis Samstag. Peace. Ciao, ciao.