Doppelgänger Folge #549 vom 31. März 2026

Claude drosselt Peak-Nutzung | Musks letzter Mitgründer verlässt xAI | SpaceX 30% Retail-IPO #549

Anthropic drosselt die Claude-Nutzung in Peak-Zeiten – wer günstig Tokens will, muss nachts arbeiten. Mistral nimmt $830 Mio. Schulden auf, um ein souveränes europäisches Rechenzentrum bei Paris zu bauen. Bei xAI hat jetzt der letzte von elf Co-Foundern Elon Musk verlassen. SpaceX plant einen unkonventionellen Börsengang: 30% der Aktien sollen an Privatanleger gehen. Der IPO könnte $75 Mrd. einbringen – mehr als das gesamte IPO-Volumen des letzten Jahres. Aus den Gerichtsakten von Musk v. Altman werden interne Chatverläufe öffentlich. Metas Oversight Board warnt: Community Notes sind kein Ersatz für globales Faktenprüfen. Meta testet ein Premium-Abo auf Instagram für $2/Monat mit 48-Stunden-Stories und Inkognito-Modus. Ebenfalls aus Gerichtsakten: Zuckerberg bot Musk 2025 Hilfe bei DOGE an – und zeigte damit, dass Meta durchaus Doxing und Bedrohungen unterbinden kann, wenn es politisch gewollt ist. Frag den Staat deckt auf: Wirtschaftsministerin Reiche redet mit der Milliardärslobby über die Abschaffung der Wegzugsbesteuerung. 


Unterstütze unseren Podcast und entdecke die Angebote unserer Werbepartner auf ⁠⁠⁠⁠⁠⁠doppelgaenger.io/werbung⁠⁠⁠⁠⁠⁠. Vielen Dank! 


Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) Claude drosselt Nutzung in Peak-Zeiten

(00:15:03) Mistral: $830 Mio. für eigenes Rechenzentrum bei Paris

(00:18:42) xAI: Letzter von 11 Co-Foundern verlässt Musk

(00:23:15) SpaceX-IPO: 30% für Privatanleger, $75 Mrd. geplant

(00:35:11) IPO-Markt: Genug Liquidität für SpaceX, Anthropic und OpenAI?

(00:40:07) Musk v. Altman: Chatverläufe aus Gerichtsakten

(00:42:35) Oversight Board: Community Notes kein Ersatz für Faktenprüfung

(00:44:47) Meta testet Premium-Abo auf Instagram für $2/Monat

(00:48:36) Zuckerberg bot Musk 2025 Hilfe mit DOGE an

(00:52:33) Wirtschaftsministerin Reiche und die Milliardärslobby



Shownotes

Sei einer von 100 Buildern am 4. Mai und bewerbe dich auf TokenMade.ai mit deinem KI Projekt oder KI Prozess.


Claude so beliebt, dass Anthropic Nutzer bremsen muss - businessinsider.com

Mistral sichert $830 Mio. für KI-Rechenzentrum - cnbc.com

Letzter xAI-Mitgründer verlässt Musk - techcrunch.com

SpaceX-IPO: So unkonventionell wie Musk - wsj.com

SpaceX-IPO mit großem Anteil für Privatanleger - reuters.com

E-Trade verhandelt über SpaceX-IPO-Zugang - reuters.com

Oversight Board: Community Notes kein Ersatz für Faktenprüfung - niemanlab.org

Meta testet Premium-Abo auf Instagram - techcrunch.com

Zuckerberg bot Musk 2025 Hilfe mit DOGE an - engadget.com

Musk v. Altman: Beweisstücke veröffentlicht - courtlistener.com

Reiche beraten Reiche im Wirtschaftsministerium - fragdenstaat.de


📧 Abonniere jetzt den Doppelgänger Newsletter auf⁠⁠⁠⁠⁠⁠ doppelgaenger.io/news⁠⁠⁠⁠⁠⁠ und erhalte jeden Montag die relevanten News der Woche 📧

👋 Aktuelle⁠⁠⁠⁠⁠⁠ Werbepartner des Doppelgänger Tech Talk Podcasts⁠⁠⁠⁠⁠⁠, unser Sheet und der Disclaimer 👋

Ein Klick auf die Textabschnitte spielt diese ab. Du kannst auch mit dem Player umherspringen.

Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 549 am 1. April 2026, den Tag, an dem ich nicht auf Social Media bin, weil ich auf jeden Fall auf das eine oder andere reinfallen werde. Ich bin Philipp Glöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Glöckner. Wir haben eine Hörerfrage. Ihr könnt uns jederzeit Fragen schicken an podcast.doppelgänger.io. Und ich habe eine DM, glaube ich, bekommen, anonym. Und zwar baut jemand wohl ein AI-Startup gerade und hat wohl gute Signale. Also Investoren wollen investieren. Und die Gründer fragen sich jetzt, ob sie in Deutschland gründen sollten, also eine UG GmbH oder direkt eine US-Struktur, also in Delaware zum Beispiel, weil sie langfristig US-Investoren an Bord haben möchten. Wenn jetzt zwei Leute zu dir kommen und sagen, Pipp, Produkt ist fertig, wir müssen jetzt nur noch die Firma gründen, Sollen wir jetzt schnell hier zum Notar GmbH machen oder gleich in Amerika? Was würdest du sagen? Was wäre für dich einfacher und was würdest du denen empfehlen?
Wenn du glaubwürdiges Interesse aus den USA hast, mach das. Oder wenn du zum Beispiel vorhast, zu Y Combinator zu gehen, dann ist es, glaube ich, unbedingt schlau, eine Delaware LLC zu gründen. Oder wenn du weißt, dass dein Lead-Investor theoretisch ein Sequoia, ein Andreessen oder so werden würde, dann kann das schon vorteilhaft sein. Ich glaube, nichts davon ist ein Deal-Breaker. Wenn du eine gute Firma in Deutschland baust, wird die USBC immer noch interessiert sein, wenn das Team, das Produkt gut ist, der Markt gut ist. Du kannst nicht zuletzt das auch immer noch ändern. Ich glaube, Black Forest Labs hat das doch gemacht, wenn ich mich nicht irre, als Beispiel. Das heißt, das ist jetzt auch keine sogenannte One-Way-Door. Du kannst das revidieren. Aus Investorensicht könnte man argumentieren. Worauf ich nicht eingehen kann, sind die ganzen steuerlichen Implikationen. Das kann es schon komplizierter machen, sowohl für die Gründer als auch für vermeintliche Nicht-US-Investoren. Aber man kann schon sagen, dass ein SAFE-Unterschreiben, also ein Wandeldarlehen in US-Companies, vom Aufwand her ist das ein Doku-Sign. Das ginge beim Wandeldarlehen je nachdem, welche Rechtsberatung die Gründer haben. ginge, dass auch in den USA, wobei es da so ein bisschen strittig ist, sagen viele, weil theoretisch die Rechtsfolge ist, ein Übertragen von Anteilen müsste auch das Wandeldarlehen notariell beglaubigt werden. Aber auch dazu kann ich das schlussendlich nicht abschließend beurteilen. Mir als europäischen Investor ist es total egal, ehrlich gesagt. Mir ist die Marktprodukt wichtiger. Für US-Investoren wird es attraktiver sein, Delaware LLC zu bauen. Inzwischen wahrscheinlich schon Texas oder was weiß ich. Die nächste Frage ist dann, wenn du davon überzeugt bist, und es konsequent meinst, musst du auch als Gründer eigentlich, kannst du auch direkt über den Teich fliegen. Nicht, dass jetzt Leute das aufrufen möchten, aber wenn du glaubst, dein Geld kommt aus den USA und dein erster Markt wird global oder USA beinhalten, dann kann man auch gleich so konsequent sein und direkt in die USA gehen. Wenn man US-VCs möchte, aber aus irgendeinem Grund, zum Beispiel weil es Industrie ist oder so, in Europa anfangen will mit dem Go-To-Market, dann ist natürlich als Standort die USA besser. Aber auf jeden Fall sollte man seinen Anwalt und Stahlberater dazu ziehen.
Natürlich, wie immer. Ich würde es nicht machen. Und zwar habe ich so ein bisschen, das muss jetzt in dem Case nicht der Fall sein, aber ich finde manchmal, also als Gründer ist man ja so ein bisschen naiv. Natürlich denkt man, man hat die beste Idee. Natürlich glaubt man am Anfang, man schafft es irgendwie von top, wie es hieß, das Geld einzusammeln und so weiter. Aber du hast limitierte Ressourcen und ich glaube das Produkt und die Faktoren, die du erwähnt hast, die für dich wichtig sind, sind glaube ich wichtiger als das Legal Setup dahinter. Also wenn jemand Interesse hat, dann wird er investieren, egal wo die Firma ist. Du wirst auch immer noch eine zweite Unit in Amerika aufmachen können. Es gab ein Beispiel von einem Doppelgängerhörer, die bei YC reingekommen sind und daraufhin dann das umfilmiert haben. Und da gibt es ja Leute, die das auch immer wieder machen. Aber mich hat das so ein bisschen erinnert an, oder es ist bestimmt nicht in dem Fall so, aber du hast dich mal lustig gemacht über so einen Unternehmensberater, der so absolute Hochglanz-Webseite hatte oder so. Also manchmal gibt es so Sachen, wo nach außen alles top ist, aber dann fehlen halt die großen Kunden oder die Kunden da im Hintergrund. Und ich glaube, du kannst ja halt bei Gründung am Anfang unheimlich viele Sachen machen, die, wenn alles gut läuft, sehr wichtig sind, aber die sich ja schon ein bisschen von dem Produkt und von den Kunden irgendwie fernhalten.
Ich verstehe, was du sagen willst. Das Problem ist, die Delaware LLC aufzusetzen, ist ja keinesfalls komplizierter als eine deutsche GmbH zu gründen.
Ja, das nicht, aber du musst trotzdem irgendwie alle, musst du nicht mindestens einmal im Jahr drüben sein, rüberfliegen, irgendwie Boardmeeting da machen und so weiter?
Ich glaube nicht, ehrlich gesagt.
Wir sind auf jeden Fall keine Experten. Wir haben alles in Deutschland gemacht bis jetzt. Fast alles, würde ich so sagen.
Was hast du da für Auslandsgeschäfte?
Bitte?
Gar nichts. Warum hast du denn fast gesagt?
In welcher Firma sitzt deine Boardmeeting-Firma?
Das ist Luxemburg SE. Da muss man dann auch tatsächlich vor Ort sein.
Gut, sonst hast du wahrscheinlich mitbekommen, ich mache am 4. Mai ein kleines Event in Hamburg. TokenMate nennen wir das Ganze. Die KI hat mir geholfen, einen Namen zu finden. Auf tokenmate.ai könnt ihr euch bewerben, wenn ihr tatsächlich was mit KI gebaut habt. Bützer und ich, mein alter Kumpel aus San Francisco, der tatsächlich eine Firma dort hat, die schauen uns gerade die Submissions an. Mal gucken, also Während die zwei Tage danach auf der OMR eher die Kinos sind, wollen wir Demos sehen.
Mal schauen, was da Schönes dabei ist. Und hat die Überschrift der Webseite auch die KI gemacht? Also TokenMate ist für die Builders. Das ist ein wunderschönes Denglisch. TokenMate ist für die Builders.
So ist das, wenn eine amerikanische KI das Zeug auf Deutsch übersetzt.
Okay.
Aber bei mir, wieso ist meine Webseite jetzt auf einmal auf Englisch? Naja, die Webseite gibt es auf Deutsch und Englisch.
Dynamisch.
Ist dynamisch. Und ja, ich habe einen ziemlich vollen Montag jetzt.
Wie heißt die TokenMate.io?
tokenmade.ai .ai natürlich. Ich wollte DE kaufen, habe ich natürlich auch gemacht.
Wie hast du die gebaut? Wie hast du die hier gevibe-coded?
Ich habe natürlich gar nichts gemacht. Wenn du ganz nach unten gehst, steht, dass Bützel das gebaut hat mit seiner Firma Purple. Und ja, das war ein witziges Projekt. Das ist alles in einer Woche entstanden. Mal gucken, was wir da sehen. Von Büchern bis Brauereien wird alles vorgestellt. Aber vor allem auch so Mittelstandssachen. Also mal gucken, was wir da alles sehen werden.
Also so richtig große Projekte und so?
Ne, große und kleine.
Achso. Zwei Kategorien am Ende. Corporate finanzierte Großprojekte. Accenture hat mir ein neues Warenwirtschaftssystem gebaut mit KI. Hahaha. Also, na gut. Dein Projekt, du machst das, ich halte mich raus. Ihr braucht keine Examen. Gerade Herr Bützer ist ja auch seasoned und experienced.
Dann kriegt ihr das schon hin. Unser Ziel ist ja nur, dass wir eine Slide in deiner Keynote danach bekommen. Aber mal schauen.
Mal schauen. Vorher... Mach ich gern. Kommitte ich mich. Die drei besten, also ich wähle selber aus, welche drei mir am besten gefallen. Aber dann müsste ich alle 100 angucken. Da habe ich auch keinen Bock drauf. Ach, verdammt.
Wir haben die ganze Zeit überlegt, was der Preis ist. Der Preis ist, die Top 3 kriegen eine Slide gemeinsam auf der OMR Keynote.
Schön, dass du meine Keynote verkaufst als Incentive für irgendwelche Events, an denen du dich hier dumm und dämlich verdienen willst.
Aber gut, dass ich dein Content verkaufe, das ist ja nichts Neues.
Apropos dumm und dämlich verdienen. Mit dieser tollen Überleitung steigen wir in die News der Woche ein. Damit sie sich in Zukunft dumm und dämlich verdienen können, beginnt Entropic Claude seine Mutter, das Token-Usage so ein bisschen einzudämmen. Also in Zukunft will man in Peak-Zeiten so ein bisschen, in Südafrika würde es Load-Shedding heißen, also die Last umzuverteilen. Das heißt, man darf nachts um vier, wenn wenig genutzt wird, also je nachdem, welche Region natürlich und so weiter. Aber wenn es weniger Nachfrage gibt, dann bekommt man ein bisschen mehr Token-Limits. Und wenn die Data-Center schon schwitzen und die Platinen schmelzen, Dann gibt es so eine Art Rate Limiting in Zukunft bei den günstigeren Produkten. Da werden so exemplarische Cases genannt, wo jemand irgendwie 27.000, also in so einer Cloud-Max-Subscription, die irgendwie 200 US-Dollar kostet im Monat, hat jemand 27.000 Dollar an Tokens angeblich verbraucht. Mutmaßlich muss man sagen, ist alles nicht so 100% nachweisbar, weil genau weiß das natürlich nur Anthropic, aber man kann die Tokens berechnen. Und deswegen beginnt Entropic jetzt so ein bisschen die Last zu managen, würde ich sagen. Business Insider verkauft das als Wachstumsschmerzen, also sie leiden unter dem eigenen Erfolg und der riesen Nachfrage. Die Datacenter sind einfach zu ausgelastet in Peak-Hours. Und deswegen sagt man den Usern, dass sie ein bisschen schauen müssen, wann. Also es ist so wie Geschirrspieler mittags um zwölf anmachen. Ich habe gerade gelernt, bei Alles auf Achsen gab es einen Podcast mit Matthias Smart und Sint von O-Strom mal wieder. Ich hatte immer gedacht, dass man nachts um zehn... den Geschirrspüler anmachen muss, weil da der Industriestrom weniger abgenommen wird und so weiter. Aber es ist natürlich falsch, weil inzwischen es so ist, dass mittags die Sonne scheint, der Wind bläst idealerweise auch nachts, aber die Solarenergie ist natürlich tagsüber so massiv verfügbar, dass die teuersten Stunden 6 bis 8 morgens und abends sind, wenn alle ihre Espressomaschine aufheizen, aber die Sonne noch nicht voll scheint. Und mittags durch die, also an sonnigen Tagen ist mittags die Energie am günstigsten. Wie kam ich jetzt darauf? Also genau so würde man das natürlich bei Datacentern machen, dass man so ein bisschen versucht, die Last zu verteilen, weil Datacenter quasi eine feste maximale Kapazität haben. Und dann kann man sich schlauer auslassen.
Und richtig schlaue Leute haben deswegen O-Strom jetzt im Büro.
Und Glöcklers Invite-Code findet ich in den Shownotes. Ich durfte neulich nicht meinen Revolut-Code droppen und Glöckler. Aber pack rein, pack rein. Disclaimer, wir sind da beide investiert.
Genau, es macht mich zum besten Agent-Investor Deutschlands, oder? Wenn ich nur zwei Tickets gemacht habe und eins davon ist O-Strom.
Also der Beste ist, wie wir alle wissen, Frank Tillen. Der hat 1000x gemacht. Aber ja. Das ist auf jeden Fall keine schlechte Quote. 50% ist keine schlechte Quote. Aber es wird ja auch so ein bisschen über die Herausforderung der zweiten Energie... Also man kann auch sagen, wenn ein Startup zwei Energiekrisen überlebt, dann sind sie auch sehr resilient. Dann kann es nur noch besser werden. Und wenn wir überlegen, also es wird jetzt viel darüber geredet, über diese Tokenomics und die neue Token-Ökonomie, dass man in Zukunft Output eigentlich in Tokens berechnen wird und die Tokens, also Consumption-Based Pricing aufgrund von Tokens macht. Und dann wäre es natürlich nur effizient, dass Tokens nicht den ganzen Tag den gleichen Preis haben. Im Moment ist es ja so, dass der Tokenpreis hauptsächlich vom Modell abhängt. Anthropic ist sogar relativ teuer. Am günstigsten sind die chinesischen Modelle, die Open-Weights-Modelle, weil sie abgekupfert sind, wegdistilliert aus großen westlichen Modellen und weil sie auf günstigen chinesischen Strom laufen und so weiter und so fort. Und vielleicht auch so ein bisschen Dumping betreiben oder mit weniger Marge zufrieden sind eine Zeit lang. Und Entrop gilt als eines der teuren Modelle. Aber eigentlich sollte sich das sehr stark nach Strom, Preis und Verfügbarkeit von Ressourcen rechnen. So ähnlich wie auch Cloud Compute in der Amazon Cloud oder so eigentlich schon berechnet wird. Von daher ist das ganz sinnvoll. Die Community liebt das natürlich nicht so. Also wenn du dann typischerweise in der Peak-Zeit arbeitest und hast dann immer dein Token-Limit erreicht, dann nervt das natürlich so ein bisschen. Und es ist auch eine versteckte Reduzierung der Leistung, rechnen manche vor. Also Für die Übergangsphase bekommt man doppelt so viel, wie man laut Vertrag hätte. Also man kriegt so eine Art Discount, der dafür sorgt, dass es dann erstmal ganz gut funktioniert, weil man die doppelte Leistung bekommt für eine gewisse Zeit. Aber der Discount läuft natürlich irgendwann aus und dann bist du in dem Paket, was eigentlich weniger Leistung hat, als früher gefangen. Dass man für 200 Dollar im Monat nicht unendlich Tokens generieren kann, muss ja aber auch jedem klar gewesen sein. Da hat Entropic zumindest auf einzelne Accounts sicherlich draufgezahlt. Im Schnitt sollte ein Traffic eine positive Rohmarge haben. Aber ich glaube, es ist wirtschaftlich effizient. Es ist das natürliche Outcome und wir werden das mehr und nicht weniger sehen in Zukunft.
Ich frage mich gerade, ob man das auch so nutzen kann, also jetzt vielleicht nicht bei denen, aber generell, dass du halt je nachdem, wer Kunde ist, es unterschiedlich auslieferst. Wenn du sagst, Internet macht ja schon einen großen Unterschied, ob du schnelles Internet hast oder langsames Internet.
Du meinst, dass du gewisse Webseiten langsamer auslieferst, was die Telcos machen, Telekom und so. Ich glaube, das ist nicht die richtige Analogie, weil das Datacenter hat ja so absolute Ressourcen. Das heißt, langsamer geht nicht so richtig. Aber was du machen könntest, ist, du könntest Datacenter bauen, die nur in den Peak-Energiezeiten, also wenn wir Überschussstrom haben, angehen. Die können zwar keine Energie speichern, aber sie können Energie, die wir zu viel haben, also wenn wir einen negativen Energiepreis haben, könnten die sehr günstig rechnen. Nachteil wäre natürlich, dass sie underutilized werden. Also immer wenn es einen Strompreis gibt oder einen hohen Strompreis gibt, würden sie nicht laufen und dann haut die Abschreibung der Chips natürlich deutlich stärker rein, wenn ich sie dann nicht mindestens 60-70% auslaste. Also so schlau ist das auch noch nicht. Aber dass wir differenzierte Preise haben werden, ist relativ klar.
Dann gehen wir nach Frankreich. Mistral verschuldet sich bis zum Get-No oder ist das einfach ein normaler Weg, den man gehen muss, wenn man in dem Business ist?
Die Mistral ist der französische Anbieter, der letzte, der so ein bisschen im Rennen war um Frontier-Modelle, um State-of-the-Art-LLMs. Also letzter europäischer Anbieter, französisches Start-up, inzwischen auch so ein bisschen mehr in die Consulting-Implementierungsschiene geschifftet, so wie Aleph Alpha davor. Und die geben jetzt bekannt, oder es wurde bekannt, dass sie 830 Millionen US-Dollar an Schulden aufgenommen haben. um selber Datacenter zu bauen. Das erste wird in der Nähe von Paris sein und zweites soll schon in Schweden vorbereitet werden. Und die Kosten schätzt man auf insgesamt 4 Milliarden. Es sollen so rund 13.000 GPUs, glaube ich, 13.000 bis 15.000, ja 13.800 NVIDIA GB300, also diese Racks, da verbaut werden. Und um diese 4 Milliarden aufzubringen, wird man 830 Millionen Schulden aufnehmen. Das ist eigentlich eine relativ niedrige Schuldenquote, würde ich sagen. Ich gehe davon aus, dass Sie weitere Schulden oder dass Sie irgendwie die Chips... Dann nochmal so ein irgendwie Asset-Back-Financing machen, dass die C-Chips selber quasi als Fund ins Financing legen. Die 830, damit kommt man glaube ich nicht so weit. Ich glaube nicht, dass Mistral noch 3 Milliarden auf dem Konto hat, um den Rest selber zu stimmen. Ich nehme an, das ist eine Strategie, um... die Lösung, die man für Kunden baut, in so Integrationsprojekten dann auch glaubwürdig in Europa in der eigenen Cloud laufen lassen oder im eigenen Data Center laufen lassen zu können. Also wenn man da vielleicht eigene Modelle feintunen für irgendwelche Industriekunden, kann man halt glaubhaft behaupten, dass das 100% in europäischen Datacentern in Schweden oder Paris laufen wird. Das ist auch nicht so eine Umgehungslösung, abgeschottete, also so Co-Location in einem Google oder Amazon Datacenter. Data Center, sondern es ist wirklich ein autonomes oder ein souveränes europäisches Datenzentrum. Und das wäre wahrscheinlich eine USB für einige Industriekunden, die einfach prinzipiell amerikanischen Einfluss minimieren wollen. Und nebenan dadurch haben sie den Vorteil, dass sie das eigene Data Center relativ gut auslassen können und das bringt natürlich zusätzliche Marge. Also man hätte dann die Software-Marge auf die eigenen Produkte, die Dienstleistungsmarge für die Implementierung und Beratung und zusätzlich quasi eine Marge als Betreiber des Datacenters. Du kannst entweder so ein bisschen quersubventionieren oder aus allen drei Bereichen Geld verdienen. Ist als Strategie, glaube ich, sinnvoll, das End-to-End-autark zu machen. Also es bringt natürlich nichts, wenn du dir von einer europäischen Firma dein Modell irgendwie implementieren lassen, wenn du es dann wieder im Datacenter von OpenAI rechnen lässt oder so. Von daher ist das, glaube ich, eine schlaue End-to-End-Lösung. Und ich gehe davon aus, dass man das finanziert bekommt. Frankreich wird da im Zweifel auch, also die Investoren sind hier Genau, es ist wieder BPI France, was der Vergleich zur deutschen KfW ist, also Wirtschaftsförderung, dann BNP Paribas, Crédit Agricole, HSBC, Bankenpostal, also französisches Bankenkonsortium, die das finanzieren zusammen mit dem BPI, dem Wirtschaftsförderer der französischen Regierung. Vielleicht gibt es da sogar Haftung oder so, damit es erschwinglich wird. Weiß ich nicht, da steht jetzt im Artikel nicht drin. Aber es ist erstmal die richtige Strategie für ein europäisches Unternehmen und für uns alle in Europa wahrscheinlich gut.
Und damit wären wir bei Elon Musk und XAI. Ich habe in deinem Newsletter gelesen, dass jetzt auch der elfte Co-Founder von ihm weg ist.
Ja, herzlichen Glückwunsch.
Herzlichen Glückwunsch, aber ich lag dann im Bett und habe darüber nachgedacht und habe gedacht, bei OpenAI sind da auch noch nicht mehr alle da.
Also ganz fair muss man sagen, Attrition oder Personalwanderung ist natürlich was ganz Normales, wenn man hört, was dafür Gehälter gezahlt werden, dass sich die Ausrichtung der Firmen auch ändern, dass man versucht gegenseitig abzuwerben, sich vielleicht neuen Forschungsgebieten widmen will. Fluktuation hast du überall, auch bei einem Entropic. Entropic ist aus OpenAI weggelaufen, dann ist hier Thinking Machine Labs von Mira Murati ist aus OpenAI weggelaufen. Ex-Entropic-Leute gründen wieder neue Firmen, weil die in Entropic noch nicht irgendwie sicher genug waren. Dass es Fluktuationen gibt, ist ganz normal. Dass aber 11 von 11 Co-Gründern, die ursprünglich mal XCI mit Elon Musk gegründet haben, das Weite suchen, ist dann doch schon erwähnenswert. Elon Musk verteidigt das ja immer, indem er sagt, die Firma war von Anfang an falsch aufgebaut und deswegen müsste es da sozusagen zur Adjussierung kommen. Das kann natürlich eine mögliche Erklärung sein. Dann muss man auch sehr ehrlich sein zu sagen, dass man die Verantwortung dafür 100% er selber trägt. Tut er als Unternehmer vielleicht sowieso, aber dafür, dass er bei OpenAI als Mitgründer von OpenAI ja auch eigentlich sehr viel mitbekommen hat, wie man solche Firmen aufbaut, was die machen, was gute Leute sind, was Organisationsstrukturen sein könnten. dann ist so dumm aufzubauen, dass man elf Leute von elf wieder rausschmeißen muss am Ende, dann war er einfach unfähig als Gründer oder Initiator, muss man dann ehrlicherweise auch sagen. Tatsächlich glaube ich, ist es wirklich so, dass die Leute ihm weglaufen und dann muss man sich fragen, Warum sie das tun? Also glauben sie nicht an den Erfolg? Warum sollte XAI attraktiv sein? Elon Musk verspricht dir das größte Rechencenter der Welt hinzustellen mit Colossus und Colossus 2. Also nirgendwo hättest du theoretisch zumindest, wenn du dieser Vision glaubst, mehr Zugang zu Ressourcen als bei Elon Musk. Das wäre sozusagen die Karotte. Und dann ist die Frage, was der Stick ist. Also was musst du dafür tun? Und im Newsletter, man kann natürlich nur mutmaßen. Niemand von denen sagt, dürfen sie wahrscheinlich vertraglich auch nicht, aber weil sie ihre Anteile behalten wollen, niemand von denen sagt natürlich, was da wirklich der Grund ist. Aber entweder glauben sie, dass da in die falsche Richtung geforscht wird oder dass es moralisch-ethisch nicht vertretbar ist, weil irgendjemand versucht, also man sieht ja, Bei Grokipedia, wie er in X eingreift, wie er wahrscheinlich auch in XAI, ins Grok-Model eingreift. Also es wäre ja absurd anzunehmen, nachdem man verstanden hat, wie Elon Musk zum Beispiel X manipuliert und die Grokipedia quasi, der Grokipedia versucht eine Richtung zu geben, was total okay ist. Es darf gerne auch eine rechtslastige Wikipedia geben, man sollte nur nicht behaupten, also, beziehungsweise... Gibt es vielleicht auch Artikel, wo sie mehr recht oder wo sie näher an der Wahrheit ist oder weniger gebiased ist und andere, wo sie mehr gebiased ist. Es gibt ja ausreichend Beweise für. Das zu bauen ist ja gar nicht fragwürdig. Die Transparenz dahinter fehlt natürlich. Also was wurde weggelassen, was wurde hinzugefügt, wo hat... Der Meister selber den Finger auf die Waage gelegt, das ist das Einzige, was ich vorwerfen würde. Und man muss, langer Weg, um zum Ziel zu kommen, aber man muss natürlich annehmen, dass er bei Krog das Gleiche tut. Also dass er jetzt nur plakatives Beispiel sagt, die New York Times wird in meinem Modell nicht einbezogen, weil das Geschreiberlinge sind. Oder, oder, oder. Das könnte natürlich ein Grund sein. dass er irgendwie bei Safeguards nicht vernünftig arbeitet und Leute deswegen abhauen, wobei dann würde man vermuten, dass es schon einen Whistleblower gibt, der versucht irgendwas durchzustechen an Informationen, wenn er wirklich besorgt, fairerweise kann man sagen, wenn er wirklich jemand wirklich besorgt, um die Sicherheit wäre, dann würde man nicht die Firma verlassen, sondern würde dafür sorgen, dass andere Leute darauf aufmerksam werden und würde so eine Art Feueralarm einschlagen. Ja, deswegen bleibt Spekulation. Was man sagen kann, es ist so aus Management-Sicht jetzt keine hervorragende Leistung, wenn man 11 von 11 Ich habe in meiner Corporate-Karriere nicht viel erreicht, aber ich war immer sehr stolz darauf, dass, glaube ich, nicht eine Person in den vier, fünf, sechs Jahren, die ich da war, ungewollt gekündigt hat. Das hier ist das komplette Gegenteil, würde ich sagen. Wenn du dir die elf falschen Co-Founder... ausgesucht hast, dann bist du entweder ein richtig schlechter Company-Builder oder hast dich danach wie ein komplettes Arschloch verhalten oder hast keine Ahnung, wie man Menschen motiviert.
Ich glaube halt, dass so viel da auch irgendwie Schmerzensgeld und irgendwie zu wenig Anteile drin sind. Also jetzt mal angenommen, es gab ja früher auch mal einen sehr großen Typen in der Berliner Internetszene und der hat die ganze Zeit Firmen aufgebaut und dann gab es irgendwelche Geschäftsführer. Die Geschäftsführer hatten aber halt nicht den größten Anteile und am Ende wusste jeder im Hintergrund so, wer wirklich das Sagen hat im Hintergrund. Und ich könnte mir halt vorstellen, dass das bei der Firma auch so ein bisschen ist, so alle wissen, du kannst als Mitgründer da im Ziellevel gar nichts wirklich entscheiden und überlegst dir dann so, so richtig, also... So viel Stress und das Payout ist gar nicht so groß, da gehe ich lieber woanders hin und habe ein angenehmeres Leben. Ich verdiene ja immer noch überproportional viel Kohle.
Ja, finde ich eine interessante Sichtweise und ich würde sowohl den Rocket-Gründern von damals, die du wahrscheinlich meinst, als auch den XCI-Gründern meinen, wenn du mit den Personen eine Firma gründest und dir war das nicht bewusst, dann ist es 100 Prozent der Schuld. Du glaubst ja nicht, dass du eine Firma mit Elon Musk gründest und das dann demokratisch unter zwölf Leuten entschieden wird, was wir als nächstes machen. Und ganz ähnlich hätte dir als Rocket Founder, also ich glaube, dass du immer noch ein sehr positives Chancen-Risiko-Verhältnis gehabt hast und einen hohen Erwartungswert. Ich glaube, für die allerbesten Gründer hat das System so keinen Sinn gemacht. Für mittelmäßige Gründer oder oberes Drittel Gründer war es trotzdem der beste Erwartungswert aus Risiko, Absicherung und Outcome. Es gibt ja auch Leute, die damit sehr gut gefallen sind.
Kurze Werbeunterbrechung. AI-Argenten einführen klingt in der Theorie nach Magie. In der Praxis kann es aber teuer werden. Tolle Demo, hohe Erwartungen und am Ende scheitert es an der Akzeptanz im Team oder fehlendem Monitoring. Frust statt Fortschritt. Damit eure KI nicht im Winterschlaf stecken bleibt, hat ZipGate den 5-Phasen-Fahrplan entwickelt. Keine Magie, sondern Struktur. ZipGate startet mit einer Demo für euren konkreten Case und klärt im Kick-Off die harten Fakten. Welche Persona ruft an, welche Systeme werden angedockt und was passiert in der Belastungsgrenze? Danach gibt sie iterative Umsetzung. ZipGate optimiert den Agenten mit echten Gesprächsdaten, bis die Qualität stimmt und die Nachbearbeitungszeit sinkt. Euer Team bekommt den Kopf frei für Aufgaben, die wirklich menschliche Aufmerksamkeit brauchen. Das Ergebnis produktiv in nur vier Wochen. Null Risiko und ein System, das 24-7 für euch arbeitet. Schaut euch den Fahrplan auf zipgate.ai an. Zipgate. Einfach machen. Und jetzt viel Spaß mit der weiteren Folge. Werbung Ende.
Genau. Was noch interessant ist, ist, dass der IPO von XAI, also innerhalb von SpaceX ja inzwischen, steht ja bevor. Und die lassen höchstwahrscheinlich, wenn die weglaufen, auch alle Shares auf dem Tisch liegen. Das musst du dich auch fragen. Normalerweise ist das so eine Phase, wo du goldene Handschellen hast, eigentlich wortwörtlich. Also du ziehst jetzt die nächsten zwölf Monate noch durch, bis deine Shares liquide werden. Also den IPO nimmst du auf jeden Fall noch mit. Und dann sagst du schön Weihnachten 2026, fuck off, dann kannst du deine Anteile verkaufen, hast noch den Rest gewestet vielleicht. Also man muss davon ausgehen, dass einige von denen jetzt wirklich signifikant bares Geld oder fast liquide Stocks auf dem Tisch liegen lassen. Was ist umso mehr, also warum man sich umso mehr fragt, warum sie sagen dann, also ich sitze nicht mal meine Zeit ab, sondern hau da ab. Und das wiederum eröffnet die Frage, Wir kommen wieder so ein bisschen vom Hundertsten ins Tausendste. Aber das eröffnet natürlich die Frage, glauben die vielleicht nicht, dass sie ihr Geld bekommen würden? Also glauben sie, dass ihre Shares beim Börsengang vielleicht doch nicht so viel wert sind, weil sie glauben, dass die Firma jetzt schon überbewertet ist? X AI ist ja in den Merger mit SpaceX für 250 Milliarden eingegangen. Dass das kompletter Unfug ist, muss glaube ich jedem klar sein. X ist ein Trainwreck, keine 10 Milliarden wert. Klar, die politische Einflussnahme und so, die ist wertvoll, aber wirtschaftlich ist X ein Totalschaden. XEI eigentlich genauso. XEI hat zwischen 1 und 1,5 Milliarden Burn im Monat, macht aber nicht mal eine Milliarde Umsatz im Jahr. Das ist das KI-Frontier-Lab mit der schlechtesten Nutzung im B2B und Government. Consumer-Bereich, dass du da nicht mehr glaubst, ist vielleicht auch eine Antwort auf die Frage, dass es einfach nicht funktioniert. Du siehst, wie jeden Tag Entropic und OpenAI, also guck dir mal an, Entropic macht irgendwie drei größere Software-Updates am Tag oder haut neue Features raus, jetzt gerade wieder einen super autonomen Cloud-Code-Desktop-Use, wo du Apps bauen kannst und dann von Cloud selber wieder bug-testen kannst, bis es funktioniert und irgendwie in so einem ewigen Loop arbeiten lassen. Sowas bringt Entropic irgendwie im Wochentakt und kleinere Updates täglich raus und du pimmelst da vor dich hin, keiner will deinen Grog nutzen, weil er als irgendwie Nazi-Bot verschrien ist. Vielleicht ist das auch einfach die Antwort, dass sie selber weder an Visionen noch Moral noch den finanziellen Erfolg der Firma... glauben. Apropos finanzieller Erfolg, es steht ja auch jetzt schon angesprochen der Börsengang von SpaceX an. Man glaubt immer noch, dass es Mitte Juni, Ende des zweiten Halbjahres soweit sein sollte. Man wartet darauf, dass der IPO-Prospekt, der sicherlich ein Kunstwerk werden wird, bei dem Firmenkonstrukt gefeilt wird in den nächsten Tagen, der wird erstmal confidential gefeilt werden. Das heißt, die Die Börsenaufsichtsbehörden, die SEC, bekommt das, darf Fragen stellen dazu, darf Sachen bemängeln. Die Öffentlichkeit bekommt den Prospekt aber erstmal nicht zu sehen, sondern den gibt es dann erst ein paar Wochen vor dem tatsächlichen IPO. Wahrscheinlich, oder wenn man wirklich auf Roadshow geht und versucht, die Anteile bei Investoren zu platzieren. Also ein IPO ist nicht so, dass man die Firma an die Börse bringt und dann bildet sich der Preis, sondern... im Vorfeld des IPOs besucht man quasi, tingelt so ein bisschen wie so ein fahrender Händler, verschiedene Leute mit Geld, große Fonds, große Banken, große High Net Worth Individuals, also Investoren im weitesten Sinne, Großinvestoren, ab und verkauft denen die Aktien und Verspricht man den mehr oder weniger, die wird wahrscheinlich am ersten Tag 20% hochgehen, damit hätte ihr sofort einen Gewinn, dafür dürft ihr aber ein halbes Jahr nicht verkaufen. Aber am Ende wird gesagt, also gibt man den Investoren natürlich die materiellen Informationen über die Firma, verkauft das, pitcht eigentlich das wie so ein ganz, ganz late-stage-Startup, warum das auch an der Börse nochmal irgendwie sich verdoppeln wird innerhalb von zwei Jahren. Und diesen IPO-Prozess macht Elon Musk, warum auch nicht, wieder sehr unkonventionell. Also statt die Leute abzutingeln, normalerweise mietest du dir eine Gulfstream und fliegst mit deinen Investmentbankern irgendwie drei Termine am Tag ab. Er macht das andersrum. Er möchte die Leute in die SpaceX-Basis einfliegen. Und dann sollen die quasi einmal die Gehirnwäsche bekommen dort vor Ort. Also dürfen alles mal anfassen, die Fabrik sehen. Vielleicht startet dann zufällig auch eine Rakete an dem Tag. Und dann sollen die so, vielleicht gibt es auch eine Leidenketamine auf dem Damenklo. Und dann sollen die quasi gehypt sagen, in das Buch der Bank schreiben, wie viele Shares sie ordern wollen, zu welchem Preis. Und so bildet sich dann das sogenannte Orderbook. Und dann kann man irgendwann den IPO preisen. Besonders ist außerdem, dass man bis zu 30% an Retail-Investoren reservieren will. Das ist Relativ hoch. Normalerweise muss man sich vorstellen, dass 80-90% der Aktien bekommen, also strategische Investoren. Man will die auch deswegen haben, weil die dann die nächsten 4-5 Jahre idealerweise in der Aktie drinbleiben. Also die handeln nicht so fickrig in den ersten Tagen hin und her und committen sich relativ langfristig, wollen vielleicht sogar eine Bordposition. Das heißt, man möchte so große Ankerinvestoren haben und die Retail-Investoren bekommen so ein bisschen den Rest. Hier will man das anders machen. 30% der Shares sollen an Retail gehen, auch weil die Nachfrage natürlich viel größer ist. Die Frage, ich frage mich fast, framet man das so, dass 30% an Retail gehen sollen? Oder wissen Sie schon, dass die Nachfrage so schlecht sein wird, dass man sagt, wir geben Retail freiwillig 30%. Wenn die dann 30% kommen, kriegen kann es entweder daran liegen, dass die institutionellen Investoren gar nicht so viel haben wollten. Den institutionellen gibt man außerdem ein paar Goodies. Also man sagt, die Bestandsinvestoren von Elon Musk bekämen, also die zum Beispiel auch in Tesla investiert sind oder in Boring Company, die bekommen eventuell auch bevorteilt Anteile zugeschanzt. Dann sucht man sich anscheinend auf verschiedene Investmentbanken für verschiedene Gruppen. Für die Retail-Investoren arbeitet man zum Beispiel mit E-Trade zusammen, also einem Online-Broker. Auch Robinhood versuchen sich da noch ins Spiel zu bringen und Achso, SoFi, der Speck, den Schabatmann die Börse gebracht hat, auch die wollen quasi das gern exklusiv an Retail-Anleger verkaufen. Man weiß eigentlich, dass Retail-Anleger, in Anführungsstrichen das so stupid money, dass die richtig Bock auf SpaceX haben. Die sind einfach heiß, sie lieben immer noch Elon Musk oder sie glauben an die Space-Vision, es gibt keine andere gute Möglichkeit in Space zu investieren an der Börse. Und deswegen wollen sie in das Original investieren. Von Preisen haben sie kein Verständnis. Also dass das irgendwie mit 100 Mal Umsatz bewertet ist, scheiß drauf. Sie wollen das nächste Elon Musk, das nächste Tesla von ganz Anfang an. Gefühlt wollen sie von Anfang an dabei sein, was natürlich gar nicht das Bild ist, sondern es sind Late-Stage-Companies, um wie es hier geht. Und ja, deswegen baut man auf jeden Fall so einen Verkaufsarm zusammen mit E-Trade. Höchstwahrscheinlich ist das noch nicht entschieden, aber E-Trade ist da wohl weit fortgeschritten, um die Retail-Tranche zu vermarkten. Die Institutionellen bekommen, wie gesagt, so ein bisschen Sweetheart-Deals, dass sie, wenn sie schon investiert waren, kriegen sie eventuell mehr Shares. Die Frage ist, ob er ihnen implizit nicht damit verspricht, wenn ihr hier investiert, kriegt ihr in meiner nächsten Firma auch Shares. Das war natürlich der viel spannendere die viel spannendere Karotte, die man hinhängen kann, dass man sagt, dieser Börsengang wird vielleicht gar nicht so einfach, weil ganz ehrlich, 100 Mal Umsatz für drei Companies, von denen bestenfalls eine gut aussieht, beinahe viel zu Hundenbewertung. Der geilste Deal ist es ja jetzt nicht, IPO-Investor zu werden, aber wenn ihr diese bittere Pille schluckt mit mir oder zusammen die Hände faltet zum Gebet, dann könntet ihr in meinem nächsten Venture schon wieder Investoren sein. Also Spekulation, aber ich könnte mir vorstellen, dass sowas hinter den Kulissen auch passiert. Und man arbeitet an den Lockup-Fristen. Also man will den IPO-Investoren teilweise wohl kürzere Lockup-Fristen geben, im Sinne von, die dürfen schneller wieder verkaufen. Gleichzeitig sollen Alt-Investoren teilweise sich länger committen. Also die, die wirklich sehr viele Shares haben, sollen eventuell mehr als die üblichen sechs Monate stillhalten müssen, damit nicht so viele Shares auf den Markt gespült werden. Es werden nämlich höchstwahrscheinlich nur 15% gespült. der Aktien gehandelt werden von SpaceX. Also wenn man davon ausgeht, dass sie 75 Milliarden raisen, wären das ungefähr 15 Prozent der Firma, wenn keine Altinvestoren sofort mitverkaufen im IPO. Dann wäre die Aktie wahrscheinlich relativ illiquide. Jetzt hätten wir, je nach Sentiment, kann es dann entweder dadurch kommen, dazu kommen, dass die Kleinanleger-Nachfrage die relativ wenig gehandelten Shares sehr stark nach oben treibt. Könnte aber auch natürlich sein, dass viele Leute ihre Gewinne schnell mitnehmen wollen und dann den Kurs eben aus den gleichen Liquiditätsgründen sehr stark nach unten bewegen. Also je weniger Aktien gehandelt werden, desto weniger Verkaufs- oder Kaufsorders braucht man natürlich, um den Kurs signifikant zu bewegen. Und das ist eigentlich das dahinterliegende Problem, warum das alles so eng ist und so schnell gehen muss und warum man sich, glaube ich, besonders Mühe gibt, hier Investoren reinzuholen. Man will ja höchstwahrscheinlich bis zu 75 Milliarden, es wird so eine Spanne von 40 bis 80 Milliarden angegeben, aber 75 ist glaube ich realistisch, raisen. Diese 75 Milliarden ist ungefähr das anderthalb bis doppelte des gesamten IPO-Volumens des letzten Jahres. Also nur der SpaceX-IPO. wird mehr Geld aufsaugen, mehr Liquidität aufsaugen auf den Märkten, als was letztes Jahr insgesamt in IPOs geflossen ist. Wenn man jetzt überlegt, dass dieses Jahr auch noch OpenAI, auch noch Anthropic an den Markt kommt, eventuellen Databricks, eventuellen Revolut, eventuellen Stripes, alles in den Hunderten von Milliarden. Wenn jetzt davon ausgeht, dass jeder nur so 5 bis 15 Prozent seines Equities floaten wird, also das handelbar wird am Markt, dann brauchst du so viel Liquidität, wie die letzten zehn Jahre an IPOs quasi verschlungen haben. Also wenn das dieses Mega-IPO-Jahr werden soll, muss man sich erst mal fragen, wer soll da denn noch alles investieren? Also entweder muss ich ganz viele andere Aktien verkaufen, Es gibt, wie wir wissen, auch nicht aus anderen Firmen jetzt viele Rückflüsse. Also wer das bezahlen soll und woher das Geld kommen soll, das sind ja Billionen irgendwann, die man da auftreiben muss. Das ist noch so ein bisschen unklar. Deswegen will, glaube ich, jeder Erste sein am Markt. Und es könnte im schlimmsten Fall sein, dass, wenn danach jetzt Entropic kommt und OpenAI dann als Letzter, dass dann einfach kein Geld mehr übrig ist und keiner mehr Bock auf KI-Companies. Also die sehen, wie XAI läuft, übergeben sich. Dann kommt Entropic mit schlechten Rohmargen an den Markt, die immerhin schnell wachsen. Aber ob dann Leute sagen, jetzt kaufe ich mich auch noch bei OpenAI ein, wird schwer, glaube ich. Und überhaupt die Liquidität zu finden, wird schwer am Markt. Es gibt natürlich nur eine begrenzte Menge an verfügbarem Geld. Es sei denn, Trump schafft es irgendwie, die Zinsen zu senken. Dann wird Geld natürlich wieder billig und dann wäre es schon eher möglich, diese ganzen IPOs abzufeiern. Das muss man ein bisschen als Hintergrund verstehen.
Wem das jetzt so wohl war, kann schauen, ob der Newsletter für ihn vielleicht ein bisschen strukturierter machen Könnte es auch sein, dass die Investoren wie so Lemminge von einem zum nächsten laufen? Also jetzt mal angenommen, SpaceX geht als erstes zum IPO, da fließen jetzt ein paar Milliarden, ein paar Millionen rein und dann kommt OpenAI und das Sentiment ist, hey, OpenAI ist spannender und auf einmal gehen irgendwie 20% raus und gehen da rein.
Also du wirst glaube ich gerade beim Retail viel Tradingaktivität sehen. Die institutionellen Investoren können das nur beschränkt, weil die halt oft diese Lockup-Period haben. Also sie dürfen erst nach einem halben Jahr raus. Es ist super schwer das vorauszusagen, aber ein wahrscheinliches Szenario ist schon, dass die Retail-Nachfrage, also alle Retail-Investoren, also Kleinanleger ist damit gemeint, die beim Börsengang nicht bedient worden sind, versuchen am ersten Tag diese Aktie zu kaufen. Also die sitzen irgendwie morgens um 9 vor Robinhood und sagen, wann kann ich endlich SpaceX ordern und bin endlich in einer Rakete mit meinem Freund Elon zusammen. Dann treibt es wahrscheinlich, kann ich mir gut vorstellen, dass es am ersten Tag 25% hoch geht nochmal, vielleicht sogar am nächsten. Und dann werden aber irgendwann, spätestens nach einem halben Jahr, aber vielleicht auch schon früher, je nachdem wie die Lockup-Periods dann definiert sind, Leute versuchen, ihre Shares zu verkaufen. Also ich, ganz ehrlich, ich habe ja ein paar SpaceX Shares, also XCI habe ich, ich hätte es weder X noch XCI gekauft wahrscheinlich, aber ich habe ein paar SpaceX Shares, ich würde die höchstwahrscheinlich, also ich gehe davon aus, dass ich sie bei erster Gelegenheit verkaufen werde, weil ich einfach an diese Bewertung überhaupt nicht glaube. Ich habe die auf dem Bruchteil dieser Bewertung gekauft, weil ich wusste, was angestrebt wird als IPO-Bewertung und ich es für zumindest möglich befand, da auf 60% der IPO-Bewertung rauszukommen und das wäre immer noch gut verdientes Geld. Aber ich habe jetzt nicht vor, das Basics jahrelang zu halten, ehrlich gesagt. Ich bin mir sicher, es wird noch mal günstiger, anders gesagt.
Um das abzuschließen, SpaceX und die anderen AI-Firmen, ich habe die KI meines Vertrauens gefragt, so ein schönes Bild zu malen, wie es denn aussieht mit den anderen AI-Firmen. Ich wollte die ganzen Gesichter haben, die ganzen Co-Founder und alle durchgestrichen. Das hat auch beim ersten Mal funktioniert und dann nicht mehr. Dann wurde mir gesagt, es sind öffentliche Personen. Ich verstehe nicht, warum eine KI mal was macht und dann bei der Verbesserung auf einmal sagt, ich dachte das nicht. Ich habe ein Bild, das hätte nicht generiert werden dürfen, aber erst beim zweiten Mal hat das nicht gemacht. Kannst du mir erklären, wieso das so ist?
Also es ist auf jeden Fall ein Fehler, weil es hätte in beiden Fällen nicht passieren dürfen. Ich kann dir sagen, was ein Trick ist. Wenn es jetzt nicht elf Personen sind, sondern nur eine Person, dann kannst du generieren, was du generieren möchtest. Und ganz am Ende lädst du ein Bild von einer Person hoch und sagst, die Person soll aussehen wie diese Person auf dem Bild. Also wenn du sagst, mach mal Elon Musk Gesicht da rein, wird er immer nein sagen. Also du hast mit Gemini probiert, nehme ich an, weil ChatGPT würde es zulassen. Gemini sträubt sich, ist meine Erfahrung, richtig?
Mhm. Aber erst haben sie es so gemacht, wie ich es wollte.
ChatGPT baut es dir, sieht aber auch festlich aus, sieht dann nicht realistisch aus. Aber was du mal machen kannst, ist, die Person rechts, die soll aussehen wie diese Person auf dem Bild, was ich gerade hochgeladen habe. Dann gibst du ihnen ein schönes Porträtfoto von der Person und dann kommst du relativ nah da. Das ist zumindest mein Workaround. Aber du hast recht, das hätte bei Gemini eigentlich beim ersten Mal auch nicht funktionieren dürfen.
Ja, und also Fakt zu dem Post ist halt, bei OpenAI sind auch schon acht Fauna raus und das Interessante, bei Anthropic wohl noch keinen. Du könntest jetzt sagen, okay, Anthropic gibt es aber noch nicht so lange, aber sie gibt es auf jeden Fall länger als XAI, aber schon wirklich ein Zeichen.
Ja, es gibt ja gerade wieder aktuell Einblicke in die Konversationen und Streits, die so geführt werden innerhalb von OpenAI, dadurch, dass sie sich vor Gericht befinden mit Elon Musk, gibt es so alte Chatverläufe oder Schilderungen auch aus der Casa Amodee, also warum der gegangen ist und so, die darauf schließen lassen, warum das kulturell nicht so cool war alles bei OpenAI und warum Sam Altman genau der hinterlistige Pieps ist, den man erwarten würde nach allem, was man bisher erlebt hat. Da kommen wir vielleicht später nochmal ganz kurz drauf. Apropos Hinterlistige. Das Meta-Oversight Board hat gewarnt, also Meta-Oversight Board ist ein unabhängiges Gremium, was ein bisschen darauf aufpassen soll, dass bei Meta nicht noch mehr schief läuft und so eine letzte moralische Instanz, die dann doch aber relativ wenig zu sagen hat. Und die hat jetzt gewarnt, berichtet das Niemann Lab, dass die Community Notes kein sinnvoller Ersatz sind, für das globale Fact-Checking sind. Also sie glauben aus verschiedenen Gründen, dass in den USA hat man quasi Fact-Checking aufgegeben und mit Community Notes ersetzt und es geht darum, ob man das in restlichen Ländern auch machen sollte. Und das Oversight Board sagt, das ist wahrscheinlich nicht so eine schlaue Idee, weil zum Beispiel in repressiven Ländern ist es insbesondere schwer, die Rechte von Minderheiten zu schützen. Also wenn jetzt Plakatives Beispiel, also, oder einfach gesagt, historisches Beispiel, es geht natürlich um den Konflikt in Myanmar, wo irgendwie Rohingya verfolgt wurden und Facebook so ein bisschen, oder was, WhatsApp, weiß nicht mehr, also eine Meta-Plattform zum Orchestrierungsmedium von so Verfolgung geworden ist und man Leute aufgewiegelt hat, Minderheiten zu verfolgen und In Ländern, wo du irgendwie keine stabile Zivilgesellschaft hast, droht natürlich besonders stark, dass Community Notes, die irgendwie auf Mehrheitsmeinung basieren, also es ist eben kein Fact-Checking, sondern wenn genug Nutzer in einem Land sagen, die klauen aber wirklich die Ausländer oder sind wirklich alles vergewaltiger, Dann könnte das quasi als Community-Note so Wahrheit werden oder vermeintlich immer Wahrheit werden und davor warnt das Oversight Board. Außerdem warnt es davor, dass es immer einen zeitlichen Verzug gibt, bevor die angezeigt werden überhaupt die Community-Notes und dass es keinerlei negatives Incentive gibt, Lügen zu verbreiten, wenn das Schlimmste, was passieren kann, ist eine Community-Note. Also bei Fact-Checking hättest du eventuell so ein Strike-System, wenn du regelmäßig verstoßt wirst, du gebannt oder eine Zeit lang kriegst du so ein Time-Out. Bei Community Notes ist es so, du kannst behaupten, was du willst und im schlimmsten Fall dürfen andere Leute darunter schreiben, das könnte falsch sein. Und das ist natürlich maximal Free Speech, wenn du so willst, aber es ist auch maximal Lügen, Desinformation, Hate Speech und so weiter. Und das sind die Hauptbedenken, die das Oversight Board hier einbringt und deswegen davon abrät, die Community Notes als Ersatz für Fact Checking im Rest der Welt herzustellen.
auszurollen. Ich bin ja gerade so ein bisschen auf Instagram.
Das ist so crazy, was ich da für einen Schrott ausgeliefert bekomme.
Also Alien-Videos und sowas.
Warum? Also Meta kennt dich wie kein anderer. Deine Searchpage, dafür bist nur du verantwortlich, wenn du auf Suchen klickst. Und ich will nicht wissen, welche Thirstraps bei dir dann erscheinen. Aber ich kann dir sagen, wovon du nachts träumst, wenn du das siehst.
Aliens wohlmöglich.
Ist vielleicht so. Und wenn nicht, wirst du umprogrammiert. Naja. Wir bleiben bei Meta. Und zwar... Also es gibt jetzt bald Premium Instagram oder es wird getestet, Premium Accounts auf Instagram zu haben, die mindestens folgende drei Features haben werden. Ihre Stories werden statt 24 Stunden 48 Stunden angezeigt. Man kann Superlikes vergeben, so ein bisschen wie diese Goldlikes auf Tinder, habe ich mir sagen lassen.
Und man kann die Ex-Freundin stalken.
Man hat eine Top-Story des Tages, glaube ich, die man hervorheben kann. Und man kann andere Storys inkognito anschauen. Also es ist der ultimative goldener Penis-Dusch-Account, würde ich sagen. Rein wirtschaftlich würde ich sagen, mach das auf jeden Fall. Also wer ich mag, Zuckerberg. Es gibt immer Leute, die sich abheben wollen. Es gibt immer Leute... die das Gold-Abo haben wollen, die zeigen wollen, warum sie, und das kostet hier nur 2 Dollar im Monat, ich denke mal, es wird in Mexiko, Japan und Philippinen getestet, aber selbst in Japan kostet es 2 Dollar, finde ich günstig. Wenn, dann sollte man ruhig 5 Dollar machen, aber Natürlich wird man Leute dazu bekommen, dass sie Werbung sehen, aber für einen hierarchischen Aufstieg innerhalb der Instagram-Gesellschaft dann noch so einen kleinen Extra-Fee bezahlen. Ich glaube 100 Prozent, dass das funktionieren würde. Aber ganz ehrlich, wenn du das anschaltest, ist das das ultimative Small-Dig-Energy-Logo, was du dir ans Profil heften kannst.
Vor allem, wenn ich so eine Pedo-Plattform wäre.
Sollte ich das später mal haben, dann liegt es daran, dass ich das aus wissenschaftlichen Gründen erforschen muss. Das sage ich ja schon mal vorab. Minderwertigkeit kannst du besser nicht ausdrücken, als dass du dir dieses Premium-Feature erholst. Du hast noch ein Problem angesprochen.
Wenn ich das Image als Plattform hätte, wo vor allem ältere Typen jüngere Mädels angucken, würde ich das Feature mit dem versteckt Storys angucken doch nicht ausrollen.
Also ich würde fast behaupten, also ich fühle mich gar nicht in das Mindset von so Leuten. Ich glaube, das ist gar nicht deren Problem. Ich glaube, die wollen gar nicht inkognito sein, aber ich fühle mich gar nicht in das Mindset der Leute reinarbeiten. Aber ich kann mir vorstellen, es gibt Leute, denen ist sogar wichtig, dass sie gesehen werden, wenn du eher so...
Dann gibt es noch einen kurzen...
Aber ich predikte, Feature wird kommen und wird 5 Dollar kosten, innerhalb von zwei Jahren.
Ja, und wird wahrscheinlich funktionieren. Also, egal in welcher App ich sehe, du hast doch überall den. Du hast doch auch einen Button bei Signal, oder? Hast du auch gekauft? Du kaufst doch alles.
Ja, bei Signal ist es eine Spende an eine gemeinnützige Organisation. Das ist ja nur wirklich der Signaling-Flex-Number-One. Aber wenn ihr mir später ein Superlike schickt als Reaktion auf meine Storys, kriegt ihr einen Dulutscher zurück. Das kann man jetzt schon sagen. Du Mark Sucker. Suck Sucker. Aber wirtschaftlich total schlau. Ich bin mir sicher, es wird ein erfolgreiches Feature. So, wo wir gerade bei Pedos sind. Es ist durch das Verfahren zwischen OpenAI und Elon Musk eine Konversation bekannt geworden. Zwischen Elon Musk und Mark Zuckerberg. Und zwar schreibt Mark Zuckerberg, es wirkt, als wäre es unaufgefordert, also der Beginn eines Chatverlaufs. Also Mark Zuckerberg beginnt die Chatkonversation. Elon Musk herzt diese Nachricht und sagt als nächste Antwort, das ist nur Sekunden später, das kommt aus Februar 2025 übrigens. Mark Zuckerberg sagt, want to discuss live, also wollen wir auf die Sprachschiene switchen. Elon Musk liked auch diese Nachricht und sagt, am nächsten Morgen ruft er ihn an. Kurz übersetzt zusammengefasst, Mark Zuckerberg sagt, er glaubt, Doge macht super Fortschritte, was glaube ich schon eine Fehleinschätzung ist, und dass er seine Teams quasi schon in Bereitschaft versetzt hat, dass wenn Doge-Mitarbeiter weiter gedoxed oder bedroht werden, könnte er dafür sorgen, dass das einregiert wird auf den Meta-Plattformen und er fragt, ob er irgendwie anders noch helfen kann. Was natürlich insofern interessant ist, also einerseits wenig überraschend, dass diese Oligarchen alle untereinander chatten und, ich will nicht sagen, sich verschwören, aber zumindest außerhalb der Öffentlichkeit zu Dingen verabreden, die eigentlich in der Öffentlichkeit von der Zivilgesellschaft verhandelt werden sollten. Und das andere ist aber, dass Mark Zuckerberg offenbar sehr wohl in der Lage ist, Doxing und bedrohlichen Content offline zu nehmen, was übrigens beides zumindest nach Bundesrecht erstmal straffrei, also Free Speech wäre, also Threatening, wenn jemand sagt, ich bringe dich um und verbrenne deine Familie, das ist strafbewehrt, aber allgemeine Drohungen wären jetzt strafrechtlich noch nicht problematisch, das wäre Free Speech in den USA. Doxing ist nur in einigen Bundesstaaten kein Free Speech und ob Doxing über gegenüber Regierungsbeamten, also wenn du die Privatadresse von einem ICE-Agent doggst, ist das eine Sache, aber wenn du sagst, eine Regierungskolonne fährt hier gerade in mein Suburb ein, dann ist das definitiv Free Speech. Das heißt, ob das überhaupt kriminell ist, wobei er ihm verspricht zu helfen, ist schon mal fraglich. Und dann zeigt er aber, dass er die Ressourcen hätte und den Willen und die Möglichkeiten, sowas zu unterbinden, wenn sein Freund Elon Musk das gern möchte für seine Eisagenten. Also unsere Kinder, unterdrückte Minderheiten, verfolgte Minderheiten, können diese Schutzrechte alle nicht genießen. Die sind nicht vor Bedrohungen geschützt. Frauen werden nicht vor Dickpics und Drohungen von Männern und sexualisierter Gewalt, digitaler Gewalt, Aber Elon Musk als Stoßtruppe, Stoßtruppe ist auch ein komisches Wort, aber die können, wenn Elon Musk das so möchte, sofort Mark Zuckerberg-Shots genießen. Und vor dem Hintergrund muss man in Zukunft jede Äußerung sehen, wenn Meta wieder sagt, sie können was nicht, es ist zu schwer, es ist einfach eine Riesenschlut an Nachrichten. Wenn du das Problem lösen kannst, kannst du jedes andere auch lösen. Das ist nur eine Frage der Ressourcen und des Geldes. Das hat Mark Zuckerberg hier eins zu eins auf Papier gegeben. Was jetzt wenig überraschend ist, aber es ist natürlich schön, dass man das mal so lesen kann. Und damit es auch schwarz auf weiß steht, dass es ihm einfach egal ist, andere zu schützen. Dass er wohl aber ein Herz für Eisagenten hat, wenn die bei ihrer Arbeit gestört werden, beim Kinderabschieben und Leute von der Straße haften. Das ist natürlich eine bedrohte Minderheit, die unbedingt den Schutz des Meta-Konzerns verdient. Herzlichen Glückwunsch nochmal an alle Meta-Mitarbeiter, die endlich den Konzern verlassen dürfen und ruhig schlafen können. Ihr kriegt die Doppelgänger-Generalamnestie.
Ja, dann, wir haben zwar keine richtige Schmuddel-Ecke, aber meine Schmuddel-News des Wochenendes war natürlich Tiger Woods, mein großes Vorbild bei den 2000ern, hat mal wieder einen Autounfall gemacht. Unfassbar, wie eine Person so eine Legacy zerstören kann. Und aus Privacy-Gründen möchte er keinen Fahrer haben, dass er überhaupt noch einen Führerschein haben darf.
Der Verdacht ist auch wieder Driving Under the Influence.
Ja, der hat wahrscheinlich so Schmerzen, dass er sich den ganzen Tag voll ballert, aber das ist einfach Wahnsinn.
Wie kannst du deine Legacy so kaputt machen? Ja, aber ist das jetzt die ultimative Form der Empathie, wenn dir seine Legacy... Ich glaube, seine Legacy ist nicht mehr sein größtes Problem. Also vielleicht solltest du... Seine geistige Gesundheit wäre vielleicht das Erste, was man retten könnte.
Aber das meine ich damit.
Aber das Lustige ist, dass Fans sich immer nur denken, der hat doch mal das WM-Tor 1980 geschossen oder so. Der Arme hat drei Kinder und schafft es immer noch nicht, von Drogen wegzukommen. Vermutmaßlich.
Naja. Aber du hast uns noch das Letzte mitgebracht. Und aus Deutschland sogar. Was ist denn da los?
Dank einer Recherche von Frag den Staat, also Arne Semsrott und Team, gibt es gerade spannende Einblicke in die ersten Monate der Arbeit unserer Wirtschaftsministerin. Frau Reiche? Die macht ihrem Namen alle Ehre. Und so hat die Recherche ergeben, dass Frau Reiche im intensiven Kontakt mit den Familienunternehmern stand. Das ist die sogenannte Stiftung Familienunternehmen. Der Stiftungsvermögen, da habe ich auch ein bisschen nachrecherchiert, ist ganz interessant. Also der Name Stiftung ist fast genauso irreführend, zumindest für mich, wie alles andere an dieser Lobbyvereinigung. Es geht um die Stiftung Familienunternehmen. deren Stiftungsvermögen aber nur 200.000 ist, sondern sie finanziert sich hauptsächlich aus Dienstleistungsverträgen mit großen Familienunternehmen. Das heißt, die Familienunternehmen, die vertreten werden von der Stiftung, zahlen quasi die Serviceverträge mit der Stiftung. Die hat sich inzwischen auch getrennt in eine Stiftung, die Lobbyarbeit macht, die nicht mehr gemeinnützig ist, weil wohl gedroht hat, dass das auffliegt, unterstelle ich. Die wird, ich glaube, von ungefähr 600 Unternehmern und Unternehmerinnen unterstützt. Sie geben vor, sie würden für die 90 Prozent oder sprechen immer von den 90 Prozent der deutschen Unternehmen, Familienunternehmen, vom Kleinbäcker bis zum Hidden Champion, blablabla. Aber es sind 600 Unternehmen, viele davon reich oder superreich, oft erben. Und wofür sich diese Stiftung einsetzt, ist laut Lobbypedia. Entlastung der Wirtschaft von bürokratischen Belastungen. Ich glaube, es ist faires Recht von Unternehmern, das zu fordern. Schutz personenbezogener Daten, denkt man, von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen im Online-Handelsregister. Also dass man nicht so viel über seine Firma ins Handelsregister schreiben soll, also möglichst wenig Transparenz hat. Vorgaben der EU-Lieferkettenrichtlinie handhabbar und möglichst rechtssicher ausgestalten, finde ich auch faires Anliegen, dass Unternehmen sich da so ein bisschen befreien möchten. Förderung der Wettbewerbsfähigkeit durch haushaltsverträgliche Absenkung der Körperschaftssteuer, nicht überraschend, dass man die quasi Unternehmenssteuer senken möchte. Abschaffung der Erbschaftssteuer, Verbesserung der Thesaurierungsregelung für Personenunternehmen, Thesaurierungsregelung für Personenunternehmen ist einfach gesagt, ich möchte Gewinn im Unternehmen belassen und dann sollen sie weniger oder nicht besteuert werden. Das heißt, insbesondere natürlich das mit der Erbschaftssteuer insgesamt, dann dient sie hauptsächlich reichen Einzelnen. Und unsere Wirtschaftsministerin soll die nun getroffen haben. Es ist auch fairerweise schwer, sie nicht zu treffen. Die sitzen ja direkt neben Jakob Kaiser Haus. Wenn du deine Kinder in die Kita des Bundestags bringen willst, musst du weiterlaufen als Stiftung Familien. Und Unternehmen als Bundestagsabgeordneter, wenn du ein Büro im Jakob Kaiser Haus hast. Das heißt, die haben da sehr, sehr guten Zugang. Frau Reiche soll da unter anderem wohl sich... Wir packen den Artikel in die Shownotes von Frag den Staat, was ich hier selber habe. Aber ich würde es mal paraphrasieren, als dass sie sich da geradezu angeboten hat. dass man mit der CDU in der aktuellen Regierung zum Beispiel die Wegzugsbesteuerung doch mal abschaffen könnte, was natürlich ein sehr unpatriotisches Unterfangen wäre. Damit würde man superreichen Menschen es quasi ermöglichen, diese Drogen wahrzumachen. Wenn mir die Steuern zu hoch sind, verpisse ich mich halt ins Ausland und nehme mein Geld mit. Im Moment wird das durch die Wegzugsbesteuerung sehr unattraktiv gemacht. Da kann man natürlich verschiedener Meinung sagen. Es gibt bestimmt Leute, die finden das einen großen Eingriff in die Private Autonomie. Andererseits kann man sagen, dass man, wenn unser neuer sozialer Kontrakt wird, dass jeder sich vom Staat so lange helfen lässt, bis er super reich ist und dann sich verpisst. So kann ein Sozialstaat natürlich nicht funktionieren. Der ist immer darauf angewiesen, dass die, die es dank des Sozialstaats geschafft haben, auch dann idealerweise bis zum Lebensende diesen mitfinanzieren, sozusagen als Chancenausgleich. Genau diese Regelung bietet sie, lese ich daraus zumindest, jetzt vermeintlich abzuschaffen oder tritt zumindest in Kontakt mit den Familienunternehmern, um genau das zu tun und zu erklären, wie das gelingt. Könnte, woraufhin wohl auch die Stiftung direkt eine Rüge vom Bundestag oder Bundestagspräsidium bekommen hat, weil das nicht in ihren Lobbyzwecken, es gibt dann zum Glück ein Transparenzregister, wo man so ein bisschen angeben muss, was eigentlich die Ziele sind. Und da das jetzt gar kein erklärtes Ziel der Milliardärslobby gewesen ist, müsste man fragen, warum man sich dafür eingesetzt hat in Gesprächen mit der Wirtschaftsministerin und das nicht vorher als valides Lobbyunterfangen gefleckt hat. Kommt natürlich nicht gut rüber, wenn du jetzt ins Transparenzregister schreibst, wir wollen uns dafür einsetzen, dass Milliardäre spätestens vor dem Erbfall das Land verlassen können. Das ist wahrscheinlich unpopulär und versteht dann auch endlich der letzte Bauer auf dem Land, der einfach nur sein Hof steuerfrei vererben will, dass das eigentlich nicht das System sein kann, was da funktioniert. Naja. Ich bin beeindruckt, wie lange Katharina Reiche im Amt hält nach vielen fragwürdigen Entscheidungen in der Vergangenheit schon. Aber coole Arbeit von Frag den Staat hier. Ganz egal, was man davon inhaltlich halten soll. Es gibt vielleicht auch Leute, die das weniger kritisch sehen oder sogar befürworten. Ich finde, jegliche Arbeit, die zu mehr Transparenz führt. Per se immer erstmal gut und deswegen ein großer Fan von Frag den Staat, Lobby Control, Abgeordnetenwatch und ähnlichen Organisationen.
Vielen Dank für die Arbeit. Habt einen schönen Mittwoch. Wir hören uns wieder am Samstag. Bis dann.
Tschüss.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Klöckler. Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off. Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community. Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken. Unsere aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes. Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.