Doppelgänger Folge #551 vom 7. April 2026

Gesellschaftsvertrag für AI | OpenAI Cap Table geleakt | SpaceX zwingt IPO-Banken Grok zu kaufen #551

Ein geleakter Cap Table zeigt Microsofts 18-fachen Return und SoftBanks $50 Mrd. Gewinn bei OpenAI – Sam Altman besitzt offiziell nichts. OpenAI veröffentlicht einen Gesellschaftsvertrag mit Forderungen nach Robotersteuern, Viertagewoche und öffentlichen Vermögensfonds. Netflix stellt ein Video-KI-Modell vor, das Objekte aus Szenen entfernen und Storylines verändern kann. Der New Yorker zeichnet ein Psychogramm von Sam Altman: "Can he be trusted?" CFO Sarah Fryer und Altman streiten über den IPO-Zeitpunkt, Produktchefin Fidji Simo nimmt krankheitsbedingt eine Auszeit. Anthropic partnert mit Google und Broadcom für mehrere Gigawatt Rechenleistung. SpaceX-IPO: Banken müssen Grok-Enterprise-Verträge abschließen, um am Börsengang teilzunehmen. 



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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) Absicherung für AI-Blase?

(00:16:12) Hörerfrage: Korreliert Wohlstand mit Zufriedenheit?

(00:22:44) Anthropic streicht OpenClaw-Support & erreicht $30 Mrd. Run Rate

(00:33:01) Altmans Gesellschaftsvertrag: Robotersteuer und Viertagewoche

(00:52:03) Netflix stellt Video-KI-Modell Void vor

(00:54:32) New Yorker: Psychogramm von Sam Altman 

(01:05:18) SpaceX-IPO: Banken müssen Grok-Abo abschließen 


Shownotes

Anthropic streicht OpenClaw-Support für Claude-Abos - businessinsider.com

Anthropic partnert mit Google und Broadcom für Rechenleistung - anthropic.com

OpenAI Cap Table: Microsoft 18x Return, SoftBank $50 Mrd. - forbes.com

OpenAI-Vision: Robotersteuern und Vier-Tage-Woche - techcrunch.com

Netflix launcht eigene Video-KI - theregister.com

Schwere Vorwürfe gegen Sam Altman: Reportage - t3n.de

New Yorker: Kann man Altman vertrauen? - newyorker.com

OpenAI: CEO und CFO uneins über IPO-Timing - theinformation.com

Fidji Simo nimmt Auszeit bei OpenAI - wired.com

SpaceX-IPO: Banken müssen Grok abonnieren - engadget.com

OpenAI’s Leaked Cap Table - substack.com


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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 551 am 8. April 2026. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. An Ostern kamen mehr... T-B-P-N-Nachrichten an mich, als ich Ostereier gegessen habe. Und ich habe jetzt nochmal auf dem Weg hierhin überlegt, wir sind eigentlich falsch angezogen. Wir müssen ein Video machen und wir müssen Anzüge anziehen. Ich glaube, viel macht auch der Look aus. Im Hoodie und in der Fleece-Weste kann man keinen Podcast mehr aufnehmen. Ich hänge mir jetzt hier ins Büro so einen Halter und einen Anzug und ziehe dann immer wenigstens oben. Man muss ja nur oben gut aussehen. Dann ziehe ich mir ein Hemd unten. Und vielleicht auch eine Krawatte an. Black Tie. Dieser Podcast ab jetzt nur noch in Black Tie.
Du kannst natürlich argumentieren, dass die Anzug-Dudes haben ja wieder die meiste Kohle bekommen. Aber der andere 100-Millionen-Podcast-Deal, den es gibt, ist ja Joe Rogan. Und der sitzt halt jedes Mal im Hoodie da und hat tatsächlich ja viel, viel mehr. Also Joe Rogan ist wahrscheinlich in den oberen 0,01 Prozent der Podcast oder einer der reichweitenstärksten Podcasts. Während TVPN, also 1,5 Prozent ist der Prozentrang, habe ich bei einer Analysefirma gelesen. Das klingt noch ganz gut, aber das ist wirklich, also wir sind mit 50 Prozent. Mit 50.000 Hörern pro Episode roundabout sind wir schon in den oberen 0,5 oder 0,1 glaube ich. TVPN hat nicht so viel mehr. Sie schreiben 70.000 und wir wissen... Das ist nicht vergleichbar mit unseren 50.000, sondern wenn die 70.000 nehmen und wir wissen, wie hoch die Qualität von YouTube-Views ist und so weiter. Also ich gehe davon aus, dass wir mehr ZuhörerInnen haben als die VPN, ehrlich gesagt. Und wie gesagt, für Rogan und so... Also ich finde es gut hin und her. Also einerseits, das unterstützt sehr stark meine Hypothese. Ich habe ja vor ein paar Monaten mal gesagt, dass ich glaube, Videopodcasts sind einfach nur TV-Shows und asynchrones TV-Programming. Und da geht TBPN ja hin. Du hast dieses Frühstücksfernsehen-Sportstudio-Setup mit zwei Typen im Anzug. Die Professionalisierung finde ich definitiv gut. Ob uns das jetzt authentischer machen würde, weiß ich nicht. Ist eine andere Frage. Du kannst gerne schon mal ein kleines TV-Studio in deiner Golfhülle, deine Grünhülle von Altona aufbauen.
Ich bin ready. Hier ist alles ready.
Kameras stehen.
Teleprompter.
Ich habe alles hier. Teleprompter brauche ich gleich mal gar nicht. Das verwirrt mich nur. Wenn du den runden Tisch da hast, komme ich vorbei und ziehe mir auch einen Anzug an. Versprochen. Dann machen wir mal die deutsche... Hast du denn schon einen Namen für das TV-Network? Das heißt dann, die deutsche Logik wäre, dass das dann Tech 1 heißt oder Tech 24 oder so. Damit auch jeder versteht, dass es hier um Fernsehen geht. DGTV, wir nennen es DGTV.
DGTV, genau. Und ja, ist alles ready.
Du musst nur noch... Ich bin Freitag für die... Kommst du auch rum?
Ne, ich habe leider keine Zeit, aber es sieht nach einem schönen Line-Out aus.
Ich wollte dein Handy gerade für ein Ticket anhauen für dich.
Die WhatsApp-Gruppen laufen heiß.
Achso, in Hamburg. Die drei Hamburger Tech-Unternehmer sind ja in ständigem Kontakt. Wird aber schwerer noch, Hamburger Unicorn-Fauna zu finden, oder? Also alle, die man da typischerweise auf die Bühne stellen würde, sind ja eher ein Viertel so viel wert inzwischen.
Wir haben ja hier die Sneaker-Boys, die sind doch...
Ah, stimmt, stimmt, stimmt.
Ich will immer noch meinen eigenen Gold-Sneaker haben. Die Solar-Butzen müssen doch jetzt auch langsam wieder Wind bekommen, wenn der Ölpreis so hoch ist, oder nicht?
Ja, unter Katharina Reiche wird das schwer befürchtet. Ich glaube, da werden die Investoren bald so Kiffen-Make-up machen. Du kennst das nicht mehr.
Die beiden Mergen, Enpal und 1,5.
Ja.
Gut möglich. Gut möglich. Ob das kulturell übereingeht, man weiß es nicht.
Das kann man aus vielen Richtungen lesen. Naja. Und sich verdient auf jeden Fall. So, was wolltest du?
Wo wollten wir eigentlich hin? Ich habe gestern Abend kurz hier in unser Docket geguckt und habe gesehen, bis auf den Introspruch steht hier noch nichts.
Ich überrasche Glückler jetzt immer mit Vorbereitungen am gleichen Tag.
Genau, es kommt eine halbe Stunde vor dem Podcast. Ich könnte auch so 20 Minuten brauchen für die Vorbereitung. Du hast doch nichts gemacht.
Ich stelle mir das bei dir ungefähr so vor, wie damals OMR als PowerPoint abgekackt ist und du dann am Ja, ich kann unter Druck dann sehr gut arbeiten. Aber Moment, also erstmal habe ich gestern hervorragende Newsletter geschrieben und ihn das erste Mal auf Englisch übersetzt. Also wer gerade irgendwie doppelt Newsletter bekommt oder so, I'm sorry, ich experimentiere gerade ein bisschen mit Substack rum. Ich habe nämlich den Fehler gemacht. Substack als neue Plattform, also nicht neue Plattform, Plattform ist alt, aber also kriegt gerade meinen neuen Wind im OMR-Podcast. Ach ja, wer den nicht gehört hat, irgendwann gab es einen OMR-Podcast der letzten Woche mit mir. Auf jeden Fall habe ich da Substack empfohlen, dass das inzwischen eins meiner Hauptinformationsquellen ist. Und das habe ich da so viel voller bekommen, dass ich dachte, jetzt könnte man ja auch mal den Newsletter da so cross-posten. Und dann musste ich mich gleichzeitig entscheiden, wird Substack jetzt ein deutsches oder englisches Medium für mich. Und Englisch ist natürlich nativer bei Substack. Das heißt, dass ich mir jetzt die extra Arbeit gemacht habe, dass ich meinen Newsletter übersetzen muss. Und ich weiß auch noch nicht, ob das so richtig Sinn macht, weil die Themen ja dann doch ein bisschen deutsch sind und gerade die Höherempfehlungen und so. Und irgendwie mache ich mir, glaube ich, nur mehr Arbeit. Danke auf jeden Fall an meinen ersten Paid-Subscriber. Also, wie gesagt, das ist alles noch Beta, ich spiele damit rum. Also ich kann ja kurz meinen gestrigen Tag erklären. Also erst habe ich den Doppel-Game-Newsletter fertig gemacht auf Deutsch. Dann wollte ich ein bisschen mit Substack rumspielen, das mal cross-posten. Dann wollte ich ungefähr gucken, wie man diese Paid-Produkte nutzen kann, obwohl ich gar nicht vorhabe, in Paid zu machen, beziehungsweise wollte ich eine Zwischenlösung machen. Ich wollte sagen, du kannst das gerne unterstützen, wenn du willst, aber du kriegst einfach nichts mehr als alle Free-Subscriber, aber du kannst mir Geld schicken, wenn du magst. Das soll die Logik sein. Das hat dann aber, glaube ich, das Formular so ein bisschen gefressen. Genau, habe ich innerhalb von 5 Minuten einen Stripe-Account eröffnet. Das ging wirklich sehr gut. Habe das kurz aktiviert, um zu sehen, wie das dann aussehen würde, wenn ich sage, du spendest mir einfach nur Geld und kriegst nicht mehr Geld. Und dann festgestellt, dass man das nicht mehr wieder zurücknehmen kann ohne weiteres. Und jetzt habe ich halt eine Payment-Wall davor, die ich gar nicht wollte eigentlich. Inzwischen gibt es aber so einen Pausieren-Button, der erschienen ist nach einem Tag.
Aber das erklärt einiges. Ich habe mich schon gewundert, warum ich die ganze Zeit Leute bekomme, die sich bei meinem Substack anmelden. Ist das so?
Oh nein. Kannst du dich vielleicht mal umbenennen? Oder ich nehme irgendeinen... Keine Ahnung, wie machen wir das?
Heirate doch mal. Es gibt einen Unternehmer, der hat mir immer erklärt, dass er heiratet, wenn er seinen Namen verbrannt hat.
Ja, so weit ist es noch nicht.
Wie ist es, wenn jemand anders deinen Namen verbrannt hat? Es würde viele Vorteile haben, wenn du anders wärst. Zum Beispiel hättest du diese Einladung bekommen.
Achso, die habe ich inzwischen bekommen. Das war nur ein Kompetenzgrangel. Oder so ein unklarer... Ne, alles gut. Das hat sich inzwischen erledigt. Naja, was ich sagen wollte, ich bin eigentlich ganz gut vorbereitet. Nur ich habe es nicht ins Trellebord gepackt. Über Ostern ist relativ wenig passiert. Dann ist jetzt am Montag aber deutlich mehr passiert. Wieder. Und deswegen ist das Trellebord eigentlich ganz voll. Und außerdem reden wir wieder 15 Minuten über gar nichts. Aber du wolltest sagen, du hast zu Hörerfragen aufgerufen, weil du dachtest, du hattest schon wieder Angst und feuchte Hose, weil du dachtest, ich habe nichts vorbereitet, hast deswegen zu Hörerfragen aufbereitet. Und ein, zwei waren tatsächlich ganz interessant. Hi zusammen, ich hoffe, ihr hattet für den Feiertag einen Gedanke, der mir im Kontext des TBPN OpenAI-Deals gekommen ist. Also da geht es um diesen Deal, OpenAI hat letzte Woche TBPN Podcast Network gekauft, der das verpasst hat für über 100 Millionen. Inwiefern sichert ihr euch eigentlich gegen das Platzen der aktuellen KI-Blase ab? Man könnte argumentieren, dass ihr ein Klumpenrisiko fahrt. Wenn der Hype korrigiert, leiden nicht nur die Kurse in eurem Portfolio, sondern potenziell auch die Werbereichweite und die Relevanz eures Hauptcontents. Habt ihr einen Plan B oder Hedging-Strategien, privat oder geschäftlich, um dieses doppelte Risiko abzufedern? Beste Grüße, Luca. Schöne Grüße an Luca. Finde ich eine gute Frage und würde mich interessieren, wie du darüber denkst.
Sparsam sein, sage ich, während ich hier im neuen Office sitze.
Zweite Golfkarriere nebenbei.
Genau, ein bisschen Golf-Content.
Diversification.
Ich sehe es, also ich, ja, es könnte sein, aber ich glaube, wenn es, also es gab ja schon mal so eine kleine Podcast-Krise, würde ich sagen. Wann war das ungefähr? Nach Corona. Es gab so diesen Podcast-Corona-Hype. Da ist unheimlich viel Geld in den Markt geflossen. Da hatten wir diese großen Geschichten von Spotify, kauft Studios, unterstützt alles. Es war viel Werbegeld im Markt. Und dann war ja so ein bisschen Flaute auch wieder.
Also durch Russland, Ukraine.
Das hat uns eigentlich nicht so wirklich berührt. Und ich würde das jetzt auch in Zukunft ähnlich sehen. Da wir ja nur zu dritt sind und nicht irgendwie ein riesengroßes Team haben. Würde ich jetzt sehen, ist es jetzt nicht so krass plus, also ja, es ist nicht so wahnsinnig, wahnsinnig anstrengend. Ich würde mal denken, ich müsste jetzt nicht irgendwelche Beratungs- oder andere Sachen machen und glaube, ich kann das Ding eigentlich die nächsten Jahre so weiterfahren mit dir gemeinsam.
Was könnte man denn bei dir als Beratung buchen?
Ach so, Podcast-Beratung. Kleinen Podcast-Workshop. Ja, ich denke, das nicht. Golf ist so ein bisschen, aber das ist noch lange, lange, lange. Das dauert noch, bevor man da irgendwie eine schwarze Null mitschreibt. Aber natürlich, du könntest sagen, es gibt verschiedene, also kannst du ein bisschen die verschiedenen Sachen als würde man irgendwie Real Estate sagen, in dem man dann Werbung verkaufen könnte. Und ich glaube, es könnte schon Sinn machen, irgendwie so ein, zwei Themen zu haben. Ich meine, bei dir ist es ja, du bist ja super abgesichert, beziehungsweise ja auch Klumpenrisiko. Deine Keynotes gehen ja voll da drauf. Du würdest dann Du brauchst ein neues Keynote-Thema, wenn AI nicht mehr läuft.
Ja, ich würde davon ausgehen, dass ich mit anderen Themen... Also A, habe ich davor gar nicht so viele Keynotes gehalten. Und mit anderen Themen ließe ich auch nicht so gut Geld verdienen. Das stimmt tatsächlich. Also ich habe, glaube ich, ein erhebliches Risiko bei Keynotes. Auch bei meinen Investments im privaten Markt. Also das, was in Fonds, Startups und Secondaries ist... Würde ich sagen, bestimmt auch mehr als die Hälfte mit relativ direkter KI-Exposure. Und auch die anderen Sachen wären betroffen. Also die KI-Blase wird nicht platzen, ohne dass andere Software-Themen und so mit Leidenschaft gezogen werden. Das stimmt schon. Im Depot sieht es ganz ähnlich aus, würde ich sagen. Das wäre eher weniger direkte KI-Exposure, mehr Kollateralschaden, der da passieren würde. Was den Podcast angeht, mache ich mir ehrlich gesagt am wenigsten Sorgen. Der hat auch ohne KI ganz gut funktioniert. Da könnte man sagen, nach einem Platzen der Blase wird man mit einem Podcast, der auch über Börsen und Aktienmärkte redet, tendenziell ein paar Hörer verlieren in der Regel, weil sie sich nicht jeden Tag anhören möchten, warum sich ihr Portfolio halbiert hat. Das konnte man auch nach Corona so ein bisschen verhindern. Und ich gehe davon aus, dass unsere wieder steigenden Hörerzahlen auch so ein bisschen daran hängen, dass die Kurse wieder gestiegen sind. Also A, glaube ich, das Thema KI geht nicht weg, selbst wenn die Blase platzt. Es könnte zu so einem Winter nochmal kommen, von vielleicht ein, zwei Jahren. Aber die Technologie an sich schreitet so stark voran. Im Moment sehe ich das gerade nicht, ehrlich gesagt. Oder halte ich das für weniger wahrscheinlich. Ich glaube, man kann mit KI eine ganze... Menge machen. Ich glaube auch, dass KI insgesamt als Sektor ein bisschen überbewertet ist, aber wir machen KI auch nicht, weil es ein Trend ist oder so, sondern wenn, dann ist es eben ein Megacycle. Ich glaube einfach, es gibt kein spannenderes Thema als KI gerade. Deswegen nimmt es auch 80 Prozent, schätze ich mal, oder 70, 80 Prozent des Content in Podcasts ein. Ich finde es jetzt schwer, was zu finden, worüber ich stattdessen reden sollte. Also wir behandeln natürlich andere Themen außerhalb von KI, wenn jetzt irgendwie ein spannender Consumer IPO kommt oder so, werden wir uns den bestimmt auch anschauen. Aber es wäre, glaube ich, eine Fehlinterpretation als Tech-Analyst, sich jetzt mit vielen anderen Dingen außer KI zu beschäftigen, weil das ist die Technologie der Zukunft. Vergleichbar mit Internet, Smartphone und so weiter. Deswegen, das wird nicht weggehen. Ich glaube, Die Werbebudgets können schwanken, die Aktienkurse können schwanken, das Interesse kann etwas schwanken. Kann gut sein, dass wir ein paar schmalere Jahre haben, vielleicht was Keynotes, Werbeeinnahmen oder so angeht. Aber da wir, glaube ich, einen sehr reasonable Lifestyle haben, mache ich mir relativ wenig Sorgen. Was ich mir schon vorstellen könnte, dass wenn das Timing schlecht läuft, so von den Secondaries, also Late-Stage-Investments oder Pre-IPO-Investments, die ich gemacht habe, die sind jetzt auf dem Papier, haben die sich alle in kürzester Zeit verdoppelt und es kann aber gut sein, dass man da von dem Wert wieder 75% abschreiben muss. Irgendwann sollte die Blase jetzt zu früh platzen. Aber das Gute ist ja, dass alle in dieser Industrie noch ein großes Interesse daran haben, dass die Blase weitergeht. Es wollen drei große Firmen an die Börse allein, also drei große KI-Firmen und viele anderen wollen an die Börse. Bevor da nicht ausreichend von dem Retail-Kapital angezapft ist, glaube ich, wird da auch noch gar nicht so viel passieren.
Ja, ich habe gerade überlegt, was wohl passiert, wenn die jetzt alle an die Börse gehen und es danach platzt. Oft hat man dann so einen Retail-Aktienwinter hat.
Ja, das ist ja auch eine normale Zyklik an der Börse. Das Gute ist, wenn man dann Geld hat, kann man natürlich eventuell nochmal günstig einkaufen. Also es gibt ein paar Aktien, die man sich gerade anschauen kann, die schon günstiger sind, als sie jemals waren. Aber nach so, sollte es zu einem Platzen kommen, könnte es natürlich auch ganz schnell wieder nochmal günstiger werden. Aber ansonsten, wie gesagt... Die großen Hyperscaler haben alle solide Geschäftsmodelle. Im schlimmsten Fall haben die ein paar hundert Millionen zu viel investiert, aber die haben solide Geschäftsmodelle dahinter. Die Frontier Labs können relativ schnell runterskalieren. Diese ganzen Investmentzusagen, die sie gemacht haben, bevor jemand seinen Kunden komplett verliert, sagt er, dann bauen wir halt nur 20% der Datacenter. Ich glaube, das kriegt man alles ganz gut contain, ehrlich gesagt. Und sie macht ja Umsatz damit. Der Umsatz, den sie machen, ist jetzt nicht nur experimentelle Use Cases, sondern es wird alles ein bisschen langsamer gehen, gerade bei der Implementierung. Gleichzeitig unterschätzt man wahrscheinlich, wie schnell... es Firmen geben wird, die statt Personalkosten Tokenkosten produzieren werden. Also, dass jemand halt keine 50 Mitarbeiter, sondern 5 Mitarbeiter anstellt, aber dafür 2 Millionen Euro an Tokens im Monat verbrät. Solche Firmen werden wir schon relativ bei sehen, wenn es sie nicht schon gibt, glaube ich.
Dann hat Luis eine Frage gestellt.
Ich würde sagen, Berlin Style, bis zu welchem Grad korreliert Wohlstand mit Zufriedenheit? Warum ist das Berlin-Style? In Hamburg stellt man sich die Frage gar nicht, weil man den Wohlstand ja hat. Und fein damit ist, ständig unglücklich zu sein.
Ja, genau. Wir verstehen überhaupt nicht, was Wohlstand hat. Ich kann dir auf jeden Fall sagen, als ich mit am unzufriedensten war, als ich das höchste Gehalt hatte.
Das kann ich schon so sagen. Am unzufriedensten mit dem höchsten Gehalt? Ja. Das zeigt schon mal, dass Gehalt nicht der einzige Faktor ist. Ich gucke gerade mal. Also Hamburg hat rund 85.000 Euro Einkommen pro Kopf, Berlin 55.000. Das heißt theoretisch, das ist interessant, also man geht davon aus, die Studienlage ist so ein bisschen, man geht davon aus, dass Zufriedenheit und Glück mit steigendem Einkommen steigen, insbesondere in niedrigen Einkommen. Wenn es um schiere Überleben geht, um Armut, um Hunger, ist jeder Euro mehr in der Tasche. Mehr Sicherheit, mehr Glück und befriedigt viele Grundbedürfnisse wie Sicherheit, Essen, Haus über dem Dach. Und das hört aber schon bei 60.000 bis 90.000 Euro relativ klar auf. Beziehungsweise hast du dann ganz starke Diminishing Returns im Sinne von, dass jeder zusätzliche Euro dann nur noch ganz wenig zusätzliches Glück schafft. Ich kann das persönlich... Total bestätigen. Also für mich ist hauptsächlich irgendwelche Events, Grenzen, Milestones, die unterhalb von 100.000 Euro im Jahr lagen, die sich Freiheit... Also für mich ist die Definition von Friedenheit, Glück, hat ganz viel mit Freiheit zu tun und natürlich auch finanzieller Freiheit. Und finanzielle Freiheit erreichst du, glaube ich, schon genau in dem Bereich. Also irgendwie den Job zu verlieren, nicht... Irgendwie heißt sofort zu verhungern, dass du dir aussuchen kannst, ob du irgendwie beim Lidl aus der Dose isst oder schön essen gehst. Das liegt eigentlich alles so in dem Bereich, ob du dem Autos oder sowas wichtig sind. Das kann man damit bestimmt aufstellen. War es bei mir nicht so. Und darüber, glaube ich, ist es wirklich nur noch ganz marginal. Oder vielleicht verkehrt es sich sogar irgendwann. Irgendwann hat Reichtum auch mit Unfreiheit zu tun. Du musst dir Sorgen um deine Familie machen. Wenn dein Gesicht eventuell in der Öffentlichkeit ist, kannst du dich nicht mehr so frei bewegen. Ich kann an mir sehr gut die Studienlage bestätigen. Ich habe nicht das Gefühl, dass... durch alles Geld, was ich darüber gemacht habe, meine Sicherheit, finanzielle Freiheit deutlich gestiegen ist. Also ich mache mir trotzdem noch jeden Tag Existenzängste, mehr oder weniger. Also, nein, Existenzängste sind übertrieben, aber wie beschreibt man das gut? Also ich habe nicht das Gefühl, dass ich mehr in Anführungsstrichen durch bin, als Als gutverdienender 30-Jähriger.
Wegen der Inflation.
Weil ich tanken war heute. In Polen natürlich. Weil ich ja nicht rechnen kann.
Können wir den Podcast kurz stoppen? Dann kann ich jetzt noch tanken gehen, weil gleich ist 12 Uhr.
Also ich glaube, relativ gesehen habe ich mich als 30-jähriger Topverdiener fast freier gefühlt als heute, glaube ich. Aber warum, weiß ich auch nicht.
Liegt es an mir. Es ist der Podcast.
Nee, nee, nee. Ach, ich glaube, keine Ahnung, mehr Geld, mehr Sorgen, ich weiß es nicht. Also auf jeden Fall, man macht Geld. Also, wenn man über diese Grenze, sagen wir mal, von 80.000 Euro oder irgendwie 6.000 brutto im Monat gekommen ist, dann ist es natürlich immer einfach zu sagen, Geld macht nicht glücklich. Was aber schon natürlich klar ist, dass dorthin zu kommen relativ... wichtig ist und sehr viel Stress verhindern kann. Also der größte Faktor für ein kurzes Leben ist arm zu sein, weil du ganz andere Stressoren hast, Gesundheitsversorgung schlechter ist, Affinität zu Drogen und so weiter vielleicht höher ist. Von daher macht natürlich Geld schon gesund und glücklich bis zu dieser Grenze, was man übrigens sehr gut, es gibt so einen World Happiness Index, der die Lebensqualität misst. Und die Top 10 Plätze sind regelmäßig von den nordischen Sozialstaaten belegt. Also da wirst du Island, Finnland, Dänemark, Schweden, dann natürlich die Steueroasen, also Luxemburg, Liechtenstein, Schweiz, vielleicht auch für den USA auf den späten 20er Plätzen, Deutschland zwischen 15 und 20 in der Regel. Also soziale Sicherheit und sich nicht jeden Tag um die nächste Mahlzeit oder einen Arztbesuch sorgen zu müssen, hilft schon dabei.
glaube ich. Und zurück zu Hamburg. Es gab letztes Jahr so eine Studie, Glücksatlas, da leben wohl in Hamburg die zufriedensten Menschen. Also Lebensqualität ist schon gut. Und ich kann mich noch erinnern, als wir uns kennengelernt haben, hast du gesagt, einer der größten life-changing Momente war, als du dir eine Monatskarte kaufen konntest.
Ja, das stimmt. Eine Monatskarte, ich finde das, also ich habe ja gesagt, viel ist durch verschiedene Arten von Freiheit definiert und Freizügigkeit, also einfach so was wie das Deutschland-Ticket, finde ich eine coole Erfindung. Also einfach keinen Gedanken mehr, also du weißt, egal in welcher Stadt in Deutschland, du kannst in jede Tram, jede U-Bahn, jede S-Bahn steigen und bist legal, musst Das ist total ease of mind. Also du musst nicht mehr dran denken. BahnCard 100, das Gleiche.
Ja, wir steigen jetzt in die Bubble-Bahn und fangen mit Anthropic an. Die haben eigentlich, ich würde sagen, den Twitter-Move von früher gemacht.
By the way, ganz kurz. Das war eine super Überleitung, musste ich leider kaputt machen. Aber schätzt mal, was das Land mit dem niedrigsten Glücksranking in Deutschland ist. Also Hamburg ist tatsächlich auf Platz 1, hast du richtig, knapp vor Bayern und Rheinland-Pfalz.
Und Baden-Württemberg.
Nee, die sind ziemlich gut im Mittelfeld.
Von wann ist die Studie?
2024.
Ja, keine Ahnung.
Also tatsächlich ist Mecklenburg-Vorpommern meine Heimat, natürlich. Da vorliegen, also knapp davor das Saarland und Berlin. Dann Bremen. Da sieht man, da könntest du jetzt das Durchschnittsgehalt daneben legen und würdest eine sehr starke Korrelation mit Geld zum Beispiel sehen.
Was sind die reichsten Städte? München, Hamburg, Düsseldorf?
Mainz, natürlich. Deswegen ist Rheinland-Pfalz vielleicht auch so weit oben. Biontech. Hat den Mainzer Haushalt saniert auf Ewigkeiten.
Gut, wir steigen zurück in die Bubble-Bahn und gehen zu Anthropic. Die haben, ich würde sagen, den Twitter-Buff gemacht. Twitter hat damals mit Instagram verhandelt und Instagram ist wahnsinnig viel gewachsen durch Twitter. Und irgendwann hat Twitter einfach abgeschaltet, dass man diese schönen Bilder auf Twitter sieht und somit ganz viele Nutzer nicht mehr auf Instagram gehen. Weil die guten ja von Meta gekauft worden sind. Und Anthropic macht das jetzt scheinbar mit OpenCrawl genauso, oder? Würdest du das anders erklären? Also wenn man OpenCrawl nutzt mit Anthropic, dann geht das seit Ostern nicht mehr.
Genau, also unter dem Vorwand, dass es eine zu große Belastung für seine Systeme wäre, hat Anthropic den OpenCrawl-Bot von Peter Steinberger quasi jetzt geblockt. Der basierte ganz oft, also man konnte das Modell, glaube ich, frei wählen, aber er basierte ganz oft ursprünglich auf Claude, also das Entropic-Modell. Und jetzt ist Peter Steinberger und das Projekt, also das Projekt ist, glaube ich, in der Stiftung übergegangen. Peter Steinberger ist zu OpenAI gegangen, ist übrigens auf der OMR-Bühne, wer das noch nicht mitbekommen hat, zusammen mit dem EZHO-Produktmanager, wie heißt der, Nick Turley? Ist EZHO auch richtig, ja, ne? Bestimmt. Irgendwo da, keine Ahnung. Ja, Claude sagt, also ich nehme an, Sie sehen das jetzt als ein strategisches Projekt von OpenAI. Ich denke auch, Sie haben schon, haben Sie nicht schon eine parallele Version davon? Wenn nicht, werden Sie sicherlich bauen, also werden einfach eine Entropic-Version davon bauen oder halt darauf setzen, dass es einen teuren Plan gibt, der das wiederum wirtschaftlich macht. Ich glaube... Wer viel mit OpenClaw rumspielt, verbraucht wahrscheinlich mehr Tokens, als in den meisten Accounts vorgesehen sind. Entweder braucht man dann ein tokenbasiertes, also Consumption-based Modell oder bietet eine eigene Alternative, die entsprechende Limits dann vielleicht auch drin hat. Auf jeden Fall möchte man hier das Business von OpenAI oder Peter Steinberger nicht weiter fördern und spielt bockig. Dann gibt es eine andere News von Entropic, die habe ich heute als allerletztes noch hinzugefügt. Das ist Trellebord und zwar versteckt die sich unter der PR-Mitteilung Entropic expands partnership with Google and Broadcom for multiple gigawatts of next generation compute. Also die eigentliche Headline ist... Entropic gibt ein paar Milliarden bei Google und Broadcom aus, um TPUs, also die eigenen KI-Chips von Google, zu mieten, die von Broadcom hergestellt werden. Also es geht um Multiple Gigawatts ab 2027. Aber im Kleingedruckten sozusagen, beziehungsweise im dritten Absatz, gibt Entropic dann außerdem bekannt, Demand from Claude customers has accelerated in 2026. Also wissen wir, dass da eher mehr Nachfrage entstanden ist. Our run rate revenue has now surpassed 30 billion US dollars, up from approximately 9 billion at the end of 2025, when we announced our CSG fundraising. Also, Entropic gibt bekannt, dass sie inzwischen bei 30 Milliarden run rate revenue sind und das ist einfach innerhalb des ersten Quartals hat sich das nochmal verdreifacht. Von 9 Milliarden Ende 2025 sind sie jetzt bei 30 Milliarden inzwischen. Damit wäre die letzte öffentliche Bewertung von Entropic 350 Milliarden. Das wäre dann ja eigentlich nur noch ein 10-12 Mal Umsatz-Multiple. Das wäre sportgünstig im Vergleich zu anderen Firmen gerade. Das heißt, eigentlich ist Entropic auch schon um die eine Billion. Also wenn wir sagen, OpenAI ist bei 852 oder was war die Runde jetzt? 122 Milliarden aufgenommen auf 730 sind 852 glaube ich. Und da ist Entropic mindestens genauso viel wert, würde ich sagen, wenn nicht mehr wert. Wir hatten das ja schon ein bisschen vermutet angedeutet. In der vergangenen Vergangenheit, Scott Galloway hat es jetzt auch zu seinem Narrativ gemacht. Ich würde mich da anschließen, beziehungsweise wie gesagt, wir haben es vorher ähnlich gesagt. Und das zeigt ja, wie krass Entropic gerade wächst. Also wenn sie sich allein in den drei Monaten verdreifacht haben, ist das natürlich beeindruckend. Und damit hätten sie potenziell auch OpenAI gerade eingeholt oder sind sehr, sehr nah an OpenAI dran, was vielleicht zeigt, warum auch so ein bisschen die Fronten sich noch weiter verhärten. Aber gut für Entropic. Also ich habe damals mein Secondary Ticket auf der 350 Milliarden Bewertung gemacht. Ich weiß noch, wie wir hier diskutiert haben, ob 150 nicht zu viel wären für den zweiten. Da saß es fairerweise, es ist ein Jahr her und da sah es noch ganz anders aus. Inzwischen beißt mir natürlich in die rechte Pobacke. Aber ich gehe davon aus, dass eigentlich da schon 3x hinter meinem Ticket steht. Apropos nämlich Venture Returns. Da gab es gerade einen spannenden Leak. Den hat Forbes aufgenommen. Original hat ihn ein Twitter-Account geöffnet. publiziert, namens Shiel Monod, der ihn aber zwischengelöscht hat, also da kann man ihn nicht mehr nachlesen. Ich poste den nachher nochmal aufbereitet in meinem Subsect, übrigens geile. Das Originalbild ist so, also ich werde natürlich die Referenz machen, zum Ursprung, aber das Originalbild ist so verpixelt inzwischen, dass du es nicht in ordentlicher Qualität finden kannst. Da habe ich es OpenAI und Gemini gegeben, um es wieder scharf zu machen. Das kann die AI nicht gut, beziehungsweise halluziniert sie da irgendwelche Buchstaben rein. Aber was Claude richtig gut konnte, ist, ich habe gesagt, Nimm mal diese Tabelle, also nimm mal diesen Screenshot einer Tabelle, wandel das in ein XLS um und Screenshot ist dann neu und du bekommst komplett das gleiche Bild scharf. Ich poste das später noch auf Subsec. Wie auch immer. Also mit meinen Kommentaren, sonst ist es natürlich nicht mein Original-Content. Genau, und da sehen wir jetzt den Cap Table, also die Shareholder-Struktur von OpenAI. Das erste Mal würde ich sagen so detailliert. Jetzt muss ich nämlich zu Cloud gehen, damit ich das hier auch richtig auswerten kann. Und zwar sieht man, also man bekommt den prozentualen Anteil und zwar, wie schon vorher immer vermutet, hat die Foundation ungefähr 26%, ungefähr ein Viertel. Microsoft hat 27%, auch ungefähr ein Viertel. Microsoft hätte, wenn man davon ausgeht, dass sie wirklich 13 Milliarden investiert hatten, schon allein 215 Milliarden Paper Gains, also Papiergeld verdient, damit das wäre eine 18-facher Return auf das Investment, was damals anfangs ein bisschen umstritten war. Auch Softbank hat schon Kunde ungefähr 35 Milliarden verdient. Softbank gehört 12 Prozent, die haben sich 12 Prozent gekauft und haben ungefähr anderthalb Mal schon das Geld zurückgegeben. Amazon gehören ungefähr 5% und die haben ihr Geld ungefähr verdreifacht. Nvidia hat in der letzten Runde investiert und noch nicht wirklich Geld zurückbekommen. Dann sieht man auch, dass die Mitarbeiter, also frühere Mitarbeiter und aktuelle Mitarbeiter ungefähr 20% der Firma besitzen. Und dann kommen die kleineren Venture-Capitalisten. Also nicht eben haben wir die großen Strategen quasi besprochen. Die kleinen Venture-Capitalisten der vorherigen Runden. Und da gibt es schon ein paar wilde Returns. Also die Early Angels, die wirklich ganz früh daran geglaubt haben, da geht es um Reid Hoffman, Peter Thiel, wahrscheinlich Elon Musk, der ist da nicht erwähnt. Elon Musk hat glaube ich seine Shares abgegeben, als er sich verstritten hat. Aber die liegen inzwischen beim 140-fachen ihres Investments. Die haben zusammen mal ungefähr 10 Millionen investiert. Und dieser Stake ist inzwischen 1,4 Milliarden wert geworden. Ist aber vergleichsweise klein an der Firma. Dann Thrive Capital, das ist die Kushner, also Trump-Familie-Bude, hat sein Geld ungefähr verfünffacht, sind aber auch erst in der Series E eingestiegen. Jemand anders mit großen Returns ist Ashton Kutcher mit Sound Ventures, das ist dessen Venture-Kapitalfund. Der hat sein Geld verdreihundvierzigfacht, hat sehr relativ früh 20, 30 Milliarden investiert. Und Cozla Ventures, das ist das Vehikel, worüber ich auch indirekt investiert bin, das war mir auch nicht so bewusst, dass die angeblich 30x gemacht haben. Es könnte sein aber, dass ich in einem späteren Fund bin, der nicht ganz die 30x hat, aber müsste auch zweistellig Return auf jeden Fall haben. Hier wird Kossler als First-BC-Investor geführt, auf 50 Millionen, er hat 50 Millionen investiert für 5% Serious BCD, genau, also es ist über verschiedene Runden, das heißt, ich habe jetzt nicht ganz die 30x, wahrscheinlich. Schon beeindruckend, auf jeden Fall. Wir packen den Substack in die Shownotes, beziehungsweise auch den Forbes-Artikel sonst. Wie gesagt, die haben es von einem Twitter-Account, wo es leider nicht mehr online ist, inzwischen. Und es ist rekonstruiert, also jemand hat sich da viel Mühe gemacht, ob das jetzt zu 100% stimmt, ist nicht ganz klar, aber es scheint directionally erstmal korrekt zu sein.
Und Sam Outman hat tatsächlich nichts.
Zumindest steht es nicht auf dem Cap-Table, aber wir wissen ja, dass er viele andere Möglichkeiten hat, um Geld zu verdienen damit.
Er hat wahrscheinlich einen Zeitdeal mit jeder Person, die da irgendwas hat. Wenn sowas möglich ist, ja, eigentlich schon. Du könntest ja irgendwie so sagen.
Naja, es wäre halt ein untreuer Tatbestand, nicht ganz so einfach. Aber er kann ja einfach durch seine eigenen Beteiligungen, die er mit OpenAI teilweise deutlich geflügelt, Geld verdienen.
Aber trotzdem ist das schon einmalig, oder? Dass du so einen Gründer hast und der dann einfach sagt, mir gehört nichts daran.
Wann gab es das schon mal? Also er könnte natürlich in diesen 20% der ESOPs für Current und Former Employees sein. Wobei er hat, glaube ich, auch abgestritten, dass er ESOPs hat.
Wahnsinn. Und er scheint jetzt wieder so ein bisschen auf die PR-Schiene zu gehen, dass er irgendwie die Welt ein bisschen besser machen möchte.
Oder wie deuterst du seinen Ruf nach einem neuen Gesellschaftsvertrag aus mit Superintelligence?
Also die Rede ist von... irgendwie Roboter steuern und weniger Arbeit und so weiter.
Ist das nicht wieder alles nur PR, um irgendwie in die Presse zu kommen?
Mal ein bisschen positive News zu machen, neben all den anderen Sachen, die so rauskommen?
Könnte sein, also Sie haben so einen Politikvorschlag veröffentlicht auf Ihrer eigenen Seite, Industrial Policy for the Intelligence Age ist das genannt. Das kommt mit Vorschlägen für die Gesellschaft, aber auch mit ein paar Forderungen für sich selbst. Das gleiche hat Anthropic schon früher gemacht, also Sie sind da auch nicht die Ersten, also dass Sie so eine Art... Versuchen bei Gesetzen mitzuschreiben, um die Zukunft zu gestalten, ist jetzt nicht untypisch. Gleichzeitig lobbyieren sie ja hinter so einem Superpack, wo Greg Brockman viel Geld reingesteckt hat. Also der Mitgründer oder Präsident von OpenAI hat Millionen in einen Wahlkampffonds, der Donald Trump unterstützen soll, gesteckt. Also man könnte auch sagen, das ist jetzt das Schriftwerk, das sie mithilfe von Geld in Regulierung oder Gesetzgebung umwandeln wollen. Da sind, glaube ich, ein paar ganz gute Gedanken drin. Also einerseits sagt er, die Steuerlast muss von Arbeit auf Kapital verlegt werden. Das macht, glaube ich, insofern Sinn, dass einerseits, fangen wir mit dem Pragmatischen an und dann dem Ideologischen vielleicht, das Pragmatische ist, Die meisten Staaten der Welt finanzieren sich hauptsächlich aus individuellen Steuern und zum Beispiel in Deutschland ganz stark die Lohnsteuer. Das heißt, shoppen sich das Lohnsteuereinkommen in Deutschland ein. Das ist von den gemeinschaftlichen Steuern, die 750 Milliarden ungefähr betragen, werden allein ein Drittel, über 263 Milliarden von der Lohnsteuer erhoben und ein weiteres Drittel, 310 Milliarden oder mehr, 40 Prozent sind es eher, von Umsatzsteuern, also Mehrwertsteuern. Beide Steuern, die der Endverbraucher bzw. Bürger bezahlt. Unternehmenssteuern sind sehr, sehr klein im Vergleich dazu. Du kannst argumentieren, dass Lohnsteuer und Umsatzsteuer trotzdem Unternehmen belasten bzw. die Preisbildung und Profitabilität von Unternehmen beeinflussen können, aber der Steuersubjekt ist da, also beim Fall der Lohnsteuer, es gibt ja gerne Unternehmen, die behaupten, sie würden schon so und so viel Steuern zahlen, gern auch Google in Deutschland, die Lohnsteuer zahlt, um das nochmal ganz klar zu sagen, der Arbeitnehmer, der Arbeitgeber führt sie nur für den Arbeitnehmer ab, also das besteuerte Subjekt der Lohnsteuer ist der Arbeitnehmer, der diese Steuern trägt. Das heißt natürlich trotzdem, dass der Arbeitgeber entsprechend mehr Gehalt zahlen muss, damit was übrig bleibt, aber es ist nicht so, dass Unternehmen die Lohnsteuer zahlen. Es wird super gerne von Also wirtschaftsliberalen Vertretern so dargestellt, als wäre es so. Und auch die Umsatzsteuer bzw. Mehrwertsteuer und Einfuhrmehrwertsteuer wird natürlich vom Verbraucher am Ende bezahlt, weil sie genau so vorgesehen ist. In den USA ist es ein bisschen klein, ein bisschen anders, aber nicht signifikant anders. Da ist es so, Also ich habe jetzt gesagt, von den Gemeinschaftssteuern, um das einmal richtig darzustellen, von den Gesamtsteuern in Deutschland ist es dann aber immer noch ungefähr ein Viertel und der größte Block, der von der Lohnsteuer getragen wird. In den USA, wie gesagt, ein klein bisschen unterschiedlich. Da ist es so, dass die Lohnsteuer auch 34% ausmacht. Da gibt es aber insgesamt weniger Steuern. Corporate Tax übrigens nur 9%. Andere Steuern, alle anderen 7%. Das heißt, die zwei größten Steuerarten in den USA, also der Federal Government, also der federalen, der Bundessteuer, es gibt natürlich noch andere Sales Taxes und so auf Länder, auf Bundesstaatniveau. Aber die Payroll Taxes machten ein Drittel der Steuereinnahmen der USA auf und dann der Rest ist Individual Income Taxes. Das ist ein bisschen anders als in Deutschland. Da gehört halt alles Capital Gains, selbstständiges Einkommen und so weiter hinzu. Das sind dann nochmal 50%. In Deutschland trennt man das nochmal genauer. Einkommen, Steuer und Kapitalertrag und so weiter. Aber du kannst jetzt schon sagen, dass die Hände... Der Menschenhändler Arbeit bringt einen Großteil des Federal Income Tax Aufkommens auf in den USA. Und wenn es jetzt so ist, dass wir wirklich Arbeit von Menschen, also sei es intellektuelle Arbeit durch KI oder später manuelle Arbeit durch Full Automation of Labor über Robotik ablösen, dann wäre es natürlich so, dass deutlich mehr Gewinne in der Unternehmenssphäre, anfallen und dass auch die Vorteile daraus, steigendes Wachstum, Produktivität, eher als Capital Gains anfallen und nicht mehr als Lohnsteuer. Das heißt, die Steuerbasis der USA würde erodieren, weil klassischerweise Capital Gains gut umgehbar sind oder niedrig besteuert werden. Gleiches gilt für Corporate Income Taxes, die auf 21% gesenkt worden sind unter Trump von vorher 35% und das wäre jetzt erstmal vor allen Dingen ein Problem für das Steueraufkommen. Das heißt, wenn wir Arbeit ablösen und mehr und mehr KI und Robotik übernimmt und wenn einfach nur das Wirtschaftswachstum in Zukunft hauptsächlich aus KI und Robotik bestritten wird und die wiederum am wenigsten besteuert werden, kriegt jeder Staat und Sozialstaat, aber nicht nur Sozialstaaten, auch die USA, erhebliche Probleme mit der Generierung von Steuereinnahmen oder mit der Aufrechterhaltung der staatlichen Funktionen. Insofern glaube ich, hat Sam Altman da einen Punkt. Anderes Thema ist natürlich, wie gesagt, durch KI und Robotik wird ganz viel Kapital noch mehr konzentriert werden bei den reichsten Menschen der Welt. Die Ungleichheit wird massiv sich vergrößern. Er schlägt auch eine Robotersteuer vor, nochmal zusätzlich. Allein damit Robotik und KI auf Augenhöhe mit Menschen konkurrieren, musst du sie ja besteuern. Im Moment wäre ein Roboter, der halb so gut ist wie ein Mensch, schon vorteilhaft, weil er nicht krank wird, nicht meckert und keine Steuern zahlt. Während ich bei Menschen hohe Lohnnebenkosten habe und eventuell Krankheit, Urlaub und sowas bezahlen muss. Das heißt... Es würde die Transition von Menschen zu Robotern oder KI natürlich auch ein bisschen verlangsamen, wenn man eine möglichst hohe Steuer auf KI und Robotikdienstleistungen stellt. Weil früher oder später werden die natürlich bei gewissen Arbeitsaufgaben deutlich effizienter werden als Menschen. Und man kann das so ein bisschen... Aus gewerkschaftlicher Sicht zum Beispiel könnte man es natürlich bremsen, indem man eine hohe Steuer darauf macht. Und die Steuer könnte man gleichzeitig natürlich nutzen, um die Verwerfung, die durch eventuelle Abschaffung von Jobs entstehen, zu mitigieren. Das werden libertäre Turbokapitalisten natürlich vielleicht auch ganz anders sehen. Sondern die möchten lieber Shareholder einer Firma sein, die genau das tut und denen die Umverteilung um die Menschen, die davor gearbeitet haben, durchzubringen, nicht finanzieren. Aber ich glaube, dann kriegen wir ganz große gesellschaftliche Probleme, wenn man nicht so eine Steuer erhöhen würde. Und ich glaube, warum das sinnvoll ist, also Hintergrund, ich glaube, Sam Ortman macht das so ein bisschen auch um sich hier wieder als strategischen Denker und Visionär und jemand, der wirklich alle Stakeholder in Betracht zieht, zu framen. Und deswegen gibt er sich hier so ein bisschen als karitativer, barmherziger Unternehmer. Dahinter steht natürlich aber auch schon immer ein Selbstzweck. Du hast, glaube ich, zwei mögliche Szenarien. Es gibt natürlich auch einen Mittelweg durch Verhandlungen, aber Die sicherlich schlechteste Lösung ist, du hast wie bei der ersten industriellen Revolution so Robber-Baron-Zeiten, hier Carnegie, Vanderbilt, Rockefeller. Das heißt, drei, vier Menschen werden einen Großteil der US-Wirtschaft besitzen. Die Tendenzen sieht man ja. mit den Big-Tech-Unternehmen und den neuen KI-Laboren. Die werden massiven Einfluss auf die Regierung haben, auch das sehen wir inzwischen und werden das nutzen, um Antitrust zu reduzieren, also noch größer zu werden, keine Anti-Monopol-Gesetzgebung, niedrige Unternehmen steuern, weniger Arbeitnehmerrechte, keine Gewerkschaften am liebsten. Das gab es in den USA schon mal mit einem industriellen Umbruch und das droht wiederzukommen, wenn man KI ihren freien Weg lassen würde. Es ist vollkommen klar, dass es dazu kommt, weil dann würde ich einfach nur ein Unternehmen mit KI und Robotern bauen, in Anführungsstrichen scheiß auf die Menschen sagen und ich würde mich gleichzeitig nicht an dem Staat beteiligen wollen, der diese immer überflüssiger werdenderen Menschen unterhalten soll. Die andere Möglichkeit und ich glaube, oder das ist jetzt Spekulation, aber man könnte das zumindest als Hintergrund sehen, warum die großen Tech-Oligarchen gerade so viel Einfluss auf die Politik nehmen, weil sie genau das noch mehr herbeiführen wollen, als es sowieso schon passiert. Also sie wollen sich sichern, dass dieses Szenario eintritt. Das deutlich bessere Szenario, und da würden jetzt vielleicht andere widersprechen, aber ich glaube, es gibt einen Grund, warum das ganze Dicken Valley gerade Sozialismus schreit und den Aufstieg des Sozialismus zu erkennen glaubt. Das ist natürlich vor dem Hintergrund, den wir gerade beschrieben haben, ein sehr wahrscheinliches Szenario, weil der Sozialismus natürlich auch zusammenhängt mit der industriellen Revolution, gerade aufgekommen ist oder seine Blütezeit hatte. Und natürlich werden Menschen, wenn sie ihren Job verlieren, wenn die Reichen immer reicher werden, wenn ihr Job von KI oder Robotik wegrationalisiert wird, wenn der Staat, der Sozialstaat, der bürgerliche Staat, Gewerkschaften immer schwächer werden, natürlich werden die entweder revolutionäre Gedanken haben, oder nach Sozialismus schreien, also nach einem noch viel, viel stärkeren Sozialstaat, als die USA ihn gewohnt ist. Man muss sich vorstellen, für die USA wären Dänemark oder Deutschland schon absoluter Sozialismus, aus ihrer sehr libertären Sicht. Und natürlich droht das Szenario, weil wenn du die Mehrzahl der Menschen keinen Job mehr hat. Und wir müssen auch daran denken, welche Jobs greift KI zuerst an? Das sind natürlich die Dienstleistungsjobs, also Banking, Consulting und so weiter. Die wirst du mit KI als erstes erledigen können. Die USA hat ungefähr, ich glaube 76 Prozent, wenn ich mich nicht irre, der US-Industrie bis im Dienstleistungssektor. Das heißt, man könnte auch sagen, mit Ausnahme von Singapur und Hongkong vielleicht oder so, ist die USA das Land mit dem größten KI-Exposure im Sinne von Jobs, die wegrationalisiert werden. Da sieht man auch, wie gefährlich die Industrialisierung ist, weil die Jobs werden zumindest noch etwas länger bleiben. Es gibt andere strategische Aspekte von der Industrialisierung, dass sich gewisse Industrien selber machen möchten, zum Beispiel Chip-Industrie, Rüstungsindustrie und so weiter, Stahlindustrie. Aber die USA sind halt massiv bedroht und vielleicht auch deswegen will man mehr und mehr Industrie ins Land holen, weil man weiß eigentlich schon, dass KI zuerst die industrielle Basis der USA bzw. des Service-Sektors, Dienstleistungssektors der USA zerstören wird. Long story short, deswegen vermutet das Silicon Valley schon, dass bald der Sozialismus kommt, weil sie genau wissen, dass sie die Lücke zwischen Arm und Reich immer größer machen werden. Ich glaube, es ist auch der Hintergrund, warum die Leute, die jetzt schon mit KI viel Geld verdienen, immer mehr Einfluss auf die Regierung haben wollen, damit sie genau das verändern können. Ideal wäre natürlich ein Mittelweg, wo es ein Sicherheitsnetz gäbe, für Menschen und gleichzeitig man natürlich Marktwirtschaft und Kapitalismus hätte, wenn auch nicht ungezügelt. Das würde ich zumindest sagen. Und um jetzt auf Sam Orban zurückzukommen, von daher ist es natürlich sinnvoll zu sagen, wir sollten Unternehmen, Capital Gains, Roboter stärker besteuern und Labour weniger. Was ähnliches hat auch gerade Vinod Khosla vorgeschlagen, einer der Investoren oder VCs, von dem ich eben schon gesprochen habe. Überhaupt muss sich Politik genau mit dem Thema beschäftigen und Sam Orpins Ansatz ist jetzt nicht komplett blöd. Man könnte natürlich viel radikaler sagen, man bräuchte einfach stark progressive Einkommens- und vielleicht sogar Vermögensteuern. Da bin ich jetzt auch noch kein großer Fan von, aber auf jeden Fall muss man sich mit diesem Thema beschäftigen und überlegen. wie man den Staat finanziert, wenn in Zukunft eventuell 10-20% des GDPs von Robotern und KI erzeugt werden, die bisher kaum besteuert werden. Dann schlägt man außerdem vor, einen Public Wealth Fund zu bauen, also so eine Art Staatsfonds, der automatisch in alle KI-Firmen investiert, um quasi die Umverteilung zur Bevölkerung zu übernehmen. Also für die Leute, die selber nicht investieren können, weil sie vielleicht gar nicht genug Geld haben, soll quasi der Staat finanzieren, Anteile an den großen KI-Firmen übernehmen, damit der Staat, und für uns klingt der Staat immer wie so eine abstrakte Institution, aber der Staat ist letztlich auch die Summe der Bürger. Also wenn der Staat Geld einnimmt, dann verteilt er ihn leider relativ ineffizient, aber er verteilt sie an den Bürger. Und deswegen will man quasi, dass der Staat Teilhabe der KI-Unternehmen wird, damit sozusagen die breite Masse auch daran partizipieren kann, an den Gewinnen, die am Ende vielleicht ihre Arbeit obsolet macht. Auch das zumindest nachvollziehbar und sinnvoll, glaube ich. Wir in Deutschland bräuchten natürlich auch das gleiche in den Staatsfonds, damit wir irgendwie daran teilhaben. Die Dividenden sollen eigentlich direkt an die Bürger zurückgegeben werden. Das Problem dahinter ist natürlich, dass man so eine Art Universal Basic Income oder Alimentierungsstaat schafft, der Leuten einfach nur Geld gibt fürs Nichtstun, damit die Reichen dann natürlich trotzdem doch noch reicher werden können. So richtig mag ich den Gedanken nicht, weil ich schon Selbstverantwortung von Menschen gern sehen würde. Gleichzeitig fällt es mir aber schwer, in einer KI-Robotic-First-World das anders hinzubekommen. Dann wird sich noch ein bisschen der Work-Life-Balance schlägt, eine 4-Tage-Woche mit gleichem Einkommen ein. Und auch das hat man vorher schon gehört, Sam Orton war immer ein Befürworter von UBI. Jetzt soll es halt erstmal eine 4-Tage-Woche sein. Die Firmen sollen sich außerdem an der Altersversorge und der Healthcare mehr beteiligen. Der Menschen, also aus Silicon Valley Sicht schon fast eine sozialistische Agenda, könnte man hier sagen. Das mit der 4-Tage-Woche, also Bei UBI habe ich früher immer erzählt, natürlich wäre jeder Tech-Oligarch für Universal Basic Income, weil an der Steuer beteiligt er sich nicht. Das Aufkommen, das Universal Basic Income, also fangen wir von vorne an, das Universal Basic Income würde natürlich der Staat zahlen. Es würde den ärmsten Bürger oder allen Bürgern zugutekommen. Das schafft unheimlich viel Konsumnachfrage in einem Land, was hauptsächlich von Domestic Konsum lebt, wie den USA. Das wäre gut für alle Unternehmen, wenn der Staat quasi den Bürgern Geld gibt, um dann Dienstleistungen zu kaufen bei den Unternehmen. Und gleichzeitig... beteiligen sich die reichsten Menschen der Welt insgesamt, kann man sagen, aber insbesondere die Tech-Oligarchen in den USA, natürlich überhaupt nicht am Steueraufkommen. Das heißt, die Zahlen haben selber extrem niedrige Steuersätze. Und wenn ich quasi Menschen Geld geben kann, um eine Dienstleistung zu kaufen, und ich selber dieses Geld nicht aufbringen muss, ist das natürlich ein Win-Win-Win-Konstrukt. Deswegen ist es vollkommen klar, warum die GAFA-Chefs immer fast durchweg Proponents, ja Befürworter von Universal Basic Income waren. Und die 4-Tage-Woche ist nichts anderes als ein UBI-Light. Also das ist quasi der UBI-Friday. Ich gebe den Menschen einen Tag frei. Und das hat übrigens schon auch wieder die Analogie zur ersten industriellen Revolution. Henry Ford hat damals als erster die 5-Tage-Woche mit 40 Stunden eingeführt und damit einen Standard geschafft. Das haben dann ganz viele Unternehmen kopiert. Und der hat das nicht aus Barmherzigkeit gemacht, sondern der hat gescheckt, wenn die Leute bei mir zwölf Stunden, sechs Tage am Band stehen, können sie am Ende keine Autos fahren, keine Dienstleistungen konsumieren, keine Produkte kaufen. Man muss den Konsumenten oder den Wirtschaftsobjekten auch Zeit geben, um zu konsumieren. Deswegen dürfen sie weniger arbeiten. Wir sind durch das Fließband deutlich produktiver geworden. Und jetzt geben wir ihnen mal Zeit und dann können sie die Wirtschaft mit Konsum antreiben. Und nichts anderes, glaube ich, ist hier der UBI Friday, wie ich das jetzt mal frame, oder 4-Day-Work-Week. Wenn man sagt, wir geben den Leuten mehr Zeit. In der Zeit können sie dann halt mit Cloud oder mit Codex ihre AI-Produkte bauen oder können mehr Geld ausgeben. Und auch das fördert am Ende die Wirtschaft insgesamt, wie Henry Ford schon ganz gut gezeigt hat. Also auch nicht ganz neu. Genau, dann gibt es so ein bisschen so ein Altersvorsorge-Depot, was man von Arbeitnehmer zu Arbeitnehmer mitnehmen kann. Gleiches für Healthcare, das ist nicht überraschend. Dann reden sie ein bisschen über Safety und dann kommen natürlich irgendwann auch Forderungen. Und da... kann man eine meiner Predictions, glaube ich, aus dem Januar lesen. Und zwar fordern sie Accelerating AI's Infrastructure Buildouts by Offering Subsidies, Tax Credits or Equity Stakes. Also man schreit jetzt nach Subventionen. Tax Credits ist, was ich vorausgesagt habe, dass man fürs Bauen von Data Center Tax Credits bekommen wird. Das fordert OpenAI jetzt das erste Mal explizit. Equity Stakes verstehe ich nicht. Soll der Staat sich beteiligen wahrscheinlich an Unternehmen? Das wäre auch eine indirekte Subvention letztlich. Genau, also da kommt quasi auch die Rechnung für alles, was er vorher beschrieben hat. Also, dass man sich mit dem ganzen Sozialstaat-Phänomen beschäftigt und eine neue Basis dafür braucht, ist glaube ich nachvollziehbar. Da würde ich ihm in vielen Dingen recht geben, auch wenn... das Menschenbild, was sich dahinter steckt, dass Leute einfach alimentiert werden, kein schönes ist. Ich würde Sam Ortman jetzt auch nicht vorwerfen, dass er ein Sozialist ist. Er ist ja schon ein Kapitalist, aber auch ihm ist wahrscheinlich klar, dass es gar nicht anders gehen wird, zumindest aus heutiger Sicht. Und dann will er natürlich aber auch damit eine Agenda schaffen, um zum Beispiel KI-Firmen noch mehr zu fördern, die Verbreitung von KI, also die große Überschrift ist auch die Verbreitung von KI, zu fördern und Chancengleichheit zu distribuieren. Alle Menschen sollen gleich daran partizipieren und so weiter. Ich glaube, er will sich hier wieder ein bisschen als großer Denker und barmherziger Manager aller Stakeholder präsentieren. Das heißt nicht, dass alle die Gedanken falsch sind, im Gegenteil. Jeder Politiker sollte sich damit beschäftigen und wer bessere Ideen hat, kann das gerne als Hörerbrief einschicken, dann diskutieren wir das. Ich würde mir wünschen, es gäbe bessere, ich kann mir aber derzeit auch keine Vorstände, hätte ich gesagt.
Dann haben wir jetzt hier noch ein bisschen News zu Netflix. Ich weiß gar nicht, wie schnell du die noch reingezogen hast. Ich hatte eben kurz Sorge gehabt, dass die schon wieder Earnings haben. Aber nein, die haben jetzt auch ihr kleines AI-Produkt und man kann ein paar Videos editieren. Also kann ich jetzt irgendwann vom Sofa aus das Ende neu schreiben?
Ist das die Zukunft? Genau das ist es, glaube ich. Also die News ist eigentlich nur, dass Netflix ein sogenanntes Void-Model, das steht für Video Object and Interaction Deletion, steht. Das heißt, was das Modell macht, ich kann mir eine Szene angucken und kann zum Beispiel einen Charakter oder einen Gegenstand rauslöschen und das Modell überlegt sich dann, wie würde diese Szene weitergehen ohne diesen Gegenstand. Aber das ist so ein bisschen die Diffusion für Storylines, könnte man sagen. Und man kann genau das machen. In der letzten Szene möchte ich gerne diesen Charakter nicht haben oder nimm den Bösewicht da aus der Szene, wo der Held wird gerade erschossen und ich möchte das gerne nochmal ohne den Bösewicht sehen und wie es dann weitergehen würde. Das sind hier noch die ganz kleinen Anfänge, würde ich sagen. Da geht es um einzelne Objekte in einzelnen Szenen. Aber am Ende ist das natürlich die Möglichkeit, Storylines umzuschreiben als Nutzer, was dann aber sehr aufwendig wäre von der Tokengenerierung, glaube ich. aber zum Beispiel auch Werbung reinzubacken. Du könntest sagen, warum muss Tom Cruise hier ein bisschen im Possible eine Omega-Uhr tragen? Ich hätte lieber eine IWC am Arm oder eine Breitling oder irgendwie sowas. Genau, das Spannende ist halt, dass Netflix es selber baut und dann nicht auf andere Leute Technologie vertraut, zeigt aber auch ganz klar, glaube ich, wohin es geht. Also ich glaube, Interaktivität ist ein Thema. Ich nehme aber auch an, dass es um Werbung geht, letztlich um In-Content-Werbung, wenn du so möchtest.
Aha, also jetzt auf einmal trinken sie alle ein anderes Zuckerwasser.
Zum Beispiel.
Ah, schlau. Sollen wir die Schmuddelecke umbenennen vielleicht? Ich hätte einen Vorschlag.
Im Nervenklinik?
Ja, oder irgendwie Shady Sam oder so? Sam Shady?
Ja, Sam Altman tut alles, um Elon Musk zu verdrängen hier heute. Wir haben keine Elon Musk, ach doch, die allerletzte ist von Elon Musk.
Die lassen wir raus.
Auf keinen Fall, ist super wichtig.
Erklär mir, welche PR hat Sam gerade nicht im Griff?
Genau, es macht gerade ein The New Yorker, also nicht New York Times, sondern The New Yorker Magazine Artikel die Runde. Packen wir natürlich auch in die Shownotes. Der überschrieben ist, Sam Altman may control our future, can he be trusted? Also der Mensch, dem wir unsere Zukunft anvertraut haben, können wir dem eigentlich vertrauen. Das ist so ein bisschen ein Psychogramm von Sam Ordman, wo man sich eben fragt, ob der nicht zu viel Verantwortung hat dafür, dass er immer wieder aufgefallen ist mit Lügen, Täuschungen, Intrigen, die er in Firmen von Y-Kombinator angefangen hat. Irgendwie 2005 hat Aaron Schwartz ihn mal als Psychopathen bezeichnet, also vor 20 Jahren. Aaron Schwartz übrigens, wer sich erinnert, War mal Filmempfehlung, glaube ich, im Newsletter. Oder wir haben es im Podcast auch schon mehrmals besprochen. The Internet's Own Boy. Würde ich immer wieder erneuern. Die Empfehlung, wer das noch nicht gesehen hat. Aaron Schwarz hat wahrscheinlich mehr für das Internet getan, als alle diese Oligarchen zusammen. Ist einer der Miterfinder der Creative Commons. Reddit-Mitgründer, den heute keiner mehr kennt. Hat sich leider das Leben genommen, beziehungsweise suizidiert. The Internet's Own Boy kann man bestimmt irgendwo inzwischen, kann man glaube ich auf YouTube kostenlos finden. schauen. Der hat 2005 schon erkannt, dass Sam Ortman ein Psychopath ist. Ansonsten ist der Artikel hauptsächlich, glaube ich, ein Zusammentragen von vielen bekannten Storys. Es wird dann so gesagt, es gibt so eine Art Schattenbord bei OpenAI. Das ist aber eher so eine Vereinbarung, dass wenn zwei der drei Gründer, da ging es um Ilja, Greg und Sam sagen, der Dritte sollte abhauen, dann muss der sich dem beugen. Also wenn du zwei der Gründer genehmlich aufbringst, das ist halt ein Verstoß gegen Governance-Prinzipien, wenn du ein eigenes Board hast. Da wird aber auch ein bisschen mehr draus gemacht, als es ist, ehrlich gesagt. Ich würde sagen, es ist vor allem eine gute Zusammenfassung oder ein Psychogramm von Sam Altman. Und natürlich sollte man sich die Frage stellen, ob er jetzt die richtige Person ist, um die Firma zu leiten. die eventuell AGI entwickelt wird, weil seine Managerial Skills sind dann eben doch begrenzt und auch seine Public Relations Skills haben wir in der Vergangenheit ja so ein bisschen wegschmelzen sehen. Der war ja am Anfang noch ein sehr guter Diplomat, inzwischen scheint ihm das nicht mehr ganz so gut zu gelingen oder es mehren sich so Anzeigen davon, dass er unter Stress vielleicht nicht immer mehr schafft, die Fasson zu halten, mit der er am Anfang geglänzt hat. würde ich sogar sagen. Was man auch unter anderem daran sieht, dass The Information jetzt berichtet, exklusiv, dass es wohl auch so eine Art Zerwürfnis mit der CFO Sarah Fryer gegeben haben könnte. Sarah Fryer ist eine sehr arrivierte Silicon Valley Gründerin und jetzt CFO von OpenAI, hat glaube ich Nextdoor gemacht, wenn ich mich nicht, oder verwende ich das mit Sarah Travel?
Nextdoor war glaube ich die CFO.
Genau, was hat sie? Ich gucke mal einmal ganz kurz, was sie vorher gemacht hat, bevor ich das... Genau, Nextdoor. Nextdoor ist schon richtig. Square war sie vorher bei... Wer ist der bärtige Dude, der Twitter gebaut hat?
Jack Dorsey.
Genau, bei Jack Dorsey Square Fintech-Anbieter war sie. Dann bei Nextdoor. Da war sie auch CEO. Genau, und jetzt ist sie CFO bei OpenAI. Also... wirklich eigentlich sehr verdiente Silicon Valley Executive. Und die sollte schon im letzten August angeblich nicht mehr zu Sam Ordman direkt reportet haben, sondern zu Fiji Simo. Der Head of Products, die sie von Instacart geholt haben, das ist höchst untypisch, muss man sagen, dass der CFO, gerade in Public Companies, die IPO-Plan, die zweithöchste Person eigentlich, dass die unter dem Produktchef angeordnet wird, oder Produktchefin in dem Fall, höchst ungewöhnlich. Man könnte mutmaßen, vielleicht weil sie nicht mehr gut mit Sam, also sich nicht mehr grün war mit Sam, Oder man sie irgendwie als bessere Accountant degradiert hat und das Fundraising dann doch mehr und mehr von Sam Altman gemacht wurde. Andererseits muss man sagen, sie hat die größte Venture-Runde in der Geschichte mit 122 Milliarden US-Dollar geraced. Also so schlecht kann ihre Arbeit nicht gewesen sein. Das wissen wir alles nicht. Wir wissen nur, dass sie eben nicht mehr zu Sam reported und es soll wohl Kontroversen über die Ausgabenwut von Sam Ordman gegeben haben. Also, dass man einfach hunderte von Milliarden zusagt an Datacenter-Kapazität. Sarah Fryer soll so ein bisschen Alarm, also glaubt, die Information zu wissen, so ein bisschen Alarm geschlagen haben, dass die Umsätze das eigentlich gerade nicht rechtfertigen oder dass die Umsätze nicht schnell genug steigen, um das zu rechtfertigen. Und man vermutet oder spekuliert, dass auch deswegen ihre Rolle so ein bisschen degradiert wurde. Die Firma bestreitet das natürlich und sagt, sie entscheiden alles zusammen in Harmonie. Und die eben erwähnte Vici Simo, wie gesagt, ehemals von Instacart geheiert, war die Produktchefin von OpenAI. Bei OpenAI wurde ja zuletzt gesagt, wir fokussieren uns, Sora wird es nicht mehr geben, wir fokussieren uns auf B2B und ChatGPT Engagement. Gleichzeitig haben wir dann TVPN gekauft. Aber diese Produktchefin Fujisimo tritt jetzt auch ein Leave an. Also sie lässt sich eine Zeit lang beurlauben aus... gesundheitlichen Gründen, sie nennt eine Neuroimmunkrankheit als Begründung, das kann man nur mutmaßen, könnte MS, Multiple Sklerose sein, das wäre zumindest die verbreitetste, könnte auch Guillain-Barré oder so sein, aber das ist ungefähr hundertmal seltener, also die wahrscheinlichste, ohne zu viel zu spekulieren, MS, also sie spricht auch von einer sozusagen chronischen Krankheit, die dann wieder stärker geworden ist, auch das passt eher zu MS als zu anderen Neuroimmunkrankheiten, die oft akut sind. Ja, jetzt verbietet es sich natürlich so ein bisschen darüber zu spekulieren, ob das nicht andere Gründe hat, wenn sie Gesundheit angibt, dann muss man natürlich darauf vertrauen. Gleichzeitig würde ich sagen, meine Erfahrung lehrt wieder so ein bisschen das, also es ist jetzt 2026, Open AI wird dieses Jahr an die Börse, es ist absolute Crunch-Time Ich würde auch verboten, dass 8 von 10 Menschen, sicherlich fälschlicherweise oder questionable, aber ihre Gesundheit deprivisieren würden in so einem Crunch-Time. Ja, nicht, dass man es verlangen sollte von Menschen, im Gegenteil. Natürlich ist die persönliche Gesundheit wichtiger. Aber dennoch ist es so ein bisschen höchst untypisch, dass man ausgerechnet jetzt ankündigt, dass man in so eine Art Sabbatical geht oder sich wieder mehr seiner Gesundheit widmet. Zumal sie es ja irgendwie vorher doch handeln konnte. Es kann natürlich in Schüben kommen, was auch immer es sein mag. Also, wir würden mal Benefit of the doubt geben und sagen, vielleicht ist sie einfach so schlau, ihre Gesundheit zu priorisieren. Das Geld braucht sie nicht mehr. Prinzipiell scheint es die Frauen, das im Ordnung auch gerade nicht einfach zu haben, wie wir aus dem vorherigen Artikel über Sarah Fryer gelernt haben. Sie verspricht wiederzukommen oder die Firma sagt, sie kommt auf jeden Fall wieder. Ich würde mal dagegen wetten. Kann natürlich auch sein, dass sie wiederkommt. Mein Bauchgefühl sagt mir trotzdem, ja nein, ansonsten wünsche ich mir natürlich alles Gute. Das ist definitiv der richtige Weg, seine Gesundheit zu priorisieren, wenn es so ist.
Sag mal, glaubst du, OpenAI kann ohne Sam Altman ein IPO machen? Mir hat jemand geschrieben, meine Prediction würde in Kraft treten. Also Sam wird Open Air verlassen. Aber es gibt ja niemanden, der seine Arbeit auffangen könnte. Man hätte jetzt sagen können, die beiden Frauen hätten irgendwie eine Superspitze gegeben.
Das ist übrigens ein weiteres Thema, das habe ich jetzt gerne unterschlagen. Aber auch darüber haben sich Sarah Fryer und Sam Altman gestritten, wann der richtige Zeitpunkt für ein IPO wäre. Sam möchte natürlich unbedingt vor Entropic raus. Also SpaceX wird es höchstwahrscheinlich als erster schaffen. Und dann... die Liquidität der Public Markets gibt gar nicht so viel her. Also wenn SpaceX jetzt viel Retail Liquidität aufsaugt, dann wird Entropic und OpenAI wirklich darum ringen müssen, wer überhaupt noch Geld bekommen kann. Ich weiß nicht, woher die Liquidität kommen soll. Es sei denn, Trump schafft es wirklich, die Zinsen zu senken oder die Zentralbank so zu beeinflussen oder das Fed-System so zu beeinflussen, dass sie die Zinsen senken. Dann hätte man potenziell mehr Liquidität. Ansonsten, glaube ich, wird es schwer, drei erfolgreiche IPOs in der Größe in einem Jahr zu machen. Und deswegen möchte es im Allpoint, glaube ich, so bald wie möglich sein, raus. Sarah Fryer, könnte man unterstellen, scheint die Firma noch nicht reif dafür zu halten. Sie kennt die Zahlen natürlich am besten. Die Zahlen können nicht gut aussehen bei OpenAI. Umsatzwachstum vielleicht gerade noch so, aber das hat jetzt auch, sicherlich sieht das ein bisschen volatil aus im Moment, durch die ganze Entropic und Pentagon-Thematik. Ist Sam Orban ersetzbar? Ich glaube, schwer. Es würde insbesondere im Vorfeld eines IPOs den CEO auswechseln. Ich will nicht sagen, das hat es noch nie gegeben, aber Bei so einem High-Stakes-IPO glaube ich nicht einfach, das so durchzuziehen. Ich könnte mir vorstellen, dass wenn man zum Beispiel Thinking Machine Labs und Super Intelligence, also Ilya Satskever und Mira Morati wieder zurückheiert und falls die noch das Vertrauen der Angestellten genießen sollten, dass das ein Ersatz wäre, der möglich wäre. Dann hättest du immer noch nicht die gute Presseperson oder Gallionsfigur, die würde weiterhin fehlen, aber ich würde denen zutrauen, also die hätten die Credibility nach außen, ich vermute nach innen, das könnte ich mir vorstellen, dass die zumindest die Firma leiten können, die Firma verkaufen und Geld auftreiben, das würde trotzdem schwer werden, das sind die beiden nicht die richtigen Man darf nicht vergessen, dass mal die absolute Mehrzahl der Mitarbeiter dafür gestimmt hat, dass Sam Ortman zurückkommt. Dem wurde zwar auch erklärt, sie verlieren sonst alles Geld, aber dafür, dass er so ein terrible Leader sein soll, sind die Leute da natürlich relativ loyal. Aber du bist halt auch auf einem Söldnerschiff, wo jeder weiß, wenn sie das Ufer erreichen, gehen sie da als mehrfache, zigfache Millionäre raus, jeder einzelne. Wenn du Söldner hirest, dann kriegst du, solange das Geldbündel groß genug ist, natürlich Loyalität. Auch gekauft. Noch eine Weile.
Ich glaube, der Schauspieler Ashton Kutcher wird der neue CEO. Der hat viele Anteile. Hat gut verdient an dem Ding. Der kann gut vor der Kamera.
Wäre auch eine schöne Netflix-Folge.
Genau, man kann sich das Ende ja neu schreiben mit AI, das ist ja kein Problem.
Gut, dann zum Schluss noch ein bisschen Elon und dann geht es ab in die Sonne. Und zwar berichtet Engadget, da habe ich zumindest das erste Mal gelesen, dass Elon wieder einen Weg gefunden hat, den SpaceX IPO noch ein bisschen erfolgreicher aussehen zu lassen. Und zwar fordert er von den Investmentbanken, Anwaltskanzleien, Wirtschaftsprüfern und weiteren Beratern, dass sie jetzt ein Grok-Abo abschließen müssen, also und zwar Enterprise-Verträge, also über zig oder zumindest zweistellige Millionenbeträge teilweise, wenn sie an dem Börsengang beteiligt sein sollen. Also einfach gesagt, wenn JP Morgan, Morgan Stanley, Goldman Sachs Provisionen dafür bekommen wollen, dass sie SpaceX-Aktien an institutionelle Anleger und Retail-Anleger verhökern, dann müssen sie sich verpflichten, für einen hohen Millionenbetrag auch Dienstleistungen von XCI zu kaufen. Das liegt natürlich daran, dass XCI furchtbar vernachlässigbare Umsätze im B2B-Sektor hat. Und man könnte hier die Zahlen unheimlich schön aufsteuern. Man würde einen Revenue-Spike wahrscheinlich sehen bei Grok Enterprise Revenue. Ich nehme an, Elon Musk hat die Marktmacht, das durchzudrücken. Das ist eiskalter Kapitalismus. Die Leute, die Banken, die Tax Advisor, die Auditors wollen damit Geld verdienen. Damit sie diesen Großauftrag bekommen, das ist der größte IPO aller Zeiten, wird größer als Saudi Aramco werden, wie wir schon wissen, müssen sie sich verpflichten, die Dienstleistung der Firma in Anspruch zu nehmen. Was Natürlich, also aus Compliance-Gründen höchstproblematisch. Du musst mal überlegen, du zwingst den Wirt, also stell dir mal vor, du bist Coca-Cola und sagst, KPMG darf sich nur prüfen, wenn alle bei KPMG jetzt Cola saufen zum Frühstück. Das ist hier literally, was passiert. Also ich glaube, als Auditor darfst du das nach meinem Verständnis von Compliance eigentlich nicht machen. Wie auch immer, Elon Musk sieht natürlich die Chance. Alle wollen an dieser Umverteilung von Reichtum von unten nach oben teilhaben und ein Stück vom Kuchen haben. Also es ist ja nicht nur eine Bank. Angeblich sollen Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs, JP Morgan, Morgan Stanley, dann was wäre, waren für Retail-Tranche noch drin, E-Trade glaube ich. Also all die dürfen dann für 10 Millionen plus Grog kaufen. damit die Umsätze auch gut aussehen bei SpaceX. Und dann die Frage ist, wie man das überhaupt noch, das kriegt man in die Q1-Zahlen nicht mehr rein. Man könnte das als quasi Committed Revenue, also Remaining Performance Obligations verkaufen zumindest, wenn es jetzt im Q2 Committen und der Börsengang im Q2 stattfindet. Den 420 wird er wahrscheinlich nicht mehr hinbekommen. Also man würde ja vermuten, dass Elon Musk am 20. April an die Börse will, damit er sein 420-Meme auch gut feiern kann. Was zufällig außerdem auch der Geburtstag von Hitler, das ist eigentlich der schöne Geschenk für ihn, natürlich. Aber das wird knapp werden, aber er will es ja im Q2 auf jeden Fall schaffen. Ja, schöne Art künstliche, also wäre ich jetzt auch nicht drauf gekommen, aber der Markt gibt es her. Die Banken wollen es machen, nehme ich an. Zeigt aber auch, wie viel Unabhängigkeit man von den Wirtschaftsprüfern, Tax Advisors und Banken erwarten sollte in so einem IPO. Und dass man umso mehr auf sorgfältige Drittberichterstattung achten sollte. Und die werden wir natürlich in den nächsten Wochen liefern.
Da freue ich mich drauf, da freue ich mich drauf.
Mein erster Substack-Post war übrigens ein Graph, den ich mir habe generieren lassen mithilfe von KI. Der zeigt also ein Hockey-Stick der SpaceX-Bewertung. SpaceX hat einfach die letzten 20 Jahre, ich glaube es wurde 2002 gegründet oder so, sich mühsam auf eine Bewertung von zwischen 50 und 100 Milliarden zugekämpft. Und auf einmal, also allein in den letzten 12 Monaten, sind 80% dieser 2 Billionen Bewertungen entscheidend. Du musst dich jetzt fragen, hat sich irgendwas bei SpaceX im letzten Jahr verfünffacht? Die Wahrheit ist nein. Der Umsatz wächst. Niedrig zweistellig. Ist hoch profitabel höchstwahrscheinlich. Es wird weniger profitabel durch die Akquisition von XAI und X. Aber da siehst du mal, was gerade für eine Bewertung fabriziert wird. Wenn einfach bis vor einem Jahr XCI irgendwie zwischen 300 und 500 Milliarden wert war und jetzt soll es auch mal 2 Billionen wert sein, obwohl nichts passiert ist, außer dass zwei chronisch defizitierte Firmen reingemerged wurden.
Crazy. So, zum Schluss gibt es noch eine gute Nachricht. Du weißt es noch nicht, aber du kannst es dir schon mal in die Agenda schreiben.
Er schüttelt den Kopf, er hat keinen Bock drauf, aber Mittwoch werden wir einen Live-Podcast machen zur OMR.
Noch mal kurz die beiden Tage Revue passieren lassen.
Okay, schön, dass ich durch den Podcast daraus erfahre.
Ja, bei so viel Zuspruch müssen wir das machen. Also von anderen, nicht von dir.
Na dann, wenn andere dann glauben. Welche Halle? Aber nicht irgendwie auf dem Pausenhof von der Bullerei oder so.
Nee, nee, nee. So nicht. Aber es wird klein und gemütlich. Das Setup ist ein bisschen anders als sonst. Wir konkurrieren gegen den Sportler aus Amerika.
Achso. Für alle Leute, die sich nicht für Football interessieren. Also alle. Buch.
Keine Ahnung, vielleicht können wir ja am Ende kurzfristig nochmal kurz... Wann ist er da schnell in der Umplanung?
Mal gucken. Zum Beginn unseres Live-Podcasts zeigen wir die 50 besten Homeruns von Tom Brady.
Sehr gut.
Kannst auch einen Slide für machen.
Gut, ich freue mich...
Zeit durch Spaß, ich weiß, dass Homerun kein Football-Begriff ist. Aber ich fand es trotzdem lustig.
Egal. Habt einen schönen Mittwoch. Wir hören uns wieder am Samstag.
Bis dann. Peace. Ciao.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Glöckler. Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off. Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community. Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken. Unseren aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes. Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.