Doppelgänger Folge #555 vom 21. April 2026

Tim Cook geht | Palantir-Manifest | Amazon $25 Mrd. für Anthropic #555

It’s not just 555 Folgen Doppelgänger — it’s 555 Folgen unterhaltsame Bromance. Tim Cook tritt als Apple-CEO zurück, Hardware-Chef John Turnus übernimmt. Siri soll bei der WWDC im Juni als Standalone-App mit Screen-Zugriff vorgestellt werden. Google bildet ein Coding-Strike-Team bei DeepMind – intern nutzt man heimlich bereits Claude. Amazon investiert weitere $25 Mrd. in Anthropic, gebunden an $100 Mrd. AWS-Ausgaben. Das chinesische Open-Source-Modell Kimi K2.6 von Moonshot kommt leistungsmäßig nah an Claude heran – zum Zehntel der Kosten. Barron's entlarvt, wie Konzerne von Coca-Cola bis Starbucks KI-generierte Floskeln in ihrer Kommunikation nutzen. Cursor verhandelt $2 Mrd. bei $50 Mrd. Bewertung. Polymarket strebt $15 Mrd. an. Musk verspricht AGI mit Grok 5. Zoom kooperiert mit Worldcoin für Meeting-Verifizierung. OpenAIs GPT-Image-2 wird geleakt. LinkedIn kopiert das Side-by-Side-Modellvergleich-Tool YAP.ai. Die NSA nutzt trotz Pentagon-Blacklist Anthropics Mythos. Palantir veröffentlicht ein 22-Punkte-Manifest gegen Inklusivität. ICE-Agenten tragen Meta-Brillen mit Gesichtserkennung. WhatsApp startet ein Plus-Abo für $2,49/Monat. Merkel äh Merz fordert lockerere KI-Regulierung. China geht gegen Fake-Influencer vor.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) Apple: Tim Cook tritt ab, Turnus übernimmt

(00:05:26) Google bildet Coding-Strike-Team bei DeepMind

(00:13:50) Anthropic: Outages, Profitabilität und $25 Mrd. von Amazon

(00:19:02) Claude Design bedroht Figma und Adobe

(00:25:41) Kimi K2.6: China-Modell zum Zehntel der Kosten

(00:33:32) Corporate AI-Sprache: Barron's entlarvt Floskeln

(00:39:07) Cursor $50 Mrd., Polymarket $15 Mrd.

(0:44:59) Polymarket-Wetten

(00:51:55) Zoom + Worldcoin, OpenAI GPT-Image-2 geleakt

(01:01:10) LinkedIn kopiert YAP.ai Modellvergleich

(01:04:10) NSA nutzt Mythos trotz Blacklist

(01:05:40) Palantir-Manifest und ICE-Brillen

(01:15:14) WhatsApp Plus-Abo

(01:21:28) Merz lockert KI-Regulierung, China vs. Dumm-fluencer


Shownotes

ChatGPT Images 2 veröffentlicht Pips LinkedIn - linkedin.com

Apple: Neue Siri-Oberfläche in iOS 27 geleakt - bloomberg.com

Tim Cook tritt als Apple-CEO zurück - marketwatch.com

Google bildet Strike-Team für Coding-Modelle - theinformation.com

Anthropic: Beispiellose Nachfrage, Amazon unterstützt - marketwatch.com

Harvard Case Study in Wartestellung - xcancel.com

Kimi K2.6: Open-Source-Coding-Fortschritt - xcancel.com

KI verändert Unternehmenskommunikation mit Aktionären - barrons.com

Cursor verhandelt $2 Mrd. Runde bei $50 Mrd. - cnbc.com

Polymarket: $15 Mrd. Bewertung angestrebt - theinformation.com

Musk skizziert AGI-Pläne - xcancel.com

Zoom verifiziert mit Worldcoin Menschen in Meetings - techcrunch.com

OpenAI GPT-Image-2 geleakt - xcancel.com

LinkedIn Crosscheck: KI-Modellvergleich für Premium - engadget.com

NSA nutzt Mythos trotz Pentagon-Blacklist - axios.com

Palantir: "Die Technologische Republik" - xcancel.com

Palantir-Manifest klingt wie Comic-Bösewicht - engadget.com

Palantir-Manifest gegen Inklusivität - techcrunch.com

ICE nutzt smarte Brillen zur Überwachung - kenklippenstein.com

GOP prüft KI-Abfragen als Warnsignale - washingtonpost.com

WhatsApp startet Plus-Abo - focus.de

a16z: Monitoring the Situation - a16z.news

Merz fordert lockerere KI-Regulierung in der EU - reuters.com

China geht gegen Fake-Influencer vor - fortune.com


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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 555 am 22. April 2026. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Und ich kann es nicht fassen, ich habe eine Nachricht bekommen von einem meiner Möbel-Dealer. Der hat mich heute Morgen geweckt mit den Sprüchen, verkaufen, verkaufen, verkaufen oder wie ist deine Einschätzung? Das passiert, wenn Apple einen neuen CEO bekommt. Ich kann mich tatsächlich erinnern, als Tim Cook CEO wurde und ich in dem Büro eines Agenturfreundes war und er nur meinte, er glaubt richtig, richtig an Tim Cook. Und ich noch so, ich weiß nicht. Tim Cook Long wäre auf jeden Fall eine sehr gute Strategie gewesen, die letzten 15 Jahre.
Ungefähr 20x in 15 Jahren hat er erwirtschaftet. Kann man sich jetzt nicht beschweren, würde ich sagen. Und trotzdem ist wahrscheinlich gerade, also die aktuellen Challenges, also wir hatten ja letzte Woche schon berichtet, dass Apple seine Siri-Entwickler alle ins Coding-Camp geschickt hat, um nochmal KI zu lernen. Generell ist so ein bisschen schwer absehbar, was Apples Strategie bei KI sein soll. Wobei wir auch schon erklärt haben, dass es durchaus sinnvoll sein könnte, auch erstmal abzuwarten, sich die Innovation oder die Investition vor allen Dingen zu sparen und einfach über den App-Store ganz stark an KI mitzuverdienen. Genau, und außerdem ist, also der Nachfolger wird John Ternes. Ternes war der vorherige Hardware-Entwicklungschef, könnte man sagen. Also der hat die letzten, also schon relativ lange bei Apple und hat die letzten Produkte alle mitverantwortet als Chef. War so ein bisschen der prädestinierte Nachfolger. Also man hat relativ fest mit dem gerechnet. Großes Risiko geht davon nicht aus. Erstmal ist auch so ein bisschen weiter so, könnte man annehmen. Genau. Und dann gibt es noch News zur nächsten WDC, der weltweiten Entwicklerkonferenz von Apple. Was erwartet uns da?
Siri wird es endlich schaffen. Es wird ein gutes Siri. Und wenn man Siri sagt, dann erscheint Siri hier auf dem Telefon. Ja, also meine Siri-Erfahrung als Apple-Nutzer ist, es schaltet sich immer ein, obwohl ich es nicht haben möchte, wenn ich Siri sage zum Beispiel. Und sie wollen Siri in den Vordergrund nehmen. Ich bin da ein bisschen skeptisch. Ich könnte mir vorstellen, dass Siri im nächsten Update ungefähr so ist wie Apple Maps. Also es gibt ein Icon. Da ist Siri drin. Das macht genau das gleiche wie Gemini, nur es sieht ein bisschen mehr aus wie Siri und wie Apple. Und die Erwartungen... Der einzige Grund, warum man es vielleicht nutzt, ist, weil es kostenlos ist im Gegensatz zu Gemini. Aber also ich... bin wirklich skeptisch und ich habe mir gedacht, bei der CEO-Wahl geht man eher auf die Hardware-Schiene und sagt, wir bauen unsere Chips und alles weiter aus und erhoffen uns da die Innovation und das große Geschäft.
Das macht doch Sinn. Alles, was man in Software erreicht, ist ja auf der Hardware gewachsen. Bei der Hardware dominant und beliebt zu bleiben ist ja die Quelle, um das quasi Monopol bei reichen Menschen zu haben, was ihnen dann erlaubt, massiv App Store und Software Revenue und Service Revenue zu machen. Ansonsten, also eine Standalone App soll Siri auf jeden Fall werden. Also es ist quasi einzeln als App dann abrufbar und es soll oben in diese Bubble, wie heißt das da oben? Genau, das Dynamic Island heißt es nämlich, falls du es nicht wusstest. Also ich höre das Wort das erste Mal auf jeden Fall. Das Dynamic Island ist das, was oben um die Kamera rum ist, glaube ich. Und da wird Siri sich dann immer so ein bisschen aufdrängen. Also da wird so ein Siri-Symbol leuchten, wenn es was zu tun gäbe für Siri. Der Vorteil wäre, also das berichtet alles der wie immer gut informierte Matt Girmann von Bloomberg, Siri wird Zugriff auf den Screen haben, also kann damit Dinge für dich im Browser und in anderen Apps tun, theoretisch. Das hat man vorher schon mal angekündigt, dass es da so App-Hooks gibt, zumindest die KI auslösen kann. Wie gut das dann wird, da müssen wir wirklich auf die Präsentation warten. Ich glaube, ob du das am Ende gut findest, ist auch gar nicht so wichtig, sondern die Frage ist ja, schafft man es damit, mehr Durchschnittskonsumenten an KI ranzuführen und dann könnte es eben super wertvoll werden für Apple, weil dann... würden die KI-Betreiber sicherlich auch dafür einen Teil ihrer Umsätze abgeben, wenn Apple es quasi schafft, dass die absoluten Durchschnittsmenschen einerseits KI nutzen und dann irgendwann auch so viel Nutzen aus KI empfunden, dass sie dafür bereit wären zu zahlen.
Ja, ich bin skeptisch.
Naja, dann warten wir mal ab bis zu WWDC. Die ist wann genau?
Anfang Juni.
Genau, das Logo verheißt auch schon wieder, dass es um Siri gehen wird. An dem leichten Glow hinter dem 26 des WWDC 26 könnte man... 8. bis 12. Juni, genau. Da wissen wir dann mehr und wissen endlich, was die kurzfristige KI-Strategie von Apple sein wird. Ansonsten, die KI-Strategie von Google scheint jetzt auch Entropic zu bestimmen. Nachdem man schon OpenAI zu einem Pivot verleitet hat, wirkt es jetzt wirklich sehr so, als wenn die beiden anderen großen Frontier-AI-Labs Entropic in der Strategie folgen und damit auch hinterherlaufen, würde ich mal interpretieren. Und zwar berichtet der Information-Exklusiv, dass Google ein sogenanntes Strike-Team innerhalb von DeepMind etabliert hat, dessen alleinige Aufgabe es ist, Coding-Models zu verbessern. Das macht einerseits natürlich Sinn, weil es da um den Coding-Markt, den Enterprise-Markt für Software-Erstellung mit KI geht. Auch da möchte Google sicherlich daran teilnehmen. Und das andere sind natürlich die eigenen Coding-Fähigkeiten. Also die Frage ist, kann man in Zukunft noch das beste KI-Modell bauen? wenn man nicht schon auf Software setzt, die von KI gebaut wird, allein was Geschwindigkeit angeht. Das ist mal unabhängig davon, ob KI die bessere Software oder nicht baut. Da kann man sicherlich noch, je nach Use Case, sehr differenziert diskutieren. Aber allein die Geschwindigkeit, mit der man Software bauen kann, mithilfe von KI, KI unterstützt, ist natürlich beeindruckend. Ja, Hoffmann hat man bei Google erkannt, also Sergey Brin, der einer der Gründer, der zurückgekehrt ist, soll quasi auch diesen Weckruf gesendet haben, bei DeepMind die Leute angewiesen haben, wir brauchen jetzt ein ganzes Team, was nur noch an besserer KI für Coding arbeitet. Das könnte man relativ schnell erreichen. Also nicht, dass es einfach wäre, aber indem man eben einfach mehr Coding-basierte Daten da reinpackt. Man kann davon ausgehen, dass Google bei GitHub relativ viel mitgelesen hat in der Vergangenheit. Stack Overflow und so weiter und ausreichend Trainingsdaten auch von internem Code, eigenem Code. oder Code von Leuten, die Google nutzen. Würde mich mal interessieren, ob die Google Cloud für sowas genutzt werden darf. Eigentlich natürlich nicht. Wäre natürlich aber sehr verlockend, den ganzen Code, der in der Google Cloud liegt, zu nutzen. Ich will nicht unterstellen, dass Google das macht. Nach meinem Verständnis dürften sie das nicht. Aber das wäre natürlich ein Schatz, wenn man in Zukunft den Kunden in der Google Cloud für ein paar Monate günstigere Konditionen gibt. unter der Maßgabe, dass man da ein paar Monate anonymisiert aus der Software lernen dürfte. Das wäre für alle Cloud-Anbieter wahrscheinlich ein großer Datenschatz. Gleichzeitig kann man auf Twitter so ein bisschen lesen, dass es bei Google intern so fast aussehen soll wie in einem deutschen Mittelständler, aber Die Menschen, die bei Google arbeiten selber, scheinen nicht so viel KI zu nutzen, wie man sich das vielleicht vorstellt. Vor allen Dingen dürfen sie anscheinend laut Schilderung oder anekdotischen Schilderung Cloud nicht nutzen. Also Google möchte das, wenn dann die eigenen Modelle genutzt werden oder versteckt das hinter so Mänteln. Gleichzeitig ist aber so, dass bei DeepMind angeblich schon lange Cloud genutzt wird, um KI zu schreiben, was natürlich auch eigentlich ein Eingeständnis einer Niederlage schon ist, wenn dein eigenes Frontier-Lab die Coding-Assistenten der Konkurrenz nutzt, um im Rennen zu bleiben. Sicherlich kein gutes Zeichen. Und jetzt will Google einerseits wohl nicht allen Mitarbeitern erlauben, Cloud zu nutzen. Das wäre für Entropic natürlich ein massiver Enterprise-Vertrag, wenn Google auf Cloud umsteigt. Das wären sicherlich Milliarden um die, was sind es noch übrig, 160.000 oder so. Sekunde, ich glaube 160.000, 170.000 müsste Google haben, vielleicht ein bisschen mehr. 183.000 sogar. kann man sich ja mal ausrechnen, wenn die nur das kleinste Abo nehmen würden, wären das 36 Millionen im Jahr. Das sind noch relativ wenig. Wahrscheinlich bräuchten sie ein größeres. Nehmen wir mal 2000, dann sind wir halt bei 36 Milliarden. Dann sind wir bei 360 Millionen. Das wäre immer noch relativ klein. Aber wahrscheinlich würden die auch durch mehr Tokens durchrauchen. Jetzt können wir gespannt sein, wie schnell Google da quasi einen Anschluss schafft und ob sie das Modell öffentlich machen oder vielleicht sogar auch nur intern nutzen, um schneller Software zu bauen. Aber so in Hindsight von jetzt aus betrachtet... zeigt das schon, wie schlau es von Entropic war, eben über den Softwaremarkt in das ganze KI-Thema reinzugehen. Dass die anderen beiden großen, ernstzunehmenden Konkurrenten da jetzt quasi die gleiche Richtung einschlagen, ist, glaube ich, vielsagend. Bin gespannt. Bei GROK hat man nicht ganz so viele Einsichten. Da haben wir aber auch gleich noch eine News zu, welchen Weg die gehen würden. Da werden sie es vielleicht nicht erfahren, wenn es sowas gibt, aber wenn die im Rennen bleiben wollen, müssten sie natürlich was ganz ähnliches tun. Es sei denn, sie nutzen irgendwann chinesische Modelle oder so stattdessen. Auch darauf kommen wir gleich.
Aber eigentlich müsstest du doch als CEO sagen, nutzt Cowork, solange es besser ist. Oder Cloud, solange es besser ist.
Ja, also den Leuten, die Das vermeintlich bessere Tool zu verbieten, ist jetzt aus Produktivitätssicht erstmal nicht schlau. Wobei, ganz ehrlich, wie viele Leute nutzen relativ widerwillig Teams? Oder gibt es Leute, die es freiwillig gerne nutzen? Also ich hätte jetzt nicht bei einer Firma arbeiten wollen, wo mir aufgezwungen wird, Teams zu nutzen, wenn ich eigentlich Zoom-Fan bin. Inzwischen ist jetzt kein so großer Unterschied mehr.
Ich meine, Teams oder Zoom ändert jetzt deine Produktivität nicht so wirklich. Also stell dir vor, du wärst gezwungen, nicht mehr Excel nutzen zu dürfen.
Ja, das wäre schon problematisch. Eine andere Sache, weil ich gerade die 183.000 Google-Employees erwähnt habe, man geht auch davon aus, dass so ein bisschen das frische Blut bei Google fehlt. Also dadurch, dass es gerade einen Einstellungsstopp quasi gibt, es wurden ja Leute entlassen und seitdem nicht mehr viele neu eingestellt, hast du natürlich auch die tendenziell jüngeren Cutting-Edge-Entwickler, die kommen halt nicht mehr in der Firma. Das heißt, du Dein Staff überaltert so ein bisschen? Ist vielleicht sowieso bei Google ein bisschen zu, wie soll man sagen, arriviert? Es gibt ja so dieses Rest-Invest-Narrativ, dass die Leute eigentlich nur abhängen und warten, dass sie ihre Aktien investen. Das hat sich jetzt schon geändert. Ich glaube, man ist da produktiver geworden in letzter Zeit. Aber Nicht regelmäßig junge Entwickler und Entwicklerinnen, Produktmanagerinnen einzustellen, kann natürlich auch für die Verjüngung der Prozesse in einem Unternehmen schädlich sein. Und diese regelmäßigen Entlassungen mit wenig Neueinstellungen gerade, können natürlich dafür sorgen, dass die Firmen noch weiter ins Hintertreffen geraten, während die Frontier-Labore, also Intropic, OpenAI, XCI und so, natürlich die besten, und die DeepMind schon auch, die besten Leute anziehen und die anderen halt selber Startups bauen mit KI oder bei KI-Startups arbeiten. Also du würdest ja eigentlich jetzt gerade nicht eine Corporate, wenn du irgendwie, du hast gerade Machine Learning abgeschlossen an der Uni, vielleicht ein Praktikum gemacht, Ist ja nicht deine erste Idee, jetzt zu Google in die Bestandsorganisation zu gehen und irgendwie am AdWords-Kram rumzukoden oder so. Wenn du weißt, du lebst gerade im KI-Zeitalter und hast eine der besten Qualifikationen dafür.
Jetzt erwarte ich ein paar E-Mails von Hörerinnen und Hörern, die sagen, es ist geil hier.
Ja, das Essen oder was? Ja.
Ich habe auf jeden Fall schon mal von jemandem gehört, der dort angefangen hat und meinte, es ist halt unglaublich, dass man, wenn man was baut, dass das dann durch so viele Augen geht oder Menschen geht und von so vielen Leuten genutzt wird.
Ja, das ist sicherlich spannend. Ansonsten gibt es, glaube ich, so eine Zweiteilung zwischen den Leuten, die in London bei DeepMind oder Google Brain arbeiten. und der gesamten restlichen Organisation, die irgendwie nicht aufs gleiche Tempo kommt, dem Anschein nach. Ist vielleicht aber auch viel verlangt. Ansonsten noch ein kleiner Nachschlag zur letzten Woche. Wir haben ja darüber gesprochen, dass Entropix ein bisschen mit Erfolg gestraft ist und es mehr und mehr zu Ausfallen kommt. Das kann man auch im aktuellen Newsletter nachlesen. Teilweise sinkt die Verfügbarkeit von Cloud auf unter 99%. Der Normalstandard liegt irgendwo bei 99,99%. trennt sich die Spreie vom Weizen, also nach der zweiten Kommastelle, oder was ist das, die vierte Kommastelle, wie nennt man das, keine Ahnung. Also nach der vierten neuen wird diskutiert, ob man gut oder sehr gut ist. Entropic ist jetzt nur noch bei 98 Prozent an manchen Tagen. Das heißt, dass es mehrere Minuten ausfällt am Tag und das liegt eben auch, dass man sich nicht früh genug die Ressourcen gesichert hat und jetzt mit Wachstum bestraft wird. Das hat einen netten Nebeneffekt, nämlich dass Antropic wahrscheinlich viel profitabler wird, als sie gedacht hätten. Also die Preise können sie ja ein bisschen nach oben anpassen. Und dadurch, dass sie die Kosten aber gar nicht so schnell hochfahren können, weil man gar nicht schnell genug Kapazität aufbauen kann, machen sie wahrscheinlich mehr Rohmarge, als sie gedacht hätten, würde ich vermuten. Man kann Rechenkapazität so natürlich fast wie Börsengehandel zukaufen an so Spot-Märkten. Da sind die Preise aber gerade schon relativ hoch. Also die Nachfrage nach Rechenzeit bleibt sehr angespannt. Und vor dem Hintergrund gab es jetzt am 20. April einen neuen Deal. Und zwar ohne, dass eine größere Runde announced wurde. steckt Amazon nochmal 5 Milliarden direkt in Cloud und bis zu weiteren 20 Milliarden über die nächste Zeit wieder gebunden an irgendwelche Milestones, vermutlich, dass man Geld bei Amazon ausgibt. Also man committet sich auch 100 Milliarden, also man kriegt bis zu 25 Milliarden von Amazon und committet sich gleichzeitig 100 Milliarden bei Amazon Web Services auszugeben. in den nächsten zehn Jahren. Also für Amazon ein No-Brainer-Deal. Da wird der Umsatz zwar nur mit viermal Umsatz bewertet, wobei der AWS-Umsatz natürlich wertvoller ist als der E-Commerce-Umsatz. Aber das ist natürlich wieder der Inbegriff der Cirque-Fairer-Economy. Jemand investiert 25 Milliarden, damit 100 Milliarden bei ihm ausgegeben werden in Zukunft.
Das wäre der schlimmere Deal, als bei der Höhle der Löwen.
Genau, genau, genau. Riecht ein bisschen nach Dümmel. Man liest jetzt auch nichts von der neuen Bewertung. Es könnte so eine Art Convertible Note sein, also dass man jetzt keine neue Bewertung macht, sondern dass Amazon einfach 10-15% Discount auf die nächste Runde bekommt oder auf den Börsenkang. Das heißt, sie steigen dann nochmal mit einem Discount in der nächsten Runde ein. Das wäre für Anthropic auch ganz spannend, weil sie die 25 Milliarden dann nochmal mitvermelden können in der nächsten Runde. Das mutmaße ich, dadurch, dass wir keine Bewertung erfahren. Und mein Gefühl ist... Auch wenn sie hohen Demand haben, also Bloomberg hat ja unter anderem berichtet, dass Investoren da bis zu 800 Milliarden zahlen würden im Moment für Entropic. Die Prediction Markets, wenn du so möchtest, oder Kryptomärkte, da kannst du auf die Entropic-Bewertung sogar ungefähr auf einer Billion schon wetten, während OpenAI darunter liegt. Insofern... könnte man sagen, eigentlich sollte die Nachfrage groß sein und irgendwie lese ich da doch eher raus, dass Entropic dringend mehr Ressourcen brauchte und Amazon gute Konditionen anbieten musste, um die überhaupt zu bekommen, weil der Deal ist hier definitiv besser für Amazon als für Entropic, würde ich sagen. Amazon war ja vorher schon in Entropic investiert, hat schon mal 8 Milliarden investiert, darf die Modelle auch schon nutzen, das heißt, was sollte sich Amazon hier noch hinzukaufen an Rechten? Aber allein das Commitment, ja, also Ich will jetzt auch sagen, das Commitment von 100 Milliarden ist jetzt nicht so viel wert, weil entweder gehst du davon aus, dass Tropic sowieso einkaufen muss. Amazon selbst wird nicht aufgrund von RPOs bewertet, also von irgendwelchen Umsatzzusagen. Bei Oracle oder so, da schaut man ja sehr auf die zukünftigen Umsatzzusagen. Bei AWS ist das deutlich weniger wichtig. ist für mich ein bisschen schwer festzustellen, wer hier eigentlich diesen Deal getrieben hat. Fakt ist, dass Entropix sich weitere Ressourcen sichern musste und das geschafft hat, mit verschiedenen Deals, die sie parallel gemacht haben, was ganz gut fürs weitere Wachstum ist. Ansonsten ist das natürlich auch die Erinnerung, dass Die Leute, die, weil das viel diskutiert wird auch auf Discord, die Leute, die jetzt irgendwie gern bei Entropic oder OpenAI dabei sein wollten und nicht FTX-Customer waren in der Vergangenheit, über Amazon oder auch Google besitzt man natürlich Teile von diesen Firmen. Also bei Google hätte man eben Entropic-Anteile und SpaceX-Anteile sogar in signifikanten Ausmaß. Das ist meiner Meinung nach gar nicht so richtig eingepreist im Kurs. Man weiß nicht, ob das am Ende als Shares verteilt wird oder quasi einfach nur in der Bilanz von Google sich verstecken wird und dann quasi Buchgewinne machen wird mit dem IPO. Aber wenn man eine indirekte Beteiligung sucht, ist man mit Amazon und Google eigentlich schon in die anderen Frontier Labs auch ganz gut investiert, würde ich sagen.
Du kommst ja jetzt in die Zeit, Phase, in der du viele Slides zusammenbaust. Deine Keynote ist am Dienstag, also 5. Mai. Ich erinnere mich an eine Zeit, in der viele von diesen Slides noch Backstage gebaut wurden. Jetzt hättest du die Möglichkeit, sie mit Cloud Design zu machen. Hast du schon mit Cloud Design rumgespielt und angefangen, deine Slides zu bauen?
Ich habe in der Vergangenheit immer mal versucht, Slides zu bauen mit KI und war damit nicht zufrieden und werde das auch in Zukunft noch nicht machen. Aber das, was Cloud Design zeigt, zumindest in den Demos, wie gesagt, dadurch, dass ich jetzt gerade hochproduktiv arbeiten muss, habe ich jetzt leider wenig Ressourcen für so Rumgespiele. Vielleicht probiere ich es im Nachgang oder parallel mal. Oder doch, wenn ich ein interaktives Slide bauen will oder so, check ich es vielleicht mal. Aber das, was sie präsentieren als Demo, ist erstmal relativ beeindruckend und schlecht ist das natürlich für die Firmen, die bisher damit ihr Geld verdient haben. Also für die Aktienkurse von Figma oder Adobe stiftet das jetzt keine große Freude, glaube ich, das Produkt zu sehen. War beim Börsengang mal, glaube ich, über 200 Dollar wert. Ich gucke mal kurz, also nach dem Börsengang. Höhepunkt war 148 Dollar, inzwischen unter 20 Dollar, also hat mehr als 80 Prozent des Wertes verloren. Teilweise durch den SaaS-Sell-off insgesamt, teilweise bestimmt, weil die Bewertung beim IPO einfach sehr übertrieben war. Und jetzt sieht es halt aus, als wenn Clo teilweise in Zusammenarbeit mit Canva auch einen Großteil der Arbeit da machen kann über das Clo-Design. Also jede Woche scheint es so, ich finde Entropic ist so ein bisschen das neue Amazon. Jede Woche killen sie eigentlich eine neue Industrie oder in dem Fall eine Kategorie in Software, so ein bisschen zugespitzt formuliert. Und wie gesagt, ich glaube, die Geschwindigkeit, mit der so relativ wenig Leute da Produkte shippen, Das muss auch ein bisschen an KI liegen, dass man so schnell, so viel, teilweise auch sehr verschiedene Modelle rausschütten kann. Und ich meine, also Entropic hat auch inzwischen so 3.000 bis 5.000 Angestellte, schätze ich mal, und hiret massiv Entwickler. Das wird ihnen ja vorgeworfen, dass sie sagen, Entwickler werden überflüssig und warum hiret ihr dann aber 5.000 Leute, nicht 5.000, aber warum hiret ihr so viele zusätzliche Leute? Aber die andere Antwort ist ja, wenn ich Entwickler so stark mit Software unterstützen kann und so viel Output generieren kann mit Entwickler plus KI, dann wäre es auch dumm, nicht noch mehr Entwickler. Du brauchst schon am Ende Entwickler mit Produktmanager-Fähigkeiten, die einfach sich neue Produkte ausdenken können oder wissen, wie man KI gut instruiert, das Produkt zu bauen. Also mehr oder weniger promptet. Und insofern macht es schon Sinn, auch mehr Leute zu hiren, würde ich sagen.
Was meinst du denn, bedeutet das für Microsoft? Also ist das jetzt nicht das Zeichen, zu sagen, dass Claude in jedes B2B, Use Case, Vertical, wie auch immer reingeht?
Also ja, ich glaube, Claude wird quasi Coworker für jede Art von Büroarbeit, für jeden Teil der, was ich mal gerne Bullshit-Ökonomie nenne, also wenn du nur digitalen Output generierst, irgendwelche Slides, Berichte, Blablabla, Analysen, Da wird Claude eine Lösung für jedes Berufsfeld stellen in den nächsten Monaten, würde ich sagen. Ob das denn die eigentliche Software disruptiert, da bin ich mir wiederum nicht so sicher. Das hättest du ja auch über Canva sagen können, womit du Slides bauen kannst und so. Und trotzdem ist es immer noch so, dass 98% aller Slides bei Konferenzen in PowerPoint oder Keynote abgegeben werden. werden. Also ich sehe da immer noch nicht, bis auf ein paar Exoten, die vielleicht das doch mal in Canva animieren oder in Figma eine Präsentation bauen. Aber am Ende bleibt das Format ja doch wieder PowerPoint und Excel ganz oft. Google hat gezeigt, dass man prinzipiell insbesondere von den jüngeren Unternehmen, welche ein neues Produkt reinführen kann. Aber ich glaube, es wird trotzdem noch ein bisschen länger dauern. Aber am Ende wird Cloud oder auch Gemini oder ZGPT natürlich die Distribution haben, um, wenn sie eine fertige Software-Suite hätten... können sie Leute natürlich stark da reindrängen, indem Claude immer sagt einfach, soll ich dir das exportieren in unsere eigene Tabellenkalkulation? Soll ich dir das exportieren in, soll ich ein Slide-Deck bauen und soll das die erste Folie sein zum Beispiel? Oder wie kann ich dir bei helfen, eine ganze Präsentation daraus zu machen? Und dann könnte man Leute so ganz easy, wenn man das sehr barrierefrei quasi macht, könnte man Leute ganz gut in ein eigenes Produkt überführen. Das wäre sicherlich ein Vorteil, den man hätte bei Cloud, aber auch Gemini, aber auch ZGPT. Kann sein, dass es, vielleicht gibt es dann so einen Open-Source-Standard oder so, damit man das irgendwie noch Cross-Plattform lesen kann, aber bei der Erstellung nutzt man ja so ein bisschen sein eigenes Produkt. Dann ist aber die Frage... Warum sollte ich das bauen? Also wird der Nutzer mehr zahlen, wenn er dein Excel nutzt? Das Excel oder das PowerPoint wird dadurch ja kein Stück besser. Es ist eigentlich viel schlauer, den Worker zu bezahlen. Also ich drehe alles um, was ich gesagt habe. Oder ich drehe es nicht um, sondern ich erweitere es insofern, dass ich glaube, es ist ökonomisch gar nicht sinnvoll, das nächste Microsoft Office zu bauen. Lass die Leute doch weiter für ihr Office zahlen. So viel Geld geben sie da jetzt auch nicht aus im Jahr. Bau lieber einen Coworker. Also es ist einfacher für einen dem Nutzer zu erklären, dass er für den Coworker statt 20 Dollar 200 oder statt 200 400 im Monat zahlt, weil er so effektiv wird irgendwann und produktiv wird, als diesen 200 Dollar Office Subscription im Jahr hinterher zu laufen. Das ist Change Money eigentlich. Entropics Ressourcen sind viel besser darauf verwendet, würde ich sagen, noch besseren KI-Assistenten zu bauen und die bestehende Software zu nutzen. Das ist ja auch ein bisschen die These, die Jensen Wang immer sagt von Nvidia. Agenten werden Software nutzen, deswegen geht Software auf jeden Fall nicht so schnell unter. Weil auch Agenten brauchen Software. Solange wir Menschen noch im Spiel sind, müssen sie es immer in ein menschenlesbares Format und das ist dann auf Microsoft oder die Apple, das Apple-Universum überführen und es macht gar nicht so viel Sinn, das zu ersetzen, glaube ich. Wo ist der ökonomische Nutzen davon?
Wahrscheinlich wird der Computer einfach oder die AI-Software auf dem Computer die Programme übernehmen und dort alles drin machen.
Genau, klar. Ansonsten gab es, das ist so ein bisschen untergegangen fast, finde ich, aber ich finde es enorm wichtig. Wir hatten ja letzte Woche Cloud 4.7 als neues Modell, was nicht so stark war wie Mythos, aber sehr gut. Und ebenfalls am 20. April kam aus China von der Firma Moonshot eine neue Iteration des Kimi-Modells. Kimi-K2 war ein sehr populäres Open-Source-Modell aus China. Jetzt ist 2.6 inzwischen dran, vorher kam 2.5, also die Familie ist quasi Chemie 2. Das pflegt bestehende selbst kommerzielle Modelle in einigen Belangen. Es ist nicht ganz oben, also es ist nicht besser als jetzt 4.7, also das Cloud 4.7, aber es ist schon verdammt nah dran. Man fragt sich, wie man das in China so bauen konnte, mit angeblich wenig Chips. mit nur wirklich sehr kurzem Verzug auf die führenden US-Modelle. Also wir wissen, dass die Führer der US-Firmen beschweren sich regelmäßig, dass die Chinesen quasi abgucken, um in der wissenschaftlichen Sprache zu bleiben, distillieren sie das Wissen aus den Modellen raus. Das heißt, sie nehmen ein sehr, sehr gutes westliches, geschlossenes Modell und stellen so viele Abfragen, dass man das Wissen mehr oder weniger rausbekommt aus dem Modell, das so eine Art Reverse Engineering macht. kann man überlegen, auf wessen Seite man da ist. Ob man jetzt sagt, die IP muss geschützt werden, das ist doch Diebstahl von geistigem Eigentum. Es ist aber auch schwer zu argumentieren, dass die KI-Firmen dieses geistige Eigentum legitim erworben haben, sondern sie haben es natürlich anderen Leuten auch nur geklaut. Insofern Es gibt zumindest eine Hypothese, glaube ich, dass das ein sehr freier Markt sein wird. Also entweder muss man sagen, dass endlich auch die Content-Kreatoren nachträglich vergütet werden müssen dafür. Oder man kann sagen, es ist auch egal, wer es klaut am Ende. Die Chinesen stellen es immerhin der Allgemeinheit wieder unter, in dem Fall hier in der abgeänderten MIT-Open-Source-Lizenz, wieder zur Verfügung. Bei den anderen muss ich dafür zahlen. Die Performance ist wieder ein Mix of Expert Approach. Ich habe schon mehrmals erklärt, was das heißt. Ich habe nicht so ein relativ aufwendiges Riesenmodell, sondern ich habe ganz viele kleine Experten. Also ich habe irgendwie eine Chemikerin, ich habe einen Mathematiker, Mathematikerin, jemand, der gut Fragen beantworten, jemand, der gut Reasoning kann und das Model beantworten. aktiviert immer nur 8 plus 1 von insgesamt 384 Experten. Das sind quasi die neuen Experten aktiviert von 384 verfügbaren und damit schafft man durch quasi die Selektion von nur den Da kommen wir später auch nochmal drauf auf Selektion von Experten, aber indem man quasi nur die besten Bestandteile des Modells aktiviert, ist es dann auch günstiger. Die Kosten liegen ungefähr acht bis zehnmal unter denen von Cloud. Das ist natürlich noch der andere Faktor, dass es einfach viel billiger ist. Es ist nicht nur ähnlich gut, sondern auch viel billiger. natürlich eine massive Bedrohung. Also einerseits müssen wir uns fragen, was könnte China mit diesen Fähigkeiten tun? Also könnten sie auch Software irgendwann knacken? Können sie die ganze Welt bespitzeln? Können sie militärische Fähigkeiten entwickeln? Und das andere ist, dass natürlich eine massive Bedrohung für die US-Economy und damit für die weltweite Wirtschaft ist, weil Wenn alles, was die US-Unternehmen mit Hunderten von Milliarden an Funding erreichen, innerhalb von drei Monaten und teilweise noch schneller, in China kostenlos kopiert und für ein Zehntel der Kosten zur Verfügung gestellt wird, ist das natürlich auch ein Problem für die Monetarisierungssituation in den USA. Es gibt immer mehr Startups, die von Anfang an auf Alibaba-Quen, auf Kimi, von Moonshot auf ZAI, das ist das GLM-Modell, glaube ich, und so weiter setzen. Und gar nicht erst die, die in Anführungsstrichen teuren westlichen geschlossenen Modelle nutzen. Und dadurch wird der Markt natürlich kleiner und gleichzeitig ist es aus Liberalisierungssicht natürlich auch total gut, dass es Open-Source-Alternativen gibt, gerade für Europa. Problem wiederum, Open Source heißt nicht, dass es wirklich offen ist. Wir wissen nicht, wie die Modelle trainiert wurden. Ich erkläre gerade, wie intransparent das ist. Und wir gar nicht wissen, welche Daten da drin stecken, ob die Daten nochmal manipuliert sind, wie äußern die sich jetzt zum Tiananmen-Massaker oder der chinesischen Partei. Das alles wissen wir nicht. Deswegen möchten wir eigentlich zwar ein Open Source-Model oder Open Ways-Model, aber wir möchten auch nicht eins, was so intransparent ist und aus China kommt. Es ist relativ komplex. Aber Mir macht erstmal keine guten Gedanken, wenn ich sehe, wie schnell China hier auf das gleiche Level kommt, wie die westlichen Firmen, ehrlich gesagt.
Ja, man sieht das auf jeden Fall, sobald viel mit KI gearbeitet wird, man auch am Optimieren ist. Ich habe das jetzt bei uns bei der TokenMate, bei den Bewerbungen gesehen, da gibt es so ein paar Fälle, wo die halt sagen, ich habe das erst so und so gemacht und dann habe ich den Workflow geändert, damit es halt wesentlich günstiger ist. Und ich glaube, du siehst es ähnlich wie beim Autofahren. Du kannst halt die ganze Zeit Vollgas geben oder du adaptierst halt deinen Fahrstil und nutzt halt verschiedene Tools, um verschiedene Prozesse abzubilden und günstiger es zu machen.
Ja, ich glaube, in der Vergangenheit haben wir immer stark auf den bestmöglichen Output, also die beste Accuracy oder Genauigkeit beim Modelloutput optimiert. Also du möchtest irgendwie besonders guten Research, besonders viel Tokens, die generiert werden, besonders gute Ergebnisse, besonders komplexe Tasks, immer komplexere Tasks lösen. Und ich glaube, wir werden jetzt mehr und mehr sehen, also dass wir bei bestehender Leistung versuchen, zusätzlich Halluzinationen zu reduzieren, was man zum Beispiel sehr gut mit, also meiner Meinung nach zumindest, sehr gut mit dem Majority-Vote-System machen könnte. Also du könntest einfach jede Anfrage viermal stellen und nur wenn drei von vier Agenten übereinstimmen, dann sage ich, das ist keine Halluzination. Super einfach. Könntest du wahrscheinlich mehr als die Hälfte der Halluzinationen mitkillen. Oder zumindest erkennen erstmal im ersten Schritt. Hätte aber die vielfachen Kosten. So theoretisch. Aber da Inferenz immer günstiger wird, ist das nicht auszuführen. Das Lustige ist ja bei dem Benchmarking der Modelle, da nutzt man Majority Vote. Also da fragst du nicht einen menschlichen Experten, sondern 20 bis 200 sollen irgendwie raten, wie gut das Ergebnis ist. Weil du weißt, dass jeder einzelne Mensch biased sein könnte, sich irren, lügen, was weiß ich. Da nutzt du Majority Vote, aber die Das KI-Modell muss immer one-shotten, das richtige Ergebnis. Und wenn es dann mal falsch liegt, in 1 von oder in 2 von 100 Fällen oder 5 von 100 Fällen, dann heißt es, das halluziniert so sehr, dass es untragbar. Während wir genau wissen, dass Menschen das viel schlechter machen schon. Also das ist die eine Sache. Halluzinationen, glaube ich, könnten rausoptimiert werden, wenn man nicht so stark im Wettkampf um die besten Benchmarks wäre. Und das andere ist die Ökonomie oder die Sparsamkeit dahinter. Ich habe ja schon dieses Beispiel gebracht. Du kannst einfach Close sagen, der soll dir nicht immer erklären, was du gerade gesagt hast. Das ist für die Konfidenz der Nutzer natürlich sehr schön, wenn es dir immer erklärt, wie es deine Frage verstanden hat. Aber das ist schon unnötiger Token-Output. Du kannst sagen, das musst du für mich nicht machen. Ich stelle meine Prompts so gut, dass du die nicht nochmal übersetzen musst für mich. Du kannst eben sagen, Antworte mit wenigen Antworten, Antworte wie Neandertaler, sei besonders concise, prägnant und viele andere Sachen, die du machen kannst, um Tokens nicht unnötig zu verschwenden und die Kosten zu optimieren. Wobei das halt sehr viel auch einfach über Hardware passiert. Also die Inferenz wird so oder so auch immer günstiger in Zukunft. Kommen wir noch ein bisschen zu den negativen Auswirkungen von KI. Mit großem Vergnügen habe ich einen Artikel in Barron's gelesen. Und zwar hat das Anlegermagazin die Corporate Communication scannen lassen. Und das, was ich bisher nur in den LinkedIn-Feeds sehen konnte, also wir haben schon mehrmals darüber berichtet, dass es sehr auffällig ist, wenn diese, ich nenne es Pseudodialektik kommt, also dass das Modell scheinbar mit sich selbst diskutiert, dass sie sagen irgendwie, Sales ist nicht nur eine Profession, es ist eine Berufung oder das hier ist nicht nur ein neuer Modellounge, das ist ein Quantensprung. Das erkennt man sehr stark. Wieder sowohl ChatGPT als auch Claude machen das. Es gibt andere Marker, so diese M-Dashes, also diese längeren Bindestriche. Oder die Nutzung von Semikolons ist viel höher, als man bei normalen Menschen vermuten würde. Das tut mir besonders leid für Leute, die vorher viel M-Dashes und Semikolons, also so Gedankenstriche, habe ich früher schon ab und an genutzt. Das Problem ist, dass im Moment, der jedes Mal vorgeworfen wird, es wäre... KI-Nutzung jetzt vermeidest, jetzt zensierst du dich quasi selbst, um nicht wie KI zu wirken, wenn du vorher einer der intellektuellen Nutzer gewesen wärst, der viel Semikodes und Gedankenstriche genutzt hätte, um Schachtelsätze über fünf Absätze zu bauen. Genau, daran konnte man ganz gut diesen seelenlosen LinkedIn-Bullshit erkennen, fand ich. Und ich würde sagen, es wirkt immer nicht gut, wenn man irgendwie da Thought Leadership oder so beweisen will und dann seine Texte mit KI schreibt. Es wäre natürlich genauso dumm, KI gar nicht zu nutzen, um die Texte zu schreiben. Aber den Standard-Output zu nutzen und zum Beispiel nicht irgendwie einen Markdown-File zu hinterlegen, der deine Sprache besser erklärt. Also ich könnte mal sagen, orientiere dich an dem, was ich im Podcast gesagt habe oder lies mal meinen letzten 200 Newsletter oder 100 Newsletter und schreib das in der Sprache. Das mache ich dann. Sollte ich mir mal helfen lassen, zum Beispiel bei Übersetzung oder bei kleinen Zusammenfassungen oder so, dann mache ich das genauso, weil ich möchte eben nicht, dass das in dem Standard-Lingo geschrieben wird, sondern... In meinem Stil. Und alles andere ist halt einfach Faulheit. Wenn ich diesen Standard-Bullshit da raushaue, ständig dieses It's not A, it's B reproduziere, finde ich das immer ein sehr schlechtes Signal. Und ich scroll da schon aggressiv weiter oder wenn ich es mehrmals sehe, entfolge ich den Leuten auch. Ich habe das auf LinkedIn gepostet, die Studie. Aus den Kommentaren habe ich entnommen, dass Leute schon eine sehr gute Awareness dafür haben und eigentlich das auch merken und es sie auch nervt. Und Barron's hat jetzt aber nicht, ich habe jetzt viel über LinkedIn geredet, weil ich es da am meisten wahrnehme, aber Barron's hat tatsächlich so die Corporate Dokumente, also Veröffentlichungen von Firmen. untersucht. Und da zeigt sich das genauso. Also man hat eine Vervierfachung allein von 2023 auf 2025. Ich nehme an, 2026 wird es noch viel, viel schlimmer. Also mindestens eine weitere Verdopplung. Ich lese mal ein paar Beispiele vor, die Barron's gefunden hast. Global Marketing Chief Coca-Cola. Basketball is not just a game, it's a global cultural engine. Dann Target, die Supermarktkette. It's not just a display, it's a vibe, a destination and a reason to return again and again. Dann progressive, ein Unternehmen. Our purpose is not just a statement, it's a guiding principle that shapes everything we do. The Royal Caribbean, also Keusfatz CEO, Jason Liberty. Disruptive technology is not just a tool, it's a capability that we have been building for more than five years. Also du siehst, dass alle diese Marketing- und teilweise Finance-Messages quasi von KI generieren lassen. Also A, du weißt, dass keiner dieser CEOs seine Reden oder seine Verlautbaren selber schreibt oder auch nur gegenliest, offenbar. Und die Gefahr ist natürlich, dass Sprache komplett uniform wird. Wie gesagt, man kann KI natürlich nutzen, wenn es einem hilft, besser zu schreiben. Und das betrifft natürlich ganz viele Leute. Und ich lasse Dinge auch gerne gegenchecken, allein aus irgendwie orthografischen oder grammatikalischen Gründen. Aber wenn man dabei seinen eigenen Stil verliert und diese absolute Einheitsbreitsprache zurückgibt, ist das, glaube ich, ein Problem. Plus, dass weil die Modelle nicht so schlau sind, natürlich am Ende auch, also teilweise liegt sich das auch wie Unfug. Es gibt gerade auf LinkedIn eine T-Online-Jobs-Kampagne. Da steht, Recruiting beginnt nicht mit der Stellenanzeige, es beginnt mit Sichtbarkeit. Hä? Natürlich beginnt Recruiting mit der Stellenanzeige. Schönen Grüße an den, der mir das zugeschickt hat. Also es macht doch einfach keinen Sinn, dieser Bullshit-Talk. Man kann es wirklich nicht mehr lesen und ich glaube, Leute schalten auch ab, wenn sie es lesen, weil es riecht einfach und fühlt sich so hart nach KI an. Man weiß ja, teilweise kennt man die Menschen ja auch und weiß, wie sie normal reden. Also Barron liefert sehr schön die Daten dazu. Wie gesagt, es gab vorherige Studien zu M-Dashes, zu Semikolons, zu dieses Delph, dass Worte wie Delph mehr genutzt werden, also eintauchen in gewisse Themen und dies und das.
Lass uns in die Bubble Time eintauchen. Es gibt wieder noch mehr Kohle für große Startups. Unglaubliche Bewertungen. Wir fangen mit Cursor an. Die raisen 2 Milliarden. Ich hätte gedacht, die kriegen auch mehr Gegenwind als Rückenwind. Aber 2 Milliarden hört sich nach Rückenwind an.
Sie verdoppeln fast nochmal ihre Bewertungen von 29 auf 50 Milliarden, nehmen dabei 2 Milliarden auf. Wenn man sich die Traffic-Anzahlen schaut, dann läuft Cursor eher, also mal positiv gesagt, parallel zur X-Achse. Also es sieht eher nach Stagnation aus. Man weiß natürlich nicht, ob die Bestandsnutzer einfach mehr Tokens ausgeben. Wahrscheinlich wird demnächst das Modell Cursor 3 basierend auf, oder wie heißt der Modell? Composer 3, glaube ich, basierend auf Kimi 2.6 rauskommen, weil sie haben ja kein eigenes echtes Modell, sondern bauen auch nur auf Open Source auf, was vielleicht auch effizient und sinnvoll ist, weiß man nicht. Aber jetzt sollen sie eben 2 Milliarden bekommen, unter anderem von Nvidia, Thrive Capital und Andreessen Horvitz. Was man dazu sagen muss, das sind alles schon Bestandsinvestoren. Also wir wissen, Nvidia hat ein Interesse in jedes KI-Startup zu investieren. Solange die da am Ende ein paar Ships damit busy halten, kriegt Nvidia das Geld doppelt und dreifach und eigentlich 10 und 20-fach zurück als Bewertung auf ihren Umsatz. Andreessen und Thrive waren schon vorher investiert, das ist jetzt auch die Frage. Wollen die unbedingt die nächste Runde schon pre-empten? Oder warum braucht man jetzt überhaupt nochmal 2 Milliarden bei Cursor, wenn man angeblich Geld verdient mit dem Weiterverkauf von Tokens? So richtig klar ist mir nicht. Meine Prediction ist so ein bisschen, habe ich auch auf Substack geschrieben, ich glaube, Nvidia wird in den nächsten 18 Monaten 2 bis 3 Unicorns kaufen müssen, damit die Musik nicht aufhört zu spielen. Und Cursor wäre sowas, was ich da zum Beispiel... sehen würde, weil... Eigentlich muss man sich schon fragen, warum in der Welt, wo es Code Cloud gibt, du Cursor, klar ist jetzt die Frage, willst du ein IDE haben oder nicht und so weiter, aber brauchst du so einen Wrapper wie Cursor am Ende wirklich? Man liest ja auch keine Umsatzzahlen mehr, zumindest keine neuen. Ich finde es schwer, die 50 Milliarden nachzuvollziehen und sehe es nicht so richtig, aber wir werden sehen. Mein Tipp ist so ein bisschen Nvidia übernimmt Cursor. Oder andere Firmen, die schon mehrere Milliarden wert waren, die ansonsten kein Funding mehr bekommen hätten. Weil wenn das alles platzt, wäre das natürlich für Nvidia ein Riesenproblem. Und wenn die einfach jedes Jahr 50 Milliarden für Startups ausgeben, ist das im Zweifel das kleinere Problem für Nvidia. Aber wir werden sehen, ob ich damit recht behalte.
Gibt es die Wette schon auf Polymarket?
Genau, hervorragende Überleitung zu Polymarket. Die Raisen nämlich auch gerade 400 Millionen Dollar. Millionen sagt man ja kaum noch, aber 400 Millionen Dollar auf einer Bewertung von 15 Milliarden. Also relativ kapitaleffizient, aber es ist vielleicht auch kein Wunder, weil man mit den Wetten auf Polymarket natürlich ganz gut Geld verdient. Zwischen 1 und 1,8 Prozent nimmt Polymarket sich als Rake, also als Bankshare von jeder Wette. Und das Volumen ist pro Woche gerade bei ungefähr 3 Milliarden, sowohl auf Calci als auch auf Polymarket. Das heißt wiederum ungefähr 500 Millionen am Tag, also 1% oder 1,5% davon wären... 7,5 Millionen am Tag, richtig? 7,5 Millionen ungefähr, die täglich quasi ihren Umsatz generieren. Gleichzeitig hast du ja außer die Software relativ wenig Kosten. Man gibt natürlich sau viel Geld für Werbung aus, gerade im Wettrennen zwischen Calci und Polymarket. Polymarket ist verboten in den USA, Calci ist reguliert. Komischerweise dürfen trotzdem beide werben, scheint mir. Und der Trend beim Umsatz der Wetten zeigt nur nach oben eigentlich seit Herbst letzten Jahres hat das einfach massiv abgehoben. Es gab vorher schon mal einen kleinen Spike bei den Wahlen, war das glaube ich. Aber seit Herbst nehmen beide Firmen massiv an Trading-Volumen zu. 90% des Volumens kommt aus Sportsbetting. Also sie sagen natürlich immer, wir sind Prediction Markets, wir helfen die Welt besser zu verstehen, wir fügen wertvolle Informationen hinzu, weil wenn Menschen mit ihrem Geld abstimmen... ergibt sich die Wahrheit, deswegen können sie Wahlen besser voraussagen und andere Events. Das mag wahr sein, aber die Wahrheit ist auch, dass angeblich 90% der Kontrakte auf der Plattform Sportwetten sein sollen, die in den USA reguliert oder verboten werden, je nach Bundesland. Das versucht man aber zu umgehen, indem die CFTC die Regulierung für Prediction Markets auf Bundesebene hochhebt. Damit könnten die Länder es nicht mehr selber verbieten. Gleichzeitig hat das Trump-Kabinett den Vorteil, dass sie eventuell lobbyiert werden müssen, um das zu regulieren oder positiv zu regulieren für die Märkte. Im Moment sind es in Anführungsstrichen nur 7,5 Millionen, die der Markt verliert. Dabei sind aber auch inzwischen automatisierte Player. Die großen Hedgefunds steigen ein, um Wetten, die ihrer Meinung nach mispriced sind, abzufangen oder daraus Margen zu ziehen. Es gibt gerade zwei ganz gute, die aktuellen Folgen von Patrick Boyle, ist ein YouTuber, ist im Doppelgänger Newsletter verlinkt, wen das interessiert. Und auch John Oliver, die, was ist das, This Week Tonight, beschäftigt sich auch gerade mit Prediction Markets und den Problemen, die daraus entstehen und der Kritik daran für die Leute, die das interessiert. Ich habe mal gesucht, was gerade die heißesten Wette sind. Und die Wette, die das Jahr 2026, glaube ich, am besten zusammenfasst auf Polymarket, ist, dass derzeit 345.000 US-Dollar auf zwei Kontrakte wetten, die heißen, will Trump publicly insult someone am 21. oder am 23. April. Für den 21. April geht man von 92% Wahrscheinlichkeit aus, für den 23. April nur mit 86% Wahrscheinlichkeit, dass Trump jemanden öffentlich beleidigen wird. Inzwischen gibt es ja auch so Wetten, wo man auf Coinslips wetten kann oder ob der Bitcoin in den nächsten 5 Minuten höher oder tiefer schließt. Also wo es wirklich nur noch darum geht, dass Leute rund um die Uhr wetten können. Ich habe es schon mal erklärt, bei Sportwetten ist das Problem ja so ein bisschen, dass du irgendwann alle großen Events durchgewettet hast und deine Lieblingsvereine und deine Lieblingsliga und als nächstes wettest du auf Drittliga-Volleyball in Kroatien. Und da sieht man aber, was natürlich der große Vorteil dieser Projection Markets ist, dass sie auf jegliches Elementarereignis Wetten veranstalten. Also, keine Ahnung, wie das Wetter morgen ist, ja, Coinflips, irgendeine, in Thailand gibt es so Musterungsausscheide, also wo, ich glaube, da ist die Wehrpflicht so, dass jeder achten muss zur Armee. Bitte Fact-Checken ist so ungefähr wahr, was ich sage. Jeder achte muss zur Armee und das wird öffentlich ausgelost. Und da hat man wohl irgendwie eine Kamera, also vereinbart eine Kamera dabei zu haben. Und dann kann man darauf wetten, wer eingezogen wird zur Wehrpflicht und wer nicht. Und solche Quatschwetten gibt es dann. Eine Strategie, die ich mal als relativ schlau empfunden habe, ist... auf Polymarket tendenziell gegen Elon Musk zu wetten, also insbesondere, wenn es um Timelines geht. Nicht, weil ich irgendwie persönlich ein Problem mit Elon Musk hätte, sondern weil man, glaube ich, objektiv zwei Dinge feststellen muss, nämlich A, dass Elon Musk eigentliche Superpower ist, Deadlines um Jahre oder Jahrzehnte zu reißen. Also jedes Mal, wenn er sagt, irgendwas kommt spätestens dieses Jahr oder so, ist das falsch. Also man könnte Gegen das erste Data Center in Space und so weiter wetten, gegen Full Self Driving, gegen eine Million Robotaxis, dies, das. Und man hätte immer mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gewonnen. Und das andere ist, dass Elon Musk aber auch immer Leute an den Markt bringt, die dumm genug sind, für ihn zu wetten. Und da müsste es eigentlich eine Rendite geben. Und ich kann mir vorstellen, dass das so eine Wette sind, die Hedgefonds regelmäßig abgreifen und sich die über Rendite da holen. Und gerade macht Elon Musk auf X seiner Plattform wieder Wellen, indem er die AGI mit GROK 5 voraussagt. Und zwar konstatiert TechDevNotes, der Account auf Twitter, dass GROK 4.3 die letzten Daten aus dem Dezember 2025 hat. Daraufhin antwortet Elon Musk, dass es nochmal zusätzliches Nachtraining für GROK 4.3 gab, also es wären neuere Daten drin. GROK 4.4, also die nächste Iteration, wird zweimal so groß sein, also eine Billion Parameter, so groß wie Kimi wäre das. mit Trainingsdaten bis in den April hinein. Und GROK 4.5 wird 1,5 Billionen Parameter haben und wird Ende Mai schon rauskommen. Und darauf antwortet so ein typischer Psychophant hier, Elon, do you think we will have achieved AGI with one of these models? Also wird eins dieser Modelle uns schon zu AGI bringen? Und darauf schreibt Elon Musk, dass GROK 5 AGI funktioniert. sein wird und später, ich sage jetzt mal, präzisiert er noch, also 4.6 wird 3 Trillionen, 3 Billionen Parameter haben, 4.7 6, dann 10, 5.0 wird AGI sein. Das ist natürlich praktisch, weil man es einfach so lange verschieben kann, bis man AGI hat. Also man kann einfach keinen Grog mehr releasen so lange. Grog 6 wird ESI sein, allgemeine Superintelligenz. Und 7 wird ESI 2 sein, whatever that is. Ja, es ist einfach komplettes Blabla. Ich wäre sehr überrascht, wenn Grog AGI vor jemand anderem ermöglicht, falls das überhaupt in den nächsten Jahren passiert. Wir werden sehen. Elon Musk ist hier auf jeden Fall ganz sicher. Wir können mal kurz gucken, was man gerade wecken kann über Elon. Will Musk bei Ryanair. Hat er sich dazu geäußert? Hat er irgendeinen Ryanair-Rant gemacht? Ah, nee, ich weiß warum. Ryanair hat sich gegen Starlink entschieden. Das wäre natürlich ein typischer, bockiger Elon-Move, die scheiß Airline zu kaufen. Also so dumm ist nicht mehr Elon Musk. Das Einzige, was noch dümmer war, als eine Airline zu kaufen, war X zu kaufen, wobei das ihm am Ende ja wahrscheinlich sogar genutzt hat. Aber Airlines sind so schlechte Businesses, die will man wirklich nicht haben. Aber deswegen gibt es wahrscheinlich diese Wette, weil der O'Leary ihn ziemlich abgemoddert hat öffentlich und gesagt hat, Ryanair wird kein Starlink kaufen. Da würde ich tatsächlich dagegen wetten. Ich glaube, Ryanair wird irgendwann Starlink kaufen, weil natürlich die Experience mit WLAN im Flugzeug deutlich besser ist. Außerdem ist es eine Einnahmequelle, also du kannst es sehr gut... monetarisieren, indem du Leuten irgendwas zwischen 5 und 15 Dollar, also für alle Flüge über zwei Stunden, kriegst du immer, glaube ich, einen Teil der Maschine dazu, ein paar Dollar auszugeben dafür. Das heißt... Wie auch immer die Wette ist, wird Elon Musk Ryanair kaufen und 2% wetten, dass das passieren wird. Da können Sie dagegen wetten. Ich würde sagen, relativ gute Wahrscheinlichkeit. Also Rendite ist natürlich nicht riesig. Dann will Elon Musk bei Onlyfans ebenfalls 2%. Wird Elon Musk seine Präsidentschaftskandidatur ankündigen? Immerhin bei 9%.
Würde ich auch dagegen wetten.
Dann wird er den Case gegen Sam Altman gewinnen, 30%. Weiß ich jetzt nicht, wie gut da seine Chancen sind. Wird er nochmal bei Joe Rogan sein vom 30. Juni? Auch schwer. Wird er nochmal in die Trump-Administration kommen dieses Jahr? Kann man glaube ich auch gut dagegen wetten. Ja, und so weiter und so fort. Dann kann man die Anzahl der Tweets, das ist ein gutes Beispiel für so komplette Bullshit, du kannst wetten, wie oft Elon Musk in der aktuellen Woche tweeten wird. Also sind es mehr oder weniger als 200 Tweets und sowas. Kompletter Unfug alles.
Wahnsinn.
Aber es ist ein gutes Business. Man kann damit Geld verdienen. Es macht Leute süchtig. Es wird nicht gut für die finanzielle Gesundheit, aber auch die Gesundheit insgesamt der amerikanischen Familien sein. Wir werden noch eine große Krise dadurch haben. Und ganz nebenbei killt es ein bisschen den Krypto- und Markt von Robinhood, glaube ich. Was wiederum vielleicht gar nicht so schlecht ist.
Meine große Überraschung eben war, dass ich gesehen habe, dass Zoom immer noch 26 Milliarden wert ist oder 27 sogar. Ich hätte gedacht, das ist fast ein Penny Stock.
Nö. Ich glaube, Zoom hat schon noch eine sehr treue Kundenbasis. Die wächst zwar nicht mehr stark, aber ich glaube, es gibt schon viele Leute, die die Qualität von Zoom schätzen und da nicht mehr umsteigen wollen. Ich glaube, Teams wird so ein bisschen als das Allerweltprodukt gesehen. Google ist halt für junge Companies, die irgendwie kostenbewusst mit einem gewissen Spektrum okay sind und trotzdem viele Features relativ schnell bekommen. Aber Zoom ist schon, würde ich sagen, so der Ja, der Mercedes unter den Videoconferencing-Tools. Gerade bei Firmen, die es sich leisten können. Und die News, die es mal wieder gibt aus dem Bereich Zoom, ist, dass sie jetzt zusammenarbeiten mit Sam Altmans Firma World. Also die, die diesen Orb bauen, der die Retina, die Netzhaut ausliest und biometrische Merkmale dabei ermittelt. Das will man zusammen mit Zoom machen. fortentwickeln. Ich glaube, das wird immer wichtiger, gerade bei Jobinterviews zum Beispiel. Willst du wissen, dass das Gegenüber tatsächlich eine echte Person ist? Da gibt es Riesenprobleme mit KI-Influencern oder Menschen, die Jobinterviews machen für andere Leute. Es gibt Fälle aus Indien, wo Programmierer sich ihre Jobinterviews machen lassen und teures Einstiegsgehalt bekommen und sollte ihre Unfähigkeit auffallen in der Probezeit, haben sie immer noch viel Geld mitgenommen und können bei der nächsten Firma anfangen. und wenn ich, schaffen sie es vielleicht sogar zu überleben, länger in der Firma und Geld damit zu verdienen. Also der Jobmarkt ist vielleicht eine Sache, alles was so CEO-Scam angeht, Financial Markets, auch da willst du vielleicht die Sicherheit haben, dass du einer echten Person gegenüber sitzt. Ich habe ja bei meiner ersten OMR-Präsentation erwähnt, wie wichtig das werden wird, dass wir uns sicher sein wollen, dass uns ein echter Mensch gegenübersteht. Deswegen kann ich das Produkt von World auch 100% nachvollziehen, auch wenn ich den CEO höchst unsympathisch finde. Und dieser World Coin, der sich damit verbindet, auch glaube ich von 1,5 bis 2 Dollar inzwischen wieder auf 26 Cent runter ist. Also sich auch in Bruchteile geteilt hat. Inzwischen aber, dass wir so eine Technologie brauchen werden, und das ist übrigens auch so ein bisschen Apples Aufgabe in meinen meine Sicht, also dass du irgendwie eine Apple-ID bekommst, wo ich mir 100% sicher bin, ich rede jetzt gerade mit einem Menschen. Also Apple müsste eigentlich noch mehr biometrisch vermerken. Fingerabdruck ist schon relativ gut, das kann man als biometrisches Merkmal nutzen, aber eigentlich müsste Apple noch mehr investieren. Also es wäre doch geil, wenn ich bei FaceTime weiß, das Gegenüber ist 100% ein Mensch und ist auch der Mensch, der sich mit diesem Apple-Account verbindet. Also dass du deinen Großeltern sagen kannst, Omi, Ich brauche das Geld. Wir rufen immer über FaceTime an. Wenn der Anruf nicht über FaceTime ist, wenn du das und das Symbol nicht siehst, dann wirst du höchstwahrscheinlich betrogen. Das fände ich unheimlich wertvoll, wenn Apple das sicherstellen würde zum Beispiel.
Ja. Aber damit hast du es ja auch schon gesagt. Da braucht doch kein Mensch diesen Worldcoin für.
Nee, ach, den Coin... Der hat irgendwie bei der Distribution geholfen, habe ich das Gefühl, weil man den Leuten irgendwie Gegenwert von 50 Dollar geben konnte für die Anmeldung in einer Fake Currency, die es nichts kostet. Die Daten sind ja auch schon kompromittiert. Wir wissen, dass vermeintlich Chinesen da in Afrika quasi Identitäten eingekauft haben und so weiter und so fort. Aber das Problem ist trotzdem erkannt und wir brauchen eine Lösung dafür. Was die Lösung wird, werden wir sehen. Ich finde es aber nicht überraschend, dass Zoom da mit jemandem zusammenarbeitet, der das lösen möchte. Damit wir in Zukunft noch bessere Deepfakes haben, wird gerade diskutiert, ob es schon unter der Haube ein heimliches neues Imagemodell von OpenAI geben sollte. Und zwar, das wird von Twitter GPTImage2 genannt. Wie OpenAI das selber nannt, wissen wir nicht. Es kursiert angeblich unter Tarnnamen in der Arena, wo es getestet wird. Da wurde es unter einem Masking Tape Alpha, Gaffer Tape Alpha, Packing Tape Alpha genannt. Einige Nutzer von ChatGPT. Ich habe das Gefühl, dass ich zwischendurch auch in der Testgruppe drin war zumindest. sehen deutlich bessere Bilder, als sie bisher möglich waren. Und viele der typischen Probleme, also dass jemand sagt, mach mir mal eine Karte von Deutschland und zeichne die Hauptstädte ein oder Mach mal so eine Explosionszeichnung von einem Auto. Also alle Teile, die im Auto sind und benenne sie richtig. Oder zeig mal den menschlichen Körper oder die Niere und benenne die einzelnen Organe richtig oder sowas. Da war KI ja in der Vergangenheit richtig schlecht drin. Man sollte dazu sagen, das ist aber einfach der falsche Task. Der ist nicht für KI da. Der richtige Prompt wäre der KI zu sagen, such mir mal im Internet eine Abbildung, die das besonders gut kann. Und selbst wenn... Es gibt so Vortragende, die das ganz gerne nutzen als Beweis, was KI alles noch nicht kann. Aber ich finde, es zeigt hauptsächlich die falsche Nutzung von KI. Weil einerseits ist KI sehr wohl in der Lage, dir eine Deutschlandkarte oder politische Karten von Deutschland oder Weltkarte im Internet aufzufinden, wenn du sie danach fragst. Und was trotzdem wahr ist, ist, dass die KI in 100% der Fälle die Karte besser zeichnet als der beste Mensch. Also... Vielleicht gibt es irgendwo irgendeinen fotografischen Gedächtnis, Geografiezeichner, der es besser kann. Würde ich nicht ausschließen. Aber man kann glaube ich sagen, dass 99,99999% der Menschen schaffen es ja auch nicht, eine Deutschlandkarte mit den richtigen Umrissen zu zeichnen. Die Umrisse kriegt KI in der Regel zum Beispiel hin. Dass die Länder dann falsch benannt sind, das liegt halt daran, dass Karten manchmal auf Englisch, manchmal auf Deutsch sind. Wenn man die Fehler sieht, kann man sich ganz gut erschließen, wie es durch die Fehler kommt. Falls heißt Palatinat heißt im Englischen und deswegen kommt es halt dann oft zu falschen Übersetzungen oder zu Mixwörtern und so, weil Karten in allen möglichen Sprachen existieren. Relativ klar, aber das ist ja auch nicht der Use-Kit, das ist ja nicht, wofür ich KI nutzen wollte. Karten gibt es im Internet, dazu brauche ich keine KI. Ich muss mir die nicht neu sein lassen. KI ist geil, um zu sagen, nimm mal diese Karte und leg darauf irgendwie Stapel für die Wirtschaft leisten in einzelnen Ländern oder so. Das kann KI wiederum sehr gut und auch besser. So, auf jeden Fall, um das abzuschließen, genau diese Use Cases, also Dinge, wo es früher viel zu Halluzinationen von Buchstaben käme, also du willst ein Schiff generieren lassen und der Schiffsname ist dann verunschaltet zum Beispiel oder so, das soll GPT-Image 2 jetzt besser können. Fairerweise, bei den ersten Beispielen, die vom Weiten erstmal gut aussehen, finden sich dann doch wieder Fehler. Also man hat zum Beispiel so eine Zeichnung des menschlichen Körpers, Das sieht schon deutlich besser aus. Also die Worte sind nicht falsch geschrieben, aber trotzdem zeigen dann die Pfeile eben noch auf die falsche Sehne oder die falsche Ader. Sie sind aber näher dran an der Realität und es ist auf jeden Fall eine deutliche Steigerung zur Vergangenheit. Kurz bevor wir diese Folge veröffentlichen, schreibt Pip, dass er heute erst um 5 ins Bett geht, weil er gerade Quintillionen Tokens bei OpenAI verbrennt. JGPD Images 2 ist jetzt offiziell veröffentlicht und Pip ist begeistert. Komplette Comic-Strips, Speisekarten, Landkarten und Infografiken in einer Qualität, die es so noch nicht gab. Mehr dazu und Beispielbilder findet ihr auf seinem LinkedIn. Link in den Show Notes. Auch so eine typische topografische Karte kann es viel besser generieren inzwischen. Da gibt es auch noch lustige Fehler. Und zwar zum Beispiel, dass das Land, was glaube ich Niger heißen müsste, heißt dann Siga. Und Leute mutmaßen darum, ob das quasi die woke AI ist, die sich nicht traut, Niger an ein Land ranzuschreiben. Und dass die Demokratische Republik Kongo, da steht dann DR, Freizeichen, Air Kongo, das anspricht. Würde ich behaupten auch, weil es in jeder Sprache ein bisschen anders, also je nachdem, in Deutsch heißt es halt Demokratische Republik, woanders heißt es dann auf Französisch vielleicht umgedreht oder so. Ich weiß nicht, also auch das noch ganz gut, aber es ist schon deutlich besser im Vergleich zur Vergangenheit. Mal sehen, wann das rauskommt. Ansonsten ist mein präferiertes Imagemodell, doch, Nanobanana, also Gemini oder... Bei OpenAI ist es sehr schön. Also ich habe das Gefühl, ich bin manchmal in der Testgruppe dran. Vielleicht irre ich mich auch, aber manchmal habe ich Bilder, mit denen ich extrem zufrieden bin oder positiv überrascht. Und manchmal denke ich auch, das kann Nanobanana und Chat-Tipps besser. Warum OpenAI will sich eigentlich fokussieren? Warum arbeiten sie jetzt noch an einem Image-Modell? Dazu würde ich wiederum sagen, dass in der Vergangenheit Image-Modelle immer eine große Anzahl von Nutzern von Modell zu Modell wechseln lassen. Also Gemini hat Nanobanana, also das Image-Modell von Google, sehr, sehr stark bei der Verbreitung geholfen. Da sind viele Leute zu Google Gemini geschifftet. letztes Jahr. Ich glaube, OpenAI erhofft sich so ein bisschen, ein paar Konsumenten und professionelle User zurückzuholen, indem sie nochmal ein deutlich besseres Image-Modell bauen. Zumindest was die bisherigen Daten angeht, ist das auch nachvollziehbar.
Und zum Schluss im Buggerville-Talk, habe ich das richtig verstanden? Ich kann, wenn ich irgendwann mal LinkedIn-Premium-Kunde bin, bald alles so testen? Also gibt es dann den Wellpass für KI?
Also LinkedIn verkündet gerade stolz, dass sie ein Premium-Feature haben, was dich verschiedene KI-Modelle nutzen lässt. Und zwar kannst du quasi Side-by-Side sogenannte Blind-Taste-Tests machen, welche Output dir besser gefällt. Hier im Beispiel wird dann Cloud Opus 4.7 mit Mistral Small genutzt. 3.2 verglichen und du kannst quasi entscheiden, welcher Output dir besser gefühlt. Böse Zungen unterstellen, es geht darum, die Linked-Impost der Influencer ein bisschen unterschiedlicher zu machen, indem man ihm auch mal ein anderes Modell vorschlägt. Warum das ein Premium-Tool ist, wenn es das doch schon kostenlos bei, also, und das ist die andere lustige Äußerung ist, der Chief Product Officer Harry Srinivasan sagt, dass Cross-Check an early product from LinkedIn Labs is, there's work to do Also sie sagen quasi, es ist ganz jung aus den LinkedIn-Labs entstanden. Mich erinnert das erstaunlich stark an JAP-AI, was sie hier mal vorgestellt haben, als kostenloses Tool, wo man sich anmelden konnte und dann Modelle vergleichen. Der Wert besteht meiner Meinung nach darin, dass es viel Reinforcement-Learning ermöglicht, also man versteht, welche Ergebnisse Nutzer besonders gut fanden. Vom Stil her oder auch von der Richtigkeit. Das hat einen Value. Und außerdem könnte man es natürlich auch als Werbung für Modelle verstehen. Also könnte LinkedIn nicht darüber irgendwann Subscriptions zu Cloud oder Mistral oder so verkaufen. Sowas erhofft man sich sicherlich. Und dann ist mir eingefallen, dass ich irgendwo in der letzten Zeit überlesen habe, dass JAP-AI geschlossen wird. Und tatsächlich gibt es eine Nachricht, dass JAP-AI Shutdown Operations existiert. 1. April dieses Jahres. Also vor 20 Tagen hat YAPI den Service eingestellt. Die haben genau das gemacht. Ich stelle ein Prompt und bekomme zwei Antworten side by side, darf entscheiden, was mir besser gefällt. die sagen, sie hatten keinen Product-Market-Fit. Also entweder hat LinkedIn das einfach brutal kopiert, weil die Firma out of business geht und sich man dann sowieso keine Gedanken über den Diebstahl der Idee, und Ideen sind ja eh nicht geschützt, machen muss. Ich gucke nochmal, wo der Gründer inzwischen, vielleicht haben sie es ja auch wirklich geschafft, eine geheime Akquisition zu machen, in Andreessen Horowitz war investiert, in das Startup, steht hier noch als Full-Time-Founder. Also auf jeden Fall ändert das Produkt sehr stark an JAP-AI, das wir hier mal vorgestellt haben. Warum ich jetzt dafür Premium zahlen müsste als LinkedIn, also warum man das nicht allen LinkedIn-Usern zur Verfügung stellt, das verstehe ich ehrlich gesagt nicht so richtig, weil den Wert hat im Zweifel LinkedIn davon. Also die Modellprovider stellen sich das bestimmt gerne sozusagen als Test-Bistchen oder wie sagt man, Appetithappen zur Verfügung, um neue Nutzer zu generieren. Das ist ja eine Chance, seine Fähigkeiten zu zeigen. Ich finde jetzt nicht, dass ich da als Premium-Kunde für zahlen müsste, sondern eher andersrum. Aber brillante Idee von LinkedIn, auf jeden Fall JAP-AI nachzubauen innerhalb von LinkedIn. Apropos brillante Idee, wir hatten letzte Woche schon berichtet, dass hinter den Kulissen... dass Pentagon doch wieder mit Entropic verhandelt, weil man das neue Mythos-Modell haben wollen würde, eventuell, obwohl man die Firma ja als Supply Chain Risiko eingeordnet hat und verboten hat, Produkte von den Shopify zu kaufen, innerhalb von US-Behörden. Und jetzt stellt sich wohl raus, dass die NSA und das Department of Defense schon aktiv Mythos testen und nutzen. Also die Software, die sie gerade allen erklären, die man nicht nutzen darf, die gefährlich ist, die ein Supply Chain Risk ist, die die nationale Sicherheit der USA gefährdet, die wird im Department of Defense und der NSA genutzt. Ich unterstelle mal, weil sie so gut ist, dass man sich gar nicht leisten kann, sie zu ignorieren. Also man muss da innerlich sehr zerrissen sein, weil man die Firma einerseits bestrafen möchte oder unter Kontrolle kriegen und gleichzeitig schafft man es sich nicht unabhängig zu machen von den Produkten von den Tropic. Das hat wieder der Axios rausgefunden, die immer ganz gut in Regierungskreisen sind. reinlauschen könnte. Wer seine Nase auch in Regierungskreise reinsteckt, gerade würde ich mal überleiten, ist Palantir, unsere beliebte Überwachungsfirma aus den USA. Und zwar sind die damit aufgefallen, dass sie so eine Art Manifest oder verkürztes Manifest auf X gepostet haben am 18. April 2020. Und das hat relativ hohe Wellen geschlagen, was einerseits daran liegt, dass es 30 Millionen Views auf X bekommen hat. Muss man sich wieder fragen, wie das denn auf einmal passiert ist. Palantir bekommt normalerweise eher so 100.000 Views pro Post. Dieses doch, ich würde mal sagen, sehr rechtslastige Manifest aus 22 Thesen, also politischen, ideologischen Thesen in den meisten Fällen, hat, oh Wunder, auf einmal über 30 Millionen Menschen erreicht. Darunter findet sich Zuspruch von den erwartbaren Kreisen, Antonio Linares, Joe Lonsdale und so weiter, also Leute aus dem Umkreis von Peter Thiel und Palantir, also der gegründete Joe Lonsdale war mit drin ursprünglich, aber auch viel Kritik darunter. Ich will jetzt nicht jeden dieser Punkte nachgeben. Es sind ein paar Allgemeinplätze dabei oder Selbstverständlichkeiten, zumindest aus Sicht einer Rüstungsfirma, die mehr oder weniger sagen, wenn die USA uns nach besseren Waffen fragt, sollten wir sie liefern. Wie man das mit Waffen macht, sollten wir es auch mit besserer Software machen. Also sie rechtfertigen so ein bisschen ihre Arbeit überhaupt in Rüstung und teilweise auch Überwachung. Und darunter verstecken sich auch viele politische Thesen. Also Autor ist natürlich, das sind Auszüge oder Zusammenfassungen aus dem aktuellen Buch von Alex Karp, dem CEO. Das heißt Hard Power Soft Belief and the Future of the West. Man kann sich bei dem Titel denken, worum es geht. Wir können nur mal eine 22. These durchlesen, die heißt We must resist the shallow temptation of a vacant and hollow pluralism. We in America and more broadly the West have for the past half century resisted defining national cultures in the name of inclusivity, but inclusion into what? Also wir brauchen weniger Inklusivität, mehr Definition von Nationalkultur oder nationaler Kultur und alles andere ist eh zu weich und hohl und Und so liest sich, achso, dann geht es hier explizit im 15. Absatz, kann man vielleicht noch erwähnen, aus regionalem Interesse. Da wird von der Kastration der Macht von Deutschland und Japan nach dem Zweiten Weltkrieg herausgefunden. Also dass man die Aufrüstung verboten hat von Deutschland, Japan, das hat nach der Einschätzung von Carb zu sehr schwachen Ländern geführt und zu Problemen, die wir jetzt in Europa und eventuell auch bald in Asien haben. Also ein mächtiges Gleichgewicht wäre da besser gewesen, eventuell, kann man vielleicht teilweise auch nachvollziehen. Das Besondere ist natürlich, dass eine Firma, also es wäre ein absolutes Unding in der Vergangenheit gewesen, dass ein börsennotiertes Unternehmen eine politische Agenda aufstellt. Also das hätte man irgendwie in Hinterzimmern über Lobbyismus vielleicht einzelne Punkte versucht in die Politik reinzutragen. Das passiert natürlich trotzdem, dass man irgendwie bei Treffen im kleineren Kreis Einfluss auf Politik versucht zu nehmen, aber dass man hier so ein 22-Punkte-Pamphlet von libertären, konservativen, teilweise rechtsradikalen Thesen in die Welt haut, als Firma, die wiederum das Ziel hat, mit allen westlichen Staaten der Welt im Polizeiapparat und Militärapparat zusammenzuarbeiten, Das ist schon was Besonderes und so wurde es von der Presse auch aufgefasst. Also TechCrunch stellt darauf ab, dass Inklusivität und sogenannte Regressive Cultures, also zurückwärtsgewandte Kulturen, da angeschwärzt werden. And Gadget sagt, es liest sich wie die Ramblings of a Comic Book Villain, also irgendwie die... die Erzählung oder Gedanken eines Bösewichts aus einem Comic. Und es zeigt so ein bisschen, was für eine Welt wir leben, wo eine Firma einfach versucht, die Politik zu folgen. Und es ist halt deswegen ernst zu nehmen, weil wir ja wissen, dass die Firma quasi mit der Politik stark verwoben ist, also dass sie von Peter Thiel gegründet wurde, dass sie den Strafverfolgungsbehörden und dem Militär der USA zuletzt sehr stark geholfen haben, Und es ist schon krass, dass man sich da so stark traut, aus dem Fenster zu lehnen und quasi eine eigene politische Agenda verfolgt, obwohl man gleichzeitig ja sagt, also man möchte immer sagen, wir sind nur ein Tool, wir sammeln keine Daten, wir töten keine Menschen, wir geben nur die Software, die anderen Menschen ist ja möglich, Daten zu sammeln, um Menschen auszuweisen, zu töten und so weiter. Das ist etwas ganz anderes und gleichzeitig hat man aber eine super dezidierte, meinungsstarke Agenda, so richtig passt das nicht zusammen, würde ich behaupten. Aus der neuen Rubrik, sage ich mal, lass dich überwachen. Deswegen vielleicht noch zwei ganz aktuelle Sachen, die mir auch in den News aufgefallen sind in den letzten Tagen. Das eine ist bei Ken Klippenstein, kann man nachlesen, wir packen es in die Shownotes, dass gerade immer mehr ICE-Agenten mit, was so aussieht wie einem Meta-Ray-Bernglas, gesehen werden. Wir wissen, dass diese Brillen modifiziert, gehackt oder erweitert werden können in ihren Capabilities. Wir wissen, dass man damit Facial Recognition machen kann. Das haben, ich glaube, Harvard-Absolventen in der Vergangenheit bewiesen. Und hier wird davon gesprochen, dass man quasi während man durch die Stadt läuft, läuft mit dieser Brille potenziell flüchtige Personen oder einfach nicht registrierte Personen erkennen kann. Ob man auch politische Gegner oder was, was ich damit erkennen kann, das wissen wir alles nicht, welche Daten da reingespielt werden. Aber es ist natürlich das ultimative Überwachungstool und was Leute irgendwie, die gegen Migration sind oder gegen illegale Migration, werden vielleicht das sogar als Fortschritt sehen oder gutes Tool zur Verfolgung solcher Menschen. Aber selbst denen muss man sagen, dass Allein mit dem Tragen und dem Einsatz solch einer Brille jeder Mensch unter Generalverdacht gestellt wird. Also wenn du einfach nur mit der falschen Hautfarbe oder Mensch mit weißer Haut durch die Stadt gehst, du wirst davon gescannt, dein Background wird durchleuchtet, eventuell deine Äußerungen werden durchleuchtet. Ob du zuletzt auf irgendeiner Demonstration warst, kann eventuell herausgefunden werden. Das ist zu befürchten. Wir wissen, dass... im Nachhinein das Doge-Projekt von Elon Musk rein wirtschaftlich wie eine Vollkatastrophe aussieht. Aber was es auf jeden Fall geschafft hat, ist, dass viele Daten geklaut oder zusammengefasst wurden in US-Behörden und viele Datensilos aufgebrochen wurden, die vielleicht eine Funktion hatten. Vorher, das hat man auf jeden Fall erreicht. Vor dem Hintergrund sind solche Brillen, wo am Ende dann theoretisch auch wieder Palantir-Technologie dahinterstecken könnte bei der Auswertung der Daten. Das ist, glaube ich, gefährlich, aber das ist der Status in den USA gerade. Und das sind Menschen, die sich vielleicht auch auf der Straße befinden werden, wenn die nächsten Wahlen in den USA passieren, wo ich ja der Auffassung bin, dass man versucht... gewisse Wählerklientels einfach von den Uhren fernzuhalten und gleichzeitig Briefwahl zu verbieten, um es ihnen schwerer zu machen, eventuell die demokratische Partei zu wählen. Und das andere, worauf wir schon mal sicherheitshalber achten sollen, das hat die Washington Post heute früh, also am Dienstagmorgen gepostet, und zwar der Homeland Security Chair im US-Kongress, Andrew Gaborino, setzt sich gerade dafür ein, dass man die KI-Abfragen der Menschen quasi dauerhaft überwachen kann. Er nutzt natürlich das beste Beispiel, was man nehmen kann, den Anschlag von 9-11. So ungefähr, man hätte den verändern können. Berufsweg unter anderem auf das Beispiel, wo junge Menschen vor Schulanschlägen recherchiert haben, wie man das am besten machen könnte und dass man eventuell Mass-Shootings in Schulen damit verändern könnte. Könnte man eventuell auch, indem man 18-Jährigen keine Waffen verkauft. Aber weil das scheint ja in allen anderen Ländern auch ganz gut oder deutlich besser zumindest zu funktionieren. Aber hier möchte man es erstmal lieber nutzen, um die Bevölkerung zu überwachen. Wir erinnern uns auch, dass das einer der Sachverhalte ist, wo ein Tropic sich gegen gesträubt hat. Also würden wir jetzt eine Firehose, ein Datadump aller KI-Anfragen bekommen, Es werden ja irgendwie minütlich Billionen von Tokens generiert inzwischen. Das wäre natürlich unmöglich, menschlich zu überwachen. Das heißt, man bräuchte wiederum eine KI, um das auszuwerten. Das ist mein Eindruck, ist das, wo ich Entropi gegen werden wollte, dass zumindest gegen US-Bürger ihre Technologie genutzt werden wollte. Wenn ich das hier lese, dann klingt es aber so, als wenn Andrew Garbarino eigentlich genau das tun möchte. Also die KI-Protokolle aller Menschen klassifizieren in gefährlich und ungefährlich. Die, die gefährlich sind, weiter unter die Lupe nehmen, weiter klassifizieren und eventuell in so eine Art predictive policing. Das wäre natürlich der erwartete nächste Schritt, dass man Leute im besten Fall überwacht, wenn sie auffallig wirken, im schlechtesten Fall irgendwann unter einen Generalverdacht stellt oder allein die Recherche quasi unter Strafe steht oder als Anhaltspunkt genutzt wird. Und natürlich sollte es unserem Grundverständnis von Freiheit und insbesondere dem der USA nahestehen, dass man was man mit seinem KI-Agenten teilt und bespricht, eben auch dem Datenschutz und dem privaten Geheimnis entspricht. Und dass man nicht davon ausgehen muss, dass immer Behörden mitlesen und man sich quasi auch im Internet gesetzeskonform, also man soll sich schon gesetzeskonform verhalten im Internet, aber trotzdem sollte man auf die Privatheit seiner Gespräche trauen können.
Und zum Schluss gibt es noch eine kleine Mini-News.
WhatsApp testet Abos. Woran hört man das Glückler Hunger an? Ich mache schnell für dich. WhatsApp baut jetzt Boomer-Abos. Das liest man natürlich bei Focus Online, dem Fachmagazin. Und zwar gibt es jetzt WhatsApp Plus. Und die wertvollen Funktionen, die sich hinter WhatsApp Plus verstecken, was nur 2,49 Euro im Monat, also 30 Euro im Jahr, kosten wird, sind bunte Farben, Klingeltöne und animierte Sticker, einfach gesagt. Also man kann das App-Icon wohl mehr individualisieren. Es geht insgesamt um Individualisierung.
Also man kann ein bisschen plüschiges Icon, so ein bisschen wie die Sticker, die in der aktuellen manchmal drin sind oder in der Fernsehzeit trifft, Also ich habe gedacht, das bedeutet, Jamba ist zurück.
Ja, so klingt es nämlich auch. Also du kannst verschiedene Klingeltöne wählen. Du kannst die Benutzeroberfläche mit verschiedenen Farbdesigns anpassen. Wie gesagt, die App-Icons können glossy aussehen oder furry oder wie auch immer. Es gibt ein paar animierte Sticker für Leute, die zu dumm sind, das selber zu machen. Und die einzig wichtige Funktion, würde ich sagen, die ich tatsächlich nutzen würde, ist, man kann mehr als drei Nachrichten anpinnen. Für Leute, die wirklich viel WhatsApp nutzen und das ein bisschen auch als Operating System nutzen, ist dieses Anpinnen eigentlich eine relativ wichtige Reminder-Funktion.
Ich habe nie eine Message angepinnt.
Ja, ich sage auch für Leute, die das professionell nutzen und arbeiten. Und da ist dieses Dreierlimit zwar einerseits eine gute Disziplinierung der eigenen Workflows, andererseits aber auch immer mal wieder nervig, wenn man ein paar andere Konversationen im Auge behalten möchte. Apropos im Auge behalten. Es entsteht gerade ein neues Streaming-TV-Format namens Monitoring the Situation oder MTS. Das wird von Andreessen Horowitz finanziert. Und man muss das, glaube ich, unbedingt im Kontext mit der Übernahme von TBPN durch OpenAI sehen. Also OpenAI soll mehr als 100 Millionen gezahlt haben, um das sehr junge Streaming-Netzwerk TBPN zu akquirieren. Und jetzt gründet sich mit MTS, Monitoring the Situation, ein neues Format. Das soll genau das machen, was der Name sagt. Also man geht davon aus, dass es jeden Tag irgendwas Spannendes zu berichten geht. Man vergleicht das so mit dem Anfangsgedanken von CNN. Also wir haben überall auf der Welt Reporter. Und da, wo gerade was los ist, schalten wir 24-7 hin. Dann gibt es auch keine anderen News. Wenn gerade Krieg im Iran ist, dann werden halt 18 Stunden Iran-Krieg gezeigt. So erklärt das Andreessen Horowitz zumindest. Und weil der einzige Ort, wo immer was los ist, X ist, wird das so ein bisschen X-Native sein. Ich kann mir vorstellen, dass man es vielleicht auch trotzdem auf YouTube sendet, das weiß ich nicht. Aber es referenziert auf jeden Fall hauptsächlich X und es lebt auch von... Ex-Charakteren, würde ich sagen. Also zu dem Founding-Team gehören unter anderem Chris Becke, ein Serial-Entrepreneur, auch so ein bisschen Ex-Shit-Poster, würde ich sagen. Also Bakke, B-A-K-K-E. Dem habe ich vorher schon gefolgt, war er so, ja, Shit-Poster, würde ich sagen. Das sogenannte NetCap-Girl oder Sophie the NetCap-Girl gehört auch zu den Mitgründern. schafft es, anonym zu bleiben bisher. Das war ein anonymer oder pseudonymer Ex-Account, der viel guten Finance-Content geshared hat, würde ich sagen. Und ansonsten Theo Jeffy, der bei Andreessen Horowitz selber angestellt ist, glaube ich. Gabriel Dickinson ist vorher noch nicht aufgefallen, glaube ich. Also mir zumindest nicht. Eine zweite Sophia, falls es eine zweite ist oder nicht sogar die gleiche, von Andreessen Horowitz ist da zu sehen als Gast. Pecky McCormick, also andere Personen, die da teilweise investiert haben, sollen da auch regelmäßig auftauchen und für uns die Texte ein bisschen einordnen. Es geht nicht nur um Tech, aber es geht auch um Technologie, Gesellschaft, Politik, was gerade passiert auf der Welt. Aber ich würde schon annehmen, dass man das unter anderem gemacht hat, weil dieser super Exit von TBPN gelungen ist. Und sicherlich gibt es auch Nachfrage nach einem jüngeren News-Format. wie das dann so von den Einordnungen zu werten ist. Ich habe mir die ersten Sachen mal angeschaut, das Wirkt jetzt erstmal noch irgendwie erwartbar. Ich kann jetzt noch keinen größeren Kritikpunkt sehen. Außer, dass mein Verdacht so ein bisschen ist, dass sich das sehr stark mit Prediction Markets verbinden wird. Früher oder später. Man kann ja auch sagen, dass das ständige Publizieren von News auf X auch die perfekte Basis ist, um rund um die Uhr Wetten auf Ereignisse anzubieten. Und ich glaube, Andreessen Horwitz ist auch selber in Calci investiert oder hat, glaube ich, eine Runde angeführt sogar. Und fairerweise, CNN macht das ja selber. Da kann man die herkömmlichen Sender jetzt nicht ausnehmen. Die bieten selber Kooperationen mit Prediction Markets an. Aber das wäre natürlich die ultimative Monetarisierungsstrategie, dass ich mir Werbung sparen kann, sondern einfach die Leute 24-7 mit News und damit Wettmöglichkeiten beschalle. Und du kannst halt auf jedes Statement, was da gemacht wird, also jedes Mal, wenn sich jemand äußert, ob Earnings geschlagen werden oder verfehlt werden, ob im Krieg ein Waffenstillstand oder der nächste Angriff kommt, kann man das live quasi immer wetten lassen und die Quoten anzeigen. Das wäre natürlich das perfekte Marketing Instrument. Also wenn das hier nicht von Entropic gekauft wird, Entropic kauft glaube ich nicht die Andreessen Horvitz Company. Also sagen wir so, das kauft nicht Entropic, sondern einer der Prediction Markets.
Am Ende wäre meine Prediction Sehr gut. Und zum Schluss die Good News, bevor ich mit Malte Mittagessen gehen darf. Was sind die sogar zwei guten News? Was ist denn hier los? So viel Optimismus habe ich lange nicht mehr von dir mitbekommen.
Ja, ich würde auch an beide Sternchen ran machen. Also die erste gute News ist, dass unser Kanzler Merz auf der Hannover Messe sich mal wieder ein bisschen ranschmeißt und sagt, dass er jetzt die KI-Regulierung auf EU-Level mal ein bisschen lockern will. Also nicht für uns, für Konsumenten, sondern für die Industrie. Das ist, glaube ich, ganz schlau. Die Frage ist, warum man das jetzt erst machen will, weil das problematisch ist. Sollte er spätestens seit Amtsantritt, eigentlich schon davor, wissen, auch die Leute aus der Startup-Branche, die sich sehr stark für die CDU eingesetzt haben, sollten ihm das ins Ohr geflüstert haben. Die sind ja alle gerade auch unzufrieden mit der Leistung der CDU. Turns out ist doch nicht so. erfolgreich einfach ein paar Unternehmer oder unternehmensnahe Leute in die Regierung zu wählen, weil so viel mehr haben die jetzt auch noch nicht gebacken bekommen in der Vergangenheit. Aber prinzipiell wäre es natürlich schlau, wenn Merz seinen politischen Einfluss nutzt, um die KI-Regulierung auf EU-Level anzupassen. Die sollte nicht weg sein, sondern ich glaube gerade der Schutz von Konsumenten ist unheimlich wichtig, aber In der industriellen KI das wieder ein bisschen einfacher zu machen, da zu forschen, Produkte an den Markt zu bringen, das wäre, glaube ich, erstmal was Sinnvolles. Und ich hoffe, er delivered dann auch so schnell, wenn er das hier erwähnt hat. Bin ich gespannt, ob wir noch Konsequenzen davon dieses Jahr sehen. Aber so wie man Brüssel und diese Bundesregierung kennt, kann ich mir schwer vorstellen, dass wir noch dieses Jahr eine freundlichere Regulierung bekommen. Obwohl eigentlich ist mein Gefühl, an allen Stellen das Wissen da ist, dass man da was tun muss, sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft. Und das andere ist, Fortin hat vor ungefähr zwei Wochen geschrieben, dass China jetzt sogenannte Fake-Expert-Influencers verfolgt oder zumindest bestraft und die USFTC zumindest in eine ähnliche Richtung arbeitet. Und jetzt muss man natürlich den Einfluss, den China auf Medienschaffende auswirkt, immer kritisch sehen, weil es natürlich ein kommunistisches System ist, was Leute auch wegen freier Meinungsäußerung verfolgt, freier Meinungsäußerung versucht zu unterbinden, Content manipuliert und zensiert, wenn das vorweg gesagt wird. Trotzdem halte ich es prinzipiell, nicht uneingeschränkt, aber die Idee, dass man sagt, Menschen, in dem Fall geht es hier nur um die Bereiche Recht, Gesundheit, Medizin und Finance und Education. Menschen, die sich dazu äußern, müssen quasi einen Universitätsgrad nachweisen. Also ich sage jetzt mal, so typische Dummfluencer kannst du damit halt begrenzen. Also du sagst, in diesen regulierten Industrien... wo du ja nicht ohne Grund relativ hohe Eintrittsschranken hast, kann halt nicht mehr jeder Quacksalber irgendwas zu Neurodiversität oder zu Ernährung posten oder zu rechtlichen Einordnungen von Dingen oder zu finanziellen Rendite von Sachen, sondern man muss eben nachweisen, dass man eine Ausbildung daran hat. Natürlich ist es insofern problematisch, dass es natürlich Menschen gibt, die zum Beispiel erfolgreiche Unternehmer sind und trotzdem keine universitäre Ausbildung abgeschlossen haben und vielleicht trotzdem was zu Finance zu sagen hätten. Das heißt, sicherlich ist das irgendwo auch übergriffig. Man könnte aber auch sagen, wenn denen so wichtig ist, Influencer zu sein, dann sollte ihnen ja dank ihrer Erfahrung auch möglich sein, noch schnell einen Abschluss hinterher zu machen. Insofern, die Frage ist, Was ist das höhere Gut? Und ich glaube, der Schaden, den Dumpfluencer anrichten oder auch einfach Scammer, es geht ja gar nicht um Leute, die einfach nur nicht besonders schlau sind, auch wenn die nicht nur, also auch diese nicht harmlos, aber es geht ja vor allen Dingen auch um Leute, die so mit Absicht Scams oder so verbreiten. Oder einfach gesundheitlich gefährliche Informationen. Was ist jetzt das höhere Gut? Was ist wichtiger? Natürlich ist die Freiheit, dass jeder sich frei äußern kann. Wäre bei uns das höhere Gut und trotzdem muss man sagen, dass natürlich unheimlich viel Schaden an Gesundheit, Leben und Finanzen angerichtet wird. Und auch finanzieller Schaden hat am Ende immer gesundheitliche Folgen. Und deswegen habe ich einerseits eine gewisse Sympathie mit dem, wie China das macht. China verbietet Influencern die Zurschaustellung von Reichtum. Also dieses Wealth-Flaunting, dass ich mich ständig neben dem neuen Bentley fotografieren lasse und mit meiner neuen Rolex, ist inzwischen auch outlawed. Auch das natürlich massiver Eingriff in die Meinungsfreiheit oder Medienfreiheit. Und deswegen sage ich nicht, dass wir dem Beispiel folgen sollen. Aber China reguliert seine sozialen Medien auf jeden Fall so, dass es für die Bevölkerung von China gesünder sei. Leben die dadurch freier? Nein. Leben die dadurch gesünder? Höchstwahrscheinlich nicht. Ja, das gleiche machen sie auch mit Douyin und TikTok, also dass man da wissenschaftliche Inhalte, Lerninhalte sieht und bei uns sieht man irgendwie polarisierenden Scheiß, AI-Slob und so weiter. Wie gesagt, ich möchte trotzdem in einer Welt leben, in der ich mich frei äußern kann, auch wenn ich keinen Degree in irgendwas habe. Ich fände es vielleicht ganz gut, wenn man so eine Art Plakette, also wenn man einen Degree zeigen kann. Also suchen wir mal nach dem besten Kompromiss. Wir wollen nicht in die Welt von China, wo dir verboten werden kann, deine Rolex zu zeigen oder mal einen Gesundheitstipp zu geben oder zu sagen, wie du deine Finanzen anlegst. Ich will aber auch nicht in eine Welt, wo jeder Dumpfluencer sich zum Thema äußern kann, wo er es keine Ahnung von hat. Vielleicht können wir ja Signaling machen, dass man sich zumindest ausweisen kann als jemand. Dass man da sieht, dass ich meinen Doktor eben nicht in Sportwissenschaften gemacht habe, sondern wirklich in Medizin. Das wäre schon mal ein guter Zwischenschritt. Frank Thelen ist wahrscheinlich jetzt nicht mal so ein China-Fan, als er das gelesen hat. Aber super kompliziertes Thema. Wie gesagt, ich will hier überhaupt nicht für die Unfreiheit, die in China existiert, argumentieren. Aber was man schon klar nachvollziehen kann, ist, dass China verstanden hat, was die negativen Effekte von Social Media sind. Nämlich falscher Ratschlag in diesen Bereichen, die gesundheitlichen Konsequenzen davon und das Leute sich systematisch schlechter fühlen lässt. Ständig reiche Menschen mit irgendwelchen Fake-Wealth und Autos, die sich geliehen haben und Uhren, die sich geliehen haben oder Fake-Rolexen oder auch echten, ist ja scheißegal, zu sehen, das macht Menschen nachweislich kranker und trauriger. Und das Problem erstmal zu erkennen, ist wichtig. Wie China es löst, ist natürlich viel zu restriktiv für unsere Freiheitsdefinition und das möchte ich auch gar nicht propagieren. Aber das absurde Ergebnis davon könnte natürlich sein, dass China am Ende quasi die gesündere und ich meine auch Gesundheit ist eine Form von Freiheit. Also Es ist eine schwere Debatte. Die Frage ist ja eigentlich, was würdest du dir für deine Kinder wünschen? Hättest du gern mehr Freiheit für die? Oder hättest du gern mehr Gesundheit? Und es gibt keine größere Einschränkung für deine Freiheit, als wenn du irgendwie essgestört, wettsüchtig oder was weiß ich bist. Oder dein gesamtes Geld von Anfang an im Gambling verkackst oder so. Oder den Technics DNA vorhin gekauft hast. Insofern, ich finde es wirklich eine schwere Abwägungssache, wo ich natürlich immer auf der Seite der Freiheit bin. Also insbesondere die politische Meinungsäußerung und so weiter sollte man natürlich nicht beschränken. Aber ich finde auch, dass die Meinungsfreiheit nicht zwangsläufig umfassen muss, dass jeder Depp sich zu medizinischen Themen äußern darf oder gar vorspielen, dass er dazu eine kompetente Stimme wäre, weil er irgendwie Andrew Hubermann zwei Episoden gehört hat oder so.
Ich habe in der Zwischenzeit mal auf den Wetter-Forecast geschaut und gesehen, am Montag, 4.5. ist bestes Dachterrassenwetter. Das sage ich, weil Alex mich heute angerufen hat und meinte, er hätte noch ein paar Plätze frei für unsere Kassenzone-Doppelgänger-Party. Also, falls ihr euch bewerben wollt, alle Infos sind auf kassenzone.de slash party. Einfach E-Mail an Alex schreiben oder an uns und dann sehen wir uns vielleicht am 4. Mai in Hamburg.
Ja, ich habe gerade gesehen, ich habe das noch gar nicht ganz abgeschlossen. Ich hatte vorher behauptet, dass die FTC in eine ähnliche Richtung geht. Das muss man nochmal präzisieren. Also, was die FTC auf jeden Fall macht, ist, dass sie jetzt sich gegen Scams richtet, gegen Deceptive Medical Marketing haben sie auf dem Platz. Also da soll so eine 2026-Richtlinie gerade rauskommen, die in der Gesetzgebung ist. Aber interessanterweise auch Bot-Inflated Engagement and Purchased Followers. Also gekaufte Follower, Bot-Engagement, selbst sowas soll eventuell verfolgt werden, weil es natürlich Menschen hilft, kredibel zu wirken auf ihre Follower. Und wer da jetzt gerade zu Recht schwitzt, das wäre zum Beispiel auch eine Sache. Das verletzt meiner Meinung nach keins der Freiheitsrechte. Das Recht auf Fake-Bot-Follower oder... gekauft. Das Engagement ist verfassungsrechtlich, glaube ich, nicht gesichert, weder in Deutschland noch in den USA. Insofern darf man das gern bestrafen, meiner Meinung nach.
Ja, go for it. Ich bin gespannt. Normalerweise machen die Plattformen doch immer mal wieder so ein kleines Update und dann fallen wieder ein paar Tausend runter.
Genau. Das bliebe zu hoffen. Es wird mal mehr Zeit.
Gut, genießt die Sonne. Wir sehen uns wieder oder hören uns wieder am Samstag. Bis dann.
dann. Ciao, ciao.