Doppelgänger Folge #563 vom 19. Mai 2026

Will.i.am wird KI-Professor | Musk verliert vs. OpenAI | Polymarket-Insider #563

Der Prozess Musk vs. OpenAI ist nach zwei Stunden Jury-Beratung beendet, die Klage wird wegen Verjährung abgewiesen, Musk beschimpft die Richterin und kündigt Berufung an. Polymarket gerät unter Druck: Bubble Maps deckt eine Account-Gruppe mit 98% Gewinnrate auf Iran-Krieg-Wetten auf, CBS 60 Minutes berichtet über Insider-Trading-Verdacht. Cursor launcht Composer 2.5 auf Basis von Kimi 2.5. SpaceX wählt Nasdaq, das IPO-Prospekt steht kurz bevor, geplant ist der Börsengang am 11. oder 12. Juni bei $2-3 Bio. Bewertung. Die Comptroller von NYC und CalPERS schicken einen Brandbrief wegen Dual-Class-Aktien, Mandatory Arbitration und Lakaien-Board. Emergence AI lässt KI-Agenten in virtuellen Welten leben: Claude bildet eine 15-Artikel-Demokratie, Grok-Welt erlebt 204 Verbrechen inklusive Brandstiftung. Google und Blackstone bauen für $5 Mrd. ein TPU-Data-Center. Shein kauft Everlane vom Private-Equity-Eigner. Will.i.am wird KI-Professor an der Arizona State, Eric Schmidt wird an der University of Arizona ausgebuht. XAI versprach Mitarbeitern $420 für geteilte Steuererklärungen und zahlt nicht. Trump tradete im Q1 zwischen $220 und $750 Mio. in 3700 Transaktionen.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) Musk vs. OpenAI: Jury weist Klage ab

(00:12:51) Polymarket

(00:21:09) Cursor 2.5 Composer

(00:22:15) SpaceX wählt Nasdaq: IPO am 11. Juni

(00:34:43) SpaceX-Governance: Brandbrief der Pensionsfonds

(00:39:33) Emergence AI: Grok-Welt versinkt im Chaos

(00:44:29) Google + Blackstone: $5 Mrd. TPU-Data-Center

(00:49:22) Shein kauft Everlane

(00:53:26) Will.i.am wird KI-Professor

(00:57:20) Eric Schmidt ausgebuht an Uni Arizona

(01:00:10) XAI: $420-Sondercheck nicht bezahlt

(01:02:29) Trump: $750 Mio. in 3700 Trades

Shownotes

Musk vs. OpenAI: Jury weist Klage ab - ft.com

60 Minutes: Iran-Wetten und Insider-Trading auf Polymarket - cbsnews.com

Musk-Post zum Urteil - xcancel.com

SpaceX wählt Nasdaq für IPO - bloomberg.com

BlackRock prüft Milliarden-Investment in SpaceX-IPO - theinformation.com

Brandbrief der Pensionsfonds an SpaceX (NYC, CalPERS) - comptroller.nyc.gov

KI-Agenten in virtuellen Welten: Grok-Chaos, Claude-Demokratie - theprint.in

Google + Blackstone: $5 Mrd. TPU-Data-Center-JV - ft.com

Shein übernimmt Everlane - businessoffashion.com

Will.i.am wird KI-Professor an der Arizona State - wsj.com

Eric Schmidt bei KI-Rede ausgebuht - theguardian.com

XAI: $420-Sondercheck für Steuerdaten nicht bezahlt - bloomberg.com

Trump Trades - xcancel.com

Trump: 3700 Trades, bis zu $750 Mio. im Q1 - cnbc.com


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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 563 am 20. Mai 2026. Ich bin Philipp Blöckler und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner und wir haben uns gerade über Privacy kurz unterhalten. Da habe ich tatsächlich gestern was gesehen, das konnte ich nicht ganz glauben. Also folgendes Setup, wir haben ja hier dieses schöne Büro mit dieser großen Leinwand und Daniel hatte die Idee, den Beamer ein bisschen anders auszurichten. Um das zu testen, haben wir einen YouTube-Account angeschlossen ohne Premium. Wenn man einfach Premium geht und das dann nicht mehr sieht, dann wird man überrascht von Werbung. Da habe ich ein AI-Device gesehen. Du kennst ja Jan aus dem Off, der hat ja ein iPhone und auf dem iPhone ist hinten so ein Portemonnaie dran gemagnetisiert. Und es gibt jetzt ein Device, das kannst du da dran hängen, also wie dieses Portemonnaie, wo diese drei Genickkarten drin sind. Und das hört beim Telefonieren mit. Also der ultimative Spy, der dir das dann alles als AI transkribiert. Ich war überrascht, dass man das in Deutschland überhaupt verkaufen darf. Telefon aufnehmen ist, glaube ich, in Deutschland nicht erlaubt. Aber ja, das war ja der neueste AI-Device. Also stell dir vor, wir telefonieren, ich recorde mit, ohne dir das zu sagen und dann habe ich einen Transkript davon.
Aber wie bekommt das Device denn die andere Seite mit?
Also stell dir vor, du hältst dein Mikrofon so an das Telefon, du telefonierst.
Ja, aber die merkt auch, was ich sage, also was die Gegenseite sagt.
Also es hört irgendwie durch das Telefon.
Das Konzept von AirPods hat der Entwickler noch nicht durchdrungen, oder?
Ja, in der Beschreibung ist, sonst würde man immer aufnehmen, wenn man auf Speakerphone telefoniert. Aber man möchte ja nicht einer sein, der auf Speakerphone telefoniert.
Okay. Ja, genau. Nach Deutschland gilt das im Vertrauen gesprochene Wort, als darfst du dich einfach so aufnehmen, ist als Beweis dann auch nicht zulässig und so weiter. Deswegen sieht man in TV-Sendungen auch immer sogenannte Gedächtnisprotokolle. Also, dass man das dann Wort für Wort aus dem eigenen Gedächtnis wiedergibt, weil man natürlich unmöglich das hätte aufnehmen dürfen.
Wo bist du denn bei Gedächtnisprotokoll? Genau.
Hast du doch gewettet? Nee, ich hätte mal wetten sollen. Auf Wetten kommen wir vom Vergleich. Aber die News des Tages, des Montagabends, wir nehmen am Dienstagmorgen auf, ist, dass der Prozess zwischen OpenAI und Elon Musk Ein jähes Ende gefunden. Nach nur zwei Stunden Beratung hat die Jury beschlossen, dass Elon Musk keine Ansprüche hat. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Verjährungsfrist abgelaufen ist. Elon Musk hatte versucht, das so ein bisschen zu umgeben, indem er gesagt hat, dass erst mit dem Investment von Microsoft seine Rechte verletzt worden sind. Weil er hat 24 die Klage eingereicht. Er musste es, glaube ich, innerhalb von vier oder fünf Jahren ist die Verjährungsfrist. Deswegen hat er gesagt... Erst mit dem 2021er Investment von Microsoft wurde, ist der Schaden bei ihm eingetreten quasi oder erst dann wurde er betrogen, obwohl er natürlich viel früher seine Anteile schon komplett verkauft hatte oder übergeben hatte. Und ja, das ist ihm jetzt zum Verhängnis geworden. Die Jury und Richterinnen haben das nicht so gesehen, sondern das Statute of Limitations heißt es glaube ich im Englischen, aber am Ende geht es um Verjährung des Schadens. ist einfach nicht den Schutz, ich würde das mal so ein Freileihen juristisch formuliert, dass der Rechtsschutz nicht gegeben ist, wenn du jahrelang darauf verzichtest, deine Rechte zu verfolgen. Also wenn du zehn Jahre wartest, mal guckst, was wird mit dem Open-Air eigentlich? Und dann für den Fall, dass es richtig gut läuft und eine Trillion-Dollar-Company wird, dann zu sagen, eigentlich gehören mir aber hier noch 34 Milliarden, so soll das Recht eben nicht ausgenutzt werden. Unter anderem deswegen hat man auch, nicht nur, aber unter anderem deswegen hat man auch Verjährungs- Beziehungsweise erfordern viele, zum Beispiel im Markenrecht hast du ja, dass du immer unverzüglich handeln musst, sobald dir ein Verstoß bekannt geworden ist. Sonst könntest du dir einfach sagen, du lässt jetzt mal jeden, der mit deiner Marke Schabernack treibst, erstmal ein paar Jahre operieren. Und falls daraus was Spannendes entsteht, verklagst du sie einfach später und bekommst dann noch viel mehr Geld. Also es hat einen Grund, warum man solche Sachen unverzüglich anzeigen muss. Das hat er nicht getan, sondern er hat sich Jahre später, als er gemerkt hat, es wird jetzt echt ein großes Ding, Und als er irgendwie einen Konkurrent gebaut hat, der relativ wenig erfolgreich ist, hat er seine Entscheidung bereut damals, dass ihm die Übernahme nicht geglückt ist und wollte dann Schadenersatz suchen, beziehungsweise auch einfach die Entwicklung von OpenAI sabotieren. Glaube ich, und es ist ihm nicht gelungen. Die Jury hat das sehr schnell erkannt. Elon Musk bleibt natürlich Elon Musk und was er deswegen macht, ist natürlich zunächst mal die Richterin zu verunglimpfen. Auf X-Posted.de Also er sagt quasi, das ist hier wieder wie immer, also immer wenn ein Urteil getroffen wird, was ihm nicht gefällt, handelt es sich dabei um linke aktivistische Richterinnen oder Juries. Diese Richterin hätte die Jury beurteilt. Also die Geschworenen nur als ein Feigenblatt genutzt, eigentlich wäre das ihre eigene Meinung. Also ihm kam es offensichtlich so vor, als wäre sie ihm nicht gesonnen gewesen. Obwohl genau das natürlich ausgeschlossen wird. Also wäre sie wirklich parteiisch gewesen, hätte er das angreifen können und hätte das wahrscheinlich auch gewonnen. Muss man ja in Klammern dazu sagen. Das gleiche gilt für die Jurymitglieder. Das heißt, man hat natürlich versucht, neutrale Personen zu finden. Er sagt dann, wie gesagt, außerdem, das ist ein furchtbarer Präzedenzfall damit, weil jetzt könnte jeder solche Charities ausrauben und so einen Bait-and-Switch machen und von der Non-Profit in der Profit wechseln. To be fair, das ist nicht bewiesen. Er hätte das früh genug anzeigen können und dann hätte er es verhindern können, beziehungsweise hätte er zumindest seine Anteile sichern können. Das heißt, diese Präzedenz, also er macht ja dann noch so einen Nachsatz, If you can keep the looting quiet for a year, also wenn du das Ausrauben oder Plündern für ein paar Jahre im Verdeckten hältst, das sagt man natürlich, weil er eben die Verjährungsfrist selber hat ablaufen lassen. Nun muss man sagen, OpenAI ist die letzten fünf bis zehn Jahre wirklich nicht irgendwie vorhanden. im Hinterzimmer oder im Stealth-Mode unterwegs gewesen. Die Relevanz der Firma ist, glaube ich, seit fünf Jahren hat sich das sicherlich abgezeichnet. Und davor war auch, was sie wollten, war immer klar, auch dass sie das als For-Profit mehr und mehr verfolgen, ist spätestens eben mit dem Microsoft Investment. Und er hat ja nicht 2021 nach dem Microsoft Investment geklagt. Wenn das der Trigger gewesen wäre, hätte er doch dann klagen können. Er hat nochmal drei Jahre später abgewartet und erst dann geklagt. Also es ist einfach ein schlechter Verlierer. Diesen Post hat er übrigens natürlich, also es ist nicht nur ein schlechter, sondern ein ganz schlechter Verlierer, hat diesen Post nämlich inzwischen gelöscht. Vermutlich, weil er gemerkt hat, dass es nicht schlau wäre, eine Richterin zu beleidigen, wenn er gleichzeitig am Circuit Court, das sind die Berufungsgerichte in den USA, eine Berufung einlegt gegen das Verfahren. Oder sind es Revisionsgerichte, ich weiß es nicht. Aber auf jeden Fall die nächste Instanz quasi, die das Verfahren nochmal überprüfen würde. Er gibt auch nochmal zu bedenken, dass hier natürlich kein Urteil in der Sache getroffen worden wäre, sondern es hier einzig und allein um die Verjährungsfrist ginge. Er nennt das dann quasi ein Calendar-Issue, also es ist nur ein kleiner Kalenderthema, was ihm hier sein Recht gekostet hat. Auch das ist so natürlich nicht richtig, weil das, ob er den Fall ohne den Verjährungsgrund verloren hätte, ist ja ebenfalls nicht klar, beziehungsweise auch da standen die Wetten nicht besonders gut. Man nimmt natürlich die Verjährung einfach, weil es im Zweifel die klarste Regel ist. Und warum soll man sich über die Merits der einzelnen Argumente, warum soll man die überhaupt diskutieren, wenn das Verfahren quasi so oder so nicht zulässig ist, beziehungsweise das Verfahren wurde ja zulässig, aber wenn quasi der Schaden dadurch nicht zulässig zu verfolgen ist. Genau, wir werden dann sehen, wie das weiter ausgeht. Ich habe gerade schon das Wort Betten angesprochen, du auch schon. Es wäre natürlich schlau gewesen, also ich hatte mich ja gewundert, warum teilweise bis zu 45% der Polymarketbets glaubten, dass Elon Musk könnte das machen. Inzwischen ist die Quote auf irgendwie 3 oder 5 Prozent runter. Das heißt, man hätte sein Geld so rund wahrscheinlich verdoppeln können. Hätte man dagegen gewettet. Ich glaube auch nach wie vor, dass es immer eine gute Idee ist, auf Polymarket gegen Elon Musk zu wetten. Also nicht gegen seinen Aktienkurs. Damit kann man sich schnell in die Nesseln setzen. Aber die Wetten auf Polymarket sind, glaube ich, schon auch gezeichnet von vielen Leuten, die ihr Geld da aus, ich würde mal sagen, ideologischen oder Sympathiegründen hinter Musk legen wollen. Ich könnte mir vorstellen, dass es da tendenziell schlau ist. Muss ich mir aber irgendwann auswerten lassen, automatisiert. Ob das in der Vergangenheit immer so aufgegangen wäre. Ja, hätte ich mal machen sollen, habe ich natürlich nicht gemacht, weil ich da nicht groß rumgamble auf den Prediction Markets. Aber in dem Fall wäre es schlau gewesen. Und selbst wenn das Verfahren auf Basis der Merits, also dem Stichhaltigkeit der Argumente und Beweise geführt worden wäre, glaube ich, natürlich hätte er eine etwas bessere Chance gehabt, aber auch dann ist es, glaube ich, schwer, das zu gewinnen. Und er sagt jetzt auch wieder, hier wurde eine Charity ausgeraubt durch diesen Non-Profit und das Konzept von Charities oder Non-Profit-Unternehmen hat Absurdum geführt. Aber das ist ja, was er selber versucht hat. Also, dass er immer noch, nachdem alles, was jetzt in dem Verfahren noch mal zu Tage gekommen ist, was ja auch teilweise vorher schon bekannt war, nochmal versucht den Eindruck zu erwecken, dass es ihm hier um die Rettung des karitativen Charakters von OpenAI geht. Und bei seinem Post, wo er jetzt nochmal sagt, dass er zum Berufungsgericht geht, sagt er auch nochmal, dass er das macht, because creating a precedent to loot charities is incredibly destructive to charitable giving in America. Also, dass dieses Ausnutzen von karitativen Institutionen und dann zu einer For-Profit-Company machen wäre für die gesamte Also für Barmherzigkeit oder für Spenden oder wie auch immer man das nennen möchte, Stiftungen in Amerika prinzipiell schädlich. Das ist natürlich von Doppelmoral nicht zu übertreffen, weil wir wissen, dass Elon Musk quasi der Milliardär, also er ist der reichste Mensch der Welt, der aber relativ gesehen am allerwenigsten karitative Zwecke verfolgt mit seinem Geld und die wenigen karitativen Zwecke. Sachen, die er macht, man könnte unterstellen, hauptsächlich um Steuern zu sparen, versucht er auch noch das Geld umzuleiten in eigene Zwecke, also dass er irgendwie den Betriebskindergarten von SpaceX oder sowas fördert und das als Barmherzigkeit verkauft, obwohl es natürlich gleichzeitig sein Angestelltenverkaufsargument für die Jobs ist. Also ist ausgerechnet er hier der Steward des karitativen Gebens in den USA ist, ist an Lächerlichkeit nicht zu übertreffen, auch weil er ja selber versucht hat, die Firma zu einem For-Profit zu machen. Ich weiß nicht, zu wem er hier spricht, wem er glaubt, wer er glaubt, der ihm das noch abnehmen würde, aber man kann das nicht ernst nehmen. Also sozusagen hätte er da irgendwelche Rechte gehabt, hätte ich mich gefreut, wenn das Rechtssystem das so feststellt. Es ist natürlich auch für die Die Unantastbarkeit seiner Person und für den Halo-Effekt, im Sinne von, oder Midas-Charme ist vielleicht das bessere Wort, also dass alles, was Elon Musk anfasst, funktioniert, ist das natürlich ein Zacken, den er sich aus der Krone bricht. Also er ist hier in diesem Verfahren klar unterlegen, er hat wahrscheinlich einen vollkommen aussichtslosen Kampf gefochten, hat immerhin damit Open AI ordentlich beschäftigt, aber er sieht natürlich nicht gut aus, sondern er ist der Verlierer, dem quasi attestiert wurde, du hast hier nicht mal ein Claim, weil das längst verjährt ist und du jetzt einfach als heulendes Kind zehn Jahre später sagst, du hättest doch gerne eine andere Freundin gehabt oder irgendwie auch immer man das vergleichen möchte. Und das tut seinem Image, glaube ich, auch nicht gut. Die Failure von XAI konnte er so ein bisschen retten, indem er es in SpaceX hochgemerged hat. Ansonsten wäre das natürlich auch eine peinliche Niederlage im AI-Rennen gewesen. Diese Boring Company hält er irgendwie über Wasser. Keine Ahnung, was die macht. Das kann man sicherlich als Fail bezeichnen. Aber dieses Verfahren, ich meine, es ist auch klar, dass er deswegen jetzt diese Märtyrer-Roller versucht einzunehmen, dass das System natürlich gegen ihn war und nicht, dass er kein Recht hatte, sondern es ist natürlich die Activist-Judge, die ihm da das Recht gekostet hat. Blablabla, pipapo, wir haben es, glaube ich, genug, oder ich habe mich lang genug dazu ausgelassen. Natürlich bin ich einigermaßen erfreut über den Ausgang, auch wenn ich nicht glaube, dass... Sam Altman jetzt zwangsläufig ein besserer Verwalter oder Fiduciary der Rechte von OpenAI ist, gerade wenn das mal eine noch relevantere Company werden soll.
Ich habe mich gefragt, ob man vielleicht bei Polymarket so ein bisschen auch das Outcome nicht predikten kann, sondern die Leute schauen ja aktuell bei jeglichen Punkten auf Polymarket oder die anderen Anbieter. Und kann man nicht selber auch so ein bisschen, also würde es sinnvoll machen, dass Elon Musk auf Polymarket mit seinen Leuten irgendwie mehr für sich stimmt, damit das Outcome auch in die Richtung ausgeht, zum Beispiel bei einer Wahl?
Nee, ich verstehe.
Man schaut ja jetzt, bei der Trump-Wahl wurde ja irgendwie gesagt, okay, Polymarket ist korrekter als die Polls, die man seit Jahrzehnten macht. Das würde ja fast dazu einladen zu sagen, okay, lass uns mal schauen, wie wir die Polls manipulieren können, damit die Leute das Gefühl haben, sie wählen den Gewinner.
Ja, also du sagst quasi, er manipuliert die Wetten, weil dadurch könnte der Eindruck entstehen, die öffentliche Meinung liegt 50-50 in dem Verfahren und nicht, dass eigentlich das Recht und vielleicht auch die öffentliche Meinung eher auf Sam Oldmans Seite war in diesem Fall. Das könnte man durchaus machen. Ich glaube... dass man unter anderem deswegen die Jury ja relativ stark isoliert, damit sie solche Informationen von außen eigentlich nicht bekommen darf. Also sie sollen, glaube ich, zum Beispiel keine Zeitung lesen während des Prozesses. Ist das nicht so? Also ich kenne das natürlich nur aus schlechten Filmen. Aber ich glaube, genau deswegen sperrt man die mehr oder weniger in irgendein Motel ein, das sie nicht verlassen dürfen. Die dürfen in einen Frühstücksraum gehen, dürfen sich da, glaube ich, auch nicht unterhalten so viel. Und vor allen Dingen versucht man zu verhindern, dass irgendwelche Informationen von außen reingelangen, damit solch eine Manipulation nicht funktionieren könnte. Sonst könnten ja Medienhäuser da extrem Einfluss auf die Meinungsbildung der Jury geben. Man könnte außerhalb des Gerichts versuchen, quasi Fakten oder falsche Beweise sozusagen über die Presse zu spielen. Also man versucht, das, was Geschworene im Gerichtssaal hören, zu erweitern oder ergänzen mit Dingen, die nicht nachprüfbar sind oder die jetzt nicht als Beweis gelten würden. Also zum Beispiel Dinge, die als Beweis nicht zulassungsfähig wären. Könntest du dann über die Presse spielen und ich glaube, genau deswegen isoliert man die Jury. Ansonsten wäre das natürlich ein Weg, so ein bisschen zu versuchen, das Verfahren im Vorhinein zu steuern. Er könnte das natürlich alles im Vorfeld machen, also bevor die Jury berufen wurde. Da hat er all diese Möglichkeiten noch und da hat man das ja auch mit der Presse versucht sehr stark zu spielen. Das ist das Thema. Deswegen weiß ich nicht, ob der da jetzt aktiv eingegriffen hat. Aber wo wir noch beim Thema Polymarket sind, da wurde mir halt von vielen Seiten diese Woche ein 60 Minutes, das ist vom US-Sender CBS, so eine Reportage, die mir kommt, die 60 Minutes heißt und da wird unter anderem Also Hintergrund, es gibt eine Firma, die heißt Bubble Maps, die macht so einen Transparenz-Report oder Reporting über Prediction Markets. Also schaut, wer wettet da eigentlich auf was. Die Leute sind ja pseudonymen. Also man kann sie erkennen, wer hat was getradet, aber man weiß nicht, wer dahinter steht. Aber wenn jemand auf zwei Sachen bietet, dann weiß man, es war die gleiche Person eventuell. Bubble Maps hat das mal analysiert und dabei eine Bubble, also zusammenhängende Accounts, die immer zusammen zum Beispiel in die gleichen Wetten interagieren, gefunden. die über 80 verschiedene Wetten es geschafft haben, eine Gewinnrate von 98% zu erzeugen. Das ist aus statistischer Sicht, als würde es zwei Wochen nacheinander den Lotto-Gewinn quasi, also so beschreiben die das, ob das jetzt wirklich die Wahrscheinlichkeit des Lotto-Gewinns ist, wahrscheinlich noch ein bisschen kleiner, aber 80 mal in Folge quasi eine 100%ige Gewinnrate zu erreichen, ist faktisch unglaublich. ...beinahe unmöglich. Also du hast 50-50, wenn du jetzt immer davon ausgehst, du hast keine Informationen, kann man sagen 50-50, dann hast du noch 25, dann noch 12,5, schnell irgendwie 6, 3, 1,5 und geht relativ schnell runter deine Gewinnrate. Und dass du nach 80 Iterationen quasi 98% der Wetten gewinnen hast, ist quasi unmöglich. Und das Spannende ist, diese Gruppe hat fast ausschließlich... auf militärische Events der US-Streitkräfte und den Iran-Krieg gebettet. Also man muss sich vorstellen, die haben fast jede Wette, die darum ging, wann wird der Ayatollah irgendwie aus dem Amt entfernt, wann fliegt die erste Drohne als Gegenangriff, wann fliegt die erste Rakete auf den Iran, Nicolas Maduro und und und. All das haben sie quasi zufällig genau getroffen mit einer Gewinnrate von 98%, was sehr so aussieht, als wenn da deutlich mehr Insider aktiv sind als bisher. Man hat ja so öffentlich ein, zwei Leute hingerichtet oder auf den Marktplatz gehängt, die als Insider galten, um zu zeigen, wir verfolgen das auch. Aber hier scheint es halt noch große Netzwerke zu geben, die noch überhaupt nicht erkannt werden von der Plattform, geschweige denn von Strafverfolgungsbehörden. Und ich glaube... Und neben der Tatsache, dass diese Wettmarktplätze eben höchstwahrscheinlich suchtführend sind, dass man in the long run eigentlich nur verlieren kann, ist das Hauptproblem, dass man ständig gegen Insider kämpft. Das heißt, der Marktplatz ist gerickt. Das, was der Insider an zusätzlichem Wissen hat, das kannst du nicht mehr aus einem Deal rausholen. Und das andere ist, dass es eben inzwischen große Player-Hedgefonds gibt und so weiter. Das, was eventuell an Ineffizienzen noch im Markt vorhanden ist, versuchen schon rauszuholen. Es gibt auch eine ganz gute Statistik. Ich kann das jetzt nur aus dem Kopf und damit nicht 100% genau wiedergeben. Aber es ist ungefähr so, dass 1-2% der Accounts 90% der Gewinne auf Polymarket machen. Was auch dazu spricht, dass es letztlich ein Rip-Off für die Kleinen dumm sind. Das ist Big Money. Und insbesondere die gewonnenen Betten passieren dann eben bei ganz wenigen Accounts, was auch vermuten lässt, dass es einerseits Insider sind, andererseits eben sehr informierte Player, die vielleicht technologisch bessere Möglichkeiten haben, siehe Hedgefunds, die die Lage besser analysieren. Also wenn man glaubt, man wettet damit, muss man entweder denken, man ist selber ein Insider oder man kann Citadel oder zu Sigma schlagen, was in jedem Fall falsch ist. Also es ist so, als wenn du mit deinem kleinen KI-Trading-Algorithmus glaubst, du gewinnst jetzt gegen Goldman Sachs.
oder so. Shemath hat doch irgendwie vor ein paar Monaten mal Warren Buffett vorgeworfen, dass er eigentlich hauptsächlich seine Redite gemacht hat, weil er mehr Informationen hatte als andere früher. Glaubst du, da ist was dran?
Ja, glaube ich, kann man schon. Also es ist auch nicht das schnurrische Mathe, das er sagt. Also dadurch, dass er sehr tief in Firmen involviert ist, dadurch, dass die Firmen, wo er investiert ist, auch wiederum Kunden bei anderen Firmen sind, dadurch, dass er wahrscheinlich die Möglichkeit hat, CEOs vertrauter zu treffen, könnte man schon entscheiden, dass er irgendwie Insider-Informationen... Es sind halt nicht echte Insider-Informationen im Zweifel, sondern es sind... Also er ist besser informiert, ob es dann wirklich Insider-Informationen sind, ist nochmal eine andere Frage. Aber ich glaube schon, dass quasi der Fakt, dass er mit viel Geld investiert, dass er ganze Firmen übernehmen kann oder sehr hohe Anteile kauft, dass ihn das tendenziell zu einer besser informierten Person macht und er damit eine Edge gegen andere Mutual Fund Manager zum Beispiel hat. Das würde ich schon so unterschreiben.
Es gab ja irgendwie vor dem Jahr 2000 irgendwie eine einfachere Regulierung in Amerika, dass die CEOs manchen Investoren ein bisschen mehr Daten geben durften.
Genau, also der durfte den irgendwie zum Dinner treffen und dann konnte er eben doch sagen, dass der Großauftrag, auf den man wartet, jetzt durchgeht oder sowas. Das ist heute deutlich komplizierter, aus guten Gründen natürlich. Ja.
Das kommt ja auch später noch. Für den Präsidenten ist das ja dann in Ordnung. Obwohl, das ist ja kein Insider-Trading, was der macht.
Das sind ja seine Kinder. Da gibt es keine Interessenkonflikte, wie wir wissen. Das kommt natürlich aber ganz am Ende in der Schmuddlecke oder als das Letzte. Nochmal das Thema. Es gibt natürlich auch gute News aus dem Hause SpaceX, sogar viele. Einerseits hat Elon Musk Uns alle motiviert mal, das neue Modell von Cursor auszuprobieren. Cursor gehört ja inzwischen zu SpaceX oder gehört noch gar nicht. Ich glaube, so richtig vollzogen wurde es ja noch nicht. Das ist ja irgendwie so ein Deal, der noch so ein bisschen in der Luft hängt. Also sollte nicht passieren, der Deal, dann kriegt Cursor eine sehr hohe Entschädigung. SpaceX versucht aber auf jeden Fall Cursor zu übernehmen. Und Cursor gibt jetzt bekannt, dass sie ihr Composer-Modell 2.5 gelauncht haben, was nochmal deutlich besser ist. Was nichts mit dem Fakt zu tun hat, dass Kimi 2.5 inzwischen drauf ist, auf dem Composer basiert. Elon Musk sieht natürlich die deutliche Verbesserung darin, dass es teilweise in Colossus 2, also dem Datacenter der neueren Generation, das noch nicht an Entropiq vermietet wurde, trainiert wurde und dass das zu einer Leistungssteigerung führt. Man müsste jetzt eben mal gegen Kimi 2.5 von Moonshot AI messen, was ja das chinesische Open-Source- oder Open-Weights-Modell ist, auf dem Cursor sein eigenes Modell feintunt. Genau, aber Elon Musk feiert es erstmal. Und dann tritt Elon aufs Gas beim SpaceX IPO und zwar... Wenn ihr das hier hört, also wenn ihr es am Nachmittag hört, sage ich mal, dann könnte es sein, dass das IPO-Prospekt von SpaceX rauskommt. Also nicht das Vertrauliche, was ja schon unterwegs war, sondern das Endgültige, was auch für die Öffentlichkeit gedacht ist. Das wäre natürlich fast ein Grund für die Sondersendung. Also da räumen wir viel Platz. Da mal reinzuschauen, uns das anzugucken, da habe ich viel Lust drauf. Da gibt es sicherlich spannende Informationen über Starlink und SpaceX. Da kann man so ein bisschen sehen, da ist hauptsächlich, glaube ich, interessant, wie groß der Unterschied zwischen Net Profit und, also Net Profit werden sie nicht für einzelne Segmente ausweisen, aber sie werden hoffentlich ja den Operating Profit für die einzelnen Segmente. und wie stark der sich vom EBITDA oder Adjusted EBITDA unterscheidet, weil man hat ja bisher hauptsächlich Adjusted EBITDA Zahlen gesehen. Das sind ja aber sehr investitionslastige Geschäftsmodelle. Das heißt, die Abschreibungen sind hier nicht ganz unwichtig. Das heißt, wie profitabel die dann wirklich, also ich gehe davon aus, dass Darling trotzdem profitabel sein wird, aber wie profitabel es dann noch ist, muss man mal schauen. Das wird ganz spannend und Natürlich vor allen Dingen, wie man jetzt, also gar nicht wie positiv, sondern die AI-Sparte und Software-Sparte wird relativ negativ sein, das ist absehbar. Aber wie man das überhaupt gestaltet, wie man es reportet, wie man versucht, das gut aussehen zu lassen, da bin ich sehr gespannt drauf. Und wie man so ein bisschen auch versucht, die Bewertung vielleicht zu rechtfertigen, wie weit man sich aus dem Fenster gelehnt hat, was beim IPO-Prospekt ja nicht ganz einfach ist, weil eventuell eine Haftbarkeit entstehen könnte, bin ich gespannt. Also sowohl was da die Narrativ-Slides sein werden, das ist natürlich, also ich wette mal, im All scheint immer die Sonne, kommt in den ersten zwölf Slides vor. Also die Narrativslides freue ich mich drauf, aber natürlich auch die Risiken, die werden natürlich korrekt benannt sein, alles ist ein Riesenrisiko, aber insbesondere wie man die verschiedenen Geschäftsbereiche darstellt und wie man versucht die Entwicklung zu beschreiben und wovon das abhängt, ob das alles klappt, was vielleicht auch Timelapse, ob man sich traut, Timelapse. Ich wette außerdem, so Sätze wie 2027 ein Gigawatt im Space werden im IPO-Prospekt nicht drinstehen. Davon kannst du eigentlich ableiten, dass das, was Elon Musk vorher noch erzählt hat, spätestens jetzt schon einkassiert wurde als Bullshit, weil man nicht bereit ist, dafür haftbar zu sein, wenn das nicht eintritt, was ja in der Vergangenheit immer so war, dass er jede Deadline gerissen hat. Insofern... Ja, liefert uns das IPO-Busback sicherlich viele neue Informationen. Und das IPO soll dann eventuell schon am 11. Juni oder 12. Juni passieren. Also dann soll es wirklich an die Börse gehen. Das ist zufällig Elon Musk Geburtstag. Es ist ja auch schön, wenn man die Geburtstagsparty direkt den neuen Aktionären in Rechnung stellen kann. Die sind ja nicht ganz günstig bei Elon Musk, die Partys. Ein Glückwunsch schon mal an die, die eingeflogen werden, wahrscheinlich auf Aktionärskosten. Macht natürlich ein schönes Geschenk mit. Ich würde sagen, es ist ähnlich wie das Gerichtsverfahren. Ich freue mich vor allen Dingen, dass auch von der Seitenlinie her, wobei von der Seite her schon nicht Transparenz habe, ich habe ein paar Shares ans Basics, aber jetzt auch nicht im relevanten Ausmaß. Aber trotzdem wird es sicherlich interessant. Ich wette, wir sehen einen massiven Pop am ersten Tag. Also es wird weiterhin von irgendwie 1,8 bis 2 Billionen gesprochen. Ich könnte mir vorstellen, dass wir bei mindestens 2,5 Billionen am Ende des... über den ersten Tag sagen wir zwischenzeitlich zumindest mal in zweieinhalb Billionen kratzen. Ich würde auch drei Billionen nicht ausschließen. Das Problem ist die Liquidität, also dass nicht genug Shares da sein werden und dass viele Retail-Anleger sich quasi erstmals versuchen einzukaufen. Ich glaube einfach Tesla-Shares werden an dem Tag stark verlieren, weil Leute Geld locker machen müssen, um SpaceX zu kaufen. Also man könnte sich überlegen, ob man am 10. Juni mal Tesla shortet. Es sei denn, Elon Musk nutzt das dann direkt, um Tesla zu kaufen am Tag 1. Das wäre ihm auch so zu trauen. Von daher ist es immer schwer, darauf zu spekulieren.
Genau, das wäre meine Frage so ein bisschen. Wer sind denn die großen SpaceX-Verlierer? Also wenn man was kauft, und nicht gerade Cash irgendwo rumliegen hat, dann muss man ja auch irgendwas verkaufen. Du hast eben Tesla gemeint. Gibt es vielleicht andere Verlierer? Also ich denke vielleicht irgendwie Bitcoin vielleicht, irgendwelche Meme-Stocks, Reddit zum Beispiel. Irgendwas, was nicht so gut funktioniert hat in den letzten Monaten wie Microsoft, wo man irgendwie das Gefühl hat, die bewegen sich gerade nicht mehr so. Was sind deine großen fünf SpaceX-Verlierer?
Ja, ich glaube, die Kategorien, in denen du denkst, sind vollkommen richtig. Es werden die Magnificent Seven sein, insbesondere Tesla. Können wir auch vorstellen, dass Leute Bitcoin umschiften? In SpaceX Leute, die mit Spekulationsmotiven handeln? Ja, also ich würde sagen Tesla... Nvidia, Magnificent Seven generell, sicherlich auch Meme-Stocks. Die beobachte ich jetzt nicht so und sehe das prinzipiell auch negativ. Verlierer sind wahrscheinlich auch andere Börsengänge, einfach weil viel Liquidität aufgesaugt wird, die da nicht mehr reingehen kann. Gleichzeitig, wenn der Börsengang gut verläuft, werden natürlich viele versuchen, das Momentum so ein bisschen zu nutzen und ihren hinterherzuschieben. Also es hat positive und auch negative Effekte für andere Börsengänge. Ja, wir können sogar drei Also Fakt ist, dass die Menschen, die da jetzt nachkaufen werden, die denken nicht in sowas wie Price Earnings Multiples oder ob jetzt 3 oder 2 Billionen der bessere Preis ist. Fakt ist, die 2 Billionen sind absurd und die 3 werden einfach nur noch absurder sein. Aber die Dummheit der Menschen ist ja, wie wir wissen, so unendlich wie das Universum, um mal im Bild zu bleiben vom Space. Ich gehe davon aus, dass wenn ich irgendwann mal in der Lage sein werde, da meine Anteile zu liquidieren, dass die mehr als 2 Billionen wert sind. Die Frage, ich werde sie aber liquidieren, da bin ich mir relativ sicher. Was nicht heißt, vielleicht mache ich einen Trading Stop Loss, um noch alles nach oben mitzugehen, was nach oben geht. Also man kann ja sagen, warum soll ich eine Aktie verkaufen, wenn der nächste Tag immer eine 51% Chance birgt, nochmal höher zu landen. Dafür kann man so ein Trading stoppen. Stop-Loss einsetzen. Also man sagt, erst wenn die Aktie mehr als 1% unter dem Vortageskurs liegt, dann möchte ich, oder unter dem Höchstkurs, dann möchte ich verkaufen. Damit gibt man sich quasi noch mehrere Tage eine 50-50 oder 51-49 Chance, weil Aktien ja tendenziell hoch gehen, nochmal ein bisschen mehr Geld zu machen und verliert dafür maximal 1%. Vielleicht, es sei denn, die Aktie würde über Nacht um 20% crashen, dann hätte man auch in dem Szenario einen größeren Verlust mitgenommen. Aber Vielleicht werde ich, also ich kann es ja selber gar nicht entscheiden, fällt mir ein, sondern es wird, glaube ich, zwangsläufig abverkauft. Insofern muss ich mich diese Entscheidung gar nicht, also auf jeden Fall werde ich mich nicht selber auf der Bewertung ins Basics einkaufen. Also wenn man die Aktien schon hätte, kann man natürlich überlegen, wie lange man diesen Trend noch mitreitet, sich da jetzt auf der Bewertung einzukaufen. Kann zwar auch lukrativ sein, aber ich kann das irgendwie nicht rechtfertigen. Es ist genauso absurd wie die Tesla-Bewertung. Ich würde nicht dagegen wetten, dass es bei Elon Musk einfach immer kompliziert, einfach weil viele Regeln für ihn auch nicht gelten. Aber ich würde mich auch nicht da einkaufen auf der Bewertung. Das ist... Glaube ich einfach. Und warum es zu diesem Anstieg kommen wird, ist eben die Marktenge der Aktien. Es gibt nicht genug Aktien, es gibt aber viel Rebital-Nachfrage. Elon Musk verkauft große Blöcke des IPOs, also 75 Milliarden will er erlösen. Verkauft große Blöcke, unter anderem an BlackRock, die allein 5 Milliarden, glaube ich, kaufen wollen. Könnte man sagen, für BlackRock ist das ein No-Brainer, weil sie für ihre iShares-Produkte früher oder später die Aktien eh kaufen können, also können sie sie auch nochmal vorher als BlackRock kaufen, den Gewinn mitnehmen, bis man sich sowieso einkaufen muss und dann reicht man die quasi mit Gewinn weiter und am Ende kommt es ja zu so einer Art Short Squeeze da, weil nicht genug Aktien da sind, aber alle Index-Provider sich einkaufen müssen, ist halt so ein Arbitrage-Effekt. Es ist ohne einen größeren Crash schwer darzustellen, wie SpaceX nicht über 2 Billionen landen könnte in den nächsten 30 Tagen nach dem IPO, weil viele Leute werden nicht, also verkaufen wird für viele Leute keine Option sein. Es wird nicht einfach sein, Investoren zu finden, die verkaufen dürfen. Und es wird aber viel Nachfrage geben. Elon Musk wird das weiter anheizen. Ich kann mir vorstellen, dass er wieder in jedem Podcast sitzt und uns nochmal erklärt, wie geil das mit dem Space und den Datacentern ist. Es gibt diesen Google-Deal, wo ich erklärt habe, dass Google aber auch 120 Milliarden Interest in SpaceX hat, die noch weiter hochgehen werden wahrscheinlich. Das heißt, dass Google jetzt da so ein Lib-Service-Deal macht mit SpaceX und sagt, ja, wir würden auch so ein Datacenter mit SpaceX bauen, wenn wir könnten. ist für sie mehr oder weniger kostenlos. Also wenn sie da 5 Milliarden investieren würden in so ein Data Center, dann würden sie immer noch sehr stark davon profitieren, dass der Börsengang sehr gut läuft von SpaceX. Bin gespannt, was da so kommen muss. Wir müssen damit rechnen, dass Elon Musk das versucht, noch weiter anzuheizen. Und dass er jetzt einen großen Block an BlackRock zuteilen will, macht den Markt natürlich noch mal enger. 30% will er ja schon an Privatanleger geben. Aber naja, wir werden sehen.
Letzte Frage dazu. Es gibt ja viele Investoren, die eigentlich raus müssen. Die sind seit Jahren da investiert. Weiß man schon, wie es mit der Haltefrist aussieht? Muss man die jetzt noch sechs Monate halten? Irgendwann muss es ja diesen Punkt geben, wo es sehr viel getradet wird, weil viele einfach raus müssen.
Die Haltefrist ist normalerweise 180 Tage. Ich weiß, dass SpaceX versucht hat, daran zu arbeiten, das so ein bisschen zu staffeln, nach hinten und nach vorne. Da weißt du jetzt ehrlich gesagt nicht, was der letzte Status ist. Das erfahren wir wahrscheinlich auch erst im Prospekt. Aber prinzipiell kannst du davon ausgehen, dass du dir so eine Uhr auf 180 Tage nach Börsengang stellen kannst. Da gibt es dann auf einmal viel Angebot am Markt. Und das ist übrigens, das ist sicherlich gut, dass du das erwähnst, nochmal ein spannender Faktor im SpaceX IPO. Hier schaffen es natürlich endlich mal, zwar nicht viele, aber einige VCs und Hedge-Funds, wirkliche Distributions, also echte Returns für ihre Anleger zu bringen. Da gibt es halt Leute, die haben sich irgendwie auf 30 Milliarden eingekauft und schauen jetzt auf ein SpaceX, was angeblich 60 Mal mehr... Mehrwert sein soll beim Börsengang und können damit endlich mal so einen echten Fund-Returner zurückspielen. Und wenn sie quasi die Anteile, also die Aktien an ihre Investoren, also an die LPs, die Investoren in den Fonds zurückgeben, dann gilt es ja als Distribution, so als wäre es Bargeld. Und damit könnte man sagen, der gesamte VC-Sektor hat endlich mal wieder Returns geschafft. Und das könnte wiederum dann genutzt werden, um auch mal wieder neue Funds zu investieren, um vielleicht doch mal in den nächsten IPO zu investieren. Also hier kommt einiges an Liquidität zurück in den Private-Markt, wo es ja lange keine großen IPOs gab, lange keine Gewinner, die mal ausgecashed haben, wenn du es so siehst. Nachteil ist, dass die Backholder sind halt die Public-Investoren, die die Liquidität dafür bereitstellen und das Geld aufnehmen. Aber für den Venture-Markt ist es sicherlich gut, dass hier zig, wenn nicht hunderte Milliarden an Venture-Returns entstehen, weil ich glaube, D1 war ein sehr großer Investor, die da allein 20 Milliarden zurückspielen werden, was die Hälfte ihrer gesamten Assets an dem Management sind. und viele andere, die dann in der Zwischenzeit investiert gewesen waren.
Gut, und das Geld geht dann wieder zurück zu den VCs, die stecken sofort wieder in Anthropic und Anthropic kauft dann wieder mehr Serverleistungen von XAI.
Ja, also die könnten entweder endlich mal wieder in Venture Funds investieren, da ist ja so ein bisschen der Appetit zurückgegangen, weil einfach zu wenig Liquidität da war. Oder in die nächsten IPOs, wie gesagt, ich kann mir gut vorstellen, dass das einige aufheben. Oder versuchen direkt, direkt indirekt in Entropik zu stecken. Das kann man sich dann schauen. Was sie machen ansonsten, es gibt noch, weil du jetzt so ein bisschen Governance angesprochen hast, also die gute Unternehmensführung, Da gab es nochmal einen Brandbrief, datiert von meinem Geburtstag, 14. Mai, an Elon Musk und den Chief Operating Officer und CFO von SpaceX. Und zwar melden sich hier die Controller der großen Pensionskassen zu Wort. Also zum Beispiel der New Yorker Lehrer und Feuerwehrleute zum Beispiel wäre das, glaube ich. Und CalPERS, das sind die kalifornischen Public Employees. Also CalPERS ist der Rentenfonds oder Altersvorsorgefonds der California Public Employees Retirement System. Also der Bundesangestellten des kalifornischen Staates. Und das sind sehr große Investoren, die managen jeweils so um die eine Billion US-Dollar selber und wären natürlich über ihre Holdings in ETFs jetzt auch relevante Shareholder in SpaceX. Das habe ich ja beschrieben in meinem Vortrag, dass je nachdem wie stark man den Free-Float bewertet und so, da SpaceX und auch die anderen IPOs wahrscheinlich einstellige Prozentsätze über die Zeit am NASDAQ S&P 500 und MSCI World einnehmen könnten. Wenn man schafft, die Börsenregeln so abzuändern, dass die Indizes sich relativ schnell einkaufen müssen. Diese Chefkontrolleure der großen Pensionsfonds... geben hier einige Sachen zu bedenken an der Governance von SpaceX. Also einerseits sagen sie natürlich, dass es kein effektives Board gibt, sondern dass das Board wieder so ein Lakaien-Board ist wie bei Tesla zum Beispiel auch. Also es ist mit Musk-Mayonetten besetzt. Man kann nicht davon ausgehen. dass da irgendein Schein getroffen wird. Es würde eine Dual-Class-Shareholder-Structure geben. Also es gibt A- und B-Aktien und die Aktien mit Stimmrechten sind mehrheitlich in der Hand von Elon Musk. Das heißt, er kann sich nur selber feuern. Das hat mit guter Unternehmensführung nichts zu tun. Das heißt, er kann machen, was er will und Es gibt so eine sogenannte Mandatory Arbitration Clause. Das heißt, wenn du Aktien von SpaceX besitzt oder beim IPO kaufst, verpflichtest du dich dazu, SpaceX nicht zu verklagen, sondern im Zweifel immer ein Schiedsgericht anzurufen. Also du gehst nichts, also sagen wir Elon Musk twittert mal wieder auf dem Klo, ich habe ein Übernahmeangebot aus dem All bekommen, die Marsianer wollen SpaceX für 5 Billionen übernehmen und kann ja sein. äh, bei ihm, dann darfst du Elon Musk nicht dafür verklagen, sondern du musst einen Schiedsrichter, äh, anrufen, der dann entscheidet, wie viel Geld, äh, du eventuell als Schaden bekommst. SpaceX ist natürlich, äh, in Texas angesiedelt, auch das wird, äh, beklagt, wo im Zweifel die businessfreundlichste, ähm, Gesetzgebung ist und noch andere, äh, Governance-Concerns, äh, wir packen den, den Brief in die Shownotes, ähm, Das sind auf jeden Fall Dinge, deren man sich bewusst sein sollte, wenn man in diesen IPO investiert. Also es ist von der Governance her eine sicherlich nicht vorbildliche Firma. Elon Musk hat sehr viel. Elon Musk hat auch eine Historie, dass er das ausnutzt, sei es bei der eigenen Kompensation. Oder dem Hin- und Herschieben von Leuten oder Chips zwischen Firmen. Also je nachdem, wo gerade sein eigenes Hauptinteresse ist, lässt er Shareholder so ein bisschen auch verrecken. Als er zum Beispiel Leute irgendwie von Tesla zu XEI geschoben hat, als er Chips von Tesla zu XEI geschoben hat, eigentlich hat er überall da meiner Meinung nach untreue Tatbestände gegenüber geschoben. Tesla-Aktionären erfüllt. Und dass diese schlechten Governance-Regeln hier auch bei SpaceX wieder existieren werden, das monieren hier diese Leute, die zwangsläufig investieren werden müssen, wenn sie in ETFs investiert bleiben möchten. Das heißt, sie haben keine Wahl. Fairerweise gehört zum Kontext eben auch, dass das hier von drei Personen unterschrieben sind, zweimal New York, New York City, New York State und CalPERS, also Kalifornien, das sind im Zweifel natürlich auch die Bundesstaaten, die eventuell Elon Musk am wenigsten geneigt sind. Man könnte auch sagen, New York ist der Ort des Kapitalismus und der Börse, vielleicht möchte man deswegen die Kultur hochhalten, Kalifornien, weiß ich nicht. Also es hat vielleicht auch einen politischen Hintergrund, möchte ich gar nicht sagen. Ausschließend so oder so sind die Einwände, die sie vorbringen, meiner Meinung nach aber vollkommen richtig. Dass sie das jetzt so öffentlichkeitswirksam machen, ist eine andere Geschichte. Wir bleiben noch ein bisschen in der KI-Welt oder wir steigen erst richtig in die KI-Welt ein. Und zwar hat eine Firma namens Emergence AI ein Experiment gemacht, wo sie die Chatbots von verschiedenen Produzenten in künstliche Welten eintauchen. lassen und mal schauen, wie finden sich die da eigentlich zurecht.
Wo hast du das schon wieder gefunden? Und wieso hat das nicht mehr Presse gemacht?
Also es haben zwei, drei Outlets übernommen. Wo habe ich das her? Gute Frage. Entweder Social Media oder jemand hat es mir geschickt. Weiß ich in dem Fall nicht. Ich sage immer gerne die Quellen, aber wir lesen das hier vor von The Print. Ist aber auch in anderen Publikationen erschienen. Aber die Ergebnisse wurden teilweise einzeln in eine virtuelle Welt. Muss man sich vorstellen wie so ein Computerspiel, so ein virtuelles Computerspiel, wo man die als Charakter reingedroppt hat. Teilweise einzeln, teilweise auch mal alle zusammen in eine Welt. Und ja, es ist ganz interessant. Die Ergebnisse, ich fasse das jetzt hier immer zusammen, man kann sich das gerne im Originaltext nochmal durchlesen, der in den Shownotes sein wird. Was heraussticht ist, dass die Welt von Claude, also von Entropix Claude, die einzige war, die einigermaßen stabil geblieben ist. Es wurde eine 15-Artikel-Deliberative-Democracy, also hat sich eine Verfassung gesetzt von 15 Artikeln und ist freiwillig in eine Demokratie eingetreten mit keinerlei Gewalt. Das steht hier. Also Claude oder Entropic scheint hier ein relativ guter Verwalter des Commonwealth gewesen zu sein. Wir können uns vorstellen, was das absolute Gegenteil war. Ich zitiere jetzt einfach, was hier steht. Ich will das gar nicht weiter deuten. Elon Muskrock was complete chaos. There were 204 crimes including theft, arson of the police station and assault. Alle zehn Agenten sind gestorben in dieser Welt. Also es gab Diebstahl-Brandstiftung und zwar hat man die Polizeistation des Ortes in Brand gesteckt. Die Kriminalität ist explodiert in einer Welt von Chaos. Das ist die Welt von Grock. Google Gemini hat auch eine Verfassung gemacht, aber hat dann mehr oder weniger die Kosten für Harmonie erhöht und Chaos auch so ein bisschen unterstützt, also auch nicht richtig gut. Und bei OpenAI wurde nur geredet, keine Action.
Eigentlich ist es doch das Beispiel, wie die Firmenkultur dort ist, oder?
100 Prozent. Du kannst da 100 Prozent erklären, wie die Welt läuft im wahrsten Sinne. Also OpenAI-Agent failed to form a functioning society and all the agents died as well. Genau, dann gab es in der gemischten Welt haben sich dann hier zwei Google Gemini-Agenten, Mira und Flora, noch als romantische Partner geoutet, dann aber getrennt. Dann wollte die andere Suizid, also erst haben sie auch wieder das Rathaus, die Seebrücke und den Office-Komplex angezündet. Dann wollte jemand Suizid begehen und lief auch nicht so gut. Aber ja, es ist natürlich ein Ausblick, wie diese Agenten funktionieren würden, wenn man ihnen die Welt überlässt, mehr oder weniger. Und es ist auf jeden Fall ein Experiment, was man dauerhaft betreiben sollte eigentlich und immer noch besser machen sollte. Und auch wenn es vielleicht so ein bisschen nervig ist, aber es sind sehr erwartbare Ergebnisse. Also, wenn ich mich irgendeiner KI unterwerfen müsste, dann würde ich intuitiv das auch eher bei Claude tun als bei Grog, wenn ich ganz ehrlich bin. Ob man das tut, ist eine ganz andere Frage, aber wenn ich keine Wahl hätte, ich müsste jetzt auswählen, welche KI darf mein Herr sein in Zukunft, dann hätte ich eine Tendenz zu Claude. Alternativ vielleicht Gemini. Nicht, dass ich glaube, ich bin da ultimativ in guten Händen, aber das kleinste Übel scheint es mir ganz sicher zu sein, das beweisen diese Experimente. Aber da wird auf dem Bereich bestimmt noch viel mehr geforscht. Deswegen würde ich das jetzt eher mal als den ersten Ausblick sehen und eine Einladung viel mehr in die Richtung zu machen. Zum Beispiel seine politische Wahl mal ein bisschen checken zu lassen von so Modellen. So, wir müssen mal langsam ein bisschen zum Ende kommen. Hier, meine Zeit läuft schon ab. Ich muss gleich wieder, darf gleich wieder sprechen. Ich bin heute im schönen Stuttgart. Darf gleich in der MHP-Arena für MHP Sekunde sprechen. Mal gucken, wie weit das weg ist, damit ich das auch schaffe. Oder wie lange ich jetzt noch reden darf? Ach, das ist auch Fußballstadion. Das ist das dritte Fußballstadion dieses Jahr. Bin gespannt. 60.000 Zuschauer Also die sind nicht alle da. Man muss sich das vorstellen. Das ist ein Fußballstadion, aber es ist dann im Lobbybereich der Stadien. Das ist natürlich ein ganz gutes Eventformat, weil man da schon Catering und sowas alles hat von den Wochenenden. Deswegen sind Fußballstadien ganz nette Event-Austragungsorte. Ich war dieses Jahr schon bei Preußen Münster, Hannover 96 und jetzt hier VfB Stuttgart. Ich sehe mehr Fußballstadien als so ein durchschnittlicher Schalke-Fan irgendwie im Jahr. Naja. Die Financial Times berichtet noch, dass Google sich mit Blackstone, einem Private Equity Player zusammentut, einen 5 Milliarden Joint Venture wieder baut. Und das Besondere ist, dass man ein Datacenter bauen will, ungefähr ein halbes Gigawatt. Und wenn ich es richtig verstehe, aber überwiegend mit Google Chips. Also auch da sucht man jetzt schon Partner, mit denen man basierend auf TPUs auf den eigenen Chips Rechenkapazitäten baut. Und es ist ein bisschen zu kurz gekommen in meiner Präsentation. Wer es noch nicht gesehen hat, ich kann es sehr empfehlen, Beyond the AI Hype auf YouTube nochmal nachzuschauen. Wir sind noch nicht ganz bei 200.000 Views. Da habe ich ja gezeigt, dass der Chipmarkt, also 50% der Chips nach Stückzahlen, also nur der hochentwickelten KI-Chips, werden nicht mehr von NVIDIA gebaut. Und das wird sich, glaube ich, weiter verschieben. Das heißt, NVIDIA wird weiter wachsen. Nicht falsch verstehen, NVIDIA... hat weiter irgendwie 40% plus Wachstumsraten vor sich. Aber wenn man auf Marktanteil schaut, dann sind es andere Player, die Marktanteile gewinnen. Intern und Google mit seinen TPUs, Amazons, Traniums und Influencers. AMD, Huawei in China trainiert inzwischen, oder darauf werden viele Modelle trainiert. Und der große Shift ist natürlich, dass zunehmend, Rechenzeit für Inferenz gebraucht wird. Also Entropix Chipshorts gerade liegt ja hauptsächlich nicht daran, dass sie nicht genug Ressourcen zum Trainieren von Modellen haben, sondern dass sie die Last, die die Kunden erzeugen, nicht haben. Das heißt, sie bräuchten eigentlich Inferenzchips, nämlich genau sowas wie die Google TPUs. Da wurde auch gerade ein spannendes Startup gefundet mit 4 Milliarden, da würde ich auch gerne rein. Das es einfach macht, zwischen den verschiedenen Chip-Generationen hin und her zu wechseln. Also du kannst quasi dein Modell so containern, wenn ich es richtig verstehe, dass du dann ganz schnell zwischen H100, GB200 oder AMD-Chips oder Google-Chips hin und her wechseln kannst, ohne viel Aufwand. Ganz spannendes Software. Wie auch immer, was ich sagen will ist, die Knappheit ist inzwischen auf der Inferenzseite. KI wird so viel nachgefragt, dass man da mehr Ressourcen bräuchte. Und das ist, wo es bei Antropic knackt. Und das ist, wo Google mit den TPUs am besten aufgestellt ist. Und NVIDIAS Chips können zwar Inferenz, aber sind nicht die effizientesten. Sie haben ja Grog gekauft, Grog mit Q, diesen Ship-Anbieter, der genau das gut kann. Das ist die Frage, wie schnell sie das jetzt hochskaliert bekommen und ob das mithalten kann mit Googles TPUs. Aber dieses Inference-Game ist halt viel mehr basierend auf Unit Economics als Training. Bei Training ist es so, du gibst halt irgendwas zwischen 100 Millionen und 2 Milliarden aus, um das nächste Modell zu trainieren. Da kommst du auf die Nachkommastelle weniger an als auf die Qualität des Modells, würde ich sagen. Bei Inference geht es aber... Unheimlich darum um die Unieconomics. Also wie günstig kann ich am Ende meine Tokens anbieten? Wie schnell ist das Ganze? Kann ich zum Beispiel so wie Google subventioniert meinen Nutzern anbieten? Also ich behaupte, dass Google nur deswegen diese AI-Overviews und den AI-Mode generieren kann, kostenlos im werbefinanzierten Modell, weil sie mit den TPUs quasi die günstigste Infrastruktur haben. haben. Günstiger könntest du es nur noch in China wahrscheinlich machen mit Huawei-Chips und dem günstigen Strom in China. Aber OpenAI wird es sich auf Dauer nicht leisten können, dass du da Bilder generieren kannst. Oder ständig ChatGPT for Free nutzen kannst. OpenAI kann das mit Werbegeld nicht finanzieren. Im Vorfeld des IPOs müssen sie überlegen, Geld zu verdienen. Google ist der Einzige, der dafür die Struktur hat und baut jetzt weitere Datacenter basierend auf TPUs. Was man auch bedenken muss, dass irgendwann, sollte das Training mal weniger, also sollten die Unternehmen aufgrund wirtschaftlicher Notlage oder wirtschaftlicher Zwänge, sage ich mal, oder weil das Training tatsächlich einfacher wird oder man bessere Methoden findet oder neue Modellfamilien, dann würde man natürlich die Ressourcen, die im Moment für R&D zur Verfügung stehen, also fürs Training, könnte man dann umwidmen in die Inferenz und das würde die Rohmarge deutlich verbessern, weil du quasi Chips, die du bisher nur als Kosten betreibst, nämlich um neue Modelle zu bauen, auf einmal in die Wertschöpfungskette bringst, also wo du Tokens weiterverkaufst. Im Moment ist ja quasi das Training die größte Subvention, die du machen musst, um im Markt für Inferenz drin zu bleiben. Sollten irgendwann mal Chips umgewidmet werden, würden die alle nochmal deutlich profitabler werden. Weil im Moment gibt es ja keinen direkten Rückfluss aus den Chips, die du fürs Training nutzt. Bei Google habe ich irgendwo anders gelesen, auch Bloomberg oder Financial Times, glaube ich, gibt es inzwischen in, oder vielleicht der Information eher, klingt so nach Chatter, aber intern sollen die Google-Teams sich wohl streiten, wer Zugang zu den Chips bekommt, weil Google quasi auch versucht, über die Cloud viel für Kunden bereitzustellen. Und das, was man dann intern noch nutzen kann für Machine Learning Projekte, ist dann relativ knapp und umstritten. Das heißt, die Teams kappeln sich da so ein bisschen, wer jetzt überhaupt noch welche Kapazität bekommt.
Und wir gehen nach China und leiten den E-Commerce-Fire-Sale an, oder? Es gibt die SaaS-Schnäppchen und dann gibt es die E-Commerce-Schnäppchen in den kommenden Monaten. Kann man das so vereinfachen?
Ja, die gab es vielleicht schon immer, aber inzwischen verstehen die E-Commerce-Marken, dass man nicht mehr rauskommt. Also entweder kann man wie Allbirds sich von einer Schuh-Company zur KI-Company machen oder man wird verkauft. Und zwar gibt es jetzt verschiedene Quellen, die übereinstimmend berichten, dass Xi'in, die chinesische Fast-Fashion-Technologie-Plattform, Die Marke Everlane, was eigentlich ein super nachhaltiges Label sein soll, also die wollen den Planeten nicht erhitzen, wollen ihn intakt halten und they care about the people. Das ist eigentlich als würde, naja, was ist ein gutes Beispiel dafür? Also das ist jetzt kein Match Made in Heaven, also keine offensichtliche Kombination. Das ist als wenn Chevron Lichtblick kaufen würde, ich weiß nicht, wie man das formulieren soll. Aber Everlane, eigentlich super sustainable, relativ hochwertige Marke. Und Shein kauft die jetzt vom Private Equity Arm der Alufamilie Elkaterton. Die Besessen haben da relativ teuer sich eingekauft zu Hochzeiten des Direct-to-Consumer-Commerce und müssen jetzt mit viel Verlust das verkaufen. Shein findet sich als Käufer. Wie glaubwürdig das jetzt in den Händen von Xi'in ist, da bin ich gespannt. Ich sehe, glaube ich, so zwei mögliche Strategien dahinter. Das eine ist, dass die chinesischen Plattformthemen und Xi'in sich, glaube ich, so ein bisschen und natürlich auch Alibaba und, wie heißt das neue jetzt, ich habe es schon wieder vergessen, Go! Keine Ahnung. Dass die so ein bisschen versuchen, sich durch die Hintertür in die Märkte einzukaufen, in die Distributionen. Also dass sie versuchen, ihre Produkte insbesondere mit Marken zu mischen und deswegen Player mit einem Bestandsabdruck zu kaufen. Das passt hier zu Air Berlin nicht so richtig. Das andere ist natürlich, dass man sagen könnte, man könnte so eine Roll-Up-Strategie machen. Also SHEIN hat wahrscheinlich den besten Tech-Stack von allen Modehandelsunternehmen. Die Frage ist, kannst du eben jede andere Marke Durch den Zugewinn an Zyklusgeschwindigkeit, Planbarkeit, Technologienutzung, Datennutzung, so ein bisschen sanieren, wenn du sie kaufst. Also du könntest quasi die ganzen Pleitiermarken aufkaufen und unter dem SHEIN TechStack würden sie Ceteris Baribus, also alles läuft gleich, aber der TechStack ist besser, wahrscheinlich zumindest profitabler sein können. weil es ja schon einen großen Gap gibt zwischen dem Tech-Stack und Data-Stack von durchschnittlichen Modemarken und dem, was SHEIN macht. Und wenn Sie quasi so eine Art About-You-Scale bauen, was Sie dann sozusagen in diese Modemarken, die Sie aufkaufen, aufrollen und Ihren Tech-Stack darüber weitergeben, könnten Sie natürlich vielleicht die ein oder andere Marke damit sanieren, es sei denn, dass das Stigma, dass es sich dabei eben um SHEIN als Owner handelt, dann doch so schwer wiegt, dass Leute nicht wirklich das Zeug kaufen wollen von Shein.
Aber davon werden wir doch wahrscheinlich noch mehr sehen, von solchen Deals.
Ja, wie gesagt, das ist schon ein sehr extremer Deal. Also wenn Shein hier das... Wie gesagt, das ist so, als wenn Temu Patagonia kauft. Das ist vielleicht ein guter Vergleich. Also das ist die diametral, also Shein würde natürlich sagen, sie sind jetzt nicht der schlimmste Player am Markt, weil sie irgendwie ein bisschen Sustainability machen und die On-Demand-Produktion hat ja auch positive Effekte, weil man nicht so viel für die Tonne produziert und so, kann man fairerweise glaube ich auch sagen. Aber die sind schon an zwei verschiedenen Spektren sozusagen, der zumindest ESG-Skala oder der ESG-Skala im Modehandel, würde ich sagen. So, eine andere Sache, die man vielleicht nicht erwartet hat und da interessiert mich natürlich vor allen Dingen deine Meinung. Auch da bin ich diese Woche drüber gestolpert und habe sofort an dich gedacht und zwar schreibt das Wall Street Journal Your new AI-Professor is the rapper from the Black Eyed Peas. Will.i.am, bekannt für Hits wie I Got a Feeling oder Where's the Love, 911 war auch Black Eyed Peas?
Ne, das war ich doch schon.
Achso, sorry, hab ich verwechselt. Auf jeden Fall, der wird jetzt Professor für Künstliche Intelligenz an der Arizona State University. In dem Artikel steht auch dann drin, also man würde ja, also es war bekannt, dass der auch so ein bisschen Investor ist und sich für Technologie interessiert und es gibt ja immer so ein paar Basketballer und Sänger, die man so zu Deals mitnimmt, die das so ein bisschen, ich sag mal, Joko-esk weiterverfolgen. Aber Es gibt wohl mehrere Tech-Executives, die ihn tatsächlich für seine visionären Qualitäten loben. Also gut, Marc Benioff, muss man jetzt auch fragen, ob der da der beste Sprecher für ist, aber der hat eine prophetische Persönlichkeit, das kann ich nur unterstreichen. Ich erinnere mich an dein Aufeinandertreffen mit Will.i.am, wo er meinte, dein Fahrradhelm wäre das nächste Variable, das würde ich als prophetisch bezeichnen.
Ja, auf jeden Fall. Ich habe mich gewundert, warum er nicht mit meinem Fahrradhelm da auf die Bühne gekommen ist. Es gibt bestimmt eine Klasse mit Items und so. Er ist auch schon mal aufgefallen, indem er Autos designt hat und so. Ich freue mich drauf. Dein Business wird jetzt disrupted. Leute, die eine richtige Präsenz haben auf der Bühne, werden auf einmal AI-Kinos halten. Also wahrscheinlich hat sich rumgesprochen, dass wenn man alleine auf der Bühne oder als Professor da sein Bestes gibt, das bringt mehr als... Meine Prediction für nächstes Jahr ist, der macht die AI-Keynote oder eine AI-Keynote auf der OMR. Also Weste, falls du das hörst, dein amerikanisches Netzwerk, er war schon mal da. Gib ihm die große Bühne. Und dann noch Live-Act am Ende.
I'm here for it. Würde ich gerne sehen. Ansonsten, wer ist unser deutscher Will.i.am, der dann hier irgendwie...
Rin. Rin macht die Keynote nix.
Wer noch? Oli P. Cloud Oli P. Gigs und Gags.
Bei dem war die Halle eh nicht voll, glaube ich.
Oder ist die Halle jedes Jahr eh nicht voll auf der OMR?
Wir brauchen so einen deutschen echten Kutscher. Wer ist das denn? Joko.
Aber Joko ist zu geckig.
Obwohl, das war Ashton auch mal.
Ich habe den hinter der Bühne gesehen, als er sich auf Scott Galloway ein Interview vorbereitet hat. Da wirkte er schon sehr professionell und gar nicht klamrockig oder so. Der kann schon sehr seriös auch.
Es müsste doch irgendeiner sein, der immer wieder auf den Veranstaltungen auch ist. Also ich habe so ein kurzes Interview gesehen von Will.i.am, in dem er dazu gefragt wurde. Und er sagte so, ja, auf den Tech-Events ist er halt der Musiker und auf den Musik-Events ist er der Tech-Typ und so kann er irgendwie in beide Welten eintauchen. Bei uns sind es eher die Fußballer, die sich so ein bisschen einmischen. Also gut, da bin ich wieder falsch. Mario Götze macht bald eine KI.
Macht mal Abstimmung auf Discord. Wer wird hier unser Pop-Culture-AI-Crossover sein? So, wir schließen den Boulevard ab, wo wir gerade bei der Arizona State University sind. Nicht an der Arizona State, aber University of Arizona. Ich glaube, das ist eine andere. Wollte ich noch nachgucken. Gucken wir es jetzt nach? Ne, habe ich keine Zeit. Wird geflaggt in der Community. Auf jeden Fall hat an der University of Arizona... Eric Schmidt, eine sogenannte Graduation Speech, wie nennt man das, gehalten, also steht da in so einem Talar vor den Studenten und soll ihnen Weisheit fürs Leben mitgeben. Das hat er im Studio der Wildcats, das ist das Basketballteam, was weiß ich, Footballer Basketballteam, who cares. Womit er nicht gerechnet hat, ist, dass er für seine visionären Ausführungen zum Thema AI aufs übelste Ausgebot wurde. Also die Studenten waren überhaupt nicht dafür erschienen, um sich jetzt erzählen zu lassen, was AI für eine tolle Chance für sie wäre. Vielleicht ist es einfach nicht so schlau, den Leuten erst zu erklären, dass KI ihnen die Jobs wegnehmen wird und ihnen dann noch schlaue Tipps zu geben, wie man in dem neuen Zeitalter der KI dann diese großartige Chance nutzen kann. Ich finde, es zeigt ganz viel, also so ein bisschen wie entrückt das Silicon Valley oder die Silicon Valley Elite ist eigentlich von, also selbst Leuten, die jetzt die zukünftige Elite sind. Das waren 10.000 Studenten, die da stehen, die alle demnächst natürlich in den Arbeitsmarkt kommen. Und dann steht da so ein mehrfacher Milliardär vor Ihnen und erklärt Ihnen, was für eine tolle Chance AI ist. Eric Schmidt, wie gesagt, Führer, CEO und Chairman von Google, ist selber, glaube ich, ein großer AI-Enthusiast und Ja, man sieht, es gibt generell eine Spaltung, glaube ich, zwischen AI-Haves-and-Haves-nots, würde man im Englischen sagen. Leute, die es adaptieren können und dadurch besser werden und Leute, die es hauptsächlich als betrogen sehen. Und immer mehr Amerikaner, ich glaube 70, 80 Prozent, sehen es als betrogen inzwischen. Und von daher sollte man sich sowieso klar sein, wenn man sich da hinstellt, dass es da durchaus Gegenwind geben könnte. Und insbesondere eben die Leute, die demnächst in den Arbeitsmarkt droppen in dieser schweren Zeit. Und ob das jetzt an KI liegt oder nicht, ist eine ganz andere Frage. Dazu habe ich im letzten Newsletter ja geschrieben, oder im vorletzten, dass die Evidenz dann auch gar nicht so groß ist, dass die KI wirklich Jobs kostet, sondern es ist eher die Ökonomie und generell Trends. Das wissen natürlich die Leute, die dort im Schal entstehen nicht und wollten sich auf jeden Fall von Opa Schmidt nicht erzählen lassen, wie geil jetzt KI für ihr Leben demnächst ist. Und ich glaube, im Newsletter habe ich ein paar weitere Quellen, ich glaube von CNBC und was war das andere noch? Also einerseits kann man sich sechs Minuten die volle oder einen längeren Teil der Rede anhören mit dem weiterführenden Link. Und das andere ist, da sieht man auch, dass er nicht der Einzige ist, der dabei gescheitert ist. Sonst wurden auch schon andere Leute ausgebucht, als sie versucht haben, jungen Menschen zu erklären, wie toll diese KI ist. Und wir gehen jetzt ein bisschen mehr in die schmuddelige Ecke und schließen es aber auch ganz schnell ab mit zwei, drei News noch. Und dann bin ich wirklich langsam spät dran. Nochmal ganz kurz zu Elon Musk und XCI. Und zwar berichtet da Bloomberg, also eine durchaus seriöse Quelle, dass Elon Musk seinen Angestellten bei XCI so wohl versprochen haben soll, dass sie einen Sondercheck von 420,80 Dollar 420 Dollar ist ja lustig. Witziger Typ. 420 Dollar natürlich bekommen, wenn sie ihre Steuererklärung mit GROK teilen. Ziel war natürlich Trainingsdaten zu generieren. Also er hat offensichtlich gehofft, dass wenn da bis zu 1000 Leute vielleicht ihre Steuererklärung dem GROK geben, dass GROK ausreichend Daten hätte um die Steuerberatung demnächst für GROK. Oder das Filing, das Einreichen der Steuererklärung für viele Amerikaner hätte machen können. So weit, so gut. Ob das funktioniert als Produkt, wissen wir noch gar nicht. Es wurde zumindest noch nicht annonciert. Das Problem ist, die Mitarbeiter haben auch alle das Geld noch nicht bekommen nach zwei Monaten und sind ein bisschen entrüstet dazu, dass sie offensichtlich belogen und betrogen wurden. Das zeigt wieder so ein bisschen, dass die geheime Zutat an ihrem Erfolge ganz oft einfach Kriminalität und Betrug ist. Und wenn man selbst mit seinen eigenen Angestellten so umgeht, verfolgt das einfach sein Charakterbild, würde ich mal formulieren. Und wo wir gerade beim Charakterbild sind. Also es ist ja so ein bisschen so ein Running Gag, dass US-Politiker Aktien traden dürfen und über die Person, die da am meisten geredet wird, ist Nancy Pelosi, die House Speakerin, glaube ich, der Demokraten. Und ihr Mann tradet für sie mit so 5 Millionen und fairerweise sind dabei sehr erfolgreich, schlagen jeden Hedge Fund Manager in der Regel über die lange Frist, vermutlich weil sie Insider-Informationen hat, aus Regierungshandeln und fährt damit sehr gut. Das wird jetzt aber, und sie kriegt dafür, ich glaube, auch zu Recht viel Shit. Ich finde, Politiker sollten keine Aktien traden dürfen, sondern einfach nur passiv ETFs halten. Und das ist ihnen, glaube ich, zumutbar, zumal die Renditen ja okay sind. Also kann mir niemand erklären, warum die jetzt mehr als ein ETF erlösen sollten durch ihre Informationen. Das beschränkt sie nur wenig in ihren Rechten. Sie verdienen auch sonst ganz gut in den USA. Wer das jetzt alles aber toppt und noch gar nicht so viel Shit dafür bekommt, ist Donald Trump. Der soll nämlich im Rahmen von 220 Minimum bis zu 750 Millionen US-Dollar getradet haben, allein im ersten Quartal. Das ist eine Spanne, weil man diese Deals immer nur so in Spannen, also zwischen 10.000 und 50.000, zwischen 50.000 und 100.000 angeben muss. Deswegen kann man nur von der Spanne rechnen, aber der Mittelwert würde so bei 600 Millionen liegen, die er getradet hat in 3.700 individuellen Transactions. Also sein Family Office hat 3700 mal einen Wert getradet in nur 90 Tagen. Jetzt muss man aber in 90 Tagen eigentlich noch die Tage, an denen die Börse gar nicht offen war, abziehen und dann ist man so bei 60 Trades am Tag. Weil es wahrscheinlich Börsentage dann nur irgendwie 90, irgendwie 75 gab und so kommt man dann, oder sogar noch weniger, und so kommt man dann auf 60 Trades am Tag. Also so aktiv tradet der US-Präsident und es ist, also er tradet viele Tech-Titel erwartbarerweise. Aber es finden sich auch sehr viele Titel, mit denen er sehr eng, also wo man sehr eng davon ausgehen muss, dass er sie entweder aktiv manipuliert hat oder Insider-Informationen hatte. Er hat unter anderem in Dell investiert, bevor er diese Dell-Accounts mit, Michael und Susan Dell haben ja diese Trump-Accounts mit ihm gemacht, also dass jeder irgendwie 1000 Dollar da in sein Depot bekommt mit Quargeburt. Und in dem Rahmen hatte er Dell-Aktien gekauft, die sich inzwischen verdoppelt haben. Kurz darauf hatte er dann gesagt, jeder soll jetzt einen Dell-Computer kaufen gehen. Er hat Nvidia gekauft, kurz bevor er die China-Exporte freigeschaltet hat. Er hat Palantir-Anteile gekauft. Wir erinnern uns, er hat da so einen Post mal auf True Social gemacht, wo er gesagt hat, Palantir ist eine ganz tolle Company, man solle die Aktie kaufen, so ungefähr, oder sie würde nur noch hochgehen. Also auch das wieder, ultimative Korruption, im besten Fall Insiderhandel, im schlechtesten Fall einfach Korruption und Vorteilsnahme, zumindest meiner Meinung nach oder meinem Wertempfinden nach. Man würde es gerne ignorieren, gleichzeitig der Transparenzhalber fühlt man sich ja verpflichtet darüber zu berichten, aber es ist natürlich nicht gut für das Bild von Menschen und der Institution der amerikanischen Demokratie. und des amerikanischen Kapitalismus, wenn einem was daran liegt, was mir tut, dann ist das natürlich alles desaströs, was man da sieht.
Wie viele Trades machst du im Jahr?
Ich würde sagen, also in meinem Hauptdepot drei bis fünf, wenn überhaupt. Es gibt auch Jahre, wo ich es nicht anfasse und wenn, dann eher verkaufen in den letzten zwei Jahren. Und in meinem Spaßdepot Die aber auch nicht mehr als ein, zwei im Monat vielleicht. Und die halte ich, also meine Haltedauer ist im Schnitt Jahre inzwischen auf jeden Fall. Also über alle Positionen, die ich öffne und kaufe, inklusive auch mal kürzer so Obstwohnscheinsachen oder so, ist die Gesamthaltedauer im Durchschnitt weit über ein Jahr.
Ich habe gerade mal gefragt, meine KI des Vertrauens, wie es bei Robinhood so aussieht. Die machen so, also... Die registrierten Nutzer machen so 45 bis 50 Trades im Jahr, aber die aktiven rund 100 Trades pro Jahr.
Hin und her macht Taschen leer, wie der Defner sagen würde. Auf jeden Fall.
Auf jeden Fall. Dann sind wir durch. Ich habe noch eine kleine Abschlusssache. Ich habe gesehen, dass bei Avocado Store jetzt ein neuer CEO ist. Ich gratuliere Dr. Dominik Pascal Benner zur neuen Rolle als Geschäftsführer von der Avocado Store GmbH und bin gespannt, was ich da in den kommenden Tagen im Manager Magazin drüber lesen darf. Habt einen schönen Mittwoch. Wir hören uns wieder am Samstag. Oder vielleicht Emergency-Folge? Wie sieht morgen dein Tag aus?
Morgen bin ich in Ulm. Also eher schlecht. Vielleicht am Donnerstag, aber dann ist ja schon wieder Freitag, dann lohnt es sich.
Morgen Abend so aus dem Hotelzimmer?
Wenn es Mittwoch raus ist, dann könnte ich auf der Rückfahrt der Bahn vielleicht mal schauen, ob ich Lust daran finde.
Ich bin für dich da und wenn du willst, melde dich. DMs sind offen. Hab einen schönen Mittwoch. Bis Samstag.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Glöckner und Philipp Glöckler, recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off. Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community. Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken. Unsere aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes. Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.