Doppelgänger Folge #564 vom 22. Mai 2026

SpaceX S-1 & Anthropic 130% Wachstum | Google I/O | Nvidia Earnings | Karpathy zu Anthropic #564

Natürlich geht es heute um die SpaceX-S1-IPO-Filings, aber vorher sprechen wir über die Google I/O (Universal Cart, Gemini Spark, Gemini 3.5 Flash und viele mehr). Wir vergleichen Umsatz und Verlust (Gewinn) von OpenAI und Anthropic. Andrej Karpathy wechselt zu Anthropic, Cursor erreicht $3 Mrd. Annual Sales Rate. Starlink ist die SpaceXs Cashcow ($11 Mrd. Umsatz, $4,4 Mrd. Profit) und subventioniert die mit 12,5% wachsende KI-Sparte. OpenAI kündigt am Tag des S1-Filings überraschend frühen IPO an. Binance launcht SpaceX Pre-IPO Perpetuals. Bezos hat sich diese Woche auch zu Wort gemeldet. Zudem sprechen wir über Forum-AI-Studie: Falsche News-Antworten von KI, Google holt Contextual-AI-Team für $100 Mio, Airbnb erweitert auf Hotels und Mietwagen. Earnings von Nvidia und Workday. SAP, Mistral und unser Digitalminister Wildberger lässt offenbar Texte/Reden von schreiben.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:04:00) Google I/O Recap

(00:25:44) OpenAI Q1 Earnings: $5,7 Mrd.

(00:34:33) Anthropic Q1 & profitable im Juni

(00:41:21) Karpathy zu Anthropic

(00:42:40) Cursor bei $3 Mrd. Runrate

(00:44:39) SpaceX S1 Filing Deep Dive

(01:19:30) SpaceX kauft Cybertrucks für $140 Mio.

(01:24:30) OpenAI IPO-Filing kommt früher

(01:28:29) SpaceX Pre-IPO Perpetuals

(01:32:37) Arbeiter stirbt in Starbase

(01:33:28) Bezos: Space-Datacenter & Steuer-Debatte

(01:38:34) Forum AI: GROK unzuverlässig bei News

(01:41:19) Google holt Contextual-AI-Team für $100 Mio.

(01:41:51) Airbnb: Hotels, Mietwagen, Everything-Travel

(01:43:39) Nvidia Earnings +85%

(01:46:51) Workday Earnings +14%

(01:47:22) Zuckerberg-Audio: Mitarbeiter-Spionage

(01:47:44) Enhanced Games (Steroid-Olympics)

(01:52:21) Reuters: GROK 3 von 400 US-Behörden-Fällen

(01:53:12) WaPo: DOGE-Datenzugriffe geheim

(01:54:04) Trump schützt sich vor IRS

(01:54:46) Cohere übernimmt Reliant AI


Shownotes

Google I/O 2026: Größte AI-Ankündigungen - theverge.com

OpenAI behält $1 Mrd. Umsatz-Vorsprung vor Anthropic in Q1 - theinformation.com

OpenAI Action-Figur-Werbung auf Instagram - instagram.com

Anthropic wird erstmals profitabel - wsj.com

Andrej Karpathy wechselt zu Anthropic - bloomberg.com

Cursor erreicht $3 Mrd. Annual Sales Rate - bloomberg.com

SpaceX-IPO: Founders Fund vor $60 Mrd. Return - theinformation.com

OpenAI IPO-Filing kommt früh - wsj.com

OpenAI klaut SpaceX die Show mit IPO-Ankündigung - marketwatch.com

Binance launcht Pre-IPO Perpetuals für SpaceX - prnewswire.com

SpaceX: Arbeiter stirbt in Starbase - futurism.com

Bezos / Blue Origin: Data Center im All - cnbc.com

WOLF Financial Tweet (bitte manuell prüfen) - xcancel.com

Studie: ChatGPT, Claude, Gemini, Grok bei News unzuverlässig - bloomberg.com

Google: $100 Mio. Acqui-License von Bezos' Contextual AI - bloomberg.com

Airbnb fügt Hotels und Mietwagen hinzu - cnbc.com

Nvidia-Earnings: +85% durch AI Boom - theguardian.com

Workday Q1 Earnings: Aktie +14% - cnbc.com

LayoffAI Tweet - xcancel.com

Steroid Olympics - ft.com

Christian Angermayer und die Enhanced Games - theguardian.com

Grok fällt in Washington durch: Nur 3 von 400 Behörden-Fällen - reuters.com

Behörden verweigern Auskunft über DOGE-Datenzugriffe - washingtonpost.com

Trump schützt eigene Steuererklärungen vor IRS-Prüfung - spiegel.de

Cohere übernimmt deutsches KI-Startup Reliant AI - manager-magazin.de

Reliant-AI-Gründer Karl-Moritz Hermann verkündet Cohere-Deal - linkedin.com

Schreibt ChatGPT die Reden des Digitalministers? - de.linkedin.com


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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 564, am 23. Mai 2026. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Pip, wie viel FOMO ist in der Welt aktuell? Tech-Welt, vor lauter SpaceX habe ich gar nicht mitbekommen, dass Google ja auch ein bisschen Keynote gemacht hat. Alle machen gerade ein bisschen Keynote, jeder will IPO machen. Es fühlt sich an, als ob es irgendwie richtig Partystimmung ist.
Ich habe FOMO für diese Folge. Das wird es unsere erste 3-Stunden-Folge. Ich habe mir auf jeden Fall genug Zeit geblockt. Wir sprechen heute über die Google I.O., bei der wirklich viel bekannt gegeben wird. Also es wurde viele spannende Sachen bekannt gegeben. Wir reden über zwei IPOs, drei neue Umsatzzahlen aus der AI-Branche. Jeff Bezos erklärt uns einiges über Milliardäre und Krankenschwestern. Man kann sich denken, in welche Richtung es geht.
Ich habe gelernt, dass er Steuern zahlt. Das wusste ich nicht. Das war neu.
Die Leute sagen immer, ich zahle keine Steuern. Wir haben Earnings von Workday, von Nvidia natürlich. Die Earnings des Jahres sind es ja inzwischen immer. Wir haben ein bisschen Steroid-Olympics. Es ist alles dabei. Ich weiß nur nicht, wie wir es in einer Folge bekommen. Ich würde sagen, nichts ist so wirklich irrelevant. Also ich habe schon viel aussortiert, aber... Ich freue mich auf ein bisschen länger runter. Ich habe natürlich den SpaceX S1, das S1 Fighting, das Börsenprospekt angeschaut. Man konnte schon im Manager Magazin eine Kurzeinschätzung dazu lesen. Wir gehen heute aber nochmal richtig tief rein. Ich weiß gar nicht, wo wir anfangen sollen. Ich habe dir gerade im Vorgespräch erzählt, dass in den Chatgruppen die Leute entweder noch schnell in SpaceX rein möchten vom Börsengang. Andere möchten ihre SpaceX Shares verkaufen. um in den Tropic zu investieren. Ich habe heute nochmal versucht, 100.000 in den Tropic reinzujodeln. Bin vorsichtig inzwischen mit zu sagen, ich habe das schon investiert, weil es kann ja immer noch bis zum letzten Moment schief gehen, aber habe ich 100.000? Ich wollte eigentlich nicht 100.000. Frank Thelen würde sagen, eine mittlere sechsstellige Summe. Ich sage, es waren eigentlich nur 100.000 in Tropic investiert auf der letzten Bewertung. What can possibly go wrong? Ja, es fühlt sich sehr an wie der Höhepunkt. Apropos Frank Thelen. Es gibt ja viele Leute, die sich sehr beschweren, dass wir zu wenig über Frank Thelen reden. Der war ja wieder in einem anderen Podcast zu Gast neulich. Und da habe ich zwei spannende Sachen hängen geblieben. Es bleiben mir immer nur die dümmsten Sprüche hängen.
Also deine Hände mal kurz ein bisschen ruhiger.
Entschuldigung für die Geräusche im Mikrofon. Ich bin so aufgeregt, dass meine Hände... Also Frank Dillen hat gesagt, dass er regelmäßig bei drei bis vier Grad schwimmen geht. Das möchte ich mal sehen. Ich will mal Frank Dillen... Also ich behaupte, er hat wieder wie gedruckt gelogen, aber er meint, es ging um das ganze Thema Longevity.
Im beheizten Schwimmbad.
Bei drei bis vier Grad.
Drei bis vier Grad draußen und das Schwimmbad ist beheizt. Habe ich auch schon mal gemacht.
Das meinst du? Er geht bei Lufttemperatur drei bis vier Grad schwimmen. Das ist der Trick. Ich glaube, es ist gelogen wie gedruckt. Da wurde darüber fabuliert. wie... Was wäre, wenn die KI ein IQ von 500 hätte? Das fand ich auch... Also wenn man weiß, wie der IQ sozusagen hergeleitet wird oder gemessen wird, sollte jemand mit einem IQ von über 100 eigentlich klar werden, dass das Bullshit ist. Aber zumal allein ja kein Mensch dann in der Lage wäre, den IQ-Test zu generieren, der ein IQ von 500 messen könnte. Aber Das waren nur die zwei besten Geschichten, die mir reingefallen sind. Ansonsten hat der Co-Host, schöne Grüße an Holger, glaube ich, einen besseren Job gemacht, mal ein paar Sachen auch zu hinterfragen. Diese wertvolle Zeit in einem tollen Podcast mit Frontier verschwendet.
Leider keine Zeit für Frank Thielen Content in meinem Leben, aber ich trainiere jetzt Tischtennis. Also Frank, ich bin bereit, wenn du gegen mich antreten möchtest im Tischtennisturnier, nächste OMR, können wir gerne machen. Aber vorher Google, meine Frage an dich.
Funktioniert dein Golfkanal nicht und du versuchst jetzt mit Tischtenniskontent YouTube auch zu mischen oder was? Du hast ja schon so ein komisches Poloshirt an, du siehst echt aus wie so ein Rentner Tischtennisspieler.
Das ist Golf natürlich. Golf ist nur ein bisschen anstrengender, dieses Video zusammenzukriegen mit so vielen Kameras vom Turnier, aber kommt. Vielleicht nächste Woche. Aber Google hat viel announced, was hier alles Schönes mit AI können, dass die Suche scheinbar nicht mehr so wichtig ist und alles AI, AI, AI. Ich habe mich gefragt... Würdest du mit so einer Brille von Google rumlaufen und die ganze Zeit Fotos machen? Würdest du damit mehr Fotos für Google Maps machen? Oder ist es eigentlich egal, wer so eine Brille herstellt?
Dass du direkt wieder auf die Brille gehst, ist so lustig. Ich habe hier so ungefähr 13 Stichpunkte und ganz unten steht Audio Glasses, Warby Parker, stylische Modelle, Intelligent Eyewear. Das ist mein letzter Stichpunkt.
Das ist das einzige.
Number one.
Klar, auf jeden Fall.
Ich dachte ja auch, warum? Erzähl mir.
Ja, wegen Voice. Also die kommenden zwölf Monate werden alle auf Voice umsteigen und da wird die Brille halt das Device Nummer eins sein. Oder die Kopfhörer von Apple mit der Kamera.
Also Voice hat ja schon mal nicht geklappt. Ich glaube, die Zeichen stehen jetzt ein bisschen besser für Voice. Aber es gibt ja durchaus Leute, die schon per Voice eigentlich coden, weil es irgendwie schneller geht und die Tastatur so nach und nach abkodet. Ich habe immer gesagt, dass das beste KI-Variable, das es gibt, sind die AirPods. Und ich habe dann später immer dazu gesagt, mit Ausnahme von Brillen, die machen schon auch noch Sinn. Insofern, ich glaube, dass Brillen sozusagen der zweite essentielle Teil, also der dritte mit dem Smartphone zusammen von KI werden. Insofern ist das sinnvoll, glaube ich, dass Meta und Google Brillen bauen, gerade auch was natürlich Daten angeht, um Daten zu sammeln. Das ist auch vollkommen klar, dass Die Brille, die du trägst, die alles sieht, was du siehst und alles hörst, was du siehst und deine Location teilt, ist natürlich das ultimative Überwachungs- und vor allen Dingen aber Trainingsdaten-Generierungstool. Insofern glaube ich, wenig überraschend.
Also für mich als Lifestyle-Podcaster wichtig. Du bist ja eher der Productivity-Podcaster. Freust du dich auf Gemini Spark? Wird das dein Leben bereichern?
Das ist der zweitletzte Punkt, den ich habe. Schön, wie du mir meine Agenda kaputt machst. Also Gemini Spark ist der, also Google hat einen persönlichen Agenten gebaut, der quasi, ich glaube, man könnte sagen, für Konsumenten gedacht ist, also den jeder Dummy so ein bisschen bedienen kann. Der kann sich dann mit den Standard-Google-Apps verbinden. Und ja, das soll, ich würde sagen, so die erste Stufe des Agenten-for-everyone sein, würde ich sagen.
Ich würde es OpenClaw für jedermann beschreiben.
Das ist ein Volks-Open-Claw. Sehr gut, Volks-Open-Claw, da bin ich dabei. Einfaches, also barrierefreies Interface, man muss nichts installieren, nichts können, nichts bei GitHub runterladen, sondern ich gehe in Gemini und klicke auf Spark oder verschiebe einen Regler auf Spark und dann kann ich auf einmal agentische Tasks in meiner Gemini-App machen. Die Gemini-App hat insgesamt, also Gemini ist Googles LLM, das inzwischen eine Standalone-App ist. Und diese App kriegt einen Major Overhaul, um noch ein paar mehr Anglizismen reinzuballern. Also eine Generalüberholung. Die sehen wir in Europa aber noch nicht, soweit ich weiß. Die kommt, glaube ich, zu allen Plus-, Pro- und Ultra-Abonnenten in den USA und irgendwann dann auch bei uns an. Ein spannendes Feature ist der Daily Brief. Da kann man so ein bisschen schauen, was anliegt für einen jeden Tag. Der oder die Assistentin für jedermann auch. Ansonsten... Wir haben gerade gesagt, also der Gemini Spark kann auf deine anderen Google Apps zugreifen, auf Gmail, auf Kalender, Fotos und so weiter, logischerweise, auf deine Docs und Sheets. Und da hat Google übrigens, ich... Ich droppe ja immer diese Zahl, also wenn ich erkläre, warum Google eigentlich für KI sehr gut vorbereitet ist als Unternehmen, sage ich immer, sie haben Daten, Hardware und Distribution plus ein sehr gutes Team und robuste Cashflows, die das alles finanzieren und subventionieren können, beziehungsweise die Investitionen erlauben. Und mein Punkt für Distribution ist immer, dass sie neuen Apps haben, die über eine Milliarde Nutzer erreichen. Und das hat Google jetzt nochmal geupdatet und gesagt, es sind 13 Produkte, die sie haben, die mehr als eine Milliarde Nutzer erreichen. Ein paar davon erreichen sogar drei Milliarden Nutzer, aber es sind jetzt 13. Und zwar, was man neuerdings noch hinzuzieht, ist Messages. Da könnte man sagen, das ist jetzt nicht so eine großartige App, aber ich vermute mal, dass wir da eventuell bald Werbung in den RCS-Nachrichten sehen könnten oder Google da zusätzliche Filter einbaut und daraus eine Plattform macht. Discover haben sie erstmals dazu gezählt selber. Also diese aufgebohrte News-App oder News-Vorschlags-App, wenn man so möchte. Google Lens hat offenbar über eine Milliarde Nutzer inzwischen. Das kann man in Europa nicht ganz so gut nachvollziehen wahrscheinlich, weil wir Lens ja als Standalone-App nutzen müssen. In anderen Ländern ist es, glaube ich, noch in die Standard-Kamera-App eingebaut und dann kommst du natürlich viel schneller auf eine Milliarde Nutzer. Nutzer und Calendar ist, glaube ich, neu. Der war vorher auch noch nicht bei einer Milliarde Nutzer, aber den zählen sie jetzt auch auf. Die anderen sind Search, Mail, Drive, Chrome, Maps, Google Play, Fotos, Android, logischerweise YouTube. Die waren eigentlich schon immer über eine Milliarde Nutzer. Und das... Das versetzt Google natürlich in die Lage, KI besonders gut zu distribuieren oder unter die Leute zu bringen, weil sie in jede dieser App KI-Features bauen können. Und bei den ersten zeigen sie das jetzt schon. Zum Beispiel, also es geht alles mehr so in Richtung Fragen statt Suchen. Das war, würde ich mal sagen, das große Überthema. Also du stellst ein Prompt oder eine Frage statt zu suchen. Und das hat man zum Beispiel gezeigt, wie man das jetzt in Maps machen kann. Also in Google Maps kannst du... Ihr Beispiel war, das Kind ist in eine Pfütze gefallen, wo kriegen wir jetzt noch ein neues Kleidchen her? Du könntest auch fragen, wo ist hier innerhalb von fünf Minuten ein italienisches Restaurant? Oder wie komme ich in einer halben Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum nächsten Bahnhof? Irgendwie sowas kannst du in Zukunft Maps fragen. Du kannst auch auf YouTube inzwischen Fragen stellen, ob das da so wertvoll ist, weiß ich nicht, aber irgendwas werden sich schon dabei gedacht haben. Und mit Google Docs kannst du auch mehr und mehr interaktiv interagieren, also über Sprache oder über Fragen. Und dann für die Suche haben sie quasi auch eine, wenn man so möchte, die erste große Generalüberholung der Google Suchbox. Da gab es nochmal kleinere Features, die man damit reingedrückt hat. Aber auch das folgt dem Credo Ask statt Search oder Fragen statt Suchen. Das heißt, die Searchbox wird in Zukunft eine Intelligent Searchbox sein. Und beim Abentern der Eingabe, sage ich mal, sagt man das so? Würdest du das sagen? Also wenn ich da was rein tippe und Enter drücke, komme ich weiterhin in die klassische Suche, zumindest in Europa noch. Start ist heute. Ich nehme aber an, das wird sich mit der Zeit verändern. Ich kann aber auch direkt längere Sachen eingeben, also typische Prompts und dann direkt in den AI-Mode wechseln. Also aus der Google-Startseite und ich nehme an, früher oder später dann auch aus Android und Chrome. Also die nutzen natürlich ihre eigenen Plattformen dafür zunehmend auch. kann man quasi direkt in den AI-Mode wechseln und muss nicht mehr über den Umweg der Suche gehen, wenn man das möchte. Also mein Default sollte auf Suche bleiben und wenn ich AI-Mode möchte, dann wähle ich das und ich kriege in der Suche ja sowieso schon den AI-Overview. Aber Google versucht da tendenziell mehr KI-Modus reinzuschieben. Was immer heißt, dass also für jede... Man könnte sagen, für jede KI-Abfrage, die bei Google gemacht wird, wird natürlich eine weniger oder zumindest tendenziell weniger Suche in Cloud oder Chat-GPT gemacht. Sie haben ja in der Vergangenheit schon deutlich Marktanteile gewonnen gegenüber OpenAI und Chat-GPT. Und mit dem Feature versucht man, glaube ich, einen weiteren Marktanteil im KI-Markt, wenn man so möchte, zu gewinnen. Weitere große Neuerungen oder könnte große Neuerungen werden, ist der sogenannte Universal Card. Also habe ich ja nicht gesagt, dass wir über die Google I.O. reden, über die Entwicklerkonferenz. Ja klar. Das ist den Leuten schon klar geworden. Die große Google Keynote bisher. Also man hat den Universal Card vorgestellt. Einfach gesagt ist das ein Shopping Card, Einkaufskorb, den man über verschiedene Webseiten hinweg pflegen kann, sofern die sozusagen am Google Ökosystem teilnehmen. Das hat natürlich verschiedene Funktionen. Also es soll sich vor allen Dingen für den Konsumenten oder die Konsumentin erstmal bequemer anfühlen und tolle Features wie Preisbeobachtung und so weiter ermöglichen. Wenn Nutzer das annehmen, hat es natürlich einen starken Pull-Effekt. Also du musst als Merchant dabei sein, wenn du irgendwie mitspielen willst. Das könnte man sagen, gilt für den Google-Werbemarkt ja aber auch so oder so schon, dass du da irgendwie... im Merchant Center und bei AdWords quasi mitmachen muss. Das war auch vorher schwer zu umgehen. Die größte Herausforderung oder Änderung sehe ich, die hat Google uns noch nicht so verkauft, aber ich glaube, das ist die logische Konsequenz, dass wenn Menschen verschiedene Sachen in diesen Universal Card gesteckt haben... dass man die Advertiser natürlich statt auf Keywords direkt auf diese Intentionen bieten lässt. Das heißt, man wird sagen, ich habe hier einen User, der möchte einen MacBook pro und ein 70 Watt Ladegerät und eine Magic Mouse kaufen. Welcher Händler möchte auf diese Kombination und eine Laptop-Tasche? Und auf einigen Produkten ist da weniger Marge, auf anderen ist mehr Marge. Und wer möchte jetzt den besten Preis, aber auch den höchsten Klickpreis auf diese Kombination buchen oder einzelne Produkte? Und damit wird dein Universal Card dich wahrscheinlich dann immer nerven, dass du ein neues Angebot bekommen hast. Es startet so eine Art Rückwärtsauktion. Und Google kann quasi noch tiefer in den Funnel gehen. Also nicht nur Menschen, die nach was suchen, sondern Menschen, die es schon in den Warenkorb gelegt haben. Egal auf welcher Webseite. Also es ist erstmal egal, ob ich das beim Mediamarkt oder bei Apple oder bei Cyberport in den Warenkorb gelegt habe. Sondern das in den Warenkorb legen ist erstmal nur die Begegnung. die Verkündung einer groben Intention, was ich kaufen möchte. Und dann geht erst das Rennen der Advertiser los um die Transaktion. Und das geht natürlich auch in Richtung Adjantic Commerce dann irgendwie, weil wenn ich die Dinge schon mal im Warenkorb habe, ist es viel einfacher zu sagen, jetzt löse ich nur noch die Bestellung aus. Also ich glaube, das wird E-Commerce, wenn das angenommen wird, sehr stark verändern und insbesondere die Funnel-Logik ist. Was wir jetzt schon gerade sehen, ist, dass der Top-Funnel, also die Produktentscheidung, also ich suche jetzt erstmal allgemein, ich brauche einen Arbeitslaptop oder ich brauche irgendwie einen Isofix-Kindersitz oder was auch immer. Das verschiebt sich ja schon, also das wird größtenteils in KI erledigt und ich komme erst sehr spät zu Webseiten, wo ich was einkaufe. weil die Beratung durch ZGBT oder AI-Mode oder Cloud einen Großteil der vorherigen Web-Experience übernimmt. Dafür sind die verbleibenden Besucher, dann haben eine höhere Conversion-Rate, weil der Nutzer, Nutzerin schon weiß, was er kaufen will. Er hat sich schon von KI beraten lassen und ist jetzt ready to buy. Das heißt, der Funnel wurde oder die Kaufintention wurde eh schon weiter nach unten gedrückt und man muss noch mehr Klickpreis bezahlen für die einzelnen Klicks, dann für Leute, die wirklich was kaufen wollen. Aber jetzt wird im schlimmsten Fall quasi doppelt abkassiert. Das heißt, ich muss einmal bezahlen, um den Nutzer, der jetzt fertig ist oder bereit ist zu kaufen, in meine Website zu holen. Dann legt er das in sein Google Unified Card oder Universal Card. Ab jetzt muss ich auch noch diesen Warenkorb verteidigen, weil in dem Moment wahrscheinlich andere Advertiser beginnen können auf diese Kaufintention. Jemand hat sich relativ hart entschlossen, irgendwas zu kaufen in den nächsten fünf Minuten oder im schlimmsten Fall in den nächsten Tagen erst. Und dann geht quasi die Rückwärtsauktion oder wie auch immer man es nennen will los. Für den Konsumenten könnte es natürlich... Nicht zwangsläufig, aber es könnte ein positives Ergebnis werden, weil man selbst, wenn man nicht initial den günstigsten Shop gewählt hat, kommt man eventuell noch günstigere Angebote rein. Das wird natürlich die Proposition sein, die man Konsumenten verkauft. Für die E-Commercler ist es die fortgesetzte Structural Decline.
Genau, Anfang von Ende ist es ja nicht.
Anfang von Ende hat lange angefangen. Das hat irgendwie in den 2000ern angefangen. Aber es ist der fortgesetzte Structural Decline des Online-Handels, der mit einhergeht. Und dieses Wort Universal hat bei Google immer so ein bisschen Tradition. Es gab früher mal Universal Search, dann gab es Universal E-Commerce-Protokoll. Ich finde immer die Doppeldeutigkeit des Wort Universal so interessant. Das kann halt heißen, dass es Was allumfassend ist, kann aber auch heißen, dass es sozusagen nur ein Service ist, der alles macht. Und ich glaube, Google ist weniger wichtig, was allumfassend ist, zu bauen, als mehr, dass es am Ende nur noch einen Service gibt. Und das stelle ich jetzt einfach mal ganz recht. So, was haben wir jetzt noch nicht von der Google I.O. besprochen? Es ist Gemini Omni rausgekommen. Das ist ein multimodales Model. Input und Output kann quasi in allen möglichen Medienformen passieren. Also ich kann ein Video, ein Bild, Text reinschmeißen und kann ähnliche Formate wieder rausbekommen. Gemini 3.5 Flash ist das beste und in dem Fall auch vor allem schnellste Modell. In der neuen Google-Familie, das ist insbesondere für Gentic wieder optimiert und auf Coding-Speed, zumindest hat man es so präsentiert. Man würde ja denken, Speed ist gar nicht so wichtig, aber das ist gerade so ein augenöffnender Moment bei mir, wie wichtig Speed wird, wenn du wirklich anfängst, viel KI zu nutzen. dann nervt dich halt einfach das Bild. Du erinnerst dich vielleicht so, als Images 2 von ChatGPT rauskam, da war ich komplett gehypt, wie einfach es jetzt ist, Bilder innerhalb von 45, 60, 90 Sekunden zu generieren, komplexe Grafiken mit Nachdenken. Nach 90 Sekunden hast du eine komplette Infografik, nach 60 Sekunden hast du ein Wimmelbild, nach 45 Sekunden hast du ein Marketing-Creative. Und ich dachte so, wow, ist das schnell im Vergleich zu Mid-Journey, die da ewig rumgerechnet haben in Vergangenheit. Und jetzt denke ich halt so, ey, wenn ich Präsentationen baue, was mich am meisten Zeit kostet, ist die anderthalb Minuten auf das Bild warten. So, es fickt mich komplett ab inzwischen, dass es noch 90 Sekunden dauert. Und ich würde jetzt sofort das Doppelte zahlen, wenn es nur noch 30 Sekunden dauern wird, weil das Warten auf die Bilder, die so schnell sind wie noch nie zuvor, ist inzwischen mein größtes Bottleneck. Es ist krass, wie die Erwartungen gegenüber dem Produkt sich so schnell verändern und ich glaube, deswegen wird Speed, insbesondere bei Leuten, die super intensiv mit KI arbeiten, also insbesondere Coding, du kannst sagen, natürlich schreibt das Code so schnell wie noch nie, gleichzeitig will der Mensch, der davor sitzt, natürlich so schnell wie möglich das Ergebnis sehen, raten, schauen, ob es noch Bug hat, ob es so funktioniert, wie er gedacht hatte und die nächste Anfrage stellen und es weiter verbessern oder das nächste Feature der Application beauftragen. Und ich glaube, Speedwirt war nicht wahnsinnig wichtig. Und insofern macht Gemini 3.5 Flash, glaube ich, viel Sinn.
Aber dafür gibt es ja auch eine Lösung. Ich meine, ich habe Monke gehört, du kannst die Präsentation jetzt auch ohne Präsentation halten.
Ja, es ist ganz lustig. Zwei spannende Events heute, diese Woche. Das eine war, achso, das hatte ich ja schon erzählt, das letzte Mal. Also ich war tatsächlich im Fußballstadion. Ich habe ja noch erzählt, das ist meistens nur in der Lobby, aber ich war tatsächlich auf dem Rasen und habe zur Tribüne gesprochen bei MHP. Das war eine ganz spannende Erfahrung, hat auch Spaß gemacht. Ich hatte nur ein bisschen Angst, dass ich Sonnenbrand bekomme in der Mittagssonne, aber habe pünktlich in einer Stunde beendet, um den Sonnenbrand zu verändern. Das lief alles viel besser als gedacht. Super nette Leute, hat Spaß gemacht. Präsentation lief gut, glaube ich. Alles gut. Und dann, ich sage mal nicht, was das zweite Event war, weil fairerweise, es können immer Dinge schief gehen und so weiter. Deswegen will ich gar nicht so sehr drauf rumreiten. Aber ich sage immer aus Spaß, ich glaube öffentlich habe ich das noch nicht gesagt, aber ich sage das manchmal so zu Freunden, dass selbst wenn ich immer wieder neue Folien drin habe, Ich kann eigentlich zu Folien so wie rappen. Also ich sehe die Folie und ich kann dazu sprechen. Ich glaube, der Podcast schult einen auch so ein bisschen darin, spontan zu einer Textzeile oder einer Folie sprechen zu können, relativ flüssig. Und manchmal ist es so, ich könnte doch ohne Folien die Präsentation machen. Und tatsächlich musste ich am Dienstag, also es gab einfach technische Probleme. Der Grund war hier, dass Jans Lieblingsband am Vorabend die Bühne abgerissen hat und dabei ein wichtiges Kabel beschädigt hat, behaupte ich jetzt mal. Dafür habe ich aber einen Plektron von der Band für Jan gefunden und mitgenommen auf der Bühne. Als ich drauf stand, lag auf einmal ein Plektron da. Das muss ja von der Band sein, habe ich eingesackt. Naja, auf jeden Fall gab es nach einigen kleineren Querelen vorher, stellt sich auf einmal auf, dass man gar keinen Zugang zu der großen Videoleinwand hinter mir hatte. Und dann habe ich gesagt, dann mache ich jetzt eine Stunde Impulsvortrag und zeige so, also ich habe dann so mit Armen quasi Charts symbolisiert auf der Bühne. Lief eigentlich ganz gut, aber nach 15 Minuten oder 20 Minuten waren die Folien dann doch, da hat man es irgendwie lösen können, dann kamen doch noch die Folien. Wahrscheinlich hat es das schon ein bisschen besser gemacht mit Folien, aber ich behaupte, es wäre auch ohne Folien möglich. gegangen. Sowas passiert bei Live-Events, kann man nicht ausschließen. Man tut, was man kann, aber kann keiner was für, glaube ich. Außer die böse Vorband. Den gebe ich 100 Prozent der Schuld.
Das schneidet Jan jetzt raus als Fan-Diebe.
Auf keinen Fall.
So, wo waren wir?
Nee, also ganz kurz, um das zu komplizieren. Neben Gemini 3.5 Flash hat Google auch die zweite Version seines Coding IDE, also Verständnis Integrated Development Environment, also ihrer Software-Erstellungsumgebung oder wie auch immer man es nennen möchte, vorgestellt. Anti-Gravity 2.0 heißt das Tool, ist quasi der Competitor zu einem Cursor oder zu einem Windsurf oder R zu Cursor und Windsurf. Das kann inzwischen auch zwölf Stunden mit orchestrierten Agenten durcharbeiten, haben sie quasi auch daran gearbeitet. Sie wollen auf dem Coding-Markt weiter mitmachen. Und wenn es nur für ihre eigenen Capabilities ist, aber ich glaube, sie wollen schon auch da mitstinken. Dann, es gibt drei neue Tools von Google. Google Pics, Google Flow und Google Flow Music. Das sind Erstellungstools, also eine KI-Bildbearbeitung. Eine KI-Videobearbeitung und eine KI-Musikbearbeitung. Das wird sozusagen das untere Segment von Adobe, könnte man sagen. Oder auch vielleicht ein Canva oder so. Also du würdest jetzt nicht mehr 99 Dollar für ein Canva zahlen als Privatnutzer, wenn du es von Google quasi umsonst bekommst in deinem Google Pro Abo oder Google Plus Abo. Insofern glaube ich, ist das schon... Also es war nie so einfach, so ein Bildbearbeitungsprogramm zu bauen. Dass Google das macht, ist total schlüssig. Es war cool, das browserbasiert zu haben, es gab so Pixlr und so vorher, browserbasiert schon, die funktionierten ganz gut, aber waren auch relativ komplex. Ich glaube, das jetzt so wirklich Dummy-mäßig zu machen, ich kann da meine Fotos hochladen und dann kannst du so, mach diese Person weg, zeig mir das aus einer anderen Perspektive, verändere mal die Farben, den Hintergrund, die Wolken und so. Das gleiche, wie gesagt, auch mit Videos oder Musik halte ich für schlüssig, ist schlau, komplettiert die Google-Suite. macht leider ein bisschen Markt für andere Services wieder kaputt. Muss man mal sehen, ob Google da wieder in ein Bundling-Thema reinkommt, also ob irgendeine Wettbewerbsbehörde sich da mal mit beschäftigt, ob das denn okay ist, sowas kostenlos einfach mit anzubieten. Gerade, nehme ich mal an, in den USA ist es nicht ganz einfach, sowas durchzubringen. Und die andere Änderung war, dass man den Ultra-Account günstiger macht. Der wird von 250 Dollar auf 100 Dollar im Monat gesenkt. Damit hat man ein Vielfaches der normalen Quote, also Limits. Google hat ja drei verschiedene Tiers, Plus, Pro und Ultra.
Wieso macht man sowas?
Ich glaube, weil es schon einen Preiskampf gibt. Gleichzeitig würde ich sagen, Google hat eine Infrastruktur Kostenvorteil, den sollten sie spielen. Also Google sollte auf Preisführerschaft setzen. Sie machen das ja quasi im Free-for-all-Markt, dass sie den meisten Leuten kostenlos zumindest gewisse Modelle anbieten. Google kann es sich jetzt leisten, weil sie sehr günstige Inferenzen mit den TPUs liefern können, was andere tendenziell ja nicht können. Vielleicht noch in Amazon, teilweise Microsoft. Also das sollten sie spielen, glaube ich. Von daher ist es, glaube ich, ganz klug, das zu machen.
Dann lass uns über OpenAI und Anthropic reden. Ich habe eigentlich heute so eine Grafik erwartet, in der du so ein bisschen Revenue, Bewertung, Verlust und so aufzeigst von den verschiedenen Firmen.
Ja, würde ich gerne auch machen. Allein ich hatte die Zeit nicht. Ich würde auch gerne mehr zum SpaceX IPO schreiben, aber ich hatte leider bisher die Zeit noch nicht. Das ist ein bisschen traurig tatsächlich. Es gibt relativ... Belastbare neue Zahlen über die Umsätze von OpenAI und Entropic. OpenAI war der letzte Stand, den wir kannten, 25 Milliarden ARR, also Run Rate. Das heißt, dass sie ungefähr 2 Milliarden im Monat macht, wenn man das mal 12 rechnet und auf rund 25 Milliarden kam. Bei Entropic gab es so Flüsterzahlen um die 30 Milliarden, also dass sie OpenAI überholt hätten. Und dann gab es eine externe Analyse, also die durch nichts bestätigt war, außer dass es ein Dienst ist, Semi-Analysis heißt der, der da eigentlich ganz gut liegt in der Vergangenheit, der Entropic auf 44 Milliarden geschätzt hat. Schon pro forma kann man nochmal sagen, Entropic verbucht den Umsatz ein bisschen anders als OpenAI. Das heißt, das, was Sie an Wareneinsatz an Amazon oder wo auch immer Sie hosten, zahlen, das stellen Sie dem Kunden in Rechnung und Sie... verbuchen aber den gesamten Umsatz. Sie haben dann eine niedrigere Rohmarge, aber einen höheren Umsatz, wenn man so möchte. Sich die Rohmarge anzuschauen, statt den Gesamtumsatz, macht viel Sinn. Dass es aber nicht automatisch heißt, dass Entropix Revenue Qualität schlechter ist, werden wir auch gleich lernen. Und wir fangen mal erstmal an mit den OpenAI Zahlen. Und zwar wurde da jetzt bekannt, ich glaube ja, die The Information hatte das exklusiv zuerst. dass OpenAI wohl im ersten Quartal 5,7 Milliarden Umsatz gemacht hat. Also rund 6. Das käme dann auch hin mit der Runrate von um die 25, könnte man sagen. 6, 12, 24. Wobei wir davon ausgehen, dass normalerweise man Richtung Ende des Quartals ja dann höher ist und vielleicht die Runrate höher ist. Da kommen wir gleich bei N-Shopic nochmal drauf. Bei OpenAI ist es nicht ganz so einfach zu wissen, wie stark sie wachsen. Aber das ist so oder so ist das noch eine Verdreifachung gegenüber dem Vorjahr. Was auch bekannt geworden ist, ist, dass OpenAI in diesem ersten Quartal eine operative Marge, also in dem Fall negative operative Marge von minus 122% gehabt hat. Also für diese 5,7%. Milliarden Umsatz hat man, was sind das dann? 7 Milliarden rund Verlust gemacht. Aber das ist eben eigentlich okay. Wenn man weit über 200% wächst, also sich mehr als verdreifacht, dann wäre die Rule of 40 ja trotzdem dabei irgendwo zwischen 80 und 150, je nachdem, ob es sich jetzt verdreifacht oder fast vervierfacht. Das hängt sehr vom Punkt ab, an dem man misst. Aber man kann auf jeden Fall sagen, dass OpenAI sich mindestens verdreifacht hat in der Zeit. Und damit wäre das aus der Rule of Forty Sicht, und ich bin mir sicher, da achtet man ein bisschen drauf, noch total okay ist, jetzt so hohe Verluste zu machen, während man diesen Umsatz aufbaut. Bisher ist er sehr, sehr dynamisch gewachsen. Ich könnte mir vorstellen, dass das gerade ein bisschen problematischer wird, den weiter wachsen zu lassen. Soweit So gut würde man sagen. Die letzte Zahl Weekly Active Users bleibt bei 905 Millionen im Q1. Das heißt, sie ist nicht signifikant gewachsen. Im Februar soll es mal zwischendurch 920 Millionen gewesen sein. Aber man scheint nicht weiter dabei voranzukommen, noch mehr Weekly Active User zu bekommen. Die Paying Users sind inzwischen bei 55 Millionen. Das wäre dann jetzt eine Rate von 6 Prozent der Nutzer ungefähr, die bezahlen. Das ist auch nicht deutlich hochgegangen, würde ich sagen.
Verbunden mit den Google News und vor allem den Preisen, müsste man doch jetzt eigentlich sagen, okay, ein paar von denen, genau in diesem Tier, die bei OpenAI zahlen, gehen jetzt zu Gemini rüber.
Es ist eine sehr dynamische Lage. Es gibt ja nicht einen Markt, sondern es gibt zum Beispiel, ich würde sagen, im Coding-Markt ist es eher so, dass Codex mit hoher Wahrscheinlichkeit Benutzer gewinnt gerade. Also der Cloud-Konkurrent von OpenAI, Codex, finden viele Leute gefallen dran. Der müsste netto User gewinnen, würde ich sagen. Ob er jetzt quasi... netto auch Nutzer abwirbt von Endshopping. Da wäre ich mir nicht so sicher, aber es ist auf jeden Fall Gewinn. Ich nehme an, beide gerade dort. Ich glaube schon, aber dass Google im Konsumentensegment Zumindest Volumen abnimmt von ChatGPT.
Könnte es aber auch sein, dass man einfach mehrere Accounts hat, also ähnlich wie beim Streaming, indem man irgendwie zwei, drei Streaming Dienste einfach laufen lässt. Wenn man sagen würde, es sind Agenten, dann sind es ja Mitarbeiter. Du hast ja auch mehr als einen Mitarbeiter, Mitarbeiterin.
Ja, 100%. Also ich bin das beste Beispiel. Ich habe jetzt drei oder vier Services, für die ich zahle oder wo ich eines der höheren Abos habe, quasi. Ansonsten versucht OpenAI alle möglichen Tricks und Kniffe, um wieder mehr Kunden zu gewinnen. Unter anderem, vielleicht ist es den einigen schon aufgefallen, dass man zum Beispiel auf Meta-Plattformen, zum Beispiel Instagram, immer mal wieder OpenAI-Werbung sieht. Also sie versuchen Leute wirklich mit Werbung zu überzeugen, KI zu benutzen, für die, die nicht verstanden haben, dass es OpenAI gibt oder ChatGPT gibt. Aber sie zeigen den Leuten jetzt auch mehr und mehr Anwendungsbeispiele, insbesondere um Images, glaube ich, noch erfolgreicher zu machen. Gibt es jetzt zum Beispiel so eine Anzeige, wo dann steht, also man soll den Prompt eingeben, zeigt mir, wie ich als Actionfigur aussehen würde. Und dann ist dann halt so ein Beispiel von so einem, in dem Fall hier Felix, der einen Computer und eine Kaffeetasse hat. Soll ich das mal probieren übrigens? Fällt mir gerade ein. Machen wir mal ein bisschen was fürs Wachstum hier. Damit ich hier Weekly User bin ich natürlich trotzdem sowieso schon. Aber zeigt mir wie komme natürlich, wie ich... als Actionfigur aussehen würde. War das der richtige Prompt? Soll ich das schreiben? Sekunde, ich gucke nochmal nach. Machst du auch mal bitte?
Nee, ich nutze OpenAI nicht mehr.
So, ich mache das mal als Bild erstellen. So, siehst du, jetzt nervt mich zum Beispiel wieder, dass das noch so lange dauert. Hätte ich gerne Instantaneously.
Schick mal in die Gruppe, wenn das Bild in 90 Sekunden fertig ist. Aber wann kommt überhaupt so, wie bei Flügen, dass du irgendwie sagen kannst, dass du jetzt hier deinen Prompt kompensieren kannst? Pflanzt du einen Baum für einen Prompt?
Ja, das wird ja auch immer günstiger und braucht weniger Energie. Naja, weiß nicht, aber... Also er weiß immerhin, dass ich Philipp Klöckner bin. Ich bin mal gespannt, ob er sich traut, irgendein Bild zu nehmen.
Ein Bild von mir. Ich habe kurz wieder Nachricht bekommen.
Wie fandst du die Modeberatung eigentlich, die ich für dich gemacht habe?
Sehr gut. Warum hast du das gemacht?
Ja, eigentlich vielleicht auch... Naja, so gut sehe ich jetzt nicht aus. Also... Ah, gar nicht schlecht. Mann, warte.
Steck mal in die Gruppe.
Läuft. Ist in der Gruppe.
Oh. Naja, also du siehst... Ja...
Also es sieht nicht aus wie ich, das schon mal vorausgeschickt. Aber dann ist es ein MacBook als Accessoire dabei. Das macht ja schon mal gar keinen Sinn. Aber auf dem MacBook ist ein Aktienchart zu sehen. Also hat irgendwie verstanden, dass ich mich hier für Aktien interessiere. Ein Podcast-Mikrofon ist dabei bei der Action-Puppe. Ein Smartphone. Dann, ganz geil, ein Klicker, damit ich Präsentationen machen kann als Action-Figur. Und so ein kleiner Roboter, das verstehe ich jetzt nicht, was der da soll.
Wegen KI. Die Uhr passt eigentlich auch. Du siehst ein bisschen so, also du würdest so aussehen, wenn du damals nicht nach Berlin gezogen wärst, sondern nach München.
Ja, das könnte sein, ja. Hast du auch gemacht?
Nein, ich habe das ja gar nicht mehr.
Achso, warte.
Soll ich das für mich machen? Jan schreibt, da fehlt eine Chronik.
Ja, apropos. Ich habe aber schon so viel gearbeitet eigentlich. Wir sind drei Uhr nachmittags am Freitag. In München würde man ja schon längst was trinken.
Ja, dann Prost.
Da fehlten die Kronis. Wirklich lustig. dass Actionfiguren per Bild generieren wahrscheinlich nicht die beste Strategie ist, sondern sich im Nachhinein doch als immer schlauer herausstellt, dass Anthropic sich auf den Softwaremarkt konzentriert hat und den B2B-Markt. Das sieht man ein weiteres Mal. Also statt irgendwie Pornobots und Erotika zu machen wie Grog und OpenAI und komische Bildchen. Das ist ja interessant, dass Anthropic eigentlich kein wirklich gutes Bildgebungsmodell hat und diese ganzen Consumer Plays komplett hart liegen lassen. eigentlich. Und trotzdem läuft es aber mehr als gut für Antropic. Ich habe eben gesagt, dass die inoffiziellen Schätzungen den Umsatz von 30 auf vermutlich 44 Milliarden korrigiert haben als letzte Schätzung. Das hatte ich auch in der Präsentation noch drin. Das kam irgendwie am Vortag oder drei Tage vor der Präsentation raus, die Schätzung. Und jetzt schreibt das Wall Street Journal ebenfalls exklusiv, dass Entropic im ersten Quartal wohl 4,8 Milliarden Umsatz gemacht hat. Vergleichswert war 5,9 von OpenAI noch. Also im ersten Quartal hatte OpenAI noch mehr Umsatz als Entropic. Wie gesagt, ein Tropic verbucht ist ein bisschen anders. Und im zweiten Quartal, und da haben Sie, glaube ich, sehr gute Sichtbarkeit schon drauf, da kann sich jetzt nicht mehr so viel, Mitte Mai nicht mehr so viel ändern, planen Sie mit fast 11 Milliarden, mit 10,9 Milliarden Umsatz. Also Sie wollen sich innerhalb von drei Monaten, wollen Sie um, was ist das, 130 Prozent? Ja, 130 Prozent verbessern von 4,8 auf 10,9 Milliarden Umsatz. Und wenn man das jetzt mal modellieren würde, ich habe das auf Substack, kann man sehen, wie das aussehen würde ungefähr. Also ich habe in dem Fall einfach mal ein Modell gefragt, eine Firma, die dynamisch wächst, hat im Q1 rund 5 Milliarden Umsatz, im Q2 rund 11 Milliarden Umsatz. Wie verteilt sich das wohl auf die Monate? Weil es ist ja... Du kannst jetzt nicht sagen, oder sagen wir mal so, der einfache Schluss wäre ja, wenn Entropic im Q2 11 Milliarden Umsatz macht, dann stimmen ja diese 44, weil es gibt vier Quartale, also muss die Runrate ja 4 mal 11 Milliarden sein. Dann hat Semi Analysis mit 44 Milliarden ja perfekt geschätzt. Also dann waren diese Zahlen ja komplett richtig. Aber da sich ERA ja anders berechnet, nämlich dass man jetzt den Juni, Also in dem Fall würde man jetzt für Mai, also würde man jetzt in Juni zum Beispiel nehmen. Und man hat im Q2 11 Milliarden Umsatz gemacht, dann heißt das ja nicht, dass der Juni ein Drittel dieser 11 Milliarden ist. Sondern der April war wahrscheinlich noch deutlich niedriger und der Juni war deutlich höher als der Mai, weil man ja im einfachsten Fall linear wächst oder so ein bisschen leicht exponentiell wächst. In jedem Fall ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der Juni stärker als der Mai und April. würde man das ja so modellieren. Jetzt bräuchten wir einen Videopodcast, dann könnte ich das so ein bisschen zeigen, wie das aussieht, was ich meine. Aber es ist ja quasi nicht, dass die Quartale wie Treppchen aufeinander aufbauen, sondern dass ein Strich da durchgeht und der Mittelpunkt des Quartals, also sagen wir in dem Fall der Februar und der April, der Februar und der Mai, Das ist ja der Durchschnitt und der Monat davor ist kleiner, der Monat danach ist niedrig, weil es eben keine Treppenfunktion ist. Und dann müsste man eigentlich davon ausgehen, dass Entropic wahrscheinlich, um auf diese 11 Milliarden im Q2 zu kommen, im Juni so 4,5 bis 5 Milliarden Umsatz machen. müsste. Dann hättest du 4,5, sagen wir mal plus 3,8 oder so im Mai plus 3 im April und dann kommst du auf diese 11 Milliarden ungefähr. Und wenn sie im Juni rund 5 Milliarden Umsatz machen, dann sind sie eigentlich schon bei einer Runrate, also werden sie im Juni bei einer Runrate von 60 Milliarden sein. Weil 50 mal 12 60 wären. Also wahrscheinlich sind sie jetzt deutlich über 50 schon. wenn sie sich trauen, diese 11 Milliarden für Q2 zu schätzen. Und wahrscheinlich werden sie in einem Monat, in 30 Tagen oder 35 Tagen, bei 60 Milliarden Runrates sein. Also doppelt so hoch, wie was wir glauben, wo OpenAI gerade liegt. Was der komplette Wahnsinn wäre. Und das wusste ich noch nicht, als ich meinen 100.000 committet habe, ehrlich gesagt. Als ich diese mittlere sechsstellige Sohn einsprach.
Also mit dem Kleinwagen.
Aber das bekräftigt mich jetzt.
Bedeutet das was anderes, wenn dein Investment nur noch 50.000 wert ist?
Wie klingt man das auf diesen Autovergleich? Also ich kannte diese Information noch gar nicht, aber die bestärkt mich natürlich in meiner Entscheidung, da jetzt neben den Shares, die ich schon halte in den Tropic, weiteres Geld reinzulohnen.
Ich kriege hier solche Gorilla-Vibes.
Ich sage doch, es ist der vorläufige Höhepunkt. Das ist immer im Hype, dass jede Sendung der vorläufige Höhepunkt ist. Was mich außerdem optimistisch stimmt, ist, dass Anthropic damit rechnet, dass sie einen 550 Millionen US-Dollar Überschuss machen im Juni. Also sie werden mehr oder weniger aus Versehen profitabel werden im Juni. Ich habe das so ein bisschen angedeutet in der letzten oder vorletzten Episode, dass ich in Anführungsstrichen die Gefahr sehe, dass durch die Knappheit an Rechenzentren und dass man die Modelle limitiert, den Usern nicht so viele kostenlose Tokens gibt, die Preise erhöht, dass sie dadurch alle deutlich profitabler werden könnten. Und genau das scheint bei Entropic jetzt einzutreten. Nämlich sie rechnen mit einem Überschuss, also auf einer, was ich dann schätze, rund 5 Milliarden Runrate, werden sie 10% Operating Marge haben. Damit hätte, glaube ich, niemand gerechnet. Ich hätte auch nicht gedacht, dass sie profitabel wären, ehrlich gesagt. Ich hätte gedacht, dass sie profitabler werden oder weniger Verlust machen, dadurch, dass sie gar keine Rechenzeit bekommen können und aber gleichzeitig immer mehr Nachfrage haben. Allein durch das Umschichten der Nachfrage, das Begrenzen von Anfragen usw. wird man natürlich automatisch effizienter. Aber es ist der komplette Wahnsinn. Und auch das muss man jetzt wieder mit OpenAI vergleichen, wo wir gerade gesagt haben, Die machen bei 5,7 oder 5,9 Milliarden Umsatz 7 Milliarden Verlust. Das war jetzt Q1, okay. Das sind aber immer noch, was sind das, 2,4 pro Monat im Vergleich zu fast 600 Millionen plus, die ein Shoplich im Juni macht. Schon sehr spannende Zeiten. Crazy. So, wir machen das. Das ist noch lange alles nicht so spannend. Also das war schon... Wäre das SpaceX nicht rausgekommen diese Woche, fände ich da schon krasse News, dass wir die Umsatzzahlen von den beiden bekommen. Vielleicht noch ganz kurz zu Entropic. In jeder anderen Woche wäre es eine Mega-News gewesen, jetzt geht es fast unter. Andrej Kapaci, der... Ein ehemaliger, also ein OpenAI-Mitgründer, der später dann zu Tesla gegangen ist, also einer von denen, die Elon Musk gefolgt sind, könnte man sagen, als er OpenAI verlassen hat oder nicht mehr weiter unterstützt hat. Da hat Andrej Kapasi mal kurz Self-Driving bei Tesla gemacht, hat sich später selbstständig gemacht und einer der profiliertesten KI-Wissenschaftler, Ein OpenAI-Mitgründer, der zwischendurch bei Tesla war und das schreibt jetzt bei Entropic einen Vertrag und hat angekündigt, dass er dort in der KI-Forschung wieder beginnt mitzumachen. Auch keine Ahnung, wie viel Prozent das hier bekommt, das werden wir beim IPO irgendwann sehen. Ich könnte mir vorstellen, dass er... Weiß ich nicht, was gibt man dem... Viertel Prozent der Firma, ein halbes Prozent der Firma würde ich nicht ausschließen. Aber schon nochmal ein wichtiger Forscher, den Entropic da gewinnt. Und allein das Zeichen, dass so jemand sich dafür entscheidet, zu Entropic zu gehen, statt seine eigene Firma weiterzuführen, ist schon beeindruckend. Und ich glaube, er tut das nicht primär aus finanziellen Motiven, sondern weil er glaubt, dass Entropic die Firma ist, die Softwareentwicklung betreibt. leiten wird. Wir bleiben bei Softwareentwicklung und zwar die Firma Cursor, das ist eben so eine IDI, eine Entwicklungsumgebung, die mit Hilfe KI arbeitet, die wurde ja fast schon von SpaceX übernommen in der Vergangenheit. Also es gibt eine Zusammenarbeitserklärung, wo SpaceX Cursor jederzeit für 60 Milliarden kaufen könnte, wenn sie es durchziehen wollen und ansonsten eine Abstandszahlung von 10 Milliarden zahlen. Und als dieser Deal bekannt wurde, hatte man Cursor noch auf 2 Milliarden Umsatz taxiert. Inzwischen liegt Cursor aber bei 3 Milliarden Umsatz, also wächst ambitioniert weiter. Das Bestätigen auch andere Zahlen von RAMP, die man sehen kann, wo man ganz gut sehen kann, wie die verschiedenen Tools genutzt werden. Insofern geht es, ich habe ja so ein bisschen am Wachstum von Cursor gezweifelt und auch der anderen Coding-Tools. aber zumindest Cursor hat auch quasi in den letzten drei Monaten nochmal 50% zugelegt. Das ist ja erstmal ganz ordentlich. Ich vermute, also was ist mein Denkfehler gewesen? Warum habe ich schlechter eingeschätzt? Ich glaube, Cursor gewinnt gar nicht so viele neue Kunden hinzu, aber die Revenue Expansion, also die Kunden, die Cursor benutzen, brennen durch deutlich mehr Tokens durch, logischerweise, was ja eigentlich total sinnvoll ist, die Revenue Expansion. Und das ist übrigens auch, was Entropic so treibt. Ich glaube nicht, dass Entropic, also Entropic gewinnt auch neue Kunden, Aber insbesondere die Revenue-Expansion, ich will nicht zu optimistisch sein, aber ich glaube, ich habe ja gesagt, Entropic ist die erste Firma, bei der wir mehr als 200% NRA sehen werden von den relevanten Firmen. Ich könnte mir auch vorstellen, es ist noch mehr so. Aber wir werden sehen. Ich glaube, Cursor wächst auch eher durch Revenue Expansion, also dass die verbleibenden Kunden einfach ihr Budget verdoppeln oder ähnliches im Jahr. Durch diese konsumbasierte Logik passiert das natürlich relativ schnell. Und deswegen sollte man diese Firmen wahrscheinlich nicht zu früh aufgeben. Die müssen gar nicht so viele neue Kunden gewinnen, solange die Kunden, die auf der Plattform sind, einfach immer mehr Tokens verbrennen.
Kurze Werbeunterbrechung. AI-Agenten einführen klingt in der Theorie nach Magie. In der Praxis kann es aber teuer werden. Tolle Demo, hohe Erwartungen und am Ende scheitert es an der Akzeptanz im Team. Oder fehlende Monitoring.
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Werbung Ende. Und wo wir gerade von Cursor sprechen, die ja wie gesagt von SpaceX schon fast übernommen wurden, sind wir dann auch schon beim Top-Top-Top-Top-Top-Event der Woche. Und zwar... haben wir ja schon vermutet, dass Mittwoch das S1-Filing, also das Börsenprospekt von SpaceX rauskommt. Und das ist dann auch passiert. Und so konnten wir da jetzt reinschauen. Es gibt allerlei spannende Nebeninformationen, so zum Beispiel das Founders Fund, also Peter Thiel allein 60 Milliarden aus dem IPO mitnehmen wird. D1, ein anderer großer Player, wird 60, 70 Milliarden ausgeben. Daraus empfangen Antonio Garcias, dieser Typ, der das Doge mitgeleitet hat mit Elon Musk, ein alter Vertrauter, wird auch ordentlich Geld auskaischen bei dem Börsengang. Das jetzt aber erstmal gar nicht so spannend, sondern wir gucken tatsächlich mal, was Spannendes passiert. Im Prospekt steht, also ich habe die Zahlen auch so ein bisschen, das ist natürlich noch sehr unvollständig, aber ein bisschen auch schon ins Doppelgänger-Sheet eingetragen. So richtig hübsch wird es dann erst, wenn wir dann auch die nächsten Quartale bekommen. Aber man kann ja so ein bisschen das schon mal nachvollziehen da. Und wenn ihr die letzten Monate gut zugehört habt, dann würde ich sagen, widerspricht, also wird euch vieles davon jetzt nicht mehr so stark überraschen. Ich versuche aber trotzdem mal. So ein bisschen herauszustellen, was man noch lernen konnte. Also, um ganz vorne zu beginnen, also nicht im Prospekt. Wenn wir da vorne beginnen würden, würden wir erstmal 18 Bilder von Raketen sehen. Die werden wir euch jetzt nicht zeigen im Podcast. SpaceX besteht aus drei, man könnte auch sagen vier wesentlichen Teilen. Das eine, aber SpaceX selber sieht es so, dass sie ein... Weltraum-Logistik-Geschäft haben, das sie Space nennen. Dann haben sie ein Geschäft, was Connectivity heißt. Da dreht es sich natürlich um Starlink, also ein Telekommunikationsgeschäft. Und dann haben sie ein Geschäft, was AI heißt. Dahinter versteckt sich natürlich nicht nur XAI und GROK, sondern auch die Plattform X, ehemals Twitter. Man hat ja X mit XAI verschmolzen. Das dann wiederum mit SpaceX gekauft, damit die eigene Bewertung einfach auf 1,25 Milliarden festgelegt, jetzt will man für 1,75 Milliarden oder mehr. an die Börse gehen. Was man ganz gut sehen kann, ist, dass in den letzten zwei Jahren dieses Konglomerat jeweils 2024 um 35% gewachsen ist, 2025 um 33% gewachsen ist und im Q1 noch 15% wächst. Jetzt kann man schon mal vorausschicken, wir haben ungefähr 4,7 Milliarden Umsatz im Q1. Das heißt, das wären ja so rund 20 Milliarden Umsatz im Jahr. Wenn es 15% wächst, lass uns sagen 23 Milliarden oder 25, damit man es einigermaßen rechnen kann. Und das wäre dann halt immer noch das 80-fache oder so, für das SpaceX jetzt an die Börse gehen möchte, wenn man irgendwo um die 2 Billionen landen wird. Das heißt, die Bewertung von 80 mal Umsatz wäre schon absolut unsinnig. Jetzt aber noch in Betracht ziehen, dass die Firma im letzten Quartal nur um 15% gewachsen ist und Verlust gemacht hat. Verlust machen ist kein Problem per se. Wir haben ganz viele Firmen, die wir positiv besprechen, die noch Verluste machen oder in der Vergangenheit Verluste gemacht haben. Aber nur 15% wachsen und bei 4,7 Milliarden Umsatz 2 Milliarden Verlust machen. Das ist ja eine operative Marge von, muss man kurz ausrechnen, riecht so nach minus 40 Sekunden. Minus 41,4 Prozent, ganz gut geschätzt. Also operative Marge minus 41 Prozent und Wachstum nur 15 Prozent. Das ist jetzt nicht so richtig, was wir normalerweise Rule of 40 Potenzial nennen. Insofern muss man diese Bewertung auf jeden Fall hinterfragen. Ich habe für das Manager Magazin geschrieben, das Einzige, was an diesem IPO astronomisch ist, ist die Bewertung. Ich glaube, das beschreibt es ganz gut. Aber es geht natürlich um Visionen.
Ich habe mir das mal so vergleichen lassen mit Amazon und mit Tesla. Hast du noch eine ungefähre Einschätzung, wie das Verhältnis da war?
Also Bewertung, Umsatz? Tesla könnte ich mir vorstellen, dass das 50-fache des Umsatzes war, was für eine Autofirma immer noch komplett absurd war. Ich glaube nicht mal das 50-fache. Vielleicht 30, 40? 15. Und Amazon war 28. Ja. Ich meine, to be fair, es wäre schlau gewesen, in beide IPOs zu investieren, muss man dazu eben auch sagen. Nochmal als Disclaimer, ich habe schon gesagt, ich bin in Tropic, in OpenAI, also immer mittelbar, nicht direkt in OpenAI, SpaceX. In Tropic investiert gleichzeitig ist kein Anteil so relevant, dass er, glaube ich, meinen Blick hier deutlich enttäuscht. Und wenn, hätte ich eben das gleiche Bias gegenüber allen Firmen. Insofern, ich glaube auch, dass der Börsengang von SpaceX für die Leute, die da schon investiert sind, hervorragend verlaufen wird. Vielleicht sogar für die, die früh einsteigen, weiß ich nicht, der erste Kurs. Also, es wird für um die 2 Billionen an die Börse kommen, vielleicht ein bisschen niedriger, vielleicht aber auch 2 Billionen. Es wird am ersten Tag, ich würde fast sagen, safe über 2,5 Billionen steigen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass 50% am ersten Tag macht und dann 3 Billionen wert. Ist ja auch vollkommen egal. Wenn Zahlen egal sind, dann kann es auch 3 Billionen, es kann auch 4 Billionen sein. Würde ich alles überhaupt nicht ausschließen. Also auf jeden Fall wird es hochgehen am ersten Tag. Einfach wegen der Knappheit und weil es genug Leute gibt, die das kaufen wollen. Später wird dann durch die Indexaufnahme und Index A, es werden eben ganz viele andere Aktien verlieren, weil sie weniger Anteile im Index haben auf einmal und verkauft werden müssen. Gleichzeitig wird SpaceX weitere Nachfrage haben, weil Indexanbieter oder die, die nachbilden, sich einkaufen müssen. Das heißt, ich würde jetzt auf keinen Fall gegen diese Aktie wetten und trotzdem sage ich, dass die Bewertung Absoluter Unfug ist, aber diese Aktie wird halt nicht aufgrund von Zahlen bewertet, sondern aufgrund von Narrativen und aufgrund von Finanzmarkt-Arbitrage, nämlich dass nicht genug Angebot geschaffen wird und man aber weiß, dass es genug Verrückte gibt, die sich zu dem Preis auch immer noch einkaufen wollen, weil sie gar nicht wissen, was ein Umsatz-Multiple oder ein KGV-Multiple ist. Die wissen nur, sie sind mit Tesla gut gefahren oder glauben an Elon Musk. oder haben schon immer versucht, in eine Firma von einem Rechtsradikalen zu investieren und dann ist denen das halt auch egal, ob das jetzt 80 oder 100 Mal Umsatz sind, who cares. Genau, wie gesagt, unterm Strich sieht es nicht besser aus, operativer Verlust 2 Milliarden, Net Income sogar minus 4 Milliarden, ungefähr so viel wie der Umsatz. Das liegt daran, dass noch erhebliche Zusatzausgaben und Zinsausgaben hinzukommen, die das Finanzergebnis belasten und die werden dann natürlich alle wegadjustiert. Wir haben ja im Vorfeld auch gehört, dass auf Adjusted EBITDA Basis, die Firma super gut aussieht, schaut man sich das Adjusted EBITDA an und was so das 2023 man rund 4 Milliarden Überschuss gemacht hat, also Adjusted EBITDA 2024 5,35 Milliarden und 2025 sogar 6,6 Milliarden. Und auch im ersten Quartal dieses Jahres hätte man mindestens eine Milliarde Adjusted EBITDA gemacht. Das Problem ist natürlich, dass man hier wirklich wesentliche Anteile des Geschäftsmodells dann wegadjustiert. Also insbesondere Depreciation Amortization. EBITDA heißt ja Earning Before Interest Tax Depreciation Amortization. Und also die Abschreibung und Amortisierung von Wirtschaftsgütern ist das. Und das immer, wenn ein Geschäftsmodell besonders investitionsorientiert, heavy ist, also wenn viel Assets gekauft werden, was ist das deutsche Wort für Assets?
Gut haben, Verpflichtung und Vermögenswert.
Vermögenswert, sehr gut. Sag niemandem, dass ich mal Bewehrschritt habe. Also immer wenn du viele Vermögenswerte kaufst, dann schreibst du die in der Regel auch ab. Und wenn du zum Beispiel eine Leihwagenfirma bist und die Autos wirklich kaufst, Dann kannst du natürlich nicht sagen, die Abschreibung der Autos in den zwei Jahren, wo sie verkauft werden, das ist ja mein Hauptkostenfaktor, wenn man so möchte, oder einer der Hauptkostenfaktoren, das dann auszublenden, zeigt nicht besonders gut, wie es der Firma geht. Um zu zeigen, wie es serviert ist, allein die Abschreibungen sind zweieinhalb Milliarden im ersten Quartal. Also der gesamte Verlust, wenn du so möchtest, sind zweieinhalb Milliarden aus den Abschreibungen. Wenn du das dann absiehst, dann kommst du natürlich auf ein positives Adjusted EBITDA. Die Abschreibungen sind unter anderem so hoch natürlich, weil die Chips in den Datacentern über fünf, sechs Jahre abgeschrieben werden. Das heißt, wenn du da zig Milliarden in Datacenter investierst, dann hast du automatisch Milliarden Abschreibungen jedes Quartal. Und das andere ist, dass du auch die Satelliten, das war mir ehrlich gesagt noch nicht so klar, dass du auch die Satelliten abschreiben, also dass du die abschreiben musst, war mir klar. Aber schätze mal, wie lange die Nutzungsdauer von so einem Satelliten ist, also bevor der nicht weiter nutzbar ist.
Fünf Jahre.
Ja, gut geschätzt. Drei bis fünf Jahre. Dann ist das Ding irgendwie von der Strahlung so zerfressen. Also man geht davon aus, dass man die alle drei bis fünf Jahre ersetzen muss, offenbar, oder zumindest finanziell abschreibt. Mit dem Wissen, dass jetzt schon 10.000 Satelliten im All sind, kannst du dir vorstellen, dass da weitere Abschreibungen hinzukommen. Ansonsten Sharebase Compensation, 600 Millionen wären natürlich... fürs EBITDA adjustiert, dann eben dieses Other Income oder diese Other Expense von 1,9 Milliarden, was dahinter steckt, gerade weiß ich gar nicht. Die Zinsen auf die Schulden von 700, also sind auch 703 Milliarden im Jahr allein an Zins den SpaceX zahlen muss. Auch das wird alles wegadjustiert und so kommt man natürlich auf ein positives EBITDA. Die 3 Milliarden Zinsen haben sie natürlich durch die Übernahme von XAI geerbt, die das wiederum durch die Übernahme von X geerbt haben. Dass X wiederum geerbt hat, durch den schuldenfinanzierten Deal, mit dem Elon Musk für 44 Milliarden Twitter gekauft hat, der wahrscheinlich ein bisschen teuer bezahlt war. Aber diese Schulden muss quasi weiter SpaceX jetzt bezahlen. SpaceX, muss man auch ganz klar sagen, war vorher ein kernsolides Unternehmen. Das Space-Geschäft hat, könnte man sagen, kleinere Verluste gemacht, aber war im Vorjahr, im Vorvorjahr 2024 zum Beispiel schon mal profitabel. 2025 hat man 600 Millionen Verlust gemacht, da würde ich jetzt noch nicht drauf rumreiten. Das lag hauptsächlich daran, dass man überwiegend eigene Satelliten ins All geschossen hat. Also man konnte natürlich gar nicht so viel Geld verdienen, weil man hauptsächlich die eigenen Satelliten ins All geschossen hat. Also die Weltraumlogistik funktioniert natürlich nicht, wenn du deine eigenen Satelliten transportierst. Also eigentlich könnte man sagen, das Space-Geschäft subventioniert Starlink so ein bisschen. Deswegen macht Space Verlust, während Starlink die absolute Cash-Cow ist. Und das sage ich auch gern, Starlink hat 2025 4,4 Milliarden nach Gap verdient. Operating Profit gemacht. Aus 11 Milliarden Umsatz haben sie 4,4 Milliarden Gewinn gemacht. Das ist natürlich auch ganz ordentlich, wobei man da auch wieder sagen muss, da steht ja auch eine erhebliche Investition wieder. Dem entgegen, da kommen wir gleich nochmal drauf. Das eigentliche Milliardengrab ist aber natürlich die KI-Sparte, die allein 6,3 Milliarden im letzten Jahr verbrannt hat. und dieses Quartal oder das letzte Quartal nochmal 2,5 Milliarden verbrannt hat, also wird dieses Jahr 10 bis 12 Milliarden verbrennen, schätzt man die KI-Sparte und wir wissen, die trägt nicht signifikant zum Umsatz bei, wie ich mehrmals gesagt habe und es wird hier wieder bestätigt.
Bedeutet das, der Laden wäre genauso viel wert, wenn die KI-Sparte nicht da wäre oder vielleicht sogar mehr?
Da würde ich am Ende nochmal drauf kommen vielleicht, weil das so ein bisschen das Resümee sein könnte. Was ist das eigentlich wert und warum macht es trotzdem Sinn, das beides miteinander zu verschmelzen? Also KI-Sparte macht 818 Millionen Umsatz im Quartal. Wir haben gerade im gleichen Quartal hat OpenAI 6 Milliarden und Entropic 8. 5 Milliarden Umsatz gemacht. Die AI-Sparte von XEI hat 800 Millionen, also 0,8 Milliarden Umsatz gemacht. Von denen wiederum ein erheblicher Teil eigentlich, Sekunde, das gucke ich jetzt nochmal, ein erheblicher Teil natürlich Umsätze von X sind und gar nicht von GROK. Sekunde, das kann ich noch aus, das ist ungefähr halb halb, das kann ich jetzt schon sagen. Ich muss jetzt nur nochmal das S1 finden. Habe ich das hier noch offen? Also im Jahr 2025, wir können es nur für das Jahr 2025 sagen, aber ich glaube so viel hat sich da nicht geändert, von den 3,2 Milliarden, also ungefähr 800 im Quartal auch wieder, die das KI-Business erlöst hat, kam 1,8 Milliarden aus dem Advertising-Geschäft in Klammern ehemals Twitter und 1,35 Milliarden aus AI-Solutions und Infrastructure in Klammern hauptsächlich GROK. Und was ja auch klar ist, wenn man hier zwischen Advertising unterscheidet und AI-Solutions-Infrastructure, es gibt keinen weiteren Posten, Das heißt, dass jedes Twitter-Premium-Abo und jedes, ich will ja als Company mein Logo anzeigen und ich will nicht, dass mein Account geklaut wird, all das wird schon in dieses AI-Solutions-Infrastructure-Revenue eingerechnet. Wird so als KI-Umsatz ausgegeben, obwohl es eventuell Leute sind, die einfach sich nur einen Haken kaufen wollten und gar nichts mit Grau zu tun haben wollen. Genau. Wie auch immer, also die KI-Sparte, was auch immer jetzt sich dahinter versteckt, haben wir gerade gesagt, macht ungefähr 800 Millionen Umsatz im Quartal. Das ist einerseits, wie gesagt, nur weniger als 10 Prozent. Also wenn man jetzt einen echten KI-Anteil annimmt, der 40 Prozent davon ist, das wären dann eben so 320 vielleicht Millionen, dann ist das weniger als 5 Prozent Umsatz. von dem, was OpenAI oder Anthropic in dem Quartal gemacht haben, also ein Zwanzigstel. Das habe ich ja immer vorher gesagt, dass XAI kein relevanter Player ist. Und das sieht man jetzt hier sehr gut. Und die andere wichtige Offenbarung ist, bevor Elon Musk Twitter gekauft hatte, hat Twitter... noch über 5 Milliarden Umsatz im Jahr gemacht. Jetzt macht das Advertising noch 1,84 Milliarden Umsatz. Elon Musk hat es geschafft, den Twitter-Umsatz zu dritteln derzeit. nicht viel von dem Advertising zurückgekommen. Man liegt immer noch mehr als 60% unter dem Twitter-Umsatz von früher. Natürlich hat man die Kosten auch ganz stark zurückgefahren, aber den Umsatz hat Elon Musk wirklich komplett wegradiert. Eigentlich von damals, wenn man da drauf schaut.
Kam nicht diese Woche auch eine News, dass es beim Meta so gut läuft wie noch nie?
Ja, klar. Also X ist keine relevante Advertising-Plattform mehr. Dass sie überhaupt noch Umsatz machen, ist beeindruckend. Aber man sieht ja mal so wieder Scam-Werbung und so, die es da gibt. Aber es wächst nicht mit dem Markt. Es wächst langsamer mit dem Markt als der Markt. Also das kann man hier auch nochmal an den Wachstumszahlen sagen. Die KI-Sparte ist 2025 letztes Jahr um 22% gewachsen. In dem Jahr, wo OpenAI sich verdreifacht hat, Entropix sich verzehnfacht hat, ist XCI um 0,2%. Gewachsen. 22% im schnellst wachsenden Markt überhaupt. Und im Q1 diesen Jahres, wie gesagt, OpenAI mehr als verdreifacht, Anthropic mehr als verzehnfacht, ist XCI noch um 12,5% gewachsen. Es gibt ein schönes Zitat dazu, weil man es keine Zahlen liefern kann, hat Elon Musk stattdessen ein Zitat im im IPO-Prospekt hinterlassen. Und zwar schreibt er da, also es geht explizit um den AI-Bereich dabei. Das ist, was er sagt. Was die Zahlen zeigen, egal, es geht ja gar nicht. Wir können sagen, es ist nicht mal 5% des Umsatzes von OpenAI und Entropic, also lass uns auf die Position scheißen. Lass uns stattdessen auf die Geschwindigkeit gucken, wie er vorschlägt. Ja, aber die Geschwindigkeit ist 12,5% Wachstum, während sich andere verzehnfachen, also 1000% Wachstum haben. Also wen will er mit diesem Bullshit blenden? XCI ist unheimlich klein und wächst in dem Markt, der so viel Rückenwind hat. Der ganze Passat bläst denen in den Hintern und sie kommen nicht schneller als 12,5% Wachstum geradeaus, weil niemand Grog nutzen will und weil die komische Werbesparte von Twitter eben auch noch hier drin ist, die es zusätzlich bremst. Und das bringt uns vielleicht zum anderen großen Lacher oder einem der anderen großen Lacher des Prospektes und zwar auf Seite 11 zeigt SpaceX, wie man den TAM, also den Total Addressable Market, das Marktpotenzial, was noch vor ihnen liegt, bemisst. Mal anfangen mit dem Ende. glaubt SpaceX, dass sie einen adressierbaren Markt von 28,5 Billionen US-Dollar. Das ist ungefähr ein bisschen weniger als das gesamte GDP der USA, glaube ich. Sekunde. Nee, es ist mehr als das US-GDP. Nee, es ist ziemlich genau das US-GDP. Es ist das gesamte US-GDP. Ziemlich genau. 28,5. Das US-GDP ist 29 Billionen US-Dollar. Das Nennen Sie Quantifiable TAM, also Total Liberation of Markets. Sie fangen an mit Space, also das Weltraum-Launch-Geschäft. Könnte bis zu 370 Milliarden groß werden, sagen Sie. Sie erklären dann auch, was da alles dazugehört. Da gehe ich jetzt nicht weiter drauf ein. Aber das ursprüngliche Space-Weltraum-Raketengeschäft, sage ich mal, 370 Milliarden Marktpotenzial. Geht man dann weiter zu Starlink, also Connectivity spart es das ja. Starlink allein 870 Milliarden Marktpotenzial, die SpaceX da sieht. Starlink Mobile, also dass man mit dem Handy direkt Satelliten kommunizieren kann, weitere 740 Milliarden Marktpotenzial. Insgesamt 1,6 Billionen 1600 Milliarden. Zusätzlich zu den 370 Milliarden von Space Logistics. Zusammen also 2 Milliarden. Billionen Marktpotenzial aus dem, was früher SpaceX war. Und jetzt kommt die KI-Sparte hinzu, die weitere 26,5 Billionen Marktpotenzial sieht, oder für die SpaceX so viel Marktpotenzial sieht, also das 13-fache des herkömmlichen Geschäfts von SpaceX. Man denkt ja, Infrastructure kann 2.4 Billionen sein. Consumer Subscriptions können 760 Milliarden sein. Digital Advertising kann 600 Milliarden sein. Enterprise Applications kann 23 Billionen. 80 Prozent der US-Wirtschaft ist das Marktpotenzial. Ohne Russland und China, wohlgemerkt. Und das ist so ein bisschen, glaube ich, der Grund. Es gibt zwei Gründe, warum man diese Firmen miteinander verschmolzen hat, würde ich sagen. Der Grund ist nicht, dass es irgendeinen Sinn machen würde, dass sie irgendwelche Synergien haben oder es zusammen ein besseres Unternehmen wäre. Der eine Grund ist, dass XAI, das haben wir eben beschrieben, wie schlecht die Zahlen von XAI sind, dass man massive Verluste fährt und die Umsätze stagnieren oder minimal wachsen, während es jedem anderen KI-Player sehr, sehr gut geht. Also man konnte XCI nicht weiter finanzieren. Man hat es einmal auf eine Bewertung von 250 Milliarden hochgejazzt mit allen Mitteln und danach hätte niemand mehr investiert. Auf eine tieferen Bewertung investieren wäre für Elon Musk ein No-Go gewesen. Das hätte ihm den Widerscham, dass er aus allem einen Erfolg macht, gekostet, wenn er dann später auf nur 100 Milliarden hätte raisen müssen, nachdem er 250 Milliarden selber als Bewertung fabriziert hat. Also muss der XCI mit SpaceX retten. SpaceX war prinzipiell wirtschaftlich relativ solide, aber... hat eben nur 6-7% des Marktpotenzials der gesamten Firma, weil man sagt, die KI-Sparte, die ja das schlechteste Business von diesen allen ist, hat aber das größte Marktpotenzial und deswegen kann man quasi sagen, dass mehr als 90 Prozent des Marktpotenzials durch den Aufkauf der KI-Sparte hinzukommen. Also man hat gleichzeitig das Wunderwerk vollbracht, die KI-Sparte, die quasi insolvent war oder schleichend insolvent war, zu retten. Und gleichzeitig hat man dem langweiligen SpaceX-Business, das niemals diese massive Bewertung mehr hätte rechtfertigen können, weil man viel zu langsam wächst, Auch wenn es profitabel ist und Starlink ein ganz gutes Produkt ist, hätte man niemals die Bewertung rechtfertigen können. Aber durch die Aufnahme von XCI hat man jetzt eine KI-Sparte, wo man viel Fantasie reinhauen kann. Und damit kann man dann vielleicht über Narrative und über diese überoptimistische Marktbetrachtung reden. Dann sagen, dass SpaceX eben insgesamt so eine Mega-Company ist, die noch alles vor sich hat, Data Center in Space und so weiter und so fort, was man da alles glaubt. Was auch relativ klar wird aus dem Prospekt ist, dass diese angeblichen Mega-Produkte wie Terafab und Macroheart, also dass die überhaupt nicht weit vorangeschritten, sondern im besten Fall in den Kinderschuhen begriffen sind. Da gibt es nichts vorzuweisen, was man zeigen könnte bereits. Aber man kann auch sagen, sie sind einfach noch in der Planung. Dann ist das eben so. Aber ich glaube, das ist die Strategie. XCI ist gleichzeitig die Hoffnung. Andererseits ist es finanziell natürlich was, was SpaceX komplett unter Wasser zieht. Wie gesagt, es war vorher eine profitable Firma, auch ein spannendes Unternehmen, ein gutes Unternehmen. Es war einfach nur kein Billionen Dollar unternehmen und deswegen musste man für die Phantasie X rein schmelzen und gleichzeitig X AI. damit retten. Woher die Verluste kommen, ist wie gesagt relativ klar. Das sind die Abschreibungen auf Datacentren und Satelliten ein bisschen auch. Die CapEx werden auch nochmal nach Geschäftsbereichen ausgewiesen, also die Investitionen. Wohin geht das Geld? Da geht im ersten Quartal dieses Jahre rund eine Milliarde in Investitionen in das Space Business. Die Raketen sind ja wiederverwendbar, das heißt, das sind Eben auch Vermögensgegenstände, die man nur nach und nach abschreibt wahrscheinlich. Eine Milliarde die Nettoinvestitionen im Q1 für Space. Starlink Connectivity ist 1,3 Milliarden, also auf Jahressicht rund 5 Milliarden, die man investiert an CapEx. Und das KI-Business allein 8 Milliarden im Q1, also würde man das annualisieren, sind wir bei 32 Milliarden Investitionen. Datacenter-Investitionen nur aus der KI sparte. Und das ist der Kapitalbedarf, den SpaceX vorher nicht hatte, könnte man sagen. Aber weil sie XAI gekauft haben, müssen sie jetzt auch diese 75 Milliarden raisen, weil damit muss man die Löcher schöpfen, die XAI in das Budget reißt. Ansonsten der operative Cashflow ist sogar positiv im ersten Quartal. Also der operative Cashflow ist positive eine Milliarde, die Überschuss, das wären ja vier Milliarden im Jahr. Aber weil eben so hohe Investitionsausgaben noch dazukommen, ist der Free Cash Flow am Ende natürlich massiv negativ. Da würde man ja die CapEx dann abziehen in Höhe von 10 Milliarden. Und dann ist der Free Cash Flow minus 9 Milliarden, obwohl man operativ immerhin eine Milliarde Cash gemacht hat. Also das Gesamtbild, ich würde es nochmal zusammenfassen. SpaceX, spannendes, profitables Business, was leider nur... Um die 30% gewachsen ist in den letzten zwei Jahren und jetzt sogar nur noch 15% wächst. Da gibt es ganz spannende Zahlen. Also das Starlink hat allein 10,3 Millionen Subscriber. Fairerweise, der Umsatz pro Subscriber sinkt aber auch immer weiter. Unter anderem, weil man immer mehr Privatnutzer, weniger Geschäftsführer. Nutzer hat. Die Abdeckung ist 160 Länder inzwischen. 9600 Satelliten hat man im All. Das sind 75% aller Satelliten im All inzwischen. SpaceX sagt man, man hat schon 650 Launches in der Vergangenheit gemacht. 85% der Booster konnten wiederverwendet werden. Und 80% der Masse, die zwar im letzten Jahr ins All transportiert wurde, wurde von SpaceX alleine transportiert. Also man kann sagen, das ist das Weltraummonopol gerade. Aber das sind alles eben so ein bisschen Vanity-Metrics. Sondern am Ende muss man schon noch ein bisschen auf die Finanzen schauen. Und da ergibt sich eben das Bild, wie gerade gesagt, SpaceX, solides Business. Auch gut wachsendes Business, profitables Business, aber nicht schnell genug wachsend für annähernd die Bewertung. Also man könnte sagen, 20 Milliarden Umsatz oder man schaut auf den operativen Gewinn. Zusammen mit Starlink wäre der operative Gewinn so zwischen 4 und 5 Milliarden im Jahr vielleicht mal eine super gönnerhafte Bewertung. 100-fache EBIT-Multiple draufgeben, auch wenn es dafür längst nicht schnell genug wächst. Aber dann wären wir immer noch bei ungefähr 500 Milliarden Bewertungen, also einem Viertel von dem, was Basics jetzt kosten soll. XCI soll die Fantasie hinzufügen, tatsächlich verbrennt es, aber nur Geld wächst genauso langsam. Das Raketengeschäft ist übrigens geschrumpft im ersten Quartal, aber das liegt daran, dass sie ihre eigenen Satelliten hauptsächlich transportiert haben. Wie gesagt, das XEI wächst noch langsamer, ist noch unprofitabler und trotzdem tut das dem ganzen... Trotzdem tut das den Aussichten des IPOs erstmal gar nichts, weil ich davon ausgehe, dass es trotzdem erstmal zu Aktienanstiegen in den ersten Wochen kommen wird, weil diese Zahlen einfach für die Leute, die da investieren, glaube ich, nicht maßgeblich sind. Und selbst die institutionellen Investoren, die da jetzt einsteigen, die investieren glaube ich hauptsächlich, weil sie glauben, dass es zu weiterer Retail-Nachfrage und Nachfrage durch ETFs kommen wird. und sie so oder so profitieren, ob sie jetzt an diese Bewertung glauben oder nicht. Man könnte sagen, es ist immer schlauer, auf Elon Musk zu sitzen, zumindest aus Aktienentwicklungssicht. Man könnte auch sagen, man rechnet einfach damit, dass genug andere Leute dumm genug sind, das zu tun und dadurch reitet man dann auf der Welle. Könnte man mir meinetwegen auch vorwerfen. Ansonsten, ich schaue noch mal kurz in meine Notizen, ob es noch ein paar Fun Facts gibt. Achso, eine Sache, über die wir nicht gesprochen haben. Es wurde auch nochmal klarer gesagt, wie dieser Antropic-Deal eigentlich aussieht. Und zwar zahlt Antropic nämlich 1,25 Milliarden pro Monat, also 15 Milliarden im Jahr für das Anmieten von nicht nur Colossus I. Er hat es ja so aussehen lassen, als würden sie nur die alten Chips in Colossus I mieten. In dem Prospekt steht jetzt drin, dass Anthropic Zugang zu Colossus 1 und 2 bekommt, Rechenzeit in beiden Datacentern, dafür 15 Milliarden im Jahr bezahlt. Das sollte der Profitabilität der AI-Infrastruktursparte natürlich deutlich helfen. Das heißt, man kann damit rechnen, dass die Ergebnisse... Da im Q2 und vor allen Dingen Q3, weil das so langsam hochrampt, vor allen Dingen im Q3 sollte die XCI-Sparte dann schon deutlich besser aussehen. Das sollte man auch unbedingt dazu sagen. Und man hat drei Monate Kundigungsfrist, also sowohl Entropic als auch XCI können da jederzeit raus. Aber so sieht der Deal aus, wo Entropic, die Data Center, die GROK ja nicht selber auslasten kann, weil es einfach keine Nachfrage gibt, anmietet.
Ich habe noch eine Data-Center-Frage. Und zwar die letzten Wochen und ja auch in dem Prospekt ist immer wieder die Sprache von Data-Centern im All. Aber die gibt es doch überhaupt nicht, oder?
Die gibt es noch nicht. Im Moment sind die auf der Erde. Und was auch klar geworden ist, SpaceX hat allein drei Milliarden für Gasturbinen ausgegeben, um diese Dinger zu betreiben. Nicht für Energie, sondern nur für die Die Turbinen, die in Zukunft Erdgas verbrennen, um die Data Center zu betreiben, hat oder wird SpaceX 3 Milliarden US-Dollar ausgeben? Die Data Center im All gibt es nicht, wird es auch nicht geben. Wir kommen gleich nochmal drauf, was ein Konkurrent dazu sagt, dem man glaube ich auch vertrauen kann da. Wird sie geben, doch irgendwann wird sie wahrscheinlich geben, unter der Prämisse, dass Datacenter auf der Erde fast unerschwinglich werden, weil zu wenig Energie oder zu wenig Bauland, wo man bauen darf, ist, dann wird es Datacenter im All geben, aber nicht vor 2030. Elon Musk hat ja letztes Jahr gesagt, dass es auf Sicht von zwei bis drei Jahren so ist oder sogar im nächsten Jahr schon das erste Gigawatt installiert oder was auch immer er gesagt hat. Aber vielleicht Mitte der 2030er Jahre könnte das wirtschaftlich sinnvoll werden. Vielleicht wird man einzelne launchen und mal so 20 Megawatt irgendwo da installieren nach und nach. Aber Gigawatt-Scale werden wir irgendwann Mitte der 30er Jahre vielleicht mal erreichen und auch nur wenn sich die Entwicklung auf der Erde deutlich verschlechtert. Wirtschaftlich macht das nicht so viel Sinn. Der Anteil der Energiekosten ist jetzt nicht zu vernachlässigen, aber er ist nicht... Der größte Anteil. Deswegen, nur wenn die Verfügbarkeit von Datacentern auf der Erde quasi unmöglich wird, dann wäre Space auf einmal eine Alternative, einfach weil man da keine Baugenehmigungen braucht. So ungefähr. Ansonsten vielleicht noch zwei, drei Sachen zu Governance, also der guten Unternehmensführung. Elon Musk hat, also es gibt so verschiedene Kompensationsregeln, wie er noch mehr Shares und Geld bekommt. Die sind interessanterweise neben der Bewertung von SpaceX auch daran gekoppelt, ob er eine Million Menschen in eine Marskolonie einsiedeln kann und ob er 100 Terawatt an Leistung im Weltraum verbringt. Das klingt natürlich unerreichbar. Gleichzeitig trauen Elon Musk Fans ihm, glaube ich, alles zu. Ich würde sagen, er weiß 100 Prozent, dass er das nicht erreichen wird. zu Lebzeiten. Was aber gut ist, es klingt natürlich so, als wäre er committed. Wenn er seine Kompensation daran bindet, dass er diese Ziele erreicht, wirkt das natürlich so, als würde er selber daran glauben. Ich würde sagen, es ist ein reiner Headfake. Die Pläne, zum Mars zu gehen, hat SpaceX mehr oder weniger aufgegeben. Daran glaube ich nicht, dass das in den nächsten zehn Jahren nochmal eine Rolle spielen wird. Die 100 Terawatt im Space, also man will, glaube ich, Datacenter im All errichten, früher oder später, dass man auf 100 Terawatt kommen würde. Ich muss nochmal gucken, ob das wirklich Terawatt kommt. Mir ist noch ein bisschen viel vor der Sekunde. Doch, 100 Terawatt. Ich habe Terawatt nur falsch geschrieben, sehe ich gerade, weil ich noch zu sehr auf der Erde verhaftet war. Ne, 100 Terawatt. Also vollkommen, was heißt vollkommen unmöglich, unmöglich ist nichts, aber vollkommen unrealistisch. Aber ich glaube, er möchte damit einfach nur signalisieren, dass er an was glaubt, was alle anderen für kompletten Schwachsinn halten. Ansonsten die Bordkontrolle ist so, wie man sie vorstellt. Es gibt gar kein Bord, also man muss sich nicht mal die Marionetten einrichten dafür, sondern das hat man sich einfach komplett gespart. Elon Musk hält 85% der Stimmrechte. Dadurch, dass er Das sind quasi die wertvolleren Class-A-Shares, glaube ich. Es gibt eine Multi-Class-Shareholder-Struktur. Das heißt, es gibt Aktien mit den zehnfachen Stimmrechten. Von denen hält er 93 Prozent und somit kommt er auf insgesamt 85 Prozent der Stimmrechte. Das heißt, er kann sich nur selber rausschmeißen und hat sich seine Corporate-Diktatur gebaut. Wenn er jetzt noch Tesla kaufen würde, hätte er auch wieder die absolute Kontrolle über Tesla und müsste sich mit dem Board dort auch nicht mehr abgeben. Wobei das ihm ja mehr als wohlgesonnen ist, könnte man glaube ich. Genau, wenn man in die Assets reinschaut, das haben sie freundlicherweise aufgelistet, also alles Property, Plant, Equipment. Die Vermögensgegenstände da sind 42,6 Milliarden. Davon sind ziemlich genau die Hälfte Servers und Networking Equipment, also Datacenter verfügbar. 12 Milliarden sind Satellites, heißt also auch, dass du jedes Jahr 2, 3 Milliarden an Satellites abschreiben musst und jedes Jahr 5 Milliarden an Datacenter. Machinery Equipment, das ist hauptsächlich die Starbase, nämlich an Datacenter und Infrastructure, das sind dann kleinere Posten. Aber die beiden Dreiviertel der Gesamtinvestitionen sind Datacenter und Satellites, wie gesagt, die man relativ stark abschreiben muss. Das heißt, du kannst eigentlich safe davon ausgehen, dass du im Jahr mehr als 10 Milliarden Abschreibung immer haben wirst oder diese neue Investition brauchst. Die Schuldenaufstellung, darauf habe ich schon Bezug genommen, das sind hauptsächlich die X- und XCI-Loans, die man aufgenommen hat, die man zurückzahlen muss. Über Umsatz haben wir gesprochen.
Wann kauft der Tesla?
Ja, wirtschaftlich macht es keinen Sinn, weil niemand Tesla haben will, aber der Fakt, dass er die Kontrolle darüber haben könnte damit und dass der Tesla so schlecht geredet hat im letzten Erdings-Call, also alles, da hat er ja nicht so, also hier bei SpaceX lässt er alles ganz super erscheinen. Bei Tesla hat er ja von ganz vielen Problemen gesprochen und so. Das klingt so, als wenn er so ein bisschen in Oliver-Samba-Manier die eigene Firma schlechtreden möchte, um sie dann günstiger zurückzukaufen. Also ich würde es nicht ausschließen, obwohl es wirtschaftlich genauso wenig Sinn macht wie das andere. Aber dann hast du wieder noch einen anderen. Zu dem Total Addressable Market kannst du dann wieder noch 30 Billionen Robotikmarkt hinzurechnen. Das ist so eine Ideo-Ökonomie, weißt du, ich würde da nichts ausschließen. Am Ende geht es ihm darum, dieses Reich zu bauen. Er hat kein Board. Aus dem Open-AI-Verfahren hat man ja so ein bisschen erfahren, dass eigentlich will er das hier an Ex, seinem Lieblingskind, alles vererben als Empire. Und vor dem Hintergrund muss man das, glaube ich, sehen. Ansonsten, und das ist, glaube ich, dann wirklich das Letzte oder Vorletzte zu SpaceX. Ich habe angesprochen, dass die Abo-Zahlen von Starlink zwar super wachsen auf 10 Milliarden Kunden, aber der Durchschnittswert pro Kunde auf 66 Dollar im Monat gesunken ist. Das liegt daran, dass man zu viel dieser 40, 50 Dollar Accounts hat von den Leuten, die einfach nur ein Starlink oder Starlink Mini kaufen. mit auf Reisen nehmen und das kleinste Paket bezahlen. Und immer weniger Corporate-Accounts. Es sind relativ wenig, wenn man da reinschaut. Es sind gar nicht so viele, ich kann mal gucken, ob ich das hier noch schnell finde, wie viele Flugzeuge damit ausgestattet sind. Fand ich überraschend wenig, ehrlich gesagt. Achso, anderer Fun-Fact, bin ich jetzt gerade zufällig wieder drüber geschäubert. Was man auch gesehen hat, ist, dass SpaceX für eine dreistellige Million Summe Cybertrucks zum Listenpreis gekauft hat. als Tesla schlecht ging und die Cybertrucks nicht verkauft werden konnten. hat man für, ich glaube, 140 Millionen oder irgendwie in dem Dreh Cybertrucks zum Listenpreis. Jeder Autovermieter würde 20% Rabatt bekommen, wenn er so viele Autos kaufen würde. Die SpaceX-Investoren haben schön zum Listenpreis Ladenhüter aus dem Tesla-Lager gekauft, weil wahrscheinlich gerade so eine Compensation dran war oder so, der das brauchte. Ich finde das jetzt nicht, aber es sind nur ein paar hundert Flugzeuge auf der Welt, die damit fliegen. Aber das kann ja noch... Aber um dieses APU, also Average Revenue Per User Problem anzugehen, hat man schon die erste Handlung gemacht. Und zwar habe ich Post bekommen, dass Starlink von 40 auf 45 Euro im Monat in Deutschland den Preis erhöht um 12%. Das heißt, da arbeitet man direkt am Revenue Per User Problem. Das werden dann ja die nächsten 12% Wachstum, sofern Leute jetzt nicht kündigen. Und kann aber auch heißen, dass der Wert des Produktes so hoch ist, dass man glaubt, man kann höhere Preise durchsetzen. Für Leute, die einen guten Use Case haben für Starlink, ist das bestimmt wert. Da macht 40 oder 45 Euro jetzt auch keinen Unterschied. Aber man ist natürlich auch in Konkurrenz mit anderen Lösungen wie LTE oder 5G Access Points. Wir schließen einerseits ab und gleichzeitig muss man das doch in Verbindung sehen.
Die verrückteste IPO-Zeit der Welt, oder? Also drei Leute, die sich nicht leiden können, machen alle drei wahrscheinlich in drei Monaten eine IPO.
Ja, das Krasse ist, Entropic braucht das Geld am wenigsten. Alle werden jetzt versuchen, vor Entropic rauszugehen, weil Entropics zahlen alle anderen schlecht aussehen lassen. Also um XCI schlecht aussehen zu lassen, braucht man, wie wir gerade gesehen haben, nichts. Aber ich behaupte mal, wenn Entropic vor OpenAI rauskäme... könnte OpenAI den IPO auch gleich absagen. Zumindest heutiger Stand. Es kann sich immer alles ändern. Codex läuft gut. Wenn wir alle genug Actionfiguren von uns bauen, vielleicht läuft es dann auch wieder bei OpenAI. Aber derzeit ist Anthropic der einzige, der sich leisten kann, auch als letzter noch rauszugehen. Weil jeder die Aktie haben will am Ende. Gerade zum aktuellen Preis.
Könnte Anthropic vielleicht so einen Stripe-Move machen und einfach kein IPO machen?
Ja, das Problem ist, sie haben natürlich schon erheblichen Kapitalbedarf, wobei sie ja profitabel sind, aber sie müssen trotzdem investieren. Sie brauchen immer noch Financing, zumindest Debt-Financing, um neue Datacenter zu bauen. Wobei, gleichzeitig dadurch, dass sie viel Kapazitäten mieten und keine eigenen Datacenter bauen, das ist Quatsch, was ich jetzt erzählt habe, das, was man ihnen vorwirft beim Revenue-Accounting, ist ja auch der Vorteil. Nämlich, sie rechnen viel in andere Leute Clouds und dadurch haben sie selber weniger Investitionsbedarf. Ne, die könnten vielleicht auch irgendwann Cashflow-positiv werden. Ein Großteil der Verluste sind ja sowieso wahrscheinlich auch, nicht ein Großteil, ja doch, ein Großteil der Verluste sind Sharebase-Compensation, die ja nicht Cash angehen. Das ist sowieso krass. Also Dario Amode ist ein Researcher, ein Forscher, der war ein paar Jahre bei Baidu, ein paar Jahre bei Google. Dann bei OpenAI und der schlägt jetzt von der Strategie her Elon Musk und Sam Altman quasi on their own turf. Auf ihrem Schachbrett. Einfach weil er die bessere Strategie hat. In den B2B-Markt zu gehen, Software zuerst zu bauen, sich nicht distracten zu lassen, das ist Vor zehn Jahren habe ich bei Rocket in meiner Präsentation gehalten und Leuten erklärt, dass es nur darum geht, was du nicht tust. Sondern du hast zwei, drei Dinge, die du richtig gut können musst und alles andere musst du lassen. Ansonsten hast du keine Chance, wenn du eine wirklich große Firma bauen willst. Endshopping macht genau das, weil sie keine Pornobots bauen oder Actionfiguren oder Bildmodelle oder Videobums und was weiß ich. Das ist alles nur Distraction. Stattdessen finden sie, so wie es aussieht, den schnellsten Weg, zu vielleicht AGI oder zumindest zu den besten Coding-Modellen und den besten B2B-Anwendungen und irgendwann auch zum Professional-Markt und soll Google doch den Consumer-Markt bekommen? Who cares? Der B2B-Markt ist so viel interessanter, wenn du dir die Revenue-Expansion anschaust. Who cares? Weißt du, aus dem Consumer wirst du, also 80% der Leute werden erwarten, dass sie es umsonst bekommen und die anderen werden irgendwann eher nach China gehen, als dass sie Google 12 statt 8 Dollar bezahlen. Also es wird schwer, Revenue-Expansion mit Konsumenten rauszubekommen, zumindest mit dem Großteil. Da werden Firmen automatisch immer mehr Geld ausgeben. Du kannst heute schon ein Business-Buch darüber schreiben, wie viel schlauer in hindsight die Strategie von Anthropic war. Mich nervt eher, dass ich es nicht früher erkannt habe, aber spätestens jetzt oder vor drei, vier Monaten. Und die ganzen anderen Pörseln darum, als würden sie es das erste Mal machen, obwohl sie eigentlich die schlauesten Business-Typen der Welt sein sollten. Und apropos schlauesten Business-Typen der Welt, es gibt jetzt verschiedene Interpretationen vielleicht von dem, was außerdem passiert ist, nämlich einen Tag nach dem IPO-Prospekt, im gleichen Abend sehe ich gerade sogar, hat OpenAI bekannt gegeben, dass sie noch dieses Jahr und relativ früh, Ihr IPO ankündigen werden und auch Ihr Prospekt noch wahrscheinlich im ersten Halbjahr einreichen werden. Jetzt kann man zwei Dinge sagen. Das eine haben wir eben schon angesprochen. Es ist unheimlich wichtig für OpenAI vor Entropic rauszukommen, weil ansonsten sehen sie noch schlechter aus als die Zahlen sowieso schon aus. Also die Zahlen sehen gar nicht so schlecht aus, aber im Vergleich zu Entropic sehen ihre Zahlen dann eben doch nicht ganz so geil aus, glaube ich. Deswegen haben sie ein hohes Interesse zumindest vor Entropic rauszukommen. Das andere ist, ich glaube ehrlich gesagt, Sam Ortman ist nicht so nachtragend, aber als Sache für das ganze Verfahren, was Elon Musk jetzt verloren hat gegen OpenAI, ihm diesen Börsengang ein bisschen zu verhageln, indem man sagt, hey übrigens, in ein paar Wochen kommt auch OpenAI raus und haut mal nicht zu viel Geld in SpaceX schon rein, ihr wollt ja später auch noch unsere Aktien kaufen. Das senkt natürlich potenziell zumindest marginal die Nachfrage nach SpaceX-Aktien, wenn du weißt, der Open-Eye-IPO wird früher kommen, als wir denken. Das ist ja kein Zufall. Du kannst mir nicht erzählen, dass es Zufall ist, dass das am Tag... wo das S1-Prospekt von SpaceX rauskommt, er sein IPO nochmal ankündigt. Das ist wiederum ein Sam-Altman-Move, diese Timing-Decision zu sagen, ich pinkele jetzt hier ins Lagerfeuer an seinem größten Tag so ungefähr. Das ist total Sam Ortman. Ob das jetzt Rache, ob das erfahren ist oder einfach Marketing für seinen eigenen IPO, das weiß ich nicht. Aber ich meine, er ist auch darauf angewiesen, dass Leute Geld zurückhalten für den OpenAI-IPO. Der wird kein Spaziergang werden. Glaube ich, dagegen ist das Basics-IPO trotz der schlechten Zahlen relativ einfach, glaube ich. OpenAI kann auch so ein bisschen auf Resale-Nachfrage hoffen, glaube ich. Aber es ist doch nicht so einfach wie SpaceX. Auf jeden Fall natürlich dramaturgisch, mal wieder eine Glanzleistung, das an dem Tag zu machen, wo eigentlich die ganze Presse über das IPO-Prospekt reden soll, stattdessen zu sagen, es wird bekannt, OpenAI kommt früher raus, als alle dachten und geht früher an die Börse.
Ja, und du kannst dich ja nochmal an dieses schöne Bild aus Indien erinnern, wo er neben dem Anthropic-Gründer Dario steht und alle die Hände zusammenhalten sollen und die beiden die Hände nicht gehalten haben. Also ich würde sagen, Sam ist schon ein bisschen nachtragend.
Ja, aber das hier ist kein Move gegen Anthropic, sondern gegen... Also er versucht schneller zu sein als Anthropic, aber er versucht Elon ins Lagerfeuer zu picken, auf jeden Fall, ja.
Es gibt ja dieses, also das Dreieck der drei CEOs, die sich alle drei nicht leiden können und wahrscheinlich aber in Zukunft auch alle drei miteinander arbeiten müssen.
Ja, maybe.
Also wieso sollte Anthropic nicht in den nächsten zwölf Monaten auch von OpenAI ein bisschen Cloud-Resourcen...
Ich glaube schon, dass OpenAI seine Ressourcen noch auslasten kann, ehrlich gesagt. Ähm... Es täte Ihnen vielleicht ganz gut, mal noch ein paar Services zurückzufahren, also auch Geld zu sparen und weniger zu subventionieren. Ich glaube ja, wie gesagt, das kann nur Google sich leisten, diese ganzen Free-User dauerhaft zu subventionieren oder jedem Bildgenerierung relativ günstig erlauben. Das kannst du eigentlich nicht auf Dauer machen. Dann hätte OpenAI vielleicht tatsächlich ein paar Ressourcen frei bekommen. wenn sie sich fokussieren würden, aber würde natürlich auch nicht gut aussehen. Ansonsten an diesen ganzen IPOs versuchen natürlich nicht nur wir als Content-Produzenten und Analysten uns gesund zu stoßen, sondern der Kryptosektor wittert natürlich auch seine Chance und bietet mehr und mehr solche Perpetuals an. Perpetuals sind quasi dauerhafte Wetten auf den Kurs, Weil ich als Privatanleger, die ja noch nicht handeln kann, also ich kann mir ja keine SpaceX Aktien kaufen irgendwo, aber man schafft quasi synthetische Wetten auf den Aktienkurs. Jetzt gerade hat Binance, also einer der größten Kryptobörsen, bekannt gegeben, dass sie ein SpaceX Perpetual gelauncht haben, noch vor dem IPO, womit du dann quasi auf den IPO-Kurs wetten kannst. Wenn das der Perpetual einigermaßen genau ist, dann hätte ich recht mit meiner Aussage, dass wir SpaceX bei mindestens 2 Billionen sehen werden. Ich glaube aber trotzdem, dass es am Ende höher gehen wird, weil dieser Perpetual ist natürlich so ein bisschen, was glauben Leute, was SpaceX wert sein könnte. Die Knappheit, sobald SpaceX wirklich an die Börse kommt, ist darin meiner Meinung nach aber schwer abzubilden. Du hast natürlich informierte Player, die das vielleicht mit einrechnen, aber ich habe das Gefühl, ich glaube, SpaceX wird deutlich über 2 Billionen am ersten Tag schließen. Ich kann mich natürlich immer irren bei sowas, aber ich glaube, die Nachfrage, die da reinballern wird, ist in den Perpetuals noch nicht so richtig drin. Kann man schauen, wo Entropic gerade steht. Boah. Also das ist jetzt nur ein Dienst, aber der sieht Entschoppig bei 1,8 Billionen. Finde ich fair, ehrlich gesagt, gerade nach den Zahlen von heute. Also wenn du OpenAI mit 1, irgendwas wertest, dann musst du in Shopping mit 1,8 werten. Dann wäre mein Einkauf von heute natürlich sehr schlau. Ich versuche nochmal das hier zu triangulieren mit einem anderen Dienst. Aber das macht Sinn. Ich habe ja gesagt, 60 Milliarden EAA mal 30, bist du genau bei 1,8. Also wahrscheinlich ist das genau die dumme Mathe, die hier alle machen. Der nächste Dienst auch 1,77. Ach du Scheiße. So, und jetzt gucken wir nochmal OpenAI. Naja, klar. Also ich kaufe Entropic bei 900, weil ich glaube, die werden sich verdoppeln, bis die Lockdown-Frist abläuft, ehrlich gesagt. Ich glaube, die werden sich beim IPO, also wenn die an die Börse gehen, werden sie schon doppelt so viel wert sein. Und wenn bis dahin kein größeres Unglück passiert oder jemand ihnen deutlich viel Marktanteil raubt, dann wird Entropic auch Richtung 2 gehen. OPI sieht man bei 1,5 Billionen. Das sehe ich halt ehrlich gesagt wiederum nicht so. Naja, also die Märkte sind sehr frothy, sehr heiß. Diesel Perpetuals, ich würde davon abraten, also wer spekulieren will, soll spekulieren, mir alles egal. Ich kann die Plattform nicht mehr ausbilden, also Binance kenne ich natürlich, aber ansonsten kenne ich nicht mehr die Plattform, die sowas machen und würde dementsprechend da vielleicht nicht drauf wetten, aber ich meine, sollen Leute machen, was sie wollen. Ja, aber... Kurze Sekunde, ich muss das hier nochmal jemandem schicken gerade. Wir machen weiter, wir kommen so ein bisschen in die Boulevard-Schmuddelecke, wie auch immer man es nennen würde. Vor dem IPO von SpaceX gibt es ja noch einen großen Launch von dem neuen Booster-Rocket-Dingsbums da. StarCraft Falcon, wie heißt das neue? Space... Ach, keine Ahnung, diese Riesenrakete.
Du bist der Aktionär.
Ja... Why would I care? Also ich investiere nicht in das Business. Aber wenn mir jemand free money schenkt, dann kaufe ich mir natürlich für 500 Milliarden die SpaceX-Aktien. Es gibt noch diesen Raketenstart. Das ist natürlich ein bisschen Risiko vor so einem IPO. Wenn er gut läuft, gibt es nochmal neue Euphorie. Wenn er schlecht läuft, kann das natürlich auch nochmal ordentlich den IPO verhaken. Aber dann könnte man ihn auch nochmal verschieben zur Not. Wobei das schwer wird, wenn man mal mehr Geld für XCI braucht. Was eine andere schlechte News ist vom IPO, ist, dass jetzt ein Mitarbeiter gestorben ist in der Starbase, also dem Hauptquartier, Launchbase von SpaceX. Und zwar ist da natürlich ein Contractor, also ein Freelance-Mitarbeiter, wenn man so möchte, oder Kontraktarbeiter, der ist sozusagen gestürzt, wahrscheinlich runtergestürzt von einem Gerüst oder Gebäude und dabei totgeblieben genau ist, weiß man noch nicht. Aber das sind natürlich die News, die man nicht haben möchte vor so einem Börsengang. Gleichzeitig gibt es eine gewisse statistische Wahrscheinlichkeit, dass man, wenn man so viel baut, investiert und so weiter, dass irgendwann auch mal jemand, der daran arbeitet, zu Tode kommt. Das ist bei jedem Großprojekt, so muss man fairerweise auch sagen. Trotzdem versucht man das durch Arbeitssicherheit zu verhindern. Aber die ist vielleicht nicht Nummer 1 Priorität bei Elon Musk. Ansonsten gibt es ein sehr spannendes Interview mit Jeff Bezos.
Das würde ich auch so qualifizieren, dass das noch einer ist, der Elon nicht mag und dem auch den IPO kaputt machen möchte.
Ich habe das Gefühl, Jeff Bezos ist ein bisschen Post-Elon. Ich glaube, der gibt sich mit Konkurrenz gar nicht mehr so sehr ab. Auf jeden Fall ist es jemand, dem es gut gelingt, so zu wirken, als wäre es nicht irgendwie hart verfeinert mit jemandem. Der wirkt prinzipiell erstmal ganz glücklich. Hat gut gelernt, Geld auszugeben, glaube ich. Und auf die Frage... Das sieht man am Gesicht. Ja, sieht ein bisschen runder, gefüllter aus als sonst. Auf die Frage, ob er, also das Interview findet in seinem Blue Origin, also seiner Raketenfirma, statt. Und er wird dort gefragt, was er von Data Center in Space hält. Und auch er sagt natürlich, er sieht das definitiv. Aber die Timeline von zwei bis drei Jahren hält er für ein bisschen ambitioniert. Damit ist natürlich Elon Musk gemeint. Und wenn er sagt, ein bisschen ambitioniert, meint er, glaube ich, es ist delusional, daran zu glauben, dass man das in zwei bis drei Jahren... könnte oder dass es wirtschaftlich sinnvoll wäre. Aber gleichzeitig für seine Firma ist natürlich wichtig, dass auch er die Fantasie dafür hat. Deswegen sagt er schon, dass er glaubt, das wird irgendwann mal sehr wichtig. Und die andere große Schlagzeile, die er in dem Interview gemacht hat, wir packen das in die Shownotes, ist, dass er sich, also je nachdem, wo man nachliest, könnte man verstehen, er setzt sich dafür ein, die Steuern für arme Leute auf Null zu senken. Also er wird zitiert mit Eine Krankenschwester in Queens, die 75.000 Dollar im Jahr verdient, zahlt 12.000 Dollar in Steuern. Das würde er nicht tun, weil die untere Hälfte der US-Bevölkerung nur 3% des gesamten Steueraufkommens erwirtschaftet. Da geht es natürlich um Income Tax Aufkommen. Ich halte es prinzipiell für eine super Lösung. Ich wäre auch sofort dafür. Niedriger Einkommen weniger oder noch weniger. zu besteuern, weil das ist, glaube ich, ein guter Weg, Leute in Arbeit zu bringen und der Schaden wiederum, der dadurch entsteht, ist minimal, weil die Leute eben sowieso kaum etwas beizutragen haben oder können. Gleichzeitig das Geld, was du ihnen mehr in die Tasche gibst, geht zu 99% in die Wirtschaft sofort wieder. Das heißt, da wäre ein Haus mehr für gebaut, da wird ein Auto für mitgekauft, da wird ein Urlaub mehr von gemacht, da werden bessere Lebensmittel gekauft oder die Schüler, die Kinder mit besseren Spielzeugen oder Lernmitteln ausgestattet. Also bitte, gern. Ich halte es für eine gute Idee. Den Vorschlag macht er natürlich aber nur, weil er auf seine Steuern angesprochen wird. Und er sagt dann außerdem, die USA hätten the most progressive tax system in the world. The top 1% of taxpayers pay 40% of all the tax revenue. Das ist der gleiche Trick, den man in Deutschland immer macht, dass man sagt, Die reichsten Menschen tragen doch schon 30, 40 Prozent des, in Deutschland ist es nicht das obere 1 Prozent, aber trotzdem ist stark ungleich verteilt. Und dann sagt man immer, die allerreichsten tragen doch schon 40 Prozent oder 50 Prozent des Staates. Jetzt will man die noch mehr schropfen. Die Wahrheit ist aber, sie tragen halt eben auch einen ähnlich großen Anteil an den Gewinnen, die erwirtschaftet werden. Und man sollte nicht daran messen, wie viel die gesamte Klasse zur Staatsfinanzierung beiträgt, sondern wie viel Prozent des Einkommens man beträgt. Und dann ist es eben so, dass insbesondere in den USA die allerreichsten Menschen eben doch einen relativ niedrigen effektiven Steuersatz haben am Ende. Er sagt auch, wenn es so ist, sollen sie Gesetze machen, dass er mehr zahlt. Dann ist es halt so, er nutzt natürlich viele Lücken und so weiter aus. Er sagt aber, der Staat hat ein Ausgabenproblem, egal ob man ihm mehr Geld wegnehmen würde, es würde nichts auf Ausgabenproblemen ändern und dann holt er quasi die Krankenschwester aus der Tasche und sagt, man sollte doch der lieber die Steuern erlassen, bevor man ihm mehr Steuern zahlen lässt so ungefähr und gleichzeitig eben das Ausgabenproblem löst. Ich bin total dabei, dass der Staat eher ein Ausgabenproblem hat als ein Einnahmeproblem. Ich würde auch sagen, dass es schlau ist, den ärmsten Menschen noch mehr Steuern zu erlassen oder höhere Arbeitsanreize zu schaffen und mehr Konsumimpulse zu schaffen. Das ist ja gut für die Wirtschaft, ultimativ für alle. Auch, dass er deswegen nicht mehr Steuern zahlen sollte oder dass er einen niedrigen Steuersatz haben sollte als jemand, der nur eine Million verdient, in Anführungsstrichen nur, das glaube ich wiederum nicht. Die traurige Wahrheit davon ist natürlich auch, wie traurig das ist, dass die untere Hälfte der US-Bevölkerung nur drei Prozent der Steuern bezahlt. Man weiß ja auch, dass die untere Hälfte quasi nicht food secure ist. Also nicht genug Food Secures, nicht genug eigentlich Essen in der Tasche hat oder wenn die Waschmaschine kaputt ist oder eine Arztrechnung kommt, schon nah am Bankrott ist. Und eben dann das kombiniert mit dem Fakt, dass die oberen 1% dann 40% der Steuern zahlen und wahrscheinlich noch mehr der Gewinne einsacken, ist natürlich... Also nicht die Gesellschaft, in der ich leben wollte, würde ich mal sagen. Und trotzdem finde ich natürlich Dinge an dem, was er sagt, die ich durchaus so unterschreiben würde. Dann noch ein paar Kurznachrichten, weil wir ja schon ordentlich in der Zeit sind heute. Es gibt ein ganz spannendes Studio von einem Startup namens Forum AI. Und zwar hat man mal die Newslage von verschiedenen Bots wiedergeben lassen. Und hat dabei festgestellt, dass die erhebliche Fehler noch machen, wenn es um Genauigkeit und Bias geht. Wer ist da wohl der schlimmste Offender oder der schlimmste Übeltäter, wenn es darum geht, die Newslage nicht korrekt wiederzugeben?
Ilan, Ilan.
Das war bei anderen Chatbots deutlich besser. In einem Drittel der Fälle wurden Quellen von anderen staatlichen Agenturen genutzt. Also bei Fragen um Außenpolitik wurde dann unter anderem quasi die chinesische oder russische Staatspresse oder Russia Today zitiert, was man wohl auch als Fehlleistung interpretieren muss. Nicht per se, aber wohl doch auch per se. Das heißt nicht, dass jeder Faktor da veröffentlicht wird, falsch ist, aber trotzdem ist es falsch, die Prinzipien als Zufälle zu verwenden. Wahrscheinlich. Wir packen es mal in die Journals für die, die das thematisch interessiert. Einerseits die Warnung, dass... eben auch News noch sehr falsch wiedergeben werden teilweise, aber auch der Fakt, dass Grog da besonders schön ist. Das Spannende ist übrigens das Forum AI. Ich habe ja in meiner Präsentation gezeigt, dass man sich so ein eigenes kleines Advisory Board bauen kann oder seinen eigenen kleinen Mentor- oder Beraterkreis aus Leuten, die man sich niemals leisten könnte oder die schon lange tot sind. Wer das interessiert, kann sich nochmal die Präsentation anschauen. Und dieses Forum AI, das dafür wirkt, baut was ganz ähnliches. Die nennen sich The Judgment Layer for High Stakes AI. Und zwar kannst du ja auch verschiedene Experten auswählen und die sind dann quasi dein Ethikbeirat oder was auch immer du ihnen zumuten möchtest. Sebastian Kurz ist hier dabei, sehe ich gerade. Also du kannst Sebastian Kurz nehmen und der beurteilt dann also einen Avatar oder sowas oder einen eine Instanz, die auf seinem Äußerungen von früher gebaut wurden, bewerten dann, was immer für ein Problem oder was für eine Entscheidung du ihnen geben möchtest. Ich schwöre, ich habe es erst nach meiner Idee gesehen, aber es ist sehr nah dran an meiner Idee. Nur, dass hier mehrere hundert Experten zur Auswahl stehen und denen kann man dann wichtige Entscheidungen übergeben. Finde ich ein ganz lustiges Konzept. Kann man sich aber eben auch selber mit Cloud bauen. Braucht man glaube ich gar nicht. Also Forum AI würde schon irgendwas besser noch machen, aber Dann wirklich nur ganz kurz. Google hired 20 Wissenschaftler von Contextual AI. Contextual AI ist eine Firma, die unter anderem von Jeff Bezos, über den wir gerade gesprochen haben, finanziert wurde und das Besondere oder eben nicht mehr so Besondere ist, dass statt die Firma zu übernehmen, hat man 100 Millionen in Lizenzgebühren gezahlt und die 20 Top-Leute der Firma abgeworben und lässt wieder eine leere Hülle mehr oder weniger zurück. Das nur als Erwähnung, weil sich diese Deals, wo man quasi die Übernahme einer Firma umgeht, indem man die Assets und in dem Fall ist es, dass das Personal rauskauft und statt einem Verkaufspreis Lizenzgebühren überweist, sich häuft und das ist hier wieder ein weiterer Deal, der genauso strukturell ist. Andere Kurznews der Woche. Am Mittwoch wurde bekannt, dass Airbnb jetzt endlich das Unausweichliche tut und Hotels und Autovermietung anbietet. Irgendwann kommen dann vielleicht noch Flüge hinzu. Also Airbnb wächst im Kerngeschäft, was nicht einfach ist, fairerweise muss man sagen. Auch für die Firma, wo ich im Aufsichtsrat sitze, der Holiday Rental Markt, dem ging es schon mal besser. Der hatte höhere Wachstumsraten, wächst etwas langsamer gerade. Auch deswegen, glaube ich, weitet Airbnb sein Angebot auf weitere Service wie, also es gab ja schon Experiences, also was Gadget Guide normalerweise macht, irgendwie vor Ort touren, Kochschulen und so weiter. Jetzt nimmt man noch Hotels und Autovermietung hinzu und spricht davon, dass man bald mehr oder weniger alles über die App kaufen könnte, also vielleicht auch das Essen bestellen könnte. Es soll so ein bisschen die Everything-Travel-App werden. Wir hatten es ja schon ein paar Mal so ein bisschen vorausgesagt, dass das kommen wird.
Ich verstehe den Rollout nicht. Ich bin gerade auf der deutschen Seite und gehe auf Services. Da ist ein Fotograf verfügbar und dann steht da Köchin, Massage, Training, Make-up und so weiter und überall bald verfügbar, bald verfügbar, bald verfügbar. Ich verstehe nicht, warum die das nicht irgendwie lokal ausrollen, wenn es irgendwie voll buchbar ist. Da bin ich jetzt auf der besten, also im sichtbaren Bereich auf der Webseite.
Und es ist leer? Ja, also dass sie es anzeigen, wenn sie keinen Supply haben oder kein Inventar, ist natürlich ein bisschen dumm. Idealerweise würde man den Marktplatz erst bevölkern und es dann anzeigen. Keine Ahnung, ob das technische Gründe hat oder so. Aber da verstehe ich deine Enttäuschung. So, ansonsten, man würde... Ja, es ist noch so viel News. Also, wir müssen kurz über die Nvidia Earnings natürlich sprechen. Die war natürlich antizipiert und man kann schon mal sagen, dass Nvidia mal wieder die Erwartungen übererfüllt hat. Die Aktie wurde trotzdem leicht abverkauft. Ich glaube, man kann davon sprechen, dass es hauptsächlich Gewinnmitnahmen waren auf einem sehr hohen Level. Die Zahlen sind sicherlich wieder outstanding. Nach 56, 63 und 73 Prozent in den Vorquartalen wächst Entweder beim Umsatz jetzt mit 85 Prozent, also hat sich nochmal um 12 Prozentpunkte beschleunigt. Absoluter Wahnsinn. Die Rohmarge liegt mit rund 75 Prozent vergleichbar mit dem Vorquartal, hat sich wenig verändert. Aber weil die operativen Kosten sich weniger schnell bewegen als der Umsatz, hat sich... insbesondere das operative Ergebnis nochmal verbessert. Man ist jetzt bei rund 66% operativen Ergebnis. Ich glaube, selbst die Kreditkartenunternehmen haben das. Ich glaube, 65 hat Mastercard irgendwann mal gehabt. Aber 2 von 3 Dollars bleiben als Gewinnkleben. Das ist schon enorm. Unterm Strich nach Finanzergebnis sind es sogar 72% Profitmarge. Also fast 3 von 4 Dollar, weil man Das sind Gewinne aus den Investments, nehme ich an. Also es gibt hier einen Posten Other Income, der bei 16 Milliarden liegt. Das kann nur die Wertzuschreibung eigentlich sein aus Investments in den Tropic Open AI und so weiter. Macht ja auch Sinn. Das heißt, entweder das perfekte Flywheel gebaut, sie verkaufen die Chips, investieren in Firmen. Die Firmen werden auf dem Papier Mehrwert, Nvidia wird auf dem Papier Mehrwert, kann das Geld wieder, also es kommt ja Cash erstmal nicht rein, aber sie haben erstmal den Gewinn, können wieder investieren, noch mehr in diese Firmen, noch mehr Chips verkaufen. Das geht so lange gut, bis es irgendwann nicht mehr gut geht, aber erstmal großartiges Modell. Also die Datacenter-Sparte ist um über 90% gewachsen, fast verdoppelt im Vergleich zum Vorjahr nochmal. Aber ich will nur eins sagen, dass wenn das so weitergehen soll, Dann müssen die Hyperscaler nächstes Jahr 2 Billionen US-Dollar investieren. Also 4% des US-GDPs. Wenn die das hinbekommen, wir werden sehen, wir werden sehen. Aber das sage ich jedes Quartal bei Nvidia und jedes Jahr oder jedes Quartal beweist Jensen Wangs Firma uns oder mir, dass sie trotzdem einen Absatz finden für ihre Chips, auch für 80 oder 90 Prozent mehr Chips als im Vorjahr.
Und der war in China.
Ja, aber da hat er mehr oder weniger gesagt, dass sie das Business quasi aufgegeben haben und Huawei das oder Huawei... das komplett übernommen hat, den Marktanteil. Ansonsten, worüber ich mich so ein bisschen ärgere, ist, dass wir so viel Newslage haben, dass ich mein Summer of SARS, also die Gegenbewegung zur SARS-Aukalypse, nicht so richtig durchziehen kann aus Zeitmangel. Ich würde mir gerne mal ein paar günstig gewordene SARS-Businesses anschauen, die stark verprügelt worden sind. Und ich glaube, dass es den allen nicht so schlecht geht, wie es aussieht an der Börse. Mit meinem Monday bin ich schon ganz zufrieden, ehrlich gesagt, wo ich mich ein bisschen eingekauft habe. Ich ärgere mich dann fast immer, wenn ich jetzt Workday nach Zahlen 14% hochgehen sehe, weil das wäre natürlich so ein Titel, den ich mir unter den ersten Dreien angeschaut hätte. Und da die mit dreimal Umsatz auch gut bewertet waren, gar nicht so schlecht aussahen, wäre das sicher was, wo ich zu dem Schluss gekommen wäre, könnte man nochmal kaufen und jetzt sind es aber 14% teurer, was immer noch günstig ist wahrscheinlich. Aber ein gutes Beispiel dafür, dass diese Firmen wahrscheinlich schlechter getradet werden, als das Business eigentlich aussieht. Workday hat gute Zahlen präsentiert, einen sehr guten Ausblick gezeichnet und deswegen legt man 14% zu. Das liegt Audio an. Also ein Audio-Leak vom Facebook-Meeting würde ich sagen, skippen wir mal. Wir packen es in die Shownote, wer sich anhören möchte, wie Mark Zuckerberg den Mitarbeitern erklärt, warum er sie bespitzeln muss beim Arbeiten, weil sie so gute Programmierer und Arbeiter sind, dass die beste KI nur auf ihrer Arbeit trainiert werden könnte, weil sie so wertvolle Mitarbeiter sind. Das könnt ihr euch als kleines Bonus-Bong-Bong aus den Shownotes holen. Aus zeitlichen Gründen skippen wir das mal. Da die sogenannten Steroid-Olympics sich nähern, gibt es gute Berichterstattung unter anderem in Financial Times und The Guardian darüber. Packen wir auch in die Shownotes. Der Guardian hat ein ganz gutes Profil über Christian Angermeyer dabei geschrieben. Die Financial Times erklärt relativ gut, was ich auch vorher schon mal größtenteils so gesagt habe, dass es hauptsächlich eigentlich eine Werbeveranstaltung mit kostenlosen Marketing gibt. Nahrungsergänzungsmittel und Dopingstoffe wird. Der neue Twist, der hinzukommt, aber das liegt einfach an der Entwicklung in dem Markt, ist, dass der neueste Trend bei Nahrungsergänzungen und der ganzen Pumper- und Longevity-Szene sind ja sogenannte Peptide, also die DLP-1-Familie quasi aus Wirkstoffen ist ja eins davon, aber es gibt hunderte weitere von quasi nicht zugelassenen oder unregulierten Peptiden, die gerade in den USA, aber inzwischen auch nach Europa schwappend von mehr und mehr Leuten auf eigenes Risiko probiert werden.
Don't do it.
Ja, ist vielleicht nicht so schlau, das zu tun. Trotzdem machen es viele Leute, weil teilweise wird ihnen sozusagen Muscle Gain zugesprochen, höhere Fettverbrennung, bessere Regeneration der Muskeln. Es sind quasi körpereigene Stoffe. Dass die überhaupt wirksam sind in jedem Fall, ist nicht so richtig nachgewiesen. Von Langzeitwirkung ganz zu schweigen. Das, wie wir wissen, stört Fitnessinfluenza aber nicht daran, es trotzdem zu propagieren. Und Peptide sollen jetzt auch natürlich ein signifikanter Bestandteil werden der Marketing-Efforts der Enhanced Games. Auf der Enhanced Games-Webseite kann man sich im Webshop sowieso schon alles mögliche, Testosteron, Human Growth Hormone und auch Peptide usw. kaufen. Also die Financial Times beschreibt es ganz gut, dass die wahren Stars dieser Steroid-Olympiade oder dieser Steroid-Olympischen Spiele die Medikamente sein werden. Und was die Sportler machen, ist eigentlich nur der Marketingrahmen, den man kreiert, um Aufmerksamkeit zu generieren, was man ja im Fernsehen nicht geschafft hat und es deswegen nur im Streaming machen wird. um diese Sachen zu vertreiben. Christian Angermeyer gibt das auch relativ offen gegenüber dem Guardian zu, sagt aber auch, und ich meine, da ist was dran. Klassischer Sport ohne Doping ist ja nichts anderes. Da geht es darum, am Ende irgendwie Heineken, Zigaretten vielleicht nicht mehr, Heineken, Zuckerdrinks und Gambling zu promoten. Das, was jetzt deutlich besser ist als Peptide, also wenn ich die Wahl hätte, schwer zu sagen, aber ich glaube, dass die Der Nettoschaden aus Peptiden ist derzeit zumindest noch natürlich deutlich geringer als der der Gambling-Industrie, Zuckerindustrie oder Alkoholindustrie. Das kann man, glaube ich, relativ klar sagen. Insofern hat er da auch Nicht ganz unrecht, ob das jetzt die richtige Rechtfertigung ist, zu sagen, dass Sportler da dopen können, wie sie wollen, solange Ärzte es freigeben und dass das ein besseres Sportevent ist. Das ist eine Meinung, die ich meine. Glaube ich. Ganz spannende Statistik hier drinnen. dass von den Sportlern da wohl 91% Testosteron zum Doping nutzen, rund 80% Human Growth Hormone, über 40% Epo verwenden und rund 30% Anabolsteroide nehmen werden von den Teilnehmenden. Also die geben schon ordentlich Glas und das alles natürlich parallel und mit was weiß ich noch, was man nimmt. Wir werden sehen. Also wir werden nicht sehen, weil wir gucken uns das natürlich nicht an, sondern hören hier im Podcast eine kurze Zusammenfassung, wie furchtbar dieses Event war, wenn es war. Ansonsten, die Aktie der Enhanced Games ist ja per Speck an die Börse gegangen und da kann man sagen, die wiederum folgt dem natürlichen Gang der Dinge, was Aktien, die Christian Angermeier an die Börse bringt, betrifft und hat sich seit dem Börsen-Debut schon mal halbiert, bevor die Enhanced Games überhaupt angefangen haben. Insofern zumindest, das war natürlich sehr erwartbar für Börse. gemäß meinen persönlichen Erfahrungen und meiner Meinung. Dann vielleicht noch ganz spannend, Reuters hat exklusive Informationen, wie das US-Government, was übrigens der größte Kunde der Welt ist und 20% des Umsatzes von SpaceX macht, die verschiedenen KI-Anbieter nutzt. Und dabei ist rausgekommen, dass man unter 400 untersuchten Fällen von KI-Einsatz in ungefähr 234, mehr als die Hälfte, die Technologie von OpenAI verwendet hat, In 33 Fällen googelt Gemini, in 26 Fällen Antropix, wir wissen aber unter anderem das Pentagon dabei und in ganzen vier Fällen waren das, glaube ich, drei. In ganzen drei Fällen ist Grog zum Einsatz gekommen von Antropix. 400, also etwa 1% Marktanteil, während OpenAI, also was heißt Marktanteil nach Fällen, wenn man so will, zeigt, dass auch Kroc selbst im US-Government nicht so gut ankommt. Dann berichtet die Washington Post noch, dass sich US-Behörden weiterhin weigern, die Information herauszugeben, welche Daten das Department of Government Efficiency von Elon Musk quasi extrahiert hat oder mit welchen Daten es gearbeitet hat von den Behörden. Also wir erfahren weiterhin nicht, welche Daten Doge eigentlich in Anführungsstrichen geklaut oder genutzt hat, konsolidiert hat, zusammengeführt hat, aus Transparenz oder Staatstransparenz Perspektive natürlich ein furchtbares Ergebnis und man kann nur davon ausgehen, dass es einen Grund hat. Also wenn das unauffällig wäre, dann würde man ja vielleicht sagen, warum das so ist. Weiteres Schmuckstück aus dem Trump-Kabinett. Trump hat per Dekret erlassen, dass seine Familie auf absehbare Zeit Also hat sich eine Art Generalamnestie für alle möglichen Steuerstraftaten, wo wir ja wissen, dass er da so ein bisschen einschlägig mit zu tun hatte in der Vergangenheit. Der Fehler wird ihm in der Zukunft nicht nochmal passieren und er hat sich davon erstmal befreit. Vielleicht wird es von der nächsten Regierung wieder rückgängig gemacht, aber soweit so schlecht. Und dann, um ein paar gute News einzustreuen und für dich vor allen Dingen wahrscheinlich ein Lacher, wir haben ja so ein bisschen kritisch den Aleph-Alpha-Deal reflektiert, also das Da es einen angeblichen Merger gab zwischen einer kanadischen Plattform namens Cohere und Aleph Alpha, bei dem Lidl gleichzeitig 500 Milliarden neue Schwarzgeld in Cohere investiert hat. Damit die Bewertung von Cohere auf 20 Milliarden erhöht hat. Dafür hat Cohere sich erbarmt und Aleph Alpha gekauft. Damit aber auch Zugang zu vielen Verträgen mit deutschen Behörden könnte man erwarten. So weit, so gut. Und jetzt ist Cohere mit dieser 20 Milliarden Bewertung direkt shoppen gegangen und hat ein weiteres deutsches Startup gekauft und zwar Reliant AI. Und das ist der schöne Moment, in dem auch ich Shareholder werde an Cohere. Und seitdem glaube ich natürlich an die Strategie von Cohere und auch an diese Bewertung, weil mir bleibt ja nichts anderes übrig. Glück, Glückwunsch an die Gründer Marc Belmar, Richard Schlegel und Karl-Moritz Herrmann. Wie gesagt, ich habe ein kleines Ticket mal am Anfang gemacht und darf jetzt darauf hoffen, dass Co. hier diese 20 Milliarden Bewertung weiterhin erarbeitet oder sogar steigert. Ansonsten ändert das zumindest meinen Blick auf den Aleph Alpha Deal höchstens. Natürlich nicht. Aber ich habe von den Gründern nur Gutes über Coher gehört. Das kann ich schon noch gern sagen. Und dann noch was Lustiges zum Ende. Und zwar hat mir jemand zugeschickt, schöne Grüße an Hörer Benedikt, aus einer gemeinsamen Pressemitteilung von SAP und Mistral AI, dem französischen KI-Unternehmen. Da hat man die gemeinsame Strategie erklärt, what sets us apart, was sticht heraus an uns. Sie sind jetzt voll integriert, europäische Blablabla-Lösung. Und dann ganz am Ende das Takeaway, this isn't just a proof of concept, these are production-ready solutions. Also das klingt natürlich sehr so, als wenn Mistral und SAP ihre gemeinsame Kommunikation auch von ChatGPT schreiben lassen, was einer gewissen Komik entspricht. Nicht in Bernd.
Beziehungsweise von jedem LLM, oder?
Ja, andere LLMs kann das auch passieren. Ich habe das Gefühl, Claude hat das schon so ein bisschen selber reguliert oder es hat auf meine Instruktionen so oft gehört, dass es mein Ziel verstanden hat. Aber weil das ja noch nicht genug ist in meiner Präsentation, habe ich so ein Beispiel von einem anonymen Strukturvertriebler gezeigt, dessen LinkedIn-Schreiber das schon heftig übertrieben hat. Aber das ist noch nichts im Vergleich zum Redenschreiber unseres neuen Digitalministers. Der hat auf der Republika in Berlin nämlich eine Rede gehalten.
Perfektes Publikum dafür.
Und der LinkedIn-Nutzer Konrad Göke hat das für uns alle zusammengeschnitten. Und wir packen den Link dazu auch nochmal in die Shownotes und würden das einfach mal einspielen. Und jeder Hörer darf selber entscheiden, was er will. ob die Rede eventuell mithilfe von KI geschrieben wurde oder ob sich Herr Wildberger diese Dialektik einfach schon angewöhnt hat von den KI-Modellen, weil er selber so ein aktiver KI-Nutzer ist. Das kann ja auch sein, dass das einfach in den eigenen Sprachgebrauch dann übergeht und dann lernt man quasi von der KI und schreibt irgendwann seine Reden, genauso wie die KI spricht. Oder das Digitalministerium ist so entbürokratisiert und digital gestaltet, wie wir es uns alle wünschen und schreibt schon alle Reden mit KI, dann können wir den Minister aber auch bald durch den Avatar ersetzen, würde ich sagen.
Vielen Dank fürs Zuhören. Zum Abschluss jetzt ein kurzes Beispiel aus der Rede.
Peace. Nicht setzen, sondern annehmen. Das nicht in Absichtserklärung, sondern in den Vergabekriterien. Nicht souverän, sondern verwaist. Nicht als Blackbox eines einzelnen Anbieters, sondern offen gebaut. Nicht durch Größe, sondern durch Offenheit. Nicht in Versprechen, sondern in den Bauprinzipien. Datensparen nicht ersetzt, sondern entlastet. Nicht nur sammeln, sondern Prototypen bauen. Nicht das Projekt eines Ministeriums, nicht das Projekt einer Regierung, sondern das gemeinsame Betriebssystem unserer Demokratie.