Doppelgänger Folge #567 vom 2. Juni 2026

Finanz-Nihilismus & Bubble-Thermometer | Anthropic-IPO-Filing | Jensen Huang sagt SaaSocalypse ab #567

Anthropic reicht das Börsenprospekt ein. Pip erklärt, warum Anthropic unbedingt vor OpenAI rausgehen muss. In Lenny Rachitskys Umfrage unter Tech-Profis ist Anthropic mit Abstand der Lieblings-Arbeitgeber. Google macht eine Kapitalerhöhung über $80 Mrd. statt wie üblich Aktien zurückzukaufen. Nvidia-CEO Jensen Huang sagt mit einer einzigen Aussage die SaaSocalypse ab und schickt Software-Aktien auf eine Rally. Nvidia greift mit RTX Spark Intel und AMD im PC-Markt an. Die Chicago Mercantile Exchange launcht AI-Token-Futures wie für Gold und Öl. Short-Seller Andrew Left wird wegen Marktmanipulation verurteilt. Bloomberg deckt auf, wie der SpaceX-IPO die S&P-500-Regeln zur Profitabilität aushebelt. Antonio Gracias wird durch den IPO zum Milliardär, sein Off-Balance-Sheet-Konstrukt mit SpaceX wird zum Streitthema. US Space Force vergibt $4,16 Mrd. an SpaceX für den Golden Dome. Instagram-Accounts werden gehackt, indem Hacker einfach Meta AI fragen. Salesforce kauft das Berliner Startup Contentful und hält selbst inzwischen einen $5-Mrd.-Anteil an Anthropic. Anthropic gibt der EU-Cybersecurity-Agentur ENISA Zugang zu Mythos.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) Anthropic reicht IPO-Prospekt ein

(00:18:14) Anthropic ist Lieblings-Arbeitgeber

(00:20:17) Google macht $80-Mrd.-Kapitalerhöhung

(00:27:04) Jensen Huang sagt SaaSocalypse ab

(00:33:47) Nvidia RTX Spark gegen Intel/AMD

(00:39:46) AI-Token-Futures an der CME

(00:43:06) MiniMax M3: China-Modell für 5-10% des Preises

(00:46:01) HPE

(00:47:13) Peter Thiel zieht nach Argentinien

(00:49:32) SpaceX-Skeptiker: Musk vs. eigenes IPO-Filing

(00:55:25) SpaceX-IPO biegt S&P-500-Regeln

(00:59:29) Antonio Gracias und SpaceX' Off-Balance-Sheet-Konstrukt

(01:07:28) US Space Force vergibt $4,16 Mrd. an SpaceX

(01:09:15) Instagram-Hack via Meta AI

(01:13:24) Salesforce kauft Berliner Contentful

(01:18:17) Anthropic gibt EU/ENISA Zugang zu Mythos

(01:19:33) Salesforces Anthropic-Stake auf $5 Mrd.


Shownotes

Anthropic-Ankündigung - xcancel.com

Lenny Rachitsky: Ergebnisse einer Umfrage zu AI-Tools - linkedin.com

Alphabet - ft.com

Nvidia RTX Spark N1/N1X: AI-CPU/GPU für Laptops und Desktops - theverge.com

Nvidia-CEO Jensen Huang zerstreut SaaSocalypse-Sorgen - wsj.com

AI-Token-Futures kommen wie Gold und Öl - techcrunch.com

MiniMax M3: Schlägt GPT-5.5 und Gemini 3.1 Pro bei 5-10% der Kosten - venturebeat.com

HPE shares soar 37% - ft.com

NYT: Warum Peter Thiel sich auf ein Leben nach Amerika vorbereitet (Argentinien) - nytimes.com

SpaceX-Skeptiker: Musks Aussagen weichen vom IPO-Filing ab - cnbc.com

Short-Seller Andrew Left wegen Wertpapierbetrug verurteilt - bloomberg.com

SpaceX-IPO zwingt Indexfonds und Retail, die Regeln zu ändern - bloomberg.com

Hedgeye-Tweet zu SpaceX/Markt - xcancel.com

Fortune: SpaceX-IPO macht Musks Freund Antonio Gracias zum Milliardär - fortune.com

US Space Force vergibt $4,16-Mrd.-Vertrag an SpaceX - reuters.com

Coinbase und Kalshi launchen regulierte Perpetual-Krypto-Futures - reuters.com

Hacker bekommen Zugang zu High-Profile-Instagram-Accounts durch Meta AI - 404media.co

Gergely Orosz Tweet - xcancel.com

Jane Wong Tweet - xcancel.com

Salesforce übernimmt Berliner Startup Contentful - manager-magazin.de

Salesforce kauft Contentful: Headless CMS für Agentforce - thenextweb.com

Anthropic gibt EU-Cybersecurity-Agentur Zugang zu Mythos - bloomberg.com

Salesforces Anthropic-Investment auf rund $5 Mrd. bewertet - bloomberg.com


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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 567 am 3. Juli 2026. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Und wenn ich mir so die News für die letzten Tage angucke, kann ich nur sagen, läuft bei dir.
Inwiefern?
Ja, also ich gehe mal davon aus, dass du irgendwo diesen Kleinwagen oder Luxuswagen da in Anthropic platzieren kannst. Letzte Woche haben wir noch drüber geredet, dass die jetzt geclosed haben und zack, Montag fängt die Woche an mit wir machen ein IPO. Also da wird das auf jeden Fall schnell vergoldet.
Es ist jetzt leider eher ein gebrauchter Volvo geworden. Also die Tranche, in der ich drin war, war so oversubscribed, dass mir 25 Prozent wieder weggenommen wurden, weil andere auch wichtige Kunden offenbar da auch gern mit investiert haben. Das zeigt so ein bisschen, wie kompetitiv das inzwischen ist, überhaupt in Entropic reinzukommen. Aber vielleicht darf ich 75.000. Also es sieht ganz gut aus, dass ich 75.000 Dollar... investieren darf.
Gebrauchter Volvo oder gebrauchter Lambo?
Einen XC90 gebraucht. Soll so um die 70 liegen, habe ich mir sagen lassen.
Ich bin eher so von so einem alten für 10.000, 15.000 ausgegangen, also so einem richtig gebrauchten.
Nee, aber ich gehe davon aus, dass die Chancen damit etwas steigen. Und ich gehe auch davon aus, dass Entropic eigentlich schon, ich würde sagen, das doppelte Wert ist davon. Aber das sehen wir dann demnächst. Die News der Woche. ist bestimmt, dass Entropic jetzt auch confidentially, also vertraulich, sein Börsenprospekt eingereicht hat. Wie gesagt, der Prozess ist, um ein IPO zu machen, muss man gegenüber der SEC so ein Prospekt einreichen. Das wird dann auf formelle Kriterien geprüft. Man kann das öffentlich machen oder Confidentially, wenn man es Confidentially macht, kriegt man eventuell nochmal Feedback von der SEC dazu, wenn man was ändern muss und kann es dann später öffentlich als dann eigentliches Verkaufsprospekt rausgeben. Im Vorfeld des IPOs, der jetzt auf Herbst terminiert wird oder angenommen wird, dass er im Herbst kommen wird, aber das ist ja, wir sind ja schon wieder im Juni, das heißt, es kann sich vielleicht auch einfach nur um drei, vier Monate handeln dabei. Ja, ich glaube, es ist Das ist nachvollziehbar. Ich hätte an Entropic-Stelle das Gleiche gemacht, aus verschiedenen Gründen. Also A, die Zahlen wären nicht noch besser, glaube ich. Also natürlich wird Entropic weiter wachsen, aber im Moment wachsen sie Faktor 10 gegenüber dem Vorjahr. Sie haben diese Wahnsinns-Revenue-Expansion-Rate, die sich glaube ich nicht nochmal verbessern wird um die 500. Ich habe ja über 200 gesagt, inzwischen geht man von 500% Revenue-Expansion aus. Sie können zeigen, dass sie zumindest temporär profitabel sein können, wenn sie wollen. Das ist einfach ein super Faktor. Sie müssten in die Risiken natürlich reinschreiben, dass der Zugang zu Compute für sie problematisch ist und das Geschäft behindern könnte. Sie haben das Risiko, dass Codex aufholt. Sie haben das Risiko, also das Konkurrenzmodell von OpenAI zu Cloud Code, dass das jetzt wieder Marktanteile gewinnen könnte. Deswegen da so schnell wie möglich rauszugehen, ist im Moment der Stärke vielleicht schlauer. Es gibt das latente China. Was heißt latente? Das ist eigentlich relativ konkrete China-System. Risiko, dass China Markteinteile gewinnt gegenüber der US-kommerziellen Welt. Komme später auch nochmal drauf, da gibt es auch aktuelle News zu. Insofern ist das Timing für Entropic erstmal so bald wie möglich, würde ich behaupten. Und der andere Fakt ist natürlich, Entropic hat ein starkes Interesse daran, vor OpenAI rauszugehen. Es ist einerseits rein statistisch so, dass das IPO, wenn man die in so einen Cluster legen würde, ist es in der Regel so, dass der Erste einen Bonus bekommt und die Späteren tendenziell schlechter performen. Gleichzeitig ist es so, dass OpenAI's Zahlen links nicht so gut aussehen wie Entropic. Kommt Entropic raus, würde OpenAI fast nicht mehr fundable sein, würde ich mal behaupten, oder deutlich schwerer haben, gut auszusehen im Vergleich. käme OpenAI zuerst raus, könnte es die Bewertung von Entropic unnötig behindern oder nach unten senken, weil OpenAI nicht so spannend aussieht und Fragen aufwirft, die sich bei Entropic vielleicht erstmal gar nicht mehr stellen oder noch nicht so sehr stellen. Insofern, als Primus Interpares da zuerst den Markt zu betreten, hielte ich für sehr, sehr opportun und ich würde an ihrer Stelle alles daran setzen, das zu tun. Gleichzeitig macht das für OpenAI die Sache erheblich schwerer. Und ich kann mir vorstellen, dass im schlimmsten Fall OpenAI, also ich weiß nicht, ob sie bis dahin vielleicht auch wieder bessere Zahlen haben, ansonsten vielleicht sogar einen Umweg über den Speck nehmen, wobei ein Trillion-Dollar-Speck wäre natürlich auch eine wilde Sache. Ich bin gespannt. Aber ich behaupte, wenn ein Topic draußen ist, Sieht OpenAI vergleichsweise vielleicht nicht wie ein Trainwreck, aber doch deutlich unvorteilhafter aus und allein deswegen muss ein Shopping als erster raus werden. Eine Chance, die du, die darfst du nicht vergeben. Du weißt, du profitierst davon, du weißt außerdem, es behindert deine Konkurrenz, also machst du das.
Aber kann Anthropic jetzt entscheiden, ob sie früher oder später rausgehen? Liegt das jetzt nicht bei der Börsenaufsicht, SEC, die jetzt entscheidet? Also OpenAI hat ja irgendwie am 22. Mai das gemacht. Man könnte jetzt mutmaßen, dass es vielleicht bei OpenAI ein bisschen länger dauert, weil sie in diesem Non-Profit-Status waren oder so. Aber wer entscheidet denn jetzt, wann IPO ist?
Also sobald dein Prospekt als genehmigt gilt, also sobald es alle Regularien erfüllt, die Regulierungsbehörden haben, kannst du den Zeitpunkt... einigermaßen frei wählen. Du musst natürlich noch eine Roadshow machen, das heißt, du musst mit institutionellen Anlegern sprechen. Das kann man alles beschleunigen, aber wenn du die gesamte Nachfrage des Marktes ausnutzen willst, dann solltest du mit allen relevanten Parteien sprechen. Das dauert ein bisschen. Also es kann schon noch sein, dass OpenAI es früher schafft. Ich will nicht sagen, dass Entropic damit es jetzt früher schafft, zwangsläufig, aber sie sollten es versuchen, OpenAI zuvor zu kommen. Ansonsten werden sie in Mitleidenschaft gezogen von OpenAI. sage ich mal, und andersrum können sie auch mehr einen erheblichen Schlag versetzen, wenn sie zuerst mit, was ich für deutlich bessere Zahlen halte, rausgehen. Insofern wäre es dumm, das nicht zu tun aus rein finanzieller Sicht, würde ich behaupten.
Das heißt, September gibt es IPOs.
Ja, ich würde auf August, September, spätestens Oktober.
Im August sind wir alle im Ferien.
Vielleicht sogar noch früher. Also der Anreiz ist noch früher, so schnell wie möglich wirklich zu machen, ist enorm. Also Anthropic ist auf dem Höhepunkt des Wachstums. Idealerweise würden sie im August rauskommen, glaube ich. Dann haben sie die Q2-Zahlen, die werden nochmal richtig gut aussehen. Ich gehe davon aus, dass sie dann auf eine 60 Milliarden... Run-Rate sein. Also sie werden vielleicht 5 Milliarden im Monat machen dann. Und danach wird die Wachstumsgeschwindigkeit aber auch sinken, bin ich mir relativ sicher. Also vielleicht zur Erklärung. Man möchte einerseits so viel Gewinn wie möglich machen. Das ist jetzt bei den Firmen, wo man nicht ganz glaubt, die überhaupt Gewinn machen. Bei Tropic gibt es ein paar Anzeichen, dass das in einem Monat mal klappt. Aber Gewinn ist jetzt hier erstmal nicht das Thema. Das heißt, du wirst mit dem Umsatz bewährt. Das heißt, du möchtest so viel Umsatz wie möglich machen. Aber für die Bewertung der Firma ist die Umsatzgeschwindigkeit bzw. die Umsatzsteigerungsgeschwindigkeit eben auch unheimlich wichtig für die Modellierung der zukünftigen Erträge und des terminalen Werts der Firma. Wir wissen ja auch, dass in dieser Zeit, In diesem Bubble-Nihilismus bei SpaceX macht sich offenbar niemand die Gedanken, was da wirkliche Umsatzmultiples wären oder so. Sehr hundertfaches Umsatzmultiple und da sieht man, dass es auch ein bisschen losgelöst ist von Bewertungen. Aber wenn Leute das bewerten wollen, würden sie natürlich sagen, vielleicht halten wir bei der Erwachsensgeschwindigkeit ein Umsatzmultiple von 30 für gerechtfertigt. Dann wäre Entropic 1,8 Milliarden wert. Ich glaube, das sehen diese Sekundärmärkte eigentlich auch schon relativ stark. Ich glaube, du könntest gerade Leute dazu bringen, also Ich glaube, es gibt Parteien, die würden auch gerade für 1,5 Billionen bei Entropic investieren, ehrlich gesagt. Genau, deswegen aber, um diese Bewertung aufrechtzuerhalten, braucht Entropic einerseits weiterhin hohen Umsatz, aber auch die hohe Umsatzsteigerungsgeschwindigkeit gegenüber dem Feuer, die im Moment bei irgendwie 900.000% liegt, also man verzehnfacht sich gegenüber dem Feuer. Und wenn das jetzt auf verfünffachen oder verdreifachen sinkt, wie bei OpenAI, was immer noch großartige Wachstumsraten sind, dann ist man schon ein klein bisschen weniger sexy. Was natürlich aber auch klar ist, ist, dass wir natürlich wissen, dass wenn jemand jetzt 5 Milliarden Umsatz im Monat macht, Das werden die nicht nochmals verzehnfachen, also sie werden nächstes Jahr nicht 600 Milliarden ERA auf einmal generieren. Das heißt, die Umsatzgeschwindigkeit wird sinken, aber trotzdem ist es schlau, quasi an dem Tag an die Börse zu gehen, wo die erste Ableitung quasi maximal ist. Deswegen glaube ich, sollte man aufs Gas treten. August wäre perfekt, das Q2 wird noch sehr gut aussehen. Q3 sieht man vielleicht China-Effekte, sieht man vielleicht Codex, Marktanteile gewinnen oder abnehmen oder zumindest das Wachstum begrenzen. Ich lege mir mal fest, Sekunde, ich mache jetzt mal ein Datum, a wild guess, für die Leute, die das direkt bei Calci verwetten wollen hier. 12. August geht Anthropic Universe.
Ja, ich würde auch sagen, vor Mitte August, weil Mitte August gehen alle in Urlaub. Und die Leute wollen die letzten zwei Wochen im August in Amerika heilig.
Genau, du brauchst ein bisschen, ich würde die Q2-Zahlen mit reinnehmen, du brauchst ein bisschen, die können jetzt logischerweise in dem gefeilten Prospekt noch nicht drin sein, weil der Q2 noch nicht abgeschlossen ist. Gleichzeitig hat man aber am 2. Juni eine sehr gute Visibilität in die Ergebnisse von Q2. Also ich weiß schon, wie das ungefähr aussehen wird aus AERA-Sicht, weil jetzt Umsatz nicht mehr wegfallen kann signifikant. Ich kenne den Auftragseingang, ich weiß, was Leute committed haben oder brauchen werden, kann das einfach extrapolieren. Ich sage August ist 12. August. Es ist möglich. Und ob OpenAI so schnell ready ist, also Alternativ-Szenario, sollte OpenAI...
OpenAI macht kein IPO.
Warte, warte, warte. Also wenn Entropic kommt, sage ich, wird es für OpenAI unheimlich schwer und deswegen eventuell alternative IPO über Speck, wobei... mir echt nicht sicher bin, wie man das mit Speck und Pipe hinbekommt, so ein Billion-Dollar-Ship auf Trillion-Dollar-Ship an die Börse zu bekommen. Das andere Szenario ist, Sam Ortman schafft es irgendwie, alles so zu beschleunigen. Ich bin mir sicher, dass es gerade 90% seiner Attention ist, darauf den IPO zu beschleunigen, um es vor OpenAI zu schaffen, vor AdJobbing zu schaffen. Sollte OpenAI es gelingen, quasi den früheren IPO-Termin zu bekommen, dann schwöre ich dir, wird Anthropic seine eigenen Zahlen liegen und wird sagen, also sie werden quasi ihre Zahlen liegen, damit du vergleichen kannst. Und alles andere wäre dumm, ich würde das gleiche machen. Also sofern es legal ist. Also die Gefahr ist natürlich, wenn sie selber in so einer Phase drin sind, wo das Prospekt draußen ist, dann darfst du jetzt Aber Leaken ist Leaken. Ich würde nichts Illegales tun.
The information got the numbers.
Ja, genau. Aber es könnte natürlich sein, dass irgendeine unzuverlässige Quelle auf einmal zu jeder Zahl, die OpenAI rausbringt, eine Vergleichszahl von Entropic sagt. Weil du musst sicherstellen, dass die Anleger das vergleichen können. Und dass sie dann sagen, ich kaufe doch jetzt nicht OpenAI mit schlechteren Zahlen auf der gleichen Bewertung. Da warte ich doch lieber zwei Wochen und kaufe mich dann in Entropic ein. Das ist das Alternativste. Entropic wird versuchen, es schneller zu schaffen. Wenn sie es nicht schaffen, werden sie ihre Zahlen leaken. Ich schwöre es dir. Oder sie werden das Prospekt einfach nur rechtzeitig rausbringen. Sie müssen es gar nicht leaken, sie können ja auch einfach ihr Prospekt rechtzeitig rausbringen. Selbst wenn du noch nicht an die Börse gehst, wenn der Termin noch nicht feststeht, kannst du ja trotzdem dein Prospekt in vollem Umfang schon bereitstellen. Und allein das würde auch schon reichen, um OpenAI relativ schlecht aussehen zu lassen. Und OpenAI hat trotzdem nicht die Wahl, muss trotzdem raus, solange sie können. Ansonsten könnte es wirklich zu spät sein. Aber exciting times.
Ich gehe davon aus, dass wir diesen Sommer auch keine Sommerpause machen werden, oder?
Newsletter macht auch mal Pause aus Überlastungsgründen, aber der Podcast wird natürlich eher noch eine extra Episode drauflegen im Zweifel. Also wenn Entropic und OpenAI in einer Woche ihr Börsenprospekt quasi droppen, dann wäre ich bereit, eine extra Episode dafür zu machen, damit wir auch ausreichend Zeit dafür haben.
Und glaubst du, die Aktie geht dann so ab wie Monday.com die letzten Tage oder eher so wie Facebook das erste Jahr?
Wofür bringst du denn hier jetzt?
Ja, ich würde gerne so ein bisschen Prediction wissen, was du denkst, wie so eine OpenAI und Anthropic Aktie sich entwickelt innerhalb von einem Jahr.
Zu OpenAI möchte ich nichts sagen, weil es ein bisschen schwer ist. Also Anthropic... hat meiner Meinung nach so viel Nachfrage. Sie wären auch so ein bisschen das Gleiche. Also was wir SpaceX vorwerfen, wird für Entropic natürlich auch gelten. Also die Aktie wird relativ eng sein. Es wird wahrscheinlich weniger als 10% der Firma gefloatet. Die Index-Funds müssen sich sofort einkaufen. Da kommen wir später nochmal drauf. Es gibt wahnsinniges Retail-Interesse. Interessanterweise Siehst du da wirklich, dass das Retail-Geld ein bisschen dumm ist, weil es genauso interessiert an OpenAI ist wie an Tropic, was sich mit Zahlen nicht beweisen lässt. Aber das ist halt auch die Phase, in der wir gerade sind, wo Narrative jetzt wichtiger sind als Zahlen, wie man bei SpaceX sieht. Dieses Wort Nihilismus kam gar nicht von mir. Ich glaube, The Verge hat das geschrieben. Ich glaube, The Verge hat einen kritischen Artikel über SpaceX. Aber das beschreibt es ganz gut. It just doesn't matter. Nobody cares about the numbers. SpaceX 2 Trillionen. Und deswegen sage ich dir, ich sehe SpaceX auch auf 3 Trillionen gehen. Also Billionen auf Deutsch gehen. Die Bewertung ist vollkommen egal. Leute wollen in der nächsten Elon Musk Company... Das sind die Leute, die irgendwie ihre 30, 40x bei Tesla verpasst haben. Und die glauben, das ist jetzt die nächste Chance. Aber die nicht verstehen, dass SpaceX bei weniger Umsatz schon doppelt so teuer ist wie Tesla. Oder teurer wird als Tesla. Aber mir egal. Also ich glaube, alle wären Poppen. Solide zweistellige Anstiege... Das zu prädikten ist schwer. Aber ich würde sagen, du wirst so 40 bis 60, vielleicht 80 Prozent sehen. Dann werden Circuit Breaker eingeschaltet. Also die Börse wird kurz in die stille Treppe. Oder wie heißt das bei Katja Saalfrank? Wenn das Kind mal kurz chillen muss. Auf jeden Fall. Also man setzt dann ja kurz den Handelsmechanismus aus, um so algorithmische Übertreibungen zu dämpfen. Ich könnte mir vorstellen, dass das passiert. Sowohl bei SpaceX als auch bei Entropic. Bei OpenAI würde ich mal ein bisschen abwarten, wie die Zahlen aussehen. Ob die Ernüchterung da groß sein wird und ob sich das an Retailanleger durchspricht. Also ob die verstehen werden, dass das vielleicht zumindest im Vergleich zu Entropic gerade nicht so eine heiße Company ist. Aber wir werden dann ja auch erstmal vergleichbare Zahlen zum Beispiel beim Gross Profit haben. Dadurch, dass das Revenue ja ein bisschen anders accountet wird. Sehen wir dann ja mal einen guten Like-for-Like-Vergleich, wenn wir zum Beispiel auf den Rohertrag, also Gross Profit, gucken. Und dann können wir das nochmal dezidierter besprechen. Alles andere ist jetzt noch ein bisschen spekulativ. Aber man kann sagen, Entropica hat die besseren Wachstumsraten, die bessere Profitabilität, ist viel kapitaleffizienter gewachsen. Es ist ja so, dass die beiden, ich behaupte, die gleiche Bewertung haben. Also ich würde sagen, die Marktbewertung würdest du sie heute beitragen, mit einem Direct Listing an die Börse bringen, würden sie irgendwo zwischen 1,5 und 1,9 Billionen beginnen zu floaten. Erstmal, glaube ich. Und um dort hinzukommen, hat Entropic natürlich viel, viel weniger Geld gebraucht als OpenAI. Also OpenAI's letzte Runde war 120, 122 Milliarden, Entropics letzte Runde war 65 Milliarden und insgesamt haben sie weniger als halb so viel Geld geraced, wenn ich mich nicht irre. Und sind damit zu einem Stadium gekommen, wo sie quasi aus Versehen profitabel waren, während OpenAI immer noch wahrscheinlich eine Burnrate im zweistelligen Milliardenbereich im Jahr hat, im hohen zweistelligen Milliardenbereich. Bereich. Deswegen stellt sich für mich nicht die Frage. Aber das kann sich immer noch drehen. OpenAI kann Durchbrüche woanders haben, aber ich meine, ich habe wieder irgendwas gelesen, was sie jetzt zusätzlich machen. Achso, Robotic fangen sie jetzt glaube ich an. Haben sie irgendwas announced? Das ist, glaube ich, auch schon so ein Fallback-Szenario, dass wenn sie den B2B-Markt verlieren, dann sagen sie, scheiß doch auf die ganzen White-Collar-Jobs, wir sind die AI für Industrie. OpenAI hat ja zwischendurch mal sein Buch wiedergefunden und gesagt, wir fokussieren uns jetzt mal endlich auf den B2B-Markt. Und dann lese ich irgendwie drei Wochen später, dass sie jetzt in Robotik reingehen wollen, ganz massiv. Jetzt kannst du sagen, warum machen sie das? Sie wollten sich doch gerade fokussieren und ich würde sagen, die beste Erklärung ist, weil sie für den Fall, dass sie gewisse Märkte nicht mehr gewinnen und ich behaupte, Free-for-all-Consumer-Markt werden sie an Google verlieren, B2B-Markt werden sie mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zumindest an ein Shopping verlieren. Also werden sie sagen, hey, ihr missversteht das, wir sind doch die Physical AI, wir machen hier dieses Robotik-Ding, das ist der viel größere Markt, das ist... der gesamte Arbeitsmarkt der Welt, über den wir hier reden. Und der ist ja nicht begrenzt, weil mit Robotern können wir ja mehr tun als mit Menschen. Selbst wenn Menschen, die menschliche Population zurückgeht, können Roboter ja über 10 Milliarden wachsen am Ende und bla bla bla bla bla. Das wird vielleicht dann ihr alternatives IPO-Narrativ, falls sie im B2B-Bereich nicht mehr stark genug wachsen. Also so ein bisschen, was Tesla mit Optimus macht.
Ich wollte gerade sagen, das Einzige, was da noch fehlt, sind irgendwelche Rechenzentren im All.
Ja, genau. So, das war doch schon mal ein spannender Anfang. Ich freue mich auf jeden Fall auf die nächsten Wochen. Also rein von der Newslage her hat mir das lange nicht mehr so viel Spaß gemacht. Das ist richtig, doppelte Verneinung. Lange nicht mehr so viel Spaß gemacht. Ja. Oder? Ja. Sehe nicht durch. Apropos Spaß machen. Der Podcaster Lenny Ritschitzki vom Lenny's Podcast, das ist einer der besten, wenn nicht der beste Produkt, Podcast-Free-Produktmanager, weil er auch Tech interessiert insgesamt, hat eine Umfrage gemacht unter seiner Audience. Das ist natürlich dann nicht repräsentativ, weil die natürlich vom Inhalt schon geprimed werden, aber was ihre Lieblings-, also Traumfirma, für die sie arbeiten wollen, würden, wäre. Also man muss sich vorstellen, das sind Leute, die hauptsächlich Entwickler und Entwicklerinnen, Produktmanager, im weitesten Sinne Tech Executives sind. Und der attraktivste Arbeitgeber ist, bei weitem in dieser Klientel ist. Also es gab nur 293 Abstimmungsergebnisse, muss man auch sagen. Also weit entfernt von irgendeiner statistischen Zuverlässigkeit. Aber gleichzeitig liegt Entropic so weit vorne, dass man sagen muss, es hat doch was zu sagen. Also 72 der 293 und damit fast ein Viertel, würde ich sagen. Sagen, sie würden am liebsten bei Entropic arbeiten. Die Hälfte davon, nur noch 31, würden Google bevorzugen. Dann kommt OpenAI mit 21, also deutlich abgeschlagen zu Entropic. Dann 15, also 5 Prozent würden immerhin bei SpaceX am liebsten arbeiten. Dann kommt Versal, Linear, XAI. Immerhin neun Leute wollen freiwillig bei XAI arbeiten. Das finde ich auch überraschend. Acht bei Airbnb, sieben bei NVIDIA, finde ich auch erstaunlich wenig. Talentier auch, wollen 6 arbeiten. Lovable 6, dann kommt Unreal, Cursor und PostHoc. Auch erwähnenswert, ungefähr ein Fünftel würde gerne ihre eigene Firma starten, wenn sie könnten. Genau, aber es zeigt, was für eine gute Employer-Brand Anthropic auch inzwischen geworden ist und wie abgeschlagene andere sind. Früher hätte Google das mit höherer Wahrscheinlichkeit immer angeführt, die ja auch jetzt die klare Nummer zwei sind weiterhin. Wo wir gerade bei Google sind, auch da gab es eine große News diese Woche und zwar wird Google seine Mutter Alphabet bis zu 80 Milliarden an neuen Aktien rausgeben. Also Aktien im Wert von 80 Milliarden Dollar wird man an die Börse bringen, also eine Kapitalerhöhung machen auf Deutsch. Das ist aber nur, was sind das? 2%, 3% der Unternehmensbewertung. Google ist so 3 Milliarden, 3 Billionen wäre alles Milliarden, Billionen. Wir müssen aber ganz... Nee, 4,5 sogar. Okay, dann sind es nur 2%, weniger als 2%. Verwässerung, also einfach gesagt, alle... Aktionäre und Aktionärinnen werden um 2% verwässert, indem neue Aktien geschaffen werden. Dafür erhält Alphabet aber durch den Verkauf dieser neuen Aktien 80 Milliarden an Cash, die sie natürlich nutzen werden, um weitere Datacenter zu bauen. Google hat vorher auch schon 100 Milliarden an Schulden aufgenommen, die sie auf dem Balance-Sheet haben. Und man hat ja immer die Wahl aus mindestens zwei verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten. Das eine ist eben Fremd- und Außenfinanzierung durch Schulden und das andere ist, eine Kapitalerhöhung zu machen und das Eigenkapital quasi zu erhöhen. Und das macht Google jetzt. Wie gesagt, sie gehen beide Wege. Ich nehme an, das heißt auch so ein bisschen, dass sie die Finanzierungsmittel diversifizieren, aber dass sie auch glauben, dass das gerade der günstigere Finanzierungsweg ist. Also den Nachteil auf Fremdkapital muss man Zinsen zahlen. Insofern, wobei Google, glaube ich, eine der besten Refinanzierungskonditionen hat, wenn nicht die besten der Welt. Also sie zahlen irgendwie ein halbes Prozent über dem FED-Satz, glaube ich. Das ist schon sehr günstig. Wenn du aber sagst, unsere Aktien traden gerade auf zehnmal Umsatz und wir halten das für relativ teuer, dann kann man natürlich auch sagen, dann lass uns doch lieber Aktien verkaufen. Zumal Google in der Vergangenheit immer Aktien zurückgekauft hat. Also sie haben eigentlich das Gegenteil von Kapitalerhöhungen gemacht, nämlich Stock-Buybacks-Programme Das heißt, man zieht Aktien ein und bezahlt dafür die Aktionäre quasi und macht negative Verwässerungen dadurch. Das ist ein Mittel der Kurspflege, aber so kann man auch steueroptimiert Gewinne zurückspulen an die Aktionärsbasis.
Und man hat doch dann immer auch gesagt, hey, warum nehmt ihr das Geld nicht für Innovation? Also war das nicht immer irgendwie so die, oder ein Argument für, warum man nicht möchte, dass Firmen Aktien zurückkaufen. Man möchte lieber, dass sie innovativ sind. Ist das jetzt ein gutes Zeichen, wenn Alphabet, und das werden ja jetzt wahrscheinlich andere Firmen auch machen, wenn die jetzt sagen, hey, wir verkaufen jetzt Aktien, damit wir noch mehr in Infrastruktur investieren können?
Also zu dem Innovationsding. Ich würde, auch wenn man es im Kernprodukt nicht sieht, aber Google ist glaube ich schon eine der innovativsten Firmen der Welt. In der Suche sieht man das nicht so, würde ich behaupten.
Die Schrift wird ja immer größer.
Genau, die Werbung wird immer größer. Aber wenn du so Waymo anschaust, Calico, also die Healthcare-Sparte, ich glaube, man kann schon sagen, Google investiert massiv in Forschung und teilweise Sachen, die man fast als Grundlagenforschung einstufen würde. DeepMind, am Ende die ganze GPT-Welle verdanken wir Google so ein bisschen und dem DeepMind-Labor, die sehr viel Grundlagenarbeit gemacht haben. Also OpenAI würde es ohne DeepMind nicht geben, haben glaube ich mehrere Leute inzwischen so gesagt. Insofern würde ich jetzt Google nicht die Innovationskraft absprechen. Natürlich haben sie kein Interesse daran, ihr Kerngeschäftsmodell, wie man in der Vergangenheit auch gemerkt hat, damit zu gefährden. Und da wiederum würde ich behaupten, sind sie innovationsfeindlich geradezu. Aber weil du jetzt gesagt hast, die sollten ihren Cashflow lieber in Innovation stecken. Google macht ungefähr 175 Milliarden operativen Cashflow. Da musst du erstmal Wege finden. So viele spannende Projekte gibt es auf der Welt leider nicht, um da 175 Milliarden zu investieren. Und weil man Dividenden nicht auszahlen möchte, weil dann Steuern anfielen bei den Besitzern der Aktien, kauft man in der Regel einfach die eigenen Aktien zurück. Das sorgt dafür, dass der Kurs steigt. Das heißt, wer Gewinne mitnehmen möchte oder Geld braucht, kann dann die Aktien verkaufen und hat genauso viel davon, als hätte er Dividenden. bekommen und alle anderen können sich sozusagen on paper reicher rechnen, deswegen hat man in der Vergangenheit viel Aktien zurückgekauft. Einfach, genau, aber jetzt drischt man quasi wieder 2% mehr Shares in den Markt, die werden einen guten Absatz finden, natürlich werden den Kurs nicht doll drücken, also der Kurs hat ein bisschen nachgegeben darauf, aber Das liegt vielleicht auch an den Umschichtungen zu Software-Stocks an dem Tag. Abgesehen davon ist es natürlich ein gutes Investment, behaupte ich, wenn du dir derzeit die Wachst, also Googles Cloud wächst mit 63% und ist hoch profitabel. Also wie gesagt, ich bin nicht der, der Ihnen verbietet, jetzt noch mehr Geld in Datacenter zu hauen. Wenn ich ein Geschäftsmodell hätte, was 60% wächst und 30% oder 35% operative Marge hat, würde ich mir auch Geld borgen, um mehr davon zu bauen. Natürlich gibt es ein gewisses Risiko damit und man weiß nicht so richtig, wie lange man die nutzen werden kann, aber im Moment sieht es, selbst nach Anwendungen davon, Abschreibung, Finanzmatematik und so weiter, wie ein sehr profitables Geschäftsmodell aus dem Datacenter zu betreiben. Insofern halte ich das, auch wenn es jetzt von der Summe her sehr groß ist und eine Neuerung, dass Unternehmen in dem Alter nochmal Kapitalerhöhungen machen, Ist eher selten, ohne dass sie jetzt irgendwie Übernahmen finanzieren wollen oder so. Aber es ist natürlich auch Finanzkraft, die man symbolisiert. Also das zeigt ja auch immer, wer das alles nicht kann. Also für einen SpaceX oder für einen Oracle ist der Move hier deutlich schwerer. Google kann sich das leisten, würde ich mal sagen. Und baut da finanzielle Feuerkraft auch so ein bisschen auf, indem sie ihre Kassen füllen. Weil es ja immer mal wieder auch Debatten gibt, wer sich das eigentlich wirklich leisten kann und wer nicht. Und da sind Google, Meta und Microsoft und Amazon mit ihren guten Cashflows natürlich in einer besseren Lage. Und Googles Aktie ist gerade relativ sportlich bewertet. Ich will nicht sagen, dass sie zu teuer ist, aber zehnmal Umsatz. Ich glaube so 35 mal Gewinn ist schon für eine Firma in dem Reifestadium ganz sportlich und das dann auch zu nutzen ist nicht blöd. Für Amazon wäre es schon schwieriger, weil sie günstiger bewertet ist. Also da ist es vielleicht dann spannender, einfach Kredite aufzunehmen, statt eigene Aktien zu verkaufen.
In der Vergangenheit war der CEO von Nvidia immer mal auf irgendwelchen Firmen-Keynotes, um zu symbolisieren, dass man innovativ ist. Jetzt hast du gestern Abend in unserem Group-Chat einfach mal dein Victory Lab zu Monday.com gepostet. Und ich habe die ganze Nacht überlegt, warum hat die Aktie so gut performt? Es war doch gar nicht Earnings. Was ist da los? Dann sehe ich am nächsten Morgen, Jensen hat wahrscheinlich die SaaS-Schnäppchenjagd beendet mit einer Aussage. Kann man das so zu sagen? Es gab am Montag eine große Nvidia Keynote in Taipei und da drin wurde von ihm gesagt, er glaubt, dass SaaS-Firmen jetzt nicht, also eigentlich hat er das gesagt, was du auch gesagt hast. Nur, dass er glaubt, dass die Agents die Firmen auch ein bisschen mehr noch nutzen. Es ist doch eine absolute Party für SaaS-Firmen seit Montag.
Genau. Also fangen wir mal vorne an. Am Montag haben nicht nur Monday.com. Monday.com hat mit 15% relativ viel gewonnen. Andere haben bis zu 20% zugelegt. Ich glaube im Schnitt so 6-7%. Software-Stocks, die zuvor ja relativ stark verdroschen wurden und wir haben in der Vergangenheit oder in den letzten Wochen mehr und mehr darüber geredet, dass wahrscheinlich auch da ein bisschen übertrieben wurde nach unten und dass es vielleicht eine gute Möglichkeit wäre, sich mal langsam wieder einzukaufen in SaaS-Stocks und ich habe money.com, weil das einfach die Aktie ist, wo wir mal ein bisschen mehr Zeit verbracht haben, da Und da lag echt dem Eindruck, dass die mit dreimal Umsatz ein bisschen günstig bewertet sind, ehrlich gesagt. Weil so schnell, egal, es gibt ja so diese Zigarren, also im schlimmsten Fall wäre es ja so, Dass diese Firmen langsam erwachsen, vielleicht weniger profitabel sind, sich ein bisschen gesund schrumpfen müssen. Eventuell die ganzen Märkte für Software, das ist jetzt schon das Apokalypsen-Szenario, die Märkte für Software durch KI angegriffen werden und Margen sinken. Dann gilt immer noch so ein bisschen die Zigarrenstummel-Theorie, dass so eine Firma natürlich nicht von heute auf morgen kollabiert. sondern man kann die auch auf dem Downturn noch ganz gut runtermanagen und auf dreimal Umsatz fand ich die jetzt nicht zu teuer, ehrlich gesagt, wenn man überlegt, dass selbst ein Google, was jetzt nicht mehr super schnell wächst, auf zehnmal Umsatz tradet. Und das gilt für ganz viele, vielleicht auch für ein Twilio, vielleicht auch für ein ServiceNow, vielleicht auch... Also die Qualität setzt sich am Ende dann doch eben wieder durch CrowdStrike und Cloudflare sind auf neuen All-Time-Highs. Da sieht man so ein bisschen, was Qualität auch ausmacht. Aber genau das ist die Entwicklung am Montag. Am Ende hat es die ganze Softwareklasse sehr stark befeuert. Und der Grund ist tatsächlich der, den du sagst. Nämlich, dass Jens Wang die SARS-Kalypse abgesagt hat, mehr oder weniger. Passiert jetzt nicht, seiner Meinung nach. Ich würde auch das wieder einordnen als ein Signal für die Marktphase, in der wir sind. dass hier ein Typ in Lederjacke hier mal wieder ein paar Billionen oder ein paar hundert Milliarden an Market Cap hin und her geschoben hat in anderen Firmen. Durch eine einzelne Äußerung ist der gesamte Software-Sektor um schnell 6-7% hochgegangen. Das zeigt ja auch der Stock-Market-Nihilismus, in dem wir gerade sind, wo Zahlen dann gar nicht so wichtig sind, sondern die Meinung von irgendeinem Propheten höher bewertet wird. Aber richtig ist, was du gesagt hast. Er hat quasi Entwarnung gegeben. Also einerseits, es passieren gerade zwei Dinge. Alle sagen die Job-Apokalypse ab, weil sie merken, es ist schlechte PR für IPOs. Wirst du Sam Ortman, Dario Amodei oder auch Elon Musk nicht mehr davon reden hören, dass die ganzen Leute ihren Job verlieren? Das ist einfach nicht gutes Viagra für IPOs. Und das andere ist, dass Jensen Wang eben, also Jensen hat auch gesagt, Jobs kommt alles nicht so schlimm, die Leute sind blöd. Und für Software sagt er das Gleiche. Er sagt, natürlich werden auch Agenten Software benutzen und deswegen ist es eine hervorragende Zeit, um eine Software-Company zu bauen oder sie zu besitzen. Und das hat jetzt im ganzen Markt, das war der Erleuchtungsmoment, die Epiphany, die der ganze Markt brauchte, um jetzt heavy wieder in SaaS-Stocks einzusteigen. Auch das ist natürlich wieder eine Übertreibung. Vorher haben wir nach unten übertrieben, dass Diese Aussage, ich meine, am Ende führt die, glaube ich, zu besseren Bewertungen des Software-Sektors oder zu realistischeren Bewertungen. Aber dass diese Aussage halt da hunderte von Milliarden bewegt, ist am Ende eine andere Form von Übertreibung. Die erste war ja operativ-strategisch, die ist jetzt, glaube ich, sehr taktisch.
Aber wenn die KI jetzt weder die Jobs noch die Software disruptet, was disruptet sie denn dann? Vielleicht ist sie dann gar nicht so wertvoll, wie alle denken?
Der Kuchen wird größer, im Zweifel. Alles wird augmentiert. Sie disruptet die Finanzmathematik. Herkunft ist die neue Ökonomie. Also es wird ja so von Token Economy inzwischen geredet. Damals hieß es New Economy, als man sagen, es geht doch nicht um Umsatz, es geht doch nicht um Gewinn, es geht um Page Impressions, um Retention Rates, um Visitors. Und jetzt geht es um Tokens. Du kannst dich einen Dollarpreis rankleben. Die Token steigen, mehr Tokens, Token maxing. Darum geht es. Das ist eine ganz neue Ökonomie für sich. The same playbook am Ende. Bis am Ende wieder alle weinen. Und dann werden die Regeln wieder angehört. Wir kommen gleich noch so ein bisschen darüber. Es werden ja auch gerade die Regeln gebogen, damit diese ganzen IPOs überhaupt passieren können und die Indexfonds sich auch schnell einkaufen müssen und so weiter. Das wird natürlich auch zu vielen blauen Augen führen. Und ich schwöre dir, diese Regeln werden irgendwann wieder festgezurrt. Wenn man dann zu Kreuze kriegt, die ganzen Anleger ihr Geld verloren haben, dann sind die Regulationsbehörden und Börsenbetreiber müssen dann wieder Vertrauen herstellen. Und dann macht man wieder härtere Regeln, so wie die Eigenkapitalregeln bei Banken. Hat man inzwischen auch im Umgang mit Private Credit Funds und so weiter. Aber wie auch immer, wir weichen ab.
Dann haben sie Party feiern, solange wir sie feiern können.
Genau, wenn die Musik spielt, muss man tanzen. Diese ganzen Sprüche haben sich in den letzten Jahren eher schlecht erschlossen, aber jetzt kann man sie mal alle wieder rausholen, wenn Opa vom Krieg erzählt aus den 2000er Jahren. Was anderes, was Nvidia noch, also Nvidia hat auf dieser Konferenz verschiedene Dinge angekündigt, unter anderem auch wieder eigene neue Modelle, die Open Source sind und gute Kombinationen aus Openness im Sinne von Transparenz und Leistung und Verfügbarkeit darstellen. Aber die andere größere Neuigkeit war, dass sie mit RTX Spark einen PC-Chip angekündigt haben. Also Nvidia war historischen Grafikkartenhersteller und eben jetzt auf Datacenter-Technologie auch sehr stark spezialisiert. Aber sozusagen für den Heimgebrauch haben sie hauptsächlich Grafikkarten für Computerspiele, wenn man so möchte. Und jetzt baut man halt tatsächlich einen neuen PC-Chip, der dann auch sofort, ich glaube von Microsoft, Lenovo, Dell, HP, also alle großen Hersteller haben schon Produkte mit dem angekündigt. Und der soll so ein bisschen das KI-Zeitalter auf den Heim-PC bringen. Das ist natürlich auch möglich. Ein Anschlag ist ein schlechtes Wort. Es ist natürlich auch ein Angriff auf Intel und AMD, also die herkömmlichen Duopolisten im CPU-Markt für Computer, wenn man jetzt mal Apple rausnimmt, die ihre eigenen Chips bauen. Aber normalerweise ist der Markt natürlich relativ klar an AMD und Intel verteilt und jetzt steigt Nvidia in den Markt ein. Wovor ich natürlich ein bisschen warnen würde, ist, da jetzt das gleiche Multiple ranzukleben wie ans Datacenter-Geschäft. Also hier kann man bestimmt noch Marktanteile gewinnen und Umsatz machen. Ob das dann genauso schnell wachsen wird, der Heim-PC-Markt für KI-Chips wie der Datacenter-Markt, bin ich mir nicht ganz so sicher. Aber das wird natürlich der am meisten KI-ready PC der Welt sein. Es geht dabei so ein bisschen um Edge-Computing. Also man kann natürlich... Workloads, die Leute im Moment noch über die API von Cloud oder OpenAI oder OpenRouter und irgendwelche China-Modelle rechnen, so ein bisschen zurückverlegen in den Heim-PC. Wir haben das ja mit den Mac-Minis und OpenCloud schon mal gesehen als Trend. Ich habe in meiner Präsentation ja auch erklärt, dass eine der positiven News sicherlich ist, dass man mit einem Zeitverzug von sechs bis sieben Monaten die Leistung des besten KI-Modells, das in einem Datacenter läuft, auf sein Heim-PC bekommt. Also wenn du ein Mac Mini hast oder eine vernünftige GPU-Grafikkarte, dann kannst du eigentlich quasi das, was Gemini 3.1 kann, wirst du im Herbst vermutlich mit irgendeiner Version von Open Source auf deinem Heim-PC laufen lassen können. Als destilliertes Modell, du kriegst so 98, 99% Leistung. auf deinem Heim-PC hin vermutlich. In Zukunft, das gibt natürlich den Konsumenten so ein bisschen Power zurück, also du musst nicht ständig irgendwo Subscriptions haben, sondern du kannst einfach mit deinem Heim-PC und ein bisschen Strom, den du investierst und einem guten Lüfter quasi deine Modelle rechnen lassen. Du wirst das genauso in abgespeckter Form auf jedem Smartphone in Zukunft machen. Also dieses quasi Edge-Computing am Nutzer dran, einfach gesagt, wird ein paralleler Trend sicherlich werden bei KI. Trotzdem werden große Workloads in der Regel bei Firmen gerechnet oder von Firmen bei den großen Datacentern gerechnet. werden. Aber es kann natürlich eine Variante sein, dass man sagt, gerade für Workplace-Use, also ich möchte jedem Mitarbeiter Zugang zu KI geben, aber ich möchte die ganzen Sicherheitsrisiken nicht haben, dann ist es vielleicht einfacher, den Leuten auf ihrem Arbeitsplatz-PC ein Open-Source-Modell in der abgeschlossenen Umgebung zu geben, als zu riskieren, dass sie ihre Daten ständig zu ChatGPT hochladen oder, oder, oder. Ich bin gespannt, wie erfolgreich das sein wird, ob Also die Early Adopters werden vielleicht wieder die jüngeren Menschen sein, wobei die PCs sehen jetzt nicht wie typische Gaming. Microsoft Surface, Lenovo Yoga, das sind jetzt alles nicht die typischen Gaming-PCs. Das wären sowieso Desktop, aber mal sehen, wie sich der Markt entwickelt. Habe ich nicht so einen guten Blick drauf, ehrlich gesagt. Aber Nvidia braucht natürlich weitere Umsatzfelder und warum sollen sie das nicht versuchen?
Und in Zukunft wird jetzt sein Sticker drauf sein, Nvidia Inside.
Jensen Inside, genau. Kleine Lederjacke draufgeklebt auf dem PC, Jensen Inside.
Könnte es sein, dass es eine gewisse Antwort ist, dass die Leute alle das mit den Mac Minis gebaut haben?
Ich glaube schon, dass das ein kleiner Schreckensmoment für ihn war. Also der Fakt, dass das KI in die Edge wandert, ist für Nvidia erstmal ein Problem, weil sie Datacenter-Chips bauen. Und GPUs für Heim-PCs auch. Don't get me wrong. Aber die Mac-Minis waren ja explizit keine. Wenn ich mich nicht irre, ist da nicht ein Nvidia-Chip im Mac-Mini drin, sondern entweder Qualcomm oder Apple-Chips. Weiß nicht, mit wem die sie sonst bauen, ehrlich gesagt. Soll ich jetzt googeln, wer den M5 baut? Wer baut den Apple M5? Das ist ja so der New Network Ready. Neueste Generation, bestimmt gibt es bald ein X6. Wird von TSMC gebaut, also in der gleichen App, wenn du so möchtest, wie Nvidia vermutlich. Aber es ist keine Nvidia-Chip und würde jetzt der gesamte Edge-Markt an Apple gehen, wäre das für Nvidia, glaube ich, schon ein Problem. Das heißt, da eine Alternative zu bauen. Apple ist sicherlich die letzte Firma, die jetzt den Nvidia-Chip einbauen würde. Es sei denn, sie schaffen da deutlich mehr Leistung rauszuholen. Aber alle anderen, wie gesagt, Lenovo, Microsoft, Dell, HP, Asus, Acer fehlt jetzt vielleicht noch. Das sind ja die größten Hersteller der Welt, wenn die da alle ein Produkt bauen.
Also schlechte Woche für Intel.
Ich glaube, du wirst wahrscheinlich auch bald so China-PCs sehen. Da gibt es, glaube ich, schon so Barebone-PCs, dass du für 1000 Dollar quasi so ein Mac Mini aus China bekommst mit einem Huawei-Chip. Oder Murship, der aus Versehen ein guter Gaming-PC ist, aber andererseits auch echt gut Agenten ausführen kann, das wirst du auch sehen. Das ist die Frage, wie die Leute darauf stehen, aber ich kann mir vorstellen, dass das ein großer Trend wird, ehrlich gesagt.
Dann haben wir hier eine News drin, dafür stehe ich nur Bahnhof, und zwar Futures. Wie wird die Welt in Zukunft aussehen, wenn man AI-Token so traden kann wie Gold und Öl heutzutage?
Ja, das ist die neue Token-Ökonomie. Ich habe es dir erklärt, dass du es nicht verstehst, macht gar nichts. Wie gesagt, wir befinden uns im Stockmarkt-Nihilismus, aber die... Die CMA, das ist die Chicago Mercantile Exchange, glaube ich. Ich weiß nicht, wofür CMA steht. Ich glaube, Mercantile Exchange. Also die Terminbörse, würde man sagen auf Deutsch, in Chicago, will in Zukunft Tokens als Commodity traden. Der beste Vergleich ist so ein bisschen die Energiebörse in Leipzig vielleicht. Also du kannst quasi sagen, ich möchte mich dagegen hatchen. Also ich muss mir... Oder fangen wir nochmal ganz von vorne an. Du hast entweder in der Regel dein eigenes Data Center, wo du entweder Chips drin hast, die du selber dann auslasten musst, damit sie profitabel werden. Oder du kaufst Kapazität beim Hyperscaler. Da musst du dich um die Auslastung nicht sorgen. Aber du kannst feste Verträge, langfristige Verträge machen. Oder du kaufst sie zu Spotpreisen. Also du nimmst den Tagespreis, egal was gerade kostet. Bist dann höchst flexibel, aber du zahlst hohe Margen drauf, die so wie der Energielieferant, in dem Fall dann der Hyperscaler, vereinnahmt. Genau, das sind schon die Varianten. Also du kaufst entweder tagesgerecht die Leistung ein oder hast langfristige Lieferverträge. Aber sagen wir, du verkaufst jetzt tagesgerecht ein und möchtest dich aber dagegen versichern, dass die Preise nicht morgen zehnmal so hoch sind, dann kannst du dir die über Future-Märkte quasi absichern, so wie du dir Orangensaftkonzentrat, Schweinehälften, Kaffeepreise und was weiß ich alles auch versichern lassen kannst. Damit ein Starbucks irgendwie seine Karten drucken kann, muss es sich so ein bisschen gegen, obwohl die eine eigene Supply Chain haben oder so, aber gegen Missernten zum Beispiel versichern, indem du Futures kaufst oder so. Dann kannst du deinen Preis quasi auf ein halbes Jahr ganz gut festlegen. Dafür gibt es Future Contracts, dass man quasi das Risiko outsourcen kann in ein Finanzprodukt. Und das gleiche macht man jetzt für Rechenzeit, wenn man so möchte, oder für Tokens. Also ich kann mir den Preis, einen Token zu generieren, oder eine Stunde H100, also NVIDIA-Chip-Kapazität, im Vorhinein für 2,50 Dollar sichern. Das ist vielleicht ein bisschen über dem heutigen Preis, aber dafür, wenn der Preis dann auf 4 Dollar steigt, kann ich das quasi weiterhin günstiger kaufen. Macht das Sinn? So funktionieren Termingeschäfte oder Optionsmärkte oder Future-Märkte in der Regel. Also ich kann mir am Markt einen Preis sichern. Ich glaube, der beste Vergleich ist so die Energiebörse, wo du sagen kannst, Ich möchte den Energiepreis für einen Monat traden oder den für den morgigen Tag. Und so kann ich mir kurzfristig Energie besorgen oder aber mich gegen Energieschwankungen auch versichern, weil es dann Market Maker gibt, die dann quasi die Gegenseite einnehmen und sich darum kümmern. den Markt-Leak wiederhalten. Das passiert jetzt erstmalig quasi für Rechenzeit von Nvidia-Chips. Das erlaubt dir natürlich auch auf mehr KI-Nachfrage oder weniger KI-Nachfrage zu spekulieren, wenn du möchtest. Du kannst dann auf den Preis einer Rechenstunde H100 oder GB200 CPU spekulieren, ob du glaubst, ob der höher oder niedriger ist in Zukunft. Kannst du aber bestimmt auch auf diesen Prediction-Markt schon denkst. Dann, ich habe vorhin erwähnt, das nicht latente, sondern ganz konkrete China-Risiko, da gibt es auch da wieder ein weiteres Signal und zwar hat Minimax, die relevanten chinesischen Player sind eigentlich ZAI, Moonshot, also Kimi von Moonshot, AI, DeepSeek, Alibaba, Quen, weiß nicht, wen ich jetzt noch vergessen habe. Und Minimax ist einer dieser Player und die haben jetzt ihr Modell M3 Und das ist von der Leistung, ich will jetzt nicht sagen besser als die kommerziellen Modelle, aber es kommt sehr, sehr nah an die Leistung von Top-Modellen ran. Ich würde sagen, gespielt in der Champions League mit. Und das aber für 5 bis 10 Prozent des Preises. Also genau das, was ich hier mal beschreibe, ist hier mal wieder eingetreten. Zum Vergleich ein GPT 5.5 Token. Man unterscheidet immer zwischen Input und Output Token, also wie viel lade ich rein in das Modell und wie viel bekomme ich raus Tokens und was zahle ich dann pro eine Million Tokens, ist der Preis immer ausgedrückt. Und bei GPT-5 ist es Input 5 Dollar, Output 30 Dollar. Cloud Opus 4.8 ungefähr das gleiche, 25 Dollar Output Token. Und Minimax liegt bei 30 Cent Input und 1,20 Dollar Output, also wirklich 5 bis 10 Prozent des Preises und kommt auf eine vergleichbare Leistung, würde ich mal sagen. Das heißt nicht, dass es in jedem Bereich genauso gut ist, aber wenn du nicht die absolute Cutting Edge, Bleeding Edge Top-Leistung brauchst, Bist du natürlich dumm, wenn du GPT-5 bezahlst oder Cloud Opus, die neueste Version, bezahlt. Es gibt von Gemini zum Beispiel noch ein Konkurrenzmodell, das heißt 3.1 Flashlight. Also das ist auch optimiert auf Effizienz. Das ist preislich ganz ähnlich, ganz vergleichbar. Das ist nicht ganz so gut, aber preislich ähnlich. Aber ansonsten sind die günstigsten Modelle die eben genannten MIMO, DeepSeek, GLM. GLM ist glaube ich von Abu Dhabi, ZEI, aber ist ZEI nicht Abu Dhabi? Also wie gesagt, das ist das, was ich gerade für eine der größeren Gefahren halte und man sieht auch, wenn man so eine sogenannte Efficient Frontier da so ein bisschen macht, also eine Regationsgrade zwischen Leistungsfähigkeit und Preis. Dann bricht Minimax da nach oben aus. Das hat der Twitter oder Ex-User Jumpers mit Z am Ende ganz gut dargestellt. Und der wiederum hat die Daten von keine Quelle angegeben. Böse, böse. Scheint auf jeden Fall nicht selbst gebaut zu haben. Aber man sieht quasi, dass Während normalerweise die Leistung mit den Kosten relativ stark korreliert, bricht Minimax quasi nach oben aus. Also du bekommst relativ zu den Kosten deutlich mehr Leistung als in der Efficient Frontier oder der normalen Regressionsgrade.
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Ja, Earnings gibt es, würde ich jetzt gar nicht so viel sagen. Wir haben eben ein bisschen über den Montag geredet. Ansonsten, was so ein bisschen herausgestochen ist, dass genauso wie Dell, die sehr stark vom Callcenter, vom Datacenter-Ausbau profitieren, jetzt auch Judith Packett Enterprises, HPE, ungefähr auch 40%, 37%, um genau zu sein, nach oben geschnellt ist nach den Earnings, weil auch sie quasi einen deutlichen Anstieg der Nachfrage gesehen haben. Ich habe auch das Gefühl, die Volatilität, ist auch schon wieder ein bisschen deutlich erhöht. Also diese 40% Sprünge an einem Tag passiert auch eher so zum Höhepunkt oder sagen in den zwei mittleren Jahren einer Bubble. Wobei da...
In den zwei mittleren oder zwei letzten Wochen?
Ja, in den zwei letzten Wochen? Ne, ne, ne. Soweit. Noch tanzen wir. Wir tanzen noch ein paar Wochen. Der IPO muss noch kommen, der IPO muss noch kommen. Und die Locker-Period. Genau, die Locker-Period. Sechs Monate dann auf Kohlen sitzen, bis du verkauft wirst. Das ist der eigentliche Schmerz. So, darüber haben wir geredet. Dann kommen wir jetzt aber in die Schmuddlecke. Die New York Times schreibt, Peter Thiel ist decamping to the end of the world und meint damit, dass er nach Argentinien wohl seinen Lebensmittelpunkt verlegt. Ob das dann wirklich so sein wird, ist die Frage. Vermutlich ist es eher sein Steuermittelpunkt. Dabei spielt wahrscheinlich die Billionaires, sogenannte Billionaires Tax in Kalifornien eine Rolle. Also da werden die Steuern erhöht, insbesondere an das Geld der Milliardäre möchte man daran. In Argentinien, wissen wir, läuft eher das Gegenteil. Also Javier Millet lebt wahrscheinlich da einen der libertärsten Staaten überhaupt. Und dorthin möchte Peter Thiel jetzt seinen Sitz verlegen. natürlich ein Zeichen auch immer ist und mit einer gewissen Ideologie oder Bekenntnis verbunden ist. Ich glaube nicht, dass er gerne in Argentinien leben möchte. Ehrlich gesagt würde mich wundern, wenn er mehr als die Hälfte des Jahres dort verbringt. Ich kenne jetzt die Regeln in Argentinien nicht, aber ich kenne auch nicht die Regeln in den USA, aber wir wissen ja, dass für super reiche Leute die nicht gelten. Also die Frage ist, wenn er jetzt mehr als die Hälfte der Zeit in den USA verbringt, würde er dann nicht zwangsweise in den USA besteuert? Wie er das umgeht, Keine Ahnung, werden wir in Zukunft wahrscheinlich noch ein bisschen lernen. Könnte für ihn natürlich auch die Möglichkeit sein, das als Vorwand zu nutzen, um ein paar Aktien zu verkaufen. Du hast ja gerade gesagt, du glaubst, wir sind hier am Höhepunkt. Er könnte natürlich sagen, ich muss hier mal ein bisschen divestieren, weil ich gerade nach Argentinien umziehe, Wegzugsbesteuerung oder so. Ich muss jetzt ein paar Tech-Titel liquidieren oder, oder, oder. Ich glaube, es ist vor allen Dingen erstmal ein ideologisches Zeichen. Man darf natürlich nicht die Ironie dabei übersehen, dass es dann wieder jemand ist, der aus dem Ausland... die Politik und Geschicke in den USA sehr stark mitlenken möchte. Was ja so ein lustiges Muster ist, dass die härtesten Kritiker der Politik ganz oft aus dem Ausland das tun. Angefangen irgendwie mit einer Alice Weidel, die in der Schweiz lebt oder irgendwie Steinhöfel oder andere Leute, die aus Südafrika immer uns erklären oder auch von Mallorca uns erklären, was in Deutschland falsch läuft. Ist ja so ein bisschen auch ein Pattern, was man oft sieht. Naja. Dann kommen wir noch kurz zu, wir sind wieder bei dem Börsengang. Bei SpaceX schreibt CNBC unter anderem, melden sich jetzt wieder Kritiker zu Wort, weil Elon Musk schon jetzt kontroverse Aussagen zu Dingen, die eigentlich im... SpaceX IPO Prospekt geklärt hätten werden sollen. Und zwar, das IPO Prospekt ist eben das Verkaufsprospekt für die Aktie. Das heißt, was da drin ist, ist eigentlich so ein bisschen Gesetz und Normale CEOs, sage ich mal, würden sich sehr bedeckt halten, im IPO-Fenster oder im Umfeld des IPOs irgendwelche zusätzlichen Informationen rauszugeben, weil dann immer sofort die Frage der Haftbarkeit oder hätte das nicht im IPO-Prospekt stehen müssen, du darfst jetzt nicht einfach irgendwelchen Leuten zusätzliche Informationen rausgeben. Vor allem dürfen die natürlich dem Verkaufsprospekt nicht widersprechen. Wir wissen aber auch, dass Elon Musk jetzt aus Stock-Market-Regulatory-Compliance-Sicht kein Musterschüler ist und unter anderem wird ihm jetzt angekreidet, dass er diesen Entropic-Vertrag, den SpaceX hat, jetzt nach gut Dünken so ein bisschen anders darstellt, als er uns im Prospekt verkauft wurde. Im Prospekt wurde ja eigentlich gesagt, Entropic wird jetzt bis zu drei Jahre sich bei Colossus oder XCI einmieten und bis zu 15 Milliarden im Jahr oder 1,25 Milliarden im Monat dort als Mieter zahlen. Und für den Verkauf der SpaceX-Shares, also im Rahmen des Prospekts, hat man sich, würde ich sagen, noch eher Mühe gegeben zu sagen, dass das halt jetzt auf absehbare Zeit bis Mai 2029 doch sehr gut vorhersehbare Payments sind, obwohl man gesagt hat, es gibt eine beidseitige 90-tägige Kündigungsfrist. Jetzt sagt Elon Musk öffentlich aber schon wieder, dass es nicht selbstverständlich wäre, dass dieser Vertrag bis Mai 2029 sitzt und dass auf die 90-tägige Kündigungsfrist er bestanden hätte. Das ist natürlich insofern vermutlich nicht 100% des Deals, weil am Ende haben ja beide die Frist bekommen. Also es scheint ja schon ein gemeinsames Verhandlungsergebnis zu sein. Sonst hätte ja nur SpaceX die Kündigungsfrist, sondern beide haben die Kündigungsfrist. Also ist es am Ende natürlich ein bilaterales Geschäft und wer die jetzt zuerst wollte oder zuerst bekam, ist gar nicht so maßgeblich, finde ich. Aber eigentlich ist das schon so eine Art Anhang zum Börsenprospekt wieder. Also er stellt die Fakten die regulatorisch compliant geäußert wurden, im Börsenprospekt schon wieder in einem anderen Licht da. Und bei jedem anderen würde man das wahrscheinlich sehr stark kritisieren, beziehungsweise würden andere CEOs sich überhaupt nicht zu sowas äußern, weil ihre Anwälte sie gut gebrieft hätten, dass sowas zu unterlassen ist oder höchst gefährlich ist, weil eventuell Haftungsfragen sich davon ableiten lassen und so weiter. Wo wir gerade bei Stock Market Compliance sind, da gab es ein ganz spannendes Verfahren gerade und zwar, Wir haben lange nicht mehr über ihn gesprochen. Andrew Left oder Andy Left, einer der profiliertesten Short-Seller, unter anderem war er bei Wirecard auf der richtigen Seite, nicht als erster, aber als einer, der relativ früh quasi da aufgesprungen ist nach Famicadir und wie hieß der andere? Vergessen. Später ist er dann mit Jumia Long aufgefallen oder Jumia Short, was war der immer? Also er hat so eine Tendenz, in 2021 haben wir ab und an über ihn geredet, da fand ich, war er immer bei Junior auf der falschen Seite, wenn ich mich richtig erinnere, oder war er Short und ist dann auf Long gewechselt, ich weiß es nicht mehr. Wie auch immer, auf jeden Fall wurde er jetzt angeklagt wegen Stock Market Manipulation. Und zwar wurde er in 13 von 17 Fällen, oder wie sagt man auf Deutsch, 13 of 17 counts, ich glaube Fälle von Fällen würde man sprechen, oder Anklagepunkten würde man sagen. Also in 13 von 17 Anklagepunkten wurde er von einer Jury schuldig gesprochen. Und zwar wird ihm vorgeworfen, dass er regelmäßig, und das machen ja erstmal fast alle Short-Seller, Short-Positionen eingegangen ist und dann diese auch disclosed hat, also darüber in seinem Fall auf X geschrieben hat und auf seiner eigenen Webseite. Das Besondere war aber, dass er diese Short-Position nur extrem kurz gehalten hat. Also er hat nicht wie jetzt zum Beispiel irgendwie ein Muddy Waters oder ein Inge Researcher gesagt, ich bin Short diese Firma und jetzt bringe ich mein Research raus und das bewegt natürlich den Markt oft, aber ich warte dann auch so lange, bis die Aktie jetzt irgendwie vielleicht die Hälfte des Werts verloren hat oder bis mein fairer Preis eingetreten ist, sondern er hat extrem kurz und man könnte unterstellen auf Basis nur der Bewegung, die er selber ausgelöst hat, getradet. Also einfach gesagt, er hat sich eine Aktie gekauft, dann gesagt, schnell getwittert, das hier ist ein Top-Unternehmen, noch massiv unterbewertet. Dann hat der Aktienkurs kurz anderthalb Prozent reagiert und das hat ihm schon gereicht, um sozusagen einen außerordentlichen Gewinn zu machen und dann verkauft. Und genauso hat er es nach oben und unten wahrscheinlich gemacht. Und das wirft man ihm quasi vor, dass man zu oft nachweisen konnte, dass er quasi keinen echten Short Research gemacht hat, sondern durch Twittern oder durch auf Ex-Posten Aktien in kurzfristige Schieflagen gebracht hat, nach oben oder nach unten und das dann genutzt hat, während er selber eigentlich nur da fickerig rumgetradet hat und jetzt keine langfristigen Short-Positionen eingegangen ist, zumindest in vielen Fällen. Und damit drohen ihm jetzt hier, Bloomberg schreibt, potenziell Dekaden von schwedischen Gardinen. Also mehr als zehn Jahre eventuell. Ja, vergleicht man es aber mit wie Elon Musk sich verhält am Markt, fragt man sich natürlich, warum der eine reichster Mann der Welt ist und der andere demnächst in den Knast geht. Wobei vielleicht das genau schon die Antwort ist. Naja, kann sich jeder seine eigene Meinung drüber bilden. Ansonsten schreibt Blumenberg nochmal über den neuesten Stand, gerade aktuell, also sowohl hat Matt Levine in seiner Kolumne drüber geschrieben, als auch in der Market-Sektion von Blumenberg konnte man lesen, nochmal einen aktuellen Überblick, wie eigentlich die Indizes gerade gebogen werden, um diese IPOs zu verdauen. Also es geht um die Aufweichung von Regeln, also dass man zum Beispiel nicht nach 90 Tagen, sondern nach 15 oder sogar teilweise 5 Tagen schreibt, müssen Index-Provider sich schon in diese Aktien einkaufen. Das führt dann zu einer erheblichen Nachfrage, eventuell von mindestens zig, wenn nicht hunderten Milliarden, die relativ kurzfristig in SpaceX-Shares und später in Tropic Open AI-Shares investiert werden müssen, ob man will oder nicht. Dafür ist aber eigentlich die Liquidität ganz oft hoch. Nicht da oder zumindest sehr knapp, was den Kurs weiter treiben könnte. Die Chefin der New York Stock Exchange, wer wirft der Nasdaq dabei so ein bisschen vor, dass sie quasi sich freiwillig da geöffnet haben für SpaceX und ihre Regeln aufgeweicht haben, damit SpaceX an die Nasdaq und nicht an den New York Stock Exchange gehen, also den konkurrierenden Börsen. Die Nasdaq weist das natürlich zurück. Am Ende sind die Regeln gerade hier Hedgeye, der Account Hedgeye hat das auf X ganz gut zusammengeführt. Der rechnet aus, dass ungefähr 30 Milliarden an Passive for 1K and Retirement Money, also er meint damit das passive ETF Geld, allein 30 Milliarden quasi SpaceX einkaufen müssen. Und zwar hat unter anderem der S&P 500 seine Profitabilitätsregel wohl gestrichen. Also normalerweise musst du vier aufeinanderfolgende Quartale positives Ergebnis haben, um in den S&P 500 zu kommen. Das wurde außer Kraft gesetzt für SpaceX. Die NASDAQ hat das Inclusion-Window von 90 auf 15 Tagen reduziert. Also normalerweise hat ein Indexanbieter 90 Tage Zeit, um erstmal zu schauen, wie sich die Aktie entwickelt und wie die Volatilität der ersten Tage abäppt, bevor man sich einkaufen muss. In Zukunft muss man innerhalb von zwei Wochen voll investiert sein. Quasi beim FTSE Russell Index ist es sogar nach fünf Tagen jetzt schon der Fall. Fairerweise ist es so, dass durch den niedrigen Free Float von SpaceX, also dass nur 5% der Aktien handelbar werden, wird das alles noch so ein bisschen abgemildert, wobei durch den niedrigen Free-Float aber auch weniger Angebot an Aktien da ist. Das heißt, die Nachfrage auf weniger Angebot trifft und damit könnte mehr Volatilität am Ende passieren. Und der Free-Float wird ja über die Zeit steigen. Also irgendwann werden natürlich institutionelle Investoren und Elans-Freunde ihre SpaceX-Shares dann verkaufen und dann steigt der Free-Float ja. Und dann müssen aber die Index-Provider quasi das nachkaufen, gemäß den Regeln. Weil der Free-Float größer wird, wird dann auch quasi die Verpflichtung nachzukaufen. Und das sichert so ein bisschen die Exit-Liquidität für die Leute, die SpaceX-Shares und später in Tropic Open AI-Shares besitzen. Ich habe das ja eher illustrativ in meinem Vortrag bei der OMR auch gezeigt, dass das halt irgendwann bis zu 5%, also wenn der Free-Flow deutlich steigt, könnte es teilweise in manchen Indizes bis zu 5% sein, die SpaceX hat. Und das auf 2 Billionen gemessen. Wenn sie noch mehr wert wären, könnte es sogar noch mehr wert werden. Nur der Richtigkeit halber, das wird dauern, bis man an diesen rechnerischen Wert kommt. Das ist erstmal beispielhaft. Am Anfang sind es eher 0,3, 0,5%, was aber auch schon viel ausmacht und 40%. Hedgeye schreibt 30 Trillionen in Passive 401k übrigens. Das ist aber jetzt die Gesamtsumme, nicht die, die in SpaceX fließen wird. Von 401k werden 30 Billionen verwaltet inzwischen und davon geht dann ein gewisser Anteil in SpaceX. Ansonsten, wir haben gerade geredet, ich habe gerade erwähnt, Ilons Freunde, die jetzt auscashen beim SpaceX Börsengang. Die eine Person neben Elon, die wahrscheinlich am meisten davon profitieren wird, ist Antonio Gracias von Valor Ventures, heißt seine Firma, glaube ich. Den kennt man vielleicht so ein bisschen aus dem All-In-Podcast, wo er ab und an zu Gast war. Ich glaube, er ist auch der, der die All-In-Band schon ein bisschen mit Elon, dass sie jetzt alle sagen dürfen, sie wären theoretisch Freunde von Elon, ist da so ein bisschen die Bezugsperson. Er selber wird, glaube ich, 7,3 Prozent an SpaceX halten und würde jetzt mal von 2 Billionen ausgehen, damit ungefähr 150 Milliarden oder 140 Milliarden schwer werden über Nacht. Das ist auch sonst wahrscheinlich kein armer Mensch. Damit steigt er in die Top 50 der reichsten Menschen der Welt ein, schreibt das Fortune-Magazin. Das Besondere ist, dass er ein sehr enger Vertrauter von Elon Musk ist. Er hat ihn ja unter anderem auch ins Doge-Ministerium mitgenommen. Er war einer der ersten Investoren in Tesla, später SpaceX, investiert quasi in jede Firma von Elon Musk, auch in SolarCity, Neuralink, The Boring Company und die weniger erfolgreichen, Vela Equity Partners, das heißt die Firma übrigens nicht Vela Ventures. Jetzt gibt es zunehmend Kritik an Deals, die Antonio Grazias mit SpaceX und Elon Musk gemacht hat. Und zwar hat er ihnen geholfen, dieses Off-Balance-Sheet-Financing für die Data Center zu haben. Wir haben das mal an einem Fall von Meta, glaube ich, damals nicht bei XCA. Wir haben gesagt, dass das fast alle machen, aber das Beispiel bei uns war, glaube ich, Meta. Aber einfach gesagt ist das, was passiert. Nehmen wir jetzt mal XCI. Damit XCI nicht 30 Milliarden Schulden aufnehmen muss, um ein Datacenter zu errichten, macht man folgendes. Man lässt eine andere Firma, also zum Beispiel auch ein SPV, 30 Milliarden Schulden aufnehmen. Damit die 30 Milliarden Schulden aufnehmen können, birgt man aber für die Umsätze, also man gibt quasi garantierte Zahlungen ab. Dann würde, ich sag jetzt mal, Valor Data Center Company würde dann einen Kolossus bauen, zum Beispiel für 30 Milliarden. Die 30 Milliarden würde Valor normalerweise nicht bekommen, weil sie natürlich keine Bonität haben, die das erlaubt. Würde XAI aber auch nicht, weil XAI, wie ich ja schon mehrmals gesagt habe, eigentlich nicht mehr fundable war zu dem Zeitpunkt. Deswegen hat SpaceX als so eine reiche Mutter, relativ solide Mutter dafür gebürgt. Im Fall von Meta war es natürlich Meta selber, die mit ihren Werbeeinnahmen dafür gebürgt haben. Und SpaceX sagt quasi, wir werden ab jetzt Valor, sagen wir mal, 500 Millionen Umsatz zuschieben oder für die Rechenzeit überweisen. Damit gibt es dann eine Umsatzgarantie von 6 Milliarden im Jahr, sage ich jetzt mal beispielhaft. Und damit darf Valor dann die 30 Milliarden Schulden aufnehmen, um das Data Center zu bauen. Wahrscheinlich spielen ein paar Milliarden Eigenkapital auch eine Rolle, die man reinbringt. Der Vorteil für XCI ist jetzt, dass man nicht die Schulden und Zinsen auf dem Balance Sheet hat, sondern nur die Zahlung für Rechenzeit an Valor. Also man muss diese 30 Milliarden an Schulden nicht ausweisen, dachten sie zumindest. PricewaterhouseCoopers, der Prüfer des IPO-Prospekts, hat das nämlich bemängelt und nicht anerkannt. Aber ursprünglich dachte man sicherlich, dass das so ein typisches Sale-and-Lease-Back-Verfahren ist. wo man sich der Assets entledigen konnte, aber auch die Schulden, die man aufnehmen musste. Also Assets ist das Datacenter, die Besitzgegenstände oder Vermögensgegenstände. Und dem gegenüber stehen natürlich die Schulden, die man aufnehmen musste, um das Datacenter zu bauen. In dem Fall hätte man jetzt theoretisch beides nicht auf dem Balance Sheet, sondern nur die Zahlungsströme. Also dass ich Geld überweise, um die Rechenzeit zu kaufen und dann eventuell die Rechenzeit weiterverkaufe und damit Umsatz generiere. Und dann hätte man eine schöne Marge, wenn das so wäre. Aber XCI, wissen wir, generiert nicht viel Umsatz. Bei Meta gilt wahrscheinlich das Gleiche. Und die Schulden wiederum trägt dann Valor. Die besitzen pro Format das Data Center. Das ist wiederum abgesichert durch die Chips, die da drin sind, als Sicherheiten. Gleichzeitig birgt SpaceX eben dafür, dass das gar nicht pleite gehen kann, weil im Zweifel SpaceX die Rechnung zahlen würde. Und PricewaterhouseCoopers, also einer der vier großen Wirtschaftsprüfer der Welt, hat quasi gesagt, das ist kein sauberes Sale-and-Lease-back-Verfahren, sondern sie nennen es Fail-Verfahren. Also gescheitertes, weil einfach so viel der wirtschaftlichen Verantwortung dann doch bei SpaceX liegt, also angefangen mit dem Backstop oder der Garantie. Und weil sie am Ende die Kontrolle über das Data Center haben, also weil sie bestimmen, was da drin gerechnet wird, weil Valor keine anderen Kunden annehmen kann wahrscheinlich und so weiter. Am Ende ist XCI der einzige Kunde und deswegen haben sie es nicht anerkannt, sondern quasi gesagt, das ist einfach nur eine Möglichkeit, hier die Regulatoren zu verarschen oder den Markt zu verarschen. Tatsächlich sind das eigentlich echte Schulden von SpaceX. Deswegen erkennen wir das nicht an. Das sehen verschiedene Professoren und Experten für Unternehmensbewertung. Auch so schreibt Fortune. Die sagen außerdem, und das ist das Interessante, dass das nicht so richtig den Vergleichsstandards angepasst ist. Also normalerweise sollte man so eine Geschäfte, insbesondere wenn man die mit einem großen Shareholder wie Antonio Gracias und außerdem eben sehr guten Freund von Elon Musk macht, Dann sollten die Vergleichsstandards mit Dritten standhalten. Einfach gesagt, man muss den Deal so strukturieren, dass man davon ausgehen kann, dass auch eine andere Partei diesen Deal mit Wähler geschlossen hätte oder dass Wähler diesen Deal auch mit einer anderen Partei im Markt hätte schließen können. Und mindestens in eine Richtung. gibt es hier quasi eine Frage. Und zwar vermutet man, dass quasi Antonio Grazias eher übervorteilt, also im positiven Sinne, also bevorteilt wurde. Und man ihm quasi vielleicht, um seine Gefolgschaft zu kaufen, damit er mit seinen 7,3% auch noch für Elon Musk, also seine Stimmrechte auch noch für ihn verwendet und so weiter. Auf jeden Fall scheint er hier ein bisschen zu gut gestellt worden zu sein. Eventuell. Und wie gesagt, PwC hat Das nicht als Accounting-Trick oder Financial Engineering durchgehen lassen, sondern infrage gestellt. Dieses Vorgehen. Richtig ist aber auch, dass bei vielen anderen Firmen wie Meta, wie wir im Moment noch davon ausgehen müssen, und das machen glaube ich alle, also du wirst wahrscheinlich auch bei Microsoft, wahrscheinlich auch bei Entropic, OpenAI, Amazon finden, dass man zumindest teilweise solche Konstrukte nutzt, um die Schulden auf dem eigenen Balance-Sheet kleiner aussehen zu lassen. Und dann noch eine ergänzende Nachricht zum SpaceX IPO. Da berichtet Reuters, dass jetzt kurzfristig vorm IPO am 12. Juni, glaube ich, wenn ich mich nicht irre, In zwei Wochen schon. Nee, in zehn Tagen schon. Aufregend. Wollen wir eine Wette machen? Was ist der Tagesendkurs, also in Market Cap? Wie viel ist SpaceX? Im Moment wird noch darüber diskutiert, ob es 1,75, 1,8 oder 2 Billionen wert ist. Angeblich sollen Banker Elon Musk gesagt haben, fang mal lieber bei 1,8 an, statt bei 2. Wo glaubst du, wird es landen am Ende des ersten Tages?
2,5.
Ja, bist du nah dran. Kann ich einfach Over-Undertaken nehmen?
Ja, mach mal. Was sagst du drüber?
2,5 ist schon viel. Ich bin mir relativ sicher, dass es 2,5 überschreiten wird im Laufe des Tages. Ich sage auch mal einfach, es schließt über. Du gewinnst bei allem unter 2,5. Ich würde dir die volle Spanne zwischen 2 und 2,5 geben. Wenn es unter 2 schließt, haben wir beide verloren. Ich gebe dir die volle Spanne zwischen 2 und 2,5. Bei allem drüber gewinne ich. Bei 3 hört es auf. Bei 3 gewinnt Elon. Elon gewinnt so oder so natürlich. Ja, machen wir so. Worum geht's?
Äh, Abendessen. Oder ein Shake.
Dann baller ich dir aber eine Woche vorher irgendwie drei Spritzen Semping rein, bevor wir essen gehen. Oh Käse. Kurz vorm Börsengang gibt es jetzt nochmal einen sehr lukrativen Vertrag für SpaceX. Und zwar hat die US Space Force, das ist die vierte Waffengattung. Gibt es schon eine vierte? Ne, ich glaube es ist die vierte. Also nach Army Luftwaffe und Marine gibt es eine US Space Force. So wie, ich glaube, hat Herr Söder das nicht auch mal vorgeschlagen? Ne, es gibt eine Bavarian Space Force, oder? Warte, warte, warte. Das wäre eine geistige Sache. Das ist auch irgendwie viel zu sehr verschwunden. Bavarian Space Program? Ich glaube, es hieß Space Force sogar. Bavaria One, Missionszukunft. Bavarian Space? Bavaria One hieß das, aber es war das bayerische Raumfahrtprogramm. Naja, immerhin haben die mit Isar Aerospace und München und München Umland ja schon bedeutenden Sektor. Also, um nochmal zu den News zurückzukommen. Die US Space Force auf jeden Fall hat Space X, ein Vertrag über 4 Milliarden oder 4,16 Milliarden, Elon Musk hat schon einiges getan, um es zu 4,20 Milliarden zu machen, aber sie haben ihm nur 4,16 Milliarden gegeben, an Aufträgen im Rahmen des Iron Dome oder Golden Dome, hieß es nicht Golden Dome bei Trump? Der Golden Dome der USA, der ja ein 180 Milliarden Projekt insgesamt ist, aber davon wird SpaceX als einer von verschiedenen Vendoren in dem Programm bis zu 4 Milliarden Umsatz bekommen. Das ist natürlich auch nochmal perfektes Timing im Vorfeld des Börsengangs. Ich will jetzt nicht unterstellen, dass das hier mit Absichten gefallen geflossen ist, aber... Auf jeden Fall mindert das jetzt die Aufregung vor dem IPO natürlich nicht, dass man da nochmal 4 Milliarden mit das wäre und 4 Milliarden ist ja ein Viertel oder Fünftel des Umsatzes von SpaceX. Das kommt jetzt auch nicht alles in einem Jahr wahrscheinlich, aber ist ja schon bemerkenswert.
Dann lass uns zu das Letzte gehen und ich finde mit die witzigste Nachricht, also ist natürlich nicht witzig für Leute, die da zum Schaden gekommen sind, aber wer hätte gedacht, dass man einfach nur eine KI nach dem Passwort fragen soll?
Ja, es ist nicht ganz so einfach, aber fast so einfach. Und zwar beschweren sich viele populäre Instagram-Accounts darüber, dass sie vermeintlich ohne irgendwelches Fehlverhalten gehackt wurden. in letzter Zeit. Also normalerweise passiert das ja, wenn Leute irgendwie ihr Passwort weggingen oder die Handys kompromittiert werden oder so. All das scheint hier nicht nötig gewesen zu sein, sondern stattdessen haben Leute nur zwei Dinge gemacht oder zwei, drei Dinge. Sie haben erstmal ihre Location Also sie haben per VPN den Eindruck erweckt, sie würden dort situiert sein, wo der Account normalerweise sein Zuhause hat oder wo er typischerweise die Meta-Apps, in dem Fall war es Instagram, nutzt. Und dann hat man über den Meta-AI-Support-Assistant gesagt quasi, man möchte sein Passwort zurücksetzen, aber... Schick das doch mal an diese neue E-Mail-Adresse von mir. Ich habe hier meine Gmail-Adresse geändert. Ich möchte mein Passwort zurücksetzen, aber schick mir den Link dafür bitte nicht an podcast.doppelgänger.io, sondern schick ihn mir doch mal an eine andere E-Mail-Adresse, die ich kontrolliere. Und so konnte man tatsächlich die Passwort-Reset-E-Mails kontrollieren. von wildfremden Leuten an seine eigene E-Mail umleiten wohl, weil der Meta-Assistant mehr als compliant oder gern mitgearbeitet hat, daran dieses Problem zu lösen und da keinerlei Sicherheitsprobleme erkannt hat. Also einfach, dass die Anleitung würde jetzt nicht mehr funktionieren, deswegen können wir es erklären, das wurde wohl inzwischen gepatcht, hoffen wir zumindest. Aber man hätte quasi einfach Reset Passwort sagen müssen, dann Ask for more help, Chat with AI, und dann dem KI-Agenten erklären, dass man jetzt eine neue E-Mail hätte, an die alte nicht mehr rankommt. Und schon war das Problem gelöst bzw. Problem entstanden für viele große Instagram-Accounts, die dadurch, ja, kann man gehackt sagen, ist eigentlich Social Generative Engineering oder wie soll man das nennen. Also wäre es ein Mensch gewesen, würde ich jemanden im Customer Support davon überzeugen können, wäre es Social Engineering, würde ich sagen.
Agentic Engineering.
Agentic Engineering ist es, genau. Also du brauchst einen Agent, der blöd genug ist, dir zu vertrauen und fatale Entscheidungen zu treffen. Zum Kontext gehört, Also A, it couldn't happen to a bunch of assholes. Das ist kein Zufall, dass das natürlich wieder bei Meta passiert. Der Account George Lee Oros, bekannt auch als Pragmatic Engineer, ganz guter Account, glaube ich, auf X und hat auch einen guten Newsletter. Der hat immer ganz gute Connections zu den Workforces der Tech-Unternehmen und berichtet so aus dem Inneren, dass das Instagrams Trust und Safety Personal wohl ungefähr um 60% reduziert worden ist, also mehr als halbiert wurde, weil man das Ganze einfach mit AI-Maxing beschäftigt. Man hat die Leute stattdessen irgendwie in Data-Labeling-Abteilungen versetzt, irgendwie die alte Scale-AI-Arbeit machen lassen statt Kundenservice, weil wir ja zu viel Kundenservice haben bei Meta, wissen wir, und Trust and Safety sowieso total überbewertet ist bei Meta in der Regel. Da hat man schnell erkannt, hier können wir noch ein bisschen Geld sparen. Trust and Safety ist doch was, was prinzipiell schon mal ganz super läuft bei uns. Das können wir sicherlich noch stärker automatisieren. Hervorragende Idee, wie sich jetzt zeigt, sollte das wahr sein. Das ist jetzt natürlich erstmal Hörensagen aus der Organisation. In der Regel ist dieser Account George Lee Oros da aber ganz gut unterrichtet.
Ich stelle überrascht fest, dass einer unserer Fake-Accounts weg ist auf Instagram. Also es gibt aktuell nur einen Doppelgänger-Account.
Ja, hat auch nur 6-7 Wochen gedauert. Aber die übliche Geschwindigkeit.
Dann ab zu den Good News. Es gibt wieder Geld. Amerikanisches Geld für deutsche Software.
Und für mich.
Und für dich. Der AAA heute hier. Das ist ja Wahnsinn. Manfred abgezockt, Anthropic abgezockt und jetzt noch schön Contentful abgezockt.
Läuft bei dir? Also unter anderem das Männische Magazin berichtet, dass Salesforce, die Groß-US-Firma oder SaaS-Pionier Salesforce, das Berliner Startup Contentful übernommen hat. Ich war mal in ein Startup investiert, das Ninetale hieß. Das wiederum wurde von Contentful übernommen und So habe ich, glaube ich, mittelbar jetzt auch Contentful-Shares und dann wahrscheinlich bald Salesforce-Shares. Ich habe aber keine Insights, Informationen und wenn, dann würde ich diese natürlich nutzen. Eine der wenigen Sachen, die ich nicht mache, um Informationen zu bekommen, ist, wenn ich selber vertrauliche Informationen habe, würde ich die natürlich selbst für Unterhaltung für den Podcast nicht verwenden. Ich habe sie auch wirklich nicht. Was man sagen kann, was öffentlich ist, dass Contentful zuletzt, ich glaube 2021, mit drei Milliarden bewertet wurde. Oberander.
Bitte?
Meine persönliche Einschätzung ist, dass ich mir relativ sicher bin, dass dieser Deal für weniger als 3 Milliarden über die Runden gegangen ist. Ich glaube, Contentful muss da auch das sind, ist mehr oder weniger die Extrapolierung von öffentlichen Daten. Das Contentful so ungefähr bei vielleicht 100 Millionen Umsatz lag zuletzt. Das kann man so bei der Contentful GmbH aus North Data ableiten. Ich weiß nicht, ob sie andere Subsidiaries haben oder so. Wenn das die richtige Entität wäre, dann wären sie so bei 100 Millionen Umsatz und dann würde ich davon ausgehen, dass sie... Mit etwas Glück zwischen einer Milliarde und anderthalb Milliarden, also vielleicht den Unicorn-Status erhalten konnten mit dieser Transaktion, aber wie gesagt, ich habe da keine Informationen. Ich glaube, das wären so die Marktkonditionen, wenn meine öffentlichen Informationen richtig wären, könnte ich mir vorstellen, dass wir so in dem Bereich um eine Milliarde, vielleicht ein bisschen mehr. dass es auf drei Milliarden geschlossen wurde. Also mit einer 30-fachen Umsatzbewertung würde es zu der derzeitigen Wachstumsgeschwindigkeit von Contentful, glaube ich, nicht passen. Ansonsten Contentful ist eine, ich glaube, Headless CMS, hätte man damals dazu gesagt. Also in der Zeit, wo es für Firmen noch eine Herausforderung war, mobilfähige Webseiten zu bauen, die gleichzeitig hochdynamisch sind, eventuell Anbindung zu anderen Datenquellen hatten und so. Hat Contentful so ein bisschen das Plumbing und das Backend dafür gebaut, um Content Assets zu pflegen, mit anderen Daten zu kombinieren, darauf aber zum Beispiel über Nine-Tailed-A-B-Tests laufen zu lassen und so weiter und so fort. Genau, das ist natürlich gut für das Berliner Ökosystem. Glückwunsch an die Gründer. Im Zweifel führt das immer dazu, dass ein paar Leute das Geld haben, das nächste Unternehmen zu bauen oder vielleicht selber Angel-Investor oder Investorin zu werden, noch mehr VC-Geld zu investieren. Und am Ende ist das dann vielleicht doch noch ein ganz guter Ende. Exit. Frage ist natürlich auch, wir müssen mal gucken, wer hat die letzte Runde eigentlich gemacht? Sekunde. Die Frage ist natürlich so ein bisschen, wie viel Liquidation Preference da drauf war. Das habe ich mir jetzt noch gar nicht angeschaut, bevor ich mich jetzt so früh freue. Also einfach gesagt, wenn die 2021 da ihre drei Milliarden durchgesetzt haben und der VC alle Tassen im Schrank hatte, dann wird er natürlich sich irgendwie sieben Prozent Mindestrendite rein verhandelt haben. Sie hatten 175 Millionen aufgenommen, wohl im Juli 2021. Das sind zumindest die öffentlichen Daten von Crunchbase. Ich beziehe mich nur auf öffentliche Zahlen. Sie haben im Juli 2021 175 Millionen angeführt von Tiger Global Management. Na gut, Aber halten die das nicht inzwischen verkauft wahrscheinlich? Die haben doch mal versucht, ihre Asset zu verkaufen eigentlich. Also ich glaube, das ist hoch. Ja, sehr schwer einzuschätzen von außen. Sag ich mal, wir können noch eine Sache parallel probieren. Ob wir vielleicht ganz schnell einen aktuelleren Ausdruck da bekommen. Das probieren wir mal kurz. Genau, davor hätte Sapphire Venture schon mal ungefähr 110 Millionen investiert. Wenn die jetzt alle eine Liquiditätspräferenz haben und eine von über 1 vielleicht sogar, dann könnte es schon sein, dass wenig übrig bleibt. Für den Rest, also insgesamt hat Contentful 350 Millionen an Funding eingesammelt. Dann hoffe ich schon mal, dass dann am oberen Ende meiner Schätzung... Nee, kriegen wir jetzt die aktuelle Gesellschaftsverteilung auch nicht so gut raus, weil die Contentful GmbH, der Contentful Global Inc. und Contentful LLC gehört. Das heißt, ohne weiteres kriegen wir es jetzt nicht ganz schnell aufgeschlüsselt. Na gut, die Presse wird sicherlich ihr Bestes tun, da noch mehr Infos rauszubekommen. Wir werden mal sehen. Aber trotzdem ist es jetzt erstmal wahrscheinlich ein Milliarden-Exit, würde ich mal sagen, aus deutscher Sicht. Und deswegen gehört es hier in die eher guten News. Auch eher positiv halte ich den Fakt, dass Entropic jetzt immerhin der EU-Cyber-Security-Behörde, ENISA heißt die, Zugang zu Mythos gegeben hat. Also ich habe ja bemängelt, dass kein europäisches Unternehmen unter den 40 ersten Kunden ist von Mythos, die da mal reinschauen dürfen, sicherheitshalber, im wahrsten Sinne des Wortes. Jetzt darf aber immerhin sozusagen eine Dachorganisation der Europäischen Union dieses ENISA-Projekt organisieren. dem Projekt Glasswing beitreten und darf dann die Vorabversion reviewen und kann dann eventuell europäische Firmen entsprechend vorbereiten, Waren und so weiter, was glaube ich schon erstmal ein ganz gutes Ergebnis ist, gemessen an dem Umstand, dass vorher quasi überhaupt keinen europäischen Beitrag zu dem Projekt gab. Das alles ist auch, glaube ich, so ein bisschen die Konsequenz eines Treffens zwischen EU-Ministern und Entropic in der Vergangenheit, die dafür lobbyiert haben, dass wir da in Europa Zugang bekommen, was natürlich wichtig ist für die Souveränität und Cybersicherheit unserer Firmen. Also hat die EU da mal einigermaßen gute Arbeit geleistet, würde ich sagen, oder zumindest ein Minimalergebnis erreichen kann. Und Dann, wo wir gerade bei Salesforce waren, schreibt Bloomberg noch, ganz interessant, war mir auch noch nicht bewusst, auch Salesforce hat wohl über die Zeit einen 5-Milliarden-Anteil in Entropic aufgebaut. Soll wohl ursprünglich mal angefangen haben mit 50-Millionen-Investment in 2023. Das sollte sich ganz gut entwickelt haben. Und heute geförnt Salesforce wohl mehr als 5 Milliarden an Entropic. Das heißt, da wird es auch einen schönen Windfall Profit geben, wenn Entropic an die Börse geht. Könnten dann 4-5 Milliarden Other Income eventuell in der Bilanz erscheinen, je nachdem wie gut der Kurs ist bei der ersten Notierung von Salesforce, wenn Entropic an die Börse geht. Good for them. Ansonsten läuft das Geschäft nicht ganz so gut, wie man erwartet hatte. Die Nachfrage nach KI-Agenten ist noch relativ beschränkt bei Salesforce, aber immerhin kann man indirekt mal ein bisschen was mitnehmen, weil man investiert war in Shopping.
Also mein Bubble Barometer ist auf jeden Fall Old Time High aktuell. Ich freue mich auf die nächste Folge. Habt einen schönen Mittwoch.
Aber es ist immer nur bis zur nächsten Folge auf Old Time High. Das widerspricht sich. Es kann ja auf Old Time High sein. Das ist ein sogenanntes lokales Maximum. Und das absolute Maximum erleben wir nächste Woche. Was kann denn jetzt noch kommen? Wir brauchen noch so ein paar richtige Retail-Abzock-Produkte oder Fonds eigentlich. Also noch so ein bisschen Krypto vermischt mit diese Perpetuals. Das wird jetzt zeitlich alles schon ein bisschen eng vor den Börsengängen. Aber noch mal so ein paar Influencer-Fonds. Was haben wir denn noch nicht gesehen? Was ist da? Specs. Apropos Specs, Glückwünsche nochmal. Alle Investoren in die Enhanced Games liegen inzwischen bei minus 72%. Ich gucke die Sicherheitshalbe nochmal nach. Nicht, dass ich hier etwas ausgerechnet, hier etwas Falsches sagen würde. Das wäre ja fatal eventuell. 2,85 Dollar, also ursprünglich mal 10 Dollar, wäre der Spec jetzt nach. Also er hat ja 60% oder so verloren bis zum Tag der Veranstaltung schon fast. Und hat sich jetzt dann nochmal halbiert fast und liegt jetzt bei 2,85 Dollar. Nicht ganz halbiert, er hat dann nochmal deutlich verloren, sage ich mal. Und liegt jetzt bei 2,85 Dollar, nachdem diese großartigen Games. Also neue persönliche Bestleistung von Christian Angermeier, sage ich mal. 72% innerhalb von, was ist das, einem guten Monat zu verlieren. glaube ich, noch nicht mal er geschafft vorher. Bin mir auch nicht sicher. Das ist jetzt erstmal so eine Bauchgefühlsaussage. Vielleicht besteht er auch darauf, dass er das schon mal so gut hinbekommen hätte. Diesen kleinen Weltrekord. Persönliche Weltbestleistung.
Ja, also viel Spaß beim Dopen. Habt einen guten Mittag. Bis Samstag.
Euer kleines Bubble-Thermometer.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Klöckler, recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Off. Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community. Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken. Unsere aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes. Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.