Doppelgänger Folge #569 vom 9. Juni 2026

Apple nimmt Anlauf | OpenAI reicht IPO ein | xAI trainierte Grok heimlich auf Claude #569

Was zeigt Apple auf der WWDC über die Siri AI? OpenAI kündigt IPO-Filing an. Was Apples Restaurantrechnungs-Feature mit dem DMA zu tun hat und warum es in der EU nicht laufen wird. Im IPO-Corner stehen jetzt SpaceX, OpenAI und Anthropic gleichzeitig. SpaceX schließt zwei Milliarden-Cloud-Deals mit Anthropic und Google, ist beim Börsengang am Freitag aber nur doppelt überzeichnet. Goldman Sachs erwartet eine Verhundertfachung der KI-Sparte bis 2030. The Information enthüllt: xAI trainierte Grok monatelang auf Claude. Moonshot AI macht eine Achtfach-Runde. Meta zieht den Google-Move mit eigener Kapitalerhöhung. Bending Spoons (Komoot, AOL, Evernote, WeTransfer) plant einen Nasdaq-IPO. Meta bildet eigene Data-Center-Bauarbeiter aus. Chinas Exporte fallen. Landgericht Frankfurt verhängt Ordnungsgeld gegen Meta.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) WWDC: Apple-Refactoring & Siri AI

(00:11:26) DMA-Stopp: Apple AI nicht für die EU

(00:19:58) IPO-Corner: SpaceX, OpenAI, Anthropic

(00:24:24) Anthropic + Google mieten Colossus

(00:27:37) SpaceX Lock-up: Sale ab August

(00:31:39) Goldman: SpaceX-AI 100x bis 2030

(00:36:33) SpaceX nur 2x überzeichnet

(00:40:15) Retail-Offensive: Trade Republic, Revolut & Co.

(00:55:44) SpaceX-Disclaimer & Kraken 5x Perp

(00:59:21) XAI trainierte GROK auf Claude

(01:02:39) Moonshot AI bei $30 Mrd.

(01:04:51) Kalshi zahlt Influencer für Wahl-Narrative

(01:07:12) Meta zieht den Google-Move

(01:12:17) Bending Spoons plant Nasdaq-IPO

(01:16:37) Meta Workforce Academy

(01:18:22) Google AI Plus auf $4,99

(01:31:34) Pik-Temu: Chinas Exporte fallen

(01:33:10) Landgericht Frankfurt straft Meta


Shownotes

Apple verschiebt Siri AI in der EU wegen DMA - apple.com

OpenAI reicht IPO-Filing vertraulich ein - bloomberg.com

SpaceX-IPO 2-fach überzeichnet, Orders schließen Mittwoch - bloomberg.com

Google mietet SpaceX-Compute für $920 Mio. pro Monat - bloomberg.com

SpaceX signs $30bn deal to lease computing capacity to Google - ft.com

Goldman Sachs expects SpaceX’s AI revenue to increase 100-fold by 2030 - ft.com

Cursor erreicht $4 Mrd. annualisierten Umsatz - forbes.com

SpaceX-IPO belebt europäisches Retail-Investing - reuters.com

Kraken launcht SpaceX 5x Leverage Perp - blog.kraken.com

XAI trainierte GROK monatelang auf Claude-Outputs - the-decoder.com

Moonshot AI sucht $30 Mrd. Bewertung - bloomberg.com

Kalshi: Bezahlte Influencer sollen LA-Wahl-Posts löschen - semafor.com

Meta weighs big equity raising after blockbuster Google deal - ft.com

Bending Spoons reicht US-IPO ein - reuters.com

Meta launcht Workforce Academy für Data-Center-Bauer - wsj.com

Google senkt AI-Plus-Preis auf $4,99 - 9to5google.com

Chinas E-Commerce-Export stockt durch Iran-Krieg - reuters.com

Landgericht Frankfurt: Ordnungsgeld gegen Meta - spiegel.de


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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 569, am 10. Juni 2026. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Ich wollte gestern einen ganz entspannten Abend machen, gehe auf YouTube und zack sehe, oh, Apple WWDC, da muss ich reinschauen.
Und du hattest keine Taschentücher und Handcreme mehr im Haus, ne?
Ja, vor zehn Jahren hätte ich wahrscheinlich hier im Büro eine Livestreaming-Party gemacht mit 20 Leuten und wir hätten uns das hier alle gemeinsam angeguckt. Auf jeden Fall ist es schon eine ganze Weile her. Zur WWDC. Ich gehe also, ich klicke auf das Video irgendwie über eine Stunde und so. Und normalerweise bin ich ja so ein in normaler Geschwindigkeit anhöre, anschaue. Aber das habe ich nicht ertragen. Ich musste es schneller angucken. Und als dann auf einmal der Craig meinte so, jetzt erzähle ich euch über die drei wichtigsten Sachen, die wir jetzt hier gemacht haben. Und zuerst... Platform Improvement, also Verbesserung. Also wir haben in den letzten Monaten sehr schlampig gearbeitet und machen das jetzt nochmal alles sauber. Also wenn ein Entwickler zu dir sagt, wir machen jetzt die nächsten drei Monate Refactoring. Wie bitte? Das möchte doch keiner hören. Also es wird jetzt alles ein bisschen besser, es ist ein bisschen schneller und so, aber das fand ich schon mal sehr enttäuschend.
Also ist auf Das als Innovation zu verkaufen ist natürlich schwer. Trotzdem, also ich beneide jede Firma, die die Zeit hat, mal ein paar Sachen, Schrauben wieder anzuziehen und die klapprige Software aufzurüsten. Von daher finde ich das nicht zwangsläufig doof. Aber ist natürlich auch eine gute Ausrede für, wir haben ansonsten nichts hinbekommen.
Genau. Und dann die anderen zwei Sachen sind einmal, kauft euren Kindern ein iPhone. Also Trust and Safety for Kids. Und dann...
Ich muss nochmal revidieren, was ich gerade gesagt habe. Jetzt, wo ich darüber nachdenke, was ja schon sinnvoll sein könnte, ist, die KI wird ja zukünftig einen Großteil der Apple-Software mitnutzen, ohne jetzt zu weit vorweg zu greifen. Dazu musst du wahrscheinlich alle Apps nochmal so ein bisschen anfassen auf dem MacBook und auf dem iPhone, damit AI die gut und vor allen Dingen sicher nutzen kann. Und wenn jetzt dieses Overhaul quasi teilweise auch dafür war, ist es vielleicht auch nachvollziehbar und schlau. Aber dann hätte man es vielleicht auch sagen können, dass man das gesamte Apple-Software-Universum jetzt AI-ready gemacht hat damit oder so.
Ja, ich habe eine andere Theorie. Es kommt ja bald ein neuer CEO und man räumt jetzt schon mal auf, damit der danach mit einem großen Bang rauskommen kann. Und der große Bang wird halt sein, es gibt irgendwie ein neues Device, das so ein bisschen foldable ist. Das hatte Marques auch irgendwie jetzt die Tage gesagt. Das andere ist halt die Brille und dann wahrscheinlich noch irgendwas anderes, also AI-ready. Aber man räumt jetzt nochmal auf, damit er, wenn er die erste WDC nächstes Jahr macht oder irgendwie das erste Produktrelease, dass man halt sagt so, hey, wir sind schon ready, das läuft jetzt alles.
Tim Cook gibt ihm die geilen Momente ab, man verspricht einfach ein weiteres Mal nochmal was. Weil es nicht passiert bis dahin?
Genau, man sagt einfach, wir haben nichts gemacht, aber man hat viel gemacht und die Überraschung kommt halt mit dem neuen CEO.
Und Episodentitel, Apple nimmt Anlauf auf den größten Produktloge aller Zeiten.
Das zweite war hier Trust and Safety für Kinder. Alles toll. Nachdem man jeder Mutter das Telefon gegeben hat, muss man jetzt auch noch jedem Kind das Telefon geben. Und das dritte ist natürlich Apple AI, Siri AI. Und da baut Apple das deutschste Produkt aller deutschen Produkte, die man nur bauen kann. Hast du es gesehen? Du kannst jetzt eine Restaurantrechnung abfotografieren und kannst sagen, die zwei Vorspeisen, die eine Hauptspeise und die drei Desserts hat Glöckler gegessen. Deswegen muss dir Glöckler jetzt hier 80 Euro geben.
Ach du Schande.
Der wirkliche Grund, warum bei mir schon viele, viele Freundschaften zerbrochen sind, beim Ausrechnen der einzelnen Posten im Restaurant, sind jetzt mit Apple möglich. Und das Schlimmste daran ist, man released es Weltweit, aber nicht in Europa und nicht in Deutschland. Warum das so ist, kannst du mir noch erklären. Ich glaube, es ist ein Feigenblatt. Irgendwas will man mit Europa noch aushandeln. Die ganzen Sachen sind ja irgendwie auf der AI, auf dem Telefon oder in der privaten Cloud. Was ist denn da wirklich dran, dass man das in Deutschland nicht ausrollen kann?
Haben die wirklich gesagt, Split Bill ist jetzt der Use Case für das neue Siri? Ja. Gut, dass ich es nicht gesehen habe.
Also nicht für das neue Siri, sondern ich glaube, das heißt Apple AI. Ich habe nicht so ganz verstanden, was Siri AI und Apple AI ist.
Aber es gibt eine Standalone-App, die Siri heißt, Siri AI. Und die läuft irgendwie in dem, ich habe wieder vergessen, wie das Dock da oben heißt. Wie heißt der Magic-Teil des Bildschirms da oben in der Mitte?
Haaransatz?
Magic Dock? Haaransatz? Das, was oben um die Kamera dran ist.
Bei dir war den Haar oben. Ich habe das nicht mehr, du hast das noch.
Ja, vielen Dank. Magic Island, heißt es Magic Island? Oder ist das wieder eine neue Unterhaltungsserie, die ich gesehen habe? Sekunde. Warum war Apple überhaupt immer das Magic sein muss? Magic Mouse, Magic Keyboard? Nee, wie heißt denn das Island?
Tropical Island.
Dynamic Island heißt es nämlich.
Genau, das wird noch größer jetzt mit AI.
Ja, genau. Also ich glaube, da läuft sie. Keine Ahnung. Auf jeden Fall gibt es eine Standalone-App und im Hintergrund ist es wohl aber Google-Technologie, die auf Nvidia-Servern liegt. So viel habe ich verstanden oder mitbekommen. Klar ist, dass OpenAI damit abgemeldet ist, was OpenAI direkt genutzt hat, um auf den WWDC zu scheißen, den man an dem Tag dem IPO angekündigt hat. Also ich weiß echt nicht, was Sam Altmans Problem ist, dass er immer anderen Leuten in die PR-Karre reinfahren muss mit seinen Äußerungen. Ich glaube, es ist kein Zufall. Wir reden gleich noch drüber, aber OpenAI hat jetzt auch seine IPO-Unterlagen vertraulich eingereicht. Und komischerweise... Das würde ja normalerweise niemand machen. Du willst ja viel PR für dich selber haben und dann mit einem anderen Groß-Event. Das Mischen ist eigentlich voll blöd. Also entweder wollte er keine Aufmerksamkeit für sein IPO, was hier oben nicht schlau wäre eigentlich. Es sei denn, ach ne, eigentlich ist es nicht schlau. Oder er wollte wirklich seine PR-Power, die er mit dem IPO hat, nutzen, um die Apple-Google-Partnerschaft so ein bisschen zu ruinieren, dafür zu sorgen, dass niemand oder weniger Leute über die WWDC, die Entwicklerkonferenz von Apple, sprechen.
Als ich das gehört habe, hatte ich eine Idee, die werde ich am Ende der Folge nochmal announcen. Also wenn wir wieder über irgendwelche Brettspiele und so reden, da hätte ich noch eine Idee dazu. Und als ich dann nach der Keynote ins Bett gegangen bin, habe ich so ein bisschen überlegt und habe mir gedacht, ist jetzt alles nicht so geil? Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass Apple der größte Konkurrent von OpenAI und auch von Clouds Cowork wird. Weil die andere AI-News der Woche von OpenAI war ja, hey, Chat ist dead und wir bauen jetzt hier die Super-App. Und auch bei Cloud kommt man ja so ein bisschen dazu, dass man irgendwie Zugang zum Computer geben soll und immer irgendwie die Daten damit spielen will. Und ich kann mir schon vorstellen, dass vor allem bei OpenAI und bei Cloud halt Viele sagen, hey, wieso mache ich das nicht alles auf meinem MacBook? Wieso läuft das nicht alles oder auf meinem Telefon? Bei Google Gemini bin ich irgendwie so ein bisschen anders gepolt, weil ich denke, das ist alles so in der Cloud. Die optimieren eher so, wenn ich im Browser bin. Aber alles, was so auf dem Rechner ist, auf meinem Telefon, da könnte ich mir schon vorstellen, dass wenn Apple jetzt Anlauf nimmt, dass sie das irgendwann hinkriegen. Aber auf der anderen Seite, das Gegenargument ist, welches Apple-Produkt, also Apple-Software-Produkt außerhalb von Final Cut nutze ich wirklich.
Das hat Apple ja noch nie so wirklich geschafft, irgendwie einen Konkurrent zu einem PowerPoint oder sonstigen Produkt zu bauen.
Also einen relevanten Konkurrent.
Ja, jetzt muss ich das alles wieder aufwickeln. Also ich glaube schon, dass Edge Computing der Trend 2027 wird. Also, dass du KI weniger in der Cloud rechnest oder im Web und mehr auf deinem eigenen Endgerät, ich glaube, ist ein großer Trend und Apple wird das quasi nutzen oder sogar unterstützen oder erst richtig auslösen. Sie haben ja auch ein Modell gebaut, sozusagen als Apple AI jetzt, was, also wie gesagt, Google hintersteht wahrscheinlich als Technologie, was sehr stark an Google angelehnt ist zumindest, das auf den Geräten läuft. Ich glaube, ab dem M3-Chip, also die Apple- CPUs sind ja schon seit längerem quasi auf Neural Networks vorbereitet und auf Machine Learning. Und ab dem M3-Shap und ab 16 GB Arbeitsspeicher, glaube ich, wenn ich mich richtig erinnere, wird das laufen. Und dann hast du quasi deinen Assistenten auf dem MacBook und musst dich gar nicht... mit diesen Daten klauenden Unternehmen, OpenAI, Google oder Anthropic verbinden. Dann kannst du das quasi ganz in deiner gewohnten, relativ sicheren Apple-Umgebung machen. Ich glaube, das werden wir viel mehr sehen. Also auch Google wird mit Android natürlich das Gleiche tun. Jeder, der ein Endgerät hat, das groß genug ist, wird das versuchen, glaube ich. Ich würde auch sagen, es ist eben noch nicht zu spät für Apple, weil 80% der Leute ja noch gar keine KI nutzen. Natürlich, die Early Adopter haben irgendwie ihre Lösung gefunden. Aber am Ende wird halt alles, was Software ist, auch irgendwie mit KI zu tun haben. Und Apple hat schon noch die Chance, das an ganz viele Leute zu bringen mit einem besseren Interface. Ob das jetzt mit Siri gelingt, bin ich mir wiederum nicht so sicher, ehrlich gesagt. Aber wenn man es gut ins eigene Produktuniversum eingefügt bekommt... kriegt man sicherlich einige Apple-AI-Nutzer damit rekrutiert, ob die es wollen oder nicht. Also du würdest im Zweifel gar nicht wissen, ob du jetzt Apple-AI nutzt oder so, sondern es würde einfach funktionieren, wenn es so schlau gebaut ist wie die meisten Apple-Produkte. Zu dem EU-Thema, warum wir das in Deutschland nicht bekommen. Das liegt im weitesten Sinne am Digital Markets Act, DMA. Der soll so ein bisschen verhindern, dass große Plattformen ihre eigenen Produkte zum Sieger küren. Also insbesondere die großen Plattformen wie iOS oder Android oder vielleicht auch der Chrome-Browser oder die Google-Suche oder das Social-Media-Monopol von Google. Meta, die Möglichkeit quasi Payment Solutions oder eben KI-Bots in den Markt zu drücken oder damals hat man das bei Microsoft und Teams ganz gut gesehen zum Beispiel. Man will quasi verhindern, dass Google oder Apple, weil sie ein Monopol oder ein Duopol im Hardware- oder wie sagt man, im Mobile-OS-Markt haben, sich selber zum KI-Sieger küren können. Also Google, jetzt mal ganz extrem gesagt, Google oder Apple können ja sagen, wir verbieten alle KIs auf unserem Telefon, du darfst aber Siri oder Gemini jeweils nutzen. Und damit hätte Google drei Milliarden Gemini-Nutzer und Apple irgendwie zwei Milliarden wahrscheinlich Apple-KI-Nutzer oder Siri-Nutzer, die KI nutzen. Und der Digital Markets Act versucht einerseits dieses Runterbrechen von horizontalen Monopolen in kleinere Teilmärkte zu verhindern. Und andererseits, um quasi diese Märkte zu öffnen, möchte er, dass Interoperabilität besteht. Also, dass wenn Apple ein Produkt auf seinem Handy launcht, dass andere vergleichbare Produkte damit funktionieren. Einfach gesagt, der Apple Messenger zum Beispiel, die Chatfunktion iMessage, da wurde jetzt dieses RCS-Protokoll, heißt es glaube ich, gebaut, damit ich mit meinem Android auch mit deinem iMessage-System quasi hin und her schreiben kann und vergleichbare Features haben kann. Das gleiche versucht man im Messaging. Deswegen ist es auch problematisch, wenn Meta quasi alle Chatbots aus WhatsApp rausschmeißt und aber die eigene Meta-AI da reinklebt. Das dürfte nach dem Digital Markets Act nicht gehen. Das ist eigentlich ein gutes Beispiel, das aktuellste Beispiel, wo man die Plattform macht. Man könnte sagen, WhatsApp hat in vielen Ländern 80% Marktanteil bei Messengern. Und wenn Meta jetzt andere Chatbots blockt, plus... den eigenen und alles davon wäre ein Verstoß, aber plus den eigenen sozusagen als Default dahin packt, wo kein anderer ran kann, also ich kann mir keine Chachibiti-Bubble da reinmachen ins Metaprodukt, dann ist damit quasi die Interoperabilität verletzt. So wie das klingt, was Apple sagt, haben sie länger verhandelt mit der EU, wie man das bauen können. Sie möchten das Feature oder den Zugang nicht jedem ermöglichen, jedem Konkurrenten. Sie wollen keine Interoperabilität und die EU ist nicht auf ihre Kompromisse, die sie angeblich vorgeschlagen haben, eingegangen. Was Apple als Argument sagen würde wahrscheinlich ist, wir können jetzt nicht jeder KI hier Zugang auf alle iPhone-Funktionen geben. Der Vorteil von Siri ist ja, dass Siri persönlichen Kontext, der Nutzer kennt, dass Siri sehen kann, was gerade auf dem Bildschirm ist, dass Siri Zugriff auf andere Apps erhält. Und nur deswegen ist es auch eine richtig gute KI, weil sie halt quasi alles versteht, was ich mit dem Telefon in der Hand habe und was ich zuvor schon hatte. ... an Daten hinterlassen habe. Bei Apple, das macht sie so erfolgreich. Und weil Apple aber meine Daten in der Regel relativ gut schützt, ist das dann eben ein sehr rundes, typisches Apple-Produkt. Würde man jetzt einer anderen KI die Interoperabilität ermöglichen, also dass all das eben auch mit ChatGPT oder Cloud passieren kann, was Siri kann, dann müsste man ihnen eben Zugang zu meinen Apple-Daten geben und Zugang zum Apple-Hardware geben, ermöglichen, auf den Screen zu schauen... Und dann würde Apple behaupten, können sie die Sicherheit der Daten, der Geräte, des Gesamtsystems nicht mehr garantieren. Also aus EU-Sicht oder DMA-Sicht müssten sie anderen gestatten, das gleiche Feature zu bauen. Ich würde jetzt auch sagen, Siri ist jetzt nicht so innovativ, dass man sagen könnte, sie bauen hier ein neues Produkt und man behindert irgendwie... Innovation, wenn man da Interoperabilität verliert. Also das Produkt ist, würde ich sagen, heavily commoditized. Es lebt tatsächlich eben nur davon, dass es relativ exklusiv Zugriff auf gewisse Apple-Funktionen bekommt, die andere KIs nicht haben oder nur sehr schwer ermöglichen können. Und insofern ist es schon antikompetitiv, würde ich sagen. Apple würde immer sagen, das ist ein Gesamtsystem, das kann man nicht so sehen, blablabla. Ja, aber so würde ich das beschreiben, warum wir das in der EU nicht haben können. Weil Apple anderen Marktbegleitern im KI-Markt nicht den Zugang zu Sachen geben möchte, die sie Siri aber schon geben möchten. Da liegt dann auch, würde ich sagen, die wettbewerbsrechtliche Bedeutung. dass Apple sich quasi exklusiv selber Rechte einräumt, die der Nutzer oder die Nutzerin nur sehr, sehr schwer oder gar nicht an andere KI-Anbieter geben kann. Macht das Sinn?
Ja, aber ich verstehe es nicht so ganz, weil es gibt halt nur zwei große und ich kann mir nicht vorstellen, also für wem hilft es wirklich? Dem Endkonsumenten? Man könnte sagen, man kann jetzt günstiger Android, also man wird nicht ausgeschlossen, wenn man ein günstigeres Android-Telefon hat.
Wem hilft es? Es hilft Anthropic, es hilft dem nächsten Open-Source-Modell aus China oder aus einem anderen Teil der Welt. Es gibt dir als Nutzer die Möglichkeit, andere KIs außer Apple zu nutzen, aber trotzdem... auf deine Daten und dein Handy zuzugreifen. Also Fakt ist, Apple schließt sein System eigentlich ab, macht daraus einen World Garden und du kannst viele KI-Features nicht nutzen, weil Apple sagt, wir erlauben nicht, dass das iPhone mit denen zusammenarbeitet, weil das iPhone sicher sein muss. Da ist natürlich ganz viel auch richtig dran. Apples Systeme sind schon ein bisschen integrer als andere und weniger einfach kompromittierbar. Insgesamt, das kann man wahrscheinlich sagen. Ob das dann eben rechtfertigt, dass Apple Produkte baut, die Konkurrenten dann nicht bauen können, weil sie Zugang zu den Schnittstellen nicht bekommen von Apple? Ich würde schon sagen, dass das andere Startups behindert. Ich glaube, es wäre viel einfacher, eine neue Suchmaschine zu bauen, wenn ich sozusagen Zugang zu meiner Suchhistorie oder alle Daten, die Google bisher über mich gesammelt hat, an andere Unternehmen weiterreichen könnte. Dann wäre es viel einfacher, die nächste Google-Suchmaschine zu bauen, die dann vielleicht ein anderes Look and Feel hat, weniger Werbung hat, Werbung klarer kennzeichnet, die vielleicht keine AI-Overviews hat oder so. Insofern, ich finde den DMA und DSA, diese beiden Gesetze, und das ist jetzt nicht nur meine Meinung, sondern sagen eigentlich die meisten Leute, die sich so mit Antitrust-Regulierung beschäftigen, sind eigentlich sehr gute Gesetze und auch geeignet. Märkte innovativ zu halten. Aus der Digital Native Szene in Deutschland hört man natürlich jetzt vor allen Dingen wieder, wegen der EU dürfen wir die coolsten Apple Features nicht nutzen. Aber das greift schon zu kurz, würde ich sagen, ehrlich gesagt. Weil ansonsten wirst du halt keine AI mehr sehen, außer Apples eigener und Googles eigener. Wenn du nicht irgendwie diese Systeme aufgebrochen bekommst. Also es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder Also wenn wir dann ausgehen, dass Apple sein System nicht öffnet, dann gibt es nur noch zwei Möglichkeiten, nämlich alle müssen Apples KI nutzen, damit sie irgendwie auch am Handy arbeiten können mit KI. Oder externe Produkte müssen so gut werden, was aber schwer ist, ohne Zugriff auf die Daten oder ohne Zugriff auf Zen, dass Apple quasi nicht mehr riskieren kann, eine Standalone-Lösung oder eine integrierte Lösung zu haben im Handy, sondern sie müssen es dann öffnen, weil Leute sonst im schlimmsten Fall das Handy abgeben würden und sich stattdessen Android nehmen würden, falls das offener wäre. Im Android versucht Google natürlich auch, seine eigene KI zu promoten. Und beide Szenarios wären jetzt nicht wirklich gut für Innovationen. Von daher finde ich es nachvollziehbar, auch wenn man natürlich immer versucht, die Bürger und den Zorn des Volkes ein bisschen zu nutzen, um sie gegen die EU-Regulierung aufzubringen, indem man jetzt sagt, wir hätten euch so gern diese tollen Features gegeben, aber wir dürfen es nicht wegen der bösen, bösen EU-Regulierung. Nur euch betrifft das, ihr armen EU-Bürger. Ja, aber wie gesagt, würde es diese Regulierung nicht geben, würdest du irgendwann nur noch zwei, drei große Ökosysteme haben wahrscheinlich und relativ wenig Competition, würde ich behaupten.
Kurze Werbeunterbrechung für unseren Partner ZipGate. Die haben jetzt Voice Agents. Ich rufe da jetzt mal an und schaue, was die so können.
Hi, ich bin Jonas, der digitale Telefonassistent von ZipGate. Ich übernehme rund um die Uhr Anrufe und arbeite direkt mit euren Systemen zusammen. Eigentlich wie alle anderen Mitarbeitenden.
Klingt gut. Und wie richte ich das jetzt ein?
Das ist einfach. Unsere Agents musst du nicht aufwendig prompten, sondern du klickst sie dir einfach zusammen. Und übrigens, sie sind komplett in Deutschland gehostet und es stecken 20 Jahre Telefonieerfahrung drin.
Okay, unter uns, gibt es eine Aktion für unsere Hörenden?
Ja klar, schreibt eine Mail an doppelgänger at zipgeld.de und die ersten 100 Minuten schenken wir euch.
Werbung Ende. Lass uns in den IPO-Corner gehen. Wir haben es eben schon kurz angesprochen. Gibt es noch größere News von OpenAI und dem Beantragen des Börsenganges? Also man stellt sich in die Reihe an, neben SpaceX und Anthropic. Darf man jetzt auch irgendwann wahrscheinlich raus?
Genau, Status Quo ist jetzt, also SpaceX wird am Freitag den Börsengang machen nach aller Voraussicht. Und OpenAI und Entropix sind jetzt beide in dem Stadium, dass sie vertraulich ihre Unterlagen bei der SEC, der Regulierungsbehörde für Wertpapiere in den USA, ihren Prospekt eingereicht haben. Das heißt, sofern nichts liegen sollte, weiß die Öffentlichkeit noch nicht, was da drin steht. Aber die IBO-Unterlagen liegen quasi ready beim Regulator. Dort werden sie in der Regel innerhalb weniger Wochen gereviewt und getestet auf die Regularien, die es gibt. Und ab dem Zeitpunkt, wo das passiert ist, können die Unternehmen dann mit relativ unveränderten Prospekten fast jederzeit den eigentlichen IPO-Prozess oder den Rest des IPO-Prozesses starten, im Sinne von, sie können dann ihr offizielles Prospekt an die Öffentlichkeit rausgeben, können dann auf eine Roadshow mit Investoren, also in Gespräche mit großen Investoren eintreten und auch den Börsengang planen. Wie gesagt, aufgrund der Tatsache, dass meine persönliche Meinung ist, dass wir uns gerade in so einem lokalen Maximum befinden, wo die Zahlen gerade bei allen Anbietern relativ gut aussieht. Also ein Tropic mit seiner Verzehnfachung wahrscheinlich an der Stelle, wo du sagen kannst, die werden schon weiter wachsen, aber nie wieder so schnell wachsen wie jetzt gerade. Und sie haben gerade ein paar gute Monate hinter sich. Es wäre dumm, das nicht zu nutzen, um rauszugehen. OpenAI, nicht ganz so einfach, aber gleichzeitig haben die mit Codex neue Traction. Sie geben jetzt bekannt, dass sie alles nochmal neu bauen wollen, das Produkt LGBT eigentlich überholen wollen. Ist ja auch drei Jahre schon alt. Ist das was Gutes?
Also man macht ein IPO und sagt, so das Ding, für das ihr uns kennt, das machen wir jetzt, das töten wir.
Naja, ich glaube, du musst...
Porsche macht ein IPO und sagt, den 911er brauchen wir jetzt nicht mehr. Wir machen jetzt Vollelektro.
Ja, also total valide Kritik, würde ich auch sagen, aber ich glaube, im Moment ist es für OpenAI besser, auf neuer Vision oder neuen Narrativen zu raisen oder an die Birds zu gehen, als auf Basis der Zahlen. Also so ein bisschen wie SpaceX. Ich glaube, Entropic kann einfach die Zahlen für sich sprechen lassen und die werden einigermaßen gut sein. Also in Teilaspekten werden sie grandios und so gut, wie man noch nie gesehen hat sein, was Margin angeht und so kann da schon noch ein paar Überraschungen kommen, werden wir dann sehen. Bei OpenAI ist es natürlich so, dass die Zahlen selber, je nachdem, wenn sie jetzt das Q2 mit reinnehmen müssen, wird man da eine starke Verlangsamung des Wachstums sehen, vielleicht sogar Stagnation bei Enterprise Contracts in den ersten zwei Quartalen dieses Jahres. Die werden gegenüber dem Vorjahr noch gewachsen sein, aber du wirst eine Stagnation sehen. Im Sinne von Q2 wird nicht so viel besser als Q1 sein, befürchte ich. Wie gesagt, Enterprise-Bereich, der Consumer-Bereich ist kaum gewachsen nach diesen 900 Millionen Vows. Google Gemini hat da krass reingefressen in den Consumer-Bereich, Entropic hat in den B2B-Bereich reingefressen. Image-Modell ist viel zu grog gelaufen, glaube ich, in der Zwischenzeit, haben sie jetzt aber ein sehr gutes Modell gebracht. Jetzt können Sie halt wahrscheinlich sagen, wir sind bei Image wiederführend, wir bauen das nochmal alles um, das wird hier agentic, ChatGPT wird nicht mehr ein Chat, sondern ein Duo, eine Applikation, die was... tun kann für die Nutzer. Damit bauen wir eine ganz neue Ökonomie aus Agentic Work eigentlich, die dann jeder bedienen kann. Das wird so ein bisschen die Vision vielleicht sein. Weil die Zahlen, befürchte ich, nicht mehr gut sind, muss man so eine komplett überholte Vision verkaufen. Das ist jetzt rein meine Interpretation. Man darf gern das anders sehen. Aber so würde ich es vielleicht beschreiben.
Meinst du, sie gehen so weit, dass sie irgendwann wie SpaceX Ressourcen an Anthropic oder Google verkaufen?
Ich glaube, OpenAI hat nicht so viel aufgebaut, ehrlich gesagt. Aber ich würde es nicht ausschließen. Würde OpenAI tatsächlich Datacenter en masse fertiggestellt bekommen, was ich glaube nicht der Fall ist gerade. Dann könnte es durchaus sein, dass sie auch wieder zum Verkäufer von Rechenzeit werden, so wie SpaceX zum Beispiel das jetzt macht. Da gibt es einen ganz neuen Deal, wo du es gerade erwähnst. Und zwar, wir haben in der Vergangenheit darüber berichtet oder aus dem IPO-Prospekt von SpaceX ist hervorgegangen, dass Entropic für 1,25 Milliarden US-Dollar im Monat, also 15 Milliarden im Jahr, Rechenzeit bei SpaceX im Colossus Data Center mieten wird. Und Google hat jetzt einen ganz ähnlichen Deal gemacht mit Colossus, was wiederum heißt, das zeigt, wie unausgelastet die Colossus Data Center von SpaceX sind, weil niemand... also weil niemand, das ist eine sehr absolute Äußerung, aber weil wirklich fast niemand Grog-Workloads en masse auslöst und man quasi Kapazität überausgebaut hat. Und Google will jetzt 920 Millionen pro Monat, also Entropic 1,25 Milliarden, Google 920 Millionen, man könnte jetzt einfach mal ganz grob runden 2,2 Millionen, Milliarden an monatlichen Umsatz mit Antropic und Google wird XAI und SpaceX dann quasi machen. Der Deal geht bis Ende oder Mitte 2029, also über drei Jahre. Das ist insofern dann gut, dass man sagen kann, es ist ein 30 Milliarden Deal. So 920 Millionen pro Monat klingt ein bisschen doof, aber 30 Milliarden auf drei Jahre, das klingt wie ein großer Deal für SpaceX. Bubble Time! Das ist Ja und nein. Ich würde sagen, das würde die Situation bei SpaceX in der KI-Sparte jetzt deutlich verbessern. Im Moment wächst die KI-Sparte von SpaceX mit zwölfeinhalb Prozent, was gemessen einem rückenwindigen KI haben sollte, wirklich abysmal, würde man im Englischen sagen. Das ist vollkommen zu vernachlässigen und schwer ein Wort dafür zu finden. Aber es ist erstaunlich schlecht, überraschend schlecht wie du. quasi nicht mit KI wachsen kannst in dieser Zeit gerade. Aber mit diesen 2 Milliarden zusätzlichen Umsatz Also im Moment macht XAI 300 Millionen Umsatz pro Monat und jetzt werden sie 2 Milliarden mehr machen. Also man muss davon ausgehen, dass die KI-Sparte von XAI oder von SpaceX jetzt erstmal viel Rückenwind haben würde durch die Vermietung der Rechenzeit. Natürlich muss man diese, es werden auch Abschreibungen und Investitionen quasi in die nächsten Quartale reinfallen bei SpaceX. Aber beim Umsatz erstmal wird die XCI-Sparte deutlich zulegen durch diese zwei Megadeals, die man mit Entropic und Google geschlossen hat. Sowohl Entropic als auch Google. Als aber aus SpaceX können diese Deals relativ schnell kündigen. Also sollte man zu viel Kapazität haben bei Google oder in Tropic, würde SpaceX ganz schnell wieder auf seinem Rechenzentrum sitzen bleiben. Aber bis jetzt sieht es aus, als wenn jeder die GPUs brauchen könnte. Und zumindest das wäre aus XCI sich dann erstmal spannend.
Aber auch eine crazy Nachricht in der Woche vom IPO, dass einer der größten Shareholder sagt, hey, wir machen jetzt hier nochmal so einen großen Deal und unterstützen unser Portfolio Firma SpaceX.
Genau, also man könnte mal schauen, ob Google vielleicht so einen Rugpull macht und sagt, um den IPO zu pushen, machen wir jetzt hier diesen Deal. Der ist monatlich kündbar, nicht vergessen. Jetzt warten wir mal die gestaffelte Lock-In-Frist. Also die Lock-In-Fristen von XCI sind ja so gestaffelt. Du kannst mit den Q2-Zahlen das erste Mal 20% verkaufen. Dann, Sekunde, ich muss mal gucken, ob ich die Staffel hier irgendwo habe. So, ich habe es gefunden. Also die Lock-Up-Frist ist quasi die Spanne, in der Alt-Investoren nicht ihre Shares verkaufen dürfen. Es sind ja nur 5% von SpaceX an der Börse. Aber man könnte sagen, bis zu 50%, also Elon Musk wird ungefähr 42% der Aktien, aber über 80% der Stimmrechte besitzen. Und jetzt gibt es weitere 55%, die theoretisch ja den Markt belasten könnte, indem sie alle raus wollen aus SpaceX, nachdem man jetzt auf dieser Mega-Bewertung verkaufen könnte. Das ist so ein bisschen die Bedrohung, die es gäbe. Es gibt aber schon noch Investoren, die da weiter drin bleiben wollen oder Mitarbeiter, die weiter beteiligt bleiben wollen. Aber theoretisch könnten diese Leute es verkaufen und die Regeln dafür sind wie folgt. Nach dem Q2 Earnings Release, also was wahrscheinlich im August kommen wird, darf man erstmal 20% der Anteile, die man hat, verkaufen. Das ist früher als sonst. Eigentlich darf man nach 180 Tagen, nach 6 Monaten erst verkaufen. Hier will man es früher machen, schon im August, also 2-3 Monate nach dem IPO. Wenn die SpaceX-Bewertung 30% oder mehr über dem IPO-Preis ist, also wenn alle viel Geld gemacht haben, dann darf man sogar 10% mehr verkaufen. Finde ich auch fair, weil wenn man sagt, Der Markt hat jetzt die Aktie noch höher bewertet und hat viel Nachfrage, dann könnte man auch mehr Volumen aufnehmen theoretisch. Wobei 20% muss man sagen, sind ja dann 300 Milliarden. Also wenn wir sagen, es kommen 5% jetzt für 75 Milliarden an die Börse. dann würden 20%, die verkauft werden können, 300 Milliarden sein, die theoretisch am Tag der Q2-Earnings verkauft werden könnten und in den Markt reingeprügelt werden. Also für die Q2-Earnings muss sich Elon Musk eigentlich eine ganz besonders positive Überraschung ausdenken. Ansonsten... ballern da 300 Milliarden eventuell potenziell in den Markt von Leuten, die unbedingt raus wollen, so schnell sie können. Also du musst dir eigentlich das beste Event, also die Zahlen werden ja besser aussehen, das habe ich ja gerade erklärt durch die Deals mit Google in der Tropic, deswegen werden die Q2-Zahlen aus KI-Sicht gut aussehen, also die werden wahrscheinlich, Sekunde, lass mich einmal in die Zahlen gucken, aber ich wette, dass du fast ein 10x des KI-Umsatzes haben wirst. Das ist natürlich ein lustiges Narrativ dann auch.
Genau.
10x.
Ach nee, das ist ja nicht mehr das Branding.
Also wir haben 260, 270 Millionen pro Monat im Q1 und wir werden im Q2... Achso, die Deals sind ja noch nicht ganz aktiv im Q2. Ah, das ist ja auch doof. Nee, im Q3 werden... Also im Q3 haben wir wahrscheinlich 6, 7 Milliarden KI-Umsatz. Vielleicht sogar ein bisschen mehr. 7, 8 Milliarden KI-Umsatz. Im Q2 wird es aber noch nicht kommen, da wird es sich nur anzeichnen. Wie macht man das? Man könnte bis August warten und sagen, aufgrund der Juni-Zahlen rechnen wir. Also man macht quasi einen Outlook aufgrund der Juni-Zahlen und sagt, wir werden 7, 8 Milliarden im Q3 machen. Und das ist ein 10x gegenüber dem Vorjahr. Das ist eigentlich die Lösung, die man machen könnte. Und das reicht vielleicht. damit Leute nicht sofort ihre 300 Milliarden Shares in den Markt dumpen, würde ich mal sagen.
Es gibt ja auch die News, dass Goldman Sachs erwartet, dass SpaceX AI ein 100x macht bis 2030. Und das, was du gerade gesagt hast, ich glaube, dass jetzt die ganzen anderen großen Investoren, also ein Founders Fund, ein Sequoia und Jason Horowitz und so weiter, die alle einen großen kleinen Anteil von SpaceX haben. In den kommenden Wochen stelle ich mir so eine Szene vor wie bei Wolf of Wall Street oder so, dass sie halt alle Freunde und Familien und Portfolio Companies anrufen und sagen, hier gibt es einen super Discount auf SpaceX, AI, Cloud Computing, hier jetzt unterschreiben und so weiter. Also die werden wahrscheinlich Ähnlich, also die beiden Deals, die wir jetzt gesehen haben an Swapping und Google, werden sie jetzt wahrscheinlich versuchen überall zu machen und das wird, anstatt sich auf die schöne, lange Perspektive hinzusetzen und zu sagen, wie kriegen wir jetzt hier irgendwie Rechenzentrum ins All, wird das wahrscheinlich das Thema der kommenden Monate für die sein. Weil daran werden sie ja jetzt gemessen, oder?
Ja, ja, schon. Also sie müssen das jetzt so lange wie möglich über Wasser halten, um da irgendwie rauszukommen. Also dass sozusagen die Altinvestoren nach und nach ihre Shares an andere institutionelle oder Retail-Anleger übergeben können. Genau das ist die Kunst und deswegen staffelt man ja die Lock-Up-Period auch so.
Ich meine nicht die Shares, sondern ich meine Cloud-Computing. Wahrscheinlich machen sie beides.
Ja, klar. Also sie werden die Ergebnisse versuchen, ich will jetzt nicht sagen zu manipulieren, aber gut aussehen zu lassen oder Business reinzubringen, das glaube ich schon. Aber sie machen das natürlich, um mit den Shares rauszukommen. Nicht, weil sie langfristig an diese Bewertung glauben. Die Rechnung mit 20% gerade war nicht 100% richtig. Es ist natürlich nicht so, dass man sagen kann, wenn 5% 75 Milliarden sind, sind die 20 ersten Prozent, die die Altinvestoren verkaufen, dann zwangsläufig 300. Das ist nicht richtig Mathe, weil es natürlich um 20% der Altinvestoren geht. und nicht um 20% der Shares, die damit frei werden. Wenn man aber davon ausgeht, dass die Altinvestoren 95% der Firma halten, dann ist es wieder gar nicht so weit weg. Dann sind es halt 19 statt 20%. Also die Rechnung ist nicht exakte Mathematik, aber directionally korrekt. Also sollte der IPO gut laufen, wenn 30% über dem IPO-Preis landen, mit dem Herausgeben der Q2-Earnings, könnten bis zu 30% der Shares in den Markt kommen. Zusätzliche 7% kommen 70 Tage nach dem Listing, was auch im August wäre. Und zwar Ende August wahrscheinlich. Also eigentlich hast du 37%. 37%, die im Maximalfall schon im August quasi in den Markt fliegen würden. Das wären dann 300, 450... 580 oder 550 Milliarden an Volumen, was theoretisch verkauft würde. Wenn es 30% höher ist, dann wären es fast 750 Milliarden. Also sagen wir, wenn der Kurs 30% über IPO-Kurs ist, könnten 750 Milliarden an Shares, 750 US-Dollar an Share-Value quasi in den Markt werden. Alles theoretisch. Man muss nicht davon ausgehen, dass alle Investoren jetzt 100% verkaufen werden. Nach 90 Tagen, nur 20 Tage nach diesen 37% maximal, könnten weitere 7% geben. Weitere 15 Tage danach, nochmal 7%. Weitere 15 Tage, also nach 120 Tagen, nochmal 7%. Weitere 15 Tage, nochmal 7%. Mit den Q3-Earnings dann weitere 28%. Und nach 180 Tagen, also nach der normalen Spanne, kann der gesamte Rest dann verkauft werden. Du hast erheblichen Druck, wenn du davon ausgehst, dass die Altinvestoren, ich meine SpaceX ist 2002 gegründet worden, die Leute, die ja sehr früh investiert haben, ich glaube David Sachs hat auf unter einer Milliarde zum Beispiel investiert, die wollen sich vielleicht nicht mit Elon verderben und werden deswegen nur vorsichtig verkaufen oder nach und nach. Aber die ganzen Insider-Dealings sollte man sich da mal anschauen und man kann ja bei den Shareholdern auch so ein bisschen schauen, wie die sich quasi entlasten von den Aktien. Gleichzeitig wird man dann eben auch sehen, dass die Index-Provider, also Die Black Rocks, iShares, Vanguard, State Street und so weiter sich nach und nach einkaufen. Also es wird ja auch eine Nachfrage nach Aktien geben. Aber ob die groß oder klein ist, werden natürlich vor allen Dingen auch die Retail-Investoren entscheiden. So, jetzt hast du schon ein paar andere News mit reingeschmissen. Apropos Retail-Investoren. Ich weiß nicht, ob es mit Absicht durchgestochen wurde oder ob einfach Bloomberg und Reuters durch gutes Reporting darauf gestoßen sind. Aber man glaubt inzwischen zu wissen, dass der Börsengang ungefähr zweifach oversubscribed, überzeichnet, sagt man im Deutschen. Das heißt, es gibt doppelt so viel Nachfrage, wie es Shares gibt gerade. SpaceX möchte Shares im Wert von 75 Milliarden verkaufen. Die Investoren haben aber Interesse für bis zu 150 Milliarden geäußert, heißt das. Das heißt nicht zwangsläufig, dass sie wirklich 150 wollen, weil wenn sie wissen, es ist überzeichnet, dann bietet man strategisch. Das habe ich ja letztes Mal so ein bisschen versucht zu erklären. Also wenn die Bank sagt, das wird wahrscheinlich doppelt überzeichnet sein, dann bietet jemand, der nur 10 Milliarden will, vielleicht 20 Milliarden, um die 10 Milliarden zu bekommen. Dadurch kann diese Überzeichnung so ein bisschen Eigendynamik einnehmen. Und was man auch sagen muss, ist, dass eine zweifache Überzeichnung nicht wirklich für ein großes Interesse spricht, ehrlich gesagt. Also mal zum Vergleich. Cerebras war 20-fach überzeichnet, 2-0. Figma war 40-fach überzeichnet. Also jemand, der 100 Figma-Aktien bestellt hat, hat 2-3 bekommen am Ende. Und SpaceX mit nur einer doppelten Überzeichnung, also man müsste sagen, damit das IPO überhaupt passieren kann, ist 1 oder 0,9 eigentlich schon die Mindestsumme. Also wenn du nicht ausgelastet bist oder ausgezeichnet, ausgebucht bist, wenn man so möchte, wenn das Buch nicht mindestens das Angebot füllen kann, dann kann man am Preis noch arbeiten, dass man die Aktien günstiger macht und dann steigt die Nachfrage nochmal. Aber das ist sozusagen das Mindestergebnis, damit der IPO überhaupt passieren kann oder damit das einigermaßen ein vernünftiger IPO wird, muss man mindestens einfach überzeichnet sein oder einfach gezeichnet sein. Eine doppelte Überzeichnung ist noch kein besonders gutes Ergebnis, wie gesagt. Insofern ist nicht so richtig klar, wie groß der Pop werden kann, ehrlich gesagt. Das Problem ist ja auch dadurch, dass man Retail-Anlegern 30 bis zu 30 Prozent, also es schwanken so immer andere Zahlen zwischen 20 und 30 Prozent, dadurch, dass man den Retail-Anlegern jetzt so viel schon gibt, also es wären ja bis zu 25 oder 20 Milliarden, die an Retail-Anleger gehen, Das ist halt eigentlich nicht schlau, weil die Leute fehlen am Ende, um den Pop zu produzieren, wenn man so möchte. Normalerweise gibst du einen Großteil der Shares an große institutionelle Investoren. Die halten lange an den Shares fest normalerweise, sind einfacher in der Kommunikation und so weiter. Und du lässt das dumme Fußvolk am ersten Tag nachkaufen. Die sorgen quasi dafür, dass dein IPO läuft, weil sie richtig teuer am Markt nachkaufen hinterher. Wenn du jetzt den Retail-Investoren, den Kleinanlegern schon 30% beim IPO gibst, Muss man sich erstmal fragen, gibt es nicht genug Nachfrage von Institutionellen? Das zeigt sich ja hier mit der nur doppelten Überschreibung vielleicht. Und gleichzeitig sabotiert man damit eigentlich schon den Kurs am ersten Tag. Also vor drei Wochen hätte ich noch gesagt, natürlich wird es da zu einem Pop kommen. Inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher. Das Buch ist auch noch nicht 100% geschlossen. Also der Bookbuilding-Prozess geht noch bis Donnerstag weiter. Also im Moment ist man auf Roadshow, spricht nochmal mit Investoren, tritt mit Banken zusammen auf. Es kann durchaus sein, dass die Überzeichnungsquote nochmal steigt auf deutlich über 2. Aber im Moment sieht das eher nach einem relativ mauen IPO aus, würde ich sagen. Und der Pop ist zumindest nicht 100%. Also ist er sowieso nicht garantiert, aber... Man muss erstmal sehen, wer jetzt den Kurs da in die Höhe treiben soll am ersten Tag, ehrlich gesagt. Ich bin gespannt. Ich habe gerade gesagt, man ist auf Roadshow und promotet so ein bisschen.
Glaubst du, dass hier unsere Doppelgänger, Dauerhörer auch angerufen werden von Bankern, die irgendwie das noch versuchen an Retail-Investoren zu verkaufen?
Angerufen weiß ich nicht, aber die großen Plattformen werben alle. Es gibt so eine Art Retail-Offensive. Es bekommen wirklich Banken und Trading-Apps, die normalerweise nicht bedacht werden bei solchen IPOs. Wir haben schon letztes Mal über Trade Republic geredet, die bisher an gar keinen IPOs teilgenommen haben. Ich glaube, es ist eine super Marketing-Maßnahme, was da AUM verschoben wird von anderen Brokern zu Trade Republic, um da zeichnen zu können und dort Eventuell bleibt das Geld dann dort. Also man verkauft irgendwo anders seine Aktien oder nimmt seine Ersparnisse und schiebt die zu Trade Republic, um da zeichnen zu können. Ob das Geld alles wieder 100% zurückwandert dahin, wo es herkommt, ist natürlich die Frage. Oder ob Trade Republic nicht hunderte von Millionen an AUM damit neu generiert, was ich ehrlich gesagt glauben würde oder mir zumindest vorstellen kann. Insofern ist das schon ganz schlau für diese relativ neuen Anbieter. Die werben auch teilweise, damit diese man anbietet. Also Revolut gehört zum Beispiel auch dazu. Als Revolut-Kunde kann man zeichnen. Ich weiß, dass man bei der Commerzbank zeichnen kann und dass sie damit auch Werbung macht. Etoro zum Beispiel, ein Anbieter aus Zypern oder Israel, ich glaube Zypern sogar. Da kann man buchen, also es gibt wirklich so typische Retail-Apps, nicht nur in Europa, aber auf der ganzen Welt, die jetzt Allokationen bekommen. Und man kann selber so ein bisschen entscheiden, was man darüber denken soll. Ist das einfach so Teil des Marketings von Elon Musk, dass er seine Retail-Kundschaft oder Retail-Anlegerschaft so ein bisschen pleasen möchte damit und mit ihr in Kontakt treten möchte? Oder ist es so, dass man es vielleicht doch nicht an institutionelle In diesem Artikel, den ich eben erwähnt habe, wo man die Infos zum Bookbuilding so ein bisschen durchgestochen bekommen hat, wird auch von 10 Milliarden Orders von einzelnen Institutionellen gesprochen. Das klingt für mich so ein bisschen so, als hätte man das lanciert, um zu sagen, hey, das wird ein heißes IPO und vielleicht musst du jetzt noch hinterher springen oder deine Order nochmal erhöhen, damit du auch das bekommst, was du eigentlich willst. Du hast gerade Goldman Sachs schon erwähnt, das ist eine der Banken, die am Prozess beteiligt ist. Die sollen, das ist weder von SpaceX noch von Goldman Sachs bestätigt, aber die Financial Times hat erfahren, dass wohl Goldman Sachs gegenüber Kunden, die diesen IPO zeichnen sollen, ihre eigene Einschätzung gegeben haben. Also die Banken verkaufen quasi eine Art Analyse mit in der Regel, die sagen... Wir glauben, wenn du jetzt in diesen IPO investierst, könnte die Firma dann und dann so viel wert sein oder so und so viel Umsatz machen. Also sie bauen quasi so ein kleines Excel-Modell, was sie mitverkaufen, um das schmackhaft zu machen, das IPO. Und das sollen jetzt People familiar with the matter so ein bisschen durchgegeben haben. Also man sagt, das sind Unterlagen, die Goldman Sachs Kunden präsentiert hat oder mindestens einen Kunden präsentiert hat. Wir können das nicht überprüfen, aber Die Financial Times und Reuters konnten es nicht überprüfen. Wenn die reporten, gibt es in der Regel mehr als eine Quelle. Also das sollte schon die Wahrheit sein, vermutlich. Und wie du richtig sagst, Goldman erwartet, dass sich die KI-Sparte von SpaceX bis ins Jahr 2030, also in den nächsten vier Jahren, verhundertfacht. Und zwar damit von 3,2 Milliarden Umsatz im letzten Jahr auf 320 Milliarden Umsatz gesteigt. Was natürlich vollkommen vorliegt. Ich glaube, es müsste sich mehr als verdoppeln in 150% CAGR. Wahrscheinlich machen jedes Jahr. Ja, das ist natürlich sportlich. Ob Goldman Sachs sich darauf festnageln möchte, auf die Zahlen, muss man sehen. Jetzt muss man fairerweise sagen, letztes Jahr waren es 3 Milliarden, wie gesagt. Wir wissen ja aber schon, dass Ende diesen Jahres, habe ich ja gerade ausgerechnet, werden wir bei allein, was habe ich gesagt, 7, 8 Milliarden im Quartal, das werden dann über 30 Milliarden im Jahr sein. Also, dass wir eine Verzehnfachung Der Run-Rate in den letzten zwölf Monaten sehen, das ist schon relativ sicher durch diesen Deal mit Entropic und Google, wenn da niemand zurücktritt. Also die 10x in diesem Jahr schafft SpaceX. Allein durch diese Deals und weil der Umsatz im letzten Jahr so schlecht war, kommen sie Richtung Q4 definitiv in den Bereich der Verzehnfachung. Also werden wir auf 30% 35 Milliarden vielleicht KI-Umsatz sein, der aber aus Vermietung von Rechenzentren kommt und nicht aus der Nutzung von Kroc. Dann müssen sie sich aber nochmal verzehnfachen von 26, also haben dann noch drei Jahre Zeit, um sich nochmal zu verzehnfachen. Ist nicht komplett unmöglich, aber 320 Milliarden Umsatz ist, ich weiß nicht, was Google macht im Moment, oder? Sekunde.
Können sie das vielleicht kaufen?
Google macht 400 Milliarden. Also sie möchten quasi innerhalb von vier Jahren so viel KI-Umsatz machen, wie Google insgesamt Umsatz macht.
Könnten sie das vielleicht irgendwie kaufen? Also zum Beispiel sie kaufen irgendwie ein Core-Brief oder so?
Also was SpaceX machen muss eigentlich, ist ihr Inflated Stock nutzen, um andere Firmen zu kaufen. Deswegen werden sie ja nach dem Börsengang wahrscheinlich auch zum Beispiel Cursor kaufen. Cursor sagt inzwischen, sie machen 4 Milliarden Umsatz, das wären auch nochmal 4 Milliarden, die hinzukommen. Da hat SpaceX ja schon eine Option, sie auf 60 Milliarden zu kaufen. Das sind dann nur 15 Mal, in Anführungsstrichen nur 15 Mal Umsatz. Das wäre dann aus heutiger Sicht schon ein ganz guter Deal wieder, wenn man 4 Milliarden Umsatz für 60 Milliarden einkaufen kann. Man könnte sagen, das ist arbitrage, weil SpaceX bekommt ja ein hundertfaches Revenue Multiple. Also wenn du ein hundertfaches Revenue Multiple bekommst, gibt es keine Firma, die du nicht kaufen kannst. Die könnten den gesamten KI-Sektor kaufen für 30 Mal Umsatz. Und würden, solange die Börse den Scheiß weiter mitmacht und weiter 100 Mal Umsatz für SpaceX zahlt, was ich nicht glaube, könnten sie quasi immer weiter auf Einkauf zugehen, bis sie irgendwann doch ein solides Unternehmen eventuell damit gebaut hätten. Und es wäre dumm, das nicht zu gehen. Also, es ist so wie... Ja, wie soll man das beschreiben? Also du hast halt eine komplett überbewertete Währung in der Hand und damit solltest du halt shoppen gehen. Eigentlich, wenn du davon ausgehen musst, dass du irgendwann mal auf ein bisschen normalere EBITDA oder Revenue Multiples zurückfällst als SpaceX, zumal sie ja kein schnell wachsendes Software-Business haben, sondern sie haben ein defizitärisch schrumpfendes Space-Launch-Business, was überwiegend die eigenen Satelliten ins All schießt und kommerziell nur ein ganz kleiner Markt, also Space... Das Space-Business hat 4 Milliarden Umsatz gemacht letztes Jahr. Und Sie sagen, Sie machen 80% der Load. Also ist der Gesamtmarkt 5 Milliarden groß für Space-Launches gerade. Jetzt sagt man natürlich, Datacenter im All, der in den Markt gibt es noch gar nicht, den echten Gesamtmarkt. Aber Status 2026 ist der Space-Launch-Markt schon 5 Milliarden groß. groß. So, in dem Segment machen sie keinen Gewinn und schrumpfen gerade. Und es ist tiny. Dann gibt es Starlink, das wächst noch mit 30% rund, glaube ich, Sekunde... Starlink wächst noch mit 32%. Gerade ist ungefähr ein 12-15 Milliarden Markt, der noch ein bisschen weiter wächst, aber der wird jetzt nicht mehr schneller als 30% wachsen demnächst, sondern das Wachsen verlangsamt sich schon. Auch nicht riesig. Und dann bleibt halt nur das KI-Datacenter-Business, was eben kein KI-Software-Business mehr ist, zumindest im Moment, sondern hauptsächlich ein Datacenter-Vermietungs-Business. was du eigentlich so bewerten solltest wie einen Energieversorger, wie eine Utility und nicht wie eine Tech- oder Software-Company. Wir wissen, dass im Moment ist das halt gehypt und Core-Weave und so haben auch alle zehnfache Umsatz-Multiples, Nebius, glaube ich, sogar noch mehr. Ja, also eigentlich darf man diese Bewertung nicht verwenden. unterschreiben, aber es wäre sträflich, wenn Elon Musk nicht damit einkaufen geht. Also wenn er 2026 nicht noch drei, vier Firmen kauft, wäre er wirklich blöd. Die Frage ist, ob Firmen sich in SpaceX-Shares bezahlen lassen auf Dauer. Weil eigentlich musst du ja davon ausgehen, dass das wie Schaum in deinen Händen zerrinnt, wenn du es nicht schnell genug verkaufen kannst. Was dann wiederum weiteren Druck auf den Aktienkurs machen würde. Naja, also Cursor, haben Sie eine Option drauf, wissen wir. Und die Cursor konnte seinen Umsatz von 3 auf 4 Milliarden steigern. Das ist erstmal gut aus SpaceX-Aktionärs Sicht. Wir haben darüber geredet, dass Goldman Sachs, also wir waren noch bei Goldman Sachs, genau. Also Sie glauben, das KI-Business steigt von 3 Milliarden auf 320 Milliarden innerhalb von 4-5 Jahren? Sie glauben, der Gesamtumsatz von SpaceX wird bei 474 liegen. Wenn wir Space Launch abziehen, was nie über 10 Milliarden sein wird in den nächsten vier Jahren, würde ich behaupten. Was heißt nie? Ich schätze, dass es nicht deutlich über 10 Milliarden kommen wird. Dann bleiben 460, ziehen wir das 320 ab, würde für Starlink 140, 150 Milliarden Umsatz sein. Das würde ich auch gerne verstehen, wie Goldman Sachs darauf kommt, dass Starlink, was im Moment auf 15 Milliarden Runrate ist, auf 150 kommt, wenn es nur 30% wächst. Sagen wir mal, es bleibt bei 30%. Und wir sind bei 15 Milliarden. Oder Sekunde, Sie sind bei 3 Milliarden. Sekunde. Machen wir das mal ein bisschen schön hier. Wir hätten 4 Milliarden Ende des Jahres, dann sind wir bei 15 Milliarden. Also wir machen 15 Milliarden dieses Jahr. Und das wächst mit 1,3 über 4 Jahre. Dann sind wir bei 42 Milliarden und nicht 140 Milliarden. Also anscheinend muss... Goldman Sachs, die wie gesagt ein Interesse daran haben, weil sie die Aktien verkaufen gerade, glauben, dass Starlink sich beim Wachstum deutlich beschleunigt und ein deutlich größeres Business wird als heute. Oder es glaubt SpaceX wird noch eine ganz neue Sparte eröffnen, die weder in der AI Division ist, noch in der Starlink oder Space Division. Wie auch immer, ich halte die Zahlen für sehr optimistisch. Ehrlich gesagt nicht vollkommen unmöglich. Mit ganz vielen Akquisitionen. Und ich meine, Elon Musk würde jetzt nicht aufgeben, glaube ich. Ich glaube, das ist hier gerade erst der Startpunkt. Er hat jetzt die Bewertung und die Währung, mit denen er fast alles kaufen kann, was er möchte. Auch interessant übrigens. Also Goldman Sachs beruft sich übrigens auf die TAM-Zahlen, also die Marktgrößen-Estimations von SpaceX und glaubt quasi diese 26,5% Billionen an KI-Markt. Das überhaupt zu wiederholen, ist, glaube ich, ein Verbrechen für eine Investmentbank. Also, nicht ein Verbrechen, aber ich bezeichne es mal als Verbrechen. Es ist rechtlich gesehen kein Verbrechen. Ach genau, hier steht sogar, dass sie Starlink auf 144 schätzen. Die Rocket Division auf 8 Milliarden. Auf 8 Milliarden könnten die Rockets kommen. Aber das ist auch spannend. Sie sagen quasi, die Rocket Division wird sich nur noch verdoppeln in den nächsten 5 Jahren. Verdoppelung über 5 Jahre ist nicht viel. Das ist so irgendwie 15-16% Wachstumsrate. Und allein das wird auch schwer werden. Starlink liegt tatsächlich bei 144, sagen Sie, 2030. Und das Interessanteste ist, dass Sie das EBITDA auf 350 Milliarden schätzen. Also von den 477 Umsatz... 474 Umsatz würden 352 als 80% EBIT-Marge oder so. Was habe ich? 250 durch 474. 75% EBIT. 74% EBIT-Marge. Ja. Das wäre eines der profitabelsten Businesses der Welt. Jetzt muss man fairerweise sagen, die EBIT-Marge täuscht hier mehr als normalerweise noch, weil das gesamte SpaceX-Business natürlich super investitionsheavy ist. Das heißt, insbesondere die Abschreibung und Amortisierung wären ein Großteil der Kosten, Weil zum Beispiel du die Satelliten von Starlink ständig abschreiben musst, alle drei bis fünf Jahre. Du musst die Datacenter alle fünf bis sechs Jahre abschreiben. Du musst die Raketen selber, die Raketenpads und so, wahrscheinlich alles abschreiben. Du müsstest die Datacenter im Space-Solid-System abschreiben. Deswegen könnte man irgendwie auf so eine EBITDA-Marge kommen. Insbesondere, wenn du Datacenter vermietest, hättest du eine sehr hohe EBITDA-Marge, oder? Weil... Die Betriebskosten sind gar nicht so groß. Großteil der Kosten der Betriebs eines Datacenters sind das Abschreiben der Chips, würde ich vermuten. Mindestens 50%, wenn nicht ein bisschen mehr. Die sonstigen Betriebskosten sind eigentlich nur Energie, bisschen Personal. Also man könnte sagen, dass der Betrieb eines Datacenters könnte auf eine EBITDA-Marge in dem Bereich kommen, glaube ich. Weil man ja eben die Zinsen und Abschreibungen eliminiert mit dem Adjusted EBITDA. EBITDA hat sowieso keine Zinsen, Steuern und Abschreibungen drin. Das sind aber die Hauptkosten bei einem Datacenter. wenn man so möchte, nach GAAP. Und es würde noch adjusted werden für was auch immer. Für, keine Ahnung, gescheiterte Modelle, Underutilization, Restructuring, was man da alles noch attestieren würde. Vielleicht schafft man es wirklich, eine 74% adjusted EBITDA-Marge hinzubekommen. Ich glaube es nicht, aber es wäre theoretisch nicht unmöglich, wenn man hauptsächlich mit Datacenters sein Geld macht, egal ob im All oder auf Erde. Dadurch, dass die Abschreibungen so ein wesentlicher Bestandteil sind, könnte das sogar kommen. Den Free Cashflow schätzt man aber nur in Anführungsstrichen auf 72 Milliarden. Das sind eher so 15, 20 Prozent des Umsatzes. Der ist dann nämlich nach Investitionen und so weiter. Das heißt, das ist zwar immer noch sehr ambitioniert, aber eine viel moderatere Einschätzung, würde ich sagen. Insgesamt eine sehr, sehr positive oder optimistische Einschätzung von Goldman Sachs, was das zukünftige Geschäft von SpaceX ist. angeht. Aber wenn der Börsengang klappt und vielleicht sogar 20-30% Prop drin sind, was nicht mehr so ganz so klar ist, nicht unmöglich, aber nicht mehr so klar ist, dann könnte Elon eben schön shoppen gehen und sich damit zusammen kaufen, was er möchte und irgendwann so eine Firma bauen, die dann doch relevant ist. So wie SpaceX das im Raketenmarkt ist, wird man dann vielleicht im Software- und AI-Markt irgendwann nochmal relevanter. Wir werden sehen. So, jetzt haben wir...
Moment, vom Timing her passiert der IPO wahrscheinlich Freitagnachmittag unserer Zeit und wir nehmen auf, sobald du dir die Zahlen angeguckt hast?
Deswegen fängt dein Wochenende erst an, wenn meins normalerweise anfängt, diesen Freitag, weil wir relativ spät aufnehmen werden. Dann wissen wir so ein bisschen, wie das gelaufen ist.
Ich bin gespannt. Ich glaube, der Freitag wird ähnlich laufen wie der Freitag letzte Woche. Also eher Daumen runter.
Ja, ich mache mir auch zunehmend Sorgen, ehrlich gesagt.
Das ist der Moment, in dem alle den Podcast kurz stoppen, ihre verschiedenen Apps aufmachen und einmal drüber gucken.
Also alle nochmal rein in die Banking-App und canceln die Orders. Also wir können uns nicht dazu äußern, ob das schlau ist und nicht dazu investieren. Es kann gut gehen, es kann auch sein, dass man wirklich Geld verliert, sogar im schlimmsten Fall. wie das immer ist bei Aktien, definitiv hat, also wo ich mich festlegen würde, ist, dass das nichts mit einem Altersvorsorge- oder langfristigen Anlagemotiv zu tun hat. Also wenn man da jetzt 5 oder 10% seines Geldes reinjohlen möchte, um da mal mitzuspielen oder um einen Teil von SpaceX zu besitzen, bin ich andersrum wie der Letzte, der euch sagt, ihr dürft das nicht. Ich sage nur, es macht finanzmathematisch keinen Sinn, diese Bewertung zu bezahlen gerade. Man kann ja trotzdem an die Greater-Fool-Theory denken, nämlich dass immer weiter Leute aufstehen werden, die bereit sind, noch mehr dafür zu zahlen und dann kann man trotzdem Gewinne machen, auch wenn es keine gute wirtschaftliche Grundlage für die derzeitige Bewertung gibt. Aber ich glaube, deine Altersversorgung gehört nicht ins Basics, da würde ich mich schon festlegen. So ein bisschen rumspielen damit. Macht, was ihr wollt. Ihr seid erwachsen und ihr habt jetzt genug über die Firma hier gehört, um das selber einschätzen zu können. Wer so richtig Gas geben möchte, der kann den fünffach gehebelten Die Prediction Markets, also diese Perp-Produkte, sehen den Börsengang übrigens auch so eher bei 1,7. Billionen, also knapp unter dem Kurs. Also die sehen keinen Pop direkt nach dem Börsengang, ehrlich gesagt. Und ich mache jetzt nur ein bisschen Low Probability Prediction. Wir werden hier ganz böse über diesen ganzen IPO reden. wenn sich herausstellt, dass Anleger teilweise mehr als 50% ihrer Shares bekommen haben und dann das Narrativ von der doppelten Überzeugung vielleicht nicht sich als falsch darstellt. Also das wird ja relativ gut nachvollziehbar sein, wie viel dann wirklich rumkommt. Kann natürlich sein, dass man besonders viele an Retail-Anleger gegeben hat und dass die deswegen mehr als 50% bekommen. Aber rein theoretisch, wenn diese Aussage, die man da durchgestochen hat oder reportet hat, richtig ist, dann dürfte ja im Schnitt... der IPO-Investor weniger als 50% seiner Order gefüllt bekommt. Es ist nicht ganz untypisch, dass man sagt, wir füllen die kleinen Orders ein bisschen stärker auf und wir holen uns quasi die Shares dafür bei den großen Orders. Also die größten kriegen nur 40% und die unteren kriegen dann vielleicht bis zu 70%. Das kann schon sein. Aber sollten jetzt Retail-Anleger auf einmal 100% ihrer Shares bekommen, was durchaus sein kann, also ich rufe alle dazu aus, nicht mehr zu ordern, als sie auch wirklich bezahlen können und wollen. Dann würde ich hier diesen Artikel nochmal neu vorlesen, auf jeden Fall. Wo ich jetzt mal vermute, oder ich mir vorstellen könnte, dass die Banken so ein bisschen durchgestochen haben, dass das überzeichnet sein wird. Wobei, zweifach überzeichnet, ich sage es nochmal, das ist wirklich keine besonders gute Nachricht. Zehnfach überzeichnet wäre eine gute Nachricht, aber es kann auch noch kommen, wir haben ja noch zwei Tage. So, und... Und es gab nochmal einen Artikel exklusiv bei The Information am 5. Juni, wo nochmal klarer gesagt wurde, dass SpaceX wohl auf Basis von Entropic seine eigenen Produkte trainiert haben soll. Also man hat destilliert das gleiche, was man vor Gericht schon mal quasi zugegeben hat, so wie die chinesischen Modelle das auch machen. Also einfach gesagt, GROK, der Truth-Seeking-Mechahitler, wurde auf Claude, dem woke AI-Bot, trainiert. Das ist die eigentliche Ironie daran, dass ausgerechnet Elon Musk, der AdTropic und Google immer als woke AI bezeichnet hat, seinen eigenen Chatbot Grog auf Basis von Claude trainiert hat. Also Claude ist Grogs Vater quasi. Und natürlich hat man dann Systemprompt und vielleicht zusätzliche Daten reintrainiert, Feintuning gemacht, Systemprompt angepasst, damit Grog eben ein bisschen anders funktioniert wie Claude. Aber es ist relativ klar, dass man Claude benutzt hat, Wahrscheinlich nicht nur um die KI zu bauen, sondern auch um Daten zu generieren und aus Cloud zu extrahieren und darauf basierend XAI-Modelle wie Croc zu bauen. Und nachdem Entropic solche Zugänge, wo sie den Verdacht hatten, hier klaut jemand eigentlich unsere IP oder unsere Trainingsdaten, nachdem Entropic diese Zugänge zugemacht hat, sollen wohl verschiedene XAI-Entwickler quasi mit persönlichen Zugängen weiter Daten geklaut haben. quasi gegen die Terms of Service von Anthropic verstoßen haben, indem sie ihre persönlichen Accounts genutzt haben, um weiterhin Claude zu nutzen, um Grock weiter zu trainieren. Wir packen den Artikel von The Information in die Shownotes. Finde ich schon eine sehr lustige Wendung der Geschichte, dass Claude jetzt Grocks Vater ist. Wollen wir mal fragen, ob Grocks... Warte mal, ich frage mal Grock, was er eigentlich dazu sagt. Da man ja keine offizielle Aussage von den Elon Musk Unternehmen bekommen kann, können wir nur stellvertretend Supercork fragen. Und ich frage jetzt mal kurz... Ja, wir gönnen uns den Expert-Modus natürlich. Wenn es auf Elon Musk... Wir wissen ja, bei Elon Musk stehen die Datacenter eh leer. Da kann man auch mal den teuren Expert-Modus machen. Wir wollen ja auch eine richtig gute Antwort haben. Und als angehender SpaceX-Aktionär dürfen wir das hier... Das ist ja quasi unser eigenes Geld, was wir hier machen. Und außerdem freut sich Krok über jede Nutzung. Das muss man auch mal sagen. Okay, Grog sagt, okay, this is a chef's kiss level of anthropomorphizing, the AI family drama, love it. Und stimmt der Grundhypothese erstmal zu, dass es gerade mehr und mehr klarer wird, dass man anthropische Modelle genutzt hat. Also Grog glaubt, er hat sich so ein bisschen helfen lassen von Claude in der Vergangenheit und hat dann aber sein eigentliches Ding gemacht. Wo wir gerade bei klauenden KIs sind. Vielleicht machen wir bald mal eine China-Corner. Und zwar gibt es neue News von Moonshot AI. Das ist die Mutter von Kimi, von dem Kimi-Modell, was unter anderem auch höchstwahrscheinlich unter Cursors Composer Model steht. Und zwar raisen die inzwischen auf 30 Milliarden Euro. Die nächste Runde wollen 1-2 Milliarden aufnehmen, um sich weiterzuentwickeln. Im Dezember war Moonshot noch 4 Milliarden wert. Inzwischen sollen sie jetzt auf 30 Milliarden in der Lage sein, Geld zu raisen, also auch in China. GTI-Craze weiter und auch da werden Unternehmen inzwischen mit hohen Milliardensummen finanziert arbeiten, aber viel kapitaleffizienter, um es mal positiv zu formulieren. Das liegt eben daran, dass sie auch einfach die Ergebnisse klauen oder synthetische Daten generieren fürs Training mithilfe westlicher Modelle, so wie Elon Musk das auch für XAI quasi angeordnet hat. 30 Milliarden ist, glaube ich, mehr als eine Verdreifachung seit ich bin auch Shareholder von Moonshot. Zu dem üblichen kleinen Betrag. Aber es müsste schon 3 oder 4x sein, glaube ich. Also mit Verwässerung vielleicht 3x, würde ich sagen. Seit der letzten Runde. Zum Dezember, wie gesagt, ist es schon eine Verachtfachung fast. Inzwischen, da war ich leider noch nicht dabei.
Aber ich muss mir trotzdem keine Sorgen um dich machen.
Ich gebe mir Mühe. Solange du weiter gut Werbung verkaufst und Geld drüber schickst jeden Monat, bin ich beruhigt.
Genau. Mein absoluter Schocker des Wochenendes war ein kurzer Sniffet von Trump bei Meet the Press. Hast du das gesehen?
Nee.
Wie der argumentiert wie so ein Baby. Es ging über die Rigged Elections und dass er da keine Beweise für hätte und alles.
Unfassbar.
Es ist wirklich, also mir ist eiskalt, es ist mir in den Rücken runtergelaufen und ich habe gedacht, zum Glück muss ich da nicht rüber.
Unfassbar, aber ein schöner Übergang zu Kalschi. Und zwar berichtet Semaphore, wir packen es in die Shownotes exklusiv, dass sie beobachtet haben, wie politische Influencer, die nämlich genau dieses Narrativ aufgegriffen haben, ob die Wahlen in L.A. oder von... dass Kalifornien manipuliert werden würde oder gerickt oder wie auch immer wir das nennen wollen. Also der Kandidat hat da nicht so gut abgeschlossen, wie man sich gewünscht hätte. Daraufhin hat man sofort die einzig mögliche Schlussfolgerung gezogen, nämlich dass die Wahlen geklaut worden sind oder die Integrität der Wahlen hat man infrage gestellt und hat das mit bezahlten Kampagnen von Calchi, also von einer der Prediction Market Plattformen, Verbunden. Dort konnte man nämlich auch das Outcome wetten der Wahlen, also welcher Kandidat gewinnt. Es gab quasi Leute, die quasi mithilfe von, ich würde jetzt mal sagen, politischen polarisierenden Posts versucht haben, die Plattform zu pushen. Also, dass man quasi Leuten sagt, hier wird gescheatet, das können Sie alles noch verändern. Hier auf dieser Plattform kann man übrigens darauf wetten, wie das alles noch ausgeht und haben es einfach quasi genutzt, haben so politisches Enragement einfach genutzt, um damit Geld über die Werbekommission von Prediction Market Plattformen. Was natürlich ein weiteres Problem von diesen Plattformen ist, dass Incentives entstehen bei Leuten, entweder Ergebnisse mit Macht zu verändern oder einfach nur von der Emotionalität von Menschen zu profitieren, indem man versucht, diese Emotionalität in Wettprodukte umzulenken. Und ich glaube, würde man Wetten erlauben auf die Lebensdauer von Menschen oder so, hättest du längst an, also warum die Plattformen sowas verbieten, dass du jetzt irgendwie wetten kannst, wann jemand aus dem Amt fliegt oder so, ist, weil Menschen sonst wahrscheinlich zum Attentat auf Leute aufrufen würden oder versuchen, das selber zu erreichen, nur um die Ergebnisse hier umzulenken oder zu verändern. Also so nett der Fakt, dass man hier teilweise gute Informationen aus den Märkten bekommt, sein mag. So gefährlich ist es aber auch, was noch alles damit getrieben wird. Und es ist wirklich so ein bisschen Wildwest-Zeiten gerade noch.
Crazy Times. Dann gehen wir zu Meta. Die machen den Google-Move. Also wollen jetzt auch Aktien verkaufen. Meine Frage dazu, wer wird der Nächste sein? Fünfer Schnellwette, Microsoft oder Amazon?
Wenn das funktioniert, alle, würde ich sagen. Also in der Woche zuvor hat Google mehr als 85 Milliarden an neuen Aktien am Markt platziert, also mehr als der SpaceX-Börsengang einspielen soll. Das hat Google irgendwie ein paar Tage gekostet, das hinzubekommen. Allein Berkshire Hathaway von Warren Buffett hat 10 Milliarden abgenommen wohl. Und das Gleiche hat Meta dann auf die Idee gebracht, hey, das könnten wir doch auch machen. Für Meta ist es nicht ganz so opportun, weil ihre Aktie nicht so gut bewertet ist. Also selbst Google würde ich sagen, ist vergleichsweise fair im Vergleich zu anderen Titeln bewertet. Aber Meta ist glaube ich nur mit 20 mal Gewinn bei 30% Umsatzwachstum. Das ist jetzt nicht besonders teuer. Auf dem Kurs neue Aktien rauszugeben, ist auf jeden Fall schon mal ein bisschen schwieriger als das, was Basics gerade macht. Also 5% auf einer hundertfachen Umsatzbewertung zu verkaufen, tut weniger weh, als hier auf 10x Umsatz oder 20x Forward Earnings Aktien zu verkaufen. Aber Meta will sich natürlich auch Pulver für den Datacenter-Krieg sichern und versucht deswegen auch rauszugehen mit einem Stock-Offering. Die Terms sind noch nicht klar. Also Meta hat schon viel Schulden aufgenommen in der Zeit davor, hat auch noch Cash, aber man will sich eventuell über so ein Offer weiteres Cash sichern. Also man würde eine Kapitalerhöhung machen, neue Aktien verkaufen. So kann man Cash in die Firma bringen. Jede Aktie ist ein bisschen weniger wert. Die Meta-Aktie hat mit einem Kursverlust von 7% reagiert. Das ist quasi die Antizipation. Wobei an dem Tag, das war so ein schwarzer Freitag, ich glaube jetzt nicht der gesamte Effekt der 7% kommt für die Kapitalerhöhung oder mögliche Kapitalerhöhung. Aber da wird die Verwässerung schon ein bisschen antizipiert. Es hängt natürlich immer grundlegend davon ab, ob man glaubt, dass dieses neue Kapital, was in die Firma kommt, kommt, gut angelegt wird. Also du verlierst als Aktionär einen kleinen Teil deiner Shares, wenn du so möchtest, oder deines Besitzes, weil es jetzt auf einmal irgendwie 5% mehr Aktionäre gibt oder 2% mehr Aktionäre gibt, gehört dir 2% weniger an der Firma. Gleichzeitig, wenn du glaubst, das Geld kann gut eingesetzt werden, bei Google zum Beispiel, um die Google Cloud Plattform noch größer zu machen, dann verliert die Google-Aktie eben nicht so viel. Bei Meta ist man sich nicht ganz so sicher, würde ich behaupten, ob das Geld gut eingesetzt werden kann, weil die Aktie tendenziell ein bisschen mehr verloren hat auf die News. Wenn Meta das auch noch gut hinbekommt, könnte ich mir gut vorstellen, dass Microsoft und Amazon da auch nochmal überlegen, Shares zu verkaufen. Wobei für Amazon wäre es dann wirklich teuer, glaube ich. Ich gucke mal kurz. Die Kapitalkosten sind ein bisschen an. 30 Mal Gewinn, 4 Mal Umsatz, aber Umsatz natürlich auch ganz anders zu bewerten bei Amazon. Aber es ist jetzt nicht auf einer Höchstbewertung, wo sie das rausgeben, würde ich sagen. Microsoft könnte ich mir schon vorstellen, ehrlich gesagt. Also wenn der Markt heiß wie Frittenfett ist und alle neue Aktien kaufen wollen, Kann auch sein, dass alle Firmen jetzt nochmal Geld einsammeln. Also du weißt ja nicht, kann gut sein, dass wir die nächsten drei, vier Jahre eine Phase haben werden, wo es gar nicht mehr so einfach ist, an Geld zu kommen und wo die Möglichkeit nicht mehr besteht. Und vor einem Crash nochmal deine Koffer aufzuladen, wäre tendenziell nicht dumm. Es kann dir, also Microsoft, Meta, Amazon, Google, muss man sich keine Sorgen machen, glaube ich. Über die Überlebensfähigkeit zumindest nicht, aber Für kleinere Firmen kann das tatsächlich ums Überleben gehen, jetzt nochmal Cash einzusammeln, wenn so ein echter Winter kommen sollte, um den zu überstehen. Also nach dem Nasdaq-Crash 2000 mussten manche Firmen zu sehr, sehr schlechten Konditionen Aktien verkaufen und da wurde man viel stärker verwässert, weil sie diese Optionen nicht mehr hatten. Insofern ist das gar nicht so blöd, das früh genug zu machen. Wo wir gerade dabei sind, das ist schlaues Geld einzusammeln. Wie sagt man, wenn es Geld regnet, nimm Regenschirm mit, aber in Umgedrehten. Wie heißt denn der Spruch? Oder wenn es Brot regnet, bring einen Topf mit. Es gibt doch so Sprüche, ich und Idioms. Wie heißt denn der Spruch, wenn es Brei regnet, heißt das glaube ich schon mal kurz. Bring deinen Löffel mit oder so.
Alle drei gab es niemals.
Doch, doch, doch.
Niemals.
Doch, doch, doch. Wenn es drei rennt, hat man keine Löffel. Sagt man im Rheinland. Oder im Saarland sagt man, wenn es drei rennt, muss man die Löffel holen, nicht die Gabel. Also, wenn es frei regnet, gibt es schon.
Gut, mach schneller, ich habe Hunger.
Aus der Kategorie, wenn es frei regnet, muss man den Löffel dabei haben. Das hat die Firma Bending Spoons passenderweise, was für eine Überleitung, hat die Firma Bending Spoons wörtlich genommen und plant auch ein NASDAQ-IPO. Benning Spoons wird den meisten Leuten wahrscheinlich nichts sagen. Aber es ist die Firma, die inzwischen hinter den Marken AOL, Komoot, der deutschen App Komoot, der Note-Taking-App Evernote, der Videoplatma von Vimeo oder Brightcove, dem Transfer-Service WeTransfer, der KI-Bearbeitungs-App Remini, Meetup kennen wir vielleicht, Ever, Eventbrite gehört dazu. Also lauter so Apps der letzten Generation, die nicht mehr in den Himmel wachsen, aber bestehende Kunden haben, die relativ treu sind und wo man den Untergang, würde ich sagen, oder den Verfall oder einfach die Stagnation sehr gut weiter managen kann. Also Benning Spoons, ganz spannende Geschichte, sind drei, vier Gründer, die mal selber eine App gebaut haben, die Evertale hieß, glaube ich. Das sollte sowas wie Evernote werden, sind damit relativ erfolglos gewesen, also wollten es bootstrappen, haben ein bisschen Geld genommen, es hat nicht geklappt. Sie haben dann alle Shares von den Investoren zurückgekauft für einen Euro, hatten noch 40.000 Euro in der Kasse und haben dann begonnen, kleine Apps aufzukaufen, die Gewinn machen und versucht, ihre Learnings da einzusetzen. Es ist so eine Art App-Economy-Private-Equity-Firma oder Roll-Up. Die nach und nach eben diese Firmen kaufen und damit ist man so groß geworden, dass man jetzt für über 20 Milliarden an die Börse gehen möchte. Man macht nach eigenen Angaben wohl rund 30 Millionen Gewinn letztes Jahr, Entschuldigung, im letzten Quartal. 600 Millionen Umsatz im Quartal, also 2,4 Milliarden Umsatz im Jahr, vielleicht 2,5 im Jahr, kauft weiter Apps und will jetzt so quasi Geld einsammeln, indem er die Firma an die Börse bringt und sich dann selbst zum Milliardär macht, wahrscheinlich damit. Hätte man auch nicht gedacht, dass man mit ein paar Apps einkaufen eine 20 Milliarden Firma bauen kann. Die Bewertung ist natürlich sportlich. Wenn wir jetzt von 30 Millionen im Quartal ausgehen, sind wir vielleicht bei 100, 150 Millionen im Jahr an Ergebnis. Und die Bewertung wäre dann 150 mal EBIT oder 2,4 oder 8, 9 mal Umsatz. Das ist für das Geschäftsmodell, glaube ich, auch relativ sportlich. Also das System ist so ein bisschen, man kauft die Apps, die nicht mehr wachsen, wo es nicht mehr viel Fantasie gibt. Es geht natürlich ganz oft mit Entlassung einher. Also bei Vimeo ist das gesamte Videoteam gegangen. WeTransfer ist wahrscheinlich auch eher so ein stabiles Produkt. Also man macht nur noch relativ wenige Produktweiterentwicklung, obwohl man auf der Webseite ganz stark damit wirbt. Auf der Webseite wirbt man mit einer Milliarde gesamt registrierten Nutzern. Davon sind 400 noch aktiv einmal im Monat und 7 Millionen davon zahlen in irgendeiner Form für die Produkte. Und hier, wo sie die Produkte darstellen, sagen sie dann teilweise, dass sie noch über 100 Verbesserungen am Produkt vorgenommen haben, um klarzustellen, hier bei Komoot zum Beispiel sagt man über 80 Improvements and New Features, um so ein bisschen glaube ich auch zu erklären, wir sparen diese Apps ja jetzt gar nicht kaputt oder schmeißen an Leute raus, sondern wir entwickeln die weiter. So oder so macht man das viel effizienter als vorher. Also es gehen schon ein paar Leute, man versucht vielleicht effizienter, priorisierter, fokussierter weiterzuarbeiten, spart aber einen Großteil der Kosten und holt so nochmal das Beste aus den übernommenen Apps raus. Und hat damit einen 20 Milliarden MPR aufgebaut, wenn dieser Börsengang funktioniert. Ist natürlich auch die beste Zeit jetzt rauszukommen, wahrscheinlich. Bin gespannt. wie das läuft. Mit dem IPO-Prospekt kann man dann vielleicht nochmal ein bisschen tiefer ins Playbook schauen, wie genau man das macht oder sich vor allen Dingen auch in Zukunft vorstellt.
Und nochmal zurück zu Meta.
Genau, Meta. Also wir wissen ja, dass inzwischen in dieser Datacenter-Industrie eben nicht nur die Nvidia-Chips knapp sind, sondern auch Speicherschips, also Memory, andere Serverbestandteile. Die Energie ist knapp. Die Gasturbinen, die die Datacenter befeuern, sind inzwischen knapp. Die Transformatoren, die den Strom umrichten und, und, und. Also alles in der Supply Chain ist eigentlich knapp. Insbesondere aber auch die Workforce, die die Dinger bauen soll. Und so wird ausgerechnet Meta jetzt zur Ausbildungsmaschine für Bauarbeiter. Und zwar wollen sie ein Programm aufsetzen, eine sogenannte Workforce Academy, die Leute in einem 5-Wochen-Programm zum Datacenter-Errichter ausbildet. Man kriegt die Ausbildung quasi kostenlos und danach ein Jobangebot von Meta oder von den Unternehmen, die Meta beauftragt, die Datacenter zu bauen. Das ist hier in Verbindung mit CBRE, ist glaube ich einer der größten Real Estate Entwickler der Welt und der Associated Builders and Contractors, so eine Art Gewerkschaft nehme ich an oder Arbeitnehmervereinigung. Und mit denen zusammen will man jetzt hunderte, wenn nicht tausende an Workern ausbilden, hat 115 Millionen dafür bereitgestellt, die dann die nächsten Data Center bauen sollen, wenn man Orte findet, wo man sie bauen darf. Wir wissen ja, das ist alles nicht mehr so einfach. Aber das ist natürlich jetzt schon sehr weit unten in der Supply Chain und sehr tief integriert, wenn man beginnt, seine eigenen Worker auszubilden, um das zu machen. Kann sich natürlich als schlau herausstellen, wenn man wirklich damit einen Vorteil langfristig erringt. Was auch schlau sein könnte, ist, dass Google den Preis für sein AI-Plus-Abo gesenkt hat. Nicht erhöht, sondern gesenkt. Das hat bisher 7,99 Dollar gekostet, also war schon eines der günstigsten Abos am Markt für KI-Chatbots. Also das ist quasi die Subscription zu Gemini, wenn man so möchte. Und früher hat man für 7,99 Dollar 200 Gigabyte Storage bekommt, das man dann für Fotos, Gmail oder was weiß ich nutzen kann oder eben für KI und jetzt wird es auf 4,99 gesenkt und man bekommt 400 Gigabyte. Storage. Storage ist relativ günstig geworden. Es macht natürlich Sinn, dass es zur Verfügung stellt. Im Zweifel kriegt man vielleicht auch Daten, auf denen man trainieren kann, spätestens wenn der Nutzer was anderes damit macht, als es dort abzulegen. Wenn er zum Beispiel selber es für KI nutzt, dann bin ich mir relativ sicher, dass Google es auch fürs eigene Training nutzen kann oder es versuchen wird, nutzbar zu machen. Also schlau den Leuten viel Storage zu geben, insbesondere Fotos und so, wenn man sich überlegt, wie du ein richtig gutes Image-Modell bauen willst, dann ist es natürlich ganz cool, wenn man viele Fotos hat. Oder wenn du dir überlegst, wie der AI-Zoom im Pixel funktioniert, in dem Smartphone von Google. Der einfachste Weg ist, Eine KI zu trainieren, die quasi aus einem unscharfen Bild, was irgendwie 20 Kilometer weg ist, ein scharfes Bild zu machen, ist, dass du echte Bilder unscharf machst und das quasi re-engineerst, zurückrechnest. Also du gibst der KI ein scharfes Bild und ein unscharfes, und lässt sie darauf trainieren, wie man aus dem Unscharfen das Scharfe wieder macht. Und so funktioniert, glaube ich, grundlegend der 100-fach-Zoom vom Google Pixel. Also man sieht ja, dass am Ende das Bild nicht wirklich 100-fach vergrößert wird, sondern dass es sehr stark vergrößert wird und dann noch genauer gerechnet wird, damit es wieder glatt aussieht und wie ein echtes Bild am Ende und dabei dann viele KI-Artefakte aber auch entstehen. Wie auch immer, auf jeden Fall, Google macht hier einen echten Kampfpreis mit 5 Dollar im Monat. Und ich habe ja schon gesagt, ich glaube, Google ist auch der Einzige, der das dauerhaft subventionieren kann und den Leuten mehr Usage für weniger Geld geben kann, weil sie die günstigste Infrastruktur haben, wenn sie sie nicht gerade von SpaceX verkaufen. mieten müssen, sind sie mit den eigenen TPUs natürlich in einem großen Kostenvorteil bei Inferenz, würde ich behaupten. Und so können sie das so günstig anbieten. Und das könnte natürlich OpenAI weitere Marktanteile abluchsen. Also Gemini hat schon immer mehr Marktanteil und der Hauptverlierer dabei ist ZGPT. Und mit diesem Kampfpreis ist es natürlich nochmal spannend. Also ob du dann 20 Dollar bei ChatGPT ausgeben willst oder für 5 Dollar Gemini nutzt. Ist nicht genau der gleiche Leistungsumfang, hängt sehr vom eigenen Use Case auch ab, aber ist erstmal wirklich ein Kampfpreis, würde ich sagen. So, und damit du zum Essen kannst, jetzt noch schnell die zwei guten News.
Vorher meine Idee. Also, wahrscheinlich die beste Idee des Tages. Ich hätte gerne ein Tech Bro Panini Heft.
Also, inspiriert von der letzten Folge und dem Spiel, was da jetzt gespielt wird, würde ich gerne so Aufkleber sammeln und dann... Mit der PayPal-Mafia und dem Doge und so? Und dann kannst du da die Douches reinklicken?
Den 2026 relevantesten 10 Firmen, die Leute, dann irgendwie manche Leute, die in dem einen Jahr in verschiedenen Firmen sind, dann die deutschen Copycats dazu und so ein richtiges Tech-Bro-Panini-Heft. Dass das noch nicht gibt, das gibt es bestimmt, ich habe es noch nicht gefunden, aber du schaust gerade, ob es das gibt.
Ich schaue gerade was anderes, was ich noch lustiger finde. Scheint es nichts zu geben. Panini, also einfach Bilder reinkleben, finde ich ein bisschen langweilig. Ich habe das noch nie gemacht, ehrlich gesagt. Ich hatte aber der Upper Deck Starter. Kennst du die NBA-Karten von Upper Deck? Die hatte ich tatsächlich. Wenn man überlegt, was man da Geld ausgegeben hat. Hättest du das Geld, was ich in NBA-Sammelkarten gesteckt hätte, damals einfach in Google-Aktien investiert oder Amazon-Aktien?
Welche Aktien hast du damals investiert? Die sind ja auch alle pleite.
Guck mal, was der 25-Jahre-Return von SAP wäre. Die hatte ich mal ganz kurz.
Ganz kurz, aber du hast am Anfang auch viel Geld verloren mit irgendeinem Schwachsinn.
Ja, ja, ja. Ich hatte schon auch Gazprom und Lugol und so ein Bullshit. So, 20 Jahre ist... Immerhin 10x war ja nicht so doll. Ja, vielleicht habe ich nicht die richtigen Aktien gekauft. Hätte ich eh nicht die richtigen Aktien gekauft damit damals, aber... Naja, aber wie wäre es denn, Quartettkarten mit Tech-Milliardären zu bauen? Ja, oder? Und dann machst du so die Follower. Also es gibt halt Leute irgendwie... Jason Calacanis ist zwar eigentlich eher knapp, was Geld angeht, hat aber viele Follower. Und dann gibt es aber so einen... Keine Ahnung. Sam Ortman, der ganz viele Milliarden... Oder, keine Ahnung, Masayoshi-san hat ganz viele Milliarden, aber... gar nicht so viel Follower zum Beispiel. Weißt du, machst du ein Paket mit? Alter, dann... Übrigens, Amazon hat eine neue... Endlich habe ich ein Newscase dafür. Also ich habe die News schon weggeschmissen, weil ich es zu langweilig fand. Du kannst jetzt mit Amazon Alexa eigene Produkte bedrucken lassen. So Print-on-Demand. Also du sagst, mach mir mal ein lustiges... T-Shirt irgendwie zum SpaceX-Börsengang und du kannst es innerhalb von wenigen Minuten quasi dann drucken und dir zuschicken lassen, nachdem Alexa dir es gebaut hat. Wobei sie ein sehr schlechtes Image-Modell haben. Also da findet sich noch jemand, hat da zum Beispiel so tatsächlich New York Knicks. Also er wollte ein Vintage New York Knicks-Shirt nachstellen und hat so komplett die üblichen Verschreiber und so noch gehabt aus den alten Image-Modellen. Also ich würde mich da noch nicht so blind drauf verlassen. Aber man kann ja so selbst Printing-Services nutzen, um so ein Deck zu generieren.
Du wolltest doch irgendwie ein Kartenspiel haben.
Jetzt hast du es. Tech Pro Quartett. Doppelgänger Tech Pro Quartett. Und dann nehmen wir eine Europe Edition, German Edition und man muss so Launches aufeinander aufbauen. Sodass man später auch die Warnkörbe voll bekommt. Die Leute, die die dritte Edition bestellen, bestellen die alten noch mit und so. Wie heißt ein Quartettspiel auf Englisch? Ich will das ja nicht klauen, wenn das schon jemand gemacht hat. Sei es Quartet Game. Game of Quartet.
Gibt es schon irgendetwas?
Nee, ich finde es nicht. Ich gucke jetzt hier nochmal Image Search.
Also Jan, wenn du die Folge geschnitten hast, kannst du dich da ransetzen.
Nee, nee, ich will es selber machen.
Okay, gut.
Wir spielen beim Offside Milliardärs Quartett. Mit Penislänge. Wir lassen Grog die Penislänge der verschiedenen Milliardäre.
Ich frage mal Grog, ob er das machen will.
Wie machen wir das? Warte, warte, warte.
Willst du das berechnen an dem Fuhrpark oder so? Also, vorher berechnen.
Okay, Pip ist weg. Nein, nein, nein.
Also, Vorbestellungen gibt es auf doppelgänger.io slash kartenspiel oder was? Sehr gut. Man merkt, dass du diese Woche keine Keynote zu halten hast.
Ich habe zwei Keynotes. So, mal gucken, ob Supergrock bereit ist, mir da ein bisschen beizuhelfen. Bin gespannt. So lange müssen wir jetzt noch warten. Ich kriege auch schon Hunger langsam. Hell yeah! Okay, Grog ist game. Ich habe noch gar nicht gesagt, wen ich in dem Kartenspiel drin haben will, aber Grog hat mal direkt Vorschläge gemacht in Zentimetern. Rate mal, wer auf einen steht mit 17,3 Zentimetern.
Elon Musk, natürlich. Wirklich?
Tall guy, mask or bus energy, the 69 memes write themselves, bonus points for naming a kid XA12. Oh, warte, ich sehe gerade, einer hat einen größeren als Elon Musk. Rate, wer? Es geht immer noch um Grock und seinen kleinen Mecker-Hitler. Wer ist die einzige Person? die sozusagen noch potenter sein könnte als Elon Musk. Ich habe gesagt Tech-Bro-Billionär, deswegen ist Trump jetzt vielleicht nicht aufgeführt. Ich helfe dir. Ist auch Paypal-Mafia? Sex. Nee.
Thiel.
Ja. Thiel hat 18 Zentimeter. Und zwar the I want to live forever and I will literally pay scientists to make it happen vampire energy. Achso, vielleicht weil er glaubt, dass er seinen Penis vergrößern... Hat Peter Thiel eine Penisvergrößerung machen lassen?
Ach du Scheiße. Ich wollte einfach nur so ein Panini-Heft haben, ne?
Und du jetzt... Aber du musst jetzt auch raten, wer den smallest dick hat. Also pro forma sagen wir mal, size doesn't matter und so. Ähm... Wir wissen, wir hätten eigentlich nach dem Durchmesser Fragen. Das mache ich also nicht.
What about Perimeter?
Das Wort kenne ich natürlich sofort auf Englisch.
Ach du Scheiße.
Also den Kleinsten hat Tim Cook nur 13,5. Also was heißt nur, das ist ein guter Durchschnitt natürlich. Und Mark Zuckerberg 12,7. Und zwar, the classic I look like a robot and got stuck in uncanny valley energy. Metaverse Avatar probably has better proportions. Naja, so lustig ist Grog. Grog ist halt leider überhaupt nicht lustig. Gut, mach die Gurg. Tim Cook ist 13,5 cm, weil er so efficiency king ist. Clean lines, premium materials, probably optimized for battery life. Okay, ich nehme alles zurück. Grog ist noch lustig. So... Parameter sieht ähnlich aus. Wobei ich noch mal hinzufügen möchte, Marc Sack hat ja noch einen extrem dünnen Penis. Sag Grog. Ich gebe dir nur wieder, was Grog sagt. Wie gesagt, es ist vollkommen egal, wie lang der Penis ist. Es geht darum, wie gut man mit AI umgehen kann.
Möchtest du noch dreimal mutmaßlich sagen, wie beenden wir diese Folge?
Also, Wie gesagt, das Tool, was diese Aussagen trifft, hat Elon Musk selber zur Verfügung gestellt und wurde auf Basis von Claude Daten trainiert. Wir erweitern das noch, also das Doppelgänger Tech-Bro-Billionär-Quartett-Deck ist in the making und es wird ungeahnte Informationen beinhalten über die Protagonisten dieser KI-Revolution im Silicon Valley. Sehr gut. Good news.
Also, das sind schon mal good news.
Glaubst du, Elon Musk ist größer oder kleiner als ich?
Äh, größer.
Ist 1,80, ist kleiner als ich.
Echt?
Der ist so klein? Der ist einfach nur fett. Oh. Sekunde mal.
Ich habe gedacht, er wäre 2 Meter.
Äh, Sekunde. Ich glaube, das erste Ergebnis dazu ist Binance. Das würde ich auch schon mal gerne verstehen. Aber Binance sagt 1,80. Oh, hier steht, bei web.de steht 1,88. Sekunde, dann wäre er ungefähr so groß wie ich. Ne, Gala sagt auch 1,88. Warte. Ach nee, hier steht es auch 1,88. Hat Google einfach das falsche... Hat Google den falschen Summary hier rausgesucht irgendwie? Nee, es ist 1,88. Nehme ich alles zurück. Man sieht, ich bin jetzt hier noch weiter beschäftigt. Dann hören wir uns am Samstag zur großen SpaceX IPO-Folge.
Stark, habe ich jetzt geschafft, dass du die beiden Good News hier einfach überspringst am Schluss.
Aber ganz kurz, am Freitag machen wir natürlich im Doppelgänger Discord Server Lost Porn mit SpaceX Zuteilung. Also wer am meisten von seinem Broker zugeteilt bekommt, kriegt so ein Community Award. Es gibt dann demnächst so ein, wir bauen ein Plugin für Discord, wo man kleine Raketen, Emojis bekommt, je nachdem wie viele Shares man beim SpaceX IPO bekommen hat. Würde ich sagen.
Kannst du gerne machen.
Das ist deine Wiese. Mal sehen. Genau, jetzt die Good News. Reuters berichtet mit Berufung auf ein Institut namens Trade & Transport Group, die chinesische Zolldaten auswerten, von einem 10%igen Rückgang der kleinen, günstigen China-Produkte, die die Grenze überschreiten. Also man kann ganz gut messen, wie viel dieser typischen Temo- und Schädenpakete aus China exportiert werden. Und seit mehr als einem Jahr befindet sich das relativ klar im Rückgang. Man sieht eine klare Stagnation, ich würde sagen auch eigentlich einen Rückgang. Also die Peak-Temo-Ski-In-These ist nicht mehr nur eine These, sondern lässt sich immer besser auch mit Daten zeigen. Man muss davon ausgehen, dass das internationale Geschäft dieser Plattform sich eher im Rückzug befindet. Das liegt an verschiedenen Sachen. Das liegt an der protektionistischen Handelspolitik in den USA, an Verboten in der EU teilweise oder Strafen. Es liegt aber auch an den gestiegenen Logistikkosten. Durch den Iran-Krieg wird das Zeug durch die Gegend fliegen oder übers See fahren wird ein bisschen unsicherer, durch die Gegend fliegen ein bisschen teurer. Das hilft dem Geschäft alles nicht besonders. Ich glaube auch nicht, dass das der einzige Grund ist. Es ist sicherlich eine Vielzahl von Faktoren. Auf jeden Fall. Sieht es so aus, als hätte China seinen vorläufigen Höhepunkt erreicht, was Export ins Ausland angeht. Und jetzt, das sind internationale Exporte. Das heißt, das, was davon nach Europa geht, glaube ich, sinkt A schon viel länger und viel steiler, als man es hier jetzt vermuten würde. Und die andere gute News ist, unter anderem in der Spiegel die Zeitberichten, Landgericht Frankfurt verhängt Ordnungsgeld gegen Meta. Und zwar hat man 100.000 Euro Strafe verhängt dafür, Das Meta, nachdem ein wahrheitswidriger Eintrag auf Facebook erschienen ist, wo einem real existierenden Soldat wurden Kriegsverbrechen im Gazastreifen vorgeworfen. Der hat sich dagegen zur Wehr gesetzt. Der Artikel war wahrheitswidrig, hat das Gericht festgestellt und angeordnet, dass das zu verschwinden hat. Und Meta hat danach noch 14 Tage gebraucht, und zwar erst nach Beantragung des Ordnungsgeldes, die Posts verschwinden lassen. Nach 15 bzw. 17 Tagen hat man gebraucht, um nach... dem Urteil des Gerichtes, dass das wahrheitswidrig wäre und entfernt werden müsse, weil natürlich erheblicher Schaden entsteht bei der Person, die da verleumdet wird. Dafür gab es jetzt das Ordnungsgeld in Höhe von 100.000 und es wäre natürlich schön, wenn das Schule macht. Also es ist ein besonders schweres Verbrechen, was da vorgeworfen wurde und ob man immer quasi eine Strafe in ähnlicher Höhe durchsetzen kann, ist die Frage. Aber es wäre doch schön, wenn Meta irgendwann erstmal beginnt, jetzt nach Tagen und nicht Wochen, solche Verstöße auch wirklich zu bearbeiten. Das ist ja im Moment das Hauptproblem, dass selbst wenn du Rechtsverstöße meldest, sie ganz oft viel zu langsam bearbeitet werden. Und genau dafür wurde Facebook oder Meta hier abgestraft, dass sie nicht unverzüglich gehandelt haben. Und wenn das Schule macht und mehr solche Urteile erlassen werden und Ordnungsgelder erlassen werden, dann könnte das ja die Praxis ein bisschen ändern in der EU zukünftig, würde man hoffen. Ansonsten sind 100.000 an sich natürlich auch erstmal nicht mal ein Parkticket für Meta, aber wenn das Schule macht, bindet das natürlich einiges an Ressourcen bei Meta und irgendwann müsste man sich überlegen, ob es da nicht doch einfacher ist, einfach rechtlich compliant zu agieren.
In diesem Sinne, habt einen schönen Mittwoch. Wir hören uns wieder am Samstag. Bis dann.
Peace.
Ciao, ciao. Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Glöckler, recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Auf. Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community. Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken. Unseren aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes. Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.