Doppelgänger Folge # vom 10. Juli 2026

Scam-Anruf für Herrn Philipp | USA und China ziehen KI-Zäune hoch | Lovable auf $13 Mrd. #578

GPT 5.6 darf released werden. Fiji Simo tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück, gleichzeitig wird ihre Strategie revidiert. Elon Musk launcht Grok 4.5 als Efficient-Frontier-Modell. Meta launcht Muse Image und Muse Video, kündigt Iris-KI-Chips ab September an und lässt die Financial Times testen, wie eine Brille alles aufnimmt, was der Träger sieht und hört. OpenAIs Deployment Company kauft Northslope, das erste Signal für eine Konsolidierung der KI-Consulting-Branche. China warnt seine KI-Firmen vor Distillation durch US-Firmen, US-Lawmakers prüfen die wachsende Nutzung chinesischer Modelle bei US-Firmen, und die Financial Times deckt auf, dass OpenAI und Google an geblacklistete chinesische Firmen über Singapur verkaufen. Blue Origin nimmt $10 Mrd. auf $130 Mrd. Bewertung auf, Lovable verhandelt eine Runde auf $13Mrd. 


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:37) GPT 5.6 endlich released

(00:05:27) Grok 4.5

(00:10:07) Meta Muse Image/Video

(00:14:07) Meta Brillen

(00:21:35) OpenAI kauft Northslope

(00:29:13) Cognition Devin

(00:31:20) China warnt eigene KI-Firmen

(00:36:48) OpenAI/Google verkaufen über Singapur

(00:38:36) Blue Origin $10 Mrd. Runde

(00:40:52) Lovable auf $13 Mrd.

(00:41:43) Northstar: Europäischer Humanoid-Robot

(00:44:04) München-Umnutzungsagentur


Shownotes

GPT 5.6 nach Trump-Ban released - axios.com

Meta Muse Image & Muse Video vorgestellt - ai.meta.com

Peking will Zugang zu chinesischen Modellen einschränken - reuters.com

OpenAI Deployment Company kauft Northslope - axios.com

SpaceX AI & Cursor unveiled Grok für Legal/Finance - bloomberg.com

Musk-Tweet zu Grok 4.5-Launch - xcancel.com

Meta testet Super-Sensing-Brillen - ft.com

Blue Origin raist $10 Mrd. auf $130 Mrd. Bewertung - nytimes.com

US-Lawmakers prüfen Nutzung chinesischer KI in US-Firmen - cnbc.com

OpenAI & Google verkaufen AI an geblacklistete China-Firmen über Singapur - ft.com

Cognition (Devin-Macher) launcht neues Modell - xcancel.com

Meta bringt Iris-KI-Chips im September in Produktion - reuters.com

Lovable verhandelt $13,2 Mrd. Bewertung - techcrunch.com

Umnutzungsagentur München: Büro wird Wohnraum - linkedin.com

Ex-Tesla-Scientist baut europäischen Humanoid-Robot (Northstar) - bloomberg.com

Hackergruppe Everest verkauft 460 GB Platform-Group-Daten - xcancel.com


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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 578 am 11. Juli 2026. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Wir haben eine große, große AI-News-Ecke. Ich war kurz davor, so einen alten Fake-Meta-Account wieder zu aktivieren. Habe dann aber gelesen, dass ich das in Europa noch nicht machen muss. Aber wir fangen natürlich mit OpenAI heute an. Was gibt es Neues von unserem Freund Sam?
OpenAI hat jetzt seine neueste Modellfamilie, oder wie man es auch mal nennen möchte, Generationen rausgebracht. Also die, die von der Trump-Administration zurückgehalten wurde, darf jetzt freigelassen werden, also GPT 5.6. Und dabei haben sie außerdem einen Competitor für Claude Cowork gelaunt, also ChatGPT Work. Dann haben sie ChatGPT Live gelauncht. Das ist so ein Talkback oder wie nennt man das? Also man kann sich noch besser, noch natürlicher unterhalten. Die Reviews sind gemischt, aber die Latenz ist deutlich besser geworden. Man kann so komplett reinreden. Also insbesondere für Leute, die das konversational nutzen, glaube ich, ist das nochmal ein deutlicher Schritt nach vorne und ich glaube... Die Heavy-Chat-GPT-Nutzer, also gar nicht mal so im Enterprise-Kontext. Da gibt es natürlich auch welche, die mit Whisperflow und so arbeiten und vielleicht sogar reden wollen. Auch für Vibe-Coding nutzen das einige. Für die, also ich glaube, es gibt einen Markt von Professional-Usern, die Chat-GPT bevorzugen. Early-Adopter, die wirklich viel KI nutzen. Professionals, Freelancers und so weiter. Also du bist noch nicht im Enterprise-Segment. Du bist aber auch nicht der typische Chat-GPT-Dummy oder Google-Gemini-Nutzer. Für die kann das, glaube ich, super spannend sein. Also für Heavy-Nutzer, die bis irgendwo zwischen 50 und 200 Anfragen am Tag machen und fast alles mit ihrem Chatbot besprechen, ist, glaube ich, das noch natürlichere Sprechen Das ist noch wichtiger. Ich glaube, das kann eine Differenzierung sein, nicht eine, die nicht aufgeholt werden kann. Ich glaube, dass gerade Google auch bei so Natural Language Processing eigentlich relativ gut ist. Auch das ganze Notebook LM generiert vielleicht auch nochmal neue Trainingsdaten, dafür weiß ich nicht. Also es ist nicht ein uneinholbarer Vorteil, aber ich glaube, es ist jetzt erstmal ein Vorteil, da ein Modell zu haben, was besonders gut Konversationen betreiben kann mit Menschen. Genau, dann Work ist halt der Konkurrent zu Cowork, wenn man so möchte, also Cloud Cowork. Und den Atlas-Browser hat man aufgegeben. Dafür schmeißt man die Desktop-Apps so ein bisschen zusammen. Also man versucht so eine Oberfläche zu bauen. Und in dem Kontext, nicht ganz unwichtig, ist auch, dass Fiji Simon, also die Head of Apps hieß sie, glaube ich, zurückgetreten ist. Die tut das aus gesundheitlichen Gründen. Über ihre gesundheitlichen Herausforderungen hat sie auch vorher schon gesprochen, also Es ist natürlich zeitlich ein bisschen komischer Zufall, dass ihre Strategie mehr oder weniger komplett revidiert wird jetzt und sie dann gleichzeitig zurücktritt. Andererseits verbietet sich natürlich fast so ein bisschen, wenn sie gesundheitliche Gründe angibt, darüber weiter zu spekulieren. Und somit ist das glaube ich auch alles, was wir da an Kommentaren zu geben haben. Genau, das Modell ist ansonsten super leistungsfähig. Was man glaube ich sagen kann, ist, dass eigentlich wir jetzt in so einer zweiteiligen Welt leben, wo es zwei Modelle gibt mit Fable und 5.6, die so ein ganz eigenes Level eigentlich sind. Und dann viele andere, die vielleicht so wirtschaftliche Arbeitstiere sind, aber wenn du was wirklich von Bedeutung bauen willst, also du willst gutes Software bauen oder echtes Research machen, dann wirst du immer eins dieser beiden Modelle nehmen. Für andere Tasks, die repetitiv sind, die weniger Innovation brauchen oder weniger hohe Intelligenz brauchen, für die kannst du viele andere Modelle nehmen, die deutlich günstiger sind. Aber die beiden Modelle sind erstmal... Eine Klasse für sich. Und die ganzen Open-Source-Modelle, über die wir auch viel reden und wo es auch wieder News gibt, die kommen halt an die anderen Modelle von OpenAI und Cloud ganz gut ran. Aber Mythos oder Fable und 5.6 sind schon eine Klasse für sich, wenn man sich die Benchmarks anschaut. Kann man, glaube ich, sagen. Genau, also ich würde sagen, Hauptnews ist ein bisschen das Zusammenlegen der Apps, der ChatGPT-Work-Ansatz jetzt und der Live-Talk, der quasi für die Heavy-User bestimmt relativ wichtig ist. Und das ist, wie gesagt, ein Segment, wo OpenAI, glaube ich, tendenziell vorne liegt oder zumindest signifikante Marktanteile behält.
als ich das ganze Zeug gelesen habe, habe ich eigentlich an Evan Spiegel gedacht. Also, beziehungsweise an Trump. Ich habe kurz überlegt, ob ich einen LinkedIn-Post mache mit dem Screenshot von Donald Trumps Twitter und dann steht da President of the United States of America und VP Product von OpenAI und Anthropic. Es läuft ja jetzt alles über seinen Tisch.
Ja, ist so. Also ich bin gespannt, ob das bei den nächsten Modellen auch so ist. Also ob das zum normalen Vorgehen wird oder ob das vielleicht doch irgendeine spezielle Situation war, durch die man jetzt durchnavigiert hat. Wir werden sehen. Aber theoretisch müsst du ja annehmen, dass jedes Modell, was jetzt noch mächtiger ist, durch einen mindestens genauso aufwendigen Research- oder Zulassungsprozess geht.
Außer wenn es vielleicht die Firma von Elon Musk ist. Dann ist es nicht so wichtig.
Ah ja, gute News. Genau, das können wir auch noch dazwischen schieben. GROK 4.5 ist natürlich auch rausgekommen, ohne irgendein Government Review. Zumindest wurde nicht darüber geredet, dass es irgendwie... Also es ist so zahnlos und ungefährlich, dass da niemand draufschauen musste. Elon Musk hat es seit ein paar Tagen angekündigt, dass es jeden Tag kommen könnte. Es ist auch gekommen. Was man sagen muss ist, es ist ein Frontier-Model. Also es gibt so eine Art Efficient Frontier. Das heißt... eine Linie zwischen Kosteneffizienz und Leistung. Und du möchtest quasi überall, also du musst dir vorstellen, es gibt einen Graph, da ist nach oben die Leistung abgetragen und nach rechts im Koordinatensystem, wie viel zahlst du eigentlich pro Token. Und das beste Modell, sagen wir mal Cloud Fable, ist ganz rechts oben. Das heißt, es hat unheimlich viel Leistung, aber es ist auch sauteuer. Und dann gibt es irgendwie Deep Seek. Ist gar nicht so stark, aber unheimlich günstig. Das wäre so links unten. Aber die beiden würdest du mit einer Linie sozusagen versehen oder deine Linie durchziehen, so eine Art Regationsgerade. Und dann schaust du eigentlich, welche Modelle liegen jetzt auf oder über der Linie. Und das ist, wenn du so möchtest, die Frontier. Also die akzeptable Kombination aus Leistung und Preis. Das heißt, wenn du jetzt ein mittelmäßiges Modell baust, was aber genauso teuer wie Claude ist, dann liegst du unter der Linie, weil deine Leistung gemessen an den Kosten zu niedrig ist. Wenn du was, was wäre jetzt eine andere Möglichkeit, du baust was, was so gut wie diebsig ist, aber es kostet immer noch unheimlich viel Geld, dann wärst du auch unterhalb der Linie, weil das Value for Money zu schlecht ist, wenn man so möchte. Und was Grog jetzt geschafft hat, oder SpaceX, ist, sie haben ein Modell, was nicht ganz so stark ist, wie Fable oder Mesos oder JTPT 5.6. Es ist ungefähr so gut wie Opus 4.7 eventuell in den meisten Benchmarks. Elon Musk selber sagt, aber es wurde gar nicht darauf optimiert, so gut zu sein in den Benchmarks, weil diese Benchmarks eh alle Quatsch sind, zwinker, zwinker. Sondern es wurde auf tatsächliche Arbeit bei XAI, wo ja relativ wenig Leute arbeiten. optimiert und danach wird gemessen, wie hilfreich das ist und vor allen Dingen ist es aber deutlich günstiger bei einer gewissen Leistung. Also es ist oberhalb dieser Efficient Frontier hauptsächlich, weil es relativ günstig ist, also irgendwie Faktor 4, 5 mal günstiger bist, bei akzeptabler Nicht-Spitzenleistung. Heißt aber, dass es dafür Einsatzbereiche gibt, ob Leute dann Croc wählen oder nicht, dann doch lieber ein Open Source Model nehmen, das ist eine andere Frage. Also man muss sagen, XER hat es nicht geschafft, eines der leistungsfähigsten Models zu bauen, aber Ein effizientes ökonomisches Modell, was sehr gute Leistungen zu sehr guten Kosten produzieren kann. Wie das am Markt dann ankommt, muss man sehen auf Open Router, ob jetzt viele Leute von Open Source Modellen darauf umsteigen. Ich glaube nicht, weil letztlich kann ich das gleiche oder ähnliches dann eben auch nochmal günstiger haben aus chinesischer Hand. Bin gespannt, wie das den Marktanteil von XCI verändern wird. Ich rechne mit keinen großen Schwankungen. Was ganz ähnlich ist, hat übrigens Meta gemacht. Die haben ihr Muse Spark Modell rausgebracht. Das ist auch Faktor 4, 5 ungefähr mal günstiger. Auch da wieder keine großartige Leistung, aber so zu gut, um es wegzuschmeißen. Das heißt, sie versuchen es auch auf der ökonomischen Seite. Es kann auch gut sein, dass das ein Trend ist. Wir werden jetzt ganz sicher sehen, dass... Oder, was heißt ganz sicher sehen? Ich vermute, dass die Forschung sich so ein bisschen, wahrscheinlich so eh schon in der Vergangenheit zweigeteilt hat, aber dass man jetzt die nächste Modellgeneration wird eher so sein, ich mache ein Spitzenmodell, was sehr teuer ist und sehr, sehr gut. Und ich verwende aber auch viele Ressourcen nochmal auf Distillationen, besseren Mix of Experts und die Preise nochmal richtig zu drücken. Also so eine Discount-Variante von Claude und OpenAir. Bei OpenAI ist das ja Sol so ein bisschen, dass da schon... Ne, Sol ist das relativ große. Was ist das kleine? Hier das Terra und Luna. Also die kleineren sind schon ein bisschen effizienter. Und das werden wir, glaube ich, mehr sehen, dass jeder versucht, irgendwas preisgünstiges auf den Markt zu bringen. Gleichzeitig möchte natürlich der Gewinner sein für die Leute oder die Tasks, wo Geld keine Rolle spielt oder weniger eine Rolle spielt. Und dann müssen die Unternehmen wiederum schlau genug werden, um zu verstehen, für welche Tasks sie welches Modell wohl einsetzen wollen. Genau, also Meta-ähnliche Strategie. Außerdem haben sie Muse Image und Muse Video rausgebracht, ein eigenes Image- und Videomodell, was natürlich hauptsächlich in den eigenen Apps benutzt werden soll. Macht, glaube ich, aus Metasicht Sinn, daran weiter zu forschen, ob man da eine Edge bekommt im Sinne davon, dass es deutlich besser ist. Ich glaube, die Edge liegt ja eigentlich in der Anwendbarkeit. Also schaffe ich es besser als andere, das in meine Apps zu integrieren? Also bringe ich mehr Leute dazu, wirklich Fotos mit KI zu editieren oder besseren Content zu erstellen? Das ist dann wieder die Frage, wird Facebook oder Instagram als Netzwerk besser, wenn die Nutzer mehr KI nutzen? Also wo ist der Original-Nutzen eigentlich davon? Also was würde es Facebook bringen, wenn 50% der Instagram-Nutzer jetzt KI nutzen, aber trotzdem nicht bereit sind, dafür zu bezahlen? Wenn sie bereit wären, dafür zu bezahlen, ist klar, woher der Nutzen käme. Dann kannst du halt Instagram Pro machen. Das kostet dann 98 im Monat und dann kannst du endlich KI monetarisieren als Meta. Ansonsten ist halt fraglich, ob Leute das überhaupt wollen. Also will ich mehr KI in meinen Influencer-Stories? Eigentlich ist mir das relativ hucke, wenn ich ehrlich bin.
Ich würde sagen, ganz klar nein. Also das beste Beispiel dafür ist doch LinkedIn. Also LinkedIn ist doch seit KI nicht besser geworden.
Ja, gibt es gerade eine spannende Auswertung zu, dass ungefähr, ich glaube, 48% der LinkedIn-Posts mit KI geschrieben sind, während bei Substack, glaube ich, über 80% noch menschlich sind. Also da wird noch Handarbeit gemacht. Ja, das hat LinkedIn definitiv nicht besser gemacht, sowohl was die Kommentare angeht, aber auch die Posts selber. Also LinkedIn braucht eigentlich eine Möglichkeit, das besser zu filtern oder zu sagen, ich will das nicht mehr. Oder ich will diesem Account folgen, aber wenn das KI ist, dann möchte ich es nicht. Das brauchst du eigentlich. Keine Ahnung, das ist für LinkedIn, glaube ich, eine große Challenge. Ich würde sagen, dass die Scroll-Dauer bei LinkedIn sich dadurch bei mir reduziert hat. Also ich schaue nicht mehr so tief in den Content rein, wie ich es vielleicht früher gemacht habe. Weil wenn du so den fünften KI-generierten CEO-Post da gesehen hast, also ich mich wundere, dass das überhaupt so viel Reichweite bekommt. Also dass andere Menschen damit interagieren auf eine ernsthafte Weise oder selber KI-Slob drunter hauen. In den Kommentaren hast du ja genau das gleiche Problem.
Ja, wer hätte sich gedacht, dass wir uns die LinkedIn-Berater von vor fünf Jahren zurückwünschen?
Mit guten Fotos und einem kurzen Text. Ach, das hat ja auch niemand gesagt.
War besser als Status Quo.
Ich als jemand, der... So fange ich nicht an. Also mein Respekt für LinkedIn-Berater hält sich insgesamt in Grenzen. Also ich habe die Kombination von nachvollziehbaren Ratschlägen mit nachvollziehbarem Erfolg noch nicht gesehen auf LinkedIn. Vielleicht mit der Ausnahme von Celine Flores-Willers. Da muss man unterstellen, dass sie Erfolg hat. Also Reichweite... und zumindest nachvollziehbar, doch, ich würde sagen, ich kenne jetzt nicht jeden Kunden, mit dem sie arbeitet, aber dass das eher verstanden ist, als das, was man sonst so hört. Also immer Dienstagmorgen um 8 posten und viele Smilies in der Tagline haben, oder ein Autoresponder-Bot, da bin ich schon raus. Das sind die drei Negativmerkmale, die du haben kannst.
Ich finde immer gut, wenn man sieht, dass die Fotos über das ganze Jahr an einem Tag gemacht worden sind.
Mit den gleichen Klamotten? Auf Halde? Also der Tipp, immer Dienstagmorgen um 8 posten, ist ungefähr so schlau, als wenn alle Leute Dienstagmorgens um 8 in die Schwimmhalle gehen würden. Muss man sich überlegen, ob das auch ein schlauer Tipp ist. Weil da die Leistung am höchsten wäre. Vielleicht macht es dann trotzdem weniger Spaß, wenn alle gleichzeitig schwimmen. Wie kamen wir jetzt darauf? Eigentlich ging es um Meta. Außerdem hat Mark Zuckerberg so ein bisschen dementiert, dass Meta ein Kapazitäts- oder Überkapazitätsproblem hätte, also dass sie ein Datacenter-Business bauen wollen. Das ist eher etwas, was man ja mal ausprobieren kann. Das soll nicht heißen, dass sie zu viele Datacenter gebaut haben, wollte Mark Zuckerberg nochmal richtigstellen, auch ganz wichtig. Das zu erwähnen. Ansonsten bauen sie eigene KI-Chips. Das wiederum ist total sinnvoll. Nicht überraschend, dass auch Meta eigene baut. Sie hatten ja schon die MAIAs, die Meta AI Accelerators. Jetzt bauen sie nochmal, glaube ich, auf Inferenz optimierte Chips. Iris heißen sie. Werden auch wieder von Broadcom designt und von TSMC hergestellt. Für welche Inferenz fragt man sich? Wofür braucht Meta überhaupt Inferenz, wenn niemand es nutzt? Aber Meta hat natürlich immer eine eigene Nachfrage, um einfach das Feed zu optimieren und die Werbung auszuspielen. Auch das Profil Machine Learning und die Chips, die sie bauen werden, Das haben sie in der Vergangenheit ja schon mal so ein bisschen beleuchtet, was da die Strategie ist, dass sie eventuell wirklich für einzelne Tasks optimierte Chips bauen. Also mal ein bisschen übertrieben gesagt, sie würden einen Chip nur fürs Feed bauen, einen Chip für Werbeausspielung und einen Chip für Content-Generierung oder so. Ob es dann so differenziert ist, weiß ich nicht, aber es sollen auf jeden Fall so hochspezifische Chips sein, was dann die günstigste Leistung bringen kann und bestimmt auch schlau sind auf der Größe, auf der Meta operiert. kann man das glaube ich durchaus so machen.
Sollen wir, um Meta abzuschließen, das Brillenthema noch machen?
Ja, warum nicht gleich. Für Leute, die es noch nicht weird genug fanden, dass jetzt alle Influencer mit den neuen Meta-Brillen rumlaufen, hat die Financial Times nochmal geschrieben, dass Meta gerade testet, sogenannte Super-Sensing-AI-Glasses zu bauen, die jeden Moment, also Capture Every Moment, nennt das die Financial Times. Also es geht um sekündliche Screenshots, mehr oder weniger. Und das dauerhafte Aufnehmen der Umgebungsgeräusche, also das, was uns bei Alexa noch großen Schrecken eingeräumt hat, falls das überhaupt der Fall gewesen wäre, soll bei Meta offensichtlich zumindest erforscht werden. Ob es nicht für AI-Capabilities total schlau wäre... quasi alles aufzunehmen regelmäßig, was der Mensch gesehen hat in dem Moment und die Tonspur dazu. Das hat natürlich riesige Privacy-Probleme, nicht nur für deine eigene Privacy. Also das ist schon mal ein Problem, wenn du überlegst, dass du die Brille vielleicht auch mal auf einem stillen Örtchen anhast oder was auch immer Privacy-sensibel sein könnte in deinem Leben.
Also nur noch im Sitzen pinkeln.
Genau, aber wie gesagt, wir betonen ja immer, es geht vor allen Dingen auch um die Privacy, den Datenschutz der Menschen, die die Brille gar nicht selber tragen, sondern ihr gegenüberstehen. Also wen siehst du damit im öffentlichen Straßenverkehr? Wem siehst du damit irgendwie auf dem Firmenflur, im Coffeeshop und so weiter? Und ist deren Privacy dadurch nicht auch schon kompromittiert, wenn jemand das dauerhaft aufnimmt und darauf dann wieder Gesichtserkennung theoretisch laufen könnte und so weiter und so fort? Also höchst sensibel. Meta ist sich, glaube ich, aber auch bewusst, dass einerseits sie so ein bisschen nach dem Motto, ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich ganz ungeniert agieren können. Also... Von der Trump-Regierung ist nicht viel zu befürchten gerade. Ihre eigene Reputation können sie auch nur noch sehr beschränkt schaden, würde ich sagen. Die ist so einigermaßen am Zielspunkt. Warum dann nicht jetzt alles mal machen, was ansonsten sehr kritisch beleuchtet werden würde. Ich glaube, der Hintergrund könnte sein, auch für Meta einfach viele Trainingsdaten zu entwickeln. Also du könntest natürlich auch nochmal... was Arbeit angeht oder das Leben von Menschen in sozialen Verhältnissen viel lernen, viel Trainingsdaten sammeln, auf denen man dann was auch immer für KI-Anwendungen bauen kann, wenn man diese sekündlichen Screenshots aus dem Leben anderer bekäme. Wir wissen ja, dass so indischen oder südostasiatischen Arbeitern zu Brillen aufgehangen werden oder irgendwelche Samsung-Handys auf den Kopf geklemmt werden, die die Arbeit verfolgen, um davon zu lernen, wie man Teller wäscht und was weiß ich. Das könnte Meta ja quasi mit der gesamten Weltbevölkerung hier machen und wie lange das nur sekündlich ist oder ob das dauerhaft aufgenommen wird oder wie man aus Sekundensequenzen bauen kann, wie gut man die Daten interpolieren kann am Ende, kann man sich vielleicht ganz gut ausdenken, dass das im KI-Zeitalter auch spannende Trainingsdaten sind, die man damit generieren würde bei Meta.
Ich stelle mir gerade vor, du läufst durch die Stadt, guckst irgendwie ins Schaufenster oder auf einen Poster, irgendwie eine Sekunde länger als sonst und zack, kriegst du auf Instagram die ganze Zeit die Werbung dafür ausgespielt.
100 Prozent. Also du bist in irgendeinem Laden, keine Ahnung, Küchenplatte, Handtücher, Schuhe kaufen und dann geht's los mit der Werbung. Ich meine, das konntest du ja auch schon über die Beacons, über so Offline-Tracking-Produkte, aber... Ja, aber genau, ist auf jeden Fall nochmal ein zusätzlicher Nutzen, hast du recht. Auch das wäre kommerziell total attraktiv, für Meta noch mehr aus dem persönlichen Umfeld der Menschen zu verstehen, um noch besser Werbung auszuspielen.
Und ich habe mich gefragt, ob Rayburn vielleicht irgendwann diese Partnerschaft bereut. Also, dass der Image-Schaden so groß ist, dass die Leute einfach diese kulturell geprägten Brillen nicht mehr anziehen wollen.
Also ein bisschen Coolness verliert das Produkt bestimmt, würde ich sagen, dadurch.
Du musst ja eigentlich immer hinterfragen, nimmst du gerade auf? Also egal, ob es die Brille mit Mikrofon ist oder ohne oder mit Kamera oder ohne, das Image des Brillenträgers leidet unter Meta.
Ja, Meta möchte natürlich also sagen, sie möchten sicherstellen, dass jetzt, wenn Leute das Tracking Light deaktivieren, dass dann die Kamerafunktionen eingeschränkt werden. Also sie wollen es unmöglich machen, dass man heimlich aufnimmt und so weiter. Ja, das ist vielleicht ein guter Weg. Trotzdem ist mir, dass die Brille gegenüber blinkt, auch nicht ausreichend eigentlich dafür, dass jemand Szenen aus meinem Leben aufnehmen kann oder sowas. Ich würde sagen, es ist nicht gut enough und wir müssen uns wirklich fragen, ob das so wertvoll ist, dass Leute, also diese Sekundenaufnahme finde ich in vielerlei Hinsicht übergriffig. Wenn jemand das in seinen eigenen vier Wänden machen möchte, gern. Aber sobald der öffentlichen Straßenraum betritt, möchte ich mir das eigentlich ausbedingen. Das wird unterlassen. Unterlassen werden sollen. Untergelassen werden soll. Wie auch immer. So, wir machen weiter.
Aber auf der anderen Seite nimmt halt jedes Auto mittlerweile auch auf, oder? Wie ist denn das mit Tesla und...
Ja, nicht jedes Auto, aber Tesla. Aber ich meine, das ist ja auch höchst fraglich. Also...
Meine Annahme ist, die deutschen Automobilkonzerne trauen sich da nichts zu sagen, weil sie es selber gerne machen würden.
Also ich habe kein Problem, wenn jemand den toten Winkel aufnimmt und nach 5 Sekunden wieder löscht, ohne die Daten zu verarbeiten. Also damit ich es im Auto sehen kann. Aber wenn jemand irgendwie diesen Sentinel-Mode dauerhaft anhat und die Daten speichert darüber oder quasi den Dashcam-Modus dauerhaft nutzt und speichert, Finde ich auch, dass Daten sind, die nicht erhoben werden sollten, ehrlich gesagt. Es gibt keinen ausreichenden Grund, die zu erheben oder dauerhaft zu speichern und zu verarbeiten. Du kannst das alles gerne fünf Sekunden, irgendwie die letzten zehn Sekunden vom Unfall. Wenn es crasht, kannst du die gerne in die Cloud hochladen oder so. Das mag rechtfertigt sein. Aber das dauerhaft zu speichern und aufzuzeichnen, halte ich für übertrieben. So, XS berichtet exklusiv. Die OpenAI Deployment Company, also die Firma, die im Auftrag von OpenAI in Firmen gehen soll und da helfen soll, die KI-Lösung zu implementieren, wird unter anderem mit einer Akquisition beginnen. Und zwar akquirieren sie North Slope, eine Applied-KI-Firma, die eben auch daran arbeitet, KI in Firmen anzuwenden. Und man übernimmt da offenbar das Team und die Firma und die Kundenkontakte, um vielleicht von Anfang an ein bisschen Traktion zu bekommen. Ich habe mich gefragt, wären OpenAI und Entropic nicht ganz viele so kleine KI-Implementierungsbutzen oder Leute, die das entweder zufällig können oder Business-Segmente haben, die das abbilden können, irgendwie so ein Volantix oder Merantix oder AppGemini oder keine Ahnung, wer das noch in Deutschland machen würde typischerweise. Würdest du die Leute nicht noch mehr streamlinen wollen? Dir die Manpower? Würdest du nicht die AI-Unit von Accenture rauskaufen vielleicht? Wenn Accenture bei Börsenkurs weiter so fällt, würdest du nicht ganz Accenture kaufen und sagen, jetzt haben wir 700.000 Leute Workforce, die KI Token Furnaces implementieren können in der Old Economy. Also ich bin gespannt. Ich würde mal eine wilde Hypothese machen. Wir wären eine Vielleicht nicht der großen vier, aber eine der größeren zehn Unternehmensberatungen in den Händen einer KI-Firma. Demnächst sind inklusive, könnte auch Microsoft oder Amazon sein, aber dass jemand sich quasi die Implementierungspower kauft, die Partner natürlich alle, also in meinem Vernehmen nach, Also ich will nicht lügen, aber ich glaube, alle der großen Beratungsfirmen arbeiten eigentlich mit Entropic und OpenAI zusammen in irgendeiner Art von Partnerschaft, wo sie die Lösung bei Kunden implementieren für sie. Ich könnte mir vorstellen, dass man sich das noch exklusiver sichern wollen will und mit noch mehr Druck die Best Practices bei den Kunden durchdrücken wollen. Und im Vergleich zum Consulting-Business, was selber ja sehr bedroht ist durch KI, Dann wäre es vielleicht ganz spannend, den Moment zu nutzen, also zu sagen, ganz ehrlich, wir wissen, euer Consulting-Business läuft so nicht lange weiter, aber ihr habt eine Sache, nämlich, und das kann man, glaube ich, über alle der großen Beratungen sagen, ihr habt eigentlich eine Kundenbeziehung zu jeweils 80% der Fortschrittsverhandlungsunternehmen, inklusive vieler Regierungsorganisationen, also öffentlichen Träger noch. Das ist doch eigentlich wertvoll und über den Weg wollen wir versuchen, mit euch zusammen, wie gesagt, dazu kann man auch partnern, das könnte reichen, aber vielleicht will man es auch noch energischer und noch exklusiver machen. Also ich kann mir vorstellen, dass da eine der größeren Beratungen demnächst mal gekauft wird, der es besonders schlecht geht, die aber vielleicht besonders gut in dieser Hands-on-Implementierungsarbeit ist.
Ich wäre ja gerne mal Mäuschen bei diesen Großkonzernen aktuell. Ich würde gerne mal wissen, wie das überhaupt aussieht, also wie viele von den Firmen überhaupt KI so wirklich nutzen oder nutzen dürfen. Mein Empfinden ist gerade so, dass die meisten noch überhaupt nicht so damit arbeiten dürfen oder können, wie wir das machen.
Ja, es kommt halt darauf an, wo du schaust. Also ich glaube, die absolut durchschnittliche deutsche Mittelstands- oder Corporate-Firma implementiert gerade Co-Pilot für einen Teil der Mitarbeiter. Also es haben noch weniger als 100% der Mitarbeiter Zugang zu Co-Pilot. Deren erste offiziell zugelassene Lösung wird aber Co-Pilot sein. Da bin ich mir sehr sicher. Es gibt Firmen, die so vereinzelt ihren Mitarbeitern Chat-DPT so in einem sicheren Gefängnis anbieten. Das gibt es natürlich auch, aber die Medien- oder Durchschnittsfirma wird mit Copilot arbeiten und hat es noch nicht 100% ausgerollt, aber ist dabei, genau das zu tun. Also ist irgendwo zwischen 10 und 80% der Mitarbeiter dürfen gerade Microsoft Copilot nutzen. Und dann gibt es Fachabteilungen, die dann an einzelnen Use Cases mit Cloud, mit OpenAI arbeiten, zum Beispiel im Customer Service, zum Beispiel in der Entwicklung. Das ist, glaube ich, auch... in einem relativ frühen Stadium in der Regel, würde ich sagen. Und ich glaube, dass das auch ganz gut repräsentativ für die allermeisten Corporates ist. Was ich nicht glaube, ist, dass irgendjemand erfolgreich so Company-weite Wissensmanagementsysteme installiert hat, die gut funktionieren, dass jeder Mitarbeiter über Claude auf die Unternehmensdaten, die für ihn relevant sind, zugreifen kann. Diese Lösung, glaube ich, haben... Auch die großen Beratungen zum Beispiel nicht, die das dann versuchen zu verkaufen, eventuell den Kunden. Ja, wir kriegen immer mal Zuschriften, die das teilweise bestätigen, teilweise widerlegen. Ihr könnt ja mal so ein bisschen schildern auf Discord, was so, wenn ihr in einem Corporate arbeitet oder in einem Unternehmen mit mehr als tausend Mitarbeitern, Wo ihr gerade steht, aber meine so anekdotische Einschätzung aus vielleicht 10, 12, 15 Unternehmen, mit denen ich Kontakt hatte im letzten halben Jahr, wäre, dass es ungefähr so läuft. Und egal wie vermeintlich technologisch weit diese Unternehmen sind. Ist natürlich ganz anders irgendwie in einem Startup oder Unternehmen. Also Grown-Up, wo man versucht Gas zu geben und es wirklich früh zu adaptieren, aber im typischen deutschen Mittelständler Corporate, deutsche Abteilung einer internationalen Firma oder so ist das glaube ich so wie ich beschrieben habe. Nicht in jeder, aber sozusagen den Durchschnitt betrachtend oder das typische Unternehmen betrachtend, lege ich glaube ich ganz gut damit ein.
Schreibt uns gerne auch eine Mail an podcast.doppelgänger.io dazu. Gefühlt sind die mindestens ein Jahr hintendran.
Was heißt hintendran? Wer ist denn vorne dran aus der Sicht?
Naja, die Leute, die sofort aufs neue Modell, also die kleinen, agilen 10-Mann-100-Mann-Buch.
Ja, genau. Zwischen ein und zwei Jahre voraus. Ich meine, das Krasse ist ja, dass die Mitarbeiter beim Pförtner ihr Gehirn abgeben müssen. Also, du darfst bis zum Fördner, darfst du mit ChatGPT dein Leben regeln lassen, dann kommst du aufs Werksgelände und auf einmal, wenn du Glück hast, darfst du Microsoft Copilot nutzen und wenn du Pech hast, darfst du noch gar nichts nutzen, weil es noch nicht geklärt ist. Einkaufen, Legal und was weiß ich. Und wenn du dich kriminalisieren willst, nutzt du heimlich TGPT auf Arbeit. Das ist, glaube ich, die Realität, ehrlich gesagt.
Ich glaube, Bluetooth ist all-time high usage. Dass die Leute sich die ganze Zeit die Dateien per Bluetooth schicken, weil man das nicht wirklich tracken kann, wahrscheinlich.
Ja, es ist halt einer der Gründe, warum du als Firma Gas geben musst und eine Lösung schaffen, weil du wirst das nicht verhindern. Also Leute, die in ihrem Privatleben oder Nebenberuf oder was auch immer längst auf ChatGPT vertrauen, für die würde es schwer sein, auf der Arbeit wieder stupide Arbeit, ihre Arbeit ineffizient und stupide zu machen, glaube ich. Also im besten Fall kannst du hoffen, dass sie die Daten nicht hochladen in die öffentlichen Frontends, aber who knows.
Kurze Werbeunterbrechung. Wir haben in den letzten Monaten öfters darüber gesprochen, Secondaries von privaten Firmen zu kaufen. Zum Beispiel Anthropic vor dem IPO. Das Problem, wer gezielt am Wachstum künstlicher Intelligenz teilhaben will, sucht an der Börse oft vergeblich. Rund 85% der weltweiten Top-Unternehmen sind in privater Hand und nicht jeder hat Zugang zu Secondaries. Diese Lücke schließt Scalable Capital. Seit einem Jahr mit Private Equity Zugang für private Anleger. Über Scalable kannst du jetzt in einen Elte von BlackRock investieren. Und der hat neben OpenAI jetzt auch ganz frisch Anthropic als Neuzugang im Portfolio. Also genau die Firmen, über die wir hier jede Woche reden. Einstieg ab 10.000 Euro. Danach geht es auch per Sparplan weiter. Und bis zum 31. August erhalten Anlegerinnen und Anleger einen Bonus von einem Prozent auf ihr nächstes Private Equity Investment. Die Aktion gilt sowohl für Erstinvestments als auch für die Aufstockung bestehender Positionen. Alle Infos auf scalable.capital.private-equity. Disclaimer. Es gelten Teilnahmebedingungen. Kapitalanlagen bergen Risiken. Es bestehen Liquiditätsbeschränkungen. Bitte beachte die spezifischen Produktinformationen.
Werbung Ende Ansonsten, ja, hier steht noch XCI, da hatten wir eben schon kurz drüber geredet. Zu GROK 4.5 gehört natürlich die Information, das haben wir noch nicht erwähnt, dass das natürlich das erste Modell ist, was zusammen mit Cursor trainiert wurde. Es soll dann zufälligerweise auch in Cursors eigenen Benchmarks unheimlich gut abschließen, also für Softwareprogrammierung ganz gut geeignet sein. Dazu gehört aber auch dann als Kontext, dass, wie heißt die Firma, die Devon baut? Das ist dieser andere Coding-Bot quasi. Die haben nämlich auch gerade ein neues Modell, was auch sehr gut ist. Cognition heißt es, glaube ich. Die sind auch rausgekommen mit dem neuen Modell. Da muss man jetzt ein bisschen gucken, bis sich die Brühe klärt. Wer hat jetzt wirklich das populäre Modell? Und steigen jetzt wirklich Entwickler, Entwicklerinnen, Teams ab? aus Reihenkostengründen oder hast du noch die Zeit, einfach mal Grog auszuprobieren oder Devon auszuprobieren, wenn du eigentlich vorher mit Cloud Code gut gefahren bist und andersrum, also ich glaube, du hast schon so ein bisschen Lock-In-Effekte, nicht super starke, es gibt technisch gar nicht so viele Gründe, warum du nicht testen könntest und was anderes probieren. Es gibt bestimmt Tasks, wo du weißt, sie sind relativ unterkomplex, wo du wirklich in Richtung des günstigsten Modells, also wo du diese ökonomischen Modelle definitiv in Betracht ziehen solltest. Aber wenn du jetzt zum Beispiel unter deine eigene Arbeit, deine eigene Entwicklungsarbeit, deine eigene Produktmanagementarbeit gehst, ich glaube, du musst halt nicht nur die Leistung des Modells schlagen, sondern du musst auch die Bequemlichkeit der Nutzer schlagen zunehmend. Und im Moment würde Claude, ich sage nicht, dass Claude der Einzige ist, der davon profitiert, aber im Moment sind sie die mit dem größten Lock-In, würde ich sagen, was so ein Ökosystem oder eine Arbeitsumgebung angeht. Das Gleiche kann man aber zum Beispiel über Devin oder Cursor sicherlich auch sagen, weil das Umgebungen sind, oder Lovable, reden wir später auch nochmal drüber, die sich schon relativ gut eingefräst haben ins Nutzungsmuster der Anwender. Aber ich glaube, es ist nicht so einfach, wie du baust einfach ein Modell, was nochmal zwei Dollar günstiger pro Million Tokens ist und dann wechseln alle innerhalb von einem Monat das Modell. Also du musst eigentlich einen deutlichen Sprung nach vorne legen, damit jetzt jemand wirklich das... wirklich im Produktivsystem auch testet. Dass jemand dann zu Hause mal wieder Codex mit Cloud Code vergleicht und schaut, was ihm eigentlich besser gefällt oder ihr besser gefällt, das passiert glaube ich schon. Aber ich glaube, es ist gar nicht so einfach, Leute da, die sich einmal auf ein System committet haben, dann wieder wegzubekommen. Das ist wirklich deutlich, deutlich besser. So, dann gibt es noch News aus China oder mit Bezug auf China und zwar... Beginnt jetzt auch China, Handelspolitik mit Bezug auf KI zu machen oder beginnt nicht damit, aber schlägt so ein bisschen zurück bei dem, was Trump zuletzt gemacht hat. Und zwar verbieten sie oder sie besprechen im Moment mit ihren KI-Firmen, also mit Alibaba, ByteDance, Sipu, die GLM, das GLM-Modell bauen, sicherlich auch Moonshot und anderen Firmen. dass diese Firmen aufpassen sollen, dass nicht US-Firmen ihre Modelle jetzt destillieren und klauen. Das muss man vielleicht auch noch sagen zum Hintergrund. Meta und Grog scheinen ja relativ effizient und schnell diese Systeme nachgebaut haben, wo man sich auch so ein bisschen fragen muss, wie nah an der chinesischen Arbeitsweise sie da dran waren, um es mal vorsichtig zu formulieren, dass Elon Musk mit Grog andere Modelle destilliert, insbesondere in Tropic und Google und OpenAI. Das ist ja schon bekannt geworden, das hat er vor Gericht vermutlich wahrheitsgetreu ausgesagt. Aber ich könnte mir vorstellen, dass es bei Meta vielleicht nicht so viel anders war. Auch da hat man ja neulich so eine Warnung rausgegeben, dass man nicht zu viel Entropik nutzen soll, weil es könnte aussehen, als würde man das Modell destillieren. Ich glaube, die Warnung gibt es ja nicht raus, wenn der Verdacht nicht schon entstanden wäre. Und vielleicht gehört das so ein bisschen zum Hintergrund, dass China jetzt auf einmal ihre KI-Firmen warnt, hey, passt doch mal auf, dass die ausländischen Firmen nicht eure Modelle destillieren. Und eigentlich müssen wir die Nutzung durch Ausländer so ein bisschen limitieren oder überwachen. Was dann wiederum hieße, es wären keine echten Open-Source-Modelle nicht mehr. Also wenn ein Modell die Fähigkeit hat, die Nutzung durch, sagen wir jetzt mal, MetaX oder Entropic auszuschließen, dann ist ja vollkommen klar, dass es kein Open Source Modell mehr wäre. Und andersrum, wenn du die Schleife drin hättest, also wenn du eine technische Möglichkeit schaffst, Das auszuschließen, so eine Art Kill-Switch im Falle, es wird von dem Falschen benutzt, dann musst du dich alle anderen Sachen hinterfragen, die einem Open-Source-Modell wichtig wären, nämlich ob es nicht auch nach Hause schickt, ob es nach Hause sendet, also ob es Daten klaut von den Nutzern und so weiter. Das wurde bisher nicht beobachtet bei den Modellen, sondern sie waren relativ echte Open-Source-Modelle, nicht perfekt Open, weil wären sie richtig Open, dann würde man die Trainingsdaten kennen und so weiter und nicht nur die Gewichte. Aber ja, wir werden mal sehen, wie das funktionieren soll. Also wie möchte man das durchsetzen und weiterhin beim Open-Source-Prinzip bleiben. Also China scheint auf jeden Fall eine Awareness zu haben für die Problematik, dass irgendwann auch sie das Opfer von Kopierern werden können, wenn sie weiter erfolgreich sind. Sind andersrum, und das ist nicht weniger spannend, ist es so, dass wie so ein bisschen vorhergesagt von mir oder angedeutet, dass ich fest damit rechne, schreibt CNBC jetzt Lawmakers, also US, in Klammern US würde ich dazu hinzufügen, Lawmakers probe growing use of Chinese AI models in US companies. Also Politiker in den USA beschäftigen sich gerade damit, ob US-Firmen, nicht zu viel KI aus China nutzen und ob man das nicht limitieren müsste.
Das würde ich auch machen, wenn mir 5% der Firma gehört.
Ja, ist das ein gutes Incentive? Andererseits ist es einfach... ich will nicht sagen schlaue, aber nachvollziehbare Industriepolitik. Also wenn Leute so sagen, der Open-Source-Markt oder die Open-Source-Konkurrenz aus China wird Anthropic und OpenAI komplett kaputt machen, dann denkt man halt nicht, also im Schach geht es ja nicht darum zu überlegen, wenn ich die Dame jetzt nach vorne setze, wird die jetzt als nächstes geschlagen, sondern welche Züge erzwingt das auf der Gegenseite, wie würde ich darauf reagieren und was passiert dann? Also die Second- und Third-Order-Effekte Darum geht es ja. Wie die, alles andere wäre ja trivial. Und auch wenn man das Trump, man würde jetzt vielleicht denken, Trump ist nicht der, der in drei, vier Ebenen oder gar tiefer denkt. Aber was ja klar ist, dass wenn die China-Modelle so viel besser und günstiger und offener wären, dass die Mehrheit der Firmen sie nutzt, dann würde die USA natürlich irgendwo die Grenzen dicht machen, Protektionismus machen, Open Source mehr oder weniger verbieten oder Open Source aus China verbieten, unter Strafe stellen, Sicherheitsbedenken, pipapo. Und man kann auch argumentieren, dass Anthropics ein bisschen und OpenAI auch in die Richtung arbeiten inzwischen. Also dass sie Open Source mehr verteufeln, als es rational oder nachvollziehbar wäre, um solch einer Politik vielleicht auch ein bisschen den Boden zu ebnen schon. Ja, vollkommen klar. Also wenn Open Source wirklich signifikant Marktanteile gewinnt, A, es ist sowieso noch nicht der Untergang von Open Air in den Tropic und andererseits, wenn es gefährlich werden sollte, dann würde ich fest damit rechnen. Also die US-Regierung weiß doch auch, wie sehr ihre ganze Wirtschaft gerade auf Open Air in den Tropic basiert und auf die gesamte KI-Hoffnung, inklusive Nvidia, Datacenter, Schulden, was auch immer. Das heißt, es ist gar keine Frage, dass man sich dann dem widmen würde und ganz offensichtlich beschäftigen sich schon erste Politiker damit, wie man dem auch Einhalt gebieten könnte und damit letztlich die lokale Wirtschaft fördern. Also das ist erstmal auch ein bisschen nachvollziehbare Industriepolitik, würde ich sagen.
Und während die Amerikaner eigentlich die Open-Source-Modelle haben wollen, also es gibt irgendwie Daten, dass mittlerweile 45% Open-Source genutzt wird, von 5 vor anderthalb Jahren so, wollen die Chinesen versuchen irgendwie dann doch die amerikanischen Modelle zu nutzen.
Genau, das schreibt die Financial Times gerade, dass OpenAI und Google wohl verdächtigt werden, KI-Modelle anzupassen. geblacklistete chinesische Firmen, nämlich wie der Alibaba, Baidu, Tencent und so verkauft haben über Singapur und Hongkong. Ne, nicht Hongkong, Singapur glaube ich nur. Das ist so eine Umgehung, die relativ offensichtlich ist. Sie dürfen nicht nach China verkaufen, aber Alibaba und so haben alle Tscheche in Singapur und nach Singapur, weil das ja so ein freies Land ist, könnte man dann verkaufen und damit umgeht man natürlich Exportrestriktionen und eventuell würden chinesische Firmen so die Modelle von Google und OpenAI quasi destillieren können oder nutzen können. Und Google und OpenAI haben sich bisher offenbar nicht besonders stark dagegen gewehrt, sondern haben die Nutzung in Kauf genommen. Vielleicht haben sie es irgendwie selber versucht zu limitieren. Um nochmal zu deiner Anfangsaussage zurückzukommen, dass der Open-Source-Anteil auf 45% angestiegen ist, muss nicht per se schlecht sein. Also wenn der Markt sich verachtfacht und dann die Hälfte davon Open-Source ist, hat der Rest immer noch sich deutlich beschleunigt und Marktanteil gewonnen. Im Zweifel, das kann den Gesamtmarkt schon auch befeuern, aber klar, wenn es irgendwann mal über 60-70% Open Source ist, sollte man vielleicht doch überlegen, ob kommerzielle Modelle dauerhaft, also das ist immer Anwendungsfehler, dafür gibt es auch, klar, das sieht man selbst in Open Source dominierten Märkten, wovon es nicht so viele gibt, dass selbst da dann kommerzielle Anbieter entstehen, die auf Open Source Technologie basieren. Aber wie gesagt, dass jetzt außerdem viel Open Source genutzt wird, heißt noch nicht, dass das kommerzielle Modell damit beerdigt ist. Genau, also dieser Verkauf über Singapur, das schaut sich die USA auch an und findet es nicht so gut. Dem wird man auch entgegentreten, nehme ich an, in Zukunft. Dann haben wir hier noch eine Fundingrunde und zwar Jeff Bezos Raketenfirma Blue Origin. wird wohl 10 Milliarden raisen auf eine 130 Milliarden Bewertung. Das klingt im Vergleich zu den 2 Billionen von SpaceX jetzt alles nicht riesig, aber früher wäre das mal eine große News gewesen. 10 Milliarden aufnehmen auf 130 Milliarden Bewertung. Blue Ridge transportiert natürlich noch deutlich weniger Bewertungen. Last könnte aber, glaube ich, genauso schnell hochskalieren mit entsprechenden Regierungsverträgen, die man sicher gesichert hat mit der Trump-Regierung und einiges an Speichelleckerei. Es könnte auch massiv ausgelastet werden in Zukunft durch Leo, also durch das Satellitenprojekt von Amazon, das sicherlich der bevorzugte Kunde wäre, neben öffentlichen Kunden, also neben dem US-Staat. Deswegen ist relativ klar, dass... Umsatz und Nachfrage nicht das Problem sein wird. Jetzt hat man sich nochmal in dem derzeit auch sehr bullischen Umfeld sicherlich 10 Milliarden gesichert. Das heißt aufgeräumt, dass Leute nicht glauben, Starlink wird diesen Markt auf ewig besitzen, sondern sie glauben an Konkurrenz in dem Markt, dass Starlink nicht so weit voraus ist, dass es sich nicht mehr lohnen würde, 10 Milliarden auch in Konkurrenten Blue Origin von Jeff Bezos gegründet zu packen.
Das Geile an der Geschichte ist ja, dass das bis jetzt alles von Bezos selbst irgendwie finanziert wurde und jetzt kommt das erste Mal externe Geld und das kommt von einem VC, in den er auch investiert ist. Also es fühlt sich schon für mich so ein bisschen an, wie wenn Nvidia in irgendwelche AI-Startups investiert.
Genau, könnte man sagen, das Signal vom Markt könnte stärker sein. Es wäre natürlich besser, wenn jemand, mit dem Bezos gar nichts zu tun hat, da jetzt signifikant investiert. Ich würde jetzt noch nicht daraus lesen, dass niemand anders investieren wollte mehr. Aber ich bin bei dir, es ist erwähnenswert. Ich habe es tatsächlich überlesen, deswegen danke, dass du sagst. Und es ist nicht das Stärksignal. Stärksignal ist, wenn andere Leute deine Bewertung quasi bestätigen. Wenn du nur irgendwie damit eventuell in Verbindung zu bringen bist, ist erstmal der Vorwurf berechtigt, dass es auch nur so dazu gekommen ist und vielleicht aus normaler Marktdynamik nicht passiert wäre. Und jetzt noch ein paar gute News, einmal für Europa und zwar Lovable, an denen ich ja immer so ein bisschen rumkritisiere, dass die Retentionzahlen und so eigentlich zumindest von außen gesehen nicht mehr so gut aussehen. Aber offenbar ist die Revenue Expansion mit bestehenden Kunden trotzdem so erfolgreich. dass sie jetzt nochmal 300 Millionen neues Geld aufnehmen und zwar auf einer 13 Milliarden Bewertung, also ganz wenig Dilutive, also nur 3% Verwässerung, oder? Ja, ich glaube 3% müssen das sein, nicht mal. Also sie holen sich nochmal 300 Millionen, warum auch nicht, so heiß wie der Markt ist, der ist heiß wie Frittenfett gerade. Und die steigende Bewertung spricht dafür, dass sie auch den Umsatz nochmal steigern konnten. Und es ist ein schwedisches Unternehmen. Insofern gut, dass es da ein europäisches Unternehmen gibt, was überhaupt noch mitspielt. Apropos Europa, da schreibt Bloomberg gerade, das ist ein Ex-Tesla-Scientist, den European Humanoid Robot bauen will. Und zwar Remi Kaden will wohl mit der Firma Northstar einen ungefähr 40 Kilogramm schweren Roboter innerhalb der EU bauen. Der hat vorher im Optimus Team von Elon gearbeitet und es da nicht geschafft, einen Roboter zu bauen. Erfolgreich und will es jetzt in der EU machen. Einerseits finde ich es gute News, dass das gefundet wird in der EU, dass jemand, der vorher bei Tesla an Optimus gearbeitet hat, sich dem sozusagen verschreibt. Ich würde mir ganz viel Glück und Erfolg dafür wünschen. Gleichzeitig fehlt mir so ein bisschen die Hoffnung zu glauben, dass irgendein relevantes Roboterprojekt außerhalb von China entsteht. Ich glaube, dass du Software für Roboter teilweise vielleicht in der EU schon eher in den USA bauen kannst, dass die Roboter selber irgendwie wirtschaftlich im Vergleich zu China in Europa entstehen könnten, halte ich für nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich. Insofern wünsche ich mir Glück und Erfolg dafür, aber würde ich mal eines Geld wetten, würde ich es eher dagegen wetten, wenn ich ganz ehrlich bin. Wofür ich mein Geld jederzeit wetten würde und was ich aufs Heftigste unterstütze, Man geht ganz oft so durch die Innenstädte gerade und sieht da ganz neue Bürogebäude entstehen. Und wenn man mal in letzter Zeit im Großräumbüro war, dann fragt man sich, für wen die eigentlich gebaut werden. Weil es eigentlich so aussieht, dass die Firmenräume, wo vorher mal 300 Leute auf irgendeiner Fläche saßen, da sitzen jetzt so 30, maximal 60. Wenn Leute da Druck machen, vielleicht mal 150 Leute. Aber ich würde sagen... Ich würde schätzen, dass die Auslastung von Büroflächen, insbesondere von den jüngeren Firmen, unheimlich niedrig ist. Gerade, weil es eigentlich massiv Überkapazität gibt. Selbst wenn du sagst, ich möchte hier mal eine Fläche... mal 500 Quadratmeter untervermieten an jemand, der gerade Plätze aufbauen will, ist es, glaube ich, gar nicht so einfach, da Untermieter noch zu finden, die Büros anbieten wollen. Und trotzdem sieht man ständig neue Büroimmobilien gebaut werden, die irgendwie wahrscheinlich vor fünf, sechs Jahren vor Corona genehmigt worden sind. Und wenn die genehmigt sind, dann ziehen wir das jetzt auch durch und bauen die. Aber dass da jemals Mieter einziehen, kann ich mir manchmal schwer vorstellen, beziehungsweise frage ich mich, wer dann in die alten Gebäude, wo die vorher gewohnt haben, einziehen. Und der Oberbürgermeister sagt, Von München, Dominik Krause verkündet jetzt, dass er eine Behörde baut, die dabei hilft, in kürzester Zeit die Umwidmung von Büroraum in Wohnraum zu unterstützen. Die Umnutzungsagentur München soll dabei helfen, das zu beschleunigen. Ich glaube, das Schlaueste, was wir gerade machen können, ist, irgendwie Wege zu finden aus diesen Büroflächen, die niemand mehr braucht. Entweder, weil Firmen ausgezogen sind in neuere Flächen oder weil es neuere Flächen sind, die sich niemand mehr leisten kann. da einfach nur dünne Hostelwände einzuziehen und Studentenbutzen für Übergang für die ersten zwei Jahre in der Stadt zu bauen oder gerne auch dauerhaft das in den Wohnraum umstiften, ist glaube ich das Sinnvollste, was du gerade machen kannst. Es ist komplett absurd, dass Leute in den Innenstädten keine bezahlbaren Wohnungen mehr finden und also nicht mal unbezahlbare Wohnungen finden teilweise und gleichzeitig du so viel freistehende Bürofläche haben wirst wie noch nie. Ich hielt es für sehr schlau, das zu tun und Da eine Agentur zu bauen, um diese Umwidmung von Flächen, was bürokratisch, glaube ich, wirklich ein Monsterprozess ist in Deutschland, zu beschleunigen, halte ich für einen sehr guten Weg und möchte ich den Bürgermeister von München gern explizit fürloben. Weil ich glaube, in jeder deutschen Stadt das sehr schlau ist, das zu machen.
Da ruft er sofort an.
Da hat er direkt angerufen. Söder Markus hat gesagt. Wir machen das in ganz Bayern.
Ich würde mir das für alle großen Städte wünschen. Das ist tatsächlich das Einzige, was ich in Hamburg nicht so wirklich verstehe. In Hamburg scheint es unmöglich zu sein, Also es gibt zwei Sachen, die ich nicht verstehe. A, wieso ist das nicht möglich? Wieso sagt das Amt in Hamburg zu jeglicher Umwidmung nein? Das verstehe ich nicht. Und das andere, was ich nicht verstehe, ist, wieso dauert es so verdammt lang, wenn du aus dem Büroraum eine Praxis machen möchtest zum Beispiel? Also da gibt es irgendwie ein paar Leute...
Ja, oder so Gastronomie-Locations, wo einer nach dem anderen pleite geht. Aber du darfst jetzt nicht mal eine Galerie da reinbauen oder einen kleinen Elektroladen oder, oder, oder. Du hast also einen gewerblichen Bereich. Allein gewerbliche Umwidmung ist schon ein Riesenproblem. Vor allem gewerblich.
Du willst ja Geld verdienen. Also du nimmst die Fläche, du kannst sechs Monate mehr Geld verdienen. Nur weil da im Amt einer keinen Stempel drauf machen möchte in fünf Minuten.
Ja, sollte man auch beschleunigen. Bin ich bei dir, ich halte es trotzdem für noch wichtiger, das Wohnraumproblem halte ich für, beides ist wichtig, aber ich glaube, ich würde, also wer seine Mitbürger irgendwie im Sinn hat und es verbietet, Und jetzt kannst du sagen, warum soll das mitten im Gewerbegebiet da wohnen und stehen? Aber ganz ehrlich, ich glaube, Leute würden es nicht jucken. Die würden gerne da wohnen. Und die gentrifizieren sich da selber zurecht. Und du kannst auch aus einem Reifenservice nebenan wieder eine Losteria machen und irgendwie aus einem, keine Ahnung, aus einem Gartenbaumarkt einen Kindergarten bauen. Ein großer Kindergarten. Ja, du weißt, was ich meine. Also ich glaube nur, nirgendwo ist Raum so überflüssig wie auf Office-Flächen gerade. Nirgendwo gibt es so viel Leerstand und nirgendwo gibt es so viel Bedarf wie an Wohnungen in Innenstädten. Mir ist es zumindest nicht begreiflich, warum man das nicht beschleunigt. Das würde auch die Wirtschaft beschleunigen. Jeder Umzug ist Business, ist immer neue Einrichtungen, ist immer... Retail-Umsatz in der Gegend. Ist die Grundlage für Leute, die Familie... Ich meine, wie willst du denn eine Familie stiften oder deutsche Bundesbürger zeugen, wenn du nicht mal eine Wohnung bekommst? Wenn du irgendwie im Flat-Share irgendwie zu zweit hier einen Raum in der WG teilst mit drei anderen Leuten. Wird schwer, eine Familie zu gründen. Entschuldigung? Entschuldigung? Hallo. Hi. Guten Tag. Mein Name ist Lisa von Verwaltungszentrale aus Berlin. Spreche mit Herrn Philipp? Ja, Herr Philipp ist hier genau. Dankeschön. Es geht um Ihre Teilnahme bei Gewinnspiel zu beenden. Sie haben bei Bemerkung gesagt, dass Sie die Teilnahme beenden möchten. Ist das noch aktuell? Nee, ich möchte weiter gewinnen natürlich. Wie bitte? Ich möchte weiter gewinnen natürlich. Sie wohnen in... Nee, da wohne ich schon lange nicht mehr. Die Postleitzahl ist... Ja, das müssen wir jetzt piepen für den Podcast, ne? Wie? Ja, Sie können meine Adresse... Das ist eine ganz alte Adresse, da wohne ich nicht mehr. Das ist die alte Adresse, oder? Ja, ganz alt. Haben Sie ganz alte Daten. Okay. Wie ist neue Postleitzahl? Ja. Was wollen Sie denn von mir? Warum rufen Sie denn an? Wir sind von Verwaltungszentrale aus Berlin. Aber die Verwaltungszentrale macht doch keine Gewinnspiele. Wir arbeiten mit allen Gewinnspielen von der Verwaltungszentrale in Berlin und ihre Teilnahme... Entschuldigung, mein Handy zeigt gerade an, Verdacht auf Betrug. Was heißt das denn? Wie? Ich habe ein Google-Handy, das zeigt gerade Verdacht auf Betrug. Okay, ich lasse für neun Monate weiterlaufen. Für Gebühr von 89 Euro. Nee, aber können Sie mich bitte nicht mehr anrufen? Nee, verstehe ich nicht.
Was geht denn bei euch ab?
Hey, Dinge jetzt... Sie kriegt das neuerdings ganz oft, dass irgendeine angebliche Verwaltungszentrale anruft. Aber sie meint jetzt, wir haben einen Vertrag abgeschlossen. Bin ich gespannt, wie sie den durchsetzen möchte.
Aber auch gut, dass du an dem Gewinnspiel teilnehmen willst.
Was kann man denn gewinnen? Man muss auch mal loben, wo Lob angebracht ist. Mein Android-Handy hat mich während des Calls darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um einen Verdacht auf Betrug behandeln könnte. Ich finde das ein sehr gutes Feature, wenn ich an ältere Menschen oder Leute, die vielleicht nicht so souverän im Umgang mit sowas sind, denke. Das war natürlich ein Gedächtnisprotokoll, das haben wir von der KI einsprechen lassen und haben gesagt, das soll mal klingen wie eine unfreundliche südländische Telefonmitarbeiterin.
Jan spricht das nach, das war eh zu leise.
So, apropos Betrug. Was für eine Überleitung.
Mutmaßlich, mutmaßlich, mutmaßlich.
Also ich meine nur, als Überleitung ist es trotzdem ganz gut, ohne jetzt irgendjemandem was vorwerfen zu wollen. Aber wo haben wir das eigentlich her? Kam das aus der Community? Ich glaube aus dem Discord. Woher haben wir die News? Weiß gar nicht. Aber auf jeden Fall hat uns jemand auf den X-Account-Ransom-Database aufmerksam gemacht, wo die Hackergruppe Everest wohl Daten, die aus einem Hack hervorgegangen sind, verkauft. Und zwar handelt es sich dabei um ein Datenset von ungefähr 163.000 Files, 460 Gigabyte Daten, 283 Archive, 572 normale Files, OneDrive und Teams Exportdaten, Brand-Specific Directories, Mail-Archive, SQL Databases, also Datenbanken und eine große Kollektion aus Produktmarketing und Mediadaten. Die glaubt, sie Erlangt zu haben bei der Firma The Platform Group.
Wo sucht man denn da?
Ja, weiß ich auch nicht. Oder vielleicht war es besonders schlecht geschützt. Wir wissen es nicht. Natürlich ist die Überwendung von technischen Hürden strafbar und wir wollen das auch. Gar nicht befürworten, aber was man sagen kann, it couldn't have been a nicer bunch of assholes in diesem Fall. Insofern bin ich gespannt, was dabei rauskommt, ohne jetzt irgendjemanden motivieren zu wollen, diese Daten zu akquirieren. Aber ich glaube, das Ziel ist ja hier, Ransom zu machen, also ein Bitcoin-Lösegeld zu fordern für die Daten. Ich glaube, die Polizeibehörden raten in der Regel dazu, das nicht zu bezahlen. Bin gespannt, wie das hier ausgehen wird.
Ich habe mich gefragt, ob es dazu eine Ad-Hoc-Nachricht gibt als Aktienunternehmen.
Also mit der Betrugüberleitung meinten wir natürlich die Hacker, nicht die Plattform-Group.
Genau.
Also die Kriminellen sind hier natürlich die Hacker, um das nochmal ganz klar zu sagen. Falls das missverständlich war, ist mir natürlich wichtig, das nochmal richtig zu stellen.
Ja, aber Ad-Hoc-Nachricht gab es nicht. Dafür gibt es die Nachricht, dass die eine Finanzierungsrunde abgeschlossen haben.
80 Millionen. Welche Bank das noch nachfinanziert? Interessant. Mal schauen, wie weit sie damit kommen. Dann haben wir es für diese Woche, oder?
Ja, klemmt euch schön ein, immer schön trinken. Ich checke jetzt mal kurz Wimbledon.
Würdest du Sonntag nicht das Gewinnspiel reaktivieren? Wenn du eingeladen bist zum Wimbledon-Finale, würde ich nicht hinfahren, ja.
Ich freue mich auf jeden Fall auf Grinch-Videos.
Aber ich wollte gerade sagen, wenn, dann mach bitte Videos für uns. Einfach so wieder den Kopf mal links, rechts, links, rechts. So mit cooler Fanware. Selbstgedrucktes Merch immer mitbringen, kommt sehr gut. Aber in Wimbledon geht man so ordentlich hin, ohne Sportkleidung. Da muss man sich da hübsch machen, ja.
Mit deinen Golf-Chinos bist du überall gut angezogen. Normales Golf-Outfit, das ist schon gut. Hast du den Influencer gesehen, der die WM-Trinkpause gehyjagt hat mit so einem Werbespot?
Nein.
Der hat einen Werbespot für 60.000 Euro gekauft und hat so eine Art Selfie-Video für seinen Drink gemacht.
Und da wollte er der FIFA nochmal bedanken.
Finde ich der beste Growth Hack. Marketing-technisch. Wenn es um Fußball geht. Habt ein schönes Wochenende.
Bis Mittwoch.
Peace.
Ciao, ciao.
Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Glöckler, recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Auf. Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community. Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken. Vielen Dank, schönes Wochenende und bis Mittwoch.