Doppelgänger Folge #583 vom 28. Juli 2026

Nvidia bürgt mit 250 Mrd. für OpenAI und kämpft für Open-Weight-Modelle | Shein-Zahlen vor dem IPO #583

Jensen Huang setzt seinen allerersten Post auf X ab, und zwar für einen Brief zur Verteidigung offener Modellgewichte, den binnen eines Tages 50 Unternehmen unterschreiben. Zwei fehlen: Amazon und Anthropic. Dario Amodei legt daraufhin die eigene Position nach, und Pip nimmt seine drei Forderungen auseinander. Danach geht es um Claude Opus 5, um die neue Sicherheits-Allianz nach dem Hugging-Face-Hack und um die Frage, warum ausgerechnet ein chinesisches Modell die Aufräumarbeiten übernehmen musste. Der größte Brocken ist Nvidias Bürgschaft über 250 Milliarden für ein Rechenzentrum mit 10 Gigawatt, dazu 5 Milliarden für Ilya Sutskevers Labor und eine neue Runde bei Anduril. Pip rechnet nach, wie viel Schulden inzwischen außerhalb der Bilanzen stecken und ob der Vergleich mit 2008 trägt. Dann Sheins Zahlen vor dem Hongkong-Börsengang, Chinas eigene Belichtungsmaschinen, Metas Deal in Louisiana und ein Vorschlag zum Wahlrecht, der aus dem 19. Jahrhundert stammt.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) Huangs Open-Weights-Brief

(00:13:27) Anthropics Gegenposition

(00:28:38) Claude Opus 5

(00:31:42) Open Secure AI Alliance

(00:36:41) Nvidia bürgt für OpenAI

(00:50:24) Nvidia investiert in SSI

(00:55:10) Anduril

(00:59:04) Shein

(01:18:53) CXMT

(01:21:40) Chinas DUV-Maschinen

(01:25:01) Meta in Louisiana

(01:27:22) Google-EU-Strafe

(01:28:17) Wahlrecht nach Steuerlast

(01:36:17) Europas TBPN


Shownotes

Tech-Allianz verteidigt Open-Weights-Modelle - theinformation.com

Huangs Brief verdoppelt sich auf 50 Unterzeichner - forbes.com

Unsere Position zu Open-Weights-Modellen - anthropic.com

Claude Opus 5 liefert mehr Leistung für weniger Geld - the-decoder.de

Nvidia gründet Open Secure AI Alliance nach Hugging-Face-Hack - reuters.com

Nvidia bürgt mit 250 Mrd. für OpenAI-Rechenzentrum - wsj.com

Nvidia investiert 5 Mrd. in Sutskevers Safe Superintelligence - wsj.com

Anduril verhandelt über 100-Mrd.-Bewertung - reuters.com

Shein rutscht vor dem Hongkong-IPO in die Verlustzone - ft.com

CXMT legt am ersten Handelstag 466 Prozent zu - ft.com

China startet Serienfertigung eigener DUV-Belichter - theinformation.com

Wie Metas Rechenzentrum in Louisiana verhandelt wurde - nytimes.com

Google begrüßt die US-Einmischung bei der EU-Strafe - news.bloomberglaw.com

Shopify-Chef befürwortet Wahlrecht nach Steuerlast - fortune.com

Europa bekommt seine eigene TBPN - techcrunch.com


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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 583 am 29. Juli 2026. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Es ist die Folge vor den großen Earnings und eigentlich so ein bisschen die Nvidia-Folge. Hätte ich Anfang der Woche noch nicht so ganz kommen sehen.
Warum? Nvidia spielt ja die Aktie. Jetzt gerade nicht mehr die wertvollste Firma der Welt wieder, glaube ich. Aber die sind schon wichtig und die Mutter der KI-Blase, wenn man so möchte.
Die Mutter der KI-Blase ist gut. Sie scheinen diese Woche auf jeden Fall alles Mögliche zu tun, damit sie weiter oben dabei sind. Ich hatte kurz gedacht, es sind so viele News über Nvidia, die müssen doch auch bald Earnings machen. Aber das ist ja noch ein bisschen in der Zukunft. Wie hat das angefangen? Hast du dich überrascht, dass du den CEO auf einmal auf Ex gesehen hast?
Ja genau, Jensen Wang hat seinen ersten Ex-Post gemacht. Das zeigt, wie wichtig ihm das Thema zu sein scheint zumindest. Und zwar geht es um so eine Art Open Weights Alliance, beziehungsweise Open Weights and American AI Leadership. Das hat, ich glaube, Nvidia zuerst veröffentlicht. Ist aber, wie gesagt, eine Allianz mit verschiedenen Industrieparteien. Inzwischen haben sich angeschlossen, also es waren ursprünglich 25, es ging dann schnell auf 50 hoch, wollte jeder gern dabei sein. Also nicht ganz jeder, aber fast alle mit unterschrieben haben das. OpenAI, Google, Microsoft, Meta, AMD, Cisco, Cloudflare, GitHub, Block und so weiter. Und die setzen sich relativ stark für Open Source oder Open Waits Modelle ein, weil wir ja letztes Mal berichtet haben, dass die US-Regierung auch darüber nachdenkt, Open-Weights-Modelle zu begrenzen. Angeblich, weil Anthropic sie lobbyieren würde, das zu tun, um den eigenen Burggraben zu sichern, beziehungsweise den nicht vorhandenen Burggraben künstlich zu schaffen. Da kommen wir vielleicht später noch drauf. Also was hier spannend ist, dass es eine relativ breite Unterstützung ist. Die einzigen, die wirklich nicht unterschrieben haben, die jetzt relevant wären in dem Kontext, sind eigentlich Anthropic und Amazon, interessanterweise. Also mein erster Gedanke war so, das zeigt doch relativ klar, dass zumindest für Nvidia und die Chip-Bubble Open-Weights nicht das Problem sind. Weil es mehren sich ja gerade wieder die Stimmen von wegen, die chinesischen Open-Weights-Modelle wird jetzt die Bubble platzen. Wir hatten schon wieder einen Deep-Seek-Moment. Das ist doch eigentlich alles Quatsch, weil ja vollkommen klar ist, dass... auch Open-Source-Modelle irgendwo gerechnet werden und dass sie das im Zweifel auf Herkömmlichen-GPUs gerechnet werden, ist auch relativ klar. Das heißt, es sollte zumindest die Hardware-Bubble überhaupt nicht anfassen. Open-Weights ist natürlich, also Open-Weights sind, man könnte einfach gesagt Open-Source-Modelle sagen, das heißt, die jeder sich selbst installieren kann. Man braucht keinen Zugang, keine API, sondern kann sie theoretisch im eigenen Datacenter auf dem eigenen Rechner laufen lassen. Die modernsten sind jetzt nicht so groß, dass sie mehr auf den eigenen Rechner passen, aber Das sind frei verfügbare, deutlich günstigere Modelle, einfach gesagt, für die, die irgendwie die letzten zwei Jahre nicht zugehört haben. Aber vollkommen klar, dass auch die werden in Datacentern laufen. Relativ klar, dass sie nicht vorrangig in chinesischen Datacentern laufen werden. Die Großzahl der westlichen Firmen wird zumindest das Risiko nicht eingehen. Also Open-Weights-Modelle zu nutzen, hat erstmal keine besonders großen Risiken, wenn man sie selber on-premise, also im eigenen Datacenter installiert hat. Würde man das jetzt in China laufen lassen, dann wäre natürlich die Gefahr, dass da Daten geklaut werden oder so, nochmal deutlich größer. Das ist prinzipiell aber eigentlich kein Risiko. Also gehen wir davon aus, dass sie auch weiterhin in westlichen Datacentern mit westlichen Chips laufen. Insofern sollten die Hyperscaler und Nvidia davon nicht betroffen sein. Und die unterzeichnen das ja hier auch. Insofern habe ich die Aufregung nicht ganz verstanden. Für wen es natürlich ein Problem ist in die Closed Models, also allen voran OpenAI und Anthropic, die natürlich immer den Konkurrenzdruck, insbesondere den Preisdruck im Nacken spüren von diesen Modellen und wo es auch verständlich ist, dass sie die das zumindest argwöhnisch beobachten, wobei OpenEye eben ebenfalls dieses Papier unterschrieben hat, in dem mehr oder weniger darum gebeten wird, eben Open Source zu schützen. Die Logik dahinter, vielleicht noch ganz kurz, warum das auch wichtig ist und warum ich das auch prinzipiell erstmal gut finde, Für einen Großteil des Ökosystems, für die Wissenschaft, für weniger privilegierte Länder auf der Welt ist Open Source natürlich unheimlich wichtig. Damit sie selber KI forschen können, selber KI nutzen können in der Wissenschaft, in der Bildung, in ihrer eigenen Wirtschaft. Damit KI sich stark verbreitet, auch in kleinsten Unternehmen, zu Freelancern, aber eben auch zu Wissenschaftlern oder öffentlichen Quellen. Deswegen ist es unheimlich wichtig, auch damit die nächste Generation von Software-Startups, die auf Open-Source-Technologie oft basieren, gebaut werden kann und da nicht mehr oder weniger von Anfang an in Abhängigkeit von den Closed-Source-Anbietern gerät. ist Open Source oder Open Waits ein super wichtiger Ansatz, den es zu schützen gilt, obwohl er natürlich viele Sicherheitsrisiken birgt, worauf wir später nochmal kommen. Aber insofern ist es jetzt nicht verwunderlich, dass da eine relativ breite Allianz für Open Source entsteht. Wer die letzten 30, 40 Jahre die Entwicklung von Software sich angeschaut hat und dann gegen Open Source wäre, der müsste das schon sehr gut erklären, ehrlich gesagt.
Ich habe die Nachricht gelesen und musste an die letzte Folge denken, weil ich gedacht habe, es ist doch so ein bisschen eigentlich diese Stripe Open Router Sache. Da haben wir gesprochen, dass Stripe Open Router übernehmen möchte. Bei Open Router gucken wir immer auf das Ranking und da ist, wie war es, neun von zehn Open Source Modellen sind chinesische Modelle. Und Nvidia und alle, auch Hyperscaler, haben doch eigentlich ein Klumpenrisiko an OpenAI, Anthropic und so. Die brauchen ja Open Source. Die wollen ja, ähnlich wie eine Agentur oder eine Unternehmensberatung, die nur einen großen Kunden hat. Stell dir vor, du bist eine Agentur und hast einen Automobilkonzern als den einen großen Kunden, der deine 100 Mann bezahlt. Dann willst du umswitchen. Du willst einen zweiten großen Kunden, einen dritten großen Kunden oder vielleicht willst du zehn kleinere Kunden, damit du kein Klumpenrisiko hast, dass du den ganzen Wumms bezahlen kannst. Und so sehe ich das auch. Ich sehe halt, dass die Großen sehen, hey, irgendwie müssen wir ein bisschen Risiko zu den Kleineren nehmen, zu den Firmen, die dann Open Source nutzen.
Das macht auf jeden Fall Sinn. Da kommen wir gleich noch drauf. Bevor sich die Telekommunikationselektroniker in unserer Hörerschaft beschweren, Glöckler wollte Open Router sagen, natürlich, und nicht Router. Also aus Sicht der Hyperscaler muss man das auch mal so sehen. Wenn ich ein Entropic oder OpenAI-Model hoste, steigt zwar der Umsatz, aber für die Utilization sind Open-Source-Modelle eigentlich besser. Also ich kriege meine Marge eventuell, vielleicht muss ich sie sogar teilen mit OpenAI und Entropic, Während wenn jemand bei mir Rechenzeit mietet, um sein eigenes Kimi, GLM, Minimax, Xiaomi oder wie heißt es, Mimo zu hosten, dann ist das für die Utilization ja eigentlich besser, weil der Preis niedriger ist. Das heißt, die Nachfrage wäre, wenn du jetzt so eine ganz klassische Preisabsatzfunktion hast, musst du sagen, es können sich nur so und so viele Firmen die Ferrari-Modelle von Entropic leisten. Es könnten sich aber weitaus mehr Firmen leisten. die ein Open-Source-Modell in der Cloud leisten. Theoretisch jetzt von einem reinen Preisgesichtspunkt mal Ceteris Paribus, alles andere ausgeblendet. Und dann wäre die Nachfrage nach Rechenleistungen dementsprechend höher, weil KI für viel mehr Firmen erschwinglich ist, wenn man nicht noch die Marge der Closed-Model-Betreiber obendrauf rechnet. Das ist so ein bisschen wie du hast ein Parkhaus und wenn alle Autos, die es gäbe, Ferraris wären, dann könnte sich nur jeder 20. irgendwie ein Auto leisten. Wenn es jetzt aber VWs gibt oder Hyundais, dann kann sich halt jeder ein Auto für 20.000 kaufen. Das ist sozusagen jetzt die Open-Source-Variante. Und die Nachfrage nach Parkplätzen ist damit viel höher. Macht das Sinn? Weil die Gesamtkosten der KI-Anwendungen sinken, würde die Nachfrage nach Rechenleistung eigentlich steigen müssen. Das ist jetzt nicht mal Jevons Paradox, das ist eine normale Preisabsatzfunktion eigentlich, wenn man so möchte. Also man könnte sagen, die Closed-Modellanbieter setzen fast prohibitiv hohe Preise. Prohibitiv ist ein bisschen übertrieben, aber um es mal einmal klar zu machen. Sie setzen die Preise so hoch, damit sie selber auch noch eine ordentliche Rohmarge haben, dass es damit für viele Firmen nicht so erschwinglich ist, KI zu nutzen, wie es sein könnte. Ich glaube trotzdem, dass es, selbst wenn man Entropic nutzt oder so, wenn man die richtigen Szenarios wählt oder die richtigen Einsatzgebiete, ist es trotzdem super opportun, KI zu nutzen und günstiger als menschliche Arbeit. Aber bei vielen Tasks, die wirklich eine Preisentscheidung sind, könnte man sagen, wenn ich es für die Hälfte oder ein Viertel des Preises mit GLM oder Kimi realisieren kann und nur noch die Hardwarekosten zahle und nicht die Margen vom Closed-Source-Anbieter, dann könnte ich deutlich mehr Dinge mit KI erledigen. Und die Nachfrage nach Rechenkapazität und ultimativ damit auch Chips würde noch weiter steigen. Insofern überhaupt nicht überraschend, dass diese Firmen das hier alle unterschreiben. Also bei jeder, würde ich sagen, ist Talking Their Own Book hier. Also die Hyperscaler, vollkommen klar. Die Chip-Produzenten, AMD, Nvidia, vollkommen klar. Cloudflare, würde ich sagen, ist mittelfristig ein großer Profiteur von KI durch die ganze Worker-Logik und CDN-Logik, dass KI eine Edge wird oder die Applikation, die KI baut, wahrscheinlich am einfachsten auf Cloudflare zu hosten sind, über deren Tunnel, auch klar. GitHub auch nicht überraschend. GitHub explodiert durch KI. Ob jetzt die Qualität des Codes besser wird, ist eine andere Frage, aber GitHub explodiert. Block, Stripe würde ich mich auch nicht wundern, wenn die dabei sind. Die alle haben natürlich ein Interesse daran, dass die Technologie sich noch schneller verbreitet. Und das geht mit Open Source natürlich erstmal einfacher. Was nicht heißt, dass es kein Modell für Closed Source gibt. Ich glaube, es wird immer einen Markt für Closed Source geben. Also für die Entropic OpenAI-Modelle und andere. Wobei die Wertschöpfung dann eben eher in der Applikation, in der Zusammenarbeit, im sogenannten Harness, also die Tools und Regeln, die man um das Modell herum baut, liegen wird. Wahrscheinlich. Genau, aber es wird jetzt für die US-Regierung natürlich schwer gegen, also wenn die gesamte KI-Industrie, es gibt ja jetzt wirklich keine Ausnahmen, wir kommen auch gleich noch darauf, was Entropic sagt, die jetzt das nicht unterschrieben haben, aber letztlich zumindest sagen, sie haben nichts gegen Open-Source. Für die US-Regierung wird es so natürlich schwer, jetzt gegen die absolute überwiegende Mehrheit ihrer eigenen Industrie zu sagen, wir... wir verbieten jetzt Open Source oder sowas. Ich behaupte mal, es ist so ein bisschen wie Nuklearenergie. Wenn keiner in deiner Wirtschaft sagt, ich möchte das eigentlich noch machen, bringt es dir auch nichts, wenn du als Regierung entscheidest, wir wollen das jetzt. Es sei denn, du möchtest dringend subventionieren.
Egal. Wie kann man das überhaupt verbieten? Also es ist ja irgendwie so...
Ja, genau. Also du kannst es den Guten verbieten und die Bösen würden es trotzdem nutzen, einfach gesagt. Also Open Source zu regulieren ist sowieso super schwer. Also wie... Willst du eine Kopie von Linux verbieten? Also da musst du Hausdurchsuchung machen. Oder ja, bei den Leuten, die Rechner durchsuchen, also Open Source profiliert oder verbreitet sich oder reüssiert natürlich von ganz alleine. Und wenn es gut ist, wird es sich immer weiter verändern. So wie die vielen Open-Source-Computerspiele von den 90ern. Ach nee, die waren gar nicht Open-Source, die waren gehackt oder gecrackt. Also es ist nicht aufzuhalten, letztlich. Also man könnte es unter Strafe stellen, theoretisch. Du könntest Transparenzpflichten auferlegen, dass Firmen disclosen müssen, wenn sie Open-Source-Modelle nutzen. Du kannst regulatorisch sicherlich Steine in den Weg rollen, aber ultimatives zu verbieten ist unmöglich, zumal da, wo die Gefahr von ausgeht, vielleicht im Ausland, vielleicht in Anführungsstrichen Schurkenstaaten, vielleicht bei so kriminellen Nutzern, genau da wirst du es eh nicht verbieten können. Du könntest deine eigene Wirtschaft regulieren, wobei, also auch das, du würdest... Also ein weiterer, abgesehen davon, dass die gesamten KI-Protagonisten hier dagegen sind, auch gesamtwirtschaftlich würdest du dir einfach einen Fuß ans Parkett nageln oder eine Handschelle anlegen, wenn du sagst, wir nutzen jetzt kein Open Source, während vollkommen klar ist, dass der Rest der Welt Open Source nutzen wird. Und so viel... Die USA kann viel Machtpolitik und Handelspolitik weltweit machen, aber den Rest der Welt Open Source verbieten ist gar nicht so einfach, glaube ich. Das heißt, China würde es nutzen, die nicht westlichen Staaten würde es nutzen. Und wenn dann wirklich daraus ein Vorteil erwächst, worauf man ausgehen muss nach der Open Source Logik, dass es erstmal zu mehr wirtschaftlicher Aktivität insgesamt führt am Ende und ein Beschleuniger ist für Technologie, dann wärst du blöd, dich selber da quasi zu regulieren und das zu unterbinden.
Und was sagt Anthropic jetzt? Sie haben sich am Mittwoch dazu, nee, am Montag dazu geäußert dann.
Genau, und zwar hat Dario Amode, der CEO von Anthropic, dann höchstpersönlich nochmal in die Tasten gehauen am 27. Juli. Und relativ klar, also er hat überschrieben den Artikel Our Position on Open Weights Models und sagt in aller Klarheit, Anthropic has never advocated for a ban on open weights models. Weil ihnen unter anderem von Dave Sachs, dem ehemaligen Caiza und anderen ja immer wieder vorgeworfen würden, sie würden Regulatory Capture machen oder sie würden aktiv lobbyieren, um Open Source einzudämmen. Ich würde hier sagen, das ist auch ein überspezifisches Dementi. Also Sie sagen, Entropic has never advocated for a ban on Open Weight Models. Das schließt zum Beispiel nicht aus, dass Sie für die Regulierung von Open Weight Models... Entropic ist auch für Open Weight Models und Sie haben ja auch das Ursprungsschreiben nicht unterschrieben. Was Sie sagen, ist, was man ein überspezifisches Dementi nennt, sondern Sie sagen nur, Sie haben sich niemals für einen kompletten Bann von Open-Weights-Models eingesetzt. Ich gehe davon aus, dass es deswegen vielleicht nicht komplett auszuschließen ist, dass Sie sich trotzdem für eine gewisse Art von Regulierung eingesetzt haben. Das geht ja auch später noch hervor. Sie erklären nochmal, was... Und Dario Amadei erklärt nochmal, was seine Bedenken sind, was er auch schon in dem Artikel The Adolescence of Technology vor sechs Monaten zu Papier gebracht hat. Und zwar einerseits, dass autoritäre Regierungen unter anderem, aber nicht ausschließlich China, KI nutzen könnten oder Open Source Technologie nutzen können, um ihre eigene Bevölkerung zu überwachen und zu unterdrücken. Und das Zweite ist, dass Open-Source-Modelle genutzt werden können, um Cyber- oder biologische Attacken durchzuführen. Man könnte sagen, das ist so ein bisschen, was noch übrig bleibt, was man bemängeln darf an Open-Source-Modellen. Alles andere müsstest du entweder sagen, das Risiko ist bei Closed-Models genauso groß oder es ist einfach kein Problem. Ein sinnvolles Argument, aber die beiden lassen sich nicht so richtig von der Hand weisen und gleichzeitig muss man sich natürlich fragen, ob das nicht ein Risiko ist, was man akzeptieren muss. Und er schlägt stattdessen vor, um das zu adressieren, A. dass die USA keine der mächtigsten Chips nach China exportieren, also dass man nicht Nvidia-Chips nach China investiert, zumindest nicht die beste Generation. Des Weiteren, we should crack down on industrial scale distillation operations, also sie müssen sich gegen diese Destillationsattacken aus China wehren. Das verstehe ich natürlich. Also man kann jetzt lange darüber diskutieren, da läuft auch gerade parallel eine Debatte. Ist Distillation nicht einfach nur das, was immer passiert? Also Re-Engineering von erfolgreicher Technologie im Sinne von Welche Softwarefirma oder welcher Marktplatz, welche Webseite hat nicht geschaut, was die Konkurrenz macht und wenn es gut war, wenn ein A-B-Test besser lief, hat sie das kopiert. Das wäre Fair Use mehr oder weniger oder ganz normale Innovation oder Wettkampf, wenn man das nachmacht und zumal Anthropic seine Daten ja auch nicht exklusiv gekauft oder generiert hat, sondern sie auch aus der Almende, also aus dem Commonwealth gestohlen hat, wenn man so möchte, oder abgetrainiert hat, sollten sie sowieso ganz ruhig sein. Was aber das bessere Argument ist, glaube ich, also das kann man diskutieren. Da gibt es auch Punkte, glaube ich, für beide Seiten. Aber warum Entropic jetzt dafür aufruft, dass man die Distillation Attempts eindämmen müsste. Die Distillation Attempts sind ja erstmal ein Verstoß gegen die Terms of Service von Entropic, die natürlich automatisierte Abfragen und so weiter ausschließen. Und wenn irgendjemand das könnte... dann ist es doch ein Tropic selber. Warum soll das? Ob die USA es jetzt in der Strafe stellen oder nicht, die mehr als keinen Handelskrieg mit China anfangen oder erweitern, nur wegen Destillation. Da würde ich jetzt fairerweise sagen, deine eigenen Geschäftsgeheimnisse zu schützen, ist nur mal deine Aufgabe und dann musst du entweder KYC machen, also dass du einfach jedem, der Cloud nutzt oder jedem, der mehr als 100 Abfragen macht, einen Ausweis abnimmst oder eine Gewerbeanmeldung oder, oder, oder. Das ist natürlich schlecht fürs Wachstum oder schlecht für Kundenwachstum. Das ist auch so ein bisschen wie bei Meta. Die könnten natürlich viel besser schützen, wenn sie auf Wachstum verzichten würden. Aber du willst natürlich keine zusätzlichen Wachstumshürden für neue Nutzer schaffen. Aber wenn du möchtest, wenn du dein Modell schützen möchtest vor Kopien und vor so einem Klauen von Daten, dann musst du halt gewisse technische Hürden einbauen am Ende. Das ist ein Zielkonflikt, den man hat. Ich wüsste ja nicht, was die US-Regierung da jetzt tun sollte, was Anthropic nicht besser selber könnte, auch auf Kosten von Wachstum. Und da ein gutes Gleichgewicht zu finden, also wie viel Trial, wie viel Free... Versuche, gebe ich einem Nutzer oder wie gut werde ich darin, automatisierte Abfragen zu erkennen? Da gibt es ja Muster hinter. Die werden natürlich distribuiert. Also man versucht damit, hundert oder zehntausenden Accounts jeweils ein paar Anfragen zu machen. Aber die werden ja ein gewisses Muster haben. In der Regel, auch das kann man bis zum Katzenmaus rennen. Aber ich würde sagen, das ist einfach Aufgabe von Entropic und OpenAI. das besser hinzubekommen und dann kostet es vielleicht ein bisschen neue Nutzerregistrierung oder vielleicht muss man auch ehrlicherweise sagen, dass viele der Accounts, die man als echte Nutzer verkauft, das ist ja die andere Frage von den eine Milliarde Weekly Users, die OpenAI hat, wie viele davon sind eigentlich Accounts, die für einen Monat destillieren oder so chinesische Wegschmeißaccounts, die eigentlich nur destillieren. Müsste man sich vielleicht auch mal fragen. Also long story short, das ist Problem der Modellbetreiber, das müssen sie selber lösen. Wenn du früher eine Webseite hattest, sagen wir mal einen Preisvergleich oder einen Marktplatz, Classified-Seite, Kleinanzeigenseite, da hat deine Konkurrenz ja auch ständig versucht, dein Inventar zu scrapen oder deine Preise auszuwerten. Musstest du auch technische Lösungen finden, um das zu verhindern? Und gleichzeitig hast du es vielleicht selber bei der Konkurrenz probiert im rechtlich erlaubten oder Grauzonenbereich. Insofern Ich verstehe, dass Sie das nervt natürlich, weil es natürlich einen Teil Ihrer Wertschöpfung einfach klaut, aber gleichzeitig ist das Ihr Problem und nichts, was in die Open-Source-Debatte gehört, finde ich. Sein dritter Vorschlag ist, dass alle sufficiently capable Models, also alle, die einen gewissen Fähigkeitsanspruch entwickeln, Egal ob sie open oder closed sind, sollten durch ein Mandatory Safety Testing gehen. Also sollten vom Staat mehr oder weniger freigegeben werden. Das ist prinzipiell eine gute Idee. Du darfst ja auch nicht einfach unerlaubt medizinisch wirksame Pharmazeutika auf den Markt bringen und auf dem Bauernmarkt verkaufen. Aber gleichzeitig ist, das hast du eben schon angesprochen, der ist super schwer zu regulieren. Also wie willst du es verhindern, dass ein Open-Source-Model nicht kursiert, obwohl es vom Staat nicht freigegeben ist? Du kannst natürlich sagen, das ist auf unserem Index, das ist auf unserer Blacklist, wir haben das nicht getestet. Aber die Leute, die es missbrauchen wollen, die werden sich genau danach natürlich nicht richten. Und zumindest verstehe ich nicht, wie man das kriminalisieren wollte. Man könnte sagen, gewisse Modelle, die staatlich nicht freigegeben werden, dürfen nicht in Public Clouds laufen. Also du kannst Amazon, Google, Microsoft, Core, Weave, Oracle verpflichten, dass die Open Source Modelle, die nicht getestet worden sind, nicht im Auftrag von Kunden laufen lassen können. Ob das die wirklichen Bad Actor sind, oder ob die nicht am Ende mit irgendeinem abgehalfterten Bitcoin-Miner reden, um dann doch Rechenkapazität zu bekommen, um irgendwas Nefarious damit zu machen, weiß ich nicht. Also ich verstehe Darius' Einwendung, aber richtig starke Argumente sind es leider ehrlich gesagt nicht und er sieht nicht so... Ja, also ich finde den Blockforce jetzt nicht sein überzeugendsten. Bisher, man sieht auch, dass er irgendwie aus einer Situation argumentiert, in die er sich selber rein manövriert hat, aber wo schwer es gut auszusehen ist. Er erklärt dann noch explizit, warum er den Open Letter nicht unterschrieben hat. Er sagt, I agree with much of it. Open weights expand access to the AI economy. They strengthen competition, at least for some use cases, and they give customers greater control. Er sagt aber, dass Destillationsconcerns besser adressiert werden müssten. Ich verstehe nicht, wie er das dann in die Tat umsetzen möchte, beziehungsweise über sein eigenes Handeln hinaus. Und er stimmt nicht mit dem Brief überein, dass es Verteidigern mehr hilft als Angreifern. ... insbesondere bei Biowaffen. Und da hat er definitiv ein Argument. Ob das ein Totschlagargument ist, ist eine andere Frage. Aber es ist natürlich so, dass es relativ gesehen viel einfacher ist, eine Biowaffe, also ein Virusbakterium, zu schaffen, als es dann wieder einzufangen. Siehe Corona, wenn man zum Beispiel davon ausgehen würde, dass das jetzt aus einem Labor entwischt ist. Oder ein potenzielles zukünftiges Virus, was jemand erschaffen würde. Der Aufwand, das wieder einzufangen, egal ob mit oder ohne KI, ist deutlich höher als der Schaden dadurch. Und das ist jetzt einerseits ein bisschen das beste Argument, was er hat, glaube ich, mit Biowaffen. Und gleichzeitig deswegen jetzt diese Technologie für immer verdammen, ist, glaube ich, schwer. Er sagt ja, er will sie nicht verbannen, aber er möchte sie schon stark regulieren. Und was man auch sagen muss, also insbesondere diese Regulierung im Sinne von, die Modelle müssen erstmal getestet werden und so, Das ist für die großen Labore natürlich viel einfacher zu machen, mit dem Staat zusammenzuarbeiten, den Prozess. Deswegen gibt es relativ wenig kleine forschende Pharmaunternehmen vielleicht auch oder kleine Fleischereien. Weil je mehr Sicherheitsvorkehrungen und Auflagen man schafft, desto einfacher wird es tendenziell für große Firmen und desto schwerer wird es für kleine Firmen. Das heißt, so ein bisschen Regulatory Capture, also Ausnutzung von Regulierung, ist hier sicherlich dabei.
Als ich gesehen habe, dass die beiden nicht dabei sind, also Amazon und Anthropic, habe ich gedacht, ah, wieder ein super geiler PR-Move von den beiden. Vor allem von Anthropic. Alle reden über Anthropic, dass die nicht dabei sind. Und so ist man halt wieder Talk of Town für den Tag oder für die zwei Tage.
Dann bei dem Letter war so, war jetzt noch nicht so gut. Ja, darauf würde ich kurz reagieren. Also gute PR ist das ja oft. Also warum Amazon es nicht unterschrieben hat... bleibt mir verschlossen. Sie sind einer der größten Investoren bei Entropic oder der größte Investor von Entropic. Ob Entropic so viel Durchgriff hatte, dass sie Amazon da hindern konnten, das zu unterschreiben, weiß ich nicht, ehrlich gesagt.
Als Wiedergutmachung, weil sie es das letzte Mal verpetzt haben.
Weil sie Fable verpetzt haben, ja. Also ich glaube nicht, dass sie hierbei gut aussehen, ehrlich gesagt. Also gute PR ist es nicht. Es wirft vor allem Fragen auf, warum Anthropic als einziger nicht unterzeichnet und du hast natürlich jetzt den Verdacht, dass Anthropic tatsächlich Open Weights regulieren wollte. In Verbindung mit diesem überspezifischen Dementi würde ich das daraus, ich glaube, dass Sex und so das deutlich übertreiben, ehrlich gesagt. Weil der auch keinen Zweifel daran lässt, dass er Entropic einfach gefressen hat. Das sagt er inzwischen ganz ehrlich. Aber man muss schon davon ausgehen, dass Entropic versucht. Es ist in ihrem Business Interesse, muss man sagen, primär. Aber es ist trotzdem fairerweise konsistent mit dem, was sie immer gesagt haben, nämlich, dass sie sich der Sicherheit verpflichtet fühlen. Und was du nicht sagen kannst, ist, dass die Welt mit Open-Source, mit Open-Ways-Modellen tendenziell sicherer wird. Es gibt Ausnahmen, worauf wir gleich zu sprechen kommen, aber dass das eine Gefahr darstellt, Verstehe ich. Und dass jemand, der tief in der Technologie drinsteht und die mächtigsten Modelle der Welt gerade entwickelt und sie dann innerhalb von Wochen kopiert sieht quasi und sie in die Hand von jedermann inklusive Bad Actors kommen, dass der sich darum Sorgen macht, kann trotzdem schon auch ein ehrliches Verständnis des Falles sein.
Also haben wir diese Woche gelernt, für was Anthropic in Washington lobbyiert.
Nämlich gegen diesen Brief. Ich würde nicht sagen gegen den Brief.
Gegen Open Way.
Wir nehmen die drei Sachen nochmal auseinander. Die Forderungen, die jetzt übrig geblieben sind, sind keine Chips nach China. Da gibt es auch verschiedene Meinungen zu, aber ich glaube, die überwiegenden sagen, vielleicht ist es schlau, das zu unterbinden. Das verstehe ich. Das macht den Destillationsvorteil zumindest ein bisschen kleiner. Und ich glaube tatsächlich, es wäre auch nicht schlau, diese Chips. Man kann das eh nicht ganz verhindern. Aber China jetzt noch die besten Chips zu geben, ist aus US-Sicht, glaube ich, Nicht nur flau, würde ich sagen. Dann zweites Thema war Distillationsattacken verhindern. Wie gesagt, das liegt vollkommen in ihren eigenen Fähigkeiten und auch in ihrer eigenen Verantwortung, das zu tun. Niemand handelt sich daran, Distillationen zu verhindern. Mach halt harte Grenzen, setz Cloudflare noch stärker ein oder Distillnet oder was auch immer. Bau deine eigene KI-Lösung. um sowas zu erkennen, sorgt dafür, dass jeder Kunde bekannt ist, identifiziert besser verdächtiges Verhalten. Es gibt tausend Möglichkeiten. Es gehört zu deiner Aufgabe, dein Geschäft zu schützen. Das ist nicht Staatsaufgabe, meiner Meinung nach. Zumal, wenn du selber deine Daten irgendwo anders geklaut hast. Und das dritte, jegliche Modelle erstmal im Safety-Testing zu unterwerfen, Ich finde das prinzipiell richtig. Ich halte das für eine gute Forderung. Ob sie dann ultimativ wirksam ist, ist noch eine andere Frage. Aber zumindest das, was öffentlich verfügbar sein sollte, also was jetzt, sagen wir mal, dann am Ende jeder Bürger auch nutzen kann über eine Cloud oder über einen kleineren, größeren Cloud-Anbieter, dass man da zumindest mal schaut, ob das einen jetzt nicht den nächsten Anschlag planen lässt und so weiter, das halte ich schon für sinnvoll, ehrlich gesagt. Also die Forderung würde ich 100% unterschreiben. Und ich glaube, wer sagt, das muss nicht sein, Das finde ich dann weniger nachvollziehbar, ehrlich gesagt.
Dann nochmal zurück oder weiter mit Nvidia. Die gründen jetzt noch eine Open Secure AI Alliance. Was hat es damit auf sich? Wollen Sie nochmal, also noch mehr Presse für diese Woche? Ich glaube, das Presseteam ist aus dem Urlaub zurück.
Wir können vielleicht ganz kurz noch der Vollständigkeit halber erwähnen, dass Anthropic ja auch ein neues Modell rausgebracht hat diese Woche. Und zwar ist Opus 5 jetzt draußen. Und zwar ist das von der Leistung und den Kosten her nochmal besser als Fable. Also Mythos und damit Fable war ja immer eine Klasse für sich, so ein bisschen lange Zeit. Aber das neue Opus 5 ist nochmal in dem Artificial Analysis Intelligence Index nochmal ein Punkt über Fable und das zu niedrigeren Kosten. Also der Preis pro Token ist ähnlich, aber man braucht dann effektiv weniger Tokens für die Aufgaben. Also es ist ein bisschen schlanker geworden in der Tokenproduktion und dadurch kann es Aufgaben, die gleichen Aufgaben mit weniger Tokens erledigen und wird sozusagen in realem Geld günstiger, obwohl es pro Forma ähnlich viel kostet. Durch alle Benchmarks relativ gut. Es gibt aber auch Schilderungen aus der Praxis, die sagen, so richtig spüre ich nicht die Verbesserung. Vielleicht ist es wieder zu sehr auf Benchmarks optimiert, was man gerade allen Modellen relativ stark vorwirft. Aber es ist ProWarma das neue Top-Model. Es ist sowieso Efficient Frontier. Aber es hat einen Haken und zwar die Halluzinationsrate ist um 50% gestiegen. 50% klingt viel. Das ist auf einem relativ niedrigen Niveau. Und ich könnte, also meine Vermutung wäre, dass man vorher die Halluzinationsrate effektiv gesenkt hat, indem man zum Beispiel Majority Voting, was ich ja mal vorschlage, gemacht hat, also dass man Dinge, wo man sich nicht sicher war, nochmal überprüft hat und dadurch aber mehr Tokens verbrannt hat und um Tokens einzusparen, hat man da vielleicht jetzt sozusagen mehr Straight Shooting gemacht oder mehr One-Shotting und dadurch ist die Halluzinationsrate vielleicht wieder angestiegen und könnte ich mir vorstellen, dass das der Grund ist, dass man, um Tokens zu sparen, quasi ein paar Sicherheitsmechanismen rausgenommen hat und deswegen die Halluzinationsoch-Arte wieder hochgeht. Oder man hat beim Reinforcement-Learning einfach zu sehr overconfident Answers belohnt. Also Halluzination kann man vor allen Dingen dadurch einschränken, indem man das Modell dafür belohnt, zu sagen, ich weiß nicht. Und vielleicht ist man da zu lax gewesen und hat zu stark belohnt, wenn das Modell... Wobei man eigentlich versucht, genau das nicht mehr zu tun, weil man weiß, dass das eines der Hauptprobleme ist bei der Halluzinationsrate. Parallel, also Opus 5 ist raus. Was macht OpenAI gerade? Die sind ja bei 5.6, liegen jetzt wieder ein klein bisschen hinten. Reden aber angeblich gerade mit der US-Administration über ihre nächste Modellfamilie. Ich glaube, es gehört jetzt auch so ein bisschen zur PR-Strategie dazu, dass man immer vor dem Model-Launch erstmal sagt, wir müssen mit der Regierung reden, weil das wieder so gefährlich ist, unser Model. Fair enough, das machen beide, muss man niemandem vorwerfen. Ich glaube, wir sind definitiv bei einem Stadium, wo wir das alle befürworten sollen, dass zumindest die größeren Modellbetreiber sowas mit der Regierung absprechen, weil es durchaus ungeahnte Konsequenzen haben könnte. Genau, damit kommen wir auf die zweite NVIDIA-Initiative diese Woche, und zwar die Open Secure AI Alliance. Die geht auch auf ein Bestreben von NVIDIA zurück. Gründungsmitglieder sind unter anderem außerdem Microsoft, IBM, Adobe, CrowdStrike, Dell und Hugging Face, die Plattform, die neulich gehackt wurde. Da gibt es inzwischen auch noch spannende Fakten, dass Open AI das erst Tage später festgestellt hat. Bis man festgestellt hat, dass Open EIs modellet waren, die Hugging Face gehackt haben, insbesondere bis Open AI das mitbekommen hat, sollen wohl einige Tage vergangen sein, wenn man den Berichten glauben kann. Erstaunlich schnell nach diesen Entwicklungen hat sich jetzt eine Allianz gegründet. Man fragt sich immer, wie schnell, also ob das alles in der Schublade lag oder... Warum man sich da so schnell zusammen... Gibt es da irgendwie eine Chat-Gruppe oder Signal-Gruppe, wo die CEOs alle drin sind und sagen, hier, Open Security Alliance, wer ist dabei? Daumen hoch. Auf jeden Fall. Dann laden die euch in die neue Gruppe ein.
Auf jeden Fall. Das ist alles Group-Chats.
So wirkt das ein bisschen. Also Microsoft, IBM, Adobe, CrowdStrike, also große Softwarehersteller, vor allen Dingen, die sicherlich Interesse haben, nicht gehackt zu werden, setzen sich jetzt mit NVIDIA dafür ein, so eine Art vereinigte Abwehr zu bauen. Der Hintergrund ist sicherlich dieser Security-Incident, der bei Hugging Face passiert ist, wo, kann man in der letzten Folge nachhören, wer es verpasst hat, drei OpenAI-Modelle sich befreit haben bei Hugging Face und die Plattform gehackt haben. Da wären sie eigentlich nur eine normale Exploit-Schirmaufgabe in einer geschlossenen Umgebung durchführen sollten. Aufzuhalten waren diese wild gewonnenen OpenAI-Modelle nur durch die Nutzung eines Open-Source-Modells, weil die Closed-Source-Modelle ihre Arbeit verweigert haben, weil sie beim Einfang des Hacking-Versuchs geglaubt haben, dass sie selber für Hacking genutzt werden und dass sie sich geweigert haben, defensive Cyber-Security auszuüben. Man kann sich vorstellen, wie du schwitzend bei Hugging Face sitzt und dein bestes Arbeitsmittel, was du hast, sagst heute nicht. Du heute nicht mit Turnschuhen. Läuft nicht. Worauf Hugging Face ja ein, bisher wusste man nur, dass es ein chinesisches Open Weight Modell war, was ihnen dann doch geholfen hat. Es soll sich um GLM 5.2 von Zipo oder ZAI handeln. Und das hat ihnen dann geholfen, quasi die Open AI Modelle einzuregieren oder einzufangen. Und das nimmt man jetzt zum Anlass, so eine Allianz zu bauen, die in der Verbindung, glaube ich, von mehreren Firmen, aber sicherlich auch unter der Nutzung von Open-Source-Technologie, versucht, einer möglichst großen Anzahl an Firmen quasi defensive Cyberfähigkeiten zur Verfügung zu stellen. Man kann sich vorstellen, dass das... am Ende dann wieder der Distributionsweg auch über die klassische Cyber Security Industrie passiert. Also CrowdStrike ist hier sicherlich dabei, weil sie sagen, hey, wir entwickeln das hier mal zusammen. Und der einfachste Weg, das anzuwenden, ist dann aber einfach das Häkchen bei CrowdStrike zu machen. Ich möchte auch Open Secure AI Alliance für weitere 20.000 Dollar im Monat haben. Und Also es ist jetzt nicht so, dass jede Firma, jede Softwarefirma sich dem hier individuell anschließen wird. Ich glaube, der Distributionsweg wird über Microsoft, über IBM, über CrowdStrike, Dell Server sicherlich. Dell ist einer, der die meisten Datacenter-Server sicherlich baut. Hat deswegen ein Interesse, die zu schützen. Ich könnte mir vorstellen, dass der Wirkungsweg am Ende ist.
Kurze Werbeunterbrechung. Wir haben in den letzten Monaten öfters darüber gesprochen, Secondaries von privaten Firmen zu kaufen. Zum Beispiel Anthropic vor dem IPO. Das Problem? Wer gezielt am Wachstum künstlicher Intelligenz teilhaben will, sucht an der Börse oft vergeblich. Rund 85% der weltweiten Top-Unternehmen sind in privater Hand und nicht jeder hat Zugang zu Secondaries.
Diese Lücke schließt Scalable Capital.
Seit einem Jahr mit Private Equity Zugang für private Anleger. Über Scalable kannst du jetzt in einen Elte von BlackRock investieren. Und der hat neben OpenAI jetzt auch ganz frisch Anthropic als Neuzugang im Portfolio. Also genau die Firmen, über die wir hier jede Woche reden. Einstieg ab 10.000 Euro. Bis zum 31. August erhalten Anlegerinnen und Anleger einen Bonus von einem Prozent auf ihr nächstes Private Equity Investment. Die Aktion gilt sowohl für Erstinvestments als auch für die Aufstockung bestehender Positionen. Alle Infos auf scalable.capital.private-equity. Disclaimer. Es gelten Teilnahmebedingungen. Kapitalanlagen bergen Risiken. Es bestehen Liquiditätsbeschränkungen. Bitte beachte die spezifischen Produktinformationen. Werbung Ende. Und dann kommen wir zu der eigentlichen Bubble News der Woche von Nvidia.
Wir brauchen so einen Autoscooter-Sound-Kreislaufgeschäft. Möchtest du in layman words erklären, was passiert?
Ich versuche es anders zu beschreiben. Ich brauche mehr Umsatz. Ich verkaufe Drogen. Ich möchte mehr Geld verdienen. Aber es ist Ende des Monats und meine Kunden haben kein Geld mehr. Also leih ich ihnen einfach ein bisschen Geld. Oder ich bin Bauunternehmer und verkaufe eine Villa an einen Unternehmer. Der Unternehmer hat aber kein Eigenkapital und es läuft auch nicht so gut. Deswegen schicke ich ihm mal kurz irgendwie ein bisschen Geld rüber, dass er dann der Bank zeigen kann, dass er genug Kohle hat, um das Haus zu kaufen.
Ja, das zweite trifft es besser, glaube ich. Also das Konzept gibt es ja, glaube ich, wirklich. Dass Leute, die Häuser vertreiben, dann sagen... hey, ich schipp dir mal für einen Monat Eigenkapital rüber, das schuldest du mir aber trotzdem, damit du dann gute Bankkonditionen bekommst. Und trotzdem ist es nicht ganz so einfach. Also was passiert ist, dass für ein OpenAI-Rechenzentrum, was man zusammen mit SoftBank in Ohio baut, also die Energietochter von SoftBank ist in dem Projekt mit drin, mit dem Entwickler, und OpenAI soll das Rechenzentrum am Ende nutzen oder leasen, mit einer Leistung von bis zu 10 Gigawatt, Für die Finanzierung des Baus des Rechenzentrums und der Chips natürlich, in Anführungsstrichen, wird Nvidia wohl für bis zu 250 Milliarden US-Dollar eine sogenannte Backstop oder Bürgschaft würde man im Deutschen sagen, unterschreiben. Das Gesamtinvestitionsvolumen bei 10 Gigawatt müsste eher so um die 500 Milliarden sein. Vollkommen klar natürlich, dass OpenAI und Softbank sich da pro forma erstmal übernehmen. Also Softbank ist massiv, zumindest mit Schulden belastet, wenn nicht überschuldet. Auch OpenAI selber hat die Bonität nicht. Also einfach gesagt ist, wir hätten hier gleich ein zweifaches Ausfallrisiko. Softbank muss natürlich dieses Datacenter mit Schulden finanzieren. Das ist nicht so, dass sie jetzt 500 Milliarden Cash rumliegen haben. Das heißt, was Softbank macht, ist natürlich Geld sich zu borgen, also Anleihen zu begeben oder Commercial Credit Lines sich zu holen bei Banken. Jetzt aber das Problem, dass Softbank selber kein Erstklassikerschuldner ist und das ihr zukünftiger Kunde OpenAI ebenfalls kein erstklassiger Schulder ist. Also genau genommen ist es so, als wenn ein Immobilienentwickler ein Haus bauen will und schon sagt, da lassen wir aber ein paar Leute wohnen, wo wir nicht wissen, ob die ihren Job übermorgen noch haben. Und du sollst jetzt die Bank sein, die das finanziert, obwohl du weißt, der Bauträger selber hat eigentlich keine Kohle. Also es ist eigentlich so, dass du bist eine Bank, an deiner Tür steht René Benkel, und sagt, hey, ich würde gerne ein Haus bauen und meine ersten zwei Mieter sind Pedro Lombardi und Semmelrogge. Und damit, jetzt würdest du als Bank vielleicht für das Projekt, weil du René Bellkönig noch mehr Geld geben willst, weil er schon sehr schuldenbelastet ist und die Mieter nicht erstklassiger Güte oder Bonität sind, würdest du eben Bürgschaften verlangen. Und der, der hier bürgt, ist dann eben Nvidia, die zufällig für genau die Hälfte, was zufällig ungefähr Das ist, was für Chips ausgegeben wird im Rahmen dieses Deals. Man könnte überlegen, ob sie, also die Konditionen sind unklar. Das ist übrigens alles Wall Street Journal Reporting. Die haben das, glaube ich, zuerst ausgegraben. Also die Konditionen sind noch relativ unklar. Man weiß nicht, was entweder irgendwie dafür bekommt oder so. Aber erstmal sagen sie quasi für den Fall, dass OpenAI das Rechenzentrum nicht mehr mieten kann. bürgen wir mit bis zu 250 Milliarden Dollar quasi dafür, einen neuen Mieter zu finden oder es selber zu mieten. Das ist jetzt erstmal so grob, weil die genauen Konditionen kennen wir nicht, aber die Summen werden schon irgendwo herkommen, deswegen wird es schon ungefähr. in die Richtung gehen. Jetzt kommt natürlich zurecht, kommt die Kritik, dass es sich dabei um ein weiteres Kreislaufgeschäft handelt. Nvidia birgt für OpenAI, damit die am Ende ein Datacenter bauen, wo 50% der Kosten wieder in Nvidia zurückfließt und genauso ist das. Trotzdem gilt hier natürlich auch wieder das gleiche Argument, dass Absatzfinanzierung jetzt nicht komplett eine Erfindung der letzten zwei Jahre ist. Also, wenn du bei Airbus eine Maschine oder bei Boeing eine Maschine kaufst, dann werden die Flugzeugbauer in der Regel auch dafür bürgen, dass du die, also wenn du Maschinen ausgeliefert bekommst, dass wenn du legst, wie viele Maschinen Airlines betreiben in der Regel und dass die alle geleased sind, mehr oder weniger oder finanziert sind, ist relativ klar, dass es anders gar nicht geht, ohne die Absatzfinanzierung. Ob das jetzt hier genauso ist, kann man sich darüber streiten, dass die Firmen, die die meisten KI-Kapazitäten aufbauen, allesamt keine erstklassigen Schuldner sind, liegt natürlich so ein bisschen an der Entwicklung. Also einerseits, dass es eine sehr junge Industrie ist, andererseits an dem schnellen Wachstum, dass die sich verschulden müssen, obwohl sie keine gute Bonität haben, auch relativ klar in dem Wettrennen. Kann man es Nvidia vorwerfen? Ich würde sagen, nein. hat der Markt hier brutale Fehlincentivierungen, weil Nvidia weiß, dass sie diese Bürgschaft zigfach zurückbekommen am Ende. Auch klar. Also selbst würde Nvidia darauf sitzen bleiben, im schlimmsten Fall. Wie gesagt, das ist ja eine Bürgschaft, die nur in dem Fall, dass Open Air eigentlich zahlen kann, wirksam wird. Und selbst dann, sofern ein anderer Mieter eintreten würde, wird sie auch nicht voll wirksam wahrscheinlich. Richtig ist aber, dass Nvidia natürlich nur begrenzt viele solcher Bürgschaften unterschreiben kann. Nvidia hat bestimmt ein sehr starkes Balance-Sheet, aber 250 Milliarden latenter Schulden, Wenn man das als Schulden sehen möchte, ist schon was. Das kannst du jetzt nicht unbegrenzt oft machen. Aber es sind eben auch 250 Milliarden Umsatz für Entweder. Was ist das, ein halbes Jahr Umsatz oder so? Sekunde. Ich glaube, es ist ein halber Jahresumsatz. Nee, es ist sogar ein ganzer Jahresumsatz. Also 2027. Trading 12 Months ist ein ganzer, also die letzten 12 Monate Umsatz von Nvidia ist das. Insofern klar lässt sich das Geschäft nicht irgendwie von der Pfanne springen. Und was auch klar ist, ist, dass Softbank und OpenAI es ohne das, ich will nicht sagen, nicht hinbekommen werden, aber es würde natürlich unheimlich teuer werden, wenn der Immobilienentwickler keine gute Bonität hat und der Kunde, dann werden die Zinsen einfach 2-3% höher und das macht die Gesamtprofitabilität des Projektes so viel schlechter, was halt so weit gehen könnte, dass man es eventuell gar nicht bauen oder finanzieren kann. Insofern vielleicht nicht überraschend, dass das entweder hier unter die Arme greift und es wird sicherlich diese Diese ganze Kombination aus SPVs und Bürgschaften, das gab es in der Vergangenheit viel und wird es auch weiter noch geben. Nur die Ausmaße sind hier nochmal neuer. Ich glaube, die Off-Balance-Sheet-Schulden, da hat Nikkei gerade eine Analyse gemacht, sind so zwischen anderthalb und zwei Billionen inzwischen. Also was wir nicht an Schulden bei den großen Tech-Konzernen oder Tech-Unternehmen sehen, aber sich in SPVs versteckt, sozusagen durch Off-Balance-Sheet-Finanzierung, ist schon ein ordentliches Risiko.
Also bringt dich das nicht zurück irgendwie zu 2008? Also dass du halt sagst, du siehst jetzt irgendwie diese ganzen versteckten Schulden, siehst du gar nicht bei den Firmen? Also wir haben ja jetzt diese Woche auch die Earnings Calls, da wird es ja auch irgendwie manche Firmen geben, die das dann nicht voll reporten, weil es einfach in einer anderen Firma steckt.
Ja, man könnte so ein bisschen das wieder bei der Steuerrechnung machen. Bei Steuern sagt man ja, die wahre Steuerquote sind die Staatsausgaben. Und du könntest einfach sagen, die wahre Investitionsquote ist NVIDIAs Umsatz mal zwei. Dann weißt du, wie viel wirklich in Datacenter investiert wird. Und wenn du das nicht auf dem Balance-Sheet der großen Firmen entdeckst, dann weißt du es irgendwo anders. Jetzt mal ganz einfach gesagt, weißt du? Ja. Also es gibt so eine Art... Schattenfinanzierung. 1,5-2 Billionen sind schon signifikant. Ich sehe das im Moment noch nicht als systemisches Risiko, ehrlich gesagt. Aber es wird natürlich nicht weniger bei den nächsten Jahren. Das Ding ist ja, dass jedes Jahr jetzt eine weitere Billion investiert wird. Also nicht zusätzlich, sondern jedes Jahr wird eine Billion mehr investiert die nächsten drei Jahre wahrscheinlich. Und das läppert sich so ein bisschen. Und die Finanzierung halten tun dann eben Pensionskassen, Versicherungen und so weiter. Man müsste jetzt mal gucken, was das Volumen der 2008er-Blase war, ehrlich gesagt. Wobei 2008 war es ja noch so, dass quasi der Finanzmarkt zusätzlich noch diese ganzen CDS und so gehandelt hat. Und das, glaube ich, das Volumen der Exposure künstlich erhöht hat, wenn ich mich richtig erinnere. Was ja jetzt im Moment noch nicht so stark der Fall ist.
Gebt der ganzen Sache nochmal ein paar Wochen.
Also ich habe mal einen schnellen Vergleich gemacht. Die Real Estate Bubble 2008 war schon ungefähr Faktor 5 bis 10 eher größer. Also da gab es 14 Billionen Residential Mortgage Debt, ungefähr 10% davon Subprime. Wenn du jetzt sagst, alles was Datacenter heutzutage ist, ist eigentlich Subprime, dann könntest du es vergleichen. Aber das Outstanding Debt ist erstmal viel kleiner. Also die Gesamtschulden für Datacenter sind um die 2 Billionen vielleicht. Market Specs, Securities waren 10 Billionen. Also Faktor 5 größer ist es auf jeden Fall. Und dann kommt es hauptsächlich darauf an, sagst du, dass das, was Meta, Google, Microsoft, Amazon bauen, ist Prime oder Subprime? Also sind das Schulden der Erstergüte oder eher nicht? Ich würde sagen, die meisten Hyperscaler sind Schuldner erster Güter. Bei Oracle, Coreweave, OpenAI, Entropic muss man natürlich darüber reden, dass sie kein Investment-Grade-Rating haben. Also ich würde sagen, es ist nicht vergleichbar. Es hat Ähnlichkeiten, aber es wird so ein bisschen künstlich inzentiviert durch die Backstops von Nvidia. Das kannst du vergleichen mit den damals Vertriebsfirmen und so, die versucht haben, Oder die, die Häuser gebaut haben, die gesagt haben, warum baust du eigentlich nur ein Haus? Du kannst auch zwei Häuser bauen bei 0,9% Zinsen und du brauchst keine Anzahlung. Und es ist doch vollkommen egal, wenn du jetzt gerade keinen Job hast. Ja, ich bin es jetzt nicht den besten Vergleich der Welt, ehrlich gesagt. Aber es ist ein latentes Risiko, was sich mehr und mehr aufbaut. Ich sehe halt nicht, wo du es nicht schaffst, diese Data Center auszulassen, ehrlich gesagt. Also du musst ja am Ende, also natürlich kann das irgendwann kippen, wenn die Preise für Rechenzeit fallen sollten. Aber du musst dich auch fragen, warum das ohne Nachfragerückgang passieren sollte. Ich habe mal, Sekunde, wir können mal kurz bei Google reinschauen. Also wenn ich immer so überlege, warum sollte Google jetzt aufhören zu investieren, dann könnte man jetzt einmal vergleichen. Ganz einfach gesagt, die Abschreibung der letzten zwölf Monate. Google hat 25 Milliarden an Chips abgeschrieben und hat gleichzeitig aber das Cloud-Revenue um fast 50 Milliarden ERA gesteigert. Jetzt kannst du sagen, die Abgeschriebenen sind ja, ne, obwohl die aktuellen Generationen auch abgeschrieben sind. Also du hast mit 25 Milliarden Abschreibungen 50 Milliarden zusätzliches Revenue gemacht. Die Gesamtrevenue-Runrate ist ja inzwischen bei 100 Milliarden, wie wir wissen. Lass uns stattdessen auf CapEx gucken, das ist ja im Zweifel noch aggressiver. CapEx letzten zwölf Monate sind 132 Milliarden an Investitionen. Auch dann aber, mit 132 Milliarden Investitionen wurden 45 bis 50 Milliarden neues Cloud Revenue geschaffen. Über 5, 6 Jahre mindestens. Das heißt, das wären 250 bis 300 Milliarden an Umsatz durch CapEx, durch einmalige CapEx von 130 Milliarden investiert. Wirkt jetzt auch erstmal nicht wie eine komplett dumme Rechnung. Ehrlich gesagt. Also ich will nicht sagen, dass es nicht kippen kann. Gerade wenn du Überkapazitäten haben solltest irgendwann. Aber ich sehe es derzeit noch nicht. Wie gesagt, es wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird irgendwann der Punkt kommen, wo wir das haben. Aber im Moment wüsste ich nicht, warum ich einem CFO sagen sollte, tritt auf die Bremse, wir investieren hier zu viel.
Ja, aber wir sehen das und dann sehen wir weitere News mit NVIDIA investiert auch wieder weiter kräftig in alle anderen Startups, die mehr NVIDIA Chips brauchen.
Ja, genau. Also unter anderem andere News der Woche ist NVIDIA investiert ganze 5 Milliarden in Safe Super Intelligence. Das ist Das Labor von E.A. Satskever, dem ehemaligen Alignment-Chef von OpenAI und Mitgründer von OpenAI, hat vorher eine 3 Milliarden Runde gemacht auf 30 Milliarden, jetzt wahrscheinlich 5 auf 50 oder 60 Milliarden. Natürlich auch Absatzfinanzierung am Ende. Also davon werden 80% in der Bidja-Chips gehen, relativ klar, entweder direkt oder mittelbar, weil man woanders Ressourcen mietet. Klar, du kannst Kreislaufwirtschaft nennen, du kannst Absatzfinanzierung nennen, ist aber auch am Ende nicht überraschend. Das Problem ist halt, also ich würde jetzt nicht mal sagen, dass Bidja Satz gewürdigtes Geld nicht auch woanders herbekommen wird. Bestimmt kann ein Bidja ihm einfach eine bessere, einfache Finanzierung geben, weil sie ein Eigeninteresse haben im Vergleich zu VCs, die da investieren. Das hilft natürlich. Gleichzeitig, das Venture Capital ist halt auch, also ich will nicht sagen alle, aber wir sehen ja, wie viel Milliarden allein in den letzten zwölf Monaten investiert worden ist in diese ganzen KI-Firmen. Also immer nochmal 5 Milliarden Venture Capital, wir reden gleich über eine weitere Runde eventuell bei anderen. Also ist ja auch klar, Kapitalarmut würde sonst früher oder später zum Engpass werden und dass Nvidia versucht, den zu lösen, indem sie selber Liquidität ins System packen. Sie haben das Geld, sie haben das Incentive. Es ist eine Fehlincentivierung. Das ist für mich relativ klar. Aber es ist wieder so ein System, wo du sagen kannst, niemand verhält sich hier falsch und trotzdem ist es aus Markt-Sicht wahrscheinlich problematisch. Das kann man übrigens auch nochmal zu der Allianz hier bei Open Source sagen, dass die Hyperscaler und Chip-Produzenten da unterschreiben, wir finden Open Source geil. Ist natürlich auch insofern klar, weil man ja weiß, dass die Closed-Source-Modelle alle am Ende versuchen, ihre eigenen Chips und ihre eigenen Rechenzentren zu bauen. Die sind vorübergehend Mieter alle bei den größten Hyperscalern auch, weil sie die Ressourcen nicht haben. Aber sowohl OpenAI als auch Entropic werden einfach, um ihre Margen im Griff zu behalten, sich versuchen, tendenziell so unabhängig wie möglich von Hyperscalern und von Nvidia zu machen. Also, dass Nvidia und die Hyperscaler jetzt sagen, wir sind für Open Source, ist allein deswegen schon, glaube ich, sinnvoll oder aus ihrer Sicht. weil sie natürlich verstehen, dass jeder, der jetzt ein Open-Source-Modell irgendwo einsetzt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Nvidia-Chips arbeiten, mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einem Hyperscaler arbeiten. Während jeder, der ein Closed-Source, also wenn ich Anthropic Cloud nutze, werde ich in Zukunft wahrscheinlich in einem Cloud-Rechenzentrum arbeiten und wahrscheinlich auf einem Cloud-spezifischen Chip von Anthropic. Genauso bei OpenAI, genauso bei Google eventuell. Also auch deswegen sind die wahrscheinlich alle nicht so verwoben mit dem Closed-Model-Ökosystem, weil es nicht nur Closed-Model ist, sondern zukünftig auch komplett vertikal integriert. Das heißt, im Open-Source-Ökosystem haben diese Player alle noch eine Funktion, während es im Closed-Source-Modell am Ende so sein wird, dass du auf OpenAI-Chips, in einem OpenAI-Datacenter ein OpenAI-Modell und ein OpenAI-Application laufen lässt, mehr oder weniger. Das sieht Open Source ganz anders aus. Da haben Chip-Hersteller und Hyperskiller noch mehr mit zu verdienen, würde ich behaupten.
Zurück zu dem Investment. Vor ein paar Jahren hätten wir noch gesagt, das war eigentlich ein schlechtes Zeichen, dass so ein Stratege da jetzt investiert. Hat er es nicht geschafft, eine vernünftige Runde zu bekommen?
Naja, er hat vorher 3 Milliarden geraced. Muss mal gucken, die Rallye 200 Sekunde. Da war es Andreessen Horvitz, Sequoia, DST, Greenhawks, also schon erste Grade. Und das ist ja noch nicht so lange her. Insofern Ich würde sagen, das ist eher so eine opportunistische Runde. Also wenn dir jemand 5 Milliarden mit 10% Verwässerung anbietet. Ich würde es nehmen. Ich würde es nehmen.
Siehst du? Auch wenn es von Nvidia kommt.
Wer es auch nimmt, obwohl die im Mai schon 5 Milliarden geraced haben auf 61 Milliarden, also ähnliche Verwässerung. und ihre Bewertung sowieso schon verdreifacht haben gegen William Feuer, soll Enduril, also das Rüstungsunternehmen von Palmer Luckey, dem Oculus-Founder, Jetzt auch nochmal nach Geld greifen, angeblich auf einer 100 Milliarden Bewertung. Auch das riecht so ein bisschen nach so einer preemptive oder opportunistischen Runde. Er konnte wie gesagt im Mai noch auf 60 Milliarden, 5 Milliarden einnehmen und jetzt wird er zwei, drei Monate später die Bewertung nochmal fast verdoppeln und wahrscheinlich wieder 5 Milliarden mitnehmen. Auch das sehe ich eher als opportunistische Möglichkeit. Die Nachfrage ist gerade groß nach Rüstung aufgrund der Unsicherheiten. Der Sektor ist irgendwie heiß. Ob ein Rüstungsunternehmen jetzt wirklich mit 45 mal Umsatz fair bewertet ist, Da muss man gucken, wer jetzt diese Runde auf 100 Milliarden unterschreibt, ehrlich gesagt. Das ist natürlich schon sportlich. Lockheed Martin oder RTX, die großen Rechtsrüstungskonzerne, liegen eher so bei zwei-, dreimal Umsatzbewertung. Die haben natürlich auch ein ganz anderes Geschäftsmodell mit so einem Cost-Plus-Approach und niedrigeren Margen ultimativ. Aber also Unreal natürlich schon sehr rich. Also ein Hardware-Unternehmen, wenn man so möchte, oder eine Mischung aus Hardware- und Software-Unternehmen. 45 mal Umsatzbewertung. Klar, Umsatzwachstum ist glaube ich noch dreistellig. Fakt ist ja auch, wenn du irgendwann auf eine normale Bewertung kommen willst, muss Unreal jedes Jahr für 30 Milliarden Waffen verkaufen. Und die müssen wiederum irgendwie eingesetzt werden, damit der Ankauf gerechtfertigt werden kann. Du kannst natürlich viele Defensivwaffen erstmal kaufen, aber am Ende habe ich schon manchmal so die Angst, dass so viel wie jetzt gerade wieder in Rüstung investiert wird, dass es nicht nur defensive Zwecke gibt. Also gerade unter der Trump-Regierung, aber auch in Europa.
Habe ich gerade gefragt, ob wir irgendwann mal erleben, dass die mehr wert sind als Meta.
Das wäre lustig, weil Parmalaki bei Meta rausgemobbt wurde, mehr oder weniger.
Er hatte seine Firma da verkauft und ist dann rausgeflogen.
Das Lustige ist übrigens, also die wirkliche Ironie daran ist, dass Parmalaki bei Meta rausgeschmissen ist, weil er angeblich eine Trump-Kampagne unterstützt hat. Und das galt bei Meta damals als politisch ungewollt. Heute, wo Mark Zuckerberg selber der Chef Speichellecker ist und irgendwie mit am tiefsten drin im Anus oder im Rektum von Trump, hat er sich irgendwie nie dazu geäußert, ob das damals so richtig war, den Android-Typen für deutlich weniger Unterstützung für Trump rauszuspeisen. Das finde ich, ehrlich gesagt, eine lustige Ironie der Geschichte. Es gibt übrigens, obwohl wir gerade bei Meta sind, spannende Glassdoor-Studien. Da hat mal jemand... die Mitarbeiterzufriedenheit bei den großen Tech-Unternehmen verglichen und rate, welches Unternehmen unter drei gefallen ist zwischenzeitlich. Das liegt natürlich auch so ein bisschen an Layoffs, aber gleichzeitig zahlt Meta auch die höchste Share-Based Compensation. Also ganz andere Liga als andere Tech-Unternehmen. Also du musst die Söldner teurer bezahlen, was langfristig auch ein geschäftlicher Nachteil ist natürlich. Und die Mitarbeiterzufriedenheit ist wirklich, glaube ich, auf einem absoluten Tief, wobei es immer schwer zu sagen, absolutes Tief, weil das kann sich in der Zukunft ja nochmal ändern. Aber sie hat in den letzten zwei, drei Jahren noch stärker gelitten als zuvor schon.
Ich habe das Gefühl, das ist so ein bisschen wie bei der Automobilindustrie in Deutschland. Alle haben Schiss, dass die bald nicht mehr da sind.
Du meinst die Mitarbeiter?
Ja, die Mitarbeiter haben alle Schiss vor Layoffs.
Ja, ich glaube, es ist Schiss, aber es ist vor allem auch, wie die Layoffs gehandelt werden. Also, dass irgendwie eine KI darüber entscheidet, ob du deinen Job behältst und so weiter und so fort.
Gehen wir lieber zu erfreulichen Nachrichten. Und zwar, dass du recht hast. Wer deinen LinkedIn-Post nicht gelesen hat, in den Shownotes, take us to China.
Wo ich Unrecht habe, ist, ich habe immer gesagt, Shein wird niemals ein IPO schaffen. Oder das IPO abgeblasen ist für Shein eigentlich seit zwei Jahren. Jetzt kann man sagen, sie haben es immerhin in Hongkong geschafft. Oder sie werden es höchstwahrscheinlich immerhin in Hongkong schaffen. Sie haben es in New York nicht an die Börse geschafft. Sie haben es in London nicht an die Börse geschafft. Grund waren die Arbeitsbedingungen, die man unterstellt hat. Zwangsarbeit in China, die Tianjin-Provinz. Ist es Tianjin hier? War der Grund... Inzwischen, ich habe auch mal gesagt, dass die Zeit abläuft, weil die besten Zahlen von SHEIN lange hinter ihnen liegen und dass mit jedem Quartal oder halben Jahr, das sie verlieren, zum IPO die Zahlen schlechter werden und irgendwann es auch aus wirtschaftlicher Sicht schwerer wird. Also dass dann Arbeitsbedingungen fast zweitrangig sind, weil das eigentliche Problem dann der wirtschaftliche Status von SHEIN ist. Nicht im Sinne davon, dass sie bankrott gehen oder so, aber das Die Wachstumszahlen, auf denen man über 50 Milliarden Bewertung vielleicht mal bekommen hätte früher, Spitzenbewertung war ja weit über 100, nicht weit, aber etwas über 100 Milliarden Dollar bei Schienen. Dafür, also für 100 Milliarden, aber auch für 15 Milliarden, glaube ich, gibt es inzwischen eigentlich keinen Grund mehr, das so zu bewerten. Und jetzt gibt es natürlich den glücklichen Umstand, dass wir so ein bisschen in das IPO reinschauen können. von Sheen. Also wir bekommen ein Prospekt für den Börsengang. Natürlich habe ich die 463 Seiten des Prospekts durchgearbeitet, also nicht alle, aber die relevanten. Und was man da sieht, das wiederum bestätigt ganz gut. Also wir haben Ich habe mal hier Claude gefragt und unser eigenes Archiv. Angeblich soll ich Ende 2023 gesagt haben, dass eigentlich piekt Shein und Temu mittelbar auch. Ich habe ihm gesagt, Temu ist nicht ganz so wild, aber Shein hat eigentlich gepiekt, Temu wird pieken. Die Definition von Peak ist jetzt nicht, dass die Firma nicht mehr wächst oder pleite geht, sondern dass einfach die Dynamik wegfällt. Also dass man vielleicht nur noch so schnell wächst wie der Markt, dass man profitabilitätlich mehr verbessern kann. Und unter der Prämisse kann man sagen, das war jetzt eine einigermaßen gut eingetroffene Vorhersage. Wie gesagt, dass sie den IPO nicht schaffen, da liege ich jetzt prinzipiell falsch vorbei. Das man den IPO in Hongkong machen muss, als eine Firma, die sich in Singapur beheimatet hat, um in der westlichen Welt IPO machen zu können, ist vielleicht auch vielsagend. Wir gehen mal in die Zahlen rein. Die habe ich ins Sheet sogar eingetragen. Noch eilig vor der Sendung. Ich hoffe, ich habe keine Fehler gemacht. Und zwar, was man auf jeden Fall sieht, ist, dass es zu einer klaren Verlangsamung des Umsatzwachstums gekommen ist bei SHEIN. Und dass die Profitabilität auch nachgelassen hat. Das ist eigentlich genau das, was man mit Peak meint. Also es wächst nicht mehr so dynamisch wie früher. Und es wird trotz Wachstum nicht mehr profitabler, deutlich. Trotzdem macht Shein ungefähr 40 Milliarden Umsatz im Jahr. Also 2025, letztes Jahr, hat man 42 Milliarden gemacht. Das sind im Vergleich zu Inditex, das ist ungefähr der größte Textilkonzern der Welt, ist Inditex mit... Ist noch etwas größer mit 45 Milliarden Dollar. Man könnte sagen, die landen jetzt erstmal ungefähr auf dem gleichen Niveau. Wobei ich glaube, in Zukunft Inditex schneller wachsen wird, aber da kommen wir später drauf. Aber es ist eine relevante Größe. Zum Vergleich, H&M ist ungefähr halb so groß. Und damit wäre es jetzt pro Forma wahrscheinlich der zweitgrößte Textilkonzern der Welt, wenn ich mich nicht irre. Gehen wir erstmal zum Rohertrag und der war 2025 bei 68%. Erstes Quartal diesen Jahres, das zweite haben wir leider noch nicht. Ist wahrscheinlich auch ganz günstig, dass man es nicht zeigen muss, würde ich mal behaupten. Sogar bei 70%. Da muss man sagen, das ist für Fast Fashion schon ein krass guter Rohertrag. Jetzt muss man gucken, wo Inditex liegt. Sekunde, das habe ich sogar hier, glaube ich. Inditex bei 58%, H&M bei 53%, Bautil Zalando eher so in den 40ern zum Vergleich. Also brutal gute Marge, zuletzt nochmal besser geworden, teilweise vielleicht auch durch Marktplatzgeschäft, teilweise durch den Verkauf von Kosmetik und Home and Interior Sachen, die noch höhere Margen haben als Kleidung nehme ich an. Und das heißt, das ist wirklich erstmal beeindruckend, wie hoch die Rohertragsmarge ist. Und dann kommen aber schon die problematischen Teile, nämlich A, dass Fulfillment immer teurer wird im Vergleich zum Umsatz. Fulfillmentkosten sind inzwischen 46% des Umsatzes, steht hier, stimmt das? Sekunde. 46% des Umsatzes geht allein in Fulfillment, also Logistik und so. Das liegt unter anderem auch daran, dass die Pakete kleiner werden. Also die Basket-Size sinkt doch erheblich, um 8% gegenüber dem Vorjahr und davor um 6%, also immer kleinere Pakete sorgen anteilig natürlich für größere Fulfillment-Kosten und jetzt liegen die hohen Fulfillment-Kosten natürlich auch am insgesamt kleinen Wert der Pakete, kann man sagen, das hat ja so ein bisschen ein System gehabt unter anderem. Dass man so die De Minimis-Regelung ausgenutzt hat, um kleine Waren, so günstige, 5 Euro Kleider, 10 Euro Jeans zu verkaufen. Und was aber auch auffällig ist, ist, dass die Marketingkosten auf 15% des Umsatzes gestiegen sind. Da zum Vergleich, ein Zalando About You müssten so im hohen einstelligen Bereich sein, wenn wir nicht irre. Also knapp unter 10 oder auch mal ein Quartal um die 10 oder gleich über 10. Aber 15% Marketingkosten ist schon erstaunlich hoch. Kann man jetzt auch sagen, das liegt so ein bisschen an der Paketgröße. Und was jetzt interessant ist, im ersten Quartal dieses Jahres sind die Marketingkosten sogar 16% und sind um 30% gegenüber dem vorher gestiegen. Und mit diesen 16% Marketingkosten schafft man es eigentlich aber nur Nullwachstum zu kaufen. Also während man beim Umsatz 2024 noch um 21% gewachsen ist und dann noch um 8% im letzten Jahr, ist man inzwischen eigentlich bei Nullwachstum. Also 1% Wachstum haben wir. Wir gehen gleich nochmal darauf ein, wie sich das zusammensetzt. Aber der Umsatz im ersten Quartal ist nur noch um 1% gewachsen bei SHEIN. Wie gesagt, der Peak war meiner Meinung nach früher, also die Verlangsamung ist ab dann ja irgendwie bannberechenbar, aber spätestens jetzt kannst du sagen, Steen wächst langsamer als der Markt. Also Inditex wächst mit 3%, H&M fairerweise ist sogar geschrumpft, ich würde sagen 1% ist trotzdem noch schlechter als der Markt. Oder schlechter als die Erwartungen entschieden zumindest. Und wenn du, um 1% zu wachsen, und ich meine, die wissen natürlich, sie brauchen Wachstum für ein IPO, um 1% zu wachsen, deine Marketingausgaben relativ gesehen um 50% steigern musst, also von 11% auf 16%, dann zeigt das schon, wie teuer dieses Wachstum erkauft ist. Und das führt dann dazu, dass sowohl Fulfillment durch die kleineren Pakete teurer wird und natürlich dadurch, dass die Ausnutzung der Diminis-Regelungen durch die US-Zölle und so schwerer wird. Also die US-Zölle ist natürlich schuld daran, würde Sheehan sagen. Ich glaube, das ist nur ein Teil des Problems. Aber das führt dann dazu, dass die operative Marge auch von... von 4% in 2023 und 2025 auf inzwischen nur noch 2,9% fällt. Also die operative Marge wird kleiner, nicht größer. Wachstum ist eigentlich auf Nullwachstum inzwischen oder auf 1%. Das 1% ist teuer erkauft, würde ich sagen. Der operative Cashflow, es war bisher ein sehr cashgeneratives Business. Letztes Jahr hat man noch 3 Milliarden Cash generiert. Jetzt ist man nur bei 400 Millionen im ersten Quartal. Das ist auch 60 Prozent weniger als im Vorjahr. Das heißt, das hat sich auch verschlechtert. Und schaut man jetzt noch auf die geografische Zusammensetzung, kann man sagen, in den USA schrumpft SHEIN schon und zwar erheblich mit 14 Prozent. Man ist aber auch 2025, letztes Jahr, schon dreieinhalb Prozent geschrumpft. Das heißt, da sind Tariff-Effekte drin. Aber ob das nur Tariffs sind, ist die Frage, weil in Europa wächst man nämlich auch nur noch mit 2%. Und die Tariffs aus Europa oder die Diminis-Regelung wird ja hier ab 2026, also fängt jetzt erst an zu wirken. Das heißt, das Q3 ist da eher das Problem. Da wird Europa dann wahrscheinlich nochmal schwerer zu lösen sein. Europa ist jetzt aber ohne große Probleme. Also im Moment hast du noch keine neue Tax-Regelung in Europa oder Zollregelung. Und trotzdem stagniert Europa. während der Rest der Welt noch um 10% im Endeffekt steigt, was auch nicht riesig ist. Der Rest der Welt sind halt die kleinen Länder, Südamerika, Afrika und so weiter, die man ständig eröffnet, um noch irgendwo Wachstum zu finden. Warum der Peak aber vorher schon sichtbar war, also warum wir vor zwei, drei Jahren zu dem Schluss gekommen sind, dass wir eigentlich... dass das natürlich eine riesen Bedrohung ist für den Oberbekleidungseinzelhandel, aber dass sie zumindest nicht mehr größer wird, die Bedrohung, ist ja, dass du in den entwickelten Ländern, also USA, Deutschland, Frankreich, UK, eigentlich gesehen hast, dass da das maximale Interesse schon wesentlich früher gepiekt hat. Und diese Zahlen täuschen insofern darüber hinweg, dass sie die ganzen neu entwickelten Märkte und jetzt die zusätzlichen Marketingausgaben natürlich, dass so ein bisschen das auffängt. Aber wenn du dir zum Beispiel so London oder New York City anschaust, also die wahrscheinlich ersten großen Märkte für Shein, da hast du eigentlich 2023 den Peak gesehen. Das konnte man damals mit SimilarWeb sehen, so ein bisschen am Web-Traffic, nicht ganz so einfach, aber es war absehbar. Man konnte es sehr gut bei Google Trends sehen, dass die Nachfrage nachlässt, eigentlich schon. Und klar hast du immer noch, selbst wenn die Nachfrage gepiekt ist, dann hast du immer noch ein paar Reorders, also günstige Zweitbesteller oder Drittbesteller. Und auch wenn der durchschnittliche Kunde viermal im Jahr bestellt, man sieht auch, dass die Orderfrequenz nachlässt und dass es einfach nicht besser wird. Und wenn die Marketingmaschine so stark auf Neukunden basiert am Ende, dann weißt du eigentlich, wenn das Interesse gepiekt hat, dann hat eben auch das Konzept insgesamt gepiekt. Zumindest ist das meine Theorie, die jetzt einigermaßen nachvollziehbar wird, glaube ich. Ansonsten, was man auch sieht, ist, dass der Verkauf von eigenen Produkten ebenfalls Nullwachstum hat, minus 0,1%. Das Einzige, was überhaupt noch Wachstum erzeugt, sind Services. Da geht es im weitesten Sinne um Marktplatz-Services, nehme ich an. Also, dass man so ein bisschen Marktplatz-Transformationen macht. Da muss man jetzt aber auch sagen... dass das Wachstum des Marktplatzumsatzes eben auch nur noch 9% ist. Also es war im Vorjahr noch 40% und ist jetzt auf 9% runtergegangen. Das heißt, das ganze Marktplatzkonzept hat seinen Klimax auch schon überschritten. Also da wird nicht die Rettung sein, wenn das schon unter 10% wächst. Nur noch, dann ist das auch schon Legacy-Business, wenn du so möchtest. Und wird auch für ihn... wird nicht vom Marktplatz gerettet werden, behaupte ich mal. Weil auch jetzt schon das Wachstum sich verlangsamt. Genau, ich glaube, das sind so die wichtigsten Sachen. Ich gucke hier nochmal in meinen Sheet, ob man irgendwas noch erwähnen könnte. Achso, fairerweise, und da möchte ich aber gar nicht so viel drüber reden, die Zeitungen titeln jetzt alle, dass man im Q1 erstmal einen Verlust gemacht hat sogar. Das wiederum ist eine Wertberichtigung, also Der operative Gewinn ist geschrumpft auf 2,9%. Das ist richtig zu erwähnen, glaube ich. Aber jetzt den Net Profit, dass der einmal runtergefallen ist, das ist so eine Wertberichtigung in Höhe von Sekunde. Fair Value Change of Convertible Redeemable Preferred Shares. Da fehlen 300. 30 Millionen quasi Wertberichtigungen und dadurch wird das operative Income von 260 Millionen dann im Net-Income negativ und man macht 100 oder 99 Millionen Dollar Verlust. Das nutzt jetzt die AFT und alle CNBC, um zu sagen, SHEIN ist negativ. Das wiederum ist jetzt kein gutes Ding. glaube ich, kein gutes Reporting und kein gutes Bild der Firma. Was viel wichtiger ist, ist die brutale Verlangsamung des Wachstums auf eigentlich Nullwachstum. Dass das Nullwachstum mit extrem hohen Marketingausgaben erkauft ist, wodurch man davon ausgehen muss, dass bei stabilen Marketingausgaben SHEIN jetzt schrumpfen würde. Dass es sowohl die USA als auch Europa betrifft und der Rest der Welt es meiner Meinung nach nicht auffangen können. Und dass die operative Marge sinkt, obwohl die Rohmarge steigt. Die Rohmarge ist wirklich beeindruckend und dass sie immer noch ausgebaut wird, ist kompletter Wahnsinn aus meiner Sicht. Über 70% Rohmarge, das zeigt dir aber auch, welche Qualität die Produkte haben, ehrlich gesagt. Also andersrum gesagt, 70% Rohmarge heißt, dass wenn du ein Kleid für 8 Dollar hast, Das lässt sich jetzt schwer rechnen. Wenn du ein Kleid für 10 Dollar kaufst, dann hat das in der Produktion 3 Dollar gekostet. Beziehungsweise, ne. Doch, doch. Das wäre ja schon teuer. Ob das teuer ist, also Fakt ist, dafür kann es nur Polyester sein. Also man sollte es, glaube ich, mindestens gut waschen und vor allen Dingen nicht zu nah ans Grillfeuer rangehen, damit abends, wenn man Schienenkleidung trägt, glaube ich, Klar gibt es trotzdem einen Markt dafür. Klar gibt es Menschen, für die das auch die einzige Möglichkeit ist, sich überhaupt modisch zu kleiden. Klar ist es auch das effizienteste Modell, das man on demand aufgrund von neuen Trends produziert. Ich bin mir sicher, SHEIN schmeißt weniger weg als alle anderen.
Ich glaube, der Zoll wirft ganz schön viel weg, oder?
Ich glaube, man diskontiert viel weniger natürlich. Also die Rohmarge ist deswegen so, weil man wenig Rabatte machen muss, weil alles so günstig ist und weil es wenig Returns gibt wahrscheinlich. Das Problem ist natürlich, dass die verdeckten Returns liegen halt in der Mottenkiste in den Schränken der Kunden. Weil jeder weiß, es lohnt sich nicht, ein Kleid für 7 Dollar zurückzuschicken und dass das Retourenhandling teurer wäre als die Produktion am Ende. Das heißt, ich weiß nicht, ob es für ihn die Retouren wegschmeißt oder ob die Kunden sie einfach behalten und auf eBay Kleinanzeigen weiterverkaufen oder auf dem Flohmarkt im besten Fall oder man es einfach wegschmeißt. Aber ich glaube, es ist für ihn jetzt auch nicht so grün, wie sie immer sagen wollen in dem Fall. Obwohl das On-Demand produzieren, also andersrum, was Inditex macht, ist ja, dass sie quasi Kollektionen produzieren, auch schon in einem sehr schnellen Rhythmus, aber dass die, wenn sie nicht abverkauft werden können, dann wirklich hinterm Laden weggeschmissen werden oder zu irgendeinem Verwerter gegeben werden. Das ist sicherlich nicht das bessere Modell. Shein und Temu sind schon die effizientesten Arten, Retail zu machen, glaube ich. indem du direkt den Hersteller in China mit der Nachfrage in Europa und dem Rest der Welt verbindest. Was man aber auch sagen muss, ist, dass der Fakt, dass SHEIN jetzt gepiekt hat, also jeder kann dieses Produkt nutzen, jeder kennt dieses Produkt, viele sind aber offenbar geturnt und nutzen es nicht regelmäßig. Vielleicht muss man irgendwann nochmal anerkennen, dass Online-Fashion-Retail, ein gewisses natürliches Limit hat, weil Leute am Ende doch ganz gerne offline einkaufen gehen und die Sachen anprobieren oder irgendwie die Gratification, wenn ich mit einem gekauften Stück nach Hause komme, geiler ist, als wenn der Paketbote es mir in einen Plastikbeutel rüberwirft und ich dann auch öfter mal ein Enttäuschungsevent habe, wenn ich es auspacke, weil es dann doch nicht so geil aussieht. Es muss ja auch einen Grund haben, dass wir keine relevante Fashion-Plattformen haben eigentlich im Westen, wo das funktioniert hat. Amazon hat Fashion nie wirklich geschafft, wenn man ehrlich ist. Der größte Online-Anteil von Indie-Tags ist unter 10% glaube ich oder um die 10%. Oh, immerhin schon bei 25%. höher als ich gedacht hätte. Inditex macht 11 Milliarden mit Kleidung online. So About You Zalando ist eine große Plattform, eine relevante Plattform, aber es ist auch nicht das nächste Amazon, obwohl Fashion eine riesen Kategorie ist. Also ich glaube, es gibt vielleicht auch natürliche Grenzen. Und wie gesagt, bei Shein ist, glaube ich, seit zwei Jahren nicht absehbar, wohin sie noch wachsen wollen. Und dass sie jetzt Amazon-Parodie machen können, im Sinne von, ich kann vom Markenartikel bis zum China-Short alles bekommen, das sehe ich weder bei Shein als bei Temo. Es ist total fair, dass sie das probieren, aber ich wüsste nicht, warum das funktionieren sollte. Weil... Glauben wir, dass sie Logistik besser können als Amazon? Darum würde es ja am Ende gehen. Glauben sie, dass sie Marken besser auf die Plattform kommen als Amazon? Darum würde es auch gehen. Ich glaube nicht. Insofern die Leute, die Schienen stark geredet haben in letzter Zeit, frage ich mich, ob die jetzt den Börsengang zeichnen. Ich würde es wahrscheinlich, also auch wenn du dir die Multiples anschaust und so.
Wie sind die so im Vergleich zu anderen Retailern?
Achso, und übrigens nochmal zum Margenvergleich. Shein ist jetzt bei 2,9%. Im Q2 wird es noch schlimmer aussehen. Die operative Marge von Inditex ist 20%. Alex Graf hat auf LinkedIn, glaube ich, geschrieben, von wegen das Offline-Modell ist teuer vergleichsweise. Naja, ich weiß nicht, wenn jemand 20% Marge mitnimmt und du mit dem reifen Online-Modell und sorry, wenn du Nullwachstum hast, dann müssen wir leider vom Reifestadium sprechen, dann hast du keine Skaleneffekte mehr vor dir und landest bei 4%. Also Fakt ist, dass das Offline-Handel-Wegschmeiß-Modell anscheinend besser funktioniert als selbst. Und wie gesagt, SHEIN ist 100% der effizienteste Weg, das zu machen, glaube ich. Gar keine Frage. Aber Fakt ist, das Offline-Modell funktioniert besser. Vielleicht sind Leute aber bereit, das Doppelte für ein Kleid auszugeben, wenn sie es sich angucken können, wenn sie es anfassen können, wenn es ein bisschen höhere Qualität hat, wenn H&M da sein Ökosiegel reingedrückt hat, ob das Bullshit ist oder nicht, ist eine andere Frage, aber Bewertung ist, also sie machen 40 Milliarden Umsatz, die IPO wird so zwischen 30 und 40 liegen, also einmal Umsatz. Inditex ist 3-4 mal Umsatz, also da sind natürlich aber China-Risiken und wie gesagt, von der Marge her, Inditex wirft 8 Milliarden an Gewinn ab jedes Jahr, das heißt, die sind mit 20 mal Gewinn bewertet ungefähr.
Teurer Spaß.
Also im Umsatz gemessen ist China noch relativ günstig, wenn du so willst. Aber ohne Marge und ohne Wachstumsfantasie würde ich mir, also ich will keine der Aktien besitzen, aber ich würde mir dann doch eher ein H&M, die mit einmal Umsatz bewertet sind, oder ein Inditex kaufen, als ein Shein, ehrlich gesagt.
Gut, zum Abschluss haben wir noch ein bisschen mehr in der China Corner. Ein Investment, das wir hätten mal machen können. 466 Prozent würde ich mitnehmen.
Genau, wir haben schon ein paar Mal darüber geredet, dass China seine ganz eigene Wertschöpfungskette für KI hat. Unter anderem auch Chip-Hersteller, sowohl für GPUs als auch für Speicher. Und mit CXMT geht jetzt das größte Speicherunternehmen Chinas an die Börse relativ spät. Und knallt beim Börsengang mit rund 500% Anstieg an die Börse. CXMT steht für Tianjin Memory Technologies. Das ist der DRAM-Hersteller, den man vom Handy bis Server überall braucht. Konkurrenten wären damit SK Hynix, Micron usw. Ist damit rund 500 Milliarden US-Dollar wert jetzt. Ist das wertvollste chinesische Unternehmen an der Börse, wenn ich mich nicht irre. Es gibt auch private Unternehmen, die größer sind oder halb staatliche. Auch hier ist der staatliche Einfluss nicht klein. Man muss auch sagen, CXMT wird staatlich unterstützt und subventioniert, weil man eine eigene Chip-Industrie aufbauen will. Jetzt schreiben Leute, der IPO ist mispriced, weil die Aktie so hoch gegangen ist. Jetzt muss man aber dazu sagen, dass die ganzen anderen Chip-Aktien, die GPU-Aktien von MoreThreads, MetaX und so, auch dreistellig gemacht haben, glaube ich, an den ersten Tagen immer. Ich glaube, es gehört eher so ein bisschen zum System, den Hype zu machen, weil man eben die Kapitalkosten senken muss. Also einerseits könnte man sagen... CXMT hat jetzt nur hier 10 Milliarden eingenommen beim IPO und hätte mehr einnehmen können, wenn man den IPO besser gepreist hätte. Andererseits, dieser Anstieg sorgt natürlich für noch mehr Stock-Market-Mania in China und senkt insgesamt die Kapitalkosten der chinesischen Unternehmen. Ich könnte mir vorstellen, dass man deswegen nicht den perfekten Preis gesucht hat, sondern man wollte, glaube ich, einen Pop, ob man 500% Pop, also eine Versechfachung am ersten Tag haben wollte. Ist eine andere Frage, aber nach westlichen Standards würde man sicherlich sagen, dass das hier Misspriced war, also die Investmentbanks keinen guten Job gemacht haben. Genau, aber von der Kapazität her wird CXMT wohl bald... bei ähnlichen Größen sein wie SK Hynix oder Micron. Also sie wollen natürlich massiv Kapazität ausbauen mit dem Geld. Wie gesagt, sie werden aber auch vom Staat unterstützt und sind Teil der Semiconductor-Strategie von China, wenn man so möchte. Und gleichzeitig sind natürlich, was man auch sagen muss, dass die Aktien der westlichen Chip-Hersteller alle negativ reagiert haben. Das liegt aber nicht nur an CXMT, sondern auch daran, dass China jetzt wohl erstmals die eigene Massenproduktion von eigenen DUV-Maschinen baut. Und zwar ist es quasi der Konkurrenz zu ASML. Es geht um Deep Ultraviolet Laserätzen, also das Ätzen von Chips. Es ist nicht genau die gleiche Technologie, glaube ich, wie ASML, aber eine ähnliche. Und da baut man jetzt einen eigenen Hersteller auf. Es ist relativ klar, dass es darum Unabhängigkeit gibt und die eigene Möglichkeit, quasi High-Performance-Mikrochips zu bauen. Es ist staatlich unterstützt und soll bis 2027 20 solcher Maschinen im Jahr produzieren. Also ich glaube... ASML macht so in den hohen 30ern. Also es ist nicht verwunderlich, dass das nur eine zweistellige Anzahl ist. 20 Maschinen im Jahr wäre schon relativ viel. Aber damit könnte man dann nach und nach seine eigenen Chips bauen. Also die beiden Nachrichten in Kombination, glaube ich, also sowohl CXMT als auch diese Nachricht, dass man jetzt eine eigene Chip Manufacturing, also CXMT ist ja Speicher, die DUV-Maschinen werden hauptsächlich Mikrochips herstellen. Daraus sind auf jeden Fall ASML, aber auch die Chip-Hersteller im Westen alle so 7% verloren. Die südkoreanischen Mikro-Chip-Hersteller haben zweistellig sogar verloren und die Circuit-Breaker, wie sagt man, diese Mechanismen, um die Überhitzung des Marktes nach oben oder unten so ein bisschen zu regulieren, waren wohl zweimal an, um den Abstieg ein bisschen zu bremsen. weil natürlich auch viel Luft drin ist. Aber es war gerade wieder, man hat gleich wieder einen generellen KI-Sell-off draus gemacht, weil China hier sein eigenes Ökosystem aufbaut, was ja andererseits auch relativ logisch ist, dass sie daran arbeiten, unabhängig zu werden, sowohl von Taiwan, aber auch von den natürlich Blockaden und Embargos durch den Westen. Ganz kurze Korrektur, ASML liefert 130 Anlagen im Jahr. Das steht hier, sorry.
Ich muss kurz an die Porsche News von dieser Woche denken. Die entlassen jetzt rund 5000 Arbeitsplätze bzw. Stellenabbau. Die werden nicht entlassen, sondern die gehen freiwillig. Hauptgrund China. Da hat sich die Verkaufszahlen in den letzten Jahren mehr als halbiert. Werden wir das jetzt auch bei den Chips erleben? Also vielleicht nicht jetzt, aber in den kommenden Jahren, dass halt einfach die westlichen Chips in China nicht mehr gekauft werden?
Teilweise durften, also gerade bei GPUs durften sie das eh nicht, aber bei deren oder so könnte das gut sein, ja. Und ein Großteil der Nachfrage kommt natürlich aus China, also... Wie gesagt, in China gibt es eine genauso, also nicht genauso große, aber es gibt auch eine signifikante KI-Blase und das ist einer der größten Nachfrager für solche Technologie, da wo sie es kaufen können. Das heißt, es geht schon zu Lasten der westlichen, aber die Gefahr ist natürlich auch, dass China irgendwann mal was baut, was wirklich vergleichbar ist mit westlicher Technologie. Und dann wird es natürlich problematisch.
Weiß man nicht, ob das eine Frage der Zeit ist oder ob man den Vorsprung hier länger halten kann, aber Und damit haben wir es geschafft. Wir sind in der Sprudel-Ecke. Mit welcher der MAGA7-Firmen fangen wir an?
Die New York Times hat einen Artikel darüber geschrieben, wie Meta so ein bisschen hinter verschlossenen Türen oder vorwiegend hinter verschlossenen Türen den Bau des sogenannten Hyperion Data Centers in Louisiana entwickelt. verhandelnd begleitet hat. Die New York Times hat wohl mit über 40 Personen gesprochen, um das zu verifizieren. Und man spricht darüber, wie man viele Verhandlungen hinter geschlossenen Türen geführt haben, um auch so Bürgerproteste und alles so weit wie möglich nach hinten zu verschieben. Also dafür zu sorgen, dass gar keiner mitkriegt, was da passiert eigentlich. Dann ganz interessant, ich habe ja mal gewettet, ich glaube eine meiner Predictions war, dass die USA einen Textcredit machen für den Ausbau von Datacenter. Also sollte die Blase, ich meine fairerweise inzwischen würde ich sagen, das braucht es gar nicht, weil die Nachfrage groß genug ist, aber sollte die Nachfrage nachlassen, oder es zu teuer werden, dann denke ich, dass man mehr oder weniger den Ausbau von Datacentern von der Steuer absetzen kann, also überdurchschnittlich hoch absetzen kann in Zukunft. Das ist noch nicht passiert auf Federal Level, soweit ich weiß. Aber der Staat Louisiana soll hier wohl einiges getan haben, unter anderem Tax Credits gegeben haben, damit Meta sich genau dort ansiedelt. Also man spricht von bis zu 10 Milliarden in Steuergeschenken, die Meta bekommt, dafür, dass sie 50 Milliarden investieren dort. Es geht auch darum, wie die Bevölkerung mehr oder weniger wirtschaftlich vertrieben wird aus der Umgebung, weil sie sich ihre Wohnung nicht mehr leisten können. Und so viele temporäre Arbeiter, also Bauarbeiter, die hinkommen, aber auch tausend neue Jobs geschaffen werden, werden einige Orte für die Menschen, die da vorher gewohnt haben, unerschwinglich. Genau, wir packen es mal in die Shownotes. Das Spannendste fand ich hier tatsächlich, dass es jetzt schon die ersten Tax Credits gibt für Data Center, also im relevanten Maß. Zehn Milliarden ist ja nicht nichts. Aber Louisiana, die gebeutelt sind von der Deindustrialisierung, wollten dieses Projekt offenbar unbedingt haben und haben hier viele Konzessionen gemacht, damit Meta genau dort baut. Und Meta hat sich wohl gefreut, die anzunehmen bzw. auch darauf zu pushen, gewisse Vergünstigungen zu bekommen, damit man dort so viel Geld investiert. Dann geht es nochmal um die Google-EU-Strafe, die wir letztes Mal besprochen haben, beziehungsweise die Google-Strafe. Dass das eine Provokation für Donald Trump war, war ja absehbar relativ klar. Er hat sich dann auch schnell eingemischt und ein Verfahren eröffnet gegen die EU, um quasi... eine Untersuchung zu starten, ob es sich dabei um eine ungerechte Bevorteilung eigener Unternehmen oder so eine bestrafende Handelspolitik handelt. Natürlich mit dem Ziel, dann Zölle zu erlassen gegen die EU als Vergeltung dafür, dass man Google hiermit Strafen belegt hat. Das Interessante ist, dass Google die Einmischung der US-Regierungen laut Informationen von Bloomberg Law explizit positiv würdigt, also sich bedankt bei der Trump-Regierung fürs Einschreiten gegen die EU, weil man sich natürlich zu Unrecht hier behandelt sieht. Und dann... bin ich auf X noch über eine Sache gestolpert. Ich will nicht sagen, dass es überraschend war, weil es hat sich so ein bisschen abgezeichnet. Und zwar hat der Gründer von Shopify, der in Koblenz geborene Tobias Lüttke, selber ungefähr 150 Milliarden schwer, schreibt Fortune, sich für eine Idee ausgesprochen, wonach man das Wahlrecht in den USA nach der Steuerlast verteilen sollte. Mal stark falsch.
Moment, das würde aber bedeuten, dass die Big Tech CEOs gar nichts zahlen, weil die ja alle keine Steuern haben.
Genau, die kriegen ja alle nur einen Dollar. Die würden nach dem System selber kein Wahlrecht haben, was ja aber ihr Problem nicht ist, weil sie ja mit Superpacks und so Politik viel direkter beeinflussen können. Das heißt, die brauchen ihr Wahlrecht nicht. Für die ist viel wichtig, wie günstig man andere Stimmen kaufen kann. So wie der Mastermind. Genau. Und zwar, es fängt wohl an mit einer Debatte, wo es darum ging, ob man Pensionären nicht das Wahlrecht absprechen soll. Also man sollte ihnen quasi ihre Rente geben und garantieren. Dafür müssten sie aber ihr Wahlrecht abgeben.
Gut, das habe ich aber in dem Podcast auch schon mal gesagt. Ich finde, ab 60 soll man nicht mehr wählen dürfen.
Ja, genau. Der Transparenz halber, darüber haben wir ja auch diskutiert. Ich würde nicht sagen, man sollte nicht mehr wählen können, sondern ich fände es eigentlich gut, wenn das Wahlrecht proportional zu deiner Lebenserwartung wäre, das heißt, dass jemand, der sehr jung ist, noch sehr lange unter Politik leidet oder davon profitiert, tendenziell mehr Wahlrecht hätte und jemand, der das alles nur noch zwei Jahre ertragen muss, im Schnitt gesehen, dann vielleicht ein abnehmendes Wahlrecht hätte mehr und mehr. Also hauptsächlich, weil wir ansonsten das Problem haben, dass in Zukunft nur noch Rentner wählen, aber ja.
Oder im Alter wird der Wahlzettel immer kleiner. Die Extremen fallen einfach weg.
Ich glaube nicht mal, dass das Problem ist, dass die älteren Leute Extrem wählen. Ich glaube, dass sie im Zweifel konservativ oder sozialistisch wählen, weil sie ihre Rente... Es ist alles natürlich tendenziell und nicht verallgemeinernd gemeint, aber einfach gesagt, das Problem ist, dass zwei Drittel der Wahlbevölkerung in Zukunft einfach Rentenbezieher sein werden. Und dass man sich fragen muss, ob der Teil der Menschheit, der diese Rente noch erwirtschaftet, dann ausreichend repräsentiert ist, ehrlich gesagt. Oder nicht mehr oder weniger von den Rentnern politisch unterdrückt wird. Was dann ganz andere Konflikte hätte. Und damit begann es und dann legt jemand vor, Man sollte ein gestaffeltes, das klingt natürlich viel besser, ein gestaffeltes Wahlsystem machen, wo man zwischen einem und 100.000 Dollar Income Tax eine Stimme bekommt, bis 200.000 Dollar zwei Stimmen und bis 500.000 Dollar bis zu fünf Stimmen. Da wird es dann fairerweise gedeckelt, damit es nicht zu sehr überhand nimmt. Und Joby Lüttke schreibt darauf, dass es ein schlaues System wäre und er das befürworten würde. So muss man das, glaube ich, verstehen. Was natürlich schon wild ist quasi, das Wahlrecht eines Menschen an die wirtschaftliche Tragfähigkeit zu... Also A, damit werden ja alle Menschen, die im weitesten Sinne Transfer-Einkommenempfänger werden... vom Wahlrecht befreit, mal um es positiv zu formulieren. Rentner, Menschen mit Behinderungen, Kranke, Kinder, aber auch vielleicht Veteranen, Studenten und so weiter oder Leute, die einfach nicht genug verdienen, um überhaupt signifikant Einkommenssteuer zu zahlen in den USA, würden damit vom Wahlrecht entbunden, mehr oder weniger. Aber selbst die, die wenig verdienen, deren Stimme wird natürlich entwertet. Das klingt hier so, als würdest du die Stimmen der Reicheren aufwerten. Man kann es natürlich aber genauso aus der anderen Richtung sehen, dass jeder, der unter 500.000 Dollar verdient, einfach quasi einen Discount auf sein Wahlrecht bekommt. Und was natürlich komisch ist, ist, dass jemand, also einerseits der selber sehr, glaube ich, von öffentlicher Bildung usw. profitiert hat, dann mit so einer vollkommen reaktionären Idee um die Ecke kommt. Also die Wahrheit ist ja, dieses Wahlrecht, gab es schon mal und zwar im 19. und 18. Jahrhundert, bevor man das allgemeine Wahlrecht eingeführt hat, war es in der Vergangenheit bis ins Mittelalter eigentlich immer so, dass solange es überhaupt ein Wahlrecht gab, dass insbesondere Leute mit einem Einkommen oder die was besessen haben, also mit Besitztümern, überhaupt nur wählen durften. Und erst Mitte, Ende des 19. Jahrhunderts begann man dann wirklich jedem ein Wahlrecht gegeben, also nach einem humanistischen Ideal irgendwie ans Menschsein zu bitten und nicht ans ein Mensch mit einer gewissen Stand oder Klasse zu sein. Warum man jetzt dahin zurückgehen sollte, muss man also, die Begründung ist natürlich, die, die die Rechnung bezahlen, sollten auch darüber bestimmen, wie sie bezahlt. Aber Also mit Humanismus hat die Sichtweise normalerweise nichts zu tun und das ist ein komisches Verständnis von Gesellschaft, ehrlich gesagt. Ich glaube, es kommt auch ein bisschen daher, dass natürlich zunehmend die unteren Schichten zum Verhinderer von technologischem Fortschritt und weiterer Aggregationen von Kapital werden. Peter Thiel denkt ja auch, dass Freiheit und Demokratie nicht vereinbar ist. Da steckt, glaube ich, ein ähnlicher Gedanke hinter. weil natürlich diese unbequeme, arme Bevölkerung jetzt protestiert gegen Datacenter und wegen denen eventuell Datacenter nicht gebaut werden können und sie hier und da eventuell, man auf sie Rücksicht nehmen muss, was natürlich blöd ist, weil die reicheren Menschen natürlich viel lieber eine Gesellschaft nach ihren Vorstellungen formen würden und auch Politik so beeinflussen. Was wiederum die weitere Doppelmoral hier dran ist, dass Reichere Menschen, die so reich sind wie Tobi Lüttke mit über 100 Milliarden Vermögen. Oder Sekunde, ist das nicht sein persönliches Vermögen, oder? Ich glaube, das ist Shopify's Bewertung. Genau, das ist Shopify's Bewertung. Also er ist nicht ganz so reich, fairerweise. Wie ich vorhin gesagt habe, er selber hat nur... Ungefähr 10 Milliarden. Aber so Menschen, die in dem Bereich sind, haben natürlich sowieso schon viel mehr Möglichkeiten, Politik zu beeinflussen durch dieses Citizens United Urteil, also mit diesen Superpacks, wo reiche Menschen quasi direkt spenden können an Wahlkampagnen und damit Politik unterstützen. Ich weiß nicht, warum man jetzt das noch weiter, also auch an der Wahlurne noch verstärken müsste oder warum man Menschen, die wenig verdienen, jetzt das Wahlrecht absprechen möchte. Also gerade die Menschen, Gerade die müssen ja auch repräsentiert werden in der Politik. Ansonsten kannst du ja, du weißt ja nicht, was die Mehrheit der Besserverdiener sonst macht, auf die Idee kommt, sie zu deportieren oder, oder, oder. Also ich finde es schon ein komisches Feld. Warum ich es meinte, ist es vielleicht nicht überraschend, ist weil, wenn man so sich die letzten Monate die Tweets von Tobi Lüttke durchgelesen hat und was er in Doors retweetet und liked, dann scheint er schon so ein bisschen Red Pill zu sein, ehrlich gesagt. Und mit vielem, was die neue Tech-Prodigarchie uns so verzapfen möchte, zumindest teilweise übereinstimmt. Deswegen ist es vielleicht ja auch nur eine schlüssige Weiterentwicklung in seiner bisherigen Genese. Obwohl ich Ihnen ansonsten sagen möchte, Also viel, was er über Arbeitsweisen sagt, ist, glaube ich, unheimlich schlau. Er ist mit Sicherheit keine dumme Person. Mich würde schon interessieren, wie er zu diesem Schluss kommt und wie er das rechtfertigt. Und ob er glaubt, dass ein so geartetes System wieder Menschen wie ihn hervorbringen würde. I don't know.
Ja, und zum Schluss gibt es noch ein bisschen Good News. Du hast mir neue YouTube-Empfehlungen hier reingehauen. Es gibt jetzt, manche werden TBPN kennen, das Netzwerk, das mutmaßlich für sehr viel Geld von OpenAI gekauft worden ist. Also ich habe irgendwie 100 oder so gehört.
Damals war ich schon überrascht, weil ich gedacht habe, ist das wirklich so viel wert?
Die Views sind doch gar nicht so viele. Und jetzt liest man, es gibt jetzt ein European Media Startup, das das macht. Es nennt sich European Technology Network. Sieht eigentlich genauso aus, ein bisschen andere Farben, ein bisschen europäischere Typen. Und auf TechCrunch steht, dass sie Livestream auf X on YouTube und dass sie bis 5 Millionen Views generiert haben.
Das habe ich mir angeguckt.
Ja, ich finde diese Views nicht. Also es motiviert mich sehr, weil ich glaube, wir sind auf jeden Fall sehr, sehr viel Geld wert mittlerweile. Aber wenn man sich selbst die beliebtesten Videos von denen anguckt, das beliebteste Video hat 2322 Views. Und danach geht es runter. Wenn man sich die letzten Videos anguckt, dann denkt man, okay, selbst Döpfner schafft es nicht, in 19 Stunden 200 Views zu generieren. Alter Falter. Keine Ahnung, vielleicht kann mir das irgendjemand erklären.
Ich checke es. Das sogenannte European Technology Network ist natürlich eine 1 zu 1 Kopie von TBPN, was von OpenAI gekauft wurde. Angefangen damit eben, dass die YouTube-Reichweite gar nicht so groß ist, wie man erwarten würde, glaube ich. Ich habe auch mal geguckt, weil ich das das erste Mal höre, ehrlich gesagt, habe ich mal geschaut, Was geht da eigentlich an mir vorbei? Dann habe ich gesehen, dass die täglichen Streams so eine niedrige dreistellige Anzahl an Views haben auf YouTube. Und die sind ja noch relativ wohlwollend gemessen in der Regel. Deswegen war ich überrascht. Aber nichtsdestotrotz, die Gründer von ETN sind wohl einer der Gründer von Leadbible unter anderem. Und dann steht hier End Angel Investors from OpenAI and DeepMind. Naja, aber wer da zuerst Geld reingejodelt hat, ist unter anderem Axel Springer. Eine 1,6 Millionen Seed Round hat man gemacht. Ist auf jeden Fall mal eine Wette darauf, würde ich sagen. Wo jetzt da der strategische Match ist, mal gucken. Also Springer muss sich natürlich wieder verbreiten im journalistischen Bereich, nachdem man jetzt die kommerziellen Assets eher abgelegt hat. Zuletzt ist fairerweise auch eine kleine Venture-Wette mit 1,6 Millionen Dollar. Von der Produktion her sieht das schon sehr professionell aus, würde ich behaupten. Also der Anspruch scheint hoch zu sein. Die Jungs haben Anzüge angezogen. Es gibt ein richtiges Studio, beziehungsweise ein Studio, das für diesen Zweck angemessen ist.
ist... Materialspieler gibt es in der Podcast-Welt genug.
Ja, ich bin auch überrascht, ob das so erfolgreich sein wird. Sie haben schon ein paar ordentliche Leute vor die Kamera geholt, wie gesagt, aber die Reichweite konnten sie damit noch nicht so 100% aufbauen.
Ja, wir werden es beobachten und ja, ich checke es nicht.
Guckt euch lieber eine alte Folge von uns an. So viele YouTube-Views, wie du hast, nicht, dass Matthias Deftner mit dem Koffer vor der Tür steht und morgen bei dir. jetzt, wo hier ein Publishing-Network aufgebaut wird.
Nee, nee, nee.
1,6 Millionen würdest du nicht nehmen. Wenn hier jemand sagt, 15% abgeben für 1,6 Millionen. 10 Millionen Bewertung. 10 Millionen Bewertung.
Guck dir das mal an. Ja, aber es ist ja zu wenig. Also, am Ende...
Okay, wenn du zu wenig sagst, hast du eine Zahl im Kopf. Was wäre die richtige Zahl denn? 20 mal Umsatz?
Ich habe die gleiche Zahl im Kopf wie Philipp Westermeyer.
Welche ist das? Ist mir noch nicht bekannt.
Ist eine runde Zahl. Nein. Ich würde das Geld von Döpfner nicht annehmen. Egal wie viel.
Egal wie viel?
Egal wie viel.
Bin ich gespannt.
Schöne Grüße gehen raus. Habt einen schönen Mittwoch. Bis dann. Der Doppelgänger Tech Talk Podcast ist ein Projekt von Philipp Klöckner und Philipp Klöckler. Recherchiert von uns und produziert von Jan aus dem Auf. Weiter diskutieren kannst du in unserer Doppelgänger Discord Community. Fragen und Anfragen kannst du uns gerne per Mail an podcast.doppelgänger.io schicken. Unseren aktuellen Werbepartner findest du in unseren Shownotes. Vielen Dank für deine Zeit und bis Samstag.