Doppelgänger Folge #589 vom 18. August 2026

Außerbilanzielle Verpflichtungen | Anthropic bald wertvoller als Nvidia? | Google kauft Daten einer Pleite-Airline #589

Das Wall Street Journal rechnet vor, dass die großen Techkonzerne rund drei Billionen Dollar an Verpflichtungen tragen, die nicht in ihren Bilanzen stehen, also Kaufzusagen, noch nicht begonnene Leasings, SPV-Konstruktionen und Bürgschaften. Davor geht es um OpenAIs neues Zehn-Gigawatt-Projekt in Ohio, für das Nvidia einen Teil garantiert, und um die Frage, ob GPUs sich wie Flugzeuge oder Schiffe finanzieren lassen. Anthropic soll Ende Juli bei 65 Milliarden annualisiertem Umsatz gelegen haben und peilt für 2028 rund 200 Milliarden an. Stripe kauft OpenRouter für sieben Milliarden. Berkshire erhöht die Alphabet-Position um 83 Prozent, auf Buffetts eigenen Wunsch. Aus China kommen drei Milliarden Qwen-Downloads und ein neues Modell von Z.ai. Google ersteigert für zehn Millionen den Datenbestand einer insolventen Fluglinie.


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Philipp Glöckler und Philipp Klöckner sprechen heute über:

(00:00:00) Aus der Community

(00:02:05) OpenAI wechselt den Vertriebschef

(00:12:20) Ultrafast mit Cerebras

(00:17:16) Anthropic-IPO

(00:29:10) Anthropic kauft Decart

(00:30:34) Braucht man ein KI-Device?

(00:32:36) Gemini 3.7 Flash

(00:34:10) DeepSeek V4-Pro

(00:34:47) Grok 4.6

(00:37:11) SpaceX

(00:38:49) Databricks und Snowflake

(00:42:40) Workday geht von der Börse

(00:44:11) Lovable

(00:49:26) Legora

(00:52:28) Cognition

(00:55:18) Mistral

(00:57:22) Kaperbriefe

(01:02:05) Truth API

(01:03:28) Chronext

(01:06:55) Apple zahlt Verlage


Shownotes

OpenAI sichert sich 10 Gigawatt in Ohio, Nvidia stützt die Finanzierung - wsj.com

Halbleiterkonzerne finanzieren ihre eigenen Kunden - news.crunchbase.com

Warum die KI-Ausgaben 3 Billionen höher liegen als ausgewiesen - wsj.com

60 geplante Rechenzentren und ihre CO2-Bilanz - ft.com

Junge Menschen misstrauen den KI-Chefs - futurism.com

OpenAI-CFO Friar: Enterprise ist jetzt größer als Consumer - cnbc.com

Stripe kauft OpenRouter für über 7 Mrd. - bloomberg.com

Anthropics IPO-Bewertung hängt an der 2028er Umsatzprognose - reuters.com

Anthropics Umsatz vervierzehnfacht sich im zweiten Quartal - bloomberg.com

Berkshire erhöht die Alphabet-Position und steigt bei Constellation aus - wsj.com

Alibabas Qwen-Modelle kommen auf 3 Milliarden Downloads - bloomberg.com

Z.ai bringt GLM-5.3 als offenes Coding-Modell - decrypt.co

Shein senkt die IPO-Bewertung auf rund 25 Mrd. - reuters.com

Uber und Zipline wollen eine Million Drohnenlieferungen am Tag - wsj.com

Cursor startet Origin gegen GitHub - siliconangle.com

GitHub war den halben Tag offline - engadget.com

YouTube ändert die Zählweise für Views - theverge.com

Google ersteigert die Daten von Spirit Airlines für 10 Mio. - news.bloomberglaw.com

Apple ändert die Tracking-Abfrage nach dem Verfahren des Bundeskartellamts - reuters.com

Julian Teicke kündigt attuned.world an - linkedin.com

Klage gegen xAI: 7.000 Missbrauchsbilder aus einem Kinderfoto - washingtonpost.com

Amazon zerschneidet seltene Bücher fürs KI-Training - techcrunch.com

Meta vor Gericht wegen Suchtdesign und COPPA - engadget.com


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Willkommen zum Doppelgänger-Podcast, Folge 589 am 19. August 2026. Ich bin Philipp Klöckner und telefoniere zweimal die Woche mit dem Tech-Analysten Philipp Klöckner. Und wir haben auch schon einen Titel für die heutige Folge.
Mein Vorschlag ist... Der Meinungsfreiheit verpflichtet.
Nein.
Außer bilanzielle Verpflichtungen. Außer bilanzielle Verpflichtung. Auch schön. Naja, herzlich willkommen beim Podcast, wo nicht zwei Leute reden, um die AfD zu supporten. Es geht stattdessen um die KI-Bubble. Natürlich, weil es in den USA ja schon längst ein politisches Thema ist. Wir fangen mal an mit... einem neuen Megaprojekt. Also das Thema der Woche wird so ein bisschen sein, die große Kreditbubble, die viele Leute sehen, die große KI-Buildout-Bubble geht weiter. Die Diskussion wird auch von neuen Artikeln untermauert oder gefüttert. Die FAT-Machine, Fear, Uncertainty, Doubt ist am Laufen. Wir versuchen das so differenziert wie möglich zu betrachten. Fangen an mit einem Artikel aus dem Wall Street Journal, die als erster darüber berichtet haben, dass OpenAI wohl ein weiteres 10 Gigawatt Data Center zusammen mit Softbanks Entwickler SB Energy, die wiederum von Nvidia sozusagen eine Garantie erhalten, gestartet hat. Es geht um 10 Gigawatt. Wir wissen inzwischen, 10 Gigawatt Einfach mal 50, dann haben wir 500 Milliarden Investment. Ein Gigawatt kostet 50 Milliarden, vielleicht wird es nochmal ein bisschen günstiger, aber im Schnitt wird das ein 500 Milliarden Projekt sein. Wie gesagt, Nvidia garantiert rund die Hälfte, sagt man. Davon bauen tut es SB Energy, das ist eine Softbank-Tochter von Softbank, mitfinanziert in OpenAI, hat sich quasi committet bis zu 10 Gigawatt in Zukunft. Und man fragt sich natürlich, woher soll das Geld dafür kommen? Aber wir wissen auch, die großen KI-Labore brauchen Rechenzeit und versuchen sich die händeringend zu sichern. Gleichzeitig hat Crunchbase mal analysiert. wie viel Geld eigentlich von den großen Semiconductor-Companies in die letzten Venture-Runden geflossen ist. Also Hintergrund der Analyse ist sicherlich, dass das hier alles inzwischen größtenteils Absatzfinanzierung ist. Also dass Nvidia, TSMC, Broadcom, Samsung, Micron, SK Hynix, AMD, ASML, Intel und Applied Materials zunehmend selber in ihre Kunden investieren oder ihnen Geld borgen oder Garantien zur Verfügung stellen. Das ist nicht unüblich. Wie gesagt, Flugzeugbranche, Mercedes-Bank ist nichts anderes, wenn man so möchte. Könnte man auch sagen, die geben den Kunden das Geld, um dann ihre Mercedes zu leasen. Das heißt, Absatzfinanzierung per se ist jetzt noch kein großer Skandal. Die Frage ist halt immer, wie gut das besichert ist. Da kommen wir gleich drauf. Was man hier unter anderem sieht, ist, dass es definitiv in 2025, letztes Jahr und 2026 absolute Rekordwerte gab für diese Investments. Hier werden mal die größten Runden aufgelistet. OpenAI 122 Milliarden, Entropic 50 und 30 Milliarden, SpaceX 20 Milliarden. Das kommt nicht alles aus dem Semiconductor-Business. Das ist die Gesamtrundengröße, aber im Schnitt kamen bis zu einem Viertel, glaube ich, der Summen von Semiconductor-Companies. Am meisten macht das natürlich Nvidia, das wissen wir auch. Nvidia hat 2026 bis jetzt schon in 59 Runden partizipiert. Das heißt, im Schnitt hat Nvidia so rund zwei Deals pro Woche gemacht, um den eigenen Absatz zu finanzieren. Das ist natürlich ein Rekordwert. Letztes Jahr waren es insgesamt rund 50, also da haben sie einen pro Woche gemacht. Jetzt werden sie sicherlich bei zwei Deals pro Woche ankommen. Und das befeuert jetzt natürlich wieder die Narrative von Circular Financing und so weiter. Klar ist auch, es ist gar nicht so einfach, das ganze Geld aufzutreiben, um die Produktion von Nvidia abzunehmen. Die sind auf einer 200 Milliarden Runrate oder so. Sekunde. Ja, 216 Milliarden Runrate soll bestimmt auf fast 300 steigen innerhalb von zwölf Monaten. Das heißt, woher soll das Geld auch sonst kommen, wenn man es nicht irgendwie finanziert? Und im Zweifel hilft Nvidia eben dabei selber. Wir haben schon mehrmals erklärt, warum das Incentive, das zu tun von Nvidia 100% logisch aus ihrer Sicht zumindest ist, weil ihr Umsatz wiederum mit 20 bis 25 Mal steigt. Umsatz quasi bewertet ist. Das heißt, für jeden Euro Umsatz, den Sie machen, kriegen Sie 25 Euro Marktbewertung. Und das Geld dann wieder auszugeben, ist rein mathematisch erstmal logisch, birgt natürlich viele Risiken. Fairerweise muss man auch mal sagen, schaut man in das Balance Sheet von Nvidia, findet man unter Non-Marketable Securities, müsste das sein, also die Investments in Private Companies, liegen knapp unter 50 Milliarden in der letzten Bilanz, die sie veröffentlicht haben. Das heißt, dass im Moment Nvidia weniger als ein Prozent seiner Marktbewertung in solche Startup-Investments tätigt. Fairerweise, dass wiederum werden rund ein Sechstel, zwischen einem Fünften und einem Sechstel, der gesamten Assets, die sie haben, weil die Bewertung natürlich viel höher ist als der Buchwert der Assets, ohne jetzt zu tief drauf eingehen zu wollen. Aber misst man es an der Marktbewertung von 4,5 Billionen bei Nvidia gerade, ist es wie gesagt rund 1% ihrer Marktbewertung, die sie in solche Deals bisher investiert haben. Das muss man schon auch sehen. Das ist insgesamt zumindest aus Sicht von Nvidia erstmal nur um rund 45 Milliarden. Was sicherlich ein Rekord ist für Firmen insgesamt. Ich habe das mal vergleichen lassen. Sekunde. Der Praktikant hat sich das mal angeguckt. Nvidia ein Sechstel ungefähr, Alphabet, bei denen ist es gerade rund 15 Prozent. Das liegt an hohen Beteiligungen. Also die haben gar nicht so viel investiert, sondern die Investitionen sind so wertvoll geworden, insbesondere in Entropic und SpaceX. Amazon 20 Prozent, auch da schuld die Entropic und OpenAI Investments. Meta 7 Prozent ungefähr, Non-Marketable Equity Investments. Also so ganz untypisch ist das nicht. Jetzt sind das natürlich alles Big Tech Companies, aber ich würde sagen, für Nvidia speziell ist es jetzt auch kein finanzielles Risiko. Also das Risiko ist natürlich, dass irgendwann die Umsätze einbrechen, wenn das nicht mehr bezahlt werden kann. Aber für die Bilanz von Nvidia sehe ich jetzt nicht da, wo da irgendwie ein substanzielles Risiko entstehen sollte, gerade ehrlich gesagt. Im Gegenteil, es ist finanziell. Die Opportunity, also das nicht zu tun, wäre viel dummer. Man heizt natürlich zusätzlich den Motor an und so. Die Frage ist, wäre es nicht besser, nachhaltig zu wachsen und langsamer zu wachsen? Aber so funktioniert Kapitalismus normal nicht. Das heißt, man heizt so ein bisschen die Maschine an und kann sie auch überheizen. Aber die Opportunity, würde ich behaupten, übersteigt hier die Risiken für Nvidia. Zumindest aus Sicht von Nvidia.
Hat denn irgendjemand mal ausgerechnet, wie viele Chips Nvidia verkauft, die sie eigentlich dann selbst zahlen? Also ist das irgendwie 5%, 10%, 30%?
Ja, jetzt ist es relativ kompliziert. Also nicht so kompliziert, dass es unmöglich wäre. Aber ich habe ja gerade gesagt, 45 Milliarden sind ihre Investments. Man kann ja mal einfach unterstellen, dass 100% dieser Investments, das finde ich auch eine faire Unterstellung, ehrlich gesagt, dass sie 100% dieser Investments tätigen, um eigenen Absatz zu finanzieren. also dass fast eins zu eins in den Verträgen stehen wird, mit diesem Geld werden Nvidia Ships gekauft oder ihr kriegt keinen Pfennig. Das würde ich mit einer hohen Probability so unterschreiben, dass das so ist. Dann könntest du sagen, 50 Milliarden haben sie investiert, derzeitiger Umsatz ist 220 Milliarden, also haben sie ein Viertel irgendwie selber finanziert. Dann kommen noch die Backstops hinzu, die erscheinen ja tatsächlich dann nicht auf dem Balance Sheet, da sind wir schon fast bei dem Thema von, wie hast du es genannt, auf Balance Sheet Financing?
Außerbilanzielle Verpflichtungen.
Außerbilanzielle Verpflichtungen, genau. Und die sogenannten Backstops, oder auf Deutsch würde man Bürgschaft nennen, das sind ja außerbilanzielle Verpflichtungen. Also man geht Verpflichtungen ein im Sinne von, wenn der Erbauer eines Datacenters das Datacenter nicht profitabel betreiben kann, nehmen wir die Chips zurück, einfach gesagt. Das könnte ganz einfach formuliert so eine Bürgschaft sein. Genau deswegen machen Airlines Flugzeugbauer das zum Beispiel so, weil Airlines ein relativ risikoreiches Geschäft ist. Eine große Klage, Netflix-Empfehlung übrigens, wie heißt das? The Bombing of Pan Am 103, sehr coole Miniserie. Also du bist immer einen Flugzeugabsturz davon entfernt, dass eine Airline pleite geht. Wir sprechen später über die Pleite von Spirit Airlines zum Beispiel.
Oder ein Krieg.
Ja, genau. Es ist ein Low-Margin, High-Risk-Business. Warren Buffett hat ja mal sinngemäß gesagt, dass einer der größten kapitalistischen Fräfe ist, dass man Airlines überhaupt erlaubt zu operieren, weil sie so schlechte Businesses sind, weil du einfach viel zu viel Risiko, viel zu wenig Return eigentlich hast. Und deswegen birgt man für das Leasing der Flugzeuge. Was insofern Sinn macht, weil das Flugzeug kann ich gut wiederverwenden. Die Airline kann aber schon mal hops gehen. Ich kann aber sofort wieder eine neue Airline ins Leben rufen oder es an eine andere Airline weitergeben. Wenn ich die Landeslots neu vergebe, wenn ich die Flugzeuge neu verlese, sind sie weiterhin nutzbar. So, jetzt muss man sich die eine Sache fragen. Ist bei GPUs das Gleiche der Fall? Also, kann ich durch die Nutzung von GPUs Geld verdienen? Antwort ist im Moment ja. In Zukunft höchstwahrscheinlich auch. Das Zweite ist, sollte jetzt ein Datacenter-Betreiber pleite gehen und es nicht schaffen, das auszulasten aus irgendeinem Grund, kann ich die GPUs wieder aus dem Datacenter rausnehmen oder beziehungsweise das Datacenter übernehmen und kann ich das für jemand anderes weiter betreiben? Technisch möglich. Ob die Nachfrage dann generell weg ist, ist die andere Frage. Dann hilft es mir natürlich nicht, wenn alle keinen Compute mehr haben wollen. dann wäre es wirtschaftlich nicht sinnvoll, aber technisch ist es erstmal möglich, sie weiter zu betreiben und an einen anderen Owner oder Betreiber weiterzugeben, wie bei einem Leasingflugzeug oder Leasingauto auch. Und das dritte ist jetzt dann die Nutzungsdauer. Das ist vielleicht so die kritischste Frage. Und das Interessante ist, die Bürgschaften oder Finanzierungsbedingungen laufen oft nicht auf fünf, sechs Jahre, sondern ein bisschen kürzer. Das heißt, da ist schon ein bisschen Risiko rausgenommen. Aber sagen wir mal, jemand heillos optimistisches sagt, er kann die Chips für sechs Jahre nutzen, Dann ist die Frage, sind sie nach sechs Jahren oder sind sie, wenn die Firma nach viereinhalb Jahren pleite geht, sind sie dann noch irgendwas wert? Das ist die große Frage, kann man sagen. Aber wenn man Fragen hat, muss man erst mal sich Daten suchen und die Daten sagen, das scheint zumindest im Moment so zu sein. Also die H100 Chips sind doch zu 100 Prozent in Benutzung. Und selbst die A100, die Empire-Generation, die 2000 oder 2001, ich glaube 2000, Sekunde, ich gucke mal kurz, aber ich glaube 2000 war es sogar. Empire, A100, Mai 2020. Also 2000 habe ich gesagt, ich Idiot. 2020 meine ich natürlich. Also die Empire-Generation, das sind quasi vor den Blackwells, vor den Hoppers, also der H100-Generation, die davor. Also Ampere. Diese A100s, werden immer noch mit positiven Margen betrieben. Es lohnt sich immer noch, die zu betreiben. Es lohnt sich immer noch, sie für Inferenz zu nehmen, sie als besonders günstiges Cluster für Bilderstallung zu bauen, mit Software mehr aus ihnen rauszuholen. Es gibt viele Use Cases für die A100. Es gibt niemand, der gerade A100 Chips, obwohl sie sechs Jahre alt sind und die wirtschaftliche Nutzungsdauer und die Abschreibezeit weit überschritten ist, oder nicht weit, aber sie ist überschritten, Trotzdem siehst du nirgendwo so einen Berg mit Leimrollern, wie wir das von den E-Rollern so ein bisschen kennen, dass die abgeschrieben sind und weggeschmissen werden, weil es keine Nutzung mehr gibt oder die neuen so viel besser sind. Das heißt, die MPs werden weiter benutzt. Wird das in aller Ewigkeit so sein? Da gibt es Uncertainty, kann sich schon ändern. Nvidia hat aber auch einerseits einen hohen Anreiz, natürlich immer bessere Chips rauszubringen. Gleichzeitig wissen sie natürlich selber, dass die Balance ist, Wir müssen immer neue Chips rausbringen, aber wir müssen eigentlich auch schauen, dass die Chips von vor fünf Jahren noch nicht komplett unwirtschaftlich werden dadurch. Das ist ja natürlich auch klar. Das heißt, ich glaube, und das ist ja die Antwort auf die Frage, ob es zum Beispiel okay ist, so dann wieder Marketable Securities zu machen. Also es gibt ja jetzt dieses... Asset-Back-Financing-Modell, also dass Nvidia mehr und mehr, es gab diesen Artikel, Nvidia holt 500 Milliarden von den größten Private-Debt-Anbietern oder Private-Credit-Anbietern der Welt zusammen, also Blackstone, KKA, Apollo und so weiter. Also können die jetzt Funds raisen, um in Chips zu investieren und da 4, 5, 6, 7, 8% Rendite mitzumachen? Das hängt eben von genau diesen Fragen ab, die ich gerade beschrieben habe. Also kannst du Geld damit machen? Kannst du sie transferieren auf jemand anderes? Also ist es ein Asset, der fungibel ist, wenn der erste Owner ausgefallen ist? Und wie lange können sie sozusagen Margen erwirtschaften? Auf Basis der heutigen Daten muss man sagen, das ist alles gegeben. Also warum sollte man nicht, so wie man Autoflotten finanziert, also auch ein Autovermieter wie Finn oder Six oder so hat im Hintergrund ja Leute, die das finanzieren, die genau das gleiche letztlich machen. Also darauf hoffen, dass der Wert der Autos nicht so schnell sinkt, dass sie negative Rendite haben. Man möchte die Autos ja nicht alle auf dem eigenen Balance-Sheet haben. Und nichts anderes passiert jetzt mit Private Credit Market, dass man quasi Vehikel... raised 500 Milliarden, um anderen Leuten den Betrieb von Chips per Leasing zu erlauben. Dass dann eine Finanzindustrie dahinter entsteht, macht Sinn. Die Chips haben meiner Meinung nach alle Eigenschaften, um das zu ermöglichen. Also ein Asset zu sein, was produktiv ist und was Asset-backed sein kann. Schiffsfonds wäre auch ein guter Beispiel. Schiffsfonds, Flugzeuge, wie gesagt, Autoleasingfonds und so weiter. Also es macht schon Sinn, das zu machen. Es hat Risiken, klar. Wenn die Nachfrage mal einbrechen sollte, dann wirst du theoretisch gar keine Chips los, aber die Frage ist halt, wie wahrscheinlich ist das? Wie wahrscheinlich ist, dass niemand mehr genauso viel oder mehr Tokens rechnen möchte in Zukunft? Das wiederum halte ich für nicht unmöglich, aber relativ unwahrscheinlich. Man muss ja so ein bisschen in Szenarien und Wahrscheinlichkeiten denken. Insofern will ich das gar nicht verteidigen. Ich finde, bei Nvidia sind die Anreize einfach sehr off, weil sie keinen Grund haben, an irgendeiner Stelle Nein zu sagen oder zu überlegen, sollen wir mal langsamer wachsen, und sie immer wieder den Anreiz haben, Geld auszugeben, weil sie es sofort als Umsatz und Bewertung zurückgespielt bekommen, das ist definitiv ein Problem, was ich sehe. Dass man jetzt aber so Asset-Backed-Securities baut und quasi die Ownership an den Chips, an irgendwelche Pensionskassen weitergibt, um Geld zu generieren, finde ich jetzt per se... Nicht falsch, nach allem, was man bisher über GPUs, die Nutzungsdauer und die Wirtschaftlichkeit der GPUs denkt. Andernfalls würden wir das nicht tun. gäbe es wenig Möglichkeiten, das zu finanzieren und dann würde man die Entwicklung künstlich verlangsamen, wenn man so möchte. Es würden Leute weniger KI rechnen können, als sie wollen, höchstwahrscheinlich. Man hätte Verknappung, was andere gute Effekte, Verknappung führt wiederum zu wirtschaftlichem Handeln, vielleicht mehr Innovationen bei der Architektur der Modelle, mehr Innovationen bei, wie kann ich so ein Modell auch mal sparsam betreiben. Wie schaffe ich es, ohne 40 Millionen Tokens zu generieren, mal einen Business-Prozess durchzurechnen zu lassen und so weiter. Da gibt es bestimmt auch Argumente für. Aber prinzipiell glaube ich, das sind so ein bisschen die Fragen, die man sich stellen muss. Und das alles war jetzt eigentlich nur die Vorarbeit für den Wall-Street-Journal-Artikel, der gerade die Runden macht. Der heißt »Why Big Tech's AI Spending is 3 Trillion Higher Than It Seems«. Da wird so eine ganz gute Analogie, so ein Eisberg gezeigt, wo man oben die Spitze quasi sieht, was auf dem Balance Sheet ist, also das, was als Schulden, Lease, Liabilities oder Long-Term Debt verbucht wird. Und dann gibt es darunter einen großen Fuß des Eisberges. was sogenannte Purchase Commitments oder Lease Not Started sind, also zukünftige Leasing-Zusagen. Und long story short sagt der Artikel quasi, dass es nicht reicht, auf die Schulden zu gucken, was richtig ist, sondern dass durch diese SPV-Strukturen und langfristige Commitments tatsächlich viel höhere Verbindlichkeiten entstehen und dass quasi die tatsächlichen Schulden der Big Tech-Unternehmen eher Richtung 3 Billionen und nicht nur die 500 Milliarden bis 800 Milliarden, die gerade auf dem Balance-Sheet liegen, je nach Betrachtungsweise und wem man noch dazuzählen möchte.
Was macht das mit dir?
Was das mit mir macht? Also ich versuche auch das so nicht dann undifferenziert wie möglich zu betrachten. Es gibt jetzt Leute, die sagen, das ist ganz klar ein Beweis dafür, dass hier Schattenschulden gemacht werden, dass das systematische Risiko viel, viel größer ist und so weiter, dass wir alle das bezahlen irgendwann. Jetzt klingt 3 Trillionen oder 3 Billionen, 3 Trillionen natürlich unheimlich hoch. Aber wie gesagt, das sind über mehrere Jahre... Das ist, was ich wiederum einfach intellektuell nicht ehrlich finde, dass Leute... die Commitments in die Zukunft rechnen und es dann mit den derzeitigen, zum Beispiel negativen Free Cash Flows vergleichen oder so. Also so ungefähr, die Unternehmen verdienen kein Geld mehr oder geben mehr aus, als sie haben und gleichzeitig haben sie zukünftige Schulden, Commitments und das ist, glaube ich, zu einfach, weil was man ja sagen muss ist, man kann entweder auf das derzeitige Balance Sheet schauen, und dann die derzeitigen, also stichpunktbezogen, andere Daten heranziehen, oder wenn wir jetzt zukünftige Purchase-Commitments in Höhe von 1,5 Billionen Dollar hinzuzählen und noch nicht gestartete Leasing-Vereinbarungen in Höhe von 900 Milliarden Dollar, dann ist es nur fair, dass ich auch mal das Cloud-Backlog der großen Hyperscaler hinzuführe. Surprised, das Cloud-Backlog der Hyperscaler, Großen 3, Data Center plus Oracle Core Weave ist bei ungefähr 2,5 Billionen. Das heißt, von diesen zukünftigen Commitments sind derzeit schon 2,5 Billionen an Kunden verkauft. Oder man könnte sagen, 80% dieser zukünftigen Rechnungen sind schon durch Einnahmen oder zukünftige versprochene Einnahmen gedeckt. Das Mindeste, was ich erwarte, ist, dass wenn man die Ausgaben in die Zukunft schreibt, dann muss man auch die Einnahmen der Zukunft und insbesondere die, die schon buchbar sind. Sie sind halt vom Rechnungswesen her noch nicht buchbar, weil sie Backlog sind, aber sie sind quasi teilweise schon in den Billings oder zumindest als Backlog Remaining Performance Obligations sozusagen notiert. Und dann muss man das halt auch hinzuziehen. Ich kann nicht sagen, bei den Ausgaben gucke ich bis Jahr 2030 und bei den Einnahmen schaue ich nur, was dieses Jahr reingekommen ist. So funktioniert ja Investment nicht. Überhaupt, das Der Fakt ist ja, die jetzigen Cloud-Umsätze, die 100 Milliarden von Umsatz bei Google, bei Microsoft, bei Amazon, alle bewegen sich auf eine 100 Milliarden Runrate zu oder haben schon. Die sind ja nur entstanden, weil man in der Vergangenheit investiert hat. Man muss nun mal Schulden aufnehmen und investieren. Wenn du das immer aus dem Cashflow finanzierst, dann baust du so einen deutschen Crema-Konzern. Und das ist einer der Gründe, warum irgendwie in Deutschland nichts wächst, weil alles immer nur irgendwie... bei Familienunternehmen aus der eigenen Börse bezahlt wird und man keine Risiken eingeht. Das gehört nun mal auch dazu. Das beste Beispiel ist natürlich OpenAI selber, wo man immer sagt, sie haben 1,3 Billionen an zukünftigen Zahlungsverpflichtungen eingegangen und sie können das mit dem Umsatz nicht bezahlen. Ja, aber das sind halt Zahlungsverpflichtungen bis ins Jahr 2030, 31, 32 hinaus. Also da wird von irgendeinem 500 Milliarden, die ihr gesprochen, wie das Datacenter, was wir gerade besprochen haben. Aber das erste Gigawatt geht irgendwann 2028 online, dann kommen vielleicht zwei, vielleicht fünf und irgendwann sind es mal zehn. Aber bis dahin sind ein paar Jahre vergangen und bis dahin... wird sich der Umsatz natürlich auch entwickelt haben. Und wenn nicht, wird man entweder andere Mieter finden oder irgendwie zurücktreten von dem Vertrag, sofern das möglich ist. Und das ist jetzt fairerweise natürlich eine andere Kritik, die man erwähnen könnte. Die zukünftigen Einnahmen, das Backlog, das kann ja wegfallen, weil davon wissen wir, ist vielleicht die Hälfte allein OpenAI und NShopic, vielleicht sogar ein bisschen mehr. Wenn jetzt einer von denen die Hufe hochreißt, dann nützt mir dieses Backlog ja gar nichts mehr. Dann habe ich weiterhin die Zusagen, die Commitments, die ich selber gemacht habe, aber meine Kunden sind alle pleite gegangen und dann käme ich selber in Schieflage. Performer, ist das richtig? Jetzt ist das aber auch wieder so First Order Thinking in dem Fall. Es können natürlich mehrere Sachen passieren. Es kann jemand anders eintreten. Vielleicht sind es dann Open-Source-Anbieter. Vielleicht sind es Unternehmen, die Open-Source einsetzen. Vielleicht ist es Palantir, die in deinen Datacenter einziehen, um selber Open-Source-Modelle anzubieten. Oder, oder, oder. Es gibt 10.000 Möglichkeiten, wie man die Kapazität stattdessen ausnutzt, wenn jetzt OpenAI zum Beispiel ausfallen sollte. Das andere ist, diese langfristigen Commitments sind natürlich Commitments, aber das heißt ja auch nicht, dass sie unauflösbar sind. Also am Ende, was ist der schlimmste Fall? Ich habe 50 Milliarden zugesagt irgendwo. Und jetzt weiß ich, das Gigawatt kann ich jetzt nicht auslasten. Dann kann ich wahrscheinlich für irgendeine Vertragsstrafe, die nicht 50 Milliarden ist, sondern vielleicht 5, maximal 10 Milliarden, also nur der Profit, der dem Developer entgeht, wieder aussteigen aus dem Deal. Dann habe ich vielleicht immer noch eine Strafe und einen Verlust gemacht, aber es ist nicht so, dass ich jetzt für hunderte von Milliarden on the hook bin in der Regel. Zumindest wäre das mein Verständnis, wie man typischerweise solche Kontrakte bauen würde. Insofern finde ich, also alle Sorgen, die man sich da macht, alle Bedenken, das finde ich total sinnvoll, total gut. Das führt vor allem dazu, dass es oft nicht so schlimm kommt, wie es schlimm könnte, weil es auch Mahner gibt und Leute, die die Risiken sehen. Und trotzdem gibt es ja Leute, die so apodiktisch das erscheinen zu lassen, als wäre es jetzt vollkommen klar, dass das in den nächsten drei Monaten alles in die Binsen gehen muss. Und davon bin ich wiederum weit entfernt, das zu glauben. Einfach Weil es keine Anhaltspunkte dafür gibt. Es gibt ein hohes systematisches Risiko, viel Abhängigkeit, zu wenig Unternehmen, die Kundenbasis nicht breit genug, zu viel Abhängigkeit von Open-Air und Shopping, das sind so die größten Risiken. Das sehe ich schon. Aber gleichzeitig gibt es auch einfach sehr viel Nachfrage. Und ich habe gerade systemisch gesagt, klar betrifft das mit der Securitization der GPUs jetzt dann mehr und mehr eben Pensionskassen und so weiter. Aber wie gesagt, drei Billionen klingen jetzt unheimlich viel. Aber das ist keine Subprime-Krise oder so, auf die wir hier schauen. Das ist insgesamt dann eben doch gar nicht. Also der Iran-Krieg hat was gekostet? Nur mal zum Vergleich, worüber wir hier reden. Das ist auch noch günstig, aber das sagt Hexes. Also Hexes sagt, es kostet nur 37, gleichzeitig will das Pentagon aber 200 Milliarden zusätzlich haben. Naja, wem soll man da glauben? Aber was ich eigentlich sagen wollte, ist quasi, ich glaube nicht, dass es so eine Blase ist, dass es irgendeinen Public Bailout geben wird, im Sinne von der Steuerbezahler zahlt die Rechnung. Ich sehe schon, dass eventuell eine Firma vom Staat gerettet wird und der Staat sich beteiligt. Das könnte man Bailout, vielleicht gibt es eine Art von Bailout, würde ich nochmal revidieren. Also im Sinne von der Staat beteiligt sich irgendwo oder ich glaube ja immer noch, dass sie Tax Credits geben werden für den Aufbau, also den Chips-Eck so erweitern, dass quasi der Ausbau von Data Center in lange Zeit quasi Steuervorteile bringt, um es noch attraktiver zu machen. Aber ich sehe nicht, dass jetzt eine größere finanzielle Krise daraus entsteht, im Sinne von Pensionskassen kippen um oder, oder, oder. Dafür ist der Anteil insgesamt doch deutlich zu klein, würde ich sagen.
Ja, und die großen Firmen werden wahrscheinlich alles dafür tun, dass es wenig Verlierer gibt. Also, dass sie die kleinen, die nicht so funktionieren, schnell kaufen.
Ja, könnte man zum Beispiel denken. Man muss auch mal die Relationen sehen. Also, der Goldman Sachs hat gerade einen guten Chart rausgebracht. Schätze mal, was die durchschnittliche US-S&P 500 Firma für KI-Inferenz ausgibt.
Zu wenig. War viel zu wenig.
Schätze mal, ein, fünf oder zehn Prozent. 0,1. 0,1 Prozent ihres Umsatzes geht in AI-Inferenz. Im Vergleich zu 12 Prozent Arbeitskosten, 56 Prozent Cost of Goods, ich glaube 20 Prozent Marketing oder so. Ich muss da kurz nachschauen. 12 Prozent SG&A, also Selling General Admin ist 12 Prozent. 12 Prozent ist Labor. R&D-Forschung ist 4 Prozent. AI-Inferenz ist rund 0,1 Prozent. Der der Umsätze, die da investiert werden. Insofern glaube ich, da ist schon noch Luft, um mehr Umsatz zu machen für die KI-Industrie. Ja, das wird bald 50-50 sein. Ich sage nicht, dass ich hier keine Risiken habe, weil das natürlich immer die Gefahr hat, später schlecht zu halten. Ich sage nicht, es gibt keine Risiken oder das ist alles safe oder man kann nur Geld gewinnen damit. So ist es nicht. Aber ich finde, man muss sich schon daran halten, was an Daten verfügbar ist. Und wie gesagt, davon drei Billionen zu sprechen, ohne zu sagen, das Cloud-Backlog ist auch 2,5 Billionen, ist einfach Milchpersonenrechnung. Man muss fairerweise schon Äpfel mit Äpfeln vergleichen. Und das andere ist, Sascha Pallenberg ist ja, viele Sachen, in denen ich übereinstimme mit ihm, aber er ist auch ein großer Mahner, mal vorsichtig gesagt, vor der ganzen KI- und Infrastrukturblase. Schreibt sinngemäß, also die Verschuldungsquote nur aufgrund der bilanziellen Schulden zu berechnen, damit lege man falsch, also man rechnet mit weniger als der Hälfte. Was mit Abstrichen prinzipiell richtig ist. Ich würde sagen, es hat eben nicht die gleiche Qualität, die irgendwelche langfristigen Leasingzusagen. Ob das die gleiche Qualität wie echte Schulden hat, kann man diskutieren. Aber wir nehmen es einfach mal so dazu. Das heißt, auch nach seiner Rechnung werden wir bei rund 3 Billionen an zukünftigen Verpflichtungen, bilanziell und außerbilanziell, zusammengeführt. Und damit wäre die Verschuldungsquote eben problematisch. Jetzt ist aber, wenn man die Verschuldungsquote berechnet, dann könnte man ja, ich würde ja zum Beispiel sagen, idealerweise den Operating Cashflow, also was man an Geld im Stammgeschäft verdient, dagegen rechnen. Und dann muss man auch mal sagen, dass allein die Mac7 zusammen einen Operating Cashflow von fast einer Billion im Jahr erfüllt. Also die größten sieben Tech-Unternehmen machen 950 Milliarden Operating Cashflow. Also positive Zahlungsströme Die anfallen am Ende des Jahres. 550 Milliarden davon allein die Hyperscaler. Im Vergleich dazu, ich will jetzt nicht sagen, dass das irgendwie ein perfekter Verschuldungsgrad oder Covenant ist, aber... 600 Milliarden Cashflow und der operative Cashflow wird sich ja jetzt jedes Jahr erstmal verbessern. Der operative, der Free Cashflow minus die Investitionen wird sich verschlechtern. Das ist auch klar, wobei auch da irgendwann eine J-Curve einsetzt. Aber der operative Cashflow wird ja erst richtig hochgehen, weil jetzt viel Cash auch raussprudelt. Zumindest auf operativer Ebene erstmal aus den Hyperskillern. Das heißt, wir sind sicherlich bei 600, 700 Milliarden Operating Cashflow und dann sind 3 Milliarden Schulden eigentlich wieder ganz gut abzuarbeiten. Also du brauchst ja so 10, 12 Prozent, also um Schuldendienst, Tilgung und so weiter zu bezahlen, brauchst du ja irgendwie zwischen 10 und maximal 20 Prozent und da wäre man ja. Außerdem hat man noch das Stammgeschäft und so weiter. Also ganz so dunkel, also wir glauben ja jetzt nicht wirklich, dass ein Google die Hufe hochreißt deswegen oder sich überschuldet hat oder ein Amazon. Und andersrum, man muss sich immer fragen, Was würdest du tun, wenn du CFO der Firma bist bei Google, dein Geschäft wächst 83%, es macht 40% operative Marge und jetzt sagt dir jemand, du sollst nicht einen weiteren Dollar da reinlegen. Also du hast ein Geschäft, was dir relativ schnell Geld zurückgibt und du sollst keinen Dollar mehr da reinlegen. Mit welcher Begründung solltest du das tun, außer dass du dir das Geld dafür borgen musst? Aber so funktioniert BWL, dass du... mit geborgenem Geld halt einen höheren Eigenkapitalhebel hast am Ende. Also ist für die Profitabilität, Eigenkapitalprofitabilität der Unternehmen am Ende ja sogar sinnvoll, auch wenn es Risiken birgt. Mal sehen, wie weit das noch geht. Ich frage mich natürlich schon, wie das in zwei Jahren aussieht, wenn NVIDIA weiter 40 Prozent wachsen will. Obwohl dann kommen ja irgendwann auch die ersten Rückflüsse aus den derzeitigen Investitionen schon und so weiter. Ist auch nicht so einfach. Also man muss schon immer ein bisschen, wenn dies, dann das, scharf spielen, um das zu beurteilen, glaube ich. Und nicht immer nur eindimensional raufgucken.
Die Frage kommt dann irgendwann, wann haben wir keinen Platz und keine Energie mehr für die ganzen Chips.
Also irgendwann ist doch alles voll. Ja, das würde im Zweifel dazu führen, dass die Data-Center noch teurer werden, aber nicht produktiver. Wobei das nach unserer Wirtschaftsrechnung ja auch gestiegene Produktivität ist. Man sagt ja so schön, GDP misst alles außer Value oder so. Ja, ich glaube, weil theoretisch, wenn du pro Gigawatt einfach doppelt so viel zahlen musst, dann ist das GDP weiter gestiegen. Die Knappheit würde ja eher sozusagen zu noch mehr Anheizen führen im Zweifel. Also die bestehende Rechenpower würde damit noch wert sein. Und das ist zum Beispiel auch ein Szenario, was ja hier noch nicht eingerechnet ist. Also die Frage ist, hat ich glaube Benedikt Evans auch diese Woche diskutiert, wie sieht eigentlich das Equilibrium, also das Gleichgewicht des Marktes für Compute aus? Oder für Tokens hat er es glaube ich genannt. Du kannst sagen, wir sind jetzt schon in der Phase der Übernachfrage und nur deswegen rechnen sich diese Projekte. Und wenn wir keine Übernachfrage hätten, dann würde der Preis vielleicht fallen und die wären nicht mehr so positiv. Du kannst aber auch sagen, Wenn KI weiter populär wird und es beginnt, man könnte es ja durchaus sagen, es beginnt gerade erst populär zu werden oder die Anwendungen werden gerade erst entwickelt und wir wissen noch gar nicht, was wir mit KI alles anfangen können. dann könnte die Knappheit noch viel größer werden und dann wäre vor einem Jahr ein Datacenter gebaut zu haben einfach eine Quelle von massiven Übergewinnen, weil die Kapazität ultimativ zu eng ist, weil ein Großteil dieser ganzen, das muss man auch nochmal sagen, die ganzen Zahlungsverpflichtungen und so, ob du die überhaupt realisiert bekommst, ob du die Datacenter überhaupt gebaut bekommst und wo du sie gebaut bekommst und so weiter, ist ja auch noch fraglich. Das heißt, das Szenario, das ist viel besser wird. Ich will nicht sagen, dass ich jetzt so blauäugig drauf schaue, aber es ist zumindest auch ein Szenario, dass KI-Nachfrage die Computedienstleistung noch weiter verknappt und die Kosten pro gemieteter Blackwell-Einheit von 4 auf irgendwie 12 Dollar steigen, weil man genug Value da rausziehen kann, gleichzeitig aber zu wenig Chips da sind, auch möglich. Das halte ich zumindest für wahrscheinlicher, als dass morgen niemand mehr KI-Chips haben möchte.
I don't know. Es fühlt sich schon... Aber die Folgen werden sich die kommenden Monate immer wieder gleich anhören. Wir gehen über Circular Finance, Off-Balance-Sheet und OpenAI und Anthropic sind die Hauptkunden.
Aber es geht alles weiter. Ja, genau. Hier kamen halt ein paar neue Artikel und News dazu, deswegen haben wir es wieder aufgemacht. Und auch ein bisschen zu erklären, was, wenn man so liest, 10 Gigabyte, 500 Milliarden Zusagen von OpenAI und man fragt sich, woher nehmen die das jetzt noch? Also A, das ist wieder ein Projekt, was in Stargate wahrscheinlich schon drin steckt. Also Da hat man ja mal so viel zugesagt damals, was in heutigen Dimensionen fast wenig scheint, was Stargate damals war. 500 Milliarden oder was war da? Weiß ich gar nicht mehr. Das heißt, so ein bisschen wurde uns das vielleicht auch schon mal verkauft von OpenAI und Softbank. Und ja, diese 10 Gigawatt, was 500 Milliarden wären, das wird halt über Jahre anfallen. Und gleichzeitig muss sich halt jeder so früh wie möglich Ressourcen sichern, weil stell dir mal vor, KI entwickelt sich einigermaßen weiter und von jetzt an würden sich Umsätze einfach nur noch einmal verdreifachen und dann zwei Jahre lang verdoppeln, dann wirst du 2028, 2029 nicht da sitzen und keinen Zugang zu Compute haben. Das ist auch ein Riesen-Business-Risiko. Du bist als Startup ja immer default dead und OpenAI ist entweder tot, weil sie nicht genug Compute haben oder weil sie zu viel Compute haben und Diese Thinline zu managen oder darauf langzulaufen, ist halt die Herausforderung, die jedes dieser Unternehmen hat. Mit Ausnahme von Google, weil die eben den eigenen Cashflow haben und viel entspannter daran gehen können. Und weil sie als Waffenverkäufer mit der eigenen Cloud und eigenen TPUs noch mitverdienen, wenn andere diese Wetten eingehen. Also Google ist, wir können es sagen, maximal exposed, weil sie komplett vertikal integriert sind. Gleich sind sie auch hatched, weil sie... Wenn alle sich übernehmen, hat Google noch viel Geld damit verdient. Wahrscheinlich in der Zwischenzeit in der Cloud und mit den eigenen Chips.
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Etwas einfacher zu beurteilen sind die negativen Auswirkungen auf das globale Klima. Sicherlich, und zwar hat die Financial Times gerade analysiert, was der Ausbau der nächsten 60 großen Data Center eigentlich bedeuten würde für die Energieproduktion in den USA. Und sie kommen zu dem Schluss, dass allein diese Data Center 7% der derzeitigen CO2-Emissionen, die aus dem Energiesektor kommen, verantworten würden. Also durch das Bauen neuer Datacenter entstehen 7% neue CO2-Verschmutzung, wenn man so möchte, oder CO2-Produktion. im Vergleich zur gesamten Energiesektor der USA, was natürlich schon erheblich ist. Sie zitieren ja auch die ESG-Berichte von der großen Hyperscaler. Amazon hat letztes Jahr seine Emissionen insgesamt um 16% gesteigert, die aus Elektrizität aber um 34%, was natürlich erheblich ist, was auch ungefähr der Ausbaugeschwindigkeit und Revenue-Geschwindigkeit entspricht. Man sieht auch daran, Das Revenue wächst ja ein bisschen langsamer. Das heißt, man könnte vermuten, dass neue Data Center schmutziger gebaut werden als alte. Bis vor kurzem haben ja noch alle großen Tech-Unternehmen irgendwo von 2030 über 2035 oder maximal 2040 wollten eigentlich alle CO2-neutral sein und haben deswegen hauptsächlich grüne Data Center gebaut. Inzwischen hat sich das ja, wie wir wissen, längst gegessen. Und man baut eigentlich nur noch Erdgasbetrieb in der Data Center. Warum? Relativ gesehen die Emissionen sogar stärker steigen. Gerade Microsoft hat seine Emissionen um 25 Prozent gesteigert. Googles Wert wird hier nicht zitiert, aber wird in einem ähnlichen Bereich, vielleicht sogar ein bisschen mehr sein, weil die ja schneller wachsen theoretisch. Genau, also das muss man schon sagen, auch wenn der Wasserverbrauch im Vergleich zu anderen Industrien vielleicht nicht so hoch ist, wie es oft reportet wird. Der Energieverbrauch ist schon signifikant und wird dadurch, dass man den Energieverbrauch mit Erdgas stillt, zu deutlich mehr CO2 in der Atmosphäre führen. Also verglichen wird es hier ungefähr mit 27 typischen Kohlen, Kohle, Heizkraftwerken oder 24 Millionen Autos. Also die Data Center Industrie, die nächsten 60 Data Center, die geplant werden, werden so viel CO2 produzieren, kreieren wie durchschnittliche 24 Millionen Autos.
Ja, Öko ist nicht mehr so heiß wie vor fünf Jahren.
Vielleicht das auch ein Grund, warum das Generation Lab von CNBC bei einer Umfrage herausgefunden hat, dass Menschen, insbesondere junge Menschen, es geht hier um Leute zwischen 18 und 34, nicht so glücklich sind mit KI. Und zwar geben 45% an, dass KI höchstwahrscheinlich einen negativen Effekt haben wird auf ihre Zukunft. Die meisten Leute lehnen Datacenter inzwischen ab in den USA. Ich glaube gar nicht, weil sie so sehr verstehen, was die echten Gefahren aus dem Datacenter sind, sondern weil es so ein bisschen auch ein Proxy für KI-Angst geworden ist. Also gefühlt der einzige Weg, wie man sich als Bürger überhaupt noch wehren kann, ist, also man glaubt nicht, dass man irgendwie an der Entwicklung von KI teilhaben kann oder sie verhindern oder ändern kann, sondern das Beste, was man noch machen kann, ist, dass man sagt, not in my backyard, also immerhin Wenn die KI uns hier alle kaputt macht, dann möchte ich wenigstens das Datacenter nicht in meinem Vorgarten haben. Oder Hinterhof, je nachdem. Das ist, glaube ich, warum Leute sich gegen Datacenter richten, weil sie die Hoffnung, irgendwie anders zu beeinflussen können, schon aufgegeben haben. Unter anderem wurden diese jungen Menschen auch gefragt, wie sehr sie eigentlich den Tech-Bossen vertrauen oder nicht vertrauen. Und da sieht man, dass Ungefähr zwei Drittel, nämlich 69 Prozent, Sam Ordman nicht vertrauen. 70 Prozent vertrauen Elon Musk, nicht 71 Prozent Mark Zuckerberg. Der wiederum wird noch übertroffen von Peter Thiel, dem 79 Prozent nicht vertreten. Und der tatsächlich hat inzwischen auch seinen Meister gefunden. Und zwar Alex Karp hat 81 Prozent, vier von fünf Leuten, die sagen, sie vertrauen ihm nicht. Nicht. Also Peter Thiel und Alex Karp, die beiden Palantir-Gründer und CEO, ganz weit vorne mit um die 80%. Zuckerberg, Musk und Ortman teilen sich so ein bisschen die 70% negative Zustimmung oder mangelndes Vertrauen, wenn man so möchte. Dass das nicht ein Problem von Tech-Bossen an sich ist, zeigt vielleicht auch die Umfragewerte für Satya Nadella, der Microsoft-Chef. Bei dem ist es tatsächlich nur 35%.
Mark Zuckerberg hätte nie gedacht, dass er nicht der Schlechteste ist.
Es hat ja 35% Zustimmungswert, so ist es richtig. Er ist am besten von all den Tech-Leadern, aber die Zustimmung liegt trotzdem nur bei 35%, um das nochmal zu korrigieren. Wir packen es in den Schonungs für Leute, die sich dafür interessieren. Kommen wir nochmal zu OpenAI. Da gibt es neue Revenue-Zahlen oder zumindest Indikationen und zwar die CFO Sarah Fryer hat gesagt, dass das Enterprise-Business oder B2B-Business von OpenAI jetzt größer ist als das Consumer-Revenue, was eigentlich zu erwarten wäre. Du würdest ja immer glauben, dass die Firmenkunden mehr ausgeben als die paar Chat-GPT-Subscriptions. Wir gehen immer noch davon aus, dass nur 6-7% der Nutzer überhaupt für Chat-GPT zahlen. Das heißt, Es ist fast verwunderlich, wie lange es gedauert hat bei OpenAI, bis die Enterprise-Umsätze größer sind als die Consumer-Umsätze. Das liegt natürlich auch am jüngsten Strategiewechsel so ein bisschen. Sie sagen wohl selber, dass OpenAIs Runrate increased 20% month over month in July. Fairerweise Juli ist der beste Monat wahrscheinlich gewesen mit dem Codex Adoption, die da richtig zugelegt wird. Ich würde jetzt mal sagen, 20% month over month ist mit höherer Wahrscheinlichkeit der beste Monat, den OpenAI seit einem Jahr gesehen hat oder zumindest seit längerer Zeit. Und gleichzeitig soll das Business-Geschäft, also B2B-Geschäft wohl um 32% gewachsen sein in der Zeit. Wenn man davon ausgeht, dass die jetzt 50-50 sind, das würde ich ja schließen aus dem haben kürzlich überholt, wird auch klar, dass das Consumer-Geschäft nur noch um 8% wächst. Also wenn du einen Gesamtwachstum von 20 hast, aus gleichen Anteilen, das eine wächst 32, sagt mein Mathematikverständnis, dann wächst das andere wahrscheinlich nur 8%. Das wiederum ist weit weniger impressive. Und auch das trotz Codex. Also auch das war wahrscheinlich einer der besseren Monate. Ich gehe davon aus, dass es Monate gab, wo das Consumer-Geschäft quasi stagniert ist oder nur ganz niedrige, einstellige Wachstumsraten hatte. Trotzdem sind es wahrscheinlich die besten Zahlen, die OpenAI seit längerem verkündet hat. Sonst würde man damit ja auch nicht zufällig auffallen gerade.
Dann ein bisschen M&A. Es ist soweit. Stripe kauft Open Router. Und du hast ein Highlight gefunden. Wir geben einen Preis auf den CTO, der von einem Hype zum nächsten rennt.
Wir hatten ja schon darüber berichtet und auch ein bisschen spekuliert, warum Stripe wirklich 7 Milliarden für Open Router zahlt bei der derzeitigen Umsetzung von 50 Millionen Euro. Open Router nimmt sich so rund 5% der Umsätze, also Open Router ist eine Plattform, das entweder automatisch oder auf Wunsch des Kunden quasi das richtige KI-Modell wünscht, also eine API, um sämtliche KI-Modelle effizient anzusteuern, nimmt sich da auf den Weg quasi 5% der Umsätze, wenn welche anfallen und kommen damit auf rund 50 Millionen Umsatz. Zumindest das ist die letzte Umsatzzahl. Ich schaue nochmal, ob es neuere gibt. Also die 50 Millionen kommen aus dem März. Ich habe beim letzten Mal gesagt, ich gehe davon aus, dass Open Router allein bei den Tokens sind sie um Faktor 3 innerhalb von wenigen Monaten gewachsen. Also wir sind sicherlich eher bei 100 Millionen Umsatz inzwischen. Wäre immer noch ein sportliches 70x Multiple, aber ich glaube die Wachstumsgeschwindigkeit von Open Router... Das sorgt schon dafür, dass man einfach mehr als 30 Mal Umsatz dafür zahlen muss, gerade weil sie so viel Traktion haben und weil es ein kompetitiver Prozess war. Es gab wohl auch andere Interessenten dafür, allen voran wahrscheinlich auch die großen KI-Labore und andere Hyperskillern und so weiter, die sich das sicherlich gern gesichert hätten und so kommt man glaube ich dann am Ende auf diesen relativ hohen Übernahmepreis. Es gibt Leute, die sagen, Open Router ist überhaupt nur ein kurzzeitiges Phänomen. Also auch das wird commoditized und wird eigentlich gar kein Business mehr sein in Zukunft. Entweder hat man sein präferiertes Business oder so ein einfacher Switch oder Router wird auch in jeder großen Plattform eigentlich mit drin sein. Ich würde schon auch sagen, Open Router ist jetzt nicht besonders differenziert, soweit ich das einschätzen kann. Also warum die jetzt auf Jahrzehnte den Umsatz machen sollten, verstehe ich nicht. Für Stripe sind es trotzdem super interessante Daten, Möglichkeit an dem schnellst wachsenden Markt überhaupt wahrscheinlich auf der Welt gerade zu partizipieren, sich auch zu sichern, dass sie zukünftig Teil dieses Volumens sind und dass nicht eventuell Teile der KI-Umsätze über irgendeinen anderen Payment-Anbieter gehen. Insofern Hatte sicherlich strategischen Wert für Stripe. Und genau, der Trivia-Fun-Fact ist so ein bisschen, dass der CTO, der OpenRouter mitgegründet hat, nämlich Alex Atala, der hat das mit Luis Vichy gegründet. Und Atala war vorher der CTO von OpenSea, dem NFT-Marktplatz. Das ist natürlich schon besonders, dass du bei zwei der Größen trennst wahrscheinlich. Im Nachhinein ist NFT natürlich einfach nur ein kleiner Blip gewesen, aber... galt damals als ein großer Trend. Also überhaupt zwei erfolgreiche Startups zu schießen, ist ja gar nicht so wahrscheinlich als Gründer. Und dann auch noch so erfolgreich, also im Milliardenbereich und eins, das jetzt wirklich groß geworden ist, schon ganz lustig. Und man könnte sagen, beides so ein bisschen riding the hype train oder bandwagon. Ja, aber gut vorhin.
Ja, man könnte auch sagen, vielleicht ist AI jetzt bald so wertlos wie NFTs.
Ja, mit aber... Da musst du halt den Case für machen. Und das hat irgendwie noch niemand geschafft, warum das so sein sollte. Es handelt sich hierbei nicht um Anlageberatung. Man sollte aufgrund des Gehörten keine Kauf- und Verkaufsentscheidungen zu Aktien und anderen Wertpapieren treffen. Ihr müsst selbst hinterfragen, ob wir Milliarden meinen, wenn wir Millionen sagen. Es besteht immer das Risiko eines Totalverlustes. Solltet ihr dennoch aufgrund der Informationen im Podcast handeln, handelt ihr stets auf eigenes Risiko und wir können unmöglich für etwaige Verluste haften. Alles könnt ihr auch nochmal unter doppelgänger.io nachlesen.
Wir bleiben bei hohen Valuations und zwar gibt es ein bisschen Anthropic News, alles sieht super aus, du zahlst das nächste Abendessen.
Wenn du am Tisch sitzt, ja gar kein Abendessen, das wird zu teuer. Reuters berichtet nochmal exklusiv, wir haben letztes Mal darüber gesprochen, dass die IPO Valuation von Anthropic von Investoren wiederum von Anthropic so als bei 2 Billionen kolportiert wird, also über SpaceX noch. Einige sagen auch und rechnen es hübsch, dass es eigentlich 3 Billionen sein müssten. Das wiederum wird insofern begründet, dass Entropic selber wohl glaubt, dass sie 2028, also in anderthalb Jahren, auf rund 200 Milliarden Umsatzrunrate wären. Das klingt natürlich viel, also 200 Milliarden Umsatz. Das wäre zum Beispiel das Umsatzniveau von Nvidia. Da muss man mal überlegen, haben die in unter zehn Jahren eine Firma gebaut, die 200 Milliarden Umsatz macht. Das hat es mit Sicherheit noch nie gegeben, bin ich mir relativ sicher. Aber darauf begründet sich so ein bisschen die Bewertung, die man sich erhofft für den IPO. Das wird man so wahrscheinlich nicht ins IPO-Prospekt schreiben, aber offenbar hat man intern mit diesen Zahlen gearbeitet. Reuters schreibt noch, dass die letzte Zahl war, dass sie im Mai, glaube ich, eine 47 Milliarden Runrate hatten. Ich hatte damals schon gesagt, dass ich sie für Ende des Halbjahres eher bei 60 sehe, glaube ich. Hatte in der vorherigen Episode gesagt, dass ich sie inzwischen bei 70 bis 74, 70 bis 75 sehe, also dass sie quasi 600, Milliarden Umsatz im Monat machen und annualisiert werden das dann, sagen wir mal, rund 72 Milliarden. Ende Juni, Ende des Halbjahres, habe ich gesagt, sehe ich bei rund 5 Milliarden und damit 60 annualisiert. Jetzt gibt es eine weitere ganz spannende Zahl. Außerdem berichtet Reuters nämlich, dass Entropix Umsatz im Juli jetzt bei 65 ist. Milliarden wäre. Was sehr gut dazu passen würde, dass sie im Juni bei 60 waren, wie ich gesagt habe. Es gibt so externe Analysedienste, die sie schon über 70 sehen, aber wir sind ja jetzt schon zweite Hälfte August, muss man sagen. Also wenn ich sage, sie sind jetzt bei 70 bis 75, ist das wahrscheinlich auch wahr, wenn sie weitergewachsen sind. Also das spricht dem jetzt noch nicht entgegen. Aber im Juli sollen sie Ende Juli bei 65 gewesen sein. Und damit wäre es quasi nur eine weitere Verdreifachung innerhalb von anderthalb Jahren, was gemessen an der jetzigen Wachstumsgeschwindigkeit mehr als möglich scheint, ehrlich gesagt. Das heißt, sie sind weiter auf einem guten Kurs. Jetzt muss man noch gucken, wie dieser Umsatz wirklich gemessen wird. Es wird ja immer gemunkelt, dass ein Tropic zu viel der Cloud-Umsätze hinzuzählt. Am Ende spielt es eigentlich keine Rolle, weil es um die Grossmargin geht. Also wenn sie quasi die Cost of Goods, die Cloud mit reinnehmen, werden sie eine schlechtere Grossmargin haben. Wenn sie die nicht reinnehmen, werden sie eine bessere Grossmargin oder weniger Umsatz haben. Eigentlich halte ich es für nicht so wichtig. Aber natürlich sollte man da Äpfel mit Äpfeln vergleichen. Also wenn so ist, dass OpenAI seine Cost of Goods nicht da reinnimmt oder nicht die Cost of Goods aus den Cloud-Anbietern, wir werden sehen, was dann tatsächlich übrig bleibt beim IPO. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Entropic regelmäßig verkauft. Also es wäre total blöd, regelmäßig die Zahlen rauszugeben, wenn mit dem IPO-Prospekt, wenn sie das erste Mal nach Gap reporten, dann vier niedrige Zahlen dabei rauskämen. Also es wäre so erklärungsbedürftig, auch wenn es so ein bisschen durchsackt, dass es den IPO krass erschweren würde. Also dann hätte man eigentlich schon ein bisschen früher das Reporting umstellen müssen, ehrlich gesagt. Ich gehe davon aus, dass es nicht so schlimm ist, wie Leute sagen und hier komplett mit zwei verschiedenen Maßen gemessen wird. Insofern glaube ich, dass man da relativ nah am Gap Reporting vielleicht schon dran ist. Und also GAPs sind die Generally Accepted Accounting Principles in den USA, wie heißt es in Deutschland, HGB oder IFRS, International Standards. Und was Reuters auch berichtet ist, dass sie nach eigenen Angaben wohl adjusted operating profitable war. Darauf würde ich wiederum, also schön, das heißt wahrscheinlich positive Ergebnisse, Rohmarge auf jedem zusätzlichen Token und so, das ist schon mal wichtig. Adjusted muss man gucken. Entropic baut jetzt nicht selber so viel, aber Adjusted würden ja vor allen Dingen die Share-Based Compensation und Abschreibung auf Chips werden. Das sind im Fall von einem KI-Startup natürlich die zwei größten Kostenblöcke. Insofern wäre adjustierte operative Profitabilität komplett wertlos. Wenn die zwei größten Kostenblöcke, nämlich die Mitarbeiterbeteiligung, die Astronome steigen, einfach weil der Firmenwert sich auch so entwickelt, als auch die Abschreibung auf Chips rausrechnen würdest, plus die Zinsen auf eventuell Kredite, die sie aufnehmen, um ein Datacenter zu bauen, das würde ja alles typischerweise wegarjustiert werden. Und ich habe es bei SpaceX, glaube ich, in der Börse am Morgen auch schon gesagt, also bei diesen KI-Firmen auf irgendeine adjustierte Figur zu gucken, ist einfach... größer schwach sind, weil die Hauptkostenpunkte eigentlich genau dort versteckt sind. Deswegen würde ich jetzt auf die Profitabilität da nichts geben, sondern stattdessen sollte man vielleicht mal gucken, wie der operative Cashflow aussieht. Da muss man natürlich wiederum die Gewissheit haben, dass auch da investiert wird und wie groß die CapEx-Ausgaben sind. Nur auf den operativen Cashflow zu schauen, wäre auch nicht ausreichend. Genau, aber so, wir lernen Entropic gerade bei 65 Milliarden, also Ende Juli, ich glaube inzwischen eher 70, 75 und möchte bis 2028 200 schaffen. Das wiederum wäre dann eine gute Rechtfertigung für den für die Valuation bei rund 2 Billionen, die man anstrebt. Würde man eine 30x bei der derzeitigen Wachstumsgeschwindigkeit an den jetzigen Umsatz rankleben, wäre man aber auch schon da. Also ich glaube, Entropic wird eher Richtung 3 Billionen gehen als Richtung 2 Billionen, ehrlich gesagt. Ansonsten verstehe ich den Vergleich zu SpaceX nicht, aber SpaceX ist vielleicht auch nicht vergleichbar. Was man auch sieht, ist, dass es inzwischen... natürlich ein Problem darstellt für alle anderen Firmen, die noch an die Börse gehen. Bloomberg sagt, sie haben sich gegenüber dem Vorjahr vervierzehnfacht. Also der derzeitige Umsatz im Quartal ist 14 mal so viel wie im Cool 2 2025. Und jetzt hast du eine Firma, die 1300 Prozent wächst, annähernd, adjusted, profitabel ist, whatever, muss man nichts drauf geben. Und die wird in Anführungsstrichen nur mit 30 Mal aktuellem Umsatz bewertet. Wie willst du denn als eine Firma, die sich nur verdoppelt gerade oder so noch bewertet, also in Anführungsstrichen nur verdoppelt, 100% Wachstum, da träumst du ja von als Public Company, aber es macht irgendwie für alle anderen es relativ schwer, noch auf gute Bewertung zu kommen, weil alle halt nur in den Tropic rein wollen im Zweifel, wegen der Wachstumsgeschwindigkeit. Und mit 30 Mal Umsatz werden sie immer noch unter Palantir. Das muss man auch sagen.
Kannst du dir vorstellen, dass Anthropic irgendwann mehr wert ist als Nvidia?
Ja, relativ sicher. Also sie wachsen einfach schneller. Und wenn du jetzt davon ausgehst, dass Nvidia zwischen 4 und 5 Billionen wert ist, selbst wenn Anthropic mit in Anführungsstrichen nur 2 Billionen an die Börse kommt, würden sie allein durch die Wachstumsgeschwindigkeit ja relativ schnell, also innerhalb von einem Jahr eigentlich. Also wenn der Markt das weiter so preist wie beim IPO, müsste sie von der Wachstumsgeschwindigkeit eigentlich relativ schnell sein. Cloudflare übrigens auch 45 Mal Umsatz inzwischen wieder. Ich sage nicht, dass das rational ist, aber Leute lieben stabile, gute Companies.
Crazy Times.
Wie heißt dieser Cycle eigentlich? Berner Cycle oder so? Heißt das Banner Cycle? Wie heißt denn der Cycle, wo der sagt, wann man aus Aktien raus... Banner Cycle heißt der. Banner Cycle sollst du 2026, glaube ich, aus allem raus. Kurse sind gut. Nimm dein Geld und lauf. Wer weiß. Also ich bin auch gerade eher auf der Hold-Seite, tendiere zur Divestieren-Seite. Also nachdem, was ich alles gerade...
Okay, ich verkaufe jetzt alles.
Nee, nicht alles verkaufen, aber... Bevor ich jetzt einen weiteren Cent reinwerfe in irgendwelche Secretaries, würde ich eher schauen, dass ich mal Dinge auch raushole wieder.
Also machst du es so ein bisschen wie Berkshire Hathaway?
Anders gesagt, ich finde meine Exposure gerade relativ gut und ich würde jetzt nur noch investieren, was ich auch schon wieder rausgeholt habe.
Und machst du es wie die Großen und gehst jetzt in Google rein?
Ja, genau. Es ist gerade die Zeit des Jahres, wo die sogenannten 13F Filings rauskommen. Das ist, wenn größere Fonds und Holdingunternehmen bekannt geben müssen, welche Aktien sie eigentlich oder welche Anteile sie an börsennotierten Unternehmen halten. Und da schaut man jetzt, was Bill Eggman und dies und das alle besitzen. Ganz interessant übrigens. Dario Amodei hat ja gerade so einen Diskurs mit Gavin Baker gehabt, dem CIO von Atreides Management. Und der auch oft im All-In-Podcast ist. Ich wollte mal wissen, wie groß ist der eigentlich? Der managt so rund 10 Milliarden, kann man sagen. Aber was ich dann auch gesehen habe, ist, wenn du dir das 13F mal anschaust von Atreides Management, ein Drittel des Fonds sind in SpaceX. Sogar 40%. Das erklärt wahrscheinlich, warum man so ein bisschen bias-positiv für Elon Musk und SpaceX ist. Der versucht ja voll zu erklären, warum Datacenter im Spacefall sinnvoll sind und warum man noch gar nicht versteht, wie wertvoll Grog ist, obwohl es keiner haben möchte. Und so weiter. Aber sein Fonds ist mit ein Drittel, also ein Drittel seiner Assets an der Management liegen Status 30. Juni in SpaceX. Und dagegen, als shortet er den QQQ, also Nasdaq. Also er wertet, dass SpaceX sich besser entwickelt als die Nasdaq. Mal sehen, wie das so ausgeht. Bin ich gespannt. Aber deswegen muss man seinen Äußerungen, wenn es um SpaceX geht, glaube ich immer, muss man ein bisschen vorsichtig sein. Und auch wie er über Entropic redet, obwohl er sagt, das ist eine tolle Company und so. Er macht die jetzt nicht kaputt. Wie kam ich jetzt darauf? 13F? Achso, über 13F. Da habe ich mal geguckt, was der eigentlich so investiert und um so ein bisschen einzuschätzen, was er sagt. Aber das erklärt sich dann relativ gut aus seinen eigenen Holdings. Kann man eigentlich die meisten seiner Einstellungen ganz gut voraussagen. Wir wollten aber eigentlich über Berkshire Hathaway, die legendäre Investment-Company von Warren Buffett, die inzwischen nicht mehr unter seiner Ägide steht, sprechen. Sondern die wird ja von seinem designierten Manager weiterverwaltet. Und die sind jetzt aufgefallen dadurch, dass sie einen Anteil in Google wohl um 83% haben. erhöht haben. Also dass Berkshire Hathaway überhaupt in Tech-Unternehmen investiert, ist relativ selten. Es gab immer diese legendären Ausnahmen bei Snowflake und New Holdings, also New Bank aus Südamerika zum Beispiel. Er hat aber oft gesagt, dass er bereut hat, niemals in Google oder Facebook investiert zu haben und das nie verstanden hat. Dann hat er sehr spät seinen Fehler, wenn man so möchte, korrigiert oder versucht sich doch nochmal zu überzeugen, hat Alphabet gekauft, scheint weiterhin sehr überzeugt zu sein, die Position wurde um 83% erhöht im letzten Quartal. Auch ganz interessant, weil Berkshire Hathaway ja zuletzt relativ zurückhaltend war und noch nie so viel Geld, glaube ich, investiert hat, oder seit langem nicht mehr so viel Geld investiert hat, wie jetzt gerade. Wieder allein 10 Milliarden von Alphabet Stock wohl. Und das wurde ausgeführt von seinem Manager Greg Abel, aber die Anweisung oder der Tipp soll wohl von Warren Buffett selber gekommen sein. Also es soll Warren Buffett selber gewesen sein, der offiziell nicht mehr CEO ist, aber der sich dafür ausgesprochen hat, mehr Google zu kaufen und dafür zum Beispiel Constellation Brands, also eine Schnapsaktie. zu verkaufen. Das erste Mal, dass Warren Buffett und ich allein sind, außer bei Snowflake und New Holdings. Wir sind ganz schön oft allein. Aber ich halte vom Chance-Risiko-Verhältnis Google und Amazon eigentlich gerade für ganz gute Ideen noch, ehrlich gesagt. Wenn KI einigermaßen funktionieren sollte, sollten die beide relativ stark davon konkurrieren und gleichzeitig würde es die Firmen nicht ruinieren, wenn es zu kurzfristigen Nachfrageeinbrüchen käme oder der nächste China-Schock kommt, dann wird das weiterhin in deren Datacentern gerechnet werden, weiterhin mit ihren Chips abgewickelt werden teilweise und vor allen Dingen ihr Marktzugang wird wertvoll bleiben. Insofern verstehe ich die Wette da. Wir gucken mal, was Alphabet eigentlich gerade noch kostet. Oder nicht noch, sondern es ist ganz gut wieder angezogen, aber es war mal... 10 mal Umsatz rund, Forward Price Earnings aber nur 17. Bei 25% Wachstum, 24% Wachstum, Cloud sparte 83% Wachstum. Was ist die Gegenargumentation? Also du kannst immer noch sagen, es gibt ein Disruption Risiko, dass Search weniger gesucht wird, aber ich glaube, das liegt Jahre in der Zukunft. Deswegen, ich würde sagen, Google weiterhin gut ist. Wenn mich meine Tante fragen würde, Sie sollen einen Sparplan machen, würde ich sagen, nicht Google, sondern MSCI World. Aber wenn sie die MSCI World bei ihrem Broker nicht kaufen könnte und auch keinen anderen breitstreunenden Index, hier hätte ich Google für eine der besseren Möglichkeiten, langfristig mithilfe des Cost Average Effektes da zu investieren. Auch wenn ich viel, was das Unternehmen macht, kritisch sehe. Kommen wir vielleicht später noch drauf. Kurzer Abstecker nach China. China. Und zwar hat Hugging Face Daten herausgegeben, wie oft gewisse Modelle eigentlich runtergeladen werden. Und der absolute Führer ist... Die Gwen-Familie von Alibaba. Man könnte sagen, ist das populärste Modell der Welt. Ist ein Open-Web-Model natürlich. Und zwar soll das drei Milliarden globale Downloads auf der Plattform in den letzten sechs Monaten haben und damit Meta, Alphabet und andere alle quasi weit übertroffen haben. Die haben deutlich weniger Downloads, sondern die Gwen-Familie von Alibaba ist da wirklich das führende Modell. Hast du Fragen dazu?
Ne, für mich ist das eine Platte, die sich immer wieder wiederholt. Dass wir in China neue Modelle haben, die super funktionieren.
Und du fragst dich nicht, bei drei Milliarden könnte man sich ja fragen, wie viele Menschen eigentlich die Modelle runtergeladen haben. Oder? Also es wäre ja jeder, der ein Smartphone hätte, müsste einmal das... Alibaba-Modell runtergeladen haben, um auf die drei Milliarden Downloads zu kommen.
Naja, möglich.
Ist das deine Annahme? Ja, ist natürlich unwahrscheinlich. Also tatsächlich wissen wir, dass 80% der Weltbevölkerung noch nie KI genutzt haben und selbst die anderen definitiv noch nie ein eigenes Modell runtergeladen haben. Aber es erklärt sich so, und insofern ist es auch komplett irreführend, die Zahl, dass zum Beispiel die Gwen-Familie allein 460 verschiedene Modelle hat. Das heißt, jedes Mal, wenn da ein kleines Update passiert, rauskommt, kommt es eigentlich in relativ kurzer Zeit zu Hunderttausenden von neuen Downloads, manchmal eben Millionen, so kommt man dann auf die drei Milliarden. Das heißt, der gleiche Entwickler oder die gleiche Entwicklerin kann eventuell hunderte von Downloads, weil sie einfach immer das aktuelle Modell nutzen wollten oder verschiedene Modelle probiert haben oder verschiedene Applikationen bauen und dafür jedes Mal das Modell neu runterladen von Hugging Face, weil Agenten vielleicht selber sich vervielfältigen wollen und selber Gwen nutzen oder so. Das heißt, man darf diese drei Milliarden jetzt natürlich nicht so interpretieren, dass drei Milliarden Menschen das Alibaba-Modell runterladen wollten, sondern das ist sich wahrscheinlich um eine Vielleicht fünfstellige Anzahl von, vielleicht sechsstellige Anzahl von Entwicklern und Entwicklerinnen handelt, die da regelmäßig das Modell einsetzen. Ich meine, es heißt so oder so, es ist das populärste, das kann man schon daraus sagen. Aber die Zahl drei Milliarden ist wahrscheinlich irreführend. Jemand hat das auf Twitter ganz gut kommentiert mit einer alten Anzeige von Java, damals zu Oracle. Schon gehornt. Und zwar hatten die, während man Java auf dem Computer installiert hat, damit geworben, dass drei Milliarden Devices run Java. Zu einer Zeit, als, glaube ich, noch nicht so viele Computer gab. Tatsächlich. Aber weil man Java immer regelmäßig runterladen musste und ständig aktualisieren usw., kam es eben zu so vielen Downloads unter anderem. Und weil auch jedes Kleingerät wahrscheinlich zu der Zeit dann mehr und mehr Java nutzte. Also beide Zahlen eher irreführend. Aber was man sagen kann, ist, dass Grand das populärste Modell ist, was man auch in den allermeisten anderen Leaderboards sieht gerade.
Müsste man bei diesen Statistiken nicht jetzt langsam mal unterscheiden zwischen Bio-Nutzer und Agent-Nutzer? Also sowohl bei Traffic auf Webseiten als auch bei solchen Modellen?
Ja, wo man das kann, könnte man das machen. Wobei der Agent ja auch immer von einem Menschen gesteuert ist am Ende, also... Also die Nachfrage oder der Intent kommt ja am Ende trotzdem oft von den Menschen. Aber in Zukunft, man kann ja schon argumentieren, dass 80% der Nutzung vieler Services in Zukunft agentic sein wird. Die Frage ist halt, wie viel davon direkt von den Menschen beauftragt wurde und wie viel dann eigentlich schon gar nicht mehr von Menschen beeinflusst ist. Aber das wird jetzt gerade zu weit führen. Das können wir gerne in der nächsten Folge mal diskutieren. Dann gibt es noch eine schnelle News aus China und zwar Zipu oder ZAI hat den Nachfolger von GLM 5.2 rausgebracht. GLM 5.3 ist nochmal deutlich besser in Coding, Cyberfähigkeiten und so weiter. Ist aber tatsächlich kein ganz neues Modell, sondern es ist einfach eine Weiterentwicklung von 5.2. Hat aber das gleiche Grundlagenmodell dahinter. Es wurde einfach beim Post-Training ein bisschen gearbeitet und der Harness oder das Drumherum angepasst. Und so kommt man schon auf bessere Ergebnisse, ohne nochmal komplett sozusagen das Pre-Training zu wiederholen. Auch ganz spannend, wie viele Effizienzpunkte oder Performance-Punkte man hier rausgeholt hat. Bei dem gleichen Grundlagenmodell zeigt so ein bisschen... die macht von einerseits Post-Training, aber auch Reinforcement-Learning, wo man hier quasi deutliche Performance-Sprünge hinbekommen hat, ohne nochmal das Data Center komplett anzuwerfen und die Trainingsdaten nochmal ganz neu zu lernen oder das sogenannte Pre-Training nochmal neu ablaufen zu lassen.
Dann deine kleine Shein Victory Lab, es fällt weiter?
Genau, der Boden für die SHEIN-Bewertung ist noch nicht gefunden. Letztes Mal haben wir gesagt, dass die Banken hoffen, SHEIN für 30 bis 40 Milliarden an den Mann bringen zu können. Ich habe gesagt, das ist noch zu viel. Jetzt glaubt man, wenn es gut läuft, könnte man 25 Milliarden in Hongkong als Bewertung aufrufen für SHEIN. Ich würde mal behaupten, wir landen auch darunter. wirklich Freude würde es mir bereiten, wenn der IPO abgeblasen werden muss, weil sich eigentlich gar keine Nachfrage zusammenfügt oder zumindest nicht über 20 Milliarden Nachfrage zusammenfügt. Wir werden mal sehen, wie weit wir noch nach unten kommen. Aber ich würde schon mal sagen, Ende des Jahres schienen unter 20 Milliarden.
Und ein bisschen Zukunfts-News. Uber möchte mit der Partnerschaft und dem Investment in Zipline die letzte Meile schneller machen als Amazon. So habe ich auf jeden Fall das Hochglanz-Video der beiden CEOs verstanden. Zip-Line haben wir schon mal vor langer, langer Zeit gesprochen. Die haben vor allem in Afrika durch so Drohnen, die sie so losschießen, Medikamente verteilt und sind wohl jetzt damit so weit, dass sie auch in Amerika irgendwann operieren dürfen. Freust du dich schon darauf, dass du dir dein Abendessen per Drohne zuschicken lassen kannst?
Wenn das so funktionieren würde, fände ich das eine gute Option. Also ich habe eine kleine Terrasse, wo die Drohne landen könnte. Man muss dazu sagen, das funktioniert in Amerika natürlich viel besser. Also die Startdate werden Phoenix und Dallas werden, oder? Sekunde. Nee, Dallas und Houston werden. In Houston wohnen wahrscheinlich 80% der Bevölkerung im eigenen Haus, könnte ich mir vorstellen. Houston hat relativ viel Skyline, glaube ich. Aber ja, lass die Hälfte sein. Aber die Wohnhäuser sind da typischer als in einer dicht bebauten Stadt wie Frankfurt, Berlin, Hamburg, München oder so, wo das natürlich eigentlich nur geht, wenn du eine Terrasse hast oder irgendeine Art von privater Fläche, die für Drohnen zugänglich wäre. In den USA deutlich einfacher, kann dir jeder auf die Veranda rauflegen, das Päckchen und ist damit in deinen Machtbereich übergegangen, ohne dass jemand Konkurrier darauf zugreifen könnte. Technisch ist es, glaube ich, möglich, eine Drohne, die so ein kleines Essenspaket bis zu 2-3 Kilo schleppt. Es hat auch irgendwann nur noch sehr niedrige Grenzkosten. Also es ist eigentlich nur die Energie drin. Die ist nicht maßgeblich in dem Fall, würde ich sagen, oder sehr gut abbildbar. Die Abschreibung der Drohne selbst, also dass die in dem Moment nichts anderes machen kann, das musst du quasi bezahlen. Aber es sollte in jedem Fall günstiger sein als ein menschlicher Driver oder auch als ein fahrender Robot und vor allen Dingen schneller. Das macht bei Essen natürlich schon einen Riesenunterschied. Ob du deine Burger mit Fries in zwei Minuten oder in zwölf Minuten bekommst, kann qualitativ schon ein Riesenunterschied sein. Ich fände es ja schon auch geil, sich mal einen Kaffee einfach zu bestellen. Da bin ich leider ein Sacker für sowas. Auch wenn mich sozusagen die ganze Verpackung mega nervt. Aber einen schönen, leckeren Kaffee. In Dubai sind die Kosten ja so niedrig. Da ist es so, dass Menschen... noch günstiger sind leider als Drohnen.
Das ist mir so nicht in den Kopf, dass die Leute sich die Kaffee bestellen lassen. Sie hatten das im NBA auch.
Da haben wir so Workshops gemacht und dann kommt auf einmal so ein Rollerfahrer mit irgendwie sechs Starbucks-Kaffees rum. Ja, sechs geht ja fast schon wieder. Aber ich würde jetzt nicht für einen einzelnen Kaffee 5 Dollar und dann noch 2 Dollar oder 3 Dollar für die Lieferung zahlen. Wie gesagt, in Dubai ist es tatsächlich, ich glaube für 50 Cent oder so, kriegst du da fast alles geliefert schon. Aber auf ein ähnliches Preisgefüge könntest du zumindest theoretisch mit so Drohnen kommen. Wie auch immer. Fakt ist, ich erwarte nicht, dass das in Deutschland jemals passieren wird. Also, du würdest... Also, ich glaube, regulatorisch ist es gar nicht möglich, Drohnen der Größe überhaupt über Städten fliegen zu lassen. Dann hast du in vielen Städten Schutzzonen rund um... Also hier in Berlin zum Beispiel rund um Regierungs... Also Berlin-Mitte darfst du eigentlich alles, was über einer Handfläche groß ist, von einer Drohne... So wie sie nicht starten oder fliegen lassen, gleiches gilt rund um Flughäfen. Gleiches wird noch viel mehr natürlich intensiviert werden, wenn wir die ersten Sicherheitsprobleme, wir haben gerade diesen Drohnen-Inzident am Leipziger Flughafen gehabt. Und ich meine, es gibt ja keine Möglichkeit, wie wir aus der Front an der Ukraine wissen, es gibt kaum eine bessere Möglichkeit, auch explosive Ladung zu verbringen, als genau mit solchen Drohnen. Also insofern sehe ich null, dass in Deutschland oder in Europa auf europäischem Boden solche Drohnen essen, ausliefern, über die Luft. Also einerseits haben wir nicht die Flächen, wo das ablieferbar wäre. Das würde nur in ländlichen Gegenden gehen. In der Stadt ist das für die allermeisten Menschen sinnlos oder einfach technisch nicht möglich. Und die Sicherheitsriesen überwiegen hier, glaube ich, bei weitem die Vorteile. Also ich sehe nicht, dass hier demnächst zig Drohnen rumschwimmen. Es gibt einen ganz spannenden Ausnahme-Use-Case. Das ist, du kannst mit so einer Drohne einen Defibrillator deliveren. Also du hast ja an öffentlichen Orten so Leihendefibrillatoren, also um, wenn jemand eine Arrhythmie hat, einen Herzstillstand oder Herzflimmern, kannst du quasi mit ein paar Aufklebern und einer automatischen Anleitung kann jeder Laie dem, der oder die Patientin quasi damit deutlich voran helfen. Jetzt ist aber das Problem, dass du das Vielleicht mal in der Mall oder in der Bibliothek und so hast du sowas hängen, aber du möchtest nicht an jedem öffentlichen Ort Defibrillatoren, die auch dann irgendwie Verwüstung ausgesetzt werden oder so, rumhängen. Wobei, ich glaube, in Berlin sollen an die Bushaltestellen, glaube ich, Defis kommen. Was einerseits gut wäre, andererseits befürchte ich schon so ein bisschen Vandalismus. Aber dafür wäre es natürlich eine Option, wo man sagen könnte, dafür kann staatlich Überwachte drohen, also eine kleine Anzahl, die nur im Notfall eingesetzt werden, dass die innerhalb von Minuten Defibrillator in fast jeden Ort der Stadt bringen können. Das hielt ich für einen ganz sinnvollen Einsatz, ehrlich gesagt. Das darf dann meinetwegen auch gern viel Geld kosten. Aber wie gesagt, den Starbucks-Coffee sehe ich in Berlin noch nicht demnächst auf meiner Terrasse landen. In den USA, wie gesagt, Dallas und Houston, why not? Dubai maybe, wobei da die Lohnkosten wiederum so niedrig sind, dass es sich noch lange nicht lohnt, glaube ich. Vielleicht sehe ich es noch in Dubai, da nützt man vielleicht eher die Drohne sogar noch als den menschlichen Service, einfach weil es cool ist. Aber ansonsten, wie gesagt, für Europa rechne ich da nicht mit.
Die Orkut-Übergabe im Treppenhaus fällt dann flach. Noch ein bisschen schnelle News. Bis zu Lass dich überwachen. Mit der Nachricht hätte ich nicht gerechnet. Aber ja, vorher Cursor baut ein bisschen GitHub-Konkurrenz auf.
Und YouTube schenkt uns Zahlen. Cursor wurde ja für 60 Milliarden von SpaceX zuletzt gekauft, ist eine Vibe-Coding-IDE-Development-Umgebung und die bauen jetzt ihren eigenen GitHub-Clone, also was, wo man quasi Code-Repository-Hochladenteilen weiterverwenden kann. Ich glaube, soweit nachvollziehbar und sinnvoll, dass man sich da ein bisschen unabhängiger machen kann. Es ist auch eine Möglichkeit, glaube ich, zusätzliche Trainingdaten zu bekommen, wenn man die Genehmigung bekommt, die zu nutzen. Und da wird man sicherlich Wege finden. Dann wäre es eine schlaue Möglichkeit, um Trainingsdaten anzuhäufen für Cursor und XAI. Im Moment hat GitHub da exklusiv großen Zugang von Code. Ob sie nutzen können, weiß ich gar nicht. Wäre aber auf jeden Fall mega wertvoll für Microsoft natürlich. Wie auch immer. Cursor baut sich sein eigenes GitHub, das Origin heißt und Code hosten soll. Und man hätte es sich nicht besser wünschen können, aber just mit dem Marktstart von Cursor oder von Cursor's Origin ist GitHub für sieben Stunden oder fast sieben Stunden offline gegangen und war nicht erreichbar. Also wenn du irgendwie deinem Konkurrenten den Marktstart schöner bereiten willst... Einfach sieben Stunden den Service zu quittieren, ist sicherlich das beste Geschenk, was man der Konkurrenz machen kann. Jetzt passiert das auf GitLab gar nicht so selten, muss man sagen, aber sieben Stunden ist schon eine starke Ausfallzeit. Man könnte so ein bisschen, also man sagt ja, man soll keine Boswilligkeit vermuten, wenn Dummheit ausreichend der Grund ist. Also wurde GitHub jetzt gehackt, gededost? Wahrscheinlich nicht, das hätten sie, glaube ich, gesagt. Was ich mir vorstellen könnte, ist, dass so viele Leute das Import-Feature nutzen wollten, also ihren Code von GitHub direkt auch auf Origin publischen oder duplizieren und dass dadurch einfach einzelne Schnittstellen, API-Codes und so weiter überlastet oder Endpunkte überlastet waren. Das könnte ein Grund sein, warum es genau zu der Zeit ausgefallen ist. Alles andere kann man nur mutmaßen, worum es ist. Auf jeden Fall erstmal erfolgsversprechender Start für Origin, dank der Unfähigkeit von GitLab selber, seinen Service aufrechtzuerhalten. Bei einem, man würde vermuten, relativ berechenbaren Geschäftsmodell eigentlich.
Und YouTube schraubt die Zahlen hoch. Wir werden bald mehr Views auf unseren Videos haben, damit es eigentlich vergleichbarer ist mit TikTok und Instagram. Ich glaube, die machen das, damit sie...
Damit ich drei Millionen Views auf meine Keynote bekomme?
Genau.
Wenn man sich verklickt hat, zählt der View jetzt.
Ich glaube, sie machen es hauptsächlich, damit die Leute motiviert bleiben, hochzuladen, weil die ja schon irgendwie von Plattform zu Plattform vergleichen.
Es ist natürlich genau die falsche Richtung. YouTube senkt quasi seine Standards, wie ein View gezählt wird. Früher waren es glaube ich 30 Sekunden, die du mindestens schauen musstest, damit du als Zuschauer gewertet wurdest. Den Maßstab wird es auch weiterhin geben, aber der heißt in Zukunft Engaged Views. Angezeigt werden den Kreatoren aber trotzdem auch die Total Views. Und die wiederum sind jedes Anspielen eines Videos. Also du sitzt auf der Couch, YouTube schlägt das nächste Video vor, du suchst gerade eine Fernbedienung, sie liegt irgendwo in den Nachos drin, du gräbst tiefer, findest sie, aber da läuft schon das nächste Patrick Boyle Video. Und genau diese Views werden in Zukunft... Nach heutiger Zählung hätten die nicht gezählt. Wenn du es innerhalb von 30 Sekunden deinen Fehler bemerkst, wenn man so möchte, oder skippst oder es für langweilig befindest, geht es verloren. In Zukunft wird man das auch machen. Ziel ist, die Plattform in Anführungsstrichen attraktiver zu machen. Ich glaube, sowas ist immer dumm, ehrlich gesagt. Also hohe Standards zu haben, fände ich prinzipiell schlau. Man sollte eher darauf zuarbeiten, dass der Rest der Industrie sich daran hält. Jetzt muss man sagen, die Konkurrenz der Rest der Industrie sind TikTok, X und Instagram. die kein Interesse daran haben, ihre View-Zahlen unnötig streng zu gestalten. Das heißt, bei X-Views zählt ja jeder Seitenaufruf, jeder automatisierte View, jeder Bot-Call. So kommt man dann auf Hunderte von Millionen von Views, auf irgendwelche rechten Propaganda-Videos, die jedermass verbreitet. Tatsächlich schauen es deutlich weniger Leute, als man denkt, in der Regel. Wie gesagt, jetzt senkt YouTube da seine Standards. Da die meisten Views ja eh gekauft sind, macht es eigentlich keinen Unterschied, oder? Du musst nicht mehr drei Sekunden kaufen, sondern reicht es, wenn du zwei Sekunden kaufst. Das ist das Gute. Was denken wir sonst darüber? Ich bin gespannt. Wird das retrospektiv angewendet? Also sehe ich jetzt für meine alten Videos mehr Views oder ist es nur für zukünftige Views? Und ab wann gilt es überhaupt? Into effect August 24th. Merkt ihr mal, August 24th, Sekunde... August 24 klingt wie so ein typischer Ex-User, der mich voll pöbelt übrigens. August 24th is the month. Ich mache uns hier mal eine Notiz in meinen Kalender.
Da kommt die Keynote nochmal in die Shownotes.
Check YouTube Views. Lade ich dich auch ein zu dem Termin.
www.leukler24.com www.leukler24.com www.leukler24.com www.leukler24.com Genau, so sieht es aus.
So, hast du Einladung, checken wir dann nochmal, ob die anderen alten Views auch nochmal hochgezählt werden oder ob nur zukünftige neu gezählt werden. Aber dann gute Chancen für halbe Million Views für nächste Keynote auf jeden Fall, so oder so.
Ja, aber auch deine Konkurrenz kriegt mehr Views, weil die werden ja alle angespielt, nachdem du fertig bist.
Ich meine, ganz ehrlich, stattdessen sollte man irgendeine Punkte mit, also was sollte man stattdessen bewerten? Total Viewing Time natürlich. Also die ultimative Metrik ist ja, wie viel Zeit Menschen dir geschenkt haben. Und man sollte stattdessen das anzeigen. Glaube ich zumindest.
Aber naja. Wenn das bei YouTube gezeigt wird, dann wird wahrscheinlich viel aufhören.
Ja, man sieht es ja hier. Dieser, wie heißt der Ort der Meinungsfreiheit nochmal? Der Hort. Der Host Hort. Keine Ahnung. Aber der hat ja den hier AfD-Spacko eingeladen und drei Millionen Views damit gemacht. Da sieht man aber ganz gut, dass die durchschnittliche View-Zeit halt von den drei Stunden eine halbe Stunde ist. Also die meisten ertragen das dann doch gar nicht so lange. Und das wiederum passiert ja, haben wir jetzt Werbung dafür gemacht? Nee, man sollte es natürlich nicht anschauen. Nur um zu lernen, dass man es nach 30 Minuten nicht erträgt, lohnt es sich nicht, es anzuschauen. Genau, aber da sieht man so, was die durchschnittliche View-Dauer dann wirklich ist. Und das würde natürlich dann in Zukunft krass verzerrt werden nochmal. Aber dann können alle mit ihren YouTube-Views, mit ihren Fake-Views werben. Go for it. In dem Fall würde ich, man muss ja den Schuld nicht den Creator, also du kannst von den Creatoren nicht erwarten oder von den Plattformen, also von den Plattformen vielleicht schon, aber von den Creatoren nicht erwarten, dass sie sich mit Absicht schlechter machen. Aber die Werbetreibenden, die dann nicht nach besseren Metriken fragen oder sich Screenshots von Durchhörzeit und so geben lassen, sind halt selber schuld. Wenn die Werbetreibenden so doof sind, dass sie verarscht werden wollen, dann lasst euch halt verarschen.
Wir bleiben bei Google und zwar hast du die Lastig-Überwachen-Kategorie hier wieder eingeführt. Ich bin überrascht, aber Google kauft tatsächlich die Daten einer in Pleite gegangenen Airline. Ist es so wichtig zu wissen, wer dieses Flugzeug betreten hat in den letzten Jahrzehnten?
Ja, um das gleich mal vorab zu sagen, die Daten der Passagiere bekommt Google nicht. Also die Daten sind de-anonymisiert. Es gibt irgendeine dritte Partei, die das vorher sauber macht und dafür sorgt, dass keine persönlich erkennbaren Daten drin sind. Aber das Interessante ist trotzdem, dass Google quasi 10 Millionen US-Dollar bezahlt, um 100 Millionen E-Mails, 500 Millionen Microsoft Teams Chats und so weiter zu bekommen aus den Firmenunterlagen Google. Oder Firmendaten von Spirit Airlines, die kürzlich pleite gegangen sind. Das ist einerseits neu, andererseits, also der Ausmaß und dass das public wird durch Gerichtsdokumente ist natürlich neu. Also dass man hier 10 Millionen auf den Tisch legt, ist glaube ich schon der bisher größte Case. Gleichzeitig haben wir ja schon mal berichtet, dass es inzwischen auch Startups gibt, also failed Startups, die ihre Daten dann nochmal eher für 10.000 Dollar verkaufen. weil es für die KI-Firmen natürlich super spannend ist, zu sehen, wie echte Menschen kommunizieren auf Arbeit, wie sie Probleme lösen, Herausforderungen, Opportunities, Marktanalysen machen. Wie sie sich bei der Arbeit abstimmen, all das, davon kann KI lernen, sowohl wie man es macht, als auch wie man es nicht macht, also was gescheitert ist. Du hast gute Möglichkeiten sogar Reinforcement Learning zu antizipieren, weil du zum Beispiel bei Slack-Nachrichten siehst du, könntest du aus den Reaktionen schließen, ob was erfolgreich oder nicht erfolgreich war. Das könnte sozusagen helfen, den richtigen Weg zu finden, überhaupt Prozesse zu verstehen, Arbeitsweisen von Menschen. Das ist natürlich eine große Herausforderung. Auf dem Weg dahin, mehr und mehr Tasks, später Berufsbilder und dann ganze Abteilungen zu ersetzen, brauchst du halt natürlich genau diese Daten. Und wie gesagt, jede Firma, die Daten angehäuft hat, kann die heute schon verkaufen. Slack-Nachrichten, Gmail-Protokolle, Kalender, so was, Confluence-Sachen, was alles so anfällt. Und Google schlägt hier für 10 Millionen zu und holt sich die gesamte Datenbasis von Spirit, wie gesagt, ohne Passagierdaten, die auf echte Menschen Rückschlüsse erlauben. Jetzt kann man wieder fragen, hat Google nicht genug Daten, um eventuell die wieder zu personalisieren oder zu de-anonymisieren? Ich weiß jetzt gar nicht, wie wenig Daten ich Google geben müsste, damit... Also wenn da nur eine Passagiernummer zum Beispiel steht, statt des Namens, und du weißt aber, der ist von... Nuark nach Dallas geflogen und von Dallas nach San Francisco und von San Francisco nach Seattle, dann würde ich sagen, wenn du ein Android-Handy besitzt oder irgendeinen Google-Service nutzt, dann weiß natürlich Google trotzdem, welche Person das war. Ich will gar nicht unterstellen, dass sie das machen. Wie erfolgreich die De-Anonymisierung da ist, muss man mal sehen. Ich glaube tatsächlich, dass Google um andere Daten geht. Bei einer Airline ist natürlich zum Beispiel auch das Yield-Management spannend. Also wie machen die ihre Preisgestaltung? Wie kann man die schlauer machen? Google sieht das über Google Flights natürlich teilweise schon ganz gut. Aber dann die internen Daten einer Airline zu haben, die vielleicht auch andere Airlines auf der gleichen Strecke beobachtet oder so, ich glaube, da könnte man gute Yield-Analyse machen, um dann später das an Airlines wieder anzubieten vielleicht. Wie gesagt, vor allen Dingen geht es auch darum, glaube ich, zu sehen, wie Firmen überhaupt arbeiten, wie Prozesse funktionieren. Bei so einer großen Airline gibt es einfach viele von Einkauf über Service, Personalmanagement. Das alles hast du dokumentiert und natürlich hat das einen Wert. Und 10 Millionen ist vergleichsweise billig dafür, dass wenn du irgendein sinnvolles KI-Produkt mithilfe dieser Daten bauen kannst, hast du die 10 Millionen Umsatz natürlich in den ersten drei Monaten wieder drin. Also insofern glaube ich, dass wir davon in Zukunft sehr viel mehr haben. sehen werden. Es wäre natürlich ganz lustig, wenn KI so viele Firmen in Schieflage bringt, dass gleichzeitig Firmen sterben, um dann die KI zu füttern. Wallenstein würde sagen, der Krieg ernährt den Krieg. Also die KI-Firmen müssen weiter Firmen außer Business befördern und in den Bankrott schicken, um dann ihre Daten aufsaugen zu können. Wäre das nicht eine schöne dystopische Vision für die nächsten zehn Jahre? Man fragt sich natürlich immer, Google hat mit Workspace ja schon so viele Daten, die sie nicht anfassen dürfen, natürlich, aber wie groß muss die Verlockung sein für Google, einfach die normalen Workspace-Daten, nämlich Gmail-Protokolle, Teams-Nachrichten oder in dem Fall Google-Chat-Nachrichten. Das alles hätte man ja eigentlich in der eigenen Cloud schon drin von anderen Firmen. Natürlich möchte man es nicht benutzen, weil das den Verkauf der Workspace-Produkte unheimlich schwer machen würde. Aber zwei Dinge, die ich schon sehe, sind, dass es wird in Zukunft viel mehr Software und Tools wieder umsonst angeboten werden, einfach damit du Daten generierst. Also sowas wie ein Slack- Da würde niemand mehr Geld für nehmen, glaube ich. Sondern wir sagen, kostet alles nichts, wir möchten dir nur ein bisschen auf die Finger gucken, de-anonymisiert, wir löschen alle Namen und so weiter, ist schon klar. Und das andere ist, wie schafft Google oder auch andere große Tech-Konzerne es vielleicht doch, die Daten zu nutzen, auf denen sie schon sitzen, aber sie nicht verwenden dürfen? Ich glaube, mit zukünftigen so agentic use features kannst du dir immer mal wieder die Genehmigung holen, deine Daten, die Privacy quasi, zurückzustufen. Also sagen wir mal, Gmail sagt, möchtest du, dass ich aus gewissen Terminen automatisch Kalenderinvites mache? Das geht ja jetzt schon. Also wenn dir jemand ein Flugticket weiterleitet, dann geht es nicht automatisch in den Kalender. Aber mit einem Klick kannst du mit Gemini die Flugdaten extrahieren lassen zum Beispiel. Es ist mir natürlich vollkommen klar, dass dafür gewisse Berechtigungen notwendig sind. Und in der Berechtigung kannst du natürlich, verstecken darfst du es nicht, aber du kannst schlau unterbringen, dass in Zukunft deine E-Mails gelesen werden dürfen und ausgewertet dürfen für KI-Training. Du würdest natürlich den Eindruck erwecken, das ist nur, um dieses Feature noch besser zu machen, wie das ja schon oft passiert bei Gmail. Aber tatsächlich würde damit natürlich KI-Training passieren, mit jedem Hand. Also das im Kleinen passiert das ja seit Jahren. Also jedes Mal, wenn du eine E-Mail umsortierst in Google, da wirst du jetzt im Moment noch gefragt, weil das wahrscheinlich rechtlich obligatorisch geworden ist und du wirst halt gefragt, dürfen wir das nutzen, um KI zu trainieren quasi. Aber bei jeder Aktion, die du in Gmail machst, passiert ja irgendeine Art von Reinforcement Learning schon eigentlich oder es werden Trainingsdaten für Pre-Training, passiert sicherlich beides. Aber Ich glaube, man wird viel mehr Möglichkeiten versuchen zu finden, dass man Features baut, fast mit dem Ziel, dass du mehr Daten freigibst, um irgendwie an die Google Docs, Google Sheets, Gmail-Daten ranzukommen und die für KI-Training benutzen zu dürfen. Weil was da besprochen wird zwischen Menschen, wie so ein Einkaufsprozess abläuft, wie so ein Briefing für einen späteren Termin, eine Vertragsverhandlung, wie das abläuft, das ist halt mega spannend für KI, um zu lernen, wie Menschen eigentlich funktionieren, also wie Business funktioniert. Wobei ich wiederum denke, Ist das so schlau, wenn du die KI von Menschen lernen lässt? Weil wir ja nicht schlau sind. Selbst in Summe sind wir on average schlau. Aber jetzt die Prozesse aus einem Konzern nachzubilden, ist nicht in jedem Fall der schlauste Weg, an ein Problem ranzugehen. Insofern, glaube ich, bringt dich das sehr viel schneller auf den Pfad, wo du menschliches Handeln ersetzen kannst. Aber ob es dann wirklich so viel besser ist, wie es sein könnte, Oder ob KI nicht sich selber einen eigenen Prozess ausdenken sollte, was natürlich ein bisschen schwerer ist. Da bin ich mir noch nicht so sicher. Aber als Zwischenlösung ist es natürlich spannend. Also Voraussage A, wir werden mehr solcher Datenaufkaufprozesse sehen. Und B, man muss eigentlich bei jeder Terms of Service Veränderung in Zukunft genau schauen, will hier nicht jemand Trainingsdaten gerade von mir klauen. Gerade im B2B-Kontext, aber auch als Privatperson eigentlich.
Sollte dann nicht so eine Firma wie DealCircle irgendwie das Produkt erweitern und man kann jetzt nicht nur Mittelständler kaufen, sondern auch irgendwie gescheiterte Datenpools?
Ja, habe ich geguckt. Ich habe heute einen LinkedIn-Post dazu geschrieben und ich hatte noch die Referenz im Kopf. Es gab doch auch den Artikel von Fortune oder Forbes. die geschrieben haben, Startups machen das jetzt mehr und mehr. Aber es gibt tatsächlich keine Plattform dafür. Es gibt eine Plattform für Failed Startups, da kaufst du aber eigentlich die Hypothesen und Geschäftsideen. Also damit du quasi schnell lernst, was nicht funktioniert, kannst du die Ideen von Failed Startups einkaufen.
Und es gibt auch irgendwie so unter der Hand so ein bisschen was, du kaufst was Gescheitertes, um Steuern zu sparen.
Genau, es gibt Verlustvorträge, dann gibt es so Flipper und Marktplätze, wo du die Remainders auch teilweise kaufen kannst. Aber diesen Data Case gibt es tatsächlich noch gar nicht so richtig. Also einen Marktplatz dafür gibt es noch gar nicht.
Du bist doch jetzt hier No-Code-AI-Techie.
Ein Wochenende später gibt es das. Verkauf deine Failed Company.
Genau, wir geben dir bis Freitag, dann nehmen wir wieder auf.
Mach Flo. Für jedes Startup, was funktioniert, gibt es vier, die nicht funktionieren. Insofern sollte das zumindest mengenmäßig ein spannendes Modell sein. So, und dann gehen wir kurz in die Antitrust-Corner. Die Monopolkommission, also Bloomberg, nee Reuters nennt es das Federal Cartel Office, aber ich glaube das ist die Monopolkommission auf Deutsch, ist mit Düsseldorf betitelt, also ich gehe davon aus, die sitzt da in der Nähe vom DICE, glaube ich. Also, ich sag mal, die Monopolkommission hat Apple jetzt nach fünf Jahren ATT, also App Tracking Transparency, dazu verdonnert, die Regeln anzupassen, weil man die App Tracking Nachrichten für eigene Services weniger gefährlich hat erscheinen lassen wie die von Dritt-Apps. Surprise! Apple hat nicht gesagt, furchtbar, du darfst deine Daten mit uns nicht teilen, sondern es ist nur gefährlich bei anderen, mal ein bisschen zugespitzt gesagt. Und nachdem Italien, Frankreich und so weiter da schon längst gehandelt haben, ist man jetzt auch in Deutschland auf den Trichter gekommen, dass man da mal was tun müsste und fordert Apple auf die Praxis einzustellen, weil es sicherlich sinnvoll ist.
Und jetzt reden wir über alle Themen, über die ich nicht reden möchte, wir sind in der Schmuddelecke angekommen.
Von Praxis einstellen zu Praxis eröffnen wäre meine Überleitung gewesen.
Also das erste ist ein Startup-Thema aus Berlin, das ist für mich zu Berlin. Ich verstehe es nicht, ich kann es nicht, es ist nichts für mich, du musst es mir erklären.
Ja, es würde, sagen wir mal so, es würde noch mehr Berlin werden, wenn man die Vita der handelnden Personen genau unter die Lupe nehmen wollen. Das würde ich jetzt erstmal nicht machen, weil die ja direkt wieder bedürftig werden, ihre eigene Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Aber der ehemalige WeFox-Gründer Julian Teicher, der WeFox immerhin auf eine Bewertung von 4,5 Milliarden hochgejazzt hat, kann man glaube ich sagen, und man kämpft jetzt ein bisschen um die Remainder, hat sein neuestes Projekt bekannt gegeben. Nach seinen Angaben das, was er glaubt, das wichtigste Projekt, an dem er jemals gearbeitet hat, werden könnte. Und zwar ist das Ziel der Firma nicht weniger, als das globale Nervensystem zu rebalancen. Oder wieder in Balance zu bringen.
Was bedeutet das? Man soll mehr Sport machen?
Ne, also ich weiß jetzt auch nicht mehr, ob man global erdumfassend meint oder sozusagen globalisiert auf den Menschen, also das gesamte Nervensystem des Menschen. Kann man sicherlich, vielleicht ist auch mit Absicht so ein bisschen Ambiguität darin versteckt, damit man sich nicht sicher ist. Auf jeden Fall handelt es sich um attuned.world und zwar wirkt das damit, you have the right to remain human, also so ein bisschen Antithese KI auch, aufgebaut, wenn ich es richtig verstehe. Und es geht im weitesten Sinne um Selbstregulierung beziehungsweise Co-Regulierung. Co-Regulierung ist... Glückler schaut fragend ins Mikrofon, hätte ich beinahe gesagt, in die Kamera. Also... Man könnte sagen, das ist genau das Richtige für die Founder-Bubble, die eigentlich alle großgewordene Toddlers sind. Also... Fangen wir mal an.
Kriegt man einen Schnuller oder was ist das?
Ne, du kriegst einen Drücker. Also, Säuglinge, Kleinkinder zum Beispiel sind ja noch nicht 100% in der Lage, selber ihre Gefühle zu regulieren. Deswegen sagt man, die können ihre Regulierung an eine zweite Person outsourcen oder in so eine Art Symbiose treten. Das ist so, warum man ein kleines Kind in den Arm nimmt oder drückt oder beruhigt. Und durch einen Caregiver oder die Person, die zur Verfügung steht, ist es dann tatsächlich möglich, quasi das Kind zu beruhigen. Das ist, was man unter Co-Regulation versteht, nach meinem wissenschaftlichen Verständnis. Ich bin natürlich kein Co-Regulationsexperte wie einer der Co-Founder. Und das soll prinzipiell auch bei Erwachsenen funktionieren. Es ist sicherlich deutlich weniger ausgeprägt, wenn es sich dabei nicht um eine Vertrauensperson handelt. Also wir müssen darauf zurückkommen, was ich verstanden habe, was das Startup anbietet. Und zwar soll es quasi um die Möglichkeit geben, eine Person anzurufen. Ich nehme an, es geht um einen Zoom-Call oder In-App-Call, die dann wiederum zur Verfügung steht, um diese Korregulierung per Zoom-Call für einen zu bewerkstelligen. Also jemand, der einfach selber gerade in dem Moment in sich ruht, kann seine Ruhe auf dich übertragen oder dir dabei helfen, wieder zur Ruhe oder innerer Gelassenheit oder was auch immer dein Ziel in dem Moment ist, zu finden.
Moment, also...
Also in einer Welt, wo menschliche Nähe immer seltener wird, ist natürlich der optimale Zeitpunkt, genau das zu monetarisieren.
Also ich finde irgendwie ein Dokument in meinem E-Mail-Postfach nicht und dann rufe ich da an und sage, alles scheiße? Ja...
Ja, oder du hast gerade irgendwie deinen Assistenten angeschrien, deinen Chief of Staff oder Founder Associate angeschrien und merkst irgendwie, die Leute reagieren komisch im Office und dann irgendwie du selber schaffst es nicht mehr schnell genug im Meditationssitz, dann rufst du halt deinen Guru an und kriegst 10 Minuten Call und korregulierst zusammen und dann kommst du raus, dann gehst du zu deiner Belegschaft, rufst schnell ein All Hands an und sagst, alles klar, Chef ist wieder korreguliert, wir können weiterarbeiten.
Gut, wir wünschen allen dreien unglaublich viel Erfolg und gehen zum nächsten Thema.
Also die Frage ist ja noch, wie gut das bei wildfremden Personen funktioniert. Also Korregulierung funktioniert natürlich, soweit ich und Wissenschaftler das verstehen, besonders gut bei Personen, die einem zu einem Mindestmaß vertraut sind. Also prädestiniert sind, Eltern, nahe Verwandte, Partner, gute Freunde und so weiter. ob jetzt jemand, den ich entweder random oder ausgewählt aus einer App selektiere, das Gleiche so schnell leisten kann und insbesondere, ob das eben so gut übers Telefon funktioniert. Also, einfache Möglichkeit, wo es vielleicht, wie man sich vorstellen kann, dass es auch bei Fremden funktioniert ist. Selbst wenn du eine Wildfremd... Also, du bist in einer Distress-Situation und jemand Wildfremdes gibt dir einen Hack, eine Umarmung. Das ist ein Teil von... Also, bei mir, bei manchen Leuten würde ich noch mehr Stress auslösen. Bei anderen wiederum könnte das sagen... den Sinn der Co-Regulierung erfüllen. Das heißt, ich würde nicht per se in Abrede stellen, dass es auch bei relativ fremden Leuten funktionieren könnte. Ob es die Kombination aus, du machst das über eine App oder über einen Call mit einer relativ fremden Person und zahlst dafür, ob das jetzt so erfolgsversprechend ist, sowohl von der Wirkung her als auch vom Geschäftsmodell, wir werden sehen. Ich bin mal vorsichtig skeptisch. Ansonsten das Founderteam, also lohnt sich auch da mal reinzugucken. Ich habe das kurz mit ein paar Leuten aus meinem Umfeld besprochen. Schon gute Storys. Und ich meinte damit nicht Glööckler. Auf einmal habe ich jetzt das Gefühl, ich muss noch sagen, dass ich nicht Glööckler meinte damit. Aber offenbar hat er einen der Fahnder auch schon mal getroffen.
Ich habe die Nachricht gesehen und habe einem guten Freund geschrieben. Und daraufhin wurde ich aufmerksam gemacht, dass ich den Kollegen Thomas Hübel schon mal kennengelernt habe. Auf so einer Session, die für mich zu Berlin war.
Das heißt, es hat bei dir nicht eingeschlagen, die Korrelation?
Nee, aber das... Keine Ahnung. Ich kann verstehen, dass das für Menschen wichtig ist, aber jeder hat so sein Ding.
Für mich hilft irgendwie ein bisschen Sport oder ein Ballschlagen irgendwie mehr als das Selbstfinden. Um das vielleicht nochmal klar zu sagen, wir wollen jetzt überhaupt nicht Mental Health Issues oder so ins Leckerliche ziehen. Es gibt bestimmt Menschen, die Bedarf an genau sowas haben und ich glaube, Co-Regulierung... Ich glaube, insbesondere mit vertrauten Personen ist auch ein super guter Ansatz, um so ein bisschen den Boden wiederzufinden, wenn man ihn droht zu verlieren. Ich würde jetzt nur mal, also man darf trotzdem probieren, das auf andere Art zu schaffen. Ich halte es nur für, sagen wir mal, suboptimal, da jetzt ein Geschäftsmodell draus zu machen, das quasi per App-Call zu verkaufen. Ich sehe jetzt so ein paar alte Mehrwertnummern, Unternehmer irgendwie, die hier so diese Horoskop-Services und so, Advigo oder wie hießen die, die sowas betrieben haben und denken, das wäre doch geil gewesen damals mit den 090er-Nummern. Wir bieten hier statt Gestöhne, bieten wir mal so ein bisschen Base-Co-Regulation per 090er-Nummer an. Ja, das ist die Kritik oder die Skepsis, die ich da hätte. Ansonsten finde ich prinzipiell Ansätze, die daran arbeiten, natürlich erstmal zu befürworten. Aber wir werden sehen. Ich habe das Gefühl, wir werden nicht mehr so oft davon hören.
Doch, die nächsten sechs Monate schon.
Von wem ich auch gerne nicht mehr so oft hören würde.
Wie hat der es schon wieder hier reingeschafft?
Ja, und zwar hat unser beliebter TV-Investoren-Darsteller und Entertainer Frank Thelen diese Woche wieder einen herrlich dummen Tweet abgesetzt. Und zwar retweetet er einen Tweet der NGO-Abgeordneten Watch. der ich sehr zugewandt bin persönlich, finde ich, Transparenz in der Politik unheimlich wichtig, und zwar berichtet die, dass SPD und Grüne, also die beiden Parteien, jeweils 310.000 Euro von Kampakt an Zuwendung melden. Dann sieht man im Tweet noch, hierbei handelt es sich laut Kampakt um keine direkten Spenden, sondern U. Und dann ist der Tweet abgeschnitten, sozusagen, das ist aber nicht seine Schuld. Das wiederum retweetet Frank Thelen mit dem Kommentar, es wird immer verrückter, Trauriger Smiley, NGOs erhalten Steuergelder und spenden Teile an ausgewählte Parteien. Es geht um taktisches Wählen. Hashtag WTF. Jetzt ist das Problem, dass hieran einiges oder genau genommen eigentlich fast nichts richtig ist. Also einerseits haben die NGOs keinerlei Steuergelder erhalten oder hat die NGO, um die es hier geht, nämlich der Kampaktverein, Kampakt e.V., Sie erhält nachweislich keine Steuergelder. Sie haben auch demzufolge nicht Teile dieser Gelder an die Parteien gespendet. Sie haben auch überhaupt nicht Gelder an diese Parteien gespendet, sondern sie haben Wahlkampfhilfe in Form von Plakaten geleistet. Im Rahmen einer Kampagne, bei der es sich darum dreht, vor der AfD zu warnen, soweit ich das verstehe. Genau dagegen richtet sich Frank Thelen jetzt aber, indem er irgendeinem rechten Narrativ aufgesetzt werden, dass diese NGOs staatsfinanziert werden. Und das ist so ein bisschen, was man in Minnesota auch bei diesen NGOs unterstellt hat, dass die wiederum an die Parteien spendet. Das hat man damals, da kann ich jetzt auf Anhieb nicht nachvollziehen, ob das richtig oder falsch war, aber man hat daraufhin in Deutschland versucht, etwas Ähnliches zu machen. Also man sagt quasi, die NGOs bekommen Staatsgelder in für den Erhalt der Demokratie oder bla bla bla, was das Ziel sein soll. Und das spenden sie zurück hier an die Grünen und die SPD, sozusagen um die Leute, die sie an der Macht halten oder die sie mit Geld bedenken, wieder einen Teil des Geldes zurückzugeben, so ungefähr. Die Parteien würden darauf ja eventuell nochmal einen Multiplikator bekommen und so weiter. Und dadurch würde sich so eine Art Kreislaufgeschäft zwischen NGOs und der Politik-Elite ableiten. So, das ist, was man erzählen möchte. Nur... Stimmt es halt einfach nicht, sondern der Verein Kampakt hat eben Geld, was er selber per Schwarmfinanzierung von hunderttausenden Personen eingesammelt hat. an die Parteien, an Unterstützung geleistet, an diese Parteien, ohne dass Geld geflossen ist, an die Parteien selber. Kampakt wird nicht mit Steuergeldern finanziert. HateAid wiederum ist eine Tochter von Kampakt. Die hat Zuwendung vom Staat bekommen. Das heißt aber nicht, dass Kampakt selber Geld bekommen hätte, was sie dann spenden könnte. Also der Rückschluss, Steuergelder würden an Parteien zurückfließen, ist in jedem Fall falsch. Das stört Frank Thelen aber alles gar nicht, sondern er setzt erstmal diesen rechten Bullshit in die Welt, ohne es zu prüfen. Fairerweise muss man sagen, inzwischen hat er das wieder gelöscht. Ob er das aus rechtlichen Gründen gemacht hat oder aus Einsicht, weiß man nicht. Ich hoffe, dass man rechtlich dagegen vorgeht, wie man das zuvor auch zum Beispiel im Fall Ulf Posch hat und anderen, ich glaube einen CDU-Politiker oder so hat das, war davon auch betroffen. Da hat man sich auch schon zu Wehr gesetzt und ihn untersagt, diese Behauptung zu machen, dass gewisse NGOs staatsfinanziert werden, wenn sie es nicht sind. Das ist einfach eine falsche Tatsachenaussage. Das in der Welt zu lassen oder als Kolumnist sogar zu schreiben in der Zeitung, wie Ulf Poscher das gemacht hat, ist einfach komplette Verfehlung der eigenen Aufgabe. Und normalerweise, also wer sich so über Relotius und andere aufregt, sollte vielleicht überlegen, ob das nicht ein guter Anlass wäre, mal seinen Hut zu nehmen, wenn man solche Falschinformationen als Journalist in die Welt setzt. Wie auch immer, Frank Thänen hat das gleiche getan. Ich hoffe, dass ihm das gleiche Schicksal droht, also dass es ihm unterlassen wird und wenn es nach mir geht, auch gern öffentlichkeitswirksam darauf geklagt wird oder abgemahnt wird, sowas in Zukunft zu unterlassen und richtig zu stellen vor allen Dingen. Wir werden mal sehen, ob es dazu eine richtige Stellung geben wird. Im Moment wurde es einfach nur ohne richtige Stellung gelöscht. Interessant, dass man sich nicht von sich aus dazu verfasst. Achso, wir müssen einmal jetzt kurz gucken, ob sich das verändert hat. Kann natürlich sein, dass er in der Zwischenzeit eine richtige Stellung verfasst hatte. Dann müssten wir das natürlich hier erwähnen. Ist zumindest unter den jüngsten Posts nicht zu finden. Also er hat diesen Post kommentarlos gelöscht, ohne ihn richtig zu stellen, obwohl er politisch relevante Falschinformationen in die Welt setzt. Wie gesagt, gleich mehrere Fehler da drin und ein bisschen traurig, dass man so einem Clown weiterhin so viel Relevanz beim ist. Also was das eigentlich traurige ist, ist, dass er die Reichweite und Verantwortung, die er damit hat, so abscheuliche und dumme Art und Weise nutzt einfach. Und selbst wenn er zu dumm ist, es zu erkennen, dann sollte man sich vielleicht einfach und nicht mit so viel Schuspe und Überzeugung solche Lügen in die Welt setzen, was theoretisch sogar strafbewehrt wäre. Also er verleumdet ja quasi den EV hier. Fairerweise, es gibt natürlich Kritikpunkte. Man kann sich jetzt fragen, warum sammelt ein EV, also ist das nicht so ein beginnender Superpack schon, wenn du von Spendern Geld einsammelst, um sie dann gebündelt an eine Partei zu spenden und damit so ein bisschen Parteienfinanzierung, Transparenz umgehst? Würde jetzt eine der Personen zum Beispiel mehr als 10.000 oder 50.000 Euro gespendet haben, uns über Kampakt so den Parteien zukommen lassen. Wie gesagt, hier ist ja kein Geld geflossen. Also von den Spendern an Kampakt schon, aber nicht von Kampakt an die Parteien. Also aus Transparenzgesichtspunkten und sicherlich auch einer der Gründe, warum Abgeordnetenwatch das meldet. ist das schon problematisch. Das darf man auch gerne kritisieren. Dann hätten wir darüber gar nicht geredet oder hätten vielleicht sogar zugestimmt, dass es problematisch ist. Aber daraus zu erfinden, dass der Staat NGOs, während man gleichzeitig den Tweet einer NGO retweetet, was dem Ganzen noch eine zusätzliche Ironie gibt, finde ich schon einigermaßen unverantwortlich. Und dass das ohne Konsequenzen bleibt. Meiner Meinung nach darf man sowas auch ein bisschen sühnen, weil inzwischen vollkommen klar ist, dass diese Aussagen schon seit längerem widerlegt sind, das Landgericht Hamburg eben es schon einzeln untersagt hat, das weiter zu behaupten. Und das alles passiert in der Woche, wo angekündigt wird, dass Michaela Schäfer demnächst bei die Höhle der Löwen auftritt und damit nur die Zweitdubiosis der Person bei der Höhle der Löwen ist. Trotzdem. So, haben wir noch ein bisschen Werbung gemacht fürs TV. So, es wird nicht appetitlicher, leider. Wir berichten noch kurz über einen Artikel der Washington Post. der einen von vielen Fällen darüber beschreibt, was eigentlich mit Grog passiert ist in der Zeit, wo man Grog nutzen konnte. Und ich glaube, teilweise geht es ja immer noch um pornografisches Material von Menschen zu erstellen. Also Elon Musk hat unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit quasi explizit gestattet oder Menschen sogar aufgerufen, Erotiker mit Grog zu erstellen, hat immer wieder selber Bilder gepostet, die Ähnliches tun. Und unter anderem konnte man das nutzen, um echte Menschen zum Beispiel zu entkleiden. Also du nimmst ein Bild von irgendeiner Hollywood-Darstellerin und sagst, mach die mal nackig. So, das kannst du natürlich nicht nur mit der Hollywood-Darstellerin, sondern auch deiner Nachbarin oder deinem Nachbar, deinem Schulkameraden, Sportvereinsgegner oder was auch immer, deinem heimlichen Schwarm und so immer machen. Das ist problematisch genug. Die Washington Post beschreibt jetzt aber einen besonders abscheulichen Fall, in dem ein Stiefvater quasi ein Kinderbild seiner Stieftochter, von der er inzwischen getrennt lebt, wenn ich es richtig verstehe, genutzt hat. Also er hat ein ehemaliges Kinderbild von ihr genutzt.
Mehrere, glaube ich sogar.
Ja, genau. Im Alter von vier. Und hat daraus über 7000 Bilder erstellen lassen, die sexuell explizite Bilder oder Posen darstellen. Also er hat quasi ein nicht nur Minderjähriges, sondern ein Underage, vierjähriges Mädchen quasi in tausenden Fällen in Bezug. Bilder verwandelt, die quasi Ceaser Material oder Sexual Abuse Material darstellen. Auch wenn es in Anführungsstrichen nur virtuell erzeugt wurde, ist natürlich eine trotz erhebliche Verletzung der Persönlichkeitsrechte und Integrität eines Menschen das zu tun. Und dass dir als Firma das nicht auffällt, dass du nicht eine Person da sitzen hast, die mal schaut, was Menschen damit anstellen und relativ schnell den Stecker zieht und sagt, hey, wenn sowas damit möglich ist, Dann können wir das Feature nicht online lassen, egal wie viel Nutzerwachstum uns das bringt. Und natürlich, Elon Musk war 100% klar, dass das ein Nutzermagnet sein wird und wenn es eben nur Pädophile sind oder Leute, die sozusagen andere Leute, sexuelle Integrität zerstören wollen. Und trotzdem hat man es laufen lassen, obwohl irgendwo aufgefallen sein muss, dass sowas passiert. Und obwohl Elon Musk sich immer wieder als Verteidiger sozusagen oder als Schutzpatron des Kindeswohls verkauft und meint, Kindesmissbrauch ist das allererste Motiv, was man sozusagen verfolgen muss, um die Plattform sauber zu halten. Trotzdem hat man weggeschaut, anders kann man es glaube ich nicht sagen, als Verteidiger. sowas passiert ist. Der volle Artikel ist in den Shownotes, wir wollen jetzt auch nicht unnötig lang darüber sprechen.
Ja, sie war elf, sie war nicht vier. In dem Case heißt sie vier.
Achso, Entschuldigung. Fairerweise, sie war elf und nicht vier. Besser macht es das trotzdem nicht, glaube ich.
Aber ja, krasse Geschichte.
Ja, John Doe, Jane Doe, war der anonymisierte Name. Ja, verzeihung. Und dann berichtet TechCrunch mit Bezug auf das Original-Reporting von 4Media. Was die gemacht haben ist, sie haben mal ein Apple AirTag in ein relativ seltenes, altes Buch gepackt und dann geschaut, was passiert, wenn man das über eine Antiquariat oder eine Plattform weiterverkauft. Und es ist passiert, was man sich denken konnte. In diesem Fall geht es um Amazon. Wir wissen aber, dass diese Praxis eigentlich bei allen KI-Firmen inzwischen gelebt wird. Aber in dem Fall wurde das Buch quasi über den Großhändler zu einem Amazon-Lagerhaus, das VGT3 benannt ist, geschippt. Und dort macht man industriell eigentlich Bücher kaputt, um sie einzuscannen. Das heißt, man schneidet die Buchrücken ab, um sie dann seitenweise scannen zu können. Das Blättern ist relativ kompliziert. Google hat 2002 mal Maschinen gebaut, um Bücher, die man nicht vernichten darf, also historische Bücher und so zum Beispiel, schonend einzuscannen, hat man so eine Blättermaschine gebaut, wo man dann die gewölbten Seiten mit Hilfe von KI wiederherstellen kann quasi und besonders schnell fotografieren, scannen und erfassen kann. Die Arbeit macht man sich natürlich bei historischen Büchern, die keinerlei oder zumindest keinen finanziellen Wert haben, nicht, sondern man schneidet den Buchrücken ab und kann dann die durch einen ganz normalen Kopierer jagen quasi oder Scanner. Und genau dazu scheint diese Facility da, VGT3, in Las Vegas da zu sein. Auf dem Gebäude befindet sich ein Wappen mit den Buchstaben VGT3 und darunter ein Rapture, also ein Tyrannosaurus Rex oder irgendeine Art von großem Dinosaurier oder Echse, der quasi ein Buch beginnt zu zerreißen. Also das scheint wirklich die Hauptaufgabe dieses Gebäudes zu sein. Und vor mir konnte ich halt ganz gut einmal quasi die Lieferkette... Angestellte berichten eben auch, dass sie da Bücher quasi kaputt machen, um sie einzuscannen und dann sie als Trainingsdaten zu benutzen. Das sind seltene Bücher, nicht so selten, dass sie wertvoll wären, aber sie sind zum Beispiel in seltenen Sprachen oder es gibt nicht mehr viele... Es gibt nicht mehr viele... Ich muss da kurz rangehen, Sekunde. Hallo? Hallo? Guten Tag, hier ist Alisa Wegner. Aktuell informieren wir über eine Investmentmöglichkeit ab 2000 Euro mit bis zu 40% Zielrendite über 6 Monate. Die Information ist komplett kostenlos und unverbindlich. Ist das grundsätzlich interessant für Sie? 40% klingt super. Sehr gut. Dann vereinbare ich direkt einen kurzen Rückruf mit einem Berater. Der Berater erklärt Ihnen das Konzept kurz, kostenlos und unverbindlich. Passt Ihnen ein Rückruf eher heute oder morgen? Können Sie mir das einfach per E-Mail schicken vielleicht? Ich verstehe, aber am einfachsten ist ein kurzer Rückruf mit einem Berater. Er erklärt Ihnen das Bitcoin-Mail sehr gerne. Dann klären Sie kurz Ihre E-Mail-Adresse ab. Ist folgende E-Mail-Adresse korrekt? Ja, das ist eine sehr alte E-Mail-Adresse. Woher haben Sie die denn? Danke für den Hinweis. Welche E-Mail-Adresse ist korrekt? Ja, ich möchte Ihnen meine neue E-Mail-Adresse eigentlich nicht geben. Aber ich habe eine andere Frage. Wie kommt man denn auf 40% Rendite? Die bis zu 40% Zielrendite basieren auf dem Konzept des Bitcoin-Mining. Dabei stellen spezialisierte Rechner automatisiert Rechenleistungen für das Bitcoin-Net bereit. Der Berater wird Ihnen die Berechnung und die damit verbundenen Risiken transparent erklären. Passt Ihnen ein Rückruf. Können Sie schon was zu den Risiken sagen, bevor ich angerufen werde? Ja, Bitcoin-Mining ist kein aktives Trading, aber es ist auch risikofrei. Es gibt Marktrisiken sowie technische Risiken, die sich auf die Rendite auswirken können. Der Berater erläutert Ihnen alle relevanten Risiken und Renditeannahmen bei Ihrem Rückruf ausführlich. Passt Ihnen der Rückruf eher heute oder morgens? Aber wenn ich mit Aktien nur so 10% Rendite im Jahr mache durchschnittlich, wie kann ich denn 40% Rendite mit Bitcoin machen im Schnitt? Die bis zu 40% Zielrendite beziehen sich auf das spezifische Modell des Bitcoin-Mining und sind nicht mit den durchschnittlichen Aktienrenditen vergleichbar. Mining kann in bestimmten Marktphasen höhere Aktienrenditen ermöglichen, ist aber auch mit Risiken verbunden. Der Berater wird Ihnen alles erläutern und Ihre Fragen direkt beantworten. Passt Ihnen ein Rückruf eher heute oder morgen? Nee, eigentlich möchte ich lieber nicht zurückgerufen werden. Das klingt alles sehr dubios für mich. Verstanden. Dann notiere ich aktuell kein Interesse. Vielen Dank und einen schönen Tag. Sind Sie eigentlich eine KI?
Zu spät.
Hallo? Hat aufgelegt. Unfreundlich. Die Frage ist jetzt, da müssen wir jetzt wieder mal die KI fragen, ob das dem privaten gesprochenen Wort, also hätte ich das aufzeichnen dürfen, wenn es eine KI ist? Eigentlich schon, oder? Aber interessant übrigens wieder, mein Telefon des Vertrauens hat mich wieder Mitte des Telefonats, und zwar als das erste Mal das Wort Bitcoin-Mining gefallen ist, davor gewarnt, dass es sich hierbei um einen Scam-Anruf, Verdacht auf Betrug, handeln könnte. Danke dafür im Namen der Leute, die auf sowas reinfallen können. Jan, kann ich mal checken, ob das zulässig ist, KI-generierte Anrufe aufzuzeichnen? Wenn ja, würde ich das mal aus edukativen Zwecken hier drin lassen. Wo waren wir eigentlich? Amazon-Bücher haben wir abgeschlossen, oder?
Genau, wir können direkt von einem Betrugsfall zum nächsten suchen.
Vermeintlich, mutmaßlich ein Betrugsfall. Mutmaßlich. Aber wir verbuchen das mal unter potenziell guten News auf, wenn ich nicht glaube, dass das in der Höhe eintreten wird. Aber unter anderem Engadget und viele andere berichten, dass Meta in einem Verfahren, wo es darum geht, also es geht um den Children's Online Privacy Protection Act, sogenanntes COPPA-Gesetz, Und das könnte Facebook verletzt haben, indem man mehr oder weniger einfach gesagt Menschen abhängig gemacht hat oder suchtführende Produkte gebaut hat und sie an Minderjährige vertrieben hat. Da drohen ihnen jetzt bis zu 1,4 Billionen, 1.400 Milliarden Euro. 1,4 Millionen Millionen an möglichen Strafen. Wie gesagt, ob es so weit kommt, ist fraglich. Das wäre dann tatsächlich auch sehr bedrohlich für die wirtschaftliche Lage von Meta. Ich bin gespannt, wo man am Ende landet. Erklärt vielleicht auch, warum man sich versucht, sehr gut zu stellen mit der Trump-Administration. Gerade um vielleicht auch Schaden abzuwenden, könnte man unterstellen. Sollte es überhaupt zu einer signifikanten Strafe, ich sage mal von mehr als 10 Milliarden kommen, fände ich das schon mal gut, dass zumindest Ob das genug abschreckende Wirkung wäre? 10 Milliarden wären sicherlich noch nicht genug abschreckende Wirkung. Ab 50 Milliarden würde Meta vielleicht nachdenken. Aber es wäre wichtig, dass man mal zeigt, dass sowas auch Konsequenzen hat. Während ich das sage, merke ich selber, dass es relativ unwahrscheinlich passieren wird. Ich schätze auf ein Klopfen auf die Finger im Rahmen eines niedrigen einstelligen Milliardenbetrags maximal. Würde mir natürlich aber mehr wünschen, wenn man überlegt, was Meta auch für Schaden wahrscheinlich angerichtet hat in der Altersgruppe.
Wir sind durch. Habt einen schönen Mittwoch. Wir hören uns wieder am Samstag.
Bis dann. Bei der nächsten KI-Debatte. Bringt uns neue Fakten, Horrorszenarien, Utopien. Es melden sich kaum Leute, die sagen, wie KI noch mehr. Die Utopien kommen gar nicht. Bin ich schon der letzte Optimist hier?
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